^ 26. Donnerstag, 31. Jänner 1889. j0«. Iahrgan». Aibacher Zeitung. «"Whil??/?? k ?A. Vtit PofiverilNdun«: ,an,l«h»l, st, 1», halbM»!« ,l. 7,«, I» »omplo»»: ^ Dlt „«oibachn «e<»«n," »^ch,«nl »»,«» ««t »»»n«»m» bn «°nn. nnb y«l«n«,l, »lt «v»l,«ft»,n«, "««», I»,,.'.7?!°lahl!g fl.5,»o. Nü» di« Zuftlllnn, in« Hau« ,an»!,«ll«»«l«»»,: YÜ, M blstnbet fich !««« l>», ,« 4 ^zilln « tr.. «»öße« v«r «itllr « ll,> b«! öll««n «Vltb«bollln<> funden hatte, Folge zu leisten, und der vom Ausschusse dem Hause unterbreitete Bericht erkennt dies auch mit umso wärmerer Anerkennung an, als auf Grund des bestehenden Gesetzes bisher nur wenige und nicht immer zweckmüßig eingerichtete Lagerhäuser entstanden sind. welche demzufolge ihrer großen wirtschaftlichen Bedeu« tung nicht ganz gerecht werden können, überdies aber auch-die mittlerweile infolge der neuen Brantwein-und Znckersteuergesetze nothwendig gewordenen Freilager in gewerberechtlicher Beziehung der legalen Grund« läge entbehren müssten. Der Entwurf selbst hat sowohl in der Presse als in den Kreisen der Geschäftswelt Beifall gefunden, und auch der Ausschuss hat alle wesentlichen Grundsähe desselben zu den seinigen ge« macht. Die Hoffnung, dass die Vorlage auch im Hause eine gute Aufnahme finden werde, erscheint demgemäß als eine wohlberechtigte. Wie übrigens verlautet, sind von Seite des Hau« delsministeriums im bevorstehenden Sessionsabschnitte weitere wichtige Gesehvorlagen zu gewärtigen. Zunächst dürfte der Gesetzentwurf über die statistische Gebür unterbreitet werden, dessen Einbringung der Herr Han» delsminister bereits im Vudget-Ausschusse angekündigt hat. Die Nothwendigkeit dieser Vorlage ergibt sich schön aus dem Verhältnisse zu Ungarn, woselbst die stati< stische Gebür bereits seit einer Reihe von Jahren besteht. Dieser Vorlage werden Gesetzentwürfe folgen über die Verstaatlichung der auf österreichischem Gebiete lie. genden Strecken der ungarisch-galizischen Eisenbahn und der ungarischen Westbahn, ferner über die Erstreckung des Termines für die Aufhebung des Freihafens in Trieft bis zum 30. Juni 1891. Erwägt man. dass außerdem auch noch das neue Markcnschutzgesetz sowie die Seemannsordnung ihrer Erledigung harren, dann wird man zugeben müssen, dass insbesondere auf wirtschaftlichem Gebiete dem Reichsrathe ein weiter Spielraum zur Entfaltung einer gedeihlichen Thätigkeit geboten ist. Dass zunächst das Budget für 1889. das vom Ausschusse zum großen Theile bereits durchberalhen ist. ferner auch die vom Herrenhause bereits erledigte Vorlage über die Regelung der äußere», Rechtsverhältnisse der israelitischen Religionsgenossenschaft baldigst zur Vollberathung kommen müssen, erqibt sich aus der Natur der Verhältnisse. Beide Häuser werden daher eifrig arbeiten und weise mit der Zeit haushalten müssen, wenn sie in dem bevorstehenden Sejsions-abschnilte, dessen Dauer allerdings noch nicht festgestellt, durch die bestehende Absicht j/doch, die Delegationen wie im Vorjahre möglichst zeilig tagen zu lassen, im gewissen Sinne begrenzt ist, zum mindesten die als unaufschiebbar und drinqlich geltenden Angelegenheiten zum endgiltigen Abschlüsse bringen wollen. Politische Uebersicht. ! (Enquete über die Holztarife.) Die vor kurzem im Handelsministerium abgehaltene Enquete, betreffend die Regelung der Holztarife im galizisch« adriatischen Verkehre, hatte bekanntlich zu einer Con-ferenz der diesen Verkehr bildenden Eisenbahnen geführt, deren Resultate nunmehr vorliegen uud welchen'zufolge eine Ermäßigung der mit 1. Jänner erhöhten Holztarife beantragt wurde. Diese Vorschläge werden nunmehr in einer neuerlich einberufenen Enqucte, an welcher außer den Vertretern des Ministeriums und der Eisenbahnen auch die der Holzindustriellen theiluehmen werden, zur Verhandlung gelange». Die von den Bahnen bewilligte Ermäßigung der Frachten um mehr als 30 Procent hat vor allem d?n Fortbestand eines gedeihlichen Hol> exportverlehres nach der Levante im Äuge. und dieser ist auch gesichert, sobald der österreichisch - unqarische Lloyd sich berelt erklärt, für den nothwendigen Äblade-raum und die Beistellung der für den' Holzexport nöthigen Schiffe Sorge zu trag?n. Aus diesem Grunde wird der Enquete auch ein Vertreter des Lloyd bei-gezogen werden. (Parlamentarisches.) Das Wiener Landes« gericht hat an das Präsidium des Abgeordnetenhauses das Ersucheu um Auslieferung des