R««mer L. 9111 o u, btn 13. Iän«er 1901. XII. Aahrganq. PettauerZeituna. Erscheint jeden Synnrag. ...»». »***,»-»--- —•«». fonbUriften werden mcht zu.a-gest.llt, Ankündigung«« billigst bcm^et. - fritrty sind nwünjch. und woll,., längsten« bii Freitag jfber «och- ei„8e wahn unserer Bedränger gründlich »6 absurd um geführt, denn während im EiL::? Bezirke da» ' "Stimmenverhältnis stationär blieb und Dr. W o l f f h a r d t mit 77 Stimmen MeQrfcit wiedergewählt wurde, zeigt sich «« Marburg-Pettauer Wahlbezirke ein auffälliger Rückgang der slovenischen Stimmen. 6» erhielten: Wind Feistritz Wolffhardt 68. Pipu« 7 St. Frieda u . 48. . 23 „ SWorimrg . 640, . 109 . Wind Graz „ 63. „ 29 . Hohenmanthen „ 36. . 7 . Mahrenberg . 43. „ 4 . Saldknhofen . 13. . 3 . Pe»au . 196. . 19 St. Leonhard Wolffhardt 30, Pipus 9 „ Lntteiiberg . 64. „ 43 „ Außerdem erhielt der Socialdemokrat Krainer in Marburg 312 und in Wind.-Graz 3 Stimme». Gesammtergebni« Dr. W o l f f h q r d t 1187, Krainer 816, Dr. Pipu » 263 Stimmen. Der Iloveuisch nationale Kandidat ist also au dritte Stelle gerückt, hat bedeutend Stimmen verloren und al« besonder» erfreulich müssen die Wahlergebnisse in Friedau und Luttenberg de-zeichnet werden. In der Nachbarftadt haben unsere StammeSgenossen ihr Übergewicht standhaft zu wahren gewußt. in Luttenberg haben sie da»-selbe zurückerobert, ei» gute» Vorzeichen für künstige Aememdewahle». Auch in Peiwu hat sich die gegnerische Stimmenzahl vermindert und wir können un« rühmen, das» von allen Städte» Untersteiermark« Pettau alleü» eine mehr al» zehnfache Übermacht deutscher Stimmen aufweist. Die Pädagogik. .Lieber Herr Müller." sagte der Postor de» Dorse» zum Lehrer, .wollen Sie die Mädchen um Zwölf mal in meinen Barten schicken, ich will jedem Kinde einen Blumenstöckling zur Pflege mitgeben - wer die schönste Blume daran« zieht, soll eine Prämie haben. Glauben Sie mir, indem ich so die Liebe zu den Blumen wachrufe, erziehe ich die Sinder mehr für alle« Gute und Schöne, al» Sie in hundert Schulstunden." Mittag» brachte» alle Mädchen ihre Blumen-stecklinge heim, und ivenn auch die Liese e« vorzog. den ihren in die Gisse zu schleudern und davonschivinnue» zu laßen, die Drude ihn ruhig vertrockne» ließ, und i» Marta« Garten der Zie-genbock sich de« Weggeworfene» erbarmte, die Grethe wie die Ella verwandten kein Auge von ihren Zöglingen. Stundenlang konnte die Ella dabei sitzen, jede« Schmutzfleckchen wurde sorgsäl-tig abgewischt, und dann träumte sie von ihrer Prämie und wa« sie alle» dafür kaufen könne. Al« der Tag der Entscheidung bevorstand, blühten ihr zwei prächtige Blüthen entgegt». Traumver-lore» faß sie bei ihrem Pflegling, die Sonne brütete hfjß; morgen würde sie alle« haben, wa« sie wünschte. Wen» doch erst morgen wärel Da kam die Grethe. „Ei. hast Du eine schöne Blume," lobte sie, .aber meine ist noch viel schöner, sie hat drei Blüthen. Deine hat blo« zwei." Und sie führte die Ella in ihren Garten. Am Graben auf einem Bänkchen Uind die Prämien-bl»me, wirkich drei Blüthen. Die kleine Ella war Die Wahl in den Tand-gemeinden. Wir schrieben in der letzten Nummer diese« Blattte«: Nur hüte man sich vor allzu großem OptimiSm,^. denn nur jahrelange »ner-gische Arbeit führt zum Erfolge. Diese Worte haben wir am 6. Jänner, also noch vor der Wahl, jenen Hitzköpfen iu'A Stammbuch geschrieben, lvelche glaubten, mit einigen Zeitung»-artikeln. Flugschristen und Versammlungen könne ganz still, die sonne stach ihr jetzt förmlich i«'» Gesicht, e« flimmerte vor ihre» Äugen, sie wollte etwa» sage», ober sie brachte e» nicht herau», und plötzlich lies sie davon, setzte sich daheim zu ihrer Blume und heulte zum Herzbrechen. Die Sonne brannte heiß, ober da» iva» ihr gerade recht, die Sonne sollte nur ja nicht denken, daß sie deshalb fortrücken würde. Sie ballte die Hände. Alle« wckr ganz stumm, nur die Bienen summten, dabei mußte sie an den Honigkuchen denken, den sie von der Prämie hatte lausen wolle». Da« war nun vorbei. Sie wischte die Thränen ab. Sie mußte die Grethe doch noch mal aussu-chen. vielleicht tauschte sie mit ihr. die Grethe war so gutmüthig und sie. die Ella mußte doch den Prei« haben, sie hatte sich ja solange d'rauf gefreut. —Aber die Grethe war nicht zu Hause, ;ieer da« ganze Hau«, nur im Garte» schlich der alte Kater. Und am Wasser stand die Blume und leuchtete. E« raschelte in de» Zweigen. Ella suhr zusammen, aber e« war nur ei» Spatz gewesen. Ganz allein — Niemaud sah'«! Ella griff nach der Blume, sie wollte ja gar nicht» Bö> se«. uur die eine Blüthe würde sie abpflücke», dann lvare»'« immer'»och zwei. Aber, al« der Raub in ihrer Ha>ld hieng. da fiel ihr ei», da» würde ja die Grethe merken und dann müßte die EP.1 sich schämen und da« wollte sie nicht. — Lieber! — Horch, da raschelt'» wieder. E» ist der Kater nur; vielleicht sucht er den Spatzen — und springt dabei auf da« Blnmenbänkchen, tößt e« nin — und e« fällt — in'» Wasser. — Geht da nicht die Gartenthür? Raich. die altk slovcnischrden können, folgte die Bürgerschaft mit lobenswertem Eifer, so das» um 10 Uhr bereit» 120 von -808 Stimmen abgegeben waren. Der Wahlau»-schul» beeilte sich nun, dir Ausgebliebenen durch mehrere seiner Mitglieder zur Stimmenabgabe anffvrdern zu lassen, welchem Rufe meisten« ent-sprochen wurde. Von de» 97 Wähler», welche einem sonnigen Abhang? in Gärten oder Feldern Futterstellen her. die im Umkreise möglichst frei von Schnee zu halten sind. Man streue täglich unter da« Gebüsch alle Arten von Sämereien, Hanf, Lei»' und Mohnsamen. Hirse Hafer, Heu-nnd Sämertienabfäll?. die Früchtchen der Linde »nd de« Ahorn«. Erlen- und Birtenfame». die Überbleibsel au« de» Käfigen der Stnbenvögel U. dgl. Ist kein Gebüsch vorhanden, dann über-decke »mit den Platz gut mit dornigem Geäste zum Schlitze f.,!