Mbacher Nr. 281. Pr«»u»,ll«t,,n«pre<,! ^m «bmpt.ll ,an,l. si. il, halbl ft-b «,. Mr dl«Zuft«llun, n,H^, halbj. bo lr. Mil blr Post gan,j. sl. l5, halbz. sl. ? 50. Freitag, I.Dezember. I»s,lll,«»««»übl: Für ll«l« Inserat« »»» ,« 4 g«««n « t,., »r«lle p». geil, « li.l b«l «ft««» witbllholungl» Pi. Hell« 3 «. 1877. ^ Des H. Feiertages wegen erscheint die nächste stummer am Montag den 10. Dezember. Amtlicher Theil. w„ "t. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Müchster Entschließung vom 28. November d. I. dem vUMmttrdircltor im Ministerium dcs kaiserlichen Hauses und des Aeußern, kaiserlichen Rathe Felix Grognet " "rlöans den Titel und Charakter eines Regierung«. Ms taifrei und dem Hof. und Ministerialoffizial erster Me jenes Ministeriums, Arthur August Pinsler ^ goldene Verdienstlreuz mit der Krone allergniidlgst " verleihen geruht. Nichtamtlicher Thell. Das Budget-Provisorium. In der letzten Sitzung des österreichischen Abgeord- ""enhausüs vom 4. d. M. wurde von der Negierung ^ Gesetzentwurf, betreffend die provisorische ^"dgetbewUUgung für die ersten drei Monate "s Jahres 1878, eingebracht. Nelanntlich war es gerade das jetzige Ministerium, welches von der früheren Uebung, den Staatsooranschlag nie rechtzeitig zur Er. "bigung zu bringen, abging und in dieser Beziehung tl"e ueue Ordnung schuf. Auch diesmal wurde das Budget wie immer, gegen Mitte Oltober eingebracht, allein die schwebenden Ausgleichsberathungen wachen es unmöglich, die Votierung desselben noch heuer ill ermöglichen. Nach der Vorlage wird die Regierung ermächtigt, den Staatshaushalt in der Zeit vom Iten ^nner bis Ende März 1878 auf Grundlage der ^ndgctbewilligung für das laufende Jahr fortzuführen. ^ Bedeckung des Abgänge«, welcher sich in der ge« """tllen Zeit ergibt, soll der Regicrung die weitere Er» ^lhtigung zur Hinausgabe von Goldrente im Be- ^llge von zehn Millionen ertheilt werden. — Die Ullage lautet: f, ..Mit Zustimmung beider Hauser des Reichsralhes ^"" Ich anzuordnen wie folgt: . § 1. Die Regierung wird ermächtigt, die bestehen-?" direkten und indirekten Steuern und Abgaben sammt plagen nach Maßgabe der gegenwärtig giltigen Be-3"ungsgeiehe, und zwar die Zuschläge z» den direkten ^uern in der durch das Finanzgeseh vom 29. Dezem« b! 1876 (U. G. Vl. Nr. 141) bestimmten Höht, in ." Zeit vom 1. Jänner bis letzten März 1878 fort '" "heben. H-, ^ 2. Die in der Zelt vom 1. Jänner bis letzten ^I^ ^^ s^ch ergebenden NerwaltungSauSlagen sind ^ Erfordernis für Rechnung der durch das Finanzgesetz für daS Jahr 1878 bei den bezüglichen Kapiteln und Titeln festzustellenden Kredite zu bestreiten. § 3. Die Regierung wird ferner ermächtigt, zur Bedeckung des Abganges, welcher sich in den ersten drei Monaten des Jahres 1878 ergibt, einen Vetrag von zehn Millionen Gulden durch Begebung von Obligatio. nen der auf Grund des Gesetzes vom 18. März 1876 (R. G. Vl. Nr. 3b) geschaffenen, in Gold verzinslichen Rente aufzubringen. § 4. Mit dem Vollzuge «itseS Gesetze« wird der Flnanzminister beauftragt." Bom Kriegsschauplätze. (Vom Epezlalberichterftatter der „valbacher geltung.") Die Lümpfe bei prawez. Vor Dubnil, 26. Novemblr. Das deN türkischen Operationen bis nun so hold gewesene Schlachtenglück scheint dieselben letzterer Zeit gänzlich verlassen zu haben, denn die Ereignisse folgen sich seit den letzten Tagen Schlag auf Schlag. Mit immer mehr zunehmendem Enthusiasmus dringen die russischen Eolonnen unaufhaltsam vorwärts, und der geschlagene, aus seiner Stellung verdrängte Gegner hat kaum Zeit, mit Zurücklassung feiner Bagage« sich zu erholen und an einem meilenweit davon gelegenen Punkte die seinen Truppen physisch nöthige Erholung zu gönnen, und schon haben ihn die siegreichen Regimenter eiu, geholt, um ihm eine neue Niederlage beizubringen. In dem Maße, als die Truppen des Generals Ourlo nach Westen zu Terrain gewinnen, in demselben Maße schwinden für OSman Pascha die Hoffnungen, auf einen endlichen Entsatz rechnen zu können. Ein Ankämpfen gegen dtn immer unaufhaltsameren Vormarsch der rujsi. schen Truppen kann daher nur von kurzer Dauer sein und muh nach einer Reihc von, durch die in letzter Zeit eingetretenen Verhältnisse erfolgten Mißerfolgen gänzlich aufhören, denn mit dem Wachslhume der Dauer des Widerstände« wächst auch die Minderung der Thatkraft, und sie beginnt ganz zu erloschen, wenn die einzelnen Theile zu ahnen beginnen, daß ein Schwinden derselben möglich ist. Durch die weiter unten geschilderten Erfolge der russischen Waff:n stehen heule den siegreichen Eolon. nen drei bedeutende Wege nach Rumelien offen, der Balkan kann von Tlrnowa aus durch den Schipla- und Hanliöi'Paß überschritten werden, von wo aus eine im Tundschathale elngclroffene Eolonne bis Adrianopel leinen Hindernissen mehr begegnet. Ebenso gelangt diejelbe durch den Rosalltll'Paß unangefochten nach Kalofer und Philip, popel, endlich durch die Defilccn von Etropol (illra. pola) in wenigen Märschen nach Sophia, dem Haupt» punkte oer in letzter Zeit in der Organisation begriffenen Entsatzarmee für Plewna. Die nur sehr langsam fort» schreitende Neubildung der Truppen Mehemed Ali's dürfte kaum in dem Augenblicke, als Gurlo'S Avant. garden vor Sophia erscheinen, so weit vorgeschritten sein, um elnen Offenftostoß abzuwehren, zumal dieselben zum größten Theile auS neu einrollierten Irregulären bestehen, mit denen es bei aller OpferuMigleit schwer halten dürfte, Entscheidungen zu erringen, da die numerische Kraft an Mannschaften allein nicht hinreichend ist und das einer vollständig organisierten Armee nbchige Kriegs-maleriale kaum in dem Maße, al« erforderlich, zugevote stehen dürfte. Im nachfolgenden gebe ich Ihnen die ausführlichen Details des vor drei Tagen bei Prawez errungenen Sieges. Die Schwierigkeiten der Communication«« so» wie die Entfernung machten es zur Unmöglichkeit, Sie früher davon zu unterrichten, und da überdies die im ersten Augenblicke