.»' «»«. Freitag am «8. Dezember «855 D'e Vnl^lini lsitnii^" erscheint, »lit >Ali5»ahme der To»n^ „nb Feiertage, täglich, und fostet sammt den Beilagen im Compluir ganzjährg , »< jäl, r ig »2 ss.. bnlbjälirig 6 si/ Fur vie Zu^llnng in'S Hau) sind h a l b j ä h ci g ^0 fr. mehr zil entrichte». M i t dcr P os! po rt o« »rei aan,i^>'l ig, "»tt, Krmzbanl» u»0 qedrucktcr Aorc,^e l' ft., halbjährig 7 ft. 3l» fr. — I« sc ration sgebsi!) r .snr eine Gl'>'!ten;.Üe oder ben N.n»» derselben, stir ein-mciliae (üinschaltung !l lr.. fiir ,weimalige ^ fr., siir dreimalige 5 fr. E. M. Inserate bis l2 3eil,i> fosien 1 ft. sur :l Mal, 50 fr. siir 2 Mal >l>i» 40 fr. silr l Mal einzuschalten. Zil diese» Gebühre» ist uach dein „vrouisurischen Gesehe uom 6. November 1850 sür Inserationsssäüivtl" noch <<> lr. für eine jedesmalige (5i»schallnnq yinn, »,. P. Se. k. k. Apostolische Majcstät haben mit Allerhöchster Entschließung uom 14. Dezember l. I. den Domdcchant zu Pareuzo, Dominik Vronzin, udcr seine Bitlc von drin Amte eines Diözesan > Schulen» Obcraufscherö unter Vczcigung der Allerhöchsten Zn° fricdcnheit für seine langjährige Dienstleistung zu c^.t. heben das au dem Domkapitel zu Parcnzo erledigte Kanonikat dem dortigen Konsistorialkanzlcr, Donnnik Sillich zn ucrlcihrn. nnd znglcich znm Diozc,an-Schulen'0bcral>ffthcr allcrgnädigst zn ernennen geruht. Se k k Apostolische Majcstät haben mit Aller» höchster Entschließnng vom N. Dezember Iftliil das an dem Kathedralkapitel in Bergamo erledigte ^ano--nikat dem Lektor der Theologie im dortigen bi,choft,r chen Seminar, Josef Valenti, aUergnadigst zu verleihen geruht. Der Minister der Justiz hat die bei dem k, k. Kreis-gerichtc zu Neustadt! iu Krain erledigte Dircklorstelle der Hilfsämtcr dcm Michael Frantschitsch, Offizia! beim Landeögerichtc in iiaibach. zn verleihen bcfnndcn. Der Minister dcs Inncril hat im Einvernehmen mit dem Iuslizmiuistcr den Vczirlsamts-Adjuuklcn. Io> hanil Koschier, zum V cz irksu ovst r hcr bei den gemischten Bezirksämtern in Krain ernannt. Die bei den Manipulationsämtcrn dcs k. k. Fi-uanzministeriums in Erledigung gekommene Adjunl> tcnstelle ist dem bisherigen Kanzlei ^ Osfizialen diefts Ministeriums, Johann Mcffert, verliehen worden. Das Finanzministerium hat den Adjunkteu der steicrmärlifch > illyrisch« lüstruläudischcn Finanz-Prokura« tnr. Dr, Mas Ku schar, zum Finanzrathe dieser Proluratur ernannt. Der Minister der Instiz l?at die Kreisgcrichls» rathe Dr. Friedrich Dworzack in St. Polten und Adolf Mausfeld in Korneuburg. daun deu Naths» sekretär Heinrich A d a m i in Wien zn ^andcsgerichts-räthcn in Wien ernannt. Der Minister der Instiz hat dic bei dem k. k, Oberlandesgerichte in Graz erledigte Natbssclretärs-Stelle dem Franz Ncpolnst, Nalhssckretär des Kreisgcrichteö Cilli, zu verleihen befunden. Der Minister der Instiz hat den Bezirksamts» Kanzcllisten in Wiener Neustadt, Johann Pickel. zum Grundbuchsfuhrer beim Kreisgcrichte in Wiener» Neustadt ernannt. .. ...,,, Veränderungen in der k. k. Armee. Verleihung: Dem peusionirtcn Obersten Iojcf Voroslni Ritter v. Hohen stern der Generalmajors'Charakter l»N0l'»,^. P c u s i o n i r u n g e n: Der Oberst Franz W e r m aun , Kommandant dcs N. Genie «Bataillons; — der Oberstlieutenant Kasimir Edler v. Cichowski, Commandant des Artillerie.ZeugSvcrwaltllugs.Distriktes iu Mautua, mit dem Obcrstcns-Charaktcr n-l lioilor,^; der Major An« ton Paßini und dcr Nittmcister Anton Thür des Mililär.Fuhrwcsenskorps, fehlerer mit dem Majors« Charakter :ul Imm»,-^. Am 24. Dezember l. I. wird iu der k. k. Hof> und Staatvdruekerei in Wien das Xl.Vlll. Stück dcs Reichs» Geseh. Dezember 18.'!.'! — wirksam für die Kö' nigrciche Uugarn, Kroatien und Slavonien, für die serbische Wojwodschaft und das Tcmeser Ba« nat — wodllrch die Vorschrift über die Verlaut' barung dcr neuen Grundbuchs-Protololle und über die Führung derselben in dcr Eigenschaft als Grundbücher erlassen werden. Wien, 2!!. Dezember 18^i. Vom l. k. Ncdaktionsbnrcau dcs Ncichsgeset)blattes. Nichtamtliche Theil. Der Entwurf zum Gewerbogesetze. v. Aus dem vierten Hanptstück dcs Eutwurfes, Um« fang. Alisübung und Erlöschen dcr Gewerbsrcchtc bctrcffcnd, hcbcn wir Folgcndcs hervor: Die Gewerbsbcrechtigung wird bei freien Ge< werben nach deiu Inhalte deö Mcldschcincs beurtheilt, der nach deu eigenen Augaben der Partci angefertigt, an keine stehenden Gcwcrbsbenennungcn und Abgrcn-znngcn gebunden ist, jedoch den Gegenstand dcr Ac» schäftignng deutlich bezeichnen muß. Beschaftigun« gen. dic untcr sich in keinem Zusammenhange stehen, dürfen nicht in Einem Mcloschcin znsammengcflißt werden, sondern erfordern abgesonderte Meldschcine. Vci den lonzessionirtcn Gewerben hat die Per« leihnug immer ans die gesetzliche Gcwerbsbencnnuug zu lauten. Dic Gcwcrbsbcrechtigung zllr Erzeugung eines Gegenstandes schließt immer auch das Recht in sich, die dazu nöthigen Materialien und Werkzeuge, wie auch alle zur vollendeten Darstellung des Gegenstml« des gehörigen Ncbeutheilc selbst zu erzeugen. In der Wahl und Mfuabme der Hilfsarbeiter sind die Gcwlrbtreibeudcn anf keine bestimmte Zahl beschränkt, und au keine Abtheilung nach Gewerben gebunden. Die Gewcrbclreibcndeu können die Gegenstände