«r. M. Donnerstag, 5. September 1889. 108. Ialirgang, AitmcherWMunK. >'»Mhl"'l'"'^^l ."ill P°ftv«,,.nbiln«!- »an.,zhl»»<»« izeltuu," »rschlwl llgllch «tt «»»nab«« dn «»»l,» »nb Feiert»««, Die >»»«»»B«t»,» beftnblt fich «ongrcssplay », l>!« «evattt,» VahnhofgaNe »». Spllchftunben der ««baction tä«l«ch von l« b!» l» Uhl volmlltag«.— Nnfl«nll«t«!srl,f, »«ben nicht «n,Nl»m««n unb «a»»l«ipl« »lcht,«««,^lellt ^ Amtlicher Mil. ^tthoM^!?^^ Apostolische Majestät haben mit ^'«Pläs^., ^^'^llng vom 30. Angust d. I. dem ^"ttbel° „'er der nied.rosterrnchisch.n- Handels- und Haardt'.^' Fabr.ksbrschrr Friedrich Wilhelm blasse tmsr.! n "' ^^" ^^en der eisernen Krone dritter U"l allergnädigst zu verleihen gernht. ^"höchster E.^V?^^lische Majestät haben mit vom 28. August d. I. dem '" ^°z'n da« m.?^'besiher Andreas Kirchebner ""^'gst zu uerle b" ^'^ Franz.Iosef-Ordens allcr- ^strafans^'^'^''^" h" den Adjuncten der Män->r und d '^ ^'" ° D- Ios'f Reiset zum Con-c "" hilfst .^»desgerichts. nnd G.fangenhal.sarzt. wl ^. Nnn "^- 2M°e«.Irrenanstalt' zn Klagen-^«Ner.K»^ 5. .^l""l zum Hansarzt in der nc»en Gasanstalt zn Marburg ernannt. ^Mentei^?" sür E^tus ,lnd Unterricht hat den n>d ^ a s?. "^" Staatsgymnasinm in Graz Fer-^Mgsanstalt i..^'" Hauptlehrer an der Lehrer-'^------'"" in Gra^ ernannt. Aichtamtliche^Hljeil Die moderne Erziehung. ^ "niqe ti^'^ l)°t neben vielen Ungereimtheiten 3>> Treib , n?^beitm zutage gefördert. Wenn >hlntel, Les,' "^"" Gesellschaft im Lichte seiner i b der N?n vom kritischl'u oder organischen Zu- n ^l)aH "'2 ^s'hen. so können wir getwst "" dau/r d 3 7?'""'' dass es ihr an Elementen 2" Ueberga,asN' ^""tung mangle nnd dass sie er Z' Kamp '^""^5 "" ^ trage. Der hart- l ti^llaltung d >ck^^" °be im Ringen nach concre- <2^" Zustand "")"" ^"t dm Stempel ein?L 3»ber H^ ""s- .Alle besonneneren Denker mehr oder weniger pre-Hn^ unserer A,t ^ ernstlicher Betrachtung Dass die unsere Zeit charakterisierende Ungewiss-heit einer fördernden Festigkeit der nächsten Zukunft Platz mache — dahin sind die Absichten, Ermahnungen und Bemühungen der aufgeklärtesten Geister gerichtet. Die Frage der Erziehung ist zu allen Zeiten als eine der wichtigsten behandelt worden. Wenigstens die lange Reihe von Denkern seit Plato bis auf den heutigen Tag fafste sie als Staatsfrage par excellent auf. Sie ist auf das innigste mit jener erhabenen Aufgabe verknüpft, als deren Träger der auf Sittengcsetzen beruhende Staat erscheint. Das Maß der Erziehnngs-ideen. welche eine Gesetzgebung enthält, ist zugleich das Maß der ethischen Höhe derselben. Somit vermag keine von den, nnseren ernsten Sinn in Anspruch nehmenden socialen Nnfgaben der Erziehuugsfrage an Wert und weitragender Bedentung gleichzukommen. Auch diejenigen, welche von der Vortrefflichkeit der modernen Gesehgrbung betreffs der Erziehnng voll erfüllt sind, werden die hohe Berechtigung der Klagen nicht verkennen mögen, welche über den desolaten Zustand des nnler unseren Augen heranwachsenden Geschlechtes laut werden. Die große Häufigkeit der Schifftnüche ans der jugendlichen Laufbahn, die vielfachen Störungen, welche hemmend in ein glückliches Emporkommen hineingrei» fen, besonders aber die Tirfe und Breite des der Zer< letzung preisgegebenen Rayons, sind etwas, das nns ernst stimmen nnd den Thätigkeitstrüb anf der Suche nach der Ursache solcher Erscheinungen steigern soll. Ein Mann von berühmtem Namen, eine Zierde der Wiener Hochschule, hat in eincr seiuer Ennncia« tioncn den Mangel an häuslicher Zucht für alle jene Gkbrcchen verantwortlich gemacht, welche speciell der intellectuelle Zustand der' studierenden Jugend auf-weist. Wir glauben, dass jeder, der gewohnt ist, ein weiteres Feld von Erfahrungen zu überblicken und dem Grunde der Erscheinungen nachzugehen, die Wahrheit der Behauptung nicht bestreiten könne, dass das erste Glied jener Kette von Unzukömmlichkeiten in der jugendlichen Laufbahn seinen Anfang in der sorglosen — nm nicht zu sagen nachlässigen — häuslichm Er« ziehnng nehme. In nnserem Zeitalter, in welchem mit den alten Grundsätzen aufgeräumt wird. würde es schwer aukommen und auch gänzlich unpassend sein, anf die pnritanische Methode zurückzugreifen, aber wir können dasselbe, was die Alten auf ihre Weise errichten, mit viel gelinderen Mitteln erzielen. ___________ In allen Dingen, die zur Erreichung fester Ziele dienen, muss eine Autorität vorwalten. Und wenn irgendwo eine Autorität vorhanden sein muss, so ist es anf dem Gebiete der Erziehung. Gerade im Zeit« alter der nivellierenden Gleichheit soll man große Sorge auf die Erhaltung und Kräftigung des Autoritäts» Princips wenden. In der Sphäre der Erziehung liegt die Stärke der Autorität im tadellosen persönlichen Verhalten, in einer immerwährenden Reihe von würdigen und ernsten Beispielen, in der Bethätigung des Zartgefühls in dem engsten wie weitesten Kreise des Lebens. Das persönliche Verhalten, d. h. der Einklang der Lehren und der Aufführung im Leben, ist von zwingender Gewalt auf das jugendliche Gemüth. Gute Beispiele zu geben, sollte als das oberste pädagogische Gesetz gellen. Menschliche Wesen, welche aus einer Er-ziehungs-Atnwsvhäre hervorgehen, wo es an den erwähnten Elementen mangelt, sind von schwankender, nngewisser Haltung, ein Beitrag zn den traurigen Ge« staden jenes von verfallenen Existenzen wlmm<-lnden Unglücksstromcs des Lebens, welcher immer gewaltiger anzuwachsen droht, wenn wir nicht ernstlich auf Bes« serung sinnen. Wie in dem großen geschäftigen Treiben der Gesellschaft, so ist auch indivldnell die Ungeduld ein Hauplcharakterzug unserer Zeit. Dieser Quelle ent» springen die nachtheiligsten Folgen für die Wohlfahrt im allgemeinen wie im besonderen. Diejenigen, welche Gelegenheit hatten, ihren ganzen Sinn der Erziehnng der Ingend zu widmen, und sich ein offenes Auge für die weiteren Kreise des Lebens bewahrt haben, werden in der scharfen Betonung einiger Momente im psychologischen Zustande der Jugend keine Ueberschätzung finden. Ich meine