81. Jahrgang Ersciieint wöchentlich sechsii. t (mit Ausnahme der Feiertage', Schriftleitung, Verwaltung und Bachdruckei^ Tel. 25-67, 25^ 25-69. Marlbor. KopalÜfca oL 6 Nr. 59 Samstag, IS. ti. Sonntag, 16. Februar 1941 • ii^eraten- und Abonnements-Annahme In der VerwaltUM. Bezugspreis: \bhoIcn oder durch die Post monatlich Din 26.—, bei Zustellung Din 27.—. lür das Ausland monatlich Din 40.—, Einzelnummer Din 1.50 und Din 2.—. Manuskripte werden nicht retourniert. Bei Anfragen R öckporto beilegen. f*n^(nlna olaCana ▼ gotovini Preis Dkl 2'— ÜRotibortr 5tiittits Freundschaffiliche jugotlawiKh deutsche Ausspradie am Obersalzberg ütt SflIHtr uniy OtcMl^iDicr Wolf ditier tmpfitio oeflern öen |uaollatoii({)en Titinifterpräfiöenten »roglio <£toeHotoU unö ShiNiiNiiiHficr iDr. SlkrMöcr Slncar>!3>uarfobi< su einer dlu«fi>ra(6e wer Sragr n, ftle 3)eutf(t)lanö uitö 3uooi laioien Intereff ieren Berlin, 15, Feber." (Avala—DNB.) per jiiifoslawische Mloiitefprflskleiit Dra-Cvolkoviö tiod AuBemnlfiister Dr. Cincar.Markovi£ trafen fge-Btern oilltags mit dem Zuge in Salzburg ein fifMl waren mlttiigs Oflste de« Reichs-des Aeaßefn v. Rlbbentrop auf Selilofi Puftclil. Nach kurzer Rast, die die t>e}defi fttgoslawU^hen OAste im Hotel j>Oe«terr^clilflclier Hof« machteit, girtft es weiter aof dta Bttgliof, wo sie um 111.30 Ufr vom PObrer vor dtm Hauptlore das Bcfftioiea henilichst t^egrtiBt wurden Blne AlTfnüiini der Leibstafidarte SS Adolf Hitler erwies den beiden jugoslawischen Staatsmännern die Ehrenbezeugung Die Besprechungen^ die drei Stunden dau ertin, wurden für kurze Zeit im Hinblick auf den gereichten Tee unterbrochen. Den Besprechungen wohnten auch Reichsmi-nHer des AeuBeren, v. Rlbbentrop und Gesandter Dr. slchmldt als Dolmetscher bei. Nach Beendigung der Be. sprechungen verließen die beklen jugosla wltcHen Oiste um 19.45 Uhr den Berghof^ um von Salzburg aus die Rückreise nach Beograd anzutreten. Beograd, 16. Feber. (Avala.) Der Korrespondent der Nachrichtenagentur Avala berichtet: Aus Sateburg wird amtlich gemeldet: Der Führer und Reichskanz ler Adolf Hitler empfing am 14. d. M. in Anwesenheit des deutschen Außenministers von Rlbbentrop den jugoslawischen Ministerpräsidenten Dragida Cvetkoviö und den jugoslawischen Außenminister Dr. C i n c a r-M a r k o -vie auf dem Berghof. Die Besprechungen über Fragen von gemeinsamem Interesse erfolgten im Geiste der freundschaftlichen und traditionellen Beziehungen zwischen beiden Völkern. Berlin, 15. Feber. (DNB.) Amtlich wurde die nachstehende Mitteilung ausgegeben: Der Führer empfing am 14. Feber im Berghof in Anwesenheit des Reichsministers des Auswärtigen von Rlbbentrop den jugoslawischen Ministerpräsidenten DragiSa Cvetkovic und den jugoslawischen Außenminister Dr. C i n c a r-M a r k o v i c. Die Aussprache über Fragen, die im allgemeinen beide Staaten interessieren, erfolgte tni Geiste der traditkxnellen Frctindscliaft beider Völker. QBieöer (S^ro^ngriff auf britifcDen <^iifegeleitsuo CMM moHfiOe 9dnM«f«Nffe tocrfm« Suftanoriff auf Son5on - £orD Qlleran&er ttber tfaolanöd Kriegepotentlal Lottilon, 16. Feber. (Avaiia-Reuter.) Wie man auf Orund von Meklungen aus Funchal (Madeira) erfihrt, habon dtutsche Plottooelnhsttsn geltem früh zwischen MacMra und dm Azoren einsn Angriff auf dnen britkcticn ScMffsgeleitzug unter nommen. Sechs britische Handelsschiffe wurden Iriebel versenkt. Gegen hundert Schiftbrikhife wurden in Funchal an Land gebracht. Berlin, 15. Feber. (Avala — DNB.) Ekle 'Anzahl deutscher Kampfflugreuge griff gestern abends die englische Hauptstadt im ständigen Anflügen an. Die Bemannungen der zurückgekehrten Flugzeuge machten die Mitteilung, daß kriegswichtige Ziele in London zerstö-rt wurden. Rom, 15. Feber. (Avala — Stefanl.) Die italienischen Zeitungen untersitrclchen In ihren heutigen Ausgaben neben anderen Kriegsaktionen die Vernichtung von 19 feindlichen Flu^aschinen auf vcrschie> denen italienischen Fronten sowie die furchtbaren Verluste, die der englischen Handelsfloitte von selten der deutschen Kriegsflotte und Luftwaffe beigebracht wurden. Die italienischwi Blätter veröffentlichen sichlhar die MeSdungen über die am Berghof erfolgten BesU>ofeDen: 3rrftörer-Sraor nidOt aftueil Washington, 15. Feber. (Avala— DNB.) Präsident Roosevelt übte im Zusammenhange mit der Kontroverse zwi sehen Wilikie und Marinemmister K no X in der Frage der Auslieferung amerikanischer Zerstörer an England gelegent lieh der gestrigen Pressekonferenz vollständige Zurückhaltunig. Der Präsident er- klärte lediglich, es handle sich hier um eine Frage, die eine große Anzahl von Faktoren in Rechnung ziehen müsse. Aus diesem Grunde könne in absehbarer Zeit keine Entscheiduntg getroffen werden, die dem Vorschlag auf Uijbergabc von Zerstörern sowohl günstig als auch ungfinstig wäre. m ttolienffdi-fpanffdit eoli5aritat Das Echo der Benilungen Mussolini—Franco—Felain essen au der Gegenwarl iind in der Zukunft beruhen. Es ist den englischen Intrigen nicht im geringsten gelungen, die italienisch-spanische Solidarität zu erschüttern. C1 € r ni o n t - F e r a n t, 15. Feber. (Avala—Havas) Die gestrige französische Abendpressc belaßt sich eingehend mit der Zusammenkunft F r a n-c o - Pe l a i n in Montpellier. So un-tcrslreicht der „Temps" die Anwesenheit des spanischen Außenministers Serrauo Sunor und meini, daß die Probleme, die in Monlpellier zur Diskussion goslanden lKii)en. den Rahmen üblicher Ht'spri'clnin.<.teii iibersclirilltMi hiillcn. Die Iniiden Slaalschefs liällen hiebci die idiMitilät ihrer Aiil'fassun- Rom, 15. Feber. (Avala—DNB) In gutunter rieh telen Kreisen wird bestätigt, daß die Zusammenkunft zwischen D u c e und C a u d i II o in einer Atmosphäre großer Herzliclikeit erfolgt isl, wie dies auch der diplomatische Korrespondent der .\genzia Slel'ani festslelll. Die geistigen Gnindlngeii in den Beziehungen der l)eiden Nnlinnen sind in die identische Auffassung im Hinblick auf die kommende Welt Ordnung enlhallen. Sowohl Spanien als HHch lUdien Ix'greifen die Probleme anderer NalIonen. Die beiden Nalio-nen besitzen den gemeinsinnen Willen zur WitMlei'gi'hurl und sind übci-zeu;'!, *i»ß die r^lntwiekliing Spaniens und Italiens auf gemeinsamen hiter- j gen über flie europäische Xeuurdnung reslgeslelll. tur^e ^Uadirictiten DIplonialen verlassen Bukarest Ijukarest, 15. Feber. (Avala—Ste-fani) Die diplomatischen Verlrel"r und die Vertreter der ehemaligen (u'-sandtschaften Belgiens, Hollands imd Chinas, zusammen rund hundert Personen, haben gostern abends mil <'i-nem Sonderzug lJu'.w...:sL verlassen, um sich nach Konslanza zu iH'geben. Diese Diplomaten haben sieh heide morgens an Bord des lürhisehen Dampfers „Ismir" eingeschifft, der nai-li Istanbul abgeht. Von dort gehl die Reise an Bord eines Kriegsschiffes nach Aegypten weiter. Der anierikanlselie lleereskader soll auf drei Millionen Mann erhöhl werden Washington, 15. Feber. (Avala —Reuter) Wie von maßgeblicher Seite erklärt wird, beabsichtigt das amerikanische Kricgsdeparlement den Ka-dorstand des Lnndheeres für den Bedarfsfall auf drei Millionen Mann zu erhöhen. In den einzelnen Slüdlen werden bereits Ins|K^klionen abgehnl-len, um für diese neuen Effeklivon Kasernen und Lager ausfindig zu machen. Im Juni sollen in diesen Unterkünften in ganz USA 1,100.0(11) Mann bcreilslchcn. tim im Beiiarfsfalle noch >veilere 1 ein halb Millionen .Mann ein-ziilKjrufen. :>Mariborer Zeitung<ä: Nummer 39 2 Sarastac, 15. und Sonntag, 16. Februaf Der Lauf der Kriegsopcralionen Berlin meldet neue ((dtoere 0c{ifff0berlufle der (Snglän&er / Seutfd^e Suflanarlffe auf (Snolanb, TRalta und Me (^qrenaifa 3lu(6 3talien0 SufttDoffe ennDitfeit eine lebhafte s;äilgleft / (SnolifcOe Sanfc&frinfprins^r a5er 3lolfen abgefvruimen unö " ' " ' n Songong öer briiiid&en Operouonen In cryi&räa no(D iuraem stampfe gefangengenommen / Tieuler melfiet erfolgreicnen un& Slbeffinlen bei I in, 15. Fcber, (Avala—DN3.) Das Oberkoniinando der Wehrmacht gab gesiern t)eksnnt- Bei dem Augr II deutscher Kriegsschiffe auf einen cnp; Jschen Geleltzug im Atlantik, über c«en bereits gestern im riee-rcsbericht '^htet wurde, wurde ein weiteres bewaffnetes Handelsschiff versenkt. Dadurch erhöht sich die Zahl der In diesem Angriffe versenkten Schiffe auf 14 mit einer 'lontjagc von rund SS.rrOO BRT. Damit hallen deutsche Schiffe dir Hochseeflotte, die im Atlantik und in den Ueberseegewassern operleren, bislier un-j;tf1hr 670000 Icnnen feindlichen odT diesem J'cnstba'cn Handelsschiffsrauincs versenkt. M'ezu kommen noch zahlreiche Schiffsverluste in den UeberseegewäsSeni durch Minen. In ihren Angriffen auf kriegswichtige Ziele auf der englischen Insel erzielten un strc Bomber einen Volltreffer auf die Elek triziiiitszentrale bei Glasgow sowie solche auf Hafeneinrichtungen an der Ost-kübte Scliottlands und im Südosten Ung-Innds, Ocbtlich von Petcrhcad winde ein Gc-Icitzug erfolgreich angegriffen und zersprengt. Sechs Schiffe wurden durch Bombenlreffer schwer beschädigt, zwei jjioße Handelsschiffe stehen in Flammen iind die übrigen blieben mit Schlagseite liegen. Einer unserer Bomber versenkte in küh nen Tiefangriffen östlich von Harwich em Zisterncnschiff von ca. 8000 BRT. Außer dem erzielte das gleiche Flugzeug auf einem großen Handelsschiffe und auf einem Unterseeboot so schwere Bombentreffer, daß mit deren Totalverlust gercch net werden muß. Im M111 e 1 m e c a r a u in zerstörten Abteilungen des deutschen Fliegerkorps gestern und in der vergangenen Nacht fiugzeugschuppcn, Feldlager und gelandete Flugmaschinen auf einem Flughafen in der Cyrenaika. Erfolgreiche Tages angiilfc waren gegen militärische Einrieb lungen auf der Insel Malta gerichtet. In der vergangenen Nacht bombardier-'ie die deutsche Luftwaffe wirkungsvoll Flughäfen und Industrieeinrichtungen um London sowie an der Themsemündung Der Feind ist ins Reichsgebiet nicht ein geflogen. Unsere Jäger vernichteten über Dover 3 feindliche Spcrrballons. Marineartillerie schoß an der norwegischen Küste ein feindliches Flugzeug ab. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt. Bei dem erfolgreichen Angriff über dem Seegebiet östlich von Harwich zeichnete sich die Besatzung eines Bombenflugzeu-Kommandant und Pilot Leutnant B a u m b a c h, Bombenschütze Unterfeld webel M e n z, Funker Feldwebel T h i e- s e und Bordschütze Unterfeldwebel Greifkühlen besonders aus. Rom, 15. Febcr. (Avala—^Stefani.) — Der Bericht Nr. 252 des Hauiptquairtiers der i'talienischen ^Wehrmacht vam,Tl4. d. lautet: Griechisch er Kriegsschauplatz: Die Tätijgkcit der feindlichen Spähtrupps 'endigte mit Erfo'lg für unsere Truppen, die deim Feinde schwere Verluste bciibrach ten und einige Soldaten gefangennahmen. Unsere Luftwaffe führte verschiedene Bom bardements aus und schoß bei diesen Ak- wobei 4 am Boden befLndliche Feindflugzeuge zerstört wurden. Feindliche Flugzeuge warfen in den ersten Morgenstunden Bomiben auf R h o -d o s ab. In Ositafrika wurde ein Angriff auf den Aibschnitt Cheren abgewiesen. Im Gebiete von Audel Dschub setzen unsere unregulären Truppen dem feindlichen Vordringen zähen Widerstand entgegen. Eines unserer Ja^gcschwadßr vertrieb im Alt>schnirt Clieren nach heftigen Kämp- Xreuelunögebungen ItallenIfdDer <5tu&enlen Wj. w--. Am 6. Februar 1941 demonstrierten italienische Studenten der römischen Universitäten mit deutschen und italienischen Fahnen in den Straßen der italienischen Hauptstadt, um die von der britischen Propaganda ausgestreuten Gerüchte über deu^hfeindliche Kundgebungen in Italien zu widerlegen. — Unser Bild zeigt die Spitze des Demonstrationszuges der Studenten in einer Straße Roms. Die Studen-ten brachten Hochrufe auf den König, den Duce und Adolf Hitler aus. tion'on hauptsachlich über unseren Frontlinien, neun feindliche Flugzeuge ab. Ein Mann der Besatzung wurde gefangenge-nommien. Itaiiienische und deutsche Flieger bombardierten erfoligreich Luft- und Seestütz-pun'kte auf M a 11 a. Deutsche Jäger schos sen 4 Hurricane ab, Verbände der deutschen Luftwaffe führten ein heftiges Bombardement feindlicher Luftstützpunkte in der C y r e -naica aus. Im Tiefflug wurden Flugzeughallen, Unterkünfte und Baracken sowie zahlreiche am Boden befindlichen Maschinen des Gegners mit Maschinenge-wehrfeuer angegriffen, Ijn Raum des ä g ä i s c h c n Meeres griffen unsere Bombenfli;;gcr in aufeinander folgenden Wellen den feindlichen Flughafen bei La Canea auf K r e t a an, fen feindliche Jäger und ülberschüttete die feindlichen Truppen mit Maschinengewehr , feuer. In den Morgenstunden des 13. Fe-bers griffen feindliche Flugzeuge Massaua mit schwacher Wir/-ji Könie Geor? von England besichtigt die Ruinen der Industriestadt Coventry. Eine Aufnahme« die uns erst jetzt über USA erreicht Berlin, 15. Feber. (Avala—^DNB) — Das Deutsche Nachrichtenbüro veröffentlicht die nachstehende Information: Im Zusammenhange mit der in 'jinem Teile der Auslandpressc verbreiteten Behauptung, daß der hiesige griechische Gesandte die Reichshauptstadt zu verlassen gedenikt, t5»t heute in der Wtl-heimstraße auf eine Anfrage erklärt worden, daß in Berlin darüber nichts bekannt s'ei. Es wurde ferner bemerfct, daß in den Beziehungen zwischen Deatschland und Griechenland keine Verandenmgen eingetreten seien. „Ungarn in einer delifoten Sage" DER DICHTER FRANZ HERCEG IN EINEM RUNDFUN KAPPELL AN DAS ÜN- OARTUM IM AUSLAND. Budapest, 15. Feber. Der bekannte ungarische Dichter Franz Herceg, Mitglied des Oberhauses, hielt im Rundfunk einen Appell an das Ungartum im Ausland. Herceg sagte u. a., daß Ungarn bis jetzt dem Kriege ausgewichen sei, doch befinde es sich in einer ddikaten, schweren Lage, da die Interessen der europäischen Völker enge verflochten seien. »Es gibt heute in Europa kein Volk«, sagte Herceg, »welches in der Lage wäre, frei zu handeln. Es ist gar nicht daran zu denken, daß die einzelnen Völker ihre so-, zialen, politischen und weltanschaulichen Fragen zu lösen vermöchten. Das ungarische Volk hat daher nur eine Pflicht: die Uoberbrükunp der Krisis. Da die auslän-di-srhe Propaganda Ungarn schärfstens angreift, ist es Pflicht des ausländischen Ungartums, dieser Propaganda entgegen zutreten«. Wer hat den Tod Ivar Kretigers verschuldet? Stockholm, 15. Feber. (DNB). »Stockholm Tidningen« veröffentlicht in sensationeller Weise einen Ar tikel von Torsten Kreuger, der die Schuld seines Bruders Ivar Kreuger am Zusammenbruch des Zündholzkartells in Abrede stellt. »A f t o n b 1 a d e t« befaßt sich ebenfalls mit diesem Fall und wiederholt die Behauptung, daß Ivar Kreuger nicht Selbstmord verübt habe, sondern daß er von Gegnern des Kreuger-Konzcrns in F^aris crschossen wurde. Samstag, 15. und S^mrrhz, tfj. fettT»r »JÄeribofeT ZeHimjrc l^onwner 39 3u Den fuooflatoifdft-fieutf(D(it SefDred^ungrn am Ob^rfaUbtrg MilUsferiirä&ideiit CvdJ^li^ Führer und Reichskanzler Adolf Hitler Außenminister von Ribbentrop Außenminister Dr. Ciiicar-Markovic AAV. > V">"( Wijhreiul des Unterrichtes iti iler Tierkuiule Ir.'ipt tlor l-cliror: ilcin i-lund eine \Vi,rHt und i-ino SLiinohtcl Aspirin gereicht woiili'n. wns v ird er inriclu^n?' ~ b.r wird liii' \\'iirst atiifu'sseii! crwidirt der Schüler. - warum? fiaql ilcr Kclirer woitiT, 1 lor Kleine antwortol; Weil ilor lliind keim-Kopfschmcrzt'ii hat!*' Der entscheidende Falttor in diesem Kriege „2KW e>(l^(6tfel&, auf beni geffegt tofrö, ift die brititcOe 3ii{el und &ad ^bnr über-f(cif4>cn Str6indung(n", t(&rei6t öa« „Hamburger SrnndcnMati" Berlin, 15. Feber. (DNB) Das „Hamburger FremdcnWiitl" «chreibt: „Der Kampf gegen die britisclic Tonnage ist der entscheldendc Faktor in dieser Phase des Krieges, in der die endgültige Abrechnung zwischen dem Kontinent imd der Insel erfolgen wird. Hiezu wäre zu sagen: 1. Das Schlachtfeld, auf dem gesiegt wird, ist und bleibt die britische Insel und deren Netz der überseeischen Verbindungen. Der Kampf gegen die englischen Zufuhren wird erst beginnen. 