ihres Gewerbes überall hin versenden und abseNcn, und die Arbeiten ihres Gewerbes aller Orten ver« richten. Dic Beschränkung auf geschlossene Gewerbe» bczirlc hat übcrall anfzubörcu. Eine Ausnahme hiervon macheu nur die mit Lizenzen bcthciltcn, rein lo-kalcn Verrichtungen, und die fur cine bestimmte ^inie ertheilten Befugnisse von periodischen PersoneN'Trans-port'Unternehmungen. Die Haltung einer festen Vc-tricbslokalität (Wcrlstätte, Vcrlaufsgewölbc :c.) au« ücrhalb der Gemeinde des Gewerbe-Standortes wird jcdoch als neues Gewerbe angesehen und ist nnr auf Grnndlagc eines nencn Meldscheines, beziehuugsweise eiurr neuen Verleihliug gestattet. Innerhalb des Gc> mcindcbczirkcs können für Ein Gewerbe auch mchrcre feste Beiriebslokalitäten gehalten werden, doch ist bei konzcssionirten Gewerben dazn die besondere Vewilli« gling dcr Bchörde erforderlich. Jede Verandernng in den Betriebs > Lokalitäten hat dcr Gewerbetreibende dcr Behörde anzuzeigen. Die Gewerbeberechtigteu können im Nmhcrreisen selbst oder dnrch Bevollinächtigte Bestellungen auf Gegenstände dcs cigcncn Gelvcrbebetriebs suchen, dür> sen jedoch hiebei — allster auf Märkteil — keine Waren zum Verkauf auf Losung, sondern nur Mu< stcr mitführen. Zum Feilhalten und Anbieten auf Straßen oder an anderen öffentlichen Orten anßcr der Marktzcit und außerhalb dcr zum Marktvcrkehr bestimmten Plätte bedarf es der beso>ldcrcu Erlaub« niß der Ortspolizeiobrigkcit. Das Feilbieten dnrch Herumtragen von Hans zu Haus (Hansirhandel) bildet einen eigenen, besonders geregelten Erwerbs» zweig. Das Recht zllr Eintragung in die Handelsma» trikel (Protokolliruug beim Handelsgerichte) erlangt ein Gewcrbsbcrcchligtcr nur durch besondere Bcwilli» gnng dcr Gewnbsbchörde. Dieselbe wird nnr jenen ertheilt, welche sich über die Kenntniß der kanfmän» nischcn Buchführung auszuweisen vcrmögen, lind in» Mgcmcinen durch ihre Vermögenöverhältnisse und ihre Ehrenhaftigkeit die Gewähr eines anfrechten uud soliden Betriebes bieten. — Vci den in dem §. 2l erwähnten konzessiouirttN Gewerbsinhabern lvird" diese Bewilligung schon durch die Gewcrbsvcrlcihuna. als gegeben betrachtet. In wie fern gewisse Befugnisse, als da siud: die Anfnahmc öffentlicher Gesellschafter, die Ausgabe von Oblaloricn. die Führung einer kaufmännischeil Firma ?c. durch die ProtokoUirung dcr betreffenden Gcwerl'simternehmcr beim Handclsgcrichtc bedingt sind, welche besondere Verpflichtungen auö dieser Pro< tolollirung cutspringen, bestimmt das Handelsrecht. Eine unbedingte Verpflichtung zur ProtskMrung beim Handelsgerichte besteht weder für Handelsleute, noch für andere Gewerbetreibende, Gewerbs» Nuternch» mnngen, die vermöge ihres großartigen Vttriebcs von hervon'agcnder Bedeutung für die Entwickelung der Nationalindustrie und die Belebung dcs Handels sind, können von dcr Regierung mit dem Vorrechte betheilt werden, dcn Titel „k. k. National» Fabrik" beziehungsweise „k. k. Großhandlung" und den kai» serlichen Adlcr im Schilde, im Sicgel und in der Firma zu führen. An den in eigenen Landcstheilen für ein« zelnc Approvisionirnngs'Gewerbe bestehenden Preis« sahnigen wird durch gegenwärtiges Gcseß nichts gc« ändert. Die Einführung oder Beseitigung solcher Prcissahiingru, so wie die Feststellung der Grundsätze dcr Vemcssnng steht dem Miuistcrium zu. Bei der Fltischausschrottuug uud dem Verkaufe von Ge» backen, Mahlproduktcn nnd Heizmatcrialc ist die Gr« wcrböbehörde berechtiget, auch dort, wo diese Artikel keiner Satzung unterliegen, wenn sie es für zweck« mäßig erkennt, die Ersichllichmachung dcr Preise am ^uordncu. Apotheker, Bäcker und Fleischer haben ihr Gewerbe ohne Unterbrechung zn betreiben, und bei beabsichtigter Einstellung diese zwei Monate früher anzumelden, während dieser Zeit aber das Gewerbe fortzubetreiben. Die Gcwerbsrechtc sind streng persönliche Rechts, und können weder verpachtet, noch durch Verfügun» gen unter bebenden oder auf den Todcssall an An» derc übertragen werden. Sie können aber dnrch ei' nen Stellvertreter, d. l. eine für Rcchnnng dcs Gc« wcrbsinhabcrs, aber untcr eigrncr Vcrantwortung handelnde Person ausgeübt werden, wenn diese die für deu Sclbstbetricb des betreffenden Gewerbes cr> forderlichen Eigenschaften besitzt nnd der Behörde an< gezeigt worden ist. Nach dem Tode eines Gewerbe bcrcchtigtcn' kann die Witwe wahrend des Witwen« standes das Gewerbe fortfülircn, ohne bei konzessio» m'rtcn Gewerben eine ncue Konzession zu bedürfen. Ist das Gewerbe an dcn Nachweis ciucr besonderen Befähigung gcbnnden, so hat sie einen qualifizirteu Stellvertreter zu bestellen. Ebcnso kann ein Gewerbe für Rechnung dcr minderjährigen Erbcu, oder wäh« «HGÄ rend einer Kliratel . einer Konkursmasse- oder Nach« laß-Regnürling dnrch einen qlialifizirten Stellvertreter fortgeführt iverden. Die Gcwerbsbcrcchtignngcn erlöschen: :>) dnrch den Tod des Besitzers, mit Vorbehalt dcr eben ge^ dachte», Fälle: d) dnrch Heimsagung. welche nnbs' dingt geschehen mllß, n»d nicht gültig stattfinden kann, wenn der Gewcrbsberechtiglc sich wegen einer strafbareli Handlung in Unterslichnng befindtt, wegen welcher nach dem Gesetze ans den Verlust der Ge> wcrbsberechtigung erkannt werden kann; c) durch Ab lauf der Zeit, wenn die Konzession