Nr. 186. Donnerstag, 14. August 1890. 109. Jahrgang. Mbacher Zeitung. ««"'Mi^a n << ^.'' M" Postverlenblin«,: ssanzjiihri« fl, 15. halbjHhrlg st, 7 5N. Im Lomptoli: llciüe c»'^ .' balbiahrig fl. 5 5«. Mr die ZusteNuil,, in« Ha»« „ai'zjähsil, st, l. - Infertionsacbür: ssür ^ ""'lralc bl« ^,, 4 ^si„„ .^^, ^ yM»-^ per «silr s> lr,: bci «stslrn Wicderholunssr» per ZcUr « lr. Die «Laibacher Zcttung» erscheint täglich mit NüsiilllMs der Konn- »»b ssriertag<. Die Ndmlniftrotlo» befindet sich Llml>rrl«plak L, die Redaction Vahnhosnalse 24. Lprrchstundi'i, drr Nebacüon läßlich uo» <» l>>« l» Uhr vormuwgl, — Unlranlicrte Vliese wrlde» »ich« Nüsssüommen »üd Waiixwiptc üicht ziiruclsseilrll! ^"^ts h. Feiertages wegen erscheint die nächste mummer am Samstag den 16. August. Mntlicher Mis. h.,.,Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Aller- dem?. Erschließung vom 6. August d. I. dem mit N «s'5 ""b Charakter eines Hofrathes bekleideten von m ? ^ Kreisgerichte« in Przemysl Adolf Edlen d 'Fassen anlässlich der erbetenen Verfehnng in ' vleibenden Ruhestand das Ritterkreuz des Leopold- "ens allergnädigst taxfrei zu verleihen geruht. U« Se. t. lmd k. Apostolische Majestät haben mit Va.V^ Entschließung vom 31. Juli d. I. den teck V ^"g. Höfert zum Oberbaurathe bei der traV"' Abtheilung der Post- und Telegraphen Cen» '..^"tui'g und den Baurath Friedrich Strnischtie Di" . belbcmrathe bei der Post. und Telegraphen-cmwn fiir Oesterreich unter der Enns allerquädigst su "nennen geruht. ________Bacquehem m. p N.,v3". k- l. Landespräsident in Krain hat den k. k. ^"d Folalowsly in Tschernembl iib°^7.^n Ansuchen in gleicher Eigenschaft nach Loitsch zuln?/^?"' Thierarzt in Loitsch Franz Majdi^ ftl p"v'ionschen l. k. Bezirksthierarzt mit der Dien-ernaüm ^ ^" Vezirlshauptmannschaft Tschernembl Nichtamtlicher Hheil. Serbien «nd Griechenland. «. Wien, 12. Austust. lM^^!"2mlra. kam diesertage die Nachricht, die Emflusa "Mrung sei bestrebt, 'ihren diplomatischen ^'" geltend zu machen, dass «Utes Fi^^ '"b'scheu und der griechischen Regierung ein lands f3"^"e" zustande komme. Da« Ziel Russ« wlitisck' av ^' °"^ ber Balkan. Halbinsel eine starke ist. Nns^ - ""? zu schaffen, welche kräftig genug eines lnle5 «?^M in Schach zu halten. Die Idee ist nicht neu. Schon vor Mo-Damals ? 7 ^" ^" Zeitungen viel erörtert worden. GrixH,.^eß es, es sei darauf abgesehen. Serbien, üniqen ? s^""b Montenegro zu einer Allianz zu verrolle n f i!^ berufeu wäre. eine präponderiercnde "MniN. n ^kau-Halbinsel zu spielen. Ein monte-c»uf M Unterhändler hielt sich längere Zeit in Athen ^"" oie ari^il^. Regierung dem Plane gefügig zu machen. Auch ein serbischer Staatsmann hielt sich zu dem gleichen Zwecke in Athen auf. Es kam jedoch zu nichts. Die Sache verlief im Sande und man hörte nichts von ihr, bis gegenwärtig der Plan wieder in neuer Gestalt auf» taucht. Das Motiv, dass Rus5laud bestimmte, die halbvergessene Idee wieder aufzugreifen, sie gerade jetzt wieder hervorzuholen, ist erkennbar genug: Es ist der Verdruss, der Aerger iiber den Triumph, den die but« garische Regierung in der macedonischm Kirchenfrage errungen und der das Prestige Bulgariens in den Augen der Balkanvölker so hoch erhoben hat. Vergeblich waren alle Vorstellungen und Proteste der russischen Regierung in dieser Sache. Russland hatte den Process schon verloren, noch ehe es ihn begonnen, da der Sultau nnd die Pforte sich immer darauf berufen konnten, mit der Regelung der maccdonischeu Bischofsfrage eine Forderung zu erfüllen, die in früheren Jahren in der dringendsten Weise von Russland selbst erhoben worden ist. Directe Revanche für die Missachlung ihres Stand» Punktes zu nehmen, ist der russischen Regierung wohl nicht gut möglich. Der Anlass. wie wichtig er auch fiir Macedonien und die Bulgaren sein mag. ist doch wohl zu geringfügig, um als Vorwaud für cine Intervention oder eine Kriegsdrohung gelten zu können. Man muss demuach auf Umwegen trachten, dem bulgarischen Fürstenthum den errungenen Vortheil abwendig zu machen, es in seinem Ansehen und seinem Einflüsse möglichst herabzudrücken. Dazu ist mm eben das Pro« ject einer serbisch-griechischen Schuh» uud Trutz Allianz gut gei'ug. Mit solch einem Schachzuge können die Türkei und Bulgarieu zuglrich geschlagen werden, und das ist es ebeu. was erreicht werden soll. Allein zu einem serbisch'griechischen Bündnisse gehört nicht bloß der gute Wille Serbiens, sondern anch der Griechenlands, und das ist gerade der Punkt, an dem der ganze Plan scheitern wird. Griechenland und Serbien haben gar keine gemeinsamen Interessen. Sie fühlen sich nur liiert in der Gemeinsamkeit der Ab« wehr der blügarischen Aspirationen auf Macedonien. Sowie aber die Frage positiv grstcllt uud die Theilung der nationalen Sphären Bulgariens aufs Tapet gebracht würde, würden, anch Griechen und Serben so fort nneins werden. Mit Bezug auf Macedonien sind auch sie untereinander Rivalen. Ueberdies wäre eine Cooperation Griechenlands und Serbiens unter alle» Umständen mit großen Schwierigkeiten verbunden, und auf dauernden Erfolg hätte keiner von ihnen zu hoffen, da die Bulgaren bei ihrem starken Nationalgefühl sich weder von Griechen noch von Serben unterjochen ließen. Griechenland und Serbien könnten dem bulgari« schen Staate allerdings sehr gefährlich werden, wenn etwa Russland eine militärische Action gegen Bulgarien ins Werk sehte. In solchem Falle könnten Serbien und Griechenland sehr wirksame Helfer abgeben und den vereinten Bemühungen könnte es dann unschwer gelingen, das kleine Bulgarien zu erwürgen. Allein wenn Russland einmal zu einer Action mit den Waffen gegen Bulgarien sich entschließt und wenn von den