LMcher «r. 284 r ^ n . - , , , , fl, !!, Freitag, 17. November. »5,7«. Aintlichei Tl'eil. 3e. s. ,!>ld k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom l^. November d. I. dem Generaldireclor der llsterr. Nordweftbahn. Hosrath Dr. Gustav Groß. taxfrei den Orden der eisernen Krone dritter Klasse; dem 6en»raidirector der Kaiserin Elisabeth. Bahn Iuhann Zclniiel und dem Oberinspector und Verkehr schef derGüdbahn Ferdinand linder d«s Ritter-lreuz des t^ranz Ioseph.Ordens; dem Zugsordcrungschef der Südbahn in Laibach Friedrich Vreindl und dem Gtalionsvorstande dieser Bahn in Wien Johann Hcß das goldrne Perdiensttreuz m,l der Krone; dem Wrrl-statten'Ingenicur dcr Kaiser Ferdinands Nordbahn n»el ssriedl «nd dem StationSvmstandt dcr Südliahn in Trieft Johann Gigl das goldene Verdienstlreuz; dem Wagenmeister der Kaiser ^li dinands. Norddahn lnai,z Ihinger das silberne Berdienstkrenz mit der Krone und dem Wagenmcister der östrrr. Nordwest, bahn Samuel Vrod das silberne Verdicnstkr» uz; endlich dem Ccntralinsptllor der Kaiser i^ranz Inssph'Nahn Karl Klau dy taxfrei den Tllel eines laislrlichcil Rathes allergnüdigst zu verleihen geruht. Se. l und t. «rnslolische Majestät haben mit Allerhöchster Hntschl'- " l'. Novei^s'^ d. I. den ordcntll^en öfsen^liä/ , isor de« Decree unrechtes °n der theologischen FacuUat der s, l. wiener Universität Dr. ssianz Laurin zum ordentliche öffentlichen Pro ^ssor des Kirchenlichtes an der genannten Falullal aller. g"°digst zu ernennen geruht. Stremayr m s>. Se. f „l,d f Apostolische Majestät haben mit Merhö' ^ vo»n '^. November d I. dem Onüld^,.^.. ^.,.^.. , ^ l zu Alt ^'li^nch in Böhmen. M Anerkennung der von ihm mit d Entschlos« senheit bewirlten «eltnng drei« ^...,,^c,>lsl>cn au« igst zu verleihen geruht. Nichtamtlicher Tk'il bit agrarischen Äcjormcn. in. Au« Nnloß der n ' ^'a^ftellung sind >m ^^lbaumin'slerium Kai,, .Pt" u.,d »^-cn aus bt" 0s,erveichi'chln ^ü»b !,ell,t.e E^,tl' lh'»M behllnsflis . ,n u t' sn d^'ll'Ue,'. «lle diese Theilungen wurden ohne aleichzeittae Zu» fammenleguna der übrigen Grundstücke, ohne alle Ruck» ficht auf die Arrondierung und lünfliae zweckmäßige Oe» wirlhschaflung der ganzen Vesitzung durchgeführt. Der Sldude. der darau« resullierl. ist groß! Doch blicken wir in die einzelnen Kronltwder. W«nn man von Sachsen hcr Vühmen belrill und da« Auge gewbhnl hat. in jenem ^ande überall die Er, folae der ausgeführten Oü - menlegung. die gro« hen Planslücke, die regelmu,^ ,.:men der Ackerbau. Parzellen, da« schön geformte Abschließen der Gemein, den. die geradlinigen Wirlhsch^slsweae und deren regel» mäßige« Ineinandergreifen, die gestreckten Vüche und Gräben mit dem Vlicke zu verfolgen, und wenn man dagegen auf den von dll Natur mil den gleichen Segnung gen ausgestalteten böhmischen Feldern noch allenthalben die alte Unregelmaß'glcit der Parzelienwirlhschafl wahr. nimml, so muß ma-i unwillkürlich von dem lebhus-testen Wunsche nach gleichen Hinrichtungen ergriffen werden. Die Nachtheile der G:menglaae machen sich in Vöhmen am meisten beim Kleinbesihe gellend, uno es wurden im Iahlt IKl'>9 im Henllalllusschufst der palriolisch.dlo-nonnschcn GejeUschafl Beijpiele angeführt, wie in neue« ret Zeit in Böhmen ganze Dörfer verschwinden, indem die lleineren Bauern, insbesondere in den rein ackcr» biulreibenden Geuenden, aus ihren in Parzellen ze» stückelten Besitzungen nicht mehr wirthschaften lonnen, zur Nuswanoerung gezwungen sind und ihre Oüler um Spollpreije an den Großgrundbesitz verlaufen mußten, so daß an die Slelle der alten lleinen Güler mil zahl. reicher Beoöllcrung parlarlige Waldungen oder duri Pachter blwi,lhjchc,flcle Güleicomplele lrelen. Dadui vollzieht sich wol eine «rrondierung de« Glunlblsihc» — aber in dcr traurigsten We,je, und man ersieh«, wie eine illfche und enelgljche Nriondlerung auf Grund eml« Gesetze« und eine« rat>ol>ellen, planmäßigen ^tlfahre^' bringend nolh thue. um o«n Vedurfnifsen der lcu, wiltyjHafl zu entsprechen, Mühren i,l da« einzine sstelreichifche i^and, in welchem ble fltiwiUl^e ii^mmuf^tlon vi«her eimae Aor,» schllile aemachi hul; immeit»,« bleibl noch vlel,s zu wüli,chen ubilg, um eine mvalichn ueoronele Wlllhzchajl, N'»bc»onbert alij ewaldunuc>> lll«zubahnen. In Vchlesien ist mi' N„nähme weniger Gegen den del Gr.<«>db sitz >n o«r Rl^cl zelilucllü, obwul l>,-l>ue^t.l»H.Nllen ^^mmuss^üonen m Pleuplich-Schlesien zum H^ujllr bicotn l0""le<>. G^!iz»en und Vulowin«, haben ^ Bezu^ a.>s B sizois!ht,!l»„^ z>e>nllH gle,charli^e lljerhaliniss.. ul,d >>l t>a« Gru"0l!gl,»l^m der Klliob^ltzer «rgel mäßig «n ithl ll:ine tlnllieill in oeiichilbenen, „on e«l.