Nt. 295. Mittwoch, 28. December 1898. Jahrgang 117. Mbacher Zeitung. bl»»»mer»tton»prtl»: VNt Poftveisenduüg: «anzMrig fl. lb, halbjährig fl. 7 50. Im«omvtotr: ^ »!« «Law. M » erscheint til«Nch. mit «ulnahm« der Vom,' unb Feiertage, Die U»«lnlftr«tlon befindet N«b »«nzja^ig fl. il, halbjährig fl. b'üO. Für die ftustellung m« Hau» nanzjührig fl. ». — Insertlonsgebilr: Für X l? unserer bekanntesten und gefeiertsten Singvögel uns nichts Unmittelbares, ihrer körperlichen Natur Ent-sprungenes, sondern lauter Angelerntes, durch irgend eine seelische Thätigkeit Erworbenes oder Nachgeahmtes liefern. Ein Sperling eignete sich, fobald er mit Finten und Kanarienvögeln in demselben Käfig zusammen« gebracht war, die Singweise aller seiner Gefährten musterhaft an und ahmte fogar das Zirpen einiger Grillen nach, die in der Nähe untergebracht worden waren; dagegen verfiel er niemals in das gewöhnliche Sperlinggezwitscher. Ein mitten im Walde wohnender Förster hatte die Beobachtung gemacht, dass zwei Hänflinge, die er aus dem Nest genommen und in seinem Hause auf« gezogen hatte, wo weit und breit nur Nachtigallen zu hören waren, genau wie die Nachtigallen fangen. Demselben Beobachter war es aufgefallen, dass die ver« schiedenen Oertlichkeiten der Gegend den Liebhabern durch ihre besonderen Singweisen bekannt waren, ohne dass ein äußerlicher Einfluss zu erkennen gewesen wäre. Ueber die anscheinend musikalisch angelegten Singmäuse ist viel gefabelt worden. Allein es scheint erwiesen, dass das allerdings auffallend klangvolle und rhythmifche Singen derselben einem krankhaften Zu-stand entspringt und mit einer seelischen Erregung nichts gemein hat. Da« Thier ist durch irgend eine Laibacher Zeitung Nr.?295. __________2412________________________ 26. December 1898. haben und ihnen jede unfreundliche oder drohende Absicht gegen das uns verbündete und befreundete deutsche Reich ferngelegen war. Trotzdem spinnen sich die Erörterungen über den Incidenzfall in der reichsdeutschen Presse weiter, in einer Richtung, welche annehmen lässt, dass man in dem Nachbarreiche über Sinn und Tragweite der er» wähnten ministeriellen Erklärung noch immer nicht völlig aufgeklärt und beruhigt ist. Wir sehen uns hiedurch veranlasst, auf den Gegenstand abschließend zurückzukommen, weil es nicht wünschenswert ist, zwischen Freunden und Verbündeten, deren Verhältnis nicht nur für sie selbst, sondern auch für den Frieden und die Wohlfahrt Europas von so eminenter Wichtigkeit ist, auch nur den Schein eines Missverständnisses walten zu lassen. Die Ursachen der Beunruhigung, welche ein Theil der öffentlichen Meinung in Deutschland angesichts der Erklärungen des Grafen Thun in der Ausweisungsfrage noch immer an den Tag legt, laffen sich dahin zusammenfaffen, dass erstlich der Herr Ministerpräsident eine drohende Sprache geführt habe und dass er zweitens nach seiner Gesinnung sowie zufolge seiner politischen Stellung in den inneren Fragen sich als ein Politiker darstelle, welcher unserem Verhältnisse zum deutschen Reiche nicht mit derselben Aufrichtigkeit und Wärme anhänge, deren man sich bisher seitens Oester-reich°Ungarns versehen tonnte. Wir sind in der Lage, dem gegenüber zu erklären, dass dem Grafen Thun, wie es sich von selbst versteht, in jener parlamentarischen Aeußerung die Tendenz einer Unfreundlichkeit gegen die verbündete deutsche Regierung ebenso ferne gelegen ist, wie er selbst die in der Interpellation berührte