'«I N,l«« » »M« oin z — 7S. Es»«»«,»» «»»»««MO» »iGd»»»«». «Mkimiv«,, (?««»» «Wimd« »ck»ch«e»l (7Ol«<»nuck»Wi 5onntO^, «IVN 1. Oktober 1932 « k»»ssld«. ^Mötö»V» ««. » (V«rv»lLungj « oi»^ s< 01«^ ckmvd pH»« «oiWti. «tze«9« ^«»»6 «w««. » 0t» fw>»I»»ini»» , dt» , 0t» »ss^ «I«k« oiG »»>»»§«» «I»M MntsssmSntsI kelcommen 5iv n»i:k ^»ü unl> io LeinIter ^u»iiikrui»x kei />^sril»or, (Zosposks uUc» 32. .»^»4 I^ie«ixo Die Ereignisse in Oesterreich lVon unserem stiindigen Wiener Mitarbeiter) Wien, Ettde Septeilibl??. Die Uttilnldutixi des östclreichische» nettjZ unllzo'i sich .zehn Taqc liach den pro-qrniiilnatischeu (5vkläru«iqeu des Vunde.^-tnnzlers Tr. Tollsusi und die osfi.^iellen Siel ieii werteten dc^tZ schoil nls die ErfiNluns^ des ersten Prl?l^ni>l>iisplillkte6: Autvriti^re Filh-runfl in einem christlichen, dentschen, ständischen, so^zialen Staat. Man"wird zunächst feststellen niiissen, das^ diese Entn'icklnn;^ keine freiwillisie lien»esen ist. Der bilanzier wurde ,^u seinen (5ntscheidlni;^en durch Ereiji-nisse j^ednilu^t, die eine ?Loche vurher nvch nickit vonnlt.'iiisehen waren oder lienaner c^e-snl^t, deren Möglichkeit er selbst inluler von sich wies. Dabei l^at der Konflikt zwischen dein .t6mttö und der mel)r tra-ditilinelten Ltnatsanifassunji des Lnndkiun-des liestiwint nicht zu den ^^nlpanderal'i-lien der ^österreichischen Politik «lehürt. Er bestand venl ersten Tnq der Ret^iernng an und das Ueberraschende war danit nnr, das; sich der völlicie Binch so la>M liatte hinausschieben lassen, vielleicht laq das daran, das; beiden Teilen der Mut fehlte, eine Kraftprobe zu nwflen. (5rst die Verliandlnn-lien Etarheinber^s in Rom mit Mnssolini brachten dann die Wendnnq. Die !i)eimweh-ren fithlten sich auf einnial stark tlenu;^. den unerwünschten jfoalitionspartner auS der Reqiernnsi zu drängen und sie brauchten wohl anch nach ansten hin einen Crfolfl, um ihrer Bewe^ianzlers. In ^iärnteii und in der Steier-niars liebäugelten die Anhänger WinklerS lind CchliinliS schon längst auffällig genug i»il den, Nationalsozialismus und die ^ol» ge U'ar dann, das; auch die ,'vi',hrer der 'l>artei sich »lanchmal als sehr unsichere >lanto!lislen enoiesen. Tie niachten dt'u ra-i^ikalen .^!nrs nur sehr nngern nut und N'eil alle Ministerratsl'ejchli'lsse in Oesterreich ein-stiniwig gefasit werden niiissen, ergaben sich in»nier wieder recht nnernninschte >)ennnnu-gen. Als der .^tonslikt znnschen Lanobnnd lind >'^^eiinivehreii offeuliar wurde, stellte sich Dr. Dollfnsi auf die Seite der Lehteren. Er ging einfach mit den ftärkeren Bataillonen, aber er hatte dann selbst hart zu kämpfen, uul bei der Unibildung lies ttabiliettS Oberhand zu behalten. Die Hetmn'ehren hatten ilbertriebene ?^ordernngen gestellt. Sie verlangten den faschistischen Neuansbau des Staates, N'ie das Starhemberg wenige Tage vorher bei der Knfsteiner .Kundgebung als oberstes Postulat verkündete, nnd denient-sprechend sollte anch ihr Anteil an den Re-iliernng-^geschäflen ern^eitert werden. Etar-Heinberg selbst wollte Alzekanzler werden, NlnsZahrplan der Kleinen Entmte El« ProjM von Dr. Benes / Der Plan einer Zollunion zwischen Jugoslawien, Rumänien und der Tschechoslowakei / Die Möglichkeiten für etwaiaen Beitritt Oesterreichs und Ungarns offen gelassen Paris, M September. D^r „Matin" n,elz-t aus R»»m, der tschechoslowakische Ausjenminifter Dr. Bett ei habe gelegentlich der letzten Tagung de« Stiindigen Rate» der jitleinen Entente in Ginaia einen regelrechten »^iinsjah-resplan untezbreitet, auf Grund dessen die wirtschastspolitische Zusammenarbeit der drei Mitgliedstaaten ausgebaut werden soll. Der im November in Prag zusammentretende WrtschastSrat der »leine« Entente soll von je sünf Vertretern der drei Gtaaten beschickt werden. Reben der Vereinheitlichung der kommerziellen Interessen unter allgemeiner politischer Lei-tung ist serner die Zusammenar^it der drei Notenbanken in Aussicht gestellt. Der neue WirtschastSrat wiirde sich in Prag zunächst mit der Festlegung eines Priife-renzsystems und der «ichassung einer ein-heitlichen Zollpolitik zu besassen haben, «eplant ist ferner die Tchasfung einer Zollunion zwischen den drei Staaten, doch soll aus die Miiglichkeit eines etwaige« Veitrittes Oesterreichs und Ungarns «lick sicht genommen werden. P a r i s, .W. Septeniöer. In hiesigen d plomatischen Kreisen wird in den letzten Tagen den Beschlüssen der Konserenz von Sinaia grosse Bede»ttu»q beip.cniesscn, da diese Beschlüsse nun zum Ausgangspunkt siir eine Reihe von diplo- matischen Besprechungen zwischen den in-teressierten Staaten geworden sind. Gestern nachmittags traten die beiden Annen minister Dr. Venes und Tituleseu mit dem österreichischen Bundeskanzler zu einer zweistiinbigen Konserenz zusammen, in der die fragen der eventuellen Mitarbeit Oesterreichs und Ungarns eingehendst besprochen wurden. Einstimmig wurde hiehei hervorgehoben datz der von der Kleinen Entente ausgearbeitete Plan iiber die Reorganisierung des Donaubeckens die beste Synthese zwischen den bereits vorhandenen Vorschläqen Frankreichs und der anderen direkt interessierten Tonaustaaten bildet. G e n f, M September. Heute nachmittags treten die Repräsentanten der jitleinen Entente mit denl polnischen Aufienminister B e ck zu einer Besprechung zusammen. Aus,enminister Veck hatte hente vormittags eine zioei-ftttndige Unterredung mit dem französischen Außenminister Paul-Boncour. Wie verlautet, wird Paul-Voncour nach den Genfer Tagen der polnischen Hauptstadt einen Vesnch abstatten. In hiesigen Kreisen verlautet, dast die italienische T'elegation heute allen Mächten eine Denkschrift »iber die wirtschaftlich» Reorganisierung des Donnnraumes unterbreiten werde. Deutschland bringt Gegenvorschläge Der Stand der Abrüstunnsfraken / Deutschland lehnt die englisch-französisch-amerikanische Konventionsbasis ab Paris, .'D. Septenller. Wie die Blätter aus (^^clif berichten, unrd die deutsche Reichsregierung auf Grllnd der lohten eingetrofseilen ')iachrichten die von tVrankreich, England und den Vereinigten Staaten ausgearbeitete »?on'ventionsbasiS uu Hinblick auf die F'vrmnliernng der Frer Beu'ährnng^frist unt» dcr Anlvendung der Abriistung>?bestim-mnngen des Versailler Vertrages ablehnen. Uni jedoch Zeit fi'ir eine neue Taktik zu gewin ne>l nnd lsi6it die »wralische Verantilwr-lung fi'ir das Scheitern der Verhandlungen auf sich nehmen zu müssen, inird die Berliner Regierullg eine Neihe voil Gegenvor-jchlägen nach (^enf entsent^en. Der zn>eite Delegierte DenlschlandS, Dr. (Röbbel s ist bereit..> ans Genf abgeflogen und in Verlin eingetroffen. ')«ach seiner Ankunft in Berlin erklärte Reichsproz>'lganda-»linister Dr. l^iöbbels, Denls.l^aild l'etrachte sich in der Abrirstnugosrage t»elt Alliierten gegenüber in der Nolle des Gläubigers. !^rankreich, England und die übrigen Sieger l)ätten im Ver>aill<'r Vertrag Verpflichtungen l>ezngltch ihrer eigenen Abrüstung nb.'r- nonlnwn, deren Erfttklllug sie denl al'geri's'ke-ten Dentischlnut, gegenüber bis ans den Iien-tigen Tag schuldig geblieben seien. Die engllskd amerikanischen Schulbenverhandlungen Die Engländer wollen nur 10 Pro.'.ent der Gesamtsumme bezaljlcn. ^ Noozevclt nicht zuständig, darüber zn entscheiden. L o d o n, ."i!. l^'.'Pteiuber. Die englische Delegation fi'iv i^ie ^ benden Schnlt'eiwerhandlliii^^en, !^ie ciiu Oktober in ?^^iaihingtott Lvgllin ii. N'nd »^en ameriknni.'ch.'n Vertretern eine definni^ie Ne gelnng des.^trieg'.'schnldenprl'bleiiic. ^'oricl^la-gen. Wie oerlanlet, n'erdeil die anf einer Abfertigniii^ ini ','^etrage neu Millionen Dollar nerl)nrreif, N'a<' cuna der l^esamtlsnniine, die sie an die Uä.'i schulden, entspricht. Rooseoelt liat leine Volliilacht, die schlage der Engländer an'iünelnn^'n, e,' 'st aber nicht ansgt'iel'lolsen, >^as', er ^'>!e>cl!'c'n ^.ir den ^tongres; veriveisen N'ird. P a r i s, Septenisie:. ^^niischen der ^liegierllng und dein Voll^" schnllehreroerband l)tit sich der seiiier^eit ent brannte ^toilflift nocli iliel)r oerliest. Ter Ilnterrichtsnlinisler de Mon;ie Initle 'iiin lich ein Nnndscl)reibeil erlaiieii, in dein er sich gegen die Streittendeii^eii iiiid gegen die antiniilitaristische ^lanipagne der ^^Uuerschaft tadellid äns;ert. Die Voltsschnüelnergeloerl-schast drol)t jedoel) niic d.'n« Slreil ii. nininit für sich das )1ieel>t ili Anivrnel), die ^irie'?-5 dienstnenveigeriiiig .'^n pi^edigen. E<' gc!,t jetU n»i eiiieii.'»iainpf in deiil sicl) entscheiden wird, ob die Staatoantorität oder tiie sozialistische ^'eluergeloerlscliast siegeil wird. Die Lage ist iiinso loinl^Iizierter, als die .''t'nn« nlnnisten die antiinilitaristischeil TeiiDenzen der Lehrerschaft rn^-khaltlos billigen. Unterrichts,iiinister de Monzie ist bein, Ministerpräsidenteil Daladier vorstellig ge-inordell, uni lnit ihn, über die loeitere Politik der Erhaltung der StaatSautoritäi zu r,erhandeln. Börsenberichte Ziirich, de,? W. Sevt. — D e v i s e n. Paris London KZ.iN, '.^kenmork .',.'^7, Mailand ^7.14, Prag Wie,l 5»N 7^, Berlin 12i>.0ü. clüZ ölstteZ — eil^ s1 l-QCil l nömsfits-iii'Issies'Z' ^el) zll seinein EicherheitSn,i,iisteril>iii anch noch das La,ldesvertoidigungslninisteriu,n bekonllne», nui anf diese Weise die Befehls-gelvalt iiber die gesanite Ei'ekntine in der Halld zu Iiaben. Eine Ernennm^g StarlMi-berqs lehnte BnndeSpräsident Miklas von vorllehereill ab. Dieses Erperinient schien ihln aus ansjellpolitischen Gründell doch et-ivas zn gefährlich, aber über die a,«deren Forderungen ist lvirklich die ganze Nacht über bis in die erstell Vorinittagsstnllden gefeilscht lvorden. Es ist jet.tt keill (^^eheiiiillis liiehr, das^ diese Berhandlilngen lviederf>olt als allssichts-loS abgebrochell lvlirden und daf^ dalni im-i,»er der italienische tyesandte in Wleu ver^ lnittelnd eingriff. Er lvurde übrigens un- iiiittelbar ilach der ^t'abinettSbildung von Mussolini nach Non, l>ernsen, lllli deiii Dli-ce persönlich über die Ereignisse zu berich-teii. Der Streit lvar l>anptsächlich uln die Exekutive gegangen. Der christlichsoziale Laildesverteidigungsn,iilister Vallgoin, der dreizehn Jahre lang dieses Nessort leitete, sollte seinen Posten nicht abgeben und der italienische Berinittlliiigsvorschlag war zuletzt, daft beide, Bangoi,» und Feli, auf ihre Ministerien verzichteil innf^ten Wehrniacht und Hilfspolizei stehen also nnnniehr nn-tev der einheitlichen Leitllilg des christlich sozialen Bnndeskan'^lers uild nur die l,ei den Unterstaatssekretäre silld die VerlraiienS inällner der .?>eilnwebren. Dafür ist daiii, Key zum Vizekanzler avanciert. Erlvähnt liiall noch, dasz hente in dem neneii ^tabiiiett Dollsusi der legitiinistische Eilischlag ans>er« ordelltlich stark ist — 7>iirst Srliöiilierg.^vir-tensteill gchi)rt zn den eiigste» VertranenS' Personen der Ertaiseriii ,'')ita, ,'^en ,ink> Echnschnigg treten bei ieder t^ielegeiibeit für die Rückkehr zur Mona reine ein nnd Schalit^ ist der Initiator der zieiiilich durchgreife,,' den Agitatio,l für ei,le '!?lnfl)ebl>ng der so genannten .siabsbnrger (^^ese^n' _ so bat lnan die Aells^erlichkeiteil dieser Regte« rnilgSnlnbildiing ni,gefähr erschöpft. Viel lvichtiger sind niiii sreilicti geioisse iii' terne Vorgäiige. N'eil sie einen Niickschlns, a,if die Stell,ing der ne>ien Regier»,,g er« lanben. Diiril» das '^.'liiSscheiden deS ^'and« bnndeS iit die Basis der Staatssitlirnng si» „MoTi-borer Nummer 2k?. Sonntag, den k. Oktober chrrlich wkscutlich kleiner sscwordcn. Daß ihr >turi? jet^t autoritärer ivüre, wird niemand behaupten dürfen, denn der .stampf um die Macht sseht weiter und er unrd über kurz l^^er lanl? eben .^wischen den Heimwehren nnd der christlichsozialen Partei ausgetra-«len werden mnffen. Viel we^ntlicher ist viel leicht, da-f; Dr. Dolsfuft heute nicht mehr auf die uul>edinqte l^folqfchaft seiner Partei rechnen kann. Er hatte seine Berufung sei-ner/^eit nur den Christlichso.^ialen zu verdanken qehafit und die neravsicn es ihm jet-t sehr, das^ er sein zwe'tes ^mlnuett bildete, nlme init ihnen auch nur ,'Fühlung zu neh-n?en. Tv. ^lissfusi fi'linnierte? sich die^nial llberhanpt nicht uni die Meinung seiner 'Parteifreunde, er lehnte e^^ ab, auck) nur ans fünf Minuten in eine Zij.mul^ der obersten Parteileitnnsi zu konnnen, die zur «gleichen ^^eit beifaniinen war, und er hat schlieszlich, nin das .^ionipromis mit den .^'>ci?nwehren zustande zn bringen, bedenkenlos d^'n Lati-dc'.'verteidisinnqsnnnifter Pauqoin lie^ipfert. Vausiciin ist der Obinanu der christlichsozialen '^^artei in !!)esterreich nnd wie nian ihn jetzt beliandelt hat, war meln' als ein nur :iersonlicher Affront. Das nnrd Dr. Tollfus', bald zn spilrcn belonnnen und das politische Intrigenspiel ist in Oesterreich seit je-ber beliebt sieniesen. ^'äszt sich der Kanzler durch Ctarbeuibercs noch weiter nach recht'^ abdränsien. so verliert er in der eigenen T'artei allen Boden, .^tanlpflos iverden die. christlichsozialen Mandatere nickt ihren Ein^i flust nnd ihr politische (5ristenz aufciebeu. könnte es «^eschelicu, dns^ Dr. Dollfus^ sehr bald au da-? ?prichuiort erinnert wird: f^'iolt benial)re einen vor seinen freunden, vor seinen feinden kann nuni sich zur Not — und ulit !^ll0tvcrordnuniieu — norl» selbst schiit'e». x-v-i?. Lielnc gemeinsame Vertretung der .<»ileinen l5ntente in Moskau. u t a r e st, ^eptenlber. Die ''1?achricht, die ittleiiu' (vntente lviirde dl'innertretnusi in Mootan errichten, erscheilit NN! Niltlsickit auf die neueste politische Ltisie ohne iesiliche l'!;rundlalie. Dasselbe i^ilt si'u' die ".!il'rsion, das julio-slau'ische.^ioiill^öpaar nnirc^e sich von Ztant-il'ul uacl) Äulara belieben. <5in japanischer Senator zeigt „^udo". Tie verfeinerte ''.'lrt de.ö 5elbsl>vertcidigungs-fportes Jiu-Zitfu. Könlgsbefuch in StambM Große Borbereituugen siir den Empfang des jugoslawischen Königspaares B e o g r a t», Ss>. September. I« diplomatischen und politischen Krei« sen wird dem bevorstehenden Besuch des jugoslaivisÄfen Königspaares in der alten tiirkischen Hauptstadt am Bosporus große ?lufmerksamleit gewidmet. In diesem Zu sammenhange wird auch auf die Begegnung des jugoslawischen und des bul-garisl^n Herrschers in Barna hingewiesen und damit auf die Bestrebungen der Baltanstaaten, durch eigene Krast die noch bestehenden Schwierigkeiten einer engeren Znsammenarbeit zu iiberwinden. Mit (Genugtuung wird insbesondere daraus hingewiesen, dasz die Politik Jugoslawiens durch ihre s^riedensstrebigkeit viel beigetragen hatte, die etwaigen Gegensätze ab zumildern, ^iir die einvernehmliche Lii-sung aller Balkansragen beginnt sich nun, wie bemerkt »ird, auch der jugoslawische Herrscher einzusetzen. Wie aus Ltambul berichtet wird, sin« den dort grotze Borbereitungen zum Emp sang des jugoslawischen HerrscherpaareS statt. Zur Begrüßung S. M. des Königs Alexander und I. M. der .