ll vi WMWW »»'MW 'k Die Dolllonfermz. - k. Bttlin, 5. August. Was bisher in London getagt hatte, war eine Art Rumpfparlament, ^nn bei den bisherigen Beratungen handelte es sich lediglich darum ,eine Vnheitsfront der Alliierten herzustellen, waS nur nach Ueberwin« dung sehr gro^r Gchwierigkelten auf dem Wege von Kompromissen, die keinen der Part ner sonderlich befriedigten, und auch so nur teilweise gelang. Wenn von London aus versichert wird, dab die Vollsitzung am Sonnabend „die vollkommene Tlnigung der Alliierten über die Berichte der Ausschüsse brachte", so ist einmal zu bedenken, daß die Zustimmung von englischer Seite in einzelnen Punkten zu den mit dem Dawes-^utachten mehrfach in Widerspruch stehenden französischen Forderungen offenbar nur deshalb erteilt wurde, um überhaupt eine Berhand-lungsbasis mit den deutschen Delegierten zu schaffen. In einem Punkt ist aber nicht einmal unter diesem Borbehalt eine Einigung erzielt woMn, nämliche ^i^ bMg W^das Problem dn tKeinisch-weWWen'^N^n-bahnen, das an die „großen Sieben" zur Entscheidung Überwiesen wurde. Die deutsche Delegation, an deren Spitze der Reichskanzler Man, der Außennünister Dr. «stresemann und der Reichsminister Doktor Luther stehen, ist nicht, wie es von sran-»öfischer Seite verengt woroen war, nach London zitiert worden, um dort ihre Unterschrift unter ein Diktat zu geben, welche un-dautvare Rolle die Reichsrc'gierung selbstverständlich rundweg abgelehnt hätte, sondl'rn, wie aus dem Wortlaut der Einladung hervorgeht, als gleichberechtigter Verhandlungsteilnehmer. Me eigentlichen Verhandlungen werden somit erst jetzt beginnen, schwierige, vielleicht langwierige Verhandlungen; denn unter den Beschlüssen, welche die Vertreter der Alliierten »über die Inkraftsetzung deS .. awcs-Verichtes" gefaßt haben, befinden sich einige, die von der deutschen Regierung als unannehmbar abgesehen werden, ja einige, die in unverkennbarem Gegensatz zu dem DaweSbericht selbtt stehen, wie z. B. ule Auslegung der Transferfrage, die durch ten dritten Ausschuß geregelt wurde. In der letzten Bollsitzung hat infolge deS Betreibens der Franzosen die Souveränität des TranS-serausschusies gegen den ursprünglichen Widerspruch der ^gländer und der Amerikaner noch einen weiteren Abbau erfahren durch die Bestimmung, daß, wenn der Ausschuß in sich geteilter Meinung scn, der Spruch eines Schiedsrichters eingeholt werden müs^. Bedeutet schon das eine Verschlechterung, so müssen auch gegen die Beschlüsse in der Sach-liefetungSfrage die ernstesten Gedenken geltend gemacht werden, da die weitgehen^n Rechte in bezug aus die Festsetzung der Art und Menge der deutschen Sachli?.) Da wir in der Aera einer Regierung leben, die betont, das; das t^eset^ der höchste Wille des Volkes sei, so glaube ich, daß eine Partei, die die Verfassung nicht respektiert, nicht einen Bestandteil der Regierungsmehrheit bilden kann. (Applaus bei der Oposition.) Hierauf wurde zur Tagesordnung geschritten, und zwar zur Debatte über die Neaievlmgsdeklaration. Das Wort ergriff im Namen der selbständigen Demokraten Herr t^risogono, der nrit seiner Rede die ganze Sitzung bis Ubr ausfüsste. Die Sitzung wurde hieraus geschlossen und die Fortsetzung derselben für 4 Uhr nachnnt-tags anberaumt. Tie Londoner Slonferenz. London, s». August. Das Reutk'rüi'lr5 ineldet, dost die von der .'ilonserenz nicht be-hand^'Iten ?sragen, wie die niil'tärisch' Räu-uinua der l^'sctzten s^''.'b'ete, und die ,^ur!'u'l-beh^iltuug alliierter Eisenbal.ner, niiht als ''-r s^ die Blätter nu'lden, isl d^r )1'eich'i?i>anspräjident Dotto? Schacht in London eingetroffen. - WÄ B. N. August. l5>iivas.) l^>emäß^ denl qesleru vormittag'^ nf'ch der H^esprechun^ der drei Regierunsj'?chefs d^r alliierten Delegationen liud der deutsci>en Vertreter ge-fas'ilen Beschliissl', wonach drei Sackver-städige jeder Äl'acht, Deutschland eingescl^les« sen, das deiNsche Schriilsiück priiiell sollten» Habels die Sachverstäudi-ien heute vormit-ta'^s ihre Arbeit aufg'.nlouimen. London, 7. August. Agence .HavaSt un'lbet, die Delegierten der Verlinndeten unk» die deutschen Minister haben gestern abendG den Bericht der !?achve^s'ändi>ien der nerbuw d.t^ll Atächte i'iber die Beinertungeu der Deillscheu euttiegeilgenoinusen. Er besagt iw s'^lnen Sch!uf;so?gerungen, d.'