k>»»ckl»»iMcki P»«I» vin 1 so 7Z. »I?.7 Näribiirer » .MettöGV» »t. « tV»fV»'h»MG^ » S» Vi«, «wret» k^vVt ««Wv. M vt» ttiWOinvmmse < dt» S LlSA und der VersaMer Vertrag Neben Deutsililaud sollen alle Signatarmiichte zur Ersiilln»,, der BersaMer Abnistungsbeftimmmgen gezwnngen werden a > h l I, l c> n, 8. 7u'i'!>?<'V. Ttaatssetretiir Z ti mson hklt im ?^»tianzausjchutz des Revriifentantcnhattst?s eine Rede über die Mitarbeit der ^^et-einigtt« Staaten an der ffrohen l^nfer Abrüstungskonferenz. Tie Rede gNt der Genehmigung der Kredite, die für die Entsendung der ameritanischen Teleguiio» nach «ens ersordertich sind. Ttimson betonte in feiner Rede, es §;ehe um die wichtigste Konferenz seit dem Kriegsende. Die ameritanijche Regieri-tn; sei sich bewnikt, dafs sie in energifch^ftcr Weife auf die Vrfiillnng dis Programines zu dringen habe, das im Perfailer Pertrage «l« Rcchtscrtig»»g für die Abrüftung Deutfchlands aufgellt wurde. Die amerikanische Regiernng werde, ot,ne kraf»cc,! Slnffe^n zu erregt«, dafür sorgen, das» i,,! Gens günstige Resultate erzielt werden. Würde die ameritanijche Nnicn ihre Teil nähme an dieser Konferenz absaqe», so käme eci rine« Ausschub des gesamte,i SlbrÜstnngsprohlems auf unbestimmte .ieit, wodurch die wirtschaftliche Uonfolidiernnli! der Welt verhindert werde» würde. ^ Amerila .. erklärte «timfon — iiabe zwar den Vertrag von Berfailles nichts ratkfizicrt, aber es habe an der Z^orderung DieAmtSdauer-Berlängemng Soll Hindenburft durch ein Zpezialqesev weiterki ii bestätigt oder nell gewählt werden — Die Stellunsinalinle der liarteieil einigermaßen geklärt r l l u, 8. nnd n g c n b V r g, die darüber in einer für N'erqe« a,lb^raumten Vefprechung ilire Vefchlüsse fasl»« »o»e«. vs »erlautet damit im Z«saMt«nhUNGk, das» Hitler zum aesien» «artigen ^^eitpunkt Neuwahlen anstrebt, d» er mit Glchertieit annimmt, aus einem etwa, it^'n Wahlkampsc als absoluter Gleger her« vci zugehen. Hugeuberq wieder»lm «lacht fei' ne 'iustinmung von gewissen ^it'iieständ' niii n in Preuiien abhängig, wo die Zozil'!» deiuotraten, der Torn in seinen, Anne, all» miittstig ^regieren lind wo im ?^rtthjnlir die Lal'tttag^wahlen stattsinden follLn. Tie To-ziolt»emo^raten erklären dempe;^inübrr, daki fie rill er etwaigen Berlänqcrnng der Ami>-daucr dks Reichspräsidenten nur unter der Bedingung ihre Aeneh'nigunfl sieben miil-den das! diefelbe von den übriaeit Partoi?:, vhl.c irßtndiveiche G-nenkonzessionen, d. h. bediiiüu»gstos erteilt werde. ^iur k^rage der Verlängerung der Amt:.^-dauer d«s Reichsprüsideuteu Hii» denb urg, die aus Brünings ^«ltiative im Wege eiiies Tpezialgefetzes erfolgen fall, um dem Reiche in diesen «risenzeiten einw «rvenzereijien-den Wahlkampf zu ersparen und Hinden-burgs patriarchalische Autorität als Aktlmim der Reichspolitik festznhalten, fcheiut sich die Haltung der einzelnen Parteien d' s :)!» tages liereits zu klären. Damit soll 'i^er freilich nicht gesagt worden, dak fich dic P-ir-teien rückhaltlos für die Initiative Brünings erklärt haben sollen. iSs bestehen in dieser Frage noch immerhin einige Disferenzen. und es brancht nicht besonders betont zu werden, dafz einige Fraktionen ano ihrn Bereitwilligkeit, einem solchen die ^Zustimmung zu geben fiir jich inneupolilliches Kapital schlnc^en möchten. Dies gilt in erster Linie fiir Hitler der Abrüstung Leutjchlandz milpelililicu. Die bereinigten Tlanlk» seix» lifch verpflichtet, auch die nbril^en tarmächte des Persailler P?rtrn^1es lkrsüllnng der iitcrnommencz, vertraa!'-^ eik Berpflichtnngen z» Miiiqei», damit drii, »inmoralischcn -Zustand, der dtuch die ungleiche Anfrüstunq und willkürliche A,:--leflnnq deci I^riedensi'crtraqes voir fnilies ein Ende bereitet werde. Hieranf wnrden die vcik Ttims»» l,'Uk-tragten Delegntionz-^tredite in cincr von 4A».iMN D' llor glatt und l/.!,,. sprlich genehmigt. -.gestellt werdeis dii'-ile, nlseir '.'nulidriul vei« leisieis. ^e^eilsasl(' iit eo ein tailisch i>ii> chdnchll'-i Mnit^iuer, i>e!ii (^'nsiländsr, !>ie ili dl'is ^iilan.^ncrl?(indl.iiui«'u mit riici) durch deu Stliilsinil >)('>-ill dlt' ?).'feniive siediiiiit?/ uuirden, jo iich kiiilN'llvi.' ssl'tkl'.'kuki^'lilehcn. Man darf licn nlsi' von her auf einl' noue 'Uolilit liwriieil, de,in ^ie srnil/,5nii-M' livs.--liuitie li'lN- ilk ülniliclx'ir '.'llijieiü'Ii.len illi, ewo feine 7>l>lriqe .;il iinen verleqen. KonzentraNonsabsjAtm Lavals Nächsten Dienstag Teniission des c^iesamtkabinetts? — BriaiM soll Minister ohne Pottefeuille werden'^ v P it r i ö, ^^>nu,er Die heutigen Morgenblätter sind fast lücken dn? Ätl^enpvrtefeuille übernelzmen werde, Der Äaareber Zmsheller-Glktiisoll I- e b, 5.. 7uiii!ler. '^ie >' .?l^idit^e!neinde jen!, ini.' ciue ^vi!iaii',ntiiliüe> luii! beu'eisl. ciiiei! ?>loiis(lll iliil i>el' >>sii!vl)e>'.>^c'r lieu>!.'uileii. lliii i)eil .;ilic!I)elter l'ci iieiieu l'eklniiiksich luif Te'ieninelk liiiniuS vi'n deil l'eii'eit si'.k!>. /xii'nn^in'nislcvi» üni luUle zuerst .;n der eiilirlnedeil. iiün die l liflNlti eiiiletile, univde enlscinedeir, d-is'. lU l 5leliel('l'sell fsn- den .^^,in'.'iiolser nick! dci.-' bülide. sc^iidevi^ die deiindlicjien iiinuiell und Mieten ^ik deliachien !e:e>'^ (lleich(^!l>i;l ich nach den liisliericien M'eldiinsien nicht nehr in Abrede stetleil. Es lint den '.'lii-schein, dich Laval eiile künstliche trise noch vnr d«?r Repnr,Uion'?kl'nferenz her-nillde'chlvörcn il»ill, nm — tu'qel'euenjnll'^ niii Lilkkilr^? vvil sciteil der '!iechten — der sr^n zi'siiclctt Tliese sowohl iit ^'ausanne. wo e> iini dni 'Zloisnq-^l^ltin geht, als ntich in tt'o der Sicherheilsbeariss zur Tisknislon '' i'l I' i cl). >>. T^'uiscn: -'i!i V7u''ii"U'r. Devisen: lUrinl^l, Ä^iildnd ->'->>7— !^^enden I>.'>.!!<»— ?cliecl .'»»iü l. lü. - i.'!.'!..'»!. 1«'.''..''^' !'.7.U'.>. ^-iiirilt, -UNI I.',. » i l' s' l i a n a, ?. 7>l^nier. Tenijen: 'ü Ii!!>7.>!.'> -I U>1 ^.'t'ndou 1^7. Is't!.«»'»—i«''7.I.'',, Briest ll Spanten vor einem aeuen «wfturz? ^panicn hat dnc neiie Jahr uitgliickuch bc^onneil. Ant .il. lani zu l'luti^^eii '^iisannniilstiis^en Misch?« den Ar-l'eiteru llttd der <^)?ndarlttcrle int dc'5 Laitde.'^. llnd dicse bliiti-gen Ereig!,isse s;atk!u d^'n ersten ^aniuntal^i!» d<'tt Licmpel aufj^edrüttl: da-.'; l^X'spenst drr Tiltatiir qeht durch di.' jttnxie, erst vor iveilij'zen '^'.^ocheu osfi.ii<.'ll protlamierlt! .'liepu^lik. (5s scheint, dasj di<' At<'nlp.ittse, dic 5va-iitcn itt delt lc^tcu Monaleu iicilosseii h.u, l'orU'cr ist nn-d daß schivere linru'hen dic l^'rundfeste des neueil Ttaales crschüllcrii. Ter Herd d».'r Unruhcn liegt dicsinnl in der Pro^'it.^ Badajoz. iin südlichen Teil der Landschaft (sstreniadiira. Die)vegnng breit zilanco. war^'n die ?trerlangtinl. ttorpo-ral Blanco, ^hek ^..r (^'»»Äarlncrie, stellte sich init drei Mann den» Tenionstration'^zuii entc^ec;en. sofort wurdeit die Gendarineit uon deit Arl»elt>crn ulnrin<^t. 'Liu stein slvii an dic 5lirn de.^ »torporal, der wankte. diciultdct. (5in l^^ettdarnt schos; aus die Delnonstrmlletl und tx'rlctzte zwei von rhnell, davon eirtelt tödlich. Die Menge mars sich auf die Gendarinen und listete sie. Noch an demselbctt ''Al^'nd l>atte die M'chrMhl der '^^ui^lkerttni^ von Castil-blanco die Tki'dt vcr lcssen. Der Ches der spallischen (!iendarttichster AufveMni? norfattd. Nach einer Rlictsprache init ihnen meldete er sich bei dem Jtrnenminister nasales OniroAa. Was in die^r 'Unterrednni; besprocheit wurde, ist unbetannt. Mait innn-kelt, daß es zn heftigen Ansoinandersetznitgen zwischen den beiden Männern gekomnien ist. General Saninrjo soll gedro)t haben, ans eigene Kaust zn schärfsten Maf,nalimen zu greisen, falls die RestieruN'g die Politik der Ml^» der Etrei'kbe'wcsiNtlli gegeilüber sort-setzten werde, sofort irach der Unterrednnq init dem Innenminister reiste sanjnrjo nach t5astil>blaitca at', um petsöttlich an Ort nnd Ztell« N-ntersilchttltgen vorzune^imen. Neber die weiteren PMe Saniurfos find die wil« destett Gerüchte lnt Umlauf. Man ge«ht fo-lneit, mit der Ausruiunq der Diktatirr zu rechnet». Die (^ndarnlerie oder, wie sie o'fizickl hl'ißt, Guardia-Civil, ist eine große MaHt in ZPan^en. Sie s)at ain l4. Wril t^s Schick sa! de? llmstnrzes entfck'^eden. Damals hat l!^ral Cansur^o sich auf die Seite der Repnblii tiestellt und foniit Köiri^ Alfons den Weischi' ^liegie-rnng mit Alcala ,^anlora. deni ieiul^en 5laatwräsidenl<'n. an der 5vi^e, zn einer so radikalen Masjnahttie n-ichl eittschliei;en können. Die Äendarincrie wnvd^ sv belas-sd ?^loildet aber di<' ZIMStWA, dOH s. 1932 dia-!^ivil, die iiinn^r uiebr fi'ir die der starlcn .vand <'inlritl. General '^^niiurjo, d<'v ^^i'ei der ^'ivil, wlir nripränalick an'ricl'iii i'e!trei.-l, niit der '^!<'tiierun>.i zll'linunen '-.ii Je n>eiler al"t'r die >^Vliicrnn>i link? riickte, iiiuso tiefer wnrde die uUisi ir i^ir nnd der niin'ie^ ''ls>> ersl<' .^aben Ministerprandein ^'>.i!nera nnd drr 7^!iii<'nin!ni'i^'r >s.l.'.ler^^r u>lir '"Z" 5^niiimer 7. ??reiwst, den ISnner IW. noch t>is vor kurzem t>n!'.dl'r.^ler Monarchist) dtZ^) ^^ager txr '^et0nate ivtitcr ist ikzucn ^»cr ^ü'hrer dia>^''lkak'ii. Aui^nunnist^'r ^'cr-"ll'ur. !.iesc>!lit. ?^i.' .'lzan^i sieht ^'im imch ihrer ^etu^'ü Alnp.UtilNj^ nur ailf >ie''>ia!^i'kalso.^ia!lstt'n und 3c>zial^mol.ratcn 5ie ist beinüht, die so.^iall?« Käinp'^c, !>ii.' imnmehr nüt neuer >iraft ciusgotr^'^'t'c?: sind, schlicineu un?> «will es veriireiöi'n, in den ^.Henkcrv der Rc^^olution" .^lt touniien. ^'^uWviickxn l'ereiton sich di? in EPallien schon iniincr starken anarcknstis'l^l'ii Tei'denzc'il iminer niehr nu^?. Die lck^w.'re IN dcl sich die Äeveilkcrnnl^ Zpaiiieno inlolqe der Mrlschnftckri'se be'findet, schiirt lhrerseil'^ die poülischeil i^etl^nsche.sleii. T!c 3p^innllnq in Spanien llxichst. C'.' üe^nünen ssch nlliiiählich 5tlnnpfliil^r bilden, vielk^icht bald aiisciluinder pralleir N'erdeii. Tic ^.>i.>i'!Nl!m, das', Spanien nach d<'r Pro-flanlieruin-! der '^iersassiinst ans dem ''^'e^^e der rill?isten Eillwickliinq koininen ivird, niusi nlo ^>'scheilert niM'ielien werden. Irakische ^^ieginie der spanischen ist in ^'''l'rafir. Z. Der Ehriftus Orden wr den » vnio von Statten Ter Pavst Iiat dein Liöniji van "..',1 d'lni'tnö-Orden verlielien. (5->o ist die.? '-iie !!m!>ste Äuszeichnunq, die der Valitaii ^!i 'er ;7'lieil l?at. ?>er Orden, der in« ^Vihre in^n? Papn ,'>r>!')aisn d^'iii ^^)N>einudzwans!j^Nen t^esirilndet wnrde, liesreht an'> einein !>!leui an<' weis',er und roter (linaillv' nlid au-- «'.ner (^»Idenen »ette. Folgen der Thesaurlerung 'X 0 ll i Z a d, 7. ^^änner. '^i.>ie niniel)x'bieten ^'"uisiosianii'.'n--' ist, ;.1ql d-.'. lilnstand, das', l>ei der d'inlösnnq der unsie-jleiüpellen IMi^Tinarnoten ein l^Zr^s'.bau 1 1tX>0-Tinarscheine vorleliie, d. i n'.its Millionen Tinnr. (^in .'"^ndnslri.'Iler, der die ^'oi-.lie hcraliseizte, tanschte '.i?oten Tinar ein. (iinein '^^aner bei ('an^a'.nl, der sein l'-^eld in riiu'nl -trc'dsacl verbargen statte, passierte dac' Mallu'nr, das', die '^Itäiise .')<» '^^antnc'teli zu je l!i^nd'.^ zernajiten. Keine Nachricht von der Insel Bali. 7^ ni H a a 9, 7. Jänner, der 7^nsel Bali nnd einer benachba^-len .''utsei seiilt seit l. 7>nuner jede?t'achrichl. ^^ä'.ntliche .^tabelnerlundungen niit der se! sind unterdrorl^en. Man befürchte.^ h'^'r eine schn'ere !,iatnstrophe. 'Die lei.Ue ^'ia'l!rich!-, die von Bali ani d. ^^ekabelt ivuri^e, enthielt die Mitteilnnsj tnni jrijn'^i'eu benor-Nelienden -^iirlx.istiiiinien. Tie Insel gehört lx'tanntlich .