1747 Amtsblatt Mr Laibacher Ieitung Nr.256, Donnerstag den 7. November 18tl7. Ausschließende Privilegien. . Das k. k. Ministerium für Handel u»d Vvlkswirth-ia)"st und das königl. ungar. Ministerium für Ackerbau, ^ndlllrie und Handel hadcn nachstehende Privilegien Am 22. September 1867. M . ^' ^"' Herrmann Michaelis uud LoniS Müller, ^a,chn,cnfabrikg.Ingenieure zu Chemnitz in Sachsen ^cvollmn'chtigtcr I^illö Ricdclh, Agentur-GesäMSin. lMdcr zu Reichcnbcrg in Böhmen), nuf dic Verdesscrung """' Vorrichtung zum Betriebe von Krcmpclzuführ-Wen ohne Riemen, fiir die Dauer von zwei Jahren. Attse Verbesserung ist im Königreiche Sachsen auf die "auer von fünf Jahren feit dem 3. Jänner 1867 pa- Am 2. October 1867. ^ 2. Dem Moritz Vcrmann, Klampfncrmcistcr in prchbura. auf cinc Bnbrsscrnnn dcö Vaahy'schcn Pc' 'lolcmU'Mcßaftparulcs, f»r die Dauer cincö Jahres. Am 5. Oclobcr 1867. ,. ^. Dcm Hcliuich HaMNinachcr, Großhändler und "cunpfmnhl'EigenthüMsr in Pcst, ans die Elfindiuig ^'>lr Giicöpntz, nnd Sortirmaschinc mit Aspiration ll»d Centlifligal-Schalenspeisung, für dic Dancr von '""f ^ahl^n. Die PrlvileginmS'Acschrcil'nngci,, deren Geheim, hnlwng angesucht wmdc, befinden sich im l. k. Prioi-leglcli'Alchive in Anfbewahrnna, nnd jene von 2, dcrc» ^^cinlhallnng nicht angesucht wurde, lanu dascldst "°" Jedermann eingesehen werden. Johann Thmer hat das ihm zustehende Recht der '^ilwcism Anc'übn»g dcs ursprünglich dem Wilhelm ^lnnctz nülclm 20. Februar 1857 ertheilten Priuile-s'l»ns ans dic Crsindung cincr Mcischiue (Eßbcstcck< !""sch>>ic). mit welcher alle Gallungeu ^ßucslcckc aus ^^"l bclieuigcn Metalle durch Anwendung zweier Stahl-."'^'l gepaßt werden tonnen, in dcm Umfange, in ^)cm ^^.^ ^^^ ^ri Ignaz Theuer im Jahre 1865' ?,' '^,' (Iuhanu Theuer) üdcrgc.,angcn ist, mit Cession, m ^>c» mn 14. z-ebniar 1867, an die Eisen« nnd ^chf"I>rik Johann Adolfhüttc in Wien, Neubau, ^'^lcl^nssc Nr. 6<.1, nbcrtraacn. Bom t. k. ^andclöministcrium. Wien, am 13. Ottobcr 1867. DaS Handclsministcrilliil l)al dic Anzeige, daß !''loi, Klunlcr das ihm uutcrm 13, Inni 1866 auf ^ Erfiudung selbstrotircndcr Aukündignng^lafeln nnk ^^lagcfäslcn, unter dcm Namen „Minerva", mit Ccs« >'°». ,r ""völiulichc» Dienstzeit bei Veincssuliss ihrer Pcnsion "uf all? Htaat^dieller, die eine,, Feld;„n ,l,it!nache„. Das k. k. KriegsulmistcriltM hat anläßlich ^ckolnincner Anfragen in Vczng anf den Pnnkt ^ ^cr nüt dcnl Erlasse dcs k. k. Ministeriums des ?nnn vom 19. Mai 1867, Nr. 2746/M. I. >'- Knudmachnng von: 31. Mai 1867, Nr.4418), ^'anut gcsscdencn Allerhöchsten Entschließung vom ^ ^/' Februar d. I. dnrch daö Arulec-ScrordnnngZ-y"t die Erläntcrnnss vcrlantdart, daß dnrch diese j ^ ^ Entfchlicßnng jene ältern Ansprüche anf die z ^M)lima. eines oder ntehrcrer Feldzngszjahre zn " ordinären Dienstzeit, welche die ans dcm acti-tz? "der Nescrvemannschaftsstandc nnmittelbar in ^^"Staatsdienste n'bertrctencn oder noch iibcrtrc-Wf " ^"dividncn ans Ursache in frühern Jahren lgnnachtcr Feldzi'igc etwa bereits erworben haben, jed "^ aufgehoben zu betrachten sind, sondern ^ zur Gcltnng gebracht werden können. Nii, ^^^ ^^'^ ul Fulge Erlasses des hohen k. k. Nr ^ """s dcs Innern von: 18. October 1867, tz. ^ M.I.zm öffentlichen Kenntniß gebracht. 