WbacherHeitmH. . ^! H8«. Freitag am 3. Dezember »8HK. Die ^nb^n-rIeituna" erscheint, mit Ausnahme der Son», und ssricrtage, täglich, und tostet sammt tcn Ablagen l»l lLomplolr ganziahrg 11 ^', halbial, r > g ''ft- ^' lr., mtt 2 ft.. halbjäl.rig 6 fl. Fur die Ztt^llung m's Hau-1 ssn° h al b , a h c> ,^w kr me ,r z„ entr.chten. M . t oer Post p . rt o- r aa N, a unter Kr.nzl.md , nd gedru^t.r treffe l^ si.. halbjährig 7 st. 30 lr. - In feration^geb >lhr s»r c.nc Spa!^> e ooer oc» Raum ^r,clbm, ur cm- mala E .chaN'^'I kr., sür zweimalige 4 lr.. für dreimalig, 5 fr. C. M. Inserate bil 12 Icilen kostcn 1 ft. snr 3 Mal . 50 lr. !»r 2 Ma und A> kr. ,nr l Mal cmjuschalten. Iu dieftn Nuln en ist nach dem vr^i^'rische,, Gesehc vom «. November 1«Z0 für Insrrati^nZftäm^l" noch l<) lr. sür emc jedesmalige «».schaltung hinzu zu rechnen._______________ ______ MMcher Tljeis. <^e. f. k. Apostolische Majestät haben mit Aller» höchster Entschließung vom 22. November d. I. dem Uuivcrsitätsbibliothckar und Direktor dcr philosophy scheu Fakultät zn Pavia. Doktor dcr Rechte Johann Maria Bussed i. in Anerkennung seiner laugjähri-geu treuen und aufopfernden Dienstleistung in vcr-schiedcnen Zweigen des öffentlichen Unterrichtes, den Titel und Rang eines k. k. Statthaltcreiralheö. mit Nachsicht der Taren, allcrgnädigst zn verleihen gcrnht. Se. k. k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. November d. I. den l'ishengen provisorischen Direktor des Gymnasiums ;u Stauiölawow. Johann Piatowski. zum wirklichen Direktor desselben Gymuasiums allergnädigst zu er< nennen geruht. Das Ministerium sür Kultus und Unterricht Halden bisherigen Supplculcn an dcr k. k. Unter'Realschule in Troppau. Adolf Hanke, zum wirklichen Lehrer an dieser Anstalt ernannt. Verordnung des k. k. Ministeriums des Innern, im Einverständnisse mit dcm k.k. Ministerium des Handels vom 29. No- uember 18«6, giltig für alle Kronländer, mit Ausnahme der Mili-tärgrenze und des lombardisch > veuctianischen Königreiches , belrcffcnd die Einführung des k. k. Rcicho.Adlers als allgemeinen Vcrisizirnngszcichcns bei dcnZimentirnngs- Aemtern. In Folge Allerhöchster Entschließung vom 3tcn November 18!)ii, wird verordnet, daß sich die Zimem tirungsanstalten als allgemeinen Vcrifizirungszeichens des k. k. Ncichs'Aolers mit Vcischnng der erste>, An» fangsbuchstaben des Ortes, wo das Zimentirllngöanlt seinen Sil) hat, zu bedienen haben. Frcih. v. V a ch »n. zi. Ritter u. Toggcnb u r g »,. p. Richlalnllicher Theil. Laibacl», am 7. Dezember. Die «Wiener Ztg." bringt dic Fortsetzung des Verzeichnisses dcr den österreichischen Staatsangc« börigcn bci der Pariser Ausstellung zuerkauuteu Auszeichnungen. Die „Medaille erster Klasse" erhielten dir krainischeu Erponcntcn: :») Die k, k. Bergwerks «Verwaltung in Idria (in Klasse l.) l») Herrn Varon Zois' Witwe in Icmcrburg (iu Klasse I., daun wicdcr in Klasse XV.) <') Herrn Arustciu ä5 Eskelcs (Zuckcrraf-fiucric) in Laibach (in Klasse Xl.) Die weiteren Fortsetzungen wcrdei« wir unvcr» weilt mittheilen, sobalo sic uns zugekommen sein werden. Vom südöstliche« Kriegsschauplätze. Ein Lagcrkorrespondcnt des „Herald" gibt nachstehende Beschreibung drs jetugcn Zustandes der Rni< ucu von Sebastopol: „Zu den Ursachen, welche dic Russen veranlassen, fast fortwährend den Tag über auf den in der Ge-walt der Alliirten befindlichen Theil von Scbastopol zu feuern. mnß auch das Komineu und Gehen dcr Regimenter gezählt wcrdcn. dic. regelmäßig nach einander lonnucn, um Häuser zu dcmolircu und Karren und Manlthierc mit Brettern, Schindeln und Trum» mcru aller Art zu belasten lind wegzuführen, mit ci-ncin Worte, um Alles we^zubriugcu, was nur Holz genannt werden kann. Einige führen auch Ziegel, Mancrwerk uud eiseruc Gegeustäudc weg. nenn Zehn» tcl dcr Hänscr Scbastopols sind bereits gäuzlich dc> molirt. Die Dächer siud abgerissen, Feustcr und Thü> reu weggenommen, Manern limgcstürzt worden. Ein Soldat hat ein unter den Dielen eines Zimmers ver« stecktcs Heiligenbild gefnndcn, das er für nicht wem« gcr als 20 Pf. St. zum Verlaufe ausbictct. Den Besuchern dcr Stadt ist das Plündern nutcrsagt; es war nur einige Tage lang nach dcr Nänmung der Stadt gestattet; jcht weist das Genickorps den Ne» gimentern, Dctachcments und Individuen gewisse Gassen, Gasscntheile oder Häuser an, die von einer Schild« wache überwacht werden, damit kein Anderer sich der angewiesenen Gegenstände bemächtige. Ein Hans, das früher als Mädchenpcnsionat bcnüt)t worden war, ist noch das bcstcrhaltene in der ganzen Stadt; es hat Aehnlichkeit mit einer Kirche nnd nicht gelitten, und ist dem Polzcichef zugewiesen^worden. Einige hochgestellte Offiziere haben es nicht so gut getroffen und mehrere derselben haben sogar ihre Fenster vermauern lassen, um sich vor Kugeln und Bomben zu schürn; ein des Abends durch ein Fenster fallender Lichtschimmer genügt, um ciue Kugel nn« zulockcn. Das fortwährende Schießen hält übrigens die Franzosen nicht ab, Kaffehhäuscr zu besuchen uud da« selbst zu verweilen; sonst ist die vorzüglichste Unter« Haltung die Militärmusik, die jeden Donnerstag Nach« mittag um 4 Uhr spielt; außcr den Kassehhä'usern hat man auch uoch Ncstaurauls, die fast alle in der sogenannten Promenadrgassc sich befinden. Diese ist breit, in dcr Richtung von Nord nach Süd übcr ciue Victtclstnndc lang und liegt im Schußbereich der russischen Kanonen. Für die Seeleute dcr Alliirten gibt cs uoch Beschäftigung auf dcr Nhede vou Sebasto« pol; iu dcr Nähe des nördlichen Gestades ist ein Li< nicnschiff beinahe noch ftott; neben ihm liegt ein ge» Feuilleton. Aus dem Wanderbucb eines Naturforschers in Zentral-Amerika.') !l. Nomadenleben. Die tropische Lnft. Meteorische Erscheinungen. >l.>V. Das Leben des Naturforschers im tropischen Urwalde ist oft schon der Gegenstand vou Skizzen gcwcscu, welche seiue Genüsse nnd Freuden, seine Plagen und Gefahren mit den großartigen Naturerscheinungen schildern, die ihm anf seinen Nander-zügcn begegneten. Dcr Stoff ist jedoch von solcher Reichhaltigkeit, daß selbst das umfassendste Beobachterauge ihn nicht iu allen Einzelheiten zu überschauen, daß die Meisterhand des geistreichsten Darstellers ihn nicht völlig zu beherrschen vermöchte. Um alle beklagenswerthcn Gegenstände, die sich hier im Luftkreise wie auf der Erde dem forschenden Blick darbieten: die mctcori» scheu Prozesse und die großen und kleinen Geheim» "Mc in der organischeil Welt der Natur abzulauscheu und sie treu zu schildern, dazu wäre eincs Mcn< *) Furtfttzun,, zu Nr. 227 der „Laibachlv Z.itllüg." schen Leben nicht Mlsleichcud, wenn ihm auch alle Beobachtungskrast des hundertäugigen Hüters und alle Schreibefiuger des hunderthändigcn Riesen der alten Mythe zu Gebote ständen. Die Eindrücke sind in dieser Zone weniger von den Brcitegraden, in welchen dcr Beobachter sich befindet, als vom Charakter dcr Lokalität abhängig. Sie zeigen nach diesen örtlichen Einftüsseu eine uu-eudliche Mannigfaltigkeit. Sie siud in Zcntralamerika, wo die schmale Isthnmsform dcö Landes dem Rciscn-den gestattet, die Naturerscheinungen dcr Gestade zweier Oceane innerhalb wcuigcr Tage zu überblicken nud auf der hohen Stufenrcihe der Eordilleras binnen weniger Stnndcn alle Klimate zu durcheilen, anders als in ausgedebuteu Flachländern, wic Hindo-stan und dem Westen Südamerika's, wo keine Ge» birgskettcn von