Äönigin Maria werden am Sonntag in Gtambul der Prii sident der Reput»lik Ghasi Mustapha Äe-mal Pascha, Ministerpräsident Ismet Pascha und Außenminister Tewfik Rudschi Bey eintreffen. Der türkische Außenminister hat mit Rücksicht aus diesen Empfang seine Reise nach Genf abgeschoben. Der türkische Etaatspräsident wird dem jugoslawischen KünigSpaar die Wohnap« pattementS sür die Zeit deS Stambuler Aufenthaltes in dem kaiserlichen Palast Dolma Bagdsche, der einstigen Residenz des letzten GultanS, anweisen. Gewerkschaftskongreß ln Varls fllkl>mmett einig. Doshalb wivd Paul-Boncour auch die von den ^>ta-lienern angeregten deutisch-sranzöfischen Ver Handlungen ablehnen. Ä ' Anarchie auf Kuba Hungersnot, Epidemien, Plünderung?«. ^ Washingtons „Anweisungen" für die vor Havanna stationierten Kriegsschiffe. N ewnor k, 99. Septenlber. Die Anarchie auf Kuba ist unbeschreiblich. Die gesamte Bevölkerung benxlffnet sich, ein Gewehr zahlt man 4, für ein Maschinen« gewehr M Dollar. Aus alten Städten kommen Meldungen i'lber Plünderungen. Der ^^ierkehr ist vollkommen lahmgelegt. In einzelnen Gegenden herrscht 5)ttngersnot, anderswo sind Epidetnien ausgetreten. Die ame rikanische Regierung hat den vor >>avann« stationierten Kriegsschiffen die Weisung ge-geben, nach eigenein Gutdünken zu handeln. Wenn die .^oinmatiÄanten gllinben, das^ ei,^ Eintfchreiten notwendig ift, können sie zu jeder Stunde und ohne vorherige Befragung der amerikanischen Regierung Truppen ian« den. Der Präsident M. Leon Ivuha ux bei seiner großen Rede. Nmrath lehnt ab Angebliche ultimative Abriistungsbedingungen / Paul-Boncour lehnt Verhandlungen mit Deutschland ab Pari S, September. Die Pariser Äucgnb? der „Chicago Tribn-tle" veröffentlichl aufschenerregetrde Mitteilungen über die Aussprache zwischen dem franzi^fiich^'n Äus^enuiinifter Paul- V o n-c o n r und dein deutschen >>ieichsans^enmi-nister Baron e n r a t h. Der Berichterstatter dieses Blattes, das dein auierikani-'6ien Sonderdelegierten '.'cornlan Davis na-liesteht, behauptet, ^ns; Paul-Bonconr >'(ierrn von ^teurath in ultiumtiver ^orin die Bedingungen zur .eiden Ländern zu erschweren, die gmrze Berar^lvortung hiefür aber trage Moskau. (lliterZtüt^et ctie f!Mi^l)ei'!«)i Attlästlich des ?^estcs der „nationalen ?^ront" über-l reichten zwei österreichische ^ Schuhlnacher den« Kanzler j ein Paar Schul)e mit seinein ^ Bild. Gsimkag, v!en I. Vktvber IWZ. iMarßborer Zeitung" Nummer ?l)?. Geftsndnls van der Lübbes Er ist der Brandstifter des Reichstags L e i p z i g, 29. September. Der heutige Tag brachte die restlose Klä-rullg der SchlUdfrage des Reichstagsbrandprozesses. Vor den Augen der ganzen Welt wurde heute im Reichsgericht ein Geständnis des Hauptangeklagten van der Lube «bge-legt. Ban der Lube ist der faktische Brandstifter des Reichstages. Zu Beginn der heutigen Verhandlungen wurden ciuige Arbeiter einvernommen, die ein Gespräch vor dem Berliner Wohlfahrtsamt nntciehört haben. Daraufhin wollte der Eenatspräsident zur Vernehmung deS Haupt angeklagten Ban der Lübbe schreiten, der aussagen sollte, wie er das Feuer im Reichstag angesteckt hat. Der Hauptangeklagte gab die Antworten nur mit großer Mühe. Auf die unmittelbare Frage des Senatspräsidenten Dr. Bünger, ob er eingestehen wolle, den Reichstag angezündet zu haben, erklärte van der Lnbbe still: „Ja!" Wann er den Entschluß gcsasjt haben sollte, daran konnte sich van der Lübbe nicht erinnern. Nun begann der Vorsitzende mit der Verlesung der Aussagen des Hauptangeklagten zur Zeit der Untersuchung. Ban der Lübbe erklärte dantals, in der Müllerstraße Teer-präpnrcite gekauft und sich damit zum Reichs tag begeben zu haben. Nach einer genauen Prüfung habe er sich die günstigsten Stellen ausgesucht. An geeignetsten erschien ihm die Westseite deS Palastes, weil dort Verhältnis maßig wenig Menschen zu gehen Pflegen. Kurz vor neun Uhr kletterte van der Lübbe an der Außenmauer empor und begab sich durch das Fenster des 3kestaurantS in das Innere. Inzwischen steckte er die Präparate in Brand und warf dieselben auf einen Holz tisch im Restaurant. Gleichzeitig versuchte er int Restaurant noch neue Brandherde anzustecken. Dann drang er in den Sitzungssaal ein und machte an mehreren Stellen Feuer. Aus dem Plenarsaal flüchtete er in den Südtrakt und verbarg sich, als er menschliche Stimmen HSrte, im Bismarksaal, wo er auch festgenommen wurde. Ban der Lübbe nickte während der ganzen Verhandlung von Zeit zu Zeit bejahend, gleichsam sein volles Geständnis ablegend. Senatspräsident Dr. B u ng e r stellte sodann fest, daß van der Lübbe für die Brandstiftung im Reichstag etwa l5 bis 20 Minuten benötigt habe. En^e Rekonstruktion des Falles liabe gezeigt, daß diese Tat in der erwähnten Zeit faktisch durchgeführt werden könne. Die Verhandlung wurde bis zu nächsten Mittwoch vertagt. Zweimal gestorben Vom Tode erwacht — um zu sterben In Triesch bei Jglau sollte die junge Gattin eines Elsenhändlers beerdigt werden. Als die Trauergäste versammelt »varen und der Sarg zuin Friedhof getragen lverdeu svllte, beinerkte einer der Leichenträger, der den Sarg schließen wollte, plötzlich, daß die Tote die Augen aufschlug. Bon lZntsetzen und abergläubischer Furcht ergriffen, ließen die Träger den Sarg fallen. Durch die Erschütterung kehrte das fast entflohene Leben wic?der in den Körper der sungen Frau zu-^icl. Die Trauergäste standen starr vor Staunen und wagten sich nicht zu rühren. aliS die „Tote" mit schwacher Stimme zu reden begann. Der Arzt, der den Totenschein aii5g<>stellt hatte, wurde hinzugerufen und erklärte, daß man es wahrscheinlich mit ei- /// K nem überaus seltenen Fall von Scheintod» zu' tun hatte. Die junge Frau hatte an einer schweren Gehirnerkraykung gelitten, die der Arzt auch als Todesursache festgestell: hatte. Die vom Tode Erstandene schien jetzt keine Schmerzen zu spüren, ihre Wangen färl'ten sich wieder rostg, und fie unterhielt sich l^'b-haft mit den Trauergästen, die bis vun Abend in dem Hause blieben und das Münder immer noch nicht fassen konnten. An^ späten Abend wurde die junge Frau Plötzlich wieder totenbleich, das Herz miläs greift fsrbe unck nickit sn >0' ««.-l.- ... —... 7vrpen»m5viiel zum zweiten Mtil aus ihrem Körper, dies mal aber für ini.mer. Mann iiberfallen stnen Giiterzuß. Auf ein<'r Eisenbahnstrecke in der Nähe tion '^rünn wurde ein vern^gener Raub-Überfalls auf einen Mohlenzug ausgeführt. Anl Izellichten Tage wurde der Zug kurz vor di'ni Bahnlios Alt-Lundenburg von etwa Männern angehlilten, die das Zugspersonal bedrohten und während der Fahrt unter Lebensgefahr aufsprangen. In fieberhafter ^^ast wurden die .^iohlenwagen gepltlndert, innerhalb gal»z kurzer Zeit hatten die Ränder mehrere Zentner auf die Strecke geworfen. Ein T.'il der Diebe holte dann ans 'terken Wdgen herbei, in denen die gestoh- lenen .^'n nach kurzer Gegenwehr festnahnien. Es innr de festgestellt, daß die Bande umfangreick^e Borbereitungen für weitere ähnliche A^ild-west-Stücke getroffen hatte. Der Erfinder des i^üilfederhalters. In Ohio ist in bitterer?lrniut der Erfinder des Füllfederhalters li^ustav S 6) ui i t t gestorben. Er versuchte seinerzeit zuerst, sein Patent in Europa zu l'<'rkc?ufcn,^dol^ auch er mußte die Erfahrung machen, daß der Prophet nichts in seinem Baterlande gilt. Man hatte sür seine Erfindung kein Verständnis. Erst als ein Amerikaner darauf aufnierksan, wurde, ihm sein Patent abkaufe te nnd in Anrerika eine Füllfederfa'brik grün dete, wurde Gustav Schinitt ein reicher Mann. Doch nach wenigen Iahren nahln ^ie j»tonkurrenz inimer mehr zu, das Gescl)äft ging zurück, die Fabrik lnnßte aufgegeben uvrdekl, Schmitt verlor sein gesamtes Ber-ttlögen. Mühselig schlug er sich durchs Le- ben, indem er dnrch Ainerika ivanderle und Gelegenheitsarbeiten als >>nud!anger, ass Grubenarbeiter, als Tanzlehrer, Kellner, Heizer oder ?^t'anrer annal)ili. Seine lettte Stellung war ein scliäecht bezalilter Pe>rtie"-posten in einem kleineil Theat^'r der Ohio. Er starb, ohne einen Pfennig.^n liin-terlasseu, und erhielt v0n der S^adt ein Armenbegräbnis. Kampf mit einem Krokodil. Ein Engländer nameils Ichn der in Katinega in der britischen .^tenya wohnt, hat von der .vmliglichen Ner-tungsgesellschaft die Silberne Tapferieiiz, Medaille erhalten, weil er unter Einsal; des eigenen Leliens seillen ^^-rennd aus dem Blick auf den Langensee Man erinnert sich noch an die Wirt» schaftskonferenz von Stresa. die vor einem Jahre abgehalten und -- crgek,-nislos geblieben ivar. Genau ein Jahr ist llnn verstrichen, feit jene Konferenz in Stresa tagte, deshalb gewinnt dieser ei sei'rief nom Änigenseo oder Lago mnsigitUl', wie ihn uns die Schule nannte, erhöhtes Interesse. Lo'arno, Äxona, Brissago — stundenweit überblickt inan dort den See. Es ist eine große Einsamkeit ans ihm. Aus den tief eingeschnittenen Tälern der Maggia und des Tessin und von Italien her stoßen oft Pll^t?lich Winde über ihn und rühren den See ans, daß die Wellen bald hierher, bald daher koininen, sich kreuzen und jib'rschnei-den. Darum wird dort wenig gerudert und gände: „Nniser Vater in dem Himmel . . Und alles n>ar Sonne, nnd alles war Licht. Das ist der Zanber des Langensees. Nie werde ich dieses Läuten rer-gessen. Mögen andere nach Lugano eilen, wo man Toiletten und Autos zeigetl kann, wo ettva ein Biertel der Eiinr>ohner l-on Berlin sich drängen und jeder ankommende ?.-ljilellzug neue Scharen bringt, wo in einigen Iahren, wie Herniailn Hesse l»itter klugt, die Gegend flach getreten sein wird ^ trotz der bezwingenden Schönheit nnd ivuchtigen Dramatik ^s Luganer Zees, lobe ich mir den Lago niaggiore mit seinem unvergeßlichen Glockenläuteil. Gewiß, es gibt auch Palmen dort, Zkame-lien- und Mimosenbännie in den Gärten am ^'angensee, und die Hotelprospekte vmr Lo-caruo roden in Superlativen von diesen südlichen Gewächsen, in der Werbung wie in der Rechnung ^ ich aber fl^nd, daß der Pflanzenwuchs am ^'angensee in: gattz^!n das Gepräge der niittel- und süddeutschün Landschaft hat. Meint doch auch W'lbelm Kotztie, der bekannte Erzähler, der in seinen vielgelesenen geschichtlichen Romanen heroi-sche Bilder und Gestalten ans denN'cher Vergangenheit nen belebte, er kön^ie es sehr wohl verstehen, daß der Sivebe, der Gute, der Langobarde nnd s^iäter auch der niederdeutsche Gefolgsnlann deS röinischen likaisers deutsl^r Nation, als sie über den G^itthard stiegen, hier trotz des frenlden Volkes deutsche Heimat zu finden meinten; nur das', die Luft milder, der Himniel blauer u>ar«)n und die nordischen Nebel, üie das ^^^eiiliU beengen. fehlten. Man kann es den Zchu'ei^ern niict^fi'isileil, t»aß sie das Tessiil lieb<'tt nnd Axoiia, '-!.^ris-sago, Lomrno . . . Während aber Locaruv l'ereits ''ine ^vili-tische Bergangenheit hatle, itNichle kleine S t r e s a, das auf der and^'ren italii'i-ilct>^j> Seite des ^ees liegt, erP il, L^en ^eP^enU'er-tagen des Vorjahres ans dein I^nnk^l einer geschiclit'Kosen Vergangenheit niis. ?!^' Wirt« schaftskonferenz tagte dort nnd leillie mals die ''.'lnfttierlsamfeit der ganzen )s'el!. insbesondere aber Wostenropas, «ins «'»ie schwierige Lage der östlichen Agrarstaaten. Wundervoll blaute der 5ee .ni jenem Sountag ini Augnst. Iii d^'n '^^nchten von Stresa brieten aus Mallen allgeschn'ennnten ^liohres die Badenden dnuill. Und die Liniei' der llferberge, die Silxieeinanern der alpen, des Moiite ^liosa, der niil seinen Metern Hiche zu d^'n g.'n'liltiffslen Verden unseres Erdteiles zälill. standen in scharsee. Licht, in blendender.^lell.: lenchlete der ^^-irn von ihren (^katen. ?a droben ul den Vier tausendern ist der WilUer zn umli-- reich er drlnUen in den Niederungeil ani See nur Gast ist. der koniiul eder.iiich nicht kommt ^ einmal Ue-L't.^iilniu! nn' .Marrborer Zeitung* ??ummer 262. ven r. z^ovn cken cinec^ Krokc'dils bekreitc. Adams badete NN! seinem Fn'und in dem gefährlichen 7v'iol)a'?slus;, als er plöi.'lich einen lauten Aussen ei m'rnahni und stih, wic ein Äroko-I)i1 nach dein '.'lrui !>'iilee ?vreundes schnappte. slur.^ entschionen Mte er das mächtige ^l^cptil beinl nnd driicltc ihnl unter v'ln wendnnxl aller Uräftc ^ie Schnauze zu. Er erreichte »alsüchlich, daß das Untier — wahrscheinlich niehr anö Äerbll'lffuncs als au? schrecken — den Nuckzn.^ antrat. Diesen Au lienlüitt benutze er, nni seinen tior Angst l)ellb ohninäch!isien freund an? User .zu brin-?ie >>tn>?de von seiner mutigen Tat verlircitele sick schnell durch die Stadt und trlni ilnn die I)öchste 'Anerkennung ein. varusos Gesang eine unangenehme Störung. In denl eheinaligen Zarenaräiiv befindet sich folgende ainüsante nnd bisher unbekannte darin'o-AiN'kdl^ie: Ter bei seinem ersten kliiflreten in Rnssiand sliirniisck) gefeierte Te tttn- mar dnrch nichts ,zn lieinegen, sich in einer Prinatgesellsek)ast hi'ren zu lassen. Eines Tages erlnelt der berühnite Sänger eine d'inladiing zn der (^^ros^füvstin Maria Paw-lonnia, eine aiif^ervrdentliche Auszeichnung, iiil' nllv Niet?igen zuteil wilrde. Der jtünstler evkllnle al'er ausdrüellich, das^ er seiner hohen ("»^liilgelieriii denn^icli sein GrntiSlonzert nel'en uu'vde. ?ie (^vl'f^fiirstin niar üesge-lränlt. Wiilirend des 'I^inerö wurde der Tän ger v!'n den i'lu'gen Cl^ästeil aus Peral'rednng iil'crselien. der Malilzeit fragte die l^ieistgelu'rin (>>n'ns>^'», el) er Lust Iiabe, eine '^-aitie v'^ridge spielen^ ?^er ^tünstler er-tlin-le jedl-'ch, fein freund des 5!artenspieles z>! sein. ?ie nlänzende t^esellschasl sel.Ue sich NU du' -'Niolüsls^e, nud ()arusl'' lUieki nichts andi'r,''' iNirig, nl-' eil'll'in ii? den Sälen her-nunnsf!'!^ndern^ (!'Ndli>l> sl'tzte er sich anS .''»la'.uer. suiniiNe >wr sich Diu und schiii.'t-lerte schliessiich eine seiner l^itaninuininerii in t>en ^aiil. 