^U 203. Dmllaa am 6. Henlember 1864. Die «Laibach» Zeitung" erscheint, mit Ansnahme der Sonn- und Feiertage, täglich, «nd lostet sammt den Beilagen im Comptoir ganzjährig 11 si., halb-jährig 0 ft. 50 lr., mit Hreuzband im Comptoir gMtZj. 12 fl., hlllbj. « ft. Fllr die Zustellung in'S Haus sind halbj. 50 lr. niehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzl., unter Kreuzband und gedruckter Adresse 15 fi., haiH. 7 fi. 50 lr. Instrttonsgebllhr für nne Garmond »Spaltenzeil« ober den Raum derselben, ist für Imalige Einschale tungs kr., fltr 2malige8tr., für 3malige 10 lr. u. s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der Insertion« - Stempel per 30 lr. für eine jedesmalige Linschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen losten 1 fl. 90 kr. llli S Mal, 1 fl. 40 lr. für 2 Mal und 90 tr. für t Mal lmit Inbegnss des Insert! onsfiempels). ^_______________________________________________________________ >»A«M--^ ^_^ Amtlicher Theil. ^ic l. k. Laudcsbchördc für Kram hat die erledigte, dcm Patronate des ^leligionfondcs untcrstchcndc Lo-talic Ebcnthal, im Dekanat- und politischen Bezirke Gottschcc, dem Andreas Litar, Pfarrtoopcrator zn Altlag, verliehen. Nichtamtlicher Theil. Laibach, 5. September. Die Situation hat sich seit gestern nicht verändert, immer kühnere Konjekturen nnd immer vagere Gerüchte nehmen die Stelle der positiven Nachrichten cm. Mitunter wird anch, in Ermanglung des Ncncrn, Altes anfgctischt; das Gerücht, dic Dänen würden dcm Herzog von Schleswig - Holstein den dänischen Thron anbieten, taucht wieder in anderer Form ans. Der Herzog von Oldenburg soll, bevor der Kaiser von Nnßland seine Rechte anf die Hcrzogthümcr an denselben abtrat, daö Versprechen gcgcbcn haben, daß, wenn er zum Herzog von Schlcöwig/Holstciu crhobcu sein wird, cr auch die dänische Krone annehmen wolle, wenn ihm diese angeboten werden sollte. Wic es scheint, ist der Plan daranf angelegt, anf Umwegen dic Integrität Dänemarks wieder herzustellen nnd, wenn gleich in entfernter Vinie, Ansprüche anf Dänemark mitsammt dc» Herzogthnmcrn zn erhalten. Man gibt einen Theil ans, nm später anf das Ganze prä« tcndircn zn können. In Wien spricht man von Verhandlungen znr Revision des Konkordats, welche gelegentlich der An. Wesenheit des Frcihcrrn v. Bach in Wien gepflogen werden sollten. Allein, was man darüber erzählt, ist, wie man versichert, vollständig ans der ^nst gegriffcu. Daß der Gegenstand zwischen dcm Botschafter nnd der Ncgicrnng znr Sprache kommt, versteht sich wohl allerdings von selbst, aber die betreffenden Vcrhand' langen. soweit sie noch nicht znm Abschluß gediehen sein sollten, werden nach wic vor in Nom geführt. Der m Braunschweig erscheinenden „Deutschen Ncichszcitung" wird auf das bestimmteste versichert, daß ein Entwurf zn cincr deutschen BundcSrcform von Hcrru v. Bismarck bearbeitet nnd in Wien vorgelegt sein soll. Nach demselben würden Oesterreich nnd Prcnßcn die auswärtigen Angelegenheiten Deutschlands als Vormächte des Bnndcs allein leiten und den andern Staaten fortan nnr außerordentliche diplomatische Missionen der einzelnen Dynastien au fremde Höfe iu besondern Füllen gestaltet sein. Das Haupt, gcwichl soll iu diesem Entwürfe anf die Reform der Bundcskricgsucrfassung gclcgt sein. Man spricht da-von, daß numittclbar nach dcm Schlusfc der Wiener Friedens'Verhandlungen mit Dänemark cinc aber-malige Fürstcnucrsammlung berufen werden solle, welcher von Oesterreich und Preußen gemeinsam der bis dahin beiderseits vereinbarte Entwurf vorgelegt wcrdeu würde. — Die haudclspolitischcn Verhaut,-luugcu zwischen den österreichischen und preußische« Dclcgirtcu iu Äcrliu, bei welchen Herr v. Hock als Vertreter Oesterreichs fungirt, sollen nächsten Donnerstag beginnen, werden aber, wic die „Pr. Ztg." vernimmt, in der Hauptsache dcu Charakter einer Ver-haudlnng tragen, da cinc eigentliche Zollkonfcrcnz erst eintreten könne, wenn über das Verhältniß Ocstcr-rcichs zum Artikel 31 dcs französischen Bcrtrags eine annehmbare Verständigung mit Preußen stattgefunden haben wird. Frankreich drohen neuerdings allerlei überseeische Vcrwickluugcu. In Panama wurden die französischen Flaggen in Fetzen zerrissen, dem dortigen Konsul die Fenster eingeworfen. Für diese Beschimpfung wurde Gcungthnnng verlangt, aber die Rcgicruug von Neu-Grauada erklärte, die schuldigen Personen nicht aus< findig machen zu tonnen. In Folge dcsfcn hat der Vertreter Frankreichs iu Bogota dcm Präsidenten der Repnblit erklären lassen, daß Frankreich, falls, ihm binnen Monatsfrist nicht Satisfaktion gegeben, sich diese selber schaffen werde. Auch die Vorgänge auf Madagascar dürften Frankreich zu einer Expedition hcransfordcrn. Ueber das Wesen der Proportionen, welche dcm Papste behufs einer Losung der römischen Frage gemacht werden, und die von den Herren Pcpoli und Mcnabrca mit dem Kaiser Napoleon vereinbart worden sein sollen, wird aus Paris berichtet: Dem Papste soll sciue Souveräuctät als weltliches Oberhaupt des römischen Slaatcs von Frankreich und Italien garantirt werden, zur Herstclluug der Eiuhcit Italiens aber die politische Administration an die italienische Ncgicrnng übergehen. Dafür wird der römische Staatshaushalt von letzterer gedeckt und dcm Papst cinc Zivillistc von dcm