Deutsche Macht (Irüyer „Mier Zettung"). •MO»! l«*M Hiurtll m «,»«», ■•qnl •»» U»rt l«i «Mi »Ä te« H»„ m«n«tlMfe V. -.5», —rlc»,»n, l.M, ».Ikimt.j *• *•-. (I. «.-. *m (•iHrfnlim HrrUUO««« L t,M, «aatlUtti (L «.*. t* äatitu hnn 1 fr 3*1rr«t« »ch Karls; M «ftrna SMn|ll>i|>l R.Wtt. IlMt« Mtaua 3«1m*c fit Kkr Matt *B« Mnlnt« k»)iIIIIIM »» u* lilliiM «l. *i»«rttn C>mrE|. u. OstattTtfiM frnii). «. «»nftfaskta »«» Rekutcart Ui,lich> Bit lulnlm tn aa» »h »—1* ■*« Rh- »M I—< Us »iiiwUlM«. - äkI«»*h*eci HtKlifu — Rinlcdtii UKrtm *i4t |ii««wn ganz Teutschland vergeben« nach einem Verständnis für die Lage der Deutschen in Oesterreich suchte. In glücklicher Zufriedenheit freuten sich die Deutschen im Reiche der durch tu Anspannung aller Kräfte der Nation in jilorreichen Siegen erkämvften Machtstellung, axt ohne Uedermuth und Aufgeblasenheit, denn wst Eigenschaften sind dem deutschen Volks-charokter fremd, aber doch mit dem berechtigten Zeldstbeivußtsein eine« Volkes, da« durch eigene traft da« Höchste erreicht hat. war man überall » tüchtiger Arbeit bestrebt, die wirthschaftlichtn Lorcheile de« Siege« sich zu sichern und >n Liffenichaft und Kunst im friedlichen Wettkampf de>. Prei« zu erringen. An ErinnerungStagen, in denen die schwere» Mühen de« siegreichen tunvieS im Bewußtsein de« Volke« wieder lebendig wurden, loderte da« Feuer nationaler Begeisterung hoch empor. s»nst aber vergaß man de< der Arbeit, aufmerksam um sich zu blicken, und in dem einmüthigen Bestreben, den noth» «envjgen Frieden zu wahren, hatte man sich sogar daran gewöhn», auf den schweren Kampf der Teutschen in Oesterrrich mit kühler Nüchtern« hnt zu schauen. Dem Grafen Taaffe und seinen Bunde«-»enossen und Schützlingen paßte diese kühle, stieb-l-.chc Stimmung des deutschen Volkes im Reich! iihr wohl in den Kram, und er war eifrig be-skebt, dieselbe zu fördern. „Was nützt e« den !k»lichen in Oesterreich." so dachte man, „sity oll (in Theil de« großen deutschen Volke« zu Wen und dasselbe al« ihre Stütze und ihren Kückhall »u betrachten, wenn ihre Brüder im » Äeiche nichts von ihnen wissenwollen und sich ab« liiui-nd gegen sie verhalten?" Und mit lühri- Z>er Sanguiniker. . Von B. Rauchenegger. In einem der hauptstädtische« Bureaus ftgt der Herr Assessor Sch ... und beschreibt fcit letzte Seite eines vor ihm liegenden Bogens. Nzentlich schreibt er nicht, sondern er feilt, wie mau sich technisch auszudrücken pflegt, wenn bis Feder mit einer Hast über daS Papier i ^leitet, daß sie ordentlich wehklagt über den haneil Zwang, der ihr ein sicheres frühes Ende bereiten muß. Aber der Herr Assessor weiß, «min, er die geduldige Feder so mißhandelt; ia: sie ihre Aufgabe für heute gethan, dan« maz sie Wochen lang ruhen; die Zauberformel .Urlaub" belegt sie mit einem wirksamen, un» tjen Bann. Jetzt hört daS Federgeschrei ans; der emsige Mann bindet sein Concept auf einen mächtigen Actenbund und feuert diesen tau mit wahrer Dampfkraft in die Ecke deS -chreibtischcs. „Leüe wohl Madrid", ruft er « morgen bekommen wir den schönsten Tag!" Der Herr Rath zuckt die Achseln; eine »och-malige gegenseitige Verbeugung und Herr Sch. stürmt als Freiherr von Sch ... auS dem AmtSgebäude, den Assessor bei den verstaubten Acten zurücklassend. Sein erster Gang gilt dein Wetterhäuschen in der Maximiliansstraße, die« sern Wallfahrtsorte für alle angehenden Natur« forscher und dort studirt er die Orakel deS Barometers, dessen Quecksilbersäule wirklich eine Steigung von einem halben Millimeter ersehen läßt. „Victoria!" ruft er, die Zeichen stehen günstig" und blickt lächelnd zum Himmel auf, der mit einem einförmig grauen Ueberzug versehen ist, auS welchem ein feiner Regen her« niederrieselt. Er ist vollkommen überzeugt, daß der Mond seine Schuldigkeit thun und der nächste Tag den ersehnten Witterungswechsel bringen werde. In der rosigsten Stimmung eilt er nach Hause und schließt dort in übermüthigem Jubel seine Nein? Frau in die Arme, welcher diese ihnen klar werden, mit welchem Aufwand? an Lüge und Verdrehung bisher die offiziösen Märchenschreiber die Berichterstattung besorgt hatten. Und noch etwas darf nicht übersehen werden. Das Slavenihum. dem in Oesterreich der Kamm so stark geschwollen war, rückte nun auch den Reichsdeutschen aus den Leib, und die wüste Agitation der Polen im Osten des Reich.«, die in den galizischen Blättern ihre energische Vertretung fand, ließ sie die drohende Gefahr plötzlich im eigenen Lande schauen. Jetzt wurde es auf einmal lebendig. Man erkannte leicht, daß die polnische Hetze ganz nach berühmten Mustern aus dem Nachbar-reiche in Scene gesetzt wurde» und begnügte sich nun nicht, einfach im eigenen Hause Ordnung zu schaffen. Die Verhältnisse in Oesterreich wurden nicht mehr nach ossiciösen Quellen studirt, und bald wurde die Ueberzeugung all» gemeiu, daß Alldeutschland nur durch die Be-thätigung der wärmsten Sympathie für die Hüter und Vertheidign: der deutschen Ostmark, durch die thatkcäftigite Unterstützung der Deut-schen in Oesterreich sich vor unersetzlichem Verluste bewahren könne. Kein Fußbreit deutschen Bodens, kein deutsches Herz soll künftig mehr ans Slaventhum verloren gehen. Der Schulverein, da« stärkste Bollwerk der Deutschen in Oesterreich, erfreute sich nunmehr der regsten Theilnahme in Deutschland, der „Verein zur Förderung der deutschen Interessen im Auslande" stellte sich dem „Allgemeinen Deutschen Schulverein" an die Seite, und die Frucht der B.strebungen beider Vereine und des Wirkens echt deutscher Männer ist da« Ge» fühl der Zusammengehörigkeit des DeutschthumS hüben und drüben, welches nunmehr an allen Orten Deutschlands sich kund giebt, den Deut-schen in Oesterreich zum Troste und zur Er-muthigung. Heiterkeit augenscheinlich oicht recht zusagen will. „Nun weg mit dem trüben Äesichtcheu, liebe« Herz! morgen geht'S dahin in die Berge — wo der Aar noch haust; trällert er — und die Sennerin frohe Lieder singt!' „Aber Arthur, meint sie, sei nicht so närrisch, bei dem Wetter können wir doch nicht reisen!" „Närrisch? liebes Katzerl, keine Idee — bei dem Wetter wird auch nicht „gerissen" scherzt er, aber bei dem morgigen Prachtwetter ziehen wir jeden» falls in den Bergen ein. Zudem ist Alle« auf'S Beste bestellt; Du wirst Augen machen! diese reizende Wohnung, diese idyllischen Verhält» niffe, diese« paradiesische Leben — wenn ich daran denk', dann halt ich'S gar nicht mehr auS, ich mein' ich fahr' in 'Himmel 'naus!" DaS gute Weibchen läßt sich endlich überzeugen, daß es keinen günstigeren Tag geben könne, als den morgigen, um die Reise anzutreten. Der Abend vergeht unter den noch nöthigen kleinen Vorbereitungen und endlich schlummert dat würdige Ehepaar dem ersehnten Paradiese entgegen. Beim ersten Morgengrauen schlüpft der Assessor auS dem Neste, öffnet daS Fenster und sieht mit verschlissenen, lichtscheuen Augen zum Himmel auf. Grau — grau grau! Er hält die Hand hinaus — eS regnet nicht. Triumph! „Aufstehen, wir bekommen einen Prachttag!" Eine Stunde später rasselt eine 2 Der Umstand, daß die SimpathienI^der Teutschen im Reiche vorwiegend den fiebenbü» glich'« Sachsen sich zuwenden und daß sich die Thätigkeit deS „Allgemeinen Deutschen Schul-Vereines- hauptsächlich in Siebenbürgen ent^ wickelt, ist wohl aus der Glaubensgemeinschaft zu rrlläien; es ist schmerzlich z» bedauern, daß die Verschiedenheit deS Glaubens uns von un» seren Brüdern im Reiche trenn», und darauf ist es wohl auch zvrückzusühren, daß dos Ge-sühl der nationalen Zusammengehörigkeit sich so lange unterdrücken ließ. Die Unbilden, welche die Sachsen von Seiten der Ungarn ersabren haben und noch ersahren. die Gefährdung ihres Volksthums und die Angrisse aus ihre Sprache und