wöehwtneh «leÄhmaL SehHMeltteg (TiL ttBrmfc Nr. 2670) wwit firui” 9 ^ Buchdruckerei (Tel. Intenirb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4, A"fragen Rückporto beilegen. Mamwkrtote werden nicht retumtert bseraton- n. Abonnemenh-Annahmo In Maribor r Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung), Bezugspreise: Abholen, monatL 23 Din, zustellen 24 Din: durch Post moneti. 23 Din, für da» übrige Ausland monatL 38 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din, ^ußlund und Frankreich $°n Graf E. v. Z « d t u> i tz. ^nbijnn£ 3Utt‘ begannen in Paris die Per« Bp| ? fischen Rußland und Frank* v Teil» en!n e§ sich nach Darstellung bei-S Um ** um politische Fragen, sen-t,£°9ee Abschluß eines Handelsver-Klang schon diese Per, ’TatuZ10“5 unglaubwürdig angesichts |c5«n die politische Propaganda Nltet* ^?.ttu6fonb vor Monaten in Nite p? Nützlich eingestellt wurde, so pichet mehr überraschen, als von t tf toursln s. swuzösischer Seite dann er-Mg-n [i/ , ?& öei den Pariser Verhand-* 58en o»» ch gewisse rein wirtschaftliche vn9 flelnh banz untergeordneter Beden-SU werden sollten. Man erklärte i “UgeBli*1 9ren Widerspruch damit, daß lEljltn9en f« nlc^ gelungen ist, die Boraus-r^£agez,,^n Abschluß eines Handels-da Moskau die Aim- &tltie9Bf0rL 88 im Ä Politik, die politische Ordern b ^ mit finanziellen Mitteln zu S in M" als jemals seit Krirgs-h 6t6e> m9 tritt. Französisches Jn Rumänien, Frmkreich ft* 6h 5 es L fraßen« und Bahnbauten in 6e je be??5i f1 bie Verwertung der ! Tschechoslowakei, und eine ovo» hjfrn toj° r J,un guch Ungarn den srsn-D!?.s°llte x sch^.g^sügig machen. Wes-Iqi?k in h Weiche Spiel nicht auch m ''(5 9cIii,9 * cn vor k»» c "‘■"•“«‘■«ng wiiEium ejU«^ hauptsächlich von Frank *elm gliche grit?tn'ble erfolgreiche »r^rg-bA u«WD? Italiens im Mit-n3 der h,;i r' fortschreitende Verini?! das alles wuÄ H Abnehmer Frank--Vvi* v°tge BeobniL. i9 Paris schon lange ÄSf ernst?^Md Met für Frank* in Z. der Wirtsch besang de? Aurn Jtt6e lAosenzahlen, im K l ^iahr offenbart. Aus bemu^ofttät, mit bbllig zwanglos i% feWföen Seäi kb, ^r«n?osen die Nuj 1 betfelqten •» w ^n0en im Frühst n.8 ^r letoiet?e'(Ä,ble plötzliche M- tt|"9eS6ft,chen Prelle ti11 r Propaganda & »i? wurde in le seither immer ^ußlg,,? itung 6on l56n Forderungen S" Frankreich .?9"b^ngen mit 6en .am tullir*^ iLncn „natürli-b=? S" Die M°rkte wiederge- bi-ht Nu? Geldinacht Obrten diesen Wunsch ?t bom „öu§ wirtfcfiafir'!*0 goon«, aber S in hem wJen Gründen. Kam "wirrnl elln jemals mBerv6^df' btt Ruß» >1' seiner ?. ^ braucht zur erkeht-/5°ben Industrialisier m * dichp^n- Den Franzosen Kapltalbedürfnis des Bankettredm in Rom Herzliche Trinksprüche Mussolinis und Dr. Brünings — Die .traditionelle" deutsch-italienische Freundschaft »x R o m, 8. August. Gestern gab dex italienische Minister. Präsident-M u s s o l i n i zu Ehren der deutschen Staatsmänner ein Festessen, zu dem die prominentest«« Persönlichkeiten der Politik und der Diplomatie geladen waren. Ministerpräsident Mussolini erhob sich zu einem längeren Trinkspruch, in dem er sagte: „In diesem für Deutschland außerordentlich schweren Moment, der ab«r nicht nur für Deutschland schicksalhaft ist, sondern für die gesamte übrige Welt, findet Italien das volle Verständnis für die Bedürfnisse des deutschen Volkes, und Jta liett ist sich der Pflichten der Allgemeinheit gegenüber auch völlig bewußt. Vor allem Ist Italien fest überzeugt, daß ein freundschaftliches Zusammenwirken der Staaten und Regierungen den besten Weg darstellt, auf dem man aus den jetzigen Schwierigkeiten in eine bessere Zukunft und zum allgemeinen Wohlstand gelangen kann. Die faschistische Regierung hat immer alles getan, um in dieser gemeinsamen Aktion umso wirksamer mittun zu können, einer Aktion, die sich die morali, sche und materielle Sanierung zum Ziele gesetzt hat und vor allem die Beseitigung des Mißtrauens, welches gegenpärtig die größt« Schnürigkeit in der Welt bildet. Das faschistische Italien — setzte Musso lint fort — werde aus diesem Wege wej-terschreiten mit allen jenen, die sich dieses Ziel gesetzt haben. Das hat sich deutlich gelegentlich der Hoover-Jnitiatioe erwiesen. Ich bin überzeugt, daß ein aufrichtiges und wirksames Zusammenarbeiten der Regierungen auf politischem und wirtschaftlichem Gebiete auf breitester Basis geeignet ist, den Geist des Vertrauens zu heben und de« wirklichen Frieden der W«lt zu befestigen, der aber auf den Grundlagen fußen muß. Das italienische Volk, welches mit größten Sympathien den gigantischen Lebenskampf des deutschen Volkes verfolgt, ist fest überzeugt, daß das deutsche Volk alle Schwierigkeiten und Hindernisse auch überwinden und zu jener Macht und Größe gelangen wird, die es verdient. Das sind meine Wünsche, und ich bin fest überzeugt, daß der Herr Reichskanzler Dr. Brüning in Fortsetzung seiner weisen Politik das deutsche Poik einer besseren Zukunft «ntgegensühren wird. Reichskanzler Dr. B r ü n j n g dankte bewegt dem italienischen Erftkanzler für di« herzlichen Wort« an die Adresse des deutschen Volkes, wobei ex betonte, das, deutsche und italienische Volk sejen in * ner jahrhundertelangen traditionellen Freundschaft miteinander verbunden, eine Freundschaft, die niemand in Abrede stellen könne. Dr. Brüning setzt« seine Rede wie folgt fort; „Fch weiß, daß «friere deutschen Sorgen gleichzeitig auch die Sor gen ganz Europas und der ganzen Welt sind. Ich darf deshalb wohl hoffen, bei allen, die guten Willens sind, de« Frieden zu erhalten, das erforderliche Verständnis für Deutschlands Lage zu finden. Die ita- lienische Regierung war die erst«, die dies gelegentlich der Hoover-Jnitiatioe bewiesen und die Erkenntnis in die Tat umgesetzt hat. Damit hat Italien am meisten dazu beigetragen, Deutschland bei der kritischen Ueberwindung seiner Wirtschafts, läge zu helfen. Ich bin überzeugt, baß Me wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit der beiden Völker die Erkenntnis der Notwendigkeit einer Zusammenarbeit beschleunigen wird. Darin bestärkten mich insbesondere die schönen Worte ©einet Exzellenz des Herrn italienischen Minister Präsidenten Mussolini " Das Volksentfcheidflebei' Höhepunkt der Spannung — Wieviel Stimmen die Volks« entscheidparteien benötigen B e r I i n, 8. August. Die Spannung in Preußen ist am Vor- Volksentscheids Heute ganz ungewiß erschein! Sbend des großen Referendums über tzie Cs verlautet, daß die Volkensentscheid,. Auflösung des Landtages aufs höchste gestie- Parteien die Absicht haben, nach dem durch« gen. Die Parteien, die den Volksentscheid ge geführten Volksentscheid den Reichstag ein« fordert und herbeigeführt haben, benötigen zuberufen, um dort das Borgehen bei nicht weniger als 13,000.449 Stimmen. Cs Reichsregierung in den letzten Wochen zur ist sehr fraglich, oh es ihnen gelingen wird, Sprache zu bringen und die Reichsregierung! über 13 Millionen Stimmen im ganzen Lau zu stürzen-de aufzubringen, so daß der Ausfall des Frankreich und Italien Im September Wiederaufnahme der Ma-rineoerhandlungen. W a s h i n g t o n. 8. August. Der stellvertretende Anterstaatssekretär Castle ist vom italienischen Botschafter in Kenntnis gesetzt worden, daß die französisch - italienischen Flottenverhandlungen wahrscheinlich wieder im September fortgesetzt werden würden. Diese Erklärung stellt offensichtlich eine Antwort auf die Anfrage Castles bezüglich der Haltung Italiens im Marinekonflikt mit Frankreich dar. Englische Kommentare zum Volksentscheid. L o n d o n, 8. August. Alle Blätter beschäftigen sich mit dem VdWentscheid in Preußen und stellen einmütig fest, daß der morgige Tag nicht nur für Deutschland, sondern auch ganz Europa schicksalhaft sein werde. Die Blätter verurteilen den Zwangsaufruf zum Volksentscheid, wie ihn das Kabinett Braun den Blättern zusiellte, weil dadurch auch die besonnenen Elemente ins Wanken kommen und der Bclksentscheidpsychose unterliegen müssen. Börsenbericht Zürich, s. August. Devisen; Beograd 8.085, Paris so,07, London 24.86, Newyork 513.37, Mailand 26-79, Prag 15,18, Wien " ' " 90,065, Z a g r e b, 7. August. Devisen; Wien 791.83-794.23, Mailand 294.93-395.83, London 273.92—274.74, Newyork Scheck 5632,03—55649.03, Paris 231,10—221.76, Prag 167,06—167.56, Zürich 1100.55- 1103.85. Di« Farmer sprechen anders. W a s h i n g t o n, 8. August. • Der Verband amerikanischer Farmer hat, dem deutschen Botschafter von Prtttwitz und Gaffron eine Erklärung zugestellt, wonach sie außerstande seien, Deutschland Rohstoff« kredite in Form von BaumwMefecungen zu geben,.hingegen seien sie Bereit, die Wiederherstellung normaler Beziehungen zu fördern. Neuer Nomon Zn unserer heutigen (Sonntag-) Nummer Beginnen wir mit dem Abdruck xipeS neuen Romans: Die Frau zwischen zwei Welten von Lud w i g v. W o h l. Merflüsfig. über die Qualität des Romans noch Biel Worte zu verlieren. Für seine Güte spricht der Name des Verfassers, der heute eine* der vielgelesensten Autoren Deutschlands ist. Wir verweisen nur z. 23. guf seinen Roman „Der Vagabund vom Aequqtor", der sowohl im Buch als such in de? Verfilmung einen Riesenerfolg hatte. Der neue Roman „Die Frau zwischen zwei Welten" ist «in Siebes» und Abenteuerroman von effektvollster Wirkung, spielt in Aegypten, in Amerika und in Europa uyd ist derart in seiner fesseln» den Spannung, paß «r den Leser bis zyM Schluß nicht loslößt, Etye Kette von tietfflir* renden Ereignissen, Abenteuern, voll flirren* der Tat — das ist „Die Frau zwischen zwei Welten", und wir hoffen mit Sicherheit, unseren Leserinnen und Lesern damit etwas Besonderes zu Bieten, raten Rußland zu gut bekannt, als daß sie dieses nicht Benützen würden, um sich Rußland zu nähern und zu versuchen, ihre politischen Ziele im Osten zu erreichen. Sehr klar sah das der Londoner „Daily Telegraph", der schon beim Beginn der Ver Handlungen auf die Angst Frankreichs vyx einem Anschluß Deutschlands an Rußland und auf die französische Auffassung hinwies, nach der die deutsch-russische Annäherung nicht auf wirkliche Freundschaft zwischen den beiden Völkern, sondern darauf zurückzu- führen ist, daß Deutschland auf diß politisch-militärische Hilfe Rußlands, dieses aber auf die materielle Unterstützung durch Deutschland angewiesen sei. In Zukunst werde es Deutschland, sagt das englische Blatt, infolge des PiÄerasngss seiner Wirtschaft jm- mer schwerer fallen, den Sowjets die gewünschten Anleihen und Kredite zu gewähren. Dagegen sei Frankreich in der Lage, Anleihen in beliebiger Höhe zu vergeben und zwar nicht nur für wirtschaftliche Zwecke. Deshalb hätten die Franzosen vielleicht nicht ganz unrecht, die auch das neue Sowjetrußland als ihren künftigen Verbündeten ansehen. Diese Warnung des großen Londoner Blattes richtet sich nur scheinbar >.-/-n Angriffes auf die britischen Besitzungen in Asien unter Umständen eine Katastrophe bedeuten könnte. Dasselbe gilt für Deutschland, dessen außenpolitische Stärke - seine einzige Stärke — in der Stellung zwischen dem Westen und Osten beruht, die es seiner geographischen Lage verdankt. Infolge des chronischen Gegensatzes zwischen Sowfetruß-land einerseits und England, Polen und Rumänien andererseits konnte Deutschland diese Stellung sich bisher erhalten, das heißt die Möglichkeit, bei der unausbleiblichen Auseinandersetzung zwischen dem künftigen Rußland und seinen Gegnern durch seine Stellungnahme die Entscheidung herbeizuführen. Es besteht kein Zweifel, daß die Erhaltung dieser Stellung zwischen dem Osten und Westen für Deutschland immer wertvoller und notwendiger wird, je mehr die großen Entscheidungen der europäischen Politik heranreifen. Sehr richtig hat das der Breslauer Professor Dr. Freytag-Loring-hoven, einer der besten Kenner des Ostens erkannt, der schon Mitte 1930 schrieb: „Was den Zeitraum 1930—1940 und die Gruppierungen in der europäischen Politik betrifft, die innerhalb dieses Jahrzehnts entstehen können, so läßt sich heute schon voraussehen, daß in diesem Zeitraum die Ortsfragen und vielleicht auch das Mitteleuropa-Problem im Vordergrund stehen werden. Diese Probleme werden' sich nicht in scharfer Äbgren-Hung von einander lösen laffen, ihre Zusammenhänge greifen in einander wie einzelne Züge im Schachspiel um Europa. In diesem großen Spiel um die Neugestaltung der Welt wird die deutsche Politik ihre Unabhängigkeit, die „freie Hand", solange bewahren müssen, bis sie durch die Entscheidung für den Westen oder Osten ihre frühere Weltgeltung wieder erobern kann." Diese Möglichkeit Deutschland zu nehmen und zugleich den Druck auf England zu verstärken, das ist letzten Endes der Sinn der französischen Annäherung an Rußland. Biel leicht wird es Frankreich gelingen, sein Ziel in Moskau zu erreichen. Das kann aber nur geschehen um den Preis der englischen Freundschaft, das durch einen französisch-russischen Zusammenschluß naturnotwendig an die Seite Deutschlands gedrängt werden muß. Wir haben die ersten Folgen der neuen französischen Ostpolitik auf den Konferenzen in Paris und London gesehen, und