^»5 230. Freitaa am 9. Moüer 1863. Die „Vaibachn Zeitung" erscheint, mit Nu«nah«e del S»nu- und Feiertage, tllglich, und lostet sammt d» «eilagen im «!»«Ptlllr gMlZjLlsrtz ^ fi., H»U»-Mrlz « fl. 60 tr., mil Hltnzbair» im Vnnptoir zllNZi. 12 fl.. lfalbl- « st- 3<" die Zustellung in'« H»U« sinl, hlllbt. 5V fr. mehr zu entrichtm, MU drr post pottoftti gmrfj., unt« »nuzbllnd unb 8«, drucrter Adresse IS fi., hnlb). 7 fi. 50 kr. InseNlonsgtlliil'r !nr nne Gurmond - SpaltenzeNe »>n ben Raum derselben, iß für Imallge Einschal« t«»g l lr., f«t 2m«lige8fr,, s«i 3m»lig« i«lr, u, s.». Zu diesen Gebühren ift noch der Inlcrtion« - Stempel p» 30 tr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu «chntn. InsNllte bi« l0 Zeilen losten 1st. »0 tr. für 3 Vl^, 1 fl. «0 k. fllr 2 Mal unb !»0 kr. flli l «»l (mit Inbegriff dt» Inserti°n«stemptl«). ^laibacher Zeitung. Amllichcl Theil. S^e. k, l. Apostolische Majestät liabcn mit Aller« höchster Entschlicsiung vom 21. September d, I. dcn Privat «Dozenten der alte» nnd österreichischen Ge> schichte an dcr Universität in Innsbruck. Dr. Alfons Hllber, zum ordentliche» Professor dcr allgemeinen Geschichte ebendaselbst allergnäeigst zu ernennen gtrnht. Nichlamtlichn Theil. Znr Gehoimgeschichte de< polnischen Bewegung. Von eiliem mit dcn polnischeu VcrhäÜnissen scl»r vertraute» Manne hat die ,,G. C," Andcutnngc» er° halten. dcnti: zufolge die Ernc»»ung Microslawökl's zum »General > Organisator" dcr polnischen Streit» lräftc nls ein für die polnische Sache geradezu ucr« Dä'ngnißuollcs Ereigniß zu betrachten ist. Ihr Gc» währSmann bezeichnet diese Ernennung, so schr man auch polnischer Seit« jetzt bemüht schcint. ihre Bedeutung abzuschwächen, als das Grabgcläute der pol» «ischen Sache. Dem,, es zeigt dieselbe, daß dcr Kampf t>er aristokratischen mit der demokratischen Partei sich zu Gunsten oer letzteren entschieden hake. Dieser Kampf begann noch vor dem Auölnuchc der Insurrektion, a!« es sich fügte, daß im Jahre l«6l Fürst Adam Ezartoriski uud i!c!cwcl rasch nach einander starben. Diese beiden Männer genossen nicht bloß in ihrer Partei, sondern überhaupt bei allen Polen ein so linbcstriücncs Ansehen und ein so gro» ßes Vertrauen, daß wahrend ihres ^cbcns der Wi> verstreit dcr Parteien ruhte. Fürst Adam ßzarto» liski bezeichnete testamentarisch sciucn Sohn iiadiSIauS zu seinem Nachfolger und eine Zeitlang unterwarf sich auch die demokratische Fraktion dicscm durchaus defäylaten nnv von se!„cr Schwiegcrmultcr, der Kö« „igln Christine von Spanien, trefflich berathenen Führer. Von dem Momente jedoch, als der von ihm ernannte Langiewicz der russischen Ucbcrmacht unter« lag. begann das Streben dcr demokratisch «revolulio» närcn Porte, nach ocr alleinigen Leitung des Auf» standee und die neuliche Mission des Meuotli Gari. baldi hatte keinen anderen Zweck, al« diese Bcsire. lüingen zu unterstützen, deren Erfolg durch die Er> mnmmg Mieloölawsli's bewiesen wiio. Oesterreich. Wie», 7. Oltobcl. Wie dcr «Votsch." mel« d!,'.^ «^ Antworten der meiste» reformfreundlichen d öslciHi7""^'' ""^ "" leßtc Zirlularschreibeu a nannte 3"'"' ^"li'""'g. <» welchem diese den der östcrre,ch»chen Nuffassn,,g iibcrein. keln ^ M ! g.crliügcn lann in der preußische» Antwort ein El,,, gebcn auf die VundeSreform erkennen. Man ist auch uölüg sscneigt. dieser aemcinsamc» Auff^ssnnq i» tincm gemeinsamc» Aktenstücke Ausdruck zu geben. Pest, «'>. Oktober. Das Saaikol». welches Tc. Majestät ;iir Aushilfe für die durch die Dürre ^imgchichlsii Gegenden bestimmt Hal. befindet sich "reit« übc^U an den Punkten. urn welchen aus es zur Vertheiln,^ an die bedürftigen ^andwirthc gclan° Uc>' sou. ueber die Vedingungeu »er Vcrlhcilmig crsaytt ich j„ ^„läöllchcr Wcisc. daL das Saatkorn "l^ ein yg„, ^^^^ gewährte« Tarlclicn betrachtet wcrocn wnd. Dieses Darlehen ist, wie bekannt, ein '"'verzinsliches, doch wird zur Deckung der Verlnste. welche sowohl bei der Vertheilung des Saatkorns. a!S auch bei der Einbringung der dafür festgcschlcii Schulosiimmln unausweichlich sind, ein Zuschlag von IV2 Pcrzent eingchobcn werden. Der Werth deS Sa„tkorns wird nach dem Preise bemessen, dcn die Negierung der Kreditanstalt »ach Maßgabe des be« treffenden z.'iefcrnng«oiteS mit Einrechnung dcr riefe» rungs» oder sonstiger Spesen bezahlen wird, Dic Dlgnng dcr Schuld beginnt mit den, 1. Jänner ix«!«I und ist dieselbe von da ab in zwölf vierteljährigen Naten zu vollziehe». Die Nalenzahlnngcn werden in den Steucramteru zu mache» sein. Jede Gemeinde hat für das empfangene Korn einen Schuldschein mit solidarischer Haftung aller Theilnchmcr an der Saat. frucht, die auch dcn Schuldschein zu unterzeichnen haben, auszufertigen. Diese Schuldscheine werden durch die Finanzprokuratur verfaßt und sind. wen» ausgefertigt, den betreffende» Steuerämtcrn zu über« geben. Zur Vermeidung späterer Einwürfe uu» zur Sicherung der Betreffenden wird in dcn Schuldschei» nc» jeder einzelne Vcllmligte namentlich und mit Angabc dcr Quantität Saatfrucht. wclchc er erhallen, aufgeführt werden. Durch diese Methode wird die wirksamste Kontrole auf der ganzen ^inie dcr Ope> ration hergestellt. (P. i!) Ausland. 