Mbacher Nr. 183. Pränumerationsprei«: I« Tomptoir «anzj. sl. li, halbj. fi. 55<». yllr t>ie ^ustcllun^ in« Hau« halt'j, 5!» li. Mil dcr Post ssai^j. fl. ,5. paü'j. 7 K0. Samstag, 9. August. Insertionsgebiir: Für kleine Inserate bi» zu < feilen »5 ll.. größere per.^cilc « lr.; bei ösleren Wiederholungen per Zeile 3 tr. 1879. Amtlicher Theil. Ml ^- k' uud k. Apostolische Majestät haben mit Mech,chst,, ^ntschliesnlnss von. 2<). Juli d. I. aller^ »naoigst zu gestalten geruht, daß de,n Professur au, ^7"^l)!uuaslum in Görz Dr. Joseph Fr ap port i "«Mich des von ihm erbetenen Uebertriltes in deu li^'^" '^"hestand fiir sein vieljähriges sehr verdieiist-"°M Wnkcu llu Lehramte dic Allerhöchste Anertennnnq °U5grsprocheil werde. Nlchtallltlichcr Theil. Das kroatische Nuntium. Das von der kroatischen Regnleolar - Depulaliol> 6n. Ä ^7^'" ^ zu erlle.lerudeu troatisch-nngari-N id^Ä"?^ ""^ ^""tluui ist bere.ts dem M >.^ / ^ unssarlichcu Regnicolar - Deputation, """"us. "bergeben worden! des inN / ^ N NW'iwmtig ultt 0e.u Studium bereiten, um dasselbe del Mit^/'I ^'^"^ ^" tretenden nu^nl cheu Depm".'^?^^"' i'^uuluen. touneu. Das kroatisch" N,"'. ^ort vorlegen zu eine, selbst von MMisä Sit'^''".^'^ ^"'^ maßvolle Sprache uud "nrrtannte sehr Mt plr die eigenen Bedürfnisse des Laubes in Ab' zug gebmcht werdeu, auch dle Erträgnisse aus dem ^aual- Sal>, Stelllpel- uud Lotteriegefälle der pro-mnziallsterten Milttärgrcnze hiuzligcrechuet wcrdeu. Außerdem zollen die Einkünfte Kroaziells durch Hinzu-rechuuilg des Stempelerträgnisses für Fahrkarten und HMrachtbnefe ergänzt, dagcgell die sogenannten ..Pfarrabgaben" der Bcvölternng der Beluvarcr Gefpanfchaft ^ dieselben bestehen in einer Leistung von 7 Kreuzern ur zedes Joch Acker oder Wiese uud von 14 K'reu-ern sur jedes Joch Weingarten und sind ausschließ-na) fur dle Erhaltung des katholischen Kuratllcrus der uenauulcil Gespailfchaft bestinlint — aus dcujeuigcn "'„lahmen, von denen 55 Perzeut zur Bestreitung der ^meiujamen Ausgauen dienen, ausgeschieden werden. Außer diesen rein finanziellen Forderungen wird noch eine Reihe von Wünschen polnischer Natur gcl-teud gemacht. So wird in dem Nunlium dlc Vereinigung der Administration der Militärgrcnze mit der kroatischen Verwaltung - seit langer Zeit ein Lieblingswunsch der kroatischen Bevölkerung — neuerdings urgiert uud mit Elsparnngsrücksichten begründet. Für den Fall der Dnrchführung dieser Verewigung soll entweder das Quoteuverhältuis von 45:55 Pcrzcut für Kroazicn aufrechterhalten bleiben, während die Einnahmen der Militärgrcnze ausschließlich für Zwecke dieses Gebietes zu verwenden wären, oder aber Kroazien fauunt der cinverleibten Militärgrcnze erhielten znr Bestreitung ihrer autonomen Verwaltungskosten 55 Per-zcnt, während für die gemeinsamen Bedürfnisse blos 45 Pcrzent zur Verwendullg kämen. Die Finanz-Verwaltnng Kroaziens soll der kroatischen Landcs-rcgicruug ,m übertragenen Wirkungskreise abgetreten, die Kosten dieser Verwaltung aber mögen aus dem gemeiusamcn Budget bestritlen werden. Hinsichtlich der Eummuuicationen uud öffentlichen Bauten, welche die Regierung aus den im gemeinsamen Budget alljährlich präliminicrtcn Summen im Gebiete der König« reiche Kruazien uud Slavomeu ausführen läßt, möge das gleiche Sistem platzgreifen. Außerdem solleu der Voranfchlag des gemciufamcn Budgets und die Schlußrechnungen ,m Einvernehmen nut der kroatischen Landesregierung festgestellt und die Summe für die antonomeu. Bedürfmffe Kroaziens auch in das kroatische Landcsbudget eingestellt werden. Schließlich möge der bisher in der Verwaltung Uugarns befindliche kroatische Religions- und Unterrichls'fond der kroatischen Landesrcgiernng rbe,g<,'ben werden. Motiviert werden d.cse Forderungen hanptsächlich mit der Nothwendigkeit, die kroatische Autonomie auf eine festere Basis zu stcllcu, zu welchem Behufe an