Wl.I36. Dienstag, 17. Juni 1902.________ 121. IllhlM». Macher ^ Mma. , ^"«»onsp«ls: Mlt Postvcrjcnbuiig: ganzjährl» 8N K. hlllbMrlg <5 X, Im Kantor: gllüz- < ,^^, !iu!l,jü>iliH N «,. ssiil die jjuslcNiiug ins Hn Titel eineo Senatspräsidenten aller-' M zu verleihen geruht. ^üle k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^ wchfter Entschließung vom 10. Juni d. I. den ^Nürat im Minislerinm des Innern Anton Si-^,^ll, zu.n Ministerialrate in diesem Mini "l allergnädigst )„ ,.,-nenne.: gernht. Koerber m. p. 'll^"k k. und k. Apostolische Majestät haben mit '<< '"" Entschließung vom i>. Juni d. I. den ü„„ ^ dc's Postspartassenanlteö Tr. Karl Leth ^ ^lrektor-Stellve^reter in der VI. Rangsklasse !l^>^wtsbeanlten allerguädigst zu emeunen uud ^^'"'n tarfrei den Titel und Eharatter eines ^5i'nt!.'5 ;il verleihen gerllht. Eall m. p. ^-_____ ---------------__________________ Den 14. Juni 1902 wurde in der l. l. Hof» und Staats» druckeiei das I.V. Stück des Neichsa.esehblatt.es in deutscher Aus« gäbe ausgegeben und versendet. Den 14. Juni 1902 wurde in der l. l. Hof» und Staats» druckerei das XVI. Stück der böhmischen Ausgabe des Reichs» gesetzblattes ausgegeben und versendet. Nach dem Amlöblatte zur «Wiener geituna» vom 14. und 15. Juni 1802 (Nr, 135 und 136) wurde die Weltelverbreitung folgender Preßerzeugnisse verboten: Nr. 20 und 21 «Miaäul Nuvm>» vom 3. nnb 10. Mai 1902. Nr. 129 .Deutsches Vlalt» vom 9. Juni 1902. Nr, 264, 2v«k... Nr. 125 «?>-2Ul1uwit, vom 4. Juni 1902. Nr, 3 «Jüdische Volkszeitung' vom 6. Juni 1902. Nr. 114 »Illlt)'ll^n)'n' vom 4. Juni 1902. Nr. 113 .1)itu> vom 3. Juni 1902. Nr. 255 «Döionuili iiu!«lii' vom 4. Ium 1902. Nr. 11 . Nr. 155 «N»pric6ll». Nichtamtlicher Teil. Die parlamentarische Lage. Tie Vläller l'onstatioren, das; die von der Regie-rung^nit den Pechen gepflogenen Veryaildlnngen zu omem günstigen Ergelmisse gefnhrt und die Paria» im'ntarische Lage geklärt haben. Tie „Neue ^reie Presse" stellt fest, daß die Czechen einen Rückzug angetreten haben, den sie allerdings fnr einen Sieg ansgeben. Tie Hnliptsache sei jetzt, das) Herr v. .«oerber dein nngarischen Ministei-präsidenteu sagen kann, der Neichsrat sei arbeitsfähig und zum Abschlüsse eine? pallamentarischen Ausgleiches bereit. Tie „Neich5wehr" verzeichnet es mit Vefriedi-gung, daft die Eichen sich von der ^latastrophenpolitik wieder abgewendet und abermals die Valmen der Opportunitätspolitik betreten haben, dnrch welche allein sie ihrem Volte Nützliches und Ersprießlichem ennirten tonnen. Tas sei gut für d,e Czechen, für das Parlauient und für ganz Oesten'eich, letzteres speziell im Hinblicke ans die gerade jeht unumgänglich not« wendige Einigkeit gegenüber Ungarn. Tie „Teutsche Zeitung" hebt hervor, die „leiden« schaftslose Beharrlichkeit" habe abermals einen Erfolg errungen, das scholl oft bewährte Geschick des Minister-Präsidenten in der Führung des Parlaments habe es zu stände gebracht, dah — unvorhergesehene ZwisäM» fälle ausgenommen — die Gewißheit besteht, die lan^ fende Parlament5tagung werde würdig und Hanu0' nisch schließen. Er verschlage nichts, wenn das Vudget ein wenig aus dem Gleichgewichte komme, dafür aber dic Position gegen Ungarn aufrecht bleibt. Tie „Oesterreichische Volkszeitung" betont, die Czechen hätten nichts Besseres tun können, als über die goldene Brücke, die ihnen, der Ministerpräsident im Vereine mit dem Finanzminister durch dio Er« hohling der Grundsteuernachlässe gebaut hat, dm Rückzug anzutreten. Uugaru. Mau schreibt aus Budapest: Im Ministerium des Innern findet unter Vorsitz des Ministerpräsideu. ten und Ministers des Innern, Kolomau v. SzM. nnd unter Teilnahme fast sämtlicher Obergespäne und einer Reihe von parlamentarischen Notabilitäten eine große Enquete statt, welche die Erörterung der Durch-sührungs-Veroronungen zu der unlängst vom Parlamente angenommenen Vorlage, betreffend die Ver» einfachunss der Verwaltung zum Zlvecke hat. Dieses Gesetz bringt einen völlig modernen Zug in die Ko< mitaioverwallung, an deren Reform sich die bisherigeil ungarischen Regierungen kaum recht heranwagten. Graf Julius Szapnry l)at wohl vor zehn Jahren eine Vorlage über die Verwaltungsreform im Abgeord» netenhause eingebracht, er scheiterte jedoch, wie ei> innerlich, mit seinem Vorhaben an der Obstrnktiou der Unabhängigt'eitvpal'tei, die ihn. zu einem voll» ständigen Rückzüge iu dieser wichtigen Neformsrage nötigte. Seither wurde es auf dein Gebiete der Ver» waltnngsreform gänzlich still. Die Vorlage Sz6lls gcht nicht soweit, das bisherige Verwaltungssystem Feuilleton. Nach vierzehn Jahren. "" Cheslizze von Selens Aang-Anton. (Schluß.) ^htt^ nh vor vierzehn Iahreu dich zum Weibe ^ ""a du mir ehrlich sagtest, daß du mich nicht ^ ^Mchwiegst du mir etwas." ^ zuckte zusammen. 5 llnÜ '""^ mir nicht, daß du Kurt Lindtner lieb. ^ü öl b"ß du zu der Resignation, eines anderen '^ ^ne Liebe zu werden, dich erst durchgerungen .^ "" lindtner für dich verloren war." ^ick! schwieg ^ und wandte sich ab. Er wollte si" ^ dft !^'"' dmn ^r loilßte gen all, daß dieser Vor> ^ ^ Unaufrichiigkeit sie tiefer und härter treffen ^ ^'^ nlll.'s andere. Aber er irrte sich. Mv il„. "'^' weder verlegen, noch wich sie aus; sie ^iN'.c.H""d nnf seinen Arm und zwang ihn fo. H^' luus;^^ ^^^ ^ >>^^. ^^^^ ^^^, z.,,^.^ „^ii: ^^^ngcn, unterrichtet lvarst. Ohne diese feste , ^^^Ull^ wäre ich nie dein Weib geworden." 3 ^>> ^. ^^"ubte ihr. Unwahrheit kallllte sie llicht. ^l^ ,'Ucht einmal der Gedanke, daß es trostlos ?^ ^'''^, tralirigo Sitliatioilen im ^eben gibt, in ^i^ , /^ugo ein Gebot des Erbarmens, eine Not "> ^'l' einl., Wohltat ist, während die Wahrheit '^'^,^"' werden kann. ^l. ^ ^»dtiu'r ist hente frei. Tein Weib ist ge-^ ^ , '^ "u reicher, unabhängiger Mann." b'^Yla ^' sie ihre Fassung doch. Sie lehnte sich ^ fr?,"' "^ bedürfe fie einer Stiitze. '- ^'r, der sie nur aufgegeben hatte, weil ihre beiderseitige Armut ihn dazu gezwuugen. Wenn er sie noch liebte? Sie wollte sprechen, aber sie unter-ließ e^' Ihre Stimme würde ihre Erreguug verraten! haben. Sie wandte sich zmn Gehen. Sie fühlte — sie, mußte jetzt allein sein. ' Er hielt sie zurück. ,. ^ . ... „Ich warte noch cu,f demen Entschluß, auf deim' Autwort." Bebend, in verhaltener Angst, kamen die Worte lm-aus: „Ich werde sie dir heute Abend geben." tteise, fast flüsternd hatte sie gesprochen. Er hatte sie doch verstanden. Er sah ihr nach, wie sie den breiten Kiesweg nach der Terrasse znschritt, die Treppe hinanfging und im Hause verschwand. Würde fie fortgehen? Ihn einfam zurücklassen / Sein Schicksal lag in ihren Händen. Sein Hirn sie-berte. Tas aufgeregte Blut pochte in feinen Schläfen. Jeder Nerv bebte und sein Herz schlug wie ei,: Hammer in der Brust. Tod oder Leben brachten lhm die nächsten ^tun^ den Immer wieder drängte sich die Hoffnung in seine Seele. Und eine süße, innere Stimme raunte ihm zu-sie gM nicht fort, weil sie llicht kann: weil sie dich lieb-gewonnen hat. lind erwartete. Ein schreckliche» Warten, worin sich die Seknnden zn Stunden, die ^tuuden zu Ewigkeiten dehnten. Ter Tiener rief ihn zum Abendessen. Als er das große Speisezimmer derrat, war es leer. „Tie