hierunter das Vorherrschen der Un« geduld nnd den Mangel an moralischer Beherrschung. Das Leben bringt auch für diejenigen - in unferer Zeit. wo es in den mannigfachsten Formen erscheint, umfomehr — welche gewohnt sind, nur Gutes zu thnn, Situationen mit sich. wo man mit dem Nufwande aller Mittel zum Widerstände gerüstet dastehen muss. Und gewiss, eins von den Mitteln, ein glückliches, zufriedenes menschliches Wesen zu machen, besteht darin, die Jugend Geduld und Selbstbeherrschung zu lehren. In dieser Richtung liegt der Hauptmangel unserer Erziehung und eine Gefahr für die ruhige Entwicklung unseres Geschlechtes. Die Selbstbeherrschung ist eine Feuilleton. Tr« ^ w3e!n^ "^ d" Hochzeit. ^eten;z^^dle Trommeln, es schmettern die <> "geht der Rnf. . . «i^ den. zU" und d.e junge, schöue Braut ht>e und Treue ^ '" H"'d. ""d schwören bnt^«. und all5m'" Hnen mit erhobenen Händen > em"F. das ei.?V"dm Mstern es sich voll ^gen Altare aVn>. ^""'"s Paar noch niemals ^tlih zu B°den^7>. ^l A'""! hält ihre süßeu Wheni, sicher als >>' " ^ "n Aufblick, und ihr 5tV" als die N.,s . lungfräuliche Schnee, würde ^ V"s den A? ^ Morgmpurpurs. denn ein , A^^trunlen '1 '^s Liebsten träfe sie. ein ba « N< dockt ""d verziM. ^ie H^ hämmert beiden das Herz. "Ke 3" !st der U ^ wechselseitiges Iaals di /"A" 5"' bass ein schöneres 3^st "feitet ,) ^""e verlassen. A>°"'^ >Nl 'bli ln/-/'" schneeigen Kleide. ge< t>» un? Hr mit?^'W Kranze, die glückliche V". ?>andt aperem, lächelndem Gesichte, die seiner Li^be ge- b" 8lH^ " m'»^' Und der glückliche lyrn Braut zieht morgen in die Schlacht hinaus; wer weiß, ob er wiederkehrt? ... Es wirbeln die Trommeln, es schmettern die Trompeten; zur Waffe, zum Kampfe ergeht der Ruf... Es raufcht die heitere Musik, die Weingläser klingen nnd es klirrt der Sporn. Beim Hochzcltsschmause geht rs hoch her. Die Jugend tanzt, das Alter ergötzt sich daran, und wenn einer seinen Lieblingstanz zum drittenmale sich aufspielen lässt, jaucht ihm alles zu, und der Reigen geht von neuem an. Neben frmer Herzliebsten sitzt der Jüngling. Glückberauscht druckt er sie an srin Herz. Erst einen halben Tag lang ge. hört sie ihm an und nur einen halben Tag noch blecht sie sein. Er umschlingt, er küsst sie. Jetzt führt er d,e keusche Braut zum Tanze, er dreht sie im Kreise schwingt sie in die Höhe. schmiegt sie an sich und asst sie wieder frei. er umzirkt sie. wie dcr Planet ,eme Sonne, um sie dann wieder zu umschlmgen. ^hr Schweben ist wie Ein Wort zweier L'Ppcn, wie Eln Gedanke zweier Herzen. Aller Augen sind auf ste gerichtet. Und alle Anwesenden raunen es sich voll Ent-zücken zu. dass sie noch niemal« ein schöneres tanzendes Paar gesehen. „, .. ,. Hciter wie die lächelnde Sonne ist der VrautlgM, und wie die sonnenbeschienene Wolke we Braut, ner heitere Bräutigam der heiteren Braut zuht morgen ,n die Schlacht h'naus; wer weiß. ob cr wiederkehrt/ ... Es wirbrln die Trommeln, es schmettern die Trom° peten; znr Waffe, zum Kampfe ergeht der Mus. . . Allenthalben herrscht tiefe Ruh?, die Nacht "cht ihrem Ende. alles, was da lebt und webt. schläft den Morgenschlummcr. Der Sterne Myriaden elvw^cn mählich, nur einer strahlt glänzend wie der Demant, funkelnd wie der sonneverwandte Morgenstern, einer, der Stern der Liebe. Alle Vöglein schweigen, nur eines singt milde und schnsüchlig im Hollunber des Blumengartens, unter dem Fenster des einsamen Stübchens, ein Vöglein, die Nachtigall, die Sängerin der Liebe. Bei Sternenfun-keln, bei Nachtigalleusang schlummert ruhig der junge Gatte. Srin Haupt ist auf die Brust der Liebsten ge. lehnt, und die Holde hält liebeselig mit ihrem rechten Arme seinen Hals umklammert. Noch weilt der letzte Kuss auf den Lippen der schönen Fran, und der Gatte lächelt selbst im Schlafe noch. Sie schlummern so ruhig, so glücklich; innig ver» schlungen, Herz an Herz schlürfen sie sich den wohligen Hauch von den Lippen ab. Nach einer Stunde wird der Gatte der jungen Frau in den Kampf hinausziehen; wer weiß, ob er wiederkehrt? ... Es wirbeln die Trommeln, es schmettern die Trompeten; zur Waffe, zum Kampfe ergeht der Ruf. . . ... Es sitzt die junge Fran nnter der gelben Linde und blickt zum Himmelszelte empor ... Die herzförmigen welken Blätter rieseln in ihren Schoß herab. Auf weiter, weiter Ebene wird zum Kampfe ge> rüstet, zum Streite, lang und heiß. Gar viele werden dort ihr Leben lassen. Die Heerschar steht m Rech nnd Glied; hohe, steile Schanzen müssen erklommen werden; alle hören den nahen Flügelschlag des Todes-engels, doch keine Wimper zuckt. Von auß?n der Sonnenstrahl, von innen die Kampsbegierdc rothen die Gr> sichter, und es scheint, als stammten die Mienen dieser ollkühnen Tapseren m heller Glut. Mbacher Zeitung Nl. 203. 1728 5. September iM^ starke moralische Kraft, welche sich in vielen edlen Charakteren der Menschheit zur vollsten Blüte entfaltete. Ihr Wesen ist aber so gestaltet, dass sie jedermann zutheil werden kann. Menschen, denen die schöne Aufgabe zufällt, anderen die Lebenspfade zu weisen, sollten den größten Nachdruck darauf legen, im jugendlichen Gemüthe einen feste Formen annehmenden Sinn zn erwecken für irgend eine edle und hohe Seite des menschlichen Lebens oder für die Herrlichkeiten der Natur, auf daß man im Innern eine Weit bilde, in welche man sich flüchten könne, wenn trübe Stunden des äußeren Lbens an uns herantreten, also nicht mit gebrochenem Muthe sich der Verzweiflung hingebe und — wie es leider heutzutage so oft geschieht — namen-loses Leid über die Seinigen verhänge. Beschäftigung mit sich selbst in einer so aufgerichteten inneren Welt ist die Kammer, aus der sich die Selbstbeherrschung ihr Hauptrüstzeug holt. Sie ist immer die Quelle großer Gedanken und großer Entschlüsse gewesen. Es war in einer Stunde des innersten Sinnens, als der heilige Augustin den berühmten Ruf der Umkehr hörte. Descartes hatte feinem rnhelosen, schwelgerischen Leben Abschied gesagt, indem er seinem tiefen Sinn für Phi. losophie nachgab. Ein Augenblick der