„HZ 250. Ülnl^lilall zur Lailiacher Zeitung. 31. Oktober. Ausschließende Privilegien. DaS Ministerium für Handel und VollSwirlhschaft hcit nachstehende Privilegien uc7länq,rl i Am 21. September 1865. 1. Das dem Cyprian CitpaiwwSki auf ric Grfin» dlmg eines eissenlhümlichen Verfahrens zlir DartttUling von Malten, welche znr Erzcngung uon fe»,etfesten uno wasserdichten Dachcindrcknngcn dienen sollen, unterm 27. November 1862 ertheille ausschließende Privilegium auf die Dauer des driltcn Jahres. Am 27. September 1865. 2. Das drn Hubert Viederumnn auf eine Verbesserung ssiner prioilegirten Revolver unterm 14. Sep« temb!l, betreffend den Beginn der Norar« beiteu für die HecreSerssättzuna, des IabreK 1866, die Bekanntgabe der hiezu a»lfsser>lfenen Altersklasse«, den Fer»«i« z>lr?lu>nelduna der Befreiung acsten Taxcvlng nud die Allerhöchst zugestandenen Erleick, tcr»l«ss^ll für dle Bevölkerung sowie die GeschäftK» abkürzungen für die Behörde,». Seine k. k. apostolische Majestät haben mit der Allerhöchsten Entschließung vom 7. Oktober !«65 die Aushebung eines Rekrutenkolttingcnts von i^5.0W Maun, in welches die mit der allgemeinen Diensteöuerpflichtung auü den MilitärbildungSan» stalten assentilttn ll<»« Zöglinge cinzurechnen sind, für das Jahr l^Ntt zu genehmigen gclnht. Won diesem KoittingeiUe entfallen auf Krain ^218 Mann. In Vollziehung dieser Allerhöchsten Einschließung wild in Folge Erlasses des l). k. k. Statöministenunls vom lö. Oktober ltt<»5>, Nr. """"/2012, llut Berufung auf den H 5 des Hee» resergänzungsgefthes vom 29. September IttKtt Folgendes zur allgemeinen Kenntniß gebracht: 1) Die Vorarbeiten zu der Heereöergänzung, fü>' das Jahr l8ttlj beginnen mit dem 1. November l8«5. 2) Für diese .Aecresergänzung werden fünf ?lltc'.'5l!2js?n, wovon die im Jahre lttl5 Gebo, renen die erste bilden, die folgenden aber aus den in den Jahren l844, !848, l8^2 und »84! Geborenen bestellen, aufgerufen. 3) Bei dem Umstände, als die gesetzliche Frist zum Erläge der Militärbefreiungstaxe pr. l<)M> s! ö. W,, d- i. jener Tag, an welchem die Besreiungs-kommifsionen ihre )lmtöhandlungen beginnen, für die obgenannten füilf Altersklassen genau ringe» -"-d,^i muß und als cine Erweiterung nicht ^fi.den darf, müssen die Gesuche um Bewilligung dcv Mcrlagcs ,o gewiß längstens bis 2 4. Dezember !8ll5 bei dcn kompetenten Behörden überreicht seiti, als später einlangende Einschreiten ohne Ausnahme und v^'n allen Behörden unberücksichtigt bleiben werden. 4) Nücksichtlich der mit A. H, Entschließung vom ftr die Heercscrgänzung dcs Jahres l8Ui genehmigten, im XVl Stücke Nr. 50 der Verordnungen der k. k. Landeöbehör, den str das Herzogthum Krain kundgemachten und skjlher für die Hceresergänzungen von ^8ll2, lMllt, liNil und !W5 erneuerten Erleichterungen für die Bevölkerung uuü Akschaflsabkürzungen für die Behörden in den Bestimmungen der §§ »3. 2«, 29 und :N dcs H. E G., ferner in den Bc< stimmungcn der §H. l2, '^^ und 3? des ?lmtsun. tcrrichtes zum Heereserganzungsgesehe, wird sich auf die mit h. Erlasse vom ll. September 1864, Nr. 94» l, bekannt gemachte A. H. Entschließung vom 7. August »8«4 (Gesehblatt für Krain, Jahr. gang »8U4, XVI Stück, Nr. ltt) wornach diese Erleichterungen und Abkürzungen bis auf Weiteres fortzudauern haben, hiemit berufen. Johann Freiherr v. Schloißnigg m. p.. l. l, Statthalter. (3U?) Cirkulare der in Laibach bestellten k. k. GanitatS.LaudeS, Kommission. Aemtlicheu Mittheilungen zufolge wiederholen sich täglich die Brcchruhrfällc in der Stadt 2riest und ihrem Gebiete. ' Es ist sonach der. AuSbruch einer förmlichen Epidemie im Tuester Gebiete und die Verschleppung der Krankheit in die Nachbar, ander möglich. Es gebietet daher die Vorsicht, sich vor Er« krankung mehr alö gewöhnlich in Acht