Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme tlnr Feiertage). Schriftleitung (Tel. Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva ulica 4. Manuskripte werden nicht returniert. — Anfragen Rückporto beilegen. .\\\\\SXW - - • .vx\v\X\Vx\>\\\ \\\v\ ■ yljjjff ■säs* Ä'1 msüpi Qiö Inseraten- U. Abonnements-Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monau. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1"50 und 2 Dm. Preis Die T50 Mribom ft eitun r Ibiza und Almena ruhiger beurteilt! bleiben in den spanischen Gewässern / Valencia stutzt sich auf Art. 10 des Genfer Aaktes BrogrammreDe Iteville Ghamderlams _.S o n ib o n, 1. Suit'- Ministerpräsident ^ h « m Berlotu ist gestern in einer Versammlung der Konservativen Partei sm-'iitnmiig zum Parteiührer gewählt worden. , London, 1. Juni. Ministerpräsident Vcebi(le C h a m Bc-rlai n hielt nach sei» ,ler Wahl zum Vorsitzenden der Konservativst Partei eine Rede, in der er u. a. sagte: y!e gegenwärtige Regierung wird eine ua-^C'naiie Regierung bleiben. Sie wird die Durchführung des Programmes der Wieder-^ufrichtung der Verteidigungskräfte fortset-sich aber gleichzeitig bemühen, die Ur-lOchen zu beseitigen, die noch immer eine Wiederkehr des Vertrauens in Europa ver-istgern. Wir müssen unseren ganzen E'nfluß Einsetzen, um auf einen guten Weg zu ge» !®n'8en und wir müssen unsere Hingabe an !e Sache des Friedens beweisen. Um dieses ^gebuis zu erzielen, ist nach meiner Mei-das Beste Mittel, die Koalition der Parteien sortzusetzen, die mit solchem. Vchfotg die Zustimmung des Landes im Lau-i der letzten Fahre erreicht hat. Hinrichtung eines Gatien-mörders in Wien ® i c n, 1. Juni- Gestern abends wurde 42jährige Bundesbahnbdd'enstete Karl f 6 x t der am 19. Mai teilte Frau nach ‘Ut Paris, 1. Juni. »Es wird keinen Krieg ^Blomberg in keinerlei Weise zu geben!« Diese Ueberscbrift bildet in al~ j stören vermögen. Es sei aber durchaus len Kommentaren der französischen Pres- ’ möglich, daß sich Italien und Deutsch-se zum deutschen Bombardement auf die j ’an(| für eine offene Intervention zugun-Hafenstadt Almeria den Tenor. Man miß- Sfen des Generals Franco entschließen r. der am 19. Mai seine Frau nach ^ tchmt Wortwechsel durch das Fenster set-icJ Wohnung geworfen hatte, hingerichtet. , örr, der seine Gattin wiederholt mißhan-e, hatte sie am kritischen Tage in die Ahnung gelockt und sie nach einem Hand-^"teuge aus dem Fenster auf das Straßen-f ostet geworfen, wo sie mit zerschmetterten federn tot liegen blieb. Die Ehe, die 1933 schlossen wurde, uxu von allem Anfang an glücklich, ho Dörr krankhaft eifersüchtig J**- _ Die Auseinandersetzungen nahmen . l-tetzlich solche Formen an, daß die Frau scheiden ließ. Am 18. und 19. Mai ka-die Ehegatten zusammen, um berschte» ^ne Angelegenheiten zu regeln. Dörr ge» i^ches, die Gattin dazu zu bewegen, ihm Uu le £m dritten Stockwerk gelogene Woh zu folgen. Hier kam es zu einem hef-chen Auftritt, in dessen Verlauf er die ar-st f fVrau durchs Fenster warf. Dörr hatte w ^°r dem Standesgericht zu vevantwor-Uth 's tha zum Tod durch, den Strang ver-> Cl*^e- Das Urteil wurde noch am selben ’3C vollzogen. t Zürich, i Juni. Devisen: Beograd 4 ’ Paris 19.5,2. London 21.59. Newyork »a. '00 Mailand 33.075,- Berlin 175.80, ten 81.30, Prag 15.275. billige zwar das deutsche Vorgehen und sei überzeugt, daß langwierige Verhandlungen erfolgreich sein würden, um die erforderliche Bemühungen zu verschaffen. Die Blätter geben jedoch der allgemeinen Ansicht Ausdruck, daß Deutschland und Italien durch ihre Zurückziehung aus dem Londoner Nichteinmischungsausschuß eine schwere Verantwortung auf sich geladen hätten. Wie aus Genf berichtet wird, ist man in Völkerbundkreisen der Anschauung daß Deutschland und Italien die Dinge nicht bis zu einem Punkt vortreiben würden, s der eine gefährliche Entwicklung zwangs- i läufig auszulösen vermöchte. Berlin, 1. Juni. Wie in einer amtlichen Mitteilung der Reichsregierung verlautet, ist mit der Zerstörung des spanischen Hafen Almeria durch deutsche Flottenstreitkräfte die Vergeltungsaktion Deutschlands abgebrochen und beendigt worden. Rom, 1. Juni. Die italienischen Kon-troll-Kriegsschiffe haben die Weisung er werden. Italien und Deutschland seien heute ihrer Nichteinmischungsverpflichtungen los geworden und seien der Ansicht, daß durch eine solche direkte Ak-i tion der spanische Bürgerkrieg noch am ehesten und raschesten seiner Liquidierung zugeführt werden könnte. Almeria,!. Juni. Wie es sich gleich herausstellte, haben die deutschen | Granaten neben den Hafenanlagen, die; ganz zerstört sind, einen beträchtlich j großen Stadieil verwüstet. Die Beschie-! »Deutschland« in dem Moment angegril-ßung durch den Kreuzer und vier Zer- fen wurde, als es sich eineinhalb Meilen störer dauerte über eine Stunde. Eine j von der Küste entfernt befunden habe. Granate schlug vor dem Hauptaltar der wie immer aber dem auch sei, der An-Kathedrale ein, eine andere beschädigte griff der Flieger aus Valencia müsse als sehr schwer die St. Astianus-Kirche. Das ein unverantwortlicher Akt bezeichnet wer Gebäude des mexikanischen General- den, der es zur Folge hatte, daß an hun- In Genfer politischen Kreisen blickt man mit Zuversicht auf die Aktion Frank reichs und Englands, die bemüht sind, die jüngsten bedauerlichen Vorfälle in Spanien zu liquidieren. London, 1. Juni. Die englischen offiziellen Kreise bedauern sehr lebhaft die letzten spanischen Zwischenfälle, welche in dem Moment eingetreten seien, als man sich eine allgemeine Entspannung in der Spanien-Angelegenheit erhoffte. Die »T i m e s« schreibt, die deutsche Reichsregierung bestehe darauf, daß der Angriff auf das Panzerschiff »Deutschland« nicht provoziert wurde und darin habe Deutschland zweifellos recht. Man glaube in England, daß das Panzerschiff konsulats wurde vollkommen zerstört In den Straßen der Stadt wurden nachweisbar 20 Personen getötet. Die Zahl der Toten unter den Trümmern der einge stürzten und demolierten Häuser ist noch nicht festgestellt, da die Bergung halten, trotz der Zurückziehung Italiens der Leichen noch nicht beendigt werden Muj - Stichs geborgen. Nach anfangs ver-sm Suchen konnte nun der Schuhma-rling Simon M u r k n als Leiche aus tadtberg bei Ptuj geborgen aus dem Londoner Nichteinmischungsaus schuß noch weiter in den spanischen Gewässern zu verbleiben. London, 1. Juni. Die Blätter berichten, daß die britische Admiralität unmittelbar nach dem Zwischenfall von Ibiza einen ausführlichen Bericht eines englischen Agenten erhalten habe, der Augenzeuge war und dem es auch gelungen sei, einige Photoaufnahmen des Ueberfal-les auf die »Deutschland« zu machen. Die »N e w s C h r o n i c 1 e« schreiben, daß nach Ansicht der britischen Admiralität das Panzerschiff »Deutschland« im vollen Rechte gewesen sei, sich an den Balearen zu verankern, da die von der spanisch-republikanischen Regierung in Valencia gezogene 10 Meilen-Zone international-rechtlich nicht anerkannt sei. Barcelona, 1. Juni. Wie die Valencia-Regierung berichtet, ist der Dampfer »Ciudad de la Barcelona« 18 Meilen südlich von den Balearen durch ein italienisches Unterseebot torpediert worden. 500 Personen seien hiebei ertrunken. Berlin, 1. Juni. In hiesigene Regierungskreisen wird betont, daß mit der Zerstörung des Hafens von Almeria die erste deutsche Intervention im spanischen Bürgerkrieg als beenedigt zu betrachten sei, falls Deutschland nicht neuerdigs provoziert werden sollte. Deutschland habe gleichzeitig den Londoner Nichteinmischungsausschuß verlassen und seine Flot teneinheiten aus der internationalen Seekontrolle herausgenommen. Das gleiche ha be auch Italien getan, obwohl die italienischen und die deutschen Seestreitkräfte noch weiter auf hoher See in gemeinsamer Bereitschaft außerhalb des Kontrolldien- leiche am StadMno gelangt Samstag und Sonn r Lustspielschlager „Wer zuletzt küßt " tone Haid, Hans Moser. Heinz Rüh-Dheo Singen, Ivan Petrovič und tenncr zur Vorführung. Eine amüsan-ichichte aus Wien mit viel Musik und konnte. Gibraltar,!. Juni. Wie Reuter berichtet, lichtete die »Deutschland« im Hafen von Gibraltar ihre Anker, um nach einer ursprünglichen Disposition nach Deutschland zurückzukehren, lieber drahtlosen Befehl aus Berlin nahm das Panzerschiff neurdings Kurs auf Almeria. Paris,!. Juni. Das Marineministe-rium veröffentlichte folgendes Kommuni guee: Der französische Dampfer »Fini-stere« wurde auf der Fahrt nach Ceuta vom Spanisch-nationalistischen Zerstörer »Pedro Primero« zehn Meilen südlich von Dragonera auf MaÜorca zum Stoppen gebracht. Die »Finistere« signalisierte die französischen Flotteneinheiten um Hilfe an. Als der französische Zerstörer »Simonne« in die Nähe kam und die »Einistere« in Schutz nahm, ent lernte sich der spanische Zerstörer in aller Eile. Genf,!. Juni.Die spanischen Ereignisse haben in Genf alle anderen Probleme und Diskussionen bei Seite gescho ben. Im Generalsekretariat des Völkerbundes wird jetzt die vom Valencia-Delegierten Del V a y o unterbreitete Note geprüft. Die Valencia-Regierung stützt sich in ihrem Protest auf den Art. 10 des Völkerbundpaktes, welcher bestimmt, daß im Falle eines nichtprovo-zierten Angriffes auf einen Mitgliedstaat alle anderen Mitgliedstaaten zu Hilfe kommen müssen. Generalsekretär Ave n o 1 hat den Inhalt der Valencia-Note allen Regierungen der Mitgliedstaaten zur Kenntnis gebracht. Sollte in London dert deutsche Marinesoldaten getötet bzw. verletzt wurden. Die »M o r n i n g P o s t« schreibt, das Bombardement auf die »Deutschland« sei mit Absicht erfolgt und deshalb seien deutsche Repressalien auch zu erwarten gewesen. Es müsse aber dafür Sorge getragen werden, daß sich derartige Zwischenfälle in Hinkunft nicht mehr ereignen werden. London,!. Juni. Wie die »Daily Mail« aus Rom erfährt, hat das italienische Marineministerium dem Chef des italienischen Kontrollgeschwaders in den spanischen Gewässern den Befehl erteilt, den italienischen Flotteneinheiten die Weisung zu geben, auf Flugzeuge der Valencia-Regierung, die sich zu nahe heranwa-jgen sollten, sofort und ohne vorheriges I Signal das Feuer zu eröffnen. S a 1 a m a n c a, 1. Juni. In Salaman-ca kam es gestern zu großen Massenkund gedungen für Deutschland. Eine riesige Menschenmenge begab sich zum Platz vor der deutschen Botschaft und manifestierte dortselbst für das nationale Spanien und Deutschland. Eine Abordnung begab sich zum deutschen Botschafter General F a u p e 1 und brachte ihm die Anteilnahme des spanischen Volkes an dem tragischen Geschick der auf dem Panzerschiff »Deutschland« in ihrer Pflichterfüllung geopferten Marinesoldaten zum Aus druck. Die Regierungsumbildung ist Holland. D e n H a a g, 1. Juni. Die Königin der Niederlande hat gestern den nach den Wahlen zurückgetretenen bisherigen Ministerpräsidenten Dr. Colijn mit der Neubildung der Regierung betraut. stes verharrene würden. Diesen gemeinsa-. eine Einigung über Ibiza und Almeri men Standpunkt haben der italienische Botschafter in Berlin, Attolico und Reichsaußenminister Baron Neurath in einer Unterredung festgelegt. In Berliner politischen Kreisen wird ferner erklärt, daß die jüngsten Spanien-Vorfälle die für morgen, den 2. Juni anberaumte Rom-Reise des Reichskriegsministers und Generalfeldmarschalls v. 3ur gest. Beachtung! D'e geschätzten Leser der „Mariborer Zte- uing", die sich an die Verwaltung oder die kommen, dann wird der SthriMehung des Blattes um Jnsormatio-noch im Laufe dieser nicht zustande Völkerbundrat Woche zu einer außerordentlichen Sitzung zusammentreten. Diese Ratstagung wird jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach außerhalb Genfs stattfinden, damit auf diese Weise auch den Vertretern Italiens und Deutschlands die Mög lichkeit der Teilnahme gegeben wird. neu, Aufklärungen, Adressen usw. wenden, werden höflichst ersucht, der Anfrage für die Beantwortung 3 Dinar in Portomarken beizulegen, da ansonsten eine schriftliche Antwort nicht erteilt werden kann. WM^WWWWWMMis» Der Hasen Qllmeria in Schutt gelegt Die erste deutsche Repressalie für den Bombenangriff auf das Vanzerichiff „Deutschland" / Deutschland und Italien solidarisch aus dem Londoner Nichteinmischungsausschuß ausgetreten / Bolkstrauer in Deutschland / Entrüstung in Italien Berlin, 31. Mai. (Avala). Amtlich wurde die nachstehende Mitteilung ausgegeben: »Heute haben die deutschen Seestreitkräfte als Antwort auf den verbrecherischen Angriff der roten Bomber auf das deutsche Panzerschiff »Deutschland« den befestigten Halen Almeria bombardiert. Die Repressivaktion wurde nach erfolgter Inschuttlegung der Ha fenaniagen sowie nach dem Schweigen der roten Küstenbatterien eingestellt. Um die deutschen Seestreitkräfte im Mit telmeer zu verstärken, werden noch mehrere Flotteneinheiten aus der Nordsee nach Spanien abgehen.