?^H^TV^^>V ^ ^^^ ^^^^x^^ u RV« Freitag am TV. Juli «»HK. T" .^aibach« Zeitmm" erscheint mit Ausnahme d,r Sonn- und Feiertag, täglich, mw lo'^t sammt ocu Äeila^e» l,i, l^omplolr g.inzjährg 1l ft., halbjährig 5ft. 3<» kr.. >nll Kreuzband im Comptoir ganzjährig l2 ss.. l, albj >i lirig '<> si. ,^ur oie Zu''icllil!ig in'ä Han) siiw h a l b , ä !, ci q ^lO kr. mehr zu entrichte». Mit bcr Post porto-l"i ganzjähl ia imtei Krnubano mio aedru^ter Aoreffe l5, fl., halbjährig 7 ft. 3!) kr. — Inscrationsgebuhr fur ,ine Spaltmz^ilc o^er den Naum dcrsclbeil. fnr „n-maligc (5i»sch,iltu,iq .^ fr . sür zweimalige '4 kr.. fnr dreimalige 5 kr. (5. M. Inserate bis 12 geilen sliÜ.'N l fl. flir 3 Mal . 50 fr. snr 2 'lilal und 4« kr. siir l MU einzuschalten, ^u diesen Gebiihlvn ist nach dem „provisorischen Gesehc vo», 6. Nouember 1tj50 sür Insemtionsiiämrcl" noch l0 fr. für eine jedesmalige (iinschaltung hin^ zu rechne,,. Älntllcher Theil. ^e, k. k. Apostolische Majestät haben mit Aller« yochster Entschließung vom 8. Juli d. I. dcn Ka-"rrairath lind Vorstand dcr Tarnopolcr Kameral.Vc« z>rksvcvwaltiü,g, Anton Ma chotk a, in der Eigenschaft ^'"rs Fiuanzrathes zn dcr Finanz-Landcsdircktion in "lalml. lind dcn Porstand dcr Lembergcr Kamcral-"i'rksverwaltuug. Kamcralrath Gustav S ch u r c k, ipeichrr Eigenschaft zn dcr Kamcral'Vczirksvcrwal. ""g nach Inslo zu übersehen, fcrucr dcn Finanz. >r lctar dcr gallischen Finanz - Landesdircktion Ioscf "llanz, zum Kamcralrathc und Vorstände dcr Tar- °polrr Kamrral. Vczirksvcrwaltuug allcrgnädigst zu rn'rnncn geruht. l,^,ss^' k. k. Apostolische Majestät haben mit All drr Wiederbeginn dcr Wirksamkeit derselben an» grmdnct wiro. Die Mcincm lonil'.ndisch > uoilotianischsn Könia/ reiche Mit dcm Patcutc vcmi 2^. April !^l-> ucrlic. heue i.'a»dc0oern,'tu!,^, dcrcn Wllki^mkcit durch die Ereignisse ocs Iahrcs l^^8 unterbrochen wcr^cn ist. hat inmmehr wirder vollständig in Thätigkeit zu lreten. Zu diesem Enl:e finde Ich. nach Vernehmung Meiner Minister und Anhörung Meines NcichörachcS, anzuordnen, was folgt: 1. Die Zentral «Kongregationen fnr die lombal' dlscheu und vcnctianisäicn Provinzen sind einznbcru« sen nnd haben für jene in Mailand, fnr diese in Venedig von dem Tage an, dcn Mein Gcmral'Gou-vernenr bestimmen wiro, ihre gcschliche Wirksamkeit wieder zu beginnen. Feuilleton. Zur Belehrung und Beruhigung. (Schluß) Gchmdc7'^rschi.^bol'raepidemie habe. anch dir wird üb r Un a^ .^'""""dcn. An, hänfigste.. Gefühl von Dr ^'''/^''^'.^'"^ toller., sedr ^"vöh.Uich, E^ .^,?^^^ ?^'"^ und ei..e Schweiße. ?ll/e dice S " '"^ """' ""^"'chc den Einzelnen l'enn ig^ st 7am.!" ^/^ /" """' mau m!.stch wohl^üte^e^^^ beseitigen zu wollen' zum Theile rühren »-je wim.ch nur von der Angst her. zum Tbcilc ^on Umeqci^ wäLigkcilcn in der Veidauuug. welche mau erst jeht. bcl größerer Aufmerksamkeit auf seinen Körper, wahr-"lmmt; zum Theile mögen sie wohl Folge der Herr. senden Äranll>citöko»stitntion sein. aber sie sind nichts oc,lo weniger keiner besondern Aufmerksamkeit wcrtl', '" Ne vermehren sich durch Sorgfalt, und verschwin-^manchmal am sichersten, wenn ma>, heitere Ge^ ^ ,^t aufsucht uud sich ei.i Glas guten Weines Ni c^'.?^- ?"' l).U'e d.esen Zustand, mit großer b .7.^ '^ ^"'l"^ ""l'lmden. manchmal an Aerzten ^o achtet sie hielten sich dann ängstlich zn Hm.sc. se,d/ m'^'^^ '"^' ^"ie^"' verordneten sich nnpas. '^'nr /irzeneicu und kamen immer mehr hcrnnler- 2. Zu diesem Vchufc sind Mir in Gcmäßhcit des gedachten Patentes tz. 8 die Vorschlage znr Er< Nennung dcr Glieder dieser Zenlral'Kongregationen vorzulegen. Vci der Erstattung und Einbcförderung dieser Vorschläge ist sich nach dcn Bestimmungen der §§. 9—12 rcs Patcntcs nur mit der Abwcichling zn bc-nchmcn. daß die Provincial «Kongregationen nnd dic königlichen Städte für diese Ernennung ihre Vorschläge Unserm Statthalter zur weiteren Hinbeförderung vorzulegen haben. Für die Acschnng von Stcl< lcn, die bci den Zentral «Kongregationen nach dcrcn wicdcr begonnene», Wirksamkeit künftig in Erledigung kommen werden, bat hingegen dcr tz. l2 des Pa« tcntes wieder vollständig in Anwendung zn treten. 3. Die durch das Patent vom 24. April 181i> dem Gonvcrncnr und dcm Gubernium erthciltcn Amts-bcfugnisse nnd übertragenen Amtshandlungen gehen auf Unsere Statthalter und Statthaltercien übcr. 4. Dcr Gcschäftskrcis und die Geschäftsordnung dcr Zentral'Kongregationen bleiben, so lange nicht von "Mir eine Aenderung verfügt wird. iu dem bis-herigeu geschlichen Zustande- wobei übrigens dcr mit den Erlässen' vom 4. und 10. August 1848 erwci< terte Wirkungskreis dcr Provinzial« Kongregationen gegenwärtig ungcändert bleibt. Larcnburg den 16. Juli 18",l;. Franz Joseph «„. ,,. Graf Buol'S chaucn^ein «i. n. Freiherr v. Bach m. p. Auf Allerhöchste Anordnung: 3t a li s o nnct l». p. Richlalllllicher Lhl'il Oesterreich. Wien, 24. Juni. Die „Wiener Ztg." schreibt: Dic „leipziger Zeitung" gcuußt alle Privilegien cincs Amtsblattes dcr königlich sächsischen Regierung. Ist nun auch unbestritten. daß dcr nicht-offizicllc Theil cincs solchen Organs nicht als dcr Ausdruck dcr An- ich glaube, da und dort einnn KoUegen nnd Freun-oc wirklich gcuüpt zu haben, indem ich ihm rietb. auszngchen uno die gewohnte Lebensweise wieder an> ;ufangcn. Ich habe mir in älmlichrr Lagc selbst die-scn Nath gegeben nnd auch mit bester Wirkung be« folgt. Unpassend liier, wie überhaupt während dcr Choieracpidcmic riskm. ist dcr Gcbranch vo» Al'fübr> inittcln. Nnr auf Anordnung dcr Acrztc darf umn ,'ol.i'c nehmen; sie wrrdcu hoffcMlicl, mit dcnsclbcn sparsam scin. Die im Vorhergehenden gegebenen Nalhschläge. so bewährt sie durch