M. 1?9. Mittwoch, 7. Aussnst Itttttt. l<>«. Iahlganst. "«in« Ht,a,/?!°!aht!g fl.».50, yill b«e Zuft.llun, in, bau« ganMH»«« fl. 1. - I«se»»l»»»,,»»rl »«» Dl« „>la» «on»' unl, fle Nh» vormittag«.— Unfrl,ns»»»tevr Vlnnn,z Iosef-Ovdrns allerguädigst zn ver- Allrrs^/ ""b l. Apostolische Majestät habeu mit pen«?. Entschließung vom 27. Juli d. I. dem In» tziir !f !!."'''"''""l,e der Fiuauz-Bezirts).r,ctiou in N "k Dr. Ios.f Moriz Edlen von Morizburg den Tit l"""'^ ^'"'^ vieljähriqen eisrigen Dienstleistnng VtachsjH/. ""^. Eliaraktcr eines Oberfinanzralhes mit '^ oer Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Duuajewski m. z>. Alls's/' "'b k. Apostolische Majestät haben mit ^ck,A 3 Entschließung wm 29. Juli d. I. dem in Q,', Handelsgerichts Beisitzer bei dem Kreisgerichte taxfrei den Titel '"'lerllchen Rathes allergnädigst zu verleihen geruht. ?ll»i^^^iMinister hat den Siaatsauwaltsubstitutcu ^»llnnt ^ '" ^" ^"" Slaatsanwalte in Cattaro Nichtamtlicher Hheil. ^elvyorl und die Vereinigen Staaten. ^ lind , ^"lährlich, 'st «'ich Wer wieder von dein ^^'^'"eralconsul Herrn Theodor A. Havemcyer ^kchr« "'" Broschilre über das uordamerikanische den )-:. f '",d Geschäftsleben erschienen, welche diesmal Aelvhorlä "W- 'Handel. Industrie und Schiffahrt locihl^. bez'ehllngsweise der Vereinigten Staaten ^dM^k ^^res '««»', Wahrnehmuuqen aus blick 3 > ^.'" G'biete.. Sie enthält einen Rück-lehtei, ^as, « - ^ ""d commeräelle Vorgänge d uutcr siud die Hanptpostcn: Banmwollwar»'« 12.433, Hari 86.727. L^d.r und Lederwaren 46.258. Maschinen aus Stahl uud Eisen uud Theile daraus 16.258, Miueral-Leuchtöl, Petroleum 107.516. Nutz und Vauholz. Holuvaren :c. 12.085, Tabak 18.600, Terpeiilin 13.140 Dollars. Der Oesanimtoerkehl zwischen Oesterreich-Unqarn nnd dlN Vereinigten Slaaten bezifferte sich im Jahre 1tt88, Emsuhr und Ausfuhr zusammengenommen, aus 9,015.190 Dollars. Was den Ilnport nnd Export Ncwyorls in den letzten zehu Kalenderjahren betrifft, so b,tlAg der Import in Waren. Producleu und Eonwnw, im Jahre 188« 4K4.070.323. im Jahre 1887 502.110.558. im Jahre 1886 472.080.739. im Jahre 1885 401.241.559. im Jahre 1884 440.767.683. im Jahre 1883 472.859.885, im Jahre 1882 499.928.774. im Jahre 1881 495,424.996. im Jahre 1880 539.386.776, im Jahre 1879 424,189.123 Dollars: der Export: im Jahre 1888 349,456.582 im Jahre 1887 334,067.382. im Jahre 1886 368.195.950, im Jahre 1885 355.459.959 im Jalirc 1884 385,271.949. im Jahre 1883 368.832.431. im Jahre 1882 394.501,862 im Jahre 1881 385.760.301. im Jahre 1880 425.193.099. im Jahre 1879 371.04li.60!) Dollars. Der Verkehr österreichisch > ungarischer Fahrzeuge im Hafen von Newyork ist leider iu fortwährender Abnahme begriffen; im Jahre 1888 kamen nur 29öster« reichisch ungarische Schiffe daselbst an gegen 50 im Jahre 1887, und' 29 giengen ab, gegen 53 im Jahre 1887. 8 der im Vorjahre abgegangenen Schiffe hatten Ve-treide, 15 Petvolmm zur Ladung. Als Einwanderer wnrden im Hafen von Newyork im vorigen Jahre 419.718 Personen verzeichnet. Darunter war.« Oestcrrrichcr und Ungarn 35.335 (im Jahre 1887 35.930) Datsche 86.380, Engländer. Irländer und Schotten 124.875. Schweden 38.838. Norweger 14,564, Italicner 44.327, Russen 33.329, Franzosen 7438. Die meisten von diesen Einwanderern, nämlich 150.270. blieben in Newyork selbst, 46.105 giengen nach Pennsylvanien, 29.815 nach Illinois, 15.673 nach Minnesota u. s. w. Dieser EinwaN' deruugs-Tabelle ist ein interessanter Abschnitt über die Einwanderungsfrage uach dem Berichte eiues Cougress« ausschusses und deu Aeußerungen der deutschen Gesell« schaft Newyorks angefügt. Ueber das Wachsthum Newyorls sagt die vor-liegeude Broschüre: «Vor kaum mehr denn 100 Iah« reu war die Manhattan-Inscl meist Ur- nud Ackerland. Im Laufe dieser verhältnismäßig kurzen Zeit sind aus ihr, hauptsächlich als die Folgeu der Velbin-duug des Hudson mit den großen Inlandseeu (Erie-Canal), uuvergleichliche Vcräuderungcn vor sich gegangen, und hentc ist sie der kaufmännische und industrielle Culminatwnsftimtt nicht nur der Vereinigten Staaten, scmderu ganz Amerika's. Heute ist sie mit kolossalen Gebäuden oller Art. schönen Wohnhäusern, mit prächtigen Kirchen uud Stätteu der Künste und Wisseu-schasteu sowie auch über 32.000 Mirtlaserueu bedeckt; ihre Elllwohnerschaft ist, aba/sehen von den Millionen uou Menschen, die allenthalben ringsum in nächster Nähe wohnen, auf nahezu 2 Millionen Seelen angewachsen, und überall auf den Straßen nnd in dem riesigen, die Stadt umgebenden Hafen sieht man den Forlschritt der Technik. Wenn man bedenkt, dass von deu 650.000 Einwanderern, die durchschuittlich alljährlich nach den Vereinigten Staaten kommen, mehr denn eine halbe Million über Ncwyorks Castle-Garden in diN Vereinigten Staaten einzieht und ein großer Bruch-theil dieser Zahl von Menschlu hier iu Newyork sich feslsetzt, so kanu daraus noch eine enorme Vermchrung der Bevölkerung vorausgesagt werden.» Was das Schulwesen im Staate Newyork betrifft, so bezifferten sich, dem seitens des Superintendenten des öffentlichen Unterrichtswesens im Staate Newyork der Feuilleton. Florcillulder aus Krain. Vll. Vo,^ ^"b" b" Iwischenwiissern. Anwässm," wannten < Teufelsbrut" bei Zwi- ? Wd n 7^'tt sich dem Beschauer ein maleri- !^l'ge KaM ^ sm'en ss'ißen stürzt die Saue iiber ^' stands „,^»e «rime Flnt zerstäubt in Mil- N' ben des wp5 ^"pf"'. die das Sonnenlicht in die b^'"em ä"lkgeu. Vor ihm der Flnss von steilen Gehängen ge^ die kahle maje. Ufer des Thales bietet dem Bo< VN« ^eihe bea3 .' ^ vereiuigt auf tlcimm Nanme mitunter auch seltener V? berg? M '^"gebrucke snhrt der W'g über ^^"lgehäl'.a,."" gewinnt dadurch die Plattform lH^zuH^ "tt "' ein Eichenwäldcheu. ^stdein fin? U^u» p6cwnc:ulaln gebildet ">N^,?^ Ficht , " '!