ÜKZnreilli wt^mUgß tt Ipl __iemstafl-Soentaf 19 Ipf ' Snatbiugn' $titung Amtliches Organ d e s ▲^pj6^Slelrlschen Heimatbundes Vdrltf nnd Schrlttldtniiff; Mtrbors t.d. Drag, Badgtite Nr. C, fernnif: 25-67, ^ Erscheint wöchentlich sechsmal als Morgenzeitung fmit Ausnahme der Sonn- und 2S-6iB» 25-69. Ab 18.30 Uhr Ist die Scbriftleltung. mr auf Pemmf Nr. 28-67 PelertaKe). Bezugspreis (im voraus zahlbar) monatlich RM 2.10 einschl. PnstRc- erreichbar. — Unverlaoffte Zoscbrlften werden nicht rOckgesandt — Bei bühr; bei Lieferung Im Streifband zuzügl. Porto; bei Abholen in der Qescliäftssielle Anfneeo Ist das Rflckporto belznlegen. — Postscbeckkoato Wien Nr. 54.608 RM 2.—. Altreich durch Post monatlich RM i iü zuzflei. 36 Rpf. Zustellgebülu Oitr. 43 OltdrOurg-Srau, Sfreitag, 12.3(6ruar 1943 53. ^a^rgang Fortdauer der schweren Kämpfe I B«d«ut«nd0 Abw«hr»rfolg« an verschiedenen Stellen — Wuchtige Angriffe der Luftwaffe Vom 1. bis 10. Februar S51 Sowjetpanier erledigt Pührvbauptqnartiar, tt. Pebniax !>■%. niiriil nwiiwlo d«r WehnnacM gibt Itekaiuiti M Fortdan« iar adiwwea KAmpl« Im SOdabschnltl der Ostfront worden gestein an ▼«■diledeiieii Stellen bedeutende Abweluc-iRlalt» die den Sow]eti hohe Verlaste mad Material kosteten. !■ Wetttankasoa KImpl« tob Örtlicher Be-Ktiuif. Gegea neu gelandeten Feind sQd-itticli Noworossljsk waren eigene Gegen-Mgrlfe erfolgreich. ni Gebiot des oberen Donei worden aHe latadllcken Angrllte blutig abgewiesen. Der Kkif WS ein« «Ingesdilossene sowjetische Kfififlfnippe wurde welter verengt. —** verganigenen Tage versuchten die Sowjet», westlich des Oakol-Abechnitts durch meeeleit vorgetragene Angriffe die deutschen Krilte. tat einigen VerteidigungsrAumen zu fesseln nnd dadurch an der beweglichen KanpCführung su hindern. Trotzriem gelang ei Gegenangriffe firtlicber Reserven, vorgeprellte feindliche Kolonnen zn schlagen nnd an vernichten. 40 Feindpanzer wurden hier abgeschossen. Die Luftwaffe führte mit starken Kampf- und Sturzkampfgeschwadem wladerholt wuchtige Angriffe gegen die Spit-e«n feindlicher Marschkolonnen, Truppen-ngd Fahrxeuganstauungen. Im NordteH der Ostfront verlegte der Feind seine Angriffe vom Abschnitt südlich de» Ladoga-Sees, wo er keinerle» Fortschritte mehr ertielen konnte, auf andere PronIabschnitte. Sie blieben trotz starker Panzer^ und Schlachtfllegeninterstützung erfolglos. Um eine örtliche Einbruchsstelle wird noch gekämpft. Bei Tage nnd Nacht bombardierten Kampf-fliegerkrSfte in diesem Abschnitt Pauzerbe- Ztim entscheidenden Schlag Marburg, 11. Februar Fast kein Tag vergeht, der uns nicht au» London oder Washington Kunde von irgendeinem neuen, „Plan" brächte, nach dem man tuiser Volk quälen, ausplündern oder gar ausrotten will, wenn — Ja wenn Deutschland imd seine Verbündeten endlich einmal zu Boden geschlagen wären... Meist sind es Juden, die solcherart ihren teuflischen Haß In die Welt speien, and sie werden dabei begleitet von der beifälligen Zustimmung Ihrer Freunde; Roosevelt, Churchill und son stlgen Kriegsverbrechern. Bald sollen unsere Frauen und Männer »terilisiert, die Kinder den ElterA für Immer weggenommen und irgendwo Im fernen Ausland „internationalisiert" werden, dann will man 100 000, 500 000, eine Million und schließlich mehrere Millionen Männer In Deutschland erschießen und den Rest nach Sibirien verschicken. Von Tag zu Tag lizltlert sich so die Jüdlsch-plutokratlscbe Wut und Rach-nier hlnaxjf und schwelgt geifernd in sadistischen Wunschtr&umeo davon, wie man Mitteleuropa zu einer Wüste machen und seine Bevölkerung unter allen möglichen Qualen aus der' Welt schaffen könntei etwa so, wie es die Briten mit dem irischen Volk, die Nordamerikaner mit den Indianern und die Sowjets mit den Balten, Polen, Ukrainern und anderen Völkern bereits erfolgreich versucht haben. Unterdessen teilten und teilen Deutschland und seine Verbündeten freilich überall In der Welt, zu Lande, zur See und In der Luft schwere Schläge aus. Und es wird auch immerdar dafür gesorgt sein, daß die blutigen Wahnsinnswünsche, die den englisch-amerikanischen Hilfsvölkern der Sowjetunion von den Juden und deren Freunden fortwährend eingedrillt werden, nie In Erfüllung qehen können. Aber das deutsche Volk wird sich d'ese Haßparolen und Ihre Urheber gut mer ken Und die Zeit wird kommen, da Deutschland srharle Abrechnung halten und die harte deutsche Faust diese Haßparolen für immer zum Schweigen bringen wird. Du und du und wir alle können und müs sen mit unserer ganzen Kraft dazu beitragen, HiP die deutsche Faust zum Entscheldungs »chlaq Immer härter wird und die Stunde ie ner ^bfprhnunq so rasch als möglich kommt Denke iede? von uns an unsere Front, tup jrr^pr von nn«i «jeine Pf'rh» — Pbriich. eifrig und aus ganzem Herzen A. Ger. reitttellungen und Nachschubveibindungen dee Felndea. In der Zelt von 1. bis 10. Februar wnrden an der Ostfront 351 Sow]etpanzer durch Verbinde des Heeres zerstört, erbeutet oder he-wegungsunfShlg geschossen. An der nordalrikanischen Front verlief der Tag ruhig. Bei TagesvorstöQen feindlicher Fliegerkrüfte gegen die Küste der besetzten Westgebiete wurden sieben feindliche Flugzeuge abgeschossen. Deutsche Kain|)ffliigzeTige griffen auch am gestrigen Tage mehrere Orte Südenglands erfolgreich an. Der Terrorangfif! auf Kairouan Rom, 11. Februar Der italienische Wehrmachtbericht gibt bekannt: In Tunis kein Ereignis von Bedeutung. Die deutsche Luftwaffe 3choß Im Luftkampf vier britische Jäger ab. Die Zahlen der Opfer unter der arabischnn Bevölkerung von Kai'ouan bei daja feindlichen Luftangriff des 9 Februar sind auf über 200 Tote und 300 Verletzte gestiegen. Eines unserer Flugzeuge Kehrte nicht zu seinem Stützpunkt zurück. e In Ergänzung zum italienischen Wehrmachtbericht vom Do*inerstag wird von amtlicher Seite bekanntgegeben: Die Nachricht von dem Blutbad in Kairouan zeigt offen die terroristischen Ziele der englisch-amerikanischen Bomber gegen Siedlungen sowohl auf dem europäischen Kontinent als aiuh in Nordafrika. Kairouan ist eine alte arabische Stadt. Früher e'.nmal Hauptstadt, die In der östlichen Hälfte von Französlsch-Nordafrika als heilig« Stadt gilt. Das unmenschliche Blutbad unter der fried- lichen Araberbevölkerung muß in der stolzen imd rechtlichen Seele der Bewohner jener Gebiete seine Spur hinterlassen. Sie kennen das englische System der Peitsche, der Verschickung, der Erpressung und der kollektiven Strafen bereits und,können diese Kenntnis heute vervollkommnen, wo sie sehen, wie ihnen engllscherselts ihr Besitz geraubt und wie die Bevölkerung — wie im Falle von Kairouan — in Massen ermordet wird. Die arabische Weisheit wird zweifellos zwischen den Worten der Atlantik-Charta an den Missetaten der englischen ujid amerikanischen Luftwaffe die Gefühle Ihrer wahren Feinde erkennen. Kampfflugzeuge bombardierten Tabarke Berlin, 11. Februar Am 10. Februar vormittag bombardierten schnell^ deutsche Kampfflugzeuge Stadt und Hafen Tabarka im tunesisch-algerischen Gienzgebiet und trafen mit guter Wirkung Materiallager und feindliche Flakstellungen am Stadtrand. Ein anderer Verband unserer schnellen Kampfilugzeugo griff einen feindlichen Stützpunkt im Norden der tunesischen Front an. Mehrere Lagerhallen wurden ge troffen, über dem Ziel patroullierende feindliche Jagdflugzeuge entzogen sich dem Luitkampf. An Nachmittag versuohte ein feindlicher Bocnbervertiand unter starkem Jagdschutz das Gebiet von Kairouan anzugreifen. Kaum hatten 4>dr>rh die feindlichen Flieger die zur Abwehr aufgestiegenen deutschen Jäger gesichtet eis sie trotz zahlenmäßiger Überlegenheit in Erinnerung an die schwere, am Vortage im gleichen Raum erlittene Niederlage den Angriff aufgaben tind sofort abdrehten. Bei der Verfolgung wurdo eine Spit-fire abgmirhossen. Die Gegenspieler Mallas Rom, II. Tebruar Wenn dcutsclic Soldaten walirend dos Fcldzuees in Libyen mit der Transivtrl-.lii vom Festland nach Tripolis flogen, dniin tauchten auf hall^etn We^e jene Inseln iiui. die man zu einer Zeit, da dte Briten von Malta aus alles daran setzten, den I.ibycn-Nach.scliub zu stören, als stratcRisclic (io-genspieler Maltas hezeiclinen konnte, l'nr die Landser des Afrika-Korps, zumal wenn sie des Krieges unKewolint waren, liatteii die mit steilen Küsten aus der blauen Uiieini-lichkeit des Meefes aufstei^cnuen kleinen Inseln etwas durchaus Anheimelndes, von denen aus jteKenüber die Gefahr, die unseren Transporten von Malta licr droiitc, deutscli-italieniseljc Zerstörer und .lacer fiir das beruhi}?ende Element sorgten. Diese Inseln — Pantclleria und die nannten PellaRischen Inseln mit Lampedus.). Linosa und Lanipione — lieRcn in enieni stratecisclicn Kraftfeld sondergleiciicn. Ihre Lage tnaclit die Achse hei entsprechender Luftwaffenstärke zum Herrn der StraHe von Sizilien, da durch sie die den Aclisenstreit-krüften im mittelländischen Raum uesei/io strategische Hauptaufgabe der Sperrung der Vierzig Sowietpanzer abgeschtssen Sowjetische Infanteriedivision eingekesselt - Anhaltend schwerc Verluste der Bolschcwisten im Süden der Ostfront Berlin, II. Februar Bei Noworossljsk und am unteren Kuban schlugen unsere Truppen am 10. Februar starke Vorstöße der Bolschewisten ab. In den wechselvollen Kämpfen halte der Feind schwere Verluste, über 600 Tote Heß er allein im Abschnitt einer Panzerdivision nach gescheitertem Nachtangriff liegen. Am imteren Don und an der Nordfrorit des Done« stießen die Bolschewisten mit starken Infanterie- und Panzerkräften vor, wurden aber nach harten Kämpfen im Gßgennngriff durch motorisierte Verbände und Panzertruppen zurückgeworfen. Sie entrissen (icni Feind zäh verteidigte Höhen und durchstießen die bolcchewistischen ,Stellungen in l % Kilometer Tiefe, Dabei schössen sie sechs Sowjetpanzer und zehn schwere Pakgeschütze zusammen. An anderer Stelle drangen unsere Panzer in ein Fabrikgelände «sin und stehen dort in hartem Häuserkampf, bei dem sie nach bisherigen Meldungen drei Panzer nnd echt schwere PHnzerabwehrkanonen vernichteten. Luftwaffe schlägt immer wieder <ü Besonders harte Schläge trafen den Feind nm unteren Don. Dort vernichteten unsere Tiuppen in Abwehr* und Angriffskämplen 23 Sowjetpanzer, davon allein 12 'ra Abschnitt einer deutschen Division. Kampf- und Sturzkampfflugzeuge bombardierten, von Jagdver-b&nden geschützt, Bereitstellungen, Quartiere und marschierende Infanteriekolonnen, während Schlachtflugzeuge mit Bomben und Bordwaffen einzeln operierende Kampfverbände des Feindes aufrieben. Bombentreffer setzten mehrere Batterien außer Gefecht und vernichteten etwa 75 Sowjetfahrzeuge. In Luftkämpfen über der Front und in der Tiefe des feindlichen Hinterlandes brachten unsere Jäger 15 bolsrhewistisrhe Flugzeuge zum Absturz. Eingekesselle Sowjetdlvislonen In die Kampfzonen am mittlerRn und oberen Donez schob der Feind Irische Infanterie-und Panzerverbände ein Ihre VorstöPe wurden aber in harten Kämpfen abgeschlagen Gegenangriffe unserer Truppen liihrten zur Einkesselung einer sowjefisclien Schützendivision. Zum Verengen des Eiiischließungs-rinqes gingen Teile einer deutschen Infarrie-riedivisio'n in den Morgenstunden des 10. Fe-bniar vor, erstürmten gpgon Mittag eine vom Feind besetzte Ortschaft nnd warfen am Nachmittag die Sowjets norh aus dem Westteil eines weiteren Ortes hera^is. Teilweise mit Panzern geführte Gegenstöße und Ausbruchsversuche der Bolschewisten scheiterten. In den erbitterten und für den Feind verlustreichen Kämpfen vernichteten unsere Verbände ein sowjetisches Schüt/enreqiment, zwei Batterien, drei Panzer imd sechs Ein-zelgeschütze. Weitere schwere Ausfälle an Menschen und Waffen hatten die Bolschewisten, als eines unserer rüsilierreqimenter über den Donez vorgedrungene feindliche StoRgrnppen umschloß und anfrirb Insgesamt vernirijtr ten unsere Truppen bei den Kämpfen an H^n Dorie/trnnten vierzig Sowjetpanzpr. .'tBstUndiger Ansturm abgeschlagen Im Raum westlich des Oskol wiesen unsere Truppen die dort seit mehreren Tagen in erbitterten Kämplen stehen, die unaufhörlichen Vorstöße überlegener fpindlirher Kräfte ab. Sie verteidigten erfolgreich ihre Hauptkampflinie gegen die seit ^6 Stunden in mehreren Wellen anstürmenden Sawjptbataillone und -Regimenter, Die vergeblichen Angriffe kosteten dem Feind Hunderte von Toten und Gefangenen. 