79. Jahrgang R^hcint wöchentlich sechsmal ^mlt Ausnahrae der Feierlage). SchrifÜeiUing, Verwaltung und Burhdnickrrei Tel. 2.V67, 25-68, as-a. Maribor, Kopaliika uL 6. Nr. 297 Samstag« cTm SO. Dezambtr 1919 Inseraten- und AbonTrements-Anaaiimc in lier Verwaltung. Bezugspreis: A'L^ iioleo oder durch die Post monatlich ^ Diu, bei Zustellung 24 Din, ftir Aublaiid tnoDallicb 35 Din. Einzelnummer DIn l'W und 2*—. nuskriple werden nicht relouroiert Bei ADfrai^en Rückporto bei' Pollnlna pUSana ▼ tfolovlnL PffijS DIA f*S0 ailorlliottr ncitttitn Zehnfausende von Toten ftatoflropDaler {fmfano (r grimmige SBinter erfd^toert Die ?lethino0- altion /100.000 X)bOa(Diote Uttnbul, 20, Dez. (Avala), DNB berichtet: Noch sind die Einzelheiten über das furchtbare Erdbeben in Anato-Uen nicht bekannt, doch hat man Viereita die Bestätigung dafür, daß es sich um das größte Unglüclc der Tfirlcei seit Jahrzehnten handelt Eine Istanbuler Abend-zeltung t)ehauptet, daß die Zahl der Toten und Verwundeten 42.000 beträgt, doch ist diese Ziffer amtlich noch nicht bestätigt worden. Infolge des Schneegestöbers gestaltet sich die Hllfs- und Rettungsaktion überaus schwierig. Auch der Umfang der Materialschaden läßt sich jetzt noch nicht ermessen. Ankara, 29. Dez. (Avala). Stefa-n i berichtet: Amtlich wird mitgeteilt, daß das Erdbeben in Zentral-Anatolien in Wirklichkeit katastrophale Folgen gezeitigt habe. Die Zahl der Toten und der Verwundeten ist noch nicht ermittelt, man nimmt jedoch an, daß es sich um mehrere Zehntausende von Personen handeln müs se. Ein großer Teil der Bevölkerung Ist c^jdachlos, ohne Lebensmittel, und Ist außerdem einem Winter ausgeretzt, der mancherorts Kälteteoiperaturen bis zu 30 Qrad aufweist Ankara, 29. Dez. (Avala), Die Ana-toüsche Nachrichtenagentur berichtet: Das Erdbeben in Mittel- und Ost-Anato-ilen ist zu einem nationalen Unglfick der Türkei geworden. Die Zahl der Toten und der Verwundeten ist noch nicht ermittelt, sie dürfte aber über tO.OOO tietragen. Das Epizentrum des Bebens war die Stadt Er-zingan, die bereits 1784 von einem katastrophalen Erdbeben zerstört worden Ist Diesmal Ist Erzlngan dem Erdboden gleichgemacht worden, da nicht ein einziges Haus rtehen blieb. Nur die große Kaserne weist Beschädigungen auf. Der Bilanz des Handelskrieges Der öfutt(!)e un5 (er engliftlie 3(rf(I>t O&er Me e((>lif0b:rlufte teit jtri(o«6egin Berlin, 29. Dez. (Avala.) DNB berichtet; Soeben wurden die offiziellen Da ten über die Verluste im Handelsseekrieg vom Kriegsbeginn bis zum 20. Dezember veröffentlicht. Aus diesen Daten ist zu er sehen: 1. Es ist festgestellt, daß England 134 Schiffe mit einer Tonnage von 526.169 Tonnen verlor. Frankreich verlor 12 Schif fe mit 64,759 Tonnen, die Neutralen 78 Schiffe mit 258.209 Tonnen, insgesamt also 224 Schiffe mit 849,137 Tonnen. Dar über hinaus kann mit Sicherheit angenom men werden, daß die Engländer noch wei tere 14 Dampfer mit insgesamt 40.425 Tonnen, die Franzosen nochv ier Dampfer mit 17.233 Tonnen und die Neutralen weitere 20 Schiffe mit 70.000 Tonnen ver loren haben. 2. Deutschland hat seit Beginn des Krieges bis zum 20. Dezember 18 Schiffe mit einer Gesamttonnage von 28.686 Ton nen verloren. Von allen diesen Schiffen wurde ein einziges durch den Gegner ver senkt, alle anderen Versenkungen wurden die eigenen deutschen Bemannungen besorgt. Die fckidl^he Propaganda verschwelgt die eigenen Verlustziffern 7ur See und Lord Churchill, der britische Ma rinemln'ster, war es selbst, der in einer seiner Reden sagte, man dürfte nicht alle Verlutsda en mitteilen, damit der Feind nicht informiert werde, L 0 n d 0 n, 29, Dez. (Avala) Reuter berichtet: Die deutsche Regierung veröffentlicht gestern eine Statistik, derzufolge in der Zelt vom Kriegsbeginn bis zum 20. Dezember 279 Schiffe der Alliierten mit einer Gesamtlonnage von 1,029.635 Tonnen versenkt worden seien gegenüber 18 deutschen Schiffen mit einer Tonnage von 128,689 Tonnen, In britischen amtlichen Kreisen wird erklärt, daß bis zum 27, Dezember sowohl die Alliierten als auch d;e Neutralen die Versenkung von 205 Schiffen mit einer Oesamttonnage von 744.288 Tonnen mitgeteilt haben. Hievon waren es III englische, 12 französische, ein polnisches und 18 neutrale Schiffe. In der gleichen Zeit wurden 23 deutsche Schiffe mit einer Gesamttonnage von 13<' Tausend 640 Tonnen versenkt 20 deutsche Schiffe mit einer Tonnage von 89.163 Tonnen sind In dieser Zeit gekapert worden. (Erbitterte !}lQbfämpfe in öer fare- ItfdD^n £anDenae SfrOßte Ten der Bevötkerang wurde im Schlafe vom Erdbeben ütierrascht und teils getötet, teils verwundet bn Wllajet Siwas wurde die Stadt Zara sehr schwer heimgesucht. Alle Häuser — deren eintausend an der Zahl — wurden zerstört. Allein in Zara sind 1500 Menschen ams Leben gekommen. Ankara, 29. Dez. (Avala). Wie die Anatolische Nachrichtenagentur berichtet, sind In den anatolischen WSajets, die vom Erdbeben hefmgesacht wo.-den waren, mehrere Hunderttausend Menschen otxlachlos geworden. che Ration sicherstellen. Was die im Rationierungsplan zusammengefaßten Lebensmittel betrifft, hängt England in man cherlei Hinsicht von ausländischen Liefer quellen ab. Die Rationsmengen sind in der Hauptsache auf dem jetzigen Einfuhr-plan aufgebaut Das Ernäherungsministe-rium teilt deshalb mit, daß durch vernünf tiges Sparen die Wehrmachtbelieferung und die Rohstoffbelieferung der Fabriken ermöglicht werde. 3alllrel(0e ruffifcOe Olngriffe a6aeto'r[en Helsinki, 30, Dae. (Avala.) Havas berichtet: Das gestern abends mitgeteilte Kommuniquee des finnischen Oberkom. mandos lautet: In der karelischen Land-<2nge se zte der Feind im Laufe der gan. ztn Nacht 5e;ne Angriff^ fort Am Mor. (i;en des 28 d, wurden diese Angriffe ab gewiesen. Der Feind wurde durch einen unserer Gegenangriffe auf das gegenüber liegende Seeufer zurückgeworfen, wo er von dem ihm nachdringenden finnischen Truppen wiederum zum Kampfe gestellt wurde. Die Kämpfe waren überaus heftig; stellenweise kam es zu erbitter er Nahkämpfen. Zwei russische Kompag. nien wurden von unseren Truppen aufgerieben. Auf dem vereisten Suwanto-See ließen die Russen eine große Anzahl an Toten zurück. Zwischen Hatjalah enjärvi und dem Waldgeb'et unternahm der Feind gestern an vier verschiedenen Stel len hef ige Angriffe, Alle Angriffe wurden abgewiesen. An den übr ge Frontabschnitten herrschte lebhafte Aktivi ät der Artillerie. An der Ostfront — nördlich des Ladoga-Secs •— herrschte starke Pa. trou ller.!ätip;lau (er etaaw- und QDolMdtmtinfdDart un er fier Oorolt „(SinfaMt unö (S5rllr. (£u6rtlo&i£ at>tr Cie poiititÄ? Sagt B e o g r a d, 29. Dez. Gestern empfing der Ackerbauministcr Dr. C u b r i 1 o-V I 6 die Vertreter der Presse, d€nen er eine Erklärung über die gegenwärtige po litische und wirtschaftliche Lage Jugoslawiens gab. Der Minister hob hervor, daß nach Behauptung von Kennern der Lagt' In Kroatien die überwiegende Mehrzahl der Kroaten »mit der Innenpolitik zufrieden sei, was zur Folge habe, daß sich riie Bifucrnmassen nunmehr den sozialen und kulturellen Problemen zuwenden. Sehr günstig habe die Erklärung des Füh rers der kroatischen Bauern gewirkt, daß man nun mit vollem Eifer die Pfade des Slawentums und des Jugoslawentums beschreiten könne. Diese Erklärung bedeutet die Verwirklichung eines großen Teils des Program-mes der RegierungsmitgHeder, da ein einträchtiges und zufriedenes Kroatien zu- gleich ein großes und starkes Jugoslawien bedeute. Gelegentlich seiner Reise durch Serbien und Sandschak habe er mit Genugtuung feststellen können, daß die Konsolidierung des Staates durch die Idee der nationalen Verständigung bei den serbischen Bauernmassen auf großes Verständnis gestoßen sei. Im ganzer Staate mache sich das Streben geltend die Staatsgeme'nschaft auf der Grundlage: »Einheit und Ehrlichkeit« auszubauen. Alles könne freilich nicht auf einmal geleistet werden, was da und dort Unzufriedenheit hervorrufe, aber der Geniuf der Nation werde alle Schwierigkeiten bewältigen können. Politisch ausgedrückt, gehe Jugoslawien mit Riesenschritten einer besseren Gegenwart und Zukunft entgegen. Die politischen Gesetze seien fertiggestellt und das Volk werde Gelegenheit haben, das neue Wahlgesetz gleich nach den prawoslawen Weihnach-:en kennenzulernen und zu genehmigen Die etwa noch bestehende Unzufriedenheit werde die Regierung der Nationalen Verständigung durch eine weise und demokratische Politik zum Wohle des Staa *es beschwichtigen. Die Zusammenfassung aller Volkskräfte werde ermöglichen, die soz'alen und die politischen Vet hältnlsse zu bereinigen, und das Volk noch fester zusammenzuschweißen. Die Tatsache, daß die politischen Partelen n'cht mehr »ehemalige« genann* würden, beweise, daß das Land nach 10 jähriger Dauer von Gewaltreglmen zv normalen politischen Verhältnissen zu 'ückgekehrt sei und an dem politischer Leben ungch'ndert teilnehme. Das Volk trete fn eine neue pol'tlsche Aera ein, In der alle nationalen Kräfte zum Wohle de? jungen Staates zusammengefaßt würden. 'Ich Freudentränen gab, gab der frisch« jebackene Ehemann den drei »Sctiwie-^'crmüttern« einen herzhaften Kuß. tRu^lonö fordert eitt^punfte in 33uloarien? DAFÜR WERDEN BULGARIEN GROSSE W1RTSCHAFTSBEQÜN8TIQUNGEN ANGEBOTEN Moskau, 29. Dez. In Moskau ist eine bulgarische Handelsvertragsoelegation eingetroffen, um mit Sowjetrußland ein neues Abkommen zum Abschluß zu bringen. In gut unterrichteten Kreisen erwartet man, daß die russischen Vertragspartner von den Bulgaren gewisse politische und militärische Konzessionen ver-lai>gen werden, u. a. auch die Zustim- mung zur Errichtung sowjetrussischer Stützpunkte an der bulgarischen Küste des Schwarzen Meeres. Wie in diesem Zusammenhange verlautet, würden die Russen im Falle eines bulgarischen Entgegenkommens große Wirtschaftsvorteile für Bulgarien anbieten. Die Verhandlungen werden jedenfalls längere Zelt in Anspruch nehmen. 