Sitten, haben nun die schon gemeldete ab-lehnende Beantwortung der ungarischen Einla-düng zum Jubelfest der Wiedereroberung OsenS seueuS der Gemeindevertretung München» und B.rlmS zur Folge gehabt, und wir sehen mit inniger Freude darin einen neuerlichen Beweis dafür. baß.daSVerständniß für unseren Kampf im vielsprachigen Oesterreich, bereit« in alle t »ut>che» Knise gedrungen ist. Wenn auq „staatsmänni-sche" Klugheit glauben machen will, daß die Ungarn als politische Bundesgenossen gegen daS Slavenihum eine glimpfliche Behandlung verdienen, so müssen alle wirklich deutsch-gesinnten Kreise OestcrrelchS mit dankbarer Anerkennung die Beschlüsse der Münchener und Berliner Gemeindevertretung ausnehu en, die eS unter ihrer Würde halten, mit den Ungarn Feste zu feiern, die wohl auch gegen daS Llaventhum kämpfen und dadurch unsere p o l i t i s ch e n BunveSgenosstu werden, die aber in ihrem GleichmachungSeifer auch über deutsche Cultur den Pflug ziehen wollen und so diese der sla-vischen Halbbildung gleichstellen. Dadurch sind sie unsere nationalen Gegner geworden. Während Wien, nach welchem zu gravitierenwirunSGott seiDank abgewöhnt haben, mit „Küß die Hand" die Einladung unserer nationalen Gegner angr-nommen ha» und der Schwesterstadt Pest die ergebensten Complimente drechselt, haben Berlin und München eine deutsche Antwort in unserem Sinne gegeben und dadurch bewiesen, wie himmelhoch ihre Vertretungen an natio-naler Gesinnung über den Pfahlbürgern und politischen Angstmeiern der Phäakenstadt stehen. Htnser Klerus und die Kemeinde-vertretnngen. Seitdem Politik und nationale Hetze ein beliebter Sport de« katyolischen Clerus gewor» den ist, treten diese Herren im Talar, in»be-sondere unser dem slovenischen Fanatismus zum Droschke dem Bahnhof zu. Die Frau klagt, daß diesen Vorzügen haben w,r i» München gar keine Idee!" Eine Kahnfahrt auf dem See und da« darauffolgende Mittagessen in Neuhau« neh» men einen sehr erfreulichen Verlauf; 5. ist tot siebenten Himmel und entwirft nach Tisch ein Programm von allen Touren und Autflüge», welche nächstens gemacht werden sollen. Keine Bergspitze, keine Alpenhütte, kein Dorf im Um-kreis von sieben Stunden wird dabei uaberück-ficht gelassen, und seine gute Frau sieht sich im Geiste schon als schwindsüchtiges Opfer die-ser Partienwuth in München herumschlnche». Doch fallt» eS soweit nicht kommen! FürKaH- Iö86 künstlich erzeugte Stimmung be* Volke« in feinen Händen, unb baS ist heute bie G e i st-lich teil. Das hier gezeigte Cuüurbilb der Gemeinbevertretuiigen in beti Landgemeinden ist eben ein ausschließlich von der Geistlichkeit geschaffenes; diese ist daher auch Herrin b^r ganzen politischen Situation auf bern Lande vnd wirb <« dleib-n, so lange man die Land-gemeinde» nicht lebensfähig machen wird. Auf eirem solchen Boben läßt sich mit bestem Er« folg kämpfen, daher bet große Zubrang ber Eeistlichkeit in biese autonomen VertretungS-körperschaste». Die materiellen Interessen einer Gemeinde becken sich mit jenen ber Kirche eben I- wenig, wie die Politik dieser beiden Factore». Namentlich die ersteren erfordern viel Müh» rnd Opfer von demjenigen, der sie vertreten will, eine Forderung, welche den Sendboten der Kirche, „deren Reich nicht von dieser Welt ist", stetS fremd bleiben wirb. DaS soll jeder Gerneindewähler, welchem das Wohl der Gemeinde am Herzen liegt, w»HI bedenken und sich zur Wahl eines Geistlichen in die Gemembevertretung niemals verleite» lassen. Dkutschtand in franMlcherSchitderung. Mit welcher Unverschämtheit die Franzosen deutsches Lanb und Volk zu beurtheile» wagen, »it welch' grimmigem Hasse sie dem deutschen Lesen gegenüber stehen und wie groß ihre Un-iviffenheit und ihre Unfähigkeit ist, fremde Serhältnisse zu verstehen, erhellt auS folgend.» französischen Stilprobchen. welch- wir einem >>lssatze ber „Unverfälschten deutschen Worte." betit.lt, „Bilder auS Paris" entnehme» : „Testern", schrieb ,Le XIX* siecle' unter dem 3. August, „haben in Heidelberg die Jubi-liumSfestlichkeiten der Universität begonnen, wo-lei gewiß ungezählte Triumph - Schoppen zu Ehre» deS großen Vaterlandes geleert werde» .. Ma» wird, wie bei alle» diese» großen Ge« lege-heiien, das herkömmliche brutale i (!!) G • u d e a m u s anstimmen .. Beim Coui-«er» commandirt dann der Präsident mit dem Echläger Lilentium, wenn das Bier die Geister zu sehr erhitzt hat. Die Gewohnheit zu ge-horchen ist bei den Deutsche» so eingewurzelt, daß selbst bei den Saufgelagen die Autorität de» Präsidenten nie bestntten wird. Wenn der Letztere müve wird, wenn sich sein Geist um-«delt und er das Bedürfniß fühlt, frische Luft p> schöpfen, übergibt er daS Commando einem tilieoigen jüngeren Zechgcnossen, der nun die Nanheit »och weiter treibt... ." Wir fügen hier für diejenige» unserer Leser, deren baS .Gaudeamus* unbekannt fein sollte, ein, daß dieses herrlichste aller Lieder der »mag ist ein Ausflug nach der Wurzhütte ge-tfant, odjchon von Südwest her verdächtige ©ollen aufsteige»; biese Wolke» werbe» vom Herr» Assessor natürlich radical wegdisputirt. Auf der Spitzingalm kommt jedoch das Ge« Bitte? mit Macht zum Ausbruch unb bie Aus-ßiigler finden dürftige» Schutz unter dem Vor-»sch einer zur Zeit verlassenen Alphütte. Wäh-ttnb die Damen schreckensbleich zum feuer-dirchfurchten Himmel aufsehen und bei jedem Vnihgebrüll des Donners vor Angst zusammen-sihren, verleiht der unverwüstliche S. seinem 5mhufia»inus begeisterten Ausdruck. „Giebt eS «was Herrlicheres, etwa« Majestätischeres, als f° «n Gewitter in den Bergen? . . . Haben Sie keine Angst meine Damen, i» diese» Hünen hat eS noch nie eingeschlagen! Das Unwetter wirr- bald vorüber fein und dann Immt ber Genuß! Diese prächtige Luft! )»der Athemzug ist Goldes werth! Es ist «hrhast entzückend!" Dabei strömt aber eine whre Eünd fluch vom Himmel herab und die armen Tarnen schnattern einmal auSnahmS-»eise gegen ihren Willen — vor Kälte. Odjchon keine Lust vorhanden ist, den »och restirenden Weg zur Wurzhütte zurückzu-legen, so setzt eS der Unternchmer doch durch usb die Gesellschaft hat eS nicht zu bereuen. Man findet eS in dem Hüttchen am Bach reizend und die Stunde» verfliegen wie Mi»u- '<0et»t1ch« deutsche» Stubenten eine erschütternde Erin-nerung daran ist, daß einstens wir all« dem Tade und dem Grabe verfallen werden, und die Aufforderung enthält, des Lebens Freuden zu genießen, so lange noch Jugen^kraft die Adern schwellt. Eine weitere Strophe feiert die deutsche Wissenschaft und ihre Heimstätten, die deutschen Hochschule», eine andere wieder die keusche, deutsche Jungfrau und daS treue deut-sche Weib! — DaS kann nur ein Blödsinniger brutal nennen! „Bor ungefähr drei Wochen ist hier ein Buch von Armand Saint Cöre erschienen. ES trägt den Titel: , L'Allemagne tolle qu'elle est* (Deutschland wie ist eS). Einige Stellen daraus mögen zur Genüge zeigen, was die französischen Schriftsteller dritter und vierter Ordnung der breiten Mass« deS Volkes an blühendem Unsinne vorsetzen dürfen. Sie sollen aber auch zeigen, wie man mit alle» Mittel» darauf lossteuert, de» Deutschenhaß zu schüren und zu hegen, unb daß in absehbarer Zeit ein Einschlummern der Revanche-Jdee nicht zu er-warte» ist. „ES ist eine alte Gewohnheit der Deut-schen, Frankreich herunterzumachen. Jede Fran-zösin ist cokett. Jede frunzöfische Wore ist schlecht und theuer. Jedes französische Buch ist un-moralisch. Jeher Franzose ist leichtsinnig unb wenig achtenswerth. „Sehen wir ein wenig zu. wie es mit der deutschen Frau steht." „Die Deutsche ist blond und fett." „Sie glänzt" (vor Fett nämlich). „Sie wäscht sich zwar mit Seift, aber sie putzt sich selten die Nägel. Sie macht vorzüg-liche Kuchen, spielt