alpiner Höhc iu dcr Nähe der Meeresküsten emporsteigen. Die Organismen dcr Acqnatorialzone zcigcn bci all ihrcm Rcichthnm in solchen Ländern doch nicht dic Abwechslung und Kontraste, wie in Grgcndcn, wo dic aufsteigende Gebirgsvcstc eine Scheidewand in dcr geographischen Verbreitung vieler Pflanzen- uud Thicrartcn ist. Auf cincr tropischcn Bcrgscala mit dcu verschiedenen Tcmperaturgradcn nnd klimatischen Verhältnissen, auf den stufeuartig «ertheilten Terrassen, Hochthälern und Plateaux zeigt dic Natur den g r ö ß> ten Wcchscl in der größten Nähe, und es berühren sich fast die wunderbarsten Kontraste. Dcr cbenc Küstenstrich ist in Zcutralamcrika au dcr Seite des stillen Oceans oft so schmal nnd der Lauf der Flüsse so knrz, daß mau von deren Quelle bis zur Mündung leicht iu einem Tage gelangen kauu. Hier badeu die gcscnktcn Kronen viclcr Pal-mcnarlcn, von Tillandsicn umwundcn, ihrc gcfiedcr« ten nnd qcfächertcn Blätter im brackischen Wasser, der Jaguar klettert dem kleinen Affen auf dcr schlan. kcu Lcitcr der Bauhinicn nach uud dic großcu Kai« manc schwimmeu mit den Haien um dic Wctte durch dic tosende Brandung in das Strombctt oder zurück iu das Meer. Dort au dcr Quelle des Flusses im Hochthal aber wachsen Tannen, Eichen und vicle derselben niedern Pflauzengeschlcchter, wic in dcn Alpcn dcr Schweiz. Dcr nordische Wandcrcr ficht wolilbc» kannte Sträucher nnd Blnmen, Weiden, Erlen und Bergroscn, Astern, Glockenblumen, Alsiuecn und Pu< rcthrumartcn wic auf dcu Bergen seines Vaterlandes, und hört Sylviadcn und Drossclartcu singcn, die ihn an dic Vogelstimmen seiner Heimat erinnern. Zcntralamcrika ist im Allgemeinen weniger lul> tivirt und dünner bcvölkcrt als Südamerika, die Phy-siognomic der Landschaft 'st wilder und dcr Wald jungfränlichcr als in viclcn Gcgcndcn von Pcrn und Brasilien. Iudcsscu hat auch hicr dic Kultur ziemlich R«»K straudrtcr Dampfer, den die Franzosen neulich in Brand zu stecken versucht haben; sic wnrdcn jedoch zurückgeworfelt nnd der Versuch wird wiederholt >ver> den müssen. Oesterreich. W i c u. Die Fragen dcr innern Politik lind des Krcdilwcscns habcit bci uns in letzterer Zeit alle Theilnahme in Anspruch genommen und die Anfmerk-samkcit dcr orieiltalischcn Streitfrage entzogen. Man scheint sich in dcn maßgebenden Kreisen vollständig mit dem Gedanken vertraut gemacht zn yabcn, daß eine aktive Theilnahme Oesterreichs an dem Kriege, so lange er inncrhall) der Grenzen seiner heutigen Ausdehnung verbleibt, weder gerathen noch nothwendig sein werde, und hofft, daß die Dezembcrvcrbündetcn ihre Politik nicht ferner in einer Wcisc formulircn wurden, wodurch Oesterreichs Neutralität unmöglich und gefährdet werden könnte. Von diesem Gesichtspunkte aus werden hier die Unterhandlungen des Gc° ncrals d'anrobcrt mit dcn skandinavischen Höfen durch» aus nicht mit ängstlichen Vlicken verfolgt, da die Ueberzeugung vorherrscht, die Betheiligung der Nord> mächte, wcun sie wirklich zugesagt würde, müsse sich für's Erste ganz auf denselben Modus beschränken, dcr bisher dem Bündnisse Oesterreichs mit deu Westmächtcn zu Grunde gelegen hat, nämlich ans cinc passive Theilnahme an den Nelthändeln, oder genauer ausgedrückt, aus eine aktive Neutralität zu Gunsten der Alliirten. Schweden und Dänemark würden hirdci nach dem Vorbilde Oesterreichs durch eine Deckung iyrcr Grenzen und durch Zulassung dcr westmächtlichen Flotten in ihrc Häfen dem Kampfe der Alliirtcn Vorschub leisten, ohne sich direkt daran zu bcthci' ligen. Ob in cincin Geheimartikel mit Schweden etwa die Rückerstattung von Finnland für irgend einen speziellen Fall dcr Kriegführung verbürgt werden würde, möchte man hier eben so sehr bezwciscln, wie es gewiß ist, daß auch für Oesterreich keinerlei Gchcim-artikcl zum Dczembcrvcrtrag bcstcht. Wicn, !j. Dezember. Die Thcucruug dcr Lc> bcuömittcl, sagt die „Austria," lastct nun schon seil mehreren Jahren mit schwerem Drucke alls den min-der bemittelten Klassen der Vevölkernng, und leider ist noch keine Allssicht ans emeu baldigen Rückgang dcr Lcbensmittclpreise. Allenthalben bemühen sich die Rcgicruugcn, die richtigen Mittel aufzufinden, durch welche dem Uebel gesteuert werden soll; bis jetzt go laug es indessen nicht, da man die Ursachen dcr Theuerung, zumal das Mistvcrhältniß der Nachfrage zn dem Allbot. nicht zu beseitigen vermochte. Dieses Mißverhältniß ist kein künstlich herbeigeführtes, son» dcrn cin ans del» Umständen hcroorgcgangcucs. Fas- sen wir die Thcucrnug des Getreides, vou welcher die Preise vieler anderer Vcrbranchöartikcl in die Höhe getrieben werden, ins Auge, so zeigt sich, daß un> genügende Ernten und die Verschlicßnng wichtiger 'Aczugsquellcn deren vorzüglichste Ursache sind. Die Rcgicrungen könncn das Uebel durch Trausporterlcich« lcrungcu, Aufhebung der Zollabgaben u. s. w. mil« dern, keincslvegs aber abwenden. Dcr von uns seit Jahren vertheidigte Grundsatz, daß gewaltsame Ein-griffe in den freien Verkehr nur geeignet sind, das Uebel zu steigern, daß Ausfuhrverbote, Marktbcschrän« klingen, wie sie z. V. auf den baicrischcn Schranncn angeordnet wnrden, die Bestimmung von Maximal» preisen u. s. w. nur in sehr seltenen Fälkn und nie-mals nachhaltig dcn beabsichtigten Zweck erfüllen, mci-stcus abcr das Gegentheil hervorbringen; dieser Grund« satz wird jetzt, Dank den Bemühungen dcr Tages» presse, fast allgemein anerkannt; das Geschrei gegen Kornwnchcr, die Fordernug von Eingriffen in daö freie Vcrfügnngsrccht jcdcs Eigenthumes ist nachgc« radc verstummt. Dcr freie Getreidehandcl hat die Aufgabe, die Erntccrträgnisse in möglichst wirthschaftlichcr Wcisc je nach dcn Vcdürfnisscn und dcr Kauffähigkeit zu vertheilen. Er ist mit dem Fortschritt dcr Kommnni-kalionsmittcl im Stande, scinc Opcrationcn über einen immer weiteren Umkreis auszudehnen, und so cinc immer gröüere Ausgleichung der Preise herbeizuführen. Mchr kann nicht von ihm verlangt werden. Vermehren kann er die vorhandenen Gctreioemassen nicht. Genügen diese dem gewöhnlichen Bcdarfe nicht, so ist cinc entsprechende Steigerung dcr Preise unbc-dingt nothwendig, damit der Verbrauch angemessen eingeschränkt und Mangel ferngehalten werde. Diese Theorie, die nicht bloß aus Getreide, son» ocrn auch auf aiwere Lebciismittcl Anwendung fin» dct, ist hart, aber mau kann sie nicht unbeachtet lassen. Ncbstbei ist es jedoch eine Pflicht dcr Huma» nilät, dcn unbemittelten Volksklasscn ihrc Noth tunlichst zu erleichtern, und in dieser Beziehung könncn sowohl Einzelne als auch Korporationeil schr Erspricß> lichcs lcistcu. Nur sollte man sich hütcu, dort Almo> sen zn spenden, wo es nicht unumgänglich nothwendig ist. Für weit zweckmäßiger als Almosen halten wir die Beischaffnng von Arbeitsverdienst, so wie dic Gründling vou Konsumvereinen und von Speiscan» stalten. — Probeweise wird cin Eisenbahn > Waggon cr> ballt, welcher derart eingerichtet ist, daß dic Sitzplätze, wenn die Zahl dcr Reisenden dieß gestattet, mittelst emcr cigcncn Vorrichtung in Ruhebetten vcr-waudclt wcrdcu können. — Mehrere Wiener Bäcker haben sich entspre» chendcn Orts um die Erls»>bniß verwendet, mit von ihnen erzeugtem Vrote durch bestellte Lcutc Hausir« handcl betreiben zn dürfen. Durch einen solchen Vor-gang würden der Zins und dic Pcrzentc, welche Bäcker dcrzeit den Arotsitzcrn bezahlen müssen, zum grostcu Theile in Ersparuiß kommen und ein billigeres