-71." MienstaI den 3. Ke^ttmber 1833. Ml i e n. lieber den Aufenthalt des Allerhöchsten Hofes m der Hauptstadt Böhmens, theilt die PragerZei» tung unter dem 20. August folgende Nachrichten mit: Am 22. l. M. mit Tagesanbruch haben Se. könlgl. Hoheit der Kronprinz von Preußen diese Hauptstadt wieder verlassen. Vormittags besuchten Ihre Majestät die Kaiserinn, in Begleitung Ihrer tönigl. Hoheiten der Prinzessinnen Amalic und Marie, das Kloster der Glisadethiucrinnen, untersuchten dasselbe in allen Bestandtheilen, verweilten gegen eine halbe Stun» be in dem Internisten- und Externisten«Kranten< zimmcr, gingen von Bett zu Bett, sprachen über» all'tröstende, aufmunternde Worte voll mütterlicher Fürsorge den Kranken zu^ und bezeigten, nachdem Allerhöchstdicselben Sich über eine Stunde imKlo« sier'aufgehalten hatten, die volle Zufriedenheit über die Reinlichkeit und Ordnung im Hause und über die gute Bedienung der Kranken. Nachmittags nahmen Allerhöchstdieselben den Wischehrad in Augenschein, besahen daKZeughaus, verweilten eine längere Zeit auf der Höhe, um V^li schönen Ucbcrblvck über die Stadt zu genießen, derben sich hieiauf in die (Zapitular« Kirche St. Pelc? und Paul, verrichteten daselbst Ihr Gebet, und verließen, von den Segenswünschen der Be' wohner bcgleittt, die Stadt Wischehrad. ' Abends um 7 Uhr nahmen Ihre Majestät di< Kaiserinn die Aufw^Nung aNcr 6ioil'Behörden an, und beglückten die Vorgestellten, deren jedem (Zin zelnen die Ehre zu TlM ward, van Allerhöchster silbin angesprochen zu tvcrden, durch Allerhöchst derselben eigene ausnehmende, Huld und hcrablas« sende Güte. Heute ertheilten Se. Majestät der Kaiser Au« dienzen von L Uhr früh his halb 1 Uhr. Ihre Ma« jestat die Kaiserinn besuchten mit ihren konigl. Ho« hciten, den Prinzessinnen Marie und Amalie Pormittags dos böhmische Museum, widmeten allen Abtheilungen dcr Sammlungen und Bibliothek die vollste Aufmertsamkcit, und drückten über den Zu» wachs dcr Sammlungen, so wie über das thätige Zusammcniriltcn der GcfeNscbaft, dcm Präsiden» ten, den Ausscdußglicdern und (§usicden, das Al-lerhöchstc Wohlgefallen in den huldrcichstcnWorten auS« Nach der Tascl wurde um 4 Uhr den Schülern des Musik' Oonscrvatonums das besondere Glück zu Theil, in der königl. Hofburg vor Ihren Majestäten und den anlesenden hohen Gästen sich hören lassen zu dürfen. Hierauf besichtigten Ihre Majestät die Kaise« rinn mit beiden Prinzessinnen dieMcrtwürdigtcitcn der Thein « und St. NiclaSl'ircb,?, und dcs gräflich Waldstein'schen Pallastes und Gartens. V ö l) IN e n. Nachrichten aus Prog zufolge, fuhren Ihre Majestäten dcr Kaiser und die Kaiserinn, , begleitet von Sr. königl. Hoheit dem Prinzen Io-' hann von Sachsen, dcm Hrn. Odersidurggrafcn und Ihrem Hofstaate, om 2/^. Morgens um ic» ? Uhr nach dcm in der Konigsaaler Herrschaft gc!c-, gencn Orte Klcinkuchel zur Besichtigung dlr . dortigen, seit crci Iahrrn erncl letcn cbrigktittic!.cn ' Runkclrübenzuckcrfabrik, wo Eich 7llwböchlU"fel-l» den Allls genau rcrzcigcn, und sowohl von ten M Einzelnheiten der Einrichtung al3 von derVereitung des Zuckers aus Runkelrüben die genaueste Beschrei» bung geben ließen. Auf dem Rückwege nahmen die allerhöchsten Herrschaften die Zih. und Kat« tundruckmanufactur der Gebrüder Porgcs in Smi« cdow in Augenschein. — Nachmittags