PrS»»«eraliouS-Pretse Für 2 j i b a cb : Ganzjährig . . 8 fl. 40 !r. Hrlbjährig . . 4 „ 20 * Vierteljährig . 2 „ 10 „ Monatlich . . — » ^0 „ Laibacher «evacttou Bahnhosgafie Nr. 132. Mit der Post: Ganzjährig............... Halbjährig............... Vierteljährig............ 12 fl. Für Zustellung ins HauS virrtelj. 25 tr., monatl. 9 kr. Einzelne Nummern 6 kr. agblatt Anonyme Mitteilungen werden nicht bedidftdmgt; ManuscriPte nicht zurückgesendei. Nr. 252. Donnerstag, 4. November 1875. — Morgen: Emerich. «rvedttion- & Jnseratev-vurea«: Longreßplatz Nr. 81 (Buchhandlung von Jg. o. filein« mayr & Fed. Bamberg.) 3tiferttd*6»reife: Für die einspaltige Petitzeile ä 4 lt., bei wiederholter Einschaltung a 3 kr. Anzeigen bis 5 Zeilen 20 kr. vei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Für complicierten Satz besondere Vergütung. 8. Jahrgang. Der Wildauer'sche 'Antrag. Wir hatten unlängst eine erregte parlameitta-rifdie Discussion aus Anlaß dee Wildauer' scheu Antrages in Aussicht gestellt. Die Polen hatten bereits einen Hilserus an die Heimat erlassen und alle idre Mannen Aufgeboten, damit am Tage des Eni. LbungStampses keiner fehle. Der Minister für Polen hieß es, werde sein EnllassungSgesuch ein« reitfeen, falls jene Schulgesetznovelle im Abgeordneten, hause aus die Tagesordnung gesetzt werde. Die BerfasfungSpartei rüstete sich zu einem der hartnäckigsten Kampfe und ließ sich durch die Strike-drohung der Polen und ihrer ultramontanen Partei-ganger nicht ins Bockshorn jagen. Da tarn plötzlich eine überraschende i'ösung. Es erschien eine kaiser« Udie Verordnung, die fast wörtlich die Bestimmungen enthält, welche der Äusschuß für den Wildauer'schen Mntrag mit Rücksicht aus die galizischen Bcrhällnisse beantragt'hatte. Anlaß ;um Wlldauer schen Anträge gab be-tonntlid) in erster Linie die in Tirol noch immer berrfdien&e Schulmisere, die fortdauernde Verhöhnung iv.j^sschulgcsetze durch die ultramontane Ma-• rität des tiroler Landtags, bie Unmöglichkeit, von Ei uanbtoqc das zur Durchführung der Schul-f l von 1868 und 1869 erforderliche Landes« 22* ui erlangen; das alles mußte endlich den Gedanken nahe legen, die nötigen Bestimmungen übet hie Schulaufsicht von teichswegen zu erlassen. Der »irnler Abgeordneie Wilvaucr stellte in der vorigen Ä,ffiorI des R-icbsrathes den betreffenden vintrag, roornad) das staatliche Schulaufstchtsrecht auf den Bezirks- und OrtSschulrath ausgedehnt werden sollte. — Aber der zur Porberathung dieser Geietzes-novelle eingesetzte Ausschuß erinnerte sich, daß es noch ein anderes Land gebe, wo die Früchte der Schulgesetze unter ben Filtigen einer autonomen Landesbehötde nicht zu gedeihen vermögen, und dieses Land ist Galizien. Dir Eigenmächtigkeiten unb Bedrückungen des galizischen Landesschulrathes insbesondere den Ruthenen und Deutschen gegenüber leisten daS Unglaubliche. Dieser berüchtigte galizische Landesschulrath ist ein Vorrecht, das die Schlachzizen während ber AuSgleichsverhandlangen im Juni 1867 dem Grafen Beust obgerungen. Der Unterrichts-minister hatte seit ber Zeit in Galizien beinahe nichts zu reben. Das Ernennungsrecht der Direc-toren unb Lehrer ber Mittelschulen, bie DiSciplinar-behandlung des gesammten Lehrpersonals stand beim autonomen galizischen Laybesschulrath; die Folge war eine systematische Verkrüppelung deS öffentlichen Unterrichtes in Galizien. Nun ist, was eine kaiserliche Entschließung gewährt hatte, durch bie Machtvollkommenheit des Kaisers wieder aufgehoben, da« galizische Schul-regulativ auf demselben Wege abgeändert, auf dem es erlassen worden war. Das Reich hat die Mittelschulen Galiziens zu erhalten, unb man muß billig darüber staunen, baß bem Unterrichtsminister bisher fein Einspruchsrecht in das Gebaren der ga'izischen Landcefchutbehöibe gestaltet war. Dieser Unnatur ist endlich abgeholfen und der Reicherath hat es bei Berathung des Wildauer'schen Antrages nur mehr mit der Ordnung des Schulaussich'.srechtes in Tirol zu thun, wo die halsstarrige Landesvertretung sich der Durchführung eines Reichsgesetzes wiberseht, und bas wirb ihm hoffentlich trotz bes furchtbaren Ge» zeters ber schwarzen Tiroler gelingen. Aber unser junges konstitutionelles Leben (eibet noch sortwährenb unter eigentümlichen Verhältnissen. Man sollte es kaum glauben, ber harmlose Gesetzentwurf, ber ja bazu bestimmt ist, bie Autorität