^»Z »O3 »843 Tatbacher Settnng. Kamstag drn 24. December. D I l v r i e n. -<^ie dermal in Krainburg erledigte Straßen» baucommissärs. Stelle hat daS Gubernium dem mit der einstweiligen StraßcncomnnssariatS» Leitung hier beauftragten Straßenbau«Assistenten, Moriz Karl von Andrioli, verliehen. Da5 k. k. illyr. Gubernium hat unterm 2. Dec. d. I. diel»«"»» Patronate der R^ligionsfondsherrschaft Michclstetten unterstehende Pfarr St. Georgen im Felde, d.m Pfarrer in AdelSberg, Jose pH Hudo» vernik, verliehen. A t a I i e n. Palermo, 7. Dec. Der AuSbruch des ?lctna erfolgte am 27. Nov. 11 Uhr Nachts. Schon einige Tage zuvor hatte man in Catania und der llmge» gend sehr starke Erdstöße verspürt. Dle ungeheure Fcuersäule, die von Catania auS zu erblicken war, setzte die Bewohner dieser Stadt in großen Schrei ken, denn sie glaubten sich der Zeit nahe, wo ihre Stadt von neuem mit Lava werde übergössen wer» den. Als der Tag anbrach, überzeugte man sich durch Fernrohre, daß die Eruption weniger bedeutend war, alS man in der Nacht gefürchtet hatte. ZweiLavaströ--me entquollen dem Kl»atcr vom Jahr 1838 und nah-men die gleiche Richtung wie die Lava jenes AuS» bruchcs, so daß diese Lavastraße großcniheils von dem neuen Strom bedeckt wurde. Am 39. Nov., als der Courier diesc Machricht aus Catania brachte, besorgte man, daß die Lava das auf dem Aetna sich befindende Gebäude (6a«a In^so), das den Reisenden als Zufluchtsort diente, vernichten möchte. Neuere Be« richte sind aus Catania nicht eingelaufen. Morgen aber wird das Dampfboot Palermo hier von Catania zurück scyn. Es hat am 1. d. den hiesigen Haftn verlassen, um einer großen Zahl von Reisenden Gc» legenhcit zu geben dieses Naturschauspiel an Ort und Stelle zu betrachten. Von Palermo aus haben wir tie Feuelsäule ebenfalls sehen können; die ersten Be« obachter waren die Fischer am Mecrcsgcstade. Der Spaziergang am Meere war bald von Neugierigen überschwemmt. Jetzt ist von hier aus nichts mehr zu beobachten, da der Aetna und die »hm nahe ge« legenen Gebirge seit dem 1. d. ganz in Nebel ein» gehüllt sind. Padua, 11. Dec. Morgen erwartet uns ein großes Fest — die Eröffnung der Eisenbahn von Padua biS Malghera, einer der venctianischen In» sein, welche diei^ahn berührt. Seit dem 30. Ecpt. ist diese Bahnstrecke vollendet. Die Einladungen sind ergangen. In Venedig werden der Cardinalpatriarch Monico, der Gouverneur Graf Palssy und der Fe» stungscommandant GrafZichy an der Sitze dcr geistlichen , Civil» und Militärbehörden um 1l)Uhr nach dem Bahnhof in Padua fahren. Um 11 Uhr hier angelangt werden sie von dem Blschof von Padua, RMerv. Farina, dem Delegaten Ritter v. Gröllerund dem Corpscommandantcn F'eih. v. Hämmerst«?,« cm-pfangen werden. Bischof Farina wird bei der Einsegnung in Padua fungiren. Darauf werden sammt» lichc Gäste nach Malghera fahren, wo der Cardi» nal selbst den Segen sprcchcn wirb über die segen, verheißende Unternehmung. Wenn der morgige Tag so schon und warm ist »vie der heutige, so erwartet uns ein köstlicher Genuß längs der ganzen 20 ita» lienischö Meilen langen Bahn. B.i den seit sechs Wochen täglich Statt findenden Probefahrten war stets der ganze Weg mit staunenden und jauchzen» den Zuschauern besäet. Wie wird erst morgen der Enthusiasmus sich äußern bei diesem lebensfrohen geistig beweglichen Volke! Schon schmeicheln wir uns, daß wir in vier Jahren von Mailand aus Wien in Einem Tag erreichen werden, während man jetzt noch sechs lange Tage und Nächte dazu braucht. (Allg. Z.) L94 D e u t s ch l a n v. Hamburg, 10. Dee. Bei dem günstig«« mil« den W.