f sMW p5GtO oin 1 SV 70. ss«!. WwMd. IG. »SR» »le. Z024): I^etdoe. >1. < »lG»t .4. »Ir. 17S «t«n S. luk 1S30 ». w M. < r s— »dr»o« ^»»»«»6 , bt> » Mariborrr KeiMa Tvoldemc a i »edw«' u ? Der Mmiische EM ator «ms de« Vege ' ? «acht. ünter den me»k»ürdtgsten Umstes ehemaligen Diktator» hörte. Im November sollte er sogar vor Gericht zitiert werde«. E» htes», iüch in der Rechenschast, die er über die Staat»selder für die Zeit feines Regieren» abgeg^^en hat, nicht alles stimmt«. Er Hütte angeblich gro^ Aufwendungen persönlicher Art gemacht, die «eit über ^tn Budget Pnaubgingen. Die Ankla-ße der Korruption stand ihm unmittelbar bevor. Van ging aber noch weiter: e» wuroe tn sein persönli«^ Lebe« eingegriffen. Eine tn Ataum bekannte G<^uspielerin, deren Ncune seinerzeit tn engstem Zusammenhang mit dem )!amen de» Diktator» genannt worden war, wurde in auffallendster Wr.se und unter den t^nlichsten Umständen aus der litauischen Hauptstadt ausgewiesen. Als aus der Anklage gegen die Korruptton nichts wurde, sollte ^ldemara» vor daS ÄSzipli-nargericht seiner Partei gestellt werden: er bätte angeblich durch seine Kritik der Rea'e-rung geschadet Und nun erfährt man, daß anstelle der DiSziplinarverfolqnnq die M-renrettunq Nott>emaraS erfolgte. Er wurde auf der Parteikonferenz gefeiert wie seit lan gem nicht. Man weiß manche Einzelheiten über die denkwürdige Konferen^taaima »u kier!chti.'ii., Das AdriatlnMck In« den VeOßroder Sokolkongreh besucht hUite« ««d ««« anf einer Abriareise begriffe« »are«, «m da» jugo^slamisthe Vieer k»n- c^' spllt. 7> Juli. nen zu lernen. Getötet wurden serner 2 Ma trof^ der Schiffsmannschaft. Die ktalienischen vlätter, die die Nachricht »am Unglütk i« grosftr Aufmachung brachte«, «Alzen die Schuld an dem Unglück auf de« Kapitän de» sugoflawischen Dampfer», der bald »ach dem Unalück, wie sie die» ihre« Leser« i« tendenzliifer Weife aufti-fche«, Selbstmord begangen hätte, «a» aber »anz «nd gar nicht der Wahrheit e«tspricht. Rewyorks Smpsang der Ozeanstieger der Besatzung des Flugzeuges „Kreuz des Südens", gipfelte in der Ueberreichung deS Ehrenzeichens der Stadt an die erfolgreichen Flieger. — Von linkS: stellvertretender Pi- lot V-andyk — Bürgermeister Walker — Hauptmann Kingsford Änith, der Führer des Ozeanfluges — Navigationsoffizier Saul »» Bordfunker Stannage. I't'ot? ru!i!s »cklk^ell? .1», 1VSNN 8!e 6en unscli» N. 0»k6« »orvisrt. Erdbeben in Spanien Die Kirchenglocken läutete« von selbst . ., M a d r i d, 7. Juli. Die südlichen Povinzen Spanien» warben gestern von einem schweren Erdbeben heimgesucht. Swige Stäbts» unter ihnen auch Sevilla, wurden besonder» arg hergenommen. Die Erdstöße waren zeitweise so heftig, daß die ldirchenglocken von selbst zu läuten begannen. Die Erdstöße waren stellenweise von einem «nterirdisi^n «rollen begleitet. Besonders der Landbevölkerung bemächtigte fich deshalb eine groß« Panik. Bisher wur-den 5 Tote und 16 Verwundete gemeldet. Reue Taktik der Hindus Blutige Unruhen w Gndien. — Die Lage hat fich neuerdings verschärst. Bombay,?. Juli. Die Muselmannen Indiens haben einen schwerwiegenden Beschluß gefaßt. Mit Rück, ficht aus die Mißerfolge der Verhandlungen mit den britischen Behörden hat ein Kongreß eine Resolution angenommen, in !»er znr Kenntnis gebracht wird, daß fich die Hindus der Aktion der indischen Rationalisten angeschlossen haben. Begreiflicherweise hat dieser Schritt der indischen Muselmannen, die noch stet» ein Trost für die briti-schen Behörden waren, überall das größte Anffehen erre^ Ue Unruhe« in den einzelnen Städten der Provinz nehmen kein Ende. So kam e» gestern i« Puua neuerdings zu blutigen Zusammenstößen, wobei über 2W Personen ver letzt wurden. Tie Menge wollte nämlich da» Gefängnis, in dem sich Gandhi befindet, stürmen. Es mußten starke Polizeiabteilungen herangezogen werden, um die Demonstranten daran zu hindern. Auch Maschinengewehre traten hiebei in Aktion. Molotow über die Weltwirtschastskrise. Moskau,?. Juli. Am kommunistischen Kongreß hielt M o-lotow einen Vortra? übcr die Weltwirtschaftskrise. Er stellte fest, daß die Krise sich Msel)ends verschärfe, was in der wachsenden Arbeitslosigkeit, in den niedrigen Löhnen und in den Schutzzöllen seinen natÄr-lichsten Ausdruck fände. (^^nn?^rtig gebe es 17 Millionen Arbeitslose auf der Welt. Eine Frau siegt im Wettsluge um den Pokal des englischen Königs. London.?. Juli. Das stestrige Wet^liegen um den Poka! des englischen z^önigs qestciltete sich zu einem großen sportlichen und gesellschaftlichen Tr-ekgnis. D?r Ausgang des Kampfes, an dem slch nicht iveniger als M Flieder b^eiligten. brachte eine csroße Neberrcrschnng. Den Tieg riß nämlich trotz größter Kon^rrenz die 26jährige Fliegerin Wß B r o w n an sich. Börsenberichte Zürich,?. Juli. Devisen: Beograd 9.1Z6, Paris 20.96, London 35.06, Newyork 515.15, Mailand ?6.93, Prag lb.385, Wien 72.775. Budapest 00.225, Berlin 1W.8Z. E» scheint, daß die große Rede WoldemaraS' einen so s^rken Tindruck auf die Anwesenden gclnacht hat, daß eS ihm gelungen ist, die Sympathie der Anwesenden zurückzugewinnen. In feierlicher Weise fand nach seiner Rede eine Aussöhnung zwischen ihm und seinen Gegnern in der Partei statt. ?S ist llusterordent'.ich schwer, fcslgustcllen, was eisi'ntlich kiinter den K'ulissen der regierenden PaUei Litauens in der letzten vor sich ging. E» war allgemein bekannt, daß eine der Hauptursachen de» Sturzes WoldemaraS im September 1929 ein Konflikt mit dem klerika^n Flügel der Tautinin kai angesehen werden mußte. WoldemariS schien nicht geneigt gewesen zu sein, manche Wünsche, der litauischen Geistlichkeit zu erfüllen. Dies zog ihm die Feindseligkeit der einflußreichen Parteimitglieder mit Kanonikus MironaS an der Spitze zu. Es ist möglich, daß Waldemare» nunmchr etwt»j ver- söhnlicher gegenüber seinen geistlichen Parteikollegen gestimmt sein wird. Dabei ist es nicht ausgeschlossen, daß die Aussöhnung WoldemaraS mit dem litauischen KleruS auS weitestgehenden inner- und außenpolitischen Mcksichtcn ersolgt ist. Wäre dies der Fall, so dürfte der Tag nicht weit sein, wo WoldemaraS wieder die Diktatur übernimmt. Die Auvlvirmngen M seiner Nückkehr auf die Gesamtlage in Osteuropa würden sich dann sofort einstellen. V«, »--AuN lltU. Skau Lupescu D:e ür.tte uöuig Carols '^0zl !?iu- imänien, Frau L u p^e S c u, die der Kö-„ig zum großen Erstmlnen der gesamt^a Oes«ntlichkeit nach Rumänien kommen ließ. Damit ist der Ehezwist Carols mit seiner geschiodenen, bisher unversöhnten Gattin, der für die Dynastie von einschneidender Bedeuwng ist aufs neue aufgelebt. Von einem Irrsinnigen ermordet Tragischer Tod eines Kindes. G r a z, 6. Juli. Lamstag, mn 3 Uhr nachmittags, wurden die Behörden