LmbacherMMtung. Nr. 274. Plän«mcration«P»c>s: Im (lomptoir «anzj. si. II, ^all'j. sl. 5>.5,<». Fi!r dic.><« yall,j.5.<,fr. Mil dciPosl qnnzi. st. 15,, halt'j. sl. 7.5«. Mittwoch, 2i>. November Inslrtl oneliediihl bi» w Zcilcn: imal l!0 l^., üm. ft<>ll., 3m. I si.; sonst pr, ,^ilc > »i. l! li., xm.«lr., Nm.!!»»!. u. s. w. Insc»l!o»c, l». 1885. Mit 1. Dezember beginnt cm neues Abonnement ans dic .Faibacher Icitnug" „^äläller uuz Rram." Der Pränumer ationö-Preis beträgt fiir die Zeit vom 1. Dezember bis Ende Dezember I^ttü: Im Comptoir offen......— fl. 92 kr. Im Comptoir nntcr Convert ... 1 „ — „ Fiir Laibach ins HauS zugestellt . . 1 „ — „ Mit Post unter Kreuzband .... 1 „ 35 „ Sc. t. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-, höchster Entschließung vom 24. November d. I. in Anerkennung der vicljährigcn treuen und ausgezeichneten Dienstleistung dcm Präsidenten dcS Präger Landcsgcrich-! tes Ernst Waide lc Edlen von Willingen daS Nittcrlrcnz des österreichischen Leopold-Ordens, und dcm Vizepräsidenten desselben LandcSgcrichtes und gleichzeitigen Präsidenten dcS Prager Handelsgerichtes Otto Schubert den Orden der eisernen Krone dritter Klasse, beiden mit Nachsicht der Taxen, allcrgnädigst zu verlci-hen geruht. bezüglich einzelner VerlehrSerlcichterungcn mit dem Direktor der Zölle in Florenz in Verbindung setzte, an Stelle dcS letzteren der Finanzminister Sclla selbst in der hochfahrendstcn Weise ablehnend geantwortet, und auf seine spezielle Veranlassung sei der Artikel der „Per-scveranza" geschrieben, der in den stolzen Worten gipfelt: Itkim non tmttu, ocm ^uutriu! Ein Illclrt über den Dllali5mu5 in Oesterreich. Mit der Eröffnung der beiden Landtage in Agram und Klauscuburg ist neben der großen Frage, in welches Verhältniß Ungarn zu dem Gcsammtrcichc treten will, auch die zweite, nicht minder wichtige Frage in den Vordergrund der Debatte getreten, in welches Verhältniß zu einander die einzelnen Lander der St. Stephans-krone treten werden und löuncn. Die ungarischen 1848er Gesetze athmen in dieser Beziehung den Geist der vollendetsten Zcntralisalion, einen Gcist, der bekanntlich den Widerspruch und traurigen Widerstand unter Kroaten, Serben und Sicbcubürgcrn hervorrief. Nicht blos die neucstcu Programme der ungarischen Staatsmänner, — auch die Art, wie sie die ersten Regungen der anlifusiouislischcn Partei in Kroatien, die jüngsten Kundgebungen der Sachsen nnd Nnmäncn in Siebenbürgen beurtheilen, entsprechen nicht der Hoffnung, daß man von diesem Standpunkte bedeutend zurückgewichen sei, und jene Integrität der St. StcphauStrouc, welche auch die Partei Deal als erste Forderung auf ihre Fahne schrieb, läßt nur zu sehr besorgen, daß man unter diesem nie vollständig und praktisch erklärten Schlagworlc die Forderung einer straffen Zcntralisalion innerhalb der einen NcichShälftc fordert, so fchr man sich auch gegen die Zentralisalion des ganzen ReichcS ereifert. Mit vollem Rechte aber erklärt ein Korrespondent der „Mg. Zlg." für das Oesterreich ftaatsgcsührlichstc Prinzip gerade den „ungarischen Zentralismus." Er weist nach, wie ein ostwärts von dcr Lcitha durchgeführter ZenttallSlnuS dcS ganze,, Lündestoiuplexes, welcher nach dc„ Boianngcu von 1848 dcr ungarischen Krone unlcrworfcn sein sollte, einen siaincsischcn ^wil-lingvstaat schaffen würde, dessen beide Halbindividucn zwar nnr durch ein schwaches Band verbunden wären, aber dennoch bei einer Trennung sich beide verbluten müßten. Die Regenten eines solchen Doppclrcichs würden sogleich in eine durchaus abnorme Stellung kommen. Ocstlich vou der Lcitha wären sie nur noch Könige' Kaiser von Oesterreich möchten sie noch heißen, wie sie König vcn Jerusalem hcißcu; aber Kaiser in Wahrheit wären sie nur noch in Westleithanien. Die Ungarn haben freilich längst behauptet, daß eS so sei; eingeräumt aber Hütte cS ihnen nur die staatsrechtliche Eonrloisic. Die Welt hat seil 1804 untcr dcm Kaiscrlhnm Oesterreich , immer und ausnahmslos einen komplex von König-reichen, Erzherzogtümern, Hcrzogthümcrn und Graf. schastcn verstanden, zu dcncu Ungarn, Siebenbürgen und Kroatien so gnt gehören wie Vühmcn, Sleicriumk und Tirol. So gut wie dcr Kaiser iu Tirol nicht nur Landcögraf, sondern Kaiser ist, wie in seiner Hofburg zu Wicu, eben so gut ist er in Ungarn nicht blos Lan-dcSköuig, fondcrn Kaiser eincS Reichs, zn welchem Ungarn mitgehört. Die besondern Rechte und Stellungen dcr einzelnen Rcichsbcstandlhcilc lönncn an dicscm Hanpt-und Grundvcrhiiltuiß, mit welchem daS Reich ficht uud fällt, nichts ändern. Die RcichSlompctcnz mag au der Autonomie einzelner Rcichsbtstllndthcile ihre bestimmtesten Grenzen finden, ganz fo wie in den vereinigten Staaten die Kompetenz des Präsidenten und deö Kongresse« an der Autonomie dcr einzelnen UnionSstaatcn ihre bestimmten und unübcrsteiglichcn Grenzen hat. Ein Dualismus, wie er Oesterreich Noth thut, muß mit Aucrkcnnung genügender, aber scharf ausgeschiedener Gesammlpolilil, er darf nicht mit straffer Zcnlralisntion innerhalb dcr beiderseitigen Ländcrgruppcn verbunden sein, wenn dcr Bestand dcr Monarchie als cincs GcsammtrcichcS gesichert bleiben soll. (Agr. Ztg.) Oesterreich. r. Wien, 26. November. (Orig.