gnädige Fran läßt sich entschuldigen, sie hat Kopfschmerzen", meldete das Mädchen. Er nickte nur, dann setzte er sich zu Tisch. Aber er ah llicht. Dle Speisen kamen unberührt wieder hinaus. Er hätte nicht einen Bissen hinunter bekommen in den« wilden Ansruhre, in dein sein Herz und seine Sinne sich befanden. Es war fast Mitternacht, er hatto keinen Augen-blick daran gedacht zur Ruhe zu gehen — als sie hel> eintrat. Sie hatte ihn drüben erwartet; aber da er nicht kam, kam fie. Sie hatte ihre Rnhe wiedergewonnen, nichts in ihrem Aeußmi verriet den überwundenen Kampf, dm bezwungenen Sturm. Sie trat anf ihn zu und lächelte freundlich. Er sah sie an. Die brennende Frage stand in stillen Augen. Er wollte sprechen.; aber er konnte nicht. Tie nngehenre Aufregung dcr letzten Stunden machte es ihm unmöglich. Sein ganzer Körper fieberte. „Sie fagte: „Ich werde Hierbleiben." Er jauchzte auf, umschlang sie und preßt« sie an sich. Sie lag ruhig und geduldig ill seinen Annen wie immer. Sie blieb bei ihm! Sie hatte ihn also lieb. Aber das war nicht genug, er muhte es hören! hören! Und er stammelte: „Warum, warum?" Jetzt mußte es kommen das langentbehrtk, schmerzlich vermißte Glück. Das Liebeswort, nach dem er jahrelang, fast verdurstend gelechzt hatte. Eine kleine Pause folgte. Tann klang es in die tiefe Stille hinein: „Ich habe mich an alles hier gewöhnt." Sie sagte es langsam, ruhig, ans ihrer Ueber-zengung heraus. Ein kurzer Aufschrei folgte diesen Worten. Ihr Mann stürzte zu ihren Füßen nieder-. Ein Herzschlng hatte seinem Leben ein Ende gesetzt. Jetzt war sie frei! .^ ^ c Sie stand entsetzt und starrte imt Weltauf, gerissenen Augen auf den von ihr getöteten Gatten ... Laibacher Zeitung Nr. 136. _____________________________1152____________________________ ___________ 17. Ium^902^ gänzlich aus den Angeln zu heben. Der Minister Präsident hat sich, wie es scheint, mehr praktischen Nutzen davon versprochen, radikale Reformen in da5 bestehende System einzufügen, als von einem Vor-gehen, bei dein dieses letztere mit einem Schlage von Grund aus umgestürzt und auf den Nninen desselben ein neues System errichtet würde. Die Sz6Il'sche Reform bezweckt zunächst eine durchgreifende Verein« fachnng des ganzen Verwaltung5organisinus. Ev soll eine, sehr große Anzahl von Registraturen und Mani pulationsbehelsen in Hinkunft aus der Verwaltung gänzlich wegfallen und eine Art mündlichen Verfahrens in die Administration eingeführt werden. Man verspricht sich insbesondere von diesem letzteren eine sehr wohltätigeWirlnng auf die Beziehungen zwi-schen Publiknm und Behörde. Die Verbesserung dieser Beziehungen dürfte überall, vornehmlich aber in den Komitaten mit sprachlich gemischter Vevölkernng, von den ersprießlichsten folgen begleitet sein. Die Vereinfachung der Verwaltung, nach der Sz^ll'schen Neform, wird in den beteiligten administrativen kreisen, von, Obergespml bis zum letzten Dorfnotär, al5 heilsame Maßregel betrachtet. In diesen Kreisen herrscht die Auffassung vor, daß von dieser Vereinfachung bis znr gänzlichen Durchsührnng der großen Verwaltnng5' reform nnr mehr ein Schritt übrig bleibe, der in Hin-lunst uicht mehr ans allzugroße Schwierigkeiten stoßen werde. Laibach. 16, Juni Aus Lemberg wird gemeldet: „Slowo Polskie" erfährt aus bester Quelle, der Landtag werde am 23. d. M. zusammentreten und bis 12. Juli tagen. Zu den Erllärnngen des ungarischen. Minister^ Präsidenten Sz6ll über die deutsche Zolltarifvorlage äußert sich die „Vossische Zeitnug". indem sie schreibt, das sei eine Sprache, wie sie ein Staatsmann befreundeten und verbündeten Mächten gegenüber nicht schärfer führen kann. Einen dauern dm wirtschaftlichen Krieg duldet das Bündnio nicht, ein Zolltarif, wie er jetzt in Deutschland gemacht wird, verletzt auf da,s schwerste die Interessen Oesterreich-Ungarns, würde also mit Gegenmaßregeln beant-wortet werden. Der Zollkrieg wäre also unausbleib-lich und dabei könnte das Bündnis in Brüche gehen. Aus diesen Erklärungen gehe hervor, wie falfch die Vermutung ist, es bestehe längst über die Grundlage des Zolltarifeo ein Einverständnis zwischen Deutschland nnd den anderen Staaten. Eo sei ebenso irrig, wenn Graf Bülow geglanbt habe, ans Grund seines Tarifes zu guten Handelsverträgen zu gelangen. Die Folge sei nur Mißtrauen und Untergrabung der politischen Freundschaft. Darüber könne man sich keinem Zweifel mehr hingeben, anch wenn die Dreibundver träge unterzeichnet werden. Die ..Vossische. Ztg." be-merkt weiter: Es ist eine bedenkliche Politik, den Drei-lmnd unnötigen Kraftproben auszusetzen: ei- konnte sie ehemals rertragen, weil die Beziehungen Oester» reiche zu Nnßland und Italiens zu Frankreich getrübl waren, und das beste Einvernehmen zwischen Deutsch-land und England herrschte. Dies alles hat sich erheblich verändert, und deshalb sei Vorsicht gebotener al>.' je guvor. Aus Weinberg wird gemeldet: Das Vollsblatt „Nowy Wiek" publiziert einen „allpolnischen" Aufruf, in welchem es zu einer National-feier am Gedenktage des Sieges de s Polen» königs Iagello über die Deutfchen Ritter bei Grünwald im Jahre 141l) anffordert, mit welchem der Verfall des Ordens begann. Es solle dies eine Demonstration des Polentnms als Antwort aus die Marienbnrger Rede de5 Kaisers Wilhelm sein. Gegenüber der an den Besnch des Fürsten Ferdinand von Bulgarien in der russischen Hauptstadt geknüpften Nachricht, daß die Vermählung des Fürsten mit einer russischen Großfürstin bevor° stche, wird in einer Meldung aus St. P etersb u r g bemerkt, daß in dortigen Gesellschaftskreisen nichts Ix kannt sei, was als eine Bestätigung dieser Ankündi gllng angesehen werden könnte. In bemerkensnierter Weise äußert sich die Berliner „Post" über das neue französische Ministerium. Das offiziöseBlatt bespricht dieErklärnngen des neuen Ministerpräsidenten in Bezng auf die äußere Politik und schreibt, daß E o m b e s in den auswärtigen Angelegenheiten dnrchans anf dem Standpunkte Waldeck°Nousseaus stehe, also al,f dem Boden einer Politik, die unter der Aegide des Zwei° bundes in Europa durchaus friedliche Zwecke verfolg und der französischeli Nation in unserem Weltteile kein anderes Ziel steckt als die Wahrung ihres Besitzstandes. Das Blatt hebt weiters hervor, daß das Ver-bleiben des Ministers Deltas s <> in seiner Stellung Deutschland nur willkommen sein könne, weil seine Persönlichkeit für Dentfchland eine Bürgschaft gegen die Inaugurierung irgendeiner Abenteurerpolitik bedeutet. Die türkische Votschaft in Wien erklärt die in den letzten Tagen verbreiteten Gerüchte, betresfeud das Ab-leben des gewesenen Marschalls F u a d P a s ch a und die Verhaftung, beziehungsweise Verbannung mehrerer hoher türkischer Hofwürdenträger wegen nngeb-l icher Beteiligung an einem Komplott, als vollständig unbegründet. Tagesnemgleiten. — (Die Farbe der it r e b s e.) Aelanntlich haben die Panzer der itrebse nicht alle die gleiche Farbe. Ein Teil bcsitzt einen bläulich schillernden Schutzmantel, ein anderer einen schwarzen. Alan lann sich leicht bei diesen Tieren davon iiberzeussen, daß hier einzig und allein die Färbung ein Schutzmittel ist, daß sie stets mit der Umgebung