europäischen Mächten sich keine rührt, um ein solches Beginnen zu hindern, dann ist Bulgarien ohnehin verloren, auch ohue das Hinzuthun Griechenlands und Serbiens. Die Uebermacht des großen Russland dem kleinen Bulgarien gegeuüber ist eine so überwältigende, sn erdrückeude, dass Russland sich schämen würde, zur Bezwingung eines so geringfügigen Gegners noch fremde Hilfe in Anspruch zu uehmen. Für den Kriegsfall ist sonach die serbisch-griechi« sche Allianz ohne jegliche Bedeutung. Glücklicherweise steht ein solcher Fall überhaupt nicht in Aussicht. Der Zar will keinen Krieg und er wird. wie die Dinge stehen, um Bulgariens Willen einen Krieg nicht an-fangen. Wir dürfen mit gutem Grund einer weiteren Periode des Friedens entgegensehen. Unter diesen Ver« Hältnissen erscheint das Gerede von dem serbisch-griechischen Bündnisse als eine leere Drohung, die nicht geeignet ist, irgend jemanden zu schrecken. Wenn man in Petersburg wirklich darauf sinnt, das Prestige Bulgariens herabzudrücken und Stambulov einzuschüchtern, so wird mau nach anderen Mitteln Umschau halten müssen. Mit dem Gerede von der serbisch'griechischen Allianz wird schwerlich ein starker Effect zu erzielen sein. Politische Uebersicht. (Oesterreich-Ungarn und Serbien.) Wir haben vor kurzem an dieser Stelle einen Artikel des Belgrader «Odjek» auszugsweise reproduciert, der sich sehr heftig gegeu den zwischen Oesterreich-Ungarn nnd Serbien bestehenden Handelsvertrag kehrte, alles Ungemach, welches Serbien heimgesucht, von dem Be» stände dieses Vertrages ableitete und der Ansicht Aus» druck gab, dass Oesterreich.Ungarn stets auf die Schädigung der serbischen Production hingearbeitet habe. Um deu Wert dieser Behauptungen in das richtige Licht zu sehen, genügt es, auf die Thatsache hin-zuwriseu. dass OesterreichUugarn der einzige Staat ist, welcher den serbischen Producten bei der Einfuhr Ve-günstigungcn gewährt. Selbst nach Abschluss des Handelsvertrages sind bei der vor einigen Jahren vor- Jeuilleton. Graf Taafse zu Hause. 5000 , .!!? ^^ Reichthum in den Silberminen. . "g war >i« Ue Arbeiter ausgebeutet wurden. Silber-!" den N«^ Vergstadt. Auch eiue Perlenfischerei wurde l"l Vesiko?« betrieben, und noch hente b.finden sich ^ße.'A oesgräflichrn Hauses Perlen von seltener " dort n s ^ M" Schönheit und bedeutendem Werte, Da« m ?"' wurden. Al'Neh un^ tschau "lit dem anstoßenden Gute linsten ^s,/^. Städtchen Silberberg haben wie die »rohen zLmVl" '" Vo'Wen ihre Geschichte. Alle die "Nd Eu^p'c' welche im 17. Jahrhunderte Böhmen Ü.en der N.f„ ^"^en, die umgestaltenden Vewegun» listen au l"^« und des dreißigjährig... Krieges l'che Arbeit«^., "^tzung nach. welche heute die sr,ed-"eltsstatte des Grafen Taaff? bildet. Auch die sociale Frage spielte in dieser Geschichte eine Rolle: Das Städtchen Silberberg hatte nämlich das Glück, dass dort im Jahre 1510 Silber gefunden wurde, die Ausläufer der großen Erzlager von Przibram und Ioachimsthal. welche erst später entdeckt wurden. Die Herren von Rosenberg betrieben die Silberausbeute, und wegen seines Silberreichlhums wurde der kleine Ort zum Städtcheu erhoben. Der Ort war früher glücklich, aber das Silber brachte Streitigkeiten uud Wirren und es brachte, wie der Reichthum überhaupt, Sorgen und Conflicte. In den Archiven von Ellischau uud Silberberg liegen die Zeugnisse für die socialeu Conflicte vor. Die Arbeiter klagen den Herrn von Rosenberg an, dass er daü Silber 8 bis 9 Tage liegen lasse, ohne zu zahlen, uud dass die Bergleute Schulde« macheu müssen. Dann wird die furchtbare Autlage gegen den Herrn von Rosenberg erhoben, das« er die Arbeiter in Gold zahle und dass diese, um Sil< ber zu erlangen, in der ganzen Umgebung sich bemühen müssen, das Gold umzuwechseln. Eiue Frau von Michnih nahm sich der Arbetter an: diese Schlossherrin scheint schon vor drei Iahrhun' derten sich in dcr Rolle der Louise Michel gefallen zu haben, aber hoffentlich trank sie weniger uud hielt auch weniger lange Ncdm. Sie verfasste den Arbeitern die Eingaben und erhob auch die schreckliche Anklage, welche heute Louise Michel nicht erheben würde, dass die Herreu vou Rosenberg in Gold uud nicht in Silber zahlen. Der Herr vou Roseuberg hat auf die socialdemokratischen Nnreguugeu der Frau von Michnih die richtige Antwort ertheilt; er erklärte, wie es auch heute ein Industrieller thun würde, dass er keine höheren Löhne zahlen könne, dass er mit Schaden arbeite und dass er zugrunde gehen müsse — wie alle Industrielle» auch heute in ähnlicher Lage zu klagen pflegen. A»ch damals war eben dem Albeiter der höchste Lohn zu ge> ring und dem Arbeitgeber der niedrigste Lohn zu hoch. Ferner erwiderte Herr von Rosenberg, dass die Zah» lung in Gold wohl kein Verbrechen sei. und wenn die Arbeiter das Gold nicht einwechseln können, so möge Frau von Michnitz den Banquier machen und den Arbeitern Silber statt Gold geben. Aber die Regierung entschied anders: rs gab da» mals zwar noch' keiue international? Aibellerschiib-couftreuz. allein dem Könige erschienen die Löhne fur die SillK'rarlic'iter doch zu gering, und er verordnete, dass Hclr von Rosenberg höhere Löhne zahlen möge. Das war eiue einfache Lösung der socialen Frage von damals. Die Silberherrlichkeit von Silberberg dauerte aber nicht lange. Nach 28 Jahren wurde die Silber« förderung aufgegeben, weil die Stollen durch Wasser ertränkt worden waren. Mau sieht noch heute die «ersäuften» Silbcrstolleu, welche wieder nutzbar zu. machen nicht möglich erscheint, da die AuKpnmpana. des Wassertz zu große Kosten verursachen würde. Die Herrschaft Ellischau war nacheinander Eigenthum des Herrn von Soichoviky. dann deK Grasen Laibacher Zeitung Nr. 186. 