-Korr.) Heftig sind ! die Anscchlnnacn, die unfcr Gcmcindcrath wegen drS projcltirlcn neuen AnlchenS der Stadt Wien über sich ergehen lassen muß. Und hier ist es hauptsächlich das ! WasfervcrsorgungSprojeit, daS die heftigsten Gegner findet und welches die meisten Anlässe zur Auscindung bietet. Um die Mille! sind die Gegner nicht verlegen, wenn sie nur treffen. So ist vor wenig Tagen eine Amtliche TM. Kmscrl. Verordnung vom 21. November 18N5 wegen Ermäßigung dcS Briefporto für dcu iutcruen Verkehr; giltig für da5 ganze Ncich. Um dcm inländischen Vriefverkehrc die thnnlichstc Erleichterung zu gewähren uud zugleich iu Bezug auf das Bricfacwicht die Gleichförmigkeit mit den Vcstim. muua.cu im deutschen Postucrcinc herzustellen, finde Ich auf Grundlage Meines Patentes vom 20. September 1805) nach Anhörung Meines Miuisterrathcs zu licr-ordncu, wic folgt: 1. Dic Portogcbnhr für Briefe, welche zwischen Orten des Inlandes gewechselt werden, wird ohne Unterschied dcr Eutfcruuug mit dcm gleichmäßigen Betrage von fünf (5>) Kreuzern ö. W. für den einfachen Brief festgesetzt. Für Briefe, wclchc im eigenen Vcstcllnngöbczirtc des AusgabSpustamtcö abzugeben sind, wird die Porto-gebühr in dein bisherinen AnSinaßc von drei (:j) Krcn« zcrn ö. W. fnr dc» einfachen Äricf lielasscn. ^. Für alle GcwichtSbcstimmuugcu l>ci dcr Brief, post hat iu Zukunft das Zollgcwicht zur Grundlage zu dienen. '). Als ein einfacher Brief ist derjenige zu bchau-deln, welcher weniger als ein Zolllolh l//^. des Zoll-pfnndcs) wiegt. Für Äricfc im Gewichte von cincm Zolllolh bl<5 ausschließlich zwci Zolllolhcu ist das doppelte, vou zwei bis ausschließlich drei Zolllolhcu das dreifache Briefporto, nnd bci gleichmäßig fortschreitender Gcwichlspro» grcssion die entsprechende progressive Gebühr zu cut« richten. 4. Die bisherigen Porto.Ermäßiguugcn für Kreuz-bcmdscndnngcu, dann fiir Sendnnaeu mit Waarcnpro-licil und Atnslern l'lcibcn in der Wcisc aufrecht, daß in Zukunft für die ersteren dcr Portosatz von zwci (2) Kreuzern ö. W. bis znm Gewichte vou ausschließlich einem Zollloth in Anwcndnug zu kommen hat, für Sen« düngen mit Waarcnproben nnd Mustern aber die einfache Briefportogebühr bis ausschließlich zwci Zolllolhcn zu entrichten ist. Für Krcuzbandscndnngcn im Gewichte von cincm Zolllothc bis ausschließlich zwci Zolllothcu und für Sen« düngen von Waarcuprobcu nnd Musttru im Gewichte von zwci Zolllolhcn bis ausschließlich vier Zolllolhcu ist die doppcltc, bci cincm Gewichte von beziehungsweise zwci nnd vier Zolllothcn biö ausschließlich drei und scchö Zolllothcn dic dreifache Gebühr und bci gleich« mäßig" fui'lschrcitcndcr Gewichtöprogression die cntspre« chmde pronrcssiuc Gcdnhr zn entrichten. 5. Für unsranlirlc odcr nicht vollständig frankirte Bricfpostscndnngcu ist die bisherige Zutuxc von fünf (5) Kreuzern ö. W. für die unbcrichtigtcn Zolllothc oder Thcilc cincs Zolllothcs cinzuhebcn. 0. Dicsc Bcstimmungcu habcu mit 1. Iäuncr 1806 in Wirksamkeit zu trctcn. Schönbruun, den 21. November 1865. /ran, Joseph m. p. Belcredi m. p. Wüllcrstorff in. i>. Auf Allerhöchste Anordnung: Bernhard Ritter v. Meyer m. p. Sc. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome den Hofrath bcim Ober-landcsgcrichtc in Krakau Viktor Karl Adam Kopff als Ritter dcö Ordens dcr cifcrncn Kröne dritter Klasse^ den Ordcnsstatutcn gemäß in den Nittcrstand des österreichischen Kaisci'stalltcs allergnädigst zu crhcbcn geruht. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 29. November. Dcr in mchrcreu Landtagen gestellte Antrag ans Niedcrfetzuug cincö Ausschusses, welcher die Nückwir-luugcn dcs ScptcmbcrpatcntcS auf das LandcSwohl in Erwägung zichcn soll, wird von dcr Tagcsprcssc vielfältig besprochen und verschiedentlich beleuchtet. Das „Frcmdcnblalt" stellt ihm theoretische Beden« ken entgegen. Eine Rechtsverwahrnug, wclchc den Boden zu einer großen staatsrechtlichen Debatte gewähre, ein Protest, dcsscu Berathung cinc förmliche parlamentarische Beschlußfassung znr Folge haben müsse, ein solcher Protest hcbc geradezu sciucn eigenen Inhalt auf. Man verwahre sich gegen etwas, waö mau eben selbst zu thuu im Begriffe stehe; mau bclrctc mitten im Landtage faktisch jcncn staatsrechtlichen Bodcn, welchen man demselben theoretisch bcstrcitcn wolle. DaS „Fremden-blatt" knüpft daran die Nutzauwcudung, dic Landtage möchten sich klar machen, daß der Weg, welchen sie bc-fchrcitcn, ein bedenklicher fei, wenn nicht mit Maß und Klugheit vorgegangen werde. DaS „Ncnc Frcmdcnblalt" ficht tcincn Grnno zu cincm Konflikte zwischcu dcr Ncgicruug uud dcu deutschen Lundlngeu. Die Uebcl'zcnnlma, dasj dao S lucll bereit scin werde, dic für Picmont vertragsmäßig feststehenden BcaüustigMlgcu auch auf dic seitdem an« ! ncltirtcn Lander zu crslrcckcu. Die Haltuug gerade Ita-!Aliens fei aber forlgcfctzt cinc fchrosf abweisende gewesen l und noch in allcrncucster Zeit habe, uls dcr Landes-Filmnzdiiellor iu Vcncdig Freiherr von Spiegclfcld sich 1096 neue Broschüre gegen daß Hochqucllcnprojclt erschienen, verfaßt uon cincm Herrn Eggcrth, welcher sich rühmen kann, schon drei Diatrilicn gegen dasselbe in die Welt gesetzt zn haben Die Broschüre, sowohl ihrer Form als ihrcm Inhalte nach darauf berechnet, die minder gebildete Klasse der Bevölkerung gegen das Projekt c!n-zunehmen (auch die Art der Vertreibung derselben cnt-spricht dieser Ansicht), führt zwei weniger geistreiche, als boshafte Titel. Auf dem äußern Umschlage heißt es: „Das Kartcn-Hazardspicl im Augarten, oder der letzte Trumpf der löblichen Wasscrversorgungskommission. Ein harmloser Wink von Josef Eggcrth." Der inwendige, cbenfo possenhafte Titel lautet: „Reiche Aprilqucllcn und armer Kommunalsäckcl! Gründliche Warnung vor einem Hazardspiclc, bei welchem man sechszehn Millionen Gulden auf dic lustigste Weise verputzen kann." In derselben kann man übrigens Dinge lesen, die zum lniudcstcn horribcl gcnanut werden müssen. So wird behauptet, das Wasser der Altaquelle sei gifthaltig, Hafen, welche daraus trinken, sterben u. dgl, m. Auch der Senior des Wiener Gcmcindcrathes, Herr Hütter, der dieser Korporation seit dem Jahre 1848 angehört, hat ans Furcht vor dem Anlchcn sein Mandat als Mit« glicd deS Gcmcindcrathcs zurückgelegt. Endlich soll cö doch noch zu einer Ehrcnbelei- i digungsklagc gegen den Gemeinderath Dr. Kopp wegen der von mir seinerzeit berichteten Acußcruug über eine „alte Viper" unter den Wiener Journalen kommen. ^ Die alte „Presse" war mit der bezüglichen Klage von dem Bezirksgerichte abgewiesen worden, soll aber im Ncturswcgc die