3t»m, I. Oktober. Die römische Frage acht ihrer Lösung mit Niesenschritlcn entgegen. Weder dcr Kardinal'Staatssckrclä'.' noch der Pnpst selber scheinen sich hierüber Illusionen hinzugeben. Ein wohlwollender Nink, der vom französischen Hofc und aus der nach« Ncn Nähe dcö Kaisers Hieher gelangte, macht cs länger unmöglich, sich in Sicherheit zn wiegen. Die Warnung ward gegeben, daß es Zcit sei, sich vor« zubereiten, die geheimen Archive dc« Vatican« in Sicherheit zu bringen, denn unter gewissen Eucntua. litälcn sci dcr Kaiser nunmehr entschlossen, dem in Välde sich ucrsammelndcn gesetzgebenden Körper a». zuzeigen. daß die französische Vcsahung No», vcr« lasse» werde. A»ch weiß man hier ga»z gut. daß i» Turin diesem Moment der Näumung Noms mit Vcstimmlhcit entgegengesehen wird. Viktor Emann?! sieht endlich die Zeit gekommen. Rom z» besehe», um c« «vor dcn Gnribaldiancrn zu schuhen," Mittler» weile ist General Fanti bereits in aller Stille bis Ricti vorgegangen, und am verflossenen Sonntage kam er sogar verkleidet zu ci,icm Kollegium mit den Cyefs des hiesige» geheime» ssomil«'«. Die Unter-rcdimg fand hart an den Thore» Roms in der Osteria Varbcrini Statt. /Ms) Paris, 5. Oktober, Ich kann Ihnen die po-sitiue Willhcüung machen, schreibt man dem „Volsch.". c>aß Rußland die furchtbarsten Kriegsrüstungen macht. Nachrichten, welche ich von befreundeter lind un. tcrrichtctcr Seite ans England erhalle melden von großartige» Lieferungen von Kriegsarm'nluren. welche Nnßland in England bcsteltt hat. EZ >M über '.'ic< fcru„g von 4(» Kanonen abgcschlossc» »nd es scheint wegen Ausrüstung russischer Panzerschiffe die außer» ordentlichsten Anstrengnngen mach»,, zn wolle»; cs hat sogar einen englischen SchiMancr znr Ueber« ssedlnng »ach Kronstadt veranlaßt und wird gegen gutes Geld die englische Technik zu russischen Kriegs» zwecken vcrwertlicn. Englische ^eferaülen. wclchc Pcstcllungcu von Nußlanb erhalten haben, frugen bei dcr englische» Negicrung an. wie es mit der Ausfuhr dcr Waffen. Klicgsiuerlzcuge. Schiffsausrüstungen, welche im zneden bestellt worlen scicn. in dem Falle gcbalten werden Mulde, wenn ein Krieg ausbrechc. Die Negienmg antwoilclc auf dicsc vllirauliche Anfrage in ebensolcher Weise: ^Es werde lein Krieg ausdrechen, aber wen» c« doch der Fall wäre. bann werde man den ar» beitsamcn Herren rechtzeitig rincn Wink znkommen lasscn. Mül jedenfalls mahnlc man die vorsichtigen Techniker uo» der Uebernahme t>cr Arbeüen nicht ab' dicsc seien der Vortheil England«, in dessen Interesse es liege. da« Monopol für den Van und die Ausrüstung von Kricgsichiffcn anszuüben. Man nwge immechiu dcn Russen jetzt Schiffe bauen und sie wappnen ilnb ausrüsten, man werde sie seinerzeit schon wieder zu vernichten wissen. Sie sehen, der kaufmännische Geist Englands, dcr auch mit dem Kriege als mit einem Geschäfte zu rechnen weiß. vcrla'uguct sich nicht. Dieser kaufmännische Geist macht sich eben jeht anch auf einem anderen Gebiete bcmcrklich. Sie werden wabrnchmen, daß die Haltung Englands >n Bezug auf die mexikanische Angelegenheit jetzt bei Weitem zuvorkommender und bereitwilliger wird. Die Ursache hieuon ist, daß England in Merit» Handels» Vortheile zn enidecken glaubt uno daher diese Wendung. Der Kaiser schweigt, aber er sammelt Thatsachen zur IUnsttaümi dcr russische» Herrschaft in Polen, Die Gräucl dcr taitarischcn Khane werden gewissen» daft verzeichnet. Und der Kaiser wird von den pol» nischc» Agenten sorgfaltig, ich möchte sagen, nur zu gut unterrichtet. Wenn der Augenblick dcr cntschei» denen, Wendung gekommen sein wirb. dann wiro „Moniteul" eine fulminante Anklageschrift gegen Ruß» land veröffentliche». -^ Aue Paris, 5i. Oktober, wird geschrieben: Die Ansprache dc« Erzherzogs Ferdinand Max an dic mexikanische Deputation findet in dcn hiesigen Blättern ungcthciltc Anerlennung; ni:r der llcrilalc „Monde" zeigt sich verstimmt darüber, daß dcr Prinz dic religiöse, Frage nicht berührt habe. Viatürlich, cS wäre überaus wcisc gewesen, noch vor dcr definitiven Annahme dcr Krone sich sogleich über eine spezielle Frage auszulasscn und dic ^cidcnschaft der Parteien anzufachen in dem Augenblicke, da man sie beschwören will! In offiziellen Kreisen hat die Erklärung des Erzherzogs in Form und Inhalt befriedigt und man will Alles llilsbicttn, dcn Bedingungen, wclchc Sc. tais. Hoh. stellte, in möglichst kurzer Frist gcrccht zu werden. Ucbcr dic baldige Herstellung dcr Autorität in dcn von Juarez noch tcrrorisirtm Theilen des ^andcS äußert man sich sehr zuversichtlich uud rechnet darauf; noch in dicscm Jahre dic lcgitimc jinnbgc bung dcr gcsammtcn mexikanischen Bevölkerung über die Thronfragc einholen zn lönnen. Mit England wird iibcr dc» Oarantiepunkt lebhaft unterhandelt, doch wäre cS voreilig, wollte man in dieser Nich tung schon positive Aufschlüsse geben; die Rcdc ^ord John Nusscl's in Blairgowrie lonstatirtc vcrstnndlich genug die unentschlossene Haltung des KabinctS von St. James. Die hier weilenden Nüssen, bekanntlich cin sehr starker Gluchtheil unserer höheren Gesellschaft, trugen schon seit Monaten eine ganz unbändige Krien^wst zur Schau; in dcn letzten Tagcn jedoch hat die Etim« mnng umgeschlagen und eine große Zahl von ?rnn« llttioiwvcrsnchcn aller Art wird in diesen Kreisen lol> porlirt. Das St. Petersburger Kabinct will offen bar ans dem hcraunahcnden Winter eincn doppelten Vortheil ziehen: er soll nicht nur dic kriegerischen Operationen unmöglich machen, sondern auch den In» trigucn des Salons, dcn Interventionen hoher und höchster Pcrsönlichlcitcn, dcr besonderen Missionen und - dcn gchcimen Niistunacn scinc Gunst leihen. Von dcr letzten Mtc hoffte man zuversichtlich, daß sie die Allianz dcr dici intervcnircndcn Mächte mit einem Schlage in die Luft sprengen werde und auch iew geben unsere Russen und