^U221. Mittwoch am 28. 8entember 1864. Die „kaibacher Zeitung« erscheint, mit Ausnahme d» Gönn» und Feiertage, täglich, und lostet sammt den Veilagen im Comptoir ganzjährig ii fi., halb» jöhrig 5 fl. 50 lr., mit Kreuzband im Comptoir ganzj. 12 si., halbj. S fi. Für die Zustellung in's Haus sind halbj. 50 kr. mehr zu entrichten. Mit der Post portofrei ganzj., unter Kreuzband und z^ brnckter Adresse 15 fi., haibj. 7 st. 50 kr. I»sertwn ..^^.____......., . ^ ^^____ ______ ____^-^________________3>!^ Amtlicher Theil. Aeutc wird in deutschem uud zugleich slovcuischcm Te^tc ausgegeben und versendet: Gesetz- und Vcrorduuugs'Blatt für das Herzog« thuin Kr a in. X V. Stück. Iahr„ana «8tt4. I »halts-Uebersicht: Erlaß der f. k. Landesregierung für Kram vom 11. September 1864, Nr. 8759, womit die Verfügung des k. k. KriegSministcriums bezüglich der Vchandlnng jener nls nahrnngslos zum Einrücken sich meldenden Soldaten, welche bis zum Erhalte dcS Abschiedes beurlaubt warcu, vcrlantbarl wird. Vom l k. Redaktwns-Bnreau des Gesetz- und Verordnunas-Blattes für Kram. Laibach, dcu 28. September 1864. "Nichtamtlicher Theil. Laibach, 27. September. Der Hecht im Karpfenteiche — wie Professor Leo iu Halle Napolcou einmal genannt — hat wieder einmal der Stagnation ein Ende gemacht. Seine Konvention mit Vittor Emauuel hat Alles in Bewegung gebracht, uud der Drohartitcl der „Fraucc" hat dieser Bewegung eine bestimmte Richtung gegeben. Vcncticn! rief sie, nnd sofort sind gewisse Organe bei der Hand, um dicß gegebene Thema in ihrem Sinne zu vcniircu. Mau spricht iu ciucr Kor« rcspoudcnz der „Köln. Ztg." über die angebliche Gc> nciglhcit Oesterreichs, Italien anzncrtcnncn, wofern die Konvention nicht die Unifikation Italiens bezwecke. Iu diesem Falle wolle Oesterreich ans die Gcniturcn verzichten, vorbehaltlich ciucr Entschädigung. Bezug« lich des päpstlichen Gebietes verlange es von Italien die wahre Ancrkcnunng und vertragsmäßige Konsoli» dirnng des 8t,il,tu8 (M, ferner Anerkennung des österreichischen Besitzstandes in Vcncticn für alle Zeiten. Den König Viktor Emanncl wolle es mit seinem derzeitigen Lündcrbcsitzc nucrteuucn. Als Motiv gibt der Wiener Korrespondent die Fiuauzzustäudc der Mouarchic an. Das rhciuischc Blatt ist bcsouderS stark in: Auftragen der Farben, wcuu es auf deu italienischen Besitz Oesterreichs zu sprcchcu kommt; aber ciu Ku< riofum zu glauben, wic solches der Korrespondent der „Kölnischen Zcituug" auftischt, dazu gehört eine totale Unicuntniß der Verhältnisse iu Oesterreich. Unter welchen Voranssctzuugcu an eine Aucrkeuuuug Italicus gedacht werden tauu, fagt das „Alcm. dipl." Dieß Blatt ist offcubar autorisirt, die „Fraucc" Lü° Lcn zn strafen, welche behauptet hatte: „es scicu Vcr-^cuidluugcu unt dem Wicuer Kabinct eröffnet, um die "^rlcuunng Italicus uud einen Austausch Venetians llegcli Eutschädiguug herbeizuführen." Das „Me-lNorial" geht sogar noch weiter, indem es sich zn der '"crsichcnilig autorisirt erklärt, daß in allen A c->f>rcchuugcu zwi scheu Paris und Turiu ^lc kaiserlich frauzösifchc Ncgicruug cß 'lls crstc uud wcscutlichc Bcdinguug aufstellte, es müsse Alles, was Vene' ticn betrifft, b ci Scitc gclasscn werden, um nicht die Lösung der rö m ischcuFragc ^>l erschweren, während dagegen mit dieser ^.°'suug Oesterreich vielleicht sich bewogen fühleu könnte, in naher oder späterer Zukunft, unter sicheren ^orbchaltcu dcu gegenwärtigen StandIta-^cns auzucrkcuucn. Nächst der franco-italicnischcu Konvention be« schäftigt die geheiumißvollc Ecnduug Lord Elarcudous nach Wicu die politisch,- Welt. Mau glaubt, uud auch wir siud der Mcinuug, dieselbe stehe mit der italienischen Frage in Verbindung. Anfangs vermu-thctc mau, Lord Clarcudon komme iu der dänischen Angelegenheit, allein das offiziöse Organ versicherte, die Mission dcö Lord stehe zu der Friedenskonferenz in keiner Bczichnng. Was will er aber fönst nm Wiener Hofe? Es ist von halbamtlicher Seite an. gedeutet wordcu, er habe den Auftrag, daS gute Vcr« hältuiß zwischen Oesterreich uud England wieder her-zustellen. Das ist aber thatsächlich nie gestört wordcu. Lord Clareudou war bereits zweimal in diesem Jahre iu ebcn so gchcimuißvollcr Weise iu Paris. Sciuc Reisen dahin galten dcr italienischen Angele-gcnhcit, uud das Resultat derselben ist — eben die Konvention. I,t diese Annahme richtig, so ist die Mission Clarendon's nach Wien klar. Napoleon hat unt betauutem Takt dem Staatsmauue eiucs neutralen Staates die Nolle zucrthcilt, vou Oesterreich dic-jeuigcu Konzessionen zu erwirken. welche die Konucn« tion als nothwendig annimmt, um die Ruhe Italieuö zu bcfestigcu und dessen Verzicht auf Rom zu er» wirken. Welche Konzessionen aber verlangt Napoleon? Das ist die Frage, die Krieg und Frieden zur Ant-wort haben kann. Wir glauben, Lord Clarendon's Sendung wird erfolglos sein. Die päpstliche Gncyklika. Die Encyklika des Papstes an die Bischöfe Po-lens liegt mm im Wortlaute vor. Die markantesten Stellen lantcu: Was Uns anbelangt, so können Wir in Unserem Uebermaß von Schmerz Unsere Thränen nicht zurück-haltcu, wcuu Wir Euch, ehrwürdige Brüder, und Unsere thcncrcn Kinder, die katholischen Gläubigen, diesen schrecklichen Angriffen ansgcsctzt schcn, durch welche die russische Ncgicruug bestrebt ift, dcu katho» lischcu Glauben und die katholische Religion sowohl im Königreiche Polen, als auch insbesondere in den übrigen Provinzen dcö Kaiserreiches, z„ Grunde zu richlcn. Aber iu diesem grausame» ^iege, welchen die russische Rcglcruug der katholische z^rche ihren ae-heiligtcn Rcchtcu, ihren Dienern und Allen die ihr angehören erklärt hat haben Wir, ehrwürdige Brü-dcr, uoch cm zweites Attentat zu beklauen und m rügcu, welches iu dcu Aunalen der Kirche neu und bis heute uucrhort ist. Dcuu diese Ncgicruug hat sich »icht beguügt, Uuscrcu ehrwürdigen