Lmkschrr WirhriililsII, Organ der Verfassungspartei in krain. 8r. 59. Abonnementi-Bedingnisse: Sanzjährt,: Für Laibach fl. 4.— Mit Post fl. S.— p-ldjähri,: . . . 2.— . . . 2.S0 vierteljährig: . . . 1— . . . 1.2L Für Zustellung in's Hau«: Vierteljährig 10 lr. Samstag, den 1. Oktober. JnsertionS- Preise: Einspaltige Petit-Zeile » L >r.. bei Wiederholungen » 3 Ir. — Anzeigen bis L Zeilen 20 lr. Administration und Expedition: Herrengasse Nr. IS. Redaktion: Herrengaffe Nr. 7. 1881. Aus dem Landtage. Heute vor acht Tagen wurde der Landtag in Wirker üblicher Weise eröffnet. Nach vorher eelebrirtem Hochamte in der Domkirche versammelten sich die ^ordneten im Redoutensaale zur ersten Sitzung, hi, n-rfassunastreue Majorität des Landtages war I>ir auf den krankheitshalber beurlaubten Abgeord-»rten Dollhof vollzählig erschienen und nahm die ^beriaen PM auf der rechten Seite ein. Hof-M Dr Ritter v. Kaltenegger, welcher zur Aus-Äia seines Mandates aus Wien hier eingetroffen tz nahm in der ersten Reihe am rechten Flügel Hiatz Die nationale Minorität war gleichfalls er- ^ Es war vorauszusehen, daß die Herren, welche rin aanzeS Jahr hindurch die Frage der Landtags-i>rs-bickunk diseutirten, in elfter Stunde sich dennoch ^'Leiden werden, an den Berathungen theilzu-^bmen Freilich nur aus Oportunitätsgründen ^rde m der Tags vorher abgehaltenen Conferenz nationalen Abgeordneten dieser Beschluß gefaßt, >>iid wie wir aus verläßlicher Quelle erfahren, soll he Debatte in dieser Versammlung eine sehr erregte Spesen sein. Ritter v. Terstenischki soll entschiedenen ^r°t st neaen den Eintritt eingelegt haben und k. ^lun der gehorsamste Sohn des allgewaltigen Katers soll gleichfalls sein energisches Veto abge- JeuiUeton. Bilder aus dem Quarnero. Lussinpiccolo. H. (Nachdruck verboten.) Man hat nicht mit Unrecht behauptet, daß die «^ituna Lussins in seinem natürlichen Hafen liege. maa richtig sein. Aber dieser Hasen begünstigte kr die Unternehmungen, welche, von einem einzelnen Deutenden Menschen angeregt, die heutige Blüthe ^Der^ Hafen von Lufsin ist allerdings ein alt-Zvbmter denn von den Zeiten der Römer bis auf ^ Kriege der Neuzeit barg sich in ihm manche heasflotte. Die interessanteste unter denselben mag >ll iene des Cäsar Octavianus gewesen sein, welche ^überwinterte. Die Flotte, mit welcher Oetavianus Antonius die Schlacht bei Actium, unterstützt oen schnellen Fahrzeugen der Liburnier, ausübend entschied, wurde in jenem Winter im von Lussin ausgerüstet. Die Bezeichnung des als vaUs äi hat sich von jener Zeit Dottsmund erhalten. Der römischen Herrschaft folgte die gnechlfche, als das byzantinische Kaiserreich morsch geworden Niemand mehr schützen konnte, annectirte in der Weise von der Welt der Doge Peter U der Zweite die Insel Ossero, indem er auf geben und mit erhobener Stimme vor dem Eintritte gewarnt haben. Dr. Voönjak, der am Tage der Versammlung seine Meinung in einem Leitartikel des „Narod" der Welt verrieth, reusfirte dießmal mit seinen Anschauungen und Ritter von Terstenischki, seinen Einfluß schwinden sehend, soll wuthentbrannt die Versammlung verlassen haben. Und so erschienen denn die nationalen Abgeordneten mit Ausnahme der genannten zwei Separatisten und des Abg. Dr. Zarnik, welcher einen zehntägigen Urlaub sich erbeten. Landespräiident Winkler stellte den neu ernannten Landeshauptmann, Grafen Gust. Thurn-Valsassina, dem Hause vor und machte die Mittheilung von der Enthebung des Hofrathes v. Kaltenegger von dem Posten eines Landeshauptmannes. Hierauf nahm das Wort Graf Thurn und sprach in deutscher Sprache Nachstehendes: „Hohes Haus! In Befolgung der Allerhöchsten Entschließung beehre ich mich, den Landtag des Hcrzogthums Krain zu eröffnen. Durch die Gnade Sr. Majestät zum Landeshauptmanne von Krain ernannt, beehre ich mich, den hohen Landtag hochachtungsvoll zu begrüßen! Durch Ihr Vertrauen wurde ich zu dieser Ehrenstelle berufen, Ihre Nachsicht, Zhr Entgegenkommen werden es mir ermöglichen, mich auf diesem allerdings schwierigen Posten zu behaupten. Unmög- einer Pfingstrundsahrt um das Jahr Eintausend dort erschien und die Huldigungen namens der venetianischen Republik in Empfang nahm. Fast ununterbrochen bis zu den Tagen Napoleon's des Ersten waren sodann die Osseriner den Benetianern tributpflichtig. Von den Inseln im Quarnero bekamen Letztere nicht nur tüchtige Seeleute, sondern auch die reichen Produkte des Landes und Meeres: Wein, Oel und Sardellen. Denn die schlauen Venetianer gestatteten nicht, daß irgend etwas in einen anderen Hafen, als nach Venedig verschifft werde. Die mehr als hundert Jahre dauernden Kämpfe mit den Uskoken stählten das Volk und machten es unternehmend. Aus den Hirten wurden Fischer und Handelsleute, welche den Sardellenfang im Großen betrieben. Anfangs des vorigen Jahrhunderts begann man selber kleine Trabakeln für die Küstenfahrten zu bauen. Vielleicht wäre der Schiffbau in Lussin noch auf dieser Stufe, wenn der Zufall nicht am Ende des vorigen Jahrhunderts einen hervorragenden Geist auf die Insel geführt hätte. Ein Dottore, Namens Bernardo Capponi, ließ sich damals in Lussinpiccolo nieder und fing an, die Leute in der Mathematik und Nautik zu unterrichten. Durch diese Kenntnisse wurden die Seefahrer befähigt, auch größere Fahrten als nur an der Küste entlang zu unternehmen. Capponi trat dann mit einem anderen Manne von Unternehmungsgeist in Verbindung, der den praktischen Schiffbau verstand und auf seine Anregung lich aber wird es mir sein, den früheren, ausgezeichneten, verdienstvollen Landeshauptmann nur halbwegs zu ersetzen. Ich habe mir vorgenommm. ich halte es für meine Pflicht, in dem mir anvertrauten Amte vollständige Objektivität einzuhalten. Sie, hochverehrte Abgeordnete, bitte ich, einen milden Ton anzuschlagen, welcher sicherlich zur fruchtbringenden, gedeihlichen Abwicklung der uns harrenden Ausgaben beitragen wird." Nach einer kurzen slovenischen Ansprache schloß der Landeshauptmann mit dreifachen Hoch- und Slava-Rufen die Rede. Landespräsident Winkler überreichte sodann einige Regierungsvorlagen, und zwar: Einen Gesetzententivurf zur Regelung de-Schulbesuches an der Werkschule in Jdria und an den mit dem Oeffentlichkeitsrechte versehenen Privatschulen; einen Gesetzentwurf über die Frage der thunlichsten Beseitigung der Nachtheile der Doppel-Verwaltung; einen Gesetzentwurf, betreffend die Revision des Heimatsgesetzes und endlich eine Aufforderung zur Wahl von vier Mitgliedern und vier Ersatzmännern für die krainifche Reclamations-commifsion. Zu Ordnern des Hauses wurden mittelst Abgabe von Stimmzetteln die Abgeordneten: Dr. Ritter von Savinschegg und Dr. Poklukar, zu Verificatoren der Sitzungsprotokolle die Abge- anfing größere Schiffe zu bauen. Diese beiden Männer waren unablässig bemüht, das Feuer bei den Bewohnern anzublasen und die Spekulation in Mode zu bringen. Ihre Bemühungen hatten Erfolg, denn die Spekulation griff bald so um sich, daß nicht nur alles Leben von Lussingrande, dem bisherigen Hauptort der Insel, der auf der Ostseite gelegen ist, nach dem auf der Westseite gelegenen Lussinpiccolo herübergezogen wurde, sondern dieses auch überhaupt zu dem wichtigsten und lebenskräftigsten Orte der quarnerifchen Inseln sich emporschwang. Im Jahrei 823 errichtete Cattarinich die erste größere Schiffswerste und baute dort den ersten Langfahrer „Lussiniano". Heute befahren viele Hunderte der größten Segler, welche, auf Lussiner Werften erbaut, zum großen Theil auch mit Lussiner Seeleuten bemannt sind, alle Meere der Erde. Die Capitäne sind entweder Eigner der Schiffe oder Theilhaber und übernehmen nicht nur fremde Frachten, sondern auch Güter für eigene Rechnung. Durch die Errichtung einer staatlichen nautischen Schule, in welcher außer den eigentlich nautischen Fächern noch Handels- und Wechselrecht, sowie die Heilkunde, Letztere durch den um Lussinpiccolo hochverdienten Med.