Russophilcn diese hossnuna noch nicht auf, nur gcdcntt man das ^icl auf einem andere» Wege als dem offiziellen der Dipl na. zn entg'An' l^t cmer schr lebhaften Saison »R2 — Man liest in der „France": «Die meiste» Mächte haben die Absicht, ras neue me-rikanische Kai» serreich anzuerkennen, knndgegcbcn. So namentlich: Frankreich. England, Oesterreich. Spanien, Preuße», die Türlci, Belgien, Vaicrn, Sachsen, Hannover, Würtemberg. Nieverlande, Schweden und Dänemark. Keine dcr nicht genannten Mächte hat bis jetzt einen Widerspruch erhoben. — Man schreibt der «Köln. Ztg." aus Brüssel, 5. Oktober: «Wie ich vernehme, wird der König künftigen Dinstag seine mehrfach angekündigte Reise nach Deutschland antreten und vorerst in Baden«Ba» den cincn kurzen Aufenthalt nehmen, Se. k, Hoheit der Kronprinz von Preußen soll bei seinem jüngsten Aufenthalt hlcr seinem crlauchteu Oheim und Rath« geber sebr inhaltsschwere Mittheilungen gemacht haben, welche vielleicht der Reise »ach Deutschland nicht fremd sein dürften." Von der bosnischen Grenze schreibt man: Wegcn dcS von dcn Christen in Türlisch - Bosnien nicht im Geld, sondern mit Erzeugnissen dcS Bodens zn entrichtenden Zehcntcs sind heuer die dortigen Gefängnisse mit Christen überfüllt, indem jede noch so berechtigte Vorstellung gegen die drückende Steuerlast in den Kerker führt. Außer dem Zehente wird auch cinc Borstenviehstcucr cingehoben, bei welcher auf Ein Schwein 50 Para gerechnet werden und die ohne Rücksicht auf den wirklichen Vichstand unter die Wohn» Häuser repartirt wird, folglich auch Solche trifft, die tcin Borstenvieh besitzen. Gleichfalls ist die Vrcmnt» wcinsteuer eingeführt und wird von jedem Kessel 60 droschen gefordert. Diese Steuern werden gewöhn« lich an geldgierige Sftukulantcn verkauft, welche sie mit türkischer Hilfe einzutreiben wisfen. Tagesbericht. Laibach, 9. Oktober. Die Eröffnung der landwirtschaftlichen Ausfiel» lung fand gcsteru Vormittag ohne besondere Form« lichkeitcn Statt. Um zwölf Uhr erschien der Herr Landeshauptmann Varon (5 od«lli im Ausstellungs» Lokale, und ward uon dem Präsidenten der Land« wirthschaftgesellschaft. Herrn F. Terpinz. begrüßt, welcher i» seiner kurzen Ansprache bemerkte, daß der Himmel in diesem Jahre die laudwirthschaftliche» Er» zeugnisse Krams besonders gesegnet habe. — Dle Ausstellung ist von 73 NussteUern beschickt worden, und sind unter den verschiedenen Obstacle» besonders Aepfcl in reichen Sortiments vertreten. Auch von Weintrauben u»o Knollengewächsen sind viele Sorten eingesendet. Wir wcrrcn morgen Näheres bringen. Um das Arrangement der Ausstellung haben beson« deres Verdienst die Herren Comit«» Mitglieder Ma» lilsch u»d Lasnik; bei der Bestimmung der ein» zelne» Odftarlen waren mit besondern, Fleiße thätig die Herren Coinit^Mitglicoer Schmidt, l'. V e n» vcnut und Fleischn, a nn. Die Dauer der Aus» slclllmg ist nach »euerem Comit»: > Beschluß bis zum ^0. d. M. festgesetzt wordcu, — Gestern fand eine Treibjagd an der Save Statt, an welcher auch Se. kaiserliche Hoheit der Herr Erzherzog Ernst und Sc. Eizcllcnz der Herr StcMbatter Freiherr v, Schloißnigg Theil nah« men. Es wurden 235 Hase» und 1 Fuchs erlegt. — Gestern starb hier »crKaffeehauSinhaberi,'a use l. eine durch Fleiß und Unternehmungsgeist wohlhabend gewordene Persönlichkeit, ic»u ihm gehörten nicht weniger als acht Kaffeehäuser in Krai», (in Üaibach, RadmannSdorf. Idria, Neustadt! x.). sogar in Krc»a< tic», in Karlstadl, besaß ei ein solches. — In Waitsch ill vorige Woche ein Mann ver» brannt, welcher mit Bereitung von Flach« beschäftigt war. Der im Of>u getrocknete Flachs nämlich fing Feuer; der Mann suchte es zu lösche», allein, vom Rauchqualm betäubt, saut er in dasselbe hinein, und — es war um ihn geschehen! — Der CircuS Belling war gestern Abend äußerst zahlreich besucht. Die Produktionen waren dießmal mannigs'alligci, wurden gut ausgeführt und vom Publikum mit lebhaftem Beifall aufgenommen, Unsere neuliche Bemerkung über die vom Herrn Belling gehaltenen Ansprachen an dns Publikum, veranlaßte» ihn. sich i» artiger Weise zu entschuld!» gen; er als Amerikaner verstünde nicht besser zu sprechen, und eS thue ihm leid, wenn er Anstoß erregt habe. — Heute ist leine Vorstellung, weil Vorbereitungen getroffen werden für morgen. — Gestern Abend wurde einem Bäckergesellen vor dci Kasse des Circus eine silberne Uhr aus der Tasche gestohlen. — Bei den vom Stadtmagisttate im Monat September gepflogene» lokalpolizcilichcn Amlshand» lungen wurden in 2 Schlachllolaliläten Auslände wegen Unreinlichkcit erhoben; bei 4 Milchproben er» gaben sich 2, bei den jeden Markttag uorgenommene» Obstrevisione» «i Auslande; außerüem wurde» 6 Ver« läufcr als »»befugt und 2 wegen Vorkaufs bca»< ständet u»d faurcu 3 gleischkoüftskalioiic». 10 Kon« fiSlalione» uo» Wagen und Maßen. 