die Entwicklung die sich dort ungebahnt hat, wird sich fraglos fortsetzen und auch dann nicht aufgehalten werden, wenn die zu erwartenden Veränderungen in Berlin und London andere Männer ans Ruder bringen werden. Humor des Auslandes „Haben Sie etwas zu verzollen, Mr. Gandhi?" Der Aufruf der preußischen Staatsregieruug — Hindenburg geht nicht zur Urne — Protest des „Stahlhelms" Berlin,?. August. Wie bereits berichtet, hat die preußische Staatsregierung einen ganz unzweideutigen Ausruf an die Blätter ergehen lassen, in dem gegen den Volksentscheid bezw. die Beteiligung daran Stellung genommen wird. Den Aufruf mußten im Sinne der pretzgesetzlichen Notverordnung alle Blätter in Preußen zum Abdruck bringen, selbstverständlich auch die nationalistischen und kommunistischen. Ter Aufruf verweist eingangs aus die unnatürliche Bindung, die die gegenseitig sich zu Tode befehdenden Feinde, die Nationalsozialisten und Kommunisten, in ihrer Gegnerschaft gegen die heutige Zusammenstellung des preußischen Landtages eingegangen seien. Es heißt darin u. a.: Die Parteien, deren Anhänger sich täglich in Zusammenstößen und Schlägereien gegenüberstehen, haben sich plötzlich gefunden. Mit der gleichen Waffe, dem Stimmzettel in der Hand, wollen sie nun das erdenklich Gegensätzlichste erreichen. Die einen wollen ein bolschewistisches, den russischen Methoden angepaßtes Sowjetpreu-ßen, die anderen hingegen das alte, volksfeindliche Preußen mit dem Unrecht der drei Wahlkurien oder ein faschistisches Gewaltregime. Die Nationalsozialisten und Kommunisten wollen das Chaos und den Zusammen bruch des Bestehenden. Die einen wie die anderen beabsichtigen an die Stelle der gestürzten Regierung ihre eigene zu stellen, um dann dem bisherigen Verbündeten mit dem Fuß auf den Nacken zu treten." Berlin,?. August. Der Stahlhelm hat dem Reichspräsidenten v. Hindenburg ein Protestlchreiben einhändigen lassen, worin gegen den Volksentkcheid- Erlaß der preußischen Regierung schärfstens Stellung genommen wird. Im Memorandum wird u. a. festgestellt, die erzwungene Veröffentlichung dieses Aufrufes bedeute eine Verletzung der Preßfreiheit, die durch Generationen hindurch in allen Knlturstaaten geachtet werde. Der Reichspräsident wird ausgefordert, zu verhindern, daß die preußischen Blätter alles zum Abdruck bringen müssen, wenn es auch nach ihrer Meinung schlecht ist. Paris,?. August. Wie die Agence HavaZ berichtet, soll Reichspräsident v. H i n d e n b u r g erklärt haben, er verurteile den Beschluß der preußischen Staatsregierung bezüglich der im Notverordnungswege erfolgten Veröffent lichung der gegen den Volksentscheid gerichteten Kundgebung. In amtlichen Kreisen herrscht die Auffassung vor, daß die Initiative des Reichspräsidenten folgenschwer sein würde. . Berlin,?. August. Reichspräsident v. Hindenburg hat mit Rücksicht auf den Protest des Stahlhelm gegen de» preußischen Regierungsausruf die Reichsregierung aufgetordert, ihm einen neuen Entwurf zur Notverordnung über die Presseeinschränkungen zu unterbreiten. Der Reichspräsident erhielt bisnun 2500 deutschnationale Proteste gegen den Ausruf der preußischen Regierung. Die Reichsregierung hat in einer Sitzung beschlossen, darüber sofort nach erfolgter Rückkehr des Reichskanzlers Dr. Brüning und des Außenministers Dr. Curtius, d. i. am Montag, p verhandeln. Die römische Aussprache Manifestationen und Demonstrationen - Verhaftete Hitler- Leute Rom,?. August Bei ihrer Ankunft am Bahnhof Termini würden die deutschen Staatsmänner persönlich von M u ss o l i n i, Au krenminister G r a n d i, Unterstoatsie kretär G i u n t u und dem Personal der deutschen Botschaft begrüßt. Eine mehr-tausendköpfige Menge bereitete d. Reichs kanzler Dr. Brüning und dem Reichs außenminister Dr. Curtius herzliche Ovationen, und zwar vom Bahnhof bis zum Grand Hotel, wo für sie die Appartements bereit gestellt waren. Einige Italiener, die sich in Rufen „Nieder mit dem antifaschistischen Brüning, Eviva Hitler!" ergingen, wurden sofort unbemerkt verhaftet. Nach einer kurzen Rast im Hotel begaben sich die beiden Minister sofort in den venezianischen Palast, wo sie bereits von Mussolini und Grandi empfangen wurden. Die Besprechungen, denen auch der deutsche Botschafter von Schubert zugezogrn wurde, dauerte eineinhalb Stunden. Einige Hitler-Leute, die beim Empfang der Minister in ihren Braunhemden erschienen waren und Schmäh-rufe auf dieselben ausbrachten, wurden ausnahmslos von den Karabiniers verhaftet. Von einem Empfang der deutschen Staatsmänner durch den König von Jta licn wurde Abstand genommen, da der König, der in Santani de Valdiere Sommersitz genommen hat, den deutschen Ministern wegen des dadurch entstehenden Zeitverlustes den Rat erteilt hatte, lieber darauf zu verzichten zu wollen, da dringende Geschäfte ihrer in Deutschland harren. Gleichzeitig dankte der König für die ihm gesandten herzlichen Grütze. Dr. Brüning und Dr. Curtius gaben nach der Aussprache im Palazzo Venezia ihrer Zufriedenheit über den herzlichen Verlauf der Konferenz Ausdruck. Dr. Brüning wird am Samstag um 6 Uhr abends vom Papst empfangen werden, eine halbe Stunde später aber auch Dr. Curtius. Getrennt werden die beiden Staatsmänner auch vom Kardinalstaatssekretär Pacelli empfangen werden. Mussolini und Grandi erwiderten hernach den Befuch der deutschen Staats- männer im Grand-Hotel. Mittags gab Außenminister Grandi in der Villa Borghese ein Bankett, nachmittags fand zwischen den italienischen und deutschen Staatsmännern eine neuerliche Aussprache in Tivoli statt, i n Dr. Brüning und Dr. Curtius zu Ehren ein d lomatischer Tee gegeben wurde. Abends waren die beiden deutschen Minister Gäste des Ministerpräsidenten Mussolini. Rom,?. August. Während , G i o r n a l e d' I t a-l i a" die deutscken Minister als kostbare Mitarbeiter emer Politik begrüßt, die Italien seit geraumer Zeit angestrebt habe, wobei man in Berlin wisse, daß Italien eine für die Bedürfnisse Deutschlands verständnisvolle Politik verfolgt habe, erklärt die „Tribun a", 6,< deutschen Minister anerkennen mit Bestich die Verbundenheit des demHF Schicksals mit dem ganz Europa. Der „L a v o r o F a s e i st a" W' Italien habe in Deutschland nie traditionellen Feind erblickt, oder ein "e’ siegtes Volk, das mit dem Schwert < Schach gehalten werden müsse. Die 9<’ rührungspunkte zwischen Italien »n Deutschland übertreffen daher bei we't'^ möglichen Gegensätze. Brüning, der Sparer Was der Reichskanzler auf der Ron*6^ erspart. In einer namhaften deutschen 3^1 ist errechnet worden, wieviel der . kanzler und der Außenminister auf Romreise dem Reichshaushalt ersparen, ^ sie aus Spargründen weder einen S»n^s' zug noch einen Salonwagen benützen. ® Herren sind nämlich mit einem der i0-?' planmäßigen Fernschnellzüge abgereist, 11 bestellten Schlafwagenplätze und nal)iflC" ihre Mahlzeiten, wie alle anderen ReF' den, im Speisewagen ein. Wie berechtigt der Entschluß des lers war, geht aus folgender Berechuuö hervor: Die Fahrt im Fernschnellzug . Berlin bis zur italienischen Grenze M/. einschließlich Schlafwagenplatz tarifmA' 15 Mark 80 Pfennig pro Person, für Reisende einschließlich Rückfahrt d'emf™ 946,80 RM. Der Salonwagen, an elF Kurszug angehängt, würde sich ljing^. auf der gleichen Strecke für Hin» und F fahrt auf 3338 Mark stellen. Die österw chischen Bundesbahnen berechnen für D . Ueberfahrt eines solchen Wagens noch f Gebühr von 180 Mark, so daß der @a ,, wagen also rund 3500 Mark Kosten Ursachen würde. Die Reise in einem zug würde aber nicht weniger als Mark kosten. Die reine, durch die @rIL gungen Brünings erzielte Ersparnis läuft sich auf mindestens 2500 Mark, e' . Summe, die von der Ausgabenseite % Etats aus betrachtet nicht gerade erist6‘^ ist, aber man muß vom Standpunkt . „ Steuerzahlers aus bedenken, daß der sparte Betrag zehn kleinen Einkow^ gleichkommt. Jedenfalls ein Staatsm^ ht»r ttnrh vtioTa NY)rt,4aU^ — kl—^ 1' der noch viele Nachahmer finden soll alljährlichen Genft^ inister. Die r..-'?,, besondere bei den der europäischen Minister. Die i ,.(i wären für solche Sparsamkeit sehr daiF' ' Blitzschlag-Katastrophe in einem fra^ scheu Militärlager. Paris,?. August. Aus Laon wird ^ meldet: Im Laufe eines heftigen m hat in das Militärlager von Sissoniw . Blitz eingeschlagen. In dem Lager sich zahlreiche Soldaten, größtenteils ziersdienex der Militärakademie von i Ehr. Ter Blitzschlag hatte katastrophale «L gen. Elf Soldaten waren auf der Stelle ein zwölfter ist bald nach der Einlief^ ^ in das Krankenhaus den erlittenen Brandverletzungen erlegen. 0 Azanaö Besen Spaniens republikanischer Kriegsminister räumt ans - -, .Militarisierung' der Armee — Auf Marokko wird nicht »erjWr j# schmiede. Weitere Beförderungen von zieren werden auf unbestimmte Zeit ver , Dagegen aber wolle er die Armee risieren". Die Soldaten sollen wirkliche cf baten werden. Unter dem Regime F1 n,jt gab es sozusagen Phantasieregimenter .j, rund 400 Mann und fast ebensovielen zieren. Azana will die Zahl der ManNl auf 1200 erhöhen und die Zahl der ins gewünschte Verhältnis bringen- ^ii diese tiefschürfenden ErsparungsmaßiE'.^ will Azana der Republik jährlich W°, nen Peseten einsparen. Den durch mb tatur aufgelösten gemeinsamen ®61tfrrtestist will der neue Kriegsminister neu eIs% Kriegsminister. Ms der Journalist w 0t ner diesbezüglichen Frage Zweifel °° pf auftauchen ließ, ob es auch möglich 1'^ in Spanien, in dem Lande der $r0 mientos, Junten und Putsche bur*«^ erklärte Azana ruhig: „Den Herreu Die spanische Republik hat auf den Posten des Kriegsministers einen Miitelschullehrer gesetzt: DonMiguelAzana, der, wie er einem prominenten Journalisten erklärte, nunmehr mit „Aufräumungsarbeiten" in der spanischen republikanischen Armee beschäftigt sei. Dabei hat es sich herausgestellt, daß die Säbel- und Achselspangen-träger vor dem bebrillten Mittelschullehrer einen an Aengstlichkeit gemahnenden Respekt bekunden, den sie früher ohne Gönnerallüren nicht einmal dem König zu zollen geneigt waren. Azana erklärft u. a., er werde die gesamte Armee umorganisieren. Die spanische Armee habe bei Ausbruch der Revolution 18.000 Offiziere gezählt. Der neue Kriegsminister glaubt annehmen zu dürfen, daß es auch mit nur 8000 Offizieren sein Bewenden haben werde. Die anderen 10.000 gehen unweigerlich in den Ruhestand. Die gegenwärtigen 16 Divisionen sollen auf 8 herabgesetzt werden. Damit sei, erklärte Azana, für den Schutz des spanischen Vaterlandes Hinreichend vorgesorgt, da die spanische Republik von vornherein keine Anariffspläne frei, bei jeder öffentlichen Wahl >n hi 1- 'udem sie ihre Stimmzettel A8EÄ 6"n" * ®WW1” leJA w-bifal die Republik mit dem kolonih net <^rialismus des Königtums abgerech Härn au§ der nachstehenden Tr- ug Azanas über Spanisch-Marokko: Nock. • f^rlifche Republik wird weder heilte J? i^mals von Marokko lassen. Es ist wohl ein-' toit das Regime in Marokko auf Das r6!?6 dasis stellen, d. h. demilitarisieren Di- m nDcd keineswegs einen Verzicht boll«.nw öon Spanisch-Marokko. ist Solo r führen deshalb in der ganzen langsam und stufenweise statt der die J11“ äie 3'vilverwaltung ein. Das wird rg« rgrrliche Freiheit der Bevölkerung Ma zi-bi, ^rn, aber gar nichts an dessen Be-n .unb on der Zugehörigkeit zum rland ändern." Bor brr Saager Entscheidung lich-^ 3uttetW in Berlin. - Der eigent-um die Zollunion wird erst beginnen. cv Berlin, 7. August, duila \et ^Ilielmftrafje wird der Entschei-bemuJf Haager Gerichtshofes über Die ^upersÄ. ^^ichische Zollunion mit ruhiger dainil ? entgegen gesehen. Man, rechnet Punkt' tv? der deutsch-österreichische Stand« Uicht „v sait einer, wenn auch vielleicht geblichen Mehrheit durchsetzen wird den h? «J'*6 Repliken der Agenten der bet« n ®kanten — gemeint sind Dr. terkog. fn,d ®r; Kaufmann — beim Rtch-etuje(j,^uim keinen ungünstigen Eindruck Borste ^ haben schienen, hat der brutale der ^sialojas, der das ganze Problem Pelte waion als reine Machtfrage jtcm« zei^' ay ^iössen der Gegnerfront aufge-3°^.,e Gegner der deutsch-österreichischen snristji^ waren immer bestrebt, die rein Nisi ^ ^ ^asis zu verschieben, indem sie teten_ i t i s ch e n Argumenten arbei-bichtz. teg. Bebautet aber nicht mehr und ker Bigt et!T9et als eine Desavouierung ih-•ttctit re?9en Haltung, denn in Genf war daß eä p~5ntrtltch dahin übereingekommen, intetnar lm 'H°09' dem Charakter dieses Uiit unI°tI?fen Gerichtshofes entsprechend, b o j» die Austragung eines rein dein könnt* 6 ^ * i ch e n Gegensatzes hau hier erwartet wird, die Zoll.-det ^ m l September als Punkt 19 auf t^Ui ^ "bdnung stehen wird, dürfte bei Tku ^I.^butschland und Oesterreich gün« “‘b bi^Q bd^lchntch der eigentliche Kampf Zollunion erst recht beginnen. E^anousbru« in Mexiko Qit6ö'ttbe^ttber Laoastrom zerstört zahlreiche ^ " Eine grotze Anzahl Todesopfer. }*> 7- August. Durch einen Vul .1 Cr-,? 1,1 die Coscomatep Pec (Staat wiche hL y sch>ver verwüstet worden. Zahl« r5*rotn y , wurden von dem glühenden La ^w Zab?! ^i und zum Einsturz gebracht. konnte " Todesopfer ist beträchtlich. Bis • Aulfn Reichen geborgen werden. 