EINZELPREIS: wochentap X) Rpt S^.mMa.ej-Sor.ntag 15 Rpt snurbttroet »eitung Amtlicli«s Organ des Verlag und Schriftleitunz: Marburg a. d. Drau, üadgasse Nr. 6, fenirut: 25-0'!, 25-68, 25-69. — Ab 18 Uhr (6 Uhr abends) ist die Schriftleitung nur auf Fernrut Nr. 28-67 crrtichbar. — Unverlangte Zuschriften werden nicht rückgesandt. — B-cl Anfragen Rückporto beilegen. — Postscheckkonto Wien Nr. 54.608. Steirischen Heimatbundes llrsclieint wöchentlich sechsmal als Morgenz^itung (mit Ausnahme der Sonn- u. Feiertage). Bezugsp-eis (im voraus zahlbar) monatlich RA\ 2.10 einschl. 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Im Kampfe gegen die britische Versor gungsschiffahrt war die Luftwaffe am gestrigem Tage und in der letzten Nacht besonders erfolgreich. Sie vernichtete aus stark gesicherten Oeleitzügen vor der britischen Ostküste sechs Hamelsschiffe, darunteriwet Tanker mit zusammen 40.000 ort und beschädige einen größeren Frachter schwer. Eei den Faroer-Insaln wurde ein Handelsschiff in Brand geworfen. Erfolgreiche Angriffe deutscher Kampf-fkigieuge richteten sich in der letzten Nacht gegen verschiedene Flugplätze auf der Mtischen Insel. Vor der holländischen Küste schössen zwei HafMSchutzboote je ein britisches Kampfflugzeug ab. Der britische Ftottenstützpunkt Ale-xatidria wurde in der Nacht zum 2. August von deutschen Kampfflugzeugen bombardiert. Britische Kampfflugzcutje warfen In der letzten Nacht an einigen Orten Nordwcst-iind Norddeutschlands eine geringe Zahl von Spreng- und Brandbomben. Schwarbe Kräfte drangen bis Berlin vor. Infolge der Flakabwchr konnten nur einzelne Flugzcu^ic den Stadtkern erreichen. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste. Drei britische Flugzeuge wurden abgeschossen. 71 Panzer erlwiitet Kühner Vorstoß einer Panzerdivision Tausende von Gefangenen Berlin, 3. August Im Verlauf der Kämpfe im Norden der Ostfront brachte eine deutsche Panzerdivision im kühnen Vorstoß wichtige Gelände in deutsche Hand. Alle Versuche der Bolschewisten, die verlorene Position wieder zu erobern, wurden mit den blutigsten Verlusten für die Sowjets abgewiesen. Ober 2300 sowjetische Soldaten wurden getötet und Tausende gefangengenommen. Unter dem umfangreichen erbeuteten Kriegsmaterial befinden sich 71 schwere und schwerste Panzerkampfwagen und zwei Flugzeuge. Pflr heldenhaltes Voroehen and röcksidifslaseii EiBsatz Zwei neue Ritterkreuzträger R e r 11 n. 3. August, Oer Führer mul Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hal auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres General-feldniarschall von Brauchitsch das Ritterkreuz des l-jsernon Kreuzes verliehen an Oberleutnant Schwabach, Batteriechef in einem Finkregiment, und Unteroffl/Ior Melzer, Oeschül/fOhrer in einem Flakregi-ment Der 1000. Uiitiieg eines lagdgeschwaders Berlin, 3. August Das unter Führung des Majors Traut-luft stehende Jagdgeschwader hat am 1. August 1941 seinen 1000. Luftsieg errungen. Einer, der den Sozialismus suchte Bekenntnis eines ehemaligen Konnuunlätea üt Stern habe ich ihn wiedergesehen, ricii und Doktrinen bis ins einzelne zei-Zehii Sommer sind verganKen, seit ich pflückte und widerlegte. ihm zum letzten Male begciiiiet war, da- So etwas war iimen noch nicht vor^c-malJ, in einer Augustnacht des .luhrcs • kommen. Ihre anfänglich bcwiilit zur 1''31 Bei einem Schulun.iisabend der Schau k'ctrnj;enc Überlegenheit machte NSD \I^ \sar es, einem Scluilun^sahend, /u dem auch die Komtnuni'^ten ausdrücklich 'geladen waren. Zcih irnd erbittert. Die (legenseite hatte bcstvreschulte Männer ins Treffen };c-fülirt. keine jüdi"-clien Salonagitatorcn und Stralienhetzer, ^oiideni ehrlich ringende Arbeiter, die ihren Mar\ in- und auswendig kannten und die leMinistischen Ideologien bitter ernst nahmen, liir Erstaunen war grenzenlos, als sie feststellen mußten, dfjl wir Na.l;iK>nalsQziaiistt'n ihnen auch theoretisch gewachsen waren, daß unser Schulungsleiter ihre schwer erarbeiteten mar.\istisclien Theo- tllliMllllllllllllllttlllllMIIIIIIIIHUIIIIWIIIIiMliHMIHIIIIIIIIHHIiniiimillllllllllllllllllllllllllliflllllllllllllillllllllllllllllMlllllllltlllllllllllllllllll „Ganz Osteuropa den SoMffets!" DIE LONDONER »TIMES« KRAMT IHRE WÜNSCHK AUS mit dtr Sow- ijn Laufe de.s Abends immer mehr einem angstlichen Kifcr, einer imsichcrcii Ge-•.;cn\velir Platz. Sic verteidigten These , um These zäh, verbissen, mU wilden Oe- Uer Iereit sei, jederzeit zuzuschlagen, wenn eines der europäischen Völker ein anderes angreifen wolle. Amerika würde kaum bereit sein, diese Rolle auf dem europäischen Kontinent zu üt>emehmen. Es genügt jedoch nicht, "so fährt die »Titnes« fort, eine Polizeigewalt auszuüben, sondern, da ganz Osteuropa während der letzten zwanzig Jahre ein Brandherd gewesen sei, müsse es unter einem einzigen Oberbefehlshaber stehen. Diese Aufgabe will das Londoner Blatt den neue : Heilige Alli jel Jni»)n, Was die Herrschaft der Sowj-Ms für Osteuropa bedeuten würde und v elches Leben den Völkern unter dem blutigen Bolschewistenterror bcschicden wäre, darüber scheint .^ich die »Times« keine weiteren Gedanken zu machen. Diß fragwürdige Hilfe, der IfSA E»n Lieferunjisplan zum Nachteil Englands S t 0 c k h 0 l m, 3. August Rücsevelt erklärte, wie United Press meldet, vor Pressevertretern, daß man noch nicht i-rwogen habe, ob die Sowjetunion Hilfe im Rahmen des Pacht- und Leihgesetz erhalten könne, jedoch stünden andere Hilfsmittel zur Verfügung, Roosevelt gab bekannt, daß die Regierung einen Plan Uberprüfe, der Sowjetunion das Prioritätsrecht für gewisse Munitionslieferungen zu erteilen, die ursprünglich von England bei der Regierung der Vereinigten Staaten bestellt waren. Der Präsident erklärte ferner, er habe seit der Ankunft Hopkins in Moskau keine Verbindung mit diesem und wisse nicht, ob Hopkins den Plan habe, über China nach den Vereinigten Staaten zurückzukommen. Der Kongreß wurde jedenfalls nicht um Bewilligungen nach dem Pacht-und Leihgesetz ersucht, bevor Hopkins zurückgekehrt sei. Da Präsident Roosevelt die Erklärung I abgegeben hat, daß die Sowjetunion jede ncn doch nur das eine, das letzte, ihres Krachtcns schlajjcndste Argument: die Sowjetunion! Ja — das Vaterland aller .\rbeitcr und Bauern, das sei die praktische Wirklichkeit des Mar.xisnuis und Leninismus, das Reich des (Ilückcs, der Zufriedenheit, des Wohlstandes für alle schaffenden Menschen. Das war ihr »rocher de broncc'-, daran hielten sie fest, ein letzter Anker ,c:c)j:en den Ansturm neuer, zu-kimftsträclitiKer Ideale. Noch lanj^e wurde die Au^^prache fort-.i^eselzt, drinnen im verräucherten Saal und draulien auf der Straße, im l)unkel der Sommernacht. Und einer der eifrift-sjen Wortführer der koimnunistischen Gruppe war er. mein früherer Schulkamerad. ein fieifiijjer, intelli.iienfer Arbei-I ter. ein kluger, belesener Kopf, der lei-I der nur allzufrüh von dem Gift des iü-I disch-marxistischen [\seiid:)sozialismu«; I verwirrt worden war. •»Ohne Moskau j;ibt es keinen Sozialismus!« schrie er plötzlich in atifv/aHendem Zorn — und dann c:intr er seinem Wejrc . Sowjets überlassen, mn zu verhindern. ' nordamcrikanische Waffetilieferung bar daß »die schwachen Länder dem Angriff irgend eines Abenteurers und den Katastrophen (ikonomischer Sehwankimgen ausgesetzt seien. Durch die Taschenspiclerkunst der alten »Times«, so meint Assia, soll der Wolf zu einem Hirten werden. Was die »Times« an roi/enilen Vorschlägen bringe, bedeute in WirkTr'''; Mf ein Zurückdrehen des Rades der Geschichte zum Jahre 1815. Sir wolle eine Jetzt liäiit der Kommunist von ciiisi vü'" mir, bleich, aber aufjreweckt. in einem Lazarett, in weichc. saubere Kissen gebettet, l)a^ sind noch dieselben kritischen .Aukcii. die hinter die Dinge zu sehen versuchen, das ist dieselbe hohe Stirn und 'derselbe herbe, h.irt /usam-menijeprelUe Wund. Ciute Kasse; Nic-dcrsaclisen- oder NVestfalenblut! — Irgendwo im Osten hat es ihn erwischt, auf dem Vormarsch j;e'.;en den Hnlschev/is-mus, jjCKen sein »Sow.xiparadiesv. Als ich an sein Bett trete, lächelt er: Freut nüch. daß du kommst. Ich habe dich hierher bitten lassen. Ich dachte dabei an einst.« — »'Ija«. nachdenklich spricht er weiter, »wer hatte das gedacht — ausiicrechiict im Sowjetreicli. — Aber dieses Lehrgeld ist nicht umsonst gezahlt. Ich habe die Augen aufije-macht. Ich habe j.ie?ehen und erlebt und verglichen. Ich habe ihren .Sozialismus' gesucht.« »Na, und?« traue .ch vorsichtig zuiück und drückte ihm dabei die tiand. du Ilm gefunden?« »Ich habe ireah:u. 'cli habe gev.uüt. dal.