« V a l e ii c i a, 31. Mai. Der Kommandant von Almeria teilte dem Kriegsministerium der Valencia-Regierung mit, daß sich um 5.40 frühmorgens aus der Richtung von Cartagena ein deutscher Kreuzer und vier Zerstörer auf einige Meilen dem Hafen von Almeria genähert hätten. Gleich darauf eröffneten die deutschen Kriegsschiffe ohne vorheriges Bombardiersignal das Feuer auf alle Teile der Stadt, wobei sie rund 2000 Schuß abgaben* Die spanischen Küstenbatterier erwiderten das Feuer mit etwa 60 Schuß wobei ein Zerstörer höchstwahrscheinlich getroffen wurde. Um 6.50 Uhr stellte das deutsche Geschwader das Feuer ein und verbarg sich hinter der künstlich aufgerichteten Nebelwand. Wie der Koni Mandant ferner meldet, wurde durch das Bombardement in der Stadt eine allgemeine Panik ausgelöst. Die Wirkung des Artilleriefeuers war furchtbar und forderte viele Hunderte von Menschenleben. Die Zahl der Toten, die unter den Trümmern der in Schutt gelegenen Häuser umgekommen sind, läßt sich noch nicht feststellen. Die Zahl der Verwundeten ist enorm und konnten die Spitäler nicht alle gleichzeitig aufnehmen, so daß viele Verletzte im Freien auf ärztliche Hilfe warten mußten. 59 Häuser sind vollkommen in Trümmern, während weitere 50 Häuser durch die Granateneinschläge derart demoliert sind, daß sie wegen Baufäligkeit geräumt werden mußten. Lo n d o n, 31. Mai. Nach der heute vormittags erfolgten Sitzung des Kabinetts, in der die Berichte über den Zwischenfall von Ibiza entgegengenommen wurden, hatte Außenminister Eden eine längere Unterredung mit Lord P 1 y-m o u t h, dem Präsidenten des Londoner Nichteinmischungsausschusses. Es wurde beschlossen, nachmittags das Plenum des Nichteinmischungsausschusses zusammen treten zu lassen, da die Reichsregierung einen Bericht ihres Vertreters und die Unterbreitung ihrer Beschlüsse angekündigt hatte. Diese Sitzung hat indessen nicht stattgefunden. Inzwischen besuchte der deutsche Botschafter von Ribbentrop den Präsidenten Lord Plymouth und überreichte ihm die schriftliche Erklärung seiner Regierung. Zunächst wird darin der Hergang des Bombernüberfal-!es auf die »Deutschland« geschildert, worauf die deutschen Regierungsbeschlüs se angeführt werden. Die Reichsregierung teilt darin mit, daß sie sich aus dem Londoner Nichteinmischungsausschuß zurückziehe und die wei tere Teilnahme an der internationalen Kon trolle in den spanischen Gewässern für so lange Zeit kündige, bis der Londoner Nichteinmischungsausschuß Deutschland j nicht zu voller Satisfaktion verhilft und die Garantie abgiebt, daß derartige Angriffe nicht wiederholt werden. Die deutsche Regierung behält sich aber ausdrück lieh das Recht vor, selbst über die Maßnahmen zu entscheiden, die sie als Antwort auf den von der Valencia-Regierung bestellten Angriff zu treffen gedenkt. Der Angriff auf Almeria ist erst der Beginn der Repressalien, die Deutschland durch-"ühren werde. Die deutsche Regierung feilt dem Nichteinmischungsausschuß mit, daß sie den deutschen Flotteneinheiten den Befehl gegeben habe, jedes spanisches Regierungsflugzeug, Kriegs- oder Handels- schiff, welches sich ihnen nähern sollte, ohne Pardon unter Feuer zu nehmen. Zwecks Verstärkung des deutschen Spanien-Geschwaders entsende die Regierung noch weitere fünf Kriegsschiffe nach den spanischen Gewässern. Gleich darauf verließen die deutschen Delegierten die Räume des Nichteinmischungsausschusses. Außenminister Eden bat daraufhin den deutschen Geschäftsträger Dr. B e r n-h a r d t als Vertreter des Botschafters Ribbentrop zu sich und teilte ihm den Wunsch seiner Regierung mit, die deutsche Regierung möge nichts unternehmen, bevor ein internationales Forum den Zwischenfall mit dem deutschen Panzerschiff untersucht habe. Eden sprach die Hoffnung aus, daß die ohnehin ernste Lage nicht noch mehr verschärft und die Bemühungen zur Liquidierung des spanischen Bürgerkrieges vereitelt würden. Eden empfing noch den französischen Bot schafter Cor bin und den italienischen Botschafter G r a n d i, denen er die Versicherung gab, England werde alles daran setzen, daß sich solche Zwischenfälle nicht mehr ereignen und Deutschland Genugtuung erhalten werde. Noch vor dem Zusammentritt des Plenums des Nichteinmischungsausschusses explodierte jedoch die zweite diplomatische Bombe. Um 15 Uhr besuchte der ita lienische Botschafter Grandi Lord Plymouth und überreichte ihm eine Note der italienischen Regierung, in welcher mit geteilt wird, daß sich Italien dem Schritte Deutschland vorbehaltlos anschließe. Auch Italien kündigt jede weitere Mitarbeit im Londoner Nichteinmischugsausschuß sowie an der Seekontrolle, solange es nicht die Garantie habe, daß sich derartige Fälle nicht wiederholen werden. Der italienische Vertreter erhielt in diesem Sinne den Auftrag, an den Beratungen des Nichteinmischungsausschusses nicht teilzunehmen. B e r 1 i n, 31. Mai. (Avala). Das Innenministerium hat verfügt, daß in Deutschland zum Zeichen der Trauer drei Tage lang die Flaggen auf Halbmast zu setzen sind. Die Blätter befassen sich ausschließlich mit dem Zwischenfall von Ibiza und seinen Folgen. Der »V ö 1 k i-s c h e Beobachter« schreibt: »In Valencia versucht man den Zwischenfall mit Lügen zu umspinnen. Dieses Verbrechen hat jedoch den Tod und die Gesundheit von hundert deutschen Seeleuten gekostet, die ihre internationale Pflicht erfüllten. Die Tatsache, daß die Bombe in die Mannschaftsmesse einschlug, wo die Matrosen versammelt wa ren, beweist genügend die Dreistigkeit der bolschewistischen Lügen. Das deutsche Panzerschiff lag ruhig und war auf eine Abwehr in jenem Moment gar nicht vorbereitet. Wir erwarten, daß diese Bomben den Londoner Ausschuß aus sei ner Lähmung und aus seinen akademi- schen Debatten herausreißen werden. Die Toten der deutschen und italienischen Kriegsschiffe pochen sehr stark a!1 die Türe des Londoner Ausschusses. ü>' nen schließen sich alle an, die die rote Weltgefahr erkennen. Die rote Bande verhöhnt unablässig die internationale Kontrolle. Laßt es nicht zu, daß Waffe11 über die Pyrenäen geschmuggelt werden daß Freiwillige nach Spanien abgehen und daß Bomben auf Kriegsschiffe gewor fen werden, die als Beobachter die rote Einfuhr nach Spanien zu verhindern ha-ben. Deutschland hat die Mitarbeit an der Kontrolle nicht gewollt. Guernica und Genf haben gezeigt, daß die Bolschc wisten die internationalen Abmachungen nicht respektieren wollen.« R o in, 31. Mai. Die italienische Presse wirft der Valencia-Regierung Piratcntu»1 und Barbarei vor. In amtlichen italienischen Kreisen wird die Schuld für etwaige mögliche Verwicklungen auf England um Frankreich gewälzt, da sie die agressive Einmischung Sowjetrußlands zugelassen hätten. Die »8 tamp a« schreibt, Frankreich und England hätten sich in Genf inS geheim gegen Italien und Deutschland verschworen. Die von Paris und London tolerierten Negus-Proteste und das Weißbuch der Valencia-Regierung bewiesen, daß |T1» Zustimmung Englands und Frankreichs am Grund erdichteter Beschuldigungen ei» frontaler Angriff auf Italien und Deutschland erfolgen sollte. Deshalb habe sich Valencia in Genf auf die Formeln des Genfer Paktes berufen. Man kenne auch i das diplomatische Spiel während der Lon-j doncr Krönung. Man habe Deutschland ft» den englischen Waffenstillstandsplan ge' winnen wollen und für die Zurückziehung deutscher Freiwilliger, Italien wäre dann isoliert. Das Spiel sei unernst gewesen-Italien und Deutschland seien fest entschlossen, die europäische Zivilisation gegen den Bolschewismus zu verteidigen. Frankreichs größtes Schlachtschiff bei ber Fiottenparaöe Vor dem Kriegshafen Brest nahm soeben der französische Marineminister Gasnier-Duparc eine Parade der französischen Atlantikflotte ab. Diese Aufnahme zeigt das neue französische Schlachtschiff »Dunkerque«, das 25.000 Tonnen hat. (Scherl-Bilderdienst-M.) ihrer Nationaltracht befanden. Starace wurde von den Kroaten unter AbsingunS kroatischer Volkslieder sowie mit »živio< -Rufen begrüßt. Die Stadt war aus diese»1 Anlaß reich beflaggt. Nach Besichtigung der Stadt reiste Starace wieder nach R°!11 zurück. Vor der Abreise erklärte er, da Ministerpräsident Mussolini Fiume anfangs kommenden Monates besuche» werde. Skupschtinazusammentritt zwischen dem 10. und 16. Juni. B e o g r a d, 31. Mai. Die Skupschtin» ist noch nicht einberufen worden, doc wird das Plenum zwischen dem 10. lin 16. Juni zusammentreten. I. M. die Königin nach Rumänien abgereist (A) Beograd, 31. Mai. I. M. Königin Marija ist zu einem kürzeren Aufenthalt nach Rumänien abgereist. Novi Sad, 31. Mai. Heute um 9.30 Uhr vormittags trafen I. M. Königin Marija und S. K. H. Prinz Andrej in Novi Sad ein. In Ihrer Begleitung befanden sich die Hofdamen Frau Lozanic und Frau Dundjerski, der Adjutant I. M. der Königin Oberst Pogačnik und Ordonnanzoffizier Hauptmann Radenkovič. Zum Empfang hatten sie die Vertreter der Behörden mit Vizebanus Rajič, dem Gehilfen des Armeekommandanten General Plesničar und Stadtpräsident Doktor Ilič an der Spitze am Bahnhof eingefunden. Während sich S. K. H. Prinz Andrej vom Bahnhof aus auf das Gut »Gib« Dr. Dundjerskis begab, bestieg I. M. die Königin ein Auto und fuhr in die Stadt. Die Bevölkerung brachte I. M. der Königin beigeisterte Kundgebungen dar. I. M. die Königin besuchte zunächst die Räume der Frauengenossenschaft, wo Sie von den Ausschußdamen mit Frau Stefanovič an der Spitze begrüßt wurde. Darnach besuchte die Königin das Heim des Roten Kreuzes für Kinder lungenkranker Eltern. Sie spendete für die Anstalt 10.000 Dinar. Von dort begab sich I. M. die Königin j in das Kinderheim des Roten Kreuzes. Es folgten Besuche beim Verein »Kora Hljeba« und im Kinder-Tagesheim. Schließlich besuchte I. M. die Königin das Staatliche Krankenhaus, wo Sie vom Spitalsleiter Dr. Schein und allen Abteilungsleitern begrüßt wurde. Nach Besichtigung sämtlicher Abteilungen des Spitals begab sich I. M. die Königin gegen 11.30 Uhr auf das Gut Dr. Djundjer-skis. Jugoslawiens Schulschiff „Iadran" nach Italien D u b r o v n i k, 31. Mai. Das Schulschiff der jugoslawischen Kriegsmarine, »Jadran«, ist heute unter dem Kommando des Linienschiffskapitäns Dragutin B a r u š i č mit den Zöglingen der Marineakademie in Dubrovnik zu einer längeren Studienreise ausgelaufen. Das Schulschiff besucht zuerst Italien und begibt sich dann nach dem Roten Meer. Mussolini kommt nach Fiume Begeisterter Empfang für den Generalsekretär Starace auch durch die Istrianer Kroaten. F i u in e, 31. Mai. Gestern weilte in Fiume der Generalsekretär der Faschistischen Partei, Starace, der von einer großen Menschenmenge begrüßt wurde, in der sich auch die Istrianer Kroaten in Rücktritt des Kabinette Hajaschi Bildung einer