2)ie Solbnftretfe TRurmand!-£fningraö Drörodt 0R0S5ER SIEG DER FINNEN AUF SOWJETRUSSISCHEM BODEN — DIE RUS$I> SCHE STADT KADALAKSK BEDROHT Kopenhagen, 29. Dez. Von der fin" nischen Front wird in sensationeller Weise gemeldet, daß d:e Finnen bei Sallä ihren bisher größ en Sieg über die Rote Armee davongetragen haben. Nach den bisherigen Ermittlungen sind zahlreiche russische Truppen umz-ngelt und abgeschnitten wor den. Die Finnen stoßeen in zwei Richtung* auf Kandalaksk vor, so daß diese Stadt in Russisch.Karelien bereits bedroht ist. Die Stadt Kandalaksk liegt östlich der Bahnstrecke Leningrad—Murmansk. Wenn s'ch dieses Meldung bewahrheiten sollte, dann ist der Beweis erbracht, daß die Finnen den Verkehr zwischen Murmansk und Leningrad bereite abgeschnitten haben. Stockholm, 29. Dez, Nach Meldungen, die aus Finnland eingelangt sind, ha" ben die finnischen Truppen nun schon an einer zweiten Stelle die russische Staatsgrenze, überschritten, und zwar nördlich von Sallä, wo vor einigen Tagen wütende Kämpfe ausgefochten wurden. Nach Meldungen, die noch ihrer Bestätigung harren, sollen d'e Finnen bereits 68 Kilometer auf russisches Gebiet eingedrungen sein. Die Bahnstrecke Leningrad—Murmansk ist ernstlich bedroht. D'e Russen erlitten in dn bisherigen Kämpfen ungeheure Verluste, doch bringen sie an sämtlichen Front abschnitten immer neue Reserven in die ersten Linien. Der <$run& ffir Mt Q3rr-f(Dilriuno de« etaaWfcOut)-getc^f« B e 0 g r a d, 29. Dez. Die »S a m o-u p r a v a«, das Hauplorgan der Jugoslawischen Radikalen Union, befaßt sich mit den jüngsten Maßnahmen der Regierung im Zusammenhange mit der Verschärfung des Gesetzes zum Schutze des Staates und schreibt: »Di-J Regierung war umso mehr gerwtlgt, Jas Gesetz zum Schutze des Staates zu verschärfen, als es klar ist, daß wir nicht neutr.il sind, wenn wir zulassen würden, d:iß auf den Straßen die Staatsoberhäupter und nationalen Gefühle der beiden kriegführenden Lager geschmäht werden.*?: 3)(e trfltn ftonflnftrangen in J^roatitn Zagreb, 29. Dez. Aus dem Kabinett des Banus von Kroatien wird mitgeteilt: Im Zusammenhange mit den iüngsten Unruhen, die durch subversive Elemente ausgelöst worden waren, und in der Ab-•icht, solche Unruhen sofort zum Ersttk-ken zu bringen, sind 43 Personen Im Sin- ne der Banatsverordnung Ober die Nove-lierung des Staatsschutzgesetzes zum Zwangsaufenthalt nach Lepoglava .gebracht worden. worden. In Moskau sind alle Zivilspltfller für die Verwundeten beiiitgestellt worden. TRobilmalkuna^moflnal^rorn In GdDtos&en Stockholm, 29. Dez. (Avala). DNB berichtet: Der Oberbefehlshaber der schwedischen Wehrmacht hat sich entschlossen, den Milltärdienstpflichtigen der älteren Reservistenjahrgänge, die Im Laufe des kommenden Jahres unter die Fahnen gerufen werden, kurze Schreiben mit den erforoerlichen Anweisungen zugehen zu lassen. Der Zweck dieser Anweisungen liegt darin, in der Ausbildung der älteren Jahrgänge an Zelt zu gewinnen. Gestern wurden zahlreiche Reservisten,nrruppen aus Mittelschweden unter die Fahnen gerufen. Diese Maßnahmen werden als etappenmäßie:e Mobllma-chungsmaßnahmen bezeichnet. 3lnt(-ftrtra0flintnittno in Tllodfau im 3Ba4>ten begriffen Die Machthaber verschwelgen die Kriegslage. — Spaltung In der kommunistischen Partei? L o n d 0 n, 29. Dez. Reuter berichtet: »Daily Telegraph« berichtet aus Moskau, daß die Sowjetmachthaber den Völkern der Sowjetunion die Kriegslage in Finnland verschweigen. Außer den amtlichen Bulletins über den Verlauf der Operationen darf über die Lage in Finnland keine Zeile benchtct werden. In Moskau ist die gegen den Krieg gerichti^-te Bewegung von Tag zu Tag größer. In der kommunistischen Partei Ist es zwischen den Verteidif*ern und den Gegnern des Angriffes auf Finnland bereits zu einer gefährlichen Spannung gekommen, die s'ch mit einer Spallung vergleichen läßt. AH« Schulen In Len!n»rid slnJ evakuiert und in Reservespitäler verwandelt (8ln 9itu« in 0!e £uft grfloqen Selbstmörderin verursacht schwere Leuchtgasexploslon. D r e s d e n, 29. Dez. In einem Vorort von Dresden ereignete sich eine folgenschwere Leuchtgasexplosion, die durch eine Selbstmörderin verursacht wurde. Eine 84-Jährige Rentnerin hatte in ihrer Küche die Gashähne geöffnet, um freiwlll g aus dem Leben zu scheiden. Als ein 64-jähriger Invalidenrsntner, der die alleinstehende Frau betrcuts, dieser Medizin bringen wollte und dl2 Wohnung mit einer brennenden Kerze betrat, erfolgte plötzlich eine gewaltig/* Explosion. Ein Teil der Wohnung flog in die Luft, aber auch alle übrigen Wohnungen vom Erdgeschoß bis zum HL Stockwerk wurden vollkommen demollert. Selbst ein angrenzendes Haus wurde von der Explosion In Mitleidenschaft gezogen. Sämtliche Fensterscheiben in der Umoiebun" sind in Trümmer gegangen. Das als Folge der Explosion entstand'^nc F?ucr konn te bald gelöscht werden. Dia .S4-jShrige Frau, die die Explosion verursacht hittc, war bereits vor der Explosion dem Leucht gas zum Opfer gefallen. Der 64-jährige Mann erlitt schwere' Verletzungen, während die übrigen Hausbewohner mit dem bloßen Schrecken davon kamen. Eine Braut und — dre! Scliwlegermütter Dieser Tage fand in VaraXdin eine Hochzeit zwischen einer Gymnasiastin und einem jungen Artillerieoffizier statt, zu der u. a. drei Frauen erschienen waren, die alle von der jungen Braut als »Mutter« angesprochen wurden. Es handelte sich dabei um die rechtmäßige Mutter der Braut, ferner um eine Pflegemutter und schließlich um ejne Adoptivmutter. Die rechtmäßige Mutter hatte ih*^ Kind bald nach der Geburt an eine Pflege mutter abgereben, aie das Mädchen bis zu ihrer Großjährigkeit aufzog. Die dritte »Mutter«, eine reiche Witwe, die da? Mädchen gleichfalls von Kindheit auf kannte, hatte d'eses so lieb gewonnen daß sie es adoptierte, um es In den Besitz Hner entsprechenden Mitgift zu set^ zen. Nach der Hochzelt, bei der es relch- DriUlnge am Tage der silbernen Hochzelt Budapest, 29. Dez. Ein Arbeiter-■ hepaar feierte dieser Tage die SMbetne lochzelt. Das Fest mußte abar auf eine pätere Zeit verschoben werden, da die "rau am gleichen Tage — Driuinge zur .Veit brachte. Der Mann hattj als Zwanzigjähriger seine damals IT-jähnge Frau i;eheiratet. Der 25-jahrigen Ehe der bellen Leute entsproß nur ein Knabe. Die etzt zur Welt gekommenen Drillinge tind — Mädchen. lOiKlesmord aus Mitleid B r ü n n, 29. Dezember. In der Ortschaft Vachanowice bei Brünn spielte sich eine erschütternde Tragödie ab. Der Landarbeiter Josef Matejcik, der mit seiner Geliebten Maria Novotny und einem 2jährigen Kinde in dem kleinen Orte lebte, hatte In der letzten Zeit mit seiner Gellebten des öfteren Streit, da er der Frau oes Kindes wegen immer wieder Vorwürfe machte. Während eines solchen Streites, riß der Mann wutentbrannt das Kind lus der Wiege und erwürgte es. Nach der Tat stürmte er aus der Wohnung und stellte sich freiwillig der Gendarmerie. Er gab beim Verhör an, das Kind aus Mitleid getötet zu haben, weil es seit einiger Zeit kränkelte. Marconfs Ehrenmal In Pontecclilo. In dem Bergort Pontecchio im Appcnln unweit von Bologna, wo Marconis Vaterhaus steht, wird auf einer Art Hochplateau ein Ehrenhain angelegt werden. Er enthält eine Krypta, nicht weit entfernt von der väterlichen Villa, welche zum Marconi-Museum und Marconi-Archiv umgestaltet und eingerichtet werden snlL Man sieht auf dem Entwurf, der von Professor Piacentini stammt, einen Ehrenhain von Zypressen und Pinien. Die Krypta ist in den Boden eingetieft. Eine große schräge Fläche zieht sich zu ihrem Eingang herab. In der Krypta wird der Sarg mit den sterblichen Ueberresten Marcrnis aufgestellt werden. Der Reliefschmuck der Wandflächen ist bewährten Künstlern anvertraut worden, den MltgUedem der Academia Italla DazzI, Selva und Angelo Zanelli, der sich auch schon bei dem fjroßen Nationalmonument in Rom durch schöne Rellefdarstellungen hervorgetan hat. Das Grabmal soll voraussichtlich schon am 20. JuH 1940 seiner Bestimmung übergeben werden, da dies der Todestag Marconis ist, der 1937 starb. Er war 1874 In Griffona bei Bologna geboren worden. Pontecchio, an der Straße nach dem bekannten Badeort La Porretta hoch im Apeninen «legen, wird dflmit zu einer National-Wallfahrtsstätte Italiens. Anaatzgeräte ersetzen Kflchenmafchtnen Bei der Herstellung von Haushaltma-schlnen ist In der letzten Zeit die Tendenz zu beobachten, Zusatz- und Ansatzgeräte für Küchenmaschinen zu entw'k-keln, die eine Verwendung der bisher üblichen Spezialmaschlnen wei'g?hend überflüssig machen. Bisher waren Zusatz geräte auf dem Markt, die mit wenigen Handgriffen den Flelschhacker In eine Küchenmaschine des täglichen Gebrauches verwandelten, das gilt vor allem für einen Reibansatz, der in Verbindung mit der Fleischhackmaschine mühelos Semmeln, Nüsse, Hartkäse, Schokolade. Möhren, Äpfel, Rettiche, Felgen, Mandeln, trockene Aprikosen, Gewürze aller Art, Grünkern, Haferflocken, Kartoffeln usw. reibt. Für die Leipziger Frühjahrsmesse 1940 (3. bis 8. März) ist eine weitere Neuheit angekündigt, die auf der gleichen Linie Hegt, ein FruchtpreRan^at?, der ebenfalls in Verbindung mit der Fleischhackmaschine arbeitet. Es ist anzunehmen, daß die Leipziger Messe noch verschiedene andere ähnliche Zusatzgeräte herausbringen wird. Bei Quast wird neuerd'ngs oft und lange Klavier gespielt. »Ich wußte gar nicht, diß Sie musikalisch sind?