Ausweisungspraxis auf keine bundesfeindliche Absicht Deutschlands zurückgeführt hat. Der Hinweis auf die eventuelle Anwendbarkeit der Reciprocität hatte keinen anderen Sinn und konnte — wie schon die Berufung auf das Einverständnis mit der Leitung der auswärtigen Angelegenheiten erwies — keine andere Tendenz haben, als zu con-statieren, dass beiden Regierungen in der concrete« Frage die gleichen Rechte zustanden. Wenn die Fassung dieser Enunciation in deutschen Kreisen anders und weitgehender ausgelegt wurde, so ist dies ein Miss-verstehen der ministeriellen Erklärung in einem Sinne, in welchem dieselbe keineswegs gedacht war. Ebenso ist die weitere Annahme, als ob die politische Gesinnung und die Stellung des Grafen Thun zu einer solchen Auslegung seiner Worte hätte den Vorwand bieten können, ohne jeden Grund und Halt, da Seine Excellenz, wie wir auf das bestimmteste zu erklären in die Lage gesetzt sind, amtlich wie persönlich ein ebenso überzeugter und treuer Anhänger nicht nur unseres Vertragsverhältnisses, sondern auch der innigen Beziehungen zwischen den beiden Reichen ist, wie irgend einer der maßgebenden Factoren der Monarchie. Politische Ueberficht. Laibach, 27. December. Mehrere Wiener Blätter besprechen die Vorgänge, welche sich anlässlich einer Rede des Abg. Dr. Stein -wender am 24. d. M. in einer Vereinsversamm-lung zu Villach abgespielt haben. Das Auftreten des genannten Abgeordneten findet selbst in jenem Theile der Presse, welcher der deutschen Voltspartei und ihrem Führer gegnerisch gegenübersteht, sympathische Würdigung. Der neugewählte preußische Landtag ist bekanntlich für Montag den 16. Jänner t. I. einberufen worden. Den Meldungen zahlreicher deutscher Blätter, dass der Landtag in der kommenden Session nur eine geringe Arbeitslast zu bewältigen haben werde, tritt jetzt die «Kölnische Zeitung» entgegen, indem sie auf die vielen Aufgaben hinweist, die der Erledigung entgegensehen. Nach einer aus Rom zugehenden Meldung geht eine der von der Conferenz gegen den Anarchismus getroffenen Vereinbarungen dahin, dass in Zukunft die Polizeibehörden der verschiedenen Staaten in den Stand gesetzt werden sollen, miteinander directen Verkehr zu Pflegen, ohne sich hiebei der mit großem Zeitverluste verknüpften Vermittlung der Ministerien des Aeuhern, diplomatischen und Consularvertretungen bedienen zu müssen. Diese Einrichtung werde, wie man allgemein überzeugt sei, eine viel wirksamere Ueber-wachung der anarchistischen Umtriebe als bisher ermöglichen. Es bleibe den einzelnen Staaten überlassen, entsprechend ihren innerpolitischen Bedingungen und Bedürfnissen, die in den Vereinbarungen der Conferenz als zweckmäßig bezeichneten legislativen Vorkehrungen und polizeilichen Einrichtungen ins Werk zu fetzen. Wie aus Petersburg gemeldet wird, dürfte die Einladung zur Theilnahme an der Abrüst ungsconfeienz sowie die Notificierung des Programmes derselben an die Mächte nach der für die nächsten Tage erwarteten Rückkehr des Kaisers Nikolaus II. nach der Hauptstadt erfolgen. Beide Do-cumente, die Einladungsnote wie das Programm, seien fertiggestellt und werden wahrscheinlich noch vor Neujahr dem Zaren zur Genehmigung unterbreitet werden. Die Russische Telegraphen-Agentur meldet: Infolge der Ausweisungen russischer Unterthanen aus dem deutschen Reiche soll — wie gerüchtweise verlautet — die Absicht bestehen, die gleiche Maßregel auf deutsche Unterthanen, welche in Russland