'N'"u«d Oonrad Edler v. Vybesfeld m. I'., k. l. Laudcbprcisidmt. (360—1) Nr. 21596. Kundmachung. Von der k. k. Statthalterci wird bewilliget, daß zu Altbrünn im Jahre 1868 der erste Jahrmarkt anstatt am ersten Montage im April schon am fünften Montage im März, d.i. anstatt am 6ten April schon am AO. März «»68 abgehalten werde. Dies wird zur allgemeinen Kenntniß gebracht. Brnnn, am 19. October 1867. (359—1) Nr. 8378. Kundmachung. Mit Beginn des Schuljahres 186 V» kommen nachbenanntc zwei Studentenstiftnngcn zur Wieder-besetzung: 1.' Der erste Platz der Christof Skofic'schen im dcrmaligen Iahrescrtrage von 70 fl. 77 ^/^ kr. ö. W. Zum Genusse dieser, nach vollendeten Gym-nasialstndien nnr noch in der Theologie fortdauernden Stiftung sind Stndircnde i'lberhaupt berufen nnd das Prä'sentatiunsrecht wird vom hiesigen fürstbi-schöfllicheu Ordinariate ausgeübt. 2. Bei der Schiffer vou Schifferstein'schen Studcntenstiftung der erste Platz jährlicher 140 fl. o'. W. Auf diesen Stiftungsplatz, dessen Ber-lcihungsrecht dem hiesigen fürstbischöflichen Ordinariate zusteht, haben arme Studirende Anspruch, welche mit dem Stifter verwandt, nnd in Ermanglung solcher, die in der Stadt Krainburg gebürtig sind. Dieses Stipendium kann vom Gymnasium ! angefangen nur in der Theologie, nnd zwar so ! lange genossen werden, als dcm Stiftlingc nicht ! ein Seminarplatz dicfer Stiftung zugeweudct wird. Bewerber um diese Stiftungsplätze haben ihre mit' -dem Taufscheine, dcm Impflings' nnd Dürftigkeitszcugmß, fcvncr mit den Schulzcugnisscn von den letzten zwei Semestern, und für den Fall, ^als sie die Stiftnng aus dem Titel der Anvcr-!wandtschaft beanspruchen sollten, mit dein legalen ! Stammbaume belegten, an das fürstbischöfliche ! Ordinariat in Laibach zu stilisircnden Gesuche bis Ende November d. I. ! unmittelbar bei demselben zu überreichen. Laibach, au: 29. October 1867. K. k. Landesregierung in Krain. ! (356--Y Nr. 8317. l Kundmachung. i Folgende nnt Beginn des Schuljahres 18«'/»« ' iu Erledigung gckonuncnc Studcntenstiftnngen lvcr-!den zur Wicdcrbcsctzung ausgeschrieben: ' - 1. Bei der vou Thomas Ehrön errichteten ^ Stiftung der erste Platz jährlicher 51 fl. 43 kr. ö. W. , Zum Genusse dieses Stiftungsplatzcs sind arme Studirende aus Krain berufen, und es wird bci ! dessen Verleihung nebst dcr Fähigkeit und Würdigkeit des Eompctentcu anch auf die Berwandt-l schaft mit dcm Stifter Nücksicht genommen. Dcr Stiftung ist vcrbnndcn, sich ans Musik zu vcrlcgcn, und der' Stiftungsgcnuß, welcher erst mit dem Emtrittc in das Öbcrgyninasium beginnt, kann nach zurückgelegten Gyiunasialstudicu nnr in dcr Thcologic f'ortgesctzt wcrdcn. Das Prascntations-recht wird vom hiesigen fürstbischöflichen Ordinariate ausgeübt. 2. Die von Caspar Glavatu errichtete Stiftung im dcrmaligcn Iahrescrtrage von 59 st. 3 7 '/2 kr. ö. W. Das Präscntationsrccht zu dlcser Stiftung, auf deren Genuß blos solche Studircnde, welche von den Brüdern oder Schwestern dcs Stifters abstammen, den Anspruch haben, steht dcm Aeltesten dcr Familie Glavatic zu. , . ^ 3 Die Lntas Icrovsek'sche Studcntenstiftung jährlicher 57 fl. 96 kr. ö. W., zu deren Genusse blos Studirende aus der Nachkommenschaft der Töchter des Stifters berufen sind. Die Stiftung ist auf keine Studienabtheilung bcsckränkt. 