ber Regierung zu kräftigen, scheint in gewissen Kreisen Krämpfe zu verursachen. Wenigstens weht aus ben offieiösen Blättern ein Winb, welcher das schlimmste befürchten läßt. Bezüglich des Ministeriums herrscht noch völlige Unklarheit darüber, wie sich dasselbe nunmehr zu dem mobificierten Gesetzentwürfe stellen wird, ob es gesonnen ist, zu gunsten desselben, jetzt nachdem der gefürchtete § 3 durch kaiserliche Verordnung gegenstandlos geworben, auszusprechen ober nicht. Wäre letzteres der Fall, so darf man herzlich neugierig auf die Beweggründe fein, mit denen tine Ablehnung des Gesetzentwurfes diesmal beschönigt werden könnte. Denn was enthält der Gesetzentwurf in letzter Linie, als Bestimmungen, bie schon in allen Kronländern, Tirol ausgenommen, Gesetzeskraft erlangt haben, die Bestimmungen nemlich, daß dem Kaiser das Recht der Ernennung ber Mit. gtieber de« LandeSfchulratheS (mit Ausnahme ber vom VandeSauSschusse zu entsenbenben), dem Unter» richlsminister die Ernennung der Bezirksschulinspec-toren zukommt; ferner, daß der Bezirkshauptmann (in größeren Städten der Bürgermeister) im Be-zirksschulralh, der Gemeindevorstand oder ein von den Mitgliedern Gewählter im OrtSschulrath den Vorsitz führe. Das ist das wesentlichste am Wildauer'schen Antrag. Tirol, dessen Lanbtag sich 3teuilIeton. Ein russischer Wschmigsprozeß. (Schluß.) BuS dem Anklageacte ergibt sich, wie Kowner M r.n -Ä'efl, »um zu Vermögen zu kommen", mit f r Hand vorbereitet hat. Als Correspondent der h t8«burgcr Disconlobank waren bie iölauquette, fhentn die Vollmachten unb Anweisungen aus-wurden, in seiner Verwahrung. Die gegen-f"*. Beziehungen der beiden Banken, die Moda« ihrer Operationen, die verabredeten Zeichen J , ‘ Anweisungen waren ihm genau bekannt. Er hfte nur noch nöthig, die Handschrift der Director« Disconlobank täuschend nachahmen zu können, ccr .icfe Handschrift eignete er sich denn nach tan-Hebung so vollkommen an, daß nach der Aus-9er Dirigierenden der moskauer Kaufmanns. l“3Cf Herrn Babst. die falsche Unterschrift auf dem •htend der Verhandlungen vvrgelegten Verhängnis, fl«, Dvcuinent auch jetzt noch nicht von den echten U terschriftt" irgend wie unterschieben werden könne. Ebenso enthält das gefälschte Document alle zwischen beiden Banken verabredeten Geheimzeichen bis auf den letzten Punkt. Der Staatsanwalt führt nun in einer weiteren Rede aus, wie Kowner schon Monate vor dieser Fälschung Probeversuche mit seiner Fälschungskunst angestellt, indem er bedeutungslose gefälschte und mit falscher Unterschrift des Direktors versehene Schriftstücke an die moskauer Bank gesandt und glänzende Erfolge seiner Hebungen erreicht habe. Dann erst habt er seinen Verwandten Bnjarin nach Petersburg berufen, mit ihm genau die Einzelheiten der vorzunehmenden betrügerischen Operation verabredet und ihm, nachdem dieser Complice in Moskau eingetroffen, jene gefälschte Anweisung auf die Summe von 168,000 Rubel übersandt. Die Angeklagte Sophie Kowner erklärt in ihrer Verteidigungsrede, daß sie vorher nicht das geringste von dem Verbrechen gewußt, baS Kowner begangen habe, daß sie ihn wol mehrmals, besonders in dem Zimmer des moskauer Hotels, wo Kowner und Bu-jarin in ihrer Gegenwart das Geld getheilt, gefragt habe, wo er diese große Summe her habe, daß aber Kowner ihr jedesmal geantwortet habe: „Warte, bu wirst alles erfuhren, wenn wir im Auslanbe find." Erst dann, als er ihr 10,000 Rubel gegeben und gesagt habe: „Nähe sie in deinen Rock, für den Fall, daß mir etwas paffiert", erst dann — fügt sie stockenb hinzu — sei ihr eine Ahnung gekommen, baß wol nicht alles in Ordnung sei; aber was Kowner eigentlich gethan und wie er zu bem Gelbe gekommen, bas habe sie erst von dem Polizeiagenten in bem Momente erfahren, als im Reben* ziinmer des kiewer Hotels die Schüsse gefallen waren. Der auf bem Bett liegende unb mit Blut be-deckte Kowner habt noch in diesem Momente bie Polizeibeamten gebeten, sie schonenb zu behandeln, ba sie ganz unschuldig, rotdtr Mitwisserin des begangenen Verbrechens, noch Hehlerin des gestohlenen Geldes sei. Beide Angeklagte traten sehr ernst und bescheiden gegenüber. Sophie Kowner weint beständig, wenn der Staatsanwalt spricht. Während der nun eintretenden Pause in bem Gerichtsverfahren unterhalten sich beide Angeklagte sehr lebhaft mit einander, zuerst in deutscher, dann, als sie