eine vielseitig/ Erfahrung sich gezeigt haben, werden doch anf die Sterblichkeit einer Gegend, in welcher die Cholera anSa/'.'wchrn i,t. nur einen germgcn Emftuß ausüben, lveun eö unmöglich ist, dcn crponirtcstcn Thcil dcr Gcscllschaft. dic Ar> mcu. in die i'age zu sepcn. sie zu befolgen. I„ 6olgc oer Armuth sind die Menschen dcn crrrgcndeu Ursachen dcr Eholcra vorzngswcise ausgcseßt. Uu> gesunde Wohnung, dürftige Kleidung, ungenügende uiigcsimde Nabnmg. Unwissenheit in Velrcff der ci> gcurn Körpcrucrbältnisse, Unmöglichkeit, schon bci klcincm Unwohlen die Arbeit zll verlassen, daraus folgende Gewohnheit, den Arzt rrst zu rufen, wenn die Krankhcit schon weit vorgeschritten ist. das sino die von bcr Artmulh kaum ;u trennenden Nachtheile. Sie kostcu in gewöhnlichen Verhältnissen dcm Proletarier häusig Gcsundhcil und ^'ebcn l sie sind zur Zeit dcr Cholera von furchtbarer Wirksamkeit. Für dic Armrn zu sorgcu. währcnd dic,'e Seuche herrscht, ist ein unabwsiülichcs Gebot der Menschheit, ja selbst der Klugheit; deun wo es nicht geschieht, oder nicht sichten des betreffenden Kabinets angesehen werden kann, so wird doch in bcn meisten Staaten gcnüglich Einfiuß auf die Leitung bcr Redaktion eines so gestellten Mattes genommen, um der Anfnahmc von Artikeln uud Korrcspondcnzcn vorzubeugen, welche Thatsachen verfälschen oder die Politik einer bnndcs« bcfrcundctcn Macht verdächtigen. Es ist dieses eine Wicht der Schieklichkcit und des Anstandes, welche zu übcu selbst große Mächte ihrcn Organrn gegen mittlere nnd kleinere Staaten auferlegen. Es muß bcdaucrt werden. daß eine solche wohl« bercchtigtc und natürliche Ucbcrwachung dcr bevorzug« tcn Zcituug des Königrcich's Sachsen sich als ungc« nügcnd darstellt, da sonst cin «aus Preußen" datir-tcr Artikel über die Politik Oesterreich's iu dcr orien« talischcn Frage (allßcrordcntlichc Veilagc zu Nr. 164, der »Lcipzigcr Ztg.") in dcm cbcn gcnamtten Vlatte nicht hätte erscheinen können. Wir werden uns nicht herbeilassen, die Grundan« schannng. welche der Verfasser zur Geltung zu brin« gen sich bemüht, in ihrer Haltlosigkcit aufzudecken, noch das Trnggewcbc scincr Voranssctuingcu und Schlußfolgcrungcu in Vetrcff der Politik Ocstcrrcich's zu zerrcißcn. Die Absicht des Artikclschreibcro wird kein einsichtsvoller Leser verkennen; Jeder findet bei nähcrcr Prüfung die Widersprüche, in die derselbe mit kaum vorangestellten Behauptungen sich verwickelt, durchschaut bei einiger Aufmcrksamlcit dic absichtliche Grnpvirung von wahrcn und unwahrcn Dingen für dcn zugestandenen Zweck. cinc Einigung Deutschland's mit Oesterreich möglichst zu hintertreiben. „Das unheilvolle Augustvrogramm" hatte nach< träglich nicht »nr Preußen sich bereit erklärt auzunch« ine», sondern dcr deutsche Äund hat cs in scincm Vcschlussc vom 9. Dczcmbcr v. I. in scincr Total,', tät akzeptirt. Daß dabci dcn beiden crstcn Punktcn cin besonderer Werth für Deutschland zugestanden wnrdc, schwächt die Annahme der bcidcn andcrn nicht im Geringsten. Dcr deutsche Aund hat somit nichts Ncucs, hat kcine andere Vasis anzuerkennen. als die von ihm längst gutgeheißene: er hat nur einfach und offcn seinen gegebenen, geschäftsordnungsmäßig for« mulirtcn Auöspruch festzuhalten. Die lächerliche Ve« hanptnng, cin derartiger Beschluß werde «eine De» hiitläitglich geschehen kann, da werden die Armen in ungeheuerem Mißverhältnisse weggerafft; da be« mä'chtigt sich ihrer dcr toUc Wahn, sir werden von dcn Ncichcn vcrgiftct, und cs bricht die Verzweiflung in schcußlichen Schlächtereien aus. Dic Mittel, um die Sterblichkeit unter den Arincn zu vcrmindcru. sind einfach. Vor Allein suchc man sic zu beschäfti« ge», damit sie das Nölhigc veroicnen. Man gebe oon entbehrlichen Kleidungsstücken, namentlich Strüm« pse und Schuhe für die Kinder, damit sie nicht bar» fuß laufeu; Pcltsiückc, wo sic mangeln. Man lbut dieß so oft für Abgebrannte; von der Cholera heim» gesuchte Armc bedürfen es eben so sehr. Man muß Suppenanstalten rrrichtcn, wo nicht bloß notorisch Armc umsonst, sondern anch dcr Mindcrbcmitteltc um gcriugru Prcis cinc gesunde Nahrung erhalten kann. Eine ungleich schwierigere Aufgabe ist es. die Wohnungen dcr Armen zn vcrbcsftrn; hier läßt sich eine wirkliche Hilfe nicht nach dcm augenblicklichen Vedarfe imvrovisirrn. doch kann bei gutem Willen und cinsichtigcr Leitung wcnigstcns hinsichtlich der Reinigung „nd Lüftung manchi-s Nützliche geschehen. Dnrch solche Vorsorge / nnterstnttt durä, passende Äc« lchrung. können also auch für die arme Klaffe die Gelegenheitsurftichen der Diarrhöen vermindert wer« den. Vei dcr Lebensweise nnd Veschäftigung dersel« ben werden jedoch hier während der Herrschaft dcr Cholera Diarrhöen immer ungleich häusiger scin, als bei deu Wohlhabenden. Daß diese Diarrhöen recht« zeitig behandelt werden, ist nun eines der wichtigsten Postulate dcr medizinischen Polizei. Dic Familien» 7NK monstration gegen dic Westnlächte bedniten", glaubt der Verfasser des besagten Artikels selbst so wellig, dap er kurz zuvor Oesterreich vorwirst, cs suche «die Nachwirkliugen seiner Iiltimität mit Frankreich und England in seine Viindnissc nut Deutschland hinüber zu tragen," Auf sola,»,' Wcisc falfche Flagge ails-ziehen, isi ein Beginilen, das keinen Verständigen zu täuschen vermag. Ebenso ungeschickt erfunden ist die Insinuation jenes Artikels in der „leipziger Zeitung", als sei, „wie glaubwürdig versichert wcrdc <,?!)", die mit Preußen engverbimdrtc und stanunvcrwandte Großmacht an der Donan »angeblichen geheimen Vrstre» bnngen und fein gesponnenen Intriguen zu Kopenhagen gegen tief begründete Wünsche und Forderungen Preußen's niebc fremd