M M Dillsiag allt 24. Mnmr l8i)3 Dle „Laibllcher Zeitung" erscheint, nut Ausnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, mit, lostet sammt den Veilagen im Comptoir ganzjülirtg 11 si., halb» jöhlig b fl. 50 tr., mit Hrcuzbaild im Comptoir ganzj. 12 fl., hlUbj. 0 fl. Filr die Zustellung in'S Hans siud hnlbj. 50 lr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., nnln Kreuzband nnd ge-drnckcr Adresse 15 fl., halbj. ? fl. 50 lr. ÄnftrtionsgedUlfr snr nne Garmond-Spaltmzeile ober den Nauin derselben, ist filr lmalige Einschaltung 6 lr., ftlr 2malige8tr., filr Amalige 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertions - Stempel per 30 tr. filr eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 lr. für 3 Mal, 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und 90 kr. sllr 1 Mal (ntit Inbegriff des InsertionsstnnpelS). ^lnbacher Zertuna. PrilNllmellltllillg - Ankündigung. Auf die „Laibacher Zeitung" nebst „Blatter aus Krain" wird ein neues Abonnement eröffnet. Der H>ranumerations-Preis be tragt: Vom H. März bis Gnde Dezember: Im Comptoir offen..... U si. »8 kr. Im Comptoir unter Convert . . ltt — ^ Fur Laibach. ins Haus zugestellt ««> „ — ^ Mit Post, unter Kreuzband . . ,H H« ,. Vom Ä. März bis Gnde Juni: Im Comptoir abgeholt.... 3 fi, tt5 kr. Im Comptoir uutcr Convert . . 4 « — „ In Laibach, ins Hans zugestellt. 4 „ — « Viit Post, nntcr Kreuzband . . 5 „ — „ Laibach Ende Februar R863. ^ ^ Jg. v. Kleimullyr ic F. Dlunberg. ^"Amtlicher Theil. <^?c. k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom 8. Februar d. I. aller» gnädigst geruht, dem Ministcrialrathc im Finanzmi-sterium. Eduard Puchnowsky, bei seinem Ueber-trittc ii» den bleibenden Ruhestand in Anerkennung seiner langen und treuen Dienste die Allerhöchste Zu-frieoenbeit zli erkennen zn geben, ll»d zugleich zu Ministerialrätbe» im Finanzministerium mit den system» mäßigen Bezüge» dic Scltionsräthe Franz S ch i l-dcr, Anton Pctcr, Karl Ritter v. Goldammer und Alois Dessüvy allergnädigst zu ernennen. Das Ministerium fnr Handel und Volksiuirth-schaft hat die Wiederwahl des Maximilian D o r-mitzer znm Präsidenten, n»d des Richard Do haner znm Vize Präsidenten der Handels- und Gewerbe. Kammer in Prag bestätigt. Nichtamtlicher Theil. Vaibach, 23. Februar. Der Akt dcr Verzweifln »g. ^ls welchen man die ^'surrertwn der Pulen betrachten muß. wird vielleicht. ,.."" b" Vlut. u.id Eisexpolilik des großen Bismark zu allgcmemcn europäische» Vcrwickiiimien Anlaö ae< ben. bel deren Schlichtung der preußische Innkermi-luster keine bejonders ehrenvolle und bencidenswertbc Fignr darstellen dürfte. Schon jetzt läßt sich das Fiasco überblicken, das dem aller Staatsklnghelt baren Plaginlor ostwestlichcr Cäsarcn Politik naht. ^ >,.,. Die Nachrichten, welche uns Ker Äelegraph brachte, sind ucm größter Wichtigkeit. Frankreich nnd England mißbilligen höchlichst den Abschluß der russisch.preußischen Konvention. Nacl, einer Mittbciluug des Journals ^Europe" haben die genannten beiden Staaten ihrer Mißbilligung auch in Noten Anödrnck gegeben, die an den preußischen Hof gerichtet würben. Hicnach batte namentlich die französische Regie. Ul»g den „peinlichen Eindruck" nicht verbehlt. den bas Abgehen von der zur allgemeinen Regel gewor» ""en Nichtinterventions-Politik auf sie hervorbringe. Die französische Regierung erinnert dann daran, daß Preußen sich -zur Zeit des Krimkricgcs dem Dnrch. marsch französischer Truppen durch Deutschland nach den Touaufürsttntl'ümcr:! widersetzt habe. so daß ine Verstärkung des in den Ilhtcrcn stehenden östcrreichi. schc» Armeekorps unterblieben sei, und bemerkt, daß Frankreich sich nach diesem maßgebenden Fall für be-rechtigt halte, dem Vcrliner Kabinct in Erinnerung zu bringen, daß, so lange die Ruhe in den dcr preu. ßischcn Krone gehörenden Provinzen nicht ernstlich gestört sei. jede Konvention von dcr Art. wie sie die preußische Regierung soeben mit Rußland abgeschlossen, eine Verletzung dcr Regeln einer anflichtig und loyal beobachteten Neutralität in sich schließe. Die so cut. schicdenc Stellung Oesterreichs, welches doch nicht weniger Interesse an der Ueberwachung des polnischen Aufstandes habe als Preußen, lasse das Anormale und Gefährliche in der Politik des Vcrliner Kabinetü noch mehr hervortreten. Keine französische Regierung, geschweige denn die napoleonischc, darf dazu schweigen, wenn sich im Ostcu Europa's eine Koalition bildet, deren Spine zwar vorläufig »ur gegen einige tausend mit dcm Mnthc und dcr Todesverachtung von Verzweifelten kämpfcndc polnische Insurgeuten gelichtet ist, die aber eines Tages ohne Schwierigkeit gegen Frankreich selbst gelehrt werden könnte. Preußen und Rußland, jedes für sich, flößen Frankreich kcincn Argwohn ciu; ucrcmigt alicr lx'ldcn sic cinc Äl'lich<, oic dcm Kaiser« reiche gefährlich werden kmin. Eine Vesehung Polens durch Preußen in Folge dcr Koalition, von dcr man als Eventualität spricht, würde natürlich die russische Militärmacht für den Orient disponibel machen und wäre gleichbedeutend mit dem Ausbruch eines allgemeinen europäischen Krieges. England und Frankreich würben nicht nur enger zu ciuandcr flehen, auch Oesterreich wäre ge» uöthigt, eine imponircndc Macht an seine» südöstlichen Grenzen zu entfalten. Der Aufstand in Polen. Das Vorgehen der russischeu Soldaten gegen die armen Polen, gleichviel ob sie sich an, Anfstand bc-tbeiligt haben oder nicht, ist wirklich bestienarlig. Mag