Beschäftigung mit sich selbst war es, als der russische Lebemann in Paris, Fürst Gagarin, nachdem er das große Wort Lacor-daire's gehört hatte, den zwingenden Entschluss fasste, seinen Lrbenspfad zu ändern. Mit heroischem Gleichmuthe ist Ludwig XVI. den grausamen Schick>alsschlä< gen begegnet. Es ist nicht nothwendig, ein Anhänger der Nirwana-Theorie zu sein, um jenen Lehrern der Mensch« heit beizupflichten, welche die Summe der leidvollen Momente im Leben für mindestens äquivalent mit den vergnüglichen halten. Es ist also gut zu wissen, dass leben nicht nur genießen, sondern auch entbehren heißt. Entbehren können ist vielleicht die schwächste Seite des modernen Individuums. Sie zeitigt viel Ungemach, indem sie die Flut von Erscheinungen sich steigern lässt, wegen ihrer den Schattenseiten des Lebens entsprungenen Herkunft alle wahrhaften Philanthropen zu tiefen Klagen anregen. So können und dürfen wir nicht weiter. Es ist der Weg zum Chaos der Gemüther, und das Chaos der Seelen ist, wie Guizot sagt, viel trauriger zu betrachte«, als das Physische Chaos. Politische Ueberficht. (Se. Majestät der Kaiser) hat Montag abends die Reise nach Galizien angetreten. Die Reise des Monarchen ist ausschließlich militärischen Zwecken gewidmet, nämlich den großen Manövern, die an der nordöstlichen Reichsgrenze stattfinden. Die Anwesenheit des Kaisers in Galizien hat indessen noch jedesmal den Anlass zu politischen Kundgebungen gegeben, und dieselben dürften vermuthlich auch diesmal nicht ausbleiben. (Trie st er Lagerhaus-Anleihe.) Betreffs der Triestcr Lagerhaus «Anleihe fand vorgestern unter dem Vorsitze des Scctionschefs Haardt im Handelsministerium eine Berathung statt, woran der Präsident des Lagerhaus-Consortium«. Ventura, der Vicepräsident Polliher, der Lagerhaus-Director Miuas und Director Ziffer der Creditaustalt theilnahmen. Die Verhandlungen ergaben ein derart günstiges Resultat, dass die Finalisierung dieser Angelegenheit für die nächste Zeit bevorsteht. (Aus Salzburg.) Vei der vorgestrigen Landtagswahl in Salzburg wurde Bürgermeister Schuhmacher (liberal) mit 333 von 341 Stimmen gewählt. (Der galizische Landtag) dürfte sich, uach einer Zusammenstellung des «Dziennik Polski». wie folgt gruppieren: Club der Rechten (Stanczyken) drei-undsechzig Stimmen unter Führung des Obmannes des reichsräthlichen Polen-Clubs Ritter vou Iaworski; Centrum 24 Stimmen unter Führung des Fürsten Czartoryski; sogenannte Gruppe des Fürsten Sapicha 7 Stimmen; Club der Linken 23 Stimmen; Ruthenen-Club 16 Stimmen und 19 «Wilde». (Der Minister für Kroatien,) Emerich von Iosipovic, nahm in den letzten Tagen in Warasdin anlässlich seiner Ernennung die Glückwünsche seitens der Behörden entgegen. Bürgermeister Georg von Feinend betonte in seiner Ansprache die Freude der Stadt Warasdin über die Ernennung des Herrn Mi« nisters, in welcher Redner ein Zeichen der Festigung der Bande zwischen den Königreichen Kroatien und Ungarn erblickt, da der Herr Minister einer kroatischen Familie angehöre, welche zahlreiche Beweise ihrer Anhänglichkeit an die Zusammengehörigkeit der Länder der St. Stephans-Krone geliefert. Minister von Iosv povic sprach allen den Dank für ihre Glückwünsche aus. (Deutschland.) Die Gesuche um Aufhebung des Passzwanges in den Reichslanden sind von dem kaiserlichen Civilcabinet an das Reichslanzleramt gelangt und werden dort Gegenstand der Erwägung sein. An eine Aufhebung des Passzwanges ist wohl nicht zu denken. Dagegen scheint man zu einer milderen Handhabung der Vorschriften zu neigen, wobei es sich. wie man vielfach vermuthet, möglicherweise darum handeln wird, eine Entscheidung von Fall zu Fall in die Hand der elsaß - lothringischen Landesverwaltung zu legen. (Zur Affaire Boulanger.) In Anbetracht der Möglichkeit, dass Boulanger am Ende sich doch noch bestimmen lassen könnte, nach Frankreich zu kommen, um seine Verurtheilung hinfällig zu machen und wieder wählbar zu werden, wurde, wie der Pariser Correspondent der «Frankf. Ztg.» hört, einekriegsgericht« liche Untersuchung wegen derjenigen Unterschlagungen angeordnet, die vor dem Staatsgerichtshof nicht abgeurtheilt worden sind. Im Falle seiner Rückkehr würde also Boulanger, unbeschadet der Wiederauf' nähme seines Staatsprocesses, sofort vor ein Kriegsgericht gestellt (Italien.) Die «Tribuna» kündigt an, dass mehrere Mitglieder des italienischen Parlament« sich nach Abessynien begeben wollen, um der Königskrönung Meneliks beizuwohnen, welcher zu Ende dieses Monats sich in Adua zum Negus Negesti feierlich weihen lassen will. Als zuverlässig wird mitgetheilt, dass die italienische Regierung sich bei dieser Feierlichkeit durch eine Abordnung von höheren Officieren vertreten lassen will, welche mit einem Geleite von regelmäßigen Truppen auftreten werden. (Aus Elsaß.) Der Regierungpräsident des Oberelsaß wies drei französische Staatsangehörige aus Martirch auf Grund des zu Recht bestehenden^ zösischeu Gesetzes vom 3. December 1849 weg" "^ reiznug der Bevölkerung zu deutschfeindlichen ^» strationen aus. ,,. ^< (Die schoanische Mission,) wM ° gestern in Vicenza weilte und sich von da nacy "" begab, wird in Trieft erwartet. ^- Tagesneuigleiten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die .^ und suchte deshalb im kleinen Anzeiger e«neS ° ^ Blattes nach einem «geistvollen Vriefschreiber», ^ alsbald auch finden ließ. Es waren das Ep»'" ^gs< Feuer und Esprit, so dass die Dame «achge"v h^ bekam, es könnte aus der Sache Unangenehmes e ,^ denn der unbekannte Jüngling schrieb schl'^nG- ^ dame, ich habe Ihnen nachgespürt und entdeckt, .^ sind. Sie heißen so und so und ich bitte M ^ um ein Rendezvous.» Voll Schrecken ersuchte I r^, Zerstreuungsbedürftige in ihrem nächsten '^"H^z auf das dringendste ihren Partner um die Zu" ^z der compromittierenben Correspondenzstücke, un ^^ allen Himmeln als jetzt die Antwort eintrat ^.^ ^f meine Gnädigste, wenn Sie die Güte haben, .^sch-dem bekannten Wege — so und so viel '"^.