^m._______ Samstag, 17. Mai 1890. 109. Jahrgang. Aibllcher Zeitung. >°"MA n °"6plti«: Mit PostVersendung: ganzjährig fl, lb, halbjährig fl, 75N. Im Comptoirl lleiül <>!,c '' halbjährig fl, 5'5«>. Mr die Zustellung '»« Ha»« ganzjährig ft. l. - InsertwnsgebUr: F«, »in,rlll!c bis z« 4 Zeile» ^k. lr,. gröhere per Zeile «fr,: bei bfteren Wirberholungen per Zeile Ä lr. Die «Laibacher Zeitung» erscheint täglich mit «ulnahmc der Tonn- imb Feiertage, Die Ndmlniftrntion bsfinbet sich ?n?! ^^" eigenes Ansuchen erfolgten Versetzung viel^ .bleibenden Nuhestand. in Anerkennung seiner das N"' ^"len und stet« vorzüglichen Dienstleistung T^, ""kreuz des Leopold-Ordens mit Nachsicht der l auergnädigst zu verleihen geruht. «lll,^ l. und k. Apostolische Majestät haben mit AlckiM" Entschließung vom 27. April d. I. dem 3iai° . ^^ Metropolilan.Capitels in Zara Gregor Cl^^uvelleihen geruht. Tichlamll'icher Weil. Verhandlungen des Reichsrathes. H -- Wien, 15. Mai. ^lnittll ^^lildnetenhaus trat gestern erst um 4 Uhr hortete d ^"sammen. Z„ Beginn der Sitzung beant-Mlnh ^ " 2andcivertheidigungsminister Graf Welsers-ber I,,,. "^ Interpellation der Abgeordneten Dr. Prom-thaten d^^^"' betreffend die Äusdehnu"g der Wohl« ^be8 ? ^"litär-Witwen- und Waisen-Versorqungs« ^rig^' ^!"' bass die Regierung bereits im Herbste ^l"l,ch Jahres einen Gesehentwllrf accfptiert habe, s ^llsta^? ^^ktz auf die Ungehörigen der zur Zeit !?"de "klommens dieses Gesetzes schon im Ruhe-°ieser lz^srnen Militärs ausgedehnt würde, und ^ beb f"^ ^^ Zustimmung der ungarischen Regie- Vorlage zur Verfassung«. mäßigen Behandlung empfohlen wurde. Da die Zu« stimmung zu der auch insbesondere seitens aller militärischen Ressortstellen eindringlich befürworteten Vor-läge bis nun nicht vorliege, könne die Regierung eine bestimmte Zusage diesbezüglich nicht aussprechen, sie halte aber an dem ernsten Wunsche und an der Hofs. nung fest, die gedachte Vorlage je eher der Gesetz, gebung zuführen zu können. Zunächst gelangten die vom Herrenhause vorge« nommenen Aenderungen an dem Beschlusse des Abgeordnetenhauses, betreffend die Abänderung des Ge« bäudesteuergesetzes. zur Verhandlung. Das Herrenhaus ist nämlich dem Beschlusse des Abgeordnetenhauses, die Hauszinssteuer von 26'/, Procent auf 24 Procent zu ermäßigen, nicht beigetreten. Der Steuerausschuss empfiehlt, dem Beschlusse des Herrenhauses beizutreten, während die Abgeordneten Dr. Keil. Dr. W-eber und Dr. Kronawetter dafür eintraten, dass das Abgeord« netenhails bei der nrsprüngllchen Fassung d^s Gesetzes beharre. Regierungsvertreter hofrath Dr. Ritter von Böhm bemerkte, dass durch den Beschluss des Herren« Hauses sich für den Staat ein Ausfall von 4 bis 500.000 fl. ergeben werde; im Falle der Annahme des Antrages Keil würde sich dieser Ausfall noch um 1.870.000 fl. erhöhen; er müsse im Namen der Re. qierung die Erklärung abgeben, dass sie nicht in der Lage sei, zu einem so bedeutenden Ausfalle ihre Zu« stimmnng zu geben, und er bittet daher im Interesse der Sache, dem Beschlusse des Herrenhauses zuzuftim« men. Bei der Abstimmung wurde der Antrag Keil mit 146 gegen 101 Stimme abgelehnt und sodann der Beschluss des Herrenhauses mit großer Majorität genehmigt. Hierauf erfolgte die Berathung des Gesetzes, be-treffend den Abschluss eines Uebereinkommeiis mit der ! Landesvi rtretung von Oalizien behufs Regelung der Verhältnisse des Staates zu den galizischen Gmndent« lastungsfonds. Da« mit Oalizien abgeschlossene Ueber» einkommen, dessen Annahme von der Ausschussmehrhett empfohlen wird. bestimmt im wesentlichen Folgendes: Die vom Staate den galizischen Grundenllastungbfonds gegebenen Vorschüsse im Betrage von 9'/, Millionen nnd die unter Vorbehalt des Rückzahlungsanspruches bis Ende 1682 geleisteten unverzinslichen Beiträge von 66'/, Millionen werden im Gesammtbetrage von 75 Millionen abgeschrieben. Von 1883 bis 1687 wird statt des mit Allerhöchster Einschließung vom Jahre 1857 gewährten unverzinslichen Staatsbetrages von 2 625 Millionen eine nicht rückzahlbare Subvention von 2-1 Millionen und ein rückzahlbarer unverzinslicher Vorschuss von 0.325 Millionen bewilligt. Der Rest des Grundentlastungserfoldernisses ist von dem Lande durch Umlagen zu tragen. Die Vorschüsse sind nach Amortisierung der Grundentlastunqs-Obligatwnen von 1889 an binnen drei Jahren zurückzuzahlen. Dem Antrage der Mehrheit des Budgelautschusses steht das von zehn der vereinigten Linken ungehörigen Mitgliedern angemeldete Minoritätsootum entgegen, welches in Erwägung, dass der galizische Landtag erklärte, das« er keine Verpflichtung des Landes zur Rückerstattung-der vom Staatsschatze entrichteten Beiträge und Vorschüsse anerkenne und dass seiner Ansicht nach der Staatsschatz bei Entrichtung der Beiträge und Vorschüsse nur seine Verpflichtung erfüllt habe. beantragt, in die Berathung der Regierungsvorlage dermalen nicht einzugehen und die Regierung aufzufordern, die Entschei-dung deS Reichsgerichtes über die Rechtsfrage der Ver» pflichtung des Landes Galizien zur Rückerstattung der demselben gewährten unverzinslichen Beiträge und Vorschüsse herbeizuführen. Die Details der Debatte haben für ein nicht ga-lizisches Publicum kaum besonderes Interesse. Abgeord. neter Hofrath Beer vertrat die von der Linken vorge-schlagen? halbe Maßregel auch nur mit halbem Her» zen. Den Kern der Sache trafen die Ausführungen des Ministers Zaleski, dass es sich heute gar nicht um eine unfruchtbare Entscheidung zwischen dem Staate und dem Lande Galizien, sondern um einen billigen Vergleich handle, der da« fernere Processleren überflüssig macht, und er war in der Lage. aus die Uebereinstimmung ws jetzt angestrebten Arrangements mit jenem dcs Vach'schen, des ersten und zweiten Gürgerministeriums hinzuweisen. Man kann in der That Herrn v. Duna-jewski keinen Vorwurf daraus machn,, dass er den Streit gerade so aus der Welt schassen will, wie Herbst, Vrestl und Giskra. Den Standpunkt des Polenclubs vertraten die Abgeordneten Iaworski und Gniewosz, für die Anschauungen der Linken traten die Abgeord» neten Magg und Derschatla ein, — Sodann wurde die Berathung abgebrochen und die Sitzung um 1 Uhr nachts geschlossen. In ber heute stattgehabten Sitzung des Abgeordnetenhauses erwiderte Iustizminister Graf Schönborn auf die Interpellation Engels, dass ein czechisch ans-genommenes Protokoll in deutscher Sprache abgefasst wurde, er werde einen allfä'lligen incorrecten Vorgang Jeuilleton. All Heil! !'"e Kr«' ?,^ alles probieren, sagte Hans und spickte """ei, ^ "'b s" bin ich unter die Radfahrer ge-Ü^t j« 7'ge,,tlich war es nicht ganz so. aber das 3 heil "3^ die Hauptsache ist.'ich bin Radfahrer. 