König Viktor Emanncl garautirt, der sich auch zur Erlassung cincr Amnestie für die vcrurthciltcu Geistlichen und Aufhebung aller dic katholische Kirche in Italien beeinträchtigenden Maßregeln anheischig macht. Das Austrägalgericht. In auswärtigen Blättern begegnen wir der Mittheilung, daß Oesterreich in der vorletzten Bun-dcötagösihnng ein Vcrzcichniß dcr Mitglieder des Austrägalacrichtshofes überreichen liH. Bei dieser Gelegenheit dürften einige erläuternde Bemerkungen über bas Wesen des Austrägalgcrichtshofes angezeigt erscheinen. Bekanntlich tritt das Austrägaluerfahren bei dcr Bundesversammlung angezeigten Streitigkeiten deutscher Regierungen unter sich nach mißlnugcncr Vermittlung ein. Das Ansträgalgcricht wird dadurch gefunden, daß dcr Beklagte, oder, wenn derselbe die scchswochcutlichc Frist verstreichen läßt, die Bundesversammlung drei unparteiische Aundcsglicdcr nam> haft macht, aus dcncn dcr 5tlägcr Dasjenige wählt, dessen höchstes Gericht den Streit entscheiden soll. Das Bundesschicdsgcricht für Fälle von Vcrfassnngsstrei« tigkcitcn zwischen Regierung und ^andständen entsteht in dcr Wcisc, daß jcdc Stimme des engeren Rathes dcr Bundesversammlung auf jedesmal drei Jahre je einen Inristcu und einen Kamcralistcn dcpntirt, anS welchen 34 Spruchmänncrn jeder dcr Streitenden drei Richter, und die gewühlten Sechs ernennen sich aus den Ucbrigcu einen Obmann. Das Urtheil dieses Kollegiums hat Kraft nnd Wirknna eines Ansträaal- Feuilleton. Beethoven und die Mondschein Sonate. Beethoven wurde bekanntlich 1770 zu Bonn geboren. Schon mit dreizehn Jahren lompouirtc cr, uud ehe cr zwanzig Iahrc alt war, haltc cr fchon weit und breit stille Verehrer, dic das Genie des unerreichten Tousctzcrö erkannten und ahnten. Als ' cr Bonn verließ, um 1792 mit dcm Charakter cincö ftoforaanistcn nach Wien zu gehen, lebte cr iu drüt« lendstcr Armuth. Es fehlte ihm oft am Uncntbehrlichstcn, und aus cincr gewissen Scham, auch aus frühzeitig ihn überkommener Äiismlthropic, pflegte er nnr Nachts seine Spaziergäügc zu machen. Bei Tag saß cr an dcm alten Klavier, von dem cr sich trotz aller Noth nicht zu trennen vermochte, und phanlasirtc, oder cr schrieb Gedanken nieder. Er hatte auch zuweilen Augenblicke vou Glückseligkeit, denn cr bcsaß uoch sein Gehör und konnte sich an den Tönen dcr Musik ergötzen. Auf sciucu nächtlichen Promenaden pflegte ihn gemeinhin ein Musikus zu bcglcitcu, dcr cinzigc intimc Freund Beethoven's in jener Zeit nnd ein Verehrer desselben Dcr Musikus hat länger gelebt als Bcc-NMVN Ans seinen Mittheilungen ist die interessante Geschichte des Ursprungs dcr Mondscheinsoiiate («8-woll) bctannl geworden, < ^ , An cincm wundervollen Wmtcrabcud holte dcr Musikus seinen jungen Freund zu dcr gewöhnlichen Promenade ab. Dcr Vollmond schicu in das ärm-lichc Zimmer Beethoven's, der am offenen Fenster saß, das Gesicht iu beide Hände gestützt und bei dcr starten Kälte am ganzen Kcibe zitternd Nun, Ludwig!" redete ihn dcr Mnsitns an Bctthovcn staud auf uud cutgcgnete heftig: ,Ich ham d.c Wclt, ja ich hasse mich selbst! Niemand vcrstcht nnd tummcrt sich „m mich Mein Gott, daö ist unerträglich und ich wünschte, es wäre vorbei mit mir, anö für immer! Ich mochte ruhig in den Flnthcn des Rheins da drüben schlummern, uud wahrhaftig! es kostet mich Wühc, dcr Versuchung zn widerstehen." Dabei zeigte cr nach dcm spicgclglattcu, gcfro« rcucu Wasser des Rheins, dcr im vollen Mondlicht wic Silber glänzte. Sciu Bcglcitcr licß ungestört dicß übervolle Herz sich entladen, und langc wcchscl-tcn Beide, auch als sie durch dic Straßen dcr Stadt schritten, lcin Wort miteinander. Plötzlich, in dcr Nähe des Koblcnzcrthors, vor cincm altcn, winzigen Hanse, hiclt Beethoven seinen Gang auf. „Horch!" sagte cr: „Was ist das für Musik?" Er horchte aufmerksam auf dic fchrillcu Töne cincs altersschwachen Flügels. Es war eine klagende Melodie, die'aus dcm Zimmer zur Erde tönte, mit unendlicher Innigkeit auf einem schlechten Instrument gcspiclt. Beethoven's Angc leuchtete auf. „Das ist von mir!" rief cr dcm gleichfalls lau» schcnden Musiker zu. „Hörst Du? Das ist meine ^-äur-Symphonie, und vortrefflich, vortrefflich gespielt!" Er horchte von Neuem — plötzlich brach das Spiel ab nnd cS wurde ganz still im Zimmer. Nach cincr Weile hörte man erst durch die Fensterläden eiu ersticktes Schluchzen und eine Mädchenstimme sagen: „Ich kann nicht fortfahren! Ich kann dicscn Abend nicht weiter spiclcn, Franz!" „Und wcßhalb mcht, Schwester?" „Ich weiß cs selbst nicht. Aber daS war so schön, so aufregend, daß ich uicht mehr kann. Ach, was gäbe ich nicht, wenn ich einmal einem Concert beiwohnen könnte!" „Das lostet Geld!" cntgcanctc die Stimme cincs jnngcn Mannes. „Wir sind arm, sehr arm, uud cs wird immcr schlechter, nun dcr Krieg vor dcr Thür ist. Laß also die Gedanken — es thut nicht gut." ,.Wahr, wnhr, Franz! Und doch, warum soll ich nicht sagen, daß ich einmal schouc Musik hören möchte!" Es llang w,c eme Klage, wie eine Resignation. Bccthovcu blickte mit seinen schönen, scclcnvollen, jctzt leuchtenden Augen dcu Musikus an „Gchcn w>r hinein", murmelte cr. „Ich werde ihr "was vorspielen, um ihren Wunsch zu erfüllen." In sichtlicher Erregung ging cr durch den dunklen Hausflur uud suchte die Thür zu dem Zimmer, auS