^^^ Dienstag, 11. März 1902. 121. Jahrgang. Macher Mtma. 2"«« ^A/.ll?- Mt Postvcrlcndu»«: ganzjährig 3« K, halbjährin l?i li. Im Kontor: ganz» änsnair >> ^ ^ ^, 3>>r die Zustellun« ins Haus galiziälirig » «,. — Insertlonögebühf: Fül llciiie ^^^^^ «" zu 4 Zlilcii 50 l», größere ^'cr Zeile lü d; bei ösl^r» Wird^rliolungen per Zeile L ll. Die »Laibacher grilling» erschein! «äalich, mit NuVnatimr der Sonn- und Feiertage, Vie Ndmlniftratlon befindet sich ttoügrchplatz sir. 2, die Medaltlo» Dalmatin-Gasse sir. L. Eprechstuoden der Nebaltion von » hi« lv Uhr vormittags. Unfranlierte Vriefc werden nicht aiHcnommen, Manuslrlple nicht zurückgestellt, , 3lmtlicher Teil. ^llerlMÜi ^'/"^ k- Apostolische Majestät haben mil l^ehch "'^. Entschließung voni . ! ^llerb^ ^' ,""b k. Apostolische Majestät haben mit Vlinifter s ^'chlichunq vom tt. März d. I. den ^kihenn » ^ ^ Ministerinn! des Innern Erasmus ^che Das '- ^ " lidel znin Statthalter im König-"Matren allergnädigst zu ernennen geruht. Koerber m. p. Ällerhz^ ^' ""^ ^ Apostolische Majestät haben mit ^n "«'ter Entschließung von: 28. Februar d. I. ^tholoa ^" Professor der Psychiatrie und Neuro-'schart, ^ ^" ^"' ^"iversität in Wien, Hofrat Doktor der rch.>/""lM'm von Krafft > Ebing anläßlich ^ud dll«?"' ^'bernahme in den bleibenden Ruhe ^iidins! ^^lnwrkreuz ded Franz Iofef-Ordens aller-UN zu verleihen geruht. "nt^^.,k- und k. Apostolische Majestät geruhten ^"8N^ c Elltfchließung vom 21. Februar d. I. ^i n, ^ ^" Linienschiffs - Kapitän Julius lasten « , ^ Ruhestandes den Nontre-Admiralö-Cha-leihen. ""U0l^» mit Nachsicht der Taxe zu ver- ^tlei'^^ärz ,^(>2 ^,^^ ^^ ^ , , ^^. ^^ Slants. ^'chsFrlet,,,,« ^^XVii. Stück der slovenischen Ausstabe des ^«V, y^°° vom Iah« iWl, sowie das IX. Stück der Wgebe., .. Mbe des AeichsgesetzbllltteS vom Illhre 1902 ulio versendet. !^.^°ll^,^"'^lntsblatlt zur '« 1°..------ Pola vom 6. März 1902. Nr. 5 «Unverfälschte deutsche Worte» vom l. Lenzmonds 2015 (l902). Nr. 3 ««nrniellu Il», Genf vom I. März 1902. Nichtamtlicher Teil. Tie Triester Vorgänge. In Besprechung der am 7. d, M. abgehaltenen Sitzung des Abgeordnetenhauses stellt das „Fremden-blatt" fest, daß das Abgeordnetenhaus nicht aus Kon^ nivenz das Verhalten der Regierung gebilligt hat, vielmehr deren Maßnahmen laut und vorbehaltlos beipflichtete. Es konnte auch nach den Aufschlüssen des Ministerpräsidenten Dr. v. Koerbcr über seine Ent> schließnng keinen Augenblick lang schwanken. Es ist im Lichte vollster Oeffentlichleit der Beweis über das Benehmen dcr Truppen erbracht worden, das keine Urint zu schcucn hat und deren Geduld und Kalt-blütigt'eit nach den von Hrn. Dr. v. Koerber dem Hause mitgeteilten Erhebungen nur angestaunt werden kön-nen. Das österreichische Parlament habe sich durch seinen Beschluß unter der Fahne der staatlichen Autorität zusammengefunden. Ta5 „Paterland" bedauert die „befremdliche" Haltung der italienischen Abgeordneten und sagt von den sozialdemokratischeu, sie hätten ihren Triester (Gesinnungsgenossen den denkbar schlechtesten Dienst erwiesen, iudem sie die Unterscheidung zwischen Ar» Leitern und Pöbel immer wieder verwischten. Von der Nede des Ministerpräsidenten müsse gesagt werden, daß sie völlig auf der Höhe der Situation gestan» den ist. Die „Ostdeutsche Rundschau" ist gleichfalls der Ansicht, daß die Sozialdemokraten durch Maßlosig» leiten und ein nicht immer echtes Pathos der Sache llur geschadet huben. Nun sei die Angelegenheit Trieft vorläufig erledigt, und es bleibe nur zu wünschen, daß die Aufhebung der Ausnahmsversügungen ohne längeres Zögern erfolge. Das „Teutsche Volköblatt" betont, dah der Mi-instcrpräsident in seiner „außerordentlich wirksamen" Nede den Charakter der Triester Revolte als einen sehr gefährlichen gekennzeichnet habe, er habe es aber auch vermiede», festzustellen, daß sich nicht nur an^ archistische, sondern auch irredentistische Einflüsse be> merkbar machten. Die „Reichswehr" hebt hervor, das Votum des Hauses bekunde, daß e5 sich seiner Pflichten gegenüber dem Staate und gegenüber den Repräsentanten seiner Autorität vollkommen bewußt war: es habe sich eine gewisse Entschlossenheit, für die Maßnahmen der Re gierung zu stimmen, gezeigt. Herrn Dr. v. Koerber sei es vollständig gelungen, die reine und volle Wabrheil über die Trierer Vorfälle zur Geltung zu bringen. Die „Oesterr. Volkszeitung" konstatiert, die Mehr l.»eit des Hanses habe erkannt, daß die Verhänqung des Ansnahmszustandrs notwendig gewesen ist und daß sie das Vertrauen zur Regierung besitzt, diese werde den Ausnahmszustand nicht über die unumgänglich notwendige Frist hinaus aufrecht erhalten. Die Aenßei'imqen des Ministerpräsidenten haben auch durchaus oen Eindruck der Wahrhaftigkeit gemacht, allein die klare Feststellung des eigentlichen Strike-verlaufen und der Haltung der Behörden während derselben fehle bis jetzt. Die Wahlen in Bulgarien Man schreibt aus Sofia: Der Sicg, den die Cant'ovistische Regierung bei 5en Wahlen für das Sobranje, bei vollkommen ruin-gem äußeren Verlaufe der Wahlen, errungen hat, »eicht insmerne über die allgemein gehegten Erwal> taugen hinaus, als man geneigt war, anzunehmen, daß e i n e politische Partei für fich allein überhaupt leine Mehrheit erreichen könne und daß im vorliegen-den Falle c>ie Cank>.'visten erst durch Anschluß der Ttambulov'Partei eine sichere Majorität in der Kam-mer erlangen würden. Diese Annahme ist durch das Ergebnis der Wahlen widerlegt worden. Die Ccmkov. Partei hat 97 Mandate von 189 erreicht, demnach zwei über die. erforderliche absolute Mehrheit. Diese !)7 Sitze repräsentieren zwar nur 91 Deputierte, da mehrere Doppelwahlen vorkamen, doch smd auch auf Seite der Opposition mehrere Kandidaten doppelt gewählt, so daß man — abgesehen von eventuellen Wahlannnllierungen, bei denen die Regierung erfah. rungsgemäß ftets eine Stärkung erfährt — mit Be. stimmtheit behaupten kann, die an der Macht befind» Feuilleton. Ter blaue Brief. Novellette von Z. v. AeyserNngk. ^. ^ (Schluß.) 7'ten s« ^^'in gma mit ihrem undurchdring» '^it sich ^WAe zur Tür hinan? und nahm die Meine - ^'Hilk ^ ^üm anderen ergriffen Tante Tinchen< ^ ^!»it ""^ ^l die Jacke, und kichernd stürmten , ..Teli ^'?'"l,ner hinaus. ^Dberst ^'^ """ müssen Sie bleiben," meinle ^>ste„ / und lächelte. Er tat das, indem er ihre zer-"' Uiliict ""'llMlte. Sie strich sie mit beiden Hän-„^ """ sagte etwa5 beklommen i Ti/5^'" "inß ich wohl bleiben," ,"^^i, ' "'.lanien wieder herein, ^zier^ / ^' ^ '" 1^" draußen. Geh' doch mit uns ^K »w - ^"" Stadtpart'. Tante Tinchen gehl ^st ei?!' '^ ""' und die Idee bchaqte ihm. Sei,: '"icht v^^"' nicht. Er würde Befthl geben, dast "^n> ^"ll)"!ittag >i" sprechen lväre. ""ch l!.^' ''"^ ''"b"l, Herr Oberst." .. Tj,^' > s'lir viel >;eit." ^ soi,'„ ^!"ud ihn nicht und dachte auch nicht weite/ h Ti/a- °"r "ach. ^'Nl y^'.^"' n.tteinander denselben Weg. den er ^ ^'»üo, ? ll^^ongen, und alles schien ihm anders. '"'p" voraus und haschten sich. En'sstim »nachte eine Bemerkung darüber, die er nicht hörte. Er grübelte darüber, wie er ihr am besten alles er» zählen könne. „Hiit Ihnen vielleicht Hertha gesagt?" — be° gann er. „Nein." Sie sah ihn erstaunt c»n. „Ich dachte. Jedenfalls machte ich ihr gegenüber heute eine Bemerkung, daß — daß sie vielleicht bald - bald ihre Freundinnen verlassen müsse —" „Sind Sie versetzt, Herr Obcrst?" „Nein." Sie schwieg und dachte nach. Dabei gingen j!e gleichmäßig weiter. Plötzlich dämmerte ihr die Wahr hett. — „Es ist doch niäjt — nein, es kann ja nicht sein —" stotterte sie. „Doch." „Ter — Abschied?" „Ja," sagte, er tonloo, „der Abschied." Jetzt blieb sie stehen in ihrer Erregnng. „Das ist ia schrecklich," sagte sie unwillkürlich. Er dachte: „Aha, die enttäuschte Eitelkeit: sie hul doch mehr an die Karriere gedacht" — er wollte bittei nxrdcn: allein er schwieg. Die Wahrheit hatte wie eine Kralle ihr Her', ^cpackt. Er und die Kinder würden fortgehen von hier. und fo tranrig. so traurig. Keine Zukunft mehr für den Mann an ihrer Seite. Vielleicht war das der Grund, daß er — Sie hätte ihn an der Hand packen mögen mw sagen: ..