Nr. 88. Donnerstag, I6. April 1908. 12"?. Jahrgang. llrönuwtrationsprtis: Mit ^ oslvcrs rn d un«,: „aiizjäbiist »n li. dalbjährist lü X. Im «onto? : ganzjährin « ", haibMng N li, ssür bir Zustcllim« !n« Ha»8 »anzjühri,, li «. — Hnseltionsyrbühl: sfNr llrii»'Insern»«' bis z« 4 ZsUr» 50 k, größere per ssrile l!i li; bei öjttle» Wieberholimssen per Zeile « l,. Die »Laibachrr Zeilmig» erscheint »üsslick, mil «u«nal,me der Könn «nb ssrierlosse. Die «b«lnlftl»tlo» befinde! sich ltonssießplllh !iir. 2, die Redaktion Talma!mnasse Äir. 10. Epiechstunbeii der Rcdnltio» boil « bii 10 Uhr vor mitlag«. Unsranlierle Briefe werden nicht angenommen, Manuslrivle »icht zurüclgesteUt. I«l«pho»»«r, »«r «edalti»« 258. Amtlicher Heil. Seine k. lind l. Apostolische Majestät haben Mit Mählichster Entschließnna, vom 10. April d. I. ^in SektiouSchef im Ministerium für Laildesver-^ndignng .ttarl trafen M esse 1) deBielle den Drden der Eiserneil Krone zweiter >t lasse mit Nach flcht der Tare imd dein ^iinisterial-Vizesekretär in denselben Ministeriunl Dr. Gaston Murad das Ritterkreuz des ^rauz Joseph-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Seine l. und l. Apostolische Majestät haben 'mt Allerhöchster Entschließung vom !). April d. I. ">'»' Hofrate des Obersten (Berichts- und .Mssa-^onIhofes ^felir Mascha nl anläßlich der von ll)m erbetenen Versetzung in den dalierndeu Ruhe !laud tln-frei das Ritterkreuz des Leopold Ordens nllergnädigst zu verleihen gerllht. Der Iustizminister hat den Landesgerichts' rat und Bezirksgericht5-Vorsteher Nichard Pan-I' u in Atomen znm LanDesg<'richte in Trieft verletzt. Der Handelsminister hat den Postkassier, Post-Oberoffizial Johann >t I e in e n ? i ^ und die Pofr-kontrollore Nichard F r e y e r, Josef ^ l e r ^ uud Josef Strukelj in Laibach zu Oberpostkontrol-loren dortselbst ernannt. Den 14. April 1»08 wurde in der l. l. Hof« und Staats» druckerei das XIV., XVII., XXIII. und XXVI. Stück der rnmä-N'schcn, das XXVII. Stück der böhmischen und rumänischen! und das XXVIII. Stück der böhmischen, rumänischen und slo»! venischen Nusaabe des Reichsgesehblattes des Jahrganges 1N08, ausgegeben und versendet. .Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 14, April IU08 (Nr. 87) wurde die Weiterverbreitung folgender Preh. erzeugnisse verboten: «Die Millionenwette», Sittenbilder aus dem Leben deutscher ^no amerikanischer Milliardäre, von A. Loblowitz. Dobrau. MchtamtNcher Heil. Serbien. Nach einer Mitteilung aus Belgrad gibt mau sich in ))tegierungskreisen der Erwartung hin, daß bei deil bevorstehenden Skupstinawahlen oie Alt-radikaleu von deu llll> Mandaten ll)li bis 120 erhalten werden, das ist um M bis 8l) Mandate mehr als sie in der aufgelösten Slup^tina innehatten. Hiemit dürfte aber für die Höfling der parlanientarischen Krise nicht viel erreicht sein, denn selbst eine bloß au5 l<» Abgcordueteu bestehende Opposition kann nach der gegenwärtigen (^c-schäftoordnung die Arbeitsfähigkeit der TkuMina lahiulegeu. Iu diesein ^alle würde inan aber der Möglichkeit beraubt sein, dic politische ^iage in ver-fafsuugsmäßiger und gesetzlicher Weise zn entwirren. Die Verfassuug gestatte: die Verlängerung des Budgets durch königlichen Nkaz uur für die Dauer vou vier Monaten. Die gegenwärtige Negierung kann demnach bis zum, 1. August alteu Ttils i'lber das Budget verfügen. ^-allZ bis :',1. Juli a. Tt. (l:i. August» die Bewilligung des Iahres-budgets oder des Budgetprovisoriums fiir den Monat August nicht erfolgt, dann ist eine verfassungsmäßige Verlängernng des Budgets ausgeschlossen und es muß die Tchließuug sämtlicher Staatskassen erfolgen. In regierungsfreundlichen Abgeordnetenkreisen wird erklärt, daß die Pei> waltuug mit aller Energie für die Freiheit der Wahlen Torge tragen loerde. Perharr-t die Opposition auch iu der neuen TknMinn in der Ob' struktion, dann lverde sie alich die Verantwortung für alle folgen der hiedurch herbeigefiihrteu ^age zu tragen haben. In oppositionellen >Ureisen wird dagegen betont, daß das weitere Verhalten der Opposition sich danach richten werde, ob die Wah len frei durchgeführt werdeu oder nicht. Iu letztem ^valle werde es ihre Pflicht sein, im >t'amvfe gegen eine Regierung, welche sich nicht auf eine frei ge^ wählte Majorität stützen würde, alle zulässigen Mittel anzuwenden; die Verantwortung werde dann auf jene fallen, welche in der Verfolguug einer Trustpolitit den Ausdruck des Volkswillens fälschen. England und die mazedonische Frage. Die Ansichten, welche Sir Edward Grey in der Beantwortung der russischen Vorschläge, be trcffeud Mazedonien entwickelt Hai, erfahren nach einem Berichte aus >loustantinopel in den leitenden türkischen .^reisen eine sehr ungünstige Venrteilnna.. Die ueucsle englische .Mmdgebung zeige, wie mau betont, mit Klarheit, daß die Bestrebungen des londoner Kabinetts beharrlich auf die Herbeiführung der Autonomie Mazedoniens abzielen. Der englische Staatssekretär stimmt zwar der Beibehaltung des (^eneralinspettors für die mazedonischen Provinzen zu, alleiu die Forderungen, die er bezüglich der diesein Funktionär zu erteilenden Vollmachten aufstellt, lassen erkennen, daß dnrch den Deckmantel der Bezeichnung „l^eneralinspektor" tatsächlich die Stellung eines unabhängigen Generalgouverneurs verhüllt werden foll. In Anbetracht der durch die englischen Vorschläge in dieser Beziehung beabsichtigten Einschränkung der Nechte des Sultans, erscheint es den erwähnten kreisen schwer begreiflich, wieso man nichtsdestoweniger die Versicherung wiederholen könne, daß die Souveränität des türkischen Herrschers durch die bezeichnete Einrichtung keine Einbuße erleiden werde. Angesichts der Drohung,, daß England seine Zustimmung zur dreiprozentigen Erhöhung des türkischen Einfuhrzolles zurückziehen werde, falls nicht die Deckung des mazedonischen Defizits seitens der türkischen Negierung erfolge, dränge sich die ^rage auf, ob das Londoner Kabinett etwa das Ziel verfolge, in der mazedonischen ^rage eine >trise heraufznbeschwören. Nuter allen Umständen sei es für die Pforte eine Unmöglichkeit, in eine FeuMewn. Bei uns in Amerika. Von Kate van Ve«ler. (34. Fortsetzung.) («achdniif verboten.) si, -^' ^'ueralin atmete anf, nnd dann besann ^' !'ch. daß gar feine Veranlassnng vorläge, nm "szuatiuen^Ten!, der Hauptschlag. das Engage-'^.', f ^6 Susels phautastischc Träumereien näh-< ^""ute, »r>ar doch schon zu ihrer Kenntnis ge-^!'U- lind wie e<' geivirkt hatte, mußte selbst ein da^ ^' ^^"' ^^''^ """' ^"" Häuschen brachte er Mw ! ^' ^^' "^^ ^""^' "Ulßte entschieden Edgar ^^."usthaft vornehmen nnd ihm — natürlich und ^ ^'^ '"^ ^"' "^^ ^^'"" ^ '^ Sorge mache >nettw"" '^ "^^ geloi'inscht lvürde - darans aushalte ,'" "'^^"'' ^"^ ^'^ I'l'h fest an die Stauge ^aii»,. "'^^ nebellbei dem armen, kleinen Ding ^," und Hoffnungen in >l'opf und Herz setze. "Uis't'^ ' ^"'^ ^''^' ^'^^'^' "ü'^ uiehr dazu; man sli,,,'^. ^'suche machen, Besuche empfangen, dann "nm'l. 7"'l^te für den Ball im Kasino, und dort °'.u de,,f '"" überhaupt an dergleichen nicht mehr ii, "s, !> ^" ""b'n zu viel anderes die Generalin brurk "^ ^"' """' Inanita und (^>raf Honken- di„,,/fanden unbedingt dicht vor der Entschei-sickl'r "^""' '^^t schon heute, so kam es doch "l„ morgen lx-i der Schlitlenfahrt zum klappen, "al, .-' !