'I'a trat plöt.Uicl) eine .^>iisda 'ne an/ liin zu nnd liat ilzn ini '.liainen dei t''.'e'i',sin'itin, unt dein 'besang ansznhüren, da die Iis".igen jich iitier die nnangeneli« ine 5ti)rn>ig dnich seiiio Ttimnn', ärgerten. I'lis N''ar die 'Hache der spürst in an dem (-cinger, der il)r tein Gratiskonzert gelien nnulle. Oktober M't dein l'^-inziig dev !^klaber stehen wir .?i>s der .^.löl^e des >>erl'stes. sällt üN'^ auf, n-iie mich die Tage nun abnel)nlen. Der Ok-ii'lu'r niird uns t'o>n Tage wieder fast zn>ei .Ztiliideii raliben. l^s tanin?! die ,jeit der langen Atu'ude, da wir iiiel)r denn je ans .^''aus gel'annt sind, ''.'lbcr iiiit der ^'inselir der langen ^Atn'nde erleben N'ir auch eine ,'',eit tmnlicher .<^änsliel,scit, die ^aniilien-nnd ^renndschaftsal'eiide iinn'o enger tiiüpst. '^'s ist lein ^-.'^^uiider, ivenn sich nun der grö-s.ere Teil ilnserer sreieu iZtnndeu wieder daheini al'spielt. '^^riiig! doch der Ml^nat Ok tol'er die ersten ausgesprochen herbstlichen Ta ge. 7u>nner liiinfiger i'ersteelt sich die Lonne l>iiiter dichten Net'el- nnd '.I^.loltenschlei-erli. Lvendet sie uns nnrllich noch ein paar läge nnd nach einer Pan'e N'ieder Tage, lln^^ d — oft Niel früher, als es .^riU,'-ling nnrd. ''llier da vben ist er das Üebe, lange Ilchr, an<-l> n'enn in ^treia drunten >^ie>6v!ominer ist nnd man ini Lee nud in den bluffen badet, irisch ist dort die Lnft lnid klar, die von den t^'ipfcln der Valliser tansint, wo sie an blanken (5'iszalken 'hren silbernen .nauch gekühlt hat nnd dann hinüberstreicht über den ?ee mit den vier kleinen Vorrmnäischen Inseln, Non deneli Isola Pella und ^^sola Maiire in ihrer??elt--vergessenheit tvie zwei kleine Traumgebil^e dein ^sonserenzort gegenüber liegen. La scheint in Ltresa alles znin l^liick geboren zu sein, zur Rnbe, zur Besiunnng in Lchenheit nnd .varmonie. Asse^^ scheint dort gleichsam ewig zu sein: die Jahrhunderte hauchten nber den nietallenen Tchild des 3ee.? l>nd trübten ihn nicht, unil'^raiisten die A'i'felder Berge nnd bengten sie nicht, ^n finsterer .^'^eit ein sonniges, gernbsanies .'^^dyll. Allein die Teilnehmer an i'er norsähriaen Wirticha't'Tkonserenz mit Bonnet an ihrer S^ni^e haben Nnhe nnd Tannnlung, die notwendig ist, nin bei der Zache zn bleiben ui'.d nicli't allzu rasch nnei^e r vonr Van ine der Erkenntnii^ herab^iitiirnen, leider ni hi gefunden. Wrtschast, Horatio, Äirtjchaft! Hönnige Stunden, so läf^t sich dach ein erhebliches Nachlassen ihrer Etrahlungskraft feststellen. Es ist nur noch ein letztes Abschied neliinen, niit dein ihre sogenannten Strahlen ül>er die in allen Farben leuchtende Welt gleiten. Der Oktober ist der Monat der Weinlese. Das lnjtige Ainzervolk feiert die ^-rüchte seiner Arbeit, und der in den (Gläsern fnn-kelnde Äi.^ein sorgl für ausgelassene Etini-ninng Auch in der Landwirtschaft briygt der (Oktober viel Arbeit. Die ^jeit der Wintersaat ist gekoininen. Bei Äiiid und Detter sieht der Bauer auf dem ^elde, und während die .^lerbststürnie über das Land fegen, wird der Boden bestellt nnd die AuSsaat vorgenonl ttien. Der Aolksninnd kennt eine ganze Neihe von Bauernregeln, die auö dem Oktoberwct-ter anf den Aussall der Ernte nnd die tvei-tere Entwicklung des Wetters schließen. So heif^t eS: Wenn's im Oktober friert und s^ineit, Bringt der Iäin^er nnldc Zeit. Wenn's aber donnert und wetterleuchtet, Der Winter dem April an Launen gleicht. Auch die größte Plage ^er Landwirtschaft, die Raupen, hat man in die Prophezeihung eingeschlossen. Ein kalter Oktober soll dem ^liaupensraß.Halt bieten. Daneben stehen alle jene Negeln, die für das Cillbringung der letzten Ernte Geltung haben sollen: Wer an Lukar Roggen streut, Es im Jahr drauf nicht bereut. An Ursula muß das Kraut herein, Sonst schneien Simon und Judas drein. Ani St. Gallustag soll die Apfelernte eingebracht werden. Auch die Wetterlage wird in weißen Bauernregeln vorausgesagt: Wenn der Eichbaum sein Laub behält, Dann folgt, im Winter strenge Kält'. Wenn die'letzte Prophezeihung anf Wahrheit beruht, so wollen wir hoffen, daß der Eichbaum recht bald sein Laub verliert. Strenge .Kälte im kommenden Winter würde unserer Wirtschaft eine neue fckiwere Belastung bringen. Mit Sorge wachsen die Ausgaben für Licht und Feuerung. Nachrichten aus Celje Dos Hochwasser vor dem Stadtgemeinderate Freitag abends trat der Stadtgnneinderat zn einer außerordentlichen Sitzung znsain-men, uin über die Sannregulierung, die Erneuerung der zerstör^ell Objekte und ulier eine .Hilfsaktion für die Geschädigten zu beraten. Der Bürgermeister.Herr Dr. G o r i^ a n erwähnte in seinem Berichte, das? der Sicl^crlieits- nnd Rettungsdienst troi'. mancher Unzulänglichkeiten gut funktionierte und daß die Freiw. Feuerwehr und Rettungsabteilung, das Militär, die Stadtange-stellten- und Arbeiter und die Polizei in an-erlenilnilgswürdiger W<'!se aufopferungs-volleu Dienst getan liaben. Am Sonntag ina ren der Banus.^.''err Dr. M a r u i und der Vizebanus i^X'rr Dr. P irkmajer in Eelse, die sich di<' .'»iatastrophe angesehen und den Bürgernieistcr ersu6)t haben, der s6>uicr betroffenen Bevölkerung ihr Beileid auszudrück-^'n. D<'r Stadtniagistrat hat di:' Banalvern'altung sofort uin Hilfe für die Ueberschni^'iiiniten ersncht und hat die Banal-veri^'altnng schon aui Montag der Stadtge-ineinde alu erste Hisse Dinar, der Bezirkshanplniannschaft aber Dinar angewiesen. Bon der staatlichen Ui,lerstüt-zung nnirden der Stadt Eeljc l.'i.l)!!«) Diinrr angewieseii. Dann berichtete der Bürger-uleisl<'r nb.'r die stattgesniidene !>ioiinilission und das; die Bahnverwaltung die Benüt-^^nng der Eisenbahnbrürke gestattet habe. Die Sannregulieruiig sei nun das wichtigste Problenl der Stadt l^elje, das bedinguugs-l!.>s gelöst n'erden inus^, nicnn inaii die Ltadt vor ihre», gäuglichen Ni<'dergang beivahren N'ill. Die nias^gebenden Faktoren nuigen doch eiidlich einsehen, daß seht Eelse an der Roilie ist. Zntti Schlüsse jeiner Rede sprach der Bürgermeister deu bcldeuhaft>.'n Rettern ^iarl ö e r a t und Boris Misia öffeni-linn'ii Dank aus nnd beantragte, das; ihnen der' Stadtiuagistrat eine eiltsprechende Be-loliuniig nnnx'isen niöge. Dann sprach der Finanzrefcrent .H<'rr Dr. B r e i: l o. Die .^tosten der Sannregulierung sind auf 30 Millionen Dinar vorangeschlageii; zn dieser Suniliie nmrde die Stadtgemeinde dreiein-lmlb Millionen Dinar beistenerli. Die lebtte latastrophale Uelx'rschweniiiiung ist ein neuer Beweis, das; die Regulieruiig der Lani, nnd ihrer Giebel,slüsse nicht liiehr ansgeschoben werden dürfe. Der Referent verlas dann einen nusskihrlichen Bericht über die Ueber-schineinninng. in N'elchein der Schaden in Eelje niit ."».tlOO.iXiO Diiiar in der Umge-bungsgenieinde und in der l^'-enieiiide Te-barje mit 1.',000.000 Dinar beziffert ist. Dann wnrde folgeiide Resolution einstiminig angenommen: Das letzte Hochwasser in Eelse hat wieder die unaufschiebbare Dringlichkeit der Regulierung der Sann nnd ihrer Nebenflüsse bewiesen. Ueber diese Angelegt,cheit wurde ganze Jahrzehnte verhandelt, die Regulierung wird aber von Jahr zu 7mhr dringender, da der obere Lauf der Sann schon seit Iahren reguliert ist und die Saini daher gros;e Mengen von Schotler in Eel/e an-schweniult, ivodnrch das Flnßbett bei Eelse in,wer höher wird. Dies hat zur Folge, daß das Wasser iiiinier h!äufiger aus den Ufern tritt nnd dadurch angehe,iren Lchadeu verursacht, auch wenn es nicht gerade zu einer Ucberjchwemmung lommt. )n den letzten 20 Iahren ist das Problem der Sannregulie-rung nicht vom toten Punkt gekommen. Ueber Anregung der Swdtgvmeinde wurde die Art der Sannregulierung studiert und kamen die Sa6)verständigen einstimmig zur Ansicht, daß die Gefahr der Ueberjchwem-mungen in Eelje nur dann beseitigt werden kann, tvenn das Flußbett verlegt werden würde. In diesem Falle würden auch beide Eisenbahnbrl'lcken entfallen, die wegen ihres Alters von Iahren ohnehin nicht mehr lange gebrauchsfähig sein tnerden. Alle diesbezüglichen Detailpläne sind fertiggestellt, nwfür die Stadtgemeinde mehrere .Hnndert-tanfend Dinar ausgegeben hat nnd ist damit alles getan, um mit der Regulierung sofort zn beginnen. In den letzten Iahren wurde aber weder der Olierlauf der Sann, der schon reguliert ist. instandgehalten, sodaß auck) dort ein Millionens6wden entstanden ist und welcher Un^stand zur Folge hatte, daß nach Eelse no6> n^ehr Schotter angeschwemmt wird als früher. Wie die .Hohe der Ueber-schwenlinnng zeigt, ist die Gefahr immer größer und hat die letzte Ueberfchwemmung einen Stand erreicht, wie schon seit einigen Hundert Jahren nicht. Nicht nur daß Eelje einen ungeheuren Sck)aden an Bauten, Brücken und bearbeitetem Lande erleidet, in Lebensgefahr s6?w<'btcn auch die Bewohner nnd konnten bei der letzten lleberschwom-mnng viele Bedrohte erst im letzten Augenblicke gerettet nvrden. Die Stadtgemeinde hat dies alles schon zu nnederholten Malen den Bebörden vor Augen gefichrt. Nock) im Jahre begab sich eine besondere Deputation na6) Beoarad um auf die strategische Wichtigkeit der Sannregulierung hinzuweisen. Nach der Regulierung entfallen beide Eisenbahnbrncken, desgleichen wäre es mi^g--lich den setzt zn engen Bahnhof in Eelje zu eiiveitern. Diese beiden Vriicken müßten in .stürze ernenert nvrden und würde dies allein Dinar kosten. Die Höhe des Schadens nach deui letzten 5?ochN'asser übersteigt nach den bisherigen Schätzungen die kosten der Regulieruug. Der Stadtgeuieinde rat nniß daher dringend ersnchen, die Regn-liernng sosort vorzunehmen. Die Resolution wird allen einschlägigen Ministerien nnd allen anderen in Betracht kommenden Stellen vorgelegt werden. t. Noch ein Todesopfer der Ueliesschmem, munl^. Anl Smnstag, de d. morgens ging die 4s>sährige Private Franziska Pare^nik aus Zavrh bei Galirija zur Fruhlnefse. Als sie die kleine Brücke beschritt, die über den damals stark angeschwollenen Bach führte, wurde sie ron der Strömung mitgerissen. Gegen Mittag fand nlan sie tot in einein Gebüische. e. Versetzungen. Der Richter des Bezirks» gerichtes in Sevnica .Herr Franz Oro? en wurde nach Celse verseht. ^ Der Beainte der ErPositur des Arbeiterversicherungsain-tes in Eelje, .Herr MiroZ Tome wurde znm Pernxilter der ErPositur in Slovenj-gradec ernannt. .Herr Tom: hat sich seit 5^ab ren im Sportloben nnd als Bergstinger in Celie erfolgreick, betätigt und wird sein Ab' gang in dielen weisen allgemein bedauert. c. In den Friseurftnben der Stadt nnd der Unlgebung wird mit I. Oktober die Winter-arbeitszeit eing^'sührt und werden die Fri^ jeuvstuben offen icin ail Werktagen voll 7.3V bis 12.50 Uhr und von 14 bis 19 Uhr, Sams tag und an Tagen vor Feiertagen von 7.M bis 2l) Uhr, au Sonn- und Feiertageli von 7.30 bis 11 Uhr. e. Gaftge»erbliche Fortbildungsschule. Die Einschreibung findet am Dienstag, den 3. Ol toter UIN 14 Uhr in der Direktionskanzlei der Änabenbürgerschule statt. Einzuschreiben sind ausnahmslos alle Lehrlinge und Lehr» Mädchen, die in der Stadt und in einem Um kreis von 4 Kilometer außer der Stadt n>oh« nen. Einzelheiten werden bei der Einschreibung bekanntgegeben werden. e. Zwei Fichdallwettfpiele. Sonntag, den 1. Oktober um 10.30 Uhr findet am Sportplatz beim Felsenkeller das zweite Meisterschaftsspiel zwischen dem 'SK. Olymp und den „Athletikern" statt. Schiedsrichter Herr LukeZiö aus L^ublsana. — Um Uhr beginnt auf dem Sportplatz am Glacis das zweite entischeitdende Qualifikationswettspiel zum Eintritt in die Unterverbandsliga zwischen dem 'SK. Vlan Novo mesto und dem SSK. Eelje statt. Schiedsrichter Herr Peva-lek Mis Lßublsana. e. Den Apothekennachtdienft vorsieht von Samstag, den 30. d. bis einscki-ließlich Freitag, den 0. Oktober die Adlerapotheke (MaA pharnl. I. Donöiv) am Glavni trg. t. Freiw. Feuerwehr unk Rettullgsabtei« luug. Wochendlenft hat von Sonntag, den I. Oktober bis einschließlich Samstag, den 7. Oktober der 4. Zug unter ^o'mni^do des Herrn G. Schlosser, während den Rettungsdienst die ?. Rotte versieht. Im'pekt'onsdienst hat im Oktober Hauptmann .Herr Franz Zdo» s.chier. ltnion'TonKno. Samstag öks Montag wird der Tonfilm „Bar der Matura" vorgeführt. Ein ausgezeichneter tschechischer ToN' film. Zwei Tonvorspiele. Sonntag um 14.3l> llihr Kindervorstellung. Leute, tzie «i erschwertem Utuhlgang leide» und da^ von MastdarmschleimhaAterkrankun-gen, Fissuren. HSmorrhoidalknotev L'ifteln ge«' quält werden, nehmen zur Darmreinigune und abends je etwa ein viertel GlaS nakSrlickie» „Aranz.Josef".BitterVasser. Leitende Aerzte chirurgischer Anstalten erklären, daß vor und nach Overationen das Franz.Ioses.Wasser mit belt^m Erfolg angewendet wird. Das „Franz-Josef" . Bitterwasser ist w Apotheken, Drogerien und Spezereihandlun-gen erhältlich. Hier wird „gedauerwellt" In einer kleinen deutschen ProvinzstM fand ein bekannter .5>umori>st und Witzbold dieses herrliche Wort. Deutlich und groß stai^d es da im Fenster eines.Haarkünstlers.' „Hier wird g e d a u e r w e I l t." Kein Wlinder, wenn das dein biedcrLN Manne Anlaß gab zu folgenden Betrachtun-gen: „Ms ich das sah, gab's mir einen Riß. Es nervellsciDckte mich geradezu. Auf den Schreck mußte ick) einen Schnaps genehmigen, also gasthofte ich schleunigst, nni zu steinhägern oder zu boiielampen. Ich wurde dort nicht beoberkellnert, sondern persönlich bewirtstochtert. Ein nettes Mäde! ^ wenn sie bloß nicht so viel gelippenstiftet hätteZ Jinnicrhin, mit der hätte ivohl mancher nicht ungern gestelldicheint — kommt natürlich für mich nicht in Frage, da ich bereits vo, Iahreil gestandesamtet habe; und i6> biu keiner von denen, die auf Reisen ihren Ehe. ring ivostentaschen. In dieser Beziehung grundsatze ich! Man soll nicht trinken, ohne zu essen, also mittagaß ich gleich, speisenkartete, suppte. ochsenfleischte, bratkartoffelte, wackelpudding-te, mundtuchte, mahlzeitete. Dabei biert^ ich ein Helles. Gern wäre ich »och geblieben, aber mein Zug ausenthaltete nicht länger. So rech« nungte ich deiln, trinkgeldete, mantelte und hütete, dvoschkete zur Bahn, tvnn schon drei-uhrte es i>om Kirchturm. Gerade noch konnte ich bahnsteigsperren, ehe der Zug nase-ivegte, ge^cknetzte meinen Koffer, sitzplatz. te, zeitungte ein bisse!, speisewagte — man reisezielt sich so duvch. No6i lange aber wird mir das schöne Wort gedächtnissen: „Hier wird gedauer-wellt!". Deuts>F)er Sprack, swerer Sprack lessingte eimnal einer nnserer Klassiker. Ich habe denl nichts zu fußnoten nnd schluß-punkte daher diese kleine Betrachtung . . de! l(rsn?