nicht nur ihr Brot verdienen, sondern große Reichthümer erwerben, anzuwenden. Eine nur theil-weise Ausführung dieser Maßregel würde Deutschland enorme Verluste verursachen. «Reuters Office» meldet aus Johannesburg vom 26. d. M.: Vergangenen Montag wurde der britische Unterthan Edgar von einem Buren-Polizisten erschossen, der dann gegen Bürgschaft von 200 Pfund in Freiheit belassen wurde. Aus Anlass dieses Vol< falles fand gestern eine Protestversammlung von EU lä'ndern statt, welche beschloss, eine Petition an die Königin Victoria zu richten, worin in entschiedet Sprache über die Tyrannei der Buren-Polizei Klage geführt und die Königin gebeten wird, den diploma tischen Vertreter Englands in Transvaal dahin zu in' struieren, dass er Schritte thue, um ein vollständig unparteiisches gerichtliches Vorgehen gegen den Polizei beamten, der Edgar erschoss, sicherzustellen und übel' Haupt Abhilfe gegen das Auftreten der Polizei son)« Schutz für das Leben und Eigenthum der britische" Unterthanen zu erlangen. Der Versammlung wohnte eine Anzahl von Beamten und Burghers bei. Es kB zu einem Zusammenstoße der beiden Parteien, welche mit Stöcken aufeinander loshieben. Einem englisch^ Freiwilligen-Major wurdc der Rock vom Leibe gerissen. Drei Personen wurden verhaftet. Die Vurghe" zogen sich nach dem Postgebaude zurück und übel' reichten dem englischen Viceconsul eine Petition, welO derselbe weiter zu befördern versprach. Tagesneuigleiten. — (Expedition nach Süd < Arabien/ Von Herrn Dr. Kosmat, dem Mitgliede der im vorige« Monate von der kaiserlichen Akademie der Wissenschaft^ in Wien entsendeten Expedition nach Süd-Arabien, >k bereits ein Bericht über die von ihm gemachten Studie" in Bal Häf und Husu-el-Gur^b eingetroffen. Wie Doctor Kosmat mittheilt, befinden sich in der genannten ^ gebung sehr interessante vulcanische Bildungen, der^ Eruptionen erst ganz jüngeren Datums sein müssen, bettN die ursprüngliche Form der Vulcane, Ströme und Deck" ist noch ausgezeichnet erhalten. Von den beiden praO" voll aufgebauten Kratern Gebel Tabkb und Kasif Scha"' rkn enthält letzterer einen fast kreisrunden See mit s<"' zigem Wasser. Der Krater des TcMb ist dadurch intet' cssant, dass in seinem Boden zwei jüngere basaltiM Kegel aufragen, welche einen Strom entsendeten, der z^ Meere hinabfloss. — (Keine Spur von A n t> r s e.) Aus Pete^ bürg, 22. d. M., wird gemeldet: Die Stadling'schc And"? Expedition ist, nachdem sie acht Monate unterwegs t0<^ aus Sibirien zurückgekehrt, ohne eine Spur von Andl^ entdeckt zu haben. — (Dr. Chrysander), der ehemalige ^ cretär des Fürsten Bismarck, wird sich in Weinga^ bei Bruchsal niederlassen, um dort die ärztliche Pral^ auszuüben. . — (Veru rt Heilung.) Der Schwurgerichts in Paris verurtheilte Madame Palmier, welche ^ September den Redacteur der «Laterne» Olivier ansct)^ zur Zahlung einer Entschädigungssumme von 15.0"" Fraucs an Olivier. . — (Ein hochherziger Stifter.) "^ London, 23. d. M., wird gemeldet: Lord Iveagh, ^ Chef der Brauerei von Guenneß in Dublin, stiftete ei'' Viertelmillion Pfund Sterling für das Ienner-InsH Unregelmäßigkeit im Bau der Athemwege zum Singen gezwungen, und der Rhythmus ist durch die Athem-bewegung bedingt. Gelegentlich sollen es auch Nasen-vcrschleimungcn sein, durch welche beim Durchgang der Athemluft die singenden Töne der Mäuse bewirkt werden. Obschon nicht streng innerhalb des Gegenstandes dieses Aufsatzes liegend, sei schließlich noch