^l- 35. Samstag, 13. Febluai 1897. Jahrgang 116. OMcher Zeitung. ""Mn„ si ,i ",^, 5^'l ^osluerscnd!!»«: «anzjährig ft, ,!->, hHlWhi^ fl, 7 °0, Im Comptoir: " "'" zu ^ N^'Ien ^b tr,, qröü>'l>' Pl'r ^>il>' (! t,, ^ do, »»fiorcn Wlcd«yoU»i«^!i pel Zeile ^ lr Nie 'Laib, Zeit,» erscheint täilUci,. mit Auinal),».' der I«m, inch Feiett^e, Die «bminlftratiou büfm^ct slck Vongvesspla« Nl, !i, die «evactlo» Äahlchysqasse Nr, ld, Tprechslunde» der Redaction von s b»l l> Uyv vornlitta.,» UilfraiillfNe Viici> wnden »ichl »i^enoülnxn, Manuieripte »icht z>irii«tgest>!llt. 2IlntIicher Theil. Alleres!' "^ ^' Apostolische Majestät haben mit 55as>^«?r> Entschließung vom 1. Frbruar d. I. dtM dVs"FbW" ^^^ ^.^^ .^ Heisch Schönberg zu veX "ä bes Franz-Josef Ordens allergnädigst a" verleihen geruht. AN ^"e k. und l. Apostolische Majestät haben mit ^uerhöchster Entschließung vom 5. Februar d. I. dem "oeNllndesgerichtSrath in Prag Eduard Pohnert '°lNel den Tilel und Charakter eines Hofraths aller-UNU0W zu verleihen geruht. Gleispach m. p. vlss ?""^ k. und l. Apostolische Majestät haben mit ^Uerhöchster Entschließung vom 7. Februar d. I. dem "vmanne der Vezirksvertretung in Warnsdorf Gustav , ^ermann Ska ft in Anerkennung seines vieljährigen "erolenstlichen Willens das goldene Veroienstlreuz mit "er Krone allergnädigst zu verleihen geruht. om ^' ^ ""b ^ Apostolische Majestät haben mit lMerhöchster Entschließung vom 4. Februar d. I. dem m der Brauerei des Anton Daher in Schwechal b> vlensteten Brausührer Ehristian Aulmer in Anerkennung seiner vieljährigen, treuen, einem und demselben Industrie-Unternehmen gewidmeten Dienste das goldene Veroienstlreuz allergnüdigst zu verleihen geruht. 9m ^^ "^ '- Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 6. Februar d. I. den Bnefträgern Anton Küttner und Wenzel Keule in ^"r."^'^'^." Übernahme in den bleibenden Muyejtand m Anerkennung ihrer vieljährigen. treuen und belobten Dienstleistung das silberne Verdienstlreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Den 11. Februar 1897 wurde in der l. l. Hof« und Staatsdruckerei das I.XXVIII. Stück der italienischen Ausgabe des Reichsgeletzblatts v.m Jahre 189« und das XIV. Stück der bahmijchm Ausgabe deS ReichsgesetMtts vom Jahre 1897 ans» Legeben und versendet.. " 6N l r Kundmachung. Unter Bezugnahme auf die hierämtliche Kund« machung vom 23. Jänner 1897, Z. 279'lV. wird MMlt die richtiggestellte Wählerlifte des großen Grund« besitzes für die am 20. März d. I, vormittags um 9 Uhr. im Landes - Präsidium in Laibach (Burg/ stallgasse Nr. 4, I. Stock) stattfindende Wahl von zwei Neichörathsal'sseordn.ten mit dem Beifügen Verlautbart, dass den in K.ain wohnenden Wahlberechtigten die Lt'ssitimationskaltrn zugestellt werden, wogegen an die außerhalb des Landes wohnhaften Wahlberechtigten die Einladung ergeht, die Legitimationslarten persönlich oder durch einen Bevollmächtigte beim k. k. Landes» Präsidium zu beheben. Laib ach am 10. Februar 1897. Drr l, l. Landespräsident inl Herzogthume Kram: Victor Freiherr von Hein m. p. Mählerliste für den Wahlkürper des großen Grundbesitzes in Krain. ^ ^/^^."" Dtto. Freiherr - Kreuz, Münken. dorf Neuthal, Oberstein. 2.) Npfaltrern Arthur, Freiherr - Krupp, Frei- thurn und Oedengraz. 5) Npfaltrern Richard, Freiherr Grlwhof. 4. Attems Dr.Ignaz, Reichsgraf Gilt Stopitz. ->.) Auersperg Karl, Fürst. Herzog von Gottschee — Fldelcommissherrschaften Gottschee, Polland, Seisen- berg. Weixelburg. 6.) Auersperg Erwin, Graf — Thurnamhart. 7.) Au ersperg Leo, Graf - Herrschaft Auer«. perg m,t dem incorporierten Gute Nadlischel. «.) Auersperg Leo und Erwin. Grafen - Sonnegg. , ^ m °" .bo Josef. Graf - Kroiseubach. ^e^^Vr^'^^^^^ ^'" Laibach."'" Uaibach - Görtschach und Pfalz !^'^ «^" ^°H/ " ^' "^ Ludwig Graf ^ Weißenstein. 15.) Vors Eleonore, Soph.e und Ludmilla, Freiinnen von — Plettkljach. " 16.) Brüxner Dr. Adolf — Großdorf. 17.) Codelli Rosalie, Freiin von — Weixelbach l8)Collegiat-Capitel Rudolfswert — j Capitelgilt Rudolfswert. 19.) Dolenc Bernhard — Rossenegg-Gilt bei St. Veit 20.) Dollenz Eduard — Nussdorf. 31.) Domcapitel Laibach — Pfarrgilten Sanct Barthelmä und Scharfenberg und mehrere andere incorporierte Pfarren. 22.) Domladisch Josef — Herrschaft Iablanitz. -23.) Ficht enau Antoinette von — Strug und Vo-lauöe. ' 24.) De Fin Ferdinand. Freiherr von, Excellenz — D.-R.-O. Commenden Mottling und Tschernemvl. 25.) Fuchs Gilbert — Obergörtschach, Gilt Seeland. 26.) Gagern Beatrix, Freiin von — Mokrih. 27.) Galle Adolf — Pepensfeld. 28.) Galle Franz — Freudenthal. 29.) Germ Karl — Weinhuf. ;5, 30.) Goriany Dr. Robert — Rupertshof. 31.) Goriany Victor und Marie - Peacenik. 32.) Outmannsthal- Nenvenutti Nikolaus, Ritter von — Weixelftein und Hottemesch. 33.) Hofärar — Prestranet und Lipizza. 34.) Hohenwart Karl, Graf. Excellenz — Raunach. 35.) Hotschewar Ioseftne — Neudegg, Gilt «^a 'iVati» nebst den Landtafclobjecten nuli Einlage Z. 1266. ^ 36.) Hotevar Mathias und Hren Franz -,»» Tressen. ' 37.) Hren Franz — Ponowitsch. 38.) Iaklii Stefan, Pfarrer — Pfarrgilt St. Veit bei Sittich. 39.) Iurca Franz — Adle^hofen.? 5^: > 40.) Kauschegg Karl und Fra«^ «^.^Gmuck und Out Thurn bei Semitjch. '. ! 41.) Kersnik Ioh. und Bertha — <3gg öb Pobprtsch, 42.) Koslcr Johann Baptist jun. — Ortenegg. 43.) Firma Kosler Johann juu. und Comp. — Leopoldsruhe. 44) Kottulinely Adalbert, Graf, und Theodora, Oriifin — Savenstein. 45.) Krainische Indust ri e°G esellschaft - Iauerburg. 46) Kump Maria Anna — Gallenfels. 47.) Langer Franz Anton, Ritter von Podgora - Preisegg und Werschlin.. 48.) Lanthieri Karl. Graf — Wippach sammt Trilleg. scher Gilt und Graf Strassoldo'scher Gilt Slap, 49.) Lavric Engelhilde - gobelsberg. 50.) Lazarini Heinrich, Freiherr von — Flöbnig. Feuilleton. Der Wohlthäter. Von Pierre Veron. I. Bonnivet ist der Freund Miscopin«. wr ^°""lvet 'st reich. Miscopin dagegen steht dicht "" oem Bankerott. Was thun? ein,n^".^"^Mttel bleibt immer noch. Er schreibt dem » "^ .°" Bonnivet, wenn er seinen Freund nicht dem 3^"' ^" Schande, der Verzweiflung, ja vielleicht Sumn^ ""^" ""U^, möge er ihm umgehend die k3 N.7" fünftausend Francs leihen, die ihm zu >emer Rettung unerlässlich sind. dem 9»^^" ^"°" ^eit anderthalb Stunden auf mckt wiV "<«d" Vote, dm er abgeschickt, kommt H°r^ zeigt fich der Sendling am O En.^ .'^^p'" ftürzt ihm entgegen. O Wonne! deH ?"'; ^ Seligle.t! Der Bote bringt die er-3r°ncs! Mtscopin schwebt im Weib l^^M^bte Tochter! - Aobonne. theures wo steckt ikv ^ ? H^z' "^ ^"ln Donnerwetter. Das st i'"' bnm? Warum kommt ihr nicht? -Freund' Am? ^"stermensch, eine Perle, ein wahrer Weib! ^ c!^' ^^"bte Tochter! — Bobonne. theures d'eser'bpw..«^ ^""be. ich träume! Dieser erhabene, - > ?n !"c"'"' Bonnivet! Er hat mir geholfen, ^ne'wtun" s"'.