76. ?»I»WA»Wg k!r»«zti«iot vLel»ei»tlieli ievk»m»I 6or koisNUAe). 8el»r»ktl«it»i»x ?ir. LH70). VerM.K°»G ». G« 20. Ißml s956 Iii«er»tell. u. ^t»ooi»«u«it,^iu»»Iime ia ^»ridor: ^uriieev« i»I. 4 (Vervallunx). Ü«««G»preüe: iooo»tl. 23 Oio, -uitelleo 24 Dia, 6urrlt ?o»t luvllall. 2I Dn», kür l1»« »»«»»tljot» 33 I^o. Lia»elnnmni?r 15S»I I-«itui,x lt« I?»pellme»te», » LintrlU k«i. 6^K4 Um »»KIreiel»» L«««vt» ditttt l, >»ÄI. Das Echo der Aede Göeys Sturmlauf der Soziattften gegen die neue englische Abessinlenpolitlk / S«r ein Einvernedmen mit Deutschland / Enttäuschung in Frankreich / Abwartende Haltung Italien« Rom, 19. Juni. Die heutigen Viätter registriere« «it vefriedißUng tze« Verlauf der gestrigen Unterhaussitzung Md Migen die Politik jener «reise, die sich sür die Abfchaf. sung der Sanktionen einsetzen. Die „Tribuns" «eint, in England habe der Verstand tiber die Ideologie des Völkerbundes einen Sie, davongetragen. Italien mlljse eine abwartende Gtelung einnehmen, di» die Worte sozialistische „P o p u l a i r e" schreibt, die sranzösis«^ Regierung müsse jetzt die Jni. tiative siir die Einbringung eines Antrages aus Abschassunj, der Santtionen ergreisen. Mit Deuts^aind müsse unverzilglich die Grundlage sÜr «in gemewsames internationales Borgehen geschassen werden. London, 19. Juni. Die Presse kommen tiert lebhaft die gefttrn im llnterhaus gehal M'v Vir «»»»»r ^ IM nnieryauH geyat- 4v'VIU»IvvN!vlIlll" ti« ob^Ichasst auzschllepich kmerpolltlschem Gtaiidpuntt. Die gegemvärti^ in Genf tagende 20. Internat lonale ArbcitSkonferenz soll in knappen drei Wochen ein retchhaltiffes Programm bewältigen. Internationale Abkommen über bczachlte Urlaube, Verkürzung der Arbeitszeit' bei DurchfsihrunH öffentlicher Ar5?iten, im Hoch- und T^fbau, in der Eiiscn- und St.ahlin!dustrie. im KohleNbergbmi und in der Textilindustrie sollen beschlosie« iverden. Während die Beratungen ü>b«r die Urlaubs-regelunq ruhig verlau'fen, ist die 40-Stuttdeii-woche Gegenstand schwieriger Ver^rldlun-gen, an denen 369 ^chleute aller vertretenen 43 Staaten teilnehmen. Die Schwierigkeit liegt einerseits in d.em Umstand, daß gerade di« wichtigsten und gri^ßten Industriestaaten bis heute noch nicht das seit 17 Jahren beste-hende Washingtoner UedereinkoMmen über die 48-Sundenwoche ratifiziert haben, wäbrend sich von den Jtiduftriefhaaten nur ^'^s<^len und die Tschechoslowakei gebunden liaben. Da überdies Deutschland jetzt a>uher-Iialb internationaler Bindungen seine ?lr-boitszeit regelt, besteht heute ^i vtelen Re. g ernngen keine Neigimg, sich durch Atmab-nle der iy-Atilndenwoche in noch ungünstigere Konkurrenzverhältnisse zu bringen. Die Abreise der italienischen Delegation, die französischen Wirren und die bei der Liquidierung der Streiks den Unternehmern Frankreichs aufgezwungenen Lohnerhöhungen, das dort beabsichtigte 40'Ttunid?nw0' chengesetz hwöen in Genf nervSs« Gdimm^tng hl^'rvorgernfen. Die allenthalben gesteigerten «iftungen schein^'n ebenkasss dazu beizutragen, im jetzigen Zeitpunkt von einer allgemeinen Wr-zung der Arbeitszeit abzurücken. ' Ueber d«n inhaltsveiiZ^n Jahresbericht des Direktors des Internationalen Arbeitsamtes. .Harold Butler, werde ein« interessante Wechselrede ab^führt. Der Bericht stellt zwar eine vorübergehende, leichte Entspannung der Weltwirtschastslage fest, rückt aber den Ursachen mtt gro^m Mul of'Ln zu Leibe, indem er die gesunde Grundlage s^rtschritteS be^Meifelt. Ve reg« Tätigkeit der RüstungSindlkstr^ bringt zwar gute BesckMtigung, sei aber verhängN'svc'N und trNgerisch. weil sie den Reichwm der Vö!k<'r nicht vermehrt. Hingegen den Steuerzahler belast. Dabei komme die V o l k s-e r n ä h r u n g. der das?^tvrn1i5> wlrÄ Mitgeteilt, daß di« <'nglische Rcgicriluq d,.' Absicht IMe, wcd<'r die italienische Ncgierniig noch die übrigen Mitglieder des BvltcrliilU' des aus dip'lomatisch<'m von dcr Ad-srtMffung der Sanktioneit gegen Jtal'ii'n in ötellntnls zu sejzen. Auszennlinistex (5- d c n wird letiiiglich in Genf diese MitteiliiNii lna^ chen und eine kollektiv.' Entsch<'!dl>ng in die ser Froge anregen. Der englische Gesandte in Addi-^' der jetzt n^ch England abg'^r^^ist ist. ^ürst!' auf seinen Posten nicht mehr ^nirückkesin'n. «IUI Leftonas Enthüllungen Das sanktionistische England unterstützte Italien Aorderyngen der Wlr.schasss Ireiie Paris, 19. Juni. Ueber den Stand der italienischen Sache in Abesfinien hat der italienische Kolonialminister L e fs 0 n a dem römischen Berichterstatter des Pariser „I 0 -urna l" bemerkenswerte Mitteilungen gemacht: Die Milliarden werden uns nur so aufgedrängt. Wenn ick) wollte, könnte ich noch mehr haben, auch vom englischen Kapital, das fich uns gegenw-Srtig innner mehr anbietet. Was der Mann der Strasse in Paris und Frankreich nicht weiß, ich aber bei meinem Aufenthalt bei den italienischen Truppen in Abessinien gesehen habe, ist, daß das sanktionistisc^ England Italien auf Wirtschaft lichem Gebiete gcholfen hat, den Krieg zu ge^vinnen. Ich bin kein Gegner des anslän-dischen .Kapitals und der ausländisch^'ii Arbeit in Äbesslnien. Wir miissen aber vor allem daran denken, daß die faschistische Wirtschaft einer Kontrolle unterliegt, welche sich besonders auf die fremde Tätigkeit erstreckt. Aller Boden in Abessinien ist rechtlich Eigentum des italie ttifchen Staates. Was die Industrie betrifft, haben wir nichts dagegen, daß uns das aus-län!d»ische Kapital unterstützt, zuerst werden tvir aber an die italienischen Korporationen appellieren und vor allem an die Kriegsteilnehmer denken, die wir bevorzugen müssen. Die eingeborenen Trllppen Wirt, Italien nicht verstärken. 40 Stunden Wvlve in Frankreich P a r i s, 19. Juni. Der Tenat hat in seiner g^trigen Nachtsitzung den Gl-'setzentivnrf über die Einführung der ^O^Ttunbi'nivoche oHne Aenderungen mit 182 gege,^ 31 Ttim-lnen ange/vmmen. Das Gesetz gilt fU- d!s In dustriezweige mit Zllusnahme der Land.virt-schaft. «euer Shef der deutschen Polizei. B e r l i n, 18. Juni. Der Fiihrer und ReichSkarrzler Adolf Mtler hat den Chef der geheimen Staatspolizei Preußens und Reichsfühver der TS Heinrich H i nl nl I e r zum Ehef der deutschen Polizei ernannt. Unruhen in Atoum K 0 w n 0. 19. Juni. Gestern abends kam es hier abermn'ls zu Znsamnlcnstösien zwischen der Polizei und den strc'Ikendm Arbeitern. Die Polizei bediente sich des Tränengases, um die Denroilstra,ch^n auseinanderzu' treiben. Bei den bisherigen Zivilschenfäslen wuche eine Anzahl Personen schwer verletzt, darunter .K>ei Frauen. Letcht verletzt wurden 108 Personen, darunter 8 Poliziste,?. in übertriebener Höhe versperren den Welt-Handel, der das Barometer des wahren wirtschaftlichen Wohlstandes bilde. Gewaltige jkapitalien liegen brach, weil es an dem nötigen Vertrauen für Jnvestierlingen fehlt, solange willkürliche Eingriffe i« das Wirtschaftsleben oder gwr A'riege drohen, die Menschenleben und wirtschaftliche Re'chtli-mer vergeuden müssen. Bestrebungen zum «bbau autarker Wirtschastshindernisse werden aus militärischen Gesichspuntten gehemmt. Daß unter solchen Umständen die nter-nationale Arl'eiterschntzgesetzgebung stockt, ist begreiflich. Sind doch a-uch iunerlialb der drei Gruppen (Reg erungen. Arbeitgeber, Arbeitnehmer) die M^^inungen oft nni'lberblückbar verschieden. Trotzdem wohl alle den einzigen Weg aus dein l^eutigen Wirrwarr in der all-ählichen Wiederherstellung des freien Gü- teraust«u!sches erblicken, behindern Mißtrauen, Egoismus und Neid die Verwirklichung einer Annäherung inni^rhalb der Welt, die in den letzten ztvanzig Jahren trotz allen Verkehrsn?l>glichkeiten iinmer kleiner und enger geworden ist. Die politischen Spannun gen sind nicht zuleht aus den iinnrer noch tobenden wirtschaftlichen Weltkrieg zurückzuführen. Trotzdem in der Geilfer Ar-beitSkonferenz die versöhnliche,, Töne oi^>r» herrschen, spürt man deittlich die tiefl'egen-den Z^anklieitSerscheiniingen. zu deren 5>et. lung noch nicht die richtigen Heilmittel gefunden worden sind. Doch inan sucht sie emsig und kann hoffen, daß unter Berntei. dung ertron,er Experimente der Weg doch noch in eine bessere wirtsLMsliche Zuklinst fii'hren >vevdc. Am A. d. M. fi'.ldet In N 0 v i s a d tiie !^ahv.'sversanittl!ung de? erb lind es der und B'rsichernngsanstaltcn statt. T.'r sannnlung wird ein eingehender Tal richt l'lber das abgelaufene Jahr un'erlnvi tet werden. Ter Bericht bespricht <'ills'.'it^'Nr> die ivirtschastlichen Ereignisse, >dlc seit de.u grosjell Börsenkrach in Newtiork vor sie<'en Iahren einigetreten sind. Dieser Börseusra^> war AllSgaivgspunkt zur Weltkrise. Vier Iahr'e sind seit der Einfiihrung des Vaueri,^ s.hutzes in Jugoslawien vevgansien. T'e Zil!, iiepolitik gegenüber Italien hao-^ dNi l^i'iter austausch arg beimck»tciligt und sich ans gvslawien schlecht ausgewirkt. Jn-10'lawien bat seine Verpflichtungen gegenüb.'r dein Völkerbund eingehalten, in t)er sicheix'n Wartung, das^ inan ibm den wirkliche!? " den anderweit'ii^ ersetzen wird. In diesen Erwartnngen erlebte e>^ eine Entt<'inschnnlg. denn mit den, Z^erliist des italienischen Marktes bat ^'"ulsieslaw' ii als Abiiebmer 20 v. verloi-en, alier nur belanglosen Ersatz dasiir erbalten. W mi Jugoslawien nickit bald von i'en Staaten, siir die die Sübm'volitik einsiele'tet nnlvde, entschädigt wird, werde es ans l^>et'ot der Wirtschaftlichkeit selbst die ^i"'s^nenl.is',"ab' men einstellen miissen. (5s «ei nicht zn dulden, daß Jugoslainien wegen ?!'rag"n. die es iiberhaupt nicht berlihren, die Wirtschaft wichtiger Teile seines Lan>^es evfere. denn große Teile Jugoslawiens sind ans den be-nachbartru italienischen Mar^: angewiesen und dieser Markt kann in absehbarer ,^tt« fünft nicht ersetzt werden. Der Bericht besprich! die Entkaltung der Wirtschaft, den l^siterverkehr, die Ernh Verwertung, die Arbeitlosenfrage. die Lage der Jiddnstrie. den <^^eldmarst, Necküssragen, Vie B''wegu?sg der Evareinlagen usw. Der Bericht fordert unter Verweis anf den ^all „Phönix" dringende Erbringung eines (^e« setze? tiber die Uelierivachung der Be^'sicher^ U'dg»g^'sellsck?aften. »vr»e ! Ziirich. sy. Juni. Devisen; Beiogmd 7. >!aris Londmi l.', 5,',. Nenmork Miiland 21..'