Cchristleitung. ▲ ▲ Verwaltung: W«tbbon«fla,sr S»r. S A A A + «atdda..»gaf>. Nr.5 IHAMmrr'^ae« ■ ^W (entrnwt'K»«! H»»>>. "/,*.?.V «J?£WS W ^ a a Jil ^ ^ I I I a a J, s«j lW Imfl I illn M 91 Ifill 1 sr Pfe ZPtilllllltJlIUlllL äü ».«,« N,»«VI ▼ ▼ ▼ ▼ ■ ▼ V W ▼ ▼ ▼ T ▼ W ▼ ▼ b«,.,«-el>jtSt-->>-m »ie dsdn«» ,,»--«^> > W W efTfe«b»Tue-«rtu!iT ». tlsieldlne mtitiuatiui f«#tt«risf| es firot« MA.MO. gelte« d>» tut ilbt>rft«auji<). Ar. 44. Der Heutigen Nummer der „Deutschen Macht" liegt Ar. 22 der Anlage „Z>ie Sudmark" »it dem Ztoman: Lea, bei. Richtigstellung der plosschen Phantasten. In der Sitzung am vorigen Donnerttag stellt« Lbg. Dr. Wolsshardt die von uns bereit« ge-würdigten Au«sührungen des slovenischen Abge« ordneten unv Hofrat»« Dr. Ploj in treffender Weise richtig. Er sagte: Insoweit der Herr Abgeordnete Dr. Ploj in seinen Au«iührungen zum Justizbudget sich daraus beschränk» hat, daß er behauptet ha», die deutsche Sprache werde in Umersteiermark entgegen den be« stehenden Gesetzen und Verordnungen über da« Maß gehandhabl. und al« er behauptet, daß die Slooenen von Anstellungen im Unterlande geradezu au«ge-schlössen seien, und daß nur die Deutschen begünstigt werden, und als er weiter behaupie« hat, daß — »ad da« ist wohl nur al« schlechter Witz zu nehmen — da« Justizministerium und da« Obergericht eine germanisatorische Tätigkeit im Unterlande entwickeln, habe ich e« wahrlich nicht mehr not, mich auf eine »atsächliche Berichtung einzulassen. Nicht unerwidert lassen kann ich aber und tat« sächlich berichtigen muß ich die Anwürfe, welche der genannte Herr Abgeordnete gegen den deutschen Richterftand in Untersteiermark erhoben ha», da sie absolut falsch und unrichtig sind und mit aller Ent« schiedenheil zurückgewiesen werden müssen. Ich berichtige tatsächlich, daß im ganzen Unter-lande kein deutscher Beamter angestellt ist, welcher der slovenischen Sprache nicht so weit mächtig wäre, daß er die Verhandlungen nicht mit vollem Ver» ständnisse zu leiien in der Lage wäre. Auch der eine hervorgehobene Fall von dem Adjunkten in Luttevberg stimmt nicht. Der Mann ist allerdings einmal bei der Sprachprüfung durchgesallen. Darau« kann man aber nur den Bewei« ziehen, daß die Prüfungen in der slovenischen Sprache nicht eine Evielerei sind, sondern ernst genommen werden. Killt, Sonntag. 1. Juni 1902. Der Mann hat sich nun einer zweiten Prüfung unterzogen, er ist gut durchgekommen, hat sich in einer mehrmonatlichen Probezeit tadellos bewährt und wurde al« der berufenste unter allen Be« werbern angestellt. Ich komme hiebei auf die Sprachenkurse und muß hier tatsächlich berichtigen, daß diese Sprachen-kurse einem bestehenden Bedürfnisse entsprechen, und daß alle diejenigen, welche au« diesen Sprachen-kursen herauskommen, wirklich der Sprache soweit mächtig sind, daß sie ihren Dienst versehen können. Ich kann mich in diesem Falle auf das klassische Zeugnis de« Herrn Abgeordneten Dr. Herold be-rufen, der sogar behauptet ha», daß derjenige, der eine fremde Sprache lernt, dadurch eben gezwungen fei, langsam, deutlich und verständlich zu sprechen und dadurch eher in die Lage komme, sich im Dialekt mit den Bauern zu verständigen al« der-jenige, der sie al« seine Muttersprache beberrj^r. Eine weitere Beschwerde richtet Nch gegen die Geschworenengericht«. Ich bericht'ge tatsächlich, daß di« Bildung der Geschworen-nlisten selbstverständlich vollkommen dem Gesetze entsprechend vor sich geht, und daß darauf gesehen wird, daß jeder Geschworene beider Sprachen mächtig ist. Eine Gefährdung kann c", .>arin nicht liege»; denn wenn wirklich irgend-. , Verteidiger eine« flovenifchen Angeklagten Be-d >l»n i-egea die Zufammenfetzung der Geschworenen-list l-tbin sollte, so ist e« ihm anheimgegeben, mit Abi.jungen von Geschwornen vorzugeben. Wa« wir Deutsche Untersteiermark« wollen, ist, daß die deutschen Bewerber nicht deshalb auSge-schlössen werden, weil sie eben Deutsche sind; die Herren Slooenen scheinen aber zu wollen, daß nur derjenige angestellt wird, der ein geborener Slovene ist. Wir bestehen mit Recht darauf, daß unsere deutschen LandeSkinder in ihrem Heimailande eine Anstellung finden, und wenn wir eS freudig be-grüßen, daß sie auch die zweite Svrache lernen, so ist dabei für uns auch der Wunsch maßgebenv. daß wir — ich gestehe es ossen — dadurch taktisch in gewisse Vorteile gebracht werden. Ich gesteht daS unumwunden. 27. Jahrgang. Unsere Beamten lassen sich die Sache ernst an-gelegen sein, und die Prüfungen, di« sie ablegen, beweisen, daß si« in der Lage sind, ihren Posten voll auSzusüllen. Sie erlassen mir wohl, auf die geschmacklos«« Ausführungen, welche feiten« de« Herrn Dr. Ploj gegen den Kollegen Dr. Pommer gemacht worden sind, zurückzukommen, ebenso auf die Bemerkungen, wie viele von unstren guten Deutschen eigentlich Slooenen seien und wie vitl Ueberläufer wir beider-ftit« haben. Dies falls tatsächlich zu be-richtigen, überlasse ich einem Partei» genossen de« Herrn Hofrate«Dr. Ploj, dem Abgeordneten Ritter von BerkS. (Lebhaste Heiterkeit und Sehr gut.) In der Rede de« Herrn HosrateS Dr. Ploj war aber da« Bemerkenswerteste, daß er, wie scho.» einging« erwähn», so weit gegangen ist, die Tälig-feit de« Beamtinstandes überhaupt anzuzweifeln und tie deutschen Beamten insbesondere herabzu-setzen. Er sagte, daß daS Ansehen des Richter-stände« in Oesterreich ver'.lasse und daS Vertraue-in die vollkommene Ob'-ktivität und Unparteilich^ des Richterstande» eine merkliche Einbuße er fahren habe. Ich muß e« geradezu unbegreiflich finden vo» jedem und umsomehr von einem Manne, der selbst Richter ist, wenn er sich nicht scheut, in einer De-batte sich von seiner nationalen Vornnzenommen-heit soweit hinreißen lassen, daß er die Objektivität deS ganzen Richterstandes in Zweifel zieht und gegen dieselbe ankämpft. DaS ist entschieden ein sehr sonderbare« Vorgehen. Auf seine weiteren Bemerkungen aber, daß der Richter mit den LebenSgewohnheiten de« Volke« vertraut sein müsse, berichtige ich tatsächlich, wir wollen eS ja haben, daß unsere Söhne, die gewiß mit den LebenSgewohnheiten deS Volkes vertraut sind, in der Untersteiermark Stellung finden. Wenn er weiler gesagt hat (lieft): .Jeder, der »in Interesse daran habe, daß di» alle österreichische Tradition von der GesinnungStüchtigkeit und der ausgezeichneten Qualifikation deS österreichischen besten Freunde auS den Schuljahren, der sich in einer benachbarten Stadt als Kaufmann niederge» lassen hatte, im Orte aus und machte, auf Grund früherer Bekanntschaft, ebenso wie ich, bei der Fa-milie R. seine Besucht. Wir trafen unS dabei, freuten unS über daS unerwartete Wiedersehen und waren lustig und vergnügt, wie eS der Jugend ge-ziemt. Im Laufe der Unterhaltung brachte mein Freund für einen der folgenden Tage eine Partie nach einem in der Nähe gelegenen Berge in Vor-schlag, an der auch mein Klärchen — alt das sah ich sie im Geiste schon an — und ihre Freundin teilnehmen sollten, und womit wir alle gern ein-verstanden waren; hoffte ich doch dabei redlich die Gelegenheit zu einer Aussprache wit meiner Ange-beteten zu finden, ganz abgesehen von den sonstigen Annehmlichkeiten, die eine solche VergnügungStour mit sich bring». ES wurden nun alle ersordtrlichtn Vorbereitungen getroffen, und als der Tag deS Aufstieges herangekommen war und ein herrlicher Morgen nun auch da« ichönstt Wetter für diesen Tag er« warten ließ, trafen mein Freund und ich. mit allerlei Proviant beladen, in der Behausung der Familie R. ein, wo wir die Damen abzuholen ver-sprochen hatten. Schon hier ereilte unS daS erste Mißgeschick, indem KlärchenS Freundin durch einen dienstbaren Geist mitteilen ließ, baß ihr« Mutter plötzlich krank geworden sei und sie deshalb daS HauS nicht verlassen, also an der Partie nicht teil-nehmen könne. WaS war nun zu tun? Zwei Herren und eine Dame, das wollte unS doch nicht so recht gefallen, und so war kluger Rat teuer, wenn wir nicht etwa von unserem Vorhaben ganz abstehen wollten. Zufällig war aber bei Klara« Eltern gerade eine gewöhnlich als „Tante' be- t?tachdr»S vntoU«.) Schirmtos. Es war schon (ine Reihe von Jahren ver« nangen. seit ich die schlichte Zivilkleidung mit der bunteren Soldatenunisorm vertauscht hatt». Wieder einmal zog tder Frühling ins Land, und mit ihm kam die für mich und meine Kameraden besonders wichtig« Zeit des PfingstfesteS von Tag zu Tag näher. Diesellbe brachte nämlich die alljährlich nur einmal wiedeerkehrende Gelegenheit mit sich, einen längeren Urlcaub zu erhalten, um die Verwandten in der fernen, Heimat besuchen zu können. Gleich meinen Kameeraden machte auch ich davon stetS gern oen auSsgiebigsten Gebrauch, hatten wir eS doch dann wieder itinmal etliche Wochen nicht nötig. unS nach „de« Dtienste« ewig gleich gestellter Uhr" zu richten, fondeern waren frei und konnten un« von den Strapazen» und Unbequemlichkeiten de« Kasernen-leben« vollaujts erholen. In diese em Jahre war e« bei mir aber nicht allein die Setiiinsucht nach der goldenen Freiheit und nach Erholunng, von der ich mich besonder« durch-drungen fühlilte, sondern eine noch viel wichtigere Angtltgtnheit t war e«, die mich mi, besonder« freu« diger Erregunng der bevorstehenden Ferienzeit »nt-gegtnsehtn lieieß. Während de« vorjährigen Psingst-ur'.aude« haltete ich Gelegenheit gehabt, in Fräulein Klara R., d»»er erst unlängst aus dem Pensionat zu St . . . zurüäickqekehnen reizenden Tochter deS Nach-darS meiner k guten alten Muiter, ein Jdtal kennen zu lernen, ohihne dessen Besitz mir daS Leben in der Zukunft nur r noch al« ein Trauertal erschien. Auch hatte ich nachch militärischer Art kurz und bündig schon den Entsufchluß gefaßt, mich baldigst ihreS Ja« worteS, sowie ie auch desjenigen ihre« gestrengen Herrn Papa« zu versichern. Die kommenden Ferienlage waren also für mich von der größten Bedeutung. Der Beginn de« Urlaube» rückte näher und näher; Uniform. Wäsche und wa« sonst für die Hebung de« äußeren Menschen nötig erschien, war rechtzeitig in den besten Zustand gebrach» worden, um den beabsichtigten guten Eindruck in der lieben Heimat nach Möglichkeit zu sörbern. Nachdem der Reisetag herangekommen war, und auch alle militärischen Formalitäten, wie Ad-Meldungen u. s. w., ihre Erledigung gefunden hatten, gingS nach der Eifenbahn, und in zwölfstündiger. ununterbrochener Fahrt dampfte ich meinem Ziele zu. Dort freute sich, wie immer, so auch diesmal, bei meiner Ankunft mein gutes. alttS Mütterchen geradezu kindlich darüber, daß sie ihren Einzigen nun wieder einigt Wochen in ihrer Nähe haben sollte. Freilich würd« ich ihr durch allerlei Besuche in der Nachbarschaft und dergleichen oft ziemlich lange entzogen, und besonders das Verweilen in Fräulein Klara« Familie hatte schon immer etwa« längere Zei» in Anspruch genommen; doch Mütter-chen begnügte sich dann gern damit, zu wissen, daß ich am Abende, den ich stet« mit ihr verplauderte, wieder bei ihr sein würde. Wie früher, so nahmen auch in diesem Jahre die erst«» Besuche bei der Familie R. die übliche längere Ausdehnung an, und ich glaubte, au« dem Entgegenkommen von Eltern und Tochter schließen zu können, daß ich ihnen kein unwillkommener Freier sein würde. Leider wollte sich aber nicht sobald eine Gelegenheit zur Aussprache mit der Erwählten meine« Herzens finden, so daß sich die Ausführung meines Entschlüsse«, mir die verschie-denen Jaworte zu sichern, etwas verzögerte. Inzwischen tauchte eines Tage« einer meiner Seite 2 Richterstande« aufrecht erhalten bleibe, wer wünsche, daß der Richlerstand von jenem hohen Piedestale, auf welche« er durch feinen Beruf gestellt ist. nicht in da» lokale Parteigelriebe herabgestoßen werde, in dem Leidenschaft, Uebertreibung und national« Unduldsamkeit in h«roorragend«m Maß« eine Rolle spielen.' so kann man ihm gewiß ganz rech« geben. Aber gerade er ist e«. der durch seine Haltung und derartige Reden bemüht ist. den Richterftand von ditstm Piedestal herabzuziehen oder wenigsten« den Anschein zu erwecken. al« ob der Richterstand nicht mehr jene Objektivität hab«, die er tatsächlich be-sitzt. Ich möchte Herr» Hofrat Ploj nur bitten, daß Leute wie er, sich nicht zwischen da« slovenische Volk und die deutsche Bevölkerung in Untersteier« mark stell'». Wenn der Herr Hosrat Ploj noch die Be-merkung gemacht hat (liest): „Der slovenische Bauer traut sich heute nicht mehr allein zu einem Bezirk«-gerichte zu gehen, er komm« immer zum Advokaten und bittet ihn, er möge deutsch plaidieren, weil sonst zu befürchten sei. daß der Kläger jachsällig werde,' so muß ich tatsächlich berichtigen. daß ein solcher Vorfall sich kaum ereignet haben dürfte, und daß da« wohl nur Phantasiegebilde de« Herrn Hof» rate« Dr. Ploj sind. Entschiedenst zurückweisen muß ich aber den Anwurf: „Die in der Untersteiermark ernannten Richter wissen sich auch nicht immer von den natio-nalen Gegensähen fernzuhalten und gehen nicht immer nach Recht und Gefetz allein vor, sondern lassen sich ziemlich ost von nationalen Sympathien und Antipathien leiten." Ich betone nochmal«, daß unser deutscher Richterstand in Untersteiermark mit der vollsten Objektivität vorgeht, ja ich möchte bei« nahe sagen, ich bedauere e«. daß unsere deutschen Söhne, wenn sie dem Richterftand« beitreten, sich vom nationalen Leben zu weit zurückgehen, und ich bemerke, daß »in Slovene. wenn er in da« Richter-amt eintritt, seine Nationalität immer in den Vorder« gründ schiebt. (Bravo! Bravo!) ^otitische Hlundschau. Z>ie Deutsche SokKspartei hat Freitag nach, mittag« eine Sitzung abgehalten, über die folgende« Kommunique ausgegeben wurde: .Der Verband der Deutschen VolkSpariei hat in seiner heutigen Sitzung nach einer eingehenden Besprechung der politischen Lag« di« gemachten Vorschlägt, betreffend die Fahr-kartensteuer. in Verhandlung gezogen und den Be-fchluß gefaßt, di« Abstimmung üb«r dirfelbe dem Verbände freizugeben. Der Vorstand de« Verbände« wurde gleichz«itig beauftragt, in geeignet«? Weise dafür Vorsorg« zu treffen, daß die beiden Re-gitrung«vorlagen, betreffend die Erhöhung der Ver-forgung«genüfse der Zivilstaat«beamien und deren Witwen und Waisen, noch in diesem Sesfion«ab« schnitte versaffung«mäßig erledigt werden, sowie daß die Verwendung der Erträgnisse der Fahrkarten- zeichnete ältere Dame — deren Verwandtfchaft«-verhältni« zur Familie R. allerding« ein so em« sernte« und verwickeltes war, daß ich eine Begrün-dung für die Bezeichnung Tante daraus nie herzu-leiten vermocht« — zum Besuch, und dies« erbot sich nun, uns. wenn e« angenehm sei, zu begleiten Nun war uns allerdings diese Begleitung nicht« weniger als angenehm, doch konnten wir wohl auch nicht gut nein sagen, und so nahmen wir denn daS Anerbieten dankbar an. Dabei mochte sreilich jeder von un« beiden Männern im Stillen hoffen, daß e« ihm gtlingt» werde, nicht die alte Tante, son-dern Fräulein Klara zu seiner Begleiterin zu haben. Wir brachen also aus, und da« Glück schien mir anfangs besonder« günstig zu sein. Die Tante, welche zufällig den Wohnsitz meine« Freunde« sehr gut kannte, nahm letzteren so in Anspruch, daß ich mich mit ihr zunächst nicht weiter zu befassen brauchte; ich konnte also meine ganze Aufmerksam-keil meiner Auserkorenen zuwenden. Leider dauert« di« Freude nicht lange, denn bald trat di« bös« Tante störend dazwischen, indem sie auch un« nach allem Möglichen und Unmöglichen sragte und so jede Unterhaltung zu zweien in hohem Grade störte. Doch ging der Ausstieg noch ganz gut von statten, und wir durften bei dem prächtigen Wetter erwarten. daß «in« herrliche Fernsicht unsere Mühe lohnen werd«. Leider sollten wir aber auch diese Freude nicht genießen. Al« wir die Spitze de« Berge« noch nicht ganz erreicht hatten, stiegen wider Erwarten Wolken am Himmel auf, die bald nicht nur jed«n Ausblick uu-möglich machten, sondern auch zur schleunigen Um-kehr mahnten. Unsere Befürchtung, daß ein Regen« guß sich einstellen werde, erwie« sich leider al« allzu begründet, und schon nach kurzer Zeit, al« wir steuer zu den in Au«sicht genommenen Zwecken in entsprechender Weiie gewährleistet werde." Pas 1« Millionen Anlehen »er Stadt Hr«j. Wi« man au« Kreisen der steiermärk>schen Adge« ordneten mitteilt, hat die Vorlage de« steiermärkischen Landtage«, betreffend die Landesgarantie für da« 14 Millionen-Anlehen der Stadt Graz, die Sanktion bereu« erhalten. Die Regierung brachte heute eine Vorlage über die Pupillarsicherheit diese« Anlehen« im Abgeordnelenhause ein. Der vom Justizmini« sterium eingebrachte Gesetzentwurf über die Ver« wendbarkeit der Teilfchuldoerfchreibungen der von der Stadt Graz aufzunehmenden Anlehe von stif« tung«pvpillaren und ähnlichen Kapitalien genehmigt die Verwendung zu obgedachtem Zwecke. Wolf-Schalk. Die Erwideiung de« Abge-ordneten Wolf, welch« heut« in d«r .Ostdeutschen Rundschau" erscheint, wendet sich nach einer kurzen Einleitung gegen die Alt und Weise deS Kampfe« der „Unbedingten". Nach einer Charakterisierung der Flugschrift Schalk« al« sophistisch hergerichtet«, mit moralischer Entrüstung ausgeputzte Beschimpsun« gen und Verdächtigungen schildert die Erwiderung den Verlauf des Zwiste« im alldeutschen Lager. Die Angelegenheit Seidl sei für Wolf nach den stengsten Begriffen de« Ehrenkodex zur Austragung gelangt, und doch werde ihm oie Art der Aut« tragung zum Vorwürfe g«macht. Wolf erwähnt, daß Schalk im Abg. Berger und im Rechtsanwalt Vinzenz v. Berger kräsiig« Unterstützung fand. Bin« zenz v. Berger fei auch zu jener Zeit AuSfchuß-Mitglied de» deutfchnationalen Verein.