'W'ifchen "Ausbruch war von einem unter* lA%wAerroflen begleitet. Der Bevöl-^chtartw a5)hröte. f'ch eine Panikstimmung, hustätten etzen die Einwohner ihre und eilten ins Landinnere. ^vurlNeniraovble Im •"‘ontbianc-Oeblet «.fester« r, Genf, 7. August, e^tab pj- m ”dS hörte man vom Nord-d> deckte vor A L alpine Notsignale und »il! Alpinisten m ^druch der Dunkelheit teilen Stelle L m an einei überaus expo-5} ' Bier wer f?fcr3n°i geraten sein muß-l>t auf ÄS"1 |lie9™ in b°-ttL^'lfe&sdiirff 9^” am Morgen zu Dm .liche $errp(!9en' bie bei einem Absturz an« 'sten trar«lUn9en erIilte« hatten. Die Akl^ftiegen der Turiner Hütte 3n blank v ' h°tten die Absicht, den a5e/t,net &5B«. k ^ beite zu überqueren. tntu!n ein derart ter 9erieten sie e>H°ssen, iSufefirPn ^^! ba§ fie eitt_ acht. bnfA A ' Dabei ließen sie ^ schtoLmn Aordoftgrnt des Maudit üsten in Pen Schweizer Al- SCHICKTOV PE RE SAM Hannerle macht Mutter ein Geschenk, Mutter hat Geburtstag. Hannerle hat ihr Sparbüchse! geleert Und was kauft der kleine Schlaukopf dafür? Zwei Pakete Radion! Sie weife genau, damit macht sie Mutter bestimmt eine grobe Freude. Mutter schwört auf Radion, denn RADION PERB SAM ! l\ SCHONT DIE WÄSCHE GARANTIERT CHLORFREI Pen ist und bisher erst ein einzigesmal in der Richtung von oben nach unten bezwungen wurde. Beim Abstieg stürzte einer der Alpinisten ab und riß die anderen mit sich. Der zuerst Abgestürzte erlitt lebensgefährliche Verletzungen und liegt hoffnungslos im Krankenhaus, die beiden anderen dürften, mit dem Leben davonkommen. Von Amunösen keine ©pur „Malygin" und seine ersten Fahrtergebnisse — Die Trümmer der „Jtalia" können nicht ausgefunden werden Die „Frankfurter Zeitung" erhielt von ihrem an Bord des „Malygin" befindlichen Sonderberichterstatter über Murmansk Radio einen Funkspruch, datiert vom 6. d. M., der wie folgt lautet: Wir sind vier Tage durch Nebel und schweres Eis von einer Dicke bis zu 4 Meter aufgehalten morden. Erst heute gelang es nach schweren Kämpfen mit den Elementen, die Nordspitze des Franz Josefs-Landes zu erreichen. Dann traten wir den Marsch über das Packeis nach der Westküste des Rudolfs-Landes an. Dabei retteten wir Prof. Wiese bei einem Einbruch in eine Eisspalte das Leben. Wir kamen bis zu dem Lebensmitteldrpot Fialas. Das Depot, das Fiala vor Jahrzehnten angelegt hat, ist ein in gutem Zustande befindliches Blockhaus. Bon den deponierten Lebensmitteln ist ein großer Teil noch bauchbar, darunter besonders der Vorrat an Corned Beef Trotz genauester Untersuchung hat sich ergeben, daß kein Mensch in den letzten Jahren die Insel betreten haben kann. Damit ist al- so festgestellt, daß die Hypothese Fialas bezüglich der Möglichkeit, Amundsen könnte sich in dieses Depot gerettet haben, hinfällig ist. Unser Plan, den Viktoria-S«e und die durch Sugalrei bezweifelten Inseln nördlich Harmsworth zu identifizieren, u. schlietzlich die Nordküfte der Alexandra-Insel auf Trüm mer des Luftschiffes „Jtalia", wie Nobile es wünschte, abzusuchen, ist nach diesem Zeitverlust und angesichts der schlechten Eisverhält, nisse unmöglich geworden. Die Expeditionsleitung hält die Crfor schung der unbekannten Zonen des Franz Jofefs-Landes in Richtung auf das Nikolaus Land für die dringlichste Aufgabe des „Ma lygin". Die Durchfchnittskälte der Luft ist gegenwärtig um den Gefrierpunkt. Das Tier leben ist gering. Wir trafen neun Eisbären, von denen wir acht schossen. Die Klippen der Ufer, die wir betraten, erschollen jedoch vom rasenden Geschrei aus ihrer. Ruhe Gif ge scheuchtet Vögel. Sonst ist es eine Fahrt in ein wahres Nichts von Unendlichkeit. Mussolinis 20-Zahrplan Römische Heerstraßen werden in moderne Autostraßen um-gewandelt — Die Allee der 200.000 Bäume R o m, 7. August. Nach dem Muster des sowjetrussischen Fünfjahrplan hat Mussolini einen 20 Jahrplan festgesetzt, der die Erneu erung und den Umbau des italienischen Straßennetzes von Grund aus vorsieht. Die bisher bestandenen Streitigkeiten zwischen den einzelnen italienischen Provinzen und Gemeinden wurden durch die römische Zentralverwaltung dadurch beendet, daß für die Erneuerung des italienischen Straßenwesens eine besondere Kammer, die direkt dem Ministerium für öffentliche Arbeiten untersteht, geschaffen wurde. Die alten römischen Heerstraßen, von denen eine Anzahl über 2000 Jahre alt sind, sollen in moderne Autostraßen umgebaut werden. Die Arbeiten in der Via Aurelia, die sich von Rom entlang der Küste über Genua nach dem alten Gallien, dem heutigen Frankreich, hinzieht, sind bereits im vollen Gange. Auch an der Via Cassia, die gleichfalls nach Norditalien führt, und an der Via Flaminia, die über die A-pennineN an die adriatische Küste sich hin« zieht wird bereits gearbeitet. Die Arbeiten in der Via Appia, die mit der Geschichte der Christenheit innig verbunden ist, sind gleichfalls schon lange im Gange. Außerdem kommen noch rund 60 Straßen zu diesem Bauprogramm hinzu, denen die faschistische Zentralverwaltung größtenteils ihre alten klassischen Namen wiedergegeben hat. Von großer Originalität sind die neuen Meilensteine die sich in Abständen von je einem Kilometer an den Straßenrändern befinden und die alle , mit dem römischen Adler geziert sind. Rechts und links der Straßen wurden in den letzten zwei Jahren rund 200.000 junge Bäume angepflanzt, damit die Rompilger und Jtalienfahrer in kommenden Jahren im Schatten riesiger Alleen wandern können. Zwei Jahre von dem .20 Jahre umfassenden Straßenbauprojekt sind bereits verflossen. Die bisher geleistete Arbeit eröffnet die wun derbarsten Perspektiven für restlose Durchführung des riesigen Bauprojektes. Amerika baut die größte Flotte der Welt Neubau von 2 Flugzeugmutterschiffen, einem 10.000 to Schlachtschiff und 6 Riesenunterseebooten. N e w y o r k, 7. August. Heute werden Einzelheiten des amerikanischen Flottenban Programms pro 1933 bekannt, welches nach dem Grundsatz des Marineministers Adams aufgestellt wurde und die Flotte der Vereinigten Staaten von Amerika derart ver-vollkommen soll, daß sie von keiner anderen in der Welt übertroffen werden kann. Für die Neubauten beziehungsweise für den Um bau der bisherigen Kriegsschiffe sind im laufenden Etatsjahr rund 130 Millionen Dollar vorgesehen. Im nächsten Jahr sollen für den Bau der Seestreitkrüfte allein 81 Millionen Dollar ausgegeben werden, Ferner ist der Neubau von 2 Flugzeugmutterschiffen, einem 10.000 to Schlachtkreuzer, einem Torpedobootszerstörer und 6 neuen Unterseebooten geplant. Der „Hoover" Wein Nach einer alten Winzersitte wird jedem Weinjahrgang ein Name geben, der auf das wichtigste Zeitereignis Bezug nimmt. Ursprünglich hatte man sich in diesem Jahre aus Krisen- oder Depressionsweine geeinigt. Infolge des Eingreifens Hoovers in die europäische Politik, hat man beschlossen, ihm zu Ehren den Jahrgang „Hoover-Wein" zu nennen. Diese Ehrung wird aber in der Welt einiges Kopfschütteln hervorrufen. Es ist immer schon so gewesen, daß man Namen berühmter Leute dazu gebraucht öezw« mißbraucht hat, um Gegenstände des täglichen Lebens damit zu „zieren". Man denke nur an den berühmten Bismarckhering. Auch Gladstone wird auf die Bezeichnung Gladstone-Kragen und Manschetten wenig Wert gelegt haben, wie sicher auch der Prinzgemahl von England, zu dessen Lebzeiten alles nur Mögliche „AlbertS" oder „Prince Werts" benannt wurde. Während Staatsmänner sich solche „Ehrungen" gefallen lassen muffen, ist dies bei Künstlern oder Sportsleuten ganz anders. Sie können gegen einen unberechtigten Gebrauch ihre-Namens gerichtliche Schritte unternehmen, um nicht den Anschein zu erwecken, als ob sie damit Geld verdienen oder es zu Reklamezwecken geschehen lassen. Im Falle Hoover hat die Ehrung aber doch einen leicht peinlichen Beischmack. Nicht nur, daß er Präsident eines vollständig trocken gelegten Landes ist, so verdankt er seine Wahl ausschließlich den Stimmen der „trockenen" Parteien. Auch persönlich ist er „trocken"1 eingestellt und dürfte an dem „Hooverwein" doch etwas Anstoß nehmen. Wie Mister »riet bas Medium entlarvte Paris, Ende Juli. Unter ganz merkwürdigen Umständen hat Mister Harry P r i c e, Leiter des nationalen Instituts für psychische Studien, bas berühmte Medium D u n c an entlarvt. Die Geschichte ist so außerordentlich, daß man ihr auf dem Gebiete der okkulten Wissenschas ten einen Sonderplatz anweisen muß. Frau Duncan operierte gemeinsam mit ihrem Manne, und.in Hunderten von Sitzun gen, die unter strengster wissenschaftlicher Kontrolle im Beisein von höchsten Autoritä-ten stattfanden, war es nie gelungen, irgend welchen Betrug nachzuweisen. Mister Price selber, der sich die Entlarvung von falschen Medien zur Lebensaufgabe gemacht hat, da sie für die wahre okkultistische Wissenschaft eine der größten Schädigungen darstellen, konnte anfangs keinerlei Schwindel entdek« ken: und doch schien , ihm bei den Darbietungen des Paares Dunran ein solcher vorzuliegen. Auf . seine Bitte erklärte sich bas Medium gegen entsprechendes Honorar bereit, die Experimente im nationalen Laboratorium zu wiederholen; zugleich gab er das Versprechen, sich jeglichen Kontrollmaß-nahmen, wie sie auch geartet sein mögen, nicht zu widevsetzen. Price lud dazu die bekanntest. Persönlichkeiten aus dem Gebiete der Medizin, der physikalischen, mathematischen u. psychischen Wissenschaften ein, und die erste Sitzung fand unter den schärfsten Bedingungen statt: völlige Entkleidung und genaue Untersuchung Frau Duncans, Ausschaltung jeglicher Störungen, gewöhnliches Sonnenlicht, Absonderung des Mediums auf einem Platze, der jegliche Hilfe ausschloß und zugleich eine fortlaufende, ungehinderte Beobachtung gestattete. Zum größten Erstaunen der Gelehrten traten ganz zwanglos u. während vollen 90 Minuten die üblichen Erschei nungen ein: Aus Mund und Nasenhöhle ent rollten sich lichte Formen, die größer und kleiner wurden, zusammenballend den Kopf des Mediums in einen Schleier hüllten, um dann wie eine weiße Flamme aufzusteigen, oder den ganzen Oberkörper rauchartig zu umgeben. Es erschien plötzlich eine unförmliche Hand, die im leeren Raume etwas Unsichtbares zu greisen versuchte, dann mit voll endeter Deutlichkeit das Gesicht eines jungen Mädchens, das ein paar Anwesende als das einer kürzlich verstorbenen Dame der Gesellschaft wiedererkannten. Während der ganzen Darbietung unterhielt sich sowohl das Medium »ls auch die „Kontrolle", die natürlich beständig überwacht wurde, in zwangloser Weise mit den Männern der Wissenschaft, auf jede noch so indiskrete Frage bereitwillig Antwort gebend. Die Sitzungen wurden wie derholt, die einzelnen Stadien auf der Platte festgehalten, deren Bilder man stark vergrößerte: das Rätsel blieb voll und ganz bestehen. Trotzdem aber war Mister Price überzeugt, daß es sich um einen Sch w i n-d e l handelte: nur mußte er so geschickt ausgeführt sein, daß er mit den gewöhnlichen Mitteln, die sich bei dergleichen Experimenten bis jetzt bewährt1 hatten, nicht aufzudecken war. Bei der vierten Sitzung' nun wagte er einen entscheidenden Schlag. Auf die Gefahr hin, als „Mörder" zu erscheinen — denn so beteuern bei dergleichen Vorführungen alle Medien — trat er in einem günstigen Augenblick entschlossen hin und schnitt mit einer Schere das aus dem Munde heryorquellende „Ektoplasma" glatt ab! Ein fürchterlicher Schrei, ein wütender Protest der „Kontrolle", und Frau Duncan fiel in wohltätige Ohnmacht . . . Daß sie begründet war, erwies die genaue Indiens Vizelönig heiratet ferne Suvat ettetärm sche und chemische Untersuchung des Ekto-plasmas. Es bestand nämlich aus leichtem Gazestoff, aus Holzfaser und Eiweiß. Wie aber war es möglich, daß diese nicht eben geringe Materienmasse bei der strengen Untersuchung übersehen werden konnte? Darüber zerbrachen sich die Gelehrten den Kopf, denn die Bedingungen waren so, daß ein g r o b e r Betrug nicht in Frage kam. Schließlich verfiel man auf den Gedanken, das Medium, das noch immer in Ohnmacht lag, einer Röntgen behandlung zu unterwerfen. Und da zeigte es sich: Im M a-g e n Frau Duncans fanden sich in großer Menge all die Stoffe vor, die als „Ektoplasma" das Tageslicht erblickten. Ein ganzes Bündel Gaze, ein Blöckchen Holzfaser,- unverdautes Eiweiß, ja sogar auch die Kautschukhand, ähnlich wie sie die Chirurgen und — Einbrecher anzulegen pflegen. Frau Duncan war allerdings ein Phänomen, aber, ganz anderer Art. Sie besitzt einfach die erstaunliche Fähigkeit, ohne Beschwerden, ohne sichtbare Schluck- oder Brechbewegungen alle Gegenstände wieder emporsteigen zu las sen, die sich in ihrem Straußenmagen befinden ... Nach diesen gewiß merkwürdigen Feststellungen entließ man die verängstigte, inzwischen erwachte Frau, und nahm dafür ihren Der frühere Vizekönig von Indien, der 71jährige Lord R e a d i n g, hat seine Privatsekretärin Miß Stella Charnaud geheiratet. Mit seiner ersten Gattin, die im vorigen Jahre gestorben ist, war er 43 Jahre lang ver heiratet. Mann in ein strenges Kreuzverhör. Er