übereinstimmt. Leben die jtrebse auf einem bläulichen Grunde von Schiefer, so haben sie eine bläuliche Farbe, leben sie in einem morastigen Grunde, so sind sie ganz schwarz. Dagegen findec man ilrebsartcn, bei welchen der Panzer eine rötliche Farbl hat, während sie erst ganz rot durch das Kochen werden. Bei diesen Tieren ist es nicht klar, woher diese Farbe stamnu. da sie weder mit der der Umgebung, noch des Grundes ihreZ Aufenthaltsortes übereinstimmt. Sie leben in den wenig tiefen Gewässern von Gießbächen. Neuerdings hat nun M. itcnt dieses eigentümliche Verhalten untersucht. Er konnte feststellen, daß diese seltsame Färbung, die so ganz dem Schutzbedürfnisse der Tiere widerspricht, durch den Einfluß del. Sonnenlichtes hervorgerufen wird. Die Schale der krebse wird in der Tat rötlich, wenn man sie dem Sonnenlichte ausseht, ohne die Tiere aber von den Hitzestrahlen treffen zu lassen, Kent konnte dadurch den verschiedensten Krebsartcn schon im Leben ein rötliches Gewand verschaffen. Nur muß man bei diesen Versuchen vorsichtig zuwerle gehe»',. Man darf die Tiere, die bis dahin im Duntlen geleb 1 ^, nun nicht plötzlich in ein von der Sonne stall on ^^. Aquarium setzen, sondern muß sie allmählich mi o gewöhnen; das dauert manchmal Monate. Auch ""^ Hek ben lann man dem Panzer geben. Hält man 5"'" ^oü'-Krebse in einem Aquarium mit grauem ^""?^/,l h h^. men die Tiere eine gräuliche Farbe, vorausgeht, o ,. Sonnenlicht sie nicht direkt beleuchtet. Auch m der o ^ machen die Krebse solche Farben-Veränderungen oui^.,^ wechselt die Farbe von Onind^iu^ ckiog^ne«. ?^s" „!-jähre ist sie sehr'verschieden, erst im Sommei >"".'»^n llntcr dem Einflüsse der Tonne wird die dnrch "".'''^II, Winteransenihalt hervorgerufene dunlle Färbung w>e" Vei anderen im Moraste lebenden Arten siud s ^ M, rötlich, später aber nehmen sie die Farbe des Auseii", o.les an. l^mi»' - (Ein großartiger Madonne",^' ,^ del) wurde in Sassoferrato (Aucona) entlarvt. "" g, AnlM bei dem Städtchen erschien seit einigen ^ag ^ abendlich die Madonna, und die Bevölkerung pro ^ Zchntausendcn nach dem Gnadenorte und gab ^l^ ^ sg znr Errichtung einer Kapelle. Der Unfug nahm s^'^ ci» ^wältige Proportionen an. daß die Hchörde ü'sgey ^, Dutzend Detektivs nach dem Wallfahrtsorte em>an° ^,. sich unbemerkt an den Felsen, wo die Madonna zu e ^,^< pflegte, heranschlichen und die Betrüger in ^"5"yMändl" raschten. Die Madonna, die man allnächtlich w " ^„es, von Stunde zu Stunde bei bengalischem Lichte I^^l-ließ. bestand aus einer auf einem Stocke befestig»^^^, puppe mit bunten Lappen. Die Betrüger s>" , ^^otte' Grundksitzer, bei denen man Massen von ^"" ^ bti'^ bildchen. Medaillen nnd Rosenkränzen fand. Auch " ^-Wallfahrtsorte improvisierte Waldschenle. die tolo>> . ^> schäfte machte, gehörte deu Betrügern. Die Gendarme ,, störte den am 'Gnadenorte errichteten Altar und n ^ Safsoferrato eine größere Anzahl von HelferslMel ^ — (Etwas vom Seemanns - APpe ^' '^sch<» Schiff kam von einer Expedition im südlichen ^5 ^ jn Ozean und war nach dem Durchlaufen der Toire»!^^ einem kleinen Hafen der Qsttiiste Australiens l"i uü Mittagszeit zu Anker gegangen. Man war "'"-""' vi) Herren ,',>var. aber der Appetit war angesichts/e^.^: glring. Am Nachnüitage gingen siebe» dienstfre^ z^gl a,. Land. Man kam an ein'„Hotel". Dieses „Hotel ^ <'," nur ein Wellblechschuppen, aber ... es >^ sse^"' ..Hotel"! Von den sieben trennte sich einer, der ^ ^ft'l' stand, und betrat das Gasthaus. Die Wirtin wurde ^ !,< erschien, und es entspann sich folgendes Oesp^' ^„»»l'' jetzt halb zwei; können Sie bis U Uhr ein Diner sur ^ zwanzig Personen anrichten?" — „Glwiß. n,eM ^'llü> viel Gänge?" — „So viel Sie schaffen lönnen- ^ftc nun wurde die Speisefolge beraten. — „Der ^.,<^g!" " sein für das Gedeck..." — „Das ist ganz gleM"' ^ "? Es war fünf Minuten vor 6 Uhr. Erwartung ,l lassen!" — ..Ja. abcr es fehlen doch noch vier/^ ' s^' — „O, die kommen gar nicht. Sehen Sie. wir s'"" ^, ^ aber jeder wird für drei esse», machl einundzw^ , A,!^ stillte ich aber nur für fieben. so hätte es nicht gelang., ^ nichts für ungut. Nun aber... los dafür!" ^l!>M, lctzten Vissen dieses Diners hatte sich übrige»» ^hF^' Vmstand, der recht beleibte Leutnant N..-, '"^ ^ dcn Neinainen I^oll con^N-ictur erworben. Der Schwiegersohn auf probe. Humoristischer Roman vo» Gustav Vlchfeld. (33. Fortsetzung.) Zlvei Tage später empfing er omen Brief, in welchem Amandus ^iuunel ihnl mit dürren Worten mitteilte: ans einer Verbindung mit seiner Tochter lo'nne nichts werden, da er zu verschwenderische Ge« wohnheiten habe. Ta-? (Äesicht, welches der Abgewiesene machte! Hatte er jcht diesen „Hern: Rentier" vor sich gehabt ^- zermalmt hätte er ihn! 3o muhte er sich mit mi' zähligen Verwünschnngen beguügen, die den wackeren Biedermann nichl weiter geschmerzt hätten, auch wenn er sie hätte hören tonnen. 12. Tagbdarauf — nämlich am Tage nach der Abreise de5 unglücklichen Emil Midler — traf von Niese, dem Heiratsvermittler, für Aspasia Fimmel ein Vri'i ein. in welchem sie benachrichtigt wnrde. das; sich nn° lzesäuntt ein Bewerber um ihre Hand einstellen werde, den er unter allen Umständen empfehlen könne. Aspasias Stimmung schlng sofort um. Schon' hatta sie die verausgabten zwanzig Marl ernstlich beklagt lind gewissermaßen al> verloren betrachtet, jetzt schwanden die Geister der Trübsal im Nu, nnd di'.> Freude der Kinder Israels, als sie in der Wüste das erste Manna erhielten, war nichts im Vergleiche zu dein (Glücke, das jetzt mit ememmale blendend, über^ wältigend ihr Heiz erfüllte. „Ungesäumt!" — das hieß: sofort, heute uoä,, unmittelbar! Nie hatte fie ihre Toilette so schnell beendet, nnd sie sah von weitem förmlich einige Jahre jünger aus, als sie in ihrem weißen Kleide mit der breiten grellroten Schärpe, das gelbe Zichorienpaket in der Tinten, wie — wie ein, junges übermütiges 3-üllen durch den Garten der Straße zneilte. Und richtig, da ging er langsamen Schrittes ein--her, der Ersehnte — eiue große, braune Kaffeekanne zärtlich an die linke Vrust gedrückt, das ausbedungeue El-fennung5zeiä>en. Und wa5 für ein Mann! Ein langer, schwarzer Bratenrock, im Laufe der Iahr^ etwas glänzend geworden, deckte die kurze, uutcrsetztc-Gestalt, ein hoher, nur etwas stnlppm«' Cyliuderhut der vorvorletzten Mode das würdige, granbärtige Haupt, in welchem eine kräftige, warzige ^'ase gar kupfern und lieblich intensiv glänzte. Schon winkte freundlich die allein noch trennende Gartentür, als — noch nie war fie ihr so widerwärtig, W verbaßt erschienen — die Stimme der brüderlichen ^iebe erscholl: „He, A5pasia, rennst ja wie ein Kamel in der Wüste, da5 die Qm'lle wittert! Nnd aufgeputzt bist dn auch wie ein Pfingstochse! Wo willst dn denn hin'c" Ob da5 nicht zum Acrgern war! Und unzart obendrein! ..