^h°be sie! Füntausend Francs. «Treten Sie doch ein. Herr tzannivard; kommen Sie, lieber Nachbar! Sie sollen es huren, was ich mit Stolz verkünde: Bonnivet, dieser unvergleichliche Freund, leiht mir fünftausend Francs und rettet mir dadurch das Leben. Im Beisein meiner Familie, vor Ihnen, vor allen, schwöre ich, bei allem, was mir heilig ist, ihm das nie zu vergessen! Ganz abgesehen davon, dass ich das Geld so rajch als möglich zurückzahle..... Aber Bonnivet könnte mein Hcrzlilut fordern, er könnte verlangen, ich solle mir den Bauch aufschlitzen — mein Wort darauf — ich würde es thun. . . . Mein heiliges Ehrenwort, ich würde eS thun! . . . Uebrigen« werbet ihr ja schen! Ihr werdet ja sehen! .... Vonnivet, mein Retter! .... Na, wie gesagt, ihr werdet ja sehen! ...» Sechs Monate später. Miscopin unterhält sich mit seiner Frau. .Ja, ich habe Bonmuel gesehen. Was weiter?» «Du hast lhm die erste Rate auf die fünftausend Francs bezahlt, die —» «Viertausend —> nützung desselben. Der Flurzwang, die Zersplitterung der Parcellen, ist die größte Entwürdigung nnd Ver» letzung des theoretischen Elgenthumsbegr,ffs. Gehen wir der Geschichte nach, so hat wohl ein Untereigenthum, nie aber jenes ideale Eigenthum factisch existiert. Die Staatsordnung darf nicht zögernd innehalten, wo eine Rücksichtnahme auf Sonderinteressen gleichzeitig allgemeine Vollsinteresfen schädigt. Dir Steigerung der Production zur Befriedigung eines erhöhten Nahrungs-bedürfmsses ist ein eminent öffentliches Interesse. Eine Zusammenlegung von Grundstücken, die eine Mehrheit aus Kopfzahl und Flächengröße gebildet, beschließt und bei dem alle.Theile unbedingt gewinnen müssen, ist keine Expropriation im Sinne des H 465 des bürgcrl. Gesehbuchs, da es dabei nicht auf einen unfreiwilligen Verlauf hinausläuft; denn die Arrondierung wahrt das Grundeigenthum und ist bloß eine Veränderung des Ort's und der Form. Will man aber, wie Lorenz Stein, von ein.r Ent-währung in diesem Falle sprechen, so handelt es sich nicht um ein Recht, das in einem Widersprüche mit der staatsbürgerlichen Gesellschaft steht, das die Coexisteuz bedingt, die wirtschaftliche Gesammtentwickelung erzeugt und gerechtfertigt hat, Gerade er weist darauf hin, dass das absolut freie Versügungsrecht des Einzelnen keine Gefahr für die Existenz und die Lebensbedingungen der Gesammtheit und für die Coexistenz innerhalb derselben bilden darf, und damit der Grundbesitz seine socialen Functionru erfüllen lann, ist hier die Aufstellung einer Grenze nothwendig, die Beugung einer widerstrebenden Minderheit geboten. Unser Bauer steht theiluahmslos der freien inten^ siven Wirtschaft gegenüber uud rr hat sie nie kennen geleint. Bei freiem Besitz nach juristischem Begriff ist er leider in Bezug auf einen wirtschaftlichen Betrieb bis heute stets ein Unfreier geblieben. Mau vergesse nicht, dass der Aubau des Tabaks uud der Kartoffel unter polizeilicher Assistenz eingeführt wurde, und dabei ist nicht zu übersehen, dass die Statuierung eines gesetzlichen Zwanges unter Um ständen und gerade in diesem Falle eine erziehende Wirkung ausübt uud dass uusere gesammte Cultur-Gesetzgebung ohne entsprechende Ausgestaltung des Zwangsmomenls hinfällig würde m>d es leinen Fort« schritt und keiue Neugestaltungen gäbe, und so ist das Plincip der Majorität zum Nechtsprincipe geworden. Wirksamer als alle mündlichen und schriftlichen Bt lehrungen wirkt das Beispiel, der Erfolg, Dieser erzeugt die nöthige Vorgeneigtheit des Grundbesitzers, selbst an der Befreiung aus mchaltbareu Cultur-Münden mitzuwirken. Der Hinweis auf den Erfolg ist das einzige Mittel, althergebrachte Vorurtheile zu besiegen und die Bedeutung der Unternehmung zum vollen Bewusstsein zu bringen. Ich verweise diesbezüglich als ein Beispiel innerhalb der Monarchie auf Niederösterreich und Mähren, wo nach einigen gliicklich durcha/sührteu Muster-Commassationen jeder Widerstand behoben wurde, Beruhigung und Freude eintrat und fmtwährende Pro-vocationen erfolgen. Es erswtlt bald das Gemcingefühl, die Solidarität der Interessen tritt zutage, und zwar in dem Augen» blick, als die Erkenntnis unter den Commassatious Genossen reift, dass der Nutzen des einzelnen zusammenfällt mit dem Nutz n der Gesammtheit. Wie viel Grenzstreitigkeiten. B.sitzstorungen, Hader, Zank wird nicht durch die Verloppelung aus der Well geschafft, die Eoexistenz ermöglicht und das menschlichchristliche Zusammenleben in der Gemeinde gefördert! Darin besteht die ethisch > rechtliche Bedeutung des Gesetzes. Ich bin überzeugt, köuute ein Wunder es be> wirken, dass sich unter der Schneedecke, die heute auf unseren Feldern liegt, eine Ordnung der Flurverhält-nisse rasch vollzieht, so würde es schon der Frühling zeigen, dass niemand diese Metamorphose bereut oder bedauert. Es lässt sich nicht leugnen, dass das Uebergangs-stadium bis zur Ausfolguug der neuen Pläne und dem eigenthümlichen Erwerbe der Abfindnngscirnudstücke manches Ungemach zur Folge hat. Doch kann durch ein schnelles und billiges Verfahren manche Schwicrigke!-behoben und viele Erleichterungen gewahrt werden. Wir brauchen überhaupt ein g^lt s Gesetz, das all, Bedingungen eines raschen »md sichern Vollzugs schafft Die Gewährung eines entsprechenden Credits und eine entsprechende Organisation des culturtechnischen Dienstes nnd dieser setzt die g'sicherte Lebensstellnng eines fachmännisch gebildeten Personals voraus, welches in der Aeiuältignng seiner Aufgaben einen Lebenszweck sieht. Nur so können misslungene Experimente hintangehalten werden. Hängt doch das Wohl und Wehe ganger Ge> meinden von einer entsprechenden Durchführung der Arbeit ab. Das k. l. Ackerbauministerium hat iu den Sieb zigerjahren sehr eingehende Erhebung, n über die Grund vesihoerlMuisse in den verschiedenen Ländern der Mon archie eingezogen und auL Mittheilungen, welche diese hohe Stelle seinerzeit veröffentlicht hat, geht hervor, dass sich leines unserer Kronländer zur Commassation so gut eignet, wie Krain, da in keinem anderen Lande der Grundbesitz so zersplittert und der social-polilisch so wichtige Kleinbesitz so vorherrschend ist wie liier. Alle maßgebenden Facloren, der Landesausschuss, die von der Regierung berufene Commission und auch die Landwirtschafts. Gesellschaft haben sich schon im Jahre 1877 dafür ausgesprochen, dass das Bedürfnis nach einem Commassationsgesetze unbedingt vorhanden ist. Es ist mir nur erübrigt, die Annahme meines Antrags nochmals wärmstens zu empfehlen und ich werde mich überaus glücklich schätzen, wenn meine heutigen Worte einen leisen Impuls geben sollten, dass einst die kraftvolle Durchführung dieser großen Reform, der wie Sie gesehen haben, eine volkswirtschaftliche, weit über das Gebiet der Landescultur hinausreichende Vedell« tung innewohnt, dem Lande Glück, Segen, Wohlstand und vor allem Zufriedenheit mitten in den Heimat-lichen Fluren bringen möge und dass ein voll den l tzten Fesseln des Miltelalterö befreiter Bauernstand bei einer gleichzeitg günstigen Entwicklung der Landwirtschaft immer segensreicher in die Geschichte unseres theuren Vaterlands eingreifen möge. Politische Ueberficht. Ua ib