leugnete anfangs, drohte mit gerichtlicher Derfol gung und verlangte, daß man weitere Sitzungen veranstalte, bei vorheriger völliger Leerung des Magens: die Erscheinungen, so versicherte er, würden genau die gleichen bleiben. Als jedoch die Gelehrten nicht abließen und ihm versprachen, seiner weiteren Laufbahn, auf der Bühne eines Varietees etwa, und unter Beseitigung des „okkulten" Schwindels, keinerlei Widerstand zu bereiten, ließ er sich endlich zu einem vollen Geständnis herbei. Wir werden also das Paar, wohl unter einem anderen Namen und in einer anderen Ausstattung, ohne Zweifel irgendwo noch bewundern können: Mister Pri ce aber ist überzeugt, dem größten Betrug aller Zeiten ein Ende gesetzt-zu- haben -wenigstens erklärte er stolz den englischen Reportern. > - ap Welchen Weg legt ein Uhrzeiger zurück? Unsere Uhr, die tagaus, tagein ihre unermüdliche Ticktacksprache spricht und wen" sie es über wird, immer wieder von stst61" Besitzer durch Aufziehen neu dazu au'g^ muntert wird, treibt den Zeiger auf df Zifferblatt immer rüstig vorwärts, und lW‘ ser, dessen Gang scheinbar so kriechend langsam ist, daß er für unser Auge kaum waiw nehmbar ist, legt doch im Laufe des Leben seines Herrn, nämlich des Uhrwerks, ein ganz imponierendes Stück Weges fl* rück. Man kann dies durch eine einP$ Berechnung feststellen. Zuerst interessier, welche Strecke die Spitze des Minutenzeiger innerhalb einer Stunde, also beim einrto11' gen Umkreisen des Zifferblattes zurücstegs Nun berechnet man den Umfang eines $reI* ses bekanntlich so, daß man den doppelte Radius, also in diesem Falle den Zeiger,11X1 der Zahl 3,14 multipliziert. Angenom»^' der Zeiger sei 10 cm lang, dann wäre ^ Weg, den er in einer Stunde zurückleg • 20 mal 3,14 gleich 62,8 cm. In einem Taß also, innerhalb 24 Stunden, erhöht sich ^' ser Weg auf 62,8 mal 24 gleich 1507,2 oder 15,07 m. In einem Jahre beträgt 6 15,07 mal 365 gleich 5500,55 m oder km. Eine Uhr, die mit ihrem Ticken Menschen von seiner Geburt bis zu fei^i 70. Lebensjahre begleitet, würde also in K ser Zeit ihren Zeiger eine Strecke von * mal 70 gleich 385 km vorwärts L haben, eine Strecke also, die ungefähr 6 Entfernung Berlin—Breslau gleich kownck würde. Automobilisten Jugoslawien* Captain Campbell hat den Welt-Schnelligkeitsrekord errungen: doch waren >a ffj sem Wettbewerb die Reifen von entscheidendem Einfluß. Denn, wenn der Motor «n arbeitet wie erforderlich, so bedeutet dies noch immer keine Gefahr; wenn aber > Eiltempo die Gummis Nachlassen oder gar platzen, dann ist die Katastrophe unauswe‘c lieh. Zu diesem Zweck wurden von einer Fachleute-Kommission verständiger^6’. Dunlop-Gummis gewählt, um so mehr als Captain Campbell sich bereits früher beisC nen neuen Rekorden vollauf von der Zuverlässigkeit dieser Gummis überzeugte. ^ ren daher auch Sie auf Dunlop-Gummis und wir dauernden Freundin werden. sind überzeugt, daß diese zu ir Christian geht nach Hollywood Roman von Werner Scheff Copyright by Novissima-Verlag, Q. m. b. H., Berlin SW 61, Belle-Alllance-Straße 92. 34 Sie zuckte die Achseln. „Vielleicht wäre es doch geraten, durchzubrennen. Aber zuerst holen wir uns die Messer. Außerdem habe ich Hunger, Christian. Ich hatte erwartet, heute abend mit dir zusammen in Beaulieu zu soupieren." „Meine arme, kleine Lore, dieses Souper wird sehr karg sein und dazu nicht ganz gemütlich. Aber wir finden gewiß etwas Eßbares in der Küche." Wie zwei Diebe schlichen sie dann über die Treppe hinunter in das Parterre. Sie wagten nicht mehr, das Licht anzudrehen. Stockdunkel war es ringsum. Christian hatte die Hand Lores ergriffen und führte sie. Als sie im Parterre anlangten, fiel es ihnen auf, wie lichtlos diese Nacht war. Durch die Fenster kam kein Mondschimmer. Nicht einmal ein Abglanz der Sterne war zu sehen. „Ich glaube, vorhin stiegen Regenwolken auf", flüsterte Lore ihrem Führer zu, „ich fürchtete schon für mein schönes Kostüm". Da zuckte auch schon der erste Blitz durch die Finsternis, daß beide zusammenfuhren. In der Küche vagten sie das Licht einzu-schalten, nachdem Christian vor dem einzigen Fenster die dunklen Vorhänge zugezogen hatte. Da die Küche überdies im Souterrain lag, war hier der Aufenthalt für den Augenblick weniger bedrohlich als in den oberen Räumen. Aus dem Küchentisch lag noch das lange Messer, mit dem man vor dem Aufbruch der Amerikaner Brot und Wurst geschnitten hatte. Es fanden sich auch kleine Vorräte, die für Lore und Christian ausreichten. Sie stellten sich eine Abendmahlzeit zusammen, die keineswegs so frugal war, wie Christian befürchtet hatte. Er stöberte sogar eine Gänseleberpastete auf, die Madeleine sorgsam verschlossen im Kühlschrank stehen hatte.' Während sie aßen, unterhielten sie sich. Ihr Gespräch, das sie immer leise führten, als wollten sie vermeiden, daß der Klang ihrer Stimmen die draußen lauernden Ver brecher herbeilockte, drehte sich selbstverständ lich um-das, was Lore Christian erzählte, oder um den Bericht, den er dem jungen Mädchen über seine Abenteuer gegeben hatte. „Wer ist der Tote aus der Grande Corniche?" Diese Frage wiederholte Christian immer wieder. Sie quälte ihn, denn er glaubte zu dieser Stunde noch immer, was ihm Crow und Marilyn erzählt hatten. Er glaubte es, obwohl er stets das zweifelnde Lächeln Lores vor Augen hatte, die viel weniger davon überzeugt war. „Der Tote auf der Grande Corniche muß irgendwie mit meiner Affäre Zusammenhängen", stieß der junge Schauspieler hervor, während er auf dem Küchentisch saß und sich ein Stück Weißbrot mit Gänseleberpastete zu Gemüte führte, wozu er aus einem Wasserglas Rotwein trank, „es ist anders nicht möglich, wie käme er sonst zu meinem Paß? Sollte Jeffries eine Dopperllolle spielen und auch Crow und Marilyn betrogen haben? Sollte er mir den Paß gemaust haben, um ihn zur Maskierung eines Verbrechen zu benutzen?" „Wie kommst du nur auf einen solchen Gedanken", widersprach Lore, „selbstverstän" lich haben Crow und die Patt einen Grund gehabt, der Welt einzureden, daß Christian Krüger nicht mehr am Leben ist." „Ein schrecklicher Gedanke", rief Christian erschauernd, „ich bin also gewissermaßen nicht mehr am Leben und esse Gänseleberpastete. Meine armen Eltern! Wenn sie nun in einer deutschen Zeitung lesen würden, baß ich an der Riviera ermordet worden bin. Ich muß ihnen morgen telegraphieren. Das heißt, wenn ich morgen früh noch am Leben bin", setzte er ängstlich hinzu und blickte besorgt zum Fenster hinüber. „Viel dringender ist die Frage, was die Leute damit bezweckt haben, als sie dich als tot gelten ließen. Und woher haben sie sich die Leiche besorgt, die dir doch irgendwie ähnlich sehen muß?" Aehnlich sieht mir der Ted Spealman. Und daß der lebt, dafür garantiere ich. Sonst wären seine Leute nicht hinter mir her. Woher sollte auch der meinen Paß haben?" Lore dachte angestrengt nach. „Ein ganz geringer Grund wäre es, daß Crow beabsichtigte, Spealman hinters Licht zu führen. Hilf mir, diesen Faden aufzunehmen. Vielleicht hatte Crows Gegner, dieser Spealman in Erfahrung gebracht, daß ein Doppelgänger von ihm sich hier auf Cap Ferrat in Gesellschaft. Crows und Marilyns aufhält. Du hast mir doch erzählt, daß eine Agentin Spealmans dich in Gesellschaft von Jeffries auf der Reise von Berlin hierher gesehen hat. Kann Crow nicht daran gelegen haben, dich für die Spealman-Leute als tot gelten zu lassen, damit sie nicht vorzeitig aus die Idee kommen können, daß man dich hinüber nach Nizza zum Kredit Lyonnais schicken würde?" „Gar nicht übel, Lore. An dir ist ein De-tekiv verloren gegangen. Aber dem widerspricht es, daß man mir dieses Unternehmen verborgen hat. Man hätte mir doch ruhig erzählen können, daß man mit Hilfe meines Passes eine solche Irreführung Spealmans durchgeführt habe." „Nein, das ist nicht sicher. Du bist den Amerikanern zu gewissenhaft vorgekommeu. Darum haben sie dir die Geschichte mit der Leiche auf der Grande Corniche verschwiegen. Und doch, dies alles erscheint-mir viel zu umständlich. Denk nur, wie schwer es gewesen sein muß, sich eine Leiche zu verschaffen." „Puh", rief Christian, „reden wir nicht mehr davon. Mir graut schon vor meinem eigenen Leichnam. Weißt du übrigens, daß es hier in der Küche noch verhältnismäßig am gemütlichsten ist?" „Wenn nicht die Türe zwei große Glasscheiben hätte, die man bequem einschlagen könnte", gab Lore zur Antwort. „Richtig, oben lind massivere Türen. Wol-. len wir also unser üppiges Mahl beende uns hinaufbegeben?" Langsam rang er sich ein bißchen Humor ab. Wie gut, daß er nicht allein Die Gegenwart Lores beruhigte ihn. fl war ein so tapferer Mensch, gar nicht s#’*’ « und ängstlich wie sonst Frauen. Er sM ;[j nun mit anderen Augen an als vorhin, K er fand, daß sie eigentlich ebenso schön. wie Marilyn Patt. Eher noch jugendl'^ . frischer, wenn auch nicht von so une#1 Eleganz wie die Amerikanerin. „Lore, ich muß mich vorsehen", sass^ „ als er vom Küchentisch herabgesprn"^ war, „sonst verliebe ich mich heute Na#’^ der in dich und lasse Marilyn Patt tUW' letzten Augenblick im Stich." ^ Sie sah ihm mit einem warmen die Augen. „Du bist noch immer der , t Christian, du täuschst dich selbst über 06 Gefühle hinweg." „Wie meinst du das?" .,g|< „Na, du hast ja doch nur mich lieb,,, > sie überzeugt. _ Er war verwirrt, er wollte ihre tung zart, aber doch uit aller Bdstimn' /^ widerlegen, da fuhren beide erschreckt -men. . Ein langgezogenes, schrilles Klingeln tf, die Küche erbeben Das mächtige Läutt ,-, das man wohl mit Rücksicht auf die T ^ heit der Köchin über der Tür der Küw6 ^ gebracht hakte, setzte nur kurz aus, uw 9 darauf wieder zu ertönen. Die beiden jungen Menschen sahen 6 ^ der entsetzt an. Wie geisterhaft war Klang, der plötzlich in die Stille des ^fj men Hauses einbrach. Beiden drängen? die Frage auf, ob es ein Ruf des - tv oder ein Ruf des Todes sei, der Kostet, reichte. Beide hatten die gleichen das gleiche Hoffen und die gleiche -5 ^ von denen sie hin und her geworfen A „Die Entreeglocke", sagte Christian ^ Er sagte es in einer kurzen Pause, Läutewerk über der Tür machte, »w gleich wieder aufzubrüllen und ic^e ^ zu überschreien, das in der Küche ge wurde. j (Fortsetzuna in der Montaqsnuwn^ yuiuiturf. Äuguu xaöi. w »'VI':. SÄmstam den 8. August Eine moderne Institution Ausbildmg von Lehrkräften in männlichen Handarbeiten uJscr moderne Zug im Unterrichtswesen . *n der Volksaufklärung macht sich auch 3?nrk® ■ em immer mehr geltend, r M^iogsende sucht man überall nachzuho-q ' toa§ in den Jahren d. großen Bölkerrin sfj8 ^rsäumt worden ist. Man ist bei uns vor ä.en Borsprung, den andere Völker Jugoslawien aufzuweisen haben, einzu-en u, auch das Unterrichtswesen auf eine woderne Grundlage zu stellen. u„ ^och vor wenigen Jahren hörten wir nnf ÖOTt weiblichen Handarbeiten, die in den - 'rr-chtsanstalten gelehrt wurden. Wir ^prachtvolle Erzeugnisse des Stickens, dav ^irickens usw., wir hörten nichts IEn °.n' daß auch die Knaben in den ©chu= seit ^rschiedenen Handarbeiten unterwie-d>e h t^en" ist eine Tatsache, daß Leute, iuQj? ®chule entwachsen sind, oft nicht ein ein."^dljana auch in Maribor abge-te-iom Direktor der hiesigen Kna-Dvagg i^lchule in der Krekova ulica Herrn ^erkstz? u.m e k musterhaft eingerichtete deru^. e eignet sich wohl am besten für ct? vttb Uic: 'Heuer waren es 25 Leh-, 6UBa« Lehrerinnen aus dem gesamten [°Hhett an,/ .dm in der Verfertigung von f m P: detten unterwiesen wurden. Neben ehrex h?!* Humek teilten sich die Fach-Kof P ^ustalt, die Herren Josef Kos ?kilnno ? " r o s e c in der Unterrichts-f ’9feit" r ®0§ verbreitete sich in seiner i^vft aU(H auf die neueste Errungen-dh°uie , *Dbernen Technik, auf die Radio-das igtr . weckte bei den Kursbesuchern Nei9 des Bastelns unter-> bet J”en müssen. Pt(Ht in ^H^uptsache erstreckt sich der Unter-Tterfur Äur§ auf verschiedene Tisch» Achten T ts und Metallarbeiten, auf das Pstd Zie °0n einfachen Körben, Behältern fc^eugnm. au§ Weidenruten und Bast, auf Sin J6 «»s Papier und Pappe, wie Wachteln o Büchern, Erzeugen von von' ^“Mpenschirmen u. dgl., Verfer-h7‘etn Qu§ 'iderrahmen, verschiedenen Be- kn? ^fäßen rar Metall, Reparieren °P»tivg & Glasmalerei und andere dedi? r,cd die ju«!-' ? ift erstaunlich, wie «... ueue SAp/-»?9 Herren und Damen in 6*1 .Reicher a rPr"9 ^ngelebt haben und ^^errahwen, verschiedenen Bein? Gefäßen rar Un^ Eetall, Reparieren "Eivg & ®I«§molerei und andere de» big lih die ? ift erstaunlich, wie «... ueue SAp/-?9 Herren und Damen in BD1 Eichet a 9Ur9 vein9eIeöt Wüen und «nu*?' lägen" fl \ f. l°shäimnern, st ?