pnivoiM ▼ (uww If. MipgMig Encbeiot «öcbentUcli secn^mal (mit Annialiine der Feierlage). Sclirift-lelluog, Verwallunfi «ntf BuchdnMkerei Tel 2M7, 1M8 und 25-09. Ilerlbor. KapttUk« allct & ManMlui|il» werden nMM retovnirrf Nr.l» Pralto?, dMi 24 Mlln 1911 Inierateu- und Abonnements-Annahme in Maribor, KopaliSka ulica 6 (Verwaltung). Beiugspreise: Abholen monalUcb 23 Dii\ zustellen 24 Diu, v'Mrch die Pott monatlich 23 Din, für das Ausland monallich 35 Dtn. Ehuelnnmmer 1.50 und 2 Din. Preis Ol» 1*50 lotuioiet Miimg 2>.r ^leutoaM ÖM fraRsS-fffd^cn 6toatei>rfl(l5nit(ii Lebruns Amtszeit fan Mal abgeUmfen. — Nationalversammlong oftch VefMlUet dii< berufen. —• Welche Rtelite «iid Pfllchtfin hat das franzOsllche StaataoberliMiftI? ' Am 5. April wird die französische Nationalversammlung In Versallies tu einer Sitzung zusammentreten, um den neaen Staatspräsidenten Frankreichs, das 15. Staatsoberhaupt der dritten Republik, zu wählen. Das Ereignis ist in den polltischen Kreisen Prankreichs seit langem Gegenstand eifriger Erörterung, die groBe Masse des Volkes verhält sich aber im all-gemeineif uninteressiert. Diese Haltung hängt aufs engste mit der Rolle zusammen, die ein französischer Staatsprlsldent der Verfassung und auch den :»Oewohn-heitsrechtenc nach Im politischen Leben spielt. Der Staatspräsident tritt nur selten in die Oeffentllchkeit. Der Besuch des eng lischen Königspäafes Im ' ve^ängenert Herbst war*-dcsiialb für Prankreich ein AusnahmeanlaB, um sich in Wort und Bild stärker mit der Person des französischen Präsidenten zu befassen. Lebrun begrüßte damals als 9Marschalt des zivilen Lebens«, wie man in Prankreich auch sagt — den englischen König und seine Qemalilin auf französischem Boden. — jetzt findet der Gegenbesuch in London statt, dem diesmal angesichts der politischen Lage natQrlich besondere Bedeutung zupieschrieben wird. Tm allgemeinen ist in der französischen Presse und in politischen Gesprächen viel häufiger von dem Ministerpräsidenten, den einzelnen Ministem und den Mitgliedern der beiden Kammern die Rede als vom Staatsoberhaupt. Der Präsident steht im Hintergrund. Das entspricht auch seiner Stellung, die ihm, der »objektiv« «den politischen Leidenschaften gegenObersteh en soll, von der Verfassung vorgeschrieben ist. Eine Parlamentswahi bewegt also in normalen Zeiten den »einfachen Mann auf der Straße« viel mehr als eine Präsidentenwahl. Hier ist er beteiligt, er kann seine Stimm«» abgeben. Dor> ist er nur Zuschauer, Betrachter des Ereignisses. Höch stens, daß er nocii Uber das Gehalt des Präsidenten informiert ist, das sich jährlich auf 2 Millionen Franken für Gehalt, RenrPfentationsunkosten und dergleichen beläuft. Es wäre jedoch verfehlt, anzunehmen, daß die Bedeutung des Staatspräsidenten ausscliließiich symbolisch ist. Sie ist es in erster Linie, aber keineswegs aus-schlieBiich. Seine Rechte sind nach der Verfassung doch derart, daß er bedeutenden Einfluß auf die Gestaltung des politischen Lebens nehmen könnte. Wollte man die Stellung des französischen Staatspräsidenten gegen die der' Staatsoberhäupter anderer republikanischer Demokratien abgrenzen, so wäre folgendes festzustellen: das französische Staatsober iiaupt hat zwar weniger Macht als der amerikanische Staatspräsident, aber mehr als der englische König. Freilich hat sich in Frankreich die Tradition herausgebildet, rinß der Präsident nur in den seltensten 'i'lfn von seiner Macht Gebrauch macht. Wie die .vlitglleder der beiden Kammern kann der Präsident einen Gesetzan* 3)fe £on&oner ^eftloge DB BNOUftCIIE HAUPTSTADT NACH WOB VOR IM ZEICHEN DES FRANZÖSISCHEN BESUCHES. L 0 n d 0 n, 23. Mirz. (Avala) Der frainfleisclie Botschafter C o r b i n gab n Ehren des engltochen Könlgtpaares und des Prisldenten Lebmn nnd seiner Gemahlin gestern ein Gtlaaonper, an dem fiber hundert Persöntichkelten tellgenom-mea haben, darunter auch Pfemiermlnl-ster Chamberlain. 2Stt Ehren des iranfOsltcfien StnatsprS-skfenten fand abends fai Covent Garden Optra Hoose eine Galavorstellung statt Prliktent Lebrun «nd teine Qenwhiln wofmten der Voratelfatng in der Loge des englischen Königspaares M, Den Sou-j wmm WBfORi in cniii iwuicn gc* •chmfickten Thealer große Ovationen des festticlien Publikums zateli. L'^o n d o n, 23. März. Der französische Staatspräsident L e b r u n und Gemahlin gaben gestern abends 'auf der französischen Botschaft ein Festessen, dem auch KöfiigOeorg beiwohnte, Anwesend waren ferner Premlerminister Chamberlain und mehrere Mitglieder der englischen Regierung. Nach dem Festessen hatte Chamber 1 a i n in Anwesenheit des Außenministers Lord Halifax eine längere Aussprache mH dem französischen Außenminister B o n n e t. ftorpat&o-utrainifdDe Slfid^tlfno^ in Oltarlbor AUF DER RÜCKKEHR NACH BÖHMEN UND MAHREN AUF DEM GROSSEN UMWEG DURCH RUMÄNIEN, JUGOSLAWIEN UND DEUTSCHLAND BEGRIFFEN — DONNERSTAG PASSIEREN VIER ZÜGE DIE DRAUSTADT M a r i b o r, 23. März. • Bei der Beietzung der Ka^ho-Ukral-ne dorch anfvlicli Truppen wurde dä grofler Ten des tichechieciien Militärs aul nininiechei Gebiet abgedrängt Unter den Taneenden von ticliechliclien Flficht* Ifaigen, die in Ruminien Aufenthalt nahmen, tefJnden sich auch Beamte, Gendarmen, ZoUorgane uiw., grOBtenteUa samt FamlUen. Diese FIflchtlinge werden nun Jetat nach und nach fai die Heimat bittra-diert Sie thid gezwungen, den groBen Umweg fiber Bukarest, Jlmbdla, Vlnkov-ci, Zagreb, Marlbor und Graz zu nehmen, um wieder nach Böhmen und Mähren zu gelangen, die inzwischen deutsches Pro-tektorat geworden sind. Heute nach acht Ulv fröh traf der erste Sonderzug der tschechischen FlftchtUnge aus der Karpatho-Ukralne in Marlbor ein und setzte nach elnstündlgem Aufenthalt die Fahrt gegen Norden fort Der zweite Sonderzug traf bald nach 11 Uhr in Ma-bor edn« Angemeldet sind heute noch zwei weitere Züge, deren Ankunft am hiesigen Hauptbahnhof für etwa halb 15 und halb 17 Uhr erwartet wird. D2e Abfertlgungs-formalltftten dauern etwa eine Stunde, worauf die Zfige die Fahrt nach Deutschland fortsetzen. Wahrscheinlich werden noch im Laufe der Nacht und morgen noch ehilge FUchtlingstransporte Marlbor passieren. iDnr OeuiMhlttoulftOe ^Dtnrao B e r 11 n, 23. März. Reichsaußenminister von R I b b e n t r o p sandte an den Führer und Reichskanzler Hitler folgendes Telegramm: »Mein Führer, ich melde die Unterzeichnung des Vertrages mit Litauen Uber die Vereinigung des Memeilandes mit dem Deutschen Reich.« Der Vertrag bestimmt u. a., daß das durch den Versaiiler Vertrag abgetretene Memeliand mit dem gestrigen Tage dem Reich wieder einverleibt wird. Litauen wird das Gebiet von seinen militärischen, Polizei- und Zotlabteilungen räumen und dafür Sorge tragen, daß sich das abzutretende Gebiet in bester Ordnung befindet. Die sich aus der Gebietsabtretung ergebenden wirtschaftlichen, finanziellen und anderen Fragen werden nachträglich geregelt werden. Beide Regierungen werden alles unternehmen, um die bisherigen freundschaftlichen Beziehungen miteinander aufrechtzuerhalten zum Gedeihen beider Länder und sie verzichten darauf, zur Regelung strittiger Fragen zur Anwendung von Gewalt zu schreiten oder die Gewalt Dritter in Anspruch zu nehmen. L 0 n d 0 n, 23. März. Nach einer Meidung aus Tokio haben die japanischen Truppen nunmehr auch die zweite chinesische Stellung bei Nantschang durchbrochen und richten jetzt Ihren Stoß gegen die dritte Liniu der feindlichen Befestigungen. Die gegnerischen Stellungen sind unausgesetzt unter dem Feuer der japanischen Flugzeugeschwader. * SVfur :j(nf(Oldsr in (ünglonfi L 0 n d 0 n, 23. März. (Avala.) London war gestern wieder Schauplatz dreier Ex-piosivanschiäge der irischen Nationallsten Durch einen Sprengstoffanschlag wurde ein Automobil in Stücke gerissen. Durch zwei weitere Anschläge wurden zwei Häu ser In Brand gesteckt. In e nem großen Umkreise wurden sämtliche Fensterscheiben durch den Luftdruck eingeworfen. Die Polizei hat mehrere Verhaftungen vorgenommen. Einige Frauen wurden durch d'e Explosion unmittelbar verletzt. B i r m i n g h a m, 23. März. In Birmingham ereignete sich gestern abends zwei Explosionen. Unter den Trümmern eines eingestürzten Hauses wurden Teile einer Höllenmaschine gefunden, woraus man schließt, daß es sich wieder um einen Anschlag der irischen Extremisten handeln müsse. Rede Chamberlalns im Unterhanse L o n d 0 n, 23. März. (Avala.) Die Agence Havas berichtet: Premierminister Chamberlain wird heute im englischen Unterhause die Abs eilten der eng lischen Außenpolitik in einer Rede darstellen. Japanischer Vorstoß L 0 n d 0 n, 23. März. Nach einer Meldung aus Tokio haben die japanischen Truppen nunmehr auch die zweite chinesische Stellung bei Nantschang durchbrochen und r'chten jetzt ihren Stoß gegen die dritte Linie der feindlichen BefesH-gungen. Die gegnerischen Stellungen sind unausgesetzt unter dem Feuer der japanischen Flugzeuggeschwader. Anfrfistung der Schweiz Bern, 23. März. (Avala.) Der Schwei zerische Bundesrat hat zu Aufrüstungzwecken einen Nachtragskredit von 1715 Millionen Schweizer Franken votiert. B e r 1 i n, 23. März. Feidmarschall G Or ring traf gestern abends in San Reme e'n, um den unterbrochenen Urlaub dori fortzustezen. Er wurde vom Bürgermeir ster und anderen Notabilitäten begrüßt. G i b r a i t a r, 23. März. (Avala) Ren ter berichtet: Große nationale Truppenkonzentrationen lassen daraulhin schlies^ sen, daß General Franco mit seiner 0^ fensive gegen Almeria und Cartagen*» nicht mehr lange zögern wird. T 0 k i 0. 