^ li'er eiuige Häugefichten. ^ 3?'"sich v n'", " iu Krai,, nicht s/lten und ^!"ai'" öder," ^' U)pischen F'^ - mit fast üb ^7r^z aufwärts gerichteten Quirlästen ' ^n 3luss°^Tru^^^e swmnt aus d.r Z.it. w° hier "'. schmale Hulzdrückc flihrlc. nnd von diesen gewöhnlich uach oben gewendeten Zweigen — durch sulgeude Kennzeichen: Die Neste dcr Hängefichte find bogenförmig nach abwärts, im wei» teren Verlaufe uach' aufwärts gekrümmt; die Zweige entspringen an der Unterseite des Astes, hängen öfter ein Meter tief herab und besitzen nur wenige, eben-falls uach abwärts häugeude Verzweigungen höherer Ordnnng. Diese Zweige bilden gleichsam cineu grünen, vom Aste hcrabhängeudeu Vorhang, wodurch der Häuqe-typns des Banmes zum Ausdruck kommt. Ist die Be-uadeluug der Zweige etwas schütter, so erinnert die Krone des Banmes lebhaft an jene der Lärche. Uebr,-gens kommen Ucbergäugc znr StammfolM nicht selten vor, was man sehr augenscheinlich an der Bahnstrecke Franzdorf-Luitsch beobachten kann. , ^ ,, Sonst finden sich in diesem Wäldchen noch Sahlweiden. Sauerdornbüsche und Wacholder. Die Bodendecke bildet die fleischfarbige Heide, der Frlsenwegdorn, die Schwarzbeere. Darüber erheben sich der mlt Sta-chew bewählte deutsche Giuster und der in Kram fast nirgends fehlende Adlerfarn. Kahle Stellen s"'d geschmückt mit Bcrgthymian. dem vurpurrottM Onßklce; auf dünn begrasten, Boden erheben sich Brillen-schötchen. Färbegiuster uud einige Wolfsmilcharten; M Schatten blüht iu Menge Haiusalat, wähnud die grüne Nieswlirz fchon ziemlich entwickelte Früchte gebildet hat. Unser Weg führt nun iu einen mit Edeltanueu nntermischten Fichtenbestand. Im Schatten di.ser Nadcl-bäume gedeiht ein reicher Blumenflor. Zwei Wind- röschen, das blaue Leberkraut, die fchwarze Nieswurz, die stengrllosc Primel, das Früh-iugslabtraut uud Sa» nikel. Reichlich ist der Boden mit 'Waldbuchs bedeckt, dessen gelbe und rothe Blüten sich lebhaft vom duullcn Grün der Blätter abheben. Auch verschiedene Orchideen, wie das Zweiblatt, die weiße Kuckucksblume und der bleiche Kopfsteudel erheben ihre Alütenschäfte an bebuschteu Stellen. Znr Linken stehen die ersten Conglomerat- (Nagel-flu<>) Felsen, an denen l^»Lci6i-«t,kl ^^rin und ^«r>!«-nium I'i-iclmmano» wurzeln. Diese Felsen begleiten nun das Save-Ufer, zu dem sich der Pfad hernieder« senkt. Reichlich blüht hier das Gedenkemein, im Blau der Blüte wetteifernd mit dem Sinngrüu*. Häufiger ist mm die erwähnte I^Ldei-ola zu fiudeu. an deren Alätteru uicht selt>u eiu Schmarohcrpilz zu bemerken ist. Eben diese Felöklippen siud auch die Standorte des Felsensleinbrechs und ciues seltenen Leimkrautes, welch letztere Pflanze d.r krainische Florist Freiherr v. Zms zuerst nuterschicden uud beschrieben hat. Dieses Leimkraut kommt unter ähnlichen Verhältnissen noch an mehreren Punkten des Landes vor". Erwähnen«- * Das Gedenkcmein, hier wohl auch Frühlingsauge sse-licnmt. war die Licl,lina.sbl»mc Karl Drjchmanns. welcher turz lwr jcinl'lu Tode den Wunsch äußerte, dieselbe miichte auf sein Grab gepflanzt werden. Ihr sinniger Name ernste Zusammenstöße statt. Das französische Kr>^ schiff «Scignelay' berührte auf seiner Fahrt nach Krw den Hafen ron Navarin. Die entsendeten KriraMM der anderen Mächte sind bereits in der Slida-^ eingetroffen. (Rnssland und Italien.) Die «R'foM«" dementiert formell die Nachricht, dass in den VczmM gen zwischen Italien und Nussland eine Spa>« eingetreten und dem italienischen Militär Attache " Theilnahme an den Manövern in Krasnojc Selo "c. weigert worden sei. Der italienische Militär-MM sei gegenwärtig beurlaubt. Es scheine, dass übcrhaup kein Militär-Attache' den Manövern beiwohnen niew' (Afrika.) Dem General Grenf.ll ist es ge^ gen, der Armee der Derwische eine vollständige 9l>^ läge beizubringen. Grenfell hält den Feldzug für endet, da er von der baldigen Rückkehr der ei'stM Truppen nach Kairo spricht. TlMsllemglcitcn. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das "H rischc Amtsblatt meldet, für die rönnsch - katlM^ Schnle in Värvay, die griechisch katholische SckM,z Agärd. die griechisch-katholische Kirche iu F^"«.' die griechisch-katholische Kirche nnd Schule in "H Ruszka je 100 st., ferner für die griechisch - kalho U Kirche in Tölör 150 fl. und für die griechisch-latW" Schule in Ubrezs 100 fl. zu spenden geruht. — (Pflaumenernte.) Aus Brod a, d. ^ schreibt man »ms: Nach eingeholten genauen E'llnnW ^ gen von verlässlicher Seite lann über den Stand ,^ über das Ergebnis der diesjährigen PflamnenclNt , Slavonien. Bosnien und Serbien Folgendes ber > werden: Die Pflaume ist heuer in Slavonien s«^ ' ^d geralhen. Die Frucht ist seinerzeit swrk aliacsalle»' ^, von Rauften fast gänzlich vernichtet wurden. ^ ^ lrägnis der heurigen Pflaumenernle in Slavonien ,^ kaum ein Achtel der vorjährigen ergeben; das ? ^ Pflaumenmus-Erzeugnis in Slavonien lann "'^ute, ungefähr 250 bis 300 Meterccntner schätzen, den« ^, die im Vorjahre sieben bis acht Waggons ^ .^, werden heuer kaum zwei bis drei Waggons "uA ^ In den Gegenden von Pozega, Neu - Gradisla, 2>' ^ und Vukovar, wo es im Vorjahre sehr viele ^.^ gab, wird es heuer gar keine geben. Die Broder «> ^. wird circa sechzehn bis achtzehn Waggons liefer"' ^ lovar circa sieben bis acht Waggons und Najcvol" ^e drei oder vier Waggons. In Bosnien ist auf der ^, von Bosnisch-Brod bis Sarajevo eine totale Pst ^e missernte; dagegen dürste die Umgebung von ^.^B verhältnismäßig gute Ernte haben. Ueber alle ErW ^ günstig lauten die Berichte aus Serbien, wo >" allgemeinen einer guten Ernte entgegensieht. ^^^ wert sing ferner ^oslor-ia varia, Veronica latilulia I.. (V. urtieilolia .1a<^.), loNel^ia calyculala. und I^Ili-6ia»lrum Worwiii nebst ^uiie^i.i vu!