Nr. 11. Muntng, 14. Jam« 1895. Jahrgang 114. Mhllcher N°',M^ n ?"^"^' M't Postvc,ss»d,,!!n: nniizjälüin sl, ls.. l>llll>jäl,n<, si, 7 5.«, In, Comptoir: It,.<> ' ^"'l'jl'l'rin sl, 5.5.0, ssür dis ^»slsll!»,'», >!»>crnlc l'»> z» > )',!-,,s» ^s, ,r,, nrüsisri- pri ^lrils «l lr,i bci own-« Wildrryl'I,!,,^» prr Zsils .'! lr. Dir »Laib, Zril,» rrschrini täglich, mit Ausnahml t>sr Sonn - und Hfiertane Dis slbmlnlstrntion bsfinbrt slch llolissl^spla^ Nr.ii, dir Redaction Val,icho. CplrchNxnde» dri «cbllllion uo?, x l>i« >> Uhi vormittag«, Uiisraiilisrlc Vrirfr wcrbr» nlchl anzriiummcn, Maxnicriplc nicht zurüclqfslrllt. Umtl'icher Hheil. > ^ Se. k. und t. Apostolische Majestät haben mit . ^höchster Entschließung vom 4. Jänner d. I. dlm lNMclerel'dcn Amtsärzte Sanitätsrathe Dr. Vincenz l^4> '^ ^^ag ^ Anerkennung seiner ersptieß- UMn Wirksamkeit das Ritterkreuz des Franz-Iosef-"ldens und dem Bezirtsarzte Dr. Josef Müller in "eichenbrrg in Anerkennung seimr verdknstlichrn Amts-^"«keit das goldene Verdienstkrenz mit der Krone "ungnädigst zu verleihen geruht. ^„ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 4. Jänner d. I. dem " ^" dauernden Ruhestand tretenden Landesgerichts-°tye bei dem Kreisgerichte in Rudolfswert Dr. Andreas "°lsla den Titel und Charakter eines Oberlandes-u Nchtsrathcs mit Nachsicht der Taxe allergnädigft zu blechen geruht. Schönborn m. p. ss, ^er Iustizminister hat den mit d'M Titel und "Malter eines Landesgcrichtsrathes bekleideten Raths-^letär bei dem Kreisgerichle in Cattaro Anton Ver-in »/° ölll" Landesgerichtsrathe bei dem Kreisgerichte " "agusa ernannt. hei beule wird da8 II. Stück des LanbeSgesehblatte« fllr das «Ntei ^""' ^"'" ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält ' " die Kundniachung des l. l. Landespräsikiums für Krain v°m ?. Jänner 1895. Z. 65/l'r., betreffend die proui. lyrische EinHebung der Landesumlaa.cn für daS Jahr 1895, A°n der Redaction des Landesgeschblatteü für Kram. ^^^ Laibach am 14. Jänner 169b. Nichtamtlicher Wil. Die Coalition. ttül^" «Tagcsbote ans Mähren und Schlesien» Vla, l-^ bisherige Wirksamkeit der Coalition. Das Alt ""ter anderm aus: überssf "" '"^" ^^ ^^ze Wirksamkeit der Coalition zuaei, ' "'l'b man selbst bei kühlster Beurtheilung ^nien" /""^"' bass sie die Möglichkeit einer a/mein-wild lNlchlbaren pailamextarischen Arbeit bei uns nich.. geschaffn hat Die Coalition fordert allerdings Enthusiasmus heraus, aber sie verzichtet auch gerne darauf. Ihr nüchternes, stilles Walten mag ge« wissen Freunden der Phrase missfallen, es gibt jedoch Perioden im Staatöleben, wo nur die kühle, sachliche Erwägung allein das Richtige zu finden vermag. Jede Regierung und j '" Arabien hält man den Slorch für einen «llif A" Auel, denn er baut mit Vorliebe fein N^st ^cht / '""schee und klappert von derselben seine An-hohen m? H'N'mel hinauf. Semer Wichtigkeit uud ^schie i ""« '^ " sich wohl bewussl und deshalb U'chtllkli- ^ auch gewöhnlich so gravitätisch und ehr-ich d^ ,'^"d dahin. Philander von Sittewald äußert der juck» !-' *6" Ende des Sees stund ein Storch. aufgerU "lasche ""d Eidechsen und that gehen mit Kilten ^""^ ""b langsamen, nputierlicheu ^chen k ' c l""e er aus denen Grandibus des könig. t^de St« ^" am Ufer des Sees hin und her stolzie-'°^ern a I '"^ "icht nnr nach Fluschen und F'schen, ^atct „H. "ach Kindern, u„d sobald er eins erblickt, "itnmt e« !"" t^"'"" langeu Beinen in das Wasser, "lid si; , Wrgfaltlg in seinen weitgeöfsncten Schnabel M. Ei^,^"'lt zu der Frau, die es liei ihm bestellt Me K' "H handelt er hier im Auftrage der Frau Mfyg s' "ls Wotans Gattin den Namen Frigga oder l^gen ^„, ""b "ls Göttin des häusllchcn Glücks den ""uen gerne eine freudige Ueberraschung bereitet. Sind die Wikgenlilder verklungen, dann dauert es nicht lange, bis der kleine Wllbüiger versucht, selber sein Sangesbedürsnis zu befriedigen. Als unverfälschter Optimist, dem das Leben noch losig lacht, drückt er seine Gefühle nur in heiterer, kräftiger Durtonart aus, denn für das schwermülhige Moll fehlt ihm infolge feiner engbegrenzten Erfahrung und Menfchenkenntnis noch das nöthige Verständnis. Das häuslich gesinnte Mädchen singt vom wichtigen Geschäfte des Kuchen» backens; es zählt die sieblN Sachen auf, die dazu gehören und klatjcht bei der Nennung jedes Bestandtheiles laut die Hände zusammen. Der Knabe steckt sich einen Stock zwischen die Beine und reitet, ein frisches Liedchen trällernd, in der Stube herum. Ist er etwas größer gewordeu, so dass man es riskieren kann, ihn mit einer Hose zu bekleiden, dann sagt der süddeutsche Bauer: Christian Hat Hosen an, Hat srchSuudzwauzig Knopfe dran; Hätt' er leine ttiwpfe dran, Hieß er auch nicht Christian! — nein, sicherlich nicht, denn dann wäre er ein Mädchen und braucht die vielen Zierkuöpfe an der Hose nicht. Findet der gute Vater, wenn er müde von der Feldarbeit nach Hause gekommen ist, Thränen in den Augen scinis Söhnleins, so nimmt er es freuudlich auf seine Knie, lässt es auf und ab hopsen und fprichl dabei: Troß, der Baiern stünden heute auf Seite der Fuchsmühler Bauern. Man beklage das Wiedererwachen des Particularismus, wolle man aber die friedliche Entwicklung mit Süddeutschland, so möge man dieses Gesetz ablehnen. Ab« geordneter Dr. Sigl betont, wenn die Vorlage Gesetz werden sollte, so werde die ganze Opposition zum Tode verurtheilt. (Heiteckeit.) — In der Budgetcommission stellte Abg. Dr. Schaedler die Anfrage, wie weit die Verhandlungen wegen Abänderung der Mi-litär-Strafprocessordnung gediehen seien. Kriegsminister v. Nronsart erklärte, seine vorjährigen Ausführungen aufrecht zu erhalten und alle in der Presse verbreiteten entgegengesetzten Gerüchte für erfunden. Wie römischen Blättern aus Massauah gemeldet wird, befindet sich General Baratiera bei Adisadi am Mareb. Baßmanpascha steht mit den Leuten bei Belesa. In Kassalah herrscht Ruhe. Im französischen Senate übernahm am 11. d. M. Präsident Challemel-Lacour den Vorsitz mit einer Ansprache, in welcher er sagte: Das Land hegt Vertrauen zur Weisheit und Vaterlandsliebe des Senates in der Bekämpfung der Utopien, welche seit einiger Zeit in Frankreich und der ganzen Welt zutage treten. Redner deutet auf die jüngsten Wahlen in der Deputiertenkammer in Paris hin und bemerkt, dass solche Wahlen, wenn sie sich wiederholen würden, das Land beunruhigen. Der Senat sehte sodann die Audgetberathung beim Etat der Ehrenlegion fort. Nach einer Meldung aus Kaiping zählte die chinesische Streitmacht 