Beethoven, hat aber dabei nicht» Unmuthige» an sich. Der „Chic" ist i» Deutschland unbekannt. Sie bleibt eine treue Gattin, so lange sich niemand anderer als ihr Mann mit ihr abgibt. Findet sie aber irgend jemanden, der höflich gegen sie ist. da« Hof-machen ist gar nicht einmal nöthig, dann lebe wohl du deutsche Treue! Sie «artet nicht Er-klärungen ab. sie gibt sie selbst. Sie liebäugelt mit einer erstaunlichen Naivität. Sie gibt Ren-dez-vous in ihrem eigenen Hause. Der Mann ist ja immer beim Bier, vertrauensselig und zufrieden." „Deutschland ist daS Land der Pfuscherei. Der deutsche Kaufmann verlauft nicht, er hinter-geht. Man verkauft in Ereseld erzeugte Ware al» Lyonerware. Man verkauft in Deutschland mehr Bordeauxwein alS eS auf der ganzen Welt giebt. Wenn man in einem Gasthaus ein Slai Chartreuse verlangt, fragt die Kellnerin : „Echten oder imitirten? u. s. w. u. s. w." .Der Deutsche führt immer die großen Worte Familie und Liebe im Munde. Die Fa- ten. Einige Damen mahnen zum Aufbruch, allein der Herr Assessor widersetzt sich entschie-den einer solchen Uedereilung, weil der Heim-weg bei Mondenschein zauberhaft schön sich ge-stalten werde. Endlich bricht man auf, aber kein Mond läßt sich sehen, man tappt bei einer egyptifche» Finsterniß durch zahllose Pfützen abwärts und kommt in einem trostlosen Zustand nach Hause. So geht e» noch sehr oft. Sch... arrangirt alle Tage ei» anderes Vergnüge», bald eine Almpartie, bei der er tie Führung übernimmt und die ganze Gesellschaft stunden-lang im Nebel herumtreibt, bald ein Tanz-kränzchen. bei bem durchziehende Böhmake» als Capelle thätig sind, in Folge dessen «in epidemisches Ohrenreißen auftritt, dann ein Strohkegelscheiben, ei» Fischessen — kurz, was halt die Phantasie dem unermüdlichen Regen gegenüber zu stellen vermag. Mit einem Male ist der Urlaub aufgebraucht. Der Assessor packt die Koffer, seine Gattin jubelt. „Das war ein hübscher Landaufenthalt", bemerkt sie beim Heimfahren sarkastisch. „So," erwidert er. „siehst Du'» nun auch ein? Prächtiger hab« ich »rich in meinem sieben noch nie amüsirt; nun aber wollen wirS unS in München woh' sein lassen, den» daS ist auch richtig: Ueber unser Münchener Leben geht halt doch nichts — ich freu' mich unbändig darauf!* - (Neueste Nachr.) milie existirt aber nur in den deutschen Romanen, in den deutschen Stücke», aus den deutschen Gemälden; die deutsche Familie ist nur ein Product der Einbildungskraft, ein Resultat heuchlerischer Stntinialität, mit einem Worte eine Lüge. Die Heirath, welche meist durch ZeitungS-Annoncierung zu Stande kommt, ist nur eine Sache der Mitgift. Ein Familienleben existirt nicht. Der Deutsche bleibt Abends nie zu Hause. Der Deutsche wird feiner Frau nie untreu — außer auf der Reise. Er liebt seine Nudelsuppe mehr als seine Frau. Seine Eltern achtet er gewissermaßen nur als seine Vor-gesetzten. Aber, was liebt benn dann der Deutsche ? Sein Bier, seine Pfeife und sein Geld." „Der deutsche Bauer hat viele Kinder, aber er kümmert sich nicht darum. Er liebt nicht tinmal seine» Grund und Boden. Er ist apathisch, außer im Wirthshaus, wo er seine Abende verbringt. Ei» Streit, der mit einer tüchtigen Prügelei endet, macht sein Hauptoer-gnüge» auS Er ist ein Wesen, da« vom Vater mit Faustfchlägen auferzogen, dann beim Militär mit Fußtritten regalirt wurde. Stet« verfolgt ihn das Gespenst des Vorgesetzten. Er ist arm und furchtsam." In diesem Ton» geht es fort. Wenn die Franzosen die Beobachtung des deutschen Volks-charakterS mit gleicher Sorgfalt und scharfem Blicke fortsetze», werden wir demnächst »och zu hören bekommen, daß wir Deutsche eigentlich Menschenfresser sind und daß Kinderaussetzung, Sclaverei und Tödtung der Greise zu den be-sonderen Eigenthümlichkeiten unserer staatlichen Einrichtungen gehören. Die Deutschen können gewiß mit «in«m Volk« nur das innigste Mitleid haben, daS,sich von Sudelfchreibern solchen Blödsinn bieten läßt. Interessant ist eS übrigen» auch, daß Arorand Cvre »in Pseudonym und daß der Verfasser diese» „ethnographischen" Werk«», der seine „Kenntnis" von dem Wesen des dtutschen Volke», einem 7 jährige» Aus-enthalt in Deutschland verdanken will, ein au» F ü r t h stammender Jude ist. Korrespondenzen. Markt Titffer. 19. August. [Brücken» ei » weihung.s Begünstigt durch die Witte-rung — der Himmel hatte zunächst ein tt vaS drohendes Aussehen — fand gestern Vormittag die feierliche Eröffnung der neuen Brücke statt. Nach der Kaiskrmesse und Ankunft deS Cillier PostzugeS wurde zunächst die kirchliche Ein-weihung der Brück» durch den hiesigen Haupt-pfarrer Dr. Schuscha in würdevoller Weife vorgenommen. Di« Brücke prangte im Fest-schmucke, wie auch sämmtliche Häuser de» Orte» beflaggt waren, wobei auch zwei Häuser ser- Tyras, »er Weichshund. Das berühmtest« Thier der Gegenwart, de« eiserne» Kanzler» treuer Tyra», wurde jüngst behuf« einer Operation der Berliner Thierarzneischule übergeben. Der Hund entlief au» der Anstalt, und die Aufreguna der Wärter war keine geringe. Man nahm sofort die Hilfe der Polizei in Anspruch, aber vergeblich waren all« Nachforschungen, bi» es dem stolzen Reich»-Hund» beliebte, freiwillig heimzukehren. Uever dies« Hundegeschichte erzählt S. Haber im „Berl. Tagebl": ---und er entsprang. Der Tyra» nämlich — au» der Thierarzneischule. Ob er sich plötzlich einredete, nicht länger Fürstendiener sein zu können, ob ihm die Loyli-lät»bezeugungen seiner kranken Collegen über-drüssig wurden, ob er unvermuteter Weist harunalraschidliche Anwandlungen bekam — wer weiß e» i Kurz und gut. er ging auf und davon. Zuvörderst trachtete er danach, möglichst weit weg von dem Ort«, dem er entflohen war, zu gelangen. Er sprang also mit den a» ihm bei seinem jedesmaligen öffentlichen Auftreten bereits mehrfach gerühmte», mächtigen Sätzen davon. Wohin? Da» wußte er allerding« selbst .Z>e»tl4«W«cht" sinnten Wähler gar nicht betheiligten, um den sicheren Unterugen zu cntgehen. AIS Stadtge-uieindeaueschüsie wurden beinahe einstimmig gewählt, die Herren: 1. Jgnaz Schiuderschitz. Apotheker u. Realitätenbesitzer. 2. Doctor Guido Srebr«, Advokat und Realitätenbesitzer. 3. Hu-bert Wut, Handelsmann und Realitätenbesitzer. 4. Eduard Peschke, gräflich Atems'jcher Guts-inspector. 5. Max WieSnig, Arzt und Realitäten-besitzer. 6. Gustav Del Cot, Handelsmann und Realitätenbesitzer. 7. Johann Faleschini, Zigelei-und Realitätenbesitzer. 8. Johann Janeschitsch, Realitätenbesitzer. 9. Doctor Carl Del Cot. peni. k. k. Bezirksarzt und Realitätenbesitzer. 1V. Jakob Laßnig. pens. k. t. Steuereinehmer- und Bezirks-Secretär. II. Josef Groß, Bäckerei-und Reali-tätenbesitzer. 