-rter schreit»« die Bauten rasch vorwärts und werden täglich neue begonnen. Ill der letzten Bär« gtrschafr war außer der Feststellung der Maße und Gewichte noch von allgemeinem Interesse, daß di» Israellten Erlaubniß bekamen, nicht nur in allen Theilen der Stadt zu wohnen, sondern auch Grund« stücke zu erwerben, jedoch ohne daß sie dadurch An» splüche auf größere politische und bürgerliche Rechts hätten. Es »st dieß eigentlich nur die Legalisirung einer Thatsache, die als Mißbrauch schon Iang< b^' stand. Denn eS besaßen schon längst Juden genug Häuser in den schönsten Theilen der Stadt, st« wa» ren nur bisher gezwungen, si« auf den Namen «i« nes Christen zu besitzen. — Die Beiträge zu dem Aufbau der abgebrannten Kirchen stießen noch immer; so eben ist eine Ausstellung weibliche» Hand» arbeiten zum Besten dieser Kirchen beendn, zu wel» cher der Andrang so ungeheuer war, daß gleich in den ersten Tagen fast Alles getauft wurde. Eine Anzahl von Damen hatte den Verkauf übernom. men: sie erlangten die theuersten Preise, und lö wird, wahrscheinlich übertrieben, behauptet, daß ei» «e Emnahme von 49. hjg 50 Tausend Mark 2tatt gefunden hätte. Von den Reformen Hort man nichts. Dagegen machr der Verein gegen bas Branntwein» Mitten ech-euliche Fortschritt». (Berl. Nachr.) Spanien. Ei scheint nun doch. baß die Version, nach welcher Barcelona sich auf Discretion ergeben hat, di« richtige ist. — Die Pariser Journale vom 1l. Dec. enthalten nichts Näherer«! übcr die Capitulation der Sladt; aber Galignani's Messenger vom 12. bringt folgende Nachrichten aus Barcelona vom 5. Dcc.: „DaS Bombardement hat am 3., UM 11 Uhr Morgens, begonnen und ohne Unterbrechung bis um Mitlernacht fortgewährt; 817 Bomben sind auf die Scabt geschleudert worden und haben dort große Verwüstungen und Brände auf mehreren Puncten angerichtet. Die Häuser des Plahcg, auf welchem das Municipalitätsgebäude licgt, haben vorzüglich durch die Kanonenkugeln gelitten. General van Ha-lcn ließ am 4. anzeigen,«.daß er den Autoritäten uno den Einwohnern sechs Stunden frei lassen wür-de, um die Frcicorps, die fortwährend Widerstand leisteten, zu entwaffnen, und daß er, wenn die Stadt sich nicht ergäbe, daS Bombardement fort» fetzen würde. Die Autoritäten setzten sich, nachdem sie die notabelsten Bürger zusamincnderufen hatten, und unter Beihilfe eines großen Theils der Bcvöl, kerung in Fassung, die Insurgenten zu entwaffnen, Und dieß gelang ihnen. AlSbald ergab sich die Stadt und van Halcn und die TrupptN rückten dort um 5 Uhr Abends ein. Der General ließ folgende Pro» clamation veröffentlichen: «Don Antonio van Haien Sarti, Murphi y Castaneda, Graf von Pera« camps »c., Generalcapitän des zweiten Militärbe» zirt», commandirender General deS ersten Armee* corps?l. ?c. Da die Stadt Barcelona sich der Hcrr« schaft d«s durch den schändlichsten Aufruhr verletzten Ges.'hes unterworfen hat, so ist es meine erste Pflicht, die Maßregeln, welche ich in den ersten Augen« blicken für