Organ der Verfaffungspartei in Kram. Ar.225 AbonnementS-Bedingnisse: Kan,,-ädrig: Für Laibach fl. 4.— Mit Post fl. 5,- HaldjShrig: . . . 2.— , , . 2.5V Bierteljährig : . . . 1>— , . . 12b FUr Zustellung in'S HauS : Vierteljährig 10 kr. Samstag, den 29. November. Insertions-Preise: Einspaltige Petit-Zeile !t j Ir,, bei Wiederholungen 3 kr. — Anzeigen bis S Zeilen 20 kr. R e d » I t i o n. Ad Mi n istr a t i o n ». E xv ed i t i o » : Herrmgasse Nr. 1L. 1884. Fnigc» dcs Llciugcwcrbrs. Die social-politische Gesetzgebung, die in neuester tzeit mehr oder minder in allen Culturstaaten eine Ochsende Ausdehnung gewinnt, entwickelt ihre Thä-iigkeit hauptsächlich nach drei großen Richtungen hin: c»ls Fabriksgesetzgebung befaßt sie sich mit den Verhältnissen der Großindustrie und der dabei beschäftigten Arbeitermassen, als agrar-politische Gesetzgebung IM denen der Landwirthschast und der bäuerlichen Bevölkerung, und als Gewerbegesetzgebung mit den Verhältnissen jener Kreise, die unter dem auch erst in neuerer Zeit ausgestellten Begriff des Kleingewerbes subsumirt werden. Im Hinblick auf die in Kram im Allgemeinen noch herrschende ProductionS-1-eise und die' Stufe der wirthschaftlichen und industriellen Entwicklung, in dem es sich befindet, verdient ohne Zweifel bei uns zu Lande das Kleingewerbe dessen Angehörige einen so ansehnlichen und vielfach'maßgebenden Theil der Bevölkerung unserer Städte und Märkte bilden, eingehende Beachtung, deshalb ist es sicher vollauf »erstattet, an diesem Glatze von der Lage dcs Kleingewerbes, und zwar flir dießmal in dem Sinne zu sprechen, daß wir kimqe wenige Fragen hervorheben und ganz kurz ^leuchten möchten, die uns für seine Wohlfahrt und sein Gedeihen sehr wesentlich zu sein scheinen, die rrber insbesondere auch in den betheiligten Kreisen selbst bisher nicht immer die verdiente Würdigung gefunden haben. Auf die Nothwendigkeit und Ersprießlichkeit einer Umgestaltung unserer Gewerbegesetzgebung, wie sie vor einiger Zeit nach der Seite ^eH ^unstzwanges und des Befähigungsnachweises j-l ohnehin bereits thatsächlich vollzogen wurde, gehen ^>ir hiebei nicht näher ein; wir geben auch zu, daß ^ie bezüglichen Maßregeln von manchen Kreisen des ^ewerbestandes wirklich gewünscht wurden, ,n der Hoffnung, daß sie zu einer Besserung ihrer Lage zu neuem Aufschwünge führen würden. Die bissigen Erfahrungen haben freilich die Hoffnungen mancher Richtung schon wieder herabgestlimnt ^Nd der Geist, der sich namentlich m Wien m allerbester Zeit ' bei einem Theile des Gewerbestandes Teilend und der mit dem Antisemitismus und Terrorismus gemeinschaftliche Sache macht, kann ^ einen, aufrichtigen Freunde des Gewerbestandes ^möglich mit Befriedigung begrüßt werden. Indessen ^ir sind hier ebenfalls objectiv genug, anzuerkennen, lange nicht alle gewerblichen Kreise von diesem ^nig erfreulichen Wesen erfaßt wurden und daß ^„haupt die Zeit noch zu kurz ist, um über die ^troffenen legislativen Umänderungen heute schon ^-»sprechen. In einer nicht zu fernen Zukunft jedoch ^ird es sich definitiv zeigen, ob inan mit den in der ^gedeuteten Beziehung getroffenen Maßnahmen am Achten Wege war oder nicht. Die erste Frage nun, auf die wir hier Hinreisen möchten, ist die von der Bedeutung einer möglichst gediegenen, allgemeinen, wie fachlichen Bildung für jeden Gewerbetreibenden, von der entscheidenden Rolle, welche die individuelle Intelligenz für feine Wohlfahrt spielt. Jedermann kennt den Grundsatz vom Ausgleich der Productionsbedingungen; die Durchführung dieses Grundsatzes ist eine wesentliche Veraussetzung der Bekämpfung und Besiegung fremder Concurrenz und seine Nichtigkeit wird in gleicher Weise von Schutzzöllnern, wie von Freihändlern anerkannt. Das Studium der Productionsbedingungen fremder Erzeugungsstätten ist darum für alle Zweige des materiellen Schaffens eine überaus wichtige Sache und in Fragen der Großindustrie hat man sich längst daran gewöhnt, vor Allem alle Conjecturen der Concurrenz festzustellen. Eine Productionsbedingung von besonderer Wichtigkeit und nachhaltigem Einflüsse bildet aber in der Großindustrie wie im Handwerk der Bildungsgrad der Producenten im Allgemeinen und sein fachliches Wissen insbesondere. Bei der Großindustrie wird auch in Bezug auf diesen Factor mit Hilfe des Capitals ein internationaler Ausgleich stets ziemlich leicht und bald herbeigeführt, nicht so beim Kleingewerbe. Hier verfügt der Producent nicht über die Mittel, welche ihm sofort die Benützung der wachsenden Arbeitstheilung und die verbesserte Maschine ermöglichen würden, er genießt nicht die Vortheile, die sich mit unglaublicher Schnelligkeit Jenen darbieten, die über das nöthige Geld verfügen, um aus allen gemachten Fortschritten ohne Verzug Nutzen ziehen zu können. Die Individualität des Producenten tritt daher im Kleingewerbe entscheidend und mächtig in den Vordergrund gegenüber seiner Werkstatteinrichtung und seinem sachlichen Inventar. Das ist es, was häufig lange nicht genug beobachtet wird, und eben in den Kreisen der Producenten selbst ist die Ueberzeugung noch lange nicht allgemein genug, daß die Bildung und das Wissen des Einzelnen die sicherste und vorzüglichste Quelle seiner Wohlfahrt sei. Gerade die Bestrebungen vor Allein und hauptsächlich auf legislativem Wege günstige Bedingungen für das Kleingewerbe zu schaffen, liefern auch einen Beweis für die Unterstützung des individuellen Momentes in der Production des Handwerkes. Und doch fehlt es bei uns in Oesterreich schon geraume Zeit den Gewerbetreibenden keinesweg an Gelegenheit, eine sehr gediegene fachliche und allgemeine Ausbildung sich anzueignen. Seit mehr als einem Decennium hat die Staatsverwaltung mit regstem Eifer die Pflege des gewerblichen Unterrichtes in die Hand genommen. Dieser Thätigkeit von oben aber kam nicht in gleichem Maße das richtige Verständnis; von unten, aus jenen Kreisen entgegen, für die erstere bestimmt war. Allerdings haben Gemeinden, Eorporationen, Private mit der Zeit sich vielfach bereit finden lassen, jene staatlichen Bestrebungen auch ihrerseits zu fördern, allein gerade die doch zumeist Jnteressirten, die Gewerbetreibenden selbst blieben an vielen Orten nnd bleiben zum Theile noch heute ziemlich indolent gegenüber der gebotenen Möglichkeit, durch Wissenschaft und Geschicklichkeit die Situation ihres Productionsgebietes zu verbessern. Und doch läßt sich an Hunderten von Beispielen aus der Geschichte der Gewerbe in den verschiedensten Ländern nachweisen, wie oft nur die individuelle Befähigung die Blüthe eines Gewerbszweiges herbei-führte und wie Erstere hauptsächlich aus einem gediegenen fachlichen Unterrichte hervorging. Bei dem Stande der Dinge noch in mehr als einem unserer Kronländer und speciell auch in Krain dürfte cs nun weiters hier angezeigt sein, in aller Knappheit auch anzudeuten, welche Art von Wissen dem Kleingewerbe besonders nothwendig sei. Wir denken hiebei nur an das Fachwissen; für die allgemeine Bildung hat die moderne Volksschule zu sorgen, und nur die eine Bemerkung sei erlaubt beizufügen, daß es vor allem niemals im Interesse des Gewerbestandes sein kann, die Thätigkeit der Volks-schule einzuschränken oder das Niveau herabzusetzen. Alle Arten von Production beruhen mehr oder weniger entiveder auf chemischen oder mechanischen Vorgängen bei der Umbildung der Rohstoffs zu Erzeugnissen des Gewerbefleißes; vor allem sind es daher die Mechanik und die Chemie, welche die Grundlage der Gewerbewissenschaft — Technologie — bilden und letztere zerfällt demgemäß in zwei Hauptzweige, die mechanische und chemische Technologie. Nach der einen oder anderen Richtung, je nach der Beschaffenheit seines Gewerbes wird daher jeder Gewerbetreibende seine fachwissenschaftliche Ausbildung zu suchen haben. Das Bedürfnis; von technologischen Kenntnissen kann bei einem Gewerbe ein schwächeres, beim anderen ein stärkeres sein, allein es wird kaum eines geben, wo dasselbe vollständig entbehrlich wäre. Für jeden Angehörigen des Kleingewerbes ist eine Sninme technologischen Wissens von unberechenbarem Portheile für fein specielles Fach und je mehr er von