eine in neueren Jahren festgestellte unmittelbare Beziehung der Musik zu dem nicht körperlichen oder «seelischen» Theile des Menschen erwähnt. Nachdem zuerst in der Irrenanstalt zu Rouen in Frankreich und später nicht nur im übrigen Frankreich, sondern in ganz Europa neben anderen Zerstieuungsmitteln auch kleine Musikstücke auf den Kranken einen wohlthätigen Einfluss bewährt hatten, wurde dasselbe Verfahren in einer amerikanischen Anstalt, dem «Staatsasyl» zu Utica, auf Veranlassung eines erfahrenen Arztes als ein systematisches Heilmittel für die Behandlung von Irrsinnigen eingeführt. Der Urheber dieser, wie es scheint von Erfolg begleiteten, Neuerung betont, dass die Wirkungsweise der Musik in ihrer therapeutischen Anwendung auf Geisteskrankheiten von derjenigen der gewöhnlichen Arzneien völlig verschieden ist. Er nennt sie ein «gleichzeitig seelisches und therapeutisches Agens, das auf die Lcbensverrichtungen eine bedeutende Wirkung zu äußern imstande sei und das sich nach bestimmten, auf wissenschaftlichen Grundsätzen beruhenden Regeln anwenden lasse.» Ein hervorragender Mediciner der Petersburger Universität, der zunächst nur die physiologischen Wirkungen der Musik eingehenden Versuchen unterwarf, erklärt dieselbe ebenfalls für ein bedeutendes therapeutisches Agens. Die physiologischen Wirkungen bestanden nach den an Hunden angestellten Versuchen im Austreiben der Kohlensäure aus dem Körper mit vermehrter Sauerstoffaufnahme, sowie Beförderung der Schweißaubscheidung. Die Forderung. Novellette von Nudolf Gchmidt. Uebertragimg aus dem Dänischen von Ioh, Iwersen. In der aufblühenden Prairiestadt Pcnsonville, welche sich mitten im Grasmeer am Fuße eines der waldbedcckten Ausläufer der westlichen Berge erhoben hatte, war die Gemeinde in der kleinen Kirche ver-sammelt. Die Sonntagssonne schien vergnügt durch die kleinen Spitzbogenfenster, deren Scheiben künstlich ein blaugrünes, alterthümliches Aussehen gegeben war. Das milderte nun freilich die brennende Hitze; aber selbst hier drinnen, in dem von Granitsteinen erbauten Gotteshause mit dem aus Holz gezimmerten Tonnengewölbe, merkte man, dass über der kleinen Stadt, die in der Sonntagsstille ganz ausgestorben fchien, drückend eine glühende Sonnenwärme lag. Der fchrille Pfiff des einzigen Eisenbahnzuges, der im Verlauf eines ganzen Tages an der Stadt vorbeikam und einen Augenblick bei dem Stationsgebäude anhielt, war verhallt, und dies verstärkte noch das Gefühl der Ruhe und vollständigen Stille. Zu den Tönen der Orgel erklang langsam der Choralgesang von den Lippen der versammelten Gemeinde; der brummende Bass der Männer mischte sich in ernster Harmonie mit den lieblichen Stimmen der Frauen und Mädchen. Als die letzten hinsterbenden Töne der Orgel sich unter dem getäfelten Gewölbe verloren, trat der Priester, ein junger Mann mit bleichem, scharfgeschnittenem Gesichte, auf die Kanzel und wartete, dass alles verstummte, um dann seine Predigt zu beginnen. Aber plötzlich wurde die Thüre zur Vorhalle aufgerissen; eine bärtige Person in grau gestreiftem Wollenhemde, weihen Hose» und laugen Schaftstiefeln zeigte sich, in jeder Hand einen Revolver haltend, in derselben. «Ich bin Tom Iarvisl» rief er mit lauter Stimme. «Betet für mich!» Beim Erklingen des Namens dieses fürchterlichen Räubers durchlief ein Schauder de« Entsetzens die versammelte Gemeinde. Sogar der Sheriff, der a muthiger Mann bekannt war, wurde merlwillvl» bleich; der Coroner und der Richter zitterten in »hl/ Stühlen, als hätten sie das Gefühl, dass die iste^ zuerst an sie kommen würde. > «Betet für mich!» rief abermals der Räuber U" hob beide Hände mit den Revolvern in Schulter- h^ Und unwillkürlich beugten alle, Männer lv Frauen, mit gefalteten Händen ihre bleichen GesfO gegen das braune Holz des Betpultes. Nur der juA Priester blieb aufrecht stehen und schaute den Rä^ fest an. .