dem Grundsätze festgchallcn werdeu müsse, daß von den Eintüuftcu ttroazieus vorerst dle zur Deckung der Kosten seiner i,p,ern Verwaltnng bcnöthigten Summeu abgezogen werden sollen, während die Beiträge für die mit Ungarn gemeinfamen Bedürfnisse erst dann und aus Mem Reste der öffentlichen Einkünfte Kroa-zlens zn begleichen wären, der nach Abschlag der zur Deckung der autouomen Erfordernisse nothwendigen Betrage erübrigt. Das kroatische Nuntinm weist dlc^ bezüglich auf das zwifchcu Ungarn und der westlichen Reichöhchte bestehende Verhältnis hin. wonach das Auemaß der gegeuseitigeu Rechte nicht von der jeweilig zu vereinbarenden höheren oder niedrigeren Bcnragsquotc zu deu gemeinsamen Auslagen abhängig gemacht wird, well sonst Ungarn zn einer solchen Bei', tragsquute gezwungen wäre. welche alle seine öffent-nchen Einkünfte erfchöpfen und ihm die Bedccknna feiner eigenen stattlichen Bedürfnisse unmöglich machen würde. Demgemäß dürfe auch die autonome, auf unanfechtbarer Rrchtsbasis ruhende innere Verwaltung Kroaziens nicht von der niedrigeren oder höheren Bcitragsquote zu den Kosten der gemeinsamen Angelegenheiten abhängig gemacht werden, weil sonst wieder Kruazien in seinen vitalsten Rechten verkürzt und dadurch der Bestand seiner innern Autonomie, beziehungsweise seiner politischen Individualität gcfährdert würde. Die Aufnahme, welche das Nunlium in Ungarn gefnnden hat, ist, wenn man nach den Stimmen der Presse urtheilen M, keine besonders günstige. Namentlich hat der Hinweis ans das keineswegs dem Grundsätze .Gleiche Rechte, gleiche Pflichten" entsprechende Verhältnis zwischen Ungarn und der westlichen Reichs-Hälfte nnangcnehm berührt. Man wird eben in Ungarn aii diesen heikcln Punkt, der bei den letzten Aus-gk'ichsvcrhaudlungen zwischcu beiden Reichshälften^dies-seits der Leitha so oft hervorgehoben wurde, nicht gerne erinnert, vollends wenn aus dieser Analogie Ansprüche geltend gemacht werden, auf deren Erfüllung man in Ungarn nicht eingehen will. Nichtsdestoweniger ist die Mehrzahl der Pester Blatter objektiv genug, den maßvollen Ton des kroatischen Nun-tiums anzuerkennen und der Befriedigung darüber Ausdruck zu gebeu, daß wenigstens die weitgehenden staatsrechtlichen Forderungen der kloatischen Oppositionspartei darin leine Berücksichtigung gefunden haben. Dieser Umstand berechtigt wol zu der Erwartung, daß troß der derzeitigen ablehnenden Haltung der uugarischcn Presse, welche sich höchstens zu ciuer einfachen Erneuerung der bisherigen Ausgleichsbestlm-milngcn verstehen will, die Verständigung mit Kroazicn rascher erfolgen werde, als nach der heutigen Sachlage erwartet werden könnte. Vorgänge in Frankreich. Es bestätigt sich, daß der Präsident der französischen Rcpnblil während der Kammcrfcrien eine Reise durch das Iunerc von Frankreich zu unternehmen gedenkt; doch soll dieselbe keinen polllljchen Eharakter haben und Herr Grcvu nicht beabsichtigen, irgendwo clne ofsieielle Rede zu hallen. — Die Minister General Gresley und Tnard begeben sich gegen Ende des Monates nach Cherbourg, wo gegenwärtig eine lokale Industrie-Ausstellung abgehalten wird. Bei der letzten Sonntag vorgenommenen Ver-lheilnng der Schnlprcisc in der Sorbonne, welcher als Ehrengäste die Minister des Krieges, der Marine und des Arußern, der Kammerpräsident Gambetta. der deutsche Botschafter Fürst Hohcnlohe und der Schweitzer Gesandte Dr. Kern beiwohnten, hielt der Feuilleton. Kleine Rcisestizzeu. ^luti. ^. Das .^»lli^ Kräuter- ?> Bicr. -' Der Nchmpasl. -^»wcn^ Zulwächlcr. — Achmlirch. — Vum WMcr ^u dicscr Zcit.) Sn,.i^"' ?'' Wahl hat, der hat die Qual, sagt das NW" . 6s N'fft das uicht immer zu. Ich hatte 3 ,s , ^ vou Mllnchen nach Innsbruck eulwedcr über ^K'.ch^nu nnd Knfstein oder über Tcgernsec, Acheilsec ch r,.^^^ Ä" "b"' Starnberg, Kochel- nnd Wal-?eb. ^ "^ Mltt.wald und von da über Zirl zn Tea ',.?"