Manches auch übertrieben geschildert worden seiu. daß viele, sehr viele ocr Grausamkeiten wirklich verübt wurden, geht ans emcm befehle des Großfürsten I'er« vor. Nanb, Schäüdnng und Plündern,!., stanDrechllich zu bcslrafen, So entpuppt sich u, pfu seihen des russischen Heeres rie eigcnlbnmlichc, überall in der zivüisirtcn Welt bekannte russische Natur. Ans den rauchenden Ruinen von Sicmialycze. Wengrow, Won« chock, den zerrissenen und geschändeten Leibern der Mütter nnd ihrer Sängüngc, den niedergemetzelten alten nnd jungen welnlosen Menschen wird Rußland cine traurige Säule des Ruhmes erstcben. Aus V'cmberg wird der ..Ocst. Ztg " folgende Thatsache gemelkt, die charakteristisch ist für die Krieg, fübrnng der Russen. Dcr Graf M. dessen Sohn — wie ich Ihnen bereits gemeldet habe — bei dem An> griffe von Miechow durch einen Schuß in den Mund gefallen ist. hat am Mittwoch Demjenigen einen Preis von 3000 polnischen Gulden (500 Gnlden österr. Währung) zugesichert, der die Eriche scines Sohnes von Micchow nach Krakan überbringen würde. Es fanden sich zwar viele ^cutc. die den jungen Grasrn persönlich leimten und die sich den ansehnlichen Preis erwerben wollten, allein in Miechow angelangt. ver< lwte» die Russen jede Durchsuchn,^ ^^' Hinweg, fnbrung der Todlen, welche nach einer Zeit von ^<> Sinnen noch immer nackt auf einem Haufen zusam» mengrworfen daläge»«, und so mußten sie unveriich» tetrr Sache zurückkehren, Graf M. hat sich uun schriftlich an den General Vagration um Ausfolgung dcr deiche seines Sohnes gewendet. Ans ^'emberg wird der „G.»C." nnterm 1l». d. Mts. geschrieben: Die bereits Ihnen durch den Telc-grapben bekannte ??achricht von einer Grenzverletzung durch Kosaken in Manow. Nzeßoiver Kreises, bcstä» tigt sich, nur sind die Details etwas abweichend. Ich glaube darüber Zuverlässiges berichten zn könne». Am 15). d. M. fand der.Förster des Grafen Mnißcch in einem Walde desselben im Nzeßower Kreise, bei Ula« now nahe der Grenze, einen lödtlich verwundeten Insurgenten und ließ denselben sofort in eine Bauern-Hütte auf österreichischen! Gebiet bringen, um ihm dic nöthige Pfiegc zu verschaffen. Eine Stunde nachher erschienen in dcr Wohnung des Försters einige bewaffnete Kosaken, die ihm mit Vorhaltung dcr Pistolen zwangen, die Hütte anzuzeigen, aus welcher der Unglückliche alsbald fortgeschleppt wurde. Tags darauf kam ein Offizier mit einer Abtheilung Kosaken »ach dcm benachbarten, drei Meilen von der Grenze ent< legenen Städtchen Nlanow nnd forderte in brutalster Weise, säbelklirrend nnd mit Drohungen vom Pc-zirksoorstcber die Herausgabe der auf österreichisches Gebiet geflüchteten Insurgenten. Die Antwort des Vczirlsvorstebers fiel natürlich verneinend ans; zu« gleich ließ derselbe Sturm läuten und die Pi'irgcr-schaft fing an, sich zu bewaffnen und die Straßen zn ocrbarrikadiren. so daß dcr rohe Kosak endlich froh sein mußtc, mit heiler Haut davon zn kommen. Er unterließ aber nicht, anzukündigen, daß er in acht Tagen wiederkommen und die Stadt vcrdceren iverde. (?!) Vci solchem frenndnachbarlicheu Benehmen der Russen ist wohl die Antwort anf die perfiden Insinua« tionen preußischer Regierungsblätter eine auf der Hand liegende. Der «Czas« ist wieder in der Lage, den Wort« laut eines sehr interessanten Briefes des Vorstehers der diplomatischen Kauzlei in Warschau, Herrn Tel,-goborski, an den russischen Gesandten in Paris zu veröffentlichen. In diesem Bricfc, welcher einem geheimen russischen Courier durch die Aufständischen abgenommen wurde, bemüht sich Herr Tengoborski über die wabre l!agc der Dinge iu.Polcil nach Thllu,< lichkcit zu täuschen. ',!>^> ^, In diesem Briefe, an Varon Vudberg. Gesandten in Paris, kommt wörtlich folgender höchst interessante Passus vor: «......Außerdem ist der qan^e Süden in der Gubernic von Radom vom Militär entblößt, weil die Mililnrlräfte kon^entrirt werben. Es ist dieß meiner Ansicht nach der wichligste Pnnkt, nanieiulich in Anbetracht des Vorschubes, wllchkr den An'sländischen von Seite der österreichischen Belwl'd,,, den (!) zu Theil wird. denn diese österreichische» Be« bördeu habeu bewaffnete Leute von Krakau und Ga« li^ien al,s zur Verstärkung der hiesigen Banden geschickt. (!!) — Ich habe diese Nachrichten schon nach Petersburg und Wien übermittelt, jedoch ersuche ich Sie, diese Einzelnheücn als Gebcimniß zu bewahren." Die Echtheit der Depesche Tcugobarski's an Oubril hat Herr v. Biömark in dcr Kammer ge-längnet; Herr u, Bismark dürfte bald eines andern belehrt werde». Die preußischen Abgeordneten polnischer Nationalität lioffcn, wie man l'örl. schon i» den nächste» Tagen das Original der aufgefangenen Dc-pesche dcm Minister > Präsidenten vorlege» zu können. Dic „Krsnzzeüung" ist niederträchtig gem«!'!' zu insimürcn. das in Rede stehende Aktenstück sei in Oesterreich fabrizirt worden. Man begreift, wie wichtig es untel solchen Umständen ist, daß die Unwabr-beit der Behauptung des Hcn'^ 9. Piknark authentisch dargclhan werde. ^ ,,j «,»4 -,,' Oesterreich. Wien. Se. l. k. Apostolische Majestät l,abeu mit Allerhöchster Entschließung vom 12. Februar d. «52 I. allergnädigst zu genehmigen geruht, daß in bsr Marine ^ Bildungsanstalt die Zabl der ganzen Frei« platze von 15) nnf 22 und jene der kalben Freiplätze von 10 auf 16 erhöht werde, während die übrigen 22 Plätze Zalllplatzc zu sein haben. Die neuerrichleten 7 ganzen und 6 kalben Frei« platze sind für Bewerber aus der Bevölkcrnng der Küstenländer obnc Unterschied, ob diese im Staats« Dienste stehen oder nicht, bestimmt — und dürfen uur da»n. wenn sich keine geeigneten Bewerber aus den Küstenländern melden, auch an andere Bewerber vclliel'en wcrdcu. '< '""- '^- ' Wien, A). Fcbruar. Se. Majestät der Kaiser haben auf Vortrag Sr. Exzellenz des Obersllämme» rcrs dem frübcrcn Hot-Opcrnsänger Hölzel mit Rück» slcht auf dcsscn vicljährige Dienstlcistnng eiuc Pension von jährlich l()(X) st. ans Allerhöchster Gnade zu bc« willige», geruht. — Se. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erz« berzog Karl Ludwig haben zur Glündliug des liroli« scheu Kuussvcrcins 10O fi gespendet. — Der Grazer „Telegraph" schreibt: Dem Vcrncl'men nach sollen für Se. kaiserliche Hoheit dcn Onhcrzog Karl Lndlvig zwei Häuser in der Eli-sabcll'straße in Graz und zwar auf dic Dauer von fünf Iahrei, gemiethet worden seiu. 2Vien, 21. Februar. Gestern um 1 Uhr hat» ten die wegen ihrer erfolgreichen Betheiligung an der Londoner Ausstellung durch Ordensverleihungen x. aufgezeichneten Personen unter Vortritt des Herrn baiideloministers Grafen Wickenburg Audienz bei Sr. Majcslät dein Kaiser, um für die ibnen zu Tbcil gewordene a. b. Gnade ibren ehrfurchtsvollen Dank darzubringen. Die Dekorirleu. mehr als 1W Per« sonen. hatten sich zu diesen» Ende in dem Sitzungs» Saal des Handelsministeriums cingcfundeu, und bc< gaben sich von dort in die kaiserliche Hofburg. Der Herr Handllsminister lichtete eine Ansprache an Se. Majestät, welche Allerhöchstderselbc nntcr Anderem mit der gnädigen Versicherung erwiederte, daß er die durch die österreichischen Industriellen auf der Alis« slrlluug erzielten schönen Erfolge mit besonderer Be« fricdigung verfolgt habe. Se. Majestät ließ sich hierauf die Erschieueuen einzeln vorstellen uud richtete an jeden derselben hnldvolle Worte. Die gnädigen Acnßcruuge» des Monarchen riefeu unter den Vcr-sammelten wiederholte begeisterte Lcbehochrufe hnvor. Abends fand ein von Seile der dekorirlcn Industrie!» ltn zu El'rcn des Herrn Handelsministcrs vcraustal» tetcö Festmahl Statt. — Dcr kärntnische Landtag hat sich unlängst an Vlc Regierung mit der Bitte gewcudet, die daS Land drückende Einquartierungslast dllrch thellweise ander-»veitige Dislozirimg der in Kärnten seit längerer Zeit konzeulrirtcu Truppen - Abtbeilungcu uach Tbunlich« keit zu erleichtern. Die soeben in Ausführung be» griffencu Truppcnredultionen in der italienischen Armee scheinen der Militärverwallung die willkommene Mög» lichklit geboten zu babcn, der berührten Bitte des kärntnischeu Landtages schou jetzt z»lm Tbcilc zu lrill-fahren. Wie die „G.'C." erfährt, ist für die nächste Zeit mit Zuversicht eine Verfügung zu erwarte», mit welcher vou dc» in Kärntcn dislozirteu Truppen zwei Bataillone herausgezogen und anderweitig placirt werden, .^l.^) ili'i'.l Wien, 21. Februar. Dle «Donau-Ztg« be< merkt in einem „Ucber Kllndmachung von Landes-gesctzen" überschriebcuen Artikel: «Das Recht zur Oktroyirung der Verordnung vom 17. d. M. kann, sowctt die Bedingungen des §. 1^ des Grundgesetze? über die Rcichsucrlretnng eingcl'alten sind, nicht in Zweifel gezogen werden. Das kaiserliche Patent vom 1. Iänncr 1^0 ist ferner unbestreitbar als ein Rcichsgcsctz zu betrachten. Rcichsgesetzc können ab< geändert werden, aber uur durch den Reichsratb Die verfassungsmäßige Revision des Patentes vom 1. Jänner 1AW ist in der Verordnung vom 17, d. M. vorbehalten. Ob dcr Rcichsrall) der Ansicht ist: bc< zügüch cincs Gesetzes über die Klindmachnug von Landcsgesetzen sei die Kompetenz dein Landtage cin-zuränmcu. ist abzuwarten. Iedeusalls ist ts entsprechend, dab früber das Gesctz für die Publikation von Ncichsgesetzen verein« l»art sei. ebe an die Vereinbarung des Gesetzes über die Pnblikation von Landesgesetzen geschritten wird — schon dcßbalb, weil ja im Landcsgesctzblatt auch viele Rcichsgcsetzc publizirt werde», müssen. Die bezügliche Kompetenz oder Nichlkompelenz der Landtage ist eine offene Frage. Durch die oltrouirte Verordnung vom 17. d. M. ist ihrer definitiven Entscheidung nicht prä> jndizirt. In meritorischer Beziehung aber dürften ein« tretenden Falles die Landtage lauin in der Lage sein. andere Bestimmungen zu treffen, als in der Verord« „uug vom 17. getroffen sind." — Wider den in Agram erscheinenden »Pozor" sind. wie dem «Glasouosa* berichtet »vird. bereits vier Preßprozesse anhängig, aus deren Anlaß gegen den Redakteur. Herrn Pcrlooac, die Spezialulltersu-chling liugclcitet »vorden ist. — Die ,Ungarische», Nachrichten" enthalten eine «Erklärnng" der Vorstände des Pesther Großhand-Inngsglemmms. in dcr eine M>ttl>c!luug. welche die« selben bereits früher den, „Prsthcr Lloyo" zukomnien licßen. iu cmigru Plinktcn ergänzt und crweilcrt wird. Das Großhanolnügsgrcnliun, halte nämlich auf eine Anfrage iu Mailand von kompetenter Seite — wie wir jetzt erfahren vom Staalsprokurator — die N'achricht erhalten, daß von österreichischen Ge« sehen derzcit dort noch in voller Kraft bestehen: 1. Das österreichische allgemeine bürgerliche Gc« seybuch mit Ausnahme jcues Paragraphen, dcr von der Großjährigkeit bandelt, welche als mit dem 21. Jahr erreicht flslgesctzt wurde. 2. Das österreichische gerichllichc Verfahre,,, wobei uur die Mündlichlcit ncu eingeführt wurde. 3. Das allgemeine deutsche Wechsclgesctz und das hierauf bezügliche gerichtliche Verfahren. 