1534 14. August 1890^ genommenen Revision des österreichisch »ungarischen allgemeinen Zolltarifs für Getreide serbischen Ursprungs sehr erhebliche Iollermäßigungen zugestanden worden. Infolge des Vertragsverhältnisses ist demnach den serbischen Erzeugnissen im ganzen Bereiche des öster« reichisch-ungarischen Zollgebietes der Markt unter den günstigsten Bedingungen eröffnet. Die statistischen Handels« ausweise zeigen, dass der serbische Handel es verstanden hat, diese Begünstigungen sich zunutzen zu machen, und dass er auch heute noch entsprechende Vortheile daraus zieht. Ob Serbien vollwertigen Ersatz für diese Vortheile finden würde, wenn es die vom «Odjek» so tief beklagte Versäumnis nachholte und seine ökonomischen Beziehungen zur österreichisch - ungarischen Nachbarmonarchie nach dem Beispiele Rumäniens einrichten würde, soll hier nicht entschieden werden; sollte der «Odjek» mit diesem Rathe durchdringen und hiebei eine herbe Enttäuschung erleben, so könnten wir ihn nur an den Spruch erinnern: «Volsnti non M in-Mri».» (Zur Lage in Böhmen.) Zum gegenwärtigen Stande der böhmischen Angelegenheiten schreibt man aus Prag: Uebereinstimmenden Nachrichten zufolge, welche wir zu bestätigen in der Lage sind, wird die Einberufung des böhmischen Landtages für Ende September erfolgen. Man nimmt an, dass sich vorher bei den Parteien der Wunsch oder das Bedürfnis er« geben könnte, miteinander nochmals in Berührung zu treten und ein Einvernehmen über die Behandlung der Ausgleichsfraqen anzustreben. Von Seite der Regierung wird, so viel scheint festzustehen, eine Ingerenz auf diese Bestrebungen nicht genommen werden; ebenso wenig scheint man in maßgebenden Kreisen daran zu denken, den beiden Parteien neue, über den Rahmen des bisherigen Verhandlungsmaterials hinausreichende Vorlagen zu unterbreiten. (Auflösung des ungarischen Lesevereines.) Nachdem das Ministerium des Innern den Recurs gegen die von der steiermärkischen Statt-halterei verfügte Auflösung des ungarischen Lesevereines in Vraz zurückgewiesen hatte, wurde dieselbe, wie das dortige Amtsblatt bekanntgibt, rechtskräftig. Die Auflösung erfolgte wegen einer Kundgebung des Vereines w der Kossuth»Affaire. (Rücktritt Dr. Bräfs.) Professor Doctor Vr«H wird auf Nnrathen seines Schwiegervaters Doctor Rieger wegen Misshelligkeiten mit dem Consortium der «Politik» alle seine Stellen niederlegen, auch vor der Landtagssession als Landesausschussbeisiher resig« nieren und sich lediglich auf seine Universitätsprofessur zurückziehen. (Donau'Monitore.) Nach dem «Szeg. Hir.» sollen die Donau'Monitore in Zukunft auf die Donau und deren Nebenflüsse vertheilt werden. Der Monitor «Llilha» befindet sich jetzt in Szegedin, und vom nächsten Jahre an soll ein Monitor bleibend in Szegedin stationiert werden. Ein Monitor bleibt in Budapest und ein dritter kommt auf die Save; des letzteren Stationsplatz ist jedoch noch nicht endgiltig festgestellt. (Reichsrathswahl.) Bei der vorgestern in der Praqer Handels« und Gewerbekammer vorgenom« menen Ersahwahl eines Reichsraths»Abgeordneten an Stelle des verstorbenen Abgeordneten SaläZek wurde von der Majorität der Kammer der ehemalige Abgeordnete Universitäts.Prof'ssor Josef Kaizl einstimmig gewählt. Die deutschen Mitglieder der Kammer be« lheiligten sich nicht am Wahlacte. (Aus Budapest) wird gemeldet: Der Führer der gemäßigten Opposition, Dr. Fenyuessy, erklärte in einer Rede vor seinen Wählern in Ugod seinen Ein« tritt in den Verband der Regierungspartei, weil die gemäßigte Opposition bei der Identität ihres Programms mit dem der liberalen Partei keine Existenzberechtigung mehr habe. Die Wähler nahmen diese Erklärung enthusiastisch auf. (Handelsmuseum in Sarajevo.) In Sarajevo fand vorgestern in Gegenwart der Spitzen der Behörden die officielle Eröffnung der dortigen Filiale des Pester Handelsmuseums statt. Die Besichtigung der im eigenen Hause in drei großen Sälen untergebrachten reichhaltigen Mustersammlung, an welcher derzeit 70 Firmen betheiligt sind, befriedigte allgemein. (Weltliche Vertreter Roms.) Nach einem dem «Journal des Dsbats» aus Rom zugehenden Telegramme ist dort das Gerücht in Umlauf, dass der Vatican auf dem Punkte stünde, einen weltlichen diplomatischen Agenten den bedeutendsten Nuntiaturen zu« zutheilen. Leo XIII., der sich schon seit langem mit diesem Plane beschäftigt, erachtet, dass es für den päpstlichen Stuhl vortheilhaft wäre, an den fremden Höfen neben dem Nuntius einen Vertreter zu haben, der in der Lage wäre, sich an d?m gesellschaftlichen Leben zu betheiligen und sich nicht die gleiche Zurückhaltung auferlegen müsste wie ein Priester. (Helgoland.) Nach einer Meldung der «Kölnischen Ztg., sollen im nächsten Reichshaushaltsetat bereits erhebliche Summen für die Befestigung Helgolands ausgeworfen werden, da der kostspieliqe Bau des Nordostsee-Canales erst nach Befestigung Helgolands zur Sicherung des deutschen Reiches von der Seeseite dienen könne. (Russland und die Armenier.) Auf der Pforte glaubt man, dass die armenischen Unruhen der jüngsten Zeit auf Anstiftungen von Seite Russlands zurückzuführen sind. Ein einflussreicher Politiker soll geäußert haben, Russland werde sich für sein Miss» geschick in Bulgarien auf armenischem Gebiete zu revanchieren trachten. (Von der Irredenta.) Die Niederlage des irredentistischen Candidaten Barzilai bei der Deputier« tenwahl in Rom wird als gutes Zeichen dafür an« gesehen, dass die Wählerschaft Roms auf die Erhaltung eines guten Einvernehmens mit Oesterreich-Ungarn den richtigen Wert legt. (Das griechische Cabinet) wurde durch die Ernennung Tsancado's zum Kriegsminister und Kanakaris' zum Unterrichtsminister ergänzt. Die