!< "?'' ^'"ägnng beschloß ich. die Rollte H" "/^lchensee ,,» wählen, weil ich beide Seen SM. ^ !""' ""d doch so viel schon von deren tÄ ^ F)"" l)alle. Anch bot diese Tonr den Vor-tö, '... A.seubahn eine weitere Strecke benutzen zu bi in^3"s I"^" """ ^ilnchell bis Schaftlach eine O; ^3 befoiiders Interessantes; die Bahn führt ü^m. 30. v. M. wurde heuer die Glocknerspitze zuerst vo» vier Herren aus Deutschland in Begleitung vun uiel Führern über den Hofmannsweg erstiegen. — (Die Katastrophe in Toblach.) 9^ Toblach schreibt man dein „Voten f. Tirol" vom 4^ August: „Die heutige Nacht war eine Nacht dcs O>^ setzens für uns. Gestern abends zog am nördlichen H»^ zonte ein heftiges Gewitter über das Pfannhorn Hera»!' ein Berg, der weithin tcmlliar ist durch die zahlreich^ und mächtigeil röthlich-brauncn Niesen, die seinen grü>«e" Rücken durchfurchen und conccntrifch gegen den oberhalb Toblach mündenden Thaleinschnitt zusammenlaufe». D"s Gewitter brach los. In Tublach ertönten die Wetter-glucken, Von den Vcrghöfcn herab aber erschallten d>e ulchcilvcrküildclldeil Töne der Signalhörner, welche de" Toblachern die kommende Gefahr wennmöglich noch recht" zeitig melden sollten. Das am Pfamchurn ewig lauernde Verderben hat die Einführung dieses eigenthümlichen Warnerdienstes veranlaßt. ,Immnt die Muhr oomPfa""' Horn, ist Toblnch uerlor'n"; dieser Vollsreim sollte '» Erfüllung gehen! Auf der Hohe brachen die Erdlall"'"» los und bald hernach ergoß sich in das Thal ei>c """^ tiger, breiartiger Strom, welcher der Schutzmauer vor dem Dorfe spottete, bei der Kirche das Rinnsal des Baches verließ und immer mehr anschwellend und immer größere Schuttmassen mit sich Wälzend, ja Steine um> gewaltigem Umfange zwischen den Häusern ablagernd, die letzte Stunde für Toblach zu bringen schien. Die über das gewöhnliche Rinnsal dcs Baches führende und b>c beiden Hälften deS Durfes verbindende Brücke wurde weggerissen und somit den unglücklichen Bewohner» dtt Möglichkeit gegenseitiger Hilfeleistung benommen, D^ Pfarrer wollte ourch den Segen die Niesengcwaltc» des entfesselten Elementes bannen, doch konnte er b>e Moustranze nicht finden; ein Bauer hatte sie in der Furcht, die Kirche würde dem Anpralle der Finten nicht widerstehen können, in sein Haus geborgen. Die V^ wirrung stieg mit den Fluten, alles eilte durcheinander' schreiend und klagend, sein eigenes Leben nur rettend-An ein Bergen des Viehes m,d der Habseligteite" war nicht zu denken. Die ganze Nacht wimmerten d>e plui" — so genannt von der Gestalt des oben befindlichen Schutzdaches, — wo man eine prächtige Aussicht auf den südlichen Theil des Sees genießt, ging ich zum Pfliegelhof, einem Bauernhause, ebenfalls mit lohnender Aussicht auf den See. Die schönste Ansicht von Tegernsee genießt man aber vom Pavillon zu Kaltenbrunn, einer Meierei des Prinzen Carl Theodor von Baiern, mit ansehnlichem Geflügelhof. Da zeigt sich der See, umrahmt von schönen Bergen, links Gindelalpe, Riedenstein, rechts Kogelkopf, Ringspitze, im Hintergrund Wallberg, Risserkogel, Planberg u. s. w. Auch der Ort Tegernsee präsentiert sich da am besten. Alle Ortschaften am Tegernsee: Gmund, Eggern, Rottach, sind anmuthige Sommerfrischen, die schönste aber ist unstreitig Tegernsee selbst mit seinen vielen, zum Theil palastartigen Villen und den hübschen, sauberen Häusern der Eingebornen. Die Rosen in den Gärten standen eben in voller Blüte und erfüllten die Straßen mit ihrem Duft. So war der Eindruck, den Tegernsee auf mich machte, ein äußerst günstiger; ich glaube es gerne, daß die Münchener sich mit Vorliebe sommer-über hier aufhalten. Das Schloß des Prinzen Carl Theodor nimmt sich wol sehr stattlich aus, ist aber durchaus nicht mit fürstlicher Pracht ausgestattet. Es bildet den rechten Flügel der im vorigen Jahrhundert aufgeführten Gebäude der 719 gestifteten