23. März. Der japanische Ministerpräsident H i r a n u m a r chtete anläßlich des 20. Gründungstages des Fa schismus in Italien eine Botschaft an da« Italienische Volk, In der er für die Fortschritte des italienischen Volkes sene Be wunderung ausspricht. Der Ministerpräsi-dent sprach die Hoffnung auf eine noch '•nnigere Zusammenarbeit zwischen Italien und Japan aus, Prag, 23. März. (Avala) Die Behörden haben die sofortige Entlassung aller jüdischen Krankenhausärzte angeordnet. K a i r 0, 23. März. Die äpiyptisclK Kammer stellte sich gestern auf den Standpunkt, daß der englische Plan, e'ne moderne Straße zwischen Ismaila und Pa lästina zu bauen, von Großbritannien selbst durchgeführt werden soll, da die Straße nur strategischen Wert bes'tze und fast ausschließlich nur englischen Truppenverschiebungen dienen soll. Zürich, den 23. März. — Devisen: Beograd 10, Paris 11.78 ein Halb, London 20.84, Newyork 445, Brüssel 74.87 ein Halb, Malland 23.40, Amste-dam 236.12, Berlin 178.12, Stockholm 107.40, Oslo 104.70, Kopenhan:en 93.02 ein Hnlb, Wars'^hau 83.50, Budapest 87.25, Athen 3.90, Istanbul 3.60, Bukarest 3.37, Helsinki 9.18 drei Viertel, Buenos Aires 102 drei Viertel, Sofia 5.40. trag stellen, der dann Jedoch erst von der Deputiertenkämmer und dem Senat genehmigt werden muß, bevor der Präsident das Gesetz bestätigen darf. Er kann außerdem die von der Kammer und dem Senat beschlossenen Gesetze zurückweisen, jedoch nur zu einer nochmaligen Prü fung. Praktisch hat von diesem Recht bisher noch kein französischer Präsident Gebrauch gemacht. Ihre Arbeit beschränk te sich ausschließlich darauf, die Gesetze zu bestätigen und ihre Durchführung zu überwachen. Freilich kann der Präsident auch ein Verordnungsrecht ausüben, es ist jedoch rein formeller Art und zudem durch das Zustimmungsrecht des Staatsrates sehr stark beschränkt. Auch dieses Recht des französischen Staatsoberhauptes hat ausschließlich platonischen Wert, da von ihm in den seltensten Fällen Gebrauch gemacht wird. Trotz allem bleiben wichtige Rechte, In denen der Staatspräsident seinen Willen geltend machen kann. Er ernennt den Ministerpräsidenten, der seinerseits wieder dem Staatspräsidenten die Mitglieder des Kabinetts zur Ernennung vorschlägt. Er kann mit einem fremden Staat Verträge über Gebietsveränderungen abschließen, bedarf aber hierin nachträglich der Zustimmung durch die Abgeordnetenkammer. Wichtig Ist, daß er auch das Recht hat, den Krieg zu erklären, daß er da^ »Mariborer Zeitung« Nummer ÖD Freitag, den 24. Mfirz 1939 Agrement für die Ernennung von Botschaftern und Gesandten anderer Staaten erteilt und daß er mit dem Minister des Auswärtigen die politischen und diploma tischen Beziehungen zu anderen Staaten lenkt. Der Präsident zeichnet aber in diesem letzten Fall nicht verantwortlich. — Der Außenminister hat seine Politik vor den beiden Kammern zu verantworten. Dem Staatspräsidenten kommt ferner das Recht 2U, Begnadigungen vorzunehmen. Vlir eine Amnestie bedarf er aber eines von beiden Kammern genehmigten Gesetzes. Schließlich wäre noch das Recht zu erwähnen, die Abgeordnetenkammer auf-i£ulö£en. Dazu bedarf der Staatspräsident die Zustimmung des Senats. Die wesentliche Bedeutung besteht also in der Zusammenfassung darin, den Staat nach außen zu vertreten. Dazu gehört auch die dem Staatsoberhaupt zustehende Be* fugnis, Verträge zu ratifizieren. Der Präsident kann sogar Geheimverträge mit fremden Staaten abschließen. Die Verfassung fo.dert aber, daß er den beiden Kam mern von diesen Verträgen Kenntnis gibt, ^»sobald es das Interesse und die Sicherheit des Staates erfordern«. 9or örni VorPoB gegen Ceiiera] Franco wird den Vorstoß mit nahezu einer Million Mann durclifQhrefi. R 0 m, 23. März. In hiesigen politischen Kreisen wird darauf hingewiesen, daß man angesichts der Lage, die durch die mitteleuropäischen Ereignisse entstanden ist, nicht auf Spanien vergessen dürfe, wo die Offensive gegen Madrid und Valencia unmittelbar bevorsteht. England u. Frank reich haben alles getan, um diese Offensive zu verhindern. General Franco ließ sich jedoch nicht erweichen und in einigen Tagen werden sich die nationalspanischen Streitkräfte gegen Madrid in Bewegung setzten. Die Roten verfügen in üentralspanien über 400.000 Mann, die in einem befestigten Gtirtel mit großen Material- und Munitionsreserven ausge-rtJstet sind. General Francos Armee zählt tast eine Million Mann. Auf seiner Seite steht auch die notleidende Madrider Bevölkerung. Die Roten besitzen keine Kriegsindustrie mehr, daher die geringen Aussichten ihrer Machthaber, die sich im geeigneten Aunjenblick in Sicherheit bringen dürften. Die Offensive Francos wird die Klärung der rnternntionalen Lage in iinhem Maße beeinflussen. flttnt (n 6rri TItettr tiefrn 6umpf Alle drei Insassen erstickt. 8 p I i t, 22. März. In der Nähe von Met-Kovic ereignete sich gestern ein schweres Unglück, das drei Menschenleben forderte. Dem Auto der Spliter Bergwerksgesell Schaft »Continental«, dab auf der Fahrt nach Zelenika begriffen war, kamen zwei Autos entgegen. Als der Chauffeur den Auios ausweichen wollte, geriet der Wa-'*en ins Schleudern und stürzte in einen drei Meier tiefen Sumpf. Alle drei Insassen (Ing. Eugen Hiller, der Chauffeur Miros Nütolic und eine H'rau, deren Name loch unbekannt ist) fanden den Tod in dem sie im Sumpf erstickten. Dementi aus DIE GESTRIGE ERKLÄRUNG DR MACEKS NICHT WORTGETREU! Z a g r e b, 23. März. Der »H r v a t-skiDnevnik« schreibt: »Die Tageszeitung »JutamJi List« berichtet, dafi Dr. Ma£d[ den Berichterstatter der Associated Preß empfangen habe, wobei er ihm seine Ansichten über die aktuellen politischen Probleme mitgeteilt habe. Die Unterredung war ungi^bunden, die Erklärungen Dr. Ma£eks waren fflr ,dle amerikanische öffentliche Meinung bestinmii Bevor die amerikanischen Blfltter dsese Erklärung brachten, erschien im »Jutamjl List« ein Bericht in der Form einer Erklärung, und zwar So, als ob Dr. Maöek alles erklärt Iiätte, was (t^ »JutamJl List« schreibt Diese Erklärung — stellt nun der »Hr-vatski Dnevnik« fest, ist unvollständig und nmichtig. Sie wurde Dr. MaCek vor der Dmcklegiiiig nicht zur EkttlcMnahme vorgelegt.In dDr Erklärong M nicht da> Wichtigste und damit der Autgaogspunkl seiner Darlegungen enthalten. War den Stil Dr. Madeki kennt, sieht auf den ersten BCck, daß es i!ch um die freie Re* Produktion einer Unterredung handelt, nicht aber nm eine Erklärung, die Dr. Ma aek diktiert hätte. K^^ätitche Blätter dOr-len denn doch n*cht so nnyollständ'<;e u. imrichtlge Erklärangen des kroatltchea Führers bringen, besond^ nicht in «o wichtigen Fragen und Zelten.« — (Die Er klärungen Dr. Mafieks . sind auf diese Weise dementiert worden. Die Red.) und Wohlstand möglich wäre. Ich bla überzeugt, dafi die französischen und die englischen Staatsmänner für die ganze Welt artwiten, wenn s'e diese Omndsätze unterstfitzen und tiemflbt sind, die Welt aus diesen trüben Tagen herauszuffih-ren.« ^mncftic»(£rla§ FÜR DIE BIS ZUM 5. FEBER L. J. BEGANGENEN ADMINISTRAnVDELIKTE. B e o g r a d, 23. März. Der königt Regentschaftsrat hat im Nomen S. M. des Königs und auf Vorschlag des Ministerpräsidenten und Innenministers eine allgemeine Amnestie für alle sträflichen Handlungen (Uebertretungen) erlassen, die bis einschließlich 5. Fet>er d. J. begangen worden waren und ffir deren Untersuchung und ürtellsföllung die allgemeinen administrativen Behörden zustän- dig sind, angeachtet dessen, ob das Verfahren schon begonnen wurde oder noch in Gange ist, ob ferner das Ürteil schon rechtskräftig geworden ist oder nicht Geldstrafen, insoweit sie bereits eingetrieben sind, werden nicht rfickerstattet Ueber alle aus diesem Amnestieerlaß hervorgehenden Streitfragen entscheidet der Innenminister. 2)ie £on&oner 3;rin(fprad^e KÖNIG GEORG DER VI. UND PRÄSIDENT LEBRUN ÜBER DIE ENGLISCH- FRANZÖSISCHE VERBUNDENHEIT London, 23. März: Reuter meldet:ständigen gegenseitigen Vertrauens ar- Gestern abends gab das Königspaar im Goldenen und im We'ßen Saale des Buckingham-Palastes zu Ehren des französischen Staatspräsidenten und seiner Gemahlin ein Galasoupcr, an dem nahezu 200 Persönlichkeiten des Hochadels, des polit'schen und gesellschaftlichen Lebens teilnahmen. Es wurde lediglich goldenes Geschirr aus den Staatssammlungen benützt. Der König trug d'.c blaue Admiralsuniform. König Georg VI. h elt einen Trinkspruch, in dessen Verlauf er u. a. sagte: »Die französisch-englischen Beiöshun-gen sind oft Gegenstand von Feiern mit gewählten und feierFchen Wollen gewesen, aber noch niemals waren sie von solcher Bedeutung wie heute. Unsere beiden Nationen können in mehrere Jahrhunderte Ihrer Geschichte zurückblicken, die nicht nur durch Heldentum, sondern auch durch große Erfolge auf wissenschaftlichem und künstlerischem Gebiete ausge- ^ zeichnet sind. Die demokratisclien Regie- s.nd.« rungen haben unseren Völkern E'nrlchtun gen ermöglicht, d!e in beredter Welse d^e Freiheit und das Recht aufzeigen, d*c von unsereA Nat?onen in gh'cher Weise geliebt werden. Unsere be'den Nationen t)eiten und Ich bin ütierzeugt, daß diese Zusammenarbeit fortgesetzt wird, damit dem Frieden der größtmöglichste Dienst erwiesen werd?. Unsere beiden Regierungen sind f^t entschlossen, alles zu tun, was in ihrer Kraft liegt, damit die vielen ernsten Fragen und Probfeme, auf die wir überall in der Welt stoßen, in freundschaftlicher Weise gelöst werden. Unsere beiden Regierungen werden bei keiner Regelung durch Verletzung jener Grundsätze mitwirken, die in den Beziehungen der Staaten zu einander herrschen mausen. Wir äberbifcken voHkommen die Schwierigkeiten, die auf unserem Wege liegen, at>er gleichviel sind wir von dem Bewußtsehl erföllt, daß wir vertrauensvoll in die Zukunft brcken können, hidem wir uns unserer Kraft bewußt sind und unserer Intellektuenen Tugenden, m!t denen unsere beid^ Nationen besonders in Augenblicken der Gefahr ausgestattet Präsident L e b r u n antwortete: »öle Freundschaft der beiden Nationen ist im moralischen Bewußtsehl verankert und meldet sich heute als eine natflrliche und dringliche Bed'ngung Ihrer Existenz. sind »ich auch der Oemelnschatt Ihrer In- Das gegensetHge Verwehen vertieft «rt teressen bewußt. Unsere SlaatsmSnner, zunehmend und befesfcgt »ich mI allen kS deshalb in einer Atmosphäre voU Oebieten. Wir «h« d^b. daß «ch unsere beiden Völker ffir gemet.n8ame Grundsätze erklärt haben, die dem Leben des Einzelnen wie der Nationen als Gesamtheit die höchsten Werte verleihen, die das Leben erst würdig machen. Denn unsere Grundsätzlichkeit und Kraft schöp fen wir gerade aus d-esem Ideal, was unseren Mut erhöht, noch fester daran zu halten. Unser Empfinden, das Recht der men8ch1?chen Würde, d'e Achtung vor dem Abkommen und dem gegebenen Wort, unsere Ergebenheit gegenüber der Freiheit dss Wortes und der Presse, die Nichteinmischung in die Angelegenheiten anchrer Staaten und die Friedensliebe sind Grundsätze, an d'e wir uns halten. Immer, wenn unsere Grundsätze irgendwo in der Welt einen Mißerfolg erlitten haMn, stand unsere öffentFche Melnun«; auf und forderte von der Regierung die erhöhte Aufrüstung, damit die S'cherhelt des Staates befesfprt werd-j und damit auch der Friede. Auf diese We?se bestätig 8'ch unser Wunsch, an der Emeuer-liiPt des 'n^';rT'!