die geeignetsten halte, die Nuhi zu sichern, indem ich jeden Keim vsn Anarchie vtrn«chie, vor» zuschreiben, die begangenen Verbrechen zu strafen, uud die ehrenwerthen Spanier, die getreuen Ver« theidiger des rechtmäßigen Thrones unserer jungen Königinn, der bcschwornen Constitution und der Rc« gentschaft, womit dje Nanon den Herzog von Vic» toria bekleidet hat, zu schützen, indem ich s«< nut dem Schilde decke, das geeignet ift, »hre durch den Ehrgeitz und die Anstrengungen der Anhängcr dcs Despotismus bedrohten Personen und Güter z« schützen. Dcm zufolge decretirte ich, indem ich mich der Vollmachten, welche mir übertragen und durch eine Ordonnanz dem Obergeneral einer Armee im Felde verliehen sind. bediene, folgendes Banbo: »Art, t. Die Stabi Barcelona nmb bei dcm e,sten aeg,n die Truppen, woraus die tapfere, getreu« und wohlverdiente Arm?« bcstcht, abgefeuerten Schusse in einen exceptionelle» Zustand erklärt; dcr Bela» gerungszustand wird, so lange es die Umstände er» fordern werden, fortwähren. Alt. 2. die gesammte Nationalmiliz aller Waffengattungen ist und bleibt zu Btic.'lona aufgelöst, biS die W,ederorganlsation in den strengen Bestimmungen des Gcfthcs ftstg"' stellt worden ist. Art. 3. Alle Waffen und alle KriegSeffecten, welche der besagten Nationalmiliz gf' hören, so wie die aus den Magazinen der Ncttion genommenen Waffen, nebst allen dem Staate zu-gehörenden Astikeln und Eff.cten, sollcn zu Ata. razanas in der Fr»st von 24 Stunden, von der Veröffentlichung dieseS Bando ab, welche nicht ver« längert werden kann, abgcliefert wcrden. Art. 4. Nach Ablauf dieser Frist soll Jeder, welcher den vorhergehenden Artikel Nicht erfüllt haben wird, c,-schössen werden. Art. 5. Wer in diesem Fall das D^'pn von Waffen in den Händen eines Indivi» duums, oder ihr Vorhandcnscyn in einem Hause, cincm Etabl.ss.mcnt oder auf icdcm andern Punct« anz^ig?" wird. soll in dem Augenblick, wo man bc. sagte Waffcn salsirt '.haben wird, 10,000 Realen 695 erhalten. Diese Summe sott durch die Person oder den Herrn dcs HauseS, des Etablissements oder der Localität, wo besagte ^Waffen ^funden wurden, be. zahlt werden. Und im Fülle eines Unvermögens zu bezahlen, sollen di^ Einwohner dcS Viertels für diese Summe bürgen. ^ Art. L. Alle Einwohner Barcelo« na'S sollen in zwei Tagen alle Feucrgcwehre und blanke Waffen, oder jene, deren Gebrauch verboten ist, obgleich sie Eigenthümer derselben sind, und selbst die Iagdsimten, abliefern. Wenn die Autorität es für dienlich erachtet, den Einwohnern zu erlauben, ihre Waffen zu behalten, so soll ihnen ein Erlaub» nißschein zu diesem Ende ausgestellt werden. Art. 7. Wer der Bestimmung des vorherigen Artikels nicht nachkommen wird, soll in eine Geldbuße von 10,000 Realen vcrurtheilt werden. Die Hälfte der Geldbuße soll zu den Kriegskosten bestimmt werden, die an« dere Hälfte dem Denuncianten gehören. Art. 8. Die, Individuen der Garnison gehörenden Pferde, Equipagen, Möbeln, Gelder und andere Effecten, welche weggenommen oder gestohlen worden seyn sollten, sollen unverzüglich zurückgestellt werden, wo nicht, so sollen die Schuldigen oder Hehler deren Werth zahlen. Art. 9. Wer einen Diebstahl oder jedcS an« der« Verbrechen gegen die öffentliche Oronung k»<» gehen wird, soll , er möge der Bevölkerung