« gewesen, alS daS bekannte verstümmelt« Telegramm an da« .Grazer Tagblatt" abgesendet wurde, au« welchem Abgeordneten Schalt später die Disqualifikation Ed. v. Stranikys als V«rlr«t,r Wols« ableitete. Vinzti-j v. Berger sei au« dem väteUichen Freunde Wols« der Staat«anwalt der Alldeutschen geworden. Wolf verweilt dann auf die in Linz eingtdrMchte Klage und erwähn», daß Schalk durch feine Im-munität al« Landtagsabgeordneter sich der AuS-tragung entziehe. Er widerleg» sodann di« Be> bauptungen in d«r Broschüre EchalkS Punkt für Punkt wit Blasen und Beweisen. Bezüglich der AnknüpsungSversuche mit Rußland sagt Wols: »Ich verpflicht« mich, wenn dem Abg. Schalk der Beweis hiesür gelingt, seine Broschüre auswendig zu l«rn«n und si« vor dem Haupttore der StesanSkirche so lange herzusagen, di« ich von den durch mein« Schandtaten auf« äußerst« g«r«izun Cdristlichfozialen erschlagen werd«." Di« ganze Geschichte fei für chiisNichfoziale Geschworene erfunden, um die patuo-tische Entrüstung gegen den Vaierlanvsverräter zu erregen. Wols kommt sodann aus die Bestechung durch daS Zuckerkartell zu sprechen und erwähnt, daß von seiner Erwiderung bereilS 50.000 Abdrücke bestellt fiten. Er habe «in« Anzahl von Klag«» in Angelegenheit der Flugschrift Schalks eingebracht. Demnächst werde das AuSlieferungSbegehren für Abg. Schalk dem Abgeordnetenhaus« vorgelegt werden. wieder über Klippen und Felsen bergabwärts klet-teilen, fing ein Regen an niederzurieseln. Nun be« gann mein Verhängnis Fräulein Klara, die einen cremefarbigen Hut mit allerlei Zierrat trug, der sehr empfindlich war und am allerwenigsten der Feuchtigkeit zu wider-stehen vermochte, war jetzt bei mir in einer sehr bedauernswerten Lage. Hatte ich mich doch — ganz abgesehen von dem vorher so schönen Wetter — al« Jünger de« Mar«, in Unisorm nicht gut mit einem Regenschirm bewaffnen können und konnte ihrem Hute also gegen den Rege» leider nicht den geringsten Schutz bieten. Sie lief deshalb, so schnell sie konnt«, unter ein« nicht mehr allzu entfernte große Eich», u« dort ihr Kleinod nach Möglichkeit vor dem Regen zu schütze». Mein Freund ober, dessen Stock seines Umfanges wegen bei mir schon längst einig« Bewunderung erregt hatte, entnahm demselben nun einen veritablen Reg«nschilm. mit dem er sich natürlich sofort bei meiner Angebeteten nützlich machte. Mir blieb unter diesen Umständen nichts an-der«S übrig, al« die traurige Pflicht, der von meinem schirn.besitzenden Freund«, schmählich verlassenen alten Tant« Beistand und Hilfe zu leisten Mit vieler Mühe gelang e« mir, sie in dem immer mehr zunehmenden Regen bi« unter die nächste Buche zu bugsieren und dorl zu landen. Nun mußte ich wohl oder übel al» ihr Gesellschafter mit au«harre», während mein Freund an Klara« Seite sich mit ihr de« von mir so häufig gesuchten Alleinsein« er« fr«uen durst«. Welche Gedanken durchstürmten jetzt m«in Ge-Hirn! Ich «rinnrrtr mich plötzlich lebhafter als vordem, daß Klara in dem Wohnorte meine« I Freunde« im Pensionat gew«sen war, daß fi« auch Nummer 44 Aus Stadt und Land. Hvangelische Gemeinde Heut«, Sonntag vvr-mittags 10 Uhr. find«t «in öffentlicher evangelischer GoileSdienst im AndreaSkirchlein. Gartengasse, stau. Nachmittag« wird bei schönem Wetter ein ÄuSflig nach Meilenstein veranstaltet, womit ein evaiige-lischer Gottesdienst um 4 Uhr nachmittag« oer-bunden werden wird. Ernennungen und Zlebersetzuuze» i« ?#«• verkehrsdienlle. Im VerwaltungSbereiche der Post- und Telegraphrn-Direktivn in Graz wurde» zu Posta!sift«nt«n ernannt; die PostamtSprakl.kaiuei Franz Suckler für Mostar, Anton Korp für Billach, AchiUeS Boryczko für Gruz, Karl Tieftligrubei in Aussig sür Mürzzuschlag, Adalbert Pucelik » Marburg für Steinbrück. Richard Schober in Graj für Köflach, Franz kahr in RadkerSburg für ißoi-laset und der ManipulationSdiurnist Jobami Tscharf für Villach. Ueberfetzt wurden die Poii-osfiziale Franz Gründl von Graz 2 nach Graz 1, Wilhelm Schmidt von Mürzzuschlag nach Graz i und der Poftassistent Jgnaz Morpurgo von P»n-tasel nach Graz l. — Die k. k. Post- und lele-graphen-Direktion hat die absolvierten Obergy«-nasiasten Eugen Lenartschitsch in Scheifling und R»d. T e k a u tz in Storv, die absolvierten Lehraml«-kandidalen Franz Kraßnik in Klagensnrt und öifiot Wengler in W.lS und den Post- und Telegraphen-Expedilor AloiS Weiler in Graz zu Postamlt-Praktikanten ernannt. KUlier Knrnverein. Der Ausflug, den »t: Cillier Turnverein am FrohnleichnamSlage v«!in> staltet«, war vom herrlichst«» Weiter begiim»g>. Am Morgen zog ein« wanderirohe Turnerschar üb« den waldigen Rücken deS Malitsch nach dem berg-srredenumvobenen HermagoraS, wo bei trefflicher Labe und frohem Liederklang willkommene Äui gehalten wurde. Als die Turner am Nachmmagi sich dem freundlichen Tüffer näherten, da roinltt» ihnen aus dem Bade Fahn«n in reicher Fülle ei*i herzlichen Willkommgruß zu. Der Hauptteil in AuSflugStheiluehmer traf mit dem NachmitiaM-zuge in Tüffer ein. Die Mitglieder de« Mäuuei» gesangvereine«, de« Gesangvereine« „Lieder!»»;', de« Radsahrervereine«, deS Deutschvölkische» 8e-hilfenvereine« und de« Deutschen Sponsern»«« waren fast vollzählig erschienen. Hunderte deutschen Männern und Frauen waren dem srodn Aufgebote de« Turnvereine« gefolgt und sammelte» sich bald, den prächtigen Sitzgarten vor de« 9»r> hause dicht erfüllend, zu einet fröhlichen Äu»d< die den gediegenen Vortragen der Cillier Musik-vereinSkapelle und den prächtig n Liedern, bo»ii die beiden Geiangvereine die AuSflubSieillithui« ergötzten, in bester Stimmung lauschten. Wi besonderer Freude wurde eine SJbthfiluna de« Marburger Turnverein,« begrüßt, welche den weiten Weg nicht gescheut hatte, um sm Eilli t Turnvereine zu seinem 40 jährigen Äesuil» ihn stetS freundlich und liebenswürdig behaitdeil hatte, daß er Besitzer eineS eigenen Geschäfte« nur und sich vielleicht auch auf der Brautschau besait und dergleichen mehr. Ich war dabei sür die red-selige Tarne jedenfalls ein sehr angenehmer Gesell-schaster. da ich ihr die Kosten der Unterhalts ganz allein überließ und nur den Zuhörer spiele, wobei ich allerdings ihrem Redeschwall herzlich wenig Aufmerksamkeit schenkt»; meine Gedail» waren an ganz anderer Stelle. Wie gern wäre auch ich bis zu der Eiche, tat Schutzgeiste unserer beiden Reisegefährten, vorge. drungen. aber jeder Verfuch scheiterte an der Zl»«il der Tanie vor dem, allerdings in Strömen berat-fließenden Regen. Ich wünschte meine Gefcl-schasterin in diesem Moment weit hinter den Mnv, mußt« aber wohl oder übel ausharren, bi« der Regen nachließ, und wir nach geraumer Zeit in-seren Heimweg sortsetzen konnten. Mit bangem Herzen näherte ich mich de, Schlupfwinkel der beiden jungen Leute, und al« m« sie erreich» hatten, ließ mich ihr Gebaren sehr da.! erkennen, wie durchaus gerechtfertigt mein» Be-fürchtungen gewesen waren. Ich war nicht wii im Zweifel darüber, daß zwischen ihnen eine Be -ständigung stattgesunden hatte, bei der wir cli Zeugen höchst überflüssig gewesen wären. Da «ei» Freund — dieser mir nun sürchterliche Mensch -zudem natürlich immer »och der alleinige Besitzer »ine« Schirmes war. und Klaras Hut unter Öm nassen Bäumen nach wie vor deS Schutzes bedurfie. so war e« selbstverständlich, daß die beiden mi> einander gingen und mir die Tante weiter al« sellschafterin verblieb. Abgesehen von de« recht schlüpfrigen Wege, aus dem ich sie unzäblige-wle I vor dem Fallen schützen mußte, schien sie sich Mütter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. Sonutagsveilage der „Deutschen Wacht" in Killl. m. 22 „Die ©übmsttt" erschein« jeden Sonntag als unentgeltlich« Beilage für die Leser der „DeuIschen Wacht". — Ei»»eln ist „Die Eüdmark" nicht täusch. l! H )2 Lea. Roman von 0. G. Sandersohn. — Autorisierte (2#. Zortsehung). »Nun, nun, Miß. ganz die alte Geschichte wieder - die edle Zeit im Wortgefecht verschwenden! Es ist für mich von weitgehender Bedeutung, zu erfahren, weS-halb Lord Barchefter an jenem Abende 1» lange am Tore wartete und ob daS so Gepflogenheit bei ihm wnr, ferner noch, aus welchem Fuße Sie mit ihm standen, überhaupt einen vollen Bericht über Ihre Bekanntschaft mit ihm möchte ich hören." Zitternd an allen Gliedern sprang Lea jetzt von ihrem Sitze auf. ES war also noch nicht genug, daß sie sich im eigenen Herzen gcdemütigt suhlte durch die Liebe, die sich hineingeschlichen, sondern sie sollte auch noch durch die Macht der Verhältnisse gezwungen werden, sie Anderen zu lekcnncn! Sie konnte die Geschichte ihrer Bekanntschaft mit Barchester diesem luchsäugigen Detektive nicht erzählen, sühlte sie zu klar, ohne sich nicht zehn-mal durch Stimme und Mienen zu verraten. Ihre ver-wundetcn Gefühle suchten sich im Zorn Erleichterung