^ .M 81. 1885. Äml^Aalt zur Laibacher Zeitung 8. April. Ausschließende Privilegien. Das Ministerium für Handel und Volkswlrlh-schaft hat nachstehende Privilegien enheill: Am 27. Februar 1865. 1. Dem Friedrich Knkll,. Chemiker in Wien, Alsergrund, Eisengasse Nr. 1, auf die Erfindung elek' irischer Pursten mit wechselbaren Valtcricn für die Dauer Eines IahreS. Am 28. Februar 1865. 2. Dem Joseph Tlusty. Maschincnarbeiter in Wahring bei Wien, anf die Erfinduns, eines Vügel< eisens mit einem Heizupparate fnr Leuchtstoffe für die Dauer Eines Jahres. Die Plivileainnlebeschrcil'UüalN i und 2, deren Geheimhaltung nicht angesucht wurde, befinden sich im k. k. Privilcglen> tung jährlicher ,24 st. 25 kr. öst W —Zum Genusse derselben sind Kinder auS des Stifters ehelicher Nachkommenschaft, dann Kinder und Nachkommen seiner Geschwister und seiner ü'briqen Blutsverwandtschaft berufen. —Das Pläsenta-tionsrecht übt der Pfarrer in Neumarkll aus. 6. Bei der von Anton Raab erlisteten ersten Stiftung der erste Platz jährlicher , »!> si. lU öst. W. Der Genuß dcr Stiftung ist für gut studirende Bürgersöhne auö Laibach von der 4. bis zur Beendigung der U. Gymnasial-Klasse bestimmt. 7. Die von Anton Raab errichtete zweite Stiftung jährlicher 238 si. ltt kr. öst. W,, welche nu5 für Studirende aus des Stifters oder dessen Gattin Verwandtschaft bestimmt ist, und solange genossen werden kann, bis der Stiftling zufolge seiner Studien in einen geist, lichen Orden trilt, oder Weltpriester wird. — Das Prasentationörecht zu dieser und dcr vorigen Stiftung steht dcm hiesigen Etadlmagi-strate zu. 8. Bei der von Lorenz Razhki errichteten Studentenstiftung dcr zweite Platz jahrlicher IU4 si. »'/, öst. W. — Zum Genusse dnser Stiftung sind bloß Studierende aus des Stif-tcrö Anverwandlschaft berufen, wobei jenen, der ,von männlicher Seite abstammenden den vor denen aus der weiblichen Linie dcr Vorzug gebührt. — Der Stiftungsgenuß ist von der Normalschule an auf keine Sludienabtheilung beschränkt und das Prascntationsrccht steht dcm Pfarrer zu Fana bci Kostel zu ». Bci dcr Schiffer von Bchiffcrstcin'schen Studentcnstiftung dcr dritte Platz jährlicher 2ia 140 st. — Zum Genusse dieses Stipendiums, dessen Verleihungsrecht dem hochw. fürstbisch. Ordic nariate in Laibach zusteht, sind arme Studi« rende berufen, welche dem Stifter verwandt und in deren Ermanglung aus der Stadt Kram-durg gebürtig sind. — Dieses Stipendium kann vom Gymnasium an bis zur Theologie inso-lange genossen werden, biö dem Stlftlinge ein Seminarsplatz dieser Stiftung zugewendet wird. lN. Endlich bei der vom Fürstbischöfe Anton Alois Wolf errichtetem Stiftung der zweite und dritte Platz mit je jahrlichen 8« si. 7l kr. öfl. W. — Zum Genusse dieser Stiflungsplätze sind aus der Bcrgstadl Idria gebürtige Stu« dirende berufen, welche vermöge ihrer vorzüa/ lichen Geisteöfa'higkeiten, ihrer guten Verwe:^ dung und Moralilät zu gulen Hoffnungen für die Zukunft berechtigen, deren Ellcrn vcrmo-genslos sind, und sich nicht etwa ans Idria wegbegebcn und anderswo bleibend niedergelassen haben. — In Ermanglung solcher Stu^ dircnden