Brot erzielt wcrdcn könncn. — Dcm Präscs dcs Olmützcr katholischen Gc-scllenvcrciils wnrdc von dem hochw. Herrn Fürsterzbischof Landgraf von Fürstcnbcrg cin Betrag pr. 600 ft. eingehändigt, als cin Geschenk Ihrer Majestäten des Kaisers Ferdinand und dcr Kaiscrin Maria Anna, mit dcr Widmnng: zur Errichtung cincs Hospitiumö dcs katholischen Gescllcnvcrcincs in Olmütz. — Unter dcn viclcn kirchlichcn Denkmälern, die dcr Stadt Salzburg zur besonderen Zierde gereichen, und die Frömmigkeit dcr Vorfahren dcr Nachwelt vcr« künden, praugt auf dcm Domplatzc auch eiuc Statue dcr unbcficcktcn Empfängniß Maricus, wclchc jedoch im Laufe dcr Zcit schadhaft gcwordeu ist. Anläßlich dcr dogmatischen Erklärung über dic unbcftccktc Em> pfängniß ist in dcn Herzcn froinmcr Gläubigen dcr Wunsch rege gcwordcu, daß dieses Dcnk>nal restall« rirt werde. Mit herzlichster Freude vernahmen dar» nm die Mitglieder des Rupcrtus-Vcrcins in dcr am 24. November abgehaltenen Versammlung die Mit» thcilnug, daß Sc. k. k. Apostolische Majestät die al< lcrgnädigste Bewilligung zur Rcstauriruug der cr> wähnten Statnc zn ertheilen geruht haben, " Die «Kronstäotcr Zeitung" meldet, daß die Aussnhr von Mehl und Feldfrüchten nach der Walachei, wclchc tu der letzten Zcit eincn bedeutenden Umfang crrcicht hatte, plötzlich wieder aufgehört habe. Mehreren Kronstäotcr Handelshäusern, welche mit dcm Einkauf vou Mehl und Früchten für die Nala» chci beauftragt waren, sei die Weisung zugegangen, den Einkauf einzustellen, weil die Preise in dcr Walachei niedriger wären als in Siebenbürgen. Auch würden dic Vcrscndungcn aus den Häfen dcr nute. rcu Donau uach dcr Krim aufhorcu, da dic Trup. pcn dcr Alliirtcn hinlänglich mit Früchten und Mchl versorgt seien. Ferner bringt die „Kroustädtcr Ztg." dic Meldung, daß schon mclncrc Gemeinden in Sic« benbürgcn, darunter Kronstadt, Schäßburg und Neu. stadt, den Beschluß gefaßt habcn, dic Drcifcldcrwirih. fchaft allfzugebcn, nno dic Wcchselwirthschaft mit Stallfüttcrling einzuführen. Durch das Aufgeben der Brache wird sich der Bodenertrag Siebenbürgens nn« gemein steigern, und habcn nur einige Gemeinden angefangen, ein zweckmäßigeres Wirthschaftssystem einzuführen, so werden dic segensreichen Folgen bald zu allgcmcinercr Nachahmung ansporne». * Die evangelische Mittelschule augsburg'schcr Konscssion in Miskolz dars von dcm Bcgimic dcs Schuljahres 18Kli —67 an, wcdcr den Namen eines Gymnasiums führen, noch Zcugnisse über absolvirtc Gymnasialklassen ausstellen. Dcr bezügliche Erlaß dcs k. k. UlNerrichlsministcriums ist vom A. November d. I. datirt. viele einzelne Lücken in dcu finstern Urwald geschlagen, und die Art dcs Ansiedlers hat manchen Kolost gefällt, dcr ohne diesen Zufall vielleicht noch viele Iahrc fröhlich vegctirt und manchcm licbkoscudcn Vogelpärchcu zum Ncstban und Ehebett, mancher harmlosen Affcufamilie znm Tummelplatz ihrer Spiele gedient habcn würde. Die also gelichteten primitiven Waldstellen sind von der größten Fruchtbarkeit. Dcr Banancnbamn welchen dcr Ausicdlcr dort vor allcn Fruchtbäumcu pftanzt, trägt schon nach ucun Monaten ziemlich reichlich. Wir habcn iu mauchen solcher Walduiederlassun» gcn dcs Staatcs Costa Rica Frnchitraubcu dieses Vaumcs von uuglaublichcr Größc gcschcn. Dcr Mais gibt dreisachc Iahrcscrulcn und fünf- bis sechs-hundertfältigen Körucrcrtrag. Dcr Vodcn behält die gleiche Ergiebigkeit viclc Iahrc fort, ohne der künstlichen Nachhilfe zu bedürfen. In dcn Staaten Gnatemala und San Salva« dor sind es besonders die sogenannten Ladino's, oder Mischlinge zwischen dcn Indianern nnd Weißen, wclchc mit Vorliebe den Wald lichten, und oft an den einsamsten Stcllcu ihrc Milba's anlegen. Reine Indianer sind unter diesen Nalbansiedlern seltener. Dicsc brauncn Uvbcwohncr lieben mchr die Thäler dcs Hochlandes; die fruchtbaren Gchäugc dcr Vulkane, und schcucn das fcuchtwarmc Küstenklima. Im Staat Costa Nica sind es meist spanische Crco-lcn, dic solche rntlsgcnc Hacienda's bewohnen. Man findet gelichtete Stellen dcs Dickichts und sogenannte Nancho's, nämlich Hütten ohne Wände mit sechs Pfählen und cinein Blattcrdach von Palmen und Pisangs, mchr in dcn Küstcugegcndcn dcs stillcu Occcms als au dcr atlantischen Scitc, wo dic Luft feuchter, die Vcgetation mächtiger ist und die Lichtling des Dickichts nncndlich mehr Schwicrigkeiteu bietet. An beiden Weltmccrküsteu habe ich bald allcin mit indianischen Führern, bald in Vcglcitung eines Freundes die primitiven Waldnngcu durchstreift, und Iahrc lang mit geringer Unterbrechung Reize und Leiden dieses tropischen Einsiedlerlebens gekostet. ^) Doch hielten wir uns länger in dcr Nähe des stillen Occans als im Nordostcn dcr Cordilleras auf, Unvcr» gcßlich sind dcn Wandcrcrn dic Eindrücke, wclchc sic hicr bci täglichem Wicderschalien dcr mächtigsten Phä« ^) Dr. Karl Scherzcr thciltc oft dil- Mlihftligf.'iten lüld Vlttl'oh-vüllqcn dicfts ?l?i!>adc»lcl'c»6 mit »,ir, und »l'crlicß mir auch slin Tagebuch zur A>'lNlhm!>; bci Aüsarl'cüiüig dilscr Skizzcu. Die vun isim ulibctrcllncu waldi^n Wilonissc Costa Nica'S zwischcn dcm ol'crn Ncvciitazon »ud dcm ca-raibischon Mc^r. dic cr in fixem demnächst crschcincndcn Wcrfc bcschrribm wird, hat Dr. Schirzir allcin durchwandert. nomeuc des Himmcls wic bci dcr Betrachtling so vieler anziehender Details iu dein Treiben und Leben einer so fremdartigen Schöpfung empfingen. Dcr Aufcnt-halt in dcn ciusamcn Nancho's von Jesus Maria (so hcißt im Staat Eosta Nica cinc reizende Wald. gegend auf halbem Wcg zwischcn dcr Hauptstadt und dcm Haftn Punta Arenas), dic schöne Hacicnda vou Miravallcs am Fuße des Vulkans von gleichem Namen, die Hütten von Punian und Ispanguasate im Staat Guatemala, wo die ersten dcntschcn Ansiedler mitten im üppigsten Dickicht der Cedrclen und Maha> gonibäume sich angebaut haben, bilden in dicscm Nomadenleben Zentralamerika's die freundlichsten Episoden. Das wonnige Gefühl, das man in dicscn offc« nen Hütten bei dem Erwachcn an cincm sonilcnhci'-tcrn Morgen einpfindct, durch arme Worte wiederzugeben, und dcm, der cs nicht selbst gckostct hat. durch die Beschreibung mitzutheilen, geht über unsere darstcllcndc Kraft. Man muß dieses unnennbare Behagen selbst genossen habcn. nm scincn Rci; zu würdigen. Es ist bcsondcrs in der Rcgcnzcit, dein sogenannten Winter dcr Acquatorialzouc. wo die mit Wasscrdüustcu rcichgcsättigtc Atmosphäre den athmenden Körper in einer recht eigenthümlichen Weise crgnickt, so ganz vcrschicden von dcr Luft der gemäßigten und nordischen Zonen. »s«t> Wien, 4. Dez. Dic „Austria" bringt folgenden Bericht über dcn Brief» und Zcitnngsvcrkehr beim Wicncr Postamlc. Wir haben schon wiederholt Gelegenheit gcfun> dcn, die günstigen Wirkungen der österreichischen Post-resorni. seit ihrein Eintritt zn Ende des Jahres 18.'>0. ziffermäßig hervorzuheben. Der durch jene UmgeNal-tnngcn erleichterte Bricf> und Zeitungsverkehr hat sich bisher stetig erweitert, und auch der bezügliche Gc> fällscrtrag steigt mit jedem Jahre. Unsere monatli» chen Uebersichten der Briefausgabe bei sämmtlichen Postämtern der Monarchic, 1'owic einr jüngst in un- scren Blättern (Nr. 228 d. Is.) enthaltene Darslcl-lnng über den Zcitungsverlehr in Oesterreich wäh-rcnd der letzten 3 Jahre liefern hiefür die nächsten Belege. Gegenivartig haben wir einen amtlichen Nach> weis znr Hand, welcher ausschliesslich die Geschäfts» bewegnng des hiesigen k. k, Postamtes-in dieser Nich> tnng umfaßt, nnd von der Zeit der Einfühlung der Brief- und Zeitnngsmarkcn (1. November I860) bis zlnn Schlnssc des laufenden Pcrwaltungsjahrcs (31. Oktober 18^) reicht. Wir, entnehmen daraus folgende vergleichende Ergebnisse: V c r w a 1 t u u g s j a H r") Vriefaufgabe: 183« 1832 «833 I83A 1833 Stadtbricse ..'