eintreffenden Nachrichten in der Regel widersprechend sind, so erfordert es da« Interesse der Sache, vorerst offizielle Berichte abzuwarten, bevor man Mittheilungen über ein Ereignis in die Welt sendet, die bei den weit tragenden Eonsequenzen derselben, wenn nach-träglich wieder dementiert, zu Irreführungen Anlaß geben, welche der gewissenhafte Berichterstatter möglichst vermeiden muß. General Graf Schuwaloff marschierte mit seiner, aus dem Semenoffsli'schen Infanterieregimente, den Schützenbataillonen des Kalfers, zwei finnlänoischen Jäger, bataillonen, einem Linienregimente, ferner drei Sotnien der kaukasischen Kosalenbrigade und drei Feldbatterien, denen zwei Sectionen Gebirgsartillerie beigcgebcn waren, bestehenden Truppenmacht von der bis nun innegehabten Stellung am rechten Ufer des Mali-Isler, diesseits Osilowo, am 21. November in der Richtung gegen Prawez vor. Die Hauptcolonne stand unter den Befehlen deS Generalmajors Rauch. Die gegen enorme Schwierigkeiten ankämpfenden Truppen kamen auf den grundlosen Wegen, welche namentlich die Fortbewegung der Artillerie sehr erschwerten, erst am 22. November vor Prawez an, wo selbe im Laufe des Vormittags mit dem Feinde Fühlung bekamen, welcher die fast unzugäng-lichrn Höhen, welche den Ort im Halbkreise umschließen, besetzt hielt. General Graf Schuwaloff sendete die fiilnläildischen Jäger vor, denen es gelang, nach einem mehrstündigen Feuer den Feind aus der bis nun innegehabten Position zu verdrängen und ihn weiter zurück zu werfen. Die Folge davon war, daß die Russen die vor Prawez geleg-nen Höhen erstiegen und im Schuß« bereiche der feindlichen Infanterie Befestigungen aufführten. Um diese mit der nöthigen Artillerie zu armieren, kostete es fürchterliche Anstrengungen, da das zerklüftete Terrain auch nicht im entferntesten die Möglichkeit bot, die Batterie, welche zur Besetzung deS Höhenzuges be. stimmt war, ohneweiterS hinauszuschaffen. Nur schmale, kaum für Kletterthiere passierbare Fußpfade führen neben tiefen Abgründen auf die Höhe, man war aber gezwun-gen, diese um jeden Preis zu benutzen, da ein davor liegender prallicablerer Pfad dem Feuer deS Feindes Feuilleton. «terarische Nunischau. (Fortsetzung.) ^loi^pp—) Den etwa« sonderbaren Titel ..Die !^t../"" führt «ine kürzlich imBerlage von Schott. ^r G, " Vreslau erschienene, gleichfalls auf hlstori-">tl ^/"ndlagt aufgebaute Erzählung von S. Kohn, ""ich,/"''" von ..Gabriel", einer Erzählung, die sei« ^ un« ." lehr schmeichelhaften Erfolg erzielte und — Nlltl ' "r Verfasser in seinem Vorworte mit etwas ^ ,nl, !"l"»«nem dichterischem Selbstbewußtseine erzählt !^t ?l'?^lig in drei Mittheilen in drei Sprachen Btr. ^"sen erlebte." Wir gönnen dem Herrn V«r. ^tt'tn" "" "ir schämen uns nicht, dies hier zu con-^l. ^ ^ uns bisher trotz alledem völlig unbekannt > ^ rük" "'«'»politischen Erfolg, um so mehr, als er > ^"*" Bescheidenheit so vortrefflich versteht, in """!» "n,°"t ^^ hinweisend, sich selbst nach. K.. ..ytl 7"b"bung brecht zu schreiben: « ' H. 0 . unbestrittenen Thatsache - so schreibt "Mllgn^n. der Verfasser des in drei Weltthcilen lt! ^t G,„2"ich..zur Geltung" gelangten..Gabriel", — " 'btn ..^nzpunlt des deutschen Romans bezelch. ""ttl h "' al« Deutschland jetzt el>,e große Zahl . trühlnter Schriftsteller, hervorragender, an- erkannter Kritiker besitzt, kann eS laum einem Zweifel unterliegen, daß in der Gegenwart nichts Mittelmäßige« zur Geltung gelangen kann; und mußte daher ein solcher Erfolg (Gabriel) aufmunternd und zu weiterem Schaffen anregend auf mich einwirken." — Der vorliegende „angeregte" Roman spielt in der Zelt und im Ländchen des „alten Dessauers", der darin auch so ziemlich die Hauptfigur bildet. Entspre» chcnd der zur Genüge bekannten Derbheit dieses unvüa> sigen deutschen Soldatenjürsten ist auch die Zeichnung deSfelben eine nichts weniger als feine, reich gespickt mit deutschen Kernftüchen, die sich, wenns denn »un schon einmal sein muß, wol besser anhören als lesen las. sen. Die eigentlichen Titelträger des Romans, der, neben« bei gesagt, die Tendenz zuhaben scheint, eine Apologie deS gläubigen IubenthumS zu bilden, sind ein jüdl-sches Brüderpaar, daS den Beinamen „Die Starken" seiner im FamiliewErbSwege überkommenen simsonarll. gen physischen Stärke verdankt. Einer der Brüder, Lazar Taußig mit Namen, geräth auf seinen Hausieiwegen in die Gewalt de« alten Dessauers und dessen WerbefeldlvebelS Grotte, denen er sich jedoch mit voller Urlraft widersetzt, bis er durch Uebermacht gebändigt und gefesselt nnrd und seine »uf. lehnung durch sechsmalige« Spießruthenlaufen durch 900 Dessauer-Grenadlere büßen soll. Um diese, jeder Mensch, lichleit hohnsprechende Strafe, beziehungsweise die Um. ftimmung des wlld gewordenen alten DessauerS, dreh, sich die ganze Erzählung. Nachdem alle Versucht, den Fürsten welcher z! stimmm. mißlungen und selbst Anne Life, die ApothelerStochter und nunmehrige Fürstin von Dessau, mit ihrem Bitten und Flehen abgewiesen wurde, gelingt es in letzter Stunde dem Bruder des Verur-thellltn, Ruben Taußig, die mit der LieblingStochler de« Fürsten, der fünfzehnjährigen Llsel, wild daher rennenden, scheu gewordenen Pferde mit „starker" Hand aufzuhalten und ihren sonst unvermeidlichen Sturz über den Abhang im entscheidenden Augenblicke zu verhindern. Dem dadurch zum Lebensretter feine« Liebsten gewordenen Bruder kann der Fürst natürlich nicht versagen, was Frau und Kind vergebens von ihm erfleht hatten — die Pardonnierung Lazar Taußigs, die durch einen auf dem fürstlichen Leibrosse..Bucephalus" dahin-fliegenden Voten gerade noch rechtzeitig eintrifft, um die grauenvolle Execution zu verhindern. Mit diesem versöhnenden «usgange schließt die Er-zählung, die, wie man sieht, in Bezug auf eigentliche Handlung ziemlich dürftig auegcftattet ist, dagegen — von einzelnen Derbheiten abgesehen — eine anziehende, mitunter selbst schwungvoll gehaltent Diction und vor allem consequent