ÄdlÜ8en. Verxlet-eben und glnilicken ^nlLssen ^er ^ntltubvrlittlo5enll«a Iki Kpencten über-nimmt auctl cito »Ai1arllx)re! ^LltUllL» SomHtag, 5en l. Oktober lSZA. S .?^Iarlkc>rer Zeltung" Numin?:' 5! ?. /IsZcaF-QHF^SFiilc Samstag, den zo. September Der «indersängerchor aus Trbovije wieder tn Maribor Die N a ä) t i g a ll e n aus Trbovlje_ i^luveki" —, der berühmteste aller Jugcndchöre, der sich auf seil,er Tournee in Wien und in der Tschechoslowakei gro-sjen Ruhnt erwarb und kolossale Triuinpbt.' feierte, wird bei seinem Konzert am Tains-tag, den 7. Oktober um 20 Mir im qrosjen Unionsaale sein Tournecproqramm zum Besten geben. Die junsze Eängerschav I)atto bereits in den früheren Mariborer Konzerten das Publikum fasziniert »nd begeistert und seine ganz außerordentlichen Kenntnisse tver-dl!n auch am Samstag den Saal bis zum letzten Plätzchen füllen. A Herbstfreude Es gibt nicht viele Menschen, die ulit dem .^>erbst richtig fertig werden können. Die mei sten lassen sich von cinigen unausbleiblichen trüben Regen- und Sturmtagen verdrieszlich stimnlen, vergessen die strahlend bnnten, farbenfrohen, sonneerfüllten Tage und nennen den Herbft die Iahreozeit der Melancholie. Da) ist znm mindesten ungerecht (5s gibt keine Jahreszeit, die nicht ttnzäl^ligc Freuden für uns bereithält. Wenn wir sie nicht zu finden ivissen, so liegt das meist an uns selbst. Auch der angeblich so sch verinü^ tige .^>erbst hat der s^renden genug, wir müssen nur mit offenen Augen um uns ichnuen und im Herzen bereite sein, sie aufzuilehtnen. ^i^tvar läfit die Kraft der Sonnenstrahlen nach, doch in deni bkassen, ^r>eichen Licht werden die scharfen Uuirisse vernnicht, die gai,ze bunte Herbstlandschaft erscheint wie auf (^old grund genialt. Und die feinen, filterioeif'.cn Nebel, die in der Dämmernnfl die gelben und roten Brände der Baulittvipfel, der Sträucher und ^Herbstblumen einhüllen, nia--chen das Bild mir noch reizvoller. Der Herbst bringt nils keine Entänschlingen, denn die letzten sonncerfüllten Tage nehmen wir als gütiges (beschenk der Natur dankbar I)in. In unserer heutigen (Eonnta^;-) Numiner beginnen wir mit den» Äl>>zrli.^ -in.'-z neu:l, Roinans aus d.'? Feder dcZ rkaiutten Dichters E r i ch Cb e n st v i n ^ HM' ich dich nie sriehen! Vem Ansang bis zum berei- ten die Romane Cbenstein5 jedem Leser stets ein Erlebnis. So auch dieser Roman, der von Kapitel zn Kapitel seine Spnnnltng erl)öht und den Leser nicht loSlSht. Der Inhalt ist kurz folgender: Erich Lobenwein, der Cohn einer bekannten Wiener Grojzhandelsfirma, heiratet auf seines Vaters Wunsch und Befehl die ihm längst zll.gedachte Ilse Hsllerau. Tochter eines lieben (^'>eickui'tssreundes. nm damit seine Beziehllngcn zn der durch ihn öffentlich blosjgestÄten Maja Nertlin^g vor der Welt und ihrem Gemahl zil decken. Ils^', die dies durch einen ZufaN ain Hock^zeitZ» abend erfährt, bel)andelt daraufhin ihren Mann wie einen Verwandten, mit dem nm:' in einem gemeinsamen .yaiislialt lel'cil niust.^ Er dagegen beginnt Maja zu verackstl.'n nnd dafür Ilses Schönheit und Tugend anbetei! zu lernen — er wirbt anfs neue nm sie iink^ siegt nach langem Bemühen. Dies alles wird sc spaiüu'nd. so ."iberzeu-gend und psticholonisch wahrscheinlich erzäl)ll^ daß auch diesem „Ebenstein" das denkliir giinsligste Prognostilon gestellt werden darf. Löohin das Auge sieht, blühen Blumen, aus allen Gärten lachen sie — Dahlien und Astern, Georginen, Gladiolen, und wie sie alle heißen. Wie kleine, strahlende Sonnen sind manche anzusehen, andere wieder glei chen glühenden Flammenbiischeln oder lench teil im Zonnenglanz wie flüssiges Gold. Die letzten Rosen blülien noch, sie hau^1>?n fensn unbeschreiblichen, herben Duft aus, der vom >^iertst unzertrennlich ist. Der wilde Wein leuchtet i:n snttestcn Rot. Doi Kastanienöän-me in den Straßen und Alleen färben sich gelb und schenken snbelnden liiindern ihre grünen, stachligen Früchte, aus denen sich blank nnd braun die .^^astanien herausschälen. Wer ini .?»erbst durch den Wald wandert, der spürt nichts voi« der Schwermut und Trübsal, die dieser Jahreszeit stets nachgesagt wird Die Baumwipsel glühen nnd Irnich ten wie ein stilles, stetiges Feuerwerk. In den U'ilden Nosenstränchern glänzei, hellrote .^'>agebtttten wie Rubine. Das dürre Broin-beerge-ftrüpp trägt ganz schwarze Beeren, neben denen noch rote nnd grüne Früchte und hier und da sog«r noch weiße Bliiten stecken. Wie ^vlitlergold schimuiert das Laub der ranken Birken, daneben hebt sich das z»)-pressendttnlle Grün der D'acholderstränchcr wirkungsvoll voni blassen Herbsthin,tnel ab. Und über deut arbigen Wipfelmeer des herbst lichen Waldes liegt eine wundersame Stille. Des Schönen ljat die Welt so viel! Man muß es nur zn finden wissen! Wunder an Formen und Farben beschert nns der große 'Ner mandler.?>erbst und verkündet uns n^^ch einmal echte Lebeusfreude, so dliß wir keinen Grund haben, den, Sommer nachzutrauern. 5<)^ie neue »ßGeV»»»Vlf l^ekmen guck Zpgrkassadllctie! ais Irgovski «lom, I^zrzbor GebSudesteuewy'«?') 'Iß-' Die Steuerverlnaltung tcii: !>!->! Anmeldungen zwecks B-'n:. lii.'iu-' o.e bäudesteuer für das 7>ahr bis Ende Oktober IlM vorzunehuleu sind. Die Fatielniig ist siir^ jedes steuerpflichtige Objekt, soweit es in,! Kataster gesondert angeführt ist, vorznneh-! men. Fiir mehrere Objetle tann eine ge-nieinsanie Anmeldung nnr dann vorgenoin men werden, wenn die clbe Hausmlnnner borliegt. Anznnielden sind auch jene Gebäude, die derzeit Steuererleichterungen genießen. Die Fatierungsbogen sind bei den Steuerämtern oder bei den Genleindeäm-lern zum Preise von l Dntar erhältlich. Der Bogen n't genau auszufüllen lind zu llnterzeichneu. Bei Gebäuden, die eine nene ^Wusnnmmer liesihen, ist auch die alte Num >!>er ailzuführen. Einzutragen ist der jähr liche Brnttoiiiietzins nach dem Stande von»I Mouat Septculber d. I., d. h. der zwölilache m. Die Stelle des neuen sruotischeu werbereserenLen wirs einslid^ilen n!)ch zuä^i. besetzt werden, da auf das Städtege^setzes gewai.'tet wird, diiz dcn kungslreis der anlononien .lu-' abändern «dürfte. LIl6a IirinAt Keller, 2eit korllej^t... Llitls 7 klumen 8eike — niedrigem preis! Lxtra mil«!, kosmetisch Hvirtcsam, mackt sie lkre liaut jußen6Iick Tsrt, IlRren ^eint Uar. lkr bestricken, «ler Duft xibt kärperUckes VVokIke-^ daxea, einen Uauct» von (!epkeFtkeit. Betrag des von den Parteien im September entrichteten Mietzinses, wobei die Abgaben in Natura, wie ^'eistungen, (5rhal^ tuug, Bcrköstigung usw., zn berücksichtigen sind. Falls der Besitzer selbst im .'danse wohnt, ist der anf die Wohnnng entfallende Mietzins anzugeben, bzw der Wert einer entsprechenden, in der Nähe gelegenen Wohnung. ?luf die gleiche Weise sind auch solche Gebäude oder Teile derselben zn behandeln, die im Seplenlber d. I. leer standen. Be-nüht der Mieter auch eine,! Garten oder ein anderes Grundstück im Ausmaße von ntehr als ni^, so ist der Mietzins für diese Liegeilschaft gesondert anznführen. Die Anuleldnngen sind beinl zuständigen Geineindeamt oder der Steuerverwaltung persönlich vorzulegen oder durch die Post einzusenden. Bei Ueberschreitung der Frist ist eine Geldbnsse zu entrichten, die der Grundsteuer beträgt, bzw. falls die An nleldnng auch binnen 8 Tagen nach der fchriftliclien Aufforderung nicht vorgenom-nien wird. Unrichtige Angaben werden na6i den gesetzlichen Bestinunnngen geahndet. Schweres LlnglllS im letzten Augenblt« verhMet der Nacht zum Dotlnerstag ging, wie jeltt bekannt wird, der Streckenniächter O lovnik tnrz vor dem Passieren des Nacht icünellzuges die Anlagen des Bahnlioses in o Sta n j ci kontrollieren. Plöt.^li5i be-nit^kle er, das', jeinand den Bersuch geuiacht i'.'lte. den Einsahrtsivechsel umzustellen, was >'d>'ch glücklicherweise nicht gelang, da der ''elschlu'^ gut hielt. Dagegen lagen auf der >'veiche niehrere große steine, die der Wächter raich entfernte. Dadur.-li konnte im letzten Angenblirk ein großes Unglück verhütet .Verden, da die Lokomotive des heranbran-senden Schnellzuges in der Wei6)e hätte aus dent Geleilse springen inüssen. Als der Wächler in sein Häuschen zurückkehrte, fand er den Dienst^asten erbrollien vor. Bei der Durchsicht mußte er die Festitel lung machen, daß ein Dienstbuch entwendet wurde. Als Täter kommt ein neunjähriger K'nabe in Frage, der in seinem Mutwillen sicherlich nicht ahnte, welches Unglück er hätte herauf-l'oschwören können, wenn nicht znfälliger've!« le die Streckenkontrosse die Weiche e'n.'r genauen tv^terzoaen Hütte. m. Trauung. In Melk an der Donau tWachan) wurde dieser Tage der Wiener Z»tansnlnnn .'^>err Emil K a ind l mit Frl ^rlngard u n c aus ?.^iaribor getrailt Tenl neuverinählten Ehepaar unsere herz-l icl) slen GlIictiviinsche! nl. Todcssall. In Graz ist anr 27. September der ^-Zollinspektor i. R. .«^^err Cduard Schindler inl 7l>. Lebensjalir gestorben. Der Verblichene war seinerzett durch zehn Jahre hindurch in: Finanzdienste in Maribor tntig. — Friede seiner Asche! ^ IN. Vhrenabend für unsere preisgekrönte« Schütie». Der Kreis Maribor der Schüben-vereine, der Mariborer 5chüt^?env.'rein und die Filiale Maribor des Sloni. ^agdvereinZ veranstalten Dienstag, den Oklooer um 20 Uhr einen Festabend zu Ehren des neuerf jugoslawischen Schützenkönigs Prof. Peru (5 e ft n i k nnd der übrigen Mitglieder der Preisgekrönten Schützengruppe aus Mar:bor. m. Fliegerangriff auf Nkaribor. Wie in anderen größeren Ansredlungen, soll aucl^ in Maribor der Bersnch gemacht werden, :oie sich die Bevölkerung im F-^isse eines Luslan« griffes auf die Stadt im Ernstfälle oerhalten würde. Der Persuch hätte dieser T-^gc? ge-Ntacht werden sollen, ist iedoch aus techni.>ch.'n Gründen auf den Monat Noveniber verschoben worden. An einenr bestiinnNen Tage wird eine Flngzenststnffel aus Zagreb wäh. rend der Nacht über Maritor erschnilien. Die l^rnison wird den Angriff mit allen zn Gebote stehenden Mitteln abzutvehreir sil. chen. Da fedocs, angenonrmen wird, das; die Maschinen Gasbomben abwerfen, wird auch' die Rettungsaktion in Aktion treten, wobei die Rettnngasbteilung, das Rote Krenz, Pfad' finder usw. tatkräftig mitwirken nierdsn. Bon? Ausgang dieses fingierte,! Luftangriffe? wird die Beurteilung abhängen, inwieweit sich Viaribor inl Ernstsalle selbst wehren kann. Nl. Bitte an unsere Hausbesitzer! „Ein Dinar mehr oder weniger", hört man nmnchen sagen, der seinen Monatsdinar zur Stär^ knng des Al'ylfonds der AntituberkuloseiUiga m Maritor gerne beisteuern würde, falls die Sammelaktion iberall durchgeführt würde. Der Erfolg der Aktion ist deshalb größten^ teils von den direkten Inkassanten, d. h. den 5^ausbositzern, Berivaltern nnd .'oansbesor-gern abhängig. Diese Tatsache bestätigt auch die Praris. Dort, n>o die >"'^ansbesi<^er ?^ansbesorger ani Plas^^ lind, wird ancf) der Monatsdinar sicher, regl'linäßii nnd pnnl!-l'ch ent''!chtet n^^sre >or:il" sebv ',i, wsi,:-^'ch^n. daß .vauü „Miiworer '.'kummer Eonnlag, den ?. VNc'ver j»?«» Äeetl^. Tllttt IVÜ^ leiclu g5 piLniixt. s>ie sluvi^arbeit Kitt-tcrlüllt cl^rin keinc^^Ici !>pi,l-en. Ikro fliiiiäe I^ckmninen ei» ^ürteti, :^linlliicl>vt:ici».'>' luicl Leflllekte.', ^u>>?ielieli. ilimioi-^'ie^er v^erlcli t^ufübcr irvuen. >IivLu-(^rt:nle «^riiiLt vvUkommLii III ttitut t.in. l>!uie einen tilÄN2 XU kinterlussen. ist preiswert! Vosvn: Z.5«. G.^. 12.— unil 25.^ Vln tcivA an !>er Durchführiiiig der Dinaratlion iikitwirkl.',^ ivürl^e. Die >>alivbesitzer b.;iv. Vl^r .l>altcr und Hou'^bewrlicr iivrdcn iirständic> ersucht, (^-inhel'eii dcv frciwilliciell Bc'-träczl: von ihreir Mielcrn zu l-^'scirtien, sofern ^ies ?licht liereito tpschicht. die Mieter er-sekit jedock) die VZtle, dcni (5r>ilchett der ?ln-liiuberkuloienlistn zu <>iispre<-h.ni und mn-natlich einen Tinar un' Ztiirknnti des Aiyl-'onds im Wesie der .<^itiusherren .^u entrichten, damit der '^^^nn eine.^ ^.'lsylo fiir Lungenkranke sotald al'-' nu'<^licl> in Angriff jit.-nom-nu'n n'erden /nnn. ni. !^n der nächsten Sitzung des Gemeinde-tates, die Donner-ölast, den d. abends siutt findet, nnrd u. a. auch die l^^ründun^ einer stsileicheii nnrld da^S l^>esuch der ^''ei'reil ^"'el nn<> Vuvreni^il" nm di^' Ertei-^nnji einer ^sc'n.zeiiion ^'^ur Cröffnun,^ einer t.'tilkti>'n'>l'nlle .>nr ^pracke «lelunqen. NI. Die Tnliflkeit deo Alli^emeinen Wirt-schnftsttercincs, r. ni. d. >>. in Maviln^r, der 'uir <'iiuiien in -der AlovenSka .ilitt? ein ^>'^üro eröffnet hatte, nnlrd<' dieser l>el)iirdl!ch ein,^estellt. Die i^^eiwssen->fcliu't Ijlitle den ^Zn'eet, ikiren Mitsili»>dern .iin''eii!>.>ii' Dtirle?ien sienniiiren. s''K'lien die Unterneliiiinnst N'nrde die ^lrasan^eijie er-istaNet, U'eil sie lr^ik der ^.lii/lilbestätii^nn,'; der '::a!^unsten ihn' Tätiliteit iiuc'iährll^cn Bestand. Die Tvestlifl'teiieii beciinnen um i') Utir -nil einein ,vesl>i0lle'^diemt. ^-ür d.'N !?,'a6)--n'ittaq ist eine '^'^'ier iin ^-reien niit Ansprache!,, i)l)^'i^esän(ien nnd Ansfschrnnqon Iwr-lüeiehen. Zie lu'jiinnl nin t ! Uhr. Die?eil-netinier ti'nnen den ?vri"isn'nli, der nin N.l>s> Uhr ^''^n? >>ai,nt f>lisin lies abfährt, bennken. IN Dic Mariborcr Polksnniversität er- »"'''net kninniende die-neue Caisan. sj,,^ /,a?i!r-.'iche inieressante ^Z^eran-Nal?uiisien, II. a. eine (^'hrnnji deci Dänen s^irilndlniq, de^^ '.'^'.'«^rinider-^ der !!!>olt'önniver sitiil nnd dt'..' rnniichen Schriftstellers 7nr-.aeni'en soN'tie ein >tan;ert de»^ Pariser Tri-n-i'. ?en ersten '-i>l.>rlraii hält ani l!. Okiaber ^'rinaido^zent Dr. <' t er l j an«) L.^jnbljana, der inleressanle Mitteilnniien Ni>n seiner I'^'eise dnriii '.'l'orU'esteii luachen nnd ssleichzei-tij^ eine ^lieilie van ,>ilniansnalnnen zei^eil N'ird. lleln'r t^-rnndtnisi''' .Uedentniist sprich! ^uni. n t !' v e e, n'ährend Prafenar a 5 l'inen >'>>'rtraj^ üher Däiieinark halten nnrd. ^'ieser luirdischt' P!'rlra«i>.'»,l)fln'.' nnifaftt so-stnl dis'f aNnelte !^>i'r!räqe. n i^crnsahrt nnch ^iidslrbien. ler Ä'a-eiln^rer ,'^re>ndl'nver!el)r^'verband Iiat die t rstanisatiini des «U'^'I'.en ''lnvfliiqeo de^' ./^'ntnu' luisl) ^,i!>serl>ien i'il'erne>niinen. T^ie "vahrt inied ^'.»plse iiiil der l5isen-blil>n nnlerln'ininen, ii.