2. Der neue Schlag gegen den großen britischen Konvoi rüllt auf, weil er gegen dej.i einzigen Kriegsschauplatz ßerlchtet war. Die britischen Erfolge in Afrika sind nichts sonst als Parademärsche und wurden in der deutschen Oeffent-lichkeit nur als solche aufgefaßt. Der Zweck derselben bestand darin, der Welt zu zeigen, daß die britische Insel im Laufe des Winters die schlimmste Zeit überbrückt hat. 3. Die Gewohnheit der britischen Propaganda, den Termin des deutschen Angriffes auf die Insel ausfindig zu machen und Siege zu feiern, wirkt schon langwei- lig, weil die Termine übcrschritbeu werden. Der Handelskrieg, den das Deutsche Reich führt, beweist, daß die Insel auf vcrschiedt^ne Art und Weise lx2setzt werden kann. So schweigt sich die britische Propaganda vollkommen die TonnagevcrlusU) aus, eine Frage, die überhaupt nicht behandelt wird. Deutschland hat t)c-wiesen, dal.i es die Initiative in Händen häll, besonders jetzt, da der Kriefl in seine entscheidende Phase hntl." 2)ie ^nnäl^erung M^rn 3apQn unD 6otD|etru6lan5 ' (Sine 6t6(utfame (ErfUtning 5eö |ai>aiiif(6«ii Oltotfiiofd Tokio, 15, Feber. (DomcU) Im Rah- darüber, daß die Sowjetregierwig sich nien der Budgetdebatte des japanischen vertrauensvoll an ihn mit dem- Ersuchen Abgeordnetenhauses beantwortete Außen um Fortsetzung der Verhandlungen zum minister Matsuoka eine Reihe von An Zwecke des Abschlusses eines neuen Han fragen über Probleme der japanischen Außenpolitik. Matsuoka erklärte eingangs, er freue sich, diese Gelegenheit zur Feststellung zu benützen, daß die japanisch-russischen Beziehungen auf bestem Wege zur weiteren Verbesserung u. Regelung aller noch bestehenden Unstimmigkeiten seien. Besonders erfreut sei er delsvertrages gewendet liabe. »Rußland«, so erklärte Matsuoka^, »hat ursprünglich wahrscheinlich den guten Willen Japans bezweifelt,'doch wurden diese Zweifel im Verlaufe der Moskauer Besprechungen zwischen dem japanischen Botschafter u. Molotow verflüchtigt, so daß eine günstige Atmosphäre für die Fortsetzung der Verhandlungen über alle bchwebenden Fragen geschaffen werden konnte. Augen blicklich werden Verhandlungen mit Ruß land in der Frage der Petroleumkonzessio nen iji Nordsachalin sowie zwecks Abschlusses ' eines definitiven Abkommens über die Fischerei an der russischen Ost-küste geführt. Diese Verhandlungen werden im Geiste großer Versöhnlichkeit geführt und dürften in Bälde einen vollen Erfolg aeitigen^i: m englifcß-tarfifcDen Ollilitärbefipre^unaen i^rniOet Ankara, 1*5. Feber. Wie Reuter berichtet, sind die englisch-türkischen Militärbesprechungen, an denen General Marshall - Cornwall, Vizemarsehall der Luftwaffe E1 m h e a r s t, Admiral Howard Kelly und der türkische General Azrni Gunduz teilgenommen haben, zu beiderseitiger Zufriedenheit abge- schlossen worden. Cornwall und Ebn-hearst sind nach Aegypten abgereist, mn General W a w e 11 bricht zu erstatten. Dk; beiden Generäle dürften in Bälde in die Türkei zurückkehren. Vor der Abreise besuchte General Cornwall den türkischen Generalsta-bschef Marschall' Tschaivmak. Untere ^inanspolitif 1940 (HtUNDTENDENZ: SPARSAMKEIT. Itn Rahmen eines '^kurzen Zeitungsartikels haben wir natürlich nur die Möglichkeit, uns mit der Grundlinie und dem Werdegang der Finanzpolitik Jugoslawiens im" vergangenen Jahre zu befassen. Es muß gleich anfangs betont werden, daß die Resultate unserer Finanzpolitik 1940 zufriedenstellend waren. Dies betont auch der Gouverneur der Nationalbank in seinem amtlichen Bericht. Einige Tatsachen: Der staatlichen Finanzwirtschaft ist es gelungen, nicht nur das Gleichgewicht der Einnahmen und Ausgaben zu erhalten, sondern den Staatsüberschuß um 529,9 Millionen im Vergleich init 1939 zu erhöhen. Die Ausgaben sind zwar um 12% gestiegen, dafür aber auch die Einnahmen um 20%. Die Grundtendenz unserer Finanzpolitik 1940 war: Sparsamkeit. Während im Budgetjahr 1938/39 die Ausgaben mit 88.2% von der vorgesehenen Budget-sunnne realisiert wurden, geschah dies im Budgetjahr 1939/40 mit 8t5.5%. Beim Studium der Resultate unserer Finanzpolitik 1940 ist jedenfalls auch die Frage wichtig, ob unsere nationale Valuta wegen der Teuerungswelle an ihrer Kaufkraft etwas eingebüßt hat. Darauf nujß geantwortet werden, daß die Kaufkraft des Dinars im Vergleich mit 1939 um 44.1 % i^efallen ist, also in dem Maße, in welchem die Kaulkraft des .\nschaf-fun|fskrt'dilcs in diesem Jahre gefallen ist. Dies bedeutet aber keine Inflation. Diese Erscheinung ist kein Resultat der staatlichen Finanzpolitik, sondern die notwendige Folge der wirtschaftspoliti- schen Zerrüttung bei uns und in der ganzen Welt um uns. Fast alle Staatsvoranschläge, mit .Ausnahme des schwedischen, schweizerischen und jugoslawischen, sind heute mit großen Defiziten belastet. Der Staatsvoranschlag Italiens weist ein Defizit von nahezu 30 Milliarden Liren auf. Unser Staatsvoranschlag aber weist ein Suffizit auf und unsere Finanzpolitik bedient sich nicht der Produktion von Banknoten. •Das Charakteristische an unseren Staatseinnahmen ist eine große Vermehrung aller Arten von Steuereinnahmen. Es wurde im Vergleich mit 1939 um 50,2 Fkrttenadimral Darlan zum Nachfolger P^aine als Staatschef im Falle von dessen Verhindening ernannt A'larschall Petain hat eine Verfassungs-akte unterzeichnet, durch die Flottena^^-miral Darlan (unser Bild) zum Nachfolger Marschall Petains als Staatschef im Falle von dessen Verhinderung errtannt wird Millionen Din mehr an direkten Steuern eingenommen; bei indirekten Steuern finden wir eine Vermehrung der EinnahnKn von Zöllen um 15%, bei Verzehrungssteuern um 23%, bei Taxen um 26%. Die Monopoleinnahmen vermehrten sich um 216,3 Millionen Din, die liinnahnien des Post- und Telegraphenministeriums un> 36 Millionen Dinar. Dieses kurze Bild unserer Finanzpolitik 1941 beweist, daß sie keinen Schwankungen unterlag, und erfüllt uns mit dem festen Glauben an die Zukunft. Denn die ökonomisch-finanzielle Kraft eines Staates, sei er im Krieszustand oder nicht, ist heute ebenso wichtig wie seine militärische Kraft. Oder vielleicht noch wichtiger, denn diese letztere ist von der ersten abhängiji. John (j. Winant zum USA.-Botschafter in London ernannt Mongolisch-japanische Verhandtungen. Tokio, 15. Feber. (Avala—DNB). — In Tokio ist Fürst Kanig Teh, der Präsident der autonomen innermongolisclun Regierung, eingetroffen, um Verhandlungen über die Vertiefung der Beziehungen zwischen der Inneren Mongolei und Japan anzubahnen. Am kommenden Dienstag wird Kaiser Hirohiio den mongolischen Fürsten in einer Sonderaudienz enipfan-ßen. l .Marhofer ZeHong« Nummer 39 Saimtag, 15. utid Sonntag. 16. Februar Ostasien im Vor der gründe 3apan0 Dodni j^onafono, eingoDur unO ^^e^an^if(f>•3flMnl tDie^crum in 5(n CDort>erarun() aller SftrafOiunocn gcrQtft MANO- c usscKe 5chi;KI/O iMOMOOll APAN IMMeKt TiiJmtitnt rcifiAOiA rm OUAAt (l/.UJ Kännnt Hongkong (SritJ fRANZ PHlLirPJN£N (USA.) * -SPRATLEV ICDERIAMPISCH'IMPIB uiuisäS!'- m^fi*üaimus.A, Wie die jüngsten Zeitungsdepeschen besagen, hat sich die Lage im Fernen Osten infolg« der fieberhaften japanischen Vorbereitunigen zu militärischen Aktionen in bedenWicher Weise zugespitzt. Di« in den fernöstlichen Gefahrenzonen lebenden ameriikani8Ch,en Staats-bürp;er erhielten berei-ts die dringende Aufforderung, unverzüglich heimizukeh-reii. Die Insel H a i n a n wird von den Japanern in größter Eile -zu einem der stärlcsten Bollwerke im Fernen Osten ausgebaut. Vor Haiphong werden die zahlreichen Geschwader Japans zusaimmenge-zogen, um, wie es heißt, für wentuelle Operationen in der Südsee bereitszu&te-lien. In Camtoera ist der awtrallsche Kriegsrat heute zu einer dringlichen Sitzung zusammengetreten, der sich mit der durch Japan neugeschaffenen Lage im Fernen Osten befaßte. Gleichzeitig kursiert im internationalen Nachrlchtenaus-(aufich die nicht unglaubwürdige Meldung, daß Japan, dessen Beziehungen zu Sowjetrußland schon durch das Fischerei-abkonwnen beträchtlich vcrbeaeert worden sind, vor dem Abschluß «Ines Paiktes mit der Sowjetunion steht, der als RUk-kendeckung für den neuen jaipawlschen Hlitzkrieg vorgedacht tet. AHe diese Tatsachen bieten die Veranlassung, einen Blick atif die Aslenlcar-t e zu werfen, um sich ein Bild derjenigen Gebiete zu inachcn, auf die sich das In- teresse des japanischen Kaiserreiches konzentriert. Für Japan war die briticche Kromkolonie Hongkong seit jeher ein »Schönheitsfehler« auf der Landikartd Asiens. Die Halbinsel Hongkong wurde bekanntlich nach dem Oplumkrieg Lm Jahre 1848, der Chinas VolJcstum auf das schwerste geschädigt hatte, von der chinesischen Regierung ein Jahr später an Großbritannien abgetreten. Diesi britische Kronkolonie besitzt eine vorwiegend chineslS(Ae Bevölkerung. Das eigentliche Hongkong mißt 83 km^ und zählt rund eine halbe Million Einwohner. Dazu gehört das gegenüberliegende Pachtgibiet nvit der Halbinsel Kaulim, dem Norddi-fltrjikt und der Insel Lantau tn der Provinz Kwantung. Dieses Gebiet mißt Ö30 QuadratikHometer und zählt 265.000 Einwohner. Die gwamte Zivilbevölkerung der Kolonie »teilt »ich auf 800.000 Sehlen, davon nur 16.000 Nichtchinesen. Die Halb Insel besteht meist aus Granit und Basalt. Die höchste Erhebung ist der Victoria Pik (536 Me-ter). Die Hauptstadt Victoria zählt 350.000 Einwohner, erstreckt sich 8 Kilometer terrrassenförmig am Gebirge hin, hat ein^n Oouvemeurspalast, öffentliche Gebäude, Anlagen, M^azine, Theater und Ist Sitz des Vizeadmirals der britischen Flottenstation für China, eines kommandierenden Generais und eines an-gliikanlschen Bischofs. "Hongkong bes^itzt eine Universität, zahlreiche Mlttilschulen usw. Hongkongs Wirtschaft ballert vor allem auf dem Handel mit Baumwolle, Reis, Zucskicr, Tee, Hanf, öl, Säte, Kohle, Seide u&w. b Singapur ist der zweite neuraiglsche Punikt, um den es sich in den künftigen Auseinanderseteungen zwischen Amerika, England und Jaf)an handeln dürfte. Stadt und Festung Singapur gehört zur britischen Kolonie Straits Settlements und mißt 562 km« mit nnrd einer halben Million Einwohnern. Singapur besitzt eine Reihe von administrativen In9tanzon, ist aber in der Hauptsache Englands, stärkstes Bollwerk, dessen Zwtc^ darin besteht, die Wasserwege sQdlich Chinas und Indiens zu kootrolUeren. Singapur ist sowohl Frei" als auch Kriegshafen. Es ist mit seinen Dodks, großen Kohlen- und Treibstofflagern, Werften, Speichern und Warenhäusern ein großer Stappelpla-tz für die Eneucnisse der Malaischen Halbinsel, Sumatras und Bomeos, ^urofas und Amerikas. Seit dem Jahre 1826 ist Singapur britische Flottenstation ersten Ranges. Die Panzerforts von Singapur UTSCHAIi O"** " llKOO sind schwer armiert und wurden in den letzten Jahren noch bedeutend ausgebaut. Singapur gilt deshalb als die größite und stärkste Seefestung Oberhaupt. \ HoUändiacli-lfMlIifi, das in der Hauptsache die großen, Hinterindien vorgelagerten Inseln bildet, setzt sich aus den drei Großen und den Kleinen S u n d a-Insein sowie Borneo susaimnen. Von den beiden großen Inseln sind da« etwa größere Sumatra und die Insel Java« zu erwähnen. Auf dieser Insel befindet Bich die Hauptstadt Hollindisch4ndlens, B a t a v i a, mW rund 300.000 Einwohnern, dem Sitze d^r hoHändisdien Ko4o-nialverwaitung, einer Universität, zahlreichen Schulen usw. Die Stadt ist an der Ktiste gelegen, und besitzt ein verhältnismäßig angenehmes Klima. Neben Surabaja ist Batavia einer der größten Häfen in dür Siidsee, jedenfalls aber der größte Umsahlagplatz für die niederländischen Kolonialprodukte. Java modernisiert sich sehr rasch und besitzt bereits ein gutes Eisenbahnnetz und vorzügliche Straßen. Sumatra ist zum großen Teile noch WHduis, besondere im Innern des Landes und ist verhä'Hnismäßig noch wenig zivilisiert. Bornüo isrt nicht zur Gänze holländischer Besiia, da sich im Norden des Landes eine englische Kolonie befindet. Auch diese Insel ist, ausgenom-men die Küste, größtenteils noch Wildnis und wird von den wilden Papuas he-, wohnt Die vierte ^oße holländische ln-> sei itt das dem Buchstaben K ähnelndu Celebes, das in der Modernisierung etwa die Mitte zwischen Java elnerseitii sowie Sumatra und Borneo anderseits einnimmt. Timor und eine Reihe von vulkanischen Ketten in sein gehört zu den Kleinen Sunda-lnseln, die besonders gewisse Erze, Hölzer und Gewürze liefern. Holländlsch-Indlen ist ein außerordentlich fruchtbares Land. Deshalb ist das große Interesse, daß die Großmächte dieser Inselwelt der Südscc» entgegenbringcni allzu verständlich. Inbesondere ist es I a-pan, das sein Augenmerk auf die großen Inseln geworfen hat, well auf einigen der selben reiche Erdölvorkommen festgestellt worden sind, die zum guten Teil bereits ausgebeutet wertJen. Holländlsch-Indien steht in der Liste der Naphtha produzij-renden Länder ziemlich hoch oben. Anderseits wünscht NIppon zumindest einige Stützpunkte auf den holländischen Inseln zu errichten, um ein Gegengewicht gegen Singapur und Hongkong einerseits und den am^rkkanischen Phillipinnen nnder seits enfgegenzusteM'en. SrutfcDIanö un& 5fe ruropäifdDe '^Serforguno Berlin, Feber. (UTA) Auf Grund einer deutschen halbamtlichen Auslassung vom 8. Fiibruar beschäftigen sich die führenden deutschen Blätter mH der Rund-fun-kaneprache des britischen Schiffahrts-ministers Gross an die südamerikanischen Länder. In dieser Ansprache war gegen Deutschland der Vorwurf erhoben worden, an gewissen 'europäischen Versorgungsstörungen schuld zu sem. Denvge-genüber hatte die halbamtliche Verlautbarung festgestellt, daß die deutschen Besatzungstruppen im Westen im wesentlichen aus Zufuhren vom Reich her versorgt werden, und daß nur aushilfsweise von der Ermächtigung des Artikels 52 der »Haager Landkriegsordnung« (Rückgriffe airf die Hilfsquellen des besetzten Landes) Gebrauch gemacht worden sei. Selbstverständlich sei weiter, das in einem Lamde, das mofwitelang Kriegsschauplatz war. Emteeinbringung und Getreideaussaat Hi ROclcstand geraten mußten. Die Beliauptungen des englischen Ministers werden weHer durch statistische /.'ihlen widerlegt. Auch ohne jegliche Störung von aufien, hatte Frankreich Im Fri-dt^n einen Einfuhrbedarf an Nahrungs-iiiittoln in Hohe von mehr als 7 Milliarden Franken, darunter allein an Getreide und Atehl von 1 % Milliarden Franken. Weiter ist es allgemein bekannt, daß ein anderes kontinentaleuropäisches Land — Spanien — durch die jahrelangen Inneren Wirren in seiner BodenkuHur derart herabgewirtschaftet worden ist, daß normale, den In-landbodarf deokende Ernten erst nach einer Reihe von Jabren wieder zu 'erwarten sind. Der englteche Minister habe kein Wort über die deutschen Bemühungen gesagt, den scWechtversorgten Westge-bieton mit eigenen Beständen zu helfen. Dabei stehe fest, daß DeutscAiland beträchtliche Mengen Kartoffeln nach Frankreteh und anderen westlichen Ländern geliefert sowie für den Abschhiß von GetreMeUeferung^ mH osteuropäischen Ländern Verhandlungs- und Transport-hilfe zugesichert hat. In der »Deutschen Allgemeinen Zeitung« wird hervorgehoben, daß Deutschland bereits Im Kriege begonnen habe, den Übrige« LAndern des europäischen Kontinents seine Erfahrungfen zur Verfügung zu stellen und ihnen sogar bei der Errkh-tung eigener Erseugungsanlagen behilflich zu sein. So könne man täglich »von der Errichtung einer ZelbtoftabrIk in Spanien, eines Hydrierwerkes in Holland, feiner Leichtmetallfabrik in ^lorwogen oder ähnlichen Projekten« lesen. Wenn alle Staaten und Völker Europas den Willen dazu hätten, könne Europa sich weiter helfen. Die »Frankfurter Zeitung« jer die der europäische Kontinent verttkge. Der innereuropäische Warenaustausch sei noch in hohem Maße steigerungsfähig, sodaß der Austausch von Lebensmittel-und Rohstoffüberschüssen auf der einen, Industriewaren auf der anideren Seite technisch und geschäftlich keknerlei Schwierigkeiten bereiten werde. Besonders seltsam mute in den pessimifjtischen Darlegungen des englischen Ministers Gross über die europäische Versorgungs-lage die Bemerkung an, Europa werde nach Beendigung des Krieges ein hohes Maß von Selbstgenügsamlke^t erworben und daher für südamerikanische Enzeug-nisse keine Verwendung mehr haben. Hierbei werde völlig außer Acht gelassen, daß der in der europäischen Zusammenarbeit zu schaffende Wohlstand eine sichere Gewähr Wr den Absate außereuropäischer Erzeugnisse bietet. Deutsches Demesli Berlin, 15. Fober. (Avala—DNB) Der englische Rundfunk hehauptel, (laß in Deutschland gcgenwArtig Vor-l>crcitungcn für den Verkauf verschiedener, in den dortigen Muswn untergebrachten Kunstwerte, gröLMonlcils italienische Meister, getroffen wür- den. Die Kunslworte sollen nach Anu'-. rika verkauft und der Erlös lur die deutsche Propaganda in Amcriku finanziert werden. Es soll sich in erster Linie um Von Dick, Bollicelli iiiifl andere alte Meister handeln, in inaß-gebenden deutschen Kreisen wird hic-zu ironisch bemerkt, daß sich die neueste Londoner Lüge auf keinerlei positive Momente stütze. Für Dcutsoh'' land ist nicht der Katalog der allen Meister maßgebend, sondern deren Kunstwert. In Kunstangelegeiilieileii verstellen die Deutschen keinen Sp:il.