^'^ ^''' l"chsw s^eit, nnrklich. Inanita be-r,/'„ . '^^'^ N">r eine Amerikanerin zu auffällig ^'uk>),mm'^ und verliebt, ^ll.' Geueralin erschrak. „Selbst fi',r eine Ame- rikanerin!" Wal sie ihrem alten Vaterlande wirklich so uutreu geworden, daß sie seiner linder ganz wegwerfend mit dem Zugeständnis einer gewissen Nichtachtung und Heraibsehung denken konnte? Ach, es ließ sich nicht lengnen. ihre lieben amerikanischen Verwandten hatten einen großen Wan-del iiber ihre amerikanischen Gefühle gebracht, besonders Inanita. Wie das Mädchen sich bellahm — es machte fast dem Grafen den Hof! Diese Blicke, dieses her ausfordernde Lächeln! Nun ja, sie wollte ihn heiraten lind machte ihm zu der Werbung um sie Mut — sehr viel Mut -^ viel mehr als ein Mann von diescr Stellung nnd Art nötig hatte! Die Generalin saß wie ans bohlen. Es war ja ihr Nuusch. die beiden als Paar zn sehen, gewiß — aber etwas weniger entgegenkommend könnte ihre Nichte doch wohl sein. E5 genierte sie als Tante wahrhaftig, das mit anzusehen. Wenn nnr erst das Souper, das jeder Beobachtung so freien Spielraum ließ, vorüber wäre! Und genau dasselbe dachte Susel. die dein betreffenden Paar noch näher saß al> die Gene ralin nnd noch viel mehr Veranlassnng hatte, sich über Juanitas Benehmen gegen den Grafen aufzuregen. Susanna war die denkbar unaufmerksamste Tischdame, die es geben konnte. Leutnant Linde mann. der, weniger skrupulös als der Amerikauer Edgar, es für seine Dame durchaus uicht belästi gend zu finden schien, wenn er sie an einem Abend zum Souper uud Uotillon und am nächsten Tage schon wieder zn einer Schlittenfahrt engagierte, konnte sich daS Wesen seiner sonst so lebhaften, interessierten uud interessanten kleinen Nachbarin gar nicht erklären. „Warnm sind Sie nur heute so zerstreut?" fragte er beunrnhigl und folgte ihrem Blick, der wieder und wieder schräg über den Tisch zu Ina-nita nnd dem Grafen wanderte. „Ja", antwortete Snsanna dumpf nnd preßte angstvoll die Hände znsammen. denn eben bog sich der Gras ganz dicht zn seiner Dame herunter und flüsterte ihr etwas zn. Wenn es bloß nicht t»as entscheidende Wort war! — „Es scheint, als wenn all Ihre Gedanken drüben bei dem Grafen Hon^ kenbruck weilen." stieß, der hübsche, dunkeläugige Leutnant Pikiert hervor. ,.Ia," gab Susel wieder dumpf zu. „Wenn es nnv endlich zu Ende sein wollte! Herr Leutnmü" - ein flehender Blick zu dem sich beleitugt. Auf« richtenden — „Sie müssen gleich nach aufgehobener Tafel den Grafen Honkenbruck unauffällig zu mir zitieren. Ich muß ihn unverzüglich sprechen." „Gnädiges Fräulein erweisen mir ein großes Vertrauen, aber ich bin wirklich der Letzte, der es beansprucht und verdieut. Postillon d'cnnour zu sein!" Blas; und zornig sah er sie an. Sie stutzte, s nla;edc>ilischen l^e-neralinspektoro in dem Maße, lvie e^> von 3ir (5'dward (^>rey verlailgt wird, einzuwilligen. Politische Uebersicht. Laibach. 15. April. 3as Ullgarische „Telcgraphe.l-Korrespundenz-burean" nreldet auc' alithentischer Quelle: Zu den vieleil ^egeildeil, welche iiber den Zwcck der Noi se des Ministers des Aenstern nach Vudape st auf' getaucht siild, ist eine neue hinzugetreten. Ein Pudapestcr Platt hat nämlich die Nachricht vorbreitet, der gemeinsame Minister de5 Aeustern habe die ungarische Regierung darauf aufmerksam ge^ macht, daß im politischen Leben Ungarns viele Persönlichkeiten, die als bezahlte Agenten auswär-tiger Negierungen gelten, eine Nolle spielen. In den politischen kreisen verkehrten Individuen, die aus Petersburg, Paris und Belgrad einen regelmäßigen Sold bezögen, um dafür auswärtigen Interessen zu dieneil. Diese neue legende sei ebenjo baltlos wie alle anderen Combinationen, zu denen die Neise des Ministers des Aeußern Anlaß geboten hat. Tie lautet übrigens so märchenhaft, das; man kaum in die ^age kommen kann, sie ernst zu nehmen. Nachdem aber Freiherr von Aehrenthal ausdrücklich mit diesen angeblicheil Machenschaften in Verbindung gebracht wird. erscheint es angezeigt, mit aller Pestimmtheit darauf hinzuweisen, daß der Minister keine Feit hat. sich mit dem Tun lind Treiben politischer Agenten im Inlande zu befassen. Insoweit solche tatsächlich ihr Handwerk ausüben sollten, ist dies Eachc der ungarischen Behörden. (5s ist deshalb kein (^rnnd vorhanden, sich mit diescn Kombinationen über äußere (L'inflüsse auf das innere ungarische Leben näher zu beschäftigen. Die „Tribuna" schreibt: Vei den Besprechungen des Reichskanzlers Fürsten B ü l o w mit dem Minister dos Aeußern Tittoni kam die vollständige Uebereinstimmung ihrer 'Ansichteil über die Hauptfragen der internationalen Politik, namentlich über die Balkanfragc. zum Ausdrucke. Nach dem jüngsten Besuche des Fürsten Bülow beim österrcichisch-ungarischenMiilister des Aeußern Freiherrn von Aehrcnthal kann man an einem Einvernehmen zwischen den beiden Ttaatsmännern nicht zweifeln- es ergibt sich daraus, daß auch die Uebereinstimmuug zwischen dein Reichskanzler lind dem Minister Tittoni das vollkommene Einvernehmen hinsichtlich des Vorgehens in don fragen, welche den europäischen Orient betreffen, zwischen Italien. Deutschland und Oesterreich-Ungani festgestellt hat. — Das „Giornale d'Italia" stellt gleichfalls fest, daß sich aus den Konferenzen zwischen Tittoni, Bülow und Aehrcnthal ein vollkommenes Einvernehmen über die mazedonische Aragc ergeben hat. In der italienischen Presse taucheu neuerdings Nachrichten über die Wahrscheinlichkeit allgemeiner Neuwahlen für die .6 a m-m c r in der nächsten Zeit auf. Eine Mitteilung aus Rom bezeichnet diese Annahme als durchaus irrig und versichert, daß im Laufe dieses Jahres Neuwahlen nicht zu erwarten sind. Das Min i stc ri um Asquith ist nun endgültig zustande gekommen, nachdem der bisherige Parlamentssekretär für die Lokalverwal-tung Mac Namara zum Parlamentssekretär der Admiralität ernannt worden ist. Die Presse beider großen Parteien des Parlaments bereitet dem ncuen Kabinett eine günstige Aufnahme, so dah das Ministerium unter freundlichen Auspizien ins Leben tritt. An der Umbildung des Kabinetts ist nur der Earl of Elgin, der bisher das Kolonialamt verwaltete, nicht beteiligt. Sonst hat sie sich durch Aemtertausch unter bisherigen Mitgliedern der Regierung sowie durch Aufrücken von Parlamentssekretären in Ministerposten vollzogeil. Asquith hat von seinein Vorgänger mit dem Vorsitz im Kabinett den Posten dos Ersten Lords des Schcches übernommen und das bisher von ihm vorwaltete Amt des Echatzkanzlers Herrn Lloyd l^eorge übertragen, dem als Präsident des Han-delsamtcs der bisherige Unterstaatssekretär im Kolonialamt Winston Churchill nachgefolgt ist. Die englischen Blätter betonen, daß Asquith ohne großen Personenwechsel lediglich mittels Vcrschiebnng die Regierung merklich gestärkt und nur drei Ersatzwahlen nötig gemacht hat. Tagesneuigleiten. — (Merkwürdiges S e l b st m o r b m o t i v.) Aus Budapest. 13. d., wird berichtet: Der Bescher einer Vollsarena Alexander Raab hat sich heute in seiner Wohnung an einem Riemen erhängt. Er wurde don seiner Tochter, einer bekannten hiesigen Tänzerin, noch rechtzeitig aufgefunden und gerettet. In der Tasche des Raab fand man einen Brief, in welchem es heißt, daß Raab, ein eifriger Briefmarkensammler, durch vier Jahre 500 Marl zusammengespart habe, um eine ihm von der Briefmarken-firma Gebrüder Senf in Leipzig angebotene blaugeiupfte „Zehn Rasten Helvetia-Marle" anzuschaffen. Nunmehr sei es ihm gelungen, so viel Geld zusammenzubringen, und vorige Noche habe er 480 Mark nach Leipzig geschickt und ersucht, man möge ihm die genannte Marke postwendend einsenden. Drei Tage später erhielt er ein Schreiben des Inhalts, daß die Marke seit vier Jahren im Preise gestiegen sei und nunmehr 750 Mark loste. Dieser Umstand, daß er nie in den Besitz der Marke werde gelangen können, habe ihn derart in Verzweiflung gebracht, daß er zum Selbstmord griff. Naab befindet sich außer Gefahr und mußte seiner Familie versprechen, leinen Verzweiflungsschritt mehr zu begehen. — (Das Hündchen der Gräfin F a b r i c e.) Ein tragikomisches Mißgeschick ist einer deutschen Gräfin beim Betreten des englischen Bodens zugestoßen. D?r Kammerherr Graf und Gräfin Fabrice aus Dresden mußten vor dem Dover Richter erscheinen, da sie entgegen dem strengen Hunde-Einfuhrverbot versucht hatten, ein Hündchen vom Calaisdampfer in England einzuschmuggeln. Die Gräfin hatte etwas verdächtig beleibt ausgesehen, und bei näherer Untersuchung fand man. daß sie — unter den Kleidern einen Sack mit dem inlriminiertcn Hündchen verborgen trug. Der das Ehepaar vertretende Anwalt macksie die Unkenntnis des Gesetzes bei seinen Klienten geltend, so kam das Ehepaar sehr gelinde mit 100 Mark Geldstrafe und den Kosten des Verfahrens davon. Der Hund wurde zur gesetzmäßigen Behandlung dem Tierarzte überwiese». — sE i n Feucrgefecht zwischen Ehegatten.) Am 13. d. spielte sich in Paris ein furchtbares Familiendrama ab. In einem Gasthause bewohnte del Graf Lannes mit seiner Frau das erste Stockwerk. Gegen 2 Uhr morgens hörten plötzlich die Nachbarsleute des gräflichen Paares gellende Hilferufe einer Frau. Man verständigte rasch die Polizei, und als diese in die Wohnung eindrang, bot sich ihr ein furchtbarer Anblick. Die Gräfin lag blutüberströmt