Spal« tung unter den Mitgliedern der Opposition wird immer größer; das Ministerium gewinnt an Boden. (Die Armee des Sultans von Ma« rokko) wurde nach einer Madrider Depesche vom Vorgestrigen von den Rebellen bei Aitivsi geschlagen; die Rebellen brannten die Citadelle nieder, massacrier« ten über hundert Gefangene, folterten und enthaup« teten den Sohn des Gouverneurs und belagern jetzt Sefro. (In Buenos« Ayr es) fand zu Ehren der «llnio lüivica», die den jüngsten Aufstand gegen den Präsidenten Celman angeregt und geleitet hatte, eine imposante Kundgebung statt, an welcher 60,000 Personen theilnahmen, welche die Candidatur des Generals Mitre als künftigen Präsidenten der Republik lebhaft acclamierten. Die Straßen waren beflaggt. (Aus Central-Amerika.) Der Gesandte der Vereinigten Staaten bei den centralamerikanWN Rcpubliken bot die Vermittlung der UnionsregierM zwischen San Salvador und Guatemala an. Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das ungarische Amtsblatt meldet, für die durch Brand geschädigten Bewohner der Gemeinde Püspöl-Hatva" 800 fl. und der Gemeinde Moor 2000 fl.; ferner f« Schulbauzwecke der römisch-katholischen KirchengemeUM von Herczegfalva 200 fl., der römisch. katholisch" Kirchengemeinde von Kercza 150 fl.. der griechlM katholischen Gemeinde von Bulöcz 100 fl. und"" griechisch-katholischen Gemeinde von Ubrecz 100 st> i" spenden geruht. — (Vom Hofe.) Se. Majestät der Kaiser begibt sich am 28. d. M. zu den bei Vöcklabruck abzuh" tenben Manövern, woselbst drr Monarch bis 2. ScPtclNw weilen wird. Von Vöcklabruck trifft der Kaiser zu kurze" Aufenthalte in Wien ein und begibt sich am 3, Septemve zu den am 4. und 5. September zwischen Mährischeste und Teschen stattfindenden Manövern. Am 4. Septem"" trifft der Kaiser in Teschen ein, woselbst er im Sch'^ des Erzherzogs Albrecht Absteigequartier nimmt. 17. September, nach Schluss der Manöver in Unga"' trifft der Kaiser in Gödöllö ein. — (Reform des Collegiengeldes '" Ungarn.) In Budapest wurde ein Erlass des U«'« richtsministers Grafen Albin Csaky veröffentlicht, wornA vom Unterrichtsjahre 1690/91 angefangen an der U" versität in Budapest das Collegiengelo abgeschafft "" dafür ein einheitliches Unterrichtsgeld von 30 st ^ Semester für jeden ordentlichen Hörer der Univeri vorgeschrieben wird. Ueber die Verwendung des eingef^ nen Schulgeldes theilt der Erlass mit, dass hievon 5 ^ cent in die Staatscasse, weitere 5 Procent zur H°" rierung unbesoldeter Docenten, 3 bis 4 Procent i Besoldung der Repetitoren, Adjuncten und Assistenten " der Rest zur Ausbesserung von Gehalten, zu Qua"" geldern und Alterszulagen verwendet werden soll. ^ — (Der Ehefriedens - Schinken) ^, mittelalterliche Sitte, welche sich ip dem Flecken M""".^ in Essex bis zum heutigen Tage erhalten hat, ^^z dem Ehepaare, welches" «während eines Jahres ""^mist Tages» seit seiner Verheiratung keinen ehelichen ^^ gehabt, noch während dieses Zeitraumes den ^ gehegt hat, wieder unverheiratet zu sein, einen rm s Schinken zu schenken, wurde am 4. August mit gl "^ Erfolge wiederbelebt. Die erfolgreichen Bewerber «n» ^ Schinken waren ein Kärrner Namens John Hoy ^ Tottenham und dessen Ehehälfte. Die PruM ^z Bewerber fand in einem großen Zelte vor einer Jungfrauen und Junggesellen zusammengesetzten ^ ^ und einem «Richter» statt. Hoy und seine Frau ""^ als ihnen der Preis zuerkannt wurde, auf spitzen ^, ncn knieend den vorgeschriebenen Eid leisten.und ^ ^, später, auf einer Nank sitzend, im Triumph ^ getragen. ^l) — (Von der vaticanischen Vibl»ol^ Papst Leo XIII. hat kürzlich in Bezug auf die v° ^, nische Bibliothek eine Verfügung getroffen, die "" ^ lich in Rom sehr sympathisch aufgenommen wll^^lchl^ her war die Bibliothek nur Gelehrten und ^'^.gpfi' sorschern auf Grund specieller Bewilligungen des p ^, lichen Secretariates zugänglich. Leo XIII. hat "M^ Putting; von dem letzteren gieng sie im Jahre 1769 auf den Grafen Franz Xaver Taaffe über. Graf Franz X. Taaffe. Baronet von Vallymote und Earlingford, gehörte einem irischen Adelsgeschlechte an, welches mit der Geschichte Irlands innig verknüpft ist. Schon im 17. Jahrhundert hatte die Familie Taaffe Irland verlassen und sich in Böhmen angesiedelt, wo sie im Jahre 1678 das böhmische Indigenat erwarb. Ein Theobald Graf Taaffe war der erste Taaffe, der mit Oesterreich in Berührung kam. Karl II. schickte ihn als Botschafter zum Ka«ser Leopold I., um diesen Souverän zur Unterstützung des Bischofs von Münster zu bewegen, welcher gegen Holland focht. Seit dieser Zeit sind die Taaffe eigentlich in Oesterreich, und ihre Auswanderung aus Irland wird von einem Historiker in folgender Weise erklärt: «Als die Grafen Taaffe er. kannt hatten, dass wedet ihre Treue an den angestammten König den Fall aufzuhalten noch ihr Festhalten an dem katholischen Glauben den Siegeslauf der Gegner zu hemmen vermöchte, verließen sie ihr Vater« land.» Ein Sohn des Grafen Theobald war Franz Graf Taaffe; er wurde Erzieher des Herzogs von Lothringen, des Sohnes Karl V. Dieser Graf Franz Taaffe war ein hervorragender Held und zeichnete sich in den Schlachten von Mühlheim und Sinzheim sowie b" PH'UvMera. °u«. Im Jahre 1683 spielte Graf Taaste be.m Entsahe von Wien eine hervorragende Rolle; m,t emem Häuflein Reiter der Arcierenaard schlug er den Angriff der Türken bei Petron ll zurück und am Entscheidungstage, am 12. September 1683, erbeutete er einen großen Theil der Effecten Kara Mu-stapha's. welche von dem Herzog von Lothringen als Eefchenk an den König Jakob von England abgesendet wurden. Auch bei dem Enlsahe von Ofen und in den Schlachten von Waizen und Gran hat der Feld» marschall Graf Taaffe sich