/» Raubvögel. E»i i» die Erde gestickter Pfuhl mit einem Haferbüschel oder ät»i-lichem möge al« Aushängeschild diene». Auch auf Dorsplätzen. vor Kirche nnd Schule, auf Eisen-bahn- und Laiidstraßenböschungen können solche Fntterplätze errichtet werden. besonder« dann, w'nn im März noch einmal tiefer Schnee fäll«; dan» gehen tausend« von Lerchen unb anderen zu früh heimgekehrten Vögel» zugrunde, wenn wir ihnen nicht fürsorglich Fnttter bieten. Für alle Arten Meisen, kleine Spechte u n d B a n m l ä u f e r bringt mau an, — besten ain WaldeSrande — im Gtäite eine« Baume« etwa zwei Meter hoch ein Brett an. Dasselbe ist an den Ränder» mit vorstehenden Leiste» zu verehrn zur Sicherung des Fntler«. Al« solche» eignen ich ganz besonder« ölreiche Samen, z. B. Hanf, >ie Kerne vo» Äpsel. Birne» und Nüssen, Hasel- und Buchnüsse, Rübsame», auch Kürbi«-und Gnrkeiikeriie. kleine Stückchen ungesalzener Speck oder Talg, gehackte Küchen- lind Fleisch-absälle (jedoch niemals gesalzen oder gträi.chert), Z ochku mit Fleischresten (können gleich wie ausbliebe», waren 20 verreist, 3 gestorben, 10 Herren waren krank, die Geistlichkeit, sowie die Herren Beamten der Bezirk«l»aiiptmannschost erschienen nicht zur Wahl. 10 dentsche Wühler blieben au» und 20 Wahlbmchtigie wählte» nicht, um sich'« aus keiner Seite zu verderben. Punkt 12 Uhr wurde der Wahlakt beendet und bereit« 20 Minute» später war da» Scruliuivm durchgeführt. Nu» aber begann eine wabre Leidenazeit für die Wiihlcommifsion. welche di« halb 7 Uhr abends warten mußte, den» erst »m diese Stunde langte da« Resultat von Marburg ein. Was die Feststellnug de« Wahlergebnisse« so arg verzögert hat, ist dermalen noch undekannt. jeden-fall« war diese Verzögerung eine arge Ealamität für sämmtliche Wahicommifsionen. (Flurrwrhrabend) Eine große Anzahl vo» Freunden, Göni er» und Bekannte» sammt Fa-milirn vereinigt lich beim Abend der freiwilligen Feuerwehr im gioßen Saale de« Verem«hause» und zeigte dadurch, in wie weiten Kreisen sich die Feuerwehr der wärmsten Sympathie erfreut. Ein-geleitet wurde der Abend mit den, exact gebrachten .Alt Starhemberger Marsch" vo» Schneider. Hierauf brachte der Gesangverein .Liederkr der Feuerwehr die stramm gesniigeiie» Mä» r» chöre .Ein Mann, ein Wort", den iiiiiii • Ehor .FrühliogShauch durchweht die ° de" v»» Blümel. Stürmisch begrüßt wurde d> tt ge-sungene Polta .Alle drei" (W-ib. tr und Gesang). Mäniierchor mit Orchesterbegleitung von KristinuS, so das» sich dir Sänger zu einer Wiederholung herbeilassen mußte». Eine« großen Anziehungspunkt bildete die mit 180, mitunter sehr schöne», weitvolle» von den hiesige» Beivoh-nern gespendeten Beste» ausgestaltete Tonrbola uuter der bekannt umsichtigen Leitung de« Herrn Spritzey senior. Mit den prickelnden Klängen eine» Walzer« wurde der Tanzreigeu, bei dem sich Alt und Jung in fröhlicher Weise tummelte, eröffnet. Zwei vou Hereu Max in musterhafter Art arrangirte Quadrillen fanden lebhasten Beifall, nnd dauerte das Tanz-vergnügen, zu dessen Erhöhung unsere Musik-kapclle am meisten beitrug, bi» 5 Uhr Früh. Mit einem wahrhast gemütliche» Feste war somit der hmrige Fasching begonnen und manche der Gaste riefen sich veim Scheiden zu: .Auf Wiederschaue» bei einem ebenso fröhlichen Abend im nächste» Jahr!" Speck und Talg auch an die Zweige gehängt werden, desgleichen reife Sonnenblumen, halbe Nuj»-kerne), die Samen der Quecke, die aus den Blät-lern der Buche sitzenden Made» enthaltend«» biriiiförinigen Kapsel» der Buchengalle»nincke, di« Eichengalläpsel, auch lebende Mehlwürmer und sogenannte ','lmeiseneier (Ämeisenpuppen). Eine solche Futterstelle kann auch aus einem Feiisterbrette errichtet werde», i» bissen Nähe sich Bäume befinden, die mit Vögeln bevölkert sind. Ein kleine« Taiinenbäumche» oder ein paar Nadelholzzweige, an dem Brette befestigt, locken die Vöglein an. Für A m s e l n, Drosseln »>. s. w. wird unter Bäumen mit tiesstehenden Aesle» der Schnee «ntfernl, Laub oder ähnliche» ausgebreitet nnd darauf getrocknete Beeren (Vogel- Holluuder- und Heidelbeeren). Weißdornfrüchte, Hagebutten, klein-geschnittene Aepiel und Bir»ei!, zerhacktes gckochle» Fleisch, geriebene gelbe Rüben, Qnarckliröckchen und Brod- und Semmelstückchen, welche man sür-sorglich. wenn auch Monate hindurch sammelt und bann im Wasser ausweicht. Für Zaunkönige, und Winter-Golvhäncheu stellt »na» einen Futternapf mit Ameisenpnppe», kleinen Mehlwürmer» mit eingedrückten Köpien und etwas Mohnsamen in einen großen dichten Hainen von Aesten und Dornreisig, de» man mit Tannenästen bedickt. Empfehlenswert ist das Aufstellen von Futter-tiichchen. besonders dort, wo die Schutz gewäh-renden Bäume fehle», &. B. in kleinen Ha »«gärte». Höfen u. j. w.; diese sollen mit einem Dache und (Chre»brlrM>»»g»Pr»ltß Jtirtic e«tr» Lalchbksg> wurde Dienstag beim hiesigen Bezirk«-gerichte neuerding« vertagt, weil der Klager nicht erschien«« war. E« wurde eine Zuschrift der k t. Postdirectio» verlesn,, welche besagt, daß der Postmeister in Et. Benedieten da» Aiii,»geh^im« ni» verletzte, al» er dem Kaplan MurSic da» Schreibe» de» AngeNagte» auSsol^ie. der Postmei-ster vkrantwortete sich