^.'',, Berlin Wien ^Prag lZ.78. .Maribsver Nmmner IR 2 ÄunStag, den 20. Ium 1S?^ Fortsetzung des Dmckes auf Italien verspricht keinen Nutzen. .. Außenminister Sdm aber die neue englische Aubenpowi? / England tm Mittel» meer nach wie vor auf der Hut / Der Dölkerbund muß bleiben! Me aus o it d o « vom 16. d. berichtet rond, begaml Dollnerstag unter allgc-nloiner Spannung im Unterhaus die große au^cilpolitischc Äussprache. Haulö war dicht besccht ilnd die MUerie überfüllt. (Z-s herrschte allgemein der (Eindruck eines großen Tages. Die Nede des AußeilministerS, der zuerst das Wort ergriff, gliederte slich in zwei Teile: Der eine war d«lii italienisch-abessinischen !>t'onflikt und inl Iusannnenl^aiig damit der 'tteforni des Äölt^erbllndeS unÄ der zweite Teil dellt>schen FrciM getvrdmet. (5 d e n erklärte einlotend, daß er die Gelegenheit M seinen Darlegungen begrüf;e, daß er aber nicht nur von dent in Gens zur Erörterung st'el)ei?>de?l Probleni sprechen wolle, sondevi ebenso von anderen internationalen Fragen uou nicht g».'ringer Blodentung. 'iur Ta n kt io nsfrn s, e betonte der ^.'lußennüMter. (5?^gland l)abe seit Beginn bes kollektiven Vorg<'l)en6 seine Schuldigkeit ^tan. Ma« habe sich getäuscht, als di« unter englischer Führung in Genf beschlossenen Sanktionsmabnahmen eine sehr viel längere Dauer des abessinischen Feldzuges zu Voraussetzung gehabt hätten als dies tatsächlich der Fall gewesen sei. Aber nicht ein mal die Oelsanktionen, wenn man sie c?nge-lvendet hätte, wärkn erfolgversprechend gewesen. Tatsache sei, dah der italienische Feld zug geglückt, die .Hauptstadt und der grohe Teil AblssinienS kwsetzt sei und eine abessi-nische Regierung nicht mehr bestehe. Unter diesen Umsänden sei eine Lage entstanden, die nur durch ein militärisches Eingreisen von ftttzen her geändert werden könnte. Dazu sei aber niemand l>ereit. Wolle nlan dnZ in ^^enf ändi'ru, donli ntüsse der Pölkerl^ttud lindere Mittet ergreifen als bisher. Wns die engliscl?e Negierullg bisher getan habe, brciu rlje sie weder zu bedalieru, noch s)abe sie sich dlifilr zu entschuldigen. In Mnif werde nian nnltniehr die gegenwärtige i'iberprüfcn niiissen. Dnlbei »verde das Sanktionsprobleni nur einen Ausschnitt liilid^n. Was man dort l'l'schlieMl inerde, könne er nicht sagen. Die englische Regierung sei aber zu dem Ergebnis kommen, dah eine Fortsetzung des Druckes s^nf Italien keinen Nutzen verspreche. Die englische Regierung sei jib^ dies nicht bertit, militärisch einzugreifen. Sanktionen mühten eincn bestimmten Zweck haben. Der Zweck sei die Wiederherstellung Abessiniens. Dieser Zweck ist heute unerreichbar, darum würden die Sanktionen nunmehr eine Gefahr bilden und die wohlgeordneten Reihen der Böltcrbundsstaaten i» Unordnung bringen. Deshalki l>al'e «die Ncgiiemng ihren ^-^eschlusi geiaszt. obmol)l. sie sich iil l^nf jeden Be^- hebung der Sanktionen tveiter bestehen Ülei-ben, utld ztvar für die Dauer des ungcwisseit ZustairdeS, der auf die Beendigung der nahmen untlkevbundsmehrheit fügen werde. V^n habe es aber, fuhr Eden fort, für ^dve Pflicht der Negierung gehalten, ihren Stalldpunkt vorl)<'r klairzulegen, ehe man nach Geirs fahre. Bei diesen ErUärungen setzten lärn:ende Zwischenrufe der Opposition ein. Einige kcm servative Abgeordnete hatteil sich auf die Bänke der Sozialiste,: gesetzt, was die Un-rul)e vernichrte. Das wurde auf Eiugreisen des Sprechers geändert. Vden wandte sich darauf der M i t t e l -nt e e r f r a g e zu. Er erklärte, es gebe der letzthin Monate, zu dcnl er eine Erklä-ruil^ der MFierung abgol^n müsse. Jul ver-gangeiteii Dezember habe ein Meinungsnns tausch zwischen, der englischen Regierung und gewissen Mittelmeermächten stattgätten sich auf die ge< geirseitige ttnterstütznng für den ^all eines s'Aitgriffes auf diese Mächte wegen diesel-Masjnal)nien unter Artikel bezogen. Diese Zusicherungen sollen auch jetzt trotz der Auf- Stgmartige Kundenwerbung einer AutoversiOerungsflrma in England An^ Geburtstage des ^tönigs von England findet eine große Parade statt. Die Vorbereitungen der Arnwe sind bereits in vollen: Gange. Dieses Bi^d zeigt einen Ausschnitt von der Gnieralprolx' (Presse-Bild-Zenttale-M). ilodenn es gil>t sicherlich mele Autofahrer, die eyst während der F'ahrt auf Ärirveii un^ stc'ignngs''c'ichei! ^awdstras^en auf den Gedank.en kommen, sich und ihr Fahrz/eug vorHichzeru zu las^'u <^^erl-M>eMenjt-W.) England im Mittelmeer seine BerteidigungS stellung verstärken miisse, und zwar den Stand hinaus, der zu Beginn der Streitig, keiten vorhanden gewesen sei. Wichtiger sreiliich als alle diese Diiigc, fuhr Eden fort, sei idas allbeherrschmde Problem der Zukunft des Völkerbundes selbst. Diese Zukuinft könne aber er-st beraten werden, wenn alle niit den Sanktionen im Zu-samnienhang stehewdcn Fragen geklärt seien. Die Regierung sei fest entsä^ossen, den Völkerbund zu erheslten. Es Mne darauf an, deii Völkerbund künftig so zu organisieren, das? er die besten Erfolgsaussichten für künftig? ^älle habe. Man nuisfe die Lehreit der letzten Monate beachten und der kimftigen Ak. tion zugrunde legen. In der kommen^n Böl terbundiZtagung, Ende JuM, werde man sich daniit noch lricht aibgeben können. Das ^verdü el^st im September möglich sein, .'oiezu müsse man itt allen Ländern die eigenen Versäumnisse und Fehler Prüfen. Die Frage sei, ob man die Welt auf der Grundlage eines Friedens neu organisieren könne. Er sei der Meinung, daß ein weltnnlspanitender Völkerbund von abgerüsteten Staaten auf demokratischer Grunidlage kauni geschaffen >ver den könne. Man sei l)eute mit neuen Pro-blemetl beschäftigt. Man habe niit der Mitwirkung ganz verlschieden gearteter Regierungen zu rechnen. Die englische Regierung »verde aber nach wie vor ihr Miiglichstes tun, den Völkerbund nach diesen! Misterfolg, den nmir off^n eingestehe, in neuer Kraft aufzubauen. Darauf ivandte sich Eden detl Verhandlun gen nlit dein D e u t s ch e n R e i ch e zu, die seit der Wivderbesetzung des Rheinlandcs im März begonnen lDtten. Die Regierungen in England hätten schon seit langen: eine Politik betvieben, die von dem Wunsche beseelt ivaren gute Beziehungen zwischen Deutschland und seilten ehemaligen Gegnern zu schaffet. derte das Schrffsunglück auf der Domiu bislx'r neun ^desopfer. Sechs Personen find noch immer verschollen, sodaß dieselben ebenfalls zu den Opfern geBB weÄ»en müs sen. Denmach fori^rte die Katastrophe Todesopfer. Die «onfereuz der 5«ei«e» iSnt« ia Prag. Prag, 18. Juni. Die ordentliche Sitzung des ständigen Rates d«r Meinen Entente wird diesmal anfangs September in Prag stMfinden. Die Beratung sollte wie üblich, ini Juni abgehalteu werden, da sicj aber der-^t kein aktueller Anlaß ergibt und außer, dem die Minister der Kleinen Entente be« reits iln Mai in Beograd un.d jetzt in Bukarest beisanlmen waren, wurde die Konferenz auf Anfang Septeinber vertagt. .Hochzeit Taubers. London, 18. Juni. (TR.) Rick^ard Tauber wird am Samstag die englische Schauspielerin Diaita Napier heiraten. Tauber will seiner Frau als Hoch-Keitsgescheitk das Urheberrocht auf die Operette „^r singende Traum" abtreten, m der die beiden im nächsten Frlihjahr auftreten iverden. Ausdehnung des Streiks in Belgien. Brüssel, 17. Juni. Der Streik breiter sich aus alle Teile des Landes au^. Im Z^ch-lengebiet von Eharleroi und Borivage ist Äe? Ausstand der Grubenarbeiiter komplett. Die Strcikbsiveguug in der Metallindustrie hat sich besonders in Lüttich verstärkt. Die Zcihl der Streikenden int ganzen Lande l^irii-'^ ?l>0.000. Außenminister Dr. Srofta fährt nach Genf. Prag, 18. Juni. Außenminister Dr. iitrosta begibt fick) ain 28. d. nach Genf, um an der Tagung des Bölkei^undrates teilzu-llehnien. Er will bei dieser Gelegenheit persönliche Beziehungen zu den dort anwesenden Staatsmälrtwrn, hauptsächlich lnit dem neu^ en französischen Außmmimster Delbos, a-ri-knüpfen. Da in Genf Mimsterpräfident Blum aiuvesen^d sein wird, wich Dr. Krofta Mlch mit diesenk verhandeln. Der Schelch von Badrel« in London zu Besuch 15 Todesopfer m Budapest. P u d a P c st, 18. Juni. Mch Mitteiiun--gen jeitens der Untersuchungs^Körde jor« Meser Tage traf der Scheich von Bahrein einer klemm Insel im Putschen Golf, zu Besuch beim englischen König in London ein. Man sieht den Äheich (lmks) mit einem seiner beiden Söhne nach der Ankunft in der englischen .'^auptstM (Presse-Billd-Zentrale.) Streikende Arbeiter besetzm eine Fabrik in Friedek. Prag, 17. Juni. Durch den Tod des Großlindustriellen Lemberger sind dessen Fabriken in Friedet und Mstek in ?l^sgleich geraten und 1100 Arbeiter mußten entlassen werden. Me einzige Folbrik, die in Friede! arbeitete, war die Fabrik der Firma Landsberger. Wegen Rationalisierungsverfügungen traten gestern 250 Arbiter in StrÄk uird beschlossen, die Fabrik bes^t zu halten. Es hat sich bis jetzt kein Zwischenfall ereignet. Geirdarmerie würbe zimt S^tze des Fabriks gebäiudes aufgeboten. Fritchei» bekommt leimn ersten Maßanzug. „Soll ich die Schultern lvattieren, kleiner Mann?" fragt der Schneider. „Nein", sagt Fritzchen, /^wattieren Si^ lieber die Hosen." ÄmMag, den SV. Janl MmcGv«« Hoffnmg auf AbeWiens Schätze Rom will 15 Millionm Italiener in Ostastika «nterbrinam / Abeffi«ier, die aktt ihren Geburtstag kmne« / Der Schatz deS Negus Menelik von hohe« Ml^enmsw^ Mit elmr amrkennenÄvevten SchnelllH-keit, die aber eine seit lan^m vl>vb^«itet« (Gründlichkeit nicht «tsschlieht, hat d«: 'ta-lienlsche Regierung di« erste Regelung des gesanlten Berivaltungswesens uiÄ auch in vieler Hinsicht bereits die wirtschaftliche Ord nung und Erschließung deS neuen twl'eni-schen Oswsrika vl?i:genommen. M alle Einzelheiten von dieser Neuordnung von Dauer sein werden, steht natürlich dahm. Auf j«den ist einmal Anfang gemacht worden. (5r findet ill der italienischen Presse denn auch überall begeisterte Zustimmung. Dabei sind fiir das ibalienische Publikum selbst die verschiedenen Paragraphen, welche die be-liördliche Gliederung der neuen Kolonie und die j?omp?tenzen der verschiedenen amtlichen Stellen festsetzen, weniger interessant, als die Bestimmungen wirtschaftlicher Mtur, welche die vielen Hoffnullgen auf einen baldigen materiellen Aufschwung, an dem alle mittelbar oder unmittelbar teilhaben können, neu beleben. Man steht das schon aus den Ul.