-anoei osl well emjeriilln siltuln zeuhlill, o»e Blslyun» ge„ oer großeien H'gnuhumer hangen wol zu,ammen, bildn» aber oft unoerhiUtni«»ähia lange btrelfen, ot« sich durch das ganze Gemeindegebiet zlckjch«» llelneren Parzellen hindurchschlünaeln. Nieoeröfterreich »it sein» s.»«,4«7G»»z-Parzellen auf einer »r» von 3>U9M0 Y^ beb«rf entschieden einer Verbefser«»g fei»« Gr»«bbchtz»erhall. nisse im Wege einer durchreifenden »rro»dier»»l »» Regulierung der Feldmarken. In Oberbfterreich ift der Vr»ntzhchtz theil« um Einzelhbfe gruppiert, mit ooMo«»en urronbierl» Besitzftächen. theil« nach kleinen 7 , und <»chtn die Bauern ihre Besitzungen nun ni^icyst z»^«»M«». zutauschen; doch ist auch hier eine gule »lr«M»«»>ß ,m Wege de« freiwilligen I«ujch«« und oh« WWtzUfe durch Commissionen bei d« g««ße» Vn»g< bet Theil-nchmer eine Unmöglichkeit — somit ein Gesetz hier evens« nothwendig, wie fur Salzburg. I» letzteren ^»nbe würden z. V. i» Wege der »rr»»di«nng bald auch auf den Nlpe» die »iderft«,tßftW MHche«»«rlhei-lungen verschwind«, die schädliche H«««hOlz«Verstb»e»-dung. Zeitverluste für da« «lpenperfonal^ erschwerte Benützung de« Dünger« und andere UebelMlde ver» mieden werben, welche derzeit so nachthellig «f den Wohlstand unserer Ulpenlanber, speciell Tirol und Vorarlberg einwirken. Parlamentarisches. Der Vudgetausschuß wird bei «Mr Vejchle»-nigung seinc Berathungen vor Ende der erft« D»P>ch«-woche nicht beendigen lbnnen Infolge dessen »ird die :.< ^ung der Tagesordnungen ' - ' - - i......^- ^^ dnelcnhlluses einige Schw ' I^.l »emllch nahezu vollsta«, /»ijltzMDsi'slchlni. welche für die ?!^^llf^l, im H«je sch»» «tf «cklNl. Der umsc. der über die - der Bel- las,!!»« ftfe Hauje« vei, >?»» kaum v ' l auf die H.aßssoil»nung gesetzt w «uölchuß hut, sell er den «' der Blrichterslallung üner s> leine Sitzung g/habt. ,' uilj, ylbsnll ubligfiis schon dtmnüchU da« ^ ^emalerla! be« Hn»>i,o um eimgt sehr gewlchllge ^orlagH««l, ginlg d,e Mlni erhallen und sollen in kürzester Zeit zur Bor^, ^cn. In der 20:',. Sitzung de«^l^^^»sli,^u 14. d.M. wurde die Negierul,gsvorlags beli ' ^cllilicton. ^ie Thäler von taas, Iirkni) und pla-nma und deren (bcwälser. li Da« Thal von H'rl"«z ^anz andere 't »ls die >m ruu^i- ^2lt. die w,r <> ^e„rij,ln tl>lll, HcuiUe,oi> l'ner Veiprechuna uoler^ 'fen , wie l« m allen ""«lllplmn z„ llttn u»d wie scho" «jalvasor zu er-l^hlen n»t,^ sijchen, j^gt.i unft ei"le" lann. ioll e»>l' ^ljtlt und dadurch der la, '" »roh«, G,^ ^^ ^^,............... ^ ^ '" ,ni bejchaftigl sich vorerst bei Behandlung die,e, ^«lt« mit dessen ^g: und der U " dl" ^"Me.er langen unü a. >< "", ^"'^.^>.chln de« Beige Iaooln »l und lull, >6"ov?iica. 4?b<» Meter breoen See. der l.. die »^ "" «bmer, umrahm', u,d übergeht s,da.,n auf ^^'Ydr.uttschen Vllhaltn.sse der Gegend. Er btgmnl Hitln"" v^usstn b" tlt«. welche aus ^f" Bachen blo« » -6'"°nica. ^.pstluca. ^. '"5 "Uthtt ^'.^"' ^°°» bllljan v>«, «.. ^«. ... oer. ' da» die au« de» ^«a,« Thale lom»e,»den Ge- washer dessen OulUen bilden, da di:,«lben ftel«, wenn >»« ^aaiel Ttzal übe«!chwlmml lsl. lllchllcher fließen. Außer den genannle» Bachen fuhren dem See auch die an dessen Ujel lle^enden Quellen: Uiwa. rola, O oäll.Oderl, Treienica und ^azooeli. Wasser zu. Zur «l^tn«zl,l tl'll da« neml'chc Be.hallms w,e ,m be. »iichbantn ^llllsel.Tyol. e.n; e« vermehre» sich nemlich d,e Q.,ellen »n auft^e.iber M'se. «u« aUen hohlen unt wclchl l , ,i unlerilb'schen B^sfll', un,' .clen >n ^ , stehen müssen. ,p. ubell ^ ^ , ^i z),z h ^!len von dil>en Grollen ,.,.i.: t"e ^hadoüca. >...^ - ^ dem Wasser auch ^.jche au« ihlen Vorr»lh,lammllN »n das Thal entsendet, b,e hvhle Beils, von welcher man vermuthet, daß dieselbe au» der vorhin geschilderten Ororie in ^erbmlnlnn ?ll,l -die «elja.Iama, d:«ieloc yal achl! niloa. wll vier lralcr.s anderen Grollen Wassn sauger', e,n Bewe»«, daß sil mil - : -re communicieren muß, dess' Wc. al« der de« Z,rln,zer; < " '^oornil oerfts ,^____^ ..».>.,.^ . ^? ait! !!!!»,s> ,,, End« de« See« l ca, be,,thend au» ^n Mündungen > ^ ' ^"?, n-l H-e bei Vlcgcuwcllti mit großem ^ .... ^' ^ ' >' '^ - '"- Die« waren du welch« dem Ere zulom, men. Da derselbe n,.»....... n Bergen uwjchlosl jo muß nselbe» »««lh unterirdische Kanüle in ni< » B»fß»O «S» leiten, vermittelt. ' chl^jleu l^oon find: der ^slill-UIlar. der ^ ur. d,e aus sechs Kratern vsslshenl'f Gruppe ^cviSe, der Sauger Prata. die He-slenill >"" b'.lrl'IllMllundkljs!!' ' ''' dir ül !oa. die Oolobml. acht ^ >l»lenden ^ >"l^ :lefften Gl.._, . . ^.,^ ,... ,,.,..p. l ce und Kr,z und in der Mhe von Uni«. - ' ^ ««ielo. »« F»ße tzn !^ 'ca. Die le». ""^l hoher als d , l^g^Ull, c^»» <> eine lnmlinlich? H. . ^^,z,,,, „,,,f -. ,, circa bi« »n «arlorca sind au«i«M»^ M«««> ^ ''", Th»ere, ^9^er. W.l^f^, ,c sp«rlV« ^'l'dn' «^ ,„ '-' bs, anha,!