80. 3ahrgang Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Nehriiileitung, Verwaltung und Buchdruckerei Tel. 25-67, 25-68, 25-69, Maribor, Kopališka ul, 6' Mr. 51 Sonntag, den 5. März 1940 Inseraten- und Abonnements-Annahme in der Verwaltung. Bezugspreis: Abholen oder durch die Post monatlich Din 23.—, bei Zustellung Din 24.—, liir das Ausland monatlich Din 35.—. Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen Rückporto heilcg-e-ii. Poštnina plačana v gotovini. Preis Din 2 En rib o m* Mtunn Die Stadt Wiborg in Flammen SowjeimMche Truppen in Sie Vorstädte Wiborgs eingeömngen / Gesandter Hsalmar Vrokop: „Finnland kann sich noch lange Hallen!" / Heldenmütige Verteidigung der Finnen Moskau, 2. März. (Avala.) DNB be-Mji-,e.t; ^.er Generalstab des Leningrader i arkreises berichtet: Im Laufe des 1. siv Z Setzten Sowjettruppen die Offen reich^ <*er karelischen Landenge erfolg-Wae f011- ^ie besetzten den Bereich des „s^Ues Paakolankoski am Vuogsi-Ma ’ Z*35 ^orf Heinjoki, die kleine Stadt Lin” 3’ Bahnstation Tali auf der n ,le Wiborg — Serdobol und die süd- tiie c stadt von Wiborg- Der Fcind bat r btadt Wiborg vor der Räumung in rand gesteckt. om Feber bis 1. März haben die eJ^fruppen 922 finnische Positionen bert, darunter 235 betonierte Artillerie ?i". Die Finnen überließen als Beute unseren Truppen 506 Geschütze, 2732 Maschinengewehre, 19 Tanks, 20.000 Gra naten, 10.000 Gewehre und über 14 Millionen Schuß Infanteriemunition. Auf den übrigen Frontabschnitten ereignete sich nichts von Bedeutung. Die Sowjetluftwaffe bombardierte feindliche Truppen und militärische Objekte. In den Luftkämpfen wurden elf feindliche Flugzeuge abgeschossen. Insgesamt wurden vom 11. Feber bis 1. März 191 feindliche Flugzeuge abgeschossen. Die Sowjetluftwaffe verlor in dieser Zeit 21 Flugzeuge. Washington, 2. März (Avala.) H a vas berichtet: Der finnische Gesandte in Washington, Hjalmar Prokop, gab den Vertretern der amerikanischen Presse eine Erklärung, in der er eingangs betonte, daß die Vereinigten Staaten das einzige Land seien, das Finnland zu Hilfe kommen könnte. »Niemand«, sagte Prokop »kann uns in so großem Maße helfen, ohne selbst in de nKrieg gezogen zu werden, wie die Vereinigten Staaten. Krieg-führende Länder brauchen viel Geld. Wir brauchen vor allem Artillerie, Munition und Flugzeuge und danken jedermann für den Verkauf dieses Kriegsmaterials. Finn land kann sich entgegen widersprechen- Helsinki, 2. März. (Avala.) R e u-t e r meldet: Die Sowjettruppen befanden sich gestern nurmehr drei Kilometer vor Wiborg. Ihre Vorposten dürften im Laufe der Nacht die Vorstädte Wiborgs bereits erreicht haben. Der russische Versuch der Umzingelung von drei Seiten und der Her anziehung der Truppen über die vereiste Bucht ist demnach teilweise gelungen. Auch auf den übrigen Punkten des westlichen Teiles der Front auf der karelischen Landenge vermochten die Sow jettstreit-Kräfte vorzustoßen. Die Finnen verteidigen jeden Fußbreit Bodens, den der Feind Verluste em- den Auffassungen noch halten. Zahlreiche Möglichkeiten einer natürlichen Verfeidi- j um den Preis blutigster gung des Landes gestatten es Finnland, j nimmt, sich noch lange zu halten.« Die zukünftige Gemeinschaft der Völker Englanhs OpposMonsleaöer über die Neuordnung der Dinge — Absage an den eigenen Imperialismus i J.°udun ,2. März. (Avala) Ha vas wehtet: Der Führer der englischen .eiterPartei. Major Attlee, hielt V ern in dev Londoner Schule für jijChaftliche Wissenschaften eine (der in der er u.a. sagte: ein r ^'a-Lionalsozialismus war nur > oberflächliches Mittel gegen eine ü ns^e Krankheit. Das war keine rich-V-h Medizin, deshalb wurde das ™mer schlimmer. Die Deut-", len hätten zu diesem Mittel nie-ni h Se6riffen, wenn die Krankheit v c 11 sehr ernst gewesen wäre. Wenn .. 11 den Grundsätzen des Friedens msprochen wird, dann müssen wir ^stellen, dass vor allem volle Be-ly1 Schaft notwendig ist, damit ein zu-.\f ensteUender Friede erzielt wird. rT1 muss auch selber tun, was man von den anderen fordert. Wenn wilden Deutschen das Recht, auf die Weltherrschaft absprechen, dann können wir selbstverständlich auch nicht das Recht unserer Weltherrschaft proklamieren. Wenn Deutschland ein Existenzrecht besitzt, so muss dieses Recht auch den Tschechen, Polen u. anderen Völkern zugesprochen werden. Wenn wir uns gegen den Imperialismus der anderen auflehnen, dann müssen wir uns selbst von unserem eigenen Imperialismus befreien. Wir Engländer haben gezeigt, wie man von der Idee des Imperialismus zum Gedanken des Schutzes übergehen kann, wie dieser Ucbergang von der Beherrschung anderer Völker auf die Zusammenarbeit in einer grösseren Gemeinschaft möglich ist. Wir haben der Well, gezeigt, wie Völker verschiedener Rassen und Sprachen politisch unter einer unabhängigen Regierung vereinigt werden können. Ich glaube, dass es durchaus recht ist, wenn England seine Besitzungen nach dem Grundsatz des Mandatsrechtes weiter behält, um diese Besitzungen im Interesse ihrer Bevölkerung und der ganzen Welt, nicht aber ausschliesslich zum Nutzen des englischen Volkes zu verwalten. Wenn wir dies von anderen Völkern verlangen — schloss Major Attlee — dann müssen wir uns auch darauf vorbereiten, diese Idee selbst zu übernehmen. Die Welt wird sich in Zukunft der idealen Gemeinschaft aller Nationen nähern müssen.“ kreten Falle handelt es sich um einen lächerlichen Erfolg, die Tatsachen auf de« Koipf zu stellen. Die Tatsache ist, daß die Positionen der Deutschen uneinnehmbar sind und daß Recht und Macht auf unserer Seite sind.« - Berlin dementiert deutsche Frledensnorsdiläge NeaMon der deutschen Aresse im Zusammenhangs mit der angeblichen Fühlungnahme Lord Thewstocks mit dem deutschen Gesandten in Dubiin § j 0 w, 2. .März. (Avaia.) Die Agenzia c- ,? ^ a n i meldet aus London, daß die brs lfc*len Zeitungen eine Nachricht ge-s j * hätten, derzufolge Lord T h e v i-Gp 0 c k in Dublin mit dem deutschen bei 3jndten in Fühlung getreten sei und vnreM61" Gelegenheit deutsche Friedens-sem 7 e empfangen habe. Wie in die-.Zusammenhänge aus Berlin berichtet Pres’ W'ld d'ese Nachricht der englischen HetSSe arr|ihch als frei erfunden bezeich- ricj}te,r 1 1 n, 2. März. (Avala.) DNB be-•isch Im ^u'sammenhange mit den eng-L0rr!ell Pressemeldungen, denen zufolge Han i V,evistockin Dublin aus der pri " des deutschen Gesandten angeblich n-iede '•vird w ,1Svorschläge erhalten haben soll, hlärt T ZUsHtndiger deutscher Stelle er-siehi' 'P‘ "Oiehe ungeschickte und durch-nUr '":e Meldungen als reine Erfindungen stell F n0TI ^ ähnlicher Versuche dar-111 angesichts der immer größeren Unsicherheit in England dem Deutschen Reiche Handlungen zuzuschreiben, die von der deutschen Presse vor einigen Tagen schärfstens verurteilt worden waren. Es scheint, daß der englischen Regierung die Tarnung der deutschen Ablehnung notwendig erscheint, daher auch die Versuche zur Rettung des englischen Prestiges. Berlin, 2. März. (Avala.) — DNB berichtet: Die deutsche Presse bezeichnet die englischen Meldungen über ein angeb-! liches Friedensangebot im Wege der deut ! sehen Gesandtschaft in Dublin als ein neu-: es Manöver der englischen Regierung, da-: zu dienend, dem englischen Volke u. seinen Freunden eine gewisse Beruhigung zu verschaffen angesichts der Enttäuschungen,' die dieser Krieg mit sich gebracht habe. Das »Hamburger Fremden-blatt« schreibt: »Die deutschen Frühjahrsabsichten, die jetzt der Verwirklichung entgegensehen, bewegen sich in ei- ner vollkommen anderen Richtung, als die englische Presse dies wahrmachen möchte, ln den letzten Erklärungen des Führers und Reichskanzlers war kein Wort über Friedenspläne enthalten, und wir kennen nur eine Lösung: Den Krieg, den der Gegner wollte, erbarmungslos u. nult allen Mitteln bis zum Ende zu führen. Was immer der Feind von deutschen Friedensplänen spricht, ist nichts sonst als der Versuch, die Völker der Westdemokratien, die nun sehen, daß Deutschland weder durch eine Blockade, noch auf der I Front zu besiegen ist, zu vertrösten.« i Die »Berliner Börsen zeitung« schreibt: »Es ist charakteristisch, daß von seiten Englands ständig Gerüchte über deutsche Friedensabsichten lanciert wer-! den, und zwar in der Absicht, den Ein- j ; druck hervorzurufen, daß England die ! Entscheidung über diese angeblichen Bemühungen Deutschlands nach eigenem i Willen fällen könne. Auch in diesem kon 1 eint Seeschlacht im ©ttft-atlantik? M o n t e v i d e o, 2. März. (Avala.) Reuter meldet: Der Berichterstatter der »New York Times« meldet aus Montevideo, daß es in der vergangenen Nacht etwa 200 Meilen östlich von Kap Polonio in Uruguay zu einer Seeschlacht gekommen sei. Die englische Gesandtschaft in Montevideo erklärt hiezu, keinen Bericht über irgend eine Aktion der britischen Kriegsschiffen in diesen Gewässern erhalten zu haben. Der Korrespondent der »New York Times« behauptet, daß in den Küstengewässern bei Rio Gran de do Sul deutsche Kriegsschiffe in Begleitung zweier Tauchboote gesichtet wor den seien. Drei britische und zwei französische Kriegsschiffe hätten gegen diese deutschen Einheiten eine Aktion unternom men. Neue Schiffsversenkungen Berlin, 2. März. Das Deutsche Nachrichtenbüro meldet: Die deutsche Luftwaffe führte am frühen Vormittag des 1. März mehrere Angriffe auf englische Kriegsschiffe, Geleitzüge und bewaffnete Handelsdampfer aus. Einige Schiffe mit großer Tonnage wurden durch Bombenvolltreffer versenkt, mehrere andere in Brand gesetzt und ein Geleitzug zersprengt. Morgen Eröffnung der Leipziger Messe Berlin, 2. März. Morgen, Sonntag um 11.30 Uhr wird die Leipziger Frühjahrsmesse 1940 durch Reichsminister Dr. G ö b b e 1 s feierlich eröffnet werden. Jugoslawiens Exportwirtschaft ist in einem besonderen Staatspavillon zur Schau gebracht. Unter den Festgästen der Leipziger Messe befindet sich auch der jugoslawische Handelsminister Dr. Andres und der Zagreber Bürgermeister S t a r-č e v i c. Zürich, den 2. März. — Devisen : Beograd 10, Paris 9.92 %, London 17.52 % Newyork 446, Brüssel 75.40, Mailand 22.52, Amsterdam 236.87, Berlin 178.80, Stockholm 106.15, Oslo 101.32%, Kopenhagen 86.10, Prag 5.50, Sofia 3.30, Budapest 79%, Athen 3.55, Bukarest 3.40, Helsinki 700, Buenos Aires 104 drei Achtel. Uk^ams Mäkt\ Vb heute nachts werden italienische Dampfer mit deutscher Kohle von den Engländern als Konterbande gekapert Londo n, 2. März. Reuter berich- j Berücksichtigung des Schadens, den Ita- i England sei jedenfalls bereit, den tet: Gestern wurde in London amtlich mit Ken erlitten Haben würde, wenn diese Maß I an Kohle, den Italien dadurch e'riei , geteilt, daß die britischen Kriegsschiffe nähme sofort ergriffen worden wäre, wur- j aurch Belieferung mit englischer Ko* ’ angewiesen seien, ab heute" nachts die de Italien eine bestimmte Frist erteilt, in wettzumachen. Die Schwierigkeiten 1 gesamte deutsche Kohlenausfuhr zu ka~ der Frage seiner Kohlenimporte ein an- gen nun darin, daß keine entsprechend^ pem. Die Mehrzahl der italienischen Koh- deres Arrangement zu treffen. : materiellen Kompensationen gefunden 'f ‘ lendampfer pflegt die deutsche Kohle in i den können. Mit Italien konnte noch n:e,ti holländischer Häfen, vor allem in Rot- London, 2. März. Reuter meidet: Die die Art und Weise ermittelt werden terdam zu übernehmen.Wie verlautet, englische Regierung hat beschlossen, die wird denjenigen italienischen Schiffen, j Kontrolle über die gesamte deutsche Aus-die die holländischen Häfen vor Mitter- fuhr m übernehmen, indem sie. erklärte, nacht verließen, nichts geschehen. Amt- daß die Ausfuhr deutscher Kohle nach lieh wird zu dieser Maßnahme erklärt, i Italien in den Rahmen der Konterbande-daß man die deutsche Kohlenausfuhr seit i lisfe falle. Aus diesem Grunde werde der Italien die etwaigen englischen lenladungen bezahlen würde! Italien hat die dreimonatige. Frist f nerhalb deren es sich in der Frage ü" Einstellung der deutschen Kohlenliefer11-gen entscheiden.sollte, verstrichen lasse1; Kriegsbeginn als Kontrebande betrachtet - England die Ausfuhr deutscher Kohle nach Die englische Regierung kann nun eiflel ; Verlängerung dieser . Frist nicht zu§hl>- habe. Hievon sei auch die italienische Regierung m Kenntnis gesetzt worden, ln Italien zur See vereiteln. In englischen Kreisen wird erklärt, j men. Jugoslawiens Höchster Orden für Reichsverweser Horthy -o~ Gestern jährte sich zum 20. Male der Tag, an dem die ungarische Nationalversammlung Admiral Nikolaus H o r t h y de Nagybänya einstimmig zum Reichsverweser von Ungarn wählte und sich damit eines geschichtlichen Auftrages entledigte. Der Sieger von Otranto, Ungarns erster »vitez« der Bezwinger des bolschewistischen Regimes Bela Kun’ war der würdigste Mann, die St. Stefanskrone in seinen Schutz und Schirm zu nehmen. Um die geschichtliche Tragweite dieser Wahl ermessen zu können, muß man sich in die Jahre zurückversenken, die "für die ungarische Nation bitterstes Leid bedeuteten. Noch waren die Wunden, die das verbrecherische Kommunistenregime dem Lande geschlagen hatte, nicht ganz verheilt, als zu Beginn des Jahres 1920 die vom Grafen Apponyi geführte Friedensdelegation in Paris das Diktat von Trianon entgegenzunehmen hatte. Budapest war nicht zu erkennen. Tausende und Tausende von Flüchtlingen strömten aus den abge-l rennten Gebieten nach Torso-Ungarn und die Inflation nagte an den letzten Resten einstigen ungarischen Wohlstandes. Nikolaus v. Horthy war der Mann, der Ungarn nicht nur vor dem Kommunismus bewahrte, sondern auch vor der Gefahr einer gewaltsamen habsburgischen Restaurierung. Es bedurfte gewaltiger, über menschlicher Anstrengungen, den total verfahrenen Wirtschaftskarren Ungarns wieder in Gang zu bringen. Die Männer, die sich rechtzeitig früh um Horthy geschart hatten, schafften es. Da wäre zunächst an Julius G ö m b ö s zu denken, den Mann, der Ungarn auf die weltgeschichtliche Wende vorzubereiten verstand. Dasselbe gilt vom jetzigen Ministerpräsidenten Graf Paul T e 1 e k i, der seit dem Tode Daranys das Steuer Ungarns kräftig in den Händen hält. Große Verdienste erwarb sich um die internationale Festigung Ungarns unter Hor-thys weiser Führung auch der einstige Außenminister Koioman v. K a n y a. Nikolaus v. Horthy, dessen edles, schar fes Profil jedermann aufs tiefste beeindruckt, ist das personifizierte Symbol der ungarischen Einheit und der mystischen Staatsidee, deren zusammengefaßter Begriff die St. Stefanskrone ist. Unter Horthy wurde Ungarn nicht nur eine stabile Währungsgrundlage mit den nötigen Voraussetzungen einer neu geordneten Wirtschaft gegeben, er wurde zum bewährten Schirmherrn der Legalität und Kontinuität des ungarischen Staatsgedankens. Nikolaus v. Horthy wird als Mehrer des Reiches verehrt. Das alles ist so groß im Leben dieses Mannes, daß man die Liebe und Verehrung, die das ungarische Volk seinem Horthy Miklos vitez entgegenbringt, voll verstehen kann. Horthy war in stürmischen Tagen der neueren ungarischen Geschichte dev ruhende Pol in der Erscheinungen Flucht. Wenn die Linke schäumte, ob die Gentry tobte oder die Intrigen der Restaurationseinpeitscher hochstiegen: Nikolaus v. Horthy blieb unerschütterlich auf seinem Posten, denn er kannte sonst nichts als die harte Pflichterfüllung. Genau so, wie er auf dem Kommandoturm des Kreuzers »Novara« in der Straße von Otranto dem Feind unentwegt in die Augen sah und nicht locker ließ, bis er ihn besiegt hatte, so blieb Horthy auf seinem Posten als Reichsverweser unbekümmert um die Stürme, die über Ungarn .brausten. In Jugoslawien — ganz besonders bei den Serben und Kroaten — genießt Ungarns Staatsoberhaupt die besonderen Sympathien. Horthy hat für den Heroismus des serbischen Soldaten immer Worte des Lobes gefunden, er hat jede kulturelle Austauschmanifestation der beiden Länder besonders geehrt, was umso verständlicher ist, als er als einstiger Admiral der ehemaligen österreichisch-ungarischen Flotte auch die guten Qualitäten der dalmatinischen Seeleute zu schätzen verstand. Besonders hervorzuheben wäre in diesem Zusammenhänge, daß der Reichsverweser auch die serbokroatische Sprache perfekt beherrscht. Unter seiner Herrschaft haben auch die ungarisch-iugoslawischen Beziehungen eine Wandlung erfahren, und zwar in der Richtung | ihres weiteren freundschaftlichen Aufbaues. Auch von jugoslawischer Seite —- wir erinnern insbesondere an die seinerzeiti- B u d a p e s t, 2. März. (Avala.) Die gesamte ungarische Presse berichtet über die Audienz des jugoslawischen: Gesand- gen Erklärungen Dr. Mačeks — ist die Notwendigkeit freundschaftlicher Beziehungen zwischen beiden Ländern wiederholt herausgestrichen worden. Umso erfreulicher ist die Fest Stellung, daß die j kulturellen u. wirtschaftlichen Austauschbeziehungen gerade in der Person des Herrn Reichsverwesers den besten Förderer gefunden haben. Wer die Geschichte ■ ten .Ra š i č beim Reichsverweser Nikolaus v. H o r t h y. Der jugoslawische Gesandte übermittelte dem Reicbsverwe-ser. aus Anlaß des 20. Jahrestages seiner Reichsverweserschaft die Glückwünsche 8. K. H. des Prinzregenten Paul und überreichte ihm gleichzeitig die höchste Auszeichnung, die das Königreich Jugoslawien zu vergeben hat: den Karadjördje-Stera. Gestern um 10 Uhr vormittags fand auch in der Budapester serbisch-orthodoxen Kirche ein Dankgottesdienst aus Anlaß des 20. Jahrestages der Reichsverweserschaft Nikolaus v. Horthys statt. An dem Dankgottesdienst beteiligte Sich der jugoslawische Gesandte Rašič mit dem gesamten Personal der jugoslawischen Legation, der Vizechef des Ungarischen Preßbüros Gyula Teleki, Vertreter der ungarischen Regierung,, der Fluß-Schiffahrtsgesellschaft usw. Budapest, 2. März. Der Reichsverweser hat gestern ein umfassendes Amnestiedekret unterzeichnet. des neuen Ungarn verfassen wird, wird der Persönlichkeit Nikolaus v. Horthys ein großes Kapitel widmen müssen. Nicht nur Ungarn, alle Nachbarn und ganz Europa beglückwünschen das ungarische Volk zu dem Manne, der sich als erster Sohn seines Volkes in so glänzender Weise bewährte. Kontinent des Elends sein wird«. Hoov • machte sodann den Vorschlag, schon letz den Betrag von 10 bis 20 Millionen DP lars zur Verfügung zu stellen. Er efi nerte in diesem Zusammenhänge dar3 • daß die sogenannte Hoover-Komiiuss'3 im letzten Weltkrieg für Belgien den o trag von 1.2 Milliarden Dollar aiifS bracht habe. Hoover erklärte ferner,;“3 die amerikanische Hilfe für die Opfer europäischen Krieges, auf die Stellung Vereinigten Staaten als eines neutrale Landes keinen Einfluß ausübe, da es *e diglich um eine humanitäre Aktion ge"e' Nach seiner Auffassung müßten allein 30 Linderung