^ stellt sich der l7vlii)rpreis ntil d. in -Z^niderznq uan Bei',irad ?af!) 5!eplie auf Ii'..'» Dinar fnr dio dritte nnd ans -.'>^1» Dinar ji'ir die ^^nn'ite .'^iliifse. Älle Z^eiliK'liiner nnrd ans der Tl^ahrt tn«? ^-''ea^irad einl' !lunst '^emämt. Sft.'Plje an>^ werden die (''»e-Inenden iini Deiani', <''^nstinar, Deliai-, 5lrn-l^a. '.'i'aiini nlii dein idnlischen Orhrider-2ee, 't-rilep, und das be^ iiilnnte '3t'->r,i l'esncht. Der ÄU'?slnsi findet t'inn .'. ln'ö 1?!?. ^D!tof>er. '^^lnun'ldnni^eii N'er-dl'-reil.' l^eniel^et. nnrd S^'nntast. den l. iDkl.> der iin ^tleiiien .^iafiiinsaale die ^ieviäliric^e ?heaterfcsiule eräffiiei. Die ^^eituni, hat Ol'er reaisfeur Vt a u i .1 inne. ZmUin^1. Ceni't l-d >' n l' r II ch. eine l'etannte .^inpiizitiit 'Ni Äniireicher- und ^'^iiiinleriiialerfache nu>7' Thurinjpn, auf der .>iür?reise „ach '.'>>ien lU'er ^u'tervent ivn der hiofi.j^ ii l^>eschüft'.stelle deo <^en'erl'esärderuu'>^c'inslilntS der >>andels-, l^'eniert'e- und ^ndnslrietanlntev am Zan^ö-tac^, den d. lU^endS !-> >1l>hr in den innen des „Olrv'/i odbar", '-^ietrinfska ul. !>/l, einen ^-acl>vartra«i über die neueifte Tea)nik der ,'jiuinler- und 3.1?riftenuialer-, '.'lnflreicher-, Lal-kierer^ nnd ?<'lara>ion','-c^<'halten, so da^ der Vosi^ch in Ljublsana und Maribor wirklich etwas austcrord^'ntliches darstellt. In Ljnbliana haben sich nach denl Bortraqe isi.ifart über Maler- und ftreichermeister fiir einen l^-nchikurs gennl-det^ .s). Oldenbrnch i-erfolstt unt feiner ?ä-tii^leit dar.' edle Ziel, dni? Malcr- und die ver wandten C'^ewerbe zu Hetzen nich zu modernisieren und den liewerblich<'n Vertretern die-fer Kunft kau'männischc Bildung ,iu geben. Veim Vortrazie ist vollzäihli^es Erscheinen der beteiligten (Gewerbetreibende,t, inskeshindere der Maler, AnsN'eicher, Larlierer, Tapezierer nnd Tischler zu er.n>arten. IN. Nur noch einige Tage lacrden die Älonnemelits für die neue Theatersaison eiit qe^engenoinmen. Die erste Abanneulentsain-stellnuq findet bereits Menstac^, den li. Oktober ftatt. — ^?ll'5 (5röfsnnq^?vl>vsteslnnii «le-lanlit Eonntasi, den I. Oktober das stärkste jnsioflaiviiehe '^^^iihnenwerk der Z^achkriet^szeit „Tie.i^ierren von <^',leinbay" von Krle/.a znr Aiifführnnsi. ^nr Pünibor bedeutet die Auf^ führunq schon deshalb ein Creiqnis, weil die ^^pielleitnn^.? der hervorraliendfte ju^ioslal'n-sche .'lieeiissenr, Dr. l^^alialla, inne hat, der anch im Änsland einen ansc^ezeichnet'.'n Nuf jienies^t. U. a. erhielt er die ehrende (5inl'a-dilNfi, in Prai^ tind Parii? dieses >^n^ist!"lck in ^zene zn iei^ei,. — Die zn-eile Crstanffüh-rnnst in der neuen 'Raison ist si'ir Dienstaq, den .'i. d. anliesel)t. Utüer der Spielleitnnc; pon Io^fo ^telni^ das Lustspiel „No- rti" zur Anffiihrunq, das weqen seines '^eift-reich<'n nnd höchst unterhaltenden 7^nhallei^ den ,:ften sind. Dc'r?Saqen fährt nin 7 Uhr voni <^'rajsfi trq ab nnd bcri'ihrt Sv. Ja tob, Sn. Iuris, Marija Enexita, t^iornji (5innrek, Apa'"e, t^'>ornia Nadsiona nnd Sla-!iini Nadi'nci. DaS '^tiliaqinnhl wird in Ka-pela eiin^enonnnen. Die ^ii'lckfahrt erfolxit erfoll^t iiber En. Anlon, Sv. Trosica nnd Cn. Lenart. Die iwnze ?sahrt lostet sanit Mittagessen 7s> Dinar. ?lnnleldnnehr i^ui beschiclt. Ter >.'>andel n'ar zientlich lebhaft. Die Ümsie-buniiobauern brachten Wasien Schweinefleisch nnd 5peck, ferner Z^'aqen trant>si.'pfe, Ziviebel, .^tnol'lanch und (^nrlen, 2s; '.»lepfel, Birn?n, Pslan- iiien nnd Trauben sonne tiecjen lt'tiZO Ztück l^efliuiel anf den Markt. Die Preise haben sich qe-ienüt-er der '-li^nn'ocke nicht niel e,ändert. ^.Z^rathi'ihner kostelen bi.5 zu 20 Dinar Pro Paar, .<>eiinen nnd i5-nten bis .ii"», l^'änlse nnd Tliilhühner :!<> bis s'.O. >iauin-chen bi.^' Tiuar Pro Ztiick. !.nutefseln notierten l>.77, bis 1.55,, Zwiebel bis .>tnoblanel> bis 10, >ireni> N bis Tonialen 1 bis (i Dinar Pro ^^ilo, l^nrlen bis ?, Speiselürbisse 2 l-is Paprika tt.2.'» bis 1, 5io!pssaliit 1 bis 2, .?srantköpfe 1 bis k, .^lohl bis 2, (5ier 0.Üs> bis 1.2.'> Dinar pro Stück, '^'iNlch ? bis 2..'>s^ Dinar Pro Liter. ?l('Pfel und Birnen wurden zn 2 bis Pfirsiche zu iein?nik kam unt der .^I^'land iu eine elektrische >^)obelinaWne, wol»ei is)ut rier ^-inqer abgetrennt wurden. NI. Hen- und?irohmarlt. M a r i b 0 r, ^0. j». ^ii^esill)rl lvurdeil 20 '^gaijen .'^u, li Wagen Grummet und 4 Wagen Stroh, .'(icu wurde zu 2«^—30, Gruminet zu .'i0 und Stroh zu 20—25 Dinar pro 100 kg gehandelt. UI. Ein Geschäft von Taselgeräten und l^ieschenkartikel hat Herr Slavko MarkoviL eroffi,et. Siehe den Anzeigeteil. m. Einbruch. In die Wohnung des Musikdirektors Füllekrusj in der KoroSLeva ul. 2, schlich gestern vormittags ein unbclaun-ter Latigfinger ein, der eine» Mantel soN'ie uiehrere Waschegegenstände mit sich gehen lies;. Die Polizei fahndet bereits nach dem Tliter. b. Ges^ntsibel. Ein praktisches Büchlein zur Selbfterlernuug des Lesens und Tvnrfte. .^>'rrlicher SitMrten. Tanzgelegenheit! 12117 * T 0 m ^ e — Pelre! Morgen Spau-ferkel! 121M * Gasthaus 8unko Radvanje. Frische !^^ratwürste, Brat- und Backhühner, Priuia Weine. 12120 * Die TanM)ule des Gesangvereines „Liedertafel" beginnt hente, Saiüstag, den .^0. Septenlber in de» Gambrinitshalle. K.'l » Der Sportklub in Etudenei sFufiball-settion) veranstaltet am Soilntag, den 1. Ottober in allen ^»iänutlichkeiten des l^'-asthaufes Mraz in Studenci ein Weinlesefe st. Muiit, Tanz. Eintritt frei Ansang unt 15 Ilhr. Unl zahlreichen Besuch bitter der Aus-schilf'.. » Der Geliilsenausschuft des Handelsg'-e. mtums veranstaltet ihre Tanzübuugsabende iut kleinen Saal des „^kar^'dni don,". Beginn Dienstag, den Oktober um 20 Ul)r und N'eitere Tanzstunden jeden Dienstag tltld Freitag. Den Unterricht erteilt »err Tanznieister Siutonrii;. Alle Mitglieder uud Freunde sind geladen! 751 * Institut de danse Pecnik eröfslnt seine Tnnzknrfe mit l5. Oktober. Einschreibungen täglich. — .^fralja Petra trg 1. l » Buchhaltung, Stenographie, Mafchin-schreiben, 5>nndelssorr-espondeuz, Sprach<'n Pt-aklischer l^inzesiinterrichl. ?leslei,».'^-»,ii<. luug gralis. v v c» UuUbor, krelova 0. Au« Vttii p. Besuch «nserer Weingegenden. Wie berichtet, veranstaltet ain 8. Oktober die Banatsverwaltung eine Propagandafahrt iil unsere Weingegenden. Es wird ein Sonderzug abgefertigt werden, der Sonntag, den 8. d. uul 8.20 Uhr in Ptuj eintrifft. Der Fahrt wird sich anch der Photoklub „Ljub-ljana" anschließen. Jli Ptuj werden die Gäste in fünf Gruppen teils kleinere, teils grö-szere Ausflüge unternehmen. Die Leitung der einzelnen Gruppen haben übernomlnen wie folgt: I. Gruppe: Bürgermeister Lad. Ier»e und Cchulinspektor Josef Gorup, 2. Gruppe: Dr. Salamun und Josef Berliö, 3. Gruppe: Dentist Reich und Lehrer Adolf Maziu, 4. Gruppe: Schulinspektor Mirko Pretner und Stadtverwalter Rnd. Horvat, 5. Gruppe: Lehrer Fr. Sancin, Cyrill (5afol und Anton Smodiö. Die übrigen Teilnehmer der Fahrt begeben sich nach Ormoi und Ljutomer. p. Förderung des Pferdesports. Die Pser desportler Franz Plaz 0 tta nnd Julius W a g r a n d l veranstalteten dieser Tage auf der Neintbahll in Jurovec ein Pferdereuneu, dent zahlreiche prominente Sportsleute kieiwohuten. Als Sieger ging .Herr Magrandl hervor. Die Jurh setzte sich aus den .Herreu Guido .Högenwarth, Josef Fürthner, Othmar Samuda, Max Weiften» stein, .Herbert Blanke und .Äarl Penteker sen. zusammen. vo« p. Ein Handball-Wettspiel gelangt Sonn tag, den 1. Oktober um 13..V Uhr zwischen S.K. Ptuj nnd S.K. L a k 0 v e e zur Austragung. Das Wettspiel findet am Platze des S.K. Ptuj statt. p. Märkte im Okwber. Im Oktober fiw den anlund 7. Pferde- und Rindermärkt«, aui 4., 11., 18. und 25. d. Schwememärkte statt. p Wochenbereitfchaft der Aieierwehr. Bon Sonntag, den I. d. bis nächsten Sonntag versieht die erste Rotte des zweiten ZngeS nlit Brandnieister Ernst Dasch und Zlottfüh« rer Vinzenz Scheischegq die Feuerbereitschaft »vährend Ehauffeur Karl Penteker, Rottführer .Haus Merz sowie Anton Kubar und Atidreas Pfeifer von der Mannschaft deik Rettungsdienst innehaben. P Den Apothekennachtdienst versieht bi4 einschliesslich Freitag, den 7. d. die Mok». ren-Apotheke (Mag. Pharu,. Rut^^lf Molitor). P. Im Tonkino gelangt Snnlstag und Sonntag das Filnidrama „Bezahlte Liebe'^ znr Vorführung. In den Hauptrollen sind Grete Mosheim, Oskar Honlolka, Camilla .Horn, .Hilde .Hildebrandt und Paul .Heide, nlaun beschäftigt. Außerdem ein ausgezeich. tes Borprogramm. » Bei Verdauungsstörungen, Magenweh S»d. brennen. Nebelkelten. Kopfschinerzen. Nernen-rcizimgcn bewirkt da^ natiirliche „Franz.Josef". Bitternxisscr offenen Leib nnd erleichtert den Vliltkreislaus. Versuche in den UnivsrsitStSkllni. kcn ergaben, daß Alkoholiker, die an Magen» katarrh leiden, durch das altbewShrte Franz« Iosef.M,sses isir«, Estlnst in kurzer Zeit wiederfanden. Das „Franz-Josef" . Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und SpezereihanidluM gen erhältlich. Tfteater«,»Lwnk NaNonaltheater in Martbor Repertoire: Sonntag, den 1. Oktober um 20 Uhr: „«O. spoda Glembajevi" (Die .Herren von Wem. baj). Erösfnungsvorstcllung. Montag, den 2. Oktober: G^schlofsei^. Dienstag, Ottoler um 20 llhr: „Äioxy^ P rein lere. '^.'lb. Sonntag, den 1. Oktl>ber ISSZ. 7 '^c'nunq" Wirtschaftliche Rundschau Zauberlehrling Noosevelt Der Kampf um die Inflation in Amerika / Drohende Farmerrebellion / Kreditmaßnahmen und Arbeitsbeschafflings-progrumm als letzte Rettung vor derWährungsinflcitton )il den Vereinigten Staate«» scj>cu die Kräfte, di,' in ciiter WühcunqSinflation die cinziq? Rcttmiq fiir die Wirtschaft sehen, nachdt'iu N'ttA-Crperiment RooMicl!^ jieblieden ist, .znul letzt«.'!» Tturm«ui griff NN. Persönlichkeiten wie Senator Flet-chel-, der Äorsitzende der Teuatswlihrunqc?-lvnnnission. die Senatoren Thomas, Harri-svn, ^nlith nnd vor allem der sehr einfluk-reiciK' Senator Vorah, halx!« sich ri'ickhalt-los und niit nlk'r Eilerjiie fiir den ofsenett Uet»crMlq zur Wahrungsinflation ansge-fprochen. Borah sicht in ihr das einzil^e Mittel, unl Millionen von Erwerbslosen wieder .zur Arbeit ^n verhelfen. Alles, uxis n,an in den letzten drei Iahren versucht habe, unl das Wirtscl)astsleben wieder anzurej^en, hal'c nicht den «geringsten Erfolg gelMbt. llnd nun apostrophiert er den Präsidenten Noosevelt. Seit Roosevelt im März die Regierung über noinnlen liatte, habe er zlvar beständig inflationistische ^^eden geführt, aber seiile tatsächliche ^Finanzpolitik sei dabei nlieraus konservativ gewesen. Das Wiederaufbaupro-granlin erfordere als imchsten Schritt eine sorgfältig i'lberwa6>te Währungoinflalion. >Xrr Nosevelt, der den Dollar mit Porbedacht ins l^leiten brachte, der ihn init allen Mitteln und gegen die in seiner natürlichen .^iursben'egung liegenden Anftriebskräftc! nnten hielt, der an seiner Weigerung, in eine Währnngsstabilisation eiirzunnlligen, die ^,?ol,doner Weltwirtfchaftstonferenz scheitern lies;, der iils so eNvas wie eil» Weltapostel der ^>nflalion galt, nnrd die l^^eistev, die er rief. seedingten Glau^ ben an die Unerschiitterlichleit seines Dollars feMnelt, so denlmnngslos hat er schliesslich an die Heilsnnrkung der Inflation und der Währnngsabn'ertung geglaubt. '.l<'ainentlich in landwirtsckiaftlichen .streifen Ilainniert Ulan sich daran. Man stellt fesl, das; bisher die Rohstoffpreise und die Preise siir landwirtschaftliche Erzeugnisse im Berliältnis znr Verteuerung der sonstigen Artikel des tägli-6)eu Bedarfs viel zu iveili«, gestie'iell sind. Tie ^-nrnier sind anf.^ äiis',erste erregt, drohen niit Streit nl,d offener ^^iel'.'llivn, wenn die Regierung nicht .',nr .'^nflatiol, i'ibergeht. ^lioosevelt stränbt sich diigeiien. Ist ihn? vor der Tragweite einer (5ntn':>klling, die er oft genllg init einer gennsseii ^eibsiverständlich-keit als nnveriiieidlich niid nolwendig hini^e stellt hat, plötUich Angst geworden, weil er nicht zn ilberschanen verlnag, wohin die ein« nial entfesselten iuflutorisflft'n ^kräste Stoa! lnid Wirtschaft schliß's',ljch tragen nnirdeiiV ist auch ausfällig, das; Presse nnd B.inkeii seit einiger !^eit die öffentliche Meinniig nach-dri'nllichst geaen i>'de ^^nilatien zil beiiifins'.eu versuchen. Die sanken lilil»eil iln ilnnier skeptisch >iud iil'lelinend gegeni'il>e>>i.'stlii>de>l. Sie sperren sici^ selbst gegen die Roosev^.'!:--schen Pläne fii'' eine .^tred.ilal>s>oei!nng, die er son'ohl znr '-i^'rnhignng de,- I^arin<'r nne znr Dnrchsl'ihruiig einer luirtsainen Arbeit^^ beschaffung nnd '-Z^eläiuvsnng der Arbeits-losigleü, die den (5odes nicht iielanii. i^iirchfiihreii N'ill. (5in Veschlns', des ^eder^il 'lieserve (soiincil. d. i. die Verlretnng der Privatbaiitinleressen beilii ^'<'deral Reseroe 5»)steln, besagt niörtsil!n die Bauten fiir die sollsti-gen Absichtelt der 'liegiernng zn gewinnell. eine „Austanllng" dieser Aktiven vor. Sie soll in der .i>lptsache dadurch geschelz-en, das^ den Bauten fiir ihre Forderungen .a» die Wirtschafl Schuldverschreibungen der Recoitstrtiction ^iliance Corporation ltnd '^^onds anderer öff.'nllicher .^kreditinstitnle ausgehändigt loerdeit, die bei den Federal Ri-^erlx' '-i^anteu redistontsähig seilt wiirden. Fj'tr diese .^krediiokliott sind iitsgesanit znx'i Milliarden Dollar vorgesehen. Die Ultrulie der Tiarnler will man dadnrch beseitigen, das; inan die diesjährige Vainn^ vollernte iiiit !i> ^ent-^ pro Pfund bevor-schusst, allerdings' nnler der '-i^edingnng, das; die Aillian'lächeii iin nächsten Iolire auf ..'i Millionen ''leres üni) in! iiln'rnächsten .'^uilire ans einen nech nie^.ij^erei' Siiind einge-ichräntt n'erdeil. Unter llniständen soll diese-L Snslein auch cinf undere Agrarprodnlte ons-gedehnt nurden. ^iir diese 'Z^orschiiise sind !l^i) Million''!' Dollor .'^ur ^ierfiignnii gestellt. Der ''.'lrl'.'il'''besch(issnna >^'ill inan ein^'r^ seits durch '.'Iiiregiiug der vriviiten llntev-nehni.'rinili^iline dienen, indem man der Wirtschaft iU'er die ?^anlen eine Milliarde' Dollar !'1vesico-!'iredile ^n'illirl. Andererseits aber dentt man on ein ures;zugiges Arlieil'-'-beschaffnngsprogramm dnrch i'ssentlich? Auf träge, sj'n' die '.vliltiarden Dollar aiisge-n'andt n>erden sollen. Da«,!! koninien i)'^ini> noch Ii"' Millionen Dollor. die iin Rahinen de'^ Winlerliilfsnu". l..i -nr '^^e'chaifnna von "^l'akiriingS' lind '.l'elleidiingS! litt'.'ln siir die notleidende '^'eoölt^iülig on'.'geael'en n'erden sollen. II! quinen niiirde also die Tiirchinli' rilng des n^'il'.'n 'i'ooieo.'ltschen Plin?'