12. Jgnaz Einfler, Gastgeber. Fleischer und Realitätenbesitzer. Unter diesen wurde bei der heutigen Wahl deS Vorstände», Herr Schniderfchitz zum Bürgermeister, und die Herren Dr. Srebre, Wut, Peschke und WieSnig zu Gemeinderäthen gewählt. Da die Gewähl-ten erprobte und fortschrittlich gesinnte Männer sind, welche schon durch mehrere frühere Wahl-Perioden diese Stellen mit guten Erfolgen be-kleideten, und mehrseitig auch als gewählt-Mitglieder in der Bezirksvertretung, in der Gemtindefparcafse, in dem Bezirks- und Ort«-schulrathe wechselseitig thätig sind, so ist Je-dermann beruhigt, daß sie auch weiter« daS Interesse der Gemeinde, so wie de« Fortschrittes in jeder Beziehung wahren und fördern werden. Am 18. Abends fand im Hoiel Rlembaß bei Haiden eine animirte Tanzunterha'tung statt, deren Reinertrag für arme Kinder der hiesigen Mädchenschule gewidmet ist. Deutscher Schutverein. [Gedenket de« Schulverein Gelegentlich deSSternbergerSänger-festes erschien «ine Festzeitung, für welche auch Dr. Weitlof, der Obmann des deut« schen Schulverein« um einen Beitrag ange-gangen wurde. Dr. Weitlof schrieb folgenden Brief: „In reichem Maße erfüllen unsere deutschen Vereine, wie Gesang-, Turn- und Feuerwehrvereine u. f. w. die schöne Aufgabe durch nationale Feste eine gute Anregung zu nationaler Arbeit zu geben. Dem Sämann gleich streuen sie auf Keuschen, Bode,. trefflich« Samenkörner au«. Damit diese aber nicht die Beute eine« jrden lustigen Windhauche« wer-den und vielmehr zu kräftiger Saat ersprießen, muß der Aussaat unermüdliche und liebevolle Pflege de« besäten Boden« folgen. Dieser nationalen Arbeit mögen daher die Theilnehmer an deutschen Festen uns in der F«ste«freude stet« eingedenk sein. Dr. Moritz Weitlof." Die Anregung, 188* welche hiermit gegeben wird, ist wohl dahin zu verstehen oder dahin zu deuten, daß du Deutschen bei ihren Fest'n niemals des d e ii I-schen Schulverein« vergessen möge». ES braucht ..umruüdliche und liebevoll« P . e/*. Die Tscheche» rühmen sich, daß ihr Schuloenin im .lausenden" Jahre bereit« über 150.W) st. aufgewendet habe. Ohne Uebertreibung gehl ii anch bei diesem Ruhme nicht ab, d:nn dai „laufende" Jahr ist dahin zu verstehen.^ daß da« GebahrungSjahr des tschechischen Zchul-verein« bereit« mit October beginnt. ?er deutsche Schulverein findet jedoch mit jährlich 250.000 fl. nicht mehr fein Auskommen. Tat will eingebracht sein. Darum — denket det SchulvereineS! Kteine Hyronik. [Ein Wagehals aus Loyaliiat und Patriotismus.) Daß emer au* Knopstochschmerjen oder au« Sehnsucht nach einer oelodenden Anerkennung „von oben' die allergef Ehrlichsten und unmöglich scheuende» politischen Kunststückchen und ossiciösen Glieder» Verrenkungen ausführt, ist heutzutage nicht* Seltenes mehr; aber feine Loyalität dadurch zum Ausdruck zu dringen, daß er bei dunkler Rächt den StefanSthurm von außen erkletter'e. diese halsbrecherische Probe des Patrioiiimut blieb einem Thurmdecker Namens Pirch-r au» M u r e ck in Steiermark vorbehalien^ der dadurch vielleicht zu einem ganz neuen -pon Veranlassung gegeben hat. Während man sich nämlich bisher begnügte, jungfräuliche Ber^-spitzen zu besteigen und Hut und Knopfloch mit Edelweiß, als dem Zeichen de« Sieges j» schmücken, wird jetzt da« Erklettern der Thürme Sitte werden, an deren Spitze man nur eine fchvarz-gelbe Fahne zu befestigen drauchl. gleich Pircher, um sich auch irgend etivaS sut* Knopfloch zu erwerben. Bis heute bilden leider die Nachrichten über Abstürze von Gletscherwä«-den und schmale» Felspladea eine «rehexze Rubrik in den Zeitungen; von jetzt an >vir» man aber lesen, daß der kühne Thurmse; R. bei Besteigung des Thurmes in Buxt> hude den Hals gebrochen und ein anderer vom Kirch-thurm zu TrippSlrill a> gestürzt fei. — P-.rchn. von Beruf Thurmdecker, kletterte in der Nachl um 12 Uhr am Blitzableiter deS Ztephani» thurme« und, wo er diesen nicht mehr ali Halt und Stütze brauchen konnte, an den stki-nernei, Zacke» und Vorsprüngen des gothisch» Baues d>« zur Spitze empor, kroch dann durch di« durchbrochene Kreuzblume, schwang sich mit Hilfe eine« Seile« auf den Querbalken 5e« Thurmkreuzes und befestigte an demselben ei« mitgebrachte schwarz-gelbe Fahne, welche ai folgenden Tage, als dem Geburtslage d«4 4 bisch» (!) Tricoloren trugen. Der Obmann der BezirkSvertretung Herr C.Amon sprach hierauf einige passende Worte. Herr Bezirk»commissär Tax beglückwünschte Nameus der Regierung die BezirkSvertretung zu dem schönen Werke. Der Obmann deS FestccmitöS dankte den Er-dauern der Brücke, besonder« den Großindu-striellen und Großgrundbesitzern des Bezirke«, di« den Löwenantheil an den Kosten der Brücke getragen. ES b«fr«mdet. daß der LandeSauS-schuß es nicht der Mühe werth gesunden, zu dem seltenen Feste ein Mitglied abzuordnen. Allerdings — es handelte sich ja nicht um eine Brück« im Oberlande, in Birtfeld oder sonst wo. Unter d«n Klängen der vorzüglichen Cillier Stadtcapelle ging e« hierauf zum Frühfchoppen im Kaiser Frai'j Josef-Bade. der sich ,echt leb-haft «itftal'kt». Die ganz« Feier wurde durch die Tüfferer und Cillier Feuerwehr, die bei ähnliche» Anlässen stet« in kameradschaftlicher Weise Hand in Hand gehen, wesentlich gehoben. Bei dem im Hole! Horik stattgesundenen Fest-bankelte, an dem gegen 68 Personen theilnahmen, fehlte «S natürlich nicht an den osficiellen und sonst üblich«« Toasten. Herr Lutz auS Cilli, der stet« schlagfertige und humorvolle Redner, bemerkte in sehr launiger Weife, daß. so wie die Menschen überall ein Haar fänden, auch die Steuerzahler in der neuen Brücke ein Haar gefunden, desgleichen die BezirkSvertretung und das sonstige Pudlicum — ein Zimmermann«' haar zwar (schallendes Gelächter), aber doch ein Haar; nur der Cafsier der Bezirksvertretung nicht, bei dem Alle« glatt abginge. Di« Brücke wird nämlich im kommenden Jahre be-reits vollkommen gezahlt sein. Herr Badeb?-sitzer Gunkel in freundlicher Weife in einem Toaste der Sympathien TüfferS versichert, er-klärte in etwa» verblüffender Weise, daß er Alles, was in den letzten Jahren für das Bad geschehen sei, au» purem EgoiSmuS gethan, wobei wir hoffen, daß seine Gesinnung doch «twas besser sei, als seine Worte. Während deS Bankettes, bei dem der Champagner in Strömen floß, entlud sich ein furchtbare«, von einem wolkenbruchartigen Regen begleitetes Ge-witier und gab der Himmel zu manchem Toaste feinen Tusch. Abend« faud in gleichem Locale ein bis in die Morgenstunden währendes sehr animhteS Kränzchen statt, zu dem die treffliche Enrtapelle die Tanzweisen spielte. Die Kosten deS BrückenfesteS waren von dem FestcomitS im Wege einer Subfcriptivn aufgebracht worden, zu welcher auch die benachbarten Gemeinden Tüffer, Christas und Maria-Graz beigesteuert hab>'». Rann, 19. August. [W ä h l e r. — K r ä n z-ch i n.] In dirsem Monate fand di« Wahl drr neuen Gemeindevertretung der Stadt Rann statt, wobei sich wie vorausgesagt, unsere slovenisch ge- nicht recht. Nur so viel war ihm klar, daß er die Gegend der Wilhelmstraße meiden müsse. Dort kennt ihn jede« Kind. Wenn er ein paar Taae lang die goldene Freiheit genießen wollte, mußt« er dem ganzen Westen der Stadt sein bleiben. In jener Gegend war — Fluch der ZeitungSreclame! — fein Signalement in Jeder-mann« Munde. Er wandte sich also nach Ber-lin 80. di« >'0. Da« war ihm eine vollständig neue Welt, und «ine gar nicht uninteressante. Dort gab es noch Straßen, in denen nicht ein einzige« Palais stand, so unglaublich ihm die« auch schien. Auch fand er eS für sehr komisch, daß da von Asphaltpflaster keine Rede war. Und al« er merkte, daß man dort noch keine elec-irische Beleuchtung hatte, wollte er sich vor Lachen fast ausschütten. Auch beim Anblick der Menschen, denen e? begegnete, konnte er sich eine« Kopffchütteln« nicht erwehren. Da kamen t.eute in ArbeitSblousen und mit ganz geschwärzten Gesichtern daher. Keiner von ihnen trug zwei Zoll hohe, steife, di« unter da« Kinn reichende Vatermörder und eine helle Cravatte, wa« doch bekanntlich das einzig Wahre ist. Höchst merkwürdig! In der Wilhelmstraße kriegt man fv etwas nicht zu sehe». Nur die Damen, die er traf, schienen ihm ein gewohnter Anblick zu sein. So einfach sie auch sonst einher gingen, einen drei Fuß hohen, spitzen, mit Blumen oder Bändern tapezierten Strohhut und eine Tour-nüre trugen sie doch. Das versöhnte ihn einiger-maßen. Aber wie benehmen sich die Leute in jenen Vierteln auf der Straße! Einen Mann sah er auf einer Bank, die unter ein paar Bäumen stand, sitzen und aus einem braunen, irdenen Topf, de» ihm feine Frau gebracht hatte, fein Mittagsmahl verzehren. Dabei hatte er ei» Kind auf dem Schoß sitzen und ein an-dereS drückte sich von der Seite her dicht an ihn. Kein Teller, keine Serviette, lein Diener, der Bedienung machte. Bah! Und dem Men» schen schien daS zu schmecken, und wenn er die Kinder ansah und die Frau, dann machte er sogar ein ganz vergnügtes Gesicht. Sonderbar! Allerdings, das Zeug in dem Topfe roch gar »icht schlecht, und am End« nenn man Hunger--- Hunger! Potz Blitz, nun fiel dem Tyra« erst ein, daß man doch schließlich auch etwa« essen müsse. Aber wo? Ein ganz gewaltiger Appetit begann sich plötzlich in ihm zu regen. Wenn er nicht in Folge feiner sorgfältigen Er-ziehung genau gewußt hätte, daß e« höchst or-binär ist, so auf offener Straße zu speisen, er würde sich wahrhaftig zu dem Manne hinge-stellt und mit ihm dinirt haben. Diesen Ge-danken schlug er sich also bald aus dem Kopf. Er beschloß, einen anderen Hund um Rath »d Hilfe anzugehen. Der erste, den er traf, war ein kleiner, ad» ganz gebildet aussehender Affenpiaschkr.