760 Gefallene und 160 Gefangene verloren die Sowjets allein an der Stelle beim Gegenangriff unserer Panzer, die drei am Vortage vorgeprellte feindliche Regimenter über die alte Hanplkamriflin'e zurückwarfen. Trotz ungünstiger Wettpriago gestartete Kampfflugzeuge bon^barrlirrlen hus geringer Höhe bolschewistische Artillrrirstelhmgen, Fahrzeug- und Marschkolonnen Die I.nltan-nrlfle trafen bpsonHprs den fnindlichen Nach-^rhuh schwer Große Monqrn Fafu7P\jge aller Art wnrden vernichtet nnd yahlrniche Vpr-sorgungsstützpnnkte in Brand gesetzt. DER FÜHRER: Was bei Beginn dieses Krieges vielen deutschen Männern und Frauen noch im-bekannt war, ist ihnen nunmehr klar y^c-worden; Der Kampf, den uns die glcicheit Feinde, wie einst im Jahre 1914, aufgezwungen haben, entscheidet über das Sein oder die Vernichtung unseres Volkes, Mittclmecrdurchfahrt für den I'ciiid von (iihraltar nach Alexandria erlciclitert wird. Diese Inseln neutralisieren bis zu einem gewissen Ciratle den Wert Maltas für I mk-hind. Sic wirken als die Vorposten der ^'ud-Misto Siziliens und damit als votgo'sv-hohen«" Stellung auf der Siidflanke der Achse, /u allem aber haben sie nach dem I (irfinll drs libyschen Kriegsschauplatzes als I I.inKctt Sicherung gegen den (Kten für den Hrihken-Kopf in Tunesitn ihren Wert, und /.Wrir Verbindung niil den in der il.md der hefindlicheti lunesischen Inseln Kerkrnili und Hierba. Sic wirkcti als eine Ait stialfcsclic »StoüdJiinpferc, wie sie Mussolini hi'/,riLh nete und fiir die sie gegen l'cimJoinw irl\iinii ausgerüstet wurden. Das gilt liiftwaffciiniiilli;' für die Aufklärung im Zenlruliiiitteiineor ebenso, wie in der Seckncglitlirun;;. wenn man stell erinnert, dall im Kriege I'JM IS [ wicderliolt dentsclic U-Hootc an der d nnaU uidiewaciiten Insel l'antclk-ria anlcKteii, uni Ausbt'ssernngsarhciten, Ohcrnahnie vrni l.c bciisinitteln usw, vorzunehiiien. ,\rn liervorsteclieiidstcn sind die l'unktio tien der 14 Kilometer langen nnd R Kilometer breiten lu'^el l^iiitelleria in einer P.iitferniin^ von kaum l'H) Kilometerii vtiii Sizilien und weniger aU 7il Kiloiiu-lerii von 'rimesicn. Ihre strfttegisclicn Vorzüge waren bereits der Antike bekannt, wenn Homer sie unter d^ni Namen Calypso hIs Treffpunkt der Weltt bezeichnete. Phnnicier iinj Karthager, (iiie l'clien und K'ömcr, Amber und Normannen hn-; heu sich ihrer it.iclieinander zu mililiirischeu Zwecken bedient, bis in der nioderiien /eil das neue ftalien ihien Wert gecentiber Malt^ erkannte und sie nach K'aften ;njshaute Trotz der I>iirftigkeit dt.s durchweg vulka fischen l'elseiihodeiis nnd dem I'eblen ^-on Trinkwasser uiescn die Inseln immer ein» zahlreiche Bevölkerung auf. wofür auch die rege Auswanderung nach dem benaclibarten Tunesien ein Hewcis war, Wiihrend auf Paii-telleria selbst zu normalen Zeiten rund KMIOO Bewohner leben, befinden sich in Tu t'esien mindestens ISOtKi Menschen, die voi den Inseln dorthin auswanderten. Trotz, der beständigen starken Winde und der Wasser armut gelang eine Zeigen- und Mu^kattrau-bcnzucht. die berühmt wurde. Von italieniseficr Seite versuchte man, Pantclleria zu einer Art von l'lug/.eugtrage-und einem U-Hoot-Stülzpunkt im Zentralimt jelmeer auszuhauen. In dem l-'cisboden wurden zaiilreichc schwere Batterien untergebracht. weiträumige Kampfstande und Munitionslager angelegt. Preibstofflager. ! rmk-Wasserzisternen, elektrische Kraftzeiitraleii nnd schließlich auch f'lugp'ät/e wurden unterirdisch antelci;!, so daU Panteileria auch t Seite 2 x,Marburp:er Zeitung« 1?, Februar Nummer 43 in dickem Sinne der Cic^cn'^piclfr Maltas wurde. 11.1 ditr Kustf sehr reicli «t'slicdfri mit tiefen t'iiisclifiitten ist, Anoirde die In^^el bereit'» iit rricdcs/eiten zu einer der bekanntc^tori I'-Itodt-Brisen Itdliejis. Der Ausbau der niil» iSrischcfi Anlaffcn Piintellerias vollzog sicli iinttT der Losuiiii, die dier Huce selbst tiii die lii^el noch vor dem Kriege mit den Wor ten ausgesprochen hatte: F^antelleria fst ein StoCdäiiipier Italiens, an dem sich alle An ccnffe brechen werden!« In der Tut hat die britisciie Mittehiiecrfintte hisher auch nur ein-riial einen AnjirifLsversuch auf Pantelleria uiiter-iinminei), der am 3. Oktober 1941 völlig im l'cuer dtr fnselbatterlen .«sclieflerte. Die Pellagfsche Inselgruppe, die sich rtind InO Kilometer südüstlicli von Pantelleria erstreckt. umfaßt in erster Linie Lampedusa, Jas, 2nO Kilometer von Sizilien, 113 KiIoi?ieter von Tunis entfernt, auf 30 Quadratkilometer eine Üevölkfcrung von rutid 4000 Einwohnern /ühlt. die sich in erster Linie von Schwamm-tischerei ernährt.. Kleiner noch sind die be|-Jen anderen Ingeln, von denen Linosa 43 Kilometer von Lanipedusa entfernt ist und .^00 lünwohner, durchweg b'ischer, uniiafU, während Lampione, am N\citesten gegen die tunesische Küste vorgeschoben, die kleinste der InselKriipije nnt insgesamt nur drei Hektaren i'-t. I»i rund Ii') Kilometer südwestlicher Richtung befindet sicli die tuiicsische Insel Per-kina, die, Sfax gegenüber gelagert, den Inselring von Sizilien bis /.ur Kleinen Syrte abschließt. der mit jeweils etwa 120 Kilometer \hst3nd zwischen den einzelnen Inseln, die Wirpostrnstcllung des Tirückcnkopfes Tunesien gegen Osten darstellt. Wenn es im bisherigen Verlauf des Alittel-inecrkriegcs diesem (iegcnspieler Maltas ir'clit gelang, die offensiven I^'unKtionen der britischen Inselfestung vollstiimlig zu neu-fralisieren. so ist zu bedenken, dali tngland nntcr Niciitachtung des Aufwandes Malta seit mehr als einem J;ihrhundert systentatiscii yur beherrschenden Seefcstung im Zentral-niittelmeer ausbaute, während der Ausbau I'anteilerias und der Pelagischen Inseln erst ciurch den l'ascliismus. also seit 20 .Jahren, vorangetrieben wurde. Wohl aber eutziehen diese Inseln Malta seiner bisherigen strategischen Monopolstellung zur Sperrung des A^ittehiiceres und bilden in der Kette der Stützpunkte der Achse von Sardinien über Sizilien und Kreta bis zum Dodekanes wichtige taktisciie Olieder, deren Bedeutung gerade iet^J im Znsannncnhang niit der Brük-kenkopfstellMiig in Tunesien offenbar ist. Sic wirken dadurch zur Verteidigung der Südflanke Luropas im Zcntrahiiittelnieer ebenso als (iegenspicler Maltas, wie etwa die am weitesten im Ostmittelmeer vorgeschobenen Stellungen der Achse auf der Inselgruppe des Dodekanes als Ocgenspieler Cyperns und etwaige, durch finglaiid vom syrisch-palästi-iicnsisciien Küstenraum aus geplante Otfen-si\dr(»iiungen wirken. W. v. Langen Churchill in der U-Boot-Klemme Faule Zukunftswechsel auf kommende Schiffsneubauten — Die vollständige Kapitulation Englands vor dem USA-Imperialismus Berlin, 11. Februar Vor deju britischen Unterhaus sprach am Donnerstag Churchill über die politische und militärische Lage. In seinen Ausföhrunqen nahm das IJ-Bvotproblcm einen breiten Raum ein. Churchill, der sonst ni® um Ausreden verlegen ist und der die kritischsten Situa-tionon in den rosigsten Farben zu schildern versteht, konnte diesmal seine Besorgnisse um die Entwicklung der U-Bootgcfahr nicht länger mehr verheimlichen. Er gab zu, daß der U-Bootkricg und die damit zusammenhängenden Probleme in der Kriegführung Englands und Amerikas eine Vorrangstellung einnehmen. „Die Verluste, die wir auf See erlitten haben", so sagte Churchill wörtlich, „sind sabr schwer. Sie behindern uns und verzögern unsere Operationen. Sie hindern uns vor allem daran, mit den uns zur Verfügung stehenden Schiffen imversehrt in Aktion zu treten." An der Ostköste Amerikas, im Stjller Ozean und im Nördlichen Eismeer hätten die U-Boote der AchsenmiVhto ernste Verheerungen angerirhtet. Auch din Landungsoperationen in Nordafrikti und die Versorgung der dort gelandeten Truppen hätten dem britisch-amerikanischen Schiffsraum schwerste Verluste zugefügt. „Unter diesen Umstanden", so mulUo (^.hnr-rhill ^entgegen allen seinen sonstigen Behauptungen bekennen, „war es unvermeidlich, daß die gemeinsamen briliscJi-amerika-nischen Verluste im Vorlauf der letzten fünfzehn Monate die Grenze überschritten, die wir vorgesehen hatten." Churchill weigerte sich, mit genauen Versenkungszahlen aufzuwarten und verschanzte sich wie üblich hin- ter der Behauptung, daß dies dem Feinde n«|r von Nutzen sein könnte. Natürlich mußte das sogenannte „Riesen-schiffbauprogramm" der Vereinigten Staaten herhalten, um den niederschmetternden Eindruck, den diese Ausführungen Churchills bei den Abgeordneton des Unterhauses auslösen mußte, abzuschwächen und woraögHc!f gar zu verwischen. ,,Es werden Fortschritte beim Kampf gegen die Unterseeboote gemacht!" rief Chuichil] den Unterhausabgeordneten triumphierend zu, ,,und ich hoffe auf eine weitere Besserung der Lage, vorausgesetzt, daß das. was uns von den USA versprochen wurde, auch gegeben wird." Billige Worte waren es auch diesmal nur, die Churchill dftm Unterhaus als Trost bieten konnte. Den von ihm selbst zugestandenen schworen Verlusten durch die U-Boote hatte er nichts anderes entgegenzusetzen als faule Zukunftswocheel. Und selbst dieso waren nicht einmal ohne jede Einschränkung. ,,Es ist furchtbar", so konnte er n^icht umhin zuzugeben. ,»wenn man den künftigen Schiffbau auf der GnindUge eines Verlustes von Hunderttausenden von Tonnen im Monat planen muß. Die Verluste an kostbaren Ladungen, die Vernichtung 'so vieler schöner Schiffe, der Tod ihr^ Besat^ungent alles das stellt an imd für sich ein düsteres Panorama dar. Das sind aber", so faiid Churchill auch hier wieder billige Trostworte, „für uns Tceino tödlichen Verluste, und sie werden durch die Neubauten mehr als ausgeglichen. Wir werfen zur Zeit unsere Hilfsquellen mit denen der Vereinigten Staaten zusamjnen, und man versprach uns den uns zustehenden Teil an Geleitschiffen