^Nr. 53. Samstag, 6. März 1886. 105. Jahrgang. OMcher Zeitmg. ^nM^l/"«"""^'?.-, '^«t Postversenbung: 8°n,!«hll<, st, 15, balbjählig fl. 7.50. Im Comptoir-ll«». ^," >l. halbiahrig 5.50. ssllr die Zustellung ?"5' ""° Serbien andererseits ist ein in cn„sH ' "eln September vorigen Jahres wieder deus 's^-^"^''"l Orientfrage zu Gunsten des Frieder Na f ^^'^"' ^ "'^ """ ^'" ^'^" "'^ S^> "^^Halbinscl und speciell von jenem zwischen Etsslo l." - Bulgarien halten, haben wir an dieser ^ "le bereits ausgeführt. Es ist dies ein Friede anf aus «' ' ^" '"^ "ur wünschen möchten, dass sie sich KrM "^ Jahre erstrecke. Die Einhaltung einer solchen unser m^ "'^ '"" im Interesse der Orient-Politik liaten m "W^Gk' Indern auch in jenem der bcthei-^lck? ^^"u-Staaten liegen, welche jetzt nach jeder N^ z!^ ber Ruhe, Erholung und Sanunlung bedürfen, so lvl - ^^rhältuis Bulgariens zu Serbien anbelangt, Cabi . ^1 bieses auch' nach dem Frieden — selbst geiekt chsel !" ^"^ ^ in Belgrad voraus« genial schwerlich ändern. Alle seit einigen Jahren und?- Verständigungsversuche blieben ja erfolglos. Nen?k Dauben, dass es über sogenannte «normale» bald , a"' fischen Bulgarien nnd Serbien nicht so 3te«^!?""en könne. Daran sind die beiderseitigen ^- sn ^ b'^ ^ch Persönlich sogar sehr nahe stehen Nea!<> ^"^ schuld, wie die jetzigen oder gewesenen Vulna?"^". in Belgrad und Sofia. Serbien und der »//" ^nd nun einmal Concurreuten rücksichtlich dünn i> ^ ber Balkan-Halbinsel, uud die Eutschci-^^ilidi^^ ' ^^ "^^ ocr einmal zn vollziehenden oder l,ptt""^ ber europäischen Türkei Macedonien — und ^'" ^^gt. das Gebiet zwischen dem Wardar. Prnces« !, - ^odupe.Ocbirge ^ 3" Heilen sei, dieser °rdnn,, ?! - zwischen beiden Ländern auf der Tages-ansgetra '^^" ""° schwerlich auf friedlichen! Wege Vorläufig wird der thatsächliche Abschluss des Bukarcstcr Friedens die günstige Folge nach sich ziehen, dass nunmehr eine bcschleunigterc Erledigung der oft» rumelischen und der griechischen Angelegenheiten in Angriff genommen werden kann. Serbien und Bulgarien werden abrüsten, und in Athen wird man trotz alles platonischen Heroismus einsehen müssen, dass Griechenland in einem leichtfertig mit der Türkei heraufbeschworenen Kampfe sehr wenig zn gewinnen, aber höchst wahrscheinlich sehr viel zu verlieren hätte. Man wird also in Athen trachten, auf dem Wege eines Regierungswechsels oder auf sonst eine Art aus dem künstlich aufgebauschten Kricgscnthnsiasmus zur Friedenslust und zur Demobilisierung zn gelangen. Vielleicht gibt's dabei einen regelrechten Staatsbankerott, der indessen dem griechischen Staate weit gelegener kommt, als man vielleicht allgemein glauben dürfte. Was die ostrumclischc Angelegenheit betrifft, so ist deren Erledigung bereits in' allgemeinen Umrissen erkennbar. Nusslaud hat angesichts der Haltung der Großmächte wie der Stimmung im bulgarischen Volke seinen nach dem Philippopeler Putsche eingenommenen Standpunkt aufgegeben und in eine möglichst verclau-sulierte Union zwischen Bulgarien und Ostrumclien gewilligt. Es ist in Petersburg von der Absetzung des dort vielverspotteten Battenberger nuumehr ebensowenig die Rede, wie von der Einsetzung eines eigenen ost« rumelischcn General-Gouverneurs. Das voin Fürsten Alexander mit zweifelloser Oeschicklichkcit mscenicrtc bulgarisch-türkische Abkommen hat die stricte Aufrechterhaltung des russischen Standpunktes unmöglich gemacht, da Nussland im Oegenfalle bei den Bulgaren aller Sympathien und damit seines traditionellen Einflusses auf den östlichen Theil der Balkan-Halbinsel verlustig geworden wäre. Die Rücksichten auf die russische Interessensphäre dürften aber gerade darum bei den bevorstehenden Verhandlungen zum Zwecke der Insccnicrung nnd Ausstattung der bulgarisch-ostrumclischen Union den Leitfaden für das Verhalten des Petersburger Cabinets bilden. Rujsland wird nach wie vor gegen alle jene Bestimmungen der bulgarisch-türkischen' Convention opponieren — nnd, wie die Erfahrung zeigt, mit zweifellosem Erfolge — welche geeignet wären, die Position des Fürsten Alexander oder die Stellung des namhaft vergrößerten Vulgarenstaate« derart zu gestalten, dass der Einfluss Russlands auf denselben unter Um« ständen auf ein Minimum reduciert werden könnte. In diesem Sinne werden sich gewiss auch die Be-mühuugeu der russischen Diplomatie bei der Revision des ostrumclischen organischen Statuts bewegen, und dabei dürften die Erfahrungen, welche die russischen Generalconsuln in Philippopel wie die in der ost-rumelischen Miliz bedienstet gewesenen Russen gemacht haben, sehr maßgebend sein. Begreiflicherweise handelt es sich bei all diesen Anstrengungen, die russische Interessensphäre intact zu erhalten, in erster Linie darum, den moralischen Einfluss auf das mit russischem Gut und Blut befreite Bulgarien zu sccundaren politischen Zwecken zu bewah. rcn und zu stärken. Die nationalen und staatlichen Traditionen Russlands weisen ja heute mit verstärkter Macht und Ungeduld nach der Hagia Sofia, und nichts interessiert die politischen Kreise in Russland so sehr, als geistreiche Combinationen über die Zukunft Constantinopels und der Dardanellen. Damit eben nicht eines schönen und unerwarteten Tages das nördliche Gestade des Acgäischen und des Marmara-Meeres den Bulgaren unbestritten und wie eine überreife Birne in den Schoß falle, eben darum muss heute schon die russische Diplomatie die Unabhängigkeit«- und Groß-machtsgelüste der Bulgaren mäßigen und alles