3000 Mann und 12 Kanonen. Die Verluste der Chinesen betrugen 200 Todte und und 150 Gefangene. Die Verluste der Japaner werden in der Depesche nicht erwähnt. Aus Tamatave wird vom 11. Jänner gemeldet: Die französischen Kreuzer und Landbatterien eröffneten am 22. December v. I. morgens das Feuer gegen die in der Umgebung von Tamatave befindlichen Forts, welchen sie ernstlichen Schaden zufügten. Die Howas erwiderten das Feuer, ohne eine Wirkung zu erzielen. Ihr Feuer wurde rasch zum Schweigen gebracht. Tagesnemgleiten. — (Baron Sommaruga f) Nm 11. d. M. um V4 5 Uhr nachmittags ift in Wien der Reichsraths« Abgeordnete Varon Guido Sommaruga seinem schweren Leiden im Alter von 53 Jahren erlegen. — (Demonstrationen in Parenzo.) Am 11. d. M. abends versammelte sich in Pacenzo eine große V^lsmenge vor dem Landtagsgebäude, brachte den dort versammelten italienischen Abgeordneten unter Hochrufen auf die italienischen Deputierten und Istrien Ovationen bar, begleitete die Abgeordneten zum Hotel und zog dann, italienische Lieder singend, durch di? Stadt. Vor 10 Uhr nachts herrschte wieder vollständige Ruhe. Weitere Ausschreitungen oder Ansammlungen sind nicht vorgekommen. — (Telephon Verbindung zwischen England und Velgien.) Iü den letztrn Ta«M nahm die belgische T?legraph?l,uerwllltu!'g Usiterseeische Arnsprech-versuche zwischen der belgischen und englische» Kiiste vor, und zwar von der etwa 15 Kilometer von drr Nordsee gelegenen Station Furnes (West-Flandern) aus. Es wurden hirzu die neuesten Apparate sowie ein Carbonelle'sches Mikrophon und als Leiter zwei Drähte des Telegravhen-kabel« benützt, das Pov?r mit Velgien verbindet. Der Erfolg übertraf die Erwartungen; doch blieb ein später zwischen Brüssel und Dover versuchtes Gespräch fast unverständlich. Durch Verbesserung der L.itung zu Lande hofft man einen unmittelbaren Fernsprechverkehr zwischen der belgischen Hauptstadt und London auf diesem Weg/, also ohne ein besonderes Fernsprechlabel, zu ermöglichen. — (Von den Veteranen aus den Befreiungskriegen) in den Jahren 1813 bis 131b sind jcht noch 29 am Leben, von denen 2 ein Alter von 103 Jahren, 1 von 102 Jahren, 1 von 101 Jahren, 7 von 100 Jahren, 10 von 99 Jahren, 3 von 93 Jahren, 2 von 9? Jahren haben, während das Alter von 3 unbekannt ist. T>ie beiden Nettesten (1791 geboren) sind: Johann Höft in Neuhof (Pommern) und Franz Marotzla in Schwartowla (Pommern). — (Neue Nctiengesellschaft.) Unter der Firma Textilindustrie-Nctiengesellschast wurde in Budapest ein Unternehmen gegründet, dessen gweck, diesen Fabrik^ zweig in Ungarn zu cultivieren ist. Pas Actiencapital beträgt 3'/. Millionen Kronen, zerlegt in 7500 Stück Nctien zu 500 Kroneu. — (Vom Consulat in Altona.) Ml «Pol. Corr.» zufolge resignierte der österreichische Vice-consul in Mona auf seine Stellung. Mit der Wetterführung der Geschäfte wurde bis zur Wiederbesehung der Generalconsul von Hamburg betraut. — (Schiffs brand.) Ein au« Rio de Janeiro eingelllllfknes Telegramm meldet, dass sich im Hafen vo« Nictheroy diescrtage ein schreckliches SchiffsungM ereignete. Das Fährboot «Ticclera» wollte gerade nach Niclheroy übersehen, als an Vord desselben Feuer au«' brach. Das Voot brannte bis auf den Wasserspiegel nieder und 150 Personen kamen dabei ums Leben, darunter einige Regierungsbeamten. — (Die Spielhäuser in Brüssel.) Aus Vrüssel wird gemeldet, dass sämmtliche öffentlichen Spiel' Häuser, d^ren Iahl in letzter gelt sich erheblich vermehrt hatte, am 11. d. M. abends polizeilich geschlossen wurde", Local- und — (Section «Kraln» des deutsche" und österreichischen Alpenvereines.) 5Ü" 10. d. M. fand die Hauptversammlung statt, die vo" 38 Mitgliedern besucht wurde. Der Vorsitzende, Obmann stellvertreter Dr. Rudolf Rofchnik, widmete dem allzufrüh verschiedenen Obmanne Dr. Fritz Suftpan einen warntt" Alippen. »loman aus der Gesellschaft von T. Tschürnau. (9. Fortsetzung.) Der Drang nach zügelloser, ungebändigter Freiheit überkam das junge Mädchen plötzlich wie ein wilder Rausch. Sie führte mit der Gerte einen leichten Schlag auf den Hals ihrer Stute und dann — vorgeneigt — ließ sie dem Thiere die Zügel schießen. Wie der Pfeil vom Bogen des Schützen, schoss die Elida auf der glatten, wenig belebten Straße hin. Ihre Hufe schienen kaum noch den Voden zu berühren, ihre Nüstern schäumten, ihre Flanken zitterten. Das war Seligkeit, dieses wilde Dahinstürmen, dieser Flug über die glatte Bahn hin — ein rasender, ein wonniger Ritt. Nach geraumer Weile erst ließ Tessa das Pferd in gemäßigtere Gangart zurückfallen und klopfte beruhigend die Schulter des aufgeregten Thieres. Dann sah sie sich um. Der Reitknecht war weit hinter ihr zurückgeblieben ; sie hielt einige Minuten, um ihn herankommen zu lassen, und setzte dann in schlankem Trab ihren Ritt fort. Die stürmische Bewegung hatte ihr wohlgethan, das Leben brauete feurig in ihren Adern und sie sog m Uesen Zügen die reine Luft ein. wert dnrcäÄ^K Durchschnitt jetzt einen mit Buschwerk durchsetzten Wieengrund. auf dem eine Rinder-Herde weidtte. Mit großen, thörichten Augen st rrten we Thiere zu chr herüber, und der trüa im Grafe aus gestreckte Hirt hob sich auf dem ^bogen^ ^m d r schönen Amazone nachzusehen. Weit drüben jenseits der breiten Wiesenflächen bemerkte Tessa einen Reiter, dessen Silhouette sich scharf gegen den lichten Hintergrund abzeichnete. Wahrscheinlich ein Gutsbesitzer der Umgegend oder ein Ofsicier aus der nahen Garnison. Sie kümmerte sich nicht weiter um ihn. Muthwillig trieb auch sie die Elida an. Keine Ahnung sagte ihr, dass es das Verhängnis war, dem sie gleichsam völlig blindlings in die Arme stürmte. Tessa konnte sich nicht erinnern, je zuvor einen so köstlichen Ritt gethan und die Gegend so schön gefunden zu haben, wie heute. Jetzt ein Dorf! Flachshaarige Kinder standen am Wegrande und steckten verlegen die Finger in den Mund, wenn Tessa zu ihnen herübersah; andere tummelten sich mit den Enten und Gänsen um die Wette im Dorfteiche, vor den Hänsern blühten riesige Sonnen« blumen, und die Apfelbäume in den Grasgärten waren mit kleinen rothen Früchten bedeckt. Hinter dem Dorfe bog Tessa in einen Seitenweg ein, der eine Zeitlang an einem lustig plätschernden Bache hin und dann über eine kunstlose Brücke in den Wald hinein führte. Die Wipfel der Bäume waren in Sonnenlicht getaucht, aber auf dem Wege selbst lag kühler Schatten. Gleich flüssigem Golde glitt hie und da das Sonnen« gold in schmalen Streifen an den röthlichen Stämmen