ach, 12. Febrnar. Für die R e i ch s rathswa hlen sind dil' Vorbereitungen in vollem Zuge. Es finden bereits zahlreiche Wahlbesprechungen statt. «Daily Telegraph. meldet aus Wien vom l0. d., dass das Gerücht, Graf Appouyi foll deu Graft" Deym als Votfchafter in London erfetzen. im hiesige» auswärtigen Amte positiv dementiert werde und »'^ klärt weiter, dass eine Abberufung des Grafen Del'"' llie beabsichtigt war. Im böhmischen Landtage begrilnd^e gestern Abg. Kaftan den Antrag auf EinHebung ein l' Landesabgabe von der in Böhmen a/wonnenell Brau'«" kohle. Die Abg. Peruh und Schücker bekämpften d " Antrag und erklärten, dessen Spitze sei gegen Deuts^ l öhmen gerichtet. Das Zoll- und Handelsbüudnis m't Deutschland lasse eine solche Abänderung nicht z". Der Antrag wurde einer Commission zugewiesen. Der dalmatinische Landtag lehnte >'! seiner gestrigen Sitzung den Antrag des Abg. Sal^ auf Errichtung einer italienischen Volksschule in Spalat» nb, nachdem Abg. Borcic die Forderung der italienisch autonomen Partei als unberechtigt bezeichnet hatte, w >' kein italienischer Volksstamm im Lande bestehe. D'k italienischen Autonomen verließen den Saal und 'l" klärten, sie könnten an den Verhandlungen des Land' tags nicht meyr theilnehmen. Das ungarische Abgeordnetenhaus setzte gestern die Debatte über das Handelsbudget fo^ Beim Titel «Diosgyörer Eisen- und Stahlfabril' richtete Franz Kossuth an die Regierung die Anfraß, ob es wahr sei, dass die genannte Staatsfabril bezilg' lich des Verkaufs von Eisen und Kohle in ein Carte" eingetreten sei. H^ndelsminister Daniel erklärte, da« sei nicht der Fall. Es seien bezüglich der Tisenschiencli gewisse Abmachungen getroffen worden, um die illoyal Concurrenz fernzuhalten. Im deutschen Reichstage wurde g< st"" in längerer Debatte der Antrag der Socialdemokrate» auf gesetzliche Feststellung des Achtstundentags berathe" sowie der Cenlrumsantrag auf Beschränkung der Arbeite' zeit den in Fabriken aus höchstens 63 Stunden wöcheM' lich. Die weitere Berathung wurde vertagt. HeU> begann die Berathung über den Militär-Etat. In den letzten Wochen sind nur spärliche M^ richten über die Vorgänge auf den Philippine eingetroffen. Die Provinz Cavite ist noch im ^ bestrittenen Besitze der Aufständischen, welche e^ Negierung eingesetzt haben, die aus einem Präsiden" und sechs Beirüthen b steht und sich bereits mit ewc Note an die Regierung der Vereinigten Staaten s richtet hat, worin sie um gleiches Wohlwollen l" für Cuba bittet. Ein von ihr ausgearbeiteter ^. fassungsentwurf erkennt den Gemeinden vollständ^ Selbstverwaltung und das Recht zu, Vertreter in »e zu schaffenden philippinischen Congress zu entsel've ' Außer einem stehenden Heere von 30.000 MannH eine nach Gemeinden gegliederte Miliz k.N , werden. Gelingt es Spanien, durch die Einführn der nun bewilligten Reformen auf Cuba dort Aufstand zu dämpfen, dann dürfte es ihm leicht fa" ' durch Entsendung eiues Theiles der auf den A»ul ^ frei werdenden Streitlräfte nach den Philippinen ^ seine Herrschaft zu retteu. Vorläufig trifft ^w' ,,f Polavieja seine Vorbereitungen zu einem Ängrm.. ^ Caoite. Die Streillräfte. über die er verfügt, ^, aber so gering, dass er fürS erste kaum daran den^ kann, die Hauptstellung der Tagalen bei ImU» zugreifen. ^^cher^itung Nr. 35. ______________ 299 13. Februar 1897. das ^ . ^bten Nachrichten aus Athen schreibt liwn." «°^M°"'' ^ ^^^ Griechenlands betre n l i"" '"'^ Besorgnis diesen gefährlichen Weg lann >/^"' ^ b"n es in Situationen gerathen gewiss^" ^."'^ gewachsen ist und werden es M s,^ "?^ '" letzter Stunde an ernsten Mahnungen lei?„ ?/" lassen. Die Zauderpolitik der Pforte hat N s^tt 5" beigetragen, auf Kreta jene Anarchie Warm.. ^"' wahrend sie Griechenland trotz der lockt ^" Europas auf eine höchst bedenkliche Bahn ibre ? 5""^" Zuzüge aus dem Innern des woraus sj '^ls Sphagiotea, und Munitionssendungen, Stitnmun ' "" ^^en Süden vorrücken wollen. Die Union ein^N ^" 'st l'eit der Proclamierung der und N?lfm«. '""digung wenig günstig. In Kandia Plunder/^"" '""d von den Muhamedanern ge-sind dasnn ?^ Kriegsschiffe, darunter auch griechische, N,.^«/^ ^"gegangen. An mehreren Ölten plünderten "luyamedaner militärische Waffendepots, neu? 'Agenze Havas. meldet aus Athen: Eme ber/il "^ "'^ Torpedobooten bestehende Flotillc ist tm/' ^"^"lllufen. Die Abfahrt des Prinzen Georg aer» °",^"vinz enthusiastische Kundgebungen hervor-Mr s< überall wurden Meetings abgehalten und wi?k? beschlossen. Die Verstärkung der Grenztruppen 2>'" "Wg betrieben. Die Kammmer votierte 500.000 Drachmen zugunsten der Flüchtlinge, m s.„ Heralleion wird gemeldet: Infolge der s? «^"sen der Konsuln gestattete der Mutesaiif die >"le Abfahrt der Christen. ^ach einer Meldung des Reuter'fchen Bureaus "us Pratoria habe der ausführende Rath über die "un der Chartered-Company wegen des Einfalls ^Mesons zu fordernde Enschädigungssumme Beschluss ur a st. Eme amtliche Mittheilung ist noch nicht er. Mgt. Elnem Blatte zufolge beläuft sich die Ent-MdMnassumme auf eine Million Pfund. Die «Agenzia Stefani» meldet aus Agordad °om M d. Mts.: Die Schnelligleit, mit welcher die Irrwische ihren Rückzug begannen, machte anfangs die "ersolgung schwierig und die Bemühungen der Barias-^.«' ^"""^ ^" "haltenen Befehle die Verpflegt colonn n der Derwische aufzuhalten/wenig erfolgreich. As d.e Derwische w Gasch ankamen, fielen die «anas in die geschlossene rechte Flanke des Feindes T,e bemächtigten sich einer großen Menge von Vieh Gewehren und Lanzen. Tagesneuigleiten. ^> (Aus dem Wiener Gemeinderathe) , ..."/", 11. b. M. stattgehabten Sitzung de« Gemeinde. aly» lam es zu tumultuöfen Scenen zwischen dem Vice-°urgermelfter Dr. üueger und dem aus dem Gürgerclub "^"rettnen Vürgerschullehrer Tomanel, welchem ersterer °l« n« ^°^ " ^" Wort gebrochen habe, was Tomanel lich^ w ^^""'' Der Wortwechsel dürfte ein gerlcht. "lyes Nachspiel haben. lvtlck^ (Ausgrabungen.) Vei den Ausgrabungen. . eingeritzt sind. Offen« e« ll«. «" ^" berühmte Staatsmann gemeint, und 470 r, n^ b" Scherben vor uns, welche bei dem ab°en,5 ^' abgehaltenen Scherbengericht (< Intrüki^nc») ^llhen !" ?". «' ^"^ das Themiftolles genöthigt wurde, bekannt n" ?"' kralliger Ostrala find bisher drei von Ben^"^l wurde ein auf der Alropolis gefundenes be» M ^,l? ^°"" ""b veröffentlicht, da« den Namen ^°n der Ä ' .? ^^"^ be« Perilles, trägt. Ebenfalls ^<"nen ^-.^"^ ein Elites Oftraton mit dem Kittes, in b r^°^. .""^ ^"^^" ^"""" öeigt ein ^°lling Publkiert hat ^rameilos gefundenes, welches N'en^ina^n^"^ in Brasilien.) Ein soeben in Hauptstadt k"« 5 °silcieller Bericht aus Curilyba. der Nachricht vm, b"s"i°nischen Staates Parana, bringt T'Uftp ^" """ kntsehlichen Massacre, welche ein ^" tulbeni ck,.» s?"^ ^" ^^°"ne der Votoluden untcr ^"»en Unneb"lun «üi"'" ^er zur Eolonie Lucena ge-«"ichtet bat ?5. ^°' "" ^ December o. I. an° '""ben bie^! ^^ weniger als neunzchn Menschen ^f" des r^l,"?