der Not in Polen sieben Mm'3 nen Dollar aufgebracht werden. Ein M* glied des Außenausschusses fragte H“°' ver um seine Ansicht über die Frieden3 aussichten in Europa. Hoover beantWG tete diese Frage mit den Worten: »Uehe diese Frage wollen wir lieber nicht t3. handeln, denn jetzt geht es um eine re1 ne Spekulation«. Der Erdschias-DagH speit Feuer Vulkanische Erweiterung der Erdbeben-zone in Anatolien. Wie aus der Türkei verlautet, ist jeti* die ganze Zone von Kaiseri, dem alt Cäsarea, bis Magnesia und von Mersj bis Smyrna von Erdstößen helmgesucj worden. Der gewaltige Erdschjas-Dag bei Kaiseri, etwa zwölf'Bahnstunden §u östlich von Ankara, stößt Rauch un^ Flammen aus. Dieser höchste Berg An3' toliens galt bisher als erloschener Vulkan zeigt sich jetzt aber als Urheber neuen Erdbebens. - • Obwohl bisher nur verhältnismäßig 8 ringe Verluste an. Menschenleben gemeldet wurden, ist die betroffene Gesa®1' zone diesmal räumlich gewaltig ausgedehnt. Denn Mersin ist eine Hafenstad an der Südküste Anatoliens am Gst-M1' telmeer, schon nahe dem Golf von AR xandrette, Smyrna.dagegen der Hafen 131 äußersten Westen am . Aegäischen Me£r" Kaiseri, die große, moderne türkische Industriestadt, liegt wiederum im Stidtc der großen mittelanatolischen Hochfläche, und Magnesia liegt in dem sfi ' westlichen Teil der Halbinsel am alte Mäanderfluß. Ja, das Beben hat sog3 die Meerenge zwischen .Asien und Eurog übersprungen und in der europäische11 Halbinsel, in Plovdiv (Philipopel) in garien Schaden angerichtet. Das würo bedeuten, daß die anatolische Erdbeben-zone sich weithin nach Westen vergelA gert hat, sogar mit Ausstrahlungen nae> dem Norden jenseits der Meeresstraß0" Das gewaltige vulkanische Massiv do5 Erdschjas-Dagh, 3960 rn hoch, kLv^ wenn es nach vielen Jahrhunderten ers wieder in vulkanische Erschütterung rät, solche weiten Ausstrahlungen w°h verursachen. Neues Erdbeben in Kleinasien Triest, 1. März. (Avala). S t e f a 3' meldet: Die Triester Erdbebenwarte ver' zeichnete in Entfernung von 1609 K“0' meter südöstlich von Triest ein stark*-3 Erdbeben. Es wird angenommen, da das Erdbeben Anatolien heimgesucht ha-* Boris erwartet deutsche Massenangriffe EINE ERKLÄRUNG DALADIERS FÜR DIE JAPANISCHE ZEITUNG »OSAKA MAINICHI«. Paris, 2. März. Ministerpräsident D a- j Dalädier erklärte ferner, seine Regierung lädier gab dem Pariser Vertreter der i werde mit der japanischen Regierung dem japanischen Tageszeitung »Osaka M a i n i c h i« eine Erklärung, in der er sagte, die französische Heeresleitung erwarte in diesem Frühjahr deutsche Mas senangriffe mit dem Einsatz aller verfüg- nächst wegen Anerkennung Mandschu küos in Verhandlungen treten. Am Schlus se seiner Erklärung sagte Daladier, die französische Regierung mache keinen Unterschied zwischen den russischen Bol- baren Mittel. Die französischen Vorberei- j schewlsmus und dem deutschen National-mngen werden, wie der Ministerpräsident i Sozialismus, wie man auch keinen Unter-erklärte, in dem Sinne getroffen, daß die 1 schied zwischen Pest und Cholera ina-deutschen Angriffe abgewehrt werden, i eben könne. PP Europa wird ein Kontinent des Elends sein" DER EHEMALIGE PRÄSIDENT DER USA HERBERT HOOVER ÜBER DIE AUSSICHTEN EUROPAS NACH DEM KRIEGE. Washington, 2. März. (Exhange lum Mitteilungen über den Umfang der Telegraph). Zum ersten Male nach 12' Hilfe für die Opfer des europäischen Krie Jahren erschien der ehemalige Präsident | ges zu machen. der USA Herbert Hoover vor dem Au- »Ich zweifle nicht daran«, sagte Hoo-ßenausschuß des Repräsentationshauses, i ver, »daß Europa nach dem Kriege ein Psychologische Voran •uk- Amerikas Gespräche mit den kriegführenden und neutralen Staaten Europas Die Weltöffentlichkeit steht ge-wärtig unter dem Eindrücke der Europareise des amerikanischen Un-terstaatssekretärs Sumner Wel- dam los, vom Präsidenten der Vereinigten ^aaten die hohe Aufgabe erteilt wurde, 0 den Hauptstädten der europäischen roßmächte, mit der einzigen Ausnahme «Blands, über die jetzt in Europa herrschenden Zustände weitgehende und den . achen entsprechende Informationen j inzuholen, um damit nach seiner Rtick-_et,r nach Amerika dem Präsidenten J^evelt und dem Staatsdepartement für ^ßeres dienen zu können. Wie heute, an scsichts der ständig wachsenden Kriegs-p.hren, jede die Wiederherstellung des Ocdens bezweckende internationale Ak-ion nicht nur von den Völkern der krieg-hhrenden, sondern auch, der neutralen aaten begrüßt wird, so knüpft die neu-S,ings auf eine so schwere und schick-alhafte Probe gestellte Welt auch an die . hropa-Mission des amerikanischen Son- i herbeauftragten Sumner Weites ihre besonderen" Hoffnungen und Erwartungen. . 5 Steht aber außer Zweifel, daß man in !csen Hoffnungen zu weit gehen dürfte. 9le Mission Sumner Weltes' ist noch ^'eit davon entfernt, eine Friedensvermitt-^ngsaktion größeren Stiles zu sein. doch die Regierung der Vereinigten Maaten selbst kurz vor der Abreise des ; ^gesandten Roosevelts eine Erklärung olgenden Inhaltes bekannt gegeben: »Auf unsch des Präsidenten wird sich Unter-5 aatssekretär Sumner Weltes demnächst 2®Ch Europa begeben, um Italien, cutschland, Frankreich und England zu esuchen. Der Zweck des Besuches in Eu-JPPa besteht darin, daß Sumner Weites en Präsidenten und den Staatssekretär über die gegenwärtig m Europa herrschenden Zustände informieren kann. Welle? ist selbstverständlich nicht berech tigt, im Namen der Regierung der Vereinigten Staaten irgendwelche Vorschläge zu machen oder irgendwelche Abmachungen zu treffen.« Ferner legt das Staatsdepartement in Washington besonderes Gewicht darauf, mit aller Klarheit festzustellen, daß die gegenwärtigen diplomatischen Besprechungen der Vereinigten Staaten mit den Neutralen mit der Sondermission Sumner Weites' in keinem wie immer gearteten Zusammenhang stehen. »Im Hinblick auf die gegenwärtigen Feindseligkeiten in mehreren Teilen der Welt« — heißt es in einer dies bezüglichen Auslassung des Washingtoner Staatsdepartement —« und die Folgen dieser kriegerischen Auseinandersetzungen für die neutralen Nationen der Welt sowie im Hinblick auf den offensichtlichen Wunsch aller neutralen Nationen nach einer eventuellen Wiederherstellung des Weltfriedens auf einer für alle Nationen gesunden und dauerhaften Grundlage gibt der Staatssekretär bekannt, daß diplomatische Besprechungen offiziösen Charakters mit verschiedenen neutralen Regierungen aufgenommen worden sind und daß diese Besprechungen wahrscheinlich mit allen neutralen Ländern weitergeführt werden. Es muß betont werden, daß diese Besprechungen keinen Plan oder Pläne umfassen. Sie bilden jedoch eine vorgängige Erhebung über die Möglichkeiten der Errichtung eines gesunden internationalen Wirtschaftssystems und der gleichzeitigen Reduktion der Rüstungen in der ganzen Welt. Die Fragen, die sich "auf die gegenwärtigen, Feindseligkeiten beziehen, werden in diesen Besprechungen nicht erörtert. Es ist selbstverständlich, daß die Besprechungen auf die kriegführenden Länder ausgedehnt werden können, und zwar in dem Maße, in dem die Bespre- wärtige Zeit für eine konkrete Friedensvermittlung noch ganz und gar nicht reif wäre. Wie die diplomatischen Besprechungen der Vereinigten Staaten mit den neutralen Staaten über die zukünftige Or- iti«, mm rM&s. - v. _ für Ihre C c;e besser " BVODONT errungen wirtschaftliche Probleme und die Abrüstung im künftigen Frieden berühren.« Wie bald darauf auch von französischer Seite halbamtlich durch Havas bekanntgegeben wurde, wurde Sumner Weites zu den kriegführenden Staaten gesandt — nicht als Vermittler und nicht einmal als Kurier zwischen den verschiedenen europäischen Hauptstädten. — um an Washington einen Gesamtbericht über die gegenwärtigen Kriegsbedingungen zu erstatten, während Staatssekretär Hull die Neutralen über die künftige-Organisation des Friedens konsultiert. Es steht somit außer Zweifel, daß Sumner Weltes nicht zu dem Zwecke nach Europa kam, um hier den Frieden zu vermitteln, abgesehen davon, daß die gegen- Sumner-Welles 1 konferierte der amerikanische Sonderbeauftragte mit N-bbenirop / Die Kriegsbüanz des Deutschen Nachrichtenbüros für das erste Halbjahr b« rl-i n, 2. März. (Avala.) Das DNB M. * Oer amerikanische Unterstaats-s(;r*tär S u m n e r-W e 1 1 e s traf ge-zrn™ kurz vor 10 Uhr vormittags, genau fierr 6rs*en Halbjahr seit Kriegsbeginn, in riin ein. Aus diesem Anlaß erklärt man ^igen politischen Kreisen, es sei nicht z> Eine BManz der bisherigen Ereig-^ .e zu ziehen. Man *rr - erwähnt in diesen ^•sen, daß Deutschland gar keinen habe, mit dieser Bilanz unzufrie-Dai Se’n’ ztonal auch die Gegner nk .ands ztigäberi, daß die Ereig-ten 5*0*1 v'e^ach anders entwickelt hät-* als- man dies erwartet habe. In der d . v uix: ^0 Sc,1en Presse sei schon fnehrfach her-p^rgehoben worden, es sei eine große I °b die heutigen Gegner Deutsches überhaupt in den Krieg eingetreten ren, wenn sie anfang September 1939 l^ßt hätten wie die Lage nach sechs t> 'c‘gsmonaten - sein werde. Aber , Pachtungen sein seien überflüssig, solche nach- ner Deutschlands versuchten einige neutrale Staaten in den Krieg hineinzuziehen. Aus diesem Anlaß macht man in Berlin auf die Bedeutung des deutsch-rassischen Abkommens aufmerksam, das für Deutsch land militärisch eine Rückendeckung sei und ihm den Widerstand gegen die Wirtschaftsblockade erleichtere. B e; r 1 i n, 2. Mäfz. Das DNB meldet: Unterstaatssekretär S u m n e r-W e lies wurde gestern um 12 Uhr im Reichsaußen Ministerium von Außenminister v. R i b -b e n trop empfangen. Der amerikanische Geschäftsträger in Berlin wohnte dieser Besprechung bei. Heute wird Sumner-Welles von Führer und Reichskanzler Adolf Hitler empfangen. Der ZaEber BürgermMer nach Deu fchiand abgereist Zwecks Sicherstellung deutscher Kohlenlieferungen für die städtischen Gaswerke. Zagreb, 2. März. Der Zagreber Bürgermeister Mato Starčevičist mit seiner Gemahlni und dem Direktor der städtischen Gaswerke Ing. Branko Čop nach Deutschland abgereicht, wo er sich Das LMpuLaMo den osteuropäischen Mächte auch „ • en Versuch des Führers zurück- Kri !,CSen hätten, der bereits nach der llrne^erklärung unternommen worden sei q Europa eine Abrechnung zwischen jOB deutsch land und seinen Gegnern Im big6^6 2X1 sparen. Der Krieg müsse nun fj„r ,ZUr Sicherung'des Lebensraumes des Scben Volkes und der Freiheit der | e ®re fortgesetzt werden. Die Bilanz des Gg.)60 Halbjahres sei folgende: 1. Die ' c;n^ncr Deutschlands sähen heute bereits auf E s'o weder auf militärischem noch ! ten ^Hsehaftlichem Gebiete-siegen könn-nu ‘ ^'e britische Blockade sei nicht j Wp., m*'Elui|geh, sondern die deutschen Ab i brä 7Tla®na'lrneri gegen diese Blockade : seh •e'.1 Großbritannien sogar in eine j Wj">«lge Lage. 3. Das deutsche Heer 5Ch,e au'f den Befehl zum entscheidenden Sen dessen Zeitpunkt niemand wis-daß Man sei aber hier überzeugt, täri lr a*'c bisherigen Begriffe von mili-si:her Kraft und militärischen Erfolgen 1,1 den Der 18 Jahre alte Marceilo Creti baute sich ein Liliputauto, das den Namen »Pedalauto« erhielt. Der »Wagen« benötigt für die Strecke von rund 50 Kilometer nur knapp ein Liter Brennstoff und kann außerdem — wie der Name auch besagt — mit Fußantrieb fortbewegt werden. — Marceilo Creti (rechts) mit einem Freunde. Sie haben das Pedalauto hochgehoben, um die Leichtigkeit des Autos zu dokumentieren. Marceilo Creti erhielt nach der Vorführung dieses Wagens von dem erner erklärte man in Berlin, die Geg- 1 Duce eine Goldmedaille. ganisation des Weltfriedens und des internationalen Wirtschaftssystems bloßen Informationszwecken dienen, ebenso ist auch die Spezialmission des Abgesandten Roosevelts rein aufklärenden Charakters. Der Sinn der beiden von einander ge trenn ten und parallel verlaufenden amerikanischen diplomatischen Aktionen darf jedoch in seiner Tragweite nicht unterschätzt werden, handelt es sich hiebei doch zumindest um wichtige psychologische Voraussetzungen für die zukünftige Neuorganisation des Weltfriedens, bei der ganz gewiß auch die Vereinigten Staaten von Nordamerika sowie die Neutralen überhaupt ein gewichtiges Wort mitzureden haben werden. Schatten stellen werde. bis zum 7. d. M. aufhalten wird. Der Zweck der Reise ist, Einblick in den Kohlenaußenhandelsmarkt Deutschlands zu gewinnen, und zwar im Zusammenhänge mit den bevorstehenden und bereits koalisierten größeren Kohlenlieferungen für die städtischen Gaswerke und die übrigen städtischen Unternehmungen. Der Zagreber Bürgermeister wird außerdem eine Reihe von gastechnischen Anlagen besichtigen und zu diesem Zweck auch die Leipziger Messe besuchen. schädigt den Organismus. EinerprobtesMittel,welches verläßlich wirkt und einen gutenGeschmack besitzt,ist Darmo! Abführ-Schokolade 0 gl. reg. S. 6r. 27946/36 Darmol bekommen Sie in allen Apotheken. Rauschnings Buch »Gespräche mit Hitler« auch in Jugoslawien verboten. B e o g r a d, 2. März. Das Amtsblatt »Službene Novine« bringt einen Entscheid des Innenministeriums, wonach in Jugoslawien die Verbreitung und der Verkauf des Buches »Gespräche mit Hitler« von Herman nR auschning verboten ist. Rücktritt eines rumänischen Ministers Bukarest, 1. März. (Avala) Havas berichtet: Der rumänische Propaganda-minister Radian hat die Demission unterbreitet. Demnächst soll lediglich ein Unterstaatssekretariat für Propaganda errichtet werden. Kurze Nachrichten Washington, 1. März. Stefani meldet: Der im laufenden Monat in Rio de Janeiro zusammentretenden interamerikanischen Neutralitätskommission soll dem Vernehmen nach ein Antrag zugehen, die deutschen Handelsschiffe, die in den lateinamerikanischen Gewässern Zuflucht suchen, zu internieren. Auf diese Weise würde die britische und die französische These angenommen werden. Es wird hervorgehoben, daß ein derartiger Antrag keine einheitliche Aufnahme finden würde. Weltpolltlk im Eismeer Britische Kriegsschiffe kreuzen vor Vetsamo / Die sowjelruffifche Seemacht und strategische Vostnonen an den Küsten des E.smeeres Ein englisches Geschwader kreuzt vor Petsamo ... Sein Ziel ist noch unbekannt. Will man die Küsten des Eismeeres blok-kieren, oder bildet das Erscheinen der englischen Flotte bloß den Auftakt, die Vorbereitungen für weitere großzügige Operationen? Die britischen Kriegsschiffe sind nun über 2500 km vom nördlichsten, bedeutenden Flottenstützpunkt Englands — Scapa Flow — entfernt. Deber die Zusammensetzung des britischen Geschwaders ist bisher nichts Näheres bekannt. Wahrscheinlich dürfte es aus Panzer- und leichten Kreuzern, Flugzeugträgern, Flotillenführern, Zerstörern und U-Booten zusammengesetzt sein. Seine wahrscheinliche Aufgabe dürfte es sein, die sowjetrussische Schiffahrt zwischen Murmansk, Polarnoje und den norwegischen Häfen zu unterbinden, damit Deutschland aus dem Sowjetstaat mittels Berührung von norwegischen Häfen kein weiteres Material bekommen könne. Oest lieh und westlich der zweigeleisigen, angeblich bereits elektrifizierten Eisenbahn Leningrad — Murmansk (1451 km) befinden sich zwischen Kirowsk und Murmansk reich Erzgruben, Kupferbergwerke. Sowjetrußland hat seine Häfen am Eismeer und die Verbindungen zu diesen sorgfältig ausgebaut. Murmansk hatte z. B. 1924 nur 2500 Einwohner, heute durften es mehr als 160.000 sein. Die Kola-Halbinsel, die sehr reich an Mineralschätzen ist, hat man als Basis für eine strategische Offensive eingerichtet. Die Küste ist m einer Ausdehnung von etwa 350 km das ganze Jahr eisfrei, daher für die Schiffahrt Sowjetrußlands von höchster Bedeutung. In der Ostsee hat der Sowjetstaat dermalen nur die 2 ganz veralteten Schlachtschiffe »Marat« und »Oktjabrska Revolucija« — letzteres soll übrigens während des finnischen Krieges schwer beschädigt worden sein — und 2 moderne, in den Jahren 1936-37 erbaute 8000-Tonnen-Kreuzer »Maxim Gorki« und »Kirow«, überdies 2 moderne leichte Kreuzei »Minsk« und »Leningrad«. Drei 35.000-bis 40.000 - Tonnen-Schlachtschiffe, 5 schwere und 6 leichte 2895-Tonnen-Kreu-zer sollen sich im Bau befinden. Ob sie vollendet sind oder wann sie fertig werden, ist nicht bekannt. Diese Fahrzeuge könnten aber von Kronstadt, nur über Skandinavien herum, Polarnoje erreichen und müßten dabei ei- ne Strecke von 2840 Seemeilen zurücklegen. Um diese strategischen Schwierigkeiten zu beheben, hat man in den Jahren 1931 bis 1933 den zirka 800 km langen Kanal Leningrad — Archangelsk (Weißes Meer) ausgebaut ln einer Länge von 227 km ist der Stalin-Kanal« künstlich ausgehoben. Torpedo- und U-Boote können ihn mittels 19 Schleusen passieren. Diese neue Wasserstraße schafft zunächst eine Verbindung zwischen dem Ladoga- und dem Onegasee, die durch die Kanalisierung des Flusses Swir möglich wurde. Vom Onegasee führt der Kanal zum Wyg see, dessen gleichnamiger Abfluß sich in das Weiße Meer ergießt. Durch diese neue strategische Wasserstraße ist der Schiffahrtsweg von 2840 Seemeilen auf 674 Seemeilen abgekürzt worden. In der Ostsee und im Eismeer stationieren dermalen 9 moderne, 12 veraltete Zer störer, 13 neue 700-Tonnen-Torpedoboo-te und 72 verschiedene U-Boote. Dies ist jedenfalls eine Seemacht, mit welcher das englische Geschwader wird rechnen müssen. Emmerich v. S u h a y. Englische Slieger wieder über Berlin EIN BERICHT DES BRITISCHEN LUFTFAHRTMINISTERIUMS. London, 1. März. Das britische Luftfahrtministerium teilt mit: »Im Laufe der Nacht unternahmen britische Flugzeuge eine Reihe von Patrouillen- und Aufklärungsflügen über deutschem Gebiete. Es wurden die gewohnten Patrouillenflüge über den Friesischen Inseln ausgeführt, um die Minenlegungen deutscher Flugzeuge zu verhindern, ferner Aufklärungsfluge über den baltischen Häfen, über Kiel und Lübeck. Die englischen Flugzeuge klärten weiter über wichtigen Städten in Nordwestdeutschland, darunter Hamburg, Bremen, Hannover und den Häfen Cuxhaven und Brunshütte sowie über der Bucht von Helgoland auf. Außerdem drangen die britischen Flugzeuge weit in das Innere Deutschlands vor und überflogen Berlin.