Bruder Sigismnud, dcu crlauch. tcu und würdigen Erzbischof von Warschau, seiner Hccrdc zn entreißen, sondern sie hat auch gewagt, an-zuorducu, daß dieser ehrwürdige Ärudcr jeder Auto« rilät und Jurisdiktion über den Sprengel von War-schan bcranbt sei, daß Niemand in seinem Sprengel mit ihm eiucu Verkehr unterhalten dürfe und sie hat sich angemaßt, au seinen Platz als Diozcsan.Vcrtrctcr Unsern geliebten Sohn Panl Rzcwuski, sciucu Gc-ucralvitar uud Bischof vou Prusa zu stellen, den Wir bereits erwählt und bezeichnet hatten als Suffragau des Erzbifchofs vou Warschau. Es gibt, ehrwürdige Brüder, keine Ansdrückc, wclchc genügen, um die Entrüstung uud dcu Abscheu, welchen eine solche That verdient, auszudrückcu. Welches wird uicht in der That daS Erstauucu Jedes sein, der erfährt, daß die rnssischc Regierung bis zu dem Pnuttc gekommen ist, sich ein Recht anzumaßen, die Bischöfe, wclchc dcr heilige Geist eingesetzt hat, nm die Kirche zn regieren' ihrer heiligen Macht zn berauben, die Gott ihucn gab, uud die iu kciucr Weife von dcr weltlichen Gc< walt abhängt und sie der Regierung uud dcr Vcr« wnltung ihres eigenen Sprengels zu berauben? Indem wir solches Unterfangen verwerfen und verdammen, erklären Wir laut und feierlich, daß Niemand Vorschriften dieser Art nachkommen darf, und daß alle Glänbigcn des Warschauer Sprengels stetS pünktlich Unserm ehrwürdigen Bruder SigiSmund gehör« chcn müssen, welcher dcr wirkliche und rechtmäßige Hirte dcr Warschauer Kirche ist. Wenn Unsere Klage nicht aufhören kann, solange diese Verfolgung der russischen Regienma. gegen die Kirche dauert ... so wolle doch Gott nicht, daß cS Unsere Absicht sei, in irgend einer Weise die so un» vorsichtig und so unglücklich in Polen erregten Be-wegllngen zu billigen. Alle Welt weiß, mü welcher Sorgfalt die tatholifche Kirche stets gepredigt und gelehrt hat, daß jede Seele höheren Mächten untergeben, nnd daß Alle dcr obrigkeitlichen Gewalt unter, worsen seien nnd insssemein pflichtschuldigen Gehör-sam m allen jenen Dingen, die Gott und den Ge-setzen seiner Kirche uicht entgegen sind, leisten müssen. Oesterreich. Trieft, 27. September. Man hört versichern, dcch daS Tricstcr Hafcuprojctt, wie e« durch Herrn Mimstcrialrath v. Pasctti ausgearbeitet, oder genauer gesagt, eingeschränkt worden ist, dem nächsten Reich«, rath zur Behandlung vorgelegt werden wird. (Tr. Z.) Agram, 27. September. In der vorgestrigen Nummer dcS „(^K6(>nc»äk" erklärt dessen Eigenthümer und Redakteur, Herr Abcl Msic', daß er aus Fami-licurücksichtcu uach Wien übersiedelt, daselbst eine litcrarisch - artistische Vcrlagsanstalt gründen und außer dem lroat. Blatte „<Äg.8c»n(»Za", von welchem die nächste Nummer am 30. Oktober in Wicu erscheinen soll, ciue illustrirtc Rcuuc iu deutscher Sprache uutcr dem Titel: „Slavische Blätter" vom 1. Jänner 1865 angefangen herausgeben wird. Hermannstadt, 2l. September. Die heutige Sitzung ist ciuc dcr besuchtesten der gauzen Periode. l.»1 Mitglieder sind anwesend, um der an dcr Tagesordnung stehenden Debatte über die Errichtung eines obersten Gerichtshofes für Siebenbürgen beizuwohnen. Den Reigen dcr Sprecher eröffnet Abgeordneter Eduard Herbert und stellt einen Antrag, wonach der sicbcn-bürgischc oberste Gerichtshof mit jenem der deutsch-slavischen Provinzen verschmolzen werden solle. Einen zweiten Autrag stellt Vojoa, uud zwar für die Verlegung des Amtssitzes des obersten Gerichtshofes in daS Land, uud zwar an den Sitz des GuberniumS. Um diese beiden Anträge und dann um die Regierungsvorlage, wclchc den Amtssitz nach Wien verlegt wissen will, dicht sich die fünfstündige Debatte. Für den Antrag Herbert spricht nur Rcgalist Baron Salmcu, für die Regierungsvorlage Puscariu, Zim< mcrmann, Kourad Schmidt, Bischof Fogarasi, Oull, Popovits, Aldulcan und dcr Berichterstatter Dr. Trauschcnfcls, für den Antrag Vojda sprechen: Dr. Ratin, Moga, Balomiri, Wlassa, Baritiu nnd Popca. An neuen Argumenten wird fast gar nichts vor-gebracht, soudcru meist dasjenige wiewohl in anderer Form wiederholt, was bereits bei dcr ersten Debatte pw 0t lnntra gesagt worden ist. Doch ist heute das Resultat der Abstimmung ein anderes wic damals nachdem mehrere Romanen sich für dic Rcaicrunas-vorlage cutschicdcu. Sohln ist dcr §. 1 des Gcsct^S dahiu festgestellt, daß dcr für Siebenbüraen zu er. richtende eigene oberste Gerichtshof seiucu Amtksik in Wien aufzuschlagen habe. ^ ' ' """^ m Men beruhten und sehr weit ausciuandcr gingen. 883 Dic übrigen Bestimmungen dieses Gesetzes wer« den lciner Schwierigkeit mchr unterliegen nnd wahr» scheiulich iu dcr uächstcu Sitzllng erledigt werden. Ausland. München, 25). September. Die VerHand« ^ llmgcn, welche hier zwischen Baiern, Württemberg ^ und Nassau gepflogen wurden, hatten bekanntlich den Zweck, die gemeinschaftlichen Schritte zn berathen, welche nunmehr in Berlin in der HandclSfragc zn geschehen hadcn. Ei« handelte sich darum, sich über die Form zu verständigen, nnler wclchcr die Beitritts« erklärnng zum ncucu Zollvereine zu erfolgen hat, denn daß man sich nicht ausschließen dürfe, darüber sind alle drei Staaten nnnmcyr einig. Die Vcrstäudignng ist zu Stande gekommen, und man lann nunmehr den Beitrittserklärungen dieser drei Staaten mit Äc-stimmtheit entgegensehen. Was unser Kabiuct anbelangt, so handelt cS sich nicht nui eine Erneuerung, sondern vielmehr um cinc Ergänzung desselben, denn es wird wiederholt versichert, daß nnnmchr das Handelsministerium durch den StaatSrath v. Hermann besetzt werden soll. Da Baicrn entschlossen ist, dcm rekonstitnirten Zollvereine beizutrctcn, so liegt auä) kein Grund mehr uor, die Ernennung des Herrn v. Hermann, der bekanntlich sttlS den preußisch französischen Handelsvertrag befliß wortet hat, noch länger hinauszuschieben. Die Ein-bernfnng des Landtages wird uor Ende November