geblieben." Von derartigen „tief begründeten Wünschen und Forderungen" in Koprnbagen ist uns nie etwas zur Kuude gekommen und konnte denselben soinit von österreichischer Seitc weder direkt noch auf Umwegen entgegengearbeitet werden. Nenn endlich der fragliche Artikel der „Leipziger Zeitung" so weit geht, das; er „den Znstand und die mangelliaftc Besorgung mit Schicßbedarf bei den an den österreichisch-russischen Grenzen aufgestellten öste» reichischen Trnppenkörpern" als einen Beleg für seine Verdächtigungen hinstellt, so liegt die Absicht einer solchen vorbedachten Unwahrheit allerdings auf der Hand. Zu verwundern bleibt jedoch immerhin, wie — ganz abgesehen uon ihren Verhältnissen zu der eigenen Landesregierung — ein angeblich konservatives Platt es wagen darf, eine so schnöde Verleumdung gegen die oberste Militärbehörde des ersten unter den deutschen Bnndesstaaten und einer Sachsen nahe befreundeten Großmacht ansznnehmen und zu verbreiten. Der in jeder Bczichnng treffliche Zustand der kaiserlichen Armeen und ihre Ausrüstung hat die Allerhöchste Anerkennnng gefunden, wie er die Be« wundermig aller Militärs hervorruft; er erhöht nur drn großeil moralischen Werth der Selbstbestimmung eines Souverains, welcher,— über solche Heere gebietend - doch stets nur die vereinten Interessen seines Reiches, des bnndesverwandten Deutschlaiw's und des gesammten Europa's seinen Entschließungen zu Grunde legt. So boher Rücksichtsnahme sollte ein konservatives deutsches Blatt am »venigsten seine dankbare Anerkcnnnng verweigern, jedenfalls aber sich l)ü-, ten, die Motive einer deutschen Vormacht zu ibren wichtigsten Peschlußuahmrn ans solche Weise herabzuwürdigen. — Die Erballung der sämmtlichen Strafanstalt ten in der Monarchie hat im verflossenen Jahre einen Aufwand von 2.94(j.littli st. erfordert; im Vergleiche zum Jahre 1üK3 war der Aufwand nni li39.til)2 fl. höher. — In Trieft fino vom 23. Juli Abends um 8 Uhr biü zmn 24. Abends uin 8 Uhr. in der Staot 27, in vorstäpiischen Umgebungen 33, i„ den Dorfschaf-ten des Gebieies 12, im Spitalc 3li, zusammen 108 Personen an der Cholera erkrankt, 33 genesen und 4 frucht darf auch nnr als leidlich bezeichnet werden, ! dahingegen wird d^eß Alles dort, wie auch 'n anocrn ! Gegenden Ungm'ns . durch die besonders vorzügliche Ergiebigkeit des Weizens, Knkuruz und Hafers er« setzt, so daß man im Allgemeinen die Ernteergebnisse mehr als mittelmäßig nennen kann; das Verhältniß znr vorjährigen Ernte dars durchschnittlich füglich wie 2 zu t genommen werden. Schließen wir diesen Nachrichten die Mitthciluug an. daß dic preußische Regierung von den dortigen landcsrätblichcn Aemtern bereüs günstige Berichte über den Stano der Wintersaaten erhalten hat; daß noch in keinem Theile Deutschlands begründete Klagcn über Mißrathen der Fclrbestäiwe lanl geworben sind; daß man in England ein ziemlich guirs Erträgnis erwartet und in Frankreich über das Gedeihen der Saaten vollkommen berubigt, in Polen nnd Rußland nicht unzufrieden ist, und alls Egypten einer Ausfuhr von 1t> Millionen, so wie aus Algier einer von !3 Millionen Preßbnrger Mctzen Getrewe entgegensiebt; — daß endlich, Berichten aus New-Aork zusolge, seit Menschengedenken die Ernie in Amerika nicht reicher als dieß Jahr war, daß das Gctrcioe, im Süden bereits geschnitten, onf eine fabclbaftc Weise ausgibt, und in den nördlichen Staaten Alles einen glcichci'. Ucberftuß boffcn läßt, so darf man sich vielleicht jetzt schon dcr bcrnhigenoen Ueberzeugung hingeben, daß Enrooa für die nächsten 12 Monate vor den schwe-reu beiden "ineö Nothjahres so ziemlich sicher ge-stellt ist. ' (Agr. Ztg.) Deutschland. Dic preußische Depesche vom .">. Juli an den Grafen Arnim in Micn lantet nach dem „Pr. Wochenblatt" wöi'tlich: Berlin, den tt. Juli l8^>. Wir verdanken nunmehr der gefälligen Vermittlung ocs Grafen Esterhazy die vertrauliche Milthei» lung des Entwnrfö dcr Erklärung, welche Freiherr gen sogleich dem betreffenden Arzte anzeigt. Noth' wendig ist bi'.'bri immer, daß der Staat eine Anzahl lizenziirler Aerzte znr Disposition habe, welche er sowohl in ergriffene. von ärztlicher Hilfe entfernte Ort-schaftcn, als auch in Städte schickr, wenn oie Kräfte der dortigen Aerzte nicht zureichen. Diefc Einrich tnng ist nicht irgend ein idealischer Wunsch, sondern, wie oben bemerkt, bereits mehrfach mit dem enlschie« densten Ersolgc ausgeführt. Nie man in München diese ganze lebensvolle Organisation sich anftösen sab. da mußte man unwillkürlich bedauern, daß sie nicht fortbestehen konnte. Während mall von blntigen Ans-ständen an andern Orten hörte, war bier bei der täglich sichtbar sich crnenerndcn Sorge sür die ärmere Klasse in dieser sogar ein gewisses Behagen zu be< merken. Sagten doch prosaische Spötter, die Armen würden gerne das ganze Jahr die Cholera in der Stadt haben wollen, wenn es ihnen immer so gnl gehe. Und doch war ilmen leinerlci ^urns. nur das zu Theil geworben, dessen sich die wohlhabende Klasse als etwas sich uon selbst Verstehenden nicht einmal mehr zu freuen vermag. Die Eholera ist, mit nicht in's Gewicht fallenden Ausnahmen, die Krankheit des Proletariats. Sie. die hereinbricht, ohne daß wir sie aufzuhalten vcrmö-gen, ist in diesem ihren überwältigenden Charakter eine höbcre, eine göttliche Schickung, Diesem gegcn-über sind wir ohnmächtig. Aber das ist unsere menschliche Arbeit an ihr und dazu reichen unsere Kräfte wohl ans, daß wir ihr einen großen Theil ibrer Opfer alif dem angegebenen Wege entziehen. Doch damit soll unscrc Schuld an die Armuth nicht abgetragen v. Prokesch, Namens seiner Allerhöchsten Ncgicrung. in Beireff der orientalischen