< Ja drüben v:c\\s anders aussieht als es uns von Moskau lUis jah'*elan;r erzäli't n orden ist. Seit .lahren schon bin ich mit dem jui'o-marvistischen \*ölkerscfiwindei fi^rtig. '\her die Wirküchkc^it! Was wir alle, die wir pe^^en den Bj^^chcvismus selts auch in London gewiß keine Begoi- marscii crt s'nd, da drüben gefunden ha-sterungsstUrme erweckcn, denn Churchills I her. jrraucnhaft peinigend und überHilferufe nach nordamerikanischer Waf- das alLr f hrecken. ?:.Ji icn fenunlcrstützunti sind kaum weniger: \x iic, lasse sich ebensowenig wie der Iran von i seiner Neutralität abbringen. | Die iranische Regierung dürfte wohl am besten beurteilen können, ob die Deutschen im Iran eine Gefahr darstellen. Wenn es so wäre, dann hätte die iranische Regierung wohl kaum die zur Einreise dieser »gefährlichen Deutschen« notwendigen Visen erteilt. Mit diesen Worten bezweifelt auch die Istanbuler Zeitung »Son Telegraph« die Berechtigung der Vorstellungen, die Großbritannien wegen der Amvesenhcit Deutscher Im Iran erhoben hat. IMIalta erneut bombardiert AN DFR TOBRLIK-FRON 1 AIM ILLHRIETÄTIGKEIT KÜHNER VORSTOSS IN I' t> m, 3. August. Der italienische Wehrmaclitsbericht vom Sonntag hal l'olgenden Wortlaut: Dr.s 1 l.nipIt^Tiarlier der Wehrmacht gibt bekamit; Ver'.Jiiiuie der Luftwaffe haben de;! l'IottcnstützpuiiUi von Malta bomb irdiert. In Nordalrika ArtillerL^iätigkcii an der Tobruk-i-ront. Unsere I !iigzc*jgv;?rbän(lo haben den Bahnhof von Marsu Alatruk mit Spreng- und Brandbomben belegt betont, daß sie keinem Fremden irgend- und Brände hervorgerufeit. OSTAFRIKA pen der üarnison von Uolchefit erneut ihre Finsatzbereitschaft und ihren Elan imter Beweis gestellt. Eitie starke, hauptsächlich aus nationalen Verbänden bestehende Kolonne dieser Truppen unternahm unter dein Befehl von Oberstleutnant Gonnella einen kühnen Vorstoß, bei tkm es gelang, tief in die Stellungen des Leindes einzudringen und ihm schwere Verluslo zuzufügen. Im Miitelmeer erzielte eines unserer wclche politische Aktivität im Lande ge-«tat^e. Siiere^sclier Protest ««gen die ennsischon Frieitensslörer T e h e r a n, 3. August Diis offiziöse J;'Journal de Teheran ■ setzt sich in einem langen Leitartikel imter der (.'iberschrift »Tendenziöse Venif-lintlichungen« im schärften Ton mit Mel-ihmgen iler de gaullistischen Agentur aufeinander, die von Vorbereitungen der fiinften Kolonne« im Iran, Afghanistan, im Kaukasus und Turkeslan berichten, v.as eine besondere Gefahr für die siiil-Ui'üiischcn (»Ifekler bedeute. Die intrigante Tendenz dieser I.iigc, so schreibt das Blatt, springe ins Aucre. Di? britischen Unterstellunfren seien vöüijr unwahr und man frage sich, wie ein Korrespondent derart uninformicrl sein kann, anzunehmen, daß angesichts der besot'-deren Aufmerksamkeit, welche die iranische Regierung der Aufrechterhaltung Ordnung widmet, irgendetwas ge«*cn die K'.j'ie isf.d Ordnung Irans unternommen Verden liönne. Die I^erlcltle entstammen der Gcwissenlosiifkcit, den Frieden Irans zu stören, der während des ganzen Krieges eine strepcr Meutrale Haltung einge-nonwnen un1 sihon vor und erst recht in de;-iel/i[Ten Kri>e unter st'ukvin und ausrei-rli'Midem Si'liut/ der Iran-Rcfiierun;^ steiu" und diiß in allen iliesen (j'''h!t'len viUlij;.'' Onlnune: herrsche, lüienso liirlierlieh sei In Ostafrika haben die tapferen ••lugzeuge einen Torpedotrelifer auf einer Trup- j größeren feindlich .mi Einheit. iSSSil ostwärts SrriOiensk - Sowjets sehen rhre letzte Bastion in der iViittc unserer Trent schwinden Von Kriegsberichter Güntlier Weber y^Die hansclilicl^iung iles reindcs (^^Iwärls SiHolen>k wurde weiter verengt!.; Hinter iliesen vvcni^Ten, nüchternen Worten d.'s deulscheii Wehrniachl;dierichtes verbirgt sich der harte, eibiilcrte Kampf unserer siegreichen 1 )ivi'5i()nen gegen einen Gegner, der mit ileni emlgüUigen Verlust di.ser Iänfallr>pforte nach .Woskau seine lelzte Hastion in i!er .Milte unserer Front schwinden liißl. ! m I\ a u ni e v o n S m o 1 e n s k, 3. Aug. PK. Die Kiimple i>^ Kilometer von Smo-len:M< gelegene Großstadt, entbrannte ein fasi ilrei Tage währender Kampf. Als letzte Verzweifhmgssehritte di'r Sowjets sind jene Maßnahmen an.'U-ehei\ die frische, /.mn Teil un,uisgebil.lett> .Wosk'iU'^r Divisicnen hier noch einmal in ili:' Waagschale der l'ntsehj: !U''.g'':i w iri'en. Der Widerstand, den eingeschlossene sowjetische Infaiitcrl'divisionen leisten, hält zwar noch an, v^ ird aber imoier schwächer. In ähnliehen Aktionen versueiit auch il"' Sowjetluflw.iffe mit ihren kläglichen R'>-sten in die l'ntseheidimg einzugreifen. di;' Beh.'iupliing iib"r die Zusammenarbeit | Vergebens! Mit einer für den Gegner »t-ansiiindiselior Gruppen mit Iranern. Diese ' drückenden, fa^t gesetzmäßigen Gleich- miifji;j;keU schließt Mch der Ring enger' und enger, wird jenes von ilen Bolsche-wisten noch b''set/le Territorium kleiner, da; imcli a!-^ feindlicher Raum'.r zwischen den weit vor/jesehobenen deutschen Pan->:erdi\i.'^iont 11 und miseren Infaiiteriedivi-ionen liegt. In der Kriegsgeschichte erzeugt dier-er Umstand die für diesen Fcld-zttg typische Lage: die schwersten Kämpfe entwickeln sich oft fiinter uni eren vorgestoßenen Panzerdivisionen. .\uf dn Schultern iler vielen Tausend Infanterie («-'n lastet ilie ungeheure Aufgabe, so seimell uie möglich die feindliche ■ Hrücke zwisclien Panzern und Nach-schiit), zwischen Panzern und Infanterie zu erobern uiul den darauf stehenden Feind zu vernichten. Im Raum ostwärts Smolensl. spriclit in dieser Stunde der Krieg seiiii, liarte, unerbittliche Sprache. Line südwestdeutsche Infanteriedivision, (Ke bereits melir als SOO Kilometer durch litauisches und sowjetisches Gebiet zurückgelegt hat, die üimprend marschierte und marschierend Uärnpfio, konnte an zwei Kamp^Uigen im Raum östlich Smolensk stolze Gel.-^ngenen- und Beute-/ahlen an die .Armee melden. Über SOOD-Sowjetarmisten, iiatj war d.i Masse mehrerer, bereits stark dezimiei ter bolschewistischer Divisionen, wurdet gefangengenommen, während mindesten: ebenso viele ohne Waffen und Ausrüstung, nur um das nackte Leben zu retten, in einer dunklen Nacht aus dem Sack dieser Division in die Umklammerung ei^nej Nachbarkorps flüchteten. Iis ist kaum möglich, alle jenen tapic-ren Einzeltaten der Infanteristen, der Panzerjäger und der Pioniere aufzuzählen, die zusammen die großen Frfolgf gewährleistet haben. Immer wieder stießen kleinere deutsche Einheiten plötzlich auf stärkste feindliche Kräfte, deren zahlenmäßige Überlegenheit nicht selten zehn- und zwanzigfach war. Alit wildem Urräh-Geschrei stürzten sick die Qf)!schcwistcn, hinter denen die Maschinenpistolen der Kommissare lauern, auf unsere Infanterie. Nur durch kaltblütiges Handeln konnten alle Ausbruchsversuche vcreiltelt werden. Hart und erbittert sind die Kämpfe, von jedem der Infanteristen das Letzte fordernd. Am F;nde aber wird mit dem Name Smolensk ein neues, ruhmreiches Blatt dieses Krieges untrennbar verbunden sein! „Der Kongress begeht Selbstmord..." Warnung der »Chicago Tribüne« N e w y 0 r k, 3. Augiisi. \n ihrem Leitartikel warnt die »Chicai^u Tribüne« den Kongreß, den Regierungs-antrag anzunehmen, der besagt, dali Truppen außerhalb der Westhemisphäre eingesetzt werden sollen. Roosevelt habe, so erklärt das Blatt, bereits ohne Befragung des Kongresses Verträge geschlossen und Gebiete besetzt. Bei dem Abkommen mit Island werde jeder zugeben, daß den Isländern die Entscheidung von den Engiän* dem und Nordamcrikanern aufgezwungen wurde. Der Kongreß begehe Selbst-niord und vernichte das gesamte nordamerikanische Regierungssystem. Keinerlei Fortschrilte der Kriegsbegeisterung in Nordamerika C h i c a g 0, 3. .August Der Gründer und Leiter des Anterica-First-Ausschusses, Douglas Stuart, erklärte in einer Rundfunkai.spräche, du-F-ntschlossenheit des USA-Volkes, nicht in den Krieg einzutreten, sei heute ebenso stark wie zu Beginn des Krieges. Die Kriegsbegeisterung habe keinerlei Fortschritte gemacht. Heizarbeit der USA-Filmindustrie St. Louis, 3. August. In einer Rede auf einer X'ersaninilunt]; des »America-l'irst-.Aiisschusscs^j erhob der republikanische Senator Nye scluvcn* Anklagen gegen ilie DSA-Lümindustrit. F.r erklärte, die l'S.\-Kinos seien die größten bestehenden Propagaiulaniaschi-nen ge\\orden, um das Kriegsfieber in Nordamerika hochzutreiben und da-Land dem \'erLlcrben ausztdiefern. Oas unerschütterliche Deutschland W a s Ii i II i: t 0 n. X Augu>t Der nach den USA zurfick,gekehrte amerikanische Generalkonsul in tlnm-burj; berichtete über seine Füindriicke in Deutschland, dabei erklärte er u. a.. die Moral der Deutschen sei unerschiitte!-lich. .Jk-Ä f miS id.üncnin Mtfi'rnt -Hl I blie.-. Cwh l heiiilii.Mi Hl Sil), kl' .^iii.M'ir her diT amirrt'n StralH'nsvii-' ■11 W Der Weu in die Gefan»ejetaucht. Die Stadt Orel, die etwa 300 Kilometer .südlich von Mos-kaii liegt, ist der Mittelpunkt des Zentralen Schwarzerdegebie-tes, das im Westen bis nach Smoletisk inid zum Dnjcpr. im Osten bis zum Don, im Norden bis nach Tula und im Süden bis in die (icgcnd von Kursk reicht, i^iese BoKienzui]g stimmt auch mit dem Umfanj; dc.s rrühercn (iouvernements Orcl überein, das eines der fruchtbarsten Qcbicte des Zarenreiches war. Die uuidwirtschaftlichen Überschüsse kamen einst über die (rouvernementshauiptstadt Orcl in den Mandel, und in dieser Vermittlerrolle zwischen Produzent und Konsument lag die wirtschaftliche Bedeutung dieser Stadt, die heute etwa f^O.OOO Einwohner aufweist. Die handelspolitische Rolle von Orcl ist längst aus-j;espielt. Die Industrie war schon immer nur sehr scliwach entwickelt, und die Sowkts habcTi in f Pteils wilde dem SchfiPtl^Wer der Mtlnche-nor Zeitung Dr. Leo Hans Maily ziuer-kanmt. Die Auazefcbminig erfolgte für Erzählunig »Die Meteter von Prag«. + Meersburger Sctalo&*S&r«fiaden. Im alten Schloß von Meerstourg, einer der ältesten (Bauten Deutschlands, veranstaltete das Konstaitzer Streichquartet Sere-naden-Abemie vorwiegend mrt Werken der klassischen Musikliteratur. Dem vor Jahresfrist in Meersburg verstorbenen, aus Steiermark gebilrtigen Kompotiisten Frita Kappel war ein besonderer Oe-dächtnlsabend gewi'dmet. + Das Bayreutiier F«S4iconzert fir du Deutsche Rote Kreuz. Dem Oberbürgermeister von