und natürlich durchgeführte Charaktere besitzt. — Vom Romane zur Spezie« der Volks- und Iugendschriften übergehend, erwähnen wir zunächst der im rüstigen Erscheinen begriffenen S«mmlung „Oesterreichischer Voll«, und Iugendschriften zur Hebung der Vaterlandsliebe," mit deren Herausgabe sich die Manz'sche Hof' und Unl-versilätS-Buchhandlung in Wien ein unbestreitbares Ver-dienst erwirbt. Der Zweck dieser Sammlung ist: die 2348 direkt ausgesetzt war, daher nicht benützt werden konnte, denn man hätte kaum die halbe Höhe erstiegen und aber auch die gesummte Mannschaft mit dem Artillerie» materiale verloren. Die Geschütze mußten ganz zerlegt und in einzelnen Bestandtheilen den steilen Abhang hinauf« geschleppt werden; dadurch gingen über sechs Stunden Zeit verloren, während denen das Kleingewehrfeuer auch nicht eine Minute lang an Heftigkeit abgenommen hatte. General Graf Schuwaloff wollte vor allem die Auf« merlsamteit des Feindes auf die neu besetzte Stellung lenken und ihn solcherart verhindern, den vorzunehmenden Flankenbewegungen keine Hindernisse in den Weg zu legen. Bis die Batterie auf der Ostrowiza»Kuppc etabliert und die in aller Eile aufgeworfenen Verschanzungen vertheidigungsfähig waren, brach die Nacht herein, man arbeitete zwar unter deren Schutze unaufhaltsam writer, aber das Feuer des Feindes concentrierte sich hauptsächlich auf diesen Punkt und erschwerte dadurch den Fortschritt des Baues merklich. Während das Prawez und die dahinter liegenden Höhen besetzthaltende türkische Detachement in Schach gehalten wurde, mußte man darauf bedacht sein, die beiden Flanken derart zu sichern, daß von Atrapola oder Orhanje aus nicht vorgeschobene stärkere feindliche Eo» lonnen die eigene und ziemlich isolierte Stellung ge» fähroen und damit die Rückzugslinie verlegen. Zu diesem Behufe rückte eine Doppelcolonne, die noch durch ein Detachement der in Wratscha stehenden Truppen« abtheilungen verstärkt wurde, vor, und zwar ging erstere auf der Chaussee, Prawez beiseite liegen lassend, gegen Orhanje vor, während sich am linlen Flügel eine zweite Colonne zu beiden Seiten des Mali Ister in der Rich» lung gegen Atropola vorschob, um so den Feind gleich» zeitig in Flanle und Rücken zu fassen, da an einen Frontangriff infolge der nahezu unüberwindlichen Stel< lung absolut nicht zu denken war. General Rauch fiel die schwierige Aufgabe zu, mit seiner Eolonne den Gegner in dessen linker Flanke zu fassen. Der Marsch, den derselbe zurücklegte, sucht Seine«» gleichen durch die Bewältigung der außergewöhnlichen Hindernisse, die sich dem Borrücken der Truppen ent» gegenstellten. Er marschierte unter dem Schutze der gegen den Mali-Ister abfallenden HLHen über die Diwitschisla» Liwada, erstieg dort die Anhöhen, und den von Prawez gegen Pantaleiza an das linke Fluhufer führenden Mg beiseite lassend, schlug er einen die Prawez»Planina durch» schneidenden Hohlweg ein, der ihn in den Rücken der feindlichen Stellung, an den linlen Flügel der Türken zwl» schen Prawez und dem an der Ehaussee liegenden Han (Wirthshaus) gleichen Namen« brachte. Die Tür ten wurden aber die Udsicht de« General« Rauch gewahr, ul,d außer den ungeahnten Schwierigkeiten des Terrains, die überwältigt wudin mußten, war die Eolonne in einen continuierlichen Kampf verwickelt und gewann daher nur sehr langsam Boden. Der abenteuerliche Marsch nahm volle 48 Stunden in Anspruch. Nur über Gerölle und Feleblöcke hinweg, stellenweise durch Slurzbäche hindurch, drang man vor; je tiefer man in den, nur felten von Menschen betre» tenen, einer endlosen Steinwüste gleichenden Engpaß vor' drang, desto mehr häuften sich alle erdenklichen Hinder» nisse. Ein kalter Regen rieselte unaufhörlich nieder, aber man tonnte den erschöpften Truppen, welche seit 36 Stun» den nicht abgelocht hatten, keine Rast gönnen, wollte man nicht den Erfolg in vorhinein aufgeben. Volles Lob gebürt der, der OperationScolonne beigegebenen Sappeur» Abtheilung, welche zur Beseitigung der Hindernisse, mit der Avantgarde vorging. An manchen Orten mußte man Sprengmittel in Anwendung bringen und sich den Weg «st bahnen, während wieder anderwärts durch ganze Vergabstürze der Pfad »uf viele Klafter weit volllom-men unpassierbar war. Daß unler solchen Verhältnissen die Mitwirkung der Artillerie fraglich geworden wäre, wenn General Rauch nicht die ingenleuse Ib« gehabt Hütte, Geschütze und Munition durch seine Infanterie fortschleppen zu lassen, liegt auf der Hand. Während nun General Rauch in glänzendster und bisher unübertroffener Weise den waghalsigen Marsch fortsehte, bewegte sich die unter den Befehlen des Gene» ral« Vaudeville stehende zweite Doppelcolonne zu beiden Seiten des Ister in der Richtung gegen Atropol. Die am rechten Ufer marschierende befehligte Prinz Alexander von Oldenburg, die des linken Ufers Oberst Lubooitzti, Adjutant Sr. Majestät deS Kaisers. Außer etwas Infanterie bestand diese Eolonne grüßtentheils au« Kavallerie, Dragonern und Kosaken. Keine der Abtheilungen hatte etwa« gegessen, der geringe Borrath an Zwieback, den die Truppen bei sich trugen, war längst aufgezehrt, aber noch immer war leine Hoffnung, sich aus den labyrlnthartiaen Felsllüf» ten herau« zu arbeiten. Kaum war eine Schlucht passiert, so gähnte im Hintergründe schon wieder eine zweite und dritte die erschöpften, aber dessenungeachtet unermüd» lichen Soldaten an. Da endlich, nach mühevollen 48 Stun« den, erschien General Rauch am Mittage de« 23. November in der linken Flanke des auf eine solche Ueber» raschung nicht gefaßten Gegners und schritt, dies be» nutzend, auch sogleich zum Angriffe, während in der Front General Schuwaloff die gesammte Artillerie auf» fahren ließ und den Feind mit einem derartigen Granat» Hagel überschüttete, daß dessen Linien auch sofort ins Schwanken geriethen und, die vordersten Etagen der Befestigungen nicht mehr hallen könnend, nach rückwärts zurückwichen, um dem verheerenden Feuer