amerikanischer Bauart. Wir HooseTelts afrikanische RolOHie Eisenhower - Oberbefehlshaber in Nordafrika Auch die 8. Armee Montgomerys dem USA-General unterstellt Japan feiert den 2603. Reichs-gründungstag Tokio, 11. Tcbruar Der iapatiisclie Reicli.sgründungstag wird am iieutigcii Donnerstag zum 2603. Male in ganz .fai)aii fcierlicli begangen. An uer tiauiTttcicr im kaiserliclieii Palast Jiclmien ilcr l'emio iti dem traditionellen Ilofgewand sowie sänitliclie Prinzen und Angehörige der kaiserlichen Fanulie teil. In Aubetracnt des Krieges hat der Temio das sonst übliche groHc Bankett abgesagt und wird im Laufe lies Tages lediglich die (ilückwüusche der Staatsmänner usw. tcilnehmeti. Zum Kasliiwara-Schrcin in West-Japan wurde ein kaiserlicher Kanuneriierr entsandt, der an de 11 glciclicn Ort, wo Kaisei linmio v(ir -^603 .fahren die (iründung des japanischen Reiches proklamierte, (icbete \ errichten wird. Gandhi im Hungerstreik Stockliolm, 11. Februar Nach einer Reutermeldung aus Puna (Indien), wo sich Gandhi als britischer Gcfan-jrener in Haft befindet, ist der Mahatma in den Hungerstreik getreten. üandlii, der 72 Jahre alt^ ist, hat aus Pijp-lest gegen die britischen Oewaltinethoden in Indien am .Mittwochniorgen zum ersten Maie das Essen zurückgewiesen und will diesen Hungerstreik drei Wochen fortsetzen. Sein Hungerstreik ist die K.olßc einer langen Korrespondenz mit dem britischen Vizekönig in Indien, in der üandhi die Beschuldigungen zurückwies, daL der Kongreß für eine Reihe von iWorden, Zugentgleisungen und Sadiscliäden verantwortlich sei. üandhi gibt vielmehr der britischen Rekneruiig an diesen Vorfällen die Schuld. In einem seiner Schreiben forderte der Vizekönig Gandhi auf. den Hungerstreik aui-ziigeben. Gandhi erwiderte jedoch, daß er bereit sei. nur im Falle seiner vollständigen l'reüassung den Hungerstreik aufzugeben. Die indische Regierung ist aber nicht gewillt, dies zuzugestehen tber lodcr bisher verhaftet Nach einer Meldung aus London erklärte Indicmninister .\nicry am Poniierstag im Unterhaus, daß in Indien bisher 60 229 Personen von den liriten verhaftet worden seien.» Auf eine Anfrage eines Labour-Abgeordnctcn fügte er noch hinzu, daß in der gleichen Zeit die Polizei gezwungen war, bei 470 Vorfftl-'en das Feuer zu eröffnen, und daß in 68 Fällen sogar die Truppen eingreifen muRten, Stockliolm, 11. Februar Wie Reuter meldet, gab Churchill be,-kannt, daß der USA-General Eisenhower zum ObcrbefchKshaber der Streitkräfte der Anti-Achserüänder in NordafriJBedrohung« Amerikas von der afrikanischen Atlantikküßte auszuschließen- Eine Bedrohung auszuschließen, heißt aber nichts anderes, als das Land in dauernde Kontrolle zu nehmen. Die außerordentlich schwierige Wirtschaftslage in Französisch-Marokko nach der Besetzung durch die britischen und nordanieriJcanischen Truppen geht aus einem >VLrtschaftsboricht einer marokkanischen Großbank tm »Bulettin Economique et Fi-nancier« hervor. Der Bericht der Banque Commerciale erklärt, jeder Tag bringe neue Sorgen. Die Liste der Probleme, die gelöst werden müßten, umfasse die Versorgung ch})chreibeii des Reichsmaf schall«. C>cr Reichsmar.schall des Großdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe hat dem Hauptmann ErA^'in Fischer, Staffelkapitän in einer Fernaufklärergruppc der als erster Femaufklärer mit dem Eichen-laub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde, ein Glückwunschschreiben gesandt. 15000 FeMeiosätzo einer Stukagruppe. Zwn 15 000. Feindeinsatz einer Stukagruppe tm Osten sandte der Reichsniarschall ein Anerkennungschreiben. in dem er den Besatzungen und dem Bodenpersonal für ihren immer bewiesenen un^ zum äußersten Eiu.satz enschlossenen Kampfgeist und ihre Erfolgt seine volle Anerkennung aus.sprlcht. Japanisch-bulxarlsches Kultur- und Freund* schaftsabkommen unterzeichnet. Zwischen Japan und Bulgarien wurde ein Kultur- und Freundschaftsabkomnien abgeschlossen uiiJ vom Außenminister Tani sowie deinjiuk'i'' rischen Gesandten Janko Kejeff unterÄfich-net. , , GroBteuer auf dem Flugp^^atz von 01^1* tar. Bei einem Flugzeugstart auf dem Flug, platz von Gibraltar entstand eine heftige Ex. plosion. Das Flugzeug geriet in Brand und die Flammen griffen auf andere auf dem Flugfeld stehende Maschinen über. Erst gegen Mitternacht konnte das Feuer eingedämmt werden. Aufklärung des Anschlages auf den argen, tinischen brziehungsminister. Der Revolveranschlag auf den Justiz, und Unterrichtsmini-ster Rothe wurde schnell aufgeklärt. Noch während der polizeilichen Fahndungen stellte sich der Täter selbst. Es handelt sich um den 65jährigen ehemaligen Universitäl.-^professor Dr. P^ro Verges, der vor längeren Jahren entlassen wurde und vergebens versuchte, wiedereingestellt zu werden. Druck and Verlas; MarburKer Verlars» und Druchere)-Oes. m. b. H. — VerlacsleUunR- tBon Baunißtnner: HauDtschriftlelter: Aiitoo Qerschnck alle In Marburr _t. d. Drau Bndgasse 6_ Zur Zelt für AnzeUeo die Prel»Usie Nr 2 vom 1 Juli 194? eOltic. Ausfall der Lieferung des Blattei bei höherer Qevalt oder Betriebsstörunc ribt keinen Antnriich aul Batirtahlunr dei Beznasield»' Kummer 43 »Märt)iirger ZeUung« 12. Februar 1043 Seite 3 Iteitke Beute M» häisämt Ouean Um das Kap der Guten Hoffnung — Der erste Abschuss alarmiert die ganze Küste störern und Flugzeugen verfolgt — Jagd vor Madagaskar Von Zer- Bei der Kricgamarine, Im Februar Seit Tagen, wo der erste Dampfer, einer mit 20 000 brt, vor die Rohre unseres U-Bootea kam und mit einem Torpedofächer erledigt wurde, ist keine Rauchwolke mehr to Sicht. Meosersch&rf «teilt die Kimm, soweit das Auge reicht, unter einem heißen ittdUchen HimmeL Und die See, der Süd-attantik, liegt wie ein metaJlener Spiegel unter der Sonne, die stell auf da« Boot itrahFt, den Schweiß in die Gesichter unter dem Tropenhelm mid über den bloeflen Ober-köiper treibt Unentwegt »uchen die Au^en den mgewieeenen Sektor aJb. Nur dann und Wiann legen ein paar braungebrannte, fast le-derhäuti^ Häat^ auf deren Fingerkuppen kaJfloweda dte *oo der See ani^eMichenen Nlg61 wachsen, das Glas beiseite und greifen nadi dem Trlnikbecher mit erfrischendem Qetrlnäc, dem U-Boot >I(jajambel€ und fmchten die trockenen Oaimien. So geht es I im das Kap der guten Hoffnnng. U.,, steht Im Opewrtionagebiot, steht erstmalig im Indischen Oasean. eise BandiwollKe in Slckft. Leergefegt sdielnt en und drüben mit den dumpfen Schlägen der Abschüsse gleichsam am Boden befestigt und nicht zu durchdringen war. Jetzt ließ sich eine weiße Gestalt die Grabenwand herabgleiten. »Mein Fuß . . .«, er wurde zu dem Bunker geschleppt. In dem der Sanitäter wartete. Man schnitt ihm die Stiefel auf, er verbarg den Schmerzlaut hinter zusammengepreßten Lippen. »Sie kommen zurück*, rief jemand. Sie sprangen in den Graben stürzten jäh vor Sclicrl-BilJerdienst-Auloflcx 13. Februar zum 60, Male jährt und dessen 130. Geburtstag uns der 22, Mai dieses Jahres bringen wird. Es geschieht dies mit umso größerer Anteilnahme, als erst unsere Zeit die volle Erfüllung und Auswirkung dessen gebracht hat, was Wagner ersehnt und erstrebt hat und als erst der Wille des Führers und nationalsozialistische Kulturpolitik jenen Kampf gegen Wagner siegreich beendet h-it, der von den ewigen Gegnern deutschen Wesens, die Wagners Bedeutung sehr wohl erkannt hatten, entfacht und immer wieder geschürt worden war. Denn diese Bedeutung ist, weit über das rein Künstlerische hinaus-ffehend, im weitesten Sinne eine kulturpolitische, ja politische als din eines jener ganz großen schöpferischen Geister, die dvirch ihr Werk die Nation mitschaffen, indem sie ihr zum Bewußtsein ihrer selbst verhelfen. Die ungeheure Kühnheit seiner Reform des musikalischen Bühnenwerks, dris W.jgncr aus Verflarhung und Entartung herfiusriß, könnpn wir heute kaum mehr ganz abschätzen, das ganze Ausmaß der Nachwirkung seines Schaffens aber zu begreifen, das war uns vorbehalten. So ist Wagners Lebenswerk nicht als das eines Musikers oder Musikdram^itikers allein ganz zu erfassen und zu verstehen, sondern als eine nationale Kulturlat srhlerht-hin, die damit aber gerade den tiefsten Sinn des Kunstwerks erfüllt. Die menschlich ethische Zweckbestimmung des Kunstwerks, weiterhin seine weltanschauliche, im ursprünglichsten Sinne religiöse Bedeutung, entspringt freilich einer typisch romantischen Auffassung; dem Kunstwerk jedoch diese Bedeutung gegeben zu haben ist eben wiriornm einer der bedeutsamsten RechiferTinungen der Romantik. Damit sehen wir allerdims im Begriff der Romantik nicht so sehr die Kennzeichnung eines begrenzten Zeitabschnifls der Kunst- und Geistesgesrhirhte, als vielmehr den bestimmenden Wesenszug jenes ewigen Künstlertums deutscher Art, das — um mit Beethoven zu reden — in der Kunst, Erkenntnis zu offenbaren strebt und offenbart als alle Weisheit und Philc.ophie, Es ist darum auch kein Zufall, daß Warrnrr wesentlich von Beethovens Musik als tiefster 0^'"'n-barung beeindruckt wurde und bewußt an sie anknüpfte. Mit dem ,,Fliegenden Holländer", den er eine dramatische Railade nennt, steht Wagner nach den Entwicklungss'ufpn der ,,Fcen", des ,,Liebesverbots" und des ,,Rienzi" als voll ausgereifte, ihrer Sendung hpwiißt gewordene Persönlichkeit vor uns. Tief bedeutsam ist die Wahl der Stoffe, aus denen Wagner den Antrieb für seine Gestaltungen empfing, oder — anders gesehen — die ihm geeignete Gefäß© dünkten für die Dramatisierimg seiner weltanschaulichen Ideen. Sie fügen sein Schaffen zu jener nie genug zu be-unjndernden Einheit, innerhalb deren das ein-falne Werk wohl als Entwicklungsstufe Platz hat, gleichzeitig aber auch als höchste Vollendung in sich und für sich besteht. Das gilt vom ,,Holländer" wie vom ..Tannhäuser" und „Lohengrin", vom „Ring" wie von den „Meistersingern" und vom „Tristan" bis hin zum „Parsifal", Uberall Erfüllung und letztgiiltige Aussrhöpfung eines Stoffes, der eben nicht nur Stoff ist, sondern Sinnbild aus dem Geiste des Mythos, dessen rassische und nationale Uroffenharung sich mit der offenbarenden Weisheit der Musik und mit den Mitteln der darstellenden Kunst zum Gesamtkunstwerk eint. Kühn und groß wie das Werk sind auch die Absichten und Zwecke, die Wagner mit seiner Darstellung verband. Der Festspiplne-danke und seine Verwirklichung in Rayreuth hat dem deutschen Volk eine nationale Weihestätte erstehen lassen, die ungezählten nach dos Meisters Willen im Laufe der Zeit ,,zu einem teuren Angedenken, zu einem ermutigenden Begriff, zu einem sinnvollen Wahlspruch geworden ist". Nie aber hnt Bayreuth seine Bestimmung schöner erfüllt als gerade in diesen Kriegsjahren, in denen der Führer allsommerlich Frontsoldaten und Rü-stungsarbei^er einlädt, auf dem grünen Hügel üTer der aüen fränkischen Residenzstadt den hehren Verkündungen deutschen Geistes durch Wagners Werk zu lauschen, das aus tiefsj^ Grjmi^ «MiMMunM ommm m ww iimwi, Volkskunst im vornehm-sten und eigentlichsten Sinne des Wortes ist. Ludwig K. Mayer Seffc 4 >Marbirr^ Zdtmg« 12. Februar IM3 Nummef-43 