Frage, in der Blindes-Versammlung abzugeben beauftragt werden soll. Nicht minder hat das Wiener Kabinet die Güte gehabt, das Zirkular zu unserer Kenntniß zu bringen, durch welches Graf Buol unter dem 28. v. M. die dcut-fchen Regierungen von dem beabsichtigten Schritte des kaiserlich österreichischen Hofes benachrichtigt. Ich habe kaum nöthig, Euer Erzellenz zu versichern, daß diefc Schriftstücke der königlicheu Regierung das lebhafteste Interesse dargeboten haben, nnd daß wir uns bei de< reu Beurtheilung von der bundesfreundlichtten Gesinnung gegen das kaiserlich östcrr. Kabinet, so wie von dem aufrichtigen Wnnfche leiten lassen, den Aeußernn' gen, zn denen die Bundesversammlung berufen sein könnte, thnnlichst den Charakter der Einmüthigkcit zu geben. Iil dieser Beziehung nehme ich vor Allein mit Genugthuung von der in den, Zirkular von» 28. aus° drücklich enthaltenen Erklärung Akt, daß cs sich für den Blmd nicht darum handeln kann, neue Verbind» lichkciten zn übernehmen oder die bestehenden zu er-weitern. Daß dieß auch mit dcr dicßseitigen Auffas> sung völlig übereinstimmt, d^oi, geben zahlreiche, in ! jüngster Zeit von der königlichen Regierung ansge» gangenc Aktenstücke das nnzweifelhaftestc Zeugniß, und cs könnte deßhalb nnr die Frage entstehen, ob es, um lediglich an seinen früheren Beschlüssen festzuhalten, überlianpt einer neuen Erklärung Seitens des ! Bnnoeö bedürfe. Wir würden, hätten wir dabei nnr , unserc eigenen Verhältnisse im Auge, geneigt sein, diese Frage zu verneinen, da Preußen, schon ill seiner Eigenschaft als europäische Macht, in militärischer Beziehung uuter alll'n Umständen in derjenigen Bereit» schaft bleibt, die dem Bnndcsbcschluß vom 8. Februar einspricht. Wenn wir indeß, obwobl dic Hoffnung anf Her> stellung des Friedens zwischen deil kriegführenden ; Mächten zur Zeit uichl in Erfüllung gegangen ist, ^doch die jüngste Gestaltung der Dinge nach den uns gemachten Mittbeilnngen in dem Sinne auffassen zu dürfe» glaaben, daß die aktive Bct'.'eilnng am Kriege für Oesterreich in die Ferne gerückt ist, nnd die an eine solche sich knüpfenden Brsorgnissc dadurch auch für Dcntschland wesentlich verringert sind. so würden wir den Wnnsch unserer deutschen Verbündeten, die ihnen dnrch den Beschluß vom 8. Fvbrnar anfer» legten Plipslichtnngrn in geeigneter Weife. etwa durch Vcllänacvunq des Percitfehafltermins. erleich-tc-rt'zii ftyc», nicht and^s <,ls acrcchlfcrtigl sinven können. Hierüber das nöthige Einuerständniß zu erzi» len. wird gewiß die Berathnng der Sache in den Ansschüssen die beste Gelegenheit bieten, welchen dic österr. Erklärung doch um so mehr wird übergebeil werden müssi'n, als dcr Wortlaut derselben vorher nicht zur Kenntniß dcr übrigen deutschen Rcgicrungen gebracht ist. und einc gründliche nnd allseitige Prü» fiing einer so umfassenden Darlegung, gewiß auch nach der Ansicht dl's kaiserlich österr. Kal'inels. nnumgäng' lich nöthig erscheint. Was dic königliche Regierung betrifft, so ist dc< rcn Stellung zu dem Dezemberoertrage nnd den Ver« Handlungen, die sich an denselben angeschlossen haben, allseitig bekannt. Preußen ist diesem Vertrage, un« sein. Was man jeht schon sogleich und ohne Wider'' redc überall lhnt. wo die Cholera ausbricht, das muß bleibende Einrichtnng werden. Das Proletariat mnß sich fortwälzn!) von der lebendigln wohlwollenden Sorge der VeiHcndcn umgeben nnd geschützt fnblen. damit es dem. der arbeiten kann nnd wiÜ. nicht daran feble, worauf jeder leibliche Mensch vol» len Anspruch hat: gesunde Wohnung, schützende Kleidung, Einreichende Nahrung, im Erkranknngsfallc rechtzeitige ältliche Hilfe nnd Untm'tünung für dic versäumten Arbeitstage. Einc natürliche und mögliche Ausgleichung zwischen Rcichthnm nnd Armutl» sin» det während der Cholera um so bereitwilliger Statt, da Schwelgerei auf der einen nnd Mangel auf der andern Seite glcich wirksame Ursachen der Krankheit sind. Aber die Gefabr dieser beiden G.'gensäne für die Gesundheit ist zu allen Zeiten vorhanden, sie ist dic Quelle der meisten Krankyeiten; während der Cholera springt sic nne starker in dic Angcn. Und wie dcm Einzelnen, der wäyrcnd der Epidemic ein ftcißiqes nnd nüchter-nes Leben ans Angst vor der Krankheit beginnt, und oann alls Gewohnbeit fortsetzt, so könnte diesc jetzt noch so gefürchtctc Seuche der ganzen Menschheit zum Segcn. gereichen, wenn wir nns dazu entschließen wollten, einc crnstc weltgeschichtliche, Mahnung zu verstehen. M i o.l c l l r n (Nelllljiss (falabrcser), welche dic Münchncr Polizei lonsiszirt battc, sino dieser Tage au die dor< tigc Hofcheatcr« Garderobe um zehn Gulden vcrkaust worden. 737 geachtet der cm dasselbe gerichteten Einladungen, nicht bcigetreicn. Eine ausdrückliche Billigung sowohl die-scS Vertragsabschlusses, als dcr niit oen-.selben in. Zusammenhange stehenden Konferenz-Verhandlungen, wnrdc nns daher mit linserer politischen Vergangenheit in grellen Widersprllch sehen. Wir sind im Vor-ans übcrzcugt. daß dieß nicht dic Absicht des Wiener Kabinctö sein kann. Wenn wir gern anerkennen, daß dasselbe, nachdem es einmal den Dezcmbcrvertrag abgeschlossen, ohne darüber mit uns uno Dentschlaild zu berathe», und nachdem anf Grund dieser Allianz mit außcrreutscheu Mächten auch Fragen, dic deutsche Iu-tcrcsscn berühren, zum Gegenstand der Besprechung in Wien gebracht wurden, besonders durch seine jung» stc, die Gefahr des Krieges vou Oesterreich nnd damit auch von Deutschland abwendende Haltuug, nach Kräften im dentschen Interesse zu wirkeu bemüht ist. so würoc doch eine rückhaltlose Billigung dcs ganzen Allianzverhältnisses, das, ungeachtet der augcnblickli» chcn Divergenz