« Heute früh unternahmen englische Flug zeuge eine der umfassendsten Aufklärungen über Deutschland seit Kriegsbeginn. Es nahm ein größere Anzahl Flugzeuge teil. Weder vom Boden aus, noch in der Luft stießen sie auf Hindernisse. Nach 5 bis 10-stündiger Aufklärung kehrten alle Bdr'enberiGle Ljubljana, 1. März. — Devisen: London 173.50—176.70 (im freien Verkehr 214.32—217.52), Paris 98.05—100.35 (121.18—123.48), Newyork 4425—4485 (5480—5520), Zürich 995—1005 (1228.18 1238.18), Amsterdam 2350—2388 (2902.40 —2940.40), Brüssel 746.25—758.25 (921.65 —933.65): deutsche Clearingschecks 14.70 —14.90. Zagreb, 1. März. Staats werte: 21/$e/o Kriegsschaden 428—432, 4u/n Agrar bis 10-stundiger Au klarung kehrten a. e Nordagrar 50-52, 6°/° Beg- plugzeuge unversehrt an ihre StOttpnnkte «ahilisationsanleihe 96-0 zurück. Bei Mondschein sah der Komman dant eines Geschwaders einen wichtigen Eisenbahnkreuzungspunkt etwa 17 englische Meilen südlich von Berlin. Es wurden drei Fallschirme mit Licht abgeworfen, um Einzelheiten deutlicher sichtbar zu machen. Beim Herannahen gegen Berlin zu bemerkten die Flieger, wie mehrere Scheinwerfer in Betrieb gesetzt wurden. Während des Fluges stieg die Temperatur nie über —28 Grad Celsius. luk 0—78, 7°/o Stabilisationsanleihe 96—0 7% Investitionsanleihe 98—0, 7% Selig-man 100—0, 7% Blair 90—0, 8% Blair 98 0; Nationalbank 7600—0, Priv. Agrarbank 198—0. Hauptziehung der staatl. Klassenlotierie 15. Tag der Haoptziehung der 39. Spieln«1^ (1 März). Din 80.000.—: 10620 Din 60.000.—: 37000 Din 30.000.—: 36000 65501 Din 24.000.—: 88781 Din 20.000.—: 16565 37788 96713 Din 16.000.—: 37370 .S1 Din 10.000.—: 47250 47793 74444 84-i- 98937 Dir. 8000.—: 18393 22631 32235 43902 46796 47683 503» 50412 63461 70672 79919 87771 89628 941^ 94768 96196 Din 6000.—: „,)0 6920 12269 15386 17048 23806 30714 40^ 52143 54959 64855 67160 88217 90769 991' Din 5000.—: ^ 22732 32236 37638 38709 47122 49282 51W 67829 72601 74723 78060 85467 93380 997 Din 4000. : oq(24 1263 11039 11498 19414 19455 2236b 231£ 24920 28300 31162 32565 43411 61001 62U^ 69655 72246 72886 76673 78879 83494 938» 97484 (Ohne Gewähr.) Bei uns wurden folgende Lose gekaut ■ Nr. 57.067 (Trekker Din 5000.—) und Nf-31.162 (Din 4000—). . BANKUESCHAF1 BEZJAK, bevoUm. Haup' kollektiv der Staatlichen Klassenlotten Maribor, Gosposka ul. 25, TeL 20.97. Quäle Deinen Hund nicht! Hunde dürfen bekanntlich in Leben»' mittelgeschäfte nicht mit hineingenonv men werden. In den meisten Fällen Ms die einkaufende Hausfrau ihren Hin draußen vor dem Laden anzubinden. Da bedeutet für jedes Tier eine ausgesprochene Quälerei. Der Hund kann sich i nicht bewegen, sondern muß an der kurzen Leine fast Stillstehen. Zitternd uno jaulend findet man jetzt oft genug waltende Hunde vor den Geschäften. A> möglichen Erkrankungen, vor allem Ni«' renkrankheiten des Hundes können d>6 Folge sein. Hausfrauen, die ihren Hun liebhaben, lassen ihn, wenn sie annehmen, daß sie in den Geschäften lang6 warten müssen, während dieser Zeit zu Hause und führen ihn zu anderer Zei gesondert auf die Straße. h. Die beste Zeit zum Verschneiden vo» Klematisgewächsen ist das zeitige Frühjahr. Es darf jedoch nicht eher geschehen? als bis man an den jungen Austrieben erkennen kann, welche Zweige blflhba sind. Volemkin aus dem Außen- kommiffariat ausgeschieden Der bisherige stellvertretende Aussenkommissar zum Unterrichtskommissar ernannt M oskau, 2. März. United Press berichtet: Der bisherige stellvertre- tende Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten Vladimir Potemkin ist von seinem Posten enthoben und zum Unterrichtskommissar ernannt worden. Diese Ernennung wurde am Vorabend durch den russischen Rundfunk verbreitet. Potemkin war im Aussenkommissariat durch seine Bemühungen bekannt, Finnlands Zustimmung zu den russischen Forderungen bezüglich der Abtretung von Land- und Seestützungspunkten zu erreichen. Die Finnen haben die russischen Forderungen bekanntlich abgelehnt, worauf dann der finnischrussische Krieg ausbrach. Potemkin ist jetzt aus der sowjetrussischen Aus-senpolitik vollkommen ausgeschaltet worden. * Starke Esser, die eine sitzende Le-bensweise führen und daher meistens hartleibig sind, trinken das natürliche »Franz-Josef«-Bitterwasser in Tagesgaben von 1 Glas, in etwas angewärmten Zustande. Das altbewährte Franz-Josef-Wasser zeichnet sich durch sichere Wirk samkeit bei angenehmem Gebrauche aus und Ist überall erhältlich. Reg. S. br. WML. v - Potemkin war fast drei Jahre hindurch der erste Gehilfe Litwinows u. später Molotows. Potemkin steht bereits 15 Jahre in den Diensten der russischen Diplomatie. Er war Gesandter in Athen und Botschafter in Rom und Paris. Im März 1939 wurde er in den Zentralexekutiveausschuss der Kommunistischen Partei gewählt. Neue Pharaonengräber in Aegypten entdeckt. Die archäologische Expedition eines Professor der Universität Strasbourg hat, wie aus Kairo gemeldet wird, soeben wichtige Gräberfunde in der Zone von Sanahagar gemacht. Es handelt sich um zwei Gräber mit verschiedenen Sarkophagen, nach vorläufiger Prüfung aus der Periode zwischen der 21. und 22. Dynastie (1090—945 und 945—745), wo die Herrschaft an libysche Geschlechter überging. Die Gräber enthalten außer den Sarkophagen auch Statuen und Gegenstände von großem Wert. Der Hauptfund besteht in einem riesigen granitenem Sar. kophag, auf dem das Bildnis eines Königs und des Gottes Oriris angebracht ist. Unter den gefundenen Gefässen ist besonders eines in Form einer Lotosblume von fgßpßer Sohönhek. Schalttag aus Resten zusammengescharrt EINE EINRICHTUNG, DIE SCHON 2000 JAHRE FUNKTIONIERT. ten, sondern ihr etwas vorauseilen. De®' halb wurde im gregorianischen Kalende? die Bestimmung getroffen, daß zwar sich jedes vierte Jahr ein Schaltjahr i»‘j jedoch diejenigen Jahre, deren Jahreszah durch hundert teilbar ist, nicht als Schah' jahre gerechnet werden. 1700, 1800 u>' 1900 waren also keine Schaltjahre, un Der Monat Februar ist seiner Kürze wegen teils beliebt, teils unbeliebt. Be-j liebt bei allen Gehaltsempfängern, weil * der Monatsletzte und damit der Gehalts-I zahltag umso schneller »heran« ist, unbeliebt bei jedem selbständigen Geschäfts mann, dem dadurch zwei oder drei Verdiensttage entgehen, während die monatlichen Unkosten dieselben bleiben. Mit dem Schalttag aber, der nur in jedem vier ten Jahr auf dem Kalender steht, ist es noch eine besondere Sache. Er wird dem kurzen Februar, der sonst nur 28 Tage umfaßt, als 29. Tag angehängt. Eine Schwierigkeit für Menschen, die am 29. Februar geboren werden. Sie haben nur alle vier Jahre Geburtstag. Wer jetzt am 29. vierzig wird, feiert ihn erst zum zehn ten Male. als gewöhnliche Jahre. Wie entstand der Schalttag? Ziemlich einfach. Jedes Kalenderjahr dauert genau 365 Tage, fünf Stunden, 48 Minuten und 45.97 Sekunden. Unausdenkbar, welche Rechenkunststücke notwendig wären, wenn wir irgendwie mit diesem Ueberschuß an Stunden und Minuten selbst fertig werden müßten. — Aber man hat sich geholfen. Man hat die »Reste« von vier Jahren zusammengescharrt und einen neuen Tag daraus gemacht. Einen Tag, der dem kürzesten Monat angehängt wird, damit er wenigstens alle vier Jahre entschädigt wird. Immerhin — auch mit den zusammengesuchten Jahresresten stimmt die Rechnung noch nicht ganz. Im Laufe der Jahrhunderte würden wir mit der mathematischen Zeitrechnung nicht mehr. Schritt hat in ihnen hatte der Februar wie immer Tage. Aber noch eine andere Abweichung von der Regel ist vorgesehen: das Jam 2000 soll ein Schaltjahr sein, ebenso W1 das Jahr 2400 — auch 1600 fiel unter diese Ausnahme. Erst durch alle d'eSe_ komplizierten Regelungen kann einig£f' maßen die Differenz ausgeglichen wef' den, die durch die Einrichtung des Schal -jahres noch zu beheben bleibt. , , Die Geschichte des Schalttages ist fas 2000 Jahre alt. Im alten römischen Kalen' der begann das Jahr mit dem Januar, dem als zweiter Monat der März folgte. bruar beschloß den Jahresreigen u. muß' te sich mit dem Rest der 29 Tage begnü' gen. Im Julianischen Kalender wurde 6 um einen weiteren Tag verkürzt. Da» geschah, als man einen Monat dem Kaiser Augustus zu Ehren benannte und ^ den Monat, der dem Juli folgte. Da aber der Julius, der Monat, der an Julius Läsa' erinnerte, 31 Tage hatte, konnte man dm Augustus nicht zurücksetzen und gab m auch 31 Tage', Die fehlenden Tage muß?6 der Februar hergeben. Mit 28 Tagen bhen er der kürzeste Monat des Jahres. Nur u jedem vierten Jahr wird ihm ein Tag h> zugeschenkt. Sonntag, den 5. März 1940 Maribor, Gamstag, dm 2. MSrz in ganz m ein Tank t*er Be'nzinverkäufer in Ljutbljalia haben sieh nun auch die slpHeninhaber in Maribor angeschlossen — Eine unmiltelbarc Auswirkung der Rationierung S;J", Kjubljana haben die Inhaber am ’plc^ei' Benzintankstellen gestern, Zjn, a§e des Inkrafttretens des Ben- }j p a.r nr egimes, den Verkauf von Tanvln eingestellt. Diesem Schritt der h„,1, e^en‘nhaber haben sich mit aeutir-fim --------------- t,___-..... brennen, und jeden Tag erfreut sie uns länger mit ihrer Gegenwart. Vielleicht liegt es an diesen schon ganz molligen ersten Sonnenstrahlen, daß die Vögel bereits die ersten zaghaften Frühlingsliedchen in den Himmel singen, daß sogar rMariborer . f richten sich die Blicke vor ausschaue nd auf die sommerliche Ernte. Der Battet1 schätzt es nicht, wenn schon im März ztt wanne Tage kommen. »Ein grüner Mäf& erfreut kein Bauernherz« — wir wollen uns gerade nach dem harten Winter keinen zu plötzlichen Einbruch des Frühlings wünschen, der nur die Hochwassergefahr steigern würde. Aber auch Fröste sind im März nicht mehr willkommen. »Soviel Fröste im März — soviel hn Mai .« Das Wetter Wettervorhersage für Sonntag: Beständiges Wetter, jedoch windig. Idiuflt!em borgen auch die Benzinver-. - ei' in M a r i b o r angeschlossen. Tai L.eUte WH'd bis auf weiteres an den '»eh!, C^en ^oin Benzin mehr ausge- Y ?n- The Kaufleute, die sich mit dem sei Kau*e. flüssiger Treibstoffe befas-Hi« ^Mivieren ihren Schritt mit dem der We^S darauf, • dass sie im Sinne (jj Beazinrationierungsverordnung, ist am ^ März d. J. in Kraft getreten 5 verpflichtet seien, die abgegebe-stoffaU^ Karten rationierten Treib-p- ^ngen in besonderen, von der „ a|nz' bezw. Monopolverwaltung vor-j Unebenen Büchern genau einzu-iia^en' Diese. Bücher sind von der Fi-I ^Verwaltung den Treibstoffhäud-J;dcht zugestellt worden. Da aber Y Nichteinhaltung der behördlichen rschriften mit schweren Strafsank- pOhcn verquickt ist, konnten sich die uuf1 . °ffhändler nicht entschliessen, ., eigene Gefahr rationiertes Benzin ' zugeben. Der zweite Grund für die ^Stellung des Benzinverkaufes liegt in den allzu geringen Mengen, die für den Verkauf zur Verfügung stehen, j Der Treibstoffhandel beruht auf einer mengenmässigen Rentabilität. Wenn bestimmte Mengen nicht erzielt werden,. so ist dieser Handel völlig unrentabel. In Maribor muss jeder Tankstelleninhaber monatlich eine städtische Gebühr von 1000 Dinar entrichten. Auf Grund der Benzinrationierung würden die Tankstelleninhaber kaum ein Zehntel dessen an Benzin abgeben ,was vorher konsumiert wurde. Wenn man ausserdem berücksichtigt, dass sich der Verdienst des Detailhändlers auf 30 Para pri Liter stellt, so kann man sich bei dem durch die Rationierung bewirkten unternormalen Mengenabsatz die Unrentabilität leicht ausrechnen, da die Tankstelleninhaber ausserdem noch eine Reihe von Abgaben zu bezahlen haben und schliesslich auch leben müssen. Die Benzinrationierung milden abnorm geringen Rationen hat wie man sieht, eine vollständige Lahmlegung des Automobilverkehrs bewirkt. Die Wirklichkeit dürfte auch hier zu einer umfassenden Revision des Treibstoffregimes zwingen. iiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiifiiiiiniiiiiiiiiiiniiniiiiiiiiiiiiHiiiiniiiiHiHiiiiiiiiiiiiiHiiiniumi d» 4k VeesUUede*! Der Aktionsausschuß der »Phönixc-Versicherten in Zagreb wünscht den Nachweis zu erbringen, daß die Mehrheit der »Phönix-Versicherten den Abkauf ihrer Polizzen zum vollen Abkaufswert fordert, da zu diesem Zweck genügende Aktiven zur Verfügung stehen. Deshalb werden alle Versicherten eingeladen, als Beweis der Uebereinstimmung mit dieser Forderung ihre Polizzen samt der letzten Bestätigung über die entrichtete Prämie an die Adresse »jugoslavenska Udružena Bankau in Zagreb zu übergeben oder rekommandiert einzusenden. Die Versicherten erhalten von der Bank darüber eine besondereBestätigung und können ihre Polizze jederzeit beheben. Die Hinterlegungsgebühr beträgt 60 Dinar, wovon ein Teil auch nachträglich erlegt werden kann. Informationen erteilt der Aktionsausschuß der »Phönix«-Versicherten, Zagreb, Washingtonov trg 4. 1532 lilln!llll!!l!llllllllllllllllll!lllllllllllllllllllllllll!llllll!!l!l!i!!lllllllllllllllllllllll!llllllllllll Endlich DIE ERSTEN STARE GRÜSSEN DEN MÄRZ. Mafenn auf dem Kalender znm ersten weiß auf dem Kalender — der erste Früh-als r das Wort »März« erscheint, ist es, | lingsmonat hält seinen Einzug, und nun St»- 6 uns allen ein zentnerschwerer j dürfen wir mit Recht darauf hoffen, daß n vom Herzen, als v köstliche Gewißheit i die x-..V0m Nerzen, als würde uns damit j in diesem Monat endlich dem alten Win ins Herz gesenkt: j ter der Garaus gemacht wird. muß doch Frühling werden! Selten schon einige »Rückwanderer« aus dem Süden eingetroffen sind, die Stare nämlich, die bereits ihre Quartiermacher vorausgeschickt haben. Morgens sitzen sie, mit blanken Augen und heil gesprenkelt auf dem Balkongitter und sind doch ganz dankbar, wenn sie ein paar Körner vorfinden. Im März wird es in der Natur lebendig. Es ist kein Zweifel, daß dies in diesem Jahre nicht so rasch gehen wird — denn noch wird es eine gute Weile dauern, bis die Eiskruste allenthalben geschmolzen ist. Und doch wird uns dieser Monat März das Frühlingswunder bringen. Vielleicht schon Mitte des Monats, vielleicht auch erst an seinem Ende werden ganz gewiß die ersten warmen Winde über das erstarrte Europa wehen und den ersten zarten grünen Hauch über die Erde breiten. Mit dem ersten Frühlingsmonat pflegt auf allen Gebieten des Lebens die Arbeit wieder einen mächtigen Aufschwung zu nehmen. Das gilt ganz besonders für alle jene Arbeitsgebiete, die durch die Kälteperiode stillgelegt waren. Vor allem aber beginnt draußen auf dem Lande die 1 Frühjahrsbestellung der Äcker — wieder hab UUU1 vrunung weraen: oeueri Obwohl Europa noch immer unter einer I fällt der Samen in die junge Scholle, auf jhn en wir in einem Jahre so sehnlich auf! dicken Eisdecke liegt, spürt man doch das Brot für das ganze Volk daraus U]), gewartet. Seit Mitte Dezember hat) schon die Anstrengungen der Sonne. > wachse. Darum liegt auch dem Bauern jjez - hinter sein rauhestes Gesicht Schon nimmt sie alle Kraft zusammen, um ! im ersten Frühlingsmonat die Wetterbil- eiSt —, nun aber steht es schwarz auf j der vereisten Erde eins auf den Pelz zu i dung besonders am Herzen, und schon BolksuniversttA Vortrag des Professors Ivan Bogovič über die Schweizer Landesausstellung und eine Reise durch Südtirol und die Schweiz. Die Besucher der Votksu«iversität erlebten am gestrigen Vortragsabend eine angenehme Ueberraschung. Der Studentenchor des ersten Realgymnasiums sang am Anfang einige Lieder mit SodoeinJa-gen, was die Stimmung im Saale betracht lieh hob. Die Studenten suchten damit den Besuchern ihren Dank zum Ausdruck zu bringen, da der Reingewinn des Abends dem Unterstützungsverein des ersten Re-a 1 gy mmasiums zufloß. Der Vortragende Prof. Bogovič wurde von der studierenden Jugend, die zahlreich zugegen war, stürmisch begrüßt. Sein Vortrag zerfiel in zwei Teile. Im ersten Teile umriß der Vortragende in kurzen Zügen die Begebenheiten der Landesausstellung, die den schweizerischen Nationalcharakter, besonders aber das Freiheitsstreben und den Selbststäu- Hotel - Cafe - Restauration »Orel« See- und Süßwasserfische, Küchenspezialitäten. Erstklassige Ljutomerer Weine, Doppel-Märzenbier, licht und dunkel, Thermal-Bier licht und Zlatorog schwärz. Mäßige Preise. Buntes K KINDERTHEATER DES SPORT KLUBS »RAPID« IN MARIBOR rie lei< n6, zwe*> drei — buntes Kinderaller-2g*C" unter diesem Titel fand am 24. und gas e*3ruar das im Saal der »Zadružna tLgT°darska banka« veranstaltete Kinder jälv- s^a*T Noch haben w.ir den Ietzt-n ‘^en Märchenabend in bester Erin-le ,Ul1^’ doch kann man mit Genugtuung Darh-e**en’ daß auch den diesmaligen üen otunSen der ungeteilte Beifall des aal zum Bersten füllenden Publi-~ s, Salt. (je.e‘eh beim ersten Bild »Spuk aus g ,r Spielzeugkiste« nahm helles War2 1 die Zuschauer gefangen. Sie die >n auc*1 zu süß, alle diese Püppchen, \Y? >ja,Ur üm Mitternacht spuken dürfen«: senC'elk0pf und Knickei knacke, Matro-Nor-Und Käsper, Page und Baby, Dora, steif Und Michel. »Den ganzen Tag steif Hj ^ und sich nur rühren, wenn so ein leidf es — das muß nicht herr hC'n! Doch in der Spielzeugkiste daff Disziplin, Kinckelknacke sorgt - mr- Denn -.....-—o —i Erlaub zum »Spuken« muß erst die der üebli h S eingeholt werden, die von rei c^en Puppen fee erteilt wird. Ganz netll !L War das kleine Mohrchen in sei-pe ,anz- Und als eine entzückende Puphätte Einern niedlichen Bären erschien, Tedd man s’c‘* am liebsten den winzigen eri ,mZUni sP‘e'cn geholt, so herzig war donn ®ens hat sich die kleine Prirna-m-it y deren wir uns noch vom Vorjahr ergnügen erinnern, mit ihrem aller- liebst vorgetragenen »Lieber, Ideiner Teddybär« einen wohlverdienten Extraapplaus geholt. Viel Beifall fand das nächste Stück »R i n g 1.6 i n i m Geburtagsku-che n«, das mit seiner eifrig backenden Mädchenschar dem hübschen Reklamefilm von Oetker glich, ihn an Lebhaftigkeit allerdings noch übertreffend. Die Geburtstagsüberraschung für die geliebte Tante Doris sollte, trotz Einspruch der energischen Köchin Cilly, selbständig bereitet werden. Doch unter der willkommenen Ausrede »Viele Köche verderben den Brei« drücken sich nach und nach die kleine Köchinnen vor der schwierigen Aufgabe, nur die brave Sussi kocht fleißig weiter. Ihr Eifer wird belohnt,, durch ihr Ringlein, das sich in den Teig verirrte, wurde sie von Tante Doris als das langgesuchte Enkelkind erkannt. Aus der guten Tante wurde eine herzige Großmutter mit dem jüngsten Gesichtchen der Welt! Nun' folgten »Die drei R ä t s e 1«, das Märchen vom sorgenvollen König und seiner kapriziösen Tochter Radegunde, die jedem Freier drei nicht aufzulösende Rätsel stellt, was ihnen den Kopf kostet. Frisch und fröhlich kommt ein neuer Freier herangezogen, der schöne Prinz Fürchtmichnit, dem es mit Hilfe des freundlichen Kasper gelingt, die Rätsel zu lösen. Vergeblich lauert der grimmige Scharfrichter auf sein Opfer, es wird mit der anmutigen, nunmehr bezwungenen Prinzessin Radegunde frohe Verlobung gefeiert. Im nächsten Stück »Der verschwundene Kranke« wird Rudi, der statt Klavierstunde zu haben lieber Skilaufen ginge, darob kopfhängerisch. »A so a G’frett, a so a G’frett...