Konzentrationsregierung- T o k i o, 31. Mai. (Avala) Reuter im richtet: Die Regierung des Generals H j a s c h i ist zurückgetreten. Die K gierung ist offensichtlich zu der Uebf zeugung gelangt, daß sie sich gegen kompakte Oppositionsmehrheit Reichstag nicht halten kann. Bekann ein® ir» tlicli haben die beiden großen japanisch®» Parteien, Minseito und Seyukai, ein Oppositionsblock gebildet. Der Präs» äsidc!lt Mi' des japanischen Parlaments hat dem kado den Rat gegeben, eine Konzen ^ tionsregierung, gebildet aus allen F teien, anzuregen. Die Minseito und kai,Partei fordern die Bildung einer gierung, die befähigt wäre, sich der mischung der Militärkreise in die A» ^ legenheiten der Staatspolitik zu wide zen. de che» Der Austausch der gefangene deutschen Flieger P a r i s, 31. Mai. Aus Saint ju»» Luz wird gemeldet: Die drei deuts 1 ^ Flieger Kurt Kienzel, Walter Schulz»^ Emil Scheidt, die von den baskis^eI1 Streitkräften gefangen genommen sjd-waren und zu deren Austausch die 1 e, sehe Regierung zugestimmt hat, sin stern abends in einem französische» f0f nonenboot in Saint Jean de Luz e'n& gan fen. Fast zu gleicher Zeit langte aus gjC)i Sebastian ein Kraftwagen ein, in dem ^ zwei russische Gefangene, ein Milizionär und zwei französische J° v0fi listen befanden, die wegen SpionaS Valencia appelliert an Genf DIE BESCHIESSUNG ALMER1ÄS ALS BEWAFFNETER ANGRIFF AUF EINEN MITGLIEDSTAAT DES VÖLKERBUNDES AUSGELEGT. Nationalisten verurteilt worden wa- { rerl, .Die Spanier und die beiden Russen begaben sich sofort in die,Villa des französischen Botschafters H c r b e t t e, sich die deutschen Offiziere bereits aufhielten. In der Villa fand der symbolische Austausch der Gefangenen in Gegenwart des Botschafters und des französischen Generalkonsuls von San Sebastian ?tett. Die ausgetauschten Gefangenen dankten dem französischen Botschafter ür ihre Befreiung. Verhaftungen von Nationalsozialisten in Steiermark Wien, 31. Mai. Wie die Korrespondenz Austria meldet, sind in der Steiermark wieder zahlreiche Verhaftungen v°n Nationalsozialisten vorgenommen Worden, und zwar im Zusammenhänge mit der Verschleppung zweier reichsdeut Scher Zeitungsacquisiteure, die sich auf einer Werbefahrt durch Steiermark befanden. Die beiden Acquisiteure wurden bereits im April in eine Villa in Weiz gelockt und dort unter Androhung von Waffengewalt gefesselt, geknebelt und direr Papiere sowie des Bargeldes beruht. Es wird mehreren steirischen Nationalsozialisten der Vorwurf gemacht, atl diesem Gewaltakt beteiligt gewesen sein. Der Fall ist in mysteriöses Dun ltel gehüllt. Volksfront-Wahlniederlage in Frankreich P a r i s, 31. Mai. Gestern fand im Wahlkreis Falaise die Nachwahl statt. Gewählt wurde der Kandidat der natio-jmlen Union der französischen Frontkämpfer Iean G o y mit 4542 Stimmen gegen den offiziellen Völksffoutkandida-len, der 4412 Stimmen erhielt. Aus Jgmhimd >- Der Herzog von Windsor wird deutschst mit seiner Gemahlin in Dubrovnik eintreffen. Der Sekretär des Herzogs, Dr. Victor S t e w e n weilt zu diesem Zweck bereits in Dubrovnik. Einzelheiten über Cn Aufenthalt des Herzogs in Jugoslawien konnte von den Presseleuten von r* Stewen nicht in Erfahrung gebracht "erden. p i- Der Direktor der Leipziger Messe, . md V o ß, ist zu mehrtägigem Aufenthalt lri Split eingetroffen. i- Das erste Opfer der Save in der Zauber Badesaison. Die Save hat am 31. • M. ihr erstes Opfer unter den Badegä-]le.” gefordert. Beim Baden ertrank der °Jährige Hilfsarbeiter Mile Perko-* c, der sich auf der Arbeitsuche in 'agreb befand. b.1' 43.000 Schmuggler zählt ein Zagreber e. a*t im Savebanat, und zwar auf Grund 'ller halbamtlichen Behauptung. Diesen cnmuggiern stehen nur 662 Finanzkon-^mlorgane gegenüber. Die Delikte in der Übertretung der Monopolgesetze hätten ^r«er eine deutliche Vermehrung gefun-en- So wurden im Vorjahre nicht we-te?er ak 4,159.288 Tabakpflanzen vernich ’ die illegal gepflanzt worden waren. >1' Schwere Vorwürfe gegen Beograder a marzt. Beograd, 31. Mai. Großes Se lSehen in Beograder Gesellschaftskrei-E;11, erregt eine merkwürdige Strafanzeige. e Frau eines höheren Beamten hat ge-(jjb einen bekannten Beograder Zahnarzt d D Strafanzeige erstattet. Sie behauptet, h ‘ sie der Zahnarzt bei der Behandlung Xpb°tisiert habe und im hypnotischen Svst gezwungen wurde, ihren Mann ^steniatisch zu bestehlen. Sie habe ins-I samt 50.000 Dinar gestohlen und dem sie"'bbrzt übergeben. Der Zahnarzt habe hypnotischen Zustande auch gemütlich mißbraucht. ’• Bootsunglück auf der Donau. B e o- (jer a d, 31. Mai. Gestern abends stieß in sich onaustation Vince ein Boot, in dem p elf Personen befanden und das die ferSSa,giere zum fahrplanmäßigen Damp-hnb , jvoda Mišič« bringen sollte, aus sten nnten Gründen mit dem Radka-kinn des DamPfers zusammen. Das Boot lcerfte um, wobei fünf Personen ertran- 1\’W, Gräßlicher Doppelselbstmord. In der 3 VOn Petrovaradin haben sich am der aus Osijek gebürtige Tisch-gehilfe Paul Schmidt und ein Mäd Genf, 31. Mai. Der Delegierte der Valencia-Regierung, Del Vayo, unterbreitete dem Generalsekretäriat des Völkerbundes eine Note seiner Regierung, in der er Mitteilung macht über Ibiza und die Beschießung von Almeria. Die Regierung von Valencia fordert die sofortige Einberufung, des Völkerbundrates, da es sich nach ihrer Meinung um einen nicht provozierten bewaffneten Angriff eines fremden Staates auf ein Mitglied des Völkerbundes handle. Die Valencia-Regierung fordert im Sinne der Bestimmungen des Genfer-Paktes Schutz und Sanktionen gegen den Angreifer, N i z z a, Iuni: Der Präsident der Fran zösischen Republik, M. Albert L e -brun, wird am 6. Juni im Städtischen Kasino in Nizza den internationalen Rotary-Kongreß eröffnen und die 70 auf die ser »Konvention« vertretenen Nationen im Namen Frankreichs willkommen heißen. Der fünftägige Kongreß, der mehr als 8000 Rotarier aus allen Teilen der Erde umfassen wird, dürfte der größte aller bislang in Europa abgehaltenen Kongres se werden. Er steht im Zeichen internationaler Verständigung durch guten Wil len und folgt damit getreu dem Rotarier-Wahlspruch: »Dienst an der Sache steht über der Person — Gemeinwohl vor Eigennutz.« Um dieses von Amerika ausge hende Ideal in die Praxis zu überführen, ist ein gleichmaschiges Netz von Rotarier-Klubs über die Kulturländer der Er de gespannt. Da in jeder Stadt jede Be- «□■□■□■□■DanECMDBCMCIBCMDBDH □ chen, dessen Name noch nicht eruiert werden konnte, mit den Hälsen so auf das Geleise gelegt, daß die Köpfe von den Rädern des herankommenen Güterzuges buchstäblich abgetrennt wurden und zwischen die Schienen zu liegen kamen, Das Motiv der Tat dürfte unglückliche Liebe gewesene sein. i. Sie drehen schon die »Korallenprinzessin«. Am 31. d. M. ist der Führer der Filmexpedltioti, die den Spielfilm »Die Ko rällehprinzessin« drehen wird, W o h 1 -z o g e n, mit seinem Hauptregisseur I a n s e n in Split eingetroffen. Mit dem Zuge ist auch ein Sonderwaggon mit der Spezial-Tonfilmapparatur eingelangt. Mor gen und übermorgen erwartet man das Darstellerpersonal, darunter die Schauspielerin 11 a R i n a und den Schauspieler Svetislav Petrovič. Die Aufnahmen werden etwa einen Monat in Anspruch nehmen. i. Tragischer Tod eines Liebespaares. In der Nähe der Ruine des alten Sombo-rer Schlosses wurde am 31. d. M. ein junges Liebespaar mit Schußwunden tot aufgefunden. Da bei den Leichen keine Dokumente vorgefunden wurden, wird die Agnoszierung sehr schwer vor sich gehen. Die bezügliche Untersuchung ist im Gange. Aus AwMioMi lu. Diplomiert würben an der deutlichen technischen Hochschule in Prag ibic Hörer Udo M a r ! o n ans Ljubljana und Kasimir E i- m e it c ans Ljubno und verließen die Anstalt als Maschineningenieure. lu. Senator Ivan Pucelj — Sechziger. Dienstag feierte der Minister a. D. Senator Ivan Pucelj seinen 60. Geburtstag. Der Jubilar ist einer der markantesten und populärsten Politiker Sloweniens, der es aus bescheidenen Anfängen mit eigener Kraft dank seiner Intelligenz und Semßtegienbe zum Staatsmann gebracht hat. In Velike Lašče als Sohn eines Landwirtes und Fleischhauers geboren, mußte der Jubilar knapp vor der Matura das Gymnasium verlassen, um das väterliche Erbe zu überneh- Del Vayo erklärte den Vertretern der Presse: »Den Fliegerangriff auf das Panzerschiff »Deutschland« betrachtet meine Regierung als Ereignis, das Bombardement von Almeria hingegen als Kriegshandlung. Wird binnen 24 Stunden diese Frage nicht zwischen Valencia und Berlin bezw. dem Londoner Ausschuß geregelt, dann wird die spanische Delegation in Genf verlangen, daß der Angriff auf Almeria sofort auf die Tages Ordnung des Völkerbundrates gesetzt werde, da die Valencia-Regierung das Bombardement als Angriff Deutschlands gegen Spanien und seine gesetzliche Regierung betrachte.« mfsgruppe nur durch ein einziges Mitglied vertreten sein darf, umfaßt Rotary heute eine Elite von Männern des Wirtschaftlebens aller Zweige. Alle politischen oder religiösen Fragen sind streng aus der Sphäre der Rotarier ausgeschaltet. Das Zahnrad, das erst durch ein anderes, im gleichen Rhytmus laufendes Rad in Bewegung gesetzt wird ist das Symbol ihres Zusammenschlusses. In Chicago gegründet, umfaßt Rotary heute fast 200.000 Mitglieder in 4200 Klubs. Gewiß eine imposante Organisation. Nizza wird zu Ehren der Rotarier eine Reihe glänzender Feste geben: Blumenschlachten und Korso in Weiß stehen auf dem Festprogramm. Einige Delegationen wie die Schweizer, Oesterreicher und Ungarn, werden Gruppen von Landsleuten mitbringen, die Volkstänze und Musik ihrer Heimat vörftihren sollen. □ BDBDBnaDSDBüenenBDIIDaDBDHDB | men und den Betrieb weiterzusühren. Nach der Trauung mit der Tochter des Landes-gerichtsrates 8 u s l a j ging er nach Amerika, wo er sich einige Jahre aushielt und sich' viefach auch als Journalist betätigte. Nach dem Umsturz widmete sich Senator Pu celj der Politik, gründete im Jahre 1920 die Selbständige Bauernpartei und trat nach dem Jännermanifest der Jugoslawischen Nation alvartci bei. Der Jubilar war mehrere Male Minister und wurde vor zwei Jahren in den Senat entsendet. lu. Ehrende Berufung. Am 15. Internationalen Festival für moderne Musik, die während der Weltausstellung in Pan3 abgehalten wird, wird als einziger Jugoslawe der Absolvent der Prager Hochschule für Mu sikmeister Demeter žeü re aus Ljubljana teilnehmen. Zur Ausführung gelangt ferne „Toccata" für großes Orchester. lu. Wieder Sommerzeit am Stadtmagi-straß Der Bürgermeister von Ljubljana hat in den Magistratsämtern wieder die ungeteilte Sommerzeit, d. h. von 8 bis 14 Uhr. eingeführt, da die Rückstände aufgearbeitet erscheinen. Sollte in der einen oder anderen Abteilung die laufende Arbeit nicht bewältigt werden können, werden dort die geteilten Amtsstunden (vor- und nachmittags) wieder eingeführt werden, bis die Rückstände beseitigt erscheinen. Zwischen Sonne und Wind! Sonne und Wind sind die beglückenden Geschenke der Sommerszeit. Wde zusammen ergeben den herrlichsten Zusammenhang, der uns die Schönheit des Frühsommers so ganz erleben läßt. Leuchtet nicht dieser Sommerhimmel in einer geradezu beseligenden Bläue? Schiffen nicht die Wolken in schneeiger Weiße durch den durchsonnten Raum? Und scheint es nicht, als wollten sich die Vögel vor Lebensfreude jauchzend in die Tiefen dieses unergründlichen Alls schwingen — der Sonne entgegen? Manchmal erscheint es uns fast zuviel des Sonnensegens. Daun suchen wir ermattet den Schatten auf und lechzen nach Kühlung. Vielleicht kommt ein Gewitter, das die Bäu- me schüttelt und segnendes Naß über die Welt gießt. Es dauert nicht lange — bann lacht wieder die Sonne, aber ein freundlicher Geselle hat sich zu gleicher Zeit eingestellt: der Wind! Uebermütig jagt er über die Welt, schiebt das graue