solchem Wissen über seine eigene tägliche Thätigkeit hinaus beherrscht, desto reicheren Nutzen wird er daraus für die Aufgaben seines Berufes ziehen können. Für die Vermittlung der so nothwendigen technologischen Kenntnisse sorgt auch in Oesterreich ein ganzes System von gewerblichen Unterrichtsan-stalten: die Fortbildungsschule als Fortsetzung der Volksschule — wie wir eine hier in Laibach in Verbindung mit der Oberrealschule besitzen — erweitert das Wissen der bereits in der Praxis des Berufes stehenden Jünglinge; dann die niedere und höhere Fachschule, die in gleicher Weise vollkommene praktische Berufsbildung, wie theoretische Kenntnisse vermitteln soll; ferners die vollständige Gewerbeschule, wo vor Allem die höhere, theoretische Fachbildumf"^ gepflegt wird, und endlich als höchste technologische Lehranstalt das technologische Gewerbemuseum jn ' Wien, dem zugleich die Beeinflussung des gesammten gewerblichen Unterrichtes in technischer Beziehung obliegt. Wie man sieht: an Gelegenheit zur Ausbildung fehlt es nicht, und es bleibt daher im Interesse des Kleingewerbes nur zu wünschen, daß alle, die irgend in der Lage sind, auch davon den ausgiebigsten Gebrauch machen. Wir wissen freilich, daß es nicht immer Mangel an Berständniß und Theilnahmslosigkeit ist, die eine entsprechende Aneignung des fachlichen Wissens hindern, wir wissen, daß es auch Gewerbetreibende gibt, denen trotz der zahlreich schon vorhandenen Schulen an ihrem Standorte doch noch die Gelegenheit zu höherer Ausbildung mangelt, daß anderen die materiellen Mittel hiezu — die bis zu einem gewissen Grade immer aufgewendet werden müssen — fehlen, allein wenn nur alle Diejenigen, die eben in der Lage sind, von dem gebotenen Unterrichte Gebrauch zu machen, es thäten, wäre damit schon sehr viel gewonnen; allein wir sind leider auch noch lange nicht so weit. Insbesondere für die besser situirten Gewerbetreibenden ist es eine ernste Pflicht, ihren Söhnen, und wäre es auch mit Opfern, die Gelegenheit zu bieten, sich ein thunlichst ausgebreitetes fachliches Wissen anzueignen : damit haben sie das Beste, das Meiste und Hauptsächlichste gethan für die Zukunft ihrer Kinder, und für die weitere Blüthe und das Gedeihen ihres Gewerbes. Es kann nicht oft genug wiederholt werden: Bildung und Wissen der Angehörigen des Kleingewerbes sind und bleiben die vornehmste Voraussetzung ihrer Wohlfahrt. Politische Wochenübersicht. Der Reichsrath wurde für den 4. k. M-einberufen und wird nach kurzer Session vom 20. December l. I. bis Hälfte Jänner k. I. vertagt werden. Die Regierung wird, dem Vernehmen nach, dem Abgeordnetenhause über Drangen der czechischen Führer noch in dieser Session eine Novelle zur Neichsrathswahlordnung, durch welche die Wahlordnung für Mähren abgeändert wird, vorlegen. Der ungarische Ministerpräsident Herr v. Tisza gab in der am 20. d. M. stattgefundenen Sitzung des Finanzausschusses des ungarischen Reichstages die Erklärung ab: daß unter den gegenwärtigen Verhältnissen an die Regelung der Valuta nicht gedacht werden könne. Die Erwähnung der Frage im Ausschußberichte würde nur zu Privatzwecken ausgebeutet werden, andererseits aber die Producenten alarmiren, welche annehmen würden, daß man ihnen die Fatalitäten des Ueberganges zu einer anderen Valuta aufbürden möchte. Die Berührung der Frage sei daher ganz inopportun. Betreffs des Ausgleiches, erklärte Tisza, sei es wohl möglich, daß derselbe eine Erhöhung der einen oder anderen Einnahme für Ungarn zur Folge habe, allein die Erhöhung der Einnahmen dürfe nicht von Vornherein als Zweck hingestellt werden, weil sonst der Reichsrath der österreichischen Negierung dieselbe Direktive ertheilen würde, so daß eine Verständigung zwischen beiden Staaten der Monarchie schwerlich zu erzielen wäre. Nach dieser Erklärung Tisza's scheint also die Frage der Valutaregulirung vorläufig wieder in weite Ferne gerückt. Bei der vor einigen Tagen in Budapest unter Vorsitz des Kaisers abgehaltenen gemeinsamen Minister-Conferenz wurde neben dem sogenannten Kriegsleistungsgesetze, das heißt, den Bestimmungen über Prästationen aller Art seitens der Bewohner im Falle eines Krieges und den zu zahlenden Entschädigungen auch der in beiden Parlamenten ein-zubringende Gesetzentwurf, betreffend die Pensionen der Militär-Witwen und Waisen, berathen. Ueber soeialistische Flugschriften, die in Olmützer Kasernen gefunden worden sein sollen, restringirt das „Mähr. Tagblatt" seine neulich auch von uns gebrachten Angaben dahin, daß allerdings der Verdacht nahe lag, daß soeialistische Schriften in die Geniekaserne von auswärts eingeschmuggelt wurden, in Folge dessen auch eine eingehende Revision eingeleitet wurde. Dieselbe soll ergeben haben, daß bei einem Geniesoldaten Exemplare socialistischer Zeitschriften in slavischer Sprache, jedoch nicht ausdrücklich verbotene, aufgefunden wurden, die er sich thcilweise selbst ankaufte, theils zugeschickt erhielt. Außer diesem Manne wurden noch elf andere Soldaten verhaftet, aber wieder auf freien Fuß gesetzt, da sie als nichtschuldig befunden wurden. Der oberwähnte Geniesoldat bleibt in Haft. Eine Geheimbündelei wurde bei dem gedachten Regiments trotz der eingehendsten Untersuchung nicht constatirt, und liegen auch keine Anzeichen vor, daß eine solche Verbindung bestehe. In den klerikalen Kreisen Schlesiens gibt sich schon jetzt aus Anlaß der im Jahre 1885 stattfindenden Reichs rathswahlen eine auf die ländliche Bevölkerung abzielende Agitation kund. Ein schlesisches Blatt theilte nachstehende „Parole und Losung" aus: „Mein Volk! Trau deinem verleumdeten geistlichen Führer nur dießmal, trink aus seiner Hand und du wirst wohl sein, und die Nachwelt wird es rühmen, daß du gebrochen mit dem goldenen Kalbe der Linksmänner und dich anschickst, nach Pauli Art zu prüfen und das Beste zu wählen". Die in Budapest versammelten Reichstags-Deputirten aus Croatien und Slavonien faßten einstimmig den Beschluß, daß sie in Anbetracht dessen, daß sich das Ergebniß der Wahlen in Croatien, trotz der gewissenlosen Agitationen der zügellosen Elemente in so glänzender Weise für die bedingungslose Aufrechterhaltung der Union mit Ungarn manifestirte, als treue Vertreter dieser Gefühle beim Minister-Präsidenten in eoi-pm-o ihre Aufwartung machen werden, um diesen Gefühlen freudig und offen Ausdruck zu geben. Der feierliche Empfang bei Herrn v. Tisza hat auch heute stattgefunden. Die „Deutsche Ztg." will erfahren haben, daß die Regierung mit den Führern der Rechten verhandle, um sich die Majorität für die ganze nächste Wahlperiode sicherzustellen. Die Polen werden sich mit Concessionen materieller Natur begnügen. Den Clerikalen soll ein zweites Cabinets-mitglied zugestanden worden sein, sie verlangen jedoch Zugeständnisse betreffs der Schulfrage. Mit den Czechen habe sich die Regierung bereits verständigt und es sei die Königskrönung in Prag spätestens für den Sommer 1886 in Aussicht genommen. Der „Czas" fordert die polnischen Reichsrathsabgeordne-ten auf, sich im Reichsrathe gleich anfangs vollzählig einzufinden, weil die Negierung die Gebührengesetz-Novelle möglichst rasch zur Verhandlung bringen will. Die S t a a t s h a u s h a l t s - Er s p a r u n gs-ComMission beantragt, wie die „Wiener Vor-stadt-Zeitung" erfährt, daß die Eontrolsbehörden für das Post- und Telegraphenwesen, für das Salz-, Tabak- und Verzehrungssteuergefälle, sowie das Con-trolsorgan für die Bemessung von Gebühren- und Rechtsgeschäften von Wien in die einzelnen Provinzen verlegt werden sollen, auch plant man eine Vereinfachung der Cassageschäfte und theilweise Uebertragung derselben an die österreichisch-ungarische Bank, eine Verminderung des Beamtenpersonales bei der Staatscentralcasse, den Finanz-Landescassen und Landeszahlämtern. Ausland. Kaiser Wilhelm eröffnetc am 20. d. M. den deutschen Reichstag mit einer Thronrede. Der greise Monarch, nachdem er das Arbeitspro- gramm des Reichstages für die bevorstehende Sessior skizzirt, constatirte den Bestand freundschaftliche! Beziehungen Deutschlands zu allen fremden Staats und schloß die Thronrede mit folgenden Sätzen' „Diesem