4. Der zweite Platz der Barbara Katzia ner'schen Stndentenstiftnng jährlicher 87 fl. 69'/2 kr. ö. W. Anf den Genuß derselben haben arme, der Mnsik kundige Studirende Anspruch, welche in der hiesigen Stadtpfarrkirchc St. Jakob auf dem Chore > bei der Musik mitzuwirken Willens nnd tauglich sind. Der Stiftnngsgcnnß ist auf die Studien in Laibach befchränkt und beginnt mit den: Gymnasium. 5. Der zweite Platz der Valentin Kuß'schen Stiftung in: dermaligen reinen Iahresertrage von 54 fl. 62 kr. ö. W. Hierauf haben vorerst Stu ' direndc aus der Verwandtschaft des Stifters, als dann solche, welche in den Pfarren Fraslau und Laufen geboren sind, und endlich supplctorisch Studircnde aus dcr Stadt Stein den Anspruch. Die Stiftuugsdauer ist von dcr ersten bis cinschließig sechsten Gymnasialclasse. Das Prä'sentationsrecht steht den Pfarrern von Fraslau und Laufen alter nativ zn. 6. Die von Lickas Marcnig errichtete Stif tung jährlicher 30 fl. 55'/^ kr. ö.W., welche vom Gymnasium angefangen auf keine Studienabthei-lung beschränkt ist. Zum Genusse derselben sind Verwandte dcs gewesenen Pfarrers in Wippach Repitsch und sodann andere Studirende aus Wippach berufen. Das Präsentationsrecht wird vom jeweiligen Pfarrer in Wippach ansgeübt. 7. Bci der von Polidor Montagnana errichte ten Stiftung der dritte Platz im dermaligen reinen Iahrescrtragc von 85 fl. 94 kr. ö. W. Zum Ge^ nnssc dieser Stiftung sind arme Studirendc in Laibach überhaupt berufen. Der Stiftungsgenuß ist vom Gymnasium angefangen aus die Studien in Laibach beschränkt. 8. Die Balthasar Mugerlc'schc Studenten stiftung im dermaligen reinen Iahresertrage von 85 fl. 56 kr. ö. W., welche vom Gymnasium an gefangen in allen Studienabthcilungcn genossen wer den kann. Auf dieselbe haben vorerst Verwandte des Stifters männlicher nnd weiblicher Linie resp. aus den Familien Mugcrlc und Prcgl, und sodann aus Laibach oder doch aus Krain gebürtige dürftige Studirende den Anspruch. 9. Bci der Musikfonds-Stiftung der erste nnd zweite Platz im reinen Iahrcsertrage von je 58 fl. 98 kr. ö. W., zu deren Genusse Studirende überhaupt berufen sind, welche musikalische Kenntnisse ! besitzen und dieselben zu vervollkommnen wünschen. !Dcr Stiftnngsgcnuß ist vom Gymnasium ange fangen unbeschränkt. 10. Die Michael Omersa'sche Stndcntcnstif-tnng jährlicher 35 fl. 85 kr. ö. W., auf welche Laibachcr Studenten und vorzugsweise aus des Stifters Verwandtschaft Anspruch habcn. Das Präscutationsrccht zu dieser, auf kcinc Studicn bcschränktcn Stiftnng kommt dcm Benefiziaten dcs Stifters in Tumiscl zn. 11. Dic von Georg Josef Pccrz errichtete Stiftung jährlicher 59 fi. 89'/^ kr. ö. W. Zum Genusse dieser, auf kcinc Studicnabtheilung beschränkten Stiftung sind studircnde Jünglinge aus der Verwandtschaft des Stifters, und in Ennana-lnng solcher dic würdigsten Studirendcn aus dem Hcrzogthnmc Gottschcc berufcu. Das Präsentation?^ recht wird vom Stadtpfarrcr in Gotische au^aoül^ 12. Bci dcr Christoph Plankelj'schm^Sw dentenstiftung der dritte Platz im dermaliaen N.