zu entgehen. Aber schon waren die Truppen Rauchs auf der Höhe angelangt, die Ausdauer, welche dieselben auch jetzt noch nach so fürchterlichen Strapazen an den Tag leg'en, ließ deutlich erkennen, daß jeder Einzelne von dem Oe« danken beseelt war, al« Revanche für den außergewöhn» llch schwierigen Marsch, einen, wenn auch theuer erlauf» ten Sieg zu erringen. Man befaßte sich fast gar nicht mit Feuern, sondern griff die nun in der Front durch die Artillerie schon stark mitgenommene türkische Süelt» macht gleichzeitig im Rücken und der linken Flanle mit dem Bajonette an, der auch sofort feine Stellung auf» gab und, der gegen Orhanje führenden Straße zustür» zend, zu entkommen trachtete. Trotz der äußersten Anspannung der physischen Kräfte der unter Rauch« Befehlen stehenden Truppe leitete dieselbe dessenungeachtet eine energische, wenn auch de« Terrain« halber ungleich schwierige Verfolgung ein und gelangte auf diese Act bl« in unmittelbare Nähe des von Orhanje nur 5 Kilometer an der Chaussee ge» legenen Dorfe« Laschan, wo das Vordringen zur Un» Möglichkeit wurde, da ein während dieser Zeit sich herab-gesentler dichter Nebel jede Aussicht vtrsperrle, zudem die Dunkelheit einen feindlichen Ueberfall begünstigen tonnte, dem die bis »uf« äußerste ermüdeten Truppen kaum hätten widerstehen können. Trotz de« 48stündigen ununterbrochenen Kampfe« sind die Verluste gering und erreichten laum die Ziffer von 120 Mann an Todten und Verwundeten, unter denen sich auch mehrere Offiziere befinden. Die mit viel Verstandn!« unternommene Operation, deren Gelingen vorzüglich das Wert de« Generals Rauch ist, wird wol den Gegner auch zum Aufgeben der befestig» ten Stellung von Alrapala und zum Rückzüge nach Sla< litscha zwingen, sobald die Eolonne des General« Van» deollle vor ersterem Orte eingetroffen sein wird, worüber jedoch bi« nun noch keine Nachrichten eingetroffen sind. Thaten und Persönlichkeiten verdienter und hervorragen» der Oesterrelcher, sowie die marcantesten Momente der österreichischen Geschichte in populär gehaltener, dem Ver» ständnisse der Volks- und Iugendlreise leicht zugänglicher und vor allem vom Geiste der echten Heimatsllebe durchdrungener Darstellung zu verewigen und so eine historisch populäre lilerarische Gallerie zu schaffen, deren Lektüre einerseits belehrend, andererseit« anregend und erhebend auf unsere Jugend wirken soll. Ein solches Unternehmen kommt in Oesterreich, dessen Bevölkerung man bekanntlich weit eher eine über-reiche Dosis politischer Schwarzseherel, denn allzu san-guinlschen Optimismus in der Selbstbeurtheilung zur - Last legen kann, wahrlich immer zurecht und darf daher auf die wärmste Unterstützung rechnen. Vor allem sind es unsere vielen Schulbibliothelen in Oesterreich, denen sich diese Sammlung wol von selbst empfiehlt. Der Verfasser derselben ist Herr Dr. Isidor Proschlo, ein altbewährter und speziell auf dem Gebiete der öster- reichisch.patriotischen Literatur sehr verdienter Schriftsteller Veteran. Die bl«her vorliegenden sieben Hefte dieser Samm» lung, von denen jede« für sich «in abgeschlossenes Ganze« bildet und deren erste fünf wir bereits bei ihrem Er» scheinen näher gewürdigt haben, behandeln die Kaiserin Maria Theresia, die österreichische NordpoleMdition. gelomarschall Raoetzky, die Türlen vor Wien, die Tchwe» den vor Prag, den oberöfterrelchischen Vauernlrieg und den Prinzen Eugen von Saooyen. Letztere zwei wurden erst kürzlich ausgegeben. In allen bewährt sich Doktor Proschlo als ein Meister in der Darstellung, der stets den richtigen Ton zu treffen weiß. — Das kleine Brockhaus'sche Eonversa» tions-Lexilon, das soeben in dritter, vollständig umgearbeiteter Auflage den Büchermarkt betritt, zählt zu jenen literarischcn Werken, bei denen es genügt, ein» fach deren Erscheinen zu konstatieren, da ihr wissen» schaftlicher und gemeinnütziger Werth zu anerkannt sind, als daß sie hiezu überhaupt erst eines kritischen Begleitschreibens bedürften. Dem vor vierzehn Taaen ausgegebenen ersten Hefte desselben ist in kürzester Frist das zweite gefolgt. ES steht an Reichhaltigkeit und zweckmäßiger AuSstat» rung jenem in keiner Beziehung nach. In etwa 1500 Artikeln wird der Text von Ugajus bis Anaaonie wet» ter geführt, und als Illustrationen sind beigegeben: 1 Doppelblatt in lithographischem Farbendruck, die Vodenformation Deutschlands darstellend, und 4 Bil» dertafeln in Holzschnitt, auf welchen der menschliche Körper in seinen äußeren Theilen wie in seinen Haupt» sächlichsten inneren Organen nach anatomischen Vor» lagen zur Anschauung gebracht wird. Die Darbietung einer solchen Fülle werthvollen Stoffs zu dem geringe,» Preise von 30 Pfg. für das Heft ist natürlich nur bei der Aussicht auf weiteste Verbreitung zu ermöglichen, diese dürfte dem Werke aber schon jetzt vollkommen ge» sichert sein. Die Fortsetzungen sollen in regelmäßigen lurzen Zwlschenräumen erscheinen. — (Fortsetzung folzt.) Außer einigen Vagagelarren, die auf der Straß« M" Orhanje vorfahrend, von den Kosaken erbeutet m"' machten die Truppen des Generals Rauch 2 VW" und 50 Mann de« Gegners zu Gefangenem_______. Politische Uebersicht. Laibach, 6. Dezember. Gestern fand in Wien die Eröffnung der D«l ^ g»t tonen statt. In der Sitzung der 0 st" rely» lchen Delegation wurde Graf Ferdinand TrauttnM° dorff zum Präsidenten, Dr. Vidulich zum VizepräMN ' gewählt. Graf Andrassy legte auf den Tisch des pa«' den Voranschlag für 1878 und die Schlußrechnung " 1875 nieder. Hierauf wurden die Ausschüsse 9"' Die ungarische Delegation wählte TM " zum Präsidenten, Szlavy zum Vizepräsidenten. SM"" drückte in seiner Ansprache die Hoffnung auS, h^ Wahrung und Sicherung der vitalen Interest" Monarchie gerichteten patriotischen Bestrebungen " ungarischen Delegation werden den gleichen Bestrevu"» der österreichischen Delegationen begegnen. ,.