am Boden, der Graf lag tot im Bette, eine Kugel war ihm ins Herz gedrungen. Die Unordnung in der Wohnung zeugte dafür, daß dem Schlußalte des Dramas ein furchtbarer Kampf vorhergegangen fein mußte. Gräfin Lannes erzählte, nachdem sie ins Spital gebracht worden war, ihr Gatte sei plötzlich wahnsinnig geworden und habe aus einem Revolver auf sie geschossen. Sie habe zuerst mit ihrem Gatten gerungen und dann in ihrer Verzweiflung auch nach einem Revolver gegriffen. Einer ihrer Schüsse habe den Gatten tot niedergestreckt. Nach den Spuren im Zimmer zu schließen, müssen die beiden ein förmliches Feuergefecht miteinander geführt haben, Lannes. der Gutsbesitzer war, ist erst vor kurzem nach Paris ge zogen. Die einzige Tochter des Paares wird in einem Institute erzogen. — (Eine moderne Arche Noah.) Der größte Transport wilder Tiere, der jemals den Ozean gekreuzt hat, ist augenblicklich von Newyorl nach den Tilbury-Docks unterwegs. Die Tiere sind für die Zoologische Abteilung d?r französisch-englischen Ausstellung, die demnächst in London stattfinden wird. bestimmt. Auf dem Transportschiffe befinden sich Löwen, Tiger. Leoparden, Elefanten. Wölfe, Hyänen. Jaguare, Pumas, Eisbären, Kamele. Ku-guare, braune Bären, Panter. Affen und eine große Anzahl anderer kleinerer Tiere. Die Exemplare entstammen teils dem Newhorler Zoologischen Garten, welcher sie der Ausstellung leiht, teils sind sie von Tierhändlern erworben worden. Zwanzig Wärter, ein Tierarzt und zwei Veterinär-assistenten begleiten die lustbare Ladung. — Auch für die Nahrung, an die die Tiere gewöhnt sind, ist ausreichend gesorgt worden: Es werden zu diesem Zwecke vier lebende Kühe, acht Pferde, sechs Esel, zwei Maultiere, zwölf Ziegen und fechs Schafe mitgeführt. damit an Bord geschlachtet werden kann, außerdem 500 Säcke mit Fleisch von kurz vor der Abfahrt getöteten Tieren; 200 Sack Ochsenleber, eine halbe Tonne Hundekuchen, drei Körbe mit Hühnern, drei Dutzend Kaninchen (lebend) für die Schlangen, eine Tonne Eis (für Patienten), fünf Tonnen Fische und — 100 Gallonen Lebertran — letztere Delikatesse ist für die Eisbären bestimmt — vervollständigen den Proviant die» ses Tierhotels. Alle Vorkehrungen sind getroffen, um die Tiere so viel wie möglich bor den Unbilden der Witterung und der Seekrankheit zu schuhen. LolaI- und Provinzial-Nachrichten. " (Ernennu n g.) Seine Exzellenz der Herr Acker-bauministcr hat den Herrn Reichsratsabgeordneien und Vizepräsidenten der l. l. Landwirtschaftsgefellschaft in Lai-bach. l. t. Kommerzialrat Franz Pov « e. zum Mitgliede des Zentralpferdezuchtbeirates für die vorgesehene Funt-tionsdaucr von 6 Jahren ernannt. —?- " (Aus der Diözese.) Der Herr Lcmd^prcisiden! hat für die erledigte, unter dem Patronate des lrainischen Religionsfonds stehende Pfarre Zaplana, im politischen Ve-zirle Laibach Umgebung, den Pfarrprovisor dortselbst, Herrn Johann Mihel5i5, präsentiert. —r. — (Neue Versorgungsvorschrift für Unteroffiziere,) In diesen Tagen wurde eine neue Vorschrift über Dienstprämien und Abfertigungen der Unteroffiziere des l. u. l. Heeres und der k, t. Landwehr ausgegeben, die mit 1. Jänner 1908, also rückwirkend, in Kraft tritt. Nachdem schon im Jahre 1904 in der Auszahlung der Abfertigungen eine Aenderung dahin eingetreten ist, daß eine solche nicht erst nach neun, sondern schon nach sechs ununterbrochen zurückgelegten Präsenzdicnstjahren erfolgt wird, ist die Abfertigung nunmehr verschieden bemessen, je nachdem ein Unteroffizier nach dem zwölften Präsenzdienstjahre m i t dem Zertifikate, oder vorher ohnt Zertifikat, bezw. später gegen Verzicht auf dasselbe aus dem aktiven Diensie scheidet. Im ersteren Falle wird die Abfertigung, wie bisher mit 25 A der empfangenen Dienst* Prämie, im letzteren hingegen nur für das vierte Präsenz* dienstjahr in dieser Höhe, dann aber progressiv steigend, für das fünfte Jahr mrt 50 <^,, fiir das sechste mit 75 ^,. für das siebente und achte endlich mit 100 ^ der empfangenen Dienstprämien berechnet, um vom neunten Jahre ab unvermittelt wieder auf 25 75, zu sinken. Ein Feldwebel, der vom vierten Präsenzdienstjahre an als Frontunteroffiziet im Bezüge der Dicnstprämic gestanden ist und ohne Ar? tifitat austritt, erhält beispielsweise nach der neuen Vorschrift 2115 X, während er nach der alten Vorschrift bloß 1080 X erhalten hätte. Der Unterschied ist augenfällig und hierin liegt gewissermaßen das Aequivaleni für den Ent-gang der Vorteile einer Anstellung im Staatsdienste. Diese immerhin ansehnlichere Abfertigungssummc eröffnet deM damit Veteilten unter Umständen die Möglichkeit, sich be« bescheidenen Ansprüchen selbst eine Existenz zu gründen. Auf diese Weise hofft die Heeresleitung, das gesetzlich begrenzte, ohnehin unzureichende Anstellungsgebiet für Zerti-filatisten wenigstens teiliveisc zu entlasten, indem — bei einer Zunahme der Gesamtzahl an länger dienenden Unteroffizieren — die Zahl der Zertifilatenwärter eine angemessene Einschränkung erfährt. " (Aufnahme von Aspiranten in die tierärztlichen Hochschulen.) In die l, u. l. Tierärztliche Hochschule in Wien und in die tö'nigl. unsi> Tierärztliche Hochschule in Budapest werden mit Beginn des Schuljahres 1908/1909 zur .Heranbildung von milita'r-ärztlichen Berufsbeamten Aspiranten aufgenommen, und zwar: 20 Aspiranten in die l. u. l. Tierärztliche Hochschule in Wien und 10 Aspiranten in die lönigl. ung. Tierärztliche Hochschule in Budapest. Die Vortragssprache in der l. u. l-Tierärztlichen Hochschule in Wien ist die deutsche, in der lönigl. ung. Tierärztlichen Hochschule in Budapest die ungarische. Die Aufnahme findet nur in das erste Semester stall-Die aufgenommenen Aspiranten führen die Bezeichnung „Militärveterinärakabemiler". Als Maximalalter d, Asp'^ ranten ist das 20. Lebensjahr, als Minimallörpergröße sinb 1"'4 Zentimeter festgesetzt. Bereits assentierte Bewerber si^ r>?n der Aufnahme ausgeschlossen. Die Aufnahme als Veterinäralademiler ist mit der reversalischen Verpflichtung zur siebenjährigen aktiven militärtierärztlichen Dienstleistung im l. u. l. Heere verbunden. Die Militärveterinäraladeiniker werden während der Studiendauer auf Rechnung ^es Heeresbuda,e!s — analog wie in den t. u. l. Militärakademien (Dienstbuch 0—8) — gemeinschaftlich untergebrach' und verpflegt, adjustiert, ausgerüstet und bewaffnet, ^' haben weder ein Kollegiengeld zu erlegen, noch für die Ab' legung der Prüfungen oder für die Ausfertigung be Diploms irgend eine Taxe zu entrichten. — Die näheren Aufnahmsbedingungen sind in der im Amtsblatte verlaut-barten Konkursausschreibung des l. u. l, Reichskriegsministeriums ersichtlich. —^' " (Genossenschaftswesen.) Die l. l. Landesregierung für Krain hat die Statuten der neuzuerrichtendc Fachgenossenschaft der Tischler in Rudolfswert genehmigt. —r. — (G 0 ldene H 0 chzeit.) Theater-Obergarderowr Herr Wenzel Wozaset feiert mit seiner Frau Theres" Wozascl das seltene Jubelfest der goldenen Hochzeit. D^ neuerliche Einsegnung des Jubelftaares findet am ">' montag den 20. d. M. um 8 Uhr früh in der hiesige Franziskaner-Pfarrkirche statt. — (Frequenz der österreichischen Un^ versitäten.) Am 31. Dezember 1907 zählten die Un ^ versitäten: Wien 8690. Innsbruck 1106. Graz 2028, P"" deutsche Universität 1718. böhmische Universität 3911, 2^ bcrg 3710. Kralau 2791, Czernowitz 836 Studierende. ^ Gesamtzahl der Inskribierten betrug demnach 24.790. Laibacher Zeitung Nr. 88. 793 1 s>. April 1908. — (Militärisches.) Das Militärverdiensttreuz wurde verliehen in Anerkennung vorzüglicher Leistungen als Unterabteilungslommandantcn den Hauptlcuten erster Vasse: Otto Frcihcrrn Iordis von Lohnhausen des Infanterieregiments Nr. 27. Hugo Ventour von Thurmann des Infanterieregiments Nr. 17 und Io» hann Mcsiä des Infanterieregiments Nr. 97: aus dem gleichen Anlasse wurde dcr Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben: den Hauptleuicn erster Klasse: lÄeorg Schneider des Infanterieregiments N't. 27, Adam Koczorowsli des Infanterieregiments Nr. 7, Emil Peters des Infanterieregiments Nr. 97. Maximilian S ch >r> e i g h o f c r des Infanterieregiments Nr. 17, dann dem Rittmeister Rudolf Edlen von Keil des Dra-ssonerregiments Nr. 5, — Ernannt werben zu Assistenzärzten m der Reserve die Neserve-AssistenzarztsteNvertreter, Dol-turen der gesamten Heilkunde: Josef Pein tinger, Hermann Socker, beide des Infanterieregiments Nr. 27 ^Aufenthaltsort Graz), Gustav Rodoschegg des Feld-jägcrbataillons Nr. 20 und Franz Derganc des Infanterieregiments Nr. 65 (beide Aufenthaltsort Laibach). — In den Ruhestand wird versetzt der Leutnant Alexander Su5evi5 des Infanterieregiments Nr. 27 als zum Truppendienst im Heere untauglich, zu Lolalbiensten geeignet. — Transferiert werden: zum Gebirgsartilleriercgimcnt "'r 2: der Oberleutnant Heinrich Kern, die Reserve-labetten sOffizicrsstellvertreter) Wilhelm Michel und Friedrich Langer, alle des Divisionsartillcricrcgimentö "". 