haben cume, abrr gut gesittete und gut studirendc Söhne der Besitzer solcher gewesenen Nustikalrealitatcn, die zu den bestandenen Laibacher Bisthumsherrschaften Pfalz Laibach und Görtschach gehören, auf dieses Stipendium Anspruch. — Das Prasentations-recht zu dieser auf keme Studlenabtheilung beschrankten Stiftung steht dem Herrn Fürstbischöfe in Laibach zu. Bewerber um diese Studentelisiiftungen haben ihre mit dem Taufscheine, dem Dürftig» keits» und Impfungszeugnisse, dann mit den einen guten Fortgang nachweisenden Studien« zeugnisscn von den letzten zwei Semestern, und wenn das Stipendium aus dem Titel der An-Verwandtschaft in Anspruch genommen wird, mit dem legalen Etammbaume belegten Gesuche, welche bezüglich der Stiftung Nr. l> an das hie- sige hochw. fürsibischöfl. Ordinariat zu stylisiren und bei demselben unmittelbar zu überreichen sind, im Wege der vorgesetzten Schuldircklion verlaßlich bis Ende April d. I. bei dieser k. k. ^andesbehörde einzudringen. Von der k. k. Landesregierung, '.'aibach am 25. März lSU5. (!»?—,) Nr. 93«. Kundmachung. Von der Jakob v. Schellenburg'schen Studentenstiflling ist der 4. Platz lin Iahreü-crtragc von ti^ si. 57 kr. öst. W. ln Erlrdl' gulig gekommen. Zu diesem Stipendium sind gesittete, arme oder doch nur wenig bemittelte, >m Inlandc besondeis in Tirol geborene und vorzugsweise dem Stifter oder seiner Gemalin anverwandte am Laibacher Gymnasium studirende Jünglinge, welche mindestens die l. Gymnafialklasse absol« oirt haben, berufen. Icne Studirende, welche sich um den er' ledigten Stiftungsplatz bewerben wollen, haben ihr Gesuch bis zum 15, Mai l«65 dem Landes - Ausschüsse in Laidach durch die hicromge k. k. Gymnasial - Direktion zu überreichen, und sich mit dem Taufscheine, dem Dürftigkeits- und Impfungözeugnisse, mit den Studicnzeugnissen der beiden letzten Scmester, und im Falle der Berufung auf die Verwandtschaft mit einem legalen Stammdaume und andern erforderlichen Veweiodokumenten auszuweisen. Vom kram- Landes-Ausschusse. Laibach am l. April l8tt5. Kundmachung. Die zweite dießjährigc Prüfling aus der Verrechtnmgs-Wisscnschaft wird am 2!>. April 1865 vorgenommen werden. Dieses wird unter Beziehung auf den Erlas, des hohen k. k. General-Rechnunsss-Dirck-toliums vom l7. November ll<,A (Reichsgesehblatt Nr. l vom Jahre »85») mit dem Äcifi'igcn kundgemacht, das; Diejenigen, welche durch den Besuch der Vorlesungen oder dnrch Selbststudium dazu vorbereitet, die Prüfung abzulegen wünschen, ihre nach H. 4, 5, und 8 dcs bezeichneten Gesetzes gehörig instruirten Gesuche innerhalb drei Wochen anher einzusenden haben. Von der k. k. Prüfunqs-Kommission aus der Verrechnllngswisscnschaft für Steiermark, Käinten und Krain. Graz am :j.'. März !«, dl'rzctt «»bekannten Aufenthaltes, hiemit aufge» soldert, den (5rwl>rbsteucr Rückstand von seinem Thongeschirr-HandlungKgewerde für den l. Se^ nnster-ltt?'/, kr. bei dem k. k-Eteueramte in Radmannsdorf binnen 4 W o ch e tl um so gewisser zu bezahlen, als widrigens das fragliche Gnv^rbc von Amtswegen gelöscht werden würde. K. k Bezirksamt Nadmannödorf am 31 < März l8<^.