« erkundigt sich vorsichtig ein Hausbewohner. »Ich wußte e< auch nirht«. «anrf Qu?^st. »Aber ich habe von einem ^nkel. d^ Gastwirt war. ein elektrisches geerbt.« Samsfag, tfen 30. Deretnber 1039 »Maribofer ZeHungr< Nummer 29T 6(IDrecflidDer Kmfang Der onoto-HfcDen um 1500 km. Die Kosten für die erste Etappe werden auf 300 Millionen Dinar berechnet, die Gesamtkosten der beiden möglichen Lösungen auf eine Mrd. bzw. 2.5 Mrd. Dinar. ®ic Xra(]öt)ie eine^ Ä'rieH§blint)en Immer wieder kann man von Zeit zu Zeit in den italienischen Zeitungen große Anzeigen lesen, in denen Karina aufgefordert wird, zu Ihrem Antonio zurückzukehren. Hinter diesen Aufrufen verbirgt sich nicht eine jener alltäglichen Liebesg.-schichten, die einmal ein Ende nehmen, !3Bei{)nQ(Dtdaudf(eIIunqen der ^SllßdlCcn ^finftler in (Seile I. In) Sitzungssaal aer Stadtsparkasse. Im Sitzungssaal der S ädtischen Sparkasse gelang es, 75 Kunstwerke zusammenzubringen, die davon zeugen wollen, daß Idealismus und hochwertiges Kunstschaffen in Celjc vorhanden sind und d'e Hoffentlich auch " den schwer ringenden Künstlern Gewinn bringen werden. Jeder Kauf bedeutet ein Stück wirtschaftlicher Winterhilfe. Die Küns 1er spüren unsere zwiefach'rauhe Zeit zuerst und am empfindlichsten, da Bilder für ausgedehnte Kreise in bösen Zeiten immer noch n'cht zu den lebenswichtigen D'ngen zählen. Nicht so sehr Konkurrenz als der Appell an eine gehoben^ Willigkeit — dies ist wohl der Gedanke d'eser Ausstellung. Zum Bes en, was diese Ausstellung zu bieten hat, gehören die dreißig öl-Vedu-fcen von Albert Si r k. Sirk ist ein Vollblutmaler, der m t seltener Kraft und Stärke Natureindrücke erlebt. Seinp Gabe, das Malerische der Patina alter Städte und Architekturen zu formen und klare Lichtkontraste zum Ausdruck zu brngen reißt immer w'eder 7ur Bewunderung hin. Man wird aufs stärks'e überrascht von dem Reichtum und der Fülle, von der räumlichen Gliederung und der male- rischen Derkatesse dieser kleinen Gemälde, dle^in ihrer Form und Gestaltung so groß wirken. Wenn Sirk dalmatinische, bosnische oder südste:rische Landschaft malt, so be^wahrt er in ihr das Typische, ohne sich einem fremden Form willen oder der Manier eines «Großen» zu unterwerfen, was immer vtin Mit el-mäßigen angestrebt wird. Der Künstler Schaft aus ehrlicher, innerer Überzeugung und gibt so in klarem Ausdruck sein inneres Verhältnis zur dalmat nischen, bosnischen oder südsteirischen Natur kund. Sirk versteht es vor allem, die Farbwerte der Landschaft richtig zu erkennen und ins B ld zu bannen. Auch weiß er die Welte eines Raumes, seine atmosphärische Beschaffenheit wirkungsstark herauszubringen, so in dem B !d »SanntaU, 'n »Sv. Miklavi bei Smar|e« und »Inseln im Sonnenschein«. Seit A'bert Sirk 'n Celje lebt und wirkt, en nimmt er seine Bildinhaltf gern unserer nächsten Umgebung. Er s'eht sie auf seine eigene Art. gestaltet sie so großräumig und mnle. rlsch interessant, daß er damit auch d e-««en allbekann en Motiven etwas Neues ''bfjewinnt und auch unsere Anschauun.c dadurch sehr bereichert. Die ungemein sicher hingeworfene Federzeichnung »Ge- Ueber hundert Brände wüten in diesen zerstörten Siedlungen. A n k a r a, 29. Dez. Wie aus Tokat gemeidet wird, hat das Erdbeben allein in der genannten Stadt 963 Todesopfer gefordert. Die Zahl der Verwundeten beträgt über 500. Das Katastrophengebiet ist ungeheuer groß, sodaß die von der Regierung eingesetzte Hilfs- und Bergungsaktion nur langsame Fortschritte machen kann. In Erzingan brennen die Reste von fünf Kasernen. Die dortige Kadettenschule begrub 10 Offiziere und 90 Zöglinge unter ihren Trümmern. Auch die Stadt Ordu ist schwer beschädigt wor den. Aus zahlreichen Städten und Siedlungen fehlen infolge Demolierung der Telefon- und Telegrafenleitungen nähere Details, die Schneestürme behindern zu alldem noch jeden Verkehrskontakt. Infolge der grimmigen Kälte werden zahlreiche Verwundete, die sonst zu retten wären, dem sicheren Tode ausgeliefert. ohne daß der eine der Partner es fassen will, sondern eine wahrhaft erschütternde und In ihren Einzelhelten wohl beispiellos dastehende menschliche Tragödie. Antonio Perslco war im Weltkrieg Unteroffizier gewesen und hatte sein Augenlicht verloren. Fünf Operationen waren erfolglos verlaufen, und so fand sich der junge Mann damit ab, daß er sein Leben in ewi ger Nacht verbringen mQsse. Bei einem Spaziergang gcschah es, daß ihm eine weiche Mädchenhand behilflich war, als er die Straße überqueren wollte. So lernte Antonio Karina kennen, die Ihn fortan stets auf seinen Spaziergängen begl?ilc-te. Die vereinsamte Karina war glücklich, Blinden das Leben erleichtern zu kön nen und nach kurzer Bekanntschaft wurden die beiden ein Paar. Jahre vergingen. Dann kam Antonio jines Tages auf den Gedanken, sich nach Rom zu einem berühmten Augenspezialisten zu begeben, der in jüngster Zeit durch eine Reihe von erfolgreichen Augen Operationen von sich reden gemacht hatte. Seltsame!weise versuchte Karini, ihrem Mann diesen Entschluß auszureden. Aber als Antonio sich nicht davon ab-br'ngen ließ, fuhr sie mit ihm nach Rom. Der Augenspezialist war nicht wenig erstaunt, als eines Tages bei ihm eine unscheinbare, etwas abgehärmte Frau erschien und ihm händeringend bat, er ni(V-ge doch ihren Mann, der ihn am nächsten Tag besuchen wolle, von einer Operation abraten. »Mein Lebensglück steht auf dem Spiel,« rief sie. »Nie wird Antonio mich lieben, wenn er wieder s^hen kann. Ich bin häßlich und nicht mehr jung — Antonio, der in dem Wahn lebt, daß ich hübsch sei, wird diese Enttäuschung nicht verwinden.« Der Professor beruhigte die weinende Trau. Aber er hielt es für seine Pflicht, den Eingriff, von dem er s!ch Erfolg versprach, doch auszuführen. Mit keinem Wort erwähnte er Antonio gegenüber den heimlichen Besuch seiner Frau. Und das Wunder geschah — die Operation gjc-!ang. Drei Wochen sollte Antonio, der sich in eine Augenklinik begab, noch die Binde vor den Augen tragen. Dann kam der große Tag, da er den ersten Blick in // OeiKQ-BLN »Da staunen Sie wohl! Aber so Ist die Nase wenigstens schön wannl« spräch auf der Straße« (Nr. 59) zeigt die starke Befähigung Sirks auch in dieser Richtung. Vera F i s c h e r.P r I s t o v § e k, deren Art und Weise wir hier schon oft gewürd gt haben, bringt mit ihren Bildnissen e'n gesellschaftlich verbindendes Element in die Ausstellung. Ihre Porträts sind befriedigende Ergebnisse e'ner ernsten, eindringlichen und großen Porträtauffassung und von eigenweis'ger, durchaus beherrschter Technik. Sehr reizvoll und lebendig ist vor allem das mit se'ner Erlassung der Kinderscele e'genarlig und quellfrisch gemalte Knabenporträt (Nr. 2)* Von freundlich anmutendem, liebevollem Natur- und Dinggefühl getragen, und mit behaglicher, sicherer und sauberer Künstlerhand gemalt, sind die Oelbilder und Aquarelle von Cvetko S C u k a. Auch er empfängt nachhaltige Anregungen aus seiner nächsten Umgebung, aus Celje und dem Sanntale, Für sein koloristisches Empfinden bezeichnend sind die stark far bigen Blumenstücke. Das von gedämpfter Mollstimmung überhauchte dunkeltonige Interieur »In der Küche« (Nr. CT) mit der im Herde stehenden Frauengestalt ist weich und zärtlich und wirbt mit wehmütiger Fnrbenbuhlerel um ent^7egenkom-mcnde Zärtlichkeit des Auges und Herzens. Die farbenstrahlenden, duftigen Blu-mens^ücke von Miroslav Modle, die ^Pahren« und »Sonnenblumen« Nr. 22 ''O, 31). sind gesimde Kinder einer echten Malfreudigkeit, die in ihrer weichen Ko- loristik eigenartige Wirkung erzielen. Das Porträt (Nr. 23) Ist allzusehr überstimmt und wirkt deshalb starr. Nicht unerwähnt bleiben darf das in vereinfachter Formen-und Farbensprache sicher und klar hinge worfene Aquarell »Der Steg«. Von Karl Mehle sieht man süßlich und düster gemalte Bilder In Oel, zumeist Naturstimmungen. Erwähnenswert hier das Bild »Besitz« (Nr. 18). IL Im kleinen Union-SaaL Zu den größten Hoffnungen unter den Jüngeren, die im Kleinen Saal des Hotels »Union« ausstellen, gehört Zoran Di-d e k; seine Entwicklung begleitet man mit gespannter Aufmerksamkeit. In seinen Malereien ist ehrliches Bemühen um die malerische Bewältigung der formauflösenden Einflüsse von Licht und Luft zu gewahren, nur sind in manchen Bildern noch zuviel tote Strecken und zuviel ent-gelstete maltechnische Gemeinplätze. Seine Landschaften wie »Der rote Zaun« oder »Frühling« gelingen ihm weit besser als das Bild »Auf dem Nikolaiberge« oder die »Majdif-Mühle«. Die dichterischausdrucksvollen Bilder bannen uns mehr als die vernünftigen, allzusehr Rewollten. Noch weniger einverstanden kann man mit zwei anderen Bildern Dldeks se'n, die tote, undeutliche Flecken in der Komposition haben und so etwas wie Originalitätshascherei sind. Er wird sich vor bloßem Virtuosentum zu hüten haben. Sehr interessant ist die Verbindung von Kunst >Mariboitr Zeitung« Nummer 297 Samstag, den 30. Dezember 1939 Das kSnnn Sie alcM! t0i Cir fliack«'" tn So gerne Sic ee auch wollten, nehil Auch hier hilft Ihnen, wie in fast allen sonstigen Lagen, eine iiiiiiiiiiiii!.iuitiiiiiir Viele Zehntausende Leser werden Ihnen die Aufmerksamkeit danken; die Ihnen entstehende kleine Ausgabe macht sich somit reicmich beiafelll Bttt0| verfugen Sie den Besuch imsfireti Vertreters oder rufen Sie 25-67 an! die Welt tun durfte. Und gerade an diesem Tag war Karina, die die ganze Zeit rieht von seiner Seite gewichen war und ihn rührend gepflegt hatte, verschwunden. Sie ließ einen Brief zurück, in dem sie erklärte, sie sei zu häßlich für einen sehenden Mann. Sie habe Antonios Leben mir bereichern können, solange er blind war. Nun ziehe sie es vor, vor diesen wiedererwachten Augen zu fliehen, um nicht zu erleben, daß eine glückliche Ehe Schiffbruch erleide. Wohl hat Antonio d3vS Licht wiedergefunden, aber er verlor seine Lebensgefährtin, die seit dem Tag, da die Binde von den Augen gelöst wtjr-de, verschollen blieb. Und alle verzweifelten Bemühungen des Genesenen mit Hilfe von Anzeigen in den Zeitungen seine Karina wiederzufiden, sind bisher vergeblich gewesen. 