^u den irl)i)nslei, P.'sien de.? niederländischeil >tc'l^'niall'esit.?e.^ iii? in-tiischen 'Archipel. Foreign Ofskr» und Lausanne. London, 7. .''^äuner. .'»ieliler lx'richlet, ldas; die cn>stlisä>e run^ noch iuklner eine ^orinel sin^it, die ein i^eineinsanlC'' ^^^vrsiehell der nanzönschen u. der enlilischen Dele^iation auf der .^son'erenz voll Lansainle erniöstlichen winde. Man sieht in englischen .'»ircisen iin '^nstandekiininen ei lier vork^eristen en^ilisch?rna,)öslschen ^^ini-mln^1 >n dieser ^^^rnae dii' beste l^X'iviiln' nu' ^in ^^el-ill^ien der "ilep.nanonc^tonsereii^ in Lausanne. ^ Reparationsprovtsorlum? Mowtorimnsverianaenino bi« ^ Jull ^924 sronzöMcherftNS grundkiltzllch aeaedmtgt SnANche 5tompevmchde»etNchaft Paris,?. Jän«er. Das Vrßeb»iG der Bertt««t Bankiervet' handlUngen h>t, »ie berettA berichtet, a«j die am Dienstag z»ische» L«val und dem deutschen Botschafter von Hoesch ftattgesunde-nen Berhandlnngen über die ko«mende Re-parationskonserenz einen giinstigen vinsluij in dem Tinne geübt, dasi die Rutschen knrz» sristigen Kredite auf ei« Jahr i»erlAngert «er den» womit also das letzte Hindernis fiir die Teilnahme Z^rantreicht an l!«r Konferenz von Lausanne gefallen ist. SS dreht sich jetzt nur noch um den Zeitpunkt der Eröffnung dieser ttonferenz, da die sranzösifche Regierulig durch die Kammerfefsion, die am 12. d. Ki. beginnt, mehr oder minder verhindert ist, am l8. Jänner ihre Vertreter nach Lausanne zu entsenden. Man möchte eS hier in Pa-ri« lieber sehen, dnk die Konferenz am 25. Jänner eröffnet wird. Wie jetzt eindringlichst verloutet, sei die französische Regierung bereit, Deutschland ein Moratorium zu gewähren, doch dürfte dasselbe nicht über deu 1. Juli 1834 hinaus^ gehen, unter der Bedingung freilich, dah die ungefchL^ten Annuitäten aus dem Noung-Plan weiter bezahlt werden, welche Summen Deutschland von der in Form einer garantierten Reichsbahnanleihe wieder rückerstattet erhalten solle. London, 7. Jänner. Tie Reparationskonscrenz besindet sich, wie aus dem «amps um den Termin ersicktlich ist, in gröhter Gefahr. Staatssekretär Zi' man erklärte den T^rtretern der Auslnnd-presse gegenüber, die englische Regierung lege großen Wert daraus, das^ die Konferenz am 18. Jänner in «ai,sänne zusammentritt. Andernfalls wiirde es infolge der pe>rlKMm-tarischstt dkich^ste einigen Viinistern nur sehr schwer fallen, London zu verlassen. In erster ^.?inie gelte dies für d^n Premkerminik^er, den Vchatzkanz'er und feine Person. Berlin, 7. Iäll'icr. In maßgebenden Kreisen wird nach wie vor darauf hingewiesen, dafj Deutfchlaud aus der Konferenz von Lausanne eine definitive Lösung des ÜieparatlonÄproblcms verlangen lverde. In mideren politifchen Kri^ifen wird das Durchdringen diefer amtliche« deutschen Z^orderung angesichts deS noch inmer fek/r starken Widerstandes von feiten Frankreichs sehr in Zweifel gezogen. Die allgeneine Ausfassung geht also dahin, das^ die Konferenz durch ^Verlängerung des Moratoriums nur ein Provisorium schassen werde. Nlin ist in den lrtzten Tagen der Gedanke az^getaucht, dieses Vrovisarium möglichst z» verkürzen, etwa auf die Dauer von sechs Moniten. Die-fe Zwischenzeit foll dazu dienen in ier etwaö ^rwarrenen Lage Zeit zu gewinnen. Im Frühjahr finden die Kammerwahlen in Frankreich ftatt, in Deutfchland ist die Präsidentenwahl und die Wahl in de», preußischen Landtag auf die Tagesordnun,, gestellt. In hiefigen «reifen werden die mglifchen Bestrebungen, die Schwierigkeiten, die sich der Konferenz entgegenstellen, durch ein Kont-promisj zu beseitigen, mit einiger BeforaniS beobachtet. Genf, 7. Jänner, ^as neckische Zpicl der Mächte uni den .^tonferen^-Termin hat begonnen. England Hatto nrsvrnnglich die Einberufung für den 18. Jänner angereszt. Frankreich versuchte zunächst, deil Termin anS nicht näher erlän-terte«! Grül^del» auf den Jänner hinaliz-anschieben. Tann tauchten in der franzvii'-fchen Prcssf, dort angesichts des non Frankreich biolier imincr geleugneten Znsaninien-hanii'^' znnschen privaten Schulden und '^ke-paratioliS-Vcrpflichtungen besonders merkwürdig, Bedenkell auch gecien diesen Zeitpunkt anf und nlail erklärte, erst nach Been-dicjunli der Berliner Stilllialte-Perhandlun"-geil könnte ail eine ?)iegelung der Repara-tionsfraqe qeqangen werden. Wann die Berliner ^tillhalte-^ionferenz beendet sein wird, ist i>n Anqenbiick noch nicht abzusehen, denn niau hat sich zwar inl Grundsatz über eine Verlänssernng des Ctiklhalte-AbkonunenS um etwa ein Jahr geeinigt, alle Einzelheiten der Neiireqelnnfl sind aber noch Gegenstand erheblicher Meinungsverschiedenheiten. Und d '' gehört auszer dein Zinssatz auch die >>1 ' der zn leistenden Teilriictzahlungen. Mi! )^ilicksicht anf sie wird neuerdings von ei-nigüll Gläubigerbanken der Standpunkt vertreten, man könne zu einer klaren Entschei duliq nicht früher gelangen, als bis die in der Neparationsfrage gesuchte Lösung be^ kannt sei. Lo werfen diefe Banken und Frank reich sich iniiller gegenseitig den Ball zu und der Termin fsir die Reparations-Konferenz hätlgt vollkonlnlen' in der Luft. Wenn neuerdings in Paris der Januar genannt wird, so ist auch das zunächst nur ein Borschlag. ^e näher die Eröffnung der Reparations-.^ionferenz aber an die auf den ?. Feder a!lqesel.tten Abrüstungs Konferenz heranrückt, desio grösser wird die Gefahr, daf; beide sich schcin an den techmsrhen Schwierigkeiten totlaufen, die sich bei dem zeitlichen Znfanl-nienlreffen zweier fo bedeutsamer weltpoliti-' säier Ereignisse unzweifelhaft ergeben werden. Tie de,ltsche Regierung l?attc urspriing-sich die englische Ternlinanregung (18. Jän-ner) angenommen. Nnd sie vertritt noch jeitt den ^tandplinft, daß die Einberufung der separatio:,s'>!onferetlz soviel wie möglich be-sclilennigt werden nnch. Leider scheint sie sieli dabei aber der neuesten französischen Anffas^ sung, erst nli'chten die stillhalte Berhandlui,-gen abgeschlossen sein, anzupassen. Ullklar wie der Termin ist vorläufig auch das Thema der ^eparations Konferenz Deutscherseits wird neuerdings zwar mit erfreulicher Entschiedenheit die Notwendigkeit, zn einer ettdgi'lltigen Lösung zu loninten, stärker unterstrichen. Ebenso lebhaft aber sind auf französischer ^eite die Bestrebungen, für eine vertagende, vorläufige Regelnng Stimmung zn ntnchen, als die umn sich eiu zwei-bis dreijähriges Moratoriulu mit Vorbelial-ten denkt. Deutschland hatte ursprünglich für seine These die englische Unterstützung. Nachdem aber der aiuerikanische .^tongre^ sich in der Echuldenfrage als ein nicht gerade kluger Glälibiger gezeigt hat, ist man in England wankend geworden und unterstützt jej)t die französischen Wünsche nach einer lediglich provisorischen und die endgültige Ent- Demonstrationen in Bombay scheidung auf »päter verfchiebenden Regelung. Ta auch Italien, das anfänglich dem dent-schen Standpunkt sekundierte, zuriickhaltende» geworden ist, wird die Stellung der deutschen Vertreter in Lausanne nicht leicht sein. Sis wird umso schwieriger, je weiter der Beginn der Reparation^' Konferenz hinausgeschoben wird und je inehr die internationale Atmosphäre mit den inl Abrüstungsproblem liegenden ^tonfliltitoffen belastet wird. G e n f, 7. Jänner. Briand hat dem Generalsekretaria! oeZ Völkerbundes eiit Schreiben zugehen lassen, in welchem vorgeschlagen wird, den aus d?'i d. M. angesetzten Terulin des Zusamme.» trittes der europäischen Studienkoinmifsirn zu verlängern, da die Regierungen mit 0i!n Borbereitungen für die Reparations- unc» die Abrüstungskonferenz beschäftigt seien^ London,?. Jänner. Llolid G e 0 r g e, der von einer Reiie s^uS Italien zurückgekehrt ist, gab einem Vert'e. ter der International Service ein Int.r-View, in dent er fick) gegen die Reparatlonen und Zahlung der Kriegsschulden aussprach. Sein Standpunkt habe sich seit 19S2 nicht geändert. Er erklärte, er sei überzeugt, die Zah lung von Reparationen und Kriegsschuldcn müsse ein Ende nehmen, da ein solcher e-schluß der Welt wieder zu Frieden und Wohlstand verhelfen wiirde. Zum «eneralse»r»»ar d«? Trlduvonsemi» ist der Engländer Sir Maurice Hanketz ernannt worden. Hankey hat schon mehrfach auf internationalen Konferenzen Äs Generalsekretär fungiert. ^'.i^it der Berl^aftukig Gandhi'.' ;veid"n :.l>' en!ilandseil,dlichen Teinonstrationen iu In dien wachsen. Unser Beld zeigt eine Teinou- stralion in den ^tras^en n^^n Boinbav. ^V'a". sieht die vor d<'r Polizei zuvlutlveicheiid''!! Menscheilttl^isjen. Eine neue Botschaft Hoouers. Washington,?. Jänner. In, Zusammenhange mit der katastro'.'hal sinkeilden „prosperity", die es mit sich gebracht hat, daf; der Export der Bereinigten Staaten nach Europa sast gänzlich eingestellt wurde, richtete Präsident tzoover an den Kc.ngreh eine neue '^'^schaft, in der er sich die dringlich^' -Behauduing erwünscht. Hoo-ver erklärt zwar, daß sich die Bereinigten Staaten wohl selbst l)elfen können, sie seien aber nicht allein auf der Welt da, und d'e Not der anderen sei kein Trost für Amerika. Die Botschaft verlangt die S^'nkilng der (^»e» stehungskostvn in der Produktion u. a. n. El» Uifttoer Bilroermeifier In der kleinen holländischen Stadt Heko-lon fand vor kurzem ein freudiges Ereignis statt-, der Ortsbürgernteister hat geheiratet. Die ganze Etnwohnersc^st brachte d^in Stadtvater Gratulationen und Glüclwün-sche dar. Eine zeitlang zerbrach sich der Bürgermeister den Kopf auf welche Weise er am besten den Einwohneri, seiner Stadt, seinen Dank für die Anteilnahnle an seiner Freude zunl Ausdruck bringen foll. Endlick) kam er auf die richtige Idee. In den Stras^^en oes Städtchens erschienen Plakate folgenden Inhalts: „Mitbürget., Ihre Aufmerksamkeit an meinen! Hochzeitstage hatte mich sehe gerührt. Heute Abend steht es allen Einwohnern der Stadt frei, in allen Lokalen Bier in beliebiger Menge unentgeltlich zu trinken. Die Polizeistunde wird für lieute aufgehoben." Die Wirkung dieses Aktes übertraf alle Erwartungen. Alle Lokale waren von Männern und Frauen überfüllt. Am frühen Mor gen war die ganze Stadt l^etrunken. ^l^^ein ^Vtensch konnte sick» auf den Beinen halten. Man sah keine Polizeilieaiute in den Str^'s;cn und sogar die Feuerwehrleute konnten der ?^relraA, ven H. ^Snner -^eiluiiq" '.'(uunn?!- 7. Bersuchuttfl nicht widerstehen. ^^«?ider hatl' die Geschichte' si?r den Bitrgelmcc' l^esühl sür Humor fehlte, richtete ans diesem. Anlak rin Anfrage an die Regierung. Der lustige Bürgermeistl!? »trd seine fsbhll5^ .>)vchzeit mit dem Mcktritt von seilvem sten be',ahlen ulüsscn. Epidemie der it»Iiiidd««e«ttü»d«nß in v>ßl«>d. (Lnglnlld ist eine epidemieartifle Ber-breitunq der Blinddarmentzündung zu verzeichnen, wie sie die Geschichte der Medizin bis jetzt nicht gelannt hat. In allen eng« tischen Krankenhäusern und Spitälern haben die Chirurgen keine Ruhe und müssen NN nmnchen Tagen ununterbrochc,l operieren. Während der letzten zwei Monate konnton mehr Fälle der Blinddarmentzündung verzeichnet werden, als es im Laufe der ver-flosk'nen zehn Jahre der Fall war. Die Zahl der Todesfälle ist, dank der großen Fort« schritte der chirurgischen Äunst, verschwindend klein. Ueber die Ursachen dieser sonderbaren Epidemie sind die englischen Aerz-te verschiedener Meinung. Der berühmte eng lische Cliirurg Dr. Tonald Mackenfie führt daL maßenhaste Auftreten von Blinddarm-entziindungen aus die Erkältungen zurück, die wiederunl mit denl besonders unbeständigen und schlechten Wetter in Zusammen-1)ang stehen. Dr. Mackensie nleint, daft eine Erkältung zur Reizung des Blinddarms fuhrt, die dann leicht in eine Cntziindun^l iibevsjebl. Peterspfennig liliie:! ..Peterepsennig" versteht man die f'^l'.beil, die seit 18üV, den? Jahre der Aufhebung der päpstlichen Weltmacht und der Einverleibung ^^oni5 in daS italienische Könige i t'ich, von gläubigen Katholiken in aller >>er rcn !