7; z„m Gebirgsartillerieregimcnt Nr. 3: der Haupt-Mann erster Klasse Franz Marzi, der Hauptmann zweier Klaffe Johann Weißet, der Oberleutnant Heinrich ^ o s, die Lcutnantc Josef Weiser und Ferdinand Bohrer, der Kadcttoffiziersstellvertretcr Adam Schöner, die Neservelabettcn (Offiziersstellvertreter): Karl Schwegel. Karl P e st e v ^ e k. Otto Wölfling und Otto Steiner, alle des Divisionsartillcriercgimcnts Nr. 7, her Regimentsarzt erster Klasse Dr. Friedrich Schiiller des Infanterieregiments Nr. 17 nnd der Oberlcutnantrechnungsführcr Anton Lenker des Fcld-iässerbataillons Nr. 20. — (Bau- und öffentliche A rbcite n) ^ach nahezu vierwöchcntlichem Regcnwcttcr ist endlich inso-ferne eine günstige Frühjahrswittcrung eingetreten, als auf den Bauplätzen die wichtigen und wesentlichen änhcren Arbeiten in Angriff genommen werden konnten. In dieser VerichlZpcriodc war der Fortschritt bei den verschiedenen Objekten nachstehender: Bei der Villa Povovic- an der NleiweiZstraßc (auf den Koliscumgründcn) sind die Grund-Mauern fertig, desgleichen jene beim Hause des Franz Nab!<" an der Unterlraincr Straße. Die Maurerarbeiten beim Partcrrchansc des Johann Kav<"i5 in dcr Ienlogasse smd bis zur Hälfte des Rohbaues fertiggestellt. Angeworfen pcrdcn: das dreistöckige Haus des Ernest Hammerschmidt 'n der Knafflgasse. des A. Numer in der Vrhovecgassc sowie °as Pfarrhofgebäudc bei St. Jakob: dagegen werdcu die seichen Arbeiten bei den Gebäuden dcr ..Katol. Tislarna" 'n der Kopitargasse und der „Ljudsla Posojilnica" an der Vlilso,^i<'straße vorerst im Inneren dieser Objekte ausgeführt "as Hcms des Ottomar Vamberg an der Millo,^<"straße ^l^ielt den Vcwohnungs- und Vrnütznngslonsens. Die Hnbrilsfirma Samassa ließ in ihrem Fabrilsraume in dcr Glockengüsse fiir Fabrilszwecle ein neues einsiöcliges Gebäude aufführen, das im Rohban fcrtig. jedoch noch nickt "«geworfen ist. Um Vaubcwilligung für neuprojelticric auten. Adaptieriingcn und Umbauten sind nachstehende Karteien eingeschritten und haben die bezüglichen Plä'nr wrgclegt: I, Axnoh fiir den Van einer Villa an der! ^cche zum f!on/el sanf den ehemaligen P. Laßnilschcn! binden): das Talesianerlonvilt legte seine Pläne für die "bsichii^s,, Erweiterungen seiner Anstaltsräume vor, ^h- Merzel. Besitzer am Alten Weg Nr, 7, läßt bei seinem '''"Use mnge Adaptirrnngcn vornehmen und die Fassade wandern. Der Verein „Glasbcna Matica" läßt in der M^"^ """^ ^"^" ""fführen, Ferdinand Kcrir. "sch'nrnführcr. läßt in dcr verlängerten Ienkogasse ein ein"w^"^' ^^""^ Martine, Zimmcrmcistcr. an der Vrühl sit, ,. ^schaftsgebäude aufführen. Ursula Klemcn<"i<", Ve-l,,'^"! ^" bcr Nohori.^gassc Nr. 7. laßt ihr Parterrchaus Nr 4'' '"loclioerl erhöhen, An der Unterlraincr Straße ^ferk? ^'^ Johann Zajec einen Schupfen nnd einen der / aufführen. Franzisla Muck. Hausbesitzerin in lass/ ^^lgassc. daselbst eine neue Schuhmauer errichten ci» '^ ^"^ui! Kunc nnd Wenzel Grapcl lassen in Gradi^c dcr ^°^'^'^"^ aufführen. An dcr Eckc der Kühn und Neb ^ Projektierten neuen Straße beabsichtigt dcr y„. "^Mullchrcr Ios. Kostanjcvec cinc cinstöcligc Villa ^. ''"lnhre». ,^^ ^ <^^,^^ ^^ ^^ ^,^ ..Dija,^li Dom" Äa .^ wcrdcn sollcn, Auf den Varon Eodcllischen 'u '^""^" werden die Naumatcrialien für die in Angriff 'uia"/ "^" ^^^ Objekte des neuen Verpflegsmagazins bcre? !' ""!'"^m ist der Vanplatz für das erste Gebäudc den^^ "'^^äunt. Der Maurermeister Johann Ogrin wird > ^ ''"^li a„f einer Bauparzelle in der N'äl^e des Gruber--» ein Parterrehaus nnd in dcr verlängerten Nonnen-aliff's^" Baumeister Philipp Snpan<"i<" eine neue Villa "Uhren-. ^ ^^. ^^.^^ zwischen Naitsch und dem Kolcsiababe läßt Valentin Accetto ein Parteirehaus aufführen. Johann Kivic, Besitzer in Schwarzdorf, läßt ein neues Wirtschaftsgebäude errichten. In der Cyrill- und Mcthodgassc crbaut der Kanfmann Franz Drofenil cinc einstöckige Villa. Georg Ialopin läßt sein in Ilovica Nr. 4i! abgebranntes Haus durch ein Neugebäude ersehen. In dcr Kolesiagasse wird Alois !>trulelj ein neues Stallgebäube samt Schupfen aufführen. In der.Kralangasse Nr. 25 läßt Maria Ärestvar bei ihrem Hause einige Adaptierungen vornehmen. Die Puntigamer Bierbrauerei ließ an ihrem Hause Nr. 47 an der Peterestraße mehrere Abaptierungen bei den Kellcrräumen ausführen. Im Hause des l, k. Notars Dr. Koinil am Valvasorplah Nr. 5 werden im Parterre etliche Rekonstruktionen bei den Fenstern durchgeführt. In der Schicßstättgasse Nr. 20 errichtet Paul Turk im Hof-raumc Magazinräume, eine Holzlege und ein? Schutzmaucr, Die Direktion der Gasgesellschaft hier erhielt für den neuen Gasbehälter den Vcniitznngslonscns: sie errichtet außerdem längs der Rcsselstraße ein neues Eisengitter und im Gebäude einen nencn Ofen und laßt noch etliche Abaptierungen durchführen. Heinrich Franzl am Privoz läßt ein Geflügel-Haus nach dem Lehrmannschen System errichten, Agnes Klcmbas an der Untcrlraincr Straße N'r. 27 läßt bei ihrem Wirtschaftsgebäude einige Adaptierungen zwecks Errichtung von Wohnräumcn nnb einer Waschlüche vornehmen. Einen frischen Anstrich erhielten in letzterer Zeit die Villen: Koch-Pribil und Benedilt. Zwischen dem Hanse Urbanc und Mayer an der Peterssiraße wurde ein gepflasterter Ucber-gang hergestellt. Auf der Blei Weisstraße ist die Lcgung de: Wasscrlcitungsrohre im Zuge, jene auf der Rosenbachcr-straße bis zum Rcsrrvoir ist nahezu fertig. Die Pflasterung der Wiener Straße soll heuer zu Ende geführt werden. Die Zahl dcr Maurer und Handlanger beträgt derzeit etwa 400. — (Städtische Spar lasse i n> L a i b a ch.) Wie bereits gemeldet, hat der Laibackcr Gemeinderat in seiner vorgestrigen Sitzung den Rechnungsabschluß der städtischen Sparlasse für das Geschäftsjahr 1907 genehmigt und dem Verwaltungsrate der Anstalt das Absolulorium erteilt. Nie wir dem Geschäftsberichte und dem Rechnungsabschlüsse entnehmen, ist die seit Ende 1905 auf dem Welt-markte zntagc getretene Gcldteucrung auch auf die Laibacher städtische Sparlasse nicht ohne Einfluß geblieben und hat sich insbesondere auch bei dem schlicßlichcn Geschäfts ergebnis geltend gemacht. Der Geschäfts, und Geldverlehr belief sich im abgelaufenen Jahre auf 31.409.089 X 5« I> und hat sich im Vergleiche zum Vorjahre vermindert um 970,818 X 70 Ii, Die Spareinlagen sind indes trotz den ungünstigen Geldverhälinissen nicht zurückgegangen, habcn sich vielmehr um 527.1s:5 15 47 1, erhöht und betrugrn Ende 1907 24.873 003 X 17 I,. Die Einlagen verteilen sich auf 21.528 Einlagebücher, so daß im Durchschnitte auf ein Aüchel 1155 X' 37 1, entfallen. Die Gesamtsumme dcr Ende 1907 allshaftenden Hypothekardarlehen beläuft sich auf 1s>.?87,801 X 2« !, und habcn sich gegcn das Vorjahr erhöht um 1.N42.895 X l>1 Ii. Die Darlehen an Gemeinden beliefcn sich Ende 1907 auf 4.546.28N X 45 1, (^ 277.985 X 82 1,). der Konto der Wertpapiere auf 2/155 805 X: der Wcchsellonto ist um 22.7W X zurück gegangen. Das reine Geschäftserträgnis betrng beim Ver-wallungsvcrmögcn 99.594 X 38 1,, beim Reservefond 17.471 X 76 1, und beim Pcnsionsfond 1364 X 55 1,, insgesamt somit 118,430 X 69 Ii. Der Gesamterfolg ist im Vergleiche zum Vorjahre günstiger um 19.417 X 79 1,, Vom Rciiicrträgnis des Verwaltungsvermögens wurde die Spezialhypothekenreserve mit 5000 X, der allgemeine Rcservcfond mit 94,594 X 38 1i dotiert und wziffcrt sich dcr letztere nnnmehr auf 878.680 X 32 1i. Das Reiu-vermögen der Anstalt belief sich Ende 1907 auf 903.050 X 43 1i, Das VerwaltmM'vcrmügcn der städtischen Sparkasse bat sich im abgelaufenen Geschäftsjahre um 1.508.940 X 80 1, erhöht und betrng Ende 1907 25.902.929 X 2 1>, "" (Lolal^ und K on for