dahin, daß Herr MurSic den Brief auf dem Tische im Postamt? liegen sah »>id einsteckte, was der Zeuge nicht hindern konnte, da er sich mit dem Kaplan nicht verfeinden wollte. Die Schlussverhandlung diese» Pro-cesse» findet am nächste» Dienstag statt. (H»fr«th ploj. to aHost r« nicht!» Am 7. d. M. wnide» beim hiesieaeu Bezirksgrichte Herr Joses Sattler. Pfarrer iu Maria Neust,st. wegen Beeidigung de» Herrn Franz Sluga zu 50 K und Jakob R«ich in St. Lorenze» wegen eine» thätlichen Angriffe« aus Johann ltLifsenjak zu 40 K Geldstrase verurtheilt. Die Strafverhandluugen gegen Josef Stern. Aiton Ürnejtek. Johann Plejnschek und Stefau KamenSet wegen Mißhand-lung de« Herren Wutichina wurden verlagt. Sämmtliche Straffälle betreffen Borgänge bei der W^hleroersammlung in St. Lorenze». wo Herr r Uh Ploj al» Einberufer fungierte. /rilrrbrreitschast.) Vom 14. Jänner bi« Jänner. 3. Rotte d<« 2. Zuge«. Z»g«-fii r Bel' i. Rottführer stoß. Feueranmel-d .gen sind in der SicherheitSivachslube zu erstatten. Auswärtige Neuigkeiten. tät«referenten fast in alle» Kroiiländern gebildet haben. Die große Anzahl der bereit« zugesagten Borträge von hervorragende» Gelehrten und Borkämpfern im Streite gegen be» Alkvholi«mu« bürgt für eine erschöpfende Behandlung aller the. oretischen u»b praktischen Seiten der Alkoholfra-gen aus bem Kongreß. Die Zahl ber Beitritts« Erklärungen aus dem Auslande ist heute schon so groß, al» nur immer erwartet werben konnte. Höchst erfreulich ist eS. baß alle Stäube und Par» teieu durch die bisher Angemelbeten vertreten finb. So erfreulich bie Unterstützung ber Regie-rung unb bas Entgegenkommen be» Auslandes finb. |o bleibt boch noch bie Hauptarbeit zu thun: die Eriveckung der Theilmahme der östrreichijchen Bevölkerung. Daran hängt nicht nur der äußere Erfolg deS Congnss,«. sonder» a»ch ein bleiben-der Nutze» für Oesterreich. Um da« Jntereffe der weitest?» Kreise wachzurufen, wird die Orga-nisationScommission demnächst ein Flugblat ver-breiten, das über bie Ziele deS Co»gresse« auf-klären soll. Alle den Congreß betreffenden An» fragen sowie Anmeldungen zur Theilnahme wolle man richte» an da» Bureau de« Eongresfe«, IX/3. Schwarzspanierstraße Nr. 17. (Vrr „t'otto-Koscr".) Durch breiunbbreißig Jahre hat er bei» österreichischen Abgeordneten-hause angehört u»b während bieser ganzen, langen Zeit, die ma» gemeiniglich ein Menschenalter nennt, !>atte er wohl keine« einzige» Menschen Feind-chast sich zugezogen. Und daS w'll etwa« besagen in unserem Parlament, mit seinen sich bitter n»b leibeuschastlich befehbenbe» Parteien. Nun ist ba« Mandat Rojei'S, ber wegen feine« vorgerückten Alter« nicht mehr canbibirte. — Dr. Roser ist 1825 geboren, stehet somit im 76. Leb,»«jähr —, in den Besitz ber deutichrabicale» Partei über- Sangen. In ben letzten Jahre» fühlte sich Dr. loser auch nicht mehr recht heimisch in be» Rälline» de« Parlament«, wenngleich er nur äußerst selten den Sitzungen fern «blieben war. Saß er doch ba droben auf bei» Berg, nämlich aus ber äußersten Ecke in ber ziveite» oberen Bankreihe, mitten unter ben Christlichsocialen, uub ber Professor Schlesinger, der Erfinder de« .Volk«gelde«". war sein unmittelbarer Sitznachbar. Allein mit einer gewisse» Pietät und Zähigkeit hielt er an diesem Platz fest, weil er ihn schon rn dein hölzernen .Schmerling-Theater" vor dem Schottenthor ii»iehotte. Ja, dort gab e« noch echte und rechte Budgetdebatte», und dori konnte er seinen immer aus« Reue ansgeuonimenen stampf gegen di? Zahlenlotterie führe». In bem neuen Mächtigen Palast am Franzen«ri»g aber gibt e« seit drei Johren keine Bubgetdebatte mehr, unb intterhalb biese« Zeiträume« ivar da« Loltoarchiv de« wackeren Freihrit«kämpe» doch so stattlich angewachsen. Im Jahre 1889 >var e« Dr. Roser noch vegönut, da« 25jährige Jnbiläuni seiner Lvttoreben zn halten, nnb bomal« war er auch Gegenstanb lebhafter Ovationen im Abgeorbneten-hau«. Nun ist biese typische Figur beS Abgeord-neleuhause« verschwunben. Ob sich wohl einer von ben neugewählte» Volksvertretern entschließen wirb, Roser's parlamentarisches Erbe zn über-nehmen? (Vrr tebrniabeud rinrr Opernstugerin.) In einer Dachkammer de« Hause« Rr. 4 ber Jttdengasse in Wien lebt eine einst in Wien uub im Auslande sehr gefeierte Sängeri» Na inen« Erharbt. vermalte Bran-bi«. iu größter Armuth. Die 81 Jahre alte Frau brfiubet sich in so hilflosen nnd traurigen Verhältnissen. das« sie nicht einmal einen kleinen Ofen für ihre stammer anschaffen kann. Frau Erhardt'Branbi« entstammt einer einst sehr vermögenden WienerPatricierfamilie nnb ist im Iah-re 1819 gebore». Sie sang mit Jenny Linb zusammen bei ber Enthüllung be« Beeihoven-Denkmal« unb ist im Besitze von Ze>tuug«krili-ke» au« ben Jahren 1843 bi« 1847. voll be« Lobe« über die künstlerischen Leistungen. Auch von Mendel«ioh»-Bartholdy. dessen Schülerin sie war. besitzt sie Zeugnisse. Vermalt wir die Frau mit einem damals sehr geschätzten Kunstmaler NanienS BranbiS au» Hannover, ber nach bem Kriege von I86tt nach Oesterreich an«>va»derte. iveil er nicht preußischer Unterthan werben wollte. Der Man» würbe in Wien insinnig, unb elf volle Jahre mußt, bie Frau ihn erhalte». So schwanden ihre Ersparnisse immer mehr, so bas« jetzt an ihrem Lebensabend eine finstere, kalte Dachkammer ohne Ofen ihre Heimstätte geworben st. Dabei ist bie Fran vo» einer merkwürdigen geistigen Frische unb erinnert sich an bie unglanb-lichslen Kleinigkeiten ihre« langen schicksalsvollen Leben«. Bo» Hannover