und 1804 aufgehobenen Benediktiner-Abtei; der linke Flügel enthält eine große Brauerei; zwischen beiden befindet sich die Stiftskirche. Wer mich vom Betreten der letzteren abhielt, das war die Braustube in der Brauerei, wo ich mich bei vor- trefflichem Gerstensaft festgesessen hatte. Und daran war wieder niemand anderer schuld, als der Regen, der nachmittags wieder init verdoppelter Macht zu strömen begann. Ein Glück war es, daß ich abends in eine höchst angenehme Gesellschaft von Leipziger Professoren gecieth, mit denen sichs gut plaudern ließ. Sie hatten ebenfalls die Münchener Kunstausstellung besucht, und wir sprachen nun unsere Ansichten darüber aus. Der nächste Morgen war wieder klar und freundlich und lud zu längerem Verweilen ein; ich aber traute dem Wetter nicht und löste ein Billett zur Fahrt mit dem Omnibus nach Wildbad Kreuth. Ich bekam diesmal anstatt eines niedlichen Kammerkätzchens einen jungen Professor aus Rotterdam zur Gesellschaft, einen recht angenehmen und vielgereisten Mann, der bis Innsbruck mein Neiseschicksal theilte. Und es war einigermaßen hart dieses Schicksal; denn es vereitelte unsere schönsten Pläne. Wir wollten von Achenkirch zum Achensec zu Fuß geheil, mittelst Nachen über den See in die Pertisau fahren nnd dann wieder über den Berg nach Innbach gehen, — das Wetter zwang uns aber, in dem Marterkasten „Postomnibus" zu bleiben. Die Fahrt nach Wildbad-Kreuth war noch sehr angenehm, es gab einzelne Sonnenblicke. das Thal init seinen grünen Matten und die schönen Berge mit ihrem Waldkleide zeigten sich in ihrer vollen Herrlichkeit. In bester Hoffnung zogen wir in Wildbad'.Kreuth ein. Das Bad besteht aus einer Reihe ansehnlicher Gebäude auf weitem grünen Plan, umgeben von prächtigen Gebirgen. Da aber die Badegäste größtentheils aus Lungenleidenden bestehen, so gibt es da kein be» wegtes Aadeleben. Weder in den Räumen des Ku^ Hauses noch in der offenen Halle, wo täglich die kleine Kurmusiktapelle spielt, darf gerancht werden, wer dc» Genuß einer gute Zigarre haben will, muß ins Frc^ oder auf eine der gedeckten Terrassen flüchten. ^ wollten il la Carte speisen, allein dic Kellnerin sag^. es werde gleich zwölf Uhr schlagen nnd dann miM sie bei der Tabled'lMe helfen; es blieb uns dah^ nichts übrig, als an der gemeinsamen Tafel Platz i nehmen. Das Esseil war schlecht, noch mehr der M^' am meisten aber das Bier. Es schmeckte, als ob es aus ^ Schwefelquelle Kreuths und Molken bereitet wM'd^ sei. Nach dein Essen verduftete die ganze über ^ Personen bestehende Knrgesellschaft, sie zog sich w"^ scheinlich auf die Zimmer zurück. Der Rotterda^e und ich wagten eine» Spaziergang in ein waldig-' schattiges, von einem lustigen' Äachc dnrchrauM Thal, wnrden aber für diese Kühnheit bestraft, den" ^ begann der übliche Nachmittagsregen, und wir wur" tüchtig gewaschen. So angenehm mir Tegernsee erschien, so A^ weilig fand ich das berühmte Wildbad Krenth; ^ chcnberg ist ein Lnst- und LnMbad dagegen. ^'^ die Heilkraft der seit dem Jahre 1500 schon lieta""^ Schwefelquellen kann ich kein Urtheil abgeben, ^, was das Bier betrifft, so kann ich es als'das sch^, teste bezeichnen, das ich auf meiner ganzen Reife .^. nen gelernt habe. Di> wenigen Stunden, welche « bis znr Abfahrt der Post warten mnßten, kamen »^ unendlich lang vor, und wir waren froh, als wir .