als Commandant irischer Söldlinge Hervorgelhan. Auch die Nachkommen dieses Grafen Taaffe haben in der Armee Hervorragendes geleistet, und ein zweiter Graf Taaffe ist in der Kriegs« geschichte Oesterreichs als Adjutant des Erzherzogs Karl berühmt und hat in der Schlacht von Wagram durch eine kühne Waffenthat seinen Namen unsterblich gemacht. Der Vater des heutigen Ministerpräsidenten war der Präsident des Obersten Gerichtshofes Graf Ludwig Taaffe. Graf Ludwig Taaffe hat den Grund gelegt für die Einheit der Rechtsprechung in Oesterreich und für die heutige Organifation des Obersten Gerichtshofes. Er hat auf Ellischan große Verbesserungen eingeführt, das Schloss renoviert und als ein Zeichen seiner frommen Gesinnung ein Ablasskreuz errichtet, welches neben der Kirche aufgestellt ist. Dieses Kreuz und die St. Nntons'Kapelle, bei welcher die Familiengruft des Hauses Taaffe sich befindet, wird von den Landbewohnern in hohen Ehren gehalten, und der fromme Glaube führt zahlreiche Andächtige an diese geweihten Stätten. Auch Graf Eduard Taaffe besucht häufig die St. Antons-Kapelle. Die hundertjährige Geschichte des Hauses ^ jhl welche sich auf dem Gute Ellischau abgespielt ha^H wohl ein Recht, dasselbe als das Stammgut der ^ ^ zu bezeichnen, sowie man die Familie Taaffe, ^^e« sie irischen Ursprungs ist, eine österreichische ^ ^ muss. Ihr ganzes Wesen ist österreichisch, ihr U.^. Denken, ihr ganzes Fühlen entspricht dem 6)^l sjde^ Der gegenwärtige Chef des Hauses, Ministerp"! ^t Graf Taaffe, ist der Typus des Oesterreich"» ^. allen Vorzügen desselben, mit allen seinen W" eigenthümlichleiten. ^, . sj»^ In einem kleinen Wäldchen nächst Misch"^, man eine getreue Nachbildung des irischen ^ ^ schlosses der Taaff^s, der Ruine Vallymote, wely^ Original mit Genauigkeit wiedergibt, ^ AN ^ würdiger Bau in dem Stile der alte» Casteu ' .^l man sie auch bei uns noch häufig vorfindet. ^. M^ Ruine führen den Grafen Taaffe seine Spa^ ^e" ost vorüber, und wenn u das Bild aus der ^, Heimat seiner Familie betrachtet, so mag er w^ Gedanken haben: . ^ O^ NuS diesem verfalleneu Schutt der tod"' ^ gangenheit ist das herrliche Schlofs Ellischa" " ^t gegangen, welches für die lebensvolle ^ ^l unseres Reiches einen Mittelpunkt bildet. ^'^ b^ N.iine liegt das Geschlecht der irischen VaUY"' M" graben, in Ellischau ist das Geschlecht der östel""^ Taaffe anferstanden. ^Laibllcher Zsitunn Nr. 186. 1535 14. August 1890. ?°^""'dass der Besuch der Bibliothek, welche an fünf. W"'"d Vänbe und 25.000 wertvolle, lateinische, grie« «r°3n 3," orientalische Handschriften zählt, auch dem Ulvyen Publlcum gestattet sei. G°s> Kurgästen auch die gesammte Intelligenz strebsam! ^.""^ "äheren Umgebung zu versammeln. Die heuer n. ^'""lon ist bemüht, den Marienball auch Zur n«./^ glänzendsten Feste der Saison zu gestalten. l°lon N "^M"2 ber Curgäste finden Samstag im Cur. s'°!t izf, .""'°nen mit dem Edison'schen Phonographen eine'<,..r° "^ ^ ^ben von Krapina.Töftlitz ebenfalls regende Abwechslung zu bringen geeignet sind. des P^ ^ Panama - Can'a l.) Der Masseverwalter Gesells<^?^""ls hat nun seinen Bericht erstattet. Die und d?. V^ ^" ^'^ Milliarden Papiere ausgegeben "°ch 16^/^^"^^« Francs vereinnahmt, wovon Vlere ».^ ? ^ ^°"^ vorhanden sind. Um die Pa< ben w°^"W"a.en, sind 83,084.200 Francs ausgege« Wie viel m ^°"°" 20,432.554 Francs für die Presse. "Ner st.. ^??ler in den Händen der Geschäftemacher We hab, ^ " '^ s°^ ber Bericht nicht. Die Börsen« verdient k ^"^erte Millionen an den Panama-Papieren ^esenlracüs ^°" ^^^ natürlich den Verlust dieses — (Maßregeln gegen die Cholera.) Mit Rücksicht auf die Cholera-Evidemie in Spanien hat das ungarische Handelsministerium die Seebehörbe angewiesen, Schiffe, welche aus den spanischen Mittclmecr- sowie aus den zwischen Gibraltar und der portugiesischen Grenze gelegenen Häfen kommen, einer siebentägigen Observation unterziehen zu lassen. — (Der König von Siam in Europa.) Wie aus Paris gemeldet wird, gedenkt der König von Siam, noch in diesem Jahre eine Reise nach Europa zu machen. Der König wird Italien. Frankreich. Deutschland und England besuchen. Eine Escadre von acht siamesischen Kriegsschiffen wird denselben auf seiner Fahrt nach Europa begleiten. — (Das Duell in Frankreich.) Der fran» zösische Kriegsminister de Freycinet soll nach dem «Gau' lois» an die commandierenden Generale ein vertrauliches Rundschreiben über das Duell in der Armee ge» richtet haben. Dasselbe soll von nun an zwischen Soldaten nicht mehr obligatorisch sein, selbst infolge von Thätlichkeiten. — (Auch ein medicinifcher Congress.) Ein internationaler medicinischer Congress weiblicher Aerzte in Chicago ist für das Jahr 1892 geplant. Es zeigt dies deutlich, welche Ausdehnung die Ausübung des ärztlichen Berufes durch Frauen in Amerika gewonnen hat. Die Gründung neuer Unterrichtsanstalten für Frauen schreitet ebenfalls immer weiter vorwärts. Auch mit der Iolan - Hoplins - Universität zu Baltimore soll demnächst eine medicinische Schule für Frauen verbunden werden. — (Explosiv n.) Wie aus Odessa gemeldet wird, hat auf dem russischen Panzerschiffe «Sinope», das von Odessa nach Sevastopol fährt, infolge des Platzens eines Rohres an der Mafchine eine Explosion stallgefunden. Acht Matrosen und ein Seecadet, Prinz Chillov, wur» den getüdtet und eilf Matrosen schwer, darunter vier lebensgefährlich, verletzt. — (Zwanzig Gergarbeiter gelobtet.) Wie aus Newyorl telegraphiert wird, haben durch Ueber-flutung riner Zeche zu Sonora in Mexiko 20 Vergarbei» ter den Tod durch Ertrinken gefunden. — (Von Habenichts.) Baron A.: «Denken Sie sich, Bester, diese Nacht ist man bei mir eingebrochen,» — Baron V: «Alle Wetter, da haben Sie sich aber gehörig blamiert.