^ch will dir helfen, dnm, mild «« bejssr gehen." Allein er schien plötzlich so streng und ab« lveisend. Die kleinen Mädchen kamen zurückgelaufen und berichteten über ein botanisches Wunder, das sie ent-deckt. Dann liefen sie wieder davon. „Ich glaube, ich taugte nicht zum Soldaten," sagte der Mann niedergedrückt, „und das haben meine Vorgefetzten auch herausgefühlt. Es ist nur hart, und vielleicht hätte man etwas Mitleid mit mir haben tonnen. Wenigstens mit meinen Kindern" — Ernestine tröstete. Die Kinder würden schon ihren Weg durch das ^eben machen. „Sie werden keine leichte Jugend haben," er« widerte er, „und dazu fehlt ihnen noch die Mutter." Das war ihm gegen seinen Willen heransgefah-ren. Ernestine wußte nicht daranf zu antworten. Sie gingen die Park°Allee entlang und fahen aus den Bäumen das weiße Schloß auftauchen. Ein Reiter kam hinter ihnen gesprengt, und Ernestine rief in heller Angst nach den Kindern. Sie kamen lachend herbei. Den Vater hatte die Sorge warm und wohltuend berührt. „Was werden Sie mit den Kindern tun?" fragte sie. „Sie mit mir nehmen, natürlich, Ich dachte nacl, einer lleinen Stadt zu ziehen, wo dao Leben billig ist." Sie hatte mit einem Entschlüsse gekämpft und ihre lehte Scheu überwindend, sagw sie.' ^ck, möclite Ihnen etwao uo> schlagen. Lassen S,c mir U M di ^rlä..fia. In meiner Wohnung »st Pwtz snms, «"5 si' "„no, solange be, nnr blechen, Laibacher Zeitung Nr. 56. ______________________464_______________________________1 i^ärz^^ liche Cankov^Partei besitze auch für sick allein die ab' solute Mehrheit m dem künftigen Sobranje. Rechnet man ader noch die acht Stambulovisten hinzu, so ver^ fügt die Regierung über zirka 10(1 Stimmen und tann ^ oaher ihr Programm, in welchem die. Ordnung der finanziellen Krise durch eine auswärtige Anleihe in erster Kinie steht, durchführen. Im Resultate der Wahlen, welches 97 Canto-visten, 33 Anhänger der Nationalpartei(Stojlovisten),' « Stambulovisten, 10 iiaravelovisten, 7 Demokraten (das sind von Karavelov abgetrennte Anhänger seiner Partei), 10 Agrarier, 8 Nadoslavovisten, 8 Socialisten und 0 Wilde, ausloeist, fällt vor allem die wider Erwarten kleine Ziffer der Stanwulov Partei, das gänzliche Verschwinden der sogenannten Neformpartei (General N. Petrov), die trotz vieler Anstrengung! von'!^ auf 33 herabgegangene Ziffer der Nationals Partei und die für Vulgarien unverhältnismäßig hohe Auhl der Sozialistnr auf. In Sofia wurden die Minister Danev lind Sarafov sowie der Eant'ovistische Kaufmann Pipev gewählt. Von Seite der Opposition wird der Negierung vielfach vorgeworfen, eine große Anzahl von Gemeindevertretungen aufgelöst, Zahlreiche Versetzungen von Staatsbeamten und Dienern in einem ihr gün stigen Sinne vorgenommen zu haben u. s. w. Dagegen kann aber geltend gemacht werden, daß noch jede Regierung in Bulgarien ähnlich vorging und daß sich die Wahlen diesmal durch ganz besondere Ordnung und Nuhe vorteilhaft von früheren uilterschieden. Wie ver« lautet, wird die Kammer in kürzester Frist einberufen werden. Politische Uebersicht. Laibach, 10. März. Die „Pol. Korr." veröffentliä)t einen ausführlichen Bericht über den Empfang des österreichisch-ungarischen Gesandten Grafen Cren-uevilIe durch den Sultan Mu ley Ab dul Az iz ron Marokko. Graf llrenneville kam am 28. Fc-bruar an Vord des Panther in Rabat an der marokkanischen Westküste an und fand einen großartigen Emp° fang. Er ward am Landungsplätze von sämtliclfen Ministern und dem Oberlommanoantei! der Truppen, Sir Henry Maclean, begrüßt. Am 1. März empfing ihn der Sultan. Graf CrenneviÜe sagte in seiner Ansprache, daß Seine Majestät der Kaiser Franz Josef von dem Wunsche beseelt sei, die Bande der Freund-schaft, welche erfreulicherweise zwisckM Oesterreich-Ungarn und Marokko bestehen, noch enger zu knüpfen und das gute Einvernehmen zwischen den beider» seitigen Völkern wachsn: und sich befestigen zu sehen. Ter Sultan antwortete mit dem Ausdrucke seiner großen Befriedigung, den Gesandten eines so mächti» gen Herrschers zu empfangen, und betonte, daß er sehr erfreut über die neue Dampferlinie der „Adria" sei, da sie die Handelsverbindungen Zwischen beiden Staaten erweitere. Zwei Tage später empfing der Sultan den Grafen Erenneville noch einmal in Pri° vataudienz und nahm mit sichtlul>er Freude die Geschenke des Kaifers entgegen. Graf CrennevUle selbst erhielt, als er nach Tanger zurückgekehrt war, prächtige Geschenke des Sultans mit dessen Versicherung, wie sehr er über die Geschenke des Kaisers erfreut sei. „Vndivoj" spricht die Ueberzeugung aus, daß deni Ministerpräsidenten, dank seiner klugen Taktik, auch die Herbeiführung einer Verständigung zwi-sch en Czechon und Deu tschen gelingen werde. Er wisse, daß, wenn man den Friedensschluß den Par-teien überließe, dieser nie zustande käme. Deshalb nehme er die Sache selbst in die Hand und werde im geeigneten Augenblicke mit einem fertigen Sprachen-gesev'Entwnrfe hervortreten. Auch in der Behandlung des noch immer retcmvaleszenten Parlamentes be» künde der klabinetschef große Geschicklichkeil und ungewöhnliche Geduld. Das seien die geeigneten Mittel, den Parlamentarischen Gesundungsprozeß zu fördern. „Narodni Politika" bemerkt, wenn der Regierung wirklich daran gelegen fei, d'aß dieStaatsbeam« ten politische Unbefangenheit und nationale Duldsamkeit als Leitsterne betrachten, dann möge sie bei Besetzung der Beamtenstellen in erster Linie die Bedürfnisse der Bevölkerung berück fichtigen und streng darauf sehen, daß die nationale Gleichberechtigung gewahrt werde. Vor kurzem sind wiederholt Gerüchte aufgetaucht, welche den bevorstehenden Ausbruch von Ruhestörungen in Mazedonien ankündigten. Die russischen Journale beeilten sich, die leitenden Kreise in Sofia aufmerksam zu machen, daß jede von bul-garischer Seite geübte Konnwenz gegenüber einer Be» wegung in Mazedonien von der rnssischen Negierung entschieden mißbilligt würde. So sagen die „Nowosri": „Die Cankovisten, in deren Hände jetzt die Führung der Politik Bulgariens liegt, haben sich stets ihrer Hingebung für Rußland gerühmt. Man ist daher in Petersburg zu der Erwartung berechtigt, daß die bulgarische Regierung sich streng an die Prinzipien der russischen Politik halten wird. Die bulgarischen Staatsmänner wissen, daß Rußland die Fortdauer des kwtut, <^uu auf der Balkan-Halbinsel wünscht. Jeder Versuch zur Aufrollung der mazedonischen Frage müßte den lebhaftesten Widerfpruch Ruhlands hervorrufen. Solange die innere Situation Bul' gariens nicht geklärt ist, wäre es für Vulgarien be-dcnklich, sich in politische Abenteuer einzulassen." Nebenbei bemerken die „Nowosti", ein etwaiger Besuch Dr. Danevs in Petersburg könnte zur Aufklärung mancher Mißverständnisse dienen, lvelct>e sich bezüglich Bulgariens und auch im Zusammenhange, mit der mazedonischen Frage ergeben haben. Wie dem „Standard" aus Washington telegraphiert wird, hat dort der Vorschlag Oesterrei ch° U n garns, die diplomatischen Posten in Wien und Washington mit Votschafterrang zu verfehen, schr befriedigt. Die neueste über die englischen Verluste in dein Kampfe bei Klerksdorp am 25. Februar vorliegende ergänzende Liste mithält folgende Angaben: Tot fünf Offiziere, 45 Mann, venvundet sechs Offiziere, ein Mann, vermißt und wahrscheinlich in Gefangenschaft geraten 10 Offiziere, 432 Mann. Hie» von find von den Buren wieder freigelassen, worden ein Offizier und 103 Mann. Unter den Vermißteil be» finden sich abermals ein Offizier und 19 Mann von der vierteil Batterie der Fußartillerie. Tagesneuigleiten. ^, — (Oineabso „ derlichc Huldig u Hn^ Heinrich erntet jenseits des großen Wasseis^H" B über Huldigungen. Wa» seinem Urgroßvater,3"^ ^' Helm indes in seinem eigenen Lande passierte, '^M>>^ dcI deutschen Kaisers nicht cinmal bei Amerila» M ^ ^ geboten worden. Der Gemahl der itönigin ^'^hl,^ lanntlich eine sehr einfache Natur und hahte l"cht° ^ dü die Detlamcitwnen der Schullinder und ^tM^. yM Neben derÄürgermeiste?, die Festessen und Stan"^ '^ gemacht mußten, sie trotzdem werden, und der ."o> ^^t-sich erst dann wieder behaglich, wenn er abends sc>" ^Ü aufsuchen tonnte. In diesem Stadium des VelM bl<^ er einst auch in einem abgelegenen märtischen ^ <.^ ^ in sein Logis zuriict. Es befand sich im erst" ^^> Ortes. Todmüde und hocherfreut, nun endlich von a ^ digungen befreit zu sein. wirft sich der König ""'1„^l!° und schließt die Augen, da — unter ihm ein ^" .^ Sl^ Knarren, E» fängt an leise — immer lauter -^/ , getreten. — Aus Madrid telegraphiert man: ^ ^ Spanien herrscht starle Kälte. In einigen P"v"" ^,? das Thermometer zehn Grab unter Null. In San ^,' zerstörte Schneewasser die Telephon- und Telcgrap" ^, gen. In Madrid muhten auf Straßen und Play ^i' aufgestellt werben, an denen sich die frierenden ^' ,^ ^ men tonnen. — In der meteorologischen Gesells^^üBf dam hat Geheimrat Professor Dr. Hellmann, "^ ^ Vorsteher im königlichen meteorologischen Institut z ^^ die Vermutung ausgesprochen, dah wir um O"e ^hi Ende März oder Anfangs April, mit einer gcw'!'