^: iM Kamstas den 8. Ke^tember i88«. Giuberninl - V^erlautvarunZen. Z. l'92. (3) Kundmachung der f. k. lucd. öiierrnchlschen Landesregierung. L i c » t a t i o n wegen Besorgung sämmtlicher Lieferungen, Ar« beiten und ^eilnmaen im k. k. meder. östcrr. Provinzial - 3trafhausc in Wien, für das Mi-lltär,Iahr 18Z9, llii Wege cmer General-Nnternchmung. — Am 17. September iL36 wird um 9 Uhr Vormittags im Strafhaus-Depaitcment der nieder-österreichischen Landes-i-rgicrung (Herrngaffe, Niederländer, Kanzlei, h,ntern Hof, zwctter Stock), zum Behufe der kleferungen, Arbeiten und Leistungen im k. k. Prov. Strafhause in Wien, für das Mllltär-Iahr ittZg, im Wegc cin^ General-Unter, liehmung cinc ösfotitllche Versteigerung unter nachfclqende» Bedmgmsseti abgehalten werden. §. ,. Der Unternehmer übernimmt für sich und seine Erbcn dieuiumterhrochl'ne Versehung dcr k. k. Pro» Strafanstalt in Wien für die Tauer C>ncS Jahres uno zwar vom ,. No, vcmbcr l3)ü an gcrechnct bis letzten October »LZg, mit allen Artlkcln, Arbeiten und Leistungen , jedoch mit Ausnahme der Besoldungen, Zulagen u. dgl., dann Trattcurie, des Brodes, der Medicaments, ncuer Bauführungen u. s. w. Auch hat der Unternehmer die von der k. k. Slrafhaus-Verwaltung mit dm Gebrüdern Schumann in St«?ckerall für das Verführen und Reinigen der allen Kotzen unterm 6. De^ ecmbtr ,637, Regierung^ Zahl 69666, dann mu drd. Ucbngens hat der Unternehmer alle jene Gattungen von Kleidungsstücken und Waschstückcn, welche in Folge ber monatlich erfolgenden Negierungs - Bewilligungen an austrctende Straftmge zu erfolgen sind, in gutem und brauchbarem Zustande zll liefern, und d-für dle Vergütung au" dem Scrafhaus, Bcchellllngs-Fonoe nach Maßgabe des gegenwärtigen Ankaufspreises, jedoch gleichfalls nnt Abzug der bc» gegenwärtiger Lmtation ausgenuttelten Percente zu erhalten. — h. 2. L)a hiernach der Unternehmer zum Vehufe der Erhaltung sämmtlicher dermal im f. k. Prov»l!z»al » Stlofhause btfindllchen Bauob-ftcte während der Dauer d,«se« «kontractcs alle erforde, lichtn Lnstungen und Reparaturen zu übcrnehM'N hat, so hat er dieselben nach der von der k. k. Provincial» Baudirection »m Frühjahre »639 auf der Grundlage deS bereits verfaßten Prallmmars für da» M'lttärjahr iLZl) mit semer ZUjirhunq nach Maßgabe dcv Baulnstruction vom 22. December i63/ abzu« haltenden Eommlssion zu uers^s-'el'.dtn und von dem Baudcpaitement der k. f. Provinjialstaats«» Buckhallung adjustilten Kosttnüberscblagsn »e fix^ten Deputate an Holz und Kerzen nicht verab» rezcht zu werden brauchen, der tneßfalle nach den Praliminar-Prelsen für das Milltarjahr l63g über Abzug der zugestandenen Percent« entfallend« Betrag in Abschlag gebracht wer« den wud. »6 2. Diese Vergütung wird da» gegen demjenigen Unternehmungslüsten zugeschlagen werden, welcher nebst unbedingter Eingehung sämmtlicher hier angegebener Eon» tracts» Verblndllchteiten bei dem von der k, k. Provincial'StaatSbuchhaltulig aleickfalls auf der Grundlage des Prallmmars für das Mlll, t^ljahr z63Z mil Rücksicht auf tne gleichfalls seither «rziellen wohlfellern Preise und Erspl,? rungen nach Abschlag von lo Percent auf ble Nnzahl der cons^mlcenden