dem cr dcn sonderlichen Dialog vernommen. Die Thür war mcht verschlossen uud Beethoven wartete 8«« Erkenntnisses. Für die Mcdiatisirtcn abcr ist, wciln ^ übcr Verordnungen oder Verträge, die in Gcmäßheit dcs Art. 44 dcr Gnndesaktc entstanden sind, sich Streit erhebt, in gewissen Fällen seit 1842 eine theil« weis an das Bundesschiedsgericht sich anschließende eigentlich richterliche Instanz eröffnet. Oesterreich. In dcr zn Agram am 1. d. abgehaltenen Ma-gistratssitznng wurde uon dcr städtischen Repräsentanz dcr Beschluß gefaßt, Sr. Majestät für die Genehmigung zur Abhaltung dcr dalmatinisch kroatisch-slavonischen Indnstric-Ausstcllung eine Dankadresse zn unterbreiten, Ferner wnrdcn Dankschrcibcn an den Hofkanzlcr ^tazuvanic und an den Banns ootiit. Dem Präses der Ausstellung, Graf Kulmcr, dem Vizc-Präscs 2. Suhaj und dem Sekretär dcr Handelskammer wurde in Würdigung ihrer nm die Aus-stcllnng erworbenen Verdienste das Ehrcnbürgcrrecht dcr Stadt Agr^in verliehen. AnS Pest, 2. September, schreibt man dem „Fdbtt.": Ich kann Ihnen die Thatsache melden, daß die Organisirnng einer Vcrmittlungspartci in Ungarn auf historisch'konscrvativcr Basis so gut als vollendet ist und daß diese Partei schon in dcr allernächsten Zeit in Aktion treten wird. Was sie bezweckt, das sagt ihr Name klar und präcis. Sie hat in Ungarn zu allen Zeiten, ganz besonders im Vormärz be« standen und das Land halte ihr in dcr That viel zu danken. Die Partei soll jeder Oktroyirung abhold sein, sogar daö Wahlgesetz von 1848 — natürlich in Ermanglung cincs andern — für die Einbcrnfnng dcs Landtages rcklamircn, ohne jedoch deßhalb die 1848er Gesctzc per Bansch und Bogen anzuerkennen. Nach den aufgcstclltcu Prinzipien würde es sich vor Allem darum handeln, einen solchen Landtag zu Stande zu bringen, dcr voraussichtlich aus Elementen bcstchc» wird, welche ans die nothwendige Transaktion cingchcn würdcn. Darin würde die eigentliche Anf< gabc dcr historisch-konservativen Partei bcslchcn, daß sic ihrc Lebensfähigkeit beweist, indem sie dcr im Landtage vertretenen extremen Partei ein Gegengewicht zn dielen und zwischen Ncgicrnng und dem Landtage die richtige Mitte zn halten vermag. Anf praktischem Boden stehend, wird die historisch'lonscrvative Partei gegen alle Sonderintcrcsscn kämpfen und für die In« tcrcsscn dcs Landes und dcr Monarchie — welche ja die gleichen sind — in die Schranken treten. Nie-mand wird diese Partei ignorirc» tünncn, weil sie in richtiger Erkenntniß ihrer Aufgabe dcn politischen Grundsätzen und dem Geiste Szcchcnyi's huldigt, dcr ja als cinc Säule des Konservatismus auf dem poli-lischcn Kampffcldc in Ungarn da gestanden. Es war mir übrigens dicßmal bloß darum zu thun, Sie auf die Thätigkeit dcr historisch-konservativen Partei auf« mcrlsam zn machen, dcr man mm wohl öftcrö zn begegnen Gelegenheit finden wird. Ausland. München, 2. September, schreibt man der „C. Oest. Z.:" Der Besuch dcs König von Preußen und des Hcrrn v. Bismarck an unserem Hofe lvird fortwährend lebhaft besprochen; es heißt, dcr preußische Picinicr habe einen bcdcutcndcn Erfolg er« >rungen. Man muß jedoch hierbei unterscheiden, und namentlich dic handelspolitische Frage von dcr schlcs-^ wig-holstcin'schcn trennen, .^n Bezug auf die erstere scheint allerdings cinc Vcrständignng zn Stande gekommen zu sein, deren erste Folge darin besteht, daß Baicrn seine Opposition gcgcn dcn Handelsvertrag aufgeben uud in ähnlicher Wcisc wic Württemberg seine Bereitwilligkeit lnndgcbcn wird, dem ncutousti-Wirten Zollverciue bcizntrctcn. Untcr dcn dcrmaligcn Verhältnissen bleibt dem hiesigen Kabinct wohl kcin anderer Ausweg üdrig. Alle scinc Verbündeten sind bereits abgefallen, nnd wollte sich das königliche Ka-binet nicht in direktem Widerspruch mit dcr öffentlichen Meinung in eigenen Lande setzen, so mußte es dem Beispiele seiner früheren Verbündeten folgen. — AndcrS ist es aber in dcr schlcswig-holslein'schcn Frage. Die Bemühungen dcs Herrn v. Bismarck warcu in dicscr Richtung ohne allen Erfollg. Äaicrn tritt heute eben fo wie früher für das nationale Recht und den Herzog von Angustcnbnrg ein, und Herr u. Schrent hat dicö dem Herrn v. BiSmarck in dcr offensten Weise mitgetheilt. Begreiflich ist es daher auch, daß der Lctztcrc mit dem Erfolge scincr Münchener Reise nur halb zufrieden ist. Paris, 2. September. Die Manöver im Lager von Ehalons sind gestern beendigt worden. Znm Schlnsse wohnte dcr Kaiser einigen ncucu Artillerie» proben bei, dic sehr interessante Ergebnisse geliefert haben sollen. Hcutc fand die Vcrthcilung von AnS« zcichnungcn an die Truppen unter großcm Enthusiasmus dcr Lctztcrcn Statt. Abend ist große Hoftafcl im Lager. Sonntag beginnt dcr Abzug dcr Truppen und am <). d. erfolgt dcr offizielle Schlnß dcs Lagers. Der preußische Kricgsministtr Hcrr v. Roon ist von, Kaiser mit dem Offizicrölrcnz dcr Ehiculcgion dcto» rirt wordcu. Prinz Mnrat und Familie haben gc-stcrn ihre Reise nach Jerusalem von Marseille ans angetreten. Vrüssel, 51. August. In Mechcln wild seit drei Tagen dcr katholische Konglcß gehalten, an wcl« chcm dicßmal uon auswärtigen Notabilitäten nnr dcr Bischof Dupanlonp sich bcthciligt hat. Für dic Presse ist die Notiz imcrcssant, daß man beschlossen hat, künftighin einen Jahres - Kongreß für die