Regengewölk w’c Kulissen hinter den Horizont und fegt die leuchtende Fläche des Himmels blitzblank. Der Wind biegt die Kronen der Bäume und singt in ihrem dichten Laub sein Lied — das schönste Lied des Sommers, auf das wir im Winter so sehnlich warten. Und er jagt lustig um die Mauer der Häuser in der Stadt, und auf der Straße treibt er die Menschen munter vor sich her und bläht die dünnen Sommerkleider der Frauen und Mädchen wie Segel aus . . . Die Menschen freuen sich Sie lieben den Wind, diesen Sommerwind, der so sonnen warm und doch so lustig ist. Am schönsten erleben wir Sonne und Wind draußen, fernab der Stadt. Vielleicht haben wir in langer Waldwanderung den Berg erstiegen Und stehen nun hoch oben auf dem kleinen Luginsland. Da kommt der Sommerwind herangejagt, über die weite Ebene, über die Berge, und packt uns daß die Haare flattern! Und die Sonne lacht vom Himmel und reut sich über die Spässe ihres alten Gesellen. Dann mochten wir weit die Arme ausbreiten vor Sommerglück, uns ganz der Sonne und den Wind hingeben und die weite Welt umarmen. Manchmal sitzen wir auch irgendwo. am Wasser — vielleicht schon am Meeresstrand, um frühe Urlaubstage zu genießen, vielleicht auch, Wochenende draußen am See, wo Hunderte von Böen über die te"chlbewogte Fläche gleiten. Auch hier ist ganz das Revier für Sonne und Wind. Kupferbraun hat Frau Sonne schon alle ihre Kinder gebrannt, die sich hier tummeln, und der Wind kräuselt die blanke Fläche des Sees in Millionen winziger Weilchen, 'n denen sich wieder tausendfach das Strahlen der Sonne bricht. Schön ist die Welt! Schön sind Sonne und Wind, die uns diese Sommertage schenken! Autommusflüge Sss „iMttir Das Reisebüro »P u t n i k« (Tourist Office) veranstaltet in der nächsten Z-:t eine Reihe von Gesellschaftsfahrten, | die alle mit modernst ausgestatteten Lu-xus-Autocars unternommen werden. Das Programm sieht folgende Fahrten vor: 2. Juni: Nach Graz. Fahrpreis 100 Dinar. 3. bis 7. Juni: Nach Budapest zur Festwoche. Fahrpreis 500 Dinar. 6. bis 9. Juni: Nach Wien zu den Festwochen 1937. Fahrpreis 250 Dinar. 6. Juni: Zur Mustermesse in Ljubljana. Fahrpreis 100 Dinar. 6. Juni: Nach Klagenfurt und zum Wörthersee. Fahrpreis 150 Dinar. 10. und 11. Juni: Nach Mariazell. Fahrpreis 200 Dinar. 12. und 13. Juni: Nach Graz. Fahrpreis 110 Dinar. 13. bis 15. Juni: Nach Wien zu den Festwochen 1937. Fahrpreis 240 Dinar. 13. bis 27. Juni: Zur Pariser Weltausstellung, Hinfahrt über die italienische und französische Riviera, Rückfahrt über die Schweiz und die Dolomiten Gesamtarrangement 3900 Dinar. 20. Juni: Rund um den Bachern. Fahrpreis 75 Dinar. 26. bis 29. Juni: Auf den Großglockner und nach Salzburg. Gesamtarrangement 1000 Dinar. 27. bis 29. Juni: Nach Adelsberg, Triest, Venedig, Padua. Gesamtarrangement 780 Dinar. 29. Juni: Nach Klagenfurt und zum Wörthersee 150 Dinar. 29. Juni: Ins Logar-Tal. Fahrpreis 120 Dinar. b. Irving Stone: Van Gogh, ein Leben in Leidenschaft. Universitas, Deutsche Verlags-Aktiengesellschaft, Berlin. In diesem Roman wird ein merkwürdiges Leben Vorgestell: das Schicksal Vincent van Goghs, des Malers der weltberühmten Sonnenblumen- und Cypressenb'Ider. Einsam und arm allzeit seines Lebens, das einzig erhellt war von der lebenden Fürsorge seines Bruders Theo, eines jungen idealistischen Kunsthändlers in Paris, ging Vincent durch die Zeit; glücklos und unerkannt, mit brennender « Sehnsucht im Herzen. Rotary Weltkongreß in Nizza der GRÖSSTE, BISHER IN EUROPA ABGEHALTENE KONGRESS. Aus Stadt MkdUmduut 60 Vorträge der Vottsuniverfltät AUS DER JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG UNSERER BEDEUTSAMSTEN KULTURINSTITUTION. Schon durch volle 15 Jahre steht die Volksuniversität in Maribor in der vordersten Reihe unserer lokalen Kultureinrichtungen. In welch großem Masse sie ihrer gewichtigen Mission im vergangenen Jah re nachgekommen ist, zeigte die gestern abends stattgefundene Jahreshauptversammlung, die im Zeichen des ersprießlichen Zusammenwirkens auf dem Gebiete der Volksaufklärung verlief. Die Tagung leitete der unermüdlich auf die Ausgestaltung des Vereines bedachte Obmann Ing. Kukovec, der in seinen Ausführungen ein Bild der umfassenden Tätigkeit der Volksuniversität entwarf. Die Mariborer Volksuniversität veranstaltete in. der nunmehr abgeschlossenen Vortragssaison 60 Vorträge, wovon je zehn auf literarische Themen und Reise Schilderungen entfielen, sechs Vorträge waren der Naturwissenschaft gewidmet, während vier aus dem Musikschaffen genommen wurden, ln den restlichen Verträgen wurden verschiedene philosophische Probleme und aktuelle Fragen behandelt. Acht Vorträge wurden hievon in kroatischer, drei in deutscher und ein Vortrag in französischer Sprache gehalten. Der Besuch wächst von Jahr zu Jahr. Im vergangenen Jahre besuchten die Vorträge insgesamt 8400 Personene, sodaß die Vorträge durchschnittlich einen Besuch von 140 Personen aufweisen. In letzter Zeit wurden auch mehrere Kulturfil- me gezeigt, die dem Verein von der Bco-grader Universität zur Verfügung gestellt wurden und deren erzieherischer Wert immer mehr betont wird. Die weiteren Berichte legten Schriftführer Prof. Bizjak und Kassier Lehrer Matelič vor, die beide statistische Angaben machten. Nachdem das von den Rechnungsprüfern Rechtsanwalt Dr. R a -p o t e c und Inspektor Dr. Poljanec in Vorschlag gebrachte Absolutorium angenommen worden war, wurde zur Wahl des neuen Ausschusses geschritten. Gewählt wurden Obmann Ing. Kukovec, Obmannstellvertreter Prälat Dr. K o v a-č i č, Schriftführer Prof. Bunc, Kassier Lehrer Matelič, Musikreferent Prof. D r u z o v i č, Sektionsausschußmitglieder Prof. C r n e k, Frau Mary Maister, Minister a. D. Dr. Kukovec, Prof. Dr. Dolar, Strafhausverwalter Dr. Vrabl, Prof. Richter, Prof. Bizjak, Inspektor Senkovič, Prof. Kos und Dr. Travner. Rechnungsprüfer sind Inspektor Dr. Poljanec und Rechtsanwalt Dr. Rapotec. Bei den Allfälligkeiten wurde das Arbeitsprogramm der Volksuniversität einer eingehenden Diskussion unterzogen. Die mannigfaltige und gewiß kulturell hochbedeutende Wirksamkeit unserer Volksuniversität ist umso höher einzuschätzen, als sie lediglich auf Grund privater Initiative und ohne jegliche öffentliche Subvention ihre wichtige Mission erfüllt. Dienstag, den 1. Zun» richtung von Obstdarren und die Anschas-fung moderner Geräte verlangt werden. In längeren Ausführungen legte Direktor P r r o l die Richtlinien für den bevorstehenden Obstmarkt in Maribor klar. Der Tagung ging am Vorabend eine Zusammenkunft der Mitglieder der Baumschul-seköion des Vereines voraus, die der Ökonom Johann Dolinšek aus Kamnica leitete. Es wurde eine Entschließung angenommen, in der die Verbesserung der Unterlagen für die Zwergbäume angestrebt wird. Frau Fmuziöka Mally 86 Jahre alt Es :v"a5 uns geschrieben: In diesen Tagen feierte Frau Franziska M a 11 y, die Witwe des ehemaligen, lang-jährige«, sehr angesehenen, bei den älteren Bewohnern unserer Stadt in dankbarstem Gedächtnisse fortlebendem Städtarztes und Biirgerinc tsterftellNertreterS Dr. Artur Mally, die Vollendung ihres 86. Lebensjahres. Wem es beschieden ist, ein. so ehrwürdiges Lebensalter zu erreichen, kann schon an und für sich als ein von der gütigen Vorsehung über die durchschnittlichen menschlichen Verhältnisse hinaus Ausgezeichneter gelten, da es ihm damit eben von der Natur vergönnt war, durch fast drei Menschengeschlechter das Wegen der Geschichte mit ihren Erfolgen und Jrrlümern und die darin sich bewegende MenfchhestsentVickliUNg mit zu erleben. Wenn aber dieses Leben selbst bestanden hat aus nutzbringender Arbeit im Dienste werktätiger Menschenliebe sowohl für die Mit-menschen als auch für die engeren Angehörgen, Hann ist die Rückschau von einem so. bedeutungsvollen Marksteine des Lebens wohl geeignet, den Schimmer der Verklärung über die eigene Lebenswanderung zu verbreiten und die Seele froh zu stimmen mit dem Bowußsein treucrfüllter Lebens-pU ritt — Frau Franziska Mally hat i« allen früher bestandenen Frauenvsreinignn-gcn unterer Stadt zum Zwecke der Wohl-täichfeitdpflcge und zur Förderung des kulturellen und völkischen Fortschritts in selbstlosester Weise gewirkt und war hier nt gemeinsam mit ihrem Gatten geradezu das Vorbild uneigennütziger Arbeit in allen Belangen der strebenden Menschheit. Ihren einzigen Lohn, der ihr aber zur höchsten Freude und Genugtuung gereichte, erblickte 'ic stets nur in den Erfolgen ihrer Bemühun gen. Zahllose dankbare Herzen schlugen ihr entgegen und diejenigen, heute noch Lebenden, die sich ihres Wohlwollens und ihrer Wohltätigkeit erfreuen, haben dieser edlen Frau die Dankbarkeit bis auf den heutigen Tag bewehre. Die reinste und edelste Freude ntiei: bereitste ihr jederzeit das Glück und Wich! 7'Testen ihrer Fauttlünangchörigen, denen sie sich tust aller nur denkbaren Liebe und Sorgfalt widmet. Umgeben von braven, in den angesehensten Lebensstellungen befind liehen Kindern, von Enkeln und Urenkeln, die ihre Liebe und Verehrung der Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwiegermutter aus jede nur denkbare Weise entgegen brrngen, begleitet stets von den Segenswünschen für sie, die Verehruugswürdige, die den Mittelpunkt des glücklichsten Familienkreises bildet, verbringt ibV Jubilarin die Jahve ihres glücklichen Alters in voller körperlicher und geistiger Rüstigkeit, sich und ihren Angehörigen zur innigsten sich immer von neuem belebenden Freude. Dem Wunsche, daß der liebenswürd'gen Frau noch, viele Jahre eines heiteren, abgeklärten und glücklichen irbicheit Wandels beschieden sein mögen, schließen sich auch alle die Zahlreichen herzlichst an, die je1 Gelegenheit hatten, das vornehme und liebenswürdige Wesen der verehrten deutschen Frau und Mutter Franziska Mally kennenzulernen, und denen die persönliche. Freundschaft zu ihr von schätzbarstem jeef scheu Werke ist. Kongreß öes OW- und Gattmbauvefemes Unter außergewöhnlich großer Beteili-.hielt vorgestern vorm ttags im Saale der Zadružna gospodarska banka der Obstund Gartenbauverein für das Dvaubnnat feilte Jahrestagung ab. Der Tagung, beider auch Bezirkshaupmann Popovič in Vertretung des Banns sowie der Direktor der hiesigen Wein- u. Obstbauschule P r i o l, Obstbaureferent Ing. F l e g o, Minister a. D. Prof. Vese n j a f und Abgeordneter B t'e it č i e anwesend waren, wohnten die Delegierten von 252 Filialen bei. Den Vorsitz führte der Vereinsobmann Oberinspektor Martin H u m e f, der einen ausführlichen Bericht über die Lage im Obst- und Gartenbau Sloweniens erstattete. Weitere Berichte legten sodann der Schriftführer Schulinspek-tor Skulj und der Kassier Prof. Verbič vor. In einer eingehenden Diskussion wurden verschiedene Anträge ausführlich in Behandlung genommen. Der Banatsvevivaltung wird eine Petition unterbreitet werden, in der u. a. die Abänderung des Jagdgwetzes, die Verbilligung der Sprtzbrühen. die Er- Neue Errungenschaft unseres Fremdenverkehrs ln aller Stille ist unweit von Maribor, auf der äußersten Hügelkette des Poßruck gebirges, in nächster Nähe des bekannten Wolfzettel-Gasthauses, eine neue lieb i lieh gelegene Ausflugsstation erstanden, die schon heute das Ziel unserer Naturfreunde ist. In etwa einer Stunde gelangt der Wanderer, an den Drei Teichen vorbei, auf bequemen Pfaden, die abwechslungsreich über sonnige Lehnen, Wiesen und Weingärten und durch kühlen Schatten spendende Wälder führen, zum sogenannten Ose t-K o g e 1 »G r i č«, der einen herrlichen Rundblick nach allen Richtungen hin gewährt. ; Der grüne Bachern, der stolze Urbani-berg, der waldreiche Boč und das bunte Hügelland der Slowenischen Büheln mit seinen lieblichen Weingärten und weithin sichtbaren Kirchen liegen da ausgebreitet vor den Augen des freudig überraschten Ausflüglers und lassen sein Herz