^ ertrage jährlicher 29 fl. 94 kr. ö. W ^n, « nusse derselben sind stndirmde cbelick/^ V. aus der Stadt Stein und in V ' "^"^' solche aus Laibach ben fm D^k"' ^ dauert durch fünf ^br. ^ ^ ?tiftnngsgcnuß vollendctl-m 1"> - ^ der Gymnasialstudicn nach vollmdewu 12. blS zum erreichten 18. Lebensjahre' 1... Her erste Platz dcr von Johann Prcsern errichteten Studentcnstiftung im dcrmaligcn Reinertrage jährlicher 163 fi. 5 kr. ö. W. Zum Ge- 1746 nussc dieses StiftungsplatzcS sind Studirende in Krain, welche Hofftulng geben, daß sie zum geistlichen Stande gelangen dürften, mit vorzugsweiscr Berücksichtigung der Verwandten des Stifters berufen. Dieses Stipendium, dessen Prä'scntatious-recht dem hiesigen fürstbischö'flichcn Ordinariate zu-steht, kann nach zurückgelegten Gymnasialstudien nur in der Theologie noch fortgcnossen werden. 14. Bei der von Anton Raab errichteten ersten Studcntenstiftung der zweite Platz jährlicher 119 ft. 9 kr. ö. W. Der Genuß der Stiftung ist für gut studirendc Bürgcrsö'hnc aus Laibach von der vierten bis zur Beendigung der sechsten Gymnasialclasse bestimmt. 15. Die von Anton Naab errichtete zweite Stiftung jährlicher 238 fl. 19 kr. ö. W., welche nur für Studirende aus des Stifters oder dessen Gemalin Verwandtschaft bestimmt ist und so lange genossen werden kann, bis der Stiftung in Folge seiner Studien in einen geistlichen Orden tritt oder Weltpriester wird. Das Präsentationsrccht zu den beiden letzt-gedachten Stiftuugen steht dem hiesigen Stadtmagistrate zn. 16. Bei der von Lorenz Nacki angeordneten Stiftung der zweite Platz jährlicher 104 fl. 9^ kr. ö. W. Zum Genusse derselben sind blos Studirendc aus der Auvcrwandtschaft des Stifters berufen, wobei jenen der von männlicher Seite Namens Racki abstammenden vor denen aus der weiblichen Linie der Vorzug gebührt. Der Stiftungsbezug ist von der Normalschule angefangen auf keine Studienabteilung beschränkt und das Präsentationsrecht hiezu übt der Pfarrer zu Fara bei Kostet aus. 17. Die von Georg Schmcio errichtete Stu-dentmstiftung jährlicher 10 fl. 90 kr. ö. W., zu deren Genusse vorerst dem Stifter verwandte nnd sodann andere brave Studirende während der Dauer der Gymnasial- oder Nealstudien berufen sind. Das Präsentationsrccht hiezn steht der Gemeindevertretung der Landeshauptstadt Laibach zu. 18. Die Andreas Schurbi'sche Stiftung jährlicher 33 si. 45 kr. ö. W. Dieselbe ist blos für Studirendc aus den hiczu berufenen drei Familien, deren Repräsentanten und nächste Anverwandten des Stifters Andreas Schurbi, Mathias Sluga und Marcus Vaupetic im bestandenen Bezirke Mün-kendorf sind. Der Stiftungsgenuß ist auf keine Etudicnabtheilung bcfchränkt. 19. Bei der von Mathias Sever errichteten Studcntenstiftung der zweite Platz jährlicher 46 si. 98 kr. o. W. Zum Genusse dieser Stiftung sind Verwandte des Stifters, und in Ermanglung solcher Studireude aus der Gemeinde Losice, Bezirk Wippach, und endlich aus der Pfarre Wippach berufen. Das Präsentationsrecht zu dieser auf keine Stndienabtheilnng beschränkten Stiftung steht der Gcmeindevorstehung von Losicc zu. 20. Das von Josef Skerl errichtete Stipendium jährlicher 88 fl. 70 kr. ö. W., worauf Studirende aus den dein Stifter verwandten Familien den Anspruch haben. Der Stiftungsgeuuß dauert über das Gymnasium hinaus nur in der Theologie fort. Das Präseutationsrccht wird vom bischöflichen Ordinariate in Triest gemeinschaftlich mit dem Pfarrer von Tomaj ausgeübt. 