^^ändern dem Vatikan zuflieften. Ä tö diesen Zpenden bilden sich hohe Beträge, die .^ujnnilnen nlit den Summen, welche der päpst Ilcheu ^^nrie in dem vor kurzem nbgeschlos sl'ii' ls LiUeran-Perlrage zugesichert niord^u n'lnen, die .<>aupteinnahmquelle des neuen .^>ir6)enstante'S bilden. Das jährliche Budget der .'»nrche beläuft sich auf etwa Millionen ^..^ire und wird von einem päpstliche»! ^laalsselretär verwaltet,, der vor einigen. ^5agen dem bekannten italienischen Irurnaii-sti'.i '^lr.'aldo Eipolla ein Interview erteilt „Aus welchen Ländern fliehen die mei^ sten ''^^eträge in die iitasfe deS Vatikans?" fragte der Journalist. „iZelbstverständlich auS ^)?ordainerisa und Kanada", sagte der Staatssekretär und filgte hinzu, das; der regierende Papst P'u.^ 1l. keine «chritte zu unterneh-II,en beabsichtigte, uul den Zustrom der „Pete rspfen ige" zu beleihen. Was Frankreich anbetrifft, so erhalte die ^imie keine (Gelder aus diesem Lande. Die Summen, die dort ge-snittmell werden, verbleiben ini Laude selbst, die die .«ilatlmlische Geistlichkeit in Frankreich von dein '-laate keine Unterstützung bekommt. Manche südaineritanische Staaten und vor nlleni Merito, haben in lehter Zeit gleichfalls nusgehört. die päpstliche Kurie mit ihren viel dern zu unterstützen. Ta^^ gleiche gelte auch für .^Pallien, ^n der !^^cit vor dent spanischen Umsturz stellte der spanische ?ldel und die vornehuien Bevölke^'nugsschichten alljälnliel, eitie festgesetzte Summe von fünf Millionen Peseten dem .^^eiligen Stuhl zur BerfüguN)^. Tiese Sendungen hörten mit der Prollamie rung der Republik auf. Somit stellen heute die 20 Millioiten nordamerikanischer .^latholi-kell die.Hauptstütze des vatikanischen Budget^^ dar. „Man inu^ bedenken", sagte der päpstliche Staatssekretär zum Schluß der Unterredung, „dasj die Gabeil der Gläubigen nicht niir zur Deckuiig der laufenden Ausgaben de^' Patitails dieneit, sondern auck) für die Aui-rechterhaltung vieler katholischer Institutionen in der ganzen Welt verwendet werden. So z. B. wird die inl vorigeit ;^ahre neu eröffnete tatk olische Universität in Peking aus deil „Peterspsenitigen" unterhakten." Zwischen den -^»'len dieses bemerkenswerten Interviews k<>l7>:«e inan lesen, d-ch die politifchen Umwälzuttge,, und die wirtfs^'aftlichs ilkrife der letzten Zeit die piipstlichen Finanzen in Mitleidenschaft gezogeu haben, sodaß die Ku> rie auf die llnterftützuiig reicher amerikani-fcher Katholiken voll «ud ganz angewiesen zu sein scheint. K del K»,n«klNzell V«rUlei I ?den m»6 VdnNcden I je» ^initaderlmloSViiN»» In Japanischer Dormarfch gegm VeNng Neue Intervention der Mächte in Tokio London, 7. )änner. Berichteil aus Moskau zufolge beginnen die japanischen Truppen in der Richtnnz von Tfchintschau auf Pe^ng vorzudringen Dn lapanische Besatzung von'Tientsin, die !.'lM Mann zählt, ist durch Artillerie und truppr.i Vertreter iii Tokio Einspruch erheben. Hlndenburg bleibt Reichspräsident! Hitler nnd die SPD bereit, der Verlängerung seiner Amtszeit ohne Waht zuzustimmen Der Z«eck des Berliner Aufenthaltes Adolf Httlers» »er Gestern n«ch »«« nntionatso. zialistischen Organ, dem „Angriff", in Abrede gestellt »urbe, ist jetzt klargestelt. vs handelt sich »«eine UMerredung mit dem Reichs kanAler VriininG «nd «etchs«ehrminifter «rOe«et, die ^te stattgefunden hatte. Die Unterredung soll aus die Initiative vtrae-uers zurückzusühren sein, wie von zuverlSf-sisser Geite verlautet, wird es sich bei der Besprechung hauptsächlich um da» Verhalten der Ratigualsstialisten bei der bevorstehenden Reich«prßstdenten»ahl handeln. In diesem Ausammeuhang weist das Blatt auf die Ve-strebungen hin in einem Augenblick tvichtig' ster aussenpolitifcher Verhandlungen eine ReichsprAsidentenmahl zu vermeiden und eine Verlängerung der Amtszeit des setzigen «eichspröfideuten herbeizuführen, dessen Per. silnlichkeit das stärkste Attivum Deutfäilands iu der Velt sei. In Zusammenhang mit den Verliner Vefprechungen Hitlers erfährt man jetzt auch van Reujahrsmtinfchen Hitler» nti deu «eichSpräfidenten uud erblickt darin eine gewisse Bereitwilligkeit Hitlers, slir eitle Verlängerung der Amtsdauer des Reiche,'i ^ sidenten einzutreten. Von besonderen In Berlin, 7. )äil»cr. esse ist die Stellungnahme der Eozialdemakta» ten, die im Lrgan des sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Oollmann der „Rheinischen Zeitung" zum Ausdruck kommt. Das Blatt bezeichnet es als selbstverständlich, dah ein Versuch z ir Verlängerung der AmtSdau-er des Reichspräsidenten gemacht werden müsse, wenn sich der Reichspräsident bereit ertläre, einem solchen Rus der Balksvertre-tung Folge zu leisten, wobei «an nicht an eine Verlängerung um weitere sieben Jahre, sondern an eine kurz bemessene Frist zu denke« hätte, die mindestens einen gewissen Abschluß der ReparationS- und Ttillhaltever-handlungen ermitgliche, ehe das Volk zur Prä fidentenwahl gerufen werde. Räch der heutigen ilnterredung HitlerS mit Dr. Brüning, ijt für heute abends eine Aussprache Hitlers mit dem Ftihrer der Deutsch nationalen Hugenberg angesetzt worden. An dieser Befprechung werden auch dir führenden Mitglieder der Nationalsozialisten, der Deutschnationalen, des Stahl^lms und der übrigen V»ru?pen der nationalen Opposition teilnehmen. Man erwartet, daß Hitler bereits lnorgen seine Antwort dem Reichskanzler mitteilen wird. sooo Menschen in höchster Gefahr Die Fluten des Mississippi Ungewöhnlich irüh l)iiben im (''U'bieie c-.ev Misjissippi^Tvllas Ucberschweiii:nung>.!tl cingesent. "^öi'ite Teile des Lande? sind lc-rcits v0il den durch die Schueeschmelze ail-^eichnwllenen Finten ü'xrichwemuit l'.'or'^eli. Das >>oÄiwaisev liat sich init svlch^'r digkeit aiistieln-eitet, d^isi sich über '.V'en-schen nicht ui'.'lir rechtzeitig retten loluiie.t ulld von den Fluten i.iltigen Staudamm.', «^^e si l? ^^n beiden Sailen des Mississippi von >^iloinetern liinziehen, br.'6)ell, isi .ine slltchrbare ^tatastrophe unverlneidlich. Erdwälle, die das Land zur Rechten und znr Llnt.'n der zal)Ireich<'it Verzweiguil^en '-''cs Mississippis vor s-.iiler Einuiiindung in c««':! (^olf voil.M'rikv schützen sollen, erstreben ct!) über eine Enliernung von liM> Ä.ileii. sind eine der gröszt.'ll staatlichen Utili'l'.iez,' inungeu, die jeulals durchgesül)rt n?uri)l.li. Auf deiu besottd<'rs gesährdctcu lve't!'''.l>'n Ilfer bilden die Wälle eine zniaminen.'i?n> gende weite und liobe Mauer gegen die Fluten des riesigen Stromes, die nur an den Stellen unterbrocheu lvird, wo Nel'enflüsse in den li>auptstrom eininünden. Ter Mississippi ist zujainmen in!t di.:n Missouri nicht allein der gri)izte Stroni >l.ne-rikas, sondern überhaupt der gri>s^te ^iri »> der Welt. Er hat eine Länge von »ii-lometer. Mächtige ^Industriestädte liegen zn beiden Stetten des Flusses. Er erreicht e n.' Breite bis zu Kilometer, ultd bis ;ti seiner Mündung bel)ält der Mississippi eiu.' nli-gewi>hnliche Geschwindigkeit. Diese ist ouf die Enge und die Tiese d<'S Fluszlx'tte.^ .,u-rückzuführen. St. Louis ist das Handels- und i^^itdustrie-zentrnin des gewaltigen Mississippistrl.'i:.es. Diese Stadt wnrde an der Stelle «'rbiu't, wr-der uinchtige Missouri iu deil vvn loiiiiiienden Mississippi eiliuiiind^t. eiuiti^'n sich iil jeder Setuilde gewaltig-.' seriiuisscn. Zu novmal^'n 'leit.'ll etwa .l,ilit'iuueter pro Zckltnde. Wenn nbcr ionisier eintritt, dann steigen die Wassevii'a! -seil 10 gewaltig an, daß die Ä'.'aiseriiivnsie ^»tiinde um das ^icbeilfache steigt, ^chc-i'. au-' diesen Zahlen ist zu erkennen, lvie «ie-süliiiich stets die Situation wird, ivenii >in Mi!!iiiipj.i-t^!etnet V'^Dlwais.'r eintritt Tauii sind i^ll die Stri'me, die iit di<'sell .nächtigsten det^ ^>!^^^elt eilimiknd-.'u, iiuichtig ini.je-scluv:^illen. Iui rasenden Tempo st''ili: sie Fliit des Mississippi'^. Ter iveitaiis (^rösi^'re iiiid mächügeve ^tioiil ist eigv'ntlich de»' Missouri, dr ili i'i'.U» .^tilouieter laug, lväl)rend der ic'lils des Mississippi sid» nur nus Nieter belauft. Innuerhin ist iiiso'ern eine '^^erechtigun^ vort»auden, dlis; die i^ei^^ei! Flüsse nach rhrer Bereinigung uiiter deni ?'a-i'ien Mississippi weitergehen, ii.>eil die serfj'ilirnng deo Mississippi, di-.' an s.'li.er Miiiidling aus . l8.kt1s> ^lubitilieter geichiii.'» u^ird, au der Vereiniguttg beider 5lri.i:ne diircl den Mississippi viel grösser ist ais duv'!? deil Missouri. Aus'.erdeui ist der i^berlaili ^>es Mississippi ilt nnrtschaftlicher Be^iehuiig weil bedeutender als der deo Missouri, d« r ^Nis weite Strecken iil'erhaupt ni'Iit 'chisilui' 'st.^ I^ie uitgel)euren -^i>asserfltlte>> n'<'rden dem Mississippi auch vom Ohio zugesührl. '.li'a-iiieutlich stammen die uitgeljeuren Fri'ihiahr:' sluleu des uuteren Mississippi alis dem i^h.o. Weitere bedeutende ströme, die sich niit dein Ä>cississippi vereinigeil, sind der '.'lrtati'.v^ u» d der Red River. '^^i den grossen Frnl)jaInsübetsci?m.'iU' iiiuugen tverdeu oft ülx'r 77.t.x>i) ^I^nadr.il-lilemeler Laild uitter '-iÄisser gesetu. der>ö gefährlich Ist, da^. die Uv deli.l'li'.'inüi.nl-gen mitunter ul^chrere ^'.'ienate .nisau. .n. ^ine geiälirliche begleitersäi-^'inuiig jahrsüberschwemmuiig de^? Mississippi d.'lte!^« darin, dasi der Fluß s<'lnu> ^'ani liiid.'r:. durchschneidet dann Landitinci^ii. di^' zehntelailg benutzlinr luaren lind tlu -.t t. diese Weise seiiien !^^'.5 taiiii cid!' auch vorkommen, das^ d<'r Missiisip^'i lich voll seinem bisberigen suweii ci.' weicht, das; -r Siedlungen iiiid Ztädt.', ' «in seineni ilsee entstand.ii iii.lit iilcli'-r>'lk?lt. 3o toareil z. V. die cirvs^en iwldauierilanisän'il ctadt gen, zum Mississippi eine» luelu.'re ut-i.'^'s sein nrsprilngliches Ztrenbelk verlassen l)atte ulid das alte völlig eintrock-nete. Umgekelirt sind an6) schon inä'inisi') Städte voii den Fluten de-5 Mississippi t)el-liichtet worden. Mitnnter haben dic Uebcv-schweniinunlzen Schäden angerichtet, die li sci'lirlich auf 7s>l) Millionen belaufen helsi.'!!. Uel:eraus gefährlicl) sind neben d ir ^'ausUir' zungcn Uferzcrreis;nnsien (CrevlN'ses). es Nicht gelingt, rechtzeitig einen Tamül v' errichten, danir ist iveites ^^'and vvn d^'n schäunienden Fliiteii nicht melir.^ii retten >^5 ist schon vorgekommen das; vv» den Ue.^ srln-eniinnilgeii (^iebiete betrofsen wurivu. die so gros', sind wie z. V. '-L^t^yern. 'Die let.ite schwere !^tat(istlnplx' n'cn iin Frül)sahr 1!^i.^7. Hnnderttalisende inn',"!?:! >>il groszer Beschleunigung die Güter ve'lan.n und verloren ihr .'dab und Gut. Tie stroph^', non der augenblicklich da.- .'.'('.ni-dnnsisgebiet des Mississippi gefähidtt ist nng-'uwhnlich früb, da die .'igcntlich ü >>ochn'asserfluteii lonst spiiter ein^'!s..^s',ji vilegen. Bor einer neuen Berjüngnngsmethode Das Gelieimniv der Altcrsschwääie. Am viigienücheil 7uchitnt d^'r Teulxi'^li Univcrfitiit in Pra^^^ ist eci den Tu meinen ?!'. S p ä t niid Tr. F. >> d e r geliiuneik. eine ir-.'sent!irli<' Ursache der )?titer'>jch'viui'e IIti^nderteil und di'inil da>^ v^eriiin^iin prol'Ienk in vellili aeue Va.')nen ,'^ii lenle,-. liri'll?er liiinin^^ ^lel'en 'die F!?rs^t)ttU',i<'n Pr^ni^r t^ielelntcn iurlleu '.'