... Stück 779.990 981.829 1,024.898 1,.^ii.3.^0 1.Ü79.497 Weitergehende Priese . . .. 4.279.784 4.830.021 li,027.220 li.03!>.66tt 6.8üti.211 Znsammcn Stüek :l.0lli>.774 Ü.811.880 6,0l>2.1^8 7..'>9l.0lli 8,434.708 Totale Stück......... 32,949^466 EinnaH m c fl>r: Briefmarken........ft. 43!;.9!N 478.683 .'i.11.877 ^.'!.183 Ü96.626 Frankogebühren.......,, 17.73k 18.6U6 22.202 23.86l; 29.222 Bricfabgabsporto.......« 148.788 N7.«42 144.4Ü3 14.!.6l1 i:U.014 Zcitimgsmarkcn......... 68.831 92.340 ' 94.324 126.643 139.089 Zusammen fi. «61.308 737.221 772.8^6 8!> 1^302 918.9Ü1 Totale ft. ........ 3.941.638 5) Das soq. Vcrwaltim^jahr innfaßt dn> Zcitran», Vo»! l. ^«»vliü^r d>>3 ^»l'tt bis zu,» 3<. Ott>,'l'cr dcS „ächstcn Iahvcö. — Aus Wien wird geschrieben-. In dcr Bcwirlh-schaftung der kaiserlichen Familien-Herrschaften ist eine vollständige Verändernng eiitgetretcn. Dieselben wer« den nämlich fünflig nicht mehr anf Rechnung des Hofes verwaltet, sondern parzellenweise verpachte! werden; ein Entschluß, der um so zeitgemäßer er-scheint, als die Familien-Herrschaften bis jettt durch, schnittlich nicht mehr als 1 '/^ Prozent eintrugen, wäh. rend man im Wege dcr Verpachtung wenigstens 4 Prozent zn bekommen hofft. — Wenn anch ein rechtskräftiges Urtheil anf Zahlung in „Silbcrmünzc" lalltet, so ist doch darum ter mir die Bestimmung dcr Währung zn verstehen, nnd dcr Vcrurthciltc ist nach dem Allerhöchsten Pa> tentc vom 2. Inni 1848 allerdings berechtiget, die ihm auferlegte Zahlnng in Banknoten nach ihrem vol> Icn Ncnnwerthe zn leisten, wcnn nicht einer dcr in jenem Patenle angegebenen Ausnahmsfällc eintritt, nämlich die Zahlung in Gold « oder ausländischen Silbcrmünzcn bedungen wurde. So entschied kürzlich dcr oberste Gerichts» nnd Kassationshof. — Das Pfcrdcftcischcssen greift seit Kurzem hier stark um sich. Dlc Pfcrdesicischbänkc verkanfen mehr als das Doppelte dcr früheren Flcisehmcngcn. Die Aufklärung dürfte in dcr allgemeinen Thcnernng zn suchen sein, die die minder bemittelte Volksklassc nö> thiget, den wohlfeileren Lebensbedürfnissen sich zuzu° wenden. " Oedenburg i!ttn Dezember. Mit dem öffentlichen protestantischen Gymnasium ist,auch ein evangelisches Schullchrersemiuarium verbünden. Für dasselbe ist der vormalige städtische Maulbccrgar« ten angekauft wordcn, in welchem die gymnastische A»> stall des Seminars eingerichtet wird. Auch dic Aule» gung einer Obstbaumschulc ist beabsichtiget, in wcl> chcr dic Seminaristen in der so wichtigen Obstkultur praktisch angeleitet werden sollen. Sehr zu wünschen wärc, daß anch dic Maulbccrbaum» und Scidcnzucht, für deren gewinnbringende Vcrbrcitnng im Lande durch die Schullchrer soviel geschehen könnte, in dic Belehrung cinbezogen werden möchte. Italien. Die Anwesenheit des Königs von Sardinien in Paris hat den Abschluß einer wichtigen materiellen Zrage zur Folge gehabt. Die Frage, Frankreich und Italien durch eine Eisenbahn zu vereinigen, liegt nun seit 6 Jahren vor. Dic Saroiulcr wollen die Strecke über Ehambcry gebant nnd bis nach Dijon über den Mont (5cniö gcsüyrt wissen. Die französische Rcgicrung halle dagegen strategische und kommerzielle Rücksichten. Genna nnd Marseille.sind Nebenbuhlerinnen. Die Bahn über den Mont Cenis hätte jenes zum Hafen von Lyon und Paris gemacht und dadurch dcr eigenen Stadt den Vortheil entzogen. Dcr Weg nach Afrika, nach der Westküste von Italien und dem Orient wäre damit rascher und billiger über Genua zurückgelegt worden. Außerdem aber wärc damit das Bollwerk des Mont Eenis zerstört nnd die Bahn mi> litärisch in die Hand jener Macht überliefert wordcn, dic sich im Besinc dieses Berges befindet. Frankreich hat deßhalb vom Anbeginn die Linie über Genf im Auge gehabt, welche den Handel dcr Schwciz übcr Marseille zieht, und bloß cincn Anschluß an dicsc Bahn sardinischcr Scits gestatten wollcn. Dieser Plan ist nnn znm Abschlüsse gekommen. Die Bahn soll alls dcr Strcckc von Grcnoblc nach Lyon, und von Grenoble nach Bcsan<,'on an dcr französischen Grenze bestehen. Von Besan<,'on soll die Bahn über dcn Mont Gcnrvrc in das Thal dcr Doria hinabstei»' gen, und sich in Snza an dic picmoittesische Bahn anschließen. Nun aber haltc dic sardiuischc Regierung dcr Gesellschaft, welche die Konzession nach Ehambcry hat, cin ausschließliches Privilegium gegeben nnd zugesi« chcrt, keinc andcre Konzession zum Banc an die fran« zösischc Grenze zu gestatten. Dieser Gesellschaft soll nun ihr Privilegium abgelöst werden. Die Konzession wird dcr Gesellschaft ertheilt, welche die Bahn von Grcnoblc nach St. Nambcrt brsiht. Sie wird ihr Kapital um 60.000 Aktien ü N00 Fr. vermehren'. davon werden 10.000 den jetzi» gen Aktionären zu Theil, so daß l> ällerc Aktien mit einer nencn betheiligt werden; die anderen Aktien sol< len znr Besricdignug dcr Gesellschaften dienen, welche Konknrrcnzanbotc thun wollcn. Dcr Credit mobilicr soll dabei intrrvcnircn. (Ocsterr. Ztg.) Frankreich. Paris, 1. Dczcmbcr. Eö scheint sich mit jedem Tage mehr zn bestätigen, daß die AussteUungs« Jury kein Salomons »Urtheil gefällt hat. Allseitig lanfcn Reklamationen cin; Anfeindungen und die bei« ßcndstc Kritik treten immcr heftiger hervor. So Man» cher fühlt sich durch das sogenannte Umwerfen des Iurytopfcs bitter gekränkt, hintangcscht, wahrend er jene Anderen zur Zielscheibe seiner Apprehensionen wählt, dic mit glänzenderen Auszeichnungen heimkehren, ohne in seinen Augen derlei Ansprüche gcrechtfcrligt zu ha« bcn. Anch zwischen den französischen Ausstellern herrscht böse Fchdc, ja manche von ihnen scheinen die zugesprochenen Anszcichnnngcn gar nicht annehmen zu wollcn, denn mit jcdcm Tage bemerkt das amtliche Blatt, wie noch vielc Medaillen in dem Spe» zialburcau des AuSstellungspalastes ganz verwaist dcs Eigcnthümcrs harren. Das Geheimniß dieses Behagens licgt wohl zumeist iu dcr größeren Gleichmäßigkeit der Tempera» lnr. Die Wärme ist unter dem Schalten der Bäume, selbst in der Tiefrcgion dcr Küstc, scltcn drückend. Dcr Organismus gewöhnt sich leicht und gern an alles Gleichmäßige. Hier aber ist die Temperatur nie denselben raschen Schwankungen unterworfen wie im Rorden. Eine fcuchtwarmc Lnft rcizt und erhält die Thätigkeit dcr Hanptncrvcn, und man spürt hier, trotz dcr höhcrcn Wanne, nach Bädern wcnigcr Vcr-langen als in dcr trockenen Atmosphäre dcs Nordens. Dic Vegetation trägt viel zu diesem Lnftgemisse bei. nicht nur dnrch die aromatischen Stoffe, die sie den Gaseu dcr Atmosphäre beimischt, sondern auch dnrch die beständige Erneuerung des Sauerstoffes, den sic anohanchl. Lebcndc Pflanzen sind wie die meisten Leser längst wissen - unter allen Breitcgradcn anch Wcrk° statten der animalischen Lebenslust und Beförderer der Gesundheit. Jeder Zweig, jcdcs Blatt atlünet bekanntlich die unseren Lungen verderbliche Koylcnsäurc cin, und haneht dcn Sanerstoff wicdcr aus. Indcm also die Pfianzcu dic Atmosphärc von schädlichen Stoffen bcfrcicn, geben sie ihr gesunde Gase zurück. Abcr dicsc cwigcn Sauerstoffquellen fließen reichlicher in einer Zonc, wo dcr ganze Prozeß dcö Wachsens und Negens der Vegetation bei so viel Wärme und Feuchtigkeit unendlich energischer ist, und wo die gesteigerten Lebcnssnnktionen dcr Gewächse ohne Unterbrechung danern, Von den höchsten Baumlolosscn bis ,zn dcn kleinstcn Parasiicn lragcn hier alle Ve-getabilien bei, die Stoffnmwandlnng zn befördern. Dic reiche Tropenlnft sagt dem Gcfühlssinnc zu. Ungleich mchr als dcr zu viel gepriesene Himmel Italiens, lchrt dicsc Zonc das Gchcimniß jcncö Gcnnsscs kennen, wclchcn der Bcwohncr dcs Südens im Nnhcn cmpfindet. Kcf nennt es dcr Orientale, l!l)Il'l- »>,>,!»