oder Lizenz nur anf eine l'lstimmle Dauer ertheilt wurde- »!) durch Slrafc nach den Bestimnilmgen des Hanptstückes l>. Jede Gewerbsberechtigling kann von der Behörde zürückgenomnien werden, n'enn der ursprüngliche nur noch fortdauernde Mangel eines der allgemeinen oder. der besonderen Erfordernisse der Gewerbsberechtignug zum Vorschein kommt. Das fünfte Hauptstück betrifft den Marktverkehr. Jeder Produzent und Gewerbtreibenoc ist berech-liget, die Märkte lliit seinen Erzeugnissen lind Ver-kaussgegeuständen, so weit sell'c nach der Gatlnng des Marktes zum Verkehre auf demselben zugelassen sind, zu beziehen, olmc dieß besonders anmelden zu müssen. Die Fieranlen haben ihren Erwcrl'szweig anzumelden. Gegenstände des Marktverkelires auf Messen, Jahrmärkten und den ihnen durch spezielle Verord» nnngen für die Kurzeil gleichgestellten Badeorten sind alle im freien Verkehr überhaupt gestattete Waren, Der Verkauf von Prcßerzengnissen ist jedoch auch auf diesen Märkte» nur den nut den bezüglichen bonzes-sionen versehenen Gewerbslcnten gestaltet. Gegen« stände des Wochenmarttverkchrcs sind: Wirthschasts« nnd Ackergcrälhe, gemeine Nabrnngsmittel und andere Artikel des täglichen Verbrauches. Mit anderen als diesen Artikeln die Wochenmärkle zn beziehen ist uur den in der Gemeinde selbst wobnhaflen Gewerbetreibenden rücksichtlich dcr Gegenstände ihres Gewerbes gestattet. Märkte für einzelne Gattungen von Gegenständcu. wie z. V. Vieh.. Woll., Getreide«, Pferde.. Kinder, spirlwarcn «Märkte :c., wcrdcn rücksichtlich aller an< deren Gegenstände wie Wochcnmärkte behandelt. Auf Jahrmärkten dürfen auch Hausirer ihre Waren in Buden feil halten. Ausländer werden im Marktbcsuche den Inlän-dern gleich behandelt, soweit nicht eine Abweichung hievon als Erwiedernng der im Auslande gegen dieß' seitige Unterthanen angeordneten Beschränkungen vom Ministerium verfügt wird. Der Marktvcrkehr darf von den Gemeinden mit keinen anderen, als solchen Abgaben belastet werden, welche cinc Vergütung für den überlassenen Raum ,md dcn Gebrauch von Bnden und Gerathen bilden. Innerhalb obiger Bestimmungen hat jede Ge> meindc. in welcher Märkte abgebalten werden, unter Genebmiglmg der Regierung die Marktordnung nach den örtlichen Bedürfnissen festzusetzen, wobei auch zu bestimmen ist, in wie weit der Ausschaut von Getränken und die Verabreichung von Speisen auf den Marktplätzen gestattet werde. Begünstigungen der Gcwerbslente des Ortes oder einzelner Gcwerbsklas-sen in Beziehung auf Anweisung der Pläne, oder Festsetzung der Verkaufszeit dürfen nicht stattfinden. Vl. Hauptstück: Gehilfen und Lehrlinge. Die Verl'ältnisse zwiseben den selbstständigcn Gewerb« treibenden und ihren Gehilfen und Lehrlingen sind nach den Bestimmungen des allgem. b. G. V. mit Anwendung der im gegenwärtigen Gesetze enthaltenen, theils besonderen, theils näheren Vorschriften zu be< urtheilen. Die Gewerbs- und Polizeibehörden haben zn waeben, daß bei Beschäftigung und Bebandlung der Gehilseu und Lehrlinge gebührende Rücksicht auf Gesundheit nnd Sitllichkeit genommen, nnd denjeni-gen, welche des Schul- nnd Iü'ligionsnnterrichles noch -bedürfen, Zcit dazu gelassen werde. Streitigkeiten der selbstständigen Gewerbtreibcnden mit ihren Gehil> sen und Lehrlingen, die sich ans das Dienst' und ^chrverhältnist begehen, werden - - so lailgc für diese Angelegenheiten keine besonderen Behörden eingesetzt sind -- dnrch die Polizei-Obrigkeit entschieden, vorbehaltlich der Bernfnng auf dcn Rechtsweg binnen 14 Tag.'u prätlusivischcr Frist, dnrch welche Berufung aber die vorläufige Vollstreckung nicht aufgehalten wird. Als Lehrling wird betrachtet, wer in minderjäh' ngem Alter bei einem sclbstständigeu Gewerbtrciben den (Handelsmanne. Fabrikanten. Handwerker :c.) znr Erlcruung eines Gewerbes in die ^'ehre tritt. Ausnahme und Austrittt hat der Gewerbsiuhabcr der Polizei-Obrigkeit binnen acht Tagen zu melden. Der ^'cbrling ist der bänslichen Zneht des Lehrherrn unterworfen nud genießt seinen Schutz nnd seine Ob-sorgc- Der i.'chrherr bat sich die' gewerbliche Ausbil» dung des Lebrlings angelegen sein zn lassen nnd ilnn die l iezu erforderliche Zeit nnd Gelegenbeit diirch Ver-wcndnng zu anderen Dienstleistungen nicht zu cnt> ziehen. Er hat ihn zur Arbeitsamkeit nnd zn gntcn Sitten, und während des schulpflichtigen Alters zum Besuche des gesetzlich vorgeschriebenen Unterrichts an« zuhalten. Dic Dauer der Lehrzeit ist Gegenstand freier Uebcrcinkunft. In Ermanglung einer besonderen Ver> abredulig wiro ein für beide 'Theile — gegen sechs» wöchentliche Aufkündigung — auflösbarer Vertrag angenommen. Das ^ehrverhältniß kann vor Ablauf der bedungenen Lehrzeit, oder wo cinc solche nicht festgesetzt wnrdc. obne Kündigung aufgelöst wcrdcil. bei gröblicher Pfiichlvcrletziing von der einen oder vvn der andern Seite, oder wenn dcr Lehrling zll einem andern Berufe übergeht, oder dic zur Erlernung des Gcwerbcs nöthige körperliche Eignnug oocr Geschick, lichkcii nicht besitzt :c. Nnrdc die Anftösung dcs ^chrvcrhältnisscs dlirch ein Verschulden eines Thcilcs berbcigcführt, so hat dieser dem andern Theil Schad-loohaltnng zll leisten. Als Gehilfen werden die in einem Gcwcrbc zu körperlichen Arbeiten gewöhnlich gcgcn