Viraflmge und Cl» v«l-Wachmänner monatlich entfollenden Netra: ge noch weiter den größten Percen-ten Nachlaß zuzugestehen s,ch v e r-plichten wird, wie nachstehende Berechnung darstellt. — Von dem uon der k. k. Pro» »mpal Slaats'nlchhaltun, nach der Anzahl der Köofe über Abzug von »0 percent angeseylen Vetragt pr. ,c»n5 st. 35^/g kr. elUfallin auf den »n dem Prältminare ^ro löZZ angenom» menen Stand von 62b Gträstlngen jährlich y4?l ft< 47 kr. C. M,, und auf den ange-nommenen Stand oon36^lvll - Wachmännern jährlich 6^3 st. ä^Vz kr. Eono. Münze, mit, hm auf 5?5 Sirästlnge monatlich 78c, st. ,6'/« kr. E. M., und auf 36 Cldil-Wach« manner monatlich 53 st. 3g kr. E. M., von denen jedoch noch dle wei tern Per« cente abzuziehen slyn werden, wel« cheim Wege der iicitat i 0 n von dem Krsteher der Unternehmung wecden zugestanden werben. — Mithin wud die manatliche Vergütung nach dem Verhältnisse ohne Unterschied der gesunden und kranken Glräfiinge von 52Z Köpfen zu dem wirtlichen DurchfchniMflande der Sträf- linge in jedem Monate gleich dem erstandenen Betrage zu x und von 36 Clvil. Wachmannern zu dem wirklichen Durchschnittsstande der Clyll»Wachmänner »n jedem Monate gleich dem erstandenen Betrage zu x berechnet werden« scl Z. Die Vergütung für die hergestellten Baul,chke«len und Bau. Reparaturen wird mo, natllch nach den wirklich geschehenen Herstcl« lungen nach Maßgabe des obstehenden §. 2 erfolgen. 2cl /^ Die yergütungsart der an austretende Vtraftmge oerabfolqten Kleidungsstücke enthalt bereits de< obssehende §. z. — Dollte Übrigens im Verlaufe der Eontlacts« Dauer »n einem oder dem anderen Bedarfsgegen« stände uon Seite der Gtaalsuerwaitung eine Ecsparunz oder aber eine größere Auslaze eingeführt werben, so hätte sich d»e auf obige Nrt auszumittelnde llnschlaglge Vergütung in dem Maße zu vermindern oder zu vermehren, worüber die k. k. Prooinzial-Gtaatsbuchhal, tung mit Zuziehung des Unternehmers stets monatlich die gehörige Berechnung oder Aus« glelchung zu machen halte. —. Eine wahren» der Contracts-Dauer m den zu liefernden Verbrauchsgegenstanden eintretende Theuerung oder e«n Smken des Preises hat jedoch auf obige Berechnung keinm Emfiuß zu nehmen. — Den Unternehmungslustigen bleibt es übrj, aenß unbenommen, die dießfalls uon der k. k. Pl-ovmzial-StaatSbuchhaltung gepflogenen ta« bellar»sch daraestellten Berechnungen in d<>m. Etrafhzus-Departement der Rc^lerung tag, lib von 9 Uhr Morgens bis I Uhr Nachmittags entweder persönlich oder durch gehörig Be< oollmachtigten einzusehen. — §. 12. Der ein, zugehende Con'ract wird nnc Ende October l639nur dann zu erlöschen haben, wenn von einem oder dem andern Kontrahenten eine vorläufige drslmonatlich schriftliche Aufkündigung erfolgt ist. — Hat diese schriftliche Aufkündigung nicht Statt gefunden, so w,rb der Contract umer den hler festgesetzten Vedin» gungen ln solange immer auf ein weiteres Jahr fortzudauern haben, bls uon der einen oder der andern Seite die schriftliche Aufkündigung drn Monate uor Ablauf eines jeden MUttär« jahres erfolgt. — Für den Fall jedoch, daß der Erstcher den eingegangenen Contract m allen seinen Puncten nicht erfüllen