^r-schriften der Blätter, die z. B. lauten: „Leben, Geseke und Zukunft des Reiches" eder „Di-e Erschli-eßung der abessinischen Hilfsquellen" o^r „Die Reallslerulw von 'lieich-tümern eines Landes, das fünfmal so grofz ist wie Italien". Wenn nmn die neuen Bestimmungen im einzelnen durchsieht, fällt zuerst «m« Wertfestsetzung der alten abesstnisch^ Münzeinheit, des Mari-a-Therestei^al^s, auf. Bei einer hohen Strafe ist es jedermann verboten, Taler oder Talerwert« zu einer anderen als der festgesetzten Währung zu kaufen oder zu verkaufen. Dabei wird in den l'-tzten Berichten «aus Addis Abeba aber festgestellt, daß die italienische Lira auch weiterhin vml der Bevölkerung für all« Betätigung und Be-sMftigungen im Einzelhandel bevorzugt wird. Daß gleichzeitig mit den Währungsfragen auch für Abessinien ein absolutes Aus fuhrverbot für Devisen erlassen wird, kann stellte kaum noch ver»rmndern. '^^iel wichtiger ist eine andere Berftigung, niclchc^den italienichen Gouverneuren der verschiedenen Territorien die Vollmacht gibt, gegen die internationale Gpekl^ti-on jeder ?lrt n,it dem ihnen geeigneten Mittel vorzugehen. Sie dürfen sogar, »venn sie es für nötig halten, in. privaten'Geschäften und Wcttenhäusern Durchsuchungen abhalten. Man will vor allem — und dieser Punkt wird in den Berichten der Konesponbenten in Addis Abeba immer wieder betont — jede Hamsterei und Warenzuriickhaltung. Ivel 'che beide preiSsteigernd wirken könnten, ver-hinbem. Denn das Leben in Jtalienisc^Oft. «i^riikia soll vor allem mögliW viele geeignete Ansiedlerelemente behalten. . N^n den Bestimmungen über den Bold-umlguf.und die Preise sieht die it.aileni^che Reg^mng eine .^uptfrage in der E'^zieh-u^ einer eingeborenen Arbeitevschaft, für die niöglichst bchimmte Lohniarife aufgestellt lverden sollen. Für alle italienisci^n Arbeiler und Angestellten gilt natürlich die italienische ^lrbeitsvarte. Die Lohntarife für jeder Art Arbeit sind aber dein Ermessen der Provinz, gouveneiire überlassen, mit Rücksicht darauk, daß die Lebensbedingungen in t^n vsrsZiie-denen (^getdden ebi'n sehr verschieden sind. Auch in Italien selbst sieht man voraus, daß es viel Zeit und Arbeit kosten wird, auch nur die Grundlagen für eine wirkliche Zivilisierung im ouropäisl^n Sinw' zu schaffen. In den Berichten wird immer wieder daran^ hingewiesen, daß die Eingolvnen, und ^^^var nicht nur die früheren Sklaven, in sehr Violen s^ällen nicht einmal angl^ben können, wann sie geboren sind. Das Tempo, in dem sich diese Wandlung zur Zivili-ation vollziehen kann, ljängt also von dem Tenipo der italienischen Kolonifierung ab. In dieser .Hinsicht n,erden die Schätzungen italien'sailienern, die in dem neuen Reich neben der eingeborenen Bevölkerung in e,. ner gar nicht allzu fernen Zukunft Arbeit und Brot binden u>erden. Dabei wird in gleichfalls ziemlich optimistiscl)er Art "»araus hingewi^'^en lÄchsten Jahren sich diese Zahl Mi«doftens ver^Sfachen werde. Natürlich soll die Arbeit vor allem und mit beschleunigtet Energie in Addis Abeba selbst beginnen. Und Arbeit ist in Hülle und Fülle vorhanden, da tte Gtovt nicht «tr so gut wie ganz neu aufzi»ba«en ist, soicke^ als künstiger Sitz der ita^ien?ischen vizeköniglichen Regiermlg eine Unmenge ftÄher nicht be^nirter Bedürfnisse hat. für die gekargt wevden mutz. Italienisch Berichterstatter, die über Einzelheiten der Städtepl^ung hier mit den nmßgebettden Stellen gesprochen '^ben, wissen um „gigantische Pläne^^, die schon in den nächsten Mona-^n i« Angriff genommen werden st>llen. Ein kleines Zusatzka^tel erhalten diese letzten Söachrichten aus Addis Abeba durch ltlUÜHl«ngen itbor den Schatz des NogUs. M «» den sogenimnten Schatz Me-nebi^s, des groheu Kaisers, den e? seinem Nachfolger hrnterlassen haibte, de? aber so hört man wenigstens, zum gri>ßten Teil von de» l^n N-guS mit i« die Verbanlmng qe«oulu«t wavden ist. Die wertvollsten TeUe des Palastes selbst sind kurzz vor dem Einrücken der Italiener von pNndernden Mob aiusgerä-MNt oder zerstört worden. Aus der setzten Jnvenibarausnahme ersieht .nan aber, tiatz wenigstens noch eine große Samm lung w^voller orientalische? ^piche. ^a-zu seltene andere Weberzeugnisse und eine l^menge von Gegenständen o>us Elfenbem, Parlmu^ vsw. ^chlagnaihmt werden konn ten, die mm gvohe Museumswerte verk^-pern. Sin Haus ^ mit vielen Besitzern Interessante Aktion eines Beograder Universttiitsprofessors Bor Kurzem war in unserer Maribi^'rer Oefsentlichikeit von einem Versuch die Rede, daß zwei Hciuser seitens einer Gruppe «^der Genossenschaft derart gekauft werden sollten, daß jedes Mttglied Besitzer oder Eigentümer je einer Wohnung würde. So mancher unter uns schüttelte den Kopf und mal'tcht allein unt den Vorschritfcn der Behörden über Regulations- und )^u-pläne bewerstelligt »verden, sondem ist in erster Lilnie von der Wirtschaftskraft der Bürger abhängig. Es ist doch WeifelloS. daß z. B. einen Bau »nit 30 Wohnungen leichter 30 Bürger als nur einer durchführen können. Zweitens ist es notwendig, die Häuser in Becgrad (mrd auch in andren Städten) derart zu bauen bM. umzubauen, daß sie einem feindlichen Angriff aus der Luft wer->den standhalten können. Dazu sind hohe und steile Dächer nötig, stadt des Ziegels und des Eternits StaWafeln usw. Bon einein lolchen Dach wird jede auS der Luft abgeworfene Bonlbe zur Er^e abgestoßen und wird dort explodieren. Solche Dächer rentiere» sich aber nur auk vielstöckigen Gebäuden. Auch bezüglich der Abwehr gegen Giftgase hat die Technik schon Mi>tiel und Wi^ge gefunden, dciß man nicht in die Keller wird flüchten 'nüs-sen, sont^rn daß die Bauräume mit einem besonderen Rohrnetz ausgestattet werd'n. Auch dies ist nur bei Großbauten rentabel. Also: sowohl die moderne Einrichtung der Städte als auch die Abwehr im Kriegsfall erheischen große, vielstöckige .'oäilser, was wiederum viel leichter mit Geldmitteln n'eb-verer Personen als Aktionäre als mit dei'.en einer Einzelperson möglich ist. Professor Maletiü stellt uns ei,u: ^olche .Hausgenossenschast als eine Gemeinde' im Kleinen vor: dort Eigentümer d<'r Bauplätze. hier Eigentümer der ein^zelnen Woh-nullgen. Wie in der Stadt (Genieinl)^') die Gasseil Gemeingut sind, so im Haus in Treppen. Er verweist m seinen Abhandlungen auch auf die Tatsache, daß im Mittelalter ln allen Städten an der Meeresküste die Häuser auf genosienscha-ftlicher Grundlage .zebaut wurden, und daß z. B in Split, Dubrovwk usw. noch heutzutage das System des Eta- geneigentumS besteht. In Italien. Belgien, daß auch unter der biSl>er!gsn »Frankreich und iien anderen Weststnaten be- bulgarischen Gesetzes einen Gesetzentwurf auSg«arbeiie, welcher aber irgendwo in einer Tischlas ihm beliebt; lver zahlt di<' Steuer ilNd die übrigen notwendigen Abgaben? Tr ini Falle des Verkaitfes eines neun Wohnungen umfassenden Hause? nach dem Prinzip des Wohnungseigentiilmers eine Wohnung von vi^ Zimmern schätzen wiirdo. Etwa .ÄO.Wt» Dinar! Da dürfte sich wohl so mancher, der sovwl Geld aufbringen kann, überlegen, eine Wohnung zu kaufen, da er um dieses'Geld sich eiiu? schöne Villa niit Meni Kotnfort und noch einem Garten dazu leisten kann. traurigen Sckiattenregierung des Negu» die j stehen besondere Gesetze über das Etagen-Wnrenansfuhr schon ans ungefähr eine Mll« ^eigentum. desgleichen i» Bulgarien. Professor liarde gestiegen ie'. Man dürfe mit .zoller j Maletiö hat sel'l'st auf Wunsch des jugoslawi. Berechtigung voraussehen, daß schon in den Ischen HauSbeWvvevbanidss auf (^i-rmiid des Maxim tÄorki -j- Wie aus M os ka u gemeldet wir'^. ist am Donnerstag Maxim G l> r k i gestor^'n. — Er wurde am 14. März 1KW als S-ohn eines Tapezierers in Nischni-Nowgoro^ ae-boren. Sein richtiger Name ist A. M. P e s ch k v w. Das Pscndontinl „Gorki", da? :i!i Russischen „bitter" bedeutet, hat ex niit Bezug auf seine herben LebenMicksalc- ge.' wählt. S<'ine Jugend ließ sich äknlich an wie die von Schaljapin. Beide Eltern vcr!.'r er früh, Schulbesuch hat er kau in kenneng-lernt, von seinem zehnten Lebensjahr ab milßte er sich als Lehrling, dann als Arbeiter in den verschiedensten Eriverbszw^igen selbst erhalten. Schließlich verdiente er s.'in Brat in den Eisenbahnwerkstätten in TikliZ. Unterdessen hatte er Schreiben gelernt und begann seine Erlebnisse auf Papier zu bringen. So entstand 189.? sein Erstlings'verk „Mamed Endra", das in der Zeitung „Kav. kaz" erschien. Er kehrte dann in seinen Geburtsort Nischni-Nowgorod zurück und fand in seiner schriftstellerischeil Tätigki'it große Förderung durch den Schriftsteller Wladiin': Korolenko. Nach l>erschiedenen kleineren Arbeiten, die bald Eingaivg in die Petersburger Presse fanden, wnrde er durch sein auch !n Maribor feinerzeit viel gespieltes Drama „Nachtasyl" weltkvkannt. Bon seinen andere»! Schriften ist k-^ine winider mi den Erfolg des „Nachtasyls'^ lier-angekommen. ani bekanntesten wurden noch folgende Schriften: „Die .Kleinbürger". ., D'c Binder der Sonne", „Der gi-üne ss>a^cr", „Ein junges Mädchen", „Geschichte einrs Verbrechers", „Wanderungen e^nes Tcnfelö" „Mutter" (IsX)7), „Geistige Güter" imd ,Sol daten" (liXX?). 