Wohlwollen liegt die Anerkennung de Thatsache zu Grunde, daß die kriegerischen Erfolge,' die Gott uns verliehen hat, uns nicht verleiten, dai Glück der Völker auf anderm Wege, als durch Pflegt des Friedens und seiner Wohlthaten zu suchen. A freue mich dieser Anerkennung und insbesondeil darüber, daß die Freundschaft mit den durch die Tradition der Väter, durch die Verwandtschaft bk regierenden Häuser und durch die Nachbarschaft der Länder mir besonders nahestehenden Monarchen von Oesterreich und Rußland durch unsere Begegnung « Skierniewice derart hat besiegelt werden können, daß ich ihre ungestörte Dauer für lange Zeit gesichert halten darf. Ich danke dem allmächtigen Gott für diese Gewißheit und für die darin beruhende starke Bürgschaft des Friedens." Das „Journal de St. Petersbourg" bemerkt: „Die bei der Eröffnung des deutschen Reichstages gehaltene Thronrede könne nicht verfehlen, eine neue feierliche Bestätigung der Politik des Friedens und des Einvernehmens zu geben, welches durch die Entrevue von Skierniewice eine' neue Weihe erhalten hat. Sie habe dich >" Ausdrücken gethan, deren innerer Werth noch erhöh: werde durch die Persönlichkeit dessen, der sie ver> kündete; denn cs sei der ehrwürdige Kaiser Wilhelm welcher das Ergebniß der Entrevue von Skierniewitt dahin zusammenfaßte, daß er seine Freundschaft m» den Monarchen von Rußland und Oesterreich-Ungarn als für lange Zeit gegen alle Angriffe gesichert ansehen könne." Das Braunschweiger Landgericht hat das Testa ment des Herzogs Wilhelm von Braunschweig zc! Gunsten des Haupterbe», beziehungsweise des Königs Albert von Sachsen, als rechtsgiltig anerkannt. Der in Straßburg residirende Statthalter Deutschlands hat das fernere Erscheinen der dre-Blätter „Union Elsaß-Lothringens", „Schiltigheime: Echo" und „St. Ovilien-Blatt" verboten, und moti-! virte dieses Verbot mit der Zunahme des Tr ei-! bens der ch a uv in i st i s ch cn Vereinigungen jenseits der Vogesen, welches der deutscher Entwicklung des Landes gefährlich werde. Die in den genannten Blättern enthaltenen Angriffe un< Insinuationen hätten dazu gedient, die Bevölkerung gegen das Deutschthum aufzureizen und den co«-sessionellen und bürgerlichen Frieden zu untergraben Fürst Bismarck gab angeblich den Führet' der Conservativen gegenüber die Erklärung ab, >' werde keine neue Steuer vorschlagen; verkürze o^ streiche der Reichstag die geforderten Mittel, l' nehme er dieß an, indem er dem Reichstag die antwortung dafür überlasse. Es sei L>ache ^ Reichstages, nach Ablehnung aller Steuervorschläc neue Mittel zur Deckung der Ausgaben vorzuschlage' A m erik a hat bei der Congo - 6 onf e r et! die Ausdehnung der Freiheit des Handels und Schifffahrt auf die Gebiete zwischen dem Cong^ Becken und den Oceanen beantragt. Die Reichsrathswahlen in Schweden ivurU aus dem Grunde, weil an denselben auch Auslän theilgenommen haben sollen, als ungiltig erklärt. Wochen-Chronik. Die kaiserliche Familie verbleibt ^ 17. Jänner k. I. in Gödöllö, beziehungsweise Ose' Der Kriegsminister Graf Byl a ndt-Rhe,! feierte am 23. d. M. sein 50jähriges Militärdims Jubiläum, wobei ihm außer einer Reihe sonstig» Auszeichnungen die Ehre einer persönlichen Gratuv tion Sr. Majestät des Kaisers zu Theil wurde. Die Centralcommission für Statistik Mte d der Negierung den Antrag, daß die österreichisch' Provinzialstädte mit einer Bevölkerungszahl von inehr als 15.000 Einwohnern verhalten werden sollen, wöchentlich einen Bericht über die Gesundheitsverhältnisse, über die Sterbefälle und iiber den Stand der infectiösen Krankheiten zu veröffentlichen. Gelegenheitlich der in Prag stattgefundenen Gemeind eraths-Ergänzungtz wählen kam es im Hause der Czechen zwischen den „Jungen" Und Alten" wieder einmal zum Ausbruch eines Bruderzwistes. Die „Narodni Listy" erzählen über die Auflagen der Wähler listen: „Von 9000 Prager Wählern hat kaum die Hälfte Wahl-certificate ausgestellt erhalten. Unter dem Vorwande, daß sie die Steuer für dieses Jahr noch nicht bezahlt haben (und wer zahlt bei der gegenwärtigen Nothlage die Steuern voraus?) hat man die Legili-wationskarten nur an Beamte und Pensionisten ausgestellt denen die Steuern bei der Auszahlung des Gehaltes und der Pension abgezogen werden. Und diese Verkürzung von mehr als 5000 Prager Bürgecn um ihr Wahlrecht geschah nicht etwa auf Anordnung der landesfürstlichen Behörden, sondern durch den Stadtrath selbst, das heißt, die gewählten Vertrauensmänner der Bürgerschaft, auf Grund einer willkürlichen und, wie sich hoffentlich zeigen wird, ungesetzlichen Auslegung des Gesetzes. An Stelle des verstorbenen Hofrathes Professor Ferdinand v- Hochstetter hat provisorisch der Direktor des Zoologischen Hoscabinets, Dr. Franz Steindachner, die Leitung der Geschäfte des Naturhistorischen Hofmuseums in Wien übernommen. In Kecskemet wurde der Antisemitensührer Na an wegen Aufreizung gegen eine Consession vom Strafgericht zu sechs Monaten Gesängniß ver- Rußland wird im Monat Jänner 1885 eine allgemeine Volkszählung vorgenommen werden. . - n c In Madrid kamen im Laufe der vorigen Woche arge S t u d en t en - St r a ß e n - D e m o n-strationen vor; Studenten feuerten gegen Polizeiorgane Revolverschüsse ab und die Polizei tractirte Studenten mit Säbelhieben, 5 Polizisten und 14 Studenten wurden verwundet und 68 Studenten verhaftet. . ^ ^ Damit die G e we r b e-I n s p e c t o r e n in die Lage kommen, schon bei der Anlage, beziehungsweise Aenderung oder Erweiterung industrieller Etablissements der zur Ertheilung der Genehmigung der Betriebsanlaqe berufenen Gewerbebehörde mit ihrem fachmännischen Nathe in der Richtung zur Keite ru stehen, welche Vorkehrungen und Einrich-Agen zun. Schutze des Lebens mü. der Gesundheit k-r Arbeiter erforderlich sind, wurden die politischen Lh°,d.» l" i.".m F.°. w. b.hM Genehmigung einer gewerblichen Betr.ebsanlage. d,e einigermaßen von größerer Bedeutung „t, oder be, Äenderungen einer solchen Betriebsanlage e.ne com-Mssionelle Verhandlung stattfinden soll, von letzterer such den k. k. Gewerbe-Jnspector, >n dessen Amts-bezirke das betreffende Etablissement gelegen ist, rechtzeitig zu verständigen. Auch wurden dw pol.t,-schm Behörden angewiesen von den ,m Gewerbebetriebe vorkommenden Unfällen von Fall zu §all dem k k Gewerbe-Jnspector die M.ltheilung zu wachen, damit derselbe in die Lage komme die Ur-acben der Unfälle bald zu constat.ren und durch -ie geeignete Einflußnahme einer Wiederholung der Unfälle vorzubeugen. In Paris fand vor einigen Tagen eine von 5000 beschäftigungslosen Arbeitern besuchte Versammlung statt, welche eine gegen die „Bourgois-Republik" gerichtete Revolution beschloß. Inden nordamerikanischen Unionsstaaten gibt sich in neuester Zeit eine hochgradige Aufregung -er Neger kund Dem türkischen Consul in Triest kam die vertrauliche Mittheilung zu, daß von Triest aus für die Insurgenten bestimmte Waffen nach Albanien geschmuggelt werden. Am 26. d. M. wurde in Graz das Gründungsfest des seit dem Jahre 1811 dort bestehenden Joanneums gefeiert und der erste Spatenstich zum Neubaue der technischen Hochschule vorgenommen. Am selben Tage hat in Wien die Schlußver- handlung gegen 20 wegen Hochverrates, Majestäts- beleidigung, Religionsstörung und Störung der öffentlichen Ruhe und Ordnung angeklagte Anarchisten begonnen. Während der am 25. d. M. in Br log nächst Otoeac in Croatien stattgefundenen Gemeinderathswahlen entstand unter den Wählern ein Tumult, der in Blutvergießen ausgeartet wäre, wenn nicht eine rechtzeitig erschienene Compagnie Militär die Ruhe hergestellt hätte. Der Regierungscommissär und der Gemeinde-Notär mußten die Flucht ergreifen. Der „Pall Mall Gazette" in London wird aus Petersburg mitgetheilt, daß die Nihilisten den Car zu vergiften versucht hätten, was ihnen nur insoferne gelungen sei, als sie seine Gesundheit erschütterten, ohne ihn zu tödten. Es fehlt jedoch bis jetzt die Bestätigung dieser Nachricht. Die Gemeinderathswahlen in Graz sind durchaus im liberalen Sinne ausgefallen. In Franz nächst Cilli wurden am 24. d. M. in der Zeit von 2 bis 6 Uhr Nachmittags fünf heftige