^ ^ scheinlichtrit einen Nachwinter zu erwarten h"^', Al^ Prognose stimmt im allgemeinen auch mit F^ Ml)^, talendcr übercin, der für die Zeit vom 25. bis ^> ^ deutende und ausgebreitete Schneefälle und tanc ,^ voraussagt. Im April soll. nach der Prognose Fcu ' ^ü' ersten Woche warmes, in der zweiten und vier Wetter herrschen. z ^ — (Wclcher ist ber Narr?) Aus ?n9^ ^' dein „Figaro" gemeldet: In einer Gemeinde "'^ll, ^ auftragt« der Maire den Feldhüter und einen ^ei^ wahnsinnige Gemeindemitglied Legranb in das ^, d^ St. Gemös bei Angers zu führen. Unterwegs ^" ^ii"^ Feldhüter, dah Legrand just an diesem Tage gM ^ A„< war und es schwer fallen würde, ihn gutwillig zu" )l^ in das Irrelchaus zu bewegen. Man beschloß, ^l'^ daher betrunlen zu machen, und unsere drei H" ^l^ in einer Schenle in Angers eine tleine Orgie ^"l^l ^« war bald start berauscht, aber seine beiden ^" l^. mehr, und als das Trio in der Irrenanstalt ersH' ^l ^ der Dircttor aus den Reden der drei Betrunkenen ^,5 »verden. Er telegraphierte daher an den Mai« del ^i turz: „Welcher ist der Narr von den dreien? ^c!^ antwortete: „Legrand". Der Telegraphist ^".«bit^ „!>« Oi-unä" (der Große). 'Dcr Direttor ließ "> ^ ^ Männer messen und lieh den Feldhüter turzerha^^^ größten von ihnen in die Zwangsjacke f^"^''^ bi" ,,< schrie dieser: „Ich bin ja gar nicht der Narr, ^,el^. Feldhüter!" Je mehr er sich aber wehrte. u"so " ,^ war man von seinen: Wahnsinn. Der Irrtum >"Ul ^ Tage später enthüllt, als der wahnsinnige ^^hte"^, Frau des Feldhüters eintrat und ihr sagte: »3^.^ sM baß bein Mann wahnsinnig ist, aber ich habt 'y die Irrenanstalt geführt." bis ^5>ie etwaö Passendes gefunden. Dann braucht auch der Unterricht gar nicht gestört zu lverden." „Fräulein Ernestine!" Sie waren beide stehen geblieben. „Äedent'en Sie," fuhr sie fort, „welche Last die Kinder bei einem Umzüge für Sie sind. Vei mir haben sle ihre Ordnung, lind Sie wissen, wie —" Sie stockte. „lieb ich sie habe," hatte sie sagen wollen. „Sie sind zu gut, Fräulein Ernestine", antwor-tete er beklommen, „und ich lveiß nicht, ob ich Ihr Anerbieten annehmen darf." «Wissen Sie denn nicht, wie nahe mir Annas Kinder stehen?" Sie war empört. Dachte er, sie habe andere 3lb° sichten? „Ueberlegen Sie sich das, Herr Oberst," sagte sie etwas turz' und machte eine Schwenkung zunr Gehen, „und dann glaube ich, ist eö besser, Sie lassen mich heute nach Hause gehen. Das war ein wenig überwältigend." „Gchen Sie nicht," sagte er leise und nahn: ihre Hand. „Ich weiß, Sie verstehen mich nicht. Ach, wenn ich den blauen Vrief nicht in der Tasche hätte, der mich fast wie ein Schandmal brennt, ich würde anders spreclM. Ich hätte Sie etwas gefragt, Ernestine, wor-auf Sie mir Iiattcn antworten müssen. Aber wie darf da,ü ein Mann tun, der nichts Zu bieten hat als seine Armut und seino leere Zukunft." . ..Ist sie leer?" fragte sic fast unter Tränen und «M nach 5 ihre dunklen Augen blitzten in einem metallenen Glänze. „Sie wollten ja fragen --" „Ich?" „Ja, wenn Sie Karriere machen ->" „Die mache ich ja aber nicht mehr." „Haben Sie denn noch nicht genng. Sie Unersä'tt. licl>er? Sie sollten jetzt anderen ohne Murren Ihren Platz räumen. In so jungen Jahren Regiments-tommandeur zu werden, möchte mancher praktisch ausprobieren." „Nun hat es aber auch ein Enoe mit der schein-baren Herrlichkeit," sagte er trübe. „Gut, so müssen Sie sich begnügen lernen. Aber frag«: Sie doch einmal." „Ach, Ernestine." „Ich werde Ihnen helfen. Um die Wahrheit zu sagen — ich will die Kinder nicht mehr allein haben, Sie müssen schon dabei bleiben. Und wenn Tie dura;-auö in cinl.' kleine Stadt pichen wollen, dann pflanzen wir dort unsore Volnnn und Erbsen in Seelenfriedei'. und stecken all unseren Ehrgeiz hinein." Er ließ ihre Hand nicht los und murmelte: Mm ist nll deß. UnglM noch Muck Mordes" Line Hamburger Patrizierton Roman au« dem moderne» Hamburg von OrM" (b6. Fortsetzung.) ^j^ „Dann ist aber eben die ganze S"ä)s ^fl^ los!" versetzte Gisela bitter. „Oder glaubst o^„ ,1^ Senator Gidion.s' und seiner stolzen ^ra» ^i^ einein wohlgelungcnen Gemälde ändern 5'^^ Was bedeutet für die Leute Künstlerrul,!"^ >^<"'^ nur das Ansein, das sich auf alte, solide ^ ,'B und einen strotzenden Geldsack gründet, ,„^. Hinhalterei ist aber doch auch zwecklos: ^ ,^n Tuälervi. In diesem Falle müßtest du Rudolfs ganzes Geficht überfonnte ""^„ift ' der Erinnerung an jene einzige ZsaiM"? ^ der Geliebten im Garten. . ^ ?!'>" ^c „Sei ohne Sorge, Schwesterchen!" !"^ , cin^c beide — Judith und ich — wissen, wie ""'^,f! ^ stehen! Und die Hoffnung gebe ich nicl'l ^sj^" sollte ich sonst auch die Kraft nehmen z"'" ^ überhaupt zum ^eben?" , < ab^./ Gisela zuckte ungeduldig die AcM'^ch ging nicht weiter auf da^ Thema ein uN » etwas anderem. . .sjc^ ft ^ast acht Tage blieben sie. ssrau ^^n'^ Thorwald, in Florenz. Die beiden i»'^"! '„ngc" ^ verschieden sie in ihrem Wesen, ihren MW ^ l>'^ ihren Interessen waren, befreundeten s'^' yc>n ^ Zeit doch cmfs innigste miteinander. I^e __________________________^65_______ 11. Män 1902. ^ ^llist ' ^!!? krgtönlgi n.) Der kleinste Souverän ^. eincm ?^ ^"veränin. lis ist dies die Königin von ^ ^cihll Iv'"^ltaate, der mehr als eine Million Ein- ^ ^°hlt 5(z 'c, .^ Königin Djihan-Äegum — dies ihr Name ^bchen ^^ ^" und ist nicht größer als ein zehnjähriges ^l dei n,,^. ''^ N'cht hindert, mit sehr fester Hand dic ^ (E n ""8 Hu führen. . b< tvit da/ ^ ^ ^ Se Fra u.) Vor vier Jahren be-"' nach ^ Journal" erzählt, ein amerikanisches Ehe^ '"chin. U^ s-, .^" su gehen, um dort sein Glück zu ver-^'°ü.!iie„ >o' """ °" Tatoillll im Staate Washington an-ü^llifiich ,"' "tlärte der vorsichtige Mann seiner Frau ? ^ Unten !^""^' bcch er nicht weiter gehen wurde. ^°u unh ai,.« !!"' s» gewagt erschien. „Gut," sagte die ^Iahic ver ' ^^"' ^>" ^^ann blieb in Tatoma, ^u Mit die,V"'' ^°l einiger Zeit lam nun die tapfer.' ^ ^°»n w ,?"""" in der Tasche nach Taloma zurück, ^ ^tlldt m°^, "6«!steUler bei der Straßenbahngescllfchaft ^^Nti',^/° "^ "ahin er sofort seine Entla„ung und Nttlnolle, .^" ^'"^"' b« glücklich daruder ist. mit ihm ^ ^Har,l/I. ! " s" '"men. das sie ihrer WillenSlcafl ^^nlichlett verdantt. ^°lligt ^!" "amerikanisches Duel l">) Einc ^"aiitti bi. ! °"^ l>e» „Memoiren" der schönen Lina ^Onpz-'. " .demnächst erscheinen werden, erzählt der !'""> btscki n ^'""ilaner. die aufeinander eifersüchtig , ^ltn au-Vs ' ^'^ ^" duellieren. Das Duell sollte mit i "'tl uno'? " werden, und zwar in ei„em Hotel-> '°bcr als n -!" ^"nteln: jeder sollte nach Belieben schle-ieber tanck '^" ^°^ das Feuer der >jic.arette dienen. 3^"> und ,2 ^^' ^° g^chah es: die Waffen wurden Mlttten,tn c ^ ^^gifche Moment gekommen war. er !^Mzt ^; '"chtbare knalle das Hotel- d:r Wirt und w "" schre^li^^^ Kürzten ins Zimmer— schon glaubten! .. ist nick/ Schauspiel zu sehen. Aber cli war nichts. H t stie^ Nolgcnden geben wir einige dieser Gutachten f^'n^b^^^red Roller meint in seinem Aufsatze «G<-in ^ Hraa? ^""""b""a."' datz der eine Punlt. um den ^ ^"tse bi .^' ^^ Arlxitegewand der Frau sei. Aber K ""g dti"^ "^'«e Frauenlracht nicht in der Nach °kÜ"'' um ^, "''ueriracht suchen. Und dies sei der zweUr ^b. daz /^'^ brcht: es sei ein weibliches Arbeite ^ ts ^^ ^'"^ wird. „Das ärgste Hindernis aber." ü^ im M,' ''^2 der Entwickelung einer Fraucntrachl ^°s«n z,._ ,2e steht, ist dic herrschende Gewohnheit einer >>i ^lieken>,.>!^"°p^' ^'e nicht zum Knöpfen dienen. <^Nchte bi«^ schnallen, die nichts schließen, die Vänder. ^^^.1^' ^le knoten und Maschen, die nichts zu- sammenhalten, die Spitzen und Fransen und sonstigen freien > Endigungen, die nichts beenden, die Einsätze, die nicht ein> gesetzt sind, die Plastronö und Unterärmel, die nur soweit sk sichtbar werben wirtlich vorhanden sind, die .aufgedruckte", ztreuzstichmuster' und .gewebten Stickereien' und Auf-lcgearbeiten, die mit gedrechselten Holzlörpern ausgestopften Quasten, die gewillten Handschuhe, die wie schwedisches Leber aussehen, Ke Schnürschuhe, die in Wirllichleit zum Zuknöpfen sind, die Hlnöpflschuhe, die in Wirklichkeit durch lslastiques fchließcn, und die itravattentnoten und Echär-pentnoten und Hutbandmaschen und Gürteltotarden, die in Wirklichkeit alle zugefchnallt oder gchaftelt werden, und die Älumen aus Leinwand und Plüsch, die aussehen wie gewachsene, und die ZeUuloidtämme und -Nadeln, die Schilbtrot und Elfenbein und Korallen und Perlmutter vortäuschen müssen. Und dann alle die ganz offen als ,falfch' benannten Dinge! Falsche Rocke, falsche Säume, falsch« Aermel, falsche ! Kragen, falsche Taschen — ich glaube, es gibt leinen Teil der weiblichen Meidung, der nicht noch ein zweitesmal .falsch' existiert." Aus Hermann Vahrs Aufsah „Zur Reform der Tracht" sei Nachstehendes