4. Das Handelsgcsctzbuch. welches dcr alte (^»-llic,' lli l^(»!liln, icil^ des l^'^lü» ll'llulil» ist.mil jenen Znsätzen und Aendcruugeu, welche das österrcichischc Gesetz mit sich brachlc. Bis vor Kurzcm waren noch in voller Kraft alle Gcsctze über Verbrechen, Finanzen und Aomini« slralion, ccrcn Abschaffung war aber mit eine dcr Hanptlirsachcn der Unzufriedenheit mit dein Ministe, rinm Rattazzi nnd Schuld an dessen Stiirzc, weil es, und nainrntlich der Chef desselben, eigenmächtig sich erlaubte, ueue Gesetze iu Finanz und Administration zu dekrctireu, was namentlich hier. wo man diesen österreichischen Gcsctzcn und ihrer Handhabung alle Gerechtigkeit widerfahren lieft nnd die plötzliche Aen< dcruog sclir tadclle, großc Mißstimmnng erregte. — In einzelnen Z'vcigeu der Administration sind übri» gens die österreichischen Gesetze noch jetzt in voller Kraft, An dicsc Mitihcilnng des Elaatsproknrators in Malland halten die Vorstände des Pcsther Gropband. lung^gremiliius einen weiteren —> von, «Pesther L." wcggelasscucn — Sat) geknüpft. in welche», sie ins« besondere betonten. daß in Den piemontcsischcrscits acquirirlen Provinzc» zudem noch die Wahl zwischen dem (5odc Rapol« on und den österreichischen Gesehen, nicht aber wie in Ungarn die Wahl zwischen diesen nnd nicht anf der Höhe der Zeit stehenden rechllichc» Normirungen frei stand, — Ein Erlaß des k. k. Ministeriums für Handel und Volkswirthschaft au dic Vcrwallnngen der k. k. pr. öslcrrcichijchen Staatseiscnbab» » Gescllschaft, der k. k. pr. SüdbahN'Gcscllschaft, Dcr k. k. pr. Kliiscri» Elisabclh Buh», rcr k, k. Tl'c-i^Bahn u»d dcr k, l. pr. galizischcn Karl Lndwig'Bah», in B'tress dcr Vc» mcssung und Cinl'cbling dos Agiozuschlag^' ;n de» Bahngebühren, besagt: Der geehrten Gesellschaft steht ko»;cssionsmäyig nnr das Recht zu. cineu Agioznschlag zu dcn nor» malmähigen Tarifsäycn nach dem jeweiligen Tageskurse anf drr Wiener Börse einzuhebc». Nachdem je» doch die strillc Durchführung dieser Maßrcgcl großen Schwierigfeilcn nntcrlic^l, und um anocrscils das Recht dcs Publikums mit dem konzessionömäßigcn Rechte dcr gecdrten Gesellschaft in Einklang zn bri». gen, wird der Vrrwaltuugsralh hicmit ermächtigst, dlu Zuschlag, iosofcrne derselbe nicht »icdrigcr gchal. ten werden wollte, nach einem Dnrchschliittckursc. wobei der dnrchschniltlichc Silbcvkurs des uninittclbar vorauSgegangcncn Monates als» ein in keinem Falle zu überschrcitcndcö Maximum zu gcllcn hat, ciiizn-beben nnd bienach eine monatwcise Rcgulirnng dcr Agiozuschlägc mit thnnlichstcr Berücksichtigung des Wunsches einer wcit-rgcbcndcn Begünstigung deS Pu< blikuins uorzunehmc». Es ist auch sogleich die Ver< fügnng zu treffen, daß, wcnn die Partclcn die Zah. lui'gcu in Silbcr leisten wollen, dieß nicht zn vcr< wcigrrn sei, und dic Bcrcchmmg nnd Einbrbung ein-fach »ach den gewöhnlichen Fahr- lind Frachtpreis. Tarifen (daher'ohne Zuschlag) z" grschrhcu habe. Der Verwaltungsrath wird aufgefordert, den Empfang dieses Erlasses zu bestätigen. uud die bicrnach gctrof-fencn Verfügungen biumu längstens 14 Tagen hier. her anzuzeigen. Deutschland. Verlin, 20. Februar. (Nachts.) Die «Nordd. Mg. Ztg." fchrcibt: Das Journal «Europe" will vom Inhalte der zwischen Preußen und Rnßland abgeschlossenen Konvention unterrichtet seiu. Wer den Charakter des Blattes kennt, wird von vornherein gc. neigt sein, dic Richtigkeit der Miltheilnng zu bezwei. felu. Jedenfalls ist die Angabe, dab Russell und Drouiu dc Lhuys sich mißbilligend über das Verbal-ten Preußens geäußert haben. sclM durch die Erklä« rung des Minister. Präsidenten in der Sitzung deö Abgeordnetenhauses vom 18 d. M. genügend wi» dcrlegt. In dcr Sitzung dcr poluische» Kommission war keil, Minister, lein Negierungskommissär anwesend und lag hierüber kciuc Anzeige vor. Es wurde bean, tragt, dieß im Protokolle zu vermerken. Dicsc Neso- lulion der liberalen Fraktionen wurde mit allen gegen drei Stimmen angenommen. In der Sache selbst bcrrschte Einstimmigkeit. Auch Bonin und Saenger sind gegen jede Kooperation mit Rußland, '— Die Befrciungsballc. welche König Ludwig zum Andenken an die Leipziger Vefreinngsschlacht bei Kclheim au der Donau in großartiger Weise erbauen läßt, soll in den kommenden Sommermolililen vollendet und. wie die «Isar Ztg " mittheilt, an, dießjäh-rigen 50. Gedenktage deö AefreinngskampfeS in feierlichster Weise eröffnet werden. Fraukleich. Paris, 21. Februar. Der „Eonstitutlonnel« bringt folgenden Artikel: D>c polnische Insurrektion konnte als eine in« nerc politische Angclcgcnhcit betrachtet werden. Durch die Einmischung Preußens »rurdc sie in eine europäische Frage verwandelt. Die Mißbilligung der Haltnng Preußens ist einstimmig; Preußen konnte sich überzeuge!,, daß es einen groöcn Fcblcr begangln babc. indcm es eine Solidarität zwischen Preußen und Rußland zu grüuden stichle, welche nicht bcstcbt. Die Konveittion von, tt. Febrnar hat für Rußland und Plcußcu eine falsche Situation geschaffen; weml sie in dem augedeuteteu Siune geschlosse», ist. so kanu sie schwere Folgen li^l'cu. Man kann befürchten, daß iii Folge des Eifers Preußens. Rußland gegen dic polnische Insurrektion beiznstehen. Europa nicht unlcr dcu Namen dcr neuen Karte den alten Namen Po-lcns, und anstatt einer Insurrektion der Unlerlbanen gegen ihre Regierung eine Revindikation dcr Ratio, nalilät erblicke; das heißt vou Neuem dic gau;e Fragc auf's Tapct bringen, die Tbcilnng^szene erneuern und absichtlich ei»c» Akt der höchstcn Uübillig« kcit vor