21. Das vom hiesigen Bürger Johann Iobst Weber errichtete Stipendium jährlicher 85 fl. 51 '/> kr. o. W., welches von einem gut studireudcu Laibacher Vürgcrsohue durch drei Jahre, und zwar von der vierten bis zur Vollendung der sechsten Gymnasialclasse genossen werden kann. Das Präscnta-tionsrecht übt der hiesige Stadtmagistrat aus. 22. Endlich das vou Friedrich Weitenhiller errichtete und für einen armen gut studirenden Schüler der sechsten Gymnasialclasse bestimmte Stipendium jährlicher 52 fl. 50 kr. ö. W. Das Prä sentationsrecht wird von dem Bevollmächtigten Nci-tenhillcr'schcn Patronatsrepräsentantcn Herrn Vin-cenz Seuuig in Laibach ausgeübt. Studirende, welche sich um die vorstehenden Stipendien bewerben wollen, haben ihre mit dem Taufscheine, dem Dürftigkeits - und Impfuugs-zeugnisse, dann mit den Studieuzeugnisfcn von beiden Semestern des Schuljahres 1867, so wie in dem Falle, als sie das Stipendium aus dem Titel der Vcrwaudschaft beanspruchen sollten, mit dem legalen Stammbaumc belegten Gesuche bis Ende November d. I. im Wege der vorgesetzten Studicu-Direction Hieher zu überreichen. Welche sich etwa um mehrere Stipeudieu be-werben wollen, haben zwar für jedes Stipendium ein abgesondertes Gesnch zn überreichen, können jedoch die vorgeschriebenen Behelfe nur einem Gesuche beilegen, in den übrigen aber sich darauf beziehen. Laibach, am 23. October 1867. (340d—2) Nr. 9978. Kundmachung. Von der k. k. Finanz - Direction für Krain wird bekannt gegeben, dasi der k. k. excindirte Tabakverlag in Stein im Wege öffentlicher Concurrcnz mittelst Ucberreichnng schriftlicher Offerte an denjenigen als geeignet erkannten Bewerber verliehen werden wird, welcher die geringste Verschleißprovision anspricht, oder auf jede Provision Verzicht leistet, oder ohne Anspruch auf eine Provision einen ja^' lichen Pachtschilling (Gcwinnstrücklaß) zu zahlen sich verpflichtet. Die Offerte sind längstens bis 20. November 1867, Mittags 12 Uhr, beim Vorstände der k. k. Finanz-Direction in Laibach zu überreichen. Im übrigen wird auf die ausführliche Kund-machuug, euthaltcn im Amtsblatte der „Laibachcr Zeitung" Nr. 242 vom 21. October 1867, bemsen. Laibach, am 22. October 1867. Von der k. k. /inanz-Direction. (357—1) 3^2816. Edictal - Vorladung. Nachstehende Gewcrbsparteieu unbekannten Au!' cnthaltcs werden hiemit aufgefordert, binnen 14 Tagen von der letzten Einschaltung dieser KuudmachM an den Erwerbsteucrrückstand, bei sonstiger Löschung, der Gewerbe von Amtswegen, beim hicrortigen k. k> Steueramtc einzuzahlen, als: 1. Franz Surz, Schnstrr uon Krmdia, Art.'- 2. Maria Novak, Brotliäcknin von Kcmdia, Art/ Nr. 103, fiir dic Jahre 186« und 1867 zus. 7 fl. 01'/, l>- 3. Johau» Nlanzhcr, Wirth vo» Nudolföwctth, A>t' Nr. 70, für dic Jahre 1865 l'is 1867 zus. 14 fl. 77'/,^ 4. Johann Nessel, Weber vou Nudolfswcrlh. A>'t>' Nr. 214, für dic Jahre 18,'3 bis 1867 zus. 24 fl. 5'^ 5. Grora Gliede, Fleischer von Nudolsßwerlli, Arl-' Nr. :N6, für die Jahre 1864 bis 1807 zus. :;4fl. 47 ^ 6. Lx>lcutm ^augcrholz, ssammimichcr von Rudolfs werth, Art.-Nr. 327, für die Iahrc 1865 diS 1^>? ^ zus^miucii 12 fl. 3Z'^ kr. 7. Malhws Wallizh, Krämer von Nußlicich, A>^ Nr. 11, für dic Jahre 1866 bit- 1867 zus. 5 fl. !»5'/«'''' 8. Johann Saiz, Schmied von Dra^a, Att.-Nr. 1^ für die Jahre 1866 und 1867 zusammen 7 fl. !)1'/, ^ K. k. Bezirksamt Nudolfswerth, am 3. M' vember 1867.