^tnina Miliz v rgfoTilT Preis Dm T50 71. Jahrgang J***1« wöchentlich siebenmal. Schriftiertuag (Tel. bterorh. Nr. 2670) sowie nwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Interurb. Nr. 2024): Maribor, Jurčičeva ul. 4. 1 Anfragen Rückporto beilegen. Manuskripte werden nicht retumfeit z' ,>«w\x\WttttV\V\\\\\V K " Nr. 289 Mittwoch, den 2b. Oktober (931 Inseraten» u. Abonnements-Annahme In Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen, monatL 23 Din, zustellen 24 Din. durch Post monati. 23 Din, für das übrige Ausland monatL 35 Din. Einzelnummer 1 bis 2 Din, f. Eilt; ten iü ^rdcr bort verschiedentlichen Sei-Heft gestellt worden. In Bu- Iten 4 ett und Genf wird an dieser heikel totyt \tQ^e 'n zeitlichen Intervallen ge-^ntüht sich, die diametral aus-dohjj!./ gehenden Forderungen über eine fom' Un^ wirtschaftliche Neugestaltung ^nriet ^^lalen Kerns auf einen General-j^U Klugen, aber immer und wieder %et v ^uume hart zwei Thesen anein-irgendeine Festlegung zu ver-bhttn;r! nen- Der tschechoslowakische Au- ket ber Dr. B e n c Z darf als Jnter- " Tt ’t011 i3et Kleinen Entente verfocht f autoritativste Persönlichkeit 'i'ftn[icj.cicrt werden, und was er kürzlich — j^^iftzterenb schon — zu sagen e. Mitteleuropa In der letzten Zeit ist Mittel- e"] ?icht mehr und nicht weniger als i^udnis, daß irgendeine Formel ,fS bet * m?en wuß, um das Zusammen-< .stete An? ^ im Donaubecken auf eine tztm, 5u stellen. In Oesterreich ist ja -> ete[(, 0 ixcucu. ^511 i|i ju pgef,« ^guahme zum Mitteleuropäischen J »eti ebenso uneinheitlich, weil I°>it lensten innenpolitischen Erwä-„ !; Tjc' ' rine ganz eminente Rolle spie immer einflußreichen legiti-Kreise, denen die Republik ein be^9 i()t.C'~ Mimikry-Mittel zur Maskie-^.politischen Pläne bietet, wollen B; 9tci|eh ‘ffrn und deren Entwicklung nicht Die Anschlußfreudigen lehnen Sp, ctitnt. Bindung an das eigentliche um die Machtstellung des durch ein Präjudiz nicht von nfc .iiuggx^.jchmälern. iiitiit d'rtet sich ein in vieler Hin- Stimmungsbild. Die Legion . i™mer nn den Satzungen fi5nSarnUr.fcrjmöIern- *! t bietet sich ei.................. bicje5 Stimmungsbild. Die Legi d?n .°9m"nmcr nn den Satzungen sekret ;J.^ert Sanktion festhalten, wür "L 9nnz n. "Keren Bindung mit Oester-W e’äjifche r’le das Wort reden, wenn die Nlpi-^'cht pudlik tn der Sozialdemo-®Et -MZ .Incn starken Hort besässe, der ^ishdteteffp,!16, llnrtschaftliche Verquickung sich ,,^'der Länder zulassen wird, 11 - ,,rhf *ri-----IJr.Jfjr. '»ill V- B*««* diner vsterreichisch-unga-0»f m der Plutokratie und Aristo-"Ullde nhP1. & *lLlue oder Ungnade ausliefcrn uer o- ” ?r „„“et gg . gegen einen Zusammen Non, t'r des Donaubeckens liegen "unter in der Klassifikation: dort „Besiegte". Wie we- mA zwangsläufige Auffas-Ä'p! ^ieber!r wirtschaftliche und fi-J^iintrddet h„ i9 aller Mitteleuropa» "ht J°Wfe{ ^ lwr der siegesparteilichen br- > alz lleiiau f0 wenig Halt ge-desiegßen Ungarn. 5i» i|ia ^olinemx gibt es schon immer >t fict de Fabriksschlote, die Äb-s.? ben », "och die Autarkriebestre-I^die^d-^udern des Donau-rU *'' ötft e ti* "striestaaten wie Oester-chU "Kd . choslotnafei ganz gewaltig °ehb0] ""d w^llowakei ganz gewaltig E. Lv§Ian3 -ar! Heilmittel h, ^ß'lfr!-0 ?ur Injektionen in sind Ä^"d enbn^^danleihen, die ja iinMteh Riffen,, ^ doch nur mit geriir ^kM^Hht.dvn uud Verzinsungs- bpg Ilgg d'erb^ . ettoffenen Völkern zu- b=t dem m° gesagt, mit "s itirf.f geographischen Kern ^ Und 8 ileholfen werden. Will ort ist Frankreich heute Wer bleibt Sieger? Man rechnet mit einem vollen Sieg der Regierung Aukiehenerregender Vrvpagandasioß gegen London, 27. Oktober. Ter Wahlkamps ist gestern abends so gut wie abgeschlossen worden. Heute schrei ten 30 Millionen Wähler beiderlei ®e= schlechtes vor die Urnen, um dem Lande ein neues Parlament zu geben. Die Aussichten der Parteien sind ziemlich unklar, weil es sich zum ersten Male in der Geschichte Englands begibt, daß mehrere Par teien im Wahlkampse gegeneinander ziehen. Die neuesten Wetten rechnen mit 190 Mandaten Stimmenmehrheit für die Regierung der Nationalen Union. Die Konservativen halten diese Schätzung jedenfalls für zn optimistisch. Mit einem Siege der Opposition wird jedoch nicht gerechnet. Schatzkanzler S n 0' w d c n erklärte, es seien die Bedingungen für einen Negierungssieg gegeben, während die Wahlaussichten für die Labour Party, die in der Opposition steht, ganz gering seien. Bis spätvormittag wurden a« den Universitäten Oxford, Cambridge, London usw. sowie in anderen Korporationen bereits 68 Mandate wie folgt verteilt: Konservative 49, nationalunionistische Liberale 12, 1 Lloyd Gcorge-Liberaler und 6 La-bouristen. Großes Aussehen erregte gestern die Enthüllung, daß die Arbeiterregierung vor einigen Monaten die Gelder der Postsparkasse für die Erwerbslosenunterstützungen heranzog. Henderson dementierte dies zwar, da aber Macdonald und Thomas die Bestätigung erbrachten, bleibt die Wir kung im letzten Moment nachhaltig genug. L o n d 0 n, 27. Oktober. Die große Spannung, mit der die Wahlergebnisse in ganz England erwartet werden, wird sich diesmal bezüglich der Das WaHlngtoner Echo In der Pariser Presse — Der größte Ersolg Lavals Die Presse beschäftigt sich noch immer mit den Ergebnissen der Washingtoner Besprechungen zwischen Laval und Hoover, ohne neue Momente ins Tressen zu bringen. Als Hauptergebnis wird das Ab kommen über die amerikanisch-französische Beibehaltung des Goldstandards angesprochen, ferner die Tatsache, daß die Brr einigten Staaten Frankreich als zweitgrößte Finanz- und Wirtschastsmacht der Welt anerkennen, und schließlich das amerikanische Versprechen, sich künftighin in P a r i s, 27. Oktober, die Reparationsproblematik nicht mehr einzumengen. Wie nun verlautet, will Ministerpräsident Laval nach seiner Rückkehr — freilich nicht ohne Zustimmung des Kabinetts — eine neue Konferenz der Reparationsgläubiger einberufen, um die Mög lichkeit einer weiteren Herabsetzung der deutschen Reparationszahlungen zur Diskussion zu stellen. Diese Konferenz wurde angeblich im November oder Dezember in Paris stattsinden. Gold für Europa Immer neue Verschiffungen. — Frankreich erhält den größten Anteil. P a r i s, 27. Oktober. In Cherb^rrg ist der deutsche Dampfer „Dresden" aus Newyork mit 240 Fässern Gold im Werie von 400 Millionen Franken eingelaufen. Nach ihm trafen die Dampfer „Milwaukee" und , Newyork" ebenfalls mit großen Goldsendungen für Europa ein. N e w y-o r k, 27. Oktober. Die Goldverschchsungen für Europa beliefen sich nur gestern aus 18,000.000 Dollar für französische Rechnung, 2,500.000 Dollar für Belgien und 80.005 Dollar für die Schweiz. Kurze Nachrichten P a r i s, 27. Oktober. Wie hier verlautet, werde Laval nach seiner Rückkehr nichts sonst übrig bleiben, als die deutsch-französischen Wirtschaftsverhandlungen zu beschleunigen. Laval wünscht angeblich die Einberufung des im Doung-Plan vorgesehenen Konsultativkomitees, aus dem eine große internationale Konferenz hervorgehen könnte, die die gesamte Schuldenfrage neu aufrollen würde. B e o g r a d, 27. Oktober. Das Bezirksgericht hat heute die Kandidaturen für den Wahlkreis Beograd - Pan-Levo - Zemun bestätigt. Es kandidieren: Handelsminister Dr. Kosta K u m a n u d i (Stellvertreter Rechtanwalt Dr. David Al-kalay); Unterrichtsminister BoLa Maksi-m o v i L (Stellvertreter Toma Bogdano-vich Bediensteter des städtischen Elektrizi- 6er nationalen Llnion — die Opposition Mitteilung der Ergebnisse nicht nur aus die Publizicrung durch Presse und Rundfunk beschränken, denn es werden hiezu auch die öffentlichen Lokale, Kinos, Theaters usw. herangczogen werden, wo es dem Publikum ermöglicht wird, spütnachts die Resultate entgegenzunehmen. In den Stationen der Untergrundbahn werden die Wahlergebnisse entgegen assichiert werden. Um 23 Uhr werden die ersten Er gcbnisse bekannt sein, doch wird eine genaue Uebersicht der Ergebnisse erst morgen, Mittwoch, möglich sein. In diesem Wahlkampfe kämpfen 1233 Kandidaten, darunter 518 von der Labour Party. 