Abgeordneten Vergant gerichtet. Bekanntlich handelt es sich um die Untersuchung betreffs der Weiner'schen Briefe. (Der Klagenfurter Gemeinderath) beschloss abermals eme Petition an den Reichsrath be- treffs des Ausbaues der oberen Murthalbahn mit euitt Fortsetzung über den Loibl. Die an dieser Strecke l^ genden größeren Orte sollen aufgefordert werden, B der Petition anzuschließen. ^,, (Reichsraths » Ergänzungswahl.) W das Reichsrathsmandat im Städtewahlbezirke MarMg soll dem Vernehmen nach die Ergänzungswahl auf den 7. März ansgeschrieben werden. (Aus Budapest) berichtet man uns untew 29. Iänuer: Nach Schluss der Sitzung des ^ geordnetenhauses acclamierten vor dem Parlaments gebäude eine größere Zahl Studierender die oppositionelle! Abgeordneten und demonstrierten gegen die Mitglieoc der Regierungspartei; als nach einer beschwichtigenden Rede des Abg. Ugrons ein größerer Theil der Studenten die Demonstrationen fortsehte, säuberte die Polizel vie Straße, worauf Tisza in Begleitung Fejervary's un° Barosz' unter lebhaften Eljenrufen der Parteimitglied" das Haus verließen. Die Studenten sammelten !'^ wieder auf dem Boulevard, wo sich verschiedene GH^ elemente anschlössen. (Oesterreich und das Occupations' gebiet.) Eine der «Pol. Corr.. aus Constant'»"^ von befugter türkischer Seite zugehende Mittheu^ bezeichnet die aus' dem «Novoje Vremja» in anw Blätter gedrungene Mittheilung von einem M^ Oesterreich-Ungarn und der Pforte abgeschlossenen Uev^ einkommen zum Behufe der Occupation des Ai dschaks Novi-Vazar ausschließlich durch österrel«M ungarische Truppen als jeder Grundlage entbey"" und fügt hinzu, dass weder ein derartiges Uebere'' kommen besteht noch auch seitens der östeneM^ ungarischen Regierung Anregungen oder Schritte >rg^ welcher Art zur Erzielung einer solchen Vereinbarn'» erfolgt sind. ,. (Deutschland.) In Berlin ist vorgestern" Ordensregen niedergegangen, unter anderen erhielt ^ Herbert Bismarck den rothen Adler-Orden erster <^,! mit Eichenlaub und Ober. Reichsanwalt Tess"^' welcher die Anklageschrift gegen Geffcken verfasst y' das Comthurkreuz des Hohenzollern'schen Haus"° ^ Mlt dieser Auszeichnung wird wieder in sehr u" samer Weise au die Affaire Geffcken erinnert. Ml Geffcken und Herr v. Roggenbach haben Einspruch 6 .. d,e Veröffentlichung ihrer Privatbriefe, selbst im"" zuqe. erhoben und drohen eventuell mit Klage. Gm" erklärt die Behauptung des «Hannover'schen Cour'"' und der «Kölnischen Zeitung., die beschlagnah"' Briefe enthielten die Absicht Geffckens. den MoW" Z von Baden zu bestimmen, die Denkschrift für den ""' demselben als sein (des Großherzogs) Wert zu "" geben, als unwahr. .^ ^. (Köniq Milan) hielt vorgestern bei e» Diner zu Ehren der Mitglieder des Verfassung^ Uusses eine Rede. in welcher er den bevorstey' ^ Mmlsterwechsel ankündigte. Et leate auch die G" « dar weshalb das Ministerium Kristic bisher '" ^ geblieben ist. Die Stimmung bei dem Festmahl, z eme sehr animierte. Ristic trank auf das 2M Köiugs. Tavöanovic auf das des Kronprinzen. ^ (Die russischen V l ä t t e r) besprM'^ Wahlsteg Boulanaers mit großem Interesse, bey"«! sich jedoch ein definitives Urtheil über die Trast^ Feuilleton. Aus Abbazia. Und wieder einmal wanderte ich den freundlichen Strand auf und nieder. Ich glaubte jedes grüne Blatt wieder zu erkennen und die Stimme jeder einzelnen Welle, die auf eine Klippe sprang, um etwas zu mir heraufzufliistern. Es war ein blauer, lauer Tag, der Quarnero lächelte selbstzufrieden, die ganze Landschaft athmete ruhig, ohne den geringsten Hustenreiz, und nur hoch oben der Monte Maggiore schien etwas verschnupft und führte von Zeit zu Zeit eine weiße Wolke, die einem Tafchentuche glich, an seine Nase. Wieder einmal zählte ich die Agaven des Klippenstrandes, an denen ich vorüberschlenderte; ein besonders stattliches Exemplar, ein förmliches Agaven-Mütterchen, hat man seither eigens untermauern müssen, damit es nur ruhig sitzen bleibe. Und auch die Eichen versuchte ich zu zählen, die ihr ockergelbes Laub so zäh festhalten, dass sie gleich riesigen Makart»Aouquets im rothen Erdreiche zu stecken scheinen; aber es waren ihrer doch zu viele. Die Ma-ronibäume dagegen, auf denen bekanntlich die gebratenen Kastanien wachsen, stehen ganz entblättert, glatt und glänzend, wie mit grauer Oelfarbe angestrichen, und greifen mit ihren ellbogenieichen Armen augenscheinlich ohne