3"dew ^° 'antet nämlich unser Radfahrergrnh, M heil!^"^ °lso zunächst achtungsvollst vorstelle. 'M ^,Der Gsuß hat sich schon so Geltung ver-'W"t ^ ba« «Glück auf!, der Bergleute oder das . Die a> der ^mner. ^ bed.V^le mit den Radfahrern hat jedenfalls ^ "öa^s ^" Schattenseiten. Ich rede nicht von ,7°ht lllizf.?.!'' den wahrscheinlichen, den ganz gewiss ^ dar,«. . '"den Stürzen, die sind selbstverständlich l" Aetrack 3"""" s" auch nicht oder nur sehr wenig ?' Und >>>' ^" ""lssen in den Kanf genommen wer-, k band ^" ^ vor ihnen schreckt, der muss eben !°''t Pfe^ °" dem Zweirad lassen; der wird auch pslegen. "este,ge„ dürsen und keinerlei Leibesübung s Plan » gliche V.'" ja verschiedener Ansicht sein über die Mr is. ^ethätigung der Kürperkräfte. Wer mcht Lerere ^ bleibe ruhig davon - das ist das ??' 5°s ein* N'sWe ist es, und ich halte es dam.t ' lch bal " an geistiger nnd körperlicher Kraft 3'U UM Entwicklung zn bringen. Ohne Fähr- l'^l UM" dabei freilich nicht ab. das .st mm 'W anders, und auch das ist gut. Es schadet niemandem etwas, ab und zu einmal auch einer Ge. fahr ins Auge zu blicken uub in ihrem Nngesichte seine seelische und körperliche Kraft zu erproben und zu stählen. Alle ängstliche, vorsorgliche Philosophie nützt da nichts. Die Gefahr stellt sich doch einmal jedem gegenüber, und da ist es doch besser, wenn man ihr als wehr- und waffenfähiger Mann die Zähne weisen kann. als wem, man sich" hilflos überrumpeln und niederrennen lassen muss. Freilich wird auch meine Philosophie die tiefe Weisheit des Satzes nicht umstoßen, dass der ganz gewiss nie von einem Zweirade herunterfallen wird. der sich nie auf eines hinaufseht. Also wäre es besser, nicht radzufahren — nein, es ist nicht besser, denn — u. s. w. so wie oben. Wir können uns im schönsten eirculu» viliosus bewegen, so lange es nur immer gefällig ist. Mit den Schattenseiten meinte ich vorläufig etwas anderes. Fährt so ein Nadfahrer auf seinem beschwingten Stahlrad in Gottes schöne Welt hinaus, so passiert er unfehlbar zahlreiche Gruppen von Gassenjungen. Es ist eine alte Erfahrung, dass diese herdenweise am besten gedeihen. Das gibt nun jedesmal ein großes Halloh! Die Herren Gassenjungen freuen sich über den ihnen sympathischen Anblick — sie möchten ja die Geschichte für ihr Leben gern selber probieren. Nun laufen sie mit wahrhaft indianischem Freudengeheul dem Radfahrer nach. der keineswegs sehr erbaut ist. sich so zum Mitlelpuukt äußerst geräuschvoller Ova-lionen auf der Straße gemacht zu sehen. Es bleibt aber nicht bei den Ovationen. Die rechte Gassenjungennatur muss sich überschlagen, und „aturgemäß schlagen dann die Ovationen in Insulten um. Warum? Es gibt keinen ersichtlichen Grund dafür. Sie versuchen dem wehrlos auf seiner Maschine sitzen« den Radfahrer höhnend an der Seite zu bleiben; ihr Laufschritt gibt aber natürlich nichts aus, wenn der Radfahrer die Pace leicht verschärft. Da das Mitlaufen nun durchaus nicht geht, muss man versuchen, ob dem Radfahrer nicht mit Steinwürfen beizukommen ist. Warum man das muss, das hat auch noch kein Mensch ergründet — genug, man muss. Dann gibt es auch Hunde, denen der sonderbare Reiter durchaus nicht ge-fallen will und die sich zu gerne einen Fetzen von der Dresshose herunterschnappen mochten, und endlich findet sich gar irgend ein Kutscher von einem schweren Fuhr« werk, der — unerforschlich, aus welcher Seelenregung heraus — nur gleich so mit der Peitsche hinüberwippt aus den arglos hinschwebenden Radfahrer. Dann muss sichs freilich zeigen, wer von beiden einen besseren Record im Schimpfen aufbringt oder wer gegebenen Falles auch besser breinschlägt. All das gehört nun allerdings nicht zu den An» nehmlichleiten, und dennoch hat es einen ganz merk« würdigen Reiz. sich so ganz durch eigene Kraft durch die schöne Gotteswelt zu dirigieren. Das kann man freilich zu Fuße auch. aber es ist doch nicht dasselbe. Im übrigen kommt alles auf die Passion an. Der richtige Tourist wird eine gauze Menge von Gründen anführen, um feinen fpeciellen Sport über den drs Rad» fahrens zu stellen, aber Liebhabereien gegenüber wird man mit Gründen und Argumenten nicht leicht aufkommen. Das ist einmal sicher, dass es, abgesehen von der Eisenbahn, lein Mittel gibt, lange Wegstrecken so rasch zu bewältigen, wie mit dem Zweirade. Laibacher Zeitung Nr. 112. 921 17. Mai 1890. beheben. Das Haus setzte dann die Debatte über die galizische Grundentlastungsvorlage fort. Abg. Lienbacher hob hervor, das« er schon 1883 als Minoritätsreferent Uebergang zur Tagesordnung beantragte. Warum wolle Galizien nicht an das Reichsgericht gehen? Die Herren fürchten mit gutem Grunde, dass sie sachfällig würden. Würde Galizien sachsällig, dann könnte das Reich Bil« liglett walten lassen und Nachlässe bewilligen. Der Redner erklärte, das Gesetz spreche klar für die Schuld Galiziens. Hätte man Galizien ein Geschenk machen wollen, so wäre nicht von einem unverzinslichen Bei trage die Rede. Hatte es sich um ein Geschenk gehan« delt, warum hebt das Land Umlagen für die Grund« entlastunqsschuld ein? Schon 1874 beschloss das hau« über Antrag Brestels. die Verbindlich?'it Galiziens nöthigenfalls durch das Reichsgericht festzustellen. Abgeordneter Madeyiki besprach die Rechtsfrage im Sinne dieser Vorlage und warf der Linken Partei« leidenschast vor. Nachdem noch Beer und Zeithammer als Berichterstatter gesprochen, erfolgten die namentlichen Abstimmungen. Der Minoritälsantrag (Entscheidung des Reichsgerichtes) wurde mit 158 gegen 139 Stim« men abgelehnt, hierauf da« Eing hen in die Spec»al> debatte mit 150 gegen 139 Stimmen beschlossen. Die Majorität bestand aus den Stimmen der Polen, Alt« czechen, Iungczechen, des Hohenwartclubs und des Trento-Clubs. Mit der Linken stimmten der Eoronini-club, die Demokraten und Antisemiten, ferner Lien> bacher, Zallinger und Oberndorfer (letzterer trat aus dem Centrumclub aus), der ganze Centrumclub, ferner die Tiroler, die Vorarlberger Clericalen ausge« nommen. Kathrein. Weihsteiner. Schneeburq und Sternbach verließen vor der Abstimmung den Saal. Hierauf begann die Specialdebatte. In der Specialdebatte