Aufnahme derselben erreicht habcu. DaS alles sind Folgen dcs WasscrucrforgungsprojcktcS, des großartigsten Unternehmens, daS der Gemeinderath von Wien je bcfchlosscn hat und welches in sanitärer Beziehung von unendlicher Wichtigkeit ist. Erst spätere Gc-schlechter werden den Dank dafür abstatten, während der größte Theil der gegenwärtigen Bevölkerung vor den ungeheueren Auslageu zurückschreckt. AuS verläßlicher Quelle kann ich Ihucn noch mit« theilen, daß wahrscheinlich schon in den nächsten Tagen die „Wiener Zeitung" ein Gcsctz über die Aufhebung dcs Wuchcrpatcutcö publizircn wird. Eine am 21. d. abgehaltene Ministcrkonfcrcnz, welcher auch der nnga« rischc Tavcruitus beiwohnte, soll hierüber cntgiltig cut-schieden haben. Wien, 25. November. (G. tcs, „daß England Oesterreich gegenüber in allen Fra-gen in Opposition treten und in Betreff dcs Handels-Vertrages dic Weinzölle nicht herabsetzen werde," bc-fänden sich dic Instrnktioncn im Widersprich, mil welchen Herr Moricr wieder hier eingetroffen und die ein „vollständiges Nachgeben bcknudcn" sollen. Alles, was wir übcr die obschwcbcnde Verhandlung sagcn löuucn, besteht darin, daß den Mittheilungen dcs „Fremden-blatt" die thatsächliche Begründung fehlt. — 20. November. Der „Bohemia" wird von hier über die Wahl des Kardinal Rauscher znm Obmann dcs Vcrfasfungsausschusscö geschrieben: Der Herr Kar-dinal dankte für dic Wahl, die ihn fchr frcuc, nur bitte er scinc Stellung im Ange zu behalten. Er nahm so» dann Veranlassung, scinc Ansicht auseinander zu sctzcn, dic ich in knrzcn Zügcn hicr anführen will. Dcr Hcrr kardinal sagte: ,"Ich halte dic ^istirung dcr Fcbruar-Ver-fassung zum Mindesten für überflüssig, denn das Werk der Einignna. wild dadurch nicht gefördert. Wenn Ungarn jctzt an dcr Rcchtskontinnitäl festhält, so geschieht cs cbcn, weil ihm dicscs Festhalten in seinen Plan paßt; im nndcrn Fallc würdc cs dies kaum thun. Die Fe-brnar-Verfassung enthält ohnedies nnr daS geringste Maß der Einheit, ja nicht einmal cinc wirtliche Einheit, denn ich lann mir cinc Einheit ohne Ein Gcsetzbnch (bürgerliches) nicht dcnkcn. Je mchr die östliche Hälfte dcs Reiches zcntralisirt wird, desto mchr wird dic Ein« ! hcit dcs Reiches bedroht. Dic Einhcit muß sich zum Miudcstcn auch auf dic Armee und die Fiuanzen crstrck-tcn, sonst ist sic cbcn nicht vorhanden. Zum AbsolutiS-lnns taun Oesterreich nicht mchr zurückkehren, cs muß konstitutionell regiert wcrdcu, und ich halte die Prinzipien der Fcbrnar-Vcrfassuug, darunter anch daS Zwei-tammersystcm, als dic für dic Neugestaltung Oesterreichs ^ tauglichsten. Dic Dcntschcn in Oesterreich müssen etwas für die Verfassung thun, sonst würden sie sich lächerlich machcll." — 27. November. Dcr Bestand des UntcrrichtS-rathcö ist, wie dem „Mähr. Korrcsp" geschrieben wird, gesichert, da in dcr Einrichtung dcs Prastdial-Vurcaus solche Modalitäten gctroffcu wurden, daß anch auf Grund-lagc dcr durch das Fiuanzgcsctz von 1865 bestimmten Iahrcsootation dcr Fortbcstand dcö Institutes auf seiner ursprünglichen Basis möglich gemacht wurdc. Dcr Leiter dcs UntcrrichtörathcS, Hcrr Hofrath Dr. Hcimcrl, hat in dicscr Hinsicht cin Zirkular an allc Untcrrichtörüthe erlassen uud sie aufgefordert, im Intcrcsfc der gutcn Sache dcm Institute auch ferner ihre Unterstützung an« gedeihen zu lasscn. -— Am verflossenen Samstage brachte die „Mor-gcnpost" cinc Mittheilung aus dcm Ausschüsse zur Be-rathung dcs Tinti'schc>, Antrages und führte dabci Aeußerungen Sr. Eminenz d«S hochwürdigsten Hern, Kardi- nals Rauscher übcr dic Februar-Verfassung und den Ausgleich mit Ungarn cm, wclchc von konstitulions« freundlichen Blättern zu geheuchelten Ovationen und von Blättern cntgegcngcsctztcr Richtuug zn absichtlichen Uebertreibungen benützt wnrden. Doch schon am nächsten Tagc mußte daö obengcuaunte Blatt folgeude Bcrich« tigung briugen: „Die in dcr „Morgenpost" vom 25ten November enthaltenen Mitthcilnngen aus dem Ausschüsse des n. ö. Landtages übcr dcu Tinti'schcn Antrug sind theils entstellt, theils ganz unrichtig. Dr. Lösch, Schrift-führcr deS AuSfchusses." Statt dcr Wahrheit Zeugniß zu geben, bemängelt die „Morgcnpost" vom 27. d. M. den Styl dieser Berichtigung und sucht durch ncue Verdächtigung ihre ursprüngliche Behauptung aufrecht zu erhalten. Vielleicht crschciut ihr die Mittheilung, welche übcr diese Angelegenheit von verläßlicher uud berechtigter Haud uns Samstag Nachmittags — leider erst nach Schluß des Blattes — zuging, erschöpfender. Sie lautet: „Die in der „Morgcupost" vom 25. No-ucmbcr enthaltenen Angaben übcr Dasjenige, was Seine Eminenz der hochw. Herr Kardinal Rauscher in dcin Ausschüsse zur Berathung dcö Tiuli'schen Autragcs gesprochen haben soll, sind gänzlich unrichtig." Sollte auch dicsc Ertlärnng dcr „Morgcnpost" uud Denjeni» gen, welche auf ihre Behauptung baueten, nicht gcnügcn, so wenden wir uns damit einfach an Ienc, welchen die Wahrheit höhcr stcht, als das Partei-Intcrcssc, (Vltsfrd.) Pest, 25. November. (Dcb.) Das allgemeine Ta-gcSgcspräch ist die Hicrhcrlunst Sr. Majestät, die, wie wir bereits meldeten, nnnmchr refinitiv für dcn 12. Dc-zcmber festgesetzt ist. In Ofcn gcht cs bereits recht lcb« haft her, wcil man dort die nöthigen Quartiere für dic-jcnigcn Mitglieder dcS Hofstaates Vorsorgen muß, die im Schlosse nicht untergebracht werden können. Die Quartiere werden sämmtlich in Iahreömicthc genommen, und zwar bisher für folgcudc Partcicu: Für 1 Premier-Wachtmcistcr, 2 Selonde« Wachtmeister, 18 Garden, 1 Adjutantcu, 1 Fourier uud 8 Dicuer vou dcr t. t. Arcicren-Leibgardc. Ferner für 4 Saaldicncr, tt Thürhüter, 2 Anfagcr; für 4 fremde Köche, ^ Kcllcrgchil» fcn, 2 Zuckerbäcker, 8 Hausoffizierc dcr Tafclpartcicn uud für dcu Redakteur der „Wicncr Ztg." mit 1 Die-ncr. iUiau kaun sich dcntcn, daß cinc solche Nachfrage nach Wohnungen die Ofucr Fcstung in Alluliu gebracht hat; nur bcdaucrt mau, daß die Anwcscnhcit dcs a. H. Hofes nicht für längere Zeit zu gewärtigen ist; für jctzt soll, wic wir dicö auch schou bcrichtctc», Sc. lUiajestüt <;—8 Tagc hicr verweilen, nach Neujahr >m Vcrcin uiil Ihrcr Wiajcslät dcr Kaiserin aber beiläufig cincu Mo.