^e» Der Ausgleichsausschuß deS ö st er reicht Abgeordnetenhauses hat in seiner letzten Sitzung Weinzollsatz deS neuen Tarife« discutiert. Es Ml die Ansätze der Regierungsvorlage angenommen, >" per 100 Kilo für Wein in Fässern einen ZoUsas "« 12 fl., für Wein in Flaschen einen Zoll von "" > aufstellt. «^, Das preußische Abgeordnetenhaus hat vorge^ nach langen und erregten Kulturlampf»DebatttN «> ^ den Etat des Eultusministeriums votiert. ^ ^ Bismarck kehrt angeblich erst Mitte diese« 2"0" nach Berlin zurück. «„" In Frankreich hat die Krisis seit °ow!^ wieder ihre volle Schärfe erhalten. Eine 3lo" ^ Bureaux der Linlen des SenaieS eillärt, daß >e ^ Mitglied der Linlen des Senates die Mission ^ ^ habe oder von Mac Mahon aufgefordert worden 1'^ Namen der Linlen die Bedingungen für die v> ^ eineS parlamentarischen Kabinetts zu formuliere«. ^, Milglieder der republikanischen Achtzthner^o"'" ^, veröffentlichten eine ähnliche Note für die Dtp" lammer. , A. Der italienische Senat hat vorgestern ° ^ setzentwürfe betreff« Aufhebung der Personals ^ Zeugenschafttfühigleit der Frauen in offentli«"^ Zivilprozcsstn angenommen. — In der KamM^r ^ pellicrle Ercolc wegen Beschlagnahme zweier ^« ^ Schiffe im Vo«poru«. Das Budget de« Mim>",^ des Innern wurde hierauf mit 156 gegen 6? «/<, men angenommen. Nicotera erklärte sich mit die! ^» sullate vollkommen zufrieden, wodurch sein fernec« blelben im Amte wieder gesichert ist. . ^ In England finden gegenwärtig Untery^ gen wegen der Emission eine« türkischen Ä"^^a^ Grund einer von dem Khedive zu leistenden 's' ^e« statt. D« die Bürgschaft des Khedive genügend ° H^l< wurde, wird die Anleihe demnächst in Londo", und Bombay zur Emission gelangen. ^ 4> ^ Ein Utas des Fürsten von Serbien ""^ enthält mehrere Ernennungen von Generalen u«i zeüi offtzleren bei der serbischen OperationSarinee ^sel' Schumadija.Eorp«. Man erwartet in Regier""« ^sj>c stündlich die Nachricht, daß der serbische »»"i ^ von der Pforte die Aufforderung erhallen w"« stantlnopcl zu verlassen. Div'st"" . Der Kommandant der rumänische« ^^B^ Lom.Palanta erhielt angeblich den Befehl, de« " ^ >>" auf Widdin zu verlangsamen, um. wie man > ^ mit der serbischen Division des Horoatoolt z« ^. l» DaS türkische Parlament wird °" ^,0^' Paläste vom Sultan mit einer Thronrede erosl' ^ ^ Vom Kriegsschauplätze bestä^ „ W gramm Suleiman Pascha's die am 4. " H^eral''.,, nähme der Positionen von Elena durch den ^Mdis^ Pascha. Die Ruf,«n wurden demzufolge v°^,.^M schlagen und verloren 11 Kanonen, zwanz» Oberst",, nition, 300 Gefangene, unter denen st ^ssü^ dete, darunter viele Off'ziere; der Rest Kr^l ^ K.rellmacht. welche den «chten Mg« ' ^ ^ Zarewilsch bildete, flüchtete in der N«^" ^ A ^ nowa. Ein Telegramm aus Sophia """ '. al»f " I« sicher., daß Schalir Pascha in der "'" „l s'" pol vorrücke. Mehemed illl Pal«" "" ^ Kamirll. _«_,<» ^V Da der Vey von pen sendet, ertheilte die russische"«" ^ Oe>« Konsul in Tunis Befehl, abzureisen -an den deutschen Konsul zu übergeven^--------------- -(Tourville btgnadi««) ^ ^,« n""« ^„c< wird. h°. S». M°j»M de- «»''" ^ ,,.,««< ^ ^ »ill», dic Todesstrafe im «""d«""«« ^.«"5" Obersten Oeiicht«t)°l» dit Verh«"«""« ^f c'< Heilestrufe Ubellussen. .„.) «eM. 5!^ ««icht ihres Verliner 5°rl»,P«>ndenten, 2349 !chln? ^""2 der deutschen Kriegsflotte und ziehen dabei zwi. V«tia>">, " ^^°^'" Planmäßigen Vehanblung aller in das "Mch w ^telrieg«wesens fallenden gweige und den bei der tlnia« « "'"''^^ lilh häufig kundgebenden Schwanlungen lallen «?"^"' die durchgehend« zugunsten Deutschland« au«. tie,t,' ""d'scher Vewunderung erfüllt e« die „Times", daß Üb« ^3'^ ^ Flottengrllndungsplan niedergelegten Angaben >"!tntl ck """ Beschaffenheit der zu erbauenden Schisse in allen ttUtden ^""^" "il Venauigleit und tmsigteit durchgeführt b'e 'fn «^ ""^ ^"^" Veränderungen unterlagen, welche durch ««tit ^ "° ^" SchiffObaulunft bedingt waren. Nichts hesseres ^ "^t werden, als die bei der Aufstellung jenes Planes "n^ ü'^ ^"^^e, wonach festgestellt wurde, welche Anlagen "Hen «^ ^"Uung von Schiften zur Vertheidigung der heimi« del« ^ ""b w"s für Fahrzeuge zum Schuhe deutschen Han- lOentl^ ^"^^" Kolonisten in der Fremde nöthig seien. Na« >»itls° ^"^ ^^ gründliche Erwägung der Erfordernisse einer l»nb ^"' ^^^nveitheidigung anlange, lvnne England von Deutsch, !tt>itt'?"^ ^"'""' ^°"" ^"sall spendet das leitende Blatt lotzwel ^"" ""^ ^" Veschigung der Kriegshäfen, dem ung al« de« «ohlenbeoarfs vom Auslande vüllig unab- ""2'g zu machen. Fce! ^ ^ lire, fung eine« Raubmörders.) Vorigen hlir."" °^"^ ""rbe in Verlin (Frankfurter Allee) die v»- Houl^ ^'°" ^ °°" '^""' Manne, der einige Sluuben oom H^ "^tstiid gewiseu war, ermordet und belaubt aufgefundel,. ,„ ^,g h^ ^^ Berliner Polizei bereits den Mörder in der ^ >°l> de« Niffe:i der Ermordeten, des 27jährigen Tlschlcrgehilsen Ilill"" ^°^ "" Vockshagen, aufgegriffen. Der Mörder ist ge. ^ '2; er wollte da« Geld für d«e Hochzeit verwenden, welche H '^le Woche mil sciuer »raut in Schwedt a. O. begehen sollte. dor n>°" '^"' ltmaibertf Taute i!ack halte ihm erst lurze Zeit '«reu, Tode ilü Thaler gegeben, und er beschloß, dieselbe . "um um Geld anzugehen, sie aber zu tvdlen uud zu berau» . ' lall« sie ihm nicht so viel Geld gebe, wie er verlange. Er ^ ' l d^ Gewuhnheitcu seines OnlelS u»d wartete am Freitag »o i,^' ^^ ^" °^ ^°"N das Hau« verlossen halle. „Ich wußte ^er.« meinte der Verbrecher, „daß Tanlc mir leiu Geld geben ^e, d««halb versah ich mich, eh« ich iu da« Hau« »rat, mit lln pofseudtu Slein, womit ich ihr im Falle der Weigerung ^ Schädel eluschlageu wollte," — In die Wohnstube gctlelen, ^ ^r die Tante wkllich nm Geld, doch sic schlug ihm jede Un« 'lsiüljung run weg ob; die Hunde drangen im ersten Augenblick ^Ne« c ^. ^'^ entstellten Olsichte-jüge nicht s:hcn uud warf eine' ^Uli« u^^ ^^ ^^^ ^^^ ^ fchrectllche Anulick ihn nicht n ^' ^r wußte, wo dle Tante ihr Geld verwahrte, fuchle darnach .. l°«d etwa« Udcr 400 M»rl iu dem Schublasten de« Süber. ^"iles. Nachdem er feme That »ollfuhll halte, wufch er »«!