^ß es in dei? Ve-inersungen dir deutscbeit Regierung zu derr Beriel)ten der drei ^?oi,fcven.^au-^schüsse keins ^chlvierigkeit aeb^, d'e unüberwindli-'^i schiene Di^' verbündeten und dic de'ltsck;''n Del''gier< ten werden l?ente uni tl Ul)r voruiittags di^ Erörter'U's' wieder au^i^eliuien. , ->1,-- ' Wi'de?'der englisch. russische«^ Verhandlupgen. , , :-^,:ndon, 5. Augü'lit. <.H5i>.is). Di« t'N'ilisch'russjschcn Verl'aud.'unk^ien wurdeir unter dom VDrsil^e Pouioln>? astend.:- wicdee. a.u''!ien,>.nnien. In eulai^schen ^sre''"'en bos^t mgierten halben erklärt, lt^i« Er-klärui'ig I-t des Bent'va^sentinnrses läßt dis ?'nr M'n, U1U vcni der So'ivjetregievu.N'g d'.« voss-'tändi'^e ?li?ersentrunig einer Vorantwort-?'i.rikas Etellunc^-nähme zu den europäischen Fral^en abq<.s'en. ES ist anzunehmen, das; Coolidge arif die Erklünmqen Hughes' zurückkommen wcrd2. der ausgeführt hatte, ?lmerika d'.'m europäischen Wiederaufbau nur dann zu .'.ul^c kommen, wenn sich die enrlipäischen ^l-'ati?-nen zuvor untereinand-'r einigen, um sich selbst zu helfen. Da man diess (i-inigunq nnn als erzielt ansehen kmme, wird >ie 'Stellungnahme des Präsidenten zur neuen Lage in Europa von gros'.er Wichtigkeit sein. Tcnn es ist klar, daß Amerika sich inil der ''^i^ewäh-rung l.'ncr auf priva:elu 'l' Millionen Tol-lar nicht begni'igcn werde, vicl...-^ hl! uürd dle ^liegiu'un»! in Washington die '^ur ^ f>N)>'ung d^r europäischen Politik 0'S iriedlichen Wie-derailfdaues mit noch grl^s;ereln Nuchd:-uct als l'''>her nntcrstüheu. — Huflljcs und Kardinal Mercier. Tie „Libre Belgique" nieldet, das; 5^ughes aiu svreitcig nachmittags von ^lardiual Mercier zusamiuen mit deni ameriknuischeu Botschafter nl BriUsel und den? dAqisch.'n Vo isjat-ter in A'ass^inqton empfangen worden sei. Ter ordinal überreichte den? ainerikanischeu 'Staatssekretär daS Diplon^ eines Dr. Iionn-T-i» der Universität Louieu und schähte siä) glücklich, durch diese holie Chrenbez-.'U' ssung Amerika die belgische Tankbarkeit für die grossen Dienitc zu beweisen, die den Bel-csiern von anlerikanischer Seite während des .^?rieges zuteil wurden. Tas belgische Volk werde nie vergessen, dasi .'^^ugh-'s einer der größten Förderer des (.^'^intritles Anierikas in den Ltieg war. In seiner Antn^ort hob .Hughes hervor, das; .^tardtna? Ml^rcier der verehrtest? und beliebteste Mann in ganz Ainerika sei und daß die An?erilaner in ihm gleich nach Beendigung des Krieges den Ver teidiger der Gerechtigkeit und der Ehre sahen. Er dankte für die gros'.e Auszeichnung, die ibm von der alten und berühniten Universität L?wen zngestellt wurde, und schätzte sich dopvelt glücklich, die Auszeichnung ans den 5>änden des.Kardinals Mercier zu erliolten. - Eine bulgarische Tie srn-be'.e', agrarischen Minister '^lt^U'-'aso'v ^^o-jauo'.' ünc- d-'r.t^c-mm'.-nlit!?u.^e.rou', die noch gemng.'n ge!!allen find, winden i,'. das Ale--.i'.ik'ersrilal ü-^rsührt. T'i niir der IZ.Uer-wachutt;^ betraute Beau:t? des ^-zenlralg.'fan-slU.H.'.'us'^ Ä>erbarow erklärte, cr bade oen Au'trag, di'' 0'>efangeuen -u ül'ergeben. '.lcach ihr-^r Alreise verständigt" die Tin'ttion des ankenhan^ss ^as l°^efäne,ius, dns erklärte, keine ^unn.nis von einer solchen Weisung üb 'r 1' i,^ An'nahme der s^ei.rn.i'".'?n zu hali?n Es ist nun klar, doß es sich un? die .<^llz?ge-ne Fl.lcbs -vr früheren Minij^.'r handelt. -9iach d'».' '',incht ordnete die '^iegiernng a^t den Grenz't^IIcn an, ve'^dächtige 'L.'rsonen anzuhalten. Wie weiter init^icteil. wird, sind di^- bereits sei^'eits der jerbn'ctien (Grenze. Tt?se neueste Fluchtasfäre verursacht lebbanc (^r^egung, denn dl' Annahme isk gerechtfertigt, dc'ß eine starke h.'inll'.ch.? Organisation der Agrarier b^Ncht. Es laufen (^e-rücbtc um vom Rücktritt des Inneiiuiinisters Ni'.ssen» Im i^'iespräch m'i '^.o 'malisten cr« tläi-'e dn Minister al>er, da!