«nd n ^««n. t«. .."' ^-^ ' ^'.n. E« 5«»WeU »l!2 Hebung der zur Erhaltung des stehenden Heeres (KriegS« marine) und der Ersatzrcserve erforderlichen Rekruten» contingente im Iahrc 1877 vertheilt. Der Art. 1 des Gesetzentwurfes lautet: „Die Aushebung der mit 54,541 Mann für das stehende Heer (Kriegsmarine), dann mit 5454 Mann für die Ersatzreseroe entfallenden Iahrescontingente aus den vorhandenen Wehrfähigen der gesetzlich berufenen Altersklassen wird für das Jahr 1877 bewilligt." Ferner gelangte zur Vertheilung der Bericht des Budgetausschusses über die Zuschrift Er. Excellenz des Herrn Handelsministers, betreffend die Bilanz der Geld« gebarung des wi:ner Welt«usstel lungs-Unter» nehmens im Jahre 1873. Damit die ganze Ange» legenheit der Weltausstellung auch verfassungsmäßig er» ledigt werde, beantragte der Ausschuß nemlich. der Re-gierung die Indemnität für die von ihr bis Ende des Jahres 1875 nachgewiesenen Gebarung zu gewähren und die bisher von ihr getroffenen Verfügungen inbetreff der Abwicklung des Unternehmens zu genehmigen, zugleich jedoch dem Bedauern über die nur theilweise begrün« deten Überschreitungen AuSdruck zu geben. Die noch zu erwartenden Einnahmen werden in der Regierungsvorlage auf 260,000 fl., die Ausgaben auf 163.000 ft. beziffert und der Ausschuß beantragt, die Regierung »erde aufgefordert, die ferneren Oebarungsresultate des gedachten Unternehmens in den jährlichen Rechnungsabschlüssen detailliert nachzuweisen und der verfassungs« müßigen Genehmigung zuzuführen. In der letzten Nbendsitzung des Steuerreform» Ausschusses vom 13. d. wurde in weiterer Fort» setzung der Verhandlung über die Personal-Einkommen« steuer nach einer längern Debatte beschlossen, an die Regierung das Ersuchen zn richten, dem Ausschusse nach verschiedenen Grundlagen zusammengestellte Tabellen be» züglich der Tcala der Eteuerprogression vorzulegen. In der vor Beginn der Plenarsitzung am 14. d. abgehaltenen Sitzung des Ausschusses zur Berathung Gesetz wegen der Echneee viel glossierte mo«. lauer Rede seines Kaiser« sofort in« Diplomatisch« übersetzt. In einer vom 13. d. M datierten und qleich» zeitig durch die russischen Vlülter veröffentlichten Eircular« Depesche an die Vertreter Rußlands im Auslande zeiql der russische Minister olS Auswärtigen an, der E»ar sei „angesichts der fortdauernden Gewaltthaten des osma» nischen Reiches fest entschlossen, da« gesetzte Ziel zu erreichen, und finde es für nothwendig, einen Theil der Armee zu mobilisieren. Der Kaiser wolle übrigens leinen Krieg und werde das möglichste thun, demselben oorzu beugen, aber nicht eher ruhen, al« bis die als nothwendig erlannlen humanen Prinzipien in der Türlei vollständig garantiert erscheinen." Bemerlenswertherweise findet auch diese Eircu!ar"'l plllidierten, Vedcnlen erwachsen. Die ., ^"' gemeine Zeitung", die mindestens frühei .,,.. ..,., ^ lanzler Fühlung halte, stößt sich daran, daß Kaiser M.-> rander in seiner moskauer Rede für die „slavische Sache Wasser. Zu seinem Ablaufen braucht der See volle 30 Tage, da die verschiedenen Sauger nur Y5) Kubil-Meler pro Secunde Wasser aufnehmen können, während 240 Kubll Meter Wasscr per Secunde zuströmen. Die Sauger, welche den See aufzunehmen bestimmt sind. liegen zerstreut her,m unü stehen offenbar alle mit unterirdi« schen Bassm« in Verbindung, da bei «hallendem Hoch »asser, wenn letztere gcfüllt find, die Sauger zu func tiomeren aufhören. Eln Regulieren oder Erweitern dieser unterirdischen, unbekannt wo befindlichen Seen wäre. nach Dr. Vicenlim's Ansicht, zu tosnplelig. und außer, dem Problemaliich und unrentabel, dagegen schlägt er vor, den S« ,„ beschränl'ere Grenzen ,u zwingen, und ^"! . ^"' Trockenlegung auf den Zadnj.-Kraj be-Ichrünlen. Die« will Dr. V'centim vermittelst zweier Wehren bewertslelliaen. von welchen da« eme W«hr eine im Vlrhäl.n^s zum Ga^o-rmöa,« der im nordwesll.chen Ende des See« b-fin^ch-n Sauger ftehende Ablaß-offnuna hat. ' ' Die Flüche des Zadnji-Kraj umfaßt 1'. Millionen Quadrat'Meter und enthält also d-, ,w-m D'rch.ch-nns. Wasferstande von 4 Meter: ., ^. Wasfer; kann man nun den ^. ^ Kraj derart erhöhen, daß er die doppem „ sich aufzunehmen »ermag, dann hat ma» ^., > verursachen und nicht zu theuer komm, 5> : "1 betragen: für die belde... ^ ^ ^ >. ^ulierung des Seebaches und! der anderen Zuflüsse 76,000 fl., für einen «blaßkanal 43,s)00 fl.. für Regulierung und Erweiterung der Sauger 126.000 fl. Die zur Bestreitung für sämmtliche Ar» betten erforderliche Summe würde nach Dr. Vicentini 2,«>0 fl. Erträgnis gibt Zwei günstia? !, somit die gesammlen Regulieru! >n decken. Die ^' u»>.^e ditie« Projecte« stützt sich jedoch auf die Annahme, daß o»e Grolle Karlooca sonne die ö ijchen der kleinen Karlooca uno Aaid« nacl. d . c?ung mit größerer Energie functio. n ieren werden, welche Eupposu«on Dr.Viceminl ^ Orunolag: lemer Studien al« wahrichtmlich eintreten nehmen zu dürfen glaubt. Al« ei-« wlchliaer Wallys < Regulierung des öee« sprichl auch der Punkt, oa durch die Veri>un»lung des , ......