> °" ^^ Vruunen die von Vlut triefenden Hände ab und ^w ^'""' ^°« durch die Frankfurter Allee. Die Hunde der T, sollen bellten lräflig während s:l»e« Angriff« gegen die schi/' "^"len sich ihm aber nicht. Darauf lausle er bei ver- ^^"kn Rlllllaul«h!lndlern Kleider. Auch eiueu nagelneuen h^'lsonzug" taufte er sich, den er durch die Post «ach «i» ,^ l,- O. an seine Braut gehen ließ. Später ging er in tz,, "lolal w der Holzma'ltstraße und engagierte dort wenige »i» « ^ "ach seiner scheußlichen That eine Dirne, mit der er ^Od«^ ^" ^" Waldemarftraße aufsuchte, wo er mit dem ^l»„, "btrnachtete. Er fuhr dann nach Schwedt zu seiner IM ' ^" auf dem dortigen Bahnhöfe wurde er fchon von Po. btth^' ^t telegrafisch au« Verlin verständigt worden waren, fokales. ^"sere städtischen Anlagen in Laibach. Ws. . (Fortsetzung,) ^tj yf""mge Sorge für Reinhaltung der Wege, und ! ^t,,ß "^ ^" mittleren, meistbesuchtesteil Theile des !°st>^, ' ^epflal,^,„g der Gruppen im Frühjahre, Be-^ tzotl. Wa'»zen und Eittfernni'g des Unkrautes verhst "/Nkr. Sorge für Schutz einzelner Pflanzen im >s H)/. cn noch lange nicht die umfassende Thätigkeit Me„. ^"crs. Er soll auch Augen sür andere Mängel >r "l'l in ^"^ s^)rn, daß sich die dort spazierenden /„^ bie ss! ^"uuer nach lurz vorhergegangenem Regen !?^. i,n '^^ an den überhangenden Gesträuchen durch-> ^>sse>, ^"bste und Winter oft gar zerreißen; er ?"dig "', daß der Garten nur dann seinen Zweck voll-^ ,»>it , ' wenn die Besucher mranlaßt sind, alle ^ lra^ ^^'" Interesse zu betreten; er soll dafür l,n "bes A ;baß der kleine Garten überall etwas An-»^beriax. ''"Uendes, Interessantes bietet, nicht nur h> a». "'' Millelthril; er soll auch Veranlassung ^' in . ^gebender Sielte, daß Ruh-puntte, Sitz. T^?' dan!^"tcnpartien für die Besucher aufgestellt lli^llang -! °" Gallen nicht nur ausschließlich ein ^ ltlnt ^l ^^ Ferners wissen, daß Wege, deren Uesülligtn Viegungen haben, ja die fogar bald breiter, bald enger werden und schließlich in der Anlage ohne Rasenlante aufgehen, das Auge beleidigen und daß der wahre Schmuck solcher parkähnlichen Gürten ein gleichmäßiger, sammtartiger, wohlgepftegter grüner Rasen ist, und daß ein zerlöcherter, lheilweise ausgestor« bener, «"gleicher und mit Unlrant durchwucherter Rasen den Eindruck des ganzen Bildes zerstört nno das Auge beleidigt. Besonders aber soll er wissen, daß ein Garten, der alljährlich die gleichen Besucher hat, in seinen einjährigen Anpflanzungen nicht stereotyp fein darf, sondern alljährlich andere Anordnungen, andere Gruppie-rungen, andere Verwendung der Pflanzen zeigen muß, — doch von alleoem ist in Tivoli eben lcine Spur. Da wo heute Phlox und Georginen stehen, stehen sie schon seit 10 Jahren, und auf der Stelle, wo heute eine einzelne Blattpflanze ein kümmerliches Dasein fristet, gtfchah es schon vor Jahren in gleicher Weise. Es fehlt in den unteren Partien die Kvnigin der Blumen, die Rose, gänzlich. Niemand denkt daran, im Spätsommer abgeblühte oder schadhaft gewordene Gruppen« Pflanzungen zu ergänzen oder mit Rrscrvepflanzcn zu besetzen oder eine ausgebliebene Einfassung nachzupflanzen. Man findet hier noch Glumcngattungen, welche wol vor 15 und 20 Jahren alS die schönsten ihrer Art galten, welche eben heule bei den Fortschritten der Gartenlultur längst durch ungleich bessere, reicher und schöner blühende verdrängt wurden. Man sehe diesbezüglich nur die schon erwähnten Phlox, und Pelargonicu-Arlen daselbst an. Und doch könnte und müßte der Tivoligarten seiner Anlage nach einem Schmucklästchen gleichen, an dem sich lein Besucher satlsehen können dürfte. Wenn man die Strauchparlicn des Gartens be» trachtet, so findet man, daß deren Anlage zu dicht an die Wege geschah. Das ist nun freilich nicht mehr zu ändern, aber dafür wenigstens kann Sorge getragen werden, daß die inmitten der Partien stehenden domi« nierenden Sträucher nicht die Umfassungsgehölze uuter-drücken und auf die Wege drängen. Hierher gehören Messer lind Säge, welche überflüssige, wuchernde Aeste entfernen, die Gruppen ausdünnen und dafür forgen, daß diese eine gefällige Form behalten und daß die wild angesiedelten gemeinen Akazien und Flieder, welche die besseren Sträucher unterdrücken, entfernt, aber nicht als zur Gruppe gehörig betrachtet werden. Statt dessen be-liebt man alljährlich die den Weg begrenzenden Sträucher im Frühjahre gleich dem Wcgrande mit der Zaunscheere zu beschneiden, um weiterer Arbeit überhoben zu sein. Viele dcr Strauchpartien zeigcu arge Lücken, welche man ausfüllen müßte, allein daß fallt niemanden ein, sie bleiben von Jahr zu Jahr leer und werden immer größer. Der größten Sünde gegen den guten Geschmack macht man sich aber im südlichen Theile deS Gartens schuldig. Dieser ohnehin schon reich mit Bäumen besetzte Thell wird alljährlich, oft mit ganz werthlosen Biwmen, noch dichter bepflanzt, für welche auf der stiefmütterlich bedachten Nordseite mehr als genügend Raum wäre. So steht da eine Glycine (starlholzige, wuchernde Schling-pflanze) frei im Rasen an einem mit Draht umspannten Pfahle, welche zu einer folch ungehörigen Verwendung rbcn nur hier genommen werden konnte, oder man pflanzt eine Kastanie nur einige Fuß vom Wegrande, trotzdem die gegenüberstehende Baumgruppe die Krone derselben bereits überragt, oder man pflanzt eine Platane (einen der breitlronigsten Bäume in seiner Entwick« lung) neben zwei ohnehin schon zu dicht stehende Bäume und neben eine hohe Strauchgruppe. Heute schädigt sie freilich weder die einen noch die anderen, aber in wenigen Jahren schon wird die Platane die nebenstehende Strauch-Partie unterdrücken, da sie dicht daran gegen Süden steht, die beiden nebenstehenden Bäume aber zusammendrängen. Seit Jahren gab man sich unverstänbigerwelse die erdenklichste Mühe, die wirtlich schönen, um den Spring, brunnen gepflanzten Lebensbiiume durch widersinniges Einschnüren im Winter umzubringen. Dank