thun, damit der rnssische Einfluss in Sofia wie in Philippopel wieder jene Macht gewinne, die er noch vor dem bekannten Staatsstreich und der Sistierung der bulgari« schen Verfassung besessen hat. Ob dies möglich sein wird, vermag heute niemand zu entscheiden; dass es aber Russland an bezüglichen Anstrengungen nicht werde fehlen lassen, ist gewiss. Von dem Gange und den Erfolgen dieser Bemühungen wird die weitere Entwicklung der Oricntfrage, im besonderen aber die Gruppierung der Ballanvölker und -Staaten für die nächste Zeit wesentlich beeinflusst verden. Politische Ueberficht. Inland. (Parlamentarisches.) Wahrend ber Wehr» ausschuss des ungarischen Abgeordnetenhauses bereits in der allernächsten Zeit die Laudsturmvorlage erledigen dürfte, wird sich der diesseitige Wehrausschuss erst nach den Faschiugsferien mit dieser Angelegenheit beschäftigen. Es besteht jedoch auch diesseits der Leitha Jeuilletou. Der Haupttresler. ^°vesse a'lV^""berger hat eine vortreffliche kleine Al" imftNbm: -Das große nnd das kleine Los.-Mi fte uickt ^ Novelle gar sehr. den Damen qe-M"° liegt an^'!^ "eine Erfahrung reicht. Die Schuldbekenntnis -b"yer. ich weiß es. Sein eigenes 'Iraiienrlemen ^ ia vor; er schrieb einmal: "ne Keqelvar p l- l"'Nt für mich gerade so, wie wollen Sie.? s" den Propheten Iesaias!- NaK U°"? Ein sn?^ "«? s" kratzbürstigen Dichter anfan-. Di ci i 3"«^knsch muss immer Unrecht habcn. ^ en, j, '"'?°velle ist auf die Annahme gestellt, Dllupttref er ,, ^! ""' ^r Held der Geschichte, einen >«s durch ,in^. ^1 will nicht darauf reflection, ?* wcnic, l^n. ^ Z'' Aufstellung erdichteter Thatsachen ^aben über die geistigen t"'". um ^ »ckt wird; es ist ja kein Helden-'""" K b.'km,'^«'ch handelt. Mit Tenoristen hat ^ "lch n? ! ^ N"clM)t in qrwissen Dingen, wenn H"r" 'u2.;? "^"" '"erde,, kann, dass sie von der Obigen mk ^"?w Hoheit oft einen allzu aus-ll^en ich ssi„l>""bM'w"en Gebrauch machen. Wo-""d Wei. ,'^5 "heben möchte, das ist die Art '""upttrc sp'r ^ - ^ Kürnbcrgcr seinen Helden den Ü^ er er ihn sich dabe« betragen. ^ «el7aub "7en"lässt^^" '"" ^ " ^" """^ ^'ma^n^ leider schmeicheln, noch gar keine a '" Sachr,, des Ha.,vttrch<.rmachlns zn haben, ja schmeicheln — denken Sie nur an die Tenoristen — aber ich muss sageu, dass ich trotz meines tiefen Respectes vor der Eapacität Kürnbergcrs glaube, dass er hier die Dinge, nicht richtig gesehen hat. Hören Sie nuv! Clemens betritt mit rinem Trupp junger Lente eine Gartcnrcstauration. Dort sitzen sie und warten auf Nachricht. Clemens hatte sich nämlich ein Los gekauft, und einer aus der Gesellschaft ist in der Stadt zurückgeblieben, um bei der Ziehung gegenwärtig zu sein nnd dann den Freunden^die Nachricht von derselben anf dem directesten Wege überbringen zu können. In der Restauratioil unterhielt man sich nun beim Weine über den Haupttreffer. «Muss ich nicht.» sagt Clemens, «mit einer Art Scham mir diesen Suicl-versuch vorwerfen? Ein Mensch, welcher spielt, appelliert von seiner Erwerbskraft an das blinde Glück, er ist ein Bettler bcim Zufall, ein Pensionär des Un-gcfährs, an die Stelle des Verdienstes will er das Gefchcnk setzen. Uud ist das uicht demüthigend?» «Nein,» entgeguet einer der Freunde (es ist ein Literat. und die haben, wie ich ziemlich sicher weiß. nichts cinzuweudcu gegen das Gewinuen eiues Haupttreffers), «ucin, blos consequent. Als ob wir Glück und Zufall nicht allenthalben bedürfen im Leben! Spielen wir nicht auf jedem Schritt? Wenn ein Gönner uns fördert, eine Unternehmung einschlägt, ist's nicht Glück? Ia. wer das Frautflntcr Los gewinnt — wird's ihm denn rein geschenkt? Hat er nicht neunzig Gulden darum gcgebeu. uud ist diese Summe nicht auch ein Preis seiner Thätigkeit ? Aber freilich, im Unverhältnismäßigen zwischen Einsatz und Gewinn läge der Begriff des Spieles. Als oh wir nicht überall ailsqicngcu aus dieses Unverhältnismäßige! Mit derselben Thätigkeit eine stets wachsende Reute zu erzielen, ist das Programm unserer ganzen Civilisation. Und gelänge es nur. eine Maschine zn erfinden, die einen Wert von neunzig Gulden zu einem Wert von cinmalhundertsiebenundachtzigsausend Gulden steigerte — wie erwünscht wäre uns diese Maschine ! Was Sie Verdienst nennen, ist eben ein Ding, welches ohne die Gunst der Conjunctur gar leine Exi» stenz gewinnt; aber entgeht oft genug dem Verdienste sein natürlicher Preis, so ist's nur billig, nicht beschämend, wenn das Glück nns in anderer Weise entschädigt!» Eine halbe Stnnde später kommt der Freund mit der Nachricht, dass Clemens wirklich den Haupttreffer gemacht habe. Man freut fich gemeinsam, und Clemens tractiert alle im Locale anwesenden Gäste, die sich mit Wohlgefallen den Mann betrachten, dem der große Wurf gelungen. Bei aller Ehrfurcht vor dem philosophischen Geiste Kürnbcrgcrs — das ist doch nicht richtig gesehen! Es liegt so sehr im Wesen der Liebe, das Geheimnis u^ das Verborgene zu lieben, dass man sagen möchte, bort, wo Verbergen und Geheimnis ist, sei auch leine Liebe. < Madame be Tta^. Man muss, wenn man schön ist, Toilette machen, "!"^.