nicht erwartet. Das Gerücht, demzufolge die Anerkennung dcS Königreiches Italien durch Baicrn nahe bevorstehe, bestätigt sich nicht. Äus Kiel schreibt man dem „Frdbl.": Die Bildnng einer selbststündigcn katholischen Gemeinde in Flcusburg ist dcm österreichischen Einfluß — der Intervention dcs k. k. ZiviltommissärS Frcihcrru v. Lcdercr — zuzuschreiben, wclchcr mit dcm Bischof von Osnabrück hierüber dic Verhandlungen pflog, und der katholischen Gemeinde dic Mitbenutzung der dänischen Kirche für ihren Gottesdienst erwirkte. Auch wird in Flcusburg eine Nicdcrlassnng dcr barmhcrzi« gen Schwestern begründet werden, welche in dcr Gc-mciudc die Krankenpflege übernehmen werden. Es wird dieß, nebenbei dcmcrtt, daö erstc katholische Kloster in Schleswig seit der ReformatiuuSzeit sein. In Holstein würde dic Errichtung von Barmhcrzigcu-Huspizcn noch jctzt an dcr Gesetzgebung scheitern. Dcr t?. !^ ocö Kirchcugcsctzeö vom Iahrc 18^^ cuthält nämlich die ausdrückliche Bestimmung: „Kloster dür» fen nicht errichtet werden." Wcnn diese Bcstimmuug mit dcm Prinzipe einer wahren und vollständigen Gleichberechtigung und einem freisinnigen AssoziationS» gcsctzc im Widersprüche steht, so kann man andererseits mit Frcudc konstatircn, daß sich in dcr Praxis allenthalben eine größere Toleranz geltend macht, alö dieß etwa vor zehn Iahrcu dcr Fall war. Au Be-weisen hierfür fehlte cö in jüngster Zeit nicht. Als z. B. der Bischof von Osnabrück mit dcm katholischen Pastor von Kiel nach Prectz kam, um die dortige klciuc Filialgemciude zu besuchcu und Gottesdienst abzuhalten, räumten ihnen der Klosterprobst uud die Priorin des adeligen Fräulcintlosters daselbst — einer protestantischen St ftnng für nnbcmittcltc Töchter ade-ligcr Familien — bereitwilligst die schölle Klosterkirche znm Gottesdienste ein nnd bewiesen sich in jedcr Be« ziehnng gcgcn den katholischen Bischof zuvorkommend und freundlich. In Rcud5bnrg wohnten bei dcm protestantischen Pastor Schröder wiederholt katholische Militärgeist, lichc (auch Oesterrcichcr), welche die Gastfrcundlichkcit und dic Humanität dcr PastorSfamilic nicht gcnng rühmcn tonnten, deren Zartsinn so weit ging, den Geistlichen an allcn Fast« nnd Absliuenztagcn aus eigenen, Autricbc Faslcuspciscn vorzusctzcu. Auch dic katholischen Ordensschwester», fanden fast überall die herzlichste Theilnahme von Seiten dcr protestantischen Ocvölkeruns,, uud verstanden durch ihr kluges nnd wirtlich aufopferndes Bcnchmcn manche eingewurzelte Pornrlhcilc zu verscheuchen. Die Mehrzal dieser Or. dcnsschwcslcrn ist bcrcits in ihrc Heimat zurückgekehrt. Rom. Der Papst hat in'dein am 20. abge« haltcncn Konsistorinm den Kardinälen Bouucchosc und Trcuisanatc den Hut gegeben und drciundzwanzig Bischöfe ernannt, darunter zwölf in p^rtid,^. In Turin herrscht di» Nuhc des Grabes. Der Aufstand nach Veiauntwcrdcn dcr Konvention scheint viel bedeutender gewesen zn sein, als man ihn an> fnugS darstellen wollte. Oic „Ocst. Ztg," erhält über dl.- Vorgänge am 21. d. folgenden Bericht: ES war kaum Abend geworden, als die Zusamlnenrottnng begann. Älnu war nicht init leeren Händen erschienen; man sah BasseSmaun'schc Gestatten mit Knütteln, langen Messern und ähnlichen improvisirten Waffen. Dcr 5-trom ncchin dic Richtung zur tüuiglichcu Rc< sidcnz, uud dcr R»f: ^orwul Hlini^wrio, M)2W0 Vittmio l^nnuimuol.)'." füllte die Luft Plötzlich er« tvntcn Hörner, mau hörte Pfcrdcssctrappcl und sah' sich mit emcmmalc cincin militärischen Aufgebote ac< gcuüber. Dic Karabinicri zu Pferde nickten von dcr einen Seite, dic Bcrsaglieri von dcr andern Seite uor. Letztere hatten dic Haubajonuclc aufgcpslauzt, was die Wuth dcr VolkSmassc noch mehr reizte. Man rief ihnen zu, die Bajounctc abzunehmen, und die Bcrsaglicri folgten dieser Aufforderung. Kaum abcr rückten dic Karabinicri vor, nm dcn Platz zn ! säubern, da erhob sich d^S WutheMirüll noch ärgcr. ^ Steine flogen von allcn Seiten auf die Trnppcn, ! sogar dic sonst beliebten Bcrsaglicri, der Stolz dcr > Italiener, wurden nicht verschont, man hieb mit Stollen nnd Prügeln ans sn' ein. Einzclnc drängten sich mit ihrcn Mcsscrn und Dolchen an die Karubinicri nnd stachen nach Pfcrdcn nnd Rcitcrn. Da gaben lctztcrc Fcncr, Dic Scenen, die mm folgten, entziehen sich jeder Beschreibung. Dcr Straßcntampf wüthete dnrch dic Stadt, Schritt für Schritt wich daö Volk käuipfend znrück, rückte die Militärmacht vor. Mittlerweile ward anch cinc Batterie Kanonen des I. Artillerie»Regiments anfgcfahrcn, deren Bedienungsmannschaft mit brennenden Lunten bci dcn Geschützen stand! Von 10 Uhr Abends bis 2 Uhr Nachts wü» thctc nnuntcrbrochcu dcr Straßcukampf. Man schätzt dic Zahl dcr Zivilisten, dic vcrwnndct ins Spital gebracht wurdcu, auf mchr denn 25)0, viele sind über« dies in Privatwohnnngen untergebracht. Der Sohn des Ministers Minghclti soll bcim Hcraustretcu aus cincnl Ease von einer Kugcl in die Wange getroffen worden sein. Auch auf militärischer Seite sind viclc Verluste crlittcu worden." Paris. Dic „Fr." veröffentlicht ein übcrauö um» fasfcudcs Schreiben dcs Fürsten LadislanS Ezartoryski an dcn Fürsten Adam Sapicha, das gewissermaßen dcr offizielle Abschied dcö Hauptes dcr aristokratischen Partei von dcr revolutionären Mion in Polen ge-nannt werden lann. Es geht daraus hervor, daß Ezartoryski schon damals, als der Aufstand noch in vollem Brande, abcr die Aussicht auf fremde Hilfe unwiderruflich verschwunden war, >er Nationalrcgie« rung dcn Vorschlag machte, dcn nutzlosen Kampf einzustellen und die Kräfte Polens für bessere Zeiten zu schonen uud dieß offeu uud feierlich zu crllärcn. New-Aork. Ueber die militärischen Aussichten der Südstaattn äußert sich General Graut iu einem Briefe an E. V. Wachsburnc folgendermaßen: „Allcs, was znr baldigen Wiederherstellung dcr Union noth thut, ist ein entschiedenes