ihrem lrüftigen Wachsthum, haben sie den ihnen jährlich dadurch vlr, ursachlen Schaden, bis auf Einen, immer noch glücklich überwunden, nur heuer hat man sich entschlossen, eine vernünftigere Schutzweise zu gebrauchen, obgleich auch diese, wie sie ist, noch schädigend auf die Pflanzen wirkt. Noch sei einer Pflanzung in Tiooli erwähnt, welche ein für sich redendes Beispiel ist, »ie bort ohne Rücksicht auf die Zukunft gegärtnert wird. Die zunächst des Parte« gelegene Wiese, welche durch den Hauptabteilung», graben und den nördlichst gelegenen gahrweg begrenzt wird. ist entlang deS Grabens mit einer Reihe Akazien besetzt. Zwischen diese Akazien hat man in letzter Zeit Eschen gepflanzt. Das wäre nun allerdings noch nichts Ungehörige?, vorausgesetzt, daß man die Absicht hat, die Rclhe Akazien zu cnlfcrncn, nachdem die Ejchen heran» gewachsen sind. Jedoch ganz unverantwortlich wird auch da, wo jetzt eine «lazle abgestorben ist, ebenfalls eine Esche hingepflanzt, dadurch wird abcr jede Voraussetzung, was da einmal geschehen soll aufgehoben, und es fcheinl fast, als wenn bort eine Reihe aller möglichen Baum. galtungen entstehen sollte, denn wahrscheinlich, well nicht aemlg Eschen zur Hand waren, hat man als solche auch zwei Ahorne und einen AilanthuS anstatt der Eschen da. zwischen uepfianzt. Es lügen uns noch reiche Betrachtungen über die Umfassungezüune, über die Anlagen hinler dem Schlosse mit ihren halb abgestorbenen Bäumen, über die die,es Jahr neu angelegten Wege u. s. w. vor, doch genug für !oteseSmal. Nur so viel sei schließlich noch erwichnl: Erfahren die Tivoli-Anlagen noch einige Jahre die gleiche Behandlung wie btshcr, fo wird bald die Zeit kommen, wo auch der Laie sieht, daß sie rückwärts, aber nicht vorwärts gehen. Hiemit wären für dieseSmal unsere Betrachtungen über die öffentlichen Anlagen beendet. In einem Schluß-arlilel wollen wir noch die Frage erörtern, ob es nicht möglich ist, manche der belrachlelcten Mißstände zu beseitigen, und ob eS nicht Mittel unc» Wege gibt, un, sere Anlagen ohne große Opfer seitens der Stadt zu erweitern. (Schluß l°l«l.) — (Telephon-Versuche in Laibach.) Mit einem von der Direction der hiesigen Oberrealschule »ngelauslen Telephone wurden gestern um 10 Uhr vormittag« im Vureau be« Herrn Landeeprllsidente» Ritter v. Widmann und in Anwesenheit mehrerer Herren die, so weit un« bekannt, ersten «ersuche in Laib ach mit dieser ntueftm, epochemachenden Erfindung der Gegenwart unternommen. Nachdem der Herr siealschulbircllor Dr. Urhal den Anwejcuben da« Wesen der neuen Erfindung in einem lurzen, durch Drmolistiiermia be» uorhandenen Apparate« in faßlicher Weise unterstützten «orlrag „äher erlllutert hatte, wurde der Apparat im Vulfllu de« Herrn l!andc«präsldlnlen ausgestellt und vermitlelft der sorgsaliig isolierten, seidlnumspunneuen ^eilung«drtih,lllen, nnlgethelll wird, lliugen t»e Worte allerdings sehr le,se, jedoch dlsscunngeachlel leicht verständlich, da sich da« Ohr an den Klang bald gewöhnt. Insbesondere Gesang lritt sehr wahrnchm'aar hervor, dagegen soll em Eillnuen d sllhrulia. uud Fortenlwiclluug zu ebeu so vielen nuhbringmbtn «orlhellen umgestnllen bür,tcn. E« ist dle» ja der natürliche Vang aller Erfindungen. Im «lnsange unscheinbar und «hier momentanen prallischrn Unverwendbarleit wegen vielleichl von vielen verlannl «der doch unbeachtet, wachsen dlejelben — bold durch dilfe, bald durch jene tl:in, Zulhal oder Abänderung <,l-zeitigt — mit den Jahren oft zu emcr nie geahnten r„fl>n Vcoeulung heran, bei deceu Velr,chluug mun sich lMer inchl sclteu mit «opfschülleln flilgl, wllso e« Überhaupt möglich gewesen sei, daß man die« nlchl gleich urjplüuglich erlauul ui,o vollauf gewUrdigl habe? — Hinsichtlich der Form und der wisfei,-!chafll>cheu Lrllliruug de» semem «cußereu nach uugejilyr e>urm mäßig große«, au «-„«lit der Maser mil einem dünnen Melall-blällchcu versehenen Operngucker gleichschendea Apparate ver» weisen wir dlejemgen, dlt sich hielune: unlerr,chlm wollen, aus die in den Nummern 272—274 der „Laibachei Zeitung" vom 2?., 28. und 29. v. M. ,m feulllelolllstischeu Thtlle uuslle« Olatle« enthaltene eingehende Vtschrcldung und Würdigung de» Telephon«. — (W, hlthlltige Bcschernng) Wie alljährlich, hat sich auch heuer ein Comil6 mehrerer Damen iu tloibach uuler dem Vorsitze der Frau Muruil der Mühe unterzöge«, milde Veiträge zu sammeln und mit denselben zahlreiche Vellei, dung« stücke aller Art theil« angelaufl, theil« selbst besorgt mit welchen 40 arme Knaben und eben so viel ill! il d ch l n zu Vegllin der rauhen Winler«zeit velhellt werden sollen. Di» Verlheilulig an die betreffenden Kinder erfolgt morden um 11 Uhr vormittag» im obern Saale der hiesigen talnicaoerein« eine Wohltl)tlligleitssolr«e stall, welche dazu bestimmt ift, den noch ungededtcn 3irft der zu diefer Velheiligullg erforderlichen Hosten heremzubringeu. Da mit dieser Goiröf, auf welche w,r hier llufmtitfll» zu machen elfuchl wer-den, gleichzeitig auch ein mit zahlreichen Vcwinllen reich au«« gcstallelcr O l ü ll s h a f e n verbunden ist, fo stchl wol zu crwal-«eu, daß der von den betreffenden Damen hievn in« Auge gl-faßle wuhlthllt'ge und uulerftUhungswUrdige Zweck reichlich ,r-fllllt werden wird. — (Mehr Licht! - im Theater.) V°u mehreren Seiten geht un« die S.lte zu. im Name» l>e« lheate,besuchend,» Publikum« die geringe Beleuchtung, mit welcher der Zuschaucrraum im Theater, namenilich während der Szene, erhellt wird. ie Dreschtenne und t>en Stall einascherle. Der ganze Ort Würzen, der durchweg» nur mit Schindeln gedeckt ist, wäre der Frevel» that zum Opfer gefallen, wenn nicht zufällig Wmoslille geherrscht hätte und rasche Hilfe uuf dem Platze war. Der father verstoc» dene Vruder erlitt hiedurch einen Schaden von 200 fl. Von Ge« wissensbissen gequält, sei er zur Beichte gegangen und habe sich solenn entschlossen, sich selbst dem Gerichte zu stelle» Die vernommenen Zeuginnen Agnes La r» t > j a r und Helena Kavalar warn,leu Verstärkungen für Mirely treffen ein. ^ Konftantinopel, 5. Dezember. Nach "^^ spondmz ..Havas" ergriff die Armee Sult^ ganzen Linie die Offensive. Eine Division, o" ^ überschreitend, soll Popliöi genommen habt» M ^ Vormarsch fortsetzen. Die Avantgarde iMd ^ wäre drei Stunden von Tirnowa entfernt. ^))" . erfahren, daß in den letzten Kämpfen in der "»>u» Plewna'S die Russen große Verluste erlitten. Prag, 5. Dezember. Vutarestcr Meldung der ..Bohemia" wäre dle "U" deS ZarS nach Petersburg unmittelbar bevol,^. Der Kaiser sei so leidend, daß er leinen große«" fenerfolg abzuwarten im stände ist. . Al Paris, 5. Dezember. (Deutsche Zeilu«^ 5. Rücktritt Mac Mahons wird in gut unterricht«" sen als so gut wie entschieden betrachtet. ^,) Konstantinopel, 5. Dezember. (D"M " , Ein Kabineltswechsel steht unmittelbar bevor, '> .