? »iei)e als <>),' 'vulüarden Dollar erfordern. I^er ameritanische Präsident l)osit, dieses gi'iantische »reditonsn'eitnng-^vrogralnin ohne Wötirnngsinslotion dlU'chfiilnen ^n lönnell. Wie N'eit er d.n'iit ^liecht lielialten N'ird. nnls; abaeniartet nierden. Die <''>e'a>n', das; zil seiner Alnnicl^lnng scl'1ies;!ii'l> do>ii dle ^^cetenpress'' in '.'^eni'.'qniig aesctu n'erd.'n nulN. ist l'.'s»' gros;. Und schsiei'.lin, liot na- 'v 5'- !^liLere ' ° tiirlich ancli di>' ^cha^üinsi ie gri-ner Men-gen von s^'ive.lgeld inflationiiti'i'e .^'.-irtun«'. die den Wäsn'iing.^stand ni^>,t ln'bvinslns.! lassen lann^ Trol'.den' ipv-cht mar im We^ s;en >>aiise seltt niieder von Dollarital'itisit-rling. Man Init als '^'^ans dliiiir eine .'ttuv^r tnng von lN'.' genannt. ?^os wnr>.' also bedeuten, i^a»; cier Dollar aiii eine"' Stande von «!l> In.? >i.'. i?t-> leslueiialien nx'rden soll. Sogor von einer >ttl'>v>.' l'in dnng nvislchen ?o^lai' lind PiUli!"^ die de genx'sen, lind bei den i>ev!''rneti^'ni.'>el' !^t I ienc.i'chnldellverliandlniioeli !.iinsl^l»eli Aine vita inid <^'nglond soll i^'^iese Angelegell.^)e' eine '^!^'»lle snielen. Schnsciireu^artt. o r i b r, Der Anstriet' l'elies si«!', aii' :ci?i!'eine ?er >)^'ndel loar 'nüteli'.iänili: vert/liii! ilnir den ?!iic>. <5s üotierten '> l! WouNl? a!tl' '^llngsch!neii>e !<>!> ?'.'0 lien l<><^ !! ! '.i.'ltoimte '> 7 'v,'> nate Monote '»s!«». einil'.l'vige >!'>>> 'il'N Dinar pro ^tilck^ ^o«-' I-i.'lo !^^el'end!^ennrlit 'i- ^ vnd ^rt^lochtge nnclil ll' ?in>n^ H'.'pseuuiarN. 7>m ^ » li i! t ti l >'! d' !!.'age uiil >>opie>llnart: !neil'/i!ni' nilvera!' der!. Da.' Aiiüaiilen der '.Z^>ore ivir!^'' grös'^ tuileils ilim Preise vol> 7' M' ich M «ik Mkkn! voi^ e l? I e « e s c e l ^'>abeu 3ie (leleseu'!^ — Was, Sie nnsseu es uo.1) uicht'i' Al'er im Morgenblatl steht'.? gros, uud deutlich! ^eiue Naultu uatitrlich, aber luau weif; doch! Ich bitte Sie: ..Yerr C'. !?., der Mitchef eine? der gröf^ten .Handelshäuser bier a.u Plot'e . und: .Die Dmue soll die l^attin eines gleichfalls hier anisäfsigen .'oiitteube-siker? sein . . .' Na, kann doch nur die )k^ertliug sein!" ?o schivirrlen die Meinungen dnrckwinau« der. l^'ansing, der älteste Prokurist, der schoil ttreiluidzn'anzig Jahre bei Lobentveiu Cl>. arbeitete, mustle nach vou nichts, denu er la» seilte ^ieiluitg immer erst na Tisch. '^^oll Unruhe, denit er toar dem -?>ause Lo. k,euwein sebr altbänglicl,, erklindigte er sich, was es ei gelltlich gebe. Alle inollten zugleich sprerlxi'. ober der ersie x'^uckibalter, ?>crr ^rlichberg, tadellos rasiert und tivptovp aetlcidet wie immer, erhob die.Qand. „L'assen Sic in i ch sprechen, ich '.oar dabei!" l^^roßes 5wllo. ,.Was. Sie n'arell dabei, I-rlsc>>be'g? U'ik das sagen Sie erst jes^t? Sie il'ore» auch im TrotaderoV Aber sy erzöl''^l'n ^ie doch!" L^bniohl j?tto ^'rls?liberg fast jede A'acht dürchschn.ärni'e, er mor.ien« du i, ilniiler fri'rl), l>s".fu'''l- >'nd ilne an.? dem (?! gepel>' ons. ^ehi läihelte er. 1 „Ialvohl, ich lvar dabei, d^i.? heis;l !ch los; luit meiner k^^esellschaft iiti ?aal nno bUtilN erst .^leuntnis von der Ainvesenheit unseres kllllftigeu ll'hef.?, al.? es hies;, in eitler der Logen Pri'igelten sich zlvei .^'^erreu, ein,' nie sei dari'lber in Ohnmalht gefalle» ili'd die Polizei gerai^e daniit bes.'ln'iftilst, Ruhe und ^Drdilung loieder herzustelle». Da ging ich Hill, mich des Näheren z>l erk'incngen. Doch nlit der „Priigelei" ivar es .licht so arg — >?>err (5rich Lobentveill holte galiz einfaä» einen >?>errn geohrfeicit, iveil dieser dreist geilen die ili ^obeutveili? Begleitung gesr»ilnleile Dailte geworden sei»l iotl. Die t^reulldi» des t^ieohrfeigten. eilie hiesige 5chauipieleriu, verlor iu deili alngeregten Durcheiuander eine lverluolle Vrilloiitspl^u-ge uild machte darüber so viel l^ieschrei. dos; ein Saoldieuer. der iteuaugestelll lvar. alant» te, da drin lvürde lnilldestens seinalüi tolge^ s.blngeil. nnd danl, nach der Polizei rief. l5inijie Detektive ill ^>ivil, die gerode iln 5aal nach eilieill 5)o6KaPler sahndeten, n'a-reii sogleich znr Stelle und uiachteu sich nnch-tig, indein sie die Nanteu der Alin'esenden soststellten, die leeren Settslaselx'n zälilten Ultd ollen AnU'eseltden polizeiliche '-^iorl.i. dunji in Aufsicht stelltet!." „Aber die Danie, ilui deretivillen d.r Streit begann? War es tvirklich . . „Oh. die Dauie betaui ttieinolld zit sehen, auch die skrilninalbeatnten nicht! l5s liies«, sie sei sogleich von einer Freutldin im Auto fort gesrlxlfft ilwrden. .^'>err Lobenivein, >kavalier lvie itnmer, erklärte, sie erst iiil ^'okol len-lteit gelerlit zu hoben nnd ibren ?t0lnell nicht zu wifseit. Nird do er der l^iastgelier lnar nild die ganze ^eche lilattioeo siezooNi'. i>' nochlier anch die onderel! '^.'iln,'' uter leine Al^ltuug, die Daute gewejen leiil koinite." „Auch der (^'-eohrfeigte liiilit'' In >er .>ei-tnng slond doch, dos; die ?oll!e die l>'lNtin eine.? betalinteli .^.'^nlteiit'esitu'rs nn.> >til!isi-inä^eiis seilt soll!" „Mei,i t^^ott, ?^as ii't el'en do? Wer! eine'? tottlolell Berichterstatters, aer noch sehr illng sein luog und nrli gar lveilig aii' >'ili^ n ','^erlik oerstellt! ^eieli ^ie übrigeN'? übe«-zengt, dils; srluni im Abeitdblott eine '!^er!oei>; doch, dos; sie eili Rarter tind i.^rich ^^'oben loei,, ihr stäiidiger '.'^elsteiter ist l'ei ^>ell liei»; licheii Ansslngeli in die Welt, in ^er man si-l) lischt langll^eilt! Aber fest anstellen lvird e-? schwerlich seiil." ,.l.^^in Tkoltdol Hilter der '^^Iiinle!" lochte 'Vi'allnih, der jüngste Pr!'!lir!st; „nlid so elivo.? »lacht belaniitliilj o,,, eif>''gs>en die Rnlide durch alle ^alonc.. Die Bi'ltl'iig »nd >^'ril-i> ^^'obenlvein il'erden iiichl-? zii tailn'it haben in dell llächslen Wo-l?e>i, nnt^ loenn tiliser Chef gar dalnnterkomiot. tonii es et->00'? gebeil! Denn der hol leinen Sinn 'ür solche >'lbellteller." Älle lachleli. ^'lur der olle l^ionsing blieb erlist nitd sagte stirnrniizeliid- „x^ch schälu', nltch .V>err ''^^ertling roird do-f>i,^ leinen Sinit habeii." Trischberg zininterte eiii li'enig spöttisch^ „'Va, .'^.)err ?^ertlin>i loird inobl von An-foii on inil deli lebensliiitioeli t'^ietülil^li sei-lier schönen Iran gel-edniet l?oel'!,. sonst loürde er die itoeh vor sechs Iol>reii 'ul Berliil so lieü'ierle Troliintönzeriii Maio Ro'e >v"l)l toliill zu seiner ('»'enioliün geiilo'l't s)obeii!" „Was, die Bertling ivor Tänzerin"" frag« l' !nali verblüfft. ..(ü'ine s^ilaiizniiiniller erslslossige'' >sabll retis sogar! '.'^..'ns;teit 5ie denn do.? nicht, ilieine >>errs?I;osteii':'" ?ch.on liei Beginll des l'^'esvräch.i! N'ar. nli" I'eochtet voll deii alidereil^ eine sniige T^aiile ! "getrete,,. d>^' sirl, olille '.'liisenl!>ol' norl, Oeiu Uoutor des ^l^ejs, bei delil jie al^.» Ste- iiotopislili l>esrh."!>'.II ivar, b^.;eo.!i li'.nlte. .'ibi'r elie sie li 'ii- .rrei-ii! I)oile. n'o- reii ons der ui'uulüden l^'rlii've on' .venlt'?r die ^^c'oltien >'^.'itlull; i'no t5ri i' 'iieinve''^ an il?r ^Ilir g>'drlingen iiero»llof;l!'n ^iliii '.'Iiisliorcheii. "vroiilein ^.^otie ^'a>';I'ei>1? t'le'ch», '^iesi-'nt !roi' iiocli sorl'loser gev'or!> i?^ nli-' in oros;e!i. seelenvollen ".'tilgen — iin e ii^ ge .^chönlieit — tra! ''r'^tirerleiler A!'^.iri.'"t^ 5o blieb l'ie initu'iveolirli itel»^':' l:n^ loilschle. bis i>e>? altei? i'''iol!siiio ^!imii:e ln' a,i.? ilirer '.!>erii!ilieiil)ei! .is'.. i.'')^iiiN!>>^ logie niiililirti, lNi^eiii er nii sein Piitl l>!i'. äigei-lich: ' ...Vh Iclililtt', Nliii .il geiiilg g^tl /.'lif ivov deil, ."^.x'rrschosteil! 5ch!iei;lirl> nlio iiN' bier doc!i iill '^'iiiro einer Weltfiri'.io nil^'» n^.in !>/: einem ?a!>lenlasfec!" schlüpsle ^^^otle ^'o>!belg eiUo .n ibr ^koiitor »Iii? I.'eaonn losort z,i art)e'ii'll ^.^olieiiii'ein. der o't ol'eild-? liorb loii^ie iiach >toiltorsctiliii; bei i>er Allu'il zii lileieen psl^gil? legte ihr donii bei seinem '.!>^^gaehe,i .uinn' ilo einen ''eltel nlit tnrzen Aolizen aiis deii Pjot;, loelche '.'>riefe anl ilärlist^i? Moroen ;ii erst zn jchreib^'ll seien Die iili>i;ten liin '.'ei'l! iveilli er tolli, nilterschrififertig oiif seinen T'isa! liegen. Bon s> I'is liolb in sol' lion'^ der l^'hef dei bereits versortierte '.'.>^'orne.lposs durch, itwroil! zivei Ttnndeii Brieidittot lo iiiell. '.I^on holb l'..? aii lncit ob'^liivein inl oilslos;endei> Svrechziilliner >s>'lliereli',en »ii! den '.'Ibteililng>?vorstände,i^ istilg iiegeil zive znlli (5ssen niid lebrte ers- nol! sniif I'hr . iveitii er lticht ausmärt!? zu Inii l>ot!e — in -l''>e'l1iost ziirnlk. l5r ivor ein li'ortkarger Mann "on et'i^o stxlizig ^mhren. gros;, schloiil, mit alottrasiei teni t^^'-esicht, sicharselli, c'^nrcl'driiigeiiden Ange" ii!i^ kiirzgesrlioreiieii' groneiii <''aar. 5eille lllternisidlich' Arbeii.^krost loirlle vorl'ildlich on? do>,' ge'omte Personal; selii. slrelige, aber iininer gereel'te Art lilocht^'i» ilili '.» einem el'ei,!!' o'sürchteten loi/ gea tel^ii '^'l'i'l. > >> '!, Aiile^ i'öl onch ii! Prioalleben ali.' unautaitblil Lmmtqg, den l. Mniier „Die 1nntv» dW«e» tooel iiikrt »elkst de! normster vo-»nvrueliutt» ru vor/eltiier ^nut-Ztua» äo» 5t«»torL. ....^. Lrtskrone /^utomodllktvn dv8tstl«en lisll vi»r«ovle i^odllo» >^dnut?un« ru. veriSssl» vvrkln6ert. 8le ^sklen sef. ne kiir QsrUovls !^adlloit veniso k>! «»?s mokir. «^ell es s^ek liurek «lio era-Ken krspitrnksv an kepsrsturvn iidereekklleli d««tilt msekt. «» cz^p.QOV!.x tflITVUsl«»??»» i-.ürszenommc'n^ für mindere Ware werden et ma^' nlcl>ris^ere Preise erzielt. Lchätzungs-meiie ivurde« lnsher mehr uls liO?» deS dies j.ihriqen (^rtrc^eo abl^esetzt. Die l^es6)äfts-tllliqkeit wcire lelilinfter, »nelin sich die Wa-reneiqiicr vu einer c^erinjiett Senlun;^ der Preise entschliesieii wiirde, doch leziei'. die liri.^s;e ^tieservieriheit nn den Tnq, in der ^rwartunq, dns^ die Preise noch steigen werden. > Lestcrrcichische Importbewilligungen für das nä6>ste Iahresquartal. Tas österreichische ^lnnn.^nlinisteriuin brinj^t bezm^lich kter LrteililNfi von (sinfnhrbeivillisinns^eii fiir k^ac' letzte Qnartnl ^^iir >»enntnici, dasi die ^^)0ll nmtev erniächtil^t sind, (5!nsulirbewilliqnn;^en nntcr ander:!? für soll^'nde ^^^inren zil er-teilen: l'^'rste ^zn ^ütterunli!?^^n'e>ten; Mais; Mehl und Mahlprodiikte nns Weizen, c^en nnd (^>erste mit Änc'iinhnie der (^rin)'eni Odst, Mbereitet; '^ntterrüben; fietrotlnete oder gedörrte .^^.nrkerri'lbenschnitte; .^>en und Ztrvh; .V>l^»nig, anch winsthoniq; Marqarine; Teer, nicht desonderS vennnnter; Brnnnkoh-len- nnd Schieserteeröle, nnch raffiniert'. Asphall oder pechlialtiqe, als Cchmieri.^! nicht verwendbare Nni-lstände non der ''^^rnnnkoh-I.e> nnd Zchieferteervernrlieitnnfl; Paraffin, unrein oder siereinisttx iZiebliöden n. ^>ientcr-döden; sonstige ,'vlechtwaren; Pelzniert; Ban-und Nutil)olz, roh, n,it feineil .<>öl.^ern furniert; Seife; Viehfutter alis ^isch- oder ^leischnlifällen. X Im Wiener Ptivatclearing lelrtii^t ge-genwartig das '.'Ii^io fiir die ''Auoliindniarl und für die ^'?!>estdenisen ^'7.^7.')?», fi'lr die ^'ire 27.77»?,), filr die Tschechotrone iin .^tom pensationshandel Ins nnd fiir die ^^nlandmart bis i.'.'i.7.'»?!;. Der Dinar notiert gegenniärtig !!.'>.'» bis I1.7,si. X llngünjtiger tschechoslowatischer Textil-export. Nach Prager '.Vceldnngen ist in der Ie>.Uen ^^eit die ^^age in« Tertilerport anö Tschesiioslowakei sehr nngnnsttg. T^i^' ltnter-net)nlnngen erlitten a?n ''>'wltan grosze Per Inste. Ter Erportrnelgang nach ^^ngossawien isl nicht nnbeendet, nms in qrosicn, Masse auf die allniähliche Schaffung einer eigenen Tertilindnstrie .;uri>ctznfül)ren ist. Die tf6)cchl>slowatische Textilindustrie verliert stäTldig an Boden in Polen, da sie von den dortigen Unternehniungen langsain verdrängt wird. ?luch lnit einigen anderen Staaten siiid in der Belieferung mit Mann-fatturwaren Echwierigteiten entstanden, sodass der Exvort sehr unbesriedigend ist. Die ?^abrifanten nalinien eine Entschlieszung an, worin die Nec^ierung aufgefordert wird, Massnahmen zu treffen, die den Tertilab-ferk im Auslände wieder hek»en sollen. X Eine 1W'//.ifle Dividende erzielten feltt die Aktien der englischen Anstin-Auloinobil-werle. Iin Vorjahre wurde eine Dividende von ausgeichi'ittet. Der grof^' l^ie-winii ist s)auptsächlich darauf znrückzüfiihren, das; in der letzten ^jeit dac! Crportgefchnft dieies Ui,ternchmcns ungemein gehobelt lver den konnte. X Zollerliöhungen in England. Nach Mitteiluilg des Exportfördernilgsinftitus des 5^alldelsmiliisterinms wurde in (^'ilgland der Einfus)rzols auf ('Geflügel, insbesondere se i^ud Cnten, jedoch mit Ausnahuie von Truthnlinerii, erhöht. Statt der bisherigen Zolls von des ^akturenbetrages nnrd jetzt ein Melvichtszoll von Z Pcnce pro Pfulld elllgejü!)!:^ - - - ^ 5P0K7 Leichtathleten kämpft« Um die Gaumeisterschaft der Sokolvereine .'dcutc, Sanlslag nachinittag begillneii die Leichtathletilkämpfe um die die'^iiiyrigen l^>aumelslerschafteil der Sokolvercilie. Tic >tinnpse, oie i,l vier (^'»ruppen, u. zw. grauen unti Mällnerriegeu sowie Mei 7>>luioren-kategorieil durchgeführt werden, wcrd^'u tuor ge, 5ollnlaii vorlnittags uieitergcfnhrt und am ^.'l'achinittag abgeschlossen werde»», ^ul^ge-'anil werdell nin die Siege>>^>allnc 2'.i Bereine u»it ca. Atlileten ins ^eld rückell. .>n der '')auptkolikurrenz der Mänuerrie-aen '.norden erbitterte iit'älnpfc erwartet, zn-inal in allen Disziplil»en ausstchlsrei6>e Wett täinpler anl Start erscheiilen. Bor allem wird die ^rage nerraschungen erwartet, z»lmal gerade hier in letzter Zeit ganz respektable Zeitei» verzeichnet nvrden si»ld. Iln .<>och- so-wie im Weitsprung diirften nun endlich neue Marken erzielt werden. Auch in den Wurfdisziplinen kann man mit neuen Bestleistungen rechnen. Mau cr»vartct des-l)alb mit besonderem Interesse den Ausgang der.likälttpfe. Allf^er den klafsiischcn Disziplii»cn sind au6? Uonkurrellzen in» Schleuder- und Schlaglnrll vorgesehen, die wirkmigsvoll das Kanlpfpro-granlm der Friiuenriegen und der beiden v^uniorcngrnp;i?il uinfafsen wird. Es ist s"-init alich fii^' die Abiveclultinj^ der Bernnstql-gesorgt nwrden, io das, der ^».'auf der Dinge nichts zu wilnschen übrig lassen wird. Dem Winter entgegen 2. Waldlauf „RuZka koea" - „Pohorski dom" Der SSsl. M a r a t h o n briligt an» Sonnlag, den l-'i. Oktober als erste Berbe-reitllng snr die Wintersaiso»» am Bachern ei,»eil '^^itildlauf zur Turchst'ihrililg, der ausser den ^'eichtathleten zuni erste»! Mal »nieder unsere Wiiitersportler am Start ver-sauinielu lvird. Ter Wettbewerb ivird »nieder auf deni sieben .