Zusammenhab ten, cine emmülhige Entschlossenheit dcS Nordens. Dic Rebellen haben schon dcu letzten Mann in ihrcn Ncihcn. Knaben und Grcisc bilden dic Wachen iu Gefängnissen und an Eiscndahnbrücken, sowie einen großcn Theil ihrcr BcsatzungSlruppcu in verschanzten Positionen. Einen Mann, dcu sie verlieren, können sie nicht mchr ersetzen. Sic die Wiege und daö Grab beraubt. Abgesehen von ihrcn Vcrlnsten in dcn häufigen Scharmützeln, büßcn sie nnn durch Desertion und andere Ursachen wenigstens ein Regiment täglich ein. Das Ende dcr Rebellion kann also nicht langc auf sich wartcn lassen, wcnn wir uns nur selbst treu blcibcn. Ihre einzige Hoffnnng bcruht nur auf ciucr Trcnunng im Norden selbst. Ein Zwiespalt im Nor« dcn würde dcn Rcbcllcn Verstärkungen ans Tennessee, Kentucky und Missouri zuführen, uns dagegen schwä« chcn. Ohne Zweifel bieten sie jetzt Allcs auf, sich weuigstcns noch bis nach dcr gcschchcucn Präsidenten, wähl zu halten. Bon dicscr erwarten sic mancherlei günstige Chancen. Sie hoffen auf eine Gcgcnrcuoln. tion; sie hoffen auf die Wahl eines Fricdcnsmauncs. In der That, sie hoffen wie Micawber (in Dicken's „David Eopperficld"), sie hoffen, daß sich irgend waS aufthun wird. Unsere FricdcnSfrcnndc befinden sich in einem großcn Irrthum, wcun sic glaubcu, cinc Trennung deS Nordens und dcs Südcus würde unbedingten Frieden bringen. Der Südcn würde dic Rückerstattung dcr befreiten Sklaven verlangen, würde Schadenersatz für dic erlittenen Verluste fordern." fokal- und ProvinM-Uachrichten. Laibach, 28. September. Vom 1. Oktober an wcrdcn cchtc Hnvannah-Zigarren I. Kategorie uud die sogenannten Imitations. Zigarren in Päckchen zu 4 Stück nnd in Kistchcn zu 25 Stück in Verschleiß gcsctzt nnd sind uom Tabat-verlage hicr zu beziehen. — Heute Nachmittag, 5 Uhr, findet cinc Sitzung des Gemcinderathcs Statt. — Vorgestern Früh wnrde in der Wiencrstraßc ein goldener Uhrschlüsscl sammt Petschaft gefunden. Dcr Vcrlusttriigcr kann Näheres bei dcr k. l. Polizei« Direktion erfahren. — Wiener Blätter berichten, daß dcr in mexi« tanischcn Diensten befindliche frühere kaiserl. Hauptmann v. Bolcslawsti in Mexiko anf einer Dienstreise überfallen und ermordet worden sei. Die Nachricht ist einfach erfunden uud cutbchrt jeder Begründung. Hauptmann ÄolcSlawSki wnrde vom Kaiser Mari-inilian dem General Uraga cntgegcngcsendct, um mit demselben zu unterhandeln. Auf dieser Reise liegen/ netc dem Hauplmaun B. ein tlciucr Unfall; er stürzte während der Fahrt anS dcm Wagen und wurde un-bcdcutcud verletzt. Diese Nachricht nnd die Versicherung, daß die Verletzung dnrchans nicht besorgniserregend sei, brachte die letzte Post aus Mexiko. Seitdem ist tcinc Post von dort eingetroffen. 5*5 Aus Vetoes, Ztt. September, wird uns geschrieben: Die nasse Witterung nnd die niedere Temperatur dcS Sommers übten ciucu großen Ein-fluß auf dcn Besuch dcr Fremdcu uud Kurgäste, dcren Zahl gcgcn dic früheren Iahrc ausfallend klein genannt werden mnß, so daß die Klagen dcr Bewohner überhaupt und dcr GaslhanSbcsitzer insbesondere allerdings begründet erscheinen. Wer dieser Tage sich hichcr verirrte, mußte cincu ganz soudcrbareu Begriff vou dcn so sehr gepriesenen Schönheiten mit sich nehmen, besonders da hellte bcrcits die letzten Fremden abgereist sind. — Man hört hier wicdcr von vielen Schlägereien, Einbrüchen, gcwaltlhätigen Ueberfällen u. s. w. So wurde vorgestern Nachts bci dcr Save-Brücke zwischen hicr nnd Lccs dcr fahrende Postbote von eincm stämmigen Kerle iu räuberischer Absicht angefallen und vcrdanklc nnr feiner Uucrschrockcnheit und der Schnelligkeit seines Pfcrdcs seine Rettung; als er am folgenden Tage in Begleitung cincs Gefährten sich wieder dcr Brücke näherte, präscnlirlc sich dcr Vierschrötige wicdcr, verschwand jedoch schuell/ als er dcn Succ^rS erblickte. Es geht auch das Gerücht, daß ciu junger Mann, dcr mit einer nicht nnbcdcutcndcn Summe hicr verschwand, auf seinem nächtlichen Marsche gcgcn Radmaun^dorf von delt Spitzbuben umgebracht worden sei. WaS daran Wahres ist, vermag ich nicht zn sagcn. Dcn besten Beweis für die Keckheit dieser Gal< gcnslrickc liefert dcr Umstand, daß dcr Herr Schul-lchrcr, zugleich Postmeister, dcr bci dcr „Stadt Trieft" die Postsendungen iu Empfang zu nehmen pflegt, bei Nacht sich nicht mehr in seine Wohnung zurückzukehren getraut, da cr bci cmem solchen Gange bcrcits einmal mit genauer Noth entrann, obwohl dcr Weg nicht viel über 100 Schritte lang ist. -— Vor nicht gar langer Zeit wnrde anch im Pfarrhofe cingtbrochcn, abcr znm Glück tonnten die bald vcr-scheuchten Langfinger nur einige Viktualicn mitnehmen. — Die Aktionäre der' Grazer Zuckerraffincrit sind zur crslcu Gcucraluersammluug auf dcn 29. October zn Wien, Hotel zum „römischen Kaiser", <>"' geladen. Die Aktien sind bis 21. Oktober entweder in Graz oder in Wien bci dcn Herren Landauer »"^ Goldschmiedt zu deponircn. Wiener Nachrichten. Wien, 27. Sept. Se. Majestät dcr Kaifer sind in Begleitung Sr. k. l. Hoheit dcs Großhcrzogs Ferdinand von ToScana, Ihrer k. Hoheiten dcS Kronprinzen von Sachsen nnd des Prinzen Karl Theodor Herzogs >" Baicrn Sonntag Nachmittags nach Ischl abgereist. In dcr Suite Sr. Majestät befanden fich zwei W-gcladjutautcn. — Sc. l8n. Hoheit dcr Kronprinz Albert von Sachsen ist, begleitet von seinem Adjutanten dcm '. Rittmeister von Earlowitz hier angekommen nnd vo» Seiner Majestät anf dcm Nordbahnhofe empfange" worden. — Der „Botsch." hört, daß daS in Aussicht gestellte Defizit wahrscheinlich durch die Emission eines ncuen Stcnercmlchcns im Betrage von 30—40 M«l' lioncn gedeckt werden soll. Ferner sollen die Untel' Handlungen, welche mit Hcrru Langrand Dumoncea» geführt werdcn, ihrem baldigen Abschlüsse nahe sc»' und aus dicscr Operation cinc erhebliche EinnahlNt für dic Staatskasse rcsultircn. — AuS Pest, 24. d., schreibt man dem „Fbl."