die neugierige Aufmerksamkeit oer dicht umstehenden Zuschauer bemerken, in hebräischer Sprache. Das Schlußresum6 de« Staatsanwalts nimmt fast zwei Stunden in Anspruch. Er verlangt die bem Reichsschulgesetze gegenüber sich als widerhaarig erweist, wo die Schule unter ultramontaner Bevormundung verkümmert» soll von dem unglücklichen Provisorium befreit, dem Staate der gesetzliche Ein-fluß auf die Schule gesichert, den Feinden der LoHsschule die gesetzliche Handhabe entzogen werden. Wenn die Polen eine Regelung ihrer LuSnahmS« zustande auf absolutistischem Wege einer parlamentarischen Vereinbarung vorziehen, so ist dies ihre Sache; wir wollen mit ihnen deshalb nicht rechten, wenngleich wir fit um ihren Geschmack in politicis nicht beneiden; ebenso finden wir eS begreiflich» daß sich die ultramontanen Tiroler und ihre sieben ReichSrathSvertreter gegen die Borlage aus allen Kräften sträuben; e» handelt sich eben um die Schleifung eint» Bollwerkes, womit sie die arme Bevölkerung Tirol» in geistiger Knechtschaft halten, um die Beseitigung des ultramontanen Schulregi. mente. Ganz und gar unfaßlich ist uns aber, aus welchen Gründen die Regierung dem nunmehr von dem polnischen Ballast befreiten Wildauer'schen An-trag noch widerstreben sollte. Fürchtet man den Austritt der sieben schwarzen Tiroler? Das wäre denn doch gar zu kindisch; es bleiben ja noch immer eilf liberale tiroler Abgeordnete im Hause vor dem SchoUenthore, welche die Interessen ihrer Heimat wahrhaftig nicht schlechter vertreten als die Herren Graf» Dipauli und Consortcn. 66 wäre in der That weit gekommen mit diesem Reiche und seinem Par. lemente, wenn letztere» sich in seiner legislativen Thätigkeit durch derlei Bedenken hemmen ließe. Politische Rundschau. Laibach» 4. November Die von drei verfassungstreuen Fraktionen zu Einleitung der Action in der Handels» politischen Frage gewählten Vertrauensmänner traten am vergangenen Sonntag zu einer Besprechung zusammen. Die Minister des Handel» und der Finanzen waren zu der Beratung geladen und auch erschienen. An beide Räthe der Krone sind im Verlaufe der Konferenz eine Reihe von Interpellationen gerichtet worden, deren Erwiderung nach dem „R. W. Z.“ nicht allen Erwartungen entsprach. Unter den Vertrauensmännern selbst herrschte bezüglich der Anschauungen und der Beschlüsse, wie versichert wird, vollste Uebcreinftimmung, nur wird c» immer noch für angemessen gehalten, die Be schlösse der Oefsentlichkeit vorzuenthalten, eine Geheimniskrämerei, die wol in dem Moment nicht am Platze ist, wenn Minister zu vertraulichen Besprechungen bei gezogen werden. Für heute Donners tag ist eine weitere Delegiertenverhandlung anberaumt. Von offieiöfer Seite wird nunmehr der vor kurzem veröffentlichte Beitrag zur Kirchenpolitik des unbedingte Verurteilung der Angeklagten Sophie Kowner als Mitwisserin de» Verbrechens ihres Man. ne» und Hehlerin des gestohlenen Geldes. Der Verteidiger de» Angeklagten, der Advocat Kupernik» stimmt mit dem Staatsanwalt darin überein, daß hier von idealen oder höheren Motiven de» Vergehens keine Rede fein könne. Wenn die Presse diesen Fall übertrieben dargestellt, apologisiert und interessant zu machen gesucht habe, so sei daran die Größe der gestohlenen Summe schuld, dann aber auch der Umstand, daß Kowner erstens Journalist gewesen und zweiten» ein Jude sei. Es fei nicht zu leugnen, daß in der russischen Gesellschaft eine große Antipathie gegen das Judenthum überhaupt und da» Judenthum in der Geschäftswelt insbesondere herrsche. E- seien aber doch „nicht alle jüdischen Kaufleutc Schurken!" Wie Kowner zu diesem verbrecherischen Schritte gelangt, sei sehr natürlich zu erklären. In kümmerlichen Verhältnissen erzogen, habe er aus der Erfahrung gewußt, wie mühsam der Erwerb des Geldes sei; wäre e» da zu verwundern, daß er, der Angestellte der Bank, der täglich die kolossalsten Finanzoperationen ausführen gesehen, nicht ebenfalls von der Sucht nach Reichthum, die einen charakteri« Herrn v. ©trernähr dahin ergänzt, daß Cardinal Rauscher, obwol ein schätzenswerther Bundesgenosse des Ministeriums, doch nicht in allem und jedem feinen Willen durchsetze. So wurde der bisherige Direktor des Feldconsistoriums Augustin Landt zum Feldbischof ernannt, trotzdem Cardinal Rauscher eifrig bestrebt war, diesen einflußreichen und (ucrativen Posten seinem Lieblinge, dem