^tiloineter lailgeil Strecke .'^iu^ta lv'-ia"—„Poliorsti donl" ailsgetra-gen, »oobei die Nonte über den AlissichtSturnl gelvählt N'urde. Ter Start erfolgt un» ll) Uhr bei der ..^lill^la loi/a". Startberechtigt siild beiul Leichtathletit- bz»v. Willterfport-verbaild verifizierte Wettbelnerber. bewertet »»»erdeil (5iuzelplacei,lellts soiuie Gruppen z,l je drei ^^änferll. (5s »vnrde eine ^»ieihe von Preisen gestiftet nud zn'ar erhalten die drei erstplarierten ^'äufer, Mannschaften n. Wintersportler (^hre»»preise; letztere nliifsen in der vergangenen Saison wenigstens dreimal bei Skiveranstaltnugen gestartet sein. Anmelduitgen si»ld bis zui»> i). Oktober au (5»irill G r e ki a k, Maribor, Spodnjeötaj. ljndska posojilnica, Gosposka ul. 23, unter Beischlusj des Nenngeldes von ü Dinar Pro Person zu richten. Bei »nehr als sechs An-nleldnngen seitens eines und desselben Klubs beträgt der NeunungSbeitrag »naximal A) Dinar, ^ur naS)trägli6ie Anineldungen ist daliegen die doppelte Renngcbiihr zu entrichte»». Die Leichtathleten haben anl Start ihre Bcrbandslegiti»nationcn, die Wintersportler dagegen eilie Bestätigung des Wiu-tersport-Unterverbandes, daß sie dreimal im Vorjahre an» Start erschicl»cn sind, vorzu-»veiseil. Beim Start ist ein Pfand von 5 Dinar für die Nninmer zu erlegen, das dann rilclvergület wird. „Äelezlniar" — „Gvoboda" Die (5iie»»bahner und die iil Ichter ^^eit wieder kräftig emporstret'ende Mailnschaft des Szi. „Sootoda" bestreiten Somltag uu» halb I<) llhr aiu neilen „?.eleznik!ar"-Platz in der Tr-^a^^ka cefta ein Freundschaftslnat6>, in deln beide Akteure als letzte Kraftprobe für die nun beginnende Meistevsäiaft ihr ^tönlle», doluinentieren sollen. Die Skirennen des Zadres tY34 Die I. S., der Internatioiiale sliver-band, hat für den fo»n»ne,»den Wit»ter folgende grosse Skiren»tel» ternii»,lich festgesetzt: bis Jänner in >t1osters: Britische 'Skimeisterschafteil. bis Fel'er i»» Ai»derlnatt: ^internationales Schweizer Rennen. ?. bis u. ^eber in der Tatra: Tschechoflo-loakische Stiliieistevschaften. l. bis lO. ^eber in 5t. Moritz: Akadeini-c"Well-'!) intersPiele. bis 1^. Aeber in Bcrchtesgadeil: Deut- sche S'kinieisterschaften. Iii. bis 17. Feber in St. Moritz: FZS-.'lienneil (Abfahrt und Slalom). bis 25. ?^cber i,, Tolloeftea (Schwede»»): FIS-Rennen (Lai»glauf, Sprnnzlauf, Danerlanf, 5fo.>nbination). 3. Iis D. März in Oslo: .Hvlu,enloll-Ren-llen. Der Termil» ni»d der Austragsort der Iugolla»vischcn Meisterschaften find noch tli6>t festgofetzt. : „Svokwda"—„Panonija" Z:v. Das für Soilntag anberaumte Meiftcrlcl>aft!?spicl „Svoboda"—„Panonija" (Murska Sobota) hat letztere kampflos mit P. f. „Svoboda" iiberlassel», da „Panonija" »lur ül>ci- ivenige verifizierte Spieler verfügt. Termine der unterbliebenen National, ligalpiele. Da tvegen des Fußballänderspieles Iugosla»vien — Sch»»ieiz ain vergangeilen Snnlltag die Ligaspielc unterbleiben »nl»f;ten, l)at der MS flir diese Spiele neue Tennitle wie folgt, festgesetzt: Am k?. Oktober „Vojvodina" -- BAS.^^ in Rovisad; .'z. Oktober ^Slavija" — ,/'^jdul" in Qsuek: 19. No- vember „Concordia" — ,Hajdnk" in Zagreb; BSK — „Gradjanski" (Ägreb) in Beograd und „Primorje" ^ „Jugoslavija" iil Ljub-ljana. : Einen nngewöhnlichen Beschluß hat der J5?»I hinsichtlich der Austragung der restlichen 44 Minuten des Spieles „Slavisa" l'Osijek) ^ „.Hajduk" gefaßt, das »vcgen der bekannten Vorfälle abgebrochen »vcrden lnustte. Auf Anordnung des INS wird Mittwoch, den ii. Oktober, zwischen beide»» Vereinen ein Spiel ausgetragei», von den» die ersten 41 Minuten als Meistcrschaftskan»pf. die übrigen 46 Milluten als ^reunds6)afts-fpiel gelten. : Internationale Golsmeisterschaften. In den letzten Tagen wurden anl Zagreber l'-^olf Spielplatz iin Maksimir die diesjährigen internationale», (Mfmeisterlschafteli uin d?n Pokal I. M. der Königin u»»d den Popal des Vorsitzenden des Golfklubs (^raf "iVliroslav ^ililmer ausgetragen. Die Kälnpfe beiviesen, das? die heimischen Spieler grosse Fortschritts geinacht haben. Frau Paula Uln»anskti konnte dei» ersten, Dr. BoSidar Stri^.i,' den z»vei-ten Plal^ rvlegen. Die Ergebirisse »varen: 1. Mr. Ä'. Fiedl, 2. Dr. V. Strixi<:, Mr. Ver. »not. Dan»en: I. P. Nlmansky, 2. Mrs. D. Macrae, Mrs. M. Fiedl. : RumSnien schlägt die Türkei 5:9. Bukarest wurde der Länder-Tenniskan»pf Rulnänie»» gegen die Tsirkei allsgetragen, wor>ei die Numänen alle Mmpse für si5) ei't-schieden; die einMien'Ergeb»»isse »varen: Botez gegen Arin tt.S, V:si, si:?; ^^eti qegen Suat tt:1, «:S, 6:2; Poulieff-Schmidt gegen Suat-Mrin «:Y, tt.4, 2:«, Botez gegen Suat l;:1, 6:0 und Reti aegei» rin «:4, 6:3. : Sharley wieder geschlagen. Jack Sl>nr-k e y stieg hier gegen den frilhereil ?öelt-Meister iin.^^albschwergelmcht, Tommy Lou-ghran, in den Ring. Longhran, de? heuie gllte amerikanische Ähwergeidichtsmittelklai-se ist, bel^rrschte Sharkey sicher und konnte nach 1/) Runden einen klaren Punklosieg erringen. : M Meter in lief in Tokio bei dtil .Hochschulnleisterschaften Josioka. Den Hoch-sprung ge»»»am» !^da mit IM Zentiineter. : Den dänischen Zehnkampsrekord verbes-serte Rasmussen auf 6559.1 Punkte. Bei die ser VeraMaltung verbesserte Chriftianse» den däl»ischen Rekord im Kugelstoßen auf 14.34 Meter. «ludnachrlchten : SK. Rapid. Zum letzte»» Trainingsspiel vor Begim» der Meiifterschaftskäinpfe haben sich Sonntag, den 1. Oktober uin 10 Uhr fol-gei»de Spieler am Sportplatz eil»zufi»»den'. A-Team: .^osein, Flack, BarloviS. FuSkar, Seifert Viktor, KNpPstätter, Bidovi<1, Pilchof .f>ardinka, Seifert Oskar, Heller, Werbnigg, Pril»<;iö; V»Team: i^erLe, Löschnigg Matthias, Löschnigg Franz, Lforada, Detii^ek. Baumgartner, Zorzilli, Marei,»ko Mar-öinko l, Walter, Maröinto Ian'^ek, !?ct-nik, .Heber n»ld Löischnigg Issef. : SK. Svoboda. Soi»ntng ui»» s> lihr haben sich auf dem „Svobvda".SportPlatz die Spieler Siukoviö 2, Novak, Strnad, Tkalee, Fila, stilezer, No/.mari»», Selitl'ek, Iaksiö, <'^ebnl lind Alluier einzlifindei». (5rsatz Dr-«'-ar, Zetei»a und Tcrvati^e' » Soanlag, dien I. Oktober IK3Z. ^Marrkorer Zeitung" ^^kummc'r 2^?. M Abendkleider fllr den Winter Schwarz vorherrschend / Daneben: olivgrün und mistelgrün Cchr farbenfroukig sieht das abendliche Modct'ild des kommenden Winters nicht iius. Dil' Vorliebe siir schwarz, die sich schon iin vergangenen Jahre anbahnte, ist in diesem geradezu verblüffend. Vom Straßen-tostslm slber das Nachmittagskleid bis zum großen Abendkleid bleibt schwarz die er-Nälie Lieblittgsfarbe. Daneben hauptsächlich grill, in verschiedenen F«rbschattierungen au her hell. Bevorzugt werden die neuen Far-den olivgrim und mistelgrün. Besonders von der olivgrünen ?^arbe kann nicht behauptet werden, daß sie jugendlich "oder flott sei, sie wird wohl den älteren Jahrgängen vorbehalten bleiben. Die Stoffe? Samt, Crepe Satin, Tüll und — sehr viel Spihen. ?viir Samt und Spitzen tnl besonderen werden wir wieder unser Hcrz entdecken. Die deutsche Spitzenindustrie liegt schwer darnieder, und da es hauptsächlich .^Heimarbeiter sind, die die Spitzen arbeiten, so ist es nmso mehr zu begri'chen, daß sich die Mode der Spitzen wieder angenommen Iiat. Samt wirkt schwer und elegant, mit Spitzen zusammen verarbeitet, läßt sich für den Abend nichts (Eleganteres denken. Vir sehen große Abendkleider aus Samt, die lognr lange Aermel haben, am Hals-ancischnilt und am Handgelenk Spitzeiiein-sä^e zeigen. Samt ist ein besonders schmeichlerischer Stoff. Wenn eine ^rciu nur ein klein wenig hübsch ist, so sieht sie in einem dnnklen Samtkleid vorteilhaft aus. Das Tiillkleid ist wieder neu erstanden. Es wird bis zum Knie ziemlich eng gearbeitet und füllt dann lang und sehr glockig herab. Um ihm eine belebte Note zu geben, kann nlan es zweckmäßig durch ein kleines glänzendes Jäckchen aus Crepe Satin, mit Pelz verbrämt, ergänzen. . Abendkleider aus Crepe Satin, der stumpf und glänzend verarbeitet wird, sind sehr beliebt. Dieser Stoff betont ganz besonders die lange fließende Linie. Das große Abendkleid zeigt hier oft'den tiefen Rückenausschnitt, vielfach wird auch das Kleid auf der Mitte des Rückens von den Trägern festgehalten, so daß sich der Ausschnitt beiderseitig zu den Achseln hin ergibt. Fast alle Abendkleider sind vorn ziemlich hoch geschlossen, während Rücken und Arme frei bleiben. Und endlich die Spitzenkleider, die ganz aus Spitzengewebe gearbeitet sind. Sie wirken dezent und doch ganz besonders elegant. Auch hier steht Schwarz im Bordergrund, sehr beliebt sind aber auch Gewebe, die in schwarz und gold zusammengewebt sind. Alle schwarzen Abendkleider erfordern, daß sie in irgend einer Weise „gehoben" werden. Das kann durch ein Jäckchen geschehen, oder durch ein leuchtendes Cape aus rotem oder weißem Crepe Satin oder Silberlan?ee, oder auch nur durch eine leuchtende Blüte oder eine lebhafte Halskette. Evettne. ^derbüschel, Schleifen, die hui! ^ nach sben streben? Man steht im .^tgeschäft .... An»anzig Hüte türmen sich schon zu einem Hügel, und das Auge schweift weiter ... Da: Samt-tappjM, nicht mehr so sehr klein und sparsam, sondern eigentlich ganz kleidsam (ich komme mir vor wie Richard Wagner). Diese Kappen haben so etwas t^niales. Bielleicht werden wir auch genial, nxnn wir sie tragen? ^eitcjem^Ziil-e JUZgs^ekvknete v?ei55e l.einen Die neue Linie von Hollywood sehr von der bisl)erigen abiveicht. Alle neuen Formen sind —. das sei zugegeben — ein wenig verwegen und ein wenig übermütig. Bei manchen schütteln nnr verständnislos den Kopf. Wie — dies hier? Das ist doch die „Toque", die unsere Mutter trug vor zwan-zig Jahren? Etwas schräg aufgesetzt und seitlich einen Reiher? Und ivas ist das für eine Art von Jockenmütze, die vorn einen Schirm hat? Ms sind das überhaupt für wilde Dekorationen auf dem Hutkl>pf? .^^och'^ gestellte Abnäher in Filz oder Samt, kühne Man steht im HutgeschSft . . . Und schwer ist die Wahl, schiverer denn je. Bon keinem der Modelle sind wir sehr begeistert, also heißt es noch einmal, alles sachlich prüfe,?. Wenn n>ir schließlich berücksichtigt^, wie durchgreifend sich die Äleidermode gewandelt hat, so iist es wahrlich kein Wunder, wenn auch die nenen .s>ttte ein Gesicht haben, das auf den ersten Blick ein wenig !^f.remdl!ch erscheint. Alle Hüte sind klein, fast alle steigen rückseitig hoch hinauf, um vorn tief in das Gesicht gezogen zu werden, itleine Ränder, l>ft geschwungen, KSpfe, die dnrch einen hochge-zogenen Abnäher in der Mitte helmartig wirken. Dann wieder ganz flache ^öpfe, schirmartige Ränder. Als Garnierung viel Federn, aber auch Band- und Mctallschmuck.! Die Samtkappen fallen weich und schwer,' sie sind oft sogar eckig. Auch sonst steht Samt gleichwertig neben dem Filz. Als Farben kommen hauptsächlich braun und beige, daneben klau und grün in Betracht. Tch.varz, mit weiß kombiniert, steht zweifellos im Vordergrund. Tveline. Die grüne Tapete Große, schn>ere und dunkle Möbel können nicht erlöst werden ans der Umklanimernng von ebenso schlveren und dunklen Tapeten, denn sie brauchen sie tatsächlich als Folie für ihre Wucht und ihren Ernst. Das soll noch nicht einmal ein abfälliges Urteil sein-denn nicht immer und nicht für jeiien ist ^it' heiter-spielerisjje, aufgelockerte Atniolphärl^ eines Raumes mit bunten Möbeln nnd lachender Wanddckleidung das Beste. Zunr stillen Arbeiten am Sc^erbtiscii ist ,?e« >viß die ein wenig, sagen wir abgeblendete Helligkeit eines Raumes am förderlichsten, und man kann auch denienigen verstehen, dessen Sehnsucht ihn treibt, sein Wohnzin'-mer in ein sattes Rot zu tanchen, das >t?n des Abends mit Wärme umfängt, das alle Geräusche schluckt, Schatten zu we?fe,i verstellt, Stille derbreitet. Der Schrei nach der l^ellen Tapete ist noch nicht verhallt, ist noch koum aufgegriffen von einisM begeisterten Schwärmern, da sct^t auch schon der Gegenruf ein. Bon den kalkig-n>eißen, tot-creinefarbenen oder nersch.vom-men-grauen Wand geht keine belebende Wirkung auf uns über. Also greisen wir nach sianften Mitteltönen, nnd auf der Such«' nach hellen Tapeten, die dennoch farbig zu imr-k^ vermAften, stoßen wir ans sie, die liebliche, die wohltuende grime Tapete, wie die Blätter der Maiglöckchen, l^rim wie der Maiwuchs an der Spitze der dunklen Fichtenlstämmchen grün wie die immoderne kleine Nes<^da!pflanze. Nicht ohne innerstes Behagen wird ein Kindchen inmitten dieses jungen Hrnns an den Wänden ern«>ch<'n, spielen, entschlummern. Wie senkt sich Ruhe auf Dich, der Dn nach atemraubenden Geschehnissen und Geschäften eines Tayes in Deinem Bette liegst, ins Grüne blickend, nachdenklich, den Ablairf des Tages noch einmal ordnend, indes alle Deine Sinne so se^lig abklinge^:. Und welche Fröhlichkeit tut sich auf, wenn in den grünen Raum ein paar bunte Sesselchen, em kleinem Sofa, ein Glasschränkchen gestellt sind, irnd nun Freunde kommen zum Plmtdern. „Mein grünes Zimmer!" sagt die Haustran und schmiegt sich innig an die triin7rphierend gp-öffnete Tür eines Raumes, der ein einziger Lichtblick lst. Gesundheitspflege im Herbst Rici tige Kleidung / Hautpflege / Atemgymnastik J'vait C r a w f o r d, der große amerikanische Star, in einem Kostüm letzter Mode. Der Hut für Herbst und Winter Man steht tm tzutgesäiüft, probiert oie neuesten Modelle auf_und ist zunächst ent- setü. ^ede Form wird wieder beiseitegelegt iin^ verzweifelt zur nächsten gegriss.'n. llnd nl0n tonunt zu denl Ergebnis: eins ilnmer verrückter als dcis andere — und nichts stellt inil. Mer das ist nur der erste Ein-i>rucl. iveil die diezjährigc Hutmode lvirklich Der Herbst ist zn>eisellos für die Gesundheit die heikelste Jahreszeit. Zu sehr sind wir an sommerlich Kleidung gewöhnt, als daß n>jr uns rechtzeitig umstellen würden. Zu oft wird übei^ehen, daß nach Sonnenuntergang selbst ivenn der Tag noch »varm und Ichön lvar — «ine empfindliche Äühle einsetzt. Ein frühzeitiger Herbst ^t uns dies-nial ilberfallen, und umso wichtiger ist es darum, diesem Plötzlichen .'iiältecinbruch auch Rechnung zu tragen. Denn durch sommerliche Kleidung verntögen wir den Sommer auch nicht festhalten. Warme, wollene Herbst kleidung ist deshalb dringel^ nottvendit?. Es gibt Unentwegte, die man noch stunden lang auf dem Wcildboden liegen sieht und die ostmals erstaunt sind, wenn sich danach schwere Erkältungskrankheiten einstellen. Wir dürfen nicht vergessen, daß die Näcl>te bereits empfindlich kalt sind, in vielen Orten ist schon fast die Frostgrenze bei Nacht erreicht worden. Es ist erklärlich, daß skb der durchkältete Boden am Tage nicht niehr so leicht durchwärmt, umso mehr, als um diese Jahreszeit die Stärke der Sonnenstrahlung schon erheblich nachgelassen hat. Also Vorsicht mit dem Picknick im Walde, mit Son» nen- und ^uftbäidern! Biel lieber wollen wir den Herbst mld die kühle Witterung zu ergiebigen Spaziergängen und längeren 5ottrcn benutzen. Jetzt ermüdet nicht mehr die sommerliche Wärme, frisch und unbe-schn^ert ivairdern wir durch die frühlierbst-licke Welt. Das Gesicht ist im Herbst ziemlichen Angriffen ausgesetzt. Es komntt die Zeit der >>erbstürme, die zwar il?r Gittes haben, weil sie eine natnr'.ichc Massage der Gesichtshaut darstellen u-n-d für kväftige Durchblutmig sorgen, die aber andererseits die Hmit auch stark austrocknen und leicht rissig machen. Es ist darun, notivendiq, gerade in dieser Zeit besondere Aufmerksamkeit auf die tägliche .