nieder und zuckte blitzartig über den Waldboden hin. Es war herbstlich still ringsm; in den Hufschlag der Pferde klang nur zuweilen das Hämmern des Spechtes oder der heisere Ruf eines Hähers. Die Straß? hob sich langsam. Wo der Gipfel des Hügels erreicht war, hörte der Wald auf; hinter eilier Schonung, deren winzige Bäumchen noch kaul" > über das hohe Riedgras hervorschauten, fah man ^ geweihgeschmückten Giebel des Forsthauses, das zuaM , Gastwirtschaft und für die Bewohner der von hier "l" f eine Stunde entfernten Provinzialhauptstadt ein b^ liebter Ausflugsort war. Tessa hielt ihr Pferd an und sprang aus d^ Sattel, ehe der Diener ihr helfen konnte. «Reiten Sie voraus nach der Försterei und lasl^ Sie sich ein Frühstück geben,, sagte sie zu dem MaN^ «Ich komme zu Fuß nach!» Sie gieng einen schmalen Fußweg entlang ^ über die Halde hin nach einer an der Walda/elH stehenden Buche, unter der eine sehr primitive Holzb^ angebracht war. Die Aussicht von hier war wundervoll: — A drüben in der Ferne eine blaue Bergkette, deren "w risse sich schleierhaft zart gegen die'mattere 3^^" des Himmels abhoben, und im Vordergrunde bewald Hügel, lichtgrüue Felder und Wiesen, stattliche DöN mit rothen Ziegeldächern und spitzen Kirchthittlne' vereinzelte Gehöfte, hochragende Herrensitze, und 0". alles eingebettet in Grün und überflutet vom Sonne lichl- 5ei! Tessa hatte den Reithut abgenommen und "e° sich auf die Bank gelegt; sie lehnte den Kopf a« ° Stamm des Baumes zurück und sah mit großen, träumten Augen in die Ferne hinaus. ^ Jeder Lebensnerv in ihr war gespannt, eine gH^ Daseinsfreude durchdrang ihr ganzes Wesen. Ihl ^ ^ als habe sie Flügel an den Sohlen, die sie eMp" trügen, gerade in den blauen Himmel hinein. Laibacher Zeitung Nr. 11. 91 14. Jänner 1895. «achruf und danlte im Namen des Vereines allen jenen ?„?""' welche die Section im verflossenen Jahre unter-lutzt halten, insbesondere dem Centralausschuss des deut« Mn und österreichischen Alpenvereines, der lrainischen -parcusse und der General-Direction der österreichischen 2t°atsbahnen für die Widmung von Subventionen, den ^ z'tlshauptmannschasten und Gemeinde-Aemtern Ober-"^ und der lrainischen Industriegesellschaft für ihr «"Menlommen, der Presse für das Wirlen im Interesse " kectlon. Herrn Sanitätsrath Dr. Bock für die viel-«cyk Unterstiihuna. Herrn Notar Dr. Vok für die un-8ennllh,gr Ncchtsvertretung und allen Herren, welche lltnV" "^"blvelcher Form im Interesse des Vereines lHM« ^"' insbefondere auch den Herren des Aus« ^ Ms und dem Gauwart Herrn Lergetporer in Veldes. ^ «°^ Schriftführer Herrn Moriz Nuschnil verlesene ^ /"^rlcht bot ein anfchauliches Bild von der vielsei-zn" 'Nreinsthätigleit im abgelaufenen Jahre. Der m'^wstand betrug mit Schluss des Jahres 204. — lleb < ^ ^""" ble Herren: Schollmauer (Schneeberg. Ni /^ ^- Velar (Wanderung durch die Lila und zu den lStr l . ^"")> ^°'b de Chesne (Matterhorn), Dr. Bock lenz?» ^ ^"^ die Geschichte der Alpen), Victor Do« Vort denWochlinerBergen); mit dem drittgenannten t,z^. °^ war eine herzliche Ehrung des gewesenen ver-dem k "^Mannes Dr. Bock verbunden. Der Verkehr mit ^ ralausschufse '" ^"^'"' ^" den Vereinsbestre-und ? -^^^ Verständnis entgegenbrachte, war sehr rege, C„.j der Generalversammlung in München war die lhei ," - ^ 7 Mitglieder vertreten. — Außerdem be-«G^nch der Verein an der Gründung der Section ti°n A"' ""d der Eröffnung der Kauinhütte der Sec> lvued/ > ^'' ^ ^^ Interesse de» Fremdenverlehres ^u«s» n'"^ bedeutende literarische Thätigkeit entwickelt, die Elsa? l 6 für Vollsernährung u. f. w. in Wien mit eine ß;,?'^ ««o im Gafthof «zur Post. in Afsling l l ? z "lenherberge errichtet. Auch wurden bei der Vlitllli?' ^obahngescllschaft Fahrpreisermäßigungen für ^>e b-^ l" der Richtung gegen Trieft erwirlt. lchen K n ^^utzhütten waren nach dem bewährten Pott-Hütten verproviantiert und bewirtschaftet. An beiden ^nden ^"lden Verbesserungen angebracht und die be« Äesuch" ^büren für Holzbeniitzung abgeschafft. Die Golil« M ^^"9 " der Deschmann-Hütte 145, in der "ann k?. 243 Personen. Die Erweiterung der Desch-tinez 3,"e 'st silr das Jahr 1895 durch den Anbau stite d, 5""«!N' geräumigen Schlasraume« an der West-hillte in y^^lgen Hütte und Vertäfelung der alten lhclle lu ez V^^"^den vom Gau Veldes unter bewährter Leitung ^!sersnn ^ Herrn Lergetporer Wege zum Rothwein-Herbe»". ""d auf die Rudnica in der Wocheln gebaut, die Vj' I.^Utde der Weg zum Pericnik-Wasserfall, erneuert ^u^c, ""2 von Kronau zum Martulilsall und nach hlilte in ^ ^'e über den Versec-Sattel zur Vaumbach. ^erbi^" der Trenta. Von Lengenfeld wurde der nächste ""kliert ^kg. ^^" den Ickelsattel zur Golica.Hütle neu ^llten j« ^7 ^" Triglav-Gebiele sind große neue Weg-l"n Sub», ?^^ genommen, für welche bei der Central«: de« 3uh """°nen angesucht wurde. — Auf dem Gebiete Mlene Lesens steht obenan der .im Frühjahre abge-!'""erfol« > ^"urs in Mojstrana,' der dortselbst mit " Schlul!?^" Prüfung, in Laibach mit einer erheben-— Durch den Curs wurde die Regelung der Führerverhältnisse in Mojstrana ermöglicht. Eine Führerbibliothel sorgt für Belehrung, eine Kehr» ordnung für entsprechende Berücksichtigung aller Führer, welche veranlasst wurden, ihre gemeinsamen Angelegen» heilen in monatlichen Versammlungen zu besprechen. Der dienstunfähig gewordene Triglavsührer Klancnil in Moj-strana bezog auch im verflossenen Jahre eine Unterstützung von 36 st., während dem ebenfalls dienftuntaug-lich gewordenen Führer Gregor Legat in Lengenfeld von der Centrale eine Ehrengabe von 1b fl. gewidmet wurde. Endlich wurde Vorsorge getroffen, dass alle Führer, welche hierauf einen Nnfpruch haben, der vom Alpen-vereine zur Feier seines 25jährigen Bestandes gestifteten allgemeinen Führerverforgung lheilhaft werden. — Die touristifchen Leistungen der Mitglieder erstreckten sich über das ganze österreichische Alftengebiel; in der Touristenliste finden sich außer Venediger, Großglockner, Dachstein, Hochalm« spitz, Zugspitze, zahlreichen D^lomitentouren u. a. auch die fchwierigsten Touren der Iulifchen Alpen, zahlreiche führerlose und Wintertouren. Der vom Herrn Cassier R. Kirbisch vorgetragene und von der Hauptversammlung genehmigte Rechnungsabschluss weist Einnahmen von 3342 fl. 32 lr. nach, denen Ausgaben von 3318 fl. 41 lr. gegenüberstehen. Bemerkenswert ist, dass für Führer-Angelegenheiten 530 fl., für Wege 467 fl., für die Er-Weiterung der Defchmann - Hütte 200 st. aufgewendet wurden. Der ebenfalls