«, voll Aufregung rennt die nette Köchin Stanzt zum Arzt. Freund Otto, sich als Arzt ausgebend, konstatiert mit ernster Miene die höchst gefährliche Krankheit »Infaulenza pianoforte«, ja sogar »Infaulenza fortissi-mo« und verordnet frische Luft. Als die Kameraden Ernst, Robert, Heinz und Wal ter angerückt kommen, geht es mit dem flott gesungenen »Skiheil« hinaus. Der inzwischen eingelangte würdige Dr. Schluk-ikes findet keinen Kranken mehr vor. Doch die bald darauf reuig zurückkehrenden Schwindler gestehen ihr Unrecht ein und mit nochmaligem, vom Publikum lebhaft applaudiertem Marschlied geht es nunmehr mit gutem Gewissen ins Freie. Ebenfalls einen Schwindel behandelnd und ebenso l'lott gespielt, war »Ein Pen s iö n sstre i c h«. Der Pensionärin Ilse v. Hohenthal wurde von der salbungsvollen Pensionsvorsteherin der Ausgang entzogen. Doch, ach, die Konditorei lockt! Da weiß die allzeit lustige Freundin Elly guten Rat. Sie verkleidet sich als Ilses Mutter, findet sich vorzüglich in dieser Rolle und hält der bestürzten Vorsteherin eine fürchterliche »Strafpredigt«. Großes Entsetzen auf allen Seiten, als die wirkliche Gräfin Hohenthal erscheint! Ein amü-1 santes Spiel, dem sich auch der Medizi- nalrat und das Dientmädchen gut einfügten. Als letztes sahen wir ein lehrreiches Stück »D i e T e 11 e r der W a h r h e i t« Die netten Wirtsleute und ihre herzige Tochter Liesl haben alle Hände voll zu tun, als. eine lustige Schar Buben und Mädels mit Riesenhunger und Durst anmarschiert. An der Wand hängen sechs geheimnisvolle Teller: wird eine Lüge gesprochen, fällt ein Teller herab. Einstweilen jedoch droht noch keine Gefahr: Volks 1 ieder und G’stanzeln werden gesungen, so hübsch und frisch, daß man noch gerne mehr davon gehört hätte. Doch als es ans Erzählen geht und zwei besonders fesche Jungens ihre kaum zu glaubenden, jedoch »wirklich und wahrhaftig erlebten« Bärenabenteuer und Skierfolge zum Besten geben, fallen gleich zwei, drei Teller mit lautem Gepolter zur Erde. Die Lüge ist entlarvt! Wie lustig wäre es in der Welt, wenn allerorts solche Teller der Wahrheit hingen! In den Plauderecken, wo die guten Freundinnen Neuigkeiten austauschen oder in den Salons, wo die wohlerzogene Welt sich trifft. Doch auch in Redaktionsräumen oder vor den Mikrophonen der Sender — was gäbe es da mitunter für Riesenkrach! Es waren angenehme und lustige Stunden, die uns die reizenden, kleinen Schauspieler unter der aufopferungsvollen, altbewährten Leitung der Frau Berta Siege bereiteten. Dies sei hiemit ausdrücklich und wahrheitsgemäß festgestellt — und' nun könnten- hundert »Teller der Wahrheit« an der Wand hängen... M a-r. v. V extern diigkeitiswillen der Schweizer klar zum Ausdruck brachte. Der zweite Teil des Vortrages war der Reise durch Südtirol und die Schweiz gewidmet. Einige Bilder und humorvolle Reisereminiszenzen riefen beim Publikum, besonders bei jenen, die diese Reise mitmachten, lebhafte Heiterkeit hervor. Iahrestagung unserer Aerzte-fd&afi Der Mariborer Acrzte.verein- hielt gestern abends im Hotel »Orel« seine Jah reshauptversammlung ab, in der der agile Präses Dr. Pihlar sowie die übrigen Funktionäre eingehende Rechenschaftsberichte über die Tätigkeit des Vereines im abgelaufenen Jahr erstatteten. Die Versammlung beschäftigte sich hauptsächlich mit verschiedenen Standesfragen, aber auch mit aktuellen Problemen, die mit un serem Gesundheitwesen im engsten Zusammenhang stehen. In der Aussprache wurde der Wunsch zum Ausdruck gebracht, im Schosse des Vereines eine Fachbibliothek ins Leben zu rufen. Ferner werden regelmäßige wissenschaftliche Vorträge gehalten werden. Von großer Wichtigkeit sind auch die wissenschaftlichen Exkursionen, die in Durchführung des gefaßten Programms im Laufe des Jahres unternommen werden. Noch in die sein Monat werden die Kliniken und anderen sanitären Institutionen in Zagreb eingehend besichtigt werden. Bei der Wahl der neuen Leitung wurde in der Hauptsache der bisherige Ausschuß mit dem Präses Dr. Janko P i h-1 n r an der Spitze wiedergewählt. Gchneeberßchte des „Brnnif" 2. März Rošpoh (Osct-Gric): —4, hell, ruhig, r> cm Firn, ausgezeichnete Skifähre. Seniorjev dom: —4, bewölkt windig, cs schneit. 5 cm Pulver auf 80 cm Unterlage Ribnica na Pole.: —7. bewölkt. 10 cm Schnee auf 60 cm Unterlage Sv. Lovrenc: —-5, bewölkt, windig, 17 cm Schnee Peca: —1, bewölkt, 80.cm Firn Logar-Tal: —7, bewölkt, windig, .50 cm Schnee. Strasscnbcschaffcnhcit günstig. m. Vermählung. Am morgigen Sonntag wird in Maribor der Richter Herr Jože V id i c mit Frl. Ada K r o n v o g e 1, einer Tochter des Hofrates L R. Herrn Dr. Jos. Kronvoigel, getraut. Dem allseits geschätzten Paar unsere herzlichsten. Glückwünsche! m. Ernennung zu Ehrenmitgliedern. Die Feuerwehr in B i s t r i c a bei Ruše wählte in ihrer Jahreshauptversammlung folgende Herren in Anerkennung ihrer Verdienste um das Wehrwesen zu Ehrenmitgliedern : Direktor Ing. Robert M a d e r, Direktor Viktor M e 1 x n e r, Ludwig Rot ne r, August Schwarzbach, Franz März 1, Bahninspektor Alois K o-va č ič, Großkaufmann Miloš Oset, Direktor Ivan Babič, Max U s s a r, Betriebsleiter Anton Kögl und Besitzer Hermann P o s t 1. ra Verstorbene der Vorwoche. In der vorigen Woche sind in Maribor gestorben: Marie Mesareč. 32 Jahre alt, Anna Poliska, 89 J., Helene Potočnik, 74 J., Leopold Skaza, 2 Wochen, Franziska Mač, 67 J.. Jakob Fras, 70 J., Anna Fistravec, 83 J., Juli ana Pungartnik, 54 J., Erika Gruber, 6 J„ Vida Kociper, 12 J.. Alois Vesenjak. 58 J., Marie Domiter, 79 J., Isidor Klojčnik, 59 J., Aloisie Sekanina, 57 J., Marie Frangeš, 40 J., Ivan Zupan, 86 J., Franz Baš. 61 J., Vinko Rus, 23 J.. .Tosef Pušnik, 31 J., Milan Wake, 11 Monate, .Tosef Krajnc, 67 J., Sophie Tušek, 36 Jahre alt. — B i. p ! m. Sonntag im Mariborer Theater. Auf allgemeinen Wunsch hat sich die Theaterverwaltung entschlossen, die Operette »Die Verschmitzte« noch einmal bei er mäßigten Preisen aufzuführen. Abends wird nach 15 Jahren die Komödie »Die Witwe Rošlinka« zur Feier des 60. Geburtstages Cvetko Golars neuaufgeführt. m. Bei der Erstaufführung der frohen oberkrainischen Komödie »Die Witwe Rošlinka«, die zu Ehren der 60-Jahrfeier Cvetko Golars aufgeführt wird, wird der AlLoboMerbmuch der Umgebung GENERALVERSAMMLUNG DER GASTWIRTEVEREINIGUNG FÜR DIE UMGEBUNG VON MARIBOR. Unter dem Vorsitz des langjährigen, verdienten . Obmannes Herrn Matthias Hole fand am Mittwoch in Pobrežje die Generalversammlung der Gastwirtevereinigung für die Umgebung der Stadt Maribor statt. Nach dem Präsidialbericht erstattete der Sekretär der Ljubljanaer Kam rner für Industrie, Handel und Gewerbe seinen Bericht über die Tätigkeit der gastwirtschaftlichen Sektion der Kammer. Wie aus dem Bericht des Sekretärs hervorgeht, zählt die Vereinigung der Gastwirte der Umgebung von Maribor 346 Mit glieder als Inhaber von Gastbetrieben. Im : Vorjahre erfolgten acht Neuanmeldungen.1 In diesen Betrieben . sind insgesamt 124 j Gehilfinnen und 12 Lehrlinge tätig. Die genannten 346 Betriebe haben im Vorjahre 1,300.000 Liter Wein, 350.000 Liter Bier, 35.000 Liter Spirituosen und 300.000 Liter Obstwein zum Ausschank gebracht. Die Einnahmen, der Vereinigung betrugen 116.000 Dinar, die Ausgaben 83.500 Dinar. Bei der Neuwahl wurde ein neuer Vorstand mit dem bisherigen Obmann Matthias Hole an der Spitze gewählt. Obmannstellvertreter ist der Gastwirt K o s ta j n š e k. In den Ausschuß wurden ferner die Wirte Kerenčič, Grašič, Finžgar, Ketiš, šafh, Kovačič, Urbanc, Vračko und Klobasa entsandt. Großer EmhmKMeWcM MINDESTENS 100.000 DIN AR SCHADEN VERURSACHT. In Ljubljana wurde in der Nacht zum Freitag die in der Miklošičeva ulica gelegene Drogerie »Hermes« von bisher noch unbekannten Tätern heimgesucht. Die Einbrecher müssen mit den'lokalen Verhältnissen gut vertraut sein, da sie die besten photographischen Appara-j te, Kinoapparaturen und andere Gegen-1 stände mitgehen ließen. Nicht nur: dies, 1 sic müssen auch in der Photographie gut I bewandert sein, da sie die Gegenstände nicht wahllos verschwunden ließen, sondern sachgemäß überprüften und erst dann in die Säcke steckten. Die Inhaberin der Firma Frau Zdenka Pegan erleidet einen Schaden von mindestens 100.000 Di nar, soweit sich bisher übersehen läßt. Von den Tätern fehlt einstweilen jede Spur. Für die Ergreifung der Täter wurde eine Prämie von 10.000 Dinar ausgesetzt. Gin Opfer des offenen GaSHaHns 21-JÄHRIGE HAUSGEHILFIN ERLITT INFOLGE EIGENER UNVORSICHTIGKEIT EINEN TRAGISCHEN TOD. In einem Hause der Kärntnervorstadt machte man am Freitags morgens eine furchtbare Entdeckung. Aus der Küche schlug beim öffnen der Türe intensivster Gasgeruch entgegen. Die nächste Wahrnehmung beim weiteren raschen Nachforschen war die traurige Tatsache, daß die 21jährige Hausgehilfin Elsa N i k 1 in ihrem an die Küche anschließenden Zimmer im Bett tot aufgefunden wurde. Die Hausgehilfin hatte abends den Gashahn abzudrehen vergessen und begab sich — wahrscheinlich ohne weitere Vergewisserung — in ihr Zimmer, um aus ihrem Schlafe nicht mehr wieder zu erwachen. Wie verlautet, ist das Mädchen auf diese Weise Opfer der eigenen Unvorsichtigkeit Autor zugegen sein. Vor der Vorstellung wird der Schriftsteller Professor Dr, Dor n i k einige einführende Worte sprechen. m. Das Theater der jungen Generation. Heute, Samstag, um 17 Uhr findet im »Narodni dom« eine bedeutungsvolle Veranstaltung statt. Das erste Mal wird ein slowenisches jugendtheater, das in erster Linie für die Kleinen und Kleinsten bestimmt ist, auftreten. Es wird eine Dramatisierung der ersten, weniger bekannten Fassung von. Lcvstiks klassischer Erzählung Martin Krpan vorgeführt. In 17 Bildern wird die Jugend Martin Krpan u. seine Heldentaten bewundern können. — Das Stück wird morgen vormittags um 10 Uhr wiederholt. m. Der Verein der Altpensionisten der ehemaligen Südbahn ladet die Mitglieder sowie auch alle übrigen Interessenten, die dem Verein beizutreten wünschen, zu der am 10. d. um 15 Uhr im Gasthaus »Zum goldenen Roß« stattfindenden Jahreshaupt Versammlung ein. Um zuverläßliches und pünktliches Erscheinen wird gebeten. m. Die Kohlennot zum größten Teile überwunden. Der Winter geht zu Ende u. auch die Kohlennot ist jetzt zum größten Teile überwunden. In der Zeit der ärgsten Kälte mußten bekanntlich alle Volks-und Bürgerschulen ihre Tore für eine Woche schließen. Auch das Krankenhaus befand sich eines Tages in der fatalen Lage, keinen Brennstoff zu besitzen, so daß an dem genannten Tage sogar die Operationen auf der chirurgischen Abteilung ausbleiben mußten. Der Unterricht in den Schulen ist jetzt wiederum in geheizten geworden. Dieser Fall ist für alle, die in ihren Wohnungen bzw. Küchen Gas etn-geleitet haben, ein Memento. Auf jedem Fläschchen, das der Apotheker oder Drogerist mit einer giftigen Flüssigkeit abgibt, wird man durch den Totenkopf an die Gefahren des Gebrauches gemahnt. Wie wäre es, wenn über jedem Gasrechaud ebenfalls eine Blechtafel mit dem Totenkopf mahnend hängen würde? Die Menschen sind allzuleicht vergeßlich u. müssen ihre Vergeßlichkeit dann oft mit dem unverdienten Tode bezahlen. Wie wäre es, wenn die städtische Gasanstalt ihren Abonnenten solche Blechtafeln mit dem Totenkopf obligatorisch über den Gasrechauds anbringen ließe? o 0OTamBnananBüaQfflD@aBnraHCH Räumen ermöglicht und auch im Allgemeinen Krankenhause besteht keine Gefahr eines Brennstoffmangels mehr. In der Zwischenzeit haben auch die Brennstoffhändler ihre Vorräte wieder auffüllen kön neu. m. 50%ige Fahrtermäßigung nach Planica. Gelegenheit der Skisprungveranstaltungen in der Zeit vom 3. bis 10. d. M. in Planica wurde eine 50%ige Fahrpreisermäßigung gewährt. Die Legitimation K-13 können Sie auch in den Geschäftsstellen des »Rubrik« in Maribor, Celje u. Ptuj lösen. m. Die ärztliche Inspektion für die Mitglieder des Kreisamtes versieht in dringenden Fällen morgen, Sonntag, den 3. d. in Abwesenheit des zuständigen Rayonarztes der Arzt Dr. Hugo Vetter in Maribor, Pobreška c. 2, Telephon 2575. * Podgoršek — Nova vas. Heute und morgen W u r s t schmaus!- 1589 m. Die Reserve-Unteroffiziere werden dahin verständigt, daß das Innenministerium die Gründung des Vereines der Reserve-Unteroffiziere des Königreiches Jugoslawien mit dem Sitze in Beograd genehmigt hat. In allen größeren Städten werden Unterausschüsse eingesetzt werden, sobald genügend Interessenten vorhanden sein werden. In Maribor wurde bereits ein Vorbereitungsausschuß ins Leben gerufen, und sind alle einschlägigen Informationen in der Kanzlei, Rotovški trg 1, jeden Dienstag und Donnerstag von 18 bis 19 Uhr erhältlich, oder beim Vertrauensmann Herrn Franjo čre- pinko in der Marijina ulica 24. Bei sckm liehen Anfragen ist die Portomarke die Antwort beizuschließen. m. Fremdenverkehr. Im Feber vvui in Maribor insgesamt 1189 Fremde ans meldet, hievon wären 311 Ausländer. Nächtigungsziffer betrug 2595. m. Möven über der Drau. In letzter Zeit s ü" ehr wurden in der Umgebung, besonders Bereich der Königsinsel bei Sv. Peter, S' ^ häufig Möven beobachtet, die sich b*5 das Stadtzentrum wagten. Auf der Re'jj ^ brücke wurden die Möven Sogar von santen mit Brotstücken .gefüttert, die im Fluge erhäschten. m. Bei der Krahenjagd verunglückt- (jj Sv. Jakob (Slov. gor.) trug sich | folgenschwerer Unglücksfall zu. Der -jährige Winzer Stefan Krajnc sefl mit einem Jagdgewehr auf Krähen, die ‘ von seinem Acker vertreiben wollte.„ri1 bei ging er mit der Waffe derart unv° sichtig um, daß plötzlich ein Schuß 'P ging, wobei ihm die Schrotladung in : ^ Brust drang. In hofftiungslosem Zusta11 überführte man ihn ins Krankenhaus, m. Wetterbericht vom 2. März, 9 Uhy Temperatur —3, Luftfeuchtigkeit Luftdruck 748.5, Windrichtung N-u’ Schneehöhe 25 cm. Gestrige Maximalt#11 peratur plus 3.7, heutige Minimaltempc ratur minus 5.5 Grad. * Gasthaus Mandl. Heute Hausung haltung. — Sonntag Konzert. Wergk;' Kapelle. - 1653 * Strümpfe — Strickwaren — Wäsc^ (Eigenerzeugnis). Oset »MARA«, K°f0 ška (beim Marktplatz).. - * SANATORIUM Maribor, TyrSeva W Tel. 23-58, Modernst eingerichtet. J}3' mentlich für Operationen. TagesgebülT I. Klasse Din 120.—; II. Klasse Dm SO.-' Sanatoriumsleiter Spezialist für ChiritfJV Dr. černič. W' * Bei Stuhlverstopfuug und Verdat' ungsstörungen nehme, mau morge« nüchtero ein Glas natürliches »Fräh2-Josef «-Bitterwasser. — Reg. S. 15.485/35. Mm Mk c. Evangelischer Gottesdienst, Morgf1' Sonntag, finden die Gottesdienste im ve meindesaale statt und zwar der Kinde gottesdienst um 9 Uhr, der Gemern°c gottesdienst um 10 Uhr. c. Vortrag. Ueber das Thema Leib als Zeuge unseres Ursprung^ spricht am Montag, dem 4. März, im , men der Volkshochschule im Zeichens^1 der Knabürgerschule Herr Univ. Prof. Boris Z a r n i k aus Zagreb. Den V® trag, der um 20 Uhr beginnt, werden ža‘!l reiche Lichtbilder begleiten. c. Von unseren Bergen. Das Bergig auf der Lisca wird, wie man uns elektrisches Licht bekommen. Mit ß* Arbeiten wird demnächst begonnen den. c. 20 Jahre Schachklub Celje. KürzlkJ1 hielt im Hotel »Europa« der SchachW Celje unter sehr starker Beteiligung 56 ne 20. Hauptversammlung ab, die J Herrn Dr. č c r i n, dem werktätigen V0 sitzenden des Klubs, mit einer kurzen A spräche eröffnet wurde. Den Bericht der Aemterführer F a j s und Kochi.* war zu entnehmen, daß der Verein ■0 Vorjahre von den zehn ausgetragem Wettspielen keines verloren hatte und s mit Schachmeister von Slowenien wura_ Herr Prof. G r a š e r gab einen leben, gen Ueberblick über die zwanzigjährig Geschichte des Vereines, der mit 8r0 .Lr Beifall aufgenommen wurde. Als Lei des Klubs wurde Herr Prof. G r a ® c gewählt. c Die Heimatlosen. Im Rahmen der Ortsgruppe Celje des Roten Kreuz^ wird bis einschliesslich Montag 1 Union-Kino der Film „Die Heima losen“ gezeigt. Wir lernen die benstadt des Jugenderziehers Fl an. gan keimen und die Methoden, oa welchen er die ihm anvertrauten ® tern- und heimatlosen Knaben erzie i und zu wertvollen Menschen mach-Es handelt sich hier nicht um Filmdichtung, denn iiu Staate AU braska der Vereinig!en Staaten v0 ä!,damerika »'bt es tatsächlich eine °lche Erziehungsstätte. 'Glasb jahresversammiung. Die Neuwahl der T0rstandes der Liga zur Bekämpfung g" Tuberkulose in Celje hatte folgendes Zdn^nJS: Vorsitzender Lehrer Bogomil helv'- Stellvertreter Senator Alois Mi-rerinVnd Frau Ella Kalan; Schriftftih-ter vlräU,ein Orev; Stellvertreter Verwal-hut °T ®mi8ovc; Kassenwart Josef Pla-, % Stellvertreter Richard Nardin. e. Sinfoniekonzert. Das Orchester der rasbena matica« veranstaltet im Verein n der Kapelle des 39. Infanterie-Regi-im n<5*S 'n ie am 12. März um 20 Uhr 2er, otadttheater ein großes Sinfoniekon. - dem man mit großem Interesse ent. .'tegensieht. Hat ^fbskslle. Im abgelaüienen- Mo-son ruar starben in Celje 47 Percu Gn- 21 daheim- und 23 im öffentli- n Krankenhause: r.Oe» Verletzungen erlegen. Der 56 p re Ulte Taglohndr Albin žažija aus j-der, wie gemeldet, am 23. ■ ruar bei einem Landwirte in So-fui Von rinem Unbekannten über-ch 6n. Unc* mit einem Messer am Bau-j C schwer verletzt worden war, ist ■ osigen Krankenhaus seiner Vcr-. tetrtg erlegen. — Die Kricgsinvali-. hsgattni Anna Rcberščak aus der Umgebung von Vransko war dem . drdfeuer zu nahe, gekommen, so dass Jatf Kleider Feuer fingen. Die 19 g e alte Frau ist den erlittenen randwunden im hiesigen Krankende erlegen. c Der Fremdenverkehr im Februar. dif0 den Aufzeichnungen des Mel-ngsamtes waren im Februar insge-ratnt 1044 Fremde in Celje. Davon wa-u 916 In- und 128 Ausländer. Im ^ °nat Jänner waren vergleichsweise P ~ Fremde in Celje gewesen und im ruar des Vorjahres 952. c* Ein neues Mittel gegen Husten, Grip-Eieiserkeit erzeugt die Firma Jos. b,s- Siehe Anzeigenteil! Ats P Für den grossen Bunten Abend tes."Mannergesangvereines, dcr am 16. • in den Vereinshaussälen stattfin- , ’ werden umso grössere Vorberei-ptogen getroffen, als gleichzeitig die duard- und die Josefifeier abgehalten Verden. Die Gesamtleitung des Abends ^egt in den bewährten Händen von Kalb, die musikalische Leitung esorgt Josef Wratschko, während a8 Ansager Rudi Artenjak fungie-en 'vird. Ausführende sind der Män- her- und der Frauenchor des Ver- ^jQes, das Vereinsquartetl, die Soli yCri des Vereines und das verstärkte efeinsorch ester. Als Ueberraschung . lrd ein Auftritt auswärtiger Gäste 5S Programm aufgenommen werden. Aa<-h dem Programm wird die Wer-* es-Kaneile die Tanzmusik besorgen. P Einen Rczilafions- und Konzerl- veranstaltet che .,Glasbena Ma-r,^a am 12. März unter Mitwirkung . s Regisseurs Milan Skrbinšek u. Tenors Slavko Lukman. Das si altige Programm des Abends „ e°1 Rezitationen von Bruchstücken ‘tef Shakespeares „Macbeth' und n ani,tet“ sowie von Prešerris „Krst pavici'1, Aškerc1 „Brodnik“, 2u-vpf «Zelena čelada“ und Koscih a «Balada“ vor, während Slavko - • man, der soeben von einer Tour-iürdurch Deutschland und Holland ^c^^^Sekehrt ist, mehrere .slowcni-fp i Kunstlieder und einige bekannten singen wird. So* ^tedtkino wird Samstag und ^ Uteag der deutsche Musikschlager «eu r„a s s c n m u s i k“ vorgeführt. Ein L-, V'dler unterhaltender Grossfilm pro^ytel Musik und Humor. Im Bei-Si'amm die neue Wochenschau u. ln Kulturfilm. sehi ^as. R°nkin° Royal zeigt bis ein tilm't ! \t*CK Sonntag den grossen Sing «Nanon“ mit Erna Sack und che ' v°CS HcPsters in deutscher Spra-tj„ .. rna Sack, die europäische Nach ö ' Rut zum ersten Male im Film „Blumen aus Nizza“ auf. Als Mitglied I der Staatsoper in Dresden sollte sie j einmal in Breslau als Gast die Zerbi-netta in Richard Strauss’ „Ariadne auf Naxos“ singen und liess durch den Generalmusikdirektor beim Komponisten die Erlaubnis einholen, die Arie um eine Oktave höher als im Original singen zu dürfen. Die Erlaubnis wurde ihr vom Meister mit dem lakonischen Urteil erteilt: „Die Sack ist ja schwindelfrei, sie kann ruhig einige Bergtouren unternehmen.