> der Italiener. Dein spanischen Bc> wohner dcs tropischen Amerika sehll seltsamerweise das bezeichnende Wort sür das süße, selige Nichtsthun, das er doch in einer mildern Athmospärc mit ungleich mchr Bchagen gcnü-ßl als dcr Sizilia-ncr und dcr Türke. Dcn Bewohner des Nordens zwingt sein Klima zn einem thätigen Leben. Starke Schwankungen dcr Tempcralnr rütteln Körper- nnd Scelenkräfie zur Bewegung aus. Dcr Organismns fordcrt sic, und die Unthätigkeit hat dort dic Oual der langen Weile im Gefolge. Den Tropenbewohncr ladct die laue Luft znr beschaulichen Trägheit ein. die, ungeachtet der Apathie, von cinem vagen, träumerischen Wonnc-gefühl begleitet ist. Diesen Gennü dcs Gcfühls stcigcrt hicr cinc Augcuwcide, ivelchc die nördlichere Zone nicht kennt. Es ist das täglich sich crncnernde, unendlich male» rische Schauspiel dcr mctcorischen Prozcssc und dcr wechselnden Dekoration dcs Himmcls. Ohnc die schankclndc Hängematte im offenen Nancho zn vcr-lasscn, sicht dcr Tropenlandcr in» Lustkreis Szenen, welche empfängliche Augen wunderbar crgctzen. Die Sonne geht das ganze Jahr hindurch, mit seltenen Ansnahmcn, an cincm klarcn Horizont auf. Im Nor-dcu fchlt dcr Atmosphäre jene Durchsichtigkeit dcs südlichen Luftkrciscs, welchen in dcr Ncgcnzcit tägliche )ticdcrsehlägc vo>t Dnnstcn reinigen. Trockene Nebel, die trübe Erscheinung des Höhenrauchs, dcr selbst an den schönsten Sommertageu dcn noroischcn Aelher verdüstert, sind hicr unbekannt. Lcichle Wolkcngrup» peu, die auch unter den Tropen jeden Morgcu in wechselnder Höhe am Himmel schweben, der <.'l!ru-l nnd dcr (5,',-,-,»'«tl-ulll,»!, schcinen vor der Sonne zu fliehen. Sie dienen ihr als verschönernde Gehänge, nicht als neidische Schleier. Das dauert jedoch mu in dcn ersten Frühstun' den, dann ändert sich allmäüch die Szene. Die leichlschwebenoen Wölkchen gestalten sich zu mächtigen Wolkcngcbirgcn, die scheinbar unbeweglich am fernen Nadir über dem Gcbirg häilgeu. Jene leichten Duust-gcstaltcn gchcn in die dichtere und massigere Form übcr, wclchc dcr Meteorolog «die gcthürmte Haufen« wolle" (8!l'zü<» Großbritannien. London. 1. Dezember. Die glückliche An-kunft des Königs von Sardinien auf englischem Bo< den, in London nnd Windsor, baben wir gemeldet und viel mehr läßt sich darüber nicht sagen, obwohl die hiesigen Blätter ihren Vericht anf mehrere Spal> ten ansdchncn. In Dover wurde der König uon seinem Gesandten und den vom Hofe Abgeschickten noch an Bord des Dampfers, der ihn herüberbrachte, begrüßt; Miliz und Schweizerlcgion bildeten Spalier bis znm Hotel, wo die Bürgerschaft dcr Hafenstadt cinc Adresse überreichte, die dcr König durch den Gesandten erwiedern ließ; dann ging's mit einem Erprcßzng in 2 Stunden und 1l) 'Minuten nach London, wo der Prinz Albert mit den» Lord Major lind Anderen den König empfingen. An der Seite des Prinzen fnhr Se. Majestät im offenen Wagen dnrch die Straben der Hauptstadt bis znm Bahnhof von Paddington. und von dovt nach Windsor. Hier em> pfing die Königin, nmgeben von ihrem Hofstaate, mit dcn 4 ältesten Kindern, dem Herzog von Cam-bridge nnd den Lords Palmcrston und Clarendon, ihren erlauchten Gast am Eingänge der großen Halle nnd geleitete ihn in die Staatsgemächer, wo die übli. chen Vorstellungen des gegenseiligcn Hofstaates stalt> fanden. Später im Lanfe des Nachmittags empfing Se. Majestät zwei Deplitalioncn der City, deren Einladung nach der Guildhall für kommenden Dinstag hnld> reichst angenommen wnrde. nnd stattete noch vordem Diner, dem mich die Lords Palmerston und Clarendon beiwohnten, mit der Königin und dem Prinzen der Herzogin von Kent in dein nahegelegenen Trop> more einen Besnch ab. Heute sind die hohen Herr« schoflen in Portsmouth, wo a» 2U Kriegsschiffe im aktiven Dienst bereit liegen, die Honneurs zn machen. Dänemark. Aus Kopenh a g c n wird nach Berlin berichtet, daß die dänische Regierung nicht entschlossen sei, eine Atudcruug ihrer neutralen Politik eintreten zn lassen, und das in Kopenhagen erscheinende Journal >>Dag> bladet" vom 27. November ist sogar bei Bcsprechnng dieser Sachlage der Meinung, daß selbst ein A». schluß Schwedens an die Wcstmächle keinen Einfluß auf die scrncrc politische Stellung Dänemarks ans« üben dürste. Türkei. Die »Presse d'Oricnt" und auch Briefe alls Konstantiuopel sprechen von einem seltsamen Vorgehen der amerikanischen gegen die französische Mnriile. Commodore Brcesc, der an Bord der Fregatte „Savanah" auf dcr Nhedc von Smyrna ankam, hat dcr französischen Stationsbrigg „Olioier" die her. kömmliche Begrüßung uicht erzeigt; alö bald darauf eine französische Dampffregatte „Eldorado" ans der. selben Nhcdc vor Anker ging, blieben die Geschütze des „Savanah" und seines Eskortcschiffes wieder stumm. Diese beiden Thatsachen haben selbstverständlich zu sehr vielen Auslegungen Anlaß gegeben und bei den französischen Seeleuten peinliche Erinnerungen au ähnliche lind noch ärgcrlichere.Thatsachen wach ge-rufeil; man gedachte des Benehmens einzelner aineri-lanischcr Offiziere in französischen Hafcnortcn und ci> ner vor Toulon gegebenen Salve, bei dcr amcrikani-schc Artilleristen, freilich wohl nur aus Unachtsamkeit, auch Kugeln geladen, und so ernste Beschädigungen an Menschen nnd Gegenständen an Vord eines französischen Linienschiffes verursacht hatten, dem die ver» hänguiiüvolle Begrüßung galt. Diese uud ähnliche Beschwerden haben so tiefe Eindrücke in den französischen Kricgshäfen zilrückge» lassen, daß amerikanische Offiziere, wenn sie ans Land gingen, sich gauz ijolirt sahen und ihucu uic eiu Fest gegeben wurde, währeuo dic höheren Offiziere dc^ englischen Marine auch schon vor dem jei)igen Kriege mit der größten Znvorkommenhcit empfangen wur> den und Beweise französischer Conrtoisic erhielten. Ohne Zweifel werden dem Commodore Brecse Erklärungen abgefordert werden. Nach den Unter. Handllingen, die wegen eines ähnlichen Anlasses in Messina stattgefunden haben, , läßt sich voraussehen, daß die amerikanische Marine zur Beobachtung des internationalen Herkommens verhalten werden wird; mau wird ihr selbst ciiu'ii Dienst leisten, wenn man Thatsachen ein rasches Ende macht, die unangenehme Eindrücke zurücklassen nnd einen Keim zur Aufreizung legen, die sich durch Zänkereien Luft zu machen gc> eignet ist. Amerika. Die neueste Post aus New.