? Hcnte Mittags ist hicr dcr Mitarbeiter deS ..Peft' Naplo" , Hcrr Scvcr v. Reviczky, in eincm Pist?' lcudiicllc erschossen worden. Sein Gegner war cm gewisser Koloman v. Elck, Grnudbcsitzer im Sj^ bolcscr Komitat. Um 11 Uhr fuhren die Duellanten mit ihrcn Sekundanten und zwei Aerzten in dl^ Fialcrwägen vom Hotel Europa nach dcm sogenan'^ ten „Lchncrwaldl", ctwa ciuc halbe Stnnde von d« Stadt, wo das Dncll stattfand. Dic Sekundant versuchten allcs Mögliche, nm den Gcbranch " Schicßwaffe zn verhüten uud beantragten einen OaN» auf Säbcl, wenn schon das Duell einmal stattfinb. müsse. Die beiden Gegner waren jedoch uicht ^ Nachgiebigkeit zn bewegen und Ncoiczly wnrde dN die Kugcl scincs Gcgn'crS, dic ihn in dic Brust "' zn Boden gestreckt. Man hat dcn Leichnam ans Wahlstältc liegen gelassen, ohne irgend eine M^", zu machen. Dcr Thäter ist mit einem dcr Sc" dautcn in einem Fiaker entflohen und noch '"^ ^c griffen worden. Dcr audcrc Sekundant, ein 9"" '.'^ Hcrr Gnstav u. Szcntimrcy, Grundbesitzer, w ^ in dcm Augenblicke verhaftet, als er NaH"""^ >czty dcr Eisenbahn abreisen wollte. Herr u. ^". g, sollte uom 1. Oktober an ein großes national-oio 883 mischcs Blatt nntcr dcm Titel: „Materielle Inter- essen" rcdigircn und hcransgcbcn. Die Veranlassung zn dcm nuscligcn Duell «ab ein mehrjähriger Streit, der die beiden jungen Leute neuerdings sehr erbittert hat. — Ein anderer Berichterstatter schreibt: Heute Mittags fand in dcm unweit Pest gelegenen sogo nannten Linicnwaldcl ein Pistolcnducll zwischen dcm durch seine national - ökonomischen Arbeiten bekannten Iourualisteu und Mitarbeiter dcS „Pcsti Naplo" 5)l:rrn Sever u. N. nnd cincin Herrn v. E. Statt, welches den höchsl lranngm Ansgang hatte, daß N. von dem tödllichcn Blei seine? Gegners gerade ober dcm rechten Auae getroffen, augenblicklich todt blieb. Die Leiche dcö verblichenen wnrdc erst nm 5 Uhr von zwei Freunden am Platze der That gefunden und in das städtische Rochusspilal übertragen. Die Trauer um den talentvollen, jungen Mann, dcm einzigen Sohne einer sehr gcachttlcn adeligen Familie in Groß-wardein, der hier in allen ssrcistu äußerst beliebt war, ist eine allgemeine, und wird daö Vorgehen der Sekundanten, namentlich das Liegenlassen der Leiche ohne allen Schutz, einer strengen Kritik unter« zogen. Näheres wird wohl erst die von Seite des hiesigen Stadthauptmannöamtcs sofort eingeleitete Untersuchung ergeben. — Ans Venedig, 23. Sept., wird gemeldet: Vorgestern Nachts waren sechs Diebe in ein Korn-niagazin auf der Giudccca ciugcdruugcn nnd welches ihr Plan dabei gcwcsen, gcht am besten darans hervor, daß am Kanäle drei Barten hielten, deren Beladung mit Kornsäckcn beabsichtiget wnrdc. Während sie jedoch in der besten Arbeit waren, kam eine ans zwei Polizeisoldatcn und einem Ziuilwachinannc bc-stchrndc Patrouille dazn nnd arrclirtc drei Diebe. Die andern ergriffen die Flucht nnd sprangen in cinc der gcnanutcu Barken, mi: welcher sie rasch weg-ruderten. Als sie ans den Haltrnf der Patronilie nicht standen, feuerte diese mehrere Schüsse auf die Fliehenden ab. Trotz des WchgcschrcicS, welches sich in der Barke erhob und ein Zeichen war, daß die Kngcln ihr Ziel nicht verfehlt, setzten die Näubcr ihre Flncht fort nnd die Patrouille mnßtc sich mit der Abführung der drei bereits Arrctirtcn begnügen. — Einige Stunden später fand aber eine anf dcm Kanäle fahrmdc Patrouille cin unbemanntes Boot, in welchem cin Ohnmächligcr in seinem Blute lag. Bei uähcrcr Unlcrsnchnng zeigte es sich, daß ihm cin Bein durch cinc Fliutcnkugcl zerschmettert worden, nnd das; er also einer der drei flüchtigen Diebe sei. Er wurdc in'ö Spital gebracht und gestand dort, daß er von seinen Kameraden, von denen nnch cin anderer leicht verwundet worden, im Stiche gelassen wnrde, weil er sie in ihrer Flncht gehindert hätte, nnd gab feine beiden Mitschuldigen an, so daß nun alle scchs Schnldigcn sich in dcn Händen der Gerechtigkeit befinden. Zur Geschichte der Stadtmusik von Lai.bach. — ot inomiuiL86 ^nvnt. Wir knüpfen unsern Beitrag znr Geschichte der Stadtmnsik von Laibach an die Auflösung der Mnsit-chörc des Jäger- nnd des Bürgcrkorps dieser Hauptstadt an, welche mit der Anfhcbnng jener beiden Körper während der französischen Occupation dcö Landes stattfand. Von damals an bestand nur eine Musik» bände auS Bcwohucrn der Vorstädte und des DorfcS Schischla bei Lciibach, wclchc mau ^'uvx:ui nannte, und die sich in WirtliShäuscru i,nd bei Namenstagen hie und da in dcu Gassen hören licßcn, jedoch den Namen Stadtnnisik weder hatten, noch uerdicutcu ; alö abcr im März des Jahres 1848 die National« garde von Laibach in's Lcbcn trat, bildete sich gleich« zeitig cinc Nationalgardc°(Tnr!ischc) Musik, und zwar zum größten Thcil aus ausgedienten Mäuncrn der Kapelle des vaterländischen Ncgimcntcs Prinz Hohen» lohe ° Langcnburg Nr. 17. Sie wnrdc aus dcn Mouatsbeiträgcn der Gardisten und ans dcn mitunter nahmhast subskribirtcn Beiträgen anderer Bcwohncr der Stadt mit dcn abgängigen Instrnmcntcn versehen und erhalten, nnd war mit Rücksicht auf die hctcro» llenen Elemente, ans denen sie bestand, ganz gut zn uenncn. Sie Icistcte anch nicht nur dcr National» Narde, sondern auch bci Platzmnsilcn, bei dcr philhar-s'°"'schrn Gesellschaft, im Theater, anf dcr Schieß. ^ ^ >'m Easino n. s. w. sehr gntc Dienste, da dic . ^t damals wcdcr cinc Militär-, »och eine andere "llci M„sil in ihrcn Vlaucru halle. Die Aufhebung ^' Natioualgardc hatte anch die Anflöfnng dcr ^atioiialgardc'. Musik znr Folge, der Nationalgardc-^trw^llungsrath abcr stellte es mit dcr Note vom ^- September 185l dem damaligen Bürgermeister blr Hauptstadt Laibach zur Erwägnug, ob nicht die ^"twualgardc'Mnsik in rinc Stadlmusik unizugrstallcu lvärc, dcrcn Erhaltnug, Leituug n. s. w dann gänzlich ^^' Gcmcindcvorstchung