^ Stunde vielleicht auch schon vollzogen. SM" v wlrd Großoezier an Stelle von Edhem P°sA"'s> A Schumla, 4. Dezember. (N. Wr. M^l lange Zeit im geheimen vorbereitete türkische ".j„ in der Richtung auf Tirnowa ist zur Thalsache " ihrem Veginne von dem besten Erfolge gel""' ^ hii Die russische Aufstellung ist nach blutiger Sch"^. Elena durchbrochen; nach der Aussage russisch" ^. gener hatten die Türken die Colonne des l"!^M,M nerals Dombrowsly vor sich, welche eine v^Mie« Niederlage erlitt. Eme Batterie der neunten e" ^ Brigade und noch drei andere Geschütze, z">"" ,„B>, russische Kanonen, wurden im Fcuer 6"^ B nachdem die Bedienung«, Mannschaft "'^"^Mt worden war. Einige Hundert Gefangene st"° ° M< worden, darunter ein ganzes, freilich durch >. ^I' luste an Todten und Verwundeten stark «duc'er ^. taillon des Sewsler Regiments und tine Relttt' „< lung, welche zu den sogenannten ..OrdenS-Dr»u A. gehört. Der Sieg ist ein vollständiger. Die "W" ^ latznng des Haintlöl.Passes soll abgeschnitten!"'' «^ glänzende Angriff wurde von dem Reitergent" ^, Pascha geleitet, welchem Theile der DimMk' ^ hemed Salim und Ali Riza Pascha unterstellt waren. Telegrafischer Wechselkurs vom 6. Dezember, ^' Papier-Rente 62 75. - Silber . Rente 6699-^zc^ Rente 74 70. — 1860er Vtaats.'/lulehen 1,3' -. ^ "" A",, 806. - ilredit - Actien 2W10. - London N9Ü5. ßlll° 106 20. — 5l. l. MUnz-Dulaten b 6b»/,. - 20-8"°' 9 b8. — 100 Reichsmarl 58 95. Theater. „^ Heute (ungerader Tag) bei aufgehobenem Abanneniel" «,H u" theile der Schauspielerin Vara b'Anselm: vllrael A Romantisch. Lustspiel in 4 Acten von W"° ^ ^ Samstag (gerader Tag): «ngvt, bieTochter^ Operette ln 3 Ncten von Lh. kecocq. .,> --------------------- zll>oi»l^ Sonntag (ungerader Tag) bei ausgehobeneM ssose"' Größenwahn. Lustspiel w 4 »cten vou ^^.^ Meteorologische Beobachtungen^in^alb^> «.i V zz - ii lü 7U.M„, 733«. 4. 4.. O. schwach ! b"°^ ". 6. il^)l. 734..« 4-7.« GO. s.schw.^ b w° 9 «Ub. 736.., 4-6.0 NO.s.schw.! b "° ei< Morgen« und vormittag« gelockerte Wollt" y«« ^," Tonneliblille; nachmittilgs zliliehmende »"vM'"^' ^^5^ Mittel der Temperatur s 5 9'. um 5 3' Uber^!—<^g. ------------------------------------------------^-------"^ zn a lN" ^<^ Verantwortlicher Redacteur: Oll ° m 0 l "^-^'^ V^I(^1l)d!(l)^. Wien, 5. Dezember. (1 Uhr.) Etwa» matter in den «ursen, etwa» unluftiger in der Speculation, war und blieb die Vllrfe doch in relativ ziemlich befri^g^^^ «elb w«, P«pi«rrent«........ 6360 6U 70 SUbernnt«........ 66 85 66 95 Golbrente......... 744b 745b «oft, 188«........ 208- 205 - , 1854........ 109 25 109 50 , 18s0........ 11275 113 — » 13S0 lFüuftel) .... 122 - 1.i3 - » 1864........ 13550 126^- Un>. Prä«ien.»nl...... 80- 80 50 «redi»^.......... 165. ißhhO «ud,lf«.8......... 18 50 14 — Prll»ilÄ«»nlthtu der «t»bt Wien 89 25 «9 75 Dan«n.«eauli«rung,.i!osl . . 104 75 105 25 Domllntn»Ps<»a>zhn,ft .... 188 - 13350 Oefterreichisch« «chahsch^n, . . 99 80 100- Ung. 6perz. Voldrent« .... 922 llv«»« »nglo.llfterr. Va»l.....90 7h 91 - «reditauflalt........208 75 «U9 — Depositenbank.......154 — 15« — «redilciftalt, nn,«r.....196 50 196 75 Estam^e.Aaftalt......-'— — — «»tionalbant.......«06— ?07 - Unionbanl ........617^ 62 25 V«rlehr«baus .......9« 75 972b «iener Vanlverein.....69 50 70 50 Netten vs» 3ransl»«rt-Unterneh-«nngen. »lsllld.Vahn........113- Il850 VonaU'DawPschlN., »esellschaft 348— 245- «ttsabeth.Weftbahll.....1b9 - 160 — Ferdinand«,«ordbahn . . . 194!i-1950 - ««lb w«e Franz - Joseph - Nahn .... 128— 1285« Vallzische llarl.i!ud>Vlg<«llhn . 246 — 24650 «llschau-Oderberger Vah» . . 100 50 101 -Lemberg-Titruowitzer Vahn . 18050 121 - Lloyd.sesellsch..... . 3«9 - 391 — Oefterr. »tordweftbahn , . , 106 50 107 — «ubolfs.Vahn.......116— N6 50 Glaatsdahl,........25850 859 — Oildbahn.........76 75 77 25 Theiß,«a!,n........17550 l76 Uullar.-gallz. Verbindungsbahn 95.50 96-Ungarislye «ordaftoahn . . . 109 80 1U> — Wiener Tramway.^lsellsch. . 99 - 100 — Pfandbriefe. «llg.. «st. Vedeulredilanft. (i.Gold) 104 50 1^5 - ^ ^ „ (i.«.«V.) 69 25 «9 50 iNationalbanl .......97 «0 97 75 Uug. «üdenlredil-Infiilut(V..V.) 93— 98'25 Vrisrltsts-Vbllgatisnen. «lisabelh.V. I. «m.....92 - 9225 Feid.'^iordb. in Silber . . . 106 - 106 25 Fr«m,.I°sepIi-vali>l . 85 70 86 - ----------------------------------'------ «" il,!' , V»l. »arl.rnbwl,-«.. !'»"'- 86'. r!>me5l.Vah" t>45" <^ Siebenblllger «^,hn . ' ,5^ ,^5, Staatsbahn 1. «m. ' 10?'2' gl^" «Uokaijl, k 3'/, . . - ' 92'^ ^."^ 5',. ..-'. ^^ Slld!i»hn, von« . . ' «uf dentsche Pl»«e - - ' ' ' 1'»Z.^ZZ London, lurze S»«» ' . . '^.^ 4?' Bonbon, lange Sicht ^ . 4?" Pari» - - - ' ' Geldssr"«- «o«l< ft. Dulaten ...» ^55 ^ "' ,, 3t°pole°nsb'»r . - " " ^» . s 1 ' Deutsche «eich«- ^ ^. ,^-75 , banlnolen ,/)ft^65 " Tilbergulden. - '^___^^ ^hll,«""" Priualnollern"«: " »...,0 9«^ . «ackltra«: U« 1 Uhr 20 Minuten notieren: Papierrenle 63 60 bl« 63 70. Vilberrenle 66 75 vi« 66 95. Holbrente 7i4) bis 74l»5. Kredit 2 8 9l) bis 209 - ^^^ «ond«n 11?»0 di« 119 VO. ««P»l«^ s 56 l»i« 9 b?. GUder 105 ?b bi, 105 vb. ^^^^^^^M