^ ll«bl!«b«n«n Wasser», al« auch durch o,e wahrend de«! ^""«tlltlen« de« Wasser« in den Saugern auf« Tic/ -' und in Fauln,« übergehenden Foche die "'« chmal w a.l0h«em Umlr«i,e verve,let w,id und oft o« Urzache ^n epidemijch auftretenden Ktanlde.len ist. DasThaloonSl. Kanzian. . Durch liefe Gchluchten. natürliche Brücken "" Grollen, mit prächtigen Waldungen a„ ^. bilde diese« Stock ^aide« ein reizeüdes. a» ^^'^ re'che« ' al, da« in eine Vange von ^^ vom F...,^......^l d„sch"^"'l wild. Dassc..- ' ^.^. bei der verfallenen . e Selsla-Zasa uno "^ schwindet in einer n,ch^ iuc l von der li siuine" ^ fallenen K,rche von Sl. Kanaan geleaenen ^l0!lt- ^ lande verliert sich dessen W-si^ ^sftr ."..........^ ..-.^rllchen Brücke, wühlend bei O"<. ^s auch die oben erwähnte Grolle n '. insolae ^^.z^aere Thal ü0lr,chwtlnmt wird, . ^all jedoH ""< Zelt andauert. ^ Ar such dies« Ueberschwlmmungen lbnnlen "" ^ln, Vicenlini leicht auf ein Minimum emae,chrailt/" ^, wci !,« die be,den in der Häl,« de« ^'p ,n«n ^^ cgenen, jchon halt» «n Ve'fall »" ,^ o,e der Sel«la ^,ga und der sl"^" '^l'ch ......... die "^.-' - ,',^ ^end reauliell «"d ^ died« der» 'haft °n«e'en, durchweg ^l^fit,n. welche mil «"b"!' " ^ -en von den ^ V"" d.« Thal'« <« "l« ^ ..^oen lönnlen. ^.:. f« genl,sseli werde es imstande sein, den Erbfeind zu bekämpfen. Allein mehr al« die moralische Unterstützung Rußlands wurde ihm nicht zulheil und diese konnte den lolalel, Mißerfolg der serbischen Truppm nichl verhindern. Man ist daher auch aus Rußland nichts weniger als gul zu sprechen. Treffend charal.erisi.llt die Sllmmung, die gegenwärtig in Sltblen herrscht, ein der «Presse" unterm l4 d. M. zugehender Vrief au« Velar ad, der sich auch über die T schern a je s f'iche Wirlhichafl eingeheno nu5!pr!chl. Das genannte Schreiben Ic>ulel. «Was die russischen freiwilligen geleistet haben, wird zwar hier gerne anerkannt, aber nach und nach beginnt sich auch die bessere Einsicht darüber Vahn zu brechen, was uns der russische Obergeneral asbrachl hat. Seit die Truppen heimzukehren beginnen, s,ehl man immer klarer, welche Wirthschafl in der Armee geherrscht hat, und man begin,.! mit jcnen zu richten, welche, lroh. dem ihnen die Wirthschaft des Obergeneruls lxlannl sein mußte, doch forl und fort (tnljchuldiguilge» für ihn hallen und «ich! müde wurden, ihn gsgci, die Anklagen in Schutz zu nehmen, die schon während dcs Vcginne ^" Kri^suhrung laut wurden, ^ctzl erkennt man es, ^i Tjchernajeff weder einen Plan halte, noch die Fähig, "'l bei«sjtn Hal. einen Plan auszuführen. Dazu man. NeUc ,hm hie wähle ^eldherrngclbe und das organijalorlschc ^ulcnl, sich mit tüchtigen Elem:nten zu umgeben. Seit unsere ^andeelinoer heimkehren und ganz ungescheul über b«c Vorgänge im Haupquarlier sprechen dürsen, ist es lein Geheimnis mlhr, daß seil Oberst Vecker aus der Stellung eine« Oenelalftabechef« entfernt und Komaroff tingesch! wurde, eine Ordnung im Oeneralslab nichl Mehr geherrscht hat. Dieser Mangel machle sich in jeder Schlacht, in jedem Gefechte, ja bei jeder Unordnung auf« tmpfindlich>le fühlbar, und dieser Ursache ist es zumci,l zuzuschreiben, daß bei Operationen zwischen dem jeweilig operierenden äorps und dem Hauptquartiere nur eine sehr geringe Fühlung bestand, daß stch da« Haupiquar. l'«r nie um da« Schicksal erpor.ierler 2orp« bekümmerte u"d dl»h die letzteren, zumeist in geringer Stärke, nie »n ^ L,^ waren, dem andringenden ,jeint>e zu wider, stehen, während die lruppen im Hauptquartier Nastlage vlellen. Daß Tscher na jeff, obwol selbst ohne genaue "rrainkennlnis, die ^andeslinder aus dem Oeneralslab ""l>, so viel er konnte, selbst au« den Hommanoen enl. 'trnte, das hat wesentlich mil dazu beigetragen, daß un> slle Truppen ganz planlos geführt wurden und daß sil schließlich in lillennlnl« der »rt und Weise, wie man mll ihnen verfuhr, demoralisiert wurden, ^ch lbnnle ^lispiele anführen, wie Valaillvne nutzlos geopsert wur-^tn. weil die Führer leine Nhnung vom Terrain hallen und zu stolz waren, einen Gerben um etwa« zu sragex. ^schernajeff aber ernannte die ftührer nach ^aune. Er "ahm leine Ru6s,chl auf Vorleben und Po, "ahm lt,.,e Rücksicht aus die Verdienste üll< iitre, sondern ernannte nach seinem Velieben Kapitäne öu Obersten. mach<« diese zu Viigade«Üommandanlen, ltne zu Valaillon« Kommandanten, d»e o,elle»chl srüher "le eine Gompagnie geführt halten. Die '->^afl glich auf« Haar diefer pel,0nl!chen O»c ^ Seine Abreise hat sonach im Heere wa! s grauer zurückgelassen, und es wäre nur zu -----.