Kanzlei» oorstande des wiener Consistoriums, Franz Korn-heisl, zu verschaffen. Die Petersburger „Biedomosti" lesen den Ezechen in derben Worten obermal» den Text, und zwar im Hinblick auf die neulich besprochene As faire Novikow. Die Czechen — sagen die .Biedomosti" — feien unzufrieden, weil Rußland ihre Bestrebungen, einen Staat im Staate zu bilden, nicht unterstütze, und weil der russische Botschafter die Förderung ihrer Umtriebe abgelehnt habe. Das Petersburger Blatt nennt e» ein Non plus ultra der Lächerlichkeit, wenn die Czechen sich darüber ärgern, dag der Botschafter, feiner diplomatischen Mission getreu, an den Jntriguen gegen die Integrität jene» Staate», bei dem er beglaubigt, nicht theilnehmen wolle. AnSlaud. Die deutsche Thronrede liefert den englischen Blättern reicheren Stofs, als ihr Inhalt vermuthen ließ. Die Engländer werden nicht müde, da» Deutschland der Vergangenheit mit dem Deutschland der Gegenwart zu vergleichen. Die „Time»" ist mit der Thronrede außerordentlich zu-frieden und nennt sie eine ausgezeichnete Bürgschaft des Frieden». „Es ist die»," schreibt sie, „eine energische Friedenserklärung vonfetten der einzigen Macht, welche imstande wäre, einen Krieg zu führen. Gelegenheiten gibt es natürlich in Menge, aus welchen sich ein Krieg entwickeln ließe, wenn man ihn für wünschenSwerth hielte; aber wenn die Mächte, deren Einigkeit in einer früheren Periode unseres JahrhuncertS Europa die Wohlthal eines langjährigen Friedens gewährte, entschlossen sind, denselben aufrechtzuerhalten, während alle anderen Mächte aus verschiedenen Gründen der nemlichen Richtung zuneigen, sollte e» scheinen, daß der Friede als gesichert betrachtet werden dürfte.* Am Sonntag fanden in der ganzen Schweiz die Neuwahlen für den Nat ionalr ath statt Wie es sich vorherfehen ließ, haben dieselben einigen localen Personenwechsel mit sich gebracht, im Princip aber durchaus nichts geändert; die große Mehrheit de» Nationalrathcfl bleibt, trotz aller Anstrengungen, welche die Conservativen machten, liberal. — Der katholische Oberkirchenrath des Clintons Genf hat den Bericht feiner Abgeordneten zur Feier der Installation der neuen Pfarrer von Her-mancc und Corsier über die am vorvergangenen Sonntag bei diesem Anlaß in letztem Orte vor- stischen Zug unserer modernen Gesellschaft bilde, ergriffen worden? Wie oft werden an einem Tage durch das Börsenspiel die kolossalsten Summen er*, worben, ohne daß der Erwerbende irgend eigentlich eine sichtbare Mühe dabei habe; und der stumme Zeuge dieser „Subscriptions-Orgien", dieser maßlosen Bereicherungen einzelner, dieses schnellen Be-sitzwechselS von Kapitalien, Kowner, war durch pro-saische, drückende Verhältnisse an der Verheiratung mit dem von ihm abgöttisch geliebten Mädchen gehindert ! Verdiene nicht eine solche Situation milde Beurteilung einet solchen Vergehens? — gewiß. Und sie endlich, die Angeklagte, die auch jetzt nicht den Geliebten verlasse, der um ihretwillen zum Verbrecher geworden, sie werde sicher von den Geschwor-nen freigesprochen werden, da für ihre Mitwissen. ,'chast nicht die geringsten Beweise sprechen. „Seien Sie streng, meine Herren Geschwornen," schließt der Verteidiger seine Rede, „aber feien Sie nicht grausam!“ Anklage und Verteidigung wechseln noch einige Reden und resümieren nochmal» ihre Anträge. Den Geschwornen werden zum Schluß fünf folgendermaßen formulierte Fragen gestellt: l. Ist der An- gefallenen tumultuarifdjen Seenen entgegengenommen. Dieser Bericht schildert die Lage al» sehr ernst und beantragt angesichts der vorliegenden drei schweren Vergehen — der Verhinderung der freien Ausübung des Gottesdienstes, der Beamten-Eoalition und der Rebellion der Maires gegen den Staat — Einleitung der Untersuchung durch den Staatsanwalt. Die Adjuncten de« Maires in Corsier, welche gegen die Installation Protest erhoben, sind bereits ihre» Amte« entsetzt worden. Seither ist da» Absingen des Vie»eO: „Sauvez Rome et la France au nom du Sacrd-Coeur“ vor der dortigen Kirche während des Gottesdienstes im Innern derselben wiederholt vor gekommen. Gegen die Einbürgerung dieser Marseillaise neuen Genre» auf schweizer Bodeu wird wol die ganze liberale Schweiz sich erheben. Eine Kundmachung von großem politischen Interesse ist die Rede, die der italienische Ministerpräsident Minghetti am 31. Oktober in Cologna gehalten