°^et und zwei schwer verletzt. Die !?"n beib«, V'" "Verfalls sind: eine Frau mit ^°"en und .?»«<"."" bem Nezirle gloczow; drei '" "'"d au« dem Vezirle Zolltewj ein Ehepaar mit zwei Kindern aus dem Äezirle Iolal; Mann und Frau aus dem Vezirle Przemyölany, ferner aus bemselben Nezirle eine Mutter sammt Kind — das lebend ins Feuer geworfen wurde — welters eine Frau au« demselben Vezirle und ein Ehepaar, sowie ein Kind aus dem Vezirle gloczow; der Vater des letzteren und ein weiteres Kind find verwundet. Die Regierung hat, als die Nachricht in Curithba eintraf, sofort einen Polizei-Officier mit Mannschaft aus Rionegro zum Schutze der Colonie vor weiteren Uebersällen und zur Vestaltung der Leichen dahin abgeschickt. Diese sand am 11. December unter der ftarlen Bedeckung von 70 Mann Bewaffneter statt, welche nach der geschehenen Beerdigung gegen die in der Nähe lauernde, zum Angriff brüllende Indianer» Horde den Kampf eröffnete, worauf sich dieselbe in den Wslbern verlief. Der l. u. l. Aiceconsul in Eurilyba hat bei der Regierung unter Velonung der Thalsache, dass es durchaus österreichische Colonisten sind, welche in dieser, den Ueberfällen durch Indianer so exponierten Colonie wohnen, um «ufllärung darüber ersucht, inwieweit dieselbe Vorsorge, um der Wiederholung ähnlicher Massacres in der gulunst zu begegnen. Nach der erhaltenen Versicherung wäre dies bereits in der Weise geschehen, dass die Regierung nach Zurückziehung der Polizeimann' schaft einen Trupp von Waldläufern, die sich besser als die Soldaten gegen die Indianer verwenden lassen, für die Colonie in den Dienst genommen hat. Die Aufgabe derselben ist. unablässig Streifungen in den Wäldern vorzunehmen und von grit zu Zeit weitausgreisende Razzia« durchzuführen. Eine solche Jagd auf die Votoluden soll denn auch bereits unternommen, vierzig derselben gelobtet und der Rest der betretenen Bande weit zurückgetrieben worden sein. Seitens der Behörde in Rionegro wurde sllr oie Hinterbliebenen dec Ermordeten eme Sammlung veranstaltet und wurden die insolge der Massacre verwaisten Kinder in der Colonie selbst in Pflege übergeben. — Ueberfälle seitens der Votoluden hatten auch srüher schon öfter« stattgefunden, doch waren 5. ^ ."" l" eine derartige Metzelei ausgeartet; gewöhnlich begnügten sich die Wilden damit, zur Zeit der ljeldarbett in unbewachten Häusern vor allem Metall-«egenslande zu stehlen, b° sie Eisen »nd dergleichen zur ^nlertigung von Pfeil- und Lanzenspihen sowie Messern «?^ b" Annäherung der Eoloniften ergrissen sie gewohnlich nach einigen Pfellschussen die Flucht. Die ^otoluden hausen vor allem in dem völlig unbelannten heften des Staate« Santa Catarina, dem südlichen Machbar Parana«, und lommen daher »it den südlichen Colomen diese« letzteren Staates in Berührung. Sie sind der Civilisation vollständig unzugänglich und gellen als einer der gefährlichsten Indianersttimme Vrafilien». « »^ .^" '" Indien.) «u« Bombay. «, d. M.. wirb den «Daily Mail» mitaetbeill- Die Räume de« Isolier-Hospitals erweisen fich °al« änzttch B u.^"^ ?>" ^ befürchten, das« °/ ^ei« Vrutplatz der Seuche ist. Gestern würbe eine Anzahl mrdrig-r Häuser der Eingebornen niedergebrannt. Wahr-sche nl,ch wird von jetzt an mehr Gebrauch von diesem wlrlsamen Mittel gemacht werden. Die Pest rafft aanze Familien dahin. Gestern wurden fünf Angehörige einer Parsen-Famille in das Hospital gebracht, während zwei andere an der Seuche im hause darniederllegen. Die Pest hat auch in Bombay die Wirlung gehabt, die engsten Familienbande zu zerreißen, Eltern lasse» ihre Kinder im Stiche und Kinder verlassen ihre Ellern. Die vortu« girsischen Behörden in Goa führen die Verordnung, dass alle an der Pest Gestorbenen ohne Unterschied des Glaubens und der Rasse verbrannt werben müssen, streng durch. — (Untergang eines Dampfer«.) Einer in Glasgow eingetroffenen Meldung zufolge gieng der Dampfer «Cyanos» von Bilbao nach Glasgow unterwegs in der Nähe der Insel Quessant gänzlich verloren. Von der Mannschaft, die aus 21 Köpfen bestand, wurde nur ein Mann gerettet. Local- und Provinzial-Nachrichten. Orainischer Landtag. Siebente Schlma am 12. Februar I«97. Vorsitzender: Landeshauptmann Otto Detela. Regierungsvertreter: Landespräsident Baron Hein. Äezirl«commissär Baron Rechbach. Das Protokoll der letzten Sitzung wirb verlesen und verificiert. Der Landeshauptmann theilt mit, dass Abg. Loy s in Fernbleiben von der heutigen Sitzung entschuldigt habe. Die eingelangten Petitionen und Berichte des Landesausschusfes werden den einzelnen Ausschüsse zu. ^""«ba. Dr. Zitnik berichtet namens des Finanz-nusschussts über die Petition de« VerwaltunaMlhs des Elisabeth. Kinderspitals in Laibach um Bewilligung einer Iuhressubvention. Dem Ausschussantrag entsprechend wild die bisherige Subvention jährlicher 300 ft. aus drei Jahre verlängert. Abg. Baron Schwegel berichtet namen« de« Fmanzaueschussez über die Petition de« Musealoereins für Krain in Laibach um Subvention; demselben wird nach dem Ausschussantrag eine Subvention von 400 fl. bewilligt. Abg. Vis nilar berichtet namens des Finanz» ausfchusses über die Petition der Distrlctsarztenswltwe Julie Mayer um Pensionsbewilligung. Es wird dem Ausschussanlrag entsprechend eine jährliche Onadengabe von 200 sl. bewilligt. Abg. Modic berichtet namens de« Finanzausschusses über die Petition des Gemeindeamts Schwarzenberg, Vezirl Laibach, um Subvention behufs Beschotterung der Straße von Salloch bis Schwarzenberg. Dem Ausschussantrag entsprechend wirb der üande«ausschuss beauftragt, die erforderlichen Erhebungen zu pflegen, und, wenn sich die Nothwendigkeit ergibt, aus dem Credite für Tommuni-cationen eine entsprechende Subvention zu bewilligen. Abg. Globocnil berichtet namens des Ner< nialtungsausschusses, betreffend dle Einreihung der im Straßenbezirle Neldes unterhalb Wodeschih neu her-gestellten Brücke über die Wocheiner Save in die Kategorie der Vezirlsftraßen«Vauobiecte. Der Antrag des Ausschusses: Der Landtag wolle auf Grund des ^ 7 im Zusammenhange mit dem 8 23, Punlt 3, des Gesetzes vom 28. Juli 1869, L. G. Vl. Nr. 17, beschließen: Die im Straßenbezirle Velo?« unterhalb Wobeschlh neu hergestellte Brücke über die Wocheiner Save wird in die Reihe der Vüzirlsstraßen.Vauobjscte aufgenommen; der LanoeSausschuss wird beauftragt, wegen oer Durchführung dieses Beschlusse« da« Nöthige zu veranlassen, wird angenommen. Derselbe Abgeordnete berichtet namens des Verwaltung«-ausschusses über die Petition des Gemeindeausschuss?