.us'!.1'Ius', lU'i r den '.^^ersall d?r >ne!i'?krantlieiteli, die liüi-zr den '^eichen einer '.'tllgeniein'.ier^iisiuii'^i ^ l kur^^er '^eit den l^erl-^'!süi)r!.' 'r.^r dürsle die Tlierai'ie praklücli gerungen N't^rli sich zieli<'n. Ansganjic'pnnt! dieier l^edenlininen such!insi<'n nuuen eine räij<'l!i)l?fio . ilnng. die bei .virnli.iiilenlz!indnnti lx'iNi tet ir-urde. Unter schweren zkraillliett.-,'-scheinltgen iin>d nniiniliclx'n ^'eiXu Iii!! lVi der Tod eiti, und die Leichenölfuüiiii !iierknnirdigerux''iie nur t>'rin^^<' Veränderungen, kiie iii ieineiii zu der 5chn'cr- de-ü jtrciüs-n'itsverl^i!! v. ste.>eil. T^'r ^.Izlus', nabe. d/.i; alleilt die tinak^'nliiitr.'.? '^>erandl!luii^l'n d.':? >ir^^iitl)<'ik'..lerlans besiininien, ion>d^ln noch ein ander^'r, ^in d.'r n!.1)l inelu' sichtl'arer Fallor a:n deu: ^.'^r allem dli'.' Schirl'a! d<'.- iuni.iu.ü. Und diesen Fatlor siiil>)en die scher in (^e'iall der Tur^lilässiiil.ir d.'r ge^^sze snr gennss^' l'jiflsrefsr. Tie itoife. die nornitUerin den 'Ader>! den und nirlit inv l^'crel'^' >il'<''iieieu. 'ttie'.n hier durch die l^^iefiii^ivänd.' d'irch, ülui-schinoninen diis C'x'iiiru iiiid siellen e!i)t.'ni!!cl>' Uri.rche des scliin^'ren ^iuinlde^!^' vvrlmises dtir. Tie '^^r.'l'e d'ie7.i.'el. heilt die >>ini!!al>!enl^ttndnn>i an-.-, ie .'er^ schivlnd.'t die adneriix Turchlä'' der Bliilgefiisv.'^ Tref'en'der ivird der Siich^'erli.ilt inoli! «l!» ilittscliriel'en, das^ niit der ''Z'^^^^'d^rerllingiini^ der l^fcißdichie und dem '-i^^crsiegen der iilxrschioeminunji die ^traussx'i: uie in^i gelangt. Auch lx'i der w^ürde ieic1>e Turchlässigkeit der ^I^luti'es.is^^' fi'lr Gis:^' de -tof'iocchsels sestl^estellt. ist nicht ani d>e Mern des (!»^'hirils l>eschrlinlt. sondern er streckt sich ans die Bililgesäsu' im >ian^en .^iörper. Da'her koinint es. d.is; lieim ltitiker alle i^rgaiie in MitleideinVsx,''. zogen sind nnd deutliche ^ch^di^niniien au' tveisen. Un'd ivieder: N'erden die Pur^^lniÜ.'r init der Molariatur Wagner-^'"^auresi.ic >> ^eilt, so schnundet auch stet:, jene l^'i'tdii'rd-lässilTkeit der Vlutgesiis'.e^ Wie l>än!it dnö atk'-- inii der Alier'^'ännii che zlisamnieii, wird m^in 'rajieir in gesundei!, ^il^'r l'ochdetn^nen. (ilter')srlrl>u ..Marib«k?s ??u>nmer 7^ dt»»! R. ^Snner IS3?. l^rciien zclqcn sich in df''wrasser ^^'rschev. -i.' untersuchten dv l^i't-Vurchiässlgkeit '.'ldern von norm.Uei: feinlen und in der Taf . . . Ancii i?ler daö?Vll'e auch hier der llel>ertritl schädisiend^r 5lvf'e dcin l^niaiirsain dx'r Adern in.5 ^reio der Or^iane. Diese T^nrch. lässi^^tcil der ?ld>schwund eine Bc.rleitcrscheinnnii Aller). sie ist vielm<''!ir di>e Ursache, da:- Wesen il!ch<.' Ä'l^nictt d<'^ '-!<<'rj^reii'lunl^. der ^cuieinen Alterc-scsMiäche. '-chvn seit lanst^nn luv .>u-!n die Alter^^'vermld.nlinsi^'n mit einer i^-i)K'iu)c'iden "'lier^ii'tnn.i versilichen. hlU sl^'-tiuv IN !iers'.lch.''vrochen siirtili ist^ ^et.U w'rd ?er Älterverfnil nlier 'I)reil isi, die auf ''>ie l>il'!chw!ilsizellen lieschr^intt l'k'itn^ Man !nu t'ti^'.esien iuinier miek^er ein^ieiv^'ud^.'', dah, d!.' rel''?i?.'ic!M»ln lellist nichl dn>> '!i^!:!ien -'>.' ^^Vldens sei, sond'.'rn nur die Au'i'ivirtnu^^ törl>er l'e i>is!end! ii re v-'n ^lei'i de-.' ..>trel''i^i(1niden'?." in der!^!rel'<-lillein. die nlle ^'Li^'r^^istliNiV^-- u>ld ()rres'erN^ei.nien adle^int, inu'',le nilf di.' Ar-ts'i!!i?ni!' der Aus^en'eiler nichto .zu erwideru. ')iun, dieses l>)el)eiuini'^ de-!^ üirebie'? lvir.i Ul)n deu Pra;ier «'vorschern i^eklärt. Ter >trel'.'tränte iut lenien Zttidiu'.n meist ^',e'^?.e s^i ivlc der nlter'^sclWnche <'l'.vei<7 die "''^l't-f>!lrch!iiüj^^teil der Adern aus. Tie sl!l.l^'u-' irerden dienernd ni>t den ^chlarten de>^ ir.ecN e!'^. I-eriejelt, unterliegen so N'eli'lo'.' cin.'r chroilis',n den ichn>eren Tch'idi^iunsten siihrt. TV' p'.sittiickx'n 3!.I>s!ls'.'vs.^ernnlien dar-?«nlieliesi'end llnd verli.'stend. Tie '^^lut->i'.'nis;e inüssen el'en n'ieder dicht l^einachl nu'r)en. '^^eiin Aller^schirackiei' lind ^lreb'?-lrantlieilen. Tie Prager Forscher halteil die-? nicht silr ciilvsichlvlc''Z. '^i.'elche Äittel du "er-u'eudet inerdcn sollen, '.va>5 die tnn'tijie ''llmUlNsi'5Ulet's)r'd<' und .>treli?behai^dluii.'^ sein wird, ist zur.^it noch unliekannl. Aber ivenn nniere Ad'.'rn noch einige ?alne oder ^alir-'-.'linle dnrchünlten nnd d'e l^'-isle uon un'rren iirgane'n alxmlten, werden wir e-^ nielseicki nl'ch selbst erfahren und aiu eigenen 'l.^eil'^ nützen t'innen. ^chnrln ivill si6, anläs;lich de-? .^'^inschei-denct seiner ^chwiegerumma einen Arnnlvr ^^ulel^en. „Wa<' tönnen ^ie nur eninsehlen?'' ..T'N'^ isf qanz nerschiedeu, niein .^err. ^.^ei lir0s?er ?raner nimnit nmn einen recht l'reiten, t>ei Personen, die eineui nu'nisier iialn'standen, einen schnialeren /'vlor." --„Tnlin geben Sie mir ein Zchnlibandel." Jack Dlomonds Holzjarg AIS Millionär gelebt, als Bettler gestorben — Die Bitt- der Gattin gSnge ivl'arlene Tietri ch in ilneul neuen ?iilin „X d-er tn Verlin nraiin^esiil^ct wurde. ist ein Spionage-kilui der Pinnini^^ini' 'l-schaft, der an der ^'stertei-chisrti-rusiiich.'n ,vron; sineli 'kiesiie: ^^oset uon ^teru--berg. Ter von einer feindlichen Vanöe erschossene NnterM'lt>^köniq ^cick Tia-ulond ist völlig arm gestorben, jv das; ^ r in einem einfachen Holzsar^ l>eer-dil^t »Verden lnnszte. Aus ^)tewl)orl ivird uns qeuieldct: 'l'lillionen sind durch die .<)ände d^'s „griZ-j;en Altoliol'chmnsiglers und Berbre lzer^-Jack T i a iu o n d geflossen, mit UDilcit .^landen lnit er (beschenke ausgeteilt. i5r >)ätte ein rnhil^e^ ^'el>en nne ein Fiirft führen können, alle Mittel standen il)m dafnr zu ('R'-lu'te. i5r lnU ec^ nicht gewollt — da^? teuer niar sein ^lenleltt» Gefahr lvar ihn, ^^^e-l»ensl>cdiirfnis. Wie ein Aänig herrschte er ütier die Mitglieder seiner Bande, in steleu' stampf lag er mit der Polizei nnd seinen i^tlinlurrenten. Und diese waren gefährlichere Gegl^er ali' die 5taatsautorität. Mit der Polizei lies; sich — er lebte sa in Amerika — paktieren, ilnbestechlich aber waren sein? Un-terweltst^egmr, hier handelte es sich nni >lamvf auf ^'el^en und Tod, unerbittlich war ilir Has;, ilir Nachegelüst. Por ihren Kugeln nlutite er iin vorigen )ahre nach Europa flüchten, nach seiner unfreitvilligen Rilctke.'n erreichte ihn die Rache jeiller Freunde. nuirde schiver verletzt, tam alter mit d<'?i' ^'eben dauvn. l)at ihn sein Schicksal «erreicht, die.^nial waren die Lchiisse, die il?, lrasen, tödlich. ?^seich nnd steif liegt ^'^ack Diamond der '-^^ahre, einsam uild vergessen. Steiner seiner ^rennde, die sliu, bl'i Lebzeiten so er-ie^ den 'chienen, will nun etwas von ihm wis'eit, seine t^^eliebte, derentwillen er einst seine ^'^rau verlies:, ieht verleugnet sie ihn. Milki n^.ngeschenke hat er die'er Geliebten, Mar, )., Noberl, geinacht, lnit (^eld und schmück liai er sie überschüttet. 7^el5t, wo er nicht tt:e!)e schenteil kalitt, ist ilire „Lielx'" erlosss'^ea: „Cosi sa», tutte." Die einzige, die ihni treu blieb, anch über den Tod hinan»^, ist seine van ihttl verratene Frau. Die Welt u^ar höäilichst ülx'rraicht, als e.^ belanut nnlrd<', das; der „grosse" Unternxlt-tönig nicht einen Heller Per>nögen hinten lassen bat. Ob seine „l)>enossen", ob se'ne (^e-liel'te sich noÄ? rechtzeitig „sci)adlos" gel)al-ten haben, wird wol)l niemals zn er'ali.lu sein, denn tiefes Geheiinnis nuigab jeu'.^n: Vertebr. Tatsache ist, das; absolut keine Var-mittel in seiner Behansnng zn sinden r.a. re>^. 3eine Zrau hatte eb<'nftill7' nichts an (^eld bei sich, sie war völlig uiittellos. ?.ber tre.tchenl bot sie alle.^ auf, nm il>reul Gatten iveuigslen'^ ein einfaches Begräbnis zu sichern. Sie lies bei seinen ehemaligen ^vr.uu^ den, bei seinen Bandenmitgliederu, de'.en A'c reisen il)r bekannt waren, r.e>u vans zu >>ans, sie bat, bettelte uni Spenden für ein Begräbnis. Viel scheint sie nicht erhalten zn l)aben. Denn nur siir einen ganz einfachen .'^^olzsarg liat es gereicht. Auf ilini lag >'!>: einziger Üranz, den Zrau Dianuiud jell-it gewldinet hat. '^ior u>enigen .'fahren noch unnde in (5hi-eago der Unterweltkönig Tauiel O')^annion beerdigt. Cr wurde in derart voinphastcr Weise zu Grabe getragen, das; nwhl selten eineui regierenden .H<'rrscher eit, derartiges Leichenbegängnis zuteil wnrde. Ltuadenlang n'nhrte daulals der Trauerzug, in 'legai'ti.! AutlZs folgten säuitliche prominenten Unter-iveltgrößeu deiu 5arge. Dieser selbst i'.'lir ein D»r neue Marlene-Diell'tch-SUm wahres.Nnnsttverk von unermeßliÄieul 'liierte, er bestand aus reinem getriebenen Silber! Unter Bergen von Äiriinzen und Blninen ver schwand er fast, un!^ ein ganzer Zug von Au» tos führte lveitere duftende Blumenspcnden lieran. Welcher Uilterschied zwischen diesem Ge. Prange nild dem tiefen Tchn^igen um Tia-inouds Tod, lvelch krafser Gegensatz zwisch.'u dem silbernen Sarkophag und dem schlichten, einsaclien Brettersarg, zwischen den Bergen von Blumen und dem billigen Kranz ^er Gattin. AuÄ) in Amerika ist die Romanllt nicht tot, auch in» Lande des Dollars s-s-Ia« gen Menschenherzen. Und selbst einem Bee-. brecher solgt Liebe noch ül>er das Grab liin-aus. jter Iessup (Ameriku) lSZl); Epeerivecsen: 71^7 Meter, 7l.7V Meter, 71.88 Meter nnd 72.W Meter, sämtliche M. Iärvinen l^jnn-land): Weitsprung: 7.98 Meter Nambu l>!ia-pan), IM1 in Tokio; Stabhochsprung: ^.32 Meter, Graber (?lmerika), 1!)3>; Zehnkampf: 8255.574 Pullkte, A. Iärvinen (Kinnlant), 1930. Sport Die Suaend im Stslout voran Eiskunstlauf steht die ^^ugend an der Lpihe. Die 15 ^ahre alte Wienerin .^lila' o l o v s k i lzat sich dieses ^ahr deil österreichischen Meisterschaftstitel iiu Cissunillaus geholt. Unser Bili) zeigt die jugendliche ?.'>''i sterin irechts) nebeil der jugendlichen uieisterill Tonja e n i e. Weitrekorde, die aneriannt werden zvllen '^^.>e!ltl bei den olliiupisazen Äpiele» i9^2 in Los Angeles der Iiiteruationale Leichl-athletik-Berband gierken-nilng ivarten. Diese Zisser diirste in der »'r-slen .'dälste des nächsten Jahres noch weiter l'arl» obell schnellen, denn bei den Au:'9. Oktoebr iii Paris; Meile (IM Meter): La- doulnegne, I.?. Zeptember 1931 in Par:s; l Meile: 4:99.2, Ladouniegue, 4. Oktober lVl in Paris; 2900 Meter: 5:21.8, Ladon-megne, 2. ^nli 1931 in Paris; 29 Kilometer !)tnrmi, 3. septeinber 1930 tn Stockholm; 25 Kilometer: 1:22:28.8, ?7/ar-telin (Finnland), 14. Teptember 1939 in Bilpuri; l29 ^llards-.Mrden: 14.1 'nz (Aiiierilaj, 17. Mai 1939 in Palo Alto u>ld 51.11 Sl.'e-' : M. SoobOh«. .Heute, Freitag, u.u 2i> Uhr wichtige Zusammenkunft im ^tlnbh.nM. Sodna ulica 9. Vollzählige Beteiligung uN' bedingt notwenoig. : Der L. «. P. zählt N MKßlietz-r. Na?» der Angliederimg der beiden Sportklubs tn <)akovec nnd Neuaufnahme von nenge^rün-deten Vereinen in .Hrastnik, Zagorje und Toni^ale ist die Zaljl der dein L! N. P. angegliederten Bereine auf 33 angewachseli. : Ehrende Berufung. Unscre heimij.hen Skilehrer Hill») Forstnerie und Ing. Rud. Üoudelka wurden zur Leitung von Skikursen in die Stubaicr Tllpen eingeladen. Bcioe tverden der ehrenden Berufung bereits demnächst Folge leisten. : Die Olympische« Winterspiele l8SS, die nach einem Beschlns; des Olympischen ^iomi-tees in Teutschland ausgetragen ^verd-^'n s^'i« len, werden in Garinisch-Partentirclien zu: Dllrchfilhrung gelangen. : Der Bristsl-Enh. In Beaulieu haben die jtämpfe uln den Bristol-(5up der Professional Tennisspieler begonnen. Die grös;ten ^^lian-cen hat ivieder Karel Äotelub. '^ini Turnier wirkt auch der ehemalige „Rapid"-?ral-iter .Hofstätter init. KoZeluh schlug in der zweiten Runde A. Burke mit 9:1, 4:t>, tt^l, 9:2. : Wacker schlägt den V. S. lt. Alis einer Rückkehr aus (Griechenland spielte gest:tn der Wiener „Wacter" gegen den Staa^^me.. ster B. S. K. Die Wiener siegten init .