^ di'.'s' t^^erüch^e untt al?r leil'n. -cü— Taaesthron». t. Der Abt von Mont Cenis 1'. Dieser Tage starb im Atter von 80 Iahren Monsigno-ie Vinassa, der Abt von Mont Cenis lan der französisch-italienischen (^'irenze), der das 5^ir tenamt über die wenigen Seelen seiner kleinen Gemeinde seit mehr alü 46 Jal)ren auS-^l!Übt licitte. t. Attsstc' "7 'a! D'- ersucht all" "lusstcvcr, in thrnm 5!'^ den V^wch der vlus??"-" Erfolg zu erzielen. t. Nerkchvsstörnn^en in Slawomen. In- j folge der letzten Regengüsse sind mehrere Gebiete in Slawonien iiöerschwemmt. Der Fluß ! ZiiaraSiea ist ans den Ufern getreten. Tie Fel« ! der zwischen Miklo^ik^- und ^aLinac sind unter l Wasser. Da auch die Eifenbahnbrücke über den Fluß zerslört wurde, ist dcr Eisenbc^hn-verkehr zwischen ,^agreb und Osijek über ^ri-Zevci unterbunden. Ebenso ist auch die Strecke Elauna—Sladojevci unter Wasscir, wodi'rch der Perkehr unterbrochen ist. t. Ein schweres Un^llick in bei Mse. In Smolnik bei Ru^e ereignete sich vor nnigen ?agen ein schweres Unglück, dem ein siinf Wochen altes Kind zum Opfer fiel. Vei.'N ^srtigeu ^^-esit^^er vulg) Gorjak wurde .?^eu eingeführt. Ein voll beladener Wagen stand an einer abschi'ufigen Stelle ve. dem 5>'"'schnp> en. Ter .Unecht spannte die 5",.usen ans, ohne vorher den Wagen einznbr^msen. Infolgedessen geriet der Wagen ins Rollen und stürzte den Beraabbanq hinunter. Dabei geriet dl'.'? f.nf der Wiese schlafende 5 Wockien al^e ilUnd der Meierlente unter den Wagen, Tenl .^tinde wurde i>er .^.opf zerquetscht und es war auf der Stelle tot. t. Jugendlichz Einbrecher in Zagreb. Die p '''"r ?^'?lizei dockte diefer Taae ein«' Ein-brecberbande auf, der ausschliesslich Jugendliche ini Alter von 15 bss 19 Iahren augehörten. Die Vande verübte eine ganze Reihe von Einbri.'chsdiebstählen und befaßte sich auch mit Ttfchendiebftahleu, die größtenteils von deu jüngeren Mitgliedern ausgeführt wttchen. Einige Mitglieder derselben Bande wurden in Osijek verhaftet, wo sie eine „Filiale" errichtet hatten. t. Das Fett scl'^^'int sicki in der letzten Zeit einer besonderen Beliebtheit l>ei verschiedenen Beirilgevn zu ei'« reuen. Gewöhnlich wird es zn spottbilligen Preisen angeboten. Eines ganz neuen Tricks bediente sich dieser Tage ein Betrüger in Beograd. Er ging von Haus zn .Haus und bot „Ver-jungttn--sett" zu 25 Diuar si'".' da? Kilo an. Die Käufer bemerkten zwar fofort, daß es sich NN? nc'nz ge^vöhnlic''^!'^' ^"'')elt, doch konvenierte vielen der niedrige Preis ulld ainl' das Geschäft gli!nzend. ß-it h interesiierte sich für daS „Versün'>"'igs-fett" auch die Polizei und^nahm den Betrüger fest. Dieser bebauvtete anfangs, > ' wnn-derwirkcnde Fett von einem indischen Fakir gekauft zu habeu, schließlich aber ges 'nd er, da^; e" von einem Diebstahl in Beograd her- sta'nmt. t. Eine griße FenerSbrunft w Skoplje. ^ie ^tadt Skoplje wurde neuerlich von einer Brandkatostropbe heimgesucht. Sonntag entstand im dortigen Kino „Sar" ein Feuer, das sich blitzschnell auf die Nachbarobjekte ausbreitete. Eine Lokalisierung des Brandes war fast unmöglich, da alle Objekte aus 5)olz waren. Drei Gassen, und zwar die Karadjordjevieeva, ZajeSarska und die Indnstrisska nlica sind vollkommen niedergebrannt. Der Schaden wird auf mehrere Millionen Dinar ges6)ät^t. t. Banditen tn einem rumänischen Kloster. Aus Bukarest nnrd lelegraphiert: In dem LUoster Fontana Alba in der Bukowina wurde vor drei Tagen ein frecher Raub verübt. In Offizicrsuniform gekleidete Individuen erschienen im Kloster und gal?'^ an, auf einem militärischen Ausflug begriffen zu fein. Sie ersuchten nun um die Erlaubnis, das .^^loster zu '^"fickitigen. Der Prior zeigte sich über den Wunsch seljr erfreut und empfing die vermeintlichen Offiziere mit großer .tzerz-lickkeit. Zu Mittag wurde ein Festessen veranstaltet, an dem sämtliche Mönche und die Gäste teilnahmen. Während der Ä/iahlzeit erhoben sich plötzlich die Gäste, zogen Revolver hervor und befahlen den Mönchen, die Hände hochzuhalt^^n. Durch Todesdrohungen wurde da^ln der Prior gezwungen, das ge-s^m!^«' !^^,argesd de^ ^'soste''s. ?2!>.(XX) L^i, den Banditen zn über-ieb^n^ .