1s^14 erschien ein großer autoblegralpliisch<'r Rvinan: „Meine heit", ivso brachte er ,Krim»erullgen an L. N. ToDoi" und IijS7 kan? ein großer «»man von ihm her«us: „Das Mrt d"'- ^r-^amonowS", in dem ficki aber keüx rlei Fort, entwicktung gegen frühere Werke zeigt, gM war sein erschienener R?mnn „Das iLeben des Ninr Samgln", das Epos des russischen Menschen^ von starker ^Üir' kung. In .^rbst wurde am Wachtan» gow'lThviidter in Moskau ein neue^ T^aina von Gorki ^Iegor Pulgtsch^w und <^i'e. da^ die Z^'it von 19Ui bis heute in dramatischer Form zur Darstellung bringt. 1W.'^ wurde Gorki einiger seiner Schriften lo.gen von der russischen Regierung ins G'''ü:ic!N>s geseht. Danach ging er IWl; inA besuchte u. a. auch Amerika und lebt' öi? zum i^rieg in Eapri. Nach .^iri^gcau'.^bri^ch kehrte er nach Rußland zurück, trat do.! f.ir kur^^e Zeit in die Arnlee eii, und konn'..' sich in jener Zeit dmik seinen! beiMuiten eine bemerkenÄverte Urteils frei heit erlanlx'n mit der er össenlich der Deutschenhei^^e entgegentrat. Nach der Revolution inl ^al?ve 1V18 grimdete er anf Wnnsch des ihnl bc-fveundeten Lenin das „Hiaus der Gel^'hr en" in Petersburg und erhob als Mhrer d>.r dol schewistischen Geistesivelt Ein'prnch ge/en die Hinrichtung nciins!i>f!er rnssiscs>er Gelehrter. Bald danaili ent'-agte er ab?r jcg-licher politischen Täügki'it nnd hielt sich sie-sundheitshalber meist in Sorren' in I'al eil auf. Ig'SS kehrte (^'/oiti zn einen, Besuch N'.'>rh Moskau zurilck. An der l^ren^.e mar e? ?!s der „Dichterfürst d.'r Sowjets" nnt a^en er-den^kbaren Elnen enipsanc^^'n n^'^rd^n. neuernanntes Mitglied der Ak^^den? e in. Moskau erhielt er d>?n Au'trc^'a. d'' wnrde in letzier MilUlt<' ''i c>> abgv'sagt, obgleich er seit Wech.'n alei '"i'n rer der russischen Abordnung geni?ld''l 'v'.i. E'? sx'iszt, daß seine ^-reuichschaft luii 7^.' nukidse, den Stalill in jener Zeit uilleii >1<' lassen halte, der Grund zu se'nenl Reiseverbot gewesen sei ltN'd daß er seitden? unter o"-ständger 5iontrelle der Gehcinpolix'i ^— Gorki hiUle eilten verl?c!rat<'te>i der in Sorrent nut Gorki znsalnnn'n! vi '. Ausjerdei» hat er nc«f> einen no^'i Peschkow nrit Namen. Dieser is' eiu ^einn der Sowjets, hat in dei- .r.^is'.rnü''! i' 'n Arniee gegen sie gekälnpst, ist dann Türke, nach Frankreich getonlnien. in 'x' Fremdenlegion eingetreten ilnd h.i. si>i) in dieser den Ofsiziersrang erworben, e.« iin ss.'rft seltener ^-all. Znrzeit steht er alc^ '-an '.östscher Oberst in Paris. i. Todesfall. In Sombor ist Mittivoch die Apothekerswitwe Frau Irene P r a li n S berg e r gestorben. i. Mjähriges Jubiläum des Vereines Briider vom kroatischen Drachen. Wie die Zagreber Blätter berirltten. sind^'t mn 3onn. tcig, delN 5. Juli l. I. in O^'als bei >iavloulie die Zrinjski- nnd Z^'vantopan'^'.'ier statt, die alljährlich vonl Ven'in der Brüder t'oni 'roa-tischen Drachen veranstaltet nnrd ^'ie Tra-6ienbrü>der sind Vesit.,er der s'i'to-iiä'en g Ozals. Anl selben Tage wird der >' v^l'lt^' Großineister dc'r Trachenlnnder '.'^".ilin M a j e r als neuer Bnrglie r nii' d- '.in-zen Meisterkolleginni feierliche» (sin'.ug spalten. Der Verein liegelzt gleichzeitig s-'in jähriges Vestandesjubiliiinln. i. G«nierung des Zagrcbcr Nationalty ci- ters. Dem agilen Intendanten des Zagreber Nationaltheaters Dr. e n o n isi es in Be>'-grad g'2lnngen. für die Sanierung d<'s Tlx.'a-ters eine Slckvelltion iin Betrag von Millionen Dinar sicherzustellen. i. Gchachwettkampf Birovitica gegen Oii- jek. In Pirovitiea fand dieser Tage ein Ser- ,M>mboa«r Zertml< Nummer 13S So«»tag, den 30. Jmn ISLl. Ixmdiung gegen den Frauenarzt Dr. Frie-^rich K a r p a t i. t»em sieben unerlanbte Eingriffe zur Last gelegt werden. Der Staatsanwalt fordert die Zj^erstrafc. Für d.stern uivd zu nio-^crnlsieren. M^iäizeitig wird auch das »traft!w"rk vergröszert lverden. Die Gesell-ü1?ast ivird goj^eu Millionen Dinar in di^^ Unternehmung investicren. Anekdoten u. Schnurren Die Lot»rede. Der gesamte t^ieineinderat ist von dem neu en Vnrliermels>'r zu einem Mendessen eingeladen worden. Nnch deut Essen erhebt sich einer der l^iiste, tlopst nn sein l^las und halte 'o1jZ!-'nde tleine Ned<': „Meine Herren und ^tMegen! Wir halben soel>en eine der vedentendsten Wahrheiteil kcnnon gelernt, die nlvr leider noch viel zu wenig beachtet unrd. ES ist näulich durchallS nicht nohwendig, dasi eine Frau schön ist. ES .st -?ucl» nicht notn>endi^, daß eine Frau gescheit lsi. '')tt>er, nu'ille Herren — lochen uiuß sie lonnen. Und da-^ alles hat uns heute alx'nd unsere ,'vlai, Bingerlneister in der ilbcrzeu^^endsten W'.!ise dargelan. Unsere Ftzail er Meister und li)e,u<>inoemutter — s^ lebe i)och! iSin heller Knabe! Der bernhinte Matheuiatiker ^wrl Friedlich l^ianS nxn' schl.'»!» als UNlilx' anszerordent-l^ch aufgeuiertt und in keiner Weise zu ver^ k'Iilsfen. Eines Tages traf der junge Friedrich in der Umgebung von Brannschweil^ sei-neu ^'andeslierrn, d^'n .'^>erz^>t^ Wilhelni Ferdinand. Der Her^vt^ von Brauns.1)we.g liesas; viel 'Junior nnt» besondere FrUlde licreiteLe eS ihni, init den Kindern zu scherzen. Er sah den Jungen und blichlvs;, ihn einniaj auf di-e Probe zu stellen, ob er sich uwhl einschüchtern-lic^e. „Ti^h utvl — wie lttcrüoi'lrdlg," sagte er darllm zu dem 7^lingen und vlictte lops^ schüttelnd nach der Stadl ^zurück, „da seh<' ich deutlich oden anf dem AndreaSlirchturin eine Fliege si^n. Tie puht sich gerade die Flügel, iitannst du sie auch sehen?" Der junge d — diesuial war er an den Falsrlien geraten. Die oberste ^»stanK. „^'^hr >to>le^ie verfiigt wohl über <^n gute^K Ern^'^nunen'i^" — „'i^^ie man'S niniint. m'r'dient eineil isnten l^i lxilt. aber seine Frar ver^t darütvr!' Zusammenhang den Wunsch aus, die Stadt-gemerndc möge die allzu niedrigen Löhne der aus den Mitteln der H i l f s a k t i o n bc-schäftigtell Arbeitslosen etwas erhöhen und dreselk^i nlit den für die stÄdtischen Arbeiter geltenden Löhnen ausgleichm. Direktor Hrastelj äußerte Bedenken dagegen, nlcht aus prinzipiellen Gründen, sondern einzig u. alleiln aus deul Grmtde. lveil d»ie bescheidenen Mittel der Hilfsaktion bei eiiwr Lohn- Sitzung des Stadtrates Lieferungsvergebung des Bodenbelages in der neuen Magda-lenenschülc / Erhöhung der Baukosten zur Verhinderung des Bauarbeiterstreiks Der Stadttat trat gestenr abends zu einer kurzen Sitzung zusammen, unl drri wichtige Angelegenheiten zu verabschiedeil. Bel^amrt-Rch w-uvde in der letzten Sitzung der Beschluß gefaßt, fortan alle Arbste,? und Lieferungen für die Staidtgezueindc im Plenum des Stadl^rates zu vergeben, uul allen Stadt-Vätern Gelegenheit zu geben, ihre Ansicht zu äußern. Die Sitzung verziigerte sich etlvas, ^ vorlM der erste, dritte und vierte Ausschuß unter dein Vorsitz des Bizebürgerillei-sters ^ eb o t eine Ätzung abhielten, um sich über eiinge noch strittige Punkte in der Frage der Magdaleneilschule zu einigem. Bizebürgermeister ^ ebot berichtete zunächst, er habe delll auf eiileur Erholungsurlaub sich befi-il-dlichen Bürgermeister Dr. Iuvan ailläßlich des 50. Wiegensestes die Glückwünische des .Hauses telegraphisch zum Ausdruck geibmcht. Auf Wunsch der „G las-benaMat!lca" wird in das Kuratorium 'der Musikschule ein Vertreter der Stadtge-meinde entsannt; die Wahl fiel aus Prof. Dr. S u 8 n i k. Was nun den ernsten Punkt der Tages-ordtmng: Liefermlgsvergebullg für den L i-noleuinbelac, auf den tMlgen in der M a g d a l c n e n s ch lt l e betrifft, beläuft sich der Voranschlag auf 1tt5.495 Diilar. Die Lieferung nmrde auf Antrag des Berichterstatters Ärektor S t a b e j, der hiesigen Firma „W e k a" als deni iliedrigsteil ?ln-bot^teller allvertraut, da diese Uilterirehmung aus die veranischlagte Suullne eiireil Nachlaß voll bewilligt hatte. Die Firma wird außerdeln die Uilterlage für id-'n Linoleumbelag um 5) Diliar pro Geviertmeter liefern. Sodani» wurde der ziveite Punkt der Tages ordnullg in Behalvdlnn^ genoinnlell, nämlich di« Erhö h n n g der B a u s il ni ,n e für die Mac?daleneilschule. Der Refereilt Direktor H r a st e l 1 lK'leuchtete die Angelegeilheit und bcalltragte^ in die Erhöhnilg. die sich auf bis 5)».0(jv Dinar beläuft, einzu- willigen, llnl dadurch der Absicht der Bauar-b<'iler. zur Bekräftigung ihrer Lohnforderull-geil die 'Arbeit iiiederzulegen, die Spitze ab-zulbrechen. Das HauS stiinmte dein Ailtrag zu, schon aus deni Gruilde. weil die ineisteil Bauherr^il bereits in eiire AeirderiMs, der Bauverträge eingen, die Angelegenheit irgeiidwie zu regeln, tves-hals der WuiUsch des Stadtrates Petejan eingehend geprüft werden soll. Referent Dr. M i l e r berichtete sodann i'lber drn letzten Punkt der Tagesordnung, d. i. über de^r T a u s ch einer kloinen Parzelle iiebeil denl Mlitärmagazin in der Stritarjeva ulica, die dem öffentlichen Berkehr dient, gegen ztvei Parzellentei!^ in der Iwdranska und Linhartova ulica. Der Tausch ist no6i voin .Heeresministerium zu geneh-ln'lgen. Die der Stadtgemeinde abgetretenen Parzellenteile lvevden zur Verlängerung der 7vadraiiska ulica dieiteir, wodurch zwischen der Linhartova uild Stritarjeva ulica eine nelie Verbilldung erzielt würde. In der iMisten Woche ti>irid nneÄer eine furze Sitzuilg des Stadtrates abgehalten wer den, ill der eiliige kleinere ArbÄten un-d Lieserungell liergeben lverden. Aufruft Beflaggt die Häuser! Ailläßlich der Zlonl^ek-Feierlichkeiten für >die .'Engend, die loininenden Soilntag. deil 1.^1. d. stattfinden, werde,l sich in Maribor 'iehntauseild<' voll ^tinderil aus Nah u. Fern versamnieln. nul das Anderen an den großeil fugendfreuild und -erzieher zli ehren. Die Stadtgenieillde wivd aus dieseln Anlaß ilire Mbä^e beflaggen. Die Bevlilkerullg nn'd eingeladen, auch ihrerseits die H^wser schon SanlSmg mit Flag gen zu schlnücten. Der BizebürgerMeister: 7.ebot, ln. P. NI. Evangelisches. Somltag, den 21. d. uni lu Uhr nnrd in der EhristuSkircl>e ein Ge-nleilldegott^'sdieilst stattfiillden. Aldsckilies^end 'darall nin 11 Uhr sanllnelt sich die Schlllsn-gend zllm .'»t'mdergottesdienst. ur. Pertagte Tournee. Die Orienttournee der kleinen Harnionitaspieler aus Maribor inußte lvegell nlworhergesehener Hiildernisse auf «eillell ^'Meren Zeitpuilti verscholl<'il wer-'dnl. ln. Meisterschaft de^ Schachklubs. Die Ma- ril)orer Schaclilspielervereinigung^n bringen auch iil dieseiil Jahre ein Pokalturnier unl die lokale Meisterschast zunl Anstrag. Als Gegller tretei, vier Bereine und ztoar der Mariiborer Schackiktub, der Verband der Eiseilbahnerschasl. sowie die Sportkliibs „?