genehmigte Voranschwg enthält unter anderen für die Erweiterung der Deschmann-HÜlte das Erfordernis von 3300 st. Die hierüber vom Aus-fchufsmitgliede Herrn Professor Vesel gegebenen Aufklärungen wurden von der Versammlung beisällig zur Kenntnis genommen. Ueber Antrag des Herrn Ober-lieutenants Glaser wurde der künftige Ausschuss ersucht, durch Wahl eines geeigneten Locales auch Damen den Zutritt zu den Vereinsvorträgen zu ermöglichen. Dann wurde zum Zwecke der Veranstaltung eines Familien» abendes ein Ausfchuss, bestehend aus Herrn Sanilätsrath Dr. Bock als Vorsitzenden und dem neu zu wählenden Ausschusse mit der Ermächtigung, sich durch Wahl weiterer Mitglieder zu ergänzen, eingesetzt. Nachdem Herr Arthur Mahr namens der Versammlung dem abtretenden Aus« schusse gedankt halte, wurde Herr Dr. Rudolf Roschnil einstimmig zum Obmanne gewählt. Die übrigen Ausschuss» stellen fielen auf die Herren: Josef Vefel, Obmann-ftellverlreter; Moriz Roschnil, erster Schriftführer; Hans Ianesch, zweiter Schriftführer; Rudolf Kirbisch, erster Cassier; Otto Fischer, zweiter Cassi«; Ignaz Elsner, Hüttenwart. — (llasino-Verein.) Morgen Dienstag veranstaltet der Cafino-Verein seine erste Unterhaltung im heurigen Fafching, und damit beginnt die Reihe der heu» rigen großen Carnevalsfefte. Es findet ein Tanzlränzchen statt, dem ein zweites am Samstag den 23. b. M. folgt. Zwei weitere Unterhaltungen folgen im Februar, und zwar ein Ball am Dienstag den 12. Februar (nicht am 16. Februar, wie ursprünglich verlautbart wurde) und ein großes Costümfest am Faschingsmontag den 25. Februar. Für die Fastenzeit sind bann noch zwei weitere Unterhaltungen mit reichem Programm in Aussicht genommen, worüber wir seinerzeit das Nähere mittheilen werden. * (Deutsches Theater.) Der gestrige Nachmittag war dem kleinen Publicum gewidmet, wurde auch von demselben mit großem Danke quittiert. Für Kinder ist Stillsitzen allezeit ein großes Opfer, wenn sie daher das Opfer gerne brachten, ihr Wohlgefallen in lauter Weise ausdrückten, in rosigster Slimmung bis zum Schlüsse ausharrten, kann unser kritisches Gewisfrn vollkommen be» ^ ein l A "hbhte Lebensfreude mischte sich aber '^l. den N c- schmerz, ein Rest ungestillter Sehn- H da war "'^ einzugestehen wagte, der aber ^ d°nU^"e sie Geräusch hinter sich zu huren. ^ckensr.,f ? ^""^ und mit einem halbunterdrückten »l Nar /ä ^°"ll sie von ihrem Sitze auf. "bte z.. ."!. denn möglich, war es denkbar? Sie t «öu! """men. ^!. w" ^ "" "Hl' dass ich Sie so über» .? Tagen b?,. "^ leiser, gepresster Stimme. «Seit N ^ Ire„l,^'" l^ 'ch U. sondern allein - Auge in A„qe. So U^i ichb«sH^ umschlichen, wie der Wulf die ?"' dass?'^ Gewohnheiten ausgespürt und er» c^Nete ich c>"e zuweilen allem ausreiten. Darauf 3'"un^H l^'ch Sie von fern; ich folgte 3"' "s ich ^ ""r der Zufall ist mir günstiger ge-g^"- fmde K,e mir Mühe gegeben, ver- h ^'c "ber schliZ^e mit meiner Leidenschaft ge-, Ue.«l^ b"" schlankeres!""!,^utte "°" ^ entfernt, '^«nler, sehr brünetter Mann von jener, man möchte sagen: zigeunerhaften Distinction, die vielen Augehörigen des österreichischen Hochadels eigen ist. «Prinz Strusa! Sie? Mein Gott, wie kommen Sie Hieher?» Sie mühte sich vergebens, einen leichten Gesellschaftston anzuschlagen; ihr Herz klopfte, ihre Pulfe flogen, ihr ganzes Wefen war in hellem Aufruhr. Es entgieng dem jungen Manne nicht, wie fassungslos sie war, und das gab ihm Muth. Er trat näher an sie heran, in demüthiger Haltung, mit lncht gesenktem Haupte. Tessa hatte ihn durch lein Wort, durch keine Bewegung unterbrochen; es lag eine seltsame Schwere in ihren Gliedern, ein Schleier vor ihren Augen. Als Slrusa schwieg, raffte sie sich gewalsam auf aus ihrer Vetäubung. Sie wappnete sich gegen diese Leidenschaft, die wie ein Sturm über sie hingebraust war; die Größe der Gefahr gab ihr die Kraft, sich zu vertheidigen. Wie auch jeder Nerv in ihr bebte, äußerlich wenigstens bewahrte sie ihre Fassung; sie war ganz die vornehme Dame, die einen Allzukühnen in seine Schranken zurückweist. «Sie hätten nicht kommen sollen,» sagte sie mit eisiger Schroffheit, «es war unrecht, ja, mehr noch, cs war unehrenhaft! Ich kann Ihnen nur verzeihen, was Sie gethan haben, wenn Sie sich sofort entfernen!» Er lachte rauh auf im Uebermaß seiner Qual. (Fortsetzung folgt). friedigt sein. Den Erwachfenen ward ohnehin durch den Anblick der zahlreichen süßen Engelsgesichtchen, die im schönsten Purpur der Erregung und Freude glühten, ein so reizendes Schauspiel geboten, dass sie gerne b?m kleineren, im Wachsen und Werden begriffenen Talent einiger der gestrigen Darsteller die nblhige Rücksicht zutheil werden liehen. Wie würde sich die Dankbarkeit, die frohe Laune des kleinen Publicums steigern, wenn irgend eine befcheibene Vlufil die Spannung während der Zwischenacte erleichterte! Die Stimmung — jenes launenhafte Wesen, für welches noch niemand ein Commandowort gefunden — war auch am Abende, bei der Wiedergabe der unverwüstlichen Operette «Der Vettelftudent», die beste. Das Publicum hielt sich an das Dichlerwort: «Das Schöne blüht nur im Gesang!» und gab sich mit dem Musikalischen zufrieden. Die beste gesangliche Leistung bot Fräulein Mral, indem sie die schöne Partie der Laura mit dem ganzen Nufwanbe ihrer wohllönenden und trefflich ge-fchulten Stimme zur Geltung brachte. Fräulein Wohlmuth gab die lustige Vronislawa ganz appetitlich, sang auch sehr hübsch, benölhigte aber in der Prosa allzusehr die Souffleuse, eine Schwäche, die sie mit den übrigen Mitwirkenden theilte. Fräulein Nusterlih spielte und sang die Vetlelgräfin mit drastischer und wirksamer Komik. Herr Herz selb lieferte einen weiteren Beweis seiner Vielseitigkeit durch die aushilfsweise Uebernahme der Rolle des Jan Ianicly, in der er seinen angenehmen, umsangreichen Variton gut zu verwerten wusste. Unserm Urtheil über Herrn Maier, der den Simon sang, haben wir nichts beizufügen, gestehen jedoch gerne zu, dass er einiges recht gut fang. Allerdings war das minder Gute vorherrschend. Herr Herrn selb sorgte als Ollendors für den heiteren Theil des Übendes. Das Publicum zeigte sich fehr dankbar und fpenbete wilderholten Beifall nach den bekannten musikalischen Perlen der Operette. Das Theater war, da nachmittags Promenadeconcerl aus dem Eislausplahe, abends Concert in der Tonhalle stattfand, nicht befonders gut besucht. <1. * (Eislaufve rein.) Die schöne Visbahn unter Tivoli, welche mit anerkennenswerter Raschheil von Schneemassen gesäubert und