Wochcnlohn stabil verwendeten Personen angcschen. als da fino: Gcscllen, Handlungsdiener (?), Fabriksarbcitcr :c., nicht aber auf die mit Monats- odcr Iahrcsgchalt in Dienstlcistnngcn höherer Kategorien, z. V. als Buchhalter, Kassiere, Agcntcn, Ingeuienrc, Werkleiter, Provisoren, Faktoren :c. angestelltell Individuen, und ebenso wenig dic cinfachcn Taglöhncr. Jeder Gcbilfc mliß —> nm in einen Dienst aufgenommen zll werden — mit dcn nöthigen Do-kumcntcn vcrsehen sein. welche bci dcn Handclsgc» Hilfen in dcn behördlich vidirtcn Zengnisscn dcr frü> hcrcn Dienstgebcr, bci den Gehilfen dcr übrigcn Gc> wcrbc in dcm Dicnstbnchc bestehen. Dcr Dicnst» Eintritt nnd Anstritt cincs Gehilfen mnß vom Ge-werbsinhabcr dcr Polizei-Obrigkeit binnen acht Tagen angezeigt wcrdcn. Die Art dcr Verwendung cincs Gchilfen. seine Bezüge nnd sonstige Sttllnng, die allfälligc Probezeit nnd die Kündigungsfristen sind Gegenstand freien Ucbereinkommens. In Zweifel wird cinc vicrzchntä' gigc Kündigllngsfrist voralisgcsctzt. Weint dic Zahlung dcs Gchilfen nach stückweise gclicfcrtcr Arbeit gcschicht, oder derselbe von dcm Dicnstgebcr einen Vorschliß qenemmen hat, kann rr ungeachtet cincr Kündigling von seiner Seite verhalten werden, die übernommenen Stücke zn vollcndcn nnd den Vorschliß zurückzuzahlen oder abzndiencn. Das Dicnstvcrhällniß kann allsoglcich aufgelöst werden. 1. Von Seite dcs Gehilfen, wcnn dcr Dienst» gebcr ») ihm die bcdnngcncn Bczügc ungebührlich vorentbält, oder soilstigc crhcblichc Vcrtragsbestim» Mllngen verletzt; !») ihm cinc Handlung wider oic Gcsctzc oder widcr dic gntcn Siticn znmnthct; l>) in Konknrs verfällt oder sonst verhindert ist. dcm Gc< hilfcn Bsfchäftigung nnd Verdienst zll geben. 2. Von Seite des Dienstgebcrs. wcnn dcr Gehilfe l>) die Ehre des Dienstgebers oder feiner Angehörigen empfindlich verletzt - li) eine Handlnng verübt, wodurch das in ihn zll setzende Vcrlranen verwirkt wird, »dcr wcnn cinc solche Handlnng nach dcr Anfncchmc zur Kenntniß deö Dicnstherrn gelangt; <-) ohnc Einwilligung des Dicnstgebers ein seiner Vcr> ivcndling beim Geiverbc abträglichcs Nebcngcschäft betreibt oder daran Thcil nimmt; . Infanterie'Regiments, die in Sr. Erzellenz ihren Chef verehren, konnten nnr mit regster Empfindnng einen Moment herannahen sebcn, der in seiner hohen Bedeutung ibncn dcn Anlaß bot. ihrcn Gefühlcn ticfstcr Ergebenheit nno wärmster Anhänglichkeit einen würdigen Ausdruck zu gcwäbreu. Die Form, in welcher letzteres vereinbart wurde, entsprang aus dein Rückblick auf ein Wirken, das dnrch cin balbcs Jahrhundert höchst ausgezeichnet in oeu Geschäften des Friedens wic reich geschmückt mit dcm Lorber des Krieges cinc dancrnde Stelle in Oesterreichs Geschichte einzunehmen bestimmt ist- lind die Glanzpunkte desselben, die glorreichen Tage deö jüngsten italienischen Krieges, wurden gewählt, nm alis ihnen den Stoff cincr bleibenden Verherrlichung zn entnehmen. Dieß gelangte zur Ausführung dnrch den bc< rühmten Schlachtenmaler Herrn Albrecht Nittcr von Adam. dcr dcn Entschclonngölampf bci dcr Bicocca am Schlachttagc von Novara in einem kunstvollen Vildc znr Darstellung brachte, das. mit dcn Porträ« ten dcs rnhingekröuten Feldherrn Feldmarschalls Gra« fen Radctzky, des Fcldzcngmeisters Freihcrrn von , Hcß und anderer hohen Persönlichkeiten geziert, be< stimmt wnrde, Sr. Exzellenz dem Herrn Feldzeng« meister Frciherrn von H c ß am Tagc der Ilibilänms-feicr chrflirchtsvoll dargebracht zn werden. Vevor noch an diesem Tage dic auf !0 Uhr Früh anberaumte Vorstellung Seitens dcr Eingangs bcrüdrteu Offiziere, nämlich: dcs Gcneral > Quartier« mcisterstabcs, dcs Pionnier' nnd Flotillcnkorps, dcs 49. Infantcric-Rcgiments. dcs Militär-Ingeniellr Gco< graphenkorps, ces militärifch'geographischen Instituts ilild dcs Kriegsarchivs stattfand. hatten bereits Ihrc k. Hoheiten die dnrchlanchtigsten Herren Erzherzoge sich gnädigst bewogen gesehen, dcm Herrn Feldzeng» mcister Freiherrn v. Heß theils in Höchsteigener Per-son. theils dllrch Vertretung ihre, Glückwünsche zll bezeigen. Hierauf erfolgte die eben besagte Vorstellung selbst, wobei eine würdevollc, crhcbcndc Ansprache dic Gesinnungen aller Anwesenden ausdrückte lind zu» gleich dic Widmung dcs erwähnten Schlachtgcmäldes Sr. Erzellenz zur Kenntniß brachte. Tiefgerührt nahm Sc. Erzellenz diese Zeichen dcr ansrichtigsten Verchrnng entgegen. nnd indem Hochderselbc in herzlichster Weise seinen Dank alls' sprach, erfrentc er zugleich die sämmtlichen Anwesen« den auf das Innigste dllrch die Mittheilung. daß Se. Majestät der Kaiser ihm das Großkren; des St. Ste» fan »Ordens mittelst cincs in den lmldreichsten Aus> drücken abgefaßten Handbillets zn übersenden geruh, tcu; welch' hohc Auszeichnung, indcm sie einen cr> ncnertrn Beweis der Allerhöchsten Anerkennung so hervorragender Verdienste bildete, zugleich diesem Tag cine Wcibe vcrlieh, die nur noch durch dcn außer» ordentlichen Gnadenakt Sr. Majestät des Kaisers gc^ steigert zn werden vermochte, daß S e. Majestät in Al l c rhoch steig cncr Person dcn Feld« ;cn gmei ster Frcihcrrn v. Hcß in seiner Wohnnng zn beglücken gernhten. — Die Eisenbahnstrccke von Wien bis Raal» ist seit hentc (24. Dezember) für den allgemeinen Verkehr eröffnet. Um sich persönlich von dem Vor» Handensein aller für die Sicherheit gebotenen Garan« ticn zn überzeugen, wnrdc gestern (23. Dezember) nm 7 Uhr Früh von den Mitgliedern des Verwal« tnngssathls nnd der höchsten Beamten der k. k. pri.'