Deutsche )rtt« Ienn» m»»-Ulch ff. -M, «in«!,»»-», ff. 1.M, ff. ».—> |*iuQri| ff. <___ Mit »temiMitu st- l-W a^tjSbri« ff. !.*>. snitiiSörij ff. 1.40. fit rijjtliw «nntn T k. 3«ifr.tt m4 torlf; 1*1 i)(icrni tioa«M)KbUW*fll »cf H- ,»d *u«I»nM nn. «rt*.c!i»n uiu< »»mwlstttlltn UM. iPrrtftunfrn t*. SMhiclret» ia,llid. «II JtUfMtMt Nr So«, nnc »fiert«»e, »», II- I»II»? 9it> t:i» Ns- ■ idialitoa« ^irtiunotun» >wl»lni Wam^Tis« wtx>a »tchl Wiuii*mc .4«tr«ft*amii n-.A ur-jiiilirt««. Nr. 100. Cilli, Sonntag den 14. Dccemver 1890. XV. Jahrgang. Au den Igettauet Hemeinderaths-wählen. Petlau, 11, December. Wir stehen am Abschlüsse der FunctionS-Periode deS ersten GemeinderatheS seit der Wirt-samkeit des Gemeinde - Statutes, und da dürfte es von Interesse sein, auf die Thätigkeit de«-selben während der letzten drei Jahre einen Rückblick zu werfen. Zunächst muß festgestellt werden, daß für Pettau in der abgelaufenen Periode manches geschehen ist und daß sich in der jetzigen Gemeindevertretung ein frischer Geist und ein unverkennbare« Streben nach vorwärts bemerkbar gemacht hat. Allerding« waren finanzielle Opfer erforderlich; aber eS werden solche Opfer in jedem Gemeindewesen erforderlich sein, welche« bestrebt ist, sich zu entwickeln und den Gemeinde-insafsen sowohl, als auch den Fremden etwa« zu bieten. Zur rechten Zeit und am rechten Ort? angewendet, bringen diese Opfer die besten Früchte, wie unzeitgemäß bethätigter Sparsam-kestssinn unter Umständen die sinnloseste Ver-schwendung sein kann. Wie eS in BertretungSkörpern schon der Fall zu sein pflegt, war auch unser Gemeinde-roth in sehr vielen und auch in wichtigen Fragen nicht einig, und so manche« gemeinnützige Un« lernehmen kam erst nach hitzigen Kämpfen und lebhaften Debatten, in denen sich die Gegensätze auf das Acußerste zuspitzten, zustande. ES wird nun Sache der Wählerschaft sein, bei den Neu-wählen ^u zeigen, welche Ansicht sie sich über die Thätigkeit ihrer bisherigen Gemeindevertre-tur.g gebildet hat, und mit Beruhigung mag unsere junge vürgerpartei im Gemeinderathe dem Urtheile der Wähler entgegensehen. Mit voller Hingebung an dle Sache und frei von jedem Sonderinteresse, haben die Herren, welche Wein erstes Huartett-Acöut von Thema» St » f ä) a t. Endlich haben auch die St. Jacober ein Männer - Quartett zusammengebracht. E« war »ohl schon die höchste Zeit; denn die Dorf-schönen fingen bereit« an. gar bedenklich nach den Burschen der Nachbargemeinde zu schielen, die den St. Jacober Dearnderln bald mit einem Ständchen, bald mit Tanzg'stanzeln, bald mit kecken Kirchtag«jodlern Aufmerksamkeiten zu erweisen suchten. So etwa« konnten sich die liebebedürf-tigen bodenständigen Burschen unmöglich für die Dauer gefallen lassen, und sie ersuchten den Schulmeister KapuS, St. Jacob« Stimmmateriale zu prüfen und die Geeignetsten zu einem Quartett zu vereinigen. Am Abend vor „Pauli bekehr' Di' fand die denkwürdige Prüfung statt, und es wurden als würdig befunden, in den Bierer-buub aufgenommen zu werden: der Forstgehilfe ftastl, der Oberknecht Sirnele, der Wegmacher Wute und meine Wenigk it. Ein Hase, eine Flasche „Kronawetter", ein halbe« Dutzend Selchwürste und täiifzig Stück .Kurze" bestimmten den Kunstkenner KapuS zur Aeußerung, daß er au« dies m Quartett etwa« machen werde, worüber die Anrainer Burschen au« Aerger und Neid au« den Häuten fahren * »erden. Nicht im Wirthshaus?, nicht auf dem Tanz- dieser Partei angehören, die ihnen anvertrauten Mandate ausgeübt und sich durch ungerechtfer-tigle Angriffe, an denen e« leider nicht fehlte, in der Erfüllung ihrer Pflichten und in dem Streben, das Interesse der Stadt zu fördern, nicht beirren lassen. Wa« in Pettau in den letzten drei Jahren Gemeinnützige« geschaffen wurde, war größtentheilS da§ Werk der Bürger-Partei. Wir erinnern nur daran, was in letzter Zeit Alles für die Verschönerung der Stadt geschehen ist. und, wenn in dieser Weise sortge-fahren wird, so wird die Stadt auch bald einen Fremdenzuzug zu vtrzeichnen haben; aber e« muß ausdrücklich hervorgehoben werden, daß im Gemeinderathe von gewisser Seite der An-trag aus Beitritt zum Vereine zur Förderung de« Fremdenverkehr« mit einem Jahresbeiträge von 2 fl. uianbetracht der mißlichen Vermö-gensoerhälltmsse der Stadt abgelehnt wurde. Derlei Lorgänge zeigen, daß man in die Gemeindevertretung niemals Männer wählen soll, welche tür die Bedürfnisse des GemeindewefenS . keinen Sin» und kein Verständnis haben. ES wurde in der abgelaufenen Funktion«-Periode auch ein Locale für die Feuerwehr ge-schaffen, was unbedingt nothwendig war. Die Kosten sind freilich sehr bedeutend; allein hier ! trägt unsere vürgerpartei kein Verschulden, ! denn die Bürgerpartei stimmte für die Erbauung de« Locale« im Vissenjak'schen Garten, wodurch di« Kosten de« Baugrundes in der Höhe von 3500 fl in Abfall gekommen wären und die Baukosten sich überhaupt bedeutend billiger ge-stell« hätten. In diesem Falle fand man e« nicht angezeigt, .inanbetracht der mißlichen V.rmögensverhälnisse' ans das Project einzugeben. Aus welchen Gründen dies geschehen, wollen wir der Beurtheilung der Wähler über-lassen. Welche Erregung in unserer Stadt die Kinderyartensrage verursachte, ist noch aller-wärtS »n Erinnerung. Jene Partei, welche e« hinsichtlich der Finanzen der Stadtgemeinde wirklich gut gemeint hak, nämlich die Bürger-partei, beantragte die Auflassung de? kostspieli-gen städtischen Kindergartens und die Suboen-tionierung des trotz aller Gegenbestrebungen ins Leben gerufenen Privatkindergartens. Durch die Annahme dieses Antrages würde der Gemeinde eine jährliche Ausgabe von 800 fl. erspart worden sein, und eS wäre „angesichts der mißlichen Finanzlage" sehr gerechtfertigt gewesen, darauf einzugehen, was jedoch nicht geschah. ES wurde so manche? Nützliche geschaffen, manches jedoch was der Stadt zum Vortheile gereicht hätte, wurde unterlassen. Befremdend ist es beispielsweise, daß unsere Badeanstalt, deren Einrichtung ein bleibendes Verdienst des BauvereineS, respective der Leitung desselben ist, und welche