zitiert: „Wann zieht sich der Deutsch« oder die Deutsche gut an? Wenn sie ausgeht, wenn sie in Gesellschaft geht. wenn sie Aesuch erwartet, kurz, bor sremben Leuten. Sonst weniger. Wenn man eine Deutsche unvermutet besucht, muß mail warten, weil die .gnädige Frau nicht angezogen ist'. Die gnädige Frau ist zu Hause nie angezogen, sie wirb erst öffentlich elegant. Ihre Eleganz ist ein Kostüm vor bcn Leuten, das sie darum auch ungeschickt trägt, weil es ihr ungewohnt ist. Ich meine nun, wirtliche Eleganz würbe umgekehrt handeln." Aus den zahlreichen lesenswerten Gutachten von Aerzten über das Miedeltragen sei insbesondere auf folgende hin-, gewiesen: Universitätsproftssor Dr. C. Vreus spricht sich für leichte, niedrige Miederformen aus. wie sie heute als sogenannte Ceinturen viel getragen werden. Solche Mieder feie» nicht nur unschädlich, sondern sogar von Vorteil, wenn sie dcrart gewählt werben, daß sie sich der Köiperform geschmeidig anpassen, ohne dieselbe irgendwie zu zwängen. Kurz und energisch spricht sich ber Chefarzt der Rettungsgesellschaft. Dr. Heinrich Charas. gegen bas Mieder aus: „Ich möchte nur hervorheben, dah das Mieder zahllose Ohnmachten und andere plötzliche Erkrankungen verursacht und daher oft der Störenfried manchen Vergnügens wirb. Die Nestrcbungtn zur Beseitigung des Mieders können von uns Aerzten nur auf bas wärmst« befürwortet und gefördert werden." Universitätsprofessor Dr. Max Nassowitz spricht sich wie folgt aus: „Obwohl ich «in leichtes, gut passendes und nicht geschnürtes Mieder nicht gerade für absolut gcsundhtits' schädlich halte, kann ich doch in ber Emanzipation von diesem in den meisten Fällen ganz überflüssigen Toilettegegenstanb nur einen Fortschritt erblicken, den ich wie jeben Fortschritt, mit Freuden begrüße. Die so sehr gefürchteten Verkrümmungen ber Wirbelsäule lveiden burch die künstlich« Stütze nicht hintangehalten. sondern nur burch die Hebung des allgemeinen krästezustanbes. und dieser wird am besten durch reichliche Bewegung im Freien und burch bit verschiedenen Sport-Übungen herbeigeführt, für welche das starke Mieder nur hinderlich sein lann." Die Aerztin Dr. Georgine v. Roth ist ber Meinung, baß bas Mieder bei jugendlichen Individuen schädlich ist. selbst wenn es nicht die Nrustorgane unb Vauchcingeweibe preßt, weil es die Rückenmuslulatur unentwickelt läßt. Bei älteren Individuen ist es entbehrlich, solairge nicht ästhetische Rücksichten, wie die Zunahme des Unterleibes und b«r Vrust, dazu nötigen. Universitätsprofessor Dr. Friedrich Schauta beginnt: „In der Frage des Miedertragens dürfte wohl lein Arzt ein anderes als das schärfste Verdammungsurteil auszusprechlphioe. das die Hüften wcgschnürt. sind Ausdruck derselben Geschmaösphase — einer Geschmacks-phase, die Freude am Geradlinigen, Schlanken, Steilauf-stngenden hat. nachdem man am Runden. Gewellten sich abgesehen. Doch l:cn ewiger Dauer Pflegt leine Aesthetik zu sein. Nach dem Princip« bes Gegensatzes, bas jcb« Entwickelung beherrscht, wird auf bie Mieberlosiglcit bald wieber die Wespentaille mit ben auswattierten Hüften folgen. Das Wort ber Hexen in .Maelxth': ,Schön ist häßlich, häßlich schön' ist bavei von. tiefer Bedeutung." ^lircl) war^" ^"bern instinktiv den Ehrennmnn. ^hie so. b"5 ^undcmient der acgonseitiglm ^ym-^kli^ li« ,^""^'"' "uf drin sich späwr dann einc ?"l don.; ^' ^lmrianna cmflimlto. Vcvor dio °h'tr ^i ""l"^" WMd"l, veradredc'ten sie fn,- dao s.,. ^ini^ ^"^ "lu> ^usammmllnnft in Berlin. ^ ^nn ,, h"' johlen die drei ihre Reise noch k! l!ir ^. "" ^"5 anhaltend schlechte, herbstliche li?",Nl w ^'Mlehr. Ohne es sich aegenseitia ein-!^ ^l,,^ """ "lle Alfrieden damit, ^ran Hen> l?' Hm^l ^ ""^ 'lM'm Minne nnd ihrer «eumt-bei, 'w (^ "^ ^horwald drängte es auf seinen l^iu erl^ ^te, nm dem Vater die Z-ülle der Ar-U Hciim ""' ""d Gisela endlich spürte anch ein 1^, ^5 >^ "'l) nach der qeliebten Vaterstadt, ^l». ^uchr' '"urdin hell nnd sonnig während der !^ l'NdliH >'" '^' ^'würden, ^hre Seele war uoll '<> ^"huld ^"mütinen ^röhlichtcit. die sie diel-T>/^ Unk ih "/""U'hr becUiiclte, weil sie ihren Ur-'dyf^Mton v ^"che selber nicht recht ernrnndete. >5irf lwt/ l > ^"'' ""^ '^'"' "I'' >""gl'^ ^eben ge ^ll ihr^ "l und lichteten sich nnter der Ein^ !.^U' ^ 'when Ttilmmma. 'v^/^ t>l>s i /'"l- schü,i gewesen, wunderschön, be- k»^ ^Un^, ^' ^^'ll. von dein Tage an. als Thor- '^ »i"'^' h^s^^^"^^ ^ls^'l" brachte von derselben ^1,^^. ^ ^^'l' ^indrücte >nit heiin, von denen '^'m" ^urd/ '^^^' si^ dw in ihr hohes Alter be- ^> l>!'^ Hu / ^""wch freute sie sich, wieder nach ^by ">„ ^.".nnen. Als der >jn^ die Vriicle übe, ^I, ^ie )^.^"'^ als ans dein schnieren, qrauen ^'>j>!' ^"nsns^^' Ruinen und Dächer der alten ^ ^,l> t wieder vor lhr nuftauchtcn, da ^> wie nie ^nvor, daß ihr Herz mit allen Fasern an der geliebten Heimat hing und daß sie nirgends anderswo in der Welt Wurzel schlagen und so ganz zn Hause sein könnte als in der grauen, bei nebeligen Herbsttagen so melancholischen ^tadt am Elbestrande. „Wir haben viele groho, schölle Städte gesehen, aber keine war so schön wie unser Hamburg", sagte sie leise, mehr zn sich selber als zu den anderen, „ich möchte nirgends anderswo wohnen als in Hambnrg!" „Vielleicht dentst du doch noch einmal anders, mein Herz", meinte 5ran Henriette sanft. „Teö Weibes Heimat ist Kort, wo des geliebten Mannes Hei° mat ist!" ..Teshalb wurde ich nur einen Hamburger hn-raten!" erwiderte Gisela. Unwulliirlich streiften ihre Augen Thorwald, der ihr schräg gegenübersaß, und da begegnete jie einein so warmen, ausleuchtenden Vlicke feiner Angen, das', jic plötzlich jäh erglühte und eine leife Erkenntnis in ;l.r tagte - eine Erienntnis und ein süßes Ahneu «.ines gros;en kommenden (Glückes . . . Ter ^ug drallste in die Vahnhofshalle. An: Bahnsteige stand Thomas 5tler>sen und begrüßte die lintommenden Seineil. llnd nun saßen iie in dem geschlossenen Wagen nnd snhren dnrch den strömenden Negen ihrein Heime zn — 3ran Henriette nnd biisela in, Fond, die Herren auf dem Rücksitze, nnd des Fragens und Antwoi-tens, des ^acheils nnd Plaudeliis war gar kein Ende. „Tlt siehst prächtig ans, Töchterchen", sagte >llensen erfreut, ..und rosig bist du wieder geworden! Tas mug ich leiden! Ec> seid ihr wenigstens auf eure Kosten gekommen!" ,llenz des Herrn Ministers für Kultus unb Unterricht Dr. Ritte.' v. Hartel, An der Sitzung nahmen folgende Herren teil: der Ehrenpräsident Sctiionschef Stabler von Wolffersgriin, ber Präsident Mi» nisterialrat Dr. Ritter v. Wiener, Landesschulinspctto? Dr. Rieger, Ministerialselretär Dr. Heinz. Üandtags-llbgenrbneter Professor Sturm, die Publizisten Ludwig H«-vesi, Albert Leilich, Dr. Franz Servacs unb Friedrich Stern, der Leiter bei Lehrmittelzentrale Vürgerschullchrer Tremml. Vizebireltor ber Hof- unb Staatsdrucker?,' Regierungsrat Fritz, Vizepräsident bes R?ich»0erbaubeö osterr.-ungar. Druckereibesitzer Friedrich Jasper, Steindiuckerelbesitzer Adolf Kaiser, Hosbuchhändler Wilhelm Mütter, der Pfleger des deutschen Auchgewerbevereines in Leipzig Karl Colbert, die Maler Lefler. Thiel und Suppantschitsch,' Architekt Josef Urban. Nach Eröffnung der Sitzung begrüßte Seltionschef Stadier von Wolffcrsgrün die Versammlung, erörterte den Zweck unb die Bedeutung der Ausstellung und betonte das warme Interesse, welches die Unterrichtsverwallung der selben entgegenbringe. Hierauf berichtete der Pfleger bes deutschen Buchgcwerbevereines in Leipzig, Herr Karl Colbert, über seine Wahrnehmungen bei ben einschlägigen Ausstellung gen in Deutschland. Maler Leflcr sprach sodann über das Arrangement der Ausstellung. In derselben sollen außer Interieurs, durch welche gezeigt werden soll. wie ein Kinder« schlafzimmer und ein Kinderwuhn- und -Spielzimmer auszusehen hat. eine Ausstellung künstlerischen Spiel-Zeuges zur Aufstellung gelangen. Der Auswahl dt.,' Bilderbücher und des Wandschmuckes wird besondere Auf-mertsamtcit geschenkt werden, und es soll auch unter andere» dil Gerlach'sche Iugenbbiichcrei 411 l Ausstcllima aelcmae». Laibacher Zeitung Nr. 58. 