den Augen der Wclt wicdcr binstcllcn. gegen welchen das Gcwisscu der Generation nicht aufgehört bat zn prolcsiirc». Das schlclidcrt eine tiefe Verwirrung, eine große Unrul'c in dic Mitte Europa's, und in welchen» Augenblicke glaubt Preußen eine solche Verantwort, lichkcit auf sich nehmen zu sollen! In eiucm Aligenblicke, wo Frankreich das Beispicl der gewissenhafte« slc» Achtung der Verträge u»d großer politischer Mä< ßlgnng gibt, indem es seinen lebl'aflesteu Sympathien Gewalt anthut und sich enthielt, selbst nnr durch eiu Wort das Interesse auszudrücken, welches es für seine alten unglücklichen Alliirten stets gehabt hat und habe», wird. Hessen wir »och. daß dcr Wortlaut dcr Kouvcu-lioil dc» größte» Tl'ci! dlrser VlmrchtliuHci, z,vl1rtuen wcrde; i» jedem Fallc wird es an freliüdschaftlichen Rall'schlägen Picußen nicht gefehlt haben. Es weiß beute, was das ganze liberale Europa von dieser Verletzung des Prinzips der Nichtintervention denkt. «^ Großbritannien. London, 21. Februar Anf die Interpellation Lord Ells»l'orougl>s erwiedert Earl Russell, er könne die gcwünschie Mittheilung über Polen nicht machen, oeun sonst würdtn beide Tbeile beleidigt weitere Mit-ihcilungen vorenthalten; ob der Aufstand ein Akt der Bcrzwciftüng sci, bleibe dal'ingestcllt. Die Gesandten Prcußcns nnd Rußlands babcu ibm (Russell) mitge-tlicilt. bcidc Länder einigcn siä, ;» dem Gngagemrut, kraft dessen die Russen fiüchtigc Polen nach Preußen verfolgen uud sangen dürfen und umgekehrt, weun Poseu Rcvollltio» macht, Preußcn habe »uzweifelbaft eine ernste Politik cingeschlagen und habe er (Russell) dem preußischen Gesandten angedeutet, Preußen habc durch die Konvention gcwissclmaßcn die Mitverantwortung für die Veranlassung des AufstandeS über, »oi»me». Lord MalmM'urv bcsa»crt die Haltnng Preußens Rnsscll bcmcrkt. er wisse nicht, ob Sti» pulaliom-n bclrcffs dcr waff^'nl^s die preußische Grenze überschreitenden Pole» efislircn. Lord Palmcrston gibt im Unterhause eine analoge Anskunft nnd fügt hinzn. er ziveiflc. daß die Konvention eine gegcnsciligc Kooperation cinschlicßc, doch bcsii)c er keine Tcrtabschrift. Tagesbericht. '^ Laibach, 24. Februar. Unsere gestrige Notiz über deu Eisenbahnunfall bei Franzdorf müsscn wir dahin berichtigen, daß die Entgleisung, wobci ei» Soldat aus dem Waggon sprang und sich verletzte, schon vor llnigen Tagen, vorgestern hingegen nnr ein Achsenbruch an einer Maschine stattfand, in Folge dessen mehrere Waggons beschädigt wurdeu, Niemand jedoch tinc Verletzung erlitt. ^ ^ . — Von dem Musiklchrcr Karl Frühling hicr ist cinc. Frau Rosalia Mahr gewidmete Polka francaise erschienen, welche von Freunden dieser Art Tnnznlusik gewiß willkommen geheißt», wird. ,,„< -. Mit 28. d. Mls eröffnet der Gymnasial« Professor Herr Dr. Wrctschko hier eiucu Eycluz t»3 popular »wissenschaftlicher Vortrage nber Geologic, wclchc im Rcdouteusaale gehalten werden und deren Erträqniß einem wobltbäligen Zwecke gewinnet ist. Das Nähere ist aus der heute erfolgenden Annonce ersichtlich. — Den, durch die gelinde Witternug drobcnden. die Vierwirlbe und Biertrinker besorgt machenden Eis» mangel wenden die Bauern von Sonnegg ab, welche seit einigen Tagen dickes, festes Eis ans der Ischca. schlncht in die Stadt bringen und den Ztr. mit 14 bis 20 kr. vcrkanfcn. Wien, 23. Februar. Der Grazer „Tagespost" wird aus Wicn gc. schrieben, dak sich bei den Berathungen übcr die Reform der Strafgesepgebung mchrcrc Fachmänner gegen die Einführung der Schwurgerichte bei Preß. Prozessen ausgesprochen hätten, indem bei den gc> mischten Nationalitäten der Mehrzahl der Kronländcr sehr leicht ungerechte Urtheile gefällt werden könnten. Speziell sei dabei auf Böhmen hingewiesen worden, — In Vrünu hat sich vor einigen Tagcn cin Sicherhcitsorgan aus Verzweiflung selbst entleibt, weil ihm cin zur Bewachung übergebener schwerer Verbrecher entsprungen war. Vermischte Nachrichten. Aus Brcgcnz wird uns der Tod Fmner's v. Fcnncberg gemeldet. Fcnncr war am 10. Oktober 1«l« in Ärixcn geboren, Sohn dcö Fcldmarfchall' Lieutenants Fenncr; seine Mnttcr war eine Gräfin Wollenstem. Seit dem Jahre 1348, wo er während dcr Oktobcrtagc bekanntlich einc hervorragende ^liollc zuletzt als Obcrkommandant der ')l'ationalgardc in Men spielte, flüchtig, in Wien znm Tode vcrnrthcilt, zog er nnstät nach New - )')ort nnd Cincinnati, kehrte vor vier bahren nach Dentschland zurück, im Elend und irrsinnig. Scinc Frau kam nach Wicn und erlangte nach wiederholtem ssußfall dic Erlaubnis;, daß ihr Gatlc auf sechs Monate nach Oesterreich zurückkehren dnrfc, und zwar ward ihm Ärcgcnz als Aufenthalts ort angewiesen. Dort lebte cr scit einem Iahrc im erbarmungswürdigen Elend in einem Bancrnhansc der M'hrcran. Von dcn gräßlichsten körperlichen Schmerzen heimgesucht, starb er am 10. Februar, 44 Iahrc alt, im Stadtspitalc zn Vrcgcnz, cinc cbcn^ falls mit Kummer nnd Noth ringende Witwe zurücklassend. — Der in Mexiko erscheinende „So!" erzählt: Ein schönes Fräulein, inn welches sich der Sohn eines reichen Pfimizcrs orrgcblich bclvoldcn, vermalte sich niit einem Offizier auö ocm Staate Texas. Dcr verschmähte Nebenbuhler erforschte die Hallortc des l'eimrciscneen Paares, und bewog einen herumziehen» den Menagerie-Besitzer, an einem solchen ebenfalls Halt zu machen. Dessen Wagen fuhr nun in der Nacht hart am Gasthof an, so daß dic Mündung dcö einen Thierlastens, worin sich ein Gncpard (Tiger-woli) befand, an das leichte