-Dr. Math. Nico lich, unterrichtet wird, sind die Interessen LussinS ungemein gefördert worden. Lussin hat auch eine Agentie der „Ilkkicio Verit» s üustro-uuxsrico", welcher gegenwärtig der ordneten: Deschmann und Potöonik gewählt. Ehe zur Wahl in die Ausschüsse geschritten wird, wird über Antrag des Abgeordneten Dr. Schaffer die Sitzung auf eine Viertelstunde behufs Besprechung unterbrochen. Das Wahlresultat für die Ausschüsse war nachstehendes: In den Verwaltungs-Ausschuß wurden gewählt die Abgeordneten: D eu, Ritter von Garibaldi, Deschmann, Baron T äusserer, Ritter von Gutmannsthal, Pfeiffer, Svetee, D e te l a, Dr. VoZ nj ak; in den Rechenschaftsberichtnusschuß die Abgeordneten: Baron Apfaltrern, Deu, Ritter von Gutmannsthal, Lavrenüiö, Potoönik, Robiö, Ritter v. Savinschegg; in den Finanzausschuß die Abgeordneten: Dr. Ritter von Veste neck, Dr. von Schrey, Dr. Ritter von Kaltenegger, Deschmann. Dr. Schaffer, Luckmann, Baron Apfaltrern, Dr. Poklukar, Dr. VoSnjak, Navratil, Potoönik; in den Petitionsausschuß die Abgeordneten: Taufferer.Dreo, Lasch an, Graselli und Schaunik. Es stand wohl nicht zu erwarten, daß schon die erste Sitzung des Landtages eine Controverse herausbeschwörcn würde und daß die erste Sitzung schon neuerdings davon Zeugniß geben werde, auf welcher Seite des Hauses die Ursache zu Conflicten zu finden sei. Als das Resultat der Wahl in den Finanzausschuß bekannt gegeben wurde, erhob sich Dr. VoSnjak zum Worte und erklärte namens seiner Gesinnungsgenossen, daß er und dieselben die Wahl in den Finanzausschuß nicht annehmen, weil in denselben auch Dr. von Vesteneck gewählt wurde, welcher der erbittertste Gegner der slovenischen Nation sei und dieselbe öffentlich beleidigt habe. Der Landeshauptmann eonstatirt. daß nach tz b der Geschäftsordnung jeder Abgeordnete verpflichtet sei, eine auf ihn entfallene Wahl anzunehmen und nur bei Angabe von triftigen Gründen, worüber der Landtag zu entscheiden habe, sich derselben entheben lassen könne. Abgeordneter Baron Apfaltrern spricht sein Bedauern darüber aus, daß die nationalen Mitglieder des Landtages, von rein persönlichen Motiven geleitet, in den Finanzausschuß einzutreten sich weigern und eonstatirt, daß Dr. von Vesteneck zu den tüchtigsten Kräften des Finanzausschusses gezählt werden muß. indem schon mehrere Consul Starcich vorsteht. Die „Veritas" ist ein specielles Amt der Handelskammer von Triest mit eigenem Statut und hat zum Zwecke, Handelsschiffe von beliebiger Flagge nach dem Muster des Lloyd-Registers in London und des „Bureau Veritas" von Paris sowohl hier als im Auslande zu classificiren und zu registriren. Das Amt wirkt beinahe ein Vierteljahrhundert segensreich und hat bereits 12.000 Schiffe classisicirt. Für Diejenigen, welche mit Schiffsahrtsverhält-nifsen nicht bekannt sind, dürften die folgenden Notizen nicht unwillkommen sein: Jährlich wird von der „Veritas" ein Registerbuch veröffentlicht, in welchem die Classe, die Kategorie, die Dauer derselben, der Tonnengehalt, die Gattung des Fahrzeuges und des Holzes, aus welchem es erbaut ist, sowie der Name des Capitäns und Rheders veröffentlicht werden. In dem Negisterbuch gibt es in sieben Classen ein-getheilte Schiffe, welche vollkommen vertrauenswürdig sind, bis hinunter zu solchen, welche gar kein Vertrauen beanspruchen können; solche, welche für jede, auch die kostbarste Ladung geeignet, andere, welche noch gut genug für solche Ladungen sind, die durch ihre Natur dem Verderben zur See nicht unterliegen, und endlich solche, die nur zum Holztransport noch verwendet werden können. Die größte Vertrauensdauer eines Schiffes beträgt vierzehn Jahre, sie geht hinunter bis zu einem Jahre und es kann unter Umständen nach vorgängiger Prüfung die Vertrauensdauer auch noch für eine Fahrt ausgedehnt werden. Jahre hindurch das wichtigste Referat, nämlich jenes des Landesbudgets, in seinen Händen sich befindet. Er hoffe, daß die nationalen Abgeordneten, die persönlichen Motive bei Seite lassend, zur gemeinsamen Arbeit in den Finanzausschuß eintreten werden, indem in diesem Falle weder von Sympathien noch Antipathien gegen einen Abgeordneten die Rede sein könne. Abgeordneter Dr. VoZnjak erklärt nochmals, am Standpunkte beharren zu wollen, worauf Dr. von Schrey erklärt, daß die Aeuße-rungen des Abgeordneten VoSnjak, welche angeblich Dr. von Vesteneck über die slovenische Nation fallen ließ, in der bezüglichen Verhandlung nicht eonstatirt wurden und auch tatsächlich nicht gefallen seien. Bei der Abstimmung beschließt der Landtag, daß die nationalen Mitglieder des Finanzausschusses nach tz 5 der Geschäftsordnung ihrer Mandate in diesem Ausschüsse nicht zu entbinden seien. Wir glauben, daß es nirgends, wo parlamentarische Körperschaften existiren, Fraetionen gibt, die einen so gänzlichen Mangel von politischer Reise an den Tag legen, wie es die Fraktion der national-klerikalen Gruppe in unserem Landtage ist. Wir glauben aber auch, daß es wenige Parteien, die über die Majorität in einer Versammlung zu verfügen in der Lage sind, gibt, welche der Minorität in einer solchen Weise zuvorkommend sich zeigen, wie die verfassungstreue Majorität des Krainer Landtages. Die verfassungstreue Majorität hat keinen Anstand genommen, die hervorragendsten Mitglieder der Gegenpartei in alle Ausschüsse zu wählen, sie hat, bei diesen Wahlen alle persönlichen Motive fallen lassend, sich nur vom allgemeinen Interesse leiten lassen und war darauf bedacht, in die Ausschüsse Männer zu wählen, welche mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen, ohne Unterschied der politischen Meinungen, bei Erledigung der Landtagsarbei-ten dienlich sein können. Ja die verfassungstreue Majorität des Krainer Landtages ging so weit, daß sie fast in allen Ausschüssen de» Abgeordneten ihrer Partei nur um einen Sitz mehr einräumte. Und konnte da die Majorität des Landtages den Namen „Vesteneck" übersehen? Die nationale Partei weiß cs ebenso gut, wie wir, welche Verdienste der genannte Herr Abgeordnete um die Wahrung der Landes-interessen sich erworben, sie weiß es ebenso gut, wie In der Regel werden die bei der „Veritas" registrirten und classificirten Schiffe schon während des Baues in den verschiedenen Epochen ihrer Con-struction von Vertrauensmännern genau untersucht. Diese controliren die Gattung und Solidität des Bauholzes und dessen Verbindungen. Die Schiffe erster Kategorie müssen von trockenem Eichenholz aus der Steiermark u. s. w. gezimmert werden, für andere Kategorien sind minder gute Hölzer erlaubt. Nach dem Tonnengehalt und dem Bau der Schiffe bestimmt die Classification der „Veritas" fünf Navigationsgattungen, und zwar für Schiffe, welche eigentlich nur für Canäle und Flüsse gebaut sind, dann für kleine und für große Küstenfahrt, ferner für atlantische Fahrten bei mindestens 150 Tonnengehalt, und endlich Schiffe für lange Fahrt, InnAO 6orso. Diese haben wenigstens 250 Tonnengehalt, müssen eine bestimmte Ausrüstung nicht bloß an Pumpen, Segeln, Booten, sondern auch an allen nautischen Instrumenten, hydrographischen Karten, Lothen, Chronometer und Barometer mitführen und dürfen ihre Schifffahrt bis über den großen Ocean ausdehnen .... Unsere mit Dampf arbeitende Zeit wird aber auch allmälig die „Segler" verdrängen. Wir haben zu den Lussinern das Zutrauen, daß sie auch dieser Eventualität gewachsen sein werden und vom Bau der Segler zu dem der Dampfer übergehen werden, obgleich die zu überwindenden Schwierigkeiten bedeutende sind. wir, daß Herr von Vesteneck, seit er dem Kraimr Landtage angehört, der unermüdlichste Arbeiter i« allen Ausschüssen gewesen, und der grimmigste nati»-nale Heißsporn muß zugeben, daß Herr v. Vestenri mit den Angelegenheiten des Landes Krain so m traut ist, wie wenige Mitglieder der national« Partei- Es grenzt beinahe schon an das Komisch!, wenn die nationale Partei das Verlangen sielt, man soll in den wichtigsten Ausschuß des Land' tages einen Mann nicht wählen, der eine zehnjährig! Erfahrung im politischen Verwaltungsdienste m Krain aufzuweisen hat und den der Abg. Vosüjsk selbst in der verflossenen Landtagssession als locm 16Q0Q8 vom Berichterstattertische bezeichnete. Äi Vorgehen der Nationalen ist ein so unerhörtes, dies nur die Deutung zuläßt, dieselben wollten allen Mitteln des Terrorismus den Abgeordnekr Dr. Vesteneck zum Fernbleiben vom Landtage zM gen. damit sodann die verfassungstreue MajorV besch lußunfähig würde. Wie immer hat sich auch Heuer in der ersta Landtagssitzung schon gezeigt, daß die national! Partei in erster Linie von keinem anderen Jnterch als vom rein persönlichen sich leiten läßt dieses jedem anderen vorzieht. Die