höher schlagen. In diesem verlockenden Milieu fanden die nimmermüden und fachkundigen Eheleute Andreas und Mara Oset ein dankbares Betätigungsfeld, indem sie hier eine neue Gastwirtschaft erstehen ließen und auf diese Weise diesen gottbegnadeten, wirklich einzigschönen Erdenfleck für den Fremdenverkehr erschlossen. In einer Seehöhe von 449 Metern bietet diese neue Ausflugsstation jeden wie immer gewünschten Komfort — sogar ein Telephon ist vorhanden! — wobei nicht unbetont bleiben möge, daß die neuen Besitzer nach wie vor emsig bemüht sind, ihr neues Heim weiter auszugestalten, das fürwahr alle Voraussetzungen in sich birgt, in absehbarer Zeit eines unserer beliebtesten und auch schön sten Ausflugsziele zu werden. Große WsmausfLeKung und Weinbauerkongreß »n Slovenska Bistrica In Slovenska Bistrica findet am 13. Juni l. I. eine große Weinausstellung, verbunden mit dem Kongreß des WeinbauervereineL für das DraUbanat, statt. Der Zweck dieser Ausstellung ist es, den Besuchern von Nah und Fern die erstklassigen Weinprodukte der berühmten Weingegenden Ritoznoj, Kovača ves, Visole, der Umgebung von Slov. Konjice bis Fram in einer systematisch geordneten Schau zur Kostprobe zu Bringen. Für die Interessenten und Besucher ist bezüglich der Rückfahrt der Lokalzug Slov. Bistrica-Skädt um 21.17 Uhr abfahrtbereit, außerdem können auch die günstigen Autobusverbindungen nach Cel;e und Maribor benützt werden. Sonntag nachmittags werden von Slov. Bistrica aus Ausflüge in die berühmten Umgebungsweingärten gemacht werden, wo den Besuchern Gelegenheit geboten wird, d e landschaftliche Schönheit der Gegend, in der der anerkannt gute Tropfen wächst zu Bewundern. bissen hat. Jedermann, dem ein solcher Fall bekannt sein sollte, wird aufgefordert, dies dem städtischen Veterinärand im Schlachthof in Melje unverzüglich zur Anzeige zu bringen. Ebenso ist sofort mit' zuteilen, ob der erwähnte Hund andere Hunde gebissen hat. Die Bevölkerung wird darauf aufmerksam gemacht, daß der Wasenemeister die frei umherlaufenden Hunde einfangen und sie bedingungslos töten wird. In diesem Zusammenhang wird die Verlautbarung des Stadtmagistrats in der Frage der Tollwut und der strengen Hundekontuniaz nochmals in Erinnerung gebracht. Der Bürgermeister: Dr. J u v a n m. p. nt. Hilfe von allerhöchster Stelle. Der jährige ehemalige Schuhmacher 'Gregor A L k o, der mit seiner fünfköpsigen FaE lic in größter Armut in den Dajnko-Barcn cken lebt, erhielt von I. M. Königin Mari» zwei Pakete mit Lebensmitteln. m. Evangelisches. Der nächste Vortrag über das Thema „Religiöses Ringen des deutschen Volkes" wird Mittwoch, den 2. um 20 Uhr im Gemeindesaale gehalten wer den. m. Prominenter Besuch. Sonntag ivcdü der Bürgermeister von Klagenfurt Herr Wolf mit dem Gaswerksdirektor Herrn Ing. B o l t s ch i n in Maribor. Der mtmente Gast besuchte feinen hiesigen Koll^ gen Dr. Juvan, mit dem er eine längere Unterredung hatte. Bürgermeister Wolf besichtigte im Laufe des Tages mehrere Stadt betriebe, vor allem das Gaswerk, • m. Das städtische Konspriptionsamt stc* beit Mittwoch und Donnerstag, den 2. bzw 3. d. vom Slomškov trg 11 in die neue» Räume im ersten Stockwerk des Hauses Nr‘ 6 am selben Platz über. Wegen der Uebest siedlung werden an diesen beiden Tagen die Parteien nur in den dringendsten FcM1 empfangen werden. m. HeuK, Dienstag und morgen, Mist* woch, beide Male um 17 Uhr, finden Kasinosaal die zwei letzten Produktionen ist1 Musikschule der „Glasbena M aj c a" in Maribor statt. Die Eltern der Schff ler sowie überhaupt alle, die sich für die tigkeit der Musikschule interessieren, sind ich diesen Veranstaltungen geladen. Eintritt frei. ul. Die Friseurgehilsen und -gchilsinnr« halten heute, Dienstag, den 1. Juni |llrt r Uhr im Saale der Arbeiterkammer in Sodna ulica eine öffentliche Versammlung ab, in der zu wichtigen Lebensfragen i-M zu den neuen Ladensperrebeftimungen fung genommen wird. Um vollzähliges ult pünktliches Erscheinen wird ersucht. nt. Der Klub der Absolventen der Hanhe1^ alademie in Maribor hält Donnerstag, L c 3. d. um 20 Uhr in den Räumen der Hß^_ delsakademie die regelmäßige Zusammc' kunst aller Mitglieder ab. Erscheinen obliß torisch! nt. Die Antituberkulssenliga in Manb^ ür unsere Ferialkolomen. Kürzlich hatZ Achtung vor verdächtigen Hunden! Verlautbarung des Stadtmagistrats. Mittwoch, den 26. v. M. ging beim Wasenmeister in Dogoše ein gelber, strupigger, 50 cm hoher und 12 Jahre alter Hund (Besitzer Blasius Gselman in der Tržaška cesta 67) an den Folgen der Tollwut ein. Der Hund biß den Knecht des Wasenmeisters, es ist jedoch nicht bekannt, ob er noch andere Personen ge- Borstaitd der Antituberkulosenltga tit Oaru ' V u l j L U l vv -V L. L bor den erfreulichen Beschluß gefaßt, an- ' lich der 15jährigen Bestandesfeier der in diesem Jahre nicht zwölf (tote uTsprui B. lich beschlossen), vielmehr 18 arme^ K.1« ^ aus Stadt und Umgebung in Die A£lia fc lonien zu entsenden. Dieser Beschluß u' 'jrl rer rührigen Antituberkulosenliga >virö hiesigen Bevölkerungskreisen sicherlich r< stens begrüßt werden, mit dem festen jW. satz, die menschenfreundlichen BesirebuNch^ der Mariborer Antituberkulosenltga no ) ^ tensrver alz bisher zu fördern und wa zu unterstützen. m. Eröffnung der schietzsportlichen son. Auf der Militärschießstätte tu R f nje tvurde vergangenen Sonntag ilsstd' cI< gens die heurige schießsportliche Kp öffnet. Die Eröffnungsworte sprach zevbmann des Mariborer Schützeutst1 ^ Oberstleutnant Kile r. Gleichzeitig ebendort die Jahrehauptversammlung Mariborer Kreises der Schützenvereinc 1 ^ wobei der rührige Präses S.labikoin dant General Milenkovi T ‘3el’ stt sitz führte. Bei den Neuwahlen rch1' -jjtij; ganzen und großen der bisherige gc< mit General Milenkovič an der -gyd wählt. Nach der Generalversammlung ^ • ' • - " hei ö ein W e t t s ch ießen statt, l > kannte Meisterschütze Stanko T r r 'chtn'?' aus Sv. Jurij o. P. den Sieg davv zweiten Preis eroberte H. Sini č' lTezno) und den dritten Preis H. š n I-! a k. Beim Frauenschießen behrelt Frau " n i' n a t die Oberhand, dann folgen Frcm V u f m a n i č und Frau S i n i ö. Die technischen Vorbereitungen für das Wettschießxn besorgten die sachkundigen Ber einsinitglieder Prof. C e st n i k, Hauptmann G X i g t č, V uIm a ni 8 und H i n t 5, die deshalb am Freifchießen auch n'cht teilnehmen konnten. m. Die letzte musikalische Theakeraussüh-kung in per Saison ist für heute, Dienstag, abends angefetzt. Zur Aufführung gelangt Penez Operettenschlager „Der gütige Antonius« mit dem langjährigen Mitglieoe der ^chriborer Operette Frl. Paula Udovi 8 als Gast. Ermäßigte Preise. nt. Personalnachricht. Der frühere Leiter ber Bezirkshauptmannschaft Maribor, rech» >es Dranuser und spätere Bezirkshauptmann 6°n Rogatica (Bosnien) Herr Milan M a-l a r wurde zum BanatstÄt ernannt und .Banatsverwaltung in Zagreb zugeteilt. '®ic schon seinerzeit berichtet wurde, mußte ich Bonatsrat Makar vor einig. Monaten in chgrcb einer schweren Operation unterziehen, bic einen glücklichen Verlauf nahm, aber Ir°tzbem eine längere Rekonvaleszenz notwendig machte. Banatsrat Makar »erbrachte .einen Erholungsurlaub in Ataribor, wo er ich rasch wieder erholte. Wie verlautet, wird ^anatsrat Makar schon in den nächsten Ta-llen seinen neuen Posten in Zagreb über-''ehitt-en, wohin ihn die besten Wünsche seiner Zahlreichen hiesigen Freunde begleiten. M. Die Industriellen und Kausteute im» j,°'t darauf aufmerksam gemacht, daß un-mngst.jn Maribor ein Klub der Absolveu-Mt der hiesigen .Handelsakademie gegründet worden ist, der aus den Reihen seiner Mitglieder fähige Kanzleikräfte, nötigen-'nffä-auch mit Praxis, beistellt. Jnteressen-wu wollen sich direkt an den Klub (Handels« eiademtc) wenden. nt. Konzert Zdenka Zita. Die Primadonna lcf Wiener Oper Frau Zdenka Z i k a, die |!Q(h dem Umsturz einige Jahre in --sub-ton« gewirkt hat, gibt demnächst im Ma« Jschtcr Theater ein Konzert, für das begreif ’chetioei-se in der Ooffentichkeit großes Juriše herrscht. nt. Aus dem Mannergesangverein. Heu« .£ Dienstag wichtige Probe. Vollzähliges escheinen dringend notwendig, nt. Pflasterung der Reichsstraße? Bekannt .i11) wurden für die bereits im Zuge befind-Modernisierung der Reichsstraße ^ von ■-mtiihor bis zur Staatsgrenze fünf Millio-Dinar zur Verfügung gestellt, was nicht M-t, um eine erstklassige Autostraße er-! ^ett zu lassen. Wie man erfährt, erhielt wt die technische Abteilung der Bezirks-^nptinannschaft den Auftrag, die Pläne für M Pflasterung des ctuxt 1% Kilometer tan Zn Straßenteiles von der Stadtgrenze bis Abzweigung der nach Sv. Lenart fiih« Banatsstrahe auszuarbeiten. Das ^ ^nteniuinisterium soll sich auf Grund der r0,t verschiedenen Seiten gemachten Borstel-Atgen entschlossen haben, diesen Teil der >( Faik zu pflastern, während der übrige £ der Reichsstraße bis St. Jlj einen ^ ibhaltbeilag erhalten wird. Die Kosten wer-i}^ sich um mehrere Millionen Dinar er« r.m- Reise nach Paris. Für die Gemein« BOftZreise der Cercles francais und ihrer stunde zur Weltausstellung in Paris hat eine neue Kombination ergeben, die die n,C|aiittto:stcn der Reise von Ljubljana nach io und zurück auf Din 2Ö70 herabseht. ^ Die erste Reife findet vom 11. bis 21. Et statt, die Anmeldungen sollen bis 20. r'}1 in Beograd eintrefsen. Alle näheren uskiinfto werden im Cercle francais, Gre-n.tfiiGetia ul. 4, jeden Mittwoch von 17 bis Uhx terteilt.' Den Teilnehmern ist es ermöglicht, ihren Aufenthalt in Pa« tR auf eigene Kosten um eine Woche zu ver iplletn, ohne dadurch ihres Rechtes auf die ' l,c$ftthrt verlustig zu werden. Pflichtarbeit im Sommer — eine Pia* i.j.'at die Landwirtschaft. Zahlreiche admi-JWtOe Gemeinden haben ausgerechnet im 2' d'e Pflichtarbeit zwecks Ausbesserung * . Straßen und Fahrwege ausgeschrieben. ; L5 diese Weise müssen die Besitzer Arbeitsieb! ■ • Zugvieh und Fuhrwerke ausgerechnet W beistellen, wo die meisten Sommerar-b0 etl: iw vollen Gange sind, abgeschen^da-ier?' r6ai> angesichts des sommerlichen Wet-'' solche Ausbefserungsarbeiten nicht den gemanschten Effekt erzielen. Die richtige „Schotterzeit" ist und bleibt entweder der Herbst oder das Frühjahr, weck um diese Zeit der neue Schotterbelag besser an die Straßenoberfläche gebunden wird. Es ergeht daher an die politischen Gemeinden der drin gende Appell der Landwirtschaft, die Pflcht-arbeiten bis zum Herbst hinauszuschieben. Dubra«ko Dustin — Zagrebcr Schausptel- direltor. Der Schauspieler Dubravko D u j« S i n hat das Angebot des Intendanten Dr. Branko Š e it o a angenommen und wurde so zum Direktor des Schauspiels am Natio-naltheater ernannt. Die Motorseglervereiiirgung, die 95 Prozent des Bittnenschiffahrtshandels der Adria umfaßt, hielt soeben ihre Jahreshauptversammlung in Split ab. Wie aus den Referaten hervorging, war die Beschäftigung des Schiffsparks unverändert schlecht geblieben, so daß die Erwartungen der Eigentümer der Motorfcgeljchiffe nicht in Erfüllung gingen. Zum Obmann der großen Motorseglervereinigung wurde Kapitän Matkovič gewählt. m. Frühling an der Adria. Der „Putnik" veranstaltet wiederum zwei interessante Pau schalreisen an die Adria und zwar vom 5. bis 20 Juni nach Podgora bei Makarska (Gesamtarrangement 1350 Dinar) und vom 6. bis 20. Juni nach Novi (Gesamtarrangement 1450 Dinar). Informationen int „Put* nik"-Reisebüro Maribor-Crlje. Dem Ertrinkungstode entronnen. Heute vormittags geriet der 25jähr-ge Hilfsarbeiter Johann L a m p r c t an der Send beim Baden in einen Wirbel und verschwand vor den Augen der Passanten in den Wellen. Einigen beherzten Männern gelang es, den bereits bewußtlosen jungen Mann aus dem Wasser zu fischen. m. Wetterbericht. Maribor, 1. Juni, 3 Uhr: Temperatur 2), Barometerstand 737, Windrichtung WO, Niederschlag 0. m. Russischer