zugänglich gemacht worden war, bildete gestern den Tummelplatz zahlreicher unternehmungslustiger Anhänger des Eisfportes, die auf eifenbeschwingten Sohlen das Versäumte der letzten Tage gründlich nachholten und bei den heiteren Weisen der Militärkapelle allerhand Evolutionen und Figuren einübten, die fast die Veranstaltung eines Gisfeftes vorahnen ließen. Allerdings bildet hlefür die Veleuchtung die Hnuptsorge, denn was nützen die schönsten Kostüme, wenn man sie nicht sieht! * (Erfroren.) N« 6. b. M hat Anton Justin aus Prelesje zwischen Lutschna und Prellsje, circa 250 Schritte vom Wege entfernt, die Leiche des lebigen, circa 45 Jahre alten, in Vischostack gebürtigen und dahin zuständigen Tifchlers Jakob Rupnil, vulgo Vohkov, im erfrorenen Zustande aufgefunden. Rupnil, welcher dem Vrant-weintrunle ergeben war, begab sich am 30. December v. I. um circa 7 Uhr abends von Lutfchna, wofelbft er vorher beim Gastwirte Primus Iuftin, Vrantwein und beim Besitzer Johann Koiir Most trank, in etwas trunkenem Zustande gegen Winharje, wo er seine vorübergehende Wohnung hatte und wurde seit jener Ieit vermisst. Nach den Spuren mufs Rupnil zwischen Lulfchna und Prelesje den Weg verfehlt haben, worauf er im Schnee liegen blieb und erfror. Die Leiche wurde in die Todtenlammer nach Lutfchna übertragen. —?. — (Sanitäres.) Die in den Gemeinden Drascice uub Weinih, Bezirk Tfchernembl, seit einigen Wochen aufgetretene Schafblattern-Epidemie ist nunmehr gänzlich erlofchen; von den erkrankten 2b Kindern sind alle genesen. Diese Krankheit ist kürzlich im Orte Dob, Bezirk Lillai, ausgetreten, und es erkrankten bisher 10 Kinder, weshalb unter anderen angeordneten sanitäts-polizüilichen Maßregeln auch der Schulbesuch für alle Kinder aus dieser Onschaft auf vorläufig 14 Tage eingestellt wurde. In der Ortschaft Obrh, Bezirk Tscheinembl, erkrankten im Verlaufe der jüngsten Zeit 11 Personen an Typhus, von denen eine gestorben ist.— Im Verlaufe der letzteren geil erkrankten in den Dörfern Gereulh, Adeiie und Petkovec, Bezirl Loitfch, 13 Kinder und 2 Erwachsene an D'phtheritis, von welch ersteren 7 gfstorben sind. Zur Verhütung der Ausbreitung dieser Epidemie wurden alle saniläts'polizeilichen Maßregeln eingeleitet und die schulpflichtigen Kinder aus Ziberje bis auf weiteres vom Schulbesuche ausgeschlossen. —o. — (Opfer des Winters.) Am 8. d. M. nach-mittags wurde der Knecht des Besitzers Andreas Eorn in Umerlanomla, Gerichtsbezirl Idria, von einer Schnee-lavine verschüttet. Derselbe wurde tagsbaraus unter dem Schnee todt aufgefunden. — Am 11. d. M. grgen halb 7 Uhr früh wurde in Oberfessnih, Gerichtsbezirl Kram« bürg, ein Mann erfroren im Schnee liegend aufgesunden. Der Verunglückte ist in der Pfarre Selo geboren und in Log im Dienste gewesen. —I. — (Mit dem Messer.) Der Kaischlerssohn Franz Krizch von Podboril wurde am 27. v. M,, nach-dem er in Gesellschaft mehrerer Burschen in Klanc gezecht hatte und sich sodann angeheitert im hause des Johann Kuhar aus einer Bank niederlieh, von den Burschen Laibacher Zeitung Nr. 11. 92 14. Jänner 1895. Johann Kuhar und Iohan Lap au« dem Hause gezerrt und durch Messerstiche schwer verletzt. Später geriethen diese beiden Burschen untereinander in Streit, wobei Lap dem Kuhar mit einem Taschenmesser das Geficht förmlich zerfleischte. —I. — (Concert Slavjansly.) Die seit ihrem vor fünf Jahren in Laibach erfolgten Auftreten noch in bester Erinnerung stehende russische Nationallapelle Slavjansly d'Agreneff veranstaltete vorgestern und gestern zwei Concerte, von denen ersteres im landschaftlichen Theater, letzteres im großen Saale der Tonhalle stattfand. Das sehr reichhaltige Progrgamm umfasste zumeist russische Volkslieder, die ja eben durch Slavjansty in Europa zu einer gewissen Popularität gelangt find, erfuhr aber manche Aenderungen und theilweise auch Zugaben von slovenischen Liedern. Slavjansly verfügt derzeit über einm minder zahlreichen Chor, als die« vor Jahren der Fall war; auch sind die Frauenstimmen durch Knabenstimmen erfeht worden, feiert aber dessenungeachtet auf feiner, wie es heißt, letzten Kunstreise, große Triumphe. Und dies mit Recht. Ist auch das Sängermateriale nicht mehr ganz dasselbe — wir vermissten unter anderem die gewaltigen Bässe, die vor Jahren die Bewunderung des ganzen Publicums erregten, sowie die glockenhellen Mädchenstimmen, die den vorgetragenen Gesängen eine ganz andere Färbung verleihen — so ist doch die Wiedergabe der Lieder eine staunenerregend exacte. Unter feinster Beobachtung der dynamischen Zeichen, bei virtuos behandelten, rasch wechselnden Rhythmen, in denen auch die subtilsten Schattierungen lünsilerisch zum Ausdrucke gebracht werden, find die russischen Lieder jedenfalls geeignet, wahre Vei< fallsstürme zu entfesseln. Und folche gab es auch an beiden Abenden, besonders nach dem Vortrage des rühmlichst bekannten «H ukn^'em». Einige Mängel, wie die stellenweife nicht ganz reine Intonation, find dem packenden Gesammteindrucke gegenüber verschwindend klein. Im ganzen: zwar nicht auf jener großartigen Höhe wie vor Jahren, immerhin aber eine Kapelle, die allerorts, wo sie auftritt, von der kunstsinnigen Welt mit Freude begrüßt, gewürdigt und bewundert werden muss. —ri— * (Schadenfeuer.) Wie man uns aus Stein berichtet, entstand am 10. d. M. gegen 5 Uhr abends im Hause des Bierbrauerei-Besitzers IuliuS Stale in Groß-Mannsburg im Dienstbotenzimmer ein Brand, welcher durch die Arbeiter des Etablissements in einer halben Stunde gelöscht wurde. Die Dienstmagd Maria Kunfll, welche ihr in dem brennenden Locale befindliches Spar-cassabüchel retten wollte, erlitt im Gesichte schwere Brandwunden. Der Schaden beträgt 200 fl. Das Feuer lam infolge Schadhaftigkeit eines Osens zum Ausbruche, -r. — (Vom Theater.) Heute wird zum zweiten-male das mit großem Veifalle aufgenommene Luftspiel «Mauerblümchen» gegeben. Am Mittwoch gelangt zum Vortheile des jugendlichen Gesangslomilers Herrn Karl Femminger die melodienreiche Operette von Millöcker «Die sieben Schwaben» zur Aufführung, Herr Femminger ist ein Liebling des Publicums, und mit Recht, denn er ist eine der fchähenswertesten Kräfte der Gefellfchaft und hat sich jederzeit in den verschiedensten Rollen bestens bewährt. In der letzteren Zeit erkrankt, wurde Herr Femminger bei den Operettenaufführungen schwer vermisst. — (Witterung« Umschwung.) Gestern abends trat ein plötzlicher Witterungswechsel ein, indem es bei mühigem Nordostwind regmte. Hüute herrscht