verfassungstreu! Majorität hat in der ersten Sitzung bewiesen, dö sie, getreu den bisherigen Grundsätzen, stets den Tsl der Versöhnung anschlage und daß ihr Alles su» sei, was Veranlassung zu Differenzen geben köiM Wir wissen nicht, ob die nationale Partei O vom Finanzausschüsse sernhalten werde. Sollte Letztere der Fall sein, dann haben die Herren ds eelatanten Beweis erbracht, daß sie den PstW eines gewissenhaften Abgeordneten nicht entspreche worüber die Entscheidung freilich nicht in unsere» Machtbefugnisse, sondern in den Händen der Wählet die sie in den Landtag entsendet haben, liegt. * Die zweite Landtagssitzung fand am VBA statt. Dieselbe währte nur eine halbe Stunde. Der Landeshauptmann theilte die Eonstituirung der M schüsse mit und wurden gewählt zum ObM^ in dem Bcrwaltungsaksschusse: R. v GariboM zum Stellvertreter Dr. VoZnjak; im Rechenschaft-' bericht-Ausschusse zum Obmanne: Baron Ap!"' trern, zum Stellvertreter Potoönik; im i Ausschüsse zum Obmanne: R. v. KaltenegS^, zum Stellvertreter Potoönik; im Pelitions-M schusse zum Obmanne: Lasch an, zum Stellv«' treter Graselli. Der Landeshauptmann macht W Mittheilung über die Einläufe mehrerer Petition^ sowie eines Antrages des Abg. Potoönik beh"> Erwirkung eines Reichsgesetzes zum Baue der Cise«' bahulinie Triest-Prewald-Lack als erste Verbindung mit Launsdorf. Die Begründung drei Antrages wird auf die Tagesordnung der näch>> Sitzung gesetzt. Die Regierungsvorlage zur lung des Schulbesuches wird dem Verwaltungsau schusse und die Vorlage des Questionnaires über ^ Doppelverwaltung einem erst in der nächsten SG! zu wählenden Ausschüsse, welcher aus sieben v gliedern zu bestehen hat, zugewiesen- Die neuen Fünfernoten. Das k. und k. Reichs-Finanzministerium ^ im Vernehmen mit der k. k. Negierung der > Reichsrathe vertretenen Königreiche und 2""^* mit der kön. ungarischen Regierung beschloM Staatsnoten zu 5 fl. österr. Währ- in einer neu > Form hinauszugeben und die gegenwärtig >m Um a s befindlichen Staatsnoten zu 5 fl. österr. ^Lahru einzuberufen und einzuziehen. Die Ausgabe der neuen Staatsnoten zu ? erfolgt ebenso wie die der gegenwärtig rin Unüa l befindlichen Staatsnoten unter der Controte beiden Staatsschulden-Controlcommisfionen und ,nn I halb der für den Staatsnotenumlauf festgesetzten gesetzlichen Grenze. Mit der Hinausgabe der neuen Staatsnoten tzl 5 fl. österr. Währ, durch die k. und k. Reichs-Ctzntralcafse wird am 1. October 1881 begonnen. Dieselben tragen die Firma der k. und k. Reichs-^entralcasse und das Datum „1. Jänner 1881"; ^ie nähere Beschreibung dieser Noten wird im An-Kmge zu dieser Kundmachung veröffentlicht. Staatsnoten zu 5 fl., aus deren Beschaffenheit lÄbst sich ergibt, daß dieselben mit Absicht einer Veränderung unterzogen wurden, dürfen von den btaatscassen und Aemtern in Zahlung nicht ange->rommen werden, sondern sind durch dieselben an die k. und k. Reichs-Centralcasse in Wien behufs Prü-kma der Echtheit und deren Umwechslung gegen Ersatz der Erzeugungs- und Manipulationskosten ein- -»sendnu ^genwärtig im Umlaufe befindlichen tztaatsnoten zu 5 fl. österr. Währ, mit der Firma k- k. Staats-Centralcasse und dem Datum 7 1866 werden einberufen und eingezogen. <^n dieser Beziehung wird im Einvernehmen »lit der k. k. Regierung der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder und mit der kön. ^aariscken Regierung Folgendes festgesetzt: 1) Die jetzt im Umlaufe befindlichen Staatsgut«, »u 5 si- °sterr. Währ, mit dem Datum - 1866 werden noch bis 30. Juni 1882 allen landesMrstlichen Kassen und Aemtern der hrrreichisch-ungarischen Monarchie als Zahlung ^izenomnim^ ^ Zi.December 1882 »derden die zur Einziehung bestimmten Staatsnoten k 5 sl i). W. mit dem Datum 7. Juli 1866 nur «lock bei der k. und k. Reichs-Centralkasse und bei ^ Staats-Centralkasse in Wien, dann bei ^r kön. ungarischen Staats-Centralkasse in Budapest ^s Gablung angenommen. Z.) Von 1- Jänner 1883 angefangen, werden -inberusenen Staatsnoten L 5 fl. ö. W. mit ttzm Datum 7. Juli 1866 von den landesfürstlichen Kassen und Aemtern der österreichisch-ungarischen Monarchie nicht mehr in Zahlung genommen. Vom diesem Termine an werden diese einbe-n Staatsnoten auf Verlangen der Parteien in im Reichsrathe vertretenen Königreichen und hindern nur mehr bei der k. k. Staats-Centralkasse N-rweckslungsabtheilung m Wien), dann bei den sämtlichen Landeshaupt- und Finanzlandeskassen, kam, bei den Landeszahlämtern, in den Königreichen l-nd Sündern der ungarischen Krone aber nur mehr der kön. ungar. Staats-Centralkasse in Budapest b-j her kön. ungar. Staats-Hauptkasse in Agram, kann bei den sonstigen vom k. k. österreichischen und d kön- ungarischen Finanzministerium allenfalls ders noch bestimmten Kaffen und Aemtern, vorüber eine specielle Verlautbarung erlaffen werden ,ur Umwechslung angenommen. 4 ) Vom 1. Jänner 1886 bis letzten De-1887 wird die Umwechslung dieser einbe-^.en Staatsnoten nur mehr über förmliche, an ^ k und k- Reichs-Finanzministerium in Wien zu aestempelte Gesuche gestattet, ittach dem 31. December 1887 werden die ^."..senen Staatsnoten zu 5 fl. österr. Währ, ^it dem Datum 7. Juli 1866 weder eingelöst, ^ WA"?m 23. September 1881. Nom k. und k. Reichs Finanzministerium: Szlälvy m. x. ^ckreibung der Staatsnote zu fünf Gulden ^ vom Jahre 1881. Die Staatsnoten vom 1. Jänner 1881 k 5 fl. ^^ben ein Format von 140 Millimeter Breite und 94 Millimeter Höhe. Sie sind doppelseitig in brauner und grüner Farbe auf dem ohne Wasserzeichen hergestellten Papiere gedruckt, einerseits mit deutschem, andererseits mit ungarischem Notentexte. Der braune Untergrund hat eine Breite von 136 Millimeter und eine Höhe von 90 Millimeter, so daß die Note von einem weißen unbedruckten Papierrande in einer Breite von 2 Millimeter rings umgeben ist. Jnmitte dieses braunen Untergrundes liegt das eigentliche grün gedruckte Notenbild in einer Breite von 135 Millimeter und 89 Millimeter Höhe. Dahselbe besteht zunächst aus einer, in der unteren Hälfte der Note gelegenen und von einer Cartouche umschlossenen Schrifttafel von 69'5 Millimeter Breite und 39 Millimeter Höhe, welche auf hellbraunem Untergründe ein weißes, ausgespartes Ornament zeigt, in dessen Mitte, von einem kreisförmigen Ornamente eingeschloffen, die ebenfalls weiß ausgesparte arabische Ziffer „5" sichtbar ist. (Schluß folgt.) Locale Nachrichten. — (Neue Maßregel gegen Dr. Vesten eck) Wie die amtliche „Grazer Zeitung" mittheilt, ist Bezirkshauptmann Dr. R. v. Vesteneck von seinem Posten in Graz in gleicher Eigenschaft nach Deutsch-Landsberg übersetzt worden. Diese überraschende Nachricht kommt uns so spät zu, daß wir uns für heute auf deren Wiedergabe beschränken und die Erörterungen über diese Maßregel, deren Ursachen und Tendenzen für ein anderes Mal Vorbehalten müssen. — (Landtagssitzung.) Die dritte Sitzung des Krainer Landtages findet heute Vormittags um 10 Uhr statt. — (Concessionen an die Nationalen.) Ost schon hatten wir Gelegenheit, zu con-statiren, wie die nationalen Führer und die nationale Presse bald voll des Lobes und der Anerkennung für die Negierung sind, bald wieder ihr Vorwürfe machen; wie einmal behauptet wird, die Slovenen hätten noch viel zu wenig oder noch gar keine Berücksichtigung mit ihren Wünschen gefunden, und dann wieder das Gegentheil eingestanden wird. Die Wahrheit ist, wie männiglich bekannt, die, daß unseren Nationalen zum Schaden der Interessen des Landes leider schon zahlreiche und erhebliche Concessionen gemacht worden sind und daß sie dieß auch sehr wohl ein-sehen und sehr wohl wissen, daß überhaupt kaum eine Regierung den nationalen Aspirationen mehr Geständnisse machen könnte als die gegenwärtige; wenn hie und da angebliche Unzufriedenheit und Ungeduld zur Schau getragen wird, hat dieß nur den Zweck, damit auf die Regierung eine Pression zu versuchen, um womöglich immer mehr und neue Vortheile für die Partei herauszuschlagen. In einem leitenden Artikel, worin Dr. VoZnjak unlängst lebhaft für den Eintritt der nationalen Abgeordneten in den Landtag plaidirte, wurde zur Abwechslung wieder einmal offen eingestanden, daß die Slovenen allen Grund haben, mit dem Ministerium Taaffe sehr zufrieden zu sein und es wurde darin die ganze Reihe der Vortheile aufgezählt, die sie in der jetzigen Aera