Straminfcnstcr, cincs Zilnmers tm ersten Stockwerk stieß. Der Schicber öffnete sich, und die Bestie dmug in's Zunmer, worin das jnngc Ehepaar schlief. Der sich aufraffende Offizier wurde so zerficischt, daß man an seiner Hcrstcl« lung zweifelt, die Frau jedoch durch herbeieilende Hansbewohner. welche das Nanblhicr allsbald er» legten, gerettet. Der muthmaßü'che Urheber dieses Verbrechens hat sich unsichtbar gemacht uud w-rd von den Gerichten verfolgt. -- Dic Nachgrabungen i„ Pompeji haben kürz» lich zu einer sehr intcrcssanlcn Entdeckung geführt, In ziemlicher Tiefe nnd !n sehr verhärtetem Erdreich bat man zuerst cin Häufchen Münzen und Schmuck, fachen und dann die vertrocknete, aber übrigens wol>I erhaltene Mumle clnes Mannes aufgefunden, Die ursprünglichen Formen waren so genau in die dart gewordene Asche eingedrückt, daß ein Gipsabguß von dcnsribru gemacht werden konntc. Der Mann war h"k»!„ch ,^,au!; Schnnrbart, Kopfhaar und dcr Fal-icim'iitt des Gc.u.i»des si.w ebenfalls vortrefflich ab-gedruckt. Die vielbesprochene Frag. des Tbesaurum von Gronouius und Grooius lmin uun als erledigt betrachtet werden; die Römer haben Beinkleider ^e. tragen. In der Nabe der männlichen Mnmie lagen zwei weibliche, die einer älteren Frau und eines kaum zwanzigjährigen Mädchens. Beive waren wohl er. hallen und wurden ebenfalls in Gyps modellirt; ihre Gewänder warrn mit Spitzen und Tressen reich verziert. Aus den Landtagen. Vinz, 20. Februar. In der heutigen (21.) Land. ^assipung wird der Bericht dcS LandcsausschnsseS l'l^r dic 'kraft des Landtagsbcschlusscs vom 17. April ^<'1 ügungcn zur Kenntniß des Hanscs gebracht; der Aulrag des Dr. Hann, dahin zu wirken, daß die dem Salzkainmergute zugestandenen Begünstigungen auch den ServitutSbcrcchtigtcn der Staatshcrrschaften im Ionviertcl zu Tdeil werden, angenommen. Ebenso oer Zusapanlrag des Dr. Groß bezüglich dcr Aus« Dehnung dieser Begünstigungen auf die noch schwebenden Verhandlungen der Privatforste. Das erfolgreiche Einwirken des Staats« und Finanzministeriums auf die Einforstungsoerhältuissc im Salzkammcrgute wird dankend anerkannt. Prag, 1!). Februar. In dcr heutigen (sechs« zehntcn) LaudtagssitMlg lcgt der Ncgiernngökommissär die Regiernngövorlagc in Bclrcff der Anwendung des Solarjahrcs als Vcrwaltungsjahr, ferner rinc neue Grnndbuchsorduung sammt dem bezüglichen Gesel) vor und ersnchl zugleich, die Vorlagen als dringlich zu behandeln, weil das Solarjahr bei dem Prälimi» narc pro 18»',4 Anwendung findet nnd das Ministerium dic Grundbuchsordiiung in dcr uächstcu Session des Reichöralhes zur legislativen Durchfül'rnng brin< gcn will. Unter dem Einlanf befindet sich das Gc< such der Stadt Nokchan wegen Aenderung dcr Land-tagswahlordiiung. Ueber dcn an dcr Tagesordnung stehenden Entwnrf des Landesausschnsses bezüglich dcr Gründung ciner Laildcs-Hypothekenbank wurde die Generaldebatte eröffnet. Der A»trag auf Vcrwei« sung des E'ltwnrfes an einc Kommission wurde vcr« worfen. Nächste Sißnng Freitag, Tagesordnung: Spezialdcbalte über dcn Entwurf cines Landcsgescßls znr Errichtnng einer Hypothekenbank für Böhmen. Nach der öffentlichen Sihnng folgte cinc vertrauliche. Prag, 20. Februar. Unter dem Einlauf bc» findet sich daS Gesuch der Stadt Lomnic nm Acndc« rung dcr Landtagswablordnung. Freiberr v, Kellers-perg beantwortet die Interpellation von Riefe-Stall» bnrg und 205) Genossen bezüglich der Vc^ögerung der Konzcisionscrthcilung für dcu Bau der Bahn Wicn - Tabor - Blldiveli> - Znaim. In der nächsten Zeit werden die Schlnssanträgc von den Zentralstelle» betreffs dcr Konzcssionserthcilung au dic Gebrüder Klein für die Linie Slockcran, Budwcis, die böhmische Westbahn und Sachsen unterbreitet werden. Das Einschreiten der Kaiser Ferdinands - Nordbahn um Konzession znm Bau der Linie Wien - Tabor < Prag dürfte in dcmnächster Behandlung im Ministerinn, in Annerkcnnung dcr Gcnlcinnüyigkcit dcs Unternehmens dic Bewilligung erlangen. Hierauf Spezialdcbatte übcr den Entwnrf zur Landcs - Hypothekenbank bis §. 5>. Dcr Regiernngs» kommissär gibt die volle Zustimmung dcr Regierung zlir Bandes » Hypothekenbank bekannt. §. 3 lantct: Vöhnil-il haftet »>il ociil ^nioessmioc für al^e von dcr Vanl ciiigcalNiacnsii Vsil'int'llchklitc!!. ^. 4 gestaltet dcr Bank mit nicht licuölhigttr Barschaft (Anlra^ Steffens) dcu Wechsclnkampf, dcn Pfandbriefcokalnpf, die Velchnung von Pfandlniefen oder Staatspapieren nach dem Tageskurs zu zwei Drittel Werth. Nächste Schung Samstag. Tagesordnung: Fortscpnng dcr Spezialdrbattc. Vrünn, 1!>, Februar. Regierungsvorlage wegen Einführung dcs Solarjahrcs als Ncchnungsjahr. Der Landtag genehmigt die Vorlchrnngen des ^andesaus« schusses zur Förocrnng dcs Ornndlastenablöslulgs« und Ncgu!irnngsgcschäl>cs. Giskra bcgründct seinen An^ trag ans Aufbesserung der Entschädigungen für Na< tnral'Militärbcguarlicruug. Kaliwoda bcgründct den Antrag wcgcn Ucbernabmc des Taubstummen-Instituts als ^andcsanstalt. Hierauf Debatte über dic In-struktion dcs Landesansschusscs nnd zwar üvcr den Wirkungskreis desselben. Morgen Forschnng dieser Debatte Brunn, 20. Februar. Regierungsvorlage, betreffend die neue Grundbuchsorduimg. Die Dcbattc über die Instruktion des ^andesausschlisses »vurde zu Ende gebracht. Nächste Siynng Dinstag. Troppan, 21. Februar. Dic vorgestern cin» gebrachten Regierungsvorlagen wnrden an die Alis« schüsse überwiesen. Graf Falkenhain wurde an tie Stelle des Iustizministers Hcin zum