^ork vom 17. November (pr. „Arago") bringt die beruhigende Nach» richt, daß die Differenz zwischen England uud Amc> rika, dcr einige Blätter absichtlich so große Bedeutung gaben, vollständig ausgeglichen sei. Eine aus Wa> shington in New-^ork eingctroffeue Depesche sagt: „Das Staatsdepartement hat durch den „Pacific" eine Depesche von Mr. Buchanan erhalten, worin er auf's Bestimmteste läugnet. dic Sympathien Ameri. ka's zu Gunsteil der Mimen angeboten zu haben. Die Regierung hat durchaus keine Besorgniß, daß es zu einem Bruche mit England kommen kö'uute. Der Sekretär der Marine hielt seine Anstrengungen für Commodore Paulding bis zum Eintreffen des „Pacific" znrück, und in Folge offizieller Mittheilungen von England, die unserer Regierung die Versicherung brachten. daß die Absendung eines britische n Geschwaders nach der westindische n Station in keiner Bczichung zu central-ame« rifauischeu Angelegenheiten stehe, uud keinen, den Verein. Staaten feindlichen Zw.'ck verfolge, wird bloß ein einziges Schiff des heimischen Geschwaders, das Flaggenschiff „Potomac" mit Kommodore Paulding, zur Wahrung der allgemeinen Interessen der Verei» nigten^Slaatcn nach Nicaragua, abgeschickt werden." Dcr Ton, dcn die gebildeteren amerikanischen Ionr« ualc in dieser Angelegenheit. England lind dcn uube« rechtigteu Ergießnugen sCuhing's gegenüber einhal« ten. beweist hinreichend, daß die Amerikaner wie die Engländer von Herzen gern Frcnndc bleiben wollcn. Afrika. Im Hafen von Tunis hat am 18. v. M. eine Wasserhose schweres Unglück angerichtet. Ein Augen« zeuge berichtet darüber: „Heute Morgens halb 7 Ubr zog eine Wasser« hose über den Hafen weg; im Nu waren .'! Schiffe versenkt nnd eil, sechstes aller seiner Masten beranbt. Die Aufmerksamkeit des Beschauers war zuerst durch eine eigenthümlich gestaltete Wolke anf sich gezogen worden, welche beim Näherkommen die Gestalt einer vom Himmel berabhängenoen gewaltigen Eiche an»' nahm, das Wasser aus dcn Flnthcn anfsog. und so eine halbe Sluiwe lang ihrm Weg fortseßtc, bis sie jene unglücklichen Schiffe erreichte, denen trot) des bestens Willens in keiner Weise Beistand geleistet werden konnte. Als die Wasserhose sich auflöste, brach eiu furchtbares Gewitter mit betäubenden Don» nerschlägeu alls. Von den versenkten Schiffen führ« lcn zwei die französische, zwei die englische, eines die saroinischc Flagge; das entmastcte Schiff war ein französisches. Menschenleben gingen 3 verloren." Telegraphische Depesche». L i v o ruo, 3. Dezember. Rcgen nnd Schnee« fall hindern die Feldarbeiten. Fortwährende Ver» schiffungcn von Lebensmitteln vcrtheucrn ungemein alle Preise und steigern die Noch der unbemittelten Klassen. — Aus Neapel wird so eben berichtet, daß zwischen diesem Kö-'i^rcichc und den vereinigten Staaten uoil Nordamerika eine Konvention in Vc> treff der Rcchtc dcr neutralen H^iidclsschifffabrt ab' geschlossen worden ist, die wesentlichsten Bcstimmnn. gen derselben bestehen darin, daß dic Flagge die Ladung decke und daß mir Ausnahme von Kriegs« kontrcbandc neutrales Eigeuthum auch auf feindlichen Schiffen nicht konfiszirt werden dürfe. Königsberg, 4. Dezember. Nachrichten aus St. Petersburg zufolge soU ein großer Militärrath stattfinden, wozu die Oberbefehlshaber Berg. Grabbe, Paiiintiilc, Rüdiger und mehrere Admirale, ausge» nommen die im Süden lind Kleinasien kommandirln« den Geilerale, nach St. Petersburg berufen würden. K o n st a n t i n o p c l. 23. November. Kia« mil Pascha ist zum Minister ohne Portefeuille ernauut worden. dct oft länger dem Blick, während das Ansehen des Himmels noch an Schönheit gewinnt. Der Süden kennt nicht jenes Purpurcolorit, welcheS unter oem nordischen Himmel das Erscheiueu nnd Vcrschwiudcn des Tagcsgcstirns begleitet. Dagegen ist das pittoreske Wolkenspirl und das tiefe edle Blau des Firmaments zwischen dcn Wendekreisen dem Norden fremd. Was ist alle Lieblichkeit der nordischen Anrora gegen das Schauspiel, welches hicr in der feucl't-warmen Jahreszeit dein täglichen Gewitter voraus« geht? Die Sonne beleuchtet deu zackigen Nand jencr dichten Grnppe von Dmislbläschen, welche die Wirkung ihrer Strahlen auf die Erdoberfläche dnrch anf> steigende warme Luftströmungen in die höhcrn Schichten dcr Atmosphäre getrieben hat. Hier formen sie sich oft zu den großartigsten Gebilden, welche die Contourcn dcr Alpen mit ihren Hörucru uud Firnen — prächtig kontrasurend gegen das Blau des Tro-pcuhimmrls — oft so täuschend darstellen! Die Wirkung dieses malerischen Gemäldes auf dcn Beschauer ist nach dcssen Standpunkt vcrschicdcn. In ocn halboffenen Llanos, wo die Baumgrnppen inselartig vertheilt sind, ist sie anders als im dichten Mild oder auf banmlosen Hochebenen. Je mannigfal- tiger die Dekoration des laudschastlichen Proszeninms, desto reicher ist gewöhnlich die Angenweioc. Vom baumrcichcu Vordcrgrund sieht sich das Spiel dcr Wolken, die schichtenweife übereinander, wie ein Amphitheater, schweben, am günstigsten an. In Gegenden , wo Pisanggewächse mit zartgcwebteu, seidew artig schimmernden Ricscubla'ttcrn deu Roncho umgeben, wo durch das gefiederte Laubdach dcr Mimosen die tiefe Himmelsbläue blickt, oder wo baumartige Farrcn nnd Palmen mit ihren edlen Kronen dem Prospekt des Lnstkreises als verschönernde Coulissen dienen, da ist der Anblick jencr hohen Him-melöszcncric oft voll nnbcschrciblichcr Herrlichkeit. M i s ; c l l e u. (Das Elircubiirsterbllch) der Stadt Wien, für welches dcr Geiueindcrath im Jahre 1863 cine nenc würdige Ausstattung aufertigeu zu lassen be> schloß. ist vor Kurzem vollendet worden uud erweckt dnrch seine prachtvolle uud künstlerische Ausführung allgemeines Interesse. Das Blich ist in cincn Dcckcl mit rothcin Sammctgruudc uud reichvcrgoldetcr Sil-bervcrzieruug gcbuudcn. welche »ach einer von dem Professor dcr k. k. Akademie dcr bildenden Künste, Herrn Eduard vau der Null, gemachten Zeichnung ausgeführt wurde. Die Vorderseite des Buchdeckels enthält in der Mitte den kaiscrl. Doppeladler, dessen Vrnst mit dem Stadtwappen geschmückt ist. Ueber demselben glänzt in halbrundem Felde auf mattem Goldgrunde der Name: »Vi»«; in symmetrischer Anordnung nach unten der Spruch: »kni) >m,!'l'l> «lin'mn llliU'nm"! Die vier Ecken des vordern Teckels sind geziert mit Medaillons, welche die vier Bürgcrtngcndcn dar« slellei, und zwar oben links „die Stärke", rechts „die Gerechtigkeit", unten „die Religiosität" und „die Wahrheit." Dcr Rücken des Buchcs enthält die Inschrift: „/Vli !>c>n<>l'!'in virlllli« «.'nili«.« Die Ecken der rückwärtigeil Seite des Buch« dcckcls sind mit dem Stadtwappen, die Mitte mit dcr Jahreszahl 1K-'!3 geziert. Alis dem vergoldeten Schnitte des Buches sind die Wahlsprüchc der drei Kaiser angebracht, in deren Regieruugszeit die Erucnmmg dcr darin verzeichneten Ehrenbürger fällt. ' Die Modellirnug und Ausführung dcr ganzcn künstlerischen Arbcit war dem Medailleur Herrn I. Cesar übertragen, welcher seine Aufgabe mit außer» ordentlicher Gcschicklichkcit und ausgezeichnetem Geschmacke löste. Ebenso lobenswerth sind die Leistungen der Her« reu Maycrhofcr und Kliukosch. dann des Hern, Gro-ner. von dcucn Erstere die Silberarbeit. Letzterer dic Blichbinderarbeit zu besorgen hatten. Druck nnd VcNag von I. v. Kleiumayr H F. Vamberg in Laibach. — Verantwortlicher Redakteur: F. Bamberg. Börsenbericht au5 dem ?lbend!'lalte d'r i»! Allgsinciiun günstig gcftimint. Wlchsel und Valutcn warm stark auögcbott». Swatiicfffftcu zci^tcn sich l'llicl't nnd ftst. Tie ul'iigcn Papicrc schlosscn »latter. !)iordbahu - Akti.n 204'/, — '/.. Etaatsriftnl'ahil-Afticn aulgc,, vDN 342'/, auf 350'/, zurück. Bank-Aktm» drücktm nch von U^<» ciuf l)2«. Amstttdam <>l'/. Vrilf. — Äugeln,, 110'/. Ancf. - Franksntt ,U>» ',. Äricf. - Haml'Ulg 8l '/. Blies. — L>-vo»no —. — London 1U.50 Vricf. — Mailcmd NU V, Vricf. -. Pari« 12« '/, Viicf. Vtanisschuldverschrlibungen zu ä'/« 73 V, ^?3 "/.. detto .. 