^, auch nicht ira Kriege. Während (i;is Deutsche Reich die Kultur der \vv-> gangenheit pflegt, wird diese in I^ni^-land vernichtot. RiüMlfuuk and Kino als Feinde der Sehncpfen In Florida werden neuerdings dio Schnepfen selten. Und dies soll lui-geblich die Schuld des Hundluuks und des Kinos sein. So versichert wenigstens der nordamerikanischc Ornitliu-loge Herbert Sloddard allen Ernslos. Die schlimmsten Feinde der Sclinep-fen sind nämlich Dachse und Fücliso^ Dachs- und Fuchsjagden waren früher in Florida änlierst beliebl. Ahor Hundfunk und Kino haben, nacli Mr, Stoddard, dio Jagdlusl einschlafen lassen. 5io richten Dachse und F^iiehso furchtbare Verheerungen nntei* vicMige Beschlttsee gefaßt, die in der Hauptsache folgendes besagen: Am 6. September werden in allen Kirchen jugo^lawiens im Rahmen der Fest^ gottesdienste ein dgens komponiertes P a n k 1 1 e d und nach Möglichik'dit dfe für diese Gelegenheit geechriebene, zum ersten Mal zur Auffühming gdaf^^ende Festmesse gesungen werden. Wie In Beograd, werden Sängermani-festafionen an den Sitzen aller Sängergaue Jugoslawiens Festkonzerte veranstaltet werden, wobei ausschffießlkh neue Kompositionen die Vortrags (olige bilden werden. Diese Konzerte sind zwischen dem 6. September und dem 1. bzw. 13. Dezember abzuhalten. Außerdem blel>t es den einzelnen Gesangvereinen Übertassen, anläßlich der Thronbesteigung des Herrschers auch ihrerseite Festkonzerte vor sich gehen zu lassen. Die größte und unstreitig imposanteste Manifestation der Sänger des slawischen SiWens wird am 6. Septomber In B e o -g r a d stattfinden, wobei eine Reihe von jugoslawischen Gesangvereinen mitwinken wird. Zum gemeinsamen Vortrag gelangt bei dieser Gelegenheit das neue, eigens dafür komponierte F e s 11 i e d, womöglich mit Orchesterbegleiftung. Das Programm unvfaßt em am Vorabend von den Säng'em zu veranstaltendes Ständchen zu Ehren des jungen Herrschers, wobei gleichfalls ein ad hoc komponierte« Werk zum Vortrag gelangt. HARMONIKA HOHNER . SCANDALLI ROYAL STANDARD ZU ALTEN PREISEN SOLANGE DER VORRAT REICHT V.WEIXL in SINOVA, MARIBOR Die Vertonung der offiziellen zwei Festlieder wurde dem Rektor der Beogra-der Musiikakademie Petar K o n j o v i c und dem Professor dieser Anstalt Dr. Miloje Milojevic anvertraut. Der Ipavic- und der H ub a d-S ä nge r-gau In Slowenien werden die Tondichter, tienen ihrerseits die Vertonung von Festliedern anvertraut wird, noch noml-ntepen. Es handelt sich hiebe! vor allem Norbert JegHtsch: %i)anfen im 28all)c Leise rauscht der klare Bach Durch die grünen Wiesen hiin Und der Fichten hohes Dach Spiegelt sich im Wasser drin. Dort am Rand im grünen Moos Blühen Blümlein, gelb und blau, Wie ist herrlich doch das Los Der Blume auf der bunten Au'. Könnt' ich doch ein Blümlein sein Im weichen Moos der Bäume, So lieblich, farbenreich und rein, Erfüllt wären meine Träume. 5ran|o ^l$trc Siebziger am die 3l6re{{e der ^erfl^erteit! Nach Veröffentlichung der Verordnung über die Liquidierung der Versicherungs-gesellsc^iaft »Jugoslawischer Phönix« teilt der Liquidationsausschuß, da sich zahlreiche Versicherte mit Anfragen an ihn wenden, mit, daß der Verband der AnschaHungsgenossen-schaf'ten der Staatsbediensteten in Beograd und der Verband der Napre-dak-Genossenschaften in Sarajevo die gesamten Aktiven und Passiven des »Jugoslawischen Phönix« übernommen haben. Um die glatte Übernahme des Phönjx-Portefeuilles durch die genannten Verbände und die Durchführung der Vorarbeiten in der gesetzlichen Frist zwecks Festlegung der seitens der VcrsicherK>n erworbenen Rechje zu ermöglichen, teilt der Liqu-idationsausschuß des »Phönix« folgendes mi-t: Die Verordnung verbürgt den Phönix-Versicherten in Jugoslawi'^n alle er-woitoenen Rechte, für deren Durchführung beide Verbände solidarisch haften. Die Liquidation des »Jugoslawischen Phönix« wird bis 31. Mai d. J. durchgeführt werden und werden alle Ansprüche der Versicherten liquidiert werden. Davon werden die Versicherten rechtzeitig in Kenntnis gesetzt werden mit dem Ersuchen, sich bis dahin zu gedulden und sich an den Liquidationsausschuß einstweilen nicht mit .Anfragen zu wendjn. Nach der Verordnung besitzen die Ver- sicherten gentigend MögHchtkeit, die kapitalisierten Versicherungen wie auch jene Versicherungen zu realisieren, di'j storniert worden sind. Im Sinner der Verordnung voim 16. Dezember 1936 werden die erworbenen Versicherungsrechte mit 40<)/o bi« 45% liquidiert werden. Deshalb sollen die Versicherten dio Abwicklung der Modalitäten abwarten, da die Angelegenheit eines jeden an die Reihe kommt. Schließlich wird darauf aufmerksam gemacht, daß beide Verbände nach der Verordnung verpflichtet sind, die Verpflichtungen und Versicherungen nur den u n m i 11 c 1 b a r c n Vertragschließenden auszuzahlen, wie auch deren rechtlichcn Nachfolgern. Deshalb werden die Versicherten aufgefordert, ihre P o 1 i z z e ii -rechte niemandem aUizu^reten und diese, falls sie bereits abgetreten sein sollten, zu widerrufen. FMHJOSEF BinERWMR Man könnte es fast niclil für möglich linllcn, (laß in dicsoii Tagen der mil schier ujizähligen Plänen und Tlieinen büschälligU' I'resscinaini I'Vanjo Pirc ilic Scliwi'lk; seines 70. LeluMisjalires übersfhriLlen luil. V. Pirc zählt zu jenen nnerniüdliehen .lournalislen. '(lio. das ZeilungsNveson von (irund aul" vv-I'aßltMi niid CS hiehei zw einer Vi<'Kei-(Igkcil hrachU'ii, die uns zur Bewunderung heraustordei'l. NcIhmi seinem vcranlworluni^svollen .lonrnalislentu--ruf \vidmcle sieb dei* Jubilar inil bri-spiclloscm Mifer ravinja entspringt in einer Ge-tirgsschlucht an der südwesitlichen Lehne der Rogfci (1517 A^terS; das hügelige, bceitc Tal,' das sie bis Poljöane bewässert, sie, der Oplotnicabach und noch zahlreiche Bäche des waldreichen Bachern und der KonijitSka gora, kann man fügtich als das Ländchen von Slov. Ko-njice bezeichnen well Konjice seit jeher so sehr dien wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunikt des oberen Dranntales bildete, daß es sogar namengebend auf die Grenzberge wirkte. Landschaftlich ist das Gelände anmütig und anziehend, die Dravinja bildet hier die Grenzfurche zwischen den kristallinischen Uralpen und den nördlichen Kalkalpen, woraus sich die Vi^lgestaltigkeit und Vielfalt in den Formen und Farben der das Tal im Norden und Süden einschließenden Gebirgszüge ergibt. Kaum merklich gewellt, zieht sich Im Norden in einer Höhe von 500 m der Hauptkamm des ernst dreinblioken-den Bachern mit weit ausladenden Hängen von der Rogla bis zum Vcliki vrh, dessen Waldesrand die uralte Kirche der Heiligen Drei Könige säuni't. Zahlreiche Kirchlein und eine noch größere Zahl von Dörfern und Kinzelhöfen beleben dij waJd-, fluren- und felderreichen Abhänge, bis diese am Fuße des Gebirgsstockes in einen Kranz von leuchtenden Weinbergen übergehen. Im Süden türmen sich unmittelbar über dem Marktflecken die steilen Felshänge der KonjiSka gora mit dem »Landturm« schwindelig jäh zu schmalen, zackigen Graten empor, die in ihrer Schroffheit an die Karawankcn oder an die Julischen Alpen gemahnen. Wenn im Frühjahr nach einem Regentag die aufgehende Sonne den ostwärts stehenden Donatiberg und Bo<5 erk'lonnnen hat und im Widerschein des klaren Himmels üiber die grünen Bachernforste dahinstreicht, während Markt, Tal und Hügelland i^n Schlaf und Scha'tten träumen, weit im Westen aber die gefirnten Zinken und Zacken der Karawanken queoksilberwelß erglänzen, scheinen Farbenpracht und Formenreichtum .dieses Ländchens mit jenen des Logartales zu wetteifern. Als nach Hinrichtung des Verschwörers von KonjicH*, des Grafen Erasmus von Tattenbach, dessen Güter und Besitzungen, an die zwanzig Burgen und Schlösser, eingezogen wurden, fand man nur im Burgikeller von Konjice allein 3000 liimcr Wein vor, ein Beweis, wie sehr der Wein- bau auch damals jm oberen Dranntal blühte. E'S ist der »Vinarier«, der köstliche rote Wein, der in der in den »Skalice« (Felsen) gedeiht, aus der rotbärtigen Kauika (Varronia celebris) gekeWert wird und den Weinbergen von Konjice einen Ruf verschafft hat, der an den klingenden Namen von Jerusalem fast heranreicht. Eigentlich 'erinnern diese mit lachendcn Weingärten bchangenen, mit zahlreichen, altersgrauen Kirchlein gezierten Hügelrücken und Kögerl, die von der LaCna gora (»Hungerberg«) über Ugovec sich mit Ritozno'j, Schmidsberg und dem Brandner die Hand reich'jn, an die Slovenske gori-ce, mit den vielen Burgruinen, mit den noch ragenden Burgen und Schlössern an die Landschaft des Burgenlandes oder an jene von Südtirol. Zbclovo am Toreingang zum oboien Dranntal über dem Viadukt der Südbahn, jetz't ein grauer Stein, bildet den .\nfang einer langen Reihe von Ruinen, die in ihrer Anlage und Anordnung ihre^ Entstehung teilweise schon in römischer Zeit bekunden. Die Schlösser Poigled (»Anblick«) und Goli^ (Kahlenberg) stamnjen aus jüngerer Zeit, von Weingärten und Pappeln, den »Palmen« eingefaßt, heben sie die Lieblichkeit der Landschafit. Den Weg in graue Vorzeit weisen die traurigen Trümmer der einstigen Burg und Felsennester. Konjice, das kelliselie Lotoilos, bildete eben in römischer Zeit einen wiehtigcn Kreuzungspunkt der Heeresstraßen Celje, I^ibnitz und Virunum (ZolHVkl)-Ptuj. Aufgefundene Meilensteine und Reliefe, nicht nur in Konjice, sondern in jetzt verborgenen Winkeln des Ländchens von Konjice, bekunden die Wichtigkeit diesor römischen Poststation. Tribenek, an dessen Stelle das heutige Schloß W'indisch-grätz steht, der Spukturm von Kebel, an den Friedrichslurm von Burg .\lt-Celje gemahnend, der Freudenberg und der Loski grad bei ZreCe, dann Dobiehof, das Schloß von Üplotnica niit Überresten eines alten Hanunerwerkes, eines Schmelzofens und eiiler Glasfabrik, dio Ruinen von Janmik mit Spuren eines römischen Tempels, vor allem aber die gewaltigen Ruinen der Burg Tattenbach, einst durch Feuersignale nnt den benachbarten Burgen von Zbclovo und Lindek sowie mit Weichselstätten vcrbiiidbar, führen den Wanderer in eine romantische Welt, die mit dem einzigen Sohn iles enthaupteten Grafen Tattenbach von und zu Reinstein aufgehört^ hat zu bestehen. ■Als der .\bt des Zisterzienserklostcs zu Rein dem Pater Antonius die rote Schnur, die er als einziger Sohn des Verschwörers tragen mußte, vom Halse löste, waren Schuld und Sühne getilgt: über den schwindenden Resten der noch immier stolzen Burgruinen aber leuchtet der Glanz einer lachenden Bcrglandschaft. Dr. Fr. M i s i e _e_ Xhratrraufffiürung 5r0 @(htDä-&if(l)-&rutf(ften ^Itürbunbe« :»Marit)orer Zeitung« Nummer 39 sfhützcr. F. Pirc* joui'iialisLischc Tätigkeit erstreckte sich auf iinzäliligc Blätter des Tn- und Auslandes und t^ipfeltc in der Gründung seines ci-j^enen Blattes „Dolenjc"'. das im Jah-l e 1905 in Novo mcsto das Licht der Well er blick (e. Während des Weltkrieges kam F. Pirc nach Maribor, \vo er sich außerhalb der Redaktion niich mit Wohnungsfragen beschäftigte. In seinem Besitz bciindet sich ein Ar-, ehiv, das überaus wertvolle Raritäten beinhaltet und gewiß noch von Bedeutung sein wh'd. In seiner Dachkammer im Hause der llochmüller-Oelfabrik hat sich F. Pirc in stiller ICinsarakeit, die an die Romantik von Moiit Martrc gemahnt, zurückgezogen, um die „letzte Lebeuswahrheit" zu ergründen. Möge dem Jubilar, dem überzeugtesten Vegetarier unserer Stadt, noch lange ein ungetrübter Lebensabend beschicden seini m. Evangcliscties. Sonntag, den 16. d. ■wird um 10 Uhr vormrttags der Gemeindegottesdienst in der geheizten Christus-kirche stattfinden. Anschli'eßend um 11 niir sammelt sicli die Schuljugend zum Kindergotiesdiens't. ni. seinen 80. Geburtstag feiert morgen am 16. d. in voller geistiger und körperlicher Frische der Lokomotivführer i. R Herr Julius Leimsner in seinem engen FamiHenkrelse. Der greise Jubilar, dessen Wiege in Troppau (Schlesien) ge standen hat, ist im Jahre 1885 nach Maribor gekommen, wo er als Lokomotivfüh rer in die Dienste der einstigen Südbahn trat. Herr Leimsner erfreut sich sowohl bei seinen pensionierten Berufskollegen als auch in anderen Freundes- und Bekanntenkreisen ob seiner vortrefflichen Charaktereigenschaften der besten Wertschätzung. Möge ihm auch weiterhin ein schöner Lebensabend beschieden sein! in. Trauunfjen. In den letzten Tagen in Maribor getraut: Stefan Festin, i^riefträgor, mit Frl. Rosa Kurcs; Larl Luzliik, ArlH'iler, jnil Frl. Ludmilla Dachs; Frunz Sorsak, Besilzerssohn, mit Frl. Marie Kotnik; Franz Harc. Tischler, mit Frl. Therese Vczjak; Lo-i'puz Puhar, Besitzerssohn, mit Frl. .luliane Galx-rc,- Michael Andric, Tischler, mit Frl. Katharina Pusnik; Alois Cintaver' Siiger, mit Frl. Marie Zolgcr; EHERINGE M. Jlger-^ev sin CospQSka ullta 15 Auch auf 7«llxaMufi9 Henalo UrSnik, Handelsangeslflllcr, mit Frl. Marie Smnncon.^ Ivan Praz-nik, Besitzer, mit Frl. Maj^dalcna Fi-singer; Viktor FiSinfjcr, Müller, mit Frl. Marie Praznik; Marlin Dobic. Chauffeur, mit Frl. Ludmilla Kram-berger; Alois Bcrnetid, Weber, mit I'rl. Olga Fabjan; Franz Sbül, Me-cliiuiikcr, mit Frl. Mario. rVicdtui; An-hiil-.sehuldiensl. Der Direktor der Bürgerschule in Me^ica Josef II e r g o 11 wurde mit dem St. Sava-Orden IV. XlasLj ausgezeichnet. Denselben Or-flen V. Klasse erhielten der Direktor einiiun)ien. Mit Entscheidung der Wirtschaftskammer in Ljubljana unr-de bekannllich vor Jahresfrist eine Heihe von fiewerlx^innungen in Slowenien aufgolösl. Die belrui'fenen Ge-werbrl reibenden belrideu niil ihrer Beschwerde ineffeii diesen Schrill den InsUmzenweg, der iecloch uoch keine Für die am Montag den 17. und Dienstag den 18. d. M. um 18 Uhr stattfindenden Aufführungen von Erich B a u *e r s »Saat und Er nie« herrscht bereits das lebhafteste Interesse. >Ein Spiel vom dputschen Bauerntum« nennt der Dichter sein wirksames Bühnenwerk. In seinem Spiel behandelt Erich Bauer die fanatische Liebe des Bauernvolkes zur angestammten, erbeingesessenen Scholle. Mit nicht minderer Ehrfurcht gedenkt er aber auch der am Felde der Ehre Gefallenen, die ihr Da seit 11. November v. J. im Bereiche der Stadt (keim neuer Fall von Hundetollwut vermerkt wunde, wird mit 15. Feber 1. J. die Hundekontumaz aufgehoben. Bissige Hunde (z. B. Wolfshunde) müssen noch weiterhin mit dem Maulkorb versehen sein. In Kraft bleitht ferner die Verordnung, derzufolge das Mitnehmen von Hunden in Gastlokale, Kaffeehäuser und andere öffentliche Orte, Geschäfte, Fleisch definitive Fnlscheidung brnchle. Inzwischen wurde an die Spitze der aufgelösten Innungen ie i^un&efontumaj aufprl^ol^! UNSERE VIERBEINIGE BEGLEITER KÖNNEN WIEDER FREI HERUMLAUFEN. — BISSIGE HUNDE AUSGENOMMEN. SÄnistas:, 15. und Sonntag, 16. FeblW 7 ;>M3jihorcr Zeitung Ptuj eröffnet. Die beiden Künstler werden bei der Eröffnungsfeier anwesend sein. Ausgestellt werden neben Oel'bildern und AquareWen auch Holzschnitte und Zeichnungen. Während Petein vor allem das Aquarell pflegt, das man mil gutem Recht die Kurzgeschichte der Malerei nennt, hat es Wallner vorigezogen, das zäher fHeßerude Oel seinem leidenschaftlichen Ausdruakswillen gefügig zu jniachen. Doch (beide pflegen auch den Holzschnitt, das eigenste Ausdruoks-mittel der deutschen Kunst. Unsere Leser werden sich noch an die Kunsfibetrach-tungen von Helfried Patz erinnern, die wir kürzlich anläßlich der ersten vol'ks-d€utschen Kunstausstellung in Ljubljana brachten. Mit geringen Ausnahmen werden morgedi dieselben Bilder zu s'ehen sein, Biilder, die hei aller Unterschiedlichkeit doch auch ein Gemeinsames aufweisen, nämlich eine gewisse innere Zurückhaltung, die entweder in der Ruhe eimer ausgeglichenen Komposition oder in einer gedämpften Farbgebung ihre Ursache hat. Möge niemand es versäumen, diese Kunstschau zu besuchen! e. Evangelischer Gottesdienst. Morgen, Sonntag, findet der Gemeindegottesdienst uin 10 Uhr, der Kindergottesdienst vorher ujn 9 Uhr im Qemeimiesaale des Pfarrhauses statt. c. V(M'tragsabead im Kulturbund. In der Reihe der Montag-Vorträge der Ortsgruppe Cel'je des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes spricht Dr. Gerhard M a y am 17. Febcr im Saale des Gasthofes »Zur grünen Wiesq« ütoer »Erb- und Artpflege«. Beginn pünktlich um 20 Uhr ,(^ Uhr afbends). c. Wobia heute (Samstag) abend? Natürlich nur zum U, Skiball des Skiklubs in säimtlichen Räumen des Gasthofes »Zur grünen Wiese«. Beginn: »sofort nach dem Abendessen«, so heißt es in der launigin Einladung, denn um 2 Uhr morgens muß ja bereits wieder Schluß gemacht werd#»»' Doch das so41 uns nicht verdriessen, so wird ha'l't der Skiball des Jahres lü41 »kurz aber einig!