Dalk uttä JiutUie Paul Ton Klenai üim 00. GeburtütAg des Komponlit^B Zwar l0t P&ui von Klenau In Kopenhagen - und Arienabend in Marburg Dr. Berti und ChrlMA Berti ata Interpreten edler Geeangakumt Dv vtaa dar Muallc^emeinaehaft MAftmrg ataUte, an dla SAta« aua Haydn^ _______________ _ in Verbindung mit dem Amt Volkbildung dea »Schöpfuxii:« und Verdia glllckhafta Ro- geboren, dennoch genießt er in Deutschland Stelrlathen Helmatbundea am Mittwoch Im manze au« Alda »Holde Alda«, In g'leich aJa Mensch und Künstler Heimatrecht, Dem ^®i''^tbundaaal aur Durchführung ge- t bleibender, eher alch ateigendar Schönheit mecklenburgiachen Dorfe Klenow entstammt ^*^chte Lieder- und Anenabend fand ejien and Kunatlelatung bewältigte Dr. Berti ieln «eine Familie, und Deutjschland ebnete mit fflUokllchen Hörerkrel«, der die ausgewähl- i umfangralchea, mualkallsch weK ereapcuin Berlin dem Lernenden wie mit «einen Opern- Gaben de« Kimat^eaangea voll m wtlr- | taa Programm. Vornehmlich daa Aueklln bUhneai dem gerelften Künstler den Weg. 1 verstand. Dieaee Mal waren e« Bwel | gend verhauchte Piano gab ao recht el Ein früher Auftakt war nach drei Sin- helmlaohe Kimatkräfta, Dr. Egon Berti (Te- neai Begriff von enM> henilche Aufnahme ftaden die Lieder und Arien «»einer Gatt'n, FVau Christa Berti. Die Art, *vle die Sopran'atin die Romantik der Lieder elnfln^, wir nermen hier Schu/l>ert« »Abend/»tem< und »WI^enMed«, war glückhaft. Hier eln^ elgenatee ro-mantlactiee FtMilen, wie ei tn allen Zelten In Jeder Menechenbruflt ur^>rUngllch echt wirkt »uegedrUckt in der eingebungwlehern Klangsprache dleeei bedeutenden Tondichtere. Die Schlichtheit und Innigkeit dei n GehOr fefcrachten Lledgistee fügten (rieh danik der von hoher mtieikalischer Warte greechenen Auffae^unir und Wiedergabe eeeleRmäßig In den hehren Krans Schubertecher Dtahtunf( ohne Stilbruch an. Der gut gepflegte, kultivierte Ekypran, der mUhelM alle Höhen erklomm und au(^ das letzte Detail voll aufklingen Heß, wurde den großen Aufgaiben, die alch die Vortragende mit der Arle aufl Pucclnla Oper »Manen Lecaut«, »Ach In den kanten Spitzen hier« und der Arie aua »Toeca« »Vor unaerm HAuechen mit mir sollat du trftumen« gestellt hatte, vollauf gerecht Der Wohlklang der Stlnrunen kam In den Duetten der beiden ICUnetler voll zum Anechlag. Joeeph Haydne »Ihr Schönen aus der Stadt, kommt her!«, aus den »Jahreazelten« acwle Verdis »Liebe let Seligkeit« (aua »Rlgoletto«) und »Left)' wohl, du Erde, o du Tal der Trftnen« (aiM »Alda«) ließen den relohtum an Klang-fariM noch einmal zur Geltung kommen. Muetkdireiktor Hermann Frle<^ wiar dem KUnaUerpaar ein gewinnender Begleiter am FlügeL Er deutete daa Schaffen dieser Meister der Tonkunst mtt erlesenster Poesie, ohne dabei tn die NKhe kraftloser Sentimentalität oder billiger Effekte zu gelangen. Mit prftditlgster technischer Reife, die den Marturger Kunstfreunden bereits hiru-ei-chend bekannt Ist, verband er edne Iticken-loM Erfassung des Tonstlls der Kompositionen, die den köstlichen Werken eine klar gelgliederte, ungemein eindrucksvolle Wiedergabe sicherten. Am Schluß gab es für die Mitwirkenden Blumen und reichlich Beifall, der überzeugend die lebhafte und herzliche Anteilnahme der Beeucher aum Ausdruck brachte. Robert Kratzert Imm TDde Radolf Rtttncn. Dreiond- siebzigjährig ist Rudolf Rittner auf seiner Bauernburg in dem stitlen sudetenschlesi. sehen Done Ober-Weißbach bd Patschkau gestorben. Er konnte den Ruhm für sich in Anspruch nehmen, einer der wesentlichsten Schauspieler seiner Epoche und der Menschen da rstell er Gerh. Hauptmanns schlechthin gewesen zu sein, der Florian Geyer und der Fuhrmann Henschei. Uogisiav von Selchow gestortjen. In BerKn starb im Alter von 65 Jahren der Dichter Bogislav von Selchow. Als Vorkämpfer einer artbewußten und aufgeschlossenen Ju. gend steht sein Schaffen im Zeichen der Erneuerung unseres Volkes. !Btick Hoch \üdo,veH e. Tod dem V»tcn ocb o«i 9ta*t>i- denten. WU aua Preßbuig berichtet wird, Ist ka Aller voß 81 Jahreu aar Vater lea alowakiachen SiaaiaptäaidenLeti Dr. Tiso gestorben, der einer aiten, bis Ina Jahr 1553 lachweiatMiren Bauernfamil.« enta anxmte. & EUa Arbeii«r-KiiM)ertbeater in Agnun. La Agram hat die Kultu.gemeittfchaft dea kroatischen Art>eiterverlM.ndee ein Kinder-Lheater für ArbeiLerKirkder eröünet daa m die Begablanfördenmg eingebaut werden •oll. Mindestens dreimal Jährlich werdtfi Kinder Vorstellungen nach dreUnonaUichem Schukuigalehrgang g«l>en. Ol. Heiratsrekorde In Aibeii. Die Hauptstadt Griechenland Ist In den letzten Jahren Uberaue beiratsfreudig geworden, obwohl es sich um auagespiixihene Notzeiten handeit. So wurden Im Jahre 1941 6446 Ehen g^ründet, kn darauffolgenden Jahre 6662. Die manigfachen Lebeneechwierigkel-ten der Junggeaeilen dürften zu einem großen Tett SU den Entschlüssen. In den Hafen der Ehe m steuern, geführt haben. NatUr^ lieh f^t ea Im Hinblick auf dieses Plus auch an Ehescheidungen nicht, die falls s so welter geht, im Jahre 1943 einen Rekord erreichen dürften, miiiitiiiiiitimHiniinmHifttmnwiitnminmimiiiitnifiiinnin^ Vielseitiges Kuiturschaffen der Hitler-Jugend Da« ftDetUcfae Organ des Redchsjugend-führers gibt einen aAifschlußreichen Einblick In dait Kulturschaffen der HJ während des letzten Krlegsjahree 1942. Neben den großen Höhepunkten, über die bereits ausführlich berichtet wurde, wie den We!ma> FestspMen, den Reichsmusiktagen, den Reichstheatertagen, dem Relchsschulungs-lager des BDM, den Relchslagem für Laienspiele imd Volkstumsarbeit, den Arbeitslagern junger Künstler und den Spielseharla-gem, Ist trota der Einschränkungen, dla der Krieg erforderte, auf zahlreichen Gebieten wertvolle Kulturarbelt geleistet worden. So veranstaltete die Hitler-Jugend zwölf Kulturwodien tmd rund 200 Lehrgänge für I Musik, Werkailieit tmd Spiele. In rund 700 I Splelelnheiten erfuhren 130 000 Jungen und iMädei eine l>esondere kulturelle Ausbildung. 100 Jugend-Musikschulen, teils als eigene Einrlchtimgen der Hitler-Jugend, teils In Zusammenarbeit mit den Städten errichtet, übernahmen das fachliche Rückgrat der Mu-sikausblldomg. Die Zahl der Musikzüge beläuft sich aiif 60, zu denen noch 200 Spiel-mannszUge und 1000 FanfarensUge hinzu-konunen. Die Lehrgänge für Volks, und Jugendmuslklelter an staatlichen Hochschulen für Musikerziehung, In denen bisher 170 Muslkensieher ausgebildet wurden und weitere 120 In der Ausb'ldung stehen, sollen' zu selbstständigen Hitler-Jugend-Se-mlnaren erhoben werden. Die Caiorkonzerte der Hitler-Jugend wurden allein In den Monaten Januar bis April 1942 In 60 Großstädten durchgeführt. Die Arbeitsgemeinscha/t »Jiuiges Schaffen« umfaßte an Architekten, Malern, Gebrauchsgraphikern und KunstlMUidwerkem 2300 Mitglieder. Die Schrifttumsarbeit der Hitler-Jugend aber erfuhr durch die Gründung der Relchsschrifttumsstelle die notwendige einheitliche Ausrichtung. -I- Vom Wiener Burgtheater. Am 7. Februar wurde Grillparzers »Der Traum ein I Leben« zum 200. Male seit der Erstauffüh. , rung am 4. Oktober 1834 gegeben. Für den ' 16. Februar wird eine Neuinszenierung der >Penthesiir't der vorgefirbohenen Posten am F'scp' i er und siedelte vor allem im südiichf^n ''f • n deutsche Btiuorn an. Diese rr^r. - 't schützte volle 200 Jahre hindurch rl;r ■ t-sche Reich, denn auch Maria Therr u- 'i von der Bedeutung des rlrutschon \\ > n. ern im Südosten. Erst oi«; rlie Hahsbu 'i " '• gaßen, daß Warbt im Siidostpn eir\ n s Volkstum im Mutterland erfordert sich vom Reich abwandten und auf ^ * > il-lionen Ausländer nur noch 10 N' H'n' •-n Deutsche kamen, mußte dio Wacht v.u mv menbrechen. Adolf Hitler kennt die Ostm^irk. pr b it *' -s Unheil der Völkermischung oc^elien er v.- i daß nur ein starkes Deutsches Reich *-1 "n kann, wenn es eine starke d ■uts'^^ < 'i? im Südosten hat. Deshalb treibt dH': h der Ost- und Südostpolitik. Hr •• Brücken und Wege da sind, um b Wir ,■.11 unä .■d ül'IIIülü.'li'iilllt f 1 ledür gObe i«» OpferaiMiiHi, was er lelslen kam, denn nur geeinte Krall Merl den ly ........................................................................................................................................................................................................................................... IV** * »Tl* Dgr Husar von Dennewllz Von Walter Feralcb Oft hat ein eliul^'er Soldat die Wtodung ejuir ganzen Schlacht entflchiadeiL Da® iwar schon bei den allen Preußen so und der siegreiche Tag vor Dennewltz liefert daflir ein Beiaplel. Ein Hueer lat der Held der Er* eigniaa«. Husaren waren Ja damals die ver-W'egenaton der pr®ußachon Solda'en. Eine Huaarenbrlgade war auf dem Ritt von Kropstädt nach Göledorf, wo daa p.eu-ßiflche Fußvolk von den Franzosen hart be-drän}?t wurde. Alles kam auf flchnellea BJ'n-fralfen an. Zum Arger des Führers der Truppe, stellte sich Ihnen noch vor dem Ziel — so meldete d'e Vorhut — französische Infanterie in den Weg. Man konnte pUnktchAnklein die hiraa-marschierenden Franzosen bereits sehen In einer knappen halben Stunde mufiten si# Stellung bezogen haben. Handelte es sich um eine beträchtliche Streitmacht, dl« man besser umging, um den Bedräng'en rechtzeitig zu Hilfe e len lu können? Immerhin bestlind« Gefahr, dann den Feind In den Rücken zu bekommen. Oder war ©s ein kleines Infanterieaufgebot. das man 'n Kürze und ohne alljsu große Verluste niederreiten konnte? Der F!r's:«deflShrer vemanimelte ^elne Offiziere um sich. Es bMeb nicht Zelt ^ langen Peratunnen Auf d'e Fra^re de« Ob-ri.'?ten antwortete nilgeme'n»» Ent»''h'oe«''n-heit — »o pab dpr Kommandeur Bofehl, den Fefnd um leden Preis, ledoch mit ftiiR^r^ter Schonung der elrrnen Mannschaft anzugreifen. »M't Verlaub Hrr Tveutivuit!* meldete sich e'n TTiT«»nr als die Truppe zum Angriff formiert wurde. »Nun, was will Er?« »Mir einen Franaoeen herausgreifen, Herr Leutnant — da könnte der Obrist scbn^U erfahren, wieviele Prannnänner uns gei^entlberstehen.« Der Leutnant nahm nicht« anderes an, als der brave Husar wolle versuchen, einen Gefangenen aw machen sobald d'e Franzosen in Schützenlinie ausgeschwärmt wären. Da« mußte in der nächsten Viertelstunde geschehen. »Mag ErBon antworteten. Tn d'^em A"««'ertb^'cV batt»» der Hiiwa** vor/i(»rTte Ti'nie erre'cht Er riß »e'n V^ruro m't der *^and d'in Hrenfd'er am *''r''- '»•rn upd hob Ihm mit f>'nem S'-bwur»«' »iif" T^oiim spR 'm "'ab dpr Hnqar dem Oaul d'e ^tnoren und davon, als sei der '■''•itvir'rad. d'e ^ran'osen feuem? E<< war höchst ungewiß, ob sie den Husaren ge- troffen hätteiL Ebensogut hätte ihr eigener ■ Mann die Ku^i^el bekommen können, I Unbehelligt lieferte der Husar seinen ' Gefangenen ab. Der Obrist rwihm selböt die I Vernehmung vor und erfuhr alles Wlsaena-' werte. I Und dann ging man dem Franflsmann zu Leibe. Siegreich, weü ein eiiwiger Husar kaltblütig vorgegangen war, als der Gegner noch zögernd abwartete. Das mitleidlose Herz Voa Paul Anton Keller Es war einmal ein Herz, das hatte sehr wenig vom ewigen Manch des Alls empfangen und war kühler geblieben als andere seinesgleichen. Es schlug seine Stunden im Uhrengang der Zeiten und schlug sie immer ein wenig abseits von den andern, so daß es für niemand zu hören war. Daher blieb ihm freilich selber der Wohlklang anderer Herzen fremd, ihre Sonne und ihre Freude; an dem allgemeinen Schwingen teilzuhaben, war ihm verwehrt. • Es hatte darob aber weder Sorge noch Trauer, strebte vielmehr immer tiefer in seine Rtige zurück und holte dorthin alle jene Diiige, die seinen Wunsch erregt hatten, einen Strahl Sonne den Geruch eines Gartens, den gewattigen Pank des Gartens und vieles andere Oute noch. Allgemach lernte es auch gröberen Rrauch und übte ^!ch darin. Denn im Gang der Zeiten kamen andere Herzen in seinen Tag. pocliten von ungefähr an und baten um dies und jenes, als wollten sie fernher teilnehmen an den Köstlichkeiten seines verscliwiegciien Daseins. Solchem Willen aber war das Herz nicht gut gesinnt, es sagte jedem Pochenden gemeinhin: »P.s ist niemand - H ■ j.si I IN i.