sprachen die Abgeordneten Türk. Trojan, Dr. Herold, welcher gegen Derschatta polemisierte, und Kronawetter. Nachdem noch Sections« chef Niebauer gesprochen, wurde das Gesetz in zweiter Lesung angenommen und die Resolution, betreffend den Nbichluss eines ähnlichen Uebereinlommens mit der Bukowina, genehmigt. — Die nächste Sitzung findet morgen statt. Zur Situation. Die Verathungen beider Häuser des Reichsrathes gehen ihrem Abschlüsse entgegen. Heute schon werden die Pforten des Parlamentes sich schließen, um erst im Spätherbst wieder geöffnet zu werden. Es ist ein denk« Würdiger und an praktischen Erfolgen reicher Sessions-Abschnitt, den wir diesmal hinter uns haben. Die Erwartung, dass der zwischen den Vertretern beider Volksstämme in Böhmen vereinbarte Ausgleich seine Rückwirkung auf die Debatten und Verhandlungen des Abgeordnetenhauses äußern werde, ist in vollem Maße in Erfüllung gegangen, denn nicht bloß, dass die leiden« schaftlichen Angriffe und heftigen nationalen Zänkereien einer ruhigen, streng sachlichen Discussion gewichen sind, hat auch der Schluss des Sessions'Abschnittes einen neuen erhebenden Beweis versöhnlicher Gesinnung zwischen Czechen und Deutschböhmen gebracht. Nach achtjähriger Abstinenz wird nämlich der intelligente und steuerkräftige deutsch« böhmische Stamm wieder in der Delegation vertreten und damit die letzte Lücke ausgefüllt sein, welche bisher in unseren parlamentarischen Körperschaften klaffte. Der vom czechischen Club den deutschen Landsleuten in versöhn« ichem Geiste angebotene Comftromiss für die Delegationswahlen ist von letzteren bereitwilligst und in entgegenkommendem Sinne angenommen worden, und so werden denn nach langer Zeit wieder einmal die Vertreter beider Stämme dort einträchtig zusammenwirken, wo über die höchsten Interessen des Gesammtreiches entschieden wird. Aber auch in sachlicher Hinsicht war der ablaufende Sefsionsabschnitt ein fruchtbarer und ergebnisreicher, da sehr viele, für weite Kreise der Bevölkerung höchst wichtige Gesehentwürfe ihre Erledigung gefunden haben. Wir hkben in dieser Richtung zunächst hervor: das Gesetz, betreffend die Wiener Linienverzehrungssteuer, durch welches für Wien eine neue Arra wirtschaftlicher Blüte eröffnet wird; die Gebäudesteuer-Novelle, durch welche einer zahlreichen Classe von Steuerträgern wesentliche Ei-leichte» rungen geboten werden; die Reform der Personentarife auf den Eisenbahnen, welche das Reisen auf den Eisenbahnen namhaft verwohlfeilt und den Verkehr erlelchlert; das Markenschutz« und das Warrantgesch, durch welche den Wünschen der kaufmännischen und gewerblichen Kreise in ausgiebiger Weise Rechnung getragen wird; das be« reits in Kraft getretene Gesetz, betreffend die Regelung der äußeren Rechtsverhältnisse der israelitischen Religions» a/nossenschaft, welches schon unleidlich gewordenen Ver« Hältnissen und zahlreichen Streitigkeiten ein Ende macht; das Gesetz, betreffend die Staatsunterstühung für die vom Nothstande bedrohten Gegenden in Böhmen, Krain, Görz und Gradiska; die Gesetze, betreffend den Bau mehrerer wichtiger Localbahnen, wie der Unterlrainer Bahnen, der Linien Fürstenfeld-Hartberg, Schrambach-Kernhof u. s. w.; das Gesetz, betreffend die Reform der Handelsstatistik; das Gesetz, betreffend die Regelung der Verhältnisse der Supplrnten, die Gebürenbefreiung für die Karstaufforstung, die Begünstigungen für die Landesbank von Böhmen und für das steiermärkische Landes - Eisenbahnanlehen, die Steuerfreiheit für im Inlande erbaute Schiffe, die Erleichterungen des Legalisierungszwanges für geringfügige Grundbuchssachen; das Gesetz, betreffend den Verkehr mit geaichten Fässern zwischen den beiden Reichshälften, und eine ganze Reihe ähnlicher Angelegenheiten mehr oder minder wichtiger Natur. Es ist somit sicherlich nicht zu viel gesagt, wenn man behauptet, die diesjährige Wintersession des Reichsrathes sei trotz ihrer verhältnismäßigen Kürze eine in jeder Beziehung fruchtbare und für das Voltswohl er« spriehliche gewesen. Politische Ueberficht. (Vom Ausgleich.) Von altczechischer Seite wird gemeldet, dass von den Ausgleichsvorlagen, welche dem bevorstehenden Landtage unterbreitet werden, beim Landesausschusse bereits vorbereitet seien der Gesetzentwurf, betreffend die Sprachenfrage bei den autonomen Behörden, dann die Vorlagen, betreffend die Theilung des Landesculturrathes und des Landes-schlilrathes. Zweifelhaft sei es, ob es im Landtage zur Verhandlung der provisorischen Wahlordnung für den Großgrundbesitz und der Curienorgamsation kommen werde. (Einheitliche Ei »Hebung der Bierauflagen.) Der österreichische Brauerbund hat be> kanntlich in einer an den Reichsrath gerichteten Pe» tition unter eingehender Darstellung der die Brauerei-Industrie, beziehungsweise dcn Äiechcmdel schädigenden Unzukömmlichkeiten, welche die derzeit bestehende A< gleichförmigkeit der Einhebungs Modalitäten der Landes-und communalen Bierauflage im Gefolge bat,/! wirksame gesetzliche Abhilfe in dieser Beziehung bel ^ Legislative in Anspruch genommen. Infolge del vo Reichsrathe beschlossenen Resolution, wornach diese 4, tition an die Regierung geleitet wurde, hat nunnu^ das Ministerium ' des Innern sämmtliche Landesstel" aufgefordert, die in der erwähnten Petition zur Splv gebrachten Unzukömmlichkeiten, insoweit dieselben w e, zelnen Klonländern sich fühlbar machen, gleichwie o eventuell diesbezüglich zu ergreifenden AbhilfsmaMie in Erwägung zu ziehen uud Aeußerungen hieriibcl z erstatten. (Deutscher Sprachunterricht in «r« kau.) Der zur Iuipicierung der autonomen und giernngsämter in K,akau weilende Statthalter «> Badeui b suchte die dortigen Mittelschulen u»d "a^ ein besonderes Allgenmerk auf den Unterricht der o schen Spmche. ^ (Gemeindewahl in Görz.) Ve, d,n ^° munalwihlen des zweiten Wahltörpers in Görz ' "c die deutsch österreichische Partei. Landeshauptmann w Coronini wurde mit 504. Hallptnilmn Ia^obi m>t ' Landesgerichtörath Audau mit 306. Oy>m'asialPsoM B»lot mit 317 von 504 abgegebenen Stimmen 8 wählt. M (Neuer C a v a l l e r i e«C a r a b i n e r.) " das «Armeeblatt» erfährt, fand Samstag den ^ eine Sitzung unter Voisitz Sr. Excellenz des V Reichs Kriegsministers statt, in welcher das neue ^ biner-Modell des Herrn Oberinqenieurs Man""" vorgelegt uud einstimmig zur Annahme emps ^ wurde. , ^h) (Galizi scher Gründen tlastungss^ Wie man uus aus Wien