zuslchen wnrdc, wobci sich ^'r Natioiialqardc - Vcrwaltungsrath bcrcit erklärte, alle zum Musikfonde gehörigen Habscligkeitcn, alS: dcn Kassastand jcncS FondcS, alle vom Vcrwaltuugs» rathe bcigeschafftcn Instrumente, Mufitalicu, Unifor-mirungsstücke u. f. w. dcr Gcmcindevorstchuug abzu> treten. Die Nationnlgardc-Musil bestand damals aus 28 Köpfen. Dcr Gcmcindcrath beschloß am 21. Oktober 1851: „Der Herr Bürgermeister habe die Zuschrift des Natlonalgardc-VcrwaltnngSrathcS ablehnend zu bcaut. wortcn, sollte jedoch cin Vcrciu von Musikfreunden, frciwllig zur Erhaltung dcr Musittapclle sich bilden, so soll ihm von Seite dcs Stadt-nagistratcs die möglichste änltliche Unterstützung zn Thcil werden." Der Bürgermeister stellte hierauf an dcn d,:nialigcn Vorsteher des hiesigen SchützcnvcrcinS die lÄnladnng, den Schntzcuvcrcin zu ucrmögcn, die Lcitnug und /°^ ^Erhaltung der Nationalgarde-Kapelle nntcr dem Namcn SchützeuvcrcinS - Kapelle zu über, nehmen In Folge dieses Ansinnens fand am 5. November 18^1 cinc Sitznng dcr Direktion dcö ^chntzenvercins ^tatt, dci welcher sich nach dcm des hierzu ciugcladcuen Schützen, vercms-Mitgliedes und damaligen Direktors der phllhcnmonlschcn Gesellschaft gegen die Uebernahme ^. O^e lnr ^.^ ^^ ^„^, ^^^^ ^„ ^cttc des Schntzcnvcrcius nnd dahin einhellig aus-gesprochen wurde daß dics vielmehr für die Stadt» rcprascutanz unabweisbar scic. Anch wurde bemerkt, daß cs sich clgcntlich nur darnm handelte, der vor-maligcu Natloualgardc-Musik ciucn ncnen Namcn zn acb/n "nd darüber die Obcrlcilnng zn führen, da sie! anö dcn snbslrlbnten Monatsbeilrägcn uud durch ihr n! c.gcnen Verdienst, wie auch ans dcm Ertrage dcs in das Eigenthum dcr Gemeinde übergegangenen Natio-''"lMdc.^anptwach.G,bündes uud aus dcm zum Musitsoudc c.uznbezichcndcn Erlöse für die abgclie» scrtcn ^asscn dcr Natiol.algardislc., ganz ant erhalten werden tonnte. Die in diesem Sinne ansge führte Rückantwort an den Bürgermcistcr von Laibach hatte zur Mgc, dch der Stadtmagistrat als seine Pflicht crtanntc die gedachte Kapelle als Stadtmnsik aufrecht zu erhalte», .weil diefcs Bedürfniß cin allgemeines war, nnd wc.l cs cbcuso nm daö Vergnügen dcr ^ ad bcwohncr einerseits, als um ciuc Ehrensache dcr ^t.andcrerieitS sich handelte." Die Gcmeindclasse ,olltc jedoch dabei durchaus nicht in's Mitleiden ac. zogen wcrdcn, sondern man crlicß an die Stadlbc» wohncr cinc Aufforderung znr Zeichnung monatlichcr Beitrage, cö wurdc jedoch weder auf den Erlös aus den, von dcn Nationalgardislen abgelieferten Waffen noch auf das Nationalgardc. Hauplwach - Gcbänd! refic tlrt, sondern man gab vielmehr dieses, mit einem namhaften Kostcnaufwande anfgeführtc schöne Gcbändc as „M0im.'^nwiu linm ^ul..8ioni8->, wie cS die Neawon zn nennen beliebte, dcm Verfalle und d r Zerstörung preis. Die eröffnete Si.b k pti hat nicht dcn erwünschten Erfolg, wicwobl u<1 . ... , ^voientwm am 1. Jänner 1852 ci" r^ mnsilalischc Soiree dcr Stadtmnsik - K^lle" im Sch'Mtattgebändc zn Gnnsten dcr Sta "an „ a geben wurdc. Die Kapelle schmoll v^ >' ' s ? ' Mitglicdcr ciii und der Niagistrat ^cn sMn/sich^al r we.tern Verbindlichkeiten, indem cr d n Kavclmci der .Eivil.Hlnsik-Kapellc", Franz Absenas: d s B fngniß eines städtischen Kapell.ncist^ keilte m,d den Musikern die, oom Nationalg^V wn«^ rathe überkommenen Instrmncntc, wclclie bei 80N N gekostet hatten, nm den Schätz«, ^ A ^i A N überließ. Abcr anch diese Musikdan^ ).-.?/ .' lich ob Mangel deö Verdiens s .^ l°'tc sich end-oder Uuterstützun« auf, i.ud w«, n " .!,"" Z" "^ Militärmnsil anwcscud war, o"nö?^ auch kcinc leichnams-Prozession dicMusiklaN^ « ^"' ^!^'" vou Neustadtl fich zn erbitten ^ Aurgcrkorps Nachdem die Stadt Laib'aeli sns.... > lichc Milsikkapclle entbehrte i »>,' '"^ "" °rdcnt-tärmusit anwcscnd war, ließ d„ .° ^ .^'^ ^'li. mcistcr dcS hiesigen stä.idi chc« ^7'"'^ ^p"' Klcrr, ein tüchtiger Viusilcr n bcUc ? "n/^' '"'^ im April 185N ein Prögrannn '' "'?''stttchrer, Äinsilkapelle von mindestens 24 Nf^,^^^'''''^ womit er die Bewohner Laibachs hierzu nöthige Unterstützung i.n We c S b r P tio.i zn Theil werden zu lassen; cV vcrsmack die ersteu Fächer der Kapelle mit re/wnn.ü ^M.sitcrn z ans au em yanpl,tadten be,etzcn zn wollen, und olltc die Muslllapcllc zwcl.ual ,n dcr Wochc in der Stern- allcc odcr an cii.cm andcrn Platze der Stadt fich Mducircn und nn Theater, dann im Easino, beim ^chntzcnvcrcinc und auf Vcrlaugm anch au ösfeut» licheu Orten, alS: im Nojenbach, am grünen Bcrg ,n j.w. wirken. Anch bead^chtigtc der Kapcllmcistcr ^ Klcrr mit dcr Hlustkkapcllc dcn Unterricht in jedem , beliebigen Instrmncntc gegen cm angcmcsscncs geringes Honorar in Verbindung zu bringen, cr fand jedoch die nöthige Unterstützung von Seite dcr Bewohner LaibachS nicht nnd mnßtc daher dic Musikkapelle uud Musikschule aufgcbcn. I>^ H». V. Neueste Nachrichten nnd Telegramme. Original Telegramm. Ttt i c n, HD. September. Die Ankunft der Kaiser Alexander und Napoleon, sowie des KönissS von Preußen ist aus Wiesbaden diplomatisch avisirt. Oesterreich sott bezüglich der Tragweite der Konvention Frankreich besragt, eventuell all den Züricher Vertrag erinnert haben. Verger's Antrag, die Hinderung der Befestigung Wien's betreffend, wurde gestern vom Gemeinderathe einstimmig angenommen. Hara, 26. September. Nach Abhaltung eineS feierlichen Gottesdienstes wnrdc heute Mittags der Laudtag von dem Gouverneur FM^. Varon Mamnla feierlich eröffnet. Es waren 34 Abgeordnete anwe« send. Dcr Vorstellung des Präsidenten nnd dcS Vizepräsidenten folgte eine Rede dcs GonvcrncnrS, worauf die Sitzung mit einem dreimaligen Hochrufe anf Sc. Majestät dcn Kaiser geschlossen wnrdc. Die nächste Sitznng findet morgen Siatt. Verlin, 20. September. Die „Nordb. Allg. Ztg." erfahrt iibcr die vom /ii. August datirte Depesche Herrn o. Bismarck's