8 Koiifislalioücn anderer Lebeuömitlel. Schwämme n, dgl., Statt. Wege» Beschädigung städtische» Eigenthums wurocn 2, wegen Ucberlrelung der Reiulichkeitövorschrifl 4. wegen Feld» diebstahl 4 bestraft, — Der .Orazcr Tagespost" wiio von hier gc» schrieben: Vor einigen Jahren ist in Wie» uo» einem Juristen ei» Raubanfal! verübt uud der Thäter zu 8jähriger Kerkerhaft uerurlheilt worden. N»ch über« stanoeuer Strafzeit aus dem Oefäugiiisse entlasset!, lehrte er in seine Heimat Krain zurück, gab sich ganz dem Trunle hin und fristete als Winkelschreibcr ein erbärmliches ^cbc». Dieser Tage fand man ihn als Leiche i» ei»cm Stall liegen, uno nur der betreffcuoc Büraermeistei halle so uicl Mitleio mit dem Verslol» be»en, daß er ch» nuf «lgcoe Äloslen becioige» liest! «Mg. österr. Geamten-Vereilt.) Seit dcr jüngst erfolgten Millheilung über den im Eutstehcn begrif» feue» allg. östcrr. Beamlen»Verein hat sich in Aner» kennung der human?» Tendenzen desselben eine über« au« zahlreiche Theilnahme sowohl i» der Residenz, wie aus alle» Theile» oer Monarchie ergeben. Nichl bloß einzelne Milglieder, auch ganze Vereine lokaler Nalur habe» den Wunsch ihres Anschlusses angemel» del. Bercils ist die Anzahl rer znr Gründung dleseS Vereines beigetreleüru Mitglieder von !)00 aus 30(10 gestiegen. Darunter befinde» sich Staats», Kommunal', Gesellschaft«». FabrikS». so wie auch Handlung«» Beamte aus gröKerc» Bankhäusern. uno es mußte, um der lebhaften Nachfrage »ach den beim Gemeinde, rathe. Herr» Josef Klemm (WaUishauser'sche Buch« Handlung, hohen Markt Nr. 1) uueutgcl t I ich verabfolgten Grundzügen zur Bildung dieses Vereins, von dem Gründung« »Comite eine verstärkte Auflage veranstaltet werde», welches insbesondere zur Kenntniß Derjenigen die»t, die durch cingelrettnc Stockung in der Befriedigung dlcßfälligcr Wünsche vcrlrösttt wer» den mußten. I» verschiedenen Prooinzstädtcn werden unter den Beamte« i» Berücksichligung ihrer lokalen Interessen bereits Vorberathuugc» über diese Grund« züge gehalten und eS wäre zu wünschen, daß solche Vorberalhungeu, wo möglichst allerorts voranginge», »m bei der Hauptberathung, die eben deßhalb noch auf knrze Zeit verschoben wird, das reichhaltigste Material uno die vielseitigste Anschauung eines so kolossale» Vereins voraus zu haben. Mittlerweile arbeitet der Obmann, der Gründer dieses projeklirte» Vereins, au der in Aussicht gestelllen und in ein» zelucn Parthien schon ziemlich vorbereiteten Denl» schrift. Wien, 8. Oktober. Die Riedl'sche Korrespondenz meldet: Ueber das Projekt einer Neise Sr. Majestät des Kaisers nach Ungar» wird gegcüwärtig ein vollkommenes Schwei« ge» beobachtet; indeß meldet ein Schreiben ans Ijchl, daß zwische» Sr. Majestät dem Kaiser u»d dem Erz» herzog Stephan erncnt ein Briefwechsel begonnen habe. Man schließt daraus, daß die Idee, dcn Erz» herzog wieder in die Würoe eineS Palatins cinz»» sctzc», noch keineswegs a!S aufgegeben bclrachlct wcrdcn könne. — Wie die «Mil, Ztg.- meldet, hat Se. Maj. rcr Kaiser mit allcrh. Enischießung vom 15. Sept. 1863 die Aushebung dcS »ormalc» Nclr»te»'Konlin> gcnlö uon 85.000 Man» für das Jahr 1864 aus der gesammten Monarchie (mit Ausnahme dcr Mi«' täcgrcnzc). die Durchführung dieser HeecreSergänz»"^ innerhalb des Zeitraumes vom 1. März bis 20. April 1864 angeoidnct. mid die Zentralstellc» l>ca»f> lragl, die dicßfalls geeigneten Verfügungen zu lreffeu. Ackanntlich beträgt die Befrciungötarc für das Jahr 1864 die Summe von 1200 fl. — Das Votum der Notabclnucrsammlung. wcl« chcs die mcjikauischc Depulatiou dcni Erzherzog Ma» limilian übcrbracht hat, ist auf eine Pcrgamenlenrollc geschrieben. Diese Nolle wnrdc i» den Slock dcs gleichfalls von dcr Deputation überreichten Szepters aus massiucm Goldc eingeschlossen. Das Szepter wurde uo» mtii'aüischc» Küüjlltli, in dcm kurze» Zeliaume vo» 14 Tagen angefertigt und stellt zwei anciuandergclehutc Adler vor. welche die Kaiscltrl»,e lmgcn, in ihrem Schnabel ei>,e Schlange halten, und von vorher» und Oelzweigc» umgeben sind. Es ist ein Werk von großer Schönheit, welches bekundet, daß die Traditionen vorzüglicher Goldschmieeearbeiten sich in Mcfiko erhallen haben. — Dcn ersten Haupttreffer bei der letzten Zie« hung der Kreditlose soll Rothschild gemacht haben. Hat der arme Mann doch a»ch einmal Glück gehabt! — Eine seltene Eischeinung ist. so melrct dlc »Grazer Tagespost", daß heuer dic edlen Chain« vig»o»s, die sonst mir i» Glashäusern von Gärlnern gezogen il»o lhcucr verlauft werde», massciihaft auf Wiese» zu fiuden sind, und auf dem Markte zu Spott« preisen verlauft werden. Feuilleton. Wer hat die Schlacht bei Leipzig entschieden? Man sollte es kaum möglich halten, daß eine solche, ganz Dculschlaild inleressirende Frage im fünf» zigstc» Jahre »ach dem Ereigniß. daS fie betrifft, nochmals aufgeworfen u»0 anders cnlschiedcn werden kö»»tc, als dic Tradition cs gethan hat. U»d doch ist cS durch eine selljamc Fügung be« Schicksals so gekommen. Darüber war man wohl im Mg/meinen einig, ratz cs kcin einzelner strategischer oder talli» scher Schachzug gewesen war. wodurch Napoleon seine entscheidende Niederlage im Oktober 1X13 erlitt. Man komilc wcdcr Schwarzenberg, noch Veruadotte, noch Blücher ciu besonders, ausschließliches Vtrdmlst bei der Erdrückung dcs französische» Heeres durch ,il»re Ucbcrmacht zuschreiben. Die Niceerlage ließ sich auch nicht, wie die Franzosen zu thun lieben, uon dem Ucbergang der 5000 Sachse» au der Paithe hcrlei-ten. Damals war ja die Schlacht schon so gut wie verloren und die Nicke war weder gc»vallia.. »och wurde sie besonders ernstlich bcnüht. Die Gutschci. dung dc« Kampfes geschah überhaupt nicht mehr au, 18, Olt°l>«r. sie war bereits am 1l>, erfolgt. Das war der tricyciischen Einsicht Napoleons längst llar. daß er mit kaum 200,000 Mann gegen 300,000 seiner Gegner »icht Stand halten könne, weun nicht wieder einer seiner oft g.giücktc» Stöße gelänge, wo« durch ei die Heere des Feindes vereinzele, durchbreche und seitwärts aufrolle. Darauf halte er es wirklich abg/sehen. als er am 16, Oktober die unerhörte Kn» »onad« bti Wachau anorbnete. und den Ansturm von 8000 Nell«» gegen