katholische Publizistik zu hallen lind außerdem einen allgemeinen, nur für dic kirchlichen Blätter fungircndcn Tclegra-phcndicnst einzurichten. Warschau, 4. September. Fürst Gortschaloff begibt sich anf Uilanb nach dem Anslandc, wird jedoch dcn Kaiser nicht dc^leitcn. (Es scheint dich cin Hcichcn zu sein, daß die zweite Rcisc dcS Ezarcn leine politische Bcdcnlnng hadcn wcrdc. (D. R.) In Wilna wird dcr Kaiser uon dem Grafcil Berg erwartet werden. In Montenegro ist es ziemlich rnhig, wenn man auch mit dcm tnltifchcn Grenzregulirungs-Kom-missär Hafis Pascha allerlei Mnthwillen treibt, dcnl er bis jetzt fein türkisches Phlegma entgegengesetzt hat. Uebrigcns bedeutet diese ganze Grcuzrcgulirung nicht viel. Daß die Montenegriner die erste bcstc günstige politische Konjnnltnr benutzen wcrdcn, um diese Grenzmarken möglichst zn erweitern, vcrslcht sich von selbst. Die Agitation dcs Luta Vnkalovich hat leine große Bedeutung. Für icyt ist keine ernstliche Bewegung oder Unternehmung auf dcr illyrischcn Halbinsel zn besorgen, so lange nicht irgend cinc ! Großmacht dic zündenden Funken in dic vorbereitenden Minen wirft. Ucbrigcns kann ich Sic versichern, daß die türkische Regierung in dcn benachbarten Provinzen viel bcsscr ist als ihr Rnf, und ihrc Unterthanen oft bcsscr daran sind als andere, z. B. die Montenegriner, deren Fürst das Getreide, welches ihm von Rnßland für das hungcrlcidcndc Volk ge« schcnkt wnrdc, an dieses verkaufte! ^Ucbcrlandpost.) In Bhootan und Durbal droht ein Bürgerkrieg ansznbrcchcn. Ein ncncs Sikb/ Rcgimcnt ist znm Dienste anßcrhalb Indien bestimmt. Lokal- und Provinjial-Uachrichtcn. Laibach, l^. September. Morgen Nachmittag nm 5 Uhr findet cinc Sitzung dcs Gcmcindcralhcs Statt; anf dcr Tagcsmdnnng stchcn : Pflichldngclobnng mehrerer Anrgci'; Millhci-lniig dcö Vorsitzenden; Allfälligc Inlcrpcllationcn; Purtrag des Magistrates, betreffend die Straßen«!'« lcgung am Schloßbcrg; Vortrage dcr Finanzseklion; Vortrag dcr Schnlscttion wcgcn sitcmnneriruug dcc Rcalschnllchrcr für llntcrrichtscrlheilnng in dcr Gc' wcrbcschulc; Vortrage dcr Bausektim«. — Hicranf folgt cinc gchcimc Sitzung. — Die nächste Versammlung dcr juristischen Gesellschaft wird Freitag am 10. September stattfinden. — Das Kricgsministcrium hat entschieden, daß dic mexikanischen Freiwilligen in Fällen von Abscnti-rnngcn oder Entwcichungcn bezüglich ihrcr Ansfor« schnng nnd Einlicfcrnng hicrlands in analoger Weise zn behandeln seien, wic es in Ansehung sonstiger, wcnn anch nur kartclmäßig ansznlicfcrndcr fremder Dcscrtcnrc bereits im Iahrc 18^ vorgeschrieben ist. Solche Flüchtlinge kommen dcmnach von dcn politi' schcu und polizeilichen Behörden ansznforschcl,, im Fallc ihrcr Bctrclnng odcr Sclbstmcldung zu konsti-tnilcn nnd nach allenfalls nothwcndigcr Konstatirling ihrcr Eigenschaft als mexikanische Freiwillige nntcr Anschlnß dcr betreffenden Attcn lind dcr Berechnung dcr Vclpsicgs« nnd Transportkosten au die nächste Militärbehörde zn übcrgcbcn. uon welcher sie dann a" das Kommando dcs mexikanischen Frciwilligcnlol^ nach Laibach gcgcn Vcrgütnng sämmtlichcr Kosten ciN' zulicfcrn sind. In Laibach odcr Tricst erfolgt da«« ihrc mililärgcrichtliche Abnrthcilung nach Anhandgabc dcs österreichischen Militär.StrafgcsctzbnchcS. — Dcr Stcmd dc«< uirxikauischc,» ssrclwllllgcn-lorps war gestern 2i>20 Mann. Bci dicscr bcdc^ tcndcn Zahl und bci dcm Umstände, daß cimyc desperate Elcmcntc daliintcr sind, ist dic OidmM und Disziplin, welche in dcr Truppe herrscht, wirtlich vortrefflich zu ueuncn. Es ist ein ausgezeichneter 05l»rit 5i bemerkbar, eincr wacht über dcu a»' deren, daß er dcr Ehre dcS Ganzen nicht zuwider« handle. Wir halten cs für nnserc Pflicht, dieß hiermit öffentlich auszusprcchcn. — Vorgestern Abend fiel in der Nähe dcr Ka» scrncnbrücke cin Mann von der Mnsilkapellc dcö 9lc< gimcnts Hohcnlohe in die hochangcschwollcne Laibach und verschwand sofort in dcn Wcllcn. Gestern wurde dcr Leichnam in dcr Nähe von Ioscfsthal gefunden. - Vor cinigcn Tagen wnrdc im Bezirke Stein cin Mann, dcsscn Mund nnd Nasc mit einen, Tuche keine Antwort auf scin hastiges Klopfcn ab, sondern er trat mit seinem Begleiter schnell in das Zimmer. — Es war ein Gemach von ärmlicher Einrichtung, sehr schwach durch einen brennenden Lichtslnmpf erhellt. Ein junger Mann saß an einem rauhen Holztisch und arbeitete an einem Stiefel; unstreitig — die Werk» zeuge lehrten cs — war er ein Schuhmacher. Un« weit von ihm im Schatten faß ein junges Mädchen, dcn Arm anf den alten Flügel gestützt, traurig, „och erregt. Eine Fülle herrlich blonder Haare fiel anf ihrc Schultern herab; ihre ganze Erscheinung hatte etwaS Poetisches. Als dic beiden jungen Männer cintratcn, erhoben sich die Geschwister mit sichtlicher Erschrockenheit. Beethoven entschuldigte sich sofort. ..Verzeihung", sagt er, jetzt etwas verlegen, „ich hörte hier Musik, und da ich selbst Musiker bin . . ." Er zögerte, weiter zu sprechen, denn er bemerkte, daß das jnngc Mädchen crröthctc. „Anch, ich gestehe cs gern", fuhr cr fort, „vcr< nahm ich einzelne ihrcr Worte. Sie wünschen einmal Musik zn hören.... Nnn, was mcincn Sie, soll ich Ihnen clwas vorspielen?" Das Mädchen sowohl als dcr Schuhmacher waren durch das Anerbieten so betroffen, daß sie kcinc augenblickliche