>e' lrznii'ar" iiild „Slavija" anf. Jeder Verein wird durch 8 Spieler vertreten seiil. Die er-sten Känlpfe lverdell Sainstag, den 2l1. d. uin Uhr iln Saale des Hotels „Novi svet" lPovodllik) ausgetrageil und znmr ti^fe?i der Marib. Schichklub und die Vareler der nationaleil Eisenbahnerschaft sowie die Sport tlnbS „!!.elezlriear" uird „Slavija" aufeinander. NI. kleinen Matma am klasiifchen Gym nasium inelldeten sich 78 Schüler Uild S^i-leriniieil der vierteil Nasse. Wegeli sehr guteil Erfolges iln Schuljahr tvaren 18 Schüler voll der Prüsmng befreit. 49 legten die Prüfung ab, während 11 dieselbe zu lvie-derholeil ha^n. m. Das erste Abendtonzert im Stadtpark nnrd S a IN s t a g zwischen 20 uild halb ^^2 Uhr -stattfinden. Es konzertiert die Militär lapclle uilter Leitnilg deS Hauptmannes Svo boda. Sonntag von 11 bis 12 Uhr wird i'.ll Stadtpark die Postlerkapelle (Kapellmeister >1ratochwil) sip'ieleil. nl. Neuer Ingenieur. .Herr canÄ. ing. ^wrl PuppiS aus Novelljgradec hat an der Teel» nischeu Fakultät in Liubljana alle Prüfuil' gen abgelegt und die Hochschule als I'N.ge-nieller m'rlassen. IN. Warum besilldet sich die erste Stadt-hallestelle der Inselbad Antobusse nicht, wie scholl früher eininal, aln Trg Svobode? Es ist deil Badegästen unerklärlich, warum die seinerzeitige Einführung Mer Autobus-Hal-tcstelle ain Trg svobode so rasch lviedcr ailnul-liert lvurd'e. Die imlZler zahlreicheren Bade^' gaste alis der inneren Stadt glauben ein Re^t darauf zu haben, daß auch ihre be- Srettag. den t». Sunt scheidemn Wünsche berücksichtigt werden, n. wenden sich deshiÄb an die Leitung des Au--tobusunternehmens mit der Bitte, die Insel-bad-Autobusse am Trg svobode halten zu lassen, wodurch die Freude am Brauch des In-selbades gewiß einen neuen Ansporn erhalten wird. m. Todesfall. Im Alter von 65 Jahren ist gestern d<^ hier im Swhestande lÄeitde ErsenbahnboaNlte Herr Franz A o tz b e ck gestorben. Em aufrechter Mann, der si-ch über all der größten Wertschätzung freute. Friede seiner Asche! Der schwergetroffenen Familie unser innigstes BÄeid! m. Der heutige Mschmarlt war sehr gut beschickt. Borhaicken waren 252 Kilogramm Filsl^, die ra^ abgesetzt wurden. Es kosteten: «Ätl^llen 10, Makrelen 14—16. Goldbrassen 18—34, Augenfdsche 14 und Cevoli 18 Dinar pro Wlogrmnm. m. Ein Schadenfeuer brach dieser Tage in Gpod. Jakobsti dol aus u^ vernichtete das mit Stroh gedeckte Mrtschastsobjsekt des iBofitzers Rudolf L o r b e r. Der Schaden beläuft sich auf 20.000 Dinar. m. JuVilLvmißpMLkatio» der Mariborer Festwo^ Anläßlich ihveS heurigon fünfjährigen JÜÄbiläums vnrd die Mariborer Z^st-woö^ eine Juviliäumsvevue herausgeben, die einen Aufschlutzroichen GnWck in unseres Wirt!schaftsleben gewähren und der ein großer Inseratenteil ang^chlofsen werden soll. Me Publikation ilst mit den übrigen Propa-gandabraschüren nticht zu verwechseln. Aufträge wev!^ nur in d^ Kanzlei der Festwoche sowie von dem hiezu berechtigten Be-mnt^ entgegengenommen. m. Ein Toutaubenschießen findet Sonntag. den 21. d. Awisch^ 15 und 16 Uhr iln Rahmen eines UebungSschießens des hiesigen Ia^vereines auf der MilitärschieWätte 'n Radvanje statt. Geschossen wird auch mit der Kugel werden. Mitglieder des Jagdvereines sowie überhaupt Freunde des Schießsports sind eingeladen! m. Giftschlaugen iu» AMÄ«d. Nml ist auch die Saison für den Export von Giftschlangen ins Au.land angebrochen. Dieser Tage wurde am hiesigen Hauptzollamt eine Partie von 60 Giftschlangen, die irgendwo in der Umgebung von Ptuj gefangen worden waren, in Augenschein genommen. Die Schlangeil, durchwegs Bipern, find für che^ inische Laboratorien bestiimnt. m. Die Frage der Eis-nbahmr.Wohnhäu' ser, die vor einigen Monaten in der L^f^nt-lichkeit so viel Swub aufgewirbelt hat, er-schÄM nun endgiltig gelöst. Der Vismbahner-Unterstützunigsv^n faßte bekanntlich w seiner uMngst abgehaltenen Jahreshaupwer-saimnlung deil Be^uß, die beiden Wohnhäuser in der Betnavska cssta und KejZarjeva ulica von der Wiener Mgemeinnützlichen Ei-senbahner-Baugenossenschaft zu erwerben. Die ser Beschluß wurde jetzt von der Banatsver-lvaltilng gutgeheißen. ^ den Häusern werden somit weiterhw Nsenlbahner wohnen kön« iien. m. Der Fall Möar. Herr B. U l v.a r el-isucht uns um die Auftrahme folgender Zeilen: „Bezugnehmend auf Ihre gestrige Notiz Die andere SÄte' teile ich mit, daß ick) nicht gewollt bm, mit meiner Tochter und Ihrem Freund eine ösfentliche Debatte zu führen, vielmehr dafür Sorge tragen wer^, daß der Fall vom Gericht gekläi?t wird". m. Brandleger festgenommen. Anl 8. März ging in Mali vrh an der 38avnica (Slov. gor.) das Winzerhaus am Weingartenbesitz K u r n i k in Flammen aus. Äl Kurnik ziwor llnd später auch Drohbriefe erhalten hatte, leitete die Gendarmerie eine Unter-suchulig ein, der es jetzt gelang, den Brandleger in der Person eines gelassen Rudolf Prikl festzunehmen. Der Mmm ist bereit« geständig. ln. Dreister Raubüberfall. Als gestern die Al'b'eiterin Alma Spurej ilrit eineln Korb voll Erdbeeren, die sie irgeildwo am Bachern gesamnielt hatte, !^lmk,ehrte, liberfiel sie der Ivfährige ?lrbeiter Fraiiz K u m e r u?ld elltriß ihr den Korb. Als ihn die Frau bat, ihr im'nigstens einige Liter für die hungrigeil Kinder zu lassen, schlug sie der samStag, den 20. Jum iSSc „Mariborer Zeiwng" Rvmmer 139 lmg zu Boden und suchte soixrnn cDlends das ^ WiÄr. ! m. Die nächsten Putnil-Ausflüge «tt dem Autoear. Auf Grund des jugoslawisch-öfter-reichlschen turistisch«n Uebereinkommens vom 2. August 193b veranstaltet Putnik-Maribor folgende Autocarausflüge: am 28.-29. Juni. 3.-4. Juli. 7.-8. Jluli, 9.-10. Juli nach Ma-ria Zell (Fahrpreis Din 200.—) und am 5. Juli zum Wörthersee (Fahrprels Din 12V.—). Alle weiteren Auskünfte und Anmeldungen im Reisebureau Putnik, Mari' bor, Aleksandriwa 35. Tel. 21.22. m. BerhüngniSvoller Starz. Der in Rib-niSko selo (Kosaki) wohnhaft« Fvwanzer Josef G o r i Z e k stürzte beim Aufhängen von Vorhängen derart unglücklich, daß er mit der rechten .Hand durch die Scheiben eines Doppelfensters schilug und sich hiebei an zwei Stellen die Schlagader durchschnitt. Die Ret-tungscvbteilung überführte ihn ins Krankenhaus. * Bollsei», Darmträgheit. Mageni^ure-überschuß, Gallenstockung lverden durch Ge-bnulch des natürlichen „Aranz.Jose^".Bi!-terwassers behoben. vll Mio «oe. vol. var. s. dr. I^l»5 ock K. V iszz. m. Einbrüche. Gin unbekannter Langfinger stattete heute Nacht dem Gasthaus S t r e i-ch e r in der Mlinska ulica eirmi Besuch ab, wobei er .Hartgeld inl Betrage von 100 Dinar sowie eine größere AnFahl von Zigaretten nrit sich gehen Ließ. — In SPod. BoL bei Selnica eöbrach ein Dieb das Wohnhaus des Besitzers Felix Iauk und enltw«i^ete verschied^ Wertgeg^tSnde im Betrage von 1000 Dina r. * „Frohfiim"-Gommerfest Sonntag, den 2!1. Juni unl 15 Uhr im Gasthaus WeHsr in PobreSse. »1265 » Der «adftchrerklub „PoStela in «ad-vanje veranstaltet am Sonntag, dd' Ivo lähriges Gchuljubüäum Jubiläumsfeier der Volksschule von Stogovci im Apaöe-Becken Apowewinachtdlmft Freitag: St. Antomus-Apothete (Mag. Maneie) und Mariahil'f-A^thÄe (Mag. König). S a ln s t a g: Mohren-Apotheke (Mag. Maver) und Schutz^gÄ-Apotheke (Mag. Baupoff. p. Uniw. Prof. Dr. Mlb» kos aus Ljnb-ljana wird Samstag, den 20. d. im Saal der „Mladika" einen Bortrag über die geschichtliche Entwicklung der slowenischen Sprachgrenzen halten. p. Das staatlche Sichamt hat für die l i' ste Zeit folgende Amtstage in Ptuj festgesetzt: 18., 20., 21. und 22. Juli, 22., 25). 26. unid> 27. August sowie 2l., 22., 23. Z 25. und 26. September. P. Am legten Bkehmarlt wurden alusgetrie-ben 75 Ochsen, 323 Kühe, 9 Stiere, 48 Jung ochsen. 83 Kälber, 6 Kalbinnen, 91 Ps^rde und 5 Fohlen, zusammen S40 Stück, w-^von 231 verkauft wurden. Es kosteten Ochsen 3 b.s 4, Kühe 1.70 bis 3.65, Stiere 2.70 b's » 50, Junyochsen 2L5 bis 3, Kälber 3 bis 4, Kalbinnen 3.25 Dinar pro Kilogramm. Lebendgewicht. Pferde 400 bis 3000 und Fohlen 700 bis 1500 Dinar pro StÄck. Am Schweinemarkt wurden 135 stück zugeführt, davon wurden 39 verkauft. — Preise: Jungschweine öO bis 110 Dinar pro Stück, Mets^chweine 5.25, Fettschweine 6 und Zuchtschweine 4.75 bis 5 Dinar Vro Kilogramm Lebendgewicht. p. Badewetter. Di« letzten schönen Tage belebten wiederum unser ftädtisc^s Draubad das gegenwärtig der Tumemlplatz von inng unid alt ist. Das Quecksilber stieg gestern bis mlf 40 Gvad an. Auch im Stadtpark herrscht in den Abendstunden ein buntes Tretben Hofsentlich lassen die Abenidlon^erte nick?' uiehr lange auf sich warten. Freundliches Angebot. „Sehr geehrter Herr Direktor!" schreibt der Bater an den Leiter der Schule seines Sohnes, „falls mein Rudolf weiterhin so faul sein sollte, möchte ich Sie bitten, ihn in nleinem Namen gründlich M oerprügeln. Zu Gcgeirdieirsten gerne bereit, ,^i>.chne ich ex-gebenst Max Kraus.'' Dieser Tagee begcht die Volksschule von Stogovei im Apaöe-Becken das Jubirnum ihres hundertjährigen Boftairdes. Die S hule als Institution wurde ber<'its im Jahre 1800 gegriindet, loar aber lange Jahre in -inem Privatgebäude untergebracht. Den . ersten Unterricht erleilte ein pensionierter Feldlve-bel. Selbstredend war, wie danials üblich, der Schulunterricht nur den veruiögerU>en Kreisen zugänglich. Jnl Jahre 1833 wuvde auf Initiative des Lehrers Anton Ulrich und des P^arres von ApaiLe Lettinegg eine Aktion zur Errichtung eines eigenen