9Rari6or, SreHao, Oen 29.2>rg(m&er Hl fit P.T. fflnniüiiin! In der heutigen Nummer der borer Zeitung« legen wir für die auswärtigen Atx)nnenten einen Posterlag-schetn bei. Wir ersuchen unsere P. T. Abonnenten, die Bezttg8get>uhr, soweit sie nocb nicht beglichen sein sollte, so-Imld als möglich anweisen zu lassen, um In der Zustellung des Blattes keine Unterbrechungen eintreten zu lassen. Verwaltung der :&Mariborer Zeitung«. und Werbung für Industrie im Oelbild 3»Das Kalkwerk« (es handelt sich um jenes in PeCovnik bei Celje). Dore K 1 e m e n C i £, dem man hier mit einem großen (noch unvollendeten) Bilde :>Mein Vater« und einem überraschend temperamentvoll gemalten Bildnis des Komponisten Ciril Pregelj begegnet, hält sich auf seiner Linie. In dem ernst studierten, klaren und festen »Bildnis des Komponisten Pregelj« ist der scharfzupackende Blick des Maierauges von Einzelheit zu Einzelheit gegangen, und die werktüchtige Hand hat sie alle mit der gleichen ruhigen Genauigkeit bestimmt und reinlich aufgezeichnet. Der dabei dro henden Gefahr der Erstarrung im Zuständ liehen wußte der Künstler zu entgehen. Was keine geringe Leistung ist. Doch auch in den Landschaftsbildern (Leere Gasse«, »Reife? Getreide«, »Winter«, »Blühender Apfelbaum«) erweist sich Kle menCiC als ein entschieden beachtenswertes Talent. Auch Gabriel Stupica, ein Gast aus Zagreb, ist ein Mann, der malen kann und Problemen des Uchtes wie der Thematik nachgeht, die nicht so zur Hand liegen wie das vorzüglich gemalte »Im Stalle« Zoran Dideks in der gleichen Schau. Hier offenbart sich eine angeborene geschulte Kultur, die noch im einfachen Stilleben »Drei B'nten und em Bild« Freude, macht. Die elegische Kammermusik im Landschaftsbild »Gegend am Wasser« !7Rari6or olDne CHutotJerfe^r DIE KRFATWAQEN MACHEN IHREN BESITZERN INFOLGE DES TREIB-STOFFMANOELS UND DER FAHRBESCHRANKUNGEN KEINE FREUDE MEHR - IM JÄNNER DÜRFTEN DIE BENZINKARTEN EINGEFÜHRT WERDEN. — Die Stadt bietet jetzt einen ganz anderen Anblick; es gibt nur noch selten einen Personenkraftwagen auf den Straßen und Gassen zu sehen, aber auch die Zahl der fahrenden Lastkraftwagen ist sehr spärlich geworden, Die Kraftwagenbesif-zer haben jetzt wirklich keine Freudü mehr mit ihren Wagen, sodaß manch einer erwägt, ob es nicht gescheiter wä-e, (•en Wagen überhaupt abzun!eld?n. Die Ff Ist für die Abmeldung fü: di« erste Quartal 1940 erlischt morgen. Fflr die Ab meidung dürften sich viele Autobesitze; eritschließen, da man es vorziehen dürfte, die Regelung des Treibstoffverbrauches abzuwarten. Es ist nämlich dam4 zu rech nen, daß die Benzinkarten etwa Mitte oder Ende Jänner eingeführt werden. Bis zur Regelung der Trelbstoffvcrteilung u. der Annullierung der bisherigen Fahrbe-rchränkungen ist die »Lustlosigkeit« in den Reihen der Kraftwagenbesitzer nicht auszutilgen. Man kann es deshalb verstehen, daß d'e Straßen, mit d^r sciner-zc'figen Lebhaftigkeit de« Kraftwagenvcr-kehrs verglichen, buchstäblich »verödrt« s'nd und daß die in den Garagen umherstehenden Wagen ihren Besitzern keine Freude bereifen. 3(lr eine i^an&etöldDule in TRariDor JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG DES SLOW. KAUFLEUTEVEWEINES — DIE VORBEREITUNGEN FÜR DIE GRÜNDUNG DER BEABSICHTIGTEN HANDELSSCHULE IM VOLLEN GANGE Der Slowenische Kaufleuteverein, der bereits 31 Jahre besteht und noch vor dem Kriege aus dem ehemaligen Slowenischen Kaufleuteklub hervorgegangen ist, hielt gestern abends im Narooni dom seine Jahreshauptversammlung ab, in dessen Verlauf der Sängerchor der Handelsgehilfen unter der Leitung des Dirigenten C1 b i c mehrere- Lieder vortrug. Den Vorsitz hielt der langjährige Präses Großkaufmann V. W e i x 1, der in seinen Ausführungen in markanten Worten die Wirtschaftslage im abgelaufenen Jahr streifte. Der agile Schriftleiter AmbroziC berichtete ausführlich über die Tätigkeit des Vereines im verflossenen Geschäftsjahr. Seinen Ausführungen ist zu entnehmen, daß der Verein gegenwärtig 123 Mitglieder zählt. Reichhaltig ist das Arbeitsprogramm, daß sich der Verein für das neue Tätigkeitsjahr zur Aufgabe gestellt hat. So ist die Abhaltung eines Kurses für Schaufensterarran-gieren geplant, da sich bereits ein Nachlassen des Interesses für die sinnvolle und stilgerechte Ausschmückung der Schaufenster fühlbar macht. Der Sä n g e r c h 0 r der Handelsgehflfen hat sehr schöne Fortschritte zu verzeichnen und erntete bereits namhafte Erfolge. Nach dem Bericht des Kassiers Fr. G 01 e e, aus dem ersichtlich ist, daß die Vermögenslage des Vereines den Verhältnissen entsprechend' zufriedenstellend ist, sprach Professor S t r u n a Ober die Tätigkeit des seiner Leitung unterstellten einjährigen Handelskurses »Herrn e s«. Der Kurs besteht bereits mehrere Jahre und hat sich vollauf bewährt. Wie notwendig der Bestand einer solchen Un-terricht&anstalt ist, beweist der Umstand, daß der Besuch von Jahr zu Jahr steigt und daß viel Interessenten wegen Platzmangels abgelehnt werden müssen. Im Anschluß daran entwickelte sich eine lebhafte Aussprache Ober die beabsichtigte Gründung einer z welk lassigen Handelsschule in Maribor. Die Vorbereitungen hiefür sind bereits im vollen Gange, und ist damit zu rechnen, daß bereits vm Herbst des nächsten Jahres die Idee wird verwirklicht werden können. In unserer Stadt ist eine solche Unterrichtsanstalt sehr notwendig. In Maribor bestand bereits vor Jahren eine staatliche zweiklassige Handelschule, die jedoch abgeschafft wurde, als die Handelsakademie ihre Tätigkeit aufnahm. In Celje besteht schon lange eine Handelsschule, in Ljubijana ebenfalls, und in Murska Sobota hat vor drei Monaten die wird beim Publikum ebenso freundliche Aufnahme fimJen wie das flüsslf und le- dortlpte KaunttitelnnunR eine Shnliclie bendle stemalte AnfJalt ins I.eben Reruffn, die sction im HeltrUdPati. 'ersten Jihr ihres Bestandes einen sehr er- freulichen Besuch aufzuweisen hat. Schwierig ist noch die Beschaffung der Räume für die Unterbringung der neuen Handelsschule, die selbstredend mit öffentlichkeitsrecht ausgestattet sein wird, Beweis dafür, daß sich unsere Arbeiter, schaft von diesen ihren verlogenen Freunden freigemacht hat. Hegt wohl darin, daß am 27. d. alle Betriebe in Trbovlje in vollem Umfange ;hre Arbeit aufgenommen ha ben.« SILVASii£HABEND bei Souper, Konzert, Kabarett, Serpentinenschlacht u. allerlei Belustigungen in der VELIKA KAVARNA! doch dürfte auch diese Frage dank dem Entgegenkommen der maßgebenden Kreise zur vollsten Zufriedenheit gelöst werden. Die Mariborer Kaufleuteinnung ließ durch ihren Sekretär S k a s a mitteilen, daß sie die Durchführung des Projektes mit allen Kräften unterstützen werde. Bei der Wahl der neuen Leitung des Vereines wurde der bisherige Ausschuß mit Großkaufmann Weixl an der Spitze in seiner Funktion bestätigt. 2)er asrrpardellnllnlf In iCrboDilc unO 9rai n.f beendet L1 u b l j a ü a, 19. Dez. Der heu ige »Sl^ venec« berichtet; Wie in einem amtlichen Bericht der Banatsverwaltung berichtet wurde, ist in Trbovlje und in Hrastnik e'n illegaler Bergarbeiterstreik ausgebrochen, den kommunis.Ische Agenten verschuldet haben. Diese Agenten mißbrauchten den armen Bergarbeiter zur Inszenierung eines Streiks mit rein politischem Charakter, Wä re der Streik legal gewesen, dann hätten d e Arbei erorganisatlonen die Behörden um Vermittlung ersuchen können, worauf dann Verhandlungen möglich gewesen wä ren. Den politischen Agenten ging es jedoch nicht um die Erhöhung der Löhne, sondern um den politischen Erfolg der Knechte Stalins auf Kosten der slowenischen Bergarbeiterschaft. Wie uns jetzt berichtet wird, end'gte der Kommunistenstreik am Mittwoch, den 27. d., da die Arbeiter zur Arbeit zurückkehrten und die Agenten im Stiche ließen. Die Arbeiterschaft hat nunmehr eingesehen, daß s'e von den Kommunisten immer nur Schaden hatte. Es erhebt sich die Fra" ge, mit Welchem Recht diese Agenten mit Ihren Phrasen unter die slowenische Ar-be'terschaft zu gehen wagen, wo doch die ganze Welt am finnischen Beispiel ersehe" kann, daß der kommunistische Phrasen-clrusch von der Freiheit der kle'nen Völker, vom Kampfe um den Frieden und gegen den Imper'alismus nichts mehr darstellt als leere Worte. Die Taten des Genossen Stalin stehen außerdem im Wider» Spruch zu den Phrasen, mit denen die be. zahl en Anjenten Stal'ns hierzulande 'hre unwissenden Opfer eintanj;eR. Der beste Oifrerffnaiiiirat 3rn:on oni^ater t Wi: erhalten nachstehende Zuschrift: Nach langem, schwerem Leiden ist am Abend des 26. Dezember der Oberf nanzrat i. R. Herr Anton 0 r t h a b e r in die ewige Heimat abberufen worden. Wenn