bereits eingeheimst haben, und namentlich auf die zahlreichen Personalveränderungen hingewiesen, die von der Negierung in Erfüllung nationaler Wünsche durchgeführt worden sind. Kaltenegger, Vesteneck, Onderka, Zindler, Schöppl — lauter Verfassungstreue, die aus dem Lande entfernt wurden, um der nationalen Partei eine Concession zu machen! Wir erlauben uns insbesondere die ofsiciösen Schönfärber auf dieses kompetente Geständniß aufmerksam zu machen, die mit heuchlerischer Miene so gerne versichern, daß alle diese Personalveränderungen mit der Politik und dem Parteigetriebe nichts zu thun gehabt hätten und daß bei diesen Versetzungen beileibe nicht ein Parteistandpunkt, sondern nur die Jnt-rressen des Dienstes maßgebend waren. Nun, die Nationalen wissen dieß besser und sind wenigstens manchmal aufrichtig genug, die Wahrheit zu sagen. Ob unsere Offieiösen auch beim Falle Schukle in Abrede stellen werden, daß es sich nur um ein politisches Manöver handelte? Unverfroren gcnug sind sie zu einer solchen Verdrehung! — (Do ut äs 8.) Es ist ein öffentliches Ge-heimniß, daß kurz vor der Landtagseröffnung sehr lebhafte und fortgesetzte Verhandlungen zwischen dem Landespräsidenten Winkler und den nationalen Parteiführern stattgefunden haben. Das Präsidialbureau im Landhause war einige Tage lang von den Herren Dr. VoLnjak, Ritter Terstenischki und Consorten förmlich belagert und alle Regierungsgeschäfte drohten ob der Umständlichkeit der bezüglichen Conferenzen zu stocken. Es handelte sich um die Frage des Eintrittes der nationalen Abgeordneten in den Landtag, wozu Herr Winkler Letztere zu bestimmen durch Graf Taaffe beauftragt worden sein dürfte. Es scheint lange um den Preis, welchen die Nationalen für diesen Schritt herausschlagen wollten — obwohl es ihnen mit der Secession kaum jemals ernst war — gefeilscht worden zu sein, doch die verschiedenen Abschlagszahlungen, welche sie für ihre Fügsamkeit bereits in Gestalt so mancher ihnen erwünschten Personalveränderung erhielten, dürften die Herren weich gemacht haben. War ja schon die bittere Pille, welche ihnen durch die Ernennung eines Landeshauptmannes aus dem Lager der Verfassungstreuen verabreicht wurde, durch die gleichzeitige Decorirung eines ihrer Parteigenoffen verzuckert worden. Eine weitere Concession erfolgte jedoch knapp vor Eröffnung des Landtages durch die Uebersetzung des bekannten nationalen Excaltado's Professor Schukle an das Gymnasium in Laibach. Minister Conrad beeilte sich mit dieser Ernnenung auffallender Weise so sehr, daß er den Besetzungsvorschlag des hiesigen Landesschul-rathes gar nicht abwartete und dessen Ernennnug von Amtswegen decretirte, ein Vorgang, der, nebenbei erwähnt, noch die Folge hat, daß Herr Schukle, welcher um die fragliche Lehrstelle in Competenz stand, also, im Falle er dieselbe erhalten, die Reisekosten selbst getragen hätte, auf Staatskosten die von den nationalen Blättern so lange schon und so sehnlichst erwünschte Reise nach Laibach antreten konnte. Es unterliegt keinem Zweifel, daß diese Maßregel mit den Verhandlungen der Regierung wegen der Beschickung des Landtages durch die Nationalen im Zusammenhange stand, gleichzeitig verpflichtete sich Minister Conrad Letztere zu weiterem Danke, indem er — gleichfalls von Amtswegen — einen der tüchtigsten deutschen Professoren deö hiesigen Gymnasiums an die Stelle Schukle's übersetzte. So kam es denn, daß die Herren Nationalen ungeachtet ihres Bedenkens „es schickt sich nicht" — doch in die Laube gingen. — (Die im Krainer Landtage ein-gebrachte Regierungsvorlage über den Sichelburger M ilitärgrenzdistr ict) umfaßt 13 Seiten und enthält eine ausführliche historische Darstellung über die Zugehörigkeit dieses Districtes und der Gemeinde Marienthal zu Krain. Der Rechtsbestand dieser Zugehörigkeit wird auch von ungarischer Seite anerkannt. Nur meint das ungarische Ministerium, daß Opportunitäts- und administrative Rücksichten dafür sprechen, die besagten Territorien in ihrem bisherigen Verbände mit Croatien zu belassen. Es wird daher der Landtag von Kram darüber zu Rathe gezogen, ob er diese Rücksichten vom Standpunkte der Interessen Krains anzuerkennen und in Berücksichtigung zu ziehen geneigt wäre, damit auf Grund dieses Votums die weitere Verhandlung mit Ungarn gepflogen und die betref- sende Vorlage im Reichsrathe eingebracht werde. Nach einem beigeschlossenen Ausweise belaufen sich die Verwaltungen!oste der in Rede stehenden Districte auf 12.500 fl. gegenüber dem Steuererträgnisse von 8900 fl. — (Die Kuchelbader Affaire in slo-venischer Beleuchtung.) „Novice" versichern ihre bäuerlichen Leser, daß die jüngst durchgeführte Gerichtsverhandlung über die Prager Excesse es evident nachgewiesen habe, wie die deutsche und jüdische Presse die Attaque der czechischen Studenten gegen die deutschen Collegen zu einem kreißenden Berge aufgebauscht habe, der nun ein winziges Mäuschen geboren hat. Das Ganze reducire sich auf eine harmlose Prügelei, nur die Biergläser seien zu Schaden gekommen, und selbst diese Scherben hätte man in einem Hute davon tragen können, eine erhebliche Verletzung sei gar nicht vorgekommen. Wohl aber sei in Folge gehässiger Zeitungsnachrichten die Ehre der czechischen Nation auf das Empfindlichste verletzt worden, und es wäre Pflicht der deutschen Presse, diesen Schaden wieder gut zu machen. — (Todesfall.) Der Major des Ruhestandes Herr Carl Fischer von Wildensee starb am 27. d. M. nach längeren Leiden. Der Verstorbene war der älteste der in unserer Stadt lebenden Militärpensionisten und gehörte dem vaterländischen Regimente noch zu jener Zeit an, wo es den Namen „Reuß-Plauen" führte. Das Leichenbegängniß fand am Donnerstage unter dem üblichen militärischen Gepränge von der Todtenkammer zu St. Christof aus statt. — (Professor A. Zeche), welcher an Stelle des Professors Schuklje nach Wiener-Neustadt übersetzt wurde, verließ Laibach am vorigen Donnerstage. Am Bahnhofe hatten sich zahlreiche Freunde und Bekannte des scheidenden Herrn Professors eingefunden und auch der Obmann des konstitutionellen Vereines, Dr. von Schrey, welcher sein Bedauern über den Verlust eines so eifrigen und treuen Mitgliedes, wie es Professor Zeche gewesen, aussprach. — (Ernennungen.) Zu provisorischen Con-cipisten bei der krainischen Landesregierung wurden die Conceptspratikanten Markwart Freiherr von Schönberger und Anton Tschopp ernannt. — (Die erste Schnepfe.) Den Freunden des Jagdsportes theilen wir mit, daß bereits am 26. d. M. die erste Schnepfe im Reviere der Waitscher Jagd vom Grafen Alphons Auersperg erlegt wurde. — (Landschaftliches Theater.) Die Theatersaison hat begonnen. Eröffnet wurde dieselbe mit dem bekannten, trefflichen Bauerfeld'schen Lustspiele „Bürgerlich und Romantisch", welches in der Darstellungsweise, wenn auch nicht in allen Theilen, so doch im großen Ganzen befriedigte. Hervorragend wirkte zwar Niemand, doch war das Emsemble ein klappendes und verlief die Vorstellung ohne jedwede Störung. Ein endgiltiges Urtheil über das Lustspiel-Personale heute schon abgeben zu wollen, scheint uns zu verfrüht und das umsomehr, da die Hauptstütze eines guten Lustspieles, die naive Liebhaberin bisher sich uns noch nicht präsentirte und Frl. Lindenthal, welche die naive Nolle im Bauernfeld'fchen Lustspiele durchsührte, nicht für das erste Fach engagirt ist. Der Hauptträger im Stücke, Herr R. v. Balajthy, welcher beim Entree mit Applaus empfangen wurde, spielte mit der von uns wiederholt schon gewürdigten ansprechenden Weise. Das Haus war am ersten Abende sehr gut besucht. — „Mein Leopold" gehört entschieden zu den besten Charakterstücken und können wir der Direction nur zu der Wahl desselben, als Eröffnungsstück des heiteren Genres gratuliren. Mit Vergnügen con-statiren wir, daß auch die Aufführung dieses Stückes im Allgemeinen befriedigte. Director Mond Heim- Schreiner war in der Rolle des Schuhmachers Weigel exquisit und documentirte sich als Charakterkomiker hervorragenden Ranges. Als gar nicht zusagend müssen wir die Darstellungsweise des Herrn Berger in der Rolle des „Mehlmaier" bezeichnen und hoffen nächstens günstiger über ihn referiren zu können. Herr Felix gab den durch die Affenliebe seines Vaters mißrathenen Sohn Leopold sehr — eckig. Wir bedienen uns