« sein. Es ist der Mühe wert, hinzugehen, mitzumachen — aber wer spricht da von Mühe: Freude wird überreich verschenkt, und wer möchte da nicht Herz und Hände hinhalten, um zu schöpfen von so viel lachendem Ueber-fluß! c. Unbekannte Wasserleiche. Ajn Donnerstag wurde in Skofja vas eine niänn-liclic Leiche aus der Hudinja geborgen, deren Persönlichkeit trotz unifangreicher Nachforschungen noch iniiuer nicht festgestellt ist. Der Mann dürfte etwa 25 Jahru alt gewesen sein. Die Leiche hat braune Haare, war gut bekleidet, trug Stiefeln, Sporthut und eine Uhr. Personen, die über die Persönlichkeit des Toten Aufschluß geben können, werden ersucht, sich bei der Gendarmerie in Voj-nik zu melden. c Bei der Arbeiterbörse in Celje sind gegenwärtig 1474 Arbeitslose angemel-ilet, 1227 Männer und 247 Frauen. c. November im Feber. Nun haben wir Novcniberwetlcr: Irüb, neblig, regnerisch. Dio \\'intcrsporfler, die morgen bei der y>Cel]ska koca«, auf dem Tovst Patrouillen-, .Abh'ilirls- und Torläufe durchführen wollten, ringen die Hände, die Skier setzen Moos und tlie Eisschuhe Grünspan an. l^in weiteres trauriges Kapitel ist der Zustand tirr Straßen und Gassen in Celje, die slret'kpnweisi' unpassierbar sind und rinetn M.ocr von St.hnccschlanini gleichen. r)ir schnujtzigweicho Masse liegt fiiß-liot'h. Trol/deni wcrilen, hh .'luf wenige Ausnahmen, nitiil dio /'oringst^n Ansiallen gemacht, die Straßen in einen halbwegs verkehrsfähigen Zustand zu bringen. Schneeschaufler und ^irnßenreinißer 1 sind rin stMteucr Anbliek u;rvvnrden, nb-wiihl fs wnhrlirli Arbeitslnsr f^enug gibt (siehe oben!). So ganz auf den Kanal al- lein, durch den vielleicht in zwei Wo-oben bei anhaltendem Tauwetter diese Schlanunsuppe ablaufen wird, darf man sich doch nicht verlassen. c. Kino Union. Sainstag und Sonntag läwft im Union-Kino der deutsche Tobis-Fitm »Donauschiffer«, der zum größten Teile in Jugoslawien gedreht wurde. Neben einer dramatischen Handlung — ein neioher, leichtsinniger Jüngling und ein Schiffskapitän kämpfen um die Liebe eines jungen Mädchens — erloben wir die Donau, diesen welthistorischen Strom in seiner ganzen Ausdehnung. Wien, Budapest und Beograd ziehen an uns vorüber, wir spüren es immer, daß neben der Wolga die Donau das mächtigste Wasser Europas ist — dieweilen aber singt Hilde Krahl ihre herrlichen südslawischen Lieder. In größeren Rollen wirken auch noch Attila Hörbiger, Oskar Sima, Tibor von Halmay und Pal Javor mit. In deutscher Sprache. Aus Plui (SiroBe 31u0oa6tn ffir eirolrn-erdaltung Der titraßenausschuß für den Bezirk Ptuij hielt eine Sitzumg ab, in de: d'^r Veranschlag für das nächste, vom 1. April bis 31. Dezember währende Finanzjahr, .das diesmal nur neun Mona'.c umfaßt, angenommen wurde. Die A u s g aib e n umfassen 2,007.475 Dinar, denen Einnahmen in der Höhe ;Von 1,563.790 Dinar gegenüberstehen. Der Abgang von 453.685 Dinar wird durch den Straßenzuschlag zu den direkten Steuern gedeckt, der diesmal von I8®/o auf 20% erhöht werden muß. Die Erhaltung der Banatsstraßen erfordert im neuen Voranschlag 1,074.822 und der Zufahrtstraßen zu den Bahnhöfen 19.688 Dinar. Die Ausgaben für das Aufsichtstpersonal allein belaufen sich auf 126.722 Dinar, für die Erhaltung der subventionierten Straßen auf 71.610 Dinar für die Gehälter und Löhne sowie 84.390 Dinar für die Materialbeschaffung. In Aussicht genommen ist der Bau 'einer B e -to n'ib rücke über diie Drann bei Sv. V i d, dessen Kosten auf anderthalb Millio nen Dinar veranschlagt sind, mit dem Bau wird jedoch erst dann begonnen werden können, wenn die gesamte Bausumme vor banden sein wird, was immerhin noch einige Jahre beanspruchen wird. In P t u j wind das M a t e r i a 1 m a g a z i n des Straßcnausschusses aufgestockt werden, um dort auch die Kanzleien unterzubringen. Zur Erhaltung der Banatsstraßen trägt die Banatsvcrwaltung 1,120.168 Dinar und für Neubauten und Straßcnver-legungen 76.260 Dinar bei. Die B a h n -Verwaltung wird zur Erhaltung der Zufahrtstraßen 6562 Dinar beisteuern. p. Einbrüche und kein Ende, in tlcr Xachl zum Donnerstag drang ein Liuigfingcr iu die Kanzlcii'äuinc der CLUIsverwaituiig des Grafen Hc.rbcr-stein ein, docli dürfte er nichls Nc.n-ncuswcrtes davongetragen liabeu. Ein weiterer ^Einbruch wurde in das Geschäft des Schuhmachers Johann Ratisn ojnik verübt, wo die Diebe dii>. die Eiseiibalken am Schuufenstcr Spott S>lr SiniKit tDieörr in Sront Der 18-Kilomoter-Langlauf, mit dem gestern die 5. Internationale Wintersportwoche in Garmisch-Partenkirchen eröffnet wurde, brachte wiederum einen aufreibenden Kampf, aus dem schließlich die Finnen als Sieger hervorgingen. Sieger wurde Olkinuora (Finnland) in 1:00.19 vor Oestenson (Schweden) und Laronen (Finnland), die die Strecke in 1:00.17 bzw. 1:01.25 durchliefen. An vierter Stelle folgte wieder ein Finne, und zwar S i l v u n o i n e n in 1 ;01.^, Fünfter wurde W i k 1 u n d (Schweden) in 1:01.40, Sechster Johansson (Schweden) in 1:01.52 usw. In der Wertung der klassischen Kombination liegt wiederum der deutsche Weltmeister Gustl B e r a u e r an der Spitze. Der zweitbeste Mitteleuropäer war der Ita liener G i r a r d i, der 1:02.37 benötigte, während Berauers Zeit 1:02.15 lautete. Zweiter in der Kombination ist G s t r e i n (Deutschland), während die Finnen Kar plas und Sa Ionen erst an den folgen den Plätzen postiert sind. Der beste Mann der jugoslawischen Equipe war R a z i n g e r. Heute folgen die Abfahrtsläufe in der alpinen Kombination. In dieser schwierigen Konkurrenz gelang es Razinger, die übrigen jugoslawischen Lüufer zurückzulassen. Razinger be legte in 1:08.27 den 45. Platz. Um 6 Sekunden langsamer war Smolej, der 1:08.33 benötigte und den 47, Platz einnahm. Weiters folgen: 55. Knific in 1:11.11, 61. Klancnik in 1:12.30, 70. Po-gacnik in 1:14.56, 75. Jazbec in 1:16.10, 79. Blumec in 1:17.16 und 80. Majnaric in 1:17.49. .\n der 90. und letzten Stelle landete der beste Rujnäne, während der ungarische Meister am 83. Platz verblieb. In der Kombinationswertung rückte Razinger auf den 10. Platz vor. Einen schwe rcn Schlag erlitt die jugoslawische Mann Schaft mit dem Ausscheiden Dr. Hei m s, der sich beim Training das Bein brach. 0>linorr für Die QBinterOlife Der Slowenische Schwerathletikverband veranstaRet Sonntag, den 23. d. um halb 10 Uhr vormittags im Sokolsaal einen großen Propagandauftritt der besten Ringkämpfer Maribors. Der Gesamterlös dieser anspruchsvollen schwerathletischen Großveransitaltung wird der städtischen Winterhilfe zufließen. Als Akteure werden die besten Kämpfer des SSK. Marathon und des B ä c k e r-S p o r t k 1 u b s auftreten. Vorgesehen sind insgesamt 6 Begegnungen und noch mehrere Rahmen-kännpfe. Auf der Matte werden natürlich auch die Staatsmeister Hans Pircher, Kar-II Fischer, Franz VerboSt, Ale.xander Iva-nic und Ludwig Dülin§ek erscheinen, die erst kürzlich wiederum ihr großes Können unter Beweis stellen konnten. Dieser Tage beendele der Bäcker-Sportklub seine internen Meisterschaften, die folgendes Er)i;cbnis zeitigten: Bant am: 1. Rupi, 2. Orabcr. -• F e -d 'd r g e w i c h t: 1. Seibert, 2. Domajn-1 : In Pretiburg kö. — Leichtgewicht: 1. Jczerni!<, Eishockeyauswah 2. Ramsak. - W c 11 c r g c w i c h t: l.|7:0 geschlagen. savoric, 2. Kozic. — Mittelgewicht: 1. Kangler, 2. Kobler. — Halbschwergewicht: 1. Fischer, 2. Pircher. Den aufregendsten Kampf lieferten sich Sa-voriö und Kozic, in dem Savoric erst nach 20 Alinuten nur knapp nach Punkten zu siegen vormochte. Auch Fischer errang gegen Pircher nach 20 aufpeitschenden Minuten einen knappen Punktesieg. * Die Bo.xer der ISSK. Maribor treten am morgigen Sonntag in Jesenice zum Revanchekampf gegen den dortigen SK. B rätst vo an. Die Farben des Klubs vertreten diesmal Hubert Meglic, Ivan Sojc, Ivan Cerin, Cvetko Pecenko. Ivan Pecenko, .-\lex Svajger, AAichael strukeij und Jos. Ipavec. : Die gründende Vollversammlung des Slow. Tennisverbandes findet am 2. März in Maribor stalt. w urde vom die SK. kroatische Bratislava gewidlsam enttcnU halten, versehieerfallcn, der ihm im Verlauf der Kaurerei ilas Messer in die Rippen stieß. Cvetko mußte ins Krankenhaus gebracht werden. p. Den ApothekennachUiienst versieht Iiis einschließlich 21. d. die Moli-reu-Apotheke (.Mi*. Ph. Molitor). p. Wochenbereitsehaft der Freiwilli-gon Feuerwehr. Vom l(i. bis 23. d, \ ersieht die dritte Rotte des zweiten Zuges mit Brandmeister A. Hoiker, Kollführer K. Vanpotic, Rottführer-Slell-vertreter R, Fijan sowie die Mannschaft K. Sommeif'R. Junger, A. Kralj und L Grahl die Feuerbercitschafi, wälirend Chauffeur E. Dobrajc, Roll-führer K. Vaupotiö sowie K. Sommer und R. Junger von der Mamischaf! den Rettungsdienst übernehmen. MotibPtw Thcutcc Samstag, 15. Feber um 20 Uhr: »Nachtasyl«. Zum letzten Mal! Stark ermäßigte Preise. Sonntag, 16. Feber um 15 Uhr; »Haba-kuk«. Um 20 Uhr; »Ein verdächtij3[cs Individuum«. Montag, 17. Feber; (ieschlossen. Tm-Kliw Burg-Tonkino. Bis einsch. Sonntag der deutsche Sensationsfihn »Kongo-Expreli« mit Willy Birgel, Marianne Hoppe und Renee Deltgen in den Hauptrollen. Roman der Liebe einer Frau zu zwei Freunden. — Es folgt der prachtvolle französische Spitzenfilm »Ich war eine Abenteurerin«, In Vorbereitung »Die DOnauschiffer«. Esplanade-Tonkino. Der beste ischj-chtsche Film »Zwischen zwei Vätern« mit der beliebten Künstlerin Stepnickova ni der Hauptrolle. Ein Film von gewaltigein Inhalt und unvergeßlicher Schünhcit. — In Vorbereitung der ausgezeichnete Wienerfilm »Leinen aus Irland« mit den besten deutsehen Darstellern in den Ilaupirollen. Union-Tonkino. Bis einschließlic.i Montag »Andy Hardy als Millionär«. der einmal .Mickey Rooney! Unter den fünf bisherigen Filmen ist dies der gelungenste und amüsanteste Schlager der populären Familie Hardy. Andy Hardy mit der Million in der Tasche — voller Lieb ' im Herzen zieht auf Abenteuer aus. Mik-key Rooney mit Zylinder und Krack sorgt für Lachsalven. -- Unser näclistcs Programm ist der französische Großfilni: »Der Schrei der Straße«. Tonkino Pobrezje. Am 15. und 16. Feber der ausgezeichnete Heinz Rühmann-Film »Wenn wir alle Engel wären ...« Eine Lach bombe. Was ist ein Komponist? Man spricht in der Familie von Beethoven. Da Iragt ein kleiner Junge; »Wer ist das?« Die Mutter sagt; »Das ist ein Komponist. >^Was ist deini das, ein Komponist?. Das ist ein Mann,' der Musik macht. ■ Der Junge gibt sich zufrieden. Nach ein paar Tag-^n spielt anf der SIraRc ein Drehorgelniann. FrtMhll.u; kommt der jung»* /ur Mutter gelaufen: >\Mama. Beethoven ist da! Mrjriborer Zeitung« Nummer 39 8 Somstaff, 15. und Sonntag. Ifi. Febmar lüisXschiiftllclic Riinrisfhnii liniere äifrninöultrie IHRE STRUKTUR UND KAPAZITÄT, Die neuesten Berichte über die Elemente der jugoslawischen Eisenproduktion und -Industrie, über deren Struktur und die Produktionskapazität unserer Hochöfen un,l Stahlfabr ken, sowie Über die reich-iialtigen Fundstätten des Eisenerzes in unserem Staate sind so wichtig, daß ein jctier Staatsbürger darüber belehrt sein müßte. Bei L j u b i | a und Kozarac im Be-, zTk Prijedor in Bosnien hat Jugoslawien die wichtigsten Fundstätten von Elsenerzen, welche zu .zwei Dritteln Limonit und ein Drittel Siderit' (Eisenspat) enthalten. Limonit enthält 50.3 bis 54.3% liisnn und 1.5 b\s,2% Mangan, Siderit :iber 42.5 bis 45% Eisen und 2% Mangan. .'Xuch bei V a r c § in Bosnien sind La;£cr von Sideriten mit 38—40% Eisen-uiul 2 bis 5% Mangangehalt, von Linio-iiiten mit 42 bis 45?^ Eisen- und 2 bis 3% iV.angangehalt, und schließlich von Hac-iiiatifen mit 59 bis 69% Eisen und 2 bis '^'}i .Mangan. Auch in Kroatien (San-ski most, Fojnica und Vrginmost, Zrinj-ska und Trgovska gora) sowie in N o r d-o s t R e r b i e n (Majdanpek und Rudna glava) haben wir Eisenerze. Die Gesamtmenge aller Eisenerze in Jugoslawien schätzt man auf 500 Millionen Tonnen, wovon 145 Millionen auf Ljubija, 120 Millionen aui VareS ^id 80 bis 100 Millionen auf Kroatien entfallen. Gegenwärtig sind bei Ljubija 5, bei Vare§ 4 in Trgovska gora 1, bei Vrginmost 2, bei Do-nü Milanovac 2, bei Saniobor I Bergwerk ini Betrieb. Demnächst wird mit der Exnloitierung von 3 Bergwerken bei San-ski most begonnen werden. Die Eisenproduktion ist im J. 1937 auf IftD.OOO Tonnen gefallen, stieg jedoch seither ständig und erreichte im J. 1939 rjO.OOO Tonnen. Die heimische Eisenindustrie verbrnuclite im J. 1034 kaum 70.000 Tonnen Eisenerz, im J. 1939 aber '^chon 280.000 Tonnen. Im J. 1937 haben 500.000 Tonnen Eisenerze angeführt, <^6 thcT ibt die Ausfuhr wegen des steigenden heimischen Konsums gefallen (im J. 1939 auf 390.000 Tonnen). Unsere Eisenindustrie hat mit Schwierigkelten zu kflmpfen, da wir nicht Kohle für die Herstellung von Koks besitzen und wir durchschnittlich lÖO.OOO Tonnen Koks jährlich einführen müssen. Die Kapazität unserer Hochöfen ist folgende: Jesenice (2 Öfen) produziert 86.000 Tonnen Rohelsen; VareS (2 Öfen) 47.000, Caprag (1 Ofen) 20.000, Majdanpek (1 Ofen) 9000, Topusko (2 Öfen) 9000, B e § Ii n a c (Bata-Konzern, 1 Ofen) 5000 Tonnen, zusammen also 180.000. Tonnen Rohelsen. In VareS wird ein dritter Ofen mit einer Kapazität von 36.000 Tonnen gebaut, Auch die Kapazität der Hochöfen In Topusko und Caprag wird insgesamt um 10.500 Tonnen erhöht werden, sodaß die Kapazität der jugoslawischen Hochofenindustrie 230.000 Tonnen jährlich betragen wird. - Stahlfabriken haben wir in Jugoslawien fünf. Die beiden wichtigsten sind in Zenica (Bosnien) und in J c-s e n i c e mit je 5 Siemens-Martlnschen Oefen und mit einer Kapazität vön je t20.0(X) Tonnen Rohstahl jährlich. Die Stahlfabrik in Store hat einen solchen Ofen mit einer Kapazität von 16.000 Tonnen, die gräflich Thurnsche in 0 u § t a n j 14.000 Tonnen. Zu erwähnen ist auch noch die Stahlfabrik der Gesellschaft Sartid in Smederovo (20,000 Tonnen). Die gesamte Produktionskapazität der jugoslawischen Stahlindustrie wird auf 290.000 Tonnen geschätzt, dennoch erreichte die Produktion von Rohstahl im J. 1939 nur 214.000 Tonnen. Walzwerke haben wir in Jugoslawien sechs; Zenica und Jesenice (je 150.000 Tonnen Walzeisen jährlich), GuStanj und Store (12.000 bzw.. 900), Sartid (14.000), Z e m u n (7000) Im J. 1939 tietrug die jugoslawische Oesamtproduktion der Eisenware 173.000 Tonnen, der Bedarf aber 326.000 Tonnen. Man müßte also die Kapazität unserer Eisenindustrie verdoppeln. rr j^entralr ruropätfdD^ Oltarn REICHSMESSE LEIPZIG IM FRÜHJAHR 1941 MIT EINEM ANGEBOT VON 6500 AUSSTELLERN AUS 21 LANDERN lieh erleichtert hat. Der »Messedionst« ist in unmittelbarer Nähe des Reichsmesseamtes Leipzig, in der Katharinensrraße 10/12, 1. Stock, untergebracht. Die Auskünfte werden in allen Handehsprachen erteilt. Sonderftchaiien u. SondervtranstaUungen I Das einzigartige Warenangebot der Reichsmesse Leipzig wird auch im Frtih-ijahr IMl durch eine Reihe von Sondcr-schauen und Sonderveranstaltungen ergänzt, u, zw. eine Sonderschau *Bau- und Betrieb^bedarf«, die »Messe für Foto, Kino, Optik«, »Messe für gewerbliche Schutzrechte«, die »Bugra-Schau«, die Beispielschau »Formschönes Gebrauchsgut für den Export«, die große »Modenschau« usw. Am Messe-Dienstag, dem 4. März, findet außerdem das traditionelle Messe-Gewandhau5'konzert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Professor Dr. Hermann Abendroth statt. Besondere Reisevergünstiguitgen der ReichSfiiesse Dttn nichtdeutschen Einkäufern wird auch der Besuch der kommenden Reichs-messe Leipzig durch Fahrprelsennäßlgun-gen erleichtert. Sie werden gewährt von einer Reihe neutraler Staaten auf ihren Eisenbahnen und Schiffahrtslinien. Die Besucher aus den neutal-en Ländern können weiter zum Messebesuch in Deutschland eine 60prozentiige Fahrpreisermäßigung in Anspruch nehmen, Auskünfte üt>er diese Vergünstigungen sowie über sonstige Reisebestimmungeji, die bei der Fahrt zur Reichsmesse zu beachten sind, geben sä^ntilche EhrenamtUchen Verire* tungen und Geschäftsstellen des Reichsmesseamtes Leipzig in den einzelnen Staaten. Bei diesen müssen sich die Messebesucher zur Erlangung des deutschen Einreisevisums bezw, eines Passierscheines sofort melden. Für die Unterbringung der Messegäste sorgt in bewährter Weise der Wohnujigsnachwcis des Reichsmesseamtes, der sich im Leipziger Haupt-bahnho'f bereit häit. Verpflegung und sonstige Bedarfsdeckung ist in Leipzig für ausländische Besucher der Reichsmesse ausreichend sichergestellt. Außerdem ist es dem Messegast aus dem Ausland gestattet, Lebensmittel und Rauchwaren in bestimmten Mengen abgatbefrei nach Deutschland mitzunehmen. Die Reichs messe Leipzig im Frühjahr 1041 wird vom 2. bis 7. März .'ihgehalten. Sie bringt ein vollsitändiges und umfassendes Fertigwarenangebot in den 24 Messepalästen der Innenstadt. Da die .Anforderungen an Ausstellungsraum ruf der Mustermesse ständig wachsen, mußten bei einzelnen Branchen entsprechende Erweiterungen durchgeführt werden. Das Angebot der Reichsmesse Leipzig stellt wieder einen einzigartigen Überblick über die Leistungen der deutschen Verbrauchsgüterindustrie dar. Aus allen Herstellungszweigen sind die führenden Firmen mit reichhaltigen Kollektionen vertreten. Im ganzen ist mit rund 6500 Ausstellern zu rechnen. Sie verteilen sich auf folgende Zweige: Hausrat und Möbel rund 1500, Leder-, Schmuck-, Galanteriewaren 1750, Spielwaren, Mustklnstrunien-le, Sportartikel 650, Papierverarbeitung, Hürobedarf, Werbung 800, Textilwaren' und Bekleidung 800, Ernährumg, Körperpflege 200, buchgev/erbliche M?tcriaiien, Foto, Kino, Optik, Bau- und Betriebsbedarf, Werkzeuge, Erfindungen u. a. m. 600, ausländische Rohs-toffe 200. Das Angebot der deutschen Wirtschaft wird neben altbewährten Mustern wie immer Neuheiten bringen, die auch im Kriege von den leistungsfähigen Firmen entwickelet wordnn sind. Alle Länder Europas beteiligen sich Der Krieg und die damit verbundene Blockade des europäischen Festlandes haben die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den einzelnen Länder immer en-, ger gestaltet, so daß eine europäische Wirtschaftsgemeinschaft »m Wachsen ist. Sie findet auf der Reichsmesse ihren zentralen Markt. Die Durchführung von Kollektivausstellungen haben bis Anfang Jänner folgende Staaten zugesagt: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Iran, Hallen, Jugoslawien, die Niederlande, Norwegen, Rumänien, Schweden, die Schweiz die Slowakei, Spani-en, die UdSSR und Ungarn; Kollektivausstellungen zeigen weiter das Protektorat Böhmen und Mähren und das Generalgouvernement. Besondere Aufmerksanrkelt verdient weiter die BeteiHgunig der UdSSR, die seit Herbst 1940 wieder zu den regelmäßigen Ausstellern in Leipzig gehört und vor allen Dl'ngen Rohstoffe ausstellt. Die engen wirtschaftlichen Bindungen, die zwischen der deutschen Wirtschaft und den Nationalwirtschaften Südosteuropas bestehen, zeichnen sich dadurch ab, daß die sUdost-europäischen Staaten vollzählig In Leipzig vertreten sind. Sie sehen in der Entwicklung dieser Wirtschaftsbeziehungen eine zunehmende Sicherung ihre« eigenen Absatzes. Durchführung zwischenstaatlicher Geschäfte Auf jeder Reichamesse haben ?ich die Beratungsstellen für das Auslandsgeschäft eines überaus regen Zuspmchs der Aussteller und Einkäufer erfreut. Der größte Teil dieser Auskunfts- und Beratungsstellen wird auch zur kommenden Reichs-messe im »Messedienst« zu.sanvmcnge-faßt, der seit ebigen Jahren schon die Durchführung solcher Geschäfte wesent- Ljubljana, 14. Felder, — Devisen: London 174.57—177,77 (im freien Verkehr 215.90—^210,10), Newyork 4425—4485 ; (5480—5520), Zürich 1028.64—1038.64 , 1772—1792). I Zagreb, 14. d. Staatswerte: 2Vt% I Kriegsschaden 0—480, 4% Agrar 55-~57, \4% Nordagrar 0—56, 6% Begluk 0—86, Q% dalmat. Agrar 0-—81, 6% Forstobll-Igationen 0—80, 7% Stabilisationsanleihe |96—0, 7% Investitionsanleihe 101—0, 7% Seligman 102—0, 7% Blair 100—0, 8% Blair 1060; Nationalbank 7000—0, Priv, Agrarbank 205—ü. X Neue Hindeisvertragsverhandlungen mit Ungarn sollen demnächst aufgenommen werden. Für die nächsten Tage wird die Ankunft einer ungarischen Delegation in Beograd erwartet, die vor allem danach trachten wird, verschiedene Härten im bisherigen Güteraustausch zwischen Jugoslawien und Ungarn abzuschaffen. Die Verhandlungen werden jedenfalls längere Zeit in Anspruch nehmen X Ehe neue Drahtfabrik. Das bekannte Eisenwerk »Sartid« in Smederevo hat die Bewilligung erhalten, auf seinem Gelände eine Fabrik* zur Erzeugung von gezogenem Draht aller Art zu errichten. Das Werk erzeugte schon bisher Feinblech, Profileisen, Eisenbahnmaterial und Brückenkonstruktionen. X Luxemburg, das sich gegenwärtig in einer Zollunion mit Deutschland befindet, erhielt jetzt die Reichsmark als gesetzliches Zahlungsmittel. Der Luxemburger Frank wurde 10 und der belgische Frank, der auch im Lande kursiert, 10 Pfennig gleichgestellt. Am Kcictfie k, Todesfälle. In den letzten Tagen sind im »Gottscheer Ländchjn« folgende Personen gestorben: In Rajndol (Reintal) die 84jährige Maria S c h e ni i t s c h, in Kacji poiok (Otterbach) Maria W i 11 i n e (an den Folgen der Entbindung), in Crmognji-Öe (Mo«chn) der 55jährige Besitzer Franz Matz eile, in Salka vas (Schalkcndorf) der 3f]ährige Besitzer und Kaufmann Georg M a r 1 n z e 1 und in Gröarice (Masern) der 85jährige Landwirt Frnn/ Tschinke 1. Friede ihrer Asche! k. Trauung. In Ko^arji (Niedermösel) schlössen kürzlich Albert Nick aus Tr-novec (Tiefenreuter) und Maria Monte] aus KoCarji den Bund fürs Leben. Wir gra tulierenl k. Feuer. Unlängst entstand in Kocevje im Hause des Josef P r e n t n e r ein Dip-pelibodenbrand, der dank dem raschen Ein greifen der heimischen Feuerwehr unter dem Kommando des Wehrhauptmannes Gustav Verderber rasch unschädlich gemacht werden konnte. Die .4u.((zaliluii^ der Gchölier der Ha-naUbeamlen im Mobilnin.rliiin;;^s- und / Kriegszustand Beograd. 15. Fober. Der Minislerrat hat auf Vorschlag uc.s Finaiizniini-sters eine Verordnung ülx r die Auszahlung der Bezüge der BanalslK-Hlieii-steten im Mobilniaoliungs- und Kriogt;-zustuiid erlassen. Laut Art. 1 diiser Verordnung werden die Gehälter und Pensionen der Banatsbedienstelen und Banatspcnsionislen in gleicher Weise ausgezahlt, wie dies für die Slaals-beamten auf Grund der l)ezügli<'luji Verordnung vom 18. Xo vom bor 10,»!) festgesetzt ist. Die Bezüge bringt i\'w. Staatskasse in der vom Finan/niinisler Yorgeschrichenen Arl und ^^''oise zur Auszahlung. Die Verordnung wurde im gestrigen AmlsblaU „Slnj^l)ene Xovi-ne" publiziert. Sic trill im .^I()mellL der allgemeinon Mobilmarluuig im Staate in Krnfl. Der Schulz der riiniänisfhiMi Interessen in l-]n;^land S t o c k h 0 i m, 15. Fobcr. (A vnl.i— DNB) Die schwedische Regierung lud dem Ansuchen der rumäni.selien Begi;'-rnng stnltgegeben und den Srl-dz der rnn önischen Interessen in FjigLin.l übernommen Hauptziehunq der staatl. Klassenlotterie 5. Ziehungstag. Uin 100.000.—: 30997 60318 Din 80.000.—: 33794 96182 Din 60,000.—: 39225 75516 Dfai 50.000,—: 87836 Din 40,000,—: 55081 Din 30.000,—: 83Ü9 36377 Din 20.000,—: 17613 49601 658.'-<8 IHIM Din 16.000,—: 26904 47613 75180 07402 Din 12.000,-: 21772 34103 Din 10.000 1.—; 3723 8002 17127 42677 4S7;57 3()731 76r)."">l) 78141 83M3 02345 666 1250 33863 34702 60423 68261 96058 DIn 8000.—: 2077 1«173 22fi98 2(1328 27331 36185 39569 50338 5-128S 5(5002 72680 7325-1 H5em 00724 022K1 78141 83M3 02345 666 1250 33863 34702 60423 68261 96058 DIn 8000.—: 2077 1«173 22fi98 2(1328 27331 36185 39569 50338 5-128S 5(5002 72680 7325-1 H5em 00724 022K1 Din 6000,—: 10386 1059(1 1174(1 1284(5 15504 31800 36123 42225 47963 59017 81342 83784 8(i327 8l)(i21 01445 2490 3742 22818 30588 63686 67249 97297 Din 5000.—: 5217 8504 22711 3627(i 42763 46243 53(376 54952 61155 63144 6856^1 71877 72.'^24 8714.1 92708 93,385 93613 95683 08IW Din 4000,—: 2)6 1063 4909 (i554 7279 8386 15700 19043 19375 21402 30514 32337 32754 34773 35187 36666 37451 37592 38826 44630 46067 48155 57131 6a535 66453 68492 70122 78035 79328 83778 85547 87386 87850 tM545 Bei uns gekaufte Lose haben folgende Treffer gezogen: Din 20,000 Nr. 49691, Din 16.000 Nr. 26904, je D n 10,000 Nr. 56931 und 83543, Din 8000 Nr. 92281 und Din 5000 Nr. 5217. (Ohne Gewähr.) Ferner wurde eine Reihe von Treffern zu Din 1000.— gezogen. — Alle jene, die in unserer Kollektur einen Treffer gewonnen hoben, mögen ihre Lose sofort zwecks Auszah-lunff vorlegen. — Neue Klassenlose stehen noch zur Verfügung. BANKGESCHÄFT BCZJAK, hevollm. Haupt« kollektur der Staatlichen Klasseiilotterlc, Maribor, Oosposka ul. 25, Tel. 20-97. 1?. und SolfrfeKt 1^. PolürM »Mar%orer Zeitunp;^' t^tininicr 20 General Wavells Jintamr in Nordafriita J)a<» firiell eiwtf dralM^m 3IUIWirfiMDnuHHM4fl6cr Mt flniteoifdhtn (Srfolge Oer (SnglänOer in Si¥ / ®en«ral JBaoctl« ^MHkmuorM no« 3eiifll|id|i US&LD. äßÜMÄ'NlfW <:■ «' W M4J.fAS3S!S mmmm Flotftn-und FluQfttOtzpunk^t ENGLAND FRANKREICH JTAÜEN X SPANIEN imm te/tof/tK »ÖVPT Als diese englischen Divisionen in die süd4ich von Benghasl gdegene Senke gerieten, warfen sich ihnen dort die Verteidiger von Benghasl entgegen. Es kam zu einer zweitägigen Schlacht. Ihr Ausgang hat «trotz der Ta-pferkeit der eingesetzten italienischen Truppen eine Rettung von Benghasi oder eine Vermin^derung des englischen Druckes nicht gebracht. Dir italienische BefeJilshaber stand nun vor der Frage, die Stadt Benghasi, eine Schöpfung der italienischen Kolonisation, den Mögllchikeiten eitler zerstörenden Belagerung auszußetroti oder die Stadt aufzugeben. Er hat sich mit Rücksicht auf die dort konzentrierte Bevölkerung, die durch flüchtende Siedler der ganzen Cy-renaika vermehrt worden ist, zur Aufgabe der Stadt entschlossen. Es spricht dabei der Gedankeagan^g mrt, daß Kalien nicht gewilit ist, diese Kolonie in englischer Hami zu lassen, Es kani dem italienischen Befehlsha'ber deshalb dara-uf an, die Stadtgründun>{ möglichst unbeschädigt zu lassen, soweit sie nicht durch vorherge- hende englische Luftboinbardefnents schon Schaderi gelitten hatte. Es geht aus dem italienischen WehrmacMsberlcht nicht hervor, ob sich zwischen Cyrene, am Nordufer der CyrenaH Numnicr 30 10 Samstag, 15. und Soiliilag,' 16. Februar Kultiit - diECiiih 0aSa |3iopot) Diriaierl die ^agrrbrr JSiDil^arnionifrr Dieser Tage gaben die Zagreber P h 11 h a rm 0 n i'k c r ein überaus interessantes Symphonie-Konzert, welches In dem 4000 Personen fassenden Saale der Zagreber Messe durchgeführt worden ist. Dirigent war der Bulgare Sasa P o p o v, der unserem Mariiborer Konzertpublvkum noch als Vio'liinvirtuose bekannt ist. In den letzten Jahren wi-dniete sich Popov ausschließlich der Dirigierkunst, die 'er aL< intuitiver Musiker von großem Können und vollblütigem Tcnnperanient zu ganz außergewöhnlicher Höhe brachte. Popov besitzt die große Kunst, das Orchester restlos seinem Willen unterzuordnen, ohne es zu »vci^ewaltigen«. Solistin des Abends war die bekannte Zagreber Pianistin Branka Musulin. Popov brachte mit den Philharmoniikern zunächst H ä n d e 1 s Ouvertüre in D-Moll, präsentiert in der Orchestrierung des Engländers Elgar, zu Gehör. Unter der Stabführung Popovs kam die Tondichtung Händeis zu einer schwungvoll-plastischen Wiedergabe. Es folgte sodann die B-Dur-Syinphonie op. 20 von Ernest Chaus-s o n, eines Schülers von Cezar Franck und Massenet. Popov interpretierte auch dieses schwierige Tonwerk kräftig-inipressiv, so daß ihiii die Philharmoniker im aufrichtigen AAusizieren folgten. Branka Musulin spielte sodann Chopins Klavierkonzert in F-Moll o-p. 21 und entzückte die Zuhöhrer mit ihrer brillanten Technik, vor allem aber mit ilirL'in verfeinerten musikalischen Empfinden und mit der Stärke des künstlerischen Ausdrucks. Die Anpassung des Orchesters an die Künstlerin war vollendet. Den Abschluß bildeten zwei Kompositionen bulgarischer Autoren; »Nocturno« von Heraklit Nes-torov und »Ritualtanz« von Veselin Stojanov. Bei Ne-storov, den eine perfekte Kompositions-Icchnlk auszeichnet, vor alleaii aber die herrliche Instrumentierung, merkte man Die Antwort kam schneller, als ich mir vorstellen konnte, frappierte mich maßlos und ließ mich zugleich erstaunen: »Mama"hat mir nicht gesagt, ins Zimmer zu gehen!« Da ich aus der Erfahrung weiß, daß jedes Dementi gerade das Entgegengesetzte bedeutet, wußte ich, daß das Kind auf Befehl der Mutter plötzlich ins Zimmer kam, um mich aus unbekannten Gründen zu kontrollieren, hat sich aber dabei verplappert. Wenn ich aber am Abend in der Küch.e saß und harmlose, einfache Fragen an sie stellte, antwortete sie nie eher, bevor sie nicht einen Blick mit ihrer Mutter tauschte. Das Mädel war also »tadellos« dressiert, ein willenloses Spielzeug in Händen der herzlosen Mutter, der Junge ebenso, nur fehlte ihm die hervorragende Intelligenz und die nie vorhergesehene Anpassungsfähigkeit des Mädels. Der Junge sprach wenig und obwohl das Mädel 3 Jahre jünger war, hatte ich den Eindruck, daß sie sein Vormund wäre, denn sie hinderte ihn vielmals am Sprechen, wenn sie befürchtete, er könnte irgendetwas ungemütliches sagen. Wenn man nun diese drei angeführten Fälle objektiv betrachtet, muß man sich eingestehen, daß nur die Dressur so etwas zustande bringt. Von diesen Kindern hörte ich niemals eine Wahrheit und das tut dem Menschen, der nur als Beobachter abseits steht, weil, besonders, wenn er selbst ein Kind hat und er dasselbe erzieht und nicht —- dressiert . . . ! Groß ist die Verantwortung, die die Eltern tragen, deswegen ist kein Wort zu schwer, welches die Dressur verdammt! Ich bin überzeugt, daß ich mich nicht irre, denn das Eine bleibt fest: Wenden wir uns von der Kinderdressur ab und kehren wir zur wirklichen Erziehung unserer Kinder zurück! Wer aber Kinder nicht erziehen iiitunn und nicht .will, soll keine Kinder haben 4 . . !l H i z e 1 j s k i. stellenweise Einflüsse van Richard Strauß und Wagner. Die Komposition, die überaus großes Interesse erweckte, war eine Palette von Tonfarben. Auch StojaJiovS »Riiualtanz«, durchwirkt mit orientalischen Motiven, machte im Hinblick auf den architektonischen Aufbau und die Sattheit der Tonwirkung starken Eindruck. SaSa Popov war ein feinsinniger Interpret der bulgarischen Kompositionen, Bramka Musulin wurde nel)en ihm und den Philharmonikern derart gefeiert, daß sie eine Komposition voji Chopin als Zugabe spielen mußte. Es gab Lorbeerkränze, Blumen und stürmischen Beifall des Publikum?. -i- Oer italienische Violinvirtuose Carlo Feiice Cilari gab diieser Tage in Zagreb ein Konzert, dessen Erfolg beim Publikum so groß war, daß er nicht weniger als sieben Zugaben spielen mußte. Das Kon-zertprogramni umfaßte Werke von Vival-di, Szymanowski, Mozart, Logano, Casel-la usw. Riccardo Siimoncelli erwieß sich als ein feinfühliger, eleganter Begleiter am Klavier. — Deutsches Ballett in Oslo. Im Anschluß an die Gastspiele in Holland findet vom 16. b\b 23. Feber am National-theater in Oslo ein Oastpicl des Balletts des Deutschen Opernhauses Berlin statt. '+ Künstler aus Deutschland im Banat. Die Sopranistin Hilde G a m m e r s b a c h und der Pianist Hermann S c h e 11 i n g unternehmen in der zweiten Hälfte des Februar eine Konzertreise nach dem jugoslawischen Banat, wo sie in einer Reihe von Städten und deu'tschen Bauernge-meinden Konzerte geben -werden. -I' Das deutsche Institut in Beograd hat diesier Tage unter der bewährten Leitung von Prof. - Gerhard G e s e m a n n Die bunte Ulclt seine Täfig'keit aufgenommen. Es soll die Verständigung^zwischen dem deu'tschen und dem jugoslawischen Volk auf wissenschaftlicher Grundlage pflegen. Das Institut giibt eine Zeitschrift »Deutsches Jugendarchiv« herau« und hält Vorlesungen in beiden Sprachen durch Professoren beider Naitionen. Eine künstlerische Abterlung, ein Zweig der Deutschen Akademie in München, ist angegliedert. + Def t>eliannte Münchner Bildhauer Karl Kiefer feierte dieser Tage seinen 70. Geburtstag. + »Veit Stoß« betitelt sich eine neue dramatische Dichtung von Hermann Heinz Or-tn'or. Das Werk ist iim Nürnberger Schauspielhaus mit ungeheurem Erfolg zur Uraufführung gebracht worden. -!