Schulgebäudes eingeleitet. Äe eingesetzte Kommission trug der Gemeinde Stogovci auf, einen entsprechenden Baiugrund an der Bezirksstraße Gzrnja Radgona—Upaöe—Mureck zur . Berf'1g:.'ng zu stellen, wogegen die Schloßherren t«r dor tigen Gegend das Bainnaterial lieferten und für die gewerblichen Arbeiten aufkamen. Die Bevölkerung hstte unentgeltlich die ArbIits- kraft zu stellcll, wobei der Abtauf der Ä'uluk-pflicht 2 bis 10 Gulden betrug. Jnl Herbst 1036 bezog die Volkschulc ihre neuen Kän-nie. Als nach denl Umsturz das Apai!e-Becken Jugoslawien zufiel, war Oberlehrer Jgo .Hauptmann a-ns KriZavci bei Lsiltv' mer der erste Schulleiter. Sein Nachfolger ist Schullleiter Nado R e s m a n. Die ^elks schule besitzt vier .Nassen; in drei Klassen w'rd auch der deutsche Unterricht erteilt. Die feierliche Bege^hung des hundertjährigen Schuljubiläuins ist sür Sonntag, den 28. d. festgesetzt. Die Feierlichkeiten s>'.iln-nen unl 15 Uhr und umfassen -anßer der Fch rede Gesang- und Minikvorträge. Nezilatio-nen und Turnauffnhrungen. D^r Eintritt zunl Volksfest ist frei. Die Umgebnngsver^'ine tverideii ersucht, von eventuellen anderen Vemnstaltunls-zählig zu beteiligen Union-Toi^no. Die Premiere des erjl^ klafsigen Liebes- und Abenteuerfiln:s „De» Maskierung" init Gustav Fröhlich, Noie Stradner, .Heinrich George u. a. Im bunten Rahiwm eines fröhl'ichen Maskentreibens des Karnevals in Nizza, schöner Frauen u. einschmeichelnder Musik spielt sich die spannende, iiüercssante .Handlung dieser roman^ tischen Filmkomödie aib. Ein wirklich ver" gnügliches u. unterhaltsames Werk. In Bor-^reitung der Großfilm „Frauensee" narti dem Roman von BM Baum. Mrg^ntino. Ab l>eute Froila^ „Der Gefangene des Kiwigs" mit Slezak, Paul Kemp üfw ' Samstag, 20. Juni. LjMjana^ 18 Funkorchester. 18.10 B)" trag. 19 Nachr. 19.30 Natioualoortrag. 19.^)0 Außenpolitisck)e C'reignisse. Ä).30 Bunter Abend. — Beograd, 18.Ä) Biolinkonz^U. 19.30 Stunde der Nation. 20 Zigeunermusit. — Wien, 7L5 Aus Tonfilme^!. 10.50 Bau-' emmusik. 11.25 Stmüie der Frau. 1'.^ Mi:-' :.agskonzert. 15.15 Italienisch. Büch^'r stunde. 16.30 Zitherkon.V!rt. 18 62. schulier-^tiade des Wiener Schubertbundes. 19.15 lAus Franz Liszt's Geburtshaus-. Hmb'N-icht '19.30 .Hoch vom ^^Mnberg. Bunter Adeni>. I— Verlin, 18 Sport. 19 Walpurglsna6)t. 20.10 MusiL des 18. Jahrhullderts. — ^Breslau, 18 Reisebericht. 1i^> Nuil klimmt die Woche aus. ZO.IO So treiben wir's narii ! Feierabend. — Deutschlandsender, 18 Bollz-!lil:der. 19 45 bunte Minuten. 2(> Tanzabend. ^ Leipzig, 18 Im leichten Schritt. „Der Fremch der Fluren", .Hörfolge, w.lu Großer Tanzabend. — München, 18 .^toii zert. 19.30 Filünnachwuchs (Aufnahlne). Tanzabend. — Paris, 18.30 ?.i!ilitärnlusik. 20.30 Ballettmusik. — Beromünfier, Ländliche Tanzmusik. 20.05 Nach Aiiiage. — iPrag, 18.05 Deutsche Sendung. I9.3.'> ^ tes Prograni. 21 Rundfun'korchester. -^^ottwich, w OrchefterkoniMt. 20 Tan,zlni!-sik. — London, I8.Ä) Militärkonzert. Streichorchester. — Mailand, 18 Unteryal tungsnlushk. .20.45 „Ha-bka" (ans Warschauj. — Rom, 19 Schallpl. .20.45 Hörspies.__Budapest, 19 Zigeunermustk. 20.45 Aus Operetten. — Warschau, 20.45 „Halba", Oper. c. Evangelischex GotieKdienst. Soniltag, den 21. Juni fiirdet der Gemeindegottesdieust um 10 Uhr, der Kindergottesdienst un, 9 Ul>r statt. c. Auszeichnungen. Kürzlich fand inl Hotel „Union" eine Sitzung des hiesigen Bezirksausschusses des Roten Kreuzes statt, an welcher als Vertreter des Roten Kreuzes in Ljubljana Herr Jnstpektor Josef Wester teilnahm. Mit ehrenden Worten hat Inspektor Wester unter großem Beifall den: verdienstvollen Borstand des hiesigen Bezirksaus-schusseZ Herrn Dr. Juro Hi^asovec den Orden des Ro^ Kreuzes und der unersetzlichen Sekretärin des ?kusfchusses Fräulein Johanna ZukanLiL die Goldene Medaille ivber-veicht.' c. llnvorfichtigkeit. Der Landwirt Franz KolLek aus Braslovöe wollte auf dem Heim-lvege vom Mrtshause dem 25 Jahre alten Ernst BoSnak einige Stichhiebe mit dem Messer zeigen. Dabei hantierte er so unvorsichtig, daß dem Bosnak das Messer in den Unterleib drang. Der Verunglückte wurde ins hiesige Krankenhaus eingeliefert. c. Der Radtenfel. Bon versä>iedenen Seiten kommen in letzter Zeit berechtigte Beschwerden über zumeist jugendliche Radfahrer, die sick) lvöder um Verbotstafeln auf Fußwegen und bei Durchlässen, noch unl die RechtSfahrordilung scheren und in zuneh-lneltden Äiaße die Fußgänger gefährden. In Celje scheint das Befahren der Gehsteige besonders geübt zu werden und das Kunstradfahren in den Abendstunden auf stilleren Straßen, zumeist ohne Licht. Nabürlich su' chen sich die jungen Tollköpfe nicht solche Verkehrsst'recken aus, wo si..' Wachleute wissen, dafür ist ja aber z. B. ganz Gaberje, das neue und das alte Villenviertel ihri unumschränkte Domäne. Man wird, soweit es sestzustellen ist, rücksichtslos jede Wildling-Nummer zur Anzeige bringen nlüssen; erf^l gen erst mehrere exemplarische Abstrafungen, unter Umständen mit Fahrradentziehungen, und wirken endlich Eltern, Lehrer und Lehr berren entsprechend auf die Jugendlichen ein, so wird dieses Freibeutvrwesen, z. NÄ-zen d. Mg<'meinheit, d. Fremdenverkerhs u. der anständigen Radfahrer selbst, ein bÄldi-geZ Ende ha^n. c. Betrügerische Schwindeleien. Zwei Zi-gcunerinM'n treiben hier allerlei Gaunerrei-en. Unter anderem haben sie einer leicht gläubigen Frau 600 Mnar herausgeschwindelt. llnter allerlei .Hokuspokus verstehen sie es, ihre Opfer zu beschwindeln und zu Prellen. Wir warmen vor ihnen. Sie sind rund 25 und 50 Jahre alt, tragen Kopftücher, schwarze Kleider und Opanken und sprei^n kroatisch c. Marktbericht, Häuptelsalat, Gurken. Kohlrabi, iit^rfiol und namentlich Garteli-eodbeeren :veisen ein weit über den Bedarf gehendes Angebot auf: am Beginn steht die Anlieferung ail Whl, Rohnen ulld Weiß-kraut, neu angeboten lvlirdeil Birnen und ^ava^iser. b. Der neue R. G.'Funt. In der F.üe.v glbt es wiederum interessante Aussät^.', dar unter ein Bildbericht über die Artiller-.' dc, deutschen Wehrmacht, über die Burgeir in-i) Berge des Harz, ferner Lesenswertes jü, Frauenwelt, Witze nnd Rätsel, setzung usw. Zu beziehen durch d<'n Franz Eher Nachflg., München NO. Ts:i.':!.i> straße 11.. und Berlin SW Ziiiiin^n-'l,-. 90-91. weitere Lcke Besser ist besser. Am Hofe Franz' 1. von Frantreich lebi-^ ein Hofnarr, der sich eines Tages beinl nig ängstlich beklagte, ein Kal>alier habe lst'-droht, ihn zu ermorden. „Da brauchst du dir keine Sorgen zu nia sagte !^r König beruliigend, „wenn er das tun sollte, lasse ich ihn fünf Minuten sipäter hängen — das verspreche ich dir!" „O Majestät," bat der Narr, „verspreci^ei, Sie mir li^er, daß Sie ihll fünf Minut<'n vorher hängen lassen!" Bedauerlich. Arzt (izu seinem Kollegen): „.Hast du schon mal eine falsche Diagnose gestellt?" ___ „Nicht daß ich wüßte. Und du?" — G?Lt ie:'?! geklagt, ja. Unlängst kam einer, der ein 've nig an ^ttleibigkeit litt. Und ich sagte i!nn, daß seine Krank^it ilur Ein^bildung sei und er deslvegen keinen Arzt brauche!" — und? War er ernstlich krcm??" — „Ns'"i aber Millionär!" Cicero lätzt sich nicht schrecken. Ein junger Mann, der angeklergt lvar, sei ne Eltern mittels eines vergisteten .'>tucti<^n.> getötet zu l^aben, stieß während der (^rirtu.-Verhandlungen Drohungen gegen Cicero lie ber als dein Kuchen!" ?an,stag, den SO. Juni ISZl „Maribor«r Zeitung* Nummer 13'. Do« dritte Zahr des Aufstftwunges Die Wirttchastslage im ersten Bierteljahr 1936 / Bericht des Kcriiner Instituts für Konjunkturforschung / Der Mmähliche Wiederaufstieg hält an Das Berliner Institut für Konjuntturfor-jchuiil^ hat eben einen Bericht über die ÄelNvlrtsci)aftlal?e ini ersten Vierteljahr herausc^egeben, dem »vir nachstehende Dnlen entnehmen: Tie wcltn>irtschaftliche Entiwicklung tväh-reni» der letzten Monate bestätigt erneut, dan sich die «ufschwungstendenze« iin Vergleich mit den, ersten Jahre bie Er-l>t>lunq verstärkt und gefesttgt haben. Be-svn-ders in den UTA, die seit etwa einem Jahr das Zentrum des Konjunlturausschwun l^es bilden, sind PrvÄnktion und Umsä^ in den letzten Monaten erneut gestieqlen. Der Anteil der rein ökonomischen Faktoren an der Berstärknnq des weltwirts6>aftlichen A'uf ickMiincss ist >l>eit intensiver, als etwa jelle Reutlingen zugeben, die in ihr hauptsächlich eine Folge d.'r erhöhten Rüstungen sehen. A'.:ch wenn nicht imlner mehr Staaten durch ihre Rüstungen eine erpansive Konfunlturpo-litik betreiben und damit die Belebunig Produktion und der Unksätze fördern würden, l>ätten die Verfliissi^gung der Kreditmärkte, die >^x'rstelllln>g v<'rnünfti^er Preisrelatio-nen. die Erleichteruni? der Schulden, der Abbau der Vorräte, Dringlicheriverden s'es Investitionsbcdarfes und viele ähnliche ^alt<,ren den .^tonfunkturaufschwung allmäh lich in ähnlicher Weise ve^ltärkt und gefertigt, wie es NN Verlauf t»es Jahres 1935 der ^all war. den erfreuli'cs^en Z?'emlzeichei, stehört sevn^'r, c'as; der Welthandel ini ersten Vierteljahr trotz der auf^r-aewi^hnlich starken Zunahme Währeltd des VorqnartalZ nird troj^z der Sanktionen j?egen !>talien weniger als sa?sonübli6) zefunken !'st. Auch die RohftoffmSrkte sind demerkenslvert fest ffeblieben, obwohl s.:ökier init einer ziemlich erheblichen Zunah? !l,e wenigstens der landwirtschaftlichen Produktion .