der Stadt odcr der Armee angehören, mit dem Tode bestraft werden. Art. 10. Die gesetzlich constituirte Autorität wird darüber wachen, daß die Urheber der Verbrechen verfolgt werden, um daS Interesse der öffentlichen Bestrafung zu sichern.. Wer durch Hand* luiigen oder Worte eine Beschimpfung begehen wird, soll strenge bestraft werden. Die Truppen so wie die Einwohner von Barcelona werden den Schleier der Vera/sscnhe« über die vorgegangenen Ereignisse werfen. S>e sollen sich wie Brüder umarmen. Die Autoritäten sind und bleiben verantwortlich für die Vollziehung deS gegenwärtigen DceretS, da eS einzig ihre Mission ist, die Vergehen zu constat'ren und sie zu bestrafen. Barcelona 4. December 1842." — Dl« Stadt hat viel gelitten, noch kann man weder den Schaden noch die Schlachtopfer zählen. Da-l Feuer war am 5. in einigm Vierteln noch nicht gelöscht. Der Consul Frankreichs hat von den französischen Kriegsschiffen auf der Nhede Matrosen erhalten, die beschäftigt waren, mit ihrer ancilann» ten Thätigkeit überall Beistand zu leisten, wo die» scr nützlich war. Vor dem Bombardement hatten sich die Soldaten der empörten Miliz in Masse nach dem Linienschiffe, an dessen Bord sich ihre Officiere geflüchtet hatten, begeben und diese Mit Wuth zu» lückgefordert. Aber der Commandant bedeutete ih» nen, sich unverzüglich zurückzuziehen, oder er werde sie mit Gewalt zurücktreiben. Dieß thaten sie. Mehrere Franzose, gehörende Häuser und s.llst jeneS dcs Cousuls, sind mehr oder minder durch die Kanonenkugeln beschädigt worden. Man sagte, eine Kriegssteuer von zwei Millionen Piastern würde der Stadt aufgelegt werden. Der Regent hatte am 5. noch nicht seinen Einzug in Barcelona gchalten.« Galignani'S Messenger, vom 12. Dec. enthält ferner folgende Auszüge aus dem zu Barcelona erscheinenden Impartial vom 6. gedachten Monats: „Das Bombardem.nt begann vom Fort Montjuich aus am 3. um 1l Uhr Vormittags und dauerte bis 2 Uhr Morgens am 4. Man berechnet, daß während dieseS Zeitraumes 1000 Bomben und Kugeln in die Stadt geworfen wurden. Der durch das Bombardement angerichtete Schabe« ist sehr groß. Mehrere Häuser sind niedergebrannt, viel« große Magazine ganz zerstört, und Mauern und Thore an andern Häusern durch das Zerplatzen der Bomben stark beschädigt worden. Glücklicher Weise sind nicht viele Menschen umgekommen. Inmitten deS stärksten Feuers sah man einen Trupp von Männern und Frauen singend durch die Straßen ziehen)__ Die Alcadcn verdienen allcS Lob für die Dienste, welche sie dieser unglücklichen Stadt in einem so kriti»' schenMoment geleistet haben; gleich prciswürdig sind die Bürger, w.lche ihre Anstrengungen so thätig un^ rerstützten, besonders diejenigen, die zur Junta gehörten, und sich im entscheidenden Augenblicke mit dem Generalcapitän in V^rdmt-ung setzien. __ Der General Zurbano ist gestern Abends mit einem Ba» taillon dcs RcgimcnlS Infante in die Stadt ein» gerückt; er wurde vom Generale van Halen und sei» nem Stäbe empfangen. — Die vollkommenste Nuhe herrscht nun in der Stadt, aber es ist noch immer viel Volk in den Straßen und auf den Plätzen versammelt. — Der Regent mit dem Kriegsminister und seinem Stab« befindet sich in Sariia, und es heißt, er werde morgen seinen Einzug in Barcelona halten. —- Folgende Proclamation