^enf^ ungarischer Währung zukommen zu lasscn. ^'^asl^ sag ich's Ihrem Herrn Gemahl» Nach einer H.^ in Nacht beschloss die bedrängte junge Frau, t»e ^ ^^r Action zu sehen. Und so bildet denn nach dem ^ Lloyd» der pikante Fall derzeit den GegM»' ^z. geheimen Untersuchung, in deren Laufe der ^ ^gD briefschreiber auch schon stellig gemacht wurde. ^ jede habsüchtige Absicht, erklärt das betreffen^ ^ rungsschreiben für einen bloßen «Schreckschul»' ^Fes steht fest darauf, die Briefe von Madame als^ ^ Andenken ewiglich aufbewahren zu wollen. ^»nle seien an ihn gesendet und folglich sein, °" PM' leine Obrigkeit der Welt rütteln. Die Budape!" ^ zerbricht sich nun den Kopf darüber, w'e ^ dec jungen Gnädigen Ruhe schaffen könnte, ohne ^g, Herr Gemahl, der ein weißer Othello se" ' ' davon erfährt. ^) ^, — (Kirchenweihe in Sara,e" .^ ^ Nuntius Erzbischof Galimberti beM ^ ^ 11. d. M. nach Sarajevo, um bort <"" <^l, K>^ feierliche Consecration der neuerbauten lathoM^ vorzunehmen. „ ^ <. i — (Unglück «fall.) Am vergangen" ^, be gieng der Grundbesitzer Josef PraZen aus ,^ ^B Steinbrück mit seinem 8jährigen Sohne """ ^ld- „ eine halbe Wegstunde von Laak entfernten " s^ PraZen ein Fuhrwerk zn lenken hatte, l,eß ^ Sohn unbeaufsichtigt vorausgehen. Plöhlichwu'^^ Und am hellsten loht die Flamme auf den Gesichtern der Freiwilligenschar, und unter diesen am allerhellsten auf dem Antlitze jenes jungen Lieutenants, der die Reihen seiner Helden abgeht und deren Muth mit dem Feuer seiner eigenen Seele anfacht: «Fürchtet nichts! Ich werde euch im Kampfe vorangehen, mein goldblinkender Czako wird weithin glänzen, jeder wird mich zum Ziele nehmen, euch wird keine Kugel gelten; fürchtet nichts!» Das ganze Bataillon bricht in Hochrufe aus. und vom feindlichen Walle her echot es wie gezwungen zurück. Icht widerhallt cs von Tönen, nach einer Stunde von Kugeln. ... Es sitzt die junge Frau unter der gelben Linde und blickt zum Himmelszelte empor. ... Die herzförmigen wellen Blätter flattern in ihren Schoß herab. Vor Beginn der Schlacht wird Kriegsrath ge-halten. Die Durchführung der Operation wird viel Blut kosten, sie heischt verwegene Männer an der Spitze des Ansturmes. Wer wird sich wohl freiwillig melden? Ein Wassergraben soll durchwatet werden. Der Wassergraben mag wohl abgrundtief fein, der Strudel gefahrvoll, und jenfeits desselben steht der Feind, ein Kugelregen begrüßt jeden Nahenden. Wer wagt sich hinüber? «Ich nehme es auf mich!» fpricht der Lieutenant, «und entweder komme ich über den Graben, oder ich kehre nicht wieder.» Die älteren Soldaten blicken voll Ehrfurcht auf ihn, denn von dem. was er fpricht. gilt «Ein Mann. ein Wort». Eine Gasse soll erstürmt, die Barricade« daselbst sollen zertrümmert uud die ^emde daraus verjagt werden. Die Häuser sind mit treulicheren Schützen geprovft. Der Feind ist der Zahl nach überwiegend. Wer traut sich dahiu? «Ich nehme es auf mich,» sagt der Lieutenant, «und ich siege oder ich falle dort.» Die alten Soldaten rathen ihm ab; für einen Tag genügt ein Wagnis. Er gibt nicht nach, er geht. Eine verbarricadierte Schanze foll erstürmt wer« den, vor der Schanze erhebt sich ein Wachthurm; der Wachthurm ist mit Kanonen gefüllt. Dorthin gehört ein ganzer Mann, ein Mensch mit todesverachtendem Mannesmuth. «Wer hat das Herz dazu?» — «Wir alle werden dort sein!» brausen sie, die Tapfersten, die Begeistertsten des Heeres, auf, und es klirren die Schwerter, als wollten sie aus ihrer Scheide fliegen. Es brennt, es glüht das Antlitz des jungen Lieute» nants, er denkt sich: «Der erste vou euch allen werde ich sein!» und voll heißer Ungeduld harret er des schmetternden Zeichens, welches zum Sturme rufen soll; es hebt sich die Brust, es bebt das Herz vor — Freude. Wie will er ihn suchen, den ruhmverleihen-den Tod! ... Es sitzt die junge Frau unter der gelben Linde und blickt zum Himmelszelte empor. ... Die herzförmigen welken Blätter rieseln in ihren Schoß herab. Es schwirrt der Kugelregen, die Kanonen bnillen, es fließt das Blut... Die Rosse stampfen und schnauben, es dröhnen die Schwerter, die aneinander geratheuen Lanzen klirren von den wuchtigen Stößen, es fließt das Blut... Der Schlachtruf dringt bis zum Himmel empor, er übertönt das Aechzeu der Sterbeuden, die Fahnen flattern in weihe Rauchwolke« gehüllt, es fließt das Blut. Die Todten feiern heute Namenstag. Wer stürmt dort, blutbefleckt, von einer Gefahr in die andere? Er eilt. er fliegt, dass stw^ M' ihm kaum folgeu köunen. Er blickt '"^^ls, ^ wärts, ob ihm jemand folge, nur immer v ^ ^ ihm noch jemand hindernd den Weg veri .^ F Lieutenant ist es mit seiner taftfereu Sch"» ^ Kel^ fleucht der Schrecken, hinter ihm wüthet ben, auf seiner Fahne strahlt der Sieg- ^sserg"" h Sie gelanget, zu dem abgrundtiefen "? '^ V^ Sie machen nicht Halt; mit der Waffe '^sjA ..^ stürzen sie sich hinein, einer, ein M't^ ^ W'< anderen schwimmen hinüber. Dann geht r» ..^ z"»^ ins Feuer! Der Feind weicht. Wer WM ' ^ . Straße, wo jedes Haus eine besetzte Fei" Mh ^ einzeln erstürmt werden muss? Der Fem^^t^ Fenstern, aus Umzäunungen hervor. Der ^he ,,^ lange Hand; wer sich ihr entziehen .n"". be^ weg, und es trete nahe, wer willens l»i. '^zM tigen. Sie treten nah?. Die Zahl der li ^ geringer, die Straße wird eingenommen. ^ en ^ Die Kampfeswuth hat ihren G'pM ^"''die Brust an Brust wird gefochten. d«e "" hj,ici>''^ ihre Feuerkugeln in einen Meuschenkl'«"" ^„ s»^< Wunden schmerzen nicht mehr. der Tod y .^ es ^ erregendes Gesicht verloren. Feiglinge ^^itle'he hüben, nicht drüben. Wer schwenkt dott. ^ flM^ Schlachtgetümmel«. mit einer Hand die l>'^l l ^ Fahne, mit der anderen den blutbespntzt"'^^!. ^ ruft dort. zur That crmulhigend: «An hi»H/ stürzt dahin, wo die Gefahr'am größte". ^ ^,,^ schung der Schanze, Aug' im Ang" sachte der Kanonen, der königlichen Stätte oe» ^ Todes? ,-z erh'zF «Mir nach! Mir nach!» Die Fahnenspitze weht au« dem blauge" » >>>>^!!^" ^ltunss mi. ^^ 1729 5. Tcvtcnllicr 1««9. ber >m m, ,? ^crgabhang herablollernden Holzklotz, den °W N s <^ beschäftigte, bei Prazen bedienstete Knecht, bandet ..?