^*'o*'pT''n V^rtrpf'^ns zu ar-Ibeiten, da ansonsten für kein Volk Friede <&Daint)erlQin mit ftlner Srau auf einem 6pa)ieroanae Eitler im ^Dkmelnebiet Der ElnmarMh der deutschen Truppen in das rfickgagllederte Mamelgeblet hat be-jronnen. — Die litauischen Truppen ha->en Memel verhusen. — Begeisterte Kundgebungen In MemeL B e r 1 i n, 23. März. Das DNB berichtet: Der Führer und Reichskanzler hat sich in SwinemUnde an-Bord des Panzerschiffes »Deutschland« begeben und nach dem Memelgebiet abgereist, wo ihm ein begeisterter Empfang von Selten der Bevölkerung vorberei^t wird. M e m e I, 23, März. Die litauischen Truppen begannen In der vorigen Nacht das Memelgebiet zu räumen. Auch der itaulsche Gouverneur und die litauischen Beamten liquidieren eiligst ihre Angelegenheiten, um sich nach Litauen zu be* Illeben. Die Verwaltung des Memelgebie-l es übernahm das Memeldlrektorlum. K 0 w n 0, 23. März. Um Zusammen* Stöße zu verhindern, hat die litauische Regierung über ganz' Litauen den Be1a<-;erungszustand verhängt Die Bevölker«^ ung wird in einem Aufruf aufgefordert, Ruhe und Ordnung zu bewahren. Memel-Stadt»23. März. Def Minenträger »Smetona«, das einzige li*-tauische Kriegsschiff, hat gestern mittag« den Memeler Hafen verlassen. M e m e 1 - S t a d t, 23. März. Da» Memelgebiet ist auf Grund des Versa llet Vertrages im Jahre 1910 von Ostpreußen abgetrennt und als autonomes Gebiet an Litauen angeschlossen worden, damit Litauen ' einen Zugang zum Meere erhielt Im Jahre 1924 geriet Memel völlig unter die Herrschaft Kownos, wobei der Selbstverwaltungscharakter des Ländchens immer mehr verfiel. Die Hafenstadt Memel mit dem Hinterland mißt 2348 Quadratkilometer und umfaßt rund 150.000 Einwohner. Die Stadt allein zählt 70.000 Ein wohner, der Rest lebt am. Njemen-Ufer und an der Meeresküste. B e r I I n, 23. März. (Avala.) Das Me-meldirektorium erklärt, daß d'e Versuche des Auslands, die Memel-Verhältnisse so darzustellen, als ob von 147,000 Einwohnern nur 63.000 Deutsche. wären, als lächerlich hingestellt werden müßten. In diesem Zusammenhange wird darauf h'n-gewiesen, daß bei den letzten Wahlen zum melelländlschen Landtag im Dezember von 82.247 eingeschriebenen Wählern des Memelgebietes 63.980 Ihre Stimmen für die deutsche Einheitsliste abgegeben haben. Für die litauische Liste st'mmten vor allem die vielen litauische» Beamten, die durch zwanzig Jahre hindurch in das Memelgebiet entsendet wor den waren. M e m e 1 - S t a d t, 23. März. (Avala.) Als sich in den gestrigen Morgen* stunden die Nachr'cht Ober die deutsch* litauische Einigung über das Memelgebiet verbreitete, entstand in Memel ein Sturm der Begeisterung. Alle Schlffssire^ nen begannen zu heulen, gleichzeitig setzte das Geläute aller Kirchenglocken ein. Auf allen Häusern wurden Hakenkreuzfahnen gehißt. In den Straßen der Stadt manifestiert die Menge se't gesten-tür Hitlc. Den Ordnungsdienst versehet die memelländ'schen Natlonalsoz'al'sten. Der bisherige Memel-Gouverneur G a i -l u s hat seine Amtsgschäfte an das deutsche Memeldirektor um übergeben. Er tot derte zuvor die litauische Minderheit auf, Ruhe und Ordnung zu bewahren. Den; Memeldirektorlum wurde auch mitgete'lt, daß die In litauischen Heeresdiensten ste-^ henden Memeldeutschen auf kürzesten Wege in 'hre Heimat abj^ehen würden, B e r 1 i n, 23. März. Die litauische De* legat'on, die mit der Relchsreg'erun?: über d'e Einzelheiten der Abtretung des Memelgebietes ans Re'ch zu verhandeln be» st'mmt wurde, ist in zwei Flugzeugen Kowno in Berlin e'ngetroffM«rtbor«r Zetlimgt Nummtr 40 SmatifdirSrflQeiiiiSiirlltrpiinlK KURZE BUDOETDEBATTE IM SENAT. — ALLE REDNER BEFASSTEN SICH MIT DER KROATISCHEN FRAGE UND DER NOTWENDIOKEIT IHRER LOSUNO B e 0 g r a d, 23. März. Nach der am 2t. d. M. erfolgten Einleitung ztir Generaldebatte Uber den neuen Staatsvoranschtag entwickelte sicli gestern im Senatspic-num eine Uberaus Interessante Debatte, In die bis abends nicht weniger als sieben Redner eingriffen. Zur Debatte meldeten steh ' die Senatoren . der Vereinigten Opposition und der Jugoslawischen Na* tionalpartei. Als erster betrat der Davldovltf-Demo-Icr^ DuSan Stevjüd i^le TribUne. Er unterzog das Budget einer Kritik, indem er es für. zu hoch ;bemes8en erkllrte. Im Staate mttßte die Progressive Besteue« rung eingeführt werden. Jedem Einzelnen mUBte ein Existenzminimum zugesichert werden. Stevfid ging sodann auf die po-litlscl)e Fragen Uber. Ausführlich spracn er Uber die kroatische Frage und erklArte am Schlüsse, daß alle Bedingungen fttr dlö Lösung einer derart wichtigen Frage lediglich von einer starken Konzentrationsregierung erfüllt werden können . Der nflchste Redner Senator jeremija 21V a n 0 V i ä (Jugosl, Nationalpartei) beschäftigte sich in seiner Rede mit der Beamtenfrage. Die Lage der Beamtenschaft sei derart, daß mit ihr nicht nur die Beamten, sondern auch der Staat selbst unzufrieden sei. Die Gehälter seien derart tief bemessen, daß viele Beamten weniger verdienen als im Serbien vor dem Kriege. Redner trat fUr die.Revision des Beamtengesetzes ein und verwies vor Beendigung seiner Ausfuhrungen auf Üe kroatische Frage und deren Lösung, die von einer Konzentrationsregierung durchzuführen wäre. Nächster Redner war Senator Dr. Albert K r a m e r (JNS). !n seinen eingehen den Ausführungen kam Dr, Kramer eingangs auf die Mission der jetzigen Regierung zu sprechen, ferner auf die De-'zcmberwählen, das Budget und das Fi-nanz^s^tiii ■ Auch Dr. Kramer befaßte sich mit der kroatischen Frage. Die kroatische Frage sei von der Jetzigen Regierung und ihrer Deklaration amtlich auf die Tagesordnung gestellt worden. Dr. Maöek stellte keine Forderungen, die den Rahmen des Qesamtstaates Ubersteigen würden. Auch die Wahleinigung der jugoslawischen Nationalpartei mit Dr. Ma-Cek betont, daß die wesentlichen Probleme der staatlicfien Existenz außer Diskus- sion gestellt sind. Es seien dies das Staats ganze, die Monarchie, die Dynastie und die nationale Wehrmacht. Bezüglich der Lösung des kroatischen Problems an sich sei die revolutionäre Methode abgelehnt worden. Es sei eine Lösung In Gemeinschaft zwischen Volk und Krone, der höchsten Schirmerin der nationalen und staatlichen Interessen gefordert worden. Wenn man die Frage erhebe, auf welchem Wege die Einigung erfolgen sollte, so mUs se auf die Einigung zwischen der Vereinigten Opposition und Dr. MaCek vom 8. Oktober 1037 verwiesen werden. Nun feien aber Ereignisse eingetreten, die ein raMhes und entschlossenes Handeln verlangen. Redner erklärte zum Schlussc, daß man vertrauengsvoll die Entscheidung In die Hände der Krone lege und die Solution annehme, die sie finden werde. Nach Dr. Kramer sprachen noch Or. A n d i e l i n 0 v i ö, Dr. J. N e m e c, Ra-doslav D u n J i £ und Ivan P u c e 1 j. Alle Redner befaßten sich mit der kroatischen Frage. Da für die Spezialdebatte kein Redner angemeldet ist, dürfte das Budget bereits heute vormittags im Senat angenommen werden. G^nrrberlDrOungen in öer £if a DER BAHNVERKEHR ZWISCHEN SPUT UND ZAGREB UNTERBROCHEN. — BEI ZRMANJA UEOT DER VERWEHTE SCHNEE BIS ZU 2 METER HOCH. - Zagreb, 23. März. Auf der Lflcaner Bahn zwischen Spitt and Zagreb mußte der Bahnverkehf bei Zrmanja cmterbro-chen werden. Eki OQtenug blieb bei Zrmanja im Schnee stecken. Es wurde rasch ein Schneepffhtg herangebncht, der «ber entgleiste, wodurch .der Verkehr vollkom-men ehigestellt wurde. Der gestrige Schnelltug ans SpUt war der letzte den Kontroilzettel zurückschicken, so daß auf d esc Weise mit einem und dem gle^ chen Zettel drei bis vier Mehitransparte getitigt wurden. Natürlich konnten diese Manipulationen nur so durchgeführt werden, daß die Mühle die mit der Kontroll« betrauten Finanzorgane bestach. Die Untersuchung ergab, daß der Staat aui diese Weise um mindestens 87 Millionen Lei gcschädtgt wurde. Außer gegen den unredlichen Mühlenbesitzer Tanase Nicules»-cu-Orzaru wurde das Strafverfahren'auch gegen jene Bäcker cingele'tet, die das MeW aus der Mühle Grzaru bezogen, es aber nicht in das Mehlreg'.ster eingetragen haben. Zug aus Dahnatlen — hatte eine mehr als einstfindige Verspitung. In Zrmanja wurde die Säut>erung der Bahnstrecke wohl vorgenommen und beschleunigt, doch werden die Arbeiten durch den Sturmwind erschwert, der mit einer Geschwindigkeit von 110 Kilometer hi der .Stunde fiter den Karst ffCKt Der Schnee ist stellenweise 2 Meter hoch. 3>er OltofffnftMad^ter t>on Qltttuii Die Tat eines Trunkenbolds. P a r i s, 23. März. Der Massenmord des 41-jährigen Zimmermalers Paul De-vlllechaise, der in einer Vorstadt von Au-tun wohnte und sechs von seinen zehn Kindern auf bestialische Welse abschlach tetc, ist eines der grauenvollsten Verbrechen der letzten Jahre. Die vier am Leben gebliebenen Kinder haben dies nur dem Umstände zu verdanken, daß sich eines davon, der 12-jährige Luden, zur Zelt der grauenvoHeh Tat In der Schule befand und daß die drei ältesten Kinder von 16 bis 18 Jahren in Paris Arbeit gefunden hatten. Sonst wären auch diese vier Kinder dem Unmensch zum Opfer gefallen. Der Hergang des Verbrechens. Als der kleine Luden um 4 Uhr nachmittags aus der Schute nachhause kam, fand er dort vier seiner Geschwister tot vor. Die drei älteren Lagen in einer ric- onfltrlarterlfdDer ^IDrralau&r SCHRECKENSSZENEN IN EINEM SODSERBISCHEN DORFE. Wie aus Kosovska Mitrovica berichtet wird, kämpft das Dorf Tvrdevci, Bezirk Dreniiki, seit eineinhalb Monaten gegen einen »Vampir« an, den die albanischen Bewohner des Dorfes »ljugat« nennen. Vor zwei Monaten starb nämlich In dem genannten Dorfe ern gewisser Istreb Os-manovlö, der aus Gründen der Blutrache in schlechten Beziehungen zu den Dorfbewohnern stand. Am Tage seiner Beerdigung fanden sich deshalb, nur der Hod-scha (islamitischer Priester) und die eng sten Familienmitglieder ein. Der auf diese Weise »beleidigte« Istreb nimmt seither Räche am ganzen Dorfe, vor allem aber an seinen Söhnen, Schwiegertöchtern und sonstigen Verwandten, die nun erklären, daß er das ganze Dorf vernichten wolle. Den meisten seelischen und körperlichen Schaden nahm bisher sein Sohn Murtez, der durch geheimnisvolle Steinwürfe wäh rend des Schlafes schon völlig zerschlagen und gebrochen Ist. Der Hodscha soll ihm gesagt haben, daß ein Toter sich In einen Vampir verwandeln könne. Man gab Murtez im Dorfe den Rat, das Grab zu öffnen und den Vater zu untersuchen. Murtez und die Brüder zogen hinaus, cnt erd'gten die Leiche des Vaters und fanden sie mit aufgeblähtem Magen vor. Um den Wampir« zu töten — inzwischen erkrankte auch die Gattin des Murtez un-ter dem Druck der seelischen und körperlichen Folterungen —wurde aus Vrn-jica ein achtzigjähriger Greis namens Mu-rat Serifovifi geholt, dem der Ruf vorausgeht, »Henker der Vampire« zu sein, der von einem Vater gezeugt worden war, der sich zu Lebzeiten mit der Gattin zerstritt und unausgesöhnt aus dem Leben geschieden war . . . Murat Serifovlö ließ eine neue Grabschändung vornehmen. Man zog hinaus, enterdigte. die Hülle des Vampirs noch einmal und trieb einen Pfahl — den sogenannten »glogov kolac« — durch die Leiche des Istreb, um Ruhe zu haben. Der »Vampir« trieb jedoch sein Unwesen im Dorfe weiter. Nun erklärte der alte Murat, daß der Vampir wahrscheinlich in die Gattin des Muretz gefahren sei, wobei er sich als »Teufel« entpuppt habe, dem er nichts anhaben könne. Er riet deshalb, Miirtez «i d seiner Familie, Frau Zahrija