zu schassen, und mit flammende» Augen stieß sie hervor: „Ich glaubte, Sie wären engagiert, Lord Bar-chester's Schuldlosigkeit ans Licht zu fördern, nicht aber allerlei Angelegenheiten, mit welchen Ihre Nachforschungen Sie in Berührung bringen, auszuspionieren! Und was habe ich noch obendrein mit dem Lord zu tun?" Der Detektive war gleichfalls aufgestanden und legte abermals wie beschwichtigend feine Hand auf ihren Arm. «Mist " sagte er mit ungewöhlicher Milde — und Lea konnte trotz ihres Unwillens nicht umhin, sich ein-zugestehe», daß sein häßliches Gesicht einen wirklich gewinnenden Ausdruck anzunehmen vermochte — „es ist ja nicht meine Absicht, Ihre Gefühle zu verletzen, das weiß Gott! Diese peinvolle Geschichte verlangt es aber. Der Fall ist sehr böse und die Zeit sehr kurz. Glaube» Sie denn, daß meine Fragen von eitler Neu-gier diktiert werden? Ich habe bei allem nur einen Zweck im Auge — den armen Lord frei zu bringen? Uebersehung aus dem Englischen von Ä. Brauns. «ach - 1 CfTlfttm. und jede meiner Fragen geschieht in diesem Sinne. Und Sie können mir sehr behülflich sei». Stecken Sie also um des unschuldigen Mannes willen, in dessen Interesse ich arbeite. Ihren Stolz in die Tasche und sagen Sie mir, was ich zn wissen wünsche." „Ich würde ja Ihrem Wunsche nachkommen," ver-setzte Lea immer noch unschlüssig und schüttelte seine Hand von ihrem Arme ab, „wenn ich überzeugt wäre daß es Ihnen von Nutze» sein könnte, was aber nicht der Fall ist. Das hat doch Alles nichts mit dem Hausirer zu tun!" „Dem Hausirer?" wiederholte Knowles ve.ächtlich, „wer denkt denn an den?" „Das müßten Sie doch!" „Müßte ich das wirklich?' fragte er mit satirischem Lächeln. „Na na," fügte er dann freundlicher hinzu, „ich sollte doch meinen, Sie würden in dieser Angelegen-heit sich meinem gewiegteren Urteil unterwerfen können!" Lea preßte die Hände an ihre klopfenden Schläfe in dem Bemühen, ihre Gedanken zu sammeln. Den eigentlichen Grund seiner Frage>i erkannte sie zwar nicht, doch hatte KnowleS behauptet, daß sie notwendig seien, und er mußte das wohl am besten wissen. Dursten in diesem Falle ihre Gefühle den Interessen des unschuldig Angeklagten im Wege stehen? Nein, das durfte nicht sein! Das herausquellende Schluchzen unterdrückend, gab sie in den knappsten Worten dem Detektive die gewünschte Darstellung. Dieser hörte gespannt zu, die Augen fest aus ihr Antlitz gehestet. „Demnach war es gar nicht seine Gewohnheit, hier-her zu kommen?" lautete seine erste Bemerkung. „Durchaus nicht." „Und nie zuvor hatte er a» einem Mittwoch am Tore auf Sie gewartet?" „Niemals." .Obfchon es ihm bekannt war, daß Sie an diesen Abenden in die Pfarre zu gehen pflegten?" „Gewiß." .Hm!" Nu» verfiel er in nachdenkliches Schweigen. Bald aber fing er an zu pfeifen. „Nun." fragte Lea jetzt mit großer Lebhaftigkeit, „zu welchem Schlüsse sind Sie denn gelangt?' »Habe ich denn gesagt, daß ich zu einem Schlüsse gelangt bin?" fragte er dagegen. „DaS zwar nicht; Sie pfeifen aber, und das ist ein Beweis, daß Sie etwas entdeckt haben. Diese Be-obachtung habe ich schon bei mehreren Gelegenheiten machen können." „Sie besitzen viel Scharfsinn!' lächelte Knowles und pfiff ruhig weiter. „Sagte ich Ihnen nicht, daß mir Ihre Mitteilung nütz:» würde?" bemerkte er nach einer Weile. „Nun wollen wir die Sache zusammen analysire»: Lord Barchester's Gewohnheit war es nicht an den Abenden, an welchen Sie in der Pfarre waren Sie am Tore zu erwarten, er tat eS nur einmal — an jenem Unglücksabend. Dem Anscheine nach wußte Mr. Tollemale nicht, daß Sie mit Lord Barchester näher bekannt waren; er sah Sie nur damals mit ihm im Garten, wie der Lord einen Augenblick seinen Arm um Ihre Taille legte, und obgleich er hierans auf eine intimere Bekanntschaft schließen dürfte, so konnte er doch unmöglich wissen, wo und wann Sie sich sahen und sprachen, konnte folglich auch nicht mit Bestimmtheit auf BarchestetS Anwesenheit am Tore an dem bewußten Abend rechnen, folglich wurde das Taschentuch nur zu-fällig und nicht mit Absicht fallen gelassen. Die nächste Frage wäre »un: durch welchen Zufall ist eS in Tolle-mache's Besitz gekommen? Ueber diesen Punkt muß ich dem Lord bei meinem nächsten Besuche im Gefängnisse fragen.' Verwundert und mit unwilligem Kopsschütteln sah Lea zu ihm aus. „Wieder Tollemache!" rief sie. „Können Sie denn gar »ich! loskommen von der alten Geschichte?" „Wer hat den Schlaftrunk in den Whisky gegossen?" trumpfte der Detektive ab. „Wer daS getan hat, der hat auch den Mord begangen." Lea schwieg. „DaS gilt der Schuld des HausirerS," fuhr Knowles fort, mit dem Daumen und Zeigefinger in die Luft schnippend, „und das' — das Manöver wiederholend — „Mr. Tollemache's Alibi! DaS ist ja überhaupt einer Prüfung noch gar nicht unterzogen worden, so wenig wie irgend eine seiner Aussagen im Verhör! Vor-hin äußerte ich, es wäre ein böser Fall. Glauben Sie wohl, daß ich diese Bemerkung gemacht haben würd«, wenn ich den Kamps gegen einen gewöhnlichen Hausirer zu führen hätte? Sicherlich nicht. Tollemache aber ist ein kluger Kops mit tüchtiger Bildung, und mit diesem habe ich e« zu tunk Jeder Zug ln diesem Splel ha« einen Zweck und wurde mit kühler Berechnung ausgc-fischtaber zugleich auch mit scharfem Blick für feine eigene Sicherheit. Er niachle Ihnen den Hof und mit vielem Geschick. Der ist kein gewöhnlicher, gemeiner Spitzbube oeer Abenteurer, sondern ein seiner Herr von großer Gewandtheit, wie mir versichert worden, und daß er von altem Adel ist und in großem gellschastlichem Ansehen steht, war uns bereits bekannt." „Warum sollte aber ein Mann in Tollemache's Range tritt Vorbedacht den Tod einer alte» Frau in der niedrigen Lebensstellung meiner Großmutter planen, die ihm überdies ganz fremd war?" „Sind Sie des letzten Punktes ganz sicher?' „Vollständig!" behauptete Lea mit wachsender Er-regung. „Meine Großmutter hatte ihn bis zu jenem Tage, an welchen, er mit Lord Barchester bei unS vor-sprach, nie gesehen. Er war ihr so fremd wie sein Name, den sie nie gehört hatte; und je mehr ich darüber nach-denke, desto mehr überzeuge ich mich, dem Herrn Unrecht getan zu haben. Zu einem anderen Schlüsse kann ich nicht kommen. Ich bin impulsiv," fuhr sie mit einem leisen Seufzer fort; „und so hatte ich auch rasch ein starkes Vorurteil gegen Mr. Tollemache gesaßt und ließ mich — infolge desselben TemperamentSschlers — von meinen Empfindungen fortreißen/ „Hm!" machte der Detektiv. „Wenn ich nun aber das vermeintlich gestohlene Geldsäckchen,' fuhr er dann fort, „an das Tageslicht fördere, werden Sie Ihre Ansicht i.i Bezug auf den Hausirer dann ändern?" Lea erbleichte vor Schreck. „Dann bleibt mir nichts anderes übrig," räumte sie kleinmütig ein, „ich hosse jedoch zuversichtlich, daß Sie sich irren. Es fällt mir so schwer, zu glauben, daß der Hausirer nicht der Schuldigt ist, denn in diesem Falle ständen wir vor einem neuen Rätsel WaS steckt noch dahinter?" rief sie jäh mit lauter Stimme, als ihr Auge dem feinigen begegnete. „Warum kreuzte dieser Mann unseren Pfad?" Wie elektrisiert sprang sie von der Bank auf, den Detektiv mit erschrockenen, wild« flehenden Blicken anschauend. „WaS hat das alles zu bedeuten? Sie haben Mr. Tollemache in Verdacht, denken sich wohl auch sein Motiv. Ich kann das deut-lich in Ihrem G sichte lesen. Was ist's? WaS ist das neue Geheimnis? O Gott." rief sie leidenschaftlich, „ich hab« alleö so satt! Wann wird es enden? Wann wird es enden? Wann wird Lord Barchester frei und daS gräßliche Rätsel gelöst werden?" „Nur nicht gleich so auS dem Häuschen fein!' scherzte der Detektive, indem er sich ebensallS von der Bank erhob. „Lassen Sie uns in» HauS gehen und Mr. Tollemache nicht wieder erwähnen. Zerbrechen Sie sich auch nicht weiter bm Kops Über fein Motiv, noch über meine Ansicht darüber. Miß MorriS. Wir »volle» denken, er sei unschuldig, bi» —* setzte er mit Nachdruck hinzu — „sich das Geldsäckche» findet." ZwanzigsteS Kapitel. Diese Unterredung hatte am Sonnabend stattge-funden. In der Nacht zum Sonntage regnete eS in Strömen, der Morgen aber brach licht und klar an mit einer frischen Brise von Osten her. Die reine Schön-heit deS Iunimorgens lockte Lea hinaus in den Garten, und der Duft zwischen dem Blätterschmuck der Baum-zweige und der Sonnenschein, der auf das Feld und die blumenbunten Wiesen herabstrahlte, lenkten ihre Gedanken zu Barchester in seiner engen Zelle. Bei dieser Vorstellung traten Tränen in ihre Augen und perlten herab aus ihr schwarzes Kleid. Oh, stände ihr doch das Recht zu, ihn trösten zu dürfen in seiner Verlassenheit und Erniedrigung; könnte sie doch in sein Angesicht schauen und den Laut seiner Stimme ver-nehmen, nur für einen kurzen Angenblick! Diese Gedanken wurden