«!' "^"sehen, ob jemand in der Nähe sich »°Ichleude .?^^" herabrullen ließ, ersasst, zu Boden ^''nd Sl,^.^?" °" Koftfe verletzt, dass er an ^ ^ttU, todt llegen blieb. lleberschiu».« ^""sser '" ber Vukovina.) Die Rs!»,,^, '"'s. in der Vukovina, welche arge Verier „och s?"^"' h"t aufgehört; der Verlehr ist ^nbinach,, ^ ^""" wieder hergestellt. Laut einer bwoivik ss ""^ ber Gcsammtverkehr auf der Strecke Llreclc Cl',. .'?^°"b' ^«n der Personr.merlehr auf der l°uh. wil,/l""bchaditfalva, ^.^ ^^^^^ ^^ ^^^^, ^l!nm,td/,s""'^"°'"'M"' Dageg.',, bleibt noch der Ich Tane f ?"^ ^" ^^"cke Kolomea Czernowih etwa ^"°pciw C,°^ " Strecken Czernowitz Nuwoselitza und ^«lbnh, ^ ." "^" zwei Tage und auf den Kolomeaer Zecken ^," ^/'"bestimmte Dauer eingestellt. Auf den b'rd die N?^ ^'^ Verkehrsstörung noch fortdauert, '" sN«l??^°ltwagen besorgt. ^n sr^,^?brt der Kaiserin.) Wie der ^'Kais^in l. ''^' "''^theilt wird, wurde die von' ^ben und? - ^ Wallfahrt nach Mariazell aus-^°hnungen abbs/" Mariazell bereits aufgenommene,, ^Ker de/?^. ^^kimnisse des Tunnels.) !? ^ngen T. . ^ '^" ^'Hle sitzt noch ein Herr .""nels a.l^ ltiachdem der Zug schon durch mehrere "^KeT«n ? !"' leik): «Mein Kind, jetzt kommt " Nichte. ?II' !." s°lwst dich an meine Seite setzen.» verlob,,. ' ^' ^""te. noch ein Tunnel, und ich bin ^gedVn ^.""/'Einsturz in Szegedin.) Aus ^ »ack> >, ^°^"' Der große Szegediner Quai, ?"» mit .! U"be" Ueberschwemmnng als Schützen tiack^" "^"°"lwande "on M'i Millionen^ °"'^et lvurdp -l.^"' Ministerium gutgeheißenen Plänen ^^lilrzt ^ ^"^ 'n ^r Länge von 150 Metern ?' Lalle 'ein° n ^^^ "un wieder die Gefahr, dass ^ hochwass-. "Überschwemmung die Stadt abermals N.^'ai hl ^7 Nvw sauen müsste. Als seinerzeit !^"glui,t> ".^. V""den war, wurde der schlammige Mer. Oberin. - ^°^^"' und nun rächt sich dieser ^" beorV '"'' ^°lsy wurde von der Regierung l?k. ^ (Die l?'l , ^"^legenhcit zu untersuchen. ?" ^sH,n^°lera in Bagdad.) Nach den >' Nv^"^°l!dad hat die Cholera dort seit 3"'Mr sch° , lumbar überhandgenommen. Es ^"'"'. P e M ^ ""bigen Leute, u.n die Todten zu >',drctte n^ m ^ schleunigst 12 Aerzte über ! " wird G, 5 ^«bad geschickt In London und 2^ unter ^. «''«n"nelt, da die Cholera ihre Opfer ^che Apotbel^ .^'""chische Aerzte; auch eine üster-br«^(D'. ^ bort vorhanden. G^WVmiH^" "°" Paris.) Täglich ver-3 5 lft bei .^"'w bls 4«0.000 Kilo Fleisch. l»i! ^>, täali^ .^"°""^ nicht mitgerechnet. Außer» ^wo'V 500.000 Eier. 50.000 Kilo Fische '^l^ (Nl o^ ^'""le verbraucht. ^ l"' Sie die bl. " ? ' 'I^ auch so ähnlich. . . ^e!^^ °»e halten wieder so 'n lleines - Auto- Local- und ProMM-Nachrichten. Aus der Handelskammer, ii. VI. Herr Kammerrath Barthelmii Zitnik be-richtrtr übrr den Marktgebürentarif für die Märkte in Zwischenwässern. Der Gemeinde-Ansschnss in Zwischm-wässcrn hat einen Marktgebürentarif veschwssrli, und das Gemeindeamt hat denselben mit einer Marktordnung der k. k. Landesregierung zur Genehmigung im Sinne des § 70 der Gewerbe-Ordnung vom 20. December 1859, R. G. Bl. Nr. 227, vorgelegt. Die Markt, ordnung ist richtig verfasst, und es wurden darin die Bestimmungen des Viehseuchengesehes vom 29. Februar 1880, R. G. Bl. Nr. 35. bcrücksichtiat; ebenso basiert der Tarif auf dem Landesgesetze vom 3. De cember 1868, L. G. Bl. Nr. 17. Nach diesem Tarif werden folgende Marltgeldcr cinzuheben sein: 1.) für einen Marktstcmd oder eine Hütte 40 kr.. 2.) für ein Zugvieh oder ein großes Stechvieh 6 kr.. 3.) für ein kleines Stechuieh 3 kr.. 4.) von einem Hocker, der etwas zum Verkaufe bringt, 4 kr. Vergleicht man diese Tarifsätze mit dem zu dem gedachten Landesgesetze beigelegten Tarife, nach welchem es statthaft ist. folgende Marktgebüren zu bestimmen: ») für einen Stand oder eine Hütte von 10 kr. bis 1 ft., K) für ein Zugvieh oder für ein großes Stechvieh von 3 bis 6 kr., o) für ein kleines Stechvieh von 1 bis 3 kr.. 6) von jedem Hocker, der etwas zum Verkaufe bringt. 6 kr., so kann man behaupten, dass sie nicht zu hoch sind und dass bei der Feststellung derselben auf § 69 der Gewerbe-Ordnung vom 20.December 1859. R. G. Bl. Nr. 227. Rücksicht genommen wurde. Mit Rücksicht auf das An-gcführlc beantragt die Section: Die geehrte Kammer wolle sich in ihrem Berichte an die k. k. Landesregierung für die Genehmigung des Marktgebürentarifes aussprcchen. — Der Antrag wnrde angenommen. IIl. Herr Kammerrath Philipp Zupaucic berichtete, dass sich die Handels« und Gewerbekammer in Graz an die Kammer mit einer Zuschrift gewendet hat, in welcher sie erwähnt, dass das k. k. Handelsministerium mit der ungarischen Regierung Verhandlungen über den Entwurf eines Gesetzes angeknüpft hat, wonach der amtliche Fass-Aichstempel einer Reichs-Hälfte im Gebiete der anderen dem eigenen gleichgestellt werden soll. Diese Verhandlungen wurdcn vor einem Jahre angebahnt; heute weih noch niemand, wird Ungarn geneigt sein. in die Äahnen eines sreundnach-barlichen Verkehres einzulenken und das zn thnn. was sogar das Ausland ohne jeden Widerspruch, ohne jedes Bedenken seit langem übt. oder will es seinen schroffen avitischen Standpunkt forlbehanpten. Diese Ungewiss-heit ist auf die Dauer nicht erträglich. Der Bezirk der Grazer Kammcr hat ein Intereffe zu wissen, wann und wie die mit Ungarn angebahnten Verhandlungen beendet werden. Er unterhält mit Ungarn und Kroatien einen lebhaften Verkehr, und geht ihm daher die Nöthigung, dem ungarischen Aichstempel sich zu unter-werfen, und die Gefahr der Entrichtung mitunter empfindlich hoher Strafen nahe genug. Aus diesem Grunde wandte sich die Grazer Kammer an das k. k. Handelsministerium mit der Bitte, auf eine Beschleunigung dieser Verhandlungen nud auf einen günstigen Ausgang derselben hinzuwirken, damit das der Auf-rcchchaltung cincs geregelten Verkehres abträgliche Ver< halten Ungarns beseitigt werde. Sollte das k. k. Ministerium aber aus der Führung der Verhandlungen seitens der ungarischen Regierung entnehmen, dass diese