^"^ierauk ^'^'»rden der Prior nnd sämtliche Mönche gefesselt und tn ihre Zellen eingesperrt. Die Bandite" luden sc- !nn sämtlicl)? K'ostbarseiten des 5^s-^ters ans fnli-ren damit fort. Als die Behörden verständigt werden konnten, waren nnden. t. Gefundene Napoleonreliqulen. Aus Brünn wird berichtet: D?r „Brünner Ta-gcsbote" veröffentlicht eine h'chinteresiante Mituiiung, die besagt, daß in Brünn ein F.imil'enschay von geradezu unmeßlicht^in Wert gesunden worden ist. Dies^'r Schatz datiert C'N Jahrhundert zurück. Sein Urheber ist d r l.^^u'ihmte Vertraute, Staatsselre.är d Ministcr ?^avoleons, Herzog Hugo Bernhard :on Bassano. ?cach dem Sturze Napo-li-ons Nabu, der Herzog '.zon Btf^ano .rdcrt> alles, was sie an und bei sich hatten, abzug.'ben und die .H^nde Ho6)zuhalten. Safu verlor keinen Augenblick seine Kaltblütigkeit, zog den Revolver und machte mit den Geschossen, die er noch in der Waffe hatte ,vicr ^^r Banditen im Nu kampfunfähig. Damit aber waren ihm auch die Patronen ausgegangen und als dies von den anderen zehn Banditen wahrgenommen wurde, stürztcn sie sich auf die nunmehr Wehrlosen und überwältigten sie in rascher Aufeinanderfolge, indem fi? sie bis zu? s'-l''sn<'en. .^'^ier^' auf schleppten sie die scheinbar lebloser. Kör-vor zu einem .Heufchol^?'r, leaten sie hier nieder nn^ f'ivsl'r lel^'endi-gen Leibes. Nunmehr kehrten sie mit größter Seelenrube auf die Landstraße zurück, schnit- ihrer erschossenen Mordgenossen, um sie unkenntlich zu machen, und warfen die störper u. die abgeschnittenen Köpfe ins Gebüsch, wo sie dann von der Behörde samt den verkohlten Leichenresten aufgefunden wurden. Die Leichen der Ermordeten wurden nach Jlotin gebracht und unter großer Teilnahme der Bevölkerung bestattet. t. Auf einer Eisscholle durch die Ark iS. Die Kopenhagener „Politken" erhält m.s Nc''kjavik detaillierte Nachrichtey Wer die An'rnft der 21 Mann zählenden Bejahung des dänischen Expeditionsschiffes „Tl:ddn" auf dem norwegischen Seehundfäng'.rschiff „Quest" (dem berühmten Schiff Zhakl.'to,tZ). Die Besatzung hat eine abenteuerliche !!)i,'ise hint r sich. Am 1. August vorigen Jahres gelangte die „Teddy" nach Gcrut ^r.ihavn, der nördlichsten Station der ost.^ inländischen Kompagnie an der Ostküste Grönlands. Hier Kilometer von Scm'-ln Sund, geschah das Unglück, das „Tcddys" Schicksal besiegelte, indem das Schiff, als sS Germinicihavn virlassen hatte, 60 Kilometer von der Küste entfernt gegen eine EiSbarri^re fuhr, die s-.ch als undurchdringlich erwieZ. Schwere ^lurme nn^ Eisschra"'l''nngen t'!.7:n das Schiff immer dichter in da»^ Treibeis hinein, und bedrohten daS Schiff auf offenem ^.?'.eer-. Am 9. August wurde dls M ischine gebrauchS- Die rote Burg. ver Roma« eines Frühlings in Andalusien von Aimy Wethe. l^vp^rirtn 1913 d/ VVotde, 16) (Nachdruck verboten.) „Das vermag niemand, Kind. Aber ich schätze mich schon glücklich, zwei so treue Meuschen wie dich und Brunner gefunden zu haben. Was hätte ich wohl ohne ench bein, !l^i?tri?y, darum, das Sch-ff 'einem Schicksale 5U übersassen, und zu versuclien, auf einer Eisscholle !/and zu ''weichen. Di^' !^^>i?sakung teflaü sich auf eine Eisscholle, auf der sie vier Wiaien si'ldwärts trieb, in steter (^iefal^>r, von Eisbergen und S ürine.' M'-s<'m^'ttert zu werden. Am 5. Noveinber, nach denl die Schosse durch Ziisam?neusi''sie mit ^ .'bergen imni.^r kleiner geworden niar und altes in l'.lleui Kilonieter zuri) ^sielegt . '«anq es der Mannschaft, auf einer kleinen Insel, d!s 50 Kilometer von der >^'0--lonie Auliaqsalik i^^i M«.'er liesit, zn landen. .Vier wurden die Schiffbrüchitsen, di^-' furchtbar unter Skorbut zu leiden qehant hatten, von Eskimos entdeckt, die ihnen den Weg siber das Eis zur Küste wies'n. ?lm zeniber b.'tr^tcn die 21 Männer endlich festes Land bei 'i^'lngmaqsalik, von w? aus sie auf der /.OuesL'^ nach Zicykjauik befördert n. ^^ NüG. dwten csKö Marwo?. » M a r i b 0 r, 7. ?l igust. m. Verl?ihunq des Inl^enieurdiploms. 5)err K. Tiefen^ruber, ein Sohn des hi^sic^en Post-kontrollors Herrn T'e-enczrulx^r, hat nach ersol^reichcr Bl'Lndiqnnq seiner Slu'^'icn das bekannte reichsdeutsche T'^chnikum Mittweida als Maschiuenbauiusjenicur vi'rlassen. --Ilnscre herzlichsten Glückwünsche! nk. Protest^'?rsamn:lun.g ge'-.en d!s Teuerung. Die Iikesic^e sozialistische Partei veranstaltet am nächsten Svnntaq im (^'öi^saa! eine Protestversonln'.lnng fleqen dle Teuerung. m. Schn/tislrnst^rnuSst^Lung. ?lnläs',ti:h der Veendi^unq des Zuschneidelurses für Damen .wild vom Gev.