Beisiper des ^andcsausschusscs erwählt. Neueste Nachrichten und Telegramme. Krakau, 22. Februar. Dem «CzaS« zufolge steht ^angicwicz in Nakow, die Russen mel,r gegen die österreichische Grenze in Stobnica. Olknsz ist von den Insurgenten verlassen und von Russcn bcsept. wclchc aus Ezcnstochau kamen. Die Warschaner Post ist nicht angekommen, die Eisenbahnverbindung soll unterbrochen sein. was die Gerüchte uon Gefechten bci Pctrikau oder Nadomsk zu bestätigen scheint. Berlin, 22. Februar. Verschiedene Blätter melden, dic russische Grenzstadt Dobrzyn. gegenüber dcr preußischen Grenzstadt Gollub. sei'in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag durch acht Stundcu von preußischem Militär beseht gewesen, weil cs hicß, daß die Insurgenten eintreffen würden. Frankfurt, 22. Februar. „Europe" veröffent' licht den Inbalt einer Note deS Kardinals Antonelli an Msgr. Chigi vom 14. Februar, erlassen, um dic Mißverständnisse aufzuklären, welche den Mitthtilnn< gen Odo Rnssell's an die englische Rcgiernng cnt-sprnngen. Die Note schließt mit der Anzeige, daß der Kardinal «Staatssekretär künftig jede Beziehung zu Odo Russell ablebnc. ans welcher gefolgert wcr« dcn könne, daß die päpstliche Negiernng Lcßlcrcm mclir als Privatcharakter zncrkcnne. Darmstadt, 22. Februar. Die «Darmstädtcr Zeitung" druckt den Artikel der Wiener «Presse" betreffs dcn Ucbertritt Darmstadts in das prcnßische Lagcr ab, und erklärt sich ermächtigt, den Inhalt im Wesentlichen für crfnnden zu erklären. Paris, 22. Februar, «^a France" versichert, es wcrdc zn Gunsten Polens an den Senat eine Pe« tition gerichtet lvcrden. Diese Petition, von ansehn« lichen Männer» verfaßt, wird Anlaß zn einer Diskussion geben, in welcher dic Regierung ihre Mcinuna bekannt geben wird. " ' ^^ ' ^^>2'iü^^ .1 ." „Patric" meldet: Greif'b. d. "Gvlh wnrd'e' M'^ gestern in Andicnz vom Kaiser empfangen. «Pays" meldet alls Vcra-Ernz vom 28. Jan» ncr übcr New-Ijorl: Gcncral Mcjia von dcr fran« zösilchcn Partci hat dcn General Doblado geschlagen ulld soll ibm 400.000 Piaster wcggcnommcn habcn. Paris, 23. Fcbruar. Dcr „ssonstitutionncl" meldet, bishcr habe Frankreich sich nnr mit England verständigt, was in dcr polnischen Frage zu thun sei. London, 21. Februar. Dcr „Austral «Asian" brachte Nachrichtcn ans Ncw-Nork vom 11. Dic Erpedition Forster's ist in Port Noyal angekommen. Unionistische Negcr-Rcgimcnter haben, in Georgia nnd Florida einrückend, siegreiche Gefechte bestanden. Wegen Ankunft eines Neger-Regiments hat der englische Kon« snl in Charleston von Nnsscll den Befelil erbaltcn. nach Havana zu gehen. Snmner beantragt im Senate dic Anwerbung von Z00.000 Negern, Athen, 22. Fcbruar. Vorgestcrn rcichtc Ca< ilaris seine Entlassung ein Bnlgaris und Rufos bildeten ein ncncs Minislerium, gegen welches gestern eine Erhebnng slaltfano, woranf die beiden Letzteren ihre Demission gaben. Die provisorische Regierung ei'istirt nicht mehr. Die National.Versammlung wlro das Ministerium uud den Präsidenten ernennen. ^l)^ Neueste AMrlanlMli. .: ^^z " ?^ ^ » Dieselbe bringt Nachrichten aus Calcutta ^om 22., Singapore 23,. Vatavia 14, u, H o n g< kong 15). Jänner. Alif Java beftigc Erdcrschütlc« rungen, Slürnic und vulkanische Ausbrüchc. In Peking bl-rrscht fortivählclw freundschaftliches Eii'verneh« inen zwischen dcn Einheimlschen lind den fremden Behörden, Ein Projekt zu ciner Eiscnbahn von Tsien-tsin ilach Peking wnrdc angeregt. In Hankow soll einc Handelskammer errichtet werden. Der Vize« könig von Canton wurdc nach der Provinz Kweichow beordert, um die französischen Entschädigungsansprüche wegen der Ermordung zweier Missionäre aiiszntragen. Dic beabsichtigte chinesisch-englische Expedition gcgctt N'anking ist lNifgegeben. Für dic Witwe des verunglückten Manrer«Po» liers Sebastian Porenta sind eingegangen fi. 67.50, llnd zwar von: Herrn Anton Samassa..... 10 fl. — kr. Familie B.......... 3 ft. — kr. Hrn. Dr. Nikolaus Rccher. . . . 10 fi — kr. « P. K......... — fi. 50 kr. „ N. N......... 2 fi. — kr. „ Heinrich Skodlar..... 5 ft. — kr. „ Baron Philipp von Rehbach . 3 ft. — kr. Ertrag einer Sammlnng .... 8 ft. — kr. Von der Familie Rupert .... 5 fi, — kr. Vom Hrrrn Fidclis Terpinz . . . 10 fi. — kr. „ „ u. Langer..... 10 fi. — kr. .. Prof. Dr. Valenta . . 1 ft. — kr. 0? fi. 50 kr. Laibach 20. Februar I^tt.".. Das Ieituusss-(Comptoir. Bitte. Eine arme, mit 5' erwerbsnnfahigen Kindern gesegnete Wit'vs.geborlie l'aibachcl!!!. deren Gatte auf der Eiscnbahn verunglückt ist. waget in ibrer größtcll Noth sich an die allbekannte Milde. Gnade und Menschenfreundlichkeit der edlen Bewohner Laibachs zn wenden und um einc Unterstützung zu l'ilten. (A. d. N.) Milde Gaben werden bereitwillig im Ncdaktious. Lokale der «Laibacher Zeitung" eut-gegtngenommcn. Theater. Heute: Benefize des Kapellmeisters dcr hiesigen Bühne Hcrrn Ioscf P obl. Dnick u^ Verlag vou Ignaz v. Kleilunayr K5 Fedor Vamberg. — Vcranlwortüch" Rcdnktcur: Ia«"z ". Kleiumayr. ^ ^htljang $ur Slaibmcbcv ^ciUma. " Effekten- und Wechsel - cknrse »j,«n der k. k. öffentlichen Börse in Wien. 5' D,„ 23. Februar 1863. Effekte,». I Wechsel. 5'/. Mclalli^ilc« 75>W Silber.....11?) h»>. ?i«t . ?lnl, »!<;<) ! k>,'nd5N ... 11640 Vaiif^ti,!, . . «11 > H.l.Dulat«, , . 5,bb ^reditaltim ... iilv. ,j '^ F^rvmden Muze«ae. Del, 21. Februar 1803, Hr. Olaf Vooö Waldes, l. l. Major in der Almce. um» Vc'l'ineli. -- D»c> — Sän'^l. k. k. Hlllieramts« Benliuer. uo» Laxc'Nrlib, — Hr. Dr. Marsche, l. k. Vcznköli^l. vo» Tleffe». — Hr. Dr. Ii.'