nicht ohne Grund dieses allerdings etwas aparten Ausdruckes und wollen damit gesagt haben, daß Herrn Felix vor allen Dingen die unumgänglich nothwendige freie Bewegung am Theater fehlt. Frl. Hedwig von Wagner (in der Theateranzeige Frau Wagner-Sprintz ^) wollte beim ersten Auftreten schon gebührend in den Vordergrund treten und sang deshalb eine Einlage aus der Operette „Margarethel und Fäustling". Den Applaus, der dem Fräulein gespendet wurde, wollen wir allerdings constatiren, hiebei aber auch nicht die Bemerkung unterdrücken, daß die Gesangeinlage in einem Stücke, wie es „Mein Leopold" ist, weitaus besser hätte wegbleiben können. Als erste Schauspielvorstellung ging Schiller's „Cabale und Liebe" in Scene. Herr Felix (Ferdinand) entsprach im Allgemeinen den Anforderungen, die wir an ihn zu stellen berechtigt sind. Die Durchführung der für einen Anfänger, als solchen halten wir Herrn Felix, immerhin sehr schwierigen Nolle war allerdings keine consequente. Der Darsteller des Ferdinand hatte in den ersten drei Acten so ziemlich die ganze Dosis seiner Auffassungsgabe verbraucht und war demgemäß in den berden letzten Acten beinahe so matt wie Luisens Limonade geworden. Was wir Vortheilhaftes über Herrn Felix zu sagen hätten, bezieht sich auf seine einnehmende Bühnenerscheinung und sein wohlklingendes, wenn auch schwaches Organ, mit welchem der genannte Schauspieler allerdings nicht umzugehen versteht, indem er zuweilen einen so feinen Ton anschlägt, daß ihn kaum die Zunächststehenden, geschweige denn das Auditorium zu verstehen im Stande sind. Eine denkende Schauspielerin, ausgestattet mit schönen Mitteln, ist Frl. Solmar. Ihre Daclamation ist eine correcte und ihr Organ sehr sympathisch. Leider werden ihre Leistungen durch die unvortheilhaste äußere Erscheinung arg beeinträchtigt. Frl. v. Falke n b e r g spielte die „Lady Millford" ohne Temperament, Feuer und Leidenschaft und ließ uns ebenso kalt, wie Ferdinand v. Walter. Das Memoriren scheint gleichfalls keine starke Seite des genannten Fräuleins zu sein, über die wir keinesfalls den Stab brechen wollen und unser endgiltiges Urtheil auf spätere Zeit Vorbehalten. Herr Wallhoff (Präsident) spielte mit Anstand und war ganz am Platze. Eine nicht zu unterschätzende Leistung war jene des Herrn Auspitz als Secretär Wurm. Es berührte uns sehr angenehm, daß der genannte Schauspieler bei der Wiedergabe seiner Rolle die in diesem Genre nur leider allzuhäufig vorkommenden sogenannten dramatischen Schnörkel vermied. Herr Linori, am ersten Abende für seine Leistung als „Unruh" mit Beifall belohnt, ist ein guter Charakterdarsteller und wird ohne Zweifel eine tüchtige Bühnenstütze sein. Herr Berger (Hofmarschall Kalb) genügte. — In der Berla'schen Posse: „Durchgegangene Weiber" präsentirte sich Fräulein v. Wagner als äußerst tüchtige Localsängerin. Ihr Spiel ist, wie man zu sagen pflegt, ein fesches und versteht es diese Schauspielerin, das belebende Element auf der Bühne zu vertreten. Das Publikum nahm ihre Leistungen enthusiastisch auf und stehen uns, Dank dieser Acquisition, genußreiche, heitere Abende in Aussicht. Herr Berger zeigte sich seiner Nolle nicht gewachsen und hätten wir in derselben lieber Herrn Director Mondheim-Schreiner gesehen. Das Lustspiel: „Die Mönche" litt theils durch nicht entsprechende Darstellungsweise, theils durch mangel- haftes Ensemble und schlechtes Memoriren seitens der Darsteller. Als erste Opernvorstellung sollte der „Troubadour" in Scene gehen, mußte aber in letzter Stunde wegen Erkrankung eines Mitgliedes abgesagt werden. Den weiteren Vorstellungen sehen wir mit regem Interesse entgegen und hoffen, daß die Direction für ein abwechselndes Repertoire Sorge tragen wird, wenn einmal die ersten Schwierigkeiten, die sich zu Beginn jeder Theatersaison als unausbleiblich erweisen, beseitigt sein werden. — (Vom deutschen Laibacher Turnverein) erhalten wir die Benachrichtigung, daß dar Winterturnen bereits begonnen hat. Es turnen i» der Realschulturnhalle am Mittwoch und Samstag Abends von 8i/z bis S*/? Uhr die Vereinsmitglieder und außerdem Samstag von 7 */, bis 8 */, Uhk Abends die „alte Herren-Riege". Die Verein--zöglinge werden unentgeltlich unterrichtet und turnen mit den Vereinsmitgliedern (junge Riege) in denselben Stunden. Beitrittserklärungen neu eintretender Mitglieder und Zöglinge werden in den Turnstunden entgegengenommen. Die gewöhnlichen Samstagsversammlungen der Vereinsmitglieder werden von jetzt an regelmäßig nach dem samstägigen Turnen im Clubzimmer der Casino-Restauration abgehalten werden. — (Schlaraffia.) Die erste Sippung in der zweiten Jahrung der „Schlaraffia Emona" findet heute Abends statt. Gesippt wird in der neue» Burg (Schreiner's Bierhalle in der Petersvorstadt). Eingeführte „Pilger" sind willkommen. — (Zither-Concert.) Am Samstag den 1. October 1881 findet im Casino-Glassalon der dritte Concert-Abend des I. Laibacher Zither-Clubi statt. Das Programm ist folgendes: Erste Abtheilung 1) A. Paschinger: Harfen-Polka, für 2 Zither« und 1 Elegiezither, vorgetragen von den Herren F. Doberlet M. Foregg und F. Hosting; 2) A. Paschinger: Alpenstimmen aus Oesterreich, Duett, vorgetragen von den Herren M. Foregg und A. Förg; 3) C. Umlauf: Concert-Fantasie I, Solo, vorgetragen von Herrn M. Foregg; 4) C. Umlauf: In Floras Zauberreich, großes Concertstück für eine Streich-, 2 gewöhnliche und eine Elegiezither, vorgetragen von den Herren F. Hostnig, M. Foregg, A. Förg und F. Doberlet ^uv. Zweite Abtheilunz- 5) C. Umlauf: Potpourri aus Faust von U-Gounod, Solo, vorgetragen von Herrn Franz Hostnig; 6) C. Umlauf: Alpine Traumbilder, Walzer, dem österr. Alpen-Club gewidmet, für 2 Zithern und 1 Elegiezither, vorgetragen von den Herren F. Doberlet F. Hostnig und M. Foregg; 7)J>^er-dazewska: Das Gebet einer Jungfrau, Duett, vorgetragen von den Herren H. Drassal und M. Foregg; 8) I. Ponholzer: Leichter Sinn von I. Strauß, Polka für 2 Zithern, 1 Streich- und 1 Elegiezither, vorgetragen von den Herren F. Doberlet ^n., F. Hostnig, M. Foregg und A. Förg. Der Anfang ist um 8 Uhr. Entree für Nichtmitglieder 30 kr.; Familienkarte für 4 Personen 1 fl. Die Eintrittskarten sind bei den Herren Till und C. Karmger und Abends an der Cassa zu haben. — (Die Herbstflora der krainischen Wälder.) Während die Herbstflora unserer Gärten und Anlagen mit den üppigen sternbesäeten Astern und vielfarbigen Georginen Abschied von uns nimmt, entfalten die Wälder Krams ein nicht minder farbenprächtiges Blüthenbild, das trotz seiner Sehenswürdigkeit von den Städtern wenig beachtet wird. Insbesondere fesselt das Auge des Besuchers unserer Wälder um diese Zeit eine der prächtigsten Enzianarten, nämlich der schwalbenwurzartige Enzian (KeutiLiiL LsclepiLäeL); man begegnet ihm sowohl in den bewaldeten Niederungen als in den Voralpen bis zur Grenze der hochstämmigen Bäume noch der 5000' Seehöhe, er ist auf den Schiefer' und auf den Kalkbergen heimisch. Von Mitte August an. La er zu blühen beginnt, entwickeln sich seine paarweise gestellten großblumigen blauen Blüthen in den Achseln der zweizeiligen Blätter aus bogenförmigen Stengeln, deren oft sehr viele aus einer Wurzel kervorbrechen. Es sind dieß wahre Blumenkolonaden, in das herrlichste Azurblau getaucht, und dennoch in Farbennüancen mannigfach abwechselnd, die aus dem bereits eine fahle Färbung annehmenden Waldesgrün uns entgegenleuchten. In der Nähe solcher zierlich belaubter Blumenbögen erheben sich oft einen Meter Höhe erreichend die dicht mit Blumen besetzten Scevter der Goldruthe (Lolläago virga. aursa), und daneben die bereits erbleichenden Wedel des Adler-katnS mit den noch im üppigsten Grün schimmernden Wedelrosetten des Rippenfarns (Llscbmim Svicsnt.) I" ^ hat den Anschein, als ob der Wald all' diese Herrlichkeiten aus seinem Schatzkästlein hervorgeholt, um der scheidenden Flora mit Blumenladen und goldbehangenen Flaggenstöcken seine letzte Huldigung darzubringen. Am üppigsten entwickelt Lb der gedachte Enzian in den feuchten Thalschluchten, in welche die Waldschnepfe auf ihrer Arbstwanderung einzufallen pflegt, doch um all' ^iese Farbenpracht kümmert sich der düstere Wald-iiaael nur wenig, er trippelt unter den blüthenbe-Kanaenen Bogen auf der Suche nach Regenwürmern. Das sonst monotone Schiefergebirge der Umgebung Lribacks mit feinen wenig Abwechslung bietenden «öbrenwaldungen rafft sich so zu sagen mit dem «dtritte des Herbstes nochmals auf, um den Besucher M die Armuth seiner Sommerflora zu entschädigen, wü> wie im Frühjahre der wilde Safran (6roeus und der rothe Hundszahn einen unvergleich-liLen Schmuck dieser Waldberge bilden, so steht auch «-.rbstflora, zu der außer den oben geschilderten M ren noch die ausgedehnten Polster der roth-N^ken Besenheide (6aIIui,L vulgär^) hinzukommen, Krühlingsbilde durchaus nicht nach. Für die Äildflora der Kalkberge Krams ist es gewiß höchst nd daß die beiden durch ihr wundervolles ^rblau auffallendsten Blumen, nämlich das Früh-1°» - sOwxdLloäes verua) und der oberwähnte ^ni"n^ echte Waldbewohnerinnen sind. Auch die r^'iscke Alpenflora schließt mit einem großblu-d.