verdrängt von der Erinnerung an Eva Miller wid deren Besuch im Gefängnis, und rafch hob sie die Hand nnd trocknete die Tränen. Er gehörte dieser Fremden; doch so lange er unter schwerem Kummer und entehrender Anklage litt, da mußte sie seiner ge-denken, mußte ihn lieben, mußte um ihn weinen. Wenn er erst wieder frei und aller Schimpf und Makel ab-gewaschen war von seinem Namen, dann sollte er für immer aus ihren Gedanken gebannt werden. Dann wollte sie auch Greenlhire für immer verlassen. Wie vermöchte wohl vor feinen Toren zu wohnen und Zeugin seines Glücks zu 'ein? Nein, weit, weit fort von hier wollte sie gehen! Und mit der Zeit vielleicht würde der Schmerz sich abstumpfen und Ruhe und Friede wieder Einkehr hatten in ihr zermartertes Gemüt. Plötzliche? lautes Bellen deS Hundes kündigte Besuch an und riß sie herans anS dem betrübenden Gedankengange. Nasch in den Hof eilend, kam sie in der Nähe des Hauses dem Detektive in den Wurf. Er erschien in einem langen GefellfchaftSrocke nebst glänzendem Seidencylinder. Die Wäsche war tadellos, die Farbe der Kravatte jedoch etwas zu lebhast. Die Leidenschaft deS Detektives für elegante Garde-robe war ihr schon längst ausgefallen, und in glücklicheren Tagen würde sie sich über diese kleine Schwäche gewiß amüsiert haben, jetzt aber sah sie nur seinen spiegelglatten Hut und wunderte sich im Stillen, warum er in dem kleinen Eoombe sich so viel Mühe mit seinem Anznge machte. „Guten Morgen!" rief Lea dem Polizisten ent-gegen. „Welch lieblicher Morgen nach dem Stnrm und Regen der Nacht!" „Meinrn Sir?" bemerkt? Knowle» mit lrise zwclflen- der Miene. „Mir scheint solcher Ostwind trotz der heißen Sonnenstrahlen doch empfindlich kühl Nun aber möchte ich mir die Frage erlauben, ob ihr liebenswürdiger Clutterbuck strenge Eonntagsheiligung beobachtet?" „An einem Sonntage eine Arbeit verrichten zu solle», würde er ganz entschieden znrückweisen, bin ich fest überzeug», nicht etwa anS religiösem Bedenken, fondern als einen Eingriff in seine Freiheiten und Rechte." .Natürlich würde ich seine Dienste nicht umsonst verlangen, aber einem Goldstück gegenüber, sollte ich meinen, würde selbst dieses Clutterbuck'S Ungesälligkeit sich nicht alS stichhaltig erweisen. Di« Zeit ist eben so kurz bemessen, daß einen Tag ungenntzt verstreichen zu lassen mir unverantwortlich scheint." „Was wollen Sie denn vornehmen?" Ohne zu antworten, geleitete er sie zu einem alten, anßer Gebrauch gekommenen Brunnen, der sich links von dem Psörtchen befand, daS zu dem Pfade über Coombe-Hill führte. „Dieser Brunnen ist gar nicht sehr tief," meinte er, mit dem Stocke darauf zeigend, .ist auch gänzlich ausgetrocknet, wie ich schon ergründet habe. Ans dem Boden liegt daS Geldfäckchen und das will ich herauf-holen." „Wie können Sie das so ganz sicher wissen?" fragte Lea, fast erschrocken über die Bestimmtheit, mit der er seine Behauptung aussprach. „Das will ich Ihnen gleich erklären. Ans Ersah-rnng ist mir bekannt, daß ein Mensch einen Mord begehen kann, als Dieb dagegen sich in seinen eigenen Augen furchtbar degradirt vorkommen würde. Nun wissen Sie bereits, daß nach meinem Dafürhalten das Geld nur alS Blendwerk mitgenommen wurde. Wird es der Mörder aber behalten haben? Ich behaupte: „nein!" Ueberdies fehlt auch das Säckchen, und daS hat er sicher nicht bei sich behalten, davon dürfen Sie überzeugt sein; haben Sie mir- doch selbst gesagt, daß der Stoff desselben ein besonders auffälliges Muster hatte und noch obendrein der Name ihrer Großmutter darauf gestickt war. Was wird der Mensch nun damit gemacht haben? Die kleine Schwierigkeit, behaupte ich, hat er in der Weife gelöst, das, er es in den Brnnnen warf und so den Augen aller Menschen entzog. Und von noch etwas anderem werde ich in meiner Ansicht bestärkt," fuhr der Geheimpolizist sort, „nämlich, daß der Deckel nicht verrückt wird, weil er von Keinem an-gerührt wird, U der Brunnen kein Waffer enthält. Ueber diesen Punkt habe ich bei Clutterbuck Erkuudi-gungen eingezogen, und der versicherte, er rühre ihn niemals an." (Fortsetzung folgt). M «rlehrende». Unterhaltende», heiteres etc. WW ^ " »^^^«SS>^«»I??«SS^->!!I>SS»«iiI?S^SSSSSSSL-!I!IZl!°,«« »M»«lSSWS»°I»«ISWMzSSSSSS»>!ÄI»>-iW« Vom wunderschönen Monat Mai. Dem „Münch R. N." wird das folgende, 1B' 9 am Rhein veröffentlichte Gedicht eingesandt, da» wir unseren Lesern »um Troste hier wiedergeben. Es ist eben alles schon dagewesen, auch ein Mai wie der diesjährige. SIA, was ist das sür eine Lenze Achtzehnhundert sechzig neun, EiSgezapf statt Blumen. Kränze, Regen und kein Sonnenschein. Kuckuck nist durch grüne Reiser Nicht mehr, wie eS sonst sein Brauch, Katarrhalisch ganz und he fer Frcht er am Kamillenstrauch. Aus die Heilkraft der Kamille Baut der alle Egoist, Wählend dort im Gras die Grille Krönt am Rheumatismus ist. Selbst der Nachtigall Geiändel Schallt uns nicht mehr lieblich zu, Lerchen tragen Regenmäntel Und die Frösche Gummischuh! AIs sie jüngst am Lorleyselsen Warfen aus der Netze Flachs Sahen Sie in Mnteipelzen Schwimmen einen atien Lachs. W>lch' ein Lenze! Wer im Rheine Sich zu baden jetzt vermisst, 9!ehm' als Schwimmhos' ja doch eine, Die »echt warm gefüttert ist! Sommernacht. Die Linde nickt zum Fenster herein, Von goldigen Blüten schwer. Berti ciumle« Dusten. Dämmerschein Und Frieden ringsumher. Der Bronnen raunt feine alte Weif', Das H.'imchen zirpt und fummt. ^m Garten webt ein Flüstern leiS, D«S endlich süß verstummt. Ausglüht der Mond in holder Scham Und hält v«ischwiegene Wacht, Die Linde säuselt wundersam Und duslet durch die Rächt. Rdi,h. Aolk.r. Benutzung von Kartoffeln für feine Wäsche statt der Seif». Zu diesem Zwecke lassen sich lediglich di« wejß.n Sorten anwenden: die blauen, roten und die von marmoriertem Fleische aber sind, weil die Wäsche davon Flecken bekommt, dazu untauglich. Eigentlich ge-braucht man nur daS darin enthalten« Wasser, welches, vermöge der ihm eigen-tümlichen Säure, allen Schmutz auflöst. Zur Gewinnung desselben werden die Kartoffeln gewaschen, geschält, aus einem Reibeisen zerrieben und da« Stärkemehl in eimm Haarsiebe ausgewaschen. Der Faserstoff wird hernach bei Seile gelegt und das Wasser, wenn sich alle« Stärke-mehl zu Boden gesetzt hat. adgegosicn und statt der Lauge zur Reinigung der seinen Wäsche gebraucht. Vorzüglich dient eS zum Waschen der seidenen Strümpfe, Tücher, Bänder und anderer dergleichen Stoffe: was sich aber, der Zusammen-setzung wegen, z. B Kleider, nicht waschen läßt, wird also gereinigt: Man legt die zu reinigende Sache über ein leinenes Tuch aus den Tisch, taucht einen Schwamm in das Kartofselwaffer und reibt mit dem gesüllten Schwämme das schmutzige Zeug, taucht wieder ein und sährt damit so lange fort, bis der Schmutz sich völlig abgelöst hat Hierauf wasij,e man das Zeug. Strümpfe. Bänder. Tücher n. dgl. wieder-holt in reinem Waffer aus, um den auf-gelösten Schmutz abzuspülen und trocknet sie. Aus diese Art werden sie v>el reiner und schöner, als bei Anwendung der ge wönlichen Seise, verlieren nichis von ihrer Farbe und bekommen ihren ursprünglichen lebhasien Glanz wieder. Die Menge der dazu ersorderlichen Kartoffeln richtet sich nach Anzahl und Größe der zu waschenden Stoffe und der Stätte des Waffers. roel-cheö zur Reinigung nötig ist. Je weniger Zlußwaffer hinzugesetzt wird, desto größer ist seine Wirksamk.it. Bei Blutungen der Stase: Arme in die Höhe. Löschpapier unter die Zunge. Einziehen von Essigwaffer. Kalte Umschläge auf Nacken und Stirn. Mittel gegen jede Art von Flechte«. Eine Abkochung der Wurzel der gro. ßen Kielte, die sehr bekannt und überall erhältlich ist. leistet h?er gule Dienste. Während einiger Wochen täglich all Tee genommen, hat man damit diese Krank-heit mit Ersolg bekämpft. Außerdem ist reizlose Kost, Bewegung in srischer Lust, Hautpflege im allgemeinen, Dampf' und Wannenbäder sehr zu empfehlen. Maschwasser gegen Sommer« sprossen. Sommersprossen lassen sich nicht gänzlich verlreiben, wohl aber entfärben. Feingeriebener Meerrettich in einer GlaS-staschc mit scharsem Weinessig übergössen und so 2« Stunden wohloerpsropft stehen-gelassen, wird mit Erfolg angewendet. Be-streicht man die Sommersprossen hiemit vor dem Schlafen, so werden dieselben nach ungefähr vierzehntägigem Gebrauch fast ganz verschwunden sein. Zum Bor-schein kommen die Sommersprossen alle Jahr« wieder, woraus man wieder zu der, selben Kur schreitet. Tintenflecke aus Teppichen von Wollstoffen kann man entfernen, ohne daß eine Spur davon zurückbleibt, be-sonders wenn die Tinte noch seucht ist, wenn man zuerst alle Tinte, die noch nicht in den Stoff eingedrungen ist, mit einem Fließ- r (zum Uhrmacher): .Die Uhr. welche Sie gestern gemacht haben, ist heute schon stehen ge> blieben. Ich bitte Sie um alles in der Welt. eine Uh, ist doch kein Regenschirm!" Sin Gemütsmensch. Gattin: „Geh» du schon wieder sort? Ach, wenn du wflß. lest, wie langweilig eS hier abend« ist!" — Gatte: „Weiß ich! Darum gehe ich ja eben weg!" Die junge Hausfrau. Er: „Ich dachte, Maria, du wolltest eine Kohlen-schausei laufen!" — Sie: .Ich hab' mir» überlegt und für das Geld zwei Theater-billete für uns geholt, zum Kohlenan legen kann ich ja Handschuhe anziehen!" 