verständigt, daß in der Parkanlage der Landes-Heil- nnd -Pflegeanstalt für Geisteskranke am Feldhos eine Leiche gesunden wurde. Eine Gerichtskommission begab sich an Ort und Stelle, wo in einem Gebüsch am Westrand des Parkes die Leiche eines zehnjährigen Mädchens lag. Der Tod war durch eine tiefe Stichwunde am Hals verursacht worden, außerdem zeigte die kleine Leiche Würgespuren. Die Kleider waren stark in Unordnung, so daß zuerst an einen Lustmord gcdcick)t wurde. Die weiteren Erhebungen ergaben, daß die Tote die zehnjährige Tochter Traude des Primararztes der ?ln'stalt Dr. M a r e s ch ist. Das Mädchen hatte am Tage vorher die Aufnahmsprüfung in die Mittelschule abgelegt. In der Nähe der Leiche wurde ein kleines Paket gefunden, in dem sich gekochte Kartoffeln und etwas Brot befanden. Diese Nahrungsmittel brachten die Kommission auf die Spur des Täters. Der SSjährige Insasse der Anstalt Franz Krenn, den die Aerzte schon oft als gemeingesährlich be^ichnet haben, wurde trotz dieser Feststellung als Außenarbeiter verwendet. Von der Gerichtskommisiion vernommen, gab er zu, daß das Paket mit den Eßwaren sein Eigentum sei. Als man ihm nun den Mord auf den Kopf zusagte, gab er ihn auch zu. Er erzählte gelassen, daß er das Mädchen aus seinem Wege von der Arbeit getrof- Lloyd George wamt Sr stehl Sberall Art«ß»aes«hreil — Vi« Airch« som« «iNaretse« L o n d o n, S. Iulj. (Telunion.) A»f eine« Festessen der «at^alen Airt^age» meiiche« i« Voetrnmmth hielt Lloyd veOrGe eine Rede, i« der er «. a. erkär te, datz die Zickimft der Menschheit vo« ei« ner volle« veeftSndiGmg P»is«!^n England imd den «ereinigte« Staaten abhwge. In fast allen Länder« der Weilt würden geßen. «ärtig Vorbereitung»« für einen Krieg ge« troffen. Europa, Aste« «nd Amerika desS-tzen heut« eine gröhere Anzahl auSgerüstt- ter Mannschaften alt vor de« Weltkriege. Anher einigen Ländern, die zur Abriistmig gezVNngen wurden, sei England da« einzige Land, das seine GtreitkrSfte frel»Uig a«f die Borkriegßftörke heratgesej^ habe. Eß seien Patte geMosien «td L^Sge »n-terzeichnet «erden, in denen es heitzt, daß nie nieder ltrieg sei« dürfte« Meichzeitig wurde» aber große Gummen anSgegeden für ewe« Fall, der nie eintrete« feite. Die Zeit fei da, wo die Kirche eingreifen müsse. SinSchachzug desDuce? Stollen geoen Vanemopo ^ Muffollnl und Brlond Der Kampf um dle Kolonlen Italien lehnt BriandS Paneuropa ab das ist der Sinn des sensationellen Zeitungs artikels, der von Benito Mussolini stammt und der kürzlich im „Petit Parisien* erschienen ist, einem Pariser Blatt, das bekanntlich sich des blonderen Vertrauens des französischen Außenministers erfreut. Mussolini begrüßt in diesem Artikel die Idee eines europäischen wirtschaftlichen Zusammenschlusses, bezweifelt a!^r die Möglichkeit einer Verwirklichung. Denn die Gegensätze wirtschaftlicher, politifcher und sozialer Natur, die die Beziehungen zwischen den einzelnen Ländern Europas beherrschen, stehen dem Paneuropa-Plan BriandS lm Wege. Der europäische Zusammenschluß kann nur kommen, wenn objektive Boraussetzungen dafür überall in Europa geschaffen werden. Wie sich Mussolini die Schafj^ng solcher Bor aussetzungen denkt, hat er deutlich genug in solgenden bemerkenswerten Sätzen ausgesprochen: „Das Mißvergni^n, die Unzufriedenheit und das mangelnde Gleichgewicht widersprechen jeder europÄischen Konsolidierung. Ehe wir zu einer Gemeinsamkeit der Ziele kommen, hat eine ernsthafte und aufrichtige Revision der bestehenden Verträge zu erfolgen. Die Nationen, die aüs dem Kriege siegreich hervorgegan^n find, sind nicht zufrieden mit dem, was der Sieg ihnen gebracht hat, und es wird nicht eher ruhig sein, biS die Verträge, auf denen die europäischen Beziehungen beruhen, eine Veränderung ersah ren haben." Man kann sich leicht denken, daß die fran- fen habe. Gr habe sich über sie so sehr „geärgert", daß er ihr mit seinem Taschenmesser eine Stichwunde am Halse versetzte. Damit man die kleine Tote nicht gleich finde, habe er sie in das Gebüsch geschleppt. Dadurch ist auch die Unordming an den Neidern entstanden. —S. Paris, Anfang Juli. zöstsche Presse von diesen AuSflchrungen Mussolinis nicht gerade entzückt war. Me fkanzSsifch-italionischen Beziehungen sind zu sehr gespannt, als daß sie eine offensichtlich gegen Frankreich gerichtete Polemik Mnsio-Unis gegen daS Paneuropa-Memorandum kaltblütig gefaßt ertragen könnten. Nun kommt aber das Merkwürdige. Wie .hat Briand selbst auf den Ausfall Mussolinis reagiert? Er ließ kurz und bündig im Londoner „Daily Herald", dsm Leibblatt deS englischen MnWrpräsidenten Maedonald erklären, Frankreich seinerseits würde es nur begrüßen, wenn die noch auf der Londoner SeeabrÜstungSkon-ferenz b^chlossenen direkten Verhandlungen zwisl!^n tzrai^retch und Italien nunmehr lhren Fortgang nehmen. Dies hänge auSschließUch von Italien und seinem Außenminister Grand! ab. Soweit Herr Griand. Auf den ersten Blick erscheint eS erstaunlich, was eigentlich diese Erklärung BriandS mit den AuSsührungen Mussolinis im „Petit Parisien" zu tun hat. Forscht man jedoch nach, so kommt man zu einem verblüsfenden Ergebnis. Briand sucht Mussolwi zu überlasten, in dem er den Aufsatz des Duce als ein Rechenmanöver hinstellt, oder, anders ausgedrückt, als einen Versuch, Frankreich zu gewissen Zugeständnissen zu zwingen, die Italien schon seit langem vergeblich zu erzielen sucht. Es handelt sich um Befriedung der italienischen Kolonialwünsche auf dem Wege über die Abtretung gewisser französischer Kolonialgebiete zugunsten der lateinischen Schwester. ES ist ein offenes Geheimnis, daß Rom seine Nachgiebigkeit in der Rüstungsfrage von der Bereitwilligkeit Frankreichs abhängig gemacht hat, gewisse italienische Kolonia^renzen zu „korrigieren". So soll der Zeitungsartikel Mussolinis kein diplomatischer Akt, sondern ein g e-schäftlicher Trick gewesen sein. Nach der Antwort BriandS zu urteilen, liegt diese Vermutung sehr nahe. Besonders zu denke« gibt der Umstand, daß es das offiziöse ivr, gan Br^^ds war, daS als erstes den Aufsatz Mussolinis veröffentlicht hat. . Was ist nun aus dem Wortduell Musfoli-ni'Briand zu schließe«? Wird de» DucS sich doch bereitfinden, dem Pon^ropa - Plan BriandS zuzustimmen, wenn vorher die ita-lienisch^ranzöstschen Beziehungen restlos bereinigt find? GS fchei« in der Tat, daß Briand in der «tlerki^e« Zeit alles'vermei. d^, vaS Italien irgendwie berühren künn-te. Ts «uß wohl angenommen werhen, daß der französische Außenminister sich zu t^ner gewissen Nachgiebigkeit Italien gegenüber entschlossen hat, und daß hiermit eine neue Grundlage für die Fortführung der italie. nisch-französtschen Behandlungen geschaffen worden ist. Die Frage ist nur, o» di« Nachgiebigkeit