Heimkehrer. Beim hiesigen Grenzpolizeiko-mmissariat meldete sich gestern der 41jährige Mato K a t n 6 i 8' aus R et lovci bei Vintovci, der jetzt aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt ist. SatuSic war 1915 in Gali,zeit gefangen genommen worden. m. Die Inhaber der Thcaterblocks werden ersucht, die Blockzettel für musikalische Aufführungen Dienst a s 35 Dinar pro Meterzentner und Strohbün-det zu 0.75 bis 1 Dinar pro Stück. m. Ein schlimmer Feind der Zähne find die Säuren, die sich in der Mundhöhle bei der Gärung und Fäulnis der Speisereste fiil den, welche im Munde und in den Zahn-zwischeuräumen zurückbleiben. Die Säuren sind die Wegbereiter einer verbreitetest Volks krankheit, der Caries, sie greifen den schützenden Schmelz der Zähne an und öffnen dadurch den Bakterien den Weg in die feinen Kanälchen des Zahnbeins. Diesen Gä-rungs- und Fäulnisvorgängen im- Munde muß man Vorbeugen, und zwar durch ein wirksames MundpslegemMel, das eine awt>-septische und bakterizide Wirkung besitzt. Odol L83 ist das ideale Mundpflege mittel, das. mit seiner atittfeptijchon und teinttöten-den Kraft in die verborgensten Winkel und Falten der Mundhöhle eindringt und dadurch Gärungs- und Fäulnis^orgänge verhindert. ' 4117 Sets Rfuf iagBHBUHBnflHaa^^ anammammimsm' p. Blumentag des Roten Kreuzes. Das Rote Kreuz in Ptuj veranstaltet Sonntag, den 6. d. vormittags einen Blumentag. Die Bevölkerung wird ersucht, durch den Kauf von Blumen ihr Scherflein für die hehren Bestrebungen unserer Rotkreuz - Organisation beizusteuern. Uff — diese Hitze! Im Grunde braucht der europäische Mensch nur zwei Kleidungsstücke: Pelz und Badeanzug! Denn es gibt keinen Frühling mehr, und wenn er wirklich noch einmal spürbar wird/ so dauert er ganz wenige Tage. In den letzten Jahren haben wir das schon oft erlebt: fast unmittelbar geht der Winter in den Sommer über. Hat man gestern noch gefroren und den Frühling herbeigesehnt — so ist binnen weniger Tage gleich der volle Sommer hereingebrochen, mit Hitzegraden, die uns schon wieder verzweifelt stöhnen lassen: »Uff — diese Hitze!« Ist es nicht so — die Uebergangssachen hat man nur ganz kurze Zeit getragen. Schon ist es wieder zu warm für den Sommermantel oder das leichte Frühjahrskostüm. Schon zwingt uns die Hitze, gleich nach den allerleichtesten Kleidern und Anzügen zu greifen, und der Mantel hat im Augenblick überhaupt seine Rolle ausgespielt. Draußen am Stadtrande, wo kleine Siedlungshäuschen zwischen grünen Gärten träumen, laufen die Kinder den ganzen Tag in dünnen Luftkittel herum, die allerkleinsten sogar als IMeoiet REPERTOIRE: Dienstag, 1. Juni um 20 Uhr: »Der gütige Antonius«, Gastspiel Paula U d o-v i Č. Ermäßigte Preise. Zum letzten Mal! Mittwoch, den 2. Juni um 20 Uhr: »Die weiße Pest«. Ab. C. Donnerstag, 3. Juni um 20 Uhr: »Die Muschel«. Ab. B. Ermäßigte Preise. Zum letzten Mal. Freitag, 4. Juni: Geschlossen. Samstag, 5. Juni um 20 Uhr: »Die drei Dorfheiligen«. Zugunsten des PenMo-s-fonds der Schauspieler. ____________________ Union-Tonkino. Erstaufführung des erstklassigen Liebes- und Gesangfilmes »Liebe mich ewig« mit der weltbekannten Sängerin Grace Moore, die auch unserem Publikum aus mehreren Filmen bekannt ist. Ein großartiger Lieder- und Arienfilm, den man gesehen und gehört haben muß! — Ab 1. Juni tief reduzierte Sommerprci-sc, sodaß jedem der Kinobesuch ermöglicht ist. Burg-Tonkino. Ab 1. Juni ermäßigte Sommerpreise: 3. Platz 3.50, 2. Platz 4.50, 1. Platz 6.50 (für Beamte) bzw. 9, Sperrsitz 10. Balkon 11 und Loge 12 Dinar. Nunmehr bietet sich jedermann die Gelegenheit, sich unsere ausgezeichneten Filme der deutschen, englischen, französischen und amerikanischen Produktion anzusehen. Der Programmwechscl erfolgt dreimal wöchentlich u. zwar jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag. Jeden Dienstag und Samstag folgt die aktuelle Wochenschau. — Bis einschließlich Mittwoch wird der ausgezeichnete Gitta Al-par-Gesangsfilm »Madame Dubarry« gezeigt. Ein musikalisch erstrangiger Film, der der berühmten Sängerin Gelegenheit bietet, ihre wunderbare Stimme voll zur Entfaltung zu bringen. Donnerstag folgt der gewaltige Paramountfilm »Hotel auf dem Ozean« in deutscher Fassung • und Samstag der große deutschsprachige Aus stattungsfilm »Die verkaufte Venus« mit Clark Gable und Joan Crawford. ApothekennachtdiekH Vom 29. Mai bis 5. Juni versehen die Mariahilf-Apotheke (Mag. König) in der Aleksandrova cesta und die St. Antonius-Apotheke (Mag. Albarieže) in der Frankopanova ulica den Nachtdienst. Nackedeis. Binnen weniger Tage sehen sie so braun aus wie Ostseeflundern — man könnte denken, sie wären alle schon verreist gewesen. Petrus hat sich besonnen. Vielleicht war es auch nicht recht, in den vielen Wochen, da wir vergeblich auf den Frühling warteten, so wegwerfend über den guten alten himmlischen Wettermacher zu reden. Nun beweist es uns Petrus: Ich bin gar nicht so böse wie Ihr denkt! Und wenn ich Euch wochenlang habe zappeln lassen, so will ich Euch jetzt entschädigen, indem ich gleich alle Pracht des Sommers über Euch ausschütte! Das Thermometer macht Freudensprünge. Nicht umsonst hat es sich monatelang verkrochen — ist es ein Wunder, wenn die Quecksilbersäule jetzt fröhlich die Nase in die Luft reckt? Die schmale silberne Säule turnt schon in den zwanziger Wärmegraden herum — man sieht förmlich, wie vergnügt sie ist. Vielleicht macht es die Sommerwärme draußen? — Oder die Freude über die blühenden Kastanien, die zum Fenster hereinnicken? Man weiß es nicht. Wer durch die Straßen der Stadt gelaufen ist und heimkommt, sinkt erschöpft auf einen Stuhl: »Uff — diese Hitze!« — Wobei wir bestimmt nicht daran denken, daß die Menschen der Troppen dies uns unerträglich dünkende Hitze als wohltuend kühles Lüftchen empfinden würden. Unabsehbar ist der Verbrauch an Zitronen und Eis, an kalten Getränken aller Art und an erfrischendem Obst. Man hat plötzlich auf gar nichts anderes Appetit mehr. Der Mann mit dem Eiswagen an der Straßenecke und die Besitzer all der vielen kleinen Eisdielen freuen sich: ihr Geschäft blüht! Haihtuldeu ms Cetie c. Vom BeMsstraßensusschutz. Die kürzlich vorgenommene Neuwahl hatte folgendes Ergebnis: Vorsttzender StadtznÄfi-ent Alois Mihelčič; 1. Obmannstellvertreter Max Cukala aus št. Jurij ob Taboru; 2. Obmannstellvertreter Stanko Gologranc aus M. Jurij ob j. ž. c. Bauern auf Studtenfahrt. Die tschechoslowakische Regierung hat rund fünfzig Bau ent aus Jugoslawien eingeladen, auf einer zweiwöchigen Fahrt durch die Tschechoslowakei den gegenwärtigen Stand der dortigen Landwirtschaft zu überschauen und zu studieren. Unter den sechs Bauern Sloweniens, die für diese Fahrt ausgesucht wurden, ist auch Herr Tone Cencelj aus Tremerje bei CÄje. c. Fremdenverkehrspropaganda Der hiesige Verschönerungs- und Fremdenverkehrs-verein, der sich nun immer rühriger zeigt, hat auf dem Bahnsteig des Bahnhofes in Celje zwei Reliefs anbringen lassen, die die Aufmerksamtei aller dort Weilenden auf sich lenken. Das eine Relief (gleich links vom Ausgang) stellt den nordöstlichen Teil Sloweniens mit Celje sozusagen im Mittelpunkt dar, das zweite die jugoslawische Adriaküste. Wir freuen uns über diese Neuanschaffung, deren Bedeutung wir wohl einzuschätzen wissen. c. Großes Musikereignis in Celje. Im Stadttheater findet am Dimstag, den S. Juni ein von der hiesigen „Glasbena Matica" veranstalteter Konzertabend statt. Es singt das Mitglied der Staatsoper in" Rostok Franz S ch i f f r e r, gebürtig aus Ljubljana. Das Konzert in Celje ist schon deshalb sehr interessant, als Opernsänger Schiffrer in unserer Stadt kein Unbekannter ist. Vor sieben Jahren war der Künstler als Direktor im hiesig. GroßkaufhauZ Stermecki tätig gewesen und hat schon damals bei Wohlräiigk-eitsveranstaltungen als Sänger milgewirkt. Bon Celje begab sich Herr Schiff rer zu Studiengwecken ins Ausland und hat seit damals schon an verschiedenen Bühnen des Deutschen Reiches als erster Opernbasfist sehr erfolgreich gewirkt. Gegenwärtig ist unser berühmter Landsmann Mitglied der Rostocker Staatsoper, lieber das Programm des Abends werden wir noch berichten. Karten im Vorverkauf bei HUorioars Witwe, Kralja Petra cesta. c. Sannregulicrung. Es Wngt fast unglaublich und doch-ist cs so: die Sannregu-liermig int dritten Abschnitt von der Ko?nl-ca bis zum Kalkwerk in Pečovnik wird wahrscheinlich noch vor dem Winter in Angriff genommen werden. Jedenfalls hat die Technische Abteilung der Banalverwaltung für den 33. Juni die erste öffentliche (schriftliche) Versteigerung der diesbezüglichen Arbeiten anberaumt. c. Schauturnen. Das staatliche Realgymnasium in Celje veranstaltet am Mittwoch, 2. Juni, im Schulhof ein Schauturnen, zu dem alle. Eltern und Jugendfreunde herzlichst eingeladen sind. Beginn um 14 Uhr. c. Aufnahmeprüfungen. Die Aufnahmeprüfungen am staatlichen Realgymnasium finden am 26. Juni ab 8 Uhr morgens statt. Die diesbezüglichen Gesuche sind unter Beilegung des Taufscheines und des letzten Schulzeugnisses bis zum 23. Juni bei der Direktion der Anstalt einzureichen. Die Gesuche müssen eine Ib-Dinar-Stempelmarkc tragen. c. Schauscnfterdekoration. Bruno 'Seydel, Präsident des Bundes der Schaufensterdekorateure Deutschlands, hat einmal gesagt: „Das Schaufenster ist ein Lebensorgan des Detailgeschäftes. Lebensfähigheit oder Eingehen eines Geschäftes hängen von ihm ab. Die Tatsache, das; nur die Schaufenster eine größere Auswirkung haben, die immer neue Ideen und Dokorationsfeinheiten auf-Weisen, ist heute unbestritten". Von dieser Tatsache ausgehend hat der Verein für Dekoration und Reklame Ut Celje im vergangenen Herbst einen Kurs für Schaufenster-fünst veranstaltet, der kürzlich vor einer Prüfungskommission beendet wurde. De Prüfungskommission bestand aus den Herren Reinhold Blechinger, Oskar Leskovšek und Karl Fi-Iae. Den Kurs selbst leiteten die Herren Franz Oltp, Reinhold Blechinger und. atademWec Kater DMe Ktewwe. mar er in Zagreb gewesen, ivas die dortige' Presse übel vermerkte, da Dobovienik mit seinem „Privat-Zirksis" ein Verkehrshindernis gebildet hüben soll. Sonderbar, daß dies der Zagreber Presse ausgerechnet in. diesem einen. Falle auffiel, wo in -Zagreb doch fast jeder einheimische Radfahrer durch feine Disziplinlosigkeit ein Verkehrshindernis darstellt. c. Fortschritt im Sanntal. Jetzt haben sich bei uns im Sanntal schon mehrere Besitzer entschlossen, Silos zu bauen. Diese Grünfut-terfpeicher 'sind sehr zweckmäßig und sparsam. Auf einem verhältnismäßig kleinen Grundstück wird der Silomais angebaut und der reiche Ertrag kommt dann in grünem Zustande in den Speicher. Auch andere Futtermittel können darin aufbewahrt 'werden; man erspart sich das Trocknen auf der Wiese und ist vom Wetter unabhängiger. c. Gewerbransstellung. Wie gemeldet, findet in der Zeit vom 1. bis 15. August in Celje eine große Gewerbeausstellung statt. Wie wir erfahren, haben alle Besucher dieser Ausstellung auf den staatlichen Eisenbahnen freie Rückfahrt. Die auswärtigen Besucher nehmen an ihrem Ausgangspunkt eine ganze Fahrkarte, lassen sie beim Meßamt in Celje bestätigen und fahren dann mit derselben Karte wieder nach Haufe. Mit der Fahrkarte nach Celje müssen die Besuchet der Ausstellung auch die Legitimation K-13 verlangen. Die Herfahrt darf zwischen 30. Juli und 15. August, die Rückfahrt zwischen 1. und 17. August angetreten werden. Den Kurs haben mit Erfolg beendet: Franz Škof (Firma R. Stermecki). Johann Lah (Firma V. Hladin), Miha Janežič (Firma Brata Žumer), Drago Zemljič (Firma J. Zidanšek), Rado Jenko (Firma V. Brauns), Em>I Dokler (Firma M. Pšeničnik), Angela Lončavevič (Firma F. Vidu), Josef Gaberšek (Firma Strehar), Miha Potočnik (Firma A. Petek), Vladimir Steblovnik (Firma Jezernik), Ernst Sorman (Firma