9himmier 44 «Srntfche Macht- Seit« 3 die herzlichsten Glückwünsche au«,usprechen. Der Pettauer und der Windisch-F.istritzer Turnverein hallen ihre Glückwünsche auf schriftlichem Wen? überfandt. Von der Abhalluna eines offiziellen AründungÄfestkommerse« wurde Abstand genommen, weil infolge der ungünstigen ZugSoerbindung die meisten Festgenossen au» Cilli die Heimfahrt schon »it dem » Uhr-Zuge antreten mußten. Die offizielle Feier de« 40 jährigen Bestände« des Cillier Turnvereines wird demnächst stattfinden. Herzlichster Dank gebürt aber dem liebenswürdigen Wirie, der den Ausflüqlern ein so gastliche« Heim geboten bat, Herrn Badebesitzer Theodor Kunkel. Tiefer hatte bei keinem Festanlasse in Cilli, wenn an ihn der Ruf eraing. e« versäumt, feine wert-volle Kraft in den Dienst der guten Sache zu stellen. Und auch diesmal, da gleichsam da» deutsche Cilli ihm einen Dank- und Gegenbesuch machte, hat dieser ausgezeichnete Mann alle« aufgesoten. aus daß sich in seinen festlich geschmückten Räumen echte deutsche Fröhlichkeit frei entfalten könn». Heil ibm u">d Dank! Liedertafel. Heule, Sonnlag. hält, wie schon gemeldet, der Gesangverein „Lie d er kr a n z* im Gartensaale des Hotel« Terschek seine Frühling«-liederiafel >>b. Die VorlraciSordnung enthält fol-gende. durchweg« Hübsche Nummern: .Ich bin ein Deutscher"; .Wie die wilde Rof im Wald"; .Mond« aufgang" ; „'S Nesterl"; „Der Halterbua"; .Sturm-beschwörung'; .Junger Herr'. ßilier Rlännergcsangvereiu. Die nächste Probe finvet Mittwoch, den 4. Zuni, statt. Da hiebet wichtige Mittheilungen gemacht werden solle», ist ein vollzählige« Erscheinen der Sänger sehr er-wünscht. Äallspiele der Kegeruleer am Stadttßeater ia Killi. Die Tegernfeer beginnen am Moniag ihr hiesige» Gastspiel mit dem oberbayrischen Volksstück »Der Prozeßhans l". Ueber diese Ausführung, schreibt der „Berliner Lokal-Anzeiger": Da« war ein Ensemble, wie eS trefflicher nicht zu-sammenwirken kann; und wie prächtig waren die Einzelleiftumgen. Wa« den Tegeruseern den Haupt-reiz verleid», da« ist da« ursprüngliche, leben«-wahre Gamze. welche« sie liefern, eS quilll wie ein Strom frischer, lebendiger Wirklichkeit au« ihrem Zuscammenspiel. au« der Derbheit ihrer Sprache, am« ihrem LiebeSwerben und au« ihrem Leid; e« isn Natur in ihrer ganzen Bedeutung, die sich da gibn, und di« sich bi« in« Detail erstreckt; da« Sauerkkraul, da« am Gesindetisch be« Prozeß-han«l zum Abend gegessen wurde, verbreitete seinen anregenden Dust durch den ganzen Zuschauerraum; weiter kann, man im NaturaliSmu« kaum gehen. Al« Speziatliläten sind die gesanglichen und musi-kalischen. m?.e die — man gestalte den Ausdruck — choreogrraphischen Gaben zu bezeichnen; zu den letzteren recchne ich den ganz au«pezeichnel auSge-führten Schzuhplattler von sech« Paaren, so schön gen« be, miir ganz wohl zu fühlen; zum mindesten hielt sie miich sicher sür einen sehr aufmerksamen Zuhörer un»Z beglückie mich mit der Erzählung ihrer ganzen LebernSgefchichte, von der ich aber am Schlüsse uns re« Wegze» etwa ebensoviel wußte, wie von dem Geflüster Kllara» und meine« bösen Freundes. Wie dder Mensch ostmal« die Sprache nicht dazu oerwenaben darf, um feine Gedanken zu äußern, sondern um sie zu verbergen, so mußte auch ich bei uaserer AnkUunfl im Hause natürlich heiter und ver->-,nügt sein, obgleich e« in meinem Innern ganz ander« au«s.sah. Als wir dann schließlich noch am selben Abennde von Klara« Vater die, mich nun allerding« nuicht mehr überraschende Mitteilung von Ser Verlobuung feiner Tochter Klara mit Kaufmann Berg, meineiem schrecklichen Freunde vernahm, waren alle meine ^Hoffnungen, die ich auf diese Urlaub«-zeu gesetzt hchaue. damit endgültig zerstör», und da« alle« wegen r> eine« Regenschirme«. ES war zum Nasendwerdtten. Doch ich wurde e« nicht; dazu bin ich nicht tra.agifch nnd unpraktisch genug veranlagt. Ich 'ügie minich in daS Unvermeidliche und versprach soqar, um jeder in der Nachbarschaft etwa auf-lauchenden r richtigen Vermutung über mein Miß-gejchick die S Spitze abzubrechen, der für die Ferien de« nächsten n Jahre» in Au«sicht genommenen Hoch-z«it fahrvolle Unternehmung einlassen. Verstandes-bildung wird in unserem Zeitalter deßhalb schneller und leichter verbreitet alS die sittliche Krasl, weil jene durch Wort und Schrift, diese aber nur durch tätige Uebung deS Guten und durch Beispiel gelehrt und verpflanzt werden kann. Ebenso gewiß ist. daß die sittliche Kultur eines Volkes niemals im geraden Verhältnisse steht zur Anzahl der Kirchen und Kapellen, der Geistlichen und Kirchen-bejucher. verhütetes Kiseniahnunglück. Ein Attentat aus einen Eisenbahnzug wurde, einer Meldung deS »Sloocnec" zufolge am 25. d. durch die Wachsam-Feit zweier Bahnwächter der Südbahn in der Nähe von Rakek verhütet. Gewissenlose Individuen hatten nämlich die Absicht, den um dreiviertel 9 Uhr abends gegen Laibach verkehrenden Schnellzug auf der dortigen großen Böschung zur Entgleisung zu bringen, und hatten zu diesem Zwecke ausS Geleise Eisenbahnschwellen derart gelegt, daß man daraus auf ihre Vertrautheit mit dem Eisenbahngeleise schließen muß. Unmittelbar vor Ankunst deS ZugeS aber wurden die Schwellen von zwei Eisenbahn-Wächtern gewahrt und beseitigt, wodurch angesichts der bedeutenden Fahrgeschwindigkeit auf der dortigen Strecke zweifellos ein große« Unglück verhüiet wurde. Aatschung beim Wocheiner Knnnel. Infolge mehrwöchemlicher Regengüsse trat dieser Tage am SüdauSgange des Wocheiner Tunnel» eine Ruifchung ein. durch welche die oben aufgefahrene Firststollen-strecke vorgedrücki und auch im Richistollen erhöhte Druckerscheinungen hervorgerufen wurde. Infolge dessen wurde die Arbeit im Firststollenvortriebe vorläufig eingestellt und der Richtstolleii durch daS Einziehen von Notgespärren versichert. An dem Abhübe der Rutschung. welche auf eine größere Schalenablösung zurückzuführen sein dürsie, wird gearbeitet. Auch wurde alles Notwendige vorgekehrt, um eine Gefährdung der Sicherheit des Personals oder eine Unterbrechung der Arbeiten hintanzuhalten. Aahr» und Aiehmärkte in Steiermark. Am 1. Juni: Maria Rast. Bez. Marburg, I.: Maria in der Wüste (Rottenberg), Bez. Marburg, I. — Am 2. Juni: Gleisdors, I. u. V.; St. Leonhard, Bez. Windischgraz, V.; Maria Rast, Bez. Marburg, V.; Neukirchen, Bez. Cilli. I. u. V. — Am 3. Juni: Frtedau, Schweinmarkt; RadkerSbürg. MonatSvieh-markt; VoitSberg. I. u. V. — Am 4. Juni: Graz, Getreide», Heu- und Strohmarkt am GrieSplatz, Holzmarkt am Dietrichsieinplatz; Leutschach, Bez. ArnfelS, Kleinviehmarkt; Pettau, Pferde- und Schlachiviehmarkt. — Am 5. Juni; Graz, Pferde-und Hornviehmarkt nächst dem Schlachthaus?; Rann, Bez. Pettau, Schweinemarkt: Windisch-Feistritz, I. u. V. — Am 6. Juni: Stehviehmarkt nächst dem Schlachthaus?; Kapfenstein, Bez. Fehring. I. u. V.; Rann, Bez. Pettau, V.; Unter - PulSgau, Bez. Windisch-Feistritz, Kleinviehmarkt! WieS, Bez. EibiS-wald, I. u. V. — Am 7. Juni: Graz, Getreide-, Heu- und Sirohmarkt am GrieSplatz, Holzmarkt am Dietrichsteinplatz; Rann, Schweinemarkt; Ka-pellen, Bez. Rann, I. — Am 8. Juni: WieS, Bez. Eibiswald. J>; Kumberg, Bez. Umgebung Graz. I. — Am 9. Juni: Gleichenberg, Bez. Felddach, I. u. V.; St. Martin, Bez. Windisch-graz, I. u. V.; Peilenstein, Bez. Drachenburg. I. u. V.; Straß, Bez. Leibnitz, I. u. V. — Am 10. Juni: Fnedau, Schweinemarkt: Trisail, Bez. Tüsser, I. u. V. — Am 11. Juni: Graz, Getreide», Heu- und Strohmarkt am GrieSplatz, Holzmarkt am Dietrichsieinplatz; Marburg, V. G-d-nket WSLVWe Wetten «nd Legate«! Erklärung. ES ist in letzter Zeit wiederholt von römisch-katholischen Geistlichen zur Beerbigunq von ver-storbenen evangelischen Christen ein unwürdiger Be-gräbniSplatz zugewiesen worden, ohne daß die mehr-fach angerufenen Behörden rechtzeitig dagegen ein» geschritten wären. Die steirische evangelische Psarr-Versammlung protestiert dagegen im Namen der ge-sammten evangelischen Bevölkerung vor der Oeffent-lichkeit und fordert die Glieder der evangelischen Gemeinden auf, ihr gesetzliches Recht in allen Fällen zu wahren und mit aller Entschiedenheit ein an-ständige» Begräbnis ihrer Verstorbenen zu ver-langen!! Hochachtungsocllst I. A. Pfarrer Eckardt. Ueber Obsternteausfichten außerhalb Steiermarks. Da wir begreiflicher Weise unS sür die