Entgegnung fanden. Franz, der Schu« stcr, ließ nur durch einen halb mißtrauischen, halb ironischen Zug um dcn Mund errathen, was er dachte. Endlich antwortete er: „Ich danke Ihnen. Unser Flügel ist zu schlecht, als daß jemand Anderes denn meine Schwester spie-ten lönntc. Auch haben wir leiuc Noten." „Wic? Kcinc Noten? ricf Beethoven in Ekstase und ohne die Ironie des jnngcn Manncs zu beachten. „Und Sie Fränlcm . . . ." Er konnte nicht weiter sprechen, denn nachdem er einige Schritte gegen daö jnngc Mädchen gemacht hatte, bemerkte er zum Erstaunen, daß es blind war. „Verzeihung? Verzeihung!" stammelte er. „Ich konnte nicht glauben, daß Sie aus dem Gedächtniß spielen." „Und doch ist's so", eutgcgucte sie sanft; „ich habe diese Komposition öfter vou einer Dame in Bingcn spielen hören, bci dcr ich einige Zcit verlebte." „Uud haben Sie noch andere Musik gehört?" „Niemals, außer dcr anf den Straßen." Beethoven erwiederte nichts weiter. Er setzte sich ungcnirt an den Flügel und ließ einige Akkorde vernehmen. Die Akkorde schwollen mehr und mehr zn symphonischen Weism an und das Klavier schien untcr dcn Händen dcS Meisters die ursprüngliche, rcinc Harmonie wieder zu finden. Beethoven vertiefte sich allmälig in scin Spicl, das kühner und kühner dcn herrlichsten Phantasien Ausdruck gab, bald stürmisch wie Verzweiflung tönte, bald klagend, hin» sterbend, sich auflösend in zartesten Tönen. Unwilllührlich erlagen Allc dcm süßcu Bann dic< scs phantastischen Spiels. Dcr Schuhmacher sah cr< staunt auf dcn Fremdling; dic Schwester war wic in Andacht versunken und hatte die Hände gegen ihre Brust gedrückt, als wenn sie dcu Schlag ihrcs Herzens dämpfen wolle. Selbst der Mnsitns lauschte entzückt dcm Spicl seines Freundes. Es schicn, als wähne Icdcr uon einem lieblichen Traum umfange" zn scin und Angst zu haben, daraus zu erwachen. Plötzlich flackerte dcr Lichlstumpf roth uud km'-stcrnd auf, dann erlosch er. Tiefe Dnnkclhcit herrschte in dem Zimmer; aber Beethoven hielt deßhalb sein Spiel keinen Augenblick an; er war in anderen Nt" gioucn, im lichten Gcbict dcr Poesie. Der Schnhmachcr war leise anf dcn Zehen uonl Tisch zum Fenster geschlichen, um die Läden'zn offnes und durch deu einfallenden Mondschein das Gcma" zn erhellen. Voll und prächtig strömte daö Silb^ licht herein, und gerade auf die Tasten dcs Flügt^' Dicscr Umstand schien dcu Idccngang Beethoven" zu unterbrechen; dann hörte er auf, neigte seiu"' Kopf herab, legte seine Hände anf die Knie nnd v^ sank in tiefes Sinnen. Franz trat endlich anf ihn zu uud sagte zu 'h'" mit ciucm Ansdrnck von Bewunderung, der sehr 6^' scinc frühcrc Iron>c abstach: „Wcr sind Sie?" .. Beethoven erhob scin Haupt und ließ einen 2W dcr Zerstreutheit über dcn Frager gleiten. ^" lächelte er mit seinem einzigen Lächeln. . . ,^ „Hören Sie!" antwortetet«: er, und soglc'ch !<-er cin Paar Passagen dcr >'-l1nr-Sympl)onic. Ein Schrei dcs Entzückens tönte von den ^>p? ^ dcs Mädchens, daö auf ihn znstürztc und ncs: „^ sind Beethoven! O, noch einmal! O, sp»"" ^ noch einmal!" , ^e^te: DerTondichtcr neigte bcjahcndseinbaupNmd,agl „Ich werde cinc Sonalc improvisiren. Und er betrachtete einige ^ngenbllck d" l, stirntcn, blau durch das Silberlicht l)crmedcrbl.ckcni>c 8ßR fcstvcrbnnden war, mit dem Gesichte in einem, wenige Zoll tiefem Wasser liegend, todt gefunden. Man vermuthet, daß hier ein Verbrechen vorliege. Wiener Nachrichten. Mien, 5. September. Sc. Majestät der Kaiser wird, einer Mitthei-lnna dcö „Györi Közlöny" zufolge, zu den demnächst stattfindenden Uebungen dcö Poutonicrkorps in Ko« niorn erwartet. — Die Trauung des Grafen Viltor v. Chorinsky, k. k. Obcrlicntciiaut in der Armee, mit der Comtesse Anna v. Trautmannsdorf, wurde heute am 5. d. M. halb 1 Uhr Mittags in der Schloßkapcllc zu Obcr-waltcrsdorf vollzogen. — Freitag hatte der Obcraufschcr P. der 5. Finanz-Nach'Scklion eines Wortwechsels wegen mit einem Lieutenant in Stockcran ein Dncll. Heide Gegner wurden bereits zur Verantwortung gezogen. Das Dncll cudctc mit einer leichten Verwundung des Herrn Lieutenants. — Znr bleibenden Erinnerung an die im Vcr« lauf des letzten Krieges gefallenen oder später ihren Wunden crlcgcncn Militärs soll bei Ocucrscc ein Monument errichtet werden. Sc. Majestät der Kaiser hat die Idee gebilligt nud zur Nealisinmg derselben 10 erbeutete Kanonen gespendet. Verwischte Nachrichten. Ein Gothcnbnrgcr Blatt bringt cine inter-cssantc Schilderung der lebten Ministerkrisis in Ko' pcnhagcn aus der Feder Alixen-Fiuetc's, Schwagers des Königs. — An dein Morgen, auf welchen der vcrhäuauißvollc Nachmittag folgte, der die letzte Stunde dcö Eidcrsystcms bringen sollte, erhielt Christian IX. ein Telegramm ans Paris, welches der dänische Gc< sandte, Graf Moltkc, abgeschickt hatte. (5s sagte lakonisch: „Alles ist verloren. Der Kaiser wird nichts mehr thun." Napoleon fühlte sich nämlich schwer verletzt dadurch, das; Dänemark auf seinen, durch die Älninc aiiöa'csplochcucn Wunsch, es möge ihn zum Schiedsrichter wählen, nicht eingegangen war und ihn dadurch des Nimbus beraubt hatte, mit dem er sein Haupt schon nmgcbcn sah. Graf Moltkc hatte dirclt an den König geschrieben, nm ihn zu bitten, auf Napoleons Wunsch einzugehen, aber Mourao's Widerspruch war so heftig gewesen, daß der schwache Monarch diesen Rettungsanker zn ergreifen verschmähte. Mittlerweile war Alscu genommen nud auf die flehentliche Bitte des dänischen Gesandten, der sogar seine in schweistcu .