BriandS den Italienern weit gehend genug erscheint. Furchtbare BIMtal Lugano, S Juli. (Telunion.) Dee SV« Mrige Jaliener Frederie Verda ^ch0^ ig seiner hiesigen Wohnung seine Frau und sein dreijähriges Töchterchen. Hierauf b«> gab er sich zu s^ner Helthbten nach l^pri« no, die er ebenfalls mit einem Revol^r« schuß tötete. Dann richtete er die Waffe ge» gen sich und brachte sich derartige Verletv zungen bei, daß er nach eimr halben Sftln» de starb. Wo ist die fchvnfte Frau der Welt? Ein Maler auf der Snche «ach de« JbeSl» ttzp der K««. . Durch die ganze Welt reist Benits QuinquelaMartin, ein berÜhm» ter argentinischer Maler, um den gdeattyp der Frau zu finden. Er hat Frmrkreich, Italien^ Spanien und Deuischland besucht, jetzt ist er in London, immer noch bemü^ die Frau zu finden, ^ie er auf der Leiu» wand unsterblich machen will. Nachdem ich die Frauen so v^r Länder gesehen habe, erklärt Mr. Martin, bin ich zu dem S^usj gekommen, daß das Frauen-Ideal vom künstlerisch Gtankpimkt auS nicht w einem Lande gefunden werden kann. Dazu gehört das Tharakteristische vieler Länder. Die lachenden Augen der Mn mit der Nach denklichkeit der S^nievin, da» dun^ glänzende Haar der Aalienerln mit den schönen Fm^n der Deutschen. Wenn eine solche Frau existieren würde, hätte jeder Maler den Wunsch, sie zu malen. Ich glaube nicht, daß es eine solch« Frau gibt, aber auf m^« nen Reisen suche ich den Typ. der diesem Ideal am ähnlichsten ist. Warum ist Mr. Martin nicht nach Polen gefahren? Es sing» doch Millöckers „B^elstud«nt" von der Polin: „Die Nase hat sie griechisch-römisch, Mutmigen von der Spmierin, Mol üa; gelü auf üer 5ttabe? Roman von Otfried v. Hanstein. n rüger, Olus keinen Fall. Ich wollte, wir wären mit dem blauen Auge davon. Ein zweites Mal mache ich so etivas hinter meines Vaters Rücken auf ke'.nen Fall." „Warum nicht? Ich denke, Sie brauchen auch Geld? Die schöne Senden —" „Herr Zdriiger, ich muß bitten!" Der Buchhal'ter sah ihn mit einem halb ironischen, ^)allb verstehenden Lächeln an. „Ach so — Verzeihung! Na, dann wollen wir noch sin bißc^n schuften. Die Depesche muß jeden Augenblick kommen." Er ging hinaus und Friedrich Wchn blieb mit eii^m GefWl der Demütigung zurück. Wie ilhn der Krüger behcmdelte — wie seinesgleichen —, der Buchhalter, ihn, tien Ehes! Und der Mensch mar sein Mitiv4sser, wus^te, 'daß er hinter des Vaters Rilcken Schiebcrgeschci^te machte — und der sollte MIN immer ihm gegenüber sidsn, auch später, wenn der Vater gc'sund war. Der hatte ihn sll vollkommen in der .?>and! Dabei war er augiensfl^einlich ein leichtsinniger Bruder geivorden! Wer nieiß. was da noch kam. ,Er schämte sich, uwd hatte ordentlich Herz-kloipfen. Wenn nur die Depesche bald käme; er wollte ihn gut verdienen lassen. Vielleicht ging er dann von sellbst. Friedrich Wehn machte sich über seine Ultimoabrechnung; aber es wollte nicht gehen. So ost draußen jemand eintrat, blickte er durch die Glastür. War das Gibson? War es d^e Depesche? Aeins von beiden. Dabei war es in wenigen Minuten vier Uhr, und dann wurde geschlossen. Kurz ehe die Uhr schlug, kam ein Bote aus denl Hotel Esiplana>de. Fr-iedvich atmete aus, wie ihm ein Brief hereingereicht wurde. Er sah aus die 'Rückseite desselben. Ab« sender: „Fred GGson." „Gott sei Dank!" Jedenfalls hatte der Großkaufmann vAH-rend der Bureaustunden keine Zeit und erbat ein Rendezvous für den Abend, um seine Schuld zu bezahlen. Der Bri<^ n>ar natürlich an den Vater gerichtet, alber der Sohn öffnete i>hn. „Verehrter Freund! Bin z«war in Berbin, muß aber heute abend wic«der weiter. L^n Jl^en morgen Aweihunderttmlend schuldig, aber ich bitte Sie. sich eine Woche zu gedulden. / Es bietet sich mir Gelegenheit zu einem großen Mschluß in der Schweiz, zu dem ich notwendig alles Bargeld gebrauche, dessen ich habhast werden kann. Millionenverdienst! !Nnen ist eS gleich, ob Sie daS G«!ld morgen oder acht Tage später haben. Reis« heute abend. Mre gern persönlich gekommen, habe aber so viel zu wn, daß ich im-mersort unterwegs bin. Komm« spät^benS 7. 5^ni zurück und zahl«. In der Hoffnung auf Ihr Einverständnis Ihr alter Gibson.^ Friedrich ergriff ein jäher Schreck. Das war für ihn der Ruin! Am Ultimo brauch« te er ja das Geld! > „Ist der Bote aus Gsplanad« noch da?" „Ja! Er wußte nicht, ob Antwort nötig wäre." „Einen Augenblick; ich schreibe ein paar Zeilen." Er setzte sich nieder. ,)Ächr geehrter Herr Gibson! Mein Vater ist krank — ich brauche das Geld sehr notwendig zur Ultimoregulierung So leid es mir tut — Ihnen nicht gefällig sein zu können — ich wäre Ihnen sehr dank bar, wenn Sie mir den morgen fälligen Betrag vor Ihrer Abreise überweisen würden." Er rief den Boten herein. „Wann will Herr Gibson reisen?" „Das Gepäck ist zu sieben Uhr auf Ken Anhalter Bahnhos bestellt. Baelex Schnellzug." „Hier, dieser Brief ist sehr wichtig. Herr Gibson muß thn auf alle Fälle vor seiner Abreise bekommen." „Sehr wc^hl." Friedrich atmete wieder etwas auf. In» zwischen war das Personal bis aus Srügn gegangen. „Noch immer keine Depesche da?* „Wird schen komme«! Ich will mal z» Adam Mischek, vielleilht hat der Nachricht.* „Ich bleibe auf alle Fälle hier." „Schön, Herr Wehn, ich komme <« sechs Uhr noch einmal vorb^.". Jetzt war Friedrich allÄn. Gr lh«f <» Büro auf und nieder. NerviHtät etivaS, was er nicht kannte, aber heute hatte sie ihn g^ackt. Er vermochte nicht zu arbeiten, lk griff nach einem Roman — auch zu lesen vermochte er nicht. Immer wieder sah er die hnnder^obzigtausend Mark, die er morgen zahlen sollte, und die er nicht hatte. Dann wieder suchte er sich zu beruhigen. Natürlich zahlte Gibson — er hatte ja das Geld — er wußte ja nicht, daß Wehn eS brauchte. Er würde ganz bestimmt ^ er konnte jeden Augenblick kommen. Es wurde fünf Uhr. Noch immer war nichts! Halb sechs — sechs — auch Krüger kam nicht. Friedrich Wehu war in einer Stimmung l^r Nervenülberreizung. l-oß cr es kaum noch allein a>ushielt in den öden Räumen. Dabei konnte er nicht einmal au! und nieder lausen, sonst hätte der Bater oben ihn vielleicht hören können, nun alles still im L>c,usp war. ??«mmer 179. der i'iypige Mund ist jilawisch-böhmtsch, und lieblich wienerisch daS Kwn. Von der Pariserin daS Fühch^n, und von der Britin die Figur, von all' und jedem nur ein bißchen, von allein doch das Beste nm." Dann hÄtte er doch gleich seinen Jdealtyp gefunden. Gchmerzllndemde Tanzgirls Unter den Newyorker Jahnärziten herrscht siroße Aufregung. Drei ihrer Kollegen ^^a« ben vor kurzem eine Mnik eröffnet, die den „Dienst am Kunden" ans ein Höchstmaß gesteigert hat. Von der Tatsache au5g«chend. daß die nleisten Menschen vor dem Zahnarzt haben und mM erst dann erscheinen', wenn es AU sM ist, mn eine verhält« nisnmßig schmerzlose Bohandlu'ng zu ermög-Üliien, haben die drei ZahnSrzte versucht, durch folgende Einrichtung die Patienten nbcr die kritische Zeit, die sie im „Marter-stuA" vorbringen, hinweg zu trftsten. An der neuen Zahnk?inif gibt es nur einen einzigen großen Behandlungsraum, in dem gleichzeitig lk) bis 20 Patienten behandelt werden können. Die Mnde sind von der Decke bis auf den ?