bezog sie ansang« eine Pension vo» 20 Mark monatlich; ba sie aber zu lange lebte, wurde die Pension auf 15. dann auf 10 Mark reduciert, und jetzt, weil sie gar nicht sterben will, auf 5 Mark. Sie flickt noch Wäsche für die Leute, aber da» reicht selbst für ihre so geringe» Bedürfnisse nicht au«. Handel, Gewerbe und Land-wirtschaft. vie St)ugs- uud Absatzorganisation der österreichischen Landwirte. Dieselbe nimmt eine sehr erfreuliche Entwick-lnng. Au« den verschiedensten Länder» haben bie meiste» genossenschaftliche» nnd sonstigen landwirtschaftlichen Ceiitralkörperschaste», welche Bezug«- »»b Absatzgeschäste betreibe», entweder fcho» formell ihren Beitritt erklärt oder boch ihre Berbinbnug mit dieser Centralstelle ausgenommen. Zum erstenmal finden sich hier, auf geschäftlicher Basi«. auf welcher die Lage der Gesammtheit zum Bortheil jede« einzelne» ge-stärkt werden soll, nach langer Zeit wieder ein-mal die gleiche oder verwandte Ziele verfolgen-den landwirtschaftlichen Körperschaften aller Natio-nen und au« alle» Länder» zu gemeinsamer Arbeit zusammen Bei den Schlus«verhandlunge... welche am 18. December in Angelegenheit der nächstjährigen Thomasmehl- und SuperphoSplmt-schlösse stattfanden, waren neben den deutschen genossenschaftlichen und sonstigen landwirtschaftli-chen Provinzialkörperschaste» theil» durch Delegierte. theil» durch Vollmacht auch tschechische, polnische und slovenische BezugSorganisationen vertreten, so dass die Verhandlungen in der That im Namen der organisierten österreichischen Landwirtschaft ohne Unterschied der Nationalität geführt werde» konnten. Die Verhandlungen hn-ben denn auch ein richtige» Resnllat ergeben, so dass die Schlüsse, welche ans Grund der mit dem PhoSphatmehlverkaufSbureau der Böhmischen Tho-maswerke und dem Verband ber östen.-ung. Snperpholphatfabriken getroffene» Präliminar-Übereinkommen burch ben »allaeineinen Verband tanbw. Genossenschaften in Österreich" unter Mitzeichnnng ber theilnehmenben Körperschaften werden geuöthigt werden, ben letzteren für ben nächstjährigen Thomasmehl- nnb SnperphoSphat-markt biegünstigstenEinkausSbebiiigungen zu sicher». Da» Übereinkommen, welche« auf Grnnb ber Berhanblungen vom 18. December au alle lanb« wirtschaftlichen Centralkörpcrlchaften Oesterreich« verschickt würbe, hat nicht verfehlt, überall lebhafte Befriedigung hervorzurufen. Mehrere Körperschaften haben ber Centralleitnng bafür bereit« ihre bankbare Anerkennung anSgesprochen unb ba» von ihoen zu schließenbe Theilqnaiitiim angezeigt. Auch ilalienifche Körperschaften, welche in der VerhanblnngSconferenz nicht vertreten waren, sinb bem Präliminar Übereinkommen be- reit« beigetrete». Besonber» vermerkt wird, das« die böhmisch.» ThomaSwrrke die Grundpreise von zul.tzt 33'/, Heller per 1 Kilogramm citronen-säure löslicher PhoSphorsäure aus 31 Heller uni> von 29'/, Heller per ei» Kilogramm Gesammt-phoSphorjäure aus 27'/, Heller herabgesetzt haben, und das« sowohl nach dein Übereinkommen mit den ThomaSwcrken als auch nach demjenigen mit den SuperphvSphatsabricken allen stöperschafte», welche auf Grund dieser Übereinkomme» durch de» .Allgemeinen Verband" und zivar gleich-viel welche« Thtilqnantnm. schließen, der gleich-hohe und höchste Rabattsatz gesichert erscheint, welcher bei den vorhandenen Grnndpreisen auf Grund dieser Übereinkommen und an landwirt-fchastliche Korporationen überhaupt gewährt wird. Mit den Staßfnrter Kaliwerken steht die Centralstelle in Verhandlung, um der öster-reichliche» Landwirtschast die günstigsten Bezug». mvdalitäten zn sichern, und wird, um allen Kör-perschasten. den groß.» wie de» kleine», wieder die höchsten Rabat!,ätze zu sicher», auch bei»» Kainit ein gemeinsamer Schluß durch den .All-gemeinen Berband" in Aussicht genommen. Dem Fntterinittelmarkt wirb eben besondere Aufmerksamkeit zugewandt, nnd sind für mehrere Körperschasten burch bie Eeutralstelle bereit« «ün-stige Abschlüsse auf Roggenkleie. Mai« unb Malz, keime realisiert worbe». Mehr unb mehr nehmen auch bie Lagerhau»-genossenschafte» bie Vermittlung ber Bezug«. unt> Absatzorganisation für ihr, Getreideverkänfe in Anspruch. Diese Vermittlung wirb für Rog-gen. Weizen unb Hafer voraussichtlich auch von Erfolg fe>n. für Grrste können bei ber anhaltend-flauen Tenbenz. welche bieser Artikel verfolgt, unb ba inSbesonbere ber Export beinahe vollstän-big in« Stocke» gerathen ist. günstig, «bichlüsse nicht mit dal sich al« Deutscher bekannt. Da aber der arme alte asthmatische Mann stet« in unge- heiztem Zimmer schlafen muß, wird ihm wohl bald der Athem ausgehen. Da der Anton keine reiche alte Betschwester ist. zu welchen bekannt' lich geistliche Herren sehr gerne nachschauen kommen und um da« werte Befinden fragen, so hat sich der Usu« eingebürgert, de» Mann all» jährlich so lange frieren zu lassen, bi« er schwer krank wird. Unter den 7 Werke» der Barmherzigkeit kommt eben da« „den Frierenden einheizen" nicht vor. | Angesicht« dieser Vorgänge blieb mir uur ein Trost, aber der daueite nicht lauge. Die .Süditeirische Post" starb den Tod jener Be» rechten, welche sich recht,eilig aushänge», um deu Galgen zu entgehen. Da« war schön I Minder hübsch war aber, das« sofort ein neue« Preß-reptil auSkroch. namen« .Südsteirische Presse', welche« dem Verstorbenen gleicht, wie ein Mist-käser dem anderen! Immerhin zeigt e« doch eine Dosi« gesunder Selbsterkenntnis, das« die Herreu wenigsten« de» Name» änderte», den» er war doch schon zu anrüchig. Da aber