ist gestern vom Generalcapitän erlassen worden: »Don Antonio van Halen )c. Da cS für den Dienst deS Staats uner» läßlich ist, das Benehmen der Militärs von all>'N Classen und sämmtlicher Beamten von der Regie» rung, welche derAimec nicht gefolgt sind, vom 15. Nov. bis zur Beendigung der Insurrection kennen zu lernen und zu richten, so besohle ich, den mir übertragenen Vollmachten gemäß: Alt. 1, Alle Mi» litärS, von welcher Classe und von wclchem Range sie jVyn mögen, welche der revolutionären Junta Gehoisam geleistet, cdcr an der Insurrcction Theil 696 genommen haben, sich vor bcm Gouverneur der Stadt vdcr dem Chef, der dies« Funktionen verficht, zu stellen. Diejenigen, welche zur Marine gehören, ha« ten sich vor ihren respective»Chefs, und so auch die Beamten der verschiedenen Civiladministrationen vor ihren icspectiven Chefs zu stell.-n. Art. 2. Die In> dividuen, auf die sich vorstehender Artikel bezieht, sollen von einer M(I>tä> commission, die unmittelbar gebildet werden wird, gerichter werden. Art. I. Die, im Art. 1. erwähnten Individuen, die sich lncht, wie befohlen, binnen 24 Stunden stellen, sollen mit dem Tode bestraft werden. Art. 4. Dieselbe Strafe soll die Eigenthümer von Häusern treffe, in denen Personen, die zu ,'ener Kategorie gehören, versteckt gefunden werden. Art. 5. Sämmtliche Militärs, von was inilN>.' Fregatte Blonde, uon 60 Kanonen, Capitän Bouchic,-, war, mic 2'/ü Millionen Thaler von der Encschädigungs. summe an Bord, von China nach England abgcse« gelt. Die Hafenbehörden in Plymouth hatten besondre Ordre, das Dampfboot Locust sogleich zu freier Prattica zu belassen; lofort landete Major Malcolm schon Vormittags 11 Uhr und reist? sogleich weiter nach London. DaS ziemlich kleine Schiff legte die Fahrt von Malta m 12 Tagen zurück; als es am 3. Dec. in Gibraltar anlegte um Kohlen einzunch» Men, waren die Fregatte Inconstant von 36, und die Brigg Savage von 10 Kanonen im Begriff nach Barcelona abzusegeln. Wellington, der »Sieger in hundert Schlack« ten," wäre, wenige Tage vor der Ankunft der Ko> niginn m Walmerschloß, beinahe an einem Nel,-huhnbcinchen gestorben, das ihm in dem Schlunde stecken blieb. Man versuchte es anfangs nnc der Zange herauszunehmen, das ging nicht;'sofort sties; man es, jcdoch nicht ohne schmerzliche Verl.hung des Schlundes, mit dem Probang in den Magen hinab. Der Herzog befindet sich wohl. (Allg. Z.) Nach amtlichen Berichten über die Wirksamkeit der einsamen Einsperrung hat sich ergeben, dasi diese naturwidrige Strafe die Menschen moralisch vernichte und zu einer außerordentlichen Menge vanZedstmorden und Selbstmordversuchen führt. Bis jetzt liegen aus dem Zeitraum von 18I6--^2 sieben Inspectionsberichte vor. Der erste erwähnt keinen Selbstmord, der zweite 1 Selbstmord und 2 Selbstmordversuche, der dritte 4 Selbstmorde und 6 Selbstmordversuche, der vierte 6 Selbstmorde und 17 Selbstmordversuche, der fünfte 2 Selbstmorde und 16 Selbstmordversuche, der sechste 4 Selbstmorde und 8 Selbstmordversuche, dcr siebente 7 Selbstmorde und 28 Selbstmordversuche. (W. Z.) Verleger: Ignaz Awls Edler v. Kleinmayr. An!mM zur IaillacllevSeituna. Tour» bam 19. Nec ember l8«2. delto d,tlo delto , 4 « U» CM.) ,0» i>9 d«no dello bcllo , » . (u> CM.) 2ä ?i8 v^rl. mit Verlos, v, I lßZZ füt 25a fi. (iii^M.) ,76 7!» ditto dctto v.J.'L59 . So ^ (inEM.) 55 5.