>l niemand zu Mause!« Und v\.c< aMe i t. Dabei blieb es jahraus, in!; n. vN es auch ^-uchs und kräft;;! vuid''\ Schließlich waren die.^e Wort': d'• r :iz - on. eise ps noch sagte. Daneben lernte es iinMicr mächtiger aus den guten d:f' das .blir mit seiner bunten Frar!;? b'ai-iiie. fciüco eigenen Tag zu gestf. ton, es sainnielto und knauserte und war d.ii'c, :>c:ner geheimen KüStÜcIikeiten auf .■^elt.-aine Art froh. Während der Zeit kaiüen oitm.-.Is analere Herzen in seine Nähe, iiinire und al?c, ■■ache und versinkende, iiher es empfincr sie nic'it; wenn eins klopfte, s.is^te es seinen alten Spruch: »Fs ist niemand zv Il.ui.se!< und verkroch sich tind war Hilter I'in.cre. Fs begali sich aber allgemach in '-roteren Tagen, daß ihm die St ile durc!i ihre fUtiier stärker fühlbar wurde; andce Säf'e erwachten im lierzi-n. die waren wie ein frt-n-des ir'id wniteten auf eine Zwiesnrüchc. auf einen Gast, der den wnchsciulen IVmn lu'^en konnte. Und der Gast kam. Fs war ein vortiber^ehenJes anderes Herz; in diesem lebte von Innen her eine <<0 -t .rke und gewaltige Macht des l.iclitcs, d.ii. dis kühle Herz, davon ;:lc:c!isam iiher'Jc'irjtiet, zu ihm aufsall und siel» mit Miller 'ijw.nt /i"n erstenmal einem anderen anitat. Das sinrke Leben kam, Fs krim '^plt und wnr der hef-tijre Wun ch, zu dem d'e .McnsclKT. "^a- gcn; da suchte das küh'c lifrz zum erstenmal AnschluU und Fr'i)l!iin;i. Als Hnn d:i.s andere licrz entgegenkam, war es l'^etört und wirr in Irrende, h.s suchte ein tiefes, liel)es Wort und staiiimeltt': »Nietn,ind /u Hause! Niemand zu H.iu o! Da wunderte sich das and?r Herz nnd ging seines Weges. Pas alte, ehedem Kühle Merz schlug verzweifelt, suchte e'n Wort l SeRe 6 »Mar5itf|[ef Zeffung« 12. Fefmar 1943 Nummer 43 Ktpellmeitter Mmz Schönherr 70 Jahre alt Heute feiert in aller Stille der bekdnnte Dirigent und Kapellmeister Max Schönherr, Marburg, »ein 70. Wiegenfest. Ein treuer Sohn der Draustadt, hat Max Schönherr, der selbst einer Musikerdynastie entstammt und dessen beide Söhne ebenfalls namhafte Dirigenten des deutschen Rundfunks und des Kon7ertsaaIes sind, sein kompositorisches und musikalisches Wirken durch Jahrzehnte hindurch ausschließlich in Marburg, vor allem für seine engere untersteirische Heimat entfaltet. Als Tondichter, schneidiger Dirigent und Konzertmeister wußte es Max Schönherr immer und wieder, sich in die Herzen der Mdrburgef hineinzumusizieren. Seiner Feder entstammt eine stattliche Reihe von ründrnden Märschen, die sich durch die Ori-gindlität ihrer Melodik auszeichnen. Aber auch Lieder und ernste Musik fanden in Max Schönherr ihren Autor. Trotz seines vorgerückten Alters ist Max Srhönherr als einsatzfreudiger Musiker im Orchester des Stadttheaters in Marburg rege tätig, wie er — dessen jugendliches Herz noch immer für alles Schöne im Reich der Töne schwelgt — auch sonst aus dem Kunstleben unserer-Draustadt nicht fortirudenken ist. Mögen dem Jubilar noch viele von Schaffensfreude erfüllte Jahre beschieden sein. Frauen helfen siegen Arb«itig«blel HilfidleBtt la Amt Fr «um det StttiritchM Httimatbandtt Welcher Umstand bat wohl dazu geführt, wie die Verteilung der Lebenraittelkarten, dieses Arbeitsgebiet ins Leben zu rufen? die in manchen Ortsgruppen ginzlich in den Durch materielle Hilfe allein laßt sich nicht Händen der Frau liegt. m. Kulturtagung des Bannes Marburg-Land. Vom 6. bis 7. Februar fand in Mahrenberg eine Kulturtagung der Bannmädelführung Marburg-Land statt, zu der aus ollen Standorten Bannmädelführerinnen einberufen wurden. Oberfähnleinführer Schweizer besprach den Arbeitsplan der nächsten Monate und wies dabei auf die besondere Bedeutung der Kulturwoche im März hin. Diese Ausführungen und das Referat über die richtige Feiergestaltung gaben den Auftakt zur praktischen Arbeitsvertiefung. Durch Selbstgestaltung einer Scharade und des Laienspieles „Prinzessin auf der Erbse" gewannen die Mädel-führerlnnen Anregung für die Elternabende. m. Erste Vorstellung der Lalenspieibtthne Rohitsch-Sauerbninn. Nun ist auch die Spielgemeinschaft der Ortsgruppe Rohltsch-Sauer-brunn so weit, daß sie mit Ihrer Arbeit beginnen kann. Zum ersten Male stellt sich die neue Laienspielbühne am Dienstag, den 16. Februar, im Kinosaal der Öffentlichkeit vor, Zur Aufführung gelangt das Volksstück „Der Jogi vom Wegscheidhof" von Pa«l Löwingen. Schöne Gesangseinlagen tind der Schwung der heimischen Darsteller börgen für einen vollen Erfolg. alle Not imd aller Mangel aus der Welt schaffen, denn die»e entspringen nicht immer allein aus der Bedürftigkeit. Aus dieser Erkenntnis heraus hat sich nun der Hilfsdienst als Hauptaufgabe die seelische Betreuung aller Volksgenossen gestellt. Strenge Richtlinien lassen sich da nicht ziehen, denn der Hilfsdienst muß sich immer und überall dort einschalten, wo Hilfe und Rat gebraucht werden. Sei es bei arm oder reich, überallhin führt uns der Weg. In erster Linie obliegt dem Arbeitsgebiet Hilfsdienst die Nachbarschaftshilfe, die auf der Ermittlung durch Hausbesuche aufgebaut Ist. In Städten oder größeren Ortschaften Ist diese Aufgabe leichter durchführbar, dagegen werden in ländlichen Ortsgruppen große Anforderungen an Zelt an die Mitarbeiterinnen gestellt, und auch die Strapazen sind nicht gering. Nur wenn wir von Haus zu Haus gehen, können wir einen Überblick gewinnen, wo und wem geholfen werden Eine der schönsten Aufgaben des Arbeitsgebietes ist wohl die Betreuung unserer Verwundeten in den Lazaretten. Mit Liebe und Freude wird auch der Bahnhofslabedienst gemeinsam mit den DRK-Helfe rinnen durchgeführt. Eine schwierige Aufgabe stellt auch die Ermittlung von Unterkünften dar, die auch dem Hilfsdienst zufällt. Die Werkablöse, die es den werktätigen Frauen ermöglicht, wenn ihr Gesundheitszustand es erfordert, einen zusätzlichen, bezahlten Urlaub zu erhalten, wird nun auch im Unterland eingeführt. Dies alles ist aber nur ein Auszug der Arbeitsleistung des Hilfsdienstes. Das Aufgabengebiet ist unbegrenzt und es werden ständig neue Leistungsforderungen an unsere Frauen herangetragen. Die emete Lage, in der sich unser Vaterland befindet, erfordert es, daß sich heute keine Frau, die nur über etwas freie Zeit rer muß. Nicht alle, die Hilfe brauchen, finden ! 'ögt ▼<« Arbeit zugunsten des Wohles den Weg zu uns, manche aus Unwissenheit, andere wieder aus Scheu. Es soll aber auch im Unterland keine Frau geben, die sich nicht al« ein Teil der Volksgemeinschaft fühlt, die nicht das Gefühl hat, daß für sie gesorgt wird. Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit ist engste Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen des Arbeltsgebietes Hilfsdienst mit der Hilfsstellenleiterin für „Mufler und Kind". Eine ganz besondere Beweglichkeit ist von unseren Mitarbeiterinnen erforderlich, denn sie müssen alle an sie gestellten Aufgaben in kürzester Zeit bewältigen. C^ies zeigt sich besonders bei der Durchführung von Sonderaktionen, wie die Woll- und Pelzsammlung im Vorjahr. ' Vom Frühjahr bis Herbst ergibt sich ein besonders großer. Einsatz unserer Frauen bei Anbau nnd Erntearbeiten, während in den Wintermonaten die Arbeit in den Nähstuben in den Vordergrund rückt. Da entstehen Patschen aus Stroh und Stoff für unsere Verwundeten in den Lazaretten, Flickwäsche für Berufstätige oder besonders kinderreiche Mütter wird repariert, für rerschiedene Amter nnd Heime wird genäht, tmter kondlger Leitung wird Neues aus Altem erzeugt. Die Arbeit geht nie aus. Große Anbrüche an nnsere Frauen stellen auch die Haue- und StrafieMaminhmgen, •»- Landwacht — Landschutz Slcheritof des biuerlichea ElgeotunB Die Sicherung des EiRentums seiner Staatsbürger ist selbstverständliche Pflicht einer verantwortungsbewußten Staatsfühning. In dem Maße, wie alle verfügbaren Kräfte für Kampf und Sieg eingesetzt werden, versuchen leider auch soziale und landfremde Eiemenfe, die Tatsache des intensiven Einsatzes für die Erreichung ihrer verbrecherischen Ziele auszunutzen. Das war die Folgeerscheinung eines jeden Krieges. Auch diesmal hat es hier und dort nicht an Ansätzen hierzu gefehlt. Von Beginn des Krieges an, stand ein groller Teil der Polizei in den Reihen der Wehrmacht und der Walfen-#f. In allen besetzten Gebieten sind außerdem die Männer der Polizei für Aufgaben eingesetzt, für die sie sich als Garanten der Sicherheit und Ordnung besonders eigneten. Gleichzeitig stieg aber auch der Aufgabenbereich der Ordnungspolizei in der Heimat. Es ist aber falsch, wollte man annehmen, daß dadurch eine verminderte Sicherheit die Folge wäre. Wie immer iti Notzeiten, hilft ein Volk sich selbst, wenn es nötig ist. Vor genau einem Jahre wurde deshalb im Reich die Land- der Allgemeinheit ausschließt. Alle mögen sich immer wieder Tor Augen halterf, daß es heute auf die Leistung Jedes einzelnen ankommt und daß es auch für uns Frauen Pflicht ist, dort mitzuhelfen, wo man uns braucht. Und wenn einmal die Stunde kommt, wo der größte Kampf aller Zeiten xn Ende sein wird, dann wollen auch wir Frauen uns sagen können, daß wir mit imseren ganzen Kräften mitgeholfen haben an der Erringung des End-siegesl Nusikabend in Windischieistritz Das Streichorchester der MusikKcmcin-schaft Windischfeistritz gibt Dienstag, den 16. Februar, um 20 Uhr, sein »weites Konzert. Zum Vortrag kommen Werke von Joh. Strauß, Fr. v. Supp6, Flotow, Paul Linke, M. ZIehrer und andere mehr, Konzertslngerin Frau Maria Recher bringt einige Kompositionen von C. M. T. Weber und Fr. Lehär zum Vortrag. Ogfr. Hugo Stark» VloHnist der Münchner Oper wird «ns zwei Solostücke von Sarasate nnd Caludi m Gehör bringen. Es wird empfohlen, sich die Ein-tritt^irten schon im Vorverkjmf m sichern. und wußte doch immer nur das eine zu sagen, daß niemand zu Mause sei und das kam, weil es in seinem vergangenen Dasein kein anderes Wort geübt hatte. Also blieb es allein, und aus dem hohlen Spiegel der Stille wuchs ihm grau und düster die Nacht herauf. Wae heißt Yankee f Ee Ist Brauch geworden, den USA-Ameri-kaner