- erst zu Anfang September zur vollen Ent-gelangenden Enzian, es ist dieß der Fröhlich'-oder Hladnik'sche Enzian (keoti-ms, k'röLIioliii > LIsäoikiana), er bildet eine Specialität der Kara-in ihrem östlichen Zuge, der sogenannten ^ner oder Sulzbacher Alpen. Diese letztere Art Innmt dem im Frühjahre auf den Voralpen und blühenden stengellosen Enzian (kentmua, sehr nahe und unterscheidet sich auf den Blick von diesem durch ein helleres Azurblau ^ durch minder bauchige Blumenkronen. Es ist wohl entscheiden, welcher der Enzianarten, womit ^Natur im Laufe des Jahres die Sumpfniede-Bergwiesen und Alpen verschwenderisch stückt der Preis gebühre. An Majestät überragt 2 alle übrigen der von den Wurzelgräbern in ^ Alven ziemlich ausgerottete, jedoch auf den Berg-^ des Karstes noch immer üppig vorkommende 8^,-tk-nde Enzian (kentiE lutea), den bereits ^ Schweizer Dichter Haller in seinen Alpen als z. der Alpenblumen bezeichnet hat; unter ^ blaubühenden Arten nimmt unstreitig der oben tzdackte Waldbewohner einen der ersten Plätze ein. den Slaven wird er in einigen Gegenden als zu deutsch Leuchter bezeichnet, eine gewiß s,? Äsende Benennung. Er ist ein wahrer Blüthen-E^aber dessen leuchtende Blumen durch die Herbst-E bald verlöscht sein werden; von den daselbst ^» Leckten azurnen Lichtem des Herbstes werden -Kr die verdorrten bogigen Stengel übrig bleiben. (Zur Grottenkunde Krains.) In Denkschriften der k. Akademie der Wissenschaften ^ soeben eine interessante auf Krain Bezug nehmende Abhandlung von Ferdinand von Hochstetter, betitelt: „Die Kreuzbergerhöhle bei Laas in Krain und der Höhlenbär" erschienen. Der 18 Quartseiten umfassende Text enthält mehrere Illustrationen zur Erläuterung der Bildung der Grottengänge, ferner von eigenthümlichen Kalksinterbildungen, Erosionen und Lehmablagerungen. Von den drei großen beigegebenen Tafeln stellt die eine den Grundriß der Grotte dar, die zweite die äußere Umgebung derselben in hypsometrischer Zeichnung, während die dritte Durchschnitte einzelner Grottengänge und Hallen enthält. Es ist somit auch in graphischer Beziehung allen Anforderungen, die man heut' zu Tage an die Grottendurchforschung stellt, vollkommen Genüge geleistet worden, und haben sich diesen Theil des Werkes die beiden Herren Assistenten Dr. Kittl und Dr. Szombathy sehr angelegen sein lassen. Sämmtliche Verzweigungen der Höhle haben eine Länge von 1650 Metern ergeben. Unter den größeren Ausweitungen der Grotte, als Zöhrer's Dom (nach dem ersten Beschreiben der Grotte benannt), großer Dom, Deschmann's Halle, Bärengrotte, Hochstetter's Schatzkammer hat sich die Letztere vom Eingänge am entferntesten und auch am höchsten als die ausgiebigste Fundstelle des Höhlenbären erwiesen. Von dort wurde ein massenhaftes Knochenmateriale zu Tage gefördert und befinden sich dermalen zwei von Herrn Szombathy zusammengestellte Skelette des Höhlenbären im Hofmineraliencabinete in Wien aufgestellt. Während seinerzeit Schmidl die Ansicht ausgesprochen, es seien diese Bärenknochen durch Wasserfluthen von Auswärts in die Grotte eingeschwemmt worden, wo sie bunt durcheinander liegen, hat Hochstetter bei seinen vorgenommenen Nachgrabungen in dem Grottenlehm die Thatsache constatirt, daß die einzelnen Knochen, welche Individuen in den verschiedensten Altersstufen angehören, nicht etwa zerstreut, sondern in der natürlichen Lage, so viel wie ungestört beisammen gelegen waren, so daß sogar die subtilsten Knochen junger Bären, als z. B. das Zungenbein u. s. w. sich vorfanden. Die Skelette liegen nur in der obersten Lehmschichte in dem höchsten Theile der wasserreichen Höhle, es scheint somit, als ob die Thiere, deren Wohnplatz diese Höhle war, vor dem eindringenden Wasser, das sie von ihrem gewöhnlichen Ein- und Ausschlupfe abgeschnitten hatte, sich in die höchsten und entlegensten Theile der Grotte geflüchtet und hier, von der Fluth erreicht, in dem Schlamme, den das Wasser mitführte, eingebettet worden waren. Bei der außerordentlichen Anzahl von Individuen, welche daselbst liegen — es müssen deren Tausende sein — ist es kaum denkbar, daß es nur eine Generation war, die hier der Katastrophe erlag; wahrscheinlicher ist anzunehmen, daß die Überschwemmungen der Höhle sich periodisch wiederholten, und Generationen nach Generationen ihren Untergang gefunden haben. Bemerkenswerth ist der weitere Umstand, daß keine angenagten Knochen oder neben den Värenknochen Neste von Thieren vorkamen, von denen man annehmen könnte, daß sic als Beute von den Bären in die Höhle geschleppt und daselbst in Ruhe verzehrt wurden. Von anderen Thieren ist trotz des sorgfältigsten Suchens nichts gefunden worden, außer einem Unterkieferreste des Vielfraßes (6u1o borealis) und dem Schädel und Unterkiefer einer Marderart. Auch von der Höhlenhyäne, die an solchen Lokalitäten vorzukommen pflegt, und dem Höhlenlöwen, von dem Neste in der Adelsberger Grotte gefunden wurden, war hier keine Spur. Leider war schon vordem, als Hochstetter die Grotte untersuchte, eine Masse von Bärenschädeln, die einst an der Oberfläche des hintersten Theiles der Grotte lagen, von den dortigen Bauern in barbarischer Weise zertrümmert worden. Einer dieser früheren Grottenforscher hatte mehrere Säcke mit Zähnen des Höhlenbären vollgefüllt, die er aus den zerschlagenen Schädeln und Unterkiefern sammelte, um mit diesem Artikel einen rentablen Handel zu beginnen. Jedoch die Waare fand nicht den geringsten Absatz und mußten schließlich die prachtvollen Höhlenbärenzähne den Kindern als Spielzeug dienen, während der Zähnesammler aus einem einzigen gut erhaltenen Bärenschädel einen größeren Gewinn von sachkundiger Seite hätte ziehen können, als es bei seiner Zahncollection der Fall gewesen ist. — (Aus Kärnten.) Das Arbeitsprogramm des Kärntner Landtages zählt folgende Vorlagen: 1. Projekt über die Tieferlegung des Lendcanales; 2. Uebergabe der Heil.-Geistkirche an den Convent der Urfulinerinnen; 3. Hebung des landwirthschaft-lichen Credites; 4. Feststellung der Gehaltskategorien für Volksschullehrer in Klagenfurt und Villach; 5. Theilung des illyrischen Blindeninstitutsfondes; 6. Errichtung einer höheren Töchterschule; 7. Quin» quennalzulagenzuerkennung an die landschaftlichen Primarärzte: 8. Fischereigesetzentwurf; 9. Organi-sirung des Sanitätsdienstes in den Gemeinden. — Die Agitation der slovenischen Parteiführer greift epidemisch um sich und will ihren Wirkungskreis auch auf das Nachbarland Kärnten ausdehnen. Man verlangt — wahrlich lächerlich! — auch in Kärnten die Einführung der slovenischen Unterrichtssprache in den Volksschulen. Die ganze Agitation trägt den Charakter des Lächerlichen und Ungefährlichen. Kärnten war und ist deutsch und liberal, es wird auch trotz der Predigten der falschen Apostel deutsch und liberal bleiben. — Die Hüttenberger Eisenwerks-Gesellschaft wurde mit der Oesterr. Alpinen Montan-Gesellschaft im Sinne der Art. 215 und 247H.-G.