^ Poststraße weiter rollten. Dieselbe steigt allmähNV I5S3 Glocken um Hilfe, doch was war da zu helfen? Denn als der Tag wieder herausstieg, bot Toblach ein Bild oar. ähnlich wie Sand im vorigen Jahre. Glücklicherwelse hat die Katastrophe nur einige Stück Vieh geastet, doch ist das in die Muhr eingebettete Dorf beim "achsten Hochgewitter, das sich über das Pfannhorn ent-I' "^ aMzlichein Untergänge nicht mehr sicher. Auch noch weit über die Ortschaft hinaus decken die Schuttmassen den Aoden, und dort. wo das kurzstengeligc Vws des Tublacher Feldes stand, liegen jetzt in bc-Nachttichcr Höhe angeschüttet Steine und Bänme. vom "erg: herabgeflößt, und der Bach hat seine Mündung >n die Dräu weit unterhalb Toblach gesunde» Die Straße ist noch unfahrbar, die Bahn aber nicht beschädigt," ^ ^- (Rechenschaftsbericht über die Lie< ues gaben für Szeged in.) Von verschiedener Seite. M datz „Verl. Tagbl.". sind uns Anfragen in Sachen oer ^erwendnng der sür Szcgedin gespendeten Liebes« Mven zugckmnlncn. Daö genannte Blatt hat sich nun an Mnen Korrespondenten in Pest gewendet, von dem es w folgende Mittheilung erhielt: ..Herr Miiusterialrath "wary ,st durch den Minister des Innern mit der Vcr- ^ltung jener Liebesgaben betraut wurden, welche für ^zrgeditt eingelangt sind. Auf meine Anfrage erwiderte Ar ginnte Herr mit großer Bereitwilligkeit folgendes: ">e Gcsammtsumme der eingelangten Gaben ist vorerst uc> einigen Sparkassen sicher und fruchtbringend an-ueugt. Das Prinzip, von welchem die ungarische Re-»"rung ausgeht, ist dieses, daß die eingelangten Gabe» mr zu dem Zwecke verwendet werden sollen, den Ver-unq ucktcn wieder die Möglichkeit eines ordentlichen Er-m!, ^"^'^"' ^° ^'acdin in diesem Augenblicke a^^n ln den nächsten Tagen ein ausführliches Memo- "0um nber den gesammtcn Stand der Szegcdiuer An-urcgc,chc>lt durch die österreichisch-ungarischen Äolschaf- n überall, besonders aber in Deutschland, verbreiten °" lassen, well sich in den verschiedenen Theilen des tbal ,^" ^^""^ bangen, engen, düsteren Weißach-lnit... '!.' ."^'^^ querst einen Ort Namens Glas-Stu^ "'!. Ver dem ehemaligen baierischen Zollamt bi " ?'^ Paßhöhe. Von da senkt sie sich scharf w,^ ^1^ tief cingeschnittenc Schluchten und Thäler, u d überschreitet bei der Kaiserwacht, dem ehemaligen (f. ?"^M Zollhanse, in dem einst stark befestigten Hpaß Achen die Tiroler Grenze. Die Manth ist N^^^'".3^^^chenwald, da nnlßten wir unsere Nachen offnen, denn die Zollwächicr waren neu-mV. ^ "^ wlerische Zigarren darin hätten. Ich N., ^" Oesterreicher kennen lernen, der solches Von > ^?"^^ """" ^'darfe zu paschen versuchte, und d>? ."'^chaftlichen Schönheiten des Achenpases dm 5^'"^ baben wir sehr wenic/gesehen, fr r n"'^kd' «?r""W Plaids eingehüllt und -in i.s,. ^ ^"lt'llon vei einem Wirthshanse sich q be. , ?^"/^"pensseist znr ElwärnlNiig seiner Glieder sei,,.... m^'c -I"""' loir nichts Eiliqeres zu thun, als d s /"sft'cle z" folg"'. Es war Nacht, als wir durch Dorf Achenkirch yinrollten nnd Stusi),"? "warten konnten, nus in einer warmen den !mÄ"'ä"l"ssen "nd wärnienden Tiroler Wein in in d^Ga'm^'7 ^'" öu gießen. Z» Achenkirch Gesell ck'^^^ "^' P^st" ^afen wir eine kleine «treuti ,.^^"^"^"' Studenten, die den Weg von war nfI V^irch zu Fuß geu.acht; einer davon So ae X.. " Anstrengung und der Kälte erkrankt, geschehen am 22. Juli im Jahre des Heiles 1879. deutschen Reiche» die größte Theilnahme für das Unglück unserer Landsleute geoffenbart hat. Vor wie nach dem Erscheinen dieses Memorandums jedoch erachtet die Regierung es für ihre Pfticht. auf alle einlangenden Anfragen fofort zu antworten. So weit gehen die Aufklärungen, welche mir die Regierung zukommen ließ und welche, wie ich glaube, nichts zu wünschen übrig lassen." — (Infantin Maria del Pilar. f) Ueber den plötzlichen Tod der Schwester des Königs Alfonfo von Spanien, der durch hohe Schönheit ausgezeichneten Infantin Maria del Pilar, wird den „Times" aus Ildcfonso. den 4. d. M, telegrafiert, es sei bei Hofe die Nachricht eingetroffen, die Infautin sei in dem baskischcn Bade Escoriaza, wo sie sich mit ihren beiden jüngeren Schwestern befand, plötzlich schwer erkrankt, und ihre älteste Schwester, die Prinzessin von Austuricn, sei sofort, der König etwas spater nach Escoriaza abgereist. Dem Pariser „Temps" wird ferner aus S. Sebastian vom 5. d. M. telegrafiert: Die Infanlin Maria del