« in Predaß?! um Ausscheidung der Steuergemelnde Primslau und Constltuierung einer selbständigen Oltsgemeinde Primslau. Dem Nusschussantrag entsprechend wird die Petition, nachdem sie Abg. Kalan befürwortet, dem Landesausschusse zur Erhebung und Berichterstattung zu« gewiesen. Abg. Povse berichtet namens de« Verwaltung«-ausschusses über die Petition der Gemeinde Nltlack um Einreihung der Oemeindestraß? von Altlack bis zur Äezirlsftraß? bei Hl. Geist unter die Bezirlsftraßen. Die Petition wird, nachdem sie Abg. Kalan befürwortet, dem Lanbesau«schusse zur Erhebung und Berichterstattung zugewiesen. Abg. Poose berichtet namen« de« Verwaltung«« ausschusses über die Petition der Insassen von Vrezovi» Reber, Selo u. a. um Ausscheidung aus der Ortsgemeinde Hönigflein und Zuweisung zur Ortsgemeinde Haidowltz. Die Petition wird dem Ausschujsantrag entsprechend dem Lunbesausschusse zur Erhebung und weiteren Bericht» erstaltung zugewiesen. Derselbe Abgeordnete berichtet namens des Verwaltungzausschusses über die Petition de« Vermögens-verwallungsausschuss:s von Sanabor um Subvention behufs Herstellung von Straßencanälen zwischen den Oct° schasten Sanabor und Zavetnili. Die Petition wird dem Landesausschusse zur Erhebung mit dem Auftrage übermittelt, aus Grund derselben einen entsprechenden Beitrag aus dem Credite für Straßenherstellungen zu bewilligen. Abg. Dr. Tavcar berichtet namens des Ver-waltungsausschusses über die Petion des slovenischen lathollfchen Arbeitervereins in Laibach um Aenderung der Landtags-Wahlordnung und über die Petition des Ttadtmagiftrat« in Laibach um Aeschließung eine« Gesetzes, wornach sür die Landlagsabgeoroneten die direcle und geheime Abstimmung eingeführt werden soll. Der Antrag beS Ausschusses, beide Petitionen dem für die Aenderung der LanotagS-Wahlordnung zu wählenden Ausschüsse zur seinerzeitigen Berichterstattung abzutret-n, wirb an genommen. Namen« des Finanzausschüsse« berichten über Pe-litionen: Abg. Viinilar über die Petition des Ortsschul. rath« in St. Ruprecht um Einreihung der Oberlehrer» strlle in St. Ruprecht in die zweite Gehaltsclasse. Dieselbe wird nach dem Ausschussantraae befürwortet und oem Landesschulrathe zur weiteren Erledigung abgetreten. Derselbe Abgeordnete über die Petition der Ioschne Iinzelovie. Vezirlswundarzten«>Witwe in Oberwlbach, um Bewilligung einer Pension oder <»""den°°^ Dem ««" schussantrag entsprechend wirb ihr eine jahrliche Gnaden, gcibe von 150 fl. bewilligt. «bg Ielovsel berichtet namens de« Verwaltung«, «lisschuss^ stressend die Einreihung der im Straßen« hszirle Wippach vorkommenden, von Oberseld ausgehenden, ?ei Maria «u in die Wippach - Görzer Reichiftraßl nündenden Gemeindeftraße in die Kategorie der Bezkl«- Der Antrag des Nuzschussee. der Landtag wolle aus Ärund des tz 23. Punlt 3, de« Gchtze« vom 28. Juli 1889. U,G.Vl.Nr.17, beMehen: Die i« Strahenbezlrle Wippach vorkommende, von Okchld ausgehende, bei Maria Au in die Wippach-Görzer R^lchzftraße mündende Gemeindestraß? wird in die Kategorie d r Bezirlsstraßen eingereiht; der Landesausschuss wird oeaustragt, wegen der Durchjührung diese« Veschlusse« das Erforderliche zu veranlassen, wirb angenommen- Laibachcr Zeitung Nr. 35. 300 18. Februar 1997. Derselbe Nbgco.knete berichtet namens d.s iAr-waltungsausschusses, betreffend die Einrelhung der i« Straßenbezirle Oberlaibach gelegenen, von Frnnzbors thal-aufwärts gegen Sobocevo führenden Gemeindeftraße in die Kategorie der Vezlrlsftraßen. Der Antrag de« Ausschusse», der Landlag geruhe auf Grund des § 23, Punkt 3, des Gesetzes vom 26. Juli 1689, L. G. Vl. Nr. 17, zu beschließen: Im Straßenbezirl Oberlaibach wird die in Franz» dors an die Oberlaibach - Franzdors«Pobpelscher Bezirks-strahe anschließende, thalauswärt« gegen Sobocevo führende Gemeindestraße in der Strecke bis zu dem zur Ortschaft Bresowih gehörigen Hause Nr. 2? in die Kategorie der Bezirlsftraß'n eingereiht; der Landesausschus« wird mit der Durchführung diese« Beschlusses beauftragt, wirb angenommen. Abg. Gras Varbo berichtet namens des Ner. waltungsausschusses über die Petition der Mllchgenossen° schaft in Dornegg bei Illyr-Feiftrih um Subvention zum Anlause von Geschirr und Einrichtung. Nach dem Antrage des Ausschusses wird der Genossenschaft ein un-verzinsliches Darlehen im Vetrage von 500 fl. bewilligt, das in zehn Jahresraten zu 50 fi. zurückzuerstatten lowmt. Abg. Ielovöel berichtet namens des Verwaltung«» ausschusse« über die Petition des Gemeindeamts Tersaln um Abhilse gegen die Uebcrschwemmungen des Velschelb' dachs. Die Petition wird dem Landesausschusse zur Erhebung und Berichtetstaltung zugewiesen. Derselbe Abgeordnete berichtet namens des Ne» waltungsausschuss^s über die Petition des Gemeindeamts Tersain um Einreihung der Wegparcelle Nc. 1598 unter die Bezirk«., beziehungsweise Zufahrtsstraßen. Die Petition wild dem Landesausschusse zur weiteren Erhebung und Berichterstattung zugewiesen. Abg. Vlobo^nll berichtet namens des Ver° waltungsausschusses über die Petition der Gemeinden Bresnih und Nlgaun um Einreihung des Gemelndeweges von Vigaun bis zur Station Scherounitz unter die Ve-zirlsstroßen. Die Petition wird, nachdem sie Abg. Azman besürwolte», dem Landcsausschusse zur Weileren Erhebung und Berichterstattung zugewiesen. Abg. Dr. Papez berichtet namens des Finanz ausschusses über die Petition des Gemeindeamts in Ratna um Subvention behufs Entwässerung des Ra^na^ thals. Der Abgeordnete weist auf die bedeutenden Unter-stützungen hin, die bereits die Regierung und das Land für die Entwässerung beigesteuert haben, bespricht oil bereits durchgeführten und noch durchzuführenden Arbeiten und beantragt namens des Ausschusses: Das Gesuch der Gemeindevorftehung Rakna um Fortsetzung der Entwässerungsarbeilen wirb dem Landesausschusse abgetreten und letzterer beauftragt, beim hohen Ackerbauminiftcrium den Veitrag von drei Fünftel de» ausgelegten Landesvorschüsse zu erwirken. Der Antrag wird, nachdem Abg. Kosak die Petition unterstützt hatte, angenommen. Es gelangt eine Interpellation der Abgeordneten Povie und Genossen inbetreff der in Aussicht ge< nonlmenen Errichtung eines öffentlichen Hauses zur Verlesung. Der Landeshauptmann beraumt die nächste Sitzung für Mittwoch den 17. Februar an. — (Personal nachrlcht.) Das l. l. Ministerium für Lultus und Untetricht hat den Herrn l. l. Professor an der hiesigen Staatsoberrealfchule Bezirks schulinfpector Franz Levec und den Fachlehrer an de» Fachschule für Holzbearbeitung Herrn Josef Vesel alö Reglerungscvmnnfsäre für die gemeinsam vorzunehmend. Inspection der hierliindlschen gewerblichen Fortbildung«-fchulen auf die weitere Dauer von zwei Jahren bestellt, —o. — (Zur Weincultur.) Laut einer uns zu gehenden Mittheilung hat das l. l. Nckerbaumlnifterium der hiesigen l, l, Landesregierung mehrere Exemplare del Broschüre «Die Reblausgesetzgebung Oesterreich«', zweite ergänzte Austage, über Auftrag des Vereins zum Schuhs des österreichischen Weinbaues zusammengestellt von Dr. Gustav Marchet, o. ö. Prostfsor an der Hochschule für Bodencultur in Wien — zur weiteren Vertheiluncz an die sich hiesür interessierenden Kreise zugesendet, welch-Broschüre auh r eines Vorworts noch folgende Abschnitte i'ntlM, als: 1.) Allgemeines. 2.) Steuerbegünstigungen 3,) Unverzinslich? Darlehen. 