>:0. : Sin Weltrekord sechsmal unterboten! Bei einem Eisschnellaufbewerb liber 19.9(^t Meter in Oslo tvurde der bestehende )i;eii-rekord des Norwegers lZarlsen von 17:17 Minuten gleich von sechs Läufern unterlio-ten. Erster wurde Cirlfen in der Zeit r on 1«i:49.4 Minuten, Zweiter Ballangrnd 'it 19:48.1 Minuten. Aus Eelje c. Evangelischer Gottesdienst. Der Gemein-degottesdleilst findet Sonntag, dei» 19. Januar Uln 10 Ul)r itn Gemeindesaalc statt. c. Filiale deS Slo». Alpenvereines niacht anfinertsaui, das^ die Mitgliederlegitimatio-.»len lnit ^1. Dezember ihre Giiltigteit verloren haben und fordert die Mitglieder deshalb auf, die neuen Legitiinationen für das laufende Jahr in der Drogerie „Central" in der .^tralja Petra cesta oder iin Beretns-lokale in der Preöernova nlira zu beheben. Jedes Mitglied inuß eine iieue Photographie vorlegeii. .c. Feuerbrunst in St. Peter. Dienstag, den 5. d. M. linl halb 22 Uhr wurde die hiesige Feuer,Vehr zu einein Brand nach St. Peter alarniiert. Trotz der späten Stunde, »var die Feucrwehrinannschaft mit ilner anerkaimten Schnelligkeit nach 19 Minuten an Ort nnd Stelle. Bei ihrer Ankunft fanden sie den Dachstuhl des Wohnl)auscs des Besitzers .'^ie-tina in l)elen Flaminen. Da glücklicherweise vollständige Windstille herrschte, gelang es der Mannschaft liach kurzer Zeit den Brand zu lokalifiereit und nach »veiterer Arbeit tvurde sie des Feuers bald vollständig.'^^err. Nach verhältntSmä^ig kurzer Zeit voll 2 knay Pen Stunden kolmte die Mannschaft die Rückkehr nach.Hatzse antreten, uni sich zur lvohl, verdienten Ruhe zu begeben. t. «rosjer Brand in OjftriSka vas. » längerer Pause brannte es wieder in oer Umgebung voll Bransko. Uin halb 2l Ul)r brach in einein Wirtschaftsgebäude des jun' gen Besihers Danilo Jesenik in Ojstri^la ras ein Fi^'uer aus, das sich mit solcher .>>?stigknt verbreitete, daß an eine Rettulig iiberhanpt nicht zu detlken war. Das Feuer griff auch aus zlvei benachbarte Gebäude über, die abcr zuln Glück beide von der heiinischen Fener^ ivehr gerettet werden konnten. Da znr kritischen Zeit ein heftiger Wind tvbte, niar ault? die t^'fahr fiir das ganze Dorf gros;. Man verinutet Brandstiftung. c. Aus dem Fuhfteig ausgerutscht. Die stad-tisclie Polizei ljatte il, letzter Zeit schon wiederHoll ans die Sänbernng der Fusjsteige aus-lnerksaln gemachl Dag diese lviederholteii Anffordernngeil ain Plake »varen. zeigt ein flrenag, »en S. l .?>car>vorer .'mmmer ?. Unfall am Hauptplatze, wo ein Herr s« «n-glücklich ausglitt, dajj er mit dem Koz^e auf die Mauer aufschlug. Der zu HUfe gerufene Arzt muhte eine leichte Gehirnerschütterung fonstatieren. c. De« APi. Tie nerhältnisinäs^ig noch Frau — sie zählte erst 4l Jahre — erfreute sich in Berru Tr. Mar TliNvitsch, ?yrau Irm--tinrd s l a w i t s ch, eine Tochter de: Ber-nialterswitwe Frau .<>ermiite ?!?iltscher. im liliihl'ndsten ^rauenaltcr verschieden, nah-dein sie cinein kräftigen !»inäblein das Leb^^n l^eschenkt battc. Ter tragische Tod der syinva-thischen Tante hat in sämtlichen Kreisen tic' ke^ B^'dnnern hervorgerufen. Friede ils'^er Asche! Der schwergetroffenen Fannl' > innigstes Beileid! Tfteater««»Kunsl NaUvnaltdeater tn Marlbor Repertoire Lteitag, 8. Jänner: Geschlossen. Samstag, 9. Jänner um A) Uhr: ^Viktoria und ihr Husar". Ab. A. Ecnntag, lv. Jänner uut llhr: „Rottäpp che^". Ernläßigte Preise. — Um 20 Uhr: »Die Puppe". Zlnu ersieu -.Vuile in der Saison! Stadttveater In vtut Montag, ll. Jänner um 20 Uhr: „TaS Land des Lächeln»". Gastipiel des Mari-b^ner Theaters. Die Kmdettheaterauf-sühmng des S.K. Rapid Hunderte freudig leuchtende Äinderaligeu im Juschlillerrallus ivie auf der Biil^ne spannungs-« vl''l l)arrettd der nun kommenden Dint^e. — Ein traulich eing^'richletes Wirtliausstübcheu zeigt dc>s erste Bild, in »veläiem der rührige 'ji.iirt <Äugllst Amon) uud die fesche Wirtin (Hilda (^ert) froh ihre Gäste (^'^ngrid Pirich. Pia'Kie-pmh. )n^;e Friedau, Rudi Böhm, Kurt uns Otto ^)ieger) lebhast begrüßt und die flinke Kellnerin (Hilda Tcrganz) für aufmerlkamste Bedienung 5?icht lange läs;t der Beginn deS angekün-digten „Baucrlaliaretts" auf sich warten, das Erila Br^indstetter als Bühnemieuxlndte Dirndl« (.'oiiserencieuse. niit launigen Vel'^lein einleitet und «nich alle weüeren Ankündigungen mit be-siens pciintierter Ausspraclie gefallig zu sagen weif;: als Erstes, singt das herzige Spielducttchen „Vrjjdellein und Lchwesterlein". Vertonung von Wolsfl>ii,g Riedl, die kleine (slfi Vühm mit Hansi 3tilicrr und findet dies symp vidumn auf, dess<^ mehr dilettantische Arbeit mit den früheren Cinbrilchen iti ht in Zusantuienhang zu bringen ist. Ter Täter überkletterte die etwa zlvei Meter h^'he Mauer zwischen dem Haus Alekianldrova cesta ltt, in sich die Kanzlei der Rechts-anivälte Tr. RaPotec ulid Dr. Ro sina befindet, und den, Garten de» angrenzeuden Hauses Nr. 14. Mit einem Pfosten des nm» geintorfenen Klopfstäitder» hob er in schier uitglanblich ^re<^r Weise das (5iscng!ltcr des hofseitigen Fensters der geitannten Kanzlei aus und machte >si6> darauf sofort an das Oeflfnen des grossen Geldschrankes. Mit-tels Bohrers beseitigte er die seitliche Panzer platte und iielangte so durch «ine ziemlich grohe OeffitUti-fl tn das Fmtere der Eisen-kasse. Zum Glück befanden sich im schrank nur einlffe Dparkassenbüchel sowie sonstige Papiere, sodag der Dieb, nachdem er »loch sonstig Laden durchsucht hatte, unverrich-leter Din'g.' abzieilmi muffte. Tie Polizei ist fieberhaft daran, auch dieses neuerliche Ans-taucheii eines Kassenknal^rs restlos anf^n-klSren unv den strolch nnschädlick) zu machen. nl. Evangelische». Sonntag, den l0. d. um lo Uhr vorniittaqs wird im Gemeindesaale ein P r e d i g t q o t t e S d i e n st 'iatt-finden. Um N Uhr sammelt sich die -rlul-jugend zun, iit i n d e r g o t t e s d i e tt st. ln. Der Stnpschtinaabgeordnete Herr l^i^ rektor ttrejöi wird, wie das Geme!ndeau,t uon PobreLje mitteilt, ain Lau,stag, den 9. d. uln l9 llhr iin Taal des Groszgasthose'Z Balon etwaige Wünsche uild Beschwerden t-er Gomeindebcwohner von Pobre^je itel/men. IN. Beförderunge» von Militärpersonen. den legten Taigen sind liachsteliende Oifizlere der Mariborer Garnison vorz^ernckt: zu Majoren die Kapitäne erster Klasse, die .<>erren Bmislav G j o k i und Kasilnir P o j e, zu Kapitänen zweiter Klasse hingegen die ^Leutnants Milorad s t o j a d i n o v i e, Krst^ E n !i e l IN a it, Bndimirn t i «! und Branko Ä u st'e r. nt. Les Florians Abschied von Maribor. Tai? sich unser Leo F l o r i a n der länger» laufbahn widnten wird, wissen wir schon. Alle, die seilte schöne, klangvolle und volle Ttiniute sowie sein flros;es «ängertalent itnd sylnpathisches ?luftreten kennen, werde»! s'ch gewisz nicht wundern, wenn sie die ls^unde vernchmen, das; Leo Florian .tnnniehr scst. <' ltschlosjen ist, die -ängerlansbahn ',u öe-sä'reiten. Leo Florian, der sich weg^'n se'.nes biederen Wesens und qesundei, Humors überall der gröszten syinpathien erfreut, verläset ht^ute mit deui Nachmittaqsschueltzuge Untlao. de» ». ÄSaaer die Draustadt, uni sich zunächst nach Graz zu begeben, wo er sich seinen tvciteren Ztud'- ii hingeben ivill. Wir sind fest uberzeus^t, dasi Leo Florians entschlossener Wille und rnjt-7oser l5ifer in Bält^ von den schi^nsten Erfolgen bej^leitet s<'in wird, ^n diesenl Zeichen wünschen auch wir dem sil^n^lgt. m. Vefitzwechsel. Die Gastwirtin 7>rau P r i sl a v e c hat ihr in der Tom-öiöeva ulica gelegenes Haus, in den, das Gast- und ^kafsee.)aus „Promenade" untergebracht ist, INI Herrn Andreas ^ a n / e^ kovie verkauft. — Der Industrielle Herr Anton T a uö a r hat vom schilhn,sicher-inci'ster Herrn Adolf Kl u b i öka dessen in der Brt,ia uliea l^elsgene Geschäfts^- nud Wohnhaus käuslick» erworben. Nt. Die Finanzkontrole bleibt in den bi». herigen Räume«. )n den letzten Tagen war das Gerücht verbreitet, dast die im Gebäude des Kreisinspektvrats untergebrachte Finanz kontrolle in das zn^ite Stockwerk des Ge-bätides i-cher'icdeln werde. Nun teilt uns oie Finanzdirekiiolt in Ljilbljana mit, das; dieses Gerücht jeder Grundlage entbehrt. Tie Finanzdirektion ist der Ansicht, das; die Hauptabteilung der Finanzkontrolle in Ma ribor wec^n des großen Parteienverkehr iin C r >d g c s ch o ß zu verbleiben hat, in dem sich l>ekanntlich auch die Ztenevoevwul-tung befindet. m. Reue Begleichungsart der GaSrechnun gen. Mit Nensalzr ^verden die Gebichren für den Gasverbrallch in gleicher Weise einge-ho-ben wie l?ein, städtischen Clettrizi^ät--unternehnieil für den Ttroniverbrauch. Tie nlit der entspre.'nden Legitimation ver-scs>enen Origanee der Gasanstalt ^erechi.en nach Ablesung d. Gasverbrauches an, Zählee gleich die Geln'ilir und lieben dieselbe von l!^r Partei ein, ivol>ei a 'ch die Gaszähler-ntiete einkassiert wird. Tie im ersten M'inat des neuen Inkassoverfahrens resultierenden höheren Beträ Pobreije. ? i Note ^renz veranstaltet on nt a i." U !<>. d. iui ^aal des.'^'rrn ^»ieneelj eine ^hca lervorstellung, in deren Ral)men die iialtende Kmnödie „Ein sct)önes Alx'nteuer" zur Aufführung gelangen ivird. Beginn uui i0 Uhr. Für die Jugend ungeeignet. IN. Biftiger Hn«b. Ein bissiger Köter ina^d? in letzter Zeit die Brbansta cesta unüche.. Gestern überfiel er den «Njährigen Zeitnn^,^. austräger Miäzael ^anes lini) fügte ihm nicht unbedeutende Berleyungen ant rechten Un-terarin bei. ^ IN. ^fährlicher Kuub. ia!^ulle in einem NeubM, in der Vilharjeva u1i:a leer vorgefuniden wurde. Au^ Grund vorgefundener Fingeraiidrizcke erscheint nun die Eruierun'g des Täters erleichtert. n,. Spenbe. Für den initiellosen Invaliden spendete „Ungenannt" den Betrag von Dinar. Herzlichsten Dank! ' Nt. Wetterbericht von, 8. Männer 8 Udr: Feuchtigkeitsmesser 1, Barsmeterstand 7.W, Teinperatur 1, Windrichtung Bewölkung ganz, Niederschlag Nc^bel. * Separater Tanzkurs der Handels. u»,d Privatangeftellten in Maribor. Uebungen Dienstag und Freitag um 20 ^8) Uhr lu, kleitten '^aal des „Narodni dom", 2. 5to6 Unterrichtet tm'rden neue Tänze und .Ui'ar speziell „Runlba". * Sonnatg nachmittag um 5 Uhr Kinder» Barietüvorftellung in der „Velita kavarna". Aus Ljutomer lj. Veranstaltungen. Trotz der sühlbaret, Krise lvcrden wir im heurigen Fasching niml ohne Vergnügen bleib«it. Der hiesige -.'toi-verei,l veranstaltete zum Jahresschlüsse tten traditionellen Silvesterabend, der d ul zahlvciÄ)en Publikum ein umfangreiches un-» gelungenes Programul darbot. Änt l». d. !!!> die Tanzschule der kaufmännischen und privaten Angestellten zu einem Teeabend iu, .Hotel Zavratnik ein, auf denl Tan^le'liver sinionoöio eine Rell)e von modernen Tan« zen vorführte. Am 6. d. veranstaltete d,«. Feuerwehr ihre alljährliche Toinbola: der Fenerweln'ball findet dagegen an? 2. tV.'brn-ar statt. Ta wir vorans'ichtlich noch mit einer Veranstaltung zu rechnen haben, so war.-die M'chingszeit voll ansgenü^tt. 3chl!e''.l'ch ist ein gemütlicher Tauz ohne Toi Stetten-ztvang immer noch ein erschwinglmres <^'1-gnügen. von Josef Ztrausz. lttil besten, Gelingen in Tanz und Miuenspiel. :liud! Pölzl al.) fllitter Jag.