Pilar. die zweite Schwester des Königs Alfonso, ist heute früh iu Escoriaza (Provinz Guipnzcoa) im Alter von 18 Jahren gestorben. Der König, der gestern von La Granja abgereist war. kam zu spät. um seine Schwester, die von einer Lmlgencntzündung schnell hillgcruffl ward. noch anzutreffen. Die ju-igen Pnuzessiiien hatten eben ihre Kur beendet und standen auf dem Pnnlte, nach La Granja aufzubrechen, als das Unglück sich ereignete. Der Marschall Qucsada in Vittoria ist sogleich mit seinem Adjutanten zum Könige abgereist. fokales. — (Ernennung) An Stelle des provisorisch mit dem Kommando der XVIII. Infanterie-Truppen-divisiou in Mustar betraute» bisherigen Brigadiers in Laibach. Herrn Generalmajor Alfred Ritter v. IMson. wurde der Oberst des Generalstabscorps, Herr Franz Weitard, bisher Chef der III. (Intendanz-) Section im technischen uud administrativen Militärcomite, zum Kom-Mandanten der hiesigen 12. Infantericbrigadc ernannt. — (Amtsthätigkeit des Laibacher Stadtmagistrates.) In der Zeit vom l. Jänner bis I.Iuli l. I. wurdeu vom Stadtmagistrate Laibach: 10 Parteien wegen schnellen und unvorsichtigen Fahrens, dann Stehen-laffens der Pferde ohne Aufsicht; 13 Parteien wegen frühzeitiger Aussuhr des Abortdüngcrs und Verunreinigung der Straßen; 5 Parteien wegen Ucbcrtrctung der Fiakerordmmg; 2 Parteien wegen heftigen Schnalzens mit der Peitsche; 20 Parteien wegeu Ucbcrtretlmg der Straßenpolizeworschristeii. und 7 Parteien wegen Ueber-trctung der Marktordnung bestraft, - - Durch Wach-organc wurden verhaftet 072 Individuen; davon wurden dem Gerichte eingeliefert 264. nach Hause in Schub geseht 312, polizeilich abgestraft 00. Außerdem wurden an die Strafgerichte 338 Anzeigen erstattet und 167 Parteien wegen verschiedenen, den politischen Behörden zur Amtshandlung zugewiesenen Ucbcrtretungen beamts-handelt. Entlassene Sträflinge und Zwänglinge wurden 487 behandelt. — (Der gestrige monatliche Viehmarkt) wurde ,m allgemeinen fehr schwach besucht. Hornvieh wurden etwa 250. Pferde gegen 150 Stück aufgctriebcn, darnnter nnr wenige schöne Exemplare, der Verkehr war daher auch nur ein matter. — (Milde Sammlung.) Die gegenwärtig in Kronau uud Würzen in Oberlrain weilenden Sommcr-frifchler haben nntcr sich eine Sammlung milder Beiträge zugunsten der am 27. v M. durch den bedeutenden Orkan im Triester Hafen zn Schaden gekommenen Seeleute veranstaltet und das Ergebnis derselben im Betrage von 17 st. 10 kr. durch die Redaction der „Triestcr Zeitung" den, l. l. Hafcnamte in Trieft übersendet. ^ (Feuer in Ncumarltl) In dem Wirth-schaftsgcbäude des Hausbesitzers Johann Schiller in Neumarltl kam in der Nacht zum 2. d.M. ei» Schaden-, feuer zum Ansbrnche. welches jedoch glücklicherweise auf das geuannte Gebäude, welches vollständig niederbrannte, beschrankt blleb. Die Entstchnngsursache des Feuers ist mcht sichergestellt. Der durch den Brand angerichtete Schade beläuft sich auf 400 si. und ist iu gleicher Höhe versichert. ""(Erledigter Stiftungsplatz für krai-nische Offizicrswitwen.) Durch das am 15tcn v. M. m Laibach erfolgte Ableben der im Gcimsfc der Schellcnburg'schen Stiftung gestandenen Lieutenantswitwe Clara Okorn ist ein derlei Stiftungsplatz jährlicher 101 si. !14 kr. in Erledigung gekommen. Zur Besetzung dieses Stiftungsgennsses ist der Cuncurs bis 20. Sep> tcmbcr l. I. mit dem Bristen ausgeschrieben, daß hierauf vorzugsweise arme Osfizirswitwen lrainischer Na. tionalität. deren Gatten als Offiziere in t, k. activen Kriegsdiensten gestorben sind. Anspruch haben. In Er-mangluug solcher Witwen könne» anch Ossizicrswitwen anderer Nationalität, welche den Stiftungsbedingungen entsprechen, berücksichtiget werden. ^(Landwirtschaftlicher Eongrcß.)An. gesichts der ungünstigen Verhältnisse, in denen sich die Landwirthschaft in Oesterreich ,md speciell in Galizien befindet, hat die galizifchc