4,) Rebenverlehr und eil, Verzeichnis der bis Ende Juli 1896 officlell als ver seuchl erklärten 401 Weinbau trabenden Gemeinden Oesterreich«. —o. — (Ar bett «schule.) Wie un« milgetheil, wird, hat der l. l. Üandeeschulrath die Errichtung eine» Mädchen-Arbeitsschule in zwei Abtheilungen im neu erbauten Waisenhaus in Gotlschee genehmigt, woselbst Unterricht in weiblichen Handarbeit. — (Inthronisation des hochwürdigen Bischofs Mahnii.) Am Tage Maria Verkündigung, 2b. März, findet in der Kalhedrallkche zu Veglia die In-«hronisation des hochwürdigen Bischofs Msgr. Dr. Mahnn statt. — (Städtische Armenhausverwaltung.) Für dieselbe wurde an Stelle de« gewesenen Stadlcafsr conlrolor« Karl Lachalner der Hausbesitzer und Gold schläger Fr. Mayer bestellt. x. — (gur Vausaison des Jahres 1397.) Im laufenden Jahre werden von den 66 Neubauten zu Veglnn der Vausaison vor alle« die noch im Rohbau befindlichen von innen und außen verputzt, die Fußböden ltngeseht und die verschiedenen Bestandtheile für dieselbe» belgeschafft werden. Hiebet werben besonders die Schlosser». Glaser-, Tischler» und Zimmermaler°Arbeiten viel geil in Anspruch nehmen. Dieselben sowie die Maurerarbeiten beginnen bereits in der zweiten Hälfte des Monats März, während die genannten Gemerbsleute bis dahin mit der Ausfertigung der Bestandtheile beschäftigt sein werden. Gegen Ende bcs Monats März sieht «an der Ankunft der auswärtigen Arbeitskräfte (Mauter. Zimmer-leute, Tagwerler lc.) entgegen und es ist lein Zweifel, dass die heurige Vausaison bereits vor dem 1. April im vollen Zuge sein wird. Die verschiedenen Tagwerler« arbeiten (bei Demollerungen, Ausgrabungen lc.) wurden m der heurigen Winterperiode durch heimische Kraft,', grüßtentheils durch Iwänglinge und Sträfling!», verrichtet. Am St. Ialobsplah? werben, wie verlautet, im nächsten Monate zwei häuserdemolierungen vorgenommen werden. x. — (DieAbaptierungsarbeiten bei der St. Ialouslirche.) Wie wir vernehmen, wird da« Mauerwerl beim neuen Glockenthurme um etliches erhöh» >ind werden einige sonstige Arbeiten vor der Aufstel-llung de« Thurmdachs vorgenommen werden. Das neue deceits bestellte Geläute wird die Firma des l. l. Ho^ Glockengießer« Albert Samassa besorgen. x. — (Schneesäuberung.) Für die Zeit vom 1. bis inclusive 6. Fübruar wurden für die Schnee säuberung in den verschiedenen Gassen, Plätzen und den Straßen der Stadt von der Staotcasse 568 st. ausbezahlt, x. — (DerLaibacherdeutscheTuru verein) Man schreibt un«: Der Verein entspricht einem villsach geäußerten Wunsche, indem derselbe morgen abends um halb 9 Uhr — nach Abwickelung der Hauptversammlung des Vereins Südmarl — in der llasino'Gla«hc>lle eine», zwanglosen Famillenabend veranstaltet, an welchem d<^ aus Dilettanten zusammengesetzte Streichmusik de« Laibacher Vicycle.Club« in zuvorkommendster Vereitwilligtei! ihre lustigen Weisen erklingen lass'N wird und auch in anderer Richtung für eine launige Vortragsordnung ge> sorgt ist. Nach der angekündigten Einladung haben Ver-elnsmitglieder sammt Familien und eingeführte Gästt freien Zutritt. Um mehrfachen Nachfragen zu ent« sprechen, sei auch mitgetheilt, das« die Einladungen zu dem am 2. März stallfindenden Costüm-Klänzchen erst i > den letzten Tagm der kommenden Woche ausgegeben werden. —i. * (Deutsches Theater.) Zur Wieder brlebmig des gefälligen Lustspiels »Goldfische' der lustigen Firma von Schönthan und Kadelburg halte gestern die Direction chre besten Lustspiellräfte aufgeboten und damit einen frischen, fröhlichen Sieg errungen, der über fo manch> Vorfallcnheiten der lrtzlen Z?it seinen versöhnenden Schimmer warf. Thatfächlich bildete da« treffliche Lustfpielenfembk in dieser Saison den festesten Halt des deutschen Theaters und wir haben in letzterer Zeit mit voller Nerechtigung unsere warnende Stimme gegen it schwer vermisst hatten und die das Publicum durch chre ungezwungene Natürlichkeit in allem, durch ihr bl« in die Fingerspitzen hinein pulsierendes Temperament m Zürnen und Luchen, u„o durch die Eleganz ihre» äußeren Erscheinung zu lauten Veifallsäußerungen hin-liss. Es ist bekannt, wie vortrefflich Herr Neher humoristische Charakterrollen spielt und es bedarf keines Veiteren Hinweises, wie vorzüglich er gestern den sich selbst persiflierenden gemüthlichen alternden Leichtfuß ge* Naltete. Herr Müller, d.n wir öfters zu sehen wünschen, spielte einen preußischen verliebten Lieutenant mit Eleganz, schneidiger Laune und mit kräftiger Ve tonung der Gefühlsmoment«». Auch Hirr Siege be> fand sich gestern als schüchterner jugendlicher Llebhalm urwohlig in seinem rechten Fahrwasser und erzielte iogar einen separaten Applaus auf ussem'r Scene Eine liebenswiildige Witwe spielte Fräulein Horal gcwohnterweise recht liebenswürdig und die 2er ireter der kleineren Rollen erfüllten ihre Pflicht und Zchuldigkeit. Äl« Naive debütierte ein Frln. T a u b e r. Vir fühlen uns nicht bewogen, in line nähere E-örlerung der künstlerischen Eigenschaften der jungen Dame ein< zugehen, da wir mit Vergnügen vernahmen, dass dieselt^ ür slbbnzia engagiert ist; das Pudlicum ist, nebenbei bemerkt, mit Fräulein Grauer ginz zufried'n. Itd.'N-fall« wird Fräulein Taubcr im Zusamm »spiele mit ihren Colleg ^theilt wird, ist in St. Veit bci Sittich die Gründung .'ine« Vereins «kuwiläki im^i^aoic» im Zuge. -^^' — (Der Musealoerein für Krain) H5U Montag den 15. Februar um 6 Uhr abend« i« Museum seine ordentliche Jahre? - G.'neraluersammlung ab; bi^ HereinSulitglieder werden ersucht, sich zahlreich daran z" detheillgen, da einige sehr wichtige Anträge zur Äerathung und Abstimmung kommen. * (Au« dem Polizeirapp orte.) Vom 1l.au! den 12. d. M. wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar eine wegen Vetteln«, eine wegen Uebertretung des Diebstahls, eine wegen Excesses und drei wi'gen unmoralischen Lebenswandels. — Der l. l. Vezirtsrichtel Josef Startt au« Nassenfuß hat sich gestern vormittags im »Hotel Lloyd» durch zwei Messerstiche in die H"!" gegend zu entleiben verfuchl. Da« Motiv der That ist nicht bekannt. Der Schwerverletzte wurde in das Land»'«' ce> Kinder, zwei Knaben und ein Mädchen im Alter """ ä bis 5 Jahren, allein ohne Aufsicht zuhause. Als d>e Ehegatten gegen 2 Uhr früh nach Hause zurücklehrte", landen sie das Zimmer mit Rauch und Qualm ges^ und die drei Kinder todt am Äoden liegend vor. 2!^ aie Commission des k. l. Äezirlsgericht« Litlai am 8. d.M' feststellte, haben inlolge Ueberheizung des Ofens, die a" den Oienbänlen befindlichen Strohsäcke, welche mit Ha!