über rine Frage der Anssühruug als seinem Zwecke nach fortbestehend ausdrücklich bezeichnet wird uud deßhalb mit seinen eventuellen Verpflichtungen im weitern Verlaus der kriegerischen Entwickelung unter den drängendsten Formen wieder zur Gel-tung komnicn kann, — cinc Solidarität in sich schlic-ßcn, die Prenßen, jetzt wie früher, mit seinen politischen Ueberzeuguugcu, wic mit der Fürsorge für seine und Deutschlaud's wahre Interessen unverträglich siil-det uud daher jettt eben so offen und loyal ablehnen muß, als gleich uach Abschluß des Dezember-Vertrages. Eine solche Villignng würde, um Mißverstand» uisse, dic jrpt, wo cs'vor Allem Noth thut, Klarheit m die Stellung des Bundes zu bringen, doppelt unerfreulich wären, zu vermeiden, nur dann erfolgen können, wenn und insoweit andererseits auch Oesterreich die von Preußen und Deutschland von ihrem Standpunkt alis konsequent verfolgte Politik ausdrücklich billigte. Aber selbst eine solche nachträgliche gc-qcnscitlge Billigung würde, bei Rekapitulation der TlMachcn, die Divcrgcuzeu der Vergangenheit in mellelcht unerwünschter Weise hervortreten lassen uno wir möchten daher dem kaiserlichen Kabinct anheimgeben . ob es nicht vorzuziehen wäre, auf dieselbe im Interesse der angestrebten Einigung beiderseits zu verzichten. Wir werden in dieser Erwägimg noch mehr bestärkt durch die in dem österreichischen Entwürfe enthaltene Erklärung, die einmal von Oesterreich ancr-kannten Grundlagen des Friedens unwiderruflich auf-recht erhallen zn wollen. Iu sofern hierdurch eine unter allen Umstäildeli zu erzielende Durchführung der als mizertreunbares Ganzes gedachten 4 Punkte bezeichnet wcrdeu soll, würde dieß über deu Vimpcelbl-' schluß vom 9. Dezember v. I. weit hinalisgehen. Für Deutschland bestebt eine solche Verpflichlung niebt. Nur dic zwei ersten Pnnkte hat es beschlossen, sich aneignen und festhalten zn wolle». Seit Rußland erklärt hat, dieselben für sich ebenfalls anch fortan als bindend zn betrachten, so lange Deutschland nud Oesterreich nicht am Kriege Theil nimmt, waltet lein Grund ob, dieselben als von dieser Seite gefährdet zu betrachten. Auch diese Punkte erhalten indeß il'-re» wahren Werth erst durch die Ausführung, und in Bezug auf diese glaubt Preußen sich in seinen, und Deutschlands Namen die geeignete Betheiligung wie-dcrholt vorbehalten zu müssen. Was den dritten Punkt betrifft, so bezicht sich dcrielbe einerseits auf dic Erhaltuug der Iutcgrität der Türkei, andererseits auf die Verminderung des ri'imchen Nebergcwichts im schwarzen Meere. In cr> sterer Beziehung waltet eine Differenz der Ansichten kaum ob. Oesterreich rrllärt seinerseits, zum Schuhe dlc,cr Integrität die beiden Douaufürstemhümer noch langer bcicpt halten zu wollen. In wie fcrn und an, nnc im.gc dieß erforderlich ist, wird der Verstän. m ".^'.' !?' ^" U'w Konstantinopel zu bestim-d ^ ^^" bleiben können, denn die BeseNnng e e>. O st 3i'7' ''' ">l Grund eines Vertrags zwi-chcn i^ terielch „„h ^r Pf,nc erfolgt. Vom deut-Ichen Standpunkte aus ist gerade eNt der Fall . nes ru„l,chen Angriffe de.l man beim Bnnoesbeschlnß vom 9. Dezembern. Auge hatte, wohl weniger'als ic zu bciorgen. Sollteu dagegcn je oic Verh'äliuissc für die Gefähttnng des deutschen Gehictcs wieder he-drohlicher werden, so steht der Entschluß, dic Sicherheit des Vaterlands zu wahren, gewiß bei allen bcntfchrn Regierungen so. fest. daß zu dereu Schul) m küi^st^. ^j^ ^,^^ Bundespflichten gemäß, die ^"tträftigstru Maßnahmen erfolgen würde». Se. i>^ - ? ^^ ^öiiig, unser allergnädigüer Herr, ist sein?,- entschlossen, fiir diesen heiligen Berns mit ' '^ganzen ungeschwäehten Kraft einzutreten. . ^'c Verminderung des russischen Ucberaewichts nä>^^^^?" ^"'^ '" t^ch'"ige Punkt, au dessen .,.),, "'6ttt'tcllling das Einverständniß zwischen Oester-^>cv »nd den anderen Konlrabculeii des Dezember ^enrages gescheitert nnd ivodnreh der Schlnß der Fr,e-^'uveiyandlllu^i, überhmipt herbeigeführt ist Wir enthalten uns jedes Eingehens anf die Frage, wer diesen Ausgang herbeigeführt hat, lind zollen gern den anf den Frieden gerichteten Vemühnngen des öslcrr. Kabincw unsere Anerkennung. — Nachdem die-selben aber nnnmehr erfolglos geblieben sind. nachdem die Kabiuetc von Paris und London leinen Zweifel darüher lassen, daß sie sich an ihre in den Konferenzen abgegebenen Erklärungen nicht mehr für gebunden halten, bilden alle die einzelnen Vorschläge, die znr Höfling dieses Puuktcs in> uuo außerhalb der Konfe-rcnz znr Sprache gekommen sind, nicht sowohl eine bestimmte Basis, zu deren Durchführung einc Verpflichtung zii übernehmen ralhsam erscheint, als vielmehr uur bcachieuswcrthes Material, das, je nach der. leider ausschließlich der kriegerischen Entscheidung anheimgefallenen Entwickelung ocr Verhältnisse, oicl-leicht zur Anbahnung cincö gesicherten Rechts- und Friedcusznstan?cs wiro verwerthet weroen können, für welche der Bundesbeschlnß vom !). Dezember die 4 Punkte ihrem wesentlichen Inhalte nach als cinc geeignetere Grundlage bezeichnet. Sich in Bezug auf die Bcnüynng dicfcs Materials irgendwie die Hände zu binden, können wir uur für mißlich halten und möchten es selbst dem kaiserlich österr. Kabinclc nicht empfehlen, noch weniger aber unseren deutschen Vcr-bündeten ratheu. Vorstehendes sind die hauptsächlichsten der Be-mcrknngcu, zu denen uus der uns mitgetheilte östcrr. Entwurf Vcraulassuug gegeben hat. und die ich Ew. Erzellenz daher, dem uiio zu crkeunen gegebenen Wunsche gemäß, durch abschr,slliche Mittheilung des gegenwärtigen Erlasft" zur Kenntniß des Herrn Grafen v. Bliol zu bringen bitte. Es wird vou lebhaftem Interesse für uns seiu, zu erfahrcu, ob uud in wic weit etwa uuserc Erwägungen, denen wir offen uud freimüthig Ausdruck zu gcbeu für unsere Pflicht gehalten haben, auf deu vonl kaiserlich österreichischen Kabinct iu dieser Ange. legeuheit ciuzuschlagcnoen Gang von Einfluß sein dürsten. Empfangen ?c, :e. (gezeichn.) Manteuffcl. Großbritannien. Forsehuug dcr dem englischen Parlamente vorgclcgteu Aktenstücke über dic Wicncr Konferenz. Auf die österrcichifchcn Vorschlage, wic dieselben in der am 20. Mai von dem Grafen Buol nach !