62 Frauen wollen ebenfalls Mitglieder des neuen Parlaments sein. tätswerkes) und Handelskammerprasideut Milutin StanojeviL (Stellvertreter Miljutin Stojanovič, Präsident der Gewerbekammer). Genua, 27. Oktober. An der ligurischen Küste herrschte gestern ein orkanartiger Sturm, der in der Fischersiedlung Recco beträchtlichen Schaden artrichtete. Züri ch, 27. Oktober. Devisen: Beograd 9,05, Paris 20.095, London 19.975, Newyork 510, Mailand 26.475, Prag 15.10, Budapest 90.025, Berlin 119.30. Zagreb, 26. Oktober. Devisen: Mailand 289.07—295.07, London 216.27— 523.77, Newyork Scheck 5592.33— 5609.33, Paris 220.65—223.77, Prag 165.86—166.36 Zürich 1098.45—1101.75. Ljubljana, 27. Oktober. Devisen: Zürich 1098.45—1101.75, London 215.71— 223.21, Newyork 5592.33—5609.33, Paris 220.72—221.38, Prag 165.86—166.36, Triest 287.97—293.97. Bulgariens neuer Gesandter. S o s i a, 26. Oktober. Nach einer Meldung der „Duma" ersuchte die bulgarische Regierung um das Aggre-ment für den neuen Gesandten in Beograd. Ausersehen ist der jetzige bulgarische Geschäftsträger in Budapest Petrow-Zoma-kow. Lavals Rückkehr W a s h i n g t 0 n, 26. Oktober. Der französische Ministerpräsident Laval ist heute um 1.30 Uhr nach Newyork abge-reist, wo er den letzten Tag seines Amerika-Aufenthaltes zubrachte. Der Dampfer „Js- wohl zweifellos tonangebend — Anschlußpläne verhindern, sollen die Habsburger noch weiter in der Versenkung bleiben, so muß der Mut trotzdem aufgebracht werden, den Gesamtkomplex einer allseitigen Bearbei tung zu unterziehen. Daß die Großmächte über Zolleinigungspläne im Donaubecken aus rein verdienerischen Gründen nicht gerade entzückt sein können, liegt wohl auf der Hand, und deshalb ist von dieser Seite her keine Initiative im Hinblick auf eine Gesamtlösung zu erwarten. Die mitteleuropäischen Staaten werden alles daran setzen müssen, die bei den Großmächten noch obwaltenden Bedenken zu verflüchtigen, um untereinander zu einer Lösung der dring- lichsten gemeinsamen Lebensfragen zu kommen. Vor allem ist es die Frage des Warenaustausches und die gegenseitig verständnisvolle Entstellung des Zollkrieges durch Angleichung der Zolltarife bei voller Berücksichtigung der Vollnutzung der in den einzelnen Staaten gegebenen volkswirtschaftlichen Elemente. Die Agrarstaaten werden ihr Opfer bringen müssen, indem die unsinnige Autarkiewirtschaft und die Jndustri-alisierungsbestrebung in ganz bescheidene Grenzen gedrängt werden; und die Industrieländer werden eben ihre Agrarier, die in den letzten Jahren fast in Hochkonjunktur machten, an die Notwendigkeiten zwi- schenstaatlicher Wirtschaft erinnern müssen, d. H., sie werden ihren Bedarf an landwirtschaftlichen Produkten vor allem in den benachbarten Agrarländern zu suchen haben, wenn dieselben in die Lage versetzt werden sollen, ihre Jndustrieerzeugnisse auch kaufen zu können. Nur durch Planwirtschaft kann dieses Mitteleuropa noch zu ökonomischer Gesundung kommen, die vom Westen empfoh lenen Kreditinjektionen können nur als Palliativ betrachtet werden. Mitteleuropa ist lebensfähig, wenn es sich selbst besinnt und sein Schicksal von der ökonomischen Seite her in Angriff nimmt. Die Aussichten hie-für sind leider nur aerina. It de France" wird gegen Mitternacht in See stechen. Am Washingtoner Bahnhof verabschiedeten sich von Laval der amerikanische Unterstaatssekretär Castle und der fran-Botschafter Claudel. Grandi in Berlin Neue Kandidaturen im Arau-Banat L j u b l j a n a, 26. Oktober. A. A. .Heute wurden im Drau-Banat noch sie folgenden Kandidaturen bestätigt: Bezirk Ljubljana—Umgebung: Z e b a l Franjo, Kaufmann in. Rudnik; Stellvertreter 1 Toni Alois, Gend. Wachtmeister i. R. aus Log bei Vrhnika. Bezirk Murska Sobota: Benko Josip, Industrieller und Bürgermeister in Murska Sobota; Stellvertreter Büoek Michael, Be-; sitzer in Ferdica. Bezirk Maribor, rechtes Drauusec: K r e j-č i Anton, Fabriksdirektvr in Ruse; Stell« Vertreter Vinko Gornjak, Ockouom in Slovenska Bistrica. Bezirk Slovenjgradec: M e r m o l j a Ivan, Besitzer in 8t. Jlj; Stellvertreter Kac Ivan, Besitzer in Šmartno bei Slovenjgradec. Bezirk Slovenjgradec: Rupnik Franjo, Ruheständler aus Ljubljana; Stellvertreter Volk Jakob, Kleidermacher in Šoštanj. Bezirk Saško: Juva n.Rudolf, Sekretär der nationalen Gewerkschaft in Ljubljana; Tie Ankunft Sonntag vormittag in Berlin. Bon links: Staatssekretär Dr. P ü n - i Reichskanzler Dr. Brüning, italienischer Staatssekretär Weißm a n n, I Außenminister Grandi, italienischer Bot schaster O r s i n i Baroni. der. €tiöe 5er Balkan-Konferenz Delegierten tm* Ankara eingeladen - Die Abrüstungs- walt und Bürgermeister in Saško. D e Komitoö cfr-Sm'äOe Eine Verbalnote Jugoslawiens in Sofia. — Ter bulgarische Außenminister verneint die Existenz von Komitadschibanden aus bulgarischem Staatgebiet. frage — Handelskammer und Tabakfchntz B e o g r a d, 26. Oktober. Wie die „Vreme" aus Sofia berichtet, erstattete der jugoslawische Gesandte Dr. Buk reviL dem bulgarischen Außenminister, am ihm in einer Verbalnote sämtliche Bandeneinfälle auf der bulgarisch-jugoslawischen Grenze seit Juli vor Augen zu führen. Der jugoslawische Gesandte machte den bulgarischen Minister des Aeußern darauf aufmerk sam, daß Außenminister Dr. MarinkoviL die Einfälle der bulgarischen mazedonischen Revolutionäre mit großem Interesse verfolge und sich gezwungen sehen werde, event. einen diesbezüglichen Antrag in der nächsten Völkerbundversammlung zu stellen. Der bulgarische Außenminister nahm die Verbalnote der jugoslawischen Regierung zur Kenntnis und betonte in seiner Antwort, auf bulgarischem Staatsgebiete gebe es keine Banden, daher könne auch von Einfällen auf jugoslawisches Gebiet keine Rede sein. In diesem Zusammenhangs erklärte auch der bulgarische Außenminister, zu einer Zeit, da in Jstambul die Vertreter der Balkanstaaten über die Bedingungen eines besseren und freundschaftlichen Zusammenwirkens der Balkanvölker beraten, wäre eine Aufrollung der Beschwörde über den erwähn ten Gegenstand mehr als ungünstig. Gchwe ze l chk 3lational-m öwlWen Kleine Verschiebung zugunsten der Sozialdemokraten. — Die Mandatsverteilung. B 'e r n, den 26. Oktober. Bei den am Sonntag nach einer heftigen Wahlkampagne durchgeführten Wahlen, wurden diesmal infolge Hinaufsetzung der Wahlziffer statt 198 nur 187 Mitglieder des neuen Nationalrates gewählt. Das bisherige Kräfteverhältnis im Nationalität war 73.8 Bürgerlicher gegen 26.2% sozialistischer bezw. kommunistischer Vertreter. Der neue Nationalrat setzt sich wie folgt zusammen sin der Klammern der frühere Besitzstand au Mandaten): Freisinnige Volkspartei 52—54 (58), Katholisch-Konservative 45 (46), Sozialdemokraten 50 (50), Kommunisten 3 (2), Evangelisch-Soziale 2 (3), Liberale Partei 6 (5), Bauernpartei 29 (31). Den größten Stimmenrückgang verzeich-nete die Freisinnige Partei, während die Gesamtverschiebung zugunsten der Sozial-: Demokraten fällt. Der schweizerische Ratio-1 nolrat wird am 7. Dezember zusammentre-1 len. 1 J st.a m b u l, 26. Oktober. Die zweite Balkan-Konferenz, deren Wert mehr aus der moralischen als praktischen Seite liegt, geht ihrem Ende entgegen. Die Kommissionen haben ihre Beschlüsse im Laufe des heutigen Tages unterbreitet, und das Plenum genehmigte einen Vorschlag der Wirtschaftskommission betreffend die Bildung einer interbalkanischen Handelskammer. Giro ße Ueberraschung und zwar nicht die unange nehmste, bildete eine persönliche Einladung des türkischen Außenministers Tewfik Rusch-di Bei), die Delegationen der Balkanstaaten mögen die Schlußarbeiten der Konferenz in Ankara erledigen, wo sie als Gäste der türkischen Regierung herzlichst begrüßt seien. Die Delegierten kamen diesem Wunsche nach und reisten heute abends nach Ankara ab. Die moralische Wirkung dieser Zusammenkunft der Vertreter der Balkanstaaten in der türkischen Hauptstadt wird- in politischen Kreisen nicht im geringsten bezweifelt. J st a nt 6 u l, 26. Oktober. Das Komitee für Verständigung unter den Balkanvölkern hat seinen Bericht bereits fertiggestellt. Derselbe wird im Laufe des heutigen Tages dem Plenum in Ankara un- terbreitet Nach einer Mitteilung der Ana-tolischen Nachrichtenagentur habe das Komitee einen allgemeinen Abrüstungspakt, einen Nichtangriffspakt, einen Schiedsgerichts vertrag und den Vertrag über gegenseitige Hilfe verlangt. Der Pakt müßte aus den Prinzipien des Rechtes und der Gleichberechtigung basieren, lieber diese Fragen wird der Exekntivansschuß bis zur nächsten Konferenz die Lösung vorzuschlagen haben, doch sind die Negierungen der Balkanstaaten drei Monate vorher darüber zu benachrichtigen. J st a m b u l, 26. Oktober. AA. Nach einem Bericht des Wirtschafts-komitees, der im Plenum angenommen wuc de, wird die Errichtung eines interbalkani-schen Amtes zum Schutze des Osttabaks vor-geschlagen. Das Amt hätte diese Aufgaben: 1. Die Tabakproduktion den Weltbedürfnissen anzupafsen. 2. Die Propaganda für den Osttabak durchzuführen, um die fremde Konkurrenz auszuschalten. 3. Dem Osttabak neue Absatzgebiete zu gewinnen. 4. Die verschiedenen Sorten des Osttabaks zu verbessern. England Negierung und Opposition hoffen auf den Sieg Gestern wurde die Wahlkampagne für die heute stattfindenden Parlaments,vahlen abgeschlossen. Die Wahlpropaganda hat mit wenigen Ausnahmen nirgends Tumulte u. Krawalle gezeitigt. Die Kandidaten beider Richtungen bannten ihre Wähler überall über den Stand der Dinge informieren. Man erwartet eine überaus große Wahlbeteiligung. In beiden Lagern, sowohl der Re gierungspartei als auch der Opposition, wird mit einem vollen Sieg gerechnet. Neutrale Beobachter behaupten sogar, die Re- L o n d o n, 27. Oktober, giernng werde eine Mehrheit bis zu 200 Mandaten gewinnen. Der Konservativenführer B a l d w i n ist sehr zuversichtlich und erklärte nach seiner Rückkehr ans den nördlichen Grafschaften, die Regierung werde eine schöne Mehr heit erlangen. Der Liberalenführer Sir Herbert Samuel blieb noch gestern in seinem Wahlkreis, wo die Dinge etwas unsicher stehen. Der Führer der Opposition Arthur H e n d e r s o n ist in Bnrnley erkrankt und muß das Bett hüten. Cypern, eine Insel im Mittelmeer, die auf eine beinahe 1500jährige Geschichte zurückblickte, als die britischen Inseln zum ersten Mal in der Geschichte au stauchten, hat sich gegen Großbritannien erhoben. Die Inselbewohner, die zum überwiegenden Teil Griechen sind, wollen zu ihrer Urheimat. Unter Führung des griechischen Erzbischofs Kyrillos den Dritten haben sie ihre Loslösung von Großbritannien proklamiert. Sie haben das Regierungsgebäude in der Stadt Nikosia in Brand gesetzt und wollen von dem britischen Gouverneur nichts mehr wissen. Daraufhin haben die Engländer riegssch-iffe und Militärflugzeuge nach der meuternden Insel entsandt, und es besteht kaum ein Zweifel darüber, daß die Erhebung der Cyprioten völlig niedergeschlagen wird. Damit dürfte jedoch die Freiheitsbewegung auf Cypern keineswegs ihr Ende nehmen. Es ist vielmehr ein Anfang, der von größter symptomatischer Bedeutung ist. Die Insel, die in der neueren Zeit zu der Türkei gehörte, kam 1878 unter britische Verwaltung und wurde kurz nach Beginn des Weltkrieges dem britischen Weltreich einverleibt. Seit dem 1. Mai 1925 gilt sie als britische Kronkolonie. Der britische Gouverneur in Cypern ist zugleich Oberbefehlshaber, höchster Verwaltungsbeamter und Präsident des Parlaments. Dieses Par lame nt zählt 24 Mitglieder, wovon 9 non dem Gouverneur ernannt und die übrigen von der Bevölkerung gewählt werden. Hier >wal:Mß- io< mit hat Cypern eine Art Selbstver Gerade dieser Umstand verte ht _ der ^ nalistischen Bewegung der Cyprwnn . dere Wirksamkeit, denn nicht c4ltc gcn Gründe konnte sich dech Erzbtzchos ^ Cypern bei der Proklamierung dcr 1 ^ hängigfett Cyperns von England ^ au Volkswillen berufen. Es ist in der ~ ^ daß Großbritannien auf Cypern, vn hammedanern abgesehen, so _ P1 ntji keine Anhänger hat. Es muß ast0 a0!, Machtmitteln regieren und wird r- nun an zweifellos auch tun. In normalen Zeiten hätte der -f-_F.