466 H. Mrz ^> von hiezu besonders geeigneten Lehrpersonen staltfinden. Dir anwesenden Veicreter der Presse sowie des Künstler-bundrs Hagen haben da» Arrangement solck)er Vorträge in der entgegenkommendsten Weise übernommen. Herr Landes-schulinspettor Dr. Karl Rieger und der Leiter der Lehr-nvittelzentrale, Herr Franz Tremml, haben sich bereit erklärt, das Interesse in Lehcerrreisen für die Ileoernahme der gedachten Führungen voll bindern durch die Ausstellung wachzurufen. — (Spende.) D>e Hanptmannstochler Fräulein Eise v. it a sl l hat der Kapelle des hiesigen Garnisons-Spitals einen von ihr aus Terrakotta gcsormten Ehristustopf, der wegen seiner stilvollen Ausgestaltung dtr Kapelle zu einer desonberen Zierde gereicht, zum Gescheute gemacht. — (Das Staatsgymnafialgebäude in R u do l f s we r t.) Nachdem das dermalen in Rudolfswert bestehende Gymnasialgebäude schwere sanitäre Uebelstände aufweist, hat der l. t. Landesschulrat sür strain über Bericht des Landes-Samtätsreserenten eine tommissionvlle Erhebung über den Zustand dieses Gebäudes angeordnet. Diese Kommission, bestehend aus den Herren Landeöregierungsrat und Leiter der Bezirlshauptmannsck^aft Ruboifswert Gottfried Friedrich, Schulrat Gymnasialdirettor Dr. Franz D e -tela. Bezirtsarzt Dr. Johann Vavpotiü. Aezirts-Ingenieur Dr. Leo Bloubet und Advokat und Stadt-gcmeinbevoisteher Dr. Iatob Schegula konstatierte, baß die lttäumlichteiten des Gymnasialgcbaudes auch für die nicht große Schülerzahl nicht hinreichen. Insbesondere sind die unteren vier Klassen oft schwer zu unterbringen. Vor einigen Iayren muhte zur ersten Klasse, obwohl sie nicht über 80 Schüler zählte, eine Parallelklasse errichtet werden, die in einem Privathause Unterkunft fand. Zu tlein sind weiters das Konferenzzimmer, der Bibliothetssaal und die beiden Kabinette. Die ZeichenmooeUe müssen, »veil der Zeichensaal leine Nebenräume besitzt, zum Teile auf dem Dachboden-raume untergebracht werden. Die Gänge sind so eng, baß sich die Schüler in der Crholungszeit in denselben nicht ergehen ^ tonnen. Ein eigentlicher Hof existiert nicht. Die Schulzimmer sind viel zu nieder und ohne jedwede Ventilation. Die Abortanlagen lassen alles zu wünschen übrig. Sowohl die Gänge, als auch die Zimmer sind nicht entsprechend dimensioniert ^ und insbesondere die letzteren besitzen eine gesetzwidrig geringe lichte Höhe. Dns Verhältnis der lichten Fenster zur Bodenfläche der einzelnen Räume schwankt zwischen 1:6 bis 1 : 13, wogegen selbes sogar bei Voltsschulen 1 : 6 bis 1 : 4 betragen soll. Die Fußboden, Pflasterungen, Fenster und Türen, sind durchwegs reparaturbedürftig, oder aber so mangelhaft, bah sie samt Stock und Brett durch neue ersetzt werben müssen. Auch die Deckn mußten in einigen Ammern bereits durch Unterzüge verstärtt werden. Demnach lann dieses Objett wegen Mangels an Baufläche wohl zum Zwecke eines Overgymnasiums nicht adaptiert werden: lvenn man sich hiebei auch möglichst einschränkn wollte, so mühte den noch das Gebäude in allen Teilen (innere Mauern. Fußböden, Decken, Dach. Fenster, Türen) gänzlich abgetragen und neu aufgeführt werden, was wohl einem Neubau gleichkommt. Die Kommission tonstatierte sohin, baß mit Rücksicht auf bie vorgefundenen Mängel, »velche durch bauliche Umänderungen nicht beseitigt werden tonnen, die erforderliche Abhilfe nur durch einen Neubau geschaffen werben lann. Zu diesem Behufe wurden nachstehende Bauplätze in Augenschein genommen: das aufgelassene Bezirksgerichts-Gebäude, die Gründe gegenüber beuv Friebhofseingange, die Gründe neben dem neuen Kreisgerichtsgebciube und endlich der dermalige städtische Viehplatz. Für einen Neubau hält die Kommission folgendes Bauprogramm mit Rücksicht auf vier Parallelklassen für geeignet: 13 Lehrzimmer, darunter den Zeichen-saal, zwei Nibliothelszimmer. ein physikalisches Kabiner nebst dem physikalischen Lehrzimmer und chemischen Laboratorium, ein naturhistorisches Kabinett nebst Arbeitszimmer, ein Konferenzzimuler mit anschließendem Sprechzimmer, eine Diiertionstanzlei mit Vorzimmer, eine Turnhalle nebst Badezimmer, die Wohnung des Direktors, bestehend aus vier Wohnzimmern, einem Dienstbotenzimmer. Küche, Speisekammer und Keller, die Wohnung des Schuldieners und Hausmeisters, bestehend aus einem Wohnzimmer und einen: Kabinette, Küche, Speisekammer nnd Keller, eventuell eine Gymnasiallaprlle und die erforderlichen Holzlcgen. Die Kosten wurden auf rund 250.000 l< veranschlagt. Bezüglich der Verwertung des dermaligen Gymnasialgebäudes wirb sich dasselbe bei entsprechender Abapticruna. ganz gut zu Volks schulzlvecken, zur Unterbringung der Knaben und Mädchenschule und dcr Naturalwohnuna.cn für die Oberlehrer und die Oberlehrcrin nebst den Schuldienern, eventuell zu Miet-wohmingen eignen, wobei die Schulzimmer nur im l. und II. Stocke unterzubringen wären, da die Schulgemeinde ohnedies in nächster Zeit Vorkehrungen für die Unterbringung der Knaben- und Mädchen volts schule wird treffen müssen. —o— — (Vorstellung der G y m n a s i a l s ch ü l c r in Rudolfsweit.) Die am 8. d. M. im „Narobni Dcm" zu Rudolfswert von den Gymnasialschülern in Ru-bolfslvert veranstaltete Unterhaltung war außerordentlich gut besucht und bot einen wirtlich a.enußreia>n Abend. Um bic wirklich gelungene Veranstaltung machten sich in erster Neihe Herr Gymnafial-Supplenr Nester und Herr Ge-richtsadjunkt Dr. P ajni 5 . die hiefür keine Mühe gescheut hatten, verdient. —«— — (Zustande gebracht.) Lout Mitteilung dec 1. t. Bezirlshauutmannschaft Gradisca wurde die seit 2. Jänner ans ihrem Heimatsorte Nalna abgängige, zeitweise geistesgestörte Besitzerstochter Katharina Zupan^i,'» am K. d. M. in der Nähe von Gradisca aufgegriffen und wird nun in ihre Heimatsgemeinde zurückgebracht werden. —ik. — (Die Voltsmission in St. Martin bei Üittai) fand vorgestern ihren Abschluß. Die Schluhfeier-lichleit bestand in tinti Fcstprebigt. welche bei hochtv. Herr. Fürstbischof Tn. Itgli 5 in der Pfarrtirchf abhielt, und m einer feierlichen Prozession, welche ebenfalls der Kirchenfürst unter Assistenz von 22 Geistlichen leitete. Die Beteiligung an den Andachtsübungcn war die ganze Zeit über eine enorme; an der Schlußprozession nahmen weit über 5000 Personen teil. —ik. — (Ge me i n devo rst a n ds Wahl.) Bei der am > 16, Februar vorgenommenen Neuwahl des Ge mein devo r-! standes der Ortsgemeinde Höttitsch wurden Franz Drnov^ek, Besitzer in Unter-Höttitsch. zum Gemeindevorsteher, Anton Aric, Besitzer in OberHöttitsch, Anton Damjan. Besitzer ' in Oderlog, Franz Eerar. Besitzer in Verncg, und Johann 'Bolal, Besitzer in Grazdorf, zu Gemeinberäten gewählt. ! — (Todesfall. Aus Treffen wirb uns berichtet: Am 10. d. M. starb nach längerem Leiden in Altenmarlt bei Treffen der Realitätenbesitzer und Handelsmann Herr Hein-! rich Müller im 65. Lebensjahre. Der Verblichene war vor ' ungefähr 35 Jahren aus Württemberg nach .strain gekommen ' und hatte sich durch Fleiß und Sparsamteit ein bedeutendes ' Vermögen crworben. Wegen seines entgegenkommenden und ruhigen Wesens erfreute sich Herr Müller bei der hiesigen ^ Bevölkerung großer Sympathien. H. ! —(Verschölle n.) Der 24 Jahre alte Nesitzerssohn ! Johann Grim-^ auv Oderftcinberg. Gerichtsbezirt Rudolfs-' wert, entfernte sich im Sommer vorigen Jahres aus seinem ! Ellernhause und gab seit dieser Zeit tein Lebenszeichen mehr l von sich. Die Eltern befürchten, daß ihm irgendwo ein Unglück geschehen sei, und wurden daher um Kurrentierung ' desselben bittlich. Grim^ ist mittelgroß, schwächlich, hat ein ' längliches Gesicht. Haare, Augen und Augenbrauen von ! brauner Farbe, eine spitze Na>e, einen breiten Mund, ist ! Knicbohrer und spricht slovenisch im Untertrainer Dialetl. — (Stu rm in T rie st.) Gestern um 8 Uhr früh l begann bei vollständig heiterem Himmel ein heftiger Süd- ! ^ weststurl!'. zu wüten, welcher einen außerordentlich hohen ^ ! Wellengang und eine Ueberflutung der Riva und der Moli' ! mit sich brachte. Die Segelschiffe mußten besonders gesickert ^ und bic Dampftr zum Teil von der Vertäuung losgemacht ^ ^ wtrden. Die Spitze bes Molo Sarboria wurde von den ! ^ Wellen weggerissen. Die Straßenbahn mußte an der Riva den Verkehr einstellen. ! — (Verloren) wurde auf dem Wege vom Ale» in ^ Iežica bis zum Gasthaus« ..Zum russischen Kaiser" am 8. d. M. eine silberne Offizierstctte mit Kompaß und zlvei ^ Anhängseln. Der Finder wird gebeten, dieselbe bei dem Am'tsdiener in der Tabatfabrit in Laibach abzugeben. Theater, Kunst und Meratur. " (Deutsche Bühne.) Beabsichtigte die Niihneil-leitung durch die Inszenierung von SudermannZ „Eodoms Ende" knapp vor der Aufführung von dessen neuester dramatischen Dichtung „Es lebc das Leben" dem Publikum Gelegenheit zu Vergleichen zu bieten? Wollte sie vielleicht den interessanten Nachweis erbringen, daß die Reattion. die auf dem Gebiete der naturalistischen oder realistischen Dichtung eingetreten ist, auch Sudermann nicht unberührt gelassen hat? Wir wissen es nicht und fühlen uns auch nicht bewogen, den Gründen nachzuforjchen. welche nun zwei Dramen Su- ^ dennanns in kurzen Zwischenräumen dem Publikum der- ! mittelt. Wir schätzen „Sodoms Ende", dieses aus einer er- ! slaunlichen