telegraphiert, hat das n ^ ordnetenhaus gestern deu Gesetzentwurf, betr^, sten Linken auf Modification des Incolats-Orseh" ^., rathen werde, da er auch den Schein vermeiden ^ als ob die Regierung einer Discussion ausweiche!'' ^. Dies präjudiciere keineswegs einer Annahme "^ he lehnung des Entwurfes. Der Incolatsantrag einem Allsschusse zugewiesen. » ^ (Im deutschen Reichstage) 9^ " gestern den ersten heißen Redetag in der neuen ^ ^ Gegenstand der Debatte war die Heeresvorlaqe. ^^ einer kurzen Einleitung durch den Kriegsminister ^ du Vernois. welcher erklärte, die näheren Gllln^ Heeresvermehrung nur vor einer Commission "«^el zu können, kamen als besonders bemerkenswerte ^ pro und conlra Feldmarschall Moltke, R'ch " ^ Windthorst zum Worte, wobei der KriesMlN'st" ^ delholt mit der Widerlegung einzugreifen "",^s war. Aus der die Vorlage empfehlenden Rede ^" ^. sind dessen Bemerkungen, dass es nicht d»e u^ü-Regierungen, sondern nur die in den Vö^n ^,d den Elemente sind. welche den Frieden bedroh ^„ Kriege herbeiführen, dass. wenn der Krieg au» ^ sollte, dessen Dauer und Schwere unabsehbar jeie,, ^, trotz der Friedensliebe der ^evölkerung '". ^ ^„tsch^ dern. nicht sie, sondern die Partei, nur tue M' dimg haben, und schließlich, dass Es ist ganz erstaunlich, zu verfolgen, wie sehr das Pferd in seiner Leistungsfähigkeit hinter der eines halbwegs trainierten Menschen zurückbleibt. Wenn man einem Pferde Leistungen zumuthen wollte, wie sie Rad« fahrer oft zu ihrem Vergnügen vollführen, so würden sich alle Thierschuhoereine ins Mittel legen. Thatsäch« lich könnten die Pferde sich da in gar keine Concur« renz eiulassen. Sie würden auf dem Wege halb oder ganz todt zusammensinken, wo der Radfahrer noch ganz frisch und munter an die Bewältigung von noch ein paar Dutzend Kilometern denkt. Dem Laien mögen derlei Dinge auf den ersten Anblick unglaublich erscheinen, aber Ziffern und Thatsachen beweisen. Jeder Radfahr-Cluv zählt Mitglieder in seiner Mitte, die eine Tagesleistung von 300 Kilometern aufzuweisen in der Lage sind. Darin wird man noch nichts Exorbitantes sehen, wenn man berücksichtigt, dass der beste continentale Record einer Tagesleistung 400 Kilometer beträgt. Tiefer Record ist von dem czechischen Nadführer Kohout unter entsprechender Ueberwachung erzielt worden. Um ihn zu erreichen, fuhr er auf der Landstraße so lange von Dresden nach Leipzig und von Leipzig nach Dres> den hin und her. bis er die sich gestellte Aufgabe, in« neihalb 24 Stunde« 400 Kilometer hinter sich zu bringen, gelöst hatte. M»m versuche es einmal mit einem Pferde, »nd mit dem besten. 400 Kilometer, also mehr als 50 deutsche Meilen in einem Tage zurückzulegen — die Sache ist einfach undenkbar. Noch erstaunlicher ist der ducch den Prüf ssional«Radfahrer Charles Hill geschaffene englisch? Straßenrecord für 24 Stunden, der nun gar 471 4 Kilometer ausweist. Wa« d,e menschliche Natur auszuhalten vermag. das beweisen die in England und Amerika alljährlich wiederkehrenden Sechs»Tage«Rennen, Diese Matches werden gewöhnlich in einer großen Halle im Beisein vieler Zeugen und einer scharf controlierenden Ueber« wachungscommission ausgetragen. Der Kampf dauert ununterbrochen genau 6 Tage. Die Concurreuten lön< nen während dieser Heit gehen oder laufen, sitzen oder schlafen, essen und trinken, wie sie wollen. Sieger ist der, der in diesen 6 Tagen die meisten der haarscharf gemessenen Runden absolviert hat. In der Regel haben bisher bei solchen Concurrenzen die Theilnehmer über 500 englische Meilen hinter sich gebracht, der Cham» pion George Hazael 600 Meilen und sein späterer Ueberwinder Patrick I. Fitzgerald sogar 610 Meilen. Dieser hat damit also iu 6 Tagen zu Fuße eine Streck,' zurückgelegt, so groß wie die ganze Breite der österl.« ungarischen Monarchie von Salzburg bis C^ernowitz. Was Menschenhände imstande sind — aber auch Menschenfüfte! Noch Erstaunlicheres leistete der Engländer Gale im Frühjahre 1878. Er gieng 4000 Viertelmeilen (englisch) in 4000 aufeinanderfolgenden Zeilabschnitten von je zehn Münite,,. Das qreuzt nicht mehr an die Verrückte it, das he ßt schu» mitte» drin in 'Hr. aber es zeugt für dir kolossale Widerstands traft dr« menschlich n Körper«. Nlchzu achtund^wanzig Tage lanq hat der Maun sein Bedürfnis nach R»he. Schlaf. Essen u. s. w. immer iu de» wenigen Mluuten befriedigen muffen, die er je emer Zeiteinheit uon zehn Minuten, in welcher er über vierhundert Meter zu laufen batte. abzwicken konnte. Nach solchen Leistungen erscheint d r Radfahrer mit seinen vierhundert Kilometern im Taae nock ziem» lich harmlos. Es sollte nur gezeigt weroen, » , ^ der Mensch au Ausdauer dem Pferde und woyl , ^ Thiere überlegen ist; und es ist keil, Zweifel, ^ dieser scheinbar reiu physischen Ueberlegenye'i .^„ zeitig auch ein geistiger Triumph sich allsdrUK^^^ jede hervorragende sportliche Leistung eines ^.^ g<-sei sie nun üerminftig oder nicht, erfordert ^elis" waltigen Aufwand von Euerg,e und zähster .^ her kraft. Dadurch und nur dadurch allem '" . der Menfch befähigt, trotz seiuer im Verhält«'^ h>1 des Pfcrdes inferioren Kraft nach jeder "i^^filh^' ganz erheblich bedeutendere Leistungen zu als dieses. ... qeiM Wie wichtig bei jeder Kraftäüßeruna o«» ^ z>i Element ist. dafür fpricht ja die Thatsache. ^ den wesentlichsten Vorzügen eines VollvlutPse ^l das gehört, dass rs «Herz. habe, und e2 9 ^^ ordentlich schnelle Pferde, deren Wert "" ;,, M ganz erheblich beeinträchtigt wird, dass 1" ^ yi zum Kämpfen haben, das lmll sagen, oa .^„„o wilde, verzweifelte Energie nicht auf,^'br"'^ .^^ »^ si»d. die dazu gehört, um beim E"dtcmlp?e ^,h i se, es das Lehte, a.,s sich Hela>'ezllm'l1>"^ ^ch ' die Abstammung noch so wruchm, dcr " ^ i" tadellos, die Reunfähigkeit noch so ln»^^^^ da« moralische Element fehlt, ist aus y Leistn, gen nicht zu zählen. . Wd^ß, W>e »un eiu ordentlich trainierter ,^^m jedes, selbst das beste Pierd an A"^"'" ^rd'H. so üb'rt.ifst er es auch ^. wieder auf d>e größere Ausdauer ä"'"^^ e"^ Nlben der kelleren Lunae tünrt auch °" vmlmcher «eilmm Nr. ll2. 922 17. Mai 1»9l). Ms ,m Osten und Westen trotz ihrer andauernden blichen Versicherungen ihre knegerischm Vorberei' ">'gen unausgesetzt fortsetzen, die hervorragendsten auch "ausländischen Beachtung sich aufzwingenden Mo< ^"e Abg. Richte bekämpft die Vorlage. Windthorst Ül das Schwergewicht seiner von dem Antrage auf c»« l! 6 der Vorlage an eine besondere Commission ^«gchenden AuKfilhrung.'n in die Nothwendigkeit einer ^labjehlmg der Dienstzeit, worauf der Kriegsminister ^ "'chlige Erklärung abgab, dass die Regierung be- !