-uat. Die hcutc bctaiutt gcmordcnc Enuimmig cincr gnn« zcil Rcihc von Palastdamcn aus dcn crstcn ungarischen Familien steigern dic Hoffnnngcn, Ihre Majestät dic Kaiserin hicr zu sehen, in nicht geringem Grade mW freut mau sich nicht wenig auf dcn Zeitpunkt, wo Ihre Majestät, umgeben uou ungarischen Palastdamcn, die aufrichtigsten Huldigungen dcr Nation entgegen nchincn wird. — Ans dcn Provinzen lanfcn hier einige sehr betrübende Mitthcilnngen übcr verschiedene Exzesse bei dcn Wahlen cin, jedoch wird cs sehr wohlgethan scin, dic lant werdenden Berichte nicht durchwegs als wahr anzunchmcn. Aus Totiö und Galantha mcloct man voll förmlichen Schlachten; die amtlichen Berichte darüber sind aber lange nicht so blutig gefärbt, wie dic von Privaten in Umlauf gesetzten Nachrichten. In jcdcm Fallc wcrdcn dic Dinge auf das strcugstc untersucht wcrdcu uud die Schuldigen ihrer verdienten Strafe n,cht entgehen. A„ram, 27. November. Die mit dem heutigen Frühzugc nach Wien abgcrcistc Deputation dcr Fusw-uislcliparlci bcstcht aus den Hcrrcn: Graf PcMcvic':, Graf iihuen, Aaron Rauch, Baron Hcllcnbach, Vcrlrc« tcrn Mrazoui^, Firmin, Eiottc,, Zlatarovic uud Titus O/cgovic. — Auf hcute N Uhr Vormittags ist ciuc Plenarsitzung des Landtages anberaumt. Ausland. Paris, 25. November. Man berechnet die Ersparnis, welche dnrch daö heutige die Funktionen dcr Paycurs und dcr RccaucurS a/nn^raux vereinigende De-tret im Staatshaushalte bewirkt wird, im Ganzen auf 2,500.000 Francs, und Sachverständige, ja Höhcrc Beamte dcs Finanzministeriums selbst haltcu dafür, daß durchgreifendere Maßnahmen nicht außer dem Bcrcich dcS Thunlichen lagcn. Wic das Dclrct vom 15. No-vcmber muß auch das im heutigen „Mouitcur" erschienene nur nls dcr crstc uorbcrciteude Schritt auf ciucr Bahn betrachtet wcrdcn, die fchon längst hätte eingeschlagen werden sollen; freilich sind hicr wic dort Interessen im Spiel, wclchc das Guuocrncmcnt, wenn cs sich nicht scinc werthvollstcn Frcundc cntfrcmdcu will, nur mit äußerster Borsicht nnd Schonuug antasten darf. — Im Unterrichtsministerium denkt man in Folgc cincr von schr hoher Stcllc gcgebcncn Anregung nnu cildlich daran, in dcr Ecolc dcr Medicin cincn Lchrstuhl für Augenheilkunde zu errichten. DaS Bedürfniß eincö solchen ist schon seit Jahren schr fühlbar gewesen. Was aber die Pariser medizinische Welt in nicht geringe Aufregung versetzt, ist: daß diese Lehrkanzel cincm deutschen Gelehrten, dem hier zn schneller Berühmtheit gelangten Dr. Liebreich anvertraut wcrdcn soll. Es ist dies derselbe Olnlist, der im Laufe der letzten Monate am Hofe, mchrcrc dcr glücklichsten Kuren gemacht nnd sich soeben als Gast in Compicgnc dcr auszcichucudstcn Aufnahme zn erfreuen gehabt hat. — Die Dauer dcr uächslcn Scsfion dcr Kammcrn wird in RcgicrnugSkrcisen auf füuf Monate veranschlagt. — Die Eholera fordert i» Paris noch täglich ihre Opfer; an ciucm der lctztc» Tagc foll sogar dic Anzahl der Verstorbenen wieder auf 60 gestiegen scin. Gestcrn ist cincr dcr beliebtesten Sänger dcs Theatre lyriquc, Hcrr Ismail, an der Eholera erkraukt. «Madrid, 22. 'November. Dic Königin hat am 18. d. Mts. die Minister empfangen, wclchc anderthalb Stuudcn lang sich mit ihr uutcrhicltcn. Dcr Ge« snndheitözustaud der Königin bessert sich vou Tag zu Tag, so daß sie bcrcits eiueu großcu Theil dcö TagcS außerhalb ihres Bettes zubringen kann. Dcr Hof wird wahrscheinlich am 25. oder 27. d. nach dcm Pacdo abgehen und dort bis zur Eröffnung dcr EorteS vcr-bleiben. In dcr Ministersitzung vom 1'^. d. Mtö. ist die gewichtige Frage wegen Ehili'ö geprüft worden. „Wir wünschen lebhaft, schreibt dic Epoca, daß die Bc-schlüsfe der Minister unscrcn wahren Intcrcsscn entsprechen, wclchc nicht dahin gchcn, mit dcm berühmten Hcl» dcn cincö nnscrcr noch berühmteren Romane zu wctt< eifern." Ucbrigcns ist bcrcits, wic versichert wird, cinc Dcpcschc der spanischen Regierung übcr Ncw - Horl, Aspinwall uud Panama an dcn Admiral Parcja abgegangen, um ihm Rechenschaft vou dcr Silnation abzufordern und ihm vorzuschreiben, tcincn drr Häfcn dcr Republik auzugreifcn. Es könnte mithin ciu Waffenstillstand in Santiago unterzeichnet und dann sofort provi« forisch dcr Blokns dcr Häfcn gehoben wcrdcn. Mexiko, i<>). Oltobcr. (Frdblt.) Dic in dcu jiing' stcn Tagen stattgehabte Hinrichtung dreier Verbrecher, wclchc cincn Kaufmann dcr Hauptstadt uutcr einem nichtigen Vorwandc in cincu Hinterhalt gelockt und grausam crmordct hattcn, zog einc uucrmcßlichc Volls< menge an. Dcr Eindruck, welchen dicsc rasche Ins/»> pflcgc auf dic Acwohncr dcr Hauptstadt machte, war cin höchst günstiger, da jcdcm dcr Vergleich zwischen Einst und Jctzt so zu sancu aufgcdrmigcu wurdc. 3« dcu früheren Tagen dcs Schlendrians hätten die Ver^ brcchcr, wenn sic überhaupt entdeckt wordcn wären, wohl iigcnd cincn Gevatter gefunden, der sic mit cin panr Jährchcn hättc durchschlüpfen lasscn. — Unter der er-frculichcu Aussicht auf dic Herstellung dcs Friedens nchmcn dic Künste cinen wohllhucudcu Aufschwung. In« Monatc ?iovc,nbcr wird in dcr taiscrl. Akademie uon S. Earloö einc Ausstellung von ituiistmcrlcn dcr Mnlcn'i und Vildlillllcrlünst stattfiiidcn. Dic dramnlischc 5lnnft wird sich clicnsulls ans il)icm jetzigen Verfalle aufrasscn nachdem Sc. Majestät bcschlosscn hat, cin Nalio:!