« Local- und Prouinzinl-Nachrichten. — (Truppendurchmarsch.) Die aus Sarajevo und Mostar nach Wien gehenden zwei Bataillone der bosnisch.hercegovinischen Infanterie sind gestern in Trieft eingetroffen und feierlich empfangen worden. Heute halten die beiden Bataillone in Trieft Rast und treffen morgen um 8 Uhr 20 Minuten früh mit einem Separal-Mi-litärzuge mit einem Gesammlstande von zwei Stabs-osficieren, 33 Oberofficieren und 627 Mann mit zwölf Pferden in Laibach ein, wo sie auf dem Bahnhöfe vom hiesigen Officierscorps begrüßt werden. Die Kapelle unseres heimatlichen Regiments wird auf dem Bahnhofe concertieren. Nach einem Aufenthalte von 35 Minuten geht der Separatzug nach Wien ab, wo er Samstag früh eintrifft. — (Von ber Grazer Ausstellung) Wie man uns aus Graz berichtet, ist auf der dortigen Lan« desausstellung auch die Firma Albert Sa mass a von Laibach vertreten, und zwar mit verschiedenen Nronce» Gusswaren, auf das reinste ciseliert und poliert mit feurigsattem Goldschimmer, für kirchliche Zwecke und zu häuslichem Gebrauche; so ein» und mehrarmige Tisch« und Wanbleuchter, Altarleuchter, kleine und große Luster und Ampeln, Canontafel'Rahmen u. dgl.; von den neuen Er» zrugnissen darunter verdienen besondere Aufmerksamkeit ein Crucifix nach Zeichnung von Prof. Nvanzo, ein schwungvoll gebauter, reich gravierter mächtiger Oster» kerzeN'Leuchter, große Marleuchler, Vasen und ein sieben» armiger Kirchenleuchter nach den Zeichnungen vom Architek-ten Milovics und ein überaus ansprechender und geschmackvoller Salonleuchler für sieben Kerzen, nach Zeich« nung von Prof. Bakalovics gearbeitet. — (Aus Loitsch) berichtet man uns: Bei der jüngst stattgefundenen Constituierung des Frauen«Zweig« Vereines vom «rothen Kreuze» wurden gewählt: zur Präsidentin Frau Hermine del Cott, Regierungs« secretärs-Gattin; zur ersten Viceprä'sidentin Frau Char» lotte Martinak, Bezirksrichters«Gatlin; zur zweiten Vice« Präsidentin Frau Marie Levicnik, Steuer-Oberinspectors-Gattin; zu Ausschussdamen: Frau Lina Gatsch, Geomelers-Gattin; Frau Eugenie Graecco, Handelsmanns-Gattin; Frau Marie Gruntar, Notars-Gattin; Frau Antouie Hasner, Gutsbesitzers. Witwe; Frau Louise Ieglitsch, Steuereinnehmers-Gattin; Frau Eleonore Puppis, Bürger» meisters'Gattin, und Frau Clementine Ravnilar, Gerichts» adjunctens - Gattin. Zu Beiräthen wurden gewählt die Herren: Alfons Pirc, k. l. Regierungsconcipist; Alexander Ravnilar, k. k. Gerichlsabjunct, und Franz Zupnel, l. l. Re-gierungs-Concefttsprallikant. — (L an dwchr-Osficiers.Aspirantenschulen.) Ueber Verfügung des l. l. Landwehrverthei-bigungs-Ministeriums werden die Landwehr«Ofsiciers. Aspiranlenschulen in Wien, Brunn, Graz, Prag, Leil« merih, Krakau, Lemberg, Zara, Gravosa, Innsbruck und Linz :c. für das Schuljahr 1890.^1 am 1. December b. I. wieder eröffnet, und wird die Etablierung weiterer derlei Schulen in anderen Landwehr-Balaillonsstationen nach Maßgabe ber hiefür erfolgenden Anmeldungen auch für dieses Schuljahr in Aussicht genommen. Der Zweck dieser Anstalten besteht in der Heranbildung von Personen der l. k. Landwehr und von sonstigen, der Wehrpflicht nicht unterliegenden Bewerbern zu Osficieren im nichtactiven Verhältnisse. Hiezu werden, wie bisher, Tages« und nach Maßgabe der bezüglichen Anmeldungen auch Abendcurse eröffnet. Der Umfang der in diesen Cursen zum Vortrage gelangenden Gegenstände gründet sich auf den für die Schulen ber Einjahrig-Freiwilligen normierten Lehrplan. — (Ein eigenthümlicher Unfall) ereig/ nete sich diesertage auf der Eisenbahn bei Römerbab in der Nähe der Graschnihabrücke. Zwei Bahnwächter standen auf den Geleisen und sahen unverwandt nach der Richtung, aus welcher sie den von Cilli kommenden Zug erwarteten. Unglücklicherweise kam jedoch der Triester Zug früher an, die Locomotive desselben erfasste die beiden Wächter, schleuderte den einen derselben auf eine Entfernung von etwa zwanzig Schritten ins Feld, lväh- Nachdruck verboten, Zerstoßen nnö Verlassen. Roman von «mile «ichebouva. . (82. Fortsetzung.) rief Lavr^s^^ Martha! Mein braver Heinrich!» ^nglilck^ ^""'' slchr der Director fort, «hat das zu verl^ welchem Sie heimgesucht worden, so gut Ahnuna?" ^wusst. dass sogar Ihr Sohn leine urtheil,, s^" ^' dass er das Kind eiues Ver« zutheilen »! c "°H b"1 ich nicht vergessen. Ihnen mit-^prete '« c? "" Interesse des jungen Mannes Frau sein. Jg. f Wr nothwendig hielt, den Namen zu wech-^e aber ?. ,M"en denselben noch nicht nennen, kann lu Pari« °ech^"'' dass Ihre Frau und Ihr Sohn ^"sjnV er diesem Namen wohlbekannt und ge-^ "inn«,'. ^ lunge Mann scheint sich nicht mehr "plete ap Ik '2 " '." seiner Kindheit deu Namen welche in n ^, " weiß nichts von dem Verbrechen, ""en Erns^/ Pomelliere vollführt ward. und glaubt >f» unter Commando des Erzherzogs Stefan ist heute hier eingetroffen. Zn Ehren der Officiere des Panzerschiffes wurde im Ossiciers«Casino ein Festmahl zu 120 Gedecken gegeben. Vice - Admiral Paschen toastete auf den Kaiser von Oesterreich, Erzherzog Stefan auf den deutschen Kaiser. Paris, 13. August. Cardinal Lavigerie ist hier an-gekommen behufs Vorbereitungen für den unter feinem Vorsitze am 15. October stattfindenden Antisclaverei« Congress. Bordeaux. 