^. .. °ah die politischen Kreise, mit denen er in Verbindung ">". die Stimmung und ihre «" ' "«n««, «nd danach handeln. ^ ^lchernlljefs sei es. der von Nußland "lnpfel- gesendet wort^ >'^ ^^ "- l. ....... w. durch welch« die ^ > ""d Derbien ^geslllll w.il^. . ' 'c " °°n diesem Wahn vollnam >g gehenl, ^ ^""«l in feiner Heimat längst lein Vienom........... lein >. "^'lcht Regierung mag vielleicht froh gewesen ^ tlon ^ '^"' ^^ ^'" Kiisgsnmnster slll, n aemllchl. beigen Kauss losgeworden isl. . ^"2 °"^' bah wir nie mehr ihn hier an der Gruppen wiedersehen »erden, und da er keine ^....... H^ung kennt, so »lrt» er wol überhaupt nicht w.eder. der ^H"'^" ""^n wir die «»hlchaten, die un« '"sslnMjtan, gewährt, und rosten von den Stra. pazen der letzten äußersten Anstrengungen au«. Ob es wieder zum Kriege kommen wird. wissen wir nicht. Aber die Friedensstimmling macht sich doch jetzt voll» ständig arltend, und allein können wir nicht mehr in den Krirg zichln. Serbien hat der Idee, für die es Wmpfte, allr Opfer gebracht, die es bringen konnte, e« ift jetzt erschvpfl. und es wird wol lange währen, bevor es sich allein wird aufraffen können. Wir wissen bis heute noch nicht, wie viele Tausende von der ^inirntruppe und von der Miliz geblieben sind. Die Familien, die nachfragen, tröstet man damit, daß keine lasten da find ober daß ja bald alle heimkommen werden — die nichl gefallen oder in Ivilale zugrunde gegangen find. Unsere Kriegs' lx , hat gänzlich aufgehört, und wenn wir Frieden belMri, lönncn. so wird es selbst den heißblütigsten Ra-dicalen recht sein. Nur wenn Rußland in den Krieg ziehen sollte, dann würde sich auch bei uns wieder die ssrieqöfllrie erheben, denn dann hoffl man auf die Kosten ors «lisgr5 zu kommen. Man würde hier fast einen russischen Sieg eblompneren. so fest ist der Glaube an Rußlands Uliüberwindllchleit. — Die bdjen Worte, die der Czar zu Moskau gesprochen, sind uns durch Privat. Telegramme hier bekannt geworden. Sie haben bitter verstimmt, aber man glaubt, der iizar sei saljch berichtet worden, und möchte nun an den besser zu unterrichten' den Czar appellieren. Man hofsl sich rechtfertigen zu können und auf all' das hinzuweisen, was die serb,. schen Truppen in den Monaw >!. beson» ders am Tlmol, geleistet habl, - ^',lpjchti»a zusammentritt, wird wahrscheinlich dle ganze Kriegfüh' rung Mgenstand ernster Untersuchung und, Wie ich glaube, auch strenger Rccriminalionen werden." Hagesuemgkeilen. — ( Nl «t » ri, , , schif <,,) Wan lch"'bl der „«?«,« jss>,il Pllfse" »u« Polo vom IX, «oosmbll.- Heutt geht dl>» zum slftsnmalt in D'lnft usftflllf n,ut Pan^ijlt'fj ^D«n Iuun l'«ufil>a" ,n See, um sich direct nach dll ^',v»n«s zu bfgebfl, un» m den «ierbond ulisstll «,i«,dle z„ ,l,len. «°mm«nt.an, r.f« Schift/« ,ft del ^ln>flisch>ft«.liap„i,n R,„„ ,. Vbtsls. ,D°n ^uan" «chorl zu den lll,nsl,n Punzellchlfie» Vl befih, blo« em, Tlaglähigll« von 3ÜN Tonnen und „ne Vioscb'nenstilils von 6.'/) Pleldeltasl. »ber leme Vejchw,nt>,gltil benüß, '^ Vl„!en pl> ^ajlmal e,ni!,ä,l ach« " ichf ^!- . > lalnjchf» Mimen! i , . nu- Mtiililch wenn m»n noch dn »»siill Viallxe alltzsm^in «!« l»o sehr g,>lii!lisn,» schift und öl» deizsNlge lypu« bsze>lh«,l, de: »n<«en < «n jedtt ^fjilhnng »m duften eutspllcht. Die neue Cl/!lr!,s ,.^>«»nau" b,» findet fich gleichjall« jchon >n >»«lUslung und »,lb «n »,ni<,en ^«a,n d,m „Do« Iu«n" nach bei i'epa,!»» iolgen Diese Cor. vllle wulbe fi«'l t»,, lepuralulbldUljligen ^D»l>t>lt.»l«t»em>l »»«gemustelitn lunl,e» Seecadtlle» d,e gfhlüuchiich, Uebung» e,>l zu uiüeilishlnen, Hie begibt sich oorlüufig zul , d«e« scheint noch nichl fffiaellht zu !t,n, doch «laubl man. daß e« d„«mll! lliner ilaiOallaiNlchen «eise. lonbeln tlnem besucht der Hilfen Nold.liulopu'» gelten bUiste. -(Vln päpftlichel Segen »il H,ndelnisel. die in c, ..n Klllj, auf emem slilielgull s»»l!iz,habl, n»ch ^ zuluck, I^oli wurde lh« d>, angenehme Nachi'cht zulhe,l, d»h «us Row ein Schroben stll ihn tmgltlossln jei. und zwar «berlajchle ihn »» l,s!', >)i°ch,»chl - del elaal»»nw»!l. D,e S»chl h,n» «eml'ch <,! i, zujammsn: ^ -^ w»icn au» ^1 ^,ti . 2ll«»»n»»l»sch«<> lsl ,n der Pr°l. ; von den Obel'Poftbirecllcnen »,ig,w,ejen »oiden. au< »llefe, d„ m nnl der noch «nem F»cftm,le zu ellmnenbeu Hand ,s» OroslN LetoHowsll anlilwen. »u achlen und duselbf,! an d„ ;uft°nd,«en S,°°!»°''w»ltsa)<>!l' ^n. «Vshlend nun del »l,i«tlchtel zur Hochz""»"" ' "a, au! drm PoNamie ,,ine« Orte« e,n Vchl«b«n e»n. welche, bei aujmell. anhielt »nd l«l Slaaleanwaülchuli üb». nl>« v»» ^«fen i'sbochowel, qelchlieb,n wul. ^el »>e,»l'«,el wulb. nun »°m Stoo „!uchl. den i',"! «u, «°m '° <",« Vegei, ei°.°> ftch «n« dnnfelbe». daß »" P«pft dem »,„,l,chlrt zu ,, w„n Slgen sspdete und daß Vi»< i'eboch^ - d,m Püs^ qejchüsbln halle Vtachbem »n< ,,, del pi, , , h„ Stau .,4», an c'l ,»l oe» > l,,« lstz'en Vochenauillut.