^bu^, mit seiner frischen lMilingenden Naturstimme liolte sich einen jtürmisclie'n «eparaterfoig für 'eine urwüchsigen „^agastanz'ln" und ,loch mehr aber für den ganz brilliant gebrachten, Kletten-reinen Jodler nach jeder strophe. Tie eigentliche .Handlung dt'S Griinm-Mär-chen ,.Tie zertanzten 5chulie" se^t nnninehr init den Auftritt des Soldaten Eoldliten lGe'.h.^rd Baron) und das als Mnhnx' verleidete Miiller-Gretchen (^nge Rnngaldier) ein; die beiden lnin gen die Exposition des Stückes und inachen das Pnl'lilum mit den Märchengelieininisseu vertraut. Inge :»iungaldier zeigt stnnpathiiöiett Te>n fall nnd vollkomluene Terisicherheit ^ (^erl,^ir^ Baron ist Soldat vom Saieitel bis zur Suhle und spricht woliltuend deutliä). Im zweiten Bild stellt sich das .'iuderst nie)-lic^ Prinzessintrio. )lse Zetber, Renate Sup-pantschilsch, Grete Schmiderer vor: ebenso an-mutS- wie hoheitsvoll ,vifjen die kleinen Tameir ihre Priirzessinenrol'en zu tragen und eiil bewunder,ches „ent^zückend" raunt durch die Zu-sehr — das nicht nnr dem Aussehen, sondern anch cm hoheitsvoll lieblichen Geplauder die'sr allerliebsten Figürchen gilt. Einen tvürdigen König AU di?''en Prinzessinnenterzett repräsentiert Otlo Blanke mit edler G<'ste nnd sout,eräner ''!^es,errschung des Wortes — die verwünschten Prin.^en, ohne die schliesUich kein richtig gellendes Märchen sein Austomuien findet, überre.jch- tcn in ihren eindruclsvolleu, schwarz mit Silber gevutzteil Kvstüuu'n und wurden von Ruth Pre-t'i, Erika Brandstelter, L^^ili Herniann ailss '.t^^'sie gespielt und gesprochen; um den Publikuin ^^^elegenheit zu geben, zu zeigen wie die „.^er-l«!u;ten Sämhe" znjlande kommen — erekutieren dieie drei Prinzenpanre Ralph Ben«ihkiZ melodiöse Rosengavottc in zierlict)en gra.ziö'en T.^n^^-siguren. Ten pouipösen Hofstaat ergänzten noch als Hosdamen, nickit uiinl'er wirkungsvoll her-.iu'5stie ihren Sprechro'.len vollauf gerecht wurden^ Hofloch ^Rudi) und Hoklöchiu (')lana Vöhm) stellten ein vorbildliches Küchenpersonal dar. ?as Reich der Elten sTraude ?)iader, Trande '.Z^^slner, .Herta .Habetler, Hilda Terganz) stand unt<'r dem Szepter der mit strahlenden Diaseni geschlniilkten Feenkönigin (Helga Thaluurnn), die in Tanz wie Teklaniation ihren tieviicheu Gespielinnen mit leu6)tendett Ve'isniel voran trat. Zeichneten sich die Feen und Elfen durch ilzr. unter den Melodram des Puppenfeebaletts ge-brlichten Chorgeflüsler wie stilvollen Reigen aus so sorgteu anderseits die munteren Znx'rge lHelmuth Baron, Anton Morocutli. Wilfried Mader, Kurt und Olto ?ieger. Wölfl Psrimer) durch ihre Trollereien nnd .'dumor füV lustige Si'iisie. wot"'i k'en ?uingsten der Zwerggo^ll-Ilnail lWolsi Psrinier) der Li'ivenanteil ^usiel. Da^ dritte Bild wurde mit einem Phantalje- poem nach Richard Str^^us; Rosenkavalierwalzer-motiven eingeleitet. Elgu Ternjaö, als Minit?-tnrballerine, verr.ik liielie! ab'olntes Tanztcllenl und wußte sich der schmeichelnden Melodie in schmiegsamen, liie^isamen Posen vorzüglich anzu-passen. Im vierten Bits eutwirrcn sich rasch die ver-striciteu Zaubernilirchenfäden zu einen, allgemein freudig begrilfiten. befriedigendein Ende, un^ schließt dies unterhaltende Märäienspiel inir einer sehr wirtungsvoll arrangierlen Tan^« evolution des ganzen Ltünstlerensembles. kleinen, tüchtigen ^rsteller glückstrahlend, konn» ten d<'n schier nichtendenwollenden .Hervorru'en des ausverkanften Saales kaum mehr Folge leisten. Tie tüchtige Spielleitung der Frau Bert^^ Siege, die kür eine slotte szenerische Abwicl-lung der Aufführung fürsorglich otiwaltele iin^ mit besonderer Sorgfalt alle Tanzarrangemeiit^i einstudierte darf getrost einen guten Teil des sehr schönen Erfolges auf ihr Konto buch..'n. .Herr Äapellineister Ädolf Siege besorgte aber die geschmackvolle Zusammenstellung und diskrete Begleitung des musikalischen Teile»? dieser Vorstellung in bester Weise. Tas rührige Bergnügungskomitee des S. „Rapid" wirk» gewiss nir seine Bemühung lim das Znstlindekommen >ie'er äusu'rst gelungenen ^tindervorstelliing reill'Iichen Lolin in der rnck-haltlosen Anerleiliuln'i der Oefsen.ictNeit finden. Wirtschaftliche Rundschau Stnmsatlmmgni W tS32 Verlautbanmze« der SteuerverwaUmg Alke Unterneh«unsiev. Handel«-, Ind« ftrie- unl» Gemerbebetrirbe, alle Perjonen mtt selbstündtgen Berufen und ttS??ha«s^ alle l??werbste»erpslichtisen haben hi« ei«M S. Aete»ar ihre im Zahre lV3l aus ihrer gejchtstitchen Vetättgung erzielten Einkünfte anzu«elden. Die Anmeldung ist für jeden Vetrieb vnd fitr jede Art VetStigung, somit a»ch für jede iweigniederlassung, gesondert vorzudringen, »datieren müssen auch Personen, die nach Ar». des Tteuergksetze» von der Entrichtung dieser Gteuer defreit flnd. Die Anmeldung ist vom Besitzer des Bv' triebes oder Unternehmens, im ?falle der Pacht vom ^Pächter auszufüllen und zu unterzeichnen; falls es mehrere Besitzer gib», ha, Ken dies alle vorzunehmen. Für Minderjüh-rige kommen der Anmeldungspflich» die tern oder der Vormund, für Massen deren Vertreter nach. Die Annleldung wird nur auf der ersten Seite der Reihe nach in allen )»iubriken ausführlich ausge^llt. Eventuelle ili larlegnngen der Anführung sind auf l'incnl besondere»! Einlagebogen zusammen« zufassen. Die in Ttädten und Märkten wohn» liafteu steuerpflichtigen haben anzugeben, ob sie ledig, Witwen ohne Kinder oder geschie^ k»tn sind: auch ist das Geburtsdatuni genau einzutragen. Die Gesellschafter deS Unterneh-»ncns haben außerdem anzugeben, Nlit wie ulel Prozent sie an der Unternehmung be-leiligt sind. Da l^egenstand der Besteuerung der Nein« ertrag eines Jahre?, erzielt iui vergangenen MeschÄstSjahrc, ist, wird den Zteuerpflicht^ i^cn cmpfol)len, die Einkünfte genau anzuniel« Ken, ntti der Strafverfolgung vorzubeugen, die an» unrichtigen Angaben resultierten l^ewerbetreibende haben i»i der Anmeldung die Erklärung abzugeben, ob sie auch gekaufte "vertigware veräufiern, ob fie Arbeitsmaschi-lien besitteil, sowie wie viele Gehilfen und ^'ehrlinge in ihren Betrieben beschäftigt sind, linteniehmer, die im Akkord rir1,e!ten, haben dies ebenfalls anzuführen. Die Anmeldung ist perfSnlich oder durch die Post dein Genleindeamt oder der zustündigen Zteuerverwaltung vorzulegen. Sän-nlige haben der bemessenen Grundsteuer zu entrichten.- falls jedoch der Tteuerpflich. tige auch binnen acht Tagen nach schristli-cher Aufforderung seiner Pflicht nicht nachkommt, erhöht sich daS Strafausmaß auf lO Prozent. Unrichtige Angaben w der Fatie-rung werden mit empfindlichen Strafen de» legt, ^alls der Steuerpflichtige nicht schreiben kann oder die Anmeldung nicht auszufüllen weift, kann er seine Angabe,! proto« follarisch niederlegen. Die Anmeldeforniu-lare sind bei den Gemeindeämtern und den Tteiierverwaltungen erhältlich. ^jwecks Bemessung der Umsatzsteuer find die Zteueranmeldungen wie folgt vorzulegen: 1. Jene Steuerpflichtigen, die die Z.?.!ige Warenulttsahstener zu entrichten haben und deren Umsatz im Borjahre Avv.yytt Dinar nicht überschritten (PauschaUsten) und nicht weniger als lii llvl) Dinar betragen hat, ser« ner alle freien Berufe, ohne Rücksicht auf die .^ühe des Umsatzes, haben diese Steuer gleichzeitig mit der Erwerbsteuer bis 5. bruar d. anzumelden, ohne hiebei eine besondere Aufforderung seitens der Steuer-vcrnmltung abzuwarteu. 2. Die der öffentlichen Rechnungslegung unterworfenen Betriebe sowie jene Unterneh^ nlungen, deren Warenumsatz im Borjahr 5M.00t) Dinar überschritten lMt, haben der Annieldepflicht tts Zl. Tß»«er nachzukommen. .'t. Die der Entrichtung der Pauschalnm. satzsteuer unterliegenden Betriebe, derei, Wa^ lenverlehr ini Porjalire nicht mehr Dinar ausgemacht hat, können dor Anmeldung^pflicht gleichzeitig mit der Er-werbsteuerfatiernng, d. h. bis 5». Februar, nachkommen. t. Die der öfsentlichen Rechnungslegung. unterliegenden Betriebe, alle ^ndustrieun-j tcrnehmnngen obne Rücksicht auf die Höh? de.i Äarenunisatzes sowie alle übrigen Unterneh-nmngen, deren Warenumsatz im Vorjahre siiw.iXtN Dinar überschritten hat und im Sin ne der Bestimnmngen über die Pauschalun, satzsleuer getätigt worden ist. haben die Iah. resanmeldung über den Aarenumsatz in! Jahre 1931 spätestens bis Zl. I«»«er d. vorzunehmen. Die Steuergrundlage der Punkte 1 bis N setzt der Steuerausschuh, jene des Punktes ^ hiNßegen die zuftünbiße Lteuerverwaltung sch. Alle Mechts. und physischen Piejonen, die der Erwerbstenerpflicht nicht unterliegen, wie auch Personen, die im Sinne des Gesetze? über die Pauschalumfatzfteuer zufällig Wa-renumfätze tätigen, haben binnen 14 Lagen nach getätigten Warenumsatz dies der zuständigen Steuerverwaltung anzumelden v. gleichzeitig die entfallende Warenumfatzfteuer in der .Höhe von zu entrichten. Geringes Nachlassen dtt ArbeitSlofigkeit bes »r«tt««tzks f«r Arbeiter. »tißchklWß. In der zweiten Dizemberhälfte lVSl begann noch eimr eben veröffentlichten ?tati-stit des ^ubljanaer Kreisamtes sür Arbei-terversicherung im Draubanat die Arbeitslosigkeit etwas nachzulassen, wenn auch taum merklich. Die Durchschnittszahl der iiu De^ zember bekn Kreisamt versicherten Personen betrug 8l.«1 (bl.770 Männer und A>.88l Framn), somit mit ll.v7b (lv.0S7 bzw. weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres I9S0. Der Unterschied war im November etwas grö^r, sodaß tatsächlich ein gc^ ringes NaHasfen der Arbeitslosenziffer zu verzeichnen ist. .'»tränke gab es ini Monate Dezember LV!7 (1258, 7VV), gegenüber der gleichen Zeit des Jahres lvgy um 32? (lö7, 1S5) weniger. Der Prozentsatz der ttrankheitsfälle belief sich auf 2.47 (2.43, 2.54), »var somit um Mt geringer (bei Männern um 0.l4 größer, bei Krauen dagegen um 0.3S lüedriger. Aus d'e-seu Ziffern sieht inan, daji sich die Gesundheitszustände bei Arbeitern im Draubanat etwas verschlechtert, bei Frauen hingegc.i nicht unwesentlich gebessert haben, wa«: aus verschiedene Moment« zurückzusühren ist. ^^r durchschnittliche Taglohn betrug u>. Dezember 2d.1V Dinar (28.40, w.tt?), ging sonnt gegenüber dem Monat Äzeniber 1'»!^» nnl l.<)S lv.86, V.V2) Dinar oder rund zurück, während sich der Unterschied einen Monat vorljer noch auf 0.86 Dinar st?llt«. Der gesamte versicherte Taglohn belief s ch im abgelaufenen Dezember auf 2,0öv.öO4 40 (l,47l».iz43.W, Ü8S.1S0.80), war somit gegen' ttber der gleichen Zeit des vorangegangenen Zahre um 389.71 ».20 (337.711.20, 52 000.-) Dinar niedriger. Da die velestcherten SuM' men nur selten richtig angegek«n werden, i:e-deutet die», daß die Arbeiterschaft in, Drau- AllMN Mo««i va« «fkstz Schirakauir. eopyright IM» by Ailhelm Oaldmanu verlas. V. m. b. H.. LeipIiz. (Lzi. Fortlsetzung). Nun es gaitz lei-se ül»er den ^pitÄn. Die heiter begrüßenden grünen An lRn ^rgiasten, wur^n seltiam belebt ln,d zugleich starr. Die Backenknochen traten noch 'veiter und eckiger »us den Wangen hervor, das «tnn spitzte sich noch drolliger M. D^ da war auch ^n nlles voriiSer. nutland !)atte daS üllii^ „so glal> to meet »wu" «murmelt und ivar weitergeschritten. Auch Ierram imißte die anderen .Herren begoßen, ehe er sich noch halb erholt hatte. Dann begann die eche Sitzung ^hl iichlte Sir ^ohn die Blikk des »a-uitäns, die sich in seine Züge einMsreisen suchten, (kr hat^e ihn erkannt, kein Wunde^ schwankte aber und ziveifelte. Der ^e aite Roland Ierram! iOb.vohl er der Äelteste von ihnen ii.n. .