sich bisher auf da« Beste bewährt ha», troy wiederholter Ansuchen von der Gemeinde noch immer nicht subventio-niert wird. DaS Unternehmen ist für die Stadt von größter Wichtigkeit, und wir erwarten deS-halb von der künftigen Gemeindevertretung als eine ihrer ersten Thaten die ausgiebigste Unter-stützung dieser gemeinnützigen Anstalt. — ES braucht nicht erst erwähnt zu werden, daß da« belebende Element de« Bauvererne« in der Bürgerpartei deS Gemeinderathes zu suchen ist. Die hiesigen Verhältnisse liegen so offen, daß jeder einzelne Wähler die Persönlichkeiten genau kennt, welche in der Gemeindevenretung zum Bortheile der Gemeinde gewirkt, und welche den allgemeinen Wünschen der Wähle, schast nicht entsprochen haben. Auch des EhrenbeleidigungS-Processes ist nicht zu verg ssen. der gegen fünf Mitglieder deS GemeinderatheS, welche der Bürgerpartei angehören, au« dem Grunde ge-führt wurde, weil sich dieselben in öffentlicher boden, nicht vor dem Fenster der nächstbesten Dorfdirne sollte da« erste Debüt stattfinden, sondern in der Pfarrkirche gelegentlich der dem-nächst stattfindenden Hochzeit de« Etanbauer-Michele mit de? Tochter deS Gemeindewirthes. Ein Schulcollege KapuS' wurde um ein passendes Traulied angegangen und die« auch bereitwilligst zur Verfügung gestellt. Da kein Mitglied de« in Bildung begriffenen Et. Jacober Quartette« von dem eine Ahnung hatte, wa« man eine Note nennt, und ich mich als drei-zehnjähriger, eben nur geduldeter „Grünling" nicht muckfen durste, mußte KapuS jedem Sänger den Part so lange vorfiedeln, bis er ihn im Ohr behielt. Wastl war als Melodieführer bald eingeübt; allein schon der zweite Tenor, —- daS war ich — machte Schwierigkeiten, da ich als Alttft mich nur mit Widerstreben unter eine Männerstimme schieben ließ. Der Ober-knecht Simele, berüchtigt als Vorsänger von Trutz- und Spotrliedern. wollte sich ebenfalls zu keiner harmonischen Stimmgattung bequemen und bemäntelte die Schwierigkeit deS Tonbehal-tenS stets mit den Worten: „I bin g'wöhnt, allanig zu rearen (röhren), aber nit zuawe z'singen." Endlich saß auch der erste Baß deS kratzbürstigen Simele fest. Der Unmusikalischeste des QnadrisoliumS war jedoch der Grundbaß Wule. Nach vielen Schweißtropfen und Geduld-proben von Seite deS allerdings durch Selch - würste theilweife entschädigten KapuS erhielt auch der zweite Baß die Absolution, und e« konnte zur Ensembleprobe geschritten werde«. Diese fand am Abend vor der Hochzeit statt. Merkwürdigerweise klang daS Lted ziemlich gut zusammen bis zum Mittelsatz. wo aus H-dar unvermittklt G-dur eintritt. Dieser überraschende Uebergang war sür Wute „gten belgischen Offkim, daß dieselben nicht nur Weiber und Kinder, die Stanley von den «rabern kauft«, al« Seschenk« angenommen, sondern auch selbst sich Weiber gekauft haben; ein anderer Dazwischen durchklang in «inemfort di« «übe. traurige Stimme de» BettlergreiseS in einer schweren Gaumensprache. die sich fast zur Unverständlichkeit im struppigen Gebüsche s«in«S lang herabwallenden Barte» verlor. Er sprach mit d«n «'genartigeil Gesten «ine» Menschen, der zu sich selbst rede», und zugleich mit der schmerz-lichen Betonung eines solchen, der seine Worte in die leere Luft zu vergeuden sich leidrr nur allzu sehr bewußt ist. Er sagte, «r fei «hedem als Modell in Maleratelier« g«w«s«n und mit b«sond««r V»rli«d« von den größten Meistern seiner Zeit als Heiligenmodell benutzt worden. Für so mancheö berühmt. Bild, da» nun die Luxemburg - Galerie schmückt, habe er posiert, di« er an j«n«m Unglückstage von einer Omnibus kutsche überfahren wurde. (Nun ja. «r war damals — wie sagt man nur ? -- «in wenig nicht völlig nüchtern; allein ist etwa «in Gläschen W«in auch gleich ein Verbrechen Y) Seit jener Zeit also hab« er ein lahme» Bein und damit: Gute Nacht. «Act- Stehen Al» Modell für Heiligentöpfe eigne er sich aber noch immer vorzüglich, besonder» gebe er ein tadelloses HieronymuSantlitz ab. Weiter» rühmte er sich, die lebende Tradition auS der Blüthezeit der „Hochschule sür schöne Künste" zu sein. Und die Meister von dereinst waren 'ürwahr auch nicht ,,au» Pappe!" Lauter Mitglieder de» Institute» waren eS! Decorierte Künstler, deren Bilder in Offtcter ließ einen Eingebcrnen, welcher Stoff ent» wendet hatte, an einem Baum — den Kopf nach unten — anbinden und ihm 169 Stockhiebe v«r-abfolgen. Al« der >«rmste befinnung«l»S geworden, wurde er auf drei Stunden auf eine Folterbank gespannt, worauf er bald starb. Der Ofsieier schenkte den Leichnam den menschensresierilchen Eingebornen. Angesicht« dieser bestimmten Anklagen fordern bei-gische Blätter die Congo-Regierung und dies« Officiere aus, sich »u rkchtferttgen. Locales und Srovinciales. CiUi 18. December, sP e r f o n a l n a ch r i ch t« n.j Dem Ober-staatSanwalt - Dr. Victor L «i t m a i«* würd« taxfrei der Titel und Ctiarakter ei»eS HofratheS verliehe«. Zu LandeSgerichtSräthen beim Lande»-gerichte in Klagenfurt wurden ReichSsecräter Strauß und Bezirksrichter Walter in Rohitsch. und zum BezirkSgerichtS-Adjuncten für Neumarkt Auskultant P o n s ch i tz ernannt. Der BezirksgerichtS-Adjunkt Dr. V o g l wurde von Neumarkt nach DeutfchlandSberg verfetzt. — Der Kaiser hat dem RechnnngSrathe und Vorstande deS oberlandesgerichtlichen RechnungS-DepartementS in Graz, Friedrich H a r t m a n n, taxfrei den Titel und Charakter eines Ober-RechnungSratheS verliehen. — Der Justizminister hat den Nota-riat« Eandidate» in Wildon, Robert Röß ler, zum Notar in Ederstein ernannt.