sollte, behält sich die Regierung vor, denselben zurgenaueften Erfüllung desselben zu verhalten, und alle Maßregeln zu ergreifen, welche zur unaufge-haltenen Erfüllung des Eontractes führen. Für den- Fall aber, wenn die Erfüllung b,s Eontractis von Seite des Ersiehers durchaut 6i9 nicht mehr zu erwarten ware, wäre derselbe als ganz aufgelöst anzusehen, und wegen der so unerläßlichen ununterbrochenen Verse, hung der Anstalt mtt allen übernommenen Ge, genstanden d>e weitere beliebige Verfügung auf Kosten und Gefahr des Unternehmers selbst zu treffen, wogegen auch dem Ersteher der RechlSweg für alle Ansprüche, die er aus dem abgeschlossenen Contract« stellen zu können glau« ben sollte, offen stehen w»rd. — Schließlich kommt noch Folgendes zur Richtschnur für Unternehmungslustige zu erlassen: — a) Jeder Unternehmungslustige hat be» der L«c»ta« tion und zwar noch vor dem Ausrufe dle be-slimmte Caution, die den 10. Theil des Wer, thes tlner galizjahrigcn Leistung aller ,m §. i ausbedungentn Gegenstande zu betragen hat, «nd zwar »n runder Summe mit 2600 ft. s. M. zu erlegen. — Von einem L>citanten, der dle Caution nicht erlegt, wird kein Anboth angenommen. — Diese Caution hat entweder m barem Gelde in E. M. oder in haftungs» freien Giaatb- Schuldverschreibungen, die nach dem börsemäßigen Curse des vorhergegangenen Tages, an dem die ticitation gehalten w»rd, berechnet werden, oder m einer von der k. k. Hof- und Nieder- Oestev. Kammm Ersteher vnh ein anderes der k.k. Provmzialsttafhaus? Verwaltung übergeben werden wird. — Nach geschlossen«! klcltation wird durchaus kein nach, träglicher Anboth angenommen werden. — Von der f. f. Nieb. Oeft. Landesregierung. W»en am 26. Julius »836. Anton Graf von Fuchs, t. k. Nieder-Otster. Regrerungs, secretär. Htavt« unv lanorechtliche Verlautbarungen. 3- 1254. (2) Nr. 6545. Von dem k. s. Stadt, und kandrechl« in Krain w»rd den unbekannt wo befindlichen Erben des verstorbenen Georg Schanlel mit« telst gegenlvärtlgen sdtctes erinnert: Es habe wlder dieselben bei diesem Gerichte Michael Ambrosch, Vormund der m. Johann Ner. Gchantel, die Klage auf Zuerlennung deS Elgenthuirs des dem hiesigen Stadtmagiftrate 5iid Mappä Nr. i85 et Rectf. Nr. 77 dienf!-baren, Tlrnauersetts gelegenen Waldanlhelles eingebracht und um richterliche Hilfe gebethen, worüber d»e Tagsatzung auf den ,7. Decem« ber l>. I., Vormittags um 9 Uhr vor d>ese>n k. k. Stadt- und Landrechte angeordnet wurde. Da der Aufenthaltsort der Beklagten diesem Gerichte unbekannt, und weil selbe uielleichr aus den f. f. Erblanden abwesend sind, so hat man zu «hrer Vertheidigung, und auf ihre Gefahr und Unkosten den hieroNlgen Gerichts, Advocaten Dr. keovold Baumgarten als El: rator bestellt, mit welchem die «r, gebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichts« Ord« nung ausgeführt und entschieden werden wird. — Die Geklagten werden dessen zu dlm Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zell selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimm« ten Vertreter, Dr. Baumgarten, ReHtsbchelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst e»nen andern Sachwalter zu bestellen und oiesem Gerichte namhaft