Erdstöße verspürt. In China beschäftigen sich, wie gemeldet wird, 159 Literaten mit der Ausgabe einer neuen Auflage der heiligen Bücher Buddha's. Dieses Druckwerk wird aus 8000 Lieferungen bestehen und die Herstellungskosten desselben werden sich auf 150.000 Francs belaufen. Die Cholera in Paris ist fast gänzlich erloschen; die weitere Ausgabe von Bulletins wurde eingestellt. Proviiy- und Local-Nachrichten. — iK aiserliche Auszeichnung.) Dem Herrn Johann Leskovic, ehemaligem Postmeister in Jdria, wurde in Anerkennung seiner vieljährigen und belobten Berufsthätigkeit das silberne Verdienst-kreuz verliehen. — (Herr Dr. Franz Schiffer), der Senior der Aerzte in Krain, feierte vorgestern seinen 80. Geburtstag; aus diesem Anlasse kamen unserem hochgeschätzten Mitbürger, der in allen Kreisen der Stadt und des Landes Freunde und Verehrer zählt, ebenso zahlreiche als herzliche Gratulationen zu. Vor Allem wurde der Tag vom Verein der Aerzte in Krain, dessen Vorstand Dr. Schiffer ist, festlich begangen. Nachmittags fand eine feierliche Sitzung des Vereines und Abends ein Bankett bei ver „Stadt Wien" statt, wobei ihm ein von fämmtlichen ärztlichen College» gewidmetes Ehrengeschenk überreicht wurde. Wir wünschen, daß dem allbeliebten Jubilar zur Freude seiner Familie und seiner vielen Verehrer noch lange fernere Jahre rüstigen Wohlergehens und ungetrübter Zufriedenheit beschieden sein mögen! — p. 81 von Beethoven, die uns nur in ihrem ersten Satze etwas überstürzt erschien, der einzig schönen Fantasie op. 17 von Schumann, die eine wahre Perle unserer doch gewiß reichhaltigen Clavierliteratur ist, dem ernsten musikalischen Sinne hohen Genuß bereitete, so wurden die übrigen Programmnummern, hauptsächlich aber Silas' „Bource", Wagner-Liszt's „Isoldens Liebes-tod" und Allem voran Rubinstein's 6-äur-Capriee, zu ebenso vielen Anlässen, die verblüffende Technik des Grünfeld'schen Spieles anzustaunen. Und doch überall das schönste Ebenmaß: trotz aller Krastan-ivendung bei Ausführung der gewagtesten Sprünge, des im rasendsten Laufe dahinstürmenden Passagen-iverkes, nirgends ohrenbeleidiges Clavicrgchämmer, überall schöne klare Tonentfaltung. Auch die kraftvollste Entschlossenheit des Spiels darf nie die Grenzen des Schönen überschreiten; freilich, und das müssen wir sofort hinzufügen, bedarf der Künstler dabei auch der Unterstützung seines Instrumentes und die fand auch Grünfeld reichlich auf seinem Bösendorfer, einem Clavier von ganz ungewöhnlicher Klangschönheit und Leistungsfähigkeit. Daß der Künstler durch zahlreiche Hervorrufe von dem Publikum geehrt wurde, soll ihm ein Beweis der Beliebtheit sein, die er bei uns, sowie überall genießt, und recht sehr würde es uns freuen, in nicht zu ferner Zeit wieder über ein „Concert Grünfeld" berichten zu können. — (Der XXX. Verein sabend der Section „Krain" am 24. d. M.) war sehr gut besucht. Die Reihe der Vorträge erösfnete Professor Wurner mit einem touristisch meteorologischen Berichte über einen am 26. August l. I. in Begleitung zweier Collegen unternommenen Ausflug zur Schutzhütte am Triglau, von wo man den Abstieg zu den sieben Seen der Saviza und in die Wochein vor hatte. Ungeachtet der Abmahnungen des Vortragenden, der aus dem starken Sinken des Barometers den Eintritt eines Sturmes prophezeit hatte, wurde die Partie unternommen; jedoch nur zu bald stellte sich der Witterungswechsel ein, schon beim letzten Anstiege brach bei eingetretenem Nebel ein Unwetter los, welches sich in der Nacht noch mehr steigerte und von Hagelschlag und Schneefall begleitet war, wogegen die schlecht construirte Triglau-hütte sast keinen Schutz gewährte. Nach zugebrachter schlafloser Nacht in dieser, den Namen eines Schutzhauses nicht verdienenden Hütte war man bemüßigt, den 27. Mittags unter anhaltendem Schneegestöber, das erst in der oberen Karma aushörte, den Rückweg nach Mojstrana anzutrcteu. Der Vortragende schilderte mit Humor die mannigfachen Fatalitäten und ominösen Begegnungen auf dieser verunglückten Bergfahrt, auch gedachte er der leider nicht in Er- i füllung gegangenen Hoffnungen, die er bei der seinerzeitigen Einweihung der Triglauhütte gelegentlich einer Triglauersteigung am 6. September 1870 in ^ den SegenSworteu (Friede), sanitas (Gesundheit) > und ssronitks (Klarheit) zusamniengefaßt hatte. ^ Mochten auch die beiden Ersten in diesem Schutzhause gewaltet haben, so war doch bisher nur wenigen dort angelangten Touristen die gewünschte Klarheit des Himmels (sm-enitas) beschieden. Den wissenschaftlichen Theil des Vortrages bildete eine eingehende meteorologische Darstellung des am 26. und 27. August l. I. eingetretenen Wetter- sturzes, welcher durch starke Lustdepressionen im Nordwesten und im Süden Europa's vorbereitet worden war und im Alpengebiete tief herabreichende Schneefälle zur Folge hatte. Professor Wurner empfahl den Anwesenden als wichtigen Behelf bei vorzunehmenden Bergpartien gründliche meteorologische Studien, namentlich der in den größeren Zeitungen täglich erscheinenden telegraphischen Wit-lerungSberichte, aus denen bei richtigem Verstandniß und in Combination mit dem localen Witterungscharakter ziemlich zutreffende Wetterprognosen abgeleitet werden können. Ankuüpsend an diese Alls' führung gab Obmann Deschmanu einen Auszug aus dem ihm zug^konrmcnen Berichte des hiesigen Sparcassabeaniten Karl Rak über eine von ihm bei heiterem Wetter am 15. August 1883 ausgc-führte Triglau-Ersteigung, woraus zu ersehen ist, daß in jenen hohen Regionen des Nachts, selbst bei Windstille oder schwach bewegter Luft, in den Thälern ^ sehr heftige Stürme sich einzustellen pflegen. Em solcher starker Südoststurm, in der Nacht vom 14. auf den 15. August 1883 machte dem Genannten den Aufenthalt in der Schutzhütte unlelduch, das angenehme Feuer mußte wegen des star en Rauches ausgelöscht, nicht einmal Thee konnte ge- kocht werden. Erst gegen 8 Uhr Morgens legte sich vollends der Sturm, worauf Windstille emtrat und -er Triglau bei vollkommen heiterem Himmel erstiegen wurde. Hierauf legte Professor Bos; die erste Lieferung des.eben erscheinenden Werkes Hattle's „lieber die Mineralien Steiermarks" und Bonomi's „Vogelsauna Sudtirols" zur Ansicht vor, wobei er mit der Letzt.ren die in Krain vorkommenden Bögelarten verglich. Zum Schlüsse besprach Obmann Deschmann mit Bezug auf die von der Beochachtuagsstation am Hochobir den 11- October l. I. gemeldete Erscheinung eines Elmfeuers an der dortigen Telephonleitung und an den Spitzen der aufgestellten Windfahnen die ihm bisher aus Krain bekannt gewordenen Beobachtungen dieses interessanten elektrischen Phänomens, bestehend in einer mit zischendem Geräusch leuchtenden Flamme an hervorragenden Punkten der Erdoberfläche. So z. B. war auf dem einst zu Krain gehörigen Schlosse Duino am Karst nach einer vom Jahre 1602 stammenden Notiz des Benediktiners I'. Jmperati seit undenklichen Zeiten eine verticalstehende Pike mifgepflanzt, welche bei starker elektrischer Spannung der Luft, mit dem Eisen einer Hellebarde berührt, Funken von der Form eines Strahlenbündels zeigte, worauf die dort postirte Wache die Leute auf dem Felde und die Fischer zur See durch ein Glockenzeichen auf ein drohendes Gewitter aufmerksam machte. Valvafor führt im Vlll. Buche seiner Chronik mehrere Fälle von Elmsfeuern auf den Kirch-thurmspitzen an, so z. V. auf der Antonikirche bei Antiguana in Istrien, auf dem Hügel nächst Ober-larbach wo die Kirche der Hl. Dreifaltigkeit steht, auf den Kirchthürmen von St. Beit, Ersel und Tabor im Wippacher Thale; dort wurden seinerzeit die Elmsfeuer meist im Herbst und Winter bei eintretenden Gewittern beobachtet. Auf dein Jantsch- berae im Bezirke Littai wurde am 15. October 1879 während eines mit heftigem Gewitter und Schneefall verbundenen Wettersturzes in der Nacht durch mehrere Stunden ein hellleuchtendes, knisterndes Elmsfeuer beobachtet, nachdem es zuvor zweimal in die Wetter-stanae des Kirchthurmes emgeschlagen hatte. In den Sechziger-Jahren war die Umgebung von Zienitz während eines Gewitters ,m Wmter von Elmsfeuern ganz erleuchtet, die beschneiten Zweige der Bäume sowie