einfach zu töten, damit der »Teufel« erschlagen werde. Es kam zu langen Beratungen aller Familien mitglieder, da Murat die Konzession mach te, es könne auch wer anderer geopfert werden. Man konnte sich jedoch begreiflicherweise Jedoch nicht entscheiden, den beiden Grabschändungen noch einen Mord folgen zu lassen. Nun haben die Be hörden eingegriffen. Gendarmen bewachen das Haus, in dem es unerhört »geistert«, Tag und Nacht, um das Rätsel zu klären. Die Gendarmen sahen das Treiben des Vamnirs, d. i. das Steinbombardement. die fallenden Geräte, Geschirre usw., sie schoßen auch In der Richtuntr des Geschehens, ohne - Jedoch irgendetwas zu treffen. Der Postenkommmandant ist jedoch überzeugt, laß er das Rätsel von Tvrdevci lösen werden. sigen Blutlache am Fußboden, das jüngste in einer Wiege. Alle vier waren durch Beilhiebe getötet worden. Laut um Hilfe schreiend, alarmierte der Kleine die Nach barschaft und die Gendarmerie. Diese stellte fest, daß Devillechaise nach der Tat fortgegangen war, um die beiden anderen Mädchen im Alter von 7 und II Jahren von der Schule abzuholen und daß er sich mit ihnen in der Richtung gegen das Wäldchen von Plancise aus der Stadt entfernt hatte. Sofort wurde ein Streifkommando auf die Suche geschickt, da man mit Recht befürchtete, daß der Unhold auch diese zwei Kinder ermorden würde. Gegen Abend fand die Gendarmerie die Leichen der zwei Mädchen, die der Vater durch RevoIverschUsse getötet hatte. Es scheint sich bei dieser entsetzlichen Schlächterei um den Racheakt eines halb Tobsüchtigen zu handeln, da sich gerade am Morgen des Mordtages die Frau des Mörders wegen brutaler Mißhandlung um Hilfe an die Polizei gewandt hatte. Der Maler, der faul, trunksüchtig und jähzornig war, genoß einen schlechten Leumund. Er rühmte sich schon vor einiger Zeit im Rausche, er werde noch einmal »von sich reden machen«. Bisher fehlt jede Spur von dem Massenmörder. Man nimmt an, daß er Selbstmord verübt hat. ^eI6fnto& elnw Oltutter Bei let>endlgem Leit)e verbrannt M a i 1 a n d 23. März. In einer kleinen Geme'nde bei Padua brach in einem Bauernhaus ein Feuer aus, daß sich infolge des herrschenden Sturmes mit rasender Geschwindigkeit ausbreitete.-iDer BesHzer und seine Frau brachten ihre sieben K'n-der, von denen das jüngste erst vier Monate zählt, In Sicherheit und retteten auch die Im Stall untergebrachten Haustiere. Als die Frau noch einmal in das brennende Haus zurückeilte, um auch die für die Kirtder wichtigen Kleidungsstücke zu her gen, stürbe das brennende Gebälk über der heldenmütigen Frau zusammen, d'e beljebend'gem Leibe verbrannte. Als das Feuer gelöscht war, konnte man nur mehr ihre verkohlte Leiche bergen. Den rumänischen Staat um 87 Millionen Lei geKhädigt Bukarest, 21. März. In der Bukarester DampfmUhle Orzaru, einer der größten hauptstädtischen MUhlen, ist man großen M'ßbräuchen auf die Spur gekommen. Im Sinne des Gesetzes wird bei jedem Mehltransport, der d'e Mühlen verläßt, ein roter Zettel an die Säcke geklebt, In welchem das Gewicht des Mehlem genau angegeben und gleichzeitig be-''tät'gt wird daß die 1—2-Lei-Ta)ce nach 'ed*m Kilogramm entrichtet wurde. Der Mühlenbesitzer einigte sich mit den Bäk-kern, denen er MeM lieferte, daß sie ihm Mfatm Chrlsteas Hinterlassenschaft. Bukarest, 21. März. Der kürzlich verstorbene Ministerpräsident Patriarch Miron Christea hat sein Vermögen von 5,000.000 Lei zur Gründung einer Stiftung Patriarch Miron hinterlassen. -- Die Einkünfte dieser Stiftung sollen jährlich zum Bau von orthodoxen Kirchen in solchen rumänischen Dörfern dienen, die noch keine Kirche haben. Aus dem Führersitz des Flugzeuges gestürzt B u k a r e 5 t, 23. März. Auf dem Flug hafen von Tecuci ereignete sich e n seltene? Unglück. Während einer FlugUbung stießen zwei Militärflugzeuge zusamnK'n. Der Pilot des einen Apparates, Major Pe-tre Ducu, fei aus dem Führersitz und blieb mit zerschmetterten Gliedmaßen tot regen. Sowohl das führerlos gewordene Flugzeug, als auch der zweite Apparat stürzten zur Erde und wurden vollkon?-men zertrümmert. Amerikas Goldbestände W a s h i n g t 0 n, 22. März, Die G-tld bestände der USA werden in d'cser Woche d'e I5-Milliardengrenze überstci|.^en, wenn die neuen Transporte, die fü*-näc' 'tcn Tage erwartet werden, elngetiof Ud sind. F? handelt sich dabei um 6 Millionen 25.000 Dollar aus England un.\ im 'OO.OfXI Dollar aus 'loi''"»!*. Tolstois Erben gewinnen Schadenenat*-Prozeß. Bukarest, 21. März, Der seit Jahren zwischen den Erben des russischen Dichterfürsten Leo Tolstoi und den rumänischen Staat wegen Enteignung des Waldes von Grimancuti (Komitat Hotin) schwebende Schadenersatzprozeß wurde dieser Tage zu Gunsten der anklagenden Partei entschieden. Der Kischinewer Gerichtshof verpflichtete das Ackerbauministerium zur Zahlung von 150,000.000 Lei und das Kischinewer Appellationsgericht bestätigte dieses Urteil, infolge der Berufung des Ackerbauministeriums gelangte die Angelegenheit vor den Kassationshof, der die Appellation aber abwies. — Demzufolge erhält das erstrichterliche Ur teil' Rechtskraft, Polens größte Talsperre vor der Vollendung. Im Sommer dieses Jahres wird die grOß te Talsperre Polens fertiggestellt ?ein, die für die Energieversorgung des Südteiles von Polen größte Bedeutung hat. Er handelt sich um eine Talsperre im Tale des Dunajec bei Roznow, durch deren Bau 15 Dörfer mit rund 12.000 Einwohnern geräumt werden mußten. Alle diese Dörfer werden bei der Auffüllunr? der Talsperre auf immer in den Fluten versinken. Am Fuße der Talsperre e.itsteht ein großes Kraftwerk, das große Teile Südpolens mit elektrischer Energie versorgen wird. Während dl'» Staumauer selbst bereits in diesem Jahre vollendet sein wird, wird mit der Fertigstellung des Kraftwerkes erst im Jahre 1940 gerechnet. Däs Gebiet der Talsperre hat bereits jetzt umfangreichen Zuzug aufzrweisen, was vcrs;:hiedene neue Vi?rkchr5verbin-dungen nach den nächstgelogenen Städten nötig machte. Ein Zug 24 Stunden eingeschneit S a r a j e V 0, 23. März. Der Personenzug Nr. 162, der gestern vormittags auf der Strecke Bilc^e—NikSlö im Schnee stecken blieb, Ist noch Immer eingeschneit. Die Fahrgäste wurden in den um liegenden Dörfern untergebracht. Infolge neuer Schneefälle sind die Streckensflu-berungsarbciten sehr erschwert. Marrt>ortr Zeitung^ Ntnnmer 00 ^ Prdfag, den 24. Mlir ^u#au Ord ftä&tffd^rn ^abeine^fd VERLEGUNG VON DREI KILOMETER TELEPHONKABEL IM WEICHBILDE DER STADT. — ERHÖHUNG DER ZAHL DER ABONNENTENANSCHLOSSE AUF 1500. Die an zuständiger Stelle immer wieder erhobenen Forderungen nach Erweiterung des Telephonkabelnetzes in Maribor brachten es endlich mit sich, daß die Post Verwaltung jetzt für diesen Zweck eine größere Summe zur Verfügung stellte, so-daß mit der Aufnahme der Arbelten bereits begonnen werden konnte. Gewöhnlich werden die Telephondrähte Über den Straßen und Hausdächem geführt, da lies die einfachste und billigste Art der Verlegung ist, In den größeren Städten ist jedoch ditis nicht möglich oder mit sehr großen Schwierigkelten verbunden. Deshalb werden die Drähte in die Eide verlegt, was auch seinen Vorteil darin hat, daß die Wetterunbilden an den Leitungen keine Störung verursachen können. .Maribor besaß bisher ein Kabelnetz von rund 2 Kilometer Länge. Nun werden drei weitere Kilometer Leitungen verlegt. In Betracht kommen die Sodna, Tattenba-rhova und Kopaliska ulica, die KoroSka cesta und der Hauptplatz. Hier werden die Kabel verlegt aber die bereits vorhandenen Leitungen gegen stärkere ausgerauscht. Ebenso wird ein neues Kabel unter der Reichsbrücke nach dem rechten Drauufer führen. Die Länge der Telephon kabel wird sich nach beendeten Arbel- ten, die etwa einen Monat dauern werden, auf 5 Kilometer erhöhen, womit tür ^ einige Zeit das Auslangen wird gefunden werden können. Die zu verlegenden Kabel sind modernster Konstruktion und enthalten bis zu 600 Drähte, was 450 Te-lephonanschlOssen entspricht. Je nach Bedarf werden in den erwähnten Straßen ein oder zwei Kabel In die Erde versenkt werden. Bei der Pflasterung der Straßen ist bereits ein Kanal für die Auf-j nähme der Telephonkabel angelegt wor-^ den. In einigen Straßen werden am Oeh-steig Betonschächte angelegt, um allfäl-I lige Reparaturen vornehmen zu können, ohne das ganze Pflaster aufreissen zu müssen. Es ist schon höchste Zeit, daß Maribor die Erhöhung der Abonnentenzahl ermög I licht wird. Bisher besitzen rund 800 Abon -nenten Fernsprechanschluß, es liegen je-, doch schon monate-, ja jahrelang Gesuche von fast 200 Interessenten um Tele-' phonanschluß vor, deren "Wunsch jedoch bisher nicht nachgekommen werden konn te, da das Kabelnetz unzulängl'ch ist. Nun Iwird es möglich se'n, die Abonnentenzahl auf m'ndestens 1500 zu erhöhen. Es ist damit zu rechnen, daß das erste Tausend schon in kürzester Zeit erreicht sein wird. 2)onncr4taa. tcn 23. TRflrs {einzige Institution dieser Art im Staate 'ist und ihre Aufgabe zur vollsten 'Zufriedenheit der Geschäftsleute erfüllt. Die Mitglieder, sowohl Kaufleute als auch Gewerbetreibende und Industrielle, sind je nach dem Mitgliedsbeitrag und dem Un-fang der ihnen zu gewährenden Leistungen in drei Kategorien eingeteilt, die 179 bzw. 124 bzw. 79, zusammen 382 Mitglieder umfassen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr beliefen sich die Einnahmen des Krankenfonds auf 170.629 und die Ausgaben auf 156.524 Dinar. Das Vermögen der Institution vermehrte sich üm 45.000 auf 210.479 Dinar. Von Neuwahlen wurde Abstand genommen, da die Funktionsdauer der Leitung noch nicht abgelaufen ist. ^in XiAtt un5 rin 6dDtofrtofrr(^tfr TRAURIGE BILANZ EINES DURCH UNVORSICHTIGKEIT BEWIRKTEN VERVERKEHRSUNFALLS AUF DER MELJSKA CESTA. Gestern um 16.15 Uhr ereignete sich auf der Meljska cesta in der Einmündung tn die Krempljeva ulica ein folgenschweres Straßenun^lück, welches das Leben eines jungen Mannes und einen Schwerverletzten forderte. Ueber den Hergang des Unglücksfalles konnten die nachstehenden Einzelheiten in Erfahrung gebracht werden: Um die genannte Zeit, fuhren zwei ;^roße Saurer-Diesel-Kraftwagen — ohne Karosserie, lediglich mit Chassis ~ mit je TOOO Kilogramm Schotter aus Balancegründen beschwert vorschriftsmäßig in der Richtung vom Eisenbahnviadukt die Meljska cesta entlang, um auf dem Zollamt abgefertigt zu werden. Den ersten Wagen lekte Ing. Robert Klein aus Wien, den zweiten ein Chauffeur der Saurer-Wcrke. Als der erste Wagen auf der Höhe der Krempljeva ulica einbiegen wollte, kam ein Motorradfahrer mit einem Fahrgast auf dem Soziussitz mit beträchtlicher Geschwindigkeit nachgefahren und wollte den Lastkraftwagen überholen. In diesem Augenblick bog der Last kraftwagen In. die Krempljeva ulica ein und im Bruchteil einer Sekunde rannte die Solomaschine gegen den schweren Wagen. Beide Fahrer wurden unter den Wagen geschleudert. Dem einen der beiden Verunglückten fuhr das Rad des Kraftwagens über den Brustkorb und Kopf, sodaß er auf der Stelle getötet wurde, Der zweite Fahrer wurde schwer verletzt und blieb bewußtlos liegen. Die rasch herbeigeeilte Rettungsabteilung Vachte den Schwerverletzten — es handelt sich um den Hochschtiler Igor K u-o V e i* aus Liutomer — ins Krankenjaus, wo man hofft, ihm am Leben zu irhalten. Der Tote ist der junge Kauf-iiann Felix C e r c e k aus Ljutomer. Cerfek, der im Jänner ein eigenes Ladengeschäft übernahm, hatte erst vor kurzem geheiratet. Der Tote wurde nach Been-iigung der noli/eilichen und gerichtlichen !