machten Ihre Majestäten in Begleitung Ihrer königl. Hoheiten der Prinzen und Prinzessinnen von Sachsen eiye Spazierfahrt zuin Sandthor hinaus, um die Stadt bis zum Ncichsthor, von wo aus Höchstdieselben Sich auf den Laurenziberg begaben. Abends be« suchten II. MM. mit Sr. Majestät dem Könige vcn Sachsen und II. k. k. HH. den Prinzen Frie» drich Mitregcnten und Johann, dann II. k. k. HH. den Prinzessinnen Marie und Amalie das ständische Theater. — Ununterbrochene Frcudensbezeigun« > gcn degleileten II. MM. auf dem ganzen lan« gen Wege vom löinglichen Schlosse bis zum Thea« lcr, durch die mit einer zahllosen Menge Einwohner erfüllten Straßen und durch die Gänge des Schauspielhauses bls 'zu ter vorbereit,ren Lo» ge. Die froheste Bewegung verbreitete sich unter der ganzen Versammlung, als jener immer star' ker hörbare Jubel das daläge Eintreffen des geliebten Herrschcrpaares verkündete. Mit einem un< beschrciblichen, immer sich erneuernden, tausendstimmigen Lebehoch, mit den lautesten innigsten Ausdrücken der herzlichsten Freude und kindlichsten Verehrung wurden Ihre Majestäten bewillkommt, Höchstwelche diese Beweise der treuesten Anhänglichkeit auf das Huldvollste aufzunehmen geruhten. Ein von (5arl Egon Ebert gedichteter> von dem Schauspieler Bayer mit Innigkeit vorgetragener Prolog—als ter Dolmetsch der wärmsten Gefühle der Ergcbcnhcu für daS geliebte Fürstenpaar — wurde bei dcn vielen Stellen, welche das feste schöne Ban? zwischen dem Fürsten und seinem Volke die treue Licbc der Böhmcu zu ihm, die unver« ganglich erhabenen Tugenden des verehrten Kaiserpaares, und die zarte Sorgfalt der gütigsten Lan. desmutter für dcn abgeliebten Monarchen ganz nach dem Herzen aller Anwesenden andcutcten, wit dem einstimmigsten lebhaftesten Beifalle, mit Freu» dc und Rührung oft unterbrochen, und als die Schlußworte: «. . . ,Es wolle Gottes Walten uns unscrn Vater Franz noch lang erhalten !'' die innig» sien Wünsche aller Böhmen bezeichneten, da er« schalltx ein lang anhaltendes stürmisches Lebehoch, ui,d die h^)ä, begeisterte Versammlung siel selbst in rcn Gesang des Volksliedes ein, welches unter der später erfolgten Begleitung der Musik,mit wahrem Entzücken von assen Anwesenden abgesungen ward. — Nach Beendigung des StückeS »der Puls" von Bado, wurden Ihre Majestäten bei dem Abgehen abermals mit dcn Zelchen des lautesten frohesicn Enthusiasmus begrüßt, und der lebhafteste Freu. denjudel der in und vor dem Schauspielhaus zahl-reichst versammelten Volksmenge begleitete Ihre Majestäten bis zur Burg. (Oest. B.) Schweiz. Lörrach, 16. August. Gestern Abend hatte die Entwaffnung und Entlassung der Standcöcom« pagnie der Stadt Basel Statt. Die eidgenössisch« Besatzung war zu diesem Ende unter dcn Waffen. Der Regicrungsrath Oswald und Obristlicutenant Weitcnaucr wurden als Eommission der Baseler Regierung an die beim Neuhaus aufgestellte Stan« descompagnie abgeschickt. Nachdem diese Eommis-sarien den Tagsatzungsbeschluß der Eompagnie er« öffnet, und den Dank der Regierung für die bis» hcrige Treue und Ergebenheit ausgesprochen hatten, wurde ihr bekannt gemacht, daß diejenigen, welche ihren Abschied nehmen wollten, denselben erhalten konnten, die übrige» aber, unter Beibehaltung ihres Soldes, beurlaubt würden. Die abgegebe« nen Waffen sind hierauf