^uf^boden mit Spiegeln verkleidet; der Patient muß also ^nährend der Behandlung dauernd in den Spiegel sehm. Dort erblickt er nun nicht nur seine LeidenSge-nossen, sondern auch — und das ist die Hauptattraktion dieser — zej'lrde, da Schlagzeug und Saxophon jeden Aufschrei unhör^r machen werden. Da aber Tanzgirls und Iazzmusiker kostspieligere Betäubungsmittel find a«!? Aether, kostet die Behandlung in dieser modernen Zahnklinik das Dreifache deS Michen H!ono-rar^. Dessen ungeachtet werden die Gtlthle in» Be'iandlungsraum während des ganzen Tages nickt leer, und das Wartezimmer Ist zu ieder Stunde gedrängt voll. Die übrigen ??emt,orker Zahnärzte sind über diese Konkurrenz l^egreiflicherweise empört. Sie haben sich an d?n Oberbürgermeister gewandt, um ein Verbot dieses Unternehmens zu erwirken. da? im krassesten Widerspruch zu allen Aufk.issungcn von StandeswÄrde stel^. Aber Oberbürgermeister Walker, bekanntlich ein Mann von .dumor, hat erklärt, daß er keine Handhabe sehe, um diesem Verla?rflen stattzugeben. «ervenleidenden «nd Gemütskranken schafft das überans milde, natürliche „Franz-!^osef"-Bitterwasser gute Verdauung, freien ^opf und ruhigen Schlaf. Nach Erfahrungen berühmter Nervenärzte ist der (Gebrauch deS k^ranz-Iosef-WasserS auch bei schweren Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks aufs angelegentlichste zu empfehlen. Das ikranz-Aosef-Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und Spe^ereihandlungen erhältlich. Ig Rafsmfrleg ln Amerika J«ld «>s »e>er — Schwarz» »ersch««,»» ftch »»r d«» «««ik««tsch«« Fr«th«tt In einem blutigen Rassenkrieg, der n Emelle im Staate Alabama (U. S. A.) ausgebrochen ist, wurden bisher 7 Personen, nämlich zwei Weiße und S Neger getStet. Etwa M Personen wurden schwer verletzt. Der blutige Streit kam dadurch zum Aus bruche, daß Neger, die fich von einer Kredit-firma übervorteilt glaubten, die beiden weißen Geschäftsinhaber niederschossen. Darauf zogen etwa 200 Weiße in die Negerviertel. Die Neger verschanzten fich beiin Anrücken der Weißen in ihren Häusern. Die Menge steckte das tzauS eines Negerführers in Brand, wobei die Bewohner umS Leben s -men. Äither durchziehen Trupps bewaffneter Weißen die Straßen der Negerstadt und schießen auf alle Schwarzen, die sich aus der Straße zeigen. Die Neger organifieren von Zeit zu Zeit Ausfälle, lo daß es sortw. zu Oc Achten kommt. Es wurden Regicrnngstrup» Pen angefordert, um die n>! '-er herzustellen. Gipfel der Vergeßlichkeit Der Pariser Aandbar» »a«I sRr »»r>«fi«»» A»»»» Unglaublich, aber waHr: Man kann auch sein Auto, nicht nur seinen Regenschirm vergessen. So et^S passiert nicht einmal so selten, wenigstens in Paris nicht, wo die Leute offenbar ihre Köpfe von ganz anderen Mngen voll haben. Während der letzten zwölf Monate wurden b^m Pariser Fundbüro insgesamt IvüS Autos, Motorräder und Fahrräder abgeliefert. d^ von ihren vergeßlichen Besitzern auf der Httaße stehengelassen worden sind. Anfangs war man erstaunt über diese allmählich epddemi^ch werdende Vergeßlichkeit der Pariser, man gewöhnte sich a^r daran, zog ^e Konsequenzen und vor allem: nwn fand die Erklärung für dieses seltsame Phänomen. Nur verhaltnlsnläßig selten fährt der Pariser in der Stadt mit seinem eigenen Wagen; dazu ist er zu vorsichtig, ängstlich und — zu sparsam. Der Berkehr ist näulich so groß geword«n, daß man fast alle Tage mit einem vanchonierten Wagen in seine Garage heimkchrt, und das kostet auf die Dauer v-iel mehr Geld als die kleinen Ne-Henausgaben für Taxis, Untergrundbahn u. Autobus. Man reserviert daher seinen Wagen für harmlose WochenendausfMge und benutzt in der Stadt andere Verkehrsmittel. Fährt man aber mal auSnckhmSweiije mit dem eigenen Wagen in die Stadt, so kommt es vor, daß man nach Erledigung seiner Geschäfte nlicht daran denkt, fich auf den nächsten Omnibus schwingt unb seinen Wayen dem Fundbüro überläßt. Das brave Fundbüro hat die lkoniseguen-zen aus dieser neuen UiHtte gezogen und läßt jetzt neue Garagen bauen, da seine alten Räumlichkeiten zur Ausbewahrung vor allem zur „stnudeSgemÄßen^ Aufbe oah-rung — der vielen Autos nicht inehr auS-reil!^. Wem gehött der Südpol? A««M>«Nch« e« — Sigkmtz» >«spr»che Washington, v. Julä. Im Staatsdepartement lehnte man »S ab. fich offiziell zu dem von dem demokratischen Senator TydingS eingebrachten Antrag zu äußern, der den Bundeskongreß auffordert, er möge den Präsidenten anweisen, das von Admiral Byrd entdeckte, etwa SVV.lXX) Quadratkilometer große Gebiet am Südpol als amerikanisches Territorium zu beanspruchen. Man weist jedoch im Staatsdepartement auf dcn von dem jetzigen Präsidenten des Obersten Bundesgeric^eS HugheS während seiner Amtszeit als Staatssekretär fixierten Antrag hin, daß die Regierung sich ohm Bevollmäch tigung durch den Bundeskcngreß nicht vazu entschließen könne, HoheitSrec^e am Südpol geltend zu machen. In parlamentarischen Kreisen folgert man daraus, daß die Regierung der Tntschließung des Senators TydingS nicht unsympathisch gegennlberst?he. und zwar hauptsäWch mit Rückficht auf die Bestrebungen des Luftschiffressorts des Marineministeriums und des ^egsministsri-um<, möglichst viele Flugzeugstützpunkte zu Dor einem neuen Ozeanflug nach Nevyork erwerben. Man macht geltend, daß die Tntwicklung des LuftfvihrtwesenS dahin gehc^. die kürzesten Verbindungswege zu wählen und daß deshalb die von Admiral Byrd unternommenen Flüge in der Nähe des Süd Pols von ungeheurer Mchtigkeit seien. Die Schtvierigfeiten, die bei der Annahme der Resolution TydingS entstehen könnten, liegen darin, daß Großbritannien auf der britischen R^chSkonferenz im Ialhre 1936 auf Antrag AustraliienS hi?