auch sein Hinscheiden von den ihm Nahe stehenden schon seit langer Zeit voraus-zu sehen war, so erffillt das nunmehr eingetretene unabwendbare Ereignis die Freunde und Bekannten des Dahingeschiedenen dennoch mit Höfster Trauer, da sie in dem Verstorbenen einen treuen, edlen Freund verloren haben. — Nach Vollendung seiner juridischen Studien an der Universität In Graz Ist Anton Orthaber Ende der Achtzigerjahre in den Dienst der Finanzbezirksdirektion In Maribor eingetreten, kam bald darauf nach Ernennung zum Flnanzkonzlpisten nach Bruck a. d. Mur zur Dienstleistung bei der dortifjen Finanzbezirksdirektion, wo er drei Jahre lang verblieb und sich in der Verwendung als Finanzwachinspektor auf seinen zahlreichen Dienstrelsen im ausgedehnten Finanzdirektlonsbezirke von ganz Obersteier einen wertvollen Ein blick in den praktischen Finanzdienst und eine gediegene fachliche Ausbildung Im Konzeptsdienste seines Berufes erwarb, kehrte dann aber nach Maribor zurück und stand bis zu seinem Übertritte in den dauernden Ruhestand bei der hiesigen Finanzbezirksdirektiön Im Dienste, den er als Oberfinanzrat verließ. Im ganzen verbrachte er ungefähr fOnfz'g Jahre seines Lebens in Maribor. — In der polltischen Öffentlichkeit, deren Zerfahrenheit er wohl erkannt haben mochte, ist Orthaber nicht aufgetreten und hat sich von ihr stets ferne gehalten; dagegen bewahrte er sich eine rege Anteilnahme an allen kulturellen Fragen der Gegenwart und den fortschrittlichen Bestrebungen der Zeit; vor allem aber als aufrechter und charaktervoller Mann ein warmes Herz für seine unterste!rlsche Heimat Seine engeren Freunde, eine Anzahl davon noch aus der gemeinsamen verlebten Studienzeit, deren Kreis naturgemäß leider immer kleiner wird, kannten und schätzten In Orthaher einen hochgebildeten, mit reichem Wljsen und gesundem Urteile In allen Lebensfragen ausgestatteten Mann von tmbeirrbarem CharaVtef und fester Überzeugung und Freundestreue. Möge ihm die heimatliche Et-de, die er so sehr creliebt hat, leicht sein? Seine Freunde aber werden ihm ein treues Andenken bewahren bis über das Grab hinaus. Fiducitl le^tc ^Ifltt Wie im Herbst rasch die letzten Blätter vom Baume fallen — so zerblätterte das zerinnende Jahr den Kalender, der in der letzten Zeit immer dünner und fadenscheiniger geworden ist. Nun hat das Jahr das so reich und inhaltvoll war, alle Tage mit sich fortgenommen, und das letzte Kalenderblatt blickt uns an. Unablässig gleiten auch die letzten Stunden des Jahres davon — und schon Hegt der Nachfolger des alten, aufgebrauchten Kalender blocks dick und behäbig auf dem Tisch. Der letzte Tag des Jahres! Wir sollten an ihm ein wenig innehalten, und vielleicht schenkt er uns, gerade weil er die« mal auf einen Sonntag fällt, eine stille Stunde, In der wir die Gedanken ein wenig auf die Wanderschaft schicken können — rückwärts durch die vielen Tage, Wochen und Monate des verronnenen Jahres, das so viel großes Erleben in sich schloß, vielen so schweres Leid, aber auch einen harten, entschlossenen Stolz brachte — und vorwärts in die Zukunft Samstapf, den Dezember 1939 s ■ »Maribofer Ze'tung« Nummer 297 (jle die große Schicksalsentscheidung für uns bereithält. Die Tage des zuende gegangenen Jahres sind davongeeilt« ohne daß wir sie halten konnten. Jeder von ihnen schloß für uns alle ein großes Maß an Arbeit, an Willen und freudigem Einsatz tn sich ein — und je schwerer die Arbeit war, |e harter der Wille, je fretjdiger die Einsatz und Opferbereitschaft — umfo reicher werden wir auch das Jahr empfinden, von aem wir nun Abschied nehmen. Da» letzte Kalenderblatt Ist ein Qruß und eine Mahnung. Ein Gruß des scheidenden Jahres, das uns noch einmal innehalten und lurOckschauen laßt, eine Mahnung daran, daß die Zeit sich nicht halten läßt und ungenutzte Stunden niemals wiederkehren. Eine Mahnung zugleich für das neue Jahr: fedem Tag und jeder Stunde Ihren Wert zu geben und unemQdlich zu schaffen und zu bauen, damit das Leben nicht nutzlos gelebt sei. 2>'e ^aol^'a-Outllfn ouV &rr onurinlel 6ur(A3ran> gtffiOr-Od Wie aus C a k o v e c berichtet wird, brach in der Nacht zum 28. d. M. in Bog-lenica, wo sich in nächster Nähe die Naphtha-Quellen befinden, ein großer Brand aus, der die erwähnten Quellen In unmittelbarer Welse gefährdete. Der Nachtwächter hatte in seinem Häuschen allzusehr eingeheizt und Ist dann eingeschlafen. Die Hitze des Ofens war derart, daß die Holzbaracke ahbald in Flammen stand. Das Feu?r verbreitete sich sehr rasch auf das Verwaltungsgebäude und noch auf andere Objekte. Es kostete die Feuerwehren große Anstrengung, die Flammen In respektabler Entfernung von den Naptha-Quellen zu halten und auf diese Welse enormen Schaden zu verhüten. Der Sachschaden Ist sehr groß, da neben den Objekten auch zahlreiche wertvolle Maschinen für Tiefenbohrung und Werkzeug vernichtet wurden. Xo&rQDner fQr iDre!7le(Dt( GUT BESUCHTE VERSAMMLUNG IM NARODNI DOM. — FORDERUNG NACH MASSNAHMEN ZUR ERTRAGLICHEN GESTALTUNG DER LEBENSHALTUNG. Im großen Saale des Narodni dorn veranstalteten gestern abends die hiesigen Eisenbahnerorganisationen eine sehr gut besuchte Versammlung, um ihre Stimr.ie für eine erträgliche Gestaltung der Lebenshaltung zu erheben. Den Versitz führte Ing. J a g o d i £, der in seinen Ausführungen den Zweck der Tagung dai legte. Er erklärte, daß die Bahnvrwal-tung zwar mit Neujahr die Bezüge der Eiscnbahnarbelter erhöht habe, daß a^er trotzcem Maßnahmen ergriffen w«;,'dcn müßten, um die Lage des Bahnpersonals zu verbessern. Krntrollor V o k a 2 sch'Iderte sodann die Lage des Bahnpersonals, die sowohl für aen niedrigsten Bediensteten, wie für don höchsten Beamten ungünstig sei. Am schwierigsten sei wohl die Lage des Streckenarbeiters, der In d(.r gr1nmij?sten Kälte und in der größten Hit ze Im Freien arbeiten müsse, um einen ungestörten Verkehr zu ermöglichen. Leider müsse der Arbeiter so oft aussetzen, da ungenügende Mittel zur Verfügung ge stellt werden. Aehnllch sei es auch b^lm Maschinenpersonal bestellt. Trotz allem sei sich der Eisenbahner ohne Unterschied seiner Pflichten gegenüber dem Staate bewußt. Redner führte statistische Daten über die Bezüge des Bzhn-personals an und erwähnte, daß es den Kreditgenossenschaften für die gewährten Darlehen zur Beschaffung des Notwendigen bereits gegen 7 Millionen Dinar schulde. Er schloß seine Rede mit dor Forderung nach scharfen Maßnahmen zur Eindämmung der Teuerungswelle. Herr ReberSak forderte in seinen Ausführungen von der Bahnverwaltung die dringende Einberufung einer Enquete und entsprechende Maßnahmen zur L i n-d e r u n g der Lage des Bahnpersonals. Für die Erhöhung der Bezüge der R u-heständler und deren Familien setzte sich Herr B i b i ä ein. Schließlich wurde eine E n t s c h 1 i e s s u n g angenommen, in der die Forderungen der Eisenbahner zur Geltendmachung ihrer Rechte angeführt werden. Vor allem handelt es sich um die Erhöhung der Bezüge, um gleitende Zulagen nach Maßgabe der Teuerung, E'nrelhung der Stadt Marfbor In die erste Teuerungs klasse. ständ'ge Beschäftigung der Arbeiter und die Besserstellung der Ruheständler. Haleim der traditionell gemütlich« stimmungsvolle Delzoration — Unfcvhal-lunK — AI§ reberraschung; die „SILVI> STERKLAUSE«. REPERTOIRE. Freitag, 29. Dezember: Geschlossen. Samstag, 30. Dezember um 20 ühi: »Verlobung an der Adria«. Sonntag, 31. Dezember um 15 Uhr: »Konto X«, — Um 21. Uhr: »Alles zum Schc<'zerre iu Ottuiadr unö S>rett6nfs«tag Die Gesctififtsiaden in Mar'bor bleiben, wie die Kaufleutelmiung mitteilt, kommen den Sonntag (Sllvealter) and am Montag (Neujahrstag) geschlossen. Ebenso gilt die > Oeschäftssperre für den Dreikön'gstag, S a m s t a g, den 6. Jün-ner u. den darauffolgenden Sonntag, den 7. Jänner. An den erwähnten Tagen bleiben die Geschäfte den ganzen Tag geschlossen. m. Trauung. Tn der Wallfahriskirche zu Brezje in Oberkrain wurde zu Weihnachten der Kaufmann Herr Mirko B r e ö k 0 mit Frl. Marica K a S1 aus Maribor getraut. Wir gratulieren 1 m. Die Fleischläden tind ine78ch8tSnde bleiben am Silvestertag, Sonntag, den 31. d. in Maribor geschlossen, am Neu-lahrstag, Montag, den 1. Jänner hin-»»egen vormittags geöffnet. m. Kein Schalterverkehr. Die Stadtsparkasse in Maribor, die »SpodnjeSta-ierska Ijudska posojilnica« und die Mariborer Kreditanstalt bleiben am D I e n s-t a g, den 2. Jänner wegen Interner Arbelten für den Parteienverkehr geschlossen. m. Prämienvorstellungen im Theater. Wie bereits berichtet, schreibt die Thea-terieitung auch heuer zu Neujahr Prämien für die Besucher aus. Die erste PrSmien-vorstellung findet am Silvesterabend, Sonntag, den 31. d. statt. Die Besucher werden darauf aufmerksam G^emacht, daß diese Vorstellung er»t um 21 Uhr (9 Uhr abends) beginnt. Monta^r, den 1. Jänner am Neuiahrsabend um 20 Uhr folgt die zweite Prämienvorstellung. An beiden Abenden gelangen nach der Vorstellung drei wertvolle Preise zur Verlosung. • Damenkapelle spielt täglich in der Restauration Plaue. 12094 m. Geben S*e eine Olückwunschanzei- ge für die Neujahrsnunimer unseres Blattes auf! Es Ist noch immer die beste und billigste Gelegenheit, eich Freunden und Gönnern zü empfehlen. Aufträge werden noch heute, Freitag, bis 18 Uhr in der Verwaltung der »Mariborer Zeitung«, KopaliSka ulica 6, entgegengenommen. • Einladung. Die Tanzschulleitung der Arbeiter-Radfahrer ladet zur großen Sllventerfe^r, welche In der Gambrinus-halle stattfindet, alle ein. — Der Ausschuß. 