ßali«. Man betritt hierauf eine Wiese — fast möchte ich sie die Orchideenwiese nennen, denn zu Hunderten wachsen hier diese schönen Pflanzen, welche sich auf etwa fechs Arten vertheilen. Zumeist Orolun militar-i« und l)rH>8 maculata, ferner Orcni«; ul>tu!lila, (i^m-nn<1<3nia conop«6», die fchon genannte I^«l6ra ovata und (^pliaiaiilksr-u, pa1i6N5. Besonders die zuerst er» wähnte Ragwurz ist in sehr rcichblütiqen Individuen zu finden. Zwischeu den Orchideen wächst die gehäuft-blutige Glockenblume und kupllordi.i anßulaia; an nassen Stelleu der Wiese gedeihen uugemeiu üppig ver» schiedene Riedgräser nnd die Wald-Knautie. Nach dem Durchschreiten einer versandten Au gelangt man abermals an Conglomerat»Felsen, welche unmittelbar an die Save reichen. Nebst den schon vorher namhaft gemachten Pflanzenarten ist noch der Schotenklee, das reizende Alpenfettkraut, die Wiesenraute uud ("kaerapnylwm Kir8u!.uln reichlich zu finden. Von den trockenen Stellen der Felsblöcke hängen die ruthen» förmigen Neste des purpurrothen Geißklees herab, oder es erheben sich die grünen Büsche des Elfengrases. Bei genauer Beobachtung dieser Blöcke sind noch zwei seltene Lebermoose — Narckanlia «zu^r-al^ 5>cop. (l'rsinxiu, commulala ^66») und Duvalia rup6«tri« Wasserfalle bei Sagor gegenüber der Station Trifail am rechten Cave.Ufer; an den Nagelflui-felsen, auf welchen die Stadt Kram wra. steht. Wer der daseldst ansteigenden Reichsstraf,c (uon dieser stelle smd die Hois'schrn Exemplare im Hcrbare des Laibacher Museums); m der Ischtaschlucht bei Laibach. l<663 zu entdecken ... Die beste Zeit, um dieses schöne Gebirgsthal zu besuchen, ist die Mitte des Monats Juni. N6il6k0ru5 alliloliu« Ilayno (die schwarze Nies« würz) wird hier gewöhnlich als I^UyIio,-!^ nißki- I.. bezeichnet. Der durch die südlichen Kalkalpen verbreitete ttylitidorus alliloliu«, welcher in der Lombardei, in Venetien, Südtirol, Kram den durch die nördlichen Kalkalpen von Nordtirol bis auf die Vorberge des Schneeberges in Niederösterreich verbreiteten ilLÜLdasli« niZor Is^itimun des Clusius vertritt, unterscheidet sich von diesem letzteren durch die meist rosenroth angehauchten, über die Antheren in allen Entwicklungsstadien weiter vorragenden Griffel, im Durchschnitte größere Blütm. relativ lange Blütenschäfte und Blattstiele, größere Samen und insbesondere durch den anderen Zuschnitt sowie durch die andere Bezahnung uud Färbung der Alattabschnitte. Die Abschnitte der Blätter von NLlIokoru» alli-tolm» sind verkehrt-lanzettlich, am Rande mit sehr starren und schon im frischen Zustande stehenden, mit der Spitze etwas nach abwärts gerichteten Zähnen im vorderen Drittel besetzt, und ihre Farbe ist blass-bläu-lichgrün. Die Blattabschnitte des llkiledoru^ ni^r sind keilig, im vorderen Drittel plötzlich verbreitert uud dort mit weichen, biegsamen, im frischen Zustande nicht stehenden, mit der Spitze nach vorne gerichteten, viel unregelmäßigeren Whuen besetzt, und ihre Farbe ist dunkel-grasgrün. Die Blattstiele uud der Vlütenstengel sind bei IlLllobolu« alliluliu« röthlich punktiert. Prof. Wilhelm V o ß. Nachdruck " Roman aus dem Englische» uoi, Hermiue FraN» (12. Fortsetzung.) ^ Ohne sie würde seine Existenz in ihre ! .^l Einförmigkeit znrücksinken; er wiirde sie A ^ Stunde des Tages vermisfcn. würde sich naa) ^ lieblichen Gesicht sehnen, des Morgens, wo '^ F mit ihm spazieren gieng, am Nachmittag. l^Hii/ vorlas, und am Abend, wo sie ihm seine " ^ lieder sang. Neiu. ihre Gesellschaft war ew^„d? behrliche Lebeusbedingung für ihn geworden, M tonute den Gedanken an eine Zukunft ohne > ertrageu. .^ >^ «Heirate sie selbst!» rief es plötzlich "H»'' er blieb wie erschrocken über diesen Ausweg >l" überlegte. . Ünd warum sollte er es nicht thun? sei^ Es lommt oft genug vor. dass Mä'^ ^l Alters junge Mädchen heiraten, und eigentl^ ^ noch gar nicht so alt — nur Nun wohl, zwijchen fünfundfüufzig und "^^5,! ein Unterschied, aber der Mann soll immer " ^>!' als die Frau, und er würde sie weit ?^' MilM, köuneu, als eiu junger Manu vou m^n „F. Iahreu, Er glaubte fest. dass er sie aM'"soA konnte, denn wäre das nicht der Fall g""^ ^ H/ er jeder Versuchung widerstanden und N"1 ^ ^ Verlust gefügt. Weit eher hätte er sein el^' « geopfert, als das seines jungen Schützling. hB^ Zum erstenmale seit vielen, vielen Joy. ^'" sich ihm der Gedanke ans Heiraten auf. »n l'llibachct Zcttunll Vtr. 179. 1581 7. August 1889. wrl>? ' ^'"""fische Zwillinge.) In Oran S. . '." W" letzten Tagen von einer :;« Jahre alten tvM "" Mädchenzwillingspaar geboren, welches siamps'l^'^^ ll^^" "äre, den Ruhm der einstigen nickt ^ 6'"'"'"ae in Schatten zu stellen, wenn es jedes s? /schweren Geburt erstickt wäre. Die Kinder, stllndia '!< ^"^ ^^ inneren Organe anbelangt, voll-Eckul.a ^!^lt, sind mit einer Körperseite Schulter an °i?cr'^? °" kippen und Hilfte an Hüfte °n-die ^ ^"°^lcn. Die Arme an dieser Seite, an der lvM «5 c^p" miteinander verbunden sind, fehlen, alles vM ^' Niickgrate, vier Beine, zwei Köpfe. Die W .? """"l' ledoch nur eine Nabelschnur vorhanden. ">e Mut er ,st ^rctlet worden. reitz«,m^^°" Wi en-Vudapest.) Wie be-Lierun^ ""^' '^ zwischen den beiderseitigen Re- che« ?, "" Ueb>'rei!,lommen zustande gskommen, w.l-dunaen ^'^"'"'l' i'iterurbaner telephonischer Vcrbin-unk in«l c " ^^^"' ber beiden Reichshälsteu regelt Televkn? "k Bestimmungen über die Herstellung einer und?!> "r ""^ ^"' Gebrauch derselben zwischen Wien derM-^ !. ^^"' Diesem Uebereinkommen zufolge l5 A». ü !^ ^'' beiden Regierungen, bis längstens "nd E d/^ I''s ^"" ^" Um'l in Angriff zu nehmen Neaien' " ^' I' zu vollenden. Die diesseitige ienseiti. "" ^ Strecke bis Brück a. d. Leitha, die drc n.^°" ^ bis Budapest baue»; es werden zunächst "l Geltungen gelegt. hol «:c.l^"6 Kindermund.) Mama, welche Kopfweh Glas ^ tt Auftrag, ein Antipyrin - Pulver und ein Cchak^l? ^" b""^n. Die zweijährige Mizl. der W di> /.x ^ ^ lennen. legt sich auf das Ruhebett, ich aul ^ ^" "" '^ Köpfchen und seufzt: «Mama, Ha>„a ^^'"h haben, auch Pulver nehmen.» Die Nl°be ije»I> «n?? nicht, Mizl. das ist nur für 8ttn> M'zl: «Gelt, Mama, isb'st es halt selber bericht ^ Narrenschmuggel.) Wie Tiroler Vlättcr ^ller l"' '""^ in Südtirol in der letzten Zeit ein leb-ltnns^'^^nschmuggel betrieben. Ein gut organisiertes ^>vei ^""e es darauf abgesehen. Cigarren aus der ^lben «s« ^'^"^ ^l schasse,, und von hier aus die. ^uaael« ^"eichisches Fabrikat nach Italien zu «üs ^" ^' -k"e Fmanzbehörde kam jedoch der Sache U'^r !« q«"' "nfiscierte zuerst solche Schweizer Air-""si«ci!>r» ^cm° "'^ ""haftete dort einen Vclheiligten, »»d ve b s, '^ "^ bis 40,000 Cigarren in Auer ^ch'nua. s, ^"" Schmuggler. Auch wurden 30,000 ^"u^i'^?""" '" Vintfchgau, cbenfoviele in ^ d 6000 Stück in der Gegend von Vorgo con- ^eni^.