13. August. Der Expresszug entgleiste gestern bei Igos auf der Strecke Bordeaux-Bayonne. Zwei Vahnbedienstete wurden getödtet, ein Reisender schwer, viele leicht verwundet. Madrid, 13. August. Ein wilder Stamm auf der Insel Jap der Carolinen-Inselgruppe überrumpelte ein Detachement spanischer Soldaten und tödtete einen Lieutenant sowie 25 Mann. Der Gouverneur der Philippinen wurde beauftragt, ein Schiff mit Truppen nach Jav zu fenden und die Rebellen zu züchtigen. Äuenos-Ayres, 13. August. Infolge des Gerüchtes, dafs die Nationalgarde durch die Regierung der Provinz Cordova mobilisiert wurde, herrscht große Neun-luhigung. Petersburg, 13. August. Den neuesten Vestlmmml-gen zufolge trifft der deutsche Kaiser am 17. August in Narva' ein. wohnt am 19., 20. und 22. August dcn Manövern bei uud hält sich am 23. und 24. August in Petersburg auf. Die Rückreise erfolgt am 24. August auf dem Seewege. Aunst und Aiteratur. — (Capitän Marryats Romane) erscheinen in eüu>r neuen, sorgsam durchgesehenen Ausgabe im Verlage >M Karl Ziegers Nachfolger in Berlin. Der soeben erschienene 3M bringt die heute noch immer von dem jüngeren Geschlecht M Jahrzehnte früher von dessen' Vätern mit lebhaftem Interesse ge' leseue Geschichte von Josef Rußbrook, dem Wilddieb. Angekommene Fremde. Am 12. August. Hotel Stadt Wien. Fritschc. Schwarz, Schnman, AichlM' Wollenstein. Sftielman, Heller und Menles, Kaufleute, u"° Poliher. Wien. — Bauer. Professor, und Kregar. Agram, ,^ Tcrani und Carlo. Kaufleute: Marlovits und Luzzato, »>" acrmeister.Stellvertrcter, Trieft. — Wolf. Brunn. — «""' Pfarrer, Fiume. — Erlhard s. Frau. Mannheim. - 9i""' Gottschec. — Klemcncic. Infpector, Villach. — Razlag. Lehw. Landstraß, — Rener. l. u. l. Oberstlieutenant, Marburg. ^ Malnaric und Blazelovic, Karlstadt. Hotel Elefant. Rufchowy. Kaufm., und Graner, Wach"""' Wien. — Leder, Secretär, Graz. — Neck, Agram. — M','' Privatier, Dcrvent. — Dr. WaNenbiick, l. und l, Regime"' arzt, Marburg, — Supau, Director, Klagcnfurt. -^ ^"/.. von Böclmann und von Huszar, Gürz. — Mattersdoll", Kaufm., und Dr. Vio, Fiume. - Vendrem, Truden, M"'"' Columbari und Krelia, Inspector, Trieft. Hotel Naierischer Hof. Perz. Bürgermeister. Windischdon ^ von Albori und Michel, Restaurateur, Polic. - Erler, 3""^ brück. — Martin und Anna Ieran, Krainburg. — T"» und Stradiot, Trieft. Hotel Siidbahnhof. Jan. Dechant, Dolina. — Tegre. Oölz. " Ludwig, l. und t. Rittmeister, sammt Frau, Eisnern-Lebloch, Besitzer, Bilowih. — Nejd, Professor, Pilsen- ^^ Verstorbene. « Den 12. Nugust. Raimund Nrugger, Arbeiter, 36 A Polanadamm kl). Tuberculose. —Maria Prime, Arbeiters'Tow'l' 2'/,. Mon,, Wienerstraße 38, s^tarrln.» inw»tma1i«. Im Spita Ie: .,,, Den 11. August. Francisca Kokalj, Vlrbeiters^ Weizen pr. Hettolit. 6 0l 6 50 Butter pr. Kilo . . — 82 "^ Korn . 3 90 4 29 Tier pr. Stück . . - ^ " ^ Gerste . 3 ?4 3 84 Milch pr. Liter . . - ' " ^ Hafer . 3^412! 73 Rindfleisch ftr. Kilo - 59 "^ Halbfrucht .-------« — Kalbfleisch . —64^ Heiden » 4 71 4 95 Schweinefleisch , — 66 ^ Hirse . 4 71 4 41 Schöpsenfleisch » ^^^^ Kukuruz » 5 4 5 4 Hähndel pr. Stück ^4« ^ Erdäpfel 100 Kill' 2 15-------Tauben » — lb ^ Linsen pr. Hrktolit 10-----------Heu pr. M.in,roth.,100Lil. ^ 24 <- — geräuchert « . ?0-------— weißer. » ^""A? Meteorologische Beobachtlinsscn in ^aiba^. ____H ^ » « 0'/ 13.2 . N. 731-8 ! 2b 6 SW, schwach heiter M 9 . Ab. 731 9 ! 20 4 SW. schwach thlw. benM Morgennebel, bewöllt. später theilweise AlH" M^ nachmittags heiter und schwül, nach 9 Uhr schwach" »Fte> und Wetterleuchten in N., O. und S. — Das T^. Schmerzgebeugt geben die Unterzeichnet' .s «icferschütteindc Nachricht wn dem Hinscheiden 'y ^ innigstgeliebten, unvcrgcsslichen Gatten, bezw. S°" und Bruders, des Herrn Andreas Arannor l. l. BczirtS Secrelärs welcher nach langen, schmerzvollen Leiden ">^ „„« schcn mit den heil. Stcrbesacramenten lMc, N 3 Uhr nachmittags im 38. Lebensjahre sanft M» V entschlafen ist. ..l^e'"" Die irdische Hülle des thwren Verlmw ch. wird Donnerstag den 14, August um l> Uyr mittags auf dem ssriedhofe zu Loitfch brigeM'- Um stilles Beileid wird gebeten. Oberl 0 itsch am 12. August I«"". Uurella »ranncr geb. «autner, ^a^^.°aM°s^ _____'" » ° 10<> fl. ,L«25lz.8bft Osld Wars Gnmkenil.-Olillgatllmen (für wo ss, lrcilltischs und slavonische . ,„4 ,,; lNb 50 5°/„ siebenbül»i!che ... ^.^. —-.. K"/a Temeser Vannt .... _.„ — — k»'V„ «»narischf...... ^g^ »n «<» Andere össtull. Nnlehen. Tonaü-iXsg.^Lose 5"/« l0l) ft. . ,2z__ 195 . d»°, «nlel!,« ,N7» . . ,05,50 iadl»em. Wien ^^ zs, ^^ ^. Vör!n!ili!!>shs!> uerll'«, 5°/« «,^ ^ lny — Pfandlillefe (flll l»„ d,c>, PrHm.'Vchulbverschr. »"/« ,^7^ i<,«^ lrsl. <>>,MhlltnbllNl wj, 50"/^ s,.ung, »an! vnl. 4'/,°/° . ,,„ 2N 1", l!<> drtto bOjühr. » 4°/^ . . ,lx,,zs. „,s,.7s, Prioritilts-ObllMwnrn !l 10!) fi,), sserdlnllnb» Norbdahü K0 lni «0 Valizllche Nail»iiudlvig > Uohn !i,U>, l«f«, «00 ft, O. 4>,,°/, , 99 59 ,m»'- Grid Wllrr Oesterr. Nordwestbnhn . . . l«>7 «s» »0« 4<> Vtaatslinlin.......<9l 25 «9« 2l> Viidbahn il »"/i,.....149 ^n <5l>l>,>! » ll 5°/s, , . , ,,«5<> N9 50 Uns.'Nllliz. Vlllm.....ltt0'5'Vl»l — Diverse Lose lper slllcf», «lredlllose INN N..... l»7'?k <"« 75 «tlarli'Uoss 4N ft...... Kk'— k>«'75 4"/n DonauDampfsch. »0« ft. , «25-5» —'-- Lalbnchrr Präm-Vlnlel», »n ft, z« 9N 2« 4» ossiirr Lojc 40 fl..... li? ,^ 5«., P«lslN Llisl 40 si...... 57-5,, 5,« 5,0 Notl,sn «leu/,, ösl. Ves v , ><» ft j9 no ^9 »l> Rul'vUch^lls,' N, ft..... z,,-^, »I _ Kalm-i «'s, 4<» ft...... gl, ,5 <;i,. . i>t,.«l'»o!« ill»!, 4l> ft , , . K2'— «8 5» Waldsli-!,! 1'osc 2N sl, . , gg 50 89 ^ft Mndisch.Vrah'Losc l«! st, . , —,-— s.z _ »ew.'Lch, ^«"/nPläM'Lchillb. ftslsch l>, Uodencrld«!inltas» »?'— »9 — vanl - Nctien Ä»»,I°.Os!!, «anl »«> ft, »^/^ H, Igz 7s, ,^, z,s, Vai'sUrrriu, Wicnc, «»!» ft, . . z«» ül) 18» 9>> Vdi!cr,.Vl»st. «st. 2 llrb,,^>nst, !.<>and, u, «. l«ü»fl. 8<,82 25» ltscl'Mp.r ^I.^'Vrl«. .>,«« ft. , zg^-- 595,-. Dv, ««»fner^Wjl, zzS" 8l7 — Vcld Ware l>!chnelenb.> t«N. »nnll. »5°/,,».,0 ?'V, 23, go O.'strrr.-unnar, Uanl SO« ft. . 