“ p Wocheiibereilschafl der Freiwilligen Feuerwehr. Vom 3. bis 10. d. versieht die erste Rotte des zweiten Zuges mit Brandmeister Ivo Schwager, Rottführer Josef Kmetec, Rottführerstellvertreter Adalbert Hojker sowie mit der Mannschaft Aloiš Murko, Robert Ferš, Ferclo Zäler, Franz Bvun-čič und Ognjesläv. Skaza die Feuer be-reitschaft, während Chauffeur Drago Mar, Rottführerstellvertreter Andreas Pfeifer sowie Cyrill Meško und Alois Zamuda von der Mannschaft den Rettungsdienst übernehmen. p Den Apothekennachtdienst versieht bis einschliesslich Freitag, den 8. di die Apotheke ..Zum goldenen Hirschen“ (Mr. Ph. Behrbalk). p Schadenfeuer. In Podvinci bei Sv. Marjeta am Draufeidc wurde dieser Tage der Besitzer Franz Petrovič von einer Feuersbrunst heimgesucht, wobei das Wohnhaus und das Wirtschaftsgebäude ein Raub der Flammen wurden. Der Schaden beläuft sich nach einstweiliger Schätzung auf etwa 5000 Dinar, dürfte jedoch sicherlich bedeutend grösser sein. Der Schaden ist nur teilweise durch Versicherung gedeckt. Die Brandursache konnte nicht genau ermittelt werden. p Ueberfall. In Pragersko wurde der Bedienstete Franz Guštin aus Maribor beim Verlassen eines. Gasthauses auf der Strasse von unbekannten Burschen überfallen und schwer verletzt. p Unfallsehronik. Die 46 jährige Besitzersgattin Amalie Zajec aus Ju-rovei bei Ptuj glitt auf der vereisten Strasse aus und brach sich den linken Arm. — Der 36 jährige Winzer Franz Katež aus der Umgebung von Ptuj stürzte vom Dach zur Erde und zog sich einen Beinbruch zu. — In Podlehnik erlitt der elfjährige Besitzerssohn Franz Mlakar einen Sturz vom Baum und brach sich hiebei ein Bein. — Alle drei Verletzten wurden ins Krankenhaus nach Ptuj. überführt. iUuUa-PtamtMH Sonntag, 3. März. Ljubljana, 8 Uhr Morgenkonzert. — 10 Kirchenmusik. — 11. Matinee. — 13 Gym nasiasten singen. 17:30 Lustige Liedervorträge. — 20 Abendkonzert. — 22.15 Tanzmusik. — Beograd, 9.50 Kirchenmusik. — 12. Mittagskonzert. — 16.15 Nachmittagskonzert. — 18.45 Leichte Mu sik. 19.40 Volkslieder.'— 20.40 Operet tenabend. — 22.30 Nachtmusik. —Sofia, 20.30 Operettenabend. — Paris PTT, 21 Sinfoniekonzert. — Rom, 21 Orchesterkonzert. — Mailand, 20.30 Abendkonzert. — Budapest, 20.05 Abendveranstaltung. 23.20 Nachtmusik. — Wien, 20.15 Opernabend. — München, 20.15 Wagner-Abend. — Stuttgart, 20.15 Orchesterkonzert. — Bukarest, 20 Bühnenaufführung. 21.30 Leichte Musik. — Beromünster, 20.15 Beethovens Oper »Leonora«. Montag, 4. März. Ljubljana, 12 Uhr Mittagskonzert. — 18.20 Kammermusik. — 19.20 Vortrag. — 20 Abendveranstaltung. — 22.15 Orchesterkonzert. — Beograd, 12 Mittagskonzert. — 18.20 Slowenische Lieder. — 18.50 Cellokonzert. 20 Kammerabend. — 22 Abendmusik. — S o f i a, 20 Sinfoniekonzert. — Paris, PTT, 20.45 Orchesterkonzert. — Rom, 20.30 Opernabend. — M a i 1 a n d, 21 Orchesterkonzert. — Budapest, 19.25 Abendkonzert. — 21 Kammermusik. — Wien, 20.15 Unterhaltungsmusik. — München 20.15 Unterhaltungskonzert. — Stuttgart, 20.15 Opernabend. — B u k a -res t, 20 Komponistenabend. — Beromünster, 20.10 Bunter Abend. Ich beschütze ihre Haut REPERTOIRE. Samstag, 2. März um 20 Uhr: »Der Zigeunerbaron«. Sonntag, 3. März um 15 Uhr: »Die Verschmitzte«. Ermäßigte Preise. —. Um 20 Uhr: »Witwe Rošlinka«. Erstaufführung. Golar-Feier. Montag, den 4. März: Geschlossen. Dienstag, den 5. März: »Shupanova Mizka«. — Gastspiel des Ljubljanaer Schauspielhauses. Aßerhalb des Abonnements. * Stadttheater in Celje: Mittwoch, den 6. März um 20 Uhr: »Kabale und Liebe«. Gastspiel des’Maribo-rer Schauspielhauses. Ob es regnet, schneit oder hagelt, ob ein scharfer kalter Wind durch die Straßen weht, immer steht NIVEA bereit, um Ihre Haut zu beschützen. Reiben Sie darum, bevor Sie ins Freie gehen, Gesicht und Hände gut mit NIVEA-CREME ein. Dadurch verhindern Sie ein Rauhwerden und Aufspringen der Haut. Charles Rist und Aston Gwatkin nach USA Paris, 2. März. (Avala) H a v a s meldet: Der bekannte französische Finanzexperte Professor Charles R i s t und sein englischer Kollege Aston G w a t-k i n sind von den Blockadeministerien Englands und Frankreich nach den Vereinigten Staaten entsendet worden, wo sie die Aufgabe haben werden, Daten über die Wirkung der Blockade einzuholen. Volksuniversität Montag, den 4. März spricht der Universitälsdozent Dr. Walter Bohinc aus Ljubljana über die Lage des slowenischen Territoriums und ihre Bedeutung im heutigen Europa. Lichtbilder! Burg-Tonkino. Der Clou der Saison: Die Premiere des großen Filmereignisses »Opembali«. In d. Hauptr. Heli Finkenzeller, Paul Hörbiger, Theo Lingen, Hans Moser und Fita Benkoff. Die Regie führt Geza von Bolvary. Eine amüsante, reizvolle Liebesgeschichte mit viel Musik und Tanz, die uns für zwei Stunden die Alltagssorgen vergessen und den Zauber einer jungen Liebe miterleben läßt. — In Vorbereitung der Repräsentationsfilm der internationalen Filmindustrie »60 glorreiche Jahre« (Das Schicksal einer Königin). Der größte Technikolorfilm aller Zeiten. Esplanade-Tonkino. Die Premiere des brillanten und heiteren Lustspieles des neuesten Luise Uhlrich Filmes »Der Tag nach der Scheidung« mit Luise Ulrich, H. Söhnker, J. Riemann u. Hilde Hildebrand. Eine entzückende, geistreiche Ehekomödie, voll sprühender Witze und Humors. Als nächstes Programm die erstklassige Film-komodie »Sie will, er will nicht« mit Da-nielle Darieux. Union-Tonkino. Bis einschließlich Montag das sensationelle Doppelprogramm. Der spannende Gangsterfilm »Der Flüchtling von Alkatraz«, der uns das große Abenteuer von jenem Ozeandampfer schildert, auf dem die Reisenden von Gangstern überfallen und ausgeplündert wurden, und der ausgezeichnete Abenteuerfilm »Der geheimnisvolle Sträfling«. Tonkino Pobrežje. Am 2. und 3. März der überaus unterhaltende Film »Bedingte Heirat« (5 Millionen suchen einen Erben) mit Heinz Rtihmann. Potemkin erhält keinen Nachfolger Moskau, 2. März. (Avala) Havas meldet: Wie verlautet, wird anstelle Po-temkins, der als Gehilfe des Außenkommissars von der Leitung der russischen Politik zurückgetreten ist, kein neuer Nachfolger ernannt werden, da die Amtsgeschäfte Potemkins bereits von Deka-nosow und Losowsky versehen werden. Byrd entdeckte eine neue große Halbinsel im Bereich des Südpols Washington, 2. März (Avala) Ha-vas berichtet: Wie Admiral Byrd durch Funkspruch mitteilt, entdeckte er im Südpolargebiet eine große Halbinsel und zwei Inseln, die etwa 1200 Meilen von Kap Horn entfernt seien. ApolhekennachtöierN Bis Freitag, den 8. März versehen Mariahilf-Apotheke (Mr. Ph. König) in der Aleksandrova c. 1, Tel. 21-79, und die St. Antonius-Apotheke (Mr. Ph. Albaneže) in der Frankopanova ul. 18, Tel. 27-01, den Nachtdienst. Der ewige Lausbub. Ludwig Thoma ist für alle Zeiten das Urbild des Lausbuben, so wie er sich selbst in seinen »Lausbubengeschichten« geschildert hat. Er war in jeder Beziehung ein gerissener Knabe. Einst kommt Thoma, noch als kleiner Steppke, in die Schule und sagt zum Lehrer: »Meine Schwester hat die Masern bekommen!« »Was?«, ruft der Lehrer entsetzt, »und da kommst du in die Schule? Willst du vielleicht' hier alle Schüler anstecken? Gleich machst du, daß du nach Hause kommst!« Thoma marschiert munter wieder heim wärts. Unterwegs guckst er verschmitzt in sich hinein: »Wozu hätte ich ihm auch sagen sollen, daß meine Schwester bei der Tante in München ist?« a pt nehmen Sie 1—2 ASPIRIN Tabletten B . A , (BAYER) JfUnter dem Namen „Aspirin“ besteht kein anderes Arzneimittel ausser Aspirin von „Bayer!’.' Ost, »2. ped S bt, 37692 od 22. XII. 1939, Uidsikßittktii hikdstlm Die Schwierigkeiten im Güteraustausch mit Ztatien ENDE MÄRZ SOLL EINE SITZUNG DES STÄNDIGEN JUGOLSAWISCH-ITALIE-NISCHEN WIRTSCHAFTSAUSSCHUSSES STATTFINDEN Für gewisse Arten Kautschuk, welche auf den englischen Märkten zu 40 Dinar pro Kilogramm gehandelt werden, verlangen die italienischen Exporteure einen Preis von 150 Dinar per kg. Außerdem wird bei gewissen Lieferungen von italienischen Waren die Bedingung gestellt, daß ein Teil derselben Ln Clearmgwegc, der Rest in freien Devisen zu bezahlen ist. Die vor dem 1. September in Italien abgeschlossenen Käufe von Baumwollgarnen mußten von den jugoslawischen Importeuren storniert werden, da die italienischen Lieferanten übertrieben hohe Preise verlangten. Unter diesen Umständen ist es notwendig, daß die jugoslawischen maßgebenden Faktoren dringende Maßnahmen ergreifen, um die bei der Einfuhr von Waren aus Italien aufgetauchten Schwierigkeiten raschestens zu beseitigen, da sonst zu befürchten ist, daß auch die jugoslawische Ausfuhr nach Italien ins Stocken gerät. Beograd, 1. März. Es wurde bereits über die Schwierigkeiten berichtet, denen die jugoslawischen Importeure beim Bezug von Waren aus Italien begegnen. Diese Schwierigkeiten haben sich nun der art vermehrt, daß jugoslawischerseits ein Vorschlag über die eventuelle Abschaffung des Clearing-Systems im Güteraustausch zwischen Jugoslawien und Italien vorbereitet worden ist. Dieser Vorschlag wird wahrscheinlich in der nächsten Sitzung des jugoslawisch-italienischen Wirt schaftsaussch'usses, welcher Ende März, u. zw. wahrscheinlich in Rom, stattfinden wird, Gegenstand eingehender Erörterungen sein. Es handelt sich nicht nur um die Schwierigkeiten, welche bei der Einfuhr von Baumwollgarnen u. anderen Baum-woltartikeln aus Italien entstanden sind. Die italienischen Exporteure verlangen jetzt für Flachsgespinste Preise, welche um 80% höher sind als die auf den Weltmärkten geltenden Preise. Ähnlich verhält «s sich auch mit den Kautschukpreisen. Verfügung steht, notiert 2 bis 2.40 Dollar, wobei der Einfuhrzoll allein 48 Cents ausmacht. Die Kontrolle Ser Ausfuhr ianS-und vlehwlrttthafllicher Erzeugnisse Im Zusammenhang mit der steigenden Nachfrage nach Erzeugnissen des jugoslawischen Landbaues und der Viehwirtschaft veröffentlicht das Institut zur Förderung des Aussenhan-dels folgende Mitteilung: Infolge der heutigen Weltlage hat die Nachfrage nach den Erzeugnissen unseres Landbaues und unserer Viehwirtschaft immer mehr und mehr zugenommen. Es werden nicht nur jene Erzeugnisse verlangt, die unser Land in normalen Zeitläuften zur Ausfuhr brachte, sondern auch solche Erzeugnisse gesucht, nach denen bisher überhaupt keine Nachfrage bestand. Ausserdem haben sich als Käufer für unsere Erzeugnisse auch Länder gemeldet, die diese Erzeugnisse bisher überhaupt noch nicht von uns bezogen haben. Da es im Interesse des Landes und einer ausreichenden Versorgung des heimischen Bedarfes liegt, genau zu kontrollieren, was und wohin ausgeführt wird und wer die Ausführer sind, hat der Minister für Handel und Industrie am 23. Feber angeordnet, dass unsere gesamte Ausfuhr landbaulicher und vieh wirtschaftlicher Erzeugnisse ganz ohne Rücksicht darauf, nach welchen Ländern die Ausfuhr gerichtet ist, unter die Kontrolle des Institutes gestellt wird. Bisher bestand nur eine teilweise Kontrolle, auch der ländermässigen Ausrichtung nach. Von jetzt ab wird die Kontrolle auf alle, auch die vieh wirtschaftlichen Artikel, und auf alle Ausfuhrländer ausgedehnt. Offen bleibt nur die Frage, auf welche Weise diese Kontrolle durchgeführt werden soll. Das Institut wird im Sinne dieser Anordnung die Kontrolle für jeden Artikel für sich und auch nach Ausfuhrländern in der vorgeschriebenen Weise durchführen. Dabei soll Sorge getragen werden, dass nicht zu grosse Mengen zur Ausfuhr gelangen und dass die Preise kontrolliert werden. Ferner soll bestimmt werden, welche unserer Waren überhaupt zur Ausfuhr kommen dürfen und welches die Zahlungsbedingungen sind; ausserdem soll unberechtigt hohen Gewinnen des Zwischenhandels vorgebeugt werden. Der Zahlungsmodus wird mit den Interessen unserer Devisenpolitik in Einklang gebracht. In diesen Belangen wird in Kürze eine besondere Verordnung erscheinen. Der Hopfenmarkt ImSanntai herrscht gegenwärtig am Hopfenmarkt ruhige Tendenz vor, da die Vorräte an vorjähriger Ware erschöpft sind. Es sind nur noch einige Zentner in den Händen der Erzeuger vorhanden, doch wird der Hopfen zurückgehalten. iDer neue Hopfen überwinterte gut, und jetzt beginnt man die Hopfenstangen zu beschaffen. Mit Rücksicht auf den strengen Winter hofft man auf einen guten Ertrag. In der W o j w o d i n a wird ruhige Ten tienz beobachtet, da die unverkauften Vorräte gering sind und sich m festen Händen befinden. Die Lage am deutschen Hopfen-jnaiflct kann ebenfalls als ruhig bezeichnet werden. Die Preise sind mehr oder weniger unverändert und nur nominell. Der vorjährige Ertrag, der etwa 200.000 Meterzentner ausmacht, ist aus erster Hand fast völlig ausverkauft; die letzten verfügbaren Mengen übernahm die Deutsche Hopfenverkehrsgesellschaft. Tn Böhmen-Mähren ist die Lage uw*e£ändert,. ebenso- die Preistege. Sobald die Zollgrenzen zwischen dem Altreich und dem Protektorat beseitigt sein werden, wird auch die Frage der Unterbringung der noch unverkauften vorjährigen Saazer Ware gelöst erscheinen. In Belgien ist die Grundstimmung ruhig, fast ohne Abschlüsse, da die vorjährige Ware aus erster und zweiter Hand verkauft erscheint. Deshalb ist eine Festigung der Preise zu verzeichnen. Für vorjährigen Poperinghe werden 4.50 Bel-ga pro Kilo gezahlt. In den Vereinigten Staaten hat am Hopfenmarkt eine feste Stimmung pfatzgegriffen. Gegenwärtig sind noch gegen 9000 Ballen verfügbar, die sich in festen Händen befinden und einstweilen nicht verkauft werden, da man mH einem weiteren Preisanstieg rechnet. Aus diesem Grunde ist der Markt verkehrslos. Hingegen ist der Handel mit der diesjährigen Fechsung lebhaft und wird die zukünftige Ware mit 46 bis 50 Cents bezahlt. Loko Newyork notiert vorjähriger inländischer Hopfen aus zweiter und dritter Hand 60 bis 80 und vorvorjähriger 52 bis 60 Cents. Verzollte und signierte Auslandsware, die . nur noch in sebr geringen Mengen zur Bespritzen Ser Qbstbäume Einen wirklichen Wert besitzt heutzutage nur das nach Qualität fehlerlose, erstklassige Tafelobst. Die Produktion eines solchen Obstes ist jedoch nur durch eine Intensive u. zltlbew. Behandlung möglich. Das wichtigste Kapitel der neuzeitlichen Obstkultur ist jedenfalls der Schutz der Obstbäume von den verschiedenen Schädlingen. Dieser Schutz kann nur durch die Behandlung der Bäume mit bestimmten, durch vieljährige Praxis erprobte Spritzmittel erreicht werden. Ohne Bespritzen gibt es kein Qualitätsobst und auch keinen Obsthandel. Welche Spritzmittel es gibt und wie sie anzuwenden sind, darüber gibt das Buch »Škropljenje sadnega drevja« Auskunft, ein Werk, das unser bekannter hervorragender Fachmann, der Direktor der Mariborer Wein- und Obstbauschule Josef Priol auf Grund zwanzigjähriger eigener Erfahrung verfaßt hat und das soeben in zweiter Ausgabe vom Obst, und Garfenbauverein in Ljubljana herausgegeben worden ist. Wie wichtig dieses Buch ist und wie sehr es den Obstbau-treibenden dient, zeigt der Umstand, daß die erste Ausgabe von 5000 Exemplaren in kaum einem Jahr vergriffen war. Die zweite Ausgabe ist bedeutend ergänzt u. vergrößert Sicherlich wird es keinen Obstzüchter, der seine Produktion haben will, geben, der dieses Buch nicht beschaffen würde. Es ist beim Obst- und Gartenbauverein in Ljubljana sowie in den Buchhandlungen erhältlich und kostet 15 Dinar, für Mitglieder 12 Dinar. Neues Eisenerz-Bergwerk in Jugoslawien Beograd, 1. März. Demnächst wird rn Südserbien ein neues Eisenerz-Bergwerk eröffnet werden. Da dieses neue Berg werk unweit der Eisenbahnstrecke Beo-grad-Djevdjelija gelegen ist, werden die dort beförderten Eisenerze per Eisenbahn (die für den Export bestimmten Erze nach Saloniki) befördern werden können. Wie verlautet, wird das neue Bergwerk anfangs täglich ungf. 20 Waggons Eisenerze liefern können. Später wird die Tagesproduktion auf ungf. 100 Waggons ge steigert werden. Im Zusammenhang mH der Eröffnung des neuen Bergwerkes erfährt der »Jugoslawische Kurier«, daß im Auslände ein großes Interesse für den Bezug von Eisen erz aus Jugoslawien besteht. Nicht nur Deutschland und die mitteleuropäischen Länder, sondern auch Holland und Dänemark interessieren sich für die Einfuhr von Eisenerzen aus Jugoslawien. Der oJfaenKine Maschinenbau aus Ser Wiener Frühjahrsmesse 1940 Der technische Teil der diesjährigen Wiener Frühjahrsmesse (vom 10. bis 17. März) wird eine außerordentlich starke Beteiligung der großdeutschen Maschinenbau-Industrie aufweisen und so den Einkäufern des In- und Auslandes Gelegenheit geben, sich über alle Neuheiten und Verbesserungen auf diesem reichhaltigen Gebiet eingehendst zu unterrichten. Zugleich soll diese starke Messebeteiligung den Beweis dafür erbringen, daß die deutsche Industrie trotz dem Kriege ihre Leistungsfähigkeit nicht nur beibehalten hat, sondern daß sie dieselbe sogar nicht unwesentlich steigern konnte. So werden vbr allem wieder zahlreiche Modelte von Dieselmotoren für die Industrie, das Gewerbe, die Landwirtschaft, und nicht zuletzt für den Fahrzeugantrieb auf dem Messegelände rm Prater zum Verkauf stehen. Bei diesen Motoren sind infolge der bereits so weit fortgeschrittenen technischen Entwicklung nur kleine Verbesserungen festzustellen, die jedoch für den Fachmann von ziemlicher Bedeutung sein können. Außerdem werden in dieser Gruppe auch Holzgasgeneratoren mit den dazugehörigen Motoren vertret®® sein, denen in holzreichen Gegenden i folge der billigen Brennstoffkosten o Vorzug vor anderen Antriebsarten zufan -Auch hier ist die technische Entwicklni J so weit, daß ein einwandfreier Betrieb p einfachster Bedienung gesichert erschein- In der Straßenbaumesse werden a Besucher eine ganze Reihe von Maschin zu sehen bekommen, die für die Gewi nung von Straßenschotter, für die Erric * tung von Betondecken und für andere A ' beiten auf diesem so wichtigen Arbeit»' gebiet bestimmt sind. Da wären in erste Linie die fahrbaren Preßluftaggregate z» nennen, die zumeist mit Rohölmotore ausgestattet sind und infolge ihrer solide Bauart auch dem stärksten Bauernbetn£ gewachsen erscheinen. Selbstverständhc kommen hier auch die verschiedenen Pfe iuftwerkzeuge für Schottergruben un Straßenarbeiten zur Vorführung. Weiters werden Feldbahnmateriali£n’ wie Geleise," Drehscheiben, Muldenkipp£lj Betonschüsselwagen und vor allem Feld' bahnlokomotiven mit Dieselmotoren, »d' wie auch mit Diesel-elektrischem Antrieb zum Verkauf gebracht werden. Sehr ihte essant ist ein in diesem Rahmen zur Au$' Stellung kommender Palnierpflug mit doP' oelseitig wirkenden Pflugscharen, die e>h Planieren nach vorwärts und rückwäfp ohne Wenden der Zugmaschine ermÖgU' chen. Die dazugehörige Diesel-Zugn1®' schine besonders schwerer Bauart ebenfalls zu sehen sein. Das ganze Gera dient zur raschen Planierung bei größeren Sfraßenbauten und ist in der Ostm81^ fast noch unbekannt. Außerdem komme» Straßenbaugeräte zur rascheren Bode»' Verdichtung zur Vorführung, die mitte*? hochfrequenter Schwingschläge, erzeug1 durch exzentrisch gelagerte Schwung' masssen, arbeiten und unleugbare VorteP le gegenüber den auf dem Explosion5' prinzip beruhenden Stampfen auf weiset X Kündigung des Vertrages über den Handels- und Zahlungsverkehr mit Gri®' chenland. Beograd, 1. März. Jugoslawien hat den am 20. Februar d. J. ablaufenden Handelsvertrag mit Griechenland gekündigt. Gleichzeitig mit der Kündigung dieses Vertrages wurde von der jugoslawischen Regierung der griechisch^1 Regierung vorgeschlagen, Verhandlungen zwecks Abschlusses eines neuen Vertrages über den Handels- und Zahlungsverkehr zwischen den beiden Ländern führen. X Italien wird in Jugoslawien 400® Stück Fettschweine kaufen. Beograd. 