zn machen, und ühert Haupt !m rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, insbesondere, da sie sich die aus ihrer Vrrabsaumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben würden. — iaibach am 28. August ,838. Z. 1,34. (3) Nr. 63ift. Von dem f. k. Stadt- und Landrechle in Krain wird dcn unbekannt wo befindlichen Susanna und ?uzia Benedizhizh und ihren all» falligen Rechtsnachfolgern mittelst gegenwarti« yen Edicts erinnert: Es habe wieoer sie bei diesem Gerichte Johann Achtschin di? Klage auf Verjährt - und Nicktl>esklarung der laut Schuldscheins 660. 10. August ,8oo/ auf dem Hause Nr. ll3 am Froschplätze intabulttten^ Forderung pr. ^nc> fi. eingebracht und u>n Z. ,00Q (5) — 622 — Allerhöchst bewilligte Ausspielung durch das Wiener Großhandlungshaus Dl. Coith's Sohn und Comp., . der großen und prächtigen Herrschaft Ncudegg, einer der ausgezeichnetsten herrschaftlichen Besitzungen Illyrlens, mit großem, höchst werthvollem Grundbe^tz an Wäldern, Aeckern, Wiesen, Weingärten :c, in der süollchcn Abdachung des Landes und dem fruchtbarsten Theile gelegen, wofür eine bare Ablösung ^M ^H. F^ ^H. F^ F^ von Gulden W. W. ^^W DR W» Uz 2» W gebothen wird. Die so nahmhaften Treffer dleserhockst aus gezeichneten Lotterig 231Z6 an der Zahl, betragen laut Ausweis und bestehen in Gewinnsten von Gulden 200,000 W. W. Gulden 20,000 W. W. 1 „ 60,000 „ „ 10,000 „ „ 50,000 „ „ 9,750 „ „ 30,000 „ „ 9,500 „ „ 25,000 „ „ 2,500 „ so wie in weiteren Betragen >on fl. 2000, IO0O, 5oa, ^0C, 260, 200, 160, 100 3(. Die violetten Gratis-Gewinnst-und Gold-Prämien-Lose/ haben laut Ausweis für sich allein, Glwmnste von 50,000 20,000 10,000 Gulden lc., zusammen Gulden 251^250 W. W. betragend und spielen sämmtlich, ohne Ausnahme auch außerdem in der Hauptziehung auf alle Realitäten- und Geldgewinnste mit. Bei Abnahme von 5 Losen wird ein violettes Gratis-Gewinnst-Los unentgeldlick verabfolgt- Bel Abnahme aber von 20 Losen, welches jedoch auf Einmahl geschehen muß, wiro nebst 0en darauf gebührenden vier violetten Gratis» Gewinn st-Losen, noch ein Oold-Pramien-Los, welches wenigstens einen halben Souveraind'or gewinnen muß, so lange deren vorhanden sind, unentgeldlich verabfolgt werden- Die Lose dieser Lotterie, und auch beiderlei Gratis^ Gewinnst-Lose sind sowohl tmzein, als m Parthicn dci Gefertigtem in großer Auswahl und billigst zu haben. Ferner sind ebcn da Esterhazy- Lose zu kaufen und zu verkaufen, so Me alls üdrie gcn erlaubten in- und ausländischen Lotterie-Effecten. IHh. Ov. VNutscher, Handelsmann m Laibach. 623' Mubermal- Verlautbarungen. Z. Il)2. Nr. t?6Z». Verlautbarung über c ß e nd e Privilegien. — Die k. k. allgemeine Hofkammec hat am 20. Inn« i3)3 nach oen Gestimmungen des allerhöchsten Patentes uom Zl. März iÜZ2 die nach» stehenden Privilegien zu verleihen befunden: 1. Dem Johann Preshel, wohnhaft in Wlen, Vorstadt ^aimgrude Nr. 76/ und Johann Knitzler, prin>leg»rte Vlelstlft? und Feuerzeug« Fabrikanten, wohnhaft in W-en, Vorstadt Wltdcn Nr. 895, für die Dauer von clncm Jahre, auf d«e Verbesserung, zu den Frimons-Fkuerzeugcn einen hierzu noch nie verwendeten hochoxydlrtcn Körper, welcher bMlger, als