auch die Schneeflocken leuchteten ,m elektrischen Lichte. Eine interessante Zusammenstellung derartiger bekannt gewordener Erscheinungen ist in Äraao's gesammelten Schriften, Band ^ l, zu lesen. Die Griechen und Römer hielten sehr viel auf diese pichen namentlich bei der Schifffahrt; auch auf -Len Entdeckungsreise,, des Eolumbus und Ma-gelhans schöpften die Matrosen .reue Hoffnung aus den, Erschein der St. Elms feuer auf den Masten ver Schiffe. Arago bemerkt cs als etwas Auffallendes, daß verhültnißi»äs;,g wenige Nachrichten über das Leuchten der Thurmspitzen vorliegen. Sicherlich treten ,n Kran, viel Läusiaer diese Erscheinungen auf, als bisher bekannt geworden ist, daher an alle Naturfreunde die Bitte qerichtet wird hierüber genaue Erkundigungen, besonders auf 'isolirt gelegenen, bewohnten Höhen-vunkten, als z. B. Großgallenberg. Kumberg u. s. w., einzuziehen. Ueber diese Ausführungen entspann s,kleine sehr lebhafte Debatte, in welcher Professor Wurner aus physikalischen Gründen die Seltenheit der Elmsfeuer in unseren Gegenden und ihr Auftreten zumeist im Herbst und Winter zu erklären versuchte. — (DerLaibacher An a rch, ,t e n-P r o ce ß) wird am 5. December l. I. im Delegationswege vor dem Schwurgerichtshofe in Klagensurt zur Verhandlung kommen. Der Berufung der Angeklagten En die erwähnte Delegirung. welche dieselben durch ihren bisherigen Vertreter Dr. Tavüar eingebracht hatten wurde seitens des Grazer OberlandeSgerichtcs keine Folge gegeben. Zu dieser Schlußverhandlung werden gegen 50 Zeugen von hier auü berufen werden und Herr Staatsanwaltschafts-Substitut Pajk aus Laibach wird die Anklage vertreten. Die Angeklagten wurden bereits nach Klagenfurt überführt. — (Personal-Veränderungen in hiesigen Militärkreisen.) Herr Oberstlieutenant Neitz des Generalstabes, bisher Generalstabschef der 28. Infanterie-Truppen-Division in Laibach, wurde zur Gcneralstabs - Abtheilung des Eorps-Eommandos in Agram verletzt und der Ge-neralstabs-Hauptmann Herr Regensbursky zu», provisorischen Generalstabschef in Laibach ernannt. — (Frühzeitiger Winter.) Der heurige November dürfte bezüglich seiner niedrigen Temperaturgrade in diesen, Jahrhunderte nicht seinesgleichen haben. Die ersten zwei Drittel desselben hatten Tagestemperaturen, welche continuirlich um ein paar Grade unter dem Normale standen, seit 20. jedoch hat sich eine Kälte eingestellt, wie sie sonst erst iin Jänner einzutreten pflegt. Die Tagesmittel der Temperatur sind seit 21. im Mittel um 7 bis 8" unter der normalen Tageswärme dieses Monates, den 25. betrug die betreffende Differenz volle 13 Grade, in der Früh zeigte das Thermometer auf —16'80 6. Bereits wird mit der Einfuhr des Eises begonnen und schon tummelt sich die de», Eissport huldigende Jugend auf der Eisfläche herum. Bisher war der kälteste November seit 30 Jahren jener von 1879, ihm folgte ein äußerst strenger December und Jänner, in welchen Monaten sich die Tagcs-wänne nur an etlichen 6 Tagen über den Gefrierpunkt erhob. Erst in den, zweiten Drittel des Februar 1880 trat ein milderes Wetter ein. Sollte daher der heurige Winter nach diesem Vorbilde sich gestalten, so stünde uns ein sibirisches Klima noch bevor. — (Deutscher Schulverein.) AuS Neu-marktl wird uns unter dem 26. d. M. geschrieben: Am vergangenen Sonntag war hier die unerwartet zahlreich besuchte Versammlung behufs Gründung einer Ortsgruppe „Neumarktl und Umgebung" des Deutschen Schulvereines. Sobald die Bew lligung der Gründung der Ortsgruppe von Wien herabgelangt, werden wir diese selbst sofort feierlichst eröffnen; wir zweifeln nicht, daß wir gleich bei der ersten Versammlung mit einer Anzahl von einhundert Mitgliedern austreten werden. Vivat eequens! — (Eine Ausstellung weiblicher Arbeiten) wird vom 7. k. M. ab unter Leitung des Fräuleins Johanna Föderl, Lehrerin für Kunststickerei, im großen Saale des hiesigen Oberrealschulhauses stattfinden. — (G r o t t e n - E r ö ff n u n g.) Am 23. d. M-fand die Eröffnung der Babji-zob-Grotte nächst Veldes bei festlicher Beleuchtung statt. — (Neue Stempelmarken und Wechsel-bla ngu et te.) Bon, 1. Jänner 1885 werden geänderte Stempelmarken aller Kategorien mit Ausnahme der Zeitungsstempelmarken zu 1 kr. und 2 kr. in Verschleiß gesetzt werden. Die neuen Stempelmarken unterscheiden sich von den gegenwärtig in Verschleiß befindlichen in der Farbe und erscheint in dem unteren farbigen Felde bei denselben die Jahreszahl 1885 aufgedruckt. Die gegenwärtig in Verschleiß befindlichen Stempelmarken werden mit 28. Februar 1885 außer Verschleiß gesetzt, und können unverwendet gebliebene Stempelmarken noch bis inclusive 30. April 1885 bei den Stempelmagazinsämtern gegen neue Stempelmarken nusgewechselt werden; nach diesem Termine findet jedoch weder die Umwechslung, noch eine Vergütung statt. Auch in das auf den Postbegleitungsadressen befindliche Steinpelzeichen wird die Jahreszahl 1885 eingedruckt. Weiters werden nach einer Verordnung des Finanzministeriums vom 1. Jänner 1885 an amtliche, mit dem Stempelzeichen versehene Wechfel-blanquette mit slovenischem Texte in Verschleiß gesetzt. Auch werden von dem erwähnten Zeitpunkte geänderte Verschlußmarken für Spielmarken mit der Jahreszahl 1885 eingeführt. — (Dampftramway-Linie Sesfana-Wippach.) In nächster Zeit wird die commissionelle Besichtigung und Revision der Trace der projectirten Dampftramwn) von der Südbahnstation Sessana nach Wippach stattfinden. Seitens des Handelsministeriums sind bereits die bezüglichen Anordnungen ergangen. Der Direktor der Triester Dampftramway, Ingenieur Schmidt, welcher hiefür die Eoncession erhalten, gedenkt auf seinen Posten zu verzichten, u», sich in der nächsten Zeit ausschließlich der Ausführung dieses Projektes zu widmen. — (V i e h k r a n kh eit en) herrschen derzeit in Krain, und zwar Pferderotz in Dorn, Bezirk Adelsberg; Nothlauf der Schweine in Döbernig, Bezirk Rudolfswerth; Lungenfeuche bei Rindern in Klein-Laschitfch, Bezirk Gottschee. Witteruilstsbulletiri aus Laibach. Luitdruf in Milli, metern i>»! <1 redncirt Thermometer nach Celft.uS Nieder. in Milli- Wirtkrun^r-Üharakter Tages- mittei !aqe< >Mzrl- „liNkl ^ niiiin „H! IU I 21 22 23 24 732 5 - 2 5 I -«! 00 Morgens dichter Nebel, Nachmittags und Abend» heiter. Höhenreif. 733 8 I.." - 4'2 — 7 0 22 Trübe, NachtS Schncefall. 7Z0 4 - 4 5 — 3 V - « 0 r» Tag!übcr Schnee, Abends windig. 735'S - K5 — 1'8 -11 4 0 0 Heiter, Abends Nebel, sehr kalt. 25 2K 27 738 3 -10 5 — 4 0 -16^8. o-o Heiter, kalt. Höhenreif. 740^2 - 5'4 - 1-k - 7 0 0 0 Ziemlich heiter, Abends Siebet. 73K'S — 7'5 — d'O — 8'« I 00 De» ganzen Tag nebelig, Nachmittags schwacher Sonnenschein. Verstorbene in Laibach. Am 21. November. Johann Vehar, Tischlers - Sohn, 6 Mon., Biiidcrsteig Nr. 2, Bronchitis. — Christian Stranzer, BriefträgerS-Soh», 2 I., Am Rain Nr. 18, öroncbit!» ciipilliti'is. Am 22. November. Helena Reich, Pfründnerin, 77 I., Karlstiidterstrahe Nr. 7, Lungenlähmttiig. — Christine Poznik, SchneiderS-Tochter, 6 Mo»., FlorianSgasse Nr. 40, Liou-cliitis eai>i>Ia,i8. — Georg Äalis, Inwohner, 74 I., Flo-rianSgasse Nr. 13, Lungcucmphhse»,. — Mater Agnes Prosch, llrfnlinenn, 67 I., Conarehplatz Nr. 17, Herzfehler. Am 23. November. Wilhelm Mihaliv, gev-niter LchramtS-Candivat, 24 2., bestell,Nr. 4, Tuberkulose. Am 24. November. Angnst Maüek, ArbeitcrS-Soh», 3"/, Mon., Hühnerdvrf Nr. 12, Fraisen. — Gisela Slefania »oLir, Näherins-Lochter, 15 Moiiate. Triesterstraße Nr. 24, Bronchitis. I in C i v i l s p i t a l e. Am 19. November. Margarelh Dulga», Arbeiterin, 28 I., Tuberkulose. — Am 21. November. Franz Diinic, Jnnohner, 67 I., Ng.r»8inii8 8ouili8. — Joses Bezlaj, Arbeiter, 62 I., Lebercirrhose. — AgueS Walda, Maga-zineurS-Gattiu, 45 2., Geluniödem. — Margaretha Kozjak, Arbeiieri», 59 2., Lr>chvpfn»g der Kräfie. — Am 22- Al>. veinber. Lorenz Tome, Inwohner. 