^u rechnen ist. Das ist nicht nur ein ineiterer Beleg riir ^ie wachsende industriel- le Nachfrag? und die iveit vorgeschritten« Li« quidation der Vorräte, sondern es zeigt auch, daß sich die «grarerholung in Zukunft n>eit mchr auf highere Ernten und stärkere Ansnutzun-g der landwirtschaftlichen Produktionskapazität als auf Re-strinktionsmaßnahmen stützen können wird. Neue Schtvierigkeiten sind freilich im Goldblock aufgetreten, wo vor allem in Frankreich, abermals eine Währungs- und Kredit?riss zu beobachten ist, die das Land seit 1933 in den kürzesten Abstanden immer wieder durch gemacht lMt. Jit dem Maße, .in dem es gelingt, Kapitalsflucht und Hortung zumindest überzukompensieren, könnte in Frankreich eine konjunkturelle Auf^värtsbewogung einsetzen. Die gülrstigeren Aussichten der Weltwirtschaft dürfen jedoch mcht darüber hinwegtäuschen, daß auch das dritte Jahr des Aufschwungs mit einer unbefriedigenden Bilanz abschließt: Noch immer liegt der Welthaitdsl dem Volumen nach — um ein volles FÄnftel unter dem Ttand von ISN, ja. der Welthandel an Nahrungsmitteln ist sogar !955 auf einen neuen Tiefstand gesunken Die GatererzeVgvug der Welt ist zwar wieder etwa ebenso, hoch loie 1V29; stellt mon jedocl» die seither eingetretene Zu nähme der Bevölkerun-g in Rechnung, so ergibt sich, daß die Gütevversorgung der Welt — Pro Kaps der Bevölkerung — noch um fast ein Zehntel niedriger ist als danials. Allerdings ist der Bersorgungsstand von Land KU Land roäit velichiei>en: Eine Anzahl überseeischer Staaten sind heute besser mit Gütern versorgt als 1929. Eine fast al' len Industrieländern gcmeinsain« Sorge ist jedoch noch immer die «rbeitSl-IWkeit. Um so bedeutsamer ist es daher, daß entscheidende Vorbedingungen für ein A n-h a r t e n des ' «eltwirtschaftlichen «onjunttnranpiegeS gegeben sind. Zunächst ist rein ökonomisch Vte gegenwärtige KräftÄinstellation der i^lt-Wirtschaft noch durchaus haufsegünstig. Die Verfassung der Kreditmärkte ist rrotz der ver.^ hältniSmäßig langen Dauer der bisherigen Belebung noch immer aufschwungSMstig. und die Spannunen, die sich da und dorr aus der Beengtheit der Außenwirtschaft ergaben, dürften sich im Zuge der nun etwas stärkeren Zunahme deS Welthandels wenig-stens nicht mehr verstärken. Mcht unbedeutende Dinar-erdolung In den letzten Tagen ist an den jugosla-wisl!^n Börf^ eine Erholung des Dinars darin wahrzunehmen, daß die ausländischen Zahlungsmittel zu sinken begannen. Der Un terschied ist zwar nicht groß, fällt aber int-inechin in Gewicht. Bor allem lammt die Dinarerholung in der finkenden Notierung des e n g l l s ch e n Pfunds zum Ausdruck, das mehrere Monate auf der Parität 250 erhalten wurde, jetzt aber bereits auf 247 absank. Die Hauptgründe für diese Er-sch^-inung sind die Einführung der Einfuhr-kontrolle und in der sehr lebhast geivorde-nen Fremdenverkehrsaison zu suchen, die ein stärkeres Einfließen der DeViesen mit sich brachte. In Mrtschaftskreisen wird diese Erschei-nutlg mit einer gswissm Beunruhigung ve? folgt, da die Ausfuhr unter der Dinarerholung leiden könnte. BSrienberichte Ljubljana, den 16. Juni. — Devisen: Berlin 1756.08-l769.9ö, Zürich 1424.82^-1431.29, London 221.05—223.11, Newyork 4370.70—4407.02, Paris 290.07—291.51, Prag 182.04—183.15; Ssterr. Schilling (Pri-vatclearing) 8.8V, engl. Pfund 247, deutsche E^learingsch^S 18.93. Zagreb, den 18. Juni. StaatSwerte: Kriegsschadeit 363—365. 456 Agrar 46—47, VVo Begluk 68.25—0, 7?6 Jnvestitionsan-leih« 92--0, 756 Gtabilisationswnleihe 82.50 —0, 7?6 Blair 7^75 75; 9Igmrbank 281— 234. X VahmimteriakbeschaffiwDe« i« UnDar«. Die jugoslawischen StaatSbaHnen wevdsn ln den nächsten Monaten verschiedenes Material für den Maschinendienist in Ungarn be- schaffen, und zwar aus Gruno elnes 'ch^'n vor mehreren Jahren erzielten Abkomml'ns. Es handelt sich um Bestellungen im !???»'' von etwa l6 M'll^onen D'nar. X JugojiaWtsch, Se«« für De»tjchlond. Auf Grund eines unlängst erzielten l?'n-vernehmens mrd Deutschland in abiehsarer Zeit eine Partie von 2000 Waggons ju^oilai wischen Weinen iwernehmen. Diese? trifft eine Trüpp? vkm deutschen ?^ckleulen in Jugoslawien ein, um kestzustelleit, w?l<5,e Weinlorten für die Ausfuhr 'n ??rage kcnn-men. Da typisierte Welt« bei uns nicht Ni größeren Mengen vorlianden sind, begannen die Interessenten eine Aktion zur Gründung mehrerer größerer T^in-auKkuhrgenosienschif ten. die typisierte Wein« für den ErPort 'mch Detlltsch^nd bereitl^alten sollen. < Neue Eteinsal^funde in Bosnien. Da? einzige größere Steinsalzbergwerk in Jugoslawien befindet sich in Kreka lN Bosnien. Da der heimische Bedarf nicht tm Jnlande gedeckt werdeit kann werden alljährlich große Mengen Steinsalz aus dem Auslände, größtenteils aus Oesterreich, eingeführt. Nun wurden Bohrungen in der Umgebung von Tuz la vorgenoinmen und erbrachten überraschende Resultate. An drei Stellen wurden in Tiefen von 2^0 bis 350 Meter unter der ErdoberflSche Salzflöze von einer Mächtigkeit von W bis !4 Metern gefunden, die sich kilometerweit erstrecken. Das hier gefundene Steinsalz wird nun exploi-tiert werden, um sich in diesem wichtigen Artikel vollends voin Ausland unabhängig zu machen. X Günstige Sriit«a«t»fichten tn Fugosla-wlen. In Beograd tagte dieser Tage ein? Konferenz der Vertreter der jugoslawischen Börsen, in welcher verschiedene akttnvle Fragen behairdelt wurden. U. a. wurde festgestellt, daß, keine Witterunqsunbilden voraus gesetzt, die heurige Getreideernte di«» vorjährige unt etwa 20»/« übersteigen dürste. Bekanntlich war die vorjährige Ernte bedeutend sc^ächer als der Durchschnitt der letzten Jahre. Anftandsunterricht. Lona: „D«in Bräutigam vemvechselt ja inrmer ,mir' und ,mich'." — Ellt- „Das macht nichts; dein Bräutigan» verwechselt dafür immer inich uttd dich." Grammattk. Lehrerin (vor dem Zdomnten des Direk--tors): „Wenn ein Herr das gimmex Setritt, erfordert es die Höflichkeit, daß man Lon seinem Stuhl aufstehti" -- Schülerin: ..Bitte schön, das weiß ich schon. Meine Mutler sagt inrmer zur Westen Schwester: Wenn kein Mann kommt, so bleibst du sitzen!" Iistte In äer ^visolienssit einvii jjnteii (Ii.!-, llerrn vini lZuLkinLimul in iieine lulä claciur^li (!ie Oe>vll!-IiLlt (.'itlulivli, ^viscden Oeutsclilan^, l>N(I l^pf liattv verladen mit«-sen. xeiuncicn i>ivel»ll?Lr seinLN t^lane kl« >lkl«s»9»k»ng«n«k 05 äen vel^bünäeten ^iiokten »ied Zusammen z^usci^licliesi un6 5rsnlireicii Zium t^riLijen ?u x>vineen, ^üräe «8 init svinoin LiniluK vor-tiei «ein. <^Ieicil?e!titc kaüte lkn vie ein Kinä x^eiiorLtite. nilt einem tliisj, Uer .'^erulle 80 kin^llcti vui'. I^iciie-lteu, cler ilur k^rÄNkreiLti kannte una nieilt!» Aiävre» iU« I'i'alckrelak, vilrcle lür immer er!o«jixt sein, venu es «ellneen »ollte. spsnl-«iclion ndtzs t^zterrsicliisciien I?InllulZ Äuf cllc Politik tie?i keinen«! 7» tnsciten. v»» «t»» il««»«»!» Ds I?iol^IIeu Äese eroke Ooi»kr voll de-xriNen datte, arbeitete «ein «iroöar (Zoist I'ax un6 ?^ackt. Okne 8jek einen ^uvondltck z?u Uvnnvn vsr »r s^uk seinem Posten unä Iieybkciiteto eine jv6e. aucd äio eerinssto l^e>veß^unL in cien verseUie^lonon l^änäern ^ur. Juli in Berlin ein. Attachec sür die Mexikaner ist j>er deutsche Schisfsarzt Dr. K'rumln-Heller. Fü.r die Olympiaerpedition hat die mcxikallische Regierung den Betrag von 110.000 Peso bewilligt. kämpfen, dann schauen^^ — sagt Schweden. rdv. Das schlvedisch^ Olyn?pia-Kon?ilec l)at angeordnet, das^ Olylnpiakandidaten als Zuschauer erst beiwoh?len dürfen, ?venn sie ihrc Wett'kä?npfe l'estritten hcüben. Begrimdet wird diese Anordnuilg n?lt der Nervenanipan-nung, die das Zusäiaucn mit sich bringe. Perus Olympiareise gesichert, rdv. ^s peruanische Olympische Konnt-'e 'Erhielt vom Staat einen Züschns; von 20.00» Sol wodurch di? Expedition gesichert 'st Ehile entsendet 56 Mann, rdv. Chile hat seine Ollimpi^iniannschasl jetzt auf 5H Köpfe sestgeseht. C'S ivird an de?r .Stampfen der Leichtathleten, Schw'uniner, Schützen, Baskettballspioler, '^-echt^'r, und Riadfahrer teilnehmen. Im Olympischen Dorf in Doberitz. : Kreve, dcr i?ach dent Leichtuthtetitländer-tanipf in Prag bei einem Meetinl^ in Ol-inütz an den Start ging, stellte ubcr Meter in 8:59.9 einen ??euel? jugoslawische'? Rekord aus. : Max Baer versucl>t ei?l Conl<' bück. lrat in Snlt Lake City gegen Souza an, bell er in eil?en? wenig imponierenden Stil j auspuilktete. 42 vkNMek-k^cni'ssenm'? vMen osK^r? ivieis-rek?. „Ich dachte, dei,?«; Mutter würde zu euch ziehen?" meinte sie versöhnlich. Stzl^cßlicb und endlich »vor er nun einmal der Mann ihres einzigen Kindes, und Elly hatte erst ,leulich geäußert, im grohen und ganzen könnte sie stch gar keinen bequemeren Gatten wünschen. Suchte man «rlso in iAottcs Nainen soviel als möglich in Frieden auszukommen. „Du ißt jetzt nlit uns zu Abend", sagte sie und zog seinen Arm vertraulich durch den ihren, n>^rend sie si5) gleichzeitig seiner .'^ndschuhe bemächtigte. „Elly telefoniere ich, daß du bei uns bleibst." „Ich habe ihr versproi^il, sie ??ach den? .Konzert abzuhclen." „Das kannst du, wenn du es nicht vorziehst. es einem eurer Bekannten 5u überlassen. Wozu habt ihr eur« Freunde?" „Ja, nwAu haben wir sie", sagte er abfällig. „La la la la la", machte sie uNA'i>uldig „Du bist eifersüchtig! Nein, Anto, leugne nicht. Die Elly sagt, du bannst zuweilen ungenießbar seilt, nur, iveil du der Mei?mng bist, es müßte jeder, der ihr die Hand drückt, gleich Rechte an sie l)aben." „Wahrs<^i?llich." „Pfui!" rief sie entrüstet. „Wie häßlich, Aniv!" Aenderte plötzlich die Taktik uv.d zog seinen Arn? wieder durch den ihvzi?. „Du bist verärgert, mein Freuird. Ich werde Champagner kaltstellen lassen. DaS l)ebt die Stimmui?g. Komm jetzt, ich möchte dir noch rasch me:ne neuen Kakteen .^is^en." Äiderstandlos ging er?leben ihr her. Sc nmr das inlmer. Er kam ausgespeickiert bis an den Rand .;u sel,?er Schwieg»?rnulttcr, verpaffte ein Drittel seii?eS (^'»roll^ und schluckte die restlichen zwei Drittel wieder hinunter. Vielleicht l)atte Elly recht: Er war oben ein Spi-eßbiirger und hatte keine Rasse. Schlim?ner noch: Ich habe keinen Charakter! dachte er. Oberflächlich betrachtete er die st.^chl!gen (Gewächse, die die großen Erkerfenster silll-ten. Vielleicht bat er doch seine Mutte?