1. März. Wie der »Jugoslawische Kurier« erfährt, sind augenblicklich mit der SlAt> (italienische Gesellschaft für die Vieheifl-fuhr) Verhandlungen über die Lieferung von 4000 Stück Fettschweine aus Jug®' slawien im Gange. Jugoslawischerseits werden diese Verhandlungen vom Institu zur Föredrung des Außenhandels geführt-Es ist zu erwarten, daß diese Verhandlungen bereits dieser Tage erfolgreich werden beendet werden. X Die Frage der Kokstransporte aus Deutschland nach Jugoslawien ist gelö» worden. Beograd, 29. Feber. Wie de »Jugoslawische Kurier« erfährt, ist e,n Übereinkommen in der Frage des Transports des von Deutschland nach Jug°' slawien zu liefernden Kokses erzielt wof-dn. In Zukunft wird nämlich die Ausfuhr von Bauxit aus Jugoslawien nach Deutsch land nicht mehr auf dem Seewege, sondern per Eisenbahn erfolgen. Die Waggons, welche zum Transport des Bauxits nach Deutschland dienen, werden bei def Rückkehr Koks nach Jugoslawien bringen. X In Jugoslawien werden Anlagen Gewinnung von Koks aus Lignit errichte werden. Beograd, 29. Feber. Der »Jp' goslawische Kurier« hat bereits zu wiede holtem Male auf die Möglichkeit der Gewinnung von Koks aus jugoslawischem Lignit, welches in allen Gegenden Jugoslawiens, besonders aber in Bosnien bei Kreka, in ungeheueren Mengen vorkornM » hingewiesen. Nun erfährt man aus gutun-terrichteter Quelle, daß an maßgebende Stelle endgültig der Beschluß gefaßt worden ist, mit der Errichtung von Anlage für die Gewinnung von Koks aus jugoslawischen Lignit zu beginnen. Diese Anlagen werden wahrscheinlich in Kreka bei Tuzla gebaut werden. Die Errichtung derselben wird auf ungf. 259 Millionen Diua * kommen. Kultur-Cfironik II Em flowenischkS Bühnenjubiläum ZliM GASTSPIEL DER LJUBLJANAER SCHAUSPIELER ATER j, Pas Schauspiel »županova M i c -,sa* (Des Bürgermeisters Mitzi), das am • " Dez. 1789 i,m Ljubljanaer Ständethe- \\--i autgeftii,rt wurde, ist kein Original-p.ei':> sondern nur eine Übersetzung von ichters »Feidmühle«, einem Stück, das nnstlerisch die übrigen Werke, die da-1 8 im Ljubljanaer Theater gespielt worden waren, zwar übertrifft, aber doch iicht ^ über das Mittelmaß hinausreicht. 3s Stück bekam seine außerordentliche edeutung erst durch die Übersetzung ins ' Owenische (ein Werk des slowenischen i'ik f*Ste^ers Thomas Linharts). Diese oersetzung war es, die bewiesen hat, auch das Slowenische als Btlhnen-'Prache anwendbar ist und somit als er-s 6s slowenisches Bühnenwerk den Slo-Iu?en ^en Eintritt in den Kreis der Kultur ^oiker ermöglichte. Wenn die Worte i'.hillers, ein Volk ohne Theater sei noch musikalischer Impressionismus!« und ■ lt fieser Klassifizierung ist auch schon jje‘Vöhnlich das Interesse erloschen. Und 0 »Die Frage der Realität« (Vprašanje stvarnosti) ist der Titel des neuen umfangreichen Buches des Ljübljanaer Universitätsprofessors Dr. F. Veber. Bmkmstkšm nalheld eine große Rolle. Um seinen Na-j men kristallisierte sich jahrhundertelang der Volksglaube an eine schönere Zukunft. + »Tage studentischer Kunst«. Um dem Schaffen, Wollen und Können der studierenden Jugend eine Möglichkeit zum Durchsetzen zu geben, fand dieser Tage in München eine Reihe von Veranstaltungen statt. Es wurden Opern, Kammerkonzerte und Dramen aufgeführf und eine Kunstausstellung veranstaltet, die vielen jungen Talenten den Weg zur Kritik und zum Publikum ermöglichten! + Das Interesse für die russische Literatur in Deutschland ist wieder neu belebt. Im Rowohlt-Verlag erschienen zwe neue Uebersetzungen aus dem Russischen als erste der berühmte satirische Roman b. Privredni Prijatelj. Unter dieser Ueberschrift hat in Zagreb eine Monatsschrift zu erscheinen begonnen, die in erster Linie der Wirtschaftsförderung gewidmet ist. Als Blatt schöner Ideen, guter Ratschläge und praktischer Anleitungen wird es sicherlich in unser Volk sehr fasch Eingang finden. Jahresabonnement 60, für das Ausland 120 Dinar. Das Blatt, dessen erste Doppelnummer für Jänner und Feber jetzt erschienen ist, kann in Zagreb, Palmotičeva ulica 10, Telephon 22018 oder Postfach 438 bezogen werden. b. Pustians lustige Sprachzeitschrift. Für Fortbildung, Nachhilfe und Unterhaltung. Verlag Hamburg. Englisch, französisch und italienisch. Der Bezugspreis beläuft sich in Jugoslawien einschließlich Porto vierteljährig (9 Hefte) auf 43, halbjährig (18 Hefte) auf 85 und ganzjährig (36 Hefte) auf 170 Dinar. Das Abonnement ist durch Erlagschein der Postsparkasse in Ljubljana Nr. 20260 anzuweisen. Die Monatsschrift kann auch durch Buchhandlungen bezogen werden. b. Die Literatur. Monatsschrift für Literatu rfreuntie. Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart. Februarheft. Von den Beiträgen wären zu erwähnen: Jorg Lampe: Gespräche über Kunst und Volk; Arthur Luther: Baltische Sendung, Baltische Dich tung; Wilhelm Fronemaun: Josef Winck-lers »Mutterbuch«; Friedrich Georg Jünger: Gedichte; Richard Euringer: Die Kunst, Figuren einzuführen; Reginald Marquier: Regel und Anruf; F. O. H. Schulz: Von Byron bis Shaw; ferner Zeitlupe usw. b. Finansijski Glasnik. Informative Monatsschrift für die Finanzgesetzgebung. Beograd. Februarnummer. Jahresabonnement 150, für Staats- und Selbstverwaltungsbeamte 100 Dinar, Einzelnummer 20 Dinar. b Finnland. Ein Reiseerlebnis: Von Georg Seidel. Mit 61 Abbildungen auf Kunstdru ekpapier und einer Ueber-sichtskarte. Verlag von Velhägen & Klasing, Bielefeld-Leipzig. Von lebendigen, frohen Menschen, von einem weiten, schönen Land, das sich jetzt mitten im Kriege befindet und von dem die ganze Welt mit Hochachtung spricht, behandelt das vorliegende Buch. Ganz unwissenschaftlich überspringt es geographische Erkenntnisse. Der Verfasser plaudert sich mitten in das finnische Leben hinein und baut das Abbild der geistigen Kräfte und des finnischen Wesens. h. Obstbäume sind auszuputzen! Morsche Baumpfähle sind durch neue zu ersetzen. Die Baumscheibe ist aufzuhacken und zu düngen. Militärischer Schwerpunkt nach dem Osten verschoben! Der. Beschluß des Obersten Verteidigungsrates der Türkei, den Bereitschaftszustand im ganzen Lande zu verhängen, gab zur Verbreitung von Gerüchten über eine allgemeine Mobilmachung Anlaß; weiteren Auftrieb erhielten diese Gerüchte durch die Unterbrechung der Telephonverbindungen mit der Türkei, "die jedoch, wie sich später herausstellte, eine Folge des Erdbebens und der Stürme war, die einen Teil der Balkan-Halbinsel heimgesucht haben. Das Gesetz, daß die Tätigkeit des Obersten Verteidigungsausschusses regelt, sieht drei Fälle vor, in denen der Bereitschaftszustand verhängt werden kann, nämlich allgemeine oder teilweyise Mobilmachung, Krieg zwischen der Türkei und einer anderen Macht oder schieß!ich Krieg zwischen zwei fremden Mächten, durch den türkische Interessen berührt werden. — Treffen die Nachrichten über die Mobilmachung tatsächlich nicht zu, so kann nur diese dritte Erklärung für die ergriffenen Maßnahmen die richtige sein; in diesem Falle also sollen die führenden militärischen Kreise der Türkei zur Überzeugung gelangt sein, daß der europäische Krieg oder der sowjctrussisch-finni-sche Konflikt ein Stadium erreicht hätten, in dem türkische Interessen direkt in Mitleidenschaft gezogen wären. Wenn man sich nun fragt, auf welche Weise die europäischen Kriegsereignissc türkische Interessen berühren könnten, so blickt man sofort unwillkürlich nach dem Kaukasus, der schon seit Wochen im Mittelpunkte der weitreichendsten Kombinationen steht. Diese Kombinationen, die bald von sowjetrussischen Truppenansammlungen an der Kaukasusgrenze, bald von angeblichen Luftangriffsplänen der Westmächte auf das Oelge-hiet von Baku ausgehen, erhielten weitc- Aegypttn als Hauptbasis Oer alliierten Streitkräfte Qcfiesi ?UMÄNf ULuAk« MRAL SVRlENi i RAK eheran- 'Äiir % VT Ya** Ü//JAAS OMAN re Nahrung durch den unaufgeklärten Zwischenfall, der sich vor einigen Tagen an der türkisch-sowjetrussischen Grenze abspieite. Dort soll eine sowjetrussische Militärabteilung unter nicht ganz aufgeklärten Umständen auf türkisches Gebiet gedrungen und auch dort geblieben sein. Nachrichten, die auf dem Umwege über London hieher gelangen, wollen von einem russischen Infanteriebataillon wissen, das auf türkischem Gebiet entwaffnet und interniert wurde. Die Türken sollen dann die nächste russische Kommandostelle verständigt haben, daß die Waffen der internierten Soldaten abgeholt werden können, und das Kavalleriedetachement, das hierauf die Waffen holen kam, soll sich dann geweigert haben, wieder über die Grenze zurückzukehren. Die vorausgegangenc erste Truppe soll entweder aus Deserteuren oder aus Agents provocateurs bestanden haben. Diese ziemlich abenteuerliche Geschich-j te, deren Authentizität natürlich nicht verbürgt werden kann, beleuchtet den Spannungszustand, der in den östlichen Gebieten herrscht. Ohne allen Sensationsmeldungen im vollen Umfange zu glauben, die von umfangreichen militärischen Vorbereitungen der Sowjetunion vom Kaukasus und dem Schwarzen Meer bis an die afghanische und tibetanische Grenze wissen wollen, kann man die wachsende Bedeutung der nahöstlichen Gebiete für die allgemeine Entwicklung nicht verkennen. Auch die teilweise Rekonstruktion des irakischen Kabinetts, die mit einem politischen Siege des Minister- präsidenten Nuri Pascha über gewiss unzufriedene Elemente der Armee bedeutend ist, ist ein Symptom des Ga-rungszustandes, in dem sich der Osten befindet. Jetzt kommt über Rom die aUs Kairo stammende Nachricht, daß, v['e das dortige Blatt »A h r a m« schreib * in diplomatischen Kreisen das Gerticn umgehe, der englische Außenniinist^ Lord Halifax, der Kriegsminister *• Stanley oder gar Ministerpräsident * • Chamber 1 a j n würden in der nächsten Woche zu einer Besichtigung def Truppen nach Aegypten kommen. In diesen Kreisen wird darauf hingewiesen, wie stark sich die militärisch6 Tätigkeit der kriegführenden Mächte vo«1 Westen nach dem Osten verschoben habe. Aegypten sei die Hauptbasis der a*' liierten Streitkräfte geworden, die die Hauptaufgabe hätten, im Fall eines etwaigen sowjetrussischen Angriffes, Ru' mänien, der Türkei oder dem Irak Hilf6 zu bringen. In diesem Fall würde AegyP' ten sich jedoch auf die Verteidigung deS eigenen Gebietes und auf die Versorgung der alliierten Streitkräfte beschränke«-Der Oberbefehl über die zwischen Marsa Matra und Ankara verteilten Truppen würde im gegebenen Fall dem General Weygand übertragen werden. Das ägyptische Blatt hält es aber M unwahrscheinlich, daß Sowjetrußland einen Krieg im Nahen Osten beginne« könnte. Daher müßten die Westmächte, wenn sie die militärische Aktion des Gegners lahmlegen wollten, von sich aus de« Versuch machen, sich der Petroleums6' biete des Kaukasus zu bemächtigen. Aber auch bei diesen Nachrichten handelt 65 sich freilich um bloße Kombinationen, deren Grundlage aber eine tatsächlich vorhandene und sogar zunehmende Spannung ist. Der Kampf gegen die Kommunisten in Schweben 3mnter größerer Unwille weitester Kreise gegen den Bolschewismus ^ TT„t- , . . r- T-. ... ... - Stockholm, Ende Feber. Die Stimmung gegen die Kommunisten ist in Schweden im Wachsen begriffen. In der Öffentlichkeit wird alltäglich die Forderung nach Auflösung der kommunistischen Partei erhoben. Von dieser antikom munistischen Stimmung sind nun auch die parlamentarischen Kreise ergriffen worden und ist es kein Wunder, daß der von der Rechten diesbezüglich cingebrachte Antrag im Reichstag bei den Fraktionen wie auch bei der schwedischen Presse günstige Aufnahme gefunden hat. »Stockholms Tidhingen« schreibt u.a.: »Verbietet den Kommunismus! Die Redaktion erhält täglich erbitterte Briefe, in denen die Auflösung der Kommuhrsfenparfei1 gefordert wird. Wenn die Gewerkschaften ihre Reihen säuberten, warum soll dies auch nicht im öffentlichen Leben und in öffentlichen Diensten möglich sein? Die Kommunisten müssen in. Schweden verschwinden, gleichgiltig, in welcher Weise. Das ist Sache des Parlaments, die Hauptsache ist nur, daß cs so bald wie möglich geschieht. Das Verbot des Kommunismus darf jedoch nicht mit der Unterdrückung der öffentlichen Meinung verwechselt werden, da die Kommunisten selbst antidemokratisch ein gesteht sind. Die Kommunistenpartei ist keine Partei im Sinne des Wortes, sondern die Sektion einer Internationale, die mit einer fremden Macht gemeinsame Ziele besitzt.« Ein anderes schwedische Blatt schreibt: »Die Kommunistenpartei zählt in Schweden rund 20.000 Mitglieder, der kommunistische Jugendbund rund 15.000 Mitglieder. Die schwedische Kommunistenoarte! ist jetzt die zahlenmäßig stärkste Partei in Europa. Früher war es die französische Kommunistenpartei. Seit deren Auflösung ist Schweden in dieser Hinsicht an die erste Stelle getreten. Stockholm ist nach Paris das Zentrum der kommunistischen Propaganda in Westeuropa geworden. In Stockholm werden kommunistische Zeitungen und Broschüren in verschiedenen Sprachen gedruckt und nach allen Ländern in Europa verschickt. Der westeuropäische Sitz der Kommunistischen Internationale ist ebenfalls nach Stockholm verlegt worden. Alle Anzeichen deuten daraufhin, daß die Kommunistische Internationale alle ihre Anstrengungen auf Skandinavien konzentriert hat. Die Erfahrung mit Finnland hat gelehrt, daß die Bolschewisten dem Hochverrat eine große Rolle beimessen. Wenn die Sowjets gewußt hätten, mit welchem Abscheu das finnische Volk die kommunrsti- , sehe Regierung Otto Kuusinens in Terio- j ki verurteilen werde, würden sie Finnland : wahrscheinlich nicht angegriffen haben. ! Ebenso wenig wird Schweden in die Ge- ' fahr eines Angriffes kommen, wenn der Angreifer erfährt, daß er ein einiges Volk vor sich hat. Wenn der Feind aber weiß, daß Hunderttausende »ungeduldig« sein Kommen erwarten, dann wird er sich das Kommen überlegen. Eine Organisation von Hochverrätern, die entschlossen ist, die Eroberung des eigenen Vaterlandes durch den Feind zu erleichtern, ist für die Komintern wichtiger als Munition und Pulver. Wenn die Kommunistenrevolution in Finnland gelungen wäre, wie man sich dies in Moskau erhofft hatte, welchen Wert würde in diesem Falle die Mannerheim-Linie gehabt haben? Dank dem i energischen Vorgehen der finnischen Re- gierung gegen den Bolschewismus sind die russischen Hoffnungen auf den finnisch-kommunistischen Hochverrat wie Sandburgen zusammengebrochen. Der seinerzeitige Kampf gegen den Bolschewismus hat demnach den gleichen Wert wie jetzt die Maschinengewehre und Tankfallen. Die Kommunisten müssen daher in Schweden mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden. Die Finnen wissen, was der Kommunismus in der praktischen Anwendung ist, daher ihr übermenschlicher Kampf gegen den Bolschewismus. Lieber, sterben als versklavt werden! Der Kommunismus bedeutet das Ende des Volkes. Er muß daher in Schweden verboten werden.« Die Zwiebel im Babybad Merkwürdige alte »Taufsitten« in der Mandschurei. In der Mandschurei besteht eine eigentümliche Sitte nach der Geburt eines Kindes. Das Kind wird nicht etwa gleich gebadet, sondern dieses erste Bad vollzieht sich erst nach drei Tagen in einer feierlichen Zeremonie. Alle Verwandten versammeln sich zu diesem Akt, um ihre Glückwünsche und Geschenke darzubringen. Die Geschenke werden in die Badewanne gelegt und jeder der Anwesender, gießt außerdem einen Löffel Wasser in das Bad des Neugeborenen, als seinen An teil am künftigen Gedeihen. Die Geschenke beziehen sich übrigens nicht auf das Neugeborene, sondern sind für die Pfle- gerin bestimmt. Es sind meist rote und weiße Eier, welche als gutes Vorzeichen gelten. Nach dem Bade wird das Kind mit gnP nem Wachholdergeist abgerieben, der die Krankheiten abhalten soll. Wir haben eine ähnliche gesundheitliche Bedeutung des »Wackel-ter«, des Wacholderbaume5 oder »Beerenbaumes« in altgermanischer Zeit bei den Leichenfeiern zu verzeichnen, wo man das Haus damit räucherte. Ferner wird mit einer ungeschälten Zwiebel, die in das Badewasser getaucht wird, ein Kreis um den Körper des Neugeborenen gezogen und dann die Zwiebel auf die Straße geworfen. Und zwar muß der Werfer der größte Mann dieser Festversammlung sein, damit er die Zwiebel recht weit wegwerfen kann. Handelt es sich um eine reiche Familie* so wird während dieser ganzen Badezeremonie Weihrauch verbrannt. Man leg1 auch Geldstücke in das Weihrauchgefäß, die einen günstigen Auftakt für das künftige Leben des Neugeborenen geben sollen. Auch wird ein offenes Hängeschloß über dem Kinde emporgehalten, um anzu-deuten, daß es symbolisch an die Erde gebunden wird. Die Mutter des Kindes ! erhält Hühner, Eier und Süssigkeiten ge' I schenkt, besonders ein Eingemachtes von I roter Farbe, denn rote Farbe bringt 1 Glück. h. Walnußbäume sind nicht auf feuchten Boden zu verpflanzen, da die Bäume mehr trockenes, durchlässiges Erdreich lieben. h. Die Stämme der Gbstbäume kratze und bürste man jetzt ab, um allerhand Ungeziefer, das sich in dem Moosbelag, in den Ritzen der Rinde und in der alte« Borke eingenistet hat, zu entfernen. h. Zwiebelsamen kann jetzt schon gesät werden. Wie viele Kleingärtner wissen werden, verlangt die Zwiebel kräftigen, nahrhaften Gartenboden, aber keinen Dung. h. Der März ist der geeignetste Monat zum Propfen. nach dem Körperzentrum zu. Brustkorb, Rücken, Bauch und Lenden werden ebenfalls kräftig gebürstet. Schon nach wenigen Minuten wird sich die Haut gleichmäßig zu röten beginnen und man empfindet im ganzen Körper KLEINE TYPS FÜR UMARBEITUNGEN t jst es Zerh an der Frilhjahrsgarde-iV " 211 denken. ™ Es läßt sich Mw» vorhandenen 'Kleiderbeständen a-v . 