«^ spreu gefüllt waren, Feuer gefangen und die durch d" Glimmen des Strohe« und der Säcke erzeugten Gase de" Erstickungstod der Kinder herbeigeführt. ^l. — (Redoute.) Aus Trieft wird vom 11. b- ^ berichtet: Die gestern im Teatro Armonia von den O^ einen vom rothen Kreuz für Trieft und für Istrien vel' anftaltete Elite-Redoute nahm einen glänzenden Verlaus Zu derselben waren Sc. Excellenz der Herr Statthalter der Stationscommandant, der Bürgermeister, zahlcelO Officiere des Heeres und der Kriegsmarine, Beamte '' erschienen. Das Prächtig becorierte Theater war in alle" Räumen von einer vornehmen Gesellschaft in elegante Masken gefüllt. Da« schöne Fest dauerte bei anlmiertefte Stimmung bis in die Morgenstunden. — (Festball der philharmonischen ^ sellschaft.) Per heute abend« in der Tonhalle """ dem Protectorate btr hochgeborenen Frau Baronin b^ ^ geborene Giäsin Apraxin, ftatlsindende Fastball ^ Philharmonischen Gchllfchaft wirb eine« der glänze:'^ und vornehmsten Carnevalsfeste des heurigen 3"^^ bilden. Nüch der Kartenausgabe zu fchließm, dürft«' °^ Vefuch des Balles sehr zahlreich werden, was u>" erfreulicher erscheint, als das Reinerträgnls dem lieh" Pcnsionssonbe der Gesellschaft zustießt. .^ — (Faschingsfreuden.) Der Gcsangsve" «Ljubljana» veranstaltet heute abends im TurM° des "ben zu beglückwünschen. », . Nei Ihren tön. Hoheiten dem Prinzen und der -punzessiu Friedrich Leopold fand heute nachmittags "" 1 Uhr eine Frühstückstafel statt, an welcher Ihre Flaiestätm Kaiser Wilhelm und Kaiserin Auguste -U'ctoria, S. k. u. k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Otto. Prinz Friedrich Heinrich und Prinz vwachlm Albrecht. Prinz Maximilian von Baden, der l- und k. Botschafter v. Szögyenyi. Marich und Ge-'uahlm. Botschaftsrat!) von Velics. der Militär-^evollmächtigtc Fürst Schönburg und das Gefolge der Fürstlichkeiten theilnahmen, Se. k. und k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Otto reiste, vom Kaiser Wilhelm zum Bahnhöfe geleitet, um 5 Uhr nachmittags nach Stuw gart ab. Die Verabschiedung des Kaisers und des Erz. Herzogs war eine äußerst herzliche. Auf dem Bahnhof» hatte sich der österreichisch-ungarische Botschafter, das gesammte Notschaftspersonale sowie der Ehrendienst und andere Notabilitäten eingefunden. Die Vorgänge auf Kreta. (Or!nl»al>TcI«Mll»lme, > Wien. 12. Februar. Die «Neue Freie Presse» meldet: Die Commandanten der fremden Schiffs-rscadre vor Kanea haben gemessene Instructions, alle Mlttel anzuwenden, um einen Friedensbruch hintanzuhalten. Die aus Kanea eintreffende griechische Flotille wird von der internationalen Flotte bewacht und an jeder Action verhindert und wahrscheinlich unter Escorte nach dem Pyräus zurückgebracht werden. Das Telegraphenamt in Kanea ist von den Matrosen ber internationalen Flotte besetzt, und ist der Verkehr mit Europa vollkommen gesichert. Rom, 12. Februar. Die «Ngenzia Stefani» meldet aus Kanea vom heutigen: Die Lage ist un-^rändert, überall herrscht Anarchie. In Kandia wider-^tzten sich die muselmanischen Volksmassen gewaltsam ^er ^nschiffung der Christen und selbst der Fremden "'? Relhymno wurde der von einem Besuche der Wechischeu Panzerschiffe rückkehrende griechische Consul ^on der bewaffneten Volksmenge zweimal zur Umkeh» »ezwungen und konnte sich nur mit Hilfe des österr.. ungarischen, englischen und italienischen Consuls auf dai " err.«„gar. Schiff retten. In Kanea herrscht Ruhe, "M d«e christlichen Einwohner fehlen. Die Umgebung Wn Kanea ist gleichfalls ruhig. Es hat den Anschein. «,s d,e bewaffneten Insurgenten ein Losungswort oder <^ Zufuhr von Munition auf griechischen Schiffen "warten wollen, um sich sodann auf Kanea in Be> '"egung zu sehen. au« w ^6' 12. Februar. Die Agence Havas meldet v «anea: Bisher wurde kein griechisches Torpedo-!,n >k "'""' ^""kte des Küstengebiets gesehen; wie ariptf^ ema."roffrner Reisender versichert, lägen dir vor ?l /" ° pedolch'ffe '» den Gewässern von Milo Nrrnwi^' c«D" Meldung, dass Generalgouverneur stückw '3 ^ch" '" das griechische Co.'sulat ge« des s^'" c^^ ^'"k Gemahlin sich unter den Schuh "icht ä°'''^'" Konsulats gestellt hat. bestätigt sich la»t ^^^ l2. Februar. Die Mehrzahl der Blätter Mh'eri.,. w ^ '^ b'e Situation im Orient heute mit "verer Ruhe betrachten. ""lautet"v >?'^bruar. (Olig.-Tel.) Wie nunmehr nach C' ^ Se. Majestät dir Kaiser am 22. d. Wt ab ^""in zu dreiwöchentlichem Aufent- ^ladt Ni!>'.i ^ I^"ar. (Orig.^Tel.) Die von der b" ersten A ^».r ^"' ^es hundertjährigen Gedenktags ^ans al,.. !^7^""6 ber Volkshymne im Karltheater '' Festvorstellung fand heute statt. Derselben wohnten bei: Se. Majestät der Kaiser, die hier weilenden Mitglieder des Kaiserhauses, die gemeinsamen sowie die österreichischen Minister, Hofwürdenlräger, Generalität u. s. w. Seine Majestät der Kaiser war in Begleitung der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Marie Valerie erschienen. Se. Majestät der Kaiser wurde am Eingänge des Theaters vom Bürgermeister Strobach empfangen und erwiderte auf dessen Ansprache, d^ss es ihn freue, dem patriotischen Feste beiwohnen zu können. Wien, 12. Februar. (Orig.-Tel.) Oberstjägermeister Graf Wollenstem rrschoss sich heute nachts in seiner Wohnung. Wie die «Wiener Abendpost, meldet, ist über den Grund der unseligen That nichts bekannt, aber alle Anzeichen sprechen dafür, dass der Graf dieselbe in einem Zustande geistiger Störung verübt habe. Budapest, 12. Februar. (Orig.-Tel.) Das Abgeordnetenhaus erledigte das Handelsbudget und nahm die Vorlage, betreffend Abschaffung des Lottos, mit der Abänderung, dass die Classenlotterie am 1. October ins Leben trete, an. Messina, 12. Februar. (Orig.-Tel.) Kurz nach Mitternacht wurde hier ein mehrere Secunden andauerndes Erdbeben beobachtet. Auch an anderen Orten Siciliens wnrde das Erdbeben verspürt. Angekommene Fremde. Hotel Stadt Wien. Am 11. Februar. Dr, Nieglcr. Hof'und Gerichtsadvocat; Pojbcl, .yorowih. Handl. Ircha. Mr, Zähler, Kflte,, Wien. -Pfeifer. Reichs- und Landtags abgeordneter, Wurlseld. — Hirsch Kudlich, Äutsal. Kflte.. Iägerudorf. — Fioresi, Neich, derber Schlwang f. Flau, kflte., Vozen. Verstorbene. ^ ^«.', ä^'^'luar. (y^ Mer, Bierbrauer u. Besitzer, 64 I., Wolfgasse ,2. I'mälv8i« <>orcl... . .. ^!" ^V^' brua r. Maria Tonic, Inwohnerin, 86'/, I., .^arlstadterstrasze 7, ^ui^mu« 8«ni!i«. Im Siechen ha use. Ä m 8. ssebrua r. Francisca Irsih, Inwohnerin. 75 I,. Vieteorologischc Veoliachtunacu iu ^aibach. l ^ ,W^j^ ..... ..^.H 9 -Ab. l 737-4', 2-4 S. sckwacl, > K^M l:l.l?l!.M,i. ,737-2, 0-3,NN^«?^^"^"""^ ^" achrigen Trmpcrat.lr 15°. nm ^ anfterordentliche Heilnnrl.mc, be. a,arrhen der ver-^/d»sle i Ar l'ei Harnleiden. Diabetes, Albnmninrie wieder-wlt am'rla'U't Die in. Jahre 18^' vom Hofrathe Professor E Lndwia gemachte Analyse bewegt, dass die Bestandtheile des Preblauer Wassers «erad^ solche in hervorragender Menge sind, welche bei den oben ail^eführlen Leiden, sowie bei Rheumatismus und Gicht, den miinelilrstcn Heilerfolg erzielen. Laut diesel Anallise ist der Preblauer Sauerbrunnen von der Natur mit der vorzüglichsten Qualitäten ausgestattet und bedarf es uur de> richtigen ärztlichen Anweisungen, um den Gebrauch desselben zi einem nngemein segeusrcicheu zu machen, (NW u) Einladung (673) zu dem na orgen 3& m 14. «1. US * «. im Gasthause „Zum Krebsen" Krakauer Damm Nr. 4 stattfindenden L31 aus"balle, Anfang 8 Uhr. Eintritt 40 kr. 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Hornung (Februar) 1897, abends halb 8 Uhr, in der Casino-Glashalle. T? eugreaord.zi.