^ fast das ganze Südpolgebiet für sich beansipruchte und daß die britische Regierung im Jahre 1938, als die Vhrd-ExpÄition ihre Reise noch dem Süd-Pol antrat, diesen Anspruch in Washington offiziell unterbreitete. Infolge der heiklen Natur der Angelegenheit verzögerte fich die amerikanische Antwort, und da inzwischen die Londoner Flottenkonferenz vorbereitet werden mußte, beschränkte fich daS Staatsdepartement darauf, den Gingang der Mitteilung der englischen Regierung zu bestätigen. ohne KU dem britis,^ Aiispruch selbst Stellung zu nehmen. Die Entschließung TydingS ist dem SenatSauSschsß für auswärtige Angelegenheiten überwiesen worden, doch dürfte in dieser Session kein entscheidender Beschluß des Vundeskongresses mehr l erfolgen. ,»u dein (rechts) die >'liote,l o st e i sie im vorigen Jahre einen Langsttruen- und B e l l o n t e (links), mit dem ^ Weltrekord aufgestellt Häven, m ven nächsten Tagen von Paris aus starten werde». Aedor Ulexmitzer: Besuch bei Henry Ford (Fortsetzung.) Wir stiegen in einen Autobus u. fuhren zu erst zur Manufaktur. Stellen Sie sich einen Riesenraum vor, in dem Tausende von Msn sKn, eng gepfercht, an Werkzeugtisclien, bei ungelh^urem Lärm, arbeiten. Ächt über ihren Köpfen rollen die lausenden Mnder. Jeder Mann tut einen Grrff, acht Stunden lang unzähi-lge Male denselben einen Griff. Denselben einen Griff! Der steckt eine Schraube aus, — der eine Hülse. — der hängt an vorüberrollen^ Halter Kurbelivel-len, — der ein Stück Gehänge, — der bobrt mit dem autogenen Gchweißbohrer ein bestimmtes Loch, — der führt das Messing.'iad in die Maschine, — der schichte daS gestanzte Blech auf . . . Jnnner denselben Griff. Jeber der lSV.ylX) Arbeiter arbeitet acht Stunden. Der ^ -ist eingeteilt in drei Tchtchw». d^ jipvechen. ?sk»or rau- chen, keiner sich setzen. Selbst der Aertzeug-z^chner muß acht Stunden lang stohend arbeiten. Wenn jemand austreten «Pill, muß er wie ein SchulMnge den Finger he^i i». bis dtt Aufseher den ^j^rveavbei-ter an sei7»e «sii^tzt. Wehe, wenn bei der neuen Schicht die Mösend!^ Männer, die hinter die a^ten treten,, mit den Abzulösenden auch nur drei Worte tauschen! Äe würden ^ort bestraft oder sofort entlassen werden. Die Strafe besteht darin, daß d« betreffende MaM einige Tage oder einig« Wochen nicht arbeiten darf. Das i-ft die schwerste Sttafe, die einen'Arbiter treffen kann; er verdient nichts. Und wenn er zurückkommt, kann es ihm passieren, daß ^ an anderer Stelle mit msdrigevan Lohn eing^etzt wird. In einer Fabrik w der NS-von Philadelphia, ich habe den Namen vergessen, erhält der Arbeiter, wenn er in der Woche pünktlich jeden Tag eine Wnute vor der angesetzten Z^t am ArbsitMatz erscheint, den Solhn fttr zwei Gwnden «ls Belohnung. Kommt er aber einmal eine M-nute zu spät, so werden ihm sechs StunÄen-löhne abgezogen. — In allen FabrikSrAumen wimmelt es von Werkspoliztsien und Aufpassern, di« die Arbeiter kontvoltteren. Die Werklpol>iMen find äihnlich angezogen wie die GtadtpokVisten^ Nach der Ve^assung hätten sie keinerlei polizeiliche Rechte. Sie nehmen sie fich, tragen KnichpÄ und Revolver. Wenn sie ^ einem Arbeiter irgendeine Verletzung der Foibrits-ovdmmg entdecken, vech«^ fie den Mmm unld fillhven ihn in ihr Äw». Je^ Arbeiter hat 1k Mim»ten Zeit zum Tssen. Es gibt keine befondeven ^räu-me für die Arbeiter. In der ftaubgeschwärzten, nach allen möglichen Chem^aiien riechenden Halle bsfinden fich Lebensmittekkarren. Dort kaust fich der Arbeiter für Sb Cents oiik Vunch-P^et mit zwei Sandwiches und etwas Früchten, einem Pappbecher voll Suvpo und einer Fklsche ldasiee, das er, »venn er dsAU Lust hat, auf der Erde fitzend h-iiVunter schlingen kann. AVer die „Stehkragenproletarier", Beamten »md Angestellte, haben« zeichnet eingerichtete, saubere EßvSmne. Da tritt man an lange Tische, nimmt sich Tablette, Teller und Besteck«, setzt das Tablett auf zwei Stangen, d^ an den Büs^tischen entlanglaufen, sucht sich aus, waS einem be-hagt. verschiedene Suppen, billige, gnt zu-bereitete Fleisch- und Gemüisesipeisen, verschiedene Salate, Kompott«, Speise, ^ffee, Mlch. Di« letzte Station ist die Kasse. Raschi über^ht der Kassierer die Speisen, drückt einem die Rechnung in die Hand, dae man nach der Maihlzeit am Ausgang Vezalhlt. Warum taut Henry Ford nicht äil^lich« (?ßräume für seine Arbeiter? Auch darin steckt ein Stück raffinierter Psy^lvgie. Denn die Angestellten stehen fich nicht besser als die Arbeiter. Sie bekommen keinen nats-, sondern Wochenlohn. Mancher Är-beiter erhält einen höheren Lohn. Aber dem Selbstbewußtsein der Angestellten wird auf diese kluge Weise geschmeichelt. Der Mndestlohn bei Fcrd beträgt S Dollar pro Tag. Die Arbeitswoche bestsht auS fünf Tagen. Auch in anderen Fabri^n ^lt die fünftägige Arbeitswoche eingeführt, in Nen>york arbeiten zweihunderttaiisend Arbeiter nicht länger. Es gibt Arbeiter die einen Wochenlobn von 70 bi? 75 Dcllar erreichen. (Schluß folgt.) Nadlo Dienstag, 8. Mi. Ljubljana 12.ö0 Ithr: Lch. «luil-tenmÄisik. — 16.30: Nachmitt^Kkon^rt — 2V: Zagreber Usbertragung. — 22.15: Tanz musik. — Beograd 19.30: Aon^rt. — 20: Zagreber Uelx?rtragung. — 22.1Ü: Abend konzert. — Wien 15.30: NacknnittagSfon-zert. — LO.öO: Gin Abend bei Augllst '^on« radi, dem Vater der Berliner PcssenmusV. — Mäh r.-O st ra u 19.35: BlaSmit^. — 21: UnterhaitunqsstÜndchen des Rad^-fournalS. — B r e S l a u 19.10: Berliner Uebertrayung. — ,9.40: UMerhaltungsnni-sik. — B r Ä n n 18.30: Deutsche Gendung. — 30.35: Unterhaltungsmusik. — 21.30: Tanrburizzaorchester-Konzert. -Statt-gart 19.S0: R. Wagner-Konzert. — S0.4Ü: Bmiter Abend. — 23: Unterhcitungskon-zert. — Frankfurt 20.30: Stuttgarter Uebnrtrayuing. — S^Z0: ?>achtkonzert. Berlin 1S.S0: Unterbal-tiungGnmsik. --N.30: V. Hauptmanns Ktzmbdte .Mntter Volfsen". -» Langenberg 18.ZV: veatische Sexidmrg. — 20.20: Mtensonzert. »- 21L0: Lvfttge LMer «G TÄnze. ---Pl a i l a.n d 20.40: sbammermM. ^ A: leylirphstttekiHirt. — Nachher Ja«muHk. ^München l9.^d: Tvigttsch. — 20.S0: viederstunde. — 21.10: A«^ und Tanz «im V»I««wr. — Budapest 17.S0: «vrche-perkonMt. — Warschau 19.LY: Saint-S«n« ^Samson und DMa< — Pa-z i < »X20: Avnzert. Au« Mil p. PryWitw«. An der Grazer Univerfi-tSt wurde dieser Tage Herr Theodor Star kel zum Doktor der Rechts- und StaatS-vissenschaften promoviert. Unsere Glückwünsche! Au« Stil» Persmmlnachrichte«. Am SamStag, den d. d. M. trafen Minister Dr. K u m a n u-d i und Adnriral Wickerhausermit dem Beograder Schnellzug in Celft ein. Ad-miral Wickerhauser begab sich mit dem Auto nach Zoitanj, Minister Dr. Kumanudi a-ber nach Dodrna und kehrte bereits am 6. ds M. nach Beograd zurück. e. UnßlüSsfaie. Der 24jährige Taglich, «er Lukas L e S k o v S e k auS Lepa njiva bei Mozirj« brach sich dieser Tage beim Sturz ^n linken Arm. — Am 4. Juli wurde die 11jährige BesttzerStochter Maria Ale m e n e i L aus ^tena vaS bei RogaSka Glatina von einem unbekannten Hunde in das Geficht gebissen und schwer verletzt. — Am 4. d. M. slü^ttt dem 3Sjährigen SSge-arbeiter Johann JrmauSnik "mS Kokarje eine Zirkularsäge den Zeigesinger dcr rechten Hand ab._Am 4. ö. M. wurde die 65 jährige Agnes O s e t aus Kibenik bei Gv. Jurij a. d. Südbahn von einem Wa gen überftchven. Die Mder zerquetschten i^,r das linke Bein im Knöchel. International» Ningtämpfe. Am Freitag, den 4. d. M. ltbendS begannen im größten Saal des HotelA „Union" die interna-tionalm Ringkämpfe, veranstaltet vom Awi schenklubauSschuß in Uelje. Am Freitag besiegte der polnische Nester Mal!