Bayreuth konnte die ansehnliche Summe von 10.000 RiM fü-r das Kriegshilfswerk des Deutschen Roten Kreuzes überreicht werden, die sich aus dem Erlös des Konzertes im Fest^iel-haus und aus einer Sammlung der fest-spiclgemeinde zusammensetzt. '+' HeMentcKl eines ffimiitchen Dichters. Der bekannte finnische Romanschriftsteller Eine Johannes Hosia fiel an der Front und wttrde auf einem Heldenfriedhof beigesetzt. Dem Dichter werden *m der finnischen Presse Nachrufe gewidmet, in denen das tiefe Bedauern zum Ausdruck kommt, daß ein so vielversprechendes Schaffen jäh unterbrochen wurde. Die schwarzen Pferde Roman von TarJ^i Votaas (')l l-oribct/unj;) His in die Morgenstunden dauert der Tanz auf Fürnes an. Draußen im Hof torkeln einige herum, stoßen sich ge-gcnseiti;^ an und sind wackere Männer, i Dann verstummen sie und horchen und j schauen: das Licht in den Fenstern ist so | rot und tot heute nacht und von draußen ! hört sich das Dröhnen des Tanzbodens j an wie ein schwerer Baß zu der wütend ' aufpeitschenden Musik. Es ist hier nicht gut sein. Kjetl ist wenigstens bei Frida in Nornes, die andern kämpfen sich durch die Nacht, so gut jeder kann. Ambros hat sich auf ein leeres Bett geworfen und schläft. • Iiis wird Tag, der Hammer ibeginnt aufs j neue zu pochcn. Viele von den Auktions-1 bewuchern sind hart mitgenommen und [tbell.'iuniij:; verdreht kriechen sie aus Hen luui Stroh. Am Brunnen beginnen Sup-P'jntcller zu dampfen. Bald bildet sich ein Kreis von Menschen um ihn, die die Sihulteni hochziehen und breit gähnen.' Die Ausgeschlafenen aber sammeln sich nm den Hammer und bieten, die guten Leute. { Laden und l'ächcr und Speicher werden ' .ue'iaimt, heute mittag kommen die Höfel •Ml die Reihe, nachmittag die Pferde. Mor-1 "on soll das bißchen Inventar au-f Nornes I verkauft werden, es ist nicht viel, da das Mieiste Sveinson gehört. Die gestern blind kauften, machen es heute wieder so. »Für wen kaufst du denn, sag, hc?c fragt man sie höhnisch. »Das geht dich nichts am!« Es sind heute viele neue Käufer aufgetaucht. Auch Moen aus Dalakvam ist da. Als er sich Ambros nähern will, fährt ihn dieser grob an, Ambros hat sich wieder kräftig aufgefüllt, um sich halten zu können. Lislc ist auf dem Wäscheboden, obwohl der Wiking hier schon reinen Tisch gemacht hat. Gegen Mittag kommt auch Henrik Norncs langsam daher. Keiner ist sich im unklaren, was er will. »Jetzt wirst du vielleicht auf deinem Hof einziehen, Henrik?« t^Was soll ich damit?« antwortet Henrik still. Dann verliest der Auktionator Nornes: »Bekommt die Bank ein annehmbares Angebot, dann wird sie den Kauf gleich heute anerkennen und von der weiteren Versteigerung absehen. Macht euer Angebot auf Nornes.« Henrik mischt sich nicht ein, solange die Angebote emporklettern. Er ist nicht der einzige, der kaufen will. Jedem, der bietet, rauscht gewissermaßen ein ganzer Sturm von Gesichtern zu. Nach jedem Angebot scheint ein Windstoß durchs Tal /u fegen. Schließlich bleiben nur noch ein paar Bietende übrig, der Hammer macht schon Miene, jetzt und jetzt aufzuschlagen, da kommt Henrik endlich mit dem seinen; j entsprechend hoch über dem letzten An-' gebot. ' Wie er gemustert wird! Gibt keiner mehr??? Der Hammer hebt sich. Aber I Henriks Angebot war so, daß den andern die Lust vergangen ist. Bum! Henrik ge-hört es. »He du, Henrik! He du!« »Ja und?« sagt Henrik. I ;>Wenn du das nächstemal auf den Hund kommst, bin ich wieder an der Reihe.« »Ach, ich glaub' nicht recht an diese Reihe.« Das rufen sie einander zu, aber Ambros muß zu ihm hin. »Packt euch aus dem Weg, daß man durchkann!« Henrik macht kehrt und geht. »He du, Henrik!« Nein, Henrik geht schnurstracks heimwärts. »Macht eure Angebote auf den Förnes-hof!« Jetzt ist die Spannung zum Schneiden dick. Es ist doch etwas Beso.i leres, was man vor sich hat: da hängt so ein Hof mit Äckern und Wald und Wirtschaftsgebäuden gewiissermaßen in der Luft und weiß nicht, wo er hingehört, es ist arg! und nicht geheuer. Ambros ist nicht dabei. Halvor Flaa hat Ihn beiseite gezogc^j um ein Getöse zu vermeiden; die beiden sitzen in einer Kamnur. Förnes schwankt zwischen den Männern hin und her, der Hammer steigt hoch, die Leute halten den Atem an, nein, da schallt endlich von der Gegenseite ein Angebot, Fömes wandert, von hundert Augen begleitet, eine Weile dort hinüber. Unter den Käufern ist auch Moen aus Dalakvam. Moen Ist ausdauernd, wie e« scheint; schließlich verbleibt nur er und ein anderer. Förnes geht unausgesetzt zwischen ihnen hin und her. Endlich ist Moen Sieger, der Hammer klirrt auf den Tisch und der Hof senkt sich herab auf den neuen Besitzer und hat seinen Frieden. »Bist du alleiniger Käufer?« »Nein, nein, notier noch ein paar dazu: Hotelier Brankestad — den Sattler Aas.« Man macht sich auf die Suche nach Ambros, findet ihn saufend in Halvor Flaas Gesellschaft. »Jetzt gehört Förnes mir.« »Das ist wohl so.« »Ja, also er gehört mir, zusammen mit Aas und Brankestad.« »Was, beim schwarzen Satan, sollen denn die mit Förnes? Da unten in diesem Loch sitzen und gewissermaßen Stadtleute sein wollen . . .« »Wir haben es gekauft, damit du es wieder zurückkaufen kannst.« .Ambros ist einen Augenblick starr, er fühla er selbst In seinem Rausch, daß dies ein Dank für gute Kameradschaft ist. Aber er sagt; »Auf diesen Gedanken bist nicht du gekommen!« y-Nnin«, sagte Moen. »Hs war NtRnmer 188 «MarBurffer Zeffunf« '4 Auftrsi tWl Sdt« 5 AUS STADT UND LAND Urlaubtgriiss« In aille Betrieibe OroBdeLftachlands ftat-tem in dfcsen Woch«n strahlende Urlautegrüße. ÜberaH sind Werks- u^d B^roan-fjehörige in ctes, um sich netic i^pannikraft für die großen Auilgatoen ihres täglichen Anbeits^insatzes zu holen. Und so btunt u^nd reich Ihr Leben i6it, so bunt und vielflMtig sind auch ihre Kartencrüße. Nur in einem stimmen sie übereln, in der Freudt, endlich einmal ausspannen zu dürfen, wnd in dem OlUck, daß trotz des Krieiges tWe Natur von ihren Schönhelten und Rei2ein nichts eingeb-üßt hat In dteti Belrletbspausen gibt es oft regelrechte kleine Oeo^raphiestunden. Man vengfleicht die Ansichtskarten und genießt den Zaufcer der Oebirgs- und Seeland-schiaiften mit, die sich darauf von iihrer schöinsten Seite präsentieren. Qelegenilich wird auch der Atlas zu HHfe genommen, wenm die Kairten^yrüße von wetten Wan-denungen und Ausflligen berichten. Und wer selbst schon ehited ber €rnteöienftmä5el AbachhtBleier in Martwri — Der Bundesführer sj>rach den 500 Emtedtenstmädeln den Dank des Unterlaiides aus Drei Wochen weilten obersteirische BDM-Mädel in der Untersteiermark. Aufgeteilt airf die einzelnen Ortschaften, halfen sie bei der Einbringung der Ernte, betätigten sich als Kindergärtnerinnen, ver-an«taltetcn Kijider- und Dorfnachmittage und sprangen überall hilfsbereit ein, wo Rat und Tat erwünscht war. Die Bauern begrüßten diese unerwartete und ihnen bisher völlig unbekannte HHfe als wertvolles Geschenk, So lernten sie den Sozialismus der Tat und wahren Gemeinschaftssinn kennen. Samstag, den 2. August, verließen die Erntedienstmädel die Untersteiermark. In Marburg fand an diesem T^e eine Abschlußfeier statt, bei der Bundesführer S t c i n d 1 den Mädeln den Dank des Unterlandes aussprach. Der Bundesführer betonte in seiner Rede, daß der geMatete Ernteeinsatz in der Untarstemnark von derartigen Ein-atian In anderen Gauen des Reiche» grundverschieden sei. Die Emte-dienalmlldel waren in der Untersteier-marfc auch Reprltoentantinneii des deutschen Volkes and des l^ches. Wertvolle volkspolitische Arbelt t wurde vollbracht. | Anderseits haben die Erntedienstmädtl! die Untersteiermark, von der sie viel gehört hatten, an Ort und Stelle kennen gelernt. Beim Singen des Dachstcinliedes haben die Worte »bis ins Rebenland im Tal der Save...« für sie tieferen Sinn erhalten. Mit der Aufforderung, im Ober-laiKl für dieses Gebiet weiter zu wirken, und mit der Einladung, im kommenden Sommer vollzählig oder gar verstärkt wieder zu erscheinen, schloß Bundesführer Steindl seine Abschiedsworte. Anschließend überreichte die Bundes-mädelführerin im Steirischen Heimatbund den Dorfschaftsführerinnen für die gesamte Dorfschaft die Urkunden über den Einsatz. Siprechchöre und Lieder umrahmten die Abschlußfeier. Nach der Feier marschierten die Ernte-dlenstmädel durch die Stadt. Mit dem Mittagszug verließen sie die Untersteiermark. Schutz den Alpenpflanzen! Ein Autnii an alle Nattur. und Bergfround« Der Verein zum Schulze der Alpenpflanzen und Tiere ist eine nationalsozialistische Schutztrtippe gegen alle ver-meidlicheti Eingriffe in die Schönheit unserer unvergleichbaren Alpenwelt; insbesondere setzt er sich für den Schutz und die Pflege der Al'penpflanzen und der Alpentiere ein. Der schönste Schmuck der Berge ist ihr 'Pflanienkleld und wahrlich, ohne die« ses buntschildernde Gewand, ohne die in den glühendsten Fairben prangenden Alpenwiesen. ohne die grünen Matten, ohne den dunklen Fichtenwald würde der ästhetische QenuB am Hochgebirge ein höchst unvolfkommener sein. Die Alpen-fk)ra stellt m ihrer mannigfaltigen Zusammensetzung ein altehrwürdiges Natur-deirkmal dar. Haben die Naturgewalten es ist nicht vermocht, die eigenartige Flora zu zerstören, so scheint es heut-tutage dem kulturverbreitenden Menschen vorbehalten zu sein, durch Unverstand, Gedankenlosigkeit, Mangel an Erziehung oder schnöder Oewinnsucht auf den Bestand gewisser Pflanzen schädigend