ans dic englische Note vom 20. desselben Monats, daß erstere sich nicht auf cinc Diskussion über dic Einzclnhcitcn dcr Note ^ord Nnsscll'S einlasse, sondern nur hervorhebe, daß Pren« ßcn die Ncchtc Königs Christian IX. nie bezweifelt habe, daher auch cinc Abtretung seiner Rechte verlangen konnte. Die Besorgnisse über eine etwaige Venachthcilignng dcr Nationalität Nord - Schleswigs wcrdcn für unbegründet erklärt, und wird hcrvorge« hobcn, daß die Ereignisse zwischen dcm Schlnsse dcr Londoner Konferenz nnd dem Abschlüsse der ssricdens-Präliminarien Preußen bestimmt haben, auf seinen früheren Vorschlag vom 28. Mai zurückzugehen. Schließlich drücke dic Depesche die Befriedigung dar« über auS, daß England jetzt dic Wüuschc der Her-zogthümer besser als anf dcr Konferenz berücksichtige, nnd die Frendc, daß wenigstens hierin cinc Annähe» ruug iu der Anschauung beider Kabinctc eingctrc-tcn sci. Wiesbaden, 20. September. Die herzoglich nassau'schc Regierung hat in Berlin ihren Beitritt zn dcn Zollucreinsuerträgen vom 28. Juni und N. Juli angezeigt und Bevollmächtigte zu dcn Verhandlungen ernannt. Hamburg, 25. September (Abends). DaS hier cingctroffcnc „Faedrclandct" meldet aus Jutland: Der Ausmarsch dcr Alliirtcn sci sistirt worden; sie ziehen wieder gegen Norden uud cs heißt, General-lieutenant von Falkcnstcin wolle das Hauptquartier wieder nach Aalborg verlegen. Nom, 25. September. Die „Römische Korrespondenz" veröffentlicht cinc vom Kardinal Bonnechose anläßlich dcr Barclvcllcihung gehaltene Rede, welche sagt, dcr Kaiser wolle stets Garantien für die weltliche Macht des Papstes. Turin, 25. September. Baron Nicasoli und Ritter Nigra, letzterer von Paris kommend, sind hier eingetroffen. Ueber die Bildung dcS neuen Ministe» rinms ist noch nichts Bestimmtes bekannt. Die An« nähme dcr Portcfenillcs von Scitc dcr Herren Lanza, Sclla und Pclitti bestätigt sich. Die Stadt ist ruhig. Markt- nn> Geschäftsbericht. Krainburg, 26. September. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: W Wagen mit Getreide nnd 50—00 Stück Schweine u 20 bis 22 fl. (W ochcnmarlt»Preife.) Weizen pr. Mchen fl. 4.20; Korn fi. 2.60; Gcrstc fi. —.— ; Hafer ft. 1.70; Halbfrucht ft. —.—; Heiden fl. 3.- ; Hirse fl. Z.W; Kulurutz ft. 3.— ; Erdäpfel ft.—.—; Nnfcn ft. 3.20; Erbsen fl. —.—; Fifolcn ft. 3.20; Rinds-schmalz pr. Pfund kr. 50; Schweineschmalz kr. 44; Speck, frisch kr. 30, dctto geräuchert kr. 40; Butter kr. 38; Eier pr. Stück kr. 3; Milch pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfund kr. 17; Kalbfleisch kr. 22; Schweinefleisch kr. 20; Schöpsenfleisch kr. 14; Häh,. del pr. Stück kr. 25; Tanben kr. 10; Heu pr. Htr. fl. 1.— , Stroh kr. 70; Holz hartes, pr. Klafter fl. 5.10, dclto wcichcS, ft. 3.i)0; Nein, wcißcr, pr. Eimer fi. 7. Cheater. Hcnte Mittwoch: Der Talisman Posse mit Gesang m 3 Auszügen, von I. Nestroy Mnstk von Adolf Müller. Morgen Donnerstag: Mutter und Tohn von Charlotte Birch.Pfciffer. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Drnck und Verlag 8 v "> <5?oor Namberg in ttaibach. O84 3ös!^l!!)ll!^!. Staatesonds um '/,, uis '/,,, ^.'osc um V,, bis '/,«'/, billiger. Industricpapiere ssiusscu um '/, bis 1 fl. zurllck. Wechsel auf fremde Plätze uud Eomptantcu schlosieil den ^^'eVtember ^ unverändert. Geld anfangs lnapp, zum Schluss.' flüssig. Uiusatz bcschlänli. X. dc^ It«!llt« (für 100 ft.) ^llt> ^c»ar, 5n ^Ncrr, Wäl'vilnq . yl 5>'/« <; b»/. N.ll.h v. 1^;i 'nil Ril>t<,'/. 9?:«) i'7 5»0 ol»»' '.'ll's^üill 1^;,» '^ . »K.I3«) l» 87 — Nat,« Ä»l, »>il ^c>» -i 5,'/, ?i».lO 71! 20 „ ., „Slpr-6l,'llp. .. 5 .. 7!»l."> 7!» 25 Mttalliques......5 .. ?<», d.ttomitMai-CoilP. . „5„ 70 95, 71.15 v.tt°........4;,. 63 - ^3.40 Mit Verlos, v, I. 1839.....155- 150- ...... „ 1854..... 87.75. «3.25 „ „ .. ,. I860 zu 500 f!. 92,30 ^2,5" „ „ ,. „ 18>!0 ., 100.. 94.— 94.20 ' ,....... 1564 .. ,. .. 83.30 83.5U Gomo'Reutcnsch zu 42 1.. »l!«lr, 17.5)0 18. 0. der HronllMder (für NW st.) Gr»»d!Ntlastu,!lisn. Ni,d,r-'Itst.rrcich . . ' j« 5'/« ^-" W.50 Ob«l.iD.sterr.ich . . „ 5., 88.- 89.- Salzburg ......5.. 89.50 -.- Vötimtn......5.. 94.— 95.. welo Waare Ll.i.r»,.,.ssclr»t. u. ^lrain, zu5'/» 89.— 90.— i.am.n......i» ., 93.- 91,- 3ch,.sicn......5> .. 89.- 90.— ll,!.,aü>....... 5> .. 73.75 7425, 5c!"!'.r-B>,ü.u . . .. 5 .. 7175 72,5'' Kioalls» und Slavonien ,. 5i ,. 74 5'0 74.75 ^i!i;i»n . , . . „5 „ 74 — 74 «i<» 3!fl'.»Is!l>i.!! ... „ 5 , 71.5,0 72.25 '.Uullwina......5 .. 71.50 72.25 „ m. d. Vcr!.-(5l. 1867,, 5 , 7^,30 72. -Vcnetianischcs?l,il. 1859 ,. 5 . 94 s><) 9-,.. Aktien (pr. Ztiick.) 'Ilatioxal^iilk......?71. 773, 5ltdit-Ä!,!i>ilt <» 200 ,1. ^'. W. 183.70 183.80 '1l. ö. lz^m.-C^,'. <. 500 ^.ö.W.61«.— 3ls.-(^.s. zil2>»<) '. LM. odcr 500 ,^r.....200 5>0 200.75. Kais. ^li,.-V.>l,n,,1,200 l1.(§VZ. 1-il.— I!l.5(> Z!ld.-nordd.'^ild?Ä.2O0 .. ., 122.5,0 122 75 Zud. Staats-, l^ubarpisch-Vene- tianischc und ccnlral italiinische (5is. 200 fl ü. W. 500 Fr. 245.- 2-10.- Gal..ssarl?i!udw.-!U.,,.200ft.EM.241.75 242.— O.si.D>.'!i.-Dm!N',sch.-Oes. ^^ 455.— 457. Otftln-cich. Lk'yd in Tri.st Z Z 2^!,'.— 231.-- Wis». Dampfm.-?lstl>m. '^lNt'at,!! <ü 200 '^. . 103.25 103.5t» i l,. isi! ^lüi, '.'lf irü <» 200 ,i. (i. M. m. i lO li. (70V«) ^liizaliluüg 147.— —. - ^>fanl»bricfe (für 100 fl.) ','lational- 10j hri^c v. I. ba»'auf 1857 ^l . 5'/, 102.50 103.- (5. '^ ^ v,rll>öba,l 5 „ 93.25 93.50 '/latililialb.auf ü.W «.^.,'«^.5 .. 88.80 89.— Ungarische Alidm-Kicdit-Niislalt zu 5'/, M.....85.25 85.75 s^ose (pr. Etück.) Krfd.lAilsialt sin Haudcl u. Oew. zu 100 si. l'st. ?9. ... 125.— 125.50 Dl'N.-Dmpfn1,.-O.zll100fl.l5!l'l. 84.— 85. Ntabt^tM. Ofen ,. 40 „ ü. W. 24.— 24.50 Wcrhazy „ 40 .. (5.M. 98.— 99. -3alm .. 40 .. .. ,.- 29.5.0 30.— l!a,fs>) zu 40 f!, CM. . 21.50 5,- (i! >y ,. 40 .. .. 24.50 25.- Ll. <.U>i!>'!0 25. -Wüinsch., a^' .. 