^wecki den ftlgvslawisll^ Meister BoSniL in der 22. M^te, der ungarische Meister Weisz aber den italienischen Meister De Petri. Der Rwgkampf zwischen dSG österreichischen Meister Ü^van und dem juAKawischen Met per gvneS endigte unentschitz!^. Am SamS tag, dey^ d. M. abends beslUte der österreichisch^ Meilster ssawan den pAsischen Mei fter Mahoweöki in der 23. Mn»M mit einem Doppelnelson. Der Ringkampf zviFchen dem imgarischen Meister Bela W«^z ^gen den s«goslawischen Taster Pera blieb vn^chied^, der jüdische Meister ^«st Stern befiegte aber den italienischen MWx? Vtareo de Petri in der V. Minute. ßttngÜmpfen wohnten beide Abende zahlreiche ^s^uer bei. Die Abende werdm sottgchtzt. Klno VmgMm». Ms einschließlich Mittwoch wird das gro^ s^iale Drama „Ei« Mensch »«S» Gebore«" mit dem bttMmten Dar-fteller M o D t v i n tn der Hauiptrolle ge-Ein Mo»mnentalwerk mit herrlichem DM tisfergveifender Handlung. Dvn-«rStag begiiuvt der neueste Gvelin H o l t-Kilm »D« sikdhafte «erblatt". Tin gro-^ Dkmna von einem schönen Mädchen u. brei votvnS. In Borverettung „Höhere DHchttr" mit Grete Mosheim und „Gold" Mit Dolores del Rio. ll»ionM«o. Bis Donnerstag itmfatzt den Pplelplan der originelle Josefwe Baker-»hfttm „DK Tropenfirene" mit der weit-exoti^lhm Schönheit in der Gin aufreihendes Drama aus hen ««rftniWen Dschung^lgegenden Afri-ßa». Jos^ine Baker ab^lviert gerade in die-^ Mm ihre bisher beste Rolle. WUtljWMiImlliz GregmNÄva «l. « (1'. Sto«N. PM»Dtt>«>ß«iide«: Dienstag von ><18 bis tz<19 und SamStag von >tS bt» V Splel mit Menktdenleden Es ist an dieser Stell« schon zu wiederholten Malen die NotwendiAeit der Anbringung von roten Signallampen an den Schranken der Bahuiwersetzungen aus der Tr^tevstvaße, der Strahe nach Ptuj und zu heworgchoben word^. Die Mah ,mng h!tt indessen wenig gefruchtet und unser« Automobilisten und Motorfahrer können dovon manches Liedchen erzählen. Die Bahnschranken wurden durch Kraftfahrzeuge, deren Lenker durch die auf der Tri^^ster" sttahe daneben befindliche Stra^nlampe geblendet worden waren mtd den Schrankenmast erst im l^tm Mvm«^ sahen, teils be-schwtgt und manchmÄ auch ganz zertritm-mert, worauf sie natürlich auf Kosten der ^aftfahrzvuglenker wieder ersetzt wurden. Aber hier ist «S ein Spiel mit Menschenleben. Die Staatsbahnverwaltung mutz etwaS tun, um im Sinne unftrer seinerzeitigen An regungen Abhilfe zu schaffen. Gerade in der Nacht vom Sonntag zum Montag wäre auf der Triesterstratze wieder ein großes Unglück geschehen, wenn der Kraftiwagenlenker, ein bekanTtter junger Autosportler, nicht bei mä ßiger Geschwindigkeit vor der Bahnschranke feine ganze Geistesgegenwart eingesetzt hätte So wurde der Schrankemnast wieder beschädigt, weil der Lenker, der vorschriftsmäßig mit Stadtlicht fuhr, den Mast in der hori-Mtalen Lage ni«!^ sehen konnte. Durch Anbringung von roten Signallampen, die aber semahchorartig in der Smkrechtstellung deS SchrankemnasteS etwa grün leuchten sollten, könnte die Bahnverwaltung manches Unglück verhindern. ES ist jetzt hoch an der Zeit, unsere Anregung zu verwirklichen, damit nicht heute oder morgen die ganze Ver-antworwng für ew größetes UngtÜck auf die zuständigen Faktoren der GtaatSbahn zurück Mt. m. VeeolLhlung. SamStag abends wurde in der Dontkirche Herr Professor Dr. Franz M i S i e, der bekannte Propagator unserer Naturschönheiten, mit Frl. Milica P u S e n-j a k getraut. Als Trauzeugen fungierten Herr Chefredakteur Franz Broz oviL und der Bruder der Braut, der gewesene Skupschtinaabgeordnete Herr Blado P u-Senjak. Unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Das 40j«hrier hatte Dvnsvay, «1? S. L Aei?unq^ Nummet l7S. zum erst«« Mal sei» Herz vernehmlich g«. pocht... Und dieser abgelegenen, einförmigen Existenz hatten stch feine zwanzig Z^re geschämt! Don plötzlichem Glückswec^l und Abenteuern hatte er, geträumt! Eines TageS hatte er alles hier dem fernen Mld seiner Träume geopfert. Gr war nach Par'.S gezogen... Was war geworden? Keine seiner Hoffnungen hatte sich erfüllt. Er verdiente schwer sein bißchen Ärot, hatte ohne Liebe geratet, verbarg seine MttelmähigVeit Unter besl^rdenen DerhKltnisien. Er war ein anner alternder Mann, vom Leben geschlagen und ohne Kryst, e» dem Leben heim zuzahlen. Mit »elcher Ironie ließ ihn di^er Spaziergang dmch daß Etädtchen sein sttgeS FreiheitSg^hl spüren! Bei jedem Schritt wachten Erinnerungen und der Jam »ner über den Verlust ihrer Ideen auf. Doch Uilrt»«kastII«ke kun6»ekau «>w«n »»ä «P«klo« W ___ W ? Xp«V»»k«». W ^ ?»>, 4?.§0 »lN5 D Wie ein Fieberkranker in der Nacht mit sinnloser Freude seinen schmerzhaften Einbildungen neue Leiden anheftet, so schlich Herr Rolland den Stätten seiner Juyend, dem Quell der Erinnerung nach. Nur eins blieb noch: sein Studierzi^mmer, dem er in die Mlt entrückt war. Dorthin lenkte er seinen Schritt. Von außen war alles wie einst. Er erkann te die enge Straße, das niedrige, verregnete, epheuumrankte HauS, das F^sterchen un-)er dem Dach, aus dem er sich in träumerischen Stunden in die Ferne gelegt hatte. Sein Gefühl trieb ihn rückhaltlos vorwärts. Er trat inS HauS und stieg die Wendeltreppe hinauf. Er zog die Klingel (der alte, blecherne Ton); ein junger Mann öffnete. ^Sie wünschen?" Herr Rolland hatte eine Entschuldigung bereit. „Verzeihen Sie! Man saften waren. „Nun?" fra^ der junge Mann. Herr Rolland sieht den Unbekannten an. Achtzehn Iah« alt, die Augen glühen heim likZ^ Flammen, hin kreist das Blut wild burch die Adern, die Lippm stehen halb of« fen, durstig, das Selben zu küf^... Der alternde Mann ist voll Mitleid. Er will daS Kind beschül^ vor den schre«kN^n Enttäu-m, dk ihm «vhl nicht erspart «er- den. Er spricht, in einem Zug. ohne auf fsi «e Worte Au achten: „Ich will daS Zimmer ^ckcht. Sie b?w«Hen nicht auszuziehen! Sie mich reden! Ich ^nne 5^re Ge-^inmiffe! Sie arbeiten wild^ Sie swd allein. AÄner lenk Sie von den Hhimtaisien ihres Geistes ab, keiner zeigt Ihnen die harte Wirklichkeit der Welt. Die N^sterffloAm ^ben Ihre Gedanken in blaue Uwvirklich-keit. Fremde Sprachen locken Sie, wenn Sie sich an FrühkinstSo^den aus dem ?^nst«r lehnen. Sie erblicken Bäume, dvS endlose Feld und seufzen.'Dann bleibt Ihr Blick an der fernen schwarzen Linie haften, die das Gnln durchst^eid!^. Daihinter, am Ende der Anie, hintn dem .?»'oriMVt, lieifft Paris. Und nach Paris wollen Sie! Glauben Si?: hören Sie nicht auf den törichten Wunsch, der Ihr Mück in Bevsuchuny fUrt. Vsl'iben Sie hier! Eher als and^Swo finden Sie hier ein Herz, d>aS für Sie schlägt ßn^ Ihnen eine sichere Ankunft bereitet. — P-'rsnssen Sie nic!