einzuwirken. Bergsteiger und ^m-nierfrischler, namentlich die am Sonntag in die Berge strömende Qroßstadtbevöl-keruug, die sich wie ein verheerender Heuschreckenschwarm auf die armen Alpenkinder niederläßt, räumen mit gewissen Arten zusehendes auf. Noch viel mehr schaden gewissenlose Händler, die iPflanzenraub im gro8en betreiben. Vor allem gilt es jet^t auch in der Untersteiermark» den Naturschutzgedati-ken rascher in immer weitere, ausgedehntere Kreise zu tragen und dem Verein recht bald viele neue Mitglieder zu gewinnen. Wir brauchen sie! Nicht allein die paar Mark Beiträge, nein, ihre aktive Mitarbeit, wo es nun darum geht, die deutsche Hochalipenwelt unseren Kindern und Kindeskmdern in ihrer Ursprünglichkeit und Einmaligkeit zu erhalten. Die Deutschen der Untersteiermark, Beamte, Lehrer, Förster, Polizei, Gendarmerie, Eisenbahner usw. sollten sich offen zu uns bekennen und eintreten in die gewaltige Front, die vom Bodensee bis an die Karpathen reicht. Ein Wille und ein Recht herrschen vx>n den Felszhmen an den Südlandsgrenzen bis zum Gestade des Nordmeeres. Ein Geist sorgt nun auch dafür, daß diese weitere Heimat in ihrer Schönheit im großen wie im kleinen dem deutschen Menschen für alle Zeiten erhalten bleibt. Und deshalb rufen wir alle Gleichse-sinnten auf zu rascher und freudiger Mithilfe! Auch hier sei Weck- und Mahnruf | das alte gewaltige Wort; »Gedenke, dali du ein Deutscher bist!« Das sei der Dank an den Mann, der, uns die Oroßdeutsche Heimat wiedergeschenkt hat, an unseren geliebten Füh-' rer: Adolf Hitler! Jedes Mitglied zahlt jährlich 3 RM. Jedes Mitglied bekommt die vlerteljäh-' rig erscheinenden »Nachrichtenir und am I. April jedes Jahres kostenlos das »Jahrbuch«. Anmeldungen smd zu richten an-Herrn Franz P e t r o w i t s c h, Marburg Kaiserfeldgasse 19-L Oer Dank der Schöntteiner Der Ernteeinsatz nahm Abschied Der BDM-Ernteeinsatz, Mädel aus der öberstelermark, gestaltete Donnerstag, den 31. Juli In Schönstein vor ihrer Abreise im Saale des Heimatbundes einen großer angelegten Dorfabend. Die heimische weibliche Jugend tat vollzählig mit, so daß die Obersteirerinnen zusammen mit den heimischen zu einer stattlichen oing- und Spielschar angewachsen waren. Die Vortragsfolgc war durchwegs netter und abwechslungsreich. Lieder und Spiele folgten in bunter Reihe und erregten Beifall und Heiterkeit. Es wäre un-kameradschaftlich, einzelne Leistungen der Mitwirkenden herauszunehmen, trug doch jedes einzelne Mädel zum Gelingen des Abends bei. Die elf Mädel aus den« Oberland vereint mit denen aus Schönstem, haben mit ihren Darbietungen gezeigt, wie und mit wie wenig Aufwand man den Menschen zwei Stunden köstlicher Unterhaltung schenken kann. Der Abend stand unter der Leitung des Pg. Kindlhofer, der die verbindenden Worte sprach. per Orfsgruppenfuhrer dankte den Mädeln aus der Obersteiermark, die gekommen waren, um in gemeinsamer Arbeit unseren Bauern zu zeigen, wie der Bauer u^nd sein schweres Werken im Deutschen Reich geschätzt und gewürdigt wird. An-schlie^nd ermahnte der Ortsgruppenführer die Schönsteiner Jugend, durch emsiges Zusammenarbeiten und in ehrlicher Kameradschaft ähnliches zu voHbringen. Im Zuschauerraum «aßen dichtgedrängt Männer, Frauen und Kinder aus Stadt und Land. Die Mädel waren darauf besonders stolz, daß alle Bauern, bei denen sie eingesetzt waren, gekommen waren. Heimgekehrte Berghütten Bedeutend erweiterter Wirkungsbereich des Deutschen Alpen Vereines Nach der Heimkehr der Unter^teier-mark und der wiedergewonnenen Gebiete in Südkärnten und Krain werden auch die hier gelegenen Hütten und Häuser wieder in deutsche Verwaltung übernommen. Sie werden vom Deutschen Alpenverein betreut. In den Juiischen Alpen, in den südlichen Karawanken, in den Steiner Alpen und im Bacherngebirge wird der Verein seine Tätigkeit wieder aufnehmen. Das Bacherngebirge erhält seine Bedeutung vor allem als Ausflugsgebiet der untersteirischen Städte Marburg, Cillj und Pettau. Der Umfang des Besitzes, der wieder zu übernehmen ist, geht aus folgender Liste hervor: Julische Alpen: Voßhütte, 1523 Meter, am Mojstrokapaß, Deschmann-haus, 2332 Meter, unter dem Triglavglet-scher, Maria-Theresien-Schutzhaus, 2408 Meter, unter dem Kleinen Triglav, Sic-ben-Scen-Hütte, 1683 Meter, am Doppelsee, Mailner-Hütte, 1343 Meter, in dc^-Wocheiner Feistritz, Taniar-Hütte, llOS Meter, im Planicatal, Rimmel-Hüttc, 1226 Von 0. 0. Foerster Eine heile Kette bunter Lampions wand sich um die breite Terrasse vor dem Sommerhäuschen der Familie Steckel, Die Sommernacht war lau, aus allen Gärten der Nachbarschaft strömte der Duft der Nelken und Rosen süß und erregend herüber. Und Herr Steckel las, seine Lachlust mühsam zurückhaltend, die neckischen Gedichte vor, die er, seine Frau und seine Tochter Erna für die Festzeitung gedichtet hatten. Den Höhepunkt erreichte das Fest erst, als Frau Steckel eine mächtige Erdbeerbowle auf den Tisch setzte. Sogar Erwin Seybold, der sonst so schweigsam und wohl auch ein wenig linkisch in einer Süfaecke saß, taute sichtlich auf. Sein 1 roud Heinz prostete ihm ermunternd zu, »Vergiß deine Tischdame nicht, alter Junge. Fräulein Erna, schenken Sic ihm tüchtig em, er trinkt Erdbeerbowlc für ^oi^ Leben gernN Träuleiii Erna lachte und goß ihm das (llas voll. -Es Ist doch ein herrlichcr .\hcnd! Erzählen Sic etwas Schönes! Si." siiul immer so stille . . ,« ürwin Starrtc traurig in das dunkle Gewirr der Staudcnpflanzen zu seinen f'Ußen-Oh. was hätte er F.rna alles sagen mögen' Aber die Howlo machte 'hm lieutr» Mut I ik! er begann 7\\ cr/{en ihm eigentlich gar nichts anging und ihr sicher langweilig schien. Aber sie hörte aufmerksam zu. Die Bowle war wunderbar. Erwin fühlte sich freier, glücklicher ui>d leichler werden und plötzlich, er wußte selbst nicht, wie es geschah, tanzte er mit Erna wie die anderen Paare auf dem grünen Rasen zwischen den Blumenbeeten nach den Klängen des Grammophon«. Als er im Morgengrauen Abschied nahm, hatte Heinz Mühe, ihn unangefochten heimzubringen, weil er die Absicht zeigte, jeden Vorübergehenden zu umarmen. Am nächsten Morgen erlebte Erwin einen ungeheuren Schröck. »Gratuliere, Erwinl« begrüßte Heinz ihn im Büro. »Hätte ich dir gar nicht zugetraut, Aber ich gönne es dir.« »Wieso? Was ist denn geschehen?« fragte Erwin verwirrt. Sein Gesicht war der trübe Spiegel eines schlechten Gewissens. »Na ja«, sagte Heinz. »Daß du Erna gern hast, wußte ich ja. Und solange hast du ihr nichts davon gesagt. Aber daß ihr euch gestern verloben würdet . . .« »Verloben?<> flüsterte Erwin. »Davon weiß ich doch garnichts.« Heinz lachte dröhnend. »Das macht die r.owle, Freundchen! Aber laß nur, es war schon das Richtige. Endlich hattest du den Mut, dich zu orUUtrcn. Na, und «;ic iicbt dich ja auch.« Ein Mühlrad drehte sich in Erwins Hirn. vMeln Gott, was soll ich nur tun?« murmelte er, »Wir fahren heule nachmittag hinaus«, schlug Heinz vor. »Aber nun darfst du nicht wieder schüchtern werden! Das gefällt den Frauen nicht. Gib Erna gleich einen richtigen Verlobungskuß, wie es sich gehört, und alles weitere findet sich von selbst.« Am Nachmittag stand Erwin wieder in dem Garten, in dem noch die Lampions hingen; der Rasen war ganz festgestampft vom nächtlichen Tanzen, aber die Rosen und Nelken dufteten noch so süß wie in der Nacht. Erna trat ihm entgegen, mit einem Lächeln auf den Lippen. Das Herz klopfte ihm bis zum Hals. Da gab Heinz ihm einen ermunternden Rippenstoß, und Erwin überwand alle Hemmungen, legte seine Arme um das wartende Mädchen und küßte es. Sie ließ es ruhig geschehen. »Ich muß dir etwas sagen, Erna!« sagte Erwin dann. »Ich hatte es wirklich vergessen, daß wir uns gestern verlobt hatten. Vielmehr, ich habe dir gestern alles gesagt, aber diese Erdbeerbowle . . .« »Was redest du für konfuses Zeug?« unterbrach Erna ihn verblüfft. »Keinen Ton hast du mir gestern gesagt! Und ich habe so darauf gewartet.« »Streitet ihr euch schon?« fragte Heinz, der gerade dazu kam. »Dann wird es eim ßlücklichr Ehe A^acht euch keine Sorgen wegen gestern. Die Sache mit der Verlobung habe ich Erwin nur eingeredet, da- j mit er sich die vielen Worte sparen kann. Seid ihr mir böse darum?« Nein, sie waren es nicht, Schuld hatte ja nur die Erdbeerbowle , ,, Das ABC des Badens 1 Es gibt keine schönere und wohltuen-; dere Erholung, als an heißen Sommerlagen, wenn matt und welk die Blätter an den Bäumen und Sträuchcrn hängen, sich in das kühlende und erquickende Naß der Bäche und Seen zu stürzen. Wie oft aber wird Badefreude zum Badeleid: Nahezu täglich hören wir im den heißen Sommermonaten von UnfälJen beim Baden und 1 Schwimmen, und jäh tritt oft der Ertrin-I kungstod ein. j V/er im Freien baden, und vor allem: ! wer schwimmen will, sollte besonders folgendes beachten: Herz und Lunge müssen in Ordnung sein, daneben soll man die Bedeutung eines anderen Organs, nämlich der Ohren, nicht unterschätzen. Die Ohren sind nämlich, der Sitz des üleichgewichtsgefühls. Dringt infolge einer vielleicht ganz harmlosen Verletzung Wasser durch das Trommelfell, so wird der Gleichgewichtssinn gestört, und damit ist die Gefahr des Ertrinkens nahegerückt. Und dann noch eines: Man jage nicht hinaus an die Badestelle, so daß man dort in Schweiß ankommt. Wer sich erhitzt in das kalte Wasser beigibt, kann sich leicht den Tod hoKM. N'icht aiiders steht CS mit dem vollen .Magen. .