^latten sein Bruder Step^ «ch Rull d stets ihren ^spott unid Schabernack ttiit lhnl getrie^i, iinmer gegen ihn ziusammengehalten. Roland l)atte den jüngeren, sehr hübschen Bruder «abgöttisch ltnd neidlos geliebt und sich alles lwn ii^m und seinem Busenfreunide George dieten lassen. Die beiden ^tngen Bengels luttten seine MitmütiMt iveGlich i«isge-nutzt. „Der gute ake Roland Ierram". dachte Ruttand. Und etwas von din jung^aften BerMungsi'tinnnunq war wieder in ihm. Vne )üt^ Niuß ^ er ihm da HU knacken» wie in t»en alten Ädgen. wenn sie ihn vor den L^«eri, oeingel^t hot>den. (!^ ivar int- mer eine etlvas tonrische Figur gewesen wegen seines grotesken Aeu^erx-n. den langen, klapperdürren Miedern und dmn (Sulenge. fi^te. Trotz seiner glänzenden Leistungen, ls^ner Courage und seiner nautischen Begabung. Ihre Blicke begegneten sich. Wie ertappt, lchlug Ierranl vor diesen trotzigen selbstbe-^ßten Augen des englischen Delegaten die Lider nieder. Da schivand RutlandS Teilt,ak»m. Wie fern lagen diese Zeiten von West Ä>int und der „Dakota" hinter ihm! Wie hoch war er hinausgelsachsen ütber die kleinen Interessen eines Marineoffiziers der USA.! Nie vorher »vor ihni das so eindringlich bewußt ge-^Vörden, wie jetzt beim Anblicke der allen Uniiformen und der alten Kanieraden. Welten lagen zwischen ihnen. Welten der Ar. beit, der (j^ahrung. der Vevantuvrtun'g, des Ersoiges. Die Debatte wurde le»)after. Er meldete sich zum Wort. Vergaß ^^rram. der gespannt auf diese Stimme lauschte, lks ivar die alte wohlbekannt« Stimme Patersons. Freilich, ohne jeden ameriianls«^» Anklang. Rutland hatte kritisch «n seiner Ausspra,1^ gearbeitet, seit damals in Tokio Egan ihn aus seinen heimischen Ak.v:nt hingewiesen hatte. Er sprach wie ein Engländer, wie ein Londoner City-Maiin. Rutlcnds Nare. kluge, einMlSvolle Rede fanld den lebiha^en Befall der Bersanrnr-lun-g. Seine Ruihe wnd Sicherheit iitertAlpelte Ierrani. Wenn es wiMch Paterson ivar, mußte er doch ai»ch ihn erkannt haben. Und diese Begegnung sollte ihn so kalt lassen? konnte ein Mensch stch so fabell^t beherrschen? Er wurde sehr irre an seinen berühmt guten Seemannsangen. Und dann! Wie sollte dieser Mensch, der danmls beim Untergang svilhes Torpedobootes anjMich vms Leben gökommen war. heute als Che? von Mllicks Sc (SwartS, «Ss englischer Edelmann und ei« nes der angeseheirst>en und einflußreichsten Mitglieder der britischen DeleMtion auferstehen! Ihn narrte eine zufällig, sreilich vcrbliiiffend« Ae.>nli^eit. Er klickte wieder zu ihin hinüber. Seine Auge» riefen: ..Ja, ja, er ist es! Die Natur ichaifit nicht ziwei ganz glei«!^ (kxentplare eines Menschen. Er ist es!" Doch seine Vernunft redete dazwischen und miii^rte: „Un. sinn! Wie kann er es sein! Mach dich nicht lächerlich!" Kapitän Ierram war nicht der Mann, so leicht etwas loszulasien, in das er sich ein-inal verbissen hatte. ^ war eine BuldogjM natur und dafür in der Marine bekannt. Ein Mann von stAhler»,er Energie. Trotz al, ler Warnung seiner InteUi«nz konnte er sich von dem Verdachte, der ihn gepackt hatte, nicht befreien. In der Berwirru»m seines sachlichen Gehirns vertraut« er sich (5van Thomas an, dem Vizeadmiral, dem einzigen Mitglied der anwrikanischen Delegation, mit dem er seit längerer Zeit befreundet war. Am Rachiniittage suchte er ihn in seinen« Hotelzimmer aus. „Aerzeihen Sie, lieber Thomas", begann er gequält, „wenn ich Ihre Siesta störe. Mir ist etwas faift Unglaubliches zugestoßen. Ich lveiß mir keinen Rat." „Schießen Sie los!" forderte Evan Tho-nias, ein schiwer, breitschulteriger Mann, der Beau der U^.-Marsne, i!)n entgs.^n-kommend a-uf und stopfte friedlich seilie Pfeife. „.'^ten Sie mich nicht für verrückt —" „Dazu habe ich noch nie Beranlassuug ge-I habt, lieber Iervmn", scherzte Thomas und strich das Streichholz burschikos am .Hosenboden in Brand. „Um es zu sagen, Thontas", er uiach.I banat infolge der überhand»»ehmenden fchaftkrise täglich gegen eine halbe Millloi-oder monatlich gegen 13 Milliomn D-i iir an Verdienst eingebüßt hat. Die (Zinktlnfte des Kreisamtes für terversicherung, d. h. die Versich!.'ruttgö''N. träge, find trotz ^ «it 1. Dezember in ttras: getretenen Erhöhung von «X auf oe^ Lohnes bzw. Gehaltes des Versicherten de-deutend zurückgegangen und beträgt der Ausfall täglich etioa 13.000 oder uronatlin» gegen 350.1)00 Dinar. Ohne Tariferhöhung lväre der Ausfall an Einkünften fast dovpc'It so lioch. Kino Unwiderruiflich heute, Arei^, letzter Tag: ,pV»rDe w Ala««en". Ab Samstag gelangt ew zweiter Schlager zur VoMhrung: ,»?r«cher Ho««". Tin 1«»-prozentlger Tonifilm in t^tscher Sprach« aus dem Innersten Afrikas. „Trader-Horn'' ist oin hervorragender Dschungel-Film, der uns unter herrtt^ten Natur, und Tierau'-nahmen die küi^nen Abenteuer eines muti^ gen Trabers (.tzüMers) erzählt. Die Auf-nähme,! wurde»! an der Eilftnbein-Stüste, an dem reichsten Stück Land Afrikas, gemachte 2Ü.00V Kilometer nmßten zurückgelegt und Menschen geopsert werden. u,n dieses?.'tei-sterwerk der Menschheit und der Wissenschaft zu überbringen, lieber 00.000 Meter Negativ ivurden gedreht, um daraus einen ge« walten Dsc^ngelfilm voi» 3L00 Meter Länge M schaffen. U»i: Violinkonzert Tartini. ^ Volkslieder. — 23.L0: Zigeunermusik. Vi««, 2V.«>5: Götz' Komödie „Ingeborg". 22.2«: Abendmusik. — Trieft, 22.lü: Abettdittusit. — M«ila«tz^ 21: Bunter Abend. — 2!>: Tan^-musik. — Brti««, 1Y.Z0: Konzert. — MSHlacker» '^15: Joh. ?trattß' Operette „TaS Cpitzentiich der Wnigin". — 2S..i0: Tanzmusik. Bukarest, Sl.Vü: Rumänische Musik. — >««, 21: Abend« Veranstaltung. — L««ge«»erß, N: Lustiger Abend. -- S2.30i AHendmusik. — Prag, 20: Uebertragung aus dem Theater. — 28: Lustiger Abend. — V«dOPeft, 21.2V: Jazz. — 22.^: Abendmusik. — varW««, ^20.15: Konzort. — 22.5«: Tanzmusik. — Da^tr«, Sa.Zg: vpcret-lenabend. — 22.4V: Leichte Musik. — 2Z.:i.'>: Tanzmusik. te doch wieder eine teklomnlene Pause. Evan Thoinas passte eine versuchende erste Wolke und sah seinen Bc'-u'such r^erwun-oert an. Ierraui trieb sich gcivaltsan, vorwäriö: „Ich halte das Mitglied der britischen Abordnung — Sir John Nutland — für den Mörder meines Bruders!" platzte er heraus. (Zkvan Thomas war eln Mann, von dem der Flottenjarigon lerichlet, das^ ihn nichts ans seinein Gleichgewicht iverfen ki^nne. Aber bei die^r Erö^nung niachte er einen kleinen Hechtsprung, so l)ob ihn die Uoterra-schung. „Mann Gottes!" flüsterte er, „die Luft hier bÄommt Ihnen nicht!" Jetzt, da es einmal heraus war. fül>lte Ier ram sich aus großer Fahrt. Als h^tte er durch ein Gewirr von ^r»ern und Schleppern seinen' Kreu^r endlich aus dem .Hafen in die iveit« See hinansgesteuert. Jetzt ging er darauf los. „Ich sagte Ihnen i^ln vorhinein. Thoinac', Sie sollen mich nichl für verrückt ^ten. Ich weiß, lvas ich da behmlpte, klingt absurd — unmöglich. A^ber ich sage Ihnen, er il^t ss!" Im Elfer vergaß er seine eignen, bleiernen Bedenken. Eine solche zufälliae Aehnlichkeit erscheint mir ausgeschlossen. Ich kannte doch Pater-son, wie ich lneinen arnien Brnder Stephen kannte. Wir waren —" „Ruthe mal!" kmnmandierte der Admiral. „Verlangen Sie wirtlich, Ierram. daß ich diese — Sache ernsthaft mit Ihnen oerhandle?" „Ian»ohl, .^rr Mtniral", sagte Ierram Plötzlich stranlm und militärisch. „Um .Himmels willen, Ierram". n!üs;igte Thomas und strich mit der kurzen Pseife in der Luft umher, das; ein leichter, diinner Rauchfaden ihren Weg zeichnete, „wir invl-len die Sache nicht dienistlich lMlideln. den V. ^^ämier lBN. „Mlirsbnk?? ??i,mmkr 7. »v^'' Techni s ch e s WI»««»WWW»W«»WW« Wer erfand... benühen SelbswcrstänÄlich-ft'il die Hils'zmittl'l und Erleichi^ruu-g<^n, die uns vftn modernen Tech/.»! gcl'ötcn werdeil. ,>i,e dieser Cvfindnn-gt.'u ist aber irgendlvanu MM crwümal genuichl worden und eS ist sehr inrerci-jant. einmal cin nicuiq den Ursprüngen diese,- ?'.nge und ihrer ojl sehr merk« ^»>ür^>isen Cn^st<'hwar auftcrordentUch 'rüh stelcvitt d::rch d!e »icrschicdon'slcn Arten von auf ln
emger tom« pu',ll'lto Acise sich !^'ner .^u l^chaffen — a^er nvn dc> bis znm nächsten schritt, zur des beqtiemercn lmd i«it anHe--neh'n^rün ?trcich>holM. l>at os vie^ Jahr-laiis< 'l>l' Tai' Mttelaltsr l.cl/ajs sich i>l.l nllen niö>iiichen, unPrakUichen 7v^'llcvzcusicu, und so lilieb cs auch bis 'um 'i.'^oaiu'i m'7 lii. 7^ahr.'iundert5. M eMich lnitt !i a ncc ! im l8l2 die crstM isie mnrd^'n durch Eintau el',>('>i in ?ch.r<'sLlsänr< zur Entzündung ge ln-.itstt un'd .vlucn zienüich qefä'lirlich) er sch'c.- '!'. dic dann etnx» cin Mrzchnt später vvn den aliq^'löst wurden. Diese Ri'ibdölzchen enthielten ini ^opfc chenlische 3tl)sfe <^il'.liu!nch!'''rat unl^ -chlnefelantimon) und wurden an Land-Mpier gestrichen. Ti< fast q!e'.chz<'ili^^ erfunt^nen PlhoHphorMnd-inil^'l'r n'inrdcn llieston ihr<'r Vc^ahrlichkci^t ziln^iclch ver^^len und kanicn erst um 1L1Ä !uied''r aiiif. l'i.? sie endgültig durch die van d.'i» ^l^nlikcr 'Mtcher im ^ahre 1848 er-fi'ni^cnen ..^ickier^ieitchölzcr" (frMer „schiiie d'scho ^ji'rlckhölAtr" gcnaml't) ab'c^elüst wilk« den. D«, «o«pa^? 7»l einer uralten chinesischen Zchrift wird k>crichtet, daß im Jahre NW vor Chr. der j^taiser von China den Aesaudlen '.'ineo sn'nlden Lande? einen „Fsc-nan'^ lÄti-deuier de?' 5uden>5) li<"schetttt habe, dainil sie ihren iit'er d'.e lveiten Clanen des Lau-dev qnl zurnctländen. 3» dieser ,^eit iwr also der !^!'ompasi in China nieniOen^^ im Prinzip schon ^kannt . . . und in Euro'.?a leqegnet er un? erst zu Boaiun des l3. ^obr luuiderts, also über zlvei J^ihrtansende später! Cineni italiemschen Lotsen. Flcvv'.o i o j a nrit Nanien. qebüHrt das Verdienst, den Kompaf; zum ersten Male in einer für die 5chissa^hrt branchbaron s^orm den ^ee-lc^uten Europas zur Perfs'igunq Mell: zu hadM. (^.ioja setzte eine freischmurl^^n^ Maiinttnodcl ans einsm Ttift in ein )!>!-zi'rnes (^hauie mit einer Windrose, schnf also von vornherein ein sehr brauchl'arev Instruinent. Von da ab setzte sich der (Gebrauch des Kompasses ziemlich rasch durck — die Cnt-ivicklunq der großen europäisck^n Teeschi'f-sahrt (Entdeckung Amerilas usw.) nimmt von nun ad ihren on einenl italienischen Priester erfunden. Die erst<' Taschenuhr aber wurde erst iui 7va^^re von den: Nürnberger Peter !k> e I e (oder Henlein) fteschaffeti. der das ö)on»ichl der Uhr durch eine Z^xider erse^ue. l5nn Zeitgenosse de^ ^"^le schreibt iiber die ./IkürN'lier'ger Eierlein", wie diese Uhren ihrer Gestalt ^vcgen genannt ivurden, fol-'^cndes: machte aus Eisen kleine Uhren nnt vielen Mderit. die 40 stunden an^^ei-aen nnd schlagen und im Busen oder (Geldbeutel getragen werden können.^ — ^m ^vaihre lV74 ersetzte Christian Hnvqens. der beriihmte PHMer. die bicher ans Bochen gefertigte Uhrieder durch eine «Piralfeoer -chon iim Jahre 184.'» machte ^obard in Brüssel den Vorschla^g. Kohle im lun-loeren 'Xauul durch '.lektrischm ^trom zum lMtiett .z»! bringen. V'.er finden wir also schon das Prinzip der (^lüchlanipe. an dessen praktisäilcr Verwirklichung dann jalnzchnte-lang von llie^n'^ren Criindern o«hne l>cszn-deren Erfolg gearbeitet ^hre prak- tische Ann>endun^ erfuhr die elektrische lampe erstmals im )ahre l87f), als E ) i-s o n auf dem Dampfer ..Columbia" l15 der von ilnn koustriiierten elettrisclieu lampen als erstc' größere ''Anla^-e di>^'ser Art erstahlen ließ, ^^^diion ersetzte die tiHerigen unpraktischen Äohlcarten tRctorlenko.hle und Papierfohle) durch verkohlte Bambussaiel und erzielte mit seiivcn Lampen auf der elektrischen Weltausstellung in Paris nn ^ahrc 1881 ein^n gewaltigen Erfolg, spciter ersetzte der bei^ü^imte Cheiniker N e r n st den ^o^hlefaden durch Ptatinspiralen, jed^ich mar diese '?)