^11 Aufsthe" englisch-" auf Cypern wohl kein 6e: erregt. Heute aber, nach der . ^ Flottenmeuterei und nach dem 4h . verfolgt die ganze 2Mt die ßneign (e;I England und darüber hinaus im 3. Empire mit besonderer Aufmert,a ^ Daher das besondere Interesse, da- .^xl. dem Kampf der Cyprioten überall 1 jn, Cypern, die östlichste der Mitte “ " ^ fein, hat eine Fläche von 9282 qkm, > etwas kleiner als das ehemalige 5tru„choO0, Zahl seiner Einwohner beträgt nhe u Uni* im Dezember sollte sich in der fast»,. °11 Amsterdam eine große Eisenbahn-bereitg . ereignen. So sehr war Matuska Hflifrfseinem ganzen Sinnen bei dieser ^ Idee, daß er seit Wochen an der und :rn das 'Hahn? Spezialkarten tut jj, lutdterte, um den geeigneteren Platz S' Atentate auszusuchen. 'Wobei übri-iliß | lE Feststellung nicht ohne Interesse ist, ^istfipa Denken dieses Menschen ein spie le [ef) Rechnen mit Zahlen und Daten ei-^ wichtige Rolle einnimmt. b'^te Attentatsversuch bei Neuleng« V6!* die Polizei seinerzeit nur als ei-“1. % Cl,stteich werten wollte, geschah am bei ^öewber. ~ Den Ansck^lag auf den D-Zug pZt^ verübte er dann an seinem Ge-ÜHaa' H dreißig Tage nach dem Na-^is>i ^fällt, und diese Zeitspanne von hält er nun immer wieder Pt st;itlc fest. Zwischen den . Katastrophen und Bia-Torbagy liegen eben ? höu dreißig Tage, und als Matuska i$Jplln,denlangen Verhören bei der Wie-in die Enge getrieben wurde, brx!?? plötzlich kategorisch, er könnte erst i "h te -H Tag reden. Man hat das nicht etft I swanden und den Sinn dieser Wor-begriffen, als sich Matuska wirk dreißig Tage nach dem Unglück HHl) zu seinem ersten Teilge-Hbe ^wemte. Jetzt sollten, ebenfalls in Üijtll6 'n tion je dreißig Tagen, die "hnattentate in Frankreich, Italien so^ und Holland denen schon alle Vorbereitungen ' 1 waren. C! hören» „Ihr werbet jeden Monat L kriminelle an Silvester Matus- ist ^intern .^Ute ,CH >'H wesentlich in ^ ,Trstzr 9^wnd gegenüber dem rätselhaf-hi w dieses Mannes. Dreieinhalb CHtna v 0or Christi hat der Ephesier W fei berühmten Tempel der Ar-3^ Ne Vater stadt in Brand gesteckt, .Äibt 'stls Quf “stf der Folter aussagte, seinen V. r.te Nachwelt zu bringen. Viel-„ stšfae r.hwr ein Vergleich mit dem Tun Via-Torbagy und Jüterbog eigenen Geständnis die Kur1ü* ^arfc Paralellen, denn auch v CSn 533 H L;Tm vuJt djx MtrieL wie Kette von Attentaten auf H hcht wachen, und er hatte auch tin-rn t.ni w später einmal ganz offen zu Daß dabei auch "eTt Politische und religiöse Ro- S c>tt> V ' 6HäU bekennen yi witfS p°Utische ................................ W wt** L- fallt kaum sonderlich schwer d! 1 nr^. J1' ■ -k tY> V ^k^ubt ^in verworrenes Propheten^ . but^Qn Matuska nicht recht, und \t ' Iw "üb W i» 4h '.st Akord die Welt zu verbessern, W- dgen. daß man fast annehmen % . , „H _________________________________ ptiig«'^ eine lm|hher konstruiert wor r iq - ao^:rr -........................ Äb^öre |0 w Uofeh^w'sfe Religiosität kann man lii bilr^m wicht abstreiten. l.we w. Wtg ^d kosten lassen, Er hat und die he^Hog^dvrtsortes besitzt von ihm 4'H, die er schon vor et- ren aufstellen ließ. Auch sonst hat er sich immer als streng gläubiger Katholik bekannt, der stets das Bildnis des heiligen Antonius bei sich trug und oft sogar einen gewissen religiösen Fanatismus glaubhaft machen konnte. Aber das Herostratentum _ Matuskas kommt doch viel stärker zur Geltung als die religiöse Wahnidee. Matuska selbst hat bei der Wiener Polizei ausgerechnet, daß die Vorbereitungen zu den Attentaten in Oesterreich, Deutschland und Ungarn alles in allem etwa vierzigtausend Schilling verschlungen haben, und für die Verwirklichung der anderen Attentatspläne wollte er sein ganzes Vermögen opfern. Daß nicht die geringste Möglichkeit bestand, aus diesen Verbrechen einmal einen Vorteil zu ziehen, braucht nicht erst bewiesen zu werden. Eine zeitlang neigten die Kriminalisten zwar zu der Annahme, der Eisenbahnattentäter hätte die Absicht gehabt, seine Opfer zu berauben. Aber davon kann bei Matuska gar keine Rede sein und ein gewinnsüchtiges Moment kommt bei ihm bestimmt nicht »in Betracht. Hier war der ungeheure, durch keinerlei Hemmungen eingeengte Wille das zwingendste Moment unbedingt von sich reden zu machen, und das in einer Weise und unter Umständen die noch niemals zuvor einem Menschen eine sogenannte Berühmtheit verschaffen konnten. Und es gehört völlig zu dem Bild dieses Mannes, wenn man jetzt erfährt, Matuska beschäftigt sich in der Untersuchungshaft mit der Verfassung von Filmmanuskripten und sein Plan ist, seine Autogramme zu verkaufen und so ein Geschäft zu machen. Neben dem Herostratentum Matuskas kommt dann freilich auch noch ein zweiter Beweggrund zur Geltung, der vielleicht eben so stark, wenn nicht am Ende in gewissen Augenblicken noch viel stärker das Seelenleben dieses Menschen beherrscht hat. Matuska ist bei den Verhören zusammengebrochen, als man ihm die Photographien der Opfer des Attentates von Bia-Torbagh zeigte. Aber sein Gesicht hat damals keinen Ausdruck von Schmerz oder Abscheu erkennen lassen, es hat sich in einer tierischen Freude und einer wohllüstigen Wonne verzerrt und ein förmlicher ■ Freudentaumel ergriff Matuska, als er nochmals, gleichsam vor sich auf dem Tisch ausgebreitet, die Folgen seiner Tat betrachten durfte. Ein grauenhafter Sadismus muß das innerste und geheimste Denken dieses Menschen beherrschen, und man hat hie-für nachträglich eine Menge Beweise zusammengetragen. Es ist heute festgestellt, daß Matuska in der Zeit des weißen Terrors, die in Ungarn das blutige Regime eines Bela Kun ablöste, als Offizier einem jener Dea tachements angehörte, die in einer furchtbaren Art Vergeltung für die kommunistischen Greueltaten nahmen. Hunderte von Mordtaten sind damals geschehen, und Matuska hat an vielen persönlichen Anteil genommen. Er war dabei gewesen, als die Terrortruppen in dem Jnterniertenlager in der Nähe von Budapest ein schreckliches Blut bad anrichteten. Es wird jetzt behauptet, daß er selbst den Befehl gegeben haben soll, in die wehrlosen, aus dem Schlaf aufgescheuchten Menschen zu feuern, nur um dann in dem Anblick der Dutzende von blutbefleckten Leichen Befriedigung zu finden. Matuska hat ein Doppelleben geführt. Er war zu Hause der sparsam-ehrliche Bürger, zu dessen einziger Leidenschaft das Schachspiel gehörte und dessen Bescheidenheit und Zurückhaltung immer wieder gerühmt wurde. Aber der andere Silvester Matuska war der Stammgast in allen mög-I:chen verborgenen Spelunken und obskuren Nachtlokalen, der freigebige, ja fast verschwenderische Freund von Straßendirnen und Halbweltdamen letzter Güte, denen er mit dem stundenlangen Erzählen der blutrünstigsten Kriegsgeschichten zu imponieren suchte. Daß er dabei eine auffällige Vorliebe für schwarzgekleidete Frauen mit langen Haaren bewies, aehörte zu seinen eigenen ihm kein Getränk zu schwer und auch keines zu teuer gewesen und er war dort ein gern gesehener und nobler Gast. Daß er immer nur das gleiche Gesprächsthema hatte, bei dem man, wie jetzt eine seiner früheren Freundinnen drastisch sagte, geradezu den Leichengeruch zu spüren vermeinte, hat man ihm schließlich nicht sehr übel genommen. Man. hielt seine Erzählungen nur für Reno-misterei und glaubte ihm nicht, wenn er auch hundertmal versicherte, er sei ein Mann der Tat. Dieses großsprecherische Gehaben paßte übrigens ganz gut zu seinem sonstigen No>beltun. Matuska war nicht knauserig, wenn er die Nächte in dieser Gesellschaft verbrachte, oder wenn er ab und zu nach Budapest fuhr, um dort in der Lebewelt den verfluchten Kerl zu spielen. Sein letzter Aufenthalt in der ungarischen Hauptstadt hat ihm in einer Woche mehr als zehntausend Schilling gekostet, aber er konnte sichs ja leisten, weil er zu Hause dann wieder von einer fast geizigen Bescheidenheit war. Seiner Frau rechnete er jeden Heller Wirtschaftsgeld nach und nur in einem Punkt war er auch hier splendid. Seinem einzigen Döchterlein hatte er ein wunderbares Eisenbahnspielzeug mit Schienen und Zügen, mit Weichen, Haltestellen und Stationsgebäuden geschenkt und hier war er der glückliche und gutgelaunte Vater, der sich stundenlang mit seinem