^' theater zil cnichtcn und die Autoren, welchc dramatische Stücke in dcr Landcdsplachc aussührcn lasscn, zn unterstützen. — Am 8. d. wohnte Se. Majestät dcr Eröjs« nnng der Eiscnbahnstrccke von Ehalco, zwischen dcr Hauptstadt und Tacnbaya, an nnd wurde mit begeistertem Znrufc von dcr zahlreichen Vollsmassc cmpfangcn. Dic RegicrnngSzeilung enthielt in dcn lctztcn Tagen cinc großc Lislc von Personen, wclchcn Sc. Majestät übcr ihr Ansuchen die Naturalisations - Bewilligung ertheilt hattc. — Laut in dcr Hmttstadt cingctroffcncr 'Nachricht ist Hcrr Lcmglais, wclchcr mit dcr Organisiru»« dcs Finanzwesens bctrant wcrdcn wird, am 10. d. in Vcra« Eruz angclumnicu. Hagesnmiglieiten. Ihrc Majestät dic Kaiscrin Karolina Augusta habcn 100 fl., Sc. t. Hoheit dcr durchlauchtigste Hcrr Eiz-hcrzog Karl Ludwig 50 fl, Sc. k. Hoheit dcr durch" lauchtigslc Hcrr Erzherzog Albrecht l00 fl., Se. l. Hohcit dcr durchlalichligstc Hcrr Erzherzog Wilhclm 5l) ft. zur Vcrthciluug au vcrstümmcllc, crblindclc, arbcilSnufähigc Krieger auö dcu lctzlc» Fcldzügeu am heil. Ehristabcnd, dcm Allerhöchsten Gcbmlsscstc Ihrcr Äiajcslät dcr Kaiscriu, z. H. dcs Bürgers Herrn Franz Anton Danningcr gnädigst übcrgcbcn lasscn' — Dic feit mchr als 200 Jahre» bestandene Grc-nadicrlcibgardc deS jcwcilincn Wajuralöhcrlii der fürstlich Eßtcrhazy'schcn Familie ist am l. d. M. über Anold-nung Sr. Durchlaucht dcS Fürsten Paul au« Sv^' samlcitörücksichtcn aufgclött wordcn. Dicfc Gardc, wclchc in frühcrcn Zeiten ein ganzes Bataillon bildctc, war in letzteren Jahren auf ciuc Kompagnie rcduzirt. Dic Grenadiere wurden unter den Unterthanen dcs Fürsten rc-lrutitt nnd slctö dic größten uud schönsten Mäuncr ausgewählt. Dic Unisorniirung war cinc prachtvolle: blauer rcich mit Gold verschnürter Atlila, rothe Hoscil nnd hohc Grenadicrmützc. Einc Abtheilung dicscr Gardc begleitete dcn Fürsten stctS, sclbst anf ^Ilciscn, wähicnd dic übligc Mannschaft im fürstlichen Schlosse in Eiscn-stadt in cigcncr Kascrnc bcqnatticrt war. Bei Alif-losung dicscr Gardc bestand dicsclbc iwch aus 21 Mann, uud crhicllcn dieselben theils Abfertigung, theils Pensionen. — Die Dotationen dcr einzelnen Ministeriell weisen, wic dic „Dcbattc" mcldct, für November gcgc» dcn Voranschlag cin Ersparn iß von 050.000 Gulden nach. — Zu dcr 84jährigcn Hebamme Katharina K. in Hern als, welche sich vorigen Donnerstag auS Noth 1097 mittelst Zündhölzchen z" vergiften suchte, tam dieser Tage ein Hofbnrg-Gcndarm »ud überbrachte derselben ein reiches Geldgeschenk, welches die Obcrsthofmcistcrin Gräfin KönicMgg, wahlscheinlich im Auftrage Ihrer Majestät der Kaiserin, derselben überbringe», ließ. Ebenso erhielt dieselbe durch cinc dcr hühercn Aristotratie au-gehörige Dame nebst einem ansehnliche» Betrage ciu Schreiben mit dem Passus: Sie möge nicht verzagen; dort, wo die Noth am größten ist, ist dcr liebe (Äott am nächsten. Auch besuchten selbe mehrere Damen aus der höheren Gesellschaft, überzeugten sich von dcr Noth > derselben nnd ließen Geldgeschenke zurück. — Dieser Tage verstarb in Wien dcr 85 Jahre alte lchte Nachkomme dcr adeligen Familie Miiuch -hausen, zn deren Mitgliedern auch der durch seine kolossalen Lügen berühmte Freiherr gehörte. Der Verstorbene lebte seil dem Jahre 1840 von seinen Renten uud unter einem angenommenen Namen in Wien. Die Armen verlieren in ihm einen unermüdlichen Wohlthäter. — Im kroatischen Landtage hat sich, dcr „Agramcr Ztg." zufolge, darüber, wie die Bestimmungen dcr Geschäftsordnung auszulegen seien, eine Meinungsverschiedenheit ergeben. Die Partei dcr Minorität hat sich bcmüssigt gcfuudcu, iu Folge dessen die Land-tagösitzungcn nicht zn besuchen und cö vorgezogen, eine Klage dagegen iu Wien zn führen, und ist ein dicS-falls gewählter Ausschuft am 27. d. M. zum gedachten Zwecke nach Wien abgereist. Trie st, 28. November. Seit Veröffentlichung dcS lctztcu Snnitätöbullctins ist dcr öffentliche Gesund» hcilöznstaud fortwährend befriedigend geblieben. Auch iu Muggia tam von, 26. bis 27. weder eine Ertran-lnng, noch ein Todesfall vor. — Prof. Zachariä iu Göttingcn läßt näch-stcnS cinc Schrift erscheinen unter dem Titel „Die so-gcucmntc preußische Ncchtsbasis iu den Hcrzogthümeru Schleswig-Holstein nnd ^auenbnrg." Aus dem Titel uud auö dcr Empfehlung deS „Drcsd. Journal" geht hervor, daß sie gegen die preußischen Ansprüche gerichtet ist. — Die Arbeilcu am Aan des Berg Iscl-TnnuelS sind nun in dcr Weise vorgeschritten, daß nur noch 170 Schuh am Stollen zu bohrcu sind, bis die Arbeiter von beiden Seiten zusanuucullcffcu. Schon feil einigen Tagen hörcn sie sich gegenseitig nrbcitcu. Bis spätestens Mille Iänucr wird der Berg Iscl durchbrochen sein. Im Inueru dc« BcrgcS findet sich dcr Fclscu stellenweise bedeutend lockerer, so daß muthmaßlich die Hälfte des ganzen Timncls, welcher 2010 Fuß in der Kängc beträgt, mit Quadern ansgcwölbt werden mnß. — Ein ungeheuerer E iscu b ah n Ii rücke n Iiui: ist icht in Ennlm'd ill, Werte. Allf dcr London-Nord» wcstbnh» soll llmnlich iwcr dcil Mcrseystuß cinc ciscruc Gittcrbrnckc gebant werden, die, 75 Fuß hoch nlicr dem Wasserspiegel bei Hochwasscr, drei Bogen von je .W5 Fuß Weite habcu wird. Die Entfernung zwischen Lon-don und Liucipool wird damit nm acht englische Mei-lcn abgekürzt._______________________________________ Lokalbericht md Korrespondenzen. Hcn' Generalmajor Nott6, derzeit Brigadel^mmaudaul in ^niliach, ist uor riuigrn Tagen nicht nubcdriilcud erlraiilt. — Vur länger ali« einem Jahre ivurdru hier am altru Viarlir von riurr Dieuslmagd mehrcrr, gr^ftleuthcil^ französische O o l d sl i! cl e, gefu » deu, welche die redliche, Finderin sogleich zur P^lizeioirrilil)» üderdrachle. Vou behördlicher Seile wurden die luusassciidsten ^iachs^rschuugeu »ach drin Verlustträgrr grpslo-Neu mid mich das uurcilschrirdriir Edillallirrfahre» ringelrilet, jedoch öhur Erfuln. Auch j'etz!, nach Adlmis drö Cdillallermiucij ist drr lHigeulhimier drr Glilt'l'lnschasl liülielainit, und diese ini Betrage voii nugefähr !5>0 Guldru sällt nun drr glücklichen Fiuderiu inö Eigenthum z», wurde ihr auch dirser Tage von Seile dcr t. l, Polizeidircttiun bereits ausgefolgt. — Wie wir hören, nmd dieser Tage cinc c»i 70 Uuterc schrisleu