^, «Bete für mich, Priester!» brüllte der M^ thäter, und es war, als zitterten die Wände bei ve Klänge seiner Stimme. « Ruhig anwortete der Priester: «Ich habe "> für dich gebetet, mein Bruder; denn du bist Mensch von großen Geistesgaben, dem im ^ Unrecht geschehen ist. Aber wenn du's befiehlst, U ich es nicht. Und welchen Nutzen würde es für "" haben?» ^:H «Bete sür mich, Pricste.-, oder ich knalle "" nieder!' ,^ «Ich habe dir meinen Willen erklärt, "" Bruder, und dabei bleibt's!» .^j Der Räuber erhob die rechte Hand und .^ einen Schritt vor, wie um zu zielen. Seine du glühenden Augen begegneten denen des jungen P"^,,. welche mit der vollkommensten Ruhe in die seinen vlia ^ Unwillkürlich senkte sich seine Hand; dann " ^ erhob sie sich wieder, und der Revolver richtete >.^ genau gegen des Priesters Stirne, ohne dass o > einen Augenblick seine Fassung verlor. Plötzlich. "^ stieß der verwilderte Mensch ein Geheul aus w'e , verwundetes Thier und stürzte zur Thüre hinaus- "^ Secunde später hörte man, wie er die Ausgangs^ der Kirche krachend ins Schloss warf. Gleich oa ^ " eines davonsprengenden Pferdes. (Fvrtjetzung f°ls '^ Laibacher Zeitung Nr. 295._______________________2413______________________________ 28. December 1698. ^ es instand zu sehen, die Forschungen in der Meriologie und auf anderen Gebieten der Biologie im Anblick auf die Verhütung von Krankheiten zu erwei- .lN' Ferner erbot sich Lord Iveagh, zur Verbesserung ^ sanitären Verhältnisse in den um Dublin gelegenen Lesunden Gegenden noch eine weitere Viertrlmillion zu "ldinen. , ^-(Vogelmord in Italic n.) Das Einsangen r Vögel mit den großen fahrenden Netzen ist in der ^Nibardei nur in der Zeit vom 20. September bis zum 'October gestattet. Wie so manche andere, wird aber uch diese Vorschrift umgangen. Die Bauern gehell des achts mit ihren Netzen über Feld und überrumpeln die llnen Vögel im Schlaf, fangen taufende von Thierchen ^ und morden sie hin. Einer besonders reichen Ernte hinten sich neulich, wie die «N.Züricher Ztg.» mit- ^lt, in einer Wirtschaft fünf von dieser Arbeit zurück- Kehrte bergamastische Bauern. Sie maßen geradezu mit "vppelcentnern! Nach ihrer Aussage haben sie in den »ten zwei Wochen neun Dopftelcentner Vögel nach Hause Aracht. Rund 3600 Dutzend — 43.200 dieser niedlichen Archen wurden durch diese fünf Bauern in so kurzer AU getödtet und auf den Markt gebracht! Das Dutzend ,."d durchschnittlich mit 60 Centimes bezahlt, denn es ^.. 'Mm« genügend Nachfrage da. Der Vogelmord ist >o auch em sehr lohnendes Handwert, und darum wird , umso eifriger betrieben. Der ^Corriere oella Serra» 2t, wann wohl Italien einmal dazu gelange, gleich , oeren Staaten Schutzgesetze für Vögel aufzustellen und "lchzufiihren. ^ (Congress von Klimatologen.) Dcr H!