73 I., ^Irrrirsinus senilis. Marianna Znjc, Inwohnerin, 72 2., Erschöpfung der Äräfte. — Am 2^. November. Gert and Zkerbee, Inwohnerin, 62 2-, chron. Darmkatarih. — Am 24. November. Franz Zupauz, 2nwoh»er, 66 I., -Irerasmus mailis. Neller'svileSpisIvvrks. Wir hatten schon öfter Gelegenheit, an di ser «teile ein Wort des Lobes nber die vorzüglichen Cigeuschasle» der ^piel-werkc ans der Fabrik des Heriu H. Heller in Bern (Schweiz) zn sprechen. Nicht der Grund allem, dasi den Heller'sche» «Zpiel-iverken vou der 2url> fast aller AuSslelluuge», zuleiu 1881 in Melbourne und l8^3 in Zürich, die Peeise, in diesem 2ahre iu Nizza »ud in »irenis sogar die Medaille zucrkannl wurde», gibt n»S erumt Veranlassung, die Aufmerksamkeit niiscrcr "esrr u„r die genaunie Fabrik zu richte», sondern hauptsächlich die lleherzcuguiig, das> sich beim Herannahcu oe» Weihuachts- „ud NenjahiSfesleS doch eig »ttich auf d^n ganzen Gebiete der Äuuft uud Zudnstrie kaum ein (Gegenstand finden las,t, der als sinniges uud passendste» Weilniaelitögeielienk so z„ empfehlen sein dürste, als ein Heller sches Lp>elwcrk, denn wo Werlhgegenilünde und Nntz-obiecte ost die Cmpfiudlichleit verle^eu, da eignet sich gerade das Gpielwerk i» vorzüglichster Weise. Ja eS kann wohl mit Recht behauptet werden, daß eS Niemanden gibt, dem ei» solcher Gegenstand nicht die innigste Freude bereitet! Kann es eine bessere Trösterin in den schweren Stunde» de» LebeuS, wo man sich vereinsamt oder verbittcrt fühlt, geben als die Musik? Gibt es nicht leider so unendlich viele Menschen, die durch Krankheit an da» Zimmer gefesselt find und diese Universalsprache aller Herzen entbehren müssen? Hier» kommen noch alle Diejenigen, welche nicht selbst ein Znstrument spielen und durch ihren Berus oder durch zu große Entfernung vou der Stadt verhindert sind, Concerte und Loireen zu besuchen nnd sich au« diesem Grunde den so oft ersehnten Gennß einer guten Musik versagen müssen. — Allen diesen, sowie anch namentlich den Herren Geistlichen, kann deshalb nicht genug empfohlen werden, sich ein Heller'scheS Spielwerk anzuschaffen, nm so mehr, als der Fabrikant es ver-steht, da« Repertoire jedes, auch des kleinsten Werkes, mit seltenem Geschmack zu arrangiren und auf diese Weise seine Abnehmer stets mit den neuesten Erscheinungen der Musik-lite'atur aus de» Gebieten der Oper, Operette und Tanzmusik, sowie Volkslieder der vopulärsten Tondichter bekannt macht. Hierbei möchte» wir schließlich nicht vergessen zu bemerken, daß die große Zahl von AnerkeunungSschreibeu von Privaten, Hoteliers, Restaurateurs rc gerade deu zuletzt Geuannien ein guter Wink sein sollte, mit der Ausstellung eines Heller'schen Musikwerkes in ihren Etablissements nicht länger zu zögern, denn die Erfahrung hat in den meisten Fällen gezeigt, daß sich die Frequenz solcher Geschäfte lediglich in Folge Aufstellung solcher prächtiger Werke geradezu verdoppelt, ja verdreifacht Hai und die Anschaffungskosten — ZahluugSerleichterungen werden bewilligt — in kurzer Zeit ausgeglichen wurden. I« diesem Winter kommen wiederum 100 der schönsten Werke im Betrage von 20 000 Francs als Prämien zur Ber-«Heilung, und kann selbst der Käufer einer kleinen Spieldose dadurch in den Besitz eines großen Werkes gelangen, da auf je 25 Francs ei« Prämienschein enifällt. — Reichhaltige illustrirte Preislisten nebst Plan weiden auf Perlangen franco zugesandt. Wir rathe» jedoch, selbst die kleinste Bestellung direct a» die Fabrik in Bern zu richten, da dieselbe, außer in Nizza, nirgends Niederlagen hält nnd vielfach fremde Fabrikate als echt Heller'sche angepriesen werden. Wohl zu beachten ist ferner, daß jedes Werk den Namen des Fabrikanten (I. H. Heller) trägt, welcher auch Lieferant fast aller Höfe und Hoheiten ist. <1610) smUeillslhe^lklskiiMieüili!!! Zum Placiren werden gesucht: 1 GeschäftSleiter IM fl. ^ 1 HanSinsvector 120» st., 2 Percent Jncasso und Wohunng ; 1 Gürer-Znspeetor 1200 fl, Tantieme undWohnunj^ 2 Oekouomic-Bcamte 600—700sl. undDepntat; 1 Oekonomie-Praktikant 250 fl. und freie Station ; 1 Secretär 70V fl, und freie Station i 1 Ober-Mälzer 1200 fl. und Wohnung: 1 Forst'Adjuuct 6V0 fl. und freie Station; 1 Maga-ziueur 000 fl. und Wohnung ; 1 Portier 850 fl. nnd Wohnung ', 2 ArbeitS-Aufseher ä 70 fl. per Monat und Wohnung ; 3 Verkäuferinen a 25 fl- per Monat und freie Station, l Gesell-schasterin 80 fl. per Monat nnd freie Station : 1 Haushälterin 40 fl. per Monat und freie Station I 1 Beschließerin 25 fl. per Monat nnd freie Station durch die Haupt - Placirungs-Agentur „Mer-cur", murre Stadt, Hutgasse 12 in Budapest. (617) Bei Anfrage» sind 3 Stück Retourmarke» beizulegen. Eimielendet. Herrn » ^ ^ « I« v» I «I «, k. k. Hof- lieferant und Kreisapotheker in Kornenburg. Abermals muß ich Sie um lleberseudung von 80 großen Pakee» . b e? Korneuburger BiehvnlverS ersuchen, d» mein Vorralb zu Ende geht, und ich und «toi»«»» in niciiieiu Hause nicht vermisse» will. Ich muß Ihne» n iederholt bezeigen, daß sowohl bei meinen eigenen Pferde», als bei denjenigen meiner Nachba n die Anwendung de« Ui« »^»,,,11»,«« Besonders empfeh- lenswerth, ich möchte beinahe sogen, unfehlbar ist duS Mittel bei Pferden, welche mit Dampf behaftet sind. Einer meiner Nachbarn hatte ein als obsch u er Thierärzte zu Rathe gezogen hatte: ich rieth ihm einen letzten Versuch mit Ihrem Vivlipulv«, LI, ,»,««,1»^,, »>>«« ««!>» an seine in hiesiger Berggegend gewiß strenge Arbeit. Dies wieder ein Beispiel unter den viele», welche mir im Laufe der 12 Jahre, seit welcher Zeit ich Ihr Korneuburger Vieh-pulvec aiuveude, bekannt geworden sind. Zimmerwald bei Bern veiz.> Loinmandant. (1533) Herrn » » n » ^ a k IL t » «I » , k. k. Hof- lieferant und Kreisapotheker in Korneuburg. Das von Ihnen im August 1874 bezogene >L«»'n«u-leistete mir bei den verschiedensten Krankheiten sowohl der Pferde Iei»«te, daß ich mich diuch die damit erzielten Erfolge Ihnen zn Dank verpflichtet fühle uud Sie wieder um Zusendung von 60 bis 80 Packeten ersuche- T 0 s s e u bei Bern lZchweiz), 12, Mai 1879. v. Nationalrath. Betreffs der Bezugsquellen verweisen wir auf die Annonce ,1t. It. piilv«»'" in heutiger Nummer. (1542) Z - -- -- ^ Z ß'Z) Mau dLetv ävm Slüvkv äiv Sauä! S ««.««« Llark ll»upt-6eisillu im günstigen k'iiUe bietet die!>«»»- velcko vom8t»»t« eenedwigt und gkrüvtirt Ist. Die vortbeukakte Llnriebtnng des neuen klanes ist derart, dass im I^suke vou vemgen Llonaten durcd 7 6Iassen vo» 100.000 LO.ÖOO nur sickeren Lntsckeiäviix kommen, äsrantsr beünäen sied Haupttreffer von eventuell Us,rlc 500 000 sxeeiell »der »00.000 1 . L SOO OOO Lick ,00.000 LN. LN. LN. LN. LN. LN. LN. LN. »0.000 80 000 »o 000 «o 00«» 266ev.LN ««.OOO 56 LN. L«»«»«» 106 LLl. »«««» 253 LLl. 6 LLl. 1 S««> 515 Ll». 1««»«» 1036 LN. S«»« 26.V20 n LN. 1 s SO 000 «0.000 19,463 Uevinne L N. 200, 1 S.OOO 150, 124, 100, 94, 67, 40, 20. Von cliesen 6evinneu gelangen in erster Llasse 4000 im 668ainmt1ietrr>,8S von Ä. 157,000 nur Verlosung. Oer Haupttreffer I. Olasse Iieträxt N. SO.OOO unä steigert sich in II. auf N. 00.000, III. N. ro 000, IV N 80 000, V I »o 000 VI. N. >00.000, in VII. kber auf event. N SOO OOO spee N »00,000 SOO OOO I>ie nLeliste Oeviunrieliung erster 6Issse äieser grossen, vorn 8t»üte gitrantirten 6elä - Verlosung ist Lmtlieli ke-itge.tellt un>1 t!»6et sodvll LM1 ^. n. 11 .veovurber ä.I. statt und kostet I>ier?.u I sLnres OrisillLl-I^os nur fl. 3.50 Irr. ö. >V. 1 n»1des ^ » l 7o ^ „ 1 viertel ^ " » » ^0 « « L.1Ie ^.utträße veraen sofort sesen Linsenilung, kostlt,i^«.i>ullß octer ^aeduLiime aesLetrLee» mitäer erössten 8orgk»It ausxefttlirt unä erkält ^eäer-m»nn von uns die mit dem 8tLs,tsvLppen versedenen 0 ri kin s,t-1^ 0 s e selbst in LLnäen. venvestellnneen veräen die erkoräerlieken »mt-licken klLne grstis deigekUßt, aus veleken sovodl äie Lintdeilung äer 6evinns auf äie vsrseliiedeneii Olitsseuriskuugeii, «,1s »uvli eii<; betreffenden Linlage-detrLge ?,u ersehen sind und senden >vir uiieli ^eder Lieliullg unseren Interessenten unaufgefordert »nit-lieke lösten. -^uf Verlangen versenden vir den »mtlieden klan franco im Voraus rur Linsiektnaliins und erklären uns ferner dereit, bei ^iekt - vonvenienr dis I^ose gegen Mckralilung des vetrages vor der Liekung rurUelinnnelimen. . ^ , Die ^usLalilung der (-evvinne erfolgt planmässig prompt unter 8taats-6arantie. , vnsere Lollecte var stets vom klücks besonders begünstigt und baden vir unseren Interessenten oftmals die grössten Treffer ausderab!t,u. a. solcbe von Narlc «SO OOO, »OO OOO, 80 000, «O OOO, »O OOO etc Vt» LU8siebtlicb kann iw» einem solcben auf der »„«I« gegründeten vnteruebmen überall auf eine sebr rege Letbeiligung mit Le-»timmtbeitgereeknet verden, man beliebe daber scbon dsr alle Aufträge 7.11 ricbten an 1566 8Iinoi», k»»Ii-»n«I Veklisel-Vvsrküst in llamkurx. ^ 1^. 