^ „Du", s.igte «r zu ihm, „kannst Tu iii: nicht zu einem standesgemäßen Diner verdelf»I' „Voriges Jahr," antwortete der Pinscher, „hätte ich eS noch gekonnt; da würde ich Tit mit zu mir nach Haufe genommen haben; mm Herr ist nämlich Rentier." „Nun also!" „Ja, die schönen Zeiten sind vorbei. Mni Herr bekommt jetzt von allen seinen Paviere« ein halbes Procent weniger a s sonst, und X müssen wir uns gar sehr einschränken." „Ja, siehst Du," belehrte ihn der in solchen Dingen wohlbewanderte Tyras, „der Z!-ie gen« »o viel Capital zusammengebracht, al» »olhig ist, um von den Zinsen einfach, aber io'jW zu leben, sagt mein Herr, die wären nun ploz- 1886 Wer». dem staunenden Wien seine Waghal-5gfei« kund Ihun sollte. Vorübergehende hatten s Mondschein den kühnen Kletterer bemerkt, inj auch der Thürmer hatte ihn zu seinem ncht geringen Schrecken an seinem Fenster ?l>rdeikommen sehen. Die Feuerwehr rückte mit tan Sprungtuchs an, und auch die Wache fehlte nicht, welche den Thurmdecker in Em-.•fang nahm, als er nach fünf Viertelstunden d«> Auf- und Abstieg glücklich vollbracht hatte. Zu ersterem hatie dem schwindelfreien Manne, D« die Lahmheit eine« Beines, da« er bei mier früheren „Thurmpartie" gebrochen, nicht l» Klettern hinderte, eine Viertelstunde genügt. »Lhrend er zu dem nach 'einer Aussage be-wtend schwierigeren und gefährlicheren Abstieg nne Stunde brauchte Die Stiefel» die der lifyilc Held unten ausgezogen hatte, waren Meriveile — gestohlen »orden und so mußte K tun Weg nach der Wachstube barfuß an-men, er wurde jedoch nach kurzem Verhör nl!assen und sonnt sich jetzt in dem auf so bi^drecherische Weise errungenen Ruhme. Die Viener legen jetzt natürlich jeden anderen Ge-Tprid?«ftoff bei Seite, und «in Unternehmer ist tzni Neugier bereits entgegengekommen, indem n den kühnen Mann wie ein wilde« Thier pgin Eintrittsgeld sehen läßt, wofür er den-Men gegen eine hohe Entlohnung zu gewin-«i wußte. Die neuest. Berühmtheit empfängt h«he Besuche, unter andern von der Gräfin ölczek, er wurde in die Hofburg beschieden, itii Wagestück wurde durch den Kronprinzen itl.-zraphisch dem Kaiser nach Gastein gemeldet, »öd der Wiener Gemeinderath beabsichtigt gar, durch den Beschluß, die Fahne im h, sto-rischen Museum der Stadt Wien , u s b e w a h r e n zu lassen, ein neues ichildbürgerstückchen, einen neuen Beweis seiner Liirde und seiner Bedeutung als VertretungS-strser einer Reichshauptstadt zu g»ben!1 — 5ie „Teutsche Zeitung" knüpft hieran folgende launige Bemerkungen: .jffiir begnisen ganz qut dies« „historische" Auflassung dieses Local-ereignisse», denn Pircher verdient es in den Innalen bet Stadt Wien verewigt zu werten, Hai er doch at« Stilenstück zur Kirchthurm-oolitik den Kircht-mrmpztriotismuS erfunden. Nie ihurmhoch steht feine Loyalität über der IMausigen, welche zwar auch zum Kreuze kriecht, aber dieses auf minder gefährlichem Wege zu erreichen sucht; — und dann was mij>en die Herren mit einen Kreuze an, das mcht als Knopflochzier zu benutzen? Besagter lhnmdecker aber ließ daS Kreuz, bis zu wel-ch-m er in mitternächtlicher Stunde gestiegen ik, ruhig stehen, und in dem stolzen Gefühle, % kurze Zeit der „höchste" Mann gewesen zu feit, begab er sich wieder in di« Tiefe, auS »«Ich« er heraufgekommen." — Schide, daß lich in eine Nothlage gerathen und müssen sich ta, Aussall an ihrer Einnahme vom Munde cdorben, sagt mein Herr, und darum Ver-Leiter, stehst Du wohl ein, daß wir nicht »chr in der Lage s.nd, so anspruchsvolle Gäste, itu Tu einer zu fein scheinst, bei uns auf-»eh«-n zu können. Sprach» und enteilte ins Hau». Tyra» brummte etwas vor sich hin und trabt« weiter. Da kam ein Windspiel mit etwa» hochmüihiger Miene deS Weges. «Du?" sagte TyraS, „kann ich bei Dir ju Mittag speisen?" «Umsonst?" „Natürlich! Woher soll ich denn Geld habe» ?" .Du müßtest dann wenigstens eine Gegen-foftunq bieten können, die ungefähr doppelt fopitl werth ist, als das Essen, welches Du bekämest. Mein Herr ist nämlich «in großer h>iritiisbre«ner." „Da müßte ich ja verhungern." „Das ist uns egal. Wir thun nun mal licht» umsonst, und andere Leute gehen unS gar nicht« an." Da» Windspiel warf deut Tyra« einen etnof verächtlichen Blick zu und fprang davon. Tyras' Magen begann recht vernehmlich ja knurren. Ein Pudel ließ sich blicken. „Ptutfjt Wacht." nur ganz „schwindelfreie" Leute in solcher Weise ihre Loyalität bekunden können, sonst würden die gothischen Zacken des Stephans-thurms und anderer Thürme bald von Hof-räthen und HofrathStitelarafpiranten, Verwal-tungSräthen und Bankiers wimmeln, bie im Schweiße ihres Angesichtes nach der Spitze streben. Da ist das Antichambriren und Bück-l,„gemachen. das Toastiren und Tafeln doch bei weitem weniger anstrengend und — führt auch zum Ziele. (E i n neuer Ueberfall.j Am 15. d. fand lie gründende Versammlung der OrtS« gruppe des deutschen Schnloereine«. „Jglauer deutsch-böhmische L^ndgemnnden." in Deutsch-Gießhübl statt, bei welcher das Vorstands-Mitglied des deutschen Schulvereines D r. Groß aus Wien, einen Vonrag über den Schulverein hielt; ungesähr 20 Gemeindevor-steher waren anwesend. An den Berathungen betheiligten sich auch eifrigst die Bauern. Bei der Heimfahrt noch Heraletz — dem Groß'-schen Gute — wurde nach Dr. Groß von Tschechen, die ihm auflauerten mit Steinen geworfen, derselbe jedoch glücklicherweise nicht verletzt. Dr. Groß hat da» in einem solchen Falle allein Richtige gethan: er hat sofort bei der BezirkShauptmannschaft eine Beschwerde eingereicht. sEinebyzantinischeTaktlosig-seit.] Au» Heidelberg wird folgend» Episode mitgetheilt, die sich bei dem Festbankette zu-trug, an dem auch der deutsche Kronprinz und der Großherzog von Baden theilnahmen: Ein Eonditor war in seinem Patriotismus so weit gegangen, dem Fruchteis, das den hohen Herr-schaften servirt wurde, di« Gestalt der Büste de« deutschen Karfer« zu geben. Man kann sich wohl das Erstaunen des Kronprinzen und deS Großherzogs vorstellen. alS ihnen zugemuthet wurde, die Nase und Ohren ihre» Vaterö re-spectioe ihreS Schwiegervater« in effige abzuschneiden und zu verzehren. Mit einer unioil-ligen Geberde wies »er Kronprinz da» pa« triotiich« Kunstwerk von sich, das Gleiche that der Großherzog, und so wurde denn dasselbe einer stillen Auflösung überlasse». sBlitzlöcher.) Ueber merkwürdige, in den Hochalpen vorkommende, von Blitzschlägen herrührende Löcher berichtet Professor Brun in den „Archives de Gen6ve." Er und andere Reifende fanden dieselben in einer Höhe von 3348 bis 4000 Meter. Gewöhnlich findet man sie auf den Gipfeln. Bald bietet die von dem Durchgange der elektrischen Entladung verglaste felsige Mass« das Bild kleiner, auf den Raum einiger Quadratcentimetrr zerstreuter Perlen dar, bald sieht man kleine halbtugelförmig« Aushöhlungen von einigen Millimeter Durch-messer. Bisweilen beobachtet man verglaste, von „Lieber Freund," sagte der Reichshund schon ziemlich kleinlaut, „könntest Du mir nicht zu einem Mittagbrod verhelfen?" „Warum nicht?" lautete die Antwort. „Unter Umständen wäre ich schon dazu im Stande. Erstens «ußt Du nachweisen können, daß Dein Herr nie fortschrittlich gesinnt war; zweitens muß Deine Protection so weit reichen, daß mein Herr eine Lotterie-Collecte erhält, und drittens muß das gute Werk, welches ich an Dir thue, in die Zeitung kommen." Tyras hätte nach diesen Richtungen hin die befriedigendsten Erklärungen abgeben können, aber dann wür.'e er haben sein Incoguito ver-rathen müssen, und daS wollte er aus nahe-liegenden Gründen nicht thun. Auch ärgerte ihn, der im Grunde des Herzens ein redlicher, ver-ständiger Hund war, eine solche Gesinnung. Er ließ also den superklugen Pudel stehen und rannte weiter. Sein Hunger wurde immer ärger. Da traf er, hart fchon an der Grenze deS städtischen WeichbildeS. «inen alten, ruppigen Ziehhund. „Bruderherz," wimmerte Tyras ihn an, „was zu essen, oder ich sterbe." Der, den er so anflehte, war ein Köter von derartig gemeinem Aussehen, daß er ihm unter anderen Verhältnissen in weitem Bogen aus dem Wege gegangen wäre. 5 einem Mittelpunkte ausgehende Strahlen, etwa 0*10 bis 0 12 Meter laug. Ein aus der Masse auftauchender Felsblock erschien wie von einer Kanonenkugel durchbohrt und zeigte feiner gan» zen Länge^ nach die verglaste Röhre. Dies« verglaste Schichte hat niemals mehr als '/« bis 1 Millimeter Dicke; ihre vielfach abwechselnde Farbe hängt natürlich von der Beschaffenheit des Felsens ab. Ihre Durchsichtigkeit ist gleich-falls wechselnd. Auf dem Rungfischhorn ist das von dem Blitze erzeugte Gla» in Folge des vielen in dem Felsen enthaltenen AktinolithS schwarz; auf La Ruinette ist es bräunlich; der Felsen besteht auS Feldspath, mit eisenchlorid-haltigem Gneiß gemischt. Unter dem Mikroskop« zeigen di«se Bltzlöcher zahlreiche inner« Hohl-räume, welche dem im Augenblicke des Schmel-zenS im Felsen befindlichen Wasser zuzuschreiben sind. Auf das polarifirte Licht ist die verglaste Masse ohne Wirkung. [® o4 edle 3 k a t f p i e I. ] Ein Eon» l>reß ganz merkwürdiger Art ist jüngst in Altenburg abgehalten worden, indem dort, an der Wieg« des Skat«, die Freunde und Ver-ehrer der 4 Wenzel aus allen deutschen Gauen zum Wettstreit im Skatspiel zusammenströmten. Des edlen Spieles Bedeutung schildert die Fest-zeitung in folgenden Versen: Was die Sonne unter den Lichtern Und HomeroS unter den Dichtern, Wa« der Liebsten Kuß unter den Küssen Und der Rheinstrom unter den Flüssen, WaS der Rheinwein unter den Weinen. Und der Edelstein unter den Steinen. WaS Marschall Moltke unter den Feldherrn Und waS Rothschild unter den Geldherrn. Wa« der Ozean unter den Wassern, Und LuculluS unter den Prassern, Was die Unendlichkeit unter den Räumen Und der Eichdaum unter den Bäumen. WaS der Föhnsturm unter den Wette, n. Und waS Jupiter unter den Göttern, WaS der Buchenwald unter den Wäldern, Ein Diamantenfeld unter den Feldern, Was die Bibel unter den Schriften, WaS der Rosenduft unter den Düften WaS der Kaiser unter den Fürsten, WaS der deutsche Durst unter der Dürsten Das ist nach trefflichem Urtheil von Vielen Doch wohl der sammtschaden beträgt bei 00.000 Gulden. Die Früchte der bisherigen Ernte sind vernichtet; obdachlos und ihrer Subsistenzmittel beraubt, stehen die Familien da und sehen mit Schrecken dem nicht mehr ferne» Winter entgegen. Es ergeht daher an alle Menschenfreunde die in» ständige Bitte, dem Elende zu Hilfe zu kommen und mild- Gaben ehestens an das beseitigte HilfScomitö einzusenden. Wer schnell gibt, gidt doppelt! Das Hilss-Comitö. Anknüpfend an diesen Aufruf, der hoffentlich auch in Cilli nicht »»gehört und erfolglos verhallen wird, bemerkt die Villacher „Deutsche Allgemeine Zeitung": „Richt an Kärnten allein, an alle Deutschen in Oesterreich, be>onderS aber an unsere wacke-reu Stammesgenossen in der nachbarlichen Steiermark, die uns in nationaler Beziehung als unsere Vorbilder erscheinen, möchten wir di« Bitte richten: Gebt schnell, gebt reichlich, es sind wackere Deutsche, es sind Euere Ge-sinnungsgenossen, die Euerer Hilfe bedürfen! Der Schaden soll beiläufig 60.000 fl. betragen ! Freilich ei» Betrag, den ein echter Börsen-jude mit Leichtigkeit verlieren kann, hier aber das Hab und Gut von mehr als hundert Menschen; fürwahr ein Betrag, der nur durch große Opserwilligkeit im Wege öffentlicher Sammlung aufgebracht werden kann; wenn wir aber bedenken, daß unlängst in wenigen Tagen mehr als doppelt so viel zusammenlief, um zum Andenken an einen absolutistisch gesinnten Feldherrn einen Coloß aus Erz zu errichten, so geben wir uns der Hoffnung hin, daß die Suppenfleisch, wenn sie verheirathet sind und sich kein» mehr kaufen könne». Nun komm nur, wir werden beide satt." Tyras ging mit. Aber sich au« all dem Schmutz und Unrath die Fleischstückchen müh-sam hervorsuchen müssen, wollt« ihm gar nicht recht passe». Dem Anderen schmeckte eS vortrefflich ; er war es nicht anders gewöhnt und meinte, das lernt« sich bald. Tyras schauderte. Und als gar der Portier mit einer Peitsche kam, um die fremden Eindringlinge mit allen Unehren vom Hose zu jagen, ging der Reichs-Hund in sich. Was hatte «r in den wenigen Stunden nicht alle« erlebt, welche Einblick« in die Ver-hältniffe der Menschen Halle er gethan! Wenn man das AlleS in der Wilhelmstraße wüßte! In den Zeitungen stand, Tyras sei ringe-fangen und in die Thi:rarzneifchule zurückge-bracht worden. Das ist nicht wahr. Freiwillig ist er wieder dort hingegangen. Er bedarf der Erholung, der Ruhe und der Sammlung, um sich über das, was er «»fahren und gelernt hat, klar zu werden. Denn er gedenkt, später an geeigneter Stelle darüber Vortrag zu halten. .Z»«tfcht zs«cht - Deutschen den Stammesbrüdern geben werden, was dieselben dringend bedürfen, um auf dem Schutt ihrer Habe ein neue« Heim zu gründen, wo sie ihr müde« Haupt nach des T^geS Mühen betten können. Deutsche! Steht für die vo» SchicksalSwucht hart betroffenen deutschen Kötschacher ein!" — Die Schriftleitung der „Deutschen Wacht" ist gern bereit, gütige Gaben für die Abgebrannten entgegenzunehmen und dem Comite zu übermitteln. [JmneunzehntenJahrhundert.] „Wozu in die Ferne schweifen, sieh, das Gut« liegt so nah!" Die Frommen aus den höchsten Kreisen und den neuesten Culturnationen Oester-reichs werden es künftighin nicht nöthig haben, die weite Reise nach LourdeS zu unternehmen, um sich dort der Gnade der Gottesmutter zu versichern. Gerührt durch die Gefahren, denen der Pilgerzug im aufgeklärten Frankreich sich wiederholt ausgesetzt sah. hat die Madonna sich entschlossen, die Sache den Herrschaften künftig leichter zu machen. Sie erschien in der slove-nischen Gemeinde RadSderg. »nd daS künftige großslovenische Königreich hat durch ihre Gnade sein Lourdes schon im vornhinein bekommen. Natürlich erschien sie nicht etwa einem aufge-klärten Freigeiste, der ihr vielleicht in frechster Weise die Berechtigung, im 19. Jahrhundert zu „erscheinen", auf Grund aller möglichen irrigen Ansichten von Vernunft und Natur-gesehen, und wovon Freigeister sonst noch zu faseln pflegen, abgestritten hätte. Nein, kindliche Einfalt ist die Mutter des Glaubens, und „das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind!" Spielenden Kindern erschien die Madonna in himmlischem Strahlenglanze und durch eine im Moose eines Baumstrunks, welchen sie wahrscheinlich behufs Erzielung einer größeren künst-lerischen, theatralischen Wirkuni als Piedestal benutzt hatte, zurückgelassene Fußspur sorgt« sie dafür, daß «in sichtbarer Beweis die Behaup-tung d«r minder unterstütze. Wer könnte da noch im