?ets)ode zu teuer. Endaiiltig wur de der Ltohlefaiden erst neuerdings abgelöst durch AmvCndiina der sch^ver schmel^liaren Metalle Tantal, Ösmiunis usw.. wie w'r es von unseren jetzigen Glühbirnen her kennen. „UmwälMde Erfindungen.. Es wird ununterbrochen „erfunden" — aber wo bleibt das Ergebnis? s6>enlchr geschaffen. Die Wühbirne? Die elektrische Gliilchirne ist eine von den vielen Erfindungen, die von niehreren Erfindern unabhängig voneinander geiiilnsit Vurden. trotzdem aber schliesilich nlir voll ihnen lvirtlichen Erfolg gebracht ba-len. Es vergehen wohl kauui vierMn Tage, ohne daß nicht eine chemische ?^abrik, ein ?^!ulg.^'uykcn'struktenr. ein 5chi.fßtauer voer dergleichen inindesten? eine ..umlvälz.nrde Erfiitdut^g" macht, die „geeignet" erscheint, unser gaitPS Vel^e^rslvesen (unsere «^^anzc Schiffahrt, unseren Luftverkehr mw.j ain eine völlig neue GruiMage zu stellen. Tie Meldungen von derartiM Erfindungen k l in g e n fast stet? durcl^aus .ilaut^ würdig, es werden Zahlen und Einzelheiten genannte, lierühmte Lente geben Gütachten ab — und dann uurv es still! Kein Mensch, kein Patentbüro', kein ^^ndustrieiverk, und vor allenl kein Laie l)ört jomals wieder etwas lwn der 5ache, die „umMlzende Erfindung" ivälzt gar nichts um. der Berkehr mrd nicht auf eine neue, überraschende Basis gestellt . . . nnl Erfindung uttd Erfinder l)errscht das grobe, tiefe -chlvcigel» des Vcrgcssens. . . » Beispiele für solche' nlit gmvalti^^in Getöse in die Welt hinausposaunten Erfindungen gilt es zahllcse. Ta ist der syntl>et!scho Gumini. d<'n c:n deutscher und a uteri kam sckier Ciheln'ler in gemeinsamer Arbeit lhergestellt Izaben. Auch 'siusjland lnetdete kürzlich, daß es be.ih'ich tige, tüllstlickxn Gunlnli in größereiil Umfange herzustellen nnd zn erportleren. Äber wei^r in Deutschland noch in Rußland '. >'vd fyutihetischer (^wunni verka^lst n.vd bei'lttzt! ' Da ist »veiter das sogenaiuite Ä i n d« m ü h l e n f l u g z e u li, von dent ol«n-lalls behauptet wurde, daß es der gesamten Verlehrs- uivd Sportfliegerei „ein völlig neues Goficht" geben tverde. Der Ersinder (ein Zpa-nier) hat tatsächlich auch ei»«: ganze 'lieihe voy Zch>auflügen l^inacht^ und dabei bewiesen, ^ß seine Maschine sich — ohne das rauntlostende Anrollen - senkrecht in die Luft evheben und senkrecht wieder niedergehen kann. Und trotzdent »tehuien alle : n-sere Verkehrs- und 5portinaschinen auch heute noch aus deul RollifeU» i^ren gewaltige» Anlant und besitzen durchn>ogs nnr den Zug-, nicht ater auch den Traq-Propeller des findigen Spaniers. Da sind die „Todes st raÄle n" des Herrn Schiinlkns, die die uniheimlichste und tollste Wirtiung habeil sollen und überall nls „das größte Wunder der G'c.qenivart" angepriesen wurden. Tatsää>llch hat Lchimkus ein paarinal durch drahtlose ?^'rnzündung «ine Patrone zur E^'plosion gebracht, tatsächlich ist er voller .'^osfnun^qen nach Ettg-land gefahren — aber dann hat nian tved^'r von ihln noch von jei,«n Todesstrahlen jemals etwas gehört . . . « Wie gesa,gt: Beispiele für Erfindungen, die Plötzlich auktauchen, fiir die ungeheure Reklanie gentacht wurde, und die dailn elien-so plötzlich mic^r vevschlviitden. ließen sich inassen!haft anfi'chreil. Ebeilso nmssenhaft aber sind die Beispiele für Erfindungen, die tvirklich grundlegend uich umwälzend wurden, von denen aber — kein Mensch Notiz nahm. Die Frage, »oarum das so ist und nicht — gerechteriveise — Mtders, läßt ^ch sehr leicht erklären: Kommt ein ttonstrutteur oder ein Wisse»t-schaftler, der eine Er'indung niachte, die auf langw-ieriger und zäher praktischer Arbeit baisiert, dann wird er — als ernster tind aben will, dann tvartet er nicht erst die praktischen ErMnisse imd Ueberprünln-yen ab. sonder» fäivgt vol'her schon an zu schreien: „^ch bin der größte Erfinder der Welt! Bot! nri-r wird inan noch in d<'u Jaihren sprechen!" « Auch diese «ucht. unau'freistes, nur theoretisch Fertiges als „größte Trfint'i^'ni der Gegenwart" zu propagieren, ist typisch für unsere Zeit und ihre Monscheis. Nur niäft abniarten. nur k^ine (^duld! Dafür aber — 'Itekl-ame um jeden Preis! Und sei sie Mch so sinnlos und unbegründet! Bsgei sterunq 'ür eine Sache, die lnan nv^, ^lar nicht kennt und noch gar nicht geprükl hat! Aber ein Achftlzucken für jene, die still und z,urückgezogen »n treuesler Pflichterfül lui^g ichre Avteit tun, die fast in allen Fällen wichti-fleL und inr die Zn-kunift nützlicher ist, als alle diese „Erftndungen", von denen morgen schon nieniand inehr etivas iveiß. bahn-wagen ermöglichcn jolt. in?il mcr den — nach diesem — bei Zeitung's^ und andclx'n .'>.'>än>d!crn getainl und den im Waii'.uinncrn an'!-'ebra>li>^n Apparatcn kontrolliert. Tier Ä«genfü!»r'!s eines ^p'egelsystems und rnst d stellen durch Lautsprechc'r aus. Die Enll.v sung von 5l. Nicht n«r Zwiegespräche im Telephon. Tie neueste Erfindung auf dein Gebiet d'.s T'elc»chon>'.ren ist es Mi>l>ael 2 tein nt e tz, ^chniiedemeister in B^llen-dorf, gelungen, ein gutes, nagellvies 5^1,f° eisen auf den Markt zu brinMii. Es ist nach euienl IN der Lehrschmiede in Trier unter der Aufsicht des Lchrschnriedemeisters Nitsj-bauul prcrktisch nagiellos ausgeführter Beschlag technisch und wirtschaftlich einnxnld-uei. Die Be'estigunc^ des Hufeisens geschieht durch sinnreich' Anordnung eiires stahl-l^^Utdbügels, lv^'lcher den Huf von der Kroi« bis zum Trachtenrand fest llunpannt. Der Druck der Umllaiumerultg de»; Bü<^ls ruht lediglich auf dem Hang als verlängerte >>us-eisentaippe und der beiden c^ngeordneten ZeitenLapptzin, wolvi eine Beeinträchtigung der Blutbi'ldiung auf die Flelschteile veriliie-den wird. Wird der Beschlag vorschriftsmäßig ausgeWrt. so ist ein Verdrehen oder Verschieben des Eisens ausgeschlossen und ein sicherer, eiltwandfreier Zit^^ gelvährleistet. Tie Vorteil«' des nagellosen Veschiages „stistenl Sleittineh" liegen tür den Pferde-I>e''it^er darin, daß lwben den hv^iienisct). Hör teilen' ldes Hufes das Eisell zirka W— Gewichtserlij^rnis hat. was ans die Dauerhaft! gkcit und auf die Bequemlichkeit bei der Gangart des Psierdes nutzbringend auswirken utuß. Letzer ««d Seide au» — Zucker. Der Mvyorler Chelnietrust stellt in einem schreiben an gleicliartige UnternvhnmnAen die Behauptuilg aus. es fei t^buitgell. aus einem Zucterprodlikt Kunstseide und sogar — Kuttstloder zu geivinnen. Darüber )inaus soll man nach Al>schluß der diesbezüglichen cheinischen Versuclie auch Ünöpfe und Spangen aus Zucker l)erstellen können. Auch miitder schönen Evatöchitern wird soinit Gelogenheil gez^ben iverden. „einfach süß" ansznselien! Nleitzer aus Elasfäden. ^l'ach den Tap<»ten aus Glasg<'spinst loin-lnen jetzt auch die Meiderstoffe aus Glas-täden. Von einer deutschen Erfinderin ist ein Patent auf .Herstellung von .>i'leidern aus ultraviolettidurchlässigem Glas eingereicht worden. Die feinen Glasfäden können wie ein Tuch verwebt lverden und die so erhaltene Glasseide stellt ein gutes ''li.iärine-iselierungsmaterial dar. Vorerst sind die neuen '^'kleidungsstücke für klinische Ver-lvendungszn>ec!e iu der strahlentiherapie gedacht. Ztrakenbahn ohne Schaffner. Der Leiringrader Etraßenl'abntnlst prüft eine Erfindung eines Arbeiters, welche die Abschaffung der 5charfner in den Straßen- Mr die «üche h. T^eepunsch. l Liter staiiter Tee. Litec süßer !^otivekn, der '^an eilier frischen ^^i-trone, ein 5tnclcl)en nichi lnttcre .Zitronenschale 4—^ Rollen, ein 'Ztückchl'n -z'nu. Zucker nach l^schmack und ^»!nnl nach B-' lieben. Dieses Geinisch wird sehr heiß reicht, kann al^r auch kalt iVtvnnken werden. li. Mvhntsrte. Tekastrauinl Me!>l. 8 <<> kagra'.nil, Butter, 2 Dotter, 5» Tekaqraii:nl Zucker, inengt und knetet nian rascti ^u Teu:. formt cin Tortendlalt dciraus und liäctt nn Rc^hr. Mittlerweile hat man li.' Telagrannn f^n sseriAenen Mohn. lo Tekaaraninl -le-stoßenen Zucler, .'i Dotter, etwas Vanille n den steifen schnec' zur ?^ülle gcnlÜcht, stiv^iiiii gleichnläßig scher die halkstc-backeile Tortt.' u. backe in ivenig u>arunnn ^!^ohr fertig. Ver Landwirt I Pflanzenfutter ist im Winter noiwen^ dig. Darum gibt man den >>jchnern ali nni) zu ».Ucespron. K solches nicht vor^.'ia'i^'n. so gibt man ^'eingesckiniitenes, aufgebrühtes Heu, das dem übrigen Weichfntter bei^i^'« mengt wird. Ein vortreffliche? (^')rünf!l!ker für den Winter der zweite lintsietr.^ck-nete .'»ile^schnitt. Wird er in leini^eschni!.einenl Znstande nnier das übrige ?vutl^'r >>'-utengt, so gibt es tein besseres Mittel, >im auch ink Winter Eier mit ichöneni. qell..'ni tind wohlschmeckenden! Dotter er^^i^i.'n. Dieser .>tlee ist für die Wintertncken ein iil'v vorragender Ersatz 'ür Gras. Es ist 110t-wendig, die Tiere durch recht verschiel^eii znsanluiengeisetzte Nahrung, besonders alur durch l'lut- nnd iettbildende k^utterniiüel. in den 'Ztand zu setzen, den Unbild^'n des Winters zu widerstel)en. Tas Tränkmom'r muß stets eine Teniperaiilr von nis Grad Reauinur ^zeigen, '^^ei gün'ti^i'.'r terung lasse inan die.'^^ü.'iner in? ^-reie und säubere darum den Platz .'er den? (^'siiu^el-ftall voni s-chnee. r. Eine praktische Hilse beim Husbesck^lag oder soirftigen Arbeiten ani >>iif von unriil?^ gelt und schlagenden P'erden zeigt nelvn' steheitde Abbildun^i.^ Mit einer starten Lei-tie ist Huf nnd Veiil des P'eldes schnell und sicher gefaitgen. so dasi es keiner weiteien Hilfsmaßnahuren bedarf, liin sicher arbeiten zn können. Beim ^-tand ani drei Beinen ist das sonst vielleicht unruhige nnd schlafende Pferd so uMcher. das; es nun ruhig nrit sich verfahren lä^t. l. Die Ueberwinterung der Topsobstbauine sollte tunlichst nicht im »teller erfolgen, '.i'eil sie dort tneisl zu warm haben, die ^-<'uchlig-leit ^in unregeluiäßig ist utld die Bäumchen zn zeitig antreiben. Es ist ztveckuiäseiger, sie bis an die unteren Aeste in der Erd< eiil' zugralvn und allenjfalls mit Neiisil? zu lv-i^cken. l Sine zweckmäßige Art der UederVinle» rung von Blumenkahl besteA darin, daß nian den.^ohl nnter uü^ichster Schonung der- Wur.^ln ans seinem Standort misbem nnd im ^teller in G^cfäße init Wass-^r stellt. Ein reich'>dentscher Praktiter schreibt, das? er dadurch seinen Blnuiensohl dis '>n Weih nachten frisch erhallen konnte. Pflaitzen uiil kaum bemerkbarer jtäs«l>i'ldun'g hatten nach vierwöchi^ien« 5tel)en ganz ailsehnliche Ba! len izel'ildet. den I«MW > I ' MWWWW» »» I«» M.MM IMllllM ii» itlR frle<>u IM« i^iqen« EäN'ichtuii^) am Ton in im, 1«. ,>anner G«ft-HB»it w M»» «». ^ ökite Leber-, und Ural- wSrfte. '^ii,Slnchlsp«4jen. Prima Pek^r-Weiitt.' im Ausschaut. Musik. Um reichen '-öesnch liittet Alk««« GefthüftslRktl» Mlavni trq l. sofort nermieteu. Änzufrasiei, tiei Liid»it Kranz in niieoi. Meise. 9S U» Cevar.. inölil. nalM dor ''ieichsbrückt'. u> vernneten. ?lii^u'ro«>eil !ador»ka »lic„ Itt. >. etoci. GßWtlWl^«! am Älavni tr,i io fort zu vermieten. Anfragen l»'i Ludioiq Arau^z iii sinovi, Ä^ist-IN S.'l0l>l.. ioluiiatiö .P«««? «u fiil !t)lii>e>^ ^rüuleiu iU> ^,^in!ler ^z.i iieruuelci,. 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Z. v»» 0vk« Die ^l»««teu«r «>«» KMi-a«a MußUei^») Ilvra «a 6vr »krik«»l sei»«» Llke»bviaIlL»t« l)u« von l!e!r v!>lil.ilen ^i>ni l:»pe-liicivn tier V7elt in tlen nocU nie vnm k'uL elrle5 ^eiUen t>etielener> ^ I.valclem z^esclnllcne lonsllnnvelll L. 7eil: Der?o6v«ll»wpk ilvr llrv»Ickl»«ti«a !i. lell: / D»» It»ui»tierDuell im Vsoluwjs«! Z. I-tt, Die Ksaukskrt änrol» 6«a Krolroäil-kluL MI« Z?«?!« In aln«r Vortt«IIun» i^i,^sf<'l1sfktlmi v«iAMW!»tIlLk: U«Io l^S?LK. — 0ruck ^i. I'i.il.» vef?>lU.