in das Zeughaus nach Ba-sel abgeführt worden, welches durch eidgenössische Truppen bewacht ist. Die Unteroffiziere der bis» herigcn Baseler Garnison behielten ihre Säbel, auch sollen nicht alle übrigen Waffen abgegeben seyn. Vorerst ist die Mannschaft in ihren bisherigen Quartieren unterbracht, doch sind über loa Mann von Riechen nach Klein« Hüningen und dem Neu-haus verlegt worden. Heule früh n Uhr ist das Berncr Bataillon Simon in Basel eingerückt, und heute Abends 6 Uhr wird ein weiteres Bataillon in Basel eintreffen. Beide Bataillone haben zusam> men eine Stärke von 14'bis 1000 Mann. Ob« gleich in Budendorf, Lupfingen, Züfen eidgenössi. schs Truppen stationirt sind, soll, in Mcigoldswyl selbst, Blarer mit 3oo Bewaffneten diese unterdrückte Gemeinde immer noch besetzt halten. Mg. Z.) T e u t s H l a n y. Am 2^. August brachen zwei neuerrichtetc kö» mglich.griechisch«? Schützencompagnicn von Mün» chen nach Triesi auf. München, 24. August. Die k. Akademie der Wissenschaften hielt heute zur Fner dcS allerhöch' 235 sicn GcburtZ. und Namenstages Sr. Majestät deö Königs die gewöhnliche öffentliche Sitzung. (Allg. Z.) Frankreich. Ein öffentliches Blatt erzählt: »Das Fort de l'Ecluse (zwischen Lyon und Genf), welcheö von der Schweizer Seite in militärischer Hinsicht den Schlüssel zu Frankreich bildet, ist jetzt so befestigt, daß es weder auf 5cm rechten Ufer der Rhone mehr umgangen, noch durch Batterien auf dem linken Ufer bcstrichcil werden kann, dessen Höhen jetzt sämmtlich durch zwei Reihen Redoutcn beherrscht werden, welche mit dem Fort durch in den Felsen gehauene bedeckte Wege in Verbindung stehen. Auch Hiiningcn, welches jetzt durch den Scitencanal des Rheins unzugänglich gemacht werden kann, wird mit VerschanZungen umgeben, die bereits ausge-sikckt sind. Die Außenwerke werden gegen Basel hin einen noch weit größern Vorsprung bilden, alö das bekannte Fort Adatucci." Der Luxor und der Sphinr, welche den Obc" liökcn überbringen, sind den 12. August glücklich in Cherbourg angekommen. Sie werden daselbst solange bleiben, bis der König das ägyptische Kunst» werk dort in Augenschein genommen hat. Erst gegen Ende Septembers, wann die Wasser der Seine etwaS hoch gehen, werden beide Schiffe die Seine hinauflaufen. Der Lu/or wird dann an einem der Quais zu Paris anlegen, ein Unterbau wird dort errichtet, und der Monolith aus dem Schiffe eben so herausgezogen wie er eingeladen worden ist. Hr. Lebas> Ingenieur derM.rine, derselbe, der den Obelisken einschiffte, wird ihn auch auf dem Platze de la Concorde aufrichten. Der Unterbau wird von der Direction der Brücken und Chausseen nach dem Plane des Hrn. Lcbas verfertigt werden. Portugal. ^'^ Die Madrider Zeitung vom 10. August lhsilt folgende Pri^tcorrcspondenzen aus Porcu. galmit:„Elvas, vcm 6, August. Da'sich das Gc. nicht unter 5cn Truppen des Generals Mole l. los verbreitet hatte, daß die (Zhefs wegen ihrer Unterwerfung mit Dom Pedro in Unterhandlung slünden, haben sich die Gemeinen unter dem Rufe: Wir sind verrathen und verkauft! dagegen aufge lchnc und andere tZhcfs gewählt. General,Mo> lelloä hat, um sich vor der Wuth der Soldatcr zu retten, die Flucht ergreifen müssen. Die ncu zahlten (Zhefs. haben das ganze sorps gcsam melt und sind zu dem Herzog von Oadaval gestoßen. Zu diesem Endc ^nd