zu nehmen und auch gegen ein leichtes Unwohlsein ähnlicher Alt ohne Säumniß die geeignete Hilfe anzuwenden Ruhe des Gemüthes und eine mäßige, gere. gelte Lebensweise sind seit jeher das natürlichste und beste Schutzmittel gegen Erkrankung überhaupt, und werden es auch dermal bleiben. Insbesondere ist sich vor Erkältung und vor Störung in den Verrichtungen der Verdauungsorgane zu hüten, daher in ersterer Beziehung während der kühlen Ab,nd>, Nacht« und Morgen« stunden oder bei üblem Wetter durch entsprechende Bekleidung zu schützen, worauf vorzüglich Diejeni. gen Rücksicht zu nehmen haben, die durch ihr Ge^ schäft mehr vom Hause gehalten sind und lcict> ter in die Gelegenheit kommen, sich erkälten zu können; der nächtlichen Ruhe soll in geschlossenen, dem Luftzüge uicht ausgesetzten Räumen gepflogen werden Wer zeitlich des Morgens seinen Beschaff tigungen nachzugehen Hai, möge sich vorher durch das gcwohnie oder sonst ein angemessenes Früh» stück starken. Bei dcm Genusse von Speise uud Trank ist immer die gehörige Beschaffenheit oel'fVlbcn »nd das wahre Maß zu bcll'ickslchtigc,,. 3o wie schlechte Nahrungsmittel schon in gelinger Menge nach» theilig werden, so weiden selbst gute durch das Uebermaß schädlich, wer übrigens an reichlichere Mahlzeiten gewöhnt — sonst solche gut zu ver« tragen meint, — wolle sich der Vorsicht wegen leber etwas Abbruch' thun In der Auswahl der Nahrungsmittel muß auch der Gewohnheit Rechnung getragen werden. ES ist ein großer Fehler, von der hergebrachten diätischen Ordnung plötzlich abzugehen. So unvor. sichtig ein übermäßiger Genuß von den Stuhlgang befördernden Speisen und Getränken wäre, so nachtheilig und schädlich wäre es, sich plötzlich auf den Gcnuß von stopfenden einzuschränken. Wenn das Triukwasser nicht von ganz guter Beschaffenheit ist und noch dazu >n größerer Menge genossen wird, so wird gerathen sein, es mit rtwaö Wein gemengt zu nehmen, oder z B. frir Manche der arbeitenden Klassen — mit etwas echtem Weinessig oder gutem Branntweine zu versetzen. Auf die Schädlichkeit drö ungewöhnlichen oder übermäßigen Genusses starker oder gar gebrannter Getränke zu crinncrn, dürfte kaum nothwendig sein. I Da die Krankheit sich g^nc an solchen Orten festsetzt und verlängert, wo Schmutz und Unrath sich finden, wo durch Uebcrfüllung der engen Wohnungen eine verdorbene Luft herrscht, wo durch die Ausdünstungen fauler Stoffe Feuchtigkeit^ und Gestank unterhalten werden, so bietet die, strenge Handhabung der Reinlichkeit cineö der verläßlichsten Mittel zu Abwehr der Krankheit. , Wenn Jemand 5urch ungewöhnliche Erschci« i nungen in seinem Befinden auf einen möglichen Anfall der Krankheit erinnert wird, so vevnach-lässige er dieselben nicht und versäume keine Ieil, biö zum Eininll der ärztlichen Hilfe durch eine wärmere Bedeckung, durch eingeschränkte Diät, Ruhc und den Gebrauch einfacher Mittel dem Uebel vorzubeugen. Lehlcrc bestehen in einem au6 Anoenblül), Münzen, Melissa, Kamillen dnei- teten leichten Thecgetränke, welches lauwarm und öfters wiederholt genommen werden kann. Am wenigsten aber ist eine — wenn auch scheinbar leichte und mit keinen Mißbehagen verbundene Diarrhöe zu vernachlässigen oder mit un« berathenen Mitteln selbst zu behandeln. Die Leichtgläubigkeit der Laien wird durch eine mit jedem Tage sich mehrende Menge von sogenannten Präservativmitteln ausgebeutet. Die große Hahl dieser, mitunter gerade entgegengesetzter Mittel in einer uud derselben Krankheit muß ein gerechtes Mißtrauen in die angepriesene Heil« kraft solcher Mittel erwecken, und es ist die War« nung vor deren Gebrauch wohl zu beherzigen, da jede Arznei eine Waffe ist, welche ihren Führer selbst nur zu oft und schwer verletzt, wenn derselbe weder ihre Gcbrauchsart, noch den Feind kennt, gegen