^ch — ich will nur etwao spazieren gehen vor dem Essen — ich komme bald wieder!" sprach sie schnipp Pisch nnd eilte weiter. ,.Na, so warte doch, ich komme ja mit!" fnhr der Schreckliche fort. „Dn willst wol,l zum >iaufmaim gehen nnd da5 Paket Zichorien da umtauschen?" „Dao — ach, nein — ich — ich-" swA^' pasia fassnngslos. Dort drüben ging er, der und sah — ach, so zärtlich — nach ihr hin- t>e>"' „Na, znm Teufel — was willst damit?" "!. „Ach — ich habe mich nur vergriffen ^^te ^ eigentlich meinen Sonnenschirm nehmen-Inngfrau sich geistesgegenwärtig aus. ^M^",' „Hahaha, der Irrtum ist gut!" lachte - ^„" Fimmel. „Wenn du uicht schon so alt M"/ man walnhaftig glauben, du seiest verliem- ^l« ^ In diesem Angenblicke hätte die beleidig ^ ster ihn am liebsten erdrosselt. .. ^ ^, Der Unbekannte hatte hoffnungsft'euo'" ,^ ^ l,craneilende weibliche Gestalt im weißen ^.gM^ der roten Schärpe geschant nnd war uN ^ flehen geblieben, sie zu erwarten, um ^ ^,D^ weiterzugehen. Ein Mann begleitete sie. .,< W^. konnte es die Bewnßte sein. Da rätispette ''^^.!,"'^ überschreiten die Tanie so eigenartig, s" . .^^l ^ und wackelte aus Leibeskräften mit dem l) ^„i ^., Nucken gehaltenen gelben Zich^rienP"^^^!^, kennnng^zeichen. So war sie es also ^V.^M^ zlim Kuckuck wollte sie dann mit den^"' 5^' ,')>oeckeu? Weshalb kam sie nicht allein? ^"" ^r ihr mil seiner Kaffeetanne, S^ ,lü Amandus schritt seelenrnhig »eben 0" ,^ dahin und ahnte nicht im geringsten, ""^^ ^<>l in dieseni Allgenblicke war. Von der ^'tn>n ^i' , er — wie sich zweifelsohne demnächst >- ,,,^l .,,^ Gatte iür die Anna finden werde, besser m-^ ^?' schwender nnd Schwelger, der Zeidler -^ Laibacher Zeitung Nr. 136. _____________________________1153 __________^^^. 17- Juni 1902. w "" (Blutige Träne n.) „Es hat das unglückselige /T^b mich vergiftet mit ihren Tränen". Ebenso wie diese ^.^ nur iil Heines Gedichten und markanter in anderen ioss ". ^'kommenden giftigen Tränen nur bildlich aufzu- Istn sind. denn die Medizin kennt keinerlei giftige Tränen. ' >oll auch der Ausdruck, es habe jemand blutige Tränen ..Hessen, gewöhnlich nur die Heftigkeit des Weinens kenn« ty ^."' Indessen teilt Dr. M. Waiden jetzt doch eine Neike . " nä'llen mit, ill denen Personen sogar längere Zeit hin> ^ ^sächlich das Phänomen des blutigen Weinens dar-,. ^- !Üei diesen Beobachtungen handelt eö sich aber nicht ">. die Abschcidung einer blutigen Flüssigkeit aus der .^nendrusc, sonder:, um die Beimengung von Älnt zu dei: Mn ans einer entzündeten und daher zu Blutungen leicht clgenben Stelle der Augen. Am stärksten pflegt die Träne," ^Mberung bei dem auf seelische Reize hin erfolgenden ^llnen zu sein. Welche Flut von Tränen der Kummer und ^ Gram der Tränendrüse zu cntloäen vermögen, deute,', lett^ "'^ ^ürHe!> wie das vom Tränenlriiglein an.. Wie ^'2 aber allzu leichtes Weinen werden kann, lehrt ein Fall, ^ ein Pariser Augenarzt berichtet. Der von ihm behan-l. t -statient vermochte, wenn er iin Theater einem Rührstücke ^wohnte, sich zur Belustigung der Umgebung des heftigsten s.!"e„s uicht zu enthalten und fühlte sich dadurch in einer ^en Weise belästigt, dah er sich dazu entschloß, sich von bnk ^ beiderseits, die Tränendrüsen entfernen zu lassen. H ° ""ch ohne solche Radikalkur Mäimer leichter als Frauen > n auch ohne eine solche Radikalkur Männer leichter als «iisl^ ^ Tränenabsonderung unterdrücken können, beruht . > früher Uebung, Hiebei ist offenbar die allg. vervreiteteAn-^"ug, baß das Weinen etwas Unmännliches sei, von be, ^' Wie die Anatomen berichten, sind die Tränendrüsen !yn ^"Uen durchschnittlich beträchtlich größer angetroffen l°n ^^ ^' Männern. Die Tätigkeit der Tränendrüsen sy.Malier nicht nur willkürlich gehemmt, sie kann — man liitl'i! ^^' ^"'^ ilrolodilstränrn — auch mitunter wiu-^ '^. angercgl werden. Es soll sogar Frauen geben — hier> ^. l l'ch man allerdings nur in den humoristischen Blättern 8,e Träne. Darwin hat in Alv'^ ^^ "^^ Ausdruck der Gemütsbewegungen" nach-sc»in^ ^ ^^ ^'^ Tränendrüse bei Kindern durch das Zu-Menlueifen der Augenlider beim Schreien erst allmählich !ß '^ wiid, bis sie schließlich auch bei geringen mimischen ^tck^aM in Tätigkeit tritt. Poetische Gemüter werden »in l?l Analyse der Träne enttäuscht, die vor einiger Zeit >„ "lemiler angestellt hat, Sie enthalten 98 Perzent Wasser. ^MzeiU Kochsalz und den Nest bilden organische eiweiß-^ Ctoffe. Darum bleibt das Lächeln unter Tränen nnd Mlem edlen Antlitz entperlende Träne doch schön. einend ^ " origineller Vorschlag) wird in Kint ^- " Morgcnblatte gemacht- „Nur wenige Leute". >l'als ^ '?.""" Korrespondenz, „können darauf hoffen, je. ^ kies 5 stimme ihres Königs zu hören, obgleich Tausende ziihl- °" herzen wünschen. Se. Majestät würde daher un-bc>,i, s " '""" Untertanen eine Gnade erweisen, wenn er sich Phon ^"ließe. eine Botschaft an sein Volt in ein Gramme ^,n ^' sprechen. In vielen öffentlichen Gebäuden könnten t, " Grammophone aufgestellt werden, und nach Zahlung z^ deinen Geldsumme, die vielleicht dem Hospitalfonbs ,.'letzen würde, könnte jeder die Botschaft des Königs mit u«"en Ohren hören." ^llkl^ Menn das nicht hilft . . . !) Ein Weir.-^.f ^ 'n Danzig erläßt in der Zeitung folgende angenehn'-^> orderung: „Die Herren, welche seit längerer Zeit Sekt. 'tsuck,^' s- w. von ,nir bezogen haben, ohne zu zahlen, werden ^"U, sich binnen drei Tagen zu melden, da ich nach diesec »l,z,/"^ Liste von diesen Ehrenmännern in meinem Lokale ti„j.^e. die jedermann einsehen kann. Gleichzeitig loerden ^ Forderungen sehr billig vertauft." Neue Erfindungen. Den Mitteilungen des Patentanwaltes I. Fischerin Wien entnehmen wir Folgendes: In amerikanischen Hotels und größeren Restaurant».' wird binnen kurzem der tägliche Speisezettel nicht mehr ge^ schrieben oder abgezogen, sondern gedruckt werden. Diesc Neuerung ist der Erfindung eines gewissen Walter Eoc>n Valtenburgh Zuzuschreiben, welcher eine äußerst praktische Handdrnclmaschine erfunden hat, deren Handhabung v',m jedem leicht u erlernen ist und einfachere Drucksätze in typographisch vollendeter Weise wiedergibt. Das Setzen bei diesec Maschine geschieht durch das Anschlagen von Tasten ähnlich wie bei dem Tastenbrette der Schreibmaschine, so daß jeder Kellner diese Arbeit in kurzer Zeit leisten kann. Ebenso ist der Vorgang des Drückens ein äußerst einfacher. Es macht sich durch die Erfindung dieser kleinen Maschine ein Fortschritt geltend, der nicht unbeträchtlich zu nennen ist. Es ist noch incht lange her, daß ein amerikanischer Arzt ein Arlanum für die an Haarschwunb leidenden durch eine Methode der Einpflanzung von Haaren in die Kopfhaut ge-funden haben wollte. Diefes Verfahren wäre kostspielig und auch wohl umständlich und nicht schmerzlos. Dagegen hat nun Mr. Elliston, ein in Ehicago wohlbekannter Arzt, ein bci weitem einfacheres Verfahren entdeckt, nämlich das Verfahren der rationellen Massage der Kopfhaut. Mr. Elliston erklärt die Tatsache, daß Frauen nie kahlköpfig werden, nur durch die regelmäßige Massage der Kopfhaut, die unwillkürlich während des täglichen Auslämmens vorgenommen wird. Er bat einen Apparat konstruiert, der diese Massage auch bei Männern in zweckentsprechender Weise durchführt und, nach sciner Angabc angewandt, nicht nur die Kahllöpfigleit ver-hindern, sondern sogar dort. wo das Wachstnm schon er-storben schien, neues Leben erlvescn soll. Im nächsten Winter wird Newyort eine Neuerung auf,-zuweisen haben, die unseres Wissens auf dem europäischen Kontinente noch nicht erprobt wurde. Es beschäftigt sich nämlich