K. Loib-ner) und'Ivo Logar (Firma Paš, Trbovlje). c. Kunstradfahrer . . . Man wird sich in Celje vielleicht noch an die vier Akrobaten Dobovivnrk, Snoj, Kranjc und Bučar sirote an ihre Kollegin Mlinarič erinnern, die sich vor Jahren mit ihren Seiltanzkünsten in der Oeffentlichkeit zeigten. Bald aber hat sich diese Gruppe wieder zerschlagen, Mlinarič laUdete gücklich im Hafen der Ehe. Allein Josef Dobovienik, ein Sanntaler, blieb bei diesem schweren Beruf. Er wandert von Stadt zu Stadt, von Land zu Land und zeigt auf einem Einrad feine Künste. Er sitzt oder steht auf einem einzigen Rad nach Art der Zirkusleute und zieht auf offener Straße seine Kreise. Dobovienik, der in Rečica an der Sann Frau und Kinder hat, brachte sich auf diese Weise schon durch Oesterreich, das Deutsche Reich und die Niederlande. Nun will Dobovienik nach Italien. Zu Pfingsten nnMQBC»DBC!HnsaB[MC»DBMöBö« D □ BnBDBnBGBDBnBGBDBnBGBnBDBDB Sk6tt Wiederum Leichtathleten am Start Die heurige Leichtathletiksaison nimmt einen überaus roechselvollen Beraus. Am Sonntag, den 6. Juni bringt abermals, der Sportklub „železničar" ein bedeutsames Meeting zum Austrag, und zwar werden sich uns diesmal die Läufer, Werfer und Springer in Dreikampfwetibewerben verstellen. Die Laufdisziplinen setzen sich ans 60, j 30 und 100 Meter zusammen, die Werfer i haben im Kugelstoßen sowie im Diskus- und i Speerwerfen ihr Können nachzuweisen, mäh | rend die Springer das Hoch- und Weüt-jpringen sowie den Dreisprung zu absolvieren haben. Die Bewertung wird nach den neuen finnischen Wehrtampstabellen vorgenommen, während die Wettkämpfe nach den Bestimmungen des Jugoslawischen Leitchtalh letikverbandeZ ausgetragen werden. Das Meeting, das auf dem „Ž,elezničar"-Sport-.platz statifmdet, beginnt um 9 Uhr vormittags. Startberechtigt sind außer den verifizierten auch noch nicht verifizierte Athleten, die einem beim JLÄS organisierten Verein angehören. Die Nenngebühr beträgt 1 Dinar. Anmeldungen sind bis zum 5. Juni an den SK. Železničar, Maribor, Staats Hahnwerfstätten, einzusenden. Leichtathletische« Meeting Der Sportklub „Železničar" veranstaltete vergangenen Sonntag ein leichtathletisches Meeting für Junioren, dem auch einige 'Seniorenkämpfe folgten. Die Ergebnisse waren: Jurttorenklasse A: D r e i k a m. Pf : 1. Ante (SSK/ Maraton) 585 Punkte; 2. Rudi (SK. Rapid). 580 Punkte, Juniorenklasse B: V i e r t a nt p f : 1 Hada (SK. Železničar) 1844 Punkte); 2. Najhen (M) 1831; 8. Jelša (M) 1772; 4. Ernst (R) 17-32; 5. Gerhard: (R) 1661; 6. Pibi (R) 1631; 7. Harry (R) 1556; 8. Deviäk (Ž) 1493; 9. Julius (R) 1458; 10. Gustav (R) 1332; 11. Fritz (R) 1307; 12. ,Helft (R) 1187; 13. Berny (R) 105? Punkte; Die besten Resultate in den einzelnen Wettbewerben wären: 80 Meter-Laufen: Najhen (SSK; Marathon) 10.7; Weitsprung: Naijheu (M) 5.30; Diskuswerfen: Pibi (SK. Rapid) 26.70. . 1000 Meter-Laufen: Gerhards (R) 3.10. Juniorenklasse C: Fünfkampf: 1. Gregor o oič (SK. Železničar) 1863 HuMe; 2. LsnWKr W WA; 3. Zfmič ß) 168:2; 4. Mirkovič (M) 1865; 5. Lužar (M) 1643; 6. Erjavec (Ž) 1490; 7 Kovačič (ž) 1450 ; 8. Rotner (Ž) 1155; 9. Novotny (R) 1131; 10. Hart (R) 987 Punkte. Die besten Resultate der einzelnen Wettbewerbe: 200 Meer-Laufen: Linsner (Ž) 26.3; Diskuswerfen: Lužar (M) 35.86. Weitsprung: Erjavec (ž) und Lužar (M) je 5.74; Speerwerfen: Grvgorovie (Ž) 38.69; 1000-Meter-Laufen: Rotner (Ž) 3.05. * Seutorcnwettbewerbe: 1000 Meter-Lausen: 1. B o r l a w ' StaraSina (ž) 11.8; Monderer (R) 12; W®* (M) 12.3. — -2, V 4 t l o. u f: Smerdu l»' 12.9; Verzel (R); Venuti (Ž). — E « ' l a u f: Monderer (R) 12; StaraSina 12.2; Venuti (2) 12.3; Vidic (M); V'rz IR); Smerdu (Ž).-400 Meter-Laufs»: Monderer (R) h7-> Ledinek (Ž) 58.2; Visnovič (R) 59; žer« (M); Obad (R); Ornik (R). 800 Meter-Laufen: Žerak (M) 2.12.9; v1 tič (Ž) 2.13.8; Štrucl (M) 2.15.2; Seli)«1 (R); Trop (ž). 3000 Meter-Laufen: Podpečan (Ž) 9.4-^ Grmovšek (M) 9.49; Zupan (ž) 9.50; (M). , 4X100 Meter: železničar 48.5; Rapid 51.2; Rapid II 52.2. Weitprung: Lipovšek (M) 5.58; Alent 5.52. Außer Konkurrenz erreichte Smer--nach 3 Fehlfprüngen 5.88. _ , Diskuswerfen: Hlada fž) 34.49; Sntem (M) 34.42; Kleut (Ž) 31.47: Vidic (M) Kugelstoßen: Hläde (Ž) 11.65; Brdi c 1- 11.48; Smerdel (M) 9.98; Verzel (R) : SK. Rapid. Heute, Dienstag, umi 20-^j Uhr wichtige Sitzung des Hauptausschu'! Um vollzähliges rfchemen wird gebeten. : Hella Kovač und Kukuljevič sirge" .'" Paris. Kukuljevič und Hella Kovač fcfh in der Finalrunde des Trostturniers bebe«*' same Siege. Kukuljevič schlug den ' g ner Franea 7:5, 4:6, 6:2 und yrl. Kvr besiegte die USA-Spislerin Andrews 6:4, 6:1. : Die Südafrikaner in Zagreb. Das 1’^ afrikanische Davis-Cup-Team ist ■gestern . Zagreb eingetroffen. Gekommen sind «tl •' Farquharson, Eedes und Fannin, die am ■■ 5. und 6. Juni gegen Pallada. Pu-nčec, kuljevič und Mitič kämpfen werden. ^ Zureichender Grund. Onkel: »Ihr S aber brave Kinder, schon mehr als c1^ Stunde sitzt ihr auf euren Stühlen.« Fritzchen: »Wir dürfen ja nicht auts hen, du sollst nicht sehen, daß alle 1 * sere Stühle, kaput sind.« ED 9 MM Auf dem Weg begegneten sic Lor'd Winter, der sein Regiment unter die Waffen, gerufen hatte, obwohl er fürchtete, daß auch seine Soldaten sich mit den Schotten verbrii dern würden, wenn es zum Kampf kommen sollte. Der König winkte Winter zu sich, und alle vier traten nun ins' Zelt. »Müde und mutlos setzte sich der König hin und rief aus: ' »Ich bin also verloren!« . Athos sagte tröstend:, Nein,. Majestät, noch nicht verloren, nur-verraten. Hier haben Sie drei Männer; auf die Sie sich verlassen können. Das schwören wir Ihnen!« . Da er dabei aber, an d’Artagnan und Por-thos denken mußte, seufzte er und murmelte: »Wären wir nur unserer fünf!« -■ »Was ist denn Ihre Meinung, Graf de la Fere?« »Es gibt nur einen Auswge. Wir können uns einigermaßen auf Lord Winters Regiment verlassen. Wir schließen einen Kreis ' um Eure Majestät, schlagen uns durch Crom wchls Truppen, setzen über den Fluß und de Verloren oder Verraten? r geben uns nach Schottland. Da sind xV1 Sicherheit.« da“ »ich möchte außerdem Vorschlags ’^jei-einer von uns mit Eurer Majestät ai sjCj1ef sich der wechselt. Das wird die Verfolg^.si, ru-so viel auihalten, daß Eure Majestät hig in Sicherheit bringen kann.« ^zi' Voll Bewunderung' sah der König den tapferen Männer an. Dann *raS ^jeid61’ »Wenn man aber den, der meine trägt, tötet?« „mtc e'!l Lord Winter antwortete: »Das np \ß>^. schöner Tod sein, für seinen König del hingeben zu dürfen. lieh möchte Platz Eurer Majestät einnehmen zu »Wir sollen also fliehen, Freunde- Majestät, seine Flucht mitten d ^e[näcu Heeresmassen eines übermächtigen 2reif®?h nehmen, nennt man anderswo aus d» antwortete Ahos, worauf alle sich gI1 d® Zelt begaben um zu sehen, ob ’aS V,s Stellung des Feindes vielleicht etw ändert haben sollte. d>e Wutukoitiitke, huduhm Ansteigen des GMeraustaufches mit Deutschland Anwachsen der jugoslawischen passivpost im ge* HANDELSVERKEHR. INSEITIGEN ! Ini Laufe der vier ersten Monate d. J. ■lat Jugoslawien nach Deutschland Waren im Werte von 436.3 Millionen Dinar c x P o r t i c r t, gegenüber 291.9 Millio •’en Dinar in derselben Zeitspanne des Vorjahres. Die jugoslawische Einfuhr !J? derselben Zeitspanne d. J. hat einen Wert von 487.8 Millionen Dinar betratst, gegenüber einem solchen von 297.9 ■jlillionen Dinar in derselben Zeitspanne e$ Vorjahres. Demzufolge ist die jugoslawische Ausfuhr in den vier ersten Mo £aten d. J. im Vergleich zu derselben p’tspanne des Vorjahres um 144.4 Mil-'oiien Dinar angestiegen, während die !11Soslawische Einfuhr in derselben Zeitspanne d. J. im Vergleich zum Vorjahre um 189.9 Millionen Dinar zugenommen hat. Das Volumen des jugoslawischen Außenhandels im Verkehr mit Deutschland hat in den vier ersten Monaten d. J. insgesamt einen Wert von 924.1 Millionen Dinar betragen, während dieser in derselben Zeitspanne des Vorjahres 589.8 Millionen betragen hat. Dies stellt ein Ansteigen um 334.3 Millionen Dinar dar. Die jugoslawische Handelsb i-1 a n 7. im Verkehr mit Deutschland war im Laufe der vier ersten Monate d. J. um 51.5 Millionen Dinar passi v. In derselben Zeitspanne des Vorjahres hat das Passivum der Handelsbilanz 6 Mil-1 honen Dinar betragen. wollen diese Staaten im Einvernehmen die Eisen- und Eisenproduktenpreise erhöhen. Deutschland verlangt sogar, daß die Eisenausfuhr im Clearingwege aus den Eisenproduktionsstaaten im Einvernehmen eingeschränkt werde. X Der Bau der Eisenbahnstrecke Cr-nomelj-Vrbovsko. Nach Infomationen aus gut unterrichteter Quelle soll der Bau der Eisenbahnstrecke Crnoinelj-Vorbovsko, deren Trasse schon längst feststeht, bereits im Herbst dieses Jahres beginnen. Die Regierung hat bereits einige Angebote seitens ausländischer Finanzgruppen erhalten, die bereit wären, den Bau dieser Eisenbahnlinie durch zuführen. Die Angebote sind bisher noch nicht in Erwägung gezogen worden. Besuch der Frühjahrsmesse, die vom 5. bis 14. Juni abgehalten wird, auch die Moderevue, die zweimal täglich veranstaltet wird, zu besichtigen! Mittwoch, 2. Juni. Ljubljana. 12 Schallpl. 19 Nachr., Rabo-nalvortrag. 19.50 Schachsunk. 20 Schallpl. 20.10 Wie reift man. 20.30 Slowenische Musik. Begrab 18.20 Konzert. 19.30 Netto- nalvortrag. 20.20 Nachr., 30.30 Humor. — — Prag. 17.40 Cellovorträge. 18-10 Deucht,? Sendung. 19.40 Hörfolge. 20.25 Konzert Mähr. Lehrerinnen. — Budapest, 18.20 Mi-lilärmusik. 21 Zigeunerkapelle. — Zürich, 17.15 Hausmusik. 18.50 Alte Tänze. 20 Oper. — Paris, 17.15 Biolinsoli. 19 Schallplatte». 20 .Heileres. _ London. 19.30 Bunte Musikfolge. 20 Oper. — Mailand, 17.1a Tanzmusik. 21 Lustspiel. — Wien, 7.10 Ir ich konzerk. 12 Mittagskonzert. 16 Schallpl. *7 Für den Erzieher. 17.30 Konzertstunde. 19 X Auch den Herren wird in der großen j Nachr. 19.35 „Der Bärenhäuter', Moderevue der diesjährigen Mustermesse | von Siegr. Wagner. — Deutschlandsend? , in Ljubljana die Möglichkeit geboten wer-118 Lustspiel. 19 Buntes Farbenspicl. 20/'» den, zu sehen, wie die Damenwelt sie bei • Arienabend. — Berlin, 18 Konzert. 19 Paul der einen oder anderen Gelegenheit geklei j Linde-Stunde. 20 Unterhaltungskonzert. — det zu sehen wünscht. Die Herrenmode un Breslau, 18.25 Klaviermusik. 19 Lustspiel, terliegt zwar sehr wenigen Veränderun™ 120 Bunter Abend. — Leipzig, 18.20 Kon- Dörfenbenchte Mubljana, 31. Mai. — Devisen : . eriin 1754.63—1767.91. Zürich 996.45— '^03.52, London 215.46—217.52, Newyork ^42.25—4378.57, Paris 194.81—196.25, Jfg 152.19—153.30, Triest 228.94— s 3.03; österr. Schilling (Privatclearing) ■06, engl. Pfund 238, deutsche Clearings-C ecks 12.50. R ü t g c r s A. G. in Hoče am 10. d. ui 12 Uhr in Maribor; Aktienbrauc r e i »U n i o n« in Ljubljana am 10. d.: um 11 Uhr; Bau gesellschaft »U n i o n« in Ljubljana am 15. d. um 11 Uhr; Kohlenbergwerks-A.G. T r b o v -I j e am 23. d. um 1130 Uhr in Ljubljana. X Die Obligationsinhaber der 7/ö iger. gen, stellt aber an die Herrenwelt doch gewisse Anforderungen je nach Jahreszeit, Xnlaß und verschiedenen Lebensbestrebun gen. Vergessen Sie deshalb nicht, beim /ED®D@n0DBDeDBnHDHDBQBDBDB □ O jjert. 19.10 Blasmusik. 21.15 Bunte Stunde. — München. 18.20 Schallpl. 19 Klingende'-Reigen. 