Kind beschäftigen konnte. Daß er bei diesem Spiel mit der Eisenbahn vielleicht keinen anderen Gedanken hotte als den jener furchtbaren Verbrechen, ist heute naheliegend. Er selbst erzählte ja, er hätte die Fabrik in Tattendorf nur gekauft, weil dort die Gleise der Aspangbähn unmittelbar vorbeiführen und weil im Fa- ODOL »stein hochkonzentriertes Mundwasser, wenig e Tropfen genügen.. ODOL ist sehr sparsame im Gebrauch. ODOL ist also billig-.. brikshof selbst eine große Eisenbahnanlage bestand. So war Silvester Matuska nicht zuletzt ein Fetischist der Eisenbahnschienen. Das Rätsel dieses Menschen wird wohl auch die Schulweisheit der Psychiater nicht leicht lösen können. Richard Wilh. P o l i f k a. Massenmord an Patienten Grauenhaftes Geständnis eines Arztes Moskau, 26. Oktober. Vor einigen Ta gen ist hier der Arzt Dr. K u k o w, der den Ruf eines außerordentlich tüchtigen Internisten genoß, plötzlich gestorben. Nach seinem Tode langte bei der Staatsanwaltschaft ein von ihm selbst verfaßtes, grauenhaftes Geständnis ein. Er teilte mit, daß er im Laufe der Jahre vierzig unheilbare Patienten aus Mitleid vergiftet habe. Der letzte Fall habe ihm allerdings selbst das Leben gekostet. Wenige Tage vor dem Ableben Dr. Kukows war eine seiner Patientinnen, Natascha R., nach seinen Angaben an Herzschlag verschieden. Auch in diesem Falle handelt es sich nach dem Geständnis Dr. Kukows um eine Vergiftung durch ihn. Die Patientin, die, wie er mitteilt, seine Braut war, hatte seiner Ansicht nach ein Krebsleiden, dem durch keine Operation mehr beizukommen mar, weshalb er ihr, wie in den vorangegangenen Fällen, das Gift verabreichte. Von plötzlichen Gewissensbissen erfaßt, veranlaßte der Arzt die Obduktion der Leiche und er stellte zu seinem Entsetzen fest, daß sich in dem Körper der von ihm Vergifteten nicht die geringsten Anzeichen für seine Krebsdiagnose vorfanden. Dr. Kukow hat daraufhin Selbstmord begangen. Der einzige absolute Herrscher unserer Zeit Wie Papst Pius XI. regiert Papst Pius der Elfte ist nicht nur Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, ihr Pontifex maxisnms und Stellvertreter Petri, er ist gleichzeitig ein weltlicher Monarch. Seit dem Inkrafttreten des Lateran Vertrages, der dem Papst die Souveränität über ein zwar kleines, aber doch eigenes Terriotrium zugesichert hat, gilt der Vatikan als kirchlicher Staat und der Papst als unabhängiger Herrscher. In unserer Zeit, in der die mächtigsten Throne gestürzt sind, kann der Papst als letzter Träger der absoluten Herrschergewalt betrachtet werden, als einziges gesalbtes Haupt, das den Ursprung seiner Macht einzig und allein auf Gottes Gnaden zurückführt und sich vor keinem irdischen Forn zu verantworten hat. Während sich die Höfe Europas zusehend demokratisieren und das aus feudalen Zeiten stammende Zeremoniell ablegen, wird dem Vatikan das altertümliche Dekorum im vollsten Umfange aufrechterhalten. Papst Pius der Elfte ist darüber hinaus bestrebt, an die Traditionen seiner Vorgänger aus der Epoche des größten päpstlichen Glanzes anzuknüpfen und den apostolischen Thron neu: Schutzpatron zu Eh-Absonderlichkeiien. diesen Spelunken ist s auf jene unerschwingliche Höhe zu erheben, auf der er einst vor Jahrhunderten stand. Neue Bauten im modernen Stil werden auf dem Gebiete der Vatikan-Stadt errichtet, die Kunst- und Bücherschötze neu auf« gestellt, eigene Münzen und Briefmarken mit der Abbildung des heiligen Vaters herausgegeben. Es gibt jetzt keinen zweiten Monarchen, dessen Privataudienzen so beschränkt mären, wie die des Herrschers im Vatikan. Es werden zwar oft Gruppenaudienzen veranstaltet, sei es von Pilgern oder von Personen, die der päpstlichen Kurie von den Mit gliedern des diplomatischen Korps empfohlen werden. Diese Empfänge sind aber durchaus geeignet, die einzigartige, hoch über alles Irdische erhabene Stellung des Papstes zu betonen. In seinen Privatgemächern empfangt der Papst nur die kirchlichen Würdenträger und besonders hochgestellte weltliche Persönlichkeiten. Papst Pius der Elfte ist mehr als jeder andere Monarch von seiner hohen Mission durchdrungen. Er besteht darauf, daß alle Angelegenheiten des Kirchenstaates ihm zur letzten Entscheidung vvrgetragen werden. Er nimmt sich die Mühe, die Kurien-Doku- mente und die diplomatische Korrespondenz persönlich zu studieren. Mündliche Berichterstattung ist abgeschafft. Pius der Elfte, der das asketische Ideal des Mittelalters mit großer Borliebe für moderne technische Errungenschaften vereint, ordnet an, daß die Geschäftsführung der Kurie nach neuestem Muster organisiert wird. Es gibt kaum eirke zweite Amtsstelle in Europa, die mit solcher pedantischen Genauigkeit ihre Mappe und Kartotheken verwaltet, wie cs in den Staatskanzleien des Vatikans geschieht. Ob der Bericht eines Nuntius aus einer europäischen Hauptstadt oder die Meldung eines simplen Missionsvaters „ex partib.is infibelium" ans Feuerland und Samoa, alle dp Tausende von Fäden, die den väpst lichen Palast mit allen Ländern und Ortschaften der Welt, mit den abgelegensten Winkeln der Erdkugel verbinden, lausen mit staunenswerter Präzision. Das Kardinalskollegium hat in der Ret gierungszei; des Papstes Pius des Elften eine untergeordnete Bedeutung. Alle wichtigen Kurienangelegenheiten werden vom Papst persönlich geleitet. Während des kürz lich ausgebrochenen Konfliktes der Kurie mit Mussolini erfuhren die Kardinale die vom Papst getroffenen Anordnungen erst nachträglich. Auch der Kardinal-Staatssekretär Pacelli wird nicht selten vor vollendete Tatsachen gestellt. Der Papst zieh! es oft vor, mit den Regierungen verschiedencr Staaten direkt durch den betreffenden Nuntius Fühlung zu nehmen, und legt wenig Wert auf die Vermittlung der bei ihm akkreditierten fremden Diplomaten. So erfuhren z. B. die Botschafter am Vatikan die Paraffierung des Lateranvertrages erst aus den Zeitungen. Es nistß in diesem Zusammenhang unterstrichen werden, daß die absolutistische Regierungspraxis des Papstes keineswegs auf Machthunger zurückzuführen ist. Im Privat leben höchst anspruchslos, betrachtet sich Papst Pius der Elfte als Werkzeug der Himmlischen Vorsehung und Vollstrecker einer göttlichen Mission, der er zu größten Geltung auf Erden zu verhelfen sucht. Er ist zweifellos einer der größten Päpste der neuen Zeit. Na — werden wir gewmnen?' Američana Der Tod ist umsonst. Man sagt oft, daß in diesen schlechten Zeiten nicht einmal der Tod umsonst sei, weil man doch das Begräbnis bezahlen muß, abgesehen von den Kosten der ärztlichen Behandlung, die einen zum Tod befördert hat. Eine rühmliche Ausnahme macht, wenigstens was die Begräbniskosten betrifft, die Firma Edwards Brothers am Venice Boulevard in Los Angeles, Telephon Nr. 8281. Sie erläßt eine Verlautbarung, die Mencken in seinem „American Mercury" unter der Kuriositätensammlung „Američana" wiedergibt. Es heißt dort: Hilfe für die Arbeitslosen. Feierliches Begräbnis umsonst. Da in den jetzigen harten Zeiten viele Familien leider ganz und gar außerstande sind, Begräbniskosten zu bezahlen, wünscht die Firma Edward Brothers das Ihrige zur Milderung der Krise öeizutragen. Deshalb besorgen wir ein komplettes Begräbnis einschließlich der religiösen Zeremonien, Benützung der Totenkammer, der Kapelle, Musik, Wagen usw. vollständig kostenlos denjenigen Familien, welche die Arbeitslosigkeit ihrer Angehörigen Nachweisen. Es genügt die Bestätigung des zuständigen Priesters oder einer wohltätigen Gesellschaft. Arbeitszeit in der Kirche. In Illinois klagt ein Leser der „Chicago Tribüne", er heißt Friedrich H. Jaenicken, darüber, daß sein Pfarrer die Arbeitszeit in der Kirche nicht einhält. Er biete keinen vollständigen Gottesdienst, worauf Herr Jaenicken gemäß seiner Kultusbeiträge Anspruch zu haben glaubt. „Ich frage mich manchmal", schreibt er, „ob nicht manche Priester einer Gewerkschaft angehören. Gestern gingen meine Frau und ich in die Kirche, um einen richtigen Gottesdienst anzuhören. Was bot man uns? Eine Hymne, ein Gebet, ein Solo, eine Predigt — sie war gut, aber zu kurz. Nach der Predigt sage der Priester: "~er Gottesdienst ist zu Ende. Ihr könnt gehen." Ich war erstaunt. Kein Segen kei- Der englische Ministerpräsident Macdonald (rechts) studiert mit seinem Parteigenossen, dem Kolo-nialmi nistet T h o m a s, die Wahlaufrufe m der Zeitung. ne Echlußhymne, kein Schlußorgelspiel. Bin ich unmodern, wenn ich damit unzufrieden bin? Die geistlichen Herren beklagen sich immer, daß es zu wenig fromme Besucher der Gotteshäuser gibt? Ist das ein Wunder? Ein vollständiger Gottesdienst ohne irgendeine Kürzung würde die Kirchen füllen. Wenn ich in die Kirche gehe, wünsche ich alles zu hören vom Vorspiel bis zum Schlußspiel. Ich zahle ja dafür." Tanz ins Ehebett. Eine Nachricht aus der Gesellschaft bringt der „Sentinel", Milwaukee: Viola Wagner, 21 Jahre, und Harold Hedlung, 23 Jahre alt, werden eine Musikkapelle, einen 600-Pfundkuchen und soviel Zuschauer, als in den Arcadia-Marathon-Tanzsaal nur hineingehen, bei ihrer Hochzeit am nächsten Dienstag versammeln, nachdem sie emen Rekord von 1000 Stunden auf der Tanzdiele hinter sich haben. Als eures der 11 übriggebliebenen Paare nach 730 Stunden Tanz begannen sie letzten Mittwoch mit e nein Foxtrott, und endeten mit einem Walzer auf einein offenen Wagen, der sie zum Standesamt beorderte. Während dort die nötigen Papiere ausgefüllt wurden, tanzten