. österreichischen Staatseiscnbahn »Gesellschaft die erste Fahrt unternommen, welcher auch Herr Ministerial« rath Tischer und Herr Oberm^emcnr v. Elemenczie» witz als Stellvertreter Sr. Erzcllenz dcs Herrn Han. oelsministtrs beiwohnten. Da dic Fahrt bloß als Erploralionsfahrt bestimmt war, hielt man cö dcn Zwecken entsprcchsüd. vor dcr Hand leine förmliche Inangnratloiisfcicr zn veranstalten, — Für das von der Nationalbank zu bestel> lende sind die In« strnktionen im Entwürfe vollendet. Man ver> nimmt darüber, daü das Departement seine Arbci» ten mit dcr thatsächlichen Uebernahme dcr Güter bc^ ginnen wird. Dcr Verkauf wird nntcr Mitwirkung kaiserlicher Kommissäre bewerkstelliget werden. Er darf nnr unter annehmbaren Bedingnngcn lind guten Preisen stattfinden. Die Güter werden einzeln ver» kalift und ist die Parzcllirung dcrsclbcn wo sie wnn> schenswcrth erscheint, mich gestattet. — In Folge h. Anordnung werden die sammt' lichen in Kralan^ ^cmbcrg nnd Olniütz lagernden, zur Verpflegung der auf Kriegsfuß gewesenen 3. nnd 4. Armcc bestimmten Gclreidcvorräthe, die sich aus viele Tausend Metzen belanfeu, licitando veräußert. — In nenester Zeit errichteten auf ihren Pußten im Esongradcr Komitatc mehrere Pnßtaschnlcn der Graf Stephan Karolyi. dann die Hcrrcn Albert von Wodianer nnd Stamez.Mayer. — Aus Krakan. 19. Dezember, schreibt man der «N. O. Z.": In diesen Tagen fanden unter dem Vorsitze des Grafen Mcrkandin die Berathnngen der dazu bernfcncn Vertrancnsmänner übcr rin zn ver« »»86 cinbarcndes Ständcstatnt für den Amtsbezirk Krakau, sowie über dic Amtsführung desselben Statt, wir dieß bereits uorbci>i!l>l'gsweise für dir Ständeversailinilling in Italien gcschehen ist. 'Als Vertreter drr ^'and' bcvöllernng fnngir^n der Baron Lavisch, dcr Graf Moschtschynski und Hrrr u. Rybski; die Städte wer» dcn vcrtrctcn von Herrn ^lidwig Hölzcl v. Stcrnstein. Brnder des berühmten Professors dcr Rechte, bekannt dlirch scinc Schicksale in Podolicn. An dicscn Bera> thlulgcn nahmen anch dcr Dirigent dcr Krcisrcgicrnng. Herr Mnkasowitsch, dcr Rcgierlingsrath Mcvckcl ulld andere Höhcrc Beamte Thell. — Von Panl Pretsch, ciilcm Faktor derk. k. Wie ncr Slaatsdruckerei, dcr dic Kunst erfunden hat. pho> tographisehe Bildcr dlirch gewöhnlichen Plaltendrliek zu vervielfältigen, ist jetzt in Gemeinschaft mit meh< rcrcn Kapitalisten in London cin Etablissenient rrrich« tct worden, um srinc Ersindnng praktisch zu vcrwer> thcn. Dic crstcn Proben, die vorliegen, machen unter Kennern ungeheures Aufsehen' fie sino von dcr Ori» ginalphotographic kaum zu unterschcidcn uud lassen im Dctail der Ausführung ilichts ->u wünschcn übrig. Dic Pariser Abdrücke, denen cin Achnngsprozcß vor» hergeht, dcr dnrch die Pretsch'schc Ersindnng übcrftüs-fig gemacht wird, werden durch die neue» hiesigen Erzeugnisse total in den Hinlcrgrnnd gedrängt wer» dcn. Der wohlfeile Prcis dcr Abdrücke, verbunden mit ihrer Vortrefflichkeit, dürste der Photographie eine so ungeheure Nnnamvcndnng verschaffen, wie sic bis» her uic geahnt worden ist. — Dic in Gnmpendorf errichtete crstc Speisean« stalt bat von dcr Dircknon der Aktiengesellschaft für Fabrikation komprimirter Gemüse dic Auzeigc erhalten, daß 1000 Portionen Kost (dieselbe, mit welcher die französische Krimarm ec verpflegt wird) als Geschenk für diese Speissanstalt franko hierbcr abgesendet wnr» den und iu den nächsten Tagen eintreffen werden. — Aus Anlaß des hohen Gcbnrtsfcstcö Ihrer Majestät dcr Kaiserin fand am 23. d. M. Abends im großen Saale des s. k. Staatöschnldeillassc-Gebäudes iu der SingcrslraLc. nach abgehaltenem fticr' lichen Segen in dcr Franziökanerkirchc. die Weiy-uachtsbethcilnng au erblindete, blessirte uud arbeitö» unfähige Krieger ans den Iahreu 1848 und 1649 Statt. Es hatte sich dazu cin zahlreiches Pnblikum von Herren und besonders Damen cingesundcn. Herr Franz Anton Dauningcr, der hochverdiente Gründer dieser Verthcilungcn, eröffnete dic Feier mit einer tiefgefühllen Ansprache, welche anf das Dopplest des Tages Bezug nahm nnd Anklang in allen Herzen fand, nwralis dic Vo!kshz)innc angrstiinmt wlilds. Mehr als 300 invalide Kricgcr wurocn mit Geld. Wäsche und Kleidungsstücken bctheilt nnb empfingen die Gaben mit tiefer Rührung und Thränen des Dankes. Der Saal war znr Feier des. Tages a.län> zcnd ansgeschmückt. — Aus Mailand. 