— Der CtationS-Chtf d«S Eüdbahnhofe» in Graz. Michael Wunderbaldiger, wurde vom Verwal-tungSrathe der Südbahn - Gesellschaft zum In-spector unter Belasfung aus seinem gegenwärtigen Dienstpvsten ernannt. — Der Lande» - Buch-Halter Friedrich S ch u ch in Graz wurde zum Lande».Ober-Buchhalter und der RechnungSrath der Lande» - Buchhaltung Karl L e s ch n i g g. zum Lande»-Buchhalter ernannt. sDa» vom steierm. Landlag b e -schlössen« Gesetz, betreffend die Abänderung des Gemeindestatu-tes der Stadt CilliJ, hat die kaif«rlich« Sanction erhalten. Wenn auch niemand daran gezweifelt hat, daß die Sanktionierung erfolgen werde, so erscheint e» doch sehr bemerkenswerth, daß gerade diese» Gesetz da» erste ist, welche» der Kaiser nach Schluß de» Landtage» bestätigt hat. Die von slavophilen Hetzern inscenierte Gegenaction ist somit an maßgebender Stelle sehr entsprechend gewürdigt worden, und die Herren Dr. Sernec und Genossen werde» nun hoffentlich darüber belehrt sein, daß mit ihrer im Landtage bisher befolgten Taktik keine Lor-beeren zu holen sind. Hoffentlich werden künftig aber auch so nichtige und nutzlos« Agiiationrn den Mus«en, Kirche», ja selbst in Luxemburg-prangen. So mischt« der Greis in ein seltsame«, kunterbunte» Durcheinander s-ine denkwürdigen Erinnerungen von ehemals. Und noch immer seine müde Rede ia einer und derselben lang-gezogenen, monotonen Tonart schleppend und schleifend, konnte er auch jetzt keinen schärferen Akcent de» Schmerzes und der Klage anschlagen, die Aufmerksamkeit des Mitleid» in keinem wirksameren Grade auf sich lenken, jetzt, da er erzählte: er sei zweiundachtzig Jahre alt, habe zwei Würmchen in einer modrigen Kellerwohnung zu Hause, zwei Enkelkinder, arme Weisen, die schon eine Woche seit dem Tove ihrer Mutter in der alleinigen Gesellschaft einer Rattensamilie in dem unterirdischen Gelasse hausen. Und nur diesen armen Würmchen zuliebe habe er sich beute auf den Weg gemacht, den Entschluß sassend, sein an den Nagel gehängte» Handwerk wieder aufzunehmen. Uebrigen« habe er da»selbe Alles eher denn vergessen, wa» auch sehr er-klärlich sei, wenn man bedenkt, daß man es mit ihm z» thun habe, mit ihm, der in der «guten alten Zeit" der Malerei aufgewachsen sei, dessen leibhaftiges Conterfei in der Luxemburg-Galerie zu schauen. Jawohl, im Luxemburg! Vor Allem hob er aber au» seiner laugen, eintönigen, schläfrigen Rede, die mehr ein Selbstgespräch zu nennen war, den Umstand hervor, er glaube mit 3 gegen die Repräsentanz der Cillier Stadtgemeinde und gegen die städtische Behörde, wie sie dies-mal eingeleitet wurden, unterbleiben. — DaS neue Strafausmaß ist also zum Gesetze erhoben. Der Bürger, welcher thut und läßt, wa« Rechtens ist, den schreckt da« neue Strafausmaß gewiß nicht, zumal dafür gesorgt ist, daß etwaige Irrthümer erstrichterlicher Instanz, wie in ganz Oesterreich so auch in Cilli, von einer »weiten und dritten Stelle korrigiert werden können. Leider ist aber auch bezüglich eines Bürger« der nicht genug zu tadelnde Fall zu verzeichnen, daß er Hand in Hand mit den Agitatoren auS der sogenannten russischen Kanzlei gieng und es unter allerlei Vorwänden und mit den schlechteste erfundenen Mitteln versuchte, gegen daS Gesetz Stimmung zu machen. Er hat auch eine Petition zustande gebracht, die aber von den Wenigsten, welche sie unterschrieben haben, dürfte genau ge» lesen worden sein. Eine gesunde Opposition, die ehrlich kämpft und sich von der Absicht, dem allgemeinen Wohle zu nütze», leiten läßt, hat Anspruch aus Achtung aller Parteien; wo aber nur persönliche Abneigung zutage tritt, wo öffent-liche Angelegenheiten mißbraucht werden, um persönlichen Verstimmungen Luft zu machen, da fällt das Anderen zugedachte Mißgeschick stet» auf den Agitator selbst zurück. Die Bevölkerung unserer Stadt ist mit ihrem Urtheile in Ange-legenheit der Petition längst fertig. Die Herren, welche das Schriftstück angefertigt und für das-selbe Sttmmung gemacht haben, werden einfach ausgelacht. Das Hauptmittel, Unterschriften zu ergattern, bestand in der Behauptung, die ver-schärften Strafen seien hauptsächlich aus di« Gewerbetreibenden gemünzt, welche ihre Lehr» ling« nicht zur Schul« schicken. Die Htrren mögen dies wohl im Gedächtnisse behalten, damit sie doch sehen, wie sehr sie — getäuscht worden sind. fV o l k S z ä h l u n g.j Die Grundlage der nächsten Volkszählung, welche bekanntlich nach dem Stande vom 31. d. MlS. vorgenommen wird, werden die Anzeigezettel und die Um-fchlagebogen bilden, deren Formularen de» Hausbesitzern oder deren Bestrllten in der zweiten Hälfte d. MtS. zugemittelt werden. J«d« Wohn-partei erhält von dem Hausbesitzer oder dessen Bestellten am 29. d. MtS. einen Anzeniezettel, sowie die gedruckte Belehrung, in welcher Weis« die Rubriken auszufüllen sind. Sollte ein An-zeigezettel zur Verzeichnung aller bei einer Partei befindlichen Personen nicht ausreichen, so ist ein weiterer zu verwenden. Die Zählung der activen Milüärpersonen erfolat durch die kompetenten Militärbehörden. Die Prüiung der ausgefüllten Anzeigezettel» wird an vorher be-kanntgeaebenen Tagen durch die Zählung«» Commission in den Häusern vorgenommen. Be- vollem Rechte behaupten zu dürfen, daß er auch jetzt noch al« mustergültiges, tadellose« Heiligen« modell seinen ganzen Mann zu stellen im Stande sei. So floß denn die langathmige Bitt« d«» bedauerswerthen Greises ohne Unterlaß und ohne die geringste sichtbare Aufmerksamkeit s-itenS der beiden Maler in gleichem, müden Tone mit unermüdlicher Geduld fort. Plötzlich hielt er inne. Dieses jäh eintretende Stillschweigen er-weckte die beiden Maler, den einen au« seiner träumerischen Arbeit, de» anderen au« seinem hypnotischen Entzücke». Da tauchten auch wie einzeln emporzuckende Flämmchen einige Worte und verworrene Wendungen im Gedächtnisse der Beiden auf, die sie soeben gehört zu haben meinten. Allein unglücklicherweise waren eben jene Ausdrücke, welche der Bittsteller mit be-sonderer Vorliebe unzähligemale wiederholt hatte, auch diejenigen, die am ehesten in der Ecinne-rung der unaufmerksamen Zuhörer haften blieben, wie die Worte: „die gute alte Zeit der Maler-kunst" ; „die Luxemburg - Galerie" ; „die Herr-lichen Heiligenbilder"; „Hieronymus" u. f. w. . . . . Br^disse brach in ein höhnische« Lachen auS, indeß er dem gutmüthigen Alten die Palette unter die Nase hielt. . „Da, schau mal nur zu, alte Vogelscheuche! 