hat. Minghetti hat sich da mit bemerkenswerter Offenheit über die italienische Politik geäußert, indem er freimüthig conftatierte, daß der Besuch des deutschen Kaisers an der Kirchen-Politik Italiens absolut nichts geändert hat, daß diese Politik noch immer an der Trennung de» Staates von der Kirche festhalte und daß die er» zielten Wirkungen keinen Anlaß geben, dieselben ja ändern. Diese Sprache bildet einen nachträglichen Commentar ,u der Abwesenheit Bismarcks von Mailand. Der deutsche Reichskanzler wollte nicht al» der Düpierte erscheinen und hielt sich von vorne-herein fern, da er wol wußte, daß er für feine Kirchenpolitik in Italien nichts zu erwarten habe. Aus „verläßlicher Quelle" teilt die „Gazzetta d'Jtalia" mit, Graf Herbert Bismarck, der Sohn des deutschen Reichskanzlers, habe anläßlich des mailänder Aufenthalte» dem Grafen de Launay, dem italienischen Minister in Berlin, gegenüber geäußert: „Je dirai ä mon pfcre, que seulement le parti „moderato“ est possible comme gourer-nement en ltalie.“ Zu dieser Nachricht, &'f Dttt ungemeiner Raschheit de« Unheils bei de» iun8tn Bismarck zeugen würde, bemerkt da« bi«®“1*,’ freundlichste Blatt Italiens, der „Diritto": »DK hoffen, die Presse der Moderierten wird sich beeilen, diese Nachricht zu widerlegen, die wir unsereitheil» tatsächlich für unbegründet halten. Würde sie mehr fein, so wäre sie einerseits eine Beleidigung für die Mehrheit der Italiener, welche, wir können eS, ohne der Keckheit beschuldigt zu werden, sagen, heute ihr ganzes Vertrauen auf die Opposition setzt; andererseits schüfe sie eine falsche Lage für die Moderato-Partei, welche behauptet, in ihrer Haltung nur durch sich selber zu inspirieren und eine ganz italienische, weder französische noch deutsche Politik machen zu wollen." „ geklagte schuldig der Anfertigung einer gefälschte« Anweisung der Petersburger DiScontobank? —Die Antwort laut.it: „Ja, er ist schuldig, aber verdient den Umständen gemäß eine mildere Beurteilung? ! 2. Ist der Angeklagte schuld, daß auf diese Anweisung seinem Complicen von der moskauer Kaufmannsbank 16^,000 Rubel auSbezahlt sind? — Die Antwort lautet: „Ja, er ist schuld." 3. Ist der Angeklagte schuldig, in Moskau und Kiew mit Angabe eines falschen Namen» gewohnt zu haben ? — Die Antwort lautet: „Ja, er ist schuldig, jedoch nur des Gebrauchs eines fremden Namens in Kiew." 4. Ist der Angeklagte schuldig, den Paß einet anderen Person benutzt zu haben (Kowner ließ sich in Kiew mit der Legitimation deS Mohilew'schcn Fuhrmann» Minson bei der Polizei anmeldeu) ? — Die Antwort lautet: „Ja, er ist schuldig." 5. Ist die Angeklagte Sophie Kowner der Mitwiffenschaft an dem Verbrechen Kowner'», sowie der Hehlerei schuldig? — Die Antwort lautet: „Die ist nicht schuldig.« Der Gerichtshof verurteilt Kowner zum Verlust aller Rechte und zur Einstellung in die Arrestanten Compagnie (Zuchthaus) auf vier Jahre und zur Bezahlung der Kosten de» Gerichtsverfahren». 3n Ron ftant inapet herrscht abermals eine «eaierungS'Krise. Hussein Avni.Pascha, der vor nicht langer Zeit unter dem Beifalle Europa'« vom «mte entfernt wurde, soll abermals Groß-atijer werden und damit den lebendigen Beweis liefern, daß die Pforte für ihre Politik noch immer kein anderes System kennt, als die Willkür und die Laune des Sultans. Inzwischen mehren sich die Schwierigkeiten der Insurrection gegenüber. Nach der übereinstimmenden Ansicht der Lonsuln der Groß, machte, soll die Pforte durchaus unfähig fein, die «ube wieder hcrzufteUen. Eine Intervention der Mächte werde am Enve doch unvermeidlich sein, meinen die Consuln. So stehen wir da. wo wir vor drei Monaten gestanden, und das vergossene Blut ist umsonst geflossen Zur Tagesgeschichte. _ Am Alletseelentag find bet der Aufführung des biederen Grusel- und Gespensterstücks „Der Müller und sein Aind" im wiener Burgtheater nicht weniger al« vier-»ebn Damen in Ohnma»t gefallen und an die Luft befördert worden. DaS ist in Anbetracht, daß da» Publicum im Burgtheater bodb immer schon ein mehr kri-tische- sein will, ein großer Triumph für die Darsteller Man lenie sich vierzehn ohnmächtige Damen als ästhetische S-blachtoPser vor der Bühne liegen. __ Sin Zeichen der Zeit. Die „Bofsifche Ztg." brinat an der Spitze ihrer Anzeigen von Dienst- und Be? to&ftiflungSfltfudien da» folgende: „Sin früherer Bank, director einer