bestimmtes Ziel in der Luft umher. Unten im Küstenwasser liegen große Steine, so üppig grün bemoost, dass es scheint, als habe da irgend ein nibelun-gentranker Hagen einen Schatz von lauter centnerschweren Smaragden versenkt. Und um die glänzenden Edelsteine her slattern die Möoen. weil sie ja längst aus Erfahrung niche», dc^s ieder Maler, dcr eine solche Klippenküste malt, den Vordergrund am liebsten mit einer Anzahl Möven sprenkelt. Das ist der sogenannte «südliche Strandweg., der ungefähr dort anfängt, wo die steinernen Quais auf. hören. Diefe ganze Strandeinfassung ist ja neu. wie überhaupt Abbazia neu erscheint, wenn man wiederum zwei Iayre nicht dort gewesen. Es wächst mit sich selber um die Wette. Das Überraschendste war mir diesmal der Qua,. Die Nothwendigkeit hat ihn zur Kunst gezwungen, auf kleinstem Raum eine Fülle von Abwechslung zusammenzufassen. Er begleitet mehrere kleine Buchten und etliche lleine Vorgebirge auf allen ihren Aus- und Einsprüngen. Wie ein System von Bastionen und Courtinen wächst er aus dem Felsen heraus, dem Südwinde allein ausgesetzt. Im übrigen mag der Windgott blasen, aus welchem Quartiere er will, immer bietet das Zickzack des Q lais diese und jene geschützte Stelle woselbst der schlechteste Schauspieler unangeblasen sitzen kann. Ganz niedlich ist es zu sehen, wie dort in den schönen Stunden des Tages der Sonnenstrahlenfana eifrig betrieben wird. Auf Reihen von Zeltstühlen in den sogenannten «Katarrhzeltchen». sitzen Gesunde 'und Ungesunde und haschen die goldenen Pfeile von 25 Grad Celsius, welche Apollo, der warme Gott. daherschießt. Auch sind die wärmsten Winkel, wo sich die Strahlen so recht fangen und anelnauder noch mehr erhitzen, den Leidenden ebenso gut bekannt, wie den Stammaästen eines Wirtshauses die warmen Stellen der Wände wo inwendig die Heizröhren laufen, wo sie also um keinen Preis sitzen wollen; m Abbazia freilich kriecht man lieber um eine halbe Stunde früher aus den Federn, um nur so ein geheiztes Platzchen zu erobern, denn intensives Frühertommen ist das sicherste Mittel dazu Sitzt man aber einmal, sa athmet man nicht nur das unfehlbare Gegengift gegen alles Grippige. Sch""^ sondern kann auch, wie von einem Sperrsitze a"»' gl schönsten Comtessen-Corso bewundern, der nun «' ^ eme Specialität von Abbazia geworden ist. ^H^ und frank wandeln sie dahin, Arm in Arm. nut ^ den Augen uud blühenden Lippen: in alten M entstanden aus solchen Spaziergängen die lM«^ Capitel der Mythologie, die in den Töchtersch" "^l Hebung der Siltsamkeit noch jetzt auswendig 9 werden. . hel Neben diesem Corso her geht aber ein zwH^ ln semer Weise gar nicht uninteressant ist. Da "' ^ vor den Thoren Wiens liegt — man braucht " ^ ""Schläfchen am rechten Orte zu thun, "«"M?' Schlafcoupe' des betreffenden Courierzuges der S"° ^ um m Abbazia zu erwachen — so kann man " i" nemOrte der Mlt so genau wie hier erf°h"/i' "elchem Grade>s höhere Wien dermalen erlM ^ Jeden Morgen erscheinen die allerneuesten Ar"' ^ atarrhe der Residenz auf dem Schauplatze; "Ml Uch abgelaufene Pneumonie begrüßt Mit, p" I<>-Freude eme leichte Bronchitis, die hier in e""^stck gen zu verschwinden beabsichtigt; ein schwere V^t, der li,s über die Ohren in eimn dicken G/n^ soeben vor dem «Hotel Stefanie, aus dcM iw^^lls stlegen wendet sich geschwind nach Süden, wo"^ Afrika l.egt, und thut deu dass em Ausbruch darauf folgt; ein Müde! ' ^ das ,m nächsten Wagen angekommen, lüftet 1 ,„L chwind, spannt aber auch schon einen helle" «,» A schm» auf. denn es hält den Mohren der 3"'^"" der eben vorbeigeht, für einen Herrn, den "^d von Abbazia so schrecklich gebräunt hat. Md ^F Tagen sitzen alle diese Herrschaften im Cafe o^, ,' ^.uarmro» und haben keine Zeit zu huste"' . jacher Zeitung Nr. 2«. 205 3,. Jänner t»N. Arem? ^'"""e weiterer Ereignisse vor. «Novoje Nousa. ""b «Novosti» s.hen in den, Wcchlersolge lunn,"^ ""^ an die Republik gerichtete Nufforde-^g z« energischem Vorq.hen. ^ "^"ntreich.) Die vorgestrig? Senatssitzung Gcipk/. ^ Zwischsnfllll. Die Kammer genehmige den und ^^ betreffs Verbesserung der Mililärhäfeu ^ nnm Credit von 4i> Millionen für die Arbeiten schHll?-<^ Sitzung verlief ebenfalls ohue Zwi-"< '"". «oulanger erscheint heute in der Kammer. Ne M.