4 Huf« Au«kunit«ertheilung muß eine geeignete Person von jeder Wohnpartei mit den Heimat«-ausweisen. den Tauf-, Geburt«- und Trau-scheinen jener Personen, die zur Wohnpartei ge-hören, anwesend fein. Die da« HeimatSrecht er« weisenden Dokumente sind: 1. Für Inländer: nur Heimath«scheine, Arbeit«-, Wander- oder Dienstbotenbücher, ferner Zuständigkeit«- und Bürgerrecht« - Verleihungsdecrete. und bei den Hof-, Staat«-, Lande«- und öffentlichen Fond«-Beamten, Geistlichen und öffentlichen Lehrern, welche durch die definitive Anstellung da« Heimat«recht erlangen, da« betreffende An-stellungSdecret^ 2. für die im Gebiete der un-garischen Krone heimatsbercchtigten Personen: Reife - Documente; Legitimationskarten und Zu-ständigkeitS-Zeugnisse; 3. für andere Ausländer: Reisepässe; für deutsche ReichSangehörige auch die vom kaiserlich deutschen Consulate in Wien ausgefertigten Matrikelfcheine und die von den deutschen Verwaltung«behörden zweiter Instanz ^Regierungen) ausgestelltenHeimatfcheine. Sammt-liche Bewohner haben sich der ihr HeimatSrecht erweisenden oder begründenden Documente, falls sie solche noch nicht besitzen oder sie bereits er-loschen waren, unverzüglich zu versehen. Hin-sichtlich der in den Iahren 1871 bis ein» schließlich 1881 geborenen männlichen Einheimi-schen ist jedem Anzeigezettel, in dem ein solcher Einheimischer vorkommt, ein Auszug au« der GeburtSmatrikel oder eine beglaubigte Abschrift deS Geburtsscheine« über diesen Einheimischen beizuheften. Al« Einheimische sind jene Personen anzusehen, die in dem im Reichsrathe vertretenen Ländergebiete heimatsberechtigt sind. Die AuS-züge aus den Tauf- und GebunSmatrikeln werden für VolkSzählungSzwecke unentgeltlich ausgefertigt. Die ausgefüllten Anzeigezettel werden am 3. Jänner 1891 von den Parteien eingesammelt und sind von den Hausbesitzern sammt den Umschlagcbogen am 5. Jänner 1891 an die ZählungSsection abzuführen. sDer Cillier E i « l a u f v e r e i n ] hat am DonnerStag die Eisbahn eröffnet, und war die spiegelglatte Bahn trotz deS schneidigen WindeS doch recht gut besucht. Für die minder bemittelte Schuljugend ist bereits in nicht zu un-terschätzender Weise vorgesorgt worden, und eS stehen noch weitere Begünstigungen in Aussicht, so daß im Kürze sämmtlichen Schülern und Schülerinen die Möglichkeit geboten sein wird, zu ihrem eigenen Heile der von der obersten Unterrichtsstelle ausgegangenen Anregung Folge zu leisten. Man darf hoffen, schon in den nächsten Tagen die junge Damenwelt wieder-kehren zu sehen, deren anmuthiges Treiben in der letzten Saison oft einen so erfreulichen Anblick bot, wie man wohl auch die Erwartung aus-sprechen darf, daß der so erfrischende und zu-trägliche Sport der Schlittschuhläufer heuer noch zahlreichere Freunde finden werde al« sonst. > I ~.J. m ■! U.XI Willst Du vielleicht sagen, daß ich mit Wachs male? He. Eanct Hieronymu« ?" Pivrat jedoch war förmlich wüthend da-rüber, daß er fo plötzlich au« seiner Ekstase ge-rissen wurde und hub an. mit dem Alten zu lärmen: „Hebe Dich von hinnen. Du Bettler für da« Institut. Du abgenützter Heiliger! Geh! Wir brauchen keine solchen Modelle!" Dann sich noch erinnernd, daß der Bitt-steller vom „großen Bougsreau* gesprochen hatte, fügte er haßerfüllt hinzu.- .Du bist nur noch al« Todten-Modell gut!* Der Grei« hob die Arme gen Himmel empor, unter dem lebhaften Ausdrucke der Per-zweiflung. Einige unartikulierte Laute suchten sich durch seinen struppigen Bart hindurch Weg zu bahnen, doch tonlo« blieb die Bewegung seiner Lippen. Dazwischen riefelten zwei große Thränen über feine Wangen, die den gelblichen Schimmer alten Elfenbeines hatten. Da plötzlich erhellten sich aber feine trüben Augen durch einen seltsamen Lichtblick, einen Blick, der zu sagen schien: „Ja. ja. um nur meinen dürfttgen Würmchen dort zu Haufe im feuchten Keller Brod zu schaffen, will ich auch kür Todte posieren, ja. ja. ich will eS gern . . .* Wacht* Für die EiSschützen wird durch die Herstellung einer tadellosen Schießbahn auf das Beste gesorgt. sDer Erlaß des Herrn Bezirk«-ha npt manne« KankovSky,s über welchen wir kürzlich eine Miitheilung gebracht, die un« eine Berichtigung eingetragen, hat fol-genden Wortlaut: »An sämmtlich« OrtSschulräthe und Schullei-tunzen I Zt., Kaufmann in . . . hat beim Be-zirksichulrath« anzejeizt, «r habt auf mehrseitize« verlangen der Ort«schulrä«hc und Schulleitungen seinen Verlag an Drucksorte«, Lehr- un» Lernmittela d«rarl erweitert, deß er in der Lag« sei, allen An-forderungen in dieser Richtung auf da« Beste ju entsprechen und die Lieferungen h«i seine» günstigen BejugSquellen und geringen Regiekosten auf da« Billigste ju besorgen. Da« Geschäft de« Genannten umfaßt auch einen Schulbücher Verlag. Mit Rück-ficht auf di» bi«her gemachte» Erfahrungen wird diese Handlung auf da« Beste empfohlen. Bezirk«-schulralh Rann, am 31. October !890. Der Bor-sitzend«: KankowSkp." fM «l d e p f l i ch t der in die Land-wehr übertret«nd«n Ref« rvist« n.Z Laut § 12 Punkt 3 der Evidenz-Vorfchrift für di« Landwehr, haben sich die au« der Reserve und Erfatz-Reserv« de« Heeres in di« Landwehr Uebertreiendcn innerhalb der Zeit vom 1. bis 21. Jänner jed«n Jahr«« beim BezirkS-Feldwtbel de« AufenthaltS-Bezirke« zu melden, und den in ihrer Verwahrung befindlichen Militär-Paß be-Huf« Einholung ve« Landwehr-Passe« zu üb«r-geben. Diese Meldung kann mündlich oder schriftlich, in letzterem Falle auch durch die AufenthaltSgemeinde erfolgen; deren Unterlassung innerhalb obiger Frist, kommt der Umgehung der Meldevorschriften gleich und wird bestraft. fE h r u n g e n.j Die Stadtgemeinde Gott-fchee hat Sr. Excellenz Josef Freiherrn von Schwegel mit Rücksicht auf dessen Verdienste um da« Zustandekommen der Unierkrainerbahnen da« Ehrenbürgerrecht verliehen. Eine gleiche Ehrung wurde diefertage seitens der Gemeinde Mitteldorf bei Gottschee dem Herrn k. k. Notar Dr. Emil Burger zutheil. jDie Localbahn Laibach-SteinZ wird nächste Woche dem Verkehre übergeben werden. fDas letzte Bauern fängerfest.j welches unter dem Titel ..Einfpielerseier" im „Sandwirth" zu Klagenfurt veranstaltet wurde, wird in der flovenifchen Presse noch immer alS hochwichtige« Ereignis und mit gewohnter Ueber-fchwenglichkeit besprochen, und man erfährt da genau, was die Leute gesagt, gedacht, empfun-den und gespeist haben. Besonderen Grund, überglücklich zu sein, hat jedenfalls der flooe-nifch gesinnte Opernsänger a. D., Herr Nolli, derzeit als Achaever II „Feulletonist" des „Slov. Nar.", denn diefer gute Mann hat in seinem ganzen Leben noch nicht s» viel Beifall erlebt. Und der Greis ließ seinen Körper langsam auf die Dielen niedergleiten, so würdevoll und dabei doch so milde lächelnd, als ob er den tragischen Tod irgend eine« antiken Helden dar-stellen wollte. Di« beiden blasierten Zuschauer glaubten dagegen, daß der Alte sich einen Spaß erlaube. ..Zum Teufel!" rief Brödisse erheitert au«. „Sieh' mal den Schlaukopf an! Schau! schau! Wahrlich, der versteht noch immer die richtige Pose einzunehmen!" „Bei meiner Ehre, vollkommen richtige Lage!