nicht gewillt ist. ihren Sonderstandpunkt anfzngeben und den österreichischen Aichstempel anzuerkennen, so ergieng von Seite der Grazer Kammer die weitere Bitte, im Interesse der Bevölkerung sodann den allein gangbaren Weg einzuschlagen, nämlich gleiches mit gleichem zu vergelten, den ungarischen Aichstcmpel für Cisleithanicn ungiltig zu erklären und a/nau so. wie es der ungarische Commumcationsmmistcr in seinem Erlasse vom 14. April l. I. gethan, die Bahnen zn verhalten, die Expedition jedes Gebindes mit ungarischer A'chung. sei es leer oder gefüllt, zu verweigern. Von der Grazer Kammer wird die Kammer eingeladen, wenn anders dies mit dem Interesse ihres Bezirkes harmoniert, ihren Schritt bei der Regierung zu unterstützen. Vielleicht gelingt es vereinten Kräften, eine günstige Wendung herbeizuführen, damit ein geregelter Nachbarverkehr hergestellt werde —wenn nicht, so wird wenigstens die Fiction beseitigt werden, als wären sich die beiden Hälften des Reiches einander mehr als Ausland zu Ausland. Da die Verhältnisse Krams jenen des Nachbarbezirkes Ungarn gegenüber gleich sind und da es auch im Interesse des hier-ländigen Verkehres gelegen ist. dass der gegenwärtige Zustand beseitigt werde, daher erachtet es die Section für ihre Pflicht, folgenden Antrag zur Annahme auf das wärmste zu empfehlen: Die geehrte Kammer wolle die Petition der Schwesterkammer in Graz bei dem hohen k. l. Handelsministerium unterstützen. — Der Antrag wnrde angenommen. VIII. Herr Kammerrath Philipp Zupancic berichtete, dass die Linzer Kammer ein Gesuch um Abänderung einiger Bestimmungen der Concursordnung an das hohe k. k, Justizministerium gerichtet und dasselbe auch der Kammer zur Unterstützung übermittelt hat Die von der Linzer Kammer beantragte Aenderung des dermaligen Concursverfahrens erstreckt sich auf folgende Pnnkte: 1.) Realisierung der gesummten Con-cursmasse sofort nach der Eoncurseröffnung im Wege der von Amtswegen einzuleitenden summarischen, beziehungsweise Real'Execution; 2.) Umgangnahme von der Aufstellung eines Concursmasseuerwaltcrs; 3.)2iqui« dicrung der Concurspassiven und Vertheilung des Masse-Erlöses durch das Gericht in den dermaligen Formen der gerichtlichen Vertheilung eines Mobiliar- oder Real-Executionserlöses. Die Grenze für die Anwendbarkeit dies.-s verkürzten Concursverfahrens könnte bei 25,000 Gulden festgesetzt werden, so dass Concursmassen unter 25 000 Gulden diesem verkürzten Verfahren unterliegen würden. Die großen wirtschaftlichen Vortheile, welche von einer solchen Vereinfachung des Concursverfahrens zu erwarten sind. brauchen nicht des näheren beleuchtet zu werden; es würde hieourch eine wesentliche Stärkung des Personalcreoites erzielt werden, auf welchem ja der heutige Verkehr großentheils beruht. Die Section findet die von der Schwesterkammer vorgeschlagenen Abänderungen begründet, weil hiedurch das Concursverfahren bei kleineren Concursen wesentliche Vereinfachung erfahren würde; daher schließt sie sich der Petition an und stellt den Antrag: Die geehrte Kammer wolle die Petition der Handels- und Gewerbelammer in Linz beim hohen k. l. Justizministerium unterstützen. — Der Antraq wurde angenommen. ^ "Held war" .-!" 'hrer vollen Breite sichtbar. ?>lhM^ war der e s//V"s "e Schanze gesprun-l'e. bez Kanon/n! <. °^" '"Die Fahne flattert "M'n! k'e lullt ?bels - - - Dann verschwindet ?»en?"gescho«'-' I"e haben den tapferen Lientc-"ht ^Gl7g Ug A war anf die Knie gesunken. ^ n ch " Fahne, stal" " V uoch aufrecht, ge-l: t>i? - ^'' einen 9? ' '' ^" Wort. ein e nzig/s. «'Wend! Fah.^?' vorwärts!, dann starb ^ ^""ch- E^le N ^^' den Krieger und ward !>hei, . ^"t" verhallt die 5l>>>^ indes der ^H^". den °"schlaf unter der Fahne h< A^itzt ^ü"" """""h" des hentigen !'Mr>3 blickt z^,, j»e Frau unt.r der gelben ^h. "'9M w.lk^" Himmelszelte empor. . . D.e satter rauschen in ihren Schoß k>»e 3^ dem Sls s * >V> gHloe wird dem gefallenen Helden O ia.n>n^pf ll^'^'e Kriegsmusil, der Trom-d ^. D ^ g'ben d ^ Trompetenqrschmelter 5>> fü W°'nerad d? >l)" des Helden das F ""g?'" sie I ' )^',en, nud mit gesenkten, ^" Ht 3^ hina s b"' Bravsten aller Braven. V'»,t>>"' E^'s'"s Grab.A?? ^hrer. 'st stnmm. Hr U'ch l,s.W di/i.'6al"chlisse „oM),,,,,. ' ^ k >b nd^'"zelte empor. . . Es "1 K herab. "'" Nlatt auf Blatt flattert in Naurus Iökai. Nachdruck verboten. Verschlungene Mciöen. Roman aus dem Englischen von Hermine Franlenstein. (3(1. Fortsetzung.) 12. Capitel. Lynwood-Hall war in all seinen Räumen aufs glänzendste erleuchtet, Wagen um Wagen fuhr an dem 'Schlossthor vor. Unter diesen befand sich auch die große. altmMjche Equipage der Egertons. welche Natalie und chren Bruder brachte. Bisher waren keine vornehmer aussehenden Gaste in dem Herrenhause erschienen, als Natalie und Lwncl Egerton, und als sie in den großen Empfaugssaal eintraten, sie in einem goldfarbenen Seidenkleide und er in schwarzem Frack, gieng ein Murmclu der Bewunderung durch die Meuqe. Sie waren iu der 6Yat em selten schönes Paar. obgleich sie sich dcssm gar nlcht bewusst zu sein schienen. Adrienne saß mit dem Mckm gegen tue ^yur, als sie eintraten, und sprach gerade mit lemandem weshalb sie die Neuangekommenen erst bemerlte, ms dieselben dicht vor ihr standen. Ihre Angen begannen plötzlich zu leuchten, ein bezauberndes Lächeln spielte um ihre Lippen, und die Farbe vertiefte sich aus lyren Wangen, als sie Lionel Egertons maßlos überraschtem Blick begegnete. «Lady Lynwood. darf ich Ihnen meinen Äruoer vorstellen?» sagte Natalie. » , «Es bedarf keiner Vorstellung, M'ss Egerton; wir kennen uns bereits.» erwiderte sic, Lionel ihre Hand reichend, welche dieser mit einigen, sein Erstaunen ausdrückenden Worten ergriff. «Aber wo bist du denn schon mit Lady Lynwood bekannt geworden?, fragte Natalie, während Otto daneben stand und diese kleine Scene voll Interesse beobachtete. «In Brüssel,» versetzte Lionel kurz. «Das ist ja eine angenehme kleine Ueberraschung für Sie beide,» bemerkte Otto, und Adrienne antwortete