\uch er kann die Ursache von plötzlichen korper- ^ite 6 iMarburger Zeituns:« 4. Aujfust 1941 Numnrer Mclcr, ciin A^ojstiokdpali, Kernica-riüttc, 1218 Meter, im großen Pischen/atal, am l'ußc der Razor-Nordwände, Aljascli-Maiis, lOlü Meter, im Uratatal nördlich l riglav, Krederza-Hütte, 2515 Meter, am Triglav, Wodnikhütte, 1805 Meter, Büdlich des 'i'riglav, am Kermasattel, Bo-'^'atln-Hütt»^. 1503 Meter, westlich der Wocheiner Feistritz, Komnahaus, 1530 Meter, nahe der Bogatin-Hütte, Vogel-iTüite, 1548 Meter, südlich des Wocheiner Sees, vnd OroschenhUtte, 1349 Meter, südlich Wocheiner Feistritz, nächst Mall-rierhbtte. SUdIfchc Karawanken: Kahlkogel-hUtte, 1582 Meter, unter dem Kahlkogel, Valvasorhütte, 1180 Meter, südlich des Höchstuhlgipfels, Ursulaberghaus, 1696 Meiler, auf dem Gipfel des Ursulaberges, M11nz«fattel-Hütle, westlich der Baba, Rqschit/ahütte, an der Südseite des Ro-senkogels (Roschitza), Kadilnikhütte. 1836 Meter, auf dem Gipfel des Kahlko-fjels, SchwarzkogeihUtte, nördlich von Aßling, Storschitzhütte, 1150 Meter, am Storschitz bei Neumarktl, Selenicahütte, 1534 Meter, zwischen Selenica und Be-guiischiza, Robleg-Hüttc, am Westrand der Begunschitza, Preschernhütte. 20<)8 Meter, am Gipfel des Kleinshihl. Kofza-Hütte. 1500 Meter, südlich der Koschuta, und Ulehlitte, 1654 Meter, an der Südseit'* de Petzen. Steiner Alpen* Zoishütte, 1791 Meter, am Kankersattel. südlich des Cirin-tou7. Tschechische Hütte. 1543 Meter nördlich des Grintouz, und Steinersattel-Hülte. 1884 Meter, am Steinersnttel. Feuerwehr-HJ rettet Bauernhof In der Nacht voaii 28. auf 29. Juli brach auf dem Anwesen des Landwirts Leopold vlig. Edelmann in Laasen, Kreis Mureck, ein Feuer aus. Die Feuerwehr-Gruippe der HJ-Gefolg-schaft. Tieschen war wenige Minuten nach, dem uim 23 Uhr gegebenen Alarm in voller Stärfce vor dem Rüsthaus der Feuerwehr Tieschen angetreten. Mit dem Wehrführer der Feiwiligen Feuerwehr Tieschen, Franz F r ü h w i r t, und nur zwei weiteren Wehrmänern rückte die HJ-Fouenvehrgruppe in toller Fahrt mit dem ipfepdetoesfwnniten Aggregat nach der mehrere Kilometer entfernten Brandstätte ab. Als erste Wehr eingelanigt, war im Nu eine aus 17 Schläuchen zusammen-gesteWte 250 Meter lanige Schlatichllnie gelegt und ntir diesem schlagartigen Einsatz und den mit eretaunlicher Sicherheit, Disziplin und Genauißfkeit zusammenarbeitenden Angriffs-, Wasser- und Motortrupps der HJ-Feuerwchr war es zu danken, daß die Löschaktion ein voller Erfolg wurde. Die in unmittelbarer Nähe befindlichen Baulichkeiten, das Wohnhaus unid die Stalliungen konmten gerettet, somit größerer Schaden am Volksvermögen vermieden und die bäuerliche Familie vor Obdachlosigkeit bewahrt Wfden. Bei der Rettungsaktion bewährten 8i<;h besonders der Führer der HI-F^uerwehrgruppc, Jg. Karl N e m e t z im AnigriHstruipip und der DJ-Führer, Jg. H a r k a m p im Mo^ortrupp, deren orgia-nische Zusaniimenabeit mit der in7wischen ein-getroffen'en Feuerwehr von Pichla besondere Beachtunig fand. liehen Störungen sein. Wichil;* ist es, seinen Körper im Wasser g-7nau zu beobachten. Der eine hält viel, der andere wenig aus. Es kommt darauf .in, wie sich der Körper gegenüber den Einflüssen des Wassers verhält. Wesentlichster Grundsatz beim Baden muß es sein, nur so latige im Wasser zu verweilen, als man es als Wohltat empfindet. Bsi dem geringsten Anzeichen von Übe'sein verlasse man sofort das Wasser. Grundsätzlich vermeide, man auch das Baden in unbekannten Gewässern, vor allem wenn sie moorigen vlhnrrikter haben. Man meide BadesteÜen, die viel Schlinggewächse und Wasserkräuter aufweisen, oder wo Pfähle, Trümmer u. a. hinderlich zu sein scheinen. Man unterlasse das Baden an Stellen, die durch Strömungen und Strudel wild bewegt Sind. Hier lauern oft unsichtbare Gefahren, die vom Ufer aus nicht erkennbar 81 nd. in diciem Ernstfalk »at die HJ wieder einmal gezeigt, das es sich bei dieser Art der HeranziehU'ng der Jugend nicht um eine Halbheit handelt, sondern ihre Hilfe als vollwertig anerkannt werden mulV Die in strammem Dienst der Hj für die Erfüllung verantwortungsvoller Aufgaiben bereit gemachten Jungen haiben bewiesen, daß ihre Tatkraft und Tüchtigkeit von größtem Wert ist. Bestätigtes Todesurteil Den Ehemann mit Mäusegift beseitigt Vom Grazer Landgericht wurde am 2. April vorigen Jahres die im Jahre 1900 geborene Magdalena KoHniann aus Graz wegen Meuchelmordes zum Tode verurteilt. Die Anigeklagte hatte bei verschiedenen Besuchen ihres er&ten Ehemannes, der während einer Erkranikun.g in einem Gra^cer Kramkemhaus lag, ihren s.päteren Ehegatten Kollmami kennengelernt. Zwischen den beiden entspann sich noch bei Lebzeiten ihres ersten Mannes ein Liebesverhältnis. Kollmann ginig nach dem Tode des ersten Ehc'mannes mit der Angeklagten im Jahre 1934 die Ehe ein. Diese Lebensgemeinschaft gestaltete sich aber sehr schlecht, dia die Frau ein liederliches Leben führte und es mit der ehelichen Treue nicht so genau nahm. Eines Tages hatte die Angeklagte wieder ein festes Verhältnis und sann nun darauf, ihren zweiten Ehemann, der inzwischen schon die Ehescheidung einige-leitet hatte, so schnell wie möglich loszuwerden. Sie verfiel dabei auf den teuflischen Plan, ihn durch Gift aus dem Wege zu räumen. Vom Dezember 1939 bis Jänner 1940 fügte sie den Speisen ihres Mannes regelmäßig ein Mäusegift bei. Unter schrecklichen Qualen starb der Mann dann am 15. Jänner vorigen Jahres, Vorher hatte die Frau noch mit gefälschter Unterschrift ihres Ehemannes dessen Scheidungsklage zurückgezogen und auf gleichem Wege sich in deji Besitz seiner Lebensversicherung zu bringen gewußt. Das Grazer Urteil gegen Magdalena Kollmann wurde jetzt durch Verwerfung der unbcigründeten Nichtigkeitsbeschwerde der Angeklaigten vom Reichsgericht In vollem Umfange bestätiigt. Anekdote Etwas »dick aufg^l^aj^en«. ' Cin*st kam ein junger Offizier ins Hauptquartier des Marschalls Villars und rief: '»Wo ist Villars?« Der Marschall stand, von dem Eindringling zunächst unbemerkt, bereits im Zimmer und' sagte; »Na, wenigstens Monsieur hätten Sie doch dazu setzen können!« »Herr Marschalk, entgegnete der Offizier, »ich h«bc in Leben noch n^cht gehört, daß man gesagt hätte: Monsieur Alexander. Caesar usw.« m. Todesfälle. Im Marburger Kranken-hause starben die 52-jährige Eisenbahnersgattin Mafia D ob n i k a r und tler 80-jährige Auszügler Johann Lamut. m. Ausieselaj^er für das Lanc^emarck-Studium in Graz. Im Studentenhaus Graz läuft bis 5. August ein Auskscl;iger des Langenmarck-Studiums, zu dem vom Studentemwenk Gra^; 42 Anwärter aus den Gauen Steiermark und Kärnten einberufen wurden. Nach einer ein'{T.)hendcn Prüfung ihres Alligemeinwissens, ihrer besonderen Fähigkeiten, ihrer körperlichen Eignung und ihres Einsatzvermö-gens im Sport werden die Begabtesten und Tüchtigsten aus allen Schichten, Ständen und Berufen für eine kostenlose Ausbildung an den deutschen Hoch- und Fachschulen ermittelt. ni Trotz Krieg erhölite Leistung. Die Betriebsführung des zur Herrschaft Bruniisee gehörigen Ziegelwerkes in Pichla b. Murcck ist seit Jahren bestrebt, der erhöhten Nachfrage nach Baumaterial durch entsprechende Steigerung ihrer Krzeuguntr Rechnung zu tragen. Im Laufe dieses Jahres ist ihr dies mit Inbetriebsnahme neuer Maschinen und dem Ausbau der Trockenanlagen bei geschickter Geschäftsführung in besonderem Maße gelungen. Ks wurde mit den in Betrieb stehenden 16 Kammern des Ringofens eine Tageshöchstleistung von 12 tausend Stück gemischten Ziegelsatzes erzielt. Dieser Erfolg ist umso beachtlicher, da er bei nur wenigen Stammar-beitem hauptsächlich mit Ersatzkräften, unter denen Frauen auf den wichtigsten Arbeitsplätzen stehen, erzielt wurde. So bewährt sich die Frau auch bei dieser Schwerarbeit als gewissenhafte, verläßliche Mitarbeiterin und erfüllt ihre Aufgabe. den an der Front stehenden Mann zu ersetzen, voll und ganz. Zu den anerkannten vielseitigen Verdiensten der Frau im Kriege darf somit aucli der hier durch Fleiß und Ausdauer bewiesene Kin-satzwille gereiht werden. m. Schulungen im Kreise Luttenberg. Am Mittwoch, den 30. Juli 1941 fand eine Schulung der Abteilungsleiterinnen des Amtes Volkshauswirtschaft in Luttenberj^ statt, bei der die Abteilungsleiterinnen in ihre endgültige Arbeit eingeführt wurden. Der Schulung wohnte auch der Kreisfüh-rer, Dipl, Ing. N e m e t z, bei. In kernigen Worten forderte er die Abteilungsleiterinnen auf, in nationalsozialistischem Sinne weiterzuarbeiten. ui}i damit dem Führer 'zu bcwetseri, daß die' Untersteiermnrk würdig ist, ein Bruchteil des Großdeut- schen Reiches zu sein. Am selben Tage fand eine Arbeitsbesprechung der Abteilungsleiterinnen des Amtes Frauen des Kreises Luttenberg statt. Die Leiterin des Amtes Frauen in der Kreisführung Kameradin S a r i t z gab allen Abteilungsleiterinnen die Richtlinien für die weitere Arbeit und forderte alle auf, ihre Arbeit voll und ganz zu erfüllen. ni. AusbildungSkurs des Roten Kreuze» in Bad Radein. Div'ser Ta'ge begann in Bad Radein ein Ausbildungskurs des Deutschen Roten Kreuzes. Kursleiter ist Or. E. K1 i n z. Der Kurs begegnet einem lebhaften Interesse. m. Ortsgruppe MißUng arbeitet auf allen Gebieten. Über 300 Jugendliche besuchen in der Ortsgruppe Mißtling die deutschen Sprachkurse. Einen sehr schönen Verlauf nahan der erste Dorfabend, der von den Mißlinger Jungmädeln gemeinsam mit den auf Ern'^edienst weilenden BDM-Mädeln aus der Obersteiermark