• erwiderte Pivrat. .Classische Pose, meinst Du ? Ab. bah, alte Schablone Und damit noch immer an einen Scherz de« Bettlers glaubend, schob der Maler seinen Fuß unter daS herabhängende Haupt desselben, um es emporzuheben. D«nn es war zu seltsam anzuschauen, wie daS schneeweiß« Haupt des GreiseS nach rückwärt« zurückgtbogen dalag und wie der. weitg«öffntt« Mund zwischen dem struppigen Barte gleich einem Abgrunde klaffte. Und jetzt erst gewahrten die beiden Atelier-genossen, daß sie keine TodtenmaSke, sondern einen Todten vor sich liegen hatten. 1990 als ihm von den Rofenthiler Bauern gespendet worden. Er war aber auch dankbar, uns ia seiner Dankbarkeit beglückte «r da« prächtige Auditorium mit der stattlichen Anzahl von dreizehn Liedern. Herr Nolli ist übrigen« auch sonst eine tüchtige Kraft. Seine Schilderungen der politischen Versammlungen und Feste beispielsweise sind febr reich an Komik, für die er allerdings nicht verantwortlich ist. In-teressanter noch ist dieser singende politische Ko-mödiant. wenn er ernst wird. So stellt er in seinem Einfpieler-^Feulleton" folgende Behaup-tung auf: „Seitdcm ich nionatelang an die Metropol« Slovenien« gebunden bin. zieht e« mich immer hinaus, an die Peripherie, wo noch wahre Begeisterung anzutreffen ist, die dem Menfchen das Herz erwärmt . . . In« Gesangliche übersetzt, heißt das: „Aber aufsi aussi aussi möcht' i gehn", ein Compliment sür Lai-bach, welche« man ohne Zweifel mit Befriedigung zur Kenntni« nehmen kann. Herr Nolli ist selbstverständlich ein grimmiger Feind der Cillicr, die er oft uno gerne in den Bereich seiner „Witze" -ieht. und denen er schon wieder-holt ausgerechnet hat. wie lange ihre Herrfchaft dauern wird. Was di« ,.Einfpi«lerfeier" selber anbelangt, so ist den Berichten auch zu entneh-men. wie die „Slovenen" heißen, welche den Drang in sich fühlen, da« windische Bauernvolk in Kärnten in die Höhe zu bringen. Bei den erfchienenen Abgeordneten Einfpieler und Muri kam d->S unverfälscht slavische Blut in Wallung, als Herr Nolli „nach einer Kunstpause" auk-trat, und der Versammlung vorsang, daß er nicht ein Italiener, sondern ein Slooene fei. Der Stadtkaplan Treiber fühlt sich als Slave in Kärnten unendlich unglücklich. Seine welt-fchmerzlerjfche Festrede, die dem verstorbenen Haupylovenen Andreas Einspiele? gewidmet war, wurde jedoch noch durch die Worte de« Herrn Kaplan« Bayer übertroffen, dessen flaoi-fche« Bewußtsein großartig zutage trat. Ein Trinkspruch galt auch dem Herrn Sandwirth Simon, Ehrenslovenen. und die Gesänge be-gleitete, natürlich ganz unvergleichlich. Herr Loser, ein Sarmate, dessen slavischer Stamm-bäum am Ural vermodert. Auch aus telegrast-fchem Wege meldeten sich unterdrückte slovemsch« Kärntner, deren Nationalgefühl mitumer auch in Versen zum Ausdruck gebracht wurde. Der Raum gestattet eS leider nicht, die Katarrhzettel-gedichte der Mitwelt heute schon zur Kennrrn» zu bringen; aber wir werden da« vielleicht nachtragen. Nur wenige Namen feien genannt, die unter den begeisterten slavischen Drahtglüßen standen: Kraut I. Ambrust. Einfoieler. Kraut II. Tomann, Cölestin, Grafenauer. Streicher u. f. w. Lauter arme unterdrückte Slovenen. Kri ni voihrer erhielten beinah« 119 st. und giengen nm 3 Uhr nachmittag« nach der Herrschaft. — Am 25. October nahmen die Erequierenden uoch süns»ehn viehtretber auf und rückten, zusammen 28 Mann stark, '«ft militärisch gegen Bubnja vor. Um 3 Uhr morgen« umzingelten sie da« Dorf, und stellten bei allen Wegen Wachen auf, damit niemand hinau«- oder hineinkommen konnte. Der Finsterm« wegen «arteten sie hi« '/,5 Uhr morgen». Jetzt aber stengen sie «>, die Stallungen »u durchsuchen. Dabei kümmerten sie sich nicht im Geringsten um die Hausnummern, da e4 noch finster war. und auch keine Laternen »orhanden waren. Der erste Stall, den sie üder- I«»o fielen, war jener bet Johann ftramari":, her nicht einen Kreuzer schuldig war. Trotzdem führten sie ihm einen Stier fort, während sie dem Johann Tomaitf ein Paar Ochsen wegnahmen. Binnen Kurzen hatten sie drei Paar Ochsen und den Stier. Noch ein Stall wäre aufzusuchen gewesen; statt aber in den Stall, geriethen sie in der Dunkelheit in die Behausung der Witwe B«§. Diese schlief noch; «her der ungewöhnliche Lärm weckle sie und sie sieng an zu schreien. Dadurch aufmerksam ge-macht, daß er nicht am rechten Orte sei, gieng Horvat mit die Vieblreibern, den Stall aufzusuchen. Sie fanden ihn auch, und da eS finster war, zündeten sie Zündhölzchen an. Alle« war trocken und e< entstand bald Feuer. Die Bai fieng darauf noch ärger zu schreien und gleichzeitig auch zu läuten an Di« Klänge der Glocke brachten da« ganze D»rf auf die Bein«. Alle« fragte: Wo ist Feuer? Die Exec»tion«führer suchten zwar zu beschwichtigen, aber da» Geläute hielt an, da« Volk strömte immer mehr zusammen, und GerichtSadjunct, Gendarmen und Panduren mußten sich schließlich zurückziehen. Al« sie schon weit au« dem Dorfe waren, siengen sie an. au? da« Dorf zu schießen: zum Glück trafen sie niemanden. Darauf liefen sie weiter über Stock und Stein, und der gut genährte Herr Horvat ge-rieth dabei in ein Domengestrüpp, au« welchem er ganz zerkratzt hervorgezogen wurde. sV o N Herrn Vo 8 njakj erhalten wir folgende« Schreiben: „An die geehrte Redaction der „Teutschen Wacht' in CiUi. In Nummer !'