Güldengossa befahl, der. wenn el gelang. die Mitte d,r Verbündeten durchbrach und die hinter dem Dorfe weNeudell Monarchen, Kaiser Alexander und König Fried. Wilhelm, ct man um diese Zeit die schöoc Allee, in du bei längerem Aufenthalt hier am Orte fast Jeder einen Frühspazierga»g zu machc» sich gewöhnt. Die 1p?li^!.Kavalcal>e ist gar zu be» denklich. sie verleidet einem dcn Ort. Es riecht da nach Unverstand und «argen Ränke»," Vci der Rückkehr dcs Hofe« verweilt dcr König gewöhnlich einige Zcit in seiner Wohnung, Dic Polizei kann da»» ailSiuhc». aber sie bleibt i» dcr Nähe, etwelche Vaeenser und die Obersten der Preuße», Herr Golp' heim »immt am Kouuerfatianehanse Platz; fti» A>j»' tant, der ällcre Hcrr, setzt sich so, daß er dcn Ein« gang zum Meömcr'schc» Hausc, wo der Kömg wohnt, im Auge behält; beide mcist ziemlich el»sam. Die Vadcnser schwatze» mit Dem nnd Icnem. sie si»t> unter LandSlcutc». Dieß Stilllcdc» dauert bald lürzcl bald länger, je »achdcm der König z» Hause bleibt. Sobald er sich zeigt, entsteht geschäftige Bewegu»^ «Wie der Sterne Hcer um die Sonne sich stclU" ». s. w, — wie ich Ihnen das neulich schon berichtet habe. Nur daß die Vedeckuug jetzt wirkungsvoll" vor sich geht. Die preußische Militärfrage hat l" einer vollständigen clmm«' »mlmluül»,' von — ^ ^s geführt. Nicht den große» offenen Weg längs " Konscrualionshailses geht dcr König von Prcu^ < ohne daß die Kctlc sich ihm nachzieht. Gestern """, 9R3 Aus der Provinz. Neustadt!, «. Oktober. ^. k. Warcn das Tage für die Firma ä. N., als Ende September dic Nachricht von 0er Anfias. sung dc« Obergymnasiums die Mauern unserer Slab! durchlief '). — Da wurde geschmäht »nd gelästert oft mit solchem Unverstand, daß uns darob die «Uten Leutchen in's Herz hinein dauerten; ja einige del Acltestt» des Voltes verstiegen sich soweit, daß sie sich nicht entblödeten, diese Aufhebung der vier obern Klassen als die einzige nur natürliche Folge unsere« betreffenden KorrcspondenzartilelS zu demon» slriren ") Für derlei hypcrnaiue Auslassungen haben wir aus Schonung für den Leser leine Worte der Erwiederung, ... ,^ . , Der Konscroalismuö Neustadt! S ist so cingcwu» zelt und steht auf so felsenfestem Grund, daß ihn weder die Geister der Neuolution, noch selbst die Gesetze der Verfassung zu überwältigen im Sjandc sind. Denn wie wäre cö sonst erklärlich, daß eas mit Zustimmung beider Häuser des Neichsrathcs und mit kaiserlicher Sanktion erlassene Gesetz zum Schuhe der persönliche» Freiheit so wenig beachtet wild, alö ob es gar nicht eMirtc. Unsere Stadtgemeinde leistet hierin wohl Er« staunliches und ihre Diener belästige» au« der klein» lichsten Veranlassung den nächst Vcstcn. vermuthlich rein nach eigenem Gutdünken uud zweifelsohne aus Mangel au edlerer Pcschäftiguug. — Dazu sind diese gcfürchteteu Diener der öffentlichen Gewalt nicht eiu> mal mit einem uuterschicblichcn Abzeichen, geschweige mit einer Uniform, «ersehen, daß ma» sie gegebenen Fall« doch als solche erkennen und ihnen schon in respektabler Entfernung ausweichen könnte. Wir haben überhaupt ciu Paar recht grelle Fälle vou Verletzung dieser unserer ljubellij-l-urimz-Aktc im Laufe dieses Jahres erlebt, jedoch damals aus Scho» liuug für die dabei bcchciligtcu Persönlichkeiten ge» schwiegen, werden uns aber in Hinkunft nicht mehr enthalten, jede derartige Gcschesocrlehung ausführlich zur öffentlichen Kenntniß zu bringe». Wir glauben dadurch die Regierung in ihrem tonstilutioncUen Bemühen nur besten« zu uuterstühen; dcnn der erste Glaubensartikel im lonstitutioncllc» Leben lautet wohl: Achtung vou den verfassnugS» mäßig z» Stande gekommenen Gesehen! Noch einige Fragen liege» uns am Herzen, die wir nicht uuterorückc» können, nämlich: Ist die Gc» meindevertretung ernstlich gesonnen, die KOOjährige Jubelfeier Neustadt!'« einfach zu verschlafen? I» die Gemeindevertretung aber auch gesonnen, endlich einmal für die Stadt ei» eigene« Gemeinde «Slalut zu entwerfen u»d dem Landtage zur Verfassung«, mäßigen Vchaudlung vorzulegen, damit wir uns doch für die Folge vou der nächst besten Laudgcmcindc wenigstens in Etwas unterscheiden dürften? Doch, wie uns scheint, verlange» wir i» wenigen Worten schon zu viel für eine Gemeindevertretung, die nicht einmal eine Geschäftsordnung zu Staude gebracht hat. Was, eiuc parlamentarisch organisirle Körperschaft, ») Wir haben bereits mitaethcilt, dasj die Auflassung für dics, Jahr »och nicht stattfindet. T. R. »») Der bezügliche ,«urrespondenzartilel enthielt ja nur die Nachlicht, c-j tursire das Gerücht: wie tann man so albern sein, ihn als Ursache zu bezeichnen? L. Ä. mittag trat er in die Man'sche Buchhandlung, die »mmittclbal an das Konversationshau« stößt. Er ist da ein alter Vclauntcr. Aber die Buchhandlung ist für Jedermann offen, ein Lesezimmer ist darin — »nd sofort entwickelte sich die Polizcimacht draußen in »oller Pracht. In Distanzen von c»ua 20 Schritt rückten die Tirailleurs vor; der preußische Adjutant verließ sciucn Wachtposten am audern Ende des Kon. versationöhanscS, u»d stellte sich schleunigst in der nuf da« Mair'schc Etablissement zuführenden Allee 7" Hund«! Schritte weit hinter einen Baum; von on criiohten Säulenhalle vor dem Konversation«. lM,e überschaute Herr Goldheim .sei» blühend' Glück," M war ei» imposanter Anblick. Einen Schweizer, ders m.t ansah riß es z» Ausdrücfcn hin. die sich in lcmcm deutschen Vlatt wiedergeben lassen Was ich eben bmchtct. wiederholt sich u»tcr wechselnden Formen jeden Tag. Die preußische Polizei ist immer auf den Veluen; zu ihrem Glück darf sie sich viz, weile» sehc», und zu ihrer Erholung darf sie rauchen und raucht wirtlich. Der Konsum an Zigarren ist "'mm. Der gleise Wachtmeister raucht. Herr Gold. steln raucht, die Leute aus dem Kabinet des Königs rauchen, eie Adjutanten rauchen, und Herr u. Vis-'"ark raucht ja wcltbelanntlich auch. — „O Genius Pmihens. iah sZe ^iter rauchen!" Es ist das we« «W schlimme, was sie thun können. oie bereit« in's dritte Jahr fortvcgctirt. c>l'„c Gc. schäflsordnnng? Nicht möglich! Ja, lieber Lcser, cö ist trotz allen Slauneus doch so. U»d da wundert ma,i sich. daß wir stclö uur Tadel «nd lein Lob im Munde führen — wir glauben, wenn irgend wo, so I,>u wohl für unsere hiesigen Verhältnisse der Satz »olle Anwenouüg: ^l"!».!,!