« schöner zu sein, und wenn man hässlich ist, um es wemgc ° scheinen. Madame d'N g °"^, Local- und Provinzial-Nachrichten. Arainischer ' . ^ ner erklärt, jedem Antrage, welcher die Antonon" ^ Stadtgcmeinde, wie bis nun, erhalten könnte, dem großen Los. Ich bin im Innersten iiberzeugt, dass das große Los mehr verspricht, als es halten kann, aber deshalb träume ich doch mit — es ist zu schön. Es nützt gar nichts, wenn man sich in lichten Momenten vorsagt, es sei doch alles Selbsttäuschung, man möchte es doch einmal darauf ankommen lassen. Was wir für curiose Menschen sind! Die Statistik lehrt, dass in einem Jahre mehr Menschen vom Blitze erschlagen, als Haupttreffer gemacht werden. Ich habe noch keinen gesehen, der jahraus, jahrein sich mit der Furcht getrageu hätte, er werde ein Op''r eines Blitzstrahles werden; ich habe noch nicht ersahen, dass einer davon geträumt, und dass ihm der stete Gedanke darau schlaflose Nächte bereitet hätte; aber der Gedanke an den Haupttreffer beschäftigt uns fortwährend bei Tag und bel Nacht, und wenn er uns einmal loslässt, so nimmt er nur auf kurze Zeit Urlaub, uud er kehrt un« gerufen nmder zurück. Ein Blick auf ein Placat oder auf ein alle Wonnen verheißendes Inserat, ein Blick in das Notizbuch, m welchem einige Ziffern notiert sind ein Wort, das wir zilfä'llig auffangen — und er ist da. 's ist ein dummer Gedanke, aber wir sind nun einmal kcinc Philosophen. Wenn in einer Stadt von einer Million Einwohner einmal von einer gelehrten Corporation im Stile der mettlirolWschen Centralaustalt, die uns das Wetter voraus verkündigt, sechs Monate vorher kund uud zu wisseu atthan würde, dass in der Stadt am 15). März ein Individuum von einem vom Dache fallenden Ziegel erschlagen werden würde, dann würden wohl nicht all-zuviele in der Furcht leben, dass der Ziegelstein gerade sie treffen werde, zumal wenn die Prophezeiung auch nicht mehr den Reiz der Neuheit für sich haben sollte. Man würde an die Geschichte gar nicht denken oder höchstens sich gelegentlich äußern: Es soll mich doch wundern, wen es treffen wird. Jedem Ziehungstage sehen aber Tausende nnd Tausende mit Hoffnung entgegen. Man fühlt es nicht als Erleichterung, dass man vom Blitzstrahle oder vom Ziegelsteine nicht getroffen worden ist, aber man empfindet es als Enttäuschung, wenn man den Haupttreffer schon wieder nicht gemacht hat. Wie das wohl thut, wenn man sich so ganz einspinnt in seine schönen Haupttrefferträume! Man fühlt sich nicht anders, als wie wenn mau wohlgcborgen im bequemen Lehnsessel beim still musicierenden Kamine sitzt, während es draußen schneit, stürmt und stöbert. Kürn-berger und sehr viele andere Lente nennen das Spiel ein Laster und halten es für uusittlich, vom blinden Ungefähr und vom glücklichen Zufall zu erwarten, was man seiner eigenen redlichen Arbeitskraft nicht zuzutrauen wagt; sie stellen es als demoralisierend hin, dass überhaupt eiu Anlass geboten ist. sich von dem Ziel der Arbeit abzuweuden und sich zu verträumen — und sie haben recht. Aber die menschliche Natur ist einmal nicht zu ändern, und alle weisen Lehren werden nicht ausreichen, ihr die Illusionen, seien sie nun edel oder nicht, zu rauben. Unsere Welt ist so eingerichtet, dass der Mensch ohne seine Illusion nicht bestehen kaun, uud was auch philosophische Einsicht nnd staatliche Fürsorge vorkehren maq. ihn bei nüchterner Besinnung zu erhalten, er wird sich doch immer seiue Illusionen, mit deren Hilfe er allein das Dasein tragen kann, zu erfinden wissen. In manchen Staaten ist'das Glücks- spiel, bei dem es einen Haupttreffer zu gewinnA^e abgeschafft. Damit sind aber die Illusionen und ^^ welchen die Menschen anderwärts nachzuhängen. „ nicht auch abgeschafft. Man hilft sich dort. w«e ^ kann, zumeist, indem man beim Nachbar nntsple ' ^ es noch darf. Uebrigens muss es ja auch kein >v ^ treffer sein, es thut's auch eine große Erbscha^^t sonst ein phänomenaler Glücksfall. Im E"e" ,^ ja sich's gleich. Die große, befreiende Thatsache l ^ doch nicht ein. Dass uuter einer Million McnP)w ^ einer dass große Los qewinnt, bleibt ja lM ^ ^it genommen ganz irrelevant uud ist fast glelchwWA A dem, dass überhaupt niemand es gewinnen lon ' ^ ist nur nothwendig, dass es einer gewinne, ^ '^,ehr Glaube erhalteu werde, denn auf diesen kommt an, als auf die große Thatsache selbst. .sHlich^ Die Glückshoffnuug darf man der """;,>! Natur nicht nehmen, sonst ist sie verloren; l»"^„gM niin'de man ihr eine nothwendige Existenz ^ ^ch entziehen. Man hat gutsagen, der Hauptttcher '^fe kein Glück; d^r zu Belehrende wird mtt o ' ^sse», schütteln und meinen, du sollst es nur aut 1" ^ es sei ja nicht unmöglich, dass du recht ya" , '^N, man solle ihn erst nur einen Versuch "ay ehe ma», verlangt, dass er sich betehre. ^ ^lei« Sehen wir uns die Sache näher an. .^ „»'s keinen Zweifel, dass das Glück nicht etwas « "^ es Liegendes ist, sundern dass es in uns run. ^ ,^ wesentlich abhängt von unserer Stimmung,!"' ^e„fB' dieser identisch ist. Nun erleidtt es wetteryn ^^ keinen Zweifel, dass ein Haupttreffer c,n ll ' „,,scu netes Mittel sein kann. ja. dass es clM'o i. Laibacher Zeitung Nr. 53 437 6. März 1886. "stimmen. Mit dieser Erklärung sei auch die Vehanp-"W Sr. Excellenz des Abg. Varon Schwegcl widerlegt, 'Mcher behauptet hat. dass, lvcnn es gilt, die Autonomie oer Landeshauptstadt zu wahren, jeder Ruf wirkungslos verhalle. Nedner müsse zwar zugeben, dass die Behanp-lM des Abg.Dcschmann, die Autonomie der Landcshaupt-' avt ware nunmehr einigermaßen eingeschränkt, nicht ganz "nvegrundet sei, allein er müsse doch fragen, warum dieser "»geordnete damals, als der Paragraph 23 des Gesetzes ^" ^."hre 1U62 in beiden Hänscrn des Reichsrathes "e a)io^!> worden und der Herr Deschmann Reichsraths-'vgcoroneter und Mitglied der damaligen Schmcrling'schcn .'