?, dd. 4. d. MtS. brachten Sie in Rubrik „Locales" die Nachricht, daß ich meinen Wohnsitz nach Graz verlegt hätte und daß ich das „Teutsch-mann'sche" Haus, welches mein Eigenthum sei, an die Posojilnica verkaufen will. Wollen Sie vun an Stelle des Artikels thatsächlich berich-tigen: 1. das ich nicht nach Graz übersiedelt bin. sondern meine stabile Wohnung nach wie vor in Cilli, Grazergafs« Nr. 19, und 2. daß da« „Teutschman'sche" Hau« weder ganz noch theilweise mein Eigenthum ist. Cilli, am 10. December 1890. Michael Sosnjaf, Landtags- und ReichSrathS-Abgeordneter." ♦ » » jTödtlich mißhandelt.) Wie au« St-Marein bei Erlachstein geschrieben wird, fand am 3. d. M., abend«, der Keuschler Georg BoSlic au« Matschenden, auf der von Priftova nach Windisch-Land«berg führenden Bezirk«straße den Grund-bes,tzer«sohn Andrea« Ottorepec. welcher, wie vermuthet wird, von Strolchen überfallen und miß-bandelt worden war, in bewußtlosem Zustand« auf. Er schaffte denselben zuerst in sein« Behausung und nachher, al« er etwa« zu sich kam, zu seinen Eltern, »»selbst der Verletzte, dem der Brustkorb eingedrückt war, tag« darauf starb, ohne wieder da« Bewußt-sein erlangt zu haben. Die Gendarmen« verhaftete nach den gepflogenen Erhebungen drei der That sehr dringend verdächtige Burschen au« Matschendorf, Josef Ottorepec, Josef G o b er und Jgnaz t o I g e r, welche dem Bezirksgerichte in Et. Marein eingeliefert wurden. IBeim Holzfällens verunglückte am -I. d. in Pölten bei Radker«burg der Grundbesitzer«-söhn Josef Weber. Ein Stamm, der den zu fällenden Baum stützen sollt«, fiel plötzlich um und erdrückte den Mann der aus der Stelle todt blieb. [Ertrunken. Z Der Schuhmacher Bund begab sich am 2. d. M. von RadkerSburg nach K-ltenbrunn, ohne »Jeder heimzukehren. Nach mehreren Tagen fand man seine Leicht im Kuschnig-dache und man nimmt an, daß Bund in betrunkenem Zustande den Heimweg angetreten hatt« und vom Sieg in den Bach gestürzt war, wo «r ertrank. Eheater. Kunst, Literatur. Killier Stadttheater. Maillart'S ..DaS Glöckchtn des Eremiten" haben wir schon so lange nicht gehört, daß uns da« Werk bei seiner gestrigenAufführung wie eine Novität cntgentrat. DaS Textbuch, welches dem-selben als Grundlage dient, ist gerade kein Meister-stück, denn der dramatische Conflict beruht lediglich aus einem Mißverständnis, spitzt sich zu einem unbegründeten Verdacht zu und ist gelöst, sobald das Mißverständnis mit einigen Worten aufgeklärt worden. Immerhin ist die Handlung logisch ausgebaut, die Bewegung steigert sich, wenn auch etwas schleppend, und eS wird bei dem Zuhörn auch einige Spannung erzeugt, die aber freilich nicht lange anhält. Die Musik hingegen prägt die Vorzüge der französischen Schule so deutlich aus, daß man das „Glöckchen des Eremiten' den besten Tonwerke« anreihen darf, welche in den letzten Jahrzehnten jenseits der Vogesen daS Licht der Lampen erblickt haben. Reich an graciösen Melodien, welche den Weg zum Herzen des Zuhörers ungemein leicht finde», zeichnet sich dieselbe durch keine und geistvolle Detaillirung und durch li«b«volle Behandlung der Arabesken aus. Wo die Hand-lung nicht mehr im Stande ist, die Phantasie zu beschäftigen, da greift der Tondichter ein. une er zaubert die an^e»c!jmsten Bilder vor die Sinne. Die meiste Aufmerksamkeit hat der Com« pouist dem zweiten Act zugewendet, welcher, neben der groben Solo-Scene Silvain« am Beginn, das wunderbar zarte Duett desselben und seiner Braut, das die letztere mit dem coquetten Ausruf: „Ich bin hübsch" anhebt, ein Terzett Gerogette'« mit Belamy und Rose, und im pompösen Finale einen schönen Gebet - Chor enthält. Der erst« Act weist neben den Entröe-Arien Georgette'S und deS Dragoner-Unteroffi-cier« eine hübsche Romanze Silvain«, dann di« LiebeSfcene Silvains mit Rose, und daS Duo Georaettes mit Belamy auf. und der dritte Act das Lied des letztgenannten: „Wenn man beim Weine sitzt' und die reizende Arie der Braut: „Er liebt mich" — fast durchgehend« Nummern von künstlerischem Wert. Auch die Aufführung des W:rkes ließ wenig zu wünschen übrig. Die Trnorparti«, Silvain, wurde von Herrn Pauly gesungen, der, wie sich's, diesmal mehr als bei seinem ersten Auftreten zeigte, sowohl iubezug auf gesangliche wie aus schauspielerische Lei-stungSfähigkeit allen Anforderungen entspricht, die an einem Provinztheater billigerweise zu stellen sind. Die Rose Friquet wurde von Frl. Eibenschütz vorgeführt, deren Duett mit dem Bräutigam im zweiten Act eine zarte, duftige Gabe war, und die überhaupt große Wärme entwickelte; Fräulein Schwarz sang und spielte die Georgette mit gewohnter Anmuth und Leb-haftigkeit, den Unterofficier gab Herr Trauth, der einen zwar nicht umfangreichen aber kriifti-gen Bariton besitzt, und der Pächter Thibaut wurde von Herrn Schmidt-Renner mit vielem Humor dargestellt. Die Musik hielt sich gut und verdient trotz der kleinen Entgleisung im ersten Act insofern« besondere Anerkennung, als der Aufführung eine einzige Ensemble-Probe vorangieng. Der Direct!vn Frinke aber können wir da« Zeugnis nicht vorenthalten, daß sie uiis mit dem .Glöckchen de« Eremiten" einen genußreichen Abend gebracht hat. * s » • Morgen Sonlag gelangt daS Volksstück „Hasemann'« Töchter" von L'Arronge, und am Montag Ohnet's „Der Hüttenbesitzer" zur Auf-führung; am Freitag dürfte Offenbach'S „Die schöne Helena" mit Fräulein Eibenfchütz in der Titelrolle folgen, und dann ein Gastspiel der Frau L«winSky-Prech«isen an die Reihe kommen. Sudermann's „Die Ehre" soll noch in diesem Monate zur Aufführung gelangen. Buntes. [König Leopold der Belgiers feierte am Donnerstag sein fünfundzwanzig-jähriges Regierung« - Jubiläum und wurde aus diesem Anlasse auch durch eine Deputation de« seinen Namen führenden steiermärkischen Infanterie-Regimentes begrüßt. * O # [Von der Arme«.] Der Kaiser hat an-geordnet, daß da« FeftungS-Artillerie-Regiment Nr. I seinen Namen, und d.iß auf immer-währende Zeiten folgende Namen zu führen haben: die FestungS-Artillerie-Regimenter 9Jr. 3 : „Feldmarschall Franz Fürst KinSky zu Vchinitz-Tettau". Nr. 4: „Feldmarschall Josef Graf Colloredo- MelS «nd Wallsee', und Nr. 5: 5 „Feldzeugmeister Johann Freiherr v. Rouvroy." — Ferner wurden verliehen: daS 8. Husaren-Regiment (zuletzt Koller) dem Garde - Capitän Feldmarschall-Lieutenant Grasen Andreas Palffy. da« neue l5. Dragoner-Regiment dem gleichzeitig zum Geheimrathe ernannten FML. Barm, Bech-tolSheim, das 2. Dragoner - Regiment (zul-tzt PejacseoicS) dem General - Adjutanten FML. Grasen Paar. daS 68. (ungarische) Infanterie-Regiment (zuletzt Podich) dem commandierenden General in Agram Feldmarschall - Lieutenant Reicher, da« 35. (böhmische) Infanterie - Reai-ment (zuletzt PhilippouicS) den, Fel^marfchall« Lieutenant Ritter von DaublebSky-Eterneck. d>S »5. (galizische) Infanterie - Regiment (früher Gondrecourt) dem S«ctionSch«f Feldmarfchall-Lieutenant Ritter v. Merkl, da« 72. (ungarische) Infanterie-Regiment (zuletzt DormuS) dem dalmatinischen Statthalter Feldmarschall-Lieutenam v. David-Rhonfeld. DaS 15. Jnfanterie-Regi-ment (Nassau) nimmt den Namen „GroßHerzog von Luxemburg" an. sErsatzreseroisten der Land« n> e h r.J Im Budget be« LandeSvertheidigung«-Ministeriums für 1391 figuriert eine Mehrsor» derung von nahezu 600.000 fl. Der grögt-Theil derselben entfällt aus die MehrauSlagen für die Ausbildung der Ersatzreservisten. Wie im Heere, so werden hinfort auch in der Land-wehr die Erfatzreservisten nicht bloß acht Wochen al« Recruten ausgebildet, sondern auch jed«S dritte oder vierte Jahr zu einer vierwöchentlich?» Waffenübung einberufen. D«r ersten achtwochig«n Ausbildung sind alle Erfatzreservisten mit Aus-nähme der Kandidaten de« geistlichen Stande« zu unterziehen. Jene Er^tzrefervisteu. welch« vor der Uebersetzung in die Ersatzreserve be-reit« die erste militärisch« Ausbildung erhalten haben, sind jedoch von der erneuerten Einberu-sung befreit. Die Ausbildung findet im Herbste statt und hat jährlich am 3. October zu be-ginn«n »nd bis End« Nov«mb«r zu baute«. [Deutscher Schulv « r « in.Z In der Sitzung am 9. d. M. wurde der Frauenort«grapp« Prag für da« glänzende Ergebni« eine« Eonc«rt«S. bei Ort«gr. in «tzenbrugg für da« namhafte Er-trigni« eine« Unterhaltunglabende«, nnd der Stadt Vertretung in Komotau für die Zuwendung eine« Jahresbeiträge« der Dank »»«gesprochen und d«r Bericht über Spenden der Ott«gr. Hirschberg de« allgem. deutsehen Schulvereine» zur Kenntni« genommen. Den Schulen in Bowitz, Kr. Meseritsch, Palu, Leiser« und Eichleit wurden Unterstützungen für arme Kinder zugewendet, sowie für Bih».-Trübau, Kö»ig«berg, Joses«stadt, und Böhm.-Schum-burg verschiedene Beträge zur Deckung von Schul-b«dürfnissen bewilligt. Ferner würd« die Schule in Altrei mit Arb«it«material unterstützt, den Schulen in Schöfltin und Reichenau «in Beitrag zur Anschaffung von Lernmilteln gewährt und über eine d«n Kindergarten i* Therefienstadt betreffende Ange legenheit Beschluß gefaßt. Schließlich wurden auch die Schulen in Wranova und Ltttau mit Unter-stützungen Hedacht und verein«leitung«a»gelegenheiten der VereinSanstalten in Jos«f«stadt, Laibach, Lichten-wald und Bergreichenstein erledigt. [Der unlängst in Wien abgehal-tene Bergarbeitertag^ hat die Grün-dung eines Centralverbande« der Berg- und Hüttenarbeiter Oesterreich« und den Anschluß an die socialdemokratische Partei beschlossen. I© «r 11 n ] zählt nach dem Ergebnisse der letzten Volkszählung 1,574.485 Einwohner. In der letzten fünf Jahren hat die B«vSlkerung«ziffer der deutschen Reich«hau»tstadt um fast 260.000 zu-genommen. (Eine heiter« G « s ch i ch t «,] di« tief blicken läßt, ist in Braunschweig vorgekommen und wird namentlich in den Kreisen der W«intrinker und Weinhändler lebhaft besprochen. Ein Geschäft«-mann hatte sich »on der Mosel ein Faß Moselwein kommen lassen; al« er dasselbe abziehen wollte, entdeckte er darin ein gallertartige Masse, di« ihm verdächtig vorkam. Er gab den Wein einem Chemiker zur Untersuchung, der bald den animalischen Charakter der Maffe feststellte und dann mit Hilfe t eine« zugezogenen Zoologen ermittelte, daß man — aufgequollene Forelleneier vor sich habe l E« fragt sich min, wie die Forelleneier in den Wein gerathen sind. Daß der Wein selbst «ine Forelle beherbergt „Peirts*r W-chf 1890 habe, ist doch nicht gut anzunehmen, unh s» »leiben, meint ein verichterstatter der „Köln. Ztg.", nur ,««i Möglichkeiten: lnlweder sind beim «u«spülen de« Fasse« mit Wasier F-relleneier in da« Faß gelingt, oder ihre Herkunft steht mit der Zubereitung de« „direct von der Quellt bezogenen Weine«" in einem ursächlichen Zusammenhange. G • » [Di« verflixten Fremdwörter.Z Eommercienrath: »Ah, da ist er ja, der Herr Re» strendar Lumpus in tabulaI" — Junger Mann: „Ich ertaube mir. gnädige Frau, zu bemerken, daß ihre Reden«art doch nicht ganz richtig ist! — Frau Sommereienrath: .Pardon 1 Wollte sagen: Lumpur in lolio !** [€ t r a m m]. Schaffner : «Mein Herr, da« Rauchen ist hier nicht gestattet.- — Fahrgast: .Aber ich bin ja der einzige Reisende im Wagen1* — Schaffner: .Van, «leichgiltig. Und wenn gar Keiner drin ist, geraucht werden darf doch nicht!" |St;*ert«ufel.} .Der Lande«herr wurde heim Betrete» unsere« Städtchen« von einer Anzahl werhgekreideter Jungfrauen empfangen.' [Au« der Z » st r u c t i o n « st u n d e. ] Unterofficier: .Warum darf der Soldat nie den Kopf verlieren?" — Rekrut: .Weil sonst n über-.»