eine der führenden amerikanischen Automobilfirmen seit längerer Zeit mit dem Plane der Herstellung eines praktischen Antomobilschlittens. der nicht nur in Bezug auf seine Er. Haltung vorteilhaft, sondern auch von großer Leistungsfähigkeit sein soll. Der Motor ist ein Benzinmotor, des»" Kolben auf ein Zahngetriebe wirkt, welches mit einem an d Schwc-lieh. lUm'll'ch fühlen müssen, in st'iueni Hause gc ^ "ud N^hrt, verzogen und gehätschelt die lelM, "lle/ ^'^ ^beus lx'l'bringon zu tonnen. Vlin dem ih^ N'd^, Amnndu5, der ^ute. Abasia aber hörte k^ ^d.alltlnortele ihm gar uicht; sie dachte nur an ityss'^wr, der ihr unentwegt folgte — mit fewer Mehrmals versuchte sie, den überflüssige» ^icht ^'r uou sich abzuschütteln; er ging uicht, er wich 'lren. ? '^'"' ^"l^ "' erzählte mit einer eiueo des-^d. s'"^'" werten Staudhaftigteit. Und als die ^ »n" ^' Mittagsstunde tundete, da half es uichts, ^ i,^' ^ '"it d"u Äruder zurückkehren iu da? Rt^« ^.!" halte ihu uicht gesprochen, den Maun ^«5,^"fteetaune! Wenn er ging, wenn er nicht ^ n^^'' ''"'», -'lugst, Schmerz, Wnt stritten sich faltig in ihr. 9or >,i^ '^'"- "och staud or da uuter jener Pappel, ^'rfe ' '""l ontsernt, uud schaute mit stillem Vor-'" d^. m 'tu' hmiU'er. Die 5laffeetnnne hielt er jeh, 'hlv^. '"^teii, wahrscheinlich war sie der ^iulen zu ''^^ ""u^eii. Ta wagte es Aspasia. Von, Vrnder !?^ut >n!>' ^' sie drei Finger der rechteu Hand, damit ^«n, ' ^ sie um drei, Uhr des Nachmittag? 1^5 d ""l '""lle, "ud presjte dabei liebeseligen bt! Er"? ^chorienpaket au ihre Brust. Gott sei go ""stand sie, er uickte mit dein 8lopfc und schwang die Kaffeekanne. Beruhigt schritt Aspasia den, vorangehenden Bruder uach. — Wer er war, der gehemnnsvolle Fremde? Ein, Schuster war er — aus der Stadt des biederen Niese. Mer er strebte uach Höherem. Als vor länger denn Jahresfrist die Gattiu, die Teure, gestorben, ihn mit siinf ebenso uuge« wie unerzogenen Kindern in diesem irdischen Iammerlale znrücklasseud, da hatte er gelobt, ihr keiue Nachfolgerin zu geben, souderu sich der lnngentbehrten Freiheit, und des ungehinderten Ver-tehres mit der geliebteil Flasche fortan zu erfreuen. Doch uicht lange, so zwang ihn der Mangel an dem. leidigen Geld, wieder zum Pechdrahte zu greife,'. Wohlverstanden! Fiir ihn, Friedrich August Zickert, wie er sich uannte, war nicht das Geld, sondern die Arbeit leidig. Fluch dem, der sie erfundeu! Hätte er ihn vor seiuem Knieriemen gehabt! Aber es half nichts, er mußte sich eben mit der bestehenden Welt« ordnung abfinden. So errichtete er denu hoffnnng^ frendig eine „Vesohlaustlüt". Trei Gesellen sollten für ihn die Arbeit machen, der Gewinn sollte ihm zu einem ruhigen, beschauliche»! ^eben verhelfen. Leider dauerte dies nur vierzehn Tage, dann ging die Vesohlanstal! ans Mangel an Zusprnch schlafen und Friedrich An^ gnst Ackert sah sich wiedernm mit seinem Schustertische und semeu inzwischen halb verhungerten fünf Sproß, liugen allein. Eines Tages ließ er nachdenklich den Blick durch das der Möbel fast ganz entbehrende Zimmer schweifen, rollte dieser Instand mit Her'mg und Pell» tartoffeln attmittäglich und einem einzigen Liter Schnaps allwöchentlich so fortdauern? Das wäre seiner entschieden nicht würdig. Höher hinauf! Em flottes SchulM'arengeschäft, Befohlaustalt nebenbei! Ja, aber — der u«!'vu» rerum! Vah — dem Mutigen gehört die ganze Welt! Wer nicht wagt, gewinnt nicht! Man mus; das Glück nur beim Schöpfe fassen,, es zausen, bis es Haare läßt! Wie hatte es der erste Bürgermeister gemacht, als ihm die Schulden über den Kopf wuchfen? Vr hatte geheiratet — natürlich eiue reiche Frau! Uud was der tonute, das konnte, er auch! Aber wer von des Landes Töchtern würde ihm, dein Herrn Schuhmachermeisler Friedrich August Zickerl, mit seineu fünf Sprößlingen, die Hand zum ewigen Vunde reichen? Keine Sorge, ein Mädchen alls der Fremde natürlich! Und so begab er sich denn unverzüglich zu seinem Jugendfreunde Niese, der auch einst Schuster gewesen war, uud sprach zu ihm: „Weiht du was, Karl? Ich glaube, es ist am besten, ich heirate doch noch mal!" „Ja, ja!" uickte, der beifällig. „Natürlich eine mit Geld!" „Du bist wohl verrückt?" „Nein, gar uicht! Hast du nicht eine für mich auf Lager?" (Fortsetzung folgt.) Lailwcher Zeitung Nr. 136, 1154 17^uniiM^. der erfolgten Lehrbefähigungsprüfung an und nicht von der definitiven Anstellung zu zählen wären, zuerkannt werden, wie dies bereits in den meisten österreichischen Kronländern ytschehen ist. — 2.) Der gesamten lrainischen Lehrerschaft sei jä'hrl. eine Zulage von 200 X zu bewilligen, wie sie bereits der steilische Landtag den Lehrern Steiermarls zuerkannt hat. — 8.) Die vierzigjährige Dienstzeit wolle auf 35 Jahre herabgesetzt werden. 4.) Die vom Gesetze verlangten zwei Jahre, die zwischen der ersten und zweiten Prüfung in Aus üdung des Verufes verstreichen müssen, seien einzurechnen, unbekümmert darum, ob zwischen diesen zwei Prüfungen Mthr als zwei Jahre verstrichen sind oder nicht. — 5.) Die aktiven Militärjahre mögen in die Dienstzeit cingerechnei lrerden. 6.) Der Personalstatus sei in nachstehender Weise zu ändern: 1. Gehaltsstufe 25^. 2. Gehaltsstufe 30^, 3. Gehaltsstufe 25 A, 4. Gehaltsstufe 20 ^ der gesamten L. — (V t r g a l a d e m i t e r aus S ch e m n i tz in I d r i a.) Am vergangenen Sonntag und Montag weilten m Idria unter der Führung zweier Professoren und eines Assistenten mehrere Vergalademiter aus Schemnitz in Ungarn und besichtigten die dortigen Aergwertsanlagen und die Zin noberfabril. Der Bamtenberein veranstaltete den genannten Gästen zu Ehren in den Lokalitäten des Hotels „Zum schwarzen Adler" einen geselligen Abend, der mit einem Tanzlränzchen endete. 1i. — (F ir >nu ng in I dri a.) Am nächsten Sonntag am Feste des heil. Achatius, des Patrons der Idrianer Berg' werte, findet vormittags die Firmung und darauf die übliche Prozession unter persönlicher Führung des Herrn Fürst bischofeö von Laibach statt. 15. — (Fam i liendra m a,) Aus Fiume wirb berichtet: In dem Nachbarorte Fuiine hat ber Kaufmann Mance seiner Frau nach einem Wortwechsel wegen der wiederholten Geldditbstahle des Sohnes mit einem scharfgeschliffenen Messer einen Stich ins Herz versetzt. Die Frau war sofort tot. Die herbeigeeilte Tochter wurde vom Vater schwer ver letzt. Mance wollte sich hierauf erschießen, doch die Waffc versagte, worauf er sich das Messer, mit dem er seine Frau ennordet hatte, in den Unterleib stieß und nach dreistündigem Äybestampfe verschieb. — Der Sohn. der Urheber der Tra-gndie, betrat gerade das Haus. als man die Leichen seiner Eltern in die Totenlammer überführte. Wie versteinert folgt, rl auf eine Strecke den Särgen, ergriff bann aber Plötzlich t»ie Flucht und konnte bisher nicht aufgefunden werben. — (V o in Horn Wal be.) Man schreibt uns aus Nndolfswcrt: Die größte Holzmanufaltur Krams ist nun unstreitig jene im Fürstlich Auersperg'schen Hornwalde in Unterlrain gelegene, woselbst durchschnittlich 120 bis 140 Arbeiter beschäftigt werden. Die Erzeugnisse sind sehr mannigfaltig. Es werdenSesselgarnituren, Fournierbretter, Fuß' dcdcnbretlche», Besenstiele ?c. in großen Massen erzeugt und