sie am 2. mit großem Enthusiasmus über den Tajo gegangen, wobei sie Verwünschungen gegen diei'enigen aussticßcn, wclcde sich den Anhängern Dona Maria's ange« schlössen hatten." — „Lissabon, den 5. August. Die «Zronica 60nstituci0nal de Lisboa vom 3o. Juli enthält zwei Dccrete, kraft deren Dom (Zandido Jose Lavier interimistisch zum Minister der auswärtigen Angelegenheiten und -Dom A. I. Freire, gegenwärtiger Kriegsmini« sicr, zum Marincminister ernannt wird. (Der Marquis von Loule, der dicse beiden Ministerien bisher bekleidete, ist bekanntlich nach Frank« reich abgereist.) — Dasselbe Blatt der (Zronica enthalt ein Schreiben des Herzogs von Braganza an den Herzog von Palmella, wodurch dieser letztere der Functionen eines Statthalters, die ihm am i3. Juni d. I. übertragen worden waren, ent» hoben wird. — Seit dem Einzug 5c>s Herzogs von Braganza in diese Hauptstadt ist die öffentliche Nuhe aufrecht erhalten worden; allein die zahlreichen Verhaftungen und Hausdurchsuchungen, die täg> lich auf jede Denunciation hin vorgenommen werden, halten die Gemüther in großer Gährmu',. — Der päpstliche Nuntius (Msgr. Giustiniani) hat sich gestern Abends eingeschifft und ist sogleich abgesegelt. — Gestern sind 3o Deserteure von den Truppen inAlemtejo beim Grafen V ill aflo r an< gekommen. — Nichts Ncucö üdcr die Stellungen, welche der Herzog von (Zadaval inne hat.—-" Die Bildung der Natlonalgalden von Lissabon wird mit Thätigkeit betrieben, sie stoßt aber auf so vie» Is« Widerstand von Seiten der Einwohner, daß die Negierung sich genöthigt gesehen hat, unterm 3. d. M. ein Decrct zu crlosjVn, wodurch verbo« ten wird, Pässe in'ö Ausland zu ertheilen, um di? Auswanderung der Personen, die in den Li-stcn von i3 bis 5o Jahren begriffen sind/ zu verhindern. Dieser Nationalgardendicnst ist den Portugiesen dergestalt zuwider, daß selbst diejenigen, die am exaltirtesten für Dona ?)^aria sind, sich ' durch alle erdenklichen Mittel davon frei zu machen > suchen, Sämmtliche der vorigen Regierung crge« l dene Pcrsoncn werden abgesetzt, und Leute, die ' durch die Ucberspannthcit ihrer politischen Gcsil^ ° nungen bekannt sind, an deren Stelle ernannt, l OraMritannirn. Im Standard vom 16. August heißt es: - «Wir haben heute sehr wichtige Privatnachrichten 256 aus Portugal erhalten. Wir erfahren, über Spanien, daß ein Tdeil der ^.iguellstischen Truppen, 2c>ao Mann stark, eine Abtheilung des Eorps des Gräfen ViNasior, welche die Besatzung von S. Barilolome deMcssineö bildete, geschlagen hat, und nacd Algarbicn vorgedrungen ist, wo sie mehrere Städte beseht haben. Allenthalben hat sich das Volk für Don Miguels Sache erklärt. Don Pedro'S Truppen haben sich in Billareal (nach andern Be» licht?» in Faro) concentrirt. Glvas hat sich entschieden sür Dom Miguel erklärt, und die Pedri-sien wagen es nicht, den Fuß aus Lissabon heraus» zusetzen. Der Herzog von Eadaval halt die An» höhen< von Torres Aedras besetzt und unterhalt vollkommen freie Verbindung mit Oporto. Es hat sich das Gerücht verbreitet, daß Marschall Bour. mont sich des wichtigen Platzes S. Ioao da Foz (an der Mündung des Douro) bemächtigt habe. Im Ganzen ist es sonnenklar, daß die Besetzung von Lissabon in diesem Kampfe durchaus von keiner großen Wichtigkeit gewesen ist." (Oest. B.) Briefe unv Zeitungen aus