sie weiter, um den Wettkampf aufrechtzuerhalten, und suchten auf der Rückfahrt, immer noch tanzend, Eimer Dupree und Birdie Kettlehut, ein anderes Marathon-Tanzpaar, auf, um sie zu ihrer Hochzeit einzuladen. ©lar rft T n Im Hochsommer verkündeten die Modefriseure in London, daß die beliebteste Modefarbe des Haares in der Wintersaison platinblond sein solle. Die Damen beeilten sich ihren Frisuren den matten platinblonden Glanz zu verleihen, aber plötzlich geben die unbarmherzigen Friseure eine neue Parolle aus: Rotblond oder kastanienrot ist Trumpf. Die Nachfrage nach rothaarigen Mannequi-ne, Bardamen und Tänzerinnen ist so groß, daß junge Damen, die im Besitz von natürlich rotem Haar sind, diesen Haarschmuck mit Sicherheit als einen Schatz betrachten können, der ihnen wenigstens für die nächsten Monate eine Rente gewährleistet. Der Leiter eines Kabaretts in dem Champe-EIy-sees in Paris war für die neue Haarfarbe so begeistert, daß er aus London ein ganzes Ensemble von rothaarigen Tänzerinnen engagierte. In den Pariser Blättern sieht man zahlreiche Inserate verschiedener Theaterdirektoren und Varieteunternehmer, die nach rothaarigen Damen Umschau halten. Ta vielfach die Meinung verbreitet ist, daß die schwarze Haarfarbe für die Umfärbung ins Rotblonde oder Kastanienrote schlecht geeignet ist, kündigen viele Friseure in London und Paris durch Inserate und Plakate an, daß diese Metamorphose, dank der Vervollkommnung der Färbungsmethoden, nunmehr vollkommen einwandfrei ausgeführt werden kann. und rücksichtslos genug wäre, um die Verbrecherwelle einzudämmen und das Banditentum auszurotten. Lord Trenchard gilt als der Mann mit der „eisernen" Hand. Sofort nach seinem Amtsantritt beabsichtigt er, den Londoner Kriminaldienst einer grundlegenden Reorganisation zu unterwerfen. „Reoolvermän-ner", ein Verbrechertyp, der bis jetzt Haupt sächlich in Amerika operierte, beginnt sich in letzter Zeit auch in London auszubreiten. Die Revolvermänner treten immer häufiger in den Straßen der englischen Städte bei hellichtem Tage auf. Sie rauben Bankgeschäfte und Läden aus und überfallen Autofahrer aus den Landstraßen. Automobildiebstähle gehören im heutigen England zur täglichen Erscheinung. Im Laufe des letzten Jahres wurden nicht weniger als 5000 Wagen gestohlen Einbrüche und Morde nehmen in erschreckendem . Ausmasse zu. Der Wert der während der letzten zwölf Monate geraubten Juwelen und Schmucksachen beläuft sich auf etwa 2500 Millionen Dinar. Falsche Banknoten- überschwemmen daS Land. Etesen verbrecherischen Auswüchsen soll jetzt der Mann mit der „eisernen" Hand Einhalt gebieten. Zu den neuen Hilfsmitteln, die von der englischen Kriminalpolizei zur Bekäinp'ung der Banknotenkälschung : jetzt in Anwendung gebracht werden sollen, gehören die Röntgenstrahlen. Die falschen Geldscheine, die neuerdings, in England allerorts auftauchen, sind so musterhaft nachgemacht, daß sie von den echten nicht zu unterscheiden sind. Man vermutet, daß die Scheine außerhalb Englands, eventuell ist Holland oder Deutschland, von einer technisch glänzend ausgerüsteten Fälscher-zentrale gedruckt und m Umlauf geätzt werden. Man hofft, mit Hilfe von Röul-genstrahlen in Zutuns: mit Sicherheit Banknoten'älschungen feststellen zu können. Der Stab non Beamten und Agenten, der dem neuen Chef von Scotland Jard zur Verfügung stelst. :st sehr bedeutend 20.245 Personen. Er ja.,: Lezchtaihketen am Start Der 3Itann mit öer „eisernen" Hand Ter neue Chef der Londoner Kriminalpolizei, Lord Trenchard, tritt in einigen Tagen seine Stellung an. Die englische Öffentlichkeit, die in letzter Zeit infolge des um sich greifenden Berbrecheruuwesens in wachsende Unruhe versetzt wurde, verlangte, daß der wichtige Posten des Chefs des Londoner Scotland Jard mit- einem Manne besetzt werden sollte,, der tatkräftig Vergangenen Sonntag wurden am Raft id-Platz einige leichtathletische Wettkämpfe zur Durchführung gebracht, die einen recht verheißungsvollen Verlaus nahmen. Im Rahmen der Wettkämpfe wurde eine Dreikampfmeisterschaft der „Rapid"-Athleten ausgetragen, die insbesondere in den Lauf-disziplinen ganz ausgezeichnete Resultate zeitigte. Gut meiers Zeit 11.8 über 100 Meter läßt noch viel von diesem ausgezeichneten jungen Mann erwarten. Die Marke ist zweifellos die beste, d:e je in Maribor erzielt werden konnte. Die Ergebnisse im Dreikampf waren: 100 Meter: 1. G u t-meier 11.8; 2. Jeglitsch 12.2; 3. Wanderer 12.2. — Weitsprung: 1. M o n d e-r e r 5.83. _ Kugelstoßen: 1. Mo nd e -r e r 10.1; 2. Gutmeier 9.73; 3. Jeglitsch 8.63. In der Eesamtklassifikatwn trug der talentierte und vielseitige Wanderer den Sieg mit 1576 Punkten vor Gutmeier (1550.15) und Jeglitsch (1531.2) davon. Gleichzeitig wurde ein Wettkampf zwischen den Athletinnen des SK. Rapid und des SSK. Marathon ausgetragen. Die Resultate waren: 60 Meter: 28 e 'r n i g (Rapid (9.2); 2. Frankl (3t) 9.5; 3. Mlakar i ^ p v (Marathon) 10.3. — Hochsprung: l. - » i« <*.) 125; -■ WM» (»-) ‘»Pt wersern 1. M l a k a r (M-1 Frankl (R.) 17.40; 3. Wernig 17-m : Stefan Rozman besiegt den ^toaisme^ ster Ivkovič. Vergangenen Sonntag in Bjelovar ein vom dortigen 9tobfa(ste klub „Sokol" veranstaltetes Bahnrennen statt, bei dem unser heimischer Me-st^l^ Stefan Rozman einen beachten-, Sieg über den diesjährigen staat^-^^ Ivkovič davontragen konnte. 2a§_ ‘ 1 ging über 20 Runden. Rozman ersten, Ivkovič den zweiten Platz- -0-“ neu über zehn Runden besetzte Rozina: zweiten Platz. ^ : Abschluß der Fußballmeisterschaft-^. letzte Spiel der Herbstserie der sterschaft bestreiten am' 8. November "* pid" und „Svoboda". Das ^reffen net diesmal einem lebhaften Jitterel’-,» mal auch „Svoboda" einen olelveripn den Formaufschwung verzeichnen ^ : Starterlaubnis für Mittelschule fchen Sportverbände hin hat n;!lL..,,..,i Mittel, eine Intervention des Verbandes der . das Unterrichtsministerium Mittet 1^^.^ die Betätigung bei öffentlichen iP°r' Wettkämpfen erlaubt. ^ : Rumänien gewinnt den Mit dem sonntägigen S-ieg Bulgar CltX Griechenland sind nun die Eljancen ^.^n, niens für den Endsieg ungeheuer ist1;’ so daß sein Sieg bereits sichersteht- belle weist einstweilen nachstehend^, tion auf: 1. Rumänien (8), ■■■ 3uüöi* (4). (6), 3. Griechenland (4), 4. Bulgare Aus 6elii „ Diee--( c. Amtstgg der Handelskammer- ^ yj a bis-1 tag, den 3. November wird von Handels5 (sc. Uhr ein Amtstag der , - ,-ir und Jndustriekammer in Ljubljana , ^ lje und Umgebung in den Zlmtsrau^ Handelsgremiums, Razlagova u q^-tetf11' ierre links, abgehalten werden. die eine Auskunft wünschen in ]£jCv heilen, die von der Kammer ver-.re->-^.^ roflP1 den, mögen zur festgesetzten Zeit chen. :. Ter Voranschlag der UmgebuN „s.. t.»._ mag ilt lUt aU8 meinde für das Jahr 1932 ist &e nen öffentlichen Einsichtnahme flin beamte am Breg aufgelegt. ifl c. In das Register der n* Ljubljana wurde Herr Dr. 3M( . ;n ist' d i I, Verwalter des «Mstrsp»«^ lje, eingetragen. 29. ü c. Bekanntgabe. Donnerstag, *6' den 30. d. werden 111 ihr^ fr-uten eintreffen, um von h-e_r a^„ el! Militärdienst anzutreten. Gastw-Verkäu'er von Alkoholgetrün e rtc p« ine:*-.M4 aufmerksam gemacht, daß es -1' uu| y-cmuuii, vuq - „ (Ct ten ist, Rekruten und ihren -Seg tränke auszuschenken c. Eine seltene Jagdbeute. lest legte .Herr August ©radi5? X-« onntag bei einer Jagd in Petrovče einen schönen.-weißen g£1) Fasane sind in unserer ße Seltenheit. --tetet1 ... Tochn c. Unfall. Das vierjayrig« Puste Franzteka des Besitzers Petrin [t£!g *' C., ra_____________v fi.a aw Ije bei Gornji grab fiel “OT tm« ‘bst ' te Bein. Man brachte da,.- j* einem Stuhl und brach ins Ätllgemeine Krankenhaue. -tgi ttt*' c. Die neue staM-PN" pot, Einteilung d£r,' gefugt, viere, die die Banalverwak-tun^^ :0lvi<.. P. ist folgende: Für die Stadt grav i>0- bie Bezirke C-elje und ®0^n,'1yar: sechs Reviere bestimmt, un vl£!j, Revier (Celje) umfaßt iene”nie Celje, der südwestlich der. ~[ fica, Aleksandrova ulica, Prešerno ^ jp [:!l< daliska ulica, Vodnikova u*1 /01*..- f va ulica liegt. Das 2^ n-M'9,1' i faßt jenen Teil der ladt, liegt- der obenerwähnten 2!Ittc vier (Teharje) umfaßt M'-’ , n Celje-Umgebung die Ortchns Zavodna, nördlich von der ^ Ww,, längs der Banalstraße und -j 4. Q-nt; • ^ o......(Sjö. V^. * :,,X Teharje, Sv. Lovrenc, Umgebung, Kalvbje und ^ C ^ Revier (Žalec) umfaßt lr 1 Celje-Urngebuna Breg. Mt der VoglahrabtMe längs der tUÖ« bei 8išcelnvtftraBe- Miklavžev hrib, Pečovnik, Babno, Polule, Medlog sowie li'nj, feinden Petrovče, Žalec, Gotovlje bi,et,žc- Das 5. Revier (Vojnik) umfaßt leno MM^ben Vojnik, Višita vas, Franko-8}ož’, ioBtt cerkev, Dobrna, Šmartno v Velika Piresica, Dramlje u. Ju,,a öaS, aus der Gemeinde Celje-Umge-tijg v0,^t die Ortschaften Zgornja Hudi-1, to„Mroöecr Dobrova und Lopata. Das m ,et (Braslovče) umfaßt die Gemeinde ^šlovee, Polzela, Gomilsko, Grajska Reka, Prekopa, Sv. Jeronim, dri svjltr'i E Taboru, Vransko, Sv. Pavel . Preboldu boli und Sv. Peter v Savinjski ^^nbahnobjekte sind nicht in diese Š ■® oinbezogen. C' Unfälle. e v j—. Der 54jährige Arbeiter Franz in m ‘ o aus Gaberje, fiel am 23. d. M. ei|,fm jrje vor dem Gaskhause Svetel von !iti|e. f"'Q9en und beschädigte sich dabei den Knt0, — Der 38jährige Fuhrmann 6egeo ~0Tti5ar aus Žigerski vrh bei Blanca Freitag, den 23. d. auf der Straße '^nbel •anne 5aneZ Božič, mit dem er H o °nf'n9, bis ihn Božič so verprügelte, feitkMar eine schwere Verletzung der rech iejfjj . davon trug — Der 30jährige Ar-ber Zinkfabrik Ivan Kovačič öobxx • Qm 23. d. bei der Arbeit mit dem •Hand schwere Wunde in die rechte tctil st I" Mo drei Verwundeten wurden le ins Allgemeine Krankenhaus ge- Realer und Kunst ' Qttonaut)eater in Maribor ri 2teperh>tre 27. Oktober um 20 Uhr: „Die JiJijj Seite". Erstaufführung. \itt°?' 