^on-oon lieföroerten Depesche formulirt wareu, erging am 2. Juni einc an dcu Grafen Wcstmorelano in Wien gerichtete Antwort ^ow (llarcnoou^. ^epiercr erklärt im Eingang, oali er nur auf dcr Unmöglichkeit beharren könne, deu crueuertei« Vorschlagen belzustim-mcu, und er drückt sein tiefes Bedauern alls, daß Oesterreich dcr englischen Regierung jeyt in der Angelegenheit scinc UutcrstlMng entziehe. Er werde jedoch alle Dislussiou, die irritirend sein könne und welche auch, nach dem Tone dcr Depeschen ocs Grafen Buol ;u urtheilen, als unnüt) angesehen werden müsse, vermeiden. Nur in Betreff ciuigcr Punktc, die in den, an den Grafcn Eolloredo uud den Baron Hübner in Paris gerichteten österreichischen Depeschen besonders hervorgehoben werden, glaubt ^oro Elarendon einige weitere Bcmerkuugeu sich gestatten zu müsseu. Er uuterwirft hierauf das vorgcfchlageue System dcs Gegengewichts gegen Rußland einer Kritik, um auszuführen , daß dasselbe nur zu einem unansgesetMu Wettstreit nm das Uebergewicht alls dem schwarzen Meere zwischen den Verbündeten uud Rußland führen,! mithin dic Beunruhigungen dcr frühcrcu Periode uud die fasten dcr Gegenwart verlängern könne. Dic österreichische Proposition müsse also als unaunchM' bar gcltcn. Es heißt am Schlüsse: „Ich sagtc dem Grafen Eolloredo anch schon srüher, ich müsse mein Bedauern darüber aussprcchen, daß Graf Buol jcpt der Ansicht sei, daß der Vorschlag , die Flotte Rnßlands zu beschränken, uur als eine der Bedingnngen betrachtet weroen könne, in Betreff welcher die kriegführenden Theile sieh ausdrücklich das Recht vorbehalten haften, sie übcr dic vier Punkte hinaus anfzncrlegen und welche dic Fortdauer der Feindseligkeiten möglicherweise nöthig machcu könnte, denu Sc. Exzellenz hat, nach meinem besten Glanbe», den Vorschlag nicht alls diesem Gesichtspunkte betrachtet, selbst nicht, als er denselben mit den Bevollmächtigten von Frankreich und England diökntirte, vielmehr hat rr denselben in der Konferenz unterstüttt und dcu russischen Bevollmächtigten die Annahme desselben empfohlen, als des besten Mittels, der dritten Basis Wirksamkeit' ;n gebe». Der Zweck der dritten Basis ist, dem Uebergewichte Ruß'lan5S im schwarzen Meere ein (s-„de zu machen; die Be-schränknng der rnssischcn Flotte in jenem Meere triffi daher ganz mit diesen, Zwecke zusammen nnd ist nicht ein besonderer nud separater von den vier Grundla- gen getrennter Vorschlag, dcn vorzubringen sich dic Verbündeten mir. je nachdem die Ergebnisse dcs Kric-gcs dieses nöthig machen möchten, das Recht vorbehalten hätten. Ich ersuchte dcu Grafen Eollorcoo, dem Grafcn Buol die Versicherung zn geben, daß wir nicht, wic cr annehme, jedes andere Projekt, das cben so wirksam sein wnrdc, im Vorans alls« schließen, daü wir aber allc solche Mittel, die aiigen. schcinlich für die beabsichtigten Zwecke unwirksam seien, ablehnen uud abzulehnen fortfahren müßten. Graf Eollorcdo bcmcrktc, daß cinige Opfer gebracht werden müßten, um die Allianz Oesterreichs sicherzn. stellen. Ich sagte, daß ich vollkommen mit ihm über« einstimme, nnd daß wir allc mögliche Nachgiebigkeit gegen Oesterreich bewicseu habeu. Nur alls Defercnz gcgcn Oesterreich haben England und Frankreich den vier Grundlagen zugestimmt und sich bereit erklärt, auf Friedens-Untcrhandlnngen cinzngehcn; um den Ansichten Oesterreichs zu cutfprecheu uud srinc Mit» wirkung in ciner Sache zu sichern, welche ganz wc> sentlich als seine eigene Sache betrachtet werden könne, sei es geschehen, daß England und Frankreich ein Verfahren eingeschlagen haben, welches sie andernfalls nicht eher befolgt haben würden, als bis die Ereignisse des Krieges dic rclativcn Stellungcn dcr kriegführenden Mächte deutlicher desiuirt hätten. Graf Eolloredo erinnerte alsdann an dic großen Intcrcsscn, welche Oesterreich auf dem Spiele l)abc, uud au dic Gcfahr, wclchc cs laufcu wnrdc, wenn cs in dcn Krieg mit Rußland einträte, ohne anf dic matcricllc UnterstülMug der Westmäehte rechnen zu können, während es das Ucbclwollen, wenn nicht die offene Feindseligkeit Preußens und eiuige.r anderer deutschen Staaten zu fürchten hätte. Ich sagte, daß, wcit cut« fernt, diefc Rücksichten in Frage zu stcllen, dic Regierung Ihrer Majestät dcnsclbcn großes Gewicht bei-mcssc nnd nie ermangle, den 'Nachtheilen Rechnung zu tragen, von welchen sich Oesterreich belastet glanbc. Oesterreichs Sache sei es, zu entscheiden zwischen den von dem Grafen Colloredo angedcutendcn Rücksichten nnd dcn Verpflichtnngen, welche es deu Westmächten gegenüber eingegangen sei; welchen Entschluß cs abcr auch fasseu, und welcher Ansicht Oesterreich in Betreff seiner eigenen Interessen lind Verpflichtungen sein möge, so werde von Seiten der Regiernng Ihrer Majestät keine Anstrengung unterlassen werden, um dic freundschaftlichen Beziehungen, wclchc jctzt zwischcn dcn beiocn rändern obwalten, nnvcrletzt zu erhalten. Auf dcr andcrn Scitc abcr müssen wir beanspruchen, die besten Wächter unserer cigcncn Ebrc lind dic besten Richter übcr unser eigenes Interesse zn sein und Oesterreich werde kcinc gerechte Ursache zur Beschwerde habeu, wenn wir es ablehnen. Bedingungen