°lchg^' schne.den, pinseln, leimen, L'^et Kunst 5 ?e die Erzeugnis- tealt ^st^Qti'irü 10 tstnen schlummert, und 5 9et?e werden muß, be- i^leitet rln?teJ 3 !"ie "uf das Lob der n '^et Ed .fe wissen recht wohl, daß iinen^e Kbwljr Gr3ie5er ber Jugend ai,beth. * 9 h°rrt und daß die bauten Kinder sich mit Feuer- eifer auf das neue Betätigungsgebiet stürzen werden. Noch ein Fach darf nicht unerwähnt gelassen werden: das Modellieren. Hauptsächlich aus Ton erstehen unter iden-geschickten Händen der Kursteilnehmer wahre Wun bemerke der dekorativen Kunst, von denen gar manches Genie verrät, das jetzt erst entdeckt wurde. Auch dieser Zweig der Handarbeiten wird den Schülern zugute' kommen, da gar manche Familie draußen am Lande in die Lage versetzt wird, ihre Wohnung durch selbsthergestellte Dekorationsstücke zu verschönern. Die Werkstätte des Direktors Humek ist musterhaft eingerichtet, ein Zeichen, daß man mit Liebe zur Sache' und Selbstaufopferung, aber auch mit Unterstützung der maßgebenden Faktoren Großes erreichen kann. Leider stehen der Banalverwaltung angesichts der herrschenden Krise nicht genügend Mit-el zur Verfügung, um die Wünsche des Schulleiters in jeder Hinsicht zu befriedigen. Sonntag, den 9. d. von 8 bis 12 Uhr gelangen die Erzeugnisse unserer braven Lehrer und Lehrerinnen, die einen Teil ihrer Ferien dazu verwendet haben, um sich in männlichen Arbeiten auszubilden, in der Anstaltswerkstätte zur Ausstellung. Jedermann wird Gelegenheit haben, zu bewundern, was Arbeitsfreude und systematisch geweckte Fähigkeit hervorzubringen imstande ist. Aus die Fruchte ihrer rastlosen Tätigkeit können die drei Kursleiter stolz sein. Franjo äebot Fünfziger Es ist noch nicht lange her, daß die Lokal-Journalistik den überaus rührigen und geschätzten Schriftleiter Vekoslav Špindler zu seinem 50. Geburtstage beglückwünschte. Jetzt zählt sie bereits den zweiten Fünfziger-Jubilar zu ihren jahrelangen Vorkämpfern: Franjo Ž e 6 o t, den bekannten Volksmann, der es lediglich mit Volksschulkenntnissen durch intensives Selbststudium so weit gebracht hat, in seinem Geburtsort Selnica an der Mur bereits mit 18 Jahren einen brauchbaren Korrespondenten für verschiedene Blätter und Fachzeitschriften abzugeben. Der junge Mann wußte sich seine Reputation so gut zu behaupten, daß er bereits mit 24 Jahren zum Gemeinde rat gewählt wurde. Da bekam sein Leben einen Wendepunkt: Lebot wurde Redakteur des „Slovenski Gospodar", und zwar von 1910 bis 1921. Seine Mitarbeit galt auch der heute nicht mehr bestehenden „Straža", dem „Slovenec", der Jugendzeitschrift „Noš dom" und in den letzten Jahren teils auch unserem Blatte. Zum ersten Male wurde žebot in den Gemeinderat der Draustadt im Jahre 1920 gewählt. Bei den im selben Jahre stattgefundenen Skupschtinawahlen hatte der Mann, dem die ehemalige Slowenische Volkspartei nicht zuletzt auch ihre starke Stellung zu verdanken hatte, trotz seiner die Massen hinreißenden Wahlreden Pech: er fiel durch. Nach dem Tode des Skupschtinaabgeordneten Franz Pisek im Jahre 1921 trat Žebot an dessen Stelle in die Reihen der Parlamentarier. In der Skupschtina leistete žebot wie bald kein anderer Abgeordneter jene zermürbende Kleinarbeit der Interventionen zugunsten kleiner Leute, bäuerlicher Genossenschaften und Kor porationen mit einer Hingabe, die ihm den Dank; und die Anerkennung von Hunderten einbrachte, wobei'zu berücksichtigen ist, daß er in voller Erfassung seiner Abgeordneten-pflicht auch den politischen Gegnern gerne an die Hand, ging. Seinen: Drängen an zuständigen Stellen haben wir die Wohnbaukolonie in der Magdalenen-Vorstadt zu verdanken, doch liegt sein Hauptverdienst — so paradoxal es klingen mag — sprichwörtlich auf den Straßen, die seit 1919, seit seiner Mitarbeit in der Bezirksvertretung und im Bezirksstraßenausschuß neu gebaut bzw. mu-stergiltig ausgebessert wurden. Es würde zu weit führen, alle diese Straßen anzuführen, es möge nur genügen, daß erst ein Teil des umfassenden Programms bewältigt ist. Seinen Bestrebungen verdanken wir auch die Haltestelle Cirknica, den Frachtenbahnhof Zt. Jlj und žebot war es, der so lange keine Ruhe gab, bis die Draubrücke bei Duplek Wirklichkeit wurde. Dem Manne, der uneigennützig — aus dem Volke hervorgegangen, dem Volke dienend — so ein an Arbeck, Mühe, Enttäuschungen und Lichtblicken reiches Pensum des Lebens hinter sich hat, gelten auf diesem Wege auch unsere aufrichtigsten Glückwünsche! Möbat EISEN MESSINQ SOLIDEST u. BILLIQST bei ZAGREB BARUNA JELAČIČA 2 Der Gamstagmarkt Der heutige Wochenmarkt war wieder sehr gut beschickt, wenn auch etwas schwächer als der vorwöchige, da wegen, des gestrigen Regens und der Feldbestellung die Bauern ihre Waren vielfach nicht bereitstellen konnten. Die Güte der Waren läßt im allgemeinen nichts zu wünschen übrig, wenn auch in dem einen oder anderen Artikel eine bessere Qualität am Platze wäre. Auf dem F l e i s ch m a r k t am Vojaški lrg stellten sich neben vier Fleischhauern 14 Speckbauern ein. Die Zufuhren betrugen ein Rind, ein Kalb, 37 Schweine sowie 150 Kilogramm Innereien. Die Preise bewegten sich für Rindfleisch zwischen 10 und 12 Din., für Kalbfleisch 10—12, Schweinernes 14 bis 16, ausgelöst 16—18, Schweinsfisch 22—24, Schweinshase 16—18, Schmer und Speck 14 bis 16, Lunge und Herz 8—10, Leber 12 bis 14, Rippen 14—16, Kopf mit Zunge 10 bis 12 Dinar per Kilo, Nieren 2—4, Füße 1—3 Dinar per Stück. Die Güte des Kalbfleisches ließ diesmal etwas zu wünschen übrig, es ist jedoch zu hoffen, daß mit besserer Verfütterung auch die Qualität dieser Fleisch sorte zunehmen wird. Der Geflügelmarkt war sehr gut beschickt. Es wurden gegen 1900 Stück zugeführt. Die Preise haben etwas nachgelassen, was sich unsere Hausfrauen gerne gefallen ließen. Auf den G e m ü s e m a r k t wurden Waren in reichlicher Menge zugeführt. Besonders gut war der Ob st markt versorgt, auf den nicht weniger als 54 Wagen verschiedener Sorten gebracht wurden, was jedenfalls einen Rekord darstellt. Zum erstenmal wurden heimische Trauben feilgeboten, die zum Preise von 12 bis 16 Dinar per Kilo rasch abgesetzt wurden. Auch Preiselbeeren wurden günstig verkauft. Die Güte der zugeführten reichlichen Kartoffelmengen war zufriedenstellend. Kartoffel wurden zu 1.50—2, Zwiebel zu 3—6 und Knoblauch zu 14 Dinar per Kilo abgesetzt, Krautköpfe 1—5, Gurken 1—8 Din. per Stück, Bohnen 2—2.50 und geschälte Erbsen 2—3.50 Dm. per Liter, ferner Speisekürbisse zu 1.50—3, Kopfsalat 0.50—1.50, Kohl 1—2.50, Blumenkohl 1—3 per Stück, Aepfel 3—5, Birnen 2—5, Pflaumen 1—6, Ribisel 3-4, Ringlotten 4 Dinar per Kilo, Orangen 1—3 und Zitronen 0.75—1.25 Din. per Stück. Auch H' o l z- und Hafnerwaren ALTE, SCHWERE UND ROTE WEINE werden am besten mit RADEINER-GIZELA-MINERALWASSER gemischt. Dieses verändert nicht die Farbe des Weines und ist ein vorzügliches, erfrischendes und gesundes Getränk. 8651 waren in genügender Menge vorhanden. Die Preise weisen eine ziemlich feste Tendenz auf. Das Marktinspektorat beanständete heute 14 Balanzwagen, weil diese den Bestimmun gen nicht entsprechen, und beschlagnahmte 6 davon. Wegen der Unebenheit der Tische auf den Ständen dürfen nur Hängewagen verwendet werden, da diese stets das richtige Gewicht angeben. Auch wurden einige Gewichte beschlagnahmt, die schon seit dem Jahre 1907 nicht mehr geeicht waren. Das" Marktinspektorat würde gut tun, den auf' den Verkaufstischen verfügbaren Raum besser auszunützen. Heute hatten wir Gelegenheit, zu beobachten, daß auf gar manchem Tisch einige Bäuerinnen ihre Waren überall ausbreiteten, so daß für andere Verkäufer kein Platz mehr vorhanden war und diese dann ihre Artikel am Boden auslegen muß-, ten. Von den zugesagten Tischen, wie auch! von den Fleischständen sind in der letzten Woche keine weiteren abgeliefert worden. Es ist zu hoffen, daß die bestellten Verkaufsstände und -tische in den nächsten Tagen ein treffen, so daß auch diesem Mangel wird abgeholfen werden können. Heute konnten wir uns abermals davon überzeugen, daß das unzureichende Personal des Marktinspekto-rats seiner Aufgabe beim besten Willen nicht gewachsen sein kann. Es ist bringend' nötig, haß der Personalstand dieser so wich!«' tigen Abteilung des Stadtmagistrats ., ent- sprechend vermehrt wird. m. Oberst Stojadmovis in Maribor. Der seinerzeitige langjährige Kommandant des! Militärkreises in Maribor, Herr Oberst Sve tozar S t o j a d i n o v i 6, der sich in der Draustadt größter Popularität erfreute, ist in Maribor eingetroffen, um hier seinen Ur laub zu verbringen. J'ftfp' m. Silberne Hochzeit. Der EisenbahmbR amte Herr LudwigPinter feierte gestern im engsten Familienkreise mit seiner Gattin Mathilde das schöne Fest der silbernen Hochzeit. Auch unsere Glückwünsche! ♦ Bei Magen-, Darm- unb Stofswechselleiden führt der Gebrauch des natürlichen „Franz. Joses"-Bitterwassers die Verdauungsorgane zu regelmäßiger Tätigkeit zurück und erleichtert so, daß die Nährstoffe ins Blut gelangen: Aerztliche Fachurteile heben hervor, daß sich das Franz» Josef-Wasier bei Leuten, die zu wenig Bewegung haben, besonders nützlich erweist. m. Parkkonzert. Morgen, Sonntag konzer tiert im Stadtpark die Musikkapelle der <£i. senbahnarbeiter und Angestellten unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Max Schöni Herr. Das Programm lautet: Marsch au? der Oper „Die verkaufte Braut" von Sme-i tana, Ouvertüre aus Prokops „Zigeunerfest", Potpourri „Aus slowenischen Gegenden" von Schönherr, ein Tango von Stolz, ein Potpourri aus Zellers „Vogelhändler" und das Tanzpotpourri „Wir sehen alles doppelt" von Linke. m. Laurentiustag. (Zum 10. August.) Der heilige Laurentius, unter Sixtus dem Zweiten in Spanien geboren, ist einer jener Hei-ligen, von denen man kaum etwas anderes als Legenden zu erzählen weiß. Wie es heißt ist ihm bei der im Jahre 258 erfolgten Chri stenverfolgung befohlen worden, die Schätze der Kirche auszuliefern. Da er als die Schätze der Kirche die Armen und Kranken bezeichnete, wurde er, so heißt es — Strafe für die getane Aeußerung auf einem eisernen Roste lebendig gebraten. Der Leichnam des heiligen Laurentius liegt in der Katakombe an der Via Tiburtina. Sein Gedenktag ist der 10. August., Da.die! in die Zeit der Ernte fällt, spielt er in der Berechnung des Landmannes eine große Rolle. „Sind Laurentius und Bartholomäus schön, ist guter Herbst vorauszuseh'n — „Schickt Laurentius Kalt' und Regen, geh'n mit trüber Zeit entgegen." m. Letztes Tontaubenschießen. Heute, Samstag ab 16 Uhr findet am Militärschießplatz in Radvanje das letzte heurige Tontaubenschießen des Jagdvereines statt, weshalb die Weidmänner eingeladen wer den, recht zahlreich zu erscheinen. Sollten sich aber in den nächsten Tagen noch wenigstens fünf Interessenten für das Wurftauben schießen melden, dann findet am nächsten Samstag noch ein Tontaubenschießen statt. Anmeldungen sin- an den Vorstand der Schießsektion des Jagdvereines Herrn Ivo M i h o r k o, Slovenska ul. 20 zu richten. m. Gründung einer Schützengemeinde in Sv. Marjeta. Vergangenen Sonntag wurde in Sv. Marjeta a. d. Pesnica eine Ortsgruppe des Schützenvereines gegründet. In der Gründungsversammlung legten in be merkenswerten Ausführungen der Bezirks Hauptmann Herr Banalrat Dr. J p a v i c, der Präses des Mariborer Kreisausschusses Herr Oberst P u k n i k o v i 6, der ehemalige Abgeordnete Herr Franjo Z e b o r und der Schulleiter Herr Mirko V a u d a die Ziele und den Zweck der Organisation dar. Zum Obmann der neuen Ortsgruppe, der bereits über 50 Mitglieder beigetreten sind, wurde der Besitzer und ehemalige Legionär Herr Franz I k § i 8 gewählt. m. Der Promenadeweg am rechten Drau-ufer soll nun doch fertiggestellt werden. Die schon vor längerer Zeit abgebrochenen Ar beiten wurden dieser Tage nun wieder auf genommen. m. Am klassischen Gymnasium in Maribor finden die Aufnahmsprüfungen in die erste Klasse am Donnerstag, den 27. Augustt statt. Die Nachprüfungen der öffentlichen Schüler werden am 23., 25. und 26. August vorgenommen und zwar am 24. Schüler der vierten Klasse sowie aus Latein und Griechisch, am 25. aus Mathematik und am 26. August aus allen übrigen Gegenständen. Die Nachprüfungen der Privatisten finden aw 28. August statt. Näheres ist auf der Ankündi gungstafel ausgeschlagen. Die niedere Reife Prüfung findet in den Tagen vom 25. bis 31. August, die höhere am 29. und 31. August statt. Anmeldungen für alle Prüfungen sind bis zum 20. August schriftlich vorzunehmen. Die Gesuche müssen mit einem 5-Dinar Stempel versehen sein. Außerdem sind für jeden Gegenstand 10 Dinar sowie das Jahreszeugnis beizulegen. Wer die Anmeldung unterläßt, verliert den Termin. Die Einschreibung in alle übrigen Klassen sowie der Repitenten findet am 5. September zwischen 10 und 11 Uhr in den vorjährigen Klassen statt Jeder Schüler hat das. Jahreszeugnis vorzuweisen. m. An der staatl. Lehrerinnenbildungsanstalt in Maribor findet die Einschreibung in den ersten Jahrgang am 11., 12. und 13. 