hauptsächl. nach dem Elsaß, Vaiern u. Italien zum Versand' gebracht. Die Waren werben auf gut angelegten Waldstraßen teils über Steinwald. Unterturn, Töplitz ans den Vahnhof Stra/.a, teils znm Bahnhofe in Gottschee transportiert. Das Werk destcht ans acht verschiedenartigen Dampfsägen nnd Zurichtmaschinen und wird mit Dampf betrieben. Außerdem gibt es daselbst auch Trockenkammern, woselbst das Holz rapid getrocknet wird, sowie Dampfdruckpreßetablisse-ments, in welchen aus den Buchenfriesen durch enormen Druck der Aaumsaft ausgepreßt wird. Die Arbeiter rekrutieren sich zumeist aus der Gegend von Lobor und Zlaiar in Kroatien. Das Wert, welchem als Direktor Herr Gio. vanni Earniel vorsteht, wird von der Firma Arnold Spitz in Budapest betrieben. — Der Hornwald weist den größten Holzreichtum in ganzen Kronlande auf. Es wurde berechnet, daß mit jenem Holze, welches im Jahre daselbst zugrunde geht, ganz Krain mit vorzüglichem und billigem Brenn-material,,' versorgt werden tonnte, wenn — es eine Bahnverbindung von Stra/.a dahin gäbe. Die Anlagetosten einer nnrmalspurigcn Eisendahn würden sich binnen fünf Jahren amortisieren, da auch jetzt, oozwar eine Waldbahn zur Fabrik besteht, die schönsten Buchenstämme, infolge ihres Alters um-gestürzt, im Walde umherliegen, als ob tagsvorher ein Orlau gehaust hätte, und wegen Mangels an modernen Transportsmitteln zugrunde gehen. Der Hornwald selbst ist sehr wild-rcich und so ziemlich der einzige Forst im Lande, woselbst die Bären noch ständigen Aufenthalt haben. Aber auch an Waldpflanzen ist dieser Wald überreich. Der Waldmeister' wuchert in solchem Maße, daß jetzt zur Blütezeit desselben der Walbboden wie von einer leichten Schneclage bedeckt .'r-scheint. Hier wären also tatsächlich unbehodene. beziehungs- ^ weise dem Verderben preisgegebene Schätze vorhanden, welche, ' durch geeignete und zielbewußte Handelsunternchmungen ge^ Hoden, dem Lande unberechenbaren Nutzen bringen würden. ! Das Abfallholz der Dampfsägc selbst, mittelst welchem der- ^ malen zu 100 Meter liefe Karst-Dolmen verschüttet werden, ^ würde in diesem Falle auch als Brennholz enorme Summen! im Jahre abwerfen. —«— — (Ansichtskarten-Lotterie.) Wir werden nm Aufnahme folgender Mitteilung ersucht: Das t. l. Fi nanzministerium hat der Gemeinde Traismauer (Nieder öslerreich) behufs Errichtung einer Ueberfuhr zwifchen Grafenwörth und Traismauer die Abhaltung einer Anfichts larien-Lolterie bewilligt. Die Lotterie besteht aus 500.000 Ansichtslartcnloscn in 40 verschiedenen Mustern. Das Los kostet 30 !i. Es finden 4 Ziehungen, und zwar die erste am, 3. August, die zweiie am 28. September, die dritte ani, 15. November 1902 und die vierte am 1. Februar 1903 statt- ! jedes Los spielt viermal mit und hat daher Gelegenheit vier Gewinste zu machen. Gezogen werden 5000 Treffer, darunter 500 Haupttreffer. Die Treffer sind nnr nützliche Gegenstände, darunter Zimmereinrichtung, Wagen, Nähmaschinen, Fahrlader, Haus- und Tafelgeschirr und Hunderte andere Ge^ drauchsgegenstände. Die Ansichtslartenlosc können in jeder l. l. Tabaktrafik. Lotto-Kolleltur sowie in öffentlichen Geschäften vcrlanft weroen. " (Ein unredlicher L e h r j u n g c.) Der beim Fleischhauer und Selcher Johann Zajc, Polanastraßc Nr. 73. in der Lehre stehende Flcischhauerlehrling V. T. entwendet.' ze wiedcrholicnmalen seinem Lchrherrn Würste. Speck :c. und verkaufte diese Fleischwarcn an die Eheleute Johann und ^ Helene Lovi6ar, welche sie am Stande an der Wienerstraße ^ iveiter verkauften. Bei einer gestern in der Wohnung de^ genannten Ehelcute. Alter Weg Nr. 5, vorgenommenen Haus ^ durchsuchung fand man. in der Holzlege versteckt. 67 Wurst', eiu Stück Speck nnd ein Stück Sclchflcisch. Auf dem Dachboden fand man einen Topf voll zerlassene» Speckes. Johann nnd Helene Looi^ar wurden verhaftet. Der Lehrling foll von den verhafteten Ehclenteu zum Dicbstahlc verleitet worden sein. " (Selbst gestell t.) Gestern vormittags stellte sich der Polizei der Besitzerssohn Bartholomews Lavrn- aus Unter-Gamling. Derselbe hatte am Abende vorher den Ve sitzer Andreas Knez und den beim Besitzer Ku^ar dedienstetcn Knecht angeblich mit einer Wagenlipfe überfallen und den selben am Kopfe lebensgefährliche Verletzungen beigebracht. Das Motiv soll Nache sein. Ans Furcht vor Verhaftung in seinem Dorse flüchtete er in die Stadt und stellte sich hie'-der Sicherheitsbehörde. — (Ueberfahre n.) Heute früh wurde am Pogaöar-plahe die Qbstverläuferin Maria Marjcti5 von einem Fuhr »ragen überfahren. Sie erlitt einen Bruch des linken Armes, und wurde mit dem Rettungswagen in das Krankenhaus überführt. — (Verloren) wurde gestern vormittags unbekannt wo in der Stadt ein silbernes Armband mit drei Anhängseln. Theater, Kunst und Literatur. — („Laibacher S ch u l z e i t u n g".) Inhalt der 6. Nummer: 1.) Merlspruch. 2.) Georg Erler: Der Vollst ^ schullehrer und die Bienenzucht. 3.) Die Deutsche Dichter ! gcdächlnisstiftung. 4.) Die Volksschule im Abgeordneten-hause. 5.) Aus Stadt und Land. 6.) Rundschau. 7.) Mannig- ^ faltiges. 8.) Mitteilungen. !).) Bücher-, Lehrmittel- und Zeitungsschau. 10.) Amtliche Lehrstellen-Ausschreibungen. — („D ie natürliche Heilweis e.") Was ist , von der Behandlnng der Kranken mit Arzneien zu halten?! Wann. wieviel, was soll ber Kranke essen? Welche lörper- , lia>n Uebungen erscheinen bei den Krankheiten der einzelnen. Organe angezeigt? Welchen Einfluß hat die Hantpflege auf den menfchlichen Körper? In welchen Fällen "sche» ^ Knetlnr oder Massage angezeigt? Diese u"d "" < Fragen werden zunächst in den uns vorliegende» ^, ^ gen 21 bis 35 des rasch beliebt gewordenen ^rles " ^ natürliche Heilweise" von 1)i-. nro Verlagsanstalt) behandelt. Des '"""«"> gen Abschnitte über besondere Krankenpflege, so M'"/, "^ in Bezug auf die Zahntranlheiten, die Krankhel m Darms, die Wnrmtranlheiten u. f. w. Andere ^o,' sind den Herzleiden, den Krankheiten der ^tmungb" « (Schwindsucht), den Sprachstörungen, den KraiMM ^ Leber und ihrer Behandlung gewidmet. Auch den '"" ^ ftrungen sind zahlreiche Abbildungen im Tczt mid ^ sechs faroige Tafeln zur Erläuterung der DarsteNuM' ,^ Verfasser» beigegebe». — Die Anschaffung des ^" ^ 50 Lieferungen u 30 Pfg. oürfte auch den wemgn ^ telten leicht möglich sein. Geschäfls)eituna. ,, — (Lie fc ru ngsausfchrei bung.) "" ^ sigen Handels- und Gcwerbelammer wirb mitgete» , ^ nächstens an der Brüsseler Börse eine Qffertoerya" ^ stattfinden wird. betreffend die Lieferung im I"^,M' von 380.000 halbrunden Eichen- oder weißherzige» "v t schwellen. 35.700 eichenen Holzstückcn, für das F"' ^ von Geleisevorrichtungen, eingeteilt in 170 verschiebe" > ^. trennbare Gattungen. Vor dem 1. Jänner 1904 U" ^ Zahlung geleistet. Kantion: Frls. 0 25 per ^ Frls. 280 per Los viereckigen Holzes. . ^fse» — (Viehmark t.) Auf den am 13. d. M> '", ^seü adgehallenen Viehmarlt wurden über 600 Kül)e "'^^sl, aufgetrieben. Der Handel gestaltete sich diesmal so ^^, wir schon mehrere Jahre nicht an diesem ^"^' „Mcsl außer zahlreichen heimischen Viehhändlern auch '^ -Fleischhauer aus der Umgebung und einige V^rM" h lva> Inncrlrain erschienen. Das alls den Platz gestellte ^>^ meist schön, mitunter sehr schön, und fand daher bei vt ^ ! lustigen Viehhändlern großen Absatz. Die Preist >°^ ,^, Rücksicht auf die Güte der Tiere auch mehr als "'' jzlii Nur geringen Absatz erzielten hingegen die .