>,w ^" weiteren Entwicklung der Organisation in d I'.^kntwurf einzubringen beabsichtige, wogegen t>m f» ^knstzeitsrage keiur Concessionen gemacht wer- l>!« (^"Manien als Salzquelle für Ser- en.) Die «Agencede Belgrad.» meldet: Da die mamschr Salzrrgie nachträglich ein neues günstiges er Ueoot des Inhaltes machte, dass sie Salz durchaus n ck w "llla'.t z»l deni gleicheu Preise wie die unga- s<<^ ^'^e liefere, wurde mit Rücksicht auf den Um- ^'^dass die serbische Bevölkerung an das rumäni- '^f.' ^ ^wöhnt sei. die Lieferung des Salzbedarfcs lmens der rumäuischen Regie übertragen. A,°^'lr Arbeiterfrage in Frankreich.) ei»f>, w r'6 ""d gemeldet: Minister Constans bereitet ci„' ^^helitwurf vor. welcher den Arbeitern nach drr y,?'ss''" A"zal)l der Arbeitsjahre oder im Falle ^ » ""lWglichkeit Pensionen sichert. Ueberdies ^^.den Arbeitern erlaubt, bei Gesellschaften fiir ^ ^l,eit,ge Unterstützung und anderen analogen Ver-lzz„',,k"kn der Staat Subventionen bewilligen würde. "^ngcn z„ leisten. ie «.' '"'ul "it der Erwägung von Maßregeln, durch "'iatiui k '" bedenklicher Weise zunehmende Colo-°>ch.rs< Chinesen in den russischen Brsitzuna.cn im Z,, .'"' "s'" Zwecke wird gegenwärtig im Schoße des A'tt "'"ms des Innern und des Domänrnministeriums ^tion? vollständiges System der russischen Coloni» ,>ic<^,".ö Kriegsgericht im Processe Pa-sicl) s^ """ heute eine formelle Sitzuug halten und dr„ m^'". wahrscheinlich bis Montag vertagen, nm ^l>,mts'3"0'a/"' Z.-it zur Vorbereitung zu lassen, ^"ica l,^ ^"clellagte haben nunmehr Vertheidiger; " Mbst hat deren zwei. ^«ttiss^ portugiesische Kammer) hat die ^ ^'l' - ^ ^"liegende» Al'trages auf Anrrkcnnnng ^N'iiü ^'^'ischri, Negiern na von Brasilien alb unzcit-^.^Helchnt. ^ Tagesneuigleiten. 'Note f', ^.iestiit der Kaiser haben, wie der ^ctio,,'v" Arol "l'd Vorarlberg» meldet, der Di-^nstllll^ , ,.^'"dcrasyls '" Mori zur Erweiterung des "asela.a des „„^ der Kirchenvel waltung von z» spend»," ^"schaffung von Kirchengeräthen je 100 sl. "' geruht. Vlif^ (Der amerikanische Silberschah.) "Nd aus in ""l einer unzweifelhafte,, Autorität gestützt Tchav ' ?l"nd unwiderleglicher Beweise hat der Bunde«. ^°"»ä i.'" ^"sh'nnllin dem Repräsentantcnhause des Silber« ...ss" Nothwendigkeit klar gemacht, das alte ^.000 zögerung, welche in der legislativen Erledigung der Regierungsvorlage, betreffend die Maximaltarife beim Per« sonenverlehr auf ben Eisenbahnen, eingetreten ist, bringt es mit sich. dass der neue Pcrsonentarif auf den bster« reichischen Staalsbahnen zu dem in Aussicht genommenen Termine, I. Juni d. I., nicht zur Einführung gelangen kann, trotzdem die bezüglichen Vorarbeiten schon so lveit gediehen sind, dass der Stand derselben die Einführung des neuen Tarifes am 1. Juni gestatten würbe. In dem Gesetze vom Jahre 1877, welch,s durch die erwähnte Regierungsvorlage eine partielle Abänderung erfahren soll, ist nämlich die Bestimmung enthalten, dass neue Tarife vierzehn Tage bor ihrer Einführung publicist werden müssen. Die Regierungsvorlage gelangt erst heute im Abgeordnelenhaufe zur Verhandlung, hat sodann das Herrenhaus zu passieren, worauf dieselbe zur Allerhöchsten Sanction unterbreitet werden muss und dann erst im Reichsgesehblatle publiriert werden kann. Letzteres dürste aber kaum vor der letzten Woche des laufenden Monates möglich sein. Der neue Tarif wird so« nach jedenfalls nach dem 1. Juni zur Einführung ye» langen, und dürfte man als Einsührungstermi» einen kalendarischen Abschnitt, vielleicht den 15. Juni oder Ilen Juli, wähle». Was die Prioalbahnen anbelangt, so unter» liegt es keinem Zweifel, dass dieselben, so weit sie durch )en Reformtarif concurrenciert erscheinen, die betreffenden 3oucurrcnztarise ausnehmen werden, und sind seitcn« der Verwaltungen die bezüglichen Studien zum größlrn Theile abgeschlossen. — (Einbruchs diebstahl.) In der Nacht ?om 12. auf den 13. d, M. wurde beim Schlosse Thurn ,m Hart ein Einbruchsbiebstahl verübt, und zwar in dem neben dem Schlosse des Grasen Erwm Nuers» " Bem tt b'e Entscheidung herbei. Es darf nur bei ?"e all..'',"''ll der beiderset'igeu Geschwindigkeit nicht Ueber ,„ ^ Distanz in Anschlag gebracht werden. >ni 3 ^ fische Meile ist ein Vollblutpferd von ^. ""ofahrer allerdings unmöglich zu fchlagen. Me,, /"uss der Traber schon einer außerordentlich Mam k - ""gelKen, der auch über diese kurze ^bfablp ' . "»em Weltkampf mit einem tüchtigen '"lht ^ diesem seine Eisen zeigen soll. Es wäre «.'e da«; ^ sämmtliche Traber namentlich anzuführen, .^"sse ap5!'t""de wären. Es sind das die zur 2 30er Me O?s"!'drn Traber, also solche, welche die eng. s ^ das,. ! '" ä""i Minuten und dreißig Secuude« "b sch„ c h'"l" sich zu briugen vermögen. Das M U'',,'ehr kostbare Pferde, über deren Namen "cea^ 7'l'e'welhältnisft diesseits und jeuseits des Naa >.-"/""" A"ch geführt wird. 'helle,, >, f^ Leistung besagen will, mag daraus "aar„'n. '6 es bisher keinen einzigen in Oesterreich' ^ihl ^/Mnen Traber gibt, der in diese Classe ein-!",cht .„ ^" künute. Auch den Unterschied darf man !m einrz V «"schlagen, der zwischen der Schollig, »e h"s< Habers und eines Rennpferdes über d,e Q^rds i V VW zwischen den beiderseitigen besten ^""dei, ^' t'^t "och nicht einmal fünfundzwauzlg >hes w 2' ""d es ist auf der R.,mbahu fchon "'Hl sch^V/"nm iibcr die Meile gelaufen worden, r,, He.,., "ls der beste Traberrecord. . Vrn w "m, also auch der Radfahrer unt den "le. i??5" nicht concurrieren kaun über eme ' ""oert sich doch die Sache sofort, w,e der Curs writer geht. wenn alfo das Rennen über zehn. zwauzig oder fünfundzwanzig Meilen führt. Da wird der Radfahrer auch das beste Rennpferd einfach v r. lieren. Den Leistnngen der Radfahrer gegenüber muss die «Rossnatur» arg iu Misscredit gerathen. So em Rennpferd mufs mit peinlicher Schoimng behandelt uud uach einem Rennen manchmal tage-, oft wochenlang frisch gehalten werden zu einem neuen Engagement, während Radfahrer von Classe an einem Nachmittag auch in vier Rennen siegreich zu landen imstande sind, und darunter einzelne Rennen über Distanzen, wie sie einem Pfrrde nie und nimmer zugemuthet werden. , Nach all dem ist es nun nicht zum Verwundern, wenn unsere Jugend sich immer mehr und mehr er. wärmt für den neueu Sport. Allerdiugs haben so manche Aerzte aus ihrer stillen St»oierstube heraus, ohne sich vorher mit der Sache vertraut gemacht z,l haben, theoretische Bedenken erhoben und Warnungen erlassen. Ihnen gegenüber erheben sich tausend jugeud-frische Gestalten als lbenso viele kraftstrotzende Beweis.', dass das Radfahren thatsächlich gesund und kräftigend ist. Wer aber zu verrückten Uebertreibungen hinneigt, der würde schließlich auch audere Methoden, sich zu ruinieren, finden, als gerade durch das Rad. Uud die Gefahren? Der Tourist fällt vom Felsen, der Reiter vom Pferd, der Vicyklist vom Rad; im allgemeinen ist das keinem besonders zuträglich für die Gesundheit, dabei hat aber doch der Vicyklist das beste Theil erwählt. Balduin Groll er. Laibachei Zeitung Nr. 112. 