Thauwetter, und es dürften nunnuhr die Schneemafsen rafch schwinden. Neueste Nachrichten vom 12. Jänner. Prag. Nach einer Meldung des «Königgrätzer Localblattes» follen bei dem dortigen Kreisgerichte von der Staatsanwaltschaft sechzehn Anklagen wegen der jüngsten Ausschreitungen in Dörrngrund (bei Vraunau) erhoben worden sein, darunter auch eine Anklage gegen Christine Ringler, deren angebliche Visionen die Veranlassung der Excesse waren. Parenzo. In der heutigen Sitzung des Landtages leistete Abg. Venier aus Pirano die Angelobung. Bei diesem Anlasse brachen mehrere Abgeordnete der Majorität in die Ruft: «kwiva ^ii-ano!» aus. — Abg. Francesci begründete das Benehmen der Majorität in der ersten Sitzung und bezeichnete dasselbe als eine Folge der zweisprachigen Amtsschilder und der Zusammenstellung der Geschwornenlisten. Der Re-gierungsvertreler beantwortet die Interpellation des Abg. Amoroso wegen angeblicher Concessionen an die slovnusche Minorität und wegen des Gebrauchcs der kroatischen Sprache, sowie die Interpellation drs Abgeordneten Spincic wegen Einleitung des Strafverfahrens a/gen den Abg. Mandic wegen einer Landtagsrede de« lchteren. Unter dem Applaus der Gallerie norden solide vier Anträge verlesen: 1.) Der An-N ^ ""^' Buba auf Zurücknahme des Erlasses über die zweisprachig Amtswfeln in Istrien 2 1 Der r»no!.) 3.) Der Antrag dcs Avg, Glegcr auf An-Meldung der Gefchwornenlisten pro 1895. 4.) D^ Antrag des Abg. Sylvestre Venier auf Abänderung der Geschäftsordnung dahingehend, dass die Verhandlungssprache ausschließlich die italienische sein soll und dass Anträge und Interpellationen nur in italienischer Sprache überreicht werden dürfen. Auf Antrag des Abq. Francesci beschloss der Landtag, die demissionierenden Landes-Ausschussbeisitzer zu bitten, ihre Stellen zu behalten. — Schließlich wurde der Dringlichkeits-antrag des Abg. Tomasi, das Handelsministerium um Erledigung des Landes-Ausschussantrages betreffs des Eisenbahnbaues Trieft — Parenzo — Cansanaro telegraphisch anzugehen, angenommen. — Nächste Sitzung Montag. Agram. Prinzessin Beatrix von Nourbon, welche gestern von einer Schneelawine am Kopfe getroffen worden war, befindet sich vollkommen wohl. Berlin. (Reichstag.) Die Umsturzvorlage wnrde mit großer Majorität an eine Commission gewiesen. Reichskanzler Fürst Hohenlohe begibt sich morgen nach Friedrichsruh zum Fürsten Bismarck. Paris. (Kammer.) Bei der Debatte über das Budget der Ehrenlegion wurde der socialistische Deputierte Rouanet, welcher sagte, dass nach den jüngsten Beschlüssen der Kammer ein ehrliches Kammervolum nicht mehr zu erwarten sei, über Antrag des Präsidenten Brisson von den Sitzungen zeitlich ausgeschlossen. Paris. Der «Figaro» meldet aus Algier: Wegen andauernd schlechten Wetters reist Ihre Majestät die Kaiserin Elisabeth morgen nach Cap Martin ab. Belgrad. (Process Eebinac.) Die Angeklagten Ranko Tajsic, Gjakovic, Lujevic, Stanojec, Rusic, Dinic und Exminister Tanschanovic wurden zu dreijährigem, Oebinac in Berücksichtigung seines Geständnisses zu zwei< jährigem Gefängnis verurtheilt. Novakovii und Nena-dovic wurden freigesprochen. Bezüglich des Gift-Atten-tates wurden die beiden Angeklagten Gjakovic und Mislovii freigefprochen. Die Krise in Ungarn. Budapest, 12. Jänner. Die «Budapester Corr.» meldet: Baron Desider Banffy hat heute die Verhandlungen bezüglich der Cabinetsbildung fortgefetzt. Der Staatsfecretär im Justizministerium Alexander Erdelyi erklärte sich bereit, das ihm angebotene Justiz-Portefeuille anzunehmen. Desgleichen hat sich auch Graf Andor Festetics bereit erklärt, das Ackerbauportefeuille zu behalten. Voraussichtlich wird das neue Cabinet bis morgen mittags schon gebildet sein. Desider Szilagyi hat darüber, ob er geneigt sei, die Candidatur zum Präsidenten des Abgeordnetenhauses anzunehmen, noch keine Erklärung abgegeben. Budapest, 13. Jänner. Das ungarische Cor« respondenzbureau meldet: Gut informierte Kreise behaupten, der Vicepräsident des Abgeordnetenhauses, Perczel, übernimmt das Ministerium des Innern, Abgeordneter Universitätsprofessor Blahich das Cultus-ministerium, Freiherr von Fejervary wird unter Beibehaltung des Landesvertheidigungsministeriums Minister a latsre. Für das Handelsportefeuille wurde eine geeignete Persönlichkeit noch nicht gefunden. Der Krieg zwischen China und Japan. Tientsin. 12. Jänner. (Reuter-Meldung.) Die Japaner rücken energisch gegen Tsin-Tschu vor, während sich die Chinesen langsam nach der großen Mauer zurückziehen, wo sie, wie man erwartet, Halt machen und dem Feinde entgegentreten dürften. Der Schnee erschwert den Marsch der Truppen. Es haben mehrere kleinere Gefechte, wobei die Chinesen zahlreiche Verwundete hatten, stattgefunden. London, 13. Jänner. Reuters Office meldet aus Jokohama: Die Front der Chinefen in der Schlacht bei Kai-ping dehnte sich in einer Breite von 1300 Meter längs des Flusses aus. Die Japaner verloren etwa fünfzig Mann. Unter den chinesischen Streitkräften befanden sich 2500 Mann der Elitetruppen Li-Hnng-Changs. Eine andere, 9000 Mann starke chinesisch? Streitkraft foll sich in Iohodow befunden haben. Die erste Division der japanischen Armee unter Oberst Aski und eine Brigade der zweiten Armee unter dem Brigade-Commandeur General Nogi haben s'^hlung mit einander genommen, so dass die Verbindung der beiden Armeen vollständig hergestellt ist. Gelsgranrnre. Köln, 13. Jänner. (Orig.-Tel.) Wie die «Köln. Zeitung» aus Coblenz meldet, ist der Erbprinz von Sachsen-Meiningen zum Nachfolger des zum Gmeral-Gouverneur von Berlin ernannten General-Obersten Fniherrn v. Luö bestimmt. Belgrad, 13 Jänner. (Orig.-Tel.) Ein von sämmtlichen Ministern contrasignierter königlicher Ukas verfügt, dass bis zur Votiernng des neuen Budgets durch die Skupschtina das vorjährige Budget auch für das laufende Jahr zu gelten habe. Constantinopcl, 13. Jänner. (Orig.-Tel.) Die Agence de Constantinople erfährt aus bester Quelle, dass die Nachricht, es seien in Tuzla 30 gefangene Armenier nachts nach Constantinopel eingeschifft worden, gänzlich unbegründet sei. Gegenüber der Behauptung einiger Blätter, dass der neue armenische Patriarch, Monsignore Ismirlian, aufgefordert worden fei, eine vorläufige Verpflichtung drs Gehorfams und del Treue gegen die Regierung zu unterzeichnen, wird ill maßgebenden Kreisen darauf hingewiefen, dafs die Ab» nähme einer ähnlichen Verpflichtung durch den Eid, den jeder neue armenische Patriarch verpflichtet ist. beim Amtsantritte dem Sultan zu leisten, überflüssig erscheine. Constantinopel, 13. Jänner. (Ölig.