^tischen Neichsrathsinajorität gewesen, warum der->eu>e damals nicht für die Autouomie der Stadtgcmcin« °rn m so warmer Weise eingetreten ist wie heute? Red-'er müsse es lebhaft bedauern, dass sich damals der Abg, ^chmann nicht des «kostbarsten Gntes» erinnert hat, rlcyes er heute so vielfältig betont, uud dafs er damals /n "echsrathe "ls Mitglied dieser Vertretung nicht seine sclw Stimme erhoben hat, da dieselbe seiner An- 'Muung „ach gegen die Autonomie der Stadtvcrtrctun-" gmchtet ist. (Lebhafter Beifall. Bravo-Rufe links.) als« ü gesetzliche Bestimmung in dieser Richtung sei oder "f. ^"^ Zuthun der heutigen Landtagsmajorilät der A /" Gesinnungsgenossen, sondern lediglich seitens h ""Mger der jetzigen Landtagsminorität beschlossen nack ü' ^^ ^" "^, dass die Stadtgeincinde Laibach sckuss Neichsgesetze thcilweisc auch dem Landesaus- ^ M,e und dem Landtage untergeordnet wird, nicht lcdig-jedllls s ""schließlich dein Landesfträstdium. Man müsse nnmn ^'gt fragen: Soll denn dicfe gesetzliche Vestin,-SlatV? s ^"gles Hindernis sein, dass das städtische bleibe ^?"^" filr immerwährende Zeiten unvcräudcrt 1861 sn ? s ^" Abänderung bereits seit dem Jahre dem tt Vordringend gefordert wird? Dass nach einiaern ^ ^""' Reichsgesctze die Stadtgeincindc Laibach unte^ ^" dem Landesausschussc und dem Landtage der 9^? l ^"^ daran habe Redner als Bürgermeister trol^? ... "^"W ^"lbach leine besondere Freude, allein haukl " der '"' ^^" H""^ geäußerten Ve- hauv st"3 "'^^ zustimmen, dass deswegen die Landes-dear l!- ^'liach ^ einer gewöhnlichen Dorfgemeinde und n-^ ^^ben wäre, denn die Landeshauptstädte Graz La, ^ ^ ^^ nach ^lk" "^"^n Stalutcu ebenso den ^ ^svertretllngen und Landcsausschilsscn der betreffcn-inl, .er untergeordnet, trotzdein aber haben dieselben des « ^^^ Nnterordnuug unter die autonomen Organe ^ 7?"bes einen Nückgaug ihres Aufblühens nicht zu na^s "' ^"^e in Laibach wird Graz vielfältig als Pr?""'swcrtes Muster angeführt. Nun. wenn die Unter !> b" Landeshauptstadt Sicicrmarts durch die aussH l ""2 ""!" ^n stcirischen Laudtag und Landes-lich >,' "^ leidet, dann werde dies wohl auch bczüg. lve,,,, 3 ^"ndeshauptstadt Laibach nicht der Fall sein, der e > ^ ä« f-lcta (äu iuro ist sie es schon) im Sinne dem « ^en Gesetzesbestimmungen den» Landtage und ^ndesllnsschusse Krams untergeordnet wird. Ned«, l ^ ^cellenz der Abg. Baron Schwegel hat in seiner bach ^?"plch die Interessen der Landeshauptstadt Lai-berlick ^s^" "^^ '" lcnem Maße gewahrt, als es crfor» auch ,," dieser Behauptung stimmt Abg. Grass clli Welche N '^^ ^^ " ^"^ '"^^ icnc Arguiueute gelten, cell«,, s^?" Schwegel dafür geltend gemacht hat. Sc. Ex-lunaen - ^ auf das Gebiet der gestrigen Vcrhand-^" ^ hohen Landtage begeben, um sich Argumente für seine Behauptungen zu schaffen. Ein solches Vorgehen aber müsse Redner als höchst uuparlamentarisch bezeichnen, besonders wenn man Gegenstände in die Debatte zieht, welche absolut nicht den Zweck haben, die Stadtgcmcinde Laibach zu schädigen, so z. B. den Verkauf des «Ballhauses» oder die Gründung der städtischen Sparcasse. Haben die verehrten Vertreter des kramischen Großgrundbesitzes den Beruf und fühlen sie sich wirklich so dringend berufen, die Interessen der Stadtgcmeinde Laibach zu wahreu, dann müsse sich der Redner wundern, warum der wirklich lobenswerte Drang dieser freiwilligen Vertreter der Landeshauptstadt nicht damals zntage getreten ist, als es sich um concrete Fälle, um wirklich vitale Interessen der Landeshauptstadt Laibach gehandelt hat. Wa-rnm war keine Stimme ans diesen Kreisen zu vernehmen, als es sich im krainischen Landtage darum handelte, einen entsprechenden Beitrag des Landes für den Bau der neuen Mililärkasernc zu bewillige», welche die Stadtgcmeindc mit großen finanziellen Opfern erbauen will? Warum hat Sc. Excellenz nicht damals seine Stimme erhoben zu Gunsten der Landeshauptstadt Laibach, als unter Zustimmung Sr. Excellenz sowie seiner Parteigenossen beschlossen wurde, dass der Stadtgcmeindc Laibach das Necht entzogen werde, ihre Volksschulen selbst zu erhalten, und dieselben dem Normalschulfonde unterstellt wurdcu, wohl nicht zum Vortheile der Steuerträger der Stadtgemeindc Laibach? Abg. Grassclli führt ferner aus, dass die heutige Berathung des städtischen Statutes und der Wahlordnung ihreu Grund in den diesbezüglich gcfasstcn Beschlüssen des Laibachcr Gcmcinderathcs habe, welche in öffentlicher Sitzuug, daher auf vollkommen gesetzlicher Grundlage, beschlossen worden sind, da doch niemand sonst als der freiwillig gewählte Gcmcindcrath der Landcshanfttstadt als dessen gesetzlich berechtigter Vertreter gelten könne und dürfe. Diese legale Vertretung aber habe iu ihrer Sitzung beschlossen, das Statut und die Wahlordnung dem hohen Landtage vorzulcgeu. (Rufe: Sehr richtig!) Wenn man die warme Befürwortung, welche heute für die Interessen der Stadtgemcinde Laibach betont wird, von der gegnerischen Seite erwägt, dann müsste man, meint Redner, fast denken, es seien ganz andere Interessen oder Pläne maßgebend, und es verberge sich hinter den so vielfach betonten Interessen ein ganz anderes Interesse, als es heute so vielfach betont worden ist seitens der Herren Abgeordneten der Gegenpartei. (Rufe: Sehr richtig!) Der Abg. Baron Schwcgcl habe bei den, neuen städtischen Statute in erster Linie die Interessenvertretung betont, welcher seiner Anschauung nach nicht genügend Rechnung getragen werde. Auch Redner würde demselben Principe vollkommen beistimmen, wenn es bei Bestimmung der