^erb^sl'rderunsisamte eiue ^luS-slellunq von Schnitlmnsteezeichnun.ien v^^ran-staltet. Die ?lusstellunq findet am 9. nnd U). August d. I. in der ?.'>?ädchenl'!irg.'rschnle anr SlomSkov trg statt. Die Ausst^'llunq ist am Samstag den ganzen Taq, am Sonntag bis 12 Uhr geöffnet. Eintritt frei. m. Vrt'jjsnunxsvorst-^llttnil ZiiknZ (5o^-my. (Gestern abends wurde der bekannte Zirkus Eof;mii, der gogenwärkig in Maribor weilt, ditt'ch eine prachtvolle Galavorstellung erössnet. Schon lani^e vor Veginn der Vorstellung hatten sich gewaltige Menschenmassen in dem sonst auSg:?storbenen Tom^'.^ev dre-vored eingefunden. Der Zirkus selbst war bis auf das lehte Plätnhen beseht. Mit Mübe, aber doch musterhaft oblagen die Ordner il)-rer Pflicht. Die Vorstellung begann um pnnkt 1lhr. was zur s^olge hatt'', daß vi^le zu spät eintreffende Leute nnverrichteter Dinge von dannen gehen mufften, da sämtliche Plätze bereits ausverkauft waren. Unser Publikum, das sich bekanntlich viel s^cit läßt, wird sich di('su?al wohl an Pünl!l'c!?'eit .i^wöhnen müssen. Die Vorstellung bot deil Zuschauern eine ganze Reihe von hervorragenden und „Du forderst das Schicksal heraus, Malet-te", flüsterte Ieanne ibrer Freundin ängstlich zu. „(s's grenzt ja schon geradezu an Wahnsinn, hier, wo man dich doch vielleicht erkennt." Ein einziger Vlick, eine herrische Gebärde der jungen s^ran lies; I-'anne verstummen. ?^ast bittend flogen ihre Augen zu Brunncr hinüber, ab?r sein Blicl lieqegnete dem ihren so finster, das, sie empfand, er würde und wollte ihr nicht Helsen. Da warf sie etwas trotzig den braunhaar!-gen Kopf zurück nnd sagte mit leisem Lächeln zu Madame de Maravet: „?>?rr von Brunncr wird natiirlich, wie Immer, deine Befehle widerspruchslos ausführen, Malette." Ein zornic^er Blick des ernsten Mannes traf Joanne Brion. ..7^ch Pflege stets meine Pflicht zu erfüllen. gnädiges s^ränlein." Ieanne lacht?'. Es follte übermütig klingen. liest sich abei^ scharf vernehmen: „Auch gegen Ihre Ueberzeugung, mein Herr?" „Auch gegen meine Ueberzeugung. wenn es nlir auch schwer fällt." kolzj.Z of^ atemberaubenden Attraktionen. E' v^ür« d" zu weit führen, wollten wir uns hier auf die einzelnen Programmpunkte, von denen jeder fürwahr eine Sebenswürdigfeit dar« nkher einlassen. Jedenfalls verdient das erstklassige Zirkusunternehmen, das über all dort, wo eä Gelec^enheit hatte, seine Tätigkeit zu entwickeln, die gröf^ten Erfolge erwarb und den besten Eindruck hinterlic^'. das g"?s'e Interi'sse, das iV^m von unserer Bevöl« ?........ '. wird. n>. Eine Kuh Verlust geraten. Vergan' genen Samstag kaufte ein Vertreter der Firma PcedoviS U'^d Nrir-b's in Maribor aus. Da ihm angeblich eas liii'ld ausaegeanngen .war, ersuchte er den Gastwirt ttnt «'in Darleben von ^1^)0 Dinar, w^ifür er s?in Rad verset?^e. Wi.' c>? sich später l'erausjtelite, war das N'id gestohlen. Ebenso maclite er es am 19. Juli in Sv. Mill-iv^, wr er au^ die aleiche W?ils den Fl'^'s5)hauer Vlninik um 400 Dinar vrM.'. Beim Vcr-b^'re l-iest^nid er scl?on fünf Fahvraddi'-dstäble ein, wi'hrend er noch 9 ihm zur t.'ast q.'leqte Dlebl^t^ble leussnet. uk. Abgestrasre Raufszold^. >^^?stern gerieten i^^wei Fl-'iscs^s'.^u'i-gehilfe!?, die '"eg/i? iln'er ("cwaltlätigleit schon öfters luir der Poliz»^l tun hatten, am (^raisk! trg uiegen eine) Mädels !n Streit, den sie sich nach 'hr-'r ?srt auslruaen. In die R-i'-ferr-i cir'.ff aucb die Pos'.^,?i ein. welche beide ')?ausbolde über die stacht im Polizeiarreste behielt, f^eikte früh wurden b^ide mit je )'azcu Polizsiarrest abgelobnt. m ^!-We Polizeichronik. In der "lergange neu Nacht wurden zwei Personen arretiert s1 wegen Laudstreil-ril'rei, 1 wegen Ruhestö« rung) und 5 Anzeigen erstotler. m. Bittet Ein armer Kciegsinvalider nnd eine arme Wittv«' mit vi'c unversorgten Kin' dorn bitten edle Menschenherzen nm kleinere Spenden, die die Redaktion deS Vlatles «entgegennimmt. m. Atelier „Valenckenne", Slovenska nli-. ^ 9, 1. Stock. Spezialwerkstätte für f.me Damen- und Herrenwäsche. Moderne Handarbeiten . m. Dr. ReuwZrth ordiniert wieder. .