tragende Prlilion hirsigrr Thealersreniidr Herrn Clalliano mil dcr dringenden Aufforderung überreicht wrrdrn, Hrrrn H artig silr dir Vailmcher Bühnr nneder zn geivinnrn, nnd erllärrn dann dir llnlerschriebeuen, daß sic im Falle bcr 1>lichlder!icksichli^ guna dirsri« Ausinnrnö siir den Ncsl dcr Saison das Theater ilichl mehr zu liesnchcii enlschlossru scicii. Wir erwarten, daß Herr Galliano dieser gewiß billigen Ansordrrnug sich nm so »veniger vcrschlissjci! »orrde, a!C Hrrr Harlig dic dcslc Kraft misrrtr Äilhnc war und scit smmn Abfange ^c,n dcrsclbcu, dl'n wir schon längst zn dcdaittni Anlaß nahmen, in dcr That auch nicht c i n großercö Slitll ansgcfilhrt wnrde, wcil dcr Thcatcra,csellschast ni ll,rcr jctziacn höchst mangclhastcn ii^cschnnss dic Möglichlcil cincr solchen ÄujslN)rn»n satüsch dr»c»i,mrii ist. Odrr acdcutt Hcrr Calliano wirtlich, dnc< Pildlilu!» sun uud forl «lit ^ückciil'Nßcrn admspciscn wclchc noch da^i, diirchmic« nichl allscilia l'csncdmciid nmcbc,! wcrdm? Zu cincr Adhilsc, ;n einer Acndcnma snin-l, l>iHcria,n Rcperloirö, zn eilier Vrwollständigung dci< Pers^nalct« dilrslc,ft'crr Calliano sich dcni Piibliliim aclzciindcr n»i so nichr verpflichtet siihlc», ali« dn^sclbe hcnrr gegen ihn Nachsicht genng gcübt hat. — Dcr ualcrländischc Vildhaner Franz Saj'^, der auch dic Kolossallmstei, ^udniliü und dci< Flllslbischoft Wolf Plastisch auösnhrlc, vollcndele sscstern daö Modell dcr lolossalen Bilste Prc^cruö, dcrcn Ani'fiihruuci in Oyps nicht minder meistcr-l)nst ;n werden verspricht. Da cö noch nicht mnitlclt zu sciu ichentt, od cin Bildnisi nnscrcö genialen Dichtern nach der Origi» nmMsnnl,»,e besteht, so wmdc cin Oclgcmäldc, wrlchcö dcr atadcin. ^""', ^»rz v, ttoldcnsieiit »ach Prc5ernu Todc au« dem Gc-o"N)Nus; wicdcrgab, zn obigem Zwecke »nützt. .„, ', ^lm Schlof;li'erf,c ini Gartcn dc? pensionirtm PsaNtt«? uud slovcnischm Philologcn Zalolnr licfiudet sich cm Klrschl, auw , dcr in Folge dcr andauernd warmen nud fcuchtcil Witterung zum zweite n M alc K nospcn treibt. l — Am acstna,m Tagc, dcr ostmali« abwechselnd mit Rcacu uud Soniienscheiu riucm Aprillagc glich, zeigten sich hicr in llij'rd-llchcr Richtung zweimal, Vor- nnd'Nachmiltagö, Ncgeulioclcll von seltener Schönheit nnd Farbenurackt. vermischte Nachrichten. — In Trier crcignrtc sich diescr Tagc in eiuer Mcnagerit ciil Unglilclsfall cigenlhnm'licher Art. Ein Mann hatte bei semem Äesuchr dcr Vicnagerie die Marotte, sich fortwährend bcu Käfigm der wilden Thicre l>i^ ans rinc so lurzc Distanz zu uähcrn, daß rr iu den Vcrrich dcr Krallcn und Tajzcn tam, daher Gefahr lies, beschädigt zn werden. Der Menagenclicsitzer gab sich dic grüßte Miihc, den Manu von seinem thörichten Trciben llbzuhal» lcn, abcr dieser, wclcher sich in sincm etwas aiigeheüertcu Zu-staube bcsaud, hatte filr alle Warnungrn mir taube Ohreu und benutzte die augenblickliche Abwcseuhcit des Wärterö, um mit dem Värru nähere Bekanntschaft zu machen. Er fnhr riu paarmal mit drr Hand au dem Eiscugittcr des Käfigs vorbei, aber Meister Petz nahm diesc Frcnndschasli'bezcignng sehr iibcl. schnappte uud erwischte die rechte Hand des Tolldreiste» mit dm Zähucu, wcih» rend er mit der Tatze deu Arm erfaßte, um ihn naher an sich zu ziehen. Nur mit Milhc wurde diesc beabsichtigte gefährliche Umarmnug durch ciuru zufällig ebenfalls auwrfcndcu Besucher so lauge verhindert, bi« dcr Wärter hcrbeicillc und dcr Vcstic mit einer Eisensiange die Schnauze aufbrach uud so die Hand beS Unglücklichen befreite. Diese ist fürchterlich zerbissen, daS Fleisch buchstäblich von drn Knoche» geschält. Eingesendet. (Vom ersten all g cm einen Aeamtcn'Verc in dcr vsterr. Monarchic.) Wir bccbrcn uns, dic?. 'I. Mitglieder dcs ersten allgcmcinrn Beamten - Vcrcincs dcr östcrr. Monarchic, welche noch nicht „Theilhaber" cincr Vercino-abthcilung geworden sind, aus dm hcranuahcndcn Abschluß dcö crstcn Vcrcinsjahres mit dem Ersuchen ausmcrtsain zu machen, ihrcn Aeitritt zu cincr dcr drei Nbthcilunc,cn noch im Lause dcs Jahres 1805 gefälligst effclluircn zu wullcn, ciucrscilö unl dcr nochmaligen Entrichtung dcr Mitglieds-gebühr im Falle cincs späteren Vcitrittcs enthoben zu scin, und andererseits um als „Theilhaber" au der nächslcu Gcucral-Vcrsammluug, bczichlmgswcise den Lolal-Versamm-luugen, mit Stimm- uud Wahlrecht sich betheiligen zu liiuncn*. Jene 1'. '1'. Mitglieder aber, welche sich lciucr dcr drei Vercius-Abtheilungen anzuschlicste» gcdcnlcu, wcrdeu höflichst ersucht, die für den allgemeinen Foud bestimmten Mitglicdsgcbühreu bald nach dcm Äcgiuue des Vcrcins-jahrcs 180uaren." Ans den Landtagen. lNraz, 27. Noucnidcr. Dcr ^l,,,diag l'cschlifliglc sich mit Erlcdiglmli mehrerer Vorlagen dcs ^andcSauS, schnsscö und Zuwcisuug derselben an Komitees, Talzburss, 27. Noucmbcr. Dcr Autrag deS ^an. deöauöschusscs, dcu Aau ciucr Eiscnbahu uach Hallcin und von bort über Pona.au uud Lungau uach Tirol beim StaMiuinistcrium auzustrcbcn, wurde abgelehnt Linz, 27. Nou. äüahl für das Schullomitce. Dcr Be> richt übcr die VaudcShyftothctcnbauk wird cmcm Komitee uou sicbcu Milglicdcru zugcwicsm. Kla,,senburss, 27. Nov. Die uächsle Plenarsitzung dcs LaudtagcS findet DouucrStag ^i(i. November Ml Klassenfurt, 27. November. Abg. (wvciu bc^ richtet im Namcu dcS Landcsaussch„sscg iiber dcu 5)cr-bcrt'schcu Zlnlrali und stellt den Anlrag auf Ucbcrwci. sung au einen Ausschuß von neun Mitgliedern. Maudes. Chef Freiherr v. Schluga crllart: .^Da dcr Bericht dic Motive dcs Hcrbcit'fchcu Antrages nicht berührt be-halte ich iuir vor, sciucr Zeit dcu Slandpiinlt der Ne-gicrulig darzulegcu." Parenzo, 27. November. I„ d,, ^ ...