unschuldsvoll: «Ja, gewiss!» Nachdem Lionel Sir Ralph wie auch einige Jugendfreunde begrüßt hatte, zog er sich in ein kleines, entfernteres Zimmer zurück, um allein zu sein. Das war es. wonach er verlangte, denn er war so überrascht über diese plötzliche Begegnung mit Lady Lynwood, dass er sich die Sache anfänglich gar nicht zurechtlegen konnte. Er wusste, dass sie Brüssel verlassen haben musste, denn er hatte das Schulgebäude tagelang beobachtet uud sie nicht mehr gesehen; aber es war ihm nicht im Traume eingefallen, dass er sie hier wiederfinden würde. Sie hatte bei jener Begegnung in der belgischen Hauptstadt einen überaus tiefen Eindruck auf ihn ge-macht, wie nie zuvor ein weibliches Wesen dies vermocht hatte. Sie war so ganz verschieden von allen, denen er je begegnet war; chre sanfte Heiterkeit, ihre unschuldsoolle und doch keineswegs kindische Naivetät und ihre einfache Offenheit, die ihm selbst in seiner kurzen Bekanntschaft mit ihr klar geworden war, hatten sie ihm in einem anderen Lichte erscheinen lassen, als alle Frauen, die er bisher tmn n gelernt hatte; M'd l'.iilmllicr Zeituny Nr. 3tt^. 1730 5. September iM^. — (Todesfälle.) Nach längerem Krankenlager ist gestern in Laibach der Oberinspector der hiesigen Tabakhauptfabrik, Herr Johann von Rezori. im Alter von 63 Jahren gestorben. Der Verblichene, der sich um die Hebung der österreichischen Tabakregie hervorragende Verdienste erworben, wurde von Sr. Majestät durch Ver» leihung des österreichischen Adels ausgezeichnet und war Ritter des italienischen St. Lazarus-Ordens. Das Leichenbegängnis findet morgen um 5 Uhr nachmittags statt.— In Veldes ist vorgestern der l. l. Kämmerer und Major i, R, Alexander Baron Lazarini im Alter von 69 Jahren verschieden. Die Leiche des Verstorbenen wird in die Familiengruft nach Flödnig überführt werden. — (Personalnachricht.) Se. Excellenz der Herr Minister für Cultus und Unterricht hat dem Beschlusse des betreffenden Professoren - Collegiums auf Zulassung des Herrn Dr. Adolf Hauffen als Privatdocenten für deutsche Sprache und Literatur an der l. k. deutschen Universität in Prag die Bestätigung ertheilt. — (Pferde-Prämiierung in Manns« burg.) Man berichtet uns von dort unterm Gestrigen: Bei der heute hier stattgehabten Pferdeschau wurden vorgeführt: 25 Mutterstuten mit Saugfohlen, 17 dreijährige gedeckte Stuten und 12 zwei- und einjährige Stutfohlen. Prämien erhielten: a) für Muterstuten mit Saugfohlen: Alois Krali aus Lola 40 st., Anton Tiringer aus Strazise 25 st., Johann Moll aus Wintlern 20 st., Josef Kriznar aus Strazise 20 fl., Valentin Gradisel aus Tersein 15 fl., Johann Logar aus Vodice, Michael Preschern aus St. Ambrosius und Primus Kersic aus Mannsburg je eine Medaille; d) für dreijährige gedeckte Stuten: Iofef Sersan aus Depelsdorf 30 fl., Mathias Music aus Tersein 20 st., Alexander Vergant aus Sanct Georgen 15 st., Leopold Freiherr von Lichtenberg aus Habach und Franz Ierala aus Hrasche je eine Medaille; e) für zwei» und einjährige Stutfohlen: Franz Narobe aus Tersein 10 fl., Mathias Golob aus St. Georgen 10 st.. Johann Rogl aus Seebach 10 fl.. Josef Kriznar au« Komenda und Johann Ienko aus Unterfernil je eine Medaille. Die Prämiierungs'Commifsion bestand aus den Herren: Rittmeister Eduard Hanslick als Vertreter des Staats'Hengstendepot in Graz, Gutsbesitzer und Vicepräsident der l. k. Landwirtschafts - Gesellschaft Josef Friedrich Seunig und Secretär Gustav Pirc als Vertreter der Landwirtschafts'Gesellschaft für Kram. — (Truppeninsvicierung.) Se. Excellenz der Corpscommanbant FZM. Freiherr von Schön feld ist heute früh in Laibach eingetroffen, um das hier con-centriecte 5. Landwehr-Regiment zu inspicieren. — (Deutscher Schulde rein.) Der soeben erschienene Verwaltungsbericht des Deutschen Schulvereines schlicht mit einem Vermögensstande von 362.281 fl. gegen 338.662 fl, des Vorjahres ab. Die gesammten Einnahmen des Jahres 1888 betrugen 299.560 st., die Aus» gaben belaufen sich auf 256.227 fl. — (Zu Kranlencasse-Aerzten) für den Bezirk Stadt Laibach wurden erwählt die Herren: Dr. I. Derc und Dr. Gregoric, beide praktische Aerzte, dann Polizei-Arzt Dr. Illner und Regisrungsconcipist Dr. Zupanc. — (Eine Missgeburt.) In Fiume wurde am vergangenen Samstag von der 23jährigen Schiffslellners-Gattin Johanna Eder aus Trieft eine Missgcburt zur Welt gebracht, die lebhaft an die siamesischen Zwillinge erinnert. Nach langen, schmerzhaften Wehen gebar sie nämlich am bezeichneten Tage Zwillinge, deren Körper sie war diejenige, welche Sir Ralph Lynwood geheiratet hatte und über die, ohne sie zu kennen, ein hartes Urtheil zu fällen er nur zu schnell bereit ge« Wesen war. «Es fcheinen hier Umstände mitgewirkt zu haben, die ich nicht verstehen kann. aber ich möchte mein Leben zum Pfande einsehen, dass sie von keinem unwürdigen Beweggrund geleitet wurde.» sagte er sich. und er begab sich in den Salon zurück. Unverwandt ruhte sein Blick auf ihr. Jede Einzelheit ihrer Erschei. nung prägte sich ihm tief ins Gedächtnis. Sie trug ein Kleid von ungemcin zartem Blassrosa nnd weiße Rosen an dcr Brust und in den Haaren. Sie bot ein unbeschreiblich schönes Bild. und der Reiz desselben wurde noch erhöht durch die ruhige Anmnth ihrer Bewegungen. soeben von Petersburg angekommen. Der Furp y sich jede Empfangsfeier verbeten. _^ leute. Wien. — Landsmann. Kaufm., Prag. ^,f"", Wh,,-vatier. Wien. — Crauich. Privatier. Trieft. - ^'!H„,i, -beamtcr. Szegedin. — Gregor, Negierungsralh, ^ ^ Dr. Ungar. Negimentsarzt; Hirt, Mariuc-Com.'Ä^, ^ ^ Marusie. Ehrendmuherr. i° " Ol'erinsftecwrs'Witwe. Wien. , ,. M' Hotel Elefant. Zamftura. Privatier, Trieft. -- ""'"^ PB cassebnchhalter, Gürz. — Marusic, Marine ComnMI»'^ — Pemlns. Ialuker. Pewny und Adler, W">". ^ M Gmeral-Inspector, Wien. — Marknlinie, ObeN'Ml'« ^ a. D., Pola. - Sehfried, Hausl'esiherin. Wieners >^. Oasthof Kaiser von Oesterreich. Maeek, Littm. ^V""' bürg, — Schwager!, Private, Trieft. 