« ?,ne auslegend, <.,,,...„ ,^ 2« w»rd,n «emlich ,w„ vusss, ,<>,,« und betnolil,,! rinilüch l'eib und ^ebn, der ,»hll„ch »,, h„ «i«lt«, d, <„n. i: ' ^l'Nf« d,l H.l,,el, ft,l .N. nachd,» 's ss^' .> «.. -^ " ^ k"l>e hall,, DW zwn», »ls«l„ Pol,ze,c°mm,N»l I^l «" «"» ,lt»ckl,ch« Sch^s, niebn. iju« GlX »«, d»« « ,'s^lll. wül,n d„ 1h,l„ vollß«,^, ft« ge»,s«. j, h«,n ew nnfte« Unglnck l,u» »elh»le» »«^n Ulmen, «ber auch so »al die VeTwui-nng »,s be» Marlle »> befchreibllch — (Die Pferd, jeuch, in Egypten) D'l myß«« r,»,. w! "b« inbegllftsn, mchl wenig,, nl« Iü/»(X' < '7 »such, ,um Opler gejallen. v«d«^t »an, baß d,l ,' ! -Pjeibestand Vgypten» vorher Uoerha«p» nur auf 1».lX/< «,!u<: berechnet wurde, so lann man ermchen, wa» jene Veilllfiz fter p, bedeuten hat In Kairo ,st „n mi< Pfsrd,n be'pannl« W»ge» schon e,ne große » tichM sich dab,n, daß b,e Epidemi, m,< b,m «mtrele» emer nitdrißer, lemptlatur verschwinden »erde. (^'^rt" nber österreichische »u«st»n»,stliej D„ f!anzdsische»nnstz«itn>,,l fostr«, X» valO» ,nduftr,,ll,n Producilon Oefierreich« »en lhalatt« Aer G,m Vt»n«,l an Styl und E,nb/,t b,»l>hn. bee «<», ß»m«^ ' Vlachdain. l,,»'lch>»n» und HtMr E> d»h hs»ll Ichon d>, Pl»dnele ver l ^e» «utilliliduni's d,n »lijpruch au! «an, und Platz «den b« b,fl,n lranzvsilchen 2lb,>l,n erhebe« and baß ft, bi, denifche nnd iial'enijch« «loncnerenz »,»« hooer ßch gelassn haben — (Well,u«ft,llun, in Ptzüadelvtzia) «« ll>. b. Vl n»ch»i««g» n>»rbe die WellanfflsVnn^. »elch, lag«, oorhll »och «n 176.7ül» zahl«»»«» P uchl n»««»e» nar. durch oe« Piasibenlen Vr«»t ftinvch ,.,»,.„„<«; di« Fn,^ iichleil wurde jedoch dnich «,§»»««» b»«<«t«»n V««l:l ß«N. »,lcht« di» «««st»T«D«e«»mlssl»n zn »hren der flemtze« v». tr,»er »er««O>N«l. Die Schlußjsier sslhß deß«,, » ««Hp«^ ch,n «>d «««««^»onragen. welch, v« «efch>W«l»«, »««Me, »»ldn, ^ lZ»ei l»ulendi»hri,el «,i,en> D,l l»i«^ unoolilchf Venfeal»ss?!n hat an d,n deblecß»« <»vl „, Hot>y liilc P>l>b, v»n ,n,,'l«lul,»d ^ohie allem »,^.., «... t,«, «llluchen e,ng,efe von n»hur Hl, innerung uberjenbet. Dtt ^...^.. luUl»gl der Otmeindeoertrelutig der Haupl. mi ^ftM Wie« hilfui den Danl der Ge»e»«d? ^« »« »„ lieren und dlts dem wiener Vm. , ii,li?,lzch 'len. lAngenomwe«.) ^.1 VürgeilUtlsler beantwortel l»e :> 0« Ukle» Sitzung vom GR. Regali geftelll« >n!espelwtlO«b«. 'ich der »rrelltlung eine« Vu, i.« ^il ««. 'vache in ,looll.ijchel Splache u> ^ ^n ge- ^entn Erhebungen habe d« t>> Vulgu die ...lzeiwache wlebcrholt ohne >»« «l Oe- mellung Maq^erl. mil ,hm .17 floven«lO reden. ^ c»ie gru? ^i« wache r< .» Vurgc:. '« den «urgtt, ihr in« «mi«lo». -^ ben jedoch, wie t ' l. lieren. Dem ami ^ seine nicht a» Pwtz« '^ ^ diglich jllne» °?—' "' "'' raus dtrielbe so, ""»^ lt" «llttung chrel »»"«v' '»««»- "" ler"»l»rg«r»eift«r be»tt»«lel sodann eine Mtzt ^merpellalion de« s>«. «l,«li bezugl.ch otl Uj«. 2114 plerung eines städtischen Grundes zur Nutznießung von< feite des magistratlichen Oclonomen. Auf diesem Grunde sei die städtische Vaumschule, und sei es nicht angezeigt, bei dem geringen Erträgnis, das für die Verpachtung dieses Grundes zu erzielen wäre, die Baumschule, die einer großen Sorgfalt und Beaufsichtigung benöthige, anderen als magistratlichen Organen zugänglich zu machen. Darum habe mit Wissen und Zustimmung des Tiooli« Comilä« einen Raum von 126 Quadralllafter der magi» ftratliche Ockonom und einen solchen von 108 Qadrat-Nafter der städtische Gärtner in Tiooli zur Benützung. Veide jedoch legen nicht den geringsten Werth auf diese Nutznießung und seien jeden Augenblick bereit, diese Garlengründe der Gemeinde zu eigener Benützung zurück« zugeben. Der Bürgermeister erklärt endlich, er wäre in der Lage, auch die dritte vom GN. Regali gestellte Inter« pellation bezüglich des Verbotes des Vorlaufe« vonseite des Magistrats zu beantworten, doch «erdc diese Auge« leaenheit in dem »ub Punkt VII der Tagesordnung an« gesetzten Berichte der Polizeisection über eine Petition der Greisler um Aufhebung des Vorlaufsverbotes ihre Erledigung ohnehin finden. GN. Horat interpelliert: warum dem im Jahre 1867 zum Ehrenbürger der Stadt Laibach ernannten Dr. Johann Vlelweis bisher nicht der geringste schrift« ilche Act über diese von der Gemeinde verliehene Auszeichnung zugekommen sei. Interpellant wünscht, daß dem Dr. Johann Bleiweis inlürze ein Diplom als Ehrenbürger zugestellt werde, wünscht aber durchaus nicht, daß der Gemeinde durch luxuriöse Ausstattung desselben größere Kosten erwachsen sollten. Der Bürgermeister erklärt, er werde nach Durch« ficht der betreffenden Acten die Interpellation in der nächsten Sitzung beantworten. OR. Regali interpelliert, ob jene Hausbesitzer, welche durch die neue Straßennumerierung zu vier, auch zu fünf Nummern auf ihren Häusern