Obst-ernteauSsichten sehr interessieren, verfolgen wir die diesbezüglichen Berichte in den Fach- und Tage»-blättern mit Ausmerksamkeit und glauben, den heimischen Obstinteressenten einen Dienst zu erweisen, wenn wir ein« gedrängte Darstellung de» Verlause» der Blüte der Obstdäume, die Witt«rungSv«rhält» nisse und deren Einwirkung auf die Entwicklung zur allgemeinen Kenntnis bangen. Die vorliegenden Berichte zeigen burchwegS zweifachen Charakter, nämlich einen fehc günstigen, sosern sie in bis Zeit Februar—März fallen, einen bedeutend weniger erfreulichen nach der Kälteperiode April—anfang« Mai. Nachrichten au« dem Süden (Griechenland, Montenegro. Rumelien, Türkei) und zwar aus der ersten Periode sprechen sich über die Blüte der Obst-bäume und WitierungSoerhältnisse sehr günstig auS. AuS der Schweiz erfahren wir (Bericht vom 5. Februar), daß der Stand der Kernobitbäume als ein recht erfreulicher beurteilt werben kann. DaS Fruchtholz weist einen befriediaenden Fruchtknospen-ans atz auf, so oaß eine gute Obsternte in Aussicht steht. Doch gemach! Heule tönt «S anders: in vielen Gegenden ist dort bekanmlich ver Ertrag der Kernobstbäume die Haupthossn^ng des LandmanneS, und gerade bei dieftn Obstbäumen sieht e« am be-denklichsten au«. In Württemberg — vorzügliche« Obstabsatz-gebiet SteiermarkS in Mostobst — war der Früchteansatz. beziehungsweise die Blüte für Frühobst, so» wohl sür Aprikosen. Pfirsiche. Pflaumen, al« auch sür Birnen und Aepsel prachtvoll. Nun aber lesen wir im Deutschen Anzeiger, daß im ganzen Bezirke Schorndors die vielversprechenben Obstblüten infolge ber Ende April unb ansang« Mai eingetretenen Kälte zum größten Teile verwelkt sinb. Die Kirschen, welche bereit* verblüht hatten, werben schwarz unb fallen ab. Schne«. Kälte unb Frost haben nicht nur an ben Obstbäumen, sonbern auch in ben Weinbergen bedeutenden Schaben angerichtet. Der Be-richt sagt unter anberem auch: In der Rheinpfalz ist infolge be« Maifrost»« kaum noch «tw/iS vom Herbste zu erwarten. In viel.n Gegenben sind die Reben erheblich, in manchen Orten ist die Wein-rnie ganz vernichtet, auch Obst. Kartoffeln und Bohnen sind vielfach erfroren. In der Geaend von Ulm sind die reichen Obstblüten zum größten Teile er-froren, zu Hechingen (Hohenzollern) sind die Kirsch-blüten vollständig vernichtet, Apfel- unb Birnblüten stark geschäbigt. Die ansang« Mai tingetretenen Fröste und Schneesälle haben in vielen Gegenden Frankreichs an Obst» und Felbfrüchten großen Schaben angerichtet. namentlich auch im Calvados-Departement. wo der Apfelwein herkommt, haben bie Obstbäume außerorbtntlich gelitten, unb bie Apfelernte ist, wenn nicht ganz vernichtet, so boch schwer gesährbet. ES wäre im Auge zu behalten, baß Wiener Berichte zu sagen wissen, der Frost habe in Böhmen unb Ungarn großen Schaben angerichtei. In vielen Gegenden Ungarns seit» infolge starken Schneesälle« bie Obstbäume erfroren. Bezüglich Ungarn« scheinen sich die Meldungen zu bewahrheiten, den» die Kon-ferren-Zeitung vom 9. d. M. schreibt: In vielen Teilen Ungarn«, in welchen der Obstbau dominiert, trat in der ersten Aprilhälste ein plötzlicher, unvermittelter Wettersturz ein, der die in Aussicht stehende Ernte sehr benachteiligt Hai. Die entfalteten Früh-kirschenblüten sind geschädigt, bie zur erwähnten Zeit noch nicht offenen Blüten jeboch gerettet; so haben auch bie Blüten beS Kernobstes, ber Pflaumen, Zwetschken. Quitten u. s. w., allerdings nicht gelitten. Man beiürchtet aber, baß bei Andauer ber herrschenden Kälte unb Feuchtigkeit bie ErnteauS« sichten bebeutend herabgemindert werden bürsten, da erfahrungsgemäß eine längere Stockung in der Ent- Nummer 44 wicklungsperiobe immer größer« Ernieau«sälle pt Folge hatte. Au« Italien fehlen bi« jetzt noch verläßt Nachrichten. Graz. am 20. Mai 1902. Von berOb st Verwertung« st eile de« VerbanbeS b er lanbwirifchastlichen Genossenschaft in Stttermark. Vermischtes. Hin Halahelm für die Gendarmerie. Wie ver» lautet, wird bie Parabeabjustterung ber Gend^rin, bemnächst eine Ergänzung erfahren. Der H«I> wirb m Hinkunft bei Parade mii einem Roßda«-busche gleich dem der Leibgarbe-Jnjanicrie-So»-pagiii« (Burggendarmerie) geschmückt. Zu dies» Behufe bekommt die Picke einen abschrauddam Knops, der durch den Busch ersetzt werden ka«. Im Dienste wird der Helm in seiner bitveriqn Form getragen. Advokaten als Aerteidiger 5ei den Militär-strafgerichten Unter dem Vorsitze be« Präsidenten Dr. v. Fetstmantel sand m Wien eine außerorlx«-liche Plenarversammlung ber Niederösterreichischen Advokaienkammer statt. Dr. kann begründete eme Resolution dahingehend, baß ber Ausschuß beauf» tragt werbe, eine Aktion betreffenb ba« Vertretung recht der Advokaten vor ben Militärstrafgenti» im Hinblick aus die bevorstehende Einbringung dn Miliiärstrafprozeßordnung tatkrästigst zu un:erstiltz'i. Die Resolution de« Dr. Kann würbe einstimmt angenommen. Wer auf seine Gesundheit bedacht ist, tiinke Kranz Iosef Ziitterwasser, welches seit 25 Ztiim in die ganze Welt verschickt wird und als einzig!! angenehm zu nehmendes natürliches Abführmittel a> erkannt ist. Man verlange ausdrücklich Fron; Joses»-Bitterwasser. Zlaiformiernng von Anfsichtsorganea. „Wiener Zeitung' velöffenilich, eine Verordirnq deS Ministerium« deS Innern vom 10. Mai 1901 betreffend die Uniformierung der zur Aufsicht, Wz uns Erhaltung der Straßen, Brücken und Pij» bauten, bann zur Handhabung ber Hafenordiiiiiq berufenen Straßenme.ster. Sirom- unb Hafenme»ln. Ki« tapferer Man«. Unter den Kirche» Nachrichten ber Schloßkirche zu Chemnitz befiitM sich folgend« Anzeige: Getraut C. A. Glocksh Kommunarbeiter, mit A. Gl., geschiebene vorher Andrä. verwitwet gewesene Albert, rnijer gefchiebene Heinze, geborene Morgenstern.. Hin geheimnisvoller SSttgking. Aus wird über ein Kind berichtet, das der Schlug Hanzlik in sehr romantischer Weise gegen eine äst« sertigung von 1000 Kronen von einem elegml» Unbekannten übernahm, und das bis jetzt weza Mangels an Dokumenten nicht getauft werden komm. Die Ausstattung, die dem Kind« beigegeben tro, ist sehr schön und es kann daher geschlossn» werdm. daß die Kleine vermögende Eltern besitzt. Nun Ü aber, wie das „W. F." meldet, ein neues Momat in dieser rätselhaften Affaire zutage getreten. Kürzlich erschien in der Wohnuug des Hanzlik emt elegante Dame in Begleitung eines etwa l7jähnze» Mädchens. Die Dame erkundigte sich genau nach allen Formalitäten der Kindesübergabe und fchied mit den Worten: „Es stimmt so ziemlich alles, M genügt uns." Die beiden Damen hatten unter am ander französisch gesprochen. Bor einigen Tagen In auch ein unbekannter Geistlicher zu den unfreiwillig» Pflegeeltern und versprach ihnen eine monatliches» büße zum Kostgelde im Betrage von 49 Kriaa und einen Kinderwagen, doch bis heute »tirta diese Versprechungen nicht erfüllt. Da die ErlwliiA dazu noch nicht eingelangt ist, konnte das Ärtrt her nicht getauft werden. Kausschwamm. Wie vieles Geld könnte z» spart werden, wenn bei Erbauung von Hebäula von vornherein schon Vorsorge getroffen würde, da Hausschwamm abzuhalten, was aus einfache wd billige Weise geschehen kann. Leider wird dieS heung unterlassen unb die Folgen bleiben nicht lange mL Den einmal ausgetretenen Hausschwamm zu ver« treiben ist aber eine Riesenarbeit. Ersparen kann man sich dieselbe, wenn man das seit über 20 Zchra bewährte Originalfabrikat Carbolineum ?»to> Avenarius richtig anwendet. Wo aber HausschMW sich zeigt, tränke man, nachdem alle ergriffenen TeSl blosgelegt und abgeschabt sind, daS Hol; mit dech gemachtem Larbolinsmo latent Arenarius. Auskunft, sowie Abdrücke von AnerkennungSschreidi» übermittelt auf Wunsch die Carbolineum-Folirif t Avenarius, Amstetten, Niederösterreich. 