20 Großer Bauernaben-. ■□HDeOEDBOBDBDBDBDBaBDeDBDB 7o' ‘ j* o, , , Stabilisationsanleihe aus dem Jahre 1931 Ber »Jugoslawische Kurier« hat die- [rCr 3 age die Meldung gebracht, daß sich Xvisse schwedische Firmen für iugo- . aWisches Holz interessieren, und zwar 1 r Holz zwecks Verarbeitung in Zellu-■nse. t^Wie man nachträglich erfahren konn-’ s° handelte es sich hierbei um die ^ Avedische Firma Aitrapolit A. G., , ■ ^holm III., Trottninggasse 30. die - 11 Angebot zwecks Ankaufes von 50.000 Zellulose verlangt St, eit j^a£gons Holz für ^Da es gut bekannt ist, daß es in Schwe Die Und in Norwegen große Forstkom-gibt, so ist diese ^chw. se Fi die 5. Nachfrage aus eden so gedeutet worden, daß die-•rma den Versuch gemacht hatte, rf Preise des jugoslawischen Holzes in. scl lmg zu bringen, weil die schwedi-s|lest Firmen beabsichtigen mit Jugo-auf den Märkten Italiens und in W . Ur°Pa in Bezug auf Holz zu kon-rieren. (»Jugoslawischer Kurier«). Ljubljana zwecks Perforierung mit der Bezeichnung »Zahlbar in Dinaren« übergeben haben, werden eingeladen, diese wieder zu bchebenc, da die Uebcrstempelung bereits durchgeführt ist. X Die zweite internationale Gewerbekonferenz wird am 4. d. unter dem Vorsitz des Bundeskanzlers Dr. Sdiiisc h-n i g gin Wien eröffnet werden. Einberufen wurde die Konferenz vom Internatio nalen Gewerbeverband in Rom, dem die meisten Staaten, darunter auch Jugoslawien, angegliedert sind. Die einzelnen Ver bände werden an der Konferenz durch ihre Delegierten vertreten sein. X Bestätigter Ausgleich: Johann čmak, Besitzer und Bauunternehmer in štravse-nek—Sv. Matevž bei Braslovče, Quote 50%, zahlbar in vier Quartalsraten. X Konkursabschaffung: Rudolf Parth. Besitzer und Gastwirt in Muta, mangels Deckung für die Kosten des Verfahrens. X Neues Ansteigen der Preise für Eisen und Eisenprodukte. Man erwartet, daß in Kürze die Preise der Eisenartikel wieder ansteigen werden. Es werden bereits zwischen Wien, Budapest, Prag u. Berlin Verhandlungen geführt, und zwar Die Aussichten für die neue Ernte ausgezeichnet hOci*S ZUr nächsten Ernte gibt es nur sta 6 Wochen. Der allgemeine Weizen ist bisher ausgezeichnet. Der Ha-Vr; hat nur an gewissen Orten Schaden ' arsacht. hi Donaubanat ist der Stand des Wei s sehr gut. Der beste Stand ist beim $zen verzeichnet worden, ba ” er der widerständlichste ist. Im Süd lstnat. wo Dakota-Weizen gesät worden ' p’M der Stand schwächer. Jim das gute Wetter bis zum Monat -u.1 andauern wird, so kann mit einer Ve SiCZeic,meten Weizenernte gerechnet te yden. Man glaubt bereits, daß die Ern \Vi ,0ch besser als im Vorjahr ausfallen ’ obgleich im Vorjahr bereits eine 0rdernte verzeichnet worden ist. iMERKWÜRDIGE BADESITTEN DER VERGANGENHEIT. Ban Josefinr Schultz. Die Badesaison ist da, und mit Wonne sturzr sich alt und jung ins nasse Element. Wir kennen es garnicht anders, und das Bad im Freien, im Meere oder im Flüßchen oder See ist uns zur untenbehrlichen Erfrischung in den haßen Sommermonaten geworden. Das war nicht immer so. Es ist kaum hundert Jahre her, als das See Baden noch durch allerlei behördliche Regeln stark eingeschränkt war, die uns heute geradezu als grotesk anmuten. Die Engländer waren die ersten, d'e das Seebaden sozusagen „entdeckten". Im 18. Jahrhundert kannte man an der englischen Küste zum Baden das zweiräderige Fuhrwerk. Es war ein Bädekarren mit einem kleinen Bretterhäuschen, in dem v'er bis sechs Personen Platz hatten. EL hakte zwei Türen, die eine öffnete sich nach dem Meere zu, gegen den Kutscher und das Pferd, die andere nach rückwärts, vo,, wo eine kleine Treppe ein paar Stufen bis auf den Meeresboden hinabführte, damit man „untertauchen" konnte. Dann aber war an dem .Karren meist noch ein großes Sonnenzelt .inge-brach, das man aufziehen und herunterlassen konnte. Dieser Badekarren wurde nun von dem Fuhrmann in die See hin,eingeführt. Die Das Avuörennen im Leichen öer Stromlinienform Generalversammlungen: Jugoslawi-Holzimprägnicrungsanstalt Guido Das große Rennen auf der Avusbahn In Berlin zeigte verschiedene interessante Stromlinienmodelle. Dieses Bild zeigt einen Mercedes-Wagen vor der Boxe. Man sieht deutlich, wie die Räder hinter der Stromlinienverkleidung untergebracht sind (Schirner-M). Insassen — es durften selbstverständlich nur Familienmitglieder zu gleicher Zeit einen Karren benutzen — kleideten sich aus, und während dieser Zeit baute der Kutscher das Zelt auf. Und nun kommt das Merkwürdigste: Das Baden selbst ging nämlich hinter diesem Zelt vor sich. Der Badende stieg die kleine Treppe hinab ins Wasser — sah aber rings um sich nichts als die grauen Zellwände! Der Hofrat und Professor der Universität in Rostock Samuel Gottlieb Vogel hat diese Einrichtung seinerzeit dem Herzog vo« Mecklenburg empfohlen, und tatsächlich wurde 1793 das erste deutsche Seebad in Doberan eingerichtet. Besagter Professor Vogel har '•» seiner Denkschrift d'e englischen Badesitten ziemlich eingehend geschildert. Er schreibt darin: „Das Frauenzimmer zieht sich im Wagen aus und legt ein Badekleid aus Flanell auf den bloßen Leib. Auf einmal öffnet sich dann die Tür des Badewagens, und die alte oder junge Dame erscheint barfuß und ohne Bedeckung des Hauptes. S e wird dann von zwei starken Weibern unter die Arme gefaßt und an das Wasser gebracht. Indem das eine Weib die Badenden mit untergeschlagenen Armen am Kopfe, das andere an den Füßen, horizontal au der Erde hält, schlägt rine Welle, die angerolll kommt, über die Badende her. Wenn vieles mit drei oder vier anderen Wellen wiederholt wird, wird die auf diese Weise Gebadete wieder auf die Füße gestellt und in den Ra-dewagen zurnckgebracht, wo sie sich wieder ankleidet." Fast ungeheuerlich mutete damals allerdings der Vorschlag des Rostocker Gelehrten an, auf Badehemden und Badekleider ganz zu verzichten, da der Körper nach Möglichkeit entblößt sein müßt. Zur Sicherheit aber schlug Professor Vogel vor, an die Damen „eine Art von losem Anzug" zu vermieten, damit sie auch im Seebade „das Sicherheit gefühl der Bekleidung empfinden, das der Unschuld selbst im Weltmeere wie i«, dm dicksten Finsternis immer heilig ist." Im Jahre 1617 erlebte die französische Stadt Calais eine wahre Sensation, denn an diesem Tage nahm die Herzogin von Berry, die eine unternehmungslustige Frau war, als erste ein öffentliches Seebad. Es war ein ungeheures Ereignis. Die Herzogin war wie für einen Ball angezogen. Da sie aber keinesfalls allein in das nasse Element gestiegen »wäre, mußte sich der Bürgermeister von Calais Bequemen, die hohe Frau zu begleiten. Auf zehn Schritte Entfernung folgte er ehrerbietig der Herzogin, wobei er Frack. Zylinder und weiße Handschuhe trug. Am Strande stand eine rissige Menschenmenge, die das ungewohnte Schauspiel aufgeregt verfolgte. Der Bürgermeister stand bis zum -Hals ‘int Wasser — den Zylinder hielt er mit der Hand in der Luft — und wartete, bis die Herzogin vor ihm, majestätischen Schrittes, sich wieder ans Land begab. CREME W lUaltLaunfr Wohnung. Zimmer u- Küche, zu vermieten. Tattenbachova 26-1. links.______________5725 Separ. Zimmer im Zentrum sofort zu vermieten. Sodna 25. 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Dann ging er langsam, Schritt für Schritt, Zoll für Zoll beinahe. Er wußte nicht, wie lange er brauchte, wie es überhaupt möglich war, nach Hause zu kommen. Aber es gelang. Das Haus war dunkel. Irene? Nicht da . . .? Ach, was sollte es auch! Ihm schwindelte, als er sein Arbeitszimmer betrat. Er tastete mit qualvoller Anstrengung nach dem Lichtschalter. Das Sicht flammte auf. Aber die Bewegung nach, dem Schalter durchfuhr ihn wie ein heftiger zermalmender Schlag. Es war ein Schmerz, als schlüge man ihm das Rückgrat mitten durch. Die Beine versagten den Halt. Er lehnte sich stöhnend gegen den Türpfosten. Als wren ihm die Beine vom Rumpf getrennt. rutschte er langsam, aber unaufhaltsam nieder auf den Boden. Und dort drüben auf dem Schreibtisch stand der Telephonapparat. Der Arzt . . -! Es waren zwar nur ein paar ‘Schritte — und doch — —! Das Bewußtsein wollte ihm wieder schwinden, als er plötzlich Hufschlag draußen auf der Straße hörte. Und jetzt ging die Haustür. Eilige Schritte liefen durck) die Diese. Die Tür zu seinem Zimmer wurde aufgerissen. Irene stand auf der Schwelle. Er sah es wie durch einen Schleier. Das Entsetzen über den Anblick, der sich ihr bot, ließ Irene einen Moment erstarren. Dann aber kam plötzlich wieder Leben in sie. Mit angstvollen Blicken beugte sie sich zu Rainer herab. „Rainer — um Gotteswillen — was ist dir?" Er unterdrückte ein Stöhnen und wandte das Gesicht zur Seite. „Was — geht das — dich an . . ." kam cs stoßweise über seine Lippen. Irene legte ihm beschwörend die Hand auf die Schulter. „Rainer, lieber Rainer, sag' das ooch nicht! Das darfst du nicht sagen. Es ist ja nicht wahr, wa? du dir denkst und dir einbildest. Wir werden uns aussprechen, lieber alles. Aber sag doch nur. was dir ist? Bist du gestürzt?" Er gab keine Antwort. Das Denken gehorchte ihm nicht. Aber er lauschte ihren Worten nach: „Rainer, lieber Rainer!" —-.Hatte sie das wirklich gesagt? Oder narrte ihn ein Spuk? Hatte der Sturz seine Sinne verwirrt? Irene riß sich zusammen. Später! Später das! Jetzt galt cs erst das Notwendige zu tun. „Ich werde dir aufhelfen, Rainer", sagte sie liebevoll, aber sest und mit der alten Ent- schlossenheit „Wenn es weh tut, beiß die Zähne zusammen. Es muß fein." Sie griff ihm, ohne eine Antwort aözu-,warten, unter die Arme. Die Kräfte ihres sportgestählten Körpers verdoppelten sich. Sie hob ihn vom Boden auf. Er gab lewen Laut von sich. Mit ihrer Hilfe ging er die wenigen Schritte bis zur Chaiselongue. Irene ließ ihn darauf niedevsinken und schob ein paar Kissen zurecht. Vorsichtig hob sie seine Beine nach. Im nächsten Augenblick stand sie am Schreibtisch und nahm den Hörer vom Apparat. „Ein llnglücksfall, Herr Sanitätsrat — Sturz vom Pferde", hörte Rainer sie sagen. Können Sie sofort kommen?" Sie hörte die kurze Antwort des Arztes an. Dann stand sie wieder vor Rainer. Sie fuhr ihm leise mit der Hartb über die mit Schweif; bedeckte Stirn. Ihre Augen leuchte-teten in unfaßbarem Glanz in die seinen. „Rainer — lieber, lieber Rainer . .! Daß cz so kommen mußte! Ich bin schuld daran! Ich hätte dich nicht gehen lassen sollen, ohne dir die volle Wahrheit zu sagen. Ich war zu schwach dazu. Ich konnte den dummen, unseligen Stolz nicht überwinden. Weil ich glaubte, daß ich dir gleichgültig wäre . . . Still, du sollst jetzt nichts sagen, sollst nichts fragen, sollst mich nur anhören. Wie es auch kommen möge, ich muß es dir setzt sagen: Du bist der Mann, den ich liebe! Den ich vom ersten Augenblick an geliebt habe! — Sieh, Rainer, wir haben unsere Verlobung eine Komödie genannt — heute sollst du cs wissen: ich hatte gehofft, dich damit zu gewinnen . . . die ganzen schweren 28gehen und Monate unserer Ehe hindurch habe ich gehofft, daß wir wirklich den Weg zueinander finden würden. Nun mußte es erst i o kommen! 216er nun wird ja alles gut werden, Rainer. Wenn du erst wieder gesund bist, wird alles gut sein. Rainer. — nicht wahr?" , T vfeit gangen. Zwischen wühlenden Zchme und fassungslosem Glücksempfinden 1 zu ihr auf. inb alles gut sein . . . 2lch ich ich, werde vielleicht mein Leben lang Krüppel sein . . •" Sie streichelte ihm das Gesicht. ^-„1 „Nein, Rainer, das kann das nickst wollen. So grauf am und ung- -kann es nicht sei». Aber was auch möge — ich bleibe bei dir, Rainer. (0 und immer!" . , Er lag agnz still. Mt weiten 2lugen I M sie an, als könnte er das NnbegrN nicht fassen. _. Da ging die Haustür wieder. Ein fester Schritt kam durch die Diele, öffnete die Tür und ließ den Arzt ent. ^ paar kurze, erklärende Worte, dann: ließ Irene das Zimmer. Voll banger v ^ nung wartete sie in der Diele auf ng, fultat der langen, eingehenden Untertu ^iti< Mit zufriedener Miene erschien der W tätsrat endlich wieder. .mtu „Es sieht schlimmer aus, als es 0 -dige Frau. Innere Verletzungen n«® öjc festzustellen. Die Schmerzen sind woy Hauptsache. Kein Wunder, wenn 11 znsammengestaucht wird! Also Kops Ein paar Wochen Ruhe, dann ist öcr “ den wieder geheilt!" ^ , §c- Dankbar atmete Irene aus. ^eltchaiiRr' künden später stand sie wieder vor Stumm sank sie vor der Chaiselong p die Knie nieder und zog seine Ham c re Augen. , ,