«.tiudeöliöthen liegende Gcmalin Über Hals nnd Kopf verließ, um nach Vichy zu eilen, erwiderte Napoleon wörtlich: „Tragt jetzt die Folgen Eueres Starrsinns — ich habe nichts mehr mit Euch zn thun." Das Telegramm des Gesandten versetzte den König in die höchste Aufregung. Er halle es um 9 Uhr Morgens empfangen, nm 1 Uhr war Ministcrrath, schon Tags vorher angesagt. Der Monarch ließ aber Monrad schon nm 12 Uhr rufen. Der Premier trat in den Saal, in dem Christian IX. sich befand. Als Monrad Letzteren fah, erblaßte er, denn ihm aHute, daß cine Krisis bevorstände. Der König überreichte seinem Minister das Pariser Tele» Himmel; dann legten sich seine Finger auf die Tasten und er begann seine Phantasie. Tief, traurig und doch unendlich lieblich entstica die Harmonic dem In< strumml; cö schien, nls webten die Moudstrahlcn auf dem Klavier sich mit den Tönen in Eins. Eine Passage von leichter, fast übermüthiger Färbung folgte, wie ciu Tanz neckischer Elfen nm Mitternacht auf dem Nasen oder auf einem öden Eiland inmitten der brandende» Scc. Auswitterten, ausklagten dann die Töne, ängstlich, beängstigend — ein fchriller, geisterhafter Mord, dann sprang Bccthoven auf, ergriff seinen Hut und sagte Adieu. „Und kommen S!c wieder?" fragten die Geschwister zusammen. Occthoucn betrachtete fast zärtlich das blinde Mädchen. „Ia, ja", erwiederte er hastig, „ich werde wiederkommen, ich komme wieder." — Schou war er aus der Thür. „Nun rasch nach Hause", sagte er auf der Straße zn dem ihm gcfolgtcn Musikus; „nnr schnell, damit ich die Sonate niederschreiben kann, chc sie meinem Gedächtniß entschwindet." In wenigen Minntcn war er wieder in seinem kalten armseligen Zimmer; nnd wie er gekommen, noch den Hut auf "dem Kopf, schrieb er die Sonate 0i8-m0l1, die Moudschcinsouate. — Es war Morgen, als er sie fertig hatte und sein Bett aufsuchte. Den Schuhmacher aber nud seine crbliudcte Schwester besuchte er trotz sciucs Versprechens nicht wieder. gramm und sagte in heftigem Tone: „Dahin haben Sie es gebracht, jetzt stehen wir am Abgrnnoc; will ich nicht Alles anf's Spicl setzen, so muß ich schleunigst mein Ministerium entlassen." Monrad erwiderte in sehr leisem Tone: „Das ist auch meine Ansicht, denn ich kann den Frieden nicht mehr schließen, der jetzt noch möglich ist!" — „Und der unmöglich ge. wcscn wäre", fiel Karl Moltkc ein, „wenn Sie nic am Nudcr gewesen wären." Mourad verbeugte sich kalt vor dem Könige nnd sagte.- „Eucrc Majestät' werden das Wohl des Vandcs im Auge haben, wie ich cö im Angc hatte - wir werden zurücktretcu." Da aber brach der lange verhaltene Zorn dcö Königs aus und cr rief fo laut, daß man cö im Vorzimmer hörte: „Jetzt treten Sie zurück, nachdem der Ruin, dcö Ncichcs vollendet, jetzt, uachdcm Sie mir meine! besten Provinzen geraubt — Ihr unheilvolles Wert ist vollendet. — Sie lassen mir die Schmach desselben und wollen noch dazu als Netter dcS Vaterlandes erscheinen. Das ist zn viel'." So dauerte die leidenschaftliche Anrede des tief bewegten Mon-archcn noch lauge fort und Monrad hörte sie mit eiserner Ruhe an „Einst wird dic Geschichte richten, ich habe meine Pflicht gclhan, die Manner, welche ein rcmcs Gcwlstcu habeu, brauchen Keinen zu fürchten." Cr bückte bei diesen Worten den Grafen Karl Molttc scharf an uud zog sich ^^ einer tiefen Vcrbcngnng aus dem Kabinct des Königs znriick. Am Abend war scm Mimstenum ein Bonmot von vorgestern. — Cm Herr L. besuchte kürzlich einen Freund iu Fontaincblcan und hatte das Uuglück, von einem Ballon zwei Stockwerke hoch herabzustürzen. Man licf hinzu uud glaubte einen Todten anfhcbcn zu' müssen; groß aber war das Erstaunen Aller, als Herr L. ganz ruhig von selbst anfstand. Mau be-merkte durchaus keine äußere Verletzung, jedoch die Erschütterung dcö Falles hatte eine cigcuthümliche! Wirkung auf das Gehirn ocö Gefallenen ausgeübt. Er wollte feinen Frcuud rufen, aber er konnte sich! nicht auf dcsfcn Namen besinnen; cr befand fich cm> ^ deren Personen gegenüber iu derselben Verlegenheit, und sogar seinen eigenen Namen hatte er vergessen; es stellte sich hcrans, daß cr überhaupt das Gedächtniß fur alle Substantive verloren hat. Herr L. kehrte ,n seme Heimat zurück und zog seinen Arzt zu Rath, aber sein Zustand ist immer noch derselbe. Wenn cr beim Sprechen auf ein Substantivum stoßt, so muß cr inuchaltcn nud eine Umschreibung anwenden; wenn cr seine Frau und scinc Tochter bei Namen nennen will, so sagte cr die einzelnen Buchstaben dieser No> nicn her; — sie zu einem Worte zn vereinigen und dieses ansznsprcchcn, ist ihm unmöglich. So eigenthümlich dicscr Fall ist, so steht cr doch nich! verein, zclt da, ja die Medizin hat sogar eine besondere Bc< zcichuung für diesen Mangel oder diese Schwäche des Wicdcrcriuucruugöucrmögcus; sic nennt es Paralalic (Unvollkommcnhcit im sprechen). Ei„ Sergeant in cincul französischen Regiment litt in Folge ciucr im italienischen Fcldzug crhaltcucn Kopfwunde an der-selben Schwäche. Er konnte die Namen feiner Unlcr. gcbcncn nicht mehr behalten und mußte sich mit den Bezeichnungen „der große Blonde", „dcr kleine Schwarze" ,c. zu helfen suche», ^l) Montesquieu kountc die Eigennamen nnd Vornamen nnr mit Schwierigkeit im Gedächtniß behalten. „Dings da" wnr das Wort, welches cr mit vieler Beharrlichkeit au die Slcllc aller st'mem Gedächtnis; entschwundenen Namen setzte. Madame Gcoffrin uanntc ihn daher den Präsident „Dings da." (5^ x cö ^„ ^ i radeu Wea von Brailles kommend, trat er in ihren! erfahren, welche sie bei dem al >? ' 5^,.?