« «Lie,». Sladt.Haco.Qbl.ju H l^l l'^^-(ln CM.) 6/j ?M v. Astlllt'ch unttr und^ zu2 l'^l. ^ — — yb d«l ltnn«, von Vvh»^ zu,ij« „. ^ 6^,!,—. sen.Gtevlrmalt. Kärn« ) zu« ix t — — desW.Obtrk. Amt,S ^ ) Actit» der Kaiser FtrdmandS.Nordbahn ,li ,ool> fl. C. M. . . . . ,. ?lj6 fl. in C. M. A. N Notto)iehungen. In Trieft am 2l. December ^6/;2: 20. 69. 2^. 61. 66. Die nacbstr Ziehung in Triesi wird am 4. Jänner 1643 gehalten werden. In Grah am i^. December »8^2: 12. »7. 27. /»/». .25. Die nächste Ziehung wivd am H». December ls/»2 in Grcltz gehalicn we»den. Verfeichniss vcr sjier ^crstorbrnln. Dcn 15 December lL^2. Dem Andreas Dolnitschcr. Flickscliupcr, ft,,, Kind M^ria. alt) Iakre, it, der Sc^dl Nr 86, an dtr scr phlilosen Au^cdruny. — Helena Br/nzel, Instilllloarme, alt 72 I.chl,. in der (Japu-iliervoi-stadt Nr 12. an Alteiesilw.iche. Do, 16 Joseph Fischer, Slrä'fling. alt 2l Inhre, am K^stillberge Nr 57, am Zcdrsicdcr. — Jacob Itiinovitz. Inslilulsalmer, alt 88 Jahre'in, Bcrsoraungohausc Nr. 5, e m Aß- z .^ « ^ilvcw Homam,, sam.nl ^ttiim:. «^ m,-l. 6' ^ . . , .^ . ! Z^c> " ^'-. Michael Iuschl'k s^!::inl ^l^lil'l'e. '^ ' W'b^m^hm^,^.fnmstermWlmg. ^.50 . Martin Negalli/bü,«l. TiM'l^ '^ " ^s. ^clsi,m, Doctorand ln ^ljinlg. ^.5. .. August Iosch, k. t'. Fclbapoll'c cn- ,37 „ Lucas Suppan, sammt Frau in Aurilö. i ^eamlcr ü ^ ^lln- ,33 « Gustav Gagliardo. '' »52 >. Iof. (5rscl:cn, Stadlwu.idarzt mid Nca- ,Z9 ^ Samassa, sammt Gatüim. > ^ Iitar. Franz Schrei Cdl. von Redlwcrth, Fanülie. <. t. k. Bezilksrichtcl in Kraindurg, »^7 » Petllcet', k. k. Obcrpost-B^nntc. ,6^ ^ samm^ Gattinn. , i5U v 1)l-. Raiser Edler v. Trauenstern, k. k. ^ ^ Die Ttuvi», sammt Familie. ,67 . Joseph Wagner, l. t. Gubernialrath. ,^^ ., (wmral^ Gefallen'Oberamtödireltor v. Zliü Frau Wagner, dessen Gattini,. (iosta, sammt Gemahlinn. ,69 2o5 » Mich. Novak, k k.Obelpostamt^Ossicial. ^'° Hen ^««^.AdMtt 2°, Macovi, '°° ^°^M^r Ed.« . ^^^^^^ z72 l sammt Frau und Tochtcrn. Familie. ,7) 2o> , Wenzel Zenkcr, k. k. Verpsiegö-Adjunct Z74 I ä'ulcin Aloisia Macovilz. in Ncustadll. »?5 Hcrr Vcrpflegs.Asnstent Anton Zotter. 2,8 n <^"ll Fischer üdler u. Wildense», k. k. >?6 ^rau Kaiyavma Allc'n, sammt Angcyorigcn. Hauptmann in Ncnstadtl. >7>? Herr And. Malitsch, sammt Familie. 209 » Michael Amdrosch, Wczlrks - Commissa- »7Ü „ Eduard Freiherr v. Schweiger, k. t. ""^5'^/""'' « ! ZIl.'clsi!'eluen.nit. 2,0 „ Fwnz Freiherr v. Lazanm, k. k. Käm- ,7 ^ sammt Gattinn. sinn und Herrinn zu Brandis, Stern. ,8, » P. S. Hudovernig, sammt Gattinn. kreuz-Ordensdame. 182 « Prinlus Hudorcllug, Handelsmann in , Äadmannvrorf, sammt Familie. (Fortsetzung folgt.) ,63 » l^arl Schimmer, Pharmaceut. _______ ^ ^ _________________ ^ V ER Zil C H NSISS der Namens-und Gel»urwftst-Gratulanten für das Jahr 1943, welche zur Unterstützung des hiesigen Armen-Instituts Wünsch-Erlaßdilletö geloset Yabcn: cz 0 r t s c t z u n g.) «5 ??rau Maria Frciinn v. Flödnig. Gubcrniarath und Polizei-Director. " ^" sp^tyi 5)3 Her, Dr. I.A. Paschall, Hos- und Gerichts- 4? )) Valentin I^bar sammt Frau. Advocat, sammt Familie. 33 ! I Joseph Edler v. Fleidang. 54 « I).. Michael Tuschck sammt Famil.e. !q ?«rau ^ord. Mulle, Witwe. 