5>M^ Hotel Siidliahnhof. Stebil, Händler. Mariano. -" " Steindruck. — Hollmann, l. l. Vanrath. Tricst^^^- Aerftorbcne. <..„ .^ Den 4. September. Ignaz Cadez, ^"'"" < ^,i!'l><< Triestcrstraße -!5. Magenkrebs. — Maria ssurln», ^^,, Tochter. 21 Tage, Vegagasse 9. Schwäche. — I°h""^' k. k. Oberinspector. 63 I., Tricsterstraßc 16, Tuber""'" Im Spit ale: , >.,!n büZ' Den 2. September. Ursula E^en, Arbt'tlN", ^paplßxia cel-el)ri. 4, 2.N. 742 0 20'8 O. schwach bew" > !1 » Ab. 742 5 14 6 O. schwach be!"^"^ ^ Tagsüber wechselnd bewölkt, nachmittags h^''..,,, MH ges Gewitter aus SW. mit lebhaften Blitze,, ""^ L^»^ beiläufig 1'/« Stunde anhaltend, dann bewölkt. ^"" ' ^, der Wärmest? 3°, um 10« über dem Normale- Pe<-antw^!li.i!e>- Nsd„. teür! I, Na^^^!^ Jür Haube. ^, Bs Eine Person, welche durch ein einfaches M" ,s, b<' riger Taubheit und Ohrengeräuschen geheilt '"'"^„D^,V. eine Beschreibung dcüselbcn' in deutscher Sprach ° ^M ' gratis zu libcrseude». Adresse: I. H. NichoN"^5Z-^ N'nlmgasse 4. W Tief erschlillert geben wir die ^"Htncli^ W richt von dem herben Verluste unsers »n^^,^ M teu Gatten, beziehungsweise Vaters. SclM" M »ud Großvaters, des hochwohlgeborm'» V^ > Johann von Nezori W l. l. Oberinsftector der Tabale ^^. W Officier des italien. St. Mauritius- «". ,j„e M Ordens, Ehrenmitglied mehrerer ^ ^ ^ » W welcher Mittwoch, den 4. September A^ii'"' > » halb !> Uhr früh nach langem, sch'""" ,st, > W 6-j. Lebensjahre selig im Herrn "Usch'^' ^„ 6t' » W Das Leichenbegängnis findet Freitag. ^B » M d.M.. um 5 Uhr nachmittags vom ^ W Tviesterstraße Nr. 16 aus statt. , ^r P'" W Die heiligen Seelenmessen ""^''^,,« >> tivche Maria Verkündigung gelesen wer" W Laibach am 4. September Mil- ^ W . Oattill' W Anna von Rezori geborne Eckart, ^§M W Wilhelm von Rezori, l. l. M'Ni!t ^l, ^ W Ingenieur, Katharina von Rezor», ^ ^g0, W Sophie von Rezori, Schwiegertochter^ ^^. W Leopoldi und Tofthie von Nez" ' ^> >H über^2tt0» ^"^' -! >§! r»l> lmd enlMl «inen A"h«ng Uvlr^^l »^» I 1731 Course an der Wiener Börse vom 4. September 1889. n^ dem off^n 2°^««« ^ ^Wts-Aulehen. ÄbV«° '"">te in Noten «3-55. 83 7t ^r C!M^''us>°l iu.» fl, l44... 145. . «'«l°k , , W0fl, 174 .. l74 5< ^»»«m,.P^ . , 50 fl, 17« ?s. 174 2! ^^.«.^— "^ ' ^ "140 1518. """r!^""',, steuerfrei, 10995 1,0 11 MM« °"^!chc..... 104 s>0 105 — 5"/„ malirischr...... 110 25,10 75 5"/o Nrai» und jn'istenlcmb . . —'—-------- 5"/» »kdfrusterreichische . . . 109 5,0 110 50 5"/n stl-Irischc...... —'-- —'— 5"/„ Irontische »lid slavonische , 105'- 1l>8 — 5"/„ siebenlmryische .... 1«4 «5 105 20 5"/« TüM'srr Vaua! .... 104 «5 105 »» 5"/,, »"ssnrischr...... I0< f>5 10520 Allderc osscntl. Anlchcn. Dunai! Rlss. Loss 5«/n lW st. - l23 5» 1L4 KN btli. Ul'Irihl 1«7« . . 1N7 7Ü IN« KU «lil'^ü dri Stad! G«« . . 110'— —'— «>>l>^!, d, Etadtnrmeinbt Wlen 1N5 75 lW'^. Prnm, «nl. d. Stadlgcm, Wicn 144- - l44l>o Vül!>'»blni°?lnlehci, veilo«, .^ Nü'?5 SV 5N Pfandbriefe (flir 1(,<> fi,), ÄvbeiüL. all«, «st. 4"/c> E, , , iiU bl» -.'- dtll. » 4'/,"/» , . . IW'YN INI 5N dto. » 4«/„ . . . »8-75 »9 «» bl». Pram.-Kchuldvrrschr. 8«/« l08 75 109 25 0csl. Hypolhelenbllill 1<»j, 50°/„ INI'— 102-- Osst,.m!a. «an! vcll. 4'/,"/° - 101'2k 101 «^ bctto . 4°/,, . . loo - lON'k" bettu 5<>jähr. , 4°/„ , , ioo-— IN«,'5« Plioritäts-OllliMtillnen (sill 1!w si.). sscidinand« Nurdbah» Em. 188« 89 93 l00'20 »alizlsche »arI'L»bw!g-Vllhn /,o/„ . l>— loo «l» »eld Ware Ocsterr, Nordwesibahil . . . 1075!» 10780 Staatsbahn....... 195 — i»6 — Eüdbahii il 8"/„..... 14» 50 144- - - » k k°/,..... „9 X5 l2l) L5 Ung.^aliz. Uahn..... 9S 75 100 b« Diverse Lose (per Stück), Credits l«n N...... ,nz._ i«2-5^ Clart,«»!!' 40 ft...... 5«,._ ^ 7^ 4"/„ Donllü-Dampssch. 100 fl, . ,25— ^g ^. Laibachcr Präm.Anleh, LU fi. z^.75 24 l>>, Ofenei Lose 40 fi..... 51, 75 ^,7^ Palffy-Lose 40 fl...... g„,^ ^ ^ ««then Kvru,, «st. Ves. »., 10 fl, __ __ Nudnlph-Uose IN fl..... „, _ 21 Talin Lose 40 fl...... yz _ ^z,^ St, Gonl>i««l!se 4« fl, . . . y» z5 s« n. Wlllbstci,,«osc L0 fl..... 4,,^ ^.^ Winbisch-Grätz Lose 20 fl, , . zz-II hg.l! Gcw,-Sch. d, »"/„ Prä,i!,-Schuld- vorsch d. Vndrncreditanstlllt . ,7 — ,«._ Van!. Actien (per Stuck). An«lo-0est, Uanl 200 fi, »0"/„ V. 134 40 ,34 »0 Nanlvrrein, Wiener 100 fl. . . m ^. 111 50 Bdncr.Mnst, «st. 200 si. S. 4»"/^ ü?9 5<> ?»<, b!> llidt,°«»st, f. Hand. u. E. i«»st. 8N<'1» 804 40 Lrrditbanl, Vltlg. u»g. 200 fl. . 31N — »ie b<> DrpoNtclibanl, «llg. 200 ft. . i»4 - 18«! — Escompte Ves.,Nbrüst, 500 fi, . 5X>'— 555-— Giro' u, Cassriw,. Wiener »OOfl. l»S«»U ÜN0 — Hypothelenb,, üst, 200 st. 25°/ l. 66'— ß»'— Veld War» Lilnderbllnl, «st. 200 fl. V. . . 237 eo 2»» 10 Oesterr,',,nnar. Uanl «00 fl, . »l»? — 9<)8 - Unionbanl 200 ft...... 230'»^. 23ll «l> Vcrlehribanl, «lllg. l40 fl. . . 1bS — 16N — Actien von Transport-Unternehmungen. (per Etück), «Ibrecht-Vahn 200 fl, Silber . — - --- «Ilsüldssiiimail. Vnhn 200 fl, T. !9»'7ü 2«0'27. Vülim, «ordbahi, 15» si.. . . 23c —l»37 - » Wrstbahn 200 fl,. . . 33t!'l>? 33« b0 Nuschtiehrader «is. 500 fi. «M. ll»30 , I000fl.EM. 2!»6» 2570 Ool.Carl-Lubw,-«, 200 fl. TM, l»i-- «94 50 Lemb, ° Lzcrnow, - Iasj^ ° «tisrn. bahn.Gesellsch, 200 si, 2. . . 2H2 7b L»3 25 Lloyd,öst.-unz,,Trisst500st,Ufl,CW, in« — ,7u Tlllmn,ah'Gcl.,Wr,,I70fl.», W, »«5 7K 226 2K ' neue Wr., Priorität«. «ctien 10« fl...... »950 1<^> 50 Una..glll!z. Visenb. 200 fi. Silber 191 - 191 5» Olelb war« Ung. Norbostbahn 200 fi. Silber lW'5l, l«? bo Una.Westb.(Raab-rllz)20»fl,T, 188' - 1»8 b0 Industrie-Actten (per Stück). «auges,, Nllg, vest, 100 ft. . 8? — «« — Egyoier Eisen- und Vtahl-Ind. in Wir» 100 fl...... 8«— 88 — Eisenbahn»,.-Lkihg,, erste. 80fi.-------—-— «Elbemichl.. Papiers, u, »,-<». k-i 50 b« — Liesinger »rauerei Kw fl. . . iu» hs» 1<»4 b« Montan-Vesell., östrrr,» alpine 87 »0 87-eu Praner Eiscn-Inb.Ges. 2<«> fl. »?.,— »74 ^- Salao-Tarj, Steinsohlen 80 fi. 337 — 840 — «Schlvglmulil», Papiers, «00 fl, 20» — 211 — «Sttyrermtthl»,Pllpiers,u,V.>V. 182 - I88>— Tiisaller »ohlenw.'Vts. 70 fi. . us — 11?» - Wllffrnf.'G.,Oest.lnW