^" 'Gcmeindedichter».)Die weitbekannte "üd^ !> . ^elbach. h^ das früher von I.V. Scheffel l>°tte>,^'^,^Hof'ua>ln bekleidete Amt eines Gemeinde-^ die w s, °lf Vaumbach übertragen. Der Dichter "")! mit Bereitwilligkeit angenommen. °'" letztens" nlerlwürdiges Hühnerei) wurde ^ Acl.p«l "^ von dem Gastwirte Teyrowsky ^°"'»von."! ^'"chl und im Gasthause beim «Ba. »^ Ul,b° Is-, Aschen. Es hatte die Größe eines Gänse« "^"es »,2 .' von einer Eiweißhülle umgeben, ein ^ "^ständiges Ei. l^en H^^^ Weltausstellung.) In der ^2.03o^,/es ^"li war die Pariser Weltausstellung von der Eröffnung bis zum 31steu l Juli von 10,022,s,20 zahlenden Personen besucht. Die l Weltausstellung von 1878 wies in der gleichen Zeit ! um 4,906.067 Besucher weniger, also nur deren 5,166.553 auf. ^ —(Parlamentarische Stilblüte.)». ..Meine Herren, die Befürchtung des Herrn Vorredners ist eine Seifenblase. Lassrn Sie uns dieser Seifenblase auf den Zahn fühlen, um zu fehen, auf wie fchwachen Füßen sie steht!» 38 Grad Dihe. «Bei dieser Hitze ist es wirklich schwer, vernünftig zu sein,» sagte Ferdi«and zu seiner Mutter. «Jeder Schritt, de,l man überhaupt thut, erscheint unvernünftig.» Mama halte ihn nämlich sorbrn ermahnt, «vernünftig» zu fein, was der junge Mann sonst übrigens ohne be» soxdere Verwarnung war. Nur heute hatte er eine Anwandlung von unverständig übler Laune. Es handelte sich um den Besuch bei einer jungen Dame, welche Mama ihm zur Braut erkoren hatte. Das Fräulein war aus der Provinz und aus irgend einen Wink von Seiten einer mit der sorglichen Mama befreundeten Tante zu letzterer auf Besuch gekommen. Die beiden älteren Damen waren leidenschaftliche Ehestiftcrinnen. Die zu vermählende Laura hatte einen Iugendroman hinter sich. war mehrere Jahre älter als der 28jährige Ferdinand (höchstens drei Jahre, betheuerte Mama), aber sie besaß eine bedeutende Mitgift und Ferdinand war Rechtspraltikant, vorläufig mit ganz kleinem «Adjutum» und erst in unabfehbarer Zeit würde er eS zu einem Gehalte bringen, der ein angenehmes, sorgenfreies Leben gestattete. «Du musst eine Geldheirat schließen,» sagte Mama, «ich werde schon etwas Passendes für dich finden!» Ferdinand hatte, wie jeder gebildete junge Mann, seinen Schopenhauer studiert und war also im Princip für eine Vernunftehe. Nach Schopenhauer werden das die glücklichsten Verbindungen. Höchst sonderbarerweise und gauz gegen seine Absicht stieg ihm, so oft seine Mutter vom Heiraten sprach, das Bild der «Anna» auf, der ältesten Tochter des Hausportiers. Das war ein allerliebstes Mädchen von 16 bis 17 Jahren, stink, geschäftig, dienstfertig, und die kleine lachte ihn immer aus so großen blauen Augen vergnüglich an. Was aber hatte die hübsche kleine Anna mit dem Begriff einer Vernunft-Heirat zu thun? Lächerlich! Auch jrtzt kam ihm wieder das Mädchenbild in den Sinn, während er seufzend und aus allen Poren schwitzend Toilette machte, um Laura seine Aufwartung zu machen. Ja, es musste sein, aber welche Last und Plage, bei dieser Hitze den schwarzen Visitenrock anzulegen, Glacehandschuhe, steife Plattwäsche! sonst hatte ihm Laura durchaus nicht missfallen; sie sah recht gut aus, war tadellos elegant, wie eine Residenz-dame gekleidet, und ihre kleinen Koketterien galten ihm! So nahm er sie ihr nicht übel. Freilich, der Gedanke, dass sie seine künftige Frau wäre, erschien ihm noch recht fremd und unbehaglich, aber Vernunftehen fangen wahrscheinlich immer so an! Er gieng. Mama ermähnte ihn, vernünftig zu sein, d. h. recht liebenswürdig. Er versprach es ehrlich — musste es doch sein. Wie das Hausmädchen versicherte, war Fräulein Laura soeben allrin. Die Tante war «zufällig» abberufeu worden. Die Thüre zu dem Empfangszimmer stand halb offen, ganz natürlich, bei diefer Hitze — -j- 28 Grad im Schatten! Da auf Ferdinands directes Pochen niemand antwortete, trat er ein. Dort saß Fräulein Laura im Fauteuil und rührte sich nicht, auH nicht auf seinen ausgesuchten Bückling. Im Zimme, herrschte erstickende Schwüle, die Fenster waren geschlossen weil gerade die Mittagssonne hcreinbrannte. Einige Sonnenstrahlen glitten durch die herabgelassenen Jalousien und gerade auf Laura's Gesicht; sie schlief, gewiss überwältigt von der Hitze. Ferdinand blieb rathlos stehen. Was sollte er thun? Leise fortschleichen und geräuschvoll wiederkom« men wohl? Aber sein Blick blieb auf Laura's Antlitz gebannt. Sie fchwitzte, schwitzte in großen Tropfen, sehr natürlich, aber diese Tropfen waren eigenthümlich miss-färbig, dickflüssig und hinterließen eine förmliche Spur. Und nun unterschied er die Sache, die Schweißtropfen wuschen und wischten Laura's Schminke fort. Die Dame war äußerst kunstvoll bemalt. Und nun erhielt ihre Haut ein eigenthümlich fleckiges Aussehen, An den Schläfen trat sehr deutlich der graue, welke Teint hervor, von kleinen Fältchen durchfurcht. Und auch die hübschen Löckchen an der Stirn waren aufgegangen. Man sah genau, wie jedes einzeln geklebt und gebrannt war. Ja, die ganze Lockenreihe schien künstlich, eine förmliche Garnitur. An der einen Stelle, wo die Sonne eben hinschien, verrieth sich das; die arme Laura sah recht hässlich aus, recht welk und verlebt. «Sie ist gewiss zehn Jahre älter als ich.» sagte sich Ferdinand. Und was diesen Eindruck erhöhte, war ein unsäglich missmulhiger, verdrossener Ausdruck in der Miene der Schlafenden. Der Schlummer schien sie in der übelsten Laune überrascht zu haben. Und Ferdinand glaubte mit einem Scharfsinn, der ihm sonst nicht gerade eigen war, ihre ganze Gemüthsstimmung zu überblicken. Auch sie war höchst verdrossen gewesen, bei dieser Hitze von -s- 28" 1l. im Schatten besonders sorgfältige Toilette machen zu sollen, sich schnüren, frisieren und schminken zu müssen. Und sie sagte vielleicht zu sich selbst: «Wäre es nicht besser, ich wählte mir einen Mann von 48, anstatt einen von 28 Jahren, damit ich nicht so ängstlich die mühselige Komödie der Jugend spielen, nicht immerfort zittern müfste, dass er mich in einem