55 « Ios. Erschcn, Stadtwundarzt und 3^ea. 5« Fräulein Maria v. SchiviM)ofen, deren Nichte. litätenbesitzer, sammt Fanulle. 5° b" F^anz v. Gromadzki, Apotheker, sammt 56 . Carl Benjamin Hundt, k.k. Platter- , Fanulic. lieutenant. 62 ^ » Dr Franz Johann Uhrer, k. k. wirk/. 5? » And. Malitsch sammt Famllle. 699 5ü He« Eduard Freiherr v., Schweiger,, k. k cultant bei dem k. k, kram. Stadt- ^ Ol»ersi lieutenant, und Üandrechte. 5g ! Frau Frciinn v. Echwelges, dessen Gattinn. 67 Herr G. H. Kb. zu L. 6u ' Herr P. S. Hudovemig samint Gattiinl hier. 6U » Joseph Glodozhnik, Gpmnasial«Katechrt 6» « Primus Hlldovernig, HiUldelänl^liti in zu Lack. Radmamlsdorf, samiut Familie. 6c) „ Michael Novak, k. k. Obcrpostamts« Lg » (5arl Schimmer, Ph Plotomcdicns. und Herrinn zu Blanois, «tztern- 65 Frau Anna Eclmcditz, dessen Gattinn. Ürcuz-Ordensdame. 66 Herr August Tycodor Echncditz, Raths.-Alls _____ ' (Fortsetzung folgt.)______ vermischte Verlautbarungen. Z. 2042. (2) Das Haus Nr. 16 in der Gradi-scha-Vorstadt ist aus freier Hand zu verkaufen. Näl>ereAuskunftebendaselbst im ersten Stock. 2- 205l>. (3) ^" Gewölbs-Veränderung. Der Gefertigte dar die Edre crgebenst anzuzeigen, daß, nachdem er scmM/ vormals auf ocr Schusterbrücke befindlichen ^aven verlassen, nun das Gewölbe im Schrey'schen Hause Nr. 253, auf dem KlMdschaftoplatz, in der Nähe der Land-sch a fts - 3l p o th e ke, bczogrn hat. Indem er für den durch 42 Jahre ibm zu Theil gewordenen geneigten Zuspruch seinen hochverehrten Gönnern den vcrdinolichstcn Dank abstattet, empfiehlt er sicl) dcm geneigten Wohlwollen auch noch fernershin, und zeigt ergebenst «N/ daß bei ihm alle Kunstorechsler-Ardcitcn, so wie auch alle Blasinstrumente, Guitarren, Violinen und deren Besaitung zu haben sind. Auck werden bei ihm meer-schaumcne Pfeiftnköpfe eingelassen, fia derne Köpfe nach allen Formen geschnitten und mit Meerschaum ausgefüttert; ferner sind alle Arten Klystierspnhen (mit Maschinen zum Selbstgebrauchc), dann Mutter-, Wund« und Halsspritzen bei ihm stets vorräthig. LZ" Dicßfallige Aufträge werden eben-^ falls in seinem Hause Nr. 41 in der Thca-tergasse bereitwilligst angenommen, uno für eine solioe, ^möglichst blllige und fehlerfreie Arbeit bürgt der crgebenst Unterzeichnete. Kimon Mng'erth, Kutlsielechslcr und Instrumenten' Macher. Literarische Anzeigen. Bei IgN55 Odlen v- Aleinm^r. Buchhändler in Laibach, ist zu haben: Ansichten von Laibach, aufgenommen von Franz v. Kurz, und lithographirt vom Zimmernmster Paik, schwarz 20 kr., illumi« nirt 30 kr. Der Congreßplatz. Die Pfarrkirche Maria Verkündigung. Die Militärkaserne und Zuckerraffineric. Das standische Theater. Ferner ist daselbst lithoq rap l)irr zu haben: Die große Aloe Sr. Excellenz des Herrn Frei« Herrn v. 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Mne Schrift für Nichtärzte. 4. i Aufl. 12. Pesth. 18 t2. geheftet 48 kr. e^- Gesetze des Jahres K840 B e i^ Braumüller und Seidel, Buchhändler in Wien, ist so eben erschienen, und durch Igna z Edlen v. Kleinmayr, Buchhändler in Lai« , ^bach, zu beziehen: ^ F o r t>s e tz u n g der ursprünglich von Hofsecrerar Joseph Kropatschcck, spa-spatcr von Hofsecretär W. G. Goutta »redigitten ^ Sammlung der Gesetze jm politischen, Cameral» und Iustizfache, welche unter der Regierung Sr. Majestät Ferdi» nand dcö 1. in den sämmtlichen>k..k.Staatln er« .lasse» »vorten sind. In chronologischer Ord n ung. Herausgegeben von Franz Xav. Pichl, 'RcglsiraturK'Directions'Adiuntlen der k. k. vereinigten Hofkanzlei. '66sier Band (Mister Fortsehunasband.) 