'September^ in die übrigen Jahrgänge dagegen am 12. September statt. Die Nachprüfungen wurden für den 9. September an beraumt, während die Diplomprüfungen am 15. September vorgenommen werden. m. Stv Handelsakademie in Maribor vcr-lautbart: In den ersten Jahrgang der Anstalt werden Schüler und Schülerinnen ausgenommen, die vier Klassen am Gymnasium. Realgymnasium bzw. an der Realschule absolviert und die kleine Matura bestanden haben. Absolventen von Bürgerschulen mit der Schlußprüfung haben eine Ergänzungsprüfung abzulegen. Die Aufnahmsgesuche sind bis Ende August einzureichen. Außer dem Reifezeugnis bzw. dem Schlußzeugnis ist der Taufschein beizulegen, mit welchem be stätigt wird, daß der Schüler bzw. Schülerin das 14. Jahr erreicht und das 17. Lebensjahr nicht überschritten hat. Schüler, die vom Gymnasium, Realgymnasium bzw. von der Realschule übertreten, haben die Gesuche mit einem 5-Dinar-Stempel, Bürgerschüler dagegen mit 20 Dinar für die Erledigung zu stempeln. Die Ergänzungsprüfungen finden am 4. und 5. September ab 8 Uhr statt. Dieselben unfassen die slowenische und deutsche Sprache, Volksgeschichte mit Geographie u. Mathematik im Umfang des Lehrplanes der dritten und vierten Mittelschulklasse. Vür-gerschüler, die die Schlußprüfung mit Auszeichnung oder sehr gutem Erfolg bestanden haben, legen die Ergänzungsprüfung nur aus der deutschen Sprache ab. Die Nachprüfungen für den ersten Jahrgang finden am 26 und 27., für den zweiten am 28. und 29,1 für den dritten und vierten Jahrgang am 31. August und 1. September statt. Die Einschrei bung in den 2., 3. und 4. Jahrgang sowie der Repitenten des ersten Jahrganges findet am 2. und 3. September zwischen 9 und 11 Uhr statt. > Die Handels-, Gewerbe- und Industrie-kommet in Ljubljana macht alle Firmen, die sich mit Ansuchen um Ausstellung von Zollbestätigungen, ferner um Bescheinigungen hinsichtlich 'der Befreiung der Pauschalumsatzsteuer, der Teilnahme an den Lizitationen, von Ursprungszeugnissen, Reiselegitimationen usw. an sie wenden, darauf aufmerksam, daß um die Ausstellung der angeführten Bescheinigungen bis spätestens 11 Uhr einzukommen ist, wenn die Par teien dieselben noch am selben Tage zu erhalten wünschen. Die Bestätigungen können in diesem Falle schon um 17 Uhr im Kammerexpedit behoben werden oder werden mit der Post ab gesandt. Gesuche, die nach 11 Uhr vorgebracht werden, können erst am nächsten Tag erledigt werden. m. Wieder ein schwerer Unfall eines Eisen bahners. Der 39jährige Eisenbahnbedienstete Franz Kreft geriet mit dem Unken Fuß so unglücklich unter die Räder eines Rollwagens, daß er hiebei eine gefährliche Fraktur des Unterschenkels erlitt. Die Rettungsgesellschaft überführte ihn zwar sofort ins Krankenhaus, doch ist sein Zustand recht ernst. m. Unfall eines Kindes. Die 5jährige Besitzerstochter Gertraud MateiS stürzte auf der Straße bei Polskava von einem fahrenden Wagen, wobei sie eine Fraktur des linken Unterschenkels davontrug. m. Verhängnisvoller Sturz vom Rad. Der Arbeiter Franz Toplak stürzte auf der Fahrt gegen Sv. Peter so unglücklich vom Fahrrad, daß er beim Sturze außer einer Fraktur des linken Armes auch erhebliche Verletzungen am Kopfe davontrug. Die Rettungsgesellschaft brachte ihn ins Krankenhaus. m. Vom Ertrinkungstode gerettet. Donnerstag nachmittags, als die Frequenz der in der Drau Abkühlung Suchenden am größ ten war, hätten die reißenden Wellen beinahe wieder zwei Opfer verlangt. Gegen 17 Uhr badete in der Drau der Gastwirt K u-r a I t aus Studenci. Als er schwimmend in der Mitte des Flußes angelangt war, versuchte er vergebens das Ufer zu erreichen. Als die Situation immer gefährlicher wurde rief er laut um Hilfe. Am Drauufer hielt sich zur selben Zeit ein Badegast auf, dessen Name noch unbekannt ist, der dem Hilferufenden sofort nachsprang. Aber schon nach den ersten Schlägen erfaßte ihn der Krampf, sodaß sich auch er in größter Not befand. Zum Glück bemerkte den aufregenden Vorfall der Schlosser Richard Meßner, derben beiden Ertrinkenden mit einem Kahn umgehends zu Hilfe eilte. Es gelang ihm auch in der Tat, beide schon erschöpften Männer ins Boot zu nehmen und sie so aus der größten Gefahr zu befreien. m. Wetterbericht vom 8. August 8 Uhr: Feuchtigkeitsmesser + 11, Barometerstand 730, Temperatur + 18, Windrichtung WDy. Bewölkung teilweise, Niederschlag 0, Umgebung Nebel. m. Den Apothekennachtdienst versehen von Sonntag, den 9. d. mittags bis Sonntag, den 16. d. mittags die Magdalenenapo-theke am Kralja Petra trg und die Schutzengelapotheke in der Aleksandrova cesta. m. Spende. Für den obdachlosen Offiziers invaliden spendete Ungenannt 10 Dinar. Herzlichsten Dank! * Strandfest verbunden mit Tanz, Kabarett, Prämiierung der schönsten Badekostüme, Mäntel, Pyjamas in der Velika kavarna. 9838 * „Zur Linde" (Änderte). Neues Schlagerkonzert. Prima Pickerer Weine. Union-Faßbier Krügel 3.50 Din. Vorzügliche Küche. Spezialität: Backhühner 25 Dinar und Brathühner. Schönster Sitzgarten am Fuße des Bachern. 9839 * Hallo! Heute, Samstag abends großes Militärkonzert in der Brauereirestauration * Einjähriger Handelskurs Ant. Rud. Legat in Maribor. (Genehmigt vom Ministerium für Handel und Industrie in Beograd) Die Legat-Schule wurde schon im Jahre 1913 gegründet und besteht daher über 18 Jahre. Die Anstalt ist bekannt durch gute Unterrichtserfolge, einen vorzüglichen Lehrkörper, musterhafte Disziplin, Ordnung und Aufsicht und tüchtige Direktion. An der Anstalt unterrichten nur Fachprosessoren und erstklassige Praktiker. Die neuen Kurse beginnen am 9. September d. I. Einschreibun gen und Auskünfte auch schriftlich Slovenska ulica 7 neben dem Geschäfte Wügerer, täglich von 8 bis 12 und von 2 bis halb 7. Telephon 21—61. Verlangen Sie kostenlos das Unterrichtsprogramm. Infolge der Wirt schaftskrise bedeutende Schulgeldermäßigun gen. Eigenes Internat. * Die Musiksektion der Freiw. Feuerwehr Studenci veranstaltet am Samstag, den 15 i>. M. (Feiertag) eine große Tombola. Als Hauptgewinste gelten: eine komplette Küchen einrichtung, ein Herrenfahrrad, eine Kalbin, eine Ottomane, eine Sitzbadewanne und schließlich als letzte Tombola eine schöne Taschenuhr. Außerdem gibt es noch eine ganze Reihe anderer Gewinste. Tombolakarten zu 2 Dinar sind überall erhältlich. Freunde u. Gönner des Vereines mögen denselben durch reichlichen Ankauf von Karten unterstützen. * Buschenschank Major Zencarch, Razva-nje-Pivola noch eröffnet. 9gZZ * Feinschmecker trinken den Wein am lieb sten gemischt mit Radeiner Mineralwasser, weil dieses Getränk einen erfrischt und den Genuß verdoppelt. tungsdienst Chauffeur Hans Omulez, $Dl' sichrer Johann Merz sowie Josef Kmetec : • Rudolf Erlae von der Mannschaft inn«-Jfl' ben. p. Den Apothekennachtdienst versieht b> einschließlich Freitag, den i4. d. die Apoth ke „Zum goldenen Hirschen" (Mag, W11" Mhrbalk). Srelw.Fruerwehr Marlbor Zur Uebernahme der Bereitschaft für Sonntag, den 9. August ist der 3. Zug kommandiert. Kommandant Brandmeister Heinrich Egger. Telephonnummern für Feuer- und Unfall Meldungen: 2224 und 2336. * Frühschoppen und Abcndkonzert heute, Sonntag im Hotel Halbwidl. Spezialität: Saftgolasch. 0823 * PaveZie, Kamnica. Sonntag, den 9. August, Spanferkel und Enten am Spieß gebraten. 9885 * Pestk, Radvanje, Buschenschank-Preise. Prima Riesling 10 Dinar. 9811 * Buschenschank Sirk, Kamnica. Echter Gamser Tropfen Liter 8 Dinar. 9812 * Am 9. August veranstaltet der Arbeiter-Sängerverein „Enakost" im Walde von Stu denci ein großes Waldfest. Beginn um 15 Uhr. Eintritt frei. 85 * Hausampacher — Buschenschank — * Buchhaltung, Stenographie, Maschin-schreiben, Handelskorrespondenz, Sprachen Praktischer Einzelunterricht. Kovač, Krekova 6. 9308 * Strohwitwer und -witwen speisen während des Urlaubes ihrer Ehegatten nur in der „J a v n a kuhinj a", Slomškov ftf * 1557 »U n i o n" ! 9840 * Großes Gartenfest veranstaltet der Radsahrerklub „Perun" am Sonntag, den 9. August um 15 Uhr im Gasthaus „Lovski dom" in KrLevina (hinter den 3 Teichen). Das Programm lautet: Preiskegelscheiben, Preisschießen, Juxpost, Tanz chto. Erstklassige Musik. Eintritt frei, 9754 Aus ptuj P. Die Eelektrizitätsgenossenschaft teilt mit, daß sich Herr Josef K r u p a n nicht mehr in ihrem Dienste, sondern im Dienste der Firma Moritz Teichner in Puj befindet und derselbe daher nicht mehr berechtigt ist, Aufträge für die Genossenschaft entgegenzu-nchmen oder Arbeiten im Namen derselben 'durchzuführen. P. Ein interessantes Tennismatch findet morgen, Sonntag, auf den Plätzen der Tennissektion des SK. Ptuj statt. Die Akteure dieser sehenswerten Veranstaltung sind die Spieler des AMetiksportklubs aus Celje, die gegen die Mitglieder der hiesigen Tennisriege ein Freundschaftsmatch zum Austrag bringen. Die Kämpfe nehmen bereits um 8 Uhr morgens ihren Anfang. p. Die Staubplage nimmt in letzter Zeit auch in unserem idyllisch gelegenen Stadt-Park überhand, sodaß der Aufenthalt im Park wirklich schon problematisch erscheint. Ein Besprengen der Wege wäre ja mit minimalen Kosten verbunden! p. Wochenbereitschaft der Freiwilligen Feuerwehr. Die Wochenbereitschaft der Feuerwehr versieht bis einschl. Sonntag, d. 16. d. die erste Rotte des zweiten Zuges mit Brandmeister Franz Wreßnig und Rottführer Michael Samuda, während den Ret- Aus Celje c. Direktor Janko Lesnicars letzter äjW Das Begräbnis des auf so tragische ®el ums Leben gekommenen Direktors 3C11, Lesničar fand Freitag nachuutE unter großer Beteiligung statt. Es erschst^ zahlreiche Vertreter der Behörden und porationen, weiters eine Sokolabteilung 1,11 zwei Fahnen. Ein Gesangschor sang t,ß-dem Trauerhause ein Trauerlied, wora» sich ein langer Leichenzug, an der Witze s ne Musikkapelle, in Bewegung setzte, -j1 Grabe verabschiedete sich im Namen Freunde Herr Ivan P r e k o r a e I, rend zwei Vertreter der Genossenschaftst Agrarkredite in Cuprija sich mit marine Worten ihres Kollegen erinnerten. c. Todesfall. Am 6. d. starb im Allge"^ nen Krankenhause Herr Alexander 2 £> 1 , net, Bergwerksinspektor i. R. Der Versi"1' bene wohnte in letzter Zeit in Lisce und ein Bruder des Kaufmannes Herrn Lw&j1. in Celje. Er erreichte ein Alter von 64 5" ren. Den Hinterbliebenen unser innigit£ Beileid! c. Ein Kind vermißt. Der Besitzer $ * t r n i k in Lokrove: schickte Donners nachmittags seinen Vater und seinen &la\ rigen Sohn Ivan mit einem Wagen fl Trnovlje, wo sie Ziegeln übernehmen st. ten. Während der Fahrt verschwand 8, Knabe und konnte trotz eifrigen noch nicht gefunden werden. Der Knabe W’ kurze blaue Hosen, ein farbiges Hemd, nen weißen Hut und war barfuß. c. Beim Baumfällen tödlich oemttfl^ Donnerstag vormittags war der 59ja!st‘. Arbeiter Franz L o ö-n i k a r in Vit»8 mit anderen Arbeitern beim Baumfällen schäftigt. Als sich ein Baum neigte, k0Tlj sich Loenikar nicht rasch genug in Sicher^ bringen. Der Baum fiel auf ihn und r trümmerte ihm das linke . Bein. LcČ# wurde mit dem Rettungsauto ins Allg^ { ne Krankenhaus nach Celje gebracht, M" aber schon abends infolge des starken ^ Verlustes verschied. c. Unfall beim Baden. Donnerstag badete der Optiker Herr Franz K a S.e(( in der Sann oberhalb von Lisce. Auf e‘L schlüpfrigen Steinplatte glitt er so M13'a lich aus, daß er sich mehrere Rippen Mit dem Rettungsauto wurde er ins kenhaus gebracht. < c. Benzinexplosion. Donnerstag waren zwei Gehilfen des MaleriM'! j„ Stojan Holobar damit beschäftigt, aus einem Fasse in ein anderes zu Pyt Dabei rann etwas Benzin auf den ^ a und von dort auf die Straße. Durch f iIt glimmenden Zigarettenstummel, den J Passant weggeworfen hatte, begann Benzin zu brennen. Das Feuer das Faß, das mit lautem Knall explod'8 Die Gehilfen konnten sich noch rechtzeitst,(l Sicherheit bringen. Die Feuerwehr fort zur Stelle und löschte den Brand- ^ Schaden ist immerhin bedeutend, da y Fensterscheiben in dem einstöckigen sprangen und auch einiges Material brannte. „ Den Apothekennachtdienst versiebt8 ^ Samstag, den 8. bis einschließlich den 14. d. die Mariahilfapotheke am trg. 0 c. Freiw. Feuerwehr. Wochendienst ^ von Sonntag, den 9. bis einschließlich ^ tag, den 15. d. der 4. Zug unter KoMw des Herrn Schlosser. Kino Burg-Tonkino: Die lOOprozent. ^ ist Sprech- und Tonoperette: „Das ^ggilW aus" (Madame sucht Anschluß) m-t Forst, Liane Haid und Ernst Berebes- Union-Tonkino: Das lOOHige Sprech- und Tonlustspiel: „Pariser / (Komm zu mir zum Rendezvous • Lucie Englisch, Walter Rill«, Fritz a-Szöke Stzakall. Wirtfchastskrise Tex». ^r- ^,L n9' daß nun auch die Ford-iete„ Jr. Arbeiter entlassen, obwohl ien g, yi dem Präsidenten der Vereinig-Fall?' -L b’e Zusage gegeben hat, nur im auBerl"ter Notwendigkeit zu einem 6Ur : ^ Seifen, rollt neurlich die Frage Nal'ii?