^nss der altrussischen Klimatologen, Balneologen und VMologen wurde in Petersburg am 2b. d. M. in An-^>enheit des Ehrenpräsidenten Großfürsten Paul Alexan-z^ttsch, der Prinzessin Eugenie von Oldenburg und des ^"dlvirtschaftsministers eröffnet. Der Congress tagt bis ""2». December. H. 7" (Pest.) Aus Tauanarivo wird gemeldet: Die ^ ist derzeit auf Tamatave beschränkt geblieben. Die ba/ der Opfer mit Beginn der Epidemie beträgt 108, ieln?' ^ Madagassen und 50 Kreolen von den In-d>u >, ^"lon und Ältauritius sowie ein Europäer. Es »etr « ^^^^ Vorsichtsmaßregeln im Innern der Insel " "lsen, wo sich bisher kein Pestfall ereignet hat. Local- und Provinzial-Nachrichten. * Christbaumfeier im »Marianum.» Seit vielen Jahren folgt ein zahlreiches Publicum , l besonderem Vergnügen der freundlichen Einladung zu «lm '"'"gen Veranstaltungen des Knaben-Waisenhauses "tananum», denn der Eindruck, den es in dieser hu-Staren Anstalt empfängt, ist dec denkbar günstigste, bag "'".slerhafte Ordnung, die in allen Räumen herrscht, lick "he"be Aussehen der Waisenknaben, das freund-t^ Entgegenkommen des Verwalt«,,gs< und Lehrper-siil/' ^ ^^"' "^^ ^^ ^""' einem gediegenen, sorg-tnl^^ "'^ systematischen Unterrichte zeugenden übersenden Leistuugcn der Zöglinge liefern den besten Be-^"s dass ein wahrhaft guter Geist in dem von edlen . enschen ins Lebeu gerufenen, von edlen Menschen ge- ""en Institute herrscht. jch ^le gestrige erfolgreiche Christbaumfeier war in s^ ^attaro erschien, ferner die Herren: Landes-h^chussbcisitzer Dr. Schaffer, Sparcasscprüsident . NMann, der Präsident des Vincentiusvereines Ca-lj '^ Zamejic, Canonicus Flis, viele Honora- en und zahlreiche Damen aus der Gesellschaft. ^ "ie musikalischen Vortrage unter der Leitung des dbu ^ ^"" Sachs berührten durch die reine Ton-Tön ""^ ^ rhythmische Sicherheit der jugendlichen bie ^ "ufs angenehmste. Die Vortrage der Zöglinge-boten ^"0 " deutscher und sloucnischer Sprache ge, »^ wurden, zeugten von verständnisvoller Auffassung lene 3"^" ^'^ freundlichste Aufnahme, wobei natürlich litbt Kationen, die das Negierungsjubiläum des ge-lllnde" ^"lchers verherrlichten, den größten Anwert lviird'^ beginn des Festspieles wandte sich der hoch. h^s ^ Herr Vercinspräsident in einer Ansprache an die tzi'^,'"lung, in dcr er das segensreiche Wirken des ^ Atius-Vereines in großen Zügen schilderte, dankbar ^dllr ? Wohlthäter im Lande, namentlich der krainischen ^hw^ ' gedachte, die Thätigkeit der hochherzigen Frauen ^te, das wärmste Lob der aufopferuden Thätigkeit des lch^ors der Anstalt, Dr. Lampe, und der Schul- °>Uf ^" Ansprache schloss mit einem begeisterten Hoch "n edelsten Förderer aller humanitären Bestrebungen, Seine Majestät den Kaiser, in das die Versammlung begeistert einstimmte. Die Zöglinge sangen sodann eine Strophe der Volkshymne, die von» Publicum stehend angehört wurde. Die zweite Abtheilung der erhebenden Feier bildete das Festspiel «Hoch Oesterreich» von Purschke-Schweninger, in dem die Zöglinge in den charakteristischen Trachten der verschiedenen Volksstämme der Monarchie mit wappengeschmückten Bannern auftraten, in fchwungvollen Verfen die Vorzüge der einzelnen Länder und ihrer Bevölkerung priesen und dem erhabenen Monarchen, dessen Büste lorbeerbekränzt in der Mitte der Bühne postiert war, huldigten. Jeder Declamation folgte ein entsprechendes vollsthümliches Gesangstück mit Harmonium und Clavierbegleitung. Die Vorträge, welche die Zöglinge mit überraschender Sicherheit in deutscher und slovenischer Sprache wirtungs-voll zur Geltung brachten, wurden mit großem Beifall aufgenommen. Das Festfpiel schloss mit einem Chore, der in die Volkshymne weihevoll ausklang. Der Vorstellung