alle bisher beigemengten derlei Stoffe, zu ste^ hen komme, anzuwenden, wodurch man >n Stand gesetzt scy, d,e genannten Feuerzeug? um billigeren Preis in Handel zu brmgcn. Bei der Außübungdes Privilegiums waltet m Gi, chevhnts-Rücksichten feme größere Gefahr, als be» den bereits erlaubten FncNons, Feuerzeugen, ob. — 2. Dcm illicolaus Winkelmunn, der Acltere, R^gen- ur.d Sonnenschirm-Fü» brikant' wohnhaft in Wien, Leopoldfiadt Nr. ö66, für d>t Dauer von zwei Jahren, auf die V„rd'sserung ,i'i der Fabticallun hcr Rcgcn, u^o SonlNlisHn'me, ln Folge welcher durch eine in bcr sogenannten Rose dca Regen« od?r Gozuundcnltoff ö b's^<-tiZec wc'de. D-e G h^mhallung der Beschrel-bung wurde angcsucpl. — I. Dem Fricdrlch Graf 0. Vtos-.tp rnp, könig!., baleris^cr Geheimrath und i")bcrf!t)cfm«isttr I. M. der v?r« rvnwltcn Künigmn von isiaiern, wohnhaft in Letthclin, b?, Donauwörlh i.i Gülern, für die Dauer von fünf Jahren, auf tlt ErsindunZ ron Wagenbüchscn, wtlche lm Innclcn mlt llnche Gellenflache so nachdrücklich weggew-eftn werden, daß be-deutend «venlger Zugkraft jur schnelleren Fort« t»lircgulig des Wagens erfordert werde. Gegen die Person des Vittsicüers hat die Polizei,Vc-hürde be» Gelegenheit der Erthellung elnes früheren Privilegiums vom 11. Julius 18I6, zu den Zahlen 2°°'V^54 und "°'"'/.,,,, keln Be. denken erhoben, dn wclcdcr Gclcgenyeit er auch der, vorgeschriebenen Fremden,Revers ausstellte. — /;. Ocm Ludwig Hofmann, Techniker und Pnolleglumrmhaber, wohnhaft in Zoinbor, >m Bäcser, Eomitate.punga'Ns, für die Dauer ron fünf Jahren, auf dtc Ersi nbnug, mittels tlnes chemisch > lü^sillch bermeten Gpodlumft jenes dcr Zhlcrkohle zu ersetzen, und be> der Fabrication und Naffin rung des Krystall« zuck rß »int Vortheil anzucvendkn, da gedach-teö Äcinlgungßmntcl QÜ^nthalben in großer Mcnge voryandcn sey, die Herstellung sammr der chemischen Bereitung dekstlben wohlfeiler, als del der Shierlohle, erzielt werde, und des» sen Anwendung und Wlrfung um vieles einfacher und ergiebiger sey. Die Geheimhaltung dcr.Beschreibung wurde angesucht. Gegen dlt Ausübung dieses Privilegiums wurde m Sa« Nltäls « Hmsicht kein Anstand erhoben. — 5. Dem Julius Moresu, rrohnhaftinBrüsscl, I^llL 6«5 ^ilou^elle» Nr. 1, (bevollmächtigt sind I. H. Gtamctz et (^omp, k. k. vr«vil. Großhändler, wohnhaft »n Wien), für d»e Dauer von zehn Jahren, auf die Erfindung emcs unuerfälschbaren Gicherheitsptipleres, des« sen Zeug (Mass) m,t solchen Substanzen vcr-mengl well>e, welche für Neagentien empfang« l»ch seyen, so baß mittels emes besonderen Ey, l nderß bclleblg? weiße oder farbige Zcichnun» gen (Oessns) >n daS Pap'.cr salbst eingetragen und auch dcr Druck, das Lithographen unb Schreiben auf diesem Pap e ^ mtt eigens b?lc!« tctir schlvarzfr oder farbiger una^blöschcare^ Zlnte bcttjikt werden. Dt? Gehlia halting der Vlschrklbung wurde angesucht. Der Frem« dcn-Rcocrs l;cgt vor. In Pol-zn. Hls.sichr wurde gegen dle Person des,Bittstellerinn Be-dcnken erhoben.