im Heim des Heiniatbundes veranstaltet wurde. Spiele umd Lieder wechselten in bunter Folge und fanden bei den zahlreichen Gästen warmen Awklanig. Kürzlich sprach Pg. Kern vom Anbeitspoliti-schen Amt vor etwa 180 Gefolgschafts-mitgliedern der Dr. A. Perger'schen Guts-verwaltumg. Er besprach eingehend wichtige betriebsrechtilichie und Leiskingsfragen. Anschließend an den Appell folgte eine freie Aussprache. Die Ausführungen erniteten reichen Beifall. ni. Das Opfer des Marburger Verkehrsunfalles. Zum schweren Verkehrsunlall, der sich vergangenen Freitag am Burg- pJatz in Marburg ereignete, erfahren wir noch nachstehendkin Einzelheiten; Der beim Verkehrsunfall tödlich verungliu-kie Mann wurde als der 40-jahrige, in der Marburger Drogerie »Salus« bedienstef'-Geschäftsmann Johann K o k o l .»us Oberradkersburg agnosziert. ni. Tödlicher Unglücksfall. Im Marbiir-ger Krankenhause ist Samstag der 15-jährige Betiitzerssohn Alexander K c li-ritsch seinen Verletzungen erlegen, il:<' er sich als Tuninclarbeiter bei einem Unglücksfall zugezogen hatte, ni. Leichenfund. In Mahrenberg wunje kürzlich eine männliche Leiche von der Drau an^escbwemmit. Da der Tote an seinen Händen eine Schlicßkette iri.g, konnte seine Identität recht bald geklärt werden. Es handelt sicii um den 20-jäh-ri.gen Jakoib Czeslaw, der am 1. Juli l.j. in St. Jakob in Kärnten einer Eskorte entwichen und sich in die Drau gestiUzt hatte. Der Mann war wegen verschiedener Diebstahlsverbrechen verhaftet worden. m. Fahrraddieb verhaftet. Vor einigen Wo'chen wurden aus dem Gasthause Wirt in Studenitz t>ei Pöltschach zwei Fahrräder gestohflen. Der Gendarmerie in Pölischach gelang es nun festzustellen, daß der 21-jähri'ge Hilfsarbeiter Rudolf Kropetz aus Maxau in der letzten Zeit zwei Fahrräder venkaiuft hat. Der Mann legte bald nach seiner Festnahme ei'i Geständnis ab. Die beiden Fahrräder wurden zustande geibracht und den Eigentümern aiusgefoligt. WIRTSCHAFT llllliillllMllllllllllllllllllllillllllilllllllllllinilllllllllllllllllllllllllllllltlMlllllillllltinillMIIIIIIIIIIIHIIIHIIIIIIIIIIIIMtlHIIIIIIIIIHIHIIIIilllltlllll Für Deutschlands Ernte ist gesorgt Tatsachen gegen britische Hoffnungen während des Krieges die Erträge noch gesteigert, so konnte z. B. "die wirtschaftseigene Futtergrundlage und damit die Mi^ch- und Buttererzeugung erheblich ausgeweitet werden. Zu oer freiwilligen Höchstleistung weiblichen Adbeitseinsat-zes kamen bereits in der Ernte 1940 die ungezählten Arbeitsstunden, die von den Hunderttausenden polnischer Kriegsgefangener als Ziv?larbeit)t;r,,auf.clevtschem Acker geleistet wurden, fhzwisclien wuchs die Zahl der Kriegsgefangenen aus fünf siegreichen Feldzügen in die Millionen und sie steigert sich von Tag zu Tag durch die glänzenden Waffensiege unserer Armeen, die den bolschewistischen Feind Europas in heldenhaften Kämpfen vor die Tore Moskaus zurücktreiben. Für Deutschlands Ernte ist gesorgt, wie je zuvor, das mögen sich die verjudeten Lord"^ vom Wollsack an der Themse gesagt sein lassen! Umso unabwendbarer erhebt sich das Gespenst der Hungersnot über En,Eiland selbst, das nun zugleich mit den Verbrechen seiner Kriegshetzer auch die jahrhundertelange Mißachtung seine'-Landwirtschaft zu büßen haben wird. Eine außergewöhnlich stolze Kostprobe angelsächsischer Intelligenz ging in diesen Tagen über die Londoner Welle. Da wurde allen Ernstes behauptet, daß Adolf Hitler über die Niederschlagung der verräterischen Angriffsvorbereitungen Moskaus völlig vergessen habe, an die Bergung der diesjährigen Ernte zu denken. Wenn alle Bauern an der Front stehen --so folgert Radio London äußerst scharfsinnig —, dann muß ja die deutsche Ernährungswirtschaft zusammenbrechen, denn 15 Millionen Menschen braucht Deutschland nun einmal für jede seiner Ernten. Man sieht in dieser schlichten Feststellung, daß die Heldenträumc der britischen Kriegsverbrecher immer noch in der Vorstellung von Millionen verhungerter deutscher Frauen und Kinder schwelgen. Vielleicht gewinnen diese Bilder in den Phitokratenhirnen neuerdings deshalb so leuchtende Farben, weil von Tag zu Tatr deutlicher wird, daß England selbst mit unvermeidlicher Folgerichtigkeit jener Hungersnot entgegengeht, die es außer Deutschland auch den verratenen Bundesgenossen und überhaupt allen Völkern des Kontinents zugedacht hatte. Wir entsinnen uns noch gut der Unterhausdebatten, in denen angstvoll nach einer Mobilisierung der britischen Scholle gerufen wurde. Wir wissen aber auch, wie ergebnislos die Werbung unter dem Motto »Hilfe für den Farmer« verlaufen ist, und ^vir kennen die tatsächlichen Zustände in diesem Lande, dessen Plutokratensöhne sich faul in den Sesseln ihrer Clubs räkeln, nachdem sie sich durch Kauf eines landwirtschaftlichen Betriebes erfolgreich vor der Einberufung zu den Waffen gedrückt haben. Man hält in England die deutsche Ernte schon deshalb für verloren, weil in diesem Jahre doch keinesfalls Hunderttausende deutscher Soldaten beurlaubt werden könnten, wie im Vorjahre, und weil somit nur Frauen und unzufriedene Ausländer für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen. Nun, man hat in britischen Regierungskreisen offenbar vergessen, wie Deutschland sogar bei Kriegsausbruch die damals wirklich vorhandenen Schwierigkeiten dank seiner wundervollen Einsatzbereitschaft meisterte. Obwohl den »schwachen Landfrauen« darnals nur wenige ausländische Arbeitskräfte zur Seite standen, konnte die Getreideernte und die gesamte Hackfrucht ohne jeden Verlust eingebracht werden, weil sich zahllose freiwillige Helfer Land in den Dienst der Scholle steinen, und weil durch Erntehilfe, gememschaft-Ichen Einsatz und Maschinen und Nachbarschaftshilfe auch das scheinbar Unmögliche möglich gemacht wurde! Seither haben die deutschen Landfrauen bewunderungswürdige Leistungen in der '^cldlir-.te^iung und in der Ernte vollbracht. Verschiedentlich wurden sogar Die Fettmarke im Gasthaus Da die eimzelnen Gasithäus-er bisher für Gerichte häufig recht verschieden viel Fettinarken verlangt haben, hat der Leiter der Wirtschaftsgruptpe Gaststätten-und Beherbergungsgewerbe ininmelir reichscinheitliche Richtlinien für die ;\b-gaibe von Fettmarken durch Gaststälten-besucher herau^igegeben. Danach dürfen an Fettmarken vom Gast gefordert werden für Fleischragiits und Gulasch sowie für Fleischspeisen — ausgiitnommen die gebratenen — 10 g Fett, wobei aiber der Versuch gemacht wenden soll, 50 g-Gerichte mit 5 g Fett aibziugebcn. Für in der Pfanne gebrateiK'. insbesondere panierte Steaiks, Fischfilet?^ and Eierspeisen dürfen 15 bis 20 g Fettmarken genomnien werden, für deutsches B'eefsteaik und Brat'klops aber nur 10 g, für sonstige warme Fischgerichte höchstens 10 g, für Gemüse-, Teigwaren und lentsp rechende EinttMarburj:er ZeitunK* 4 Ausfii.*;t I94i Seite 7 i, 2. \^)1z ^Mannheim) 3:12.0. X Arbeitsgemeinschaft für Scliädlings-t>ckämpfung. Unter Führung der DAF wurde Anfang Judi die Reichsartoeitsge-meinschaft für Schädlinigsbekänvpfurtg gegründet. Es ist die Aufgabe dieser Arbeitsgemeinschaft, alle Gcfahrc.n an Gesundheit, Lebensmitteln, Vorräten und Werkstoffen zu bekämpfen und bei der Bedeutung dieser Werte dicivc Arbeit nicht dem Ermessen des Einzeln'en zu überlassen. Die Art)cit&gemei.nschaft soll jür die Durchführung von Großaufgaben und für Sondenrnaßnahimen dem Reich einen leistungsfähigen und zuverlässigen Apparat zur Verfügung stellen. Die Arbeit wird auf 12 Oaiuart)eitsgemeinschaf-ten verteilt. X Qezirksgirokasse In Kl^enfurt. Die Oirooentrale der Ostmärtcischen Sparkassen hatte zur Beschleunigung des , Oberweisungsverkehrs in den einzelnen ' Gauen, und zwar Oberdonau, Tirol-Vor-' arlbcrg und Stci'ermark Bezirksgirostellen errichtet. Im Hinblick auf die Eingliede-.rung der krainischen Sparkassen hat sich |nniimchr die Notwendigkeit ergeben, auch iboi der Kärtnerischen Sparkasse, Klagen-liiirt, für den Gau Kärnten eine solche Be-\irksgirostelle eiin-zurichten. Diese hat lue Tä-ti^kcit am 1. August aufgenom-|i!cn. Steigender Flachs- und Hanfanbau. Anbau von Flachs u-nd Hanf ist ein k'ichtiger Zweig der deutschen I^ndwirt-(i'halt. Preisregelung und langfristige Ab-lalimegarantien stell'en den Faserpflan-Icnnnbau auf, eine sichere Grundlage. Der Er/cugungsplan sieht für Flachs eine An-[aiifläche von 100.000 ha und für Hanf line solche von 30.000 ha vO(r, Im Jahre rJ33 waren 4900 ha mit Flachs und 200 ja mit Hanf beibaut; 1939 wunden 58.000 ia mit Flachs und 1600 ha mit Hanf ver-ijeichnet. Das Jahr 1940 brachte 'eine An-iautlächc von 105.000 ha für Flachs und 22.5(X) ha mit Hanf. In diesem Jahre soll nun auch die Planung für Hanf erreicht Verden und S'<^iiiit einen wertvoMen Bei-traig für die Faserpflanzen-Industrie liefern. m U P 9Caus nt Untertand ohne „Marburger Zeltung' Deutsches IVIeisterschafts-rudern Die zweiti'ii Kriey:smüistcrscliatten und zugleich das 30. Meistcrscliaftsfest des KrolJdeutsclieii Rudersports wurde am Sonntaff in Berlin-Grünau unceaclitet der Schwierigkeiten wieder zu einem sportlichen Erlebnis. AnKCsiclits der Tatsache. daß fast alle Ruderer das urauo Ehrenkleid Irasicn und in vielen Booten JunKtnannen sitzen, ist deiniocli die lei-stunKStiiäliige Linie der Friedciiszeilen nahezu gehalten worden. Die Siejrcrliste lautet: Vierer mit Steilermann: 1. l^C Germania Kciniusberji 5:43,4; Doppclzweier für Fraiien: 1. BSCi Allianz Berlin 3:25.3; Zweier