folgte die Christbescherung der Zöglinge. Ein prächtiger, riesiger Christbaum, reich ge-schmückt, war in einem Lehrzimmer aufgestellt, uud in reicher Menge harrten nützliche Weihnachtsgaben der braven Kleinen. Seine Excellenz Herr Landespräsident Baron Hein geruhte die Gaben zu besichtigen und dem Director der Anstalt seine vollste Anerkennung über die Leistungen der Anstalt auszusprechen. Der hochwürdigste Herr Fürstbischof zeichnete eben-falls in Begleitung des hochw. Herrn Bischofs von Cattaro die feierliche Vertheilung durch seine Anwesenheit aus und hielt eine eindrucksvolle Anrede an die versammelte Jugend, in der er dieselbe zur Frömmigkeit und Arbeit und zur Daukbarkeit gegen ihre Wohlthäter aufforderte. _________ Wortwechsels politischer Natur ist auch zwischen ^ Abgeordneten Michael Földvary und dem CM mitgliede Ghylany eine Ehrenaffaire im Zuge. " schwebende Affaire Kubit-Kenetyi sott heute oder mM' ausgetragen werden. .. Budapest, 27. December. Meldung U «Ung. Tel.-Corr.-Bur.') Die Bevollmächtigten A Mimsterprä'sidenten Baron Banffy, Landesverth"^ gungsminister Baron Fejervary und der Abg. G^W' erachten den Passus des Briefes der Bevollmächtig des Abg. Horanszky, Graf Karolyi und Sze"A in welchem dieselben erklären, dass sie nach ^ bekannten Antecedentien einer ritterlichen Austrag^ der Angelegenheit nicht zustimmen könnten, auch ^ sich als Beleidigung und sandten demzufolge ' Abgeordneten Münnich und Daniel zu den obgenal«" beiden Herren, um von denselben Erklärungen ' verlangen, respective um dieselben zu fordern. ,«j Budapest, 27. December. Graf Stefan M^ nominierte die Abg. Ivanla und Szentivanyi als ^ Zeugen, Nikolaus von Szemere bezeichnet die ^ Grafen Ladislaus Karolyi und Ivanla als <^ Zeugen. Als Zeugen Horansztys fungieren 3"z und Bolgar. Wie verlautet, soll Abg. Horanszh ^ den Landesvertheidigungsminister Baron FejervarY^ fordert haben. .. Budapest, 27. December. (Meldung des^ garifchen Telegr.-Corresv.-Bureaus.) Abgeordneter ^ dinand Horanszly sandte infolge eines gestern ^. «Magyar Ujsag» erschienenen Artikels dem Abg. M" seine Zeugen. __________ Telegramm«. Wien, 27. December. (Orig.-Tel.) Mistß Präsident Graf Thun erhält noch immer s<^ briefliche als auch telegraphische Kondolenzen. ,^ condolierten telegraphisch: Ihre k. und k. H^ Erzherzog Leopold Salvator und Gemahlin aus W ^ Erzherzog Karl Stefan und Gemahlin aus ^^ Prinz Philipp von Coburg und Prinzessin Ka^, von Coburg aus Abbazia, Botschafter Graf M^ stein aus Paris und der kroatisch slavonische 3M Cseh. ^ Gmnndeu, 27. December. (Orig.-Tel.) Der st°' von Dänemark ist nach Kopenhagen abgereist. . ^ Vudapeft, 27. December. (Orig.-Tel.) Der F^ ausschuss nahm unverändert den Gesetzentwurf "^ die provisorische Feststellung des Äeitragsverhält"H. zu den Kosten der als gemeinsam anerkannten 1'^ lichen Angelegenheiten an und verhandelte sodann ^, Gesetzentwurf über die Aufrechterhaltung einiges ^ stimmungen des Gesetzartikels I und XV voM ^ 1898. Im Laufe der Debatte wies der Ministerprai^ darauf hin, dass die Vorlagen sowohl in Oest^ ^ als auch in Ungarn rechtzeitig unterbreitet n>o ^ sind und die verfassungsmäßige Durchberathung A^g gewesen wäre. Der Fall der selbständigen VelM ^ wäre entstanden, wenn die Vorlagen nicht zeits^l unterbreitet worden wären. Der Regierung ^ diesbezüglich kein Versäumnis zur Last, um die 1^ ^ rigen parlamentarischen Verhältnisse hier und in 6)^ .