12108 • Meerf sche täglich in der Restauration Plaue. 12093 m. Die Freiwillige Feuerwehr in Sta-denci veranstaltet In ihrem neuen Rüst haus einen geselligen Silvesterabend, dessen stimmungsvolles Programm zwei schmissige Einakter, einen chronistischen Überblick in Wort und Bild über das Jahr 1939 sowie ein allegorisches Mitternachtsbild umfaßt. Jedermann herzlichst willkommen! m. Der Christi che Frauenverband fü«-Maribor und Umgebung dankt auf diesem Wege allen Wohltätern, vor illem den Industriellen, Kaufleuten und Oelian-stalten, durch deren Zuwendungen es er- (Fortsetzung Seite 6.) Esplanade-Tonkino. Der neueste und bisher beste Tarzan-Film »Ta/zan und sein Sohn« mit dem bekannten Frauen-Herzensbrecher Johnny W e 1 ss m ii 11 c r und dem 6-jährigen Wunderknaben Tar-zan junior in der Hauptrolle. Dieser unübertroffene Film bringt ein ganz neues Sujet, neue, fabelhafte Akrobationen und Abenteuer des Königs der Dschungel. Der populäre Affe Cheeta und der kleine El«-phant Bea wirken mit. —< Unser nächstes Programm bringt die größte Überraschung: »Heimatlose«, der schönste Film der letzten 10 Jahre mit Tracy Spencer und Mickcy Roonay. Burg-Tonkino. Nur noch bis efnschlie!^ lieh Freitag der Clou der Saison »Liebe streng verboten!« mit H?ns Moser, Carola Höhn und Wolf Albach-Retty. Der neueste Moser-Film, der wie noch keiner die Lachmuskeln des Zuschauers in Bewegung setzt. Kein Wunder, daß bisher alle Vorstellungen ausverkauft waren. Eti empfiehlt sich daher, die Karten rechtzeitig zu besorgen. — Als nächste Novität »Frühlingsparade« mit Paul Hörbiger und Franziska Gaal. •— In Vorbereitting der Dr. Robert-Koch-Film. Union-Tonkino, Bis einschließlich Sann tag »Kosakenblut«, ein hervorragendes Filmdrama aus dem Leben der Kosaken in den Vereinigten Staaten. Spannende Handlung, stürmische Erlebnisse, nissische Gesänge. Die Liebe des Kosaken. In der Hauptrolle Akini Tamirow. — Ab Montag bringen wir den besten Filn. des berühmten Wallace Beriy »Der Tiger von Arizona«, ein klassisches Werk der Gesellschaft Metro-Goldwyn-Mayer. Drama eines Mannes, der seine Lebens-art seinem Sohne zuliebe ändert. Ein Film von Menschen mit stählernem Charakter. In Vorbereitung »Das Lfed der Freiheit« mit dem beliebten Darsteller Eddy Nelson. Tonkino Pobrezje. Am 30. und 3t. Det. sowie am 1, Jänner der Fiimschlagcr »Insel des Tode8<< (nach der Nov-?!!#» ^^Tigerinsek). Samstag, SO. Dezember. Ljubljana, 7 Uhr Nachr., PI. 12 PI. 17 Jugendstunde. 18 RO. 19.20 N. S;. 20 Vor trag. 20.30 Bunter Abend. — Beograd, 17.45 Volkslieder. 18.25 PI. 19.20 N. St. 20 Bunter Abend. — Bcromünstcr, 18 Vortrag, 20 Bun er Abend. — BuclapcSi, 17.15 Männerchor. 10.45 Volkslieder. 2' Klavierkonzert.— Reichssttjder, 15 Volks musik. 16 Militärkonzert. 18 Unterhai. tungsmusik. 20.15 Bunter Abend. - Prag, 17.10 Kammermusik. 20.30 Bunter .Abend. —Rom. 19.25 PI. 21 »Loreley«, Oper von Catalanl. — London, 18.30 Vokalkonzerf. 20 Dvorak-Abend. — Mailand, 20.30 PI. 21 Sinfon'ekonzert. — Wien, 10 Alte Musik. 12 Konzert. 15 Volksmusik. 16 Wunschkonzert, 17.15 Ein Ausflug durch Wien. 20.15 Heinr eh Strecker dir'giert seine eigenen Werke. Slpolf rtrnna;^t&!tn i Bis 29, d. versehen die Stadtapotheke (Mag. pharm. Mlnafik) am Hauptplatz 12, Tel. 2585, um die St. Rochus-.Apothe-ke (Mag. pharm. Rems), an der Ecke Aleksandrova und Meijska cesta, Tel. 2532, den Nachtdienst. ©eöenfeTöir 'Äntituberfuloien-Sip! »Marfborcf Zeltungc Nummef 297 6 Samifag, dtn 30. Dezember 1930 Sport wögllcht wurde, daß der Verband fQr die .Wcihnachtsfeiertage mehr als 150 der firmsten Mitglieder und deren Kinder bescheren konnte. Die Verbandsleitupg wünscht ihren Gönnern und Wohltatern sowie ihren Freunden und MitRliedem ein fröhliches Neujahr, m. Der nächste Sportler-Teeabend findet am Montag, den 1. Jänner um halb 17 Uhr in der Kino-Bar statt. m. Wetterbericht vom 29. d., 9 Uhr: Temperatur —16.6 Grad, Luftfeuchtigkeit 82»'o, Barometerstand 741.9 Millimeter. Windstill. Gestern Maximaltemperatur _8.2, heute Minimaltemperatur —21.8 Grad unter Null. In den heutigen vo-qe-rückten Nachtstunden war es demnach noc hum 0.6 Giad kälter als gestern. m. Kranzablöse. Anstatt eines Kranzes för den verstorbenen Oberfinanzrat Anton Orthaber spendete die Familie Ra nc 50 Dinar für den armen Invaliden mit mehreren Kindern. Herzlichsten Dank! m. Vor Jeder Abreise sprechen Sie im eigenen Interesse in der Geschäftsstelle des »Putnik« vor, wo Sie die Fahrkarte ohne Aufrec?iinj» und Hast ruhig lösen können und gleichzeitig tiber etwaige Er-Tnaßipunpren, Anschltlsse u. dgl. in ent-pegcnkommendster Weise beraten werden. m. Sp2tide. Für den armen Invaliden mit 5 Kindern spenncte K, Jelinek aus Kozie 25 Dinar. Herzlichen Dank! m. Vom Waggon gerädert. Beim Verschieben geriet gestern abends in Lim-bu§ der 40-jahrlge Bremser Franz M a-r i n unter einen Waggon, dessen Räder über sein Bein hinweggingen und es zerfleischten. Der Schwerverletzte wurde von der Rettungsabteilung ins Kranken-haus überführt. Am Sitt} p. Evanjrellsches. Sonntag, den 31. d. wird um 10 Uhr im Betsaal des Lutherhauses fn Ptuj ein Jahresschlußgottes-disnst stattfinden. Anschließend daran um II Uhr versammelt sich die Schuljugend zum Kindergottesdienst. p. Todesfall. Auf seinem Welngutsbe-sitz in Tramberg bei Sv, Vid ist dieser Tage Baron Ludwig Haerdtl im Alter von 78 Jahren verstorben. Der Verblichene, ein aufrechter Mann von altem Schrot und Korn, wurde unter großer Beteiligung am Pfarrfriedhofe in Sv. Vid beigesetzt. Friede seiner Asche! p. Den Apothckennachtdfenst versieht bis Freitag, den 5. Jänner die .Apotheke »Zum Mohren« (Mag. Pharm. Rudolf Molitor). p. Zwei Überfälle, Der 2fi-jährlge Hilfs arbeiter Franz Horvat aus Polenäak wurde von einem ihm unbekannten Burschen überfallen und schwer verletzt. Horvat, der einen Messerstich knapp unter dem linken Auge erlitten hatte, mußte unverzüglich ins Krankenhaus geschafft werden. Ein ähnlicher Überfall trug sich in Sv. Marko zu, wo der 27-jährige Keuschlerssohn Simon Simonie Stichverletzungen davontrug. p. Unfälle, Der 47-jährige Keuschler Ferdinand Potoönik aus Vareja glitt auf der vereisten Straße aus und brach sich den linken Arm. — In Sv. Andraz wurde der IS-jährige Besitzerssohn Franz Sla-na von einem Burschen über einen vereisten Hang gestoßen, wobei er einen Bruch des linken Oberarmes erlitt. Beide wurden ins Krankenhaus überführt, p. Gasthaus »Judennazi«, Sonntag Silvesterabend. Wuibtschmaus. Vorzügliche Eigenbauweine, 12143 p. Im Ttnkfpo Royal läuft bis Sonntag der Rüiimann-Moser-Fiim »13 Stühle«. — .Möchten Sie Moser, den schussligen, när-ri.^chen Kerl a's Verbündeten haben? fragt Rüiimdnn. I/n I'.lm ja dtnn das wird doch ep„» Rieicnhetz. Stlter. ist man in einer Fllniköm'idic so übtr.*a?cht worden wie in den »13 SHihlen«. Immer bietet der Regisseur otwas Nju'iR, Verblüffendes, Originelles und auf jeaen Fall tchr Komisches. Die ses VeririOgen an" Einfällen hätte auch für zwnnzi^i; oder dt'rß'g Stühle gereich'. Aber das wOr1"n Rühmann-Mcser bei diesem, Tempo wrihr^chr/nl-ch Vptim (Iberlebt ha-^j hen. Aiini Rosar ist Moi^cui Filmgattin, ei-' OlQmvfd 1940 no(6 nicßt Die meisten Blätter brachten vor einigen Tagen die Meldung, daß Finnland seinen Auftrag, die Olympischen Spiele 1940 zu veranstalten, an das Internationale Olympische Komitee zurückgegeben habe. Wie das Organisations-Komitee für die Olympischen Sommerspiele in Helsmki das während der Kampfhandlungen i:i Finnland nur beschränkt amtiert, jetzt mitteilt, entspricht dieses Gerücht nicht den Tatsachen. Das Komitee wird vielmehr im Jänner oder im Feber zu einer Sitzung zusammentreten und weitere Beschlüsse fassen. Das Schicksal der Xll. Olympischen Sommerspiele ist also noch keineswegs entschieden. 3>le ©ff-^oKon in iStutfd^land l^at deponnen Von unserem Dr, Fa.-Mltarbeitcr. RDV. Berlin, im Dezember. In Garmisch-Partenkirchen trafen sich, wie der ÜV meldet, unlängst die besten Vertreter des deutschen alpinen Skisports, um das erste Skirennen des Winters 19394U durchzufuhren, und zwar oben auf dem Zugspitzplatt, 26(.X) Meter hoch, wo das große, gleichsam in einer anderen Welt schwebenden Schneefernerhaus liegt, das schon bei diesem Anlaß voller Gäste war. Dieses erste Skiläufertreffen des Winters war sozusagen der wegweisende Auftakt des deutschen Wintersportes 1939-40, Da zu dem ersten Treffen der Skiläufer von München auch ein vollbesetzter Sportzug verkehrte und sich also zu den aktiven Sportleuten auch zahlreiche Gäste und Zuschauer gesellten, unterschied sich das Ereignis in nichts von den früheren Wintersaisonerölfnungen :in der gleichen Stelle. Die deutsche Wintersaison iM damit eröffnet. Das bezeugen auch die modernen Kunsteisbahnen der Großstädte, die ihre ersten Eisfeste mit den Starts von Weltmeistern im Eiskunstlauf und mit den immer spannenden Eishockespielen schon vor Wochen erlebt haben. Bedeutsame Wettbewerbe wie die Deutschen Kricgs-meisterschaften im Eiskunstlauf für Männer und Paare» die am 6. und 7. Jänner in Wien ausgetragen werden, im Laufe des Winters folgen. Noch deutlicher sprechen für das Zustandekommen einer lebhaften und ereignisreichen Wintersaison 1939-40 die vielen Ankündigungen von Skiwettbewerben — allein die deutsche Ostmark hat über 130 Veranstaltungen angesetzt — sowohl In den Alpen als auch in den Mittelgebirgen. In erster Reihe stehen auch hier die Deutschen Kriegsmeisterschaften, deren nordische Wettbewerbe — Sprung-, Lang- und Dauerlauf — am 17. und 18. Februar in Ruhpoldlng ausgetragen werden, während die alpinen Wettbewerbe — Slalom-" und Ab# fahrtsläufe — am 9. März in St. Anton am Arlberg stattfinden. Diesen Meisterschaften geht als besonderes Ereignis vom 27. Jänner bis 4. Februar die »Internationale Wintersportwoche-?: in Garmisch Partenkirchen voraus, die schon zur Tradition geworden ist. Jedes Wintersportland _ hat seinen eigenen Typ des Wintersportlebens. Für den deutschen Wintersportbetrieb sind charakteristisch der ungewöhnlich starke Anteil der Gebirgsbevölkerung selbst und ein volkstümliches Skiläuferleben im Zeichen vieler Skirennen. Jedenfalls lassen sich die Geblrgsjugend und das Volk der den Schneebergen naheliegenden Städte auch durch ungewöhnliche Zeltverhältnisse ihren Wintersport nicht nehmen, zu mal er nicht behindert, sondern im Gegenteil durch Maßnahmen aller Art gefördert wird. Auch dafür nur ein Beispiel: Mit ROcksicht auf den Wintersport mKmmmmtmmmmBBammtmmmm ne Gattin von Formal, t^ie zarte Inge List •erscheint a!