^" Wilhelm und das Elsaß.) Elsäs-M n"^ sm die Verbesserung der britischen ^is.z °f^ld,gmlg ein. Mit Rücksicht auf die drohende bereit »,. '" Europa gezieme es England, sich kriegs-bttisck/. ^^"'' da es in einen voraussichtlich mör« . ^g verwickelt werden könnte, "it der 'n .."Malische Nationalbank) schloss Vlillw,,» F",er deutschen Bank eine Anleihe von zehn «33^^" Francs ab. Kronprinz Rudolf f. ^glÜck'1, /"^^ares. entsetzliches, niederschmetterndes ^ Thron, ? "eignet. Kronprinz Rudolf, der Erbe ist todt, m ^ Hoffnung der Dynastie und des Reiches, llkgen halb ^1 ^aibach war die entsetzliche Nachricht sich lyi" ; " "hr nachmittags gelangt und verbreitete ^ furck^ ^°"ffkuer in der Stadt. Es war, als hätte de oWeli, 5?"chl "'^ Dauben . . . Gegen 5 Uhr traf ternde K>m. Depesche ein und bestätigte die niederschmet-sosort z« . ^ir haben die Depesche unseren Lesern ^'""be lip« " ^ktra - Ausgabe mitgetheilt. Bis zur rgen uns folgende telegraphische Nachrichten vor: E^ . Wien, M. Jänner. (Ossiciell.) ^chste Kais ?""^"^" Schicksalsschlag hat das Aller-frische« İ^' .^" °lle Völker der österreichisch. . U" betritt '"^"' ^at jeden Oesterreicher, jeden ?t! Der .'!'' ^" allgeliebte Kronprinz Rudolf ist ^"r Vlllies/?"^"^ ^^" Sr. Majestät des Kaisers, 5^. l^ der Kaiserin, da« Lebensglück der zärt- lichen Gemahlin, der Kronprinzessin Stefanie, der liebevoll verehrte Nruder der Prinzessin Gisela und der Erzherzogin Valerie, der Stolz des gesammten Allerhöchsten Kaiserhauses, die Hoffnung der treuen Völker ist in der Blüte der Jahre, der Vollkraft des Wirkens in ein frühes Grab gesunken. In tiefster Trauer, das Herz voll unendlichen Wehs, wenden in angestammter Liebe und Treue die Völker des Reiches ihren schmerzerfüllten Vlick dem Allerhöchsten Throne zu und vereinigen sich zu dem innigen Gebete: Gott möge unser allgcliebtes Herrscher» paar und das ganze Kaiserhaus in so schwerer Stunde jenen Trost finden lassen, den ein Menschenwort, und tönt es auch von Millionen Zungen, zu bringen kaum imstande ist. Ueber den erschütternden Todesfall können wir Nachstehendes mittheileu: Se. f, unk k. Hoheit der durch lauchtigste Kronprinz Erzherzog Rudolph hatte sich zur Ingd nach Meyerling bei Baden begeben und mehrere Iagdgäste, wie Se. Hoheit deu Prinzen Philipp von C 0 burg und Se. Excellenz den Grafen Joseph H 0 y 0 s, geladen. Se. k. und k. Hoheit befand sich jedoch schon gestern etwas unwohl und musste desshalb sich ent< schuldige», bei dem in der tais. Hofburg A. H, anberaumten Familienoiucr nicht erscheinen zu können. Als sich die Iagdgäste heule morgens versammelten und Se. l. und l. Hoheit der durchlauchtigste Kronprinz nicht erschien, wurden dieselben nach sofortiger lheilnahmsvoller Erkundigung durch die entsetzliche Nachricht von Schmerz überwältigt: dass der durchlauchtigste Kronprinz infolge eines Schlags anfallcs seine edle Seele ausgehaucht habe. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf die erschütternde Kunde in der lais. Hofburg ein. Bei dem unaussprechlichen Weh, welches das Allerhöchste Kaiserhaus erfüllt, treten unwillkürlich auf jedes Oesterreichers Lippen die Worte: Gott erhalte, Gott schütze, Gott segne Se. Majestät den Kaiser und das Allerhöchste Kaiserhaus und verleihe uns allen Stärke und Kraft, solch großes Unglück standhaft zu tragen! Wien, 30. Jänner. Es dürfte gegen 11 Uhr vormittags gewesen sein, als die Schreckensbotschaft in der Hofburg einlangte. Um diese Zeit wurde die Kronprinzessin davon verständigt, dass die Kaiserin sie zu sprechen wünsche, worauf sich die hohe ssrau sofort iu die Appartements der Kaiserin begab, von der sie die erste Nachricht über den erschütternden Unglücksfall erhielt. Seitdem hat die Kronprinzessin die Kaiserin nicht verlassen. Wien, 30. Jänner. Kurz nach 1 Uhr mittags zeigte sich im Börsensaale eine beängstigende Stimmung. Es war, als ob eine Gefahr, ein schreckliches Unglück im Anzüge wäre. Aber niemand wusste, woher dieselbe kam, welchen Ursprung sie habe. Die Course fielen auf die dunkle, unbestimmte Ahnung rapid. Anfanas glaubte man den Sturz der Papiere auf die Straßen-Demonstrationen, die sich gestern in Budapest abgespielt hatten, zurückführen zu sollen. Dann hörte man mit einemmale den Namen des Kronprinzen Rudolf aus-sprcchen. Der Name flog von Mund zu Mund, und in Verbindung mit ihm wurde ein schrecklicher Vorfall gebracht. Ein Unglück, hieß es, habe den Thronfolger ereilt. Die Aufregung im Saale wurde eine immer größere, aber vergebens harrte man einer näheren