8»l- . »82' ll!i!onbal,l »0N st......84N'« > L4'!?!> Verlehllbanl, «lllg. 140 ss, ls» — l«3 — Actlcu von Transport. Unternehmungen. (pcr Stüll). «lbrfcht Bah» 2NN fl. Bilder . g„ ^ g„ >,<, «lsvlb ^iliman, Vadn 2<>l>fl. H, z^.,. «nz ,',<» >Uvhm. Nvrdbalin ll,<> ft. . . , u,- «, ,,st .,, . Westb-lhn !«W ss.. . , »,^.^. »«<- ^. Vuschtiehraber <^s, <»!»'> fi. CM ,, r.^ , ,«^ b»o. (l,t. U.)»W N. <-g_I.7,„! ^onou. l>amv!lch!l»f!>hrt» Ve,„ " Olsterr. ü<>« ft, CM. . . ,7,.. ,7, Dräu-««. (V.'Nb.'Z.)»lX»fi, 3 ° . ^ "". .. Dul'Nobenb, «is.'«. i!<>u st. H. ...^. ^.„ fftrblnnndz'Nnrt'l!. lOlio fl.LM, ,777 27N2 Val.llllrl.iiudw.'V. WOfl.CM »ii,^^,«- ' Uemb...„ »,°_ blo. (lit. U.) 20 » fl, S. . , z' ,.!.,, °'".„ Praa Dl!l.rr '»buu>'. -<>»» ft. Lllbl'r z^ s,l> 887'__ Kildbalil! 20» jl. VUbrr. . . <4«.^l<.. ^, Lüd°i!iordb.«elb.-Ä.W0ft., i!W », «ilbfc ,gg 50 lS? — V<>ld Ware Ung, Florboslbahn ^»><» il, Kill'tr l»6 25 l?7'— !1n„ Weffb/Rc,ab'<»fnz)8<»fl,ö <«ß 7b l9« 85 Industrie Actien (per stült). Vaillics., All«, Oefl. lNN fl. . 83 — 85 — «qydier «urn» unb VtahI'I >b. lnEien inufl...... 81 -. »4 — ««Imbahiiw-Ue'bg, erNe, »'»«, 9X8N S«.-. ««lbemüh!,, Vapwlf. u. N. « ^4 — 55-- Lirllnql-r iNrai«-«! <<»!' N, , , »» 5" 9» s.n Montan'Gesell,, öslerr.. alpin? »>» — S» 5u ^ranri- «» ."lnd »<>!, 2»" ,1 41 fl, 44^- - 44« — «Nchl«»lmüdl», Papieij. 8W fl. 198 — l »5 — «Elfllrermühl'.Papie^.u.V'll', «2950 l»»^» Ir5 »!i li6»o Vari«......... « « 4b U». Valuten. Ducaten........ 5 49 5bl 2»«ssrllnc«'Vtacke..... 9'l4 »'le Deutsche Ne'»»? ItaUtlMch, Vanlnoten (lON U,» I 45 ln! 45 2. 0 Be«te den 14. August •m Casino-Garten Militär-Concert. **%**.halb 8 Ufcr. Entree 20 kr. U 6ut'gem Besuche ladet höflichst «in J3427)^ josef Trinker. Auf, nach Zwischenwässern! .»zum Gruben" vulgo Tostnik. Morgen bei günstiger Witterung Streich-Concert. Sft^r----—-----___________(8304) 8-2 Jur Jagd-Saison p ehle grösste Auswahl von Jagdgewehren, n « als: üflS^. Buchsflinten und Expresses Fr Pürschstutzen ^zeugung unter Garantie, sowie Lft+ti i. auch gute ^tioher Schrotgewehre, Salon-Ani gewehre und Revolver. 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Landes- als Handelsgerichte in Laibach wnrde bei der im diesgcricht-lichen Genossenschaftlregister eingetragenen Firma «Spar- und Vorschuss- Consortium des I. allgemeinen Vcauttcnvercincs der österr.-ung. Monarchie in Laibach, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung», n) die Löschung dks verstorbenen Obmannes des Vorstandes, Lorenz Haubitz, d) die Eintragung des nen gewählten Vorstands - Ersatzmannes Franz Krcminger, k. k. Realschnlprofessor in Laibach, und o) die Anmerkung der Wahl der Vorstandsmitglieder Wilibald Bre» gar als Obmann des Vorstandes und des Adalbert Sternad als Obmannstellvertreter vorgenommen. Laibach am 5. August 1890. ^(3210) 3—2 Nr. 3728. Curatorsbestellung. Dem mit dem Beschlusse des k. k. Landesgerichtes Laibach vom 5. Inli 1890, Z. 512l>, nach tz 273 a. b. G. N. für wahnsinnig erklärten Josef Kern, 42 Jahre alt, verehelicht, Grundbescher in Luze Nr. 18, ist Georg Kern von Ciriice Nr. 26 zum Curator aufgestellt worden. K. k. Vezklsgericht Krainburg. am 21. Juli 1890. (.'»422) 2--1 Vis-a-vis stem Bairisclien Hofe auf don Wiesengrunde neben der Spinnfabrik befindet sich ¦die fsroHHe Menagerie Kludsky aus Hamburg «tu"*?1101» «n«len a grosse Von»tellungen u Erster Platz 40 kr., zweiter Platz 20 kr. m zahlreichen Zuspruch bittet hochachtungsvoll d.er Besitzer. Circus Hubert Cooke. IXixl>ei^t Oooke der allbekannte, gefeierte Liebling des Cirous Renz ||^^ König- aller Jockeys *^P( trifft mit seiner vorzüglichen Kunstreiter-Gesellschaft, bestehend aus 8O Personen Künstlern und Künstlerinnen ersten Ranges, als auch 38 Pferden, den edelsten Rassen angehörig, im Laufe dieser Woche hier ein und wird in dem neu erbauten Riesen-Cirous in der Lattermanns-Allee einen Cyklus von Vorstellungen in der höheren Reitkunst, Pferdedressur, in Seiltanz, Gymnastik und Pantomimen frohen. Hochachtend Hubert Cooke, Director. H^> Alles Nähere die TaRoszeltcl. "^P| (3161) Samstag* den 16. August abends 6 Uhr grosse Eröfthuiigs-Vor&tclliiiig liistfileirapli ohne Telephon nur fl. 450 Einzelne Bestandtheile zur Einführung von Blitzableitern, Haui- telegraphen und Telephons sind stets um Lager. Für gute, verlässliche und pünktliche Arbeit wird garantiert; der Preis ist soviel al9 möglich niedrig. Josef Rebek (früher Karl Achtftchin) 13, Franzensquai Tjiiibaeli Franzensquai 13 empfiehlt sein reiches Lager schöner und dauerhaft ausgearbeiteter m- Sparherde ~m J3e«<'liliitf«' für I^'iiHt*'!- und Tliiki'CMi; verfertigt auch in verschiedenen Formen, entweder nach den eingesendeten Mustern oder nach eigener Zeichnung, und überhaupt alle Sohlosserarbeiten zu den billigsten Preisen. Alle Auflriige aus der Stadt und vom Lande werden pünktlich. bilJipsl und verlässlicli ausgeführt. Mesontiers mache ich auf moin grösste« Lager in Krain von eleldrotechiiisclien Fabrikaten (S421^ ^1 aufmerksam, welche die pünktlichste Einführung von Telegraphen und Haustelephons in beliebiger Länge ermöglichen. Letzteres empji«hlt sich zur KinführuriK insbesondere für die Herren Fabriksbewtzer und Kaufleute zum Sohutze vor Dieben und zum Zweoke eines rasohen Verkehrs. Dem hochwürdigen Clerus, den Grossgrund- und Fabriksbesitzern, den Hausbesitzern überhaupt empfehle ich mich für die Einführung von BlitzaToleitexn welche auf Thürme, Rauchfänge und Häuser nach dem neuesten, ver-lüsslichsten Systeme eingeleitet werden. Reparaturen schon eingeführter ruinierter Blitzableiter werden übernommen und deren Functionssähig-koit mit. dem zu diesem Zwecke angeschafften Elektrometer geprüft.