Wahlberechtigung bei allen Wahlen maßgebend wäre. Baron Schwegcl habe ferner bemerkt, er finde es nicht gerecht, dass die einzelnen Wahltörper, welche in den Gemeinderath der Landeshauptstadt zn wählen berufen sind, obwohl dieselben eine sehr verschiedene Steuer bezahlen, doch die gleiche Anzahl von Gcmeinderäthen wählen. Se. Excellenz hat. wie er selbst bemerkte, nur oberflächliche Ziffern zur Begründung seiner Behauptung angeführt, fo weit dieselben ihm eben bekannt wurden. Rcducr muss dem gegenüber Ziffern anführen, welche ihm sehr genau bekannt und welche vollkommen richtig sind, nnd diese bezeugen, dass die Großgrundbesitzer Krams an Steuern 40 000 fl., die übrigen Grundbesitzer des Landes aber über 600 000 fl. an Steuern entrichten, und doch wählt der Großgrundbesitz zehn Abgeordnete in den Landtag, die übrigen Grundbesitzer Krams, welche, wie gesagt, 600 000 Gulden Steuern zahlen, aber sechzehn Abgeordnete, (Rufe links: Hört! Hört!) Ob dies ein gerechtes Verhältnis sei, werde nicht schwer zu entscheiden sein. Indem Baron Schwcgel heute so warm für das Recht eintritt, glaubt Redner hoffen zu dürfen, Se. Excellenz werde in der nächsten Session den Antrag stellen, dass dieses Unrecht bei der Wahlordnung für den trainischcn Landtag saniert werde, und Redner glaubt die Versicherung geben zu können, dass die gesammte nationale Partei des Landtages wie ein Manu für die Abänderungsanträge stimmen werde. (Beifall links.) Es wurde seitens der Redner der Gegenseite vielfältig dem Bedauern Ausdruck gegeben, dass ein großer Theil der Stadtbcvöllerung im Gemeindcrathe nicht vertreten sei. Abg. Grassclli versichert, dass jener Theil der Bcvölkeruug selbst daran die Schuld trage. Wer die Flinte ins Korn wirft, ehe der Kampf begonnen hat, wer nicht den Muth hat, zu kämpfen oder nicht kämpfen will, der dürfe nicht klagen, dass er die Schlacht verloren. (Beifall.) (Fortsetzung folgt.) — (Personalnachrichten.) Das gestern ausgegebene «Armee-Verordnungsblatt» bringt zwei für Krain wichtige Ernennungen in den höheren Commandoposten der Armee. An Stelle des verblichenen FML. v. Stubenrauch ist, wie wir bereits angekündigt hatten, Se. Excellenz FML. Wilhelm Freiherr v. Rein länder ernannt worden. Freiherr v. Rein land er zählt bekanntlich zu den geistvollsten, durch wisseuschaftliche Leistuugen und oft erprobte militärische Tüchtigkeit bedeutendsten Generalen der Armee. FML. Baron Rein länder steht heute im 57. Lebensjahre, dient seit 1845 in der Armee, hat seine Ausbildnng in der Olmützer Cadettencompagnie erhalten, als deren vorzüglichster Schüler er 1848 austrat, um nach wenigen Wochen zum Unterlieuteuant im zwölften Infanterie - Rcgimcnte ernannt zu lverden. Schon 1850 finden wir Reinländer im Generalstabe, 1861 wurde er zum Substituten für die Professur der höheren Taktik an der Kriegsschule, 1864 zum Lehrer dieses Faches, 1670 als Oberst zum Generalstabschcf beim Pester General - Commando ernannt. Mit 1. Jänner 1875 wurde Reinländer zum Instructor in den höheren militärischen Lehrfächern zu Sr. t. Hoheit dem Kronprinzen berufen und leitete bis zum März 1877 die militärische Ausbildung des Thronfolgers mit glänzenden Erfolgen, von denen die öffentlichen Prüfungen des Kronprinzen Zeugnis gaben. 1876 wurde Reinländer Generalmajor und im nächsten Jahre Brigadier, als wel« cher er hervorragenden Antheil an der bosnischen Campagne, speciell an dem zweiten Angriff auf Vihac genommen hat. Seit einigen Jahren fungiert FML. Baron Rcinländer als Inhaber des 24. Infanterieregiments, ist Commandant der 28. Infanterie-Truppen-Division in Laibach. An Stelle des Freiherrn von Reinländer ist FML, Ritter von Keil zum Commandanten der 28sten Division in Laibach ernannt worden. — (Ids ä»ns»nt.) Beim Herrn Landeshauptmann Grafen Thurn fand Mittwoch abends ein ^!i6 öHn82nt statt, zu dem die Aristokratie und die Officiere der hiesigen Garnison geladen waren. Die Soiree Währte von neun Uhr abends bis vier Uhr früh. Während der Nuhepaufe wurde im Speisesaale ein Souper serviert. ^ . "^ - —---------------------------------------------- auch"di""Z beachtlich zu verbessern. Nun wucht aber halten «,« ^ auf. wie lange wühl dieses Mittel vor-theilt sei« cr> Darüber können die Ansichten sehr ge-dauerndes ^ ^me hält Reichthum für Glück, für 'st- Das Ein» ,«' b" Reiche weiß, dass es das nicht "höhte Sti ,. " !"" jedenfalls annehmen, dass die ^ Lewislcn 'F k""c anhaltende sein wird; nach A"0" Noth m ^^"gcben. Nun ist ja die Befreiung sHr Positives ^"d fchon ctwas und sogar etwas ^'nl'ch m-aus'nn ^" spanisches Sprichwort sagt mit ffchmerzen "°?"Geringschätz.lnc, für die Menschen: Wo wir iwck, ^"t s'"d crträqlich - aber damit .. Der N"?"" W weit entfernt vom Glück, liegt, ist ei,, w - <.'" den Träumen vom Haupttreffer ".us der ssr..^-^^""'"es, ,„,d er bericht zumeist tlsnms lu/r^ '"H """'al im schöpferischen Dilcttau-"'"«al seine UnMlmua, seine Welt Das ist ai^s. M"Ncnem Ermessen unnucoustriiicren. sich' und sei's nur im bch' in eine s.lf^V""l'ch 'st ^ auch ,mr da mö> ?"sgestattete N !