923 17. Mai_M0^ perg gelegenen Mausoleum der gräflichen Familie Auers» perg, in welchem bekanntlich Graf Anton Nuersperg, ferner feine Gattin und fein einziger Sohn beigesetzt! find. Die Einbrecher warfen die auf dem Sarge des Dichters liegenden Kränze auseinander, hoben den Deckel des Außensarges ab und verfuchten auch den verlötheten Deckel des Metallfarges zu fprengen. Da dies nicht ge» lang, zerschlugen sie die in diefem Deckel befindlichen Glasscheiben und konnten durch diese Oeffnungen in den sarg gelangen. Der Umstand, daf« die Thäter nach einer Uhr, Orden oder sonstigem Schmuck suchten, die Leiche jedoch intact ließen, sowie der Umstand, dass die Diebe eine massive wertvolle Orustlampe mitnahmen, lässt auf eine lediglich diebische Absicht des Einbruches schließen. An die zwei anderen in der Gruft befindlichen Särge wurde nicht Hand gelegt, und blieben diefe unversehrt. Von den Thätern hat man bisher keine Spur, doch scheinen es kürzlich aus der Strafanstalt Laibach ent« lafsene Sträflinge zu sein, die in hiesiger Gegend mehrfache Diebstähle verübten. — (Dalmatinischer Ci garrette ntabak.) Wie sehr die Leitung der Tabalregie bemüht ist, die Production zu heben, erkennen wir in einer Neuheit, die dem Publicum in der Wiener land' und forstwirtschaftlichen Ausstellung zum erstenmale vorgeführt wird. Diese Neu« heit ist dalmatinischer Eigarreltentabal in einer Qualität, die dem besten türkischen nicht nachsteht. Der Wohl« geschmack und das Aroma dieses Tabaks wird ben «Dal» matiner» bald zu einer der beliebtesten Trafitware machen, Wenn er einmal in den Handel gebracht wird. — (Promenade « Concert.) Morgen um halb 12 Uhr vormittags findet in der Sternallee ein Pro» menade' Concert, ausgeführt von der Musikkapelle des 17. Infanterieregiments, stalt. Das Programm wurde wie folgt festgestellt: 1.) Gnomen>Marsch von Wensly; 2.) Ouver« ture zur Oper «Rienzi» von Richard Wagner; 3.) «Na» lursänger», Walzer von Ziehrer; 4) Variationen für Flügelhorn von Rode; b.) «Hygia», Polka franyaise von Noväcek; 6.) «Elegie» von Ernst; 7.) «Edelweiß und Alpenrosen» von Harmston; 8.) «Lustig voran», Marsch von Schwertner. — (Eine Neuerung bei der Postspar-casse.) In einem kürzlich publicierten Erlasse wird gestattet, dass bei den Erlagscheinen, mit welchen im Wege der Poftsparcasse an Gerichtsbehörden, Staats-ämter Iahlungen geleistet werden, die Nummer jenes Geschästistückes, auf welche sich die Zahlung bezieht, an« zugeben. Solche Zahlungsanweisungen, die natürlich leine andere Mittheilung enthalten dürfen, sind gebürenfrei, Infolge dieser Neuerung kann nunmehr an j de Ve> hüroe Zahlung im Wege der Postsparkasse geleistet wer den, und zwar so, dass die betreffende Behörde sofort die enlprechende Eintragung vornehmen kann. — (Ein tragisches Ereignis.) In Ange« legenheit des von uns bereits gemeldeten tragischen Ereignisses wird uns aus Görz noch berichtet: Am letzten Samstag kam Professor Pichler nach Oörz und verweilte hier bis Sonntag abends. Sonntag telegraphierte Pro« fessor Pichler nach Abgang des Wiener Zuges sowohl an den Herrn Gymnasial'Dircctor in Laibach als auch an seine Graut: «Zug verspätet. Pepi.» Dienstag wurden dessen Effecten fowie dessen Document« sammt einer Pho tographie am Ufer des Isonzo in Podgoia bei Oörz aufgefunden und der hiesigen Polizei eingehändigt. Da der Ifonzo infolge der letzten großen Regengüsse gegen» Wärtig viel Wasser führt, blieben alle Nachforschungen nach dem Leichnam bisher erfolglos. — (Der Verband der flooenifchen Lehrervereine) hält, wie «Ukiteljsli Tovaris» mel« det, am 2b. und 26. Mai in Eilli seine zweite General» Versammlung ab. Die Versammlung findet im Garten« salon de« «Hotel Koscher» stalt. Nach der Versammlung findet ein gemeinsames Festmahl statt. — (Vergnagungszüge.) Am 24. d. M. nach. mittags 3 Uhr geht zu ermäßigten Preisen ein Vergnü« gungszug von Laibach nach Wien, bezw. Budapest, und am 26. d. M. vormittags 9 Uhr von Laibach nach Trieft, Fiume und Venedig ab. Drr Wiener Vergnügung«« zug trifft am Sonntag, den 2b. Mai, um halb 1 Uhr nachmittags in Laibach ein; abends um 8 Uhr beginnt im Garten der Easino-Restauration das Fest°Eoncert der Musikkapelle des Infanterie-Regimentes Nr. 17. Die Vergnügungszügler werden in Laibach übernachten, am Montag den 26. d. M. um 9 Uhr vormittags die Fahrt nach Adelsberg fortfehen und nachmittags um 3 Uhr die el'ktrisch beleuchtete Grotte besichtigen. — (Neue deutsche Schule in Gärz) Zur Errichtung einer neuen deutschen Schule an Stelle der aufgelassenen evangelischen Schule hat sich in Görz ein Verein gebildet, dem bereits 40 Mitglieder mit nam» haften Jahresbeiträgen beigetreten sind. Die Entstehung der Schule ist gesichert, da die Leitung des deutschen Cchulvereines eine beträchtliche Beihilfe zugesagt hat. — (Für Touristen.) Die Verlagsbuchhandlung Hoepfner in München ließ Touristen'Postlarten mit unständigen Bildern und hübschen «Schnadahüpfeln» in Verkehr sehen. Preis einer aus 32 verschiedenen Num« mern bestehenden Collection 1 st. — (Vier Perfonen vom Blitze ge» todt et.) Einem Unwetter, welches am 10. d. M. in der Umgebung von Essegg wüthete, fielen in dem Dorfe Hrastin vier Menschenleben zum Opfer. Der Blitz versengte ihnen die Haare und riss ihnen die Kleider vom Leibe. Die Stelle, wo sich der Unglückssall ereignete, glich einem aufgeackerten Felde. — (In Lichtenwald) findet morgen ein Schul« vereinsfest statt, für welches große Vorbereitungen ge» troffen wurden und bei welchem es unter anderem auch einen Gliickshafen geben wird. — (Zaubervorstellung.) Der Prestidigitateur I. Proßen, genannt der Kärntner Hans, veranstaltet heute abends eine Vorstellung im «Hotel Südbahnhof». Den Abschluss der Vorstellung bilden Nebelbilder. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 16, Mai. Im Abgeorduetenhause wurde heute die galizische Grmideutlastuugs Vorlage in dritter Lesung zum Beschlusse erhoben und sodann der Maut« gesehentwurf in Verhandlung gezogen. Die Verlage wurde fchließlich sowohl in der General» als in der Spl'cialdebatte genehmigt. Hierauf gelangte der Gesch-entwurf. betreffend die Reform der Personentarif,', zur Berathung. Handelsmimster Marquib Vacquehem griff mit einer längeren, beifällig aüfgeuommliien Rede in die Discussion ein. Heute abends wird die Debatte foltges»>ht. Wien, 16. Mai, 11 Uhr nachts. Das Abgeord« netenhaus nahm in der heütia/n Abeudsihung die Re. gierunqsvorlage, betreffend die Einführung des neuen Eisenbahn-Pelsonentarifs, an, nachdem der Handels» minister dieselbe eingehend befürwortet hatte. Das Haus votierte die Perfonentarif-Vorlage auch iu dritter Lesung. Weiters wurden die Auischllssresolutione» angenommen, wornach die Schnellzligszxschliige undG»piicks« taxen bei nicht ungünstigem fmanziellm Erfolg heraozu-sehen, die zwei ersten Kilometer-Zonen zu halbieren, die Fahrbegünstigung für active Staatsbeamte beizubehalten und auch den pensionierten zuzuwenden sei; auch sei der Militärtarif für einberufene Militä'spersonm zn erwirken. Die anderen Resolutionen wurdm abgelehnt. Die nächste und lehte S yung fii'det morgen statt. Cattaro, 16. Mai. Heute, morgen und Sonntag finden anlässlich des Tridliums des selig gesprochenen Orazia in Mulla große kirchliche Feürlichkeit^n statt. Zu dcufelben ist der Erzvischof von Skntari und der Bischof von Lesiiia in Caltaro eingetroffen. Die Vor« bereitnngen zu diefem feltcnen kirchlichen Feste sind in umfassendster Weise getroffen, und wird eine große Theilnahme der Bevölkerung der ganzen Bocche gc» wältigt. Breslau, 16. Mai. Wie die «Vreslaner Zeitung» aus Ratibor meldet, sind gestern 36 Personen an der Oder-Ueberfähre bei Slawitau ertrunken. Hamburg, 16. Mai. Der Oasarbeiter-Stnit dilrfte als zu UnguMten der Arbeiter beendigt anzuselM sein. da, wie der «Hambnrgifche Correspondent» von zuverlässigster Seite erfährt, die Direction durch die neu angeworbenen Arbeiter dts Nordostsee-Canals, theils Italiener, theils Schweizer, nunmehr imstande ist. die Bedürfnisse der Consumentcn vollauf zu befriedigen. London, 16 Mai. Das Unterhaus nahm nach dreitägiger Debatte mit 339 gegen 266 Stimmen die Regierungsbill an, wornach die Extrasteuer auf Sftiri» tuosen und Bier an die Localbehörden überwiesen wird. die unter anderem ermächtigt werden, Schanklocale behufs Aushebung anzukaufen. Belgrad. 16. Mai. König Milan ist heute mor< gms hier eingetroffen und im königlichen Palais ab» gestiegen. Warschau, 16, Mai. Für den Bau der ill War« schau neu zu errichtenden orthodoxen Kirche wurde eine Million Rubel bestimmt, von welchem Betrage 700.000 Rubrl au« Staatsmitteln gedeckt werden. Petersburg, 16. Mai. In der landwirtschaftlichen Akademie in Moskau ist die Aufnahme von Studenten für das kommende Lehrjahr 1890/91 suspendiert worden. Rio de Janeiro, 16. Mai. In Porto Alegre kamen Ruhestörungen vor. Die Polizei zerstreute eine Volksversammlung, wobei Blut flofs. Die Truppen fraternisierten mit dem Volke. Der Gouverueur musste abdanken.______________________________________ Ängelonlmctte Frelüde^ Am 15. Mai. Hotel Stadt Wien. Ncuman, Griiuwald, Löwy und Loh, Kauf< leute. Wien. — Megay, Reisender. Store. — Schäfer, Kfm., Schluclcnau. — Franll, Reis, Trautenau. — Leopold. Buchbinder, Prag. — Sägaßer, Vludenz. — Stein. Teplch. — Porgolin, P'issau. — Scholz, Wie». — Hanat und Man-lony, Kaufleute, Vrilnn. — Silß. Reis,, Vorarlberg. Hotel Elefant. Hausner und Tippel. Wien. — Noval, Ober-bergvcrwalter, Idria. ^ Freiberger, Fabnlant, Proßnih. — Infanger, Reisender, Graz. — Vulouec. Pfarrer, Tarvis. — Stampf. Kaufmann. Prag. — Kerschel. Görz. Hotel siidbllhnhof. Erzin, Geschäftsmann. Mannsburg. —Mulfte, München. — Suptach, Idria. — Posinger, Hauptmann, Otocac. — Nrücler, Reisender, Wien. — Wango, Färber, Klagensurt. Verstorbene. ,. Den l 5. Mai. Josef Narthelmä Päuer. l- l, pe"!" liierter Aezirlsvorsteher, 8? I.. Quergasse tt, Marasmus. -Franz Iuanc. Arbeiter, 6« I. Kuhlhal 1l, Marasmus. ^ Margaretha Maluariö, Kaischlers Tochter. 13 I,. Kuhth" "' Tuberculose. Lottoziehlmg vom l4. Mai. Vri! nu: 72 60 34 25 52^^. Meteorologische Veobachtungeu iu Laibach^. - -Z Hi ^ MM B 3! ^L ßZ^> ß" WI,.b „es Himmel« Z Lhj "^ ^.'WT^TW^I ! 15^2' NO7schwäF"' "hesser^ ^ 16. 2 . N. 738-0 18-6 SO.schwach heiter <>'"" 9 . A. 73'» 4 I 14-4 W. schwach bewölkt Schöner Tag, abends bewölkt. — Das Tageöimtlel Temperatur 16 1°, um 18" ilber dem Normale. ___^..__-Verantwortlicher Redacteur: .^. Eingesendet. ,..,.. Die belanute Firma Ludwig Christ in Linz l""° öslerreich) hat eine Fabril znr Erzeugung wcttcrfchrr M" Farben errichtet- nun schreibt uns ein Fachmann: '"'^. zeugnisse dieser Firma sind berufen, auf d. in Gebiete dcr v> gewerbe uud der Farbcntechnil eine Rotte zn spielen, >>ud>"'^ als ein großer Forlschritt verzeichnet werden. Die blsh"'« Austi cichnniteriale haben vielfache Mängel, wie zum Veisp'" ^ Anstrich von gewöhnlichen Kaltfarbm, löst sich mit d''rZ" ^ und wird durch Regen abgewaschen, ein Oclanstrich, "^Mg von dem gnszen Kustcnftreise, wird, wenn er nicht s°,^. .^ durchgeführt ist, in lurzer Zeit durch Witterungsvcrhält!"^ « stört, hindert bei präc,scr Ausfllhrung die Pors'wen'ilatloN ^ Wände und rust das Auftreten von Fenchtigteit an dm ^n> räumen hervor. Asse diese Uebelstände sind durch die M» c ^ Fa"^he ausmcilsam, wir meinen Alois Keils Fnßbodenas»r! l"l> ist sehr decklräftig. schön glänzend, trocknet sofort und 'st" ^ch ordentlich dauerhaft. Alois «>'ils Fußboden-Glasur ist»' ^g) ausschließlich erhältlich bei H. L, Wencel. Hauplpl^^^ Trotz der Neigung zur Fettleibigkeit "«M«^ ßörperforlnen " ,^.5 zu erhalten und von den belästigenden Folgen "belM"«^. Corpulenz verschont zu bleiben, ist ohne eingreifende ""^,h rungcu in Beruf und Lebensgewohnheiten nur durch '<">' ^. Dr. Schindler . Varnay's Marienbader R.duclionspillcn i"^^ reichen. Echt mu mit Schichniarle und Namenssertigung-^ Gcbranchsanweisnng zu haben in den HssMNN^slinfttlll» Vlutandrang nach KHH IlljlUlllUNUlljlUlrf Vrust. Herzllopfen, Ä«B^. sind in den meisten Fälleu die Folgen von nnregelmaß'^ ^ daunng, welche man dmch Anwendung der :i 70 lr '" ^z Apolhclen rrhältlichen echten Apotheker Michard ' ^. Schweizerpillen mit dem weißen Kreuz in rochem Fell> "^ schesten, sichersten und zuträglichsten beseitigt. ^_^^^ rrüllUnßzour. ,, Ni« ellilLN ^r>N!lil,^^«o^vei»o im Winter liäutiss liel-vor^or"'^". ^ 8>ürunßk!,> in heil'e früh um '/.3 Uhr, versehen >,"'t dc» H">'N^ » l Ttcrbesaclamenteu. unser innigstgeliebter, Mw"« » licher Vater. Groß- und Schwiegervater, Herr » Alois Macdyerr.., > ! Director und Inhaber einer vom t- l. ^''''^I.'