« e»l »Ul)l«!!> NUN ^csllx! <>. Aber unsere Gcuiciudeucrlrctni'g bat leine Achilles« ferse, uud jeder selbst öffentliche Aügnff ist fruchtlos, er verfängt nicht und prallt einfach ab. Wird un« daher wohl Jemand zimiulheü, »üscre undankbare Arbeit rücksichllich Ncusiao,,'», „och forlzusctzen? Wir glauben, die Antwort hierauf ist uicht schwer. Vermischte stachrichten. Eiue Dame in Wie», Besitzerin eiucS bcschci' deucn Vermögens i,, Wcithpapiercn. worunter auch Kreditlose, sah sich vor einiger Zeit veranlaß!, eine« derselben zu veräußern, verzeichnete jedoch in ihr Notizenbüchlein Serie und Nummer deS verkauften Loses. Am Tage nach der Ziehung besieht sie die Liste der Treffer; ihre Serie ist gezogen, die Num> mcru ihrer Lose werden nachgesehen, es hat keines gewonnen; »un wird das Büchlein geöffnet, doch wer beschreibt den Schreck und die Trostlosigkeit der jnngcn Frau, alS sie gewahrt, daß dieses LoS dc» Haupt» trcffcr gewonnen. — Die «Morning Post" h>i> folgenden scltsa. men Brief auS Biarritz. 28. September, erhallen: „In unserem fashionable» Badeorte, wo der Hof gegenwärtig verweilt. hat sich ein skandalöser Vorfall ereignet. Unter den zahlreichen Fremde», die sich hier aufhalten. befinden sich viele Nusscu und Polen, die einander natürlich mit scheele» Blicken ansehen. Da die französischen Badegäste mit ihren Sympathien sämmtlich auf Seiten der Polen stehen, so werden auch sie von den Russen nicht gerade mit freuudlicheu Mienen betrachtet. Unter ihnen befand sich eine Französin, die eben aus Lcmbcrg angekommen war, dort viele Gelegenheit gehabt halle, den polnischen Charakter unlcr schweren Prüflingen zu studircu, uud ihre Liede und Bewunderung für jene leidende Nation sehr offen zur Schau trug. Diese Kuudgebuuge» er« regten den höchsten Acrgcr einer gewissen vornehmen Russin, die beschloß, ihnen dadurch Einhalt zu thu», daß sie die enthusiastische Französin in einer ihrer Laudslcute in Polen würdigen Weise züchtigte. Was that sie also? Auf offener Straße und Angesichts d« gerade vorbeifahrenden kaiserlichen Equipage schlug sie ihre Feindin um dem Souneüschilm in'ö Gesicht. Diese brutale Hanolung hatte d>e Folge, daß die Kaiserin de» Namen »er Nussm »nd verschiedener ihrer LaiirSmänm»»e» von rcr Liste ihrer Vesuchcr strich. Die Russinnen fühltcu sich dadurch auf« Aeußcrste verletzt, und zwar um so mehr, als die Gräfin Przezdiccka, welche zwar eine Polin, aber doch eine Unlerthanin dc« Kaiser« Alcrauder U. ist. auf der Liste stehen blieb. Ma» sauu auf eine neue Nache. AIS die Gräfin von einer offizielle» Soiree zurückkehrte, näherte sich ihr ein Man» mit einem Briefe und bat sie. denselben sofort zu lese». Die Gräfin »ahm reu Brief mit sich i» ihr Zimmer und erbrach das Siegel. Sofort elplobirte mit lautem Knalle ei» in dem Siegel cmhaltcneS Pulver und der Kopfputz der Gräfiu gerieth in Brand. Zum Glücke war ihre Zofe bei der Hand und löschte die Flam° men, welche bereit« die Augenbrauen und einen Theil res Haupthaare« verbrannt hatten. In dem Briefe standen folgende Worte: «Sie erbärmliche tleine Polin, bilden Sie sich ein, wir wüßten nicht, daß Sie sich bloß durch Ihre «änkc und Ih« Ernicdriguug in die Gesellschaft dc« elenden kleinen französische!! Hofes eingedrängt habe», an dem uns eben so we« nig etwa« gelegen ist, wie au Ihnen? Seien Sie uur nicht zu stolz auf diese jämmerlichen AuSzcich» »ungcn; wir werden ihnen scho» ei» Ende machen müsse», wenn wir cS für gut finde». Ihre barfüßl» gcu Landölculc brauche» sich gar »ich: einzubilden, sie würden durch Sie lrinmphilei,. Hie s,„v jcht gewarnt, und Ihre Landeleute werden gewarnt wer» dc».- Die Sache hat große und allgemeine Enlrü> stung erregt und wird. dem Vernehmen »ach. vor Gericht kommen. Theater. Leit ..Narciß" über alle Bühnen geschulten und das Paradepferd all« '.Charatterspieler- geworden, ist der Name «Brachvogel« ei» allgemeingckanülcr. Aber der Ruf. den ihm der «Narciß» verschaffte, ist fast vollständig verwischt worden durch seine spälcnn dramatischen Werke. Seiu «M,, De kau«" blieb ohne besonderen Erfolg, und sei» «Trödler", das füufaktigc «bürgerliche Drama«. das vorgestern hier gegeben wurde, ist vollständig würdig, den miscra» bclste» Stücke» der Iffland. Koncbue'iclicu Periode angereiht zu werden, Ei macht die Wirkung, al» ob Brachvogel sich bestrebt habe, die poesieloseste Sorte von Menschen auf die Bühne zu blinge», denn oic a,an;e Sippschaft vom Kabinetsratb Büchner bis zum Pc>smnc,üicr Pinkert gehört z» der Mli/'lc, von der der Dichter auf die Frage: Was tann dieser Mi^re Große« begegnen, was tann Große« durch sie geschehen^ aittwoilct: Wa«? Sie machm Kabale, sie leihen auf Pfänder, sie