Eork melden die Ankunft von drei großen Linienschiffen (Romneu, Haledonia und Revenge), denen unmittelbar noch andere folgen sollten, um, wie man in tZork be« hauptcte, Truppen nach Portugal zu führen, während das Linienschiff (Zaledonia bestimmt seyn soll, slch nach Brest zu begeben, und dort die junge Kö« mginn Dona Maria einzunehmen« Durch Clon« mel marschirte das 7«sie Linienregiment unv das ,5te Hufarenregiment nebst mehreren andern Trup-penabthcilungen, auf dem Wege nach Cork, um slch einzuschiffen. Die Times glauben jedoch, die Bestimmung dieser Expedition sei nicht Portugal, sonccrn Wcsimlien. (Allg. Z.) Gsmannischcs Neich. Konstantinopel, den ia. August. Die Hauptstadt genießt nun wieder einer Nuhc, welche in den lehtverflossenen Jahren nur zu oft durch die politischen Ereignisse sowohl, als durch verheerende Krankheiten und Fcuersbrünst? unterbrochen worden war. Was der Regierung für dcn ersten Augenblick am meisten Noth thut, ist, ihre Armee von Neuem zu sammeln. Deßhalb ist auf den An^ höhen der Kaserne von Ramitschiftlik bis herab zu eein Thale der süßen Wasser ein Lager gebildet worden, welches bereits aus 4 bis 5c>oo Mann Li-nieiltvuppcn und Artillerie besteht und zu dessen Honunanco der vov Kurzem in dieser Hauptstadt angekommene Osman Pascha von Trapezunt bestimmt seyn soll. Täglich stoßen neue Truppen aus Numelien und Anatolien zu diesem Lager und werden rastlos in den militärischen Evolutionen ex. ercirt. Zwei Verfügungen der Regierung haben die öffentliche Aufmerksamkeit vorzüglich auf sich gezogen. Die eine ist der vom Sultan erlassene Befehl, daß die Franken und Raaja's die türkischen Quartiere, welche sie seit der großen Fcueröbrunst von Pcra bewohnen, räumen sollen, und die zweite die an alle europäischen Gesandtschaften ergangene Be< kanntmachung, daß vom türkischen Monate Re-biül.achir angefangen neue Silbermünzen von des» sercm Gehall als die bisherigen in Umlauf gesetzt werden sollen. Von den in den Statthalterschaften vorgcnsm» menen Veränderungen sind ,'ie Ernennung deK bekannten Hussein Pascha zum Militärgouvcr-neur von Widvin und oen Donauinscln, und jene des Feriks Mehmcd Bey zum Commandanten der Dardanellen an die Stelle Salih Pascha's am bemcrkenswerthesien. Der französische Sontread'miral Baron Hu« gon ist am I>. v. M. aufemcm englischen Dampf« schissein dieser Hauptstadt angekommen, und de-reilö am 3. d. M. nach den Dardanellen zurück-gekehrt. Die beiden russischen Fregatten Fürstinn Vowicz uno Anna, auf deren ersterer sich der kaiserl. russische Viccadmiral Ricord dcfand, sind am 4. d. M. nach dem schwarzen Meere abgesegelt. Das englische Linienschiff Malabar hat ebenfalls vor einigen Tagen diesen Hafen verlassen und sich nach dcn Dardanellen begeben. Die französische und die englische EScadre, welche seit einiger Zcit bei den Dardanellen geankert gewesen waren, sind am 7. d. M. nach dem Ar« chipcl abgesegelt. Der Grobadmilal Tahir Pascha ist im Laufc voriger Wcckc nach Nicoinedien adgezangen, um den Tecräudcrcien Gränzen l« schen, wel.be im Golf gedachter Stadt und in der Nahe derPrin» zem'nseln mit unglaublicher Kühnheit in kleinen Barken begangen werden. (Oesz. B.) Greater. Heut, den 3. September: D,r Ko rl. — Der Traum. »evacteur: F"r. Vav. Kein rich. Verleger: Pllnaj Äl, Vvler v. Rleinma^r.