^ , ^^. tagsschung ,n Parcnzo wurde auf 3!,^^ dcS ^audcS-ausschu,,cs aus ?lulaß dcs Mauifestes uud Patentes vom 20. September bcschlosscu, ciu Dank- .md Er c- Gbrz 24. Novcmv^ In dcr hcutigm ^audtagS. sltztmg wurden nachdem dem Abgeorductcu ftcttor v. 3uttcr em Urlaub auf uubcstnmutc ^^it bewilliqt wor-dcu d,c Abgcordnctcn 9usmoudo, P,j,,, Visini uud Depertö zu Ncv.sorcu dcr stmograplMM ^udtaasbc-r'chtc gcwählt. Hieraus wlirdcn die auf die TaacSord. "M'g gefetzten Gegenstände drei vcrschicdcucn KomilccS zur Borbcralhuug zugewiesen, nämlich: cinsm Komitee, bestehend aus dcu Abgcorduclcu Iürstcrzbischof Dr Goll. MM, Doliac, Winller, Pollaj und Del.T°n" die p°. ltlschc ^crritorial.Einthcilunli dcs ^ndcs; cincm zwci-^'ss '«!^" ' zusammculicsctzt m>s den Abacordnctc» W'lh. v. N.ttcr, Michieli, P.gliarl.zzi, Dcpcris, (5erne, ^l«on, Fablnui, Großmciln, nnd Kodclli die Klassifi-Mmg der nicht ärarischcn Straßen der Provinz: cincm dutlcn Konutec, bestehend ans den Abgeordneten Visini, Horlnp, (^Missi, Pajcr nnd Niömondo, dic Voran-Muge und die Iahreerechnungen des Landes Nächste Sitzung am 3. Dezember. ' Zara, 27. November. Drci Dcputirtc beantra. licn cmc Dankadresse au Se. Majestät filr daS Scft. tembermanifcst; drci andere eine Huldigungsadresse auS Anlaß dcs Allerhöchsten Handschreibens vom 7. November. Dcr Landtag beschloß beide Antrage iu ciuc Verhandlung zu nehmen und nnr cinc Adrcssc von einem Komitee verfassen zu lasscn. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Original - Telegramme. Wien, 2tt. November. Die „Wiener Zeitung" bringt das Programm der Pester Kaiserreise. DeS Kaisers Aufenthalt in Pest währt vom lit. bis X). Dezember. Der „Abcndvost" zufolge ward die An« leihe um >.5 Perzent überzeichnet; die Subskription daher geschlossen. Prag. Nostiz' Adreßantrag ward mit Majorität angenommen. Brunn. Die Dankadresse ist abgelehnt. Pest, 27. November. (N. Fr. Pr.) In Folge des Konfliktes, dcr zwischcn dcn NcchtSlMcrn der Universität und dcr Stadthauptmannschaft wcgcn dcs inhibit-ten FaclclzngcS entstanden ist, fand heule ans dcr Universität cinc stürmische Besprechung statt. Berlin, 27. 'November. Die „Nordd. Allg. Ztg." berichtigt dic in cincr Wiener Korrespondenz dcr „ilüln. Ztg." enthaltene Nachricht, dic Großmächte hätten sich verständiget, daß nicht einseitig und gewaltsam, wie Preußen anfangs gewollt, von beiden Großmächten vorgegangen werden solle, dahin, daß Prcns^n stctS nnr verlangt habe, daß Frankfurt durch den Bundestag an die Pflicht gemahnt wcrdc, für die nöthige Nmlsichtuahme auf die Würde dcö Bundcö zu sorgen. Berlin, 27. November. (N. Fr. Pr.) AuS ofsi-ziöscr Quelle verlautet, daß bci dcm Abschluß dcS deutsch» italienischen HandclSvcrlragcS nur Handclsintcrcssrn und nicht politische Prinzipien maßgebend und die dirclle Ancrlcnnnng nicht geboten fei. — Der Afrilll'Nciscnde Garth ist hicr plötzlich verschieden. Paris, 27. November (4 Uhr Nachm.) Die Subskription auf die österreichische Anleihe wurde bereits gcschlosscu. (5s wurden gezeichnet: beim Comptoir d'ES» comptc beiläufig 3üO.(M) und beim Credit Foncicr 15)0.000 Stück Obligationen. In Amsterdam uud Ant. wcrpcn sind die Zeichnungen ebenfalls schr dcdcntcud, Vondon, 27. November. (N. Fr. Pr.) Die Iun» rislcn haben Montcny cingcnommcn, bclagcrn Mala» moros und nahmen cin laiserlichcS Transportschiff wcg. Die ameritanischcil Truppen sind in Äcwcgung nach dem Grenzfluß. 2toctl,vlm, 2<:. November (Abends). Vierlausend Man» sind hicr cilimarschirt, um etwaigen lll'llhcslörun-gcn vorzubcugc,,. - Dcr fllnsfachc Giftmordcr Pastor Lindbäck hat sich im Gefängnisse erhängt. Das Postdampfs'chiff „Saronia," Kapitän Meier, am N. November von Newport abgegangen, ist am ii3. d. M. in (5owcs angekommen und hat alsbald die Reife nach Hamburg fortgesetzt. Geschäfts-Zeitung. Der österreichisch französische 6»a»delsvel traq Nachdem auf (Änmd drr Eröffnung!'!!, »vrlchc ^iivst Mrltnüich l>ci sl'iucr Niicltcl)r nach Pnvil« twrt ;u üiachrn üiigrivissi'ii nm!, ill dru fcitdein zwischrn ihin und Hrrrn Dronl)u dr !l'l)!lytz n,,'-pflogsiisu Elultrriliissru dir allgsinriuril Orimdlna.r» i-iiir? östll^ rcichisch'srau^osischcn Handrl^orrtragfs a.cnw»>i!'!i woldcn „iid sich nuf bribln Srilrn drr lcbhaflr Wiinsch luudgrssrl'sn, aus dirssl« l^ruudlngrn zn cinrr rutsprrchrudsu Prrriul'nrunci zn grlauczm, wrl'dcu dir rigrnllichru Prrhaüdluuciri! in tilrzsftn' Frist l'sssiiiliru. Dir Pcvhaüdlüii^rll wrrdru in Pavii« sssfüyvl wrrdru nud wird dabri vou östrrr'richijchrr Seils dcr Aotjchaslrr Fürst Mfltrrnich M Brvollmnchligtrr uud drr Kauzlrr drö doiligril Osurraltou sula 45, Grrsle „ ii l«> Milch pr. Maß . — 10 Hafcr „ I «0 R,ndflrisch Pr. Pfd. — 13 Halbfruchl „ 3 50 Kalbflrisch „ — ilO Hridcu „ 2 20 Schwriurflcisch „ —, A) Hirsc ,. ii ii0 Schöpfcnflnfch „ —15 Kuturnl) ,' U 5l) Hahudel pr, Stücl — litt Erdäpfel ,. I 5,0 Tauben „ — 1« i'iusen „ 4 20 Hm pr. Hrnlurr . 2 5)0 Erl'srn „ -1 >!0 Stroh „ . I 0 10 „Ab. 325.« ^ 7.5, SW. mäßig trübe ^gw Einzelne Sonurndliclc mit Negruschllurrn nbwrchsslnd. Schi), «er Regenbogen. Nachmittag sinrlc Gitssc. Mildr Witlrrmm. V«°n»°°r»ich°r Ncd»l.cur: I«n«, v. « richt wird hiermit bckanut gegeben, daß die Nclizttation der uon der Agues Strukelj uon Sttukelooif erstandenen, zu Strnkel« dorf sselegencil Realität Urb.-Nr. 2U2/256 lnl Grulldliuch Herrschaft Nadliäer wegen nicht zugehaltcuer Lizitatioüsbcdingnisse auf Gefahr uno Kosten dcr Erstcherin bcwilll. gct und zu deren Vornahme die Tag« sayung auf den 16. Jänner 1866. früh 9 Uhr, hicramts mit dem angeord« net worden, daß die Realität dabei nö'thi. aenfaiis auch unter dem Schäyungswerthe veräuLtlt werden wird. K. k. Bezirksamt Laas als Gericht, am 10. Oktober 1865. (2450—1) " ' Nr. 6739. Dritte erekutive Feilbietung. Mit Vezug auf oas Edilt vom 28ten August 1865, Z. 4632, wird erinnert. daß in der Erelutionssache der Katharina ! Ludwig von Trieft gegen Johann Vroz. schuldiger 131 fl, 25 lr. ö. W. c. «. c. auf den 2. No> vember d. I. angeordnete erste Feillne« lung der dem ^eßtern gehörigen, im Grund« buche der Herrschaft VeldeS >>uli Url'.'Nr. 891 l/, votkommendcn, auf 200 st ö, W. geschälten Iicalität über Ansuchen »crOze. klllionsflihrcrin als abgethan angesehen wurde, und daß eS l>ci den zweiten und dritten auf den 4. Dezember 1865 und 2. Jänner 1866 angeordneten Feilbietungen sein Verblei» ben habe. K k. 