^onnerstng abends b : verläncier-er Spe<'stundc O.,. ! <)?-.l.tl'r im .<>'ct'l '»V'il-u.idl. Eintritt Preiserhöhung. Nachrichten aus.Vtuk p. Zum Unfall in MoKkanjci. Zum schweren Unglück, das sich vergangenen DienStag in der Station MoKkanjci bei Ptuj ereignete und dein ein Menschenleben zum Opfer fiel, wird uns noch folgendes berichtet: Es handelt sich um den pensionierten Eiseubahnbe-amten Urh. Der Verunglückte wurde bei sei^ ner Absal)rt von Ptuj von einem gewisseu i^'^'.sz Vilmos aus Dugo Sel^i bei Zagreb seiner Geldtasche beraubt. Der Tascs)endieb konnte jedoch von der hiesigen Polizei sofvrt verhaftet und dem Gerichte eingeliefert werden. p. Verloren. Im Bereiche der Stadt hat -TZpomhzZ ousq^all zup zmvD «^mz' q mv lingsbrosche nrit nvehreren Saphiren verloren. Vor Ankauf tr'ird gewarnt. — Anläßlich des OÄvaldi^uarktes verlor Herr P. S. aus Maribor cim l/iesigen Viehmarktvlat^e seinen Reisepaß und ein 5?ändler ebendort den Betrag von M.000 Dinac. p. Oswaldkmarkt. Der heurige !,-..!)aldi-markt war wegen d<'r günstigen Witterung äußerst gu! besucht. Wie immer hatte« die S.cyerheitsorgane auch diesmal außerordent licsi viel zn tnn. Es gelang, zwei Taschendiebe zu verl?aften und dem l^i'richt? einzuliefern. :?lußerdenl wnrden zwölf P^'-sonen we^en Nebertretung der Viehinarktordnung und wea»'!^ "'-r^chieden"'- Ver gehen aegeii die (^Gewerbeordnung zur Anzeige ge'^richt. P. Schadenfeuer. Vergangenen Montag um zirka 10 Uhr abends entstand b?'! den Besitzern Mlinariö und Bejc in Vukovci lPuchdorf) ein Feuer, dem die Wirtscha"5ge-bäude der beiden Besitzer zuni Opfer fielen. Der Schaden ist nur teilweise durch Ver-sicherunsk gedeckt. — Der Brand wurde selbstverständlich unserer Freiwilligen Feuerwehr sofort gemeldet. Diese konnte jedoch wegen der allzugrc.ßen Entfernung nicht ausrücken, da es bis heute leider nocki nicht möglich war, die geplante Auschaffung eines modernen Löschgerätes zu bewerkstelligen. Auch das von der Stadtgemeinde gesp-endete Auto, bei dem noch e'iuig'^ wichtige Reparaturen fertigzustellen sind, ist nicht gebrauchsfähig, da es an (^eld mangelt, um die Neparaturskosten bestreiten zu können. Es wird daher nochmals au die Bevölkerung appelliert, die edlen Arbeiten unserc»: wackeren Wehr aufs tatkräf-tigNe 'u i'n"'. stützen. p. Fuf^üallwettspicl. Am Sonntag den 10. August wird aul hiesigen Spielplätze lhinter der (Gasanstalt) zweifellos das interessanteste Wettspiel in der heurigen Fuszballsaison ausgetragen. An dies'.'m Tage treffen sich nämlich SK. Ptuj, dessen Spielstärke in letzter Zeit erheblich gesteigert wird, und 1. SSK. Ma-ribt'r. Näheres bringen wir in einer der näch sten?iummern. —' Rachrichte« avs EeU?. c. Trauung. (Gestern fand in Ljubljana die Trauung des Fräuleins Maria Lebe. Lehrer.n in Celje, mit Herrn Paul Mediö, Lehrer in Ljubliana, statt. c. Vom A^:)nungs?mte in CelZe. Das Ministerium für Sozialpolitik, das seinerzeit die Agenden des Wohnugsamtes der Stadtgi.'-meinde entzog uud eiuen Kommissär bestellte, hat nunmehr die Rückgab-e derselben an die Stadtgenreiude augeordnet. e. Selbstmord. Vergangenen Montag gegen 7 Uhr abends bemerkten zwei Fischc^ an der Eann einen alten Mnzlu der d.'m User entlang auf- und abgiug. Wenige Augenblicke darc^uf saheu sie ihn im Wasser schwimmen. Iu der Meinung, er sei durch Zusall lns Wasier gefallen, versuchten sie ihn zu retten. Doch er wich ihnen schwimmend immer aus und verschwand schließlich in den Wellen. Seit damals wird der 83jährige Anton Ieretina vermißt. Man vermutet, daß Iere-tina Selbstmord verübt hat. Die Leiche des Ertrunkenen konnte bis heute noch nicht geborgen werden. Einkttuchsdiebstcihl iu St. Iluiqert. Vor ^'nigen Tczeen wurde bciu, VeiN'.er ^arl 'k.-vr-'-s in St. Iun"- l^ci Dob^rna ein Elubru'.^i'iebstahl ?cciUt- Die Täter ent-weuD<:en verschied«'n^ und -'':lk"r?e- c.5n'tnnde NN Gefamtw.