28‘ Oktober: Geschlossen. mJS,tö3> 29. Oktober um 20 Uhr: „May-^»>z, Oktober: Geschlossen. 31. Oktober um 20 Uhr: \t. L S0h. °es Lächelns". Ab. B. „D«s *«5: ^'*%fsin". Zum ersten Male in der November um 20 Uhr: „Zir- Kino MtJ"^0ttUno. Die melodiöse romantische »Us,! ''Mamzelle Nitouche" mit den Lieb Mt, M Publikums Hans Junker-c a t, v ' A n n y O n d r a, Georg A l e-S hg M und Oskar K a r l w e i ß in ** bei)t£roflen- Die zugkräftigste Operette u scheu Tonfilms. H Das Standardwerk von % hipM.^kston Kämpfern des Weltkrieges \ veimdienst". Ein tollkühnes Aben-v ^ bp5 ’3em Spionagedienst. Im Mittel» f, ,”0 HatrhTlinn fltrt/s ff 11 n n „rtfftrtrt rtfrr: 11 " oet F r B bei U Mbdruckskraft. Stoff und Darstellung: v)lll vvvui«-*- a Handlung eine kluge rassige Frau J^ .Liebe zur Heimat im Herzen. t^'W M s f ch und Brigitte H e l m Mt jr -b'ea beiden Helden Züge prägnan doK uckskraft. Stoff und Darstellung: ”%),! n®en erlebt und bewundert zu Lokale C.fironik Nojko 6vim t Schnitter Tod hat in den Reihen unserer Mitbürger wieder eine Lücke gerissen: Heute früh mn halb 6 Uhr verschied nach langem Siechtum der frühere Oberverwalter des Allgemeinen Krankenhauses in Maribor Herr Rajko Cvirn im Alter von 64 Fahren. Der Verblichene, ein Bruder des ehemaligen Stadtkommandanten von Marib-or des Herrn Oberstleutnants i. R. Cvirn, stand mehr als zwei Dezennien an der Spitze unserer Krankenhausverwaltung, an deren Aufschwung er im reichlichstem Ausmaße Anteil genommen hatte. Insbesondere in den unheilvollen Kriegs- und Nachkriegsjahren erwarb sich Oberverwalter Cvirn unvergängliche Verdienste für die Förderung unseres Krankenhanswesens. Die Beisetzung findet Donnerstag um 15 Uhr von der Leichenkammer des Krankenhauses aus nach Po Brežje statt. Friede seiner Asche! _ Der schwergetrofsencn Familie unser innigstes Beileid! * * • nicht, wenn Sie Ihr Kind i Sie müssen nach Behutsamem >r'2 beit kleinen Körpers und der Ge Mietend °r^er des Kindes mit einem des tj %tJn ^ntiseptischen Baby-Streupul-u’ das, Bloß so können Sie verhütt ^mit des Säuglings schwer ijjMplilbp. e£ entstehen. Palmii lij' desinfizierend und Uvet entstehen. Palmira-Babh- ^ utib"tff^Ur Pfksge eines jeden ©äug» ' 3itUc. etTteti Kindes unentbehrlich. S ^ Rorf ^^klover, modisch korrekt, auf 9e|t>b S« tragen, dazu passende Kap-ttiu stgfeit Zeigt in überraschender Viel-Selbstfertigen der neueste, % ^ iLCiigeii uct a 23z «st Zungen ausgestattete Beyer-kutiQpT^ene Pullover und Westen", bie ,tea zu'r '“nte Anleitungen machen das iUgpMügx^.Feeude. Sämtliche Schnitte für ^ltxMigen M Borlagen sind auf dem da-StaMos ^??fti"gen Schnittbogen ent» lt» 8» Zf fi L 'ft Zum Preise von M 1.20 chet s".n, wo nicht vom Verlag ' »chZig, Weßstraße 72. Des Mnters Einzug... Die Prophezeiungen, daß wir Heuer auf einen frühzeitigen u. äußerst strengen Winter gefaßt fein müssen, scheinen recht zu haben. Gestern abend begannen die ersten Schneeflocken, vermischt mit Regen, zur Erde niederzuflattern — der Winter zieht ins Land herein. Auch während der Nacht und im Laufe des heutigen Vormittags mischten sich Schneeflocken in die Regentropfen. Die Temperatur ist empfindlich gefallen u. läßt die Menschen Wintermäntel und Wolljacken hervorholen. Der Bachern hat seinen Gar-derobemvechsel bereits vorgenonimen und begint sich, obgleich kalendermäßig stark verfrüht, wintermäßig zu kleiden. Bis tief ins Tal hinab war das Gebirge heute früh mit einer Schneedecke bedeckt. Den Wintersportlern hüpft vor Freude das Herz in der Brust und sie unterziehen die Winterrequisiten einer peinlichen Musterung. Nicht so die ärmere Bevölkerung, die mit Bangen in die Zukunft blickt und sich die Schrecknisse des furchtbaren Winters vor drei Jahren ausmalt, wo Wärmestuben und ähnliche hu mawtäre Institutionen in Aktion treten mußten. Darum ist die Initiative der Stadt gemeinde, rechtzeitig alles vorzukehren, um das Elend der Acrmften der Armen soweit als möglich zu lindern, sehr zu begrüßen. Die Todessahrer Am Hauptplatze erhebt sich seit einigen Tagen ein Holzbau, in dessen Inneren zwei junge, unerschrockene Sportler Proben ihres Könnens oblegen, daß es dem Zuschauer kalt über den Rücken läuft. — Mister Evans und seine blonde Begleiterin setzen sich auf Motorräder und sausen in rasender Fahrt die senkrechte Wand des hoh len Zylinders, den der Bau am Hauptplatz vorstellt, in engen Spiralen hinauf und hinunter. Die Maschinen dröhnen, die Holzwand, die nun zur Rennbahn geworden | ist, ächzt, und oben am Rande der klaffen-' den Tiefe setzt der Herzschlag der Zuschauer aus. Jetzt, jetzt muß das Unvermeidliche erfolgen: die jungen Leute, die da, vermöge der Zentrifugalkraft an der Wand klebend, dahinsauscn und am Motorrad Kunststücke vorführen, müssen ancinanderprallen und in die Tiefe stürzen! Der Tod sitzt den Menschenkindern, die solche, unmöglich scheinende Wagnisse unternehmen, am Nacken und.streckt seine knöcherne Hand nach ihnen aus! Ein einziger falscher Griff an der Lenkstange, der geringste Fehler an der Maschine, ein Aufschrei oben aus den Reihen der Zuschauer — und um die beiden todesverachtenden Sportler war es geschehen! Wenn je ein Unterfangen die Fahrt in den Tod genannt wird, so gilt dies vom Rasen an der senkrechten Zylinderwand. Die Todesfahrer bleiben noch einige Tage in Maribor und setzen dann ihre Tournee nach dem Süden fort. m. Trauung. Gestern fand in der Magda-lenenkirche die Trauung des Herrn Othmar ,H n m m e l mit Frl. Juliane P e n š e f statt. Unsere herzlichsten Glückwünsche ! m. Gemeinderatssitzung. Tie nächste Sitzung des städtischen Gemeinderates findet Donnerstag, den o. November statt, Die Dienstag, den 27. Oktober Sitzung wird sich ausschließlich mit dem Bor anschlag für das Jahr 1932 beschäftigen. m. Lichtbildervortrag des „Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes". Wie bereits angekündigt findet heute, Dienstag, um 20 Uhr im evangelischen Gemeindesaale, Trubarjeva ulica 1, ein Lichtbildervortrag des Kul turbundes statt, auf welchem wir unsere Leser nochmals aufmerksam machen. Der Staatskonservator von Oesterreich, Herr Dr. Walter S e m e t k o w s k i, wird über die Kunstschätze des nördlichen Draiibanats spre chen. Mitglieder und Freunde des Kulturbundes sind zum Besuch des Vortrages eingeladen. Eintritt frei. m. Trauungen. In der letzten Zeit wurden in Maribor getraut: Oskar Obersnel mit Frl. Nada Karta; Johann Resnik mit Frl. Aloisia Ogrizek; Karl Ravs mit Frau Helene Praprotnik geb. Valher; Josef Žiberna mit Frl. Viktoria Perhavec; Friedrich Brumen mit Frl. Marie Destan; Johann Breže, Lehrer, mit Frl. Emilie Hangelte, Lehrerin; Franz Kuranda mit Frl. Anna Stropnik; Franz Kolman mit Frl. Juliane Karničnik; Josef Lebič mit Frl. Johanna Gerlič; Franz Krebs mit Frl. Marie Bizjak. m. Unter überaus großer Beteiligung wunde gestern nachmittags der Kaufmann Herr Franz Sah zur letzten Ruhe bestattet. Trotz des regnerischen Wetters hatte es sich die Mariborer Geschäftswelt nicht nehmen lassen, ihrem geschützten Mitglied das letzte .Geleite zu geben. Den Leichenzug leitete Dompfarrer Msgr. Umek mit Assistenz. Der Gesangschor der Bäcker brachte mehrere Trauerbieder zum Vortrag. m. Volksuniversität. Unter Mitwirkung des Französischen Zirkels erscheint Donnerstag, den 29. Id. Punkt 20.15 Uhr im Apollo-Kino der Professor der Archäologie Herr Leon R e y aus Paris am Vortragstisch und wird über die dortige Kolonialausstellung sprechen. Herr Professor Dr. Kotnik wird die Ausführungen, die in französischer Sprache gehalten werden, in slowenischer Sprache erklären. Den Vortrag begleiten 86 prachtvolle Lichtbilder. — Montag, den 2. November spricht der Zagreber Professor Herr Dr. D o r n i k o v i e über die Rassenpsyche der Jugoslawen. m. Kalamität bei der Zollabfertigung. Man schreibt uns: Bessere Mathematiker würde sich unsere Geschäftswelt bei verschiedenen Behörden wohl wünschen. Erhielt da neulich eilt Kaufmann aus dem Ausland ein Postpaket mit gewöhnlichen Baumwollwa-ren. Die Zollbehörde schrieb ihm für etwas über 8 Kilo Leinengewebe nicht weniger als 1604 Dinar Zoll vor, was etwa 80% des Warenwertes entspricht. Der Empfänger reklamierte die Angelegenheit und wies einwandfrei nach, daß ein mathematischer Fehler vorliege, da bei der Multiplikation der Dezimalpunkt zu weit nach rechts gerückt wurde und statt 9.41 auf diese Weise 94.10 Golddinar herauskamen. Nach einigen Tagen erhielt der Reklamant Bescheid, daß die Rechnung stimmt und daß von einem Re-chensehler nicht die Rede sein kann. Dem Kaufmann blieb zwar der Rekurs an die Generaldirektion in Beograd offen, doch würde die Erledigung des Falles viel zu lange auf sich warten lassen und der Lagerzins würde den Wert der Ware übersteigen. Da bereits gegen 400 Dinar Spesen Vorlagen, blieb dem Empfänger nichts anderes übrig, als die Sendung zu retournieren. Es wäre wohl sehr zu wünschen, daß Beamte, die mit Ge-bührenberechnungen betraut werden, mit den Grundregeln der Mathematik vertraut wären, noch mehr aber Me Organe, denen es obliegt, Berechnungen zu überprüfen. m. Straßenverkehr