-B. durch Uebertragung des Vermögens und der Schulden der Hüttenberger Eisenwerks-Gesellschaft an die Oester-reichifch-Alpine Montan-Gesellschast gegen Gewährung von 60.000 Actien der letztgenannten Gesellschaft, und zwar je eine Actie ü, 100 fl. der Oesterreichisch-Alpinen Montan-Gesellschaft für je eine Actie von 200 fl. der Hüttenberger Eisenwerks-Gesellschaft vorbehaltlich der Genehmigung der Staatsverwaltung vereinigt. — (Vom Deutschen Schulvereine.) Dem Deutschen Schulvereine in Wien sind neuerdings zugeflossen: Sammlung des deutschen Landes-Lehrervereines in Böhmen 42 fl., vom Kreisturn-rathe der deutsch-österreichischen Turnvereine 50 fl., Spende des Neichsrathsabgeordneten Rud. Auspitz für die Schule in Butschoritz 50 fl., von der Ortsgruppe in Graz 1246 fl. 94 kr., darunter Bezirksausschuß Gröbming 21 fl., steirischer Sängerbund in Graz 20 fl., Verein Almbrüder in Graz 20 fl., südösterr. Turngau 20 fl., allgemeiner Grazer Turnverein 20 fl., Schützengesellschast Eggenberg bei Graz 20 fl., steirischer Gebirgsverein in Graz 20 fl., Professor Keyer zur Feier der Vermählung des Kronprinzen 50 fl., kaufmännischer Verein in Graz 50 fl., Studenten-Thcaterclub in Graz 30 fl., Erträgniß der Lessingfeier in Graz 48 fl. 45 kr., Unbenannt mit dem Motto „Zur Feier der Vermählung des Kronprinzen wünsche ich nicht nur durch Beleuchtung der Fenster, sondern auch zur Erleuchtung und Veredlung der Geister beizutragen" 25 fl., Section des österr. Alpenvereines in Graz 26 fl., Legat Sr. Excellenz des Feldmarschall-Lieutenants Tegetthoff 100 fl., Herr Moriz Gröbl in Prag 500 fl., Fortsetzung der Sammlung im deutschen Casino in Prag 325 fl., Gründerbeiträge bei Constituirung der Ortsgruppe Auscha 130 fl. Vermischtes. — (LiterarischeCongress ein Wien.) In der vorigen Woche wurde in Wien die dieß-jährige Versammlung des Deutschen Schriftstellerverbandes und der Internationale literarische Congreß abgehalten. Gegen 300 „Ritter vom Geiste" nebst einem Dutzend weiblicher Schriftstellerinnen hatten sich in der Residenzstadt eingefunden, um dort ihre gegenseitigen Meinungen auszutauschen und Berathungen über den Schutz des geistigen Eigenthums zu pflegen. Der Wiener Journalisten- und Schriftstellerverein „Concordia", sowie die Commune Wien boten Alles auf, um den aus aller Herren Ländern erschienenen Literaten den Aufenthalt so angenehm als möglich zu gestalten. Die beiden Schriftstellerverbände hielten die Versammlungen separirt. In den Sitzungen des Deutschen Schriftstellerverbandes, dessen Präsident Dr. Friedrich Friedrich ist, wurde der Präsident der „Concordia", Johannes Nordmann, zum Ehrenpräsidenten gewählt. Die Sitzungen des Internationalen Congresses wurden fast ausschließlich in französischer Sprache verhandelt und führte Louis Ulbach (Paris) das Präsidium. Das Programm für die Tage der literarischen Congresse war nachstehendes: Sonntag den 18. September. Abends 8 Uhr in den Sälen der k. k. Gartenbau-Gesellschaft Begrüßung des Deutschen Schriftstellertages. 1. Begrüßung des Prä sidenten der „Concordia", Herrn Johannes Nordmann. 2. Erwiderung des Vorstandes des Deutschen Schriftstellerverbandes, Herrn Dr. Friedrich Friedrich. 3. Concert der Militär-Capelle des Regimentes Mollinary. Bei günstiger Witterung wird nach Schluß der Begrüßungsreden der Garten geöffnet. Montag den 19. September. Vormittags 10 Uhr: Erste Sitzung des Deutschen Schriftstellertages. 1. Begrüßungsrede des Bürgermeisters der k. k. Reichs-Haupt- und Residenzstadt Wien, Herrn Dr. Julius Ritter v. Newald. 2. Begrüßungsrede des Präsidenten der „Concordia". Beginn der Berathungen. Nachmittags 2 Uhr: Vorbereitende Sitzung des Internationalen literarischen Congresses. Abends 8 Uhr in den Sälen der k. k. Gartenbau-Gesellschaft: Begrüßung des Internationalen literarischen Congresses und Festkneipe. 1. Begrüßungsrede des Präsidenten der „Concordia", Herrn Johannes Nordmann. 2. Erwiderung der Präsidenten des Internationalen literarischen Congresses. Hierauf Festkneipe. 1. Concert der Militär-Capelle Mollinary. 2. Vorträge des Kärntner Quintetts. 3. Vorträge des komischen Quartetts Udel. 4. Production des Herrn Professors Syrinek. Dienstag den 20. September. Vormittags 10 Uhr: Erste Sitzung des Internationalen literarischen Congresses. 1. Begrüßungsrede der Herren Vertreter der hohen Regierung. 2. Begrüßungsrede des Bürgermeisters der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien, Herrn Dr. Julius Ritter v. Newald. 3. Begrüßungsrede des Präsidenten der „Concordia". 4. Bericht des General-Secretärs der Internationalen literarischen Association. 5. Eröffnung der Berathungen. 10 Uhr: Zweite Sitzung des Deutschen Schriftstellertages. Nachmittags 3 Uhr: Besichtigung des neuen Rathhauses unter Führung des Herrn Ober-Baurathes und Dombaumeisters Professor Schmidt. Man versammelt sich um ^8 Uhr vor der Hauptfront des neuen Rathhauses. Abends 7 Uhr im großen Cursalon (Stadtpark): Fest zu Ehren des Deutschen Schriftstellertages. Mittwoch den 21. September. Vormittags 10 Uhr: Sitzungen des Congresses und des Schriftstellertages. Mittags 12 Uhr 30 Minuten: Ausflug auf den Kahlenberg und Fahrt im neuregulirten Donaubette. Abfahrt präcise 12 Uhr 30 Minuten vom Landungsplatze am Directions-Gebäude der Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft (unter den Weißgärbern). Ankunft auf den Kahlenberg um 3 Uhr. 3*/z Uhr: Diner, gegeben von der „Concordia". Abends 6 Uhr: Rückfahrt. Donnerstag den 22. September. Vormittags 10 Uhr: Sitzungen des Congresses und des Schriftstellertages. Abends 7 Uhr: Festvorstellung im k. k. priv. Carl-Theater. Freitag den 23. September. Ausflug auf den Semmering. Früh 9 Uhr: Abfahrt vom Südbahnhofe mit Separatzug. Mittags 12 Uhr 30 Minuten: Ankunft in Mürzzuschlag. Mittags 1 Uhr: Diner, gegeben von der „Concordia". Nachmittags 3 Uhr 30 Minuten: Abfahrt von Mürzzuschlag. 4 Uhr 30 Minuten: Ankunft auf der Höhe des Semmering. Promenade auf den Wolfsberg. Gouter, gegeben von der „Concordia". 6 Uhr 30 Minuten: Feuerwerk des Kunstfeuerwerkers Stuwer. Abends 7 Uhr 25 Minuten: Abfahrt vom Semmering. Nach 10 Uhr Nachts: Ankunft in Wien. Samstag den 24. September. Vormittags 10 Uhr: Sitzungen des Congresses und des Schriftstellertages. Abends 8 Uhr: Abschiedsfest in den Sälen der k. k. Gartenbau-Gesellschaft (Parkring). Korrespondenz der Redaction. Mehrere Leser der »»LaibacherZeitung": Konnten Sie nach der Haltung des Blattes tn der letzten Zeit denn wirklich glauben, daß die AmtSzeitung unparteiische Mittbeilungen über die Landtagssihnngen bringen werde? Daß der Berichterstatter 8Is,VÄ- und vodro- und Hoch FrancS-Stücke 9.35. Verstorbene in Laibach. Am 18 September. Johann Reic, Schlosser, 26 I., Ressel-Platz 1, Lungen-Tnberkulose. — Gertraud Ilniek, Hausbesitzerin, 87 Z., PeterSstraße 56, Altersschwäche. — Georg Kral, Ver-zehrungSsteuer-Aufseher, 70 I., FlorianSgasse 82, Schlagfluß. Am 19. September. Theresia Milavec, HanSbesitzerstochter, 8 M., Froschgasse 3, Darmkatarrh. — Friedrich Schaschel, Be-zirkShauptmannSsohn, 8Vr I., Bahnbofgasse II, Äemngitig dasilaris. — Andreas Urankar, Taglöhner, 54 I., Castellgasse Nr. 12, Tuberkulose. Am 20. September. Anton Pretner, LehramtSeandidat, I63/4 I., Bahnhofgafse 12, Lnngen-Tuberknlose. Am 22. September. Anna Sidar, SchneiderStochter, 2 M., Floriansgasse 46, Auszehrung. Am 25. September. Josef Hinner, pens. k. k. Steuereinnehmer, 71 I., Polanadamm 14. Lungenlähmung. — Anna BoLiö, Näherin, 65 I., Deutsche Gasse 7, Leberentartung. Am 26. September. Sofie Pirnat, BäckermeisterStochter, 4 M., Polanastraße 47, Lungenentzündung. Am 27. September. August Jursa, Wagenmeisterssohn, 6 W.. Kirchengass« 11, Fraiien. — Karl Fischer Edler von Wildensee, k. k. pensionirter Major, 83 I., Herrengasse Nr. 8, Epithelialkrebs. I in Livilspitale. Am 17. September. BlaS Zorman, Inwohner, 76 I., Pyämie. —Am 21. September. Martanna Dolinar, JnwohnerStochter, 23 I., Polanadamm 50 (Jrrenhauö-Filiale), Lungen-Tubertnlose, Blödsinn nachTyphuS. — Am 23. September. Maria PapeL, TaglöhnerSwitwe, 26 I., Lungeii-Tnberkulose. — Georg Vidic, Inwohner, 83 I., Altersschwäche. Witterungsbulletin aus Laibach. September Luftdruv inMilli-Metern auf 0 reducirt Tage«- mittel Thermometer nach LelsiuS Nieder-schlag in Millimeter» Witterungi-Eharakter Tage«- mittel Mari-lMini-mum I MUIN 23 733-8 4-11'1 4-130 4-10'4 127 Nachi« und Morgen« starker Schneefall in den Alpen. 24 740 S 4- S'l 4-11'0 4- 7 V t>'S Nebel, Regen, empfindlich kalt. 25 LS 74» 8 4- 8 5 4-102 4- 7 8 »« Bewölkt, Abendroth. 7S!»'l) 7'7 4-12 8 4- 3.4 o.o Erster schwacher Herbstreif, schön, windig, kalt. 27 7404 8^8 4-112 4- 3 2 vv Nebel, heiter, gegen Abend windig. 28 7334 4-10 2 4- >4'« 4- 4'S v'k Nebel, heiter, Nachm. Eirrh»«wvlke». Stacht« Regen. 