jetzt liquidierenden Bank sucht Stellung al# Hausknecht oder Portier, Adresse unter 92." Der Mann Jt wenigsten» den Mulh. sich um ein ehrliche« Fortkomme» zu bemühen Local- und Proviuzial-Angelegeuheiten. __ (2) t m allgemeinen krainischen Be. ttxeneneeteine in Seibod)) finb die x. t. Herren: t. t. Laud«,Präsident 8. Ritter v. Widmaun, Lanbe,-hauptmanu k. Hofrath Dr. F. Ritter v. Halten, tggtt nni Bürgermeister k. k. Regierunglrath Lasch an a(# Ehrenmitglieder beigetreten, An Spmden für » er ein«, .werfe gingen weiter, ein: Vom Herrn k. k. Lande». Laflbenlen v. «idmann 20 fl. und von ben Sebrübern TJchinfl 30 fl- — Der verein zählt mit heutigem Tage onn TOitalieber. - ©penben zur Anschaffung einer ^ein,sahne finb bi» heute zusammen 156 fl. 60 tr. c,„gegangen^ intere||antt8 Theaterhistörchen . eie ^„sprllche eines TheaterdirectorS gerade an jenem fcint5 Personale», der am geplagtesten und als Ent. tAäbiauttfl dafür am schlechtesten bezahlt ist. die größten sind d wöhnlich noch obendrein am brüskesten gemacht werden, ■ß* eine Thatsache. die jedem bekannt ist, der nur einiger-maßen Gelegenheit hatte, in Theateroerhältniffe Einblick zu "cwt Publicum wird dieses verhältnismäßig mifh* Urtbeil zum großen Theil mit Genugthuung Genommen, die Freisprechung der Angeklagten Ävhic ftorontr sogar mit lebhaften Zeichen der Zu. ft im mutig begrüßt. Die «»geklagte hat schon vor Verkündigung des «„„fmaßts den Saal verlassen. Sie erwartet an ^ Tbür, die zum Gefängnis führt, den Angeklagten unt, fallt ihm, bitterlich weinend, um den Hals. Dann fnriAt sie leise mit dem Berthcidiger, der ihr die j trr Theaterdirector hat es gesagt, und ein Theaterdirector ägt immer die Wahrheit; lügt nie, gar nie. — Das Ende vom Liebe war, daß die aberwitzigen Orchestermitglieder, drei an der Zahl, denen e» wol zu gut gehen mochte, weil ie so frech und übermütig wurden, am nächsten Gagetage entlasten wurden. Zum Glück für den Theaterdirector find es nur drei der besten. Auch drei Schwalben machen keinen Sommer, so mag sich wol der Herr Theaterdirector gedacht haben, also fort mit biesett Störefrirben, ging hin unb chrieb ihre Entlastung. — Mehr wissen wir von ber Ge-chichte nicht; vielleicht erfahren wir, ob und wie der Herr Theaterdirector seine drei gemaßregelten Orchestermitglieber ersetzt hat, oder ob es in seiner Absicht liegt, mit der Zeit ein Orchester burch einen einzigen Mann versehen zu lasten, der einem „verehrungswürbigen Publicum" die neuesten Stücke „androht", um nach gethaner Arbeit in dem Souffleurkasten zu verschwinden. Wir wissen, wie gesagt, nicht mehr über biese Vorgänge in dieser Stadt, da wir dort keine direkten Correspondenten haben, und die Ereignisse von dort gewöhnlich erst aus zweiter Hand erhalten. Das heute Erzählte jedoch erhielten wir direct mit der letzten Überseeischen Post, und wird gewiß nicht verfehlen, dir Anhänglichkeit der Theatermitglieder an ihren Herrn Director wesentlich zu erhöhen. — (Theaternachricht.) Morgen gelangt auf vielseitiges Verlangen die mit so großem Beifall aufgenommene komische Oper „Javotte" zur Wiederholung und machen wir alle Theaterfreunde auf biese Vorstellung aufmerksam. — (Zur gefälligen Beachtung.) Um bei der am 14. November stattfindenden Nachwahl der drei Di, rectionsmitglieber in bie philharmonische Gesellschaft jede Stimmenzersplitterung zu vermeiden, wirb Sonntag den 7. November nach 11 Uhr im Clubzimmer bet ffiafmo» reftauration eint Vorbesprechung stattfinden; es wäre roiin« schenSwerth, daß sich recht viele Mitglieder deS Vereine» daran bet heiligen möchten. — (Flüssigkeilsmaß.) DaS k. k. Handel»mini-sterium hat der wiener Handelskammer eröffnet, daß bie in einer Versammlung bortiger Weinhändler und Genossen-schastSvorstände vereinbarte Usance, wonach für den Weinhandei in Gebinden anstelle des Eimers das Fünfzig-Litermaß als Rcchnungsbasis treten sollte, mit Rücksicht auf da» Reichsgesetz vom 23. Juli 1871 nicht statthaft ist. Nach Art. UI C des bezogenen Gesetzes gibt e« nur E i n gesetzliches Vielfaches des Liters, b. i. ber Hektoliter zu 100 Liter. Ein anderes Vielfaches des Liters ist im öffentlichen Verkehre als Maßeinbeit durchaus unzulässig und es sind alle Geschäftsabschlüsse, Preisnotierungen, Verrechnungen u. s. w. nur nach Hektoliter zu vollziehen. In der Beibehaltung der bisherige« Weinflaschen zu 2 ©eitel (70 