zu Allerheiligen. Am Sonntag, den 1. November bleibt wegen des Massenbesuches der Friedhöfe in Pobrežje zwischen 12 und 19 Uhr die Pobrežka cesta nur für Fußgänger und die städtischen Auto Busse reserviert. Die übrigen Fuhrwerke haben die Tržaška cesta und Nasipna ulica bis zur Pobrežka cesta zu benützen, wo sie stehen bleiben. m. liindesmord. Wie schon Berichtet, wurde vergangenen Sonntag von einem Fischer auf der sogenannten Königsinsel unterhalb Melje die Leiche eines neugeborenen Kindes gefunden. Bei der gestern vor,genommenen Obduktion der Leiche wurde festgestellt, daß das Kind lebend zur Welt gekommen und dann mit einem Luchstreifen erwürgt worden war. Nach der unmenschlichen Mutier wird eifrigst gefahndet. m. Ein Schmuggler an der Staatsgrenze erschossen. Samstag abends bemerkte ein Posten der Grenzwache bei Gederooci bei Gori Radgona fünf verdächtige Personen, die sich anschickten, die Grenze zu überschreiten. Als der Posten sie anhielt, ergriffen sie die Flucht, so daß die Wache von ihrer Was fe Gebrauch machen mußte. Die Kugel traf tödlich den 22jähni,gen Ivan Zver aus Öatooec, während die übrigen entkommen konnten. Zver war auf der Stelle tot. m. Versteigerung am Zollamt. Mittwoch, den 28. d. um 9 Uhr findet am Hauptzoll» amt die Versteigerung 1 von verschiedenen Manufakturwaren statt' nt. An gute Menschen wendet sich ein armer Invalide mit vier kleinen Kindern mit der innigen Bitte um Ueberlassung von Klei dungsstücken und kleinerer Geldspenden. m. Briefkasten der Redaktion, Den lieber» iscnder der uns heute zugekommenen Lichtbilder mit Motiven aus unseren Wein- und Obstgärten ersuchen wir höflichst, uns wenigstens den Ort, wo die Aufnahmen gemacht wurden, mitteilen zu wollen. m. Bettelnde Kinder aus Kamnica. In der Stadt, insbesondere im westlichen Teil derselben betteln mehrere Blondhaarige Knaben und Mädchen in den Häusern und auf der Straße und wissen eine rührende Geschichte vom an der Schwindsucht verstorbenen Vater und einer schwerkranken Mutter zu erzählen. Es hat sich nun herausgestellt, daß die Eltern der Kinder in geordneten WerhWnissen in Kamnica leben und ein eigenes Haus besitzen. Die Km der betteln über Auftrag der Eltern. Die Bevölkerung wird ersucht, diesen bettelnden Kindern nichts zu verabreichen und sie dem nächsten Wachmann zu übergeben. m. Rotes Kreuz in Pobrežje. Der Orts» ausschuß des Roten Kreuzes in Pobrežje ver anstaltet am Samstag, den 31. Oktober um 20 Uhr abends im Saale des Herrn Renčelj in Pobrežje eine Theateraufführung. Es wird das der Zeit angepaßte Trauerspiel „Domen" aufgeführt. Da der Reingewinn für die Veranstaltung der heurigen Christbescherung der armen Schulkinder bestimmt ist ladet der Ausschuß zu zahlreichem Besuche ein. m. Raufhandel. In einem hiesigen Gasthause kam es geestrn abends zu einer Schlägerei, in deren Verlauf d. 43jährige, in der Dajnkova ulica wohnhafte Arbeiter Rudolf Orgel Hiebwunden am Schädel erlitt. Die Rettungsabteilung überführte ihn ins Krankenhaus. m. Wetterbericht vom 27. Oktober 8 Uhr; Feuchtigkeitsmesser — 1, Barometerstand 747, Temperatur + 3, Windrichtung NS.» Bewölkung ganz, Niederschlag, Schneesall» Nebel. * Grabkränze, Buketts, Chrysantheme» frisch oder trocken billigst in der Blumenhandlung Welt, Gosposka 13. 13693 * Heute, Dienstag» im Gasthause Planine — Dravska 13 — Hasenschmaus und guter Mustateier. 13761 * ©Bengali und Emil Haupt! Zwei Sen» fationen Dienstag abends in der Velika ka» varna. 13771 * Winterkälte braucht nicht zu fürchten» wer sich zur rechten Zeit aus dem Beyer-Band 235 „Wollene Wäsche" eines der praktischen, zugleich hübschen und im Tragen angenehmen Modelle arbeitet. Für die Dame, den Herrn und das Kind ist etwas Passendes vorhanden, das daheim oder auch beim Sport gute Dienste leistet und vor Kälte schützt. Gezeigt sind an Vorlagen- Jäckchen — Bettschuhe — Schlafanzüge — Hemdchen — Höschen usw. Für die Ausführung der Modelle, die sich dem Körper dicht anschmiegen, weich und mollig sind, jedoch nicht auftragen dürfen, ist meist Strickerei gewählt. Einige wenige Modelle sind mit der Häkelnadel herzustellen. Das wunderhübsche und nützliche Heft ist überall für Mark 1 20 zu haben, sonst auch direkt vom Verlas Otto B°vex. 2e»W ct Handels-, Gewerbe- und JndltstN in Ljubljana einen entsprechenden Im Sinne dieser Mitteilung deutet desministerium für Landwirtschaft « .wesen den Punkt 4 des Schlutzp -,,„g zum Einvernehmen über die Beta von Tierseuchen in der Weise ans, das für die sofortige Schlachtung 6 ' ]iad) Geflügel ohne besondere Erlaubnis ^ Oesterreich eingeführt werden kann. jn die Ausmästung in besonderen Ans , flj| Oesterreich bestimmte Geflügel ist Ic solches zu betrachten, das bestimmte ^c, schaftlichen Zwecken dient, weshalb^ (t, stimmungen des Punktes 3, Abs. wähnten Protokolls) d. H. die Einsuh nis, auf dasselbe Anwendung finden. Junges Eheglück. ^ Das Kind iveint. Der Väter schrei/-■ » (j K nd heult auch immer! Dauernd im, ohne Grund! Was hat es denn nur-Die Frau antwortet ruhig-' »Nichts als deinen Charakter- Falsch aufgefatzt. „Aber, Marie, warum legen Zeitung unter?" ieiche “j- „Nicht nötig, gnädige Frau, >cy , „Nicht nötig, gnädige Frau, iw so hinauf" Annemarie Roman von Mary Misch Copyright by M. Feuchtwanger, Halle (Saale) (16. Fortsetzung.)) Oh, es war schrecklich, schrecklich. Gestern waren sie noch so vergnügt gewesen, und setzt. . . „Anton, lieber Anton", sagte sie flehend, „komm, nimm dich zusammen. Wir wollen nicht so verzweifeln. Wir wollen überlegen, was wir anfangen, was wir tun wollen." „Tun? Anfängen? Komm mir doch mit so was nicht", murrte er. „Ich bin fuchsten» felsrmld, -das ist mir Arbeit genug. Schau', daß in was zu essen fertig bringst, verhungern will ich vorderhand noch nicht." „Weißt du, Annemarie", sagte Anton, nachdem er den Speckknödeln, die Annemarie auf den Tisch gebracht Hatte, trotz seines Kummers, die ©tjre angetan, sechs von ihnen aufzuessen, „weißt du, was ich mir vorgenommen habe?" „Ich kümmere mich um keinen Menschen mehr. Weder um meine Freunde, von denen sich keiner Hat sehen lassen, noch um meine Angehörigen, die nicht einmal jetzt, wo mich das Unglück getroffen hat, zu mir stehen, noch um die Bergauer überhaupt. Ich pfeif' auf die ganze Bagage. Ich bin ein ehrlicher, anständiger Mensch und hab' nichts Unrechtes getan; denn daß ich dich geheiratet habe, ist doch kein Verbrechen. Und daß man mich falsch im Verdacht gehabt und eingesperrt hat, ist doch auch nicht meine Schuld, dächt' ich. Wenn man mich und dich aber trotzdem dafür büßen lassen will, dann scheren mir uns keinem Pfifferling darum und lachen das ganze Gesindel aus. Hab' ich nicht recht?" „Ja, das schon", sagte Annemarie zögernd, „aber, wenn kein Mensch mehr mit uns zu tun Haben will, wenn wir keine Arbeit mehr kriegen — was fangen wir dann an? Wir können doch nicht nichts tun. Und unsere paar Groschen werben doch auch.. „Ja, ja, ja!" Anton klopfte ärgerlich auf den T;sch und wandte sich verstimmt ab. Wozu das Lamentieren, wenn er getröstet mar. Wozu ihn aufs neue reizen und aufregen, wenn er sich kamst beruhigt hat. Sie sollte doch froh sein, wenn er es leicht trug, und nicht noch bohren. Das mußte sie sich abgewöhnen, die Annemarie. „Bon Nichtstun ist überhaupt keine Rede", begann er wieder, nachdem er sich durch einen Blick in Annemaries Gesicht überzeugt hatte, daß sie ganz Aufmerksamkeit war. „Ich habe im Gegenteil allerlei vor. Du weißt >vohl gar nicht, daß ich Taubenliebhaber bin? Was sagst du? Du ißt sie auch gerne? Oh, Annemarie! Annerl! Bist du aber noch ein Kindskopf! Taubenliebhaber f heißt soviel wie Taubenzüchter. Ich werde italienische Tauben züchten, es gibt da eine Sorte, die ist so dick, und wenn ich eine von den Dachkammern als Schlag einrichte, dann sollst du einmal was erleben!" _ Anton Kraps, der vermutliche Abkömmling derer von, zu und aus Krapsau, fuchtelte siegessicher mit dem Amt, und war ganz Feuer und Flamme für seinen Plan, wähernd seine plebejische Annemarie stumpfen Geistes -darüber nachsann, wieviel diese Liebhaberei und Züchtern wohl einbringen möge. „Wie gesagt, ich habe keine Angst, daß wir uns langweilen werden, wenn ich auch in kein Wirtshaus mehr gehe und nicht mehr Tarock spiele. — Da, schau hin, Annemarie", unterbrach sich Anton plötzlich und winkte seinerjyrou mit den Augen zu, sie solle nach dem Fenster sehen. Ein bärtiges Gesicht preßte sich von draußen fest au das Glas un-t musterst ungemerl Stube uni Bewohner. „Wer ist denn das?" fragte Anton, leise lachend. „Einer von droben, vom Sanatorium", -antwortete Annemarie ebenso. >,Was? Von dort untersteht sich noch einer ? Ich schlag' ihm ja gleich die Nase ein, dem unverschämten Kerl!" schrie Anton erbost, indem er aufsprang und nach dem Fenster eilte. Die wollten sich wohl noch lustig machen, nachdem sie ihn so tau- ber in -das Unglück und Pech M ,^,-ü " hatten durch ihre verlogene AuÄ- st st Was hatte denn der Kerl da lachen und zu nicken? Him-me ter! ihn doch, es ijt ja e-«er uött ■ fl«' „iiaß tyii uuui, ty u i“ ' , Kranken; er spaziert oft da & ttojstf1 n» sterte Annemarie; aber Anton das Fenster auf und glotzte -X« gen drohend an. bicst* »Guten Tag, guten Tag", lächelnd und zog höflich te:«en ^11 111 „Sie wünschen, Herr?" Üstf1/ eist"' starrte unverschämt in das te1« >te ;i kurzgeschnittenen Vollbart U.111 „bett-sicht des elegant gekleideten 11 ^ „Sind Sie der, der eingespest Mup gen . . . wegen -des Scherzes m. ^„gete pel?" Ein fröhliches Lache« ge«> Frage, wodurch Anwns 3orÄ ‘ dert wurde. m0(tor feile können Sie sagen, er te ^ dermal besinnen, eh' er ««I z ab-1 bezichtigt-" ri Anton wollte das Fenster. 