^^ommi&sionierung in die Leichenkammer des Stadtfriedhofes in Pobrezjc überführt. Eine große Menschenmenge sammelte sich am Unfallsorte und kommentierte den traurigen Vorfall, der wieder einmal zeigt, welche Folgen der Leichtsinn im Ueberholen von Fahrzeugen nach sich ziehen kann. OitmvfO'Ti'ni fOr griotoie I dflilt Im »Espianade«-Tonkino fand gestern nachmittag^ eiiic Sondervorstellung des von Leni Riefenstahl geschaffenen Olympia-Standard-Filmes (Erster Teil) für Ver I treter der Behörden, der Presse und der hiesigen Lehranstalten statt. Fast volle 2 .Stunden rollte der Film ab, der eingangs I die ganze Schönheit der antiken Land-' Schaft und vof allem des olympischen Heines darstellt, um über die Darstellung des Fackelträgerlaufes nach Berlin die ritterlichen Sportkämpfe aufzuzeigen, j die die Bewunderung jedes sportfreudigen ' Menschen auslosen müssen. In Szenen, die nicht ermüden, werden dem Zuschau-j er die Phasen der Kämpfe in den verschle denen Sportdisziplinen so bildhaft und ' einprägsam vorgeführt, daß selbst der sportlich nicht interessierte Mensch dem Ablauf des Filmes sein volles Interesse entgegenbringt. Dieser Film ist ein Hohelied auf die Schönheit und Kraft des menschlichen Körpers und gleichzeitig auf die Völker verbindende Idee Olympi-|as. Alle Teilnehmer dieser Sondervorstellung standen unter dem starken und tiefen Eindruck des Meisterwerkes von Lenl Riefenstahl. Der Film wird ab Freitag, den 24. d. im »Esplänade«-Tonkino vorgeführt werden. ftunflou«ft(IIung (190 Sarä unft Qluguft (£trni^oi Morgen, Freitag, den 24. d. um II Uhr vormittags findet in der Burg die Eröffnung der Plastik- und Malereiausstellung der beiden Triester Künstler Ugo C a r ä und August C e rn i g 0 j statt. Die Ausstellung, auf deren Bedeutung wir noch zurückkomme'n werden, bildet in einem gewissen Sjnne die Manifestation einer ZusammenaAeit der Städte Trlest und Maribor auf dem Gebiete des kulturellen Austausches. Der Bildhauer Ugo Carä hat mit seinen Werken bereits eine außerordentlich beachtliche internationale Anerkennung gefunden. Auch der Maler Cer-nigoj ist ein anerkannter Vertreter der bildenden Kunst der heutigen -Venezia Giulia. Die Ausstellung verdient daher von allen kunstliebenden Kreisen besucht zu werden. Sie ist täglich von 9 bis 18 Uhr zugänglich, und zwar durch den Stiegenaufgang von der Grajska ulica aus, Die Aussteilung wird bis 1. April geöffnet sein ?lii^ Dem (Äcridit^fool Aus Unvorsichtigkeit den Freund erschoa-seo. Vor dem Einzelrlchter des hiesigen Kreisgerichtes hatte sich der 23j3hrige ßesitzerssohn Karl C u S aus Mezgovc! wegen fahrlässiger Tötung und leichter körperlicher Verletzung zu verantworten. Am 16. Dezember v. J. gerieten In Mez-' govci einige Hitzköpfe in eine Rauferei, in deren Verlaufe der Angeklagte seinem I Gegner Franz R a k u S a mit der Pistole ^ einen Schlag auf den Kiefer versetzte. Der ' Angeklagte entfernte steh, kehrte jedoch nach einiger Zelt in Begleüung seines Freundes Franz Cu5 ins Dorf zurück. Unter dem Arm hielt er ein Jagdgewehr, mit dem er so ungeschickt umging, daß ' sich die Waffe plötzlich entlud. Die La-' dung traf den neben Uim stehenden Franz Cu§ in den Oberschenkel. Der Getroffene starb bald darauf infolge starken Blutver-I lustes. Der Angeklagte gestand die Tat, ' suchte sie jedoch durch verschiedene Ausflüchte zti beschönigen. Der Angeklagte wurde zu 15 Tagen Arrest und zu einer Geldstrafe von 1200 Dinar verurteilt. Sowohl der Ankläger als auch der Verteidiger haben die Berufung eingebracht. 2)ir ftranftnfaf^e Orr 'el6-tlfinMgen Die Kaufmännische und gewerbliche Krankenkasse hielt gestern abends im Saale der Kaufleuteinnung für Maribor-Stadt in der JurdiCeva ulica ihre Jahreshauptversammlung ab, deren Vorsitz der langiährige Obmann und Begründer der Institution Großkaufmann V. W e i x l führte. Aus seinen, wie auch aus den Ausführungen des Sek-elÜrs Z n i d a r C 1 5 ist ersichtlich, d^'ß diese Krankenkasse, die schon mehr als 12 jähre besteht, die m. Aus dem SanitiUsdienst. Der Sekun-dararzt der Irrenanstalt in Studenec bei Ljubljana Dr. Johann Kanon! wurde zur Anstalt für Geisteskrankheit in Novo Celje versetzt. m. Uraufführung. Am 1. April gelangt m Gasthause Spurej in S t u d e n c i die romant'sche Oper »Weiße Blüte«, ein Werk des jungen heimischen Komponisten Rudolf K r o i s, zur Uraufführung. Oas muF'ka'iÄche Werk bringt das Jugend "olkreuz der dort'gen Mädchenvolksschule zur Aufführung. Der Reinertrag ist für die Unterstützung armer Schulk nder und für deren Unterbringung in den Fe-'lalkolonlen bestimmt. m. 40 Jahre Imittng der RoUfuhrwerka-intemehmer. Die Innung der Rollfuhr-werksuntemehmer in Maribor hält ' am S a m s t a g, den 25. d. um 19 Uhr im unteren Kasinosaal ihre Jahreshauptversammlung ab, in deren Rahmen auch das :0-jahrige Bestandesjubiläum gefeiert werden wird. m. Inspektion des PoPzeäamtes. Die Ge :chäftsführung der Mariborer Stadtpolizei wurde heute vormUtags von Banats'nspeR -or Dr. P 0 d b 0 j einer eingehenden In 'p'zlerung unterzogen. m. Aus dem QerichtsdletisL Zu Gc- richtsoffiziallen wurden ernannt die Praktikanten bzw. Unterbeamten Johann Hitz-ihaler in Slovenjgradec und Johann Vin-:enc in Brelice (letzterer für Cerknica). m. Noch heute, Donnerstag bis 18 Uhr werden in der Verwaltung der »Mariborer Zeitung« (Kopalttka uL 6) die giros-seo und kleinen Anzeigen für die schon morgen, Preita;;, erschelneiide Sonntags-nummer des Blatte« entgegeogenomm^. Wie bereits beriolitet, erschetot die kommende Sonntagsnantfneir der »Mariborer Teituns« wegen de# Mariea-Feiertages am 25. d. schon Freitag, d^ 24. d. zur üblichen Stunde, m. JSher Tod. In der Koro^ka cesta brach der 62-jährige Straßenkehrer Johann P u r g a j zusammen und erlag kurz darauf dem erlittenen "Herzschlag. m. Petrijünger tagen. Wie bereits berichtet, hält der Mariborer Fischcrelver-ein morgen. Freilag, den 24. d. um 20 Uhr im Jagdsalon des Hotels »Orel« seine ordentliche Jahreshauptversammlung ab. m. Wißt Ihr schon, daß in unserer OIQcksstelle und Hauptkollektur der Staat liehen Klassenlotterie Bankgeschäft Bez i a k, Maribor, Gosposka ulica 25, die neuenKlas.senlos e bere'ts erhältlich s'nd? Die erste Ziehung der neuen Spielrunde findet zwar erst im nächsten Monat statt, doch ist es empfehlenswert, chon jetzt an den Erwerb der neuen .Klassenlose zu denken, da diesbezügliche spezielle Wünsche später n'cht mehr be-"ücksichtigt werden können. Greift also asch nach den Bezjak-Losen, die schon 30 viele unserer Mitbürger glücklich gemacht haben! m. Tschechische Plüchtlhige auf der Durchreise. Heute ist der erste Transport jener tschechischen Soldaten^ Gendarmen und Beamten in Maribor eingetroffen, die aus der Karpatho-Ukralne nach Rumänien geflüchtet waren. Die Tschechen befinden sich auf der Rückkehr in ihre Heimat. m. Aus der Olasbena Madca. Heute, Donnerstag, um 20 Uhr wichtige Orche-sterprobe. Um zuverlässiges Erscheinen wird gebeten. m. in der Volksuniversitit spricht heute, Donnerstag, um 20 Uhr der Baineologe und Chefarzt von Kraplnske Toplice Dr. Leo Traun« r über »Die Entwicklung der natürlichen Mineralwässer auf den menschlichen Organismus«. ^ m. Die Frage des Friedhof^ In Tezno hat in letzter Zelt zu verschiedentllchen Diskussionen Anlaß gegeben. Am Freitag, den 24. d. um 20 Uhr fln^let im Gasthause Sabeder in Tezno eine öffentliche diesbezügliche Aussprache aller Interessenten statt. m. Raufefei In e'nem Gasthaus am Hauptplatz geriet der Mechaniker Franz H a r d i n k o während des Billardsp!els mit seinem Freund In einen Stre't, in dessen Verlauf er mit dem Queue einen so heft'gen Schlag auf den Kopf erhielt, daß der Stock brach, D:e Angelegenheit wur-ie der Pol zei zur Anze'ge gebracht. m. Unfallschronik. Die 35.jährige Besitzerstochter Elisabeth K e g I tn Sv. Ju-rij ob SCavnici überschüttete sich niit siedendem Wasser und trug hiebe! schwere Verbrühungen an beiden Armen davon. — Der bei einem Neubau in MeÜe beschäftigte 35-jährige Maurer Johann S c h a t z fiel von einem Gerüst und brach sich das rechtc Bein. — Der 9-'äh-rige Besitzerssohn Marko E n C i in Loöc erlitt bei einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem Mitschüler eine Prellung Freitag, den 24. März 1939 a ^Mariborer 2elfiing« Numtner 66 Wiener großer 33ran6;$aö(n am S>raufetö VERHEERENDE FEUERSBRUNST IN P0BRE2JE BEI PTUJ. — ZWEI BRANDE IN PREPOLJE. Wichtig für D'w bekannte Farben- o. Lackfabrik Mostar A. G., Zagreb, Radnidka ul., veranstaltet fUr Interessenten einen Vortrag über die Anwendung von . MUROnKS-FARBEN UND DES OLUTOUN-KLEBEMITTELS. Die verehrtichen Malermeister werden auf den diesbezüglichen Vortrag und die prakti^he Demonstration durch einen Fachmann der Finna mi Donnerstag, den 23. d. am 20 L-hr im Outhofsaalt »Zum gotdencn ?oß« (Ve« tiin|slca.tilica) aofmerkrani gemacht F« ist im Interesse eines jeden Maicnnsistcts, diesem wichtigen Vortrag beizuwohnen. der Wirbelsäule. — Die Verletzten wurden . ins Allgemeine Krankenhaus überführt. . m. Radmarder. Dem Eisenbahnschlos-scr Anton M l a k.a r wurde aus dem Flur eines Gasthauses In Studenci das Fahrrad Marke »Weltrad«, Evldenznum-mer 131215, entwendet. m. Beeflen Sie sich mit der Anmeldung für die Osterfahrten des »Putnik« nach Crikvenica und zu den Plitvicer Seen, nach Venedig, Triest und Adelsberg, nach Wien, und Graz. Informationen und Prospekte in den Geschäftsstellen des »Put-nik«. m. Am 14. April ist die erste Zlehtrag t{er. staatlichen Klassenlotterle. Man besorgte, sich daher ehebaldigst ein Los in der GlUcksquelle des »Putnlk« in der Burg. « Ptrsonen, denen die nötige körperliche Bewegung versagt ist unö die In-folgedenen an Stalilverstoofung und Ver-datntngsstöningen mit zeitweiser Appetit-tosigkeit leiden« leistet eine mehrwöchige Kur mit dem natfirllchen »Franz-Josef«-BitterWasser ausgezeichnete Dienste. Man nimmt täglich ein Glas voll »Franz-Jo sefftf-Bltterwasser früh nüchtern der abends vor dem Schlafengehen. Reg. br. 30.474/35 AM fthf p. Wichtig fflr MiUtärdienstpfUchtige. Jen^ MilitärdienstpfUchtigen, die sich am yorigeii Sonntag nicht zur Militärkontrollversammlung eingefunden hatten, haben sich unverzüglich am städtischen Militäramt zu melden. Dasselbe gilt auch für Inhaber von Zugvieh und Kraftfahrzeugen. p. Den Apotbekennachtdienst versieht vom 25. bis 31. d. die Mohren-Apotheke (Mag. pharm. Molitor), p. Im Stadtkino gelangt Samstag und Sonntag der urwüchsige Shirley Temple-Film »Das Lockenköpfchen« zur Vorführung» Im Beiprogramm die neueste Fox-Wochenschau. p. Viehmarkt Auf dem Rindermarkt am 21. d. wurden 669 Stück aufgetrieben, wovon 167 abgesetzt wurden. Aufgetrieben wurden 134 Ochsen. 