ti a l-V r r sa m m -lnng des I. allgemeinen Veamtenver-eines.) Vorgestern fand in den Lokalitäten des I. Laibacher Veamten-Wirtfchaftsvereines die ordentliche Jahreshauptversammlung des Lolalausschusscs und Spar. und Vorschuß-Konsortiums dcs I. allgemeinen Veamtenvereines in Anwesenheit einer ansehnlichen Zahl von Mitgliedern statt, Dcr Obmann dcs Konsortialoorstandes. Herr Rudolf Aescl. begrüßte die Versammlung, l>erichtete über bic Tätigkeit des 1. allgemeinen Veamtenvereines im Jabre 1907, machte von der Begrüßung der Versammlung durch den Zcntralvcrcin Mittcilnng nnd gedachte dcr verstorbenen Mitglieder. Znm Zeichen der Trauer crhobcn sich die Anwesenden von den Sitzen. Dcr Vorsitzende erteilte sodann dem Nuckführer Herrn Joh, No5tan zur Verlesung des Vcrhandlungsprotololles der letzten Hauptversammlung und Erstattung des Geschäfts- und Rechenschaftsberichtes des Lolalausschusscs und Spar- und Vorschußlonsortiums für das Jahr 1907 das Wort. Dem letzteren ist zu entnehmen, daß im Lanfc dcs Jahres 1907 Vcrsichcrnngcn in dcr Höhe von 32.000 X abgeschlossn, wurden und acht Verträge über 13.600 l< zur Realisierung gelangten. Von der Leitung wurden an Lehrmitteln 200 X und an Unterstützungen 30 X sowie ein Freiplah in einem Kurorte bewilligt. Die Mit-glicdcrzahl betrug 163. hat sich daher gegcn das Vorjahr um 23 vermehrt. Die Spareinlagen betrugen mit Ende des Jahres 384 X 49 I,. die Anteilseinlagen 38.853 X 7 1>. die Darlehen 24 200 X, Vorschüsse wurden erteilt 37.580 X 43 1,, rückgczahlt 20.803 X 62 >,: aushustend warcn mit Ende des Jahres 68.428 X 69 1,. Der Reingewinn beziffert sich mit 2348 X 51 k, an Divibendenanteilen entfallen 4-5^, der Reservefond hat eine Höhe von 5626 X 97 1> erreicht. — Die Kassagebarung (Kassier Herr Anton Lang 0 f). weist an Empfang 90,492 X 73 k. an Ausgaben 85.964 X 16 !, auf. — Hkrr Augustin Zajec beantragte namens des Aufsichtsrates die Erteilung des Abso-lutoriums, welchem Antrage die Versammlung Widerspruchs-los beistimmte. Es wurde nun über die Verteilung des Geschäftsgcwinnes und die Dotierung des Reservefonds Beschluß gefaßt, Funktionären Remunerationen bewilligt, aus Anlaß des Jubeljahres 50 X dem Vereine zur Bekämpfung der Lungentuberkulose, 50 X der Rettungs- und Erziehungsanstalt für verwahrloste Jugend gewidmet. 100 X dem Rcscrvefonde zugewendet. Bei Feststellung des Zinsfußes für Spareinlagen und Vorschüsse wurde beschlossen, Einlagen, welche 1000 X überschreiten, mit 5 ^ zu verzinsen. Hinsichtlich der fruchtbringenden Anlage disponibler Kassastände. Normierung des Maximums der von einem Konsorten zu erwerbenden Anteilseinlagen, Nestimmung der Höhe der vom Konsortium aufzunehmenden Darlehen und Spareinlagen wurde beschlossen, an den derzeitigen Bestimmungen nichts zu ändern, Die Honorierung der Funltio» näre anbelangend, wurde eine Entschlirßung angenommen, die den Ausschuß beauftragt, eine Erhöhung derselben durchzuführen. Ueber Anregung aus dcr Mitte der Versammlung, wurde der Ausschuß beauftragt, sich mit den anderen Veamtenvereinen in Laibach ins Einvernehmen zu setzen, um das 60jährige Negicrungsjubiläum Seiner Majestät des Kaisers, sei es durch Sammlungen zu einem wohltätigen Zwecke, wobei namentlich der Fürsorge des Kindes gedacht werben solle, sei es durch Veranstaltung einer Festlichkeit zu dem gleichen Behufe, würdig zu begehen. — Eine sprachliche Anregung hinsichtlich der Amtierung wurde dem Ausschusse zur Berücksichtigung empfohlen und bei, satzungsgemäß ausscheidenden Funktionären der Dank für ihre hingebende Tätigkeit zum Ausdrucke gebracht. Das Ergebnis der Ergänzungswahlen wurde bereits mitgeteilt. — (Gründungsversammlung des Kinder» schuh- und Fürsorgevereines in Laiba ch.) Im Cchwulgcrichtssaale des t. l. Lanbesgerichtes fand gestern abend die erste Vcreinsversammlung des Kinber-sckutz- und Fürsorgedereines für den Gerichtsbezirl Laibach statt. Es ist ein erfreuliches Symptom, daß die Idee. den Kmbcrschuh und Fürsorge in zweckentsprechender Weise zu organisieren, so lebhaften Anklang gefunden und so zahlreiche Freunde und Förderer der guten Sache in dem sonst dcr Sühnr für begangene Verbrechen gewidmeten Saale vereinigt hat. Es waren u. a. erschienen Landespräsident Baron Schwarz, .Hofrat Graf Ch 0 rinsly , Landeshauptmann KulIje , Landesgerichtspräsibent Levi 5 -nik. Landesschulinspeltor Levec. Kanonikus Kalan. Schulrat Dr Vczjal. Gcmeinderat Dimnil, Magi-straisrat Lah, der Vizepräsident des Vinzenziusvercines I. N. R. Röger sowie insbesondere eine ansehnliche Anzahl von Damen aus den vornehmsten Gesellschaftskreisen unserer Stadt, Bürgermeister Hribar entschuldigte sein Fernbleiben durch dringende Geschäfte, sagte jedoch in bereitwilliger Wcisr dic Förderung der Vereinszwecke seitens drr Stablgcmeinde Laibach zu. Landesgerichtspräsident Le-v i <' n i l als Vorsitzender des vorbereitenden Komitees begrüßte mit herzlichen Worten die Erschienenen und drückte seine Freude iiber den zahlreichen Besuch aus. welcher be-weisc, wie notwendig und bringend dic Gründung des neuen Vercincs gewesen. Der Anfang sei erfolg» ' ' > und die Hoffnung gerechtfertigt, daß der Kinders, den Verein in wirksamer Weise gefördert werben wird. Nachdem der Vorsitzende den Grrichtsadjunlten Dr. Förster zum Schriftführer bestimmt, erstattete Ger'chts-sekretär M i l <"! n tz k i namens des vorlxreitenden Komitees in eingehender Weise Bericht über die Tätigkeit des Komitees sowie über die Notwendigkeit u.,d Zweckmäßigkeit des organisierten Kinderschutzes und der Kinderfürsorge. Mit cigrrifcnben Worten schilderte er das Elend der ber-lasscnrn. yernachlässigtrn Und verdorbenen Jugend und oie Notwendigkeit, hier helfend und bessernd einzugreifen. Mit barmherziger, aber zugleich kundiger Hand werde der Verein Hilfe bringen, bort, wo dieselbe am notwendigsten, und in einer Weise, welche dauernden Erfolg verspreche. Die menschliche Gesellschaft sei ein Körper: der Körper sei nicht gesund, wenn auch nur ein Teil krank ist: die Krankheit eines Tcilrs sci dir Krankheit der Gesamtheit. Die Fürsorge für die verlassenen auf Irrwege geratenen Kinder sei eine bcr schönsten un^heiligsten Pflichten der mensch lichen Gesellschaft und Redner sei überzeugt, daß der Verein, der sich diese schöne Aufgabe gestellt, auf freudige allseitige Mitwirkung rechnen dürfe. Verschiedene Korporationen und zahlreiche Mcnschcnfrcundc haben dem neuen Verein bereits werktätige Unterstützung zugesagt. Der Verein zählt derzeit 9 Gründer und 131 ordentliche Mitglieder. Weitere Beitrittserklärungen von Förderern des .Kinderschutzes nimmt dcr Äcrein gerne entgegen. Rcdncr schloß seine mit l«bhaf Laibacher Zeitung Nr. 88. 794 I«. April i9W. tcm Beifall aufgenommenen Ausführungen mit den Worten: „Oeffnet die Hände, öffnet die Herzen für die hilfsbedürftigen Kinder!" Bei der hierauf folgenden Wahl des Vereinsausschusses wurden por ü(.'«Iarnation«in gewählt die Herren Kassaassistent Franz Vregant, Kanonikus und Direktor des „Marianum" Andreas Kalan. Stadt-physilus Dr. Othmar Krajec, Landesgerichtspräsident Albert Leviönil, Schulleiter Anton Lilozar. Ge-richtsselretär Franz MiI 5 insli. Hausbesitzer und Vizepräsident des Vinzenziu^vereines Johann N. Roger, zu Ausschußmitgliedern, die Herren Gerichtsadjunlt Dr. Vladimir Förster und Professor Dr. Alfons Leviönil zu Stellvertretern. Schließlich wurden zu Rechnungsrevisoren bestellt die .Herren Lanbeszahlamtslassier Emanuel Iosin und der Gcneralrepräsentant der „Assicurazioni Generali" Hans Roger. Der neugewählte Ausschuß wird sich heute tonstituieren. Da die Tagesordnung hienüt erschöpft war, sprach der Vorsitzende den Mitgliedern für ihr Erscheinen den Danl aus und schloß hierauf die Versammlung. — sDer Slovenische Alpen verein) hält am 25. d. M. u.m 8 Uhr" abends in der Restauration des „Narodni Dom" seine ordentliche Hauptversammlung ab. Auf der Tagesordnung steht neben den üblichen Punkten ein Antrag, betreffend die Uebernahme der Bewirtschaftung der Steiner Hütte sowie die Wahl des Vereinsausschusses. — (Vereinswesen.) Das l. t. Landespräsidium für Kram hat die Bildung des Vereines „Iii-u^tvc) xu, otr^Ii« val8tv« in iniinlin^o «liri) v »«xliu^n olii-üM ^lokronoj?" mit dem Sitze in Nassenfuh nach Inhalt der vorgelegten Statuten im