« 3 , mm, bei dem früheren Präcept'd's ^.'.^ ^ gchört hat." -Er wollte s«', '«V'?^ > K^s "" .Juristische Gcscllsch^ zz, Mach. Protocol! der XXXVI. Versammlung, welche Frritaa am 17. Juni 1864. von 6-8 Uhr Abends, im Gesell- schaftslocalc abgehalten wurde. Vorsitzender: Sc. Excellenz der .Herr Präsident Freiherr v. Schloißnigg. Schriftführer: Der erste Sekretär Dr. E. ft. Eosta. 1. Das Protocol! dcr XXXV. Versammlung wird verlesen und genehmigt. 2. Zn Mitgliedern wurden einstimmig gewählt: Herr Alfons v. Pavi^ch, k. k. Anöcultant in Lai-! bach, nnd Herr Georg S1 crbcnc, Doctor dcr Rechte und Stadikaplan in Krainburg. 3. Dcr Einkauf mchrcrcr Werke aus dem Nachlasse des seligen Dr. Kauöiö um den Prciö von 15 fl. 36 kr. ö. W. wirb mit Stimmenmehrheit genehmigt. 4. Der Schriftführer theilt mit, daß unser Ehrenmitglied Dr. Johann Schenk dem Vereine sciuc Eruennung zum Advocatcu angezeigt habe; ferner, daß die juristische Gesellschaft in Berlin ihren fünften Jahresbericht einsendete, welchem wir entnehmen, daß dieselbe 117 Mitglieder zählt, und im ab- gclaufcucu Jahre acht Vcrsammlungcu hielt. 5. Hierauf hielt Herr Finanzrath Dr. Ritter v. Kaltcucgger im Anschlüsse an die Erörterung des Herrn Dr. Ioh. Ahaöiö iu dcr XXXII. Versammlung cincn Vortrag „zur Beantwortung einiger Fragen über den factischcn Besitz, dcsscu gesetzmäßigen Schutz uud dic Stclluug dcr politischen Vehördcn dazu", wclchcr diesem Protocollc eben sowie die Entgegnung des Herrn Dr. Johann Aha^ie zulicgt. An diese Vortrüge knüpfte sich eine lebhafte Debatte, iu wclchcr Te. Erccllcn; dcr Hcrr Präsident das Vorgehen dcr politischen Behörden rechtfertigte, und Hcrr Dr. E. H. Costa dic Ansichten dcs Herrn Dr. v. Kaltenegger gegenüber dcr Entgegnung des Herrn Dr. Ahaöiö vertheidigte. 6. Hierauf schloß der Hcrr Vorsitzende die Ver-sammluug. Neueste Nachrichten und Telegramme. Berlin, 3. September. Frankreich und Eng« land sprechen in Beantwortung dcr östcrrcichisch-prcu-ßischcn Mittheilung dcr Friedenspräliminarien das Bedauern aus, daß ubcr die Abtretung der dänischen Nordschlcswigcr leine Volksabstimmung stattgefunden habe. Dänemark erklärte, in dic Theilung dcr Aktiva nicht willigen zu könncn, weil fönst die Gcnchmiglma. dcr Fricdcnsstipulati'oncn durch den Ncichsralh undenkbar sei. Dcr Großhcrzog von Oldenburg wurde von Oesterreich und Preußen zur Beschleunigung der Wahrnehmung seiner Erbansprüchc aufgefordert. Kiel, 4. September. (N. F. Pr.) Von cinund. dreißig versammelten, nicht zur Ritterschaft gehörigen Gutsbesitzern wurde dcr Anschluß an die Nitterschafts-bcschlüssc (Anlehnung an Preußen) mit 22 Stimmen abgelehnt, nnd dagegen eine dem Städtctag in Neu-Münster ähnliche Resolution (im Auaustenburg'schen Sinne) mit eincr Majorität von 25 Stimmen angenommen. Bremerhaven, 4. September. (Pr.) Die Frc« gälte „Schwarzcnverg" ist hier eingetroffen. Bei Uando ist der russische Kricgsdampfcr „Sadnich", Admiral Chraloff, verunglückt und sind dabei 3 Offiziere und 20 Mann umgekommen, j Die Resolutionen, welche von dem 38 Kirchspiele nmfasscnden Ecntralvcrcinc von Angeln gefaßt wurden, sind im wesentlichen denen von Neumünstcr gleichlautend. Paris, 3. September. (Pr.) Dcr Kaiser ist aus dem ^ager von Chalons zurückgekehrt. Gestern wurde dcr Sozialist „Pcre" Enfantin auf dem Pcre Lachaisc beerdigt. Er liegt zunächst dem Grabe Saint Simons. Es fand leine kirchliche Ceremonie Statt, doch haben sich über 3000 Personen an dem Leichen-bcgänguiß bcthciligt. Eufantin hat in seinem Testament vou seinen Grundsätzen nichts widerrufen. Paris, 4. September. (N. F. Pr.) Die offiziösen Journale dcmcntircn in aller Form das Gerücht von. einer Zusammenkunft des Königs Wilhelm von Preußen mit Kaiser Napoleon. Kriegsminister Roon hat keinerlei Propositions zu machen gehabt. Dinstag findet Miuistcrrathssitzung Statt, worauf dic Ernennung dcr Präfcklcn crfola.cn wird. Kopenhagen, 3. Sefttcmbcr, Abends. Großfürst Nikolaus von Rußland hat im FrcdcnSburacr Schloß übernachtet, nnd wird jedenfalls morgen dort verbleiben. Heute begibt cr sich mit dcr königlichen Familie nach Fricdrichsburg. Markt- und Geschäftsbericht. Krainburss, 5. September. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 70 Wagen mit Getreide. (N 0 chcnmarkt - Prcisc.) Weizen pr. Mctzen fl. 4.25; Korn fl. 2.90; Gcrste fl. —.— ; Hafer fl. 1.70; Halbfrucht fl. -.— ; Heiden fl. 3.— ; Hirse fl. 3.-; Knturutz ft. 3.— ; Erdäpfel fl. -..-.; Linsen fi. 3.84; Erbsen fl.—.— ; Fisolen fl. 4.20; Rinds-schmalz pr. Pfund kr. 50; Schweineschmalz kr. 44-Speck, frisch kr. 30. dctto geräuchert tr. 40 - Butter k>'- ^ Eier ftr. Stück kr 2; Milch pr. Maß kr. 10; kr. 17; Kalbfleisch tr. 20 Schwcmcslcisch kr. 20; Schöpscnflrisch kr. 13; Hähn-dcl pr. ^tnck kr. 24; Tauben kr. 12; Heu >- Ztr. ' ^/ .