Auskunft. Um -^2 Uhr endlich verlas der Börsen - Commissär eine ofsicielle Mittheilung, welche das furchtbare Unglück, das urplötzlich hereingebrochen, in seiner ganzen Größe verkündete: «Der Kronprinz ist todt!» Ein Augenblick athemloser Stille — und dann erhob sich von allen Seiten der Ruf: «Schluss! Börse schließen!» Die Erregung über die fürchterliche Kunde zeigte sich auf allen Gesichtern, Zahlreiche Besucher brachen in Thränen aus, und einige hatte die Trauernachricht so erschüttert, dass sie ohnmächtig zu Boden sanken. Um 2 Uhr erfolgte der Schluss der Börse. Wien, »0. Jänner. Um 2 Uhr nachmittags fand sich der Minister« Präsident Graf Taaffe mit sämmtlichen Mitgliedern des Cabinets in der Hofburg ein, wo sofort eine Minister-rathssihung abgehalten wurde. Minister Graf Kälnoly versammelte gegen 2 Uhr die Sectionschess seines Mini» steriumS zu einer Conferenz. Sämmtliche Hofämter blei» ben in Permanenz. Wien, 30. Jänner. Mit dem Obersthofmeister des Kronprinzen begab sich der Hofarzt Professor Dr. Wiederhofer nach Meyer-ling, wo einstweilen die Leiche des Kronprinzen Rudolf ruht. Ueber die Ueberführung des Leichnams nach Wien werden in den nächsten Stunden die endgiltigen Disposi« tiouen getroffen werden. — Anlässlich des Ablebens des Kronprinzen Rudolf bleiben heute sämmtliche Theater geschlossen. Eine Reihe von Carneval»Vergnügungen, die heute abends stattfinden sollten, sind abgesagt worden. Wien, 30. Jänner. Sämmtliche hier accreditierte Gesandschaften und Votschaften haben im Laufe des heutigen Nachmittags ihre Regierungen von dem plötzlich erfolgten Ableben des Kronprinzen verständigt. Der portugiesische Gesandte Vi» comte be Valmor fügte der Meldung die Mittheilung bei. dass der Kronprinz nachts von einem Herzschlage gerührt worden sei. Wien, 3t). Jänner. Im Abgeorbnetenhause trat die Trauerlunbe zuerst in Gestalt eines unbestimmten Gerüchtes auf. Während der Rede des Abgeordneten Hevera entstand im Saale eine große Unruhe, und bald brachten mehrere Abgeordnete und Minister Graf Fallenhayn die Bestätigung der Trauernachricht, worauf Präsident Dr. Smolla, welchem die officielle Mittheilung noch nicht zugegangen war, nach Beendigung der Rebe Hevera's unter allgemeiner tief» gehender Bewegung um 2 Uhr die Sitzung schloss. Kronprinz Rudolf wurde am 21. August 1658 geboren, er hat demnach kaum das 30. Lebensjahr überschritten. Seit dem 21. Mai 1881 war Se. l. und k. Hoheit mit der Erzherzogin Stefanie, Tochter des Königs der Belgier, Leopold II., vermählt. Der Ehe entstammt ein Töchterchen, Erzherzogin Elisabeth, geboren zu Laxenburg am 2. September 1863. Local- und Provinzial-Nachnchten. — (Allerhöchste Spende.) Se. Majestät der Kaiser haben zum Schulerweiterungsbaue inSteinwand eine Unterstützung von 200 Gulden aus der Allerhöchsten Privatrasse zu bewilligen geruht. fielen-----^^________________________ ^"" sie" wür^"c Halse Tarok. oder neroös zu sein. ^fehlen. " '"'st die wichtigsten Carambolestöße ^n."«^ ^rd gewiss schon mit Verguügen bemerkt »t^ch d°s Wort «Lorbeer- - in einem !"" rinziaesm/s ? °^'° ^ ^s häufigste — noch ^ftnender " ^'iltzt habe. Wozu auch? Es ist viel n, ^ahres',^?" '?."wähne, dass es da nuten in 3 ^ siegen gibt. Eine Fliege ?"" geleb n Sommer, aber ich habe thatsächlich .s^lm8ßi^"''d we,,,, ich die Zeitung las, krochen n^ig. um,,iÄ ^" Wetterberichten herum..ganz U^der NM '^""° auf die bekannten zehn Grad ili "NW hat s" ?"en und sich die Füße zu erfrieren, zu?, "einen EiN ^ «ähere Umgebung Abbazia's ^?"' " der sil"^ U''t> der scheint die Felsschlucht 2 NttrowHn^ Vrutki-Quelle (jetzt mit mehr U "e" Nasses . geuaunt aus allerlei weither-«° "no N7 '°- U»d ein ?" aufs niedlichste mit Eisfransen de ^'9el von N^ " h""dett Meter höher, auf dem de ^e ein H '"^'- ^ssen Kirchthurm den Wan-?I° °Nf Rol,r^^"^^u sich hinauwinkt, lag «lloew - s den S^„ ch"" ""d 9'ilnem Grase. Nii?t 7'"en nicht "«" ^trifft, den die Nervösen im U " och auch v? se"' so hat er unter den Cur-N°^lt hat ^ v. e Amde. Der Augenblick seincr h'^^'l die M t"H^'^^ ^ben noch war der lpH )"" einem si)^^ "" Mer. weißer Dunst, ^i e ^ in d" Ehernen Glanzpunkt im Zenith. V°lf" Inseln "n IU"' w"t. Da legt sich hinten "°ch Ht Wind "il ^"zer darren auer über den ""er Me. hinter ^ ?1 " gegen Norden; vor ihm ^"" Hit s. .. l?