4'/,'/. U3'/.-U4 tt. . ^/' "'/ -58 b.tto . »7. «'/. ^. "t° ., 2'/.7. 2U/.-36'/. dltto ., l'/. >^'/.-"'/. betto ii. N. „ 5'/. «2-83 «National-Aülthen „ 5 7. 77'/..^77/. Vomb^vd. Ve»,t. Äiileh.» ,. b V. Ul 92 Gn>uds,l 1W'/, ^.«tto detto «tt.^ V7''.-U7'/. Vausu-Obligati^üs» zu 2 '/. '/., 53 '/.- ü^ A.mf st. oder ÜUO Fr. 6^0-3^0/. vlrld^ih».?ll!ie„ 20^'/. 20^ /. V»d>vci«'Vmz-lz.5»,!M>»i,r 2l^-2!S Preßl'urgtHynl. Ulisenl', l. (Hmissil)« 18-20 drtlo 2. „ »>>! Plillit 25—30 DampschiMsÜcü i,3U - 5^0 d.tto 1». («mission K17 5l« dctto dcs «luyd ^00 - 4<»5 Wien.r-D.uupI>»uhl''Aslie» 1»'U ^ W1 Ptsth.r Kctt.ul'lücle« - ^ltieu 62" 5^ «loyd Prior. Obli^. (in Silbn) 5 7. «" ' «" Noidba!)» ditto »7» /' ,.> Gloggnitzer d,«to l>7. 71--^ Doiun, > Dampfschiff- Obllq. b '/. ^ 70 - i? Co»!» ' 3t>!!lschei»e l3 /. ^ i4 Wrrl).,zy ^0 ft. Los, 7^-74 '/, Wmdischgrah.-ilosl 23-23 '/, Waldstcin'fcht , HM^H' 25-25 >. Hcgl.vich'sche . ^ «U-<"7. Kürst Gal!» „ . 40-40 '/. St. Ocnoirs „ ^.«^ 29'/.-40 P'lfy ., ,^>? 40-40'/. >«. t, vollwichtige DulalcN'Vlgll, ?, lü7.—»5 /, Telegraphischer Kurs. Bericht der Etaatöpapille vom ü. Dezember !855. «taaisschuldutrschrtibungt» . zu üpEt. ft. >u liM. 73 15/l6 d»t«o aus der National-Anleiht zu 5 7, st. i„ ^M. 77 5/8 dctto .......4 >/2 „ . «43/8 Darlehs» mit Verlosung v. I. 1854, sin «00 fi. V8 l/4 Aktien bcr f. l. priv. östcrr. Staatsciscnbahll- glftllschaft zu 20U jl., voll eingezahlt — fi. Ä. V. mit Natlnzahluxg...... 33» l/4 ft. A. A. (Arrmdcntl.cOblig.U. anderer Kronländer 7U Banf'Vlttie» pr. Stn.t...... !>»<'. fi. in ld>vci6-^!nz.^>)uiu!idner Bahn zu 250 st. li. M....... 2l« fi ill C. Ni, slltien der östrrr. Donau'Daulpsschiffsahrt zu üU0ji. <^^1l....... ZI» st. in C.M, Ntchsel.5iu,s vom 6. Dezember 1855. Amsterdam für 10» Holland. Nuld., Nthl. 9l l/8 Vf. 2 Monat, «ugsl'urg. für l U» Gulden Cur. Wuld. 1<0 3/4 Äs. Uso. Franlsurt a. ^>i. (für 12<» st. süod. Ver» eins-Wahr. im24 l/2st. <'Ulß,Guld.) 10!) t/4 Bf> 3 Monat. Gcnua, für 300 ncuc picmcut. Lire, Guld. 127 1/2 2 Monat. Hamburg, s»r lül» M.nl Bancu, ^!>i!i'e» 8l 2 Aioual. Livorno, süc 300 Toscanische Lire, Guld. 10!> 2 Monat 5,'ondon, s»r l Pf,!!!d Hllrl,iil,. Guldcu 10-49 3 Monal. <'.....' sür 30« Frcmsc», Gulden . . 127 7/8 2 Monat Mai"l«>!t>. siir 300 Oc,t.rr. rn,. ^'.'!v>'« ^H ^ , ^s',.^V?""' Pari», für :w.» ssran^n . . Gulden 12s 'ollons^or „ .... 8.39 8.3? SmlvrainSd'or „ .... 15.U 15.4 y^iedlich^d'of „ .... 853 8.51 Pnußischs ,. ^ .... U. 13 9.U Engl. SoucrcianH „ .... N. 11. Rllß. Imperiale „ .... 8.57 8.5« Dcppie ^ .... 33 3'4 333/4 Tilbcragio......... 12 H. l/2 ( Z. ?alb. Zeit. Nr, 28 l v. 7. Dez. l 855.) Frcmdm-Anzeige der hier Angeklimmelleu «nd Abgereisten D»>l! 30. Dezember >855. Hr. de Pai'kl'atiff, k. rl>ss, Hofrach, von Floienz nach Wii'li. — Hl'. Peter Ketziai,, k. k. Miiiii'ieiia!. rath, rol, Trieft nach Wien. — H>. Valruti» Kr^j.'k, k. k. La»de?gel!chcSl-?th, vo» Zilli. — F>'. Gräfin i?ilinibe,-c>, von Wie» nach Veoed,^, — Hr. Alfred v. Wolzogc» , k. preusi. Negierul>sss«Äss?ssor, <— Hr, Prost Calles, Courier, und — Hrn. Oeorg und Thomas Barne, engl. Privatiers, ron Wie» nach Trieft. — Hr. ?)nc, von Wien nach Trieft. — Hr. Graf Wel-sersheim, k. t. Kämmerer, von Graj nach Trieft, — Hr. Franz Graf Thun, Referent in Kunstana>Iea.cn: heilen, von Trieft nach Wien. — Fr. Louise Werner, > General. Auditors» Gemalin, von Venedig nach Wien. - Hr. Johann Belist, Rittergutsbesitzer, vo» Wien n,ch 25ologna. — Hr. Johann Fragnul, Schiffskapi» tan, sammt Gattin, von Wien nach Fiume. Verzeichuiß der hier Verstorbenen. Den 29, November »855. Ursula Schubey, Magd, alt 69 Jahre, im Zioil-spital Nr. l, am Gedarmbrai.d. D,n 30. Josef Verhouz, Taglöhner, alt 5l Jahre, >!" Zioüfpiläl Nr. l, aiu Nerveuschlagsiuß. — Dem F''anz Mauer, Zlickerfabrik^a, baiter, sein Weib Marianna, alt 26 Jahre, in der Polana-Vorftadr Nr. ttl, a„ der Wassersucht. — Josef Salbe, Taqlcchner, air 35 Jahre, im Zivilspilal Nr. l, am Eiterungs-Fieber. Den I. Dezember. Dem Herrn Johann Po-a^jhlüg, bmgerl Goldarbeiter, sein Kind Heinrich, alt 5 Monatc», in der Stadt Nr. »67, am Zch-fieber. — Maria Kovazh, Iuwohneri», alt 38 Jahre, im Zwil-spital Nr. l, an, Schlagsiuß. — Der Iosefa Grisz, ^ischersivitlve, ihr Kind Franz, alt 5'/« Jahre, i» der KrakaU'Vorftadt Nr. 2l, am TyphuS. Den 2. Dem Herrn Eduard Czeyka, Gewerks' direktor, sein Kind Eduard Alois Ferdinand, alt l6 Monate, in der Stad: Nr. 2 59, am acutcn Wasser-köpfe. — Der Frau Johanna Nepomuzena Geftrin, bürgerl. Tuchscheerers^ m,d Hallsbesißerswilwe, ihre Tochter Ludovika, alt 22 Jahre, in der Pola„a-Vor> ftadt Nr, 72, an der Lnngcnsucht. — Barbara Hri-bar, Iüstimlsarme, alt 75 Jahre, im Versorgung!», hause Nr. 5, an der Wassersucht. Anmerkung, Im Monate November sind 5l Personen gestorben. Eisenbahn - nnd Post-Fahrordnnng. ilnlunfl in l Abfahrt von Schnellzug Laivach l Laib ach Uhr Min. Ul,r ?.'l>>». von Lallach nach Wi,n . . sslüh — — H l von Wnn n»ct> Laibach . Abend« 9 33 — — Persuuenzug »on Laibach nach Wien . Vorm, -^ — 10 — dlo dto . Abends — — l<, H5 von Wien nach Laibach . Nachm. 2 ^9 -— — dto dlo . Früh 2 3« — — Die Kasstt wird lc> Minuten vor der Abfahrt sseschlosscn. Brief«Eourier von Laibllch nach Trifst . . Abends — — 3 ' 3g> , « 2riest « Lail'ach . Früh 7 Ho ^.'l'v-^!^ ^ersouen'Eourier ,, ".l^'i^.in'i von Laidach nach Trieft . . Admbi —^ . ^'), ^Oi, !^-"?.3 , Tticlt « ilaibach . Früb 2 "^0 —'. .^ ' , I. Vtallepost ' ' ' .". von Laibach n,,ch Ulirst . Mrül) — »» ^H' I','.l » Trieft ,. Lail'ach . Abends 6 — - -s^l^ II. Vlallepost .. ., von Lllibach nach Hsi^st . . Abends — — 4 , ' «5 « Tridach . Früh 8 3" — I''^'-- Z. ??4. (I) An die verherlichen Bewohner kiaibachs: Die fromme Sttte, welche selt vielen Jahren hierorts besteht, sich durch eine milde Gabe zum Wohle der Armen von den üblichen Neujahrs - und Namensfestes-Gratulationen zu entbinden, veranlaßt den gefertigten Gemeinde-Vorstand zur Bekanntgebung, daß die Emzcichnung und Äuofolgunq der Enthebungskartcn für Neujahrs- und Namenstagswünsche i'lo 1856, wie es früher geschehen, durch den Hrn. Gememde-rath und Armeninstituts-Nechnungssührer, Josef Alchholzer, in dessen 5uch- und Schmttwarcn-Handkina, am Hauptplalze, vom 15. Dezember d. I. bis 15. Jänner 1858 , tägllch , mit Ausnahme der Sonn - und Felert^ge, besorgt werden wird, daß, ohne der Großmuth Schranken zu setzen, für ein Blllet der üdllche Betrag von W kr. zu bezahlen komme, und dle Namen der verehrllchen Geber durch die Zeitung bekannt gegeben werden, wonach um genaue Angabe derselben gebeten wird. Dkse jährliche Beihilfe zum Besten der hierorNgen Stadtarmen erfolgt in einer Zcit, wo durch d;e gesteigerte Noth die Ansprüche um Unterstützungen sich so sehr mehren, daß der Gemeindcrath, in dessen Verwaltung das Lmbacher Armen- Institut nach den neuen Bestimmungen der Gemeinde-Ordnung überging, unt vollem Vertrauen auf dle bewährte Mildthätigkeit der Stadtinsassen mit Zuversicht rechnet, um seine übernommenen Obllgenhetten zur Linderung so vieler Nothleidenden und dieser Gemeinde Angehörigen mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln erfüllen zu können. Das Ergebniß dieser Bitte wird am Schlüsse veröffentlicht werden. Laibach am N. Dezember 1855. 