welchen er sie anwenden will. Die eigentliche Behandlung der Krankheit kann nur eine Sache der Aerzte sein, welche dem in sie gesetzten Vertrauen auch um so leichter und mit um so größerem El folge entsprechen wer» den, je mehr die hier angedeuteten Vorsichtsmaß« regeln durch die menschenfreundliche Mitwirkung der intelligenten Klassen zur Kenntniß des Vol» kes gebracht und von ihm befolgt sein werden. Laibach, am 23, Oktober I8«5. Johann Ritter v. Vosizio, H. l. Etatthnltlrri-Rlltl) und Kommissiüiib-MscS. ltazglas c. k. zdravstvene deželne komisije v Ljubljani. Po uradskih sporocilib ne je zvedilo, da se v Terstu in njegovi okolici vsak da» ponavlja bljiivmi griza (kolera). Mogoze je ledaj, da se pricne v. Tržaski okolici cpide-mija po pravi podobi, in da se ta bolezen zalepe v sosednjc dezele. Previdnost ukaziije tedaj, se bolj kakor jsicer bolelianja varovati, in ce se kdo le malo slabisgu cuti, brex />\e to je od riekdaj najboljsa in naluri rjaiboli pninerna bnirnba zoper bolr/jii «r,J0|. in bo tudi zdaj ostalo. | Posebno se j« varovati probfuJH.ia in ||la se zelodec ne pokvari; zavoljo U^nxU if kar «e p.cblajenja tice, v hlaclniliV-erili! noceh in jutnh ali o slabcm vremenu prirn^rno oblatili. J\a to morajo tiisti posebno irledati kten so »avoljo opravil bolj od doma in imajo vee nnloznosti, se prehladiti. Po noci nai vsakdo v »apertem poslopj.i poi-iva, «koz"l ktero sapa ne viece. Kdor inora zjulraj zo-0-daj ksvojimopravilom ili, naj kaj ir/Jje, karje bd sicer_ vajen, ali kaj dnizega prirnernc^a. Jcdi in pijacc: morajo biti dobr« in èei iiKTO naj jib nilioe ne uziva. lyakor «lalia Jirann ze po inalom uiita skoduje/iako tudi jdobra slabo tokne, èe j« cez'inero. Kdor 'je sicer obiino obedovals vajen in sieer inisJi, Ida inu to dobro lekne, naj bode previden in naj si rajsi nekoljko prikraii. V iaberi žive/ev naj se tudi sli'dnji po j navadi rttvna. Zelö skodljivo je, od navadnega iKivljenja naglomaodstop'iii. Kakor bi bilo ne-Iprevidno, jedi in pijacc tV/, mero uživati, ki jpomagajo živol izprazniti, tako bi bilo skod-Ijivo, samo take uiivali, ki zivot bolj /amasajo. Oe voda, ki^ je za pijaco, ni prav dobra, in je kdo se vec pije, bo dobvo, jo z vinom iK'koliko xmesati, ali pa, postavim/delavri naj nckoliko pravega vinske^a jesiha ali pa iga-nja v njo kanejo. ICako skodljivo jt% nt-na-vadno ali iiezincrn» mocne ali <*elo igane pjjace jpili, menda ni Lreba opoininjati. \ Ker se bole/^n rada v tacib krajili vgnjezdi 'in dali rasa »ndi oslane, kjer si« nemarnogt !in nesna^a doma, kjer je zavoljo prebivanju 'preveè fjudi na enini kupu zrak spridru, kjer 'se frujrfe reri pari jo in vlaznost ter smrad delajo, j« snažnosl v vseh reeeh t<]<>n naj-'boljjiih pomockov zoper l>ole%en. i-'cN;«. Ce kdb kaj nenavadne^fa * iwjjoln .m-A votu žapa/.i, kar bi ga üpominjalo, da jc mo-1 g'oce boie/en dobiti, naj t<\<»-.-i ww /anemärj. in naj ne xaraiija do zdravnikovega prilioda se bolj gorko odevati, menj zivoža ir/ivati, pokojin biti in se navadnib reü'i poshizevati, da tako bolczni v okom pride. Tak»> navadne reci so: napravljfjna lehka pijaca i/ lipovnga cvetja, niAte,-melise, ka?nilic; mhieno-g-orfca' inora biti in vec'krat je jo treba piti. Naj menj se pa sine driska \/. ncmar pus-cati, tudr ce ni silna in nikakoršnib-teitiv ne| delar Tadi nepreinuu i«i*nh zdralufjnlcr ta/.ni, ki so si voekrat celo na-sprot.ne, niora pravicen sum v njibovo bvaljeno /.dravifno moo obuditi in svarjenje^ se jftr-lie. posluzevati, naj si vsnk k scpcu vzanu», kop je vsaku .«dravilo orožje, ktoro tistc^a, ki no, [ g-a poslužuje, prav ppav dostikrat in liudo |.Pah* -olffÄHI, mio Jo i njim .ravnali, in fudf ! Kovra/iiiika \\", poznn., /,nper kloi'Rjja so g& j Holc/ien prav oAtlravljati prt mffrojo samo xdravniki, kt