Yankee zu neimen. Wa« heißt Yankee und woher kommt daa Wort? Newyork 'w^rde 1613 nicht von englischen, sondern von holländiÄchen Kolonisten unter dem Namen Ncu-Amsterdam gegründet und geriet erat 1664 in die Hände der Engländer. Die holländiflchcn Neu-Amaterdamer wurden als verjüngte oder verkleinerte Auagabe der Einwohner des europäischen Mutterlandes betrachteL Yan iat identiach mit dem hol-ländiachen Vornamen Hana oder Johann, während kee nur eine englische Erweiterung der holländischen Verkleinerungsailbe ke ist Yankee bedeutet also nichts als Kleiner Johann. Im übrigen sei bemerkt, daß In den USA nur die Einwohner der östlichen Neu-Eng-land-Slaaten als Yankees bezeichnet werden, während man die übrigen Amerikaner als »Southerner«, iWeaterner« oder >Middle-Westerner«, je nach Lage des Staates, in dem sie wohnen, anspricht. Auch Witwe Bolte gibt euch Kunde, Vergeßt nicht die Verdnnklungsstunde. Verdunkle Ton 18—0 Ubr m. TodMfllle. In Martmrg start>eo: Die 19jthrige Hansgehilliii Anna SchnpelR «it Oberwindiachfeiftrltz 26, der 25j&hriöt Sclitii-mechergehHfe Peter Logar aoa OberhaBra bei Borgetal, der 9j Ihrige Schfller IXwdtaB Ma-rewitsch ane Lapriarch bei PAItediadi, (He ISjIhrige Winzerstochter Theresle Ledlnek ^ aus Roßbach 132 bei Maiburg, der 65j ihrige wacht aufgestellt. Der Reichsführer nnd Weeelltsch am Lotten- Chef der Deutschen Polizei, Heinrich Hitnm- berg, der 73jahrlge R^estttvdler Johann ler, gab nach Genehmigung durch den Wutschak an» der Die^gasee 4, der Gießer Reichsmarschall den Befehl hierzu, and der i j J"' Chef der Ordnungspolizei. ff-Oberst-Orup-! penführer und Generaloberst der Polizei I Daluege führte als der für den Einsatz der rNow «•- Landwacht verantwortliche diese Aufgabe durch. Die Notwendigkeit, besonders auf dem flachen Lande eine Schutzorganisation bereit zu stellen, wurde nicht nur von der Bevölkerung dankbar begrüß^ und Verkannt, sondern die Bevölkerung selbst stellte sich freudig in den Dienst der Sache. Obwohl auch die auf dem Lande tütigen durch die Erzeugungsschlacht borene Brwar, Forstwald, die 81 Jahr« alte Maria Mimik geborene Riheschl, Im Hag, «nd die 41jährige Justine SupantscKitich geborene Globotschnik, Pemon bei Hofrain. — In Graz verstarb der bekannte Gottscheer Möller und Sägewerksbesitzer Andreas Petscbe aus Rain bei Gottschee hn Alter von 60 Jah-ren. Der Verstorbene hat sich Zeit seines Lebens durch besonderen Fleiß ausgezeichnet Nachdem er nach dem Weltitrieg aus der und der vielseitigen Kriegsetasate stark b»- Kriegsgefangensch^ hiimgekehrt anspruclit sind, liaben sie über diese Beati- ' jshreLger mühwoller Ar- beit seine kleine Mühle an der Rinee zn einer spruchung hinaus gern noch die Aufgabe des Selbstschutzes übernommen. Obwohl die Landwacht auf Grund der Notdienstverord-nung errichtet wurde, liegt doch der geistige und moralische Schwerpunkt auf der Freiwilligkeit und der Bereitschaft zum Helfen Bauern, Handwerker. Kaufleute und Arbeiter stehen in Reih und Glied, um den Kameraden von der Gendarmerie, die anderweitig benÄ-tigt wurde, zu vertreten oder tatkräftig zn unterstüteen. Die Männer der Landwacht sind nicht uniformiert, sie tragen lediglich eine weiße Armbinde mit dem Aufdruck »Landwacht«, besitzen einen Lichtbildausweis und sind Hilfspolizisten im Sinne des Gesetzes. Nach Gemeinden sind sie zu Postenbereichen zu-sammengefaftt. Dienstlich unterstehen sie dem üendarmerieposten. der sie im Alarmfalle einsetzt und führt. Die Einheit selbst wird als Landwachtposten bezeichnet. Die Landwachtmänner sind meist Soldaten des Weltkrieges. Herangezogen werden kann zur Landwacht jeder rüstige deutsche Mann, soweit er von der Wehrmacht für die Erföl-lung kriegswichtiger Aufgaben uk. gestellt ist. Der Landwachtdienst ist Ehrendienst am deutschen Volk. Es ist die selbstverständliche Pflicht der in der Heimat verbliebenen Männer, den Schutz des Landes gegen asoziale und landfremde Elemente zu übernehmen und die Gendarmerie bei Fahndungsaktionen zu unterstützen. Hinzu kommt noch gelegentlicher Streifdienst und der Sicherungsdienst bei Natur-und anderen Katastrophen. Als Ehrendienst wird er nicht vergütet. Die Einsätze der Landwacht sind jeweils nur kurzfristig. Die seit einem Jahr vorliegenden Berichte über die Einsätze der Landwacht brachten bereits die Bewährung dieser Einrichtung in zahlreichen Erfolgen. Daß die Landwacht im Kampf gegen verbrecherische Elemente vielfach auch Verwundete und einige Tote zu verzeichnen hatte, zeigt nicht nur die Verschlagenheit des Gegners, sondern auch die Hingabe dieser Männer, die durch Ihr Vorbild ihre Kameraden verpflichten. (FIO Der Kwper iit ¥fieder dal Brfolgreidies Wlrkei dar CUUer HaadpuppanbObna Nach ffiehrmaligem Auftreten det Hasd-puppenbühne des Amtes Volkbildung in Cilli und in den ländlicheo Ortsgruppen hat eis sich bereits einen guten Namen gemacht In erster Linie bei dem dankbarsten Publikum, den kleinen und kleinsten Unterste'rem, iür die sie eigentlich auftritt Aber auch älteie Volksgenossen fehlen nicht bei den Vorstellungen. Am Mittwochnachmittag trat die Handpup< penbühne im Cillier Deutschen Haus mit einem neuen Programm vor einigen hundert Kindern auf. Die kleinen Gäste standen von Anfang an Im Banne der Ereignisse auf der Puppenbühne. Brüllen, Trampeln, Schreien und Beifallklatschen begleiteten das segensreiche Wirken des braven Kasper, ein besonders eindrucksvoller Beweis, daß die un-tersteirischen Kinder keine sprachlichen Schwierigkeiten mehr kennen. Die Mitwirkenden hinter der Bühne var-d^.enen aber auch alle Anerkennung. „Die Hamsterhexe" und die „Zauberinsel" werden In einer Vollkommenheit gespielt, die sich schwerlich mehr überbieten läßt In den nächsten Tagen begibt sich die Handpuppenbühne wieder In die Ortsgruppen auf das Land, um ihr erfolgreiches Wirken auch dort fortzusetzen. Im Zusammenhang mit drir Laienspielbühne leistet auch sie eine richtige Pionierarbeit bei den untersteirischen Volksgenossen, m. Kameradschaft—bcod der Gendarmerie in Baat, Kreis Mitrtoiirr. Aua Anlaß der Übernahme mehrerer ehemaliger ^ugoslawl-acher Gendarmen hu die Gendarmerie des Relch^ und Beförderung ehiiger Kameraden verajustalteten die Beamten des .Gen-darmeriepoat«nfl Raat In der Bahnhofrestau-ratlon ehien Kameradschaftaabend, ,an dem auch Amtflbürgenneiater Emil Vogl und dere Giiate des Ortes teilnahmen. Ober, wachtmeiater der Gendarmerie Leopold Schafikier, seinerzeit Mitglied der Ausland-deutschen .der NSDAP, begrrUßte die Gäst q und Kameraden und brachte hi sehier Rede beaondera aum Ausdruck, daß die Pflege der Kameradschaft auch hi achweren Zeiten nie ▼ergesien werden .darf. — Kach einigen Stünden gemütliehen Belaammenaeine sprach AmtabOrigemMdatsr Vogl an den Kameraden der Gendanneria imd eitefm und Mitarbeiterinnen, doa nötige technische RQatzeug »i geben, um diese Apparate richtig bedienen sni kön-ansehnlichen Dampfmühla und Säge sus. Die j nen. Der F^m. und Lichtblldvorführtätig-Umsiedlung versetzte ihn mit seiner Familie' keit kommt hn Rahmen der Erzeugungs-nach Riegelsdorf bei Brückel, wo or eben-falls eine Mühle übernahm. Mitten im Plfine-schmieden für die Zukunft hat ihn nun der Tod wi sich genommen. adilachtproipaganda atif dem Lande gröBt(> Bedeutung au. Bs iat notwendig, daß jeder Fachvortrag mit einer Film- oder Licht-blldervoifühning ergänzt wlrdt Alter Saal voll Jungen Lebens Einst Refeiftoriun — iMute Kameradschaltsraum Dr. w. Graz, 11. Februar Viele Häuser können in Graz ihre Geschichte erzählen, die in ihrer wechselvollcu Buntheit von Glück und Not vergangene* Tage und ihrer Menschen künden würde. Manche sind uns als Kiinstdenkmäler von historischem Wert wohlbekannt, andere fristen wiederum in baulicher Bescheidenheit ein nach außen hin stilles Dasein, wenn auch gerade in ihren Mauern oft Kinderlachen und Arbeitslärm widerhallt. Totenstill aber und unbekannt war jedoch eine Zeitlang der alte Barocksaal im Hause Bürgergasse 2 in Graz geblieben, bis ihn die Reichsstatthalterei erstmals mit frischem Leben erfüllte, das nun fortan selten mehr aus seinen Mauern weichen wird. Die Alte Qrazer Universität hatte einst als Lyzeum, als gegenreformatorisches Jesuitenkolleg zum ersten Male ihre Pforten jungem, lernbegierigem Leben geöffnet. War doch dieses ehrwürdige Gebäude der Sitz des ersten steirischen Gymnasiums, ging doch das heutige akademische Gymnasium auf dem Tummelplatz aus diesem Schulinstitut hervor. Im Laufe der Zeit wurde das Lyzeum unter Ferdinand II. von InnerÖsterreich rur hohen Schule ausgebaut, in der man sich das Wissen seiner Zeit im vollem Umfang aneignen konnte. Damals waren die Naturwissenschaften noch keine Wissenschaften und viele hundert Jahre hat es noch gebraucht, bevor die neue Grazer Universität praktisch«^ und moderne Räumlichkeiten für ihre For- großangelegte, durch zwei Höfe und zahlreiche Treppenaufgänge gegliederte Bau wahrhaft auf eine reiche Vergangenheit blicken. Der Speisesaal des Priesterseminars (denn dieser Bestimmung diente das Haus nach der Errichtung der neuen Universität) ist nunmehr in seine früheren Funktionen wiedereingesetzt worden. Ehrwürdig blicken von nachgedunkelten Ölbildern steirische Persönlichkeiten herab, so der Ritter von RaU" ber mit dem zweifachen, zu Zöpfen geflochtenen, langen und blonden Bart, die Rahmen bilden alte Stukkatur, die sich bis in die Fensternischen verbreitet Die Stuckdecke hingegen wurde später eingezogen, doch ist der Eindruck des Saales würdig und stimmungsvoll. Die Gemälde wandern nach und nach in die Werkstadt des üau-Restau-rators Prof. Richter-Binncnthal, um im neuen Glanz wieder an ihre Plätze zurückzukehren. Der Saal aber dient mit seiner schönen Küche täglich um die Mittagzeit den Gefolgschaftsmitgliedern der Reichsstatthalterei, die dort ihre Gemeinschaftsverpflegung finden. Abends aber erstrahlt er oft im Lichterglanr, wenn die Orazer Frauenschaft im Zuge der Wehrniachtbetreuung Kanieradschaftsabende veranstaltet, wie es zu Weihnachten z. B. für die Studienurlauber der Universität, wie es kürzlich wieder für die Studienurlauber des Handwerks der Fall war. Dann ertönt junges Lachen aus rauhen Soldatenkehlen und frische Mädelstinimen antworten mit steirischen Welsen. Der alte Saal aber ist Zeuge der Verbundenheit zwischen Heimat und schungsstätten erhielt. Darum kann dieser Front ffowordsu. Jummer 43 »Marburger Zeitung« 12. Februar 1943 Seite 1 WIt hörin »m Rundfunk I Freitag, 12. Februar I i^elckHM-OKrammi 15.30—16: ▼ioHnsonatc von Richard ^trauB. —-16—ft: Ballettniusik in der Oper. — 17.15— Musikallicbe Unterhaltung. — 18..V)—IV: Der 2eitsp|eeel. -> 19—19.1.'^: Webrmachtvortrag: Unsere Idftwaffe. — 19.30—19.3.S: Prontbeiichtar. — 19.45—30: Pr. Qoebbels-Artikel: »Unser Wille nad aaser Wck«-20.15—22: »Wo die Lerche sigyt« von Lehir. DaaUchlaadscadar: 17.15—IR.30: Haydn, Händel, Re-»pighi. Leltun*; Heinz, Dresxel, Müns»er. — 30.15-21: iranr-Schniidt-Zyklus. — 21—22: Onergchnltt aus .Idomeaeo« von Mozart. , S«ndtr Alpca; 6.15—7: Beschwingter Morgen. -- Die Umgcnde BrDcke: Filmmusik. — IQ.i.i^—10.