3. 1864. (1) ,,, ¦ .,,.,, Wi \ "^'^ "" Gnllntterie-Waren-Erzeuger nnd Vuchlnnder»Meister, (Theatn-gasse Nr. 37), ttibt sich die Ehre, dem l'. 'I'. Publikum auch in diesem Jahre die crgel^nste Anzeige zu widmen, das; cr zum dcvorstch.'ndcn We>h«achlsfcste wicdcv mit dcn neuesten Monlirungen versehen >st, macht besonders auf stine, im modcvnste'i Geschmacke verfettigtcn Wandkör'oc, Vlicsmappen, Uhr-, Pfeif,«, und Vriefdchalter, sow:t Edikt M>t ä^ezug auf d.,5 dilßlittuliche Eritt roin l0. August d. I., Z. 2866, dettesseüd die ercku'.ive ^eilbi«cu,!g der dem ^asob Pcrml'schen Oldcil von Holemesch pel'öriqcn, im Nriitidl'uchc Hlichilstät-ten zuli Ull>. Nr. 320 volkommend'N Kölsche, weqen dcnl ^alenliu IMimsclitl von K'aiiN'Ul^ schuldi^cn 300 fi, c. 5. <^ , wi l>ldi!cten dritten Feilb!e!ungöllig. satzung lein Verbleibe» ha!'e. , „ K. k. Nezilssamt Kr^inburg, als Gilicht, am Z. Dezember l855. .'^is/'inch.!, ^85,!'. (2) /'^,^ ^r. 6007. ,, , ,.'/E d ! k t. Zur .Einberufung der 3ik Haus Nr, 4 am 2l. Juli 1855 vl.rstorbe>nn ''/^ HM'Icis Frc,nz Sor-mann als Gläubigereine Folterung zu stelle» haben, zur Anmeldung uno Datthuung derstlbcn dcn »0 Dezember d. I. zu erschtinrn oder bis dahin da5 AüMlldungssissuch scl'ti!tl>ch zu lU'crreichcn, widri gcns dicscn Oläubi.qcrn an die Verlaffeüschatt, wenn sie du,cd dir ^-ez.ihlung der angcnnlr.'tln Foid.-iuN' g,n erschöpft wurde, tein weilcisr An!'v>uch zustande, als insofern ihnen ei» Pfandrecht a.»bl'il)rt. K k. Bezirksamt A^clsberg, als Gericht, am i- ^ 3. Dezcmbcr l«5 5. Z. l847. (2) Nl. 42l0 E d i k l zur Einberufung der V er la s sc n s ch a ft s,-G I ä li dlqe r. ^>on dem k. f. B'zirksamle .Oberlail.'<:ch, als Gelicht, werden Bisjeingel» , welche an die 3ier-lasslüschast dcs am l0. Wai 185 5 mit Testamrn' veistorbcnen Georg Lcstouz von Mcdwcdibcrdu Nr 2.^, rine Forderung zu stellen l)abe>i, aufgefordert, b.i diesem Gerichte zur Anmeldung und Darthuu»^ ihrer ?llisvriichc den 12. Dezcmbcr 18äö Früh !) Uhr hierai^ils zu erlchcinen, oder dis dahin wl Anlneldilngvlzcsuch schriftlich zu überreichen, sie drigen5 denselben an die Vcil.ijscnsch.'st, wenn ihr durch die Bezahlung dcr ailgcmeldelcn Forderungen erschöpft wurde, kein weiterer Anspruch zustande, als insoferne ihnen ein Pfandrecht a/bü'hrt. K. k. Bezirksamt Oberlaibach, als Gericht, am 26. Oktober 1855. Z. lßlli (3) 1 ^- Nr. »«88 ,,,^ Edit., Vl>m t, l. Beziiksamte Wollschec, als Gcrichl, wird hilniit bekannt gemacht: Es sei uder Ansuchen des Andreas Gramer von Rcichenau . in die crisulioe Ft'ilbielnng der, den, Ehcleutcn Anton und Magdalena ^iinig gtho r^gen, zn Allbachcr 5ut> Krnsk. Nr. 8 gelegenen, im (HsNNdduche der Herrschaft (sollschee »l,li "lttm, II., Ful. 55 vorkommenden, gerichtlich an> 400 si geschätzten Haldhubc, wegen aus 0em a/richllichel! Ver^l.iche rauinl wmdm, daß die .Realität nur bei der drills Flilbielun^ auch untcr dsteil T^gfahrt k öitlai werden 3 Mlihlgründcl, 3 W^sserlä^'r, N> Schuh hoch, und il Kamrmädcl'mit d^i da^u stchöligen Z^ftsen u>'.d Eisendeschla^e — fci'nc» Wrtlicdspindl-ln mit den dazu gelM-igei, Mühl risen und 10 Mühlsteinen , ii» gulciu Zast^i'.de b>-sindlich, durch die Hcli'sch^fts^Verwaltung vcr-kauft. Kauflustige hal't'n sich daher an die Ver waltung obiger Hellschaft zu wenden. Dcs königl. zncnl';. Krcis-Pl)illluls Dr. MOCM's (ill OrilNnalschnchtllii ^» 2l» u. 4<» !r, (!>M) Di.ft nuS dr>, vorzülffiOst .^ti'gnfinl Kni»lltr - »nd Pst^n^ln - Taft!"» mit siiü», :l?ci!t des vlinsl.il Z»ck,r ^ivit.ils^ ;nr (s^nsisi,!^ ,^'l'lachtlii 5trä«l ter^VollbollK l' an>rs>!in>!>lslsu Al^'it.ich-lung!« fllt ^: all< lindernd und rcizstiUeud l',i Husten. Hci-s^k.it, !ii.,ilhci5 l!» H^lsl, AerschlcimunH lc,. llnt» siüb durch die in ihn!» ntth^ltlüs ^.u »tlsslnz vl'ii .ttläutcr-Saft»'» und süßc» Sti,'ff^u v^'ii lisprmilishcr Wirsuiig ^>uf ^>hall»»g der Nlinin'il, Frischc und (Äs-sch»üidiqf.it dcö 'Zl'l^chc'rgancc!. Tie «ntersclicidcn sich nicht nur durch dilsc ilire wahrhaft wohlthuenden Ei^süsch.iftm ft!>r ^'or-l»lu!'a,l v^il irli !)iUis>g >!!!^!pll>f^il!i i^'^cü^iüil^i ^lusltlns-^cltchr!!, l^:»l>!»ll! ,c,, sixidcin sie ^ichiuii sich vc'r dlisni <>'r.e,^»!ffc!i u>,'ch l'rsr»dn>,i dadurch >i>:>?, d.,f! si,> '.uui dcu ^>rd^u»!l.,>':Or^,i,lsU laicht ertragn wcrdcn, und ftlbst l'ci län->;clemC>!.l'ra!ichc sciücrlti M.il cnl^schwcrd.!,, wcdcr Smuv uoch Vcischliiiüulig cr^u.i.n cdlr hmtcrlciss-n. Um ^>rul!^ü zu vnmsid.ü. ist jedoch ^u^u y, dcacht.» , daß -n Z»,». «i.»««,'» llystallisiltc Krällt-'V-Bonbons 5H nur in Iän>zl!chc, »,it d>m Vrissitllrn;. für Eapodistria d.'im ?l^'thsf.r (^iov< D.lise, Gdrz: (". Än.lli, Klaaenfurt: ?lpl?th. A:,t. Vein,'b. Tarvis: Ärc'tlns.'l Mbm Stnf-lcr. priest: Aputhrsev Äntl'üio Zaml'icri Uüd Sigm Wcink^rgll, Villach: Math. Fürst, Friesich: Apoll). W. Oichlcr nnb jür Hlrainburg dn Throdor Lapp ai». ^ .. - '- ° >>>>!,'. 6. l8<>8. (>) ' Die Niederlage der erstell von Karl """" "- F o r st, (vormals W. G o n r a c tz) in Wien, befindet sich ausschließend in Laibach, bei Seeger A Grill. Es sind die Gcräthe aus Chinasilber nicht nur für das Auge, sondern auch für die Dauer ganz silbernhnlich. Jedes einzelne Stück wird wie Silber hart im Femr gelöthet, und erhält einen so starken Zusah von Kllöthigem Silber, wie die Erfahrung ihn für einen vieljährigen Gebrauch als nothwendig vorschreibt. Der immer steigende Absatz in Privathä'usern, als auch der besuchtesten Kaffeh- und Gasthäuser haben den Werth de6 Ehinasilberö erprobt, und besonders Löffel, welche am stärksten der Abnützung unterworfen sind, zeigen sich nach mehrjährigem Gebrauche uollkommen unverändert, und haben also dasselbe geleistet, wie maffiv silberne Löffel. Wir erlauben uns durch einige Zahlen den Vortheil darzustellen, den der Gebrauch uon China - Silbergerathen, im Gegensatz zu massiv silbernen, gewährt. Ankaufspreis von l Dutzend gewöhnlicher Löffel Ankaufspreis von ein Dutzend gewöhnlicher aus Silber 48 Lth. :> ! fl. 45» kr. 64 fl. — kr. Löss^-l aus Chinasilber . . ls; fl —'tr. Zinsenverlust während 5» Jahren Zinsenverlust während 5» Jahren 4 » — >> :'l 5L - - - ^^.'.> - - 21» — » Gesammtkosten nach 5 Jahren 20 fl. — kr. Abnützung (mindestens ,^ phn,,?' i, ., Werth durch Zurückgabe /, Jahr)....... 4 " 12 ., y^m, Ankaufspreis .'..'. 5» » ?«l> kr. ,Gesammtkosten nach 5 Jahren lW fl. 12 kr. Verlust !4 fl 40 lr ab Silberwerth ü l fl. M kr. «2 >> 24 „ . Verlust 4 ä'V!8, der Schllsterbrücke I)tr. 222, empfiehlt ein großes Sortiment sowohl <^l ^05 als u,l äcn.lii, von allcn Gattungen geschmackvoller Damenhüte nach den jüngst bezogenen Pariser Modellen, von ^ bis 16 fi. Salon-Häubchen, Colffurcn, Capichon von 2 bis 6 si. Bestellungen jeder Art werden am beste:; und schnellsten effektuitt. Sammcthüte werden blnnen tt Tagen nach,der neuesten Form aus Paris ankommen. Neueste Erfindung mit Patent der französischen Regiernng. Schildpatt-Federn, für alle Hä'nde brauchbar. Etuis mit lM> Stück ! fl. 20 kr., kleinweise das Stück I kr. Ul'i ollen Follschlittcn der Indlistuc h^tre man cs noch nicht dahin sslblncht. cine tadellose Fedcr .nizufeiti^!,'!'. Dic Löslln^ dicscn schwieligen ?luf. ,^il'c ist dein Haust I^V, ^ui wie ^ne, welche n»r leicht das Papier beiühren, glcichcn aus' ^ezllchnctcn Pl),theil fl'lUsN werden. Biese Federn sind zu h^ben b^i Iuh. 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