198 Kühe, 22 Stie re, 37 Jungochsen, 85 Kälber, 179 Pferde und 14 Fohlen, Die Preise waren; Ochsen 4.50—5.50, Kühe 2.50-4, Stiere 4—5. Jungochsen 3.25—4, Kälber 5.25 Dinar pro Kilogramm Lebendsjewicht, Pferde 600—5000 und Fohlen 1200—3000 Dinar pro Stück. Auf den Schweineniarkt wurden 344 Schweine zugeführt, von denen 79 Stück verkauft wurden. 6—12 Wochen alte Jungschweine kosteten 90—190 Dinar pro Stück, Mastschweine 7.25—7.50 und Zuchtschweine 6.50—6.75 Dinar pro -Kilogramm Lebendgewicht. :: ^Jiartiriditen Infolge Erkältung starb kürzlich in Der-liy eine Frau, die vor drei Jahren das Genick gebrochen und dennoch weitergelebt hatte. Der )>Gummi-Mi1llonär« Voung in Palm ßeach ließ sich ein richtiges gläsernes Mirchenschloß im romantischen Stile er bauen, das für seine drei Kinder bestimmt ist. Wohl der größte Wacholder Europas Ist der 17 Meter hohe Wacholder in der Nähe von Willenbberg (Ostpreußen), der iintcf Naturschutz steht. In Viborg (Dänemark) rettete ein 50-jjähriger Arbeitsloser ein Kind vor dem dahcrrollenden Lastzug und wurde dabe selber überfahren, während da*s zurück-gertssene Kind mit leichten Verletzungen rla vonkam.. In Pobrezje bei Ptuj brach Mittwoch abends im Wirtschaftsgebäude des Rea-litfltenbesitzers Jakob R o g I n a ein Brand aus, der in kürzester Zeit die Ob-'jekte in Flammen hüllte. Ehe an eine Hilfe leistung gedacht werden konnte, griff das entfesselte Element auf das Wohnhaus sowie auf die Bauobjekte des Nachbars Martin G o r i c a n Ober, die ebenfalls in Flammen aufgingen. Am Brandort fanden sich die Feuerwehren von Sv. Vid, Jurovec und Ptuj ein, die mit vereinten Kräften ein weiteres Umsichgreifen des Feuers verhinderten. Der gesamte Brandschaden beziffert sich auf etwa lOO.CKX) Dinar. In Prepolje am Draufeld vernichtete ein Brand das Wohnhaus u. das Wirtschaftsgebäude des Besitzers Jakob R o j i ö. Das Feuer sprang auf das benachbarte Wirtschaftsobjekt des Besitzers Andreas K i r b i s über und vernichtete es bis auf die Grundmauern. Der Schaden bei beiden Besitzern beiäuft sich auf fast 50.0(X) Dinar. ÄdeiAiefts Tlhnfft REPERTOIRE. Donnerstag, 23. März um 20 Uhr: »Pygmalion«. Ab. C. Freitag» 24. März: Geschlossen. Samstag, 25. März um 15 Uhr: »Matura«. Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr: »Die verkaufte Braut«. Ermäßigte Preise. Sonntag, 26. März um 15 Uhr: »Die verkaufte Braut«. Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr: »Auf der Eisscholle«, Ermäßigte Preise. ^olf^nniuerfität Donnerstag, 23. März: Dr. Leo T r a u -n e r (Krapinske Toplice) spricht über :*Die Einwirkung unserer natürlichen Mineralwässer auf den menschlic.b''(\ Organismus«. Montag, 27. März: Dr. Dragotin C v e t -ko (Ljubljana) spricht Ober »Die Probleme der Vo!ksmu8ikerziehung«{. 7llo&(f(Daurn unO ABWECHSLUNG UND VIELFAl Bunt, blühend, zärtlich wie der Frühling selber ist seine Mode — und so mußten es ja bezaubernde, farbenfrohe Bilder sein, die man bei der ersten großen Frühjahrs- und Sommer-Modeschau dieses Jahres am Montagabend und Diens tag im »Kasino-Festsaal« in L j u b 1 j a -n a zu sehen bekam. Da führten drei flinke, schlanke Mannequins und zwei fc-sehe, elegante Vorführherren in schier unerschöpflichem t^eigen die neuesten, sehr geglückten Schöpfungen des bekannten und vornehmen Modeateliers S o u van & Co. in Ljubljana vor und wurden auf ihrem Siegeszug durch den dichtbesetzten Saal von der Musik der AdamiC-Jazz begleitet. Man sah das Neueste — Allerneueste. Und man sah, was immer deutlicher und erfreuliche in Erscheinung tritt: die ausgeprägte Gabe des Modellhauses Souvan & Co., Modeanregungen aufzunehmen u. sie zu einem eigenen bewußten Stil zu gestalten. Das gilt sowohl für die Damenais auch für die Herrenmode. Eindruck der neuen Damen-Mode: Sehr hübsch. Tagsüber sind die Röcke merkbar etwas kürzer geworden, mit der sinkenden Sonne wachsen sie und schmiegen sich in sanftem Schwung wolkenleicht um die Glieder der holden Weiblichkeit, Am Abend ist dann das sportliche Mädel wieder ganz weiblich geworden und schreitet im langen, wippenden, weit ausschwingenden Glockenrock am Arm des Auserwählten. Welch unerhörter Reiz geht doch von diesen weiten, langen Kleidern aus, die den Körper der Frau mir erraten lassen, ihn ein wenig in der Bewegung zeigen. Nur das Verhüllte ist im eigentlichen Sinne verführerisch. Welch unerschöpfliche Quelle für das Studium der Mode-schaffenden! Am Nachmittag aber endet der Rock dreifingerbreit unter der Kniekehle und ist einerseits In tiefen Falten, andererseits weitglockig geschnitten. Großzügige Weite ist eine Charakteristik — man denkt dabei an Schlittschuhkostü-me. Die Fülle des Stoffes ist, wenn immer möglich, nach vorne verlegt. Die Taillen-Hnie ist stark betont, die Jacke In der Taille scharf eingeschnitten. Die Vorliebe für's Detail ist geblieben. Taschen u. Gürtel finden emc liebevolle Ausgestaltung und geben Anlaß zu allerlei komplizierten Schnittkünsteleien. Es werden fast gar keine künstlichen Blumen getragen; auf dem Hut sind sie wohl eher zu Hause und nisten sich zwischen den Duft der Schleier ein. Ueberhaupt hat die Frühjahrs- und Sommermode eine neue Art von Jugendlichkeit geschaffen, die nicht nur die junge Dame kleidet, sondern auch der älteren wieder die Freude an modemunauffälliger u. elegant-aparter Kleidung gibt, da sie der unermüdl'chen erfinderischen Vielseitigkeit der Einfälle und der weichen Lockerung der modischen Linie entspringt. Zarte Pastellfarben spielen in Wolle und Seide, wiederholen und ergänzen sich in Gürtel und Kragen, Aermel und Besatzteilen, Hüten u. Schuhen. Man sah ganz entzückende Modelle der in Paris geschulten Modeberaterin und Modeschöpferin des Maßsalons Souvan ä Co.. Fräulein Nada Lampret, in allen Farben und Stoffen der Mode, in Kostn» in £iu&:|ana <£eije IIOKEIT SIND TRUMI^. — men u. Mänteln, Nachmittags- u. Abendkleidern, Vurmittagsanzügen und Blusen — häufig in Rheseda, Lavendelblau, Senf gelb, mattem Kirschrot oder einer ganz neuen Modefarbe, Bleu-Rose, einem Hin-überspielen von ganz süssem, ganz zartem Rosa zu Lila und von da zu Lavendelblau. Die bevorzugten Stoffe sind Wolle, Wolikrepp, Georgette, Bouclct, Shetland, Tull und Jersey. Echte Seiden sind sehr beliebt, hauptsächlich für Nach mittagskleider und Abendmäntel. Karos, die es mit ihrer Rechtwinkligkeit nicht sehr genau nehmen und bisweilen ganz schief verschoben sind (das heißt dann Hahnentritt), und Streifen in jeder Himmelsrichtung (diagonal macht besonders schlank) beherrschen das Feld des leichten Wollkleides. Die gezeigten Modelle bewiesen aufs neue die schöne technische Arbeit des Meisters S e v e r, Mitchefs der Firma Souvan Donnerstag der berühmte italienische T<^ nor Nino Martini, Mitglied der Metropolitan Oper in Newyork, im bisher größten Liederfilm »Das sieghafte Lied«. Ein Film, den man gehört und gesehen haben soll. — Es folgt der amüsante Traud! Stark-Film »Der kleine Admlral«. Eine entzückende Kindergeschichte mit viel Musik und Humor, Esplanade-Tonkino. Heute, Donnerstag, zum letzten Mal der herrliche Filnj »Die Frau am Scheidewege« mit Magdrn Schneider und Hans Söhnker. Ab Freitag der schon lange angekündigte Olym-pia-Film »Olympiade 1936«. Der größt<; Sportfilm aller Zeiten. Der Höhepunkt der Filmtechnik, Union-Tonkino. Bis einschließlich Dorw nerstag »Der Schuldige« mit dem berühmten Darsteller Pierre Blanchar in der Hauptrolle. Das Schausp'el behandelt das ergreifende Schicksal eines feige verstos-senen Jungen. Der Vater als Ankläger u. der Kampf der Richter gegen die Verteidigung sind Szenen von höchster Spannung, die den Zuschauer förml'ch mitreißen. Ein Prachtwerk der französischen Filmkunst Tonkino PobreiEje. Am 24,, 25. und 2b. März der erschütternde Großfilm »Die letzte Fahrt der St. Margarethe«, 3l90tttTenna1tt&!rn*t Bis Freitag, den 24. d. versehen die Stadtapotheke (Mag. pharm. M'nafik) am Hauptplatz 12, Tel. 25-85, und die St Rochusapotheke (Mag. pharm. Rems) an der Ecke der Aleksandrova und Melj-ska cesta, Tel. 25-32, den Nachtdienst. Freitag, 24. März. Ljubljana, 12 PI. 18 Für die Frau.** 18.40 Französisch. 19.30 N. V. 20 PI. 20 30 Sonja Ivanäiä singt Arien. — Beograd, 17.30 Konzert 19.30 N. V. 20 Hörspiel. — Be-romünster, 17 Konzert, 1835 PI. 19.50 Hörspiel. 21 Volkslieder. — Budapest, 19 Zigeunermusik. 20.10 Konzert. — London, 18 Konzert. 20JO Chorkonzert. — Mailand, 19.20 PI. 21 Musik. Komödie. — Paris, 18.35 Kinderlieder. 19.30 KonzerN 21 Gesang. — Rom, 19.20 PI. 21 Konzert, — Sofia, 18.15 Volkslieder. 19 Oper. — Straßburg, 17.25 Konzert. 20 Neue Musik. — Wien, 18 Lieder. 19 Finnland. Lieder. 20.10 Sinfonickonzert. — Berl'n, 18 Frche Weisen. 19 Gesang. 20 Soidatenabcnd. — Leipzig, 18 20 Konzert. 19 Bunte Musik. 20.10 Opernkonzert. ~ Münchcn, 1^^ Konzert 19.15 PI. 20.10 Konzert. Dann kehrte er die Waife gegen sich und intleibte sich durch einen Schuß in die Schläfe. Am nächsten Morgen wurden die beiden Leichen aufgefunden. i^Marfborer Zefhingt Nnmnter 00 6 Prcitlg. 