.'to« D des Unterrichtes mit dein Oeffentlichleil5rcchle " » risiertrn Privat Lehr- und Erziehungsan»'«' » nach lurzem, sehr schweren Leiben, in seinen« 64. > ! bcnsjahre. n,rl,en^ ^ Die irdische Hillle des theu"» V"stor , » wird Sonntag, den 1«. d. M, u>n halb l, uy^ ^^ » l mittags vom Trauerhause VeethovengasN' "^ ^^, » dem Friedhofe zu St. Christoph überfilhrt »"" » ! selbst im eigeueu Grabe beigeseht. . „„.hrelt'll > l Die heiligen Seelenmessen werden M " » ! Kirchen gelesen werden. D Laibach am 17. Mai 1"!)0. V Dr. Jose, Waldher.. Sohn - ",,',a^^ > l Herr, geb, Hebenstreit, Schwiegerlochter. » l aana und «onise Waldherr, E"le> » Vaibllchcr Zcitnng Nr. 112. 923______________________ 17. Mai 1890. Course an der Wiener Börse vom 16. Mai 1890. ^« dem °ffceum «our«^«« Oeld Wnre '"/»eml,s!t!ilh<> «ic,„e l» Noten kl» 4l, »>»«<> -'Iberrentc....... <„>.z,,, <,„ 4N «^er 4"/„ Vtna„lll,c . 2KN fi. i», 7^182 7», ««< '/" ' ^"'^ ö0N fi. 188«!» ,»!>'. ""'" ' » Mustel lM'fl. I« 75. 144'«!, ^««,'- ' l>" s!, 1»»'^k «8! — '/.Dom, V'dbl, ^llii, si, . , ,h<)--,t.0't,l, ^'>^s> ^»Idirnte, slruerlrei , l<0 8>'!1"5« ""anticlte l«,enl>al,n. eamldutrlchrtibnnacn. «Mawlibaiü, >:, G, struerfrci . ,vl^ahü in GÜber . ,18 « —-.„ 5,, ^"»bal», A«! N, liM. , . «4k>— ?«! - d^ "'^ Vudwei« ^<> 82» 5«> I, ° ^alzb, I,si>l ül„> st, ü, W, i!,« - 212 ^ U° '«" Mar, 4" „. , . i,?..,,?^, ? "'^^°'epb Pal,,, llm. ,««< . 9« "> ><« 5,0 '"beli,« »bah,, U,m »8 .. ^?^""" 4°/« , , . . >« III« 1,41' ^'°Hap'llrci,is .w„ , . , ^ ?!. !w i»^> ^» >t<> >!° st'b»!,!, Vr!°r!,ä,sn , .---------------- °>° ^"^^^"«"'' « I '«7« N3 i!1 l'4 - »In <"'- ^'"l i» «>l> st «, W l»» - <3U 75 tbl»k ^ " . " 50fI.ij, «, ,!,«'- 13U'7b Vrlb Warr GlundrnN.-Odlinatloucll 5"/„ aaliziichl , . , , , ,<>4 8" K'k «0 b"/„ miibiüche...... llw'5» —'— 5"/u ttrnin »»d l!!!s!enln»!> , . —-— —>.- 5°/„ n!cd»'si!s!?r>-f!chiichs , . . lliN — - ' — 5»"/„ fleil-illin'...... —' - — — b"/„ lsnalilH!' >i!it> N^u^üü'U,' . 1<>4 — la» -- b"/„ sicb^nbür,>i^s , , , — — —>- 5",, Tslül'l«'» V«lwl , , , , —-.. —>— .W„ u,iu>,s,!>1!!l' , 8» - 89«0 Andere öfscuti. Anlrbeu. Do»a!i^c«.'Lusl' 5"/,. Uw si. . I2l — 12, L^ l»l>, Ni'.lcihe 1X7» , . l<>« — <<>? — «ülths« t»i Eladt Vürz , on... —'- Nnlehm d, Stadlgcülsindt »lZien ,<>5-— ll'N — Priim.'AnI, b. Klnf,!gcm, »Wien 14« 75 147 L > Msjnwau^nlchn, verlni, s>"/» «8 50 U« b'> Psllliddriefc ^<ül n«! st,), Vndem's. all«, »st. 4°/„ » llü 75 N7 75 d,o, » 4^/,^ . >0l — —- - dll», » <",„ , , . ü«'3i 98'85> bto, Plüm, «chult^eilchi, 8°/, i«8 5N i«!» - Oest. ^!lc»l>c!»l loj, 5«»",, lOl'kk l"2 25 dello » 4"/„ . . l»U LU^IOO «> drlli, 5<»jähr, » 4"/„ . , 100 lli, l»<> «!! PrioritiitS-Olililiatioueu (fül l<»>» f>,), ^sidlna»t>«. Nurbbahi, ltm. l«»u >on l>U «<»1 - -Änl>zl!chc ltarl ^»dwig ^ ft, »5, 4> ,",„ 100— l0!>1!» ^ ^>cld Warr Oeftrrr, Alui bwrstftlllm , , . '«7 5» lU8 -- 3'an!lhal»!..... , «S« - ^-'^ Luddahn tl 3"^, , , , , >!>l — —'— Un»,'«al!,, «nl,!' «!,->l0^7» Dlvrrft !?ose «lrebltlose nw st..... l85 85 l8z 75, Tlnrn-llole 4<1 fl...... ü» — ^ b«"?b 4".,, ?o»a».DampfIch, ,<»« st. . l»a-^'!e 4<» st..... «, — «2 ^ PalfsyLols 40 st...... ü?'7ö 5« 2!. RMben N°reuz, üft. , „,. l0 ss. 1» - 13 30 Nutwlph Ln K!,°GfNi,i« Uose 40 st, , , , «L>— «L 5^ Waidslrin-Lo!c 20 st..... 4« L > 4l ll5 W!ndl!ch Grcih Lolk 2« ft, , . z2 i" !>»'!>" «rw,-üch. t>,8«/„Pr»,n 3chuld< »»»ssch b, Undriü-i-sdülinNa» l? - >X -^ Änglo Oejt, «a»l 200 ft, ,,<)"/„ E, ,4» ?!' ^«'7!> Äanlvrrrm, Wiruri l<«, st. . !l? «> ll? 7» Äb»cr..«nst, «st. 20N st, V. 4!»«^ 35l'" »2 Clt,l,M»s!. s. Hand, u, G. 1«»ft, !»l.,^3 > ,»l> «0 liredilbllül. VIII,,, ung. ü<»„ sl, 34!'5<> »42 -DepoNllNbanl, «llg, UW ft, '!>8 5» lW 5» Hüciimpce Hel,,Ndrusj, ^00 st. >8^ ö!»' -Hiev-». llajmiv,, ^ii>>n»r üo»,'. ^!l> — ü>2 - Geld Ware HA'°th>'ls!lk,. NN. 2"0N, 2','„ li. K8 — 70 Uönnrrbllnl. öst LOO st «, . . 224 80 285 8 > o^slsri-iiüliür. Vniil «00 ss, . 355'—!>»57' - Uninnbanl 200 fl...... 244 — 244 50 V,rlel,r>'b!i,!l, «llss, 140 st, , !!6U'?5 1l!i'5» Atttcu uou Lrallsport-Umcrnrlimuuncll. Älbirch« Äahi> 200 st, «!lbcr . «4— 64«) All0ld^i>lMl>i!. Äalm 20N ft. V, «03 2^» 204 — Viihm. Nordbabn »5.0 fl. , , , 2li» 50 olü - > Weftlillhn 200 fl, . . . 33X75 3»? !>» Vu!ch«edraber — i3?" Donau > Damp^chiMIil! ^ G^,, oestei^. 50« ft. HM. , . . 8»? 33» — Driin-Ei!, ^A. Db. Z.)200ft, Z, «uu .^U2U1'!>0 D»i Bodrnb, EÜ.Ä. ,jo,! dahn ^eklllch. ,^„, ^ H 23l -^ ü8l 50 Llol,d,i>!l.-u»g.,Tr. 20? - 2 >8 — bto. -^2« 50 Hübüll!,» 2>»o ft. Kllber . . , l2» .Ärrb.'B.20ofl.ou st...... «« — «»-— Unu-ullliz Süenb. »a<» st, Lllb^ >«>) »l» ,!»?'— «l^ld Ware In». Nordüssbal,!! 20» ft, Itthi»? ,y? - «??,«, Ing,WeNb,s^allb.GrazM»ofl.H, 1^4 5a ,,5-50 Indltftrie'Acticn ünuqfs.. ^lll,,, Oes». 100 fl. . 83'— »5--essybls!- itiien« und 2tahl»>Z?,t>. w is!si! !0!» ?l...... «5 _ z»9^_ lisen^llhnw-Urihss., frill', »») ff, 945« vi' — ltlbe iiich,», Aapierf. ». «.-«. f.5 . z« — '!>'!'!,lurr Brauerei Nk> ft, . . »275 93 i'» 1to»la«.^e!rll., österr.-alplns l">5»l01 - jranrs lkürn ^n>>. Vrl, 200 fl, !, ft, 4»-, ^ 440 >. öchlü»ilmü!,I». ^apiel!, 2!»<> ss <»!<-. lioo — LlrUlrrmü!,!»,Paniers >,.<».»G. ,»« ?z ,«<>.. 'rüailer »»ohlrnm >. 70 fl. . ,»4-. i«h>-. ttan Devisen. ),Ut!chs M»»t i? 97^ ^g.zy r.lüi», ll«15 »1845 <«r!» 47 — !,t!'l , »7 9,» 58 (1, jllpier-Kllbel..... «»8 l»8„ >m!lülii ii > 464, 4<; t»ü 1st i Hau»e Nr. 1 am Marien-Platze lst ia I. Stock ein Locale Aue?i i6 Kanzlei passend, vom lsten &*8t ab zu vermieten. (207:5) 2-2 ^wieres^in dorn Geschäfte des M.Ranth. Dle «tärkste und sohmaokhafteste Essigessenz 5nerhFaZ}uden billigsten Preisen aus J-Jrai in Laikt nnä Gleiiitz. ^UnSplteI utul Preisciouranle werden nach ~-~_!^jranoo eingesendet. 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