ohne Steuermann: I. Berliner Ruder-Club 6:32: Einer: Hasenöhrl (RV Ellida Wien) ():18J, Leichtgewichts-Eiiier: Reinecke (Karl-horster RV) Ck29,2: ni^i-Doppelviercr ni. St. für Erauen: "RG Wikiiij; Leipzijr % P. Meister Bronold gab auf Die Eahrt der deulsclien Stralienama-teure von Köln in die jetzt wieder deutschen Grenzgebiete von Eupen-Mahnedy und zurück sestaltete sich zu einem durchschlagenden Erfolg. Der Sieger der 242 Kilometer langen Lalirt wurde erst im Endspurt ermittelt. Krähe (Duisburg), der als einziger der A-(iruppe die 20 Minuten-Vorgabe aufj^eliolt hatte, erreichte zusannnen mit den B-l'alirern Süli (Solingen). Evcrs (Dortnuind) und Schulte (Köhl) das Ziel und schlug seine Begleiter luicli einer Fahrzeit von fS;47.17 in der angegebenen Reihenfolge. Der neue deutsche Meister Bronold gab auf und Kittsteiner schied nach einem Radsclia-den und infolge eines Sturzes aus. Bautz deutscher Strassenmeister Beim Straßonpreis von ChtMnnitz a'in Sonntag fiel die Entscheidung in der deutschen Straßcnmeisterschaft der Berufs-Radfahrer. Der Dortmunder Erich Baut/- hO'He sich in der Gesanihvertung der drei Meisterschaftsläufe mit 66 Punkten zum zweiten Male den Titel, den er schon 1937 innehatte. Sieger des Rennens wurde der l uxeniburger Didier, der nach einer prächtigen Allcimfahrt von 70 Kilometer mit drei Minuten Vorsprung allein vor Schild und Bautz am Ziel eintraf. Die Strecke betrug insgesamt 204 Kilonieter, die Didier in 6:0,33 Stunden durchraste. Schild (Chemnitz) benötigte als Zweiter 6:03.36 und Bautz als Dritter 6:04.57 Stunden. Lebenselixier Sport Aehluiulsichzic; .lalii'i' sind fin Lebensalter, in liil(>st)|)lii'.-scluT iSescliaii liehkeil /imi'igiMi, wie jener „ri'dliclu' 'J'amiii'", cliMi »Irr Oiciiltr .folianii llciiirich VofA uns „iuii dir i'oslLllö ^i'bücM, ziM' Srili' des \v;"irni:'nii;'ii Oj'ons" sll/.cnd, schildiTl. .Mn.'r <'S j^ibl aucliAiis-jKtlniirn (ganz, abgi'sjlu'n von imsi-rcMn Dr. .?idiiis Kii^y, dem cini' .Missi,'ni von grolk-r lilrrartsrlu-r inid cr/i^'Ih-rischiM" HediMiliin;,' l)i'\viMi(li'rns\V('rle b'riscli!' vi'rli'iht •, Indeji ,,.Mrm('iu'nor Xent'slL'n Xachrieliti'ii" lese ich: „X(K'h luMitf, im Aller von TS Jahrefi, niacld Konri'klor Otlo Asinnssen seitiP UiinsIgcrechU'ii Ropl'sprüngc« Ins WassiT vom Zehn-.Mi'lL'r-Urctl, «-ine Lvislnng, die nin* Nvenigf ims der jüngeren CieneralLoii ihm nacliniachen, in seim-ni Aller aber woiil niemand...'" Aehtnndsiebzig .Jahre in eleguiUer Hul-linig und mit wundervoller Knr])crbeluMT-•sehnng von» Zehn-Meler-Turni ins Wasser gleiten! l's niii(.\ (hn-h elwas am Sport sein, was wie ein 1 ehcnsclixier jung und elnstiscb i-rhäM ' llelTried l'alj^. : V. Metaxa-Bawarowskt, das frühere Wiener Meisterdoppcl, soll gelegentlich der Nationalen Meisterschaften des groß-tleiitsclien Tennissports in der konnncn-den Woche in liraunschweig wieder in Aktinn treten. Aus der Ostniark nehmen an ileii Titelkämpfen ferni-r Lt. Hgert, Hilde Doleschcl! und Anita llunnnur teil. Französischer Stehermeister wurde am' der l'ariser l^rin/.enparkbahn lirnest Terreau, der tias l(¥j-kin-Rennen in 1:111:4-1,(> beendete, : Einen nilBgliickten Rekordversuch unternahm der scliwcdische Geher John Mikjielssnn in Stockholm. lir blieb mit 45:15 hinter dem 10-km-Weltrekord des Norwegers l'Ulgar Brunn mit 43:25,2 cr-hebüeli zmiick. SCHACH Um die Schachmeisterschaft von Deutschland Sechzehn Bewerber stehen sich gegenüber Der Großdeiitische Schach-Bumt, der erstmalig 1022 in Bad Oeynhausen mit seinem iWcisterschaftsendkainpfe zu Gaste war, dann alljährlich regelmäßig von 1037 iin, wird den diesmaligen Titelkampf dorlselbst vom 3. bis 17. August durchführen. Von den 16 Bewerbern sind vier Soldaten. Man weiß nicht, wieweit sich diese auf den schwierigsten Scliach- kämpf vorbereiten konnten; iiber eigentlich sind der zum MUitär eingezogene K i c n i n g e r, der den Titel zu verteidigen hat, und «der Soldat Paul Schmidt, sein schärfster Ri'vale im Vorjahre, unsere zuverlässigsten Spieler. Man kann jedoch kaum einen sicheren Tip abgeben, denn ein ausgeruhter Kürt Richter (Berlin) küniite leicht seinen klaren Sieg ohne Verlustpartie von Aachen 1935 wiederholen und R e 11-stab hat nicht nur durch seinen Sieg in der Meisterschaft von Berlin bevvic4ieii, diaß er noch nie be'^'^er in Form war ab jetzt. Der Wiener Haus Müller, riet Soldat ist, und Lokvenc, ebenfalls Wien, haben auch hfervoriagende Turniererfolge aufzuweisen. Der vierte Soldat ist der Haimburger K r a n k i. Die Alserstadt ist weiterhin durch den 17-iährigcn Klaus Junge vertreten, der sich die Teilnahnveberechtigung durch seinen Sieg in Bad Elster erwarb. Us ist das erste Mail, daß sich ein so juniger Mensch zu diesem findkampf emporspielte, zudem geschah es diesmal gleich zweimal, denn der .Berliner P f e i f f e r, der in Krefeld so wacker die Teilnahmeberechtigung für Oeynhausen erstritt, ist gleicfifails erst 17 Jahre alt. Man ist geneigt, den beiden Jungen gegen die erfahrenen Meister nicht viel Aussichten zuzusprechen, aber man muß wissen, daß Pfeiffer in Westdeutschland sogar ans schlechterer Stellung heraus gegen tiiien Bogoljubow gewonnen hat. IDie weiteren Teilnehmer in Bad Oeynhausen sind Fji-gert (Düsseldorf), Ernst (Bochum), Dr. Lachniann (Woilgast), Nün-bberg (Augsburg), Palme (Berlin), Rahn (RottweiP und Weinitischike (Breslau), Kommimistischo Kundgebungen in London Associalcd PrcB (M.) Die Sowjet-Militärkommission wurde hei ilireni Eintrcifen in der Aletropole von einer riesigen Menschenmenge mit dem kommiuiistisehen Gruß empfangen. Die Polizei stand diesen boischewistischen Kundgebungen machtlos gegenüber VOR DEM RICHTER Furchtbare Tat eines ehrlosen Vaters In furchtbarer Weise hatte sich der 42 Jahre alte Peter Härtung _ früher in Güls, jetzt in Brandenburg wohnhaft — an seiner jetzt 21 alten Tochter versündigt. Noch bevor das Kind das 14. Lebensjahr vollendet hatte, verging er sich an ihm in unsittlicher Weise. Später wurde der pflichtvergessene Vater mit seinen Zudringlichkeiten immer unverschämter, ohne daß das Kind v.agto, sich' seiner Mutter oder sonst einem Mcn-schen anzuvertrauen, weil es den Zorn des brutalen Vaters fürchtete. Ende 1930 wurde das unglückliche Mädchcn selbst A^utter eines Kindes, als dessen Vater es einen inzwischen gefallenen Soldaten angab. Kurze Zeit später heiratete es. Durch einen Zufall erfuhr die neue Umgebung der jungen Frau aber nach einiger Zeit, daß der eigene Vater der Vater des Kindes sei. Vater und Tochter hatten sich jetzt vor der Koblenzer Strafkannner zu verantworten. Die Tochter, die jahrelang au^ Angst die furchtbare Tat als ihr Geheimnis gehütet hatte, gab ein erschütterndes Bild von dem verbrecherischen Treiben ihres Vaters, der sie innner wieder durch Drohungen zu seinen furchtbaren Taten zwang. Das Gericht verurteilte den ehrlosen Menschen, der seinem Kinde aucli noch zu einem Verbrechen gegen das werdende Leben geraten hatte, zu einer Zuchthausstrafe von drei Jahren unter Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren. Das ("lesetz verlangte weiterhin gegen die Tochter eine Gefängnisstrafe von vier Monaten. Rasche Sühne für bestialischen Mord Wie wir kürzlich berichteten, wurde der serbische Kriegsgefangene Alc.xander Lovrinic, der am 4. Juli das vierjährige Tüchterchen des Bauern Johann LBininer bei Hüttau bestiailisch ermordete, von einem Senat des Salsburger Divisionsgc-richtshofes zum Tod;: verurteilt. Das Urteil wurde, im Hinblick aiuf die besondere Verwerflichkeit und Scheußlichkeit des begangenen Verbrechens durch Erhängen vollstreckt. Wegen Geldhortung l>estraft Mit einer Geldhortuntg von beträchtlichem Auismaß hatte sich das Sonder-ffiTicht Leipzig zu befassen. Angeklagt wwen der 42 Jahre alte Arthur H. und seine Iihefrau. H, übernahm im Jahre l{)3t3 nn't lO.tXK) RM Eigenikapital ein Kaufhaus. Im Laufe der Zeit entnahm er dem Geschäft nach und nach größere Beträge, die er ebenso wie Entnahmen aus dem Geschäft seiner Frau zuhause iiufbewahrte. Anfang April 1941 wurden in der Wohnung 45.853 RM in bar vorgefunden. 