Lenti» liier) unb 1 ©eitel (= 35 Eentiliter) erkennt bo8 k. k. Han-belsministetium eine bloße UebergangSmaßtrgel für bie Dauer ber vorhanbenen Flaschen. Die für die Zukunft in Vorschlag gebrachten Maßgrößen von */4 unb % Liter für die Weinflaschen entsprechen, wie das Ministerium bemerkt, ebenfalls nicht bem metrischen Systeme, allein es erscheint eine Normierung der im Handel vorkommenden ©outeitlen als solcher überhaupt nicht nöthig, weil diese (eine Maße, soiiberii Gesäße sind, in welchen eine Flüssigkeit im verschlossenen Zustande verkauft wird und welche daher nicht den Vertimmungen der Maß- und Gewichtsordnung unterliegen. — (Die Stenern der Eisenbahnen.) Im Hanbelsminiftetium beschäftigt matt fich gegenwärtig mit bet Ausarbeitung einer Vorlage, betreffenb die von den Eisenbahnen zu mtrichleiiden Landes, SreiS- und SommunaU Umlagen und Steuern. ES werden hierin unter ändern diejenigen Verpflichtungen der Eisenbahnen präoftert, welche bicsclben burch ben Ankauf von Grunb und Boden nicht ausdrücklich unb otrtragsmä&ig übernommen haben, al» da finb: bie gkwohnheitSrechtlichen Lasten, z. B. Eontribntion». beiträge zu Kirchen- unb Schulbauten, Spitälern, Fluß-regulierungtn, Wegüdersetzungen sc. Wegen (üeschästsauflösung wird das grsanimte jHannfarlnruiarraluflcr fcfc A. ßrcnnrr, SpitaCgaffc, 8cftrcjjcr’frf»77) 8-1 (IXuum- 8to tl- Juo]< eii & 5 fl. besonders empfehlend.) M. Neu manu, Laibach, $?u(fmonn'fd)t6 Hans, vis-ft-vis ^Hotel (Slesant." Eine besondere Beachtung verdient die im heutigen «larte befindliche Annonce deS Hause« 2. Lacks & Co. in Hamburg, das uns «egen prompter und aufmerksamer Bedienung seiner Interessenten aufS angelegentlichste empfohlen wird. Witterung. Laibach, 4. November. Morgens Nebel, starker Reif, dann heiter, schwacher 9iO. Temperatur: morgens ii Uhr -- 46' nachmittags i Uhr + 38« C (1874 r 5 3»; 1873 + 13 4-6.1 Barometer 73798 Mm Das grstrige Tagesmittel der Wärme + 19* um 4*9• unter dem Normale. Augekommene Fremde am 4. November. Hotel Stadt Wien. Mad. Pipp, Private, Sapane. — Baron Guffich und Lnffer, Rudolfswerth. — Weiner, Reisender; Manager, Artilleriemajor, und Dobiasch, Wien. — Rolenberg, Äaufm., Kanischa. — Merk, f. (. Bezirkscommiffär, Adels berg. — Frl. Wenzoweskv, Steiermark. — Tschinkl, »aufm., »raljevetz. — Wirgler, f. k. Bezirktthierarzt, Tschernernbl. — örunfelb, Äaufm., Agram. Hotel Clesant. Satrann. Bak. — Frl. v. Otto, Weinegg. Rupnik, Triest. — Biffel, Rudolfswerth. Hotel Europa. Primuß, Misiionspriester, Cilli. — v-Laskiwert mit Familie, Triest. — KaliZnik, Neumarktl. Mohren. Erlach Elisabeth und Neubauer, Wien. — Archer, Besitzer, Kärnten. verstorbene. Den 2. November. Franziska Pajk, Inwohners-gattin, 29 I, Livilspital, Lungenlähmung. — Gertraud Zedej, Arbeitelin, 42 I, Civilspital, chronische Lungentuberkulose. Lebensmittel-Preise in Laibach am 3. November. Weizen 5 fl. — kr.; Korn 3 fl. 40 fr.; Gerste 2 fl. 50 kr.; Hafer 1 fl. 80 kr.; Buchweizen 3 fl. 10 fr.; Hirse 2 fl. 50 fr.; Kukurnh 3 fl. — kr.; Erdäpfel 1 fl. 80 fr.; Fisolen 4 fl. 80 kr. per Metzen ; Rindschmalz 53 tr., Schwein-fett 46 kr., Speck, frischer, 34 kr., Speck, geselchter, 42 kr. per Pfund; Eier 2'/, kr. per Stück; Mitcf) 10 fr. per Maß; Rindfleisch 26 fr., Kalbfleisch 28 kr, Schweinfleisch 26 kr. per Pfund; Heu 1 fl. 35 kr, Stroh 1 fl. 30 fr. per Zentner; hartes Holz 7 fl. — kr., weiches Holz 5 fl. — kr. per Klafter. Gedenktafel übet die am 6. November 1875 ftattfinbenben Imitationen. 2. Feilb., Zenko'sche Real., St. Michael, 59®. Senosets». — 2. Feilb., Novak'sche Real.. Untrmem, BG. Senosetsch. — 2. Feilb., Sluga'sche Real., Slape, BG. Laibach. — 9. Feilb , Koritzki'sche Real., Sap, BG. Laibach. — 2. Feilb., Jesich'sche Real.. Salloch. BG i'aiba*. — 2. s^eilb., Zer-nel'sche Real.. Hruschfarje, BG. Laas. — 1. Feilb., Jur-galii’stte Real., Giublr, BG. Landstraß. — 1. Feilb. Su-pancid’sd’c Real., Miho», BG. Landstraß. — 1. Feilb, Kodrii'sche Real., Berhovskavas, BG Landstraß. — 1. Feilb., Klepec'sche Real., LerfviKe, BG. Möttling. 3. Feilb., «adiuc'sche Real., Kleinmannsburg, BG. Stein. — 3. Feilb, jiralii'sche Real., Kleinlolschnif, BG. Großlaschiz. — 3. Feilb., Sajovic'sche Real., Krainbura, BG. Krainbnrg. — 3 Feilb., Anjii'sche Real., Dobrnine, BG. Laibach. — 3. Feilb, fie-renc'sche Real., Schuscha, BG. Laibach. — 3. Feilb, lZu-fie>öii'sche Real., Seedorf, BG. Laibach. — 2. Feilb., Lo-gar'scbe Real., Grdb. Gut Semonhos. BG. Fcistriz. 