gekommen sind, auch alle an ihren Häusern angebrachten Nummertaseln wer« den bezahlen müssen? Der Bürgermeister erklärt, diese Angelegenheit sei bereits durch die kürzlich im Gemeinoeralhe gepflogene Debatte über die neue Straßenbezeichnung und Häuser-Numerierung klar, nichtsdestoweniger werde er die An« frage lx« OR. Regali in der nächsten Sitzung des Ge-meinderathes beantworten GR. Regali interpelliert, warum die Hraoetzly« Vorstadt, obwol die Bewohner derselben an allen städtischen Steuern, folglich auch an oer Stadtbeleuchtung mitconcurrieren, in Bezug auf letztere so stiefmütterlich behandelt werden. Redner wünscht, daß wenigstens fünf bis sechs Laternen angezündet würden und auch für die Beschotterung der Straßen in dieser Vorstadt vom Magi» ftrate etwas gethan würde. Der Bürgermeister sagt die Beantwortung der Interpellation in der nächsten Sitzung zu. OU. Rezali interpelliert weiter«, wieso es lamme, daß die magistratlichen Beamten die vorgeschriebenen Amtsftunden nicht einhalten. So sah er Beamien des Magistrates, welch« sich in den Amtsftunden mit Hisch-fang beschäftigten, andere wieder, die in den Amtsstunden ihrer Prioalbeschafligung nachgingen. Er erwarte, der Bürgermeister werde ein solche« Treiben der ihm unter« geordneten Beamten nicht dulden, da die Gemeinde die Vlamten nicht zur Parade bezahle und die Beamten für da« Publikum da seien, nicht da« Publikum für die letzteren. Der Bürgermeister erklilrt, auch diese an ihn ge« stellte Anfrage in der nächsten Gemeinderalhssitzung be« antworten zu wollen. Der Oemeinderath schreitet, nachdem die sslut der Interpellationen endlich glücklich verlaufen war. sodann zur Erledigung der heuligen Tagesordnung. (Fortsetzn», folgl.) — («in Heschen! an die S t«d t kai l, a ch.) Der Ve»einder«H bn St«dt Vien hat ,ur bleibentun 2r,nner»ng an d,e btnt»»rdh« Feier der WjHhngeu «egieinng Sr, Viai'M d« Kais»« Fl„, Joseph l. beschlosst«, eine Medaille prlgen ,n lassen. «,n «f'Vplai dieser Medaille hat nun der «emeinde« l»»h von N , en , »ie der Herr «üra.,r»eister kaschan in der »«ftrigen «,tzun, de« laibacher «Vememderalhe« millhnlle. 5» Stadt r »i l, » ch z«» «eschenle gemacht. D„se Henlmilnze lann »l« ein «unst»«ll d,,«,chnet «erdn,; in«besonder« ,st d,e Por- ttillähnl.chte't «r. Vl«.j,ft5l „<, «„,„, „„, wahlhasl Über- raschende. »»« umsomehr i„, H«n,,chl fallt, «l« der «opf selbst nicht Mthr »l« 4 M,lli»et« ,»», »«d «5 MMl-neter bre,t ist. D't ganze Orußp« auf der «nen ««t< »mfahl sech« Personen. D« Monarch fiht auf de» Tl,r°ne. umgeh»« »on antilen »llego. rischen F'gureu. welche die Oei.chligle.t. d« ».schichte, di, Vehr« k«st und die friedlichen «tsch«it,,nn,.n d«ft««en. D«, «,nd«. hon« bekränzt den <»'!« »it nmm lorbeerll«, Hrnpp« »st eu> VlnfterftUcl s°»°l in ge.chnun, und «, ,l, ,„ »er »»«fllhnlng lletztere von I Jänner, l l H°ltam»er.<»r,- »nn » Vien). Die Unterschrift unter dies« «rnpp« ,«»««, ^l»p««w« «,»> Vin^odo"" "" l»tm »a>s« da« dann.«« V,«n Di. «e^r.snt. ,ei«t m prachtvoller ««.fUhrun« d.« «,.„. w^y« .«» «ien «.l der Umschnft «F«r Iube.fe.er d,r2bj.h. "«« «^ie«», «r Via,eftät te« «a.ser. Fran, Joseph ,. »D«^»»«, 1872- __ Die »led»'«!« h" circa ? 2enl,meler ,m — (Offiziers. So!r6e.) gu Ehren deö seit einiam Tagen inllaibach weilenden Commandanten des Reservecommanbos des Infanterie Hleginents Erzherzog Leupold Nr, 53. Herrn Oderllen Ho ftinel, veranstaltete dlls Ofj!z,ei«corps des genaunten Regiments gestern abends im Salon des Hotels „zur Stadt Wien" eine Soiröe, bei welker die Negimentslapelle concertierte. — (Ernennung.) Der Magister der Pharmacie zu Prag Ndolf Vlaschlo «ume zum Militär.Medicamellten-NcceWen ernannt und zur Oarnisos-spitalsapothele Nr.« in i'aibach eingetheilt. — (Landwirlhschastlicher Unterricht ,n ltrain.) D« kanbesschulrath sür Hcain verschickte lurzlich »n dic einzelnen Vejirlsschulbchucden, und diese wieder an die ihnen unterftthenden Orleschulcillhe, dln Elitwurs tine« Lehr» plane» fur landwirlhschaftliche Fortbildung«, schulen. Solche sollten nemlich dolt in« i.'eben gerufen «elden. wo drei« oder oierllaffige Vollsschulen bessehln. wählind on den gewöhnlichen Landschulen den landwillhschastllchen Fächer» nur in den jur Kmder vom 12. b>« zum 14. keden«jahre befiehenden Niedelholungsschulen erhühte Nufmerlsamleit gefchenlt melden soll In eigenen Fortbildungsschulen wild der landlrilthschastliche Unterricht durch znit« Curse zu je 5 Monaten und wöchentlich durch zwei slundeu <»m ganzen pro Lur« durch 80 GtUüdkN) ertheilt werden. Nl« Unttli>chl«gegtl>nai«dt werdl» genannl: ») Landlviithschaflelehl« mn i.' a»b a ch ein und wuide von hier per Rudolfsbahn in die Weibel.Slrasanstalt in V > a. a u n in Ober» liain befoidert. — (Erfroren.) In der Gemeinde Rannach. ,m Ve. zirle