-Tel.) Der Zustand des Exkhediven Ismael verschlechtert sich täg< lich. Die Aerzte conftatieren ein krebsartiges Unterleibs' leiden und halten den Eintritt einer Katastrophe M wahrscheinlich. Ausweis über den Stand der Thierseuchen in Krain für die Zeit vom 3. bis 10. Jänner 1895. Das Land Krain ist dermalen frei von Thierseuchen. Verstorbene. Am 12. Jänner. Franz Krascvc, Weber, 63 3" Castellgasse 12, Hcrzschlag. — Josef Potolar, NrbeiterssoP 7 Mon., Schieszstättgasse 11, Lroncliiti» eapillari«. A m 13. Jänner. Heinrich Toniutti, Marqueur, 34 I-, Petersstraste 5, Schlagfluss. Im Svital?. Am 11. Jänner. Matthäus Strajnar, Inwoh"", 77 I., Hpoplexia eerekri. Wlkswirtschastliches. vllibach, 12. Jänner. Auf dem heutigen Martte sind e? schienen: 3 Wagen mit Getreide, 4 Wagen mit Heu und Mo» ? Wagen mit Holz. Durchschnittspreise. Mlt.° M»z.° Mlt^ M' fl, !lr, fl. ,lr> N.itr. H>5 Weizenpr.Meterctr. 6,75 7 50 Nutter pr. Kilo . . — 72 -^ Korn . 5^30 5 50 Eier pr. StUct . . — 3, ^ ^ Gerste . 5 70 ll 50 Milch pr. Liter . . - 10 """ Hafer . 5 70 6 50 Rindfleisch pr. Kilo - 64 ^ Halbfrucht » ---------------Kalbfleisch . — 62 ^ ^ Heiden » 6 90 7- Schweinefleisch . -56^ Hirse » 6— 6,50 Schöpsenfleisch » .. 40-^ Kuluruz . 6.50 7 25 > Hähndel pr. StUck — 50 ^ ^ j Erdäpfel ilX) Kilo 2 70-------Tauben » 17 - ^"' Linsen pr. Hellolit. 12-----------Heu pr. M.'Ctr. . 1 87 ^ Erbsen » 10-----------Stroh » .. 170^^ Fisolen » 10-----------Holz, hartes pr. > "" RindSschmalz Kilo — 94 - >— Klafter 7 20 ^ Schweineschmalz» —66-------—weiches, » 5 20-^ Speck, frisch . ^56-------Wein,roth.,1l)0 Lit.____24^ — geräuchert » .^64-------—weißer, , —30^ Lottozichungcn vom 12. Jänner. Wien: 7b 4 18 85 76. Graz: 26 25 13 43 36. ^ Meteorologische Beobachtungen in Laib ach.^ ^^_Z2U ^«_____________________^ ?U.M^29'5^4 0 "NO'Mach ganz bewölkt^ 12.2. N. 728« -20 O. schwach Schnee Zch^ _.s__«_«lb. 729 4 -5 0 O. schwach bcwiNlt^> 7Ü.Mg. 732 2 —8 6 windstill' Nebel 1^ 13.2. N. 7315 -4 8 windstill Nebel M' "'Ab. 720 5 -3-2 NO. schwach Graupeln ,, Den 12. Jänner bewMt, geringer Schneesall. ^ l.6. Jänner Nebel, bewölkt. Schnee, abends Graupeln. -" ",, Tagcsmittel der Tcmperalur an den beiden Tagen —l-!'7°,^, —5 5«, beziehungsweise um 11" und —3 1« über deM -" male. > Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm.Ianuschows^ Ritter von Wisschrad. > Nie ^osgegknz.VorlikreiwnssnnriniIe l)6ss>nn^ ^^,/ aen 14. 5äunor bald 9 I7bi adsua, i,n kwuon 2>w diesem Wege im eigenen und meines Sohnes Nawe meinen innigsten und tiefgefühlten Dank. Laibach am 13. Jänner 1895. Anna Laibacher Zeitung Nr. 11. 93 14. Jänner 1895. Course an der Wiener Börse vom 12. Jänner 1895. N°« ^ of^en C°urMate Staatll.Anlehen. Vcld Ware b"/„ Nnheitliche «cnte i» Äloten ve:z. Mal-November . . 100 80 101-- 'n^iotrn verz, ssebriiar Nnssüst 100 «5> ,0105. „ Gtiber vcrz. Jänner Juli ,«o «. >°!i'< "^ " ^lpri! October ,<><> »ü U)l «5> ,»«5" ^° Staatslose . 2l.o sl. ,<»s.<, ,5.0 s." ,»p^ ^" " ^""ltel lOo st, ,,!3'li5>Nl4 !i,'> l^>4er Ttaatslosc . . wo ft, im» —!l!»!»-5,o .,°^ „ . . 5N fl. 19» - 1»!> . b°,° DvM,Mdbr, l^ ,20 fl, . . INI 75 IN2-25, ^" A«"- Golbrente, steuerfrei 125 45 125 «l> °/n Lest, Notcnrente, stenerfre« — - —-— ^/« dto.«entc in Nronenwahr., leuerslci süi 200 Kronen Rom, 100 5» lNO-?o »/» «0. dto, per Ultimo . . ,00 »5 l 00-55. Eisenbahn. Vtantsschnldver. schrelbnnyen. ^!?bethbah» <„ O,^ stc„erftei >)°" Kl,), sur KW st. W. 4"/„ 123 75 124-75 '"U'I°scvl,°Vllh» ln Silber «^w. L!,) s, 100 fl. «om, 5'/.»/« 1»k 75 12» ?s. ^.W loo« ft. Nom, .... ^---------._ 'Z,°l°- l-ltrunenw. steuerf, (dlv. «<-). f'li 2U0ttr.«°m, . . 99- ,00- ^"arlberaer Aaln, i» Sllb,. ,? «?. '" Kronrnw, slenerf.,400 ?t» ^«"«schuldverschltib««. »" »bl,eftemft.(kise»b..Ättlen. llttsabclhbahn wo ft, CM, 5'/.°/» bt.^5!" si, ö, W. pr, Stück . 2°N - L«5 -"' Ulnz-V„dwel« lioo fl. g. W, kj. ^,/ss,........240- - 240-25, «°:,f°lzli, T!l,2N0st,i,,W,5"/„ 23!i - 2«4 -"»l!z,narlLubw.'Ä.2 30 dto,Nt.lt.Al,Gold 10«si.,4V,"/n l27'5.O 12U-5.O dto. dto, Silber 10» fi,, 4'/,"/« 10» 2?» 104 2!» dto. Staats Obliss, (Ung. ONb,) v, I, ,«76, 5"/,...... 125-25 125 25 b dto, Präm. «nl. il ION fl. ». W. 158 25 159 25 bto, bto, k 50fl, VW, 15«'— — - Theiß ^«eg, Lose 4"/« 1«0 st, . 14» 00 144 — Grundenll. »Gbligationen 00 fl, b.W.) . 9» 25 99 L!, Andere üssentl. Anlehen. Dona» Ne«, Lose 5"/„, . . . 131 25 13225 dto, -«»leihe l»7» . . 107'5.0 10» 5.0 «lnlchrn der Stab! »örz. . . 111-K5 — — Vlnleyei! d. Ltabtssemeinbe Wir» 10?'— 108 ^ Unleucn b. Stadtnemeinbe Wie» 74'5o 17b — Äörsebau Anlrhen, verlosb. 5"/„ INi'Nc» —-— 4"/« Rainer Lande«-Anlehen . — — — — Gelb Na« Psandbrieft (füllUOfl,). Vodcr. all«, oft. in 50 I. dl.4"/^V. l»350 124 50 dto. „ ,, inbo „ 4'/,°/n — — —'- dto, ,, „ in 50 ,, 4"/„ 98-90 99 70 dto. Prüm.'Schlbv, »"/„, I,Em, lie 00117I0 bto. dto. 8"/„, ll. /,"/n , —'— —'— dto. bto. ,, 4"/a . . 100-— 100 »0 dto. dto. 50jähr. ,, 4"/« . - l00 — 100 «<> Eparcassc. i.est.,30I. b'/»°/, vl. ioi-«) —'— Prioritäte > Obligationen lsNr 100 fl.). sscrdinand« Norbbahn l Dampfsch.iOOflEM. 149- 150 »5 Ofe»er Lose 40 fl...... «1-75 ßl»'5N Plllssu Lose 4» st, CM, . . . l>8 — k>9 — Mu!hs»Kls»z,Oesl.Oes. v,, 10«. 18 «0 18 50 »lothe» ln-sl,z, Una, «es, v,, 5 st, —-— --75 «ubolph Lose 10 fl...... -. - L3-5" Salm^Losl 40 fl, CM. , , . 70-50 ?I 5» St.^Aenoi« Lose 40 fi, CM. . 73— —— waldstein Lose 20 fi. CM. . . 51-. 52 l»N Wlnbischarily Lose 20 st, llM. . —-— —-— Gew, Sch.b, 3"/„PrHm, Schuldv, d, 3!odenc-redilansllllt,I,67 — 5N9 — . «Ireditbanl, «Na, uny., »00 fi, , 50S- - 507 — Depositeiibaiif, All«., 200 fi, , 2»» .. 2, «50fi, L, , 90— l»2-25 Siebenbürger Eisenbahn, Erste ——> —- - NtaatKeisenbahn 200 fl. S. . . 403 NN 4O4-N0 Lübbah» lion fi. S..... 104 75 105 75 Südnordd. Verb. V. 200 fi. IM. 207-, 0 208-5,0 Tramway Ves.,Wr,.170fl.«. W. 442 - 443 - dto. «es. «9— »y.. Zndustlle-Actlen (per Vtück). Vauges., «ll«. Oft., 10« fi. . . 107 — lio — «andier Eisens und Vtahl^Ind. in Wien 100 fi..... 77— ?>, . «isenbahnw. Leih«., Erste. 80 fl. ! ,,ElbemUHI". Papiers. u,V. <». Liestnger Brauerei 100 fl, . . > Montan-»sstll!ch., Oeft,.alpine u/> - 9^ rerm.", Papiers, u. V..». i«9 — ,71 — Trisaller Kohlenw. - »es. 70 fi. 179 - I8O>5« W°ffrnf.»«,.Och.inWlen,100fi. »»?— ,«9 50 Waallon'Leihanst., «ll«., in Pest, 8« fl......... 434-.. 4»» — Wr. Naugesellschaft 100 fi. . . 14»— 145 — Wienerberger g!egel>«ctien^»es. l»4, — »4« — Devisen. Amsterdam....... 