Sinne des Vereinsgesetzes zur Kenntnis genommen. —c>,— — (Der I. Hausbesitzer-Verein in Laibach) teilt uns mit, daß laut einer Zuschrift des Finanzministeriums an das Präsidium des Reichsverbandes der österreichischen Hausbesitzervereine die Gesetzesvorlage der Gebäudcsteuer behufs Ermäßigung der Hauszinssteuer gleich nach dcn Qstcrfcrien dem Abgeordnetenhaus? vorgelegt werden wird. — (Evangelische Kirchengemeinde.) Heule findet in der evangelischen Kirche um 8 Uhr abends die Feier d?s heil. Abendmahles statt, morgen abend 8 Uhr (nicht vormittags) Gottesdienst mit Gesangsvortrag, Ostersonntag um halb 10 Uhr vormittags Festgottesdienst mit darauffolgendem Abendmahl. — (L a iV a ch c r S p o r t v c r e i n.) Trotz der bisher nur spärlich zugemessenen sonnig-freundlichen Tage und des merklich späten Einzuges, den sich heuer der alles belebende Frühling leistet, merkt man nicht nur in Gottes freier Natur, sondern auch in dcn zu neuer Tätigkeit erwachenixn Tportslreisen, daß wir uns eiligen Schrittes dem „Nonnemonate" nähern. Auf den vier prächtigen Spielplätzen, des Laibacher Sportvereines, der die heurige offizielle Saison bereits mit 1. d. M. eröffnet hat, herrscht schon ein reges Treiben und es sind schon nahezu alle Platze vollzählig beseht. Man sieht, daß sich das Sport- und Spielinteresse noch lange nicht seinem Ende zuneigt, ja, daß es sich im Gegenteil eben wieder anschickt, mit erneuter Kraft in neue Blüten zu schießen. Es ist nicht zu wundern — besitzt doch der Sportverein so ziemlich die schönsten Spielplätze der Stadt und war für deren tadellose Herstellung mit der peinlichsten Sorgfalt bedacht. Den Spielteilnehmern steht auch eine eigens zu diesem Zweck erbaute, sehr nett eingerichtete Garderobehütte mit allen Bequemlichkeiten des modernen Komforts zur Verfügung. Das bereits jetzt so rege, eine entsprechende Teilnahme an den Spielen verbürgende Interesse für den Sportverein läßt den Schluß ziehen, daß auch das heurige, wie in den Vorjahren im, Juni in Aussicht genommene Tennisturnier einen äußerst günstigen Erfolg zu verzeichnen haben wird. Der Verein verfügt nicht nur über eine ansehnliche Zahl gut ausgeschul ter Herren, sondern zählt auch eine Menge tadellos spielender Damen, die mit Passion dem Spiele huldigen. Zur Bequemlichkeit der Vereinsmitglieder ist auf dem Spielplatze ein Diener stets zur Hand. Allfällige Neuanmeldungen können jederzeit beim obenerwähnten Diener auf dem Tennisplatze oder schriftlich bei Herrn Bankier Mayer erfolgen. T. -' (Aus der Sitzung des t. t. Bezirksschulrates Rudolfswert) vom 2. d. M.: Nach Eröffnung der Sitzung machte der Vorsitzende die Mitteilung, daß der l. l. Landesschulrat seine Entscheidung bezüglich der Errichtung einer einllassigen Volksschule in Gaberje, Gemeinde Wrußnitz, aufrechthält. Beschlossen wurde die . Verhandlung behufs Erweiterung der zweillassigen Volksschule in Kaltendorf, Gemeinde St. Michael-Stopu-, auf drei Klassen einzuteilen. Wegen definitiver Besetzung der Lehrstellen an der Schule in Waltendorf und an der Knabenvolksschule in St. Michael bei Rudolfswert wurden die Ternovorschläge verfaßt und wegen Verleihung der Leiterstelle an der Volksschule in Maichau der Beschluß gefaßt. Den Lehrpersonen Oberlehrer Felix Nagu in Nußdorf, uud Oberlehrer Johann Kut » ar in Seisenbcrg wurde die 3.. bezw. die 6. Dienstalterszulage zuerkannt. Ein Gcldaushilfsgesuch wurde dem k. l. Landesschulrate befürwortend vorgelegt. Dem Lehrer Karl Gruden in Maichau wird die Ehebewilligung erteilt. In einem Diszi-plinarfalle wurde der Beschluß gefaßt. Wegen Regelung des Vorganges hinsichtlich der Festsetzung der Tage zur Abhaltung der religiösen Uebungen an den Schulen des Tchulbezirles wurde der gestellte Antrag angenommen. Die Anschaffung eines Skioptilons als Lehrmittel für die Schulen des Verwaltungsbezirkes wurde beschlossen. II. " (Volts schule Primslau-GradiZöe.) Ueber Ansuchen des l. l. Bezirksschulrates in Littai um Ermittlung geeigneter Lokalitäten für die Unterbringung der neu errichteten einllassigen Volksschule in Primslau-Gradi^e und Vorsorge für die tompetenzmäßige Schulleiterwohnung findet am 23. d. M. um 11 Uhr vormittags die lommissionelle Verhandlung an Ort und Stelle statt. Hicbei wird ein Staatstechniler der l. l. Landesregierung für Krain intervenieren. —r. — (Von der o m b r o m e t r i s ch e n Veob-achtungs station Littai) Die ombrometrische Ve-obachtungsstation dritter Ordnung in Littai verzeichnete im Monate März zwölf Tage mit Niederschlug, während neunzehn Tage des Monates ohne jeglichen Niederschlag blieben. Der größte binnen 24 Stunden gefallene Niederschlug wurde am 10. März mit einer Niederschlagsmenge von Ni? Millimetern, der geringste am 5. und s). März, mit einer solchen von je 0'4 Millimetern beobachtet. Der gc^ samte im verflossenen Monate gefallene Niederschlag betrug .'^-? Millimeter. Neuschnee gab es am 3. und 4 März; derselbe erreichte jedoch eine Höhe von nur 1 Zentimeter. — Die höchste Lufttemperatur gab es im Littaier Savetal-gebiete im vergangenen Monate am 31. März, an welchem Tage sie um 2 Uhr nachmittags 4- 15 4 Grad Celsius betrug, die niedrigste am 18. März, an welchem Tage zur nämlichen Veobachtungsstunde eine Temperatur von ^ 4'7 Grad Celsius beobachtet wurde. —!K. — (Wasser stand des S a v e f l u f se s.) Die im Laufe des Monates März am Pegel der Littaier Save-brücke täglich um 8 Uhr früh vorgenommenen Beobachtungen des Wasserstandes des Saveflusses ergaben den höchsten Wasserstand am 11. März mit 125 Zentimetern ober Null und den kleinsten am 30. März, mit 38 Zentimetern ober Null. Der durchschnittliche mittlere Wasserstand im vergangenen Monate betrug M-8 Zentimeter. — Die höchste Temperatur wies der Savefluß im Monate März am 31. mit 4- 7'3 Grad Celsius, die niedrigste am 1, März mit -»- 4-1 Grad Celsius zufolge den täglich um 8 Uhr früh erfolgten Beobachtungen, —ik. --(Die Kirche auf dem Luschariberge ausgeraubt.) Auf dem Luscharibergc. der über Winter unbewohnt ist. wurde im Laufe des heurigen Winters ein frecher Raub verübt. Als am 11. d. M. mehrere Männer den nur aus einigen Häusern und Hütten bestehenden Ort betraten, bemerkten sie sofort zwei geplünderte Kaufläden. Bei weiterer Umschau entdeckten sie, daß sämtliche Häuser. Hütten u.nb Verlaufsläden gewaltsam geöffnet worden waren und viele Devotionalien auf dem Erdboden herumlagen. Die Kirchentür war aufgesprengt und die Opfer-st'öcke erbrochen. Ein Opferstock fehlt ganz. Im Pres-byterium war ein Loch in der beiläufig einen Meter dicken Mauer ausgebrochen, welches in die Sakristei führte. Dortselbst stand jede Lade offcn, der Schmuck des Gnadenbildcs im Werte von etwa 400 l< war entwendet. Das Gnadenbild und die heiligen Gefäße fehlen. In einem gleichfalls ge> plünderten Gasthause scheinen die Räuber ein Gelage abgehalten zu haben, was die herumliegenden leeren Flaschen, Spielkarten usw. bezeugen. Dort wurden auch Hacken, Brechstangen usw. gefunden. Alle Türen der drei Wallfahrtshäuser waren erbrochen, gar nichts blieb unbeschädigt. Die Lilörflaschen, die aus den Hütten entwendet worden waren, lagen leer umher. Zwei alte Taler lagen im Kirchen-lämmererzimmer, zwei in jenem des Wirtes. Kurz, der Luscharibcrg wurde vollständig ausgeraubt. Nach teilweise oorgefundencn Werkzeugen und deren Anwendung dürfte der Raub von Maurern veiü'vt worden sein. "(Eine nächtliche Kneippkur.) Als diesertage nach Mitternacht mehrere Männer über die Pctersbrüctc gingen, lief einer von ihnen zum Laibachflusse, zog sich aus. sprang ins Wasser und schwamm einige Zeit herum, worauf er ans Ufer zurückkehrte. Der Anlaß der merkwürdigen Prozedur, die sich einigemal wiederholte, ist un-aufgeklärt. " (Ein jugendlicher Einschleiche r.) Vorgestern nachts ertappte der Nachtwächter auf der Deghenghi-schen Dampfsäge an der Rudolfsbahnstraße einen ^jährigen Burschen und ließ ihn verhaften. Bei der Polizei erkannte man in dem Burschen, den in Kri,^lo Nebro, Gemeinde Neubegg in Unterlrain, geborenen Vaganten Thomas Slavic», der schon eine erkleckliche Anzahl von Diebstählen auf dem Kerbholz Hai. Stadia hatte in Unter-5i^la in der Nähe des Staatsbahnhofes, bei den Fabriken an der Wienerstraße sowie in der Lattermannsallee operiert und mit Diebsgenossen