- Der Ursprung des Wortes »Kitsch«. In einem überaus amüsanten Buch erörtert Hans Reimann den Ursprung und die Bedeutung der allgemein verbreiteten Wörter »Kitsch« und »kitschig«. Der Verfasser der Schrift »Das Buch vom Kitsch« stellt fest, daß das Wort gegen Ende des vorigen Jahrhunderts vermutlich aus Münchner Künstlercafes seinen Weg angetreten hat. In den neunziger Jahren halben es die Maler auch schon in Berlin ganz allgemein gebraucht. Nach seinem Ursprung ist das Wort eine Verballhornung vom englischen »Sketch« und der deutschen »Skiztze«. In den bekannten Künstlercafes von Schwabing verlangten nämlich die 'englischen und amerikanischen »Kunstkäufer« billiigere Bilder und Skizzen von den in die Klemme geratenen Künstlern und auf diese Weise.kamen die gewerbsmäßigen Lieferanten von Kitsch auf, die es ausgez'eichnet verstanden haben, etwas zu »verkitschen«, etwas billig loszuschlagen. Der in der Welt der Ateliers entstandene Ausdruck wurde zu einer Parole, zu einer kämpferischen Losung, das Motto der Erneuerer des Jahrhundertendes gegen die geschmacklosen Schmierereien einer senil gewordenen Generation. :3)er £5ratrr0uflen Von A. M. L o r n b e r g. In jedem Winter bricht aufs neue die Epidemie des Theaterhu&tens aus. Jeder kennt sie aus eigener schmerzlicher Erfahrung — wie olt hat sie uns schon den Genuß des erhebensten Theaterstückes, das Erlebnis der schönsten Musik eines Konzertabends, ja sogar die Freude an einem Film 'Verdorben. Es sieht beinahe so aus, als ob eine größere Menschenmeng-^ nich't beieinander sein könnte, ohne daß schon nach kurzer Zeit ein allgemeines Räuspern, Husten, Krächzen beginnt. Man sitzt im dunkeln Zuschauerraum. Voller Spannung folgt man dem soeben beginn'enden Theaterstück, freut sich über Dialog und Bühnenbild — hinter uns wird ein leises Hüsteln laut. Warum sollte nicht jemand einmal hüsteln? Aber das Hüsteln wird lauter, und merkwürdig: nach kurzer Zeit beginnt auch neben und vor uns ein Mensch zu husten. Dabei läßt sich eines feststellen — je leiser auf der Bühne gesprochen wird, umso deutlicher wird das Hus-ten im Parkett. Und es kann geschehen, daß gerade in die unheilschwangere Stille, in der sich der Konfl'i'kt zum Höhepunkt -zuspitzt, da^ satanische Husten unseres Hintermannes brutal hineinplatzt. — Was hat er gleich gut und sportlich aussieht.' EUTf^A UONfBKC/JA r j ^ l BRINGT STETS DAS NEUESTE Auch das Straßenkostüm schließt sich der beto-ut taillierten Linie des Mantels an. Sehr beliebt ist die neue Form des Kostüms mit enganliegender, etwa fünf Sechstel langer Jacke, die diesmal ziemlich kleine Reverse und zwei Reihen Knöpfe zeigt. Häufiig finden sich sogar je zwei Taschen übereinandergesetzit. Die Frühlingsmode marschiert — warum zögert der Früh Uns nooh? QSrnn rin ^inbchen ertDortet toirö Vor dem Kauf der Säuglings-Aussteuer überlege man sich genau, was aus unbenutzt gebliebenen oder nicht mehr tragbaren Kleidungs- und Wäschestücken selbs angefertigt werden könnte. Die hier gezeigten Vorschläge geben dazu gute Anregungen. Beyer-Modell SK 39507 (für 1 Monat bis Vs Jahr). Das Windelleibchen aus dop peltem Stoff kreuzt im Rücken übereinan der und wird vorn gebunden. Erforderl.; etwa 20 cm Stoff, 80 cm breit. BeyCr-Modell SK 58418 Hemdchen mit angeschnittenen Aermeln, Halsrand mit schmalem Spitzchen verziert, das ebenfalls im Rücken schließende Hemdchen aus Trikotstoff hat eingesetzte kurze Aer mel Erf.: etwa 40 cm Wäschestoff, 80 cm breit oder 30 cm Trikotstoff, 70 cni breit. Bcyer.Modell SK 39534 Sehr praktisches, am oberen Rand und den Beinlingen mit Zug ausgestattetes Windelhöschen. Erf.: etwa 50 cm Stoff (quer verarbeitet), 80 cm breit, Beyer-Modell SK 3674 (für Vs bis yk JO-Leicht zu arbeiten ist der praktische Spiel anzug mit Schrittschluß und einfarbigen Blenden. Erf,: etwa 50 cm gemusterter und 20 cm einfarbiger Stoff, je 80 cm br. Beyer-Modell SK 8072 (bis Va Jahr). Kra gen und Aermel des im Rücken schließen den Jäckchens sind ohenso wie das Mut?: chen mit Spitze verziert. Erf.: etwa 55 cm Stoff von 80 cm Breite. Beyer-Modell W 58430 (für 1 und :i I.). Schlafanzug mit Raglanärmeln und Banddurchzug. Der Schnitt sieht auch die Verarbeitung als Nachthemd vor. Erf.: etwa 2.10 m Schlafanzug- oder 1.85 m Nachthemdenstoff, je 80 cm breit. Beyer-Moden SK 3671 (bis »/s Jahr). Aus Waschstoff oder Flanell hergestellter Schlafsack, der das Nachthemdchen ersetzt. Erf.: etwa 1.65 m Stoff, 80 cm br. Qlufgpfprungrne j^änOe ZWECKMÄSSIGE HAUTPFLEGE IM WINTER Hmti nnoid sollte nach Möglichkeit zweimal täglich durchgeführt werden. Dabei setzt man dein heißen Wass'er eine große Messerspitze Gerbsäure zu. Die Hände werden abwechselnd etwa eine Minute lang in heißes und darauf in kaltes Wasser getaucht. Das kalte Wässer bildet den Abschluß. Für die Pflege der Gesichtshaut ist es von besonderer Wichtigkeit, daß diese täglich abends vor dem Schlafengehen gründlich mit Creme abgerieben wird. Das Gesicht nur mit Wasser und Seife zu waschen, ist nicht ratsam, zumindest muß die Haut dann noch anschließend ein gefettet werden, da sich sonst umso leichter Risse und Sprünge in der Haut bilden. Auch für die Gesichtspflege ist das gründliche Abtrocknen nach jedem Waschen unbedingt zu beachten. Gegen Ringe unter den Augen, die sich gerade in den sonnenarmen Wintermonaten oft bemerkbar machen, wendet man mit Erfolg Kamillenbäder an. Ein Leinenläppchen wird in warmen Kamillentee getaucht und die I Augenpartic damit bedeckt. Sobald das Läppchen kühl wird, erneuern. Nach mehr j fachor Behandlnnr n'inchmen und mit ci-'ncni weichcn Tuch die Feuchtigkeit ab- \ »Mariborer Zeitung« Nummer 3& 12 Samstas:, 15. imd Sotuiias. 16. Februat tupfen. Diese KaiiiiUenumschläge bewähren sich auch ausgezeichnet als Mittel gegen KrähenfUsse. Die rote Nase Ist im Winter ein Kummer vieler Frauen. Man bekäm-pft sie am besten, indem allabendlich ein Wattebausch in helBes Wateer getaucht und die Nase damit betupft wird. Danach abtrocknen und ev. mit mlWer Zin'kpaste ein^ettw. Qinrrlef raf^ Serriteted mit j!>aifenfrfl(Dtrn Rezepte für vier Personen Nur alte, gelagerte Hülsenfrüchte sollen über Nacht eingeweicht werden. Nährwert und Geschmack bleiben weit besser erhalten, wenn man die Hülsenfrüchte mit wei ehern, kaltem Wasser zustellt, ganz langsam garkochen läßt, und Salz erst nach der halben Kochzeit zugibt. Erl>sensuppe mit Wurzelwerk: 15 dkg lirbsen, 20 dkg Wurzelwerk, zwei Erdäpfel, Salz, Liter Wasser.' Wurzelwerk und Erdäpfel werden fe" geschnitten, mit den Erbsen gleichzeitig zugestellt, kurz vor dem Anrichten gesalzen. Bohnen mit Paradeismark: 20 dkg weiße Bohnen, 3 dkg Fett, eingekochtes Paradeismark von Va kg Paradeisfrüchten, Salz, 3 dkg Reibkäse. Die weichgekochten Bohnen, das Wasser muß dabei vollkommen verdamptf sein, werden in dem erhitzten Fett mit dem Paradeisniark kurz überdünstet^ mit Reibkäse bestreut angerichtet. Linsengericht; 20 dkg Linsen, 3 Stück Porree. 1 kleine Sellerie, 3 Karotten, 2 dkg Margarine, Salz, Rosenpaprika, Zitronensaft. Die Linsen wer^den weichgekocht, das Wasser muß dabei verdampfen, die geputzten Gemüse kleingeschnitten, mit der Margarine und Wasser weichgedünstet, ein Drittel der Linsen passiert, Hülsenfrüchte, Linsen, Mus und Gemüse werden vcrjnischt, mit Salz, Zitronensaft und ein •wenig Rosenpaprika abgeschmeckt Erbseneintopf: 20 dkg Erbsen, Wasser, 2 bis 4 Blutvvürste»3 dkg Sciimalz, Sal-z. Die Erbsen werden in einer Kasserolle mit gut darüberrcichend kaltem Wasser zugestellt, halbweich gekocht. In V4 Liter warmem Wasser löst man das nötige Salz auf, schüttet nun in diese Kasserolle die halbweich gekochten Erbsen, um die weichgekochten nach oben zu bringen. Nun wird neuerdings warjnes Wasser zugegossen, doch darf es die Erbsen gerade nur bedecken. Die weichgekochten Erbsen seiht man ab (restlichen Kochsud zu Suppenbereitung verwenden) und belegt sie mit halbierten, in ganz wenig Fett iiberbratenen Blutwürsten. Vorzüglich schmecken: weichgekochte, gut abgetropfte Bohnen mit Gulaschsoße, nocli kurz überdünstet oder mit wenig restlichem Bratensaft vermengt, ebenfalls überdünstet, in leicht gefetteter Backform mit Semmelbröseln und mit Reibkäse bestreut, in heißem Rohr zu hellgelber Farbe- übcrbacken. Wenn die Fenster gefroren sind... Um gefrorene Fenster aufzutauen, bereitet man a-m besten eine möglichst stänke Salzlösung, taucht 'jin^en Lappen in diese ein und fährt damit wiederholt über die Scheiben, bis sich das Eis löst. Ratsam ist es, auch bei.m Fensterputzen im Winter dem Wasser etwas Salz zuzusetzen, um ein Gefrieren während der Arbeit zu vermeid^ine. Ii. Makkaroniauflauf: 50 dkg Makka-» roni, 25 dkg Wurst, 1 Ei, 5 dkg Käse, 3 dkg Fett, ^/4 Liier Milch. Die gekochten Makkaroni werden mit der gewiegten Wurst und dem geriebenen Käse gemischt, in eine ausgeschmierte Form gegeben. Dann gießt man die mit dem Ei verquirlte Milch darüber, legt Butter oder Margarineflocken abenauf und übert)äcUt den Auflauf 25 bis 40 Minuten. „Liel^c Laura, ich danke dir l'üi* die LCinladung. Da docli wieder viele Gaste kommen, mufi ich mich wolil sehr Iiübsch machen?" .,Das ist nicht nötig. Du kiuinsl kommen, wie du bist!" Der junge Mann plusterfsioh auf: »Mein Reichtum ist mein Talent. Der alte Herr meint: »Nicht verzwei-fein, junger Mann, Armut schändet aioht.^i U§$sit£ 5lucl)t ins Bbenfeuer Frau Alma schien ihre Welt plötzlieh zu klein. Diese Welt der Alltag lichkeiten in der gesättigten Ruhe eines einsafhcii Frauenlebens. Sic hatte den Witwenschleier erst kürzlich abgelegt, obwohl ihr Gatte schon über jr.vei Jahre tot war. Ihre Ehe wai selten harmonisch gewesen, Irotzdera ihr der Kindersegen versagt blieb Ganz plötzlich, durch einen Autounfall, war das große Leid über sie gekommen, das sie mit einem Sehlage in den Winkel gestellt hatte, aus dem sie nie mehr recht herausfand. Sie war nicht mehr jung, aber noch immer eine hübsclie Frau, mit einer ebenmäßigen Gestalt, einem elaslischen Gang und einer vornehmen Art, sicB zu kleiden. Sic lebte hl der Vorstadt, wo man glauben konnte, die Welt sei klein. Eine I verträumte Stille lag über allem, als gäbe es hier nur Sonne und Duft von Braten aus offenen Fenstern, und Blumen hinter weißen Mullgardinen — alles war auf ein behagliches und ereignisloses Dasein olme Tempo abgestellt. Frau Alma lebte sparsam und in geordneten Verhältnissen und schuf sich mit der Zeit ein cngunigrenztes und ruhiges Dasein. Jeden Donnerstag kam ein Freund ihres Gatten zu Besuch. Da gab es eine kleine Schachpartie und anschließend ein sorgfältig zusammengestelltes Abendessen. Bevor die Uhr auf der Kommode die Neunuhrstunde schlug, erhob sich ilcr Gast, um heimzugehen, denn später wurde das Haustor gesperrt. Heute, mi dein selten schönen llerbsltag aber^ hatte Fniu Alma plötzlich die Sehnsucht nach etwas anderem verspürt. Ja, sie entdeckte mit cincmnial, daß sie noch nicht alt war. Erregt und mit heißen Wangen nwch-tc si^ Toilette, sorgfältiger als sonst. Sie kam sich wie ein Schulmädcl vor, das die Schule schwnnzt. Das weln-rote Kostüm, das ihr früher immer zu hell erschienen war, stand ihr gut, und der groLVc Hut umrahmte vorteilhaft ihr feingeschnittenes Gesicht. Sie ging leicht beschwingt in die Stadt, besah sich gemächlich die Schaufenster und fühlte die Blicke, die ihr folgten, wie' eine Liebkosung. Auf dem Heimwege blieb sie vor der Auslage einer neueröffneten Kondilo-rei stehen. So versunken war sie in den Anblick der hier ausgesiclltei; Leckerbissen, daß sie zusammenfuhr, als ein Herr neben ihr sagte: ,,Üarl' ich Gjiadigste zu einer Tasse Kaffee einladen?" Sic wollte empört erwidern, aber wahrend sie noch nach einer Antwort suchte, hatte er schon den Arm unter den ihren geschoben und sie in das Lokal geführt. Nun saßen sie sich gegenülxM*, bei den kleinen Tischchen, mit tlenen der Raum nett und intim Von Drage Nil8che-H«gedusi6 ausgestattet war. Kleine rosafarbene Lampen verbreiteten eine heitere Stimmung. Es war alles furchtbar einfach und unwahrscheinlich gewesen. Jetzt sagte der Mann lächelnd: „Ist es nicht viel schöner, wir sitzen hier gemütlich zusammen, als wenn jeder von uns für sich allein wäre? Man muß dem Zufall manchmal schon ein wenig helfen, um in einer fremden Stadt bekannt zu werden." Da mußte sie ihm recht geben, man durfte wirklich nicht so philisterhaft sein. Und nachdem sie ihre erste Befangenheit uberwunden hatte, sah sie sich ihr Gegenüber amüsiert an. Der Mann mochte 40 Jahre zählen, hatte ein kluges, scharfgeschnittenes Gesicht und war entschieden eine schöne, gepflegte Erscheinung. Irgend eine Macht ging von ihm aus, die bezwingen konnte, Jetzt stellte er sich vor: „Doktor Konrad Gerber, Conny genannt," •— meinte er lächelnd — „aus Linz." Er 'erzählte, er sei auf einige Wochen im Hotel „Astoria" abgestiegen. „Um ein wenig Großstadtluft zu atmen in der Nähe der schönsten Frauen der Welt." Diese Wendung gefiel ihr nicht, denn sie wollte gar nicht mehr zu ihm passen. Aber gleich darauf sagte er: „Ich habe nicht leicht Kontakt, kann mich nur schwer anschlie-üen. Es gibt auch viele Frauen, die sehr hübsch sind, aber sie lassen mich kalt. Sie haben nicht dieses... etwas..." er suchte lange nach einem Worl; „Liebenswertes..." Er stockte plötzlich — seine Augen suchtcn ihren Blick einzufangen. Ob sie nicht morgen zum Nachmit-tngslanz iji sein Hotel kommen möchte? Es sei sehr vornehm dorl. Er würde einen Tisch reservieren lassen und sie am Eingang des Hotels erwarten. Frau Alma wehrte ab, aber es war nicht leicht, ihm zu widerstehen. Nach dem Kaffee mit Wschiedeneri Torten bot er ihr einen Likör an. Er selbst ließ sich einen Kognak kommen und belegte Brötchen. Jetzt, du sich I'rau Alma mit der ungewohnten Situation abgefunden hatte, unterhielt sie sich ^virklich vortrefflich. — Sic fragte erstaunt: „Wie komme ich dazu, dem fremden Mann so viel von mir, so ganz gegen meine Art zu erzählen? Warum bleibe ich überhaupt hier? Sic nahm sich vor, bald zu gehen, aber es war so schön und angenehm^ bewundert zu werden. Ihr Haar, ihre Augen, ihr Teint — all sein Gefallen lag in der blauen Dunkelheit seiner halbgeschlossenen Augen, mit denen er sie fortgesetzt ansah. Einmal sprang er auf: „Entschuldigen Sic einen Augenblick, meine Gnädigste" — und er ging zum Büffet, um sich Zigaretten geben zu