^>autpflegc zu verwenden. Das Gericht mus; unbedingt nicht nur nährend der Nacht, sondern auch für dei, Tag gut eingefettet werden. Biel Aufenthalt in freier ^'ust wird dafür Sorge tragen, daß die im Sonlmer erreichte gute Farbe noch eine Weile vorhält und daß auf diese Weise die künstliche „Aufmachung" sofern sie überhaupt notivendig ist ^ so lange als nröglich hinausgeschoben werden kann. Zur Hautpflege gehört auch die Handpflege. Gerade tvenn es kühl wird, springetl die Hände am leichtesten aus. Stets müssen sie deshalb nach dem Waschen gründlich abgetrocknet und sofort mit einer guten Fett--creme oder mit Glyzerin eingerieben werden. Bergessen wir nicht die Atemgymnastik, die im Herbst von besonderer Bedeutung ist. Die Luft ist jetzt wesentlich staubfreier als in den Sommermonaten. Tägliche Atemübungen bei geöffnetem Fenster — am besten n,orgens na-'li dem Aufstellen sind sehr zu empfehlen. Durch das Ausweiten und Durchspülen der Lungen mit frischer Luft werden wir nns wesentlich erfrischt nnd gekräftigt snh-len. Tieses Atmen ist aber vor allen Dingen bei Ausflügen durcli Weld und Feld notwendig. Selbst nx'r sich hi<^r ni-cht zu einem halben Stündchen sMematischer Giinniastik auffrhwingen kann, sollte zum wenigsten ditrch ganz regelniäßiges tiefes Atmen beim Gehen seinen Lungen die notwend'ae Erholung gönnen. Elfrisde Gronau. Für die Rüche h. Hasensnppe. Das Gerippe des Haie« fk>wie alle kleinen RSfte werden drei Stunden mit Wurzelwerk, Salz und Gewürz tüch tig gekocht, mit in Butter gebräuntem Mehl leitnig gemacht. Als Einlage gibt mau Fleis^ oder Senimelklößchen. h. Eine einfache Art, Endiviea zv dieichea. Endivien Pflegt man durch Zusammenbin-den der Bl-ätter zu bleicl)en. Dies ist. bei größeren Beeten eine ziemlich umständliche Arbeit. Einfacher ulch mit weniger Arbeit läßt sich das Bleichen der Endivien durcMhren, wenn man über die Reihen aus zwei Bret. tern hergestellte Dächer l«^t. Durch dit?se ?lrt der Bes^ttung'können die Endivien ebenss erfolgreich gebleicht werden, wie durch Zu-jammenbin-t^n der Blätter. h. Pichelfteiner Kleifth. ninrmt z» gleichen Teilen Riird-, Schweine- und Kalbfleisch, schneidet alles in große Würfel, >?bensa rohe Kartoffeln und gibt Sellerie, Mohrrüben, PetersUie und gewiegte Zunebeln dazu. Man t»elegt nun de»! Bsden Topfes mit Ochsenmark oder Butter, gibt darailf eine Lage Kartoffeln nrit Wurzeln, dann eine Lage der gesalzenen und gepfefferte,: Fleischwürfel, ^ginnt dann wieder niit Mark zu ivechseln, dann nlit den Lagen, bis alles oerbraucht ist. Die olvrste Schicht — Ka-rtosseln „ bedeckt man wieder mit Mark :^er Butter und läßt nun alles dämpfen, b«s es qar ist. h. Wemtraubenmarmelade. Blaue Weintrauben werden abgerebelt, überkocht, pa-s-siert und auf ein Kilogramm Saft ein Vwr-telkilogramm Zucker genommen. Dieses w^ unter fleißigem Umrühren gekock,t, bis es sich sulzt, dann heiß in die Gläser gefüllt »ud auSgekiihIt, mit Papier verbunden. h. ZitronenAelee. Aus einem halben Liter 'Msser, denl Saft vollbis t Zitronen und .Mucker bereitet man eine wohlschmeckende Limonade, die man mit 2 Dekagranwn gelöster Gelatine auskocht, nnt 2 Eiklaren Mrt nnd durch ein Tuch seiht. Eine hübsche Form wird mit verschiedenen Dunstobst ausgelegt, ein Teil der Sülze daralifgegeben und erstarren gelassen. Die ;-estlicl?e Sülze wird mit kleingeschnittenenl O^.'st vermischt, daranfge--geben und ebenscills erstari'en gelassen, lvo raus die ganze Sul,^e gestiirzt, und mit Obst und Schlago^rs verziert lvird. ^„Maris>vrer'Zeitung" -Nummer 26?, 10 " ^ ^Sonntag,''' ?>^arterr^ links. Ilv^l ^tr^'kova nl. >8/:.'. Sprechstunden vvtt N—Nil», all Uhr. Deutsch, t^raiizüfisch, Englisch. Spanisch, Unterricht uili> !ion-llcrüUiou. Mr. Äerw. tttavierunterricht erteilt diplo-uiierte L.'ehvtrcijt. Adr. V.:rw. lÄ>2ü_ ^ranMstltett uidd itlUienischen Unterril^ erteilt Icanette uon ^^>I)!il'er nach Äerlih leicht faf;-licher Metl)^>dc. Cank.irjeua nl. l ?ür ,S1tt5 Maschinschreibarbeite», Beroiel. fültigungen. Lichtpausen. Ueber-setzintsien nur bei Kvvaö. Maribor. L^ekl>va ul. S. voyv Da«erhastc Gltihlampen! TaZ Alleivverkaufsrecht von Müh-lampcn ist c^bqeschafft morden! Sie dürfen nunmehr Ihren Bedarf an Glühlampen decken, wo es Ihnen beliebt. Dauerhiste u. s^ute Glühbirnen bekommeil Sie bei der F-irina Jos. Mpplinqer, Jllröiöeva 6. LA) MlllllfS in ZroLer ^U8vskl bjlttxsk. neu ein^elanßit! 10538 »I»r» Itumi« DI»ss>v»e. Uli«» ^ 5ttche Dln Anleihe nuf ichöneii ^vi^n .''Hypothek ani I. Ccih. 'Z>ns Ehepaar isr in ^t(iiwit)v Dil^ Bareinlage in nur l'ijtt lässigem Unternelittien. Un-ll'i- „Li^lurnost'' an die '.! 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L j u b l j a n a 10: Vortrag für Arbeiter. — 10.30: Gesangskonzert mit Orchester-beglcitung. — 12: Berichte, Schallplatten. — 16: Landwirtschaftliches. — Gesangs- quartett. — 20: Uebertragung aus der Oper. — Beograd 12.05: Fragmente nus der Oper „Carmen".__16.30: Volks- lieder. — 17: Tanzmusik. — 1!>: Plauderei. — 10..A>: Violinkonzert Dimitrijeviö. — 20: .^ionzert der klinisslichen Garde. — Wien 10.5.0: Lil's'l'iitunde. — 12: Orchesterkonzert. — I^i.j.'^: Val.^cr- und Balettmusik. — 20: i.'iclic'. — 2".05i: Abendkonzert. — B rcslau 11.15: Win^erlieder. — 1ti.20: iZchlrsische .^iirmcs. — B r ii n n 17.45: E^challplatlcn. — 10.0ö: Bolkstapelle. — M i"i h l a ck e r 12: Platzkonzert. — 18.45: Solist Tomgraf Fas^bänder. — T ou l o n s e Orchesterkonzert. — 22.30: Opernfragmente. — Leipzig 1:): Konzert. — Löns-^ieder. — 18.45: Ländliche Kurzweil. — B u k a r e st U: Rumänische Orchestermusik. 13: Leichte Schallplatten. — Berlin 18.45: C?roster Zapfenstreich. — 20: Leichte Musik. — Stockholm 22: Solistcnprogramm. — Rom M.45: „Gräfin ?)!l,riza". — Z ü-ri ch lv.05: Werke für zwei Klaviere. — 20.05: Schubert-Lieder. — Langenberg 19: Ernst und heiter — und so weiter. — 20: Konzert vom (^rntedanktag. — Prag 10.10: Jugoslawische Volkslieder. — 19.55: Emma Destinova auf Schallplatten. — 20: Auf Flügeln des Lächelns. — 22.20: Tanzlieder tschechischer Komponisten. — Oberitalien 13.30: Musikalisches Wunschprogramm. — 16.30: Gemischtes Konzert. — 20.30: „La Wallii", Opernaufführung. — München 9.10: Stunde des Chorgesanges. — 18.45: Ständchen. — B u d a p e st 17: Konzert. . - 20.30: .Konzert. — 22.15: Jazz. — Warschau 12.15: Musikalische Matinee. — 20: Leichtes Kon- zert. — 21.15: .s^k^itere Sendung. — D a-v e n tr y 18.15: .'»tammcrnlusik. — 20.30: Vokalkonzert. — 22.05: Orchester. — Deutschlandsender 19.05: Lied und Tanz um den Erntekranz. — 19.45: Leibesübungen. Aino llnion-Tontino. Bis einjchließli6i Montag umfaßt den Spielplan die köstliche Liebesgeschichte „Amor an der Leine" mit der reizenden Magda Zchnei^er, dem charmanten Wolf Älbach-'^lictty sowie Otto Wallburg und Ida Wüst in den 5iauptrollen. Ein amüsanter und lttstil^er Film, voll Laune, ^'»eiterkeit und anlstcckendeni Frohsinn. Es folgt der große Liebessilnr „Wenn Krauen träumen.." mit Gustav Fröhlich und Nora Gregor in den.tzauiptrollen. Burg-Tonkino. Die glänzend^' Militärhumoreske ^»uf Befehl, Herr Unteroffizier". In der Hauptrolle '^alph Arthur lioberts, Ida Wüist, Margot Walter. Ein Lustspiel, liei dem man sich totlachen kann. Unser nächster Filin „Kaiserwalzer" mit Michael Paul .^.^örbiger, Lee Parry und Gretl Tlzei. mer. Musik von Johann Slrnlis;. In Por!^'7-reitung einer der schönsten und besten F'.uie dieses Jahres: „Das brennende Geheimnis" mit Willy Forst in der .Hauptrolle. Srelw. Amerwedr Maribor Zur Ucbernahme der Bereitschaft für Sonntag, den 1. Oktober ist der 1. Zug tommandieet. Kommandant: Brandmeister Anton B e n e d i e i e. Telephonnumlnern für Feuer- u. Unfalls-Meldungen 2224 und 233k. Der Selbstmörder. Mann, der sich auf die Eisenbahnschienen gelegt hat: „Ich Hab' das Leben satt! Hier endige ich's!" — Bahnlieamter: „Tie können ruhig liegen bleiben! .'heute fährt kein Zug mehr!" ------------ Euchc ein .^rimZ prioal.. nicijt im lä- q^'ivcseu, dlirilnr ctiv.iZ ver-l'iniauil, l'llein sle!)eut>, hier noch sriünd, sucht l- ln'lt nlöl'I. Zlmin^^r levcn». mil Pension). in lani^jch.-tsUich schöner t^ileich u'ti) liej iiu'lZl. unal'h. Tame. ii'.önule auf auc!> eiiienc' Mo-l i,cl und Wäsche^ stellen, »llige erbeten niitcr /'leltesl Heim'' an die Berw. Aräulein, linderlievend, sucht Stelle tagsüber zu Kiiidv'r. Adr. Verm^_ Schlosser mit ehousfeurprüsung möchte als Meistfrprak'ikant in einer Textilfabrif otier ähnliches unterkommell. Adr. ^uöteriö, Äarilior, Gres^oröiöeva 7. 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N«,8 kreis- :tl>i Konsiurveleriebt in veilniltiirt liiermit. clatt iu cler lrner in VLru^chn kur den 31. ciktober I9.^.i um tizlli 9 l^hr vormit-taL8 clie AttGntlkeltz« VvttOlsOruns Nl»csi5tel?cncjer Iiev/es^Iielier Sacsieu ÄU5Le8^nricden i'?^: l. s^-^msitlve-iiiel niit i^ntriedsniZscluue: t Xentrituel!: .i. 1>lni8lui^>jcuien: t. ^ Pumpeu: 5. W'u^?ierleitunx8rt)lirc: si. k?icl>ens3?;i>er iür l''Ärki^^vc>.'l.dr.iiic!ie. >illl!('sort 1!!lun«etic>te --.incl in, <1. siriim Arbeiter iu i^l.tril'nr. ul. 15. ri<.Iit,^n. 1l9.z.'> 0»nl»»»»uns. l'ur alle ini!^ .-^ulöljliel, uu.'-.ere^ unver- ^clüiclte» ^»Ini(.'>. Ii?vv. Vuter6 uui.l tjruvui?io tierxliclicr ^ntciluulinio 6an. Ken ^vir allen rc^-lit inni»:. I,>!n«^I^ie blanken vir Ut.'r d'irnut I^c^ivnil<. Hefru l^r. I^^urinic ilir tlio .>iist„'kerii(Ie I^oIn>u^I!ui>>^. slir ilunn.'u>t't.'utleu uu,^ U.i'i elircu^e (ueleite .!uf ^eiiieni lei/tei» XVcxe. « IVt r i l'» " r. am .j». d^esiteuilicr l'X^.?. 121.^1 Die trauernlten Illnterkliekonen. „Mariborer.Zeitung" Nummcr 2KZ 1» EomiwA, ven !. IMover 1^3 k«Uo »to«s SW»«» »?« 1. ?«I. ZS.4» Iß«u« 1SZ4 »Ina«!»»»« Qrökte /^usvskl Zoli-Ie ?rei^e_ ^sklunxsvrleiekteruas >Ver gut unÄ ditlig Kaufen vill, venäe sick an äas PsZzkZlu» X. tZrSn^» /Vlaribor, Losposlis uttca 7 10887 l. Oktober ist äer scliünste Sps^ier^gnA ins v. bekonimt. QrolZe Portionen, l^lieänke preise« Um ?aklreicken ^uspruck empleklen «ick »«»I unc! «. »Qk»r uooo Ii,INN man einen ^uten, su»?lot>lj^en ?s^mÜlsnK»k?«s -ickon lu vll^ 21'» per '/»lc? erkalten I Msiiil lZt llzz »SN« ZpMivM Im^lei'dZvsk^ empkeklen vir »lUdteH« in clen neuen öinäunßen unä wüstem «?oll5«o»»« »vr äie letzten iV^oäescküpkunxen IIN«I in MäieMner yusIitSt letzte ^^oäekarden 7«k5tII»N» VUVSrme, äie (Isunäbeclin^unx lür äie Qesunäkeit von Kinä unä Lr>v3ck8enen x^srantiert äer «rep»«»--Okel« Von vielen Sr^tlicken Üutsckten als cZie läe-siste l^ei^unx de-^eicknet. fUbrilc^t lZer uvi-s ZuvStlC» r akriksvertretunx: l» Nlu^bvr: l.«a»r6 i» L«^«: v. It»ku»el» I» l^aÜjaa»: Von««»I»v Lr«,i>llr VVitZner Konservulorikitln imcZ ^LlnÜerin c!ek! dvriUimtei, Kla-> iL5pü^J?l)gen protes^inr s) l) n 7, nimmt tlvll viecier auf. /^ii^ukrgsLii tiiklicl» vl>n I? ,m»»M»AtW>IGG I?ec!iercden tider I^rtinäunpien unc! t^atentv im ln- unä ^uslanäe lectmisctie «uulsclUeii üdei ?^tent.t^ictills;keit8. uncl liinkrittb Klgszen. I eZtsteUunxls-^ntrüke. VorscklSsze itir ttsnäels» u. I'sdrlkk korken stc. desorxen äie deeiäeten Laekverstttnl^i^en'. eivtt- u. Patent-,n^eaieur t». Ooervaurst i. ?. ^scsiinen-tn^eniLur l)r. tectin. l^szterunZZr?il I!I»ril»«r, V«tri»i»Il» alio« ZV l»I» kaIivrlclinee» 6or (Zvtrenvsr» 9600 Llvsiuw Ltllek VIn 2.SV 8m»rt Ltllell Dia ^ttelnvorksut lür ^sridor MW« (ZetertlLte t^irma >vuriit .le-6erin»nn. 6em au!; itirein Nivnst eiit?n''8oiien. «ei«er:?ei-tisen Vertreter. Ivsn (Zsrliü. xvecier ^uktrÜLs noLl» Xuli-luttktzn 2ll ukersLken. clu er stikiolut unberoclitiLt i^t. ^r-klZiton für Lvnunnto äurLiiZiufüIii'eii (xlef lnkastic» XU überneiimen. ?». K»rol PIrcli 8p«?I»>l8t lUr VIlt?»dlL!tvr. /^»ribor. lomSlövvs 12. I^Uli Icli I^eelire Mick. venien7, <1er k^r-/enxnikZk^e. cZ!e !c!, l^irekt uu«? i^Ien Mluencten VVeltwerkon ke-?ielie: tlie?; ermn^licUt mir ferner, äie preise ?;<> tiek ?u> Klinten. ein k'ltt^dLlmien ^clmn im Vnriünein iui8?e?'cl,Ic)??^en eri'cileint. Um lien vnni /^nnatiiLelialte lebenden Xnnäen 6en t'^inkulif ^>i erleiciitern. Le^villire icll re8iiin!i« i 1933 nickt mekr in ikren Diensten stekt uncj olt»t ruzlviek lzelcaaot, 6»L l^vrr ^»10! als Vertreter m ikre Dienste emxetreten !»d «MWW» - sisZioxl^ooei.i.e. s»«««»,,,« «no a»—»wn -»««osm«« ,„»»ssknr «itmtt »,o»un,^ P^,« pv" u»u»,»,s»-« u«»q«)» ;»i.»t,o,.,aqop«»», ap«»«»»»,,! o,i»o, u»«, 0d»i»>««»un»»n mit iVlüdel- u. ottenen ^Vsgen sovie KIi^lRSSrui^avn besorgt »m dillixsten 6>e lI74? IssUßG tugo»I»Wz»«>»» LekOnksr ^ kisridor. klvijsle» e. 16 2!^ o«^v5« s/uvov«e 5»^/oo« «M»«» k««»s«. c«»/« »m» IM«» «»^>, l>«>. IMIi« Sil.»,»,-»«>!>>- s,«»»«» vibsoliiimtMW»»«» ««» »«»»t «»« t» »»«k'—«» I» !»>»»»> «I H««» »»»«»Ol»» »»«»»»- ?l!li ,i»I» <>I «»r.«»«»»»» »«» »,««. ^ mit 6e« ß«»m>en VermSgen und mit »>6 kol-nl ilurrd. «»«,», II^I.».. „rmi-—»>^. >"» »»R'ei> - v"..» <>-. .».'Ib..».,I. «».ik»,. ^ r«. « vn«k oi»k,»