19. Dez., wird dcr „Trieft. Ztg " geschrieben: Dr. Gnillets Torfqaö, zu dessen Erzeugung iu großartigem Maßstabe die erforderliche Anzahl von Aktionären sich leicht und schnell gefun. den hat. wird bei uns vielfach besprochen. Und in der That übertreffen die bisher mit diesem höchst öko> nomischen VclenchtnngMoffc angestellten Versuche alle Erwartimgl». Die dadurch erzeugte Flamme ist viel I,clkr und von größerer Intensität als bei dem aus S!ein?ol)li-n gewonneueu Gase. uud dic Leichtigkeit dcr Erzeugung und des Transportes, im Vereine mit dcr bedeutenden Kostenerspavniß. sichern dcm Pnblilnm solche Vortheile, daß wenn die nenc Untcrnehmnng es durchsrht, cinc zweite Röhrcnlcitnng anlegen zu dürscn, die seit Jahren hier bestehende französische GasgeseUschast nilr mit cincm Preisnachlasse von »Pct. ibrcs Prodnktes^dic Konwrrl'nz anszubaltcil im Stande sein dürfte. Fast alle Provinzialftädtc der Lombardei, wo noch die Oellampcn brenncn, lassen sieh bereits dic bezüglichen Belcuchtungsprojclte von der neuen Gesellschaft znscnden. Dentschland. V crli n. Der Präsident des preußischen Her» venhanscs. Fürst Heinrich v, Plcß, ist am 20. Abends halb 16 Uhr in Berlin in seiner Präsidentrnwohnnng mit, Tode abgegangen. Diese Nachricht erregt dort große Sensation. Man wußlc nur. daß derselbe scit etwa 12 Tagen erkrankt wäre. nicht aber. daß sein Znstand gefährlich sei. Der Dahingegangene, gcboren am 2. Dezcmber l80li, stand noch in rüstiger Man-neskraft, und war einer dcr ersten Magnaten Schlc< siens u»d einer der reichsten Männer dcr prcnLischcn Monarchic. Früher hieß er bloß Graf Hochberg. Nachdem er aber von dem letzten Herzoge zu Anhalt« Kö'then am 23. November 1847 vas Fürsten!hnm Plcß in Obcrschlesien ererbt hatte, wurde er (Februar 1ß48) in den preußische:, Fürstenstand erhoben. Daß rr ein Mann von nicht gewöhnlichen Gaben war, da> für spricht schon der einzige Umstand, daß das Her. renhaus, dessen erbliches Mitglied er war. ans der Menge bedeutender Persönlichkeiten, die es in sich faßt, ihn schon in dcr erstcn Session a»s den Präsi» dentenslnh! rief, nnd anch in dieser Sitznng sofort wicdcr mil derselben Würde bekleidete. Der älteste Sohn des Verstorbenen und nunmehrige Fürst ist erst 22 Jahre alt, daher znr Zeit noch nicht zum Eintritt ins Herrenhaus berechtigt. Tchweiz. Der Bezirksvorstand von Baden (Kanton Aargau) veröffentlicht einen anlhrntischen Bericht über den Brand im Znchtbause. nach welchem die bisherigen Ermittellingen nicht anf absichtliche Brandstiftung schlie« ßcn lasscn. Bis letzt sind nnter den Brandlrnmmern sieben deichen der vermißten fünfzehn Züchtlinge gefunden worden, nntcr denen sich ein Strafgefangener Namens Bnrkharo befand, welcher seine Frail in cin Mistloch gestürzt nnd darin hat nmkommcn lassen. Es ist derselbe, welcher in dcr Abtrittsröhrc stecken blieb und qnalvoll verbraunte. Großbritannien. Ans Portsmouth wird gemeldet, daß die meisten Schiffe des Ostsee-Geschwaders heraus sind. Dcr „Drover" von <> Kanonen, dcr am 17. d. M. eintraf, hatte am 21. Nov. auf dcr Heimfahrt bei Uri-Eiland sechs nach Abo gehörige, mit Planken und Ballholz beladene Fahrzengc entdeckt, die er mit unsäglicher Mühe, nachdem dic Mannschaft dic ganze, Nacht bei einer Kälte von 14" unter dem Gefrierpunkt gear> bcitet hatte, aus ihren Verstecken herausbekommen. Die „Times" dringt anf sofortige Unterstützung des »im Stich gelassenen" Omcr Pascha dnrch 10.000 Mann europäische Truppen. Das „Ehroniclc" kann zwar nicht zugeben. daß es vor dcm Fall Seba-stopols möglich gcwcscn wäre, cine alliirtc Abthcilnng znm Entsatz von Kars abzusenden, aber „irgend etwas" hätte für die heroische Besatzung geschehen sollen, und „irgend Jemand" sei streng zn tadeln. Ein Mitglied dcr „Administrative Reform Association." Mr. Moorc, hiclt am 17. einen Vortrag über die Kriegführung (in (lrosby Hall in dcr Eid.)), die er jedoch mir vom ökonomischen Gesichtspunkt kritisirte. Das Facit seiner Berechnung war, daß dic Regierung seit dem Ausbruch dcs Kampfes !! bis U Mill. Pf. St. verschlendert habe. Anch den Verlust an Menschenleben rcdnzirte er anf Pfnnd, Schilling nnd Pence. Den ge. mcincn Mann pr. 80 Pf. St. gcrcchnct. sei cin Vcrlnst von 1^.000 Manu— —1.^00.0(10 bis 1,800.000 Pfnnd! Schweden. Der am 21. November zwischen Frank» reich, Großbritannien und Schweden a b< geschlossene Vertrag wird vom „Monitcur" dnrch das nachstehende kaiser« lichc Dekret vom 18. Dez. publizirt: Artikel 1. Nachdem zn Stockholm am 2l. No< vember des grgrnwärligen Jahres 18Kil rin Vertrag abgeschlossen worden ist zwischen Frankreich, dem vcr> einigten Königreiche von Großbritannien und Irland nnd dcn vereinigten Königreichen von Schweden lind Norwegen, und nachdem die Ratifikationen dieses Ak> tes am 17. des gcgenwärligen Monats Dezember ausgewechselt wordeil sind, so wird dcr besagte Per» trag. dessen Wortlaut folgt, seine volle und gänzliche Vollziehung empfangen. Vertrag. Se. Majestät dcr Kaiser dcr Franzosen. Ihre Majestät die Königin des vereinigten Königreichs von Großbritannien uiio Irland, und Sc. M>ijlslät dcr König von Schwedrn lind Norwegen, jede Verwicke' lnng zn verhüten wünschend, dic das europäische Gleichgewicht zu stören geeignet wäre, habfn beschws. scn, sich zu vcrstäudigeu zu dem Zwecke, die Integri» tät der vereinigten Königreiche von Schweden und Norwegen zn sichern, nnd haben zu Bevollmächtigten für dc>, Abschlnß eines deßfallsigen Vertrages ernannt: Se. Maj. dcr Kaiser der Franzosen den Sieur Ehar< les Viktor ^obstcin, Ihre M. die Königin von Groß« britannicn und Irland den Sicnr Arthur Karl Ma» geuis. Se. Majestät der König von Schweden und Norwegen seincn Staatsminüter nnd Minister deS Aenßern, Gnstav Nikolas'Algcrnon Adolph Baron v. Sticrneld. welche, nachdem sie sich ihre betreffenden Vollmachten mitgetheilt nnd dieselben als gllt ll»b iil gebührender Form befunden haben, über