50 manches verwenden und um-UieCltCn" ‘^us dmn schadhaften alten Som rnrante^ der schon ,seine zwei oder-drei ^Echent hat, wird sicher noch eine Jaefce, vielleicht auch, wenn man . , Wenig neuen,- abstechenden Stoff da-'Wt> ein neues Frühjahrskleid. — oder - mmdest -ein Kleidchen., oder ein Mäntel-...U,en für das Kind. ur solche Umarbeitungen gibt es gera-tr I" diesem Jahre viele wunderhübsche die alle im Zeichen -der kombi-lekf n stehen. Sehr hübsche Ef- ... te lassen Sich dabei erzielen, wenn man 16 Kleider mit einer leichten Stickerei ersieht. Oft kann ein sparsamer Zier-ylcll> der irgendweche Nähte verdeckt, ^em Kleide eine gänzlich' neue Note ge-■ en. sollten- alle,, bei solchen Umar- beitungen für das Frühjahr und ganz besonders wenn man selbst schneidert, bei dieser Gelegenheit einmal einen Blick in den Karton, Kasten o-der Beutel mit Stickgarn tun, den ja fast jede Frau besitzt. Da finden sich meist Garnreste in allen möglichen Farben, die man gut für solche kleine Zierstickerei, die nicht viel Material erfordert, verwenden kann. Stickerei am Frühjahrskleid wirkt ganz besonders flott und jugendlich. Sic kommt selbstverständlich nur für glatte, einfarbige Stoffe, auch wenn sie in verschiedenen Farbtönen kombiniert .sind, in Frage. Ob man hier, etwa als Abschluß der Passe oder Weste oder des Kragens einen kleinen Zierstich in Zacken- oder Bogenform verwendet oder vorn am Blusenschluß ein leichtes Ranken oder Blütenmuster aufsetzt — immer wird man an der belebenden Stickerei, die nicht viel Mühe macht, seine Freude haben. kann. Beim »Breton« ist es anders. Da ist die aufgeschlagene Krempe etwa 2 Zentimeter tiefer und man sieht in der Mitte den ziemlich spitzen Hutkopf. Diese Hüte sind alle, da sie den Frühling ankünden sollen, aus Stroh. Manchmal aus grobem Strohgeflecht, das aber in seiner Struktur sehr reizvoll wirkt, manchmal auch aus feinerer Strohborte. Und .schließlich gibt es noch ein neues Material, das sich »Strohstoff« nennt, cs rtiftlmgeüüte in Safffitnfornial Gegen Verstopfung h , A Lenzesgrüße zwischen Eine Schwalbe macht zwar keinen Som str1"' aS3-er e-n Frühlingshut weckt unge-\ um die Lenzesselitisucht. Wenigstens den Frauen. Ein Frühlingshut gehört ; -1 den kleinen Freuden des Lebens, die • an ~~ auch im Kriege — nicht ganz vereinten soll. Und wenn irgendwo, wo Frau n wartend nebeneinander, sitzen, vicl-Rl ..'in Wartezimmer, vielleicht in der Fnn, VieltefcKt im KinO, zwischen einem Werlichen Filz und einem Pelzbarett -Li!.‘n der Mitte ein Strohhütbhen nieder-i~~ dann-weiß man, daß der Dichter ent hat:'Es muß doch" Frühling werden! Strohborte und Strohstoff. Dabei sind die Hüte alle Sehr schlicht. — Man begnügt sich, gerade bei den großen Formen, mit einem schmalen Band. Noch etwa flotter und unternehmungslustiger wirken die. kleinen Hüte. — Ein »Bolero« zum Beispiel ist . klein, und die Krempe ist so hoch aufgeschlagen, daß der Kopf nicht mehr darüber hinaus ragen ist ein Mittelding zwischen Borte u. Stoffgewebe. Schon winkt der Frühling mit Farben u. Blumen! Ein farbenfrohes Band hält den kleinen flotten Frühlingshut auf den gutsitzenden Dauerwellen fest, ein Frühlings-sträuchen lugt über die hohe Krempe. Es gibt viele Möglichkeiten. Bunte Band gamituren, Blumen und Federn, die kühn und' unternehmungslustig aussehen. Und ganz besonders beliebt sind die breiteren Bänder oder Schals, mit denen der Hut festgehalten wird und die sich um den Hinterkopf schlingen. Kein Zweifel: manche dieser Hütchen sehen aus, als wären sie etwas zu klein geraten. »Hättest Du -nicht eine Nummer größer...?«, fragt viel leicht ein nichtsahnender Mann seine Frau. Aber das kann eben nur ein Mann fragen. Aboodcc rej« S. Nr. 3236 vom 19.1 F. 1936 eine gleichmäßige, angenehme Wärme. Wichtig ist, daß die Bürstenmassage je nach der Empfindlichkeit der Haut mit einer weicheren oder härteren Bürste durchgeführt wird, auf keinen Fall aber sollte man sie zu weich wählen, da dann der Erfolg ausbleibt. Die gleichmäßige Durchblutung der Haut, die durch die tägliche Bürstenbehandlung erreicht wird regt die gesamte Blutzirkulation neu an, wodurch gleichzeitig der Stoffwechsel gefördert wird. Stoffwechselerkrankungen aller Art, Gicht Rheuma, Ischias werden dadurch wirksam bekämpft bzw. dem Ausbruch dieser Krankheiten vorgebeugt. Sehr günstig wirken sich auch Bürstenmassagen aus, die während des Bades, vor allem bestimmter medizinischer Bäder wie SoL und Fichtennadelbädef, aus-geführt werden. Es ist dabei am besten, den Körper abzubürsten, nachdem man etwa die Hälfte der Zeit im Bade gesessen hat — nach der Massage wird man umso stärker die Einwirkung des Bades durch eine prickelnde Empfindung auf der Haut empfinden. ilnfere Heranwachsenden Kwder >N V 8 M 4M «i WIE SCHONE ICK WÄSCHE UND WASCHGERÄT? ist Uni es gleich zu sagen: mit der Glocke es aus. Das Rennen machen diesmal «Anz andere Formen : der Bolero, der Bre-M- der Mätrösehhut: 'Und die Devise - vp ; .^geschlagen! •Es gibt große und kleine Hüte. Manche Hrken wie ein großer flacher Teller, aus t^ein ein kleines Türmchen (das ist der ...?Pf) aufragt. Andere erscheinen wie ei-*- flache Schüssel, und man weiß nicht sejmt, ob sie nicht vor ein paar Jahren chon verkehrt herum getragen wurden. 3!uf die Mum Möbel kommt es an! WM . omplett ist em Hausstand erst dann Keb*1 a'*e vielen Kleinigkeiten untcr-Ur ra^ht sind, die Soviel Unordnung ver. EinM n* Behältnisse zu schaffen ist dem der dJlSrc’c^tum und der Behendigkeit ? Hausfrau Vorbehalten, die aus der arbeit mit einem aufgeweckten zumchler gar nicht herauskommt. Heute Schi, sP*el braucht sie einen kleinen 2eiti„1Schrank. der — ihre Idee! — gleich spi,, Abtegekommödchen in der Diele e,h soll. Jede Hausfrau weiß, das es heute mehr als je darauf ankommt, vorhandene Bestände an Wäsche und Kleidung zu erhalten. Richtiges Waschen ist deshalb von allgemeiner volkswirtschaftlicher Bedeutung: sachgemäße Behandlung und damit Schonung des Waschgerätes ist nicht minder wichtig. Heute erinnert sich jede Hausfrau daran, was sie vielleicht vor Jahren auf Ausstellungen, bei Vorträgen, bei Waschvorführungen gehört hat: »Fast jedes Wasser, mit Ausnahme des weichen Regenwassers, enthält Mineralstoffe, die den chemischen Waschvorgang erschweren. . Sie fressen Seife«, hatte damals die Beraterin gesagt, »vergessen wir daher nicht, das Wasser mit Soda oder Bleichsoda zu enthärten.« Viel hängt davon ab, ob das Enthärten wirklich mit der genügenden Sorgfalt vorgenommen wird. Nicht aus falscher Hast und Eile denken, zwei Minuten werden genügen, um aus sehr hartem Wasser ein brauchbares »Waschwasser« zu machen. Deshalb sollte sich jede Hausfrau immer wieder einprägen: Wasser ist unser bestes und billigstes Hilfsmittel bei der Wäsche! Das Wasser zum Einweichen, zum Kochen, zum Spülen will aber von der Hausfrau brauchbar gemacht sein. Man löst am besten die Soda in einem Eimer mit lauwarmem Wasser auf, gibt sie in das »Waschwasser und läßt sie vor Zugabe des Waschmittels 10 Minuten wirken. Will- man auch mit wenig Waschmitteln eine weiße Wäsche erzielen, dann muß man besonders sorgfältig einweirhen. Niemals heißes Wasser dazu benutzen — dies ist Grundbedingung, der Schmutz »brennt« "fest und ist später schlecht zu lockern. Bäcker- und Schlachterwäsche sollte man stets kalt einweichen. Mehl in Bäk-keranzügen und Schürzen verkleistert durch warmes Wasser. Blut in Schlachter kittet gerinnt und läßt sich kaum noch herauswaschen. Ob bei aller anderen I Wäsche kalt oder lauwarm eingeweicht wird, entnimmt, man am besten der Vor-I schrift der verschiedenen Einweichmittel, i Eins aber ist wichtig: mindestens 12 bis j 24 Stunden vor dem Kochen der Wäsche ' das Einweichen vornehmen! Mit dem Wäschestampfer (Wäscheglocke) arbei- tet man sie mehrmals gut durch. Dadurch wird schon viel Schmutz gelockert. Bei sehr schmutziger Wäsche erneuert man das Eirtweichwasser zwischendurch einmal. Wer eine Waschmaschine hat, kann die eingeweichte Wäsche in klarem Was ser kurz in der Trommel voranwaschen, bevor man sie in die Seifenlauge gibt. Das abgelassene Wasser sieht schon recht dunkel aus — ein Beweis dafür, wieviel Schmutz mühelos mit klarem Wasser entfernt werden kann. Vor allem aber — wir sparen Seife. Ob es ein nasser Mantel ist, der sofort auf einen Bügel gehängt, nicht so leicht seine Form verliert, ob es Schuhe sind, die, nach dem Ausziehen auf einen Spanner gezogen, länger wie neu aussehen, ob esWaschgerätc sind, die, sofort nach der Wäsche gesäubert, sicher doppelt so lange halten — Werte erhalten, darauf kommt es bei allen Dingen an. Auch die Waschgeräte wollen gepflegt sein. Solange die Maschine noch warm ist, reinigt sie sich am schnellsten. Die Trommel wird herausgehoben und in iibriggcbliebener Lauge mit einer Bürste i gut ausgebürstet. Ist Wasserleitung in der Waschküche vorhanden, so kann die Trommel mit dem Gummischlauch gut abgespritzt werden, bis alle Seifenreste entfernt sind. Auch die Innenwände der Maschine müssen kräftig abgebürstet, nachgespült und ausgetrocknet werden. Tätliche BürPenmaffage Es gibt kaum eine andere so einfach durchzuführende Gesundheits- u. Schönheitspflege wie die tägliche Bürstenmassage. Nicht jeder kann sich regelmäßige Massagen, die durch einen fachkundigen Masseur ausgeführt werden, leisten. Das Bürsten des Körpers aber ist ganz leicht selbst durchzuführen, wobei nicht nur keine Kosten, sondern auch keine wesentliche Mühe entsteht. Das Bürsten wird am besten morgens, und zwar vor dem Waschen, durchgeführt, in der wärmeren Jahreszeit unbedingt bei offenem Fenster. Man beginnt an den Finger bzw. Zehenspitzen und bürstet in kräftigen Strichen KM V>?.<57 MK1714 MK47169 Beyer-Modell KK 45 298 (für 5, 7, 0 und 11 Jahre.) Der Matrosenanzug aus dunkelblauem Stoff ist nach wie vor der beliebte Festanzug für unsere Knaben. Das Modell ist mit einer weißen, mit dunkler Tresse besetzten Ripsgarnitur ausgeputzt und wird mit langem oder kurzem Beinkleid getragen. Erforderlich: etwa 1.75 m Stoff, 130 cm breit und 70 cm Besatzstoff, 80 cm breit. Beyer-Modell MK 47169 (für 10, 12 und 14 Jahre). Zu dem vorn geknöpften, an einen Bund gearbeiteten Rock aus Wollstoff oder einem Mischgewebe gehört ein loses, vorn offenes Bolero. Zusammen mit einer sportlichen Bluse ergibt es einen hübschen und kleidsamen Anzug. Erforderlich: etwa 2.20 m Stoff, 70 cm breit. Beyer-Model MK 1714 (für 12 und 14 Jahre). Kurzärmeliges Kleid mit gereihten Teilen, die schalartig übereinandertreten. Die Schnittform —- sie sieht auch lange Ärmel vor — eignet sich gut zum Aufarbeiten eines letztjährigen Kleides. Erforderlich: etwa 2.45 m Stoff von 94cm Breite. Zeichnung: Beyer-Verlag. h. Frösche und Kröten im die Gärten! Sie sind vorzügliche Jäger auf Fliegen, Raupen, Blattläuse, Spinnen usw. Sport BoxmkUek im Nmg HEUTE, SAMSTAG, BOXERTREFFEN MARIBOR — VARAŽDIN. Im Saal der »Zadružna gospodarska banka« in der Aleksandrova cesta 6 findet heute, Samstag, abends der mit größtem Interesse erwartete Wettkampf der Boxerstaffeln von Maribor und Varaždin statt. Vertreten werden alle Gewichfsklas sen sein, sodaß man sich hinreichend über die Form unserer Faustkämpfer wird überzeugen können. Die Gegner des Abends sind durchwegs siegesgekrönte Matadore. Im Ring erschienen: Bantamgewicht Meglič (Maribor) — Remar (Varaždin), Federgewicht Senekovič (Maribor) — Petemac (Varaždin), Leichtgewicht Švajger (Maribor) —- Mi- Slavin (Varaždin), Weltergewicht Blas (Maribor) linovič (Varaždin), Halbschwergewicht štrukelj (Maribor) — Nemet (Varaždin), Schwergewicht Ipavec (Maribor) — Baloh (Varaždin). Es wird daher zu einer Reihe aufregender Kämpfe kommen, die im Treffen der beiden besten Schwergewichtler im Staate Ipavec und Baloh seinen dramatischen Höhepunkt erreichen wird. Aber natürlich stehen auch štrukelj, Blas, Švajger, Senekovič und Meglič sowie ihre schlagkräf tigen Gegner im Mittelpunkte des allseitigen Interesses, das dem heutigen Boxabend entgegengebracht wird. Begttm der Akademischen ©fžmeifterfchafien In Kranjska gora begannen gestern die jugoslawischen Hochschulmeisterschaften im Skilauf, an denen 60 Wettbewerber der Ljubljanaer und der Zagreben Universität beteiligt sind. Als erste Konkurrenz wurde der Abfahrtslauf auf der Strecke vom Bukovnik ausgetragen. In der Herrenkonkurrenz trug Hubert H e i m für die Zagreber Universität den Sieg in 3:07.5 davon. Zweiter wurde Dr. N o-vak (Ljubljana) in 3:18.2 und Dritter H erl c (Ljubljana) in 3:24.8. In der Frauenkonkurrenz wurde Tatjana M rav] j a k (Ljubljana) Siegerin. Zweite wurde Erika Pavlič (Ljubljana) u. Dritte Edith Hiršl (Zagreb). Im Sprunglauf fiel der Sieg an Legat Ljubljana), Zweiter wurde Fedor Gradišnik und Dritter Koželj (beide Ljubljana). Bevc erzielte wohl die beste Leistung, doch konnte sein placement nicht bewertet werden. CReimMienber der ,.Tselwe;ß-ler" für 1Q40 Der Radfahrerkhib »Edelweiß 1900«, der heuer sein 40jähriges Gründungsjubiläum begeht, wird im neuen Sportjahr 1940 ein umfassendes Rennprogramm zur Abwicklung bringen, das mit dem jubiläumrennen am 26. Mai seinen Höhepunkt errieten wird. Eingeleitet wird das Sportjahr mit einem gemeinsamen T r a i n i n g der Rennfahrer, das am 17. April und ev. auch am 31. April unter Leitung von Stefan Rosmann statt finden wird. Der Ort wird .noch bekanntgegeben. Das Eröffnungsrennen der Klubmitglieder wird am 21. April auf der 30 Kilometer langen Strecke Mari-bor-Fala-Maribor■ gefahren. Der Start er folgt um 14 Uhr. Das J u b i 1 ä u m 'S r e n n e n am 26. Mai, das auf der Rennbahn des Sportklubs »Rapid« zum Austrag kommt, ist für alle/ Radfahrervereine Jugoslawiens ausgeschrieben, die dem Verband angehören. Startberechtigt sind nur Rennfah- rer, die eine Startlizenz pro 1940 besitzen. Zur Durchführung kommen drei Klassen und zwar für Semoren, Junioren und Altherren. Der Start erfolgt um 14.30 Uhr bei jeder Witterung. Das Programm des Jubiläumsrennens gestaltet sich wie folgt: 1. Begrüßung sämtlicher Rennfahrer, 2. Junioren über 10 Runden, Finale 5 Runden, bei Beteiligung von mehr als 10 Fahrer 2 Gruppen (4 Preise); 3. Hauptrennen der Senioren über 20 Runden; 4. Juxrennen, 1 Runde ohne Rad als Lauf, 2 Runden mit verbundenen Füssen im Sack, doch mit Fahrrad; 5. Finale des Hauptrennens über 5 Runden; 6. »Edelweiß-Rennen nur für Vereinsmitglieder über 15 Runden der Junioren und Senioren; 7. Altherrenrennen über 5 Runden. Nach jedem Rennen findet gleich die Preis Verteilung statt. Am 18. August wird das Gedächtnisrenne n für Mitglieder auf der Strecke Maribor—Rače—Hajdina—Sv. Mi kiavž (P. Wruß) gefahren. Das Rennprogramm wird am 15. September mit dem Schlußrennen abgeschlossen, das auf der Strecke Maribor—Košaki—Sv. Jurij ob Pesnici und zurück für Khrbmitglieder durchgeführt wird. Wendepunkt Gasthaus Resnik, Ziel , Kaufmann Perko. Start um 14 Uhr. beschloss er Worte. seine eindrucksvolle11 .- SK Rapid. Montag, den 4. d. 11 halb 9 Uhr wichtige Sitzung der Fus ball sektionsl eitung. Um vollzählig" Erscheinen wird gebeten. : „Edelweiss 1900“. Montag, den ^ d. wichtige Ausschussitzung um -0. Uhr im Klubheim Hotel „Zamorec Erscheinen aller Pflicht! : Die tschechische 50-Kilometer-Meis^‘ Schaft gewann B. Musil in 3:13.25 Sh1 den vor Balvin, der 3:23.47 benötigte-Dritter wurde Kučera in 3:23.47. Ass ImM Abschluß der Heer-esskimeifter-fchoften Auf der Pokljuka wurden mit dem 4x12.5 Kilometer-Lauf die Heeresskimeisterschaften abgeschlossen. Den Sieg trug die Staffel des Gebirgsre-giments Nr. 1 mit Leutnant Cmobori als Führer in 3:54.58 davon. An zweiter Stelle landete die zweite Staffel desselben Regiments mit Leutnant K rau j e als Führer in 4 :06.10 ein und als dritte die Staffel des Gebirgs-regiments Nr. 2 mit Leutnant Visič als Führer in 4:25.19. Die Preisverteilung nahm Armeekommandant General Nedeljkovi c persönlich vor, der bei dieser Gelegenheit auch eine zündende Ansprache an die Truppen hielt und hervorhob, dass gerade vor 15 Jahren der Skilauf Eingang in das Heer gefunden hat. Mit einem dreifachen „Zdravo1! auf S. M. König Peter h. Junge Erbsenkeime schützt man voj Spatzen, wenn man sie durch Behäm6 mit Sand unsichtbar macht. Erst, we das Kraut einigermaßen entwickelt (u ^ nicht mehr so zart, für Spatzen desha weniger schmackhaft) ist und nachtP die übrige Vegetation des Gartens v°r” ^ schritten ist, kann man die jungen Erbse ohne Schaden frei wachsen lassen, empfiehlt sich, den Pflänzchen nach FF machen vom Sand sofort Reiser zu gebe1' ' Allerhand Hokuspokus, wie Scherben <* Bindfäden, schaukelnde PapierschleJ_ usw. zum Schutze für Erbsenkeime nütz6' wenig. Für Die Küche Sauerkraut auf russische Art. mit Schweinebauch und Salzkartoffeln Nährmittelverbrauch: etwa 25 dk- Fleischwaren. 25 dkg kleinwürfelig &e schnittenen Schweinebauch im eigen61' Fett mit 2 Eßlöffel gehacktem Porree gu anrösten, 75 dkg leicht ausgedrückt6 Sauerkraut, V« Liter Weiß- oder Apf6*' wein und ebensoviele Würfelbrühe zU geben, das Kraut weichdünsten, etvva zehn Minuten zuvor 2 bis 3 gekochte rot6 Rüben, verrührt mit gut V« Liter Buttei-milch, untermischen und mit Salz, 2 Teelöffel Maggi-Würze, wenn angäng>§’ Kümmel und geriebenem Kren abschm6^' ken und eventuell mit etwas Essig naC säuern. Eva verbiß sich das Weinen und ihre jungen Lippen zitterten. Kilian schüttelte fassungslos den Kopf und verspürte das Bedürfnis seine Hände tröstend um ihre ,€7 * * if Schultern zu legen. Sie schien ihm arm HilC und verlassen. 