//'^ kl- W; H°lz hartes, pr. Klafter Eimer l 7 ^' ^ ^"' ^""' ""^ Pr. Verantwortlicher Redakteur: Iguaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr H F^^Vamberg iVLaibach^ 8llV Telegraphische Effekten- nnd Wechsel - Knrse «n dcr k. k. öffentlichen Börse in Wien hen 5. Ecptcm'.',r 1864. b'/. M,taNi.iuls 70.80 186O,r Nnlihe 9.^,«.') 5'/. Nat.'Anlll?. 79 20 Sild.r . . . ,U!,65 Banfaftie,, , 77^, «endrn . . N4 — Kreditaltis« . 154.90 , K, f. Tu^t.n 5» 45) Vom 3. und ^. Trptciüber Stadt Wien. Dic Hcrrcn: Schsrmi^ s, t. Landtsqtlichts' Vr.isldtlU, vc>n Uline. — Herfchcl. l, Mlrisani-sch« Hauptmann'sludito!', von Li"^. — Mal-i>iuov!le. Rnn»untö:K.N'!^>!, l'c'» Tflillsvar, — Reich,!. Al.ile!mf>r, v,,'!, Uiig. Alt,ndlirg — Puschli.iuftr. 2l!c,ls^?lrzs. v<,n Hraslnil,^, — v. ssranlcnlhiMl, IugciUlnc von Miirbuvg. — Jo-na, Dr. d.r Msdizi». von ^'ic,i, — lii^ltcnt'.i-chcr. 5lli^>r!, Hal'ianitsch. Mayr »»d W.'gul! Vc» Voit^rg. — 1>lauh «?rn Gr.iz. — Tunncr Von Kösi.ich. — Tir ^r^ue»: Haxf,« v^n Kc>» ptühagcn. — N^ltcxl'achcr vo» Voitöbelg, Elephant. Tie Herren: Mhlr, Instizrath, von Ihchoe — Voliuß. H^ndlun^rcisender, von Iarosla» — Prcschcrn, Studir.nder. von Würz — Vl^-sich, Privat. u»d Prp, t. »icri^mischci Lieutenant, von Velildig — Ncttl, Stntirc»t>cr. von Gra<. — Tnffich, Kailsiuaiin, von (lost.nnizci — V.non Kulüür, Eutsblsiher, ans Croat!,» — Vcit, K»iuslni>nn, vo» Biunn — Aiicr. ss^nis-mann. vi.'N Finnic. — Echaffran.k, '^srgbc.nnte, von Frieda». — Fischcl, H-nidlungs-Bevollmäch-tl,;tcr, vr» Wien — Hcirtmann, Handelsmann, von ^llagenfurt. — Lengyl, Handelsmann, un, Kanischa. Wilder Mann. Die Her«»: M>llli>i, s. l. Fin.niz-CDNM'!!). von Marburg. — Vlllml.'chsr, Schauspiellr, vli, Salzburg. Mohren. Dic Hcrrcn: Cchr.n»m, Prosssscr dcl B.ni' lunst. von Ziltau, — ^al,.^>. 1lriv.it, vou ß'r.^ — Uiolbi^,, Ttadt-Acnl-Dilsklor. voll B^inl>3 Verpachtung d.'r dcn Wolf^cilig.Graf ^ichtcnlicc-g'. schen Erbl'n gchöligcn 2hcaterlogcn Nr. ^« und für die Theater-Saison des laufenden Jahres bis zum Palmsonntage l8<»5 die F,ilbietung am >2. September l. I. , um l l Uhr Vormit ags, in der Amtökanzlei des k, k. Notars Dl. Rebitsch abgehalten werden wird. K. k. Landesgericht Laibach am 3. September I«tt4. (l.654-3) ^ Nr."5i7'897 Erekutive Rcalitätctt-Feilbictllng. DaS gesellige k, k. släot. oeleg. Vc< zirls^erickt macht l)ilmit bekannt: Es sci die tlsklilioe sseilbietung der zu SlriU «uti Haüs-Nr. 13 gtlsgenln, f1267fi. 80 ks. qlsä'äßttn hcilbdlilie. sowie der im Orimt" duche Lonf^q.«u!, Uiv.'Nr. 463. Nllf,. Nc. 383, vovlommtndln. gei^chN'ch aui 240 fl. 20 kr. ^schä^.tn VttNNdubc des Franz Slcml'ot) b,lr'llllq,l. imv r? seien zu deren Vornahme rrel Ta^saz. zungeil al7f dlll 24. September. 26. Oll oder nnv 2K. Novemb»! l. I. von 9 — 12 Ulll. birrgcricht^ nut dcn. auqeordnlt wl?fdcn. dcitz ne ftil^lbittln-den Rcalitalcli erst l)s' t»lr driltl» 3<',1> sc,yn„y allllifalls auch llntrr dem Sä,'ä>' zui'qSw rilic lein Mcistdleteneln hintat" gegtden winden. Hicuon werden sämmtliche ssalifili' stige in't dem verstänri^st. ddtz sie dcn Grnnt'l'uchseltrall. das Schar,i>»q^'fc" lololl und die Li^!talic»„sdcdn,g!usse in den ae'völwlichen Aml«Nl,i'dli, hiergl-lichts eil'sebcn fönnrn. ss. k, Nadt. dcleg Vs^littgtli^t ^.-i bach am 8, An^st 1864. (675—15) Gicht- und Nhcnmatismng-Mcndcn, sowie ^lUsN. wclchl sich fessln si nlmysl» n'l'IIsn. ivllDcn nüslls Wald» woll-Artikel ^l grnri^ter Vrrncksia" lining til'l)fol>!ln. Der ')UIei>,r,clkanf für ganz K>cim l'l> ssi'del sich l'li H.rrn Albert Trinker, Han^clomlinu^illt^/Aukcr", H>nir>pl> p, im Gregl'schcn Hause Nr. 23ü. Ve Waldwall-Waareu-Flibrik zu Nemdtl ^. 8chmitN H Comji. )lnf Obiges Vezng Nldmei'd, erlaube >ch mir. den geehrten Herren Allzte«. sonne allen G>cht- und Rl)enMliliömn^' ^ci^cni'cn nachstellende Ailikel a»S dl,-W^loirollwaalen-Fabrik der Hsllln H. Schmidt ^ Eomp. zu 3lemda zn lmpfeblcn: Gewirkte Jacken, Beinkleider »nd Ttrumpfe fur Damen und Hcrrcn Waldwollwatte, Zahnkissen, Haubel», .^täpsrl, »a idschuhc, Brust u»e Leibbinden. Strickstaru. Einleaesohlen.Htcppdecken,s uic Vul« . Arm..^lllic.»als . Tchulter.Vrust. und Nuctcnwarmcr. WaldwoU-vcl, dr>q!schc,l Tpiritns <>» MüreU'll»qc» . (.^r.trakt ^> Ääd.'li. Ball sam ^!I Fuß,l>ischm!,,c», Teise, Poinade, Bonbons, Uiqueur. Ieussuisse und OebrauchSanwei-sunsscn «frntl». in Laib.,ch. Hau^tplah Nr. 239, „zumAnker." (l)7tz-2) ^iir an Mastenkrampf, Verdauuuftosclnvcicheic. leidende! Einc Brochure llbcr dic I>i. 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Von Gottschcc nach Neifnitz . . — fl. 40 lr. „ Groftlaschitz . — „ 80 „ „ „ „ Wrosilaschitz . — „ 80 „ „ Vicifnitz .' . . ^ „ 20 „ , „ „ „ Brnnndorf . 1 „ 20 „ „ „ (yottschee . . 1 „ 50 „ „ „ „ Laibach . . 1 „ 5)0 „ Abfahrt von Gotischer mn ?> Uhr Frnh, Ankunft in Vaibach nm 11'/2 Uhr Mittags. Laibach „ 4 „ „ „ „ Gottschee „ 2 „ ?iachmittag^. Gleichzeitig mache ich die ?. 'I'. Passagiere in ihrem Interesse aufmerksam, daß sclbc, indem die Ankunft in Laibach schon nm 11'/2 Uhr Vormittags stattfindet, mit dcn zn Mittag in Vaibach verkehrenden Bahnzngc" d«c Reise fortsetzen können. Dic Fahrkarten sind in Gottschee in dcr k. k. Postexpeditions-Kanzlei nnd in Laibach "" Pafsagiersaufnahms-Vureau im Hütcl zur „Htndt Wien^ zu löscu. <><>7N-3) in Gottschee. Hiezu ein halber Bogen Amts- und Intellissenzblatt.