unbewachten Augenblick überrascht? Allerdings, dieser Ferdinand ist ein nicht übler Bursche und wenn es meine Künste dahin brächten, dass er sich wirklich in mich verliebt ...» «Aber das thut er nicht, dieser Ferdinand,» beant» wortete sich dieser seine Frage selbst. Und rasch ent« schlössen machte er Kehrt, entfernte sich leise und sagte dem Hausmädchen, er wolle das Fräulein, welches schlummere, nicht stören! Unten vor dem Hause rief er laut in das Straßengelüfe hinein: «Nein, diese nehm' ich nicht und wäre es noch so vernünftig!» Dabei fiel es ihm wie ein Stein vom Herzen, und froh erleichtert rannte er nach Hause, ohne die -s- 28 " N zu spüren. Er llin» gelte stürmisch, doch niemand öffnete. Wahrscheinlich war Mama wegen einer Besorgung zum Mittagbrot weg» gegangen, und das Mädchen war in der Waschlüche. Ohne Zweifel war der Wohnungsschlüssel unten beim Portier. Ferdinand sprang die Treppe hinab und trat in die Portierswohnung. Ein kleiner Schrei ertönte. «Ach Gott, der Herr Doctor, und — ich bin nicht angezogen!» Anna plättete, nebenbei das Mittagbrot bereitend, Wäsche für ihre kleinen Geschwister, sie plättete bei -s- 28" L. im Schatten, ohne, wie es schien, etwas von ihrer guten Laune einzubüßen; sie sah srifch, fröhlich aus, blühend !!" "gener ^" ^" "" Vorstellung zumuthe, dass ^b werden N" "°" Hm etwa lwch Erbe von Lyn» 9> wen «„ ""e- Darauf folgte nun freilich ein ^lnvood. U angenehmer Gedanke — der an Otto ^ als 7,i^ sein Neffe, den gelehrt worden war. l° sein Er^^ ä" betrachten, dazu saqen. wenn U"'' saate ^ .'"" zechten Grund zur Klage U?" "hr v ^fd« Naronet. -Ich habe in früher?.. ?°r ^ßmiW. f- ^ U"l)an und werde für alle e l^rnm H 1^ "1" sorgen. Es lieqt kein Grund i ?c Stiesbrnd^'" p^uliches Glück dem Sohne ! e°lfe. «r W d ^ ^" ^pfer bringen sollte, und "ich ""d die S ch "'" "l"5 Nennci sein. das einzn-h«b>f Dingl Z^'^N''"'^"'- Ab" ich darf < : "°r allem nm?« ^ ^ "och nicht vollzogen ^was sie " ?"ss 's) mit Adriennc sprechen nnd r>.„ ^wM s°llen hat!. Wer >en/d'n7eriN >^^ -"" Ansfüh- d'chk ^berleannc, ^ ^chl^' da s cs ihm nach lim. 3n >chen dess? 9i7 N""" gebrechen könnte. Tr" ^el>re.° ''"' ^ter er hätte sein können, znr blitze, wo cr sie ^lre M "nf d'. """" buckle in der Hand nnd h't., ''^ten T,'b"", G'dan^n in Brüssel nnd rief b" ä, > ihr A^?"5 den sie daselbst zugebracht ^'"ack 5 /'"en lnl^ '^ '"'t dem jnnqen Manne, ^ hatte. '°lchrn außergewöhnlichen Eindruck Zu sagen, dass sie sich in ihn verliebt hätte, wäre zu viel gewesen, denn so poetisch und romantisch ihr ganzes Wesen auch war, hätte ihre jungfräuliche Schüch-teruheit sie bei einer ersten Begegnung wohl kaum gleich so weit gehen lassen; aber ohne dass sie es selbst wusste, hatte er sie lebhaft interessiert, und sie konnte jene Begegnung nicht vergessen. Sie eutriss sich ihrer Träumerei und schaute mit freundlichem Lächeln auf, als Sir Ralph auf sie zntrat und sich wieder an ihre Seite sehte. «Ich habe über das, was du mir gesagt hast, nachgedacht, Nndrienne,» begann er laugsam, in Ab» sätzrn sprechend, «und ich bin zu dem Schlüsse gekom-meu, dass deine Bemerkungen schr viel Vernüuftigcs enthalten. Deine Stellung' in Lynwood-Hall könnte nicht so angenehm srin, als sie cs hier ist; aber. dass du in irgend eine Stellung als Untergebene trätest, daran ist nicht zu denken. Dein Vater war ein Gentleman und du darfst auf der gesellschaftlichen Stufeuleiter uicht abwärtssteigen. Nachdem die Dinge nun so stehen, zeigt sich nur ein Ausweg und der ist, dich — als meine Gattin nach Hanse zn bringen!» Diese Art, seine Werbung vorzubringen, war einfach gen»g. abcr Sir Ralph meinte cs zu ernst, um erst lange nach fchöuen Worten zu suchen, und Adricnuc war zu erstaunt von semem Antrag, um die Form desselben cim'r genaueren Priifnna. zu U!'terzi>'l>... Einige Minuten lang schi?,, si»> ihn gar nicht zu vcrstch'u. denn sie saß stumm da; plötzlich awr flammt»' sine tiefe Röcht! in ihren Wangen auf und die Hände, die in ihrem Schoße lagen, begannen heftig zu zitteru. «Lieb.s Kind.» sagte der Varonet. der zn w>nig Erfahrung mit Frauen hatte, um diefe Zeichen zu ver-stehen, «lasse dich von dem. was ich sagte, nicht betrüben. Glaube mir. dass mir nur deine Wohlfahrt am Herzen liegt, und wrnn du meinst, dass du an meiner Seite nicht glücklich werden kannst, so sage es offen, und ich will mir diese Idee sofort aus dem Kopfe schlagen.» «Es ist nicht das!» rief sie hastig aus. als fürchtete sie, ihn zu verletzen. «Meinen Sie wirklich, dass es Ihr Wunsch ist, ich solle Ihre Gattin werden?» «Ich wünsche es von ganzem Herzen, aber den» noch nur für den Fall, wenn du glaubst, dass du mir gut sein könntest. Ich weiß sehr wohl, dass ich alt genug bin, um dein Vater sein zu können; trotzdem bin ich anderseits noch jung genug, um es zu meiner einzigen Lebensaufgabe zu machen, zn trachten, dass du an meiner Seite glücklich würdest.» «O. dessen bin ich sicher!» «Verstehe mich recht; ich will deine Neigung in keiner Weise beeinflussen, und wmn du mich ausschlügst, so sollen unsere Beziehungen genau so bleiben, wie sie es bisher waren. Ich gestehe, du bist mir unendlich theuer geworden. Adrienne, so theuer, dass ich den Gedanken, mich von dir trennen zu müssen, nicht ertragen kann.» «Und Sie glauben, dass ich Sie glücklich machen könnte, wenn ich Sie heiratete?» fragte sie sehr sanft. »Ich glaube cs nicht nur, ich weih es; aber es handelt sich hier nicht um mein Glück, sondern um das deine. Beantworte mir nur eine Frage — liebst du einen andern?» (Fortsetzung folgt.) MdssKer Feitnng Nr. l79. 15.^2 7. August l» wie eine thaufrische Rose. Auch die hübschen blonden Lockchen in ihrem Nacken waren nicht aufgegangen, nur ein wenig zerzaust. Das alte, verwaschene Kattunleibchen, das sie trug, ließ Arme und Hals frei, und das junge Mädchen bot einen allerliebsten Anblick. Leider trieb sie Ferdinand mit einigen Scherzworten hinaus, sie war ja nicht «angezogen». Auf der Treppe aber sagte sich Ferdinand: «Solch ein Mädchen zu wählen, das noch bei -j- 26" li. nicht nur frisch und reizend ist, sondern dabei auch arbeitet, ohne die gute Laune zu verlieren, das mit einem Worte jung, frisch, gesund, fleißig, genügsam und heiter ist — wäre das nicht auch eine «Vernunftheirat?» Beweise mir einer das Gegentheil, z. B. der selige Schopenhauer! A. v. Taunus. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Die Erdabrutfchung bei Sagor.) Nach dreitägiger, mühsamer und gefahrvoller Thätigkeit ist es vorgestern endlich gelungen, die infolge der Erd> abrutschung eingetretene Verkehrsstörung wenigstens thcil-weise zu beheben, so dass die Straße von Fußgängern wieder passiert werden kann. Der Kegel, welcher, circa 40 Meter hoch, gänzlich abgerutscht ist, hat nicht nur die Werkbahn auf eine Länge von über 100 Meter total demoliert, sondern auch den vom Bahnhöfe Sagor in den Ort führenden Straßenzug in derselben Länge gänzlich abgetragen und zum großen Theil in den Mediabach geworfen, welcher durch diese Erdmassen sowie durch meterhohe Felsblöcke fast in der ganzen Breite verlegt wurde. Nur durch die rafche Aushebung der Erdmassen, womit Tag und Nacht 60 Arbeiter beschäftigt waren, ist es gelungen, eine Stauung dieses reißenden Wassers und damit eine gefährliche Ueberschwemmung zu verhüten. Vorgestern wurde mit der Anlegung einer neuen Straße und eines provisorischen Geleises für die Wertbahn begonnen. Leider ist die Gefahr noch nicht völlig ab» gewendet. Der oberste, der Südbahnstrecke zugewendete Kegel des Berges, dessen Fuß fast bis an das Bahngeleise reicht, zeigt mehrere Klaftec lange Risse, und es steht zu befürchten, dass bei andauernden Regengüssen auch dieser Kegel abrutfcht. — (Die Prieste»Exercitien) werden heuer wegen Vornahme von Herstellungen am Gebäude des Knabenseminars Oolloxium H,1o)'8ianum nicht abgehalten werden. — (Vom österreichischen Bundesschießen,) Man berichtet uns aus Graz: Unter Vorsitz des neu designierten Präsidenten v. Ialovi fand gestern die Versammlung des Bundesausschusses statt. Unter lebhaftem Beifall wurde die Stadt Brunn für die Abhaltung des vierten österreichischen Aundesschießens nominiert. In den Bundesvorstand wurde Herr Cmerich Mayer aus Laibach gewählt. — (Zur Streikbewegung.) In Trifail und in der ganzen Umgebung herrscht empfindlicher Kohlen« mangel. In den Werken von Trifail und Ojstro ist der durch den Streik verursachte Schaden sehr bedeutend. In beide Werke soll start Wasser eingedrungen sein, und vorgestern im hiesigen westlichen Revier die Gefahr eines Grubenbrandes bestanden haben, zu dessen Verhütung außerordentliche Vorsichtsmaßregeln getroffen werden mussten. Von 1600 Arbeitern sind 357 angefahren, darunter laum 100 Grubenarbeiter, zumeist beim Tagbaue beschäftigte Weiber. Es wird ventiliert, den Betrieb für einige Zeit einzustellen. — Von anderer Seite wird uus gemeldet: Trotz des vom Bezirkshaufttmann Dr. Wagner erlassenen Verbotes unternahmen 800 streikende Knappen aller Werke eine Wallfahrt nach Sveta Planina (Heiliger Berg). Nachdem der Trisailer Pfarrer Erjavec jede Betheiligung der Geistlichkeit rundweg abgelehnt hatte, verrichteten die Knappen ein stilles Gebet. Die Gendarmerie hatte von dem verbotenen Aufzuge Kenntnis erlangt und wurde eine Patrouille nachgeschickt. Von den Streitenden wurden aus die Gendarmen Steine herab« gewälzt, welche jedoch kein Unglück anrichteten. Die Thäter flüchteten in die Berge und sind bisher nicht eruiert. Aus Buchberg wird die Beendigung' des Streiks gemeldet. In Hrastnigg wurden vier Weiber inhaftierter Arbeiter mit ihren Kindern nach Krain abgeschoben. — (Wozu?) Der Deutsche Schulverein, welcher bei jeder Gelegenheit wiederholt, er errichte Schulen nur für deutfche Kinder, schreibt gegenwärtig u. a. auch eine Unterlehrerstelle für Lichtenwald in Steiermark aus mit dem Bemerken, dass hiefür die Kenntnis der slovenischen Sprache nothwendig ist. Will etwa der «Deutsche Schul-vcrein»die zu rettenden deutschen Kinder flovenisch lernen lassen? — (Chronik der Laibacher Diöcese.) Dem Herrn Jakob Aljza, Pfarrer in Dobrava, wurde die Pfarre Lengenfeld verliehen. Herr Peter Ogrin, Pfarr-cooperator in Reifnih, wurde als Administrator der Pfarre Hl. Geist bei Arch und Herr Alois Vobek, Psarrcooperator in Nassensuß, als Administrator dcr Pfarre Godowitsch angestellt. Ncuangestellt wurden die Herren: A. Iemec, Alumnus - Presbyter, als Pfarr-cooverator m Senosetsch; Josef Gregoric, Alumnus-Presbyter, als Pfarrcoopcrator in Weixelburg; Franz Avsec, Alumnus - Presbyter, als Pfarrcooperator in Mottling, und Franz Rozman, Deficientenpriester, als Pfarrcooperator in Schneeberg. Gestorben ist Herr Stanislaus l^ranc, Pfarrer in Natschach. — (Die Krainburger Feuerwehr) begeht am 15. d. M. ihr lOjähriges Gründungsfest. Am gleichen Tage findet dortfelbst die erste Delegierten-Versammlung des Landes-Gauverbandes der krainischen Feuerwehren statt. Das Programm wurde wie folgt festgestellt: Am 14. August 9 Uhr abends Fackelzug mit Serenade; am 15. August 4 Uhr früh Tagreveille; um 8 Uhr vormittags hl. Messe in der Stadtpfarrkirche; um 10 Uhr vormittags Sitzung der Delegierten des Landes-Gauverbandes der krainischen Feuerwehren im Rathhaussaale; Festzug durch die Stadt; Begrüßung der Fremden durch den Herrn Bürgermeister vor dem Rathhause; um halb 1 Uhr mittags gemeinschaftliches Mittagmahl im Hotel «alte Post»; um 3 Uhr nachmittags Hauptübung der Krainburger Feuerwehr; um 5 Uhr nachmittags Festconcert im Hotel «alte Post». Die Musik besorgt die Feuerwehrkapelle aus Domschale. — (Alexander Preo's Nachlass.) Dcr Besitz des im December vorigen Jahres in Laibach verstorbenen Großhändlers Alexander Dreo wird über Anordnung des k. k. Landesgerichtes am 26. und 27. August versteigert werden. Die einzelnen Objecte wurden gerichtlich wie folgt geschätzt: Das Wohnhaus Dreo's 36.000 fl.; die Getreidemagazine (ehemals Baumgartner-sches Haus) 16.000 st.; der Garten neben Dreo's Wohn« haus 3812 fl.; zwei Wiesen im Stadtwalde 9!10 u„o 590 st. Wie verlautet, werden viele Kauflustige an der Licitation theilnehmen. — (Vom Sternenhimmel.) Wie schon gemeldet, tritt heute