stecken Zilbcrne küffll ein, waaen den Prang« und mehr. Kurz der «Trödler- Brachvogels ist eine Photographie ocS dürren Familenjammcrs. der Mcnschcnerbärm» lichkcit. der spießbürgerliche» Wirklichkeit. Uud earau soll mau sich erwärmen? Wir lonnlen es nicht; wir bcdaucrlcii tic Darsteller, wclchc sich alle Mühe gabc». ras abgeschmackte Zeug rccht wirksam darzu» stelle» und — ilire Gcpächtnißschwächc zu besiege». In einzelnen Szcncn gelang das Letzte« nur mit Hilfe dcö Sousicur, ocr sich fast heiser schrie, und dcnnoch den Kabinetsrath (Herrn Bö hm) zu einem fliehen» deren Dialog nicht bewegen konnte. Es gibt »ichls Widerwärtigeres al5 ein Schauspieler, der scine Rolle nicht gelernt hat. — Von den einzelneu Darstelln» wollen wir Fr, König. Frl. Morton und Herr» Lip pert erwähnen, die sich bestrebten, ihrer Auf» gäbe gerecht zu werden. Die Titelrolle wurde vom Herrn Graubc gegeben, der, uuscrcr Meinung nach. in der Auffassung de« Charakters nicht sonde» lich glücklich war, Frau Bü » ger»Veckcr erregte als Mathilde auch weuig Theilnahme. Doch, wie gesagt, die Schuld beS Mißerfolges trifft den Verfasser; es dürfte de» größlcn Künstlern unmöglich werden, aus der «Misere" etwaS Anziebendes zu machen. Gestern Abend ward Nestroy's Posse .der Zer« risseuc" gegeben. Warum die Direktion zu de» ab« gespielte«» Posse» Ncstrou's greift, jetzt, wo es gilt, die Konkurreuz mit dem Circus Belling zu bestehen, baö begreifen wir nicht. Die Bibliothek des Herrn Fürst enthält roch sicher neuere »nd interessantcrc Stücke, al« diesen «Zerrissenen!" — Gespielt wurde die Posse rccht gul, uud da« iu bcitcrcr Stimmung erhaltene, nicht schr zahlreiche Pudlikum, spendete reichlichen und verdienten Applaus, der zume,st de» Komilcru Stelzer und Linnbrn » ncr galt, Renejle Nachrichten und Telegramme. Qermannstadt, 7. Oktober. In der heutigen Laudtagesltzung wurde der Oesetzartltel 1 (Gleichste!» lung der romaiuschc» Nation), wie er mit Rcskript vom 27. Scplcmdcr licrabgelangte. angenommen, Obcrt liemilrnat: Der Laiietag möge der Regielung oic Vttle uin Hclabscßmig dcl MilitäldienNzcil »nlel» breiten, Molgcn Deballc über dic Bcschickuna de« Rcichslalhes. Berlin, 7. Oktober. Nach dem heutigen «Staats» anzeigcr" werde» zufolge Beschlusses de« Staatsmini» slcrinms vom 22. September die Stellvertretung«, loste» für aus Staatsfonds besoldete Beamle, wäh» lend deren durch die Au»ahmc cincr Wahl für da« Abgcordnctcichau« herbeigeführten Verhinderung an dcr Vcnichlung ihrer AmlSgcschäfte, forlan »ichl mehr auS den StaalSfondS besttitlen und sind viclmchr die Bchördc» von den Ressortministein anzuweisen, von den zunächst fälligen Raten der Besoldung des ucr» tretencn Beamlcn die erforderlichen Beträge zur Del« lnng der SlcllvcrtrctuugSkostcn zurückzubehalteu und zu verwende». »erlin, 7. Oktober. Die .Kreuzzeilung- mel» del: Kopenhagencr Nachrichten zufolge soll die fran» zöslschc Regierung Dänemark den Rath ertheilt haben, dic Bundcstletulion nicht alö Krilgsfall zu bclrachle». Berlin, 7, Oktober. Von der polnischen Ore»;' (7,) wild berichte!: In, Hotel Europe i» Warschau wurde vorgestern ein russischer Lpion erdolcht, der Thäter blicb mientreckl. Dic männliche Vcwol'ucr» schafl wlildc i» Fol^c dessc» verhaftet. da« Hotel selbst mililälisch beseht, (corfu, tt, Okiobcr, Im Palast de« Lordobcr» kommissär« ist dcr Präsident des jonischcn ParlamentK niil dcr definitiven Antwort z» Gunsten bcö Au» schlusscö an Griechenland in solenner Weise empfan» gen worden. Geräuschvolle Fleudeubezeugunaen fan» oc» Slatt. E« herrscht dic vollkommenste Ordnung. (Wr. Ztg,) Suez, .'i, Oktober, Aus Melbourne wird untern, 25. August gemeldet, daß der Krieg i» Neusccland im Zunehmen sei; die Maoris erscheinen sehr zahlreich. Thansshai, H». August. I» Iapa» wurdc die Vertreibung der Frcmdcn offcn prollamirt. Cheater. Heute. Freitag: Geschlossen. Morgen. Samstag: „Maria vvn Nuraund " Historisches Lustspiel, in 5. Alten, von Hersch. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kieinmayr st Fedor Namberg in llaibach. Anhana zur «aibacher Zeitung. N^l'lonkl'l'i^t Mit" ?- vltobtr (Wr, Itg, »bbl, Mtta«» 1'/. Uhr.) Vl, stbr feli>nl>lichcr T»imm»n>, u»l» lebhaftem Vcrschr in 3ta.itl«0!>Vi>^n w,^!, ins^sandire 5p»z. Mttatti-DvlflUV^lI»Vl« chilV-Obli^ionlN m!t Mai^ZinstN und 18sy,nde»er, nur N»rl" ball»» Aktien »in cin Perzent ftauer. In N»chs,ln aus srcmdcPlähe ,in mäßigcl Ums>!h, alle Vattungcn a,l«.;cbot,n u»b um ciica 3Z, »« >,»««»» (für I »eld Won In östcri, Währung . zu 5"/, 72 - 72.^0 b°/, Nnleh. v, 18Ü1 mit «ückz, ^,'.,^0 l»»i,— lctto ohnc Abschnitt 18«? , ^,75, 95,,^ National-Änlclnn mil Ianncr-(z°up°n« . „ 5'/, »»2» 8s8,- 15>« 50 „ 1854 !'3 60 !<4 - 500 ft. . 9«»!> 38 90 . ., ,,»100fl, 9>j!»l> !>!»- «VMO'Rcntlnsch. zi>42 l..,u«li-. I7,i>0 1?,?ü !i, »er Hronländer (sül IW fi.) OrundentIast»ng«,Obl!g«tionln, Niedtl.-Oesscrr.ich , , zu 5"/, 3'!,- 8?,— Gcll, W.ir, Ob,'vest, und «»lze. zu 5°/. »5,- >',5>>» Pöhmcn .....5>„ W5i5 !'l>7', Gtci.rm.ns.....5> .. d?, - «> - Kürnt,, .!t»aln u , Mähren n. Tchl^ci, , 5> ., «8,50 «'-> — Ungarn......5 „ 76— 7»>!i0 tem. «an.H«, u, Sla». 5. ?i,5,0 75,.- Äcllizien.....» „ 74,- 7-!.2» Gilbend, u, Vukow, . . 5 „ 73,— 7^> Bcn.tianisch« Anl. 1859 5 ., 52/>0 —. Aktien (pr, El»ck) Naticnalfanl......7!».'>-- 7!',',,— ,!lr0,-1'^2,— Ttaat«-<5is,-Gef, zu 200 fi. (i!vi, odei 500 Fr......I7l».75> !«025 Kais. 5>,^» Si>d.-n«rbd.Acrb,-Ä.200„ ., 127, - >^7.