-, daß sie zu ihnen kam. Es l'rauchtc nur ??och die Köchin oder das Kindermädcheir krank zu werden, danll n>ar das ClMs fertig. Glaubst du, daß Elly das Singen aufgibt. tt>e??n :ch sie darum bitte?" fragte er plötzlich die Schwiegermutter. „Ganz ausgeschlossen! Wo deMt du hln, A?ric. Sie kann ihr Talen doch nicht einfach verkümmern lassen!" „Es gibt so viel anderes, wo sie sich betätigen kl>nnte", meinte er. „Und ich verdiene ohnehin reichlich--" „Und hast ?nir d'och vorhin gesagt, daß ich Elly bostiimnren sollte, sich niehr einzuschränken." „Gott, ja!" wshrte er ab. „Mil ich das nicht begreile, daß man einfach mlr verdient, um es wieder hinauszuwerfen." Nu?l s)atte sie wieder dieses boshafte Lä» cheln um den Mund, das ihn so unsagoar verletzte. „Aridere wolleii dcch anch leoen, nrein Sohn." „Gut! Sollen sie. Ich bin ja auch nicht gegen ei??en vernünftigen Auswand." Er konnte nicht fertigspreck^n; denn sie hatte ihni die .Hand auf den Muiid gelegt. „Schluß jetzt! — Lina, Sie kömien serviere??. Und brin^n Sie Sekt statt Weiil. Gut au^ geki'chlt! — Bitte, Anio", ivandte sie sich an d^n Schwiegersohn, als daS Mädchen ge» gangen war. Resiqiiiert ilahm er aii der Schmalseite des Tisches Platz. Er n»ar eiii ^-eigliiig geworden, d'c oor eii?<:r Frau die Wasscn streckte. „Gott^ ivenii mein Mann das .vüßte!" lachte Elly 5Hütte zu Baron Eycke c'.uf, der ihr eilie Nuniilier -^uslilsterte. „Setzen Sie! Setzen Sie!" dräiigte er, sa.l^ wie die Äugel rollte ui?d Mlf der Drei 't^yen blieb. „Fatal! Wir l)ätlen auf zwei Nummer,? zugleich setzen solleii. Macht nicht!'' Währeiid der Bankhalter die Marken cii?-strich. besetzte er ?iachdenMch eine Kolonne und dann die Null. „Uln 'Gottes willen!" rief Elly. „Wa:^u?ir denn so viel auf eiiimal!" Sie bekani teine Antwort; denii d!:r Croupier schidarrte bereits seii? Sprüchlein herab: „Alles gesetzt — das Spiel beginnt — und iirchts geht niehr." Mit offeneii Augen verfolgte sie oas Rol-iLl? der K^gel, hielt deii Atem an und konnte trotz aller Nervenanspannuiig de,? leUeii Schrei nicht iinterdrückei?, der sich durch ihre feucht schiinineriidei? Zälhi?e stahl, ^hre Augen salM nicht niehr geral^auS. Sie schielten jetzt imch den Jniienwinkel?? zu. Beide Eiiisätze Eyckes ivaren verloren!" „Geheii wir!" flsisterte sie, sich erhebe??d, fehlte sich ivieder liiedergedrückt und sirdc nebelhaft schleiert. als diese «aus acht stehenblieb. Sie sah auf, gewahrte Eyckes Lächeln ?n?d ivi<' er de?? Kopf schilttelte. „Warum erregen S'e sici; so uimütz, Gnädigste? Ich habe oben lciu Glück heute. Noir!" sagte er und setzte Marke auf die schwarze Raute — vi?d u'il einein Zurückwerfen der Schulter „Jlnpa^r!" Ell?) wagte niicht mohr aufzuschaucn. Si'.' hörte, wie d'ie Kugel lief und verspürt«.' ein kaltes Riesel?? über den Rückeil. „Äerdammt!" Eycke l)atte die Äugeli sl.i»l a?ls die rote AchtiZiehi? gerichtet, auf der die Kugel eben steheirblieh. „Nichts >^n nia.I?.'n l)ente! Äön??en Sie ii?ir imt füni Mar^' .'ii? helseii, giiädige Frau?" Sie öfsnete ihr Täschchen und reicht^ yin einen Hundertl??arkschein. „Darf ich ihn bef>alte?i?" fragte le'ie ul?d schob ihn bereits deni Croiipier lU, d<'r ihn gleichgilltig in fil.nf Zwanzigina'.kicjic'lne l??echselte. '^r Teufel inochte Mssen, lo^ war! So hatte ihn das Pech denn d^'ch noch nie verfolgt. Er begriff, daß Ellen blusi u>ar und ihre Augen verschwoiiiuleii aii de,n grünen Tuche hi??gel?. auf da? er eben nn-der eilie Anzahl Marken warf. Aiiiinierend r^r die Sache gerade nicht. Uiid für i!i^!l auä? nicht sehr angenehm. DaS ivar der fünfte .Hunderter, den er an diesein Abend opferte. Mai? hätte seine Wohnung damit l^'ezahle?! kön??en, den Schneider und soi?st noch inan^ cherlei, das keine?? Aufschub oder Ivei?:gst2ns keinen lairgen Au'schub inehr duldete. Verflucht und il0ch einmal! Aber sc ivar es: Man fon??te einmch iiicht niehr aushören, wenn ?iia?i einnial migefai?gen l>atte. War das Glück hc>ld, so dachte nra??, es ii?üs;te immer so iveitergehen. Uird bei?,? Verlieren —_(^ott, da war eS selbstve?.-stä?idlich, das; nian wieder liere in kriegen ivvllte, ivas eiiien? die Bank abgenommeil hatte. „Gehen wir!--Bitte. Baroi?!" Cr hörte das drängende Flüstern Ellys und zö" gerte. Bielleicht ?var es das kliiigste, nias >ick !un liesj. „Eiiiinal noch!" raunte er zurück, setzte» die letzten fünszig Mark auf Zero und sah nicht ii?ehr hin, Elly ein Zeiche?? zmn Ausstcheii gebend. „Zero gewinnt!" schn>arrte die Stimü'" des Croupiers. (Fortsetzui?i, folgt). Mari borer Zeitun-g" Nummer 13!. SamStag, den 20. Ium ^»kr»x«» (mtt »i»6 Z Vl»»? l» kviiulezse». ck» »»»«»»t«» 6t« V«»v»lt»»U l» ' ^ n « t?». li»» L«»üi»»ol»t« «» j^ökl. ^Imaisr. ^epsr,. ver mieten, ^clr. Veri». üZv7 Z Kücli« per !. .luli »u vermieten. Xejizfjsva ZV. __53S« _ ^übl.. -ztrenj? »ep. VIH«»»!«« wvr 5ok. ?u vermieten. I'rZaZ Ks c. 5Z. Part, links. 63b9 o..,. I.«Iedt sekSumsncI koÄ> «tfrizclisniler im Sesekmack sv»r8»m IM Vetdtauck l S05V tlionnAltol,» Diu 6 ^»»Ls öopp«!t«ike Dio 1l)--> ^Ittwäunk /u clem sm Sams-?l1. cl. «it^ttit'iclen^cn I^lLkIluIinersctimauz. «sn xes ljackliuti» V.'n. i5." dtvt. v«Lll» ! d»«» Sekmltl. <^Z71 prvpsttlNUe, VVelclizeln. I^i-b-8e!. Himbeeren. »rüüvre />l^enken sd varten z^u verkau fen. ?A Xalvarijo 7. (ZIebov. 6348 1'c!e«ramml Heute Seeüsck-^anpern. sZarkoni, lti-ntsl, ös?u pueliteii «esuctit: sZrnnlt-«tuck. 1—2 .locti. XVie5t: f)Ii5tt;ui-ten in der ?tul^t l»«^i^r ^n> l.Ier l^eriplier^e n^er ^'in-ziekuliLsortett, iiiit l^M7äu' iluii« devttr^uxt. ^nfra-Zt-n u. »(jute Ver?:'n8un^«! un tZie Ver^^'. Dzz PODßßMD^AM Sckünes an vsrkekrs reicllem Posten sok^ t?,i ver mieten, vprsva kiS pc>1cc>jnin-.';keL2 22Vl>6a. Krsija k'ctra tre.____^.V73 Lep. möbl. limmvr. ösä. le-iepkon. ^nkr. Verv. lzZZ3 v»s Internst »u «ter »Vvsn»« In /Nsridor bietet Lcliiilerin-NLN clor IVsittel- un6 IZUfker-scbulen ein krenn^I'cii. 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P-atridge schitttelte den Kopf über diese starke Zumutung, sehte sich dann hin uns schrieb an die Likkrfabrik folgenden Brief: „Sehr geehrte Herren! Ich setze einen Preis von Awei Talling aus für die beste Wörmarke und würde es sehr begrüßen, wenn Sie an diesem MttHenxrb teilnehmen würden. Jede Likörmarke mutz der Jury in einer Ausfertigung von zwölf Exeniplnren eingesandt werden. Die nicht verbrauchten Liköre gehen in den Besitz des PrelSkomitees über. Die Frachtkosten gehen zu Lasten des Absenders." Eine bessere Antwort auf das fragwürdige PreisanSschreiSen HStte sich wohl kaum finden lassen. , Die ^nsostellten 6vr k^irm» poUlian kt.'kcitint, «^clii llir vereiirter, ?uter tierr llldW fM« IiLUt«.', UNI i^i»r früll veriickieäen ist. /VI ii r i b 0 r, äen 19. Juni I9Z6. 6Z74 W lim! vttlileüel ilii..llsslllllsüs /lüllnil'" llVlllll! ........................................... l.li.II.t.1. Mnl In tl>kldof «idt ktemit (lie trsuriee kliackricitt, äalZ tterr X«ulm»in unä NausdvsitrOr, vD»It«»r 6« 8v. Hsvs vräsns V. Kls88«. voleker clvr Anstalt äurck volle Z9 Satire sls j^it«IieÄ äes VorgtsnäsZ unä ^uk-^iektKi-ateg in erspriellliclier Arbeit utiä treuer Xnliänxliclikeit Äneetlörte. am 19. luni 1936. Nack seligerer Xranklieit verscliieclen j8t. ver6sn unserem verckenstvollen ^itardeiter l1auern6e Dankbarkeit unä elirenvolles ^neeäenken devakren. ^ a r i d o r. SM 19. luni 19Z6. 6373 7jefer5clitittert eelzen ivir eezriemenä diaei:riel,t, äalZ unser lieber, Luter, ^iorz^samer OemAbl. Vater, Leltwaxer, Onkel, 8cli>Vie?ervater unä tirnlivater, sierr lolKSNn peliksn luekerdSeker unä Nsusdositievr. lnkadvr äss 8v. 8sv»-0r6«as. lanÄükr. ekvm. vezeirksvorstslior, tZvnossensolisitsydmsttn, Xontrol-lor äer si^grldnrvr Xreältsn8tslt usv. am freitae. clen 19. .luni 1936 um 6 l^kr trüli. naeli lAnxerem l^el-cien, verseken mit äen lil. Sterbesakramenten, sankt verscl^ieäen ist. Das kexradnis finäet am Lonntax, äen Zl. .luni um 16 I^lir von äer Aufhat,runsslialle am stsätiselien I^rieälwfe aus. statt. Die l^eil. Leelenmesse xvirä am Dlenstae, äen 23. Juni um 7 l.1tir in äer vom- unä Ztaätpkarrkirclie xelesen j^iaris. Oematilin; l^omsn. Xarl. Nsns. Nndort. I'rsn^. Sl)lme: Nvrminv vsÄsk» l^ock-ter; ^mille. !>s»del, vrete. Pauls, ^arv, 8eliwje«ertöcl,ter: ^osip l^exiak. LLli^iexersolin: ciisrles. .loiin» l^vre unä ^olisan«. Lnkel-kinäer, un6 slie ttdrlMn VorWsnätvn. 6373 ^ckimer»er!iillt eeden 6l« Vaterkeicknvtei, allen VekK?»oÄten, ssreunäen UNÄ ke^snnten äie tr«url?e I'Iaelirlellt, 6aü ikr inni«5t»eliedter, unverxell-liclier lZsttv, Vater, kruäer, Sellviexervater. Qroüvater, Onkel, tierr 10»» N«>rlv«ir «I»r 8t»st«I»»I»n I. t jVlittvvocIl. clen 17. luni 19Z6 um ?3.40 vlir. uacli lSn^erem l^eiäea uaiä versehen mit äen Irttstunsen der dl. l^elixlon. Im 63. I^densialirö xotter«ebon versellkväen ist. Das I.elol,enbe«itn«ni» cles unvereevlieli valilntresctijellenen finäet Samstax, äen 20. Juni 19Z6 um ^/»4 vlir von äer I^ol,vnl,alle in Pl>-bteZZe siis statt, vis lil. Seelenmesse virä am l^ontax, äen 22. Juni 1930 um ^/-9 l^kr in äer franriskaver-Kirebe «elesen vvnlvn. 6Z62 l)te tiettrauernäe l'rau Str»Ill»l^dwsa. (Zeclenket bei l(ran2ablö8vn. VsfUivlclivn unä klin-lielien ^r.lässsn äer /^ntltudvrilulvsenllxo In iVlsNdorl Lpenäen übernimmt sucti äie »iVlarlborer ^eltunU«. ^rsmeelieuet s!vi>en vir I^sedrielit, äag inE^n imilTstseliebter lZatte, v«-ter. lZroövater, kruäer, Onkel. Nerr V»I«ade««tet I. R. .-IM vonnerstsL. äen 1«. Juni um '/»t2 Ulir mittags, v^rselieu mit äen tieil. Ltorbesskramsnten, naell kurser Xranklieit, Im KS. l^ebensjalire von un?? LSLekieäen ist. Die LeeräiNkutie äes teuren Verstorbenen klnäet am Lamstas, äen iuni 1936 um vlir von äer ^utdalirunL8l:alIe äes «itkät. f'rieälwkes in l^Qbräöje aus statt. Die l^I. Seelenmesse vträ am IVlootae, ävn 22. Juni 1936 um 7 ^lir in äer Domkircke evlesen veräen. 1V1 a r l b v r. 20. Juni 19Z6. 6363 '^ari« Kveksk. (Zattin: >^idert unä Kinäer. unä eNe iidrliron VervOnätvn. ebvkrv^alcteur unä kUr äie k^oä«ktioa ?er«nt'»vr»llebi väo kL^ZPLK. — Vruvk sler v!^>rii,or,ka tisksrv»« iv ^«rtdor.^ kttr äeo gO^u»S»t»er u. äen Vraek ^rtvtvfortilvi» Ltsvlc» --- üv»äo Woi»Qi»»5t tn ^sri^r»