^"ss"'^ ""d nach eiqener Phantasie ^""en. wie ,,!.. ^"inzulebe" ""d sich sclbst znzu^ ?"s schaltet ,.i? ? "ls guter nnd beglückender Gc-!3 '"«n e gü e 'Ä!" W'nn .nan sat't aussen hat. "."" einen 5m>I « ^' das ist man auch. wenn 3" sich nur 3"s55 ""weder wirtlich qemacht hat lN'cht 'st ^ llemacht zu habm So ' wohl ken. Mensch, dass cr vmn Haupt- treffer träumend, nicht auch seine stille Freude haben sollte an dem Vorgenusse einer Gutthat, die er für den Ernstfall zu üben sich vorgenommen. Ick) meine, dass bei diesen dämmernden Vorgefühlen die edelsten Seiten der menschlichen Natur in die Erscheimmg treten, und diese Erwägung ist vielleicht geeignet, jene strengen Sittenrichter, wenn schun nicht ganz zu entwaffnen, so doch milder zu stimmen, die da so scharf aburtheilen über die demoralisierende Wirkung der Gedanken auf rasch und mühelos erworbenen Reichthum. Was werde ich vor allen Dingen thun, wenn mir das große Los zufällt? Da läuft ein Freund von mir herum, der sich nicht zu helfen weiß. Den wollen wir einmal ordentlich auf die Beine stellen; wirb der Augen machcu! Da ist cm krankes Weib, das unserer Hilfe bedarf, dort eine arme Familie — das sind die Vorstellungen, die durchemanderlaufeu mit jenen vou wunderbaren persischen Tcppichen und guten Gemälden für die eigene Wohnung, von sechzehn Faust hohcn Pferden und livrierten Bedienten. Dabei ist es merkwürdig, dass bei diesen Träumereien die Meuschen noch lieber nnd länger liri deu Bildern fremden Elends, dcm abgeholfen werden soll, verweilen, als bei der Ausmalung des eigenen Wohlstandes. Da bewährt sich das herrliche Wort: Geben ist seliger denn Nehmen! Man fühlt sich beglückt, weil man andere beglücken kann, nnd das erscheint zunächst wichtiger, als der persönliche Gcnuss des Reichthums. Wem das gar zn absonderlich nnd verwunderlich erscheinen sollte, deu criuncrn wir daran, dass es sich hier um Träumereien handelt; in Tränmcn ist cs so. Wie sich die Sache iu Wirklichkeit stelle» würde - ich weih es leider nicht. obschon ich es wissen sollte nnd es sehr nöthig wäre, dass ich es erfahre. Denn eine möglichst allseitige menschliche Dnrchbildnng ist für einen Schriftsteller ungemein nützlich, und man sollte mich wirklich einmal in die Lage setzen, zu erfahren, wie das thut, wenn man einen Haupttreffer gemacht hat. Sie sehen, meine Gnädigste, man könnte mir mit einer kleinen Million eine recht hübsche und sinnige Neberraschung bereiten. Sie haben wohl die Güte, sich das für meinen nächsten Namenstag zn notieren. Ein wohl allen Hanpttreffer-Tränmeru gemeinsamer Zug ist das Vornehmen der Geheimhaltung des großen Ereignisses, falls es eintreffen sollte. Dabei ist nicht einmal in erster Linie die Angst, in pyramidalen Dimensionen angepumpt zu werden, bestimmend, auch nicht die Befürchtung, hinsichtlich seiner geistigen Fähig« leiten allzn abfällig nnd natürlich ungerecht beurtheilt zu werden, da spielt noch ein anderes psychologisches Moment mit hinein, Man sieht sich in der Rolle eines großen Wohlthäters, man weidet sich an dem freudigen Schreck, an der maßlosen Ueberraschung der Beglückten, man erscheint als ein Wesen höherer Ordnung; d" Zauber des Geheimnisses muss gewahrt werden. M,t dem Haupttreffer ist es keine Kunst, und darum wiro man sich hüten, es klipp und klar mlszusprcchen, oajs man ihu gemacht, und so den eigenen N'Mbus zu zer-stören. Bei allen diesbezüglichen Träumen sp daher die Sorge, wie das qroße Ereignis am schlauestenver-heimlicht werden köune, eine awße Rolle. Darum schemt mir auch. dass Kürnberger .n dlesem Falle nicht W in die Tiefen der menschlichen Seele hmabgeswM ch. wenn er seine» Helden den Glücksfall ohne weiteres ans- Laibacher Zeitung Nr. 53 438 6. März 1886. — (Plombierte Kohlensäcke.) Aus dem «Slo« venec» vom 23. v. M, glaubten wir mit Vergnügen con« statieren zu können, dass uns der bekannte «Pressvertreter» anstatt des puncto «höchst bedeutenden Gewinnes» angebotenen und auch schuldig gebliebenen Beweises bei «seinen Clienten» — um diesen sowie sich selbst zufolge unseres Vinous unit,i8 vom gleichen Tage aus der Verlegenheit zu helfen — die angekündigten «bleiversiegeltcn Kohlensäcke» erwirkte! Dieses würde der Sache wie dem allgemeinen Wohl entschieden besser zustatten kommen, als Hunderte von Beweisen zweifelhaften Wertes. Wir glaubten schon, dass unsere Anspielungen auf die bisher hier üblichen «offenen Kohlensäcke» denn doch nicht ohne alle Einwirkung und gute Folgen geblieben sind und hätten diese erste Errungenschaft gewiss mit Freuden begrüßt — im allgemeinen Interesse. Allein wir haben uns leider getäuscht, denn von «plombierten Säcken» ist noch immer keine Spur. Unsere Devise lautet daher: Hausfrauen, kaufet Kohle nur in plombierten Säcken! — (Humoristischer Abend des Deutschen und Oesterreichischen Alpeuvereines.) Die Section Kraitt des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereines veranstaltet am Faschingsdienstag, den 9. März, im Ca-sino-Glassalon in Laibach einen humoristischen Abend mit folgendem launigen Programm: 1.) Ouvertüre aus der Oper: «Die altbackene Buchtel» (der Section Kram gewidmet von Wenzel Trouba), ausgeführt von dem doppelt besetzten berühmten Damenorchester Kaca Strikacka. 2.) Trio Tirolienne, Clavierpiece mit Guitarre« begleitung, von den Geschwistern Mertens aus Zierl in Tirol. 8.) Die Gebrüder Forre aus Windsor in ihren unnachahmlichen Leistungen auf der selbsterfundenen Aeols-harfe mit zwei Klappen. 4.) Duett für Sopran und Alt, vorgetragen von den Schwestern Patti; Sopran: Fräulein Adelina, Alt: selbstverständlich Fräulein Car-lotta Patti. (Den immensen Anstrengungen des Comites und ganz besonders der persönlichen Bekanntschaft beider Künstlerinnen mit einem hiesigen Fagottvirtuosen haben wir diesen leckeren Ohrenschmaus zu danken.) 5.) Mungo, eine dunkle Missgeburt, die Klagelieder des Ieremias im Urtexte vortragend. 