50.000 Kronen beträgt der Haupimffer 5e Schauspieler Lotterie. Wir machen unsere gee^iti Jedes Stiic*. echte Schicht Seife (ragt auf einer Seite den Nan»en „Schicht" oder „Schicht's feinste Sparkernseife"; — auf der anderen Seite eine der nachstehenden Schutzmarken eingepreßt • Marke Hirsch: ä 1 I Marke Victoria: Marke «Stern»; Marke Schlüssel mß Marke Schwan: (für feine Toilette-Seifen). Marke «Schwan»: Geehrt^ {Hausfrau! Seit ungefähr einem Jahre sind alle Fettstoffe, die für die Seisenermigtmff g©. braucht werden, 30 -40% theuerer geworden, infolgedessen auch die Seife. Die Herren Kaufleute aber, verkaufen die Seife fast überall noch zu alten Preisen. Es ist deshalb klar, dass dieselben beim Verkaufe von Seife nichts verdienen, wenn sie nicht minderwertige oder im Gewicht leichtere Ware fuhren. Minder* wertige Seife ist aber nicht so ausgiebig, wäscht nicht so gut und ruinirt die Wäsche weit mehr, als allgemein angenommen wird. In dieser kritischen Zeit sollten Sie daher, geehrte Hausfrau, im eigensten Interesse wohl darauf achten, nur Seife zu kaufen, für deren Reinheit und Unverfälscht, heit oarantirt wird. Diese Garantie haben Sie. wenn Sie gepreßte (geformte) Seifen kaufen, die den Namen „Schicht" und eine der nebigen Schutzmarken der unterzeichneten Firma tragen, denn jedes Stück Seife mit den Namen „Schicht" ist garantlrt rein und frei von allen der Wäsche und den Handen schädlichen Beimengungen Wenn Sie wünschen, dass der Kaufmann Ihnen diese Seife verkauft, dann ist es aber auch unbedingt nötig, ihm den geforderten Mehrpreis von 6—8 h für 1 Kilo zu bezahlen und Sie können versichert sein, dass Sie dabei so sparsam als möglich handeln. s Minderwertige, billige Seifen sind in Wirklichkeit immer theuerer als gute, denn oie Herstellung der minderwertigen Seife verursacht nicht nur dieselben Unkosten für dasselbe Gewicht, sondern höhere, weil sie aus guter, reiner Seife hergestellt wird indem in letztere allerlei Stoffe (Füllmittel) gerührt werden. Diese Füllmittel haben gar keinen Wert oder doch nur einen ganz geringen, wenn sie nicht gar schädlich auf die Wasche wirken. Die auf diese Manipulation aufgewendete Arbeit, und die wertlosen minderwertigen oder schädlichen Füllmittel müssen aber mitbezahlt werden und vertheuern die Seife, so dass sie das Publikum erheblich theuerer bezahlt, als reine Seife, wie nach-stehende Rechnung zeigt: Der innere Wert einer Seife, ihre Ausgiebigkeit, wird nach dem Gehalte der an Natron gebundenen Fettsäuren beurteilt. Eine gute Kernseife enthält in dem Zustande, wie sie die Fabrik verlässt, mindestens 63»/0, einzelne Sorten der unter-zeichneten Firma, frisch 65-67° an Natron gebundene Fettsäure. Es gibt aber Seifen, die im Aeusseren den reine,. Kernseifen ähnlich sind, aber nur ca 50° oft noch viel weniger Fettsäure enthalten. l>> der Wert einer 63 procentigen Seife 64 oder 66 Heller für ein Kilo, so ist 50%ige höchstens 51 bzw. 52 Heller für ein Kilo wert. Die minderwertigen Seifen, welche aus reinen Kernseifen hergestellt wurden werden aber meist zu gleichen Preisen, höchstens nur um einige Heller billiger verkauf als reine Seilen und somit von den Consumenten bis 15 h für 1 Kilo und mehr überzahlt. Darum geehrte Hausfrau, verlangen Sie stels ausdrücklich „Schicht's Seife" und achten Sie in Ihrem eigenen Interesse wohl darauf, dass jedes Stück Seife den Namen „Schicht" und eine der nebigen Schutzmarken trägt, dann haben Sie die Garantie, dass der für Seife bezahlte Preis stets in einem reellem Verhältnisse zu ihrem Werte steht. Hochachtend Georg Schicht Seifen- und Kerzeufabrik, Aussig. Kt (mit den Priv.-Nro für Schicht » feste Kaliseife, die nur emballirl in den Handel kommt). «9u>yr . Schicht's Stearinkerzen und Schicht's Blumenseife No 650 seien Ihnen bestens empfohlen. Schicht's Blumenseife wird mit verschiedenen feinen Wohlgerüchen hergestellt. Der Preis derselben ist trotz ihrer ausgezeichneten Qualität ein außerordentlich billiger und gibt es keine bessere Toiletteseifc wie diese, welchen Ursprung und Namen sie auch immer haben möge. Nummer 44 Akntfche Wacht Lei« daraus ausm,rlsam. daß b>e Ziehung unwider-r»flich am 19. Juni 1902 stallfindet und sammt-liche Treffer von den Lieferanten mil 10 °/0 Abzug bar eingelöst werden. der Frauenwelt; VercinSnachrichten: Fragen und Ant-»orten; Korrespondenz der Redaktion; «crztliche Briefe, von Dr. Heinrich Kümmerling; Praktischer Ratgeber für moderne Frauenarbeiten, von Gabriele Soyka; Eingesendet; Für Hau« und Küche; Speisezettel für ein bürgerliches Hau« ; Am Arbeitstische, von Mathilde Müller; Literatur; Album der Poesie: Nicht zu be» scheiden, von Bernhard von der Planitz; SchachZeltung, redigiert von Karl Schlechter ; Rätsel . Zeitung; DaS WaldgeheimniS, von H. Waldemar; Feuilleton: Die goldene Dose, von AmbroS Erbstein; Kleine Theater-plaudereien, von Benjamin Schier d. I.; Inserate. Preis vierteljährlich 2 K. Der beuligen Nummer unserer Zeitung schließen wir eine Beilage von der bestbekanmen und bedeu-enden Leisen- und Kerzenfabriksfirma Georg Schicht Aussig bei. auf die wir deshalb im Interesse er Hausfrauen noch sianz besonder« aufmerksam achen, weil au» derselben hervorgeht, wie wichtig ist. beim Einkause von Seif« aus die Schutzmarke >2 besonder» auch auf die Firma der Erzeuger > achten. Nachtrag ^ersoualnachrichl. Der Präsident der Süd» »hngeseUichast. Baron Chlumecky, welcher be« »nntlich Ehrenbürger der Stadt Cilli ist. traf heute amStag nachmittag mit dem Eilzuge aus Wien Cilli ein unb setzte in seinem Salonwagen die ahrt nach Schönstein so«, von wo er sich zum «rgebrauche nach Bad Topolschitz begibt. Zur Photographie für Amateure! Anerkan n vorzügliche photographische Salon- und Reise-Apparate, neue, unübertroffene Moment-Hand-Apparate, wie alle photographischen Bedarfs-Artikel bei A. Moll, k. u. k. Hof-Lieferant, Wien, Tuchlauben 9. 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Weiters wird noch der besondere Dank zum Ausdrucke gebracht für die so vielen und schönen Kranzspenden, insbesonders der löblichen Stadtgemeinde-Vertretung Kann, der geehrten Sparkasse-Direction Kann, dem ehrenfesten Vereine , Deutsches Heim* in Rann, und schliesslich dem deutschen Gesangsvereine Rann für die so schön gesungenen zwei Grabchöre. II 0 n t p r e i s und Rann, am 28. Mai 1902. Familie Adamus. 7188 Sidonie Adamus. ! werden gelegt bis 120 cm I Br> iteim Specialgeschäft für Kunstblumen u. Stickereien C. Büdefeldt, Marburg, HerreDgasse 6. Auswärtige Auftrüge schnellstens. 70»i Soliden Agenten Vertretung und kommissioneilen Verkauf. oder Kaufmann, welcher bei Gemischtwareuhändlern, Cafetiers und Hoteliers eingeführt ist, übergibt alte eingeführte Wiener Essenzenfabrik, Nur Herren mit Prima-Referenzen, welche eine Kaution resp. 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Allen denen, die sich durch Erkältung oder Ueberladung des Magens, durch Genub mangelhafter, schwer verdaulicher. zu beider oder zu kalter Speisen oder durch unregelmäßige Lebensweise ein Magenleiden, wie: Magenkatarrh, Magenkrampf, Magen-schmerzen, schwere V-rvannng oder Verschleimung zugezogen haben, sei hiermit ein gutes Hausmittel emvsohlen, dessen vorzügliche Wirtungen schon seit vielen Iahten erprobt sind. Es ist dies das bekannte Prrdauungs- und Alutreinigungsmittef, der Hubert Mrich'sche Kräutrr-Wein. »Dieser Kräuter-Wein ist nns vorzüglichen, heilkräftig befundenen ■ Kräutern mit gutem W ein bereitet nnd stArkt nnd belebt den I Verdannngsorgnnisrnui« des Menschen, ohne ein Abführmittel nu l*eim. Kranterwein beseitigt Störungen in den BlutgefUasen, I reinigt das Blut von verdorbenen, krankmachenden Stoffen and wirkt fördernd ans die Neubildung gesunden Blutes. Durch rechtzeitigen Gebrauch des Kräuter-Weins werden Magenübel meist schon im Keime erstickt. Man sollte also nicht säumen, seine An-wendmng anderen scharsen. ätzenden. Gesundheit zerstörenden Mitteln vorzu-ueheni. Symptome, wie: «„sschmerzen, Ausstößen, Eidbrrimen. Vlihunzen, Ucbclllcit mit Erdreche«. die bei chronischen lveralteten) Magenleiden um so heftig,« auftreten, werden ost nach einigen Mal Trinken beseitigt. und deren unangenehme Folgen, wie Beklemmung. AvlllhlvtlflvpjlluN «olikschmerzen. Hrrztlovfeil. Schlaflosigkeit. sowie Blutainstauungen in Leber. Mit, und Psortadersyjtem (Hlimorrhoidalleiden) werdein durch Kräuter-Wein oft rasch beseitigt. — Kräuter-Wein bebkdt Uniettdinlichkeit. verleiht dem DerdauunzSsystem einen Ausschwung und entsernt durch einen leichten Stuhl untaugliche Stoffe auS dem Magen und Gedärmen. HaMres, bleiches Aussehen, Slutnmnget, Entkräftung find nmeist die Folge schlechter Verdauung, mangelhafter Blutbildung und eine» krankhaften Zustandes der Leber. Bei Rvtelitlostgtrit, unter nervöser Abstaimmung und GemiithSverstimmun«. sowie häufigen «oysschmerzen. schlaf-losen '.»lochten, siechen oft solche Personen langsam dahin. Kräuter-Wein giebt der geschwächten Lebenskraft einen irischen Impuls. Kräuter Wein steigern den Äpent. besördert Verdauung und Ernährung, regt den Stoff-wechseel an. beschleunigt die Blutbilduna. beruhigt die erregten Nerven und schafft t neue Lebenslust. — Zahlreiche Anerkennungen und Dantschreiben be» weisenn dies. ftritoteMBrt« i> m Haben in stlalche» k fl. 1-60 u»0 fl. 3-— w den Spotteten von IIIIU M «leifeul, IBiBt.'üMWtnt, «nd-SeiSri». «anedi«, ««»lisch, «t»»»sch«n>», rtn.i, »nttseld, «»»,, t>atda>, Lefteneich. Unqarsn t?> de« Apotdese^. »»Hl »erscude» »je »v«»>eien ia «Mi z an* mehr z laschen RtSnlctntin >u Cii.nr.nl-Weifen a »ach «Ecn Orten Oesterretch-llai>«nS. SS51 gqg- Vor Nncluihmun(>;cii wlrel ^owiirnt! Man »ctUige »aldrillklich liniiert I llrirliXlirn "WU Kräuter-Wein. 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