10ll 70 102 8« Deutsche Plühe...... eo 70 y<> «5 London........ ,»4- <24».'< Pari« ........ 49 2?» 49 3«. Lt. Peterlbur,..... —-— — — Dalnten. Dlllllten....... 5 83 >-«» 20 ^rane» Stücks..... 9-85. 9'»«. De>,t!che Neichebllnlnoten . . NO s>'/. «0 »<» Italienische ^anlnllten ... ——,-.. 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HadovL» 1Ce m vlož- st- 242 kat- °1* Vlca pOHtavi 80 na d°P°ldne ohani1iVarja 1895' «odiftti s „,•.¦•¦ url' pri tukaJ»njem G kr pr^snJim pristavkom. dne 22 hö° ?m Hodüce v Metliki 043 «eeembra 1894. in Stein in Krain liegende schöne Hausrealität, 300 Schritte vom Bahnhose entfernt, mit großem Nebengebäude und Garten, geeignet für jede Unternehmung, ist aus freier Hand zu verkaufen. Directe Anfragen an Dr. Maximilian v. Wurzbaoh, Advooaten in Laibaoh, Rain Ht. 10. (211) 12-1 Blonde, distinguierte Dame hat Brief spät behoben. Antwort sammt Bild liegt unter gewünschter Chiffre auf der Hauptpost. (228) Tüchtigen Mühlenvertreter für Lalbaoh und Umgebung sucht eine leistungsfähige slavonische Dampsmühle. Offerten mit Referenzen unter «Dampf-mtthle 1895 > an die Administration dieser Zeitung. (229) 3—1 Beim Postamte in Neßßelthal gelangt die Eiieii-Sii mit 1. Februar 1895 zur Besetzung. Offerten mit event. Zeugnisabschriften sind bi^ »». d. Uff. (214) an Frau 3—1 Agnes Wüchse Postmeisterin In Nesselthal bei Gottsohee einzusenden. (200) 3—1 St. 4291. Oklic a) izvršilne zemljišèine dražbe. C. kr.okrajno sodisèe v Žužemberku daje na znanje, da so vložili proSnj« za prodajo zemljišè: 1.) Jože Papež iz Lazin St. 2 profi Janezu Blatniku h Hriba St. 6, .sedaj v Ameriki (po skrbniku Antonu Te-kavèièu iz Lazin štev. 1), sodno na 840 gold, cenjenega zemljišèa vl. St. 57 kat, obè. Hinje de praes. 7. decembra 1894, št. 4219; 2.) Jože Zajc iz Malega Korena proti Heleni Sinkovec iz Ambrusa št. 46, aedaj omoženi Pucelj v Ko-èevji, sodno na 190 gold, cenjenega zemljišèa vl. sf. 286 kat. obö. Ambrus de praes. 7. decembra 1894, št. 4217 ; 3.) Anton Zajc iz Lazov št. 9 proti Janezu in Mariji Zajc iz Malega Korena, sedaj v Ameriki (po skrbniku Francetu Florjanèièu iz Ljubljane), sodno na 60 gold, cenjenega zemljišèa vl. st. 246 kat. obèine Vel. Uloboko de praes. 7. decembra 1894, št. 4218; 4.) Anlon Sigmund iz Ebenthala proti Janezu in Doroteji Dereani, od- nosno Janezu Dereaniju, kot izreèe-nemu dedièu taiste iz Žužemberka, sodno na 2110 gold, cenjenega zem-Ijišèa vl. st. 44 kat. obè. Žužemberk de praes. 7. decembra 1894, št. 4220; 5.) Anton Gregoriè iz Brezovega Dola St. 9 proü Antonu ftkrajnarju iz Ambrusa Stev. 8, oziroma Janezu (ilivarju iz Ambrusa, sodno na 1485 goldinarjev cenjenega zemljiSèa vlož. št. 77, 78 in 301 kat. obè. Ambrus de praes. 13. decembra 1894, St. 4291. Za to izvrfiitev odrejena sta dva rdka, in sicer prvi na 2 6. m a r c a in drugi na 26. aprila 1895, vsakikrat od 11. do 12. ure dopoldne, pri tern sodisèi s pristavkom, da se bodo la zemljißca pri prvem r6ku le za ali Èez cenitveno vrednost, pri drugem pa tudi pod to vrednostjo oddala. Dražbeni pogoji, cenilni zapisniki in izpiski iz zemljiSènih knjig se za-morejo v navadnih uradnih urah pri tern sodiSèi upogledati. b) Tožbe. 1.) Andrej Sigmund iz Ebenthala 8t. 17 proti Antonu Fabjanu iz Pre-volj äs. 13, neznano kje (po oskrbniku), de praes. 6. novembra 1894, fit. 3865, pcto. 230 gold, s prip.; 2.) Franc Pehani iz Zu&emberka (po nolarji dr. Rupertu Bežeku iz Žu-žemberka) proti Mariji Kramarsiè iz j Zužemberka St. 67, sedaj neznanega bivaliSèa v Ameriki (po skrbniku ab-sentis), de praes. 12. novembra 1894, St. 3940, pcto. 170 gold, s prip.; 3.) Janez Boben iz DeSeèe Vasi st. 10 proti Antonu fttravsu iz Smi-hela štev. 6 (po skrbniku) de praes. 15. novembra 1894, Slev. 4002, pcto. 50 gold, s prip.; 4.) Franèišek Maèerol iz Sodinje Vasi stev. 34 proti Josipu Hrenu iz Prapreö, oziroma njegovim nepozna-nim pravnim naslednikom (po skrbniku), de praes. 23. novembra 1894, at. 4075, pcto. pripoznanja lastninske pravice; 5.) Jakob Sever iz Hinj Sfev. 11 (po pooblašèencu Jožefu Tekavèièu iz Hinj št. 12) proti Antonu Godcu iz Vel. Globocega (po skrbniku) de prae.s. 7. decembra 1894, štev. 4224, pclo. 200 gold.; 6) Marija BJaf.nik, zasebnica iz Dešeèe Vasi St. 25, proti Jožefu Jer-šetu iz Kleèet. St. 31, sedaj neznanega bivaliSèa v Ameriki (po skrbniku na èin), de praes. 7. decembra 1894, St. 4231, pcto. 130 gold.; 7.) Franc Germ iz Leadville Collo v Ameriki (po dr. Slancu v Rudolfo-vem) proti Jarneju Vidmarju iz Primèe Vasi (po skrbniku) de prae.s. 3. janu-varja 1895, Stev. 20, pcto. 284 dol. 55 cents. 0 teh tožbah doloèil se je nartfk za sumarni, oziroma bagatelni post opek, na 27. februvarja 1895, dopoldne ob 9. uri, pri tern sodisèi. To se naznanja ne/nano kje hi-vajoèim toženim in njih neznanim pravnim naslednikom, da se jim je postavil skrbnikom na èin ad 1 gospod Josip Nachtigall iz Zužemberka, ad 2 do 6 gospod Ivan Zorc iz Žužernberka, ad 7 gospod dr. K. Bežek, c. kr. notar v Žužemberku. C. kr. okrajno sodisèe v Zuzem-berku dne 7. januvarja 1895. ^6773^3 01/78287 Oklic. Zamrlima Heleni Fabjan in Barbi Skorèiè, oziroma njijinim neznanim pravnim naslednikom, proti katerim e vložil Janez Skorèiè iz Ljubnega tožbo za priznanje zastaranja pri vlož. Stev. 10 k. o. Ljubno zastavnopravno zavarovanih terjatev po 156 gold. 43/4 ^r- m 300 gold. 8 prip. postavil se je Franc Kunstl v Radovljici kura-torjem za 6in, da jih zastopa pri za dan 25. januvarja 1895 ob 8. uri dopoldne tusodno doloèeni razpravi. C. kr. okrajno sodisèe v Radovljici dne 16. decembra 1894. (5559) 3—3 St. 10.939. Oklic. C. kr. deželno sodiSèe v Ljubljani priredilo je vsled prošnje Janeza Ha-bièa iz Ljubljane, Rožne ulice St, 9, postopanje za umrtvilo vknjižbe za-stavne pravice za terjatev Janez Tscheschnijevih otrok iz dolžnega pisma z dne 9. novembra 1816 v znesku 200 gold, pri zemljiSèi vJ.st. 676 zemljiskih knjig kat. obè. Karlovsko predmestje in vknjižbe zastavne pravice za terjatev Matevža Schigona iz dolžnega pi.sma z dne 18. januvarja 1833 in listine z dne 4. aprila 1834 v znesku 91 gold, pri prej Janezu SchafTerju lastnem deležu istega zem-ijiSèa. Pozovejo se tisti, kateri si pri-svajajo pravice do teh zastavnih terjatev, da jih pri tern sodisèi zglasijo tekom röka enega leta, ki konèa dne 1. februvarja 1896, sicer se bode po brezuspešnem pre-teku röka na ponovljeno prošnjo do-volilo umrtvilo vknjižeb in njuni izbris. V Ljubljani dne 22. decembra 1894.