10.000 RM davon bezeichnete H. als Erstparnisse seiner Frau. Die Frau wußte von di?r Horbung und war damit einverstanden. Beide waren geständig, bestritten aber, sich schuldig gemacht zu haben, da sie da« Geld für einen Grund-stüokskauf oder eine Gei^chäftisübernahmc SeKe 8 »»MarHur^er Zeitutijr« '4. Augrust 1941 Nummer 188 zurückgelegt hätten. Diese Angaben wurden abvr durch die la-mge Zeit der Aufbewahrung und den Umstand widerlegt, daß es nach den eigenen Angaben des H. zu einem festen Aibschliuß noch gar nicht gekoinimen war. Das Gericht nahm daher die ungerechtfertifgte Oeldhortung als «erwiesen an ufid vcrxirteiJte H. zu neun Monaten Gefängnis und 35,000 RM Geldstrafe. Das Verfahren gegen die Frau wu'nde iat»«getrennt. AUS ALLER WELT „Riesenkröte" zerdrückt ihren Gegner Schlangen und Fredentiäusc ihr Leibgericht Kröten sind im allgemeinen nicht be. liebt, obwohl sie ebenso nützliche wie harmlose Tiere sind — denn auch c'ie Giftkröte kann unter normalen Verhältnissen niemandean ein Leid tun. Eine überraschend große Abart der Kröten aber, Leptodaktylus pentedaktylus genannt, wegen ihre großen fünf Finger an den jBeincn, lebt in Zentral- und Süa'amcrika in feuchten Höhlen und dichten Wäldern. Sie wird bis zu 18 cm lang, greift aber viel größere Tiere an und verzehrt sie, so etwa Schlangen, die Uber einen Meter lang sind, und ebenso große Fleder. mäuse, Qie sie während des Schlafes in den Höhlen beschleicht. Allerdings hat diese Kröte 36 Stunden zu tun, um eine so große Schlange zu verschlingen, und oft sieht man auch dann noch den Schwanz der Schlange aus dem Maul i-ier Kröte heraushängen. Die Kampfmethocen der FUnffinger-köte sind nicht zart und sie selbst wirkt monströs, mit den riesigen, vorglotzcn. den Augen und den dicken Warzen des gefleckten Körpers. Aber der ganze Körper dieser Kröte ist auf Kampf einge. richtet. Die Pfoten mit ihren fünf Fingern, sinQ' stark knochig, muskulös. Auf der Brust hat das Männchen zwei sehr harte Auswüchse, sodaß das Tier die Beute ohne Schad'en für i^ich selbst fest an sich pressen kann. Wenn die Kröte ein Tier angreift, so tut sie es stets auf die gleiche Weise. Sie ergreift d.en Kopf mit dem Maul, erstickt es so und schluckt es dann langsam ein. Auch größere Beute kann sie auf diese Weise bewältigen, denn der Magen der Kröte ist dehnbar und ihre Kiefern können sich ungeheuer weit öffnen. Gele, gentlich verspeist sie, wie beobachtet wurde, sogar ein Opossum, ein Tier, dessen Körper tlireimal so groß wie eine Katze ist. Das Opossum wurde ebenfalls nm Kopf gefaßt, es wehrte sich yerzwei. feit und zerbiß der Kröte fast die Kehle, konnte sich aber doch nicht retten. a. Eine Ferntrauung besonderer Art. Im historischen Rathaussaal in Andernach, der zu diesem Zwecke eindruckvoil geschmückt war, fand eine Ferntrauung besonderer Art statt, die bisher wohl überhaupt einmaiig ist. Im Beisein der Politi- schen Leiter und der LidM-Führerinnen wurde eine Einwühnerii lus Andernach mit einem Matrosengefreiten, der sich zurzeit in englischer Kriegsgefangenschaft befindet, getraut. Oi^ Partei hat dieser Trauung einen besonderen feit.'i liehen Rühmen ijcgeben, .ler Vo:trag klassisciitr AUisikstücke vcrschfinort • 'J:n ilenkwür-üigen Trauungsak\ a. Olockenturm im StaniiTi einer alten Linde. In Praskoles bei Teltsch (Protektorat) steht auf dem Marktplatz eine Jahrhunderte alle Linde, deren Stamm völlig ausgefault ist und eine große Höhlung bildet, in uer einige Personen bequem sitzen k/iniien. Die Orfsbewoh. ner benützen nun den hoiilcn Stamm als Glockenturm, indem sie den oberen Teil überdacht und darunter eine kleine Glocke aufgehängt haben, mit der in der Gemeinde zur Aniincht geläutet wird. a. Sensationelle Aufkl.lrung eines Ciat-tenmordes. überaus schnell ist es der Berliner Kriminalpolizei gelungen, einen raffiniert verschleierten Gattenmord aufzuklären, dessen Opfer am vergangenen Sonntag die 37 Jahre alte Fhefrau Gertrud Kucharzewski in Charlottenburg geworden ist. Als Täter wurde der eigene Ehemann, der 29iährige Alex K. entlarvt und festgenomtnen. K. hatte am Montag früh auf seinem zuständigen Polizeirevier erklärt, daß er bei seiner Heimkehr seine Frau mit einem Messerstich ins Herz ermordet aufgefunden habe. Er ließ dann durchblicken, daß seine Frau im Hinblick auf ihren angeblich schlechten Lebenswandel von einem Unbekannten umge- bracht worden sei. Schon bei den ersten Ermittlungen der Mordkommission tauchte der Verdacht auf, daß K. selbst seine Frau getötet hatte. Kr wurde festgenommen und einem eingehenden Verhör unterzogen, wobei er sich schließlich zu einem Geständnis bequemte. Danach hatte er im Verlauf einer Auseinandersetzung am Sonntag abend seine Frau mit einem Küchenmesser erstochen. a. Die letzte Brück© mit Brückenzoll. Vor einigen Tagen wurde in Rom die eiserne h^uliKängerbrücke Ponte dei Fio-rentini. die unterlialh des Gianicolober-Kcs über den 'l'iber führt, abgerissen. Kine neue grolie Brücke ist nebenan erbaut. welclic direkt m dem Tunnel führt, der den .laniculus durchbohrt. Mit jener Brücke ist ein Kiiriosum allen Rcchte.s verschwunden. 'l'atsäcliHch mußte noch bis jetzt jeder Fullnänger einen Soldo Centesimi) Brückenzoll bezahlen, um sie zu benutzen AusKenoniemii waren nur Militär. Polizei und Bettehnönche. Man kam sich beim üang über diese Brücke vor, wie in einem anderen Jahrhundert und es hatte etwas Altertünilich-ücniütliches, seinen kupfernen Otjolus heim Betreten der Tiberbrücke dem Zöllner hinzureichen. Die Brüdke war 1860 von einer Gesellschaft erbaut worden, die sicli das Recht des Brückenzolls für 99 Jahre ausbedungen hatte. Durch die Krbauung der neuen Brücke können sich nun die Römer fast zwanzig Jahre Brückenzoll sparen. mmam kosttt 10 Rp!, Illfllinoi' nilVAIHQy dai fettKcdmckte Wort n |1|C|I|E| mi&CIIICl Woriprels ciU bis Buchstaben i* Wort. iimmiiiiuniiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiilllllllllllllllllllllllllll Rp|"b?"8fe£«u?he^^ Rpl. Fflr Zutendunc von Kennwortbriefen werden M Rpf Porto berechnet. Anzeicen-AnnafimesctilnB: Am Tajte vor Erscheinen um 16 Uhr. »Kleine An-reisen« werden nur cezen Vorcinscndims: des nclragcs (auch in eUitljten Briefmarken) auffenommen. Mindesteebahr für eine Kleine Anzeiee RM 1.- Beamter mit langjähriger Praxis in verschiedenen Betrieben, perfekt in deutscher, slowenischer und kroatischer l^orrespondenz, Maschinschreiben, ßiichhaitung, Grundbuchs- und Registersaclien, Lohnberechnungen usw. sucht passende Anstellung, ev. auch halbtägig. Antr. unter >Selb-ständig« an die Verw, 5258-7 Das Radio- u. techn. Geschäft los. Tscharre, .Marburg a, D., fegetlhoffstraße 7, bleibt wegen Betriebsurlaubs vom 4.— IR. August 1941 rreschloRsen. 5319-1 Waagenreparaturen sowie elektrisches Schweißen und kleine Schlosserarbeiten übernimmt Waagenerzeugunc, Werkstätte Tegetthoffstraße Nr. 19, im Hol .5247-1 Landwirt, Invalide, 15jährige .\uslandspraxi8 in allen Fächern der Landwirtschaft, sucht Stelle als Verwalter od. Schaffer. Konrad Ceriicic, Roßwein 44, Post Kötsch. 53:^8-7 Steppdecken • Spezialgeschäft A. Stuchetz bleibt wegen Ge-folgschaftsurlaubs bis 11, d. M. geschlossen. 5320-1 Schön möbliertes, helles Zwel-bett-Zimmer zu mieten ce-sucht. Zuschritten unter »Nr. 997« an die Verw. 5325-6 Vor EinalellunK von Arbeitskräften miift ilic ZuätimmunK de» lUAtündigen ArbeitiRoite« pin^eholt werden. Braves Mädchen für alles wird sofort fcutgenommcn. Elisabeth lintter, Badlgasse 2. .*^145-8 Es wird zur allgemeinen Kenntnis gebracht: 1. Wohnungssuchende in Marburg haben ihren Wohnbedarf ausschließlich beim Städtischen Wohnungsamt anzumelden. Ansuchen um Wohnungen und Zimmer bei der Dienststelle des Beauftragten des Reichskommissars für die ^^'estigung Deutschen Volkstums können daher nicht berücksichttgt werden. 2. Für Wohnungen und möblierte Zimmer ist der normale Mietzins an den Vermieter zu entrichten. Der Mietzins für Wohnungen in beschlagnahmten Häusern ist bei der Dienststelle des Beauftragten zu bezahlen. Dies gilt auch für Dienststellen von Staat und Partei, die nicht in eigenen Objekten untergebracht sind. 3. Ansuchen um leihweise Zuweisung von Wohnungseinrichtungen können zur Zeit mangels verfügbarer Einrichtungen nicht bearbeitet werden. Ansuchen, die nach dem 31. Juli 1041 ci-^lreffen, werden nicht mehr beheindelt. 4. Die vorgelichenen Einrichtungsstücke können jederzeit wieder eingezogen werden. 5. Diese Bekanntmachur»g gilt simrgemäß auch für alle Orte der Untersteiermark. M-anb^urg, 2. August 194tl. I>ien8tsteUc dee Beauftragten des Reichskommissars 5327 für die Festigung Deutschen Volkstums. ff/lfffff U§tt§H Vor EinalellunK von Arbeitskräften miift ilic ZuätimmunK de» lUAtündigen ArbeitiRoite« pin^eholt werden. Kassierin, Volksdeutsche, flinke Reehnerin, ehrlich in der (jeldgcbannig, wird per sofort oder später anfRenoni-incn. Warenhaus Josef Alar-tinz, Marburg a. d. Drau, Herren gasse 18. .530.1-8 Braves Mädchen für alles wird sofort fcutgenommcn. Elisabeth lintter, Badlgasse 2. .*^145-8 fILHEVONHEUTE BURG-KINO Dielustigen Vagabunden Uarstfller: liiidi üodden, Joli. Heesters, Mady Rahl, Carola Höhn, Carsta Lock, Rudolf Platte, Wollen Sic hcrzHch lachcn? Dann sehen Sic sich diesen Film an! Für Jugendliche nicht zugelassen Kuhurlilm Wo€hmn»€hmu Lehrjunge für Gemischtwarenhandlung wird aufgenommen. 1., Powoden, Marburg a./Dr., SchillerstraRe 14. 5321-8 /foCff Margarete! Brief zu spät erhalten. Bitte um anderen Treffpunkt! Kennwort »Espla-nade-Herr mit Handscliuhen<^! .5.326-10 3e&fr Unterftefrrr lirft Mr ^iTarburger 3fitung! 5'217 Vorführungen: Heute 16, 18.30 und 21 Uhr Karten von 10—12 und ab 15 Uhr ESPLAKAPE Fernruf 25-29 Bßatßs Slitfßrnjotljt Kin Ufa-Film mit Friedl Czepa, Paul Richter, Kurt Vesnermann, Gertruci Wolle, Albert HIorath, Herminc Ziegler i228 Musik: Ludwig Schimdseder — Frodukticn; Peter Ostermayr — Spielleitung: Paul 0«ter-mayr H'ür Jugendliche unter 14 Jahren nicht zugelassen Xttllyttllin Neueslt MAe WnliiiHliau 9 per Stück m farbig, groß............3.— farbig, klein . . t » . « » i « « . . —.30 FORMULARE: Wochen-Sammelbogen ftir die Reichifleisch-karten zu 50 und 100 gr je Stück, insgesamt für 30 kg................—.10 Liste der Schwerarbeiter —.05 Umrechnungstabellen.........—.05 Preislisten für (jast- und Kaffeehüuser ... 1.— Stadtplan von Marburg........—.30 ivAKlONS: Geschlossen wegen Ruhetages der Gefolgschaft —.10 Morgen geschlossen wegen Ruhetages der Gefolgschaft ...........—.10 Pauchen verboten..........—.10 Wir danken unserem Führer.......—.20 Unser Gruß ist Heil Hitler —'15 Preislisten für Friseure.........—.20 Preislisten für Friseurinnen.......—-20 erhältlich im Verlage der Jhuekeeei Anzeigen werden täglich für