üM. l. s. V^tils.nzt. Vl'll ^c>,!el'cr,i. — Hr. Dr. Salldri. von Voolii,. — Die Herren i Em>l»ili^er< und '^loinn, I»^,»!k!!!,, von ^u^i>l'llrg. — Hr. Groß. Kmifmmm, vo» Sleur. — Hr. Kmßnig, uon Klossellfürt. — Hr. Saiu.irom. vo» Cot^lolpo. — Die Herre» : Vereliger, Hlspektor. — W,sssch,iocr. A^enl. ^- Oellich. Bürger, -ff» Epol. Tolill'ii,stier, lind — Mühlfeit, TlMlimjNerln. von W>e». Den 22. Hr. Heirl. Fabrikant, von Graz. — Hr. Jauch. Kanfmann. uon Mannheim. — Hr. Kr,it). Kaufmann, von Lüllich. — Hr. Hirschmann, Kaufmann, uon C^kalbnln. — Hr. i'idel. Handlungs» reisender, von Vrm>n. — Hr. Slemcnil Stnoirsnoer. von St. Gcorqrn dci CilN. — Die Herren: Pürin« yer. HlNldllln^irlsent'er. — Nnlter. Veamlcr. nnd — Nowak. Klinstgarlner. von Wien. Z. »»«. (l) Dcr Unterzeichnete wird an dcn aufeinander folgenden Samstagen der Fastenzeit, d. i. am 28. Februar, 7., l4., 21. und 28 März im ständischen Rcdoutensaale von tt bis 7 Uhr 'Abends einen Cylcuö von fünf popular-wissen« schaftlichen Vorträgen über Geologie für das gebildete Publikum beiderlei Geschlechts und zwar nach folgendem Programme abhalten: 1. Ueber Zusammensetzung unserer Erdrinde, 2. Ueber Neptunismus und Plutonismus, 3. Ueber Koömogonie, 4. Ueber Pseudomorphosen und Umwand- lungen im Mineralreiche, 5. Folgerungen daraus, heutiger Standpunkt der Geologie. Eintritskarten zu l fl ö. W. für alle 5 Vortrage werden aus Gefälligkeit in d.n beiden Buchhandlungen von Jg. v Kleinmayr k F. Bamberg und G, ve rch e r von Mittwoch an ausgegeben werden; der Reinertrag ist ci-nem wohlthätigen Zwecke gewidmet. Laibach am 23. Februar l»li». Gymn. Prof. Dr. M. TVretschho. 3~'277.......<«)"" ". ~ ™' Die NIEDERLÄGE >rr >i, k, rrstcn WM lanzesbefugle« Kljittauer Wasch-waren-Fabrik /. A. DatlelMtig befindet sich bei ALBERT TRINKER tu Laibacli, Hu up I platz ]\r. «39. „s?/m AMHEH.U Z. 362. (2) "^MMigell Dechtung! Drr Gefertigte l'ält fortwährend ein großes l'a^er lnrch.nnscher ^iiüster^eu.lniss,. als: Französisch, Schraubenschlüssel, Plombierzansten, Venti» lators, Vtesser-ck Gabelputzmaschinen, .^ohen heinlcr (5:isenpftüssc, Mrsscr- u»d Schecrei,-schleifaftparate, ivelfarbreibmaschiucn, Fla-scheukcllcr, Vicrfaftständ«.v, s,i.,!ini>r Kaffee-breunapparate, Hukurutzriipp^lmaschinen, ai!e Onilll».,r» l»,j! sll)l- Hichcrlieits-Vorhäng-Thür-Echlosser, »»o ein^fi'dli n.i!»>!,il!^! oir (5r, ni,o <>> (ll'Iiül, für ooci, Oüic ü,,!» zivfckinäßl.ic (Zimichtmig ssallnnirl nne d>» Hcrrc» Alioel'llierli üoerdailpt r^c^c und l'illi^e Verismus zn^efichcri ivird. Da er .^sonne» ist, el'c» slli,e F"l'r>ks'Eizcuqunss „och l'c0!-l!lci>c> ^ll urr^r^cril. so w^'p auch .'»serftilo ein l'crelllolioeü Quantum dioclftr Waarei, al^ Vtes-sinss- »»^ (sisen-Bügeleisen sammt Stahl n»o Niiste, Morser, eiscroc sch,r^r;c ln,. Kaffeemühlen m,i (^isen-l>»o >>olzgestell, Siegel» pressen, Kopierpreffen, <>l!s ^).>li!i»^!i clscvüls li. m ss<' ^>s> Thiir-Drucker, Nosetten, (>llocten-züge, Vlollen, Oliven, Pippen, Campen, Laternen, Leuchter, ic. zn lirdelücnd Peral'^cseplen Zal'lll^preisen «»outran«!'!. ___________ Niederlage .Hauptplatz.____ I. M.' (2), , ^7"^^7 Leyrsill^ °der Praklikant aus eii^m soliden Häuft, <-l',vv/ 13 bis 14 Jahre alt, wird in d^'r Spezereiwareu-handlmlst des Gduard Krenuer il» VtarblN'st soglcich aufgenommen. Näheres durch frankirte Briefe daselbst. »^H^ Icd.r write,!! ssinvfclillltl^ llltkn'l'ül !!^ das liu» auch ,» d.r ^r.'s!.>l 2ttelta,»Hstellu,lss zu i»o»dl,u smben durch .nlSg zcichnet.s f. f. ^icrr.priv, crstlö amerikanisches .Nlsschl. plil'. und eusslisch patcntirte^ ^Nlltlioi IN - Nnncl^V ll8861- r^'ü H. «. U'«,»,», piast. Zahiialjl in Wi.ü. St.idt. Tuchlaul'sn Nr. 557. ^a di.,ss s.il n» ^^his» l'sst.l,.»ds 2'.',i„dN'asssr sich als nucs dcr vl'i,> ^-ch^i, .ssl',>ssrvinin,,,'»!!ttsl ft'wl'hl sür -^il.ne <1>H M.»,d!l»,!c l.w.U,N h.it. als Tl'ilcttc-(.«s<,cn!i>,i!d vl'ii l,l'l,>n u»d l).'ch!!c!!.vllr,sl'ait.n und dom h.'chv.rcliltcn l'iil'lilum bnniht w»d. „^»'.iillich al^> ^'„ 2.ite h'cl,'^^htc<.r. „ndi^iuisch wvDr-l., iciidll P,r,l'!,Ii<1'l.!t^i durch vicl.^>^»lssc l'cw^l,»h.it.t wnd sl,' sohle ich !»i,i) j.d.r w>'!tclü Änprsisu»^ gänzlich ndlrhobeil.' MMDW 3ahnpnlverU833^! ^II ^aidach bn '.'lilt. Klie!vtl» ll. ^,'h. Krasch^'ik >i, l'.'i K arl Grill „;,»'! Chiu.scn" ; in ttlüs, bei ?l. ?l» clli. und Buchh.'üdl.r Tocher; i» Wai^'din l'ci Halter^ ?lpo-tliclcr: in N,ustadtl l'ei D. Ni^lli. ?Ip>,'theftr; !n O„rf. sclb !>li Fried B^'», chcs. '.'!pl)ll>efer-. iu Tt.in b.i Iah». >'lpclh^s.->,' a , Za » ctti. .? i f l' r> i ch und N i> » d o l i >, i, Ave-tli.^er, I. W eis: > » flld. ^ili.y ^! o r d s ch » c i d e r «, (i^slu Äru si»i. ^^la»tcricl).indlsr; in Viichlslack. Oberlnnl,, dei .sl»nl Fal'iani. Apothetcr; iu Wörz l',i ?C!!erÖfjef«tf>? auf ©ebaube imb ga^rniffe jebec Tfrtj 2. 9lwf brtÖ fiedelt &CÖ 9J?catf^Cte in anen ilbn*en Combinationen. Paö purean kr $anpt*n*ntfd)*ft brfmbet fid) au Jicr $d)ii|icrbritckc gatts-%. 234, 1. Stock, flangsrittg. 2)ie an Dielen Di'ten bestellten SöesicFö = Renten nennen zöeuftd^vungeanti-dge juc Söeföcberung an Die #auj)taßentsa)aft entgegen. 3. 344. (2) ...... .*.:.»..,,. in, ',.: Colonial-Zneker aus dcr k. k. priv. Zucker-Vlaffinerie von REYER & SCHLIK mMmel-NmstM ijt llllwährend in den lneiftu Spezmi-Handlungen zu habcu mit dein «m Bode» jcdrs Vrodcs eingedruckten Fabriks-Stämpel: RISääi COL