die Herrschaften immer von einer „Südsteirijchen Tagespost' flunkern, so habe ich mich entschlossen, besagte« Blatt herauszugeben al» Faschingsonntagbeilage der „Pettauer Zeitung." Da ich schon von politischen Sachen rede, fällt mir auch jener Schreiber de» Dr. Hör-va'h ein. welcher bei drr Reich«rath«wahl der IV. Curie i» Kofsär» Gasthose mir die feierliche Erklärung abgab, er werde mich für meine ZeitungSschreibereien »och einmal züchtigen. Seit dieser Stunde lebe ich in steter Angst, den» e« ist ja bekannt, das» jeder verloren ist. der dem Dr. Horvath, oder auch nur bt-ffcii Schreibern in die Hände fällt. Da ich aber schon bei der Reich«rath«wal>l bin. muß ich auch jene Ereignisse erwähnen, welche sich bei der letzte» Wahl am Freitag zu-trugen. Hat man jemals gehört, das» ein k. t. Bezirkshauptman» einen ganzen Tag von einem Paar Krennwürstel lebte, oder dass Herr Notar gilaserro .Patiencen" legte? Und doch ist da« «glaubliche Thatsache geworden, weil die Wahl i» Marburg so lauge dauerte nud daher die WahlcommissionSmitglieder in Ptttau *>i« 7 Uhr abends warte» mußten Für künftige Wahlen wird es sich empfehleu. 4 ausgezeichnete Tarokisten und 3 stramme Preserenzler in die Commission zu entsenden. Die blieben dann gerne bi« Mitter-nacht sitzen. Waldidylle. Auf einein Pilz im Tannenwald Ei» MchtelmSnnlein iah. Dos stumm au« einem ltichelnapf Sein Lbendfüpplein oh. Sein W!chtelweiblein sah ihn« zu Und frug ihn hocherfreut: „Mein Alierchen, wie schmeckt Dir denn Dein Nefselsüpplein he»t?" Der Wichtelmann strich seinen Bart Und sah sein fBeiblein an: ..Fanw« I Wa« hast Du eigentlich Denn heut« dsangethan?" Da lach» da» kleine Wichtelweib.-.Am Walde« rande fand Ich eine Flasche gestern früh. Drauf „Maggi« Würze" stand. Bon dieser hob' ich etwa« nur Der Suppe zugesetzt. Drum schmeckt diefelbe offenbar So ausgezeichnet jetzt." All,« starke «bf«hr»ittel sin» bekanntlich schädlich. Man verwendet daher da« ohne störende Nebenwirkung unmerklich milde abführende Mittel welche« auch die Ber-daunng nicht alterierl, sondern dieselbe anregt und kräftigt, den Tr. Rosa« Balsam für den Magen an« der Bpoiheke de« B. Fiagncr tn Prag. Erhältlich auch in den hiesigen Apotheken. Wochenmarkt-Preise | M a b Mittelburch. Satt»«, und schnitt«prei« in t. «. ' Gewicht 1«) »ilogr. 16 . l4 — 14 _ P 13 — m 13 — " 13 17 — m 4 40 9 12-16 — Kilogramm 56 Srbsen...... 56 Liter 24 Weizenarie«..... Kilogramm 88 . 6fi Ö« 56 18 1 40 Wachholderbeeren. . . - 56 n HO Suppengrüne« . . . -. 20 30 Semmelmehl .... 26 Polentamehl..... 1» Rind«Ichmoltz .... 1 80 Schweinschmalj . . . 1 40 Speck, frisch..... 1 8 Speck, geräuchert. . . » 1 30 » 1 4 Kilogramm 24 Butter, frisch .... - 1 80 käse, steirisch .... 45 Stück 8 — Rindfleisch..... Kilogramm 1 12 a 1 20 Schweinefleisch jung . 1 20 1 40 R.>b«öl....... 1 10 Kerzen, WH»..... 88 64 Liter 76 40 Milch, frische .... : 38 14 . abgerahmte . . 12 Holz harr Meter lang . Meter ' 6 60 „ weich . , . 6 — Holzkohlen, hart . . . Hektoliter 1 80 „ weich . . 1 60 100 «ilogr. 1 80 Hen........ 4 40 Stroh. Lager .... „ 4 46 . Streu.... • » Selbst der größte | Griesgram^ «I Mn M Lästige AesiWchiel »« Sri» fl|. knilt4 loch«» I,d« •ilillfett, n«tn ■. «nlflttt i^bolri Mrft96 fii/tig« komU «*» MaMortttm ist |tn Wild, fcmabr, Marburg, preis fl. 1.20. K" B oT B V eö o esa 09 1r 9 cv cd v-C3 pt ev — 5 — Chief-Offlce: 48, Brixton-Road, London, 8W. 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An der Landeswinzerschule in Silberberg bei Leibnitz ge-langen am 24. l. I. 10 Uhr vormittags Kolloser, St. Peterer, Gamser (bei Marburg) und Silberberger, gut sortirte, rein abgezogene Sortemveine von KleinrieSling, Traminer, WiUfch-riesling, Muskateller, Sylvaner, Ruländer, MoSler, Schilcher!c. (Weinlese 190Ü), im Ganzen etwa 160 Hektoliter zur Ver-fteigerung. Die Erstehungssummen sind sofort zu erlegen. Die Abholung des erstandenen Weines hat innerhalb 14Tagen vom Erstehungstage iu zu erfolgen. Rühere Auskunft ertheilt der LandeS-Wein- und Obstbau-Tommissär, Herr Anton Atiegler, Graz, Landhaus. Graz, am 7. Jänner 1901. Vom steiermärkischen Landes-Ansschnsse. Die Sartenlaubt eröffnet den * Z«dlg»>g 1901 • mit den beide« -t» hervorragenden erzählenden Werkt n: -ch» -e» „Mix Sotbe^ von % C. Herr „San Vigilio" bon Paul tzeM. Abolinemeulsprei« vierteljnhrl. (IS Nummern) 2 K 40 h. Zu beziehen durch die Buchhandlungen und Postämter. Danksagung. Die Unterzeichnete» erfüllen eine angenehme Pflicht, indem sie für die aufopfernd« Unterstützung und Theilnahme, welche dem Fräulein Aloisia Fleischmann während ihrer Krankheit i»»beso»dcr« von Seite der geehrten Familie S e i d l, des löbl. Frauen vereine« und mild, thätiger Damen in so re'chem Maße zutheil wurde, weiter« für die schöne» Kranzspenden und die Begleitung beim Leichen-begängnisse, innigste!! Dank zu sagen. Thrrrßa Spritzky Hrdioig »örbler al« Schwester. al« Richte. oaueris *lt Jiraiiradi von fl. 8.— per müle an, liefert die Lnchdnukerei W. ßloitkr, prttan. J Specerei-, Wein-, Delicatesaerv und Sfcdfrüchten-Handlung, PETTAU. Geb« ftakaaal, da*e ich aur fainMen Pragtr-Schiakci, K'Utflltisdl, PragtrwBrKfl, sowie stets frische n»>»»t«»er TrailtfHrter und Uliirite führe. Mache auch aufmerksam auf mein gut sortierte» Lager von Delioateeien, Wein, 8üdfrüchten und Speoerei- waren. Freiwill. 