-» Zusammenhang die Ratio- Aus ^ut allgemeinen Krise steht. je[n(J . n ersten Blick wird es jedem ein-Zusamnl Öe^tändli^ erscheinen, daß die tablex ^E^Egen, die Stillegungen unren famten n» cn' die Vereinfachung der ge-Seftalt, Vroduktionsführung und die Aus-gettiOff,.n§ der Maschinen Menschen brotlos ben r;„, Wben, weil sie sie überflüssig wer-Büttgen man sich diesen Gedanken- toanv d>n, dann stößt man auf einen Ein-ötit h», rc ^chhältig ist: auf den Vergleich EiWank- • toidtun9 vor dem Kriege. Es ist im g. ire’ festgestellt, daß die Entwicklung 6ot v nationalisierter Betriebsführung alz : ,lrt Kriege viel schneller vorwärtsschritt Hetuno Unb eS steht fest, daß die Mechani-jchneUe bDt dem Kriege in einem bedeutend •n ajj *en Dempo vor sich gegangen ist als fitan x Sichren nach dem Kriege. Wenn tw i*ntt Io9ifö fagt, daß die Mechanisier HetBgi "fi°n bot dem Kriege eine Krise hätte ^flens ? müssen, wenn sie daran Schuld Cchluk 5^rc', dann kommt man zum r -st die Mechanisierung und der H Cl,teruWozeß an dem Hauptübel 3Nafi„ ' ?n der Arbeitslosigkeit breiter , Verschulden trägt, ist Nationalisierung der Nachkriegszeit tenben ^E^atlichen nicht von revolutioniere da? m"""0en, von Veränderungen, lern öi r e stürzen, gekennzeichnet, son-|etunc| me^t von unausgesetzten Verbes-flett j1' tiott Ausgestaltungen der bisheri-Vereinfachung der Kosten, durch tiott fQnb die junge Frau |le Nur veriya-!r en Llerger darüber, daß -cu5ei itnrltU ,ert und beklommen in den Alpten. *' $u genießen. Študenta,'jJ^i Rkonaten wäre sie in einen ^a9t &5tt ^ ausgebrochen, wenn man ihr ud jetzt sie hierher kommen sollte. . v®§etoeQr>1„Ie da wie eine Gans, und — Vch neben d?' I? der Mann im Tat« 'Ü paar JiL ^auffcur Unb ließ lächelnd tobend er ^voller Zahnreihen sehen, A0u strQng nbt au§ dem bremsenden u^utst HotelterraM hinab eilten sudanesische Diener, während ein langer Mann, der wie ein Montenegriner in Festtracht aussah, ehrfurchtsvoll grüßend nähertrat. Wie ein Blitz rannten plötzlich die Koffer auf braunen Sudanesenbeinen die Stein-treppe hinauf in die Halle Es gab Luft „Na, endlich", sagte der dicke Herr und kletterte, sich unwirsch von dem Festmontenegriner, der ihm helfen wollte, freima-chend, aus dem Wagen „Komm, Gisela — —" Die junge Frau folgte gehorsam. Ein eleganter Herr, völlig undefinierbarer Abstammung, überreichte ihnen mit ruhiger Würde das Buch. Der dicke Herr trug sich ein. „Holländer", konstatierte Miß Voynot, vier Tische davon entfernt, durch ihr steiw besetztes Lorgnon. „Dieser Typ ist unverkennbar. Viehhänd ler oder so etwas! Meinen Sie nicht Iskan der?" Isländer Girgis nickte und starrte die junge Frau unablässig an. Miß Voynot gab ihrer Freundin Ethel einen leisen Rippenstoß, um sie auf das Gesicht des jungen Griechen aufmerksam zu machen. Cie lachten beide laut auf, so daß Girgis heftig zusammenzuckte. Er sah aus wie jemand, den man vlötzlich aufgeweckt hat. „Mr. Girgis, wollen Sie morgen mit nach Sakkara?" fragte Ethel Wynn und machte verliebte Augen. Der Grieche war unverschämt reich, und man konnte schließlich nicht wissen, ob man incht — Aber er hörte sie kaum. „Mr. Girgis — ich spreche mit Ihnen!" „Ja — ja", sagte Girgis gequält und riß seinen Blick von der jungen Frau los, deren Augen wie Opale schimmerten. Wie aufdringlich und egozentrisch diese amerikanischen Weiber waren! In diesem Augenblick wich die Dame mit den Opalaugen einen Schritt beiseite, und das Gesicht des Mannes hinter ihr, der dem Portier Direktiven gab, tauchte auf. Girgis sah ihn erst jetzt. Er stieß einen Laut freudiger Ueberraschung aus, murmelte heftig etwas, was eine Entschuldigung sein sollte, und stürzte auf den Herrn zu. „Monseur Brouwer — mais c'est charmant", sagte er begeistert. Der dicke Herr gab ihm die Hand. „Bon jour, Monseur Girgis — erlauben Sie, daß ich Sie meiner Frau vorstelle. Wir sind seit acht Tagen verheiratet." Girgis gratulierte und küßte der jungen Frau in offenkundiger Bewunderung die Hand. Wenn die Lorgnons, die sich von allen Seiten auf sie richteten, Brenngläser gewesen wären — sein Rock hätte ausgesehen I wie eine Schießscheibe. * Frau Gisela lächelte ein wenig unruhig. „Wie kommt dieser Mensch zu dieser Frau?" dachte Girgis fassungslos, wahrend er einen Schwall freundlicher Phrasen über Brouwer ergoß. „Monsieur Girgis ist ein guter Geschäftsfreund von mir", erklärte der Holländer. „Ich habe schon mit seinem Vater viel gearbeitet. Was, alter Freund?" Er schlug ihm kräftig auf die Schulter. Ein feines Zucken um die Mundwinkel der jungen Frau zeigte, daß sie mit der Derbheit ihres Mannes nicht zufrieden schien. Der Grieche fing ihren Blick auf und wagte ein flüchtiges Lächeln des Einverständ nisses. Aber sie zog sich sofort in eine kühle Miene zurück, war Girgis nur noch mehr reizte. Eine große Dame, das lag auf der Hank „Wir sehen uns ja nachher beim Diner", meinte Brouwer. „Müssen jetzt baden und uns umziehen." Das ungleiche Paar stieg die Treppe hinauf. Wie kam der Mann zu dieser Frau? — Fesseln hatte sie — Ein kleiner dicker, dunkelhaariger Herr, der meterweit Parfüm um sich verbreitete, . stürzte sich mit einem förmlichen Anlauf auf das Fremdenbuch. (Fatffefrmtg :schiedene Sportveranstaltungen. Daß auH^Mf die Unterhaltung der Besu-"cher ni'cht : vergessen wird, braucht wohl Niiht . besonders, hervorgehoben zu werden. MegensLösung der Legitimation, die zum HreisÄvönl30'-Dinar. überall erhältlich sind, stcnießt. der Besucher auf allen jugojlctwi--lAeniBahneniläusgenommen beim Orient« lSimPlon-Expreß) ’etnev 50%tge Fahrpreis-fermäßigungxDies Begünstigung gilt für die Mnfährtlvom 25.(August bis 9. September, Änd" für* die Rückfahrt i vom 29. August bis |l*3. September. Fahrpreisermäßigungen werden "außerdem - auf jugoslawischen Schiffen sowie auf österreichischen, deutschen, bulgarischen, tschechoslowakischen, griechischen, italienischen, ungarischen, polnischen und ^rumänischen - Eisenbahnen gewährt. Die Messeleitung sorgt für die-Unterkunft der lAuHstellungsbesucher. M Borstenviehmarkt. M a ribo r, 7. August.-Der Auftrieb belief sich auf 323 -Stück. Die Kauflust war mittelmäßig, verkauft »urden 116 Stück. Es notierten per Stück: 5—6 Wochen alte 'Jungschweine Dinar 50—70, 7—9 Wochen 80—100, 3—4 Monate 150—200, 5—7 Monate 300—400, 8—10 Monate 420—500, einjährige 550— i650—. Das Kilo Lebendgewicht 6—8 und Schlachtgewicht 9—10 Dinar. X Heu- und Strohmarkt. M a r ibor, 8. August. Die 'Zufuhren beliefen sich auf 5 Wagen Heu und 4 Wagen Stroh. Heu wurde zu 70—90 und Stroh zu 55—60 Dinar per 100 Kilogramm gehandelt. X Bestätigter Zwangsausgleich. Der Zwangsausgleich, den die Kauffrau -Franziska Podlogar in Ivančna gora mit ihren Gläubigern abgeschlossen hat, ist vom zuständigen Gericht bestätigt worden. Die Quote beträgt 40%. ' X Wichtig für Steuerpflichtige. Im Sin ne des Steuergesetzes werden am 15. d. die dritte Vierteljahrrate der Gebäude-, ' Erwerb-, . Renten-, und besonderen Erwerbs stGesellschafts-) Steuer sowie die erste Halbs sjahrrate der Bodensteuer für das laufende Jahr zur Entrichtung fällig. Die Steuerpflichtigen werden in- ihrem eigenen Interesse eingeladen, die fälligen Steuern bis spätestens 15. d: zu entrichten, um Verzugszinsen und mit der zwangsweisen Einhebung der Summen verbundenen Auslagen zu vermeiden. X Kreditierung von Bahntransporten. Auf eine Anfrage der Zentrale der Jndu-striekorporationen, ob die Bahnkassen zur Sicherstellung der kreditierten Transportge Bühren auch Wertpapiere entgegennehmen können, teilt die Generaldirektion der jugoslawischen Staatsbahnen mit, daß das am 1. d. in Kraft getretene Reglement über den Fininz- und Rechnungsdienst im Bereiche der Staasbahnen ausdrücklich voc-schreibt, daß zur Sicherstellung der kreditierten Transportgebühren nur Bargeld an genommen wird, während Wertpapiere nicht hinterlegt werden dürfen. X Die Wiener Herbstmesse wird Heger in der Zeit vom 6. bis 13. September abgehalten. Die vergangene Frühjahrsmesse, die anläßlich des zehnjährigen Bestandes der Wiener Messe als besonders festliche Veranstaltung stattfand, hatte trotz der Herr sch enden Wirtschaftskrise einen günstigen Erfolg zu verzeichnen. Die heurige Herbstmesse ist durch verschiedene Sonderveranstaltungen gekennzeichnet, wie die Ausstellung der französischen Bahnen, die griechi- sche Ausstellung, Gas-, Photo-, Rundsunk-und Schwachstrom-Ausstellung, Pelzmode-salon, Ausstellung technischer Neuheiten und Erfindungen, Baumesse, Industrie, Gewerbe und Handel, Landwirtschaft usw. In verschiedenen Staaten werden Fahrpreisermäßigungen sowie Einreise- und Durchreiseerleichterungen gewährt. X Arbeitsvergebung. Die Bauabteilung der Staatsbahndirektion in Ljubljana nimmt bis 13. d. Angebote für die lieber-nähme der Renovierungsarbeiten an der Fassade deö HauptbahnhofeS in Maribor entgegen. Tie näheren Bedingungen können in der erwähnten Abteilung in Erfahrung gebracht werden. Sport : Schmeling wird ein Ultimatum gestellt. Die schnelle Heimreise Max Schmelings nach Deutschland im Anschluß an seinen' Sieg gegen Stribbling, scheint jetzt doch nachteilige Folgen zu haben. Da der anfangs für den Monat September geplante Kampf gegen Carnera aufgegeben wurde und der New-yorker Madion. Square Garden als Kontraktinhaber Schmeling erst wieder im nächsten Jahre und dann wahrscheinlich in New-york kämpfen lassen will, hat sich nunmehr m Wm l$l können Sie nirgends bekommen; aber um unsere Marke einzüführen, haben wir uns entschlossen 8 Tage lang Prima Deutsche Markenräder mit Außenmuffen, Original Torpedouabe, prima Bereifung, Zug- und Druckfedersattel etc. etc. komplett an unsere Kunden statt um Din 1900.—, zum Reklameprcis von Dinar 1.250"— per Stück abzugeben. Jeder Rahmen 3 Jahre Garantie! Nur per Kassa oder Nachnahme! Jede Partei bekommt nur ein Stück. Eilen Sie, -solange der Vorrat reicht. 9816 Abgabestellen: Ljubljana: »Centra«, Fahrradhandlung, Masarykova c. 12 (beim Haupibahnhof) — Maribor: S. Amon, Fahrradhandlung, Glavni trg. wieder eine neue Lage ergeben. Die 9 ° nal Boxing Association in Chicago, ^ deren Aufsicht der Titelkamps in ^ vor sich ging, fordert, daß Schmeling der gel nachzukommen hat, den errungen^' 1 tel innerhalb einer Frist von sechs W zu verteidigen. Neuer Carnera-Sieg. In Newark F!la C seinem Landsmann Roberto Roberts der riesige Italiener Primo seinem Landsmann Roberto einem auf 10 Runden angesetzten C a i n.Vji f\ genüber, doch dauerte die Sache nicht so ge, Roberti mußte schon in der £r1*enri, t'ti de sechsmal den Boden aussuchen, um M J der dritten auszählen zu lassen. Roberst I Risco und Godfrey hatte besiegen t° ,,£„ zeigte sich Carnera in keiner Weise und war schon in der zweiten Runde er Radio Sonntag, den 9. August. Ljubljana 9.30: Kirchenkonze^^ (Predigt.) — 11: Salonquintett. — '$ Uebertragung aus Rogaška Slatina. y Konzert. — 22.15: Unterhaltungskonzer ^ B e o g r a d 11: Zigeunerkonzert. "Vjl Nationllllieder. — 20.40: Schlager. -7 / Vokalkonzert. — 23: Zigeunermusi'- z Wien 10.15: Moderne Ehorvortr«^ 11.10: Symphoniekonzert. — 17.30: ^ arien. — 20.20: Populäres Konzert, Kammermusik. — Mühlackers Tanz und moderne Musik. — Buk & .a 19.10: Orchesterkonzert. — 21: 9™] j Teile dem P. T. Publikum höfl. mit, daß ich das ganze Warenlager, bestehend aus Treibriemen Marke »Flesch«, Leder, sowie gesamter Schuh- und Sattelzugehöre von der Firma V.Badl,Maribor,Glavni trg übernommen habe. Außerdem habe ich auch das ganze zur Ausarbeitung (Ausgerbung) gegebene Rohleder übernommen und kann dasselbe bei mir abgeholt werden. Gleichzeitig ersuche ich die geehrten Kunden der Firma V. Badl das bisherige Vertrauen auch auf mir übertragen zu wollen, ich werde bestrebt sein, die P. T. 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Gasthaus - Eröffnung I 9821 'W Das in der Tržaška cesta befindliche Gasthaus „VODOVOD“, gegenüber dem Wasserwerk, haben wir über-Ü nommen und führen dieses unter der Firma GOSTILNA ACHTIG §f weiter. Sämtliche Lokalitäten, sowie auch der Garten wurden neu renoviert und werden wir bemüht bleiben W unsere werten Gäste in allen Belangen zufrieden zu stellen. U Heute, Sonntag den 9. d, M. Eröffnungsfeier. — Musik: Richter-Kapelle , v | Hiezu laden wir das P. T, Publikum zum freundl. Besuche höflichst ein. L« U. A. Achtlg, TfSäskä C« den 9. ffitmift 1931. „Mariborer Zeitung^ Nummer 211. BfiEÖ5B9K$8613@i3tiSö-3 Die bunte Welt Der Wett einer Weltsprache ftir Handel und Gewerbe arum stch Esperanto nicht eignet — Ein Weltkodex nach abgekürztem Verfahren .^s ich vor Professor Von Dr. phil. Sir Deni der persischen Sprache an s o n R o s$, der Universität London. ^u%llunnU°iLetni£,en Jahren eine Pariser Prileten r~ luthte/ fielen mir die ausge-f*ch hott ^?^^lhoden auf, denen man fetten te fn*e' ,Um die Besucher aus aller Hatten - . er» die sich dort eingefunden ideise 'Quf er Weise zu informieren. Hin-?^>chieden,» Ausgänge, Eingänge, auf die 9 Bote • .ierabteilungen der AuSstel-^ Grat''- tn *Hter Mannigfaltigkeit eine Pet n ‘.:?Unterr'4t in den Sprachen. Jtchtten z mit dem der Besucher lf, trug v ble Ausstellung machen konn-Pjcht ans? Aufschrift: „Achtung! Gefahr! t%t Qr, Fenster lehnen!" in nicht me-n:e erschjp ^^undfünfzig Sprachen. Und Um'der'^ u mir d'e Notwend'.o^it einer %ich m n Sprache einleuchtender als an-Uting meS P^suches der Pariser Aus- e'ttet sjurj?ten Jahren Hat das Problem Und w spräche die Oeffentlichkeit mehr 6tirnSte?’.iert'.mie sich «uch zahl- ^ndetn m ? eretne in den europäisckien pe toitr. !i chm intensiv beschäftigt haben. ' einer neuen Sprache und jeb. h ':l09iichfeiten, die sie bietet, stel-igabe. -n Menschen vor eine fesselnde Gei*«? Wann in der Straße, der fei« Zeit 0n uachgeht, nimmt sich selten 2S jjUtj/uinal darüber nachzudenken, ob - üette v ! ^ ist, der das Bindeglied in ete [ejn Fortschrittes auf diesem Ge-pš eih„_ °.uute. Zufrieden mit der Kennt- . - Zufrieden mit der Kennt 0 ?c 8Meier moderner Sprachen, fi " er n?. ■■ u iiiuucmc«. o>,tuu/vii, ! ^ kann u^er i>as, was er nicht ver-n*„„. ' QBer die Tatsache, daß bisber ne!zc tilt? Tatsache, daß bisher » etialen ® Gingang fand, die einem dafür ^Ötsni§ genügt, ist noch kein '■Uh'«-». ihftb Ra ti"« -v*r 9rSki-«7"^^uß sie für uns nicht °um Vorteil sein würde. Espx Ginheitssprachen. ft.