6.) Die Zahnradkünstlerin Madame Oceana Renz vom Drurylanetheater in Oxford. 7.) Bruchstück aus einer prähistorischen, bei Watsch aus-gegrabenen Operette; nach der Beurtheilung von hiesigen Fachgelehrten höchst wahrscheinlich von dem Thracier Tha-myris. 8.) Cumberland der Aeltere. (Dem Comitö ist es gelungen, den einzig echten, richtigen Cumberland zustande zu bringen.) 9.) Monsieur Bernard mit seinem niedlichen Fantochetheater. Aufgeführt wird der II, Act aus «Julius Cäsar» iu der Originalinscenierung der Meininger. (Das Theater ist geheizt.) 10.) I'as äos äsux, ausgeführt von den Brüdern Grammont auf den großen Bergbicycles. — Sicherem Vernehmen nach werden sich an diesem Abend hübsche Frauen- und Mädchen-gestalten in den verschiedenen Nationaltrachten zeigen, was dem ländlichen Feste einen besonderen Reiz verleihen wird. Es ist daher sehr erwünscht, dass sich auch die Herren in der stets kleidsamen Touristen- und Gebirgstracht recht lebhaft daran bethciligen. Selbstverständlich ist Ball- oder Ealontoilette gänzlich ausgeschlossen. Entröe für Vereinsmitglieder oder deren Angehörige 30 kr., für von Mitgliedern eingeführte Gäste 60 kr. Anfang um 8 Uhr. — (Vom Theater.) Um vielseitigen, besonders von auswärts an die Direction unseres landschaftlichen Theaters gerichteten Anfragen und Aufforderungen zu plauderil und gleich eine ganze Wirtshausgesellschaft tractieren lässt. Noch ein Zug, ein sehr wichtiger, fehlt mir in der Kürnberger'schen Darstellung. So entmenscht ist kein Sterblicher, meinte ich weiter oben, dass er bei einem großen Glücksfall nicht auch andere glücklich sehen, glücklich machen wollte. Diesem Satze möchte ich einen anderen beifügen. So edel ist auch kein Mensch, dass er nicht im Tiefsten auch einige canaillöse Neigungen hegen sollte. Der Tritt fehlt mir in der Kürn» berger'schen Darstellung, der berühmte Fußtritt! Die Hand aufs Herz, meine Gnädigste, und ihr alle, meine lieben Leser, und die Wahrheit gesprochen! Gibt es einen unter euch, der, von großen Schätzen träumend, nicht mit wahrer Wollust 'den Gedanken ausgebucht hätte, wie es köstlich sein müsse, dem oder jenem dcn längst verdienten Tritt versetzen zu können? Das Ver-gnügen kann man sich nicht leisten; man ist Beamter, er ist Vorgesetzter; man ist in kleinen Verhältnissen, er in großen, man kann an ihn nicht heran; man ist schwach und er ist mächtig — man kann nicht, man kann nicht! Und weil man es mcht kann. erscheint der Traun,, es doch einmal zu können, so wonnig und so süß. Etwas von der Canaille steckt doch in den tiefsten Tiefen von uns allen. Die Rache ist süß. und das Rachegefühl will auch seme Rechte haben da, wo so viele andere Gefühle in uns geweckt werden. Auch das musste gesagt werden, das Bild wäre nicht vollständig gewesen ohne diesen Zug. Jetzt können wir diese höchst gelehrt? Abhandlung beruhigt schließen. Valdum Or oll er. entsprechen, wird morgen die dritte Reprise der in so ungewöhnlicher Art und Weise rasch beliebt gewordenen R. Genc'e'schen Operette «Nan on» gegeben werden, worauf wir unsere p. t,. Leser, namentlich jene vom Lande, hiemit ganz besonders aufmerksam machen. — (Todesfall.) Gestern früh ist Herr Anton Peknik vulgo Urbancek, Gastwirt und Realitäten» besitzer in StoAe bei Laibach, im Alter von 70 Jahren gestorben. — (Maskenball.) Wie alljährlich, veranstaltet auch heuer am Faschings - Dienstag, den 9. d. M., der Turnverein «Sokol» im Saale der alten Schießstätte einen Maskenball. Der alte Ruf dieses Maskenballes sowie seine magnetische Anziehungskraft bürgen uns dafür, dass auch heuer die «Sokol»-Maskerade sich zu einem impo« santen Abschiedsfeste für den heurigen Carneval gestalten werde. Entree für die Mitglieder des Vereins «Sokol» 50 kr., für die Mitglieder der Laibacher Citalnica 1 st., für Gäste 2 st.; nicht maskierte Gäste zahlen überdies 50 kr. Strafe, ausgenommen hievon sind die Gardedamcn und die Herren Ofsiciere. Eintrittskarten sind gegen Vorweisung der Einladung am 7., 8. und 9. März von 2 bis 4 Uhr nachmittags in der Citalnica zu haben. — (Jour fix.) Der usuelle Jour fix des Lehrer-Vereines 8Iov6N8ko uöitelMo clsiistvo findet diesmal nicht Mittwoch, sondern Montag den 8. März statt. Wie wir vernehmen, dürfte sich der Vereinsabend diesmal wieder recht lebhaft gestalten, und werden daher die Mitglieder und Freunde des Vereines eingeladen, sich recht zahlreich einzufinden. — (Des Eisschleifens Glück und Ende.) Der Eislaufplatz des hiesigen Eislaufvereines, der heuer so viele glückliche Stunden vermittelte, liegt nun verödet da, und wenn auch zeitweise ein eisiger Nordwind an die Fortdauer des Winters und seiner Vergnügungen glauben machen will — das Tagesgestirn selbst vernichtet un-widersprechlich die Hoffnungen der Eisschleifer und schreibt mit seinen kräftigen Strahlen den Epilog zu jenem herrlichen Vergnügen, welches in der abgelaufenen Saison so viele Herzen lebhafter schlagen machte. — Wie ein In-serat in der heutigen Nummer unseres Blattes besagt, werden die Hütten schon in del, nächsten Tagen abgebrochen werden, und indem somit der Abschied unausweich« lich geworden, rufen wir allen Freunden des Eissportes ein herzliches «Auf Wiedersehen!» zu. — (Der Arbeiter«Gesangsverein «Slavec») veranstaltet am Faschingsdieustag in den Restaurations-Localitäteu der hiesigen Citalnica eine Maskerade. Eintrittskarten zum Preise von 50 kr. per Person und l fl. per Familie werden Dienstag nachmittags in der