20 ,. .. ^.25 1«.7l> Wa,sftl!!i .20.....17. - 17.50 K.a>mcj, ., l0.....l^.— l»,!» K.l.Hofft"tal,V»r K».....l l.75> I1.U5 W c ch s c l. 3 M^,,Ul. l^.ld W,ia>-» '^liq^'urg für 100 ss. siidd, W. 97.30 97 l!<) ,^r !if,urla.M. 100st d.lN' 97.40 9?.«0 H.n„!'ll>g. fi,r 100 Marl Zai!.u 80.00 80.80 Vl'i,r°n für 10 Pf. Sterling . l!5 40 115.00 Paris, fü 100 ^r.üil.» . . . 4 >.<.<) 45.<>ü (sours der Geldsorten. l^.ld Maar, K. ^.imz-Dufat.'» 5 ii. 4« lr, 5 ^. 48 Nkr. ssroncn . . . 15.,, 95 „ 10 „ - „ N.N'clcrm'b'ur . 9 ,. 2/ „ 9 „ 28 „ Rufs. I,»p.rials. 9 ., 51 „ 9 „ 52 „ V.rri>!öthaler . 1 „ 73j„ I „ 74 „ Siü'.'r . . 115 .. 50 ,. 115 .. 75 .. Telegraphische Effekten- mid Wechsel-Kurse an der t. k. öffentlichen Börse in Wicn deu 2?. Slptlml'll 1864. b'/. Vi'talliqucS 71.10 1860-er Anl.ih, 92.75 5"/. Nat.-Änleh. 79 40 Silb.r . . . l15.5'0 Vaulattie» . 778. London . . 115 80 Kr.^'tastOn . 184.80 K. k. D»lat,n 5 48 Ircmden-Hu.n'ige. Dcn 26. Slplcmbrr. Stadt Wien. Die Hlncu: Graf Straßoldo vo« Venediq. — v. Aichin.ier i,^", Klagcufurt — Rohrbach, Private, un» llutcrb.isscr von Vit». — Vlilö» quitt,r, Haürclsmaim. v^n Kaiuscha — Ml,'ich,s i'l'N Plaü iua, — iiacfix r. Tuchfa! rifant, und 3t^-the, Haudlls^iauü, vcu G(,'t schcc — Tl!l?,!!.U!!!, Nealtalcxbssih^. rl.'» Tt,i»büch»'I. — Kllmcut. Tel,graphcl,-Bl'>,n,t>, von Tri.sl. Elephant. Die H,rrcn: Varon Ayölgy ton Kaschan, — Purglcitlnr, Npothelcr, uud Zh.riuel vo» Oraj. — Gri!nSf>Id. i.'csscv>v »»d Dr Eteunr von Win». — lHliiilciu , ou V.ncoig Wilder Manu. Die Hlrrcu: Graf Vavbo. (Äutsbcsiher. vcu Grciscnl'ach, — Mlschl», Gutsl'tilycr, v>?» Ham-durg. — Vidih, Ncchnu»gSra!l), vo» Tritst — siiau Ärcsguar, Wir,hin, vou Idria. Mohren. H.rr Vril, Private, llüd <^r.ni Panzn-, Mo-diili«, Vc'U Ni^ii (1852—3) Nr, 3644 Zwcitc erekutive Fcilbictuug. Vl-'M l. k. vc^ills.imte Nlifiüy. lilöl Ger>ch?, wiro in rer ^ll'flllic>!iasache rce z^ail Pelj.uel ^oii Neisüil), 6c.M Iol>ali» Gc»lN!k voll ^ücs.ich mil Vezug ai>f 0li^' d!cst,icl!chl!iä't (i?iki ^c>. 8. Ilini l. I. Z. 2157, llin^smn^t. d.,ß cs. nachdem die elfte Nllilfillluellllig u^'l, beicen Tdltleü cils aligel'allln eiklärt wurke, znr zwfiltn, cim 10. Okl 0 b , r d. I.. Vl?lmilia,;S um 10 Uhr, geschritten wlr> dll! wild. «. l. Vezilksaml Ältifniy. als Tc. rich», am 9. Seplemlilr 1864. lehler Tag zum Ank.nif t>er liclieblcn Ziehung am l. Zsttolier. (I875-ä) Unentgeltlichen Unterricht l'i» i^ lillcil auf rc>,> kclll' ^ll lllhlilcn, »>>,' tic HM v.'n (fello^pielern zn v,lillll'!en. N.'chclcs: ,Nc>u^lLpldl) Nv. ^2 im 2, Sl>'ck uon 2—"1 Ndi N.lchmitia^. (185)0-3) (5-in Privallchlcr oder Instruktor iriiüschl ^„cllisil für oie Normlil« oDcl Nlnlschulc in den Privat-Unterricht ^ällzl!ch zu übernehme!!. l?dcr Schü!>ri>, welche l,'l)^cn»innle Schulen flsciliciüilc». I il st r li k t i 0 n e n z» rrlhcilc», niio ^^ raülill dl» !', 1', Ellcill fm' das ^lin Fl'lll>.'mmcll f^incv Zö^lin^c. Allffc>rocll>n^ zl>r lvsittrn Vculä» di^llti^ erdlltcl nian in franliricn Viir fcn nüll-r Der Chiffre: .5. HV. Ni- l? pl)><«> ,<>ü!li!!!lc ^aidach. Nu>l,lst-Lose. Haupttreffer 2ä.UU0fl. Mmoesler Gewinn c>l>eHft Ticse i.'üsc, wclche iu Aubctracht ihrrr Sicherheit jcdnu dcrartigl'li Papier glcich^stclll werden löuxcil, da tncscllic» nicht nur z^nü-geudc Ncal-H^pllthct darliictcu, sondern auch noch üdcrdico uo>n Htaatc ssarautirl sind, gc-uicszcll jetzt scholl dci dem Ililistande, dasz dic: scldeu 2 Zichuilgcii dcö Iahree und das; jedü« ^u< fl. 12 Gcfcvli^tcr u,ld verpflichtet sich, alle liei ihin gekaliftc» Vuse mi! 1'. fl. Tiffercu; selbst ncich der Zichlliig bio l5, Oktober 1804 zurück ;>i laufen iiiid glaubt ljierdlirch dein Pilblilnin ciiieu Beweis von dciu innDleil Werthe dieses Papieres z»l liefrru. Großhändler und wrchslrr in Wicn. Vci gcuciqleu au^wiirliqeil Aufträgen wirb um frauilrte (5ins^idnnss dcö Äetracicc«, sc»uie! um Beischlirßmig von 30 lr, filr s, Z. fiaulirle Zusendllng der Ziel)ung?liste ersucht. Zu haben sind diese Lose in itaibach bei ________M. Eu. Wutschcr. (1819—^) WMUU von O sH. aufwärts zu jcden Preis bei i,l0i8—8) ! Die alll'crlldmt,.' »nd l'enäl'ilc Augsburger vou ist „nr lillcin echt z» l'.U'cn i«'<-'-bnule ^irthohans .,««-<««»'') nnrc' sainiüt !'!!<:, 5»0 Joch mistosseudl'N Acker- ilnd darren: lrcintgnlnd vom 1. Vlau^niber l. ^l. auf «v«l»» «I»!»»»« an? freier Hand verpachtet. Pachllüstigc »vollen sich biö 20. Oltober l. I. bei der Vsrniallnng des T»»T^»< ^T,lT» Nll»»l>^ melden. Anch ist daselbst eine ^'«»«'»t«?,»«««»!!«» ,;n vergaben. Ter Bennrber inns; nebst den er-forderlichcn VU'iiiiuiiss^i, einer slavischen Sprache tiiüdig. und taun cmch verhrirathct sein. (^lllsocl-w^liuug M-i)ttt'»is in Croa t!.ü den 22 S'pttiitt'll 1.^l>4, (1880-^1) Ein Diel-Eigschrank für ^j Eimer, uon Axlon Wlcser ans Wien, ist in der .ss.isi,!» < Ncst,,nratio>i um den halben Kaufpreis zu habe«. >Vi>>,, ^i»r,1 l^l»4. <'<»llnultts.nt<'il I>>0i'mit:in, d.i«8 wir Ilil^r« Ine2830- unä llomicil ?ro- Vl810N Ml!' > ,» ^ r is» l > > <» 0,'- Mil^l-li^t ll!l!)<^!i. !^80'.>—6) ll^H7'^nv(!rdu!i si!U!C0 ordtttou. -<)li Glferli.itfr eini^c Sorten von Wäs^wlilire, n»d ^war: Leinen« Herren-X>e»ndeu , Vanmwoll - ^5 Leinen - Knaben - Hemden, Vaumwoll - Mädchen - Hemden , Damen - (5orset'ö, (^rinolins, Häul'chl'u, ^sl'lfichte N!>o liil^cl'lkichle Handtücher, Hlvirn- nnd Vaumwoll-Fußsocken in seiner Niederlage bei M» Albert Trinker, am sjinljUjlllch Ar. 2!jlj ill Lüiülich. gäi'^!ich s>l,flM'!nel> will. so fiorcl Gsfcrii^ler sich uerlinl.isil. nm diescn Zn'.rk zn crlc'chcn, dir Waare bedeutend uuter dem Vrzeussunsss' preise zn mls'mfcn, 2ttaschwaarcn-!fabrikant in IM" Wegen vorgerückter Saison 1U3» lviro sämnnliche Sommer - Hvaare ^< l'cdenlend yrrabgessptcn Prrlst»' vclklNlfl iil r^rl Handlnng 0si> t^.fcrli^lsn. Hiezu eiu Bogen Amts- und Intrlligcllzblatt.