^Be Jiw, Okzidental und Mondo- UBhei^, en zu den vier fortschrittlichsten n ^dn, bi» die zu dem Zweck erfunden h!n .Uersck;^ '8erfinnbigung zwischen Perso- be»f|nsQ(Hen Tr? ^at,ionaIität und Rasse zu 5 fdje, enrtr"5e diese Methoden haben die * 0cHe gl- m „ spanische und italienische ?e,n BoWf; asts- Sollte eine dieser Spra-3 Re für a, n>eti)en, dann sehe ich voraus, epie fein ostBeßzwecke von unschätzbarem „Jle fi*9 “*■ °>n s, dp Rch n!° ? ^ immer ,e:n mag — er P.l"einet sm?f . s° gut aus, als wenn er v^epn mi«JD.0r'dradHe bedient; er könnte. UJ ’n fish» Resuemee seiner Rede, bpr;et die Aumi°?6c.rtraaen wurde und beeilt wirb ^ in ieincm Auditorium itändr:^ ' 'ich aus diel» 9Nptf& tnS.irmH Machen b, wT ®rabe eine solche Metho-StDietigfeiten v Qr werden könnte, um die ist ütnfirfu- Geschäftsverkehrs zu Be« Bizante kein? Zunächst sind im i>iea 9°n der u?€.fEIt Sprachen als Wort t0 'ed enthalte? e‘n'^en und teutonischen °n alle Bölk? Iann ba§ Es^ran-.9 nach appellieren. Meiner d»T^- weder Esperanto noch °°d einem ch- 'kPanto ähnliches Cy-?r. »JtšMQun Äe|,|(^n. "der japanischen t)eth ein FnriFim gemeistert werden, da Befie?!' vier nbeV^r cU^ tiefem Gebiet zu ich n'Mn. muu m lmJ. .modernc Sprachen Bph obm?i r1]’3 dieiern Grunde glaube P'spchtig jedes Bestre Nischp?ionalen m 5sne Förderung b" f>ansBrie5«n ^digung im kausmä eine btache"5??' d°tz Sen?? praktisch ^ Gähnten Grund« der kausmän-unioersale Eine^.würde. brache der annehmbaren Vorschlag Muß, um an alle appellieren zu können, von jedem gemeistert werden können — vom Chef der Firma bis zum jüngsten Lehrling. Vom praktischen Gesichtspunkt aus betrachtet, kann unmöglich erwar tet werden, daß die Angestellten einer Firma, die sich im täglichen Leben lediglich ihrer Landessprache bedienen, zugleich auch ohne Unterschied eine andere Sprache zu Geschäftszwecken beherrschen sollen. Wenn eine universale Handelssprache notwendig wird, dann wird es weit zweckmäßiger sein, eine bereits bestehende Sprache, wie z. B. die deutsche, englische oder spanische, zu wählen und jedermann in dieser Sprache zu unterrichten, damit sie als allgemeines Mittel der Verständigung zwischen den Handelszentren der Welt dient. Ein allgemeiner Zeichenkodex. Eine aus Zeichen oder Zahlen bestehende Sprache, die in Form eines universalen Kodex eingeführt werden, ist dagegen etwas Grundverschiedenes. Ein derartiger, in zwanzig verschiedene Sprachen übersetzter Kodex besteht bereits in der Uebermittlung von Kabelnachrichten. Auf dieser Grundlage könnte sehr wohl ein System ausgearbeitet werden, das bei der Uebermittlung von Briefen und geschäftlichen Aufträgen gute Dienste leistet. Zeichen, Buchstaben oder Zah len, die allen geschäftlichen Anforderungen genügen, könnten in einer Art Wörterbuch zusammenghfaßt und in jede Sprache der Welt übersetzt werden. Damit würden auch die Schwierigkeiten der Grammatik für jeden beseitigt werden, der nur eine Durchschnittsbildung besitzt. Folglich würde ein derartiges System sich für den Praktischen Gebrauch in allen Ländern der Welt eignen. Setzen wir den Fall, daß es bereits praktisch angewandt wird: Wie wird es sich z. B. auswirken, wenn eine chinesische Firma zu einer Londoner Firma in Geschäftsbe-ziehungen zu treten wünscht? Nach dem bisherigen Verlauf der Dinge würde in London ein Brief eintreffen, der eine vollkommen unverständliche Sprache (die chinesische) enthält, und eine mühselige und zeitraubende Uebersetzungsarbeit müßte vorgenommen werden, bevor der Auftrag ausgeführt werden kann. Bei Annahme eines universalen Kodex indessen würde die Londoner Firma eine Kabelnachricht erhalten, die, sagen wir, die Zeichen I. X. Z. B- enthält, was, entziffert, bedeuten würde: „Bitte senden Sie Muster!" Der Vorteil liegt auf der Hand, da in diesem Falle die Ausführung des Auftrages von jedem Angestellten der Firma vorgenommen werden kann, der keine andere Sprache als lediglich die eigene zu beherrschen braucht. Verallgemeinert man dieses Beispiel, dann hat man ein einfaches Verständigungsmittel gefunden, das jedem geschäftlichen Unternehmen einen unbegrenz ten Spielraum läßt und gleichzeitig zur Förderung des guten Willens aller Nationen ganz wesentlich beiträgt. Geeungeheuer oder Mensch? Erlebnisse mit Seejungfrauen Von Max K l i n g e m i t H. Existieren Seejungfrauen, Sirenen und Nymphen? Unser gesunder Menschenverstand protestiert gegen solche Legenden. Trotzdem behaupten manche Menschen, die Seejungfrau, ein wunderliches weibliches Wesen mit langem Haar, zarten weißen Händen und blanken silbernen Fischleib in den Fluten des Ozeans oder an einer Klippe an der Meeresküste gesehen zu haben. Nicht nur Homer erzählte durch den Mund von Odysseus von der Existenz verführerischer Seenymphen, auch andere, weniger Phantastisch klingende Zeugnisse liegen vor. Am 1. September 1814 schilderte eine m Newyork erscheinende englische Zeitung das Erlebnis einer jungen Dame, die am öden und einsamen Strande von Argyllshire badete. Die Dame sonnte sich in den warmen Mittagsstrahlen, als sie plötzlich nicht weit von sich entfernt ein menschliches Wesen erblickte. Nach dem Oberkörper zu urteilen, war es eine Frau mit prächtigem, schwarz-'n Haar, porzellanglatter Haut und ungewöhn lich kleinen Händen. Die Dame machte ein Paar Schwimmbewegungen in der Richtung auf die Unbekannte, überzeugte sich aber sofort zu ihrem größten Schreck, daß der Unterkörper der Badenden dem Schwanz eines Riesenfisches glich. Aus Angst vor dem Seeun geheuer ergriff die Dame die Flucht. Als sie später ihren Bekannten von ihrem merkwür digen Erlebnis erzählte, wurde sie von allen ausgelacht. Es dauerte aber garnicht lange, bis die seltsame Aussage der jungen Dame von anderer Seite bestätigt wurde. Einige Wochen später pflückten Kinder aus Iork Erdbeeren auf den Bergabhängen des Strandes von Argyllshire. Plötzlich, sahen sie eine Frau, die einen aus dem Meere emporragenden Felsen zu erklimmen versuchte. Ein paar Kinder rannten zum Felsen, um der scheinbar dem Ertrinken nahen Frau Hilfe zu leisten. Als die Kinder sich der Fremden genähert hatten, wurden sie von großer Angst bewältigt und flüchteten nach Hause, wo sie über das gesehene Wunder genau berichteten. Es mar offensichtlich , dieselbe Seejungfrau, die einige Wochen, früher von der jungen Dame me keiner Seejungfrau, sondern einer Seekuh begegnet war, einem Tiere, das wiederholt an den Küsten Ostafrikas, im Roten Meere und in den indischen Gewässern gesehen wurde. Me Seekuh unterscheidet sich von dem Seehund und dem Seelöwen dadurch, daß sie kein Fell hat. Ihre Haut ist glatt und schimmernd. Der Anblick dieses Seetieres gehört zu. den für menschliche. Begriffe unangenehmsten und widerwärtigsten, die man sich nur denken kann. Der englische Forscher. und viele andere glauben, daß alle Berichte, die von der Seejungfrau zu erzählen wissen, auf die Seekuh zvrückzusühren sind. Die vorderen Flossen, die die Seekuh beim Schwimmen hochhält, werden manchmal von den Beobachtern für eine „Frauenbrust" gehalten. Daher vielleicht die immer wiederkehrenden Erlebnisse mit angeblichen Seejungfrauen. So sagen die Skeptiker. Menschen aber, die der Seejungfrau begegnet sind, lassen sich durch solchen wissenschaftlichen Vergleichen nicht belehren. Sie glauben fest, ein menschliches Wesen mit einem fischähnlichen Unterkörper gesehen zu haben und schwören darauf. am Strande gesehen worden war. Me Eltern begaben sich sofort zur Stelle und erblickten die Seejungfrau, die sich in den Flu den bewegte. Der Vorschlag, die schwimmende Sirene zu erschießen, fand keinen Beifall. Man pfiff und rief, die Seejungfrau kehrte dem Strande und den jöhlenden Menschen ihr Gesicht zu, antwortete sogar mit kurzen trillernden Lauten, nach einigen Minuten tauchte sie unter und verschwand im Meere. Die Aussagen der Kinder und ihrer Eltern über die Merkmale der Seejungfrau stimmten überein. Man konnte es für wunderbar, phantastisch, unmöglich halten, und doch haben die Einwohner von Argyllshire im September 1814 eine seltsame Gestalt im Meere gesehen. War es ein menschliches oder ein tierisches Wesen? Ungefähr zu derselben Zeit hatten kaledo-nische Fischer während des Fischfanges ein sonderbares Erlebnis. In der kaledonischen Zeitung „Caledonian Merkury" vom 16. August I8I4 konnte man u. a. lesen: „Die Fischer Bhomas Johnstone und William Gordon, anständige, nüchterne und ehrliche Männer, berichten einstimmig, auf ihrem letzten Fischzug etwa 4 bis 500 Meter vom Lande, entfernt ein Seeungeheuer gesehen zu haben, dessen Oberkörper dem eines Mannes, der Unterteil aber dem eines gewaltigen Fisches glich. Das wunderbare Wesen verschwand nach einigen Sekunden, tauchte aber wiederum auf und diesmal in Gesellschaft einer ähnlichen Gestalt, die aber weiblichen Geschlechtes zu sein schien Sie hatte nämlich eine normal geformte Frauenbrust, ihr Haar reichte bis an die Schulter und ihre Haut war schimmernd weiß. Ein englischer Gelehrter, W. P. Pycraft brachte vor kurzem in der Presse die Erzählung einer Dame zur Veröffentlichung, die gleichfalls behauptete, eine Seejungfrau im Roten Meere gesehen zu haben. Der Oberkörper war vollkommen menschenähnlich, während der Unterleib auch diesmal an einen Riesenfisch erinnerte. Die Haut war o)ch grau und die Hände sahen so aus, als wären sie in fingerlose. Handschuhe gekleidet. Herr Pycraft ist der Ansicht, daß die Da-; Kampf um Baumwolle Der Absatz der Baumwolle hat in der letzten Zeit einen besonders heftigen Rückgang erfahren. Es liegt dies nicht allein an den Launen der Mode, sondern vor allem an der Erfindung der Kunstseide, die im Begriff ist, Baumvollstoffe fast vollkommen zu verdangen. Um den wankenden Baumwollthron zu stützen, haben englische und amerikanische In teressenten eine riesige Propaganda in die Wege geleitet. Ueberall werden Baumwoll» tage veranstaltet, an denen selbst die Damen der ersten Gesellschaft in baumwollenen Kleidern erscheinen. Bei jeder irgendwie passenden Gelegenheit werden die schönsten Baumwollkleider prämiert. Jetzt hat man sogar eine Baumwollkönigin gewählt, die zwar mit großem Ernste ihres Amtes waltet, als Repräsentantin für Baumwollkleider aufzutreten, deren Erfolge bei Männern jedoch größer sein sollen als die Begeisterung, die sie bei Damen für Baumwollkleider hervorruft. Zugkräftiger dürfte schon die Propaganda durch den berühmten französischen Damenschneider Worth sein, den man dazu verpflichtet hat, seine Mannequins bei Modeschauen besonders schöne baumwollen« Kleider vorführen zu lassen. Ein weiterer Beweis für den erbitterten Kampf um Baum wolle ist das erste langfristige Kreditangebot Amerikas an Deutschland gerade in die-fern Rohstoff. Der deutschen Textilindustrie soll dadurch die Möglichkeit gegeben werden, weiter zu arbeiten, und die amerikanischen Farmer sollen von ihren ungeheuren Vorräten entlastü werden. Rußlands llmbenennungs-manie Keine aus einer Revolution hervorgegangene Regierung hat sich so radikal bemüht, die Erinnerung an frühere Ereignisse auszulöschen, wie die der Sowjetunion. Lenin zu Ehren ist nicht nur aus Petersburg Leningrad geworden, es gibt in Armenien eine Stadt Leninaken und sein Geburtsort Sem-birsk wurde nach seinem richtigen Namen Ulianov in Ulianovsk umgetauft. Auch nach seinem Nachfolger Stalin heißen heute schon drei russische Städte. Hunderte von Orten mit Namen aus zaristischer Zeit sind nach den heutigen größeren oder kleineren Machthabern benannt worden, was nicht immer ohne Reibereien abging. Gatschina, zur Erinnerung an Trotzkys Verteidigung gegen Ge neral Audenitsch „Trotzt" genannt, wurde nach Trotzkys Sturz in Krasnoarmeisk, „Rote Armee" zurückgetauft. Die Geburtsstadt Sinowjews, Esilabethgrad, sollte Si-noviewsk genannt werden. Da er zu diesem Zeitpunkt seine oppositionellen Ansichten äußerte, unterblieb die Ehrung. Tausende von Straßennamen in den größten und kleinsten Städten sind umgeändert worden, wobei die Verewigung auch der kleinsten republikanischen Ereignisse nicht vergessen wurde. Die Vornamen sind im großen und ganzen dieselben geblieben, wenn auch im einzelnen die merkwürdigsten Veränderungen festzustellen sind. Beliebte neue Knabennamen sind Blad-len und Ninel, erstem aus den ersten Silben von Vladimir Lenin zusammengesetzt, letzterer die umgekehrte Form von Lenin. Mädchen werden Barrikada, Bolschewika u. Elekirifikazia genannt, auch Diamat ist sehr beliebt, eine Zusammenziehung von Dialektik und Materialismus. in fflarilir Gosposka 49. Telephon 2358 Eigentümer und Leiter: 597 Primarius Dr. Černič Spezialist für Chirurgie. 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