1 * ^ V X? -W'«-W'V Ändern Tages kam er mit Verbandzeug _ . . und Tonerde und zeigte ihr wie sie Um- Draga Nitsche-Hegedušic. schlage machen mußte. Eva sah ihn ach- Als Kilian vor einem Jahr seine Frau i schrockene Augen, die ihn aus einem jun- i lungsvoll und bewundernd an, — schöne verloren hatte, war der fast Vierzigjähri- j gen, schmalen Gesicht anblickten. dunkle Augen hat sie dachte Kilian ge hilflos zurückgeblieben. Er hatte et-! Er räusperte sich verlegen und bilekte !l,nc* war|dte slch verlegen ab. Ürnern mmmsduäde ie nnb CieBe was von einem verwöhnten Jungen, hatte blanke, blaue Augen in einem frischen Gesicht, einen knabenhaften schüchternen Mund, der unter verlegenem Lächeln nur halbe Worte murmelte, und ein unerfahrenes Herz. Seine Frau, älter als er, war zugleich seine Mutter gewesen. Es war eine seltene Ehe, voller Treue und Verstehen, und wozu Killians Energie nicht ausreichten, hatte Sabines Klugheit nachgeholfen. Nun war er ein Einsamer geworden, ein Vertriebener aus dem Paradies der Sorglosigkeit. Mit unendlicher Mühe hielt er seine Wohnung in Ordnung, wärmte Mor gens ein Schälchen Kaffee und lüftete die Betten, wie es Sabine gemacht hatte. Ja, es kam vor, daß er mit seiner Frau sprach: »Gelt Sabinchen, heut’ kochen wir uns einen Tee,« — oder: »Heute müssen wir die Galioschen anziehen, es taut draußen.« Und nun war das gekommen! Gestern, als er sorgsam wie immer mit seinem Kännchen von der Milchfrau um die Ecke gekommen war, rannte plötzlich jemand gegen ihn an — und Kilian, sein Kännchen und der Jemand lagen am Boden. Rasch klaubte sich Kilian wieder zusain men und sah verblüfft auf ein weibliches Wesen, das in einer dünnen Milchstraße saß. »Haben Sie sich weh getan?« stammelte er. »Nein,« klang es zitternd zurück und Kilian sah für einen Augenblick zwei er- ängstlich um sich. Das Gäßchen war leer. Da gab er sich einen Ruck und hob die Gestalt vom Boden auf. Da stand sie, klein und hilflos, in ein schäbiges Mäntelchen gehüllt, und trug einen zerdrückten Pappkoffer in der Hand. Als sie auftreten wollte, zeigte es sich, daß das nicht ganz So ging, wie sie es Das Mittagessen bereiteten sie wieder gemeinsam. Eva schien ein stilles, besehe! denes Geschöpf, mit einer Art die schmalen Schultern zu heben, die Kilian rührte. Er freute sich, wenn es ihr schmeckte, und ihr zartes, blasses Gesicht kam ihm schon voller vor. Wenn er jetzt aus dem Büro kam, er- woHte So kam es, daß Kilian sie in seine j wartete ihn Behaglichkeit und musterhafte Wohnung nahm. Das Gespräch zwischen den beiden Schüchternen war mühselig und dauerte lange. Aber dann hatte Kilian heraus, daß Eva vom Land, 19 Jahre alt und eine Wai se war. Und daß sie in der Stadt einen Ordnung, und Sabine wurde kaum noch befragt. Freudebeschwingt lief Kilian die Treppen zu seiner Wohnung empor. Sie müßte bei mir bleiben — dachte er und seufzte tief. Am Ende der Woche aber stand sie vor ihm und stotterte: »Herr Kilian, jetzt jetzt Als sie aber ändern Tages kaum Tränen zurückhalten konnte — ein Diem geber hatte sie belästigt — da wurde K1 lian heftig. »Jetzt suche ich selbst Ihnen einen ten!« rief er. Eine wilde Energie hatte U ergriffen. - f Er studierte die Inserate seiner Zeituib-erkundigte sich bei Bekannten und 61' schien der kleinen Eva wie ein geheim«1-' voller Magier, der über gewaltige KräfL verfügt. . Anbetend blickte sie zu ihm auf und K lian fühlte sich wie umgewandelt, 6,11 Mann voll Mut, Tatkraft und Energie. Er kannte eben die Rätsel der L>6^ nicht, ihre Form, ihren Ausdruck, ihre 0' heimnisse. Sonst wäre er nicht so froh 8) wesen, als er endlich einen Posten für Posten suchte. Da aber der rechte Fußknöchel das vor j ist mein Fuß wieder in Ordnung, läufig nicht zuließ, bot Kilian ihr Quar-I nruR ich neben « tier in seinem Hofkabinett an. »Aber warum denn?« entschlüpfte es Dann eilte er ins Büro, denn er war j ihm, doch korrigierte er sich rasch und nickte: »Begreiflich, begreiflich ...« Stundenbuchhalter. Als er Mittag heimkam, nicht ohne sich Vorwürfe zu machen, eine Fremde in seine Wohnung gelassen zu haben, fand er Und Eva zog auf Stellungssuche aus. Abend berichtete sie von ihren Irrfahr ten. Zweimal war sie in die falsche Elek- Eva in der Küche und sie begrüßte ihn i irische gestiegen, ein Schutzmann hatte mit einer Einfalt des Herzens, auf die | sie aufgeschrieben und der Dame, bei der man nur mit Beschämung reagieren konn te, Alles war blitzblank, als wäre es eben gescheuert worden und im Herd brannte ein Feuer. »Lassen Sie mich helfen!« bat Eva schüchtern. Sie erwies sich als erstaunlich geschickt, wenngleich sie sich manchmal lei se stöhnend niedersetzen mußte, weil ihr der Fuß weh tat. sie eintreten sollte, war sie zu schwach er schienen. Kilian hörte zu und lächelte. Eva wußte nicht, warum er so vergnügt war, denn | sie kam von jedem Ausgang erschöpfter und mutloser zurück. »Zu schwach _« seufzte sie und hob ängstlich die schmalen Schultern. Kilian war aufrichtig erstaunt. Ihm erschien ihre Am Abend war der Knöchel bedeutend junge Gestalt und ihr zartes Gesicht wun angeschwollen. ,1 derschön. Eva gefunden hatte, als Verkäuferin »i -nein Strickwarengeschäft. Eva hob dankbar, wenn auch 6twa’ traurig die dunklen Augen zu ihm auf. ihr wurde der Abschied schwer. Kih3" aber wurde von einem stolzen, rasende1" beinahe schmerzlichen Glücksgefühl 61 griffen. Als er aber die nächsten Tage wied6 einsam in seiner stillen Wohnung sa . und die gewohnte, trostlose Leere in sie ’ aufsteigen fühlte, ahnte er, daß es töricb gewesen war, Eva ziehen zu lassen. ertappte sich dabei, daß er mit ihr spF6" wie einstens mit Sabine, nur daß dam*1 nicht Trost und Ruhe in sein Herz e!ir kehrte, sondern neuer Schmerz und neu6 Qual. Aber nicht umsonst war Kilian an d'r kleinen Eva gewachsen und ein Mann ge' worden. Eines Tages stand er im Strick' Warengeschäft vor der säuerlichen InU1' berin und verlangte Eva zu sehen. Und als sie ängstlich kam, die Schm' tern verlegen hochgezogen, sagte er: »Ich weiß noch einen besseren Posten für Sie und schloß Eva kurzerhand in die Arni°-Sie wehrte sich nicht. Sie legte ih’-'en Kopf mit einem kleinen, befreienden Seu zer an Kilians Brust und es war ihr, e,s 1 lehne sie am Stamm einer Eiehe. Der Reiz des Winters an der unteren Savinja ,e schimmernde Höhe der U r š k a ^?ra= des einstigen Grenzwächters zwi-ai" u’1 ,^ärnten und Untersteiermark, ist ch fQr Celje und das Gebiet an der eren Savinja der zuverlässigste WeL ^Prophet, viel mehr, als die firngekrön-,'m matten Schein der Wintersonne n Dr’S gleißenden Häupter der Ojstrica, , uha oder Rinka. Bedeutend später ■s in den Schluchten und SteinabstBr-_ n der Sanntaler Alpen, viel später als *11 der Wiege der Savinja wird es wirk-,y. Ernst mit dem Winter in den Quer-ern, in den Gräben, Klammen und ausen, die der schäumende Gebirgs. sch in seinem Unterlauf von Celje bis "'dani most und seiner Vereinigung mit em Savestrom durcheilen muß. Nun ®5t der Grenzberg, die Uršula, mit ih-r berühmten Wallfahrtskirche und dem _Penhotel zum blauen Himmel empor e*ne strahlende Burg aus reinem Sil- Die Gipfelrunde der Berge an der grenze der einstigen Länder Krain, Kärn. n und Südsteiermark bildet in Sonnen-' I und Sonnenglanz förmlich einen Rie-_e”kranz, Ueber der geschäftigen, verschneiten Sannstadt, über den silbergrau-n Finten der Savinja, von der eisige ye und niedriger Wasserstand das rei. fide Bild der Flößer und Flößerknech-e hur auf einige Wochen verscheucht ha-hoch über dem glänzenden Schnee-^ach des Stadtparks und dem kristallhell ,Prudelnden Quell der Seidlquelle, über ( er von echten Celjeer Kindern belageren Skisprungschanze reckt der schwar-todstarre Friedrichsturtn mitten unter r«i '^en dunkelgrauen Burgruinen auf | ^starrender Anhöhe noch jetzt wuchtig nd gewaltig seine mächtigen Mauern nd Wände empor. Dort, wo über stil-1 ^steigenden Weinstöcken starke Efeuran g n das zerfallende Gemäuer der alten "u u VOn unten noch Zusammenhalten, » cken die rosarot angehauchten Blüten der Schneerose zum wärmenden Tagesgestirn empor und kohlschwarze Amseln durchsuchen mit ihren goldgelben Schnäbeln die aper gewordenen Plätzchen an den erdbraunen Mauertrtimmem. Am gegenüberliegenden rechten Sannufer aber winkt uns aus winterlichem Buchenwald und winterlichen Weingärten ein weißes Bergkirchlein herüber, so ganz in leuchtenden Schneeschleier gehüllt, das Kirch-!e!n des HI. Nikolaus, von des sich die Sanntaler Flößer auch mitten im Winter so gerne und erfolgreich Beschäftigung und Verdienst, die Holzhändler aber Gewinn und hohe Holzpreise erflehen. Langsam, träge und mürrisch wälzt die Savinja zwischen den hochthronenden Burgruinen und dem lieblichen Nikolaiberg ihre Wasser durch den sich öffnenden »Graben« am vereisten Jungfern-spung vorbei, wenn die Urška gora zur Winterszeit, dicht in aschengraue Wolken eingehüllt, trübes Wetter gemeldet hat und sich undurchsichtige Nebelschwaden auf die breite Beckenlandschaft herabgesenkt haben, die sich von der Stadt bis zu den düster ragenden Ruinen vom Sannwegg dehnt. Schienenweg und Autostraße, dem nackten Fels abgetrotzt und von großen Eiszapfen eingesäumt, über Brücken und Dämme und vom rauhreifbestäubten Weiden- und Erlengebüsch eingefaßt, begleiten den Fluß, über queren ihn wohl auch, treten bald einander näher oder entfernen sich wieder voneiander. Es währt nicht lange und ehe Zug oder Auto in Laško, dem malerischen Städtchen an der unteren Savinja, einlaufen, tut sich, sonnenüberschienen und lichtumstrahlt, ganz unerwartet die herrlichste Winterlandschaft mit tiefverschneiten Bergen auf. Darin liegt das Geheimnis, liegt der Reiz des Winters an der unteren Savinja, daß er um Laško und Rimske Toplice, den beiden bekannten und be- rühmten Thermalbädern an der Savinja, sonnig, warm, trocken und gesund ist, während er nur einige Kilometer nördlicher oder südlicher gleichzeitig nebelig, feucht und fröstelnd sein kann. Der Reiz einer Fahrt aus dem Bereich des winterlichen Nebelmeers in den südlich sonnigwarmen Winter von Laško und Rimske Toplice überbietet den Genuß einer Schlittenfahrt auf dem kalten Bergwinter in den warmen, blühenden Vorfrühling der Ebene. Wie viele warme Quellen und Wasseradern mögen sich wohl hier außer den in Laško und Rimske Toplice aufgefangenen und benützten aus dem Schoß der allspendenden Mutter Erde in die Savinja ergießen, mit ihrem Lauf den Weg weisend in die geheimnisvolle Werkstätte der Natur! Steht die höhere Temperatur der Savinja und die größere Wirkung ihrer Bäder zweifellos in ursächlichem Zusammenhang mit jenen warmen Quellen, so mögen diese wohl auch zur Erklärung des sonnigen, warmen Winters von Laško und Rimske Toplice dienen. Warme Quellen, die sich in das Wasser der Savinja ergießen, kann man im Winter in unmittelbarer Nähe von Laško sofort feststellen. Am Fuße des Hum, am linken Ufer der Savinja, dem Thermalbad von Laško gegenüber, schweben an kalten Wintertagen über dem Uferrand regelmäßig leichte Dunstgebilde, die das Einmünden warnfor Quellen in die Savinja an dieser Stelle anzeigen. So sonnig und warm, trocken und gesund der Winter von Laško und Rimske Toplice ist, so bietet er auch eine Fülle von besonderen Ueberraschungen und Genüssen. Das heiße Freibad in Rimske Toplice, das in der Pracht seiner Winterlandschaft, der herrlichen Schneepyramiden der Wellingtonia und der schneegekrönten Grillparzerruhe erst recht an Gastein und seine schöne Winterbergwelt erinnert, steht zwar in den Winter- monaten verwaist da, weil das nicht anders sein kann. Aber während außer Rogaška Slatina und Dobrna alle and Heilbäder des Landes ruhen und rasten, hat das Thermalbad von Laško den ganzen Winter hindurch die Pforten zu seinen Wannenbädern und zu dem großen Schwimmbassins geöffnet, ln viel höherem Maße als im Sommer verspürt man im Winter nach Gebrauch dieser radioaktiven Thermalbäder die Wirkung hochsommerlicher Höhensonne, eine Stärkung und Verjüngung, die im Winter doppelt angenehm wirkt und für Gäste, Skifahrer, Rodler und Eisläufer gleich verlockend ist. ln den schweren Rock aus altem Mo-zirje-Loden gehüllt, fährt der heimische Bauer zum Städtchen auf altmodischen Schlitten, dessen Nahen durch das Klingeln der Schellen schon von weitem verkündet wird. Der Bauer hat in seinem Lodenrock eine Flasche eigenen Weines mit auf die Fahrt genommen, denn au sonnigen Hügeln und Hängen der Umgebung von Laško gedeiht noch guter Wein, der einst viel bekannter, aber auch viel verrufener war als heute. Skiläufer, meist aus Celje, bevölkern die weiten Schneeflächen »Zu. unser lieben Frauen auf dem Berg«, auf dem Turjemassiv, auf dem Lisceberg und auf dem Veliko ICozje, wo Schneehuhn und Gemse neben verschneitem Almrausch an das Hochgebirge erinnern. Die Ruinen der Burgen von Laško, Brezova peč und Vranja peč, an die Zeiten der Grafen von Celje erinnernd, stehen düster und ernst im gleissenden Glanz der Winterlandschaft da. Ein alter Spruch wird in unserer Erinnerung wach: Kinder, Wein und Loden — wenn sie geraten, muß man sie loben. Dr. Fr. Mišič. Gedenke; der Antituderkulosen-LM! ein Hem wauded mit... Aber es ist nichts gestohlen. Auch kein Geld. Man wird in Zukunft die Nachtwache ve[stärken, das steht fest. Eine unangenehme Sache. Dnd heute, zwei Tage nach jenem nächtlichen Vorfall, hat sich Wohlgemut horsten melden lassen. Es wäre drin-5ehd, sehr dringend! Ja» da sitzen sie nun und Wohlgemut ‘at> nachdem er bereits einen Tag lang berlegt hat, ob er Mitteilung von seiner Mdeckung machen soll oder nicht, sich endlich doch für das erste entschlossen. r ,as se lieber Wohlgemut, das ist ja, ist We aa^^nuerlich! Verflucht nochmal! nehr" Wer war es? Haben Sie denn kei-" Menschen in Verdacht?« tem ? ^ernut zieht langsam die Schut-Abe •il" Verdacht? Ach du lieber Gott! ein Verdacht ist leicht ausgespro- I chen! Er blickt an Thorsten, der ihn noch immer groß anstiert, vorbei. Nein, besser den Kopf schütteln und den Mund halten. »Vielleicht,« murmelt Thorsten schwer und malt die Zähne aufeinander, »hat der Kruse gar nicht dieses nächtliche Abenteuer gehabt?« »Ich habe seinen Hund gesehen,« antwortete Wohlgemut ruhig, »er hat wirklich einen Streifschuß. Kruse ist seit zehn Jahren im Hause. Für seinen Nero ließe er sich in Stücke hauen, so ist er.« Ullrich Thorsten nimmt die Faust langsam vom Tisch zurück. Er hat sich schon wieder in der Gewalt. »Sie werden veranlassen, daß besondere Schlösser an gewissen Türen angebracht werden. Die Nachtbewachung wird verstärkt. Und — kein Wort von dieser Geschichte zu ändern, Wohlgemut, nicht wahr?« Er streckt dem Prokuristen die Hand hin. Ein fester' Händedruck. Wohlgemut geht. * Auf dem Flur begegnet ihm Eberhard Thorsten, der gerade zum Vater will. Wohlgemut grüßt, Eberhard stutzt kaum merklich, aber dann dankt er mit besonders freundlichem Lächeln. Als er das Zimmer des Direktor betritt, steht Ullrich Thorsten mit dem Rük-ken zum Fenster und hat den Blick auf die Tür gerichtet. »Tag, Vater!« Ein verbindliches Lächeln dazu. »Tag, Eberhard!« Der Blick des Direktors Thorsten ruht j ) fest und durchdringend in seinem Gesicht j Eine kurze Sekunde lang, aber Eberhard | Thorsten spürt die Schärfe dieses Blickes I und steht unwillkürlich still vor der hin-| ter ihm zuklappenden Tür. Wieder j schießt der Gedanke durch seinen Kopf: f Wohlgemut war eben hier. »Nimm Platz,« sagt Thorsten und löst sich vom Fenster. »Also morgen wirst du fahren. Ich werde dir noch ein paar schriftliche Unterlagen für die Verhandlungen mit Walser aushändigen. Und i dann möchte ich dir noch einige persön- t liehe, beherzigenswerte Worte auf den Weg mitgeben.« Ruhig, kühl klingt die Stimme wie immer. Eberhard Thorsten preßt die Handflächen gegeneinander, während er dem Vater gegenübersitzt. Er spürt, daß sie feucht geworden sind. Sachlich-nüchtern geht Thorsten mit seinem Sohn noch einmal all die geschäftlichen Dinge durch, die er in München mit der befreundeten I. G. Walser-Fabrik zu behandeln haben wird. Eifrig macht sich Gerhard Notizen. Es ist ein etwas überbetonter Eifer. Ullrich Thorsten lehnt sich im Sessel zurück. Und wieder ruhen seine Augen ernst und forschend in Eberhards Gesicht. »Da, das wäre dies, mein Junge. Und nun das Private.« Eberhard steckt sich mit gemachter Nachlässigkeit eine Zigarette an. Er betrachtete dabei seine Hand, die das Feuerzeug hält. Ruhig, ganz ruhig ist sie, stellt er mit Genugtuung fest. Er macht einen tiefen Zug durch die Lunge. »Walser in München hat, wie dir viel- | leicht noch in Erinnerung ist, eine Tochter, die Jüngste von seinen drei Spröß- i lingen. Die beiden Söhne arbeiten ja be- ; reits im Geschäft, das Mädel ist jetzt1 zwanzig Jahre alt. Hat kürzlich einen ! Jahreskursus in Haushaltung und Kran- | kenpflege beendet. Sehr tüchtiges Mädel, \ die Inge Walser. Auch ein sehr hübsches Mädel. Die Walsers sind überhaupt Menschen, die fest mit beiden Beinen auf der Erde stehen. In zehn, vielleicht schon in fünf Jahren werden ich und der alte Walser auch euch Jungen weichen müssen. Es wäre gut, wenn bis dahin diese junge Generation sich enger zusammengeschlos sen hätte.« Eberhard Thorsten hat nach den ersten Worten des alten Herrn noch einmal tief aufgeatmet. Ihm ist, als wiche eine böse Last von seiner Brust. »Ich möchte, Eberhard, daß du dir die Inge Walser näher ansichst. Verstanden? Wir haben von einigen Monaten schon einmal darüber gesprochen, daß es für dich Zeit wäre, den Hafen der Ehe anzusteuern. Mit Walser habe ich schon vor einem halben Jahr darüber unter vier Augen geredet. Du wirst dort im Hause gut aufgehoben sein.« Eberhard Thorsten lächelt etwas ironisch. Das also hat sich der Aite aus-geknobelt, um ihn endlich »an die Leine« zu legen. Inge Walser? Dunkel erinnert er sich an sie als einen drallen Pummel. Vor Jahren hat er sie bei einem Besuch in München einmal gesehen und ein bißchen mit ihr herumgedalbert. Die Walsers sind ein robuster Menschenschlag. »Deswegen also, Vater, soll ich wohl überhaupt nach München fahren?« »Jedenfalls auch deswegen. Ich will natürlich kein Heiratsvermittler sein, Eberhard. Aber ich will dich ermuntern, endlich einmal mit offenen Augen und Sinnen die Mädchen unserer Kreise zu betrachten, sie sind nämlich nicht häßlicher und weniger fröhlich und weniger gescheit als -— die Damen, hinter denen du bisher herwarst.« Eine flüchtige Röte färbt Eberhards Wangen. »Weiß etwa dieses Fräulein Walser — von — von deinen und Herrn Walsers Wünschen?« fragt er zögernd. ft g I 1 i I i i ■# Ihre Verlobung zeigen an ; Erika Löschnigg Karl Lotz jun. MARIBOR, im Februar 1940 HUhetAtveka Kleine Anreigen kosten SO Pore pro Wort, ln der Rubrik „Korr® »gondenxM 1 Dinar # Die Inseratensteuer (3 Dinar bis 40 Worte 7*50 Dinar für grössere Anzeigen) wird besonders berechnet / Die Mindesttaxe für eine kleine Anzeige betragt 10 Dinar / Für die Zusendung von chlffr. Briefen Ist eine Gebühr von IO Dinar zu erlegen Anfragen Ist eine Gebühr von 3 Dinar In Postmarken belzuschllessc r Objekt mit größeren trockenen Räumen, womöglich mit elektr. 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