^ daS Studierzimmer, das ^lbe Zimmer. . , Herr Rolland ist hinausgetreten, er steigt Konlurfe im erstm Salbjakr Sch«w»are Verbefierims, ober faktisch V«richlech »«r La»« »el»ah«r» i«.Sl»«««ie« Die KonkurSstatistil sür das erste Halbjahr weist 40b angemeldet« Konkmse für ganz goflawien aus, gegenüber 110 in der B«r-gleichSperiode deS Vorjahres. Die Verbesserung ^ Situation ist nur eine scheinborre. Faktisch hat sich die Situation in den meisten Gebieten ganz auheordentlich verschlech tert. Das Bild wr Asukurse «ar bisher immer falsch^ da w de« serbischen ««bieten ganz andere Regeln sik de« Kon-kmss gegeolte« habe« als i« den an» dere« StaatsteRe«. Die vorjährige AMer für die ersten sechs Monate w^st unter S!0 Konkursen alei« 49« Konkurse aus serbischem ve-biete auf. Dies« Riesenziffer kommt daher, weil zu jener Zeit jeder B^mte, seder Kl^ngower-betreibende und jeder P^oniist in Konkurs gehen konnte. Das sattische VtthültniS läht sich schon aus dem Vrund n?icht feststellen, weil die Organist» der Wirtschaft in Ger bien »ine ganz andere war und ebenso auch der Maßstab der einzelnen Unternehmen. Durch das neue KonkurSgesetz ist die Konkurszahl in Serbien von 49S auf 2V2 ge-fallen. Diese Ziffer ist noch immer viermal so hoch, als in l^m^außerserbtschen Gebiete, das die höchste KonkurSzahl aui^tst. Da die VerMtnisse in Serbien keinesfalls viermal schlechter sÄn können als in den übrigen Ge bieten, ist anzunehmen, daß auch die hier ausgewiesene Ziffer nlicht den wirklichen Stand zeigt. Was nun die übrigen Gebiete anbelangt« so ficht die Situation recht trist aus. Allein in Kroatien und Slawonien ist eine leichte Abnahme der Konkurse gegenüber dem Borjahre zu verzeichnen. Dort sind die angemeldeten Fälle von 44 auf 38, also um 13.S ProMt gi^allen. Ja Slowenien und Dalmatien beträgt die Verschlechterung aber 87.198! Hier sind die Konkurse von 31 auf 55 gestiegen. In BoSn'ien und der Herzegcwina stlieg die KonkurSzahl von ü auf 10, also um volle 100X, das geringste Ansteigt ist in der Wojwodina zu beobachten, wc gegen--über 34 Füllen des Vorjahres 37 neue Konkurse verzeichnet wurden. Hiezu kommen noch »in Kroatien und Slawonien 9, in Serbien 2, in Slowenien und Dalmatien 1, in Bosnien und der Herzegowina 1 und in der Wojwodina 6, zusant-men 19 gnBNGsausgleiche außerhalb des Konkurses, welche Fülle die Statistik noch mehr vir-schlechter», da sie im Borjahre nicht vorgekommen sind, r^p. damals die Kon^se angemeldet werden mußten. Zu bemerken ist dabei noch, daß im Bor-sahve der April in allen Gebieden Jl^sla-Wiens katastrophale Konkursfälle auifwieS u. daß dieses Jahr kelne so außerordentliche KonikurSanhäufung zu verse:chnen hatte. Die Ziffern aus Slowenien, iene n GÄie.^, in dem die Verhältnisse e^ntlich am als kmsoilidiert angeseh«n wurden, zei?igen vielleicht den eigentli«!^ Stand der Konkurse in Jugoslawien an. ^S Jahr 1930 hat also keine Verbesserung. sondern «ine auSgespr')ch''pe Ber^'^-ch ierung mit sich gebracht. Nachrichtendienst der Zollverwaltung organisiert. In Zukunft sollen zu diesem Dienst nur noch solche Leute angestellt werden, dr« sich über ein Mindostmaß an Bildung ausweisen können. Ferner müssen die Kandida-ten sich über suristische Kenntnisse, ihre Be^ fähigung zur Buchführung und ähnliche geschäftstechnische Diaterien ausweisen sowie deutsch, ftanzöisisch und italienisch sprechen. Auswdi^ an Weizen und Mals in den Mf Monaten tsso In den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben wir an Weizen und Mais folgende Mengen in Tonnen zu nebenbenann-tem Werte in Millionen Dinar ausgeführt: Weizen Mais Jänner S7.378 (77) 40.84« (K2) Fever 9.7V2 (19) 3ÜA19 (40) März 15.357 (28) Sk.40b (72) April 19.8V2 (SS) 70.419 (73) Mai 17.130 (34) 5S.S27 (Ü6) zusammen 97.549 (197) 2SS.11S (293) Die Höchstausfuhr des WeizenS wurde im Jänner, die des Maises im April erreicht. Der Fall der Getreidepreise macht sich auch in den Ausfuhrangaben bemerkbar. Noch wesentlicher ist der Preisunterschied im Ber gleich der Monate Mai 1929 und 1930: Weizen Mais Ma! 1929 18.720 (33) 4.530 (12) Mai 1930 17.1S0 (34) VS.S27 (56) Bei ungefähr demselben Erlös haben Vir dieses Jahr im Mai um etwa 30 v. H. mehr Weizen ausgsstthrt. Im Mai 19L9 find für das Kilogramm Mais S.S5 Dinar und Heuer bloß 1.09 Dinar erzielt worden, für den Waggon im Borjahre SS.K00 Din und ljeu-er bloß N.0lX> Dinar. Die ungleich bessere letzte Ernte hat aber trotz der erheblich niederen Preise eine absolut höhere Einnahme ermöglicht. Eier dem Werte nach hinter dem Bauholz mit 117.9 Millionen Dinar an zweiter Stelle der Ausfuhrsgattungen. Gegenüber dem Mai des Borjahres hat die Ausfuhr bei ungefähr dem gleichen Preise um 14 Millionen Dinar mehr erzielt. X Neue amerikanische Dumping-Unter-sn^ug in Europa. N e w y o r k, 3. Juli. Die amerikanischen Produktionskosten-Untersuchungen im Auslände, die in der letzten Zeit geruht hatten, scheinen nach der Jnkr^tsetzung des neuen Z^llgesetzes in verstärktem Maße aufgenommen zu werden. Der amerikanische Senat hat den TarifauS-schuß beauftragt, Erhebungen über die Unterschiede in den amerikanischen und ausländischen Produktionskosten für Roheisen, Ultramarinblau, Zucker und ^irme anzustellen. Es soll serner eine beffere AuSwal.t. und Qualifizierung des Personals erzielt werden, das in Europa den vertrauliche l Xkeater «>,» Ztunst -i- Der Direktor der Wiener Musikakademie abgesetzt. W i e n, 4. Juli. Heute mit-tags hat der Unterrichtsminister Srbik ein Schreiben an die Direktion der MusikaZades! mie, beziehungsweise an das Rektorat der Hoc^chule für Mussk und darstellende Kunst gerichtet, in dem mitgeteilt wir, daß der Minister sich in seiner Sorge um das Gedekhen des Institutes veranlaßt gesehen habe, den bisherigen Direktor Hofrat Springer der Musikakademie seines Amtes zu entheben und mit der Leitung der Akademie den derzeitigen Rektor Hofrat Schmidt zu betrauen. Mit dieser Verfügung scheint die bisher bestandene Autonomie ^ Akademie beseitigt, die der Hochschule unterstellt wird Ii II« ?.7. Illiiiilalal Wir ersuchen unsere P. T. Abonnenten, die Bezugsgebühr, soweit sie noch nicht beglichen sein sollte, sobald als möglich anzuweisen, um in der Zustellung des Blattes kerne Unterbrechung eintreten zu lassen. Bei diefer Gelegenheit machen wir auch darauf aufmerksam, daß allen Säumigen, welche die Bezugsgebühr für die beiden letzten Mona-te noch nicht entrichtet haben, das Blatt eingestellt werden muß. Di« Venoaltung d. „Mariborer geitung^« Ak?.!. ZlIMM i» Kttom Sozeig« b« Somtiags«««« we,d« höflichst da«»f tmfimtsa« Simacht, dit Zkstitaw w der späteßeis bis Sttitas «u S Uh« abzitDßbM. Der lebende Tote Korflsche Nauverromant» X Uuser« Eieraussuhr