8. >Vir danken liierdnreb lür dar> uns seitber ge-scl>enkte Vertrauen uud bitten durcliLiosicot-nadme in den aintlicben klan sieb von den grossartigen 6evinncbanceu ru Uberreugen velcbe diese Verlosungen bieten. O. I»,. Lkvlir's Keriieil-E^ratl, ein nach ärztlicher Vorschrift aus Heilrflanzrn bkreiterer Srtr»c», wrlcher sl<^ >rir Zabren als vor-irefftichs» Miitet ge.'enNrrvcn-schmerzen Migräne.ISchiaS Kreuz- und Nückenmarks-schmerzen, Epilepsie, Lähmungen, Schwächezustände und Pollutionen bewLhrte. Dr. Bkbr «ilierren-Ertriict wird auch mit bestem Erfolge ange-wendet gege» Gicht u. Rheumatismus, Steifheit der Miiskeln.Gclcnks-u.Mns-kelrheumatismns, nervösen Kopfschmerz u. Ohrensausen. Tr. Behr'« Nerven-Lrtract wird nur äußerlich angewendet. Preis l Flasche mit genauer Gebrauchsanweisung 7 0 kr.Oe.W. !>'N. Beim Ankäufe dieser Präparate wolle das P. T. Publikum ausdrücklich BitluerS Fabrikate «erlangen und nur jene all echt anerkennen, welche die volle Firma : „Jultiis Bitiner'i Apo-Iheke in Gloggniy" lragen, und alle Ähnlichen Srjiugniffe als unwürdige Nachahmungen zurückweisen. N.-Oest.» in^ulli»« Ultl,,«!»'« Apotheke. Aeruer sind Dr. Schmidt s Hühneraugenpflaster uud Dr. Behr's Nerveu-Extract stets vorräihig iu: «M». - bei Herrn v. , Apotheker» „ „ 8v«»I»«Äl» „ 25—ft______sowie in den meisten Apotheken -MI vr. döMrlks Hjihncrilngkn- Mllstcr wird seit vielen Deeenuien als schmerzlos und sicher wirkendes Mittel zur vollständigen Nnt-fernnng der Hühneraugen an-gewendet. Die Wirkung diese» Dr. Schmidtschen Hühneraugen, Pflaster« ist nahezu überraschend, da nach mehrmaligem Vebriuche jede» Hühnerauge olmeieglicheLperationsch merj-loS entserni werden kann. Preis einer Schachtel mit ISPstSsterilen uud eiuerHorn-spatel zum HeranSziehen der Hühnerauge» 23 kr.Oe.W. ^llen freunden und Lekannten gebe ied Ivunde, dass n»n aueb msm Mngstesl'öclitercdeo am 24. d. Nts., oseb kurzer Krankkeit im ^lter von 4Nonateii bei meiner Lebvester Augusts Valentin in Briest gestorben ist. 1? s o li e r n e in b l, am 25. November 1884. Läuara VLvrvonkL, (I6l8) k. k. subst. 8ten«'r-ln8pector. heilt sauch brieflich! IZftS O^. Praterstraste Nr. 42. An All«, welche an»« v8^. (1328) 78-7 Eapaciiäten der Medici» im Auslandt verordnenDr.Popv's Anatherin - Mundwasser als da» beste sür Mund u. Zähne. Hern Li. k. k. Hof-Zahnarzt, ^Vi, I., Unterzeichneter erklärt Ihnen mit Vergnügen, daß er Ihr Anatherin - Mundwasser sowie Ihre Anathcrin-Zahnpasta gebraucht und dieselben bestens empfehlen kann. Buk«rest, 11. Decem-ber1881. 1»^. ^ Proseffor der medicinischen Facultät in Bukarest, Chefarzt de« Evltza i Spital», Mitglied vieler rumänischer uud an«-ländischer wiffenschastlicher Pereine, Besitzer vielen Orden. Zu habe» in Laibach bei E. Karinger, I. Svoboda, Juliu» v. 3'rukoczy. E. Birschi«, G. Piccoli, Apotheker i Paso Petricic, L. Pirkert, Galan-teriewaarenhandlungen; Ed. Mahr, Parfumeur; (ä. Laßnik, Geb. Krisper; in AdelSberg: I- Kupferschmidt, Apotheker; Kurkfeld : F. BöincheS, Ap.; Jdriar I. Warto, Apotheker ^ Krainburg: E. Schaunik, Apoth, ; RudolfSwerth: 8. 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L ^6e>v. d Ll> 6sw. t Li. Oexv. i> -U. ^6v>v. k.'I. !ov. L L 1 SG 86 e6e>v. L äl» Uov. L äL 6e^v. L LI» 6v>v. L LI» WWW WWW A«0W 8WW 7iWW UOM ZiOOß ZiBKS 130W 1WW ZWO OG 6s>v. L E 3L3 IS36 29V2V IS463 6«>v. L L'» Oevv. L 6«>v. L LL 6ew. ä Li. 6vvv. k Li ^Zl 1WO 500 !45 260, ISO, 124,100,04,67,49,20. Aas»"»»non HV,!»0<> tHevlilnv «;I«e I'i iii»!«', !i«n>i»» Die neueste große, von der hohen StüatSeegiening in LXilvlUil! I genehmigte und mit dem ganze» Staaisverliiöge» garantirte Gerd I totterie enthält 100,00V I,»»««, von denen 80,500 L.«a»v, also j mehr als die Hälfte, mit den hier nebenstehenden Gewinnen in sieben! Elasfen snccessive gezogen werden; äLi rur Verloosuiix kowmeiläo i Ne8»mmt>!»i>il»> betrat Durch die Reichhaltigfeit der in dieser großen Geldlotterie zur Der i loosung kommenden Grwinne, sowie durch die xrös.-itmUxljedsle 6» i r»ntiv kür prompte 6e>viun»u8r2ll1uu^, erfreut sich diese Lottern I überall der größten Beliebtheit. Dtesetbc wird den Besuunnungen der I PlaneL gemäß, von einer besonder- hierfür eingesetzten G?ueral-Direc tion geleitet und daS gan^e Unternehmen vom Slaare uderwacht. I^in namentlielier Vor/.u^ die^e? VeUllottel-je dv8tel»1 in äer xiin«t!^en Liniielttun^, ÜL^8 »Ue 50,500 Oeniune sel,vn i. veui^en Ar»n»ten uuä L>vai iu Lieden (ÜL88en 8i«:kee ru? Lut »vlieiäuu^ xolLn^eu. Der Hauptgewil'N der ersten Classe beträgl 50,000 -laili, it :gel flch in der zweiten Clnsse auf 60,000. dritleu 70,000. vie.tr: 80,000, fünsten 90,000, sechsten ^l00,<»00 und siedicn blasse aus eventuell 500,000, speziell ater »00,0<»0, 200,000 Hark rc. ,c Mit dem Berkaus der Originalloose di s^r G «t'Uiitkrie srnd «Ile 1< I»»»eLer» betraut und belieben alle Dirlenigeu, w,lche sich durch nukauf von Original loosen detheiligen wollen, die Bestellungen an emcl detjelben direct zu richten. Die geehrten Besteller werden ersucht, die entsenden Beträge ir Oester?. Üanknolen o,Ier?o8trn^i'ken der N.steilu g beizujchlietzen auch k.lnn tue Hllisenduug der t->)rti)el ilurel» ?08t.iuv. t^iln^ ^sch^hku; auf Wunsch werden OrdnS auch per I'oLlnLdtnalime ^us^csührl. Zu d.r Grwinnziehung der eisten Elafje kostkl 1 HI. !^.50 L Ö.^.ü. 1.75 Ii> I 0.9^) >!s I ES erhält Jeder die mit dem Staatswappen versehenen vri^I»»! lookv in Händen und zu glk!cher Zeit den »mtlioben Verlovsunx!, plan, aus welchem alles Näliere, Giwinneintheitung. Zichuagrd-.la „u. Einlagen der vrilchiedkilen Classen zu ersehrn ist. Sofort nach Ziehaui > erkält jeder Tlie>l»ehmrr die anuliche, mit dem SraatSwavb'en ve: sehcne l,o«ii>nliile, welche deutlicb die Gewinne »nd die rcsp. Nummer! angiebt, dl« g'woniie» haben. »i° äi>s?.»HI»Nk äer ve»iuu« xo «clnelit i>I»um!issi'8 proinpl unter 8l»»t»xLrLutie. Sollie wid« I E>wi>rlen einem Lmpsänger der Berlo°>ungsptaa nicht conveniren, s> sind wir gerne bereit, die nicht convemrenden Loose vor Ziehun. wieder zuriikkzunehmen und den dafür erhaltenen Betrag zurück,» erstatten. Aus Wunsch werden amtliche BerloosungSpläue zur Ein stchtiiahme i>» Borons gratis versandt. Da wir zu diesen neue! Gkivlnuziehungen zahlreiche Aufträge zu erwarten haben, so ersuche, wir. um alle Bestellungen mir Sorgfalt auSsühren zu können, dieillveii I>uI8lie>,8», iedensall« aber vor dem W. WssEmber ISS4 vir«««, «iv, !-»«» I <> tl LI ^ üireet ruAviien ru iLsssv. ZK ILöiriL«^!»««« 36 — 38 ^ ALrTNLl»»» A. Zeder geuießt bei uns den Bortheil des birecten Bezugs der Oria! AEiNlung v°» Zwischenhändlern und d-mzusolg-erhalt Jeder »>q, alle>» d>e amtlichen Gewinnlisten in mogliitjs, I.l geschehener Ziehung von »»« -u gesandt, sondern auch (liv 0,^iu»>lv«8« »tets rum xi»um!i«sis kesl^e-setLteu l icise ohne irgend welchen Äusschlag. Littet ilvn 1 «V. >i»«K II. «I. .1» T ^ » ^-2 S 'L .-7- °> -2 xZ .L L ^ lll Z r — Ad . w « " -- ^ " c> ' Z L !-,LL ! Ls-a-L L Kirchenspenden, Attnvgemnlde jeder Art, in künstlerisch schöner, gediegener Ausführung liefert Unterzeichnete, sclbstcrzeugcnde Kunstanstalt. Altargemälde mit stylvollein Rahmen, Heilige Kreinwe^e, 14 Stationen, in Oelfarben-druck aufLeinwand gefpaunt, mit 1-t Rah-. men »nd li Aufsätzen, in drei Größen: >7» : 88 tzm. fl. 38. — , 8S: »5 «IN. fl. S5.-< llS: iS tim. ft 8U.- lkosten übeeall in derselben Ausführung das Doppelte). XIV. Oelgemälde-Stationen nach Prof-I^ürich mit 14gothifchenRahmen, 14 Auf. sähen und 14 Inschriften tM: 75 Ein. fl. 150 —, 120: SV Cm. groß 2Ü0 ft.—, 1ZS: 100 Em. fl. 300.— und höher. Oelsar-beutrnckbilder. Heilige jeder Ausgabe laut PreiSl ste billigst; z. B. 80: 75 üm. in Goldglanzrahme» fl. 3.