2. Feilb., Tuisii'sche Real, Scheniem, BG. Gurffeld. — 2. Feilb., Hiti'sche Real., Ravne, BG. Laas. — 1. Feilb., Muha'sche Real., Aroßubelsfu, Bi4'. Senoselsch. — Freiw. Feilb. Warl'scher Real ad RadmannSdorf, BG. RadmannS-dorf. — 1. Feilb., Piuf'sche Real., Präwald. BG. Senosetsch. 1. Feilb., Ialouc'sche Real, Schutna, BG. Land-straß. — 1. Feilb, ho'evar'sche Real., Scherendors, BG. Landstraß. — I. Feilb., Koretii'sche Real, Berlog. BG. Landstraß. — I. Feilb., Cei'sche Real., St. Michel, BG. Senosetsch Theater. Heute: Die zärtlichen Verwandten. Lustspiel in drei Acten von Roderich Benedix. Morgen: Iavotte. Komische Oper von I. Hopp. Musik von E. Jonas. Wiener Börse vom 3. November. Staatsfonds. Seid Mare spcrc. Reute, öst.Pap. 69 ;o 6f8i dto. bto. oft. in Eilb. 78-30 73-30 Lose von 1854 . . . . 104-50 1(j5*— Lose von i960, ganze Lose eon 1860, Fünft. 111-50 111-80 117- 117-56 Pramiinsch. v. 1864 . 134.- 134-15 Orandent.-Obl. Eicbcnbilrg. 79- - '9-50 Ungarn 81-15 82-25 Actten. ji :i Bnalo-Sant Sreditanstalt 98-25 98-50 116 — 19U-20 Depositenbank . . . . Srcouipte-Anstalt . . 670- 675 — Franco-Bank . . . . 30- 30-25 Handel«ia»k 50 — 50-50 Nationalbank . . . . PS9- >-29- Oest. Bankgeselll. . . 164.— 166- Union-Bank 83 50 83-70 BereinSbank BerkehrSbauk 79 — 79 50 Alföld-Bahn .... 117-50 118 - Sari Lndwigbahn . . »als. EUs.-Babn . . »eif. Fr. Oofefäb . . 194 50 195- - 162-50 163 — 157-55 157-50 8taat«l>ahn 277.- 277-00 Kübbahn 102 - 102 25 Pfandbriefe. Allg. iist. Bob.-Srebit. blc. in 33 3. . . . Nation, ö. W........ Ung. Bob.-Erebitanft. Priorltäte-Obl. Kranz Joses«-Babn Oe#. Norbweftbahii . Eiebenbürger . . StaalSbahn . . . ELdb.-Ges.zu 50U „«..i«— w Mo. Bon« Lose. Credit. Lose.........16i-75 163 85 IRubolf# - Lose .... 13-85 13-50 Weche. (3Mon.) «ugSb.ivvfl. liidd.w "ranls. IOC Mark . . 55-25 55 Si mburg „ „ 55-40 55-4C ondon 10 Psd. Eterl. 113-— 11315 Paris 100 Franc» . . 44 85 44 95 Münzen. Saii. Münz-Ducatcn 5'34>/,!5 3! >/, 2«.Franc«stück .... 8'(®>/5»,C6Vi L'reu§. Kassenscheine .irtS» l-*8“ Silber . . .jl03 85>10» 10 Telegraphischer Tursbericht am 4. November. Papier-Rente 69 90 — Silber-Rente 73 95 — 1860, r Staats-Anlehen 111-60. — Banfactien 928. — Tredit 196 80 - London 113 15. — Silber 104 20. — ft. f. Mttm bucatcn 5-37'/,. — 20-FrancS Stücke 9 09. — 100 Steigs -mark 56.15. Wtr Aufs »tue beweisen folgende Schreiben die ganz vorzügliche Wirkung meines bewährten Mittels gegen die Trunksucht. Frau «Urschnermeister A. in Z schreibt wieder: ..Da das gütigst früher gesandte Mittel gegen Trunksucht sich vorzüglich bewährt bat, so habe ich für jemand anders dasselbe zu besorgen und bitte gehorsamst u. s. w " ; ebenso schreibt eine Frau aus P. im görlitzer »reife: ..Ihr Mittel ist hier schon öfter gebraucht worden und hat auch schon vielen geholfen, deshalb sind Sie so gut sc." Nähere Auskunft auf frankierte Anfragen erlheilt gern Keinb. Kctzlaff, Dresden. (H35226&) (674) 2-1 Ein lediger Forsthliter wird für Die Herrschaft Ru-pertsbof bei RudolfSwerth in Unierkrain mit Beginn 1876 gegen gänzliche Verpflegung und einen angemessenen Gehalt ausgenommen. Verlangt werden Kenntnis des Schreibens und der slovenischen Sprache und eine mehrjährige Thätigfeit im praktischen Forst« dienste. Bewerbungen um diesen Dienstposten sind bei der Administration der ernannten Herrschaft einzubnn» gen, wo auch allfällig gewünschte Auskünfte ertheilt werben. (673) 3—2 Zchmlyl Pnichels Mundwaffereffenz und Zahnpulver, die vorzüglichsten Zahn-reinigunqS- und Consenierungsmitiel. Flacon Mundwasser-essenz 1 fl., Schachtel Zahnpulver 60 kr. ,u haben im Ordi-nati nSlocale Theatergasse 9it. 5(0 im 1. Stock. Daselbst werden an* künstliche Zähne und Gebisse nach det neuesten und besten Kunstmelhote verfertigt und alle Zahnoperationen vor genommen. (620) 12—11 Echtes, geruchloses, wohlschmeckendes Leberthran-Oel, frische Füllung. Bewährtes Mittel gegen Brust- & Aliigenltidtn. ‘ ((»2) 20 -3 In Flaschen ä, 70 kr Echt zu bekommen bei Victor Trnkoe/.y, Apotheke in Laibach, Hauptplatz 4 M°rn- i ® V. e* ’S 5” « !*• 5 Ol? tlf N ft 2 - O) d U 5. 50« r-rc 3 55 E »5: s- s ®s .svs Dr*ck dem Jg. v. ftltiitmaor k geb. Bamberg. Verleger Dtteaier Bamderg. Äür Die Wrdadion verantwortlich: Franz Spitaler.