landwirtschaftliche Gesell, l schaft, nach vorhergegangener vertraulicher Verständigung > mit anderen Vereinen und Gesellschaften dieser Art. einen Aufruf an sämmtliche landwirthschaftliche Bereine nnb Gesellschaften Oesterreichs gerichtet, worin diese eingeladen werden. Delegierte zu e,ner gemeinsamen Berathung über die dringendsten landwirthschaftlichen Fragen zu entfenden. Als Ort der Zufammenkunft wurde Wien und als Zeitpunkt derselben ungefähr die Zeit des Zusammentrittes des Reichsrathes vorgeschlagen. Da das Programm die speciellen Wünsche der einzelne» Kronländer berücksichtigen soll. so wird eine Vorversammlung alle jene Punkte bezeichnen, welche in das Programm aufgenommen werden sollen, — Der Centralausschuß der trainischen Lanowirthschaftsgcsellschaft hat in feiner letzten Sitzung vom 3. o. M beschlossen, von dieser Einladung Gebrauch zu machen und dir erwähnte Versammlung durch einen Vertreter zu beschicken. — (Telegrafen station.) Die Telegrafen» Ncbenstation in Ossero wurde vom 1. d. M. an bis auf weiteres geschlossen. — sBeamtenvcrein) Vom ersten allgemeinen Beamtenverein der österreichisch-ungarischen Monarchie lommt uns pro Juli d. I. folgender Geschäftsausweis zu: Die Lcbensversicherungsabtheilung empfing im Monate Juli d. I. 503 neue Anträge über 523.250 fl. Kapital und 900 ft. Rente und brachte 384 Versicherungsverträge mit 402.750 si. Kapital und 2000 fi. Iahresrentc zum Abschlüsse. Der Gesammtstand der Abtheilung erhob sich. nach Abschlag aller Erlöschungen, auf 31.905 in Kraft befindliche Verträge über 30.178.685 Gulden Kapitals- und 06.300 ft. Nentensumme. In Rückversicherung befanden sich 784,435 ft. Kapital und 11.283 st. Rente. Durch Todesfälle im Laufe dieses Jahres erloschen 230 Versicherungsverträge, woraus 198.500 fl. fällig geworden sind. Seit Beginn des Vereines wurden infolge Eintrittes der versicherten Ereignisse ausbezahlt 2.299.510 st. Die pro Juli ein-znhcbcnden Prämien betrugen 118,094. ft. Äus dem Schnmrgerichlssaale. Laibach. 7. August. (Verbrechen des versuchten meuchlerischen Raubmordes.) lSchluh.) Da der Beschädigte — Pfarrer Bartol, — von der Ncchtöwohlthat Gebrauch machend, sich der Zeugenaussage gegen seinen Neffe» entschlägt. gelangt als erster Zeuge der hiesige sürstbischöfliche Hoflaplan Joses Ma-rinto zur Einvernehmung. Derselbe hat den Pfarrer bald nach dem Naubübersall besucht und fand ihn bereits außer dem Bette und bei vollem Bewußtsein. Dem Zeugen gegenüber erklärte Pfarrer Nartol. der Thäter sei von kleiner Statur gewesen, und er habe gegründeten Verdacht, daß dieser niemand anderer gewesen sei, als sein Neffe, da er denselben nach dem Raubanfalle genau beobachtet habe. wobei er seinen Vlickeu stets dnrch Niederschlagen der Augen ausgewichen sei. Auch erzählte der Pfarrer dem Zeugen, daß der heutige Angeklagte ganz theilnahmsloS dagestanden fei. alS man ersterem die Wunden auswnsch, während sonst alle an» wescnden Ortsinsasscn den Fall aufrichtig beklagten, ma»chr sogar mit Thränen in den Augen. Der Pfarrer theilte dem Zeuge» ferner mit. daß der Angeklagte eine Liebe in Lipuglav habe. dorthin ale Meßner zu kommen trachtete, um dann zu heiraten, und daß er den Pfarrer ersucht habe. ihm bei der Erlangung dieser Stelle behilflich zu sein. was er ihm auch zugesagt habe. Ueberhaupt sei der Angeklagte während des ganzen Aufenthaltes in Jauche» sehr tiefsnmig gewesen, als plane er etwas. Die Zcugiu Maria Pogorelec erzählt den Her-ga»g. wie der Pfarrer i» die Gesindestubc ga»z blu-tend gekommen nnd sie um den Meßner gelaufen sei. Zeuge Johann Lenket, einer der Ersten, der nach dem Allarmläuten zum Psarrhofe geeilt kam. sah in der Richtung, wo der Angeklagte in der Stallung schlief. Licht nnd erhielt auf sein dreimaliges lautes Rufen „dl^iel:" keme Antwort, obwol er nahezu überzeugt ist, daß das Licht erst. als er