—. „Arislon" neueste» Musikwerk, 100 Stücke spielend fl. I«.—. Austr. erbeten an die r>>- l>u>-»!i (tsr>) iz-io Srössto SvN8LUo»! Peimancilte Terno - Tabelle! Neu zusanimcnaestellt von Professor kr,i l«»ie v«i» Berlin -*»- Friedrich- strasrc 21. Ich gewann «!«- ^808 fl. "^>8! für Weihnachten und Sienjabr ^ schön heraus. Hiermit spreiie ich Herrn Prof. II. «nlit-k, Berlin, 8. W. Friedrichstrasic 2 l , öffenllich meine» Dank aus für das gewonnene Terno: derselbe beantwortet gratis und franco Anfragen wege» der Permanenten Terno-Tabclle und versendet Jedem gern die Permanent« Terno-Gewinnliste gratis und franco. Proseffor u,»ioir von Urll^e, Vei-Ii», Fricdrich-straneSI. <18,8)3-1 I«». ÄansMltn». « lirrüvv liii vet rui^ ItrLin^m K. vireetsr Vor8Luät aus unseren rsnommirten en ^ro8-^Ir»xu2insrr von littssee, Idee. »les-i« n vtc. boi vonxüxlic >VLLIS Nilll^-ite kreiss, z»»i tutroi, kp»neo Venz»r»v^un«^, AiavX^- e in 8ii< ketLr»1si'v xut^edinee^. ^.20 lLio sein IcrLktiff , . . . 3.50 rein . . 3.75 Lnkl», xrün, krLMx, l^rillunt. 4.20 kouriF 4.45 blaussrün, krLktiA . 4.95 a oxtrasvin miläs . 5.TO l'oi'ttti'ir'o. a-romat., XrkkliF 5.Z0 twollkoin. ^rün L.9V ^r»vr», xrossl)oLn., lioe!ik.,6o1ie.5.9L sdel, fsurix 7.2O t >»oe in elexnnli'i' !':»< kunx I'rei» ,»en ILo. N. ü. oxtratoin xr. 5 Xo.1.40 odno, 8laud Kein.1.70 < oxtrakein . . . . 2.00 .Ir»m»ikn-tLui>» tu.. 4 I^itsr 4.20 t 4ko.netto 7.50 ^miläo xs8nl2.< 1 „ 2.50 ,»i eL. 240 8t. 1.50 v<-1iout. i)r.2Lst.cr».4803t.2.50 8 ckD L'«».. KLmImrK, vKpo.'it-Voi'-inNilt. (1605) 18 -3 v^8 BLLIL Ags.rettkn-I'gF^ ist l!L8 eellto i.c «Mum ^-'KNLv«,'«o/öe« ^ttkr r/>»5 von L in ?^.RI8. VOR WI«l) 6^WL»I^7! Kur evllt ist äiesss düsaretten-kkixisr, , ^snii ^säes Llatt äen LtempsI ig 1.L I-IOI7Ll.O^ ontliLIt unä Mer ^ (Karton mit äsr untonststreväsu ' Lelint/.inai lvv unä LiMatur versetisN ist. «k, fsL-8imi>e dg 1'ktiquktte 17 L°« v»-uix«r» kt»I8. Die Privat-Spreulatio» hat so selten eiiien günstige» Erfolg durch ihre Börsen operationen auf,zuweilen, das, es wirklich unbegreiflich ist, wie sich dennoch wieder neues Publikum findet, welches, dnrch den erwarteten Gewinn verlockt, das nur zu oft mühsam und in einer langen Reihe von Jahre» erworbene Vermögen abermals der Börse opfert. Da das Privatpublikuni — schon aus gesellschaftliche» Rücksichten — der Börse stets ferne stehen muß, daher nie aus eigener Ueberzeuguug ein klares Bild über die jeweilige Situation gewinne» kau», so bleibt dasselbe — eiuzig uud allein — auf die ihm zngeheiide» Infomiationen angewiesen. Vorausgesetzt auch, daß Letztere i» der redlichste» Absicht gegeben werden, so kann das Publikum doch nur i» höchst seltene» Fälle» a»S ih»e» Vortheil ziehen, weil einerseits durch die zeitraubende Einl>ol»ng der Ordres die günstige Conjuuctur gewöhnlich erfolglos vorübergeht und andererseits die zur gewnmreiche» ÄuSnützuna des entscheidenden Momentes unbedingt nothwendige Raschheit der Entschließung von dem Privatpublikum nicht erwartet werden kann. — Sind aber diese beiden Hauptmäiigel dadurch beseitigt, daß die Leitung aller einzelne» Specnlatione» sich i» einer Hand vereinigt, welche, weil vollkommen unbehindert, nunmehr auch jedwede Cursvariatio» zu benütze» verinag, dann werden anch die Gewiunst-chaneen zur Regel und das für jeden einzeln Hperireude» vorhandene Risieo steht bei einer Gesammt-Speculatio», welche gleichzeitig in beiden Richtungen (LlaLausse wicaladsisss) thätig ist, in gar keinem Verhältnisse zum voraussichtlichen Gewinne. Die Befolgung dieses von uns aufgestellte» Pnneipes hat vom 1. Jänner 1888 bis 30. September 1884 »»seren Committeiiten für jede mit ö. W. fl. 500 geleistete Einzah-l»»g einen nachweisbaren Reingewinn von ö, W. fl, 6^-0.!8 ergebe», weshalb w^r keinen Ausland nehmen, da« Privat-Publikuu, hiemit von unsere» Bedingungen i» Kcnntniß zu setzen, nnter welchen wir weitere Betheiligunge» zu übernehmen bereit sind: I. Einlagen können täglich „nd in beliebigem Betrage geleistet werden. II. Geschehen die Einlagen nicht in baarem Geld?, sv»deru in Losen oder anderen couranten Effecten, welche wir mit 60^ des CnrswertheS übernehnieu, so wird deren Ziuseiierträguiß, refpective deren Ziehungsgewinnst stets dem Einleger gut-geschrieben. III. Der Eewinnanthcil jeder neuen Einlage beginnt am ersten Tage nach deren lieber-»ahme. IV. Von dein erzielten Gewinn werde» Teilzahlungen, und zwar von 30 zn 30 Tagen, entweder an unserer Cassa oder mittelst Postaiiweifungeu geleistet n»d vierteljährige Abrechnung ertheilt. V. Capitalsküttdignngen können jederzeit mündlich oder schriftlich vorgcnomme» werden nnd bedingen wir nuS für Beträge bis zu ö. W. fl. üOO eine» Termin vo» 30 Tage» „ „ „ fl. icOO „ „ „ 60 „ (1589) lO-5 ..............fl. 5000 „ .. 90 „ protokollirtes Bank- und Lombard-Geschäft, HH i». S., H>s°. 5, Eingang: Heßgasse Nr. 7, 1. Stock Korneuburger küru. 8(!M von 15 unter olillo Lun^orLur, okno 81örunx äsr LsruMdL-oto. eto. I^rHioros 20 Kr. I^ostmarLoii. I),'. II,'1 IN » n II, ker'Ii» 8. Kll»z?>6h. i» Zislilkusjusß, k. k. Hoflieferant, i» »>«,» «iv, 1^8 V,,,, L n, V»I» L» ,»»xi >»»>,1 ,«»It «tvi I , . FLui»vI»»»vr,ii„I »»«- Dasselbe bewährt sich als bei rcgel»iäßigcr Verabfolgung lanj langjähriger Erprobung bei «»» dasselbe unterstützt wesentlich anch die natürliche Wider« staiidskraft der Thiere gegen durchseuchende Einflüsse und vermindert die Jnclination zn Drüsen und Kolik. Echt z n beziehen: In bei Apoth.. ^ Hi, Avoth., HV. Mater, Apotheker, v. Avoth., nnd bei H. L. ferner iu den Apotheke» zu . VIIII, K » I« 8»eI» IL, uud L«rvi«- Vt>L»eI»r en gros in allen größeren Drognenhandlunge». Ckntral-Vkrsendlmgg-Vkiwt: Lrei8-^potdekv Loraeuburg. Außerdeni befinden sich fast i» allen Städten und Märkte» in den Kronländer» Depots, welche zcitweise dnrch die Provinz-Jonrnale veröffentlicht werde». Um Fälschungen vorznbengeu, wird gebeten, darauf zu achten, daß jede EtiPietle meinen untrnstehendcn NainenSzug in rothcr Farbe tragt. «r.. ,„ir ei»en kölscher meiner geschützten Marke derart nachweist, daß ich denselben der gericht- GegcnBaarzahlnng z» kaufen gesucht wird ki» landtäfliches « «I ^ in Steiermark, Kärnten oder Krai», mit hübschem Schloß, gnte» Wirthschaftsgebandc», in güintiqer Laq», im Preise von :?v tW.UUO fl. Gefall. Offirt. l^o» Besitzern erbitte» k. nng. pens. Oberförster >I<» >!> d; I»i< k >! ,l !>.>«/, Wie», Margaret!,enstraße l s. 2-r HVIe-,» <1438) von 15-S. o. Apotheker inLaibach» Herr» Gabriel Piccoli i» Laibach. Die Mage».Essenz, Zubereitct von dem tüchtige» Apotheken G.Piccoli, ist ei» vortreffliches Mittel gegen alle Krankheiten des Magens nnd der Eingeweide des Uiiteileibes, die ihren Ursprung in Verminderung der Lebenskräfte haben, daher ich »nterfettigter mit bestem Gewissen diese Essenz anempsehlm kann. — Triest, Jänner 1884. Dr. Ritter v. Gorac » cch i, Arzt der österr.-nngar. Lloyd-Gesellschaft. 1 Flasche 1i> kr. — In Schachteln L 12 Flaschen wird gegen Nachnahme von 1 fl. 36 kr. vom Erzeuger versendet. erhalte» da« neue illnstr. Preiibuch franco von» ^r»,,d>«xe Li-u «x-> p« o ir»I»< «t e n - L.»^er „zum goldenen Pelikan" VI»., Siebensterngasse 20. <1565) 10—7 ML8M I.08cÄl>.1 v M L L 81»«^ 1« (für frankirte Z»send»»g der Lose u»d Gewiliiistliste sind 15 kr. beizufügen). Treffer! die sich mit dem Verkauf vo» Wertlipapierc» auf Hkatemahiuugen befasse», fi«r>e» bei einem renom-mirt-.. Battkhause Offerte» ninnnt etttgcge» daS Da»k««ft»tttt »>,,,«>1' «E? L,'o.. Amsterdam, i^oppelte» Porlo.) (1587> Orig. Mer verschiedenen Genres, nach französischer Manier, kochfci» interessant und -»nusanl. LS Stück neueste charmante SnsetS sl. l, 2, Z franco nnd verschlossen. Alex. Klein, Wie», >>>., Burggassc 40 Lager »on Specialltäten der 8—2 Papterbranche. ittlden Zweiter Haupttreffer: Dritter Haupttreffer: > Gulden ö. W. F r iere Treffer » 1» S«»««, »«»««» »««»«», »<»««» «*« abzügl. 20wird ^ jeÄv» V» «ile» I»r»»L Z« beziehen durch den GkiimlOsmtmIi dkr Kmllkill-kottttik Zs. M Bank- «nd Wechslergeschäft, I., vör8L8L88S 12. I., VoULvUe 3^ Druckerei „Leykain" in Graz. Verleger und verantwortlich! r Nedacteur: Kranz Müller m Laibach.