^ Suv. Staats-, Iomb,-vm.n. c»ntr. ital. (lis, 200 ft, i. W, 500 Fr, mit Ein,al,l!inq. . , . . 247 — 2>i,,,!talI-Lu»>w,°Vahnz.200fl. ih!>,,!q, , , I','?'.,, i«8 50 Oc,1, Dl'»,-D>i,,u>,sch-<«ls, <^. „' ^!,»,— ^:!^,— 0rsserr»ich, «lm,» i« Tri.ft 3 lZ 242.— 244,— WienerDan!pim,-M!.-«es,'^,,-1 ^9»i,— "!>„, ^ PcNer K.ttcnl'i»cke , . , .: „ «»7/. !!l>^5> ,"',, 2"' aufü.W vcrloab,5 „ 85, 75 85.ÜO National!'. ^ " Uosc (per Stuck.) Krcd,-?lnsialt sur Handel u, New, zu 100 st, öü. W, . , , !»',>'! I'!,,."«» D°n,.'Dan,l'!,>O z">00sl, «M !',, l>l 5t,d Ware Halffy ,«40si, ss!N, . l!4,If> 2l,75 <5<"N! " ^" „ „ . W50 34 — Kt, visND!« ,. 40 „ .. . ,'!-! 5,<» '!!,-^^ Windischgräy „ 20 „ „ , 2l,75 2L,-WaldNcin „2«., „ .20- 20,5.0 ,!le«lcvich „10. „ , N75 15,-- Wechsel. 3 Monats, Geld üM,s «',a»burg fur 100 si, südd. W. 94 «0 9470 Fronlfurt a. M. b»tt° 94,'!0 94.60 Hamburg fur 100 Mark Vnnlo 5,'! 5<» ^ll'» «ondo» sur 10 Ps. Sterling . II! -<,', IN ,V. Paris slir 100 ssrans« , , . 4410 44 15, (fours der Geldsorten. <«c»> War« ,!l. Münz-Dukatr» 5 si, 114 lr, 5 si, .'!4>,?lsr Kri»»n . . . . 15 „ 4<» „ 15 „ 45 „ Napole^nsb'or , , 8 „ l!4 „ 8 „ «4^ „ Ruff, Imperial« , 9 „ i!» „ 9 „ !l0 „ V.rein«thalei . . 1 „ v? , I „ 6? „ Iilbrr-?lqi° . . 11! ,. 50 „ >! > „ 75 „ Effeltten nnd Wechset-^nrfe an der k. k. öffentlichen Bilrft in Wlen. Den ^, Ollober 1863. 5ffc?ten. IVcckscl. 5'/ Mtalliancs 75 <1>) Glli«.....11150 l.. Hit »er Nichtung »ach K>ien, i,'aibach Abfahrt ')ü,cl„n. 1 Uhr ss M. », Nacht« 12 Uhr 51 M, stnnbrlM „ Ü „ 27 „ „ ^ .'! „ II „ ^llli ,. 4 „ 1üh !i „ 5 „ „ Abd«. 6 „ 5«! „ driest Adsahrt .. . Nchm. 4 „ 14 „ Triest «nl. Abd«. 3 „ 5^ „ Wim Aul. Nb«. 3 „ 3« „ r) In der Richtung von Stein briick - Gisscl. Abfahrt »on k a i b a ch 1 llhr « Wim 7 Uhr 14 M., Aüliüift in 3 issel inn 8 »hr I,', Hi. Abend«. In der Richtung von Sisscl - Stcinbrück. Al'ft'h" vmi Sissck Früh <-. Uhr I0 V!in.. Änkmift i,l Agra m »m « Uhr 1 Mn. Abfahrt v°» Nssram um 8 Uhr IN Mi»,, «»llinft iuBttin-li l ü ck um 10 Uhr 50 Min. Abfahrt von Htiiib r it cl 11 Uhr 38 Minute», «uluuft i» ^'aidllch 1 Ul,r 51 All». Nacln». Z. 1!)«2. (.') " ächter und frische Sendung vom MnttbttgttKlillltcl-Mp « st- > »« kr. bei «lull. I5i-a8oli0^it2. ^f reNlde «l 3t nzeiste. Den 7. Oliobcr 1^«^. Hr. Freiherr v. Kömgsbr»!,», l, k. ssämmerel' N»d Gerichlsratl), von ^'eobcil. — Die Helle»: Nilltr v. Deliiaiiz. l. l. Seklionslald. nno — v. Preschen,, Renlier. uon Tliesl. — Hr. u. Vobüly, l. k. Oberlieulcnanl, uon S^cilc. — D>e Heilen: v. Hödenh. — Natin;h, und — Percouich. Juristen, uo» Zar«,. — Hr. Kosjct. k, l, ^aiiocsgcrichloinll', von GiUi. — Hr. Delicll^k. GymünsiaUclircr, vo» Uoine. ^- Hr. Dr. P,Ul>,!y, Postmeistel. uun Cnpo« risliia. — ^>l. Ansch, i?!nif!na»», uon Nemscheio. — Hr. Echwarz, jloilfnia»,!. uo» Ägram. — Hr. Moscö, Kaufmann, uon H>ssck, — Hr. Iucevic. Jurist, uon Tran. — Zr. Pacher. Private, von Tllcsl. — Die Feaur» : Itssernissg. Hanrclsmainisgauiu, nno — Gliese Mcl)er. von Fclolirchni, 3^020. (1) üiucm hohen Ndcl, lobl. l. k. Militär und dcin >'. '5, Publikum Vailiachs und der Um^cbunss mncht der stchorsamst Geferti^tc dic ganz crgclicuc Anzeige, daß er, im Äcsitzc dc« weltberühmt«» drcssirtc» 2^^" amerikanische» Stiers ^HIH welchen cr mit großem Kostenaufwand auf nnr ii Vorstellungen cnciaqirt hat, und wird dcrfcluc nächste Woche in sciuem (iircnö anftreten. P.H" Waö je in der Dressur eines Thieres cr> reicht wurde, wird man bei diesem Thier mit Staunen bewundern. WeitcrcS wird der Auschlanzctttl enthalte». /<>/<',//'/>/< /j<'///«. Oktober an cincn OesmlHs-Eul's um, wöchentlich ."> 3!nndtn, u. zw. von x-'.! Uhr Abend«, aezen monatlichei' Houornr von > fl. tröffnct. Zugleich hat cr noch einigc Klani erstunden zu vergeben »ii»rl »>Nl»li»^, Polana 'lir, 7,<». Ein großer politirtcr Kleider- Hmigteste» ist billig M verkaufen. Wo? sagt das Ieitungs-Compt. Emcm geherten Pubülum wild dela»»! acaebe». das ich mein G.islh.n,« ,l,m „Handwirth" ^hnna!« zur „Krone") nächst ver SleruaUcc Vlolg,n eiöffncn wcrte. Dons,II,>st wird slels flischc« Grazer Märze». Vier »ne gmer echlti Wein am ^'"'^r sei», Fiu gntt Änche wird bcNcns <,esoia,t. Ä»ch weiden ssost-gsher ansstiicmnif». I»rem ich für promple Bedienung sletöSorge trage» werde, bille ich um YauftgenZuspruch. wohMgö-VtlillldtlUllg. ^K.«ß. W)lft»ll wohnt vom «. d. M. an Polana Rr. «». (Drdinationsstunde von 8 — 9 Uhr Morgens.) Z. 20(15>. (1) Ueber Haarwuchsmittel brachte die vom Herrn Dr. 5'. Wittclöhüfcr rcdigirlc „Wiener Medizinische Wochenschrift" in Nr. .'!8 vom >!'. Tcptcmucr 1« di'ii Drogue '¦inen wiililtliihMidiii Kimlrurk. Fiu siilclii-r llpfnnd ilt die -Mcditriiui - Pomade sammt Ilaarwjisscr von Mally, \iiii rlrr wir dcssliaib dio Kf^elmism' ciiiiM' vorn IY<' 14 l<'V„, kttmt'mm (iri,.().(i'r/o, Il;n/,'i).ri27o, ßxtfactivttoiTelM'/„(namAVerlust. ßnter den ätheritchen Oelea iit Hopfen-, Lorter- uiw Citronenöl mil Besthnmtlleil erkennbir. Doter den IhrMM i"1 (Im-. de< l'cni - l!:il-:inn irntiT der Myrrho tu erwlhntn, linlir 'lin Kxl.r.ii-li\.sL und Äattwuch«wasscr ist zu ! s>, 50 lr. per Tic^ oder Flacon (auch gegen Postuachnahmc) zu beziehe" im Peutral Depot dc« Vt. Mali, Wie"-Wieden, X>,auptstlafte ?tr. «» , «eu, da«' in der k. K. !l«»l^,n«,»» >5l'«"'>'"' «'Ui, ^illi. Hen- l'«n« Verichti„u«a. I" Nr. ^s). 22?. ^'''' ",! l>ail»achcr '^ilunq ist >» dem oasell'N. ' Zal)! I!'«.i einl,cschal!e!en Pa ch t > A » tl° « des Ei^culbümels »nrichlig angeacl'en, « s.lbe soll nämlich statt Ripe a ch.,Mi»?P«^' gelesen werde».