— 6. Tem Igr,az L. L'ebcn, Großhandiungsi^süUQl^ unler der Firma: „I. L. 3leb,l«, wohnhaft in Wlcn Stadt Vir. 6^5, für d«c Dauer von zwn Iahrrn, aufdle Elt^indunq, olle Arten Wollfaserstcssc, als Lappen von Tuch, Casimir, ä^uii - clcnli u. dgl. wieder »n gekämmte Wollfaser um^u-stalt<-n, welche gesponnen und zu verschiedenen C-toffcn verwendet werden könnkn. D,e Gc> hklmhaltung der Beschreibung wurde angesucht. — 7. Dcm Peter Stubenrauch, bürgrrllcher Gilbcrg nu:0e angesucht. — Wciters sind folgere Privilegien, als: 2») Das Prwileqlum des Fr^ni, Thl,l il> Vie» '^ ,ilsch^^ zur Bcl^i^chtunsi mit G.as uom I. I-b'.',L!,ir i^Z7, auf «ine Vnbcs« '...... ' M der Erzeugung des Oehlgases; und , Pri^is^gmm des IoaSnn Wend^ler und Fcrbm an uom 6. November 1LZ7, a^f d>< Cr,l ,, .,,.^, an den Schornsteinen d^s Zu-t ückströmen des Rauches durch den obern sufl-L^ck z:l b^ftiligcn, wegen unterlassener !?nt» ri'^ulig dcr Taxen in der gesetzlichen bessimm-: i833. Joseph Camillo Freiherr v. Schmidbulg/ Landes« Gouv^rneur. Carl Graf zu Wel'verg, Raiten«« und Primör, k. k. Hofrald. Joseph Wagner, k. k. Gubcrnialrath. Z. l2ä7- (») Nr. """«/4,«. Verlautbarung. Mit Ende des zweiten Semesters ,933 sind folgende kraimsche Studenten-Stiftungen erlediget worden, als: l. Eine vom ValeN' tin Kuß, gewesenen Pfarrer zu Fraßlau in Stepermark, mittelst ^tiftbr»efes ä6o. Laibach am 59. Juni 1727 errichtete Stiftung, dermal im jährlichen Ertrage von I9 fi. Ic> kr. C. V?. Dlcse s5tlfl:lng ist n) für Studierende, welche mildem besagten Stifter verwandt sind; -^, li) in deren Ermanglung aber, im gegenwärtigen Erledigungsfalle für Studierende aus dem Pfarrbezirke Stein in Kram, bestimmt. Das Präsentatlonsrecht gebührt dermal dem Pfarrer in Stein. Der Stlftungsgenuß hört mit Vollendung der Gymliasiac' Gtud,cn auf,' Ferner müjjen sich die dleßfalllgc.'' Eriftlingc, welche mit dem Stifter nicht verwandt sind,, wahrend des Stiftungugenusscs auf die Musik, mit Ausnahme der Trompete, verlegen. — 2. Das vom^A dam Schupft e, gewesenen Pfarc rer il^ Sagor unterm 2a. August lö/Z.errichtete Stipendium, dermal «m jähilichen Er^ trage von l6 fi. C. M. Dasselbe ist besiiinmt für Studierende a) welche mit dem Softer verwandt sind, wobei die Nähe dcs Verwandt» schastgrades den Vorzug gibt; K) in d^rrn Er, manglung aber für solche, welche m Ste^n geboren sind. Der StifllmgsgelNlß ,st auf keme Studien-Abtheilung beschrankt. Das Prä-sentationsrecht gebühret der Stadtvorstchnng in Stein. — Z. Die oon deni vcvstor^c?!'!^ PricstcrIoseph S-dc schar laut Tlsta!^.cl,tcs ädo. RadmitNliödorf am !/l- December l3>tt 65-5 ' errichtete Stiftung von jährlichen 53 fl,5'2^ kr. C. M. — Diese Stiftung lst vorzüglich für Studierende, welche mir dcm besagten Stifter verwandt sind, in deren Ermanglung aber für jene, welche in der Pfarre Bresomtz, oder in Radmannsdorf gebürtig sind, bestimmt. Der Stiftungsgelniß ist auf kcme Studien - Abtheilung beschrankt. — Diejenigen Studierenden/ welche einen der erwähnten Snfcungsplatze zu erhalten wünschen, Hoden ihre Gesuche b,s En^c October »L5ä bei diesem Gubernium einzureichen, und dieselben mit dem Taufscheine, dcm Ml'tlellosigkclts-, dann Pocken - oder Impfungs-Zeugnisse, dann mit den Gtudien-Zeugnissen von den beiden Semestern ii>23/ cndlick d!l?)'clngen, welche aus. dem Ncchte der Verwandtschaft einzuschreiten