^5: Das kleine Kou^eft. Volkslieder aui> Nah und Fern. Aus attet Welt a. über 100 Mensohen dat» Leben gerettet. Der MühlenbefliLzer Anton Leidln^cr in' öx-lau (Gemeinde Kirchberg aji der Donau) liat im vorigen Sominer die bei einer ZUlen-fahrt ajif der Donaw verunglückteji Otto Neubauer und Maria Weber auA München und einen bei der Rettungstat mithelfenden und selbst in I^ebenagefahr geratmen französischen Kri^fsg^efajijfenen unter ganz be-aonders schwierigen Umständen vor dem st-oberen Ertrinkungstode gerettet. Der Führer hat dem opferberolten Mann, der schon über 100 Meruschen das Leben gerettet hat, für seine ganz außergewöhnliche Tatkraft und sein«) durch die RettTing bewleeeneai Mut die Rettungsmedaflle am Bande verliehen. a. Lutetia, die Stammutter von Paris. An (Irr stelle des heutigen Paris stand bereits vor 2000 Jahren eine Stadt, die damala den jv^smen lAitetia Parisiorum fUhrte und die diß Hauptstadt des gallischen Stammes der Parisler war. Die Stadt bedeckte damals in der Größe lediglich die Iwrel W der Seine, die heutige Cit6. Im Jahre 52 v. Chr. wurde das alte Lutetia durch Cäaar völlig Mrstört, danach Jedoch wieder aufgebaut Und befestigt. Allmählich gelangte die Stadt sni im-' mex größerer Bedeutung. s. Kölildllche Hawchneider. Im frühen Mittelalter bestand an den meisten Höfen der Brauch, daß der erste Haarschnitt, der an fipn Söhnen der Könige und Fürstlichkeiten dusgefübrt wurde, anderen hochgestellten I'ersönlichkeiten übertragen wurde, für die dieser Auftrag eine besondere fihnmg bedeu' tete. So sandte im Jahre 730 Carl Martell, fler Hausmeier des Fränkischen Reiches, seinen Sohn Pipin an den König der Langobarden, damit dieser ihm zum ersten Male die Haare schnitte. Rege Titigkeit in der Detttschen Jugend CflU Am Dienstag, den 9, februar, haben «ich alle Oefolgschaftsführcr' und Gruppenfilbre-rinnen zu einer Pührertaguns itn flaus der Jugend in Cilli zusammengefunden. Am Vormittag bildete die im kommenden Monat zur Durchfülirung gelangende Woche der Deutschen Jugend das Thema der Aussprache. Der Bannführer besprach sämtliche Einzelheiten durch und erörterte die allfälligen Schwierigkeiten. Im Anschluß daran sprach der Kulturstellenleiter des Bannes über die kulturelle Arbeit in den Einheiten, sowie über die Durchführung der Elternabende und Morgenfeiern im kommendem Monat Nachmittags hatte sich der Kreisführer Dorfinei-ster eingefunden, der sich über den Stand und Fortgang der Jugendarbeit berichten ließ. Hierauf wurde die Tagung durch den Bannführer geschlossen. In der letzten Woche hatten sich alle Fan-farenzuKsfiÜirer des Bannes Cilli zu einem einwöchigen Lager in Cilli getroffen. Das Lager hatte die Aufgabe, die Führer der Fanfarenzüge in ihr Aufgabenbereich einzuführen und ihnen das mitzugeben was sie für den Dienst mit ihren Einheiten brauchen. Neben einer fachlichen musikalischen Ausbildung wurden auch der Ordnungsdienst sowie die weltanschauliche Schulung eingeschaltet, Bei einem Vortrag des Ritterkreuzträgers Hauptmann Meißner im Deuts«hen Haus wirkte neben einem Musikzug der Wehrniannschaft auch der Fanfarenzug mit. Kleiner Bflzeiger iedei Won Kostet tflr Stelleoge^ucb( 6 Rot dai 'ettcedrockie Won 26 (?nl lOr Qeld Realltft tenverkehi Brie|wech">ei und Heirat IJ Rot Ja» tettteorucktr Wort H Rpt tllt alle Bbrleeo Wortanzaigen U) Rnl di» fetlcedruckte Won Ki Pol Oet Worturel» «tlh bis to 12 Buchstaber te Wort KennwbrtsrbDhr bei Abholung der Angebote 39 Rot Zusen-dunr Jurch Post 'tde* Boten ri> Rpi ^uskunftscebGhT lOr AnzeiecD mit lern Vermerk »Auskunft in der Verwohung odet GeschÄltssteile« ^ Ro1 Anzeigen Annaltmcsch'iiß Am Ta«e vor Crscbetnen om 16 Ubr Kleine Anzeigen werden nur gegen Voreinsendunc itf Betrag» (auch cOItlge Briefmarken) aulcenommeo Mlndestgebühr fOt eine Kleine Anzeige 1 RM ftsuiM ürÖBcrer Teppich in gutem Zustande zu kaufen gesucht. Angebote mit Beschreibung und Preisangabe unter Eigenbedarfs an die Vcrw, 268-4 Spoet und lameH : Das EishoGltey-VorschluBruudeaspiel Rot WeiB—Mannbelmer ERC findet am Samstag im Berliner Sportpalast statt. Der Sieger trifft eine Woche später an gleicher Stätte auf den Titelverteidiger SC Riessersee. : Sportgau Böhmen und Mähren geschaffen. Im Einvernehmen mit dem stellvertretenden Reichsprotektor wurde ein Sportgau Böhmen und Mähren zur Förderung de$ deutschen Sports geschaffen. Sitz der Verwaltung ist Prag. Zum Sportgauführer wurde Obersturmbannführer Koposcbke bestellt. : Griechenlands Boxsport rührt sich. Der kürzlich ins Leben gerufene griechische Boxverband wird sich, einer Meldung aus Athen zufolge, im Juni dieses Jahres an den Europameisterschaften der Amateure in Rom beteiligen. Stoppuhr sofort zu kaufen gesucht. Anträge an Swaty, Scbleifscheibenwerk in Mar. bürg, Triesterstr. 60, erbt^cn. —4 Gute Bürokraft sucht per sofort Beschäftigung. Zuschrif. ten unter '»Marburg'?: an die VeiAvaltung. 281-5 Verwaltungsangestellter übernimmt schrlftHchc Arbel. ten bittet jedoch um ein Ice-res oder möbliertes Zimmer. Angebote _ unter '100 W« an die Verwaltung. 253-5 öifeM iUtUk Eioatcllaiig vob Arbciu-kriftea mB die Znatiianiaag nialiBdiKf>D ArbeitaaMte* daiteholl werde» Krau für Gartenarbeiten, gesucht. Marburg, Taurisker-straße 29. 272-6 Naherinnen, ausgelerntc und angelernte, werden aufgenom. nien. Arbeitszeit von 6 bis 14 Uhr. Fabrik Heinrich Hutter, Thesen, Marburg. 208.6 Stenotypistin, ev. Anfängerin, der deutschen Sprache, Sie. nographie und des Maschin. schreiben» mächtig, wird sofort aufgenommen. Angebote unter »intern, Transporte« in die Verwaltung. 270-6 Jüngeres Mädchen fleißig u rdn, gesucht. Vorhistellen h. Frangesch, Herrengasse 11. Marburg. 257-6 Verkäuferin 'für Spezerei- und Milchgeschäft wird aufge, nommen. Anzufragen bei »Keramik«, Marburg, Kern-slockgassc 10. 209 6 lÜät 2 Beiugscb^ine für Ooiserer. schuhe, lautend auf die Na mcn Heinrich Ooi«nik und frrdinand Usim. beide uolin-hafl Jelowetz 7, Mittwoch, den 10. Februar, verloren. Der ehrliche Finder möge sie heim Fundamt oder an obige Anschrift gegen Belohnung abgeben. 275-KJ Am 10. Februar sind sämtl. Lebensmittelkarten und folgende 4. Reichskieiderkarten abhanden gekommen; Rdsch-ker Johann (406149) Johann jun, (132384), Margarrjhe (488983), 'l'heresie (488984), Margarethe (690328). Der ehrliche Finder wird gebeten, sie beim pundamt oder den Verliistträgcrn in Marburg, Kriehiiberg. :se 17 gegen gu. te Belohnung abzugeben. 274-13 Tausche meine 5'Zimmcr. wohnung (Bad, Gas, Obst und (jemüsegarte.n) gegen 3V3-Zimmerwohnung im Hut^erblock. Zuschritten unt. 'Kokoschineggstral^e 40 hin-familienhausc an/die Verw. 273.9 s IfaitiStiB 4. Reichskieldefkarte Nr. 4f>9854, auf den Namen Eleonore Dichtl, am 10. Februar verlöret^. Es wird gebeten, sie gegen Belohnung in der Verwaltung abzugeben. 262-13 Hundeleine im Zentrum der Stadt verloren. Wir bitten, dieselbe gegen Belohnung abzugeben im Geschäft Hans Petscliar Merrengasse 11 m Älarburg. 2G3-13 Blaues VVollhäubchen von Schülerin verloren, (jegen BeV lung abzugeben in der Veru'altung. 284-13 Jk'iinde, die am 10. 2. 1043 ueldtasche verloren hat, soll .sich melden bei Firma Anton Pasch, Burggasse -1. Marburg. 265-13 Am Dienstag, den d. M., iS-'^O Uhr, wurde .ini Ad'>lf Hitler-Platz vor dem F.instri. gen in den Autobus Thesen . eine schwarze Ledergeldbör. se mit folgendem Inhalt verloren: 63 R.M. lebcnsniittvl-karten und Raucherkjrte, all^ auf den Namen Luise Kei'nifl Kohitsch I, lautend. Der ehrliche Finder w ird gebeteii. dasselbe gegen gute Beloli. nung bemi Fundamt :in dij Anschrift abzugeben. 26-1-13 Wintermantel mit KapuzL, Urolk 2, gegen Kostüm oder Stofi zu tauschen. An>clir!it in der Verwaltung. 276.1 1 i Der Chef der ZlvUverwaJtung In der Unt«r»tefemMi'ri( Der Beauftragte für die Zlvilreclitspflci;e Dienststelle Marburc/Dratt A^nd«rung9ii bml G^noss«nschaftm lio Rci;istur wurdt am 27. Jatiuar l'J-tJ bei nak:listelicu-tlcn ()eao&scn!>cliaftcn iolgciidc Audcrutig eingetragen: lk-s(etlt auf Grund des § 6 der Verordnung Uber die ijctd- und Kreditinstitute votn 19. Mal 1941, Verord-liungs- und Amtsblatt des Chefs der Zivilvcr>Kaltuns In der Uutcrstcicrniark Nr. 15 woiii 20. Mai 19-41 ziini Abwickler: Verbund der süümürklschen laiidwirtscliaft-iiL'hcn OcnoNsetiächrtften-Kaifiiiscti, Graz. Vertrctun£ä-Uclugt DUDitiehr; nur der Abwickler scIbstAitdie. 1. ?par. und Darlehenskasse in St. Thotnas bei l'ricdau, Ocno.s!>c:nscliaft mii unboschrüiikter Hultuni; (.liranil-itica Im iio.sojihiicu pri äv. 'I'oniatu pri Onno/u, /adruj;« t ucoiiicjciiiiii iaiii>t\i)ni). Sit^; St. Thomas, (ieit I b, J. Darichcnskas.sc in Mariii Kasl, (jt;nuH.sk'Usctiaft mit unbeschränkter Ilaitung (Posojilnica v Ru^ali, zadruna i ucuincjcnim janisivoni). Sit?: Maria Rast, (Jen I 13; •J. Nailonalc Spar- und Oarlchcn.skaSNC in St. Wolfganc bei Polstrau, Ucnosscnschult mit unhc.tclirankur flattuiiR (Narodna Itraniliiica in pusoiilnica pri ^v, Hoifcnku pri Sredis^u, ^adrui^a i tjconielcniiii lani. stvoin), Sitii: öt. WolUan« bei Polstrau. Qcn !• 16: 4. Bäuerliche Spar- und Darlclteiiskassc in hricdau, Oenosäcnschafi mit unbeschränkter Haftung (Knie<^ka hranilnica in posajiluica v Orinü2U. ^adrusa l OC' uiiieleniiu iaiustvoni), SiU: friedau. Qcii I 17; 5. Uarlchiii.skas.se für die IMarru F'olunstliak. Oeuos.sen-Schaft luil unbcschrüiiktcr Ifafluiig (Püsoiilnlca za 2upniio Polensak, zadruga z ncomejeuiin lamstvom). bit^: Polciiscliak. Qcn I 31* b. Bäuerliche Spar- und Uarlehi:nska.sse Puttau, Ut-nosseuschaft mit uubeschränktt^r Haftung (Knie^ka hranilnicd in po^jilnica v Ptuju, '.£uürut;a z ncomc-Jeiiim jaiiistvom). Sitz: Pcttau, (Jeu 1 32; 7. Spar- und I)a^lchellska^se Haidiii, üeiiusseuschait mit unbe.schrii.nkter Huftun« (Hranilnica in posolll-mca na tlujdini, ^adru^a i ueomcicnii)] jaiiistvom), tlaiüin, (icn I 3K; ». Spar- wild Iiarlehenskassc in St. Veit bei l'etuu, Genusscu'icliaft mit uiibeschräiikicr fiaftuiis (Hranilnica in posoiilDica pri Sv. Vidu pri iMuju/ zadrui'a z neuniejenlm jaiiistvoni), Sitz- St. Veit bei Pcttau, Oen I 3!); 9, Durleheiiskasiie in Wmdischfeistritz, üenosseu.scliaft mit unbeschränkter Haftunc (Poitojilnica v Slovcn.ski Bistrici. zadruKa m neontejenitu janistvom), Sitz: WindischfCistrilz, Gen I 40; W. Spar- und DarlehcnJikas.sc In Polstrau, Oenosseii-schaft mit unbeschränkter Haftunic (Mranitnica in posojilnica v SredisCu ob Druvi, zadruifa z neoine-ienim Jamstvom), Sit«: Polstrau, Gen | 41: 11. Spar- und Darlehenskasse in St. Jukob l. d. W. B., Qenossen.schaft mit bcschriinkier Haituiii; (Hraniliiica In posojilnica v Sv. Jakobu v Slov. gorlcah, za-druga z oineienim jamstvom). Silz: St. Jakob I. d. W. B. Qcn I 44: % 13. Bäuerliche Spar- und ^^a^lL■Ilcll^k.^^.