Ung'auben verharren? Wer fühlt sich nicht innerlich gedrängt, sich in frommer Wallfahrt dem Zuge der gläubigen slovenischen Landleut« anzuschließen, die von nah und fern herbeieilen, um die Stelle zu küssen, wo der Fuß der Goi-tesmiltter da« Moos niedergetreten? Wer ist nicht auf's Tiefste entrüstet über die Forderung Aufgeklärter, daß die Behörde dem „Unfug", wie sie es zu nennen in frecher Gottes- und Wunderleugnung sich erdreisten, ein Ende mache? — Die Errichtung einer Kapelle zur Erinnerung an diese der slovenischen Nation erwiesene himmlische Gnade ist eine beschlossene Sache; die Aufschrift, welche wir für dieses Denkmal in Vorschlag bringen möchten, lautet: Errichtet mit den Kreuzern des bethörten Land-volkeS von der Geistlichkeit als ein Zeichen der ungeheuren Macht, mit welcher das Pfaffen-thum trotz Aufklärung und Fortschritt das Landvolk in den Banden der Dummheit und deS Aberglaubens zu erhalten wußte, im Jahre des Heiles 1880. Ad rnajorern papae et regni slorenici gloriarn! >Slovenische C r e d i tin st it u te.j Vor Kurzem erst hat sich der Angestellte eines u «tersteierischen slovenischen Credilinstitutes vor einer V«rsammlung in Sauerbrunn über den hohen Werth der PosojilnicaS geäußert, wie der Segen derselbe» besonders augenscheinlich in jenen Gegenden zu Tage trete, wo vordem jähr-aus jahrein executive Feilbietungen seitens des FinanzäraeS an der Tagesordnung waren. „Seit Entstehung der PosojilnicaS giebt es keine d«r-artigen Ezecutionen mehr!" meinte der kluge Herr. Dies dürfte für den Augenblick theilweife nicht unrichtig sein. Die ilov. pol. Credilinstitute sind eben an Stelle des — Finanzäraes getreten. n?d der ?auer ist die unerschwinglich« Steuersumme jetzt der Posojilnica schuldig. Der Betrag bleibt jedoch später wie früher urer» schwinglich, und der Werth solcher Forderungen wird »othwendig in dem Maße geringer, als der erneuerte Steuerrückstand — als Verzugsposten — zunimmt. Wir haben gar nicht die Absicht, uns für die Vorstehungen der windischen Geldinstitute den Kopf zu zerbrechen, und wür» den über die ganze Wirthschaft kaun» ein Wort verlieren, wenn die Sache nicht auch eine sehr 188k ernste Seite hätte. Wie uns nämlich von ver-irauenswürdiger Seit« mitgetheilt wird, soll d>S größere »'indische Capital sich auS einzelne» Anstalten zurückzuziehen beginnen und an dessen Stelle leider der mühsam ersparte Kreuzer de« vertrauensseligen Volkes treten. Geldinstitut« aus der Basis der PosojilnicaS sind schon genug zu Grunde gegangen, wir brauchen nur aus die unglückliche „Slovenja" zu verweisen, und e» schiene denn doch geboten, diese Anstalten emer staatlichen Aufsicht zu unterstellen, damit die Ersparnisse des kleinen ManneS und geistig beschränkterer Einleger nicht gar zu leichtsinnig, und zwar nur im Interesse der Macht der slovenischen „Volksführer" auSgeliehen werden. [D e r s l o v e n i s ch e S ch u l o e r e i «] beabsichtigt in Cilli und Trieft Kindergärten für Bauernkinder zu errichten. Hoffentlich wird dies« Errichtuug den Erfolg haben, daß dn deutsche Schulverein die so bringend nottjiuen» big« Schule für Bauernkinder aus ver llmae« bung CilliS errichtet. Die städtischen schule» vermögen dem Andränge von Kindern au* der Umgebung ja schon seit Jahren nicht mehr p genüge». Die Errichtung eines slovenischen fon» dergartenS wäre der erste Schritt auf dem i&ge nach dem auS unzähligen Beispielen sattsam de-kannten Ziele! Darum, Deutsche Cilli's, habet Acht! [B e s i tz w e ch s e (.] Herr Adolf Cosee vich Kogan hat daS ihm gehörige landtästiche Gut Neuhaus sammt tuoäus instrueta, an Herrn Albert Dub verkauft. [Unreifes Obst.] Eine größere Äu-zahl von Kindern in verschiedenen Häuser der Spitalgasse ist im Laufe der Woche an der Ruhr erkrankt, und zwei davon sind der Kran!-heit zum Opfer gefallen. Die Erkrankungen^ zumeist auf den Übermäßigen Genuß von Cd« und besonders von unreifem Obste zurückzuiühnii, und man kann daher die «Litern unter Hinaa» auf die Fälle nicht dringend genug darauf merksam machen, ihren Kindern zu verdi. überhaupt irgend welches Obst zu essen. o'?*e es vorher den Eltern zur Prüfung gezeigt;,u habe», ob «s reis zum Genusse sei. — Äu Befriedigung beobachteten wir beim heuligi- . Wochenmarkte das Vorgehen der ftäoli> i.t» . Organe, welch« in mehreren Fällen unrufti Obst unnachsichtlich mit Beschlag belegten; an-seres Dafürhaltens waren die betreffende» $it» käufer, durch d«r«n Gewissenlosigkeit bei d« drohende» Choleragefahr das größte Ungliu! entstehen kann, auch »och der verdiente» $<< strafung zuzuführen gewesen; ein warnende» Beispiel wäre gewiß von guter Wirkung. [Cholera] Im Dorfe Travink dei üji'■ serbach, Bezirk Gotische« in Ume,krain. sind a« 17. d. M>. wie der Landesregierung nach di» Sectionsbefund berichtet würd?, zwei Persoe» an Cholera aaiatica gestorben, ein« drille Her-fon ist erkrankt. Die Landesregierung von ft«;* hat aus Anlaß deZ Auftretens der Cholera i» politische» Bezirk Gotische« den Professor aa der Universität zu Graz, Herrn Dr. Gruber, behuss Vornahm« bakteriologischer 11»» tersuchungenZ berufen. [Die Grazer Pferdebahn,] üb« deren vielfache Uebelstände da« Publikum her allaemein Klage führte, ist nunmehr durch Verkauf an ein Frankfurter Consorlium über-gegangen. Die Kaufsumme betrug 4ou.Ü0u i Man hofft, daß die neue Gesellschaft von d« Behörden anläßlich der Concessionseriheilun; der Bau nothwendiger Ergänzungslimen un: die strenge Einhaltung deS Fahrplanes be:ui$ Erzielung eines geregelten Verkehrs zur gemacht wird. [Anarchisten.] I» Feldkirchen und Villach fanden am 17. d. M. Verhaftungen von Arbeitern statt, die unter der Anklage des Hochverraths und geheimer Verbindung mit dm Londoner Anarchistenkomite bei dem Landete-richt in Klageusurt eingeliefert wurden. IW u « d e r b a r e R e 11 u u g.] Am >7. August Mittags hat der von Leoben nach 25«-dernberg verkehrende Person.»zug nächst Fne> dauwerk ei» Mädchen überfahren. Ter ,>iu wurde zum Stehen gebracht und das unter der Lo-comotive liegende Mädchen hervorgeholt. Zum 1886 .Pevtsche Wacht/ Glücke hat es keine äußeren Berletzun» z-n erlitten und auch keinen inneren Schaden ßkvommen. ^Vorkehrungen gegen die Cho-lera.] Gestern inspicirte LandeS-Sanitälsref-frcoit Dr. Enner das hiesige Nothspital, so wie tic sonstigen Vorkehrungen gegen die Cholera» oiiabr. Um den unheimlichen Gast ferne zu halten, werden die Cillier Hausbesitzer in tzmn eigenen Interesse gewiß die Anordnn«-gut unseres StadtamieS ans das Genaueste testen. WünschenSwerth erschiene nnS die Zeiinficirung der Ankommenden aus Trieft und Fiume am hiesigen Bahnhofe, wo eS zu tiefem Zwecke jetzt unbenutzte Localitäten genug giebt. welche die Südbalzn gewiß berntwilligft ;ur Verfügung stellen würde. [Natürlichen n glückS fä l l e beim Cetß ft eigen.1 Am 14. d. M. stürzte Prof. M^otll aus Czernowitz um ü Uhr beim Auf-iuqe auf den Mandrongletscher in der Ada-tmllo-Gruppe im Bal di Genooa, »ine Stunde r* der „Leipziger Hütte", von einer FelSwa> d ii, zu der er über eine fönst ganz ungefähr-Itche GraSterasie gelangt war, und blieb mit plschmeNerter Hirnschale todt. Die Leiche wurde «i>ch Pinzolo im Val Rendena gebracht. DaS Sal di Genova öffnet sich westlich von Pinzolo r»i> führt über drei Gletscher-Etappen der i»atnello>Grupp. die gewöhnlich in zwei star-fßi Tagmärschen mit der Unterbrechung einer Zlachlrast in der „Leipziger Hütte" bewältigt werden, in das Bal Camonica. auS dem eS ow Tonale-Pak! herab zum Jseo-See in Italien geht. Der verunglückte Professor Äigoiti war k« Wiener, seit drei Jahren außermdeutlicher Sios-ffor der Mathematik an der Universität üt Czernovitz und stand erst im 35. Lebens-jähre. Er galt alS erfahrener