Menge feinst beobachteter Einzelziige zusammen- '" gesetzte Seelcngemälde. das in genialer Weise den Egoismus, ' die weite Moral der gesättigten WohllMenheit des oberen Mittelstandes einer modernen Großstadt, schildert, und demselben einen getreuen Spiegel seiner inneren Zerrüttung hinhält, das in "unerbittlicher Logik den Beweis erbringt, wie die Sünde an sich selbst zugrunde geht, als das größte, von ihm weder erreichte, noch übertroffene Meistenvert. Daß er! das Krasse, Abnorme in die grelle Beleuchtung der Bühne ^ stellt, ward ihm vielfach zum Vorwurfe gemacht, doch wnd niemand der Kunst das Recht verwehren, auch das Häßliche, Ungesunde zu verwerten, wenn sie in dem vorhandenen Uebel vorbei zur Besserung strebt. Die nervenaufregenden Vorgänge des Stückes erfordern allerdings starlbenervte Zuhörer, und auch Darsteller, die in den Geist der modernen Dichtung eingedrungen sind, denn gerade die Masse der feinen ' Einzelheiten verlangt vom Schauspieler eine feine Auffassung, sorgsame Ausarbeitung nnd vor allem ein lebensvolles, natürliches Spiel. Vielleicht hat nns nun die Bühnenleitung die Mängel und Lücken des jetzigen Sch.nispicl-ensembles vor Torschluß nochmals überzeugend vor Augen führen wollen, um uns in der nächsten Saison umso freu- , diger durch eine Vervollständigung der Gesellschaft zu über- ' rafchen, denn die gestrige Aufführung vertrug keinen Vergleich mit den Darbietungen früherer Jahre, insbesondere der unvergeßlichen Erstaufführung des Stückes. Alle Hochachtung vor der Vielseitigkeit, dem Fleiße und der Verwendbarkeit des beliebten Künstlers Herrn Reih »er, der in der Operette, im Schau- und Lustspiele schon seinen Mann ^(stellt hat: Ihn als Willy Ianilow hinauszustcllen. bedeutete rin gewagtes Experiment, vor dcsscn Wiederholung wir doch ernstlich warnen möchten. Herrn Rcihners Individualität entspricht diese Rolle nicht und er schuf eine Lustspicl-flgur. die weil entfernt von der erschütternden Gestalt des törperlich und seelisch zerrütteten Malers war. Einzelne Szenen gelangen ihm — was ja bei seiner Begabung natürlich erscheint '" ganz gut. im ganzen und großen war jedoch die Rolle von ihm gänzlich vergriffen. Die übrigen männlichen Darsteller hatten ihre wichtigen Aufgaben sehr oberflächlich aufgefaßt. Beweis dessen, daß sie einigcmale lust-spielmäßiae Heiterkeit erweckten. Ein viel günstigeres Urteil lunnen >oir über die weiblichen Darstellerinnen fällen. Fn. Schütze war als Klärchrn von rührender, lindlicher Schlichtheit und Natürlichkeit, die auch den Weg zum Herzen der Zuschauer fand. Frl. Wernicke gab die verführerischc Adah weltgewandt, in den leidenschaftlichen Momenten mit wnrnnm, emporquellendem Gefühle, Frl. Stein spielte du Mv'tter des Malers in treuherzigem, gcmui"^^', Frl. Koppmann wußte mit bcr interessant^ ^ Kitty wenig anzufangen. Der Beifall, den bas'^t5 Zahl erschienene Publikum spendete, galt ^up''^,^ wirtsamen Szenen des geistvollen Stückes, die ie ^ tiefe Wirkung ausüben. ^^^ Landwirtschaftliches. ^ — (Ernteergebnisse.) Nach ocn u>> ^ ^ l<' dclsministerium zusammengestellten Daten nesl"'^ s^ El trag der wichtigsten Körnerfrüchte im Iah" ^seü^ dermaßen: Von der gesamten Ackerlandfläche der ^ ^ Reichshälfte im Ausmaße von 10,624.852 W "> > ^» den Anbau von Weizen. Roggen, Gerste. H^" . ^ cine Area von 6.293.996 In», d. i. 59 2 ^^"'5^ von diesen Früchten im ganzen 67 5 Million"» ' rrträgen bei einer Anbarfläche von 22.l?5 l"/ ^M Weizen (durchschnittlich 11 6 lii pro lm)? bii "" ^F fläche von 15.065 lm 150.155 ill Roggen (bur»'^ b' 10 lü per lm); bei einer Anbaufläche von i" ,, t< 177.446 lll Gerste (durchschnittlich 13'5 lü P" ^ einer Anbaufläche von 17.249 Iiu 3(>"?.019 lll M ^ ^ schnittlich 21.3 lii per lm): bei einer Anb'" '" ^»' 14.834 lau 263.374 lil Mais (durchschnittlich N.» "">, Gcschästszeitung. , ^ — (Lieferu ngsaus sch reibu!ig>) ^5^ der Handels- und Gewerbelammer in Laibach ^"^^se l'. Mitteilung findet nächstens an der Brüsseler »^ Offertverhandlung, betreffend die Lieferung b"^^,., bezeichneten, von der Zug- und MaterialvertvalwW ^, «s. gischen Staatsbahnen (Dii-^tion lu 1'r"c"^ ^^, HilNl'i-iui dos (^ll^ilniiÄ äl? l'or ä<' l'^Ult ^^ >.^d ^ ten Gegenstände statt: Los 1 bis 9, jedes be^ ^ 50.000 laufenden Metern Segeltuch von ^^'. ZB^ Los 10: 4250 kg Eeririt (oörö^ix); Los "'^ll^ grauen fünfteiligen Bindfadens zum Nähen lM ^i>is Decken: Los 12: 240,000 lupferne Oefen 5"^^^' Decken: Los 13: 75 auf Achsen stehende Nad^ Wagen, mit einem Achsenlager von 205 x 11^- ^^^^ Telegramule ^ des K.K.Telegrlql!jen-EorresP.-W^ Neichsrat. Sitzung des Abgeordnetenhaus^' ^!' W ien . 10. März. Im Einlaufe besm^s'^ ^ monatliche Nudgetproviforium bis 31. Mai 1^' ^z "" verhandelt zunächst den Dringlichteitsantrag ^el>!' Kl 0 faö . betreffend die Mißhandlung dcs ^' ^ 3^. Müller und dessen angebliche Internierung im ^,^se^ l)ause. Lanbesverttioigungsininisler Graf ^ t^l , heimb konstatierte auf Grund des Attemnate"" ^tl^ ablwrme Kopfhaltung Müllers zufolge ^"""5^^., Untersuchung, sowie zufolge eidlicher Zeuge""^' ^g ^, durch körperliche Abnormität noch durch ^^' ^i^, vorgerufen wurde, sich vielmehr durch fortgeftv'^ ^ schiefe Kopfhaltung eine Verkürzung der ^ ^gt^ Muskulatur herausbildete. Müller wird ">A ". .gch "''' halten. Er ist zum Frontdienste unfähig, versieh' 1 ^ leichte Dienste. » setz' ,. Das Haus lehnt die Dringlichkeit ab «' ^ lareys angegriffen, verwunde und P'" - ^g >" ^, men wurde. — England hat 3 Offiz""'^liv"" 5'l an Toten, sowie 5 Offiziere und 72 Man» a" ^iß'. ^ verloren: 1 Offizier und 200 Mann werbe" H„le" ' Kanonen der Engländer sind in die Hände ^ fallen. ^ Vt^l>!< L 0 nd 0 n . 10. März. Bei der Veilesung^^ ,^c^ ^i-Kitcheners im llnterhause eltönten zuerst ^^> ,lstcr>^^ Bravo-Rufe. loelche auf den Bänken der M"> ' Vl ,<„ Pfui-Rufen beantwortet wurden. Kiiegs'N'^^sl! ^ wies dann unter allgemeinem Beifalle in rim' auf die Verdienste Methuens hin. ^ ----------------- s.er'"^ London. 10. März. Aus C 0 l ch e ^,i! meldet: Infolge der erneuerten Tä'ligleit ^ .,,c„'',^ League und mehrerer seitens derselben ^e^n^^fso! ^,'' Einschütcruilg erhielten drei Bataillon.' ^" Fle»"^f^ mentes. dessen Mannschaft sich größtenteils z" ys„ dienste in Südafrika gemeldet hatte. PloV"" nach Irland abzugehen. ^!^Hiwng Nr. 58. 4-)? > ll. Mär; 1902. «töu ^ "' """ Büchermarkte. 3°Ui Vi 2?"len B,. Der Piratenleutnant, li 2 40. — ^lrcuss «^^""lr "nd andere Geschichten. K 1-80. — » >>v bu.« ""uns°St Olientin. l(1 20. — Sammlung ^dec, ^'"""len: l,. Paul, K., Josef und seinr Wl tz^ x ' ll-, Dcr Schwerenöter. K —'60; III.. Per M l^,^ 60; IV.. Der Vorschnhfex. K -'60; V.. Ihr ."'lies 3ic^^ ?""^ Tkealer. Ernst von Wolzogenb °""e, l( 8 4»"p'umrsserK, X 3 60. - Diderot, Dr.. Pie '"^lein m, ^7 Opting N., Heitere Geschichten, K 1-20. ^orli M ^"' ^' ^°s Nichtschwett von Tabor, K 2-40 ^'l^i «^ "' Menschm, K ü 40. - Trübwasser I., ^. ^tinl,^ ^7 ^°pp A.. Der Mmm seiner Frau. lX 3 60, W>bret l°^.^. D°s Zwi,chenbrctll, ^ ^ 20. - Ein ?>g des 3 .'c ^ ^-^ Dentschrist. betreffend die Ent- .'^lober i^'.°"M°u.G>,'bitts in derail vom Olwder 1i>00 >t«r im ^,<' ^ 6, - Prose M,, Die deutsche Kolonial-Mre^^W 1900. Ii l'20. - Hillemanns, Dr. 3" "" N.7 V" ^^ ^ ""^ " Sachs, Dr. A,, N"ch ^"b" Mineralogie, l( ->43. - iiublinsll L,, ' Ar.' 1 lT'^X" ijeitschrist der Gesellschaft für Erdlunde , ' lv a-HO. ^°°V/",ber Buchhandlung Iz. v, ltleinmayr K '^ugrlommene Fremoc. . «Im Ü 21), H°lel «lcflMl. ^ ^ N,.^°^' v. Now«. !. u. t. Oberlieutenant, Salz. >°, 3iick?"°^", H-lup'.mainl. Stockholm (Zchwcden), -^'her r. Trzan, ^«°ftc>nler "."'.^^-' <^"z- - Vlltor. ttfm., Heilbronn, ^t. ^ ' l.r. 3iechn»ng-rat-. Weiseln. Ludwig. Finaly. ^^ ' ^"tft. — Schmolla, Fabrikant, ttlagenfurt. — Meyer, Kfm,, Dresden. — Gössing, Kfm,. Wendens (Westfalen). — Veker, Kfm., Raibl. — Domicelj, Kfm., Ratet. — Bellan, Kfm., f. ssrau, Basel. — Trebar, UillardMnstler, Leipzig — Slibar, Kfm., S^lce. — Moliner, SchiNinger. Kftte., Nudapest. — Haucke, Kfm., Iglau (Mähren). — Gorjanz, Kfm, Nab«, sinn. — Weber, Kfm., Beern. — Kral, Unternehmer, Karlstadt. — Polauher, Kfm., Susal. — Dr. v. Nott, Ndvolat; Nst, ituMtto, Ingenieure; Dreißler, Maurin, Privatiere; Dr. Ga« balla, Arzt, s. Frau; Löwy, Rott, Reiner, Herz, Freund, Steiger, Ooldmann, Domini!, Fischer. Aoriani, Maurinz, Schmolta, Sommcrschuh. Hausner, Maulwurf, Vlocthegen, Nachte, Roß' mann, Binenftoct, Einger, Blasser. Horoschowsly, Flschl, Tm» fuhr, Keletti, Lachmann, Palme, Pick, Fricdinann, Ulrich, Hacken» straß, Brauner, Kaufmann. Martin. Neuberg, Schwarzmann, Schwarz, Weihenstein, Goldschmied, Garz, Pollal, Puschenjagg, Fischer, Hees, Steiner, Fuhs, Freiberger, Beerenfeld, Kflte., Wien. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ,^ li U.N. 724« 9 7 NNW. ftars"^alb bewöltl ^9»Ab. 729 ö 23 NW. mähig heiter 11.l?.F ,?33?!-2t - l 4 20 Echweinefieifch . 1 ,0------- Hirse, nxiß » . .-------15 60 Schöpsenfleisch » — >80------- Kukuruz alt ...-------l240 Hähndel Pr. Stück 130—!— Erbäpsel ...-------4 20 Tauben » —40 —j— Erbsen pr. Liter . —-3b —!— Heu pr.«,.... ^20—>— Linsen » . —20—!— Ztryh » ..... ß U) —! — Fisolen . . — 24 -! - Holz,hart., pr.Cbm. 8!----------- «inböschmalzpr.ice 2,20 j- —weich., » b,20------- Ochweiny'chmalz » 1 35 ^ - Wem, rot., pr.Hltl. —^----------- Speck, frisch » 125 - — weißer, » --------------- — geräuchert » l bH------ Kurse nn der Wiener Börse vom 10. März 1908. «»««>«° 'well« Vur«blPr<0l. Obltlontn. Llisabethbahn «« u, 3000 Vl, i°/„ ab 10"/o.......1«b-«> tlU-50 Wladclhbahn. <«> u, eom Vl, 4«/«.........<,,v-«5 is«-- Fr°»z Ioses'A.. .....9s!5 ,o« lb GaliKische liarl Ludwl« > Vahn sblv. St,) Eill> 4"^ . , . 9» «0 »««> Vorarlberger B,'hn. , ll<8< (biv. st,) silt>, 4"2 . , M»- ,00 — ! Staatsschuld der Länder ! dti ungarischen Krone. ! <°/n lin,,, Eoldri'itt!'per ilasse , ILO'lU I»o-30 dto. bto, per Ultimo .... liO'lv z»u »u 4°/<> bto. Rei'tc iu »ronenwähr,. fteuerftn, per iiasse . . . 0? ^Ü 97 üb 4°/<> btu. d!°. blo, per Ultimo , l>? 25 9? 4!> Nng. St,'Ei!'«nl. Gvlb 100 sl. l»Ni!Ul»1^ dt«. dtl>. Etlb« luo ll. . . . loo-»c> iol «5 dw. Elaat«4Db!!g. (Ung, Ostb.) v, I. l«?L.......!,«,—1»! - dt«. Echanllegal.'Vblos-Oblla. l<>« !» inl UN bto. Pläm,-«. i^ lO0 fl, -- i!0 dlo, dto, K bO fl.--lOU Il ,»»«-t>U^«O'ü0 Theih'N^,'LoIe 4"/« . . . . lb» L5 l«u 2b 4°/„ ungar, Onmoentl. »Obllg, e« bü S? 9i» 4°/» lroat, unb slavu», betto W ^- —-^ Andere össentl. Anlthen. 5"/„ Donau-Ncl,.-«nleihc 1878 , 10»'— 107 — Mlehcn dn- Nlabt Görz , . «j'10 M-?b Anlchs» d« Ttabt W, , . , K«! 25 107'»5 bto. b!u. ll2iIb«ob,Oolb) l«2«0 124«0 bto, dto, <1U84). . . . »6 SU 376', dto. bt«. <1ßV8). . . . 9» LO 9«'L0 Vörsebau'Niüshen. verlo«b, d«/, 101 40 !0i! - 4°/» Nrainer Land.'i! Anlehen , > v« —^ »?-— ! Velb «vale Vsandbrieft ttl. Vodlr. allaeftinbOI,^«^"^ S? 90 Wäc» «.öftsrr.lianbes'Hup,'«^,^,'!. V»-,lOU- vest.'ung, Äanl 40''^ahr, «r>, ! 4°^,......... !00 lü lUl w blo, dto, bojähr, «ll, 4"„> l!X>^a,1!)l 10 Sparlasse, 1,est.,!X'3„«rl,4"/« 0« 50 100 «) EisenbahnHrioritat«« Gbligationen. ssfrdinaübö'Nolbbahn Vm, l»88 100 75 inl ?l> Orstirr, «orbweftbahn . . . 10» 10 io«-— 3tl!l>t»bl,hn....... 4tki — .4><»'— Züdbolin u »«/>,vsrz.IHnn,'Iuli »l« «> »1«50 dto, i^V/»..... IIS — l«n oU Un«,'8alt>, «llt)I<..... 106 b0,10S'40 4°» Uüterllalncr Vahnen , . VS t»0 100 — Mverst zos» (p« Stück). Vtizlusllche Lose. 3°/n Vod,nl«bl? — ^u? — St.-Geiluis iiosc 40 sl, . . . »S0 — zk« - Wiener Lomm, Lose v. I, 1874 413 —41? — ewlnstsch, b, »«/<, Pr,. Lchuldv. d, Vooenllcditllnft., '— Laibacher Lose..... 70 — ?N — V,It> Ware «Men. ^rannPllrt'Vnter« uthmungen, «uslh'Iepl, «lisn'b. «>0 ft. , . !^.'«l' ««' Vmi' ii, Vetriebs-Gt,. für ft«>!, ! Strahsno, in Wien Ilt. ^ , !^7^z »s« e-> bto. dto, bto. Ut, l! . «,x) l'— Dui-Bobcnbllchcr V, °Ä, 400 lt 530 — 530 — ss«-bi!!ande.«orbb,1ofl,«M. b«V0' 570«-l!emb> C,«n«o.'Iassv-«send.' Gesellschasl i!<>0 jl. T. . . . li«! - z«9'- Lloyd.Oefl,, Tricst. 5 fl.»M. »ü« - »40 - Oefterr. ^iorb,vesldal,n «0« fl, G. 4K» — 4»ü-— bto. bto. (lit, U)w0fl,<2. 4«2'—471- Pra^'Duxerlttsenb. 100fl,llbg«, 195 — ll« — Gtaalieilrnbayii »00 fl. V.. . «70^0 »:?? 50 Nübbahn liaa sl, G..... 70'üO 71 50 Sutmorbd, Verv'«. 200 fl, LM, ü»5 — «<« — Iramway Ges,, «eucWr,,Pri«» ritäte-Ättieil 100 fl, . . . ,»o — 18« — U»g,gall<,«(X>s1,E, 43ü — «5-— Wiener llollllbahncu.Mt, Lks. . — — —>— Kankt». Angingest, Van! 1«t0 fl, . . 2«5 Ln W^ 75 Äantvercin. Wlen«. 200 fl. . 46»?b4S»'?ü Vo«r.-Unft,, 0«s!.. 200 sl,T. . 04«'- 848- «rbt.'Nnst.f. Hand. u.G, 1<«fl. —— —— dlo. dto. per Ultimo . . Ki« 25 ^ Hb »rebitbanl. «Ng, un«,, iiao fl, , 70» —?io- Nrpositenbanl. Ullg,, «>0 sl. , 424 50 4«ü 00 ltsloMPteGes,, Ndröst,, 500 fl. 4»1-— 4)!l — Viro»u.ttnsle»v,, wiener L00fl. 480— 4»ü — Hypothelb., Oest., L00sl.»O"/«E. 190— 194'— Lündesbant, l)ei>,, »"0 il, . . 14« »3 4^<1 li-H Liftri-r^ungar. Vaol, «0U >l, . l6»4' «»4»- U.'iionba,!! LV0 fl..... 562 — l>«5'— Afrlehrsbanl, »ll«,. 140 fl, . »«» — 3»7 — Industrie «^nter» nehtnmlgen. «llll^j., «ll«, i»ft,, II» «. . . 1K« — 1«! — Ggybier Visen, und Ttahl'Iud. i» Wien »00 fl..... 159'— 1«'— Ktsenbahinv,'Leihy,.Trste, «ooft. «84—»«»'— ..lilbemühl". Pa^iirrf. u. V. V. 14« — 14« — Uiesinger Brauerei 100 fl. . . Lwl — H»1 — Viontan-G^scllsch., Oefl,»alpine »«> ?i 8W?H Präger Eisen3arj, Itcinüihlen 100«. 5ll! — l>»0-^ ,,Schlögl!nühl". Papiers, »00 fl. »35 — »^5 — ^Ltehrcnn,", Papit^. u, !8»G, 800 — ««i — Trifailer Kohlenw,'Gesell, ?u tt, 4»4 — 4?»'— Waffenf. »,,0eft,inW,en,100fl. ULü — 5«»'— Wag,s,on'Le!lMlst,,Ma.. ln Pesl. 400 »l........ 765 - 7« — Wiener Vaiigesellfchaft 100 sl. . l?>i — ,75— «imerbergeiZlfgel'NMtn^Vef. «»» - 70« — Devisen. Kurze Sichten. «lmfttrbam....... ll»? »« 1W — Dnltschc Plitz«...... I17«5 117'4<» vondlM........ »40 10 «40'U« Pori«......... »t, 52 »ü «« St. Petersbur«...... —- — — Daluten. Dulaten........ 11 »0 N 4 «l>5 , *** *««»»*« S*1" ^* VexJ«u>xL Vk, L«t«u"'• »«>hrl wird sofort oder « V. ZU mieten besieht. "¦'Him UtUer n» , lf^ion i "M a 8T ft x I a" an die \T dl"«* Zeilung. (919) '"lNtl, tt^ ^"s^c zu bereits h ^wzrl- uud Gesellschafts'! ^s/N^anzer, vorm. Simon 'V,^ ^. ^etttten: Heinrich ^iy l'": ^^^U'lNlchrige ANein->>ird,5« Stander, welche V der ^lnr.ch Stanzer-.-^H' "" 9tul!^ung: 1. März (900) S. 10/1 30. Oklic. S aklepom te sodnije z dne 20. ;u-nija 1901, opravilna St. S. 10/1/1 \ o imovini Ama'.ije Bitenc, trgovke v Ljubljani, r»zglaäeni konkurz se pro-glasi po § 189. k. r. za koni^anega. C. kr. d želna sodnija v Ljubljani, odd. IIF, dDe 5. marca 1902. (844) E. 2677/1 8. Dražbeni oklic. Po zahlevanju Janeza Pristavca, posestnika v Ukivasi St. 1, zrstop:inega po gosp. dr. Josipu Furlanu, bo dne 27. marca 1902, dopoldne ob 10. uri, pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi št. 5, dražbi zemljišèa vlož. St. 304 kat. obö. Iska-vas, obstojeèega iz sfavbene parcele št. 174/1, hiša as. 15 na üornjem Igu. Nepremiènini, ki jo je prodati na dražbi, je doloöena vrednost na 844 K. Najmanjši ponudek znaša 230 K; pod fem zneskom se ne prodaje. Dražbene pogoje, ki se s tem odobre in listine, ki se tièejo nepremiènine (zemljisko-knj'zni izpisek, hipotekarni izpisek, izpisek iz katastra, cenilvene zapisnike i. t. d.), smejo tisli, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj ozname-njeni sodniji, v izbi št. 8, med opra-vilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripu&öale dražbe, je oglasiti pri sodniji naj-pozneje v drazbenem obroku pred zaèetkom dražbe, ker bi se sicer ne mog'e razveijavljati glede nepre-miènine same. O nadaljnih dogodk h dražbenega postopanja se obve.stijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiènini pravice ali bremena ali jih z dobe v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niii ne stanujejo v oko'isu spodaj ozna* menjene sodnije, niti ne imenujejo tej v sodnem kraju stanujoèega poobla-šCenca za vroèbe. Ck kr. okrajna sodnija v Ljubljani, odd. V, dne 11. februarjn 190Ä. (907) c-ö_3jj54/2_ Oklic. Zoper a) Uräo in Heleno Sitar in Antona Praprotnik v Ljubnem; b) Jakoba Uslaker iz Visok, katerih bivališèe je neznano, se je podala pri c. kr. okrajni sodniji v Kranji po ad a) Lorencu Lokar iz Küpe fit. 14; ad b) Siksiu Bukovnik iz Bobovka st. 12, tožba zaradi za-tarelosti ter-jatev. Na podsfavi (ozbe razpisal se je narok na dan 17. marca 1902, dopoldne ob 9. uri, pri tem sodiäöu, v izbi št. 6. V obrambo pravic Ur.^e in H lene Sitar, Antona Praprotnik ia Jakoba Uslakar se posfavlja za skrbnika gospod Rajko Peterlin v Kranji. Ta skrbnik bo zastopal tožence v ozna-menjeni pravni stvari na njih ne-varnost in strode, dokler se li ne oglase pri sodniji ali ne imenujejo pooblasöenca. C. kr. okrHjna sodnija Kranj, odd. ill, dne 4. marca 1902. Laibacher Zeitung Nr. 58. . 