6. Wien .lÜ^z. 2 ft. Eonv. Münze. Dassilbe auch unter dem Tltel: Vollständige Sammlung aller im politischen, Cameral-uno Iustiz- ifache unter der Regierung Sr. Majestät Kaiser Ferdinand i. «rl >sstncn Gesetze und Verordnungen in chron ologischcr Ordnuna. 'nebst einem alpkab.lisch > geordneten Materien» Register, htrau^gegcblN v on Fsranf Lav. Mchl. '6ler Band, cnlhattcnd die Gesetze vom ». Januar iÜ4o bis Ende December >6^o. tt. Wien »6^2. 2 ft. Sonv. Münze. Die Gesetzsammlung unter Kaiserinn Maria Theresia besteht aus 9 Banden. Kaiser Joseph aus iö Bänden. Kaiser Leopold II. aus 5 Bänden. Kaiser Franz I. aus 60 Banden. Bei Abnahme mehrerer Bände zur Srgän» zung findet cin billiger Prcis Statt. Ein ganz vollständiges Gxemplar, 98 Bände, dostet ,^»« st. Die Gesetze unter Kaiser Franz, 60 -Bände,-loo ift. Preise der einzelnen Bande der Gesetze un' le» Kaiser Ferdinand ,. Bd. 3 ft. 12 tr.' 2. Bd. 4 fl. ,2 kr., 3. Bd. 2 fl., 4. Bd! 2 st. l2 kl.' 5. Vd. 2 ft. (F. M. ^^^._____ Z. ,965. (,) N,i Braumüller und Seidel, Buchhändler in Wien,'Graben, ist «rschicnen, und bei Ignaz Idle no. Klcillmayr, Buchhälldltcr in Lai« bach, zu haben: Die Psiege und Behandlung H e Ü gesunden und kranken Kindes, wahrend der ersten Lebensperiode. Belehrungen >für Mutter, 'von Uoseph Michael GlöN. Doctor der Medicin, Mn^Iico tsr mcd. Facullät und de,r. l. Gesellschaft lcr Aerzte in Wien, d«r t. l. L^nzwilthschafls Gesellschaft in <2teye^mark, lUnd.Inhaber der grohen goldenen 6ioll« Edren« ini'd^illl'!!.-. Wien ^642. In Umsä'lag drosch. , fl. 3o kl. (?.M. Ucdcr dieses We«l sagt dcr Ncutlhcilcr im Zuschauer >3a2, Nr. 7b: (F l>y,dcs Zögling. Freund und Nachfolger.cü»cö Gölis, Goy, der clfahlcne und aNbilicdte iirzl für Klneer, lhcilt in dem vor-' liegenden Buche seine durch lange Jahre und eine der ausgebreiteisten praclischen Laufbahnen errungenen Orfahlungen mit, und dieser gefeierte Aljt ^übergibt dem Puhlicum Belehrungen für Müller. Der Verfasser vergas; nie, fül w,n er schreiben wollte, seine Sprache ist warm und herz» llch, liar und einfach, bcsonbcrg was er über die Pflege, Kleidung und Ornährnng der Kinder sagt, gewinnt durch dlt schlagenoe Kraft der.Ueberzeu« gung. Der Recenslnt schließt mit den Worten: Wahrhaftig, oieh ist ein Werk, in welchem jedes Wort Gold genannt, aNcü gut, ja vortrefflich gepriesen wetden muß! Möcdle cö in alle Spra. chen überseht, und,von ph'Ic,nlrcpischcn GcscNschaf. ten vertheilt werden in Städten und Dörfern zur Beförderung vernunstqclnäber S,zicl)nng, zur Ver« mehrung irdischen Wohlseynä und menschlichen Glückes. Ugna? Alois Gdltn v. Nleinmazzr, in Laibach ist zu hadcn: Lanner, Io f., Balliontouren, Walzer für das P,anof. Op. ,9). 2hand'g, /^ lr. Strauß, I oh., Stadt- und Landleben-Walzer, für Planoforle. Op. »56. 2händlg. /,5 kr. Diese bc,den Parthien sind auch für an« dere Instrumente gestht zu haben, so wie alle unecren Pavthicn dttscr beiden berühmten Eompunissen für Pialioforte und andere Instrumente vorrathlg, in derselben HanblnW izu.sinden;fmd.