2» 740 « 4-11'S 4-13.0 4- 8 6 OU Tagsüber bewölkt. Allen Freunden und Bekannten rufen wir bei unserem Abgange von Laibach ein herzliches Lebewohl zu. Laibach, am 29. September 1881. LuarvLS und »vrwillv Lvvdv. .M^s M», 1,2» «L m» Mit 1. Oktober k.J. wird auf daS „Faibcher Wochenblatt" ein neues, bis Ende December d. I. lausendes Abonnement eröffnet. Unter Einem werden jene ?. IV Abonnenten, welche dm Pränumerationsbetrag pro IV. Quartal 1881 noch nicht eingezahlt haben, eingeladen, diesen Betrag gefälligst einzusenden an die Administration des „Laibacher Wochenblatt" (573> 3-3 Laibach» Herrengasse 12. Mit 1. October er öffnen wir ein neue« Abonnement auf die ^ ' Z-itung fürDamen-und Kinder-Toilettcn sammt reichhaltiger belletristischer Beilage. Diese Zeitung soll den Wünschen und Bedürfnissen vieler Hundert lausend Damen entgeqenkom- men. Dieselbe bringt in Wort u. Bild dieneuestenModen zurVer anschaulichung, nebstdem in der belletristischen Beilage reichhal tigen u. geistigen Unterhaltung« stöff.— Die,NeuenWienerMode-briefe" sollen eine Zeitung sein welche alle Bedingungen eines guten Haus- undFamilienblatte« erfüllt. — Die „Neuen Wiener Modebriefe" erscheinen monatlich einmal und kosten per Jahr 2 fl. Probe-Abonnement bi« Ende December 1881 Zu kr.— Vorzugs-Abonnement bis Ende 1882 fl. 2. Die Expedition der r?« „Neuen Wiener Modebriefc" H' » »» , VII.. «indengasse 1«. Kadiralcuren fin allen Geschwüren,Harn- , röhren- u. Blasenleiden, in noch so veralteterSyphili«, ^Nasen- und Rachenkrank-^ fheiren, in hartnäckigen^ II»utau8»oI>Iüx»a und in fallen Folgen der Selbst-^schwächung, Samenfluß,^ Pollutionen, nervöserBer-stimmungu.Neberreiznng, ^weißem Ülup und anderen^ ^Frauenkrankheiten leitet^ schonend m. gewissenhafter Sorgfalt und daher vielfach documcntirtem bestens fErsolge ZV, . «8«, i Wien, I., Rothen- ^thurmstraüe Str. I t,< v. 1U—SUHr.Auchbrieflich. KkinZahn schmm! 1V«« zahlen wir demjenigen, wel> Aauchkon Ml« Raiser-ZM- mjser jemals wiederZahnschmerze» bekommt. Einzige« Mittel zur Erhaltung schouer weißer und gesunder Zähne bii >» dar späteste Alter. 8. KMmim td" Breslau, Schuhbrücke 36. General-Depot für Oeste» reich-Ungar» bei (Anton 3-L z e r n y) Wien I. WaU- ^Jn" Laibach nur aNei» echt zu haben bei Hrn. Ap°.H' ^ul. V. I'i-llkoor)', horn.Apoth., Rathhau«M Nr. 4. Danksagung. Indem ich Ihnen hmm't für Ihr Kaiser-Zahnen" meinen verbindlichsten D»" sage, gereicht eS mir zur we-nugthuung. »bc len zu können, da» Kaiser-Aahnwasser mir und meiner Familie die vorrug lichsten Dienste M M«»-derung de« Weinstem« und Erhaltung der Zähne geleistet hat. . ^ Mit vorzüglichst» achtnng (SMir-l» üvorß AIslußL, Kaiserl. russischer Staatsrath. l. K. SlMz-KMckDle i» Dz. Schulbeginn am 17. Molier. Einschreibungen vom 1. bis 1?» October. Näheres besage» die Plakate und Programme, weliy lexier^ « voll vr. o. ». r»b«r. — vis WIlII»«I"Ü88VIIL tilxt Mell Ldlsn Ssrood »», a«u» ILlllläs »ll-«od>i-^>lok ullck llL-kkLlUr; I«t sin »lodsi-ss »IttsI ^ -e-s» voll o»r>!!»sv L»ki>so; »»»»olrt St» I-att lll Lr»»lc«o»>»uo»ro ri^llSiied, «i-MIIl äls RLum« oül dslsdoixlsra OE Olo L»i««rl. ru-si-oko " »«eisrii ll« k»t äi« »- »M^W»lI-W!88eiIie ill ckell SSvlltlioden - Lll»t»>toll »I« V«»lllko<:t!vll« ^ mlttsl ck«r Lr»»k«»iimiQoi- »»ck ,1, SsUillittel lll p»r»»it»r«', Z^srorioos» So» Lllllläe» Hllrvl» vlas, riLvo»« L. 120 Lr. VorrLtdix in »11s» reaorllvrLrtsa .^potke^eQ uvä ks-rkawerien äsr vstsrr. uu^ar. LIon»rodiv vvä äs» ^uslLQäes. klaupt-Ospöt ksi rLI-IX SLIMSVLIVI. Vien, l., 8onnenfslsgss8v 7. Lei Liier» unseren Oeposileuren ist Luck vr. v. k'über's altderüLvil«, seLou im ^»dre 1862 ru I^vväon mit Ser Flössen kreis-öleäLiNe LusxeLeiodvete k. priv. ?nritL«-LIur»»,n». «.«.ft,. 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Dies zu erreiche» ist da? beste und wirksamste Mittel Nr. Mll 8 I^vbe!N8b»l8«m. Dr. Nosa's Lebensbalsam entspricht allen diesen For-dernnge» auf das Vollständigste; derselbe belebt die gesammte Thätigkeit der Verdauung, erzeugt ein gesundes und reineS Blut, »nd dem Körper wird seine frühere Kraft und Gesundheit wiedergegeben. Derselbe ist für alle Verdauunpsbeschwerdeu, namentlich Appetitlosigkeit, saures Ausstößen, Blähungen, Erbrechen» Magenkrampk, Verschleimung, Hämorrhoiden, Ueberladuug des Magens mit Speisen rc.» ein sichere» und bewährtes Hausmittel, welches sich in kürzester Zeit wegen seiner ausgezeichnete» Wirksamkeit eine allge-meine Verbreitung verschafft hat. 1 große Flasche 1 fl., halbe Flasche 50 kr. Hunderte von Anerkennnngsschreibe» liegen zur Ansicht bereit. Derselbe wird auf frankirte Zuschriften gegen Nachnahme des Betrages nach allen Richtungen verschickt. Herrn Apotheker B. Fragner in Prag ! Seit 2 Monaten bin ich von einem Magenleiden gcqnält uud trotzdem ich verschiedene Mittel angewendet habe, war es mir nicht möglich, mich zu heile», aber kaum nachdem ich 6 Flaschen „Dr. Nosa's Lebensbalsain" genommen habe, bin ich gänzlich hergestellt, weshalb ich es als meine Pflicht betrachte, diesen Balsam jeder Person, die das Unglück hat, magenleidend zu sei», warm z» empfehlen. Mit besonderer Achtung Luigi Pippau, Kaufmann. a L I» KL IL K. Um unliebsame» Mißverständnissen vorzubeuae», ersuche die P. T. Herreu Abnehmer, überall ausdrücklich: Dr.Rosa'sLebensbalsam aus B.Fragners Apotheke in Prag zu verlangen, denn ich habe die Wahrnehmung gemacht, daß Abnehmern an manchen Orte», wenn selbe einfach Lebensbalsai» und nicht ausdrücklich Dr. Rosa's Lebensbalsam verlangten, eine beliebige, nicht wirkende Mischung verabreicht wurde. M.8iG vr. k08L'8 I.vbvII8dLl8LM zu beziehen nur im Hauptdepot des Erzeugers B. Fraguer, Apotheke „zum schwarzen Adler" in Prag, Ecke der Spor-»ergasse 205—III. L,l»IIKk»«I» : G. Pieeoli, Apotheker; I. S v o-b o d a, Apotheker; Jul. v. T r n k o e z y, Apotheker; Wilh. M a y r, Apotheker; r Dom. Rizzoli, Apotheker; Josef M o L n i k, Apotheker. Sämmtlichc Apotheken und größere Material- handlungen in Oesterreich-Ungarn habenDepots dieses Lebensbalsams. Prager Nimiersal-HanssMie, ein sicheres und erprobtes Mittel zur Heilung aller Entzündungen, Wunden und Geschwüre. Selbe wird mit sicherem Erfolge angewendet bei der Entünduug, Milchstockung und Verhärtung der weiblichen Brust bei dem Entwöhnen des Kindes; bei Abcefsen Blutschmären, Eiterpustel», Karbunkeln; bei Nagelgeschwü-re», beim sogenannten Wurm am Finger oder an derZehe; bei Verhärtungen, Anschwellungen. Drüsengeschwülsten; bei Fettgewächsen, beim Ueberbeinc; bei rheumatischen und gichtischen Anschwellungen', chronischen Gclenksciitzün-dmige» am Fuße, Knie, Hand und Hüfte» ; bei Verstau-chuiige»; beim Anfliegen der Kranken, bei Schweißsüße» »nd Hühneraugen; bei aufgesprungenen Händen und fiechteiiartige» Schrunden; bei Geschwülste» vom Stich der Jusecte»; bei alten Schäden, eiternden Wunden ; Krebs-geschwuren, offenen Füße», Entzündnnge» der Knochen-haiit-c. Alle Entzündungen, Geschwülste, Verhärtungen, Anschwellungen weiden in kürzester Zeit geheilt; wo es aber schon zur Eiterbildung gekommen ist, wird das Geschwür in kürzester Zeit ohne Schmerz aufgezogen und geheilt. In Dosen»» LS und 35 kr. S» v I» « r I» » I 8 » i». Das erprobteste und durch viele Versuche als da» verläßlichste Mittel bekannt z»r Heilung der Schwerhörigkeit »nd zur Eilangung des gänzlich verlorenen Gehöres. 1 Fläschchen 1 st. ö. 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Stock, _____________________dei'M^LAL- „07) „_8 xxxrexxxxrexrere x xxxrexxrex: Gichtgeist bewährt nach Dr. AUaUv, » 50 kr. ist entschieden das erprobteste Mittel gegen Gicht und Rheumatismus, Gliederreißen, Kreuzschmerzen» Nervenschmerz, Anschwellungen, Steifheit der Muskeln und Sehnen rc., mit welchem nach kurzem Gebrauch diese Leiden gänzlich behoben werden, wie die» bereit- massenhafte Danksagungen beweise» können. Alpenkränter-Syrup, krainischer, MrLV.H^sschm-m-! Brust- »nd Lungenleiden. 1 Flasche S8 kr. Sr ist wirksamer al« alleim Handel vor-kommenden Säfte und Syrupe. Biele Danksagungen erhalten. feinste Sorte vorzüglich gegen Scropheln, LunLE ^ ^or^cy.^eoerryrun, sucht, HautausschlSge und Drüsenanschwellungen. 1 Flasche KV kr. AnatherinEundwaffer, treibt snfort den üblen Geruch au« dem Munde, l Flasche <» kr. 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