^ veranlassten, dass die Vorlagen nicht durchbel ^ wurden. Die Regierung halte deshalb die p ^ sorische Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Zu!» für nothwendig und dem Gesetze entsprechend. ..> Trieft, 27. December. (Orig.-Tel.) Der ^. dampfer «Vorwärts» ist am 24. d. M. von ^ stantinopel nach dem Pirä'us, «Moravia» von ^ nach Suez, «Marquis Bacquehem» von ^^? F nach Nacmg und «Kleopatra» am 27. d. ""' Vrindisi nach Trieft abgegangen. „M^ Paiis, 27. December. (Orig.-Tel.) . P"!^ Faure unterzeichnete heute ein Decret, mit lv ^l Constans zum Botschafter in Constantinopel "' wird. Ft? Paris, 27. December. (Orig.-Tel.) Das 9^>l unterbrochene Duell zwischen Max Regis «no ,^i> wurde heute wieder aufgenommen. Bei bem ^ Gange erhielt Lepic eine Wunde in den Unters '^i, Sofia, 27. December. (Orig.-Tel.) Die SW" des Sobranje wurden auf vier Tage untervrocy ^ Newyork, 27. December. (Orig.-Tel.) Das ^^ amt hat Vorkehrungen getroffen, dass 500.00" ^ Kohlen zum Gebrauche für die amerikanischen " ^ schiffe in den Häfen und an den Km«' ^ Atlantischen und des Stillen Oceans so""^ Manilla und au der Küste von Hawal v« werden. Laibacher Zeitung".Nr. 295.________^_____________________ 2415__________________________________________26. December 1899. Verstorbene. Im Civilspitale. ^ Am 3 3, December. Peter Starina, Arbeiter, 42 I., ^ Am 2 4. December. Johann Mehle, Knecht, 60 I., "ngenemfthysem. Volkswirtschaftliches. Latbach, 24. December. Die Durchschnittspreise stellten sich, wie folgt: Martt.Prei« Morlt.Prels von b«« von vt, fl.,ti. ft. lr. si- lr. fl.,tr. geizen pr. 100 k^ 10 50 10 50 Butter pr. Kilo. . —90------- Korn . 8 50 8 b0 Eier pr. Stück . . — 3j-------- ferste . 7 80 ? - Milch pr. Liter . - -, «------- Hafer » 6 50 6,— Rindfleisch pr. Kilo 56—^ — dalbsrucht » -l-------— Kalbfleisch » -6il -! — Heiden . 8 50 8— Schweinefleisch » — 58—^— Hirse . 8 50 7- Schöpsenfleisch » — W------- «uluruz . 650 560 Hähndel pr. Stück —45------- «rdäpfel . 3-------— Tauben » — l6------- z-wsen Hektoliter 12-------!- Heu pr. ? . . 180------- Erbsen . 8-------!- Stroh » . . 160------- Msolen . 10-------,— Holz, hartes pr. ^lndsschmalz Kilo -96-,- Klafter 6 60------- Schweineschmalz. 70 !- —weiches, » 460------ Cpes, frisch . 65 - Wein.rolh.,pr.Hltl. 24----------- ^- geräuchert » —>?0------— weißer, » >30i----------- Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. 2? 2 U. N. 744 3 -43 windstill fast heiter ^__9 . Nb. 743 0 -25 NW. mäßig dewöllt ^> l 7 U. Via.! ?40 2 ,-l-4-6.SW. Ml. start, bewölkt > 0 0 n Das Tageömittel der gestrigen Temperatur -5-4«, um ^ " " unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ja nuschow sly slitter von Wissehrad. Gin billiges Hausmittel. Zur Negelung und Ausrecht. Haltung einer guten Verdauung empfiehlt sich der Gebrauch der seit vielen Jahrzehnten bestbekannten echten «Molls Seidlitz-Pulver», die bei geringen Kosten die nachhaltigste Wirkung bei Verdauungsbeschwerden äußern. Original »Schachtel 1 fl. ö. W. Täglicher Versandt, gegen Post»Nachnahme, durch Apotheker A. Moll, l. u. l. Hoflieferant, Wien, Tuchlaubcn 9. In den Apo-theken der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schutzmarke und Unterschrift, (270) ?—7 Depot der k. u. k. Generalstabs-Karten. Maßstab 1 : 75 000. Preis per Vlatt 50 kr., in Taschenformat auf Leinwand gespannt 80 kr. Jg. o. Kleinmayr H Fed. Hambergs Huchhandlung in laibach. 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