Leoben om Fuße des sogenannten Kollingberge« wnld, nm l^), d, M, ödend« der Leichnam eine« Vionne« a. funden, in wel» chem ein gewisser Matlhäu» Justin au« Radmann«dorf in Krain erlannt wutde. Bei dem Verstolbenen. an welchem leinerlei Symptome erlittener Gewaltthat w«h7qel>ommen wurden, fand man ein Gebetbuch, eine Iabal«pfsi'e und eine alte ein« gedrucllt Hftlndtluhr ou« Messng ohne Gla« und Zfiger. Mal, «häu« Justin war 4? Jahr« alt, vtihenalet. hatte frUhtr in der dortigen Umgebung »l« Halzlnecht gearbeitet »nd war dem Irunle start ergeben, kau» 2rzll,ch>n, Vejnnde ,ft der vernnglüctle er-fcoreu, (iD viainal'Iel», gram me der „^aib. ^elt » >,g.") Wien, 16. November. Im Oudgelaueschusje. ver. las Dr. Olslra eine Heschwelde Bajamonll's über die Porgänge anläßlich der ^andtagswahl in Dalmalien. Oislra meint, daß, wenn ihm die« früher bekannt ge> wesen wäre, er wahrscheinlich die Sistierung der Ber« Handlung über das Vudgellapitel .Polllische Verwaltung" beantragt hätte. Nach längerer Erörterung erllürte der Mmister des Innern, er bedauere, daß ma„ nicht direct die Verweigerung oder Sistierung der Veralhung des Vudgels des Innern odec eines Hudgetthtlls btantragte. Der heutige Vorgang errege in ihm da« . November. (Presse). Infolge eines mit Beiziehung Tschernajeffs vor einigen Tagen statt-gefundenen Kriegeralhes soll eine Reoraanifieruna der serbischen Armee durchgeführt werden. Die massenweise heimlehrenden Milizen erzählen haarsträubende Dinat von der barbarischen Vehandlungsweise russischer Offi» ziere. Die russische Invasion trage einen aroßen Thlil der Schuld an dem Deranaemenl der serbischen Eolps. Konstantinopel. 14. November. Sicherm Vernehmen zufolge sind alle Mäch!« bezüglich der Eonferenz einia, deren Arbeiten mit iindl diese« Monate« beginnen sollcn. Die Türlei hat wol einiae Einwendungen erho» ben, doch scheint e« sicher, daß sie, auf das dringe»»« Anralhen Englands hin. ebenfalls beitrelen werde. Telegraphischer Wechselcours o^m !<;, November Papier - Ns„»e «l 25. Silber - Nrnte «« l0 I«60er S»4ii -. - Soudan !'^5 — - Gilber < 9 25 » l. Mitiz-DU' laten tt0l. 3iapole°n«d'oi 9 !>8 — >'»>, «„ch«m°rt «l 40. Wl,n, 16 November, ii Uyi ,, ch xüiag«, (<«^>chl»hcoUl'e.> 45! 10. l^ioei Vol, N>8 75. l^i4,i in», 130 bt>, afterlt,ch,s<1,' »<'»!, >n Pap»ei 6> 25, »«>al«dat»! !ikl - . ^iold» oodn »73 50. »'.^l<>nlf«N l 1W25, ONerleichllch, Hranrndanl ——. ONelreichilchi' Nüglnbonl 70 25, r«mbalt>,l> 79—, tlilinnbai,» 49 50 »,,ttio:°lie»!«,,!che V»»l — , Vlondaclll»! 3<>tt , a„ftlo-!,l!l>n!<,»'!!d' «nnl ' ^. lOisilche 1'o,ell ^!, H der Olllal>!ch!llor,s>jch!,,buna.,!» de« lünigxch u»qal>fcheii »noer» z,n«l,ch,n P!am,en.«n!,hf',o o^m lIuu l"70 per 8 lX>'».lXX1 «Hulden wulben die nach'olqend au

dr!,n 15» s>e>«>n ßezoqen, l unft ,war: ?ls. «5si. l^,<) 12??. ld'6. ^Ot9, '4<'.. «u« ds" ooranqsfuhiten v,l>o<>lln 15» Selien w«ro,n die nachftebexd «U>» gefUhiten 2 » <3,w>n umm^ln mil den ob,nb,j'ich »len l' il'fi^l m,t l'»OMft ft, aul S, !i?6X Nr ?. d,r ,w,ile il'ft" mü lft.lttjH st a»! s, 4201 Nr. 2l und der dlitle Il'fis m'l '»Oft<» fl, °uf S ^!»^< Nr. 4 ; <„n,i^ -----....., j, lftyO st. S l2I0 Nr «'. « l^?7 Nl 4^. <2 > 1 und S. ^»8 Nr. 41 ; endlich gewannen: je 7»M fi ' 10. S lllO Nr. ^4 und Nr. 37. S 1277 Nr. l. !l» S l««6 ^ Nr. 02. «h 2.N2 Nr. 22 »md Nr. 2 .. <^ l ..„> ^. >5. ». 2»5« Nr. 12 und Nr. 43. S. .'ll24 Nr 24. <5 ,3 und Nr. 4«. S. 4 75 Nr. ,4 und S. 42«»l Nr. . , ll. ! ^!n< alle Übrigen in den oerlo«t,n 15 Serien ,nlbalt,n»n ?25 «Vl» winnummern lülll der germgfte Gero nn von ,e I'/d Gulden Nudolfswerth. 13. November. Di, Dnrchschmtt«-Prlise stellten sich uuj dem heutigen Marlle, w»e 0 Halbfruch, . Schwe,n,Ne,»<<, ^ — 4» Heiden . 4 W Schor — s° Hirse , _ ^,hnt ,, . - 'sb »ulurntz , » b0 t«ul»en ^ - ^ slbäpfel , « «30 Hen pr 100»il«gr — Vinsen , ^» — Stroh ^ . >-" Erbsen « — — Hol». h«rl,«.pr Kubil» ,. ^''"len . - -l M,<„ , ... « 7l >Xlnd«schmalzpr,Kilog — 8ll — weiche«. , -^! ^ Schweineschmalz ^ ?" «^.......^ 7 "'llolil Is ^ e5vtck. »lisch. , «, ' . 13 '^ tveck. «eriluchert . ^. — ^« k.. ^ > ,,.ll . ^' Angekommene fremde «m 15,. November, h«tel e<«»< »ie» ötl°l°,H. ^riinn - Hostinel. l. t, 0b"st< l. Frau. Ä,ram, - ftml. Holzl.eseranl. »r<" ^" ' «fm ; Wenig, «eis, und l^auer. V,en .< Vrod — «Kloboinlt. «eweilebefttzer sofibul.. : ., ,^ P'chler und Schnabel. «e,chenb«g. - Tu»«ing«. . »asfter. w„n. lanier. «""""^ Salrann. Unterlrain. tengyl. Kanischa — »r»l ß""' Nvlvitjch, b«tel G«r«l»«. ^5qel. ?sc?lftmsp,c» ^'°i-^^. Meteorolostijlhe «eobschtunlie« m^aibach. 7,, ». ^44 »w»fiiß Nebel 6„ ,<; « ., -^ ü^, » fchwach Neb«» Mt«en Trübe iencht- ^uf». ,chwa<5" Nebelregen. Da« I°l,"»"'le b« N»r»« » 4?'. um l l' "der dem Normale. ,««»l»«rUicher «tb«clt«: 0tl,««l lv»»b«r«.