5^^ ^ st der Fremde verhinderte es, m Arm dazwischen schob. auf ' „Ist das die Frau?" ftag^ nemarie deutend. , »Was für eine Frau?" stl9tr ez ^^"licher Vorname, 17. Nebenfluß 'Sch 3ns, 22. Nebenfluß der Seine, 24. Iicher Grundstücks, 26. gekürzter weib- 2g Qr, ,otnamc' 28- Ausdehnungsbegriff, VifHu Längenmaß, 31. Hirtengott, 32. . $on j-r, ^griff. • Xxn nach rechts: 1. Genutzmittel, biiiij Rollbehälter, 6. Schuhwall, 8. eure flieget Hauptstadt, 10. Farbe, 12. Kunst-$efe[[j4 . ■ Papstnanie, 16. bekannte Film-Papageienart, 19. Lebens--3, 3» 20. Kleidungsstück, 21. „leblos", ®ttb3nn?&org|Qn, 25. Heldenmutter, 27. Se o,! e‘ne5 Rennens, 29. männl. Bor-Ichc 's» • T'bstsrucht, 33. und 34. zwei meib ^rnamen, 35. Straferlaß. Alogisches RMei 4' .. - [+ + + 4- Die Buchstaben a. d. ;< + + + d. e, e, e, e, c, e, g. g. a.+ + + + t. t. k. l. r. l. l. r. n. o. > .+ + , r, r. r. r, sind nach vor- 4- + , + + stehendem Schema zu Sa^L+ + °rdnen. so daß die beq (0tcchten Reihen, gleichlautend mit » rchten, Wörter von folgender 2. >w,.Un9 bilden: 1. Völkerunfrieden. ^Na,, ?rischer Körper, 3. Fluß zur ■ 4- Notzustand. 5. weibl. Vorname. ^ Wortgolf ntan von einem „Pilz" „satt" |S0;t3 ^an verändere zu jedem Zwi-d a ^ur.ch + angedeuteten Such-voran gegangenen Worts: innerer Körperteil - gekeimte Gerste Speisenzutat Kaffeegrund Auf 8." + latt. tn e‘he kommt ein .Dieb' 1+ * e b ___ — Kosewort Dichtung _ ~~ rE — mäßig warm r+i -~ Bodenfläche — Schnur —Bank TuDoppelsinnig S .,dr^?r Ueb ich das „Ganze", 3H Uuo«v^ m der „eins-zwei" Ritze; ^ sei»? n.sbh' ich es beim Tanze m öden Dauersitze. Silbenrätsel Aus den Silben: bal che dar de de der dye e ei en er est fun gei ich kun la land mon neu o re ro row se se sel tat te ten bilde man 13 Wörter, deren Anfangs- und dritte Buchstaben, von oben nach unten gelesen, einen Sinnspruch ergeben. — Die Wörter bedeuten: 1. Trockenvorrichtung, 2. Ostseeprovinz, 3. Blume, 4. Raubvogel, 5. Laubbaum, 6. Schleichkatze, 7. Zeitbezeich-nung, 8. Wirbelsturm, 9. Tragtier, 10. Strolch, 11. Fluß in -Ostdeutschland, 12. Gedichtart, 13. Völkerbund. Illustriertes Kreuzworträtsel Silbenrätsel: Seemann, Orleans, Umlaut, Nase, Edgar, Niederrhein, Fohi, Iltis — Sonnenfinsternis. Kopftausch. Hetzer, Ketzer. Setzer. Was tut er? Er zieht sich den Mamel an. Gedankentraining „Hochstapler". Liest man den Zettel genau durch und befolgt man den im zweiten Satz ausgespro chenen Rat, d. h. achtet man genau darauf, ob die Verbindung zwischen den einzelnen Buchstaben eines Wortes nicht abgebrochen ist, so findet man, daß die Verbindung der Buchstaben in dem Worte „Tschechoslowakei" wirklich zwischen den Buchstaben „h" und „o", wie auch zwischen den Buchstaben „o" und „ro" unterbrochen war, so daß die Buchstaben „oslo" für sich allein standen. Der Ort der Zusammenkunft und der Verhaftung war also die norwegische Haupt stadt Oslo, und die überwachte Grenze die deutsch-dänische Grenze. Unüberlegte Antwort. „Sic haben lange auf sich warten lasten, Anna. Haben Sie mich nicht, klingeln gehört?" „Erst beim viertenmal, gnädige Frau!" Selbstbewußt. „Glauben Sie, daß sich Genie vererbt?" „Ich weiß es nicht, mefti Fräul«n, ich habe keine Kinder!" Kreuzworträtsel Die Wörter bedeuten senkrecht: I. Biblischer Name; 2. Pflanze; 3. Junges Haustier; 4. Fisch; 5. Gemüse; 6. Bezeichnung; 7. Was jeder gern sein möchte; 8. Inneres Organ; 9. Getränk; 10. Behälter für Flüssigkeiten; 11. Mädchenname; 12. Italienische Münze; 13. Gartenanlage; 14. Lebenshauch. Die Wörter der waagerechten Reihen sind aus den bildlichen Darstellungen zu erraten und passend einzufügen. Sammlung „Wieviel Hat Wort er denn bei den Kollegen?" „Sehr wenig, und war höllisch Wort des wegen." Magisches Quadrat i. A ~A Illustriertes Kreuzworträtsel. Waagerechte Reihen: Pferd, Schwein, Torte, Neger, Lampe, Karre, Fechten, sen. Senkrechte Reihe: Stall, Strr Fahne, Eiche, Rhein, Katze, Negerin, Brief. s s 1. Operettenkomponist, 2. weiblicher Bor name, 3. Getreidepflanze, 4. kleines Krebs-tier, 5. zuverlässig, redlich. Die Buchstaben des Quadrats sind so zu ordnen, daß die waagerechten und entsprechenden senkrechten Reihen gleichlautende Wörter enthalten. Verwandlung Es ist ein grausiges Wurfgeschoß, das dir mein Rätsel nennt; der Ritter führl's mit seinem Troß, auch der Soldat es kennt. Machst du aus a eine e nun schnell, und trennst ihm ab den Schwanz, dann wird's ein freundlicher Gesell, voll Dust und Sonnenglanz. Mvsattbilderräisel Aus den Teilendes obenstehenden Rechtecks kann man die darunierstehenden vier Figuren zusammenstellen. (Für jede Figur sind alle 13 Teile zu verwenden). Rösselsprung chers Rätsel Mein Wort bedeutet Witz und Geist; Kopflos man's Feuerwasser heißt. .»>««..--------- Auflösungen aus der letzten Rätsel-Ecke „Das Filmband". Die acht Wörter sind: . Lübeck, Wagen, Hafer, Reben, Kurve, Katze, Beiboot, Neger. Die Silben sind: lü-gen-ha-ben-kur-ze-bei-ne. Das Sprichwort lautet: „Lügen hasten kurze Beine." Der wichtige Anruf Der Kaufmann hatte den Hörer abgenommen und, auf den Tisch gelegt. Hätte der Geschäftsfreund während der wenigen Minuten, die der Kaufmann im Keller war, angerufen, so Hätte er den Eindruck gewinnen müssen, daß die Leitung augenblicklich besetzt, der Kaufmann also zu Hause ist und er hätte seinen Anruf in angemessener Zeit wiederholt. Kreuzworträtsel. BWg.«llž<«a8S{y. Medizinisches d. Unter Wassersucht versteht man.einen vermehrten Flüffigkeitsgehal-t der Ge:vebe und vermehrte Flüssigkeitsair,'amiillringen in den Körperhöhlen. Wenn das Blut sich lang sanier fomegt, entstehen Stauungen im Blut kreislauf, und dadurch tritt Flüssigkeit in die umgebenden Gewebe aus. Zuerst macht sich dieser Vorgang infolge des Schwergewichtes in den herabhängenden Dellen des Körpers (Beinen) geltend. Dabei wird die Harnmenge geringer, der Harn enthält @i= weiß. Nicht nur -bei Herzerkrankungen, sondern auch bei Nierenfrankhei'ten kommt es zur Wassersucht; in letzterem Falle, weil die Nierenkanälchen verstopft sind. Außer an den Beinen kann es auch zu Schwellungen an den Händen und im Gesicht kommen. Unter den Körperhöhlen sind es vor allem die Brust- und Bauchhöhle, in denen sich Flüssigkeit ansammelt. Je nach der Ursache ist auch die Behandlung verschieden. Jedenfalls ist Ruhelage unbedingt erforderlich, die Flüssigkeitsaufnahme soll möglichst gering sein, Schwitzkuren sind oft von guter Wirkung. Es sollen nur ungesalzene Speisen gegessen werden. Harntreibende Mittel sind: Petersilie, Bohnenhülsen, Bärentraubenblätter, ferner Brechkraut, Schafthalm, Bo-gelknötevich, Heuheckelwurzel, Wachholder-'beeren usw. Man bereitet aus diesen Blättern durch Aufguß einen Tee, der mehrmals im Tage getrunken wird; auch Kürbisse wirken harntreibend. d. Verkrümmungen der Wirbelsäule. Beim Neugeborenen ist die Wirbelsäule gerade, doch bald nimmt sie eine mehr S-förmige Krümmung an. Bei Schwäche der Muskulatur oder der zwischen den Wirbel-knochen befindlichen Bänder wird die Krüm imtng stärker. Bei Erkrankung der Knochen (englische Krankheit, Knochenerweichung od. Knochentuberkulose) kann die Verkrümmung hochgradig werden. Es entsteht der sogenannte „Buckel". Im Bereich der Brustwirbel kommt es zur Verkrümmung nach rückwärts, im Bereich -er Lendenwirbel zur Verkrümmung nach vorn. Außerdem gibt es auch eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule nach' rechts und nach links. Es können auch alle Verkrümmungen vereinigt Vorkommen. Die Verkrümmungen durch Tu berkulofe zeigen'eine scharfe Abknickung, während die anderen Krankheiten einen runden Rücken erzeugen. Die Verkrümmun gen, die durch die englische Krankheit bedingt sind, bilden sich in der Kindheit aus. Die Behandlung besteht vor allem in der -------------------------------------- pyt Verabreichung von Phosphorlekertran.^^^ Zeit des Schulbesuches oder bei w*- i eines Berufes treten Verkrümmungen ^ schlechte Haltung auf, die auf A me che zurückzuführen sind. Stärkung kein durch Turnen ist unbedingt i ^ Ist es zur Verkrümmung gekommen, ^ durch Stützapparate und gymnaj ■! Bungen einer weiteren Ausbreitung • Beugt werden. Die Stützapparme ([]] leicht sein, sie sollen den Brustkor n ^..fl engen und auch nicht auf die Kno 1 • km. Nur ein Korsett, das den ge > ^ Forderungen entspricht, bildet fu Kranken eine Erleichterung. Vergib“ het Kranzahlösen |ä^eo iE," SeK»"’1“’ " Maribor! Praktisch denken — praktisch schenken! Stets Neuheiten im Schaufenster der Firma WEKfE I1IBQR 1345h Jdeinet Awzeigec ^aaaaaaaaaaaaaaA4üu USA»«*«» aaauiuuua Verschiedenes Zu verkaufen iuntwtwvTtmurr Derjenige Herr, der Sonntag, den 25. d. einen Kasperlofen gekauft hat, möge sich Stolna ul. 5 melden. 13750 VWWWWW W W W W’ Achtung! Jede Menge Eier, konservierte, prima, zu Dinar 1.20 per Stück, Tafeläpfel prima von. 2 bis 3 Yi Din. Wirt-schaftsäpfel l Din. per Kilogr. bekommen Sie nur in bester Qualität b. 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Statt jeder besonderen Anreise. stleü«13“' Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. — Druck der wörtlich: Direktor Stanko DETELA, »Mariborska tiskarna« In Maribor. — Für den Herausgeber und den — Beide wohnhaft in Maribor, Druck