^rle von ."000 Dinar. Kino. k. Stadtklno. Von Freitag bis einschliesz-llch Dienstag gelangt das Drama „Der verkaufte Iinige" in 7 Akten, mit Richard Var-thelmeß in der 5)auptroi!e, zitr Vorführung. Der berühmte K^noschauspieler scheint im ge-nanuten Filme, der in Amerika, England u. Fraukreich, kurz überall dort, wo er vorge-fül)rt wurde, das größte Aussehen erregte, aus der Höhe seiner Erfolge zu stehen. Meisterhaft versteht er es, den armen Jungen, k)artherzigen uud unerbittlichen (Älaubigern seiner Mutter verkauft wird, zii gestalten, sowie dessen Seelenvein vor Augen zu sühren. Dem Film „Der verkaufte Jnnge wird selbst von den erbittertsten Kinogegnern literarische Volln^ertiokeit /^uae-iprocben. ' « 0 VereinsnaArichteu. v. Gartenfest. Die Freiwillige Feuerwehr ln Bistrica bei Maribor veranstaltet am 17. d. M. im Gastgarten des 5>'rrn Ludwig Rottner ein Gartenfest. Da das Reinerträg-nis zur Anschaffung von Geräten venvendet wird, bittet der ü^rein alle (Gönner und Feuenvehr/reunde um einen zahlreitcheu Be-juK - ^ Sport. : Radsahrklub „(Ldclweitz". Sou'? ag den 10. d. findet das 5l.'rnr'"ueu des iterver-bandes nach Eelje jvird tNitgeteilt, daß die Tagespartie puukt 5 Uhr früh ab ^/'^eichsbrücke unter ^vuorung des He:.rn La»'! Pitsch abgeht. Tie Renner vom E.V'^'-^eiß" starten Punkt 0.07 Uyr früh beim Wasserwerk. Die Motorfekt'sin g''b^ vg,,, lp.plaj) NN' c' k... willkomr??"" : 'kssiiss des ?>ie sitr '.^oi'.erstag enf'er.^umte Sitzung findet e«. Freitag l^^n d. um Ubr sta^t. : Ken 8. d. Freundschaftsspi-l deS S.?'." gegen „Napid 1". !>t^eziun 18 Uhr. - 11 ri>» - > > u i >» ^orvZlla cvsti» Itr. 19 Dolkswirtschast. Getreide Hausse und Vrä» fldentenwadl in U. S. A. ^ Ma;..öor, 7. August. Vorvorige und vorige Woche stand die g^ro-ße Masse der arbeitenden Bevölkerung hi'i wie auch jenseits der (Grenze im Banne der steigenden Mehl- und Brotpreise und zungen-sertige Pessimisten prophezeiten bereits eine näherkommende neue Teuerungswelle. Diese Woche haben die Getreidepreise und damit die Angst etwas nachgelassen, wenn immer auch ein Kilogramm Nuliermehl noch 26 K, kostet. Die Menge, die ja so leicht für Schlager zu haben ist, wußte schou zu sage?^, daß soundsoviel? Hamsterer dies verschuldet hätten lnid ihnen kraft Urteils des Richters Lynch der Strick gebühre. Mögen sie auch nicht ga iz unrecht haben, so sei doch an dieser Stelle :)e-sagt, daß man erst die .Herren in Chicago und Winnepeg fassen müßte. Der ganze Getreibehandel Nordamerikas konzentriert sich in Chicago, während der ltamedas sich in Winnepeg abwickelt. Die '^^role'f?stsehung geht aber immer von Chi a-go aus. Dort hat tatsächlich der Preis für ein Buiyel Weizen inu 7 Cent augezogen. Dies wären für den Eugroshandel, weiln man i' Liter ?^.?eizen — 80 Dekagramm rechiter,^ zirka 30 Pc:ra abgerundet. Unl sich eine Vorstellung von den in Ka-» nada bei den beiden Hauptgetrcide»plätzen! Winnepeg und Fort William im Vorjahre adgelieserten Getreideniengen e'n Lild zir wachen, sei erwähnt, daß die Menge zirtcr ? 90.000 Waggons aufmachte und der Zucr der diese Menge zu befördern g^^nabi hätte, 1410 .^lilometer lang gewesen wäre. Die Meldungen, die die Ehicagoer Bör^. über das Ernteergebnis erhielt, waren etwaS Pessimistisch gefärbt, denn die heurige Welternte (ausgenommen Rußland) ist nur um zirka 12 Prozent schlechter als im Vorjahre. Nach den Mitteilungen des maßgebenden „Internationalen Landwirtschaftlichen Instituts" in Rom wird die heurige Weizencrnte 434/; Mill. Zentner, gegenüber 474 Mill. Zentner im Vorjahre betragen, und das Amt n'nsrt das Ernteergebnis „ül>er mittclgitt". Betrachtet man die Höchstpreise drr Vorwoche. so !vird man sich fragen, wie es auf Grund der Bere6)nungen zu solchen über« triebeuen Preisberechnungen kam. Wie schon oben gesagt, kam der Wind von der Eliicagoer Getreidebörse nnd angeblasen sc-ieint ihn der Wahlkampf um die Präsiden-Anstelle der Union zu haben. In Amerika tobt jetzt der Wahskampf zwi-sck)en den Republikanern, Demokraten und der sogenannten 3. Partei, die di< Arbeiter und die nnzusriedeilen Intellektuellen in sich schließt. Eoolidge und T^vis steht d-r Mann der 3. Partei, LasolletLe, gegenüber. Alle drei