abends am Sternenhimmel eine seltene Erscheinung ein — eine Iupiterftnsternis. Jupiter, gegenwärtig dcr hellste Stern am südlichen Nbendhimmel, wird durch den Mond bedeckt werden, d. h. Jupiter wird an der Seile des noch unbeleuchteten Mondes hinter der Mondscheibe verschwinden und an der beleuchteten Seite wieder zum Vorscheine kommen. Der Eintritt erfolgt um 8 Uhr 19 Minuten und 42 Secunden, der Austritt um 9 Uhr 22 Minuten und 42 Secunden mittlere Laibacher Zeit. — (Be fitz Wechsel.) Das Slivar'sche Haus an dcr St. Petersstrahe hat bei der vorgestern vorgenommenen öffentlichen Licitation der Weinhändler Johann (Harc in St. Veit ob Laibach um den Netrag von 17.070 fl. käuflich erworben. — (Promenade-Concert.) Morgen nachmittags 6 Uhr findet in der Sternallee ein Promenade-Concert, ausgeführt von der hiesigen Militärmusilkapelle, mit nachstehendem Programm statt: 1.) .Nasr-Ed-Din»-Marsch von I. N. Kral; 2.) Ouvertüre zur Oper «König von Lahore» von Massenet; 3.) «Sinnen und Minnen,» Walzer von Johann Strauß; 4.) «Opernkranz,» Potpourri von Maßalz; 5.) «Damensftende,» Polka sran^aise von Anton Ambroz; 6.) «Verliebt,» No-manze von C. M. Ziehrer. — (Pariser Ausstellung.) Der bekannte VienenzüchterHerr M. Ambroz ic in Mojstrana hat in Paris einige Bienenstöcke zur Ausstellung gebracht. Herr Ambrozic ist der einzige Gewcrbsmann aus Krain, welcher sich an der Pariser Weltausstellung betheiligt. Snnst und Aiterawr. — (Fromme's Stubenten -Kalender für Mittelschulen, Fach« und Bürgerschulen siir 1«W/R>, re. digicrt von Professor Dasseubachcr. 50 tr. Verlag von Karl Fromme in Wien.) Gerade zu Schluss des Schuljahres findet sich der beliebte Schullalender bei uns ein. Der Kern des Buches, dcr Nathczebcr und Mrer für Studierende an Mittel« schulen, hat auch diesmal die sorgfältigste Redaction erfahren; die sehr dankenswerten Erweiterungen bczichm sich besonders auf die gewerblichen Schulen, dann auf die Militär > Lehranstalt, u. Eine übersichtliche Darstellung der Geschichte der französisch.» Sprache und Literatur hat diesmal Ausnahme gesunden, ohne dass der sonstige reichhaltige Inhalt eine Kürzung erlitten hätte. Das Wichtigste aus dcr Geographie uud Staatenges-luchtc ist in Miniaturtabcllen gegeben. Es würde uns zu weit führen, woll» ten wir auf den übrigen Inhalt eingehen, und es möge ge-nügeu, wenn wir anerkennen, dass die Veröffentlichung des eleganten, iiber 300 Seiten starlen Taschenbuches um den geringen Preis von 50 lr. eine höchst anerkennenswerte Leistung der Ver-lagshandlung ist. Neueste HoL Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Prag, 6. August. Der Landrscommandierende FZM. Freiherr von Philippovic ist nachts infolge emes Schlaganfalles gestorben. Das Leichenbegängnis findet Freilag statt. D^ im September krönen lassen. Tigreh will er in, ^ ber besetzen. ^ Paris, 6. August. Der Präsident des Sena^ versendete heute die Einbcrufungsschreiben zu den tzungen des Staatsgerichtshofes, welche am s. Mgu> beginnen werdm. ^. Portsmouth, 6. August Bei der VorstellM ^ commandierenden Osficiere anlässlich der 9^^^ Flotteuschau gratulierte der Kaiser dem Prinzen , Wales und dem Admiral Commcrell wegen des ^ lanteu Allsseheus der iuspicierten Flotte. Später nM auch die Königin an Bord der «Alberta» eine M" fahrt um die Flotte. Nach der Rückkehr dinierte Kaiser bei der Königin in Osborue. ,^„ Athen, 6. August. Zahlreiche kreteusische Fa""^ treffen täglich hier ein. Gestern brachten zwei li"^ Dampfs tausend Flüchtlinge. In Athen und VV haben sich HilfscomM gebildet. „ ,,„ Montevideo, i>. August. Im Laufe des Monats Juli sind 87 überseeische Dampfer mit 16^^ Wanderern eingetroffen. ^^«- Ängelommene Fremde. Am 5. August. mw,,, ^ Hotel Stadt Wieu. Atlas uud Lutowsli, Kaufleute. ^ ^ Deperis, l. k. Nezirtscommissär. Adelsl'erg. - Or««"'«M Major. Görz. — Ritter von Hösfern. Gottschec. - "" " Marine-Unterosficier und Wietingcr, Trieft. OnMß' Hotel Elefant. Vlcchman, l. k. Haufttmann, Wie». ^ Ka>O Kiuely. Oestcrreicher, Rotter und Weiß, Wien. ^,.Hslo>, Dresden. — Ienlo, Kfm.. Velgrad. — Ionasch, l. l> H> ^l, Marburg. — Leuyel. Kanfm., Grosllauifcha. ^ .,,i,M> Pfarrer, Prag. - Morpurgo. Agent. Trieft. - ^','',/l, l Eisenhändler, Graz, - Dr. Rosetti. Bukarest. -^ S»>" ' Oberst, und Stundry, Oberlieutenant, Wien, ^ Hotel EiWahllhof. Valter, Fiume. - Kahnrl, .M"''"'Spille. Krch, Beamter, sammt Schwester, nud Albertt'" Trieft. — Albine Roberl. Lieuz. Verstorbene. ^ D c n 5i, A u g n st. Alexander Schisfinan,,. H"«^Nch^' 20 I., ssischMe 2. Meningitis. Alois Log", '^F, Sohn, 3 I,. Martinsstrakc 20. Pneumonia. — ",'"" Näherin, lll! I.. Alter Marlt 9, Marasmus. . . ^M, D e n l). A u g u st. Antonia Marjctie, Arbeitt 2 Monate, Zimmerergasse II. Durchfall. M'kswirMMckes. , iliulwlfswert, 5. August. Die Durchschnitts^"^ sich auf dem heutigen Markte wie solgt: — ^, ----------------------------------------------------------------------^ f> sl, lr. -" ^ Weizen per heltoliter l! 50 Vutter pr. Kilo . ' ^ " Korn . 4 «8 Eier pr. Stitck - ' ' ^ ^ Gerste . 4 22 Milch pr. Liter . - ' ^ Hafer » 2 <12 Rindfleisch pr. K'>" ' ^ ^ Halbfrucht » 5 20 Kalbfleisch ' ' ^ ,.z Hcidcu . 4 22 Schweinefleisch ' '^ ^ Hirse . 4 54 Schöpsenfleisch ' ' ^ ',; Kuluruz » 4 «« Hähudel pr. Stil« - ' ^ Erdäpfel pr. Meter Ctr. 1 ' l ^ Erbsen » 5 52 Stroh 100 ' ^ ^ Linsen » 5 «5 Holz, hartes, pr.bu" 2 Leinsamen » « lA Meter. - - <:»< ^. Nindsschmalz pr. Kilo — »0 Holz, weiches,pr-lt«»' ^ Schweineschmalz » — «0 Meter. - - '< ° <>) Spect, frisch, .--------- Wein, roth., prH""- 8 Speck, geräuchert, » — «0 Wein, weißer, '^-^ Meteorologische Beobachtungen ^iu^5-^ « 2.N.' 724-l 282 NO. beU 9. Ab. 734-1 22 6 West ) nM, ^> Tagsüber meist bewMt, heiß; nbends 1«!' " dc>" Das Tagesmittel der Wärme 23 il«, um 3'» " male. _______ > Verantwonlicher Redacteur: I. ^^^-ü^^Ü Die ssirma Anton Krisper e'^^s 0""' rige Psiicht, das Ablcbeu ihres (5o>"»us, Ale^allder Schiff''"""^ bekanntzugeben, welcher gestern nach»"^F"" kurzem, schwere,» Leiden, verschen n>lt ^ gm der hl. Religion, verschied. O' k»^' Das Leichenbegängnis findet lnorgs' . ^i" den ?. d. M.. um «Uhr uachmittags »"" > tapelle zu St. Christoph ans statt. > Laibach am li. August 1«^- ^^^ ^aibnlw Zeitung Nl. 179. 