^^"'^^f^ , mer init Ausnahme jener, die Strohhüte aus Do»»! ^,, Obolen; diese brachten einen großen Teil ihrer Wctt.e ß, ^Mann. Der nächste Viehmarlt findet am 12. Iuu ^^ Telegramme des K.K.EelegraplM-Glirresp.-Zutta^ Neichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhauses- ^ Wien. 16. Juni. Das Abgeordnetenhaus btt" ^ ^ Generaldebatte über die Fahr'tartensteueruorlage, ,^ 'die Annahme anf Nückverweifnng der Vorlage c>". ^B -schuß ab, und beschloß das Eingehen in die Spei' — Nächste Sitzung morgen. König Albert vou Sachsen ,„, SibYllenort, IC. Juni. Das Adendbullet" ^ ^^ Eme Besserung im Befinden des Königs ist in' ^' Tages nicht eingetreten. Die Schwä'cheerscheinu»9 fort. Die Wirren iu Südamerika. , ^ London. 16. Juni. Reuters Bureau ? ^ ">"' Georgetown: Der norwegische Dampfer „I"tu"^l>^,, einer englischen Firma für den Küstenhandel ^,v^ccheN ^ den war. wurde von den Venezuelanischen "lnfsta^^gc.< Militärzwecke verwendet. u>n Truppen rasch """) ,l)lll^,,^ schaffen. Als das Schiff am l0. Juni zurücklehne' ^^i> von den Regierungstruppen angegriffen, wobei cutötet lourbe. Schopfheim (Baden). 16. Juni. I" ^? »o» ^ blauen bei Zell im Wiefentalc wurde heute früh el ^ssl^ ^ Familien bewohntes Haus durch eine FeuersbrU> ,,;< r< > Hicbei fand eine a«s sieben Köpfen beslel)endc 6 Tod in den Flammen. ^ow^ ,,! Paris. 16. Juni. Ministerpräsident ^^ '^ über zehn Pfarrer des Departements Haute Ga ^,^j. ^ unerlaubter Wahlagiiatio» die Gehaltfperrc ve^ ^ ^ London. 16. Juni. Im Unterhause ^'',^ßB ,< des Schatzes. Äalfour. mit. das Haus werde a> . ^r'"-Krönungsseierlichteiten vom 25, Inni bis 2. ^ ,, ^ wlrden. Quells.ttü Belgrad. ^6. Juni. (Aus amtl. strb H,„ Ic< Z Meldung eines Blattes über die angeblich stu ^ isl ^r > betriebene Wiederherstellung der Festung ^^in ^'s > kommen unrichtig, wovon sich jedermann, ^^/'^ allt" aufhält, selbst überzeugen kann. da die FestUW gänglich ist. . „„aZbote ^, Petersburg . 16. Juni. Der ..Reg'el'N " ^a du Verlobnng der Großfürstin .Helene ^la , , , , dcm Prinzen Nikolaus von Griechenland belan ^,lgs , M oslau . 16. Juni, Fürst sserdinand "° ^^^, > ist gestern hier eingetroffen. Auf dem Vahny^ Ael/^ del Vürgerincister den, Fürsten Salz und Vr ' „e i>' . begab sich zum Kreml, wo er dem Gott"f" ^stla'" ! Uspcnsli-Kathedrale beiwohnte und hierauf d> - ^ ^.^ besichtigte. , siera»'" r^ Newyorl. 15. Juni. Dem ..^'"«.0 ü!., ^'' Illni. Kulimann, Huber. Fabrikanten, Lindau. ll'V^A G.'werbeinspeltor, s. Familie. Trieft. — Nnda, Wk. u 5'sadjllnlt. s. Familie, Nouniarktl. — Weber. Hempel. M ""Nfalcune. — Muberger. Private; Pasche, Kfm.. Groß. ^bi ^^°"s, Hopcr. Schlesinger, Kflte., Prag. — Frank, ^M/slte.. Luudenburg. — Nivimius. Mülberg, Me,, ^". H?^.^ Pernold, Rinisch. Private, Klagenfurt. — Seiden« Kntt."''-^öbl. Schlosser, Eckstein, Rod'he, Vallcr, Siegl, ß. A,?'. Beisel. Nak. Eberl, Kohn. Kflte., Wien. - Gert-^de-w '""; Kosak. Privat. Giirz. — Kölbl, Pavona. ^>dkst' ^"banovich, l. u. l. Oberleutnant; Hoffmann, Privat, ^»'^"ndl, Tschepper, Nflte., Vrünn. — Schuh, Herzog, ">!ch ^"'- Süß, Hausner, .«flte.; Andacher. Stcinharter, ' "ktnauer, Private, Linz. — Ruprecht, Ingenieur, «lbbazia. — Slubic, Veamter; Kottelbauer, Private, Gottschee. — Kumert, k. u. l. Oberst, s. Frau; Maisel, Privat; Vöhm, Veamter, Graz. — Örter, Privat, s. Familie, Verona. — Dr. Volöiö, k. k. Gerichtsselretär, Rudolfswert. Verstorbene. Am 15. Juni. Franz Lozar, Schnhmachergehilse, 38 I., Petersstraße 58, Tuberkulose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306-2 m. Mittl. Lnstdruck 736 0 mm. .« 2U.i»t. 729 9 202 Z. mäßlg ! Yalo oewüllt ^ 9»Nb. 731-0 13 4 SW. schwach > bewölkt 1?>7»F. j 730 9 12 0! O. schwach ! teilw. heiter > 0 8 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 14'4", Nor« male: 17 9°. »«anwoiwcht« «cbüütui: Anlon Funt«!, an Appetitmaiigel, VerdauunssSschwächc und unregelmäßiger Stoff-absonderuug und alle werden erfahren haben, wie sehr durch diese Uebel das allgemeine Wohlbefinden und damit Lebens, und Schllsfmssrcude beeinträchtigt weidm; d,e wenigsten sind sich aber leider klar darüber, welch unheilvolle Folgen diese Erschei« > nungen oft nach sich ziehen. Und wie einfach ist hier Abhilfe! l »um täglichen Wein Roh it scher 'Tempelqnelle. oder bei widerspenstigen älteren Zustände» dieser Art frühmorgens (eine Stunde vor dem Frühstück) Nohitscher «Styr iaquelle» hat beste und nachhaltige Wirlung. (2060) Heute Dienstag, den 17. Juni, in der Kasino-Glashalle auf allgemeines Verlangen grosser Lach-Abend ^ P. Sonnberger. Anfang 8 Uhr. Eintritt 60 h. — Näheres die Plakate. Danksagung. Für die vielen Veweise herzlicher Teilnahme anläßlich des Ablebens unseres unvergeßlichen Sohnes, beziehungsweise Vruders Max Felder sowie für die prachtvollen Vlumensprnben und das ehrende letzte Geleite sprechen wir hiermit unsern wärmsten Dank aus. Insbesondere erlauben wir uns auf diesem Wege Herrn Direktor Mahr und dessen Lehrkörper für ihre teilnahmsvolle Fürsorge ver» biudlichst zu danken. Die Familie Felbcr. Marburg am 16. Juni 1902. (2329) Kurse an der Wiener Drse vom 16. Juni 1902. N°ch ^ oMellen 5?«^°«« Dle notierten K»ise verstehe» sich in inolmUiMrmig, Die «otienmg sämlllcher ÄNIcn unb der «Dluersen L°,r. vorsteht s!ch per Slllck,_________________ ^""linl Zlaaloschuld. """ »,«" ^>«b?/"'^" ""t" Mai '^>>i <>^'«U«. pr», 4 2«/« ,U, 65 ,Ul ^ Glr tz,^!'^tt,vr.«,4 2«/„ INI üi> l',l'7i Ltt " ^>0 4',5 ^»1 " lU0 l. b°/„,»»-!i9ü- ^ '^" ' b°/, .2VU Ü0 2UU'- '»l.AulddtrimVeich». , '"'"''.; Königreich. ^ ""b zander. ^^,°lb«>'tt. stft,. »«)„ .^WNronenwühr,' ftf^ '"'" »2l 2. l^w-bto, pei ui„ ' ' ^° U9»a,<,o.^ ^westit«°n«Nme.st^° '"" «« " >s» ''w°h» in Silber l!°blll,!, '< ' - »'/."/a lLS-l.» l»? ü« "Nr. n./" KrunenwllUr. "bcrgb^, ^t.) . - ^° 9»'üU l0<>- "Nr N w t-"°,.e»«ahl. > ' «"U Kronen . 4°/» 99-75 10« 8l 'bV^ulbvtrschrtlbuu. ,' Ül«, ,!' ^ ll- CVt, Ü'/<"/° ^^,^„-^.^.404- -,. ^tl.!!»^' „.....«3-5U —-- V^ " N. ..... 4L(>.^ 420 t>! Geld Warc «üm Otuate ^ur Zahlung kbernommcnt Elsenb.'Prior. vliligationen. Elisabethbah» 6«»U u, 80W Vl, 4»/„ all 10«/„...... ll!»-—Nk>- Tlisabethbllh,,, 4UU «, 200« M. 4«/i,......... l«9l» lliOlU Frauz Josef-«., Em, «884 (diu. St,) TIlb., 4°/<>..... ^3" lUO 30 Galizlsche l»arl Ludwig'«ahn (div. St,) Eilb, 4°/„ . - . w lü XX) lü Voiarlberger «ahn, «m, l«»^ (dw. St,) S«h. 4«/» . - - S« ü,'NX» 8« Staatoschuld d,r Länder der ungarischen Krone. 4°/ u»a Goldreiüe pci lwsse . lLU 7u lLN'üo dto dlo per Ultimo , . . . l2U 70 120 uu 4°/ dto Nenle i» ttionenwähr., Neuersrel. per ttasjr . . . 97 85» 9«'i!, 4'Vs, dto, dto, dto, per Ultimo . 97 „5 9« «l, U»l,,S<'-Ei»,M»l. Gold IN« ft, N9 - 1^9 ?0 dlo, dtu, Silber l00 fl. . , . loo _ zy^ 7«, blo, LlaatsOblig. (Ung, Ostb,) U, I. l«7«....... 119 — li» 7« dto. Schlmlregal. -Nblos,'Oblia. l,M — 10» 70 bto, Präm.-«, il 1UU — 2(18 - Ihe!s,-«el,,-Lnle 4°/„ .... i«>z 50 lb4 ü" 4°/« unuar. wnmdenil, - Oblig, h? 75 9« 75 4"/o lroat, und jlauiin, bctto 9» — 90 — Andere össenll. Hnlehen. b«/° D >nau-Neg,-N»lclhe 1878 . 