^e in Si. Wolf-sant i. d. W. B.. (icnosseiiscliaft mit unbcsclulinkter' Haftung (Knicika hranilnica in posojilnica v Sv, BoU fenku V Slov. goncaii, ^adruga z neonteleniin Jamstvom). Sit^; St. Wolfsanu' i. d. W. B,, Qcn I 46; II. Parlehenskasse in Pettau, Genossenschaft mit unbeschränkter riaftun); (Posojilnica v Ptuju, zadrnga z neomeienim janistvom), Sitz: Pcttau. Geu I 51 *, 14. Bäuerliche Spar- und Darlehenskasse in St. Loren-zcn am Bachern, Ucnosscnscliuft mit unbeschränkter Haftung 'KmeCka hranilnica in posolilnici v Sv, Lov-rcncu na Pohorju. zadrugu % ueomcjeniin jamstvom). Sitz: St, Lorenzen am Bachern. Qcn I 53; 15. Spar- und Darlehenskasse in Wuchern, (lenossen-schaft mit unbeschränkter Ilaitun;; (Hraniltiicu in posojilnica v Vuhredu. zadruga z neomejcnim jamstvom). Sitz; Wuchern. Gen I 55: 16. Bäuerliche Spar- und Darlehenskasse in St Thomas hei Friedau Genossenschaft mit unbe.schränkter Haftung (KmeC;ka hranilnica in posoji'nica v Sv. Tomazu pri OrnioZu, zadruga z neomeienim Jamstvom), Sitz: St. Thomas bei Fricdaii. Oeo I 56; 17. Spar- tind Darlehenskasse in Lembach, Genossenschaft tnit unbeschränkter Haftung (Hranilnica in nosoiiliilca V Linibusii, zadruga z neomeienim jaiiistvoni), Sitz: Lembach, Gen l 59; 1«. Spar- und Darlthcnska.ssc in .lahriug, Oeuosscn-schaft mit unbeschräukter Haftung (Hranilnica in posojilnica v Jarenini, zadruga z neumejcnitn jamstvom), Sitz: Jahring, Gen I 02; ly. Spar- und Darlehenskasse Zirkowetz, Genossenschaft mit unbeschränkter Haftuui; (Hranilnica in posojilnica V Girkovcah, zadruga l ncomejcnini ianiMvuin), Sitz: üirkouetr, Gen I W; 2U. f'oUrucker Darlehenskasse in UL K^cuz bei ^Marburg, Genossenschaft mit unbeschrankter Haftuns (Kozla-§ka posolilnica pri Sv. Krüu nad Mariborom, zadruga z ticomejcQjm jamstvom), Sitz: Hl. Kreuz bei Marburg, Gen 1 70; 21. Siiar- und Uarlelienskassn in St. Juhann am Drau-feld, Gcnos.scnschaft mit nnbeschränktcr Haltung (Hranilnica in posojilnica v St. JanJu na Dravskem polju, zadruga z ncomejcnini janistvom), Sitz: St. . Johann am Draufcid. Gen T 71; Volks.spar- und Darlehenskasse In Friedau, Oeno.s-scnschaft mit unbc-schrlinkter Haftung (Ljudska hranilnica in posojilnica v Ormozu, zadruga z neomeienim janistvom), Sitz';* Friedau. Gen I 7J; Spar- und Darlehenskasse in Sl. Marlin bei Wurm-berg, Genossenschaft mit unbeschränkter Haftuiik' (Hranilnica in posojilnica Sv, Murtm pri Vurbergu, zadruga z neoniejeiiim iaiiistvom), Sitz: St. Martin bei Wurmberg, Gen 1 SO: Bäucrlichc Spar- uud Darlchenskastic in K7: • Simr- und Darlehenskasse in St. Anna i. d. W. D., Grno.ssenschaft mit unbeschränkter Hnftunj (Hranilnica in posojilnica pri Sv. Ani v Slov. goricah, zadruga z neoincjenitn jatnslvom). Sliy;; Krem-bcrg 34, Gen I 08: Spar- und Darlclien.ska.sse in Uiiter-Pulsgdü, Qcnn».-scnscliaft mit unbeschrankter Haftung (Hranilnica in posojilnica v Spodnii Polskavi, zadruga z neome-jenitn jaiji.stvo8i). Sitz: IJnter-PnIsgau. Gen I O"!; Darlehenskasse in MI. Dreifaltigkeit. Genossenschaft mit unbcschränklcr Haftung (Posolilnica pri Sv. Tro-jici v Slov. goricah, zadruga z iicomejcniin "tut-stvom), Sitz: Hl. Dreifaltiiikeit. Oen I 101: Sp.ir- und Darlchenska.^se in Maria Schnee am Wölling. Oenossen.scluiEt tnit nnbeschräiikter Haftung (Hranilnica in tiosojilnica pri .Mariji Sni.^.nl na Velki, .'adruga z neomeienim jamstvom). Sitr: Wölling, fjcn 1 104: I lat'lchciiskassc in l'rauliciin, Ucuossuiischaft mit unbeschrankter Härtung (Posoiilnica v Fram^ ftadruga z neomeienim jant.stvom, Sitz: Frauheim, Oen I 10.^; Spur- und Darlehenskasse in Sl. .Miirxen unter Pettan. nciiosscnschaft mit uitheschräiikter Haftung O^ranÜnica in posojilnica pri Sv. Marku niie Ptuia, zadruga z neomeienim lamstvom). Sitz- St. Marxen unter Pcttau, Gen I 108; Häuerliche Spar- und Darlehenskasse in T rauheim, Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung (Kmeika hranilnica in posolilnica v Framu, zadruga z ne-umeienim janistvom), Sitz; Frauheim. Qcn I 110: .'7 Hiinerlielic Darlehenskasse In St. Anna i. d. \V. B., Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung (Kmcii-ka posoiilnica pri Sv. Ani v Slov. goricah. zadruüa 7. neomeienim ianistvom) Silz: St. Anna i, d W, B.. Gen I 11G- ■W Spar- und Darlehenskasse in Rotwein bei Marburg, Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung (Hranil-nici in posoiilnica v Radvanju pri Mariborn, zadruga z neomeienim jamstvom), Sitz: Rotwein, Gea I 118; 39. Spar- und Darlelienikusse in V^ itschein, Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung (Hranilnica in posujilnica v Svccini. zadruga z nconiejenim jamstvom), Sit/.: Wit.schcin. Gen I 119; 40. Darlehenskasse in Bersneustiit bei Pettau, Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung (Posojilnica na Crni swi nri Ptuju, zadruga z neomeienim jamstvom), Sitz: Bergneasliii, Gen I JJl; 41. Utitcrstcirisclic VolksdurlcIicn.^Kussc In Mai'buriJi Uc-nossciischuit mit uiibcsclirünktcr Häftuni; (Spudnlc-sti^erska ljud.ska posojilnica v Mariboru, zadruga / oeoinejcnlm jamstvoiii), Sitz: Marburg, Gen I 1-4; 42 Bäuerliche Spar-^nd Darlebenskn.s.se in tjaiijs hei Marburg, Geuossc^chaft mit unbeschränkter Haltung (KmeCka hranilnica in posolilnica v Karnnici pri Mariboru, zadruga z nconicienini jamstvom). Silz; Ganis, Gen I Üb: 43. Spar- und Darleheuskass# in Monsbcrg. Gciiusscii-schaft mit unbcschrünkter Haftung (Hranilnica in posojilnic,! V MajSpergu, zadruga z neomcjciiini jamstvom), Sitz: Monsbcrg. Gen l ^7; 44. Volksspar- uud Darlelienskussc in St. Lorciizen am Draufcid, Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung tLjndska hranilnica in po.^oiilnica prI Sv, Lovrencu ii.-i Dravskem polju, zadruga z nconiejeoini .iamst\oin). Silz; St. Loren/en am l>raufe!d, Gen l 12*'; 45. Sn.ir- und Darlehenskasse in Lapriach, Gcnos.sen-schait mit unbcschränklcr Haftung (Hranilnica in posoiilnica v Laporju, zadruga z nconiejenim iaiii-stvoiii), Sitz: Lapriach, Gen l 1.10; 4arlchcn>kassc in St. Marganten unter Pcltau. Ciennsscnschatt Ulli unbeschr.lnKicr Haftung (Hranilnica m posojilnica pri Sv .MarjcW nizi' Piula, /adruga z neomcjenim iamstxoin). Sit/.: »Si. .Margare imi unter Pcttau. Gen I l.?"); 5(1. Bäuerliche Spar- und Darlehenskasse m Polstrau, Qciiiisscnschatt mit uubcschriinkter Haftung (Kiiic«^ka Itraiiünica in po.solilnica v SredlScu oh r>rav|, za-ilruga i ueoinejenim jamstvom), Sitz: Polstrau, Gen I 14.i; .M. Darlehenskasse in Maxau, Cicnosscnscliait mit unbeschrankter Haftung (Posujilnica v Makolaii, /.a-druga L ueomejcnim jamstvom), Sitz; Ma.vau, Gen I I4fi; 53. tiaricliciiskasse in St. Leonhard t. d. W. B,. Ge-no.s.Kcnschaft mit unbc.schränktcr Haftung (Posoiilnita tiri Sv. Lcnartu v Slov. goricah, zadrusa / neomeienim ianistvom), Silz: St. Leonhard I. d. W. B., Gen I 147: J3. Spar- und l.iarichciiskas.sc für die Pfarre St. Loren-zen i. d. W, B., Genossenschaft mit unbcschränklcr H.iftung (Hranilnica In posojilnica za zupnljo Sv, Lovreuc v Slov. goricali, zadruga z neomeienim janistvom) Silz; St. Lorenzen i. d. W. B.. Oeii I 140; 54 Siiar- und Darkhcn.ikassc in GroU-Sonntag, (kiios-senschaft tnit unbeschränkter Haftung (Hranilnica in posoiilnica pri Vcliki Ncdelii. zadruga i neoinrienmi jaiustvoui) Sitz; Grofl-Sonntag. Gen I l.Sfl; 55 Spar- und Darlehenskasse in St. Fgidi t, d. W. B., Gcnossensc in AlltrlieüixL-n. (icno -'■enschaft mit iinbosi-liriinkter Haftung (llranilnKM m posoiilnica v S\eiin.iati. /Jidruga z ncomeicntni •>lvomk Sil/.; Micti.'ilo\/cn Nr. 1, tien II (i7 Volk.sspar- und iMrlflicnskasse in St. N kol.i b'i I riedau, Gcnossens'.hafi mit unbeschrankter Itui üh. (LIudska hranilnica in posoiilnica pri Sv. MiKt.i /u pri Orinniu, zadruga ' nrnniL-jcnim iam.--nonii, Sii/: St. Nikolai bei I ricdau. Gen II 6*^. Sp.ir- und r>arlr1irnskissc in Zelintt/ d. ni.n. Genossenschaft inil iinbescliränktfr Haftung lUrinil-iiica in posoiilnica >' Sclnici ob Tiravi, -Jidix^cü ■ neontcicnini mni'-ivoni). Sii/: Zrllnitz a. d. Draij, Gen II .)T: W. Spar- lind Hailclieiisk.'is.'-c in Hohcnmsuicti. senschalt mit uiihcsvhräiiktcr Hafiu"g Olraniluica tn posolilnici na Muti. zadru.ga z nroniejenini stvom), Sil.'; H<''h'.'nni.'iutcn. Gen 11 7.scii'>i.haft mit unbeschränkter Haftung (Okr.iina pnsoiilnici V Ormozu, zadruga z ncoinojcnim jamsivom*. Sit*; Fricdtiu. Gen II 44; 72. Bäuerliche Spar- und Fiarlchcnskasso in McrKnfJsHti. (iciiosscnscliafl mit unbcschränktrr Haiiun»; lKmoC:ka hl aniliiic.1 in posoiilnica na PtuisM gori, /adruga z ticitiiicjcniin janisivom), Sitz: Birgcustiii, Gen II 4h: 7.1. B.1ucrliche Spar- und F)arlcht;nska.->sc in St, Wolt-gang bei Polstrau, Gfnossensch.ifl mit unbcschrani<-ter Hafiung (Kmci'ka hranilnica in posoiilnica pri S\'. Bolfenku pri SredisJu. '/iidruiia / neoniejenim iamstvom), Silz: St. Wolfeang bei Polstrau. Gen II 47; 74. Spar- und Darlehenskasse in St. Andrä i, d. K.. Genossenschaft mit unbcschränklcr llaiiiing (Hranilnica in posojilnica v Sv. Andrn?u v Hnlo/ah. zadruga z ni:omeicnini .ianistvom). Sit?.: St. Andrä i. d, K., Gen II .M; 75, Spur- und Darlchonska.sse in Saurit-sch, Genosien-scliaft mit unbcscliriinkier llaftunr (Hranilnica in posolilnica v Zavr^n. /adruga / ncomeicnini i,ir;i-sivom). Sitz; S.iuritsch. Ucn 11 61; 7(< Gegenseitiger VorschuCverein in W indischfeisiri» ', Qcnossen.schaft mit beschränkter Hafiung (V/ajcmno in posoiiino druslvo z omcicium iamstvom v Slo-venski Bistrici). Sit/: Windischfeistrit/, Gen II b'i-77 Snar- nd I>arlchonskassc in Schleinitz bei Marburt:. Geno.ssciischnft mit nrbcscliränktcr H.Tftung (Hranilnica in posolilnica v Slivnici pri Mariboru. zadruiM ? neomeienim lamstvom), Sitz: Schleinii/ bei Marburg. Oen II 70: 7' n.iriclicnskasse für St. Nikolai und UniKcbung in I.iduid.ition. Genossenschaft mit unbescliränktcr lf.if-iimg (Posoiilnica za Sv. Miklavz in okolico v llkvi-daciii. zadruga z neomeienim iamstvom). Si»/; St. Nikolai. Gen F i»? (alt. Reg.). k Wfiliwnr*- iirnl tn^itirivt^nilprunn mtissen uriÄore Postbeziclier sofort dein ■511-Btändipen Po8tanit (nicht dem Verlag 1 melden. '»31arburger Z«ituug«» Verlagaabteilung. Seftc S »Martmfgcr Zdtan|r< 13. Petmur TM Niütimei 43 Amtliche Bekanntmachungen Der Cbef der Zivilverwaltung In d«r Uoifrtteitrmark Der Beauftragt« fiii' Ernährung und Landwirtschaft Trinkbranniweinautgab« an Schwar- und Schwaistarbeiter sow?« Lang- und Nachtarbelt^r Die Ausgabe von Trinkbranntwein an Schwer, und Schwerst^rbeiter, sowie Lang- und Nachtarbeiter erfolgt "n der Zeit vom 15. bi« 20. Februar 1943, gegen Abgabe des Stammabschnittes der Zusatz> und Zulagekarten der 1. Woche der 46. Zuteilungsperiode und etwaiger besonderer Ausweise der Ernähnin^'sämler. Der Trinkbranntwein ist bei demjenigen Klein Verteiler zu beziehen, bei welchem die Anmeldung zum Bezüge erfolgt ist. Um auch bei versäumter Voranmeldung den Trink, branntweinbezug zu ermöglichen, haben die Kleinverteilcr Zusatzrtiengen erhalten. Soweit diese Zusatzmengen nicht nusreichen können die Stammabschnitte auch bei den Er-reugerfirmen (Trinkbrannfweinbrennereien), welche eigene Verkaufsstellen unterhalten, eingelöst werden. 120,k I. A.: Lungershausen. Der "hef der Zivilverwaltung In der Unterstelermark Der Beauftragte für Sozialversicherung Bel