das, was folgt, übereingekommen sind: Art. 1. Se. M. der Honig von Schweden und Norwegen verpflichtet sich, keinerlei Theil der den Kronen von Schweden nnd Norwegen zngrhörigen Gebiete an Rnßland abzntreten. oder mit ihm auszutauschen, oder ihm dessen Bcsetzung z» grstattcn. Se. M. der König von Schweden lind Norwegen verpflichtet sich anßerdem. keinerlei Recht der Weide, dcr Fischerei oder welcher anderen Art es anch sei. sowohl anf dcn bc> sagten Gebieten, als anf den Küsten von Schweden uud Norwegen an Rnßland abzntreten nnd jeden An> spruch zurückzuweiscu. den Rußland erhebe,! köiinlc, uni die Eristenz irgend eines dcr vorerwähnten Rechte darznthun. Art. 2. In dcm Falle, daß Nnkland an Sc. Majestät dcn König von Schweden lind Norwegen irgend einen Vorschlag oder ein Ansinnen zu dem Zwecke richtete, eutweder die Abtretung oder den Ans-talisch irgend eines Theiles dcr dcn Krollen von Schweden und Norwegen zngrhörigen Gebiete, oder die Bcfngniß, gewisse Punkte dcr besagten Gebiete zu besetzen, oder dic Abtretung von Fischerei-, Weide» oder sonstigen Rechten ans cben diesen Gebieten oder an dcn Küstcn von Schwcdcn und Norwegen zn cr> wirke», verpflichtet sich dcr König von Schweden und Norwegen. anvcrzüglich diesen Vorschlag Sr. Majestät dem Kaiser der Franzosen nnd Ihrer britischeil Majestät mitzntheilen, und die eben genannten Majestäten übernehmen ihrerseits die Verpflichtung, Seiner Majestät dein König uon Schweden und Norwegen eine hinlängliche See« lind Landmacht zn liefern, die mit der Scc> nnd Landmacht dcr besagten Majestät zusammenwirkn soll zn dem Zwecke, den Ansprüchen oder Angriffen Rußlands zu widerstehen. Die Beschaffenheit, dcr Umfang und die Bc> stimmnng dcr Slrcilkräfte, nm die cs sich handelt, werdcn eintrctenden Falles dnrch gemeinsames Ein> vernehmen zwischen dcn drei Mächten sestgestellt werdcn. Artikel 3. Die Natifikationen und der Ans. tnilsch der Ratifikationen dcs gegenwärtigen Vertra« gcs werden so bald als lhnnlich zu Stockholm er« folgen. Znr Beglaubigung haben die betreffenden Bevollmächtigten ihn nnterzeichnct und ihm das Siegel ihrer Wappen beigefügt. Geschehen zn Stockholm am ein und zwanzigsten November des Gnadenjahres achtzchnhundett fünf lind fünfzig. Folgen die Unterschriften dcr drei Vevollmäch» tigten. Artikel 2. Unscr Minister. Staats «Sekretär im Departement der auswärtigen Angelegenheiten ist mit Vollziehung dcö gegenwärtigen Dekrets bc« auftragt. Rußland. Aus Warschau wird unter dcm 1.'!, d. Mts. gemeldet, daß auf Befehl des Fürsten > Statthalters alls den Militär-Magazincn Mchl ucrabfolgt worden ist. um daraus für dic ärmere Einwohucrklasse Brot backcn und dassclbc, wic bl'ühcr, rincn Kopeken oder zwei polnische Groschen billiger, als nach dcr ge» wohnlichen Väckertarc. verkaufen zu lasscn. Dcr Ver« lauf findet aber nicht mehr an acht, sondern nur all fünf verschiedenen Stellen von Warschal, Statt. Aus Warschau, 17. Dezember wird der „Neuen Pnuß. Ztg." gemeldet: „Mit der Gesuudhcit des Fürsten-Statthalters steht cü um Vieles bcsscr; Prof. Dr. Oppolzcr ist noch immer hier und behandelt dcn hohen Kranken gc> meinschaftlich mit dcm hiesigen Dr. Katarz'.Mli; seit einigen Tagen ist cim ersichtliche Besserung ringetre. tcn, und der Fürst, dessen Gcist immcr glcich thätig geblieben war, hat schon wieder begonnen, mit dem Gcheimrath v. Eliaschcwitsch, seincm Kanzlci^Direl» tor, ill gewohnter Weise stundenlang zu arbeiten uud die wichligslen Regicrnngogeschäftc zn besorgen. Den Vorsitz im Administrationürathe führt interimistisch noch immer drr kaiserliche General. Adjutant Graf Vinzenz Krasinoki. In dcr Stadt herrscht über die gegenwärtige glückliche Wendung in der Krankheit dcü Feldmarschalls dic allgemeinste, anfriehtigstc Freude, mid man hofft, daß die Bcsscrung dmicrnd scin werde. Die Familie dcs Fürsten ist noch immer um ilin versammelt." Telegraphische Depeschen. ' K o n st a n t i n o p c l, 17. Dez. Soeben ist Freiherr v. Prokcsch hier ringctroffen. Leqalionsratl) von Weiß und zwci andere Beamte der k. k. Inlcr» nnntiatnr waren ihm nach den Dardanellen entgegen» gefahren. Arif Esfcndi ist znm Unterstaalosekrelär der Marine ernannt worden. Der Fall von Kars war noch immer nicht offiziell kundgemacht. Heftige Stur» nie wüthen im schwarzen Meere. T u r i n, 24. Dczbr. Die „Armonia" meldet: Piemont werde kraft eines lleue>, Anleihe «Ueberein' kommcns mit England abermals cin Kontingent von 5000 Mann nach der Krim entsenden. Das Marine« budget für 18Ü0 ist im Bctragc von 4,3lir>Ml Li^ vo>l der Dcpntirtenkammer genehmiget wordcil. Die Oclansbente im Piemontesischen lind in Toscana ist überalis reichlich ansgefaücn, Druck und Verlag von I. v. Kleinmayr ck F. Vambcvg in Lalbach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Vamberg. MHanH ;ur HmVaclkerSeitttna. V ö r s c n l» e r i ch t aus de>n Abcüdl'lattc der östcr k^is. Wiciicr-Zcilling. Wien 24. Dezember 1855, Alltags l llhr. Die Orldtlcmim, wrlchc man aufan^c« l'lft'rgtc, trat nicht im ^ »zc» lNüfaiiac ci», im (^silthliic zcigtc sich auf dic i>,cis>a,'»al - ?l»!lhl» , auch Vauk-Äftiü!, wirwohl zu gcdrilcktliu .,'!clcr Käufcr gma,'!! sic dci l'illi^t»! ?l»l'l,'tc im >U»rsc zurück: sic schlksüii lhcilwcisc inu '/, P^. uicdri^cr c>l»,< Ii^thin und inchr Äricf als Gcld. Dic Et!,»!»