24. Min 1039 > 2£irtf(l5afl0lage eiotornirnd ERKLAI^UNOEN DES KAMMERPRÄSIDENTEN JELACIN üie Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie in Ljubijana hielt M'ttwoch eine Plenarsitzung 'ab, um zu verschiedenen wicht'gen Fragen Stellung zu nehmen. Hiebe! Irelt Kanimerpräs'dent J e-I a C i n eine Rede, in der er die traditionelle Uebersiclit über d'e Entwicklung der Wirtschaftslage im verflossenen Vier teljahr gab. Darnach ist die Wirtschaft Slowenien? nach dem Zerfall der T s c h e c h o-Slowakei und der Eingrederunt? von Böhmen und Mähren in das Deutsche Reich vor neue Aufgaben gestellt worden. Die Tschecho-Slowakei war am Geldwesen, in der chemischen und vor allem in der Textirndustrie im Draubanat stark beteiligt. Nun übernehmen die Deut ychen die b'sher von Tschecho-Slowaken 'n der Wirtschaft innegehabten Stellen. D'e Tschecho-Slowaken waren es, die am meisten nach Jugoslawien reisten und im Fremdenverkehr die erste Stelle einnahmen. Man muß fortan damit rech- «ein wird als biüher. Redner befaßte sich dann mit der Sparkassenverordnung und meinte, daß die neuen Besti-mmungen die Tat'gkeit der Sparkassen behindern. Er wies insbesondere auf die Anomalie hin, daß die Sparkassen Sloweniens nach den neuen Bestimmungen in Uebere'nstim mung mit den Reserven 383 Millionen Einlagen aufweisen müßten, die Einlagen betragen jedoch bereits 958 MMIionen.'dustrie in Ljubijana erzielte im Vorjahre [>er President erwähnte sodann den neu-' einen Reingewinn vort 2.14 Millionen Dien Steuerzuschlag zur Deckung des V c r, nar. Es wurde beschlossen, eine Dividen-teidigungsfondsund erklärte, Slowenien entrichtete im Vorjahr 315 Mil ben war, stark nachgelassen hat. Dis Preisniveau der Im WHithanocl umgesetzten Waren ist, au.s^trdiückt In Durch-schnhtwerten vo,i 51 Wdhrungen, noch dauernd gesunken. Es war Im vierten Vier teljahr 1938 um 2 Prorcni niedriger aft im zweiten Vierteljahr und um 6.5 Prozent niedriger als im dritten Vlirtcljahr 1937, dem letzten riöchsttiand. Allerdings hat sicli der Preisrückgang;! in der letzten Zeit besonders bei den Rohstoffen beträchtlich abgeschwächt, während die Fertigwarenpreise noch itHrker sanken.Mt X Die Kreditanstalt für Handel und In- nen, daß Ihr Zustrom bedeutend gernger | wird. lionen Dinar an Steuern, wovon 115 Millionen auf die Umsatzsteuer entfallen. . Im weiteren Vcriafife der Sitzung wurden verschiedene Anträge und Anregungen angenommen. Mit 44 gegen 3 Stimmen wurde ein Antrag angenommen, wonach der Gewerbesektion im Rahmen der Kammer größere Bewegungs freiheit, eine Art Autonomie, eingeräumt 3?frffii6er((ete Lfubijana, 22. d. D e v i s e n. Berlin 1773.62-1701.38, Zürich 995—1005, Lon don 206.70-209.90, Newyork 4395.50— 4^55..50, Paris 116.60—118.90, Triest 232.45—235.55; deutsche Clearingschecks 13.80, engl. Pfund 238, im freien Verkehr 258. Zagreb, 22. März. — Staatswerte. Kricgsschaden 460—464, Agrar 0— 63, 4% Nnrdagrar 62.50—0, 6% BegluU 89.75—00, 6% dalmatinische Agrar 88.50 —80.50, 7% Stabilisationsanleihe 98—0, 7% Investitionsanleihe 100.50—0, 7% Se-ligman 99—0, 7% Blair 91—91.50, %% Blair 0—98; Agrarbank 228—0, National-h^nk 7650—7750.. riums Böhmens und Mahrens In ein neues Handelsabkommen mit Deutschland wTd in Zukunft die jugoslawische Ausfuhr auf diese Märkte, die im Laufe der letzten zwanzig Jahre sehr groß war, vollkommen geregelt werden. :Dlnar und ß c 0 g r a d, 23. März. Wie der >Ju-^»oslawisclic Kurier« erfährt, hat die jugoslawische Nationalbank im Einvernehmen mit den anderen maßgebenden Faktoren des Landes bei den zuständigen Stellen im Reich die notwendigen Schritte unter-iicmmcn, damit die Interessen der jugoslawischen Wirtschaftskreise, die auch weiterhin nach den tschechoslowakischen Märkten ihre Waren exportieren, sichergestellt werden. Reknnntl'ch ist nach der Annexion von Böhmen und Mähren seitens des Reiches eine gewi'sse Parität der Krone gegenüber der Reichsmark festgesetzt worden. Ts wurde beschlossen, daß d'e tschechoslowakische Krone mit 10 Pfennigen bewertet wird. Auf Grund dieser Parität würde die tschechoslowakische Krone in bezur: auf Jugoslaw'cn 1.38 Dinar betragen. Die Krone ist jedoch bisher Im Clearing 'u l.fj^l Dinar und im Kompensa-tions.^eschi'fi zu 1.59-Dinar bezahlt worden. Wenn d ese neue Parität auch im Handelsverkehr mit Jugoslawien Anwendung fände, würden die jugoslawischen Exporteure einen Verlust von 0.13 Dinar pro Krone zu verzeichnen haben. Die jugoslawische Nat'onalbank hat je-iloch durch ihre Intervention erlangt, daß die jugoslawischen Exporteure auch weiterhin denselben Kurs für die tschecho-slowak'sche Krone erhalten wie vor dem in. d. M. Deshalb brauchen die jugoslawischen Exporteure nicht zu befürchten, dnß s'e bei ihren KalkuInt'onen durch die Kursdifferenz etwas verVeren werden. Es ist anzunehmen daß diese Lage nur ciiicn zcitwcil'gen Charakter trägt und daß in Kürze Handelsvcrtragsverhandlun gen zwischen ju,';o?law"cn und dem Reich den bestehenden Handelsvertrag In dem gcwiinscliten S'nne abändern werden. Alnn n'mmt an, dfiß d-cse Verhandlungen bereits Endo Aprt! stattfinden werden oder .^näfestcns im Mnnate Mai. Durch die Einverleibung des Territo- OVrurrlfiAf eArumQfung Berlin» 21. März. »Soweit es sich bisher übersöhen läßt, hat sich die Besserung des Welthandels seit dem Jahresende nicht mehr forgesetzt«, so schreibt das Institut für Konjunkturforschung. »Die Außenhandelsumsätze der fünf wichtigsten Länder (Großbritannien, die Vereinigten Staaten, Großdeutschland, das Japanische Reich und Frankreich), die rund 47 Prozent der Welthandelsunisätze ausmachen und im allgemeinen für die Entwicklung des gesamten Welthandels repräsentativ sind, zeigen indessen im Januar 1939 eine starke Schrumpfung. Die Abnahme betragt gegentlbor dem Durchschnitt des vierten Vlertpljahres 1938, auch wenn man die durch die Saison be dingte Verminderung abziehl, etwa 7 -4 Prozent. Da vor allem dip Ausfuhr dieser Länder stark «»esunken erklärt sich dieser neue Rückgang de.ä? Welthandels offenbar daraus, daß die Einfuhr der Agrarländer, die trot^ ihrer uni^ünstlgen Aus iDemschland Autträge auf fuhrentwicklung immer noch hoch geblle-1 Waggons und Schienen für die zahlrei- de von 10% auszuschütten. X In den Bestimmungen zum Schutze der Geldinstitute wurde jetzt in der Deutung der diesbezüglichen Verordnung vom Handelsministerium eine Erklärung abgegeben, woHäch^ hlnsichtFch des Zahlungsaufschubes nttr die Zinsen für die alten Spar- und Kontokorrentelnlagen her abgesetzt werden, nicht aber auch für die anderen Verpflichtungen der Anstalt. X Die Schweiz beabsichtigt das Ab-tcommen über die Warenbezahlungen mit Jugoslawien zu ändern. B e o g r a d, 21. März. Wie man erfährt, hat die Schweiz den Wunsch ausgesprochen, ihren Vertrag über die Warenbezahlung mit Jugoslawien zu revidieren. Wie hiezu in Erfahrung gebracht werden konnte, be absichtigt die Schweiz ihre Ausfuhr nach Jugoslawien zu erhöhen. Dies Ist jedoch nur dann möglich, wenn die Schwciz gleichzeitig auch ihre Einfuhr aus Jugoslawien erhöht. In der Schweiz ist man der Ansicht, daß die Erhöhung des Warenaustausches zwischen Jugoslawien u. der Schweiz durch den-bestehenden Vertrag über die Warenbezahlungen stark er Schwert wird. Aus diesem Grunde möchte man die Bestimmungen dieses Vertra* ges abändern. X Belebung des deutsch rumänischen Handels. Bukarest: Der deutsch-rum^! nische Handel weist eine stark» Bel':bung auf. Die Schwierigkeiten, die (lus d*»r ru-n.dnischen Markbewertung entstanden waren, sind nunmehr überwunden. Die F( Ige davon Ist eine rego Auftragstätig-ksit von beiden Seiten, da durch .'injire Zeit die Bestellungen zurO-Ug-'lialtcn wo dn v/aren. Hiezu kommt noch, daß Versucht, rumänische Bestellunjjen in England unterzubrijigcn, an dem h'»hrer. cnfe ÜÄchen Preisniveau scheiterren. V.>n i*f-fcnilicher rumänischer Siite u'rhielt Lol:fmotiv<»n QBo(Dcni^(rid)t der 3eo8raörr »ör(f Rentemnarld. In der vergangenen Woche' iät ein Näch lassen der Kurse am Anlägemarkt zu verzeichnen gewesen, das als Folge der außenpolitischen Ereignisse anzusehen ist. Das Angebot war stark, weshalb die Hypothekarbank In größerem Maße als Käu fer auftreten mußte, um das Börsengeschäft nicht vollends lahmzulegen. Dieses Vorgehen ermöglichte es, daß die Kurse nicht noch größere Elnbusse erlitten. En de der Woche trat eine Besserung der Lage ein und Freitag zeigte sich bereits pri vate Nachfrage. Der Umsatz,war nicht un beträchtlich, insbesondere In der Kriegsschadenrente. Ein Vergleich der Kursentwicklung in den letzten zwe| Wochen ergibt folgendes Bild: ... ' . ... ^ .10; IIL ' 17. liL 2V*Vo Kriegsschadenrentc- 477.50 472.25 70/0 Investitlonsanleihe 103.50 101.50 40/0 Agrarobllgationen 63.25 63.— Beglukobligatlonen 92,-^ 91.50 6®/n dalm. Agrarobigation. 91.50 90.75 7®/n Blairanleihe 96.50 94.75 10. in. 17. in. 8®/ff Blairanl^ihe . .103.— 100.50 7"/o' Seligmänaoleibc r .. ;i03.-^ 101.— 7®/q StabillsatiorisanlMhe 99.50 .99.— - Aktienmarkt. In der Vorwoche' ließen die Aktien der Nationalbank um 125 Punkte nach. Zu Wochenbeginn lautete die Notiz 7725, spä ter 7700 und zu Wochende 7600 Dinar. Im ganzen wurden 30 Stück umgesetzt. Die Aktien der AgrMaflk gingen von 235 auf 230 Dinar ziirQ^k.' Im Allgemeinen Ist die Orundstimniäng'flau. DeviM^ärkt. Am Devisenmarkt-,notierte in der, Vorwoche das englische Pfund weiterhin unverändert zu 238 zuzüglich 8.4''/o Prämie, somit, zu 258.-Die ■ Clearingmark wurde stark zum weiterhin unveränderten Kurs von 18.80 getätigt» Die griechischen Bons lagen flau und schieden zu Wochenschluß zu 30.50 aus dem Verkehr. Der Gesamtumsatz am Devisenmarkt belief sich in der vergangenen Woche auf etwa 29.5 Millionen Dinar, um 6.1 Millionen Dinar mehr als vor einer Woche. chen Kleinbahnen, ferner aul Lastkraftwagen, die teilweise den Verkehr auf schwach beanspruchten Bahnstrecken er-seizer sollen. Die rumänisrne Industrie b?zo« große Mengen von Farben, Maschl nenanlagen, Röhren und ?-,ast'{i'aftwag'?n. X Krupp übernimmt WItkowitz. Prag 21. März. Die Witkowitzer Berg- und Hüt tengewerkschaft in Mährif,(h-Ö5tiau und Witkowitz Wird nach »Nar. Politlka« von Krupp-Essen übernommen. An Stelle des »Generaldirektors Federer wurde Ingenieur Kuchynka als kommiss^rischc^ Leiter bestellt. Auch zahlreiche andijre Unternehmungen in Mährisch-Ostrau und Witkowitz erwarten die Eins-'tzung kommissarischer Leiter, Viele jüdlscit^ Geschäfte in Mährisch Ostrau haben- geschlossen, weit ihre Inhabir g« flüchtet sind; andere werden unter arischer Leitung weitergeführt. " 20.000 Manbofer Ze'tung« Nummer 69 Sport ;Dle heften 30 im Xrnnid DIE KOMPLETTE RANGLISTE DES JU OOSUWISCHEN TENNISVERBANDES. MARIBOR NUR DURCH BLANKE UND ALBANE2E VERTRETEN. Knapp vor der Jahreshauptversammlung hat der Jugoslawische Tennlsver-band nun auch die Liste der öest'^n 30 Tennisspieler herausgegeben. Marlbor ist heuer nur durch zwei Spieler vertreten, und zwar nimmt Otto B l a n k e ien 19. und Nadan A I b a n e z c den ?5. Platz ein. Die Rangordnung lautet: 1. PunCec (Concordia, Zagreb). 2. Mi-ti6 (ATK, Zagreb), 3.—4. Kukuljevic^ (ZKD, Zagreb) und Pallada (ATK, Zagreb). 5. Schäffer (HASK, Zagreb). 6. Ra dovanoviö (BTK, Beograd). 7. T. Kuku-ijevlö (ZKD, Zagreb). 8. KoniovitS *Su-madija, Beograd). — 9. Kova^ (HASK Zagreb). 10. Snierdu (Ilirija, Ljubijana) II. Laszlo (BTK, Beograd). 12. D. Friedrich (HASK, Zagreb). 13. Ristid (äuma* dlja, Beograd). 14.—15. K, Friedrich (HASK, Zagreb) und Mayer v i'K, Zagreb). 16. Kumanudi (BTK, Beograd). 17.—18. Berta (BTK, Beograd) und Sa-ric (Concordia, Zagreb). ,9 Blanke (Rapid, Maribor). 20 Milojkovld (Sumadija, Beograd). 21. Mogin (Sumadiji, Beograd). 22. ValuSnik (ZKD, Zagreb). 23 Branovii (ATK, Zagreb). 24. DuSlc (äu-madija, Beograd). 25. Albaneze ^SSK Ma ribor). 26. Banko (Ilirija, Ljubl|ana). 