°" wilder Aufruhr. Nach "eht da« ganze Meeresbecken in vollem Sud. und alle Donner der Grandung toben gegen den Quai, in allen Wipfeln hängt der salzige Schaum. Wer seefest ist. stürzt sich nun mit Lust ins Gewühl der Wogen. Im leichten Kahn durchschneidet er die hohen Wasserwände. die sich ihm entgegenbäumen und fährt über Berg und Thal feine Nahn. Noch am Tage ihrer Abreise hat eine hohe Frau. die Krou. Prinzessin, mittags diese kühne Schaukelfahrt gemacht. Es gibt sogar förmliche Sciroccoschwärmer. Ein her« vorragendes Mitglied des ungarischen Parlaments — auf einer sensationellen Broschüre nannte er sich einst «Timoleon» — fährt schon seit Jahren mit Passion b i Scirocco ans. wobei er aufrecht im Bote steht uud, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren, mit jeder eiu-zelnen Welle genaue Abrechnung halten muss. Er ist bisher der einzige, der diesen aparten Sport betreibt. Ucvrigens. was kann ihm geschehen? Er fährt in mäch. tigem Schutz, seitdem man in die Nische über dem Thore des «Hotel Quarnero» eine unmuthige. lebens< qroße Madonna gestellt hat. deren Antlitz die Züge der Kronprinzessin trägt, denn die Bewohner von Abbazia haben allen Grund, sie «unsere liebe Frau» zu ncnncu. Die Statue heißt «Mcr nunmehr udg^chwssene Jahrgang !ttW di^er Monatsfrist gibt uns neuer» dings Zeugnis von der inhaltlichen Entwicklung, welche diese «Revue», die einzige, welche wir in Oesterreich besitzen, nimmt, und ein Vlick aus die siir das erste Quartal dieses Jahres an« gekündigten Beiträge gibt Anhaltspunlte dafür, dass diese Mo< uatsschrift auch im neuen Jahre dem inneren Gehalte nach sich auf der gleichen Höhe halten werde, wie dieselbe sie dem allge meinen Urtheile nach bisher eingenommen hat. Wir begegnen daselbst u. a. Aufsätzen über Piccolomini von Hermann Hcillwich einer Biographie des Feldmarschalls Heß von Ferdinand Leuttier, einer Geschichte der Philosophie in Oesterreich von Robert 'jim« mermann, einer Darstellung der österreichischen Strafgeschgelumq seit 1850 von Wilhelm Walilbcig, cincr Schilderung des Papy rus Erzherzog Rainer von Josef Narabacel. einer Studie über die archäologischen Leistungen in Oesterreich von Karl Lind. einer Biographie Hilms von Wackcruell. einem Veitrage zur Ethn^ graphic von Dalmatien von H. I. AidcrmMn, ferner Aussähen volkswirtschaftlichen und naturwissl'nschasllichen Inhaltes Prä-numerationSprcis ganzjährig 9 sl. U0 fr. Ausführlich,- Prosvecle auf Verlangen gratis und franco. Abonnementsausträge iV'er nehmen jederzeit der Verlag der «Oesterr.-un^arifchen Revue». Wien. Glockengasse 2, sowie alle Buchhandlungen und Postanstal« ten des In- und Auslandes. Elisabetli-Kinderspital. Auher den bereits Angeführten haben für das Elisabeth-Kinderspital noch gespendet: Frau Henriette Seunig « fertic.e Leintücher, U Schachteln Spielzeug und 2 Puppen: zwei Ungenannte 1 Kilo gemischte Bonbons, 1 Palet sseigen und Gucker! und 1 Schachtel Spielzeug (Holzlochgeschirr); eine Ungenannte 30 Stück Kerzenhalter. — Für alle diese Gaben spricht den edlen Spenderinnen und Spendern den wärmsten Dank aus der Aerwaltungsrath des Wsllbeth-Kinderlpitllls. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 31. Jänner, früh. Wie officiell festgestellt wurde, verschied Kronprinz Rudolf zwischen sieben und acht Uhr morgens plötzlich am Herzschlage im Jagd« schlösse Meyerling. Die Leiche des Kronprinzen traf heute um 1 Uhr früh in Wien ein. Sämmtliche Mitglieder des Kaiserhauses condolierten im Laufe des Tages dem Kaiserpaar und dcr Kronprinzessin - Witwe Vor dem Ministerium des Aeußeren fuhren nachmit-tags der päpstliche Nuntius und sämmtliche Vertreter der Mächte vor und drückten dem Grafen Kälnoky die schmerzlichste Erschütterung über den Trauerfall aus. Die Vorlesungen an der Universität sind bis auf weiteres sistiert. Der Gemnnderath tritt vormittags zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Die Vörsekammer b> schloss, anß.r morgen auch am Vrisetzunystage keine ! Börse abzuhalten. Sämmtliche Carnevalsfeste und Ver> gnügungen sind bis auf weiteres sistiert. Aus allen Theilen der diesseitigen wie der jenseitigm Reichshälfte treffen Berichte über den ticfschmerzlichrn Eindruck der! Trauerbotschaft ein. Ueberall wurden Sitzungen. Vor» lesungen und Festivitäten bis auf weiteres' abgesagt Alle Blätter drücken mit erschütternden Worten die schmerzlichen Gefühle der Bevölkerung aus. Erzherzog Franz Ferdinand ist abends von Prag, Prinzessin Gisela