1U7-Ü0 — — Nnlebl-n der Stadt Würz . , 99-uü — — Anleycn der Ctadt Wien . , . 105 40 10640 dto. b!o. sSilbrr ob, Gold) 1«»'2?> 124 sn dto, dto. (1894). . . . 9L'Ü0 97 Ü0 dto. dto, (1898). . . , 98 2 ü 9925 V0rleba>!.?liilehen, verlosb. ü"/» 100 — 100 !>0 4°/» lrraincr Landes-Anlehen . 97 — 9? L0 Geld Ware Pfandbriefe etl. V°b!r,<,ll«,«si,lnb0I,verl^/° »730 98'30 100 25W12Ü dw ' bto ' bUjähl. verl. 4»/° 100^5^101 2l> Cp" l°s<^ '^st^«I-'°e","/° l0« «5 l0l 2Ü Gisenbahn-Plioriläls. Gbligalionen. sserdW°"d«-N°l°bah" ll! 29l 50 29»ü0 bto k ü°/<>..... 11» 25 ll9 25 U»n,'l>allz. Äahu..... <0» k>0!l0« 50 4"/^ Uulerlralner Uahne» , . 99 l>0 l«0 — Divers» Los» (per Stüll). lverzwöliche llus«. Unuerzlnöttcht llose. Äubap,.Äa,llica (Dombau) l» ,l. 19'lft !" ^'N„fre2K-Ä?N e.- «7- Laibachcr Lose...... "°'" "'" Velb Ware Aktien. Transport'Anler« nehmungen. Anffia>Iepl. E«cnb, 500 fl, . . 2ö3?- 2847 Nau- u. Ve«rieb«ü>rl, fur stäbt. Ltrahenb. in Wien lit. /^ . — — —-— dto, dtu. dto. Nt, U . 284 — 285 — Vöbm. Nordbahn 150 sl. . . 394 — 4«0 - Äulchtiehrnder (tis. Ü00 ll, KM. 25NN- 2k>70 bto, dto, llit, U) 200 fl. 99U' 99L' Donau-Dampfschillahrt« ° GesrN. Ocsterr., b0U fl. KW, . . .880—8«»'— DlixVodenbachei E.-V. 400 X 535 — 545 — Ferdinands-N°rdb.iN00sl,itM. 5??0' 58»0 Lemb,-Czernow,-Illssy-Cilenb.» Geselllchast 200 fl, S. . . . 568 — 570 — liluud.vest., Tri.ft, 500 sl.KM. 823'— 82?'— 0cst. ly 200 sl. E. 4üu-—»n»l», Praa'Düxrr Eüenb. 100fl, aügN. 193 50 195 :>u Llaalljeisrubalin 200 fl. E. . , U3U 5» !>8? 50 Sübliah» 200 fl, L..... 71 50 72' — Südnorbd, «erb,Ä, 200 sl, CM. 400- 403'— Tramway Gef,, Ne>ieWr,,Prio-. rilal«Hltk'» 100 fl, . . . l6N — lL5'— Un«, aaIiz,Eisenb.200 fl. Silber 434'— 438- U»a.Westb,(RaawGraz)2U0ll,S. 489'— 440- Wiener Lolalbahneil. Mt.Ges. . — ^ --- sanken. 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(2321) rirm. 186 ! 2aär. 1.76/4. « Vpi»l^0 «6 ^6 V l.U806n6M xa- «t.l»l pri tvr6ki: kog^illlieg. m Iirg.m1llio9. V kolk. (^läüou r68l»truvana xkläru^a 2 n6om6^6N0 ?.av6xo: 1/. naötzlstva ^6 ix«wpil l^Lnart ^upan, v naöLlälvo V3i0pil pa li'rLlll« siikar, p08L8tnik in tr^oveo v ?ri3lavi. lÜ. kr. angina Kot tr^ovingka 8oä-njM v I^uklMM, oää. Ill, ans 12. M-ni^a 1902. (2323) 8.27/00 Edikt. "^677" Im Konkurse Karoline Brilej aus Oberlaibach hat der Masseverwalter Dr. Ferdinand Eger in Laibach einen Entwurf zur Verteilung der Masse und gleichzeitig die bisherige Verwaltung«. l rechmmg samt der Rechnung über die ! von ihm bestrittenen Auslagen unb seine Belohnung vorgelegt. Alle Konkursgläubiger, die bisher Forderungen angemeldet haben, können von dem Verteilungsentwurfe beim Konkurslommissär oder Masseverwalter Umsicht und Abschrift nehmen und ihre allfä'lllgen Erinnerungen dagegen bis 29. Juni 1902 mündlich oder schriftlich beim Konkurskommissär einbringen und bei der zur Verhandlung darüber und zur Feststellung der Verteilung sowie zur Fest« stellung der Ansprüche des Massever. Walters im Sinne der U 161 und 144 C. O. auf den 9. Juli 1902, vormittags 10 Uhr, bei dem l. l. Landes« gerichte Laibach, Zimmer Nr. 14, an« beraumten Tagsatzung erscheinen. Laibach am 9. Juni 1902. Der KonlllrSlommissttr: Wenger. Xtotbßd&er ßettiutfl «ßr. 136. 1156 17. 3tt"jJ?2?> (2318)3-1 g. 729V.Sch.R. Konkurs-Ausschreilmng. An der zweillassigeu Vulksschulc in Van« jalola wird die zweite Lehrstelle mit den syste-nlisiertcn Bezügen zur definitiven Besehung nuögeschrieben. Gehüng instruisrte Gesuche sind bis 10. Juli 1902 in» vorgeschriebenen Wege hieroi ts ciuzubrmgen. ji. l. Vezirlgjchulrat Gottschce ain 12. Juni 1902. '(2319)"" Z7i2^856? Kundmachung der l. l. LaudesregitlMlg f'ir Krai» vom 14. Juni Iiw2, Z. 12.85)<), cutlialttlio uclcri!liir.po1izeilichc ÄerfüssUllgcn in Vctrcff dcr (5infuhr von Echweincu aus Ungarn nach Kiain. Vas l. l. Ministerium des Innern hat laut Kundmachung vom 13. Juni 1902, I. 24/142. wegen Einschlepftung der Schweinepest nach dem diesseitigen Gebiete die Einfuhr von Gchwei» neu aus den Stuhlgerichtsbezirlen Mislolez einschlichlich der a,Ieicl»,amia,cn Stadlgcmeiüde (KomitatBorsod), Pärlany (Komitat Eöztergom), Udvard (Ütomitat Kom^rom). Taraczviz, Tecsü, Sziget einschließlich dcr Sllldlgmiemdc Ä^ura-maros-Szisskt (Komitat Minamaros). Erselujuär einschlicszlich gleichnanliger Stadtgemrinde ^ko-milat Nyilra), Alsö'Dada rinschlüßlich der Stadtnemcinde Nyiregyh^a (Komitat Szabolcs), Szinyür.Vl'llalja (Komitat Szatmär), Ceali« VorbWi IlUl Mm MI. 3-1 klarja Il»Vi-o3ien-8tlüUe Nr. 8. I. ätock. Perfekte ältere Köchin mit guten Zeugnissen, wünscht bei einem älteren, alleinstehenden Herrn unterzukommen. (2311) 2-2 Adresse: „Josephinum", Lalbaoh. 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Landgericht Laibach l,at die ErWmiig des Koükurses über d.is Vermögen des ssral,z Staillpsl, Uhrmachers in Neumarktl, bewilligt. Der k. k. Vezirksrichter Herr Dr. Io-baun Kladua in Neumarktl wird zum Konkurskumm ssär, Herr Dr. H ms Win-kler, k. k. Notar in Neumarttl, zum eiilstweilia/u Masseverwalter bestellt. Die Gläubiger werden aufgefordert, bei der auf den 24. Juni 1902, vormittags 9 Uhr, bei dem k. k. Ve-zirlsa/'richle Nmmcnktl, anberaumten TagsalMng uliter Aeibringuxg dcr zur Bewilligung ihrer Ansprüche dienlichen Belege über die Bestätigung des einstweilen bestellten oder die Ernennung eines a„deren Masseverwalters und dessen Sicllverlreters ihre Vorschläge zu erstatten und den Glä'nbigerausschuß zu wählen. Ferner werden alle, die einen Anspruch als Konknrsglänviget erheben wollen, aufgefordert, ihre Forderungen, selbst wenn ein Rechtsstreit darüber anhängig sein follte, bis 1. August 1902 bei diesem Gerichte oder bei dem k. k. Vl'znk^gerichle Neumarktl nach Vorschrift der KonkurZordmmg zur Anmeldung und bei der auf den 19. August 1902, vormittags 9 Uhr, ebendorl anberaumten , Liquidieruugstagsatzuug zur Liquidn'rung 'und Rangbestimlnung zu bringen, j Gläubiger, welche die All'" "/M versäumen, h.'ben die durch " ^ wnfung dcr Gläubigerlcha ^B Prüfung der llachträglichen ^ ' ,, ^ sowohl den einzelnen MM „^ der Masse verursachten Koste" 'h ^' ilnd bleibeil von den auf Gu" ^ förmlichen stattgehabten Verteiluna/n "U^O^ Die bei der Liqmdierung^sM^ erschallende!, angemeldeten ^l ^ sind berechtigt, d.n'ch s"" ^5 Stelle des Mafseoerw.üters, d ' ^ Vertreters und der M^^,„'" Gläubigerausschusses, die b's ^ ihc<° Amt^ waren, andere Die weiteren Veröffentllch" ^ ^ Lause des Konkursverfahren» ;hF durch das Anitsblatt der ^, Z-itullg. erfolge.'. ^ll''c > odcr in deffen Nähe wohnen, l)" t,,^!^ Anlneldung einen da clbst . ^e/.j VcvoUulächtigien zum E"F.'!ß Zustellung zu benennen, lv jails' auf Antrag des Konkurslo"'» >^^>' sie allf ihre Gefahr und Ko .' ,^" stell'.mgsbevollmächtigter best"» ^ ^ würde. ., ^, slbl K. k. Landesgericht L'MH. ant 14. Iuui 1902^^^^H ^(2274)-------------..^«B I Ciugetrastcu wurde :>» -^u > ' Haslende Gesellschafter: " ,ftFH. und Emerich Laibach. Verlr.tuug5b^ sellschafter für sich. 3""Z ^!''. Eigel.häudig- F"t'g"'" .^ch, l" <^ks 6 Paner'. "'^" 1902. Druck und Verlag von Ig. v, Nlcinmayr H Fed. Van, berg.