-u.aa.gr: - 1.) Thätigkeitsbericht. (679) 2-2 2.) Neuwahlen. 3.) Berathung eines der Vereins-Hauptversammlung namens der Ortsgruppe vorzulegenden Antrags. 4.) Allfälliges. Laibach am 11. Hornung 1897. Der Vorstand.. Melusiue-Mund- und Zahnwasser wirkt ausgezeichnet gegen Zahnschmerzen und Zahnfäule und beseitigt den üblen Geruch aus dem Munde. Eine Flasche 50 kr. Einziges Depot Apotheke M. Leustek in Laibach,Resselstrasse Nr. I, nebon der Fleischhauerbrtioke (250) 5 Laibacher deutscher Turnverein. JEiii In tiling zu dein Sonntag den 14. Februar 1897, abends halb 9 Uhr, in der Glashalle des Casino stattfindenden zwanglosen Familieuataeiid bei welchem die Streichmusik des Laibacher Bicycle~Club& mitwirken wird. Die Vereinsmilgliedev sammt Familien und eingeführt« Gäste haben stolen Zutritt. Q-u.t Keil! (690) 2 ~2 Der Turnrath. 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Publicum und den hochgeehrten Kunden mitzutheilen, dass ich mit meinem Pelzwaren- Hut- und Kappengeschäfte aus meinem früheren Locale Congressplatz, Kirbisch'sehes Haus, in meine neu eingerichteten Wolf gasse Nr. 5 (alte Theatergasse) mit 8. Februar übersiedelt bin und bitte, das mir seit 2'd Jahren bewiesene Wohlwollen auch weiterhin angedeihen zu lassen. Hochachtungsvoll («94)u-i Anton MLjr«*J&i. Ebendort befindet sich das Modistengeschäft. Englischer Garten „Venedig in Wien", k. k. Prater. Internationale Ausstellung neuer I^rfiiulungen (s&o) Mai-October 1897. lü ~'A Schluss der Anmeldungen 15. März 1897. Detaillierte Programme, Reglements auf Verlangen sofort duroh die Direotion des Englisohon Gartens. Gasthaus in Idria. Die k. k. Bergdirection Idria verpachtet im Namen des hohen k. k. Aerar» das i" Idria liegende Einkehrgasthaus 992Evur» cfoldeneit Kr-oiie** (sogenanntes kleines Gasthaus) sammt Zug^hör und Inventar. Der Pacht beginnt, mit 1. Juni 1897. Die Paehtbedingnisse können in der Bcrgdireotionskanzloi in Idria innerhalb der Amtsstunden eingesehen und über Wunsch auch schriftlich den Interessenten bekanntgegeben worden. Eine persönliche Vorstellung ist erwünscht, die Kenntnis beider Landessprache" unbedingt erforderlich. Die auf die Pachtung Bezug habenden Offerten sind vorschriftsmäßig gestempe"' versiegelt und mit der Aufschrift «Offert auf Gasthausverpachtung» versehen bis inclusive 28. Februar 18i)7 an die gefertigte Behörde einzubringen. 321- Is:. Bexgrd-IrectlorL Id-xia. am 5. Februar 1897. (617) Course au der Wiener Börse vom 12. Februar l897. ^ach dem «Meuen Coursblane Zwat,.Hnl»>i»n. l"«'"' ""s. '"/„ Ellihelttichc M>'l>l>> ln Note» verz, Mai.Noiemhcr , , , l st. 14^! bU^4»^0 l8«0el ü"/„ ,, ^MiWl IM st, l!>c>^5 ll>7 Ä!) !»U4« VwaMnse , ' N . .159 - lbU 50 t«/^ 0eft, «oldrenlt, steu«rfrel l»3 2C 1«!i'40 i«/<, Oeft, Notenrrilte, fteuerf«! -' »"/„ dto, Mslitc in NriiiitMuäyr., Neuerirfi sür X«» «rcoiif» «om. l00'40 U!<»'l!N dlo, d»o, ftt,- Ulttmn . , !00 4« lON'SU M Gtalll«schulbdtf-slhreibnngt». «ijabcthbali» w G,, fteuccftc« fta!^.Ililefl,°Vllli>l iü Ellbcr > (bi». «!,)j, K,<, ,l, Num, b'/.°/ l«'3ü l»8 3l> ^'///„Nut,i,!pl!°«,!,L, l.Krontnw, Steuers, (bld, Kt. , flir »<»u l>r,Ätn>n, . . v« L« loci^o ^/n Vorarlberg?,- Vahn <»S!ib., 200 u, »W« st, s, l»u st, Nnm, —-— --^ i"/„ dto, ln Kroiieliw sts»ei1,,4 u, «000 ttr, f, Ä^<> N-r, Num . 8U'»z l«0«l> .4« Staa»»schulbverfch«l»»»' ?e» abaefitwP.Msenb..«^«,. « v°!, «M si, «, W. pr, Stuck . 25» !><> 8KS-. >to. Li»z°!tlv.«Hb..llr/LN0ft.l>.W.»"/° l>«»ö0 lllil. bl) «»« «»»»<« zur Zahln«« übernumment Eile»b.»Vro „.»WO M 8Ua!^ Joseph Ä., Em, «t<«4, 4",'. 89 50 l«0'ü>. <»aliztschc tturl Ludwig, «ahn. ltm, l«8l, Ä00 sl. V. 4°/„ 8«'8U lU0 30 ^!>iarll>«rgrr Ällhi:, Eni, 1!'»4, 4°/o IbiU, Gt,) H,. s, >W ?!, N. ! »U'S« ION 50 üüg. G°Ib«Nt< 4°/^ firc «ass, l«l'85 l2L05 d!o dw. per Ultimo . . , . l»<-8!, «2805 bin, Nrnleiü Kroüfnwü!,!., 4"/, sts>iers«i<üri!<»!»if!,'ll!,t!!?ll>» »»'35 »9 Kb 4" „ dto. d!u. per Ultimu . S!»K5 N9 55 l,ll>.Gt.lt.Al.GoIdK'Nfi..4>/,"/ 12»--. l24- dto, dlo. silbcr 10» fl., 4>,,°,, lUl?5>1M?5 dt?. Staat« Oblig, /,°/„Scha.llrsaa>.«ibl.^)bI. st. 8, W t5l «b l5i! ^ lhf>!< «fa.lj!>!f 4"„ 100 fl, . !l4li - 1407b Glunb»ntl.' Vbltgallan»» (fill » i",> li°oll 98 85 Hnd»l» äff,nll. Anl»h»n. ! 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Äuhü . 108 25 U>9 25 4°„ Unl^vssainir Vab»<" »9 !»<>!lN0'—- Av»rst Los« (lin Otück,, Äudnpc!^«assl!ca (Dombuu, ?'5li 8 — Lrebitlolc 100 st...... !V8'-^l99 ° Clarl, Lol^' 4" st. TM, . . . Ü? 75; zh"?ü 4"/„Dona>! Dampsjch w^fl «M, <4S'—, -'- Offner Lok 4« fl......! «!'— «8-— Pa1ffv-«"sr 4<> st. CM. - - ! 2»6n 5950 Notbcn Nleiiz, Ol>N.«eI. U., 10 st. l»'75 30 50 Nöthen Kreuz, Uu,,,G?s, U,, 5 fl li'^— ll't>0 Nndolftli Luse 10 st, , . . ! lS 5<» 275,0 Nnlm.Lolr 40 ft, CM. . . , ! 7175! 7U '/n Et.-Gmoii kolr ^jl, si, EM , ?« ^« ?4 s>(i W«lbsteini!osr 2« st. CM. . . «0 «2-Wiiibllchnrütz Unsf 20 st, CM. . d Budcncreditanstalt,!, Hm. l« «0 17^0 blo. dtu U. «m in«« . lib'— »7 — Uaibnchsi- Uo^..... x> .. ^z ^ ,t>sü' Gtlill!, 'r..«nN.,Oeft.,U00st.<3.4<», 440 — 444 «rdl. <«i,ft. f, Hunk.uG. l60st. ! ,-. -- . bto b,°, prc Ultimo Zlptl,,. »Nil !«l 8«» 40 H.«d!lt>cm!, Äll«. lila., «00«. . ZS5 75 »W'75 Depostlenbll^l, Allg., 2(!0 fl. . ^5'5N 280 E«comp!c G^!., Ndrüst., 500 ^. 745 - 747-Giro », Cn'stlw.,Meni:r, >!0»N. 270- L74--Hlftwihtlb.,Ocj!.,20U ft.ilk."/««, ' «550 «L50 Läuderbanl, Oft., 300 fi, '^3» — 83» 50 Oeft Vvhm. Nurdb>,hn «s>0 fl , »l,?- »K9-- «»schtisl,raos< Eis 5!»! ft. «y»i. I5<0 Ib^a dto, d!c>, l,I«i, U) Ä>X> ^. . 544'—l54!»'-' Donan ^ Dll:',pfsckissal!NI >dü>,, llfNrrr., 5>W fl. ?!!l>6chrrlt. V.200fl,3. K1-— S« — sserdiuant'KNorbli. lN0Ust.CW. »445 8450 Uemb^Lzfl-lww, Iass>i >lti0 -!40l«-Oesterr. !)lordwrstl>. 200 st. s, 2S5—!2N«' - dlo. dto. Nil. li, Ä00 st. <». 2N835 L«9 25 PragNuirrltiseno. 150fl.3. . ! UN 50 9« -Vlaat«!.'isenolll,!1 2"0 st. H. , . 34« 7d 347'25 Eüdbahn W0 st. L.....l 87— 88 Klibnorbt), V'-'b.'V. l!l)0 ,l, «M. 21t> —2»?--Hrllmwav^es.,Wr.,»?nfl.e. W 4«2 - 46» - iitv. Em,lN«7. z««!ll. . . —— ——! !«cld '^" Ir:mw-<0' ril«t«'»c,lNa<,b.<»la,)!!<,M.H. 20»-^ 20»»" W».,!!,'»., »lll?,. 3ft„ 1Wst. . 92- ^" ii, Wien lun N..... 59- - 6"'^" ,./!i>^,^!>^, Papiers, u. «. ^. 5? 50 t>»°' LiestiMv »tjcauer,, 10« «. . . l2«—<«d ^ M°nt.« «l'»c> "' P'a^^r Hi!n> Ind.Gti. 200 ii. «62'««°° VlllL^Tarj. «t^nsu!,!«!, "0 ':. !>»<>'-6l>0- ,,SÄ!«gImüI,:",Papitr1.,»«.!,!!. 21l' 21» „si^mrrm/', Papiers, u. V. G. i?0- - l?^,^. Trifaile! «ehw'w.'»,s. 70 !^. ,5« — ^ . Wass?nf.'«.,O"ft., ,,'üfi. !804'- ««'" Waggon ^ibanst., ^ll«,, In v'". ,,.. »" si......... »»0— ""^ <2r. Ä>mar>cU!cha!t l0U N, . . 105' - «>^ W!-!'^r)j!f<).'I ^ctlen »t!. 512" »'* «mftecbau!...... 99«» ?^ Dcuische '^lH^...... °» ^» °«„'5l> iimwm, , ...... '"'»"N Parit......... 4?'60 ^,7^ Tt. Vrl,l«buiq . , -^-'" D^icale»..... i?« g.ß,, 2».Fr«>c2 stilcke . . . , »"» ^z,, Deut^l' M'lchHl'axllw,»'» ^l' ' , 4KÜ« Italienilchc Vcmtm't,,, , , . ! «l" ,7, «llPi«»«UbtI...... j 1 »? »