anzunehmen, welche von uus als uuvcr» einbar mit unserer Ehre und als wirknugslos iu Betreff der Zwecke angesehen werden möchten, wclchc England uud Frankreich sicherzustellen sich verpflichtet haben." TeleMphischc Depesche!!. Paris, 2;). Juli. Der „Moniteur" berichtet übcr cin Diner, welches am verflossenen Montag bei dem Prinzen Napoleon stattfand. uno wobei der Priuz eine Neoc hielt, folgenden wesenllicheu Inhaltes: „Uu< geachtet dcs Krieges habe die Regierung dic Iudu< stricausstelluug durchgeführt; Frankreich sei das ^and dcr Arbeit, der orgauisirtcu Demokratie,' die Auöstel» lung habe den Gedanken der Einigung aller zioilisir» tcu Bänder mächtig gefördert." — Weiter enthält das amtliche Blatt cinc Depesche des Generals Pelissicr vom 23. Juli. Der Feind, muthmaßlich alarmirt, habe iu der verflossenen Nacht lebhaft gefeuert, man habe ihm erfolgreich geautworlct; die ^agc dcr Dinge bei Ieuikale sei bcfrieoigcno. " Alexandrieu, 7. Juli. Dcr Gesnndhcits-znstand hat sich seit gestern gebessert, das hcutigc Bulletin weiset nnr noch llli Eholcrafällc auf. Sc. k. k. Hohcit dcr Erzherzog Ferdinand Mar begibt sich ehestens nach Kairo. Der Vizclönig wird sich an dic Spinc einer nach Oberegyptcn bestimmten Expedition stellen, um den Umtrieben der Beduinen zu steuern. Neueste levant inische Post. Der Dampfer ..Aima" ist zu Triest mit Nach« richten aus K o n st a n t i u o p c l vom 10. Juli cin< gelaufcn. Die bedenklichen Nachrichten ans Karo vcraulaßtcn dic Regieruug der Pforte, Truppciwer-stärlnngcn nach Trapczunt zu senden; zwei Feldbat, tericu aus ^wei Festungsbatlerien bestehend, sind ge» stern dorthin abgegangen. Aus A t h e n wird vom 20. d. berichtet: Zu« nehmeudc Thenernng nnd unerlrägliche Hme verursa. chcn viele Klagen. 'Auch die F«>cht vor c>cr Eiwi^a hat sich der Gemüther »enerdiügs bemächtigt, besonders seitdem iu der Quarantäne zn Syra ein dcrar» tiger Fall sich ergeben bat. Druck und Verlag von H. v. K.leiu'luavr ^ F. Van,l».,-<, in ^aibach. —'Vermuilwrilich.r Nedaelrur: .^ -^«„«l'^ft " Vörseubericht alls dem Abcodl'I^tte oer öster k^is. Wiener-Zeilling, Wici' 2 5 Juli 1855, Mittags l Uhr. Die Vors,' bnvcqcc sich licutl' in dcrftll',» Richtung wic gestern. Die PrnSmiüdlrililg der W»chftl uno Valutni machte weitere Fm'lsci.n'itte. Efflfte» zei^tlll sich ftau und cül^el'l'tsü. Ä!i!,!.l0^,i llill Brief. — Ax.^'l'iiil, ,d i2ft'/, Brief, - Paris l4l '/, ^,i.f, Stnat(versch»til'!!!i^e» zu ö "/„ ??'/, -77'/« dttlo „ 4 '/,'/.. 67 «7 '/, detto „ ^"/« —'.'2 N.itw!,^''.'l»lehe» .. 5 7, 8!>'/."«->"/.. ^'oml'ard. Ventt. '.'Iul.hu „ 7»"/^ W N»U Oruüdeiul^^.-Ol'lig. vi. O.stn. zu 5"/. 75'/, 7« detto lUlscrer .Urlini.iüd.r 5 "/» 69 '/, 74^ ^k'^^ni^cr , 5"/« !,2-i»2'/. Ocdc!>l'»rger detto dcttt' „ 5°/« 80'/,-iw 7, Pl'b.r letto fett.' „ 4°/« l)2'/. - <»2 '', il'i.nl.iüdcr dettu dcttl' „ 4"/« t-l) 7,-«!1',. i.'r'/. V>,i,!sl,'-^)l'l!li!l,',>llt!ei, 88-8« 7, Atti.ll ler l. f. priv. 5sterr. Slants' (6is!!,l'.ihil>>ssell,ch^'t ^, 200 ft. oder 5M» ivr. 3N'/.^:il^ 7. Wieü-i>iaal'er Mlien (zur .liouecrtirunss ai!>ie>nc!t>lt) — ^- Nordl'ahil-'Atti.,! getrennt 20l-20! '/. Aurweis-Viu^^uiiiupiler >'36 -^1^8 Preßbur.iliyri!. ^isxll'. 1. (5»!,ssio» l8—20 lilto H. „ »lit Priorit 2'»—W Dampschisf-'.'llti.!! ^»27 -öüii» detti,' 12. (5»iissil'il ü2U 52l detio des Lll'yt' 5<»0 503 Wie!,er'D.,mi,'f!!llih!-Ase ^3 7« ^'i 7. (M.rh.,z>) 4<» fi. Lose 73 '/.—74 Wi!!difch.,r^-Vos.' 2« '/. -2!l. f. vc'llwicht!> Dus^tüi^-'l^il, 26—2U 7, TclcgVliphischcr KurS' Bericht 0ei >atSpl,p!tre l)om 26 Iul, l855. Sttnitsschiüd^rschreii'Uügeii . ^, 5pCc. ss. in ()M. 77 5/8 detto a»S der ^^tioiwl-'.'lüleihe zu 5 7« ft- in (5^. «2 3/4 d.tto ........4 l/2 ., „ <>?!/« Darleh.» mit Älrlosung v. I. «834. sm 100 fl. 225 !/> „ l«54. „ »00 ft. l»'.»5/tt Vlstie» der f. f. priv. o>!er. Sl^at>3cise!it'ahi!- .lefellsch.ift zu 200 fi-, uoll »iügezahlt mit Rateiizahlnug...... 3,8 l/4 ss. A. V Aniüdeuü.-Ol'Kgal. aiirerrr Krollländer ,^» 5 "/„ 7t B.,lll-''!lPte-Oe^ scllschaft Pl'. Stuck zu 500 ,i. . . . 4i! l/h ss. in C. M. «ltie» der >nser ^»'spm.iuoS^'.'lordbal)» zull'00 ,t. <^. M. >,.'ir.....20l)2l/2fi m C. N. Nslieu der östcrr. Duu^ii-D.nupfschiffiahrt zu 500 sl. C. M....... 52!» ft. in (5. M, Vlltie» dcs öfterr. ^!ll'1)b iu Triest zu 500 sl (5. M....... 4!>? l,2 ft. in s. M. Wlchscl Kurs vom 26. Illli 1855. Nmstci'dam. für l O» Hoüliud, Giild,. Mthl. l>tt 1/2 2 M >l,at. «ugsl'ur.,, für l,»„ Gulden ^'ur. Gulo. l2! !/'t Ufo Franlsiitt a. M. il»t' Lt.rlin,,. ^luld!» 1 l-42 Vf. .! 1>>ll,'!iai. Mi»d. für 300 O.lierr, i!,re. c>!u!dl!l l2 Vf. 2 M.'üal. M,,seille, fur ^00 «NlNif»», Guldül <40 3'« As. 2 !D.o,nU. Paris, fur ^^»l» ,N>n>seu . . Gulden 140 5.8 Bf.'^ 2>i<,'ü>!l. ^t. >Wo. <Äo!d- und Sill',r-Kursl vom 25. Juli 1855. Brief. Geld. Kais. Mimj-Dllsatm Agio '. . . . 2N l/8 26 ,/8 dctto R.uid- drtto......25 78 25 7/5 H.ivoleoilS^r „ .... !>^2 9.3 l EruuraiüSo'or „ .... 16.35 16,32 stri^rici'Sd'or......«4! !1,40 Preußische „ „ .... 1U.8 ltt.7 (tzu^l. Sovlr.i.zu^ „ .... Ii..'>5 l>.54 3ilip. Zniperi.iie „ .... l1.4,l V.42 Dopple „ .... 353/4 353/4 SiN'enigio.........21 1/4, 21 Getreid - Durchschnitts - Preise in l!ail'ach a,u 25. ^uli 1855 Gin Wiener Vletzeu '^^ ____________ft. I kr. fl. ! fr. Weizcn........ ^ — 7 20 .liu'urul)....... 4 !^4 ^ >6 Hall'frucht....... .- __ 44« .«orn........ - — 4 30 Gcr,)c........ 3 32 4 6 Hirse........ -__ 4^ Hliden........ 4 20 4 24 Hafer ........ — — 2 20 K. K. Lottozichullgen. In Hl!>st ^.:, 25. Juli l^5»5,: 59. 33. 88. 4. !