'Aezirksamt Nadmannsdorf als Gericht, am 31. Oktober 1865. (2430—2) Nr. 5415. Crekutive Feilbietung. Von dem k. k. Vezirküamtc ^aaö alö Gericht wiro hicrmt bekannt gemacht: Eö sei übcr das Ansucheu deö Herrn Nikolaus Menburi, Administrator der Kon» knrsmasse dcs ucrstorbenen Georg Modic von T'.icst, gegen Matthias Mooic von Nendorf wegen al«s dein ZahInngSanftrage vom 5. November 1864, Z. 5713, schul« oiger 70 fi. ö, W. c. ».o. in die exekutive öffentliche Vcrste'gernng der dem ^ehlern geliörigcn, im Grnndbuche der Herrschaft Schneeberq «ul)Urb.«Nr. 214 uorlommen« den Realität sammt An« nnd Zugehör, im gerichtlich erhobenen Schäßungswerthe vo» l263 ft, ö. W., gcwilliget nno zur Vornahme derselben die exkutiven FeilbictungS-Tagsatznngen anf den 10. Jänner, 10. Februar nnd 10. März 1866. jedesmal Vormittags um 9 Uhr. in der llmtökanzlci mit dem Anhange bestimmt worden, dah die fcilznbiclcnde Realität nnr bei der lcylcn Fcilbielnng anch unler dem SchähungSwcrlde an den Meistliictendcn hintaiigegebcn werde. Das SchähungsprotokoU, dcr Grund? buchseZtralt u»d die Lizitationsbedingnisse können bei diesem Gerichte in den gewöhn« lichen Amtöstunden eingesehen werden. K. k. Vczirksamt 5!aas als Gericht, am 20. August 1865. (2437—3) Nr. 5641. R e l i z i t a t i o n. Vom k. k. Äezirksamte Laas als Ge« richt wird hicmit bekannt gegeben, daß wegen Nichtznhaltung der Lizitationsbc-dingnisse die Nelizitation der zu Mramo. rouo aeleaencn. vormals Anlon Zakraj» öek'schenRealitäten Urb.«Nr. 164-162 und 164^2-163 n»! Grundbuch Herrschaft Nad-lisck auf Gcfal'r m,d Kosten des Erstebers Josef Zakrajöck von Mramorovo bewilligt, und zu deren Vornahme die Tagsahnng anf den 9. Jänner 1866. früh 9 Uhr. hicramts mit dem bestimmt worden, daß diese Realitäten dabei nöthi-gcnfallg um jeden Preis werben veräußert werden. K. k. Bezirksamt Laas als Gericht, am 29. Angnst 1865. (2471—1) Nr. 3517. Dritte erek. Feilbietung. Im Nachliangc zn den bieramtlichen Edikten vom 2U. August 1865, Z. 2484, llnd 26. Oktober 1865, Z. 3266, wird Iielannt gemacht, daß, nachdem zur ersten lmd zweiten ckckutiven Feilbielung der 3osef Arligler'schcn «ul) Urb.. Nr. 136 im Grundbuchc der Stadt Idria vorkom« menden HauSrealität keine Kauflustigen erschienen sind, am 14. Dezember 1865 ;ur dritten erckutiven Feilbietung geschritten werden wird. K. k. Vezirkamt Idrla als Gericht, am 21. November, 1865, (2478) ^. Z. 41. FahlnijsenVerjttigtMg. In Folge Bewilligung des k.k. Landesgerichtes Laibach vom 14ten November d. I., Z. «00!), wer» den die in den Verlaß der Frau Gertraud Stengel gehörigen Fährnisse, bestehend in Kleidung, Wäsche, Bettzeug, Einrichtungsstücken, Wirthschaftügeräthen, Getreide-oorräthen und zweien Kühen, am 3 0. November d. I., ßrüh um U Uhr, in der St. Peters-Vorstadt Hs.-Nr. 120 an )en Meistbietenden gegen gleich )aare Bezahlung hintangegeben werden. Laibach, am 27. Nov. itt«5. Morgen Glück!>li Vütschn! Zur Erinncillun an den nroßen Haupl' treffer umi 2.HTV««« fi., welcher im Imii bri nur ^rwoniieu wnrde. findet am R. Dezember nieder die Ziehung dcr k. k, 1864er ^'ose statt, wozn ich den ersten Treffer unter meinen Promessen schon am Laarr Habs. (2308—7) Joli. Ev. Wutsriicr. Die Llmgentuberculose wird naturgemäß, ohne jede inncrlis)e Medizin geheilt. Adresse: HV «H I>08la r<:8!,»nl<' 11«i«,'» ^>2»< Ullllcltioncn zn ertheilen. Alle Gattungen Schnitte von Damen' nnd Kinderkleidern nach neuester Mode sind vei mir zu den billigsten Preisen z" haben. Täglich von 8 Uhr Morgcnö bis I W Mittags zn sprechen im Hanse Nr. llili am alten Markte, im dritten Stock. Carolina SehddlM (2470-1) Institutö-Illhaberm, Zwei elegante Gestiitspserde, ; Jahre alt, bei 16 Fansl hoch. ant ei»' ^cfnhrt, stehen in (5illi billig znm Bcl'^ lallfc. Nähcrc Allstnnft ertheilt Hr. Josef Nosncr in Cilli. (2^77-^0 In der I. 3lud. Millitz'sche» W'^' Druckerei am allen Markte N'r. ^' U' i'aibach ist soel'cn erschienen: Paleek. Kolodur n loto 1 8(Hi. A. lftni|iroi;»ik* Dirser „l'.',!<-,>O (kleiner lHaara' ltndcr) lütdäll nkl'sl dcm Kalendarlunl auch ->) i>ai!s> legnng, «') l>IXl,<5s» !!!!! <»>>!>!»,' denn seme Dcm'se ist: I)n ru«! vül^lMl!», ^ in lnul«"! Invim." M Preis 2Q lr. (2455—^) NH" Nachricht. ^^H EndeSgcfertigter gibt ^iachricht von dcr (5rüffn!lng seincS ncncn Gast« Hauses bei St. Florian, „zum Kleeblatt" genannt, wo man gntc Gc-tränte und dic Mittagskost, bcstchcnd ans Suftpc, sslcisch nnd Gemüse, um 17 Kreuzer täglich vom 1. Dezember an bekommen wird. Um zahlreichen Zuspruch bittet crgcbcnst (W8-A) Johann Fcichter. MU" Am Iahrmarttplatz. "MU Menaaerie ^I^»^ des TbierbändlaerS und seiner Ebeaallin « CIiocclii-Adviiieiit. WG^ Jede« Abend werde,» der Tliierbälldiaer lllld seille <5l,eaattin vor dcr Ab-l jM^ fntteruna abwech»clnd in die Käfige der wildesten Thiere eintrete" ""d zM- dle Thlerbmldlgerln Mu Chlllchi-Aiment wird sich sogar in jenen der fürchterlichen aMecktm Hyäne uon Vengalen begebe», welche bisher kein Thierbaudi^r zu zäl>mcn vermochte. Diese Stadt hat gewisi oft schon Thicrbändiger gesehen, welche in dm Käfia"' ^"' wild"' Thiere chrcil Muth zeigte», daß aber ciue - ^ Frau, von Natur aus furchtsam, bic wilden Thiere in ihren Käfiqcn wie Schoszhilndchcn belüindell. wnrdc liivher „och „ic lirodu Dic Menagerie steht zu allen Stunden dcö Ta^cü ofsen. (5iil Diener wird die iialnrhistoriA Lrllärunss dcr Thiere geben. Daü Allbstcllnngölolalc ist anständig auögcstattct und wird a^ messen beleuchtet. . M^^w Fütterunst uud Vl,rste!l,,„a, von angenehmer Musik begleitet, si«^' DWM täglich um ? Uhr Abends statt. (24,2 4> Hiezu ein halber Vogen Amts» und Intelligenzblatt.