im Mai. Im Monat Mai haben wir insgesamt 4.087.3 Tonnen Eier im Werte von 05.2 Millionen Dinar ausgeführt. Gegenüber den Monaten März und April mit 4.657.1 bezw. 4.5K0.8 Tonnen im Werte von 8^L bezw. 77.5 Millionen Dinar bedeutet dies einen Rückgang in der Ausfuhr. Auch im Mai stehen die die Treppe langsam hinab. Seine Lippen murmeln zusammeichanglose Worte. Der j!unge Mann steht unbeweglich auf der Schwelle und sieht diesem Fremden nach: „Ein Irrer!" Dem glaubt er kein Wort! Die Stimme seines Herzens ist stärker und läßt nicht die Hoffnung sinken, die sie seiner Zukunkt verheißungsvoll verspricht. Das offizielle VerkehrSbüw von Ajaceio verösfentttcht eine. Werbeschrift, in der eS heißt: „Fremde, besuchet Korsika! Es gibt dort keine Bandit m«lh^!" Und Mn Beweis für diese kühne BehauMng weift man auf das Ende des „letzten Königs deS Maquis"^ des gefürchteten Epada hin, der vor eini. gen Monden die repulblijkamsche Post zwischen seiner Heimat Lopigna und Aqaceio angriff und von den bootenden Gendarmen erschossen wovden sei. Aber die Umstände, unter denen sich das Dvamv abspielte, erschienen schon damals merkwürdig genug. Nieniand erfuhr, was mit der eigentlich geschah, und kc^ Gerichtshof mischte sich in eine Affäre ein, die doch sicherlich nicht alltÄgssich «var. Die Behörd^ hatten auf den Kvpf des Banditen eine hohe Belohnung gesetzt: sie ist bis heute noch nicht eingeford^t worden. Das l^riser Innenministerium verlangte auf ?!n stehen der „Slrrete Generale" einen genauen Bericht: er stekt noch immer auS. Und »venn es noch e^neS'Vewoijje^ bedikste, daß Sqxida P a r i S, 30. Junik. und seine Helfershelfer nach wie vor das Maquis beherrschen: republikanische Post zwischen Lopigna und Ajaccio ist seit ^m Tage des UeberfallS eing^tellt, oi^oi, zwischen den beiden Städten keinerl^ sonstige Verbindung besteht. Man kann also kaum noch darüber im Zweifel sein: Der Nachfol-ger des berühmten Romanetti lebt und er wird wohl gar bald wieder von sich hören lassen. Vielleicht wartet er die Rückkehr seines Spießgesellen Rutili ab, der bei der Affäre von Mnosella gefangen wurde. Die Polizei hatle in Erfahmng gebracht, daß sich die bei« den Banditen^, längst schon der Schrecken i^on halb Korsika, in zwei einsam gelegenen Häusern am U^r des Gravone, wenige Kilo« lneter von Asaccio entfernt, ausbielten. Es war eiine stock^nftere Jaimarnacht iknd ge?ien vier Uhr morgenS, als ein starkes Ausysbo^, Gendarmen, mobile und I'N'pef- toren, die beiden Gehöfte uMinc^elte. Spa'^a, der in dem zweiten, sonst leerstehenden Hause schlief, war dur«b das Gebell der Hunde ge« .Maribo«Ver Äümwer t TÄ. DkenSwg. ft. ^uN Mkckt Wörde«; « »chm sotne Naffa^ gelang te w» Fieie und Kroch Kvtjch« der Posten-keW» hindurch, tte ihn bemerkt» oH« für Owen der Ihr« «ch», W» «we« fichere» Verfteck am Ufer de« Muü^S, von wo auS er GpteßgefeL«» bUftetzen kmm»e. Ve-fer, d«ch ßvet Schüsie HpcBaA «Zsgoweckt, na^ zmi»^ Dtvtige N«^ an Vk-ten, von denen er sich ver«tm ^iibte: Fvcm Moiisso imd t)r Adriger Sohn Pedro wuvden vmcch Revolvevtug^ln ntedevge' str^. Dann warf «r, mn w <>er Dmcktkheit die AÄfmevksamM der Velagever abAitlm-ken, alle «rveichvarm MAhelftkcke, Vsch^, Stähle. SchrünLe zmn Fenster hinaus, und entfloih rasch durch eine Hintertilr. Am Ctra-ßenvanb stieß er Pi^w, von drei Mann: er gctb sofort Feuer, tötete hen einen, und verletzte den zwetten schwer; ^r dritte lvarf sich auif ihn, und beide rollten !)en vier Mot^ hohen Abhang hinunter in einen AewSerg. WSHvmd fie miteinander auf Tod »nd Lei^ rangen, schoß Spaba ununterbrochen, llonnte jeid^ nicht ver^!nd«m, daß iwM von de« hetbeieileniden Gendarmen gefeM ulNd unschädlich gemacht wurde; um dem sil«t^chen ScVchal zu entgehen, ttieb ihm nichts we^ Ä^g als schleunige Flucht. Ve Veschvo««n von Afaceio verurteilten den BaÄ^ten „unter Bewilligung modernder Umsjünde" zu lebensttngScher Zwang«-«KM; eS heißt, «r sÄ mit dem Marseilier Ärzt Dr. Vougrat Ku-sammen aus Tayenne siiitfsDhtn ulnld warte n« eine giiastiße Te« tigizchM ab, u» »teder in sei» HM>«Uttcheß Vd»q»tD AurückPiIehr««. Aber auch oihn« Spada und RuM fehlt eS auf der vAmalMscheN Insel nicht an Bannten: der ßchwhtetp» u«^ ^neN P würtiy der ehe^i^ Gendarm Äornea, der w der Gegend von Atvaeo fein Anwesen treibt. Bornea wutd« al« Beamter abgeietzl. weil er die Gewohnheit hatte, auS den g«' ring^itgtgftea Anlüssen feine« Mann nieder-Dchchießm: statt einer Ltraßmßeige zog er wrzjerhmid de« Sievolver. Nach seiner Entlassung suchte er sofort das Maquis auf und HÄlft« Verzechen auf Verbrechen, ohne daß es der Polizei, deren Methoden und Listen er genau ?ennlt, je gelimgm wäre, i>)n auch nur KU stellen. 'P mich» gefÄhrvtl!^, als er ohne jede« evfichMchen sivnd, sozusagen au» reinem vport zu töten pfl^; etwa, weil ihm da« Gestcht de« WanldererS nicht gefällt, oder weil er eine Teste macht, die ihm nicht behagt. Ms er «mf oft^ Straße d^ S«!^ster AirtM au« Petrok» und einen gewissen Buechini «Schossen hatte, sandte er an da» Blatt „L^Gveil* einen Brief, worin er da« PMitum warnt, von feinen angeblichen Mssetaten auch nm andeutung»Volle zu reden; daS könne er nicht vertragen, und müsse sofort Nut!ge Rache nehmen. Man er-Mt, er mache sich ein veMkgen daran». bei Hellem Tage an dm Poiizetstationen d«e Klin^ W Miehen; wird dan« geAfftWt. oder zeigt sich «ich ««e »w «« Amifter, se wlGt « iVnWng» lo». Diese« halb w^nfinnige Ungeheuer hat einen gofil^renen Z^ind in der Person de» Banditen B a ? t ^ '«hwer bele- digt und in seiner MmmeSehre gekränkt hat; ltuchde» dieser Umstand P« Kennlni» ^r Genidarmen von Zivaco gelangt ist, warten sie vertrauensvoll die TreiMisse ab. Der MM«, der sewe Leiche s«chte. Der Student Edwin Bram badete am Strande von Newyork. Er war ein hervorragender Schwimmer und blieb swndenlang im Wasser. «» er »um Ufer »uriUkkehrtk. sah er, daß eine Gruppe von Menschen, von zwei Polizisten angeführt, !>aS Ufer sorg-Mig absuchten. Hier sei ein Mensch ertrunken, wurde ih« «lf seim Frage gesagt. Herr Bvam beteilHgte sich auch bereitwillig an der Suche. Nach stu«deniangm vergeblichen Nal!^ovschungen scch sich Bram nach seinen Kleidern, d^ er «u Ufer hatte liegen lassen, um. Diese waren verschnmnden. E» stellte sich heraus, daß die Kleider von der Polizei in Vemchrsam^ genommen wutden, d« sie dem vermutlich ertrunkenen Menschen ange Aören sollten. Der Student hatte also feine eigent Leiche gesucht. 5om»ner/d«v«sse — mit «I»m »on v»r>n«t»itON «ine SedSndsIt»-konkuss»n»l"» «0!« «»kfG Iläet» „Solte ^^«^»utanM»!koi^ ?)i«. 1» »«ld 2». Gaich«» ^Li»d« d««-, R»»ka cesta 7. »Sbl HerÄich gelegener Veingarte»» bhsi»» schönste L^e für S^mer frischkr, proß. 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