seines Alters in Unter-Ki^la altes Eisen, in der Lattermannsallee einer alten Frau Zuckerwaren, beim Pulverturm Zinlblechrö'hren, in Gasthäusern Flaschenbier und Eßwaren gestohlen. Nach vorheriger dat-tyloslopischer und photographischer Aufnahme überstellte die Polizei dcn jugendlichen Gauner dem Gerichte. " (Ein gefährlicher Bursche.) In einem Stalle an der Maria-Theresia-Strahe warf diesertage ein Bursche ohne jede Veranlassung einem schlafenden Knecht ein eichenes Wasserschaff an den Kopf, verletzte ihn aber glücklicherlvcise nur leicht. Einem ebenfalls im Stalle liegenden Fiali'rlnechte versetzte er mit einem Schlüssel einen Schlag über die Nase und brachte ihm eine bedeutende Verletzung bei. -- (Selbstmord.) In der Nacht auf dcn 14 d. heizte der 32jährige, beim Schneidermeister Herrn Konrad Puc an ^m eigentlichen Herbe gelegen ist, und jenen der Erdbebenwarte in Laibach, die fast genau 10,000 Kilometer vom Herbe entfernt liegt, läßt recht interessante Schätzungen über Eintrittszeit des Bebens am Herde/- Entfernung des V>'rdes und Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Erdwellen Zu Diese Arbeit wird uns um so leichter gemacht, als unsere Warte bereits eine Anzahl von mexikanischen Erdbeben-lataslrofthen aufgezeichnet hat. Das letzte größere Beben registrierte unsere Warte mn 15, April 1907 um 7 Uhr 21 Minuten lN Sekunden frnh. In Mexiko ist es am 14. April um 11 Uhr 31 Minn len aufgetreten. Mit Rücksicht auf die geographische Lage »on Mexiko müssen wir 7 Stunden 'N Minuten 27 Se-l»»den von unserer mitteleuropäischen Zeit in Abzug briu-pen, nm die Ortszeit für Mexiko zu ermitteln. Nechnet man b>e Zcitdifferenz ab. so müßte in Mexiko das Vcben um ^ Uhr 45 Minnten 11 Sekunden abends erfolgt sein, Tatsächlich wurde aber das Beben in Mexiko 14 Minuten ^ Sekunden früher beobachtet; daraus ergibt sich. daß diese Aeit' für den W^ verloren gegangen ist, den die Erdwellen von Mexiko bis Laibach zurückgelegt haben, Auch damals betrug die Herbdistanz 10000 Kilometer, woraus sich die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Erdwellcn mit rund 12 Kilometern per Sekunde rechnet. Die Maximalbewegunq auf unserem Instrumente betrug damals 3s> Millimeter, nnd »ach den eingelaufenen Nachrichten wurden die Stadt Chil^ Pcuicingo und Chilapa sehr stark mitgenommen Auch die Berichte von Mexiko lauten viel beunruhigender als die vom jüngsten Beben. Ueberdies wurde die Erschütterung über einen großen Teil des südlichen Mexiko allgemein ver spürt. (Schluß folgt.) Theater, Kunst und Literatur. — (..(^nn.") Inhalt des Doppelheftes 4 und 5: 1,) Dr. Ioh. Ev. 5t r e l: Znm Kapitel „Nationale Auto-nymie". 2) Franz Terseglav: Probleme in der lon-temporären Psychologie. 8.) Dr, A. U5enii>nit: Die Trennung von Kirche und Staat. 4.) I. V,: Ueber die verwahrloste Jugend. 5.) Ivan Podlcsnil: Aus der Theosophie. o sie im Innern oder bei den nordöstlichen Stämmen reichen Absatz finden. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Krain für die Zeit vom 4. bis zum 1l. April 1908. ES herrscht: die VloHlranlheit im Bezirke Adelsberg in der Gemeinde Zoll ,1 Geh.); im Nezirle Stein in den Gemeinden Theinitz (1 Geh.), Obertuchein (1 Geh.); der Vlotlauf der Vchtveine im Vezirle Rudolfswert in den Gemeinden Hönigstein (I Geh.), Sagraz (l Geh.); die Schweinepest im Nezirle Gottschee in den Gemeinden Gottcuih (II Geh), Gora (1 Geh.), Kutschen (l «eh.), Niederdurf (1 Geh.), Reifnitz (8 Geh.) Seele sl Geh.), Suchen (1 Geh., Susje(1 Geh.): im Vezirle Laib ach Stadt (I Geh.): im Nezirle Ruoolfswert in der Gemeinde Seisenberg il Geh.); im Bezirle Tschernembl in den Gemeinden Nltenmartt (ii Geh.), Dragatus (l Geh.), ttälbersberg (I Geh.). Lola (2 Geh.), Podzemelj (1 Geh.), Schweinberg (2 Geh.). Semic (A Geh.), Tanzberg (1 Geh.). Tschernembl (2 Geh.), Tschoplach (2 Geh.), Weinberg (I Geh-X Weinih (b Geh.), Winlel (2 Geh.); Erloschen ist: der Milzbrand im Nezirle Krainburg in der Vemeinbe Straschische (I Geh.); der Vlotlans der Schweine im Bezirle Gurkfelb in der Ve> meinde Catej (1 Geh.); im Bezirle RudolsSwert in der Ve> meinbe Hof (1 Geh.). A. ü. Aandeoregierung für Arain. Laibllck. am II. April 1908. Verstorbene. Am 13. April. Maria Klun. Vesihersgattin, 78 I., Chrönffassc A, Uksasmun »«nilig. Meteorologische Beobachtungen in^taibach. Seehöhe 306 2 m Mittl. Luftdruck ^36 0 mm. 9U.«b. 738 0 9 1! SW.schwllch i Negm ____ 16,l?U. F. 1739 01 8 8> . < bnvöN^j 2 2 Da« Illgesmittel der gestrig« Innperowl 10 4', «loi» male 9 7'. Wettervoraussage für dm IS. April für Vteiermarl, Kärnten nnd ltiain: Trübes Wetter, gleichmäßig, schlechte» Wetter; für das llrüstenland: Vorwiegend trübe, mäßige Winde, milde, gleichmäßig anhaltend, unbeständig. Seismische Berichte und Beobachtungen der Laibacher Erdbebenwarte lgsssrilnd?! von ber Krai». Lparlasst !8»7). (Ort: Gebäude der s. l. Staats.Oberrealschule.) Lage: Nordl.Nreite 46° 03'; Östl. Länge von Gremwich 14» 3!' Nebenberichte.* 10. April gegen 19 Uhr 4i Minuten Erschütterung in Amandola (Ascoli). Nobenunruhe:" 16. Npril an allen drei Pendeln «sehr schwach». * Die Zeitangaben beziehen sich aus miU oben u >> r >! I, e wird i» fulnenoen Sturlegraben Nalsifizier!: «uslchiage b!« zu I Millinister «ichr «chwach., vi>„ l b!« « M!lllme!,l «Ichwach», von » vii 4 Millimetern »mahia slarl», von 4 bi« 7 Millimetern »starl», von 7 bil l0 Millimetern »lehr start» >md liber I« Millimeter «««her-orbeotllch starl». — «Nllgemelne Äobemmruhe» bedeute! gleichzeitig «nltretenb» »Narlf» Unruhe a«! allen Pendeln, Verantwortlicher Redakteur.- Anton F u n t e l. „Henneberg-Seide" ^7 nur echt, wenn direll von mir bezogen — schwarz, weih und farbig von 75 Kreuz, b's fl. N 35 per Meter — glatt, gestreift, tariert, gemustert, Damaste lr. »nDznmle v.8ll!(sell!.-ll. 118ll 0s,u,-5M v 85^m.-l». 1N5 8e!clel,828!!l!ellles p.Robe. ll.11'25-ll.43'25 ! L«Il 8e!lle . ?5Ki'M.-ll.12'25 sl,ul2slj.8e!lle dedruclt . 75 Ksslil.-ll. 3?0 8!ll5eN'^!llll. ?5lls«lli.- ll.Mll per Meter Ferner ««»Ä. V»l,»«. «^»»Une, l»»et <»n,HI«<»n, ^r»>^« «lr^n«, ^rl„l«n«n^. Ölt«»»»»», «nr»5 usw ^ranlo und jchon »«zollt in» Paus. Muster umgehend, Doppeltes Briefporto nach der Schweiz. (5368) 6-3 8«i«l«n-flll)sikt. H«»n«k«^r, 2ü^l«b. ________________Hoslief. I. M. d. Kaiserin v. Deutschland. 8) „i*1"™-75/* Gen. I. — 59/13. Oklic. Pri obstojeöi tvrdki "•"anilnica in posojilnica v Robu eg]8trovana zadruga z neomejeno zavezo (ja • « 1 ^ ^\ .lzvrŠil v zadružnem registru •; lzbris izstopiv&ega silana naèelstva ^^ranèiška PeSoca, Župnika v Robu, v vpis novoizvoljenega naèelstveiicga ana g. An ton a Peterlina, posestnika 1Z ^olšèakov St. 2. C. kr. okrožno sodišèe v Rudolfo- ver», odd. I, dn« 11. aprila 1908. » WM ll. Wtllll ünüot del olnom ^rvüvren Il^ncl- N2Ü t«r«»twlrt»ol»ktt1. »«trlodo ln Xr^w vw rriinisln »n« «»ttu^. ^»uiUlv H.utn»,lUl»o. I^vc-llwrililX'!! rnit 8ol,c»l>c,'l Illiuäizelirilt, vnicllv »clwu länger« /5oit in der Ij»elilin.l<,!li!k pr»,llti8eu tätiss v»rou, «lol c!«!it»cl>c:u ,inä 8lo>vsni»olion ^pr»,<:ll0 mtlcllti^, im ^«.soliinZclll-ml»«!!, «vout, 8t0!wjfr»,pl>io ^v' wumtt, und oiuo Itllutinu /» «riessou in r I^ll^u ^>»<^, vnllon ilil-l' <)ssl>r<,o nnr I«»,NÜ» «1ll»aiQirolt ^ 6378 >> N»»»on»tol2 H: Vo^ivr, H..-»., I^lyu, I., mi'dlin^n. Konditorei u. Lebzelterei 1 Th. Novotny | Laibach, Wienerstrasse 11 i erlaubt sich dem P. T. Publikum höflichst bekanntzugeben, daO ^ von nun ab In der { Filiale am Kongrcßplatz Nr. 3 aeuos-i j die feinsten Liköre und Dessertweine zum Ausschankt < gebracht werden. Westers offeriere zu den Feiertagen \ vorzugliche Potizen, Pinza, sowie auch große Auswahl In \ verschiedenartigen Ostergeschenken, taglich feinstes, 4 frisches Gebäck und ab Mal Gefrorenes. « i 9 Laibacher Zeitung Nr. 88. 