1533 7. Anglist 1K89. Course an der Wiener Börse vom 6. August 1889. N^ ^m ofscullm Tours^m «tl> War, 3'löm?""' '"""'' ^" "°'rn 8.1-90 84-1« 'Wer ü<>/ "'"l«l°Ir . 250 ss. 13z.- l.13 .. l»e«er . ' W" k.00 st, i»u ...,«» 50 '^« E,^.« l"""l» st. l44 5« 145 - ^D°m,-wbr,.2..f..,-'".'^ i3 "!'i.^' »2>N«'''G,W'er!re.. 125^,2<.-- ^'° für °. m«.i"'Marl . 114 . izz . - - '20-5012, 25 "" "°>"'ltmlss. l»«4 8l..^> W2K ^N^..^^ ' ' ' '«"5 100 35 "° Etnn!«>»,s°"'""' - - 100-100,!" "- ^r»m ^1 "I, Ob, ,...> si. 9« 7,. „«. 85, d, d?o"'" ^U'OsiüW. 13» 7s. ,40 25 ""«"ft 4>"„ ,u<> ,si, 187 8.>> 12».-. Veld War, Grundcntl.-Obltglltionen (fiir IN« fl, LM.), 5"/» »alizlsche..... 104 - 1«5 - 5°/„ mährische...... 110 25 110 75 5"/,, llrai» mid Küstenland . . — — —'— 5"/„ niederüsterrelchischr . , . 10» 50 110 50 5"/, stririschr......-'---------'- 5"/„ lroatischc »nb slnrwniscke , 105 - 10l! — 5"/„ fisb.'üliül'nilchi' , , . , 104 «0 105,20 5"/„ Temeser Bana» . , . . 104 «0 105 80 5"/,, „»narilchc...... 104 8" 105-80 Andere öffentl. Anlehen. Donau Meg.-Lose 5"/„ 100 st. . 122 50 123 - dt°. «»leihe 1«7« . , 1»7 bl> in« !)0 «„lehr» drr Stad! <«Nrz , , 11:» — —' — «»lchr» d, Ltadlncmciiidf Wirn 1«l! - - ION ^. Präm, Vlnl, d. Eladlarm, Wlrn 143 25 144 - Vürlenbaii-Aülche!! uerlo». 5"/„ »c>'75 SN 50 Pfandbriefe Mr ic»u ft,). Vlldrnss, all«, üst, 4"/« <». . . l18-— 1L0-. bto, . 4'/,"/«. . . 101 — INI 5N dto. » 4"/« . . . »«'75 9»85 dto. Prilm,OchuldUsrlchr. 8"/,, lM »5 10» ',5 O»'s>. Hvplilhslri'banl 10<. 5l>«/„ 101 — 10« - Oes<, »»«, Vanl vrrl, 4'/,°/,, , 10, t,!» 1s>2 - dell» » 4°/„ , . ion 5<» I0l- - dkXu 5«jäl,r, » 4"/„ . . 100-5«» 1M- Prioritiits-Oliligationen (si!r 100 fl), Ffrdiuaüds Uiordbal», En,. 1««N ln««5 10N?t> «nlldw!« ltwhn Em, 1«»1 300 si, L, 4'/,°/« - IM-N<» l»I'- »eld Ware vrstcrr. Nordwestbnl»« . . . 10«I<< 10« UN Sia»«bahn....... 1?« — il!«?.'' Vübbllhn k 3°/„..... 144 »5. 144 7?> » 5 5"/...... 120'8N 1«0'»N Ullg,^lll!z, Vllyn..... 1?0 50 INI 50 Diverfc Lofe (per StNlt), Cirdltloss 100 fi...... ,«4... ,«4.50 Clart,-iioi5 Los? 40 fi. «4-«'. Wal^stsi« tios,- «) st, , . .,,__ H«. Windilch Griltt ««!<> 80 fi. 57,.. z«._ Gsw'Lch, d,.V/„Plüm, Lchuld^ versch d. AobriimdttanNall . ,7.^ ,« _ Vanl. Actieu (pcr S<>lll). Anglo Ol-st. Vllnl üOO fl. liO«/, T. ILL 50 127 — Aaollisrlln, WIsilsl ion fi.. . in« 75 1NU ?5 Vd»lr. «»st. iisl. 200 fl. V. 40«/^ 2«» - 2«:< 5« Crl,t. «nst. f, Hank. », - DspnN<>'»l>»,nl, Vlllss. «00 st . i»?> - 1«? - lt«ci"np!<'<»<-!.,Ndrösl. 5ld Ware Lanbrrbllnl. öst. 800 fl, G. . . 23»-2«4-40 veftlrr.'unaar. Van! 600 fl. . ».'»» — »,i - Unionbanl 200 fl...... 827-85 887 75 Berlrhrebanl, Nllg. 140 fl. , . I«0 —------- Actien von Transport-Nntcrnehmllngen. (prr St'icf). Mbrrcht-Vahn 200 fl. Silber , -- - — — Alsöld'ssiuman. Vah» 200 fi. S. 800 50 201-- Vöym. Nordbab,» 150 st. , . . 8Ü4 — »L5 — » Weslbah» Loo st.. . . 333 — »«,','- Äuschtichrader Ei>, 500 st, llM, 1003 iol<> b«°, (lit, U.) 200 N. . 3V4- 3ll5 - Donau ° Dampflchifffllhlt - Gc>., Oestfrr, 500 st, CM, . . . 581'- »83'- Dran-ltil, s«.°Dli..Z.)200fi.V.----------------- D»f. Vobenb. Eis.-V. 200 st. V. 478 - 4»0 ^ sssr'dinanb« Nordb. loo« fl. o<»fl,EM. 40« — 404-- Ofsttrr. «orbwcftt,. 200 fi. Ellb, I«!» - I8«-50 dlo, (lit. U.) 200 fi, 2. . . »18- - 81«-5l, Pran Diircr Elscnb. 150st,Tllb, 05— l>« - Rudolph-Vahn 200 fi. Eilbcr .---------------- Ktalltk-ilsnl'ahü 200 fl. SÜber 280 25 ^20 ^ Subbal,!! 200 st. Silbrr . . . li? 75 1<»!«5 Liid Nordb.iljl-rb. Ä,200fl,CM, 16« 50 K.» 50 Iramway Vsl,,Wr.,170st,«.W. 2«» 85 230 7s, » neue Wr., Piiorilat«. «lctirn 10« st...... 9» 50 1l»0 50 Ung.-galiz. Eilenb. »00 fl. Silber IN» l»0 1»0 ü0 Veld War, Ung. Nordosibahn 200 fl. Silber IW-5c) i«7 — Unn.Wl-stb.sNaab VrazMwfiL, 1«7 ül»>1«« «» Industrie-Actien (per Stück), ValMs,, Allg. Oest. 100 fl. . «e — 87 — ltgvdiri fi. 3— 138'50 Irisailcr »uhlrilw.Ges. 70 fi. . 110 »01,, . . waffe»s„O>, Oest.in Wien 100 fi. 4Iu — 4!b -Wagssun Lelhllnsl.. Nllg. in Pef! 5« sl......... 78-. 74 — wr. Baiineselllchllft 100 fi. . . 76— 77'— WienrrbrrgerZlegelActirn «rs. l«5 50 i«k 75 Devifen. Deutsche Pltiy,...... 5» 58. 58 N5 Uont'on........ Ill» 7<» lift lw Par<«......... 4? L5 47 7«» Valuten. Dui-alrn........ 5L8 5-70 20 ffranc« Lliicle..... »51.. »-z» Deutsche «eichsbanlnoten . . b8 65 l»8 70 Papier Nubel...... l »8 i«^, Italienische iUanlnoten (100 L.) 47 8b 47 8b Für Amerika *«n GtL^ gaffen und Ritterrtistun-&e«Ucht r r n Prel««n zu kaufen "««R (WV "'S" A»träge mit Hezeidi- an die An ßensülnde unler »F- M- 200" Wou»^no"ce»-Expedition in Wien, I., ^~—-!^H;___ (3243) :{—2 *00 Hektoliter Torzüglichen ^ Eigenbauwein9 1B851 iS(L8ü!o'oaus den Jahr8iingen Kißeiiti -- ' 1887 und 1888 sind vom Rann ep Johann Zech nor in direr.. UUl 13 bi« 22 kr. per Liier p ?•> verkaufen. 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T......» 175-fiO Persnr ' Minnsisota . . . . » 161-— > San Franoisoo......» 307-fM) 8e^iesCn • 1 Wolclie Z1 reisen beabsic ltigen, werden in ihrem eigenen Interesse Oa'J SlcJ zu wenden an die ^o-uischo 1 •oHtclnrnplnchißN - Oesellwchaft Allan Brothers & Co. <% A„r 10, James Street, LIVERPOOL 6ren Vertreter SpisO & C O. 6) 2ß-^or concessionierte Schiffs-Expedienlen •^------ J 8, Delohthorstrasse, HAMBURG. t^^-~----__ ____ Ich. Anna Csillag mit meinem 185 Centimeter langen Riesen Loreley-Haare, welches ich infolge 14-monallichen Gehrauches meiner selbsterfundenen Pomade erhielt, ist das einzige Mittel gegen Ausfallen der Haare, zur Förderung des Wachsthum» derselben, zur Stärkung des Haarbodens, sie befördert bei Herren einen vollen, kräftigen Bartwuohs und verleiht schon nach kurzem Gebrauche sowohl den Kopf- als auch Barthaaren einen natürlichen Glanz und Fülle und bewahrt dieselben vor frühzeitigem Ergrauen bis in das höchste Alter. Preis eines Tiegels 2 fl. 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