gedenk-n, noch üderdieß uut emcin legal^filtin Staminbaulne zu belegen. — Vom k. k. illyri chen Gubernl» nm zu Laibach ain 25. August iLI3. Nreisämtliche V^erlantb^ruttgeu^ Z. 1253. (>) . Nr. 11253. Kundmachung. Das hohe k. k. Glld Slück feine Leintücher, IZo Elü,f grobe ^el^lüchcr, 29a Gtück Kopfpölsier. Ueber^üg?, 25l) G:ü^ Servieten, ,23 Glück Handtücher, i5^ Stück Mann-Hemden , 222 Stück Neldschcm-den, 55 Gtück Mannsschlafröcke, 7/^ scück Weldsschlaflöcke / Io Glück Gtrohsac5e, 3» Stück Gtlohpölster, i^5 Gtück Nlnterkohcz,, ^ Gtück ^inbiridtücher, Io Glück Madratz?!-.-Überzüge , Io Siück Madr^^n - Polster-Überzüge, 24 Stück Gattien, /^ä Gtück Unterröcke, 12 MtückKlndcrstrohsacke^oBtück große FaifOen, 40 Stück klcine Falschen, La Stück ?roZe Wüidcln, 60 Gtück kleide Windln, 8^ Stück Ktr-.dcr - ^intü-hn-, i3 Sn"lck Kmder,Röcken, ,5a Etück F^schbtt-ten, t2 Glück tüchene Röcke, 12 Glück tü- chene Hosen, 12 Stück tüchene Wssien, und 12 Glück Kappen. — K. K. Krewomt Lai< bach am Ii. August i353. Nemtliche H7crlautbarnngstt. Z. 1257. (l) ' 3^-. 6a^. Ze h e n t - V erp 5 ch tun g. Gemäß hoher Gewllllgung werden am 25. September l. I., Vormittag von, y bis is, und Nachmittag you I bis 6 l«hr in der Rmlrkanzlei Ler Slaatöherrs hafl Adelsberg die Garben-, Sack-, Birnen,, W,,n^ Jugend- und Erdäpftt, Zehenle non den naHbenannlen Gcmc«ndm , als: Aoel^er^ , Großoltock, Galloch , Alttndorf, N^cl-ln'g , KoisHe, Prütauza, Dcutschdorf, Klnnot!ock, Hva-sche, L.n^dol, St. Michael, Nels^:, Gorei« ne, Bukuj?, Gtrane, Groß- und Klcinubels-ku, ^resjc^, Grcß« und Klcmcrcrdu, Slai'ine, Hrusch'ije, Güsltschc, Hrenooltz , Bründi, Kalccnfeld, Gtklmza, Kalll, Ns^ecke, Ober-unv Unterkoschana, Buje und Neudlrnbach, auf scchs Jahre, nämlich vom 1. November IÜZ3 bis dahln i6ää, mittelst öffentlicher Pachivcrsic'gerung l)mt.mgegcben wirden. — H,ezu werden dle PaUtlussigcn eingeladen, die Zehencholden aber erinnert, von dem ihnen zustehenden'Zmstands^chte entweder gleich bel der Lichtton selbst, ode^ dlnnen den nächsten sechS 3ag?n da'.auf sogelv'.ß Gebrauch zu machen, als widrtgens d,e Z> hehlen den beider Versteigerung verbliebenen ' Melstbic« lhern in Picht überlas n n-erden würden. — Werwaltungsamt d r Slaatsherrschaft Ndils« ber am oa. August tg)6. 12^^. (2) Nr. ioäi6/X.VI E 0 n c u r ^ s. Bei dcm k. k. Bczirksamte Michclstcttcn zu ssrömbu'g i-l ein.' Gcrichtod!cncrsstelle, mit der Löhnung von jährlichen Einhundert und zwanzig Gulden C. M. und dem Bezüge der gesetzlichen Zustcllungsgebühren, in Erledigung gekommen, ^u deren provisorischer Wiederbe-styung der Concurs bts Ende September d. I. ausgeschrieben wl'.d. — Jene, welche sich füc den besagten DieiMosten zu bewerben Willens sind, haben dch?r bis zum Auslmfe der Eon-curszett ihre dießfalügcn, mlt legalen Docu-mentcn über dieLcscns» und Schrelbcnskündig» keie, über die Kenntniß der deutschen und einer slavischen Sprache, dann fest? Körpers > Konstitution, so wie auch übe? tadellosen Lebenswandel, und üdcr ihre bisyn'igc Dienstieistung belegten Gesuche, im Wege ihrer vorgesetzten — 626 Stellen bei dieser Camcral-Bezirks.'Vermal» ,' tung zu überreichen, und wo thunllch, sich , daselbst auch persönlich zu praOnnrcn. — K. K. Caineral - Bezirls - Verwaltung, kaibach am 2^. Llugusi i6Z3. vermischte Verlautbarungen. Z. 12äo. (l) Gewölbs - Veränderung. Unterfertigter zeigt hiermit ergebcnft an, daß cr zu Zachster Mlchael'z it sein bisheriges Gewölbe in der Elephannngassc verlaßt und ,n das Haus des Sättlermclslers Hcrrn Strauchfeld , an der Klagenfurter Straß? Nr. 6g, übel siedelt. Er empfiehlt sich selnrn hohen unv verehrten Gönnern zu fernern ge» neigten Auftragen, und versichert dle promp-liste und billigste Bedienung. EZMßclm WetZe. Mannß - Kleidermachermelsier. Z. 1270. Anzeige- Der ergebcnft Geferligtt glbt sich hiers mit die Ehre anzujslgcn, daß nlucrdmßS bn ,hm von chm'tlbst verfertigte englische fe,nc,Glal,z« ,v,chje in Packeten zu Dutzend/ mit der Marca eines ^ ^ gcftügel-^ ^^^lmddrei . ren Cn-v ' '^-^ ff Gtcrn-gelko- x,' .'^..^ .,/ chen "" 'H,ll, versehen, zu fthr billigem Preis zu haben ist. Zu mehrertr Versicherung »st auch glcickzeitlg auf dem Umschlage eines jcden Packetes nebss der Aufschrift auch ncch die Marca ^V. U. beigefügt, um dadurch desto eh«r die Echtheit seines Fabrikates zu erkennen, und möglichst jlder Verfälschung vorzubeugen. Ferner lst auch be, ihm kme wasserdichte Schuhwichse, welche ror dem Eindringen einer jeden sscucktzgsctt schützet, ,n TiegelchlN gle»ch« falls um sehr billigen Preis zu haben. La,bach im August l658. , Alois Hoffmann, «Us der Opilalbrücke, oder m seinem eigenen Hause m der Herrl^Zassz Nr. 216« Z. 2262. (1) BekKNtttMKchzMF. Ein Pächter, welcher schon mehrere Jahre tne Pachmng eines Gulcs betrieben hat, wü n sch c t lielierdings cine -Z> c rr sch a ft, odcr ein bedeutendes Gut auf mehrere Jahre in Pacht zu übernehmen, under-sucht ienen l'. '1'. Eigenthümer, welcher sein Gut in Pacht auszulassen willens ist, die dicßfällige Anzeige portofrei im Laibacher Zcitungs-Comptoir abgeben zu wollen. 3. 1265. (1) Weinmuster - MagazinS-Eröffnung. In Marburg, UsUertteylr, ist ein Wtin» musier-^lagazin eröffnn lvorden, lLoselbst die ?. '1'. Hcvren Käufer alle L3ualttacen der >n dieser Stadt als auch aus der Umgegend zum Verkaufe lleqenden We-ne zu beliebiger Aus« wähl bernt finden. Diese aus mehreren ^09 Eonen bestehende Mufierkane wnd gewiß jeden Besucher überraschen, und b«e von den Eigenthümern gesseüten festen billigen Preise zum Änkäuf einladen. Das Magazin bcsindet sich am Kirchplatz. Z. 1248. (2) Die Hochwürdigste Geistlichkeit ladet für nachsikommcnden Mavkt der crgebcnst Gefertigte Hienut zur Abnahme seiner Verrathe von neuen Klrchcngeräthcli gezieme? d cm. Er schmeichelt sich umso mehr cmes guten Abgangs seiner Waaren, da er Mlt den reinsten und dauerhaftesten Arbetten die bllligsien Prctse verbindet. Lllle Vergoldungen, Versilberungen und Ausnutzungen alter, schadhaft gewordener Gegenstände werden auf das schnellste besorgs. Auch erbiethet er sich, den Hochwürdigen 1^. "l'. Herren Kirchenuorstchern unenlgeldlich die Anlettung zu geben, ihre Kirchengerathe selbst putzen zulassen, so daß selbe, ohne Abgang dec Vergololmg oder Versilberung, wieder rein und schön werden. Ignatz Schulz, am Sl. Jacobs-Platze Nr. 1^5, im ersten Stock.