796 16. April 190k Angekommene Fremde. Hotel Elefant. Am l k», April. Gr«ftn Margheii, Gutsbesitzerin, Wördl. — Iugovic, Private, samt Schwel,', Trieft, - Tmekal, Ober» inspettor; v. Luschin, Student; Geyer, Privat; Schiebe!, ttfni., (sraz. — Teifriedbcr^cr, k, u, t. Manuring,; Gouzi, Kfin., ÄU' dapest. — Hartmann, Kfm, Dalja. — Glutetzly, Kfm, Praq. Schnlidt, Kfm.. Genf, — Tcriet, Kfn,., Linz, — Hourr. Kfni, Hamburg. — Tturin, Pfarrer, Pöllaüdl. — Mauer, Pfarrer, samt Bruder. Hagenbcrg. — Lauajne, Privat. Idria. Lorbet, Privat. Zirof. ^- Rieger, Lehrerin. Trifail. Tr, De» Pier«, Arzt. Antignan», — Doslutschil. Oberkontrollor, .Nlaa.en> fürt. — Weiü, Kfm., Valj. — Geyer, k. k. Chcfa.eoloa.c i Rosen» dorf, Vcamter; Hertl, Herzig, sanit Gemahlin, Spitzer, Purger, Salier, Vcnedel, Herz, Ehrenhaft, Numftler, ütohn, >?avlmanu, Lutz, Sorgo, Martin, Braun, Kflte., Wien. Grand Hotel Union. Am 14. April. Bräuer, Rsd.. Ncu.Nistritz. - Vogel-sang, ttaftfeubcrg. Pagel, Rsd.. St. Polten. — Wagner, de Saint.Paul, Meisel, Vohnhauser, Rsdc.; Reich, Gelles, Goldschmidt, Kftte.. Wien. — Pucco, Gutsbesitzer, Görz. -u. Luschau, Leutnaut; Ladstätter, 5tfm,; Wellisch, Schneider, Graz. — Raiii, Gutsbesitzer, saint Familie, Zerjavgrad. — Schtnauß. Privat, samt Gemahlin, Vad Hall. — Brommcr, itfm., Pforzheim. — Lipold, cauci. jur,, Agram. — Lenger, Sairach. — Gauagniu; Iellelitz, mit Sohn, Trieft. — Kaian, Pfarrer, Zapogc. T>r. Vöym, Finme, — Verc, Laibach. — Mlcttes, Flitfch. Am 15. April. Krall, Obering.; Dr. Tevini; Dr. Qua-rantotto, l. l. Notar, Trieft. — Stuhler, Raschla, Singer. Ksitc., Graz. — Dr. Dereani, samt Sohn, llaibach. — Polcnet, Nsd.; Rüttlinss, Techniker, Prag, Neumann, Disponent; Mora» wetz. Fabrikant, Eipcl. Merizzi. Jordan. Smonig, Rsd.; Pick. Kfm,; Fcrnau, Private, Wien. — Szinicz, Nsd., Warns, dorf. - Berte, Klagenfurt, — Kerp, Rsd,, Crefeld — Pah> litsch, Ingenieur, Berliu. Vergnügungsfahrten des Österreichischen Lwyd siehe Inserat Seite 798. 83«mont am l'Iatxe, orkrent l>><:^ t^Iit!l> «ino^u,^Ii<:!i l<,!i8^««t«.t,t.l>t<;n Iiü,nme »ilxl t»8iie!l üdorfüllt, uuä tiinlci! l!i« vnr/.Ufflioliel! 8pei8«u Ulicl Uotrüulv« uuFetoilto ^,uc;rl<^!i!>>iu^, IÄ verdünn«; «r koin 1''r«mveellu,t,or Ijrün, wulelll!« imtoi-6er umsiditi^eli I^oituiig de8 Ilorru ^nl>»nn l^ul^i-kilelllü-oiuo ^LliLNLvlirüißicoit vuu ,/ c^u,r8t«1lt, «iuon Ijo3»eli !»,l)/.U3t2,tt0l!. (> Albertine Suchy m. p.; Jos. Škerl m. p. (l6lJ^ Filiale der K. K. priv. Oesterreichischen Credit-Mr w a ¦& m - Js » s « ff"- ^ .AJetie3a.lca,pltal ZKI 120,000.000-- Anstalt für Handel und Gewerbe in Laibach. ^SitncxkmmnB) Mi*. 9. (i7is) I^eserTrefoüd. IEC 63,000.000-- Kontokorrente. — Kauf und Verkauf von Effekten, Devisen und Valuten.— Safe-Deposits. — Verwaltung von Depots. — Wechselstube Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kurslilatte) vom 13. April 1908. Lie notierten Kurse verstehen sich in Kroncxwälirunss, Nie Notirrmig sämtlicher Ältien lind der „Diversen Lose" versteht slch per Stück. Gelb Ware Allgemeine Stantö-schuld. Einheitliche Rente: 4",„ lunvcr, steuerfrei, ".lvnrn (Mai Nov.) p« itu,se . . »7 70 S? g« detto ^Iä»n,.Iuli'> per »asse 9? 70 97 9c »'l«/„ ü. W. Voten (Fcdr, Aug.) per Kasjc......39 25 99 55 4 2«/„ 0. W. Silber (Npril-Olt.) per Kasse......Z9 35 99 55 i««Uer Etaatslose 5U« fl, 4"/„i5er .. 1UU f>. 4"/„21!l'?5,i!7^5 l»64«r s, lo > fl, . . liL2 - 266-- l8S4er ,, 5<» fl. , .262—28/<"/n 18« 85121-85 «aliz. Karl Ludwig Bah» (div, Stücke) Kronen . . , ^"/<> 3«'?5 97 75 Rudolf-Vahn in Nronenwähr, stenerfr. . St,) . . 4"/„ 97 - 9« -Vorarlberger Bahn, stfr,, 4<10 »nd ^ooo Kronen . . 4"/„ 97 — 9«^— )u zlllntlschuldntlschlcibnngln »bgefitmplltt ßn.AKNtn lklisabeth.«. 200 f,. «M, 5^/„ von ^oa Kl......«7 — 47« ^ detlo Linz Budwei« 2 fl. ü. W. S. 5'/."/« ... «4 — 43«'— detto Saljbura-Tirul ^00 fl, ö. W, S. 5"/„ . . , ,422- 424'— Nremstlll Valin 20» u, 20«n Kr, -i"/„.........lU4 5«1!>5,'5N Geld Ware P»« Staate znr Zahlung übtl> n»mment Eisenbahn »Vnolität»' Pbligatluntn. Nöhm, L>es!Iial)N. Em. 18»5, 400. 2WN U. l0.000 Kr, 4" „ 97 20 9« 20 Llisabelh-Valili «U0 », 300« Vi. 1 ab 10V,.......116e5 117-e5 «ilisabcth-Vllh» <00 u. 2000 W, 4"/„........114 50 115 50 Fcrbinaiidi-Nordbahn 98 15 9«'15 detto (tm, 1U04 98 2« 99 20 Franz Ioseph-Bahn En, l«84 ,d!U, 2t.) Sill,. 4"/n , , . 97 30 98 30 Galizischl Kai! Lndwi« - Vahn (div. Et.) Zilb. 4"/n . . . 9U-3L »7 95 U>!N,ssaIlz, Bahn 200 /2"/n 87' 8^-Vorarlberger Nahn !>3?5 bctto k s/0 jl ,89-75 183-75 Theik-Reg.-Lolc 4"/„ , , . . ,47—151--4"/n »ngar, Grunde, tl.-Oblig. 93°05 94-05 4"/n lroat. », slllv, Grdentl.-Obl. 2575 9«'7ö Andere öffentliche Anlehen. Bos», Landes-Anl. (diu.) -l"/„ ui ö» 92 nu Äo«!!,-Hcreeg, ltisrnb. -Landet!- «lnlehen (blv.> 4>/,"/„ , , 98 90 89 >>N 5"/„ Donau Ncg.-Nnle,l,r 187« ,03-50 - . Wiener Vcrlchrs-Anl. . , -»"/„ 97-35 98 ^5 detto 1!»2<>-L0i2l«) detto <18«4).....94-7«^ 95 70 dctto ,Oa«) v. I. 1«!»8 , 96-70 »7-?<> detto iEIcltr.) v, I. l!>0<> 98-8« <,?-«<, detto sInV.-«l,)U I.1W2 9« 75 97-75 Vülseban-?!u!el,e» verlosd, 4'V„ 97 25 >.!» ^5 Russische Staatsanl, v. I. 1M« f, 100 Kr, p. N, . , 5>"/» »3 50 »4 s>s, delto per Ultimo , , 5"/» 83-45 9.'!-!>5 Bul«, Staals-Hyputhelar-Änl, >^li......«i"/l> ,21 50 12'^ ,',<» Geld Ware Äulq. Staat« - Goldanlcihe !!W7 s. 100 Nr, , . 4'/2°/n 86 eu «7 eu Pfandbriefe usw. Booe,!lr,.alln,,üs<,i, 5<>I,vl,4"/n 95-85 9«-^ Bohm, Hupothclenb. Verl. 4"/„ 98 «0 99-e,! Zentral -«od. »red-Bl,. iisterr., 45I verl.....4'/,"/« 1U1-50 10250 deltv «5 I. veil, , . . 4"/» 9l<-- 99'— Nrrd. Inst., österr., f.!l>cll,-Unt, n. öfsentl. Nrb, i»at. ä. 4"/„ g« 75 97-75 Landreb, d. iliin, walizicn und Lodom. 57>/, I. rüllz, 4"/« 9475 95-75 Mähr. Htipothelenu. verl, 4«/„ Z? yo W eu N.-üslerr, Landes Hnp,-?lr,st. 4"/« 88-<>5 98-25 deltu i„l,. ^7,, ^jr. vcrl, 3'/l"/<> 89' del!« K,Schuldsch, veil, 3>/,'V« «8- 90'— dettu vcrl......4"/n 98-10 »u-io Ostcri.-ungar. Banl 5» Jahre verl. 4"/„ ö. W..... L8-10 98-10 dello 4'7„ Ur...... üx-k« l)8'50 Lparl., Erste üst., »>NI, verl, 4"/« L'.,-4o Eisenbllhn-Prioritäts-Obligationen. ^slor,, Nordwlsll!. 200 fl. S. , ,u:<- - ,04-— 3>llat«l>!,hn !<><> Hr..... 40» 4U4-— ^iidlial»! il 3"/„ Jänner-Juli l'00 ssr, spcr St,) , . , 294-25 29« 25 ENdbahn k 5«/n 70« sl, S. u. W !!i! -^s> ,22-25 Diverfc Lose. p«zin«licht fose. 3"/„ Vodculredit-Lose liin, i«8« 2?3-.^n 27950 dctio lim, 188« 2S8-5U 275 50 5/Vn Donau!>>css!,I .Lok 100 fl, 258-50 264-50 Serb. Präm,-Ä»I,p, 100 Fr,2"/„ lui— ,07- jlnvtlzinellche 3<>sc. V»dap,-Aas!lila - PalftyLosc 40 fl, KW. . , , 190-- ,9« - i«otc» kreuz, üst. Oes, v, iu fl, 50-75 5» 75 «oten Kreuz, »»„, esv , . 5> fl, 27-80 2U'8U Rndolf-Lvse 1« fl...... «8-- 72- Salm-Lose 40 sl. KM. . , . 233- 843 -Tiirl. lt,N, Nnl, Pr«m,.Oblig. 40« Fr. per Kasse ... "-- — - detto per Medio . . . 1«7>75 ,««'75 , d. ,1"/,, Präm,«Schuld d, «odeulr, »Inst. ltm, 188!» 77.50 «>-5y Aktien. Gran»polt>Nnttrnt!>mnnz»n. Aussig Irvliyer ltiseub. 50« si. 25U0-— 25I3-- Vlilimischc Nuldbahi, 150 fl, , 398-50 398-50 Vnschlichrader Eisb, !«0 sl, KM. 3035 — 3050' - detlo iüt, tt, 200 fl. perUlt, 1,3«- ,135'-Lonau - Tampsschlsfahlts-Ges,, 1.. l, l, priv,. 500 sl, KM, l019-— 102«'- T»r Vobenbllcher (t. V. lN« Kr. K70-— 572'— Ferdinand« Nordli, 10U«!l,KM. 5.150-— 5380--Nascha» - Odcrbrlger Eisenbahn 2U0f>.E....... 858-> 3S2-- Lemb.-Czer»,'Iassy Eisenbahn- wescllschaft, 20U fl. N, , . 5t. 423- 425'— 'Lraf, Tulcr Eisenb, 100sl,c>bgst, 225-- 227 — Tlaatseisend. 'i«« fl, S. per Ull. «79 25 080-25 Lndliahn 200 sl, Silber perUlt, ,34-5« l35'50 Sndnorddeutscbc Verblnbungsb. 2U0sl, KM...... 4«^^ 40N-- Ilanspor! Ocs,, intern,, A.-G 20« kr........ - - .. — Ungar. Westbah» (Naab-Graz) 2W fl. S....... 405'- 408- Wr. L°lalb,.Mlien Ges. 2"<) sl, 2l0 - 24U-— Vanlen. Änglo-Österr, Vanl, ,20 sl, , ^«?— ^8«-- Bantverein, Wiener vcr Kasse -— >— dr!tu per Ulümo 52850 528-50 Bodenlr-Ai'st, i!s!,, !!0N Kr. , u,s>,- . ,<,«?-— »jr»!r,-Vud. .Niedbl, üst,, 200 f>, 5,!5-.- Ü42'-Krcditanstnli sui Handel^>nb Gewerbe, ,80 <'>rcbitba!,l, nng. alln,.. 200 fl. ?4l'50 742-5,0 Tcpusücubaul, alia,, ^uu fl. , 4b><'— 46050 lHswmptt' - <»rsellschaj!, nieder- llsteir.. 40« kr..... K85'— 58?'- Giro- n. ttassenverein, Wiener, 200 fl........ 457- 4«0- HüpothlleubanI, üst, 200 Kr. 5"/<, 28V'— 29!' Läüderbnul, üslrrr,. 2UU >l,, per Nasse....... - >- ^ -, dcllu per Ullimu 43»'50 44U'5<> „Mcilur", WcchssIsl»l>,.Äl!iei!- Gesellschafl, 2»o sl, . . , «,5-- «,!,-.- Ös!crr,'Ungllr, ^a„l 1 !«»0 ,ergIi,-st!!l, ,U0fl. 713'— 71?'^ ltisrnbahnvcrlrhrl!-Anstalt, üst., INUfl........ 391'- 39»'-' izisliibnhuw-Leihg,, erste, ,0Nfl. 205'— 20?'^ ,,Elvcmul,l", Papierf. u. «j.-G, ,0<1 fl........ 2N5-- L05-7l» Elel,r,Ges . nllg, üsterr. 20« fl. 400'- «"'" (tIeltr,GelrNsch,. intern, 200 fl. »»