468 N, Mäsz^> (910) Präs. 553 4/2. Gerichtsadjunktenstelle bei dem t. l. Veziitögci ichte St. Paul mit den Bezügen der IX. Rangsklasse, eventuell rine andere frei werdende gleiche Dienstesstelle zu besetzen. Gesuche sind bis inklusive 22. März 1902 an das Landesgerichts-Priisidium Magenfurt zu richten. Klagensurt am 8. März 1902. "(857)3^1 g. 40187 Konkurs-Ausschreibung. Mit Veginn des nächsten Schuljahres (16. September) werden in der l. u.l. Marine», Akademie zu Fiume voraussichtlich 40 Zöglings» Plätze (ganz» und halbfreie Acrarial«, dann Zahl-und Stistungsplähe) zu besetzen sein. Der Eintritt findet nur in den l. Jahr» gang statt. Die allgemeinen Bedingungen für die Nufnahme sind'*: Die österreichische ober ungarische Staats« bürgerfchaft (Ausländer bedürfen der Allerhöchsten Bewilligung Seiner kaiserlichen und toniglichm Apostolischen Majestät), die körperliche Eignung sowohl für die Militäi'Erziehung als auch für künftige Kriegs» dicnste zu See, ausgestellt im Sinne der mit Marine-Normal'Verordnungsblatt XV. Stück vom Jahre 1891 (an die Kommanden und An-stalten des t. u. l. Heeres im September 18!)1) hinausgegebenen «Vorschrift zur ärztlichen Unter-suchung von See«Aspiranten und der Vewerber um Aufnahme in Marine«Erziehungs- und Vildungs'Anstalten», ein befriedigendes sittliches Vetragen, dal vollendete 14, und nicht überschrittene 16. Lebensjahr, die mit befriedigendem Orsamterfolge zurüÄ« gelegten Vorstudien, und zwar: die vier unteren Klaffen einer öffentlichen Realschule, eines Gym« naflums ober einer diesen Schulen gleichgestellten Lehranstalt der österreichisch - ungarischen Mou» archie. Auf Aerarialplähe haben ein Anspruchs« recht: Sohne von Offizinen, von Militär», Hos« oder Iivil Staatsbeamten. Als gahlzöglinge können Söhne von An«, gehörigen der Mathematik, e) Geographie und Geschichte, 6) Naturwissenschaften; diese Gegenstände in dem Umfang«, wie sie in den ersten vier Klassen einer Mittelschule tradiert werden. Die Aufnahmeprüfungen beginnen am 10. September und es werden die fürgewählten Aspiranten rechtzeitig nach Fiume einberufen werben. Die Ausbildung in der Marine »Akademie dauert vier Jahre. Nach befriedigender Absol» Vierung des IV. Jahrganges werden die Jog. linge zu See>Kadetlen II. Klasse ernannt. Für jeden Iahlzügling ist im höchsten Jahrgange mit der letzten Rate des Bclüstigungs. Pauschales auch der jeweilig festgeschte Betrag sür die Ausstattung, im Falle seines Austrittes nls Sct'kadltt, zu erlegen. Die Ausstattung der > Aerarial-Zöglinge und Stiftlinge wird vom Aerar bestlitten. Die Gefuche um Nufnahme in die l. u. l. Marine»Alademie find an das «l. u. l. Reichs« Kriegs-Mimsterium, Marine-Seliion, Wien» zu richten und jene von im Staats« (Hof.) Dienste stehenden Personen durch die vor> gesetzte Behörde und von Privatpersonen durch daö nächste Militär«Platz«, Stations», Ergiin» zunasbezirls'Kommando einzusenden. Dieselben müssen bis längstens 31. Juli beim Reichs« Kriegs-Ministerium, Marine-Neltion, eingelangt sein. und können später eintreffende Gesuche nicht berücksichtigt werden. Den Gesuchen sind beizulegen: 1.) Tauf. (Geburts«) Schein, 2.) Heimatsschein, 3.) militär.ärztlicheö Zeugnis, 4.) Imusung^zeugnis, falls die Impfung nicht im ärztlichen Zeugnisse bestängt ist, b.) sämtliche Studienzeugnisse der Mittel« schule, mit Einschluh des Zeugnisses des letzten Semesters. Die Ausstellung von Reversen wegen Ueber« nahm« der Verpflichtung zur Ableistung der Pläsenzbienstverlängerung wird nicht gefordert da diese Verpflichtung durch die Wehrgrsche ausgesprochen ist. Von der l. l. Landesregierung für Krain. Laibach am 28. Februar 1902. » Die gedruckte» uollslänbisseü Ausuahmsbedioguünei! slnd durch ll. Ä. »»'id! ü Vichn m WIm zu lirzichc,! und »erbeil auch vom Reichs'«liegH-Mmistcl'lum, Marine» Lelliun, uum Haseü°Ad»lilaIale in Pul«, Tcebezirls' Kommando in Trieft und Maline'Ulademie-ssommando ln Vwm« auf Verlangen «rabfolgt. (671») 2-2 Prils. 519 4/8. GerichtsadjunktenfteUe beim l. l. Landesgerichte in Laibach. Gesuche bis 25. März 1902 beim l. t. Landesgerichts'Präsldium in Laibach. Laibach am 5. März 1902. (880) 3-2 Z. 685 Gsserlausschreibung. Das k. t. Ministerium sür Kultus und Unterricht in Wien hat mit den« Erlasse vom ! 19. Februar 1902, g. 38.262 vx 1901, die Demolierung des Lyceal« und ehemaligen Haupt« Wachgebäudes am Vodnilplahe in Laibach genehmigt. Behufs Hintangabe dieser Demolierungs-arbeiten findet beim Baudepartement der l. l. Landesregierung, Erjavecstraße Nr. 13, II. Stock am 22. März 1902 um 10 Uhr vormittags eine Offertverhandlung statt, und sind bis zu diesem Zeitpunkte die nach dem beigegebenen Formulare verfaßten, aus die Demolieruug beider Objekte lautenden, mit dem Stempel von einer Krone versehenen und mit dem Vadlum von 400 K belegten schriftlichen Anbole entweder bei dem t. l. Landes-fchulrate oder bei der mit der Verhandlung betrauten Kommission einzureichen. Das Vadium, welches nach erfolgter Genehmigung des Anbotes auf die Kaution von 800 K zu ergänzen ist, kann entweder in barem Gelde ober in Staats« papieren nach dem bürfenmäßigen Kurfe berechnet, erlegt, beziehungsweise dem Offerte angeschlossen werben. Der gegenständliche Grundrihplan über die verbauten Flächen der zu demolierenden Ol'jclte, sowie die Bedingnisse können vom 10. März 1902 an täglich in den gewöhnlichen Amtsstundcn im Vaudepartement der l. t. Landesregierung eingesehen werden, wobei bemerkt wirb, daß die Demolierungsarbeiten nur unter der Nedinguug hintangegeben werden, daß dieselben von dem Unternehmer entweder kostenlos oder durch Leistung einer Auszahlung sür das in sein Eigentum übergehende Abbruchsmateriale be» dingnisgemäh durchgeführt werden und daß die bei der Abtragung etwa zu Tage gsfördcrten Objekte von lunsthistorischem oder archäologischrn Werte der Verfügung der Unterrichtöverwaltung vorbehalten bleiben. l Der Termin für die gänzliche Abtragung der Gebäude ist bis zum I.August 1902 fest« geseht. Die Entscheidung und Auswahl unter den Offerten behält sich der l. l. Landesschulrat unbedingt vor. Der Osserent kann unter gar leiner Be« dingung einen Schadenersatz beanspruchen, wenn sein Anbot nicht angenommen wird. Das Offert bkibt jedoch für den Unter« nehmer vom Zeitpunkte der Ueberreichung bis zur Entscheidung über dessen Annahme verbindlich. «. l. Lllndesschulrat filr Krain. Laibach am 7. März 1902. vffertsormnlare. Die nachbcnannte Firma oder der Unter« nehmer (Name, Charakter und Wohnort) er» klärt sich hiemit bereit, die ausgeschriebene Demolierung des Lyzeal- und des ehemaligen Hauptwachgebäudes auf Grund des eingesehenen Grundrihplanes und der Bedingnisse, welche beide Behelfe als wesentliche Bestandteile dieses Offertes erklärt werden, ohne jedwede Entschädigung seitens des l. l. Aerars (entweder) unter der Bedingung zu übernehmen, daß ihr (ihm) das gewonnene Baumaterial« in ihr (sein) unbestrittenes Eigentum überlassen wird (oder) zu Übernehmen und außerdem für das in ihr (sein) Eigentum übergehende Nbbruchs« materiale dem l. l. Aerar noch eine Aufzahlung im Paufchalbetrage von..........(in Ziffern und Worten) zu leisten. Das Vadium im Betrage von 400 ll. liegt bei. ......am......1902. Adresse:............ (911) C. I. 30/2 Oklic. Zoper Jakoba Hoèevarja, posest-nika iz Višenj št. 25, katerega biva-liäöe je neznano, se je pndala pri c. kr. okrajni sodniji v Žužemberku po gosp. Francetu Pehanitu v Žužem-berku tožba zaradi 660 kron. Na podstavi tožbe doloèen je narok raz-prave na dan 14. marca 1902, ob 9. uri dopoldne. V obrambo pravic toženega se postavlja za skrbnika gospod Josip Fodb 'j v Žužemberku. Ta skrbnik bo zasiopal toženega v oznamenjeni pravni stvari na njegovo neva*nost. in atroäke, dokler se ne oglasi pri sodniji ali ne imenuje po^blascenca. I C. kr. okrajna sodnija Žužembeik, odd. I, dne 8. marca 1902. (913) Z. 5212. Kundmachung der l. l. Landesregierung für Krnin vom 8. März 1902, Z. 5212, enthaltend eine Veterinär polizeiliche Verfügung wbcttcff der Einfuhr von Schweinen ans Ungarn und Kroatien-Slavonien nach Krain. Das l. l. Ministerium des Innern hat laut Kundmachung vom 7. März 1902. g. 9066, wegen Einschleppung der Schweinepest nach dem diesseitigen Gebiete die Einfuhr von Schweinen aus den Stuhlgerichtsbezirlen Sz6kesfej«'rvlir (Komitat Fej I -* t. - - H 1 Mipjiit- Rrwiifiinü). lirz'"' !¦ •!»¦ r»f" I n *> i ()r<>Nliiv I>oi«»ti4*4 Laibach.Wotf-(Th«atfer )G:i-*se Nr iu ¦*----------.ije $v> ; Bei einer anständigen Fa«11 j^)'" ein Fräulein- .i.^ Wohnung samt vr pflegung gostfj, Anträge an die Administ» Zeitung. ^^^^^^ Ein httbsoh mobile^1 MonatzimB1! mit ganz aeparlertem *tVß9 2U vergeb«»' jlr.-1 Anzufragen Bl ei weiss tr»gjK III. Stock, links. —-^t(t Pfeifen nnfl Ciearrensiii^t aus Bruyere-Holz mit Meersdia^^tpo' und Porzellan, von renom"» ^ zeugern nebst eohten Wel"» ^ mil und, ohne Nikotinpatro'% a^rj, ranoher, Mundspltie» ": (W großer Auswahl D«" k C. Karingery L31 Geld - Darlßh^ reell, rasch und sicher be?M. .1 «Ib. *»*f ,^*^/V rilflitr. "-"'"*"*'*......-^ ^ Truck und Y,,lag von Jg. vKltinmayr H sseb. Vamb«rg.