> Dic l,.5ä»tt.n Zlquss 1855 >'i Tri.'st a,l,,.,ll.,. l"'^", Gireltlare i)cr in ^aidach ^cst^lllcn Sanitäts-Com mission Die jährlich mehr oder weniger vorkommende gallichte Brechruhr zeigt sich unter Ein-siuß der eigelMMilichen diesjährigen Witte-rllngs-Verhältnise mehr als gewöhnlich in unserem Lande und hat in einigen Orten mit bisher noch mäßiger Ausbreitung und Heftigkeit den epidemischen Charakter angenommen. Es gebietet somit die Vorsicht, sich vor Erkrankung mehr als gewöhnlich in Acht zu nehmen und auch gegen ein leichtes Unwohlsein ähnlicher A'rt ohne Säumnip die geeignete Hilfe anzuwenden. Nuhe des Gemüthes und eine mäßige gerc^ gelte Lebensweise sind seit jeher das natürlichste und beste Schutzmittel gegen Erkrankung überhaupt, und werden es auch dermal bleiben. Insbesondere ist sich vor Erkältung und vor Störung in den Verrichtungen der Verdaulings-Organe zu hüten, daher in ersterer Beziehung während der kühlen Abend-, Nacht- und Morgenstunden oder vei üblem Wetter durch entsprechende Bekleidung zu schützen, worauf vorzüglich diejenigen Rücksicht zu nehmen haben, die durch ihr Geschäft mehr vom Hause gehalten sind, und leichter in die Gelegenheit kommen, sich erkälten zu können; der nächtlichen Ruhe soll in geschlossenen, dem Luftzuge nicht ausgesetzten Räumen gl-psiogen werden Wer zeitlich des Morgens seinen Beschäftigungen nachzugehen hat, möge sich vorher durch das sonst gewohnte oder sonst ein angemessenes Frühstück stärken. Bei dem Genusse von Speise und Trank ist immer die gehörige Beschaffenheit derselben und das wahre Mas; zu berücksichtigen. So wie schlechte Nahrungsmittel schon in geringer Menge nachtheilig werden, so werden selbst gute durch das Uebermaß schädlich; wer übrigens an reichlichere Mahlzeiten gewöhnt — sonst solche qut zu «ertragen vermeint, — wolle sich der Vorsicht wegen lieber elwas 'Abbruch thun. In der Auswahl der Nahrungsmittel muß auch der Gewohnheit Rechnung getragen werden. Es ist ein großer Fehler, von der hergebrachten diätetischen Ordnung plötzlich abzugehen. So unvorsichtig ein übermäßiger Genuß von den Stlihlgang befördernden Speisen und G.tra'nken wäre, so nachtheilig und schädlich wäre es, sich plötzlich auf den G^nuß von stopfenden einzu-schlänken. Wenn das Trinkwasser nicht von ganz guter Beschaffenheit ist und noch dazu in größerer Menge genossen wird, so wird gerathen sein, es mit etwas Wein gemengt zu nehmen, oder z V. für Manche der arbeitenden Klassen — mit etwas echtem Weinessig oder gntcn Branntweines zu versetzen. Auf die Schädlichkeit des ungewöhnlichen oder übermäßigen Genusses starker oder gar gebrannter Getränke zu erinnern dürfte kaum nothwendig sein. Da die Krankheit sich gerne an solchen Orten fest seht und' verlängert, wo Schmutz und Unrath sich finden, wo durch Ueberfüllung der engen Wohnungen eine verdorbene Luft herrscht, wo durch die Ausdünstungen faulender Stoffe Feuchtigkeit und Gestank unterhalten werden, so bietet die strengste Handhabung der Rein-, lichkeit eines der verläßlichsten M,ttel zur Ab-wehr der Krankheit. Wenn Jemand durch ungewöhnliche Erscheinungen in seinem Befinden auf einen möglichen Anfall der Krankheit erinnert wird, so vernachlässige er dieselben nicht und versäume keine Zeit bis zum Eintritt der ärztlichen Hilfe, durch eine wärmere Bedeckung, durch einge- schränkte Diät, Ruhe und den Gebrauch einfacher Mittel dem Uebel vorzubeugen. Letztere bestehen in einem aus Lindenblüthe, Münzen Melissen, Chamillen bereiteten leichten Theege-tränkc, welches laugwarm und öfters wiede? holt genommen werden kann. Am wenigsten aber ist cine — wenn auch scheinbar leichte und mit keinem Mißbehagen verbundene Diarrhöe zu vernachlässigen, oder mit unberathenen Mitttln selbst zu behandeln. Die Leichtgläubigkeit der Laien wird durch eine mit jedem Tage sich mehrende Menge von sogenannten Präservativmitteln ausgebeutet. Die große Zahl dieser, mitunter gerade entgegengesetzter Mittel in einer und derselben Krankheit muß ein gerechtes Mißtrauen in die angepriesene Heilkraft solcher Mittel erwecken, und es ist die Warnung vor deren Gebrauch wohl zu beherzigen; da jede Arzenei eine Waffe ist, welche ihren Führer selbst nur zu oft und schwer verletzt, wenn derselbe weder ihre Gebrauchsalt, noch den Feind kennt, gegen welchen er sie anwenden will. Die eigentliche Behandlung der Krankheit kann nur eine Sache der Aerzte sein, welche dem in sie gesetzten Vertrauen auch um so leichter und mit um so größerem Erfolge entsprochen werden, je mehr die hier angedeuteten Vorsichtsmaßregeln durch die menschenfreundliche Mitwirkung der intelligenten Klassen zur Kenntnis; des Volkes gebracht und von ihm befolgt sein werden. Laibach am 24. Juli 1855. Andreas Graf v. Hohenwart, k. k. Hofrath, als Kommissions-Präses. ^ 443. ,i Nr. 2W. Kund ll! a ch u u g. Zu t>rr MlNlvoch dt,i l. /iugu>t l. I. ad-;uhall<'l»dcn Iayrcaschlllßs.icr w.ldc», hi^lMt alle IV IV Gönner, Eltern u,>d Flilindi der stlidie-leliden Jugend mit o,m Bemerken höfli.tst eill-a/ldd.'N, daß d.i6 fcl/rllchl' Donkamt >» drr Ocmkircke um tt Uhr und hierauf d,e Pra-üien-^.rthtilung im S^le dcr ln'irgcllichen schieß» statte um i) Uhr St^tt finden werde. K. k. GyM'iasi.il'Dir.ttll'n. Lawach am 26. Iul, lft55 Z, ,130. (2) K ll u d m a ch u ll g Um allein Ul'igeli Gerede vorzubeugen, wlrl) yu'MM öffentlich bekannt gemackl, oaß 0er Badcorl Velocs n»cl) immcr nicht von Kurgästen üderfülll ist, uno noch eine deocutcni)».' Anzahl Gaste unterkommen kann, so wie auch, nach Kundmachung vom ,7. Iun, D. I , beim Slaoc- so wie am Bahnhofpostgeoauoe Separat- und Extrapost, Fahrten aufge. n 0 m m e n und cxp e01rt wcr 0en ?l u ck si n d ü55 Elisabctha (Hraßelly, geprüfte Hebamme. Gladischa 3>0!-stc»dr' Hauö Nl-. 22, zweilen ^cock.