Cital-nica-Restauratiou sowie abends an der Casse zu haben sein. Neueste Post. Original-Telegramme der Laib. Zeitung. Trieft, 5. März. Erzherzog Karl Stephan und Gemahlin sind gestern abends im strengsten Incognito hier eingetroffen uud im «Hotel de Ville» abgestiegen. Um 6 Uhr abends wird das rrzherzogliche Paar auf der Dampfyacht «Fantasie» die Weiterreise nach Fiume antreten. Trieft, 5. März. An dem Ballfeste des patriotischen Vereines «Austria» in dem prächtig decorierten Teatro Armonia betheiligten sich die officiellen Persönlichkeiten uud die vornehmste Gesellschaft Triests. Vei dem Er-fcheinen des Statthalters Freiherrn von Prctis wurde die Volkshymne intoniert, welche unter frenetischem Jubels dreimal wiederholt wurde. Berlin, 5. März. Bismarck leidet an Muskel-Rheumatismus. Im Reichstage sprachen sich die National-Liberalen, die Voltspartei, die Socialisten und Elsässer gegen das Monopol aus. Die Polen behielten sich ihre Stellungnahme vor. Paris, 5. März. Ein Individuum namens Petrovic, anscheinend durch Lecture auarchistischer Blätter überreizt, feuerte heute von der Börsegallerie mehrere Revolverschüsse auf das Börsepublicum ab und schleuderte sodann eine Flasche mit ätzender Flüssigkeit in den Saal. Ein Börscbesucher wurde geringfügig verletzt. Rom, 5. März. Die Kammer votierte das Budget mit 242 gegen 206 Stimmen. London, 5. März. Von gut unterrichteter Seite verlautet. Gladstone fei entschlossen, seinen Vorschlägen bezüglich Irlands die Bildung einer eigenen irischen Regierung mit einem Parlamente in Dublin zugrunde zu legen, da er hierin die einzige Lösung der irischen Frage erblicke. Man glaubt, Minister Trevelyan werde seine Entlassung nehmen, ebrnso soll der Rücktritt Chamberlains und einiger anderer Mitglieder des Cabinets bevorstehen. Athen, 5. März. Eiu russisches Kriegsschiff ist in Syra. cm englisches, «Maria», im Piräus eiugclaiiftn. Athen, 5. März. Da die Türken ihre Grenztrup. pen verstärkten, hat die griechische Regierung weitere zwei Reservistenclassen einberufen. ^andjchaftlichcs Theater. Heute (gerader Tag): Haus Lonei. Lustspiel in 4 Acten vun Adolf L'Arronge, Verstorbene. Den 4. März. Johann Videmsek, Schneiders-Sohn, 10 Mon., Reber Nr. 3, Bronchitis. ^ Den 5. März. Maria Zavirsel, VcsHers'Tochtcr, 6 /.^, Floriansgasse Nr. 1, Auszehrung. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^ " ^3 ZT ZZß "1?A. Mg. 'MW — M wiUM^'NcM"' b. 2.N. 727.44 1.6 TW. schwach bewölkt ","> 9 . Ab. 723,84 0,4 windstill theilw. heiter Morgens Nebel, nachmittags ziemlich heiter, SonnensaM Das Tagesmittel der Wärme — 2,3°, um 4,8° unter dem "" male._________________________________^_—-^-" Verantwortlicher Redacteur: I. Naglic. ^. Mit wenigen Areuzern täglich lann man eine gründliche Reinigung seines Körpers y bciführcn und hiedurch einem Heer von Kranlhcitcn v^M ' welche durch Störungen im Eruähnmgs- und Verdauung^ < (Verstopfnng, Magen-, Leber- und (Yallenleiden. Hamorrhow" bcschwerdcn. Blutandrang, Appetitlosigkeit«.) hervorgerufen "" den. Wir meinen die Anwendung der Apotheker R. Bra no Schweizerpilleii. erhältlich 5 Schachtel 70 lr. in dcn WotY"«- ' Man achte genau daranf. dass jede Schachtel als Etikette " weißes Kreuz in rothem Grund und den Namenszug R. Vran trägt. ln^. Herrn Julius Hchamnanu, Apotheker in Stockera«. Schon längere Zeit litt ich an heftigen Mageuschwe^ Alle angewendeten Medicaments waren ohne Erfolg -^ »der 0 schafften mir nur eine momentane Erleichlernng. Da wurde vor kurzem auf Ihre Annonce aufmerksam gemacht; vbnM h mir hievon nicht viel versprach, versuchte ich dasselbe boch, ",^ uach der dritten Schachtel Ihlcs «Magensalzes» w>n u 0 lll 0 mmcn gcsund. ^, Jetzt fühle ich mich so wohl, was ich nur Ihren, MM salz verdanke, und lann nicht umhin, Ihnen meinen inN'g! Dank hiesür anszusprechen. Graz den 28. Oktober 1883. l. l. Hauptmann ' illnCoursb°tte Veld Ware Staats.Anlehen. ZNr?,° .......«'7« »'"" >»^r 4^, Swc.M°sc ' 250 st' 12^512^ ^""^" . ssiwstel lw I^-50KI — N^Staateiosc . . i«o " i.ü. 7^.170 25 «°mo'Nente'n,chci,.° ', ' pc?S'i, ^«--'--- ^^^«^"^""le. siencrsrci . 1I4Ü0N0I0 ^'I>cn. Vloleincnte, slcucrsrci , 101 l>5iN2->5 ""»Aoldrcnte 4°/„ . . , . 10,» eo,04-?5 » P,«P'l-rrel!tc 5"/„ , . . . !,5 55 »5,-7« " ^l^b-^nl.^o sl, ö,W,S, I5.Ü50 154-- » ^!wah„°Prioritätcn . . iuu-?u ioi 20 " Etoats.Obl.dlüg.Ostl'ahn) '«?'- --- " ,., „" , ,, vcm «, 187N . 115. — N5, 5« ,j,'^"""c"°Nu,, ^iciufl. ö. W, 11!» 7512l< 25 ^'«°'"^'i!os>: <°/„ i<»0 sl, . . lü< 80 125-2« Glundeutl. - Obligationen ", lubenbütgische.....104-751U5'20 5>«/n Tcmcscr Vanat . . . .lOl 75105-25 5"^ unssarischc...... 104-75105-60 Andere öffcntl. Nnlehen. Donan Ncss.-Losc 5."/,, IW sl. . N« 75 117 50 dto. Anleihr l^?«, sicncrlrci . '»5, — — — Anlcbcn d. St.idtsscmciüdc Wicn i«4—io,l'75 Anlchcn d, Sladlacmcindc Wien (Silbcr und Gold) .... —'-— —'— PrämicN'Anl, d, Stadlgcm. wicn 125 25 i2l> 75 Pfandbriefe (sür !00 si.) Bedcncr. allg,öslcrr.4>/,"/i»Gold. l2«-75i27L5 dlo. in 5.0 „ „ 4'/2 , '"i- 102 — dlo. IN 5,0 „ „ 'l"/n , U6'40 !»!!!!!! dlo. Praniicn-Schuldvcrschr,Z"/n !'!> 25, !»!>-?5 Ocsl.HyPrlYelcnbanl X'j. 5'/,"/» 10U50IU1-- Ölst,°n»g. Äaiil verl. s.n/n . . lull'«,» 102-70 dto. „ ^V,"/<> - I02-4l, 10270 dto, „ 4"/n . . !>8'8 W12510I75 Prioritiitö-Obligationc« (sin 100 st.) lllisabtth. Westbahn 1, «lmifsii'n 1,7 5,011« 5,0 Ferdinande ^lritdahn in t:>Idcr iou 75i»>, z,s, i>,anz°Iojcl>D"..... 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