lassen. Lange suchte er. Das hochblonde Fräulein dort machte ihm verliebte WintcrfreuUen im hohen Nord«ci Augen — das ärgerte sie und sie drehte sich um. Es dauerte längere Zeit, daß er sie allein ließ. Und als sie wieder hinsah, war er weg. Sie wartete ein wenig, dann winkiQ sie dem Mädchen, das sie bedient hatte. Aber gleichzeitig stellte sich aucl» der Oberkellner vor sie hin, um eine Rechnung zu präsentieren, die über 10 RM ausmachte. „Der Herr kommt gleich wieder" — sagte Frau Alma erstaunt und sehr von oben herab. „Entschuldigen, Gnädigste, der Heri* ist fortgegangen. Er hat gesagt, die Dame würde die Rechnung begleichen." Frau Alma verstand noch immer nicht, obwohl man im Lokal schon aufmerksam auf sie zu werden begann. Jetzt trat auch der Besitzer heran. Frau Alma wandte sich an ihm. „Bitte, rufen Sic im Hotel Astoria an, der Herr wohnt dort. Er heißt Conny" — sie verbesserte sich — „Doktor Kourad Gerber." „Das können wir ja versuchen" — meinte der Inhaber und wechselte mit dem Oberkellner einen Blick. Bald darauf kam dieser mit dem Bescheid zurück, ein Doktor Gerber sei im Hotel unbekannt. Dem Weinen nahe, griff Frau Alma nach ihi^er Handtasche, am Sessel neben sich. Ein Glück, daß sie noch kurz vor dem Weggehen den 50 Markschein eingesteckt hatte. Den wollte sie jetzt hinlegen, nicht das Kleingeld, damit die Leute sahen — aber wo war ihr Geldtäsclichen? Nervöse kramte sie in der Taschc herum. Mit einennnale weiteten sich ihre Augen vor Entsetzen. Hatte der Mensch nicht mit der Handtasche gespielt, das Schloß immer wieder auf und zuschnappen lassen, bis sie es ihm lachebid verwehrt halte? „Das Geld ist auch fort!" stieß sio hervor. Ob sie denn keinen Ausweis hatte? wollte ihr der Inhaber helfen, denn sie tat ihm eigentlich leid, sah gar nicht nach einer Zechprellerin aus — aber wußte man das heutzutage? Vielleicht war das ein abgekartetes Spie' zwischen den beiden? Sic schüttelte ratlos den Kopf. „Ja, dann bedauern wir" — sagt« der Inhaber — „aber da müssen Gnädigste uns schon ein Pfand hinterlas* scn" — und er sah vielsagend auf di<> goldene Armbanduhr, die sie trug. Kaum ihrer Sinne mehr mächtigv riß sie die Uhi' vom Handgelenk und legte sie stumm auf den Tisch. Nur fort, fort! Sic hatte das Gefühl, als würden sich alle Leute im Lokal über sie lustig machen. Der Besitzer half ihr in den Mantel. Er war jetzt von vollendeter Höflichkeit. Der Oberkellner öffnete ihr mit einer tiefen Verbeugung die Tür. Dann stand sie draußen. Es war neblig und begann leise zu regnen. Sic konnte kein Auto nehmen, keine Straßenbahn besleigen\ weil sie kciji (jeld halle. Der Weg war weit. Aber endlich kam sie doch nach Hause. Die Gassen wurden schmal und einsam, die Häuser kleiner. Hier koiui-te man gar nicht glauben, daß es Tragödien gab und so etwas wie Enttäu-schung<*n. Hier gab es nur F'riede, den Duft von Blumen aus kleinen (rärten und das gemächliche Sattsein in Ruhe imd Stille. Und da stand auch der Freund vor dem Haustor... richtig, sie hatte ja ganz auf seinen Besuchstag vergessen! So viel Angst lag in seinen guten Augen, als er ihr entge-geneille. „Ist etwas geschehen?" erkundigte er sich und legte besorgt den Arm um sie. Und zum crstennmlc, seit sie sich' kannten, schmiegtc sie sich fest hinein und sagte: „Ich bin so glücklich, wiei der zuhause mi sein!" öaanstag, 15. uiKi Sonntag, 16. Febnwi n . AVihborer Zeitung« Nummer 3b ZeiiDtiilli! Fmia ilir LaiMtsiInlt 3ur 3lnto«i6uii8 Don ^If-fttifiloif unö !nitropDo4toI auf tIBinlertaaten Wohl iriemand wird bei der Frtth^ahrs-tlünigunß dh; besonderen VerhäKnlsse des vorausgegangenen Herbstes außeracht lassen können. Endloser Regen und naßkaltes Wetter erschweren die Herbstbestellung und die Haakfruchtemte. Wenn es auch gelungen i®t, die Wki-tersaaten auch unter ungünstigen Bedingungen in tien Boden zu bringen, war doch meistens zu wenig Zeit vorhanden, tim die notwendigen Dünger in die Hei4)$tfurche einzubringen. Die durch Waggonmangel erschwerte Kunstdilnger-Belieferung ver-ursar^hte eine Verzögerung der rechtsseiti-f^en Herbstdüngung. Jeder wird gut tun, sich jetzt, noch im Winter, auf Grund eigener Beobac^Ttun-gen ein möglichst genaues Bild von dem tatsächlichen Stande seiner Wintersaaten zu machen, um rechtzeitig seii>e richtigen Vorbereitungen für die Düngung und l^flege der Wintersaaten zu treffen. Heuer wird eine Kopfdümgung der Wintersaaten besonders zu empfehlen sein. Nicht nur die an Nährstoffen armen Böden, sondern auch die allgemeine Wirtschaftslage zwingt uns dazu, unsere FeWer so zu bestellen, damit eine Rekordernte erzieH wird. Nachstehende Ausführungen sollen also der Frühjahrs-Kopfdüngung mit Stiok5^offdüngemitte!n und Mischdüngern dienen. Bei allen Winiteruntgen, wie; Gerste, Roggen u. a. gehört die Frühjahrs-Kopfdüngung mit Kalfkstiokstoff seit jeher zu den wichtigsten ackerbaulichen Maßnahmen. Stehen die Saaten dünn und schwach und haben sie stellenweise sogar noch durch Kahlfröste gelitten, so ist es notwenfilig, sie besonders sorgfältig zu behandeln. Es ist nicht zu emipfehlen, bereits mit der Kopfdüngung zu beginnen, wenn es nachts noch so stark friert, daß der Boden bis in die tieferen Schichten gefroren Ist. Man soH mit dem Ausstreuen so fällige warten, bis der Boden frei von Schnee und nur noch oberfWchHch gefroren ist und schließlich unbedingt so fange, bis bei offenem Wetter der Boden gut begehbw Ist. Für die KoipWt)ngung benötigt man pro ha ungefähr 1,5 bis 2,5 q Kalkstickstoff. Für die Kopfdüngung von Wei^;en wird nebst Kalkstidcstoff für schwächer«; Böden auch Nitrofo»kal-Z empfohlen. Letztgenannter DUnger enthält 8% Stickstoff, 12% Oesamt-Phospborsäure (6% zitr. Säurelösl.), S% Kaii und un-gefähr 30®/o KaHc. Man verwendet pro ha bis 3 q dieses Düngers. Bei der Welzensaat Ist die Egge auch im FrUh«jahre zur Durchlüftung des Bodens dringend geboten. Die Kopifdünguing soM vor dem Eggen durch-geWhrt werden, uim Katksticikatoff bezw. Nitrophosikal-Z gtit in den Boden einzubringen uiid zu vermengen. Eine solche Kopfdüngung vermag im Vereine mit der durch die Egge gegebenen Aufloclcerung des Bodens das Wachstum des Weizens ungemein zu fördern, so daß selbst in schwierigen Fällen gut bestookte, dichte Bestände erzielt werden. Die Kopfdüngung muß mit dios'en Düngern auf trok-kene Saaten erfolgen. 9Ur Me ^ntDntöuna bon ftalfflitffloff UII& 9titrovno4fal )u eommrrfrfliftttn In der Regel kommt bei uns Kailistick-stoff und Nitrophosikal für die Düngung von Soaiimerfrüchten teilweise schon mit der Winterfurche in den Boden. Der Dün-ger wird später durch die nachfolgenden Bestellungsarb'iiten gründlich mit dem Boden vermificht. Die beiden genannten Düinger sind langsam wirkend und müssen deshalb bailnJunöglichst im Boden sein. Wenn die Wi^iterfurche nicht gegeben wurde, iniisseni.die^ Dünger beim Früh- jahTsaokern auf die grobe Furche gestreut werden, um durch späteres Eggen mit dem Boden gut vermisch werden zu können. Von den SomTnergetreidearten ist heute Hafer angesichts des großen Bedarfes der Wehrmacht besonders wichtig. Der Hafer, der fruchtfolgemäßtg zumeist als abtragende Frucht gebaut wird, weil er die Bodennährstoffe gut ausnützt, ist dadurch In den Ruf gekommen, anspruchslos zu sein. Er vermag auch unter ungünstigen Bedingungen noch verhältnismäßig befriedigende Erträge zu bringon-Wül man aber wirklich gute Haferernten erzielen, dann muß man auch die Stick-stoffdüngung reichlich bemessen. Der Hafer lohn't diese trotz seiner vermeintlichen Anspruchslosigikeit auf das Beste. Je nach der Fruchtfolge und Stallmist-Versorgung kann man zu Hafer etwa 200—400 kg Kalkstickstoff je'ha verabfolgen.. Um die Stiokstoffgabe richtig bernessen zu können, streut man als Grunddtlngungsgabe 2 q Kalikstickstoff pro ha. Nun beobachtet man den Aufgang und die weitere Ent-wicfklung der Saaten. Erweist es sich als 'erforderlich, so streut man jet-zt eine zweite Gabe auf den Kopf. Diese zweite Gabe Kaikstiokstoff wirkt auch gegen Unkräuter. Die anderen Somnierfrüchte, wie; Hack fruchte, (Kartoffel, Mais) Ölpflanzen (Sonnenblumen, Rizinus) und Ge&plnst-^lanzen (Hanf) brauchen Im Vergleiche mit den Getreidearten viel mehr Stickstoff. So braucht z. B. die Zuokerrübe 80 bis 100 kg Rein-Stickstoff je ha, welche Gaibe mit 500—600 kg 16%igen Kalk-stickstoffes dem Felde gegeben werden kann. Für alle diese Som'merkulturen gilt auch die Regel, daß die genannten Dünger möglichst früh in den Boden gelain-gen, so daß die Saat wenigstens einige Tage nach der Düngerstreuung erfolgt. Ing. T. M a s t n a k ..m (SDre 5ed Q^aterlanDed sunt CHuDme öe« öportd" tn toleOtr in 3eflfiti6 / arinntrunom on (tn oiumpiMNi 3Bfriter Wioder ist Garmisch-Fartenkirchen zur reststadt geworden. Wieder wehen in allen Straßen, Gassen und Plätzen Flaggen, Vahnen und Wimpel, Unwillkürlich denkt uian da an eine Neuauflage der Olympischen Winterspiele des Jatires 1936 im Ivleinen. Fünf Jahre sind verflossen, seit die besten Wintersportler aus 28 Nationen sich in Garmiscli-Partenkirchen trafen, um die IV, Olympischen Winterspiele zu feiern. Es ist eine Binsenwahrheit, daß das Einmalige unübertrefflich ist, denn wenn es nicht so wäre, wo wäre das Einmalige? Wer in diesen Tagen, fünf Jahre nact' den Olympischen Winterspielen von Gar-misch-Partcnkirclien, wieder zu dem idj# lischen und geweihten Ort am Fuße der /Zugspitze reist, wo am 13. Feber im An. Schluß an die Skiweltmelsterscfiaften ii? /talien die V. Internationale Wintersport» woche steigt^ dem begegnen begreiflicherweise auf Schritt und Tritt nicht nur die Erinnerungen, dem drangen sicn aucu die Vergleiche auf und es wäre ungerecrti in diesen Tagen etwa ein Bild von dem O'anze und der Pracht jener Tage sehen zu wollen, die uns noch so klar in der Er innerung sind ... Baron Pierre de Coubertin, der den olympischen Gedanken nach fast 1500-jüliriger Vergessenheit der Welt neu schenkte und damit die Olympischen Spiele gründete, hat einmal gesagt: »Die Olympischen Sp'cle sind das alle vier Jah re wiederkehrende Fest des Frühlings der ML'nschheit.« D'e Idee des olympischen Oe ankens vereinig! die jungen Mann-scliaften aller Völker Sie zogen, zum letz ten Maje vor lünf lahren, aus aller Welt Von HeHried Patz (Celje) in die winterlichen bayrischen Berge, um dort Zeugnis abzulegen von einer sportlichen Arbeit, deren Gesetze für alle Völker gleich sind. Die jungen Menschen trugen damals in die weißglänzendu Landschaft mit Bewußtsein den Frühling ihres Landes: die Kraft, die Jugend, das Wollen und das Ringen um den großen Sieg. Es wimmelte in Garmisch-Partenkirchen von Menschen aus alier Herren Länder. Von Japan bis Australien, von Frankreich bis zur Türkei, von Amerika bis zu den Nord landen. Söhne der Berge bummelten mit ihnen Arni in Arm durch die WerdenleL ser Olympia,Stadt. Und über allem schwebte sichtbar und unsichtbar das Zei chen der fünf farbigen' Ringe als Symbol für die fünf Erdteile, ineinander verschlun gen, miteinander verbunden. Ein Hochfest der Jugend aller Völker. Es ist die Mühe nicht von Monaten, sondern oft mehr als eines Jahres, die der einzelne zäh, ganz verhaftet der Idee des Sports, auf sich nimmt, um einen Rekord In der'Welt auch nur um einen Bruchteil der Maße zu erhöhen." Dabei hat der Olympische Gedanke nichts mit Rekordsucht etwa zu tun. Die Leistung ist nur ein Zeichen Im Sinne des Sport« sind alle,'die Ihn mit cchter Aufopferung betreiben, Kameraden. Es ist der gleiche Geist, der^ es zuwege gebracht htit, daß sich die Kämpfer aus dem Weltkrieg in den großen Völkerfamilien heute näher stehen als diejenigen, die niemals draußen waren und für ihr Land fochten. Auf Schneefeldern auf glatten Eisflächen, "en Bobbahnen unter dem klaren Hnnmel von Giirmisch-PartenUIrchcii wurde auch um dl'n Sieg gekämpft. Iis ist dem Menschen eingeboren, daß er seine Arbeit durch den sichtbaren Erfolg belohnt sehen will. Aber über dem Sieg steht ein Geist der sportlichen Kameradschaft; weil man Wettkämp fe gegeneinander ausübt, kommt man sich näher. Die Jugend der ganzen Welt strömt zusammen, unter dem gleichen Ge setz stehend, für das es keine Ausnahme gibt; Dies Gesetz heißt Können, dies (le-setz heißt Einsatz und Bereltschaft. Die Idee dieses großen sportlichen Kin gens der Nationen ist aus der Zeit geschöpft, da Hellas blühte. Ueber Jahrtausende hinweg und über Generationen, die sanken und vergingen, hat man das Ideal in eine Zeit hinübergetragen, die sehr wenig Aehnlichkeit niit der Lebensauffassung der großen und glücklichen griechischen Epoche hat. Das Gesicht der Menschheit ist nicht jünger geworden in der langen Kette der Jahrhunderte, aber so wie zu Zeiten, als die Marathonläufer im Stadion eintrafen und den Kranz der Ehre erwarben, ist die eine der Menschheit eingeborene Tatsache lebendig gehlie ben; die Idee siegt. Die Idee hat auch im IV. Winterolympia, das vor ftlnf Jahren auf deutschem Boden in der schönsten Berglandschaft des Deutschen Reiches begangen wurde, wieder den großen Zauber der Echtheit ausgestrahlt. Sie waren Kameraden, wo immer sie hergekommen, aus welchen Ländern und aus welchen Berufen, Es war sehr viel in einer Zeit, da man eifrig Granaten drehte und die Flugzeuge den Himmel abtasteten, da der Ehrgeiz der Politiker die Kontinente zerschnitt und die Torheit Wirrsalc schut, es ist sehr viel. w»nn acht*indzwanzig Nationen zehn Tage lang die Blüte ihrer Jugend, die tüchtigsten, die jungen .Vlenschen, die Herren ihres Körpers und ihres Willens sind, entsenden, um unter den (iesetzen des Sports mit den anderen Nationen zu ringen. Der offene Wettkampf der Besten aus der Jugend eines Volkes nicht als einzelner, sondern als Gesandter ihrer Nationen bildet die innere Grundlage auch der neuen Olympiscllen Spiele, die sich von diesen aus auch auf anderen Gebieten sportlicher Betätigung durchzusetzen beginnt. Damit hat Pierre de Coubertin in das Zusammenleben der Völker einen neuen moralischen Faktor eingeführt, der nicht zu unterschätzen ist. Wohl in allen Völkern ist man zu vorsichtig, zu nüchtern geworden, um an wohllautenden Ver gleichen zwischen dem Gottesfrieden des alten Olympia und des neuen Gefalit-Mi zu finden. Aber das wirklich vorhandene ist bedeutend und wirkend genug: ein Friede, der nicht einfach Unterlassung von Streit ist, sondern inhaltlich erfüllt wird durch ritterliche Wettkämpfc der Na tionen In reiner Gesinnung und mit Einsatz der besten Kräfte. Es gibt kaum scliönere Bilder als ilie großen sportlichen Szenen, die sich vor nunmehr fünf Jahren in üarmisch-Parten kirchen abgespielt haben. Wie Visionen stiegen sie vor allen sportbegeisterten Menschen auf. Dahinjagende Skiläufer, das rasende Gleiten auf der Sprungschan ze und dann das Schweben zwischen Him mel und Erde im großen Sprung. Das Ka sen der Bobs mjt ihrer gewaltigen Geschwindigkeit, die nur beherrscht wird durch den Willen der Mannschaft und durch Körper, die gewohnt sind, dem W il len zu gehorchen. Die leichte Bewegung; auf dem blanken Eis, über das der Schliit schuh fast wie im Spiel gleitet. Auf dieser Eisbahn aber auch der harte und rauhe Kampf der Hockey, das eine Härte lunl eine Schnelligkeit von der Mannschaft v.r langt, die in früheren Sportzeiten für unmöglich gehalten wurden. Wer wie ich diese zehn Tage in liar-misch-Partenkirchcn erlebt luit, iler weiü aber aucii, wie schwer der Sport ist, welche Anforderungen dieser Wintersport an jeden Teilnehmer stellt. Es gibt niemals eine Entschuldigung oder eine tinad''. Wer nicht alles zurückstellt, wer nicht alles vergessen kann außer dem Ziel, wird hier nicht siegen. Wer die Langstreckenläufer gesehen hat, wenn sie durchs Ziel kamen, der weiß, daß sie nicht mehr hergeben konnten. Sie mußten von den Kameraden gestützt werden. Es ist die Idee des Marathonlaufs, der Läufer kämpft um die Ehre seines Landes. Das Ziel ist alles, was danachc kommt, daran darf man nicht denken. Der Erfolg in Garmiscli-Partenkirchua setzt sich zusammen aus einer langen kei he von Entsagungen. Die Kraft