den Stall erblickte, angemacht wurde. A» geklagter erwidert auf diese Aussage, er habe fest geschlafen und fei erst, als es schon längere Zeit geläutet hatte, aufgestanden und habe dann Licht gemacht. Die Zeugen Nikolaus Nachtigall und Franz Kepic waren von der im Pfarrhofe weilenden Ge-richtslommission zur Ucberwachu»g dcS der Lhat verdächtige» Angeklagte» aufgestellt worden. Beide hörten, daß die Schwester des Pfarrers. Agnes Bartol. zu ihrem Neffe», den» A»Magtcn. den die Gerichtskoin-mission eben einvenwmme» hatte, wobei derselbe die That ableugnete, als diese sich zeitweilig entfernte, gesagt habe: /1'j mc>i'ü5 xlniwm beugt sein. Wie dasselbe Blatt aus verläßlicher Quelle meldet, ist der Ausgleich zwischen Berlin und dem Vatican bereits zustande gekommen; die vertriebenen Bischöfe, auch Lcdochowsky, werden auf ihre früheren Posten in Preußen zurückkehren. Konstaut inopel, 7. August. (Frdbl.) Die Pforte beabsichtigt im Laufe dieses Monats neuerdings 15,000 Mann zu beurlauben, um so das Kriegsbudget zu erleichtern. — Das nach Salonichi bestimmte französisch«' Geschwader erhielt Befehl, einstweilen längs der griechischen Küste zu kreuzen. — Bei Monhttar Pascha in Monastir sind zwei Delegierte der alba-nesischen Liga eingetroffen. Athen, 6. August. Ein tön. Dekret ordnet die Neuwahlen auf den 5. Oktober an und beruft die nene Kammer für den 22. Oktober ein. Lottoziehung vom 6. August: Brunn: 21 36 69 18 6. Telegrafischer Wechselkurs vom 8. August. ,. Papier - Rente 6585. — Silber - Rente 68 25. — G" °' Nenlc78?5. 18«0er Ttaats.Anlehcn 125 -. - Banl'Actien 828. - Kredit-Acticu 269 60. — London 116 60. — Silber -'—. K. l. Münz-Dukaten 5 49. — 20. Franken «Stucle «31. — 100.Reichsmarl 5715. Wien. Z.August, 2'/, Uhr nachmittags. (Schluhlurse.) »kreditactien 26960. 1860er Lose 125-50. 1864er Lose 15^5«, österreichische Rente in Papier 66-90. Staatsbahn 27?", Nordbahn 220'—. 20-Franlcnstücfe 9-31'/,. ungar. Kreditactien 256 75. österreichische Francobank -—. österreichische Analoliaül 127-—. Lombarde» 90—, Unio»bant87 60, LIM)d-22'() O. schwach bcwöllt 000 9 „ Ab. ^ 73« 93 ^-16-1 O. schwach fast hei M Früh morgcus Regen, tagsüber wechselnde Vewo'llimli! abends Aufheiterung. Nas Tagcsmittel der Wärme -s- 1^'^°' um 20« unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottomar Namberg, »«»»»i»»i»»i»»iM W Schmcrzgebeugt machen wir die traurige Mit- W thciluug, das; es dem allmächtigen Herrn über Leben W und Tod in seinem nucrsorschlichcn Rathschlusse ge» W fallen hat, heute früh lurz nach 2 Uhr dcu geliebte» W Gatten nnd bezichungsweisc Vater, Herrn iM D Michael Ileischmann, > W Restaurateur am Südbahnhose, D W im Alter von 4« Iahreu Plötzlich aus diesem Leben D ^ abzuberufen. W M Die Beerdigung des theuren Verblichenen findet > i^ Samstag den !>. August um 5> Uhr nachmittags vom > ^ SüdbalM'Stationsgebättdc auö ans dem Fricdhofe > ^ zu St. Christoph Alt. W M Er ruhe iu Friedeu! M W Laibach, 8. August 187l>. > « Therese sslrischman» geb. >zeuh, Gattin. Therese, > M Wilhrlmine, Rudolf, Kinder M ^N^,'W»^OVi<^t W"n, 7-August, (1 Uhr,) Das vcmcrlcnswcrthcste Ereignis des heutigen Tages war ein abermaliges Steigen dcs Preises dcr Devisen nnd Valuten Im ii '^ Devisen. Auf deutsche Plähe..... 56 ?0 H.gl, London, kurze Sicht .... II«'50 ^/5 Loudon. lange Sicht .... 11660 l'"^ Paris.......... 4610 " Geldssrten. «e.d ««« ^. Dukaten .... 5 st. 50 kr. b st- ^,< , Napoleousd'or . 9^31 ^ s ^ "^ Deutsche Reichs- „^ < Noten .... 57 „ 10 . 57 , ^ . Silbergulden . . 100 „ — „ 100 » ttrainischc Grundcutlastungs'ObllgaUo Geld 91 50. Ware -'— ^, his ««chtrag: Um 1 Uhr 15 Minuten notieren: Papierrente 67 05 bis 6? !0. Silberrcute 63 25 bis 6335. (Yoldrente 78 60 bis 78 70 Kredit 270 50 bis 270 75 Anglo 1ll6'< l«7- . London 11« 50 bi« 116 75. Napoleons 9 31»/, bis 322. Silber 100 - bis 100- -.