!l»^ schr günstig, ?l»,stcrda!» l»0 V. Aricf. — ?lu^l'lir^ INi»'/. Vricf. — Franlfnrl lW 7, Bricf. — Hauibur^ ' «0 V, Vricf. — ^lvmu,' —. - ^'üdon «0.^^ Vricf. — Maiiaud !»!»'/, Aricf. -Paris l28 '/, Vricf. Etaatsschuldvcrschrcil'u,!^si! zu 5 '/., ?^ V, ~?4 ^, dctto „ «'/,'/« «l5'/,-«<: 7. dcttu „ 4"/.. 50''.-4'/,-i4 7. d.tk' «, ll, „ 5°/« «!—«2 Natil'ual-'.'lulchf» ,, 5"/, 77 7,,—?7'/, ^oinbard. ^jcult. Vlnich» .. 5'/,. Ul -l^2 Gnmdcnt!ast,-Ol'Iig. '.'i. Ocstcl. zu s."/« 77 -77 '/, dclto «»l'crcr .!»'/, 72 st!lo^i»i^r Ol'!,^. ul. N, zu ü "/« N< ',,-iN '/. Ocdc»l',na,cr dllto de!t» ,, ü 7« 90'/, - i><>'/. PsUl,.r »ctto delto „ ^"/„ i)2"/.-!^l Mailä,ldcr dctto d.tto „ 4°/.. «i»-8l>'/, Lottcrie-Äullhsu ^'0!U 7mhr.' l^N 2!l< 2:i2 dcito d.ttu !8.'l<.» «24 12^ V, d.!iu dctto »854 W'/, U.l'/. Vaüsl,'-Ol'l!.ial,V'u, ,i <» 2 '/, "/„ ^>^ '/, -5-'' Vans^'llti.,! pr. S!,»f (l'huc VszüMscht) l«>li <>07 «ss^uptcl'a»s''<>ll!ic,i !»2 '/, "l»:l Alti.u !cr s. f. priv. l'ft.rr. Staats' ^!ft>ll'ahu,lls.l!,cha>'! zu 2«N'lls-Viuz-!>!!>l»!!d»sr ^3!t -^:i5» Prsßl'»r^?ly>ü. Eiscul', I. (5>uiss,V'» >« -2« c>,ttl) 2. „ »lit Priori! 2..—!i(» Da»N'sch>is'?lfl,.!i i'77 -57!> dllto 13, ^uussiou ü^"ü:!9 ditto d.s ^'ll^)d .'l'.'O-2!»,> Wi.'!!N'-Da!»,'s!U!»hl-Mtml t,!7 U)6 Pcsihcr KttNiilniick'!, - Mti.u 52- ö^ i!lm)d Pri,'r. Obl,^,. (<» Si!l>.r) ä"/., «« 8i> Nordba!)!, d.tt» 5''.. 7l>'/.-7'^'/. ft>I^1gn!^r d.tt» 5'/« 7l - 72 Do»au>Dau!>'sschiss^Ol'!ia, ü"/, 76-7« C»üll,' - !1il u!schci,ic < !l '/, l 4 Estrrh,^y 4<» si, ^,'^s.' «8 '/,-«'.> Willdisch^raV-^uft 2:i 2!l '/. Walostcm'iche „ 2^'/.—25 .ch',cht „ «0 7.-IC/. ?.lnft Salm „ 4<1-4<»'/, St. («»uoirs ., :^<» -:j!» V, P^lfy „ 40-40 7. .!dv»rschr.iblNlgl!l . zu 5pCt. fi. i» (5M. 74'/^ detto ans dc, N,tlons!<-?ll!!cihs zu 5 "/« st. in (5M. 77 !/« dctti,' .......4!/2 , „ ?/« dcltu ......„4"/, ., „ .'>!> l/i Darlshm i»it ^.rlusuna. v, I. >^!>, ,»r l<»0 ft. I^^.V^ „ „ „ 1»!',^, „ >l>U st. W Ol'li^alil'»,» dcs l^mbard. vnict. Anlchcüs . . «>1 nild,ntl,^l'ligat. c>»dcrcr Kro»lä»dsr 2 >/2 fl i» C, M Wechsel'Kurs voin 27, Drz.ml'er 1855, NngHl'll'.'g, fiir >0<> Gilldcn C»r. Gülo. lO^) '/8 As. llft'. Fla»s,urt a, M. lfür 120 fl sül'd. '-ilcr- eiug-Währ. >m2^ !,2st. .>uß,Guld.) 10^ ^i/8 Z Uonnl. Haml>u!;,. s,n ü,0 ll'ials A.ni'.'l', ^ulosü 80 2 M^'»al. pl'n^'ii, >,,r < ^lfu,») Ltt,!i»>,, «Au!?.» 10-4 l "j Ml'ual. Mailoud, siir ^0!» Ocst.rr. ri'rf. Guldsn lO8 //8 ^ ;'>^'uat. Mns.illl, für :!00 ,n>i»f,!i,Gu!dlN 1'i? l/4 2 M^iial. Pari.,'. ,ilr ^v),) ^raufsn . . Onl^u !2?.'t/4 ^ M, »al Bufarrsl, für 1 ^iilo.n . . . s>«rl« ?s,0 3l T, Sich,, K. K. Vl'llw. Miinz Dul'atc» . «3 5/8 r>. ,»t. ^Iq». Konkurs- A u S s ch lc i d u >i q. Bei d.r k. k. Polizei-Dir.ktion >„ ^ail^ch ist eiln' Koi'^'pl''r Ad^inktl'!istmt Bl'w^dtl' lim dil's^' Stella h^bt'n ll)li> mil d,'li Z"'glns>>!i iil'.r dic zinück^ll'^tcn Stl,di^» mid lil?»'r il)l<' al!fällig adgclrgt<'li plaklisch^n Prüfungen doklliNllUirtl'n ^!'sllch»', i>isdsso,i' dcre auch uitt^r B^bricr Moralität, so wie ihnr Fprachkl'iintiiiss.', u»d z var insoweit si,.' b<'ll'it6 bc> ii^ciio linslU ö>st'lUlichcn Amtl' ili V>rwl'ndllng stt'y^l», dluch die dclrcff^idc ?lnUöuorstcl)li»^ läi,gstc>i5 biü E»0e Iäni'.»'l,- l85,li dci dcr k. k. Polizci - Dilution m Laibach linzu-bliliglii. ^om k. k. ^'cmdcs-Präsidium, ^'ailiach ain A3. Dczkmbl'r l85>5. Gustav Graf C h o r i n s k y, k. k. SilUlhallsr. Edikt. Das k. k. Laiidrsgmcht in i»aioach t>t diV> ösfcutüchl' 3^'rstc'!g?l!Nig des zum Vinzcnz u. Lchilocii^'ld'i'chcii Verlasse gchöl'iqcn, zu ^ai oach alif dcr Polanavorstadt ll» der Schifßstatt: gasse 5ül^ Konsk, 9il-. 8tt gclcgcm'n Halis^ö bc-w'Uigel, und zur Vornahme dieser Vl'rst^igclung mit dcm ?ll^ Gcbrauchcs !l!!t» t'cr AüU'cudii»^ von V?,». 2»ill de Vli»tonlar0'^ aromatisch'.' .ialin-Pasta^) ft'w^hl al.i d>r «Z,». Vorchardt'schcu .^trä>ltcr-2elfc ^^) h.il'c ich inir dic liiüläü^lichc ll!l'crzli!,y!Uzi >,'crsch.ch't. daß ft'wlihl dic Z a <) n - P a sl a nicht nu» ciilcu ^>'ll>,i^i< unschädliche, sondcrn all^^e^elchtt.'tc'u u»o scl)»elle>l l5rso!,i l'cwirlt, um dic Zahuc zu rciui^c», durch l'ftcr" nialiql!,'! Auwald!'» ^lanzcnd weis; ^u niachcil, das Zahnfleisch zu stärkn, dic Zäbuc fcst zu erhaltltt. und die l'crcits lockcrlu wicdsr fcst zu niachcn, als auch dic ol'cucrwahiitc Krällt^r-Ielfe ciiil' ft' gnnftiste Ti5irkllllg i» allc» dl'il Fällcu hervorbracht»', wo cs sich daruiu haudcltc, dic sprödc. trockcuc. lntfarbtc Haut iu K>l!^m N'ic?,r wcich, ^cschmcioig und w t i sl z» »lachcu, sic vou Sounucr- uud ^cbcrfl c ckcn , Schupp c» uud dcil lästi^cu Finucu ^u rciuc^c», das; ftnooh! dic cinc als die aud.rc dciü Zwcckc rutsprcchcnd ärztlicher Seits l'cstcns lNlpfuhlcu wcrdcn kail». Vi ufovv'zc (Slavou. M'litära.räuz^. ZV,», v. «,«>»»»»»»>, k. f. Obcr-Fcldarzt dcs Vroodcr-Grcnz R.^inlcnts. ^) in ^ri^iiial - Packchül ^ 20 nnd 40 fr. l4»l« L4»l>°<«»!!l, ;u»i ^^) !!! v.rsis^cltcu ^riqinal-Pm-lchm i> 20 kr. (>Ä'i. „Fcldumrschals Vndchk»." 6. >880. (i) ^Pius - Kalender. Hcrausgegebm von In F///,. «. Fi/^'i/'H' Buchhandlung in dmi Porträte d^s Erzbischofs v. 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