Tourist und unter-»ihm öfters auch mit Dr. Otto Zsigmondy H-dirgSpaitien in Tirol. Zu Ende des vorigen Msnais trat er feine Ferienreife nach Bozen «, wo sei» Freund, Dr. v. LichtenfelS, feinen övmmnaufenthalt nahm. Ob er die Partie, bei der er verunglückt ist, all.in oder in Begleitung des $r. v. LichtenfelS »nterno »men hat ist »och nicht bekannt. Den Alpensport betrieb er mit Leidenschaft und ließ sich durch die Vor-»lkUungen feiner Angehörigen nicht abhalten, s-sl seine ganze freie Zeit aus den Bergen zu-iiidringen. Am IG. August ist ein junger Wiener Namens MalheS vom Sonnstein abgestürzt und schwer verletzt aufgefunden worden. Der Brust iMn des verunglückten Touristen ist vollständig üiqedrückt. Trotz der schweren Verwundung m» der junge Mann noch so viel Kraft und Lesunung, aus ein.m Zettel mit Bleistift zu -ch-iden: „Ich heiße Mathe«, bin aus Wien, «dne Ebenfee." Dann schleppte er sich bis jiroi BamrnlzauS am Sattel, wo er blutüber» strömt in sterbendem Zustande aufgefunden ovide. Es ist geradezu entsttzlich. wie in letzter Zeit diese durch Waghalsigkeit und leichtsinniger ^.vrsichligkeit veranlaßten Unglücksfälle sich häns'n. i e d e r e i n e M e f f e r g e f ch i ch t e.j 17. d. M. wurde der 22jährige italienische M»rer Valentins Tofoletti in Ostrofchno bei §iüs von anderen Arbeitern mit Messern über-fall.» und lebensgefährlich in den Rücken ge-flachen: der Verletzte wurde in das Giselaspi-tal übertragen. Herichtslaat. [Ein Doppelgänger.] Aus Münster lö. d.. wird berichtet: „Vor einigen Wochen reichte hier eine Damr beim Staatsanwall eine iiznge ivegen einer That ein, deren Verübung I» ihr sie einem im Lehrfach stehenden, sehr Beachteten Herrn zur L ist schrieb. Der Mann norde verhaftet und vor dem UtiterfuchungS-«hler geführt. Er betheuerte feine Unschuld «i! berief sich darauf, einen Doppelgänger zu h»den. einen Menschen, der ih», täuschend ihiiltch sei. D r Staatsanwalt stellte den An-teschiildigitn der Angeberin gegenüber und iitje erklärte ausS bestimmteste, Dajj er der An-greiser ihrer Ehre gewesen sei. Der Staatsan» cn'.l hatte über den Berichtigten Erkundigun- gen eingezogen, die sämmtlich sehr zu feinen Gunsten sprachen, und da auch das ganze Ge> bahren desselben auf ihn den Eindruck eines zuversichtlichen ManneS machte, verfügte er dessen einstweilise Freilassung. Dieser Tage ging der StaatSanwalt den Weg nach dem westfälischen Bahnhofe zu; plötzlich stürzte ihm der so hart gekränkte Lehrer entgegen mit der hastig vorgebrachten Meldung, rt habe jetzt seinen Doppelgänger selbst gesehen, dort gehe er. etwa 30 Schritte vom Bahnhof entfernt, der Beamte solle mit ihm kommen, ihn fest-zuhalten. Dieser geht daranf ein; Beide nähern sich einem Individuum, dessen Ähnlichkeit mit dem Beschuldigten allerdings so täuschend war, daß sie leicht zur Verwechslung der Personen hätte führen können. Der Doppelgänger wurde festgehalten und zur Polizei gebracht. Noch einmal wurden die Angeberin und deren Zeugen herbeigeholt, noch einmal dem Lehrer gegen-üdergestellt, noch einmal erklärten sie sich bereit, zu beschwören, daß er der Missethäter wäre. Da läßt der Staatsanwalt den Doppelgänger vorführe» und bei dessen Aiblick erklären die erschreckten Damen, eidlich erhärten zu wollen, daß soeben Vorgeführte der e gentliche Schuldige sei." WoMswirtyschastliches. [Der vierzehnte internationale Getreide- und Saatenmarkt in W i e n| wird am 30. und 31. August laufenden Jahres in der Rotunde (k. k. Prater) ab-gehalten werden. Gleichzeitig mit diesem Markte sindit in Wien ein vom Verbände österreichi-scher Müller und Mühleniiiteressentetr einberufe-ner österreichischer Mullerttg, statt. Nach dem Programme des Staatenmarkte» ist der 30. Au-gust dem Vortrage der Ernteberichte aus: Oesterreich-Ungarn. Preußen. Sachsen. Baiern, Württemberg. Baden. Frankreich, Italien, Eng-land, Rumänien, sämmtlichen Theilen Rußlands. Indien und Nordamerika, der 31. August den Geschäften gewidaret Anuieldungen werden im Sekretariate der Wiener Frucht- und Mehlbörse (l., Börsengasse 18) entgegengenommen und daselbst den Theilnehmern Auskünfte über die Fahrpreis - Erniäßtgnngen ertheilt, welche in sämmtlichen österreichisch ungarischen Verkehrs-richt»ngen für die Reife von und nach Wien von den Transportanstalten gewährt worden sind. Aremdeu Verkehr in ßilli. Hotel Erzherzog Johann. G. Conradie, Gutsbesitzer, Stattenberg. — I. L. Mühlbach, Beamter. Eraz. — Johann Peter Müller, Äausmann, Remscheid — LouiS Eringer, Kaufmann, Effeg. — Ferdinand Teppner, Reisender, Wien. — Josef Lucheschip, Realitätenbesitzer. s. Familie, ®ta\. — Joses Sihrer, Mufti r Tirector. Laibach — (?. Dorninger, drmacher. Graz. — Johann Zechner. Privat. Rann. — Pinzenza Grabloimtz, Privat s. Tochter, Römerbad. Hotel Koscher. Dr. Ernst Germoneg. Primararzt, ans Trieft. — Marie Schimnne, Zahnar.Nensqaitin, Sarajewo. — Betti JohanideS. Finanz Secrelärs Gattin, s. Sohn, Neuhau-;. Dr Lutas Marjanowi^, löngl Universität? - Professor, s. Familie, Ztgram. — Johann Koletnit, Kaufmann, Maria Neustist — Casetane Triebt, t. t. Steuer Sin-nehmersgaltin, St. Leonhardt — Carl Schnei, MKHs-besitz«, Feldbach. — Moritz Baar, Reisender, Graz. — Joses Jare, Güterverwalter, ^berbura- ' Frain Rosck qer, Reisender, Marburg- — Älsoite Pichler, RechnungS-Revident im I- t. .bandelsministerium, Wien. — C-Nastran, Kausmann. s. Frau, Agram. — Valentin ÄU'Nik. Realitätenbesitzer, Bischoflag — Dr. Ignatz NamorS, Arzt, Jessemy- — Theodor Hofsmann. f. t, Ober. Postcontrotor. Graz. — mandl, Holzhändler. Gonobitz. — Johann Unterkircher, Privat, Pola. — Ferdinand Bevilaqua, Hotel-Director, s. Frau. Pola. — Dr. Moritz Berger. k k Oberstabsarzt, s. Frau. Triest. — Anton Jliö, Reisender, Wien. Hotel Stadt Wien. Albert de Greaoriö, Reisender, Wien. — Leopold Wagner. Private, s. Frau. Wien. — Carl Güllich. Montan beamter, Wien. — Bartlma Pernat. Kaplan, Maria Schnee. — Anion Bartel. k. t. Gymnasial-Lehrer, Laibach. — Babette Wahlmann, Private. Trieft. — Anton Mucha. Bäcker. Weratsche. — Albert Plisnier, t. t. Lieutenant. Laibach. DI nJP rivathäusern. Marie Greiner. Private, Graz. — Tohann Leczynsii. l. l Major, a D., Lemberg — I Miterics t. k. Post rath, s. Frau, >. R , Graz. — Mina Löw, P ivate, s. Tochter, Budapest. — Anna Taylor. Private, s. Töchtern. Villach. — Wladimir Strnischle. Ober-Jngenieur s. Familie. Mähren. — Emma Struppl. Doc>or4qaktin,' f. Kindern, Graz. — Bertha Schleicher. Hausbesitzerin, (. Familie Wien. — Gisela Taylor. Private. Triest — Antonla Witta'Ül, BäckerSgrttin. Pola. — Etise Stuvla-Beamiensgaltin. Trieft. — Lucy Lerch. Lienienichiffstieu-tenanrsgattin, >'. Sühne. Pola. — Joses Schodl, t. t. Polizeirath f. Familie. Wien. — Gottlieb Gerlip. Turnlehrer, s. Familie, Schönwald. — Luise Brückner. Schneiderin, Graz. — Robert Stumpft t, t. Poft-Osstcial. s. Frau. Kyftia. — Adel« Zerkowitz. Private, s. Familie. Fiüme. — Franz Poppel, Privat, s. Frau, Wien. — Marie Bock, Bürgersiochter. Laibach. Hingesendet. Farbige seiflene Faille Francaise, Surab, Satin Umillm, Atlasse, Damaste, Ripse and Taffete fl 1 1l\ npp Mp|pr biii k>. " 15 v. r-, n d>.r Fallen 1er C'nrse "inen vollen Monat speculircn zu können und «kann man bei günstiger Tendenx 300—400 Gulden monatlich hereinbringen. J3auk- unb Gommissionalpis JdCtlU. A^NöpüMlllsier Firmabeitend seit 186V. IV jff». f., IVttUHCrHtraMX«' St. Firmabo,.ml seit 18C#. Informationen auf mündliche oder nichtanonym - »christliche Anfragen Dienst «»n. 'eheu in di .reter Weise zu M—10 .Ptulsche ZS«cht. 1886 Im Institute „ tiatiMMeitOiichf" in Cilli werden für daa kommende Schuljahr Kostmädchen aufgenommen. 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