des Körpers und seine Gelenkigkeit mag angeboren sein, aber die Ausbildung und die Kunst, ihn im entscheidenden Augenblick völlig zu beherrschen, erfordert eine tägliche Mühe. Diese tägliche Mühe, die junge Menschen in der ganzen Welt auf sich nehmen, verbindet sie. Sieg ist köstlich, aber es ist auch köstlich, dabeigewesen zu sein, mitgesprungen zu sein, mit gelaufen zu sein, .mit dahingeglitten zn sein über die weiße Unendlichkeit. Was 1936 in Garmisch-Partenkirchen geschah, wird in den kommenden Tagen dort wieder der Fall sein: der Kampf um den entscheidenden Augenblick. Das Kon nen allein genügt nicht, es muß auch im richtigen Augenblick zur Geltung gebracht, in die Waagschale geworfen werden. Hierum geht es; und alle die Sportler, die in diesen Tagen zu Garmisch-Partenkirchen die Welt durch ihre Leistungen begeistern werden, haben sicher die Ereignisse des Jahres 1936 in den bay rischen Flecken Gamiisch und Partcnkir-chen mit Interesse verfolgt und sich gesagt; davon wollen wir lernen, wie man es machen muß. .Man muß sfik auf die Minute und fanden daher keinen ebenbürtigen Gegner. Manchmal waren die Ergebnisse so, daß nur etwas Glück für den einen oder anderen entscheiden konnte. Im übrigen aber sorgt die Auslese der Besten der Welt dafür, daß das GWck eine untergeordnete Rolle spielt und daß beim Olympia wirklich nur der Beste gewinnen kann Daß es nicht auf Glück und nicht auf Ski Ausrüstung mit allen Schikanen ankommt — von den norwegischen Läufern hatte ein jeder gleich 12 Paar Skier mitgebracht! —^ sondern allein auf Können u. Schneid, hat der einfache, sdilichte Schellenberger Bauembub Franz Pfnür be wiesen, der im Kombinations-Abfahrts-und Torlauf für Eteutschland die Goldmedaille errang. Mit genagelten Bergschu-iien auf Bretteln aus deutschem Holze hat er seinen Sieg im alpinen Wettbewerb ge gen die Besten der Welt errungen! Was zäher Siegeswille vermag, hat Italiens Ski-Patrouille durch ihren Sieg vor den Finnen bewiesen. Dieses Ereignis war 1936 die größte Sensation der skisportlichen Begebenheiten. Stürmischer Jubel herrschte nach dem Siege unter den italie nischen Schlachtenbummlern und Journalisten. Ich höre noch die freudig erregte Stimme eines Turiner Kollegen, als er die Meldung von dem Sieg seiner Mannschaft nach der Heimat drahtete; »Quattro Soldati del Duce..begann er sein Diktat mit triumphierender Stimme. Dieses Winter.Olympia 1936 ist überhaupt das Olympia der bisher unerreichten Leistungen. Ivar Ballangrud, der norwegische Eisschnelläufer, hat es fertiggebracht, was noch niemals ein anderer Olympiakämpfer erreichte: Innerhalb von vier Tagen hat er sich drei Olympische Goldmedaillen erobert, Ballangrud stand damals im 32. Lebensjahr. Er lief, wie früher Nurnii, nach der Uhr; ein Landsmann von ihm stand immer in der Kurve und rief ihm die Zeit zu. Norwegens ungekrönte Eislaufkönigin, Sonja Henie, hat ebenfalls einen Triumph gefeiert, der noch • niemals vorher einem Sportler beschieden war: zum dritten Ma le (nach 1928 und nach 1932) hat sie sich auch damals die Goldene Medaille im Eiskunstlaufen.erobert. Besser,kann die überragende Stellung, die die Norwegerin seinerzeit im Eiskunstlauf einnahm, nicht gekennzeichnet werden. (Als Mensch gefiel mir diese eitle Dame übrigens ganz und gar nicht. Da ist die Frel- burgerin Christi Cranz, dieser bescheidene und. tapfere Kerl, doch ganz was anderes!) Die-« Winterspiele in Garmisch-Partenkirchen waren der würdige Auftakt für das große Sommer-Olympia 1936 in Berlin. Selbstverständlich waren die Völker, bei denen Schneesport halbjährig gepflegt wird, Im Vorteil, und es war zu erwarten, daß Norwegen, das Mutterland des Skisports, an der Spitze der Preisge, krönten marschieren werde, Norwegen at Jein erkämpfte 7 Goldene, 5 Silberne und 3 Bronzene Plaketten. Noch hinter Norwegen steht in der Schlußwcrtuiig gleich die deutsche Mannschaft, die sich in diesen zehn Tagen ganz hervorragend geschlagen hat. Drei Gold- und drei Silbermedaillen waren die reiche Ernte. Aber im Grunde kommt es nicht auf die Zahl der Goldmedaillen an. Unsere braven Jugoslawen haben keinen Anteil an ihnen errungen. Doch darauf kommt es an, daß unsere jugoslawische Mannschaft geachtet, groß, Kameraden unter Kameraden, zwischen den anderen stand. Noch einmal: Das Wesentliche war nicht die Anzahl der Medaillen, die ein glückliches Land erobert hat, sondern es war das erhebende Bewußtsein, daß sich irgendwo in der Welt junge Menschen zusammengefunden haben, einander achten und der gleichen Idee dienen. Mögen diese jungen Menschen im Schöße ihres Vaterlandes Vorkämpfer dafür sein, daß alle Fragen zwischen den Nationen mit ähnlicher Fairness und Ritterlichkeit ausgetragen werden. Das Vierte Winter-Olympia 1936 in Garmisch-Partenkirchen war zum erstenmal in der Geschichte der Olympischen Spiele Uberhaupt nicht ein Anhängsel an das große Souuner-Olympia geworden, sondern ein Teil von ihm. Die ersten Olympischen Winterspiele im Jahre 1924 schrieb Frankreich nach Chamonix aus, am Fuße des Mont Blanc. 12 Nationen mit 293 Teilnehmern folgten dem Rufe. Deutschland und Oesterreich, damals von den im Weltkriege verbündeten Staaten noch sportlich geächtet, waren nicht vertreten. Im Jahre 1928 warteten bereits 492 Olympiakämpfer aus 25 Nationen in St. Moritz auf gutes Wetter. Sonja Henie feierte damals ihren ersten olympischen Sieg! Die Dritten Olympischen Winterspiele erlebte Lake Placid.in den Vereinigten Staaten. 17 Nationen hatten 307 Wettkämpfer entstandt. Das dritte Winter Olympia ging als sportlich nicht sehr wert vqII in die Geschichte ein. Beteiligten sich also bei den im Jahre 1924 erstmalig in Frankreich ausgetragenen Olympischen Winterspielen 293 Teilnehmer aus 12 Län dem und 10.000 Zuschauer, so stiegen diese Zahlen bei den beiden folgenden Spielen, um dann 1936 in Garmisch-Partenkirchen Rekordziffern zu erreichen. Fast eki Mlllion Zuschauer jubelten tausend aktiven Teflnehmern aus 28 Ländern der Welt zu. Aiber auch in anderer Hinsicht geben die festgestellten Zahlen einen interessanten Aufschluß über die Bedeutung und den großen Erfolg der Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkir chen. So hatte vor allem der Rundfunk mit über 100 aufgestellten Mikrophonen und seinen täglich 400 Sendungen in 18 Sprachen eine Höchstleistung aufzuweisen. Durch die Reichspost waren 51.000 Fernsprechverbindungen hergestellt worden: 1400 Telegramme, darunter einzelne bis zu 500 Wörter lang, wurden entgegen genommen. 35 Millionen Sendungen gingen während der Zeit der Spiele ein und 20.000 Olympiamarken wurden an einem einzigen Tage verkauft. Daneben steht auch die einzigartige Leistung der Reichs bahn, die allein am Schlußtage auf der eingleisigen Strecke von Garmisch-Partenkirchen 52 Züge mit mehr als 80.000 Gästen befördert hat. Auch ist die verblüffende Tatsache bekannt, daß Deutsch land für die Olympischen Vorbereitungen und Baulichkeiten ungefähr 80 Millionen Reichsmark auswarf. Dr. Mengden, der Pressechef des Reichssportamtes, begründete diesen einzig dastehenden Aufwand mit folgenden Worten: »Wir glauben, es , I I I,— »Bitte!« Eine knappe Handbewegung. Dann geht Meßdorff mit großen Schritten auf und ab. Vor dem Lederstuhl, in dem sie hilflos hockt, bleibt er stehen. »Also du kontrollierst meinen Eingang und Ausgang?« »Ich kontrolliere nicht, ich warte auf dich. Aber du hast dich seit einer Woche nicht mehr sehen lassen, trotzdem ich dir alles gesagt habe.« »Du weißt, daß ich jetzt viel in Dresden sein muß und nur gelegentlich herkomme, Also ist"'es gar nicht verwunderlich, wenn ich mal eine Woche ausbleibe.« »Früher hast du einmal ganz anders ge sp rochen.« Er fährt ärgerlich mit der flachen Hand durch die Luft. »Früher! Früher!... Was soll diese unsinnige Rederei? Auf alle Fälle ist es eine große Ungehörigkeil, mich hier im Büro zu überfallen. Hatte ich dir nicht ausdrücklich gesagt, du kannst mich hier nicht aufsuchen?« Das blasse Mädchen nickt, »Ja, das hast du wohl. Aber was geht das mich jetzt noch an? Es hat sich alles geändert, seit... seit ich weiß, daß ich ein Kind erwarte.« Er wendet sich unangenehm berührt ab Ja, ja, ich weiß ja! Bist du deshalb hierhergekommen? Das hast du mir vor einer Woche schon gesagt. Es wäre wirk lieh nicht nötig gewesen, deshalb ...« »Doch ist es nötig!« unterbricht ihn das Mädchen. »Ich stehe hier nicht für mich allein. Hast du denn gar kein Gefühl dafür, daß es dein Kind ist?« »Nein«, lacht er kurz auf. »Ganz ehrlich ... nicht das geringste Gefühl.« »Das hätte ich mir vorher sagen sollen. Nun ist es zu spät. Ich lerne dich... erst jetzt kennen. So wie du in Wirklichkeit blÄt.^r ' * I Mfftdorff hoginnl ungeduldig zu werden. will Charlotte cificntlicir-' ist besser, jcizt verschwenderisch u. \mi Vorbedacht Summen für sportliche Zwek ke auszuschütten, als die Beträge später für Spitäler und Sanatorien innerhalb der nächsten zwanzig Jahre opfern zu müssen.« Es gibt einen Einklang, der Gedanken. Jugend will zu Jugend, will einstehen »für den Geist der Kameradschaft. Es war mehr als ein großes- Sportereignis, das sich in Garmisch-rPartpnkirchen abgerollt hat. Alle, die im Februar 1936 nach Deutschland gefahren sind, das ein Land ist, in dem die Jugend, gerade die Jugend mit heldischer Kraft um neue Form und neues Leben ringt, haben gefühlt, wie nahe sich die Jugend der Welt steht, wenn 5ic nicht verhetzt wird, wenn ihr reiner Sinn nicht verschüttet wird von den Gedanken einer torheitsvollen Politik. Jeder Mcusefa Kibt durchschnitUicli 174.0M Küsse r Die Anierikuiacr haben scbou bcxcch-nct, wie teuer Desdemouas Taschentuch gewesen ist und wieviel Geld binnen einer Stunde in der ganzcji Welt für StrafJcnbahniahrschcine aufgewendet wird. Nim haben sie sich auch bemüht, 'die Kosten eines Kusses zu l>ercchnen, und zwar höchsl sinnreich nach dem Wert der bei einem Kuß verbrauchten „Rohsloffe". Danach erfordert jeder Kuß 61 Milligramm Wasser, ().7 Milligramm Eiweiß, 0.116 MiUigninuu Drüsenseki'cle, 0.701 Milligrainra Fett und 0.45 Milligramm Salz. Alle diese Substanzen würden zusammen nur ^iiien äußerst kleinen Bruclitcil cincü Cent Ausmachen. Aber die amerikanischen Statistiker weisen darauf hin, daß ehi Durchschnittsmensch im Verlauf seines Lebens durchschnittlich 174.00(1 mal küßt, und das würde immerhin ein bis zwei Dut^nd Ccnls ausmachen. Tüchtige Frauen »Gerhard, meine Ella ist patent, die hat mir aus ihrem alten Kleid ein paar Krahwatten gemacht.« »Und meine Frieda macht aus *ner Kra watte ein ganz modernes Ballkleid!« Herold. »Möchtest du die Güte haben, nun kurz und bündig zu sagen, was dich herführt, Charlotte?« fragt er unwillig. »Meine Zeit ist nämlich karg bemessen.« »Ich bin 'rausgeflogen aus der Tanzschule. Man hat von unseren Beziehungen bei der Leitung Wind erhalten und die Folgerungen daraus gezogen.« »Dumm! Sehr dumm! Du hast natür. lieh den Mund nicht halten können, nicht wahr?« Meßdorff zündet sich umständlicch eine Zigarre an. Da scheint sich ja eine herrliche Geschichte zu entwickeln. Verteufelt! Damit hat er nicht gerechnet. »Hör mal, Charlotte«, beginnt er endlich und schlingt ihr freundschaftlich den Arm um die Schulter, aber das Mädchen entwindet sich ihm mit brüsker Gebärde. Erstaunt sieht er sie an. »Bist du etwa böse?« »Ich... ich möchte dich bitten, mich nicht zu berühren. Seit ich dich lachen hörte... schaudert es mich, wenn du mir zu naJie kommst.« »Bitte!« Meßdorff zieht sich gleichmll tig von ihr zurück. »Also betrachten wir die Sache ohne Gefühl, rein geschäftsmäßig. Du wirst einfach zu deinen Eltem zurückkehren ... und wenn das Kind da ist... na, dann werde ich eben zahlen müssen, nicht wahr?« »Du irrst dich!« Nun ist auch Charlotte aufgestanden. Ihr Gesicht ist jetzt ganz zugeschlossen. »Wieso irre ich mich? Was willst du denn sonst tun?« »Ich werde mich nicht erst der Gefahr aussetzen, von meinem-^ Vater vor die Tür gesetzt zu werden. Du wirst also mei nen und des Kindes Unterhalt unter allen Umständen sicherstellen müssen.« Guck doch die klöine Charlotte an! — denkt Meßdorff. Das hätte man ihr nicht zugetraut... (Fortsetzung f'^lgt.) tleinr im mit pilein int ROMAN VON KURT RIEJMANN Urlie'bepRechtsschutz durcfa Verlag Oskar Meisten Werdau 1. Sa. 47 >kh bin stolz auf dich, Herbertf« flü-sert sie. »Furchtbar stolz... es tut mir nur eins leid: daß dich diese Räume hier viel öfter sehen, als ich es kann. Es ist lächcrlich, aber es stimmt — ich bin eifersüchtig auf all die Gläser, Retorten, Maschinen und Prüfstände, zwischen denen du dt'in Leben verbringst. Warum kann ich nicht immer um dich sein?« »Was hindert dich, mich zu besuchen, jederzeit? Sich es doch ein, Karola -— ich nmß hier arbeiten, hart arbeiten, denn idi muß nun mein Werk durchdrücken gegen den Widerstand einer Industrie, die hundertfach so stark ist wie ich. Das erfordert noch für einige Zeit viel Kraft. Aber wenn du mich am Abend hier aufsuchst, wenn du mich abholst oder hier oben ein Stündchen bei mir hockst — kann dich das nicht ein wenig entschädigen?« »Ach, Herbert, das wäre unendlich, un-i'ndlich viel!« »Ich werde Bescheid sagen, Karola! ~ Hier hast du den Schlüssel zu meinem Labor. Wenn ich im Werk bin, wartest du einfach auf mich. Aber... Kind?... bewahre ihn gut!« Er drohte ihr scherzhaft mit dem Finger und erschreckt hält Karola inne in der Bewegung, die schon den Schlüssel greifen wollte. »Ist es so gefährlich, Herbert, zu dir vu kommen?« »Unsinn!« lacht er. »Paß nur gut auf, daß ihn kein Fremder in die Hände bekommt!« Darauf kaniWt'^üu dich verfassen!« -*•, Seit jenem Besuch ist Karola ofl bei ihm, leistet Gesellschaft, gclii ihm unintrU] lieh zur Hand, meist aber entführt sie ihn in ihrem Wagen auf ein Stündchen ms Freie, um ihn ganz für sich zu haben, »Das wird die richtige Frau für den Chef!« sagt Westerhausen, der Pförtner, zu seinem Artxjitskameraden. »Die sorgt dafür, daß er in seinem Labor nicht blöd sinnig wird!« Womit er ganz den Beifall seines Arbeitskameraden findet. Atemlos lehnt das blasse Mädchen in der gepolsterten Tür. Der Mantel hängt ihr nur halb auf den Schultern, neben ihr steht, verlegen lächelnd, die junge Dame aus Meßdorffs Vorzimmer. »Ich habe sie nicht halten können, Herr Doktor«, zuckt sie die Achseln. »Sie ließ sich nicht abweisen!« »Ich laß mich nicht belügen«, flüstert das blasse Mädchen. »Ich habe gesehen, wie du vor einer halben Stunde durch das Hauptportal hineingingst. Seit drei Tagen-stehe ich uncntwesgt und warte — warte... Glaubst du, daß ich mich mit der lächerlichen Lüge verjagen lasse?« Meßdorff steht langsam hinter seinem Schreibtisch auf, »Sie können gehen«, nickt er seiner Sekretärin zu, und der Blick, den sie dabei einstecken muß, verheißt nichts Gutes. Die gepolsterte Tür faucht leise. Stumm sehen sich die beiden Menschen an. Es ist unheimlich ruhig. ^ »Willst du mir nicht wenigstens einen Sfuhlünbitflcn?« Tragt W' M^f1rtt*?n*etTd-' ÜMl leise.' ^r^h ?;tc!ic seil acht'Uhr tind warte aul dich!« Samste, 15. IIIMI Sonmtes:, 16. Pd>ttMg' fS •>Marlborer /Leitung« Nummfr ^ Kleüitt Anmqtt Slslna Aiim1|*b kenn i Kai»llBl, Warminssa, Huidal dmI Q«w«rt>«, Tihii»IiINb|»ii ■MlltHlan na4 K««>ij»ond•—. JadM «nlMr« Wait Ota , DlaUiiiC«WKb« bti W WorM Dia »•—, JmIm «Dir* wert Dln !•—. alU BbiV M**-■•n AnialcMt bla 10 Wörta Dia If—, J«dM waltwa Wert Dta 1'—. rU dl« Zaaaadan« voa ehlftiiartoa Brl«f«a 1*1 «ina OaMIkr tm Dta 10>~ aa aatriaMaa. • Bai Aafiafaa and Adraaaan «t*. M alaa OabOkr «M Dta te nialumfcm katoaaahUaann. VERNKKLUNG. VERCHROHUNG jeder Aft Qeeenstände cut und billls bei »Ruda«, Marl* bor. Trstenjakova u!. 5 1320-1 HOCnZEITENl BRAUTBILDE» crstklassis:, l>ilHg nur Foto-Klocer, cccenüber Qraiski klno. 10092-1 SAMMELT ABFÄLLE! Altpapier* Hadem, Schneider-abschnitte, TextHabfälle Alteisen Metalle, Ql&ascherben kauft u. zahlt besteos: Putz-had&rn, Potzwolte, gewasch. und desinfiziert liefert lede Menge billigst ARBEITER, Dravska 15. 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