« ri-tdl chtb Luderchen, Elfie Maicrhofer gib; einen chten Wiener und «ein» Kolljgm vom litiiptheater Hedwig Blclhtrcu spr'cht nrt Wärme zehn Worte. D'e Wiener Si'ripcrknaben wurden für el. mg? Takte aufgeboten. wird sich die Reichspost bemühen, den Kraftverkehr im" Harz ohne nennenswerte Einschränkung den ganzen Winter Über aufrechtzuerhalten. Die Skiläufer werden also auch in diesem Winter ihre Skihütten in der Umwelt der Wintersportplätze besuchen und vor allem ihre Skikurse abhalten können. Allein die »Gemeinschaft der Deutschen Skiläufer« in Innsbruck hat für ein Dutzend bekannter, schneesicherer Skiliursptätze und für Jänner und Fe-baruar eine Menge von Kursen ausgeschrieben. Entsprechende Kurse sind in anderen Wintersportgebleten — im Harz, in Thüringen, dem Schwarzwald, dem Riesengebirge usw. vorgesehen. Selbstverständlich ist ferner der regelmäßige Betrieb der dem Wintersport dienenden Bergbahnen und Skilifte, von denen sich der modernste, längste und im Höhengewinn ergiebigste in Garmisch-Partenkirchen befindet, zweifellos noch immer der erste deutsche Wintersportplatz. Dort werden nun zwar die Olympischen Winterspiele nicht stattfinden, doch läßt man die für dieses Ereignis vergrößerten und teilweise erneuerten Sporteinrichtungen wie beispielsweise die vielfach auf Autostraßen-Geräumigkeit verbreiterten und geglätteten Abfahrtstraßen im Bereich der bekannten Kreuzeckbahn, die schoti seit Oktober fleißig befahren werden nicht brachliegen. Vielmehr wird man sie auch weiterhin bei allen entsprechenden Veranstaltungen benutzen, vor allem be' der fradit'onellen Internntionalen W-nter-sportwoche vom 27. Jänner bis 4. Februar. : Franz PrIboSek, der derzei beste jugoslawische Skispringer, Isj gestern abends, aus Ljifbijana kommend, in Maribor eingetroffen und hat sich noch mit dem Abendzug nach Ribnica begeben, wo er das Sprung- und Langlauftrain'ng der Ma-riborer Rennläufer leiten wird. PrlboSek, der übrigens seine Jugend in Maribor ver-brachi hatte und unser alter Sportkame-rnd ist, hat sich über die neue ^hanze in R'bnica (Iberaus lobend ausgesprochen ii. Ihr eine große Zukpnf' prop' ezeit. ; HA6K und »Jugodavija« haben ihr für den 31. d. angesetztes Match abermals verschoben. Ein neuer Termin wurde noch nicht vereinbart. '■ Jugoslawiens Anmeldung für Garmisch-Partenkirchen, Uber die in den letzten Tagen berichtet wurde, Ist noch nicht erfolgt. Der Jugoslawische Wintersportverband hat zwar eine Einladung erhalten, bisher aber noch keine Z4isage abgegeben. : In Osljek fand ein Tischtennismatch Zagreb—Osijek statt, das mit 3:0 bzw. 5:1 für die Zagreber Gäste schloß. : »Ferencvaros« möchte gerne in Zagreb spielen und zwar schlagen die Ungarn als Termin den 13. und 14. Jänner vor. Bisher kam es noch zu keinem Spielabschluß, : Eine ständige Sklschale wurde auch in diesem Winter beim »Senjorjev dorn« eingerichtet, Mit der Leitung derselben wurde der bekannte SkWneister abs. iur. DuSan F u r.l a n betraut. Der Unterricht ist fü»- die Gäste des »Senjorjev dorn« jn-entgeltlich. , : Das alljährrche Selne-Welhnachts-schwlmmen gewann bei einer Wassertemperatur von plus 1 Grad Hatot in 1:45 Minuten vor Hubert, der 1:49 benötigte. : Die Sklmelsterschaften der Marlborer Verbände der slowenischen Jungmanner werden am 6. und 7. Jänner in Sv. Lov-renc n. P. zum Austrag kommen. Das Pro gramm sieht u. a. einen Langlauf Ober 5 Kilometer, einen 10-Kilometer-Patroulllen lauf sowie Abfahrts- und Slalomläufe vor. : Die Deutschland-Rundfahrt wurde beim Internatlon^jlen Radfahrverband für die Zeit vom 27. Juni bis 21. Juli angemeldet, ; Tödlich verunglückter Autorennfahrer. Der brasilianische Autorennfahrer Sonza verunglückte beim Training in San Paolo und erlag kurz darauf den Verletzungen. . Aus ßßtk c. Kostenvoranschlag der Stadtgemeinde. Der Entwurf zum Kostenvoranschlag der Stadtgemeinde Celje für das Recn-nungsjahr 1940-41 sieht an Einn''';meti und Ausgaben 19,577.895 Dinar (gegenüber 17,800.000 Dinar im Rechnungsiihr 1939-40). Davon machen die Diensteinkommen der städtischen Angestellten 1 Million 753.214 Dinar aus, die der Angestellten bei den städtischen Unternehmungen 855.662 Dinar; ers^ere erhöhten sich um 217.248 Dinar, letztere um 63.583 Dinar. An Ausgaben für Bauten sind 2,146.238 Dinar vorgesehen, um 231.^75 Dinar mehr als im ablaufenden Vo^-an-schlag; für die Volkswirtschaft 28.000 Dinar, für das Volkswohl 742 230 Dinar, zur Förderung des Handels und Fremdenverkehrs, des Gewerbes und der Industrie 167.900 Dinar, für das Elektrizitätswerk und die'Gasanstalt 4.258.464 Dinar, für das Schlachthaus .327.500 Dinar, für die Wasserleitung 584.250 Dinar, für die Begräbnisanstalt 287.050 Dinar, für das Kraftstellwagenunternciim'jn 1 Million 213.727 Dinar, für das städtische Dampf- und Wannenbad O'.OOO Dinar u. für das Arbeiterheim 26 OCO Dinar. Zur Ausarbeitung eines Gesamt-^egulicrungii-planes für die Stadt sind ,132.000 Dinar vorgesehen. Sämtliche Ausgaben si.id somit um 885.913 Dinar höhor als 'm gegenwärtigen Haushaltpir.n. Die Einnahmen der Stadtgemeinde an Steuern betragen insgesamt lOiieS-ftOI Dinar; da'*^ Elektrizitätswerk und die O.isanstait brin gen 4,558.582 Dinar ein. das Schlachthaus 441.750 Dinar, die Wasserleitung 642.(X)0 Dinar, die Bec^räbnisanstalt 291.550 Dinar und da? Krailstellwagen-unternehmen 1,484.000 Dinar. Ferner ist auch noch ein außerord-^ntPi'ner Kosten-vcranschlag da. Er sieht :iie Au«;gaben vor: für den Friedhof 20^'000 Dinar, für die Verbreiterung der Vo'lnikgass» (An-kr.uf eines Grundstückes des H. Oradt) 200.000 Dinar, Bau eines Oemeiiidehau-ses in Nova vas 120.0''i0 Dinar, Errichtung eines öffentl, Abortes in Oaberje 50.000 Dinar, Fertigstellung des Bergheimes auf dem Dost 200.000 Dinar, Errich tung eines Sportplatzes in Sp. Lanovz I80.(X)0 Dinar, Abkauf des Glacis zwecks Erricljtung des Justizgebäudes 130.000 Di nar, Anschaffung alles Notwendigen im Sinne eines zivilen Luftschutzes 3,370.000 Dinar, zusammen 4,450.000 Dinar. Dem-•regenüber stehen die Einnahmen nur 450 Tausend Dinar, die durch den Ve-kauf von Baunarzellen here'ngebracht werden sollen. Zur Deckung des außerordentlichen Kostenvoranschlages wird die St;?dt gemeinde also eine 4-Milllonen-An'eihi aufnehmen müssen. c. Kino Union. Von FreUag bis Sonntag Noel-Roel, R. Cordi und Satumin Fahre in d. Lachschlager »Lieb?'=orionnan-zen«. Ein Ausschnitt aus den MilitSrlr-ben nach dem berühmten Bnhrcns'Tlck »Nachtmanöver«., .Wer herz'ic'i lachen v/ill, versäume nicht, dl-^-s-^s au^gez'Mch-ne^c musikalische Lustspiel sich anzusehen. c. Kino Dotp. Bis einschV'eßl'ch Sonntag wird die Satire »Mr. Amerika« mit Adolph Menjou vorgeführt.. Eine mit v'el W'tz iL Humor gespickte Handlung, die dirMenta lität des .Amerikaners nur allzu kraß hervortreten läßt. Der Maharadscha geht Skilaufen »Na, Viktoria, haben dir deine Gymnastiken schon etwas genutzt?« »Oh ja, beim letzten Ausverkauf war ich die erste, die bei der Blusenahteilung im zweiten Stuck anlWic geht es deinem Hans, Ilse?« »Ach, der hat »ich sehr verändert.« »Wirklich?« »Ja, er heißt jetzt Fritz.« ffrf Sang nod Klang, Oände 1 bis J, SU kaufen lesucht. Adr. In der Verw. 12150 HUittU Atusiiiftt Kl*in« Ans«ig«n koatcn 60 Par« pre WeH. In Rubrili hKoti^ •po'^dvni" I Dln«r i Dt« lna«p«t«n»t«u«r (3 Oln«P bt« 40 WoH*. 7'60 Dinar tOr Ani*io«n) wirrf b«*ond*p« baraehnat t DI« Mlndaattax« <0r «Ina hUlna AnsalM batr> 10 Dinar / FOr dia Zu. aanduno von ehiHr. Brlafan lat aina Oaböhr von 10 Dinar «u ariagan Anfragen tat alnaO«bQhrvon3DlnarlnPoalfnarkanbalsuachllaaaar« Feinet Ollven'Spelseöl Liter Din 19.—. Bester Kaffee» Teci Schokoladespezialitäten. LIkö re* FünfkiloV:rammpakete fürs Ausland. »KAVALIR«. Qo-sposka 28. 11596 Orlfi - Osot. Silvcstcrieicr SchlafEclegcnhelt Autogara-ten. Weine sortierte süOe zu 8. 10. 12 Dinar per Liter. 12110 Wem Sie dnen wirklich aus cezeichneten und •chten Tropfen haben wollen, dann nur bei Sonlca in der Kneza Koclja ulica. Ueber d^e Straße besonderer Nachlaß, wie Immer. Zu Silvester un-gezwujisen« Unterhaituns. 12148_ Oastbaut »Baikant. Am SamstaK, Sonntag und Montag hausKematht« Würste u andere ^o'sen sowie ausgezeichneter Tropfen. Am Sonn laK Silvesterfeier mit Haus-Unterhaltung. Es empfiehlt sich Setinc. 