27. Stankovid (TC, Sremska Mitrovica). 28. Boros (Sombor). 29 JuriSic (Sumadija, Beograd). 30. Petrovit? (Novi Sad). 2>tr QSortnlUOtiöuno^ fampt Sonntag um 15J0 Uhr treffen im »2e-lezni£ar«-Stad:on im letzten Vorentscheidungsspiel der LNP-Fußballme!sterschaft der SK. 2elezn'öar und der SK. Cakovec aufeinander. Dem Kampfe wird ein umso lebhafteres Interesse entgegengebracht, als die Gäste aus Cakovec aJs Unterver-bandsmeister und zugleich als Tabellenführer itaJ1. um die Koplhant resund erhalten, um das Haar im stärken titnl seine natOrlichc Schdnhcit zum Ausdruck zn bringen — vcrlanceo SIti LOTION SILVIKRIN. B«l liartRicl(i««o Schuppen, starkem Haaraiitiatl. kahlen ätelko, ur.-. den Haarwuchs zo erneuern, gebrauchen Sic die kon?cnirjcftc na-tQrliche organische Haarnahrons; ~ verlanien Sic NEO>SILVIKRIN. Silvikrin dm Xanmiidis ¥•80.K Die grole 9araOf in ftairo Schäften des kroatischen Küstenlandes tra-Lesueur waren im Männerdoppel ih» für Senioren und Junioren im 18 bzw. ß 'ren Landslcuten Pcllzza-Legeay 6:4, 6:1 Kilometer Langlauf ausgetragen. Den Po- !7:5 überlegen. kal Oberst Popovic' und den Pokal des | ; Protest ramUniscIier FaBbsllklnbt. SuSaker Sfadlpräsidenten gewann das Die Fußballvercinc der ersten Liga haben Mitglied der Suiaker »Viktoria« Vladislav gegen die Bestimmungen der obersten Jazbec, den Pokal des Vorsitzenden der Sportbeliörde über die Betcil'cung von »Viktoria« Branko BoSkovii und Jen Po-1 Minderheitenspielem in Kiubmannscitaf-kai des Obraann-Steitvertreters Ivica äu- icn Protest erhoben. Sie wollen einen ra ta Juniorenwettbewcrb fiel der Po- pia„ vorlegen, nach dem bis zum Spiel-kal der »Viktoria« an Josef Thomas. |jahr 1942-43 noch je fünf, in den Jahren : Franzosens^ege in Cannes. Die Sieger 1943-44 und 1944-45 noch je vier und liste des Tennisturniers in Cannes weist erst ab 1945-46 nur mehr drei Spieler nur französ'sche Namen auf. Der Pole der Volksgruppen in einer Mannschaft auf Graf Baworowski drang als er-nz'ger Aus gestellt werden dürfen. länder bis zur Schlußrunde des Männer- | . Ein Tlschtennlstumier findet am 25. e nzels vor, er wurde aber hier von Ya- 26. d. in Ljubijana unter dem Ehren-von Petra mit 7:5, 7:5, 6:2 geschlagen, schütz des Bürgermeisters Dr. Adlcäic Simone Mathleu machte ihre kürzt ch er-^ statt. Oewertet werden Mannschaften (Ju littene Niederlage durch Frau Lafargue Senioren) in Einzelspielen, mit einem 8:6, 6:3-Sieg wieder wett, Pe- Anmeldungen sind an den Veranstalter, den SK Korotan, Rakovnik—Ljubijana. im; ^5^- Äi. V .'v -i'-y * ^ . ■ Ein Bild der grolden Parade, die aus An.^. Dann nur bei DrIlcvi:ten an die Verw. unter »Bare Kassa«. 2S8J iu vetkouf» Arborin. Neodendrin. MIxdrIn Scliell-Pilanzenscliutz. Schwe fclkalkbriilic, Tabakextrakt verkauft die KmetiJska dru2-N^je_12.__1884 Qo!df>rmban(liihren Din 230.-•)ci Anton Kiffmann. Aleksan (frova 11. Verkauf auch auf Tcilzalilun.? ohne Preiszu-sclilaff. 2150 Neuer S:ut2flüKel »Förster« billi« zu verkaufen. StroBma-yerjeva 28-1. links, 2582 w vpbmhphii Sonniges* rein möbl. Zimmer mit separ. EinganSi Parknähe ab 1. April zu vermieten. An-fragen Verv.__24H Möbliertes sonniges Beamten Zimmer zu vermieten. Fa-biksnähe, Ob brodu 3. Parterre. 2, 2581 Qutsehendes Oatthaua in ver kehrsreichem Ort Familien-verbflltnisse halber zu vergeben. Anträge unter »Kanl-ta! 20« an die Verw. 2601 Dreiximmerwohnynx mieten. Adr. 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Aber er hat mir zwei-lal Uber d;i?: Haar gestreichelt, Barb. ünm^l nm 26. Mlirz und einmal heute «r verzclin Ta'^en.« Barbara muß un-r'IHrnrT'ch IJlctiPln bei dieser genauen lieitangnbe. »Aber — nch, das war sicher nur Mitleid, weil ich Ueberstunden gemacht hatte und vielleicht grün aussah. Ach, Barb, ich lieb' ihn ja so.« Nun schwelgen sie beide. Quitt fühlt Barbaras weiche, kühle Hand, sie wischt ihr die Tränen aus den Augenwinkeln, streicht von der Stirn zum Haar und über Ohr und Wangen leise zum Ki-nn hinunter Wie soll man der kleinen Quitt helfen in ihrem großen Schmerz? Sagen: Du wirst ihn vergessen!? Ach nein, Quitt liebt ja zum ersten Male, si« weiß noch nicht, daß Llebesfreud' und Liebesleid beide vorübergehen. — Vergessen, ihn vergessen? N'emals! wird sie antworten. »Darauf kommt es ja schließlich auch gar nicht an, ob er sich was aus mir macht«, sagt Quitt dann als Ende einer langen Oedankenkette. »Jedenfalls Hebt er mxh nicht, das ist alles, was ich weiß und wissen muß. — Ach, Barb, wie sinnlos ist das mit der Liebet Da sitzt in Heidelberg Hanno und sehnt sich nach mir, und ich, ich hab ihn schon fast vergessen. Nein, ich dummes Ding bin hier in Berlin und liebe einen Mann, der bald eine andere heiraten wird. Vieviel einfacher wäre es, wenn man das alles mit dem Verstang regieren könnte. Ach ja.« Barbara nimmt die Hand von Quitts Ge sieht, tastet auf dem kleinen Couchtisch herum und findet endlich d'e Zigarettenschachtel. Ein Streichholz flammt auf und hebt einen Augenblick Barbaras Gesicht aus der Dunkelheit. Dann ist die Hand der Freundin w'eder da, und Quitt kuschelt trostbedürftig die Wange hinein. Der Leuchtpunkt der Zigarette glüht auf und nieder wie ein Irrlicht, »Was soll ibh tun, Bärbel? Sag mir gedeckt bis auf das zwelhandgroße, vier- doch, was soll ich denn bloß tun? Ich bin ja so unglücklich, so hoffnungslos!« »Und gerade das, Quitt, darfst du nicht sein. Du mußt jetzt natürlich deinen Kum mer durchmachen, du mußt sehen, mit dieser Traurigkeit fertig zu werden. Das :st gewiß schwer für dich.« Barbara hält einen Augenblick inre, um nachzudenken. »Aber schau — wenn man einen Menschen richtig lieb hat, dartn darf doch nicht alles so davon abhängen, ob der einen wiederliebt. Ich liebe dich, weil du mich liebst — pfui, wäre das nicht scheußlich? Nein, ich liebe dich, so wie du bist, gleich, was du tust und denkst und treibst, ich liebe dich und will immer für dich da sein, jeden Augenblick. Das, meine ich, müßte wahre Liebe sein. Du hast ke'n Recht, jetzt zu verzweifeln. Geh den Weg deiner Liebe weiter, n'mm sie dankbar auf dich, Quitt. Glaube, daß irgendein großer und schöner Sinn hinter allem Geschehen steht, auch wenn du ihn heute noch nicht sehen kannst.« »Barb, du verlangst oft so große, schwe re Dinge von einem. Und hast leider meistens recht damit. Ach bitte, laß mich mal ziehen.« Barbara steckt ihr d'e Zigarette in den Mund, und Quitt nimmt ein paar Züge. »Danke . . « sagt sie dann. Und nach einer kurzen Pause mit einem Seufzer: »Ach ja, ich könnte Ja auch gar nicht anders, als ihn immer, Immer lieben!« ZWEITES KAPITEL Es Ist sehr heiß im Vorlesungsraum, es riecht betäubend nach Aether, Karbol und anderen Desinfektionsmifteln. Die Stehlampen werfen Ihr Licht aus vers'lber ten Reflektoren auf den Operationstisch; von oben schwebt wie eine Spinne am langen Faden eine viereckige Scheinwerferapparatur über der großen blutroten Wunde, an der Professor Trübener arbe« tet. Eine Magenresektion — mit weißen Tüchern ist der Körper des Patienten ab- Durch neuartige Zusammenstellungen der verschiedenen Hflkelmaschen lassen sich neue und modische Muster zu zarten und durchbrochenen Häkeleien an Wäsche, modischen Kragen und Kleidergarnituren, große und kleine Decken für die verschiedensten Zwecke bilden. Sehen Sie sich das Heft mit den 60 Modellen in einem einschlägigen Geschäft an, und schon beim Durchblättern werden Sie Lust bekommen, für sich selbst oder als willkom mene Geschenke so hübsche Häkelarbeiten zu- machen. Das Heft mit Beschreibungen zu allen Modellen, Arbeitsproben und Zählmustern ist für RM 1.20 überall erhältlich. b. Blasen, Röcke, Kostüme, Jacken . . . Die Bluse ist das zuverlässigste Stück im modischen Anzug der Frau. Immer bescheiden in den Kosten, dafür aber besonders liebenswürdig in der Wirkung, macht sie Ihre Trägerin ung und gibt ihr den Anschein, mehr anmutig als korrekt angezogen zu sein. In »Beyers Blusen* Heft« (Verlag Otto Beyer, He.pz'g-Ber-lin-Wien) s?!id alle Gruppen berücksichtigt, von der einfachen kleinen Musselin-bluse, die immer der erste Versuch in der Selbstschneiderei ist, bis zur eleganten Bluse aus Spitze oder Metallstoff für Nachmittag und Abend. Der beliebtesten unter Jhnen, der jugendlichen Sportblusc 'n Streifen und Tupfen, ist ein besonderer Raum gewidmet. Was zur Älle modischen Zwecke und Jahreszeiten umfassen den Bluse gehört an Röcken, Westen, Jacken, Kostümen und Komplets, ist in die Reichhaltigkeit des Heftes miteinbe-grffen. Alle Seiden sind farbig und zeigen die Töne, die augenblicklich im Brennpunkt des modischen Interesses stehen. Beyers Blusen-Heft mit Schnittbogen Ist überall zum Preise von 90 Pfen-n'g erhältlich. ' «S^etentei Orr SlntitubcrfHlofen'Stnn! eckige Feld, wo man mit funitelnden Instrumenten dem erkrankten Organ zu Lei be rückt. Wie eine Gesellschaft von Geistern hanteren fünf, sechs weißvermumm-te Gestalten im Kreise, mit Bewegungen, die bis einzelne geübt und zweckmäßig s'nd — alle eingesetzt und gelenkt vom überlegenen Können des großen Chirurgen, der hier mit unbegreiflicher Sicher-hei-t am lebendigen Fle sch arbeitet. Eine we'ßverkleidete Schwester reicht die Skalpelle und Abklemmzangen, die Tupfer und Nadeln vom Instrumentiertisch den geschäftigen Händen zu. Die Studenten rings auf den ansteigenden Bankrei'hen verharren schwelgend u. verfolgen mit gespannter Aufmerksamkeit das Werk ihres verehrten Professors. Man hört nur die halblauten Anweisungen des Chirurgen: »Tupfer — kleine» Skalpell — jetzt abbinden . . und das Klirren der Instrumente. Die Schwestern, die ab und zu gehen, die assistierenden Aerzte tragen we'ße Schuhe mit Gummisohlen, die ihre Schritte dämpfen; manch mal atmet der Patient in der Narkose tiefseufzend auf. Der große Mann am Operationstisch arbeitet mit verbissener Ener g'e und einer Konzentration, die keinen Augenblick aussetzen darf. Immer wieder muß ihm die Schwester mit einem Tuch über die Stirn fahren, um den Schweiß abzuwischen — die Lampen h'tzen stark und die Luft im Raum ist schwül und drückend. Es Ist ein großartiges Ringen mit Krankheit und Tod, das s'ch da unten Im weißgefließten Rund des Operationssaals abspielt. Hanno Denker sieht nur den breiten Rücken des Professors, der ihm das Operationsfeld verdeckt. Er hat den großen Ch'rurgen schon viele Male arbeiten gesehen — so verbringt er denn diese Stunde damit, daß er die Bewegungen der instrumentierenden Schwester verfolgt und sich aus den le'sen Worten, die von unten heraufkl'ngen, den Gang der Operation zu vergegenwärtigen sucht. Cbpfrwl.ihleur und für die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck «Iw „Marlborska tlskama" in Marlbor — Pür den Rcrausscber und den Druck rerantwortlich Direktor STANKO DHTELA. — Beide wohnhaft In Maribor