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"P «•« |linfcn>knlli Ahm, towi» laMrilcna Tulli kostenfrei. ^ ZE3*UL5»erger, (W!t ?»xt.) die MoreSku, die sich fortgepflanzt hat durch die Zeiten — die das kleine Fischerdorf so gut bewahrt hat wie Eorto, Bonifazio »nd Ajaccio zur Erinnerung au die Maureuzeit. Wie sie jetzt miteinander ringe», wie hier einer i» den Sand sinkt, sich wieder aufrafft nnd den Kampf anfs nene beginnt, wie dort ein anderer fliehend den Gegner zu sich lockt, nm ihn dann, sich rasch wendend, zn treffen. Wie daS Spiel ans nnd nieder wogt, bis die Saracenen besiegt nnd im Triumph umhergeführt werden! Wie die Tücher winke». Zubelgeschrei ertönt, Zurufe erschallen! Alles ist voll Leben nnd fenriger Bewegnng, als hätten sie einen Sieg errungen über einen wirklichen Feind. Ein buntes, farbenglühendes Bild unter dem strahlenden Himmel des Südens, am Strande der rauschenden See, in deren goldener Flnt sich die dnnklen Olivenhaine, die roten Felsen nnd schneegekrönten Berge Korsika» spiegeln. Endlich »ästete» die Kämpfenden im Schatten der Palmen, die Mädchen brachten ihnen den kühlenden Trnnk, »nd dabei warben die Bnr-schen um Tänzerinnen. Erwartungsvoll schlugen die Herzen, welches Paar wohl den Reigen beginnen werde, ob Mareo Gentili mit der stinken Ehilena, die er schon lange ausgezeichnet, oder seiner Schwester Gia-netta. Wenn sie es ist — welcher Bursche wird sie füh-ren? Alle umdrängten sie. aber sie begünstigt keinen. Roch haben nicht alle Paare gewählt, aber schon erklingen die ersten Töne der fllöten und Klarinetten, als jine Bewegung inderMenge ent-steht «nd laute Rufe des Willkommens sich verueh-men lassen. Juuge Burscheu aus den benachbarten Dörfern sind e» — unter ihnen Paolo Ribetti. Stannen mischte sich in das Willkommen, obwohl je-der den kühne» Burschen, der weitaus als der beste Schisser und Schütze bekannt war, immer nngern vermißt hatte. Ihn aber heute zu sehe», erregte fast Unwillen; man hatte nicht geglaubt, daß er zum Tanze kommen werde, hatte ihn doch keiner ain Morgen bei der Prozef-siou dazu ermuntert. Unbefangen, wie ein alter Bekannter, trat er unter die jungen Leute, ihnen die Hand bietend. .Paolo Ribetti grüßt euch," rief er, iu ihre» Kreis tretend, .ihr schönen Frauen nnd braven Männer. Bor wenigen Tagen habt ihr mir anS der Rot geholfen, znm Zeiche» meines Dankes und mich habe»?" Dabei schaute er hente komme ich zu eurem meiner Frenndschaft. fast gebieterisch im Kreise .Was soll die Frage? Wir wissen auch, was Recht und alte Sitte erfordert," war die halb unwillige Antwort, die Paolo lächelnd hinnahm. „Noch eines," fing er wieder an; „mich drängt eS, mich mit euch zn messen nnd im Kampfe die Kraft zu erproben an eurer Stärke. Der Freundschaft bester Kitt ist KainpfeSfchweiß, nnd die erkannte Kraft macht einen dem andern wert. Wer will es mit Paolo Ribetti aufnehmen im nnblntigen Ringkampf?" „Wähle Dir den Gegner!" riefen alle einstimmig. .Du bist ein guter Mann, mit Dir zn ringen ist Lust. Und D» bestimme den Preis des Sieges." Ein stolzes Lächeln überflog PaoloS Gesicht. „Den Preis des Sieges? — Was kann eS Besseres sein, al» mit dem Mädchen seiner Wahl als der erste zum Tanze zn treten? Ist s euch recht?" ..Gut gewählt, Paolo! Ein stolzer Preis! — Und wer ist Dein Man.?" 7 4' PnoloäBliife suchten uirfit — er hatte den Gegner ja schon liiunft gewählt. Älnf Marco Gentili beuteub, welcher von allen am teilnahmloseste» schien, sagte er: .Die Wahl thut weh -doch wen» ich aber diese» wähle, kränke ich keinen. - Marco Gentili soll es sei»! Wollt Ihr eS mit mir wagen?" .Ich sollt' es meinen," entgegnele Marco im gleichgültigsten Tone, ans der Mitte der andern vortretend. .Laßt »nS beginne»! Gebt Raum, Freunde!' Sie wiche» zurück. Rasch warfen die beide» die Wämse ab, stellten da» Fneile beiseite — das Messer blieb im Gurte stecken — der Zieger setzte eS am Schlüsse de» Kampfes dem Be-»egte» auf dir Brust, zum Zeiche», daß dessen Lebe» in seiner Hand sei. Atemlos standen alle, die Blicke a»f die beiden gerichtet, die jetzt ans-einander losstürzten zn wildem Kampf. Wie sie sich umschlangen mit Armen nnd Beinen, wie sie sich auf und nieder wenden, verbunden zu einem »»lösbare» Knäuel verstrickter Glied-maßen, wie bald der eine oben, bald der andere, wie jetzt dieser einen Bor-teil errungen, dann jener, wie aber keiuer wankte, keiner wich, weil sie feststanden, gleich der Pinie der Berge, als seien sie festgewurzelt im Boden »nd dabei doch biegsam wie das Rohr am MeereSstrande. liein Laut wird t'eniomme», »ur daS Atmen nnd Keil» chen der beide». Aber jetzt, als ob ein Zauberwort lesprochen, lösen sich die verschlnuge-en Körper, sie stehen sich gegenüber, | iie messen sich vom Kopse bis zur jehe, fl« wischen die Tropfen von der -tirne, sie ringe» nach Lust. Stolz messen sich die Blicke, wohlgefällig betrachtet einer den andern, jeder bat seine» Mann gefunden, keiner überbietet den Gegner an Kraft und Gewandtheit. Doch zum zweiten Gange; kein Wort wurde mehr gewechselt, keine Frage. Auch dieZuschauer sind stumm. Bang stehen die Frauen. die alte Ma-rianna murmelt Flüche und Gebete untereinander für den Sieg des Marco Gentili — für den Sieg des letzten Gentili — für sie ist der Kampf kein bloßes Spiel, sie möchte den Gegner des Sohnes zertrete», zermalmen, ihm das Mefler ins Öerz stoben und «ich an seinem Zucken erfreuen. Sie weiß, daß von dem AuSgange des Angens die Entscheidung abhängen wird, ob die Stunde der That ge-kommen, oder ob sie wieder warten soll. Zwischen den Gespielinnen steht Gianetta, ihr Arm in dem der Freun-'in zittert bei jeder Wendung des Kampfes. Für wen bangt sie? Für den Bruder doch nicht? Ist er denn licht der beste Ringer im ganzen Paese nid noch nie unterlegen? — Nicht ihm wünscht sie den Sieg — auch licht dem Feinde — sie denkt nur an oen Tanz, wen wird Paolo Ribetti zum Reigen führen? Aber die Minute» fliehe» — daö Ringe» der beide» währt fort, feiner hat noch deS andern Knie zum Wanken gebracht, und jetzt entsteht wieder eine Pause, wieder ei« Aufatme», »och ist keiner Sieger. — Ein lautes Zurufe» folgt der atemlose» Stille, ei» »icht enden wollendes Bravo den beide»; aber zwischen hinein lasse» sich Stimmen vernehmen, die das Ende des Kampfes verlange»; die Mehrzahl jedoch drängte zum letzte» Gange, n»d dabei sind es besonders die Frauen, die fast einstimmig de» dritten Akt fordern. Gianetta war die einzige, die stumm blieb; ei» bstiiges Ahne» lie» »e de» Ausgang finden, gleichviel wer siegte. Einige Augenblicke standen die Kämpfer sich wieder gegenüber keiner schien ermiidet. die Uebung der Kraft hatte ihren Gliedern wohl erst die volle Geschmeidigkeit gegeben. Ein eigentümlicher * | H S ■4* "c 'S s> ■ % B a & Ausdruck lag auf Paolos Antlitz, als er jetzt sagte: .Nil», wolle» wie deu dritte» geschenkt sein lasst»?" .Geschenkt? Nein! Nimmermehr!" rief Marco. „So meine ich nitrfi," sagte Paolo. ..Einer muß siegen!" .Mn« siegen!" wiederholte Marco, die geikliineidigen Glieder dehnend. ><5?nschu»a Wa') FURS MHM WD I 1 .).** ■* 'Ä' • * .M l^r * &; 1. Schereuhaltcr. Ta» verlegen der Schere ist ein so häufige» Uebel, daß viel» Leserinnen gewiß mit Jnierris« »inen Gegenstand betrachten. der «dhilf« bringe» so». Da» hier vorgeführte, »n, Gürtel zu befestigende Sch«r»n»lui ist skr eine mitte«. groß» Schert berechne»! «» hol 12 Seiitlm»t»r Lange, 4>/4 obere und 1*/« llenttmeter untere «reite; sein Bezug besteht au» schwär,em Leder, Kette und Gürtelhaken sind au» Stahl. Man kaiin da» Monogramm in da» Leder sticken «der daraufmalen. Der Prei» be, Modell» Ist l Mark 00 Pf. ii.BiarNuetzinHSlsslasbcit. Ta» Netz, da» in der Vor-läge ZI EenIImeter hoch und ebenso breit ist, wird an» schwarzem Häkelgarn Rr. 30 gearbeitet und mit einem festen Bügel versehen. Tie Arb«it ist höchst einfach nnd schnell fördernd, man hSkelt im Rnnd und beginnt mit einem Anschlag von 280 Ma> schen, schlingt die letzte der ersten an »nd arbeitet wechselnd 2 St. und 2 Lft»., die 2 M de» Anschlage» über-geben. In den folgenden lonren wird da» Muster stet» verseht gestellt. In dieser Weise häkelt man .17 Touren, bann teilt man die Maschenzahl in 2 Hissten und häk«lt aus jeder Seite besonder», nach jeder R den Faden abreißend «nd von ne»em beginnend, noch lZ R. Unten werden die beiden Seilen de» Rehe» durch l R. f. M verbunden, i. e&uiiCdltei. und den obere» Rand begrenzt eine selbständig gkhäk«lt«. au« einzelnen Tretecken bestehende Spitze. Tie Spitze wird mit dem Nttz durch l R. von wechselnd l Pie. und l f. M. verbunden, letztere saßt stet» um Spitze und Tasche gemeinsam. Bei unserer Vorlage Ist jede Zacke der Spitze mit einer au» Häkelgarn hergestellten Quaste vers»h«n. ». Siarfttasch«. BßUIE^ Kaspar Ritter von Znmdnfch. Am 2». November feierte Kaspar Ritter von Zumbusch, einer ber größten Meister der monumentalen Plastik, feinen siebzigsten «rburt»«ag, Ein Sohn W«stfal«n», erlangt» Zumbusch seine Au», bildung in München und begann dort nach seiner Rückkehr vo» Rom im Jahre IlN» seine künstlerisch« Wirksamkeit. Et war eine Büste König Ludwig« II., die ihm die Zuneigung de« kunstsinnigen Fürsten, sowie zahlreiche Aufträge de»selben verschaffte, «»rühmt geworden sind sein Denkmal für König Ma^i» milian II. und die prächtig« Statue de« Grasen Rumford i» München, sowie da« Kriegerdenkmal in A«g»b«rg. Ein« neue Schaffen»periobe begann für Zumbusch mit seiner 1R73 erfolgten Berufung an die Wiener Akademie, Hier entstanden in knrzrr Aufeinanderfolge seine di» Witner Plätze schmückenden großen Erzmonument». ,»»rst da» Veetbvven.Denkmal mit der sitzenden Figur de» Tondichter» und den Gestalten de» Prometheu» unb ber Viktoria am Sockel. Zumbusch» bebeutendste» Werk bleibt da» in gewaltigen Dimensionen ausge-baute Denkmal der Kaiserin Maria Th»res>a mit den den Sockel umgebenden Reiterstandbildern und leben»groß«n Statuen der berühmte« Heerführer und Staattmänner der Dh»rrsianilch»n Zeit. Da» mit prächtigen Relief» geschmückte Monument Fcldmarschal? Radrtzkh», sowie jene« de» Erzherzog» Albrecht, de» 5N»ger» von llustozza, zeigen dem Kenner, wie glücklich Zumbusch bie Schwierigkeiten besiegt hat, die gerade in ber Komposition von Reiterstandbildern gelegen sind. Außer seinen monumentalen Werken ha« Zumbusch viele Por-Irätdüften geschaffen, wie bie den Arkabenhof der Wiener Universität zierenben Marmordrnkmäler der verstorbenen Professoren Billrot, Hh« nnd Ha«»er. In Deutichland ist sein Nam» in »euerer Zeit durch die Kolossalsignr Kaiser Wil-beim» l, auf dem Denkmal an ber Ports Weslsalica wieder viel genannt wor> den, und fetzt geht i» de» Künstler» Werkstatt da» für Straßburg bestimmt« Standbild de» großen Kaiser» seiner Vollendung entgegen, Am Waldessaum. Schnee deckt jetzt überall bie Gefilde. entblättert stehen die Bäume «nd trotzdem sie Ihre» Sommerschmucke» beraubt sind, machen doch die Riefet, de» Walde» nicht weniger »inen erhebenden Eindruck, al» in ihrem Sommerkleid«, Belebt Im Sommer unsern herrlichen Wald fröhlicher Besang der Vogelwelt, so würd« er Im Winter jedoch sehr still und öd» erscheinen, wenn nicht da» Wild eine lebenb« Staffage abgäbe, welche« in nicht beunruhigten Revieren bei Schnee viel vertrauter wird und da» Herz de» Iäg«r» und Natur-freunde« durch sein«n Anblick erfreut. Ein strenger Winter kann dem Wilde oft sehr Verhängni,voll werden, deihalb Ist e» Pflicht be« vernünftigen und besorgten Ja««», ba« Wilb wShrend bieser Iahr«»zril au«g!ebig zu füttern, damit e« sich nicht, vom Hunger getrieben, bi« Iu di»Näh» ber menschlichen Wohnungen wagt, wie e« der Künstler in unserem heitigen Bilde zur Anschauung bringt. St, Di« neu« Kaiser FranzenSbriick« i» Prag ist von den Ingenieuren Jos, Iarni, Georg Soukup und Ant. Baltaneck — vom letzteren stammt speziell di« Architektur — mit einem Koltenaufwande von t,631,060 Olulben erbaut worden Der sich ebenso f!att!'ch n ie xek-bmackvoll pritt»»«ler«i>be T iu Ist in Heu Pfeiler» und Bogt» au» Granit de» Moidaugebiete» hergestellt; zu den Rachmauerungc» ovrrhalb der Bogen würd« Horichi^er Sandstein, zu den Piiaslern über den Pfeilerköpfen zum Teil roter Granit verwendet. Einige Pfeilerpilasier, und zwar diejenige» der Grupp«nps»iler, sind harmonisch an» rotem »nd weißem Granit hergestellt, wilhrend im Brückenhauptgefimle sich blauer Granit findet; I» den Balustern sind die Sohlplatt»» »nd D»ckplatt»n, sowie di, Trennung,föulchen au» biauem, die andern Teilungisöulchen au« rotem Granit, die Decke» selbst au» Sandstein, Den Zugang zur Insel ver-miltelt ei» breiter Treppenbau; vo» der Errichtung einer ursprünglich geplan-te» Zufahrt wurde abgesehen, da di» Absicht besteht, die Inf«l mit der Zeit durch Aufschüttung vollständig au» der Inundation zu h»b«n. Bemerkenlwert ist bei dem Bau die große ceffnung vo» 42.73 Meter Spannung im «Itstödter Moldauarm, der»» Durchführbarkeit von gachl»ut»i> vielfach angezweifelt wurde. — L» ist die» einer der »rft»n Bogen, der in Oesterreich In dieser W»i,I zur Au«sührmig gelangt ist. Die Wöid«ng»art ist die gleich», wi« sie bei drr stei-»ernen Brücke z» Savo»»e in Frankreich angewendet erscheint, indem da» Geiüst. durch Werkstücke belastet, von etwa sieden Au»gang«punkten gewölbl tourde. Die »«»c Prager Franz«i>,.«rück» st«Ut sich al» Imposant«» Monu-meutalwerk dar und bildet eine weitere Zierd« für bie bekanntlich an male-rische» Straßen- unb Landschasl»bildern ohnehin reich« Hauptstadt Böhmen». Fatal. A,; .Eben fallt mir «In, daß ich Dir vor m«hr»r«n Monaten m«i-*«n Schirm geliehen hab«!' — B (ärgerlich); .Daran hättest Du Dich auch früher erinnern können . . , jetzt habe ich ihn g»rade neu «berziehen lassen.-Der klein« Schwerenöter. Lehrer: .Nun, kannst Du nicht antwort»n, Fritz?" — Fritz: .Der Herr Lehrer hat boch neulich selbst gesagt: R«de» ist Silber, Schweigen ist Gold.' (»rokmiiti«. Schneider; .Bezahlen Sie mlr nun doch endlich die Rech, nung. Ich habe mir schon wenigsten« ein Paar Stiefelsohlen wegen der Sache abgelaufen." — Student: .Sie sollen absolut nicht durch mich zu Schade» kommen. Bitt«, schreiben Sie »Ir die Stiefelsohlen auch mit aus die Rechnung,' Pin de »itele. v-tee; .Scharn' Dich. Ell», da» «st nun schon da« zweite Mal, daß Du in dieser Klasse sitzen bleibst." — .Ich bitt' Dich. Papa, sei nicht so gräßlich pedantisch, sorg' lieber für ein» -uständige Mitgift, damit ich später nicht si^en bleib«.' labakrnnch schadet den Zimmerpsianz»» nicht. Er v«rhind»rt vielmehr dir Ansiedlnng de, verschiedenen Ungeziefer», ber Blatt-, Schild- und Schmier-läuse. Schädlich wird der Ranch erst dann, wenn die Pflanzen wochenlang in demselben stehen, wie e» z, B. In Wirt,. stuben, Kaffeehäusern u. dergl. schlecht ge-lüfteten, öffentlichen Lokalen der Fall Ist. Efsigfriicht«, auch Gurken. Bohnen, er-hält man sicher, wenn man dem Essig von Zeit zu Zeit ei» wenig Branntwein zusetzt. Der Eisig hat dann «twa» zu zehren und kann nicht in die fonlIgeGährnng übergehen. (kin Z«»i»b- ober Sandbad Ist de» Hühnern Im Winter unentbehrlich. Ran wirb bald sehen, mit welchem Vergnügen die Hühnrr sich in «inem solchen walzen unb mit den Füßen und Flügel» die lose Masse aus sich werfen, in da» Gefieder schütteln und sich dadurch von dem ihnen anhaftenden Ungeziefer reinigen. Außer. dem gewährt man eingesperrten Hühnern aus dies« Weise Unterhaltung oder Be-schaftigung, so daß sie nicht aus allerlei Unarten, z B, Feder«au»rupfen, verfallen, welche Untugend schwer abzugewöhnen ist. Problem Nr. I. Bon 6. Szersnyi. Schwarz, 1 1,1 m * m W •T ü W i 1 1 ^ m 1 M Ä 2- D t 1 M W W r: ia h i A » C D K Weiß. Malt In » Züge». K O II Auslosung. K j 8 ! M 1 0 0 t | c ! rrr Alp sie TT tt I » | 8 | « I 1 i ' n I o \V » h l t I ■ u o 0 n | i 0 ,1 n Anagramm, Mein Bor« nennt dir ein VSueleiN! Tie Zeichen versetzt, ein Mägdelein. L-g-griph. «u« dem Snnern der Palme stamme Ich her. «I» Rahrung»m>ttei beaedrt »in Ich lehr; ftllflf» du ein e. stall de» • mir an. Phantastische Ueberlieferung nenne ich dann. Palindrom. Himmlische »estirn« bewirken den Lauf, zlkdn «» iaailla ich nach «Orden hinauf. Zimmer muh bleibe» die» ,1agen und L«|«n. Tenn «»he würd« sein «eich dald zersetzen^ Da» Wort, wenn man e» riitfto&rt» sprich,, Verändert sich dadurch im geringsten nicht, Johanne» He»pe, Auslosung folgt in nächst«, Nummer, Auslosungen ouS voriger Rnmmer: $«» VIlderrä tsel»! vri geistreich«» Männern hebt di» äuh«re Stube die Inner« ans, ebenso umgekehr«. — «e» Logogrlph»! Tvllar. Tollart, Alt, X«»>» ,,«»«»,tt»». verantwortlich« i»«daklion von Irnp P >»- »reine« lt »fei !l||cr. «unirf» und OenulgtgtlKa !t in *tv Stuimatt