ähliger Helm »viel in der Kaserne wär!' Hingeseudet. » Papier- Specialitäten von lhoyer & Hardtmuth für den Weihnachtstisch Zu den schon vorhandenen zahl-reichen Fantasie-Papieren de« «eltlxkannten Hause« Theuer & Hardtmuth in Wien gesellted sich auch Heuer wieder für den Weihnacht«bedarf aller Stände etne Reihe überraschend schöner, künfllerich autge-führter Novitäten i» eleganten oder einfacher hergestellte» Hasetien. Nach Form und Inhalt gleich reizend, entzücken diesr neue» Bries-Eoselten jeden Empfä i»er. und c,sahrung«gemäß zählen sie bei Dame» und Herren, bei Jung und Alt seit Jahren her ztt den beliebtesten Geschenken. Wir erwähnen au« der Fülle neuer Erscheinungen diese« Genre'« al« ganz besonder« gelungen die Casette .Flora;* die verschiedenfarbigen Papiere, in dem beliebten Klein«s»«rt-Fo?mat sind mit allerliebsten Blumen» bouquel» in Alabaster-Prägung mit färbigen Konturen geschmückt. Diese Novität empsiehlt sich al« beste« Damencadeau, ebenso wie eine zweite ganz -Part au«gestattrle Blumencasette, .Papier Aubepine", ein Carton mit reizender farbenprächtiger Etiquette und eleganten Briefen und Couvert«. Eine speciell für Herren bestimmte Casette ist mit Briefen gefüllt, welche mit in Relief geprägten und colorierten Land^knechtfiguren geschmückt erscheinen, und eine echte Künftlerhand hat auch hier de» Griffel geführt, denn die «astalten sind in getreuester Rachhildnng alter Meister entworfen und dem modernen Geschmacke angepaßt. Auch jene neue Casette, deren Inhalt kleine Teufelchen in den komischeste» Situationen, al» Radfahrer, Postillon« d'amour. Briesschreiher, K. x. zeigt, wird sich al« Herren-geschenk eignen. Sehr viel Humor liegt auch in der Casette .Homard", die Feinschmecker begeistern wird, ivenn sie schon auf dem Deckel der geschmackvoll ausgestatteten Casette einen appetitlich äuSiehenden Hummer erblicken, der unter einer Serviette halb »erborgen „anmuthig' situiert ist. Briefe mit Heraldischen Papieren, nach guten alte» Motiven der Herold, kunst. welche gleich der Blumen-spräche Ernst und Scherz in sich faßen, taugen sowohl für allgemeine wie für intime Korrespondenz, und sind in einer stilvoll adjustierte» Casette unter-gebracht, die an sich jedem Schreibtische zur Zierde gereichen wird. Den Alleinverkauf dieser, sowie einer Fülle anderer, nicht minder schönen und prei,-würdigen Papierspecialitäten hat sür Cilli und Um« gehung die Buch- und Papierhandlung Johann Rakusch. v. R. Die „(Sorte,Unube" schreibt im 9. Halbhest de« lebten Jahre« bei Besprechung von Spielen für die Juqend über die bekannten »»»er-Steinbaulaften sol-genve«: v „An guten Spielen für die Jugend, welche durch Manniasaltigteit der mögliche» Zusammenstellungen da« Interesse geweckter Spieler dauernd zu fesseln imstande sind, herrsch! im allgemeinen noch ein erheblicher Mangel, doch besipen wir deren ei»ige. welche aus einste Beachtung ,e len« aller Kindersreunde Anspruch erheben dürfen, so die R i ch t er'schen « n ker - S te in bau. tosten. Dieselbe» find bereit« vortheildast eingesuhit und hoben noch überoll, wo sie einem geweckten Kinde beschee> t wurden, dessen lebhaften BeisoU gesunden. Jedem Kosten sind „Architektonische Borlaqeblälter" der-jeniqen „Bauten" beigegeben, welche mit den aebolenen Steinen „ausgeführt" werden können und »« ist stounen«-werth, mit welcher ernsten und unermüdlichen Beharr-lichkeit da« Kind sich dem Baue oller dieser Paläste, Tempel Thore. Brücken u. s. w hingibt. Lieb« sich nur e i n &ou«. eine Brücke bauen, so würde der >unfl Bauherr seiner Thätigkeit bald überdrüssig werden, die sos« unerschöpfliche Mannigsoliiqkeit ober reizt ihir Me künn.n das Spie! allen, welchen jolches erwünjwt^lft, nur empsehlen." .... * * . Dem Urtheile der ..Gartenlaube" schließen wir uns voll und ganz an: Richter« Steinbaukosten verdienen den ersten Platz unter jedem Weihnachttdaum. Automatische Fallen für Ratten und Mäuse. Unter diesen Namen bringt die Firma HI«»»» Vertrieb psinil. UruhrUrn In Hrünn Mädren) Fallen sür Ratten. Mäuse und Feldmäuse ,n den Handel, welche sich allerseits uiigethülien Beifalles erfreuen. Durch da« ungemein Praktische der Construction sind sie aller Uebelstände anderer Fallen gänzlich überhoben und ermöglichen es. da» Hau« scriwShrend f'», von den lästigen Thielen zu halten...... Der Haupwortheil der fallen besteht ,n der pvten lierten Leldststellung. Die Fallen » fordern keine Mühe und brauchen nicht, nachdem ein Thier slch gefangen, wieder gestellt »u «erden, sondern stellen sich von selbst geräuschlos wieder. Der ÄnschaftungSwerth der Fallen ist ein so geringer, doß er geaen den Schaden der diese Thiere oft in einer Rächt anrichten, gor n«dt >n Betracht kommt. Laut an vielen Orten vorgenommenen Versuchen wurden .'> — ><> Stück Thiere i» einer Rocht aeiongen Die F.rma Kloß' Bertrieb patent. Neuheiten ,n Brünn »Mähren) versende, RaitensaUen » fl 2. — ö. W. Mäusefallen ii fl I. »' d W »er Stück. — Bei Mäusefalle ist anzugeben, ob selbe für Hau«- oder Feldmäuse gewünscht werden. !WS—ll> HeUersckie Spielwerke. 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Muster von schwarze., lardige» u »machend. Seiden'abrik- epot V. «enn-deeg t. Derselbe öbt eine mildlösende, ertriachend« und beruhigende Wirkuu« an«. b.»'r.rdert die Sehleiinabionderunp und i«t in aolchen Pillen besten« erprobt. heutigen Nummer liegt ein in jeder Richtung reichhaltiges Kalender-Verzeichnis für 1891 bei, welche sämmtliche durch die Buch-und Papier-Handlung JOHANN RAKUSCH in Cilli zu beziehen sind, worauf wir die P. T. Leser besonders aufmerksam machen. Sollte einer Nummer das Verzeichnis nicht beiliegen, so wird ersucht, es von obiger Firma zu verlangen. seine IS iterjeidjntt« erlaubt sich hiemit auf gut, und kräftige .Hausmannskost ergebenst aufmerksam machen und werde» Abonnements sowohl in als außer de» Hause ;u mäßigen Preisen an-zenommea Um zahlreichen Zuspruch bittet hochachtungsvoll Adolf Pratter, Gastwirt „zur BierqueUe." ! d?i 1V«t»»»»»»»• *a a » oao o#m*»»»«<>»«»»<<><:»»»»»»«><»»»»»»»»»»»»»«»»»»»» * Pliotogratie-Albuni in Leder, Sammt und Plüche von fl. 3 bis fl. 15.—. Poesie-Bücher Grösste Auswahl von 50 kr. bis fl. 6.—. in Elfenbein-Imitation u. Alpenblumen Arrangements. BRIEFPAPIERE ÄCODVERTS In ('UMctlcii, elegantester Ausstattung •V von 10 kr. bis fl. 25.—. ~*a = Alleinverkauf = s« D Rosa's Leiieislialsem ist ein seit mehr als 30 Jahren bekanntes, di« Verdauung, den Appetit und den Abgang von Blähungen beförderndes und milde auflösend«» 781—o Iluuftiulttel. UroNN« Flasche I fl., kleine SO kr., pr. l'ost 20 kr. mehr. 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