Parteien känipfeu nun nm die ^nnst der Farnr-,-. die nch bisher keiner Partei ange« schlössen haben und den Republikanern abhold sind, n^il es ihnen unter deren Herr^ schast schlecht erginq. Nun btthlt aber die Fmonz- ud Ink^ustrie« oligarchiie unter Eoolidge und Davis uul ihre saunst und man gsanbt, da?! diese dig Dl-ahtzieber sind, weil sie durch die hohen 2?eizenpreisc die. Farmer zn ködern glauben^ Den: Leser, der den Oel- und Petr^leum^ skan^''^ ^,nd die letzte Korruptionsaffäre, Oil^ E^mpagni«"' und Matteotti verfolgt hat, wird auch diese Meldung vom Lande des roli^ lenden Dollars als glaubhaft erscl^'nen. »«itloizek KMmer ISO Lom S. Augaft l!>?< ^ Ändustrle- u>d Gewerbe-Ausstelwno In Morwor «»« «». »i> 2». »«««st tS24 Un«e!^»»ge« für die V.'teiliiUii'g an dcr N»».^tel^tng werden b'.Z auf u»citere?. so li'.n-ge nv.l: ^ zu? V''rtuc:::n,^ st'lxn anie-V.N.'^NFN. Jenr 5vhrln;g», die si.1? an ATrv^'.t^llunfl zu het^.'kl^n »iM* r^ssglich ihre »cc, . ?»l:ch.n .i'^ n etvj?dden, da mündlikti: .lnm^ldvnaen nicht lf^üäsuhtigt wer^i'n «nd bei der Pl.'^tizuwei-i-ii?» schrlsil'.iie '.»lnmcl!".in5c.» in tracht kommen. Auf de« Feftplatze schreiten die Arbeiten rüs'iq vor, so daß die ^r^i.^skrllung bis zur Cr?-fnunk gesichert ist. EZ sind noch einige: Pltif;.» für Reklamezwecle zu vergeben. In-tereljenten «»otjen nc^, et)cstenj in der Auc-steilnnsistanzlei meiden. Gesucht werden von der Leitung der Ans-sl^lli^nc, 2a Knaben in vor l^.'röb.e v'N j4'. ^'nlinieter, die sür da4 Austragen der Re- flamctafcln verwendet w^'rden. Entsprechen« de Cntlo)s.utt^ i,ngejtc^crl. Legitimation» sSr Fahrpreiser«Shigti«g. Nom NtlkehrSminift-rium n nrde für die Ve-such"»? dl^r Ausstellunz ein? üöprozentige Fahn ^«"i^ermäßigung auf allen jugoslawischen Bnbnen bewilligt. Tt?Sbezügliche Legitimationen stnd zum Preise von 20 Tinar bei allen l^eldinstituten, Gewerbevereinen u. (Genossenschaften erhältlich und auch direkt von der Leitung der Ausstellung in Miiribor (Cankllrjeva..ulica 5) zu beziehen. Mober«e Noma«e und andere klassische Werte der WeUltteratu? werde« H» höchste» Pretsen gekauft. Anttüge an die Verwaltung. uul_ll^rZiAicrri o a uzll^llJiroo Die „Marburger AeßMna kann mit jedem Tage abon niert werden. »I > , 11,, o lA l »U> » I >Z^rA?rri KNner Anzeiger. aw s»«,»»«,« »»,««» «»»»>» »«»»« »lbi« w» «« «»»»»»,»-«»»««»»w s»i«»«>«»«»vi,«»», «»«,»» «», «ch,»» fti» «« «»»««, » «h» »«»». «a w»ch»«w>«« hl» « »tz». JealWk«« «W»«««OVchOGchlOsSKl« Ei» ßo»h»hes »««s «tt «r». schaflsßevßude. Siel. Wage«, remisch, «lettrischem Vicht. ichv»em Gaktt». »Schft Gla»nt krß mit WohniRI ßG«ßsß tß »ertsul«». Anzufraae» Erber, OOro«»a ech»« »t. 74ZK Schöner, kl-t«« V«Btz i» der NThe v»n M»ritor en der Babn, mit möblierter Wolimi«g. j« »er« Kaitei. Aöessi« i. d. 74bi Ktetnes GWZ««ttt»nhO«» »lt Mrts^ftAße^d« u»h Kos. L«»pldatz»tzof»ahe. g—iiMt Zum Aöavtieren einer »leinen Fleisch-wöuftri^ tn Kausen gesncht. lliße »ntrßge unker »Aemilien-an die Der» 74« i A« taufe« vestuht MUNfe «u«« G»iö»» Stßh«»-«Gnze»» G»Oiftew«4 «»ck «tt» AUH«e.«. Slger. Utzr««chOr A» «rtmtfe« » >» . ck. ^ » W"» IM. VMKM..««»!«'»-?» WOßk»hH»D >nd et« W,chih»nt. S Mo«ake Ott, »nd nene VStel »n »erknu^n. Ansrnze in der ÄirvaUnNA. 7443 Ws»«O«», «ttt'ere Grvl»,. fast nMi, hilii «bznHebe«. AnHisrageu bei Omiive. Nr. l». »thO>z). il Lestee. l elektr. MeHinifteh-!a«pe »« »ertl. Wesar»!ia »d«a t. 7447 «n Vechlackiertes zu »erkanfen. Anzisragen in der MrMiltunH. 7>5tz EttzG«ker. schwarz? Ftenke«-IDP»»»Oe» und Aeße. ßrotzer Oawatepptch. Gpvrtiinzu^ «e-»MW Steid. G antike Mlöer I» »ert«>kD>». Aeparteva nl. 28. Parterre (^eßnerialle). 7437 »aö«kAs« preiswert zu »ee-»Rufe». «lt»A»a ulita 4 im GeschW. 74S3 Sin Paar schbne» zeakre. sehler-freie. i<»ße 6—7 Sahre aU. sl»» IN »ert»ansen. «azn-fragen in der Vir». 74»4 Pstl — Oha! — Danerndes Vertilßunge-Mitkel «ßO Wa»«n. Aisfen nnd Schweben! Erprobt. Patent Nr. ASS. Schau ewmeliaer Gebranch »ertilßt Gra>»ltch samt Sierbret. gleckl»».etfil0A t.vnetser ^ e^pert gtznen Ä»'/, Un«Da«»en für ma-««>t«n wirliende Tintitnra» — er »tr»t baaernd. 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