12111 leb tausche: ein renommiertes Gasthaus mit 1 Saal. 4 Fremdenzimmern, Z Wirtschaftsgebäuden« Feldern. Wiesen u. Waldungem Gast-gartent verglaster Kegelbahn 2 Lokalen für Gemischtwarenhandlung, separater Eis-erzeugung und Eiskeller, Hai testation der Postomnibusse. Benzlnstation usw. an einer Hauptstrai&l} In Kärnten gele gen, gegen ein Wertobjekt In Jugoslawien oder Zahlung in Dinaren wegen Uobersied-lung. Anfragen unter »40,000 Rmt an die Verw. 12113 Gedenket hei KranzablCsen. Vergleichen und ähnlichen Anlässen der AntltuberkolosenllRa In Marlborl — Spenden übernimmt auch die »Mariborer Zeitung« Für den Ski - Fahrer Windjacken, Pullover u. Fäustlinge in guter Qua* lität und großer Auswahl bei Konfekcija „ Greta " ht »edumfOt Chromatische Harnonika ti. eine Kontrabaß-Gitarre zu verkaufen. Cankarjeva 14. Parterre. Tür 3. 12149 Schlaf- und Speiszimmer wegen Abreise billllgst beim Magazineur. IVlellska 29. 12062 Zu verkaufen Ski mit Feder stramcrbindung 100 Din, See hundfelie 130 Din. RuSka ce-sU 25. 12076 Zur guten Stimmung am Sllvester-Aliend trägt ein hübsches Kleid und eine Ansteckblume vom Spez^al-Damenmo-den- und Konfektions- haus ff Greta ii viel bei Wegen Spannungsänderung in der elektrischen Leitung werden gut erhaltene Elektromotoren mit einer Spannung von IQO Volt und Leistung von 2, 3 und 5 Pferde-kräiften abgegeben. Auskünfte ert&ilt das EleJttrizi äts-werk Vuhred. 12142 Geschlachtete, geputzte Tmt hUlincr« Hühner 10 kg Dln«r 1401, 1a. bosnische Zwetschken Kisten 10 kg Din 58.—-ausgelöste Nüsse 10 kg Din 200 franko per Post versendet 0. Dreclisler, Tuzl« 12145 2ii Mtfftittttf Schön mObl.. stpar. sonniges Zlmmtf sofort zu vermieten Maistrova ul. 14-II, rechts, 12nsi Schöne Dreizimmerwohnung ab 1. Jänner zu vermieten. Vrtna ul. 8-1. 12068 Schön möbl. Zimmer sofort zu vermie'en, vormittags Be sichtfgung. Anzufragen Maistrova ul. 17. Tür 1. 12079 Schöne Einzimmerwohnung an ein Pens'onlstenoaar ab-zugehen. Adr. Verw. 12144 KanrlelrSume« 2 Zimmer. Aleksandrova 10-T, mit 1. Fe her zu vermieten. Anzufrag. Sodna ul. 15-L 12146 Privatköchln wird aufgenonj men. Plaue, KoroSka 3. 12129 Nettes, reinliches Midchen f. allei mit Kochkenntn'xsen u. Jahreszeugnissen wird bis 15. Jänner gesucht. Vorzustellen von 10 bis 12 Uhr. Adr. Verw. 11887 ficmitiiekdekaek Ebekamerad mit VorkHegs-charakter. edel, musikalisch, gutsituiert, 50 bis 60 Jahre, wird von Dame, die sich einsam fühlt, gesucht. Anonym Papierkorb. Unter »Silvester tranm* an d'e Verw. 12130 Schöne Einzimmerwohnung zu vergebeiL JerovSkova nl. 21-1. Tflr 4. 12147 ftttfiiifUfliffrt Klnderfräuleln, deutsch-fran zöslsch sprechend, kann gut nahen, sucht Stelle. Masten. Kraija Petra trg 3-1. 12083 Nettes Midchen für alles« welches gut kochen kann, für sofort gesucht Vrtna ulica 21, Part, rechts. 12127 Einiagebficher von Banken u. Sparkassen Wertpapiere staatliche u. privata Valuten aller Staaten kauft u. verkauft günstigst Banüno kom. zavod Aleksandrova cesla 40 Vcrkaul von Losen der Slaatl. KUsteoiotteri« Danlisagung. Anläßlich des Verlustes unseres Vaters und Großvaters, des Herrn MICHAEL MEGLIC Privatier sprechen wir allen für die aufrichtige Anteilnahme unseren innigsten Dank aus. Besonderer Dank sei ausgesprochen der hochw. Geistlichkeit, dem Frauenbund, dem Gesangverein »Zarja«, der Frelw. Feuerwehr Pobreije, dem Radfahrerverein Fobreije, dem Radfahrerklub »Perun sowie allen, die den teuren Verblichenen das letzte Geleite gaben. Marlbor» Pobreije, 28. Dez. 1039. Die tleftrauei^d Hinterbliebenen. 9ag' bod) ja su mir ROMAN VON GERT ROTHBERG Urheber-Rechtsschutz durch Verlas Oskar Meistert Werdau. 26 Zu sehr hat er sich verändert, der hübsche Hermann Detloff von damals. Die Anka freilich, die hatte ihn gleich erkannt. Aber das war etwas anderes. Die gehörte ja zu ihm, hatte ihn immer um sich gehabt — der Kizeck dagegen hatte Ihn nur an einem einzigen Abend flüchtig gesehen. Und wenn es auch schief ging, er mußte halt alles auf eine Karte setzen. Noch in der Nacht, als er wußte, wo der schwarze Kerl wohnt, hatte er deshalb der Anka das Geld heimlich wieder hingelegt. Hermann Detloff geht jetzt entschlossen ouf das Gehöft des Kizeck los. Ein häßlicher gelber Hund empfangt ihn mit heiserem Gebell. Und da tut sich auch schon die Haustür auf, und der Johann Kizeck brüllt heraus; »Scher dich fort, du Lump, was hast du hier zu suchen? Marsch, fort, oder ich hetze dir den Hund an die Beine, da wirst du schon das Laufen lernentir »Ich wollte um Arbelt bitten. Jede ist mir recht. Habe Hunger. Lohn ist zu. nächst Nebensache, bloß Essen!« Der Kizeck kommt näher. Nach einem harten S reit und sogar Tätlichkelten i«^ ihm unlängM erst sein Gesinde auf und davon gegangen. Dieser Kerl, der einen D'ckschädel gehabt hat und noch obendrein einen guten Lohn verlangte. Da kommt der Kl'nkcnputzer hier eigentlich ganz p[elegen. Halbverhungert sieht er zu dem aus, da Is^ mit ihm sicher leicht fertig zu wfr('en. Gut, soll er antreten^ Der Kizeck winkt: »'Reinkommen!« Und Hermann Detloff folgt ihm mit klopfendem Herzen ins Haus. Sein Plan ist ihm bereits beim ersten Punkt auf Anhieb geglücktl Im Flur geht ein junges Ding an ihnen vorbei und guckt neugierig. Sofort fährt der Kizeck sie an: »Scher dich zur Mutter, dumme Gans!« Das Mädel senkt den Kopf und huscht zu einer Tür hinein. Der Kizeck bleibt mit dem neuen Gehilfen im Flur stehen. »Kommst von der Landstraße, he? Bist am Ende gründlich verlaust? Geh ins Waschhaus, scheuer dich ab. Ein paar Kleider werde Ich dir geben. Warte hier.« Der Kizeck will zur Tür, da wendet er sich um: »Hast du Papiere?« »Ja, hier!« »Gib her!« Er liest. Seine schwanen Augen gehen ein paarmal über den neuen Gehilfen hin. »in Ordnung, obwohl es einem graut, diesen Wisch hier anzufassen. Wirf deine Lumpen dann gleich auf den Misthau. fen.« Er öffnet Jetzt die Tür und brOllt: »Ernestine, heißes Wasser her, aber fixt« »Na Ja, ich komme schon.« Eine alte Magd erscheint auf der KD-chenschwelle. Als sie des Vagabunden ansichtig wird, sprudelt sie empört: »Heißes Wasser? Soll Ich etwa den Lumpen da waschen?« »Das besorgt er selber, und du bringst das Wasser, wie ich dir geheißen habe! Er ist der neue Gehilfe. Ich kann nicht alles allelne besorgen, muß wieder einer her.« »Ich sag ja auch nichts.« »Hab ich utmerki! Mach jetztl« Ein schneeweißes Kätzchen kommt schnurrend heran. Ein Fußtritt des Ki-zcck jagt es fort. Hermann Detloff steht still da. Dem Kizeck, dem ist alles zuzutrauen, das Zeugnis stellt sich der durch sein Benehmen selber aus. Und er, der Gthetzte, hat nichts mehr zu verlieren, er kann nur gewinnen, wenn sein Verdacht sich bestä. tigt. Ach Gott, wenn er noch einmal vor die Anka treten dürfte: »Schwes.er, gib mir die Hand, ich ha. be es damals nicht getan, der andere ist's gewesen, wie ich vermutete, nun darf ich in deiner Nähe leben, darf bei dir arbeiten, und keiner hat uns dreinzureden , .« Hfiß steigt es ihm in die Augen, wenn er an die Anka und ihr Kind denkt. So schön ist es bei ihr gewesen, so warm und geborgen, und noch ist's Ihm, als fühle er die Wärme des großen Kachelofens im Rücken. Die Stimme des Kizeeck reißt ihn aus diesen Gedanken. Er wirft ihm Kleidungs stücke zu: »So, nun mach dictv zu einem anständigen Menschen I Und dann werde dir was zu essen geben. Später kannst du fut.ern. Erst du und dann die Tiere.« Er lacht Ober seing eigenen Worte und geht in das Zimmer, in dem vorhin das hübsche Ding verschwand. Hier ruht eine alte Frau in ihrem Lehnstuhi. Neben Ihr sitzt das Mädel und liest ihr vor. Jetit hebt die Mutter lauschend den Kopf. »Ich bin's, Mutter.« »Ein Fremder ist da, Johann?« »Muß einen Gehilfen haben.« »Ist er gut und anständig?« »Werde ich ihm beibringen.« »Der Vorgänger war anfangs ein bra. ver Mensch, erst hier ist er roh und häßlich geworden.« »Willst du es mir zum Vorwurf machen?« »Nein, ich dachte nur so.« Frau Kizeck legt müde den Kopf zu. rück. Der Blick des Sohnes fährt über sie hin. Er weiß, wenn diese blinde Frau, die seine Mutter ist, nicht mehr um ihn ist, wird er den letzten Halt verlieren. Von der Mutter geht nur Güte aus, aber ihm pulst das wilde heiße Blut des Vaters in den Adern. »Klärchen sagt mir, daß der Mann nicht gut ausgesehen hat«, gibt di« Mut* ter zu bedenken. Er lacht laut auf. »Was Klärchen schon hat. Die glaubt ja noch an den schwarzen Mann. Dem armen Burschen draußen Ist es nicht «{Ut gegangen, das sieht man allerdings; er hat mich um Arbeit angesprochen und Ich brauche gerade einen Gehilfen. Das weißt du ja. Paßt er mir nicht in den Streifen, so fliegt er einfach wieder. Kümmere dich nicht darum, Mutter.« »Vielleicht ist er brauchbar.«, »Will ich für ihn hoffen. Übrigens fah. re Ich schon bald mit ihm über Land. In meinen Ställen ist's leer. Angebot^ sind da, die Arbeit geht wieder los.« »Wäre es nicht besser, du würdest Landwirt werden?« »Muß auch Viehhändler geben, Mut. ter!« »Ja, die muß es geben, mein Sohn. Ich ängstige mich aber, wenn du fort bist. Misch dich doch nicht immer in allen Streit.« »Und misch du dich nicht in meine Sachen!« Er verläßt die Stube. Klärchen streicht sacht Ober die Hände der Blinden. »Er ist doch auch gut«, sagt sie tröstend. »Ja, gut Ist er schon. Wenn er hat, gibt er mit vollen Händen. Auch zum Vieh ist er gjt. Aber wenn er ein Mädel s'eht, das ihm gefällt, hat es noch immer Streit gegeben.« »Wenn er nun heiraten würde!« »Ich habe gedacht--du--« (Fortsetzung folgt.) Chefredakteur und für "die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Dnick der »Marlborsica tlskamat in Marlhor. — Für den Heratisgeber und den Druck ver-UitircuÄKicur una lur uic aw antwortlich Direktor STANKO DETELA. Beide wohnhaft in Maribor.