und Plinz Leopold von München nach Wien abgereist. Das ungarische Unterhaus tritt morgen auf Wunsch aller Frac-tionen zu einer Sitzung zusammen, welche lediglich dem tieferschütternden Todesfall gewidmet sein wird. Alls allen europäischen Hauptstädten. Berlin. Rom und Brüssel voran, treffen Telegramme, welche die schmerzlichste Theilnahme der Nationen wiederspiegeln, ein. Kaiser Wilhelm stattete nachmittags dem österreichischen Bot« schafter einen Condolenzbesuch ab; desgleichen empfiena der Botschafter Brück ,n Rom die Condolcnz des Königs Humbert und Cnspi's. Präsident Carnot kondolierte dem Kaiser Franz Josef telegraphisch wärm« stens und drückte außerdem dem Botschafter in Paris sein tiefes Mitgefühl aus. Einen besonders schmerz, lichen Eindruck machte die Trauelbotschaft in Brüssel dessen Bevölkerung durch dieselbe in tiefste Trauer versetzt ist. Die Kammersttzung wurde sofort aufgehoben, die Theater abgesagt. Der Papst richtete an Kaiser Franz Josef e»ne längere Beileidsdepesche Die Dispositionen zur Lelchenfeler werden morgen getroffen werden. Budapest, 30. Jänner. Z„r Verhinderung even-tueller neuerlicher Demonstrationen sind starke Militär, abiheiluugen vor dem Abgeordnet, ichause und in der Nähe desselben postiert; die Passage ist nur gegen Vorzeigung einer Legitimation gestattet. Hierüber herrscht namentlich unter den Abgeordneten der äußersten Linken eine große Gereiztheit; die Angelegenheit wird vor der Tagesordnung zur Sprache kommen. Auf den Boulevards circulieren Husaren.PattouiNen. Berlin, 30. Jänner. Gestern fand in der Redaction der .Kreuzzellung. eme Hausdürchsuchuna statt bei welcher uach Marmscrivten gefahndet wurde Paris, 30. Jänner. Voulang^ richtete au seine Wähler ein Dantschrelben. welches von Invectiv.n g/gen seine Gegner strotzt. d,e Auslösung der Kamm/r als bevorstehend bezeichnet und die nalimial-repMitamsche Partei als gegründet erklart. ^ ^ Petersburg, 30. Jänner Als besondere Auszeichn mg erhielt der bekannt Petersburger Professor des inter« nationalen Rechtes Martens das österreichische Ehren, zeichen für Wissenschaft und Kunst. Dasselbe wurde noch niemandem in Russland verliehen. " Madrid, 30. Jänner. Die Kaufleute in Alicante hoben sich verpflichtet, keine italienischen Mine zu ziehet», um allen Schwierigkeiten mit Frankreich M zukommen. ........^ Mit 1. Februar beginnt ein neues Abonnement aus du' Lailiacher Zeitung. Die Pränumerations. Vedinaunaen b>c> " unverändert und betragen: mit Postverscutiull!,: siir Laibach: gmiziahrig . 15 fl. — lr. ganzjährig. . ll fl. ^ halbjährig . . 7 „ 5tt „ halbjährig . l' „ >'" " vierteljährig . A „ 75, „ vierteljährig . ^ „ " " monatlich . . 1 „ Aü „ monatlich . . — „ /! ^ Für dir Z u st e l l u n g insHaus für h' ?''" Abonnenten per Jahr I Gulden. WM- Hie PrännmerationS'Veträae "««"' p" frei zugesendet werden. Jg. o. Klemmer K Fed. Vambe^ Verstorbene. ^< Den 30. Jänner. Etefania Nachtigal, Dienst"'"^ Tochter, 5 I.. Polanastraße I«, plieumumH. — Mlnna" ^ Lehrers-Tochter. 9'/. I.. Rain 111. ^arie» el wkoreu «»'«,8, Wilibald Kratochwill. GeschäftsführerS-Sohn, 4 I., FroM"" UeniuziU». Meteorologische Beobachtungen in Laibach^. 30.2 . N. 738 1 ' 4-4 SW. schwach bewölkt 9 . Nb.! 737-4 ! 3-2 ! W. schwach > bewöllt ^ Trübe, nachmittag? Austhauuna. Das TaaeSM''" Temperatur 0 7", um 20" unter dem Normale. ^. Verantwortlicher Redacteur: I. Nasslil. ^--5 Eine Person, welche durch ein einfaches Mittel vo" ^ riget Tanbhnt und Ohrengeräuschen geheilt wurde, '>/ ^el» eine Beschreibung deösrlben in deutscher Sprache allen ",'' »l., gratis zu übersenden. Adresse: I. H. Nicholson, M^Z Kolingassc 4. , » v 1 ^94)^^. Schmerzerfüllt geben wir allen Verwand"'' ftreunden und Äekannten die Nachricht, dass "">"' mnigstgeliebte Tochter, bezw. Schwester Awine heute um 1 Uhr nachmittags im w. Lebensjah" nach langem, qualvollem Leiden ins bessere Je"!" abberufen wurde. ., „ Das Leichenbegängnis findet Freitag, den "^ Februar, um halb 5 Uhr nachmittags aus "> Hause Nr. 16 am Rain statt. Laibach am 30. Jänner 1889. Kranz und Kelicitas Kolalj. Eltern. -,?^A Ttefanie, KellcltaS und Franz, Gesch"''" Danksagung. Gelegentlich des Brandes in meinel" Verlaufsgewölbe in der Nacht vow 25, auf t>el, 26. Jänner d. I. hat d«e freiwillige Feu^wchr. wrlche "'"" Commando ihres Hcmptmannes A'"' Duberlet sofurt am Platze erM'' unter wirtlich ichwieria/n Verhältnisst" mit einer seltenen Aufopferung ^ Löschung des gefahrvollen Feuers vou^ bracht, wofür ich derselben hiemit or" verbindlichsten Dank autspreche. ,^. In gleicher Weise fühle ich "'" verpflichtet, der löblichen SicherheitKM^ für das hervorragend correcte dieus"^. Eingreifen hiemit meinen besten 2)a zu sagen. (422) Laibach, 30. Jänner 1889. Joses Schlaffer Handelsmann und Hausbes'ß"- Depot der k.k.GeneralstalJS-K^11'1 Makslab 1 :75000. Preis per Watt 50 tr., in 2"'^ aus Leinwand gespannt 80 ll. .^ ,„ll»^' 207 Course an der Wiener Börse vom 30. Jänner 1889. «°ch ^ Dienen «our^m —>—.________ e», Geld War, ^^°°ts-Aulehen. D>^n2'^ "«tte in Ncten »2 »5 »2 Ü5 '»^tt^/ ^, -..... »3--. 83 20 l8e0ei 5°/ "°lsl°«e . 2b0fl. 134 50 1»5'l,0 l««0er . ' Mze 500 l. 142 - ,42-50 ^> Mbr, k 120 fl. . . IL8 75 154- ^mH'.^''^ steuerfrei . Ill'lo 111 UN "°'"'">ne. steuerfrei . 9? »5 9« 15 «Mir <:^ "'"""!» ^abell)blli.„ , ^« ^" Silber 103 50 104 >>«t° La .. ^'" "" f>- «- W 214 - 2lü - ^nzIch?,^"^/,., . , 122-12250 «r««U^^^ ^^ ^^^ ^^ ^°^^!t 4°'„ ,ou st. >,z^„ ,^,^ Oelb Ware Grnndentl.-Obligationen (für lUl» fl, 1U5 l<> Andere öffentl. Anlehen. Dona» Ne«, Uose 5"/,, IUN st, . iLl-bO iLL llü dio, Nnlelhe 1»7» . . IlX',.— 107 - «xledeii der Stadt Hürz . . IIN— —^ «nlehe» d, Sladlgemeinde Wien 1U5.-5«/ 10N 25 Präm Vlnl, d, Stadtgem, Wien 14» «lu I4ü BVrscnbau Vlnlehen verlos, 5"/„ U4-5» 95 5>0 Vfnndbriese (für 1W st), Vobenc,. all«, öst. 4"/„ G, , , i!il-7z isü'25 dto, » 4'/,"/o > - - w<> !l0 luu «s» dto, » 4°/„ , . . 9»-30 98-80 dt«, Präm, Lchulbverschr, 3°/„ 104 — l04üU vest. Hypothtlenbanl lUj. ül)"/„ 1UI— — — vest, u»«, Uanl verl, 4'/,°/» . 101U0 lu»-— detln . 4°/„ . . 99-WIUU - detto s<<>jH!,r. . 4»/^ . . »S U0 , I»8I 300 st, T. 4>/,°/, . 1<» ü) 101 — Held Ware Oesterr, Noldweslbahn . . , 106 «0 107 — Stalltlbllhn....... »00 —»>oi,— Sübbllhn il 3"/u..... 143-ilz 143-75 Kb"/«..... ll!U?5 lül'75 Unn.-aalij. Vahn..... 9»'«'.0 100 - Diverse Lose (per Etücl), Crebitlofe 100 st...... ,», 75 ,«4.^» «llary «ofr 4» st...... «,5« u« - 4"/y Donau DampKch, i»u st. . 122«- ^ - Lmbacher Präm, Anlch, Ä» st, 34'— 244« vfener Uofe 40 st..... «,75 ,^ ^ Palffy i/ose 40 fl...... g,,,.. „, .. Nöthen »freuz, »st, Vef.v. 10 fl, ,» ^ ,9 z»u Rudulph Lofe 10 st..... zz-zy zg ^ Salm Lose 40 st...... gg.^_ ^g.^, St, Ocnoii tiose 40 fl, , . , gz«, gg _ Waldstl'i» Lose i!» fl..... 44.. 4h._ Wiüblsch Vräh Lose 20 ft, . . 57.50 5^5^ Gew, Sch, d. 3°/„ Plüm,Lchulb verfch. d. Vodenl-reditnnstall , ,7— i«-. Vanl - Actien (per Etücl), Anglo vest, Uanl i!U0 fl, «<>"/„ «, 18^ «, l«^-75 Paüloerem, Wien« 100 st., . —-— ... Bdncr,'«nft, üsl. Ä,0 st, S. 4<^>/„ UlUi'50 »«7l>0 llrbt, «!ls»,f,bllnd, u, V,iU0fi. .-- --- llreditbanl, VlUy^ ung, l»U0 fi. . 309 b0 310- Depülitenbanl, Mg, LUU st, . —— — — ltscompte Vcs,,Nori!sl, 500 st, . ülü —5»o — Giro u, (lassrnv., Wiener 200 fi. lU9 öo 20« b«, Hypotheleiib.Kst, zi00st. li5°/n— ^ ^. Verlehribanl, «llg. 140 st. . . — — — — Äctien von Transport-Unternehmungen. (per Ttück). Albrecht Bahn »00 st, Silber . —— — — AÜüIb Fiuman, Uahn «00 st, 3. 1«» ü) 194 50 Bül,M, Noibt>lll)N 150 st, ... I205-. - LOü 25 . Nesldahn 200 fi, . , .317 — »1» - Vuschtiehiaber Eis. 500 st, TM. ---— —— bto. lllt. u^ 200 st. . 323-— »L5- — Donau - Dampflchifffllhrt »Ges., Oesterr, 500 fl, «Vl, . . . 410 — 41^- Drau-E!s,(Ä,'Db, Z,)2Wfi l5. 191«) 1«'50 Dux Äobrnb, (tis. A, 200 st. T. - — ------- ^erbinalidsNordb, 1W0fl,llM. 2«5 24U5 Gal.llarl Lubw, A^WstCM, — — —--Lemb, Lzernow, Iassy rlli)200sl.G. —— — — Induftrie-Actie« (per Ztück). »auges,. «lllg, vest, 100 fl, . - — —- «tgybier «iisen und S»«hlIn>, ! ln Wien 100 ss...... ! — — — — «tilenbabnw.Ueihg., erste, «0 st. > — — —-— ««ilbemüh!., Papiers, u, ».». «i 50 »7« Liestnsser «vrauerei 100 fi. . . -— . -. Montan Gesell, bsterr. - alpine l 3 50 5»» Präger «tlsen ^nd